Gut gemacht N°08 2012 - Kaufmännische Verband Zürich

kvz.ch

Gut gemacht N°08 2012 - Kaufmännische Verband Zürich

ESCHE WYSS

N°08 2012

Gut gemacht

Stefan Büsser

Thema

Winterzauber

KVZ – Lehrlingsverbindung


IMPRESSUM

ESCHE WYSS

Das Magazin der

Lehrlingsverbindung des

Kaufmännischen Verbandes Zürich

HERaUSGEbER

Wir danken

dem Kaufmännischen Verband

Zürich für die Finanzierung

REdaKTIoN

Kaufmännischer Verband Zürich

Pelikanstrasse 18, Postfach 2928,

8021 Zürich

Tel. 044 211 33 22

Fax. 044 221 09 13

email: escherwyss@kvz.ch

CHEfREdaKToRIN

Carole Fässler

CREaTIVE dIRECToR

Christian Heusser

GESaMTKoNZEPT

David Torcasso, Redaktion und

Vanessa Obrecht, Grafik

aRT dIRECToR

Selina Roth

REdaKTIoN

Mariel Alaba, Erika Allenspach,

Leo Ericsson, Thierry Haldemann,

Veronic Kindler, Victoria Lassner,

Aleksandra Nikolic, Jennifer Obi,

Silvia Peterli, Any Reichart,

Sarah Rinderknecht

dRUCK

Hürzeler AG Regensdorf

ERSCHEINT

Viermal jährlich

GEHT GRaTIS aN:

alle KV-Schüler/innen

Wir vom «Escherwyss»

wünschen dir, dass 2013

alles in Erfüllung geht,

was du dir wünscht!


INH

LT

Vorwort ................................. 1

Pinwand ................................ 2

THEMa | 3 & 4

WINTERZaUbER

Winterzauber weltweit ........ 5

Top 5 Witze /

Top 5 Business-Pannen ........ 6

Im Winter auf der Gasse ..... 7

Kolumne ................................ 8

Pralinékonfekt ....................... 9

Weihnachtsguetzli ............... 10

Schokoladendesserts ........... 11 & 12

Reisetipp Dublin .................. 13

Umfrage ............................... 14

Publireportage SFK ............. 16

Schoolstyle ........................... 17 & 18

GUT GEMaCHT | 19 & 20

STEfaN büSSER

Like / Unlike ......................... 21 & 22

10 Fragen

an den Samichlaus .............. 23 & 24

KV-Fäscht 2012 ................... 25–28

Redaktion ............................. 29


Vo

Wie sagt man so schön: «dem fleissigen Hamster

schadet der Winter nicht.»

Ich weiss: Der Mehrheit der Menschen gefällt er nicht…

der Winter! Die Tage werden kürzer, man friert, es

schneit, matschige Strassen, die Geschäfte, die einem

unter Druck setzen mit ihren Sternchen, Glitzer und

Schoggi-Chläuse sowie ihren «tollsten» Angebote für

Weihnachten.

Gerne informiere ich mich, was die Leute vom Winter

halten, und zu 99% erhalte ich immer die gleiche

Antwort: «Oh mann, diä Mönet sölled so schnäll wie

möglich verbii… ich hass de Winter!» Das glaube ich aber

so gut wie niemandem, denn nach Weihnachten am

ersten Arbeitstag kann es neimand lassen, zu erzählen,

welch geile Geschenke er/sie erhalten hat oder wie viel

Leckeres sie/er gegessen hat. Dann kommen noch die

Ski- und Snowboardgeschichten – da denk ich mir: so

schlimm kann es ja nicht sein, oder?

Es ist doch auch die Zeit, in der man nicht darauf achten

muss, was man isst und ob die Frisur sitzt (da sie von

Mütze, Schnee oder Regen eh im Eimer ist) oder welche

Schuhe man anziehen soll. Mein Tipp also: Holt immer

das Beste aus der Situation – wo ein Winter ist, ist auch

ein Sommer. Ja, ja, ich weiss, eine sehr weise Aussage

von mir! J

WoRT Von Carole fässler

Schöne Winterzeit!

MaCHT MIT bEI UNSERER faCEbooK Gruppe!

www.facebook.com/escherwyss

Gerne möchte ich das eingangs erwähnte Sprichwort

für euch anwenden: Ihr seid fleissig, das weiss ich, sonst

wärt ihr nicht da, wo ihr seid! Auch wir vom KV Zürich

sind fleissig und engagieren uns Tag für Tag für euch!

Wir versuchen für euch das Beste herauszuholen durch

die Clubmitgliedschaft! Nutzt unsere Angebote und

Dienstleistungen, z.B. während den Wintertagen ins

Billiardino zu vergünstigen Konditionen oder ein Kauf

einer neuen Skibrille beim Optiker mit 10% Rabatt etc.

etc. Gerne sind wir auch offen für neue Gedanken und

Ideen. Also, falls euch etwas fehlt im Rabattbooklet,

meldet euch direkt unter jugend@kvz.ch und sendet mir

eure Idee! Wir versuchen, diese umzusetzen! Weitere

Informationen zur Clubmitgliedschaft findet ihr unter

www.kvz.ch/jugend.

Nun bleibt mir nichts anders übrig, als euch eine gute,

erholsame Winterzeit zu wünschen mit vielen Gschänkli,

Familie, Freunde und natürlich Liebe ;) und en guete

Rutsch (falls die Welt nicht untergeht) ins Jahr 2013!

Liebs Grüessli

Carole

deine Meinung ist uns wichtig!

Gerne wollen wir deine Inputs,

Verbesserungsvorschläge oder

mögliche Themen wissen, die dich

interessieren, natürlich darf es auch

ein Kompliment sein!

Schreibe an escherwyss@kvz.ch!

Wir freuen uns auf deine feedbacks!


MUSIK

Lust auf neuen Sound?

Als ich kürzlich auf Youtube

war und ein paar DJ Channels durchstöberte, gelang

ich auf SwagOnMusic. Ein neuer junger Mashup DJ –

empfehlenswert, sich anzuhören. Mit schon mehreren

Auftritten begeisterte er das Publikum.

aPP dES MoNaTS

INSTaGRaM

KV faCES

Elian, 15,

1. Lehrjahr

Ich liebe:

Meine Freunde, Spass,

Sport, lachen.

Ich hasse:

Stress, hochnäsige Leute.

Lebensmotto:

Don't worry, be happy!

von Céline Suremann

Du liebst es, zu frotografieren? Bilder zu bearbeiten?

Ein must have für jeden. Mit Instagram kann man auf

einem einfachen, schnellen und lustigen Weg tolle

Bilder schiessen, bearbeiten und deinen Freunden

zeigen, was du gerade Witziges gesehen hast.

Knipse ein Bild mit deinem Handy, wähle einen Effekt,

um die Darstellung deiner Aufnahme zu ändern, lade

es in den einfachen Foto Stream hoch und teile es auf

Facebook, Twitter oder Tumblr. Folge deinen Freunden,

erhalte likes, und jeden Tag, wenn du Instagram

öffnest, wirst du neue Bilder deiner Freunde und Leuten

aus der ganzen Welt sehen.

Ein ganz neuer Weg, deine Bilder zu zeigen.

Habe ich es schon erwähnt? Es ist kostenlos!:)

von Céline Suremann

von Céline Suremann

bUCH-TIPP

SCHoN GESEHEN?

JULES VERNE

PINW Nd

der Hundertjährige, der aus dem

fenster stieg und verschwand

(Jonas Jonasson)

Allan Karlsson wird 100

Jahre alt. Eigentlich ein

Grund zu feiern. Doch

während sich der Bürgermeister

und die lokale

Presse auf das grosse

Spektakel vorbereiten, hat

der Hundertjährige ganz

andere Pläne: er verschwindet und schon bald steht

ganz Schweden wegen seiner Flucht auf dem Kopf.

Doch mit solchen Dingen hat Allan seine Erfahrung,

er hat schliesslich schon mehrmals die ganze Welt

durcheinander gebracht.

fazit: Das beste Buch, das ich je gelesen habe! Es hat

mich so gepackt, dass ich es überall hin mitnahm.

Grandiose Unterhaltung garantiert.

Tipp: Probier’s auf Englisch – es ist nicht allzu

schwierig geschrieben.

von Norah Steiner

von Céline Suremann

Am Freitagabend gemütlich essen gehen und danach

unter offenem Sternenhimmel in der Sternwarte

Urania den Abend geniessen? Die Panorama Bar

Jules Verne macht es möglich. Hier fühlst du dich

wie im siebten Himmel. Die wunderschöne Aussicht

über die ganze Stadt und den Zürichsee ist einfach

unbeschreiblich. Der Raum ist hell, offen und mit

luxuriösen Details gestaltet. Von Cocktails über

Rohschinken bis Lachsteller bietet dir die Bar leckere

Snacks an. Ein einmaliges Erlebnis – es lohnt sich,

vorbeizuschauen.

Mehr Infos:

www.jules-verne.ch

www.urania-sternwarte.ch

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WINTERZaUbER

Von Veronic Kindler


Januar

die bäume leuchten orange, Hotpants und

T-Shirts sind verschwunden, ein sanfter Wind

weht einem um die ohren, das Laub raschelt. Ja,

es ist Herbst. Wunderschöner, goldiger Herbst.

Und ich soll über den Winter schreiben. also

höre ich jetzt im oktober Weihnachtsmusik und

lasse mich vom Winter verzaubern…

Ich mag den Winter, wobei es natürlich verschiedene

Definitionen vom Winter gibt. Ich beziehe mich

jetzt einfach auf den weissen Winter mit blaugrauem

Himmel. Auf die tanzenden Schneeflocken

im Mondschein, den im Sonnenlicht glitzernden

Schnee und das Knirschen unter den Schuhsohlen,

wenn jeder seine Wege geht.

Im Winter sind alle gleich und auf eine besondere

Art geheimnisvoll. Dick eingemummelt mit Jacke,

Mütze und Schal. Nur wenige Waghalsige, die im

T-Shirt unterwegs sind. Jeder ist in seine Gedanken

vertieft.

