Studienführer 2012 - ZSB - Bergische Universität Wuppertal

zsb.uni.wuppertal.de

Studienführer 2012 - ZSB - Bergische Universität Wuppertal

Studien

führer

Bergische

Universität

WUppertal

A


WAS IST WAS? (GLOSSAR)

BAchelorStuDiengänge sind in der Regel sechssemestrig. Mit

dem Abschluss Bachelor of Arts (B.A.) oder Bachelor of Science (B.Sc.)

erhalten Sie einen ersten, berufsqualifizierenden wissenschaftlichen

Studienabschluss. Dieser ist auch Voraussetzung für ein Masterstudium

mit dem Abschluss Master of Arts (M.A.), Master of Education (M.Ed.)

oder Master of Science (M.Sc.).

KomBinAtoriScher StuDiengAng BAchelor of ArtS

(KomBi BA) //

Im Kombinatorischen Studiengang Bachelor of Arts kombiniert man zwei

Teilstudiengänge. Diese werden durch einen dritten Teilstudiengang,

den optionAlBereich, ergänzt. Der Optionalbereich soll Grundlagen

für das spätere Berufsleben legen und Schlüsselkompetenzen vermitteln.

kwww.optional.uni-wuppertal.de

Der Abschluss Bachelor of Arts (B.A.) eröffnet den Zugang zu unterschiedlichen

Berufsfeldern. Falls Sie auf der Basis des Bachelor of Arts

später Lehrer/in werden möchten, müssen Sie zwei Teilstudiengänge

wählen, mit denen Sie den von Ihnen angestrebten Master of Education

aufnehmen können. Vergleichen Sie dazu die aktuellen Informationen

zum Lehrerausbildungsgesetz und die Lehramtszugangsverordnung unter

www.isl.uni-wuppertal.de

Infos zu Kombinationseinschränkungen im Kombinatorischen Bachelor

khttp://www.uni-wuppertal.de/studium/studiengaenge/kombiba.html

(dort in den Prüfungsordnungen)

Infos zu Kombinationseinschränkungen bei Perspektive Lehramt

khttp://www.isl.uni-wuppertal.de/lehrerbildung09/fachkombinationen/

BAchelor of ApplieD Science (B. Appl. Sc.) //

Wer sich für Naturwissenschaften interessiert, sich aber nicht auf ein

Fach festlegen möchte, hat die Möglichkeit, im Bachelor of Applied

Science zwei der vier Fächer Mathematik, Informatik, Physik, Chemie

zu studieren.

DuAleS StuDium //

Ein Duales Studium ist die Kombination von Berufsausbildung und Bachelor-Studium.

Das Duale Studium dauert in der Regel acht Semester.

Man erlangt nach dieser Zeit zwei vollwertige Abschlüsse: einen Berufsabschluss

in einem anerkannten Ausbildungsberuf und den akademischen

universitätsabschluss Bachelor of Science.

eignungSfeStStellungSverfAhren //

Zu den Eignungsfeststellungsverfahren informieren Sie die homepages

der Fachbereiche.

kwww. uni-wuppertal.de

B

kwww.zsb.uni-wuppertal.de

fremDSprAchenKenntniSSe sind keine Voraussetzung für die Einschreibung

in ein Bachelorstudium (Ausnahme: Lateinische Philologie).

Weitere Fremdsprachenkenntnisse, die für ein Bachelor- oder Masterstudium

vorausgesetzt werden, können während des Bachelorstudiums

erworben werden.

Die aktuelle Übersicht zu den geforderten Fremdsprachenkenntnissen:

khttp://www.zsb.uni-wuppertal.de/studieninfos/studienangebot.html

leiStungSpunKte (LP)/ Creditpoints sind gemäß dem European Credit

Transfer and Accumulation System (ECTS) ein Maß für die studentische

Arbeitsleistung (workload). Als Faustregel gilt: 30 Stunden Studium

sind ein Leistungspunkt. Wer am Ende eines Semesters die Klausur, die

hausarbeit oder das Projekt erfolgreich abschließt, erhält die dafür vorgesehenen

Leistungspunkte.

mASterStuDiengänge //

Ein Masterstudiengang baut in der Regel auf den Bachelorstudiengang

auf. Voraussetzung für die Einschreibung in diese meist viersemestrigen

Studiengänge ist der erfolgreiche Abschluss eines Bachelor- oder vergleichbaren

hochschulstudiums. Der Masterabschluss berechtigt zur

Promotion. An der Bergischen universität gibt es aktuell 35 Masterstudiengänge.

noch frAgen?

www.zsb.uni-wuppertal.de

Die im Studienführer abgebildeten Qr-coDeS enthalten

weitere Infos zu den einzelnen Studiengängen. Alle Infos

sind auch unter http://www.zsb.uni-wuppertal.de/studieninfos/studienangebot.html

zu finden.

// B.Sc. = Bachelor of Science //

// B.A. = Bachelor of Arts //

// KomBi BA = Teilstudiengang im Studiengang Kombinatorischer

Bachelor of Arts //

// B. Appl. Sc. = Teilstudiengang im Bachelor of Applied Science //

// DuAl = Ausbildung + Bachelorstudium //

BAChELORSTuDIENGäNGE

045_ Angewandte Naturwissenschaften // B.Sc. //

020_ Anglistik/Amerikanistik // KomBi BA //

059_ Architektur // B.Sc. //

059_ Bauingenieurwesen // B.Sc. // DuAl //

059_ Bautechnik // KomBi BA //

046_ Biologie // KomBi BA //

045_ Chemie // B.Sc. // KomBi BA // B. Appl. Sc. //

073_ Druck- und Medientechnik // KomBi BA //

073_ Druck- und Medientechnologie // B.Sc. //

073_ Elektrotechnik // B.Sc. // KomBi BA // DuAl //

045_ Elemente der Mathematik // KomBi BA //

020_ Evangelische Theologie // KomBi BA //

085_ Farbtechnik, Raumgestaltung, Oberflächentechnik // KomBi BA //

022_ Französisch (siehe Romanistik) // KomBi BA //

097_ Geographie // KomBi BA //

020_ Germanistik // KomBi BA //

022_ Germanistik und Mathematik für die Grundschule // KomBi BA //

021_ Geschichte // KomBi BA //

033_ Gesundheitsökonomie und -management

// B.Sc. // B.Sc. BerufSintegriert //

046_ Grundlagen der Naturwissenschaften und der Technik // KomBi BA//

085_ Industrial Design // B.A. //

046_ Informatik // KomBi BA // B. Appl. Sc. //

AnSchluSSmöglichKeiten mASterStuDiengänge im ÜBerBlicK

018_ Masterstudiengänge im Fachbereich A | Geistes- und

Kulturwissenschaften

032_ Masterstudiengänge im Fachbereich B | Wirtschaftswissenschaft

Schumpeter School of Business and Economics

042_ Masterstudiengänge im Fachbereich C | Mathematik und

Naturwissenschaften

058_ Masterstudiengänge im Fachbereich D | Architektur,

Bauingenieurwesen, Maschinenbau, Sicherheitstechnik

074_ Informationstechnologie // B.Sc. //

021_ Katholische Theologie // KomBi BA //

021_ Klassische Philologie/Latein // KomBi BA //

086_ Kunst // KomBi BA //

045_ Lebensmittelchemie // StAAtSexAmen //

060_ Maschinenbau // B.Sc. // KomBi BA // DuAl //

044_ Mathematik // B.Sc. // KomBi BA // B. Appl. Sc. //

085_ Mediendesign/Designtechnik // KomBi BA //

021_ Musik // KomBi BA //

098_ Pädagogik // KomBi BA //

022_ Philosophie // KomBi BA //

046_ Physik // B.Sc. // KomBi BA // B. Appl. Sc. //

022_ Politikwissenschaft // KomBi BA //

097_ Psychologie // B.Sc. //

060_ Sicherheitstechnik // B.Sc. //

098_ Sozialwissenschaften // KomBi BA //

097_ Soziologie // B.A. //

022_ Spanisch (siehe Romanistik) // KomBi BA //

098_ Sportwissenschaft // KomBi BA //

060_ Verkehrswirtschaftsingenieurwesen // B.Sc. //

074_ Wirtschaftsingenieurwesen Elektrotechnik // B.Sc. //

044_ Wirtschaftsmathematik // B.Sc. //

033_ Wirtschaftswissenschaft // B.Sc. // KomBi BA //

072_ Masterstudiengänge im Fachbereich E | Elektrotechnik,

Informationstechnik, Medientechnik

084_ Masterstudiengänge im Fachbereich F | Design und Kunst

096_ Masterstudiengänge im Fachbereich G | Bildungs- und

Sozialwissenschaften

108_ Master of Education mit der Perspektive Lehramt |

School of Education

1


INhALT

001_ Bachelorstudiengänge im Überblick

002_ Inhalt

003_ Vorwort

004_ Vor dem Studium: Entscheidungshilfen

006_ Schwebend über die Stadt

008_ uni im Grünen

010_ Forschen und Studieren mit Perspektive

012_ Was heißt Zukunft erforschen?

014_ Wuppertal für jede Lebenslage I

017_ Fachbereich a | geistes- und Kulturwissenschaften

024_ Englisch in New York und Latein am Golf von Neapel

026_ A new Passage to India

028_ Wuppertal für jede Lebenslage II

031_ Fachbereich B | Wirtschaftswissenschaft

schumpeter school of Business and economics

034_ Wirtschaft studieren

035_ Wer ist ROI?

036_ Nachgefragt bei …

037_ blackboard

038_ Wuppertal für jede Lebenslage III

041_ Fachbereich c | Mathematik und naturwissenschaften

047_ Die Atmosphäre als chemischer Reaktor

048_ Die Suche nach Neutrinos am Südpol

050_ und von Top-Quarks am CERN

052_ herr Professor, was sind eigentlich Elementarteilchen?

054_ Zielübungen im Labor und ein Gewächshaus auf dem Dach

057_ Fachbereich D | architektur, Bauingenieurwesen,

Maschinenbau, sicherheitstechnik

061_ Baukunst

062_ Normal ist nur der Kartoffelsalat

064_ Zukunft bauen

066_ Roboterarme und Formel-Rennwagen

068_ Den Risiken auf der Spur

071_ Fachbereich e | elektrotechnik, informationstechnik,

Medientechnik

075_ MPONG – oder wie Professoren heute Langeweile bekämpfen

076_ Think green! Mit Top-Chancen in die Zukunft

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078_ Druck- und Medientechnologie

080_ Informationstechnologie

083_ Fachbereich F | Design und Kunst

087_ Der Werkstattkurs

088_ Medienlandschaft gestalten

090_ Gemalte Stille

092_ Kunst ist keine Stoppuhrdisziplin

095_ Fachbereich g | Bildungs- und sozialwissenschaften

100_ Kindheiten in Kirgistan

102_ Medien, Lehramt oder doch Sozialforschung?

103_ Trainieren, aber richtig!

104_ Wuppertal für jede Lebenslage IV

107_ school of education

108_ Perspektive Lehramt

110_ Go out!

112_ Internationale hochschulpartnerschaften

114_ Die weite Welt der Wissenschaft

116_ Parlez-vous français?

118_ There’s nothing Toulouse!

120_ Miteinander | Füreinander

121_ LEONID – Mach mit!

122_ Finanzierung – ein Ding der unmöglichkeit?

125_ Besonders sein. Besonders studieren.

126_ Schöner Wohnen

130_ Mach mal Pause!

132_ heute schon gelesen?

134_ Die virtuelle uni

136_ Fit durch‘s Studium!

138_ Campus³ | Was ist wo und wie komme ich dahin?

141_ Impressum

LIEBE STuDIENINTERESSIERTE,

LIEBE ABITuRIENT/INNEN,

LIEBE LESER/INNEN!

Was ist das besondere an einem Studium an der Bergischen Universität?

Und: was macht die Stadt Wuppertal so lebens- und liebenswert?

... was bedeutet es überhaupt zu studieren?

Diesen Fragen sind wir nachgegangen, und zwar in einem außergewöhnlichen

Projekt: 22 Studierende mit verschiedenen Studienfächern,

von der Anglistik bis zur Wirtschaftswissenschaft haben sich im Rahmen

einer Lehrveranstaltung ein Semester lang auf den Weg gemacht

durch die uni, über den Campus und durch die Stadt. Sie haben als

studentische Journalist/innen mit Professor/innen, Mitarbeiter/innen

und mit Kommiliton/innen gesprochen und viel Neues entdeckt. Im Begleitseminar

„Journalistisches Schreiben“ haben die Studierenden das

nötige Rüstzeug erlernt, diese Erfahrungen in Worte zu fassen.

Die dabei entstandenen Berichte, Reportagen und Interviews finden

Sie, liebe Leserinnen und Leser, im „Studienführer“ der Bergischen

universität – aus der Sicht derjenigen, die hier studieren.

Wir wünschen viel Spaß bei der Lektüre und viele neue Entdeckungen,

die Sie hoffentlich davon überzeugen werden, dass es sich lohnt, ein

Studium aufzunehmen.

herzliche Grüße aus der Bergischen universität,

Dr. Christine Hummel, Leiterin der Zentralen Studienberatung

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VOR DEM STuDIuM:

ENTSChEIDuNGShILFEN

Bei der Vorbereitung auf ein Studium bietet die Zentrale

Studienberatung zahlreiche hilfestellungen an.

In Anbetracht des komplexen Studienangebots ist

es notwendig, frühzeitig über die eigenen Interessen

und Neigungen, aber auch die Talente und Fähigkeiten

nachzudenken, und darüber, womit Sie sich im

Studium bzw. einer späteren Berufstätigkeit beschäftigen

wollen.

Erste Weichen haben Sie schon

durch Ihre Kurswahl gestellt.

kuniBiBliotheK nutzen – auch für

die Vorbereitung der Facharbeit

kSommeruni für Mädchen:

MINT-Studiengänge kennen lernen

khochSchule fÜr SchÜler/innen:

Jetzt schon mal uni-Luft schnuppern

und eine Vorlesung besuchen

Wir unterstützen Sie in der orientierenden Beratung

im Einzelgespräch. Es ist jedoch wichtig, dass Sie in

der Phase der Entscheidungsfindung auch mit Freunden,

Verwandten, Bekannten sprechen oder auch

schon einmal den Wunschberuf in einem Praktikum

überprüfen. Wenn Sie gar nicht wissen, wohin es

gehen soll, dann können Sie an einem ZSB-Entscheidungstraining

unter professioneller Anleitung in einer

Kleingruppe teilnehmen.

ZWEI JAhRE VOR DEM ABI EIN JAhR VOR DEM ABI

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Es wird Zeit, Zulassungsfragen zu recherchieren! Ist

eine Zugangsprüfung nötig? Oder ein Vorpraktikum?

www.hochschulkompass.de: hier finden Sie bundesweit

alle Studiengänge und verlässliche Informationen.

kBesuch von hochSchulen

kBesuch der zentrAlen StuDienBerAtungen

kBesuch der SchÜlerinfotAge und des

BergiSchen primAnertAgS

(Ende Januar/Anfang Februar)

kTests im Internet: online SelfASSeSSmentS,

auch auf unserer Website. Das Ergebnis

besprechen wir gern mit Ihnen!

ThEMA 2013

Nach der bundesweiten Verkürzung der Schulzeit an Gymnasien wird in

Nordrhein Westfalen Mitte 2013 der doppelte Abiturjahrgang die Schulen

verlassen. Die Bergische universität freut sich auf die neuen Studienanfänger/innen

und trifft bereits seit einigen Jahren Vorsorge, damit

diese gute Studienbedingungen vorfinden:

k Durch den Bau eines neuen hörsaalzentrums (Gebäude K) und weitere

Baumaßnahmen, u. a. im Bibliotheksgebäude, wurde und wird

weiterer Raum für Seminare und Lerngruppen geschaffen.

k Sowohl in den zulassungsbeschränkten als auch in den zulassungsfreien

Studiengängen werden zusätzliche Studienplätze geschaffen.

k Für den Ausbau der benötigten Lehrkapazität werden Professuren

eingerichtet und weiteres Lehrpersonal eingestellt.

Mehr Infos im Netz

www.zsb.uni-wuppertal.de/studienstart/infos-zum-studienstart-2013

Jetzt sollten Ihre Zulassungsfragen geklärt sein: Was

ist notwendig?

keine mAppe?

kein orientierungSprAKtiKum?

keine eignungSzulASSungSprÜfung?

Informationen finden Sie auf den Seiten der jeweiligen

Studienfächer.

kSie werden sich online für einen Studienplatz

bewerben: Wichtig: friSten beachten! Bis

zum 15. Juli müssen Sie sich für zulassungsbeschränkte

Studiengänge beworben haben.

Weitere orientierungShilfen

kABI-Messen

kLanger Abend der Studienberatung

kEntscheidungstrainings

kuNI vorher ausprobieren?

www.schule.uni-wuppertal.de

k Zentrale Studienberatung

www.zsb.uni-wuppertal.de

IM JAhR, IN DEM SIE ABI MAChEN VOR STuDIENBEGINN

und wenn Sie einen Studienplatz an der Bergischen

universität haben, finden Sie alle relevanten Informationen

zum Studienbeginn (Vorkurse, Einführungswoche,

Wohnen, Finanzierung …) auf der Seite

www.zsb.uni-wuppertal.de // Studienstart.

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ÜBER DIE STADT

DER 13.000 TREPPENSTuFEN

Von Simon Chrobak, Student der Sportwissenschaft und der

Sozialwissenschaften

Wuppertal wird häufig als Großstadt im Grünen bezeichnet. Mit rund

350.000 Einwohnern liegt sie auf Platz 17 der größten deutschen Städte.

Auf knapp 15 Kilometern Länge schlängelt sich eine Stadt mit vielen

Facetten durch das Tal der Wupper und an den hügeln hinauf. Das wohl

bekannteste Wahrzeichen Wuppertals ist die Schwebebahn. Der unter

Denkmalschutz stehende „stählerne Drache“ ist nicht nur die schnellste

Verbindung im öffentlichen Personennahverkehr auf der Talachse, sondern

bietet auch eine ganz besondere Perspektive auf die Stadt. Man

schwebt an häuserzeilen aus der Gründerzeit, dem Geburtshaus Friedrich

Engels oder Gebäuden der Textilindustrie aus der Zeit der Frühindustrialisierung

vorbei. Ein weiteres highlight der Streckenführung ist der

Abschnitt mitten durch das Bayer-Werk, in dem Aspirin erfunden wurde.

Eine Fahrt mit der Schwebebahn bietet so eine etwas andere Art der

Stadtbesichtigung, die sich lohnt. Geschätzte 2,5 Milliarden Menschen,

mehr als die Bevölkerung von China, können nicht irren, denn so viele

sind bereits über die Wupper geschwebt. Ein anderer Weg, sich einen

6

Überblick zu verschaffen, ist ein Rundgang über die 469 Treppen, die

über ganz Wuppertal verteilt sind. Mehr als 13.000 Stufen überwinden

auf verschiedene Weise die höhenunterschiede der Stadt und führen

zu versteckten Plätzen mit herrlichen Aussichten über das Tal. Zu den

bekanntesten gehören die hamburger Treppe und die berühmte Tippen-

Tappen-Tönchen. In ein besonderes Licht werden Wuppertals Treppen

immer zu Jahresbeginn gerückt. Dann werden bei der Kunstinstallation

Lichterwege die Treppen eines Stadtteils von Anwohnern und Vereinen

mit tausenden Lichtern und Lampen geschmückt.

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Rund um Wuppertal ziehen sich zahlreiche Wälder die Berghänge hin-

auf. Insgesamt fast 500 km Wald- und Wanderwege führen durch das

reizvolle Bergische Land. Außerdem bringen die zahlreichen Parks und

Grünanlagen Natur in die City. Wuppertal rühmt sich, dass man von jedem

Punkt der Stadt in nur wenigen Minuten an einen grünen Ort gelangen

kann. Als natürliche Lunge lädt die hardt zwischen Elberfeld und

Barmen zum Joggen, Spazieren gehen oder gemütlichen Grillen ein.

Auch der Wuppertaler Zoo, mit seiner besonders reizvollen Lage am

hang, und die Sambatrasse, eine zum Wander- und Radweg umgebaute

Bahnstrecke, locken an, die Natur zu entdecken. Nicht umsonst wird

Wuppertal die „Großstadt im Grünen“ genannt.

Neben viel Landschaft bietet Wuppertal alles, was eine Großstadt ausmacht.

Ein vielfältiges Angebot an Kultur, Musik und Lifestyle lädt zum

Entdecken ein. Angefangen beim Luisenviertel mit Bars und Kneipen in

gemütlichem Ambiente bis hin zu verschiedenen Clubs und Konzerthallen.

Von kleinen Galerien bis zu großen Museen. Von Shoppingcentern

bis zu Boutiquen und alternativem Einzelhandel. Ob Pommes um 5 uhr

morgens von der Dönerbude an der Ecke oder die Einladung der Freundin

zum Dinner im Sternerestaurant. hier kommt jeder auf seine Kosten.

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uNI IM GRÜNEN

9


FORSChEN uND STuDIEREN

MIT PERSPEKTIVE

Im herzen Nordrhein-Westfalens gelegen, bietet die „universität im

Grünen“ Lebens- und Arbeitsraum für mehr als 18.000 Menschen.

Trotzdem geht es familiär zu. Der Kontakt zu Lehrenden ist schnell hergestellt.

Die wissenschaftlichen Disziplinen gliedern sich in acht Fachbereiche,

die sich auf drei Standorte verteilen. Dennoch ist die Bergische

universität eine universität der kurzen Wege, denn die Standorte

sind nicht weit voneinander entfernt und durch den öffentlichen Nahverkehr

gut erreichbar. Durch die vernetzte Gebäudestruktur auf dem

hauptcampus gelangt man in wenigen Minuten von der Anglistik in die

Wirtschaftswissenschaft, von der Physik in die Chemie, von der Germanistik

zur Geschichte oder in die Mensa und die Bibliothek.

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Wie eine Burg in den Berg gebaut erscheint einem die universität, wenn

man sich ihr von der Stadt aus nähert. Ihrer Lage auf dem Grifflenberg

ist es zu verdanken, dass die Bergische universität mitten im Grünen

liegt. Die Stadt unmittelbar zu Füßen hat man einen fantastischen Blick

auf Wuppertal und das Bergische Land. Der perfekte Ort, um Ideen und

Zukunftsperspektiven zu entwickeln, denn wer hier forscht und studiert,

will die Zukunft gestalten. Derzeit sind das knapp 250 Professor/innen,

rund 800 wissenschaftliche Mitarbeiter/innen und über 16.000 Studierende

aus knapp 100 Ländern.

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12

WAS hEISST

ZuKuNFT

ERFORSChEN?

unsere Wissenschaftler/innen erforschen den Klimawandel in der Ark-

tis. und am CERN (Conseil Européen pour la Recherche Nucléaire) in

der Schweiz sind sie dem urknall auf der Spur. Die Auswertung der

Daten erfolgt an Supercomputern im Rechenzentrum „PLEIADES“ in

Wuppertal. Sie entwickeln Materialien und Verfahren, die Produkte und

Prozesse effizienter, umweltfreundlicher und sicherer machen. Sie beschäftigen

sich sowohl mit der Gesellschaft und ihrer Entwicklung als

auch mit den Individuen. Sie entwickeln Maschinen, verbessern Produktionsverfahren

und sind auch mit wirtschaftspolitischen Analysen

häufig ihrer Zeit voraus. Das alles tun sie weltweit, doch vor allem forschen

sie hier an der Bergischen uni und in der Bergischen Region.

unsere Studierenden erwartet ein vielfältiges, vernetztes Studienangebot,

das ihnen hervorragende Perspektiven für ihr weiteres berufliches

Leben eröffnet. Zum breiten Fächerspektrum, das mehr als 90

Studiengänge umfasst, gehören auch Duale Studiengänge, sprich die

Kombination aus Berufsausbildung und Bachelor-Studium, sowie Studienprogramme

im Bereich Wirtschaftsingenieurwesen und 33 Masterstudiengänge.

An den Forschungsprojekten der Bergischen universität sind auch Studierende

beteiligt. Sie erhalten dadurch die Chance, schon während des

Studiums an spannenden Projekten mitzuwirken und das theoretisch Erlernte

direkt anzuwenden. Durch ein weitverzweigtes Netzwerk können

unsere Studierenden bereits im Studium wichtige Kontakte knüpfen und

in das künftige Arbeitsleben „hineinschnuppern“, etwa durch ein Praktikum,

einen Nebenjob oder ein Praxisthema im Rahmen ihrer Bacheloroder

Masterarbeit. und auch wer Auslandserfahrung sammeln will, ist

hier an der richtigen Stelle. Aktuell pflegt die uni mit 118 europäischen

hochschulen ERASMuS-Partnerschaften. Weltweite Partnerschaften

bestehen mit rund 70 weiteren universitäten.

