Geschäftsbericht 2010 - Hardtwaldsiedlung Karlsruhe ...

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Geschäftsbericht 2010 - Hardtwaldsiedlung Karlsruhe ...

Geschäftsbericht 2010

HARDTWALDSIEDLUNG

KARLSRUHE eG BAUGENOSSENSCHAFT


Inhaltsverzeichnis

Zum Gedenken Seite 2

Lagebericht des Vorstands zum Geschäftsjahr 2010 Seite 3

Weitere Erläuterungen zum Geschäftsjahr 2010 Seite 10

Jahresabschluss / Bilanz Seite 25

Jahresabschluss / Gewinn- und Verlustrechnung Seite 28

Jahresabschluss / Anhang Seite 29

Bestätigungsvermerk Seite 37

Bericht des Aufsichtsrats Seite 39

Vertreterversammlung Seite 41

2 0 1 0

1

Inhaltsverzeichnis


Wir gedenken ...

2

Wir gedenken

unserer verstorbenen

Mitglieder

Aydin Veysel

Bahn Herbert

Bender Erna

Bertsch Helga

Bickel Lilli

Blum Anna

Doll Johanna

Ernuestuen Renate

Färber Georg

Fehrenbach Lina

Gehrlein Karl

Gerspach Jessica

Greiner Kristina

Greulich Hubert

Hartrumpf Agnes

Haupt Gerhard

Heipek Hannelore

Himmelsbach Johann

Hofmann Sophie Anna

Hyll Ludolf

Jahraus Charlotte

Klenk Herbert

Koch Othmar

Koehler Maria

Kohler Hans

Könninger Renate

Lick Hedwig

Lutz Elmar

Mackiw Magdalena

Mayer Gaston

Mayer Irma Monika

Mohr Charlotte

Möhrle Hildegard

Pischem Roman

Rohwedder Anni

Sander Michael

Schindler Christa

Schippert Uta

Schludecker Kaethe

Scholpp Sigrid

Sojka Walter

Steffen Dirk

Stetter Peter

Tröhler Irma

Urbik Horst

Vögele Ute

Zarn Otto


Lagebericht des Vorstands zum Geschäftsjahr 2010

A. Geschäfts-

und Rahmenbedingungen

I. Wirtschaftliche

Rahmenbedingungen

Erstaunlich schnell hat die deutsche

Wirtschaft im Jahr 2010 den 2009 erfolgten

schärfsten Konjunktureinbruch (- 4,7 %)

seit Bestehen der Bundesrepublik hinter

sich gelassen. Die Deutsche Bundesbank

rechnet für 2010 mit einem Wirtschaftswachstum

von 3,6 %, für 2011 mit 2,0 %

und für 2012 mit 1,5 %. Nach aktuellem

Berechnungsstand stieg das preisbereinigte

Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2010

in Baden-Württemberg sogar um 4,75 %.

Getragen wird der Aufschwung bislang

hauptsächlich vom Export. Mittlerweile

zeichnet sich ab, dass der konjunkturelle

Funke auch auf die Binnennachfrage überspringt.

Der befürchtete Einbruch auf dem

Arbeitsmarkt wegen der Rezession des

Jahres 2009 blieb aus. Nach jetzigem

Kenntnisstand nahm die Anzahl der

Erwerbstätigen in Baden-Württemberg im

Jahr 2010 um 0,5 % zu (das entspricht

einer Zunahme von rund 30.000

Erwerbstätigen). Auch 2011 wird der

Beschäftigungsaufbau voraussichtlich

anhalten und die Zahl der Erwerbstätigen

um 0,75 % steigen. Die Arbeitslosigkeit

geht in Baden-Württemberg saison- und

kalenderbereinigt seit Dezember 2009

Damaschkestraße

nach Sanierung

Dach, Fassade

von Monat zu Monat zurück. Die

Arbeitslosenquote in Baden-Württemberg

belief sich im November 2010 auf

4,3 % (Bund 7,0 %).

Die Deutsche Bundesbank rechnet für

2010 mit einem Anstieg der Verbraucherpreise

von schätzungsweise 1,1 % und

erwartet 2011 eine Beschleunigung auf bis

zu 1,7 %. Nach einer aktuellen Auswertung

aller amtlichen Mietpreisübersichten

in Deutschland durch das Hamburger

Institut F+B haben auch die Mieten in

Deutschland eine steigende Tendenz. Je

nach Region sind die Unterschiede allerdings

erheblich. Die Mietpreissteigerungen

in Baden-Württemberg und Bayern

fallen dreimal höher als im Bundesdurchschnitt

aus.

Obwohl Baden-Württemberg als Zuwanderungsland

gilt, ist ausschlaggebend für

die Wohnungsnachfrage die Entwicklung

der Haushalte.

3

Bericht des Vorstands


Bericht des Vorstands

Auf Basis einer zwischen Statistischem

Bundesamt und den Statistischen

Landesämtern koordinierte Vorausrechnung

der Haushalte hat das Statistische

Landesamt Baden-Württemberg festgestellt,

dass sich die Zahl der Privathaushalte

in Baden-Württemberg ausgehend von

annähernd 4,95 Mio. im Jahr 2007 (erstes

Vorausrechnungsjahr) voraussichtlich auf

knapp 5,27 Mio. im Jahr 2020 erhöhen

wird. Ursächlich für diese Entwicklung ist

vor allem der Trend zu kleineren

Haushalten, der sich wahrscheinlich auch

künftig fortsetzen wird. Durch die sinkende

Alterssterblichkeit und die nach wie vor

höhere Lebenserwartung der Frauen ist

auch in den kommenden Jahren mit mehr

Ein- und Zweipersonenhaushalten zu

rechnen.

II. Wohnungsmarkt,

Immobilienbestand

und regionale

Besonderheiten

Karlsruhe hat als Wohn- und Wirtschaftsstandort

gute Entwicklungsperspektiven.

In den letzten Jahren entstanden neue

qualifizierte Arbeitsplätze in beachtlichem

Umfang und die Zahl der Haushalte nahm

in Folge konstanter Nettozuwanderung

nach Karlsruhe stetig zu. Daran wird sich

auch in absehbarer Zukunft – so die derzeitigen

Prognosen – nichts ändern.

4

Karlsruhe gehört zu den Städten mit

Knappheiten auf dem Wohnungsmarkt.

Daher ist das Wohnleitbild der Zukunft für

Karlsruhe quantitativ und qualitativ ausreichende

Angebote zur Verfügung zu stellen.

Bürgerbefragungen zeigten, dass der

Großteil der umzugswilligen Haushalte in

Karlsruhe in der Stadt verbleiben (65 %)

und nur ein geringerer Teil in die Region

ziehen wolle (11,8 %). Insbesondere hätten

63 % der befragten Familien mit

Kindern die zentralen Stadtteile gezielt

ausgesucht. Damit ist auch die Hardtwaldsiedlung

ein attraktiver Vermieter, da sich

alle Teilbestände in zentralen und grünen

Wohngebieten von Karlsruhe befinden

und besonders die Einfamilienhäuser in

der Nordstadt Familien anziehen.

III. Unternehmensstrategie

– Mitgliederförderung

Die Unternehmensstrategie ist mit § 2 der

Satzung vorgegeben. Danach wird die

Förderung der Mitglieder vorrangig durch

eine sozial verantwortbare, sichere und

gute Wohnungsversorgung verfolgt.

Eine sozial verantwortbare Wohnungsversorgung

ist durch die aktuelle Ausprägung

der Nutzungsgebühren gegeben. Die

Nutzungsgebühren liegen in der Regel

und teilweise erheblich unter den ortsüblichen

Vergleichsmieten.


Eine sichere Wohnungsversorgung wurde

in den letzten Jahren durch den Erwerb

der Erbbaurechtsgrundstücke vom Land

Baden-Württemberg gewährleistet. Darüber

hinaus wird durch eine Geschäftspolitik

mit Augenmaß die Leistungskraft

der Genossenschaft gefestigt.

Eine gute Wohnungsversorgung wird

durch Investitionen zur Bestandsverbesserung

verfolgt. Zu dem Zweck wurden

diese Investitionen in den letzten Jahren

erheblich gesteigert.

Eine Förderung der Mitglieder erfolgt darüber

hinaus und entsprechend § 2 Abs. 3

der Satzung durch den Betrieb einer

Spareinrichtung für die Mitglieder der

Genossenschaft und deren Angehörige.

Luftbild Albert-Braun-Str., vor Umbau

Albert-Braun-Sraße, im Bau 2010

IV. Unternehmensbereiche

Im Mittelpunkt des unternehmerischen

Handelns der Genossenschaft steht die

Wohnungsbewirtschaftung. Andere Unternehmensbereiche,

wie z. B. die Wohnungseigentumsverwaltung,

die Wohnungsprivatisierung

sowie ein Bauträgergeschäft

werden nicht betrieben.

Einen weiteren Unternehmensbereich der

Hardtwaldsiedlung Karlsruhe eG stellt der

Betrieb der genossenschaftlichen Spareinrichtung

dar, deren Gelder im

Wesentlichen zur Modernisierung und

Instandsetzung des Wohnungsbestands

herangezogen werden.

B. Vermögens-, Finanz- und

Ertragslage des Unternehmens

I. Vermögenslage

Das Sachanlagevermögen verzeichnet

einen Zuwachs von 3.858 T€. Die

Abschreibungen in Höhe von ca. 714 T€

in der Hauptposition Grundstücke mit

Wohnbauten werden dabei überkompensiert

durch Aktivierungen der Modernisierungsmaßnahmen

in den Einfamilienhäusern

sowie durch aktivierte Modernisierungsmaßnahmen

in der Albert-Braun-

Straße.

5

Bericht des Vorstands


Bericht des Vorstands

Die Maßnahme in der Albert-Braun-Str. 20

A-C, in der sich 56 Wohneinheiten befinden,

stellt dabei die größte umfassende

Modernisierungsmaßnahme in der Geschichte

der Genossenschaft dar. Das

Gebäude wurde im Jahr 1968 fertiggestellt

und hat seitdem keine wesentlichen

Aufwertungen erfahren.

Dem Anlagevermögen zugeschrieben

wurde auch ein Grundstück infolge des

vereinbarten Kaufpreisflusses aus dem

Kaufvertrag über die restlichen Erbbaugrundstücke

vom Land Baden-Württemberg.

Das Eigenkapital wächst von 16,192 Mio.€

im Jahr 2009 auf 17,416 Mio. € im Jahr

2010 im Wesentlichen durch den Anstieg

der Geschäftsguthaben um 631 T€ (10,5%)

sowie durch Einstellung in die Ergebnisrücklagen

in Höhe von rund 618 T€.

Die Bilanzsumme steigt von 57,829 Mio. €

auf 64,017 Mio. € am 31.12.2010.

Die Eigenkapitalquote sinkt geringfügig

von 28,5 % auf 27,2 %.

Albert-Braun-Str., im Bau 2010

6

nach Umbau, Rückseite neu

II. Finanzlage

Die Finanzlage war durch Liquiditätsüberschüsse

aus der Hausbewirtschaftung

geprägt. Die Genossenschaft konnte ihren

Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachkommen;

Eigenmittel für Investitionen stehen

zur Verfügung. Die Zahlungsbereitschaft

war stets gegeben. Der monatliche

Liquiditätsstatus nach den Anforderungen

der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht

gab zu keiner Zeit Anlass zu

Beanstandungen. Liquide Mittel inkl.

Bausparguthaben betragen am Ende des

Geschäftsjahres 2010 17,764 Mio. € (Vorjahr:

15,688 Mio. €).

III. Ertragslage

Die Ertragslage war im Berichtsjahr nahezu

ausschließlich von der Miethausbewirtschaftung

bestimmt. Der Zuwachs an

Sollmieten um rund 630 T€ ist im

Wesentlichen auf die Anpassung der

Nutzungsgebühren zum 01.10.2009 zurückzuführen.

Die durchschnittliche Sollmiete

lag im Jahr 2010 bei 5,05 €/qm-

Wohnfläche (Vorjahr 4,56 €/qm-Wohnfläche

=+10,75 %).