Viele hassen den Winter. Kälte, Matsch, Dunkelheit…

Ungefähr 2% aller Erwachsenen – darunter vor

allem Frauen – sind von der sogenannten Winterdepression

betroffen. Ja, der Winter hat wortwörtlich

auch seine dunklen Seiten. Daher versuche ich jetzt

einfach, allen den Winter etwas schmackhafter zu

machen. Wie man so schön sagt: Der Optimist wandelt

stets auf der Wolke, unter welcher die andern

Trübsal blasen. Also, überlegt euch mal: Worauf

freut ihr euch im Winter?

Also ich freue mich auf die Weihnachtsbeleuchtung,

die nachts die Strassen erhellt. Die Schneeflocken,

die im Laternenlicht tanzen. Im Winter erhält jedes

Wohin man schaut, nur Schnee und Eis,

Der Himmel grau, die Erde weiss;

Hei, wie der Wind so lustig pfeift,

Hei, wie er in die Backen kneift!

Doch meint er's mit den Leuten gut,

Erfrischt und stärkt, macht frohen Mut.

Ihr Stubenhocker schämet euch,

kommt nur heraus, tut es uns gleich.

Bei Wind und Schnee auf glatter Bahn,

Da hebt erst recht der Jubel an.

(Robert Reinick, 1805–1852, deutscher Dichter und Maler)

THE A

Haus, welches den Tag über in schmutzigem Grau

nicht weiter auffällt, bei Nacht einen ganz eigenen

Charakter. Rentiere zieren den Garten, grosse Sternschnuppen

schmücken Hausmauern und Lichterketten

durchschlingen Bäume.

Ich freue mich darauf, schon bald wieder auf

meinem Snowboard stehen zu können, und hoffe,

dass dieses Jahr etwas mehr Schnee fallen wird

als im letzten. Snowboarden, Skifahren, Langlaufen

und Rodeln… Die beliebtesten Wintersportarten.

Wer mag es schon nicht, über die Pisten zu sausen,

über Schanzen zu springen und über sich selbst

zu lachen, wenn man mal wieder mit dem Gesicht

im Schnee gelandet ist? Besonders ist es natürlich

auch, auf einem See eiszulaufen und sich später in

der kuscheligen Stube mit einer heissen Schoggi

wieder aufzuwärmen.

Ich freue mich darauf, wieder fleissig beim Backen

der Wiehnachtsguetzli mitzuhelfen. Viele Stunden,

die lachend, knetend, wallend und backend in der

Küche verbracht werden. Das Kaminfeuer knistert

und die dampfende Teetasse ist stets in Reichweite.

Und wer nicht gern backt, der hat zumindest Freude

an den fertigen Guetzli.

Ich freue mich auf Weihnachten. Freue mich auf das

Lachen der beschenkten Menschen und auf einige

Familientage. Der Terminkalender ist stets voll,

denn bald geht das Jahr zu Ende und neue Vorsätze

müssen gefasst werden.

Ja, genau deshalb freue ich mich auf den Winter.

Ich hoffe, auch ihr könnt dem Winter etwas Gutes

abgewinnen – und wenn nicht, dann ist es auch

nicht schlimm, denn: alles hat ein Ende! ◆

4


THE A

WINTERZaUbER WELTWEIT

Man riecht den warmen, aromatischen Duft des

Glühweins, wärmt seine Hände mit heissen Marronis

und spürt die leichten, weissen Schneeflocken.

Die Menschenmassen sammeln sich in den

Verkaufsläden und eifrig werden noch in der letzten

Minute Geschenke für die Liebsten gesucht. Kinder

lernen ihren Samichlaus-Vers und einige stimmen

mit diversen Weihnachtsliedern ein. Man sieht,

spürt, riecht es regelrecht: der Winter ist da! All

diese Situationen, Momente und Traditionen sind

bei uns alltäglich. Doch wie sieht es an anderen

Orten der Welt aus? Herrscht bei ihnen ebenfalls

Schneefall und wie sieht es mit den weihnachtlichen

Traditionen aus?

Von Erika allenspach

Schneefall in der Sahara – algerien

Anfang 2012 wurde die Sahara, und zwar in der

Nähe von Algerien, wieder mal nach 27 Jahren

von einem Klimaschock überfallen: dem Schnee,

mit dem niemand gerechnet hatte. Was sich im

Moment recht lustig anhört, ist jedoch kein Spass

für die Einwohner, sondern ein ernstzunehmendes

Problem. Anders als in Europa haben sie keine

Heizungen, sondern sind lediglich auf die Wärme

des Landes eingestellt. Zudem sind ihre Fahrzeuge

nicht für glatte, matschige, rutschige Strassen

ausgerüstet, weswegen es zu einer grossen

Anzahl an Verkehrsfällen kam. Jedoch hatte dieser

Schneefall nicht nur Schlechtes, sondern auch Gutes,

wie z. B. die Feuchtigkeit. Durch den Schneefall

wurde die Trockenheit ein wenig übertrumpft

und die Fruchtbarkeit des Landes verbessert. Last

but not least ist ein solches Ereignis auch eine

kleine Spielfreude für Gross und Klein. Bezüglich

der Weihnachtsfeier ist es in Algerien so, dass

dies grundsätzlich nicht gefeiert wird. Na ja, auf

jedenfall nicht so, wie wir es feiern. Man kennt

im Grunde nur zwei Feste: das Opferfest, welches

während der Pilgerfahrt stattfindet, und das Fest

des Fastenbrechens, welches man zum Abschluss

des Monats Ramadan feiert. Zudem werden in

vielen Gegenden der Geburtstag Muhammads

gefeiert. Diverse Weihnachtsdekorationen, wie z.B.

Lichterketten, Weihnachtsbäume und anderes sind

den Einwohnern gut bekannt, jedoch werden diese

nicht gebraucht. Geschenke zum Beispiel werden

nicht an Heiligabend oder Weihnachten verteilt,

sondern an Silvester.

Weihnachtsfest in einem führenden Industrieland –

China

Wie in Algerien ist auch in China Weihnachten kein

traditioneller Feiertag und wird dementsprechend

nicht so gefeiert. Grund dafür ist, dass die Mehrheit

der Chinesen eher der buddhistischer Religion

angehören und nur ein geringer Anteil aus Christen

besteht. Feiert aber eine Familie Weihnachten,

wird dies praktisch gleich gemacht wie in den

europäischen Ländern.

Sonnige Weihnachten in australien

In Australien wird Weihnachten ungefähr gleich

wie in Europa gefeiert, jedoch mit ein paar kleinen

Abänderungen. Ein kleines Beispiel dafür ist

Heiligabend (24. Dezember). An diesem Abend

legen die Kinder anstatt eines Schuhes oder eines

Wunschzettels eine Karotte, eine Schale Milch und

einen Keks vor die Haustüre, in der Hoffnung, dass

der Samichlaus und seine Rentiere so erfreut darüber

sind, dass diese mindestens ein Geschenk da lassen.

Auch das Weihnachtsessen ist ein wenig anders:

Während wir uns mit Raclette, Fondue Chinoise oder

Ente verwöhnen, wird in Australien ein Barbecue für

Freunde und Familie zubereitet. (Und ein Sprung in

den kalten Pool ist da keine Ungewöhnlichkeit…)

Weihnachtssong

Und nun möchte ich dir gerne ein extrem lustiges

(und teilweise auch kurioses) Weihnachtsgedicht aus

dem Buch «Josef, es ist ein Mädchen!» (Coppenrath

Verlag) vorstellen. Das spezielle an diesem Gedicht:

Es ist auf Denglisch (Deutsch-Englisch) geschrieben,

aber die Wörter passen so gut zueinander, dass

etwas extrem Witziges daraus entsteht. Nun, langer

Rede kurzer Sinn, hier das Gedicht:

5


When the snow falls wunderbar

und the children happy are,

when there's Glatteis on the street,

and we all a Glühwein need,

then you know, es ist soweit:

She is here the Weihnachtszeit.

Every Parkhaus is besetzt,

weil die people fahren jetzt,

all to Kaufhaus, Shoppingmarkt,

kriegen nearly Herzinfarkt,

buying hirnverbrannte things,

and the Christmasglocke rings.

Merry Christmas, merry Christmas,

hear the music, see the lights,

frohe Weihnacht, frohe Weihnacht,

Merry Christmas allerseits…

Mother in the kitchen bakes

Schoko-, Nuss- and Mandelkeks

daddy in the Nebenraum

schmückt a riesen Weihnachtsbaum

He is hanging auf the balls,

then he from the Leiter falls…

finally the Kinderlein

in the Zimmer coming rein.

and es sings the family

schauerlich: oh Christmastree!

and then jeder in the Haus

is packing the Geschenke aus.

Merry Christmas, merry Christmas,

hear the music, see the lights,

frohe Weihnacht, frohe Weihnacht,

Merry Christmas allerseits…

Mama finds under the Tanne

eine brandnew Teflon-Pfanne

Papa gets a Schlips and Socken

everybody does frohlocken.

Christmaskrams runs on TV,

all around is Harmonie,

bis mother in the kitchens runs:

Im ofen burns the Weihnachtsgans.

and so comes die feuerwehr

with tatütata daher,

and they bring a long, long Schlauch,

and a lange Leiter auch.

and they schreien: Wasser marsch!

Christmas leider is im Eimer…

Merry Christmas, merry Christmas,

hear the music, see the lights,

frohe Weihnacht, frohe Weihnacht,

Merry Christmas allerseits…

von Veronic Kindler

HAHAH HA

ToP 5 WINTERWITZE

J Mitten auf der Kreuzung stossen in der

Silvesternacht zwei Autos zusammen. Ein

Polizist kommt und zückt gerade seinen

Notizblock. Darauf der eine Fahrer: «Aber Herr

Wachtmeister, man wird doch noch aufs neue

Jahr anstossen dürfen!»

