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Lektion 4 Fahrfähigkeit Umweltbewusstes Fahren Die ... - Reality-Drive

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<strong>Fahrfähigkeit</strong><br />

<strong>Lektion</strong> 4<br />

<strong>Umweltbewusstes</strong> <strong>Fahren</strong><br />

<strong>Die</strong> taktischen Regeln für sicheres<br />

<strong>Fahren</strong><br />

Patrik Real<br />

8590 Romanshorn<br />

www.reality-drive.ch


<strong>Fahrfähigkeit</strong><br />

Aus der Unfallforschung ist bekannt, dass nur ein ganz geringer Prozentsatz der Unfälle auf technische Mängel am<br />

Fahrzeug zurückzuführen ist. <strong>Die</strong> übrigen Unfälle entstehen durch menschliches Versagen. Eine der Ursachen für<br />

diese Versagen sind vorübergehende körperliche Einschränkungen der gesundheitlichen Verfassung und der Leistungsfähigkeit.<br />

Sek.<br />

0,5<br />

0,4<br />

0,3<br />

0,2<br />

0,1<br />

0<br />

36°C 36,5°C 37°C 37,5°C 38°C<br />

Körpertemperatur<br />

<strong>Fahrfähigkeit</strong><br />

38,5°C 39°C<br />

Richtige Ernährung <strong>Die</strong> Bedeutung der Ernährung<br />

spielt für den Fahrer eine grössere Rolle als<br />

allgemein bekannt ist.<br />

38,5<br />

Deshalb solltest du einige Gebote beachten:<br />

Erstes Gebot:<br />

Fahre nicht, wenn du hungrig bist!<br />

Das Gefühl „Hunger“ wird durch das Absinken des<br />

Blutzuckers ausgelöst. Zur vollen Leistungsfähigkeit ist<br />

aber ein ausrechender Blutzuckerspiegel erforderlich.<br />

Zweites Gebot:<br />

Lege für Zwischenmahlzeiten bei längeren Fahrten<br />

immer ein Pause ein!<br />

Essen währende der Fahrt lenkt ab und ist deshalb gefährlich.<br />

Halte deshalb immer an, ehe du zwischendurch<br />

etwas isst oder trinkst. Bewege dich nach dem<br />

essen etwas in frischer Luft, das sorgt nicht nur für bessere<br />

Verdauung, sondern auch für Entspannung und<br />

Erholung.<br />

2<br />

Gesundheitszustand Es gibt körperliche Zustände,<br />

welche deine Fähigkeit zum sicheren <strong>Fahren</strong> ganz<br />

erheblich beeinträchtigen, zum Beispiel starke Schmerzen<br />

oder Erkrankungen mit Fieber. So ist bei 39 Grad Fieber<br />

die Reaktionszeit oft dreimal so lang wie in gesundem<br />

Zustand. Selbst ein scheinbar harmloser Schnupfen hat<br />

schon manche kritische Situation verursacht und sogar zu<br />

Unfällen geführt, weil man beim Niese eine Weile blind<br />

fährt.<br />

Deshalb darfst du bei solchen gesundheitlichen Störungen<br />

nicht fahren. Im Zweifelsfall musst du den Arzt fragen,<br />

ob du noch fahrfähig bist.<br />

Häufige Zwischenmahlzeiten sind besser als eine üppige<br />

Mahlzeit vor Fahrtantritt. Aber auch die Zwischenmahlzeiten<br />

sollten nicht belastend sein. Am günstigen ist<br />

Obst, weil es schnell verdaut wird und zugleich den Blutzuckerspiegel<br />

nachhaltig erhöht. Hingegen bewirken<br />

stark gezuckerte Getränke einen plötzlichen Anstieg des<br />

Blutzuckers, dem dann aber ein drastisches Absinken mit<br />

entsprechendem Leistungsabfall folgt.<br />

<strong>Fahrfähigkeit</strong><br />

• Vor der Fahrt nicht zu mastig essen<br />

• Mehrere kleine Mahlzeiten über die Fahrt<br />

verteilen<br />

• Sich zum Essen Zeit nehmen und die<br />

Nahrung gut durchkauen<br />

• Blähende Kost vermeiden<br />

• Nicht während der Fahrt essen<br />

• Kohlensäurehaltige Getränke vermeiden<br />

• Darm und Blase rechtzeitig entleeren


Sekunden<br />

0,40<br />

0,35<br />

0,30<br />

0,25<br />

0,20<br />

0,15<br />

0,10<br />

0,05<br />

0<br />

0,16<br />

0,23<br />

0,37<br />

vorher nach 15‘ nach 30‘ nach 45‘ nach 60‘<br />

<strong>Fahrfähigkeit</strong><br />

<strong>Fahrfähigkeit</strong><br />

0,26<br />

0,18<br />

Minuten<br />

Ermüdung / Übermüdung Müdigkeit lässt<br />

sich durch eine Fahrpause überwinden. Wenn du keine<br />

Pause einlegst, kommt es zu gefährlicher Übermüdung.<br />

Es gibt deutliche Signale, die Übermüdung anzeigen:<br />

�� häufiges Gähnen<br />

�� Verlust an Konzentrationsfähigkeit<br />

�� beginnende Gleichgültigkeit<br />

�� schwere Augenlider<br />

�� das Gefühl „Sand in den Augen“ zu haben<br />

�� Sekundenschlaf<br />

�� Frösteln<br />

�� Doppelsehen<br />

Wenn solche Erscheinungen auftreten, ist deine <strong>Fahrfähigkeit</strong><br />