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WuPPERTAL FÜR JEDE LEBENSLAGE I

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Illustration: Laura Malotta

WuPPERTAL FÜR JEDE LEBENSLAGE I

Von Laura Malotta, Studentin der Germanistik und der Philosophie

hanna studiert Kunst und fühlt sich damit in Wuppertal gut aufgehoben.

Wuppertal ist eine Stadt der Kultur, der Künste, der Musen und der Frei-

geister, auch wenn man das hinter den Kulissen der einstigen Industrie-

stadt nicht immer auf den ersten Blick vermuten mag. Friedrich Engels,

Else Lasker-Schüler und Pina Bausch sind Kinder dieser Stadt – Künstler

und Intellektuelle, die der Kunst und Kulturgeschichte prägende Stempel

aufgedrückt haben.

Spuren dieses künstlerischen Flairs finden sich überall in der Stadt. Begibt

sich hanna beispielsweise in den Skulpturenpark Waldfrieden des

weltberühmten, in Wuppertal ansässigen Bildhauers Tony Cragg, wird

sie einen Platz der Stille, der Muße und der Kontemplation finden.

Von der Poesie Wuppertals vielfältig inspiriert war auch die berühmte

Choreografin Pina Bausch, die mit der Gründung des Wuppertaler

Tanztheaters und der Arbeit am Tanztheater Pina Bausch, von hier aus,

eine Revolution in Gang setzte, die den Tanz weltweit neu definierte.

Durch die Verbindung von Tanz mit Gesang und Theater schuf sie eine

neue Kunstgattung, die bis heute Programm ist und den Zuschauer,

durchwühlt in einem Rausch von Musik, Emotionen, Farben und Bewegungen,

nur so mitreißt. Im frisch renovierten Wuppertaler Opernhaus

kann hanna immer wieder – auch zu moderaten Studentenpreisen – die

Arbeit des weltberühmten Wuppertaler Tanztheaters bewundern.

hanna lässt sich auch durch andere Künstler inspirieren. Sie besucht

häufig Galerien und das imposante Von der heydt-Museum, das seinen

Schwerpunkt auf Gemälde der niederländischen Kunst des 16. und 17.

Jahrhunderts sowie der impressionistischen und expressionistischen

Malerei gelegt hat. In den wechselnden Ausstellungen renommierter

Künstler hat sie bereits die Werke Monets oder Bonnards bewundern

können. Für die noch lebenden Künstler bieten sich allerhand kleinere

Galerien an, oder man hängt seine Werke einfach in einer der zahlreichen

Cafés und Szenekneipen im Luisenviertel auf. An potenziellen Bewunderern

und Gleichgesinnten wird es hier nicht mangeln.

Betritt man das Luisenviertel, fühlt man sich beim Anblick der Namen

kleiner Geschäfte wie „Lakritzkontor“, „Fahrenheit“ oder „Traumwinkel“

ein wenig in harry Potters Winkelgasse versetzt, im Gegensatz

dazu verleihen Straßenkneipen wie das Café du Congo, das Emigrante

oder die Morena Bar dem Ganzen ein fast internationales Flair. Aber

auch ganz heimisch im Café Engel, im Glashaus oder im Kaffeehaus,

sind dem Nachsinnen und Philosophieren über die Kunst und das Leben

keine Grenzen gesetzt. In anderen Städten würde das Luisenviertel als

„Altstadt“ bezeichnet werden. So nennt es hier aber keiner. Wirklich

nicht.

15


16

17

FachBereich a_GEISTES- uND KuLTuRWISSENSChAFTEN


18

ÜBersicht

BachelorSTuDIENGäNGE_FB A

anschlUssMöGLIChKEITEN

MasterSTuDIENGäNGE

KomBinAtoriScher StuDiengAng BAchelor of ArtS

(KomBi BA)

kAnglistik/Amerikanistik

kEvangelische Theologie

kFranzösisch

kGermanistik/Deutsch

kGermanistik und Mathematik für die Grundschule

kGeschichte

kKatholische Theologie

kKlassische Philologie/Latein

kMusik

kPhilosophie

kPolitikwissenschaft

kSpanisch

mASter of ArtS

kAllgemeine und vergleichende Literaturwissenschaft

kAnglistik

kEditions- und Dokumentwissenschaften

kEuropäistik

kGermanistik

kGeschichte

kPhilosophie

kRomanistik

mASter of eDucAtion

für das Lehramt an:

kGrundschulen,

khaupt-, Real- und Gesamtschulen,

kGymnasien und Gesamtschulen oder

kBerufskollegs

WAS mAchen geiSteS- unD KulturWiSSenSchAftler?

von Anja L. Lukas, Studentin der Anglistik und der Geschichte

und Sarah Ockenfels, Studentin der Germanistik und der Anglistik

Geisteswissenschaften beschäftigen sich mit den kulturellen, geistigen,

sozialen, geschichtlichen und politischen Phänomenen unserer

Gesellschaft. Der Mensch, seine Errungenschaften und seine

Kultur stehen im Mittelpunkt geistes- und kulturwissenschaftlicher

Diskussionen. Sie thematisieren die Verbindung von Wissenschaft

und Kreativität, die Vermittlung von Forschungs-, Recherche- und

Schreibkompetenzen. Denken, analysieren, interpretieren, diskutieren,

kritisieren – dafür stehen die Geistes- und Kulturwissenschaften.

Wer Sollte im fAchBereich A StuDieren?

KUrz_GEFRAGT...

Jedes der angebotenen Fächer hat spezifische Zugangsvoraussetzungen.

Generell sollte man jedoch ein Interesse an Kultur und die

Bereitschaft viel zu lesen mitbringen. Auch Selbstständigkeit und ein

eigener Kopf sind von Vorteil, denn die konkrete Planung des Studiums

liegt in den eigenen händen. Wer diese Eigenschaften aufweist

und wissbegierig ist, ist hier genau richtig.

WAS zeichnet Den fAchBereich A AuS?

„Der Fachbereich A der Bergischen universität Wuppertal ist das Tor

zur Welt, der Schmelztiegel der hochschule und ein Wegweiser ins

spätere Leben“, erklärt Prof. Dr. Gerrit Walther, Dekan des Fachbereichs

A. unterschiedliche Geister bilden hier eine Gemeinschaft, die

sich durch intensiven Kontakt unter den Studierende, aber auch unter

und zu den Dozent/innen auszeichnet. Die uni Wuppertal pflegt vielfältige

weltweite Partnerschaften im akademischen und wirtschaftlichen

Bereich. Deshalb können die Studierenden an spannenden

internationalen Projekten teilnehmen.

Die studentisch evaluierte Lehrqualität, der wissenschaftliche Austausch,

die direkte Einbindung der Student/innen in das universitätsleben,

zum Beispiel bei wissenschaftlichen Projekten – das erwartet

die Studierenden der Geistes- und Kulturwissenschaften. Zudem ist

der gesamte Fachbereich sehr offen gestaltet. Jeder kann weitgehend

seinen eigenen Interessen folgen, die thematischen Schwerpunkte

seines Studiums festlegen und den Stundenplan danach

gestalten.

19

FachBereich a_GEISTES- uND KuLTuRWISSENSChAFTEN


evAngeliSche theologie // in der Geschichte und in der Moderne,

Theorie und Praxis, neue Erkenntnisse oder Bekanntes weiterverarbeiten

– in diesem Studiengang wird all dies erörtert. Die

Auseinandersetzung mit der Bibel, den Traditionen, Institutionen und

Interpretationen spielt im Studium der Evangelischen Theologie eine

wichtige Rolle.

// KomBi BA //

kMehr auf Seite 23

20

BachelorSTuDIENGäNGE_FB A

inFos iM netz

AngliStiK/AmeriKAniStiK // England, uSA, Australien oder

rund um den Globus: Mit einem Englischstudium öffnet sich das

Tor zur Welt. Verbesserung der Sprachkompetenz, der Aufbau der

Sprache und die Arbeit mit literarischen Texten der bedeutendsten

angloamerikanischen Autoren sowie Kultur und Geschichte der englischsprachigen

Länder sind Inhalte des Studiums.

// KomBi BA //

kMehr auf den Seiten 23, 24, 26

germAniStiK // Wie funktioniert die deutsche Sprache? Was

steckt hinter den Wörtern? Warum zählen manche Werke zur Weltliteratur

und welche sollte man unbedingt lesen? Wie wird Literatur

interpretiert? unter anderem diese Fragen werden in einem Germanistikstudium

beantwortet.

// KomBi BA //

kMehr auf den Seiten 23, 24, 26

inFos iM netz

inFos iM netz

geSchichte // Wer wollte nicht schon immer mal eine Zeitreise

machen? Längst verstorbene Berühmtheiten kennenlernen, historische

Zusammenhänge erkennen, eintauchen in ferne Zeiten und

fremde Kulturen, Geschichte erleben, aus der Vergangenheit für die

Zukunft lernen? All dies bringt ein Geschichtsstudium mit sich.

// KomBi BA //

kMehr auf Seite 23

KlASSiSche philologie/lAtein // Latein ist die Sprache der

Philosophen und Naturwissenschaftler, die der Biologen und der ärzte

und außerdem eine Grundlage für viele andere Sprachen. Wer diese

geschichtsträchtige Sprache lernen und verstehen möchte, sollte

sich für ein Lateinstudium an der Bergischen universität Wuppertal

entscheiden.

// KomBi BA //

kMehr auf den Seiten 23, 24

inFos iM netz

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KAtholiSche theologie // „Im Anfang war das Wort, und das

Wort war bei Gott“ (Joh 1,1). Ein kritischer Blick auf die Theologie,

die Fähigkeit zur Interpretation und Reflexion, das Entwickeln von

Standpunkten und Kirchengeschichte werden gelehrt. Außerdem

werden Zusammenhänge aufgezeigt und methodisches Arbeiten

vermittelt.

// KomBi BA //

kMehr auf Seite 23

muSiK // Was haben Mozart, Lady Gaga und Robbie Williams gemeinsam?

Sie sind erfolgreiche Musiker. Wer mindestens ein Akkordinstrument

sehr gut spielt, singen kann, eine Leidenschaft für die

verschiedenen Facetten dieser Kunst hat und neue Seiten daran kennenlernen

möchte, ist hier genau richtig. Theorie und Praxis werden

miteinander verbunden, sodass dieses Studium lebendig

und vielseitig ist.

// KomBi BA // eignungSfeStStellungSverfAhren

erforDerlich //

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21

FachBereich a_GEISTES- uND KuLTuRWISSENSChAFTEN


philoSophie // Über Gott und die Welt nachdenken, tiefgründige

Fragen stellen und nach Antworten suchen, mit dem Wissen der großen

Denker arbeiten und neuen Theorien nachgehen, selbstständig

denken und dem eigenen urteil vertrauen, dies sind Ziele des Philosophiestudiums.

// KomBi BA //

kMehr auf Seite 23

romAniStiK // „¡Viva Espaňa!“ Mit einem Spanischstudium kann

man in die Sprache, die Kultur und die Literatur eintauchen und dadurch

die spanische Mentalität und das Lebensgefühl verstehen

lernen.„Parlez-vous français?“ Eine geschichtsträchtige Sprache,

die mit Kultur und der Stadt der Liebe assoziiert wird. Im Studium

verbessern Muttersprachler die Ausdrucksfähigkeit

der Studierenden, führen in die Literatur der

Grande Nation ein und helfen bei der Auseinandersetzung.

// KomBi BA //

kMehr auf den Seiten 23, 24, 26

22

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politiKWiSSenSchAften // Wie wird Politik gemacht? Wer

entscheidet was und warum? Welche Wirkung haben politische

Entscheidungen? Welche Rolle spielen internationale Beziehungen?

Dies sind Fragen, die im Rahmen eines Politikstudiums behandelt

werden.

// KomBi BA //

kMehr auf Seite 23

germAniStiK unD mAthemAtiK fÜr Die grunDSchule

// Wer später an einer Grundschule unterrichten will, muss diesen

Teilstudiengang im Rahmen des Kombinatorischen Studiengangs Bachelor

of Arts plus ein anderes Fach studieren. Der Studiengang vermittelt

das sprach- und literaturwissenschaftliche, mathematische

und fachdidaktische Rüstzeug für den anschließenden

Master of Education (Grundschule).

// KomBi BA //

kMehr auf Seite 23

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MöGLIChE BERuFSBILDER

Von Sarah Ockenfels, Studentin der Germanistik und der Anglistik

lehrer, JournAliSt, ÜBerSetzer,… ein geisteswissenschaftliches

Studium bietet viele berufliche Möglichkeiten. Auch die Forschung

kann eine Option sein, ebenso wie öffentlichkeitsarbeit, die Tätigkeit in

Verlagen oder berufliche Selbstständigkeit.

Studium| AngliStiK/AmeriKAniStiK // germAniStiK //

KlASSiSche philologie/lAtein // romAniStiK //

Job| literaturwissenschaftler und linguisten interpretieren, analysieren,

kritisieren und vergleichen literarische Werke, sie binden diese

in den kulturellen und geschichtlichen Kontext ein und ziehen daraus

ihre Schlüsse über die Menschen und ihre Kultur. Sie können neben der

Forschung in allen Bereichen tätig werden, in denen mit Text und Wort

gearbeitet wird.

Linguisten erforschen die menschliche Sprache auf verschiedene Art

und Weise. Sie vergleichen Sprachen, untersuchen ihre historische Entwicklung

und beschreiben deren Aufbau bis ins kleinste Detail. Dialekte

werden ergründet, Fragen wie: „Wieso sprechen die Menschen in

Bayern anders als die Menschen in Norddeutschland?“ und „Inwiefern

unterscheidet sich das britische Englisch von dem in den uSA?“ werden

thematisiert. Anstellung finden Linguisten unter anderem auch in

der Kriminalarbeit, als Computerlinguist, Diplomat oder als Kommunikationsbeauftragter.

Studium| germAniStiK unD mAthemAtiK fÜr Die

grunDSchule //

Job| Mit dem Teilstudiengang Germanistik und Mathematik für die

Grundschule und einem dazu passenden Schwerpunktfach (z.B. Anglistik/Amerikanistik,

Grundlagen der Naturwissenschaften und der Technik,

Sportwissenschaft, Kunst, Musik, Geographie, Geschichte, Sozialwissenschaften,

Evangelische Theologie oder Katholische Theologie)

eröffnet die Wahl dieses kombinatorischen Studiengangs vor allem den

Zugang zum Master of Education für das Lehramt an einer Grundschule.

Studium| geSchichte//

Job| historiker

In diesem Beruf kann die Liebe zu Büchern mit einer natürlichen Neugierde

vereint werden. Der historiker macht Geschichte lebendig,

forscht mit detektivischem Gespür und versucht mit hilfe von Quellen

zu verstehen, wie der Mensch und die Welt „ticken“.

Alte Zeiten entdecken, sie in die Gegenwart zu versetzen und kritisch zu

untersuchen, dies sind nur ein paar Aufgaben eines historikers, der dank

seines Wissens zum Beispiel in Museen und Archiven arbeiten kann,

jedoch auch als Forscher an universitäten Anstellung findet. historiker

sind Generalisten, für die es ausserdem zahlreiche Berufe in Wirtschaft,

Verwaltung, politischen Institutionen und im Bildungssektor gibt.

Studium| AngliStiK/AmeriKAniStiK // KlASSiSche

philologie/lAtein // romAniStiK //

Job| Übersetzer/Dolmetscher

Wer Sprachen liebt, diese gut beherrscht und damit arbeiten möchte,

erfüllt schon drei der wichtigsten Voraussetzungen, um als Übersetzer

oder Dolmetscher tätig zu werden. Diese Berufe sind sehr vielfältig und

bieten die Chance, gerade im Ausland erfolgreich arbeiten zu können.

Literaturübersetzer im Verlag oder Dolmetscher für die Europäische

union? Nur zwei Möglichkeiten, die einem Absolventen eines philologischen

Studiums offenstehen.

Studium| AngliStiK/AmeriKAniStiK // germAniStiK //

KlASSiSche philologie/lAtein // muSiK // philoSophie //

politiKWiSSenSchAften // romAniStiK // theologie //

Job| Journalist

Journalisten können mit unterschiedlichen fachlichen hintergründen,

die der Fachbereich A der Bergischen universität Wuppertal bietet, in

den Beruf einsteigen. Ein Sprachenstudium ist keine Voraussetzung;

auch Absolventen der Geschichts- oder der Politikwissenschaft, der

Theologie und der Philosophie können Journalisten werden. Wer hinaus

in die Welt möchte, gerne den Dingen auf den Grund geht, den Kontakt

zu seinen Mitmenschen schätzt und gerne schreibt, dem öffnen sich in

diesem Beruf die Tore zur Welt. Mögliche Arbeitgeber sind beispielsweise

Zeitungen, PR- und Werbeagenturen, Verlage und Pressestellen.

hohe Sprachkompetenz, sich kurzfassen können, Phänomene kritisch

und von unterschiedlichen Standpunkten aus betrachten – dies alles

sollte ein Journalist beherrschen.

23

FachBereich a_GEISTES- uND KuLTuRWISSENSChAFTEN


i

ENGLISCh IN NEW YORK uND

LATEIN AM GOLF VON NEAPEL

von Anja L. Lukas, Studentin der Anglistik und der Geschichte

und Sarah Ockenfels, Studentin der Germanistik und der Anglistik

Der Geisteswissenschaftler als praktisch, auf jeden

Fall aber theoretisch, notorisch Reisender kommt hier

voll auf seine Kosten. Neben den empfehlenswerten

Auslandsaufenthalten gibt es Exkursionen, die sich

am Fach und den Kursinhalten orientieren. Bei einer

Reise nach New York konnten die Studierenden der

Anglistik/Amerikanistik beispielsweise auf den Spuren

amerikanischer Juden wandeln, in Amsterdam

die Geschichte der Pilgerväter verfolgen, in Edinburgh

stand der Besuch von zwei Theater-Festivals

auf dem Programm. Die Lateiner/innen hingegen begaben

sich am Golf von Neapel auf Spurensuche und

wanderten auf Pfaden, die in der Literatur der Antike

beschrieben werden.

24

Der Fachbereich A bietet Studierenden auch die

Möglichkeit, aktiv an Forschungsprojekten teilzunehmen,

die unter anderem vom Zentrum für Erzählforschung

(ZEF) ins Leben gerufen werden. Aktuelle

Forschungsprojekte am ZEF sind beispielsweise

erzähltechnische Analysen von Fußballreportagen

oder TV-Shows und die Frage nach der Erzählperspektive

in Literatur und Film. Das ZEF organisiert zudem

regelmäßig Ringvorlesungen mit Vorträgen renommierter

internationaler Wissenschaftler, wie die

Reihe „Narrating Ireland“. Das Zentrum ermöglicht

den Studierenden auch, einen Studienschwerpunkt

auf die Erzählforschung zu legen.

25


ABlAuf DeS literAriSchen

ÜBerSetzungSproJeKtS

k hindi-Intensivkurs für die deutschen

Teilnehmer/innen

k Deutschlandaufenthalt der

indischen Übersetzungsgruppe

in Wuppertal

k deutsch-indische Tandems

besprechen in regelmäßigen

Treffen die sukzessive angefertigte

Rohübersetzung des

Romans

k wöchentliches Kolloquium

unter der Leitung von

Prof. Dr. ursula Kocher zur

Besprechung von Fragen

und hindernissen

k „Gegenbesuch“ der deutschen

Seite: Im folgenden Semester

reisen die Teilnehmer/

innen für drei Monate nach

Delhi, um dort die Übersetzung

zu überarbeiten

k Kolloquien an der Delhi university

unter der Leitung von

Prof. Dr. Shaswati Mazumdar

kMöglichkeit, Seminare der

jeweils studierten Fachrichtungen

an der Delhi university zu

besuchen und somit eine völlig

fremde universitäre umwelt

kennenzulernen

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A NEW PASSAGE

TO INDIA

von Birte Fritsch, Studentin der Germanistik und der Psychologie

ÜBerSetzer AlS mittler zWiSchen SprAchen unD Kulturen

Es duftet nach Curry und einer Vielfalt von Gewürzen, aus denen sich eine völlig andere

Welt entfaltet. Eine Studentenwohnung mitten in Wuppertal. Fünfzehn aufgeregt in hindi,

Deutsch, Englisch oder in wilden Gebärden kommunizierende Studierende drängen sich

um eine lange Tafel, jeder einen Teller mit wohlriechenden Köstlichkeiten vor sich. Jeder

der Sprecher hat eine andere Tonfärbung, jeder eine eigene Muttersprache und Kultur.

Dieses bunte Beisammensein ist Teil eines Projektes der Bergischen universität:

Das vom DAAD (Deutscher Akademischer Austausch Dienst) geförderte Projekt ‚Literarische

Übersetzung als Mittel der Kulturvermittlung‘ im Rahmen der Programmlinie ‚A New

Passage to India‘ findet als solches erstmalig in Wuppertal statt. Die Initiatorin, Frau Prof.

Dr. ursula Kocher, hat mit ihrer Berufung dieses vom DAAD ausgezeichnete Projekt und

mit ihm ein Stück indischer Kultur hierher gebracht.

Die Teilnehmer studieren in einem literaturwissenschaftlichen Studiengang, haben Interesse

an kulturellem Austausch und Übersetzungsarbeit sowie eine gehörige Portion Neugierde.

Sie besuchen währenddessen einen hindi-Intensivkurs, der sie auf eine harte Probe

stellt; schließlich ist es nicht einfach, eine völlig fremde Schrift zu lernen, die mit vielen

kleinen häkchen und Strichen eine Sprache abbildet, die lautlich und strukturell eine große

herausforderung bedeutet. Wie Ilija Trojanows Weltensammler erleben die Studierenden

dabei die fremde Kultur hautnah und schlagen eigene Brücken nach Indien.

Ausgangspunkt der geleisteten Übersetzungsarbeit ist die Annahme, dass das deutsche

Indienbild vielfach auf Literatur beruht, die aus dem Englischen übersetzt wurde und damit

auf halbwegs bekannten Autoren oder Texten, die eben nicht in einer der zahlreichen indischen

Sprachen verfasst wurden. Dieses Vorgehen hat in erster Linie marktstrategische

Gründe, bewirkt aber eine verzerrte Wahrnehmung indischer Kultur.

Ziel des Projekts ist es daher, Übersetzungen wichtiger Bücher zu erstellen, die aufgrund

ihrer indischen Originalsprache weniger Chancen haben, in Deutschland wahrgenommen

zu werden. Wichtiger als das ist bei dem Projekt allerdings der Prozess des gemeinsamen

Übersetzens. Durch gemeinsame Arbeit und damit dem ständigen interkulturellen Dialog

findet eine Art der Völkerverständigung statt, die über das Endprodukt der Arbeit, die Übersetzung,

greifbar wird.

Buchtipp: ILIjA TrOjAnOW

Der WeltenSAmmler

Der Roman in drei Teilen erzählt

aus dem Leben des historischen

britischen Offiziers Sir Richard

Burtons (1821-1890), der im 19.

Jahrhundert die englischen Kolonien

bereist. Doch anstatt dort

seine westlichen Lebensgewohnheiten

beizubehalten, taucht er

wie im Rausch in die fremden

Sprachen und Kulturen ein.

Just in Indien spielt der erste,

brillanteste Teil der Erzählung,

der jedem seiner Leser nicht nur

das Land selbst, sondern auch die

Neugierde an den Geheimnissen

der Fremde nahe bringt. Ein bunt

gewebter Teppich aus Faszination

und Exzentrik, aus Geschichte

und Abenteuer in dem viel Wahrheit

steckt.

27


WuPPERTAL FÜR JEDE LEBENSLAGE II

28

Illustration: Laura Malotta

WuPPERTAL FÜR JEDE LEBENSLAGE II

Von Simon Chrobak, Student der Sportwissenschaft und der Sozialwissenschaften

Adam ist Musiker. Er spielt Schlagzeug in einer Band. Adam ist, wie

Schlagzeuger so sind: Er kommt verspätet in den hörsaal und trommelt

dann nervös mit Kuli und Bleistift Off-Beat-Rhythmen zu dem, was der

Professor an der Tafel erzählt. Oft wünscht er sich, dass auch die Statistikvorlesung

etwas mehr mit Musik zu tun hätte, oder dass in Geometrie

das Volumen seiner Snaredrum berechnet würde.

Die lebendige Musikszene in Wuppertal mit vielen kleinen Clubs und

großen Konzerthallen lässt sein herz jedoch höher schlagen. Ob aktiv

auf der Bühne, als Zuhörer oder in der tanzenden Menge. Ein hardcoreund

Metal-Konzert im Pavillon Club, ein Festival der weltbekannten

Wuppertaler Jazzszene im Skulpturenpark Waldfrieden oder die klassische

Variante mit Opern der Wuppertaler Bühnen – hier findet jeder seinen

persönlichen musikalischen Lieblingsplatz. Auch die Waldbühne auf

der hardt, ein Open-Air-Konzertgelände, steht im Sommer bei Bands

aller Musikrichtungen auf dem Tourneeplan.

