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PDF Download 04 - alberta - das freiburger magazin für studierende

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<strong>alberta</strong><br />

Magazin <strong>für</strong> Studierende der Freiburger Hochschulen Gratis <strong>04</strong>|05 2010<br />

Das Leben teilen,<br />

gemeinsame Sache machen<br />

oder nur Kontakte sammeln?<br />

Ein Heft über<br />

Freundschaft<br />

plus<br />

SWFR Magazin<br />

Mensaplan<br />

Reise: Wellington


YOU<br />

MAKE THE DIFFERENCE!<br />

Mit dem Einstein-Award zeichnet die SolarWorld AG<br />

Nachwuchsforscherinnen und -forscher <strong>für</strong> wissenschaftliche<br />

Arbeiten in einem Fachgebiet rund um die<br />

Photovoltaik aus.<br />

Mehr Informationen zum Award, zur Bewerbung oder<br />

Nominierung finden Sie unter: www.einstein-award.de<br />

www.einstein-award.de I www.solarworld.de<br />

E kin, max = h · n max - WA


Impressum<br />

Herausgeber<br />

Studentenwerk Freiburg<br />

Schreiberstr. 12–16<br />

79098 Freiburg<br />

und<br />

text & partner<br />

Möslestr. 21, 79117 Freiburg<br />

Redaktion<br />

Stephan Günther (V.i.S.d.P.),<br />

Dietrich Roeschmann, Peter Blöcher<br />

Mitarbeit an dieser Ausgabe<br />

Jonas Nonnenmann, Julian Ochs,<br />

Dirk Rohde<br />

Konzept & Layout<br />

text & partner<br />

Titelfoto<br />

Die Femmes with Fatal Breaks<br />

Foto: Birgit Wudtke<br />

Anzeigen<br />

Peter Blöcher, Tel. 0761.767 14 60<br />

Redaktionsanschrift<br />

<strong>alberta</strong> c/o text & partner<br />

Möslestr. 21, 79117 Freiburg,<br />

Tel. 0761.767 14-60/-52,<br />

<strong>alberta</strong>@textundpartner.de<br />

www.<strong>alberta</strong>-freiburg.de<br />

www.textundpartner.de<br />

<strong>alberta</strong> ist Mitglied der<br />

Stadtillustrierten GmbH,<br />

Karl-Liebknecht-Str. 29,<br />

10178 Berlin, Tel. 030 / 259 369-0<br />

Liebe Leserinnen,<br />

liebe Leser,<br />

Freundschaft ist nicht erst seit Erfindung des Social Networking im Internet<br />

ein ziemlich dehnbarer Begriff. Die Chinesen unterscheiden deshalb schon seit<br />

ein paar Jahrtausenden zwischen den lieben, den guten und den vertrauten<br />

Freunden. Jeder hat sein eigenes Zeichen auf der Intensitätsskala – damit es<br />

am Ende zu keinen falschen Höflichkeiten oder peinlichen Gesichtsverlusten<br />

kommt. Fragt sich nur: Ist eine solche Hierarchisierung auch in Zeiten von<br />

Facebook, Xing und StudiVZ noch sinnvoll? Und überhaupt: Sind die<br />

Kontakte, die wir dort pflegen, wirklich unsere Freunde?<br />

Natürlich nicht, sagt Thomas Pfeiffer, aber genau so soll es sein. In unserer<br />

Titelgeschichte Mein bester Freund ist kein Favorit (S. 5) erklärt der<br />

Social-Media-Experte die Vorzüge von Netz-Beziehungen. Eine Freundschaft<br />

ganz anderer Art verbindet die drei Techno-DJs, die Jürgen Teipel in seinem<br />

neuen Roman „Ich weiß nicht“ auf Mexiko-Reise schickt. Im Interview erzählt<br />

er vom utopischen Mehrwert sozialer Beziehungen: „Es geht um die<br />

Basics“ (S. 8). Ob die Freundschaft tatsächlich beim Geld aufhört, wollte<br />

dagegen unser Autor Jonas Nonnenmann wissen. Da<strong>für</strong> hörte er sich in<br />

Freiburg um – und fand gleich eine ganze Reihe von befreundeten Jung-<br />

UnternehmerInnen und KollektivistInnen, die Gemeinsame Sache (S. 12)<br />

machen. Das tun übrigens auch die Femmes with Fatal Breaks (S. 1)<br />

von unserem Cover: Seit 1999 stehen DJ T-Ina, DJ Christine Lang und MC<br />

QUIO gemeinsam als DJ- und MC-Kollektiv auf der Bühne und gehören<br />

nach wie vor zu den besten Broken-Beats-Acts Berlins.<br />

Außerdem findet ihr in diesem Heft wie gewohnt unsere Reiseseite –<br />

diesmal mit den Best-of-Wellington-Charts von Julian Ochs (S. 18) –<br />

sowie den Infoticker des Studentenwerks mit Mensaplan (S. 10/11) und<br />

allen News und Terminen der nächsten Wochen. Viel Spaß beim Lesen<br />

wünscht euch<br />

Eure <strong>alberta</strong><br />

Inhalt 3


18. April, 20 Uhr<br />

„Chatwins Guru und ich“<br />

Lesung mit Michel Obert<br />

6. Mai, 21 Uhr<br />

The Wave Pictures (UK)<br />

Britischer Indie-Pop-Rock<br />

14. Mai, 21 Uhr<br />

Unbunny (USA)<br />

Low-Fi-Folk, irgendwo angesiedelt<br />

zwischen einem<br />

akustischen Neil Young,<br />

Will Oldham und Grandaddy<br />

29. Mai, 21 Uhr<br />

Phosphorescent (USA) vs.<br />

Liquid Laughter Lounge<br />

Quartet (Frbg.)<br />

Minimal-Pop trifft auf<br />

psychedelischen Alternativ-<br />

Country-Folk<br />

2. Juni, 21 Uhr<br />

Eamon McGrath (CA)<br />

Perfekter Soundtrack <strong>für</strong><br />

lange Nächte aus einem<br />

verrauchten Whiskeyfass<br />

Alle Infos unter<br />

www.swamp-freiburg.de<br />

E-WERK Freiburg<br />

MO 19.<strong>04</strong>.<br />

MAX GOLDT<br />

Lesung<br />

DO - SO<br />

BIS 02.05.<br />

YOUNG OPERA<br />

COMPANY<br />

„I Love You,<br />

You're Perfect,<br />

Now Change“<br />

Musical<br />

MO 10.05.<br />

TITANIC<br />

BOYGROUP<br />

Lesung<br />

www.ewerk-freiburg.de<br />

4 Intro<br />

Intro<br />

Bertas Welt<br />

Na herzlichen Glückwunsch, dachte ich. Ali war mal wieder verliebt. Und redete und<br />

redete: „...wirklich Berta, total süß ... zum Geburtstag hat er mir 44 Rosen geschenkt<br />

...“ „Wieso, <strong>für</strong> jedes Jahr zwei?“ „... nein, ja – weil ich doppelt so schön wie alle<br />

anderen sei ...“ „Aber Ali, du weißt doch selbst ...“ „Das macht doch nichts, Berta, <strong>das</strong><br />

verstehst du halt nicht. Du vergräbst dich doch nur noch in deine Arbeit, seit Adrian in den<br />

Staaten studiert.“ „Ich glaube, davon verstehst du dann wiederum nichts.Wusstest du, <strong>das</strong>s<br />

die Wahrscheinlichkeit, in Amerika auf dem Campus von einem Amokläufer erschossen zu<br />

werden, fünfmal so hoch ist, wie bei Günter Jauch die 500.000-Euro-Frage zu erreichen?<br />

Also, ich mache mir da schon Sorgen. Und der heißt wirklich Berti, dein Neuer?<br />

Das kann ich echt nicht glauben.“<br />

„Sein Vater behauptet steif und fest, <strong>das</strong> hätte nichts mit Fußball zu tun. Sein bester Schulfreund<br />

hieß so.“ „Klar, und die anderen Günter, Jupp und Hennes?“ „Nein, aber der ist vor<br />

zwanzig Jahren beim Bund auf einem Truppenübungsplatz im Schützenpanzer ertrunken. Deshalb<br />

hat Bertis Vater auf den Namen bestanden. Und eigentlich heißt er ja Bertrand.“ „Und was<br />

hat dir Mr. Romantik zu Ostern geschenkt? 44 handbemalte Eier mit selbstverfassten Haikus<br />

drauf, in 44 Einzelnestern, die alle am Ostersamstag mit der Osterhasenpost von UPS ...“ „ ...<br />

Nein, er hat sich versteckt.“ „ Unter deiner Bettdecke?“ „Nein, richtig. Ich sollte überall in<br />

Freiburg nach ihm suchen, wo wir bisher schon zusammen gewesen<br />

sind. Ist doch total süß.“ „Ja, Ali. Und wo war er<br />

dann? In deinem UB-Schließfach?“ „Ich hab’ ihn ja<br />

noch nicht gefunden. Aber er schickt mir Fotos<br />

aufs Handy. Als Hinweise.“ „Aber du hast doch<br />

dieses alte Teil, mit dem du keine Fotos öffnen<br />

kann?“ „Das weiß er doch nicht. Außerdem<br />

war ich ein paar Tage zu Hause, ich suche<br />

erst seit gestern.“<br />

Ich selbst hatte <strong>für</strong> solchen Quatsch keine<br />

Zeit.Von wegen Ostern – ich musste unbedingt<br />

noch eine Hausarbeit fertig machen.<br />

Zur Freundschaft zwischen Schiller und Goethe.<br />

Der Hammer ist ja, <strong>das</strong>s seit dem Wintersemester<br />

neben den Themen auch die Titel der<br />

Arbeiten vom Dozenten vorgegeben werden. „Über<br />

die Bedeutung eines Freundes Freund zu sein“ hieß<br />

meiner. Aus einem Gedicht von Schiller, wie ich irgendwann<br />

merkte. Dass Männer kompliziert sind, hatte ich immer <strong>für</strong><br />

ein Gerücht gehalten. Aber die beiden waren zum Teil richtig zickig. Da schreibt Schiller einem<br />

Freund über Goethe: „Ich glaube in der Tat, er ist ein Egoist in ungewöhnlichem Grade. Ein<br />

solches Wesen sollten die Menschen nicht um sich heraufkommen lassen. Mir ist er dadurch<br />

verhasst, ob ich gleich seinen Geist von ganzem Herzen liebe und groß von ihm denke.“ Sage<br />

ich A, meine ich B. Oder C. Männer ...<br />

Fluchen, habe ich kürzlich gelesen, kann auch ganz unterhaltsam klingen.Wäre Schiller in der<br />

Türkei aufgewachsen, hätte er seine Erregung eher einfach formuliert: „Dieser Goethe ist der<br />

Sohn einer Gurke.“ So verflucht man jemanden in der Türkei. „Diese dichtende Gurke aus<br />

Weimar ...“ Wenn Schiller und Goethe heute noch leben würden, habe ich mich gefragt, wo<br />

würden die sich wohl gegenseitig in ihren Postfächern einordnen? Bei „Stayfriends“ zum Beispiel.<br />

„Kontakte?“, „Schulkameraden?“, „Bekannte?“, „Freunde?“,„Arbeitskollegen?“ – alles<br />

nicht so einfach.Wobei dieser Fall ja eher so liegt – schließlich sollen beide auf dem Weimarer<br />

Friedhof in der selben Gruft liegen – <strong>das</strong>s ..., also ... ich schreibe nachher schnell noch eine<br />

Mail an „Stayfriends“. Die sollen einfach noch eine Kategorie einfügen: „Grabgenossen.“ „Ali,<br />

mir ist da gerade noch was eingefallen, wo sich dein Berti versteckt haben könnte.“