Der Überschuss aus der Hausbewirtschaftung

beträgt rund 1.979 T€ (Vorjahr:

2.098 T€). Dabei wurden im Bereich der

Instandhaltung, Instandsetzung rund

868 T€ mehr als im Vorjahr aufgewendet.


Die aktivierten Herstellungskosten betrugen

in 2010 rund 4.433 T€ (Vorjahr: rund

1.260 T€). Die Modernisierungsquote

beträgt damit 103,7 % (Vorjahr: 61,4 %);

der Gebäudeerhaltungskoeffizient liegt im

Berichtsjahr bei rund 64 € (Vorjahr: 34 €)

je qm Wohn- und Nutzfläche.

Die Ertragslage erlaubt bei einem

Jahresüberschuss in Höhe von 850 T€

Einstellungen in Ergebnisrücklagen von

618 T€. Der danach erzielte Bilanzgewinn

in Höhe von rund 232 T€ kann zur

Ausschüttung von einer Dividende in

Höhe von 4 % auf die Geschäftsguthaben

verwendet werden.

Die Eigenkapitalrentabilität beträgt in 2010

4,9 % (Vorjahr: 5,4 %).

C. Bericht über die zukünftige

Enwicklung sowie Chancen

und Risiken

des Unternehmens

I. Voraussichtliche Entwicklung

des Unternehmens

Entsprechend mehrerer Wohnungsbedarfsprognosen

für Baden-Württemberg

gehört u. a. auch Karlsruhe zu den Gemeinden,

die in den nächsten Jahren mit

einer steigenden Anzahl von Haushalten

rechnen können.

Vor diesem Hintergrund werden bei entsprechend

ansteigender Nachfrage keine

Vermietungsprobleme gesehen. Die zukünftige

Geschäftsentwicklung ist insgesamt

günstig und chancenreich. Der vorhandene

Wohnungsbestand muss dabei

allerdings den zeigemäßen Wohnbedürfnissen

entsprechend ausgestattet werden.

Es besteht hierfür jedoch erheblicher

Nachholbedarf. Die zur Verfügung gestellten

Mittel müssen deshalb weiter gesteigert

werden.

II. Risikobericht

1. Allgemeiner Risikobericht

Zur Absicherung der dauerhaften Vermietbarkeit

des Wohnungsbestandes der Genossenschaft

hat die Hardtwaldsiedlung in

den letzten Jahren ihre Investitionen in

den Wohnungs- und Hausbestand erheblich

gesteigert. Die hierfür benötigten

finanziellen Mittel können durch Liquiditätsüberschuss

aus der Hausbewirtschaftung

und mit den Einlagen aus der

Spareinrichtung weitestgehend aufgebracht

werden.

Zur Finanzierung insbesondere von energetischen

Maßnahmen, zuletzt in der

Albert-Braun-Straße, ist die Anspruchnahme

von zinsgünstigen Fördermitteln

aus den Programmen der KfW vorgesehen

und beantragt.

7

Bericht des Vorstands


Berichts des Vorstands

Die Genossenschaft ist daher heute in der

Lage, dem ermittelten Instandsetzungsbedarf

des Hausbestandes zu entsprechen.

Dies gilt auch für den Wirtschaftsplan 2011

sowie für die weitere Vorschau der

Wirtschafts- und Finanzplanung bis 2016.

Darüber hinaus sind in den letzten Jahren

umfangreiche Rücklagen gebildet worden.

2. Spezieller Risikobericht

Das Zinsänderungsrisiko der zurzeit bedienenden

Darlehen ist angesichts des Volumens

und der noch bestehenden Zinsbindungsdauern

entsprechend gering. Die

Zinsquote von rund 11 % belegt die

moderate Verschuldung (Vorjahr: 14 %).

Der Zinsaufwand der Spareinlagen unterliegt

im Wesentlichen der jeweiligen

Wirtschaftspolitik und der Zinspolitik der

Europäischen Zentralbank. Die Zinsgestaltung

der Spareinlagen kann relativ

kurzfristig gesteuert werden.

Derivative Finanzinstrumente, wie z.B.

Forward-Vereinbarungen, Zinssicherungsgeschäfte

und andere, werden nicht eingesetzt.

Liquiditätsrisiken sind angesichts der vorhandenen

liquiden Mittel, der zuteilungsreifen

Bausparverträge und der umfangreichen

Beleihungsreserven der Hardtwaldsiedlung

nicht zu befürchten.

8

Insgesamt liegen bei der Hardtwaldsiedlung

keine bestandsgefährdenden sowie

entwicklungsbeeinträchtigen Risiken zum

Bilanzstichtag vor. Ein Risiko-Management-

System und darin eingeschlossen ein adäquates

Risikofrühwarnsystem sind eingerichtet

und werden vierteljährlich im

Rahmen von Quartalsberichten ausgewertet

und auch dem Aufsichtsrat erläutert.

III. Prognosebericht

Mit der zuletzt erfolgten allgemeinen

Anpassung der Nutzungsgebühren zum

01.10.2009 ist die Ertragslage gestärkt worden.

Damit wurde die in dem 2005 erstellten

Gutachten zum Erwerb der Erbbaugrundstücke

entscheidende Prämisse erfüllt,

um die Finanzierung des Erwerbs

dauerhaft leisten zu können, ohne die

notwendigen Bestandsinvestitionen zu

vernachlässigen.

Albert-Braun-Sraße,

Dachaufstockung

Albert-Braun-Str.,

neue Vorderansicht


Der noch ausstehende Kaufpreis für den

Erwerb der Erbbaurechtsgrundstücke aus

dem 2008 geschlossenen Vertrag ist in

unterschiedlichen Teilbeträgen bis in das

Jahr 2022 zu entrichten. Die einzelnen

Teilbeträge sind dabei bereits festgeschrieben.

Insofern ist für die Genossenschaft

hier Planungssicherheit gegeben. Der

Vorstand sieht nach Umsetzung der

gemeinsam mit dem Aufsichtsrat getroffenen

Beschlüsse zum Erwerb und

besonders nach der in 2009 vollzogenen

Anpassung der Nutzungsgebühren ein

dementsprechend geringes Risiko aus

dem Kaufvertrag. Darüber hinaus beinhaltet

dieser eine Rücktrittsklausel hinsichtlich

der dann noch nicht aufgelassenen

Kaufgrundstücke für den Fall, dass aufgrund

der wirtschaftlichen Situation eine

objektive Gefährdung der Erfüllung des

genossenschaftlichen Förderzwecks drohen

sollte.

In der Vorschau für die Geschäftsjahre

2011 und 2012 wird von Jahresüberschüssen

in ähnlicher Größenordnung ausgegangen,

die weiterhin auch eine Dividendenausschüttung

ermöglichen.

Steubenstraße

D. Nachtragsbericht

Nach dem Ende des Geschäftsjahres sind

bis zum Berichtszeitpunkt keine weiteren

Vorgänge von besonderer Bedeutung

nach Ende des Geschäftsjahres aufgetreten.

E. Forschungsund

Entwicklungsbericht

Die Genossenschaft tätigt – branchenüblich

– keine Forschungs- und Entwicklungsarbeit.

F. Zweigniederlassungsbericht

Die Genossenschaft unterhält neben

ihrem Verwaltungssitz in der Karlstr. 1 in

Karlsruhe keine Zweigniederlassungen.

Karlsruhe, den 14.03.2011

Der Vorstand

Bernd Uhle

Peter Fülbier

Jürgen Speck

Wolfgang Traub

9

Bericht des Vorstands


Weitere Erläuterungen

Weitere Erläuterungen des Vorstands

Geschäfts-

und Rahmenbedingungen

Zunahme der Anzahl

der privaten Haushalte

Der Wohnimmobilienmarkt in Baden-Württemberg

profitiert von einer überdurchschnittlich

guten demografischen Entwicklung.

Während sich die Bevölkerungsrate bundesweit

rückläufig entwickelt hat, nimmt die

Einwohnerzahl in Baden-Württemberg seit

Jahren kontinuierlich zu. Angesehene Universitäten,

hoch qualifizierte Arbeitskräfte und

eine zentrale Lage in Europa sorgen für die

Attraktivität des Bundeslandes als Unternehmensstandort.

Dementsprechend steigt die

Anzahl der privaten Haushalte, sodass für einige

Standorte ein erheblicher Bedarf an neu zu

schaffendem Wohnraum besteht.

Im Jahr 2010 sind die Wohnungsmieten an

den betrachteten Standorten um durchschnittlich

2,1 Prozent gestiegen und lagen für

neu gebaute Wohnungen bei 8,80 Euro je

Quadratmeter.

Auch im laufenden Jahr werden die Wohnungsmieten

in Baden-Württemberg weiter

steigen. Nach dem starken Zuwachs des

Vorjahres von 2,1 Prozent dürfte sich die

Dynamik im Jahr 2011 leicht auf 1,8 Prozent

verringern.

Quelle:

aus www.haufe.de/immobilien

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Aktueller Mietvergleich für den

Regierungsbezirk Karlsruhe

Klassisches Stadt-Land-Gefälle

bei den Mietpreisen

in Baden-Württemberg

Beim Vergleich der aktuellen Kaltmieten im

badischen Teil von Baden-Württemberg zeigen

sich wenige Überraschungen. Je besser

erschlossen und stadtnäher, desto höher werden

die Mieten. Besonders stechen klassisch

gute Gebiete heraus. Dort sind die Durchschnittsmieten

sogar höher als in der

Stuttgarter Gegend.

In Karlsruhe, bekannt als Sitz des Bundesverfassungsgerichtes

und des Bundesgerichtshofes,

ist nicht erst seit der Aufnahme ins

Exzellenzprogramm der Universitäten Wohnraum

knapp. Das treibt die Mieten weiter

hoch, 7,60 € ist hier der Durchschnittswert für

den Quadratmeter einer Wohnung.

Quelle:

aus Mietpreise im Regierungsbezirk Karlsruhe

© by ImmobilienScout24

Hausbewirtschaftung

Wie in den Vorjahren, basiert die Umsatzentwicklung

der Hardtwaldsiedlung auch im

Geschäftsjahr 2010 auf der Hausbewirtschaftung.

Eine allgemeine Erhöhung der Nutzungsgebühren

fand im Berichtsjahr nicht statt.

Allerdings kam die Erhöhung, die zum

01.10.2009 erfolgte, im Geschäftsjahr 2010

annähernd voll zum Tragen und wirkte sich

entsprechend positiv auf die Ertragslage aus.


Struktur der Nutzungsgebühren zum 31.12.2010

bis 3 € pro qm bis 3,50 € pro qm bis 4 € pro qm bis 4,50 € pro qm bis 5 € pro qm bis 5,50 € pro qm bis 6 € pro qm bis 6,50 € pro qm bis 7 € pro qm bis 7,50 € pro qm Bestand

Dammerstock 0 0 0,00% 0,00% 3 3 0,79% 0,79% 21 24 5,50% 6,28% 76 100 19,90% 26,18% 26 126 6,81% 32,98% 130 256 34,03% 67,02% 107 363 28,01% 95,03% 9 372 2,36% 97,38% 1 373 0,26% 97,64% 9 382 2,36% 100,00% 382

* MFH 0 0 0,00% 0,00% 3 3 0,84% 0,84% 19 22 5,31% 6,15% 70 92 19,55% 25,70% 23 115 6,42% 32,12% 130 245 36,31% 68,44% 104 349 29,05% 97,49% 7 356 1,96% 99,44% 0 356 0,00% 99,44% 2 358 0,56% 100,00% 358

** EFH 0 0 0,00% 0,00% 0 0 0,00% 0,00% 2 2 8,33% 8,33% 6 8 25,00% 33,33% 3 11 12,50% 45,83% 0 11 0,00% 45,83% 3 14 12,50% 58,33% 2 16 8,33% 66,67% 1 17 4,17% 70,83% 7 24 29,17% 100,00% 24

Oberreut 0 0 0,00% 0,00% 0 0 0,00% 0,00% 2 2 3,57% 3,57% 2 4 3,57% 7,14% 2 6 3,57% 10,71% 49 55 87,50% 98,21% 1 56 1,79% 100,00% 0 56 0,00% 100,00% 0 56 0,00% 100,00% 0 56 0,00% 100,00% 56

Oststadt 3 3 0,86% 0,86% 15 18 4,29% 5,14% 21 39 6,00% 11,14% 50 89 14,29% 25,43% 29 118 8,29% 33,71% 48 166 13,71% 47,43% 154 320 44,00% 91,43% 24 344 6,86% 98,29% 6 350 1,71% 100,00% 0 350 0,00% 100,00% 350