bereits erheblich gestört. Dann musst du eine längere<br />

Pause einlegen.<br />

<strong>Die</strong> nebenstehende Grafik zeigt da Ergebnis einer Untersuchung,<br />

in der die Verlängerung der Reaktionszeit mit<br />

zunehmender Fahrtdauer ohne und mit Pausen gemessen<br />

wurde.<br />

3<br />

Drittes Gebot:<br />

Fahre nicht, wenn du ausgiebig gegessen hast!<br />

Alle Verdauungsprozesse erfordern eine starke Durchblutung<br />

der Organe im Bauchraum. <strong>Die</strong>ses Blut und vor<br />

allem der von ihm transportierte Sauerstoff fehlt im<br />

Gehirn. Deshalb bist du nach einem kalorienreichen,<br />

kräftigen Essen müde. Du fährst weniger aufmerksam.<br />

Vor allem aber ist deine Reaktionszeit verlängert.<br />

Meide also vor Antritt einer Fahrt Nahrungsmittel mit<br />

hohem Fettgehalt und blähende Kost ebenso wie kohlensäurehaltige<br />

Getränke.<br />

Wenn du doch einmal nach einer üppigen Mahlzeit fahren<br />

musst, solltest du vor Antritt der Fahrt eine längere<br />

Pause einlegen. Verschaffe dir in dieser Zeit Bewegung,<br />

um den Blutkreislauf anzuregen und so eine ausrechende<br />

Leistungsfähigkeit wiederherzustellen.<br />

3<br />

9 Stunden-Fahrt<br />

mit 8 x 5 Min.<br />

Pause<br />

0,50<br />

0,40<br />

0,30<br />

0,20<br />

0,15<br />

2<br />

9 Stunden-<br />

Fahrt mit 2 x<br />

30Min. Pause<br />

1. 2. 3. 4. 5. 6. 7.<br />

<strong>Fahrfähigkeit</strong><br />

2<br />

1<br />

3<br />

9 Stunden-Fahrt<br />

ohne Pause<br />

8. 9.<br />

1


<strong>Fahrfähigkeit</strong><br />

Gefühlserlebnisse Alle starken Gefühlsregungen - negative wie Kummer, Ärger, Wut aber auch positive<br />

wie freudige Ereignisse - beschäftigen uns derart, das die Konzentration, die Aufmerksamkeit und die Reaktionsbereitschaft<br />

stark beeinträchtigt wird. Ausserdem führen negative Gefühlszustände häufiger zu aggressivem, possitive<br />

hingegen zu sorglos - unbeschwertem Verkehrsverhalten.<br />

Wenn du in solchen Stimmungen dennoch Auto fährst, denke stets an diese Gefahr und konzentriere dich ganz bewusst<br />

auf den Verkehr<br />

4<br />

Ablenkung Jede Ablenkung vergrössert die Auffahrgefahr,<br />

beeinflusst die sichere Spurgestaltung und<br />

beeinträchtigt die Reaktionsfähigkeit.<br />

Du kannst abgelenkt werden durch:<br />

�� Unterhaltung mit Mitfahrende<br />

�� Bedienen des Autoradio<br />

�� Telefonieren mit dem Handy während der fahrt<br />

(auch mit Freisprechanlage)<br />

�� Suchen im Handschuhfach<br />

�� Lesen von Landkarten<br />

�� Essen während der Fahrt<br />

�� Betrachten der Landschaft<br />

�� Insekten im Auto<br />

�� Rauchen<br />

Rauchen beim <strong>Fahren</strong> birgt besondere Gefahren, weil der<br />

Raucher beim Anzünden und Ausdrücken der Zigarette<br />

abgelenkt ist. Es kann ihm Asche in die Augen geraten<br />

und di Zigarette oder die glühende Asche herunterfallen.<br />

Zeitdruck / Stress Auch Eile kann Unfälle auslösen. <strong>Die</strong> Absicht, fehlende Zeit durch riskantes, schnelles<br />

und unüberlegtes <strong>Fahren</strong> einholen zu wollen, hat vielfach verheerende Folgen.<br />

Deshalb plane deine Fahrten wenn immer möglich so, dass du nicht in Zeitdruck gerätst. Wenn du doch mal zu spät<br />

dran bist, ruf vorher an das du später kommst.<br />

Stress beeinträchtigt die Konzentration und Aufmerksamkeit, so wie er auch zu aggressivem Verhalten verleiten<br />

kann.