Freundschaft Thema 5<br />

Mein bester Freund ist kein Favorit<br />

Meist sind es nur oberflächliche Kontakte und lose Bindungen, die wir bei Twitter, StudiVZ<br />

oder Facebook aufbauen – und dann mehr schlecht als recht pflegen. Aber was heißt hier<br />

eigentlich „nur“? Ist doch gut, sagt Thomas Pfeiffer. Der Social-Media-Experte und<br />

Medienpädagoge schwört auf die Stärke schwacher Bindungen.<br />

Text: Stephan Günther | Fotos: privat<br />

„Hallo“, meldet sich die Kontaktbörse aus dem Off,<br />

„Achim Streller hat dich als FreundIn auf Facebook<br />

hinzugefügt.Wir benötigen deine Bestätigung, <strong>das</strong>s du<br />

Achim kennst, damit ihr Freunde auf Facebook sein<br />

könnt.“ Achim Streller? Kenn ich den? Und wenn ja:<br />

möchte ich ihn zum Freund haben? Ich lösche die<br />

Mail und lasse Achim mit seinem Antrag abblitzen.<br />

Vielleicht ist es nur eine schlechte Laune, die manchmal<br />

einen neuen Kontakt verhindert. Vielleicht aber<br />

ist es auch unser idealisiertes, romantisch verklärtes<br />

Bild von Freundschaft, <strong>das</strong> uns zögern lässt, jedem<br />

Um-drei-Ecken-Bekannten in den erlauchten Kreis<br />

der Facebook-Community Einlass zu gewähren.<br />

Konservative Kritiker von Online-Netzwerken wie<br />

Facebook oder StudiVZ halten <strong>das</strong> Ganze ohnehin <strong>für</strong><br />

oberflächlich, unverbindlich und belanglos – womit<br />

nur die harmlosesten der angeführten Attribute<br />

genannt sind. Vincent Nichols, der Erzbischof von<br />

Westminster, sieht in ihnen gar eine grundlegende<br />

Gefahr <strong>für</strong> zwischenmenschliche Beziehungen.<br />

Quantität der Freundschaften sei bei Facebook wichtiger<br />

als Qualität. Jugendliche würden dazu ermutigt,<br />

nur noch „flüchtige Beziehungen“ aufzubauen, sagte<br />

<strong>das</strong> Oberhaupt der Katholiken in England und Wales,<br />

kürzlich der Zeitung „The Sunday Telegraph“.<br />

Wenn diese Beziehungen zusammenbrechen, sei<br />

der Jugendliche in der realen Welt traumatisiert<br />

oder würde sogar selbstmordgefährdet zurückgelassen.<br />

Internet und Handy „entmenschlichten“


6<br />

Thema<br />

Twitters Stärke<br />

sind schwache Bindungen<br />

Untersucht wurden 1.057 zufällig und zusammenhanglos<br />

ausgewählte Favoriten aus der deutschsprachigen<br />

Twittersphäre. Zunächst wurde die Anzahl<br />

der starken Bindungen der erfassten Twitter-User<br />

ermittelt. Als „starke“ Bindung wurde gewertet,<br />

wenn sich zwei User gegenseitig folgen (sog.<br />

„Refollowing“). Im zweiten Schritt wurde die<br />

Schnittmenge der starken Kontakte zwischen dem<br />

Favoriserenden und dem Favorisierten ermittelt. Je<br />

höher die Überlappung ist, desto stärker ist deren<br />

Verbindung untereinander.<br />

josfritzcafe.<br />

wilhelmstr. 15<br />

79098 freiburg<br />

0761.30019<br />

mo+do 10-2<br />

di+mi nur 10–24<br />

fr+sa 10–3<br />

so 13–19<br />

Freundschaft<br />

Einen Tweet zu favorisieren, ihn also in einer besonderen<br />

Schublade abzulegen, wurde in der<br />

Untersuchung als Ausdruck da<strong>für</strong> interpretiert, <strong>das</strong>s<br />

ein User die enthaltene Information <strong>für</strong> wertvoll<br />

hält, <strong>das</strong>s darin also eine Information enthalten ist,<br />

die <strong>für</strong> einen selbst merk-würdig erscheint.<br />

Im Schaubild dargestellt sind vier einzelne<br />

Freundeskreise von Menschen, bzw. Twitterati, die<br />

sich untereinander relativ gut kennen und daher<br />

gegenseitig zurückfolgen. Auch die eigenen Freunde<br />

folgen den gleichen Personen. Die Freundeskreise<br />

jedes Mitglieds einer Untergruppe überlappen sich<br />

also stark (grüne Verbindungen). Microblogging<br />

ermöglicht es nun, relativ schwache Bindungen (violette<br />

Verbindungen) einfach aufzubauen und zu<br />

unterhalten. Dadurch werden Brücken in andere<br />

Sub-Netzwerke geschlagen, über die dann<br />

Innovation und Kreativität fließen kann.<br />

Pfeiffers Resümee: Granovetters Theorie der<br />

„Strength of Weak Ties“ wurde schon häufig empirisch<br />

belegt und konnte nun auch <strong>für</strong> Twitter nachgewiesen<br />

werden. Zudem zeigt sich der Wert von<br />

Twitter <strong>für</strong> innovative Prozesse: Die favorisierten<br />

Tweets enthalten wertvolle, unter Umständen auch<br />

innovative Informationen, die gerade <strong>für</strong><br />

Wissensarbeiter und Menschen in kreativen Berufen<br />

gewinnbringend sein können. Hierin liegt die Stärke<br />

von Twitter bzw. Microblogging: Man kann schwache<br />

Bindungen besonders einfach unterhalten und<br />

damit Brücken bauen zwischen verschieden<br />

Gruppen (Gemeinschaften von Wissensträgern).<br />

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Freundschaft Thema 7<br />

<strong>das</strong> Gemeinschaftsleben: „Wir verlieren soziale<br />

Fähigkeiten.“<br />

Was ist dran an der Kritik? Zerstören die Online-<br />

Netzwerke die intensiven Freundschaften und tief reichende<br />

Beziehungen? Quatsch, entgegnet Mark<br />

Zuckerberg. „Facebook hilft, mit Leuten in Kontakt<br />

zu bleiben, die wir auch im echten Leben kennen.<br />

Mehr nicht“, so der Informatiker und Facebook-<br />

Gründer. Und: „Wer glaubt, <strong>das</strong>s jeder Facebook-<br />

Kontakt ein Freund ist, der weiß nicht, was<br />

Freundschaft bedeutet.“ Dass Facebook selbst jeden<br />

Kontakt als „FreundIn“ bezeichnet, stört zwar bei<br />

dieser Argumentation. Möglicherweise ist dies aber<br />

dem US-amerikanischen Sprachgebrauch geschuldet,<br />

in dem der „friend“ jeder Nachbar ist, jeder<br />

Kommilitone und jeder noch so entfernte Bekannte.<br />

Welchen Wert aber haben die Twitter-, Facebook- oder<br />

StudiVZ-Bekannten? „Ich habe 400 bis 500 Facebook-Freunde“,<br />

sagt der Medienpädagoge und Social-<br />

Media-Experte Thomas Pfeiffer, „aber viele davon<br />

würde ich wahrscheinlich auf der Straße gar nicht<br />

erkennen.“ Auch wenn es der Begriff zumindest bei<br />

Facebook anders suggeriert – es geht nicht um<br />

Freundschaften, es geht meist um lose Kontakte.<br />

Pfeiffer hat dazu eine Untersuchung durchgeführt<br />

mit dem vielsagenden Titel „Die Stärke schwacher<br />

Bindungen“. Er hat sich – exemplarisch <strong>für</strong> so genannte<br />

Microblogging-Dienste – die Kontakte bei<br />

Twitter.com angeschaut, wo sich User ein Netzwerk<br />

von Personen aufbauen können, deren Nachrichten<br />

sie abonnieren möchten, <strong>das</strong> so genannte Following.<br />

Viele Nutzer folgen dabei auch Personen, die sie<br />

außerhalb von Twitter gar nicht persönlich kennen.<br />

Das Ergebnis: „Ausgerechnet in diesen schwachen<br />

Verbindungslinien zwischen unbekannten Personen<br />

liegt eine Stärke von Twitter, weil auf diesen Wegen<br />

neue, innovative Informationen zu einem gelangen.“<br />

Der Grundgedanke der soziologischen Theorie von<br />

der „Stärke schwacher Bindungen“ ist nicht neu.<br />

Sprachenkolleg <strong>für</strong><br />

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Bereits 1973 hat sie der amerikanische Soziologe Marc<br />

Granovetter begründet. Danach sind starke Bindungen<br />

(z.B. mit Freunden oder Arbeitskollegen) oft<br />

untereinander deckungsgleich, der Bekanntenkreis<br />

unterscheidet sich meist nur wenig vom eigenen.<br />

Daher kommt man auf freundschaftlichen Wegen<br />

selten an wirklich neue Informationen. „Dahingegen<br />

haben schwache Bindungen, wie man sie auf Twitter<br />

leicht unterhalten kann“, so Pfeiffer, „viel mehr<br />

Potenzial <strong>für</strong> Innovationen, weil auf diesem Wege neue<br />

Impulse und andere Sichtweisen zu einem gelangen.“<br />

Pfeiffer hat die Granovetter-Theorie im Twitter-<br />

Netzwerk empirisch überprüft. Und er kommt zu<br />

einem ähnlichen Ergebnis wie der Soziologe vor fast<br />

40 Jahren: „Je weniger gemeinsame Freunde zwei User<br />

haben, desto höher ist die Chance, <strong>das</strong>s der Eine eine<br />

Nachricht des Anderen als interessant markiert (die<br />

sog. ,Favoriten‘). Anders ausgedrückt: Je stärker zwei<br />

Benutzer verbunden sind, desto seltener favorisieren<br />

sie ihre Nachrichten: Das, was mein bester Freund<br />

sagt, markiere ich am allerwenigsten als Favorit.“<br />

Anders als der eingangs zitierte Bischof sieht Pfeiffer<br />

eine Gefahr eben nicht in den schwachen Bindungen,<br />

sondern in der neuen Enge, die soziale Netzwerke bieten.<br />

„Vor 20 Jahren gab es tatsächlich so etwas wie doppelte<br />

Identitäten: Die Leute erfanden möglichst phantastische<br />

Namen, gerade um nicht erkannt zu werden.<br />

Das Internet erschien ihnen wie eine zweite, eine freiere<br />

Welt.“ Die Freunde im Netz waren andere als die zu<br />

Hause, man kannte sich oftmals nur über <strong>das</strong> geschriebene<br />

Wort. Man gab sich so offen wie <strong>das</strong> Medium<br />

selbst, in dem Informationen und Meinungen kursierten,<br />

von denen man woanders nicht erfuhr.<br />

„Heute ist <strong>das</strong> Social Web oftmals keine treibende<br />

Kraft mehr. Viele User verschanzen sich in Facebook<br />

und kommunizieren nur noch mit Ihresgleichen. Und<br />

<strong>das</strong>“, be<strong>für</strong>chtet der Medienwissenschaftler, „erhöht<br />

