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Pressemitteilung

Herbstrunde des münchner immobilien fokus

I Aktuelle Preisentwicklungen am Immobilienmarkt – wachsen die Münchner

Preise in den Himmel?, Dipl.-Ing. (FH) Helmut Thiele MRICS, Vorsitzender des

Gutachterausschusses und Leiter des Städtischen Bewertungsamtes München

II Auswirkungen der Preisexplosion auf die steuerliche Bewertung von

Immobilienvermögen, Agnes Fischl, Rechtsanwältin, Steuerberaterin und

Fachanwältin für Erbrecht der convocat GbR

III Podiumsdiskussion mit den drei Partnern des münchner immobilien fokus

sowie weiteren renommierten Experten der Immobilienwirtschaft. Moderation

durch Rechtsanwalt Lutz Paproth von der Kanzlei Paproth, Metzler, Dr. Ertel &

Partner.

München, im Oktober 2012: Die Herbstrunde des münchner immobilien fokus wird am

13. November 2012 um 19 Uhr im Großen Saal des Münchner Literaturhauses erste,

bisher unveröffentlichte Zahlen aus dem Münchner Gutachterausschuss zur aktuellen

Lage am Münchner Immobilienmarkt präsentieren. Die Referenten des Abends sind

Helmut Thiele, Leiter des Münchner Gutachterausschusses, und Agnes Fischl,

Steuerberaterin und Fachanwältin für Erbrecht, convocat GbR. Die Moderation des

Abends übernimmt Lutz Paproth, Rechtsanwalt und Partner der Kanzlei Paproth,

Metzler, Dr. Ertel & Partner.

Das Jahr 2011 war das Jahr der Münchner Rekorde auf dem Immobilienmarkt. Mit rund

9,3 Mrd. Euro verzeichnete der Münchner Gutachterausschuss den historisch höchsten

Gesamtumsatz, ermöglicht durch bisher unerreichte 17.480 Vertragsabschlüsse.

Gegenüber 2010 ist dies ein Umsatzanstieg von 22 Prozent. Allein das Segment Wohn-

und Teileigentum verbuchte dabei einen Umsatz von rund 4 Mrd. Euro. Da in München

nicht nur Eigennutzer auf der Suche nach Wohneigentum sind, sondern auch verstärkt

Investoren und Kapitalanleger in das sichere Betongold Immobilie investieren, ist seit

Jahren eine immense Nachfrage zu beobachten. Auch 2011 überstieg diese das

Angebot bei Weitem, zumal in München aufgrund knapper Flächen nur wenige

Neubauten errichtet werden. Die Veranstalter der renommierten Veranstaltungsreihe

münchner immobilien fokus trafen sich bereits vor der Herbstrunde, um sich über die

aktuelle Lage am Münchner Immobilienmarkt auszutauschen.

"Das knappe Angebot an Grundstücken, Wohnungen und Häusern treibt die

Preisspirale nach oben seit Jahren stetig an", berichtet Thomas Aigner, Inhaber des

Münchner Maklerunternehmens Aigner Immobilien, und gibt auch für das Jahr 2012

keine Entwarnung. "Bereits der Halbjahresbericht 2012 des Münchner

Gutachterausschusses lieferte Zahlen für den Münchner Immobilienmarkt, die deutlich

zeigen, dass die Nachfrage nach Wohnimmobilien ungebrochen ist. Das deckt sich mit

unseren Erfahrungen. Auf dem Eigentumswohnungsmarkt ist laut der Gutachter im

ersten Halbjahr 2012 zwar ein Rückgang der Vertragszahlen und des Geldumsatzes zu

verzeichnen, doch war 2011 diesbezüglich ein Rekordjahr. Und nicht nur die Preise für

Eigentumswohnungen sind in diesem Jahr wieder deutlich gestiegen – bis zum


Jahresende werden neue Spitzenpreise erwartet. Zum Ende des ersten Halbjahrs 2012

lagen die Preise für Einfamilienhausgrundstücke bereits rund 20 Prozent über den

aktuellen Bodenrichtwerten. Und bei den verkauften Neubauwohnungen beobachtet

unser Unternehmen in durchschnittlichen und guten Wohnlagen seit Monaten Preise

von rund 4.800 Euro pro Quadratmeter – und darüber. Für Verkäufer ist die Lage somit

sehr günstig. Nie versprach ein Verkauf einer Münchner Immobilie ein höheres

Umsatzpotenzial."

In Deutschland wird Jahr für Jahr großes Immobilienvermögen vererbt oder noch zu

Lebzeiten auf die Nachkommen übertragen. Der Staat hat diese Transaktionen genau

im Blick und partizipiert auch daran – über die Erbschaft- bzw. Schenkungsteuer. Im

Jahr 2009 wurde das Erbschaftsteuerrecht und das Bewertungsgesetz neu gefasst. Die

Immobilienwerte müssen nunmehr auf der Grundlage des Verkehrswerts

beziehungsweise Marktwerts ermittelt werden. Wertbeeinflussend ist hierbei der

Bodenrichtwert, der von den Gutachterausschüssen alle zwei Jahre mitgeteilt wird.