J Liegt ein Penner im Winter unter einer Brücke

und friert. Da erscheint ihm eine gute Fee und

sagt: «Du hast einen Wunsch frei!» Der Penner

sagt schlotternd: «Ach, eigentlich wünsche ich

mir nur ein warmes Plätzchen.» Es blitzt, und die

Fee hält dem Penner einen dampfenden Keks

vor die Nase.

J Weihnachten im Irrenhaus. Kommt der

Weihnachtsmann und sagt zu den Irren: “Wer

mir ein kurzes Gedicht aufsagt, bekommt ein

kleines Geschenk. Wer ein langes Gedicht

aufsagt, bekommt ein grosses Geschenk.“

Kommt der Erste an und stammelt:

“Hhelelmmaam”. Sagt der Weihnachtsmann:

“Und wer mich verarscht, kriegt gar nichts!”

J Nach der Bescherung schimpft die Frau mit

ihrem Mann: «Ich verstehe dich nicht. Seit

Jahren schenke ich dir zu Weihnachten karierte

Krawatten. Und plötzlich gefallen sie dir nicht

mehr!»

J Frage: Warum hat der Weihnachtsmann

eigentlich keine Kinder?

Antwort: Weil er immer nur durch den Kamin

kommt.

ToP 5 bUSINESS-PaNNEN

Bei der Arbeit sind alle gleich angezogen? Schlicht,

elegant? Nein! Es gibt immer wieder Menschen,

welche stets ihren eigenen Stil pflegen oder einfach

keinen haben. Hier die drei lustigsten Business-

Pannen, welche ich im Geschäft mit eigenen Augen

gesehen habe:

L Der dritte Platz geht an den Mann im pinken

Hemd mit den knallgelben Blumen.

L Der zweie Platz an den Mann im Hemd mit den

vielen Pferdchen drauf.

L …uuuund der erste Platz an den Herrn im Anzug

mit der Snoopykrawatte.

6


ESS Y

IM WINTER aUf dER GaSSE

Wenn es kalt wird, rücken die Menschen näher

zusammen. doch was, wenn man niemanden zum

Zusammenrücken hat?

Von Norah Steiner

Ob wegen Schulden, Scheidung, Arbeitslosigkeit,

Drogen, Flucht, Krankheit oder zu engen Wohnverhältnissen

– die Ursachen für Obdachlosigkeit sind

vielfältig. Fakt ist, dass hunderte Menschen trotz

Minustemperaturen auch im Winter auf der Strasse

schlafen. Das ist nicht nur unbequem, sondern auch

gefährlich, denn mit genug Alkohol im Blut spürt

man die Kälte nicht mehr. Das Tragische: Kaum einer

schafft es, ohne Unterstützung aus dieser Situation

herauszukommen. Doch wer hilft? Und was kann

getan werden?

Im Winter macht sich die Patrouille der Sozialwerke

Pfarrer Sieber (SWS) jede Nacht auf den Weg durch

die Zürcher Gassen. Ausgerüstet mit Kleidung,

Tee und Schlafsäcken wollen sie Menschen, die

im Freien übernachten, aufwärmen und sie auf

Notschlafstellen aufmerksam machen. Eine davon

ist der Pfuusbus. Dieser wird speziell im Winter

aufgestellt und bietet mit dem Vorzelt bis zu 30

Obdachlosen eine Schlafstelle. Letzten Winter

wurde dieses Angebot fast 3500 Mal in Anspruch

genommen. Doch der Pfuusbus soll nicht nur als

Übernachtungsmöglichkeit und Beratungszentrum

dienen, sondern hat auch das Ziel, einsame

Menschen mit einander in Kontakt zu bringen.

So können sie sich gegenseitig unterstützen, was

besonders in den Wintertagen wichtig ist. Nicht

nur wegen der Kälte, sondern auch, weil man

Weihnachten nicht gerne alleine verbringt, ist

der Winter die schlimmste Zeit für die meisten

Obdachlosen. «Die vielen Erinnerungen lassen

sie noch mehr über ihre Situation nachdenken»,

erklärt Walter von Arburg, Sprecher der Sozialwerke

Pfarrer Sieber. «Einige versuchen Weihnachten zu

verdrängen, um nicht in Depressionen zu fallen.

Andere machen sich Vorwürfe und wünschen

sich ein geregeltes Leben. Ein Lichtblick bietet

7


die Unterstützung durch die SWS. Ob eine warme

Mahlzeit, ein Arztbesuch oder eine Beratung, wir

helfen, wo wir können, und versuchen, den Winter für

Obdachlose erträglicher zu machen.»

Die schlechte Stimmung in den Wintermonaten geht

auch an den Mitarbeitenden von SWS nicht spurlos

vorbei. Doch es bieten sich auch mehr Chancen,

um zu helfen. Anders als im Sommer kommen mehr

Leute zu den SWS, um sich in deren Einrichtungen

aufzuwärmen und etwas zu essen. So können von

den Mitarbeitenden mehr Obdachlose angesprochen

werden. Diese Beratung ist besonders wichtig, denn

die Situation der Leute soll sich dauerhaft verändern.

Aber auch im Winter gibt es schöne Momente. Seit

2002 lädt etwa das Hotel Marriott in der Adventszeit

zu einem Weihnachtsessen ein. Das Hotel stellt

Küche, Infrastruktur und den Service zur Verfügung

und die SWS bringen die Leute mit. Dank dem

grossen Buffet, Musik und einem Unterhaltungsteil

wird für eine gute Stimmung gesorgt. Diese

Gelegenheit wollen sich viele nicht entgehen lassen,

und so nehmen jeweils bis zu 300 Menschen daran

teil. Auch am Weihnachtsabend sind die Strassen

leer. Damit niemand alleine ist, organisieren die SWS

eine Feier. So finden Obdachlose, Drogensüchtige

und psychisch angeschlagene Menschen auch an

Weihnachten Wärme und Unterstützung. Zusammen

mit Pfarrer Sieber und vielen freiwilligen Helfern

versammeln sie sich im Pfuusbus, um ein leckeres

Nachtessen mit Live-Musik zu geniessen. «Der

Abend ist sehr friedlich. Die Leute sind dankbar und

verbreiten so eine gute Atmosphäre», schildert Walter

von Arburg die Stimmung.

Dank den SWS, Durchhaltevermögen und Ehrgeiz ist

also eine Rettung aus der Obdachlosigkeit möglich –

auch im Winter! ◆

KoLUMNE

VoN VERoNIC KINdLER

übER SCHoKoLadE, dEM STRESS-

MaCHER, UNd WEIHNaCHTEN

IM HERbST

Eigentlich wollte ich ja nur Schoggi für meine

Gastfamilie in England einkaufen. Schoggi ist immer

gut. Nicht allzu teuer, ein Symbol der Schweiz und

jeder mag sie.

Schweiz, Coop, Schokoladenabteilung… Sollte

eigentlich kein Problem sein – dachte ich. Doch

bei meinem Last-Minute-Einkauf habe ich nicht

bedacht, dass es ja bereits Oktober ist. OKTOBER.

Herbst, Halloween, bunte Wälder? Falsch!

Christbaum, Weihnachtsschmuck, Adventskränze

und Adventskalender. Coop zeigte sich von seiner

weihnachtlichsten Seite. Sind denn hier alle

verrückt?! Ich habe soeben erst meine Herbstjacke

herausgesucht und Coop hat schon Adventszeit.

Naja, was soll's. Eine innige Diskussion, welche

Schoggi wohl besser ist, und geschlagene zehn

Minuten später hatte ich endlich Schoggi gefunden,

welche nicht aussah wie ein Weihnachtsmann

und dessen Verpackung auch keine Rentiere und

Schneeflöckchen zierten. Eilig verliess ich mit dem

goldenen Lindtbär und einer Tobleronepackung

den weihnachtlichen Laden und trat hinaus in den

farbenfrohen, nach Marroni duftenden Herbst.

Einen Tag später überreichte ich stolz die Schoggi

meiner Gastfamilie und sie schienen sich zu freuen.

Meine Mühe hatte sich also gelohnt! – Wieder falsch

gedacht, denn zwei Tage später lief ich in Oxford an

einem Regal mit Toblerone, Lindtbären und noch

anderer Schweizerschoggi vorbei. Und die Moral

von der Geschicht? Schoggi verursacht Stress und

Weihnachten ist bereits im Herbst. ◆

8


ESS Y

PRaLINéKoNfEKT

ZUTaTEN (für 55–60 Stück)

Teig:

• Backpapier für das Blech

• 250 g Butter, weich

• 125 g Puderzucker

• 2 TL Vanillezucker

• 1 Prise Salz

• 1 Eiweiss, leicht verquirlt

• 350 g Mehl

füllung:

• 1,25 dl Vollrahm

• 150 g dunkle Schokolade

• 1 EL Kirsch, Rum oder Wasser

Garnitur:

• 2–3 EL Puderzucker

• 1 Beutel dunkle Kuchenglasur

Von Veronic Kindler

ZUbEREITUNG

• Butter rühren, bis sich Spitzchen bilden Puderzucker,

Vanillezucker, Salz und Eiweiss hinzugeben und rühren,

bis die Masse hell ist. Mehl dazu sieben, kurz verrühren,

zu einem Teig zusammenfügen. In Folie gewickelt 1

Stunde kühl stellen.

• Teig auf wenig Mehl 3 mm dick auswallen, mit leicht

bemehlten Ausstechern Rondellen von

3 cm Ø ausstechen, auf das mit Backpapier belegte Blech

legen, 20 Minuten kühl stellen.

• In der Mitte des auf 200 °C vorgeheizten Ofens 5–7

Minuten backen.

• Für die Füllung Rahm, Schokolade und Kirsch, Rum oder

Wasser bei kleiner Hitze unter Rühren schmelzen, kühl

stellen, bis die Masse fest, aber noch formbar ist.

• Füllung mit einem Teelöffel auf der Hälfte der

gewendeten Teigrondellen verteilen. Die restlichen

Rondellen daraufsetzen und leicht zusammendrücken.

• Für die Garnitur Rondellen mit Puderzucker bestäuben.