die Gefahr durch Radikale, die in ihrem Raum nur<br />

noch die eigenen Meinungen zulassen.“<br />

www.josfritz.de<br />

jos fritz. bücher<br />

Do. 22.<strong>04</strong>. - 20h<br />

Sudabeh Mohafez:<br />

brennt<br />

Lesung<br />

josfritzcafé,<br />

Wilhelmstr. 15<br />

Eintritt: 6.-/4.-<br />

literatur und wissenschaft<br />

Wilhelmstraße 15 · 79098 Freiburg<br />

Tel.: 0761 / 26877 · buch@josfritz.de<br />

Di. <strong>04</strong>.05. - 20h<br />

Jürgen Teipel:<br />

Ich weiß nicht<br />

Lesung<br />

josfritzcafé,<br />

Wilhelmstr. 15<br />

Eintritt: 6.-/4.-<br />

Top 3 Statistik<br />

Facebook Das Social Network hat in<br />

Deutschland derzeit rund 4 Millionen<br />

Mitglieder, 65 Prozent von ihnen sind<br />

zwischen 18 und 34 Jahre alt.<br />

Weltweit zählte Facebook im Februar<br />

2010 nach eigenen Angaben 400<br />

Millionen aktive Nutzer, die monatlich<br />

1 Milliarde Bilder und 10 Millionen<br />

Videos hochladen – Tendenz steigend.<br />

Im weltweiten Ranking des Serverdienstes<br />

Alexa.com, der Webseitenzugriffe<br />

zählt und auswertet, belegt<br />

Facebook derzeit Platz 2.<br />

Twitter Am 7. März 2010 wurde nach<br />

eigenen Angaben des Microblogging-<br />

Dienstes die magische Marke von 10<br />

Milliarden versandten Kurznachrichten<br />

geknackt. Als Twitter im März 2006 an<br />

den Start ging, ging es noch darum,<br />

mehr oder weniger wissenschaftliche<br />

Kurznachrichten zu veröffentlichen.<br />

Mittlerweile sind weltweit 75 Millionen<br />

User registriert, von denen allerdings<br />

nur 10 bis 15 Prozent tatsächlich aktiv<br />

sind. Alle anderen sind entweder passive<br />

Leser oder nutzen ihren Account<br />

überhaupt nicht, sind sogenannte „tote“<br />

User. Nachdem 2007 noch rund 5000<br />

Tweets pro Tag veröffentlicht wurden,<br />

waren es Anfang März 2010 bereits 50<br />

Millionen. Laut Prognosen der Website<br />

GigaTweet.com könnte die 20-<br />

Milliarden-Grenze noch in diesem Jahr<br />

fallen. Bei Alexa.com belegt Twitter<br />

derzeit Platz 12.<br />

studiVZ Das Studierendenverzeichnis<br />

wurde im November 2005 als soziales<br />

Netzwerk <strong>für</strong> Studierende gegründet.<br />

studiVZ konzentriert sich fast ausschließlich<br />

auf den deutschsprachigen<br />

Raum. Das Projekt zählte im November<br />

2009 6,2 Millionen registrierte<br />

Nutzer und gehört damit zu den erfolgreichsten<br />

Onlinemedien in Deutschland.<br />

Im weltweiten Ranking von Alexa.com<br />

belegt studiVZ derzeit Platz 268.<br />

© M. Kirchgessner<br />

© S. Harder


8<br />

Thema<br />

„Es geht um die Basics“<br />

Jürgen Teipel hat einen ungewöhnlichen Roman über<br />

den Gefühlshaushalt junger DJ-Freunde auf Techno-<br />

Tour in Mexiko geschrieben. Im Mai liest er in Freiburg<br />

Interview: Dietrich Roeschmann<br />

Foto: Sigrid Harder<br />

Jürgen Teipel<br />

Jahrgang 1961, lebt als Journalist und<br />

Schriftsteller in München. 2001<br />

erschien sein viel gelobter Doku-<br />

Roman „Verschwende Deine Jugend“<br />

über die Punk- und New-Wave-Szene<br />

der 1970er und 80er Jahre (Suhrkamp<br />

2001, 375 S., 12,50 Euro). Jetzt ist<br />

sein zweiter Roman erschienen: Ich<br />

weiß nicht (Dumont 2010, 120 S.,<br />

14,50 Euro). Er erzählt die Geschichte<br />

eines jungen<br />

Techno-DJs aus<br />

Regensburg, der<br />

mit befreundeten<br />

DJs zu einer<br />

Tournee durch<br />

Mexiko eingeladen<br />

wird. Der<br />

Trip nach Mittelamerika<br />

wird <strong>für</strong><br />

den Anfangzwangzigjährigen<br />

zum Lehrpfad über szenige Beziehungsmuster<br />

und ihr Verhinderungspotenzial.<br />

Jürgen Teipel stellt seinen<br />

Roman in einer Lesung am 4. Mai,<br />

20 Uhr im Jos Fritz Café vor.<br />

Vor neun Jahren hast Du mit „Verschwende<br />

Deine Jugend“ einen viel beachteten Doku-<br />

Roman über die Punk- und New-Wave-Szene<br />

geschrieben. Dein neuer Roman heißt „Ich weiß<br />

nicht“. Es geht um ein Techno-DJ-Quartett auf<br />

Mexiko-Tournee. Eine Fortsetzungsgeschichte?<br />

Wenn man alle Unterschiede abzieht, kann man <strong>das</strong><br />

so sehen. Im Grunde genommen geht es in beiden<br />

Romanen um die ewigen Basics der Jugendkultur.<br />

Welche sind <strong>das</strong>?<br />

Das Rausgehen in die Welt, <strong>das</strong> Entdecken und<br />

Abchecken: Was ist <strong>für</strong> mich wahr und was falsch? Was<br />

stimmt <strong>für</strong> mich und was nicht?<br />

Der Ich-Erzähler, den Du mit seinen Freunden auf<br />

die Reise schickst, ist Anfang 20. Er erzählt, was<br />

ihm gerade so durch den Kopf geht: Unfertige<br />

Gedanken, unscharfe Gefühle, viel pathetisches<br />

Zeug über die Welt, wie er sie sieht oder wie sie<br />

sein sollte. Zuerst denkt man: Hey, geht’s vielleicht<br />

noch ein bisschen banaler? Und dann merkt<br />

man: Hm, irgendwoher kenn ich diesen Sound. Ist<br />

Banalität der Beginn jeder Jugendkultur?<br />

Ich würde <strong>das</strong> eher Staunen nennen, und <strong>das</strong> gibt es tatsächlich<br />

in jeder Jugendkultur, egal ob bei den vielen<br />

jungen Techno-DJs, die ich <strong>für</strong> meinen Roman interviewt<br />

habe, oder bei den Beatniks, die 1958 eben noch<br />

Freundschaft<br />

keine Computer-Daddelgames sondern Bebop spielten<br />

und statt Worte wie „krass“ und „derbe“ ihre eigene<br />

Sprache hatten. Aber diese Sprache drückte <strong>das</strong> Gleiche<br />

aus wie die der Jugendkultur heute: es geht um<br />

Grundsatzfragen, die man an <strong>das</strong> Leben stellt, auch um<br />

einen gewissen Idealismus, und immer um <strong>das</strong><br />

Verlangen nach einem intensiven Leben.<br />

Die Sprache deines Romans klingt nicht unbedingt<br />

cool. Es ist eher ein Tasten und unsicheres<br />

Herumlavieren, mit vielen Irgendwies und<br />

Sozusagens. Woher kommt dieser Sound?<br />

Ich habe ihn nach der Sprache jüngerer DJs gestylt,<br />

Leuten wie den Gebrüdern Teichmann. Dabei habe ich<br />

weniger gefeilt als aussortiert und verdichtet. Richtig gut<br />

funktionierte der Text <strong>für</strong> mich dann erst, als ich alles,<br />

was ich wusste, hinter mir ließ und die Sätze einfach so<br />

flossen. Als der Flow da war, wie ein DJ sagen würde.<br />

Bei den Figuren in Deinem Roman fließt zwar die<br />

Sprache, aber untereinander hakt es ziemlich.<br />

DJane Tere ist gernervt, <strong>das</strong>s ihr Ex Tommy mit<br />

auf Tournee gekommen ist. Der gemeinsame DJ-<br />

Freund Rico, ein Mexikaner, geht ganz in seiner<br />

Heimat-Euphorie auf, und der Ich-Erzähler fühlt<br />

sich von Tere angezogen, was sein Verhältnis zu<br />

Tommy ziemlich verspannt. Es gibt konträre<br />

Interessen, viel Gekrampfe und schlechte Laune.<br />

Da helfen selbst die Haschkekse im Gepäck nicht<br />

viel. Ist Dein Roman ein Versuch über die Mühen<br />

der Freundschaft?<br />

Ja, es geht darum, <strong>das</strong>s die Leute bestimmte Haltungen<br />

und Vorurteile pflegen und sich damit total beschränken.<br />

Gerade in den DJ- und Musikerszenen gibt es unzählige<br />

Do’s und Don’ts, und alle wissen ganz genau, womit sie<br />

gut klar kommen und was gar nicht geht. Dieses misstrauische<br />

Abchecken des Gegenübers prägt den Umgang<br />

miteinander. Der Ich-Erzähler in meinem Roman ist da<br />

erst mal nicht anders. Aber nach und nach merkt er –<br />

ausgelöst auch durch den Tod seines Vaters –, wie überflüssig<br />

es ist, sich die anderen ständig durch irgendwelche<br />

Codes oder Panzerungen vom Leib zu halten, weil<br />

man sich dadurch so viele Chancen vergibt. Man könnte<br />

Beziehungen viel positiver und offener angehen. Ihe<br />

Essenz ist doch nicht der Konflikt, sondern die Tatsache,<br />

<strong>das</strong>s jeder von uns auf der Suche nach Glück ist. Wir<br />

gehen alle in die gleiche Richtung. Da wäre es doch völliger<br />

Unsinn, sich nicht zu verstehen, oder?<br />

Das klingt aber ziemlich utopisch.<br />

Mag sein. Aber andererseits würde ich sagen: Je früher<br />

man lernt, auf andere zuzugehen, desto besser <strong>für</strong>s eigene<br />

Leben. Als ich selbst Punk war, dachte ich immer,<br />

<strong>das</strong>s wir radikal anders und anti-elitär wären.Wir haben<br />

nicht gemerkt, <strong>das</strong>s gerade diese Haltung ein echtes<br />

Elite-Ding war, mit dieser ganzen hermetischen<br />

Weltsicht, die dazu gehört. Wenn du dich heute in der<br />

Technoszene umschaust oder einschlägige Magazine<br />

wie de:bug liest, weißt du: es hat sich nichts geändert.


