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dow.com

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Dow in Deutschland Public Report

Bericht zur Nachhaltigkeit 2009/2010

Die

Zukunft

im Blick


Inhalt

3 Interview: Ralf Brinkmann

4 50 Jahre Dow in Deutschland

5 Über Dow

6 Ein Unternehmen im Wandel

7 Innovationen: nutzbringende Lösungen entwickeln

8 Aktuelle Schritte der Transformation

9 Mit Innovationen den Nutzen mehren

10 Eine Frage der Verantwortung

11 Der Weg zur nachhaltigen Chemie

12 Strategische Investitionen trotz Krise

13 Fußabdruck verringert, Ressourcen geschont

14 Wir fördern kreative Köpfe

15 Nachbarschaftsprojekte unterstützt

IMPRESSUM

Herausgeber: Public Affairs, Dow in Deutschland, www.dow.de Konzeption, Text und Redaktion: Henning Stöckmann-Gähler, RGS-Pressebüro, www.rgs-press.com Satz, Bildbearbeitung

und Gestaltung: Diplom-Grafikdesigner Joachim Köhlert Druck: Münstermann GmbH & Co. Kg, www.muenstermann-hannover.de Fotonachweis: HAGERpress, Stade · Dow Wolff

Cellulosics, Bomlitz · Horst Fechner, Halle (Saale) · Dow Archiv · getty images · Katharina Grosse, Ohne Titel, 2009 Foto: Neues Museum (Annette Kradisch, Nürnberg) · Foto Prof. H. Reincke, Senatskanzlei

Hamburg

2 I Dow in Deutschland: Public Report 2009/2010


Interview:

Ralf

Brinkmann

Am 1. März 2010 trat Ralf Brinkmann

die Nachfolge von Markus Wildi als Präsident

von Dow in Deutschland an. Brinkmann,

der seine bisherige Aufgabe als

Commercial Vice President Basic Chemicals

and Performance Products & Systems

für Europa, den Nahen Osten und

Afrika beibehält, ist seit 18 Jahren für

Dow in Vertrieb, Marketing und Management

tätig. Seine Karriere führte den diplomierten

Betriebswirt an unterschiedliche

Standorte in Deutschland, den Vereinigten

Staaten und der Schweiz, wo er

jetzt wieder lebt. Ralf Brinkmann vertritt

das Unternehmen in einer Reihe von Beiräten

und Gremien – unter anderem beim

Verband der Chemischen Industrie und der

Deutsch-Amerikanischen Handelskammer.

Der 45jährige Ralf Brinkmann ist verheiratet

und hat zwei Kinder im schulpflichtigen

Alter. Seine knappe Freizeit verbringt

er mit seiner Familie, beim Tennis

und beim Wintersport.

Herr Brinkmann, Sie haben die Leitung

von Dow in Deutschland in wirtschaftlich

turbulenten Zeiten übernommen. Wie

ist das Unternehmen bisher durch die

Krise gekommen?

In Deutschland haben wir die Krise bisher vergleichsweise

gut gemeistert. Zwar mussten wir

Arbeitsplätze abbauen und einen Umsatzeinbruch

um 15 Prozent verkraften. Allerdings sehen

wir seit dem dritten Quartal 2009 wieder

eine positive Entwicklung. Alles in allem blicken

wir optimistisch in die Zukunft.

Hat die Krise die Strategie von Dow

beeinflusst?

Im Gegenteil, wir sind darin bestärkt worden,

auf dem richtigen Weg zu sein. Der strategische

Schwerpunkt von Dow liegt im forschungsintensiven

Spezialitätenbereich, der jetzt wieder

deutlich zulegt. Die Integration des im vergangenen

Jahr erworbenen Spezialchemieunternehmens

Rohm and Haas geht erfolgreich

voran. Für nicht-strategische Basis-Geschäftsbereiche

suchen wir langfristige Lösungen. So

hilft der Verkauf einiger unter dem Namen

„Styron“ zusammengefasster Geschäftsbereiche,

die Kräfte bei unseren Kernaktivitäten zu

bündeln.

Welche Auswirkungen hat dieser

Verkauf auf die Standorte?

Auch nach dem Verkauf bleiben diese Anlagen

Bestandteil der integrierten Produktion in den

Werken in Stade, Mitteldeutschland und Rheinmünster.

Sie erhalten weiterhin Rohstoffe und

Dienstleistungen aus den Werken. Durch den

neuen Eigentümer bekommen sie darüber hinaus

neue Wachstumschancen. Im Gegenzug

können wir verstärkt in unsere verbleibenden

Geschäftsfelder investieren.

Bedeuten die Investitionen im Spezialitätenbereich

auch eine Hinwendung zu

einer nachhaltigeren Chemie?

Dies geht in der Tat Hand in Hand. Gerade in

Deutschland produzieren und vertreiben wir

eine ganze Reihe von Produkten, die wesentlich

zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen

– etwa Lösungen für Windkraftanlagen,

energiesparende Fahrzeuge und Gebäude oder

wirksamere Medikamente. „Nachhaltige Chemie“

ist für uns die Leitlinie für die Entwicklung

neuer Lösungen und Verfahren.

Dow ist seit 50 Jahren in Deutschland

präsent. Was bedeutet dieses Jubiläum

für das Unternehmen?

Wir sind zunächst einmal stolz auf das Erreichte:

Deutschland hat sich für Dow zur Region mit

dem höchsten Umsatz und dem größten Produktionsvolumen

außerhalb der Vereinigten

Staaten entwickelt. Wir haben hier Ieistungsfähige

Mitarbeiter, hochproduktive Anlagen,

differenzierte Märkte und exzellente Beziehungen

zu unseren Kunden. Dazu kommt das Potential

Deutschlands: Als größtes Industrieland

Europas und Heimat des Maschinenbaus ist

Deutschland führend in angewandter Forschung

und Entwicklung, weshalb viele Industriestandards

hier gesetzt werden. Diese Kombination

ist für viele unserer Geschäftsbereiche überaus

interessant, da sie Lösungen für die ganz unterschiedlichen

Anforderungen der verarbeitenden

Industrie entwickeln und anbieten können.

Dow in Deutschland: Public Report 2009/2010 I 3


2010 feiert Dow in Deutschland ein Jubiläum:

Vor 50 Jahren begann hier die Geschichte des

Unternehmens mit einem Verkaufsbüro in Frankfurt

am Main. Diese Geschichte handelt von

einer erfolgreichen Entwicklung der mittlerweile

mehr als 20 Standorte – vom ersten nahezu

abfallfreien Chemiewerk über die Umsetzung

modernster Technologien und vorbildlicher Sicherheits-

und Umweltstandards bis zu innovativen

Produkten und Verfahren. Rund 6.000 Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter engagieren sich

mittlerweile für nachhaltige Produktion und kundenorientierten

Service.

Dow ist heute das größte US-amerikanische

Chemieunternehmen und eines der zehn größten

US-Unternehmen in Deutschland. Zugleich

ist die Bundesrepublik für Dow der größte Absatzmarkt

und Produktionsstandort außerhalb

der USA. Die Sicherheits- und Umweltstandards

in den deutschen Produktionsstätten sind beispielhaft

für die gesamte Branche. Gemeinsam

mit den Standortgemeinden arbeitet Dow für

eine nachhaltige Entwicklung und die Verbesserung

der Lebensqualität in den Regionen.

4 I Dow in Deutschland: Public Report 2009/2010

Düsseldorf

Stade

Ohrensen Hamburg

Ibbenbüren

Ahlen

Wesseling

Vertrieb

Produktion

Technischer Service