Kuchenglasur nach Anleitung schmelzen, eine kleine

Ecke des Beutels wegschneiden, zügig Schokoladefäden

über das Konfekt ziehen und trocknen lassen.

TIPPS

• Die Füllung einen Tag vorher zubereiten und bei

Zimmertemperatur abkühlen lassen.

• Anstelle des Auswallens den Teig in Rollen 3 cm Ø

formen, in Folie wickeln und kühlstellen. Einen Tag

später die Rollen dann in 3mm dicke Scheiben schneiden.

9


ESS Y

WEIHNaCHTSGUETZLI

Mailänderli (für 55–65 Stück)

ZUTaTEN

• Backpapier für das Blech

• 250 g Butter, weich

• 250 g Zucker

• 1 Prise Salz

• 1 Zitrone, abgeriebene Schale

• 2 Eier

• 500 g Mehl

• 2 Eigelb, mit 2 TL Milch verdünnt

ZUbEREITUNG

• Butter rühren, bis sich Spitzchen bilden. Zucker, Salz,

Zitronenschale und Eier zugeben, rühren, bis die Masse

hell ist. Mehl dazusieben, kurz verrühren, zu einem Teig

zusammenfügen. In Folie gewickelt 1 Stunde kühl stellen.

• Teig auf wenig Mehl 7–10 mm dick auswallen

Verschiedene Formen ausstechen, auf das mit

Backpapier belegte Blech legen, 15 Minuten kühl stellen.

Mailänderli mit Eigelb bestreichen.

• In der Mitte des auf 200 °C vorgeheizten Ofens 9–11

Minuten backen.

Vanillekipferl (für 50–55 Stück)

ZUTaTEN

• Backpapier für das Blech

• 200 g Butter, weich

• 100 g Zucker

• 1/2 Päckchen Vanillezucker

• 1 Msp. Salz

• 1 Eigelb

• 1 Vanillestängel, ausgeschabtes Mark

• 100 g geschälte Mandeln, gemahlen

• 250 g Mehl

Von Céline Suremann

ZUbEREITUNG

• Butter rühren, bis sich Spitzchen bilden. Zucker,

Vanillezucker, Salz und Eigelb zugeben, rühren, bis die

Masse hell ist. Vanillemark darunterrühren. Mandeln und

Mehl mischen, zugeben, kurz verrühren, zu einem Teig

zusammenfügen. In Folie gewickelt 1 Stunde kühl stellen.

Schoko-Sterne (für 25 Stück)

ZUTaTEN

• 100 Gramm kalte Butter

• 35 Gramm Zucker

• 40 Gramm Mandeln (geschält, gemahlen)

• 1 Päckchen Vanillezucker

• 1 Prise Salz

• 125 Gramm Mehl

• Mehl zum Ausrollen

• 50 Gramm Zartbitter-Schokolade (zum Füllen)

• Puderzucker (zum Bestäuben)

ZUbEREITUNG

• Butterflöckchen, Zucker, Mandeln, Vanillezucker, Salz

und Mehl mit dem Handmixer, dann mit den Händen zu

einem glatten Teig verkneten. Den Teig abdecken und

für mindestens 1 Stunde kalt stellen.

• Den Backofen auf 180 Grad, Umluft 160 Grad

vorheizen. Den Teig auf wenig Mehl knapp 1 cm

dick ausrollen und mit einem Keksausstecher kleine

Sterne daraus ausstechen. Die Sterne auf ein mit

Backpapier ausgelegtes Bachblech legen und mit einem

Kochlöffelstiel jeweils ein Loch in die Mitte drücken. Die

Kekse im vorgeheizten Backofen etwa 10–12 Minuten

goldgelb backen.

• Die Schokolade in 25 kleine Stückchen schneiden oder

grob hacken. Die Mulden in den heißen Keksen direkt

nach dem Backen eventuell etwas nachformen und

sofort ein Schokoladenstück hineinlegen. Die Schokolade

schmilzt und wenn die Kekse schon zu sehr abgekühlt

sind, das Blech noch einmal für 1–2 Minuten in den

warmen Ofen stellen.

• Die Kekse vorsichtig vom Blech nehmen und auf einem

Kuchengitter abkühlen lassen. Kurz vor dem Servieren

dünn mit Puderzucker bestäuben.

• Teig zu 1 cm dicken Rollen formen, in 5 cm lange Stücke

schneiden. Kipfeli formen, auf das mit Back-papier

belegte Blech legen, 15 Minuten kühl stellen.

• In der Mitte des auf 180 °C vorgeheizten Ofens 9–11

Minuten backen.

• Zucker und Vanillemark verrühren. Die noch heissen

Kipferl darin wenden, auskühlen lassen.

10


ESS Y

SUPERLECKERE

SCHoKoLadENdESSERTS

füR dEN WINTER

Von Erika Allenspach

Rezepte für Singles, Pärchen, Schokoholics, feinschmecker oder auch einfach so für die familie. Ideal um jemanden

eine Riesenfreude zu bereiten oder jemanden zu besänftigen.J Ich wünsche viel Vergnügen!!

brownies

ZUTaTEN

• 100 g weiche Butter

• 2 Eier

• 150 g Zucker

• 1 KL Vanillezucker

• 200 g Schokolade

• 120 g Mehl

• 200 g Baumnüsse

ZUbEREITUNG

• Butter rühren, bis sich Spitzchen bilden.

• Zur Butter Eier und Zucker dazugeben und rühren, bis

die Masse hell ist.

• Vanillezucker beifügen und mischen.

• Schokolade im heissen Wasserbad schmelzen und

anschliessen dazugeben.

• Mehl auf die Masse dazu sieben und verrühren.

• Baumnüsse fein hacken und anschliessend zur Masse

beifügen und mischen.

• Ganze Masse auf vorbereitetes Blech füllen und ca. 1 cm

dick ausstreichen.

• Brownies in der Ofenmitte auf 200°C, ca. 15–20 Min.

backen.

• Anschliessend Brownies auskühlen lassen und in Würfel

von ca. 2 x 2 cm schneiden.

Quelle: TipTopf Kochbuch inkl. ein paar Zusätze resp. Ergänzungen meinerseits

Vanille- oder Schoggicrème

(für 3 Personen)

ZUTaTEN

• 1 EL Maizena

• 4 dl Milch

• 1½ EL Zucker

• 1 Ei

• 1 Eigelb

• 70 g Schokolade (für Schoggicrème) oder

• 1 B. Vanillezucker und ½ Vanillestängel

ZUbEREITUNG

• Maizena in die Pfanne geben.

• Milch dazugeben und verrühren.

• Zucker, Ei und Eigelb ebenfalls dazugeben und

vermischen.

• Schokolade (für Schoggicrème) oder Vanillezucker

und Vanillestängel (für Vanillecrème) zerstückeln resp.

aufgeschlitzt dazugeben und verrühren.

• Nun die Flüssigkeit bzw. Crème unter ständigem Rühren

aufkochen.

• Sofort durch ein Sieb in die Schüssel giessen, nachdem es

einigermassen akzeptabel aussieht.

• Durchsichtige Folie direkt auf Crème legen und

auskühlen lassen.

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ESS Y

Schokoladencake

ZUTaTEN

Springform 24 cm oder Cakeform 22–25 cm

• 125 g weiche Butter

• 6 Eigelb

• 150 g Zucker

• 125 g dunkle Schokolade

• 6 Eiweiss

• 250 g gemahlene Mandeln

• 50 g Mehl

• 1 KL Backpulver

• ¾ einer kleinen Packung

• Schokostreusel bzw. –würfel

• 1–1½ KL Vanillezucker

ZUbEREITUNG

• Die weiche Butter in eine Schüssel geben und so lange

rühren, bis sich Spitzchen bilden.

• Zur Butter, Eigelb, Zucker und Salz dazugeben und

rühren, bis die Masse hell ist.

• Dunkle Schokolade in einem heissen Wasserbad

schmelzen und anschliessend zur Masse hinzufügen.

• Eiweiss mit dem Rührgerät zu Schnee schlagen, bis die

Masse einigermassen fest ist, und diese dann auf die

andere Masse mit der Schokolade hinzufügen.

• Mehl und Backpulver zur Masse dazu sieben und

sorgfältig unter die Masse ziehen.

• Schokostreusel und Vanillezucker ebenfalls zur Masse

geben und sorgfältig mischen (ohne den Eiweissschnee

fest zu zerstören).

• Ganze Masse in die vorbereitete Form füllen und wie

folgt backen: Untere Ofenhälfte, 180° C, 45–55 Min.

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EISETIPP

dUbLIN. a GREaT PLaCE To bE.

dublin ist nicht nur die Stadt der Rothaarigen und

Trinkfesten, sondern auch der perfekte ort für ein

verlängertes Wochenende.

Von Norah Steiner

Eingepackt im dicken Wintermantel mit Schal und

Mütze spaziere ich gemütlich durch die Strassen der

irischen Hauptstadt. Das Zentrum ist überschaubar

und deshalb am besten zu Fuss zu erkunden

Dabei sind lange Wartezeiten an der Ampel jedoch

unumgänglich. Sollte man daher trotzdem mal

den doppelstöckigen Bus als Transportmittel

wählen, empfiehlt es sich, dies dem Fahrer mit

ausgestrecktem Arm mitzuteilen. Anders als in

der Schweiz hält der Bus hier nämlich auch bei

überfüllten Haltestellen nur auf Verlangen.

Bezüglich des Shoppings gilt: Was London hat, hat

Dublin auch. Am preisgünstigsten ist Pennys. Dort ist

für jedermann/frau sowie jeden Geschmack etwas

dabei. Die Läden sind mindestens doppelt so gross

als in Zürich und die Auswahl für Männer ist um

Längen besser. Ist man müde vom vielen Einkaufen,

lädt der St. Stephans Park zum Sonne tanken ein.