Freundschaft Thema 9<br />

Der Erzähler aus Deinem Roman möchte diesen<br />

Codes entkommen, ohne aber auf die Geborgenheit<br />

verzichten zu wollen, die jede Jugendkultur-<br />

Szene verspricht. Kann <strong>das</strong> funktionieren?<br />

Er braucht lange, um zu erkennen, wie sehr und mit welchen<br />

Mitteln sich ständig alle voneinander abgrenzen.<br />

Aber irgendwann bemerkt er auch <strong>das</strong> Bemühen, <strong>das</strong><br />

dahinter steckt. In Mexiko, wo die Technoszene viel offener<br />

ist, schärft sich sein Blick <strong>für</strong> die Grabenkämpfe, die<br />

die Gruppe auf Tour untereinander austrägt. Er fragt<br />

sich: Wie gehen wir eigentlich miteinander um? Warum<br />

machen wir uns <strong>das</strong> Leben so schwer? Ich denke, <strong>das</strong>s<br />

diese Abgrenzungsbemühungen in der jungen Techno-<br />

Szene viel mit der Angst zu tun haben, ohne Codes und<br />

Glaubensbekenntnisse seine kleine Welt nicht zusammenhalten<br />

zu können. Dadurch geht viel vom wirklichen<br />

Entdecken verloren.<br />

Anfang 20 warst Du Punk, jetzt bist Du 48 und<br />

Dein Roman spielt in der Technoszene. Welche<br />

Beziehung hast du zu Techno?<br />

Das war eher Zufall. Ich habe nie lange an Popkultur-<br />

Bewegungen gehangen. Nach Punk kam bei mir Soul,<br />

ich habe Reggae und Country gehört, in den 90ern viel<br />

House. Irgendwann habe ich dann die Techno-DJane<br />

Acid Maria kennengelernt, die nach einer Lesung von<br />

Jetzt noch attraktiver!<br />

Mit meinem Konto<br />

nehme ich die Bank aus.<br />

mir in Karlsruhe aufgelegt hatte. Von ihr erfuhr ich <strong>das</strong><br />

erste Mal vom Austausch zwischen der mexikanischen<br />

und der deutschen Szene, und von den Unterschieden.<br />

Ich fand <strong>das</strong> so spannend, <strong>das</strong>s ich anfing, Dutzende von<br />

Leuten dazu zu befragen, von den Teichmännern über<br />

Hans Nieswandt bis DJ Hell.<br />

Und daraus hast du dann Deinen Roman gebaut?<br />

Ja. Die ersten Entwürfe sind sogar in Freiburg entstanden,<br />

wo ich von 2003 bis 2006 gelebt habe. Ich hatte mir einen<br />

Outdoor-Stuhl besorgt und mich im Attental mit Strohhut<br />

auf irgendwelche Weiden gesetzt. So richtig schriftstellermäßig,<br />

aber dabei ist nur wenig Verwertbares rausgekommen.<br />

Der Flow kam erst später. Hat mich übrigens<br />

gefreut, <strong>das</strong>s Du den so lange durchgehalten hast.<br />

Du meinst beim Lesen Deines Romans?<br />

Ja, eine Freundin meinte kürzlich zu mir: Du bist dir<br />

hoffentlich klar darüber, <strong>das</strong>s <strong>das</strong>, was du da machst, in<br />

der Literatur ein absolutes Tabu ist. Manche Leute<br />

meinten: Kann Jürgen Teipel wirklich nicht besser<br />

schreiben als ein 20-Jähriger, der einfach drauflos redet?<br />

Aber genau diesen unscharfen Sound wollte ich. Ich<br />

wollte vor allem Gefühle vermitteln. Und <strong>das</strong> funktioniert<br />

mit bloßen Worten nicht so gut. Eher mit dem, was<br />

zwischen den Zeilen steht.<br />

Auch gut ...<br />

... – und dabei <strong>das</strong> exakte Gegenteil von<br />

Teipels hippieskem Mexiko-Trip – ist <strong>das</strong><br />

Romandebüt Spucke von Wolfgang<br />

Frömberg (224 S., 14,90 Euro). Der<br />

Autor arbeitete lange als Redakteur des<br />

Musik<strong>magazin</strong>s „Spex“, bis der Verlag<br />

2007 beschloss, die Redaktion von Köln<br />

ins hippe Berlin zu verlegen – und die<br />

gesamte Redaktion kündigte. In Person<br />

seines Alter ego Walter Förster erzählt<br />

Frömberg hier<br />

leicht verschlüsselt<br />

aus den<br />

letzten<br />

Monaten dieses<br />

legendären<br />

Leitorgans der<br />

Poptheorie.<br />

Zwischen<br />

Redaktionsalltag,<br />

Deleuze-<br />

Lektüre, Kneipendiskussion, Star-<br />

Interview und chronisch leerem<br />

Bankkonto entwirft er hier ein klug verschachteltes<br />

Panorama der prekären<br />

Kulturszene am Ende der Nullerjahre.<br />

Die Auseinandersetzung mit seinem<br />

Vater, einem DDR-Flüchtling und späteren<br />

Streikbrecher bei Ford, gibt dem<br />

Roman zusätzlich Brisanz. Es geht um<br />

die alte, immer aktuelle Frage, wie ein<br />

richtiges Leben im Falschen geht.<br />

Nur contouno maxx, <strong>das</strong> junge contomaxx, bietet modernes Banking und viele Extras speziell <strong>für</strong> junge Leute: ISIC-Ausweis • Handyversicherung •<br />

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Wir sind<br />

die<br />

Mensa<br />

Mensa<br />

Rempartstraße<br />

21. April<br />

Rinderbraten in Rotweinsauce mit<br />

Perlzwiebeln und Champignons, Spätzle<br />

29. April<br />

Kichererbsen-Polenta mit Ratatouille,<br />

Schafskäse und Minze<br />

28. Mai<br />

Pangasius-Fischfilet mit Kokosmilch<br />

und Karotten-Mangochutney


Mensa<br />

Littenweiler<br />

Während der Vorlesungszeit am Grill:<br />

frisch gegrillter Lachs und Paella<br />

Mensa<br />

Institutsviertel<br />

27. April<br />

Streifen von Putenoberkeule in<br />

Cajunsauce, Kokosreis, Chinakohlsalat<br />

mit Orangendressing<br />

5. Mai<br />

Gebratener Schweinerücken in<br />

mediterraner Kruste, Sauce Provencale,<br />

Rosmarinkartoffeln, Frühlingssalat


12<br />

Thema<br />

Freundschaft<br />

Gemeinsame Sache Kino, Party, Essen, Shoppen – es gibt vieles,<br />

was man mit besten Freundinnen und Freunden teilen kann. Nur beim Geld hört die<br />

Freundschaft auf. Stimmt? Blödsinn, sagen die, denen wir diese Fragen stellten. Sie müssen<br />

es wissen. Schließlich ist Freundschaft die Grundlage ihrer Geschäfte und Projekte.<br />

Klub Kamikaze<br />

Markus Gut (30, Foto) & Jan Ehret (31)<br />

Daisy Goes Crazy<br />

(v. vorne) Katrin, Eri, Alexandra, Silvie,<br />

Heidi<br />

Polltäx<br />

Katrin Hoyler (40) &<br />

Michael Schumann (41)<br />

Text: Jonas Nonnenmann Fotos: privat (4), Jonas Nonnenmann (1)<br />

Markus Gut und Jan Ehret kannten sich schon mit 16.<br />

„Am Anfang konnten wir uns nicht leiden, weil ein Mädel<br />

zwischen uns stand“, sagt Markus, „aber <strong>das</strong> hat<br />

sich schnell geklärt.“ Seitdem seien sie unzertrennlich.<br />

Schon in ihrer Heimat im Kaiserstuhl organisierten die<br />

beiden Jungs ihr erstes Konzert, damals noch mit Kassettenrekordern<br />

in einer winzigen Hütte. Später machten<br />

sie sich auch in Freiburg einen Namen, unter anderem<br />

mit Partys im Kulturzentrum Z.<br />

Dann, vor drei Jahren, wurde der Raum des heutigen<br />

Kamikaze frei. Vorher befand sich dort „eine russische<br />

Disko mit vollbusigen blonden Damen und Kunden ab<br />

40 aufwärts“, erinnert sich Markus. Kein gefragter Laden,<br />

die Pacht war entsprechend günstig. Das änderte<br />

Die Sternchen der Band Daisy goes Crazy wissen,<br />

wie man Glamour lebt. „Sekt trinken, Schwätzchen<br />

halten, Neuigkeiten austauschen – auch <strong>das</strong> gehört<br />

zum Proben“, sagt Gitarristin Alexandra Lingenfelder.<br />

„Uns geht es vor allem darum, beim Musikmachen<br />

Spaß zu haben.“ Geld hätten die Daisies sowieso<br />

kaum verdient, sagt sie. Wichtiger sei, <strong>das</strong>s es<br />

persönlich passt. Darauf hätten sie schon beim<br />

Casting geachtet, erzählt Alexandra.<br />

Seit ihrer Gründung 1992 hat die Band viele Wechsel<br />

hinter sich, aber sie ist ihrem Konzept treu geblieben:<br />

Eine poppige Mischung aus Eigenkompositionen und<br />

Am Anfang tastete sich Katrin Hoyler vor wie ein<br />

Schachspieler, der die Stärke seines Gegners noch<br />

nicht kennt. Damals, in den 90er Jahren, übernahm sie<br />

mit Michael Schumann einen Second-Hand-Laden in<br />

der Wiehre. „Wir haben vorsichtig angefangen und erst<br />

mal kleine Mengen eingekauft“, sagt die Vierzigjährige.<br />

Nebenher studierte sie Pädagogik, hielt sich eine zweite<br />

Tür frei. „Phasenweise wurde es finanziell eng“, sagt<br />

Katrin Hoyler, „vielleicht, weil wir nie einen hohen<br />

Kredit aufgenommen haben.“ Trotzdem sei <strong>das</strong> Vertrauen<br />

zu Michael nie abgebrochen: „Wir kannten uns<br />

von Anfang an gut und haben uns immer vertraut.“<br />

Inspiriert von der Londoner Mode, ergänzten Katrin<br />

Hoyler und Michael Schumann ihr Sortiment auch<br />

sich bald: „Wir hatten <strong>das</strong> Glück, <strong>das</strong>s unser Konzept<br />

voll eingeschlagen ist.“ Anfang 2008 stiegen Markus<br />

und Jan in <strong>das</strong> Restaurant Grünhof in der Belfortstraße<br />

ein. Markus wurde <strong>das</strong> zuviel, sein 14 Monate alter<br />

Sohn habe ihn vermisst. Jan ging es ähnlich. „Irgendwann<br />

haben wir uns gesagt: Bevor wir <strong>das</strong> halbherzig<br />

machen, machen wir es lieber gar nicht“, erzählt Markus.<br />

Da<strong>für</strong> bleibe jetzt mehr Zeit <strong>für</strong> neue Projekte,<br />

denn müde sind die beiden Nachteulen noch nicht.<br />

Demnächst wollen sie mit einer Wanderdisko die Party<br />

aufs Land bringen – in Erinnerung an jene Abende, an<br />

denen sie in ihrer Jugend selbst zu Hause saßen, weil<br />

nichts los war.<br />

Klub Kamikaze, Oberlinden 8, Freiburg<br />

➔ www.klubkamikaze.de, ➔ myspace.com/Klubkamikaze<br />

der Persiflage von Klassikern wie Marilyn Monroes<br />

„Diamonds are a girls best friends“.<br />

Auch Verkleidungen gehören zum Auftritt. Leadsängerin<br />

Katrin Wagenknecht etwa tritt mal als Sternchen,<br />

mal als gealterte Diva auf. In ihrer ersten Band, erzählt<br />

Alexandra, sei alles anders gewesen. „Das war ein rein<br />

musikalischer Zusammenschluss, es gab ständig Reibereien.“<br />

Bei den Daisies sei die Freundschaft wichtiger,<br />

auch wenn sie nur noch selten auf der Bühne zu sehen<br />

sind. Wegen der Babypausen – offenbar wollen auch<br />

Diven irgendwann Nachwuchs.<br />

Daisy Goes Crazy ➔ www.daisygoescrazy.de<br />

mit neuen Sachen. Mit der Zeit verzichteten sie ganz<br />

auf Second-Hand. Heute befindet sich <strong>das</strong> Polltäx in<br />

der Gartenstraße, zwischen Trendfrisör und Piercingstudio<br />

passt es gut in die Nachbarschaft. Katrin Hoyler<br />

steht an der Theke, und manchmal lässt ihr breites<br />

Lächeln die Nasenpiercings tanzen. Nebenan und<br />

um sie herum: Nietengürtel, Piratenbettwäsche und<br />

Girlie-Oberteile. Im Keller hängen, passend zu den<br />

Ziegelsteinwänden, die gruftigen Sachen. „Wir wollten<br />

uns immer von den Mainstream-Läden unterscheiden“,<br />

sagt Katrin Hoyler. Im Laden merkt man:<br />

es ist ihnen gelungen.<br />

Polltäx, Gartenstr. 22, Freiburg<br />

➔ www.polltaex.com


Freundschaft Thema 13<br />

Plan B<br />

Andreas von Ow (27, l.) &<br />

Kriz Olbricht (23, re.)<br />

Biosk<br />

Lars Millentrup (30, l.) &<br />

Julien Röslen (31, re.)<br />

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Die Freiburger Außenstelle der Karlsruher Akademie<br />