<strong>Fahrfähigkeit</strong><br />

Alkohol bewirkt eine Leistungseinschränkung und eine Enthemmung. <strong>Die</strong> Wirkung von Alkohol beim <strong>Fahren</strong><br />

wird sehr häufig unterschätz: Alkoholkonsum vor oder während der Fahrt beeinträchtig die Fahrleistung erheblich,<br />

ohne das dies dem Fahrer bewusst wird.<br />

Bereits bei einer Blutalkoholkonzentration von 0.3 Promille treten erste Leistungseinbussen auf. Mit zunehmender<br />

Blutalkoholkonzentration werden diese immer stärker:<br />

�� Das Blickfeld engt sich ein<br />

�� Das räumliche Sehen verschlechtert sich<br />

�� <strong>Die</strong> Hell-Dunkelanpassung der Augen verlängern sich<br />

�� <strong>Die</strong> Blendempfindlichkeit steigt<br />

�� Das Hörvermögen lässt nach<br />

�� <strong>Die</strong> Reaktionszeiten werden länger<br />

�� <strong>Die</strong> Reaktionssicherheit lässt nach<br />

�� <strong>Die</strong> Automatismen zerfallen<br />

�� <strong>Die</strong> Selbstkritik vermindert sich<br />

�� Man neigt immer stärker dazu, die äusseren Anforderungen zu unter-, dass eigene Können hingegen zu überschätzen<br />

�� <strong>Die</strong> Fahrweise wird immer enthemmter<br />

Risikoschätzung<br />

15<br />

10<br />

5<br />

1<br />

Unfallrisiko<br />

0,1<br />

0,5 0,8 1,3<br />

<strong>Fahrfähigkeit</strong><br />

Wenn Sie Alkohol<br />

getrunken haben,<br />

steigt Ihr Unfallrisiko<br />

sprunghaft:<br />

Bei 0,5 Promille<br />

um das 2-fache<br />

Bei 0,8 Promille<br />

um das 4-fache<br />

Bei 1,3 Promille<br />

um das 16-fache<br />

Promille<br />

5<br />

Busse<br />

Strafe bei Alkoholmissbrauch<br />

• 0.5 bis 0.79 o/oo Haft 1<br />

Tag bis 3 Mt. oder<br />

Geldbusse +<br />

• 0.8 und mehr o/oo<br />

Gefängnis 3 Tage bis 3<br />

Jahre oder Geldbusse +<br />

Bei Drogen null Toleranz !!<br />

<strong>Fahrfähigkeit</strong><br />

Administrations-Massnahmen<br />

• 1. mal 0.5 bis 0.79 o/oo<br />

Verwarnung wenn keine<br />

weiteren Vorstrafen und<br />

guter Leumund<br />

• ansonst 1 Mt. Entzug<br />

• 0.8 o/oo und mehr=3 Monate<br />

Entzug bis 2 Jahre neues<br />

Gesuch um Lernfahrausweis<br />

und neue Prüfung !


<strong>Fahrfähigkeit</strong><br />

Blutalkoholkonzentration Wie hoch deine Blutalkoholkonzentration nach dem Genuss einer bestimmten<br />

Menge Alkohols ist, kannst du nicht vorausberechnen. Zwar gibt es in Büchern und Zeitschriften unzählige Tabellen,<br />

die für die jeweilige genossene Alkoholmenge die entsprechende Konzentration des Blutalkohols, also den<br />

Promillewert angebe. Doch darfst du dich darauf nicht verlassen. Denn der tatsächliche Wert hängt nicht nur von der<br />

Menge des genossenen Alkohols ab, sondern auch vom<br />

Körpergewicht<br />

Je geringer das Körpergewicht, umso höher bei gleicher Trinkmenge die Blutalkoholkonzentration<br />

Geschlecht<br />

Frauen erreichen bei gleichem Körpergewicht und gleicher Trinkmenge höhere Promillewerte als Männer (mehr<br />

Fettgewebe)<br />

Körperbau<br />

Je mehr Fettgewebe-Anteil, desto höher bei gleicher Trinkmenge die Blutalkoholkonzentration<br />

Trinkverhalten<br />

Je schneller die Alkoholmenge getrunken wird, umso höher der Promillewert<br />

Ausserdem spielen die Trinkgewohnheiten, die Körper– und Aussentemperatur, die seelische Verfassung, der Grad<br />

einer evt. Übermüdung und noch eine Reihe anderer Faktoren eine wichtige Rolle. Deshalb kannst du nie genau vorhersagen,<br />

wann du einen bestimmten Promillewert erreicht hast. Denke daran, dass unter bestimmten Voraussetzungen<br />

bei einer Blutalkoholkonzentration, die unter dem Grenzwert liegt, Strafe droht. Das gilt auch, wenn du eine<br />

Blutprobe verweigerst.<br />

Leider scheitern am Alkohol öfter Fahrzeugführer, die aus allen Berufsgruppen und aus allen Bildungsschichten<br />

stammen, Männer und Frauen gleichermassen. Schützen kannst du dich vor dem <strong>Fahren</strong> in alkoholisiertem Zustand<br />

nur, wenn du bereits vor dem Alkoholkonsum den festen Vorsatz fasst, danach nicht mehr zu fahren, und festlegst,<br />

auf welche Weise du nach Hause kommst. Später - in alkoholisiertem Zustand ist eine sichere und richtige Entscheidung<br />

darüber kaum mehr möglich.<br />

Bist du selber Gastgeber, kannst du Alkoholfahrten deiner Gäste vermeiden, indem du …<br />

�� ausreichend Schlafmöglichkeiten zu Verfügung stellst<br />

�� einen Fahrdienst organisierst<br />

�� ausreichende Menge nicht alkoholhaltiger Getränke bereitstellst<br />

�� den Tag und en Zeitpunkt so legst, dass am nächsten Tag keine beruflichen Pflichten anstehen<br />

Auf keinen Fall darfst du einer angetrunkenen Person dein Fahrzeug überlassen!<br />