* MFH 2 2 0,63% 0,63% 13 15 4,10% 4,73% 16 31 5,05% 9,78% 48 79 15,14% 24,92% 28 107 8,83% 33,75% 47 154 14,83% 48,58% 139 293 43,85% 92,43% 24 317 7,57% 100,00% 0 317 0,00% 100,00% 0 317 0,00% 100,00% 317

** EFH 1 1 5,88% 5,88% 2 3 11,76% 17,65% 5 8 29,41% 47,06% 2 10 11,76% 58,82% 1 11 5,88% 64,71% 0 11 0,00% 64,71% 0 11 0,00% 64,71% 0 11 0,00% 64,71% 6 17 35,29%100,00% 0 17 0,00% 100,00% 17

Gaußstr. 0 0 0,00% 0,00% 0 0 0,00% 0,00% 0 0 0,00% 0,00% 0 0 0,00% 0,00% 0 0 0,00% 0,00% 1 1 6,25% 6,25% 15 16 93,75% 100,00% 0 16 0,00% 100,00% 0 16 0,00% 100,00% 0 16 0,00% 100,00% 16

Waldstadt 0 0 0,00% 0,00% 0 0 0,00% 0,00% 0 0 0,00% 0,00% 41 41 35,34% 35,34% 0 41 0,00% 35,34% 18 59 15,52% 50,86% 51 110 43,97% 94,83% 6 116 5,17% 100,00% 0 116 0,00% 100,00% 0 116 0,00% 100,00% 116

Hardtwaldsiedlung 8 8 1,37% 1,37% 42 50 7,17% 8,53% 58 108 9,90% 18,43% 60 168 10,24% 28,67% 45 213 7,68% 36,35% 85 298 14,51% 50,85% 60 358 10,24% 61,09% 43 401 7,34% 68,43% 159 560 27,13% 95,56% 26 586 4,44% 100,00% 586

** EFH 8 8 2,01% 2,01% 41 49 10,30% 12,31% 56 105 14,07% 26,38% 44 149 11,06% 37,44% 33 182 8,29% 45,73% 31 213 7,79% 53,52% 40 253 10,05% 63,57% 43 296 10,80%74,37% 76 372 19,10% 93,47% 26 398 6,53% 100,00% 398

* MFH (Erzbergerstr.) 0 0 0,00% 0,00% 1 1 1,02% 1,02% 2 3 2,04% 3,06% 16 19 16,33% 19,39% 12 31 12,24% 31,63% 54 85 55,10% 86,73% 13 98 13,27% 100,00% 0 98 0,00% 100,00% 0 98 0,00% 100,00% 0 98 0,00% 100,00% 98

Grenadierstr. 0 0 0,00% 0,00% 0 0 0,00% 0,00% 0 0 0,00% 0,00% 0 0 0,00% 0,00% 0 0 0,00% 0,00% 0 0 0,00% 0,00% 7 7 7,78% 7,78% 0 7 0,00% 7,78% 83 90 92,22%100,00% 0 90 0,00% 100,00% 90

Sonstige Stadtgebiete 0 0 0,00% 0,00% 0 0 0,00% 0,00% 3 3 2,11% 2,11% 19 22 13,38% 15,49% 11 33 7,75% 23,24% 28 61 19,72% 42,96% 73 134 51,41% 94,37% 8 142 5,63% 100,00% 0 142 0,00% 100,00% 0 142 0,00% 100,00% 142

Bestand der HWS 11 11 0,67% 0,67% 60 71 3,68% 4,35% 105176 6,43% 10,78% 248 424 15,20% 25,98% 113 537 6,92% 32,90% 358 895 21,94% 54,84% 446 1341 27,33% 82,17% 90 14315,51% 87,68% 166 1597 10,17% 97,86% 35 1632 2,14% 100,00% 1632

bis 200.- € pro m 2 bis 250.- € pro m 2

bis 300.- € pro m 2

bis 350.- € pro m 2

bis 400.- € pro m 2

bis 450.- € pro m 2

bis 500.- € pro m 2

bis 550.- € pro m 2

bis 600.- € pro m 2

bis 650.- € pro m 2

über 650.- € pro m 2

Bestand

Dammerstock 10 10 2,62% 2,62% 62 72 16,23% 18,85% 102174 26,70% 45,55% 100 274 26,18% 71,73% 55 329 14,40% 86,13% 24 353 6,28% 92,41% 14 367 3,66% 96,07% 12 379 3,14% 99,21% 3 382 0,79% 100,00% 0 382 0,00% 100,00% 0 382 0,00% 100,00% 382

* MFH 10 10 2,79% 2,79% 60 70 16,76% 19,55% 97 167 27,09% 46,65% 96 263 26,82% 73,46% 52 315 14,53% 87,99% 19 334 5,31% 93,30% 13 347 3,63% 96,93% 8 355 2,23% 99,16% 3 358 0,84% 100,00% 0 358 0,00% 100,00% 0 358 0,00% 100,00% 358

** EFH 0 0 0,00% 0,00% 2 2 8,33% 8,33% 5 7 20,83% 29,17% 4 11 16,67% 45,83% 3 14 12,50% 58,33% 5 19 20,83% 79,17% 1 20 4,17% 83,33% 4 24 16,67%100,00% 0 24 0,00% 100,00% 0 24 0,00% 100,00% 0 24 0,00% 100,00% 24

Oberreut 0 0 0,00% 0,00% 2 2 3,57% 3,57% 8 10 14,29% 17,86% 14 24 25,00% 42,86% 2 26 3,57% 46,43% 16 42 28,57% 75,00% 1 43 1,79% 76,79% 13 56 23,21%100,00% 0 56 0,00% 100,00% 0 56 0,00% 100,00% 0 56 0,00% 100,00% 56

Oststadt 4 4 1,14% 1,14% 20 24 5,71% 6,86% 80 104 22,86% 29,71% 80 184 22,86% 52,57% 43 227 12,29% 64,86% 46 273 13,14% 78,00% 50 323 14,29% 92,29% 11 334 3,14% 95,43% 10 344 2,86% 98,29% 1 345 0,29% 98,57% 5 350 1,43% 100,00% 350

*

MFH 4 4 1,26% 1,26% 19 23 5,99% 7,26% 76 99 23,97% 31,23% 76 175 23,97% 55,21% 38 213 11,99% 67,19% 45 258 14,20% 81,39% 43 301 13,56% 94,95% 9 310 2,84% 97,79% 4 314 1,26% 99,05% 1 315 0,32% 99,37% 2 317 0,63% 100,00% 317

** EFH 0 0 0,00% 0,00% 1 1 5,88% 5,88% 4 5 23,53% 29,41% 4 9 23,53% 52,94% 1 10 5,88% 58,82% 1 11 5,88% 64,71% 0 11 0,00% 64,71% 1 12 5,88% 70,59% 3 15 17,65% 88,24% 0 15 0,00% 88,24% 2 17 11,76% 100,00% 17

Gaußstr. 0 0 0,00% 0,00% 0 0 0,00% 0,00% 0 0 0,00% 0,00% 0 0 0,00% 0,00% 4 4 25,00% 25,00% 0 4 0,00% 25,00% 7 11 43,75% 68,75% 1 12 6,25% 75,00% 3 15 18,75% 93,75% 0 15 0,00% 93,75% 1 16 6,25% 100,00% 16

Waldstadt 0 0 0,00% 0,00% 1 1 0,86% 0,86% 7 8 6,03% 6,90% 37 45 31,90% 38,79% 17 62 14,66% 53,45% 26 88 22,41% 75,86% 17 105 14,66% 90,52% 8 113 6,90% 97,41% 2 115 1,72% 99,14% 1 116 0,86% 100,00% 0 116 0,00% 100,00% 116

Hardtwaldsiedlung 22 22 3,75% 3,75% 18 40 3,07% 6,83% 51 91 8,70% 15,53% 90 181 15,36% 30,89% 52 233 8,87% 39,76% 49 282 8,36% 48,12% 32 314 5,46% 53,58% 58 372 9,90% 63,48% 74 446 12,63% 76,11% 27 473 4,61% 80,72% 113 586 19,28% 100,00% 586

** EFH 11 11 2,76% 2,76% 12 23 3,02% 5,78% 34 57 8,54% 14,32% 51 108 12,81% 27,14% 23 131 5,78% 32,91% 33 164 8,29% 41,21% 29 193 7,29% 48,49% 34 227 8,54% 57,04% 35 262 8,79% 65,83% 24 286 6,03% 71,86% 112 398 28,14% 100,00% 398

* MFH (Erzbergerstr.) 11 11 11,22% 11,22% 6 17 6,12% 17,35% 17 34 17,35% 34,69% 37 71 37,76% 72,45% 9 80 9,18% 81,63% 14 94 14,29% 95,92% 2 96 2,04% 97,96% 2 98 2,04% 100,00% 0 98 0,00% 100,00% 0 98 0,00% 100,00% 0 98 0,00% 100,00% 98

Grenadierstr. 0 0 0,00% 0,00% 0 0 0,00% 0,00% 0 0 0,00% 0,00% 2 2 2,22% 2,22% 20 22 22,22% 24,44% 2 24 2,22% 26,67% 1 25 1,11% 27,78% 22 47 24,44%52,22% 39 86 43,33%95,56% 3 89 3,33% 98,89% 1 90 1,11% 100,00% 90

11

Sonstige Stadtgebiete 8 8 5,63% 5,63% 2 10 1,41% 7,04% 11 21 7,75% 14,79% 22 43 15,49% 30,28% 22 65 15,49% 45,77% 23 88 16,20% 61,97% 26 114 18,31% 80,28% 16 130 11,27% 91,55% 7 137 4,93% 96,48% 5 142 3,52% 100,00% 0 142 0,00% 100,00% 142

Bestand der HWS 44 44 2,70% 2,70% 105149 6,43% 9,13% 259 408 15,87% 25,00% 343 751 21,02% 46,02% 191 942 11,70% 57,72% 184 112611,27% 69,00% 140 1266 8,58% 77,57% 1181384 7,23% 84,80% 96 1480 5,88% 90,69% 34 1514 2,08% 92,77% 118 1632 7,23% 100,00% 1632

Einzelzahlen in Schwarz, kumulierte Werte in Rot

* MFH = Mehrfamilienhaus / ** EFH = Einfamilienhaus

* Steubenstraße / Stresemannstraße / von Beck-Straße Sophienstraße / Yorckstraße / Karlstraße

Weitere Erläuterungen


Weitere Erläuterungen

Die Erlöse aus Sollmieten stiegen um rund

630 T€ auf 7.915 T€. Insgesamt betrugen

Die Quote der Mieterwechsel ist auf 9,9 %

angestiegen, u. a. auch bedingt durch die

Modernisierung in der Albert-Braun-

Straße, liegt jedoch im Branchenvergleich

weiterhin auf niedrigem Niveau.

12

die Investitionen in den Bestand rund 8,5

Mio. €, im Vorjahr 2009 rund 4,5 Mio. €.

Rund 30 % der Wechsel erfolgten innerhalb

des Bestandes der Genossenschaft.

Mieterwechsel pro Wohnungseinheit im Jahr 2010

Wohnungseinheit Gesamtzahl Anzahl gekündigte

Wohnungseinheit

1-Zimmer

2-Zimmer

3-Zimmer

4-Zimmer

Einfamilienhaus

33

361

684

179

376

9

49

69

21

17

Bewerbungen

gesamt

69

393

510

125

276

Durchschnittl. Bewerbungen /

gekündigte Wohnungseinheit

8

8

7

6

16


Durchschnittlich verzeichnen wir 8 Bewerber

je gekündigter Wohnungseinheit,

bei Einfamilienhäusern 16. Seit dem

01.10.2009 werden nach entsprechend

aufwendig durchgeführter Modernisierung

für die Geschosswohnungen 5,50 €/qm

- 6,00 €/qm (in der energetisch modernisierten

Danziger-Straße 5 - 11 7,00 € / qm),

für die Einfamilienhäuser 7,50 €/qm erhoben.

Die Nachfrage nach den Einfamilienhäusern

sowie nach den Wohnungen ist

nach wie vor auf einem guten Niveau und

im 1. Quartal 2011 wieder ansteigend.

Die Durchschnittsmiete beträgt 5,05 €/qm

im Monat (Vorjahr: 4,56 €/qm im Monat).

Bemerkenswert ist die weiterhin große

Nachfrage nach den Einfamilienhäusern,

auch nachdem nach Modernisierung 7,50

/qm im Monat zu zahlen sind.