<strong>für</strong> Bildende Künste liegt etwas versteckt hinter der Johanneskirche,<br />

im Dachgeschoss einer Gewerbeschule,<br />

die aussieht, wie eine alte Fabrik. Kein Wunder, <strong>das</strong>s<br />

nur wenige die Künstlerschmiede kennen. Um <strong>das</strong> zu<br />

ändern, haben drei Studierende der Akademie den<br />

Kunstraum Plan B gegründet. Sie hatten die Idee, sie<br />

organisierten den Raum und machen dort nun ihr<br />

Projekt: Andreas von Ow (27), Kriz Olbricht und Sophie<br />

Innmann (beide 23).<br />

Handelt es sich um eine neue Galerie? Nein, sagt Kriz,<br />

denn „in einer Galerie geht es hauptsächlich ums Verkaufen.<br />

Bei uns nicht“. Plan B soll ein Raum <strong>für</strong> Experimente<br />

sein, ein Treffpunkt <strong>für</strong> Studis und <strong>für</strong> Ehemalige.<br />

„Das Schöne ist: Wir haben hier völlige<br />

Narrenfreiheit.Wir müssen nicht Werke ausstellen, die<br />

wir auch verkaufen können“, sagt Andreas. Das ermöglicht,<br />

auch mal einen alten Fernseher als Kunstwerk<br />

in die Ecke zu stellen, wie in einer Ausstellung<br />

Anfang März. Meist stellen nicht die Organisatoren<br />

Lars Millentrup sieht seinen Geschäftspartner Julien<br />

öfter als mancher seine Freundin. „Das ist wie in einer<br />

Ehe“, lacht Lars. „Wie in einer Beziehung muss<br />

man lernen, zuzuhören und sich auf den anderen<br />

einzulassen – besonders in schwierigen Zeiten.“<br />

Vor eineinhalb Jahren gründeten die beiden <strong>das</strong> Biosk<br />

an der temporären UB Stadthalle, eine Mischung aus<br />

Zeitungskiosk, Biosnackshop und Steh-Café mit fair<br />

gehandeltem Angebot. „Als wir <strong>das</strong> Geschäft gegründet<br />

haben, waren wir schon gut befreundet“, sagt Lars.<br />

Julien kannte er noch von der Uni. Er selbst studierte<br />

Forstwissenschaften und BWL, Julien Sport. Nach<br />

dem Studium erkundeten beide den Dschungel der<br />

freien Wirtschaft: Lars in einer Abteilung <strong>für</strong> Marketing,<br />

Julien verkaufte Gemüse auf dem Markt. Bei der<br />

Volksbank beantragten sie einen Gründerkredit, be-<br />

Beltz Medien-Service<br />

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aus, sondern andere Studierenden, viele zum ersten<br />

Mal. Die dürfen ihre Werke kostenlos präsentieren,<br />

müssen sich aber selbst um die Werbung kümmern.<br />

Geld verdienen Kriz, Andreas und Sophie mit ihrem<br />

Kunstraum in der Brauerei Ganter nicht. Im Gegenteil:<br />

Die Miete zahlen die drei selbst, Geld nehmen sie nur in<br />

Form von Spenden ein.Wie läuft die Organisation? „Bisher<br />

gibt es nur eine informelle Aufteilung“, erzählt Kriz,<br />

„aber die funktioniert sehr gut.“ Jeder bringe seine Stärken<br />

ein, er selbst kümmere sich um den Internetauftritt.<br />

Auch die notwendige Bürokratie sei kein Problem. „Der<br />

Vermieter ist kunstinteressiert und kooperativ“, sagt Andreas,<br />

„<strong>das</strong> macht es einfacher.“<br />

Seit knapp einem Jahr läuft <strong>das</strong> Experiment, und laut<br />

Kriz kommen zu jeder Ausstellung mehr Besucher. Es<br />

sieht nicht so aus, als ob die Macher noch einen<br />

Plan C brauchen.<br />

plan b, Schwarzwaldstr. 43, Freiburg<br />

➔ raumplanb.blogspot.com<br />

warben sich bei der Stadt um <strong>das</strong> Kiosk – und bekamen<br />

beides. Anfangs standen sie pro Woche bis zu 80<br />

Stunden in ihrem Laden. Inwischen sei es etwas weniger<br />

geworden, sagt Lars, aber <strong>das</strong> Biosk hat immer<br />

noch sieben Tage die Woche geöffnet.<br />

Wie ist <strong>das</strong>, wenn man sich so lange auf der Pelle<br />

sitzt? „Klar gibt es ab und zu Meinungsverschiedenheiten“,<br />

sagt Lars, „aber unsere Freundschaft hat<br />

darunter nicht gelitten.“ Lars schwört auf eheliche<br />

Werte: „Man muss dem anderen blind vertrauen<br />

können. Das ist <strong>das</strong> Wichtigste, wenn man ein Geschäft<br />

aufzieht.“ Vielleicht ist es <strong>das</strong> Erfolgsgeheimnis<br />

des Biosk – nach eineinhalb Jahren, findet Lars, laufe<br />

<strong>das</strong> ganz gut.<br />

Biosk,Alter Messplatz, Schwarzwaldstr. 80a, Freiburg<br />

➔ www.biosk.eu<br />

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ideal zur Prüfungsvorbereitung geeignet.


14<br />

Termine<br />

April Manchmal ist weniger mehr. Martin Zobel reichen seine Stimme<br />

und seine Gitarre – damit verbreitet er seine Message und begeistert nicht nur<br />