Wie es sich für einen Musiker gehört, treibt sich Adam gerne auch unter

der Woche in den Clubs der Stadt herum. Donnerstags beispielsweise

herrscht in den einschlägigen Locations Ausnahmezustand. Er kann im

u-Club zu Indie-Musik tanzen, in der Red Lounge zu R’n’B und house

feiern oder mit Reggae im Butan chillen, hier wird für jeden Geschmack

die richtige Party gefeiert.

Auch an der uni. Wenn die Fachschaften zum Beispiel zur Caipi-, Sportler-

oder Sowi-Party einladen, treffen sich alle. Doch vor der Party

kommt das highlight der Woche: die Bandprobe. Die neuesten Songs

noch einmal durchspielen, dann das Equipment einpacken und zum

Luisen- oder ölbergfest schleppen. hier gibt es reichlich Bühnen, auf

denen sich Nachwuchsbands beweisen können. Die Kommilitonen stehen

davor, und als die ersten Gitarrenakkorde aus den Lautsprechern

schallen, sind alle Rhythmusübungen aus den Vorlesungen vergessen.

Das Üben hat sich gelohnt, die Meute tanzt zum Beat der Bass-Drum

wilden Pogo. und wenn es mit dem BAföG-Antrag doch nicht klappt,

kann Adam sich das Studium immer noch mit einer Karriere als Rockstar

finanzieren. Die ersten Fans sind ihm sicher.

29


30

www.u-club.de

Bester Club Deutschlands (Laut „Riddim“ Musikfachmagazin Leserpoll, 2003, 2004, 2005, 2006, 2008, 2009, 2010, 2011)

FachBereich B_WIRTSChAFTSWISSENSChAFT

SChuMPETER SChOOL OF BuSINESS AND ECONOMICS

31


32

ÜBersicht

BachelorSTuDIENGäNGE_FB B

anschlUssMöGLIChKEITEN

MasterSTuDIENGäNGE

BAchelor of Science

kWirtschaftswissenschaft

kGesundheitsökonomie und -management

kWirtschaftsingenieurswesen Elektrotechnik

(in Zusammenarbeit mit Fachbereich E)

kVerkehrswirtschaftsingenieurswesen

(in Zusammenarbeit mit Fachbereich D)

KomBinAtoriScher StuDiengAng BAchelor of ArtS

(KomBi BA)

kWirtschaftswissenschaft*

+ Fach der Wahl (außer Sozialwissenschaften)

* Master im FB B im Anschluss nur möglich mit Zusatzpunkten in

Seminaren

mASter of Science WirtSchAftSWiSSenSchAft Schwerpunkte

kFinanzen, Steuern und Wirtschaftsprüfung

kGründung, unternehmensentwicklung und Innovation

khuman-Ressourcen, Arbeitsmärkte und Arbeitsrecht

kInternationalization and Economic Policy

kLogistik und Supply Chain Management

kMarketing, Dienstleistungsmanagement und Wettbewerb

mASter of Science WirtSchAftSingenieurWeSen

kAutomotive (in Zusammenarbeit mit Fachbereich E)

kEnergiemanagement (in Zusammenarbeit mit Fachbereich E)

kInformationstechnik (in Zusammenarbeit mit Fachbereich E)

kVerkehrswirtschaftsingenieurswesen (in Zusammenarbeit mit

Fachbereich D)

mASter of eDucAtion für das Lehramt an:

kBerufskollegs

BachelorSTuDIENGäNGE_FB B

geSunDheitSöKonomie unD -mAnAgement // Aktuell arbeitet

in Deutschland fast jeder neunte Beschäftigte im Gesundheitswesen

und die Entwicklung der Altersstruktur wird den Bedarf an Fachkräften

weiter zunehmen lassen. Auf dem Stundenplan stehen BWL, VWL

und gesundheitswirtschaftliche Themen wie beispielsweise Versicherungswirtschaft,

und Versorgungsmodelle. Jobchancen nach dem

Studium finden sich u. a. in Krankenhäusern, Versicherungen,

der Pharmaindustrie oder in der Politik.

// B.Sc.// Auch BerufSintegriert möglich //

inFos iM netz

WirtSchAftSWiSSenSchAft // Börsen, Märkte, Investitionen

– wer die Wirtschaftsnachrichten liest, als wären sie ein Krimi, ist

in der Wirtschaftswissenschaft richtig aufgehoben. BWL und VWL,

Recht, aber auch Wirtschaftsmathematik, Statistik, Buchführung,

Steuern und Wirtschaftsinformatik sind Inhalte des Studiums. Wer

ein betriebswirtschaftliches Studium abgeschlossen

hat, findet je nach Schwerpunkt später einen

Job im Controlling, der Logistik, im Marketing oder

anderen Bereichen von unternehmen. // B.Sc. //

KomBi BA // kMehr auf den Seiten 34, 35, 36

inFos iM netz

33

FachBereich B_WIRTSChAFTSWISSENSChAFT


WIRTSChAFT

STuDIEREN

Von Sandra Heymanns, Studentin der Germanistik und der

Sozialwissenschaften

„Die O-Phase war super, man wurde gut betreut und informiert und hat

gleich nette Leute kennengelernt“, so oder so ähnlich hören sich meist

die Antworten der Studierenden der Schumpeter School of Business

and Economics an, wenn sie gefragt werden, was das Besondere an

ihrem Fachbereich ist. Sie loben die gute Betreuung durch die Fachschaft,

die O-Phasen-Betreuer/innen und die Dozent/innen. Fragt man

hingegen die Lehrenden, wie beispielsweise den Dekan des Fachbereichs,

Prof. Dr. Michael J. Fallgatter, was das Besondere ist, hebt er

eher die inhaltlichen Aspekte, die breite Wissensvermittlung und die

gute Abstimmung zwischen den Kolleg/innen hervor. Vermutlich macht

es die Mischung aus Inhalt und guter Betreuung, die über den Alumni-

Verein sogar über das Studium hinausreicht.

34

Die Schumpeter School of Business and Economics zeichnet sich zum

einen durch ihr vielseitiges Angebot an Bachelor- und Mastermöglichkeiten

sowie ihre inhaltliche Vielfalt aus: Volkswirtschaftslehre (VWL),

Betriebswirtschaftslehrte (BWL), Wirtschaftspädagogik, Wirtschaftspsychologie,

Wirtschaftsrecht und Methoden. Zum anderen bietet sie

den Studierenden über das Studium hinaus zahlreiche Möglichkeiten,

sich weiterzuentwickeln, Kontakte zu knüpfen und Spaß zu haben. Es

gibt einen Debattierclub, um Rhetorik und Verhandlungsstärke zu üben,

studentische Projektgruppen, die sich aktiv am Wirtschaftsgeschehen

beteiligen, eine Praktikumsbörse, Vorträge von Wirtschaftsexpert/innen

und unternehmer/innen und viele weitere Aktivitäten.

o-phASe = Orientierungsphase, erste Woche im

Studium bei der man alles über Inhalt und Aufbau

des Studiums erfährt, die geltenden Prüfungsordnungen,

den Stundenplan und die einzelnen

Fächer. Darüber hinaus bekommt man Informationen

über den Aufbau und die Organisation der

universität, deren Einrichtungen, die studentische

Selbstverwaltung und Vereine.

WER IST ROI?

Von Inga jullens, Studentin der Germanistik und der Philosophie

Du interessierst dich für ein Studium der Wirtschaftswissenschaft? Bei

diesem Fach werden die meisten an Finanzen, Buchführung und Marktanalyse

denken. Ein Blick in die Prüfungsordnung verrät allerdings, dass

das Thema eindeutig komplexer ist. Vielleicht jonglierst du schon geschickt

mit Fachbegriffen wie Shareholder, Stakeholder und Cashflow.

Oder denkst du bei ROI (return of investment) zuerst an einen Zauberkünstler

und weiße Tiger? Im wirren Dschungel aus Wirtschaftssprache

und mathematischen Formeln eröffnet sich dir eine neue, noch unbekannte

Welt: die universität.

Am Anfang wirkt die uni auf uns alle konfus und unübersichtlich – und

doch gleicht die uni der Schule, oder doch nicht? Immerhin besucht

man weiterhin Lehrveranstaltungen und legt Prüfungen ab. Kai Schumann

studiert im vierten Semester Wirtschaftswissenschaft. Er erklärt

den unterschied zur Schule: „Der unterricht ist nicht so extrem

eingeschränkt. Es gibt keinen strikten Lehrplan, der lähmt. Man kann

aus vielfältigen Kursmöglichkeiten wählen.“ Im Wiwi-Studium ist eine

intensive Beschäftigung mit den Studieninhalten Voraussetzung für

den Erwerb des komplexen Fachwissens, und auch das Lernpensum

verlangt ein gewisses Maß an Disziplin. Als methodisches Werkzeug

braucht die Wirtschaftswissenschaft auch die Mathematik. Neben Aspekten

aus der Politikwissenschaft greift das Studium außerdem Themen

aus Soziologie und Geschichte auf.

Nach einer kurzen Eingewöhnungs- und umstellungsphase bist du

schnell im System uni angekommen – denn du bist nicht allein. Den anderen

Studierenden geht es ebenso und sie helfen dir gerne, wie auch

Kai in seinem ersten Semester erfahren hat. Dank der Betreuung durch

erfahrene Studierende und Mentor/innen innerhalb der O-Phase fand

er sich schnell im uni-Leben zurecht. Neben den Seminaren bestehen

viele zusätzliche Freizeit- und Bildungsangebote, die es ermöglichen,

Kompetenzen zu erweitern und zu vertiefen. Die Professor/innen und

Mitarbeiter/innen sind international ausgerichtet und pflegen vielfältige

Auslandskooperationen, die Möglichkeiten für Praktika oder Auslandssemester

bieten. Dadurch bestehen auf dem globalen Markt gute Karrierechancen.Kai

hat seine Anfangsschwierigkeiten schnell überwunden

und macht allen Erstsemestern Mut: „Der Workload ist gut zu bewältigen

und die Betreuung durch die Mentoren ist klasse. Die uni bietet

kompetente Dozenten und eine praxisnahe Ausbildung. Sogar Mathe

macht hier Spaß.“

35


NAChGEFRAGT BEI …

prof. Dr. michAel J. fAllgAtter, Dem DeKAn Der

Schumpeter School of BuSineSS AnD economicS

Das Interview führte Sandra Heymanns, Studentin der Germanistik und

der Sozialwissenschaften

herr prof. fAllgAtter, WAS iSt DAS BeSonDere An einem

WirtSchAftSWiSSenSchAftlichen StuDium An Der

BergiSchen univerSität WuppertAl?

Von zentraler Bedeutung ist bei uns das Thema Innovation. Wir haben

damit als eine von wenigen universitäten einen gemeinsamen wissenschaftlichen

Schwerpunkt und konnten deswegen ein gut aufeinander

abgestimmtes Programm entwickeln. Dass wir mit diesem Ansatz auf

dem richtigen Weg sind, zeigen auch die guten Rankingergebnisse, wie

beispielsweise das ChE-Ranking, bei dem wir im Bereich VWL unter

die besten 50 universitäten Europas gekommen sind.

Wie prAxiSnAh iSt ein StuDium An Der BergiSchen univerSität

WuppertAl?

Mit einem Studium an der Bergischen universität Wuppertal sind die

Studierenden gut auf die Anforderungen der Praxis vorbereitet. Die

gelehrte Theorie wird durch Fallstudien und Praxisbeispiele ergänzt.

Zudem wird das Lehrangebot durch praxisnahe Programme ergänzt.

36

Das Schumpeter Kolloquium ist ein Beispiel dafür. Es gibt studentische

Projekte, bei denen die Studierenden selbst aktiv werden können und

das erlernte Wissen in Projekten anwenden können. Durch die gute Vernetzung

mit der Wirtschaft können wir den Studierenden zudem eine

Fülle von Praktika anbieten. hier im Bergischen Land sitzen mehr als 40

Weltmarkt-Führer. Das eröffnet nicht nur interessante Optionen während

des Studiums, sondern auch hervorragende Möglichkeiten nach

dem Studium.

Welche AuSlAnDSmöglichKeiten hABen Die

StuDierenDen?

Es gibt im Dekanat eine Anlaufstelle für die Förderung von Auslandsaufenthalten.

Wir haben Learning Agreements mit über 30 Partneruniversitäten,

sodass Studienleistungen problemlos angerechnet werden

können. Ich freue mich über jeden Studierenden, der die Möglichkeit

nutzt, ins Ausland zu gehen, und dann natürlich auch wieder zu uns

zurückkommt.

Welche tippS hABen Sie fÜr StuDienAnfänger?

Die O-Phase ebnet den Weg ins Studium. Ich bin froh, dass sich ältere

Student/innen immer wieder dazu bereit erklären, diese zu organisieren.

Die erste Woche sollte man auf jeden Fall mitnehmen, um Kontakte zu

knüpfen und Eindrücke zu sammeln. Danach sollte man sich voll auf

sein Studium konzentrieren. Am besten wohnt man dazu in Wuppertal,

mit allem Drum und Dran. So kann man an den Abendveranstaltungen

teilnehmen und findet guten Anschluss ins akademische Leben.

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37


WuPPERTAL FÜR JEDE LEBENSLAGE III

38

Illustration: Laura Malotta

WuPPERTAL FÜR JEDE LEBENSLAGE III

Von Marianthi Georgiadou, Studentin der romanistik

Lisa ist immer auf dem neuesten Stand in Sachen Style und Trends.

Auch für sie hat Wuppertal einiges zu bieten, denn hier kommen weder

Fashion-Queens noch Schnäppchenjäger zu kurz. Wuppertals Shoppingangebot

ist vielfältig und bietet eine große Auswahl an ausgefallenen

Geschäften, trendigen Boutiquen und In-Läden. In Wuppertal hat Lisa

gleich zwei Stadtzentren zur Auswahl: sie kann sowohl in Barmen als

auch in Elberfeld fündig werden.

Alles unter einem Dach gibt es in den City-Arkaden im Stadtteil Elberfeld.

hier finden einkaufsfreudige Besucher in rund 80 Geschäften alles,

was das herz begehrt. um Kräfte für ihre anstrengenden Shoppingtouren

zu sammeln, stärkt sich Lisa gleich vor Ort. Je nach Lust und Laune

genießt sie dann asiatisch oder italienisch, als Nachtisch noch ein leckeres

Eis oder einen Obstsalat, und schon kann es weitergehen. Auch in

der Rathaus-Galerie oder in der Galerie Alter Markt tummeln sich täglich

Tausende auf der Suche nach neuen Klamotten, Büchern, Schmuck, Second

hand-Raritäten oder Geschenken.

Diejenigen, die das Einkaufen in einer etwas persönlicheren Atmosphäre

bevorzugen, gehen ins Luisenviertel. Modebewusste und Kreative

begeben sich hier auf die Suche nach extravaganten Accessoires und

ausgefallenen Geschenken.

Auch die Wuppertaler Trödelmärkte haben es Lisa angetan, denn hier

findet sie von der antiken Kommode bis zum Wählscheibentelefon alles,

was ihre Leidenschaft für alte Schätzchen zufrieden stellt. Auf den

happich-Parkplätzen im Stadtteil Barmen findet dreimal wöchentlich

(Mittwoch, Donnerstag, Samstag) ein Trödelmarkt statt. Nicht nur gebrauchte

Sachen, sondern auch Neuwaren werden hier präsentiert. Bei

gutem Wetter sind dort samstags bis zu 500 Aussteller vertreten.

Ein besonderes Shoppinghighlight erlebt jeder, der den berühmten Flohmarkt

der Kaiserstraße in Vohwinkel besucht. Dieser Markt hat sich zu

einem regelrechten Event entwickelt und ist mittlerweile mit seinen

500.000 Besuchern der größte Eintages-Flohmarkt der Welt. Der Aufbau

des Marktes beginnt bereits in der Nacht zuvor. Trödelfans können

daher bereits ab Mitternacht die Ware der unzähligen Aussteller/innen

ergattern und dabei diesen einzigartigen Nachtflohmarkt erleben. Diese

Schnäppchenjagd will sich Lisa auf keinen Fall entgehen lassen.

39


alles, Was „stUDent“ so BraUcht

Der StuDienService Der StADtSpArKASSe WuppertAl

Wo KAnn ich gelD ABheBen? Wie Komme ich An ein neu-

eS Konto? Fragen, die wir, Nina Brinkmann und Aysun Müjde, Stu-

dentenberaterinnen der Sparkasse Wuppertal, gerne beantworten. Mit

welchen Alltagsfragen wenden sich die Studenten an uns?

mArie, 20, ist von Bremen nach Wuppertal gezogen und beginnt hier

ihr Studium. „Wie Komme ich An gelD unD KontoAuSzÜge?

muSS ich DAfÜr immer zurÜcK nAch Bremen fAhren?“

AySun mÜJDe: „Nein, natürlich nicht. Ein Termin und eine unterschrift

reichen aus, und durch den sogenannten „umzugsservice“ der

Sparkassen wird alles geregelt. Wir eröffnen ein kostenloses Girokonto

und Du bekommt eine neue Karte, mit der Du an den fast 100 Sparkassen-Geldautomaten

in Wuppertal Geld abheben kann. Einen Geldautomaten

findest Du auch auf dem Campus der Bergischen uni.“

Auch peter, 18, hat folgendes typisches Problem: „ich mAche ein

AuSlAnDSSemeSter unD muSS unBeDingt eine KreDit-

KArte mitnehmen. WAS tun?“

40

ninA BrinKmAnn: „Kein Problem, Peter. Deinem Auslandssemester

steht nichts im Wege. Die Mastercard X-Tension ist ideal für Studenten.

Sie bietet bequeme und sichere Zahlungen weltweit und im Internet.

und mit der Mastercard X-Tension hast Du sogar noch ein anderes wichtiges

Thema für Deinen Auslandsaufenthalt geregelt. Denn inklusive ist

eine Auslandsreise-Krankenversicherung. Wir helfen bei allen Fragen

rund um Deine Finanzen. Du konzentrierst Dich auf das Studium und wir

kümmern uns um Deine Finanzen. Das gibt es so nur bei der Sparkasse.

Wir freuen uns auf Euren Besuch.“

Aysun Müjde und nina Brinkmann, Studentenberaterinnen in der

Filiale Islandufer der Stadtsparkasse Wuppertal

aysun.muejde@sparkasse-wuppertal.de

nina.brinkmann@sparkasse-wuppertal.de

Telefon 0202-4882424

c41

FachBereich c_MAThEMATIK uND NATuRWISSENSChAFTEN


42

ÜBersicht

BachelorSTuDIENGäNGE_FB C

anschlUssMöGLIChKEITEN

MasterSTuDIENGäNGE

BAchelor of Science

k Chemie

kMathematik

kPhysik

kWirtschaftsmathematik

KomBinAtoriScher StuDiengAng BAchelor of ArtS

kBiologie

kChemie

kElemente der Mathematik

kGermanistik und Mathematik für die Grundschule (siehe Seite 22)

kGrundlagen der Naturwissenschaften und Technik

kInformatik

kMathematik

kPhysik

BAchelor of ApplieD Science

kChemie

kInformatik

kMathematik

kPhysik

StAAtSexAmen

kLebensmittelchemie

mASter of Science

kChemie

kComputer Simulation in Science

kInformationstechnologie

kMathematik

kPhysik

mASter of eDucAtion

für das Lehramt an:

kGrundschulen,

khaupt-, Real- und Gesamtschulen,

kGymnasien und Gesamtschulen oder

kBerufskollegs

WArum StuDierSt Du im fAchBereich c?

Dominic jordan, Student der Sozialwissenschaften und der

Germanistik hat bei Studierenden nachgefragt

KUrz_GEFRAGT...

„Weil ich nachvollziehen können möchte, welche Phänomene hinter

alltäglichen Erscheinungen stehen.“

Svenje, 21, Chemiestudentin

„Weil mich fasziniert, dass in der Mathematik alles so schön zusammenpasst.

Es gibt so viele spannende Rätsel.“

Laura, 24, Mathematikstudentin

„Weil es mir am meisten Spaß macht und ich es am besten kann.“

Laura, 21, Informatik- und Mathematikstudentin

„Weil mich biochemische Prozesse schon zur Schulzeit fasziniert

haben.“

Benjamin, 27, Chemie- und Biologiestudent

„Weil Physik und Mathematik so grundsätzliche Naturwissenschaften

sind und damit vieles vereinfachen können.“

Marko, 22, Physik- und Mathematikstudent

Wie viele StuDieren mit mir?

Insgesamt studierten 2.221 Personen im Wintersemester 2011/12

im Fachbereich C, sie machten somit 13 Prozent der Studierendenschaft

aus.

WAnn KAnn ich AnfAngen?

Der Kombinatorische Studiengang Bachelor of Arts kann nur im Wintersemester

begonnen werden, andere Bachelorstudiengänge und

das Staatsexamen Lebensmittelchemie beginnen im Sommer- und

im Wintersemester.

Wie lAnge StuDiere ich?

Die Regelstudienzeit ist für jeden Bachelorstudiengang sechs Semester,

für das Staatsexamen neun Semester, für den Master of Science

und für den Master of Education vier Semester.

WAS zeichnet Den fAchBereich c AuS?

hier finden Sie die Fächer Mathematik, Informatik und die naturwissenschaftlichen

Fächer – also drei der sogenannten MINT-Bereiche.

Damit haben die Absolvent/innen beste Berufsaussichten in unserer

hochtechnologisierten Gesellschaft.

43

FachBereich c_MAThEMATIK uND NATuRWISSENSChAFTEN


i

mAthemAtiK // Komplexe Strukturen zu beschreiben, zu verstehen,

nachweisbar richtige Schlüsse zu ziehen – das ist das Wesen

der Mathematik. Smartphones, Computer oder Autos: Mathematik

steckt hinter nahezu allem, was uns umgibt. Man braucht sie, um

Risikoszenarien darzustellen oder eine Statik zu berechnen. Wegen

ihrer analytischen Fähigkeiten sind Mathematiker/

innen sehr gefragt u. a. bei Banken, Versicherungen,

unternehmensberatungen, IT-Dienstleistern

oder Kommunikationsunternehmen.

// B.Sc. // KomBi BA // B. Appl. Sc. //

44

BachelorSTuDIENGäNGE_FB C

inFos iM netz

mAthemAtiK – Die mutter Aller WiSSenSchAften // Aufgrund

der Effizienz ihrer Methoden, der Strukturiertheit ihrer Prozesse

sowie der Internationalität und Klarheit ihrer Sprache besitzt die

Mathematik eine jahrtausendalte Tradition. Sie ist in allen Wissenschaften

verankert, die Probleme mit mathematischen Modellen erfassen,

technische Lösungen entwickeln oder Prognosen erstellen.

Neben den Natur- und Ingenieurwissenschaften sind das u. a. auch

Soziologie, Psychologie und Wirtschaftswissenschaft. Eine derart

vielschichtige Disziplin lässt sich nur dann angemessen vermitteln,

wenn das Studienprogramm an die unterschiedlichen Anforderungen

der verschiedenen Berufsfelder angepasst ist. So benötigt jemand,

dessen berufliches Ziel es ist, die mathematische Abteilung

einer Versicherung zu leiten, in einem interdisziplinären Team einer

Bank oder einer unternehmensberatung zu arbeiten, eine andere

mathematische Ausbildung als jemand, der in einem Wissenschaftsverlag

bei der Erstellung mathematischer Fachbücher mitarbeiten

oder forschen möchte. Wieder ein anderes Mathematikstudium ist

erforderlich, um später Lehrer/in zu werden. Aus diesem Grund gibt

es an der Bergischen universität verschiedene Studienmöglichkeiten

mit mathematischer Ausrichtung.

WirtSchAftSmAthemAtiK // Viele Prozesse des Wirtschaftslebens

lassen sich nur durch Mathematik erfassen oder abbilden. Modelle

für Finanzmärkte oder betriebliche Abläufe oder aber auch die

Preisfindung bei Optionen beruhen auf mathematischen Ansätzen.

Das Studium kombiniert Mathematik mit Informatik und Wirtschaftswissenschaft.

Die Aufgabe von Wirtschaftsmathematiker/innen

ist es, wirtschaftliche Probleme exakt

zu formulieren und zu lösen. // B.Sc. //

inFos iM netz

elemente Der mAthemAtiK // Der B.A.-Abschluss mit dem

Teilstudiengang Elemente der Mathematik ist in erster Linie für

Studierende interessant, die ein Lehramt für haupt-, Real- und Gesamtschule

anstreben. Zum Inhalt des Studiums gehören sowohl die

Reine als auch die Angewandte Mathematik, mathematische Denkstrukturen

und die Vermittlung von Mathematik.