Wir sehen daher unsere seit langem verfolgte

Zielrichtung bestätigt, weiterhin auf

hohem Niveau in unseren Bestand durch

Instandhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen

zu investieren.

Oststadt, Karl-Wilhelm-Straße

Oststadt, Emil-Gött-Straße

Investitionen in den Bestand

Unsere Tätigkeit konzentrierte sich im Jahr

2010 weiterhin im Wesentlichen auf die

Hausbewirtschaftung, d. h. auf die Pflege

und die Modernisierung des vorhandenen

Wohnungsbestandes. Neubautätigkeit

fand im zurückliegenden Geschäftsjahr

nicht statt, wenn man von der

Aufstockung des Gebäudes in der Albert-

Braun-Straße absieht. Hier wurden rund

400 qm Wohnraum geschaffen. Die

Aufwendungen für die Bestandspflege

nehmen allgemein zu. Auch die Hardtwaldsiedlung

verfolgt weiterhin vorrangig

den Abbau des vorhandenen Instandsetzungsbedarfs.

Es werden auch in Zukunft

insbesondere energetische Maßnahmen

durchzuführen sein. In diesem technischen

Ausstattungsmerkmal ist zukünftig

ein entscheidender Wettbewerbsfaktor zu

sehen.

Es ist weiterhin das erklärte Ziel, in die

Wohnungen und Häuser durch Instandsetzung

und Modernisierung zu investieren,

um dadurch eine langfristige Marktkonformität

und Marktattraktivität sicherzustellen.

Die Genossenschaft hat im Geschäftsjahr

2010 mit rund 8,5 Mio. € (2009: 4,5 Mio. €)

in Instandsetzung und Modernisierung

investiert. Damit wurde das seit Jahren

hohe Instandsetzungsniveau im Jahr 2010

fortgesetzt. Rund 104 % der Sollmiete des

Jahres wurden in den Haus- und Wohnungsbestand

reinvestiert.

13

Weitere Erläuterungen


Weitere Erläuterungen

Der Schwerpunkt der Investitionstätigkeit

im Jahr 2010 war ohne Frage die umfassende

Modernisierung der Albert-Braun-Str.

20 A-C. Seit der Erstellung des Gebäudes

im Jahr 1968 hat dieses keine nennenswerten

Wertverbesserungen erfahren. Mit

der jetzt hergestellten energetischen Ausstattung

wird die Energieeinsparverordnung

2009 um rund 15 % unterschritten

und insofern konnten günstige Fördermittel

in Anspruch genommen werden.

Die Wohnungen im Haus B wurden altersgerecht

umgebaut. Durch den Aufsatz

eines weiteren Stockwerks sind fünf

Wohnungen im Maisonettestil kostengünstig

entstanden. Die Kosten für die gesamte

Modernisierungsmaßnahme liegen bei

rund 4,9 Mio. €. Die Modernisierungsmaßnahme

in der Albert-Braun-Str. 20 A-C

stellt die bisher größte in der Geschichte

der Hardtwaldsiedlung dar.

Das von Vorstand und Aufsichtsrat

beschlossene Modernisierungs- und

Instandhaltungsprogramm 2011 sieht

14

einen Schwerpunkt mit der Neuinstallierung

des Nahwärmenetzes im Dammerstock

vor, wobei rund 300 Mietparteien

nennenswerte Energieeinsparungen zugutekommen

werden. In der Heizzentrale

der Nürnberger Str. 3 wird ein Blockheizkraftwerk

installiert, das mit Biogas auch

im Sinne der Mieter entsprechend kostengünstig

betrieben wird.

Im Bereich der Einfamilienhäuser in der

Nordstadt sind rund 700 T€ vorwiegend

für die Überarbeitung von Holzwerk sowie

von der Fassade und Dächer vorgesehen.

Angesichts der guten Nachfrage nach

modernisiertem Wohnraum werden wir

im Instandsetzungsprogramm weiterhin

die Komplett-Modernisierung von Wohnungen

und Einfamilienhäusern bei Mieterwechseln

mit Nachdruck und entsprechendem

Mitteleinsatz betreiben. Dafür

geplant sind 900 T€ für Wohnungen und

850 T€ für Einfamilienhäuser.


Entwicklung der Spareinrichtung

Die Spareinrichtung wird nach den Bestimmungen

des Kreditwesengesetzes

geführt und durch die Bundesanstalt für

Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) überwacht.

Die Sparer haben somit die

Sicherheit, dass ihre Spareinlagen sorgsam,

sach- und fachgerecht verwaltet werden.

Darüber hinaus ist die Hardtwaldsiedlung

Mitglied im Sicherungsfonds für Spareinlagen

beim Bundesverband deutscher

Wohnungsunternehmen e.V.

Erfreulicherweise wurden die Sparprodukte

unserer Spareinrichtung im Jahr

2010 wieder verstärkt nachgefragt. Dies

liegt sicherlich weiterhin an dem gesteiger-

ten Bedürfnis nach sicheren Finanzanlagen

bei gleichzeitig attraktiver Zinsgestaltung.

Mit einem Einlagenbestand (inkl.

Zinsgutschriften) von 28,75 Mio. € (2009:

27,48 Mio. €) überstiegen die Einzahlungen

die Rückzahlungen um rund 649 T€.

Bei einem insgesamt relativ niedrigen

Zinsniveau von Kreditinstituten mit vergleichbaren

Sparformen lag bei der

Hardtwaldsiedlung daher offensichtlich in

der Einschätzung der Sparer eine vergleichsweise

attraktive Zinsgestaltung vor.

Die Anzahl der Sparkonten hat sich in den

letzten Jahren und auch in den Jahren relativer

Stagnation des Einlagenbestandes

konstant erhöht.

15

Weitere Erläuterungen


Weitere Erläuterungen

Vorjahr Vorjahr Vorjahr Vorjahr Entwicklung

Kündigungsfrist Kontenzahl Kontenzahl v. H. v. H. T€ T€ v. H. v. H. T€

3 Monate 1.298 1.288 40,8 41,0 6.107 5.461 21,3 19,9 646

6 Monate 11 12 0,3 0,4 54 57 0,2 0,2 -3

12 Monate 543 506 17,1 16,1 7.531 6.612 26,2 24,1 919

24 Monate 344 330 10,8 10,5 4.537 4.099 15,8 14,9 438

48 Monate 600 615 18,8 19,6 7.581 8.002 26,4 29,1 -421

Auslaufende

Bonussparformen

20 27 0,7 0,9 69 87 0,2 0,3 -18

Vertr. über VL 125 104 3,9 3,8 169 119 0,6 0,4 50

Ratenspar- u.

allg. Sparverträge

Festzinssparen

2 Jahre

Festzinssparen

4 Jahre

16

158 120 5,0 3,6 1.396 996 4,8 3,6 400

3 66 0,1 2,1 96 1.366 0,3 5,0 -1.270

82 72 2,5 2,3 1.214 679 4,2 2,5 535

Summe 3.184 3.140 100,0 100,0 28.754 27.478 100,0 100,0 1.276 T€


2006 2007 2008 2009 2010

Unsere Sparformen ab 15.11.2010

Es gelten folgende variable Zinssätze:

Spareinlagen

mit vereinbarter Kündigungsfrist

von 3 Monaten 1,50 % p. a.

von 12 Monaten 1,75 % p. a.

von 24 Monaten 2,00 % p. a.

von 48 Monaten 2,30 % p. a.

Sonstige Sparprodukte mit rentablen Zinsen

Ratensparvertrag 3,75 % p. a.

Laufzeit 7 Jahre, davon 6 Jahre einzahlend

Allgemeiner Sparvertrag 3,75 % p. a.

Laufzeit 6 Jahre, einmalige Einzahlung

Sparvertrag 3,75 % p. a.

zur Anlage vermögenswirksamer Leistungen Laufzeit 7 Jahre,

davon 6 Jahre einzahlend

Mit unseren Sparprodukten bieten wir unseren Mitgliedern und deren Angehörigen:

Sichere Sparformen mit attraktiver Verzinsung, Verwendung der Spareinlagen zur Erfüllung des genossenschaftlichen Förderauftrags

zur Schaffung und Unterhaltung von nachfragegerechtem Wohnraum.

Für die Genossenschaft eröffnen sich:

Finanzierungsspielräume durch die genossenschaftliche Spareinrichtung und damit größere finanzielle Unabhängigkeit bei der

Modernisierung und Instandsetzung der genossenschaftlichen Wohnungsbestände.

Als Angehörige dürfen sparen, auch ohne Mitglied zu sein:

der Ehepartner / Eltern / Pflegeeltern und Großeltern / Kinder / Pflegekinder und Enkel / Geschwister / Kinder der Geschwister /

Ehepartner der Geschwister / Geschwister der Ehepartner / Geschwister der Eltern

Gestalten Sie die Zukunft unserer Genossenschaft mit – unterstützen Sie und Ihre Angehörigen die Genossenschaft durch die verstärkte

Nutzung der Spareinrichtung. Den Mitgliedern und Angehörigen, die diese Einrichtung bereits nutzen, sprechen wir unseren

herzlichen Dank aus!

17

Weitere Erläuterungen


Weitere Erläuterungen

Mitgliederentwicklung

In der Mitgliederentwicklung 2010 verzeichnet

die Hardtwaldsiedlung einen

Zuwachs von 85 Mitgliedern auf 5.808

(2009: 5.723 Mitglieder). Seit vielen Jahren

ist dies der stärkste Zuwachs, wobei noch

im Jahr 2009 die Mitgliederanzahl sogar

leicht rückläufig war. Im bisherigen Verlauf

des Geschäftsjahres 2011 setzt sich der

Trend des verstärkten Mitgliederzuwachses

gegenüber 2010 noch verstärkt fort.

Auch die fünf neu geschaffenen Maisonette-Wohnungen

in der Albert-Braun-Str.

20 A-C sind vermietet bzw. verbindlich

zugesagt.

18

Ebenso nehmen im bisherigen Verlauf des

Geschäftsjahres 2011 die Wohnungskündigungen

ab sowie die Bewerbungen für die

freiwerdenden Wohnungen zu. Insofern

ist die Entwicklung im Bereich Mitglieder

und Vermietung im 1. Quartal 2011 im

Vergleich zum letzten Quartal 2010 in

allen Aspekten positiv. Die Kündigungen

von Mieteinheiten sind im 1. Quartal 2011

signifikant rückläufig, die Nachfrage nach

ausgeschriebenen Wohneinheiten stark

angewachsen.

2006 2007 2008 2009 2010

Insgesamt sind dies Belege für die Attraktivität

der Genossenschaft, insbesondere

im Hinblick auf das Angebot von günstigem

und attraktivem Wohnraum.


Die wirtschaftliche Lage

Vermögens- Finanz- und Ertragslage

Vermögensstruktur

Im Anlagevermögen steigen die ausgewiesenen

Sachanlagen um 3,858 Mio. € auf

44,642 Mio. €.

Dieser vergleichsweise starke Anstieg ist

auf die Aktivierung der Baumaßnahmen in

der Albert-Braun-Str. sowie auf die Aktivierung

der Maßnahmen in den Einfamilienhäusern

zurückzuführen.

31.12.2010 31.12.2009 Veränderungen

T€ v. H. T€ v. H. T€

Anlagevermögen 44.690 71 40.846 71 3.844

Umlaufvermögen 19.327 29 16.983 29 2.344

64.017 100 57.829 100 6.188

Eigenkapital 17.416 27 16.192 28 1.224

Geschäftsguthaben 6.630 10 6.034 10 596

Kapitalstruktur

Rücklagen 10.554 18 9.936 18 618

Bilanzgewinn 232 0 222 0 10

Rückstellungen 1.707 3 1.363 2 344

Verbindlichkeiten

Dauerfinanzierungsmittel 13.435 21 10.143 18 3.292

Spareinlagen 28.754 45 27.478 47 1.276

Übrige, Rechnungsabgrenzung 2.705 4 2.653 5 52

46.601 73 41.637 72 4.964

64.017 100 57.829 100 6.188

Vor dem Hintergrund der entsprechend

anwachsenden Bilanzsumme hat sich die

Eigenkapitalquote mit rund 27,0 % gegenüber

dem Vorjahr (2009: 28,5 %) leicht

verringert.

Die Finanzlage war durch Liquiditätsüberschüsse

aus der Hausbewirtschaftung

geprägt.