Restalkoholgehalt<br />

Vergessen darfst du nie, dass oft auch nach längerer Ruhepause noch einen Rest Alkohol im Blut sein kann. Pro<br />

Stunde baut der Körper (körperlich gesundem Menschen) 0.1 Promille ab, dass heisst für 1 Promille braucht der Körper<br />

zirka 10 Stunden. <strong>Die</strong>ser Zeitraum kann durch nichts verkürz werden.<br />

6


Drogen Drogen erzeugen ähnliche Rauschzustände<br />

wie der Alkohol. Bei einigen Drogen wie Heroin oder<br />

LSD geht der Bezug zur Realität verloren. Im Verkehr<br />

wird häufig zu spät, falsch oder überhaupt nicht reagiert.<br />

Auch Haschisch-Konsumenten machen häufiger Fahrfehler.<br />

Andere Drogen, wie Kokain verführen zu einer aggressiven,<br />

rücksichtslosen, zu schnellen, den Verkehrsverhältnissen<br />

nicht angepassten Fahrweise. <strong>Die</strong>s führt nicht selben<br />

zu schweren Unfällen.<br />

Drogen wie Ecstasy werden meist in Discos geschluckt,<br />

damit man mehrer Stunden lang ohne grössere Pause<br />

durchtanzen kann. Fährt der Drögeler danach heim, verleitet<br />

sie ihm ebenfalls z einem solchen gefährlichen<br />

Fahrverhalten. Oft kommt es dann aus Erschöpfung zu<br />

einem raschen Einschlafen am Steuer des Autos.<br />

Drogen im Strassenverkehr wird drastisch bestraft.<br />

<strong>Fahrfähigkeit</strong><br />

7<br />

Medikamente Auch bestimmte Medikamente<br />

können die Fahrtüchtigkeit ähnlich beeinträchtigen wie<br />

Alkohol. Manche Schmerz-, Schlaf– und Beruhigungsmittel<br />

verstärken die Wirkung von Alkohol. Deshalb<br />

den Arzt oder Apotheker fragen, ob du nach der Einnahme<br />

des Medikamentes noch fahrfähig bist. Beipackzettel<br />

von Medikamenten enthalten entsprechende Hinweise.<br />

Entzug bei <strong>Fahren</strong> unter Drogen<br />

• Mindestens 3 Monate<br />

• Mindestens 12 Monate<br />

• Mindestens 2 Jahre<br />

• Für immer Entzug<br />

<strong>Fahrfähigkeit</strong><br />

erstmals fahren unter Drogen<br />

innerhalb von 5 Jahren nach<br />

dem ersten Entzug erneut<br />

fahren unter Drogen<br />

innerhalb von 10 Jahren 3 mal<br />

fahren unter Drogen<br />

nach einem Entzug von 2 Jahren<br />

erneut unter Drogen gefahren ist


<strong>Umweltbewusstes</strong> <strong>Fahren</strong><br />

Eco-<strong>Fahren</strong> <strong>Die</strong> Belastungen für Mensch und Natur durch den Strassenverkehr haben ein solches Ausmass<br />

erreicht, dass jeder einzelne - auch du - nachdenken musst, wie man diese Belastungen reduzieren kann.<br />

Hier die zehn wichtigsten Regeln für umweltbewusstes <strong>Fahren</strong>:<br />

8<br />

Regel 1<br />

Fahrzeugeinsatz sinnvoll überlegen<br />

und planen<br />

�� Frage dich, ob du dein Ziel nicht einfacher mit<br />

öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen kannst<br />

�� Prüfe, ob sich für den Arbeitsweg Fahrgemeinschaften<br />

organisieren lassen<br />

�� Plane deine Fahrstrecke im voraus so, dass du<br />

zwar auf möglichst kurzem Weg, aber ohne Staus<br />

dein Ziel erreichst<br />

�� Wähle für deine Fahrten, soweit möglich, Tagzeiten<br />

ausserhalb Stosszeiten aus<br />

�� Beachte die Verkehrsmeldungen<br />

�� Fahre am Ende einer Staustrecke zügig weiter<br />

�� Nütze, wo möglich, die Angebote Car-Sharing<br />

und Mobility<br />

Regel 2<br />

Fahre beim Anfahren nur etwa eine<br />

Wagenlänge im ersten Gang<br />

Nur für ganz wenige Meter benötigst du die Kraft des<br />

kleinsten Ganges. Schaltest du dann in den nächsten<br />

Gang, reduzierst du die Drehzahl, sparst damit Kraftstoff<br />

ein und belastest die Umwelt mit weniger Abgasen.<br />

<strong>Die</strong>se Fahrweise führt zu einem besonders weichen<br />

Anfahren.