Sollte sich während des Studiums das Berufsziel

ändern, kann man sich jedoch auch für eine andere

Laufbahn qualifizieren.

// KomBi BA //

chemie // Schutz der umwelt, Bekämpfung von Krankheiten, Energieversorgung,

Erschließung neuer Rohstoffe oder Sicherung der Ernährung

für eine wachsende Weltbevölkerung: das sind die zentralen

Themen der Chemie. Im Bachelor-Studium lernt man das Rüstzeug,

um diese herausforderungen der Zukunft anzugehen. Fundierte theoretische

Grundlagen und ein hoher Praxisanteil im

Labor bereiten die Studierenden auf eine Karriere

in der chemischen und pharmazeutischen Industrie

vor.

// B.Sc. // KomBi BA // B. Appl. Sc. //

kMehr auf Seite 47

inFos iM netz

inFos iM netz

AngeWAnDte nAturWiSSenSchAften // Wer sich für Naturwissenschaften

interessiert, sich aber nicht auf ein Fach festlegen

möchte, hat die Möglichkeit, im Bachelor of Applied Science zwei

der vier Fächer Mathematik, Informatik, Physik, Chemie zu studieren.

Aufgrund ihrer interdisziplinären Ausbildung sind die Einsatzmöglichkeiten

für Absolvent/innen in der Industrie vielfältig:

Modellbildung, Simulation, Forschung und

Entwicklung, aber auch Marketing, Vertrieb und

Service. Der Studiengang ist auch für zukünftige

Lehrer/innen (Gymnasium, Gesamtschule) vorgesehen.

// B. Appl. Sc. //

leBenSmittelchemie // Lebensmittelchemiker/innen ermitteln

die Zusammensetzung von Lebensmitteln. Sie untersuchen wie

Inhalts- und Zusatzstoffe bei der Lagerung, Zubereitung und Verarbeitung

von Lebensmitteln reagieren oder suchen nach Spuren

von Verunreinigungen. um den Verbraucher zu schützen, sind Lebensmittelchemiker/innen

verantwortlich für analytische

untersuchungen und die Beurteilung der

Befunde nach rechtlichen Vorgaben und toxikologischen

Kriterien.

// StAAtSexAmen //

inFos iM netz

inFos iM netz

45

FachBereich c_MAThEMATIK uND NATuRWISSENSChAFTEN


i

phySiK // Mehr als andere wollen Physiker/innen wissen, wie die

Welt funktioniert. Sie sind auf der Suche nach den kleinsten Teilchen

und untersuchen wie diese sich verhalten. Sie erforschen den

Aufbau von Materie und versuchen, die Entstehung des universums

zu verstehen. Sie entwickeln Methoden und Instrumente, um die

Veränderung der Atmosphäre zu messen oder

neue Technologien zu entwickeln. In Wuppertal

kann man in den Bereichen Atmosphärenphysik,

Teilchenphysik und Kondensierte Materie Schwerpunkte

setzen. // B.Sc. // KomBi BA // B. Appl.

Sc. //kMehr auf den Seiten 48-53

Biologie // Welche „Verfahren“ aus der Pflanzen- und Tierwelt

können auf den Menschen, die Gesellschaft und die Industrie übertragen

werden? Welche Wirkstoffe können als heilmittel eingesetzt

werden und wie wirken sie? Das sind nur einige der Fragestellungen,

mit denen sich die Biowissenschaften beschäftigen. Das Fach Biologie

wird an der uni Wuppertal als eins von zwei Fächern im Kombinatorischen

Studiengang Bachelor of Arts studiert.

// KomBi BA //

kMehr auf den Seiten 54, 55

46

inFos iM netz

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informAtiK // Informatik kann in den Kombinatorischen Studiengängen

Bachelor of Arts und Bachelor of Applied Science studiert

werden. Die Vertiefungsrichtung Software ist ausgerichtet auf Tätigkeiten

in IT-unternehmen. Gegenüber einem reinen Informatiker

ist man durch das Zweitfach bereits mit einem möglichen Anwendungsbereich

vertraut. Je nach gewähltem Zweitfach

reicht die Spanne möglicher Arbeitgeber von

Bibliotheken (Germanistik) bis hin zu Industrieunternehmen

(Ingenieurfächer) sowie für das Lehramt

an Gymnasien/Gesamtschulen/Berufskollegs.

// KomBi BA // B. Appl. Sc. //

grunDlAgen Der nAturWiSSenSchAften unD techniK

// Der B.A.-Abschluss ist in erster Linie für Studierende interessant,

die ein Lehramt an Grundschulen anstreben. Studiert werden Biologie,

Chemie, Physik und Technik. Das Fach wird im Rahmen des

Kombinatorischen Studiengangs Bachelor of Arts als eines von zwei

Fächern studiert.

// KomBi BA //

inFos iM netz

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DIE ATMOSPhäRE ALS

ChEMISChER REAKTOR

Dass Chemie unser ganzes Lebens ausmacht, lernen wir ja schon in

der Schule. Aber was hat die Atmosphäre mit Chemie zu tun? Wieso

wird die Atmosphäre nicht immer schmutziger, bei all dem Dreck, den

wir Menschen in die Luft blasen? Den Prozessen, die dies verhindern,

sind Atmosphärenchemiker und -physiker auf der Spur. Dazu führen sie

untersuchungen vom Nord- bis zum Südpol durch, aber auch in großen

Städten wie Beijing oder Kairo, wo die Luft besonders schmutzig ist.

Gesteuert werden die chemische Vorgänge in der Atmosphäre durch

Radikale. Dies sind extrem reaktive Substanzen, die in der Luft u.a.

durch das Sonnenlicht gebildet werden.

Dass diese Prozesse mit dem Klimawandel gekoppelt sind, macht die

Sache noch komplizierter, aber auch spannender. So ist es nicht verwunderlich,

dass bei der untersuchung der Atmosphäre Chemiker/innen

eng z.B. mit Physiker/innen und Mathematiker/innen zusammenarbeiten,

wie dies im Forschungsverbund „The Reacting Atmosphere“

an der Bergischen universität zusammen mit dem Forschungszentrum

Jülich und dem Wuppertal-Insitut für Klima, umwelt und Energie geschieht.

Schließlich ist Luft unser wichtigstes „Nahrungsmittel“ oder

„die Atmosphäre ist der Ozean in dem wir leben“....

47

FachBereich c_MAThEMATIK uND NATuRWISSENSChAFTEN


i

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NEuTRINOS uND

TOP-QuARKS

Die groSSe Suche nAch KleinSten teilchen

Von Lea Schröter, Studentin in den Fächern Mediendesign/Designtechnik und Wirtschafts-

wissenschaft

15.000 km voneinander entfernt forschen zwei Physik-Professoren der Bergischen universität

Wuppertal. Der eine sucht nach den leichtesten, der andere nach den schwersten

Elementarteilchen, die wir bisher kennen.

Prof. Dr. helbing erforscht die leichtesten Elementarteilchen, die es gibt: die Neutrinos.

Sein Arbeitsplatz ist die Forschungsstation „IceCube“. Sie liegt nur einige hundert Kilometer

vom geographischen Südpol entfernt und ist ein gigantischer Teilchendetektor, der aus

einem einen Kubikkilometer (!) großen Eiswürfel besteht und mit 4.800 basketball-großen

Lichtsensoren ausgestattet ist. Die Lichtsensoren fangen die winzigen, aber hochenergetischen

Neutrinos auf und ermöglichen so die Erforschung junger Galaxien, Supernovae und

schwarzer Löcher. Die Richtung, aus der die Teilchen in den Detektor einschlagen, erzählt

den Forschern, woher die Neutrinos stammen. um die Frage nach der extrem hohen Beschleunigung

der Neutrinos schneller zu klären, hat die Bergische universität Wuppertal

neuartige akustische Sensoren entwickelt, mit denen man im Eis weiter „hören“ als man

mit den optischen Sensoren „sehen“ kann.

49


50

Prof. Dr. Wagner forscht am größten Teilchenbeschleuniger der Welt.

Der steht im Forschungszentrum CERN in Genf (Schweiz). unterstützt

von einem Team bestehend aus rund 3.000 Wissenschaftlern und dem

ATLAS-Detektor ist er auf der Suche nach den schwersten Elementarteilchen,

die es gibt: den Top-Quarks. „Wir forschen an der fundamentalen

Frage der Teilchenphysik, warum Elementarteilchen überhaupt

Masse besitzen“, erklärt Wagner. Dabei geht es auch um so rätselhafte

Fragen wie die nach dem Verschwinden der Antimaterie oder weshalb

eine Asymmetrie zwischen Materie und Antimaterie besteht.

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hERR PROFESSOR,

WAS IST/SIND

EIGENTLICh …?

Lea Schröter, Studentin in den Fächern Mediendesign und

Wirtschaftswissenschaft, hat nachgefragt

____elementArteilchen sind die kleinsten Grundbausteine der

Materie, aus denen alles aufgebaut ist.

____neutrinoS sind eben solche Elementarteilchen. Da sie elektrisch

neutral sind, fast keine Masse haben und nur an der sog. schwachen

Wechselwirkung teilnehmen, sind sie extrem schwer nachzuweisen.

Deshalb ist IceCube so groß.

____Junge gAlAxie „unsere“ Galaxis (also die Milchstraße) ist fast

so alt wie das ganze universum, nämlich ca. 10 Mrd. Jahre. Wegen der

riesigen Abmessungen der Objekte kommen aber immer mindestens

ein paar hundert Mio. Jahre zusammen.

52

____SupernovA ist der „Tod“ eines Sterns, der mehr Masse hat als

z.B. die Sonne. Wenn der Brennstoff verbraucht ist, leuchtet der Stern

dann nochmal für einige Tage besonders hell auf - u.u. heller als eine

ganze Galaxis. Der größte Teil der Energie wird dabei sogar noch von

Neutrinos abtransportiert.

____SchWArzeS loch ist ein astronomisches Objekt, das so viel

Masse hat, dass sich durch seine enorme Schwerkraft nichts mehr von

ihm wegbewegen kann, nicht mal Licht - daher der Name. häufig ist

es in der umgebung eines Schwarzes Lochs aber gar nicht so dunkel,

da sich die Materie, die von ihm angezogen wird (aber noch nicht ganz

gefangen ist), durch die enormen Kräfte stark aufheizt und dann glüht.

Dabei können Elementarteilchen auf extrem hohe Energien beschleunigt

und Neutrinos erzeugt werden. Die entwichenen Teilchen können

dann z.B. mit IceCube eingefangen werden.

____cern ist die Europäische Organisation für Kernforschung in Genf

(Schweiz) und eines der weltweit größten Zentren für nukleare For-

schung. CERN beschäftigt sich hauptsächlich mit den fundamentalen

Fragen der Physik: wie das universium aufgebaut ist und wie es funktioniert.

Vor allem ist es durch seinen Teilchenbeschleuniger Large hadron

Collider (LhC) bekannt, dessen umfang fast 27 km misst.

www.cern.ch

____AtlAS ist einer von vier Teilchendetektoren im LhC bei CERN.

Die Kollisionen der in dem LhC beschleunigten Teilchen finden in den

Teilchendetektoren statt, die diese dann messen, die Daten auswerten

und speichern.

www.atlas.com

____QuArKS sind elementare, d.h. unteilbare, Teilchen, die die Farbladung

der starken Wechselwirkung tragen. Drei Quarks oder ein Quark

und ein Antiquark können von der starken Wechselwirkung zusammengebunden

werden und sogenannte hadronen bilden. Beispiele für hadronen

sind das Proton und das Neutron, die wiederum die Bestandteile

des Atomkerns sind.

____top-QuArKS Die Quarks besitzen sehr verschiedene Massen.

Man spricht von einer Massenhierarchie. Das schwerste und daher zuletzt

entdeckte und kurzlebigste Quark ist das Top-Quark. Es wurde erst

1995 am Tevatron-Beschleuniger in der Nähe von Chicago entdeckt.

_____AntimAterie Zu jedem Elementarteilchen, das wir kennen,

gibt es einen Partner, das Antiteilchen, das entgegengesetzte Ladungen

trägt. In vielen Prozessen können Elementarteilchen und ihre Antiteilchen

paarweise erzeugt werden. Das ist ein ganz natürlicher Prozess.

Der Antimaterie haftet also nichts Mystisches oder Gefährliches an.

53


54

Illustration: Sarah Bradenbrink

ZIELÜBuNGEN IM LABOR uND EIN

GEWäChShAuS AuF DEM DACh

Von Dominic jordan, Student der Sozialwissenschaften und der Germanistik

Die Bergische universität Wuppertal bleibt ihrer Farbe auch in der Biolo-

gie treu und beweist den grünen Daumen. Gleich bei zwei Forschungs-

projekten stehen Pflanzen im Zentrum des Interesses.

Mit zahlreichen kleinen helfern und einem Laser etwa werden die besonderen

Transportvorgänge innerhalb der Pflanzen erforscht. Statt mit

Kanonen auf Spatzen schießt man hier mit dem Laser auf Blattläuse,

um diese von ihrem Saugrüssel zu trennen. Ohne die auf das Aussaugen

der Pflanzen spezialisierten, feinen Saugrüssel der Blattläuse würde

es kaum gelingen, Proben aus dem Phloem, einer Art Nährstoffader

der Pflanzen, zu entnehmen. Durch die untersuchung der so gewonnenen

Probe können verschiedene Fragen beantwortet werden, etwa

welche Transportmechanismen bestehen, welche Stoffe transportiert

werden oder auch wie umweltbedingungen auf den Transport in der

Pflanze einwirken.

Ebenfalls um umweltbedingungen geht es bei Versuchen zum Thema

Pflanzenwachstum und Klimaveränderungen. Mehrere Gewächshäuser

voller Pflanzen, eines sogar auf dem Dach der universität, warten auf

ihre spezifischen Bewässerungen. Diese unterscheiden sich stark in

der Wassermenge, der Intensität des simulierten Niederschlags und

der chemischen Zusammensetzung der Verunreinigungen, um damit

die Reaktion der Pflanzen auf potenzielle Klimaveränderungen zu erforschen.

hier werden schon heute wichtige Erkenntnisse für das Pflanzenwachstum

der Zukunft gewonnen.

55


MIT FAChhOCh-

SChuLREIFE AN

DIE uNI?

56

...DAS geht! Auch Studieninteressierte mit Fachhochschulreife

können sich für einen universitären ingenieurwissenschaftlichen Ba-

chelor-Studiengang qualifizieren: In Kooperation mit der Bergischen

universität bietet die Technische Akademie Wuppertal dazu einen

studienvorbereitenden Kurs an. Sechs Wochen lang stehen Mathematik,

Physik und Englisch auf dem Stundenplan der Teilnehmer:

Gleichungen und ungleichungen, Geometrie und Lineare Algebra,

Mechanik, Akustik und Optik, englische Fachtexte lesen und schreiben.

Am Ende legen die Teilnehmer eine hochschulzugangsprüfung

ab, die ihnen die Zulassung zu einem ingenieurwissenschaftlichen

Studium an der Bergischen universität ermöglicht.

Wer also dabei ist, seine Fachhochschulreife zu machen, Bauingenieurwesen,

Maschinenbau, Elektrotechnik, Sicherheitstechnik,

Druck- und Medientechnologie oder Informationstechnik aber lieber

an einer uni studieren möchte, kann sich bei der Technischen Akademie

Wuppertal (TAW) für den 24-tägigen Vorbereitungskurs

anmelden.

Weitere Infos unter www.taw.de

FachBereich D_ARChITEKTuR BAuINGENIEuRWESEN

MASChINENBAu SIChERhEITSTEChNIK

57


58

ÜBersicht

BachelorSTuDIENGäNGE_FB D

anschlUssMöGLIChKEITEN

MasterSTuDIENGäNGE

BAchelor of Science

kArchitektur

kBauingenieurwesen

kBauingenieurwesen (Dual)

kVerkehrswirtschaftsingenieurwesen

kMaschinenbau

kMaschinenbau (Dual)

kSicherheitstechnik

KomBinAtoriScher StuDiengAng BAchelor of ArtS

kBautechnik

kMaschinenbau

mASter of Science

kArchitektur

kBauingenieurwesen

kVerkehrswirtschaftsingenieurwesen

kReal Estate Management and Construction Project Management

(berufsbegleitend, gebührenbasiert)

kComputational Mechanical Engineering

kQualitätsingenieurwesen

kSicherheitstechnik

mASter of eDucAtion

für das Lehramt an:

kBerufskollegs

BachelorSTuDIENGäNGE_FB D

BAuingenieurWeSen // Bauingenieur/innen planen und bauen Gebäude,

aber auch Straßen, Brücken, Tunnel, Kläranlagen und Wasserwerke.

Im Vordergrund stehen Technik, umwelt, Sicherheit und Funktionalität.

um die Ressourcen, den Menschen und die umwelt zu schonen,

arbeiten sie an der energetischen Sanierung von Gebäuden, sorgen für

sauberes Trinkwasser und für die Reinigung von Abwasser.

Sie gewährleisten den sicheren umgang mit

Abfällen und schützen uns vor Naturgewalten.

// B.Sc. // DuAl // kMehr auf Seite 64

B.sc.

ArchiteKtur // Wer Architektur liebt, gerne zeichnet, kreativ, aber

auch technisch begabt ist und die Städte von morgen gestalten will,

für den könnte ein Architekturstudium in Frage kommen. Zum Studium

der Architektur gehört Architekturgeschichte ebenso wie Bauphysik

und Wissen über Städtebau und die ökonomie des Planens

und Bauens.

// B.Sc. // mAppe zur KÜnStleriSchgeStAlteriSchen

eignung erforDerlich

kMehr auf den Seiten 61, 62, 63

BAutechniK // Einen Teil der Inhalte, die für einen Bachelor im

Bauingenieurwesen erforderlich sind, kann man auch im Rahmen

des Kombinatorischen Studiengangs Bachelor of Arts studieren. Mechanik,

Baustofflehre, Tragwerkslehre, Baukonstruktion, Bauphysik,

Geotechnik und Baubetrieb sind auch hier Teil des Studiums. In der

Regel wählt man diesen Teilstudiengang, wenn

man später an einem Berufskolleg unterrichten will.

Man könnte jedoch auch eine Karriere im Journalismus

oder der öffentlichkeitsarbeit von Verbänden

der Bauindustrie anstreben.

// KomBi BA //

inFos iM netz inFos iM netz

59

FachBereich D_ARChITEKTuR BAuINGENIEuRWESEN MASChINENBAu SIChERhEITSTEChNIK


i

verKehrSWirtSchAftSingenieurWeSen // Verkehr ist ein

dynamischer Wachstumsmarkt. Allein der Güterverkehr wird sich

in den kommenden Jahrzehnten verdoppeln. Auch technische Entwicklungen

wie intelligente Straßen oder windbetriebene Containerfrachtschiffe

beeinflussen den Verkehr. Für die Mobilität der Zukunft

werden kreativ denkende Verkehrswirtschaftsingenieure/innen

gebraucht, die technische Lösungen

entwickeln und dabei die wirtschaftlichen Aspekte

nicht aus den Augen verlieren.

// B.Sc. //

SicherheitStechniK // Sicherheitstechniker/innen arbeiten an

oft hoch technisierten Anlagen: in der Schwerindustrie ebenso wie in

traditionellen handwerksbetrieben, in Raffinerien und dem Automobilbau,

aber auch im Gesundheitswesen und dem Dienstleistungssektor.

Sie verbessern den Brandschutz und verhindern Explosionen,

schätzen Risiken ein und planen die Evakuierung von

Menschen. Sie schützen den Menschen und seine

umwelt durch die Verbesserung von Maschinen,

Werkzeugen, Produktionsabläufen und Anlagen.

// B.Sc. // kMehr auf Seite 68

60

inFos iM netz

inFos iM netz

mASchinenBAu // Der Alltag in unserer hochtechnisierten Welt

ist von Maschinen dominiert. Wichtig ist es, sie zunehmend energiesparender

und umweltschonender zu konzipieren und Prozesse zu

optimieren. Das zählt zu den Aufgaben von Maschinenbauingenieur/

innen, deren Berufsaussichten hervorragend sind. Studierende dieses

Faches an der Bergischen universität erwarten

spannende Studienprojekte, intensive Betreuung

und Kontakte zur Wirtschaft bereits im Studium.

// B.Sc. // DuAl // KomBi BA //

kMehr auf Seite 64

inFos iM netz

BAuKuNST

Von Hanna Mömken, Studentin der Germanistik und der

Wirtschaftswissenschaft

Auf die Frage, was er sich unter dem Studiengang Architektur vorstellt,

sagt Abiturient Tim sofort: „how I Met Your Mother. Ted Mosby – Architekt!“*

Cindy, ebenfalls Abiturientin, glaubt, dass man in diesem Studiengang

viel zeichnen muss. Aline und Gülden bestätigen das. Beide

studieren Architektur im vierten Semester an der Bergischen universität

Wuppertal und müssen regelmäßig mit ihren Skizzenbüchern los,

um zu üben, falls ihnen das berühmte Wuppertaler Regenwetter keinen

Strich durch die Rechnung macht.

Aber Architektur besteht nicht nur aus Zeichnen: Es gibt auch theoretische,

technische und ökonomische Lehrinhalte. Zu den technischen

Fächern zählt zum Beispiel Baustoffkunde – niemand möchte,

dass sein Traumhaus einstürzt – und in der Theorie beschäftigt

man sich mit Architekturgeschichte.

Wichtig ist aber auch, dass ein Architekt seine Entwürfe gut verkaufen

kann. und so gibt es zweimal im Semester für die Architekturstudent/innen

den Praxistest. Sie müssen in Zweierteams

ein Projekt vorstellen und gegen Kritik verteidigen. „Das ist nervenaufreibend

und ein hoher Stressfaktor. Wir müssen davor oft

Nachtschichten schieben“, sagt Architekturstudent Phil.

Aline ergänzt: „Es macht einen

aber auch stolz, wenn

man die Vorstellung hinter

sich hat. Das entschädigt für

den Aufwand.“

und wer so Großes leistet,

der wirkt dann auch so sexy

wie Ted Mosby - Architekt.

*How I Met Your Mother ist

eine bekannte Fernsehserie,

in der die Hauptperson Ted

Mosby Architekturprofessor

ist und mit seinem Beruf bei

Frauen punkten kann.

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FachBereich D_ARChITEKTuR BAuINGENIEuRWESEN MASChINENBAu SIChERhEITSTEChNIK


i

NORMAL IST NuR DER

KARTOFFELSALAT

Von Hanna Mömken, Studentin der Germanistik und der

Wirtschaftswissenschaft

Julius und seine Freundin sitzen in Wuppertal in einem haus an einem

Tisch und essen Kartoffelsalat. Das ist nicht weiter ungewöhnlich. Doch

dass das haus und der Tisch von Student/innen der uni Wuppertal erbaut

wurde, schon eher. Dazu kommt: Das haus ist ein Solarhaus.

Die Idee dazu entstand durch einen Wettbewerb, zu dessen Teilnahme

das Professorenduo Anett-Maud Joppien und Karsten Voss seine

Architekturstudierenden anregte: In Madrid sollte ein haus aufgebaut

werden, das nur durch die Kraft der Sonne betrieben wird. Am Anfang

arbeiteten tatsächlich nur Architekturstudent/innen an diesem Projekt,

doch mit der Zeit wurde immer mehr Know-how aus anderen Fachbereichen

nötig. „Später kamen Bauingenieure dazu, Designer und Wirtschaftswissenschaftler

für das Marketing. Zwei Studenten mit einer

handwerklichen Ausbildung haben in der Bauphase viel gemacht und

ein Maschinenbauer hat an der Automatisierung mitgearbeitet“, schildert

Julius die Entstehung des über 30-köpfigen Projektteams.

Das haus wird komplett über einen Touchscreen gesteuert. Die Energie

dafür nimmt das haus von zwei Solarwänden mit unterschiedlichen

Zelltypen. „Das haus soll ein Plus-Energiehaus sein, also mehr Energie

erzeugen, als es verbraucht. Dies hat in Madrid im Sommer funktioniert,

aber wir wollten darüber hinaus wissen, ob es auch über einen

längeren Zeitraum in Wuppertal möglich ist. Deswegen wohnen wir

nun hier.“ und so kommt es, dass Julius und seine Freundin in einem

von Student/innen erbauten Solarhaus an einem von Student/innen erbauten

Tisch sitzen. Nur der Kartoffelsalat kommt aus dem Supermarkt.

www.arch.uni-wuppertal.de

www.enob.info/de/solar-decathlon-europe-2010/wuppertal/

62

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64

ZuKuNFT BAuEN

Von Hanna Mömken, Studentin der Germanistik und der Wirtschaftswissenschaft

Was macht man eigentlich in einem Bauingenieurstudium? „Das ist

doch wie Architektur – nur mit mehr Technik“, meint Abiturientin Cindy.