19

Weitere Erläuterungen


Weitere Erläuterungen

Die Genossenschaft konnte ihren

Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachkommen;

Eigenmittel für Investitionen stehen

zur Verfügung.

Die Zahlungsbereitschaft war stets gegeben.

Der monatliche Liquiditätsstatus nach

den Anforderungen der Bundesanstalt für

Finanzdienstleistungsaufsicht gab zu keiner

Zeit Anlass zu Beanstandungen.

Kredite, welche als Liquiditätsreserven zur

Verfügung standen, mussten nicht in

Anspruch genommen werden.

Die Modernisierungsquote, d. h. Instandhaltung

/ Instandsetzung zzgl. aktivierter

Modernisierungskosten bezogen auf die

Sollmiete, beträgt 103,7 % (2009: 61,1 %).

Dieser Ausreißer im Mehrjahresvergleich

steht im direkten Zusammenhang mit der

20

Der Bestand an liquiden Mitteln inkl.

Bausparguthaben betrug am 31.12.2010

rund 17.764 T€ gegenüber 15.688 T€ am

31.12.2009.

Die Ertragslage war im Berichtsjahr nahezu

ausschließlich von der Miethausbewirtschaftung

bestimmt. Der Überschuss aus

der Hausbewirtschaftung beträgt rund

1,878 T € (2009: 2,073 T €). Dabei wurden

im Bereich der Instandhaltung, Instandsetzung

(ohne aktivierte Maßnahmen)

rund 868 T € weniger als im Vorjahr aufgewendet.

umfangreichen Maßnahme in der Albert-

Braun-Str. 20 A-C. Nach einer Rücklagenzuführung

von rund 618 T€ soll der

Bilanzgewinn zur Ausschüttung der satzungsmäßigen

Dividende verwendet werden.

Geldrechnungsmäßige Überschüsse

wurden erzielt.


Organe der Hardtwaldsiedlung Karlsruhe eG,

Baugenossenschaft

Vorstand

Im Geschäftsjahr 2010 setzte sich der

Vorstand unverändert aus dem hauptamtlichen

Mitglied Bernd Uhle und den

nebenamtlichen Mitgliedern Peter Fülbier,

Jürgen Speck und Wolfgang Traub zusammen.

Der Vorstand hat in regelmäßigen

Sitzungen alle Geschäfte der Genossenschaft

beraten und alle nach Satzung und

Genossenschaftsgesetz erforderlichen

Beschlüsse gefasst.

Aufsichtsrat

Zur Vertreterversammlung am 25.06.2010

waren die Amtszeiten der Herren Matthias

Deuschel, Clemens Hartmeier sowie

Dietmar Ring abgelaufen. Herr Deuschel

stellte sich nicht zur Wiederwahl. Es wurden

die Herren Norbert Krumm, Thomas

Hess und Jan Buxa in den Aufsichtsrat

gewählt. Der Aufsichtsrat hat sich mit

Herrn Norbert Krumm als Vorsitzendem

konstituiert.

Vertreterversammlung

Die ordentliche Vertreterversammlung für

das Geschäftsjahr 2009 fand am 24.6.2010

statt. Diese Versammlung setzte sich aus

den gewählten 76 Vertreterinnen und

Vertreter zusammen, die im Rahmen der

Vertreterwahlen im Frühjahr 2008 gewählt

worden waren.

Entsprechend den Regularien wurden der

Jahresabschluss zum 31.12.2009, die

Berichte des Vorstandes, des Aufsichtsrates,

des Prüfungsausschusses sowie des

Bauausschusses erläutert und die Gelegenheit

zur Aussprache gegeben. Der

Jahresabschluss und die Verwendung des

Bilanzgewinns für die satzungsgemäße Dividende

wurden beschlossen. In dieser

Versammlung wurde dem Aufsichtsrat

keine Entlastung erteilt, der Vorstand

wurde entlastet und es wurden die anstehenden

Aufsichtsratswahlen durchgeführt.

Im Bericht des Vorstands wurden noch

einmal und ausführlich die Gründe für die

Anpassung der Nutzungsgebühren zum

01.10.2009 erläutert und dargestellt, dass

jede andere Form der Generierung der

benötigen finanziellen Mittel nicht verkraftbare

Finanzierungskosten zur Folge

gehabt hätte.

Ebenso wurde veranschaulicht, dass die

drei Aspekte des satzungsgemäßen

Förderzweckes noch immer bzw. gerade

erst mit dem Erwerb der Erbbaugrundstücke

erfüllt sind.

21

Weitere Erläuterungen


Weitere Erläuterungen

Verwaltung / Personal

Die Geschäfte der Genossenschaft werden

von einem hauptamtlichen sowie drei

nebenamtlichen Vorstandsmitgliedern geführt.

Im Berichtsjahr waren durchschnittlich 13

Arbeitnehmer beschäftigt, davon zwei in

Teilzeit.

Mitgliedschaften

Unsere Mitgliedschaft

bei der DESWOS – über DESWOS

Mit der DESWOS

Wiederaufbauhilfe leisten.

Bei dem verheerenden Erdbeben in Haiti

im Januar 2010 starben Schätzungen

zufolge bis zu 316.000 Menschen. Mindestens

1,2 Millionen Menschen wurden

obdachlos. Die DESWOS Deutsche

Entwicklungshilfe für soziales Wohnungsund

Siedlungswesen e.V. hatte schon kurz

nach der Katastrophe entschieden, Hilfe

im ländlichen Raum anzubieten. Denn

dorthin strömten die Flüchtlinge und die

Hilfsmöglichkeiten sind besser.

Basis für das Hausbauprojekt der DESWOS

war zunächst die Errichtung einer Produktionswerkstatt.

Das Projektteam produziert

dort Fertigelemente für den Hausbau.

22

Es besteht aus zehn jungen Männern,

allesamt Auszubildende, einer haitianischen

Verwalterin und drei ausländischen

Fachleuten vom EcoSur Netzwerk. Trotz

großer Schwierigkeiten wegen fehlender

Infrastrukturen, schwieriger Stromversorgung,

zerstörter Straßen und Verzögerungen

durch den Zoll konnte im Dezember

2010 der lang ersehnte und durch alle

Widrigkeiten um etwa vier Monate verzögerte

Hausbau begonnen werden. Am 21.

Dezember wurde der Rohbau des ersten

festen Hauses aus Fertigbauelementen

errichtet. Zurzeit werden in einer ersten

Phase 40 Häuser und kleine Sanitäreinheiten

gebaut. Über weitere Häuser und ihre

Finanzierungsmöglichkeiten wird später

entschieden.

Parallel zum Bauprojekt der erdbebenresistenten

kleinen Häuser hat die DESWOS

mit den gesammelten Spendengeldern

eine Ausbildung junger Männer zur

Errichtung von Trockentrenntoiletten

begonnen. Die erste Ausbildungsphase

wurde bereits im Sommer 2010 abgeschlossen.

Seitdem bauen die Auszubildenden

unter Anleitung der Fachleute

Trockentoiletten. Finanziert sind bisher 45

Toiletten und die Ausbildung der Arbeiter

und Monteure. Angesichts der Choleraerkrankungen

ist die Hygiene im Sanitärbereich

besonders notwendig und es gibt

einen großen Bedarf an Toiletten, die ohne

Wasserverbrauch funktionieren.


Seit dem Jahr 2006 unterstützt die

Hardtwaldsiedlung Karlsruhe eG als

Mitglied die Arbeit der DESWOS, der

Fachorganisation der Wohnungswirtschaft

für Entwicklungszusammenarbeit. Mit

unserem Mitgliedsbeitrag unterstützen wir

die Projektarbeit, beispielsweise Maßnahmen

wie die Wiederaufbauhilfe in Haiti. Es

ist sehr erfreulich, dass wir über die DES-

WOS und ihre Partnerorganisation einen

Beitrag leisten können, die Wohn- und

Lebenssituation vieler Menschen in bescheidenen,

aber wesentlichen Schritten

zu verbessern.

Die DESWOS steht seit 40 Jahren für das

Menschenrecht auf Wohnen. Projekte

werden in Afrika, Asien und Lateinamerika

durchgeführt. Es gilt Menschen mit Wohnraum

zu versorgen und ihre Ernährung zu

sichern, Arbeit zu schaffen und Bildung zu

vermitteln, Hygiene zu fördern und Gesundheit

zu stärken. Der immer noch

aktuelle Ansatz ist die Hilfe zur Selbsthilfe.

Informationen zur Arbeit der DESWOS finden

Sie auf der Website www.deswos.de.

Ausblick

Oststadt, Parkstraße, hinten Emil-Gött-Straße Oststadt, Parkstraße

Den Ausblick sowie eine Abschätzung der

Chancen und Risiken entnehmen Sie bitte

dem Lagebericht des Vorstands zum Geschäftsjahr

2010, der in seinem Aufbau

weitestgehend gesetzlich normiert ist.

Als Resümee sei lediglich angemerkt, dass

sich die Hardtwaldsiedlung Karlsruhe eG

für die Zukunft als attraktiver Vermieter

sieht, wenn auch weiterhin in den Bestand

investiert wird, um den Ansprüchen der

Bewerber für Wohnungen und Häuser

gerecht zu werden.

Der wesentliche Grundstein wurde mit

den zuletzt erfolgten allgemeinen Anpassungen

der Nutzungsgebühren gelegt. In

der mittelfristigen Finanz- und Wirtschaftsplanung

sind weitere Anpassungen im vergleichbaren

Ausmaß nicht vorgesehen.

23

Weitere Erläuterungen


Weitere Erläuterungen

Bei den in den letzten Jahren ausgeführten

größeren Modernisierungsmaßnahmen in

der Danziger Str. 5-11 in 2009, in der

Albert-Braun-Str. 20 A-C in 2010 sowie mit

dem Ausbau des Nahwärmenetzes im

Dammerstock in 2011 sind vergleichsweise

günstige Fördermittel in Anspruch

genommen worden und kommen diese

vorwiegend energetischen Maßnahmen

letztendlich den Wohnungsnutzern durch

entsprechende Energieeinsparungen zugute.

Das Jahresergebnis unserer Genossenschaft

ermöglicht weiterhin die Ausschüttung

einer Dividende von 4 % auf die

Geschäftsguthaben sowie einer Rücklagenzuführung.

24

Es sind alle Voraussetzungen gegeben, um

auch das Wirtschaftsjahr 2011 erfolgreich

und letztlich im Sinne der Mitglieder der

Hardtwaldsiedlung zu gestalten. Nichts

anderes war für den Vorstand, der in

unveränderter Besetzung seit über 10

Jahren tätig ist, der Antrieb seines

Handelns und wird es auch in Zukunft

sein.

Dank gilt allen Mitgliedern und Mietern für

ihr Vertrauen, den Mitarbeitern für ihre

Leistungsbereitschaft, dem Aufsichtsrat für

die konstruktive und kritisch begleitende

Unterstützung sowie allen Geschäftspartnern

für die gute Zusammenarbeit.