Reggae-Fans. Überzeugt euch selber: am 24. April in der MensaBar.<br />

MensaBar, Rempartstr. 18<br />

16. 4., 22 Uhr, MensaFoyer in der<br />

Mensa Institutsviertel<br />

Latin Club. Salsa-Party auf einer<br />

der größten Tanzflächen Freiburgs.<br />

Eintritt Studierende 2,50/Gäste 3 €<br />

20. 4., 20.30 Uhr<br />

Impro-Koch-Show. Die WG-Küche,<br />

Ort des kreativen Chaos, Herz<br />

und Bauch jeder Wohngemeinschaft.<br />

Hier treffen die unterschiedlichsten<br />

Menschen aufeinander, hier wird gekocht,<br />

gegessen, debattiert, Neues<br />

probiert und improvisiert – genauso<br />

wie in der Impro-Koch-Show in der<br />

MensaBar. Die Gastgeber von der<br />

Impro-Theatergruppe „Lux Theater<br />

des Moments“ werden die Choreografin<br />

und Moderatorin Riccarda<br />

Kräuter-Schächtele einladen, Geschäftsführerin<br />

der allure-Event- und<br />

Modelagentur. Ihr spannendes Hobby:<br />

Kochrezepte kreieren. Diese<br />

„WG <strong>für</strong> einen Abend“ wird gemeinsam<br />

ein <strong>für</strong> alle überraschendes Menü<br />

kochen, kreativ improvisierte<br />

Showeinlagen präsentieren und<br />

Tipps <strong>für</strong> die Studentenküche geben.<br />

Rund um die Show gibt es Musik<br />

mit DJ Martin Menü (Blues, Funk,<br />

Soul, Reggae), Kameramann Jan<br />

setzt alles auf Großbildleinwand in<br />

Szene. Eintritt 6/10 €<br />

22. 4., 20.30 Uhr<br />

Welcome to Germany. Erasmus<br />

Cheese & Wine Party des International<br />

Clubs. Eintritt frei<br />

23. 4., 21 Uhr, Peterhofkeller<br />

Chile-Party. United Nations Vibrations<br />

23. 4., 20.30 Uhr, MensaFoyer in<br />

der Mensa Institutsviertel<br />

Latin Club. Salsa-Party auf einer<br />

der größten Tanzflächen Freiburgs.<br />

Eintritt Studierende 2,50/Gäste 3 €<br />

23. 4., 22 Uhr<br />

Beats On Campus. Live Edition<br />

mit Rock Rainer, Bihtnik, Jenny<br />

Washington, New Rhyme Heroes.<br />

Rock Rainer aus Freiburg: erstmals<br />

wieder mit kompletter Liveband und<br />

brandneuen Songs. Ihre ganz eigene,<br />

neonbunte Mischung aus HipHop,<br />

Synthiepop und Elektro wird beim<br />

Homecoming in der MensaBar da<strong>für</strong><br />

sorgen, <strong>das</strong>s der Dancefloor zum Actionfilm<br />

wird. Die Lörracher Band<br />

Bihtnik ist schon seit Jahren eine der<br />

besten HipHop-Liveacts in Süddeutschland<br />

und prägt mit ihrem<br />

brandneuen Programm einen neuen<br />

Stil, irgendwo zwischen HipHop,<br />

Rock und Neue Deutsche Welle. Die<br />

Frankfurter Reggae-Sängerin Jenny<br />

Washington beherrscht die Kunst,<br />

wunderschöne, soulige Melodien zu<br />

singen, ohne jemals schnulzig zu<br />

klingen. Dem Freiburger Publikum<br />

ist sie vom Dub Tub Reggae Club in<br />

der MensaBar bekannt, wo sie als<br />

Background-Sängerin von Yah Meek,<br />

aber auch als Solokünstlerin überzeugen<br />

konnte. Die beiden MCs und<br />

Weltenbummler New Rhyme Heroes<br />

aus Kalifornien und Brooklyn überraschen<br />

<strong>das</strong> Publikum mit klassischen<br />

Beatbox-Einlagen und Freestyles.<br />

In der MensaBar stellen sie<br />

auch Stücke vor, die von Dub Tub<br />

Basser Jan Faati produziert wurden.<br />

Er unterstützt sie live mit seiner bittersüßen,<br />

leicht crispen Stimme. Eintritt<br />

6/8 €<br />

24. 4., 21 Uhr<br />

Martin Zobel & Band Album Release.<br />

Support: Iman & Papa Zodiac.<br />

Seit dem europaweiten Release<br />

seines Solo-Acoustic-Albums „Soul<br />

to Soul“ (2008) konnte sich Martin<br />

Zobel vor allem in der Reggae-Szene<br />

fest etablieren. Mit seiner raumgreifenden<br />

Stimme und seinen intensiven<br />

Lyrics ist er jedoch auch weit<br />

darüber hinaus auf viele offene Ohren<br />

gestoßen. Eintritt 7/10 €<br />

24. 4., 22 Uhr, Mensapavillon<br />

Fudder PingPongClub. Rundlauf<br />

um die Tischtennisplatten zu Big<br />

Beat, Funk und Mash-Up.Visuelle<br />

Projektionen liefern die Sushicutters.<br />

Eintritt 3/4 €<br />

25. 4., 20 Uhr<br />

Tatort MensaBar. Kalte Morde,<br />

heiße Suppe. Eintitt 2 €/Clubmitglieder<br />

frei<br />

26. 4., 20.30 Uhr<br />

Video Slam. Kurzfilme von Studierenden.<br />

Alle eingereichten Produktionen<br />

– vom konventionellen Kurzfilm<br />

über Dokumentationen bis hin<br />

zu experimentellen Videos – werden<br />

gezeigt. Eine Publikums-Jury bewertet<br />

jeden Film spontan und ohne<br />

festgelegte Kriterien mit einer Punktezahl<br />

von 0 – 10. Der Gewinnerfilm<br />

startet dann im Sommer bei der<br />

Endausscheidung „Video Grand<br />

Slam“ im Rahmen des Freiburger<br />

Filmfests 2010. Eintritt frei<br />

28. 4., 20.30 Uhr<br />

Slam Supreme: die Lese- und<br />

Kleinkunstbühne! Das klingt nach<br />

Schnelligkeit und Melancholie,<br />

Kunst und Kommerz, brüllend laut<br />

und flüsterleise. Da sind: eine Bühne,<br />

die Zuschauer und <strong>das</strong> Darauf –<br />

es tummeln sich Slamkünstler und<br />

Literaten, Kabarettisten, Musiker,<br />

Dichter, Schauspieler und Clowns.<br />

Noch unentdeckte und bereits bekannte<br />

Talente stellen hier ihr Können<br />

unter Beweis.Wir haben Text,<br />

Musik,Theater und Film; Geschichten<br />

und Lyrik, Satire und Trauerspiel;Trauriges,<br />

Bissiges, Komisches;<br />

Hochkultur und Gassenhauer. Abwechslung<br />

ist Trumpf! Eintritt 3/5 €<br />

30. 4., 22 Uhr, MensaFoyer in der<br />

Mensa Institutsviertel<br />

Latin Club. Salsa-Party auf einer<br />

der größten Tanzflächen Freiburgs.<br />

Eintritt Studierende 2,50/Gäste 3 €<br />

30. 4., 20 Uhr, Jazzhaus<br />

Around the World. Internationale<br />

Studentenparty im Jazzhaus. Drei<br />

Bands der Jazz- und Rockschule<br />

Freiburg spielen live auf: „Drunken<br />

Monkeys" (Funk, Soul), „Flying<br />

Dogs" (Funk, Soul) & „Lakehouse"<br />

(Pop/Rock).Vom Berklee College Of<br />

Music in Bosten werden ebenfalls<br />

junge Musikstudenten aufspielen.<br />

Vom Internationalen Club <strong>für</strong> Studierende<br />

Freiburg zeigt sich die<br />

Band „Matou Noir" (Balkan, Klezmer,Tango,<br />

Jazz) von ihrer besten<br />

Seite und „… vom Goethe“ stellen<br />

ihr Können unter Beweis. Es gibt internationale<br />

Dance-Performances,<br />

auflegen wird DJ Ralph Thieme.<br />

Eintritt 3/4 €<br />

30. 4., 21 Uhr<br />

Mensa Live-Club serviert:<br />

Semestereröffnungsparty mit<br />

„Dadajugend Polyform“ aus Nürnberg<br />

(Pop, Post Punk, Electronica),<br />

„Jacob and the Appleblossom“ aus<br />

Frankfurt (Soul, Elektro, Indie), Pornoladenerbe<br />

(Kleine Tanzbar, Kamikaze),<br />

DJ Regular John (Finest Indie<br />

Music). Eintritt 7/10 €<br />

www.campuslive-freiburg.de<br />

Hochschule <strong>für</strong> Musik<br />

Schwarzwaldstraße 141<br />

19. 4., 20 Uhr<br />

Schumann-Liederabend. Drei<br />

Balladen <strong>für</strong> Deklamation (1849-<br />

53), Liederkreis op. 39 u.a<br />

20. 4., 20 Uhr<br />

Klavierabend. Abschiedsabend <strong>für</strong><br />

Prof. Betty Vergara-Pink.Werke von<br />

u.a. Bach, Schumann, Poulenc<br />

21. 4., 20 Uhr<br />

„… Flügel, Flügel übers Leben,<br />

über Grab und Tod!“ Aus Kinderszenen<br />

op. 15, aus Romanzen op.69,<br />

aus Fünf Lieder op. 40 u.a.<br />

22. 4., 17 Uhr<br />

Bach und seine Erben. Kammerchor<br />

der Hochschule <strong>für</strong> Musik.<br />

Werke von u.a. Bach, Grieg, Brahms,<br />

Nystedt<br />

23. 4., 20 Uhr<br />

Inferno. Ein Orgelabend mit Sprecher.Werke<br />

von u. a. Reger, Ullmann<br />

29. 4., 20 Uhr<br />

Preisträgerkonzert des Gustav-<br />

Scheck-Preises 2009 der Commerzbank-Stiftung.Werke<br />

von u. a. Mozart,Weber,<br />

Haas, Krása<br />

—Alle Termine der Hochschule <strong>für</strong> Musik<br />

unter www.mh-freiburg.de/veranstaltungen<br />

Lesungen in WGs<br />

Die neue Veranstaltungsreihe<br />

„zwischen/miete“, eine Kooperation<br />

des Literaturbüros Freiburg und<br />

des Studentenwerks Freiburg, präsentiert<br />

Literatur aus der jüngsten<br />

Schriftstellergeneration und bringt<br />

sie ins Gespräch. Für einen Abend<br />

kommen professionelle, noch nicht<br />

im Literaturbetrieb etablierte AutorInnen<br />

in Freiburger WGs und<br />

stellen frische Texte vor. Die Lesungen<br />

werden von Studierenden der<br />

Uni Freiburg organisiert und moderiert.<br />

Jede Lesung ist eine Zusammenkunft<br />

als Versuchsanordnung<br />

zwischen Text, Raum und<br />

einem jungen, interessierten Publikum.Am<br />

ersten der vier <strong>für</strong> <strong>das</strong><br />

Sommersemester geplanten Termine<br />

wird Clara Ehrenwerth, geboren<br />

1987 in Erfurt und Förderpreisträgerin<br />

des Jungen Literaturforums<br />

Hessen-Thüringen, in<br />

einer Dreier-WG in der Habsburgerstr.<br />

ihre Kurzprosa vorstellen.<br />

—30. 4., 20 Uhr,WG in der<br />

Habsburgerstr. 44, 4. Stock bei<br />

Eich, Eintritt 3 Euro (inkl.<br />

Brötchen und Bier).<br />

—Anschließend Party


www.campuslive-freiburg.de Termine 15<br />

Mai Vom 21. bis 23. Mai treffen sich in Freiburg 15 Singer/Songwriter und<br />

Bands aus ganz Deutschland zum 3. Freiburger OMAHA records Festival.<br />

Spielorte sind <strong>das</strong> Black Forest Hostel, die MensaBar und The Great Räng Teng<br />

Teng. OMAHA records, dessen Gründer Gisbert von Knyphausen (Foto) am<br />

22.5. in der MensaBar sein neues Album „Hurra! Hurra! So nicht.“ vorstellen<br />

wird, ist ein Zusammenschluss von Musikern, die sich mit ihren selbstgeschriebenen<br />

Songs im Internet präsentieren: www.omaha-records.de. Hier findet ihr<br />

auch <strong>das</strong> komplette Programm mit allen Infos. Tickets unter www.ghvc.de.<br />