„Das trifft es schon ganz gut“, sagt Bauingenieurstudent Martin. „Architekten

sind die Gestalter eines Bauwerks, Bauingenieure kümmern

sich um die Funktion.“ Dabei darf auch das mathematische Verständnis

nicht fehlen, denn zum Bauingenieurwesen gehören Fächer wie Statik,

Mechanik oder Stahlbau.

„Ich persönlich stand mit Mathe auf Kriegsfuß, aber ich bin trotzdem

klargekommen“, sagt Daniel, der sich für ein Duales Studium entschieden

hat, bei dem parallel zum Studium eine Ausbildung absolviert wird.

Im Bereich Bauingenieurwesen beispielsweise macht man seinen Bachelor

of Science Bauingenieurwesen und eine Ausbildung in einem

Bauberuf, zum Beispiel als Beton- und Stahlbauer/in oder als Trockenbaumonteur/in.

Für Daniel war das Duale Studium ausschlaggebend,

um an die Bergische universität Wuppertal zu kommen. „Ich hatte die

Wahl zwischen Wuppertal und Köln, aber in Köln gab es nur eine Fachhochschule

und ich wollte an einer universität studieren. Jetzt gefällt es

mir hier auch gut. Der Campus ist klein und familiär.“

Für viele Abiturient/innen und Arbeitgeber wird das Duale Studium

zunehmend reizvoller, da die Studierenden nicht nur von dem Wissen

eines Studiums profitieren, sondern auch von der Praxis einer Ausbildung.

„Stressig ist das schon, aber es ist zu packen. Man verdient auch

Geld parallel zum Studium und es ist von Vorteil, dass man einen festen

Job in den Ferien hat. Außerdem hat man bei der Ausbildung nicht die

volle Studienbelastung. und die Ausbildungszeit ist verkürzt“, sagt Daniel.

Vielleicht noch ein letzter Tipp? „Man sollte möglichst früh nach

einem Ausbildungsplatz suchen. Große unternehmen haben eine lange

Vorlaufzeit.“

DuAl StuDieren = AuSBilDung + BAchelor-StuDium

Studierende, die diesen Weg wählen, erhalten nicht nur eine fundierte

und praxisorientierte Ausbildung, die ihnen hervorragende

Einstiegs- und Entwicklungsmöglichkeiten bietet, sondern auch eine

Ausbildungsvergütung. Abhängig vom Fachsemester verbringen die

Studierenden mehr oder weniger Zeit an der uni; die Regelstudienzeit

beträgt acht Semester. Die vorlesungsfreie Zeit verbringen sie

im Betrieb. Viel Freizeit hat man nicht, wenn man dual studiert, aber

für diejenigen, die schnell ins Berufsleben einsteigen und gleichzeitig

ihre Karrierechancen steigern wollen, ist das Duale Studium das

richtige Modell.

Duale Studiengänge an der Bergischen universität Wuppertal:

kBauingenieurwesen

kMaschinenbau

kElektrotechnik

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i

ROBOTERARME uND

FORMEL-RENNWAGEN

Von jennifer rupp, Studentin der Anglistik und der Geschichte

„Maschinenbau an der Bergischen universität Wuppertal bietet inten-

sives Studieren durch das beste Betreuungsverhältnis von Dozenten zu

Studenten in NRW.“ So bringt Prof. Dr.-Ing. Peter Gust die Vorzüge des

Studiengangs in Wuppertal auf den Punkt. Die klassische Ingenieurwissenschaft

kann hier als Bachelor of Science, im Kombinatorischen

Studiengang Bachelor of Arts und sogar im Rahmen eines Dualen Studiengangs

studiert werden.

Der Maschinenbau ist eine der ältesten angewandten Wissenschaften

und gleichzeitig ein permanenter Motor des technischen Fortschritts.

Im Zeitalter des Einsatzes von Rechnern und Robotern bieten sich dem

Maschinenbau viele neue Anwendungsbereiche. Im Mittelpunkt steht

nach wie vor die stetige Innovation, um aus einzelnen und simplen Elementen

neue, komplexe Maschinen zu entwickeln. Der Maschinenbau

nutzt die Gesetzmäßigkeiten der Physik, um technische Anlagen und

Geräte aller Art zu simulieren und zu konstruieren. Die Arbeitsbereiche

66

sind breit gefächert: Von einfachen Bauteilen über Fahrzeuge bis hin zu

ganzen Kraftwerks- und Produktionsanlagen.

Damit es nicht nur bei der Theorie bleibt, werden im Rahmen von Projektarbeiten

während des Studiums an der uni Wuppertal praktische

Erfahrungen gesammelt. Durch gute Kontakte zur vielseitigen Industrie

in der Region ergeben sich zahlreiche Möglichkeiten für Praktika in Instituten

und unternehmen.

Dass moderne Technik immer auch den Menschen und seine Bedürfnisse

im Blickpunkt hat, beweist das Projekt „Bücherfuchs“, ein Gerät,

das Bücher automatisch erfasst, ihren Inhalt vergrößern, vorlesen und

sogar in Blindenschrift umsetzen kann. Ob in Industrie oder Alltag, technischer

Fortschritt ist allgegenwärtig und macht das Fach Maschinenbau

zu einem zeitlosen Klassiker.

67


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DEN RISIKEN AuF DER SPuR

Von jennifer rupp, Studentin der Anglistik und der Geschichte

Sicherheitstechnik ist für alle interessant, die die klassischen Fächer

eines Ingenieurs mit dem Fachwissen aus Brandschutz, Arbeitsschutz,

umweltschutz und Qualitätsingenieurwesen verbinden wollen. Die

hauptaufgabe eines Sicherheitsingenieurs ist es, Risiken für Mensch

und umwelt beim Gebrauch von Technik zu erkennen. Im zweiten

Schritt gilt es, ihr Zustandekommen zu verstehen, um dann im dritten

Schritt Methoden zur Bewältigung der Risiken zu entwickeln.

„Gute Beispiele sind der Straßenverkehr oder die Industrie“, erläutert

Martin henze, studentischer Mitarbeiter in der Abteilung Sicherheitstechnik.

Aber auch in unternehmen, Banken und Versicherungen

gilt es, Risiken zu bewerten und ihnen vorzubeugen. Im öffentlichen

Dienst, in Architekturbüros und bei der Feuerwehr sind die ‚safety engineers‘

ebenfalls gefragt.

Der Studiengang Sicherheitstechnik an der Bergischen universität

Wuppertal ist in seiner Form einmalig in Deutschland. Vierzehn komplexe

und vielseitige Fachgebiete wie Sicherheits- und Qualitätsrecht, Arbeitspsychologie

und -medizin oder Risikomanagement gewährleisten

hier ein ungewöhnlich breites Fächerspektrum. Sicherheitstechnik in

Wuppertal ist ein Begriff in der Fachwelt, sogar über Deutschland hinaus.

Dieser Überzeugung ist auch Martin henze: „Sicherheitstechnik ist

etwas für alle, die einen zukunftsorientierten und verantwortungsvollen

Beruf erlernen möchten. Die uni hat einen sehr guten Ruf und ist ein

echter Geheimtipp.“

69


i

EIN STARKER PARTNER

IN SAChEN uMWELTSChuTZ

Wenn man während des Studiums an spannenden Projekten arbeiten

will, die wichtig für die Zukunft unserer Gesellschaft sind, dann ist man

bei der Abfallwirtschaftsgesellschaft mbh Wuppertal, kurz AWG genannt,

genau richtig. Die AWG beschäftigt sich mit Zukunftsthemen

rund um die Ressourcen Abfall und Wertstoffe sowie den umweltschutz.

Dazu gehört die umweltgerechte Behandlung und Entsorgung

aller Arten von Abfällen ebenso wie die Gewinnung von elektrischer

und thermischer Energie aus Abfällen durch Kraft-Wärme-Kopplung.

Die AWG beschäftigt sich darüber hinaus mit Managementsystemen

und mit Sicherheitsthemen zum Arbeits- und Explosionsschutz.

Für Studierende aus allen Fächern, beispielsweise aus dem Fachbereich

Sicherheitstechnik/umweltschutz bietet ein Praktikum bei der

AWG eine gute Möglichkeit in die verschiedenen Themenfelder hin-

70

einzuschnuppern. Aber auch eine Teilzeitbeschäftigung in den technischen

Bereichen, auf dem Niveau des von der hochschule vermittelten

Wissens, kann helfen, das theoretisch Erlernte direkt in der Praxis zu

erproben.

Als Partner der hochschule unterstützt die AWG Studierende der uni

Wuppertal mit fachlichem Know-how. Sie bietet nicht nur Themen aus

der Praxis, sondern betreut die Studentinnen und Studenten auch bei

der Erstellung ihrer Bachelor- oder Masterarbeiten.

www.awg-wuppertal.de

eFachBereich e_ELEKTROTEChNIK INFORMATIONSTEChNIK EDIENTEChNIK

71


72

ÜBersicht

BachelorSTuDIENGäNGE_FB E

anschlUssMöGLIChKEITEN

MasterSTuDIENGäNGE

BAchelor of Science

kElektrotechnik

kElektrotechnik (Dual)

kWirtschaftingenieurwesen Elektrotechnik

kInformationstechnologie

kDruck- und Medientechnologie

KomBinAtoriScher StuDiengAng BAchelor of ArtS

kElektrotechnik

kDruck- und Medientechnik

mASter of Science

kElektrotechnik

kWirtschaftingenieurwesen Automotive

kWirtschaftingenieurwesen Energiemanagement

kWirtschaftingenieurwesen Informationstechnik

kInformationstechnologie

kDruck- und Medientechnologie

mASter of eDucAtion

für das Lehramt an:

kBerufskollegs

BachelorSTuDIENGäNGE_FB E

DrucK- unD meDientechnologie // „Print goes Media“ heißt

es im Medienlabor der uni Wuppertal. E-Publishing, 3D-Animationen

oder Augmented Reality sind nur einige der Themen, mit denen sich die

Studierenden heute beschäftigen. Mit dem Bachelor-Studium wird man

Druck- und Medienexperte für den gesamten Bereich der integrierten

Medienproduktion, angefangen bei den verschiedenen

Drucktechniken über die Maschinen bis hin zu

elektronischen Publikationen.

// B.Sc. //

kMehr auf Seite 78

B.sc.

eleKtrotechniK // Mikroelektronik, Computertechnik, Automatisierung,

Informationstechnik, elektrische Energietechnik – technologische

Entwicklungen beeinflussen unser Leben nachhaltig. Die

Aufgabe von Ingenieur/innen der Elektrotechnik ist es, innovative,

ressourcen- und umweltschonende technische Lösungen zu ent-

wickeln. Die Zukunftsbereiche Automotive, Polymer-Elektronik

oder Regenerative Energiesysteme

können beim Studium in Wuppertal als Schwerpunkte

gewählt werden.

// B.Sc. // DuAl // KomBi BA //

kMehr auf den Seiten 75, 76, 77

DrucK- unD meDientechniK // Druck- und Medientechnik kann

an der uni Wuppertal auch im Rahmen des Kombinatorischen Studiengangs

Bachelor of Arts studiert werden. Der Abschluss des Teilstudiengangs

qualifiziert in Kombination mit einem anderen Studienfach

und einem anschließenden Studium im Master of Education

für das Lehramt an Berufskollegs. Wählt man als

zweiten Teilstudiengang Physik oder Chemie könnte

man jedoch auch in der Forschung und Entwicklung

bei herstellern von Drucksystemen arbeiten.

// KomBi BA // kMehr auf Seite 78

inFos iM netz inFos iM netz

73

FachBereich e_ELEKTROTEChNIK INFORMATIONSTEChNIK MEDIENTEChNIK


i

informAtionStechnologie // Mit dem speziell für IT-Berufe

entwickelten Studienmodell sollen junge Leute fit für einen attraktiven

Arbeitsmarkt gemacht werden. Software-Engineering, Internet,

Telekommunikation, Multimedia, hardware, Künstliche Intelligenz

und Prozess-Informatik. Die Kombination aus Informatik, Mathematik

und Elektrotechnik schafft ausgezeichnete Perspektiven

für Absolvent/innen.

// B.Sc. //

kMehr auf Seite 80

74

inFos iM netz

WirtSchAftSingenieurWeSen eleKtrotechniK // Wirtschaftsingenieur/innen

arbeiten an der Schnittstelle zwischen Wirtschaft

und Technik. Sie müssen sowohl die Arbeit der Entwickler

und Konstrukteure als auch wirtschaftliche Zusammenhänge verstehen.

Sie achten auf Termine, Budgets, die Qualität und den Absatz

der Produkte. Sie müssen nicht jedes technische

Detail kennen, aber sie müssen das Ganze

im Blick haben und sich schnell in neue Projekte

einarbeiten können. An der uni studiert man

Elektrotechnik und Wirtschaftswissenschaft. //

B.Sc. // kMehr auf Seite 76 inFos iM netz

MPONG – ODER WIE PROFESSOREN

hEuTE LANGEWEILE BEKäMPFEN

Von Ben Henning Brosch, Student der Sportwissenschaft und der Sozialwissenschaften

In einer Pause auf der ICCE Messe in Las Vegas steht Reinhard Möller

vor der Frage: Wie kriege ich mit meinen Mitarbeitern 20 Minuten

Langeweile rum? Es entsteht das Las Vegas Game (LVG), auch mPong

genannt. Es ist eine Art Air-hockey mit neuer Idee: Man spielt im Team,

zum Beispiel drei gegen drei, an einem 46“ Monitor, der ganz einfach

auf jeden Tisch gelegt werden kann. Kaum zurück an der uni, entsteht

das LVG-Projekt, in dem Studierende die hard- und Software planen

und bauen. „Für mein Studium und meine Karriere bedeutet das Projekt-

und Programmiererfahrung“, da ist sich Projektteilnehmer Christoph

sicher. Er freut sich über diese Wahlmöglichkeit im Studium und

glaubt nicht, dass er jemals wieder Langeweile bekommen wird.

75

FachBereich e_ELEKTROTEChNIK INFORMATIONSTEChNIK MEDIENTEChNIK


i

ThINK GREEN!

Von Denise Peiffer, Studentin der Germanistik und der

Wirtschaftswissenschaft

Nicht erst seit der Atomkatastrophe von Fukushima ist klar, dass das

Zeitalter der regenerativen Energien begonnen hat. und dafür werden in

den kommenden Jahren gut ausgebildete Fachkräfte gebraucht. An der

uni Wuppertal gibt es ein Studium mit dem Schwerpunkt Regenerative

Energiesysteme. Dabei geht es nicht nur um Photovoltaik und Windräder,

sondern auch um hybridfahrzeuge und Energiemanagement.

Theodora (22) fühlt sich gut in der Männerdomäne Elektrotechnik: „Die

Module des Bereichs Regenerative Energien sind sehr interessant und

ich möchte mir gerne einen gut bezahlten Job sichern, der auch Spaß

macht.“ Sie hat schon mehrere Module dieser Fachrichtung besucht

und überlegt, den Master Energiemanagement anzuhängen.

Ziele des Forschungsbereiches regenerative Energien sind die effizientere

Nutzung von „grünen“ Stromquellen und die Forschung an einem

neuen Stromnetz, das in den nächsten Jahren dringend benötigt wird.

guter einStieg in Den JoB

Neben den klassischen Elektrotechnik-Gebieten wie Robotik, Nachrichtentechnik

und Mikrotechnik, bietet das Studium in Wuppertal mehrere

Themenschwerpunkte. Darunter ist auch die Energietechnik, die sich

mit Stromquellen und deren Vernetzung befasst. Für alle Student/innen

des Fachbereichs gibt es auf der Internetseite eine Jobbörse, in der

Student/innen nach einer geeigneten Stelle suchen können.

www.fbe.uni-wuppertal.de/service/jobportal-netzwerk.html

Weitere Informationen zu regenerativen Energien und dem

Fachbereich gibt es im Internet unter

www.fbe.uni-wuppertal.de/regenerative-energiesysteme.html

76

mit top-chAncen in Die zuKunft

In den Arbeitsbereichen von Wirtschaftsingenieuren werden wesentliche

Teile aus dem Studium der Elektrotechnik (Fachbereich E) und

der Wirtschaftswissenschaft (Fachbereich B) kombiniert. „Diese interdisziplinäre

Sichtweise wird von unternehmen stark nachgefragt, die

Arbeitsmarktchancen für Wirtschaftsingenieure sind sehr gut“, erklärt

Peter Witt, Professor für Technologie- und Innovationsmanagement am

Fachbereich B. Inhalte des Studiums sind neben BWL und VWL auch

Projektmanagement und verschiedene technische Module.

und nach dem Bachelor-Abschluss muss es nicht aufhören. In einem

Masterstudium kann das Fach in die drei hauptrichtungen des Fachbereichs

E – Automotive, Energiemanagement oder Informationstechnik

- vertieft werden. „Für diese Ausrichtung in die sehr zukunftsträchtigen

Bereiche ist die universität Wuppertal bekannt“, verrät Prof. Dr. Grit

Walther vom Lehrstuhl für Produktion und Logistik am Fachbereich B.

www.wiwi.uni-wuppertal.de

www.fbe.uni-wuppertal.de

POLYMERELEKTRONIK

Polymerelektronik basiert auf neuen, leitfähigen Kunststoffen, aus denen die elektronischen Bauelemente der

Zukunft hergestellt werden könnten. Sie sind leicht, dünn und flexibel. Am bekanntesten ist die OLED (organic

light-emitting diode - organische Leuchtdiode), die bereits heute in Displays von Smartphones verwendet

wird. Aber Polymer-Elektronik kann noch mehr. OLEDs könnten künftig als Leuchtmittel für millimeterdünne

Lampen eingesetzt oder in transparenter Ausführung in Fensterscheiben integriert werden. Ebenso wie organische

Solarzellen, denn Polymere sind auch da ein wichtiger Bestandteil.

Das Studium der Elektrotechnik mit Schwerpunkt Polymer-Elektronik bietet

kZukunftsthemen im Bereich der Beleuchtungstechnik, Displaytechnologie und Photovoltaik

kGelegenheit zur Mitarbeit in aktuellen Forschungsprojekten

kexzellent ausgestattete Labore und gute Betreuung

kAbschlussarbeiten, die in enger Kooperation mit der Industrie durchgeführt werden und damit bereits Kontakte

zu potentiellen zukünftigen Arbeitgebern ermöglichen

kKontakte zu Partnern im Ausland und hilfe bei der Vermittlung eines Auslandssemesters

77


DRuCK- uND

MEDIENTEChNOLOGIE

Von Ben Henning Brosch, Student der Sportwissenschaft und der Sozialwissenschaften

78

DrucK unD meDien

AWArD 2010

In der Kategorie „Student des

Jahres“ siegte Fabian Junge (27),

frisch gebackener Absolvent des

Masterstudiengangs Druck- und

Medientechnologie an der Bergischen

universität. Das hamburger

Fachmagazin Druck&Medien

zeichnet jährlich unternehmen

und Personen aus der Druck- und

Medienwirtschaft für besondere

Leistungen aus. Bereits in 2009

hatte Timo Raabe, ebenfalls Student

der Bergischen universität,

den Preis erhalten.

unD So geht’S:

An einem sonnigen unitag begleite ich Lisa, Leo und Marina im Fachbereich E. Fabian Junges

Auszeichnung motiviert sie, sich anzustrengen: „Die Bedingungen hier sind einfach

super. Ob im Bachelor- oder Masterstudium, hier kann ich bei guter Betreuung und lockerer

Atmosphäre viel mitnehmen“, berichtet Marina. Aber was ist so spannend an einer

Vorlesung mit dem für mich als Student der Sport- und Sozialwissenschaften doch eher

seltsam anmutenden Titel „Druckverfahren Offset“? „Du fragst dich doch bestimmt auch

manchmal, wie die Tinte deines Lieblingsmagazins auf die Seiten kommt?“, fragt mich

Leo, „hier erfährst du es.“ Nach einem kurzen Besuch in der Cafeteria lerne ich dann im

praktischen Seminar „Druckverfahren“ auch noch den unterschied zwischen Flexodruck,

Tiefdruck und Digitaldruck. „Nimm jetzt all dein Wissen mit und komm weiter zur Medientechnik“,

rät mir Lisa. „Was magst du lieber? Videotechnik, Audiotechnik, multimediale

Gestaltung oder doch eher Nachrichtentechnik?“ Ich gucke verdutzt und gehe mit. Mal

sehen, was mich dort erwartet.

luSt BeKommen? Auf der Seite www.schule.uni-wuppertal.de // Ingenieurwissenschaften

// Druck- und Medientechnik gibt es auch Kurse für Schüler/innen.

79


80

INFORMATIONS-

TEChNOLOGIE

Von Ben Henning Brosch, Student der Sportwissenschaft und der

Sozialwissenschaften

Der Bachelor-Studiengang Informationstechnologie umfasst mehr, als

die klassischen Studiengänge Informatik oder Elektrotechnik. Mit dem

speziell für IT-Berufe entwickelten Studienmodell werden die Studierenden

gezielt auf diesen Arbeitsmarkt vorbereitet. Dazu werden drei

Studienschwerpunkte angeboten: Information Science, Systems and

Components und Computing. Die Studierenden erwerben Kenntnisse

in Software-Engineering, Software-Technologien, Internet-Technologien,

Telekommunikation (Mobilfunk, Daten- und Kommunikationsnetze),

wissenschaftlichem Rechnen, Multimedia, hardware, Künstliche Intelligenz

und Prozess-Informatik.

gut gerÜStet fÜr Die zuKunft!

Die Studierenden entwickeln analytische Fähigkeiten durch die intensive

Beschäftigung mit Mathematik und den Grundlagen der Elektrotechnik.

Diese Kombination bietet gute Voraussetzungen für einen anspruchsvollen

und krisensicheren Arbeitsplatz insbesondere im umfeld

der vielseitig orientierten Informations- und Kommunikationsbranche.

Mobile-Computing und handytechnologien, Internet und Multimedia

schaffen als Innovationsmotoren neue Arbeitsplätze.

DREI FRAGEN AN …

Prof. Reinhard Möller arbeitet seit 1981 an der Bergischen universität

Wuppertal im Lehrgebiet für Automatisierungstechnik/Informatik im

Bereich Graphische Datenverarbeitung, Simulation, Mensch-Maschine-

Systeme.

WArum lehren Sie An Der BergiSchen univerSität WuppertAl?

Weil hier das Arbeiten mit jungen Menschen einfach Spaß macht. Sicherlich

auch, weil ich mich durch die Vermittlung stets auf dem neuesten

Stand der technologischen Entwicklung halten muss.

WieSo WÜrDen Sie heute An Der uni WuppertAl informAtionStechnologie

StuDieren?

Ich würde mich gut aufgehoben fühlen, weil es kleine Gruppen und damit

eine intensive Betreuung gibt.

WAS KAnn mAn nAch Dem StuDium mAchen?

Schauen Sie sich um – überall da, wo ein Computer steht, gibt es Betätigungsfelder

für Absolventen der Informationstechnologie, in fast allen

Branchen.

81


82

83

FachBereich F_DESIGN uND KuNST


84

ÜBersicht

BachelorSTuDIENGäNGE_FB F

anschlUssMöGLIChKEITEN

MasterSTuDIENGäNGE

BAchelor of ArtS

k Industrial Design

KomBinAtoriScher StuDiengAng BAchelor of ArtS

k Kunst

k Mediendesign/Designtechnik

k Farbtechnik/Raumgestaltung/Oberflächentechnik

mASter of eDucAtion

für das Lehramt an:

kGrundschulen,

khaupt-, Real- und Gesamtschulen,

kGymnasien und Gesamtschulen oder

kBerufskollegs

BachelorSTuDIENGäNGE_FB F

meDienDeSign/DeSigntechniK // Im Teilstudiengang Mediendesign/Designtechnik

lernt man nicht nur, unterschiedliche Medien zu

konzipieren und zu entwerfen sondern er vermittelt auch die programmtechnischen

Kenntnisse, die notwendig sind, um mediale Kommunikation

zu gestalten. Die Mediendesign-Werkstatt ist offiziell autorisiertes Apple

Trainingszentrum. Das Studium vermittelt gestaltungswissenschaftliche

und technologische Kompetenzen.