Der Vorstand

Sophien-/Yorckstraße


Jahresabschluss

für das Geschäftsjahr 2010

2 0 1 0

Bilanz,

Gewinn- und Verlustrechnung,

Anhang

25

Jahresabschluss


Bilanz

Aktiva Geschäftsjahr Vorjahr

€ € in €

Anlagevermögen

Immaterielle Vermögensgegenstände 10.456,99 6.959,15

Sachanlagen

Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte

mit Wohnbauten 40.122.126,55 39.591.689,73

Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte

mit Geschäfts- und anderen Bauten 430.798,56 447.670,05

Grundstücke ohne Bauten 2,00 2,00

Technische Anlagen und Maschinen 31.279,00 46.912,00

Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 95.063,84 73.486,38

Anlagen im Bau 3.226.244,21 0,00

Bauvorbereitungskosten 0,00 38.044,19

Geleistete Anzahlungen auf Grundstücke 736.060,51 586.060,51

44.641.574,67 40.783.864,86

Finanzanlagen

Sonstige Ausleihungen 0,00 997,91

Andere Finanzanlagen 38.609,64 54.248,00

38.609,64 55.245,91

Anlagevermögen 44.690.641,30 40.846.069,92

Umlaufvermögen

Vorräte

Unfertige Leistungen 1.283.070,95 1.283.070,95 1.220.364,19

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen aus Vermietung 83.408,50 67.005,63

Sonstige Vermögensgegenstände 196.515,59 7.994,75

279.924,09 75.000,38

Flüssige Mittel und Bausparguthaben

Kassenbestand, Postbankguthaben, Guthaben

bei Kreditinstituten 10.755.033,69 10.781.823,48

Bausparguthaben 7.008.851,72 4.906.204,11

17.763.885,41 15.688.027,59

Umlaufvermögen 19.326.880,45 16.983.392,16

Bilanzsumme 64.017.521,75 57.829.462,08

26


Passiva Geschäftsjahr Vorjahr

€ € in €

Eigenkapital

Geschäftsguthaben

der mit Ablauf des Geschäftsjahres

ausgeschiedenen Mitglieder 173.354,17 207.982,02

der verbleibenden Mitglieder 6.437.807,86 5.799.979,56

aus gekündigten Geschäftsanteilen 18.708,72 26.177,05

6.629.870,75 6.034.138,63

Rückständige fällige Einzahlungen auf Geschäftsanteile

€ 402.287,60 (Vorjahr: € 525.961,37)

Ergebnisrücklagen

Gesetzliche Rücklagen 897.150,00 892.950,00

Bauerneuerungsrücklage 3.375.453,64 2.761.253,73

Rücklage zu den Erbbaugrundstücken 5.494.966,40 5.494.966,40

Andere Ergebnisrücklagen 786.859,87 786.859,87

10.554.429,91 9.936.030,00

Bilanzgewinn

Jahresüberschuss 850.184,79 874.696,17

Einstellungen in Ergebnisrücklagen 618.399,91 652.725,14

231.784,88 221.971,03

Eigenkapital insgesamt 17.416.085,54 16.192.139,66

Rückstellungen

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.331.658,00 1.265.653,00

Sonstige Rückstellungen 375.298,76 97.338,19

1.706.956,76 1.362.991,19

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 13.435.547,31 10.143.224,28

Spareinlagen 28.754.010,10 27.477.646,10

Erhaltene Anzahlungen 1.221.038,06 1.232.230,51

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.196.894,68 1.122.567,87

Sonstige Verbindlichkeiten 259.775,22 270.015,99

davon aus Steuern € 77.503,42

(Vorjahr: € 103.718,32)

davon im Rahmen sozialer Sicherheit € 1.353,58

(Vorjahr: € 619,24)

44.867.265,37 40.245.684,75

Rechnungsabgrenzungsposten 27.214,08 28.646,48

Bilanzsumme 64.017.521,75 57.829.462,08

27

Bilanz


Gewinn - und Verlustrechnung

Gewinn- und Verlustrechnung

für die Zeit vom 01.01.2010 bis 31.12.2010

28

Geschäftsjahr Vorjahr

€ € in €

Umsatzerlöse

aus der Hausbewirtschaftung 9.411.469,38 8.853.796,98

Erhöhung des Bestandes an unfertigen Leistungen 62.706,76

Minderung des Bestandes an unfertigen Leistungen 23.774,67

Andere aktivierte Eigenleistungen 16.933,00 9.093,00

Sonstige betriebliche Erträge 206.738,29 5.107,27

Aufwendungen für bezogene Lieferungen

und Leistungen

Aufwendungen für Hausbewirtschaftung 5.684.051,33 4.791.748,58

Rohergebnis 4.013.796,10 4.052.474,00

Personalaufwand

a) Löhne und Gehälter 735.576,60 709.443,47

b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 175.986,48 262.282,05

911.563,08 971.725,52

davon für Altersversorgung € 25.512,70

(Vorjahr: € 119.367,01)

Abschreibungen

auf immaterielle Vermögensgegenstände

des Anlagevermögens und Sachanlagen 775.966,13 715.613,38

Sonstige betriebliche Aufwendungen 274.639,38 277.836,06

Erträge aus Ausleihungen und anderen Finanzanlagen 54,89 97,38

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 218.375,44 162.156,42

Abschreibungen auf Finanzanlagen 26.735,01 2.352,63

Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.121.409,20 1.189.746,45

Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.121.913,63 1.057.453,76

Außerordentliche Aufwendungen 64.500,00 0,00

Sonstige Steuern 207.228,84 182.757,59

Jahresüberschuss 850.184,79 874.696,17

Einstellungen aus dem Jahresüberschuss in Ergebnisrücklage 618.399,91 652.725,14

Bilanzgewinn 231.784,88 221.971,03


Anhang des Jahresabschlusses 2010

A. Allgemeine Angaben

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und

264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des

GenG und der Satzung aufgestellt.

Es gelten die Vorschriften für kleine Genossenschaften.

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und

Verlustrechnung richtet sich nach dem vorgeschriebenen

Formblatt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das

Gesamtkostenverfahren gewählt. Der Anlagenspiegel sowie

der Verbindlichkeitenspiegel sind auf den folgenden Seiten

abgebildet. Vorliegender Jahresabschluss wurde erstmalig nach

den Regelungen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes

(BilMoG) erstellt. Die Vorjahresbeträge wurden in Übereinstimmung

mit Art. 67 Abs. 8 EGHGB nicht angepasst.

Dementsprechend sind die Vorjahreszahlen nicht vergleichbar.

B. Erläuterungen zu den Bilanzierungsund

Bewertungsmethoden

1. Bewertungsmethoden

Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände

erfolgte zu den Anschaffungskosten

unter Berücksichtigung linearer Abschreibungen

auf eine Nutzungsdauer von 3 Jahren.

Das gesamte Sachanlagevermögen wurde zu fortgeführten

Anschaffungs- oder Herstellungskosten

abzüglich planmäßiger Abschreibung bewertet.

Die Herstellungskosten wurden auf der Grundlage

der Vollkosten ermittelt. Diese setzen sich aus

Fremdkosten und Eigenleistungen zusammen.

Die Eigenleistungen umfassen im Wesentlichen

technische Leistungen.

29

Anhang


Anhang

Die planmäßigen Abschreibungen des Anlagevermögens

wurden wie folgt vorgenommen:

Die Gesamtnutzungsdauer beträgt bei Wohnbauten

zwischen 50 und 80 Jahre.

Für Geschäfts- und andere Bauten beträgt die

Gesamtnutzungsdauer zwischen 5 und 52 Jahre.

Nach Großmodernisierungsmaßnahmen wurde die

Abschreibungsdauer bei den betroffenen Wohnneubauten

neu festgesetzt: Diese beträgt bei:

Komplett modernisierten

Einfamilienhäuser 25 Jahre

Energetische Sanierungen

von Mehrfamilienhäuser 25 Jahre

– Technische Anlagen und Maschinen

werden linear mit 5 % abgeschrieben.

– Betriebs- und Geschäftsausstattung unter

Anwendung der linearen Abschreibungsmethode,

unter Zugrundelegung von

Abschreibungssätzen von 7,7 bis 33,33 %.

– “Geringwertige Wirtschaftsgüter”

bis 150,00 € Netto wurden als Aufwand

verbucht. Wirtschaftsgüter über 150,00 €

und unter 1.000 € werden in Übereinstimmung

mit § 6 Abs. 2a EStG jahresbezogen

als Sammelposten erfasst und linear über

5 Jahre abgeschrieben.

Die in den anderen Finanzanlagen bilanzierten

Rückdeckungsversicherungen für die betriebliche

Altersversorgung wurde nach den

einkommensteuerrechtlichen Vorschriften

berechnet.

Die unfertigen Leistungen betreffen ausschließlich

Fremdkosten der noch nicht abgerechneten Heizund

Betriebskosten.

30

Albert-Braun-Sraße, Sanierung Fassade

Albert-Braun-Sraße,

Frontseite mit Dachaufstockung


Die Forderungen sind zum Nominalwert bewertet.

Passivierungspflichtige Rückstellungen wurden

nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in

Höhe des voraussichtlich notwendigen Erfüllungsbetrages

bemessen.

Die Pensionsrückstellung wurde gemäß

Versicherungsgutachten nach der Bewertungsmethode

"projected unit credit method" unter

Berücksichtigung von zukünftigen Entgelt- und

Rentenanpassungen errechnet. Die Bewertung

erfolgte nach versicherungsmathematischen

Grundsätzen unter Anwendung der Richttafeln

von Prof. Dr. Heubeck (2005 G) und dem von

der Deutschen Bundesbank nach Maßgabe der

Rückstellungsabzingsungsverordnung ermittelten

Abzinsungssatz von 5,15 % (Stand Dezember

2010).

Gehaltssteigerungen wurden in Höhe von 2,5 %

p.a. und Rentensteigerung in Höhe von 1,0 % p.a.

berücksichtigt; die Fluktationswahrscheinlichkeit

wurde mit 0 % angesetzt.

Aufgrund der durch das BilMoG geänderten

Bewertung der Rückstellung für Pensionen ergibt

sich auf den Erstanwendungszeitpunkt zum

01.01.2010 ein Zuführungsbetrag in Höhe von

TEUR 322. Dieser wird entsprechend gemäß Art.

67 Abs. 1 S. 1 EGHGB ab dem Geschäftsjahr 2010

bis zum Jahr 2024 zu mindestens einem Fünfzehntel

angesammelt und voraussichtlich auf fünf

Jahre verteilt (2010: TEUR 64). Zum 31.12.2010

beträgt der noch nicht in der Bilanz ausgewiesene

Betrag der Unterdotierung 258 TEUR.

Die Verbindlichkeiten wurden zu den Erfüllungsbeträgen

bilanziert

31

Anhang


Anhang

1. Entwicklung des Anlagevermögens

Immaterielle Vermögensgegenstände 124.727,53 6.022,85 0,00 0,00 0,00 120.293,39 10.456,99 2.525,01

32

Anlagevermögen

Sachanlagen

Grundstücke und grundstücksgleiche

Rechte mit Wohnbauten

61.012.966,80 1.244.434,03 0,00 0,00 458,36 22.135.732,64 40.122.126,55 714.455,57

Grundstücke und grundstücksgleiche

Rechte mit Geschäfts- und andere Bauten

1.340.999,05 0,00 0,00 0,00 0,00 910.200,49 430.798,56 16.871,49

Grundstücke ohne Bauten 2,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 2,00 0,00

Technische Anlagen und Maschinen 308.725,47 0,00 0,00 0,00 0,00 277.446,47 31.279,00 15.633,00

Andere Anlagen, Betriebsund

Geschäftsausstattung

291.289,99 48.058,52 0,00 0,00 0,00 244.284,67 95.063,84 26.481,06

Anlagen im Bau 0,00 3.188.200,02 0,00 0,00 38.044,19 0,00 3.226.244,21 0,00

Bauvorbereitungskosten 38.044,19 0,00 0,00 0,00 -38.044,19 0,00 0,00 0,00

Geleistete Anzahlungen auf Grundstücke 586.060,51 150.458,36 0,00 0,00 -458,36 0,00 736.060,51 0,00

Finanzanlagen

Anschaffungs- /

Herstellungskosten

Zugänge

des Geschäftsjahres

Zuschreibungen

des Geschäftsjahres

Abgänge

des Geschäftsjahres

Umbuchungen

(+/–)

Abschreibungen

(kumuliert)

Buchwert am

31.12. 2010

€ € € € € € € €

63.578.088,01 4.631.150,93 0,00 0,00 0,00 23.567.664,27 44.641.574,67 773.441,12

Sonstige Ausleihungen 997,91 0,00 0,00 997,91 0,00 0,00 0,00 0,00

Andere Finanzanlagen 54.248,00 0,00 0,00 15.638,36 0,00 0,00 38.609,64 0,00

55.245,91 0,00 0,00 16.636,27 0,00 0,00 38.609,64 0,00

Anlagevermögen insgesamt 63.758.061,45 4.637.173,78 0,00 16.636,27 0,00 23687957,66 44.690.641,30 775.966,13

Danziger-Str. 5-11 Rückseite, energetisch modernisiert in 2009 Danziger-Straße 5-11, Frontseite

Abschreibungen

des Geschäftsjahres


2. Entwicklung der Rücklagen

Rücklagen Stand Zugänge Abgänge Stand Zugänge Abgänge

01.01.2010 des Geschäftsjahres 31.12.2010 des Vorjahres

€ € € € € €

Gesetzliche Rücklagen 892.950,00 4.200,00 0,00 897.150,00 125.987,74 0,00

Bauerneuerungsrücklagen 2.761.253,73 614.199,91 0,00 3.375.453,64 0,00 0,00

Rücklagen zu den Erbbaugrundstücken 5.494.966,40 0,00 0,00 5.494.966,40 526.737,40 0,00