MensaBar, Rempartstr. 18<br />

2. 5., 20 Uhr<br />

Tatort MensaBar. Kalte Morde,<br />

heiße Suppe. Eintritt 2 €/Clubmitglieder<br />

frei<br />

6. 5., 20.30 Uhr<br />

Internationaler Club: Griechenland.<br />

… wo Götter Urlaub machen.<br />

Eintritt 2 €, Clubmitglieder frei<br />

7. 5., 22 Uhr, MensaFoyer in der<br />

Mensa Institutsviertel<br />

Latin Club. Salsa-Party auf einer<br />

der größten Tanzflächen Freiburgs.<br />

Eintritt Studierende 2,50/Gäste 3 €<br />

9. 5., 20 Uhr<br />

Tatort MensaBar. Kalte Morde,<br />

heiße Suppe. Eintitt 2 €/Clubmitglieder<br />

frei<br />

12. 5., 20.30 Uhr<br />

PH-Party. Der Klassiker in der<br />

MensaBar<br />

14. 5., 22 Uhr, MensaFoyer in der<br />

Mensa Institutsviertel<br />

Latin Club. Salsa-Party auf einer<br />

der größten Tanzflächen Freiburgs.<br />

Eintritt Studierende 2,50/Gäste 3 €<br />

15. 5., 21 Uhr<br />

CD Release: A5 Richtung WIR<br />

(Indie Rock, Freiburg). Support:<br />

Topcase (Indie Pop, Freiburg). Eine<br />

Gitarre, ein Bass und ein minimales<br />

Schlagzeug, <strong>das</strong> man kaum sieht, da<strong>für</strong><br />

umso mehr hört, weil der Junge<br />

dahinter sich die Seele aus dem Leib<br />

trommelt. Das Trio aus Endingen<br />

versteht es ebenso, mit himmelstürmenden<br />

Pop-Refrains und melancholischen<br />

Songtexten Spuren im<br />

Herzen seiner Zuhörer zu hinterlassen.<br />

Die Botschaft geht hinaus an<br />

die Jugend, die endlich wieder Gitarren<br />

hören will. Das ist die neue deutsche<br />

Generation, die <strong>das</strong> Land dringend<br />

braucht.<br />

16. 5., 20 Uhr<br />

Tatort MensaBar. Kalte Morde,<br />

heiße Suppe. Eintitt 2 €/Clubmitglieder<br />

frei<br />

17. 5., 20.30 Uhr<br />

Video Slam. Kurzfilme von Studierenden.<br />

Ohne Vorauswahl werden alle<br />

eingereichten Produktionen - vom<br />

konventionellen Kurzfilm über Dokumentationen<br />

bis hin zu experimentellen<br />

Videos - auf der Leinwand<br />

gezeigt. Eine Publikums-Jury bewertet<br />

jeden Film spontan und ohne<br />

festgelegte Kriterien mit einer Punktezahl<br />

von 0 – 10. Der Gewinnerfilm<br />

startet dann im Sommer bei der<br />

Endausscheidung „Video Grand<br />

Slam“ im Rahmen des Freiburger<br />

Filmfests 2010. Eintritt frei<br />

18. 5., 20.30 Uhr<br />

Internationaler Club: Inside the<br />

United Nations. Präsentation der<br />

Freiburger NMUN-Delegation. Eintritt<br />

2 €/Clubmitglieder frei<br />

20. 5., 20.30 Uhr<br />

Internationaler Club: Japan. Konnichiwa<br />

- Willkommen in Japan. Eintritt<br />

2 €/Clubmitglieder frei<br />

21. 5., 20.30 Uhr<br />

Impro-Koch-Show. Live-Cooking<br />

mit Special Guest: Ben Kindler. Und<br />

wie <strong>das</strong> alles abläuft, lest ihr im Tipp<br />

<strong>für</strong> den 20. April. Eintritt 6/10 €<br />

21. 5., 22 Uhr, MensaFoyer in der<br />

Mensa Institutsviertel<br />

Latin Club. Salsa-Party auf einer<br />

der größten Tanzflächen Freiburgs.<br />

Eintritt Studierende 2,50/Gäste 3 €<br />

22. 5., 20.30 Uhr<br />

Mensa Live-Club serviert:<br />

OMAHA records Festival. Mit<br />

Gisbert zu Knyphausen & Band (Singer/Songwriter,<br />

HH) – beim ZMF<br />

Vorgruppe von Element of Crime,<br />

Staring Girl (Indie/Folk, Kiel), Julian<br />

Gerhard & Band (Singer/Songwriter,<br />

Münster). Siehe Tipp des Monats<br />

26. 5., 20.30 Uhr<br />

Slam Supreme: die Lese- und<br />

Kleinkunstbühne, auf der sich Slamkünstler<br />

und Literaten, Kabarettisten,<br />

Musiker, Dichter, Schauspieler<br />

und Clowns tummeln. Euch erwartet<br />

Trauriges, Bissiges, Komisches;<br />

Hochkultur und Gassenhauer. Abwechslung<br />

ist Trumpf! Eintritt 3/5 €<br />

28. 5., 20.30 Uhr<br />

Mensa Live-Club serviert: alexamsterdam<br />

(Indie Pop, Düsseldorf)<br />

und The Fountains (Indie/New Wave,<br />

Aschaffenburg), DJ Regular John<br />

(Finest Indie Music) + Special<br />

Guests. alexamsterdam, <strong>das</strong> sind Alex<br />

Rosin (Gesang+Gitarre) und Simon<br />

Horn (Tasten+Backing Vocals).<br />

Indie | Pop nennen sie ihre Musik,<br />

ohne Bindestrich geschrieben, als<br />

gleichberechtigte Brüder. „Indie“,<br />

weil ihre Songs durch bittere Melancholie,<br />

herzhaften Anschlag und äußerst<br />

knusprigen Gesang Kante und<br />

Tiefe erhalten. „Pop“, weil ihre Melodien<br />

<strong>das</strong> Herz öffnen und sich auch<br />

außerhalb der Clubs bestens da<strong>für</strong><br />

eignen, <strong>das</strong> Leben von Menschen auf<br />

Autobahnen und Auslandsflügen zu<br />

begleiten.<br />

28. 5., 22 Uhr, MensaFoyer in der<br />

Mensa Institutsviertel<br />

Latin Club. Salsa-Party auf einer<br />

der größten Tanzflächen Freiburgs.<br />

Eintritt Studierende 2,50/Gäste 3 €<br />

29. 5., 20 Uhr<br />

Campus Open. Südbadens größtes<br />

Campus Festival: DJ-Contest, Live-<br />

Musik, PingPongParty,Visuals und<br />

vieles mehr. Komplettes Programm<br />

unter www.campusopen-freiburg.de<br />

30. 5., 20 Uhr<br />

Tatort MensaBar. Kalte Morde,<br />

heiße Suppe. Eintritt 2 €/Clubmitglieder<br />

frei<br />

Andere Veranstaltungsorte<br />

1. 5., 20 Uhr<br />

Das kleine elektronische Weltorchester<br />

ewo2 mit „Schlauch".<br />

avantipopolo - Arbeiterlieder und andere<br />

Ermunterungen sich zu wehren.<br />

Vorderhaus, Habsburgerstr. 9<br />

12. 5., 21 Uhr<br />

Linie Zwei. Solo-Stücke gibt es <strong>für</strong><br />

jedes Orchesterinstrument. Sogar <strong>für</strong><br />

Triangel vom amerikanischen Klangtüftler<br />

Alvin Lucier. Im Freiburger<br />

E-Werk werden die Einzelauftritte<br />

der Orchestermusik mit Musik von<br />

Bach, Messiaen oder Nono zu einem<br />

räumlich erlebbaren Gefüge. In Szene<br />

gesetzt von Sylvain Cambreling.<br />

www.linie-zwei-freiburg.de<br />

E-WERK, Eschholzstr. 77<br />

—Alle Angaben ohne Gewähr


16<br />

Termine<br />

Mensa-Aktionen I<br />

Mensa-Führungen: Immer zu<br />

Semesterbeginn können Interessierte<br />

einen Blick hinter die Kulissen<br />

der Freiburger Mensen werfen.<br />

Die Mensa-Führungen finden statt<br />

am 20.4. (Mensa Rempartstraße),<br />

21.4. (Mensa Institutsviertel) und<br />

22. 4. (Mensa Littenweiler).<br />

—Anmeldung: campuscatering@<br />

studentenwerk.uni-freiburg.de.<br />

Treffpunkt jeweils um 11 Uhr an den<br />

Service-Points der Mensen.<br />

Bio-Woche: Die Mensa Rempartstraße<br />

startet vom 26.– 30. 4. mit<br />

einer Bio-Woche in den Frühling.<br />

Ein Essen an der Wahltheke wird<br />

komplett mit Zutaten aus kontrolliert<br />

biologischem Anbau produziert,<br />

vom Reibekäse bis zum<br />

Spargel-Pilz-Ragout. „Wir wollen<br />

mit der Aktion die umweltschonende<br />

Nahrungsmittelproduktion<br />

unterstützen und zeigen, <strong>das</strong>s Lebensmittel<br />

aus kontrolliert biologischem<br />

Anbau auch massentauglich“<br />

sind,“ so Studentenwerks-<br />

Geschäftsführer Clemens Metz.<br />

Allerdings müssen die Studierenden<br />

<strong>für</strong> die Bio-Kost etwas tiefer in<br />

die Tasche greifen. Statt 2,65 kostet<br />

ein Essen 3,00 Euro.<br />

VeggiDay: Ein Tag in der Woche<br />

<strong>für</strong> den Klimaschutz – <strong>das</strong> ist relativ<br />

wenig. 52 Tage im Jahr <strong>für</strong> den<br />

Klimaschutz – <strong>das</strong> ist relativ viel<br />

und kann den CO 2-Ausstoß von<br />

40.000 Autos einsparen. Diese<br />

Idee steckt hinter dem Projekt<br />

„VeggiDay“, <strong>das</strong> bereits in einigen<br />

Städten Deutschlands umgesetzt<br />

wird: an einem Tag in der Woche<br />

soll auf Fleisch verzichtet werden,<br />

Kantinen, Mensen und andere<br />

Großküchen bieten ausschließlich<br />

vegetarisches Essen an. Das Studentenwerk<br />

Freiburg testet den<br />

VeggiDay am 29. 4. in der Mensa<br />

Rempartstraße. Alle Essen sind an<br />

diesem Tag vegetarisch, Flyer informieren<br />

über den Hintergrund<br />

dieser Aktion. In einer Umfrage<br />

soll ermittelt werden, was die Freiburger<br />

Mensagäste von diesem<br />

Klimaschutzprojekt halten.<br />

— www.veggiday.de<br />

Studentenwerk Freiburg<br />

heads&hands 2010 Am 8. Mai treffen sich wieder Studierende<br />

und Firmenvertreter auf der diesjährigen Jobmesse<br />

Die gesamtuniversitäre Firmenkontaktmesse Heads&Hands stellt in<br />

erster Linie eine Kontaktplattform dar, die der Begegnung von und<br />

dem Austausch zwischen Studierenden und potentiellen Arbeitgebern<br />

dient. Ziel der Veranstalter ist es, den Studierenden den Einstieg<br />

in die Jobsuche zu erleichtern und die Kontakte zwischen Wirtschaft<br />

und Universität zu intensivieren. Angesprochen sind Studierende sowie<br />

Absolventinnen und Absolventen der südbadischen, schweizerischen<br />

und elsässischen Hochschulen im Dreiländereck.<br />

Unternehmen aller Branchen nutzen die Möglichkeit, sich auf der<br />

Messe vor einem breiten Publikum zu präsentieren und hochqualifizierte<br />

Nachwuchskräfte aus vielen unterschiedlichen Fachbereichen<br />

zu rekrutieren.<br />

Die hervorragende Resonanz der vergangenen Jahre sowie steigende<br />

Aussteller- und Besucherzahlen belegen den großen Erfolg der<br />

Messe.<br />

—8. Mai, 11 bis 16.30 Uhr, Mensa Rempartstr.<br />

—www.headsandhands.de<br />

Nebenjob Studierende <strong>für</strong> Schülerbetreuung gesucht<br />

Seit der Einführung des achtjährigen Gymnasiums<br />

(G8) gibt es vermehrten Nachmittagsunterricht auch<br />

schon in den unteren Stufen. Das Studentenwerk organisiert<br />

im Auftrag der Stadt Freiburg die Mittagsbetreuung<br />

der Schülerinnen und Schüler.<br />

Für <strong>das</strong> Schulhalbjahr vom 13.9.2010 bis 31.1.2011<br />

oder auch <strong>für</strong> <strong>das</strong> ganze Schuljahr bis 31.7.2011<br />

werden nun wieder Studierende aller Fachrichtungen<br />

gesucht, die Interesse an einer solchen Tätigkeit haben.<br />

Bewerbungsschluss ist der 3. Mai.<br />

Die Betreuung wird bezahlt. In einigen Fällen kann<br />

die Tätigkeit als Praktikum anerkannt werden. Zur<br />

Vorbereitung wird ein Qualifizierungsseminar an zwei<br />

Wochenenden angeboten, <strong>das</strong> von der Pädagogischen<br />

Hochschule organisiert wird. Am 11. Mai findet eine<br />

Informationsveranstaltung statt, zu der geeignete Bewerberinnen<br />

und Bewerber eingeladen werden.<br />

—Nähere Infos unter www.studijob-freiburg.de oder direkt<br />

bei Frau Martin im Studentenwerk,Tel. 0761/2101-325,<br />

martin@studentenwerk.uni-freiburg.de


Studentenwerk Freiburg Magazin 17<br />

Mensa-Aktionen II<br />

„All you can eat“: Ab 22.4. läuft<br />

in der Mensa Rempartstraße immer<br />

Donnerstags die Abendessen-<br />

Aktion „All you can eat“. Am Eingang<br />

zum MensaGarten zahlt man<br />

einen Eintrittspreis von 4,90 Euro,<br />

da<strong>für</strong> darf man sich beim Abendessen<br />

unbegrenzt Nachschlag holen.<br />

Getränke sind nicht im Preis<br />

inbegriffen.<br />

Tschechische Tage: Anlässlich<br />

der 6.Tschechischen Kulturtage in<br />

Freiburg finden am 11. und 12. 5.<br />

die Tschechischen Tage in der<br />

Mensa Rempartstraße statt. Bei<br />

Gerichten wie Schweinebraten<br />

und Böhmischen Knödeln kommen<br />

Liebhaber der deftigen Küche<br />

auf ihre Kosten.<br />

Sport & Freizeit<br />

Auch in diesem Sommersemester<br />

bietet <strong>das</strong> Studentenwerk Freiburg<br />

unter dem Label campuslive wieder<br />

zahlreiche Freizeit- und Sportangebote<br />

<strong>für</strong> Studis an. Ob Indoor-<br />

oder Felsklettern, Bogenschießen,<br />

Kanufahren oder Tango<br />

Argentino – <strong>für</strong> jeden Geschmack<br />

und ganz sicher <strong>für</strong> jeden studentischen<br />

Geldbeutel ist etwas dabei.<br />

Interessante Städtetrips bieten die<br />

Studitours. So geht es dieses Semester<br />

zum Beispiel nach Mailand<br />

und Prag.<br />

Und die beliebten Wanderungen<br />

und Ausflüge in den Schwarzwald<br />

und den Kaiserstuhl stehen ebenfalls<br />

wieder auf dem Programm.<br />

—Anmeldung <strong>für</strong> alle Angebote:<br />

Infoladen des Studentenwerks,<br />

Schreiberstr. 12, 79098 Freiburg,<br />

Mo. bis Fr., 8. – 17 Uhr, Donnerstags<br />

bis 19 Uhr.<br />

—Komplettes Programm unter<br />

www.campuslive-freiburg.de<br />

Tag der offenen Tür Die „Krabbelstube Glacisweg“ informiert<br />

Am 24. April öffnet die „Krabbelstube Glacisweg“<br />

des Studentenwerks ihre Türen. Von 10 bis 14.30<br />

Uhr haben Eltern, die in Freiburg studieren bzw. leben,<br />

die Möglichkeit, sich über die Einrichtung zu<br />

informieren. Neben Führungen durch die Räumlichkeiten<br />

und den Garten finden zahlreiche Aktivitäten<br />

wie Infostände, Sozialberatung, Spielmöglichkeiten<br />

<strong>für</strong> Kinder, Filmvorführungen und eine Gutschein-<br />

Verlosung der Firma Baby-Walz statt. Die Erzieherinnen<br />

und Erzieher sowie Eltern von Kita-Kindern<br />

stehen <strong>für</strong> Fragen und Auskünfte zur Verfügung.<br />

—Krabbelstube Glacisweg, Glacisweg 3, 79098 Freiburg<br />

Musical-Talente gesucht! Die studentische Mondo<br />

Musical Group sucht Mitwirkende <strong>für</strong> die Produktion 2010<br />

Seit drei Jahren gibt es die Mondo Musical Group,<br />

die Musicalgruppe des Studentenwerks Freiburg. Jedes<br />

Jahr haben Studierende hier die Gelegenheit, an<br />

der Entstehung einer Bühnenproduktion unter professioneller<br />

Leitung beteiligt zu sein – vom Casting<br />

bis zur Premiere.<br />

Am 3., 4. und 5. Mai findet <strong>das</strong> Casting <strong>für</strong> die Produktion<br />