Je nach Fächerkombination öffnen sich damit

vielfältige Berufsfelder. // KomBi BA // mAppe zur

KÜnStleriSch-geStAlteriSchen eignung

erforDerlich kMehr auf Seite 89

B.sc.

inDuStriAl DeSign // Wer an der Gestaltung von Produkten der

Zukunft mitwirken möchte, ist im Bachelor-Studiengang Industrial

Design richtig. Warum sind ein iPhone oder ein iPod „Objekte der

Begierde“ und warum sind andere vergleichbare Produkte zwar auch,

aber vielleicht nicht ganz so attraktiv? Das Design macht bestimmte

Produkte zu Klassikern oder eben nicht. Moderne

Technik, innovatives Design und der Erlebniswert

für den Menschen sind Kernthemen des Studiums.

netz

// B.A. // mAppe zur KÜnStleriSch-geStAl-

iM

teriSchen eignung erforDerlich

kMehr auf Seite 87 inFos

fArBtechniK, rAumgeStAltung, oBerflächentechniK

// Dieser Teilstudiengang vermittelt fundiertes und handwerkliches

Wissen über Farbtechnik, Raumgestaltung und Oberflächentechnik.

Absolventen des Teilstudiengangs arbeiten an der Schnittstelle von

Gestaltung (Farbgestaltung, Raumausstattung) und Technik (Applikationstechnik

oder Beschichtungsstofftechnologie)

oder geben das erworbene Wissen als Lehrer/

innen an einem Berufskolleg weiter.

// KomBi BA // mAppe zur KÜnStleriSchgeStAlteriSchen

eignung erforDerlich

inFos iM netz

85

FachBereich F_DESIGN uND KuNST


i

KunSt // Sie sind kreativ und lieben Kunst? Sie wollen Ihr Talent

in einem künstlerisch-kreativen Studium vertiefen und beherrschen

bereits einige Grundlagen im Bereich Zeichnung/Grafik und Malerei,

dann könnte das Fach Kunst das richtige sein. Wie man sich zeichnerisch,

malend, plastizierend oder fotografierend mit bestimmten

Themen intensiv auseinandersetzt, was im Studium

auf einen zukommt und wie man eine Mappe

erstellt, kann man auf den Seiten des Fachbereichs

netz

erfahren. // KomBi BA // mAppe zur KÜnStle-

iM

riSch-geStAlteriSchen eignung erfor-

Derlich kMehr auf den Seiten 92-95 inFos

86

DER WERKSTATTKuRS

Von Lennart Altscher, Student der Sportwissenschaft und der Pädagogik

Der erste Tag im neuen Semester an der uni Wuppertal – und überall

das gleiche Bild: Studierende eilen von hörsaal zu hörsaal, um ja nicht

ihre nächste Vorlesung zu verpassen. Nicht so die 25 Erstsemester aus

dem Fach Industrial Design. Für sie steht die gesamte erste Woche

im Zeichen des Werkstattkurses, der den Studierenden den sicheren

umgang mit Maschinen und Werkzeugen vermitteln soll. Treffpunkt:

täglich 8 uhr im Gebäude I, Ebene 13. Ein Blick in die weiträumige

Werkstatt zeigt eine Vielzahl von Maschinen zur holz-, Kunststoff- und

Metallverarbeitung, wie zum Beispiel einen 3D-Printer, eine hobelmaschine,

verschiedene Sägen oder eine 3-Achsen-CNC-Fräsmaschine.

Die Kursleiter Sonja Deli und Dietmar Walta, beide Diplom-Designer,

vermitteln nicht nur die Maschinenkenntnisse, sondern auch Werkstoffkunde

und die Verarbeitung von unterschiedlichen Materialen. „haben

die Studierenden den Werkstattkurs erfolgreich bestanden, können

sie danach die Werkstatt selbstständig nutzen. Dieser Kurs ist also

Grundlage für die weiterführenden Kurse im Studium“ so Sonja Deli.

In der Einführungswoche müssen die Studierenden ein Alltagsgerät,

beispielsweise eine Küchenmaschine, ein Radio oder ein Telefon, nachbauen,

ein sogenanntes Looks-Like-Modell. „Das von den Studieren-

den gebaute Gerät sieht dem Original sehr ähnlich, muss aber nicht

funktionieren“, stellt Christoph Kuppert, Industrial Design-Student aus

dem sechsten Semester klar. „In der ersten Woche wäre das auch etwas

viel verlangt“, ergänzt er mit einem Augenzwinkern. heraus kommen

teils verblüffend ähnliche Modelle und der unterschied zwischen

Original und Kopie ist nicht immer auf den ersten Blick ersichtlich.

Anders sieht es dann schon zu Beginn des zweiten Semesters aus. In

einem weiterführenden Werkstattkurs geht es nicht mehr allein um den

Nachbau eines Gegenstandes, sondern die Studierenden müssen auf

der Basis der erworbenen Kenntnisse ihre gestalterischen, kreativen

und planerischen Fähigkeiten einsetzen, um ein funktionierendes Gerät

zu entwerfen. „Potentielle Produkte müssen nicht nur gut aussehen,

sondern vor allem funktionieren“, erklärt Sonja Deli. haben die Studierenden

die beiden Werkstattkurse erfolgreich gemeistert, sind sie optimal

auf die kommenden Aufgaben im weiteren Studienverlauf gerüstet.

87

FachBereich F_DESIGN uND KuNST


88

MEDIENLANDSChAFT

GESTALTEN

Von Michael Parfil, Student der Anglistik und der Geschichte

Werbeplakate, Websites, Zeitschriften oder Film und Fernsehen haben eines gemeinsam:

sie sind heutzutage allgegenwärtig und nicht mehr wegzudenken. Doch diese Medienlandschaft

braucht ihre Gestalter/innen. Das Fach Mediendesign/Designtechnik bietet

Studieninteressierten im Kombinatorischen Studiengang Bachelor of Arts eine Ausbildung

für Kreative mit hohem Praxisbezug. Das Studium vermittelt gestalterische Kompetenzen

in Verbindung mit spezifischen Technologien. Dies bedeutet nicht nur das Gestalten von

Formen oder Oberflächen, sondern umfasst das Gestalten von komplexen Inhalten, also

die Verbindung von Form, Inhalt und Ausdruck mit technischen Möglichkeiten.

Nach der Vermittlung der Grundlagen werden im Verlauf des Studiums Schwerpunkte

gesetzt. Editorial Design, Audiovisuelle Medien und Interaktives Design gehören zu den

Wahlmöglichkeiten. Die Fähigkeiten können in einem weit gefächerten Spektrum angewendet

werden, das von Printmedien über Film und Videobearbeitung bis hin zur Gestaltung

digital-interaktiver Medien und komplexer Websites reicht.

Prof. Dr. Johannes Busmann, der im Fachgebiet Mediendesign und Raumgestaltung u.a.

Grundlagen der Gestaltung, Typografie sowie Editorial Design lehrt, sagt: „Es ist nicht

zwingend notwendig ein exzellenter Zeichner zu sein, um als Designer erfolgreich arbeiten

zu können, aber Begabung, Kreativität und Leidenschaft am künstlerischen Gestalten sind

notwendige Voraussetzungen. Neugier gegenüber der Kunst- und Kunstgeschichte sollte

auch selbstverständlich sein.“

Erlernt wird das Gestalten in Verbindung mit Medientechniken, so zum Beispiel die Funktionsweise

einer Kamera beim Film. Die Medienwerkstatt als ein räumlicher Mittelpunkt

des Studiums, dient als Seminarraum und bietet darüber hinaus den Studierenden eine

Möglichkeit zur freien Arbeit mit professioneller Betreuung.

Als Teilstudiengang im Kombinatorischen Studiengang Bachelor of Arts ist Mediendesign/

Designtechnik mit einer Fülle von anderen Teilstudiengängen kombinierbar. Die Ausbildung

ermöglicht den Absolventen einen direkten Berufseinstieg, zum Beispiel in Agenturen,

Designbüros, der Werbebranche oder im Verlagswesen. Ein anschließender Master of

Education führt in das Lehramt mit Schwerpunkt Berufskolleg. Die universitäre Ausbildung

in Mediendesign/Designtechnik an der uni Wuppertal ermöglicht überdies den Weg zur

Promotion.

89


GEMALTE STILLE

Von Michael Parfil, Student der Anglistik und der Geschichte

9. Juni 2011, tAg Der KunStAuSStellung im

geBäuDe i Der BergiSchen univerSität WuppertAl

Es ist 7:30 uhr. Ich bin früh dran und schlendere durch die unbelebten

Flure. Irgendetwas scheint sich über Nacht verändert zu haben. Richtig,

heute ist der Tag der Kunstausstellung. Überall hängen Bilder, Gemälde

und Zeichnungen an den Wänden und Plastiken sind in hörsaalnähe gut

sichtbar platziert.

Ich beschließe die Ruhe zu nutzen, um die Arbeiten auf mich wirken zu

lassen. Denn in wenigen Stunden wird dieser Ort zum Mittelpunkt der

Begegnung von Professor/innen, Student/innen, Freund/innen, Familie

und Kunstinteressierten. Einige werden staunen und beeindruckt sein,

andere wiederum skeptisch. Man wird darüber diskutieren, was einem

Künstler erlaubt ist und was als solches überhaupt das Prädikat Kunst

verdient.

Im Moment bin ich für mich, niemand ist da, der meine Wahrnehmung

beeinflussen kann, nur der Klang meiner eigenen Schritte begleitet

mich, während ich die Flure durchstreife und staune. „Das haben Kommilitonen

von mir gemacht? Respekt!“, sage ich laut vor mich hin. Ich

stelle mir vor, dass es viel Arbeit, Kreativität und hingabe verlangt, aus

Leinwand, Farbe und einer Idee etwas Visuelles zu erschaffen und dem

Kunstwerk Ausdruck und Leben zu verleihen.

Leider rennt die Zeit. Mein eigener Alltag beginnt mich einzuholen und

mich aus meinen Gedanken zu reißen. Der Tag und auch die bevorstehende

Ausstellung werden vergehen; was bleibt ist die Kunst. Ein

festgehaltener Moment in Pinselstrichen. Ich halte inne um ein letztes

Mal die morgendliche Ruhe einzufangen.

90

91


Von Michael Parfil, Student der

Anglistik und der Geschichte

Praktisches kreatives Arbeiten

steht im Vordergrund des Kunststudiums

der Bergischen universität

Wuppertal. Das Studium

beschränkt sich nicht auf die klassischen

Gattungen wie Malerei,

Bildhauerei und Grafik, sondern

umfasst auch neue Medien wie

digitale Fotografie, Videokunst

und Mediendesign. Werkstätten

für Plastik, Malerei, Fotografie

und Druckgrafik geben Raum

und Möglichkeiten zur kreativen

Arbeit. Zu Beginn des Studiums

werden gestalterische, technische

und konzeptionelle Grundlagen

der verschiedenen Gattungen

gelehrt. Außerdem werden herangehensweisen

an künstlerische

Projekte und ihre Realisierungsmöglichkeiten

vermittelt. „Kunst

zu studieren, ohne auf persönliche

Neigungen einzugehen, ist nicht

möglich“, erläutert Katja Pfeiffer,

die selbst als freischaffende

Künstlerin ein eigenes Atelier in

Berlin unterhält. Im Vertiefungsstudium

sind die Studierenden

deshalb weitgehend frei, sich mit

ihren Ideen zu beschäftigen und

nach eigenen Vorlieben persönliche

Projekte weiterzuführen.

Die Vermittlung von theoretischem

Wissen und praktischen

Fähigkeiten ist ein weiterer Bestandteil

des Studiums. Darüber

hinaus soll auch die persönliche

Weiterentwicklung als notwen-

92

KuNST IST KEINE STOPPuhRDISZIPLIN

dige Voraussetzung für authen-

tisches künstlerisches Arbeiten

gefördert werden. Deshalb legt

Professorin Pfeiffer großen Wert

auf die persönliche Betreuung

der jungen angehenden Künstler

und Kunstlehrer. Sie überlegt gemeinsam

mit den Studierenden,

wie sie ihre künstlerischen Projekte

vertiefen und weiterführen

können. Als Besonderheit bietet

der Fachbereich Blockseminare

an, die von Künstler/innen geleitet

werden. Sie ermöglichen einen intensiven

Austausch und erweitern

den Blick der Studierenden auf

verschiedene künstlerische herangehensweisen

und haltungen.

Als Teilstudiengang im Kombinatorischen

Bachelor of Arts kann

Kunst mit weiteren Teilstudiengängen

kombiniert werden. Durch

den Anschluss eines Masters of

Education ist eine Berufswahl im

Bereich Schule möglich. Eine Besonderheit

stellt die Kombinationsmöglichkeit

mit dem Fach Mediendesign/Designtechnik

dar, das

einerseits zum unterrichten an

Berufsschulen befähigt, andererseits

Grundlagen für das Arbeiten

im Medienbereich schafft.

93


94

gFachBereich g_BILDuNGS- uND SOZIALWISSENSChAFTEN

95


96

ÜBersicht

BachelorSTuDIENGäNGE_FB G

anschlUssMöGLIChKEITEN

MasterSTuDIENGäNGE

BAchelor of Science

kPsychologie

BAchelor of ArtS

kSoziologie

KomBinAtoriScher StuDiengAng BAchelor of ArtS

kGeographie

kPädagogik

kSozialwissenschaften

kSportwissenschaft

mASter of Science

kPsychologie

mASter of ArtS

kSoziologie

kKindheit, Jugend, Soziale Dienste

kBewegungs- und Gesundheitswissenschaft

mASter of eDucAtion

für das Lehramt an:

kGrundschulen,

khaupt-, Real- und Gesamtschulen,

kGymnasien und Gesamtschulen oder

kBerufskollegs

BachelorSTuDIENGäNGE_FB G

Soziologie // Wie funktioniert Gesellschaft? Wie verändert sie sich

und wie verhalten sich Individuen in gesellschaftlichen Ordnungen? Wie

wirken sich Sozialisation und soziale ungleichheit auf die Gesellschaft

aus? Das sind nur einige der Themen, die im Studium der Soziologie behandelt

werden. Kenntnisse in Statistik, Datenerhebung und vor allem deren

Auswertung machen Soziologen in den Bereichen

Meinungsforschung und Marketing begehrt.

// B.A. //

kMehr auf Seite 100

B.sc.

pSychologie // Die Psychologie ist die Lehre der psychischen

Vorgänge im Menschen. Sie beschäftigt sich mit dem menschlichen

Erleben und Verhalten. Psychologen beobachten, beschreiben

und suchen nach Erklärungen. Sie erforschen, was unsere geistige

Leistungsfähigkeit bestimmt, wie wir kommunizieren oder Krisen

bewältigen. Die Psychologie ist eine Erfahrungswissenschaft,

die ihre Erkenntnisse mit naturwissenschaftlichen

Methoden gewinnt.

// B.Sc. //

kMehr auf Seite 99

geogrAphie // Neu ist an der Bergischen universität der Teilstudiengang

Geographie, der im Rahmen des Kombinatorischer Studiengang

Bachelor of Arts studiert werden kann. Leitidee ist die

interdisziplinäre Ausrichtung auf den Aspekt Nachhaltigkeit. Der

Studiengang richtet sich nicht nur an Studieninteressierte mit dem

Berufsziel Lehramt, sondern qualifiziert auch für

einen Berufseinstieg in die Bereiche Tourismusentwicklung

und -planung, Stadtforschung und -entwicklung.

// KomBi BA //

kMehr auf Seite 99

inFos iM netz

inFos iM netz

97

FachBereich g_BILDuNGS- uND SOZIALWISSENSChAFTEN


i

päDAgogiK // Pädagogik kann als Teilstudiengang im Rahmen des

Kombinatorischen Studiengangs Bachelor of Arts studiert werden.

Das Studium der Pädagogik bereitet vorrangig auf die Arbeit in Bereichen

der Jugendarbeit/Sozialpädagogik und Erwachsenenbildung

vor oder auf den Master of Education, wenn man später an einem

Gymnasium Pädagogik unterrichten möchte oder

an einem Berufskolleg sein Wissen an Auszubildende

in erziehungswissenschaftlichen Berufen

weitergeben will.

// KomBi BA // kMehr auf den Seiten 99, 102

SportWiSSenSchAft // Der Teilstudiengang Sportwissenschaft

fordert Körper und Geist gleichermaßen. Zu den Inhalten gehören u.

a. Sportpädagogik, Sportsoziologie, Trainings- und Bewegungswissenschaft.

Sportwissenschaftler untersuchen, welche Muskelgruppen

trainiert werden müssen, damit optimale Leistungen möglich

sind oder suchen nach Methoden, Mannschaften

zu motivieren.

// KomBi BA //

kMehr auf den Seiten 99, 104

98

inFos iM netz

inFos iM netz

SoziAlWiSSenSchAften //Das Studium der Sozialwissenschaften

beinhaltet die Fächer Soziologie, Politikwissenschaft und Wirtschaftswissenschaft

und wird als Teilstudiengang im Rahmen des

Kombinatorischen Studiengangs Bachelor of Arts studiert. Im letzten

Studienjahr wählt man seinen Schwerpunkt in den Bereichen Organisations-

und Arbeitssoziologie, Sozialstrukturen

moderner Gesellschaften oder Soziologie der Sozialisation.

// KomBi BA //

kMehr auf den Seiten 99, 102

inFos iM netz

MöGLIChE BERuFSBILDER

Studium| geogrAphie //

Job| Tourismusentwicklung und -planung, Stadt- und Regionalmarketing,

Stadtforschung und -entwicklung oder Politikberatung

Studium| päDAgogiK //

Job| Zu den klassischen Berufsfeldern Lehramt, Jugendarbeit, Sozialpädagogik

und Erwachsenenbildung sind auch Referenten- und Management-Funktionen

in Wirtschaft und Politik, in Bildungseinrichtungen,

in Kultur und Kunst, im Journalismus oder in sozialen Bereichen denkbar.

Studium| pSychologie //

Job| Das Psychologiestudium eröffnet einen Einstieg in verschiedene

Berufsfelder. Psycholog/innen arbeiten in Forschungsinstitutionen, im

Gesundheits- oder im Bildungswesen. In Wirtschaftsunternehmen sind

sie in der Personalabteilung oder im Marketing zu finden, während sie

als Rechtspsycholog/innen Prozess-Gutachten erstellen oder in Justizvollzugsanstalten

Straftäter betreuen.

Studium| SoziAlWiSSenSchAften //

Job| Je nachdem, ob der Teilstudiengang mit Informatik, Pädagogik

oder Biologie kombiniert wird, bieten die Sozialwissenschaften vielfältige

berufliche Einsatzmöglichkeiten, beispielsweise in Referenten- und

Management-Funktionen in Wirtschaft und Politik, in Bildungseinrichtungen,

in Kultur und Kunst, im Journalismus, Tourismus oder in sozi-

alen Bereichen. Wer das Lehramt anstrebt, muss den Master of

Education anschließen.

Studium| Soziologie //

Job| Soziolog/innen arbeiten in Forschungsinstituten, in der

Markt- und umfrageforschung, bei öffentlich-rechtlichen Institutionen,

in Verwaltungen und im Projektmanagement bei großen und

mittleren unternehmen, in Verbänden und Sozialorganisationen,

für Beratungs- und Trainingsinstitute und in der Weiterbildung.

Studium| Sport //

Job| Viele der Absolvent/innen entscheiden sich für das Lehramt,

ein Teil findet sich jedoch auch in der Sport- und Freizeitindustrie.

99

FachBereich g_BILDuNGS- uND SOZIALWISSENSChAFTEN


i

100

KINDhEITEN IN KIRGISTAN uND

DEuTSChLAND – EIN KuLTuRELLER

AuSTAuSCh

Von Sascha Gull, Student der Soziologie

Die meisten werden wohl erst einen Blick in den Atlas werfen müssen,

um in Erfahrung zu bringen, wo Kirgistan überhaupt liegt. So unbekannt

die ehemalige Sowjetrepublik in Zentralasien und ihre ca. 5,5 Millionen

Einwohner für die Mehrheit der Europäer sein mögen, so interessant

und spannend gestaltet sich der kulturelle Austausch im Rahmen des

Forschungsprojektes „Strukturen und Bedingungen des Aufwachsens“

von Prof. Dr. Doris Bühler-Niederberger und Dr. Alexandra König. Gegenstand

der bereits 2008 ins Leben gerufenen und von uNICEF und

der Aga-Khan-Foundation getragenen Forschungsarbeit ist die frühkindliche

Förderung in Kirgistan, die nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion

und dem dadurch bedingten Wegfall vieler Bildungseinrichtungen

enorm verbesserungswürdig ist. Die Ergebnisse der PISA-Studie

2009 unterstreichen den desolaten Zustand des kirgisischen Bildungssystems:

In mehreren Kategorien, darunter Mathematik, Naturwissenschaften

und Leseverständnis belegte das Land den letzten Platz.

Ein weiteres Forschungsprojekt zur Erziehung von kirgisischen Kleinkindern

startete Bühler-Niederberger Anfang 2010 in Zusammenarbeit

mit der Doktorandin Jessica Schwittek. untersucht wird, wie kirgisische

Eltern ihre Kinder behandeln und wahrnehmen, welche Erziehungspraktiken

sie anwenden und welche Positionen die Kinder in der Alltagsorganisation

und im haushalt einnehmen. Deutsche Studenten unterstützen

die Forscherinnen dabei in der Feldforschung, kirgisische Studenten

helfen bei Übersetzungen.

Der Mangel an kindlicher Förderung in Kirgistan wird deutlich, wenn

man bedenkt, dass nur etwa 13% der Kinder unter sieben Jahren Vorschuleinrichtungen

besuchen. Anhand der 30-40 Fallstudien, die Kinder

zwischen zwei und sieben Jahren und ihre Familien umfassen, soll das

Miteinander der Kinder, ihre Spiele und Spielorte, ihre sozialen Netzwerke

sowie ihr Blick auf die eigene Lebenssituation untersucht werden.

Die Forscherinnen erhoffen sich durch die Studien neue Erkenntnisse

über den Zusammenhang von Kindheit und gesellschaftlicher Transformation

und inwieweit die geänderten Strukturen des Landes nach dem

Zusammenbruch der Sowjetunion die Erziehung beeinflusst haben.

101


i

MEDIEN, LEhRAMT ODER

DOCh SOZIALFORSChuNG?

Von Vanessa Mülhausen, Studentin der Sozialwissenschaften und der Philosophie

Sucht man ein abwechslungsreiches Studium, ist man bei den Sozialwissenschaften

an der uni Wuppertal an der richtigen Stelle. Der Teilstudiengang

bietet im Kombinatorischen Studiengang Bachelor of Arts

vielfältige Perspektiven für den Einstieg in die Berufswelt. Ein festgelegtes

Berufsprofil gibt es für Sozialwissenschaftler/innen nicht. Damit

stehen viele Wege offen.

StuDienmöglichKeiten

Der Studiengang ist eine Kombination aus Soziologie, Politik- und Wirtschaftswissenschaft

und damit eine gute Basis für fachübergreifende

Berufe. Das Angebot ist abwechslungsreich und eröffnet ein weites

Spektrum an beruflichen Möglichkeiten. Im Berufsspektrum ist so gut

wie jede Branche vertreten: von Lehramt und hochschullehre, über Sozial-Forschung,

Marketing und PR, Markt- und Meinungsforschung bis

hin zu Tätigkeitsfeldern in der öffentlichen Verwaltung oder bei Parteien,

in Verbänden und Parlamenten. Die Wahl des zweiten Faches ist wichtig,

denn die Spezialisierungen machen den Sozialwissenschaftler für

potenzielle Arbeitgeber besonders interessant. So hat jemand, der neben

den Sozialwissenschaften Pädagogik studiert hat, Chancen auf die

Position eines Personalleiters. Dank der interdisziplinären Ausbildung

sind Sozialwissenschaftler zwar vielseitig einsetzbar, dennoch lautet die

Devise: Die Mischung macht’s!

profil AuSBilDen

Man sollte ein besonders großes Augenmerk auf weitere Zusatzqualifikationen

legen. Aufgrund der verschiedenen Profile des Studiengangs

102

kann jenes gewählt werden, welches einem am meisten zusagt. Es be-

steht die Möglichkeit sich wirtschaftlich, politisch, kulturell, soziologisch

oder auch pädagogisch zu fokussieren, je nach Vorliebe und Zukunftsvorstellung.

Trotzdem sollte bedacht werden: Gute Noten allein helfen

nicht, um sich abheben zu können. Was hilft? Praktika, Auslandserfahrung

und Kontakte.

trenDS

In den letzten Jahren gehen Sozialwissenschaftler zunehmend in den

Bereich Marketing und PR. Dabei können sie mit ihrem fachübergreifenden

Wissen punkten. Sie fühlen der Gesellschaft auf den Zahn! Zahlen

interpretieren, Daten und Sachverhalte analysieren und auswerten,

Kommunikation und Vermittlung von Ergebnissen sind die von potenziellen

Arbeitgebern bevorzugten Eigenschaften. Speziell Industrieunternehmen

suchen vermehrt Sozialwissenschaftler, die sie bei der

Entwicklung, Auswertung und Verbesserung ihrer Werbekampagnen

unterstützen, oder auch bei der Führung, Beratung und Organisation

des unternehmens.

fAzit

Dies sind nur wenige Beispiele für die Perspektiven eines studierten

Sozialwissenschaftlers. Fakt ist: Sowis können optimistisch in die Zukunft

schauen. In einer Gesellschaft, die von Globalisierung, Wettbewerbsdruck

und Komplexität beherrscht wird, sind kompetente Leute,

die auch mal eine andere Brille aufsetzen können, zunehmend gefragt.