Dieser liegt inmitten des Zentrums und bietet

genügend Grünfläche für ein Picknick oder einen

Spaziergang

Gestärkt geht's weiter in den Stadtteil

Temple-Bar, das It-Quartier

überhaupt. Dieser Bezirk verdankt

sein hohes Ansehen charmanten

Cafés, allerlei Kunstgalerien,

dem irischen Filminstitut und

unzähligen Pubs. Eigentlich macht

es keinen Unterschied, für welche

Kneipe man sich entscheidet, denn

am Abend und am Wochenende kann

das Guinness immer zu Live-Musik genossen werden.

Überhaupt ist Musik ein wichtiger Aspekt für die

Bewohner von Dublin. Nirgends habe ich so viele

Strassenkünstler gesehen wie in Irlands Hauptstadt.

Egal, ob Violinisten, Rapper oder ganze Bands samt

Verstärker und Schlagzeug – überall wird musiziert.

Kein Wunder, bleiben zahllose Passanten stehen, von

denen sich einige nicht zu schade sind, ein spontanes

Tänzchen hinzulegen.

Die Stimmung ist generell sehr gut, denn die

freundlichen Iren sind trotz überraschenden

Regenschauern gut gelaunte und gemütliche

Menschen. Auch bei einer Temperatur von 10 Grad

Celsius trotzen die Hartgesottenen der Kälte in T-Shirt

und kurzer Hose.

Hat man genug vom Stadtleben, ist das Meer nicht

weit. Mit dem Zug ist man innert 30 Minuten in

Howth. Die Halbinsel eignet sich bestens für einen

Ausflug. Am Hafen gibt es zahlreiche Fischrestaurants.

Von dort führt ein Wanderweg über Klippen

hinweg zu einem Leuchtturm und mit etwas Glück

entdeckt man freilebende Robben im Wasser.

Die besten Crêpes gibt es übrigens nicht in

Frankreich, sondern bei Lemon in Dublin. Ein Trip

lohnt sich also auf alle Fälle. Und wenn nicht der

Crêpes, dann wenigstens des Guinness wegen!

beannachtaí ó Bhaile Átha Cliath*

*Grüsse aus Dublin

Obwohl in beinahe ganz Irland Englisch gesprochen wird, ist der

Irischunterricht in der Schule Pflicht. Genauso wie das Tragen

einer Uniform.

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WoRaUf fREUT IHR EUCH aM MEISTEN

IN dER WINTERZEIT UNd WIE bEREITET

IHR EUCH daRaUf VoR?

Vanessa blum

❛❛ Für mich ist der Wintersport das Allerbeste in den

kalten Monaten. Meine Skis sind bereits bei meinem

Vater, 20 Minuten vom Skigebiet entfernt, gelagert. Kurz

vor dem Saisonstart bringe ich die Skis zum Service

und ab dann kann ich jedes Wochenende den Schnee

geniessen! Ich liebe es, nach einem anstrengenden Tag

im Skigebiet nach Hause zu kommen und mich mit

einem Punsch am Cheminée wieder aufzuwärmen. ❜❜

Erika allenspach

❛❛ In der Regel bereite ich mich

praktisch nie auf die Winterzeit

vor. Klar werden Geschenke für

die Liebsten und ein paar Dekos

für festliche Stimmung gekauft,

mehr jedoch in der Regel nicht.

Am meisten jedoch freue ich mich

über die tolle, ungehemmte, festliche

Atmosphäre, die Stände am

Weihnachtsmarkt, etc. ❜❜

Céline Suremann

❛❛ Am meisten freue ich

mich, mit meinen Freunden

snowboarden zu gehen. Ich

finde die Winterzeit Hammer.

Meistens gehe ich Mitte

Dezember Weihnachtsgeschenke

einkaufen. ❜❜

Von Erika Allenspach

UMF AGE

Sandra albrecht

❛❛ Am meisten freue ich mich auf

den Schnee. Das Snowboard unter

den Arm packen und ab damit

in die Berge. Die Vorbereitung ist

simpel: Eine gute Ausrüstung, iPod

und Kopfhörer in der Winterjacke

verstauen und der Spass kann

beginnen. ❜❜

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SCHULE

FÜR

FÖRDERKURSE

Heinrichstrasse 239 • 8005 Zürich

Tel. 044 272 75 00 • www.sfk.ch

Kursangebot

während der KV-Lehre

■ QV-/BMP-Repetitionskurse

Die Repetition sämtlicher QV-relevanter Themen

von Januar – Mai

■ Sprachdiplom-Vorbereitung

Die strukturierte Vorbereitung auf internationale

Sprachdiplome

■ Nachhilfekurse

Die massgeschneiderten Stützkurse in allen

Fächern

■ Branche & Firma

Der praxisorientierte Repetitionskurs für

KV-Lernende der Branchen D&A sowie Bank


STILLE NaCHT,

HEILIGES qV!

An Weihnachten ist die Welt noch in Ordnung! Doch

mit dem zwölften Schlag der Silvesterglocke und

dem damit verbundenen Jahreswechsel ins 2013

rückt das Qualifikationsverfahren (QV) plötzlich beängstigend

nahe. Denn auch 2013 stehen sie wieder

an, die grossen Prüfungen… Nur noch fünf Monate

Schule, dann ist es soweit – und zwar für alle E- und

M-Profiler im 2. Lehrjahr und sämtliche Lernende im

3. Lehrjahr.

Kein Grund zur Panik! Fünf Monate sind genügend

Zeit, um sich seriös auf die Prüfungen vorzubereiten.

Ob diese Vorbereitung auf individueller Basis, mit

Freunden in Lerngruppen oder im Rahmen eines

strukturierten Kurses passiert, hängt häufig von der

Selbstdisziplin und Organisation jedes Einzelnen ab.

Eine Möglichkeit, sich auf das bevorstehende QV

vorzubereiten, ist der regelmässige Besuch eines

Repetitionskurses der SFK Schule für Förderkurse

Zürich. Seit mehr als 20 Jahren unterstützt und begleitet

sie kaufmännische Lernende auf ihrem Weg

zum QV – und dies mit grossem Erfolg! Wir fragten

bei der SFK nach und wollten wissen, mit welchen

Schulproblemen die Lernenden am häufigsten zu

kämpfen haben. Hier eine kleine Zusammenfassung:

Wirtschaft & Gesellschaft

Im Bereich Rechnungswesen (RW) fehlen vielen

KandidatInnen die wichtigen Grundlagen! Buchungssätze

auswendig lernen ist leider die falsche Strategie,

denn das System der doppelten Buchhaltung

muss verstanden werden, damit sämtliche Themenbereiche

verständlich erklärt und von den Lernenden

nachvollzogen werden können.

Betriebswirtschaft, Recht sowie Staatskunde, Volkswirtschaft

und Wirtschaftsgeografie sind Bereiche,

bei denen das Verständnis für Fachbegriffe zentral

ist. Mit zweckmässigen Erklärungen und verständlichen

Beispielen kann jedoch das Lernen deutlich

vereinfacht werden.

deutsch

Das QV der Standardsprache wird von vielen unterschätzt.

Denn es gilt nebst den Grammatikthemen

wie Aktiv/Passiv, indirekte Rede etc. auch einen in

PUblIrEPorT GE

sich stimmenden, packenden Aufsatz zu schreiben

und im Mündlich Stellung zu Texten oder Büchern

zu nehmen. Entsprechend wichtig ist es, mit vielen

Übungen die Standardsprache zu trainieren und bei

Aufsätzen individuelle Rückmeldungen einer Fachperson

einzuholen.

fremdsprachen

Beim QV wird der Fokus auf die Anwendung der

Fremdsprachen gesetzt. Das heisst, diese QVs sind

keine Grammatikprüfungen, sondern die Lernenden

müssen unter Beweis stellen, dass sie sich mündlich

ausdrücken und in Hör- sowie Textverständnissen

die nötigen Informationen herausfiltern können. Auch

sollen sie kurze Texte verständlich formulieren. Damit

das klappt, ist es wichtig, sich regelmässig mit

den Fremdsprachen auseinanderzusetzen und auch

ausserhalb der Berufsfachschule nach Anwendungsmöglichkeiten

zu suchen.

IKa

Im Bereich IKA ist eine kurze, knappe Dokumentation

der Lerninhalte enorm wichtig, denn diese darf am

QV verwendet werden. Das Skript hilft jedoch nichts,

wenn nicht eine gewisse Routine in den einzelnen

Bereichen vorhanden ist. Diese Routine erhalten Sie,

indem Sie sich strukturiert auf die Abschlussprüfungen

vorbereiten und zu allen Kapiteln Aufgaben lösen

sowie Anschauungsbeispiele für die Dokumentation

vorbereiten.

Wie auch immer Sie sich auf die Lehrabschlussprüfung

vorbereiten, die Schule für Förderkurse drückt

Ihnen ganz fest die Daumen und steht natürlich auch

gerne zur Verfügung, falls Sie sich bei den Vorbereitungen

auf das grosse Know-how der SFK verlassen

möchten.

SFK Schule für Förderkurse

Heinrichstrasse 239

8005 Zürich

Tel. 044 272 75 00

sfk.zuerich@sfk.ch

16


Redaktion: Jennifer Obi

SCHooL

STY

Jennifer (17) (links)

➝ Schuhe: Vans

➝ Strümpfe: H&M

➝ Shorts: Ville

➝ Gürtel: Mango

➝ Tank top: only

➝ Schal: von Mama

Valeria (19) (rechts)

➝ Schuhe: H&M

➝ Jeans: aus Italien

➝ T-shirt: H&M

➝ Pullover: fashionfriends.ch

➝ Schal: von Mama

E

denis (17)

anja (16)

➝ Kapuzenpullover: C&A

➝ Jeanshose: Zara

➝ Sneaker: Ochsner shoes

➝ Rucksack: Dakine

➝ Jacke: H&M

➝ Jäckli: Tally Weijl

➝ Schuhe: Dosenbach

➝ Top: H&M

➝ Lederjacke: Zara

➝ Handtasche: Manor

➝ Umhängetasche: aus den

Philippinen


Inserat

Thomas (20)

➝ Parka: Fizzen

➝ Jeans: april77

(online bestellt)

➝ Sneaker: Jamarico

➝ Hemd: H&M

Mrs Geimer

nachhilfe |

prüfungsvorbereitung |

lernberatung |

LAP Prüfungsvor-

➝ Blazer: Banana Republic

➝ Stoffhose: topshop.co.uk

➝ Shirt: BIG

Catherine (17)

➝ Bluse: Zara

➝ Stoffhose: Zara

➝ Schnürboots: H&M

LAP Prüfungsvorbereitung für

KV-Lernende mit Weitblick!