Andere Rücklagen 786.859,87 0,00 0,00 786.859,87 0,00 0,00

Rücklagen insgesamt 9.936.030,00 618.399,91 0,00 10.554.429,91 652.725,14 0,00

3. Die Fristigkeit der Verbindlichkeiten

sowie die zur Sicherung gewährten Pfandrechte

o. ä. Rechte stellen sich wie folgt dar:

Verbindlichkeiten Insgesamt Davon

Restlaufzeit gesichert

unter 1 bis 5 über Art der

1 Jahr Jahre 5 Jahre Sicherung

€ € € € € *

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 13.435.547,31 489.973,77 2.793.833,27 10.151.740,27 13.435.547,31 GPR

(Vorjahr) (684.485,92)

Erhaltene Anzahlungen 1.232.230,51 1.232.230,51

(Vorjahr) (1.232.230,51)

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.122.567,87 1.122.567,87

(Vorjahr) (1.122.567,87)

Sonstige Verbindlichkeiten 259.775,22 259.775,22

(Vorjahr) (270.015,99)

Gesamtbetrag 16.050.120,91 3.104.547,37 2.793.833,27 10.151.740,27 13.435.547,31

* GPR = Grundpfandrechte (3.309.300,29)

33

Anhang


Anhang

4. Verbindlichkeiten aus Spareinlagen

Verbindlichkeiten aus Spareinlagen Geschäftsjahr Vorjahr

34

€ €

Bestand der Spareinlagen zum 31.12.2010 28.754.010,10 27.477.646,10

davon mit 3-monatiger Kündigungsfrist 6.106.773,34 5.461.060,02

davon mit vereinbarter Kündigungsfrist 22.647.236,76 22.016.586,08

C. Erläuterungen zur Bilanz

Von den Forderungen aus Vermietung 83.408,50 €

(Vorjahr 67.005,63 €) haben 6.084,44 € (Vorjahr 2.225,18 €)

eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die übrigen Forderungen

haben Restlaufzeiten von unter einem Jahr.

Die sonstigen Rückstellungen enthalten Rückstellungen für:

Urlaubsansprüche 23.242,00 €

Prüfungskosten Jahresabschluss 19.000,00 €

Bilanzveröffentlichung 10.600,00 €

Bonuszusagen aus Sparverträgen 7.056,76 €

Vertreterversammlung 9.600,00 €

Berufsgenossenschaftsbeiträge 5.800,00 €

Bauinstandhaltung 300.000,00 €

375.298,76 €

Damaschkestraße

während Sanierung

Dach, Fassade

Damaschkestraße

nach Sanierung

Dach, Fassade


D. Sonstige Angaben

1. Finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen folgende, nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte

finanzielle Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von

Bedeutung sind:

Verpflichtungen aus dem Erwerb von Erbbaugrundstücken

14.793.805,00 €

Vereinbarungen über Mietmodernisierungen 45.726,26 €

Garantieverpflichtungen gegenüber der Selbsthilfeeinrichtung zur Sicherung

von Spareinlagen von Wohnungsgenossenschaften des GdW

Bundesverbandes deutscher Wohnungs-

und Immobilienunternehmen e.V. 137.399,38 €

2. Anzahl der Arbeitnehmer

Die Zahl der im Geschäftsjahr durchschnittlich beschäftigten

Arbeitnehmer betrug

Vollbeschäftigte Teilzeitbesch.

Kaufmännische Mitarbeiter 5 2

Technische Mitarbeiter 5

Mitarbeiter im Regiebetrieb 1

11 2

3. Mitgliederbewegung

Anfang 2010 5.723

Zugang 2010 267

Abgang 2010 182

Ende 2010 5.808

Doppelhaus

Roggenbachstraße

historische Aufnahme

35

Anhang


Anhang

Die Geschäftsguthaben der verbleibenden

Mitglieder haben sich im Geschäftsjahr erhöht um 637.828,30 €

Die Haftsummen haben sich im Geschäftsjahr

vermehrt um 8.400,00 €

Der Gesamtbetrag der Haftsumme

beläuft sich auf 1.794.300,00 €

Die Haftsumme beinhaltet auch die zum 31.12.2010

ausscheidenden Mitglieder.

4. Name und Anschrift des zuständigen Prüfungsverbandes

vbw Verband baden-württembergischer Wohnungs- und

Immobilienunternehmen e.V. Stuttgart - Geschäftsstelle Karlsruhe -

Schwarzwaldstraße 39, 76137 Karlsruhe

5. Mitglieder des Vorstands

Uhle, Bernd (GF) Dipl. Kaufmann

Fülbier, Peter Bankbetriebswirt

Speck, Jürgen Geschäftsführer i. R.

Traub, Wolfgang Bankbetriebswirt

6. Mitglieder des Aufsichtsrats

Krumm, Norbert (Vors.) Dipl. Betriebswirt (FH)

Adam, Christian Industrie-Architekt

Buxa, Jan Diplominformatiker

Furtwängler, Amelia Immobilienverwalterin

Hess, Thomas Jurist

Kaiser, Hartmut Archäologe

Kopf, Hans Selbst. Elektromeister

Kunz, Hans-Joachim Immobilienkaufmann

Oelschläger, Werner Dipl.-Ingenieur

7. Vorschlag zur Verwendung des Bilanzgewinns

Der Vertreterversammlung wird vorgeschlagen, den Bilanzgewinn

wie folgt zu verwenden: Ausschüttung einer Dividende

von 4,0 % auf die Geschäftsguthaben

231.784,88 €

Karlsruhe, den 14. März 2011

Der Vorstand: Bernd Uhle, Peter Fülbier, Jürgen Speck, Wolfgang Traub

36

Damaschkestraße während der Sanierung


Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend

aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung

sowie Anhang - unter Einbeziehung

der Buchführung und den

Lagebericht der Hardtwaldsiedlung Karlsruhe

eG, Baugenossenschaft, für das Geschäftsjahr

vom 1. Januar bis 31. Dezember

2010 geprüft. Die Buchführung und die

Aufstellung von Jahresabschluss und

Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen

Vorschriften und den ergänzenden

Bestimmungen der Satzung liegen

in der Verantwortung der gesetzlichen

Vertreter der Genossenschaft. Unsere

Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von

uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung

über den Jahresabschluss unter

Einbeziehung der Buchführung und über

den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung

nach § 317 HGB unter Beachtung der vom

Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten

deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger

Abschlussprüfung vorgenommen.

Danach ist die Prüfung so zu planen und

durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und

Verstöße, die sich auf die Darstellung des

durch den Jahresabschluss unter Beachtung

der Grundsätze ordnungsmäßiger

Buchführung und durch den Lagebericht

vermittelten Bildes der Vermögens-,

Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken,

mit hinreichender Sicherheit erkannt

werden.

Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen

werden die Kenntnisse über die

Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche

und rechtliche Umfeld der

Genossenschaft sowie die Erwartungen

über mögliche Fehler berücksichtigt. Im

Rahmen der Prüfung werden die

Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen

internen Kontrollsystems sowie

Nachweise für die Angaben in Buchführung,

Jahresabschluss und Lagebericht

überwiegend auf der Basis von Stichproben

beurteilt.

Albert-Braun-Sraße, Dachaufbau

Albert-Braun-Sraße, Neubau Eingangspavillons

37

Bestätigungsvermerk


Bestätigungsvermerk

Die Prüfung umfasst die Beurteilung der

angewandten Bilanzierungsgrundsätze

und der wesentlichen Einschätzungen der

gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung

der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses

und des Lageberichts. Wir sind

der Auffassung, dass unsere Prüfung eine

hinreichend sichere Grundlage für unsere

Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen

geführt.

38

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei

der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen

Vorschriften und den ergänzenden

Bestimmungen der Satzung und vermittelt

unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger

Buchführung ein den tatsächlichen

Verhältnissen entsprechendes

Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

der Genossenschaft. Der Lagebericht

steht im Einklang mit dem Jahresabschluss,

vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild

von der Lage der Genossenschaft und

stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen

Entwicklung zutreffend dar.

Stuttgart, 8. April 2011

vbw

Verband baden-württembergischer

Wohnungs- und

Immobilienunternehmen e.V.

gez. Beck gez. Mees

Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer


Bericht

des Aufsichtsrats

Der Aufsichtsrat hat im vergangenen

Geschäftsjahr die Geschäftsführung des

Vorstands in regelmäßigen Sitzungen mit der

ihm möglichen Sorgfalt überwacht und in diesem

Rahmen auch wesentliche Einzelmaßnahmen

beratend begleitet. Hierzu wurde der

Aufsichtsrat im Rahmen der Aufsichtsratssitzungen

und durch zusätzliche schriftliche und

mündliche Berichte über die Geschäftslage

regelmäßig unterrichtet.

Der Aufsichtsrat ist im Geschäftsjahr 2010 zu

20 Sitzungen, davon 5 Sitzungen zusammen

mit dem Vorstand, zusammengetreten. Bei 3

Sitzungen waren Teile des Vorstands sowie

der Technische Leiter, Herr Steinke, anwesend.

Schwerpunkte bildeten folgende Themen:

Über den Sachstand bei den gerichtlichen

Auseinandersetzungen in Folge der Erhöhung

der Nutzungsgebühren hat sich der Aufsichtsrat

regelmäßig berichten lassen. Auch standen

ihm die Akten der bereits abgeschlossenen

Verfahren zur Einsichtnahme zur Verfügung.

Demnach führten die benannten Vergleichswohnungen

mehrfach zur Ablehnung. Die

Erhöhung selbst wurde in vielen Fällen gutachterlich

bestätigt. Im Sinne einer Gleichbehandlung

aller Genossen hat der Aufsichtsrat,

so unangenehm dies auch im Einzelfall sein

mag, die Vorgehensweise des Vorstands mitgetragen.

Darüber hinaus wurden schriftliche

Beschwerden von Mietern besprochen, deren

Behandlung jedoch vorrangig Sache des

Vorstands ist.

Der Vertrag mit dem geschäftsführenden

Vorstand Herrn Uhle wurde vom Aufsichtsrat

im Mai 2010 um weitere 5 Jahre verlängert.

Ziel der Verhandlungen war insbesondere

auch eine verbessertes Eingehen von Ge-

schäftsführung und Technischer Abteilung auf

die Interessen der wohnlich versorgten

Mitglieder.

In der Vertreterversammlung wurde der

Aufsichtsrat für das Geschäftsjahr 2009 nicht

entlastet. Das war für seine Mitglieder in ihrer

damaligen Zusammensetzung insofern unangenehm,

als diese alle überzeugt sind, sich

auch in 2009 für die Interessen der

Genossenschaft und der Genossen eingesetzt

zu haben. Dabei muss eingestanden werden,

dass ihr Handeln nicht ausreichend kommuniziert

wurde. Die drei turnusgemäß ausscheidenden

Mitglieder wurden in der Wahl durch

die Herren Buxa, Hess und Krumm ersetzt.

Der neue Aufsichtsrat konstituierte sich mit

Herrn Krumm als Vorsitzenden. Prüfungs- und

Bauausschuss, die im ersten Halbjahr noch 2

bzw. 1 mal 2- bzw. 1-mal getagt haben, wurden

nicht neu gebildet. Dadurch soll gewährleistet

werden, dass alle Mitglieder des

Aufsichtsrats tatsächlich den gleichen

Informationsstand erhalten.

Auf Wunsch der Mitglieder des Aufsichtsrats

hat dieser einen Wirtschaftsprüfer mit Prüfung

des Erwerbs der Erbpachtgrundstücke und der

daraus resultierenden Haushaltslage und -planung

beauftragt. Grundlage waren Satzung,

WTS-Gutachten, Geschäftsbericht 2009 sowie

die mittelfristige Finanz- und Wirtschaftsplanung

für 2011-2016. Die Prüfung dieser

Unterlagen ergab keine Beanstandungen.

Noch nicht abschließend behandelt ist eine

Neufassung der „Grundsätze für die Vergabe

von Genossenschaftswohnungen“ (Vorlage

des Vorstands) und der „Grundsätze für die

Festsetzung der Nutzungsgebühren“ (Vorschlag

an den Vorstand).