TRAINIEREN, ABER RIChTIG!

Was haben hannover 96 und die Bundesligaspiele-

rinnen der SG Essen-Schönebeck gemeinsam? Sie

arbeiten mit dem Forschungszentrum für Leistungsdiagnostik

und Trainingsberatung (FLT) an der uni

Wuppertal zusammen. Doch nicht nur Bundes- und

Regionalligamannschaften im herren- und Frauenfußball

lassen sich untersuchen und beraten, auch

andere Sportteams, wie beispielsweise das handballteam

SG Flensburg-handewitt oder die Deutsche

Rollhockey Nationalmannschaft nutzen das Knowhow

der Wuppertaler Wissenschaftler.

Bei einer Leistungsdiagnostik absolvieren die Spieler

verschiedene Tests in den Bereichen Schnelligkeit,

Kraft und Ausdauer. Die gewonnenen Daten ermöglichen

den Trainern dann eine Individualisierung des

Trainings und geben ihnen einen Überblick über

die Leistungsentwicklung der Spieler. Seit das Forschungszentrum

eingerichtet wurde, steigt die Nachfrage

nach dessen Leistungen mehr und mehr, denn

der Bedarf an kompetenter Diagnostik und Beratung

für Sportler ist groß. Aber auch Nichtsportler wenden

sich an das FLT, insbesondere wenn es um die Bereiche

Prävention und Rehabilitation geht, die neben

den Bereichen Leistungs- und Funktionsdiagnostik

Forschungsschwerpunkte sind.

Mehr im Netz unter www.flt.uni-wuppertal.de

103


WuPPERTAL FÜR JEDE LEBENSLAGE IV

104

Illustration: Laura Malotta

WuPPERTAL FÜR JEDE LEBENSLAGE IV

Von Simon Chrobak, Student der Sportwissenschaft und der Sozialwissenschaften

Peter ist sportlich und lebt seine Leidenschaft jeden Tag. Sie gehört

bei ihm zum normalen Tagesablauf wie Zähne putzen und Schnürsenkel

binden. Mit Wuppertal hat er sich einen guten Studienstandort ausgesucht,

denn in punkto Sport hat die Stadt viel zu bieten.

Zunächst ist da der hochschulsport, der neben Klassikern wie den großen

Ballsportarten auch exotische Angebote wie Fechten, Slackline

oder Golf im Repertoire hat. Abseits der uni verbringt Peter viel Zeit auf

dem Rad und in den Laufschuhen. Die Berge und Wälder rund um Wuppertal

bieten ihm dazu abwechslungsreiche Jogging- und Mountainbike-

Strecken in schönster Natur. Wenn ihm mehr nach Mannschaftssport

ist, kann er bei zahlreichen Vereinen auf über 30 Sportplätzen aller Art

ins Schwitzen kommen. Nach dem Sport geht es auf die hardt, die grüne

Lunge Wuppertals. Die Parklandschaft bietet ausreichend Platz, um

nach dem Training zu entspannen und die Seele baumeln zu lassen. Das

geht auch wunderbar am nahegelegenen Beyenburger Stausee, wo Baden,

Beachen und in der Sonne liegen angesagt ist. Wenn dann noch

was Leckeres zum Grillen auf dem Rost liegt, werden auch die Energiespeicher

wieder aufgeladen. Auch der Sport auf dem Wasser kommt

nicht zu kurz. Wahlweise mit Rudern oder Paddeln kann man über den

Stausee gleiten. Der Ruder- und der Kanuverein sind bestens gerüstet,

um alle Wasserratten ins Boot zu holen. Ein besonderes highlight

am Ende des Sommersemesters stellt der uni-Drachenbootcup des

hochschulsports dar. hierbei fahren Student/innen aus ganz Nordrhein-

Westfalen in den Stechpaddelbooten um Ruhm und Ehre und den Sieg

für die uni.

Damit Peter auch in den Wintermonaten im Training bleibt, geht er ins

moderne Schwimmleistungszentrum oder in die berühmte Schwimmoper,

eines der Schwimmbäder in Wuppertal. Wenn Peter lieber relaxen

will, fährt er zur Bergischen Sonne, einem Spaßbad mit Rutschen und

Sprungturm, in dessen ausgedehnter Saunalandschaft sich die müden

Muskeln schnell wieder regenerieren können. Denn nächste Woche hat

Peter ein Probetraining im BergWerk, dem Fitnessstudio der universität.

und dafür will er fit sein.

105


106

*aB ins BergWerK!

Das Fitnesszentrum der universität

Wuppertal auf dem Campus

Grifflenberg

aB 15 € pro Monat

ÖFFnUngszeiten

in der Vorlesungszeit

Montag 10.00 bis 21.30 uhr

Dienstag 10.00 bis 21.30 uhr

Mittwoch 10.00 bis 21.30 uhr

Donnerstag 12.00 bis 21.30 uhr

Freitag 10.00 bis 21.30 uhr

Samstag 10.00 bis 16.00 uhr

Mehr Infos auf Seite 138 oder unter

www.hochschulsport.uni-wuppertal.de

school oF eDUcation

107


108

Die Lehrerbildung hat an der Bergischen universität einen wichtigen

Platz: Derzeit finden sich etwa 45% der Studierenden in einem Studiengang,

der auf den Zugang zum Lehrerberuf abgestimmt ist. Mit dem

Lehrerausbildungsgesetz (LABG) 2009 hat das Land NRW alle Studiengänge

für die verschiedenen Lehrämter auf das Bachelor-Master-Modell

umgestellt. Im Zuge dieser Entwicklung hat die Bergische universität im

Frühjahr 2010 die School of Education gegründet. hier wird die Lehramtsausbildung

koordiniert. Auch das Beratungsangebot „Information

und Service für die Lehrerbildung“, bei der alle Informationen für die

Studierenden zusammenlaufen, ist hier angesiedelt.

PERSPEKTIVE LEhRAMT

Die School of eDucAtion

k unterstützt die Studierenden und Lehrenden in

Lehramtsstudiengängen

k trägt zur Entwicklung von Curricula bei

k arbeitet eng mit den Fachbereichen zusammen

k betont die wissenschaftliche Fundierung des

Lehramtsstudiums

Die School of Education besteht aus zwei Bereichen,

die eng zusammenarbeiten:

k Der Gemeinsame Studienausschuss (GSA) stimmt

die Mitwirkung aller Fachbereiche an der Lehrerbildung

aufeinander ab. Er koordiniert die übergeordneten

Belange des Lehramtsstudiums in Bachelor-

und Masterstudiengängen und trifft hierzu

fachbereichsübergreifende Entscheidungen.

k Als Forschungs- und Lehreinheit nimmt das Institut

für Bildungsforschung (IfB) die Rechte und

Pflichten eines Fachbereichs wahr. Es verantwortet

die bildungswissenschaftlichen Anteile in den

lehrerbildenden Studiengängen und bietet einen

großen Teil dieser Veranstaltungen selbst an.

www.edu.uni-wuppertal.de

Entsprechend dem aktuellen Lehrerausbildungsgesetz NRW (LABG)

von 2009 besteht die Lehrerausbildung aus drei aufeinander folgenden

Abschnitten:

1. studium eines Bachelorstudiengangs (3 Jahre)

2. studium eines Master of education-studiengangs (2 Jahre)

3. vorbereitungsdienst (18 Monate)

Als erste universität in NRW bietet die Bergische universität Wuppertal

seit dem Wintersemester 2009/2010 akkreditierte Bachelorstudiengänge

und seit dem Wintersemester 2011/2012 darauf folgende Master of

Education-Studiengänge an, die für das Lehramt qualifizieren an:

grundschulen,

haupt-, real- und gesamtschulen,

gymnasien und gesamtschulen oder

Berufskollegs.

Der an den Masterstudiengang anschließende Vorbereitungsdienst erfolgt

durch Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung (ehemals Studienseminare)

und schließt mit der Staatsprüfung ab.

www.isl.uni-wuppertal.de

www.zsb.uni-wuppertal.de // Studieninfos // Perspektive Lehramt

Wichtig: Für alle, die sich für ein Studium mit Perspektive Lehramt

interessieren, bietet die uni Wuppertal regelmäßig Informationsveranstaltungen

an, z. B.:

k schülerinfotage (ende Januar)

k langer abend für studieninteressierte (ende Juni)

Weitere Infos dazu unter:

www.isl.uni-wuppertal.de

www.zsb.uni-wuppertal.de // Aktuelles

109

school oF eDUcation


i

GO OuT!

Es gilt vielleicht nicht für alle Berufe in derselben Weise, aber Auslandserfahrung

ist immer nützlich. Persönlich und beruflich. „Auslandserfahrung

bedeutet neben der Sprachkompetenz auch ein Plus an Sozialkompetenz

und interkultureller Erfahrung – wichtige Softskills in der

Berufswelt“, sagt die Leiterin des Akademischen Auslandsamts Andrea

Bieck. „Wer ins Ausland geht, erweitert seine Perspektive.“ Sich auf

Geschäftspartner im Ausland einstellen, Projektarbeit in internationalen

Teams oder den Kontakt zu Niederlassungen in anderen Ländern

pflegen, das fällt einem leichter, wenn man selbst schon mal im Ausland

gelebt hat. Deutschland ist eine Exportnation. Selbst die Märkte

mittelständischer unternehmen sind heute global. Kein anderes Land

in Europa hat so viele Grenzen zu anderen Ländern wie Deutschland.

Studientipp: Go out. Die uni hat mehr als 190 Partneruniversitäten in

aller Welt und bietet umfassende unterstützung bei der Vorbereitung

eines Auslandsaufenthalts.

www.internationales.uni-wuppertal.de

110

111


112

InternatIonalehOChSChuLPARTNERSChAFTEN

(ohne ERASMuS Partnerhochschulen; ebenfalls nicht berücksichtigt sind Kooperationen auf Lehrstuhlebene)

• Internationale hochschulpartnerschaften

• Internationale hochschulpartnerschaften mit Studierendenaustausch

• Keine Kooperation

• Deutschland

113


übersIcht PARTNERhOChSChuLEN

ägypten

Algerien

Argentinien

AuStrAlien

BAnglADeSch

BrASilien

chile

frAnKreich

ghAnA

groSSBritAnnien

inDien

inDoneSien

irAn

iSrAel

JApAn

KAnADA

KirgiSiStAn

114

DIE WEITE WELT

DER WISSENSChAFT

Da viele herausforderungen der Zukunft nur global gelöst werden können,

verfügt die uni Wuppertal über ein weit verzweigtes internationales

Netzwerk. Sie pflegt Beziehungen zu mehr als 190 Partneruniversitäten

in aller Welt. Die Kooperationen reichen von intensiven Forschungspartnerschaften,

wie beispielsweise im Bereich der Teilchen- oder Atmosphärenphysik,

bis hin zu zahlreichen Studienaustausch-Programmen.

Mit weiteren knapp 120 hochschulen in folgenden Ländern bestehen

ERASMuS-Partnerschaften: Belgien, Bulgarien, Dänemark, Estland,

Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Italien, Lett-

land, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, österreich, Polen, Portugal,

Rumänien, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechische

Republik, Türkei, ungarn.

ERASMuS ist ein Programm der Europäischen union, um die Zusammenarbeit

von hochschulen in Europa sowie die Mobilität von Studierenden

und Dozent/innen zu fördern.

KoreA

KuBA

mAroKKo

mexiKo

peru

polen

ruSSlAnD

SchWeiz

SingApur

SloWAKei

SpAnien

SÜDAfriKA

uKrAine

uSA

uSBeKiStAn

vr chinA

WeiSSruSSlAnD

115

übersIcht PARTNERhOChSChuLEN


116

SprAchen lernen im SprAchlehrinStitut Der

uni WuppertAl

Wer ins Ausland will, muss sich gut vorbereiten. Dazu gehört auch,

die Sprache des Gastlandes zu lernen. Das geht im Sprachlehrinstitut

(SLI) der uni Wuppertal. Anfänger und Fortgeschrittene können hier

Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Russisch, Chinesisch, Portugiesisch,

Türkisch, Schwedisch und sogar Japanisch lernen.

Also rein ins Land und raus mit der Sprache!

www.sli.uni-wuppertal.de

up, up AnD AWAy

Studierende, die ins Ausland wollen, berät das Akademische

Auslandsamt (AAA) www.internationales.uni-wuppertal.de

ohne KulturSchocK inS AuSlAnD!

Die interkulturelle Beratung der Zentralen Studienberatung gibt konkrete

Tipps und Tricks, um den Auslandsaufenthalt erfolgreich zu gestalten.

www.zsb.uni-wuppertal.de/beratung/interkulturelle-beratung.html

117


ThERE‘S NOThING

TOuLOuSE!

Das Interview führte Hanna Mömken, Studentin der Germanistik und der Wirtschaftswissenschaft

118

Seinen horizont erweitern, die Berufschancen erhöhen und dazu noch

Spaß haben: Das alles verspricht ein Auslandsaufenthalt. Studentin Ka-

thrin Lagatie ließ sich diese Chance nicht entgehen und erlebte ein auf-

regendes Semester in Frankreich.

KAthrin, WAnn hASt Du Den entSchluSS gefASSt inS

AuSlAnD zu fAhren?

Das war schon vor dem Studium. Mein Großvater war Franzose, deswegen

habe ich zu Frankreich einen guten Draht.

Wie hASt Du Deinen plAn nAch frAnKreich zu fAhren in

Die tAt umgeSetzt?

Ich habe auf der homepage der Romanistik nach Auslandskontakten

geguckt und wollte dann entweder nach Toulouse oder Paris gehen.

Dort sind Partneruniversitäten der uni Wuppertal, deswegen konnte ich

finanzielle Mittel bei ERASMuS beantragen. Mir war dann schnell klar,

dass ich nach Toulouse gehen würde, da ich auch Kunst studiere und es

dort eine Kunstakademie gibt. Es lief alles recht unkompliziert. Es gab

ein „Learning Agreement“, bei dem man zustimmen musste, welche

Seminare man in der Austausch-uni belegen würde, damit man sie hier

angerechnet bekommt. Außerdem wurde ich super vom Akademischen

Auslandsamt unterstützt.

Wie hASt Du Dich Am flughAfen vor Der ABreiSe gefÜhlt?

Als ich durch das Gate am Flughafen gegangen bin und alleine war, war

ich erst einmal traurig, aber kurz darauf war ich dann voller Vorfreude.

Das Gate war der Bereich zwischen dem was war und dem was kommt.

Es ist ein Bereich wie aus Watte.

WAS, meinSt Du, iSt Bei Allen AuSlAnDSAufenthAlten

gleich, egAl oB frAnKreich, chinA oDer KAnADA?

Man fühlt sich erst einmal fremd, egal wo man ist. Man kann viel erleben,

neue Leute und andere Lebensweisen kennenlernen und am Ende

war die Zeit immer zu kurz.

119


MITEINANDER

FÜREINANDER

eigene WÜnsche UnD ziele sinD häUFig

aUch Die anDerer stUDierenDer – hilF,

sie UMzUsetzten UnD gestalte Deine

Uni aKtiv Mit

Von Birte Fritsch, Studentin der Germanistik und der Psychologie

stUpa

DAS StuDierenDenpArlAment – DemoKrAtie live

Das ‚StuPa‘ ist das höchste beschlussfassende studentische Gremium

an der universität und wird einmal jährlich von den Studierenden aller

Fachbereiche neu gewählt. Im Plenum werden Beschlüsse gefasst, die

die gesamte Studierendenschaft betreffen. Außerdem bestellt das Stu-

Pa diverse Ausschüsse, die sich in der jeweiligen Amtszeit bestimmten

Aufgaben widmen (u. a. härtefallausschuss, haushaltsausschuss,

Revisionsausschuss und Sozialausschuss). unter anderem hat das

StuPa die Aufgabe, den AStA zu wählen und seine Arbeit kritisch zu

begleiten, einen haushaltsplan zu verabschieden, über Finanzierungen

von größerem umfang und über die höhe des Studierendenbeitrags

zu entscheiden. Es berät über hochschulpolitische Probleme und fasst

Beschlüsse über grundlegende Richtlinien der Arbeit der studentischen

Selbstverwaltung.

120

Der allgeMeine stUDierenDenaUsschUss

(asta)

läSSt Auf Worte tAten folgen

Der AStA ist die politische Vertretung und das so genannte ‚geschäftsführende

Gremium‘ der Studierendenschaft. Als dessen Administrativorgan

wird der AStA vom StuPa gewählt und vertritt studentische

Interessen gegenüber der universität, der Politik und der öffentlichkeit.

Darüber hinaus stellt er Beratungsangebote für Studierende zur Verfügung

und finanziert eine Krabbelgruppe für Kinder studierender Eltern.

Der AStA wird vor allem im (hochschul-)politischen Sektor aktiv und

kämpft gegen soziale ungleichheit und vieles mehr. Darüber hinaus

fördert er studentische Projekte, führt selbst solche durch, verwaltet

das Semesterticket und organisiert zahlreiche kostenlose Service-Angebote,

wie Beglaubigungen und internationale Studierendenausweise,

eine BAföG-, Rechts- oder Sozialberatung. Außerdem finden sich auf

der AStA-Ebene (ME.04) der AStA-Shop, wo günstige Büroartikel und

Kopierkarten zum Verkauf stehen, und einige Lernräume.

Die FachschaFten

Deine erSten AnSprechpArtner unD Begleiter DurchS

StuDium

Die Fachschaftsräte (wobei sich das Wort ‚Fachschaft‘ als Bezeichnung

durchgesetzt hat, was eigentlich die Bezeichnung für alle Studierende

eines Fachbereiches ist) setzen sich aus gewählten Vertreter/innen der

verschiedenen Fachbereiche zusammen, deren Interessen sie vertreten:

Die Fachschaftsmitglieder sind besonders auf die Belange und Interessen

der Studierenden des jeweiligen Faches spezialisiert. Sie können

euch bei spezifischen Fragen zu eurem Studium bzw. Studiengang

weiterhelfen. Darüber hinaus geben sie Vorlesungsskripte heraus, unterstützen

Exkursionen und organisieren die ‚Orientierungsphase‘ (‚O-

Phase‘) für die Erstis (Erstsemester). In der Fachschaftsrätekonferenz

(FSRK) beraten jeweils zwei Mitglieder pro Fachschaft in einer breiten

Runde über Angelegenheiten, die alle Fachbereiche und Fächer betreffen.

www.asta.uni-wuppertal.de/stupa

www.asta.uni-wuppertal.de

www.frsk.uni-wuppertal.de/fachschaften

MACh

MIT!

Das halbjährlich erscheinende

Kulturmagazin Leonid, gemacht

von Student/innen für Student/

innen, bietet kreativen Köpfen

die Möglichkeit, sich außerhalb

des Studiums künstlerisch auszutoben.

Jede Ausgabe wird unter

ein bestimmtes Thema gestellt.

Studierende, die dazu einen Beitrag

leisten möchten, können ihre

literarischen oder journalistischen

Texte, Fotografien oder andere

kreative Arbeiten einschicken.

www.leonid-magazin.de

121


122

FINANZIERuNG –

EIN DING DER

uNMöGLIChKEIT?

Von josefine Bley, Studentin in den Fächern Farbtechnik/raumgestal-

tung/Oberflächentechnik und Germanistik

Ein Studium schön und gut, aber wer finanziert mir das? Es gibt Situationen,

in denen man glaubt, ein Studium sei das letzte, was man bewältigen

könne. Doch keine Sorge, es gibt immer Wege und Möglichkeiten.

Seit dem Wintersemester 2011/12 sind zwar die Studiengebühren abgeschafft,

aber ein Studium kostet dennoch Geld. Für alle, die sich selbst

finanzieren müssen, gibt es Lösungen:

BAfög

Da gibt es zunächst einmal das Bundes-Ausbildungsförderungs-Gesetz,

kurz: BAföG. Die unterstützung nach dem BAföG orientiert sich

am Einkommen der Eltern. Feste Einkommensgrenzen existieren nicht,

sie richten sich unter anderem nach dem Familienstand der Eltern oder

der Zahl der Geschwister und deren Ausbildungsart. Ausnahme bilden

jene, die bereits fünf Jahre gearbeitet haben. Diese bekommen elternunabhängiges

BAföG. Es genügt zunächst ein formloser Antrag beim

hochschul-Sozialwerk Wuppertal. Der höchste Förderungssatz beträgt

422 Euro für Studierende, die noch im ‚hotel Mama‘ wohnen, und 597

Euro für alle anderen. Ab dem 25. Lebensjahr ist man für Kranken- und

Pflegeversicherung selbst verantwortlich. Deshalb kann sich der Satz

um maximal 73 Euro erhöhen. Die höchstmögliche Förderungssumme

beträgt also 670 Euro. Die Ausbildungsförderung wird je zur hälfte als

Zuschuss und als unverzinsliches Darlehen gewährt. Die Obergrenze

für die Rückzahlung beträgt in Nordrhein-Westfalen 10.000 Euro. Die

Rückzahlung beginnt fünf Jahre nach der Förderungshöchstdauer bei

entsprechenden Einkommensverhältnissen.

Wenn man sich in einer besonders schwierigen Lebenslage befindet, ist

ein härtefallantrag möglich. Es gibt Überbrückungsgelder, kurzfristige

Studiendarlehen oder andere Arten von Fördergeldern. Ansprechpartner

findet ihr beim BAföG-Amt. Der AStA vergibt ebenfalls Kredite.

Weitere Infos gibt der Ratgeber ‚Bare Münze‘. Anlaufstelle ist das

BAföG-Amt (BAföG plus) an der universität in ME.05 und ME.03.

www.hsw.uni-wuppertal.de // Studienfinanzierung BAföG

123


STIPENDIEN

Von josefine Bley, Studentin in den Fächern Farbtechnik/raumgestaltung/Oberflächentechnik

und Germanistik

Für sehr pfiffige, gesellschaftlich oder anderweitig engagierte Studierwillige,

gibt es Stipendien diverser Stiftungen. Gute Übersichten finden

sich in Onlinedatenbanken, wie beispielsweise der des Bundesverbands

deutscher Stiftungen:

k www.stiftungen.org // Service // Studienförderung // Bundesweite

Stiftungen

Für Studienanfänger/innen sowie Studierende, Promovierende und

Post-Graduierte stehen an der Bergischen universität zahlreiche Fördermöglichkeiten

zur Verfügung:

kwww.stipendien.uni-wuppertal.de

Zudem hat das Gleichstellungsbüro der uni Wuppertal in einem ‚Stipendienwegweiser‘

die wichtigsten Fördermöglichkeiten zusammengestellt:

k www.uni-wuppertal.de // 01 Universität & Campus // Veröffentlichungen

& Broschüren // Stipendienwegweiser

124

JOBBEN

Außerdem gibt es die Möglichkeit zu jobben, was bis zu einem gewissen

Maße auch mit BAföG oder Stipendien zu vereinbaren ist. Studentische

hilfskräfte werden in allen Fachbereichen zur unterstützung von Lehre

und Forschung immer gesucht. Zudem hängen externe Job-Angebote

an Infowänden der Bergischen universität Wuppertal aus.

Das Zentrum für Weiterbildung (ZWB) hat ein Job- und Praktikums-

Portal im Bereich des Karriere Services. hier findet man immer Stellenangebote.kwww.zwb.uni-wuppertal.de/karriere-services/job-undpraktikumsangebote.html

und auch auf den Seiten des hochschul-Sozialwerks Wuppertal werden

Jobs angeboten:

kwww.hsw.uni-wuppertal.de/aktuelles/jobs/

Das war ein kleiner Überblick über mögliche Finanzspritzen, damit eurem

Studium nichts mehr im Weg steht. Als zusätzliche Informationsbroschüre

ist noch ‚Studieren in Wuppertal‘ zu erwähnen (herausgeber

ist das hochschul-Sozialwerk Wuppertal). Diese liegt in den Mensen

aus und bietet nützliche Informationen, Tipps und hinweise zur praktischen

Bewältigung des Studienalltags. Sollten auf einmal ganz andere

Probleme auftauchen, wie Lernblockaden, Prüfungsangst, Studieninhaltsfragen

oder dergleichen, dann könnt ihr euch an die Zentrale Studienberatung

(ZSB) wenden.

BESONDERS SEIN.

BESONDERS STuDIEREN.