W+G Kurse ab Januar 2013

für die QV / LAP 2013.

Dein Weg zum Erfolg durch individuelle

und persönliche Betreuung in Kleingruppen.

lern|kolleg

wissen ist machbar

18


GUT GE ACHT

19


STEfaN büSSER

27, CoMEdIaN, fERNSEH- UNd RadIoModERaToR

der junge, blonde, schlanke Mann, der mit einem

Mikrophon anlässlich der 125-Jahre-feier der

KV Zürich business School auf der bühne stand und

die Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte durch

den Nachmittag führte, will noch einmal vorgestellt

sein. Ein überblick auf büssi’s Leben für alle, die ihn

bereits kennen oder noch kennen lernen wollen.

Von Jennifer obi

Es sind bald zehn Jahre, seit Stefan Büsser in derselben

Branche tätig ist. Einst noch als Lehrling bei

Ringier, startete er schon bald bei Radio Top durch

und heute moderiert er seine eigene Abendsendung

(Energy Downtown) beim Radiosender Energy.

Doch Stefan hat auch noch andere Ziele. Mit seinem

Comedy-Soloprogramm ,«Der Büsser» schaffte Stefan

im ausverkauften Kaufleuten, die Leute zum Lachen

zu bringen (Escherwyss berichtete). Damit hatte er

sich einen Namen als Comedian gemacht.

Stefan Büsser kennt man also vom Schreiben her, für

das Schweizer Fernsehen (SF), als freier Autor, der

«Giacobbo/Müller-Show», bis hin zur Suche nach der

neuen «M-Budget WG» bei (Joiz). Des Weiteren wurde

Stefan Büsser auch schon zweimal für die Moderation

des «Elite Model Look»-Finale gebucht. Dann war

Büssi als Kandidat bei der letztjährigen Castingshow

«Die grössten Schweizer Talente» zu sehen. Leider

reichte seine Darbietung den Juroren nicht aus und

Büssi schaffte den Einzug ins Halbfinale nicht.

Und doch ist Stefan Büsser zu beneiden, weil er bei

allem, was er tut, brilliert und eine grosse Masse

begeistert. Wenn man seine Laufbahn als Radiomoderator

betrachtet, so hatte er exklusive Interviews

mit dem Supermodel Karolina Kurkova, dem Sänger

Herbert Grönemayer, den Hollywood-Schauspielerinnen

Eva Mendes, Eva Longoria und Jessica Alba

geführt. Zu seinen Studiogästen gehörten ebenfalls

Lena-Meyer Landrut, die Familie Drews und Jack

Black. Dann im Februar dieses Jahres reiste Büssi

im Auftrag von Radio Energy nach Los Angeles zu

den Oscars. Wer würde bei all diesen Highlights,

die Stefan Büsser erlebt, nicht für einen Tag mit ihm

tauschen wollen? Aktuell wird Büssi als Referent für

den 10. Thurgauer Lehrlingstag stehen. Sein Bekanntheitsgrand

geht weit über die Landesgrenzen hinaus,

was seinen Auftritt mit Oliver Pocher bewies.

Mit den unterschiedlichen Erfahrungen vor der

Kamera, auf der Bühne, im Radiostudio, beim

Schreiben, die Stefan Büsser mitbringt, stellt sich

natürlich auch die Frage, ob Büssi demnächst als

Schauspieler auftreten wird. Schliesslich ist dieser

Beruf von seinen bisherigen Tätigkeiten nicht weit

entfernt. Auf jeden Fall halten wir Ohren und Stifte

steif, was sich bei Büssi tut. ◆

Zur Erinnerung:

auch Stefan büsser

hat eine kaufmännische

Lehre gemacht.


LIKE

Hipster Shop «Einzigart»

LIKE

Labello Lippenbalm

lIKE / UN IKE

Von Sandra Albrecht und Erika Allenspach

Hast du im Winter oder auch sonst häufig spröde, glanzlose und schmerzende

Lippen und weisst nicht, was du machen sollst? Suchst du eine Lippenpomade,

welche viele Geschmacksrichtungen mit sich bringt und dir gut tut? Dann

versuche doch ganz einfach Labello. Keine Sorge, Labello ist kein Lippenbalm

nur für Frauen und färbt nicht immer ab, sondern auch Männer können dies

gut benützen und zwar so, dass man es kaum auf den Lippen sieht. Möchtest

du mehr über die verschiedenen Geschmacksrichtungen oder über Labello im

Allgemeinen lesen, dann geh doch auf diesen Link hier: http://www.de.labello.

ch/products. (PS: Im Notfall kann man den Labello auch in jeder Migros kaufen.J)

«Einzigart» ist genau der richtige Shop für dich, wenn du etwas Ausgefallenes,

Extravagantes suchst. Nebst besonders gestalteten Alltagsgegenständen wie

Küchenzubehör, Tischlampen, Vasen, Regalen, Accessoires für deine gemütliche

Stube, gibt es daneben allerlei Aussergewöhnliches. Fällt dir gerade kein

Geschenk für jemanden ein oder möchtest du dein Zimmer sonst einfach mal ein

wenig aufpeppen? Dann nichts wie los und schau im trendigen Geschäft vorbei.

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Tolle Idee

LIKE

Judo Sportclub dietikon

Judo ist eine japanische Kampfsportart und bedeutet auf Deutsch so viel wie «Der

sanfte Weg». Der Unterschied zwischen Karate und Judo ist, dass man hier nicht

schattenkämpft und vor allem keine «Kicks» durchführt, sondern den realen Gegner

eher fest hebt, hebelt, würgt oder wirft (oder alles in einem J). Es hört sich recht brutal

an, aber das ist es nicht. Judo ist ein wunderbarer Ausgleich zum Alltag und gibt dem

inneren Geist seine Genugtuung. Was ich persönlich am Judo Sportclub Dietikon

schätze ist die offene, fröhliche Atmosphäre, die Geduld der Trainer und einfach alles.

Also, kommt doch mal zu einem gratis Schnuppertraining im Judo Sportclub Dietikon!!

Es lohnt sich wirklich und du kannst hier nichts verlieren, nur gewinnen. Weitere

Informationen findest du hier: www.judo-dietikon.ch.

Bei Fragen oder Anliegen schreibe mir doch einfach ein E-Mail: erika_1994@hotmail.de

Zufällig bin ich bei einem Spaziergang durch die Stadt an diesen Treppen bei

der PH vorbei gekommen. Die Idee, Wörter auf Treppenstufen zu schreiben,

finde ich ziemlich sympathisch. Nicht nur, dass es sehr stylisch aussieht, auch

stimmt es einen, finde ich, nachdenklich. Die Auswahl der beschrifteten Wörter

richten sich vor allem an Schüler/innen und passt perfekt ins Schulleben.

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UNLIKE

bewusster wegwerfen

Zigarettenstummel auf der Strasse,

Zuggleisen, Wiesen. Überall, wo man

hintritt. Manchmal stelle ich mir vor, wie es

wäre, wenn alle Zigarettenstummel, die ein

Raucher auf den Boden wirft, plötzlich auf

einem riesigen Haufen gestapelt in seiner

Wohnung lägen. Ob er sie dann immer noch

rücksichtslos wegwerfen würde? Auf jeden

Fall schadet so ein Zigarettenfanatiker nicht

nur sich selbst, sondern auch der Umwelt.

UNLIKE

Schneematsch

Der Winter ist da, es ist alles wundervoll

weiss, und du hast dir wunderschöne, top

moderne Lederstiefel gekauft – alles scheint

perfekt zu sein. In Gedanken versunken

läufst du auf dem Gehweg, die Strasse

entlang und merkst gar nicht, dass ein Auto

an dir vorbeifährt, als seine Reifen plötzlich

auf Matsch treffen und du von oben bis

unten, wie in einem dieser Briget Jones-

Filme, vollgespritzt wirst. Dies ist doch

ein wunderbarer Augenblick (noch besser

natürlich, wenn du gerade auf dem Weg zu

etwas Wichtigem bist)!

UNLIKE

achtung ausrutschgefahr!

Grauweisser Matsch an den

Strassenrändern deutet darauf

hin, dass in der Stadt der

Winter eingetroffen ist. Die

verschiedensten Variationen

von Winterschuhen gehen die

Strassen auf und ab. Jedoch

dienen die gut aussehenden

Winterstiefel nicht immer ihrem

Zweck. Auf eisigen Strassen und

nassen Bahnhofböden muss man

ganz schnell aufpassen, dass

man nicht hinfällt. Schmerzhaft,

ein wenig peinlich, geschieht

aber ständig. Ich hoffe, eure

Winterstiefel halten, was sie

versprechen und lassen euch

sicher auf euren Wegen gehen.

UNLIKE

Endloslange besprechungen

lIKE / UN IKE

Es ist wieder Montagmorgen, du öffnest ganz schlaftrunken

deine E-Mail-Inbox und merkst, dass man dir wieder mehrere,

endloslange Besprechungseinladungen geschickt hat, welche

abnorm wichtig sind. Voller Hoffnung gehst du pünktlich zur

Sitzung und merkst im Nachhinein, dass alles für die Katze war

und dich im Grunde gar nicht betrifft, sondern die anderen

Mitarbeitenden. Und anscheinend hatte derjenige, welche

die Sitzung leitet, während dem Wochenende seine Zunge so

verschluckt, dass er die Sitzung extra verlängern liess, sodass

ihr von ihm beinahe zu Tode geredet werdet? Mein Tipp: Kaffee,

Energy Drink oder Coca Cola und ein Notizheft (mit Stift). Diese

Getränke beinhalten ja wie bekanntlich Koffein und hindern

dich daran, während dieser Sitzung einzuschlafen und lauthals

loszuschnarchen (falls du schnarchst) oder vor dir her zu reden

(falls du im Schlaf redest). Und währenddessen der Sitzungsleiter

redet, kannst du ja unauffällig dein Notizheft bekritzeln, damit es

so aussieht, als würdest du dir etwas Wichtiges aufschreibenJ.