<strong>Umweltbewusstes</strong> <strong>Fahren</strong><br />

9<br />

Regel 3<br />

Fahre gleichmässig<br />

Je weniger du das Tempo wechselst, umso weniger<br />

Treibstoff verbrauchst du und umso weniger Abgase<br />

entstehen.<br />

Das Gas-Bremse <strong>Fahren</strong> ist ebenso treibstoffverzehrend<br />

wie das Spielen mit dem Gaspedal im Stand.<br />

Regel 4<br />

Fahre vorausschauend<br />

Gleichmässig fahren kannst du nur, wenn du vorausschauend<br />

fährst.<br />

Dazu gehört:<br />

�� Verkehrssituationen weit im vorausschauen beurteilen<br />

�� Veränderungen rechtzeitig in die eigene Fahrweise<br />

einbeziehen<br />

�� Ausreichende Abstände zum Vordermann schaffen,<br />

um für die eigenen Entscheidungen genügend<br />

Spielraum zu haben<br />

Regel 5<br />

Entferne unnötige Last vom Dach<br />

und aus dem Fahrzeug<br />

�� Je mehr Gewicht du transportierst, umso grösser<br />

der Treibstoffverbrauch und die Menge der Abgase<br />

�� Durch Dachlast erhöht sich der Luftwiderstand.<br />

Höherer Luftwiderstand bedeutet auch mehr<br />

Kraftstoffverbrauch und Abgasausstoss


<strong>Umweltbewusstes</strong> <strong>Fahren</strong><br />

10<br />

Regel 6<br />

Schalte rechtzeitig<br />

Je höher die Drehzahl, umso grösser der Treibstoffverbrauch<br />

und die Menge der Abgase. Deshalb:<br />

�� Den Motor nicht im hohen Drehzahlbereich fahren<br />

(ausser natürlich beim Überholvorgang, Einfahren<br />

in Autobahn/-strasse & Notsituationen)<br />

�� <strong>Fahren</strong> immer im grösstmöglichen Gang<br />

Regel 7<br />

Lass den Motor nicht unnötig<br />

Lasse den Motor nicht unnötig<br />

laufen<br />

�� Motor nie im Stand laufen lassen<br />

�� Bei Halt Motor abstellen, wenn die Weiterfahrt<br />

nicht in wenigen Sekunden erfolgen kann<br />

�� Motor starten, ohne das Gaspedal zu betätigen<br />

�� Spielen mit dem Gaspedal vermeiden<br />

Regel 8<br />

Plane deine Fahrt sinnvoll und<br />

umweltbewusst<br />

�� Überlege, welche Fahrroute weniger verkehrsbelastet<br />

ist<br />

�� Tagzeiten und Wochentag sinnvoll festlegen, um<br />

verkehrsärmere Zeiten zu nutzen<br />

�� Für staugefährdete Abschnitte schon bei Fahrtbeginn<br />

Umfahrungsmöglichkeiten planen<br />

�� Bei Ferienbeginn nicht an den ersten Tagen starten,<br />

lieber Reisepunkt vor- oder nachschieben.


<strong>Umweltbewusstes</strong> <strong>Fahren</strong><br />

11<br />

Regel 9<br />

Vermeide scharfes Anfahren und<br />

Bremsen<br />

Bedenke die Folgen von scharfem Anfahren und scharfem<br />

Bremsen:<br />

�� Höherer Materialverschleiss<br />

�� Höherer Kraftstoffverbrauch<br />

�� Stärkerer Reifenabrieb<br />

�� Höherer Motor- und Getriebeverschleiss<br />

�� Unnötige Abnützung von Bremsbelegen<br />

�� Belastung der Umwelt durch höherer Schadstoffausstoss<br />

und Bremsstaub<br />

�� Unnötige Lärmbelästigung<br />

Regel 10<br />

Befolgst du diese Regeln, schaffst<br />

Du die wichtigste Voraussetzung<br />

Für das Umweltbewusste <strong>Fahren</strong>.<br />

Jede 10. Tankfüllung gratis!!!<br />

Lasse die Motoreinstellung regelmässig<br />

vom Fachmann überprüfen<br />

Das sind Anzeichen, an denen du erkennst, dass die<br />

Motoreinstellung nicht mehr in Ordnung ist:<br />

�� Starker Auspuffqualm<br />

�� Schwarzer Belag am Auspuffendrohr<br />

�� Verschmutzung der Karosserie in der Nähe des<br />

Auspuffes<br />

�� Ungleichmässiges oder ruckartiges Beschleunigen<br />

beim Gasgeben und beim Gangwechsel


<strong>Die</strong> taktischen Regeln für sicheres <strong>Fahren</strong><br />

Grundsatz Sicher fährst du, wenn du dich an den Grundsatz hältst:<br />

Reserven<br />

schaffen<br />

Grenzen<br />

erkennen<br />

Mit Überraschungen<br />

rechnen<br />

Klar<br />

erkennbar sein<br />

Verbotenes nie.<br />

Gebotenes immer.<br />

Aber auch Erlaubtes manchmal nicht.<br />

Noch mehr zu tun, als in den Verkehrsregeln festgelegt ist, das ist das Geheimnis des sicheren <strong>Fahren</strong>s. Dazu nun die<br />

Regeln, die dich und andere vor Gefahren bewahren.<br />

Regeln für sicheres <strong>Fahren</strong><br />

Abstand<br />

halten<br />

Sicheres<br />

<strong>Fahren</strong><br />

Rücksichtvoll<br />

fahren<br />

12<br />

Abstand<br />

schaffen<br />

Überlegt<br />

manövrieren<br />

Deutlich<br />

fahren<br />

Fehlverhalten<br />

anderer tolerieren


<strong>Die</strong> taktischen Regeln für sicheres <strong>Fahren</strong><br />