2010 statt. Bewerben kann sich jeder, wobei<br />

Erfahrung in Gesang, Tanz oder Schauspiel hilfreich<br />

ist. Ausdrücklich zur Bewerbung aufgerufen sind ausländische<br />

Studierende!<br />

Premiere des neuen Musicals ist am 4. November<br />

2010 in der MensaBar.Weitere Aufführungen folgen.<br />

Ab Mitte Mai wird <strong>das</strong> Stück in regelmäßigen Proben<br />

entwickelt und einstudiert.<br />

Jetzt einsteigen: Das RVF–SemesterTicket ist wieder erhältlich<br />

Carpe Diem ist <strong>das</strong> Stichwort: Freiburger Studierende,<br />

die in Studium und Freizeit täglich mobil sein<br />

wollen, können seit dem 1. April wieder mit dem<br />

günstigen SemesterTicket des Regio-Verkehrsverbundes<br />

Freiburg (RVF) fahren. Es kostet 73,- Euro, gilt<br />

<strong>für</strong> <strong>das</strong> Sommersemester 2010, inklusive Semesterferien,<br />

und ermöglicht die freie Nutzung aller öffentlichen<br />

Verkehrsmittel (Bus, Bahn, Straßenbahn) in der<br />

2. Klasse im gesamten Verbundgebiet des RVF.<br />

Neu ist, <strong>das</strong>s Studierende der Albert-Ludwigs-Universität<br />

und der Pädagogischen Hochschule <strong>das</strong> SemesterTicket<br />

im Internet unter www.vag-onlineticket.de<br />

—Infos zur Mondo Musical Group sowie zu Casting<br />

und Bewerbung unter www.mondomusical.de<br />

SolarWorld Junior-Einstein-Award NachwuchsforscherInnen,<br />

bitte bewerben! Für innovative Ideen winken 5000 Euro<br />

Die SolarWorld AG in Freiberg, Sachsen, schreibt<br />

zum 5. Mal den SolarWorld Junior Einstein Award<br />

aus. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis richtet sich an<br />

Nachwuchsforscher, die sich mit ihrer wissenschaftlichen<br />

Abschlussarbeit rund um die Photovoltaik oder<br />

verwandte Themen bewerben können. Der Junior-<br />

Einstein-Award möchte junge Menschen <strong>für</strong> die Solarbranche<br />

begeistern und innovative Ideen fördern.<br />

Gleichzeitig wird bereits zum 6. Mal der SolarWorld<br />

Einstein-Award an eine Persönlichkeit aus Wissen-<br />

schaft, Wirtschaft und Politik verliehen, die sich auf<br />

dem Gebiet der Photovoltaik verdient gemacht und<br />

einen entscheidenden Beitrag zur Weiterentwicklung<br />

von Solarstromtechnologien geleistet hat.<br />

Beide Awards werden am 6. September im Rahmen<br />

der 25. Europäischen Photovoltaikkonferenz in Valencia<br />

vor internationalem Publikum überreicht.<br />

—Bewerbungsfrist 30. Juni 2010. Weitere Informationen<br />

zum Junior-Einstein-Award und zu den Bewerbungsmodalitäten<br />

unter www.einstein-award.de .<br />

erwerben können. Ebenso ist es nach Eingabe der<br />

Matrikelnummer – auch <strong>für</strong> Studierende der Musikhoschschule<br />

– an allen DB-Automaten erhältlich.<br />

Unter Vorlage des aktuellen Studierendenausweises<br />

kann <strong>das</strong> SemesterTicket im VAG-Pluspunkt am Bertoldsbrunnen,<br />

bei allen DB-Verkaufsstellen im RVF<br />

und in den Südbadenbus-KundenCentern Freiburg<br />

(ZOB) und Neustadt gekauft werden.<br />

Bei allen Fahrten in Freiburg und der Region sind der<br />

Studierendenausweis und <strong>das</strong> SemesterTicket mitzuführen.<br />

—Weitere Infos unter: www.rvf.de/Semesterticket.php


18<br />

Magazin<br />

Wellington Julian Ochs, 26, studierte zwei Auslandssemester in der Hauptstadt<br />

Neuseelands, die durch ihre natürliche Schönheit beeindruckt.<br />

Kio Ora, willkommen in Wellington. Die Stadt am anderen<br />

Ende der Welt präsentiert sich bereits beim Anflug<br />

von ihrer besten Seite. Mit ein bisschen Glück sind<br />

im Wasser Delphine zu erkennen und direkt neben der<br />

Landebahn tummeln sich Surfer in den Wellen. In der<br />

Ferne erhebt sich die Tararua Bergkette, deren trockenes<br />

Braun einen eindrucksvollen Kontrast zu den grünen<br />

Hügeln bildet, welche sich um den Hafen erstrecken.<br />

An einem windigen Tag könnte der Anflug auf die<br />

Landebahn zu einem Albtraum werden. Zu Recht<br />

nennt man die Hauptstadt auch „windy“ Wellington.<br />

Reisezeit: Wer Sonne und Meer genießen will, kommt<br />

zwischen Dezember und Februar, aber auch im Winter<br />

kann es angenehm warme Tage geben.<br />

Anschauen: Die Stadt selbst ist durch ihre traumhafte<br />

Lage direkt am Meer eine Attraktion <strong>für</strong> sich. Am besten<br />

beginnt ihr mit einem Spaziergang entlang der Hafenpromenade.<br />

Oder noch besser: ihr mietet euch bei<br />

Furgs Kayaks (Shed Six, Queens Wharf) ein Kayak (ab<br />

8 Euro/Std.) und betrachtet die Stadt von der Meeresperspektive.<br />

Nicht weit entfernt ist der Stadtstrand an<br />

der Oriental Bay ein lohnendes Ziel.<br />

Der Weg zurück in die Stadt führt an Neuseelands bestem<br />

Museum, TePapa (Eintritt frei), vorbei. Auf sechs<br />

Stockwerken wird sehr ansprechend, multimedial und<br />

interaktiv, die Geschichte und Kultur des Landes näher<br />

gebracht, wechselnde Ausstellungen zeigen nationale<br />

und internationale Kunst. Eine der bekanntesten Attraktionen<br />

ist <strong>das</strong> Wellington Cable Car (Studenten<br />

0,60 Euro), welches Innenstadt und Botanischen Garten<br />

verbindet. Studenten erspart es den mühsamen Anstieg<br />

zur Victoria Universität.<br />

Per Bus (Tagesticket 3 Euro) ist der Stadtteil Island<br />

Bay zu erreichen, der an eine traumhaft gelegene Bucht<br />

angrenzt. Hier liegen die farbenfrohen kleinen Fischerboote<br />

vor Anker, welche den Nachfahren italienischer<br />

Einwanderer gehören.Von Island Bay aus empfehle ich<br />

eine Wanderung vorbei am Leuchtturm, an der Uferstraße<br />

entlang zur Seehundkolonie „Red Rocks“. Wer<br />

lieber in die andere Richtung läuft, landet schließlich<br />

an Wellingtons Surfstrand Lyall Bay. Beim Wild Style<br />

Surf Café kann man Surfbretter (8 Euro/Std.) mieten.<br />

Einkehren: Zum Essengehen ist die von Alternativkultur<br />

geprägte Cuba Street empfehlenswert. Eine Vielzahl<br />

asiatischer Restaurants und Cafés liegt zwischen Geschäften,<br />

Tattoo-Studios, Piercing-Ateliers und Galerien.<br />

Fidels ist ein kleines gemütliches Café. Es bietet<br />

leckere und günstige Speisen, mit seinem Dekor setzt es<br />

Fidel Castro ein Denkmal. Das Rasa serviert unglaublich<br />

leckere malaysische Curry-Gerichte, <strong>das</strong> Café Plum<br />

lockt zum Verweilen in der Sonne. Natürlich müsst ihr<br />

auch Mal eine Portion „Fish und Chips“ probieren,<br />

zum Beispiel im Wellington Sea Market.<br />

Die Bars und Clubs der Stadt bieten Konzerte vieler<br />

unterschiedlicher neuseeländischer und internationaler<br />

Bands. Ganz besonders beliebt sind Mighty Mighty,<br />

San Francisco Bath House und Bodega.<br />

Don’ts: Auf keinen Fall solltet ihr nach einem Rugbyspiel<br />

mit frustrierten Fans eine Schlägerei anfangen<br />

oder trotz Tsunami-Warnung schwimmen gehen.<br />

Einkaufen: Gemüse und frischen Fisch direkt vom<br />

Boot gibt es auf dem Waitangi Park Markt jeden Sonntagvormittag<br />

direkt am Hafen. Der Besuch der vielen<br />

kleinen Geschäfte im Stadtteil Newtown gleicht einer<br />

kleinen Weltreise durch die unterschiedlichen Kulturkreise<br />

der Welt.<br />

Übernachten: Das YHA Hostel, ideal gelegen in der Innenstadt<br />

mit Hafenblick, ist eine moderne Unterkunft<br />

mit erstklassiger Gemeinschaftsküche (Schlafsaal ab 14<br />

Euro, DZ 45 Euro). Darüber hinaus gibt es einige gemütliche<br />

Herbergen wie beispielsweise Rosemere Backpackers<br />

(Schlafsaal 13,50 Euro, DZ 35 Euro).<br />

Links<br />

Reisen<br />

(v.l.n.r.) Oriental Bay, Wellington Cable<br />

Car, Blick vom Trafford Hill auf Wellington,<br />

Seehundkolonie „Red Rocks“.<br />

Fotos: Julian Ochs (unten), der zurzeit<br />

wieder Politik- und Islamwissenschaft in<br />

Freiburg studiert (3+4), Rob Suisted (1),<br />

privat (2)<br />

www.fergskayaks.co.nz<br />

www.tepapa.govt.nz/pages/default.aspx<br />

www.yha.org.nz/Hostels/North+<br />

Island+Hostels/Wellington/<br />

www.backpackerswellington.co.nz<br />

www.statravel.de/<br />

www.fly.de<br />

www.qantas.de<br />

www.airnewzealand.de<br />

www.emirates.de (fliegt nur nach<br />

Auckland)<br />

www.victoria.ac.nz/home/


NEUERÖFFNUNG<br />

Jeden Sonntag<br />

Frühstücksbuffet € 9,90 p.P.<br />

Täglich unser<br />

holladiewaldfee<br />

Buffet mittags ab € 7,90 p.P.<br />

abends ab € 9,90 p.P.<br />

Wentzingerstr. 17 | am Fuße der Wiwili-Brücke | 79106 Freiburg<br />

Telefon 076 0761/7 /76 62 8022 22 | Fax 76 7 62 8024 24<br />

www.holladiewaldfee.org | info@holladiewaldfee.org<br />

Öffnungszeiten: Mo – Sa ab 11 Uhr | Sonntag ab 10 Uhr


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<strong>für</strong> alle Studierenden der<br />

Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.<br />

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