22


INTE VIEW

10 fRaGEN

aN dEN SaMICHLaUS

Seit zehn Jahren lässt Heiri Müller (richtiger Name ist

der Red. bekannt) in der adventszeit Kinderherzen

höher schlagen. Zusammen mit mehr als 400

Mitgliedern ist er Teil der St. Nikolausgesellschaft

der Stadt Zürich und ehrenamtlich als Samichlaus

unterwegs. Im Interview erzählt er von schönen und

schwierigen Momenten, von der ausbildung zum

Samichlaus und davon, wie es ist, Häftlingen ein

Samichlaussäckli zu bringen.

Von Norah Steiner

Mochtest du den Samichlaus als Kind?

Nein. Ich habe nur schlechte Erinnerungen, denn

früher war der Samichlaus sehr streng und hat den

Kindern Angst gemacht. Heute hingegen sollen er

und seine Helfer respektiert und gemocht werden.

Wir sind schliesslich dazu da, den Kindern eine

Freude zu machen.

Wie bist du auf die Idee gekommen, Samichlaus zu werden?

Per Zufall. Als meine Frau angefangen hat, bei der

St. Nikolausgesellschaft als Sekretärin zu arbeiten,

habe ich mich über die Organisation erkundigt und

Gefallen an dem Gedanken gefunden, selbst Teil

davon zu sein.

Was sind die Voraussetzungen, um Samichlaus zu werden?

Jeder angehende Samichlaus muss mindestens zwei

Jahre mit verschiedenen Chläusen als Schmutzli

unterwegs gewesen sein, bevor er ins rote Gewand

steigen darf. So hat er die Möglichkeit, von den

erfahrenen Chläusen zu lernen. Ausserdem führt

die St. Nikolausgesellschaft jedes Jahr einen

obligatorischen Einstimmungs- und Ausbildungstag

durch. Zur Weiterbildung gehören Vorträge von

Kinderpsychologen, Training im Erzählen von

Geschichten sowie Diskussionen mit Eltern und

Spielgruppenleitenden. Zudem werden Situationen

nachgespielt und Erfahrungen ausgetauscht.

Wichtig ist, dass wir authentische Chläuse sind. Dazu

gehört auch das passende Outfit. Unsere Gewänder

werden von eigenen Schneiderinnen massgefertigt

und der Bart ist nicht aus Watte, sondern Theaterqualität

und kostet 800 Franken.

Habt ihr viel zu tun in der adventzeit?

Ja. Innerhalb von zwölf Tagen werden von insgesamt

40 Chlauspaaren über 1'000 Besuche in Familien,

Heimen, Spitälern und Schulen durchgeführt. Damit

alles erledigt werden kann, benötigt es viele Helfer.

Nebst Samichlaus und Schmutzli sind deshalb

auch Fahrer, Köche, Buchhalter, Disponenten,

Programmierer und Büroangestellte im Einsatz.

Das ist eine logistische Meisterleistung, die bereits

im September beginnt. Doch trotz des grossen

Engagements der zahlreichen ehrenamtlichen Helfer

können wir leider nicht allen Anfragen nachgehen.

Für Kinder, welche wir nicht besuchen können,

haben wir deshalb ein «Chlaus-Telefon» eingerichtet.

So haben auch diese die Gelegenheit, mit dem

Samichlaus zu sprechen.

Was waren bis jetzt deine schönsten Momente als

Samichlaus?

Es ist immer schön, eine Familie zu besuchen, welche

sich auf den Samichlaus freut. Wenn die Kerzen

brennen und die Kinder ungeduldig warten, bis sie

mir ihre auswendig gelernten Sprüchli aufsagen

können. Auch der Besuch in Spielgruppen und

Kindergärten ist herzergreifend. Der Einsatz im

Altenheim ist ebenfalls ein Highlight. Die Leute

freuen sich sehr über meine Anwesenheit und

erzählen von früher. Einmal hat mich eine ältere Frau

zum Tanzen aufgefordert. Das hat Spass gemacht.

Auch der Umzug am 1. Adventsonntag an der

23


INTE VIEW

Bahnhofsstrasse ist immer ein schöner Moment. Dort

spiele ich in der Schmutzliband! Die Umzugswagen

wurden neu gebaut und gestaltet. Sie erzählen alle

eine Geschichte. Es ist wirklich sehenswert.

Gibt es auch schwierige Situationen?

Obwohl ich schon so lange als Samichlaus unterwegs

bin, quält mich das Lampenfieber vor jedem

Besuch. Schliesslich weiss man ja nie, was auf einen

zukommt. Nur der Samichlaus kann an den Türen

von wildfremden Familien klingeln und wird immer

herein gebeten. Da können natürlich auch schwierige

Situationen entstehen. Es kommt vor, dass Eltern

mich auffordern, ihren Kindern die Leviten zu lesen.

Wenn ich ihnen dann erkläre, dass ich das nicht

mache, herrscht oft eine unangenehme Stimmung.

Zudem haben gewisse Kinder Angst. Dann ist es

wichtig, ihnen diese zu nehmen. So ein Besuch kann

sehr anspruchsvoll sein. Wenn ich in eine Familie

komme, in welcher der Fernseher läuft, der Vater

mir Bier anbietet und das Kind sich lieber seinen

Videogames widmet als mir, ist Kreativität gefordert.

Wenn ich es dann schaffe, die Aufmerksamkeit des

Kindes zu gewinnen und es doch noch ein schönes

Fest wird, bin ich besonders glücklich.

Haben die Kinder schon mal an deinem bart gezupft?

Ja, aber es kommt eher selten vor. Eigentlich ist der

Samichlaus eine Respektsperson, aber manchmal

finden es die älteren Kinder lustig, mich zu ärgern.

auf eurer Webseite habe ich gelesen, dass ihr auch ins

Gefängnis geht. Hattest du keine angst davor, so nahe

bei den Häftlingen zu sein?

Nein, denn es gehen jeweils vier Chlauspaare ins

Gefängnis und zudem ist immer ein Wärter mit

dabei. Die meisten Häftlinge freuen sich über das

mitgebrachte Samichlaussäckli. Manche finden es

lustig, andere sind sehr gesellig und wollen reden,

und wieder andere weinen, weil sie an ihre Kindheit

denken. Aggressiv war noch keiner. Oft entstehen

interessante Gespräche. Einmal erzählte mir ein

Russe voller Stolz, dass in seinem Heimatland der

Samichlaus noch viel schöner sei als derjenige in der

Schweiz und anstelle des Schmutzli zwei Engel habe.

Können auch frauen Samichlaus werden?

Nein. Wir haben zwar schon Beschwerden von

feministischen Gruppierungen erhalten, aber wir

folgen nun mal der Tradition des Ur-Samichlauses.

Zudem sieht es doch komisch aus, wenn eine Frau

einen Bart trägt, oder?

Gibt es ein Mindestalter?

Der Lebenserfahrung wegen ist es besser,

schon etwas älter zu sein. Wir haben aber auch

einen 19-jährigen Samichlaus, welcher mehr für

Sportanlässe und Jugendfeiern geeignet ist. Unser

ältester Samichlaus war mit fast 90 Jahren noch mit

dabei. Es sind also alle willkommen!

danke, Samichlaus!

Gewinnspiel

Samichlaus du liebe Maa,

gäll du losch dis Säckli da?

Schick uns dein bestes Samichlaussprüchli

an escherwyss@kvz.ch und gewinne ein

prall gefülltes Samichlaussäckli mit allerlei

Leckereien!

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KV-fäSCHT 2012

am Samstag, 6. oktober 2012 war es wieder soweit!

die KV Zürich business School verwandelte sich

zum 21sten Mal zu einem der grössten Tanz- und

Partypaläste von Zürich. Mit tausenden Teilnehmenden

und einer sensationellen Light- und Laser-Show war das

Schulhaus wie verwandelt.

organisator Mario Lips liess es sich nicht nehmen,

zwei Nummer-1-Hits zu präsentieren. Zum einen kam

das italienische duo Tacabro, mit heissen Moves und

ihrem Hit «Tacatà» und zum anderen durften wir

Lucenzo (Hit «danza Kuduro») begrüssen.

Und auch dabei: schweizweit bekannte dJs, wie zum

beispiel Sir Colin und Mr. da-Nos.

die Redaktion hatte auch wieder in diesem Jahr die

Chance, im VIP-Raum alle Stars bei vielen angeregten

Gespräche und Interviews hautnah zu erleben und

kennenzulernen.

Nun genug der langen Worte, hier einige

Impressionen und die Interviews.

ZWISCHENH lT

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ZWISCHENH lT

26


MAX UrbAN

VON CÉLINE SUREMANN

Max Urban ist am 9. April 1984 als Sergio Maximiliano

Luvualu geboren und 2003 durch die Schweizer Castingshow

MusicStar bekannt. Dort schaffte er es bis ins Finale. Seit

2012 ist er beim Dance-Label Kontor Records unter Vertrag

und veröffentlichte kurz darauf seine erste eigene Single

«Best Party in Town».

du bist schon seit längerem mit Mr. da-Nos auf Tour und ihr legt

zusammen auf verschiedenen Stages auf, wie zum beispiel am

Touch the Lake. Wie ist es, eine gemeinsame Tour zu haben?

Es ist anders und viel aufregender, wenn man das ganze

Erlebnis teilen kann. Natürlich ist der Aufwand viel grösser,

aber es macht Freude zu sehen, dass zwei Crews zu einem

werden können.

bald geht die Tour zu Ende. Wie sieht es nachher bei dir aus?

Ich werde viele Auftritte haben und hauptsächlich als

Solokünstler unterwegs sein. Auf jeden Fall probiere ich,

mehr auf mich zu achten, aber ich werde trotzdem weiterhin

noch mit anderen auflegen.