Abstand halten - dem anderen nicht zu nahe kommen Ausreichender Abstand verringert<br />

die Unfallgefahr und vergrössert den Spielraum für Entscheidungen und Handlung. Deshalb halte - wo und<br />

wann immer möglich - Abstand.<br />

13<br />

�� zum Vordermann - mindestens 2 Sekunden (2-<br />

Sekunden-Regel: 21, 22, …)<br />

�� zu neben dir fahrenden Fahrzeugen<br />

�� zu Fussgängern und insbesondere Kindern<br />

(gefasst sein auf unerwartete Handlungen!)<br />

�� zu Älteren und Hilfsbedürftigen (werden bei zu<br />

knapper Vorbeifahrt noch unsicherer und<br />

ängstlicher!)<br />

�� zu entgegenkommenden Fahrzeugen<br />

�� an Bahnübergängen<br />

�� beim Abschleppen<br />

�� zu Bauarbeitern<br />

Besonders grossen Abstand halten<br />

�� zu einspurigen Fahrzeugen<br />

�� bei der Vorbeifahrt an Schulbussen, notfalls anhalten


<strong>Die</strong> taktischen Regeln für sicheres <strong>Fahren</strong><br />

Abstand schaffen - dem anderen nicht unnötig lange nahe bleiben Lässt es sich<br />

nicht vermeiden, in die unmittelbare Nähe eines anderen zu kommen, solltest du bald wieder für einen grösseren Abstand<br />

sorgen.<br />

14<br />

Dazu gehört, dass du<br />

�� das Überholen möglichst zügig durchführst<br />

�� bei Grün an der Ampel sofort startest<br />

�� am Ende eines Staus rasch beschleunigst<br />

�� aber auch mal etwas langsamer wirst, wenn dich<br />

jemand überholt


<strong>Die</strong> taktischen Regeln für sicheres <strong>Fahren</strong><br />

Überlegt manövrieren - Möglichst allein manövrieren Überlege zuerst, welche die sicherste<br />

Art des Manövers ist, damit du anderen Verkehrsteilnehmern nicht gefährlich nahe kommst.<br />

15<br />

Beim Ein- und Anfahren:<br />

�� Ist die Lücke gross genug, um ein sicheres Einfädeln<br />

oder Kreuzen zu gewährleisten?<br />

�� Reicht dazu das Beschleunigungsvermögen deines<br />

Fahrzeuges aus? Oder ist der Motor noch zu<br />

kalt und läuft unrund?<br />

Beim Wenden:<br />

�� Nach Möglichkeit nicht auf der Fahrbahn, sondern<br />

durch Umrunden eines Häuserblocks, Ausnutzen<br />

eines Parkplatzes oder einer Tankstelle<br />

wenden<br />

�� Gibt es keine andere Möglichkeit als auf der<br />

Fahrbahn zu wenden, dann nur an einer Stelle,<br />

wo ausreichend Sicht besteht und durch den<br />

Wendevorgang niemand behindert wird<br />

Beim Rückwärtsfahren<br />

�� Fahre möglichst nur kurze Strecken rückwärts<br />

�� Fahre nie rückwärts, wenn du nichts siehst, lass<br />

dich durch eine Hilfsperson einweisen<br />

�� Vergewissere dich beim Rückwärtsfahren, dass<br />

keine Kinder hinter deinem Fahrzeug sind<br />

�� Nimm einen Umweg in Kauf, wenn du dadurch<br />

ein gefährliches Manöver vermeiden kannst


<strong>Die</strong> taktischen Regeln für sicheres <strong>Fahren</strong><br />

Deutlich fahren - dem anderen die eigene Absicht deutlich machen Du selber<br />

sollst vorausschauend fahren und die Absichten deiner Partner im Verkehr möglichst frühzeitig erkennen. Dazu gehört<br />

aber auch, dass du dich so verhältst, dass die anderen deine Absicht eindeutig erkennen können.<br />

16<br />

Beim Fahrstreifenwechsel, beim Überholmanöver und<br />

beim Abbiegemanöver nach der Rückwärtsorientierung<br />

rechtzeitig Richtungsblinker setzten und erst danach<br />

mit der Verlegung der Fahrspur beginnen.<br />

Bei der Annäherung an einen Stau oder beim Auftauchen<br />

einer Gefahr nicht nur rechtzeitig bremsen, sondern<br />

auch den nachfolgenden Verkehr durch Einschalten<br />

der Warnblinkanlage warnen.


<strong>Die</strong> taktischen Regeln für sicheres <strong>Fahren</strong><br />

Fahrverhalten anderer tolerieren - Statt zu belehren, dem anderen weiterhelfen<br />

Bei den hohen Anforderungen des heutigen dichten Strassenverkehrs unterlaufen allen Verkehrsteilnehmern<br />

immer wider kleinere oder grössere Fehler. Nur wenn jeder die Fehler anderer Partner toleriert und bereit ist<br />

mitzuhelfen, diese auszugleichen, entsteht mehr Verkehrssicherheit für alle.<br />

17<br />

�� Vermeide es, zu schulmeistern<br />

�� Versuche, die Fehler anderer, soweit möglich,<br />

auszugleichen<br />

�� Bestehe nicht auf deinem Recht, wenn daraus<br />

eine riskante, gefährliche Situation entstehen<br />

könnte<br />

�� Bemühe dich, anderen, die es schwerer haben<br />

oder erkennbar ungeschickt oder ängstlich sind,<br />

weiterzuhelfen, zum Beispiel durch Anwenden<br />

der Reisverschlusstechnik, Verzicht auf den Vortritt,<br />

um das Einfädeln in den Kolonnenverkehr<br />

zu erleichtern. Oder verlangsame das eigene<br />

Tempo, um ungeschickten Überholern das Wiedereinfädeln<br />

zu ermöglichen.