Von josefine Bley, Studentin in den Fächern Farbtechnik/ raumgestal-

tung/Oberflächentechnik und Germanistik

plötzlich zu zWeit

Tatsächlich, zwei Streifen sind ganz deutlich rot auf weiß auf dem

Schwangerschaftstest zu sehen. und dann schwirren einem all die

Fragen im Kopf herum. Panik bricht aus. Studieren mit Kind, funktioniert

das überhaupt? Wie bekommt man den Spagat zwischen Windeln

wechseln, Seminaren, Stillen und Klausuren hin? Tina Schulz, selbst

Mutter von zwei Kindern, kann die Frage beantworten. Sie ist studentische

Ansprechpartnerin des Gleichstellungsbüros und berät Student/

innen in Sachen Vereinbarkeit von Familie und Studium.

Wie SiehSt Du Die SituAtion von StuDierenDen eltern An

Der BergiSchen univerSität WuppertAl?

Der Spagat ist durchaus machbar. ungefähr sieben Prozent aller Studierenden

sind im bundesweiten Durchschnitt bereits Eltern, in Zahlen

ausgedrückt etwa 1000 Mütter und Väter an der Bergischen universität

Wuppertal. Die Situation für junge Eltern wird immer besser. Es wurde

zum Beispiel ein Kinderzuschlag beim BAföG eingeführt. Bei uns erhalten

alle Studierenden, die ein Kind bekommen, ein Babybegrüßungsgeld.

Es gibt einen Eltern-Kind-Lernraum in der Bibliothek, wo es neben

kindergerechten Möbeln auch Spielzeug gibt. In den Schulferien werden

Tagesfreizeiten für schulpflichtige Kinder angeboten, die unizwerge machen

den unikindergarten unsicher und vieles mehr. Aus eigener Erfahrung

kann ich sagen, dass ein Kind sogar in ein Seminar mitkommen

kann, ohne zu stören. Außerdem gibt es unterhalb der uni einen Erlebnisspielplatz

mit Riesenrutsche. Sehr zu empfehlen.

WAS WÜrDeSt Du Jungen mÜttern unD vätern AuS Deiner

eigenen erfAhrung rAten?

Wir beraten jeden Freitag von 8-12 uhr in Raum u.15.20. Dort kann man

sich ohne Voranmeldung individuell beraten lassen, zum Beispiel über

Kindergeld, Betreuungs- und Finanzierungsmöglichkeiten oder urlaubssemester.

Oft können wir auch bei bestimmten Problemen, etwa bei

Fehlzeiten oder ähnlichem, helfen. Betroffene sollten sich in der offenen

Sprechstunde unverbindlich beraten lassen. Bei jedem ist die Situation

anders, bei Finanzierungen usw. kommt es auf die Lebenssituation an,

etwa, ob man in einer Partnerschaft lebt. Auch der Wohnort spielt eine

Rolle, weil manche Förderungen kommunal geregelt sind und sich von

Stadt zu Stadt unterscheiden.

Die Broschüre ‚Studieren mit Kind‘ ist im Gleichstellungsbüro und in der

universitätsbibliothek erhältlich oder unter:

kwww.gleichstellung.uni-wuppertal.de/publi.html

unizwerge k www.krabbelgruppe4u.de.vu

hochschulkindergarten k www.hochschulkindergarten.de

hANDICAP? NA uND!

BARRIEREFREI

Schon mal mit geschlossenen Augen durch die uni bewegt? Oder versucht

mit einem Rollstuhl von der untersten Ebene der universität zur

obersten Ebene zu gelangen? Gar nicht so einfach. Mit einer Behinderung

zu studieren bedeutet, ein gutes Organisationstalent zu besitzen.

Wege einstudieren, Räume erforschen, Ansprechpartner finden. Aber

es zählen nicht nur körperliche Beeinträchtigungen zu einem handicap.

Auch psychische oder chronische Krankheiten können behindern.

herr Georg Beilstein steht bei Fragen mit Rat und Tat zur Seite: Offene

Sprechzeiten immer freitags von 10- 11 uhr in Raum M.10.03.

Kontakt: beilstei@uni-wuppertal.de

Die Bergische universität ist behindertengerecht ausgestattet. hier sind

einige der Ausstattungen aufgeführt:

khörsäle mit Infrarotsystem für hörbehinderte

kBehindertenparkplätze vor sämtlichen Gebäuden

kBehindertengerechte Toiletten in allen Gebäuden

kim neu erbauten Gebäude K gibt es taktile Infotafeln als Wegweiser

kspezielle Räume sind mit spezifischen Programmen und technischen

hilfsmitteln für sehgeschädigte Studierende ausgestattet: große Bildschirme,

Lautsprecher, Scanner, Braille und ein ertastbares Display machen

dies möglich

kalle Fahrstühle sind mit Blindenschrift versehen

kalle Fahrstühle „sagen an“, auf welcher Ebene man sich befindet

Mehr Infos unter

khttp://www.uni-wuppertal.de/studium/beratung/handicap/

125


SChöNER WOhNEN

Von Anna-Lena Sichelschmidt, Studentin der Germanistik und der

Evangelischen Theologie

Deine 20m² Auf Dem cAmpuS

Das hochschul-Sozialwerk Wuppertal bietet dir über 1.000 Wohnheim-

plätze an. Sie verteilen sich auf insgesamt fünf Wohnheime. Die meisten

Wohnungen sind Einzelappartements, es gibt aber auch Wohngemeinschaften

für zwei bis vier Personen. Besonders angenehm ist, dass die

Wohnheime unmittelbar in Campusnähe liegen. So kannst du morgens

länger schlafen oder ein paar schwere Bücher zu hause lassen, um sie

später zu holen. Die Appartements verfügen über eine eingerichtete Küchenzeile

und ein Bad. Die günstige Miete umfasst alle Nebenkosten

und die Kosten für einen Fernsehanschluss und einen Internetzugang.

Da die meisten Appartements unmöbliert vermietet werden, kannst du

deinen Raum nach deinen Wünschen einrichten.

Genauere Informationen über Mietpreise, Bewerbung, Lage, Größe und

vieles mehr findest du unter www.hsw.uni-wuppertal.de/wohnheime

126

127


hINEIN INS

STADTLEBEN

Von Anna-Lena Sichelschmidt, Studentin der Germanistik und der

Evangelischen Theologie

Die andere Möglichkeit ist eine Wohnung mitten in der Stadt. Wuppertal

schlängelt sich über knapp 15 Kilometer entlang der Wupper. Deshalb

suchst du dir am besten eine Wohnung, die nicht zu weit von der uni

entfernt ist. um einen langen Anfahrtsweg zu vermeiden, bieten sich

vor allem die Wohnquartiere in Elberfeld an. Ein besonders attraktives

Viertel ist die Elberfelder Nordstadt. Gerade bei jungen Stadtbewohner/

innen ist der südliche Teil, der ölberg mit alten Gründerzeithäusern, gemütlichen

Kneipen und einem dorfähnlichen Charakter äußerst beliebt.

Von dort erreicht man schnell die Einkaufsstraßen in Elberfeld und das

Luisenviertel, wo es ebenfalls eine vielfältige Kneipen- und Gastronomielandschaft

gibt. Aber auch im nördlichen Teil der Nordstadt finden

sich preiswerte Wohnungen in schönen alten häusern. Attraktive Wohnungen

finden sich ebenso am Ostersbaum, rings um den Platz der

Republik. Im Westen Elberfelds liegt das Quartier Arrenberg, das im

Moment einen wahren Aufschwung erlebt. Viele häuser werden gerade

renoviert und es lohnt sich, den Arrenberg in die Wohnungssuche miteinzubeziehen.

Die Elberfelder Südstadt ist zwar nicht so ruhig, dafür

aber perfekt für Wochenendpendler/innen geeignet, da man sich dort

in unmittelbarerer uni- und Bahnhofsnähe befindet. Prinzipiell kann man

sich bei der Wohnungssuche zudem an der Schwebebahn orientieren:

Wenn man in ihrer Nähe wohnt, erreicht man jedes Ziel in Wuppertal

gut.

www.wuppertal-nur-hier.de

www.wuppertal-marketing.de

www.wuppertal.de

128

129


130

MACh MAL PAuSE!

Von Milena Laatsch, Studentin der Germanistik und der

Sozialwissenschaften

In neun verschiedenen Mensen, Cafeterien, dem uni Kiosk und der Cam-

pus Kneipe ist für jeden Geschmack und Geldbeutel etwas zu finden.

BergreStAurAntS mit pAnorAmABlicK //

Preiswerte, gesunde und vor allem abwechslungsreiche Speisen gibt

es in der großen Mensa (ME 02). Schon ab 1,95 Euro ist ein leckeres

Mittagessen zu haben. Zu den drei täglich wechselnden Menüs, eines

davon ist immer vegetarisch, kann man seine Beilagen frei wählen. Am

Aktionscorner gibt es immer wieder besondere und ausgefallene Wochenaktionen

und auch die Salat- und Pastatheke lädt zum Zulangen ein.

Aber auch die Cafeterien Freudenberg, haspel oder die Cafeteria Sport

und Design bieten, neben vielen Kleinigkeiten, wie belegte Brötchen

und Kuchen, zur Mittagszeit leckere warme Speisen an.

uni Kneipe //

Etwas schicker können Studierende, Professor/innen und Gäste in der

uni-Kneipe (ME 04) bis in die Abendstunden „à la carte“ essen. Vom

Biergarten der unikneipe aus liegt einem im Sommer die ganze Stadt

zu Füßen. Im Sommer verführt der Biergarten auf einer der zahlreichen

Sonnenterassen der uni zum gemütlichen Sitzen und Genießen.

c@feteriA //

In der C@feteria (ME 03) finden sich neben einer Kaffee- und Espressobar

ein Internetcafé und Sitzecken zum Essen und Erholen. Mit ihren

Spezialitäten aus dem Wok, Klassikern wie Pommes und Currywurst und

leckeren Kleinigkeiten ist sie bei den Studierenden besonders beliebt.

„inSgrÜne“ //

heißt die neue grün-weiße Kaffee-Oase im hörsaalzentrum K.

uni KioSK //

Die besten belegten Brötchen auf dem Campus. Leckeren Kaffee, süße

Teilchen, aber auch warme Gerichte. Vom Apfelsaft bis zur Zeitschrift,

alles was ein Kiosk so zu bieten hat und was man so braucht, um den

uni-Alltag zu überleben. Direkt am haupteingang.

131


hEuTE SChON

GELESEN?

Die universitätsbibliothek Wuppertal in Zahlen:

132

1.800.000

1.200.000

600.000

450.000

56.000

42.000

30.000

16.000

3.400

Ausleihen und Verlängerungen pro Jahr

gedruckte Bände

Bibliotheksbesuche pro Jahr

Sitzungen im Katalog und in lizenzierten

Fachdatenbanken pro Jahr

E-Books und E-Journals

Fernleihen pro Jahr

neue Titel pro Jahr

aktive Nutzer pro Jahr

Teilnehmer an Kursen und Führungen

pro Jahr

TIPP: Sind Sie Schüler/in und wohnen in Wuppertal oder der benachbarten

Region? Dann können Sie das vielfältige Angebot der universitätsbibliothek

schon jetzt nutzen, wenn Sie mindestens 16 Jahre alt

sind. um Bücher auszuleihen, benötigen Sie einen Bibliotheksausweis.

Der kostenlose Ausweis wir Ihnen bei Vorlage des Personalausweises

an der Zentralen Information der Bibliothek ausgestellt.

Schüler/innen im Alter von 16 oder 17 Jahren benötigen zusätzlich

eine von den Erziehungsberechtigten unterschriebene Einverständniserklärung.

www.bib.uni-wuppertal.de

133


134

DIE VIRTuELLE uNI

Semesterticket, Studienbescheinigung, E-Mail Account – so verwalte ich

mein Studium online.

WuSel

steht für das „Wuppertaler universitätsStudierenden Online-Portal zur Elektronischen

unterstützung der Lehr- und Lernorganisation“

www.wusel.uni-wuppertal.de

hier findet man unter anderem das Vorlesungsverzeichnis, die Studienbescheinigung

und das Semesterticket. unter FAQ werden alle Fragen beantwortet.

eigener uni-e-mAil-Account

Wenn du zugelassen bist, bekommst du mit deiner Studienbescheinigung

einen E-Mail-Account. Diesen musst du im Zentrum für Informations- und

Medienverarbeitung, kurz ZIM, freischalten und dein Passwort ändern. Keine

Sorge, es geht alles online:

www.zim.uni-wuppertal.de // MEIn ZIM

e-leArning mit Der lernplAttform mooDle

Auf der Lernplattform findet man Arbeitsmaterialien und Literatur zu Vorlesungen

und Seminaren. Auch lernunterstützende Module wie Foren, Aufgaben,

Wikis, Glossare, Chats und Lerntagebücher können in Moodle angelegt

werden.

https://moodle.uni-wuppertal.de

poDcASt

Das ZIM unterstützt Studierende bei der Konzeption und Produktion eigener

Podcast-Sendungen. Die notwendigen Aufnahmegeräte können im ZIM ausgeliehen

werden. Auf dem Podcast-Server des ZIM können die produzierten

Beiträge dann veröffentlicht werden.

http://podcast.uni-wuppertal.de/

geräteAuSleihe

Neben Notebooks und Beamern gibt es im ZIM auch Kameras und Videokameras,

die man jeweils für drei Tage ausleihen kann.

Rund 200 PC-Arbeitsplätze, WLAN, Medienwerkstatt, und vieles andere

mehr. Infos im Netz:

www.zim.uni-wuppertal.de

135


FIT DuRCh‘S STuDIuM

Du möchtest während oder nach deinem Studium sportlich aktiv sein? Der hochschul-

sport hält ein vielfältiges und abwechslungsreiches Sportangebot für dich bereit. Über

70 Sportarten kann man ausprobieren. Das Angebot reicht von Ballsportarten wie Basketball,

Fußball oder Volleyball über Group-Fitness-Angebote wie Body-Workout, BOP

oder Step-Aerobic bis hin zu Badminton, Fechten, Golf, Klettern, Tanzen, Yoga und vielem

mehr. Zudem bietet der hochschulsport Workshops, Reisen und Turniere für alle Studierenden

und Beschäftigten der Bergischen universität an. Ganz gleich ob du sportliche/r

Anfänger/in, Freizeitsportler/in oder Leistungssportler/in bist, für jeden ist etwas dabei!

Die SportScArD – Sport SAtt fÜr nur 15 € pro SemeSter

Durch die Buchung deiner persönlichen (Studi-)SportsCard für nur 15 € pro Semester

kannst du völlig flexibel an ca. 80% der Sportangebote teilnehmen.

tipp: Die SchnupperWochen

In den Schnupperwochen (1. und 2. Semesterwoche) kannst du kostenfrei unser komplettes

Angebot testen!

BergWerK – DAS fitneSSzentrum DireKt Auf Dem cAmpuS

Als hauseigenes Fitnesszentrum direkt auf dem Campus bieten wir Studierenden den

perfekten Ausgleich zum Studium mit Kraft-, Ausdauer- und Fitnesstraining. Gemeinsam

mit Sportwissenschaftlern und Therapeuten haben wir ein modernes Trainings- und Betreuungskonzept

entwickelt, das wir ständig erweitern.

Bereits ab 15,- € pro Monat kann hier an sechs Tagen in der Woche trainiert werden.

www.hochschulsport.uni-wuppertal.de

136

137


cAmpuS grifflenBerg //

Wer Studiert hier?

Bildungs- und Sozialwissenschaften

Geistes- und Kulturwissenschaften

Design und Kunst

Maschinenbau und Sicherheitstechnik

Naturwissenschaften und Mathematik

Wirtschaftswissenschaft

Wie komme ich hin? //

uNI Express, Linien 615, 645, 603

cAmpuS hASpel //

Wer Studiert hier?

Architektur

Bauingenieurwesen

Wie komme ich hin? //

Schwebebahn: vom hauptbahnhof Richtung Barmen,

haltestelle Landgericht

Bus 611, S8, RB 47

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1

3

cAmpuS freuDenBerg //

Wer Studiert hier?

Elektrotechnik

Informationstechnik

Druck- und Medientechnik

Wie komme ich hin? //

Linien E860 (E Campus Freudenberg), 603, 625

2

moBil Sein

mit dem SemeSterticket der uni Wuppertal

Mit ihrer Einschreibung erhalten Studierende der Bergischen universität

ein Semesterticket. Es berechtigt zur freien Fahrt in ganz

Nordrhein-Westfalen!

Nach 19 uhr und am Wochenende: Mitnahme von einer weiteren

Person und bis zu drei Kindern unter 15 Jahren sowie Fahrradmitnahme

im VRR-Bereich möglich. In den anderen Teilen von NRW gilt das

Ticket nur für den/die Ticketinhaber/in.

Für alle Nachtschwärmer gibt es den Nachtexpress-Service der

WSW, der am Wochenende mit neun verschiedenen Linien durch

die Stadt fährt.

3 _Was ist Wo?

CAMPuS _uND WIE KOMME ICh DAhIN?

uNIVERSITäT

DER CAMPI lageplan_3

Morianstraße

Aus Richtung

Aus Richtung

A 46 Ausfahrt

A 46 Ausfahrt

Wuppertal-Katernberg Nr. 33

Wuppertal-Elberfeld Nr. 34

Luisenviertel

Neumarktstraße

Friedrich-Ebert-Straße

Zoo

-

Robert-Daum-Platz

Fußgängerzone

Hardtufer

Elberfeld

Hofkamp

Stadion Schwebebahn/Wupper

Tannenbergstraße

Pauluskirche

Bahnhofstraße

2

Stadthalle

Haspeler

Pauluskirchstraße

Straße

Bahnhof

Wuppertal-Steinbeck

Hauptbahnhof

Wuppertal-Elberfeld

Döppersberg

Friedrich-Engels-Allee

1

2

3

Briller Straße

Kiesbergtunnel

Aus Richtung

A 46 Ausfahrt

Wuppertal-Ronsdorf,

Wuppertal-Cronenberg

Einbahnstraße

Viehhofstraße

Südstraße

Albert-Einstein-Straße

Campus Grifflenberg

Campus Haspel

1

Max-Horkheimer-

Straße

Unihalle

Campus Freudenberg

Kleeblatt

Gaußstraße

Unterer

Grifflenberg

Oberer Grifflenberg

Fuhlrottstraße

Gathe

3

Am Waldschlößchen

Am Freudenberg

Aus Richtung

A 1 Ausfahrt Nr. 94

Wuppertal-Ronsdorf

Bundesbahn

Bahnhof

Wuppertal-Unterbarmen

139


GEBäuDEPLAN

CAMPuS

GRIFFLENBERG

140

Verbindungstürme

mit Treppen und

Aufzügen

Eingänge

Straßen

Fußwege

Fußwege auf

Gebäudeflächen

Treppen

H

H

H

H

Oberer Grifflenberg

ESG

Gaußstraße

HAUPT-

EINGANG

Information

Studierendensekretariat

-

Servicecenter

Unikiosk

Sparkassenautomat

A

H

G

G

D

CH

Rektorat

Zentrale

Studienberatung

I

F

HI

Fuhlrottstraße

L

P

B

ZH

BZ

M

H H

H

Kneipe

Mensa

Allgemeiner

Studierendenausschuss

(AStA)

Cafeteria

BAföG

Bücherladen

BergWerk

Hochschulsport

Mensa

Universitätsbibliothek

H

ZH

KIGA

K

TZ

N

ME

Bergisches

Zimmer

Cafe

ins

grüne

H

O

P

H

Gaußstraße

Sprachlehrinstitut

(SLI)

Max-Horkheimer-Straße

S

PA

UNI-Halle

Studentenwohnheim

Albert-Einstein-Straße

U

HI

PC

Akademisches

Auslandsamt

(AAA)

Studierendensekretariat

HI

T

Max-Horkheimer-Straße

Studentenwohnheim

Burse

PB

Z

H

Zentrum für

Informations- und

Medienverarbeitung

(ZIM)

H

IMPRESSuM

herAuSgeBer

Bergische universität Wuppertal

Zentrale Studienberatung (ZSB)

Gaußstraße 20, 42119 Wuppertal

www.zsb.uni-wuppertal.de

Konzept unD reDAKtion

Christiane Gibiec, Christine hummel,

Katja Indorf

Autoren

Namentlich gekennzeichneter Artikel

Lennart Altscher, Josefine Bley, Ben henning

Brosch, Simon Chrobak, Birte Fritsch, Marianthi

Georgiadou, Sascha Gull, Sandra heymanns,

Dominic Jordan, Inga Jullens, Milena Laatsch,

Anja L. Lukas, Laura Malotta, hanna Mömken,

Vanessa Mühlhausen, Sarah Ockenfels,

Michael Parfil, Denise Peiffer, Jennifer Rupp,

Lea Schröter, Anna-Lena Sichelschmidt, Dana

Tiemann

Nicht namentlich gekennzeichnete Artikel

sind von Redaktionsteam der Bergischen

universität Wuppertal

geStAltung

Stephanie Saage

Auflage 1/2012

5.000 Stück

© Alle Rechte vorbehalten. Der Nachdruck von

Beiträgen ist nur mit Genehmigung der Bergischen

universität Wuppertal gestattet.

Für die Inhalte der Anzeigen übernimmt die Bergische

universität Wuppertal keine Gewähr.

Wuppertal, Januar 2012

BilDnAchWeiS

Air Force photo / Tech. Sgt. Michael Voss: Seite

100

asifthebes | sxc.hu: Seiten 26-27

Bergische universität Wuppertal | Seiten 48-49,

85.3, 98.3, 112-113, 114-115, 138.2, 138.3

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bmwgroup.com: Seite 73.1

Bradenbrink, Sarah: Seite 54

Brice, Maximilien, CERN: Seiten 50-51

colsart | sxc.hu: Seite 103

DEMIS Mapserver | wikimedia.org: Seite 97.3

De Riscal, Marques | wikimedia.org: Seite 59.1

Digital Vision | punchstock.com: Seite 46.4

Disney | duckipedia.org: Seite 124

Draper, Eric | wikipedia.org: Seite 22.2

Duncan Cumming | wikimedia.org: Seite 21.1

Flaivoloka | sxc.hu: Seite 74.1

Forwardcom | sxc.hu: Seite 73.3

fresh-m | sxc.hu: Seite 117

Freund, Stefan, Prof. Dr.: Seite 21.3

Greitschus, Marko | pixelio.de: Seiten 33.1,

44.2c

Gremi357 | wikimedia.org: Seiten 118-119

harms, hannes: Seiten 33.2, 85.1

helix | sxc.hu: Seite 22.3

ibookpaul | Flickr: Seite 47

Ilco | sxc.hu: Seite 73.2

Jepp/hänsel: Cover vorn & hinten, Seiten 6-7,

12-13, 34-35, 97.2, 98.2,130-131

johnnyb | pixelio.de: Seite 21.2

Kiefer, Ivo: Seiten 90-91

Lange, Jörg: Seiten 122-123

leros | sxc.hu: Seite 46.2

Linder6580 | sxc.hu: Seite 64

Löhr, Thekla: Seiten 68-69

Lineando | sxc.hu: Seite 20.1

Lusi | sxc.hu: Seite 59.3

Luxuz::. | photocase.com: Seite 20.3

Malotta, Laura: Seiten 14, 28, 38, 104

Massmedia Köln: Seite 36

Minikin, A./DLR: Seite 46.1

Mzacha | sxc.hu: Seite 60.3

Nordreisender | photocase.com: Seite 22.1

Ohlendorf, Laura: Seite 86

Otto, Christian Lord: Seiten 44.1, 45.1, 45.2,

45.3, 46.3, 60.2

Pawel_231 | sxc.hu: Seiten 80-81

Pbiessey | sxc.hu: Seite 60.1

PETER KEIL PhOTOGRAPhY, Düsseldorf:

Seiten 62-63

Pixaio | sxc.hu: Seite 45.4

Pixmac.de: Seite 67

Probst, Alexander: Seite 20.2

Przygoda, Carsten | pixelio.de: Seiten 52-53

R. B. | pixelio.de: Seiten 136-137

Riehle, Tomas | artur: Seiten 10-11, 92-93, 126-

127, 138.1

ringoc2 | sxc.hu: Seiten 110-111

Rothacker, Moritz | pixelio.de: Seiten 24-25

Rüsch, Andreas: Seite 87

Schütz, Dieter | pixelio.de: Seite 22.4

Silberkuhl, Ralf | 6tant: Seiten 3, 8-9, 85.2, 88-

89, 108-109, 132-133, 134-135

Stadt Wuppertal: Seiten 128-129

Sturm, Rainer | pixelio.de: Seite 76-77

Svilen001 | sxc.hu: Seite 61

Tobias, Daniela: Seite 74.2

Torloxten, Monika | pixelio.de: Seite 97.1

Wagg66 | sxc.hu: Seiten 78-79

Walker_M | sxc.hu: Seite 59.2

www.archtracker.com: Seite 21.4

ZoofyTheJi | sxc.hu: Seite 98.1

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UniKolleKtion

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