Was ist dir wichtig, wenn du Musik machst? Hast du irgendwo deine

kreativen Phasen?

Mir ist es super wichtig, dass die Menschen meine Musik

mögen und so richtig abgehen können, besser gesagt, dass

sie nicht mehr still stehen können. Ich wollte schon immer

als kleiner Junge Sänger werden und deshalb bedeutet es

mir sehr viel. Meine kreativen Phasen habe ich immer dann,

wenn die Musik im Studio angeht. Deshalb freue ich mich

riesig auf die zweite Zusammenarbeit mit Christopher S.

Dann kann es im Studio wieder so richtig abgehen.

dein Privatleben – steht das stark im Hintergrund?

Es fällt mir schwer, dass ich meine Freunde nicht oft sehe.

Aber meine Familie und Freunde stehen voll hinter mir.

Das gibt mir auch sehr viel Kraft und Mut, dass ich wirklich

meinen Traum erreichen kann. Ich kann nicht immer einen

geregelten Tag haben, sondern muss sehr flexibel sein, vor

allem am Wochenende ist es mir wichtig, dass ich Musik

machen kann.

CELINE, MAX URBAN, SANDRA

SIr ColIN

VON CÉLINE SUREMANN

Sir Colin (Engin Colin Kilic) wurde 1979 in Wädenswil

geboren. Der Schweizer ist türkischer Abstammung. Im

«Jugi» Wädenswil fing er an, Hip -Hop aufzulegen und Partys

zu organisieren, das alles mit nur 12 Jahren.

Ende Mai hast du dein neues Gold-album «Infinity Golden Summer

2012» herausgebracht. Wie fühlst du dich?

Ich bin erleichtert. Ganze 6 Monate haben wir an diesem

Album gesessen und komponierten schlussendlich 48

Songs. Nun sind wir schon wieder an einem neuen Album,

das im März 2013 erscheinen soll.

du bist immer in Clubs und legst dort auf. Hast du überhaupt noch

freizeit?

Ja sicher. Die Musik ist meine Freizeit. Es ist super, wenn

man sein Hobby zum Beruf machen kann. Manchmal wird

es aber richtig anstrengend. Oft hat man am gleichen Abend

drei Auftritte und das an verschieden Orten. Das kann schon

recht streng sein, aber es ist auch schön.

Wie lange bist du schon im Geschäft?

Inzwischen 12 Jahre und seit 2002 befasse ich mich

ausschliesslich mit Hip House. Von diesem Augenblick an

hatte ich viele Remixes, zum Beispiel mit: DJ Antoine, Mad

Mark, Bligg und Emel.

SIR COLIN, CELINE

dJ STEVE XlS

VON SANDRA ALBRECHT

ZWISCHENH lT

Was ist dir wichtig beim Musik machen?

Dass die Leute zur Musik tanzen und abfeiern.

Wo hast du das erste Mal aufgelegt und wie war es?

Auf Gran Canaria. Es war ein geniales Feeling. Es waren viele

Urlauber anwesend und es herrschte eine tolle Stimmung.

Die Leute gingen richtig ab zur Musik.

Was machst du so für Musik?

Eher Mash-up oder irgendwelche Remixes im Studio.

Was ist dir wichtig beim Musik machen?

Das Equipment muss stimmen. Damit man 100% arbeiten

kann.

27


Mr. dA-NoS

VON SANDRA ALBRECHT

Mr. da-Nos. Wie bist du eigentlich auf deinen Künstlernamen

gekommen?

Nos kommt von Autotuning und ist Lachgas. Es sorgt für

eine 4–5fache höhere Leistung. Da ich früher Autos getunt

habe und man mich schon damals als Nos kannte, übernahm

ich das in meinen Künstlernamen. Das Mr. vor dem Da-Nos

zeigt, dass ich auch selber noch Musik produziere.

Jeder fängt mal ganz unten an. Wo hattest du deinen ersten auftritt?

Im Jugendhaus Seuzach. Dort waren wir zum Teil bis zu

zwanzig DJs, die sich etliche Hip Hop Battles lieferten.

Bekannter wurde ich dann, als ich das erste Mal am Albanifest

auflegte. Ausschlaggebend war aber die Streetparade, bei

welcher ich 1996 das erste Mal House gespielt hatte.

Was ist dein Ziel mit dem Musik machen?

So viele Leute wie möglich mit meiner Musik berühren.

Wieso gerade House? Wie bist du auf diesen Stil gekommen?

Erst spielte ich vor allem Hip Hop. Irgendwann wechselte

ich auf House. Jedoch gestalte ich meine Musik so vielseitig

wie möglich. Früher spielte ich sechs Jahre Geige, auch

Schlagzeug und Keyboard eine Zeit lang. Musik ist für

mich etwas sehr Bewegendes und ich liebe es, Musik in

verschiedensten Varianten zu hören, zu produzieren und zu

erfinden.

an welchen orten oder in welchen Situationen wirst du inspiriert?

Was lässt bei dir deine Kreativität entfalten?

Beim Sport, wenn ich für mich im Wald joggen gehe und

Musik höre, werde ich kreativ. Ich höre auch den ganzen Tag

Radio, um mich inspirieren zu lassen und zu sehen, was die

Leute anspricht, was sie gerne hören. Um die Vielfältigkeit

in die Musik einzubinden, höre ich nicht nur meine Musik,

sondern jeden Stil. Mir gefällt jeder Stil.

dein neues album blue ist kürzlich rausgekommen. Was kannst du

über das album erzählen?

Mein neues Album finde ich persönlich genial. Es gibt 10

Songs darauf und du erhältst es für 10 Franken. Das gab es

bisher noch nie. Auf dem Album ist für jeden Geschmack

etwas dabei und das begeistert mich. Ich hoffe, dass es den

Leuten gefällt.

TACAbro

VON SANDRA ALBRECHT

Wann hattest du deinen ersten auftritt und wie erging es dir?

Vor drei Jahren hatte ich meinen ersten Song performt und

mir hat die Musik sehr gefallen.

Woher kommt dein Name?

Vom Lied Tacata. Im Song singe ich Tacabro und das habe

ich dann übernommen.

Wie ist der Song Tacata entstanden?

Wenn ich Frauen tanzen sehe, bin ich nicht mehr fähig,

zuzuhören. Sie machen mich verrückt, wenn sie tanzen,

und ich habe nur noch Augen für sie. Dadurch ist der Song

entstanden.

SANdMAN

VON SANDRA ALBRECHT

Welchen Sound magst du?

Normalerweise Rock, Pop oder Latino. Ich selber spiele

Piano und Handorgel. Am HB-Festival lernte ich dann Mr.

Da-Nos kennen.

Hast du ein Idol?

Ja, James Morrison. Er ist ein genialer Künstler.

Was hast du bist jetzt so gemacht? Wie sehen die Pläne für die

Zukunft aus?

1997–2002 war ich als Sandman unterwegs. Hatte Auftritte

in Spanien, Amerika mit 40 Leuten.

Kannst du deinen Musikstill ein wenig beschreiben?

Es ist eine Mischung von Pop, Rock und Latino.

Wäre es für dich eine option, bloss einen Musikstil zu verfolgen?

Es ist schwer, sich für eine Musikrichtung zu entscheiden.

Eine Mischung bietet dir die Möglichkeit mehr herumzuexperimentieren,

was ich persönlich an der Musik liebe.

MüSlüM

VON SANDRA ALBRECHT

Was war der Grund für dich, ins Musikbusiness einzutreten?

Als ich meine Roswita gesehen habe, war für mich klar, dass

ich für sie Musik machen möchte.

du machst also nur für deine Roswita Musik?

Vor allem. Aber auch für Leute, die viel Hass in sich haben.

Ich möchte sie mit meinem Supervitamin befreien. Die

Industrie hat die Leute vergiftet und ich will sie heilen mit

meiner vitaminreichen Musik.

Wie sehen deine Projekte für die Zukunft aus?

Ich möchte nochmals nach Deutschland gehen. Dort war ich

erst kürzlich.

Was ist dir wichtig beim Musik machen?

Liebe. Ich möchte gerne Musik machen, damit ich so vielen

Leuten wie möglich helfen kann.

Was lässt dich kreativ werden? Was bringt dich dazu, Musik zu

machen?

Ganz klar meine Roswita. Sie ist meine Inspiration und der

Ursprung all meiner Ideen.

CELINE, MÜSLÜM, SANDRA

ZWISCHENH lT

28


H llöCHEN

WIR, dIE REdaKTIoN

Erika allenspach

➝ ehrlich

tollpatschig

respektvoll

Neu

Von Norah Steiner

Céline Suremann

➝ offen

selbstbewusst

neugierig

Sandra albrecht

➝ leidenschaftlich

wissensdurstig

freudestrahlend

Neu

Jennifer obi

➝ extrovertiert

nachdenklich

selbstbewusst

In was für einer Welt leben wir eigentlich?

Veronic Kindler

➝ neugierig

zuverlässig

witzig

Norah Steiner

➝ engagiert

entschlossen

zukunftsorientiert

Kaum ist der Weihnachtsbraten verdaut, stehen schon die ersten Schokohasen im Schaufenster.

So scheint das Sprichwort «Das ist wie Ostern und Weihnachten zusammen» in einem anderen

Sinne wahr zu werden. Doch wer hat schon Lust, Eier anzumalen, wenn man draussen im

Schnee toben kann?

Auf welcher Marketingstrategie diese unsinnige Geldmacherei auch beruht: Verkäufer und

Hersteller sollen eine andere Lösung suchen, um ihre Geschäfte anzukurbeln. Denn hier

erzwingt definitiv das Angebot die Nachfrage und nicht umgekehrt. Also bitte, liebe Bundesräte,

setzt doch diesem Unfug ein Ende…

Doch da unsere Politiker wohl schon mit Klimaerwärmung, Asylsuchenden und Eurokrise –

sprich mit Besserem beschäftig sind, bleibt nur noch eins zu sagen: Frohe Ostern!

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