<strong>Die</strong> taktischen Regeln für sicheres <strong>Fahren</strong><br />

Rücksichtsvoll fahren - Nie unnötig im Weg stehen Nur wenn du selbst bereit bist, rücksichtsvoll<br />

zu fahren, bringst du eine der Grundvoraussetzungen für unfallfreies <strong>Fahren</strong> mit.<br />

Halte dich immer an die Verkehrsregelen; und vermeide es - wo immer möglich - für andere ein Hindernis zu sein.<br />

18<br />

�� Halte und parke so, dass der Verkehrsfluss oder<br />

die Sicht nicht beeinträchtigt wird<br />

�� Behindere nicht den Verkehrsfluss durch langsames<br />

<strong>Fahren</strong>, weil du zum Beispiel eine schöne<br />

Landschaft anschauen willst<br />

�� Parkiere nicht so, dass neben dir parkende nur<br />

mit Mühe ein- oder aussteigen können<br />

�� Wenn du unbedingt an einer ungünstigen Stelle<br />

zum Be- und Entladen halten musst, sorge dafür,<br />

dass dies ohne Verzögerung erfolgt. Überlege:<br />

Gibt es nicht die Möglichkeit, das Ent- oder Beladen<br />

an einer günstigeren Stelle oder Zeit (ohne<br />

Behinderung) durchzuführen?<br />

Lasse dich nicht durch Unkorrektheiten oder Rücksichtslosigkeit<br />

anderer zum gleichen falschen Verhalten<br />

verleiten!


<strong>Die</strong> taktischen Regeln für sicheres <strong>Fahren</strong><br />

Klar erkennbar sein - Sich optisch den anderen bemerkbar machen Du bist<br />

umso sicherer, je früher du von den anderen Verkehrsteilnehmern erkannt wirst. Deshalb:<br />

19<br />

�� Bevorzuge helle Farben für Fahrzeug und Motorradbekleidung,<br />

denn sie sind besser erkennbar.<br />

Du kannst auch eine Warnweste über die Motorradbekleidung<br />

tragen<br />

�� Schalte das Licht schon bei beginnender Dämmerung<br />

ein, aber auch schon am Tag bei ungünstigen<br />

Sichtverhältnissen wie Unterführungen, Tunnels,<br />

Waldschneisen und dergleichen. Oder noch<br />

besser fahre freiwillig auch am Tag mit Licht<br />

(neuere Fahrzeuge haben Tagfahrlichter)<br />

�� Nütze das Fernlicht, wenn kein Gegenverkehr<br />

kommt (neuere Fahrzeuge haben einen Fernlicht-<br />

Assistent)<br />

�� Schalte bei Regen, Nebel und Schneefall das Abblendlicht<br />

ein<br />

�� Schalte bei besonders dichtem Nebel das Nebelschlusslicht<br />

und falls vorhanden die Nebenscheinwerfer<br />

zusätzlich ein<br />

�� Schalte umso früher das Licht ein, je dunkler<br />

dein Fahrzeug oder deine Kleidung ist<br />

�� Fahre als Motorrad auch am Tage mit Licht. Motorräder<br />

werden wegen ihrer schmalen Silhouette<br />

leichter übersehen als Autos<br />

�� Vergiss nicht, in Gefahrensituationen rechtzeitig<br />

Warnsignale zu geben (Warnblinklicht, Hupe,<br />

Pannensignal, …)


<strong>Die</strong> taktischen Regeln für sicheres <strong>Fahren</strong><br />

Mit Überraschungen rechnen - Mit den Fehlern der anderen rechnen Achte<br />

nicht nur auf die ersten Anzeichen von möglichen Gefahren, sondern rechne auch damit, dass andere Verkehrspartner<br />

an bestimmten Stellen öfters einen Fehler machen. So wirst du nicht überrascht und kommst nur selten in schwierige<br />

Situationen.<br />

20<br />

Rechne mit Überraschungen:<br />

�� An Kuppen<br />

�� Nach Kurven<br />

�� Im Bereich von Kinderspielplätzen, Schulen oder<br />

Kindergärten<br />

�� An Baustellen<br />

�� Am Schluss von Veranstaltungen<br />

(Fussballspielen, Theatern, Konzerte, …) oder in<br />

der Nähe von Volksfesten<br />

Was der Arbeiter wohl beobachtet?