Steuerberaterin und Fachanwältin für Erbrecht Agnes Fischl, Partnerin der Kanzlei

convocat erklärt: „Die Finanzverwaltung nähert sich mit dem neuen Bewertungsrecht

dem Verkehrswertverfahren immer mehr an. Die steuerliche Bewertung kann somit nicht

mehr ohne baurechtliche Kenntnis durchgeführt werden. Dennoch handelt es sich um

ein von der rein gutachterlichen Bewertung unabhängiges Verfahren. Es gibt nicht die

Möglichkeit, wie beispielsweise im Rahmen der Betriebsprüfung, den Wert über eine

tatsächliche Verständigung mit der Finanzverwaltung zu bestimmen." In vielen Fällen

werde nach wie vor keine Erbschaftsteuer fällig. Und zwar dann, wenn der Wert des

betreffenden Hauses oder der Eigentumswohnung unter der jeweiligen Grenze der

Erbschaftsteuerfreibeträge liege. "Dieser Wert wird bei Schenkungen durch den Abzug

des kapitalisierten Nießbrauchs noch einmal gemindert", führt Agnes Fischl weiter aus:

"Mandanten, die über die Freibetragsgrenze kommen, sehen sich allerdings häufig mit

dem Problem konfrontiert, wie sie die immense Steuerbelastung meistern können.

Wichtig ist in jedem Fall, vor einer Immobilienschenkung die Höhe des genauen und

auch von der Finanzverwaltung akzeptierten Werts von einem auf diesem Gebiet

spezialisierten Steuerberater feststellen zu lassen. Damit können unerwartete

Schenkungsteuerbelastungen ausgeschlossen werden.“

Rechtsanwalt Lutz Paproth von der Kanzlei Paproth, Metzler, Dr. Ertel & Partner

beobachtet, dass sich Erbengemeinschaften angesichts der Kosten, die eine

gemeinsame Immobilie mit sich bringen kann, häufig in tiefe Konflikte verstricken.

"Problematisch wird es meist dann, wenn hohe Aufwendungen für eine Immobilie

anstehen. Wenn nun einer der Erben die Zahlung seines Rechnungsanteils verweigert,

kommt häufig ein Anwalt ins Spiel. Und in diesem Fall wird rechtliche Beratung auch

sehr wichtig, da finanzielle Konflikte für alle Erben zum großen Risiko werden können.

Rechtsanwalt Lutz Paproth empfiehlt daher: "Kommt es zu keiner Einigung, bleibt

mitunter den Erbengemeinschaften nur noch der Verkauf der Immobilie. Dies kommt

allerdings dem angespannten Immobilienmarkt zu Gute – und in Zeiten hoher

Verkaufsumsätze meist auch den Verkäufern".

Die drei Partner der Reihe sind sich einig: "Der münchner immobilien fokus ist schon

seit der ersten Veranstaltung 2009 ein großer Erfolg. Denn wir sind bekannt für die

fundierte Diskussion brisanter Marktentwicklungen und die Präsentation aktueller, bis

dato unveröffentlichter Zahlen durch hochkarätige Referenten. Wir bringen Entscheider

und Wissensträger an einen Tisch – damit alle davon profitieren".

(Fließtext: 5958 Zeichen inkl. Leerzeichen)

Die Teilnehmerzahl für die Veranstaltung am 13. November 2012 ist aus feuerpolizeilichen Gründen

begrenzt. Deshalb bitten wir um die Anmeldung Ihrer verbindlichen Teilnahme. Telefonisch unter

089 17 87 87 0, per Mail unter fokus@aigner-immobilien.de. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!


Kurzporträt zum münchner immobilien fokus

Der münchner immobilien fokus stellt seit 2009 eine wichtige Branchenplattform für

Eigentümer, private und institutionelle Investoren, Projektentwickler, Bauträger und Banken

dar. Zwei Mal im Jahr treffen sich hier Unternehmen und Entscheider zum

Expertengespräch. Die Veranstalter – Aigner Immobilien GmbH, convocat GbR, Paproth,

Metzler, Dr. Ertel & Partner – besetzen das Vortragspodium stets mit hochkarätigen

Immobilienexperten und haben sich über den münchner immobilien fokus einen Namen als

Netzwerker gemacht, die Menschen miteinander ins Gespräch bringen.

Pressekontakt

muenchner immobilien fokus

Aigner Immobilien GmbH

Kerstin März, Pressesprecherin

Ruffinistraße 26

80637 München

Telefon: (089) 17 87 87 27

Fax: (089) 17 87 87 - 88

E-Mail: presse@aigner-immobilien.de

Internet: www.aigner-immobilien.de

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