39

Aufsichtsrat


Aufsichtsrat

Die sehr große Baumaßnahme in der Albert-

Braun-Straße in Oberreut hat der Aufsichtsrat

u.a. durch Vor-Ort-Termine und Gespräche

mit den Fachplanern begleitet. Die Abfederung

der Belastung für die betroffenen Mieter,

die Verzögerungen in der Bauausführung und

die Kostensteigerungen waren dabei Schwerpunkte.

Das Modernisierungs- und Instandhaltungsprogramm

für das Folgejahr gehört zu den

Punkten, in denen laut Satzung der Aufsichtsrat

durch förmliche Beschlussfassung zustimmen

muss. Dadurch kann der Aufsichtsrat

Einfluss auf den Wirtschafts- und Finanzplan

nehmen. Das Programm für 2011 mit einem

Volumen von rund € 6 Mio. hat der Aufsichtsrat

mit zwei Einschränkungen beschlossen.

Die eine betrifft die umfassende Erneuerung

der Nahwärmeversorgung im Dammerstock

mit rund € 1,5 Mio. Ihr wurde erst nach

Vorlage der Detailplanung mit Ortsbesichtigung

und Erläuterung durch die Fachplaner

zugestimmt mit der Auflage, dass die

Wärmeversorgung durch die neue Anlage spätestens

September sichergestellt sein muss.

Die andere betrifft die Außenrenovierung in

der Dammerstockstraße 19 bis 21A, die bis

zum Abschluss der Nahwärmemaßnahme und

der Feststellung des endgültigen diesbezüglichen

Aufwandes zurückgestellt wurde.

Weitere Themen waren der Denkmalschutz in

der alten Hardtwaldsiedlung, das Sozialmanagement,

sowie eine Vertreterinformation

außerhalb der Vertreterversammlung. Hierbei

ist in einem ersten Schritt angedacht, einerseits

jeweils im Winter eine allgemeine

Informationsveranstaltung durchzuführen und

andererseits gebietsbezogene Informationen,

wenn dort größere Baumaßnahmen anstehen.

40

Der Aufsichtsrat ist der Auffassung, dass große

wie auch kleinere Sanierungsmaßnahmen im

Bestand grundsätzlich im Interesse sowohl der

derzeitigen Bewohner als auch der übrigen

Mitglieder der Genossenschaft sind und die

Vermietbarkeit so langfristig gesichert werden

kann. Er wird den Vorstand weiterhin aktiv

darin unterstützen, die Sanierungsarbeiten

trotz der Belastung durch den Kauf der

Erbpachtgrundstücke fortzuführen.

In der Zeit vom 28. März bis 08. April 2011

haben Wirtschaftsprüfer des vbw Verband

baden-württembergischer Wohnungs- und

Immobilienunternehmen e.V. den Jahresabschluss

unter Einbeziehung der Buchführung

und den Lagebericht geprüft. Der

Prüfungsbericht stand den Mitgliedern des

Aufsichtsrats vollständig und rechtzeitig zur

Verfügung. In der gemeinsamen Sitzung von

Vorstand und Aufsichtsrat am 11.05.2011 wurden

wesentliche Gesichtspunkte der Prüfungsergebnisse

vom Wirtschaftsprüfer Herrn Mees

vorgestellt und eingehend diskutiert.

Dem Jahresabschluss wurde von den Wirtschaftsprüfern

ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk

erteilt.

Der Aufsichtsrat empfiehlt der Vertreterversammlung,

dem Jahresabschluss und dem

Vorschlag über die Verwendung des Bilanzgewinns

zuzustimmen sowie dem Vorstand

für das Geschäftsjahr 2010 Entlastung zu erteilen.

Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand sowie

den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für

ihren Einsatz im Interesse der Genossenschaft.

Der Vorsitzende des Aufsichtsrats,

Norbert Krumm


Vertreterversammlung

Die Vertreterversammlung setzt sich nach abgeschlossener Wahl vom 17.04.2008

wie folgt zusammen:

Vertreter (Reihenfolge):

Wahlbezirk 1

- Hardtwaldsiedlung I (Alfons-Fischer-Allee, Erzbergerstraße, Moltkestraße,

Roggenbachstraße, Waldring, Von-Beck-Straße, Knielinger Allee)

1. Krey, Johannes Erzbergerstraße 63 76133 Karlsruhe

2. Wolf, Thomas Waldring 27 76133 Karlsruhe

3. Kopf, Ursula Moltkestraße 42 76133 Karlsruhe

Wahlbezirk 2

- Hardtwaldsiedlung II (Karl-Schrempp-Straße, Friedrich-Wolff-Straße)

1. Seithel, Udo Karl-Schrempp-Straße 38 76133 Karlsruhe

2. Braun, Uwe Karl-Schrempp-Straße 5 76133 Karlsruhe

3. Merz, Ralf Karl-Schrempp-Straße 23 76133 Karlsruhe

4. Fischer, Kerstin Friedrich-Wolff-Straße 18 76133 Karlsruhe

5. Dietz, Kosima Friedrich-Wolff-Straße 12 76133 Karlsruhe

Wahlbezirk 3

- Hardtwaldsiedlung III (Damaschkestraße, Gustav-Binz-Straße, Grenadierstraße)

1. Windecker, Horst Gustva-Binz-Straße 15 76133 Karlsruhe

2. König, Michael Damaschkestraße 50 76133 Karlsruhe

3. Kopf, Holger Damaschkestraße 27 76133 Karlsruhe

4. Kreiner, Prof. Dr. Siegfried Damaschkestraße 48 76133 Karlsruhe

5. Lackner-Kreiner, Elke Damaschkestraße 48 76133 Karlsruhe

6. Kopf, Claudia Damaschkestraße 27 76133 Karlsruhe

Wahlbezirk 4

- Dammerstock I (Danziger Straße)

1. Stegmaier, Karl-Heinz Danziger Straße 7 76199 Karlsruhe

2. Salzbrenner, Rainer Danziger Straße 14 76199 Karlsruhe

3. Poggensee, Ilse Danziger Straße 3 76199 Karlsruhe

Wahlbezirk 5

- Dammerstock II (Dammerstockstraße, Falkenweg, Nürnberger Straße)

1. Ludewig, Hannelore Dammerstockstraße 9 76199 Karlsruhe

2. Mohr, Peter Falkenweg 51 76199 Karlsruhe

3. Knedlitschek, Dr. Gudrun Dammerstockstraße 9 76199 Karlsruhe

4. Schuster, Wolfgang Dammerstockstraße 13 76199 Karlsruhe

41

Vertreter


Vertreter

Wahlbezirk 6

- Oststadt I (Emil-Gött-Straße)

1. Hagmann, Bernd Emil-Gött-Straße 23 76131 Karlsruhe

2. Hasel, Werner Emil-Gött-Straße 21 76131 Karlsruhe

3. Dassler, Wolfgang Emil-Gött-Straße 21 76131 Karlsruhe

4. Fitterer, Heinz Emil-Gött-Straße 4 76131 Karlsruhe

Wahlbezirk 7

- Oststadt II (Hölderlinstraße, Karl-Wilhelm-Straße, Parkstraße, Gaußstraße 12/14)

1. Baumstark, Stefan Parkstraße 68 76131 Karlsruhe

2. Schneider, Markus Parkstraße 48 76131 Karlsruhe

3. Illg, Gerd Parkstraße 44 76131 Karlsruhe

Wahlbezirk 8

- Waldstadt (Insterburger Straße, Kolberger Straße, Schneidemühler Straße, Kösliner Straße, Beuthener Straße)

1. Langer, Wolfram Insterburger Straße 29 B 76139 Karlsruhe

2. Woldrich, Christa Insterburger Straße 29 B 76139 Karlsruhe

Wahlbezirk 9

- Weststadt (Sophienstraße, Yorckstraße, Karlstraße), Stresemannstraße, Oberreut (Albert-Braun-Straße)

1. Wittek, Rainer Stresemannstraße 36 76187 Karlsruhe

2. Claus, Lotte Albert-Braun-Straße 20 C 76189 Karlsruhe

Wahlbezirk 12

- Erzbergerstraße, Steubenstraße (ehemalige Parkring-Baugenossenschaft)

1. Wessalowski, Ralf Roggenbachstraße 4 76133 Karlsruhe

2. Wittchen, Martina Steubenstraße 17 76185 Karlsruhe

3. Bergmann, Thomas Rudolfstraße 5 76131 Karlsruhe

Oststadt, Parkstraße Gustav-Binz-Straße

42


Wahlbezirk 13

- Nichtmieter

1. Hyll, Michael Am Wald 9 76149 Karlsruhe

2. Gamer, Thomas Humboldstraße 11 76131 Karlsruhe

3. Braun, Torsten Karlstraße 122 76137 Karlsruhe

4. Jentsch, Hildegard Stresemannstraße 1 A 76187 Karlsruhe

5. Wolf, Christine Hermann-Hesse-Straße 1 76189 Karlsruhe

6. Worch, Peter Bachstraße 33 76185 Karlsruhe

7. Steiner, Jutta Gottlieb-Schneider-Straße 48 76275 Ettlingen

8. Kranich, Friederike Sophienstraße 210 76185 Karlsruhe

9. Kern, Manfred Bulacher Straße 32 76275 Ettlingen

10. Osen, Helmut Theodor-Heuss-Straße 32 a 76287 Rheinstetten

11. Noll, Hans-Dieter Friedrich-Naumann-Straße 40 76187 Karlsruhe

12. Kleinhans, Manfred Scheffelstraße 18 76135 Karlsruhe

13. Plojetz, Andrea Waldring 47 76133 Karlsruhe

14. Schlager, Jürgen Großklamm 7 76287 Rheinstetten

15. Erat, Kurt Hans Beiertheimer Allee 9 76137 Karlsruhe

16. Müller, Susanne Bachstraße 33 76185 Karlsruhe

17. Binder, Birgit Schumacherstraße 33 76275 Ettlingen

18. Speck, Ulrike Beiertheimer Allee 7 76137 Karlsruhe

19. Speck, Edith Beiertheimer Allee 7 76137 Karlsruhe

20. Herbert, Jürgen Im Oberviertel 21 76229 Karlsruhe

21. Hobler, Franz Brühlstraße 22 76227 Karlsruhe

22. Lechner, Gerhard Erzbergerstraße 68 76133 Karlsruhe

23. Lozano, Dagmar Bodelschwinghstraße 77 76185 Karlsruhe

24. Welz, Tilo Harriestraße 3 13629 Berlin

25. Fülbier, Daniela Theodolindestraße 20 A 76744 Wörth

26. Olivadese, Stefano Bonner Straße 11 76185 Karlsruhe

27. Spaan, Manfred Kehreckweg 1 76275 Ettlingen

28. Miersch, Jürgen Töpferweg 3 76227 Karlsruhe

29. Götz, Thomas Erzbergerstraße 59 76133 Karlsruhe

30. Binder, Marianne Schumacherstraße 33 76275 Ettlingen

31. Larisch, Johann Erzbergerstraße 68 76133 Karlsruhe

32. Binder, Manfred Schumacherstraße 33 76275 Ettlingen

33. Fülbier, Sabine Siemensstraße 13 76751 Jockgrim

34. Aslan, Erdal Durmersheimer Straße 100 76185 Karlsruhe

35. Larisch, Volker Sonntagstraße 3 76137 Karlsruhe

36. Eck, Frithjof Baden-Badener Straße 5 69126 Heidelberg

37. Kirchhoff, Markus Galvanistraße 28 90459 Nürnberg

38. Götz, Marion Erzbergerstraße 59 76133 Karlsruhe

Die Vertreter bilden gemäß § 31 der Satzung die Vertreterversammlung.

43

Vertreter


Stadtplan Hardtwaldsiedlung

44


Impressum

Herausgeber Hardtwaldsiedlung Karlsruhe eG

Baugenossenschaft

Karlstraße 1, 76133 Karlsruhe

Redaktion Bernd Uhle, Jadranka Lacho

Bilder Hardtwaldsiedlung Karlsruhe eG

Layout www.miersch-media.de

Gesamtherstellung www.miersch-druckt.de


miersch-media.de

Hardtwaldsiedlung Karlsruhe eG , Baugenossenschaft

Karlstraße 1 . Karlstraße 1 76133 Karlsruhe

Telefon (0721) 912 99-0

Telefax (0721) 912 99-50

info@hardtwaldsiedlung-karlsruhe.de

www.hardtwaldsiedlung-karlsruhe.de

. 76133 Karlsruhe

Telefon (0721) 912 99-0

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