<strong>Die</strong> taktischen Regeln für sicheres <strong>Fahren</strong><br />

Grenzen erkennen - Geplant am Verkehr teilnehmen Auch im Strassenverkehr gibt es<br />

Grenzen. Sie liegen teils an dir, am Fahrzeug und am Verkehr. Nur wenn du die Grenzen erkennst und ein Fahrverhalten<br />

danach richtest, kommst du sicher ans Ziel.<br />

21<br />

Leistungsgrenzen des Fahrers:<br />

�� Wenn du am Anfang alleine fährst, hast du noch<br />

nicht di Fahrpraxis wie erfahrene Lenker. Deshalb<br />

am Anfang Zurückhaltung. Plane genügend<br />

Zeitreserven ein<br />

�� Bedenke, das Hektik, Stress und seelische Belastungen<br />

so wie fehlende Fitness nach längerer<br />

Krankheit die <strong>Fahrfähigkeit</strong> beeinträchtigen<br />

Leistungsgrenzen des Fahrzeuges:<br />

�� Beachte, dass ein kalter Motor noch nicht so gut<br />

beschleunigt<br />

�� Denke daran, dass die Strassenlage, das Beschleunigungsvermögen<br />

und der Anhalteweg<br />

auch von der Beladung und Anzahl Beifahrer des<br />

Fahrzeugs abhängt (vor allem bei schwacher Motorisierung)<br />

�� Auch das Mitführen eines Anhängers beeinflusst<br />

das Fahrverhalten<br />

�� Berücksichtige, dass sich das Fahrzeug bei<br />

schlechtem Wetter anders verhält als auf trockener<br />

Fahrbahn<br />

Leistungsgrenzen des Verkehrs:<br />

�� Berücksichtige, dass sich zu bestimmten Tages-<br />

und Nachtzeiten die Verkehrsverhältnisse ändern<br />

�� Bedenke, dass man auf Strassen mit dichtem<br />

Verkehr langsamer vorankommt und eher in<br />

Staus gerät<br />

Frage dich deshalb:<br />

Muss ich unbedingt diese Strecke zu dieser Zeit fahren?


<strong>Die</strong> taktischen Regeln für sicheres <strong>Fahren</strong><br />

Reserve schaffen - Kräfte massvoll einsetzen, stets Reserve behalten Nur wenn<br />

du ausreichende Reserven zu Verfügung hast, besitzt du in kritischen Situationen genügend Entscheidungsspielraum.<br />

22<br />

�� Mindestabstand einhalten! Doppelter Abstand<br />

schafft Sicherheit<br />

�� Auf Strassen ohne Tempolimit (Deutschland) die<br />

Höchstgeschwindigkeit auszufahren, ist nicht<br />

ratsam. Besser man hat noch Reserven zum<br />

Bremsen oder Beschleunigen in Notsituationen<br />

�� <strong>Die</strong> Reifenprofiltiefe bis auf 1.6 mm abzufahren<br />

ist zwar erlaubt, aber Reifenprofile von 3mm<br />

oder 4mm sind besser (vor allem bei Winterbereifung)<br />

�� Auf kräftige Kost vor längerer Fahrt verzichten<br />

�� Als Brillenträger/Linsenträger eine Reservebrille<br />

mitnehmen<br />

�� Schaffe dir zeitlichen Spielraum, denn Eile und<br />

Hektik erhöht das Unfallrisiko<br />

�� Prüfe vor Anritt einer längeren Fahrt auch die<br />

Möglichkeit, im Notfall dein Ziel über Ausweichrouten<br />

zu erreichen<br />

�� Lege bei längeren Fahrten mindestens alle zwei<br />

Stunden eine Pause ein, um wider voll leistungsfähig<br />

zu werden<br />

�� Wenn Kinder mitfahren, schone deine Nerven,<br />

indem du geeignete Spielsachen und Proviant<br />

mitführst<br />

�� Berücksichtige auch Klimaveränderungen, die<br />

unter Umständen vorübergehend deine <strong>Fahrfähigkeit</strong><br />

negativ beeinflussen können<br />

Reserven hast du dir jetzt aber auch geschaffen, weil du<br />

nun mit den ersten Anzeichen von Gefahren und den<br />

Bewegungsmöglichkeiten und Grenzen des Fahrzeuges<br />

vertraut bist. Du bist in der Lage, sie frühzeitig zu erkennen<br />

und dich darauf einzustellen nach dem Motto:<br />

Gefahr erkannt - (richtig gehandelt) - Gefahr gebannt.


Arbeitsblatt Gruppe 1<br />

Im folgenden findest eine Situation, bei denen mindestens eine oder mehrere der 10 taktischen Regeln zur Anwendung<br />

käme. Nenne diese und erkläre, warum es zu einer solchen Notsituation und sogar zu einem Unfall gekommen<br />

ist!<br />

��<br />

23


Arbeitsblatt Gruppe 2<br />

Im folgenden findest eine Situation, bei denen mindestens eine oder mehrere der 10 taktischen Regeln zur Anwendung<br />

käme. Nenne diese und erkläre, warum es zu einer solchen Notsituation und sogar zu einem Unfall gekommen<br />

ist!<br />

��<br />

24


Arbeitsblatt Gruppe 3<br />

Im folgenden findest eine Situation, bei denen mindestens eine oder mehrere der 10 taktischen Regeln zur Anwendung<br />

käme. Nenne diese und erkläre, warum es zu einer solchen Notsituation und sogar zu einem Unfall gekommen<br />

ist!<br />

��<br />

25


Arbeitsblatt Gruppe 4<br />

Im folgenden findest eine Situation, bei denen mindestens eine oder mehrere der 10 taktischen Regeln zur Anwendung<br />

käme. Nenne diese und erkläre, warum es zu einer solchen Notsituation und sogar zu einem Unfall gekommen<br />

ist!<br />

��<br />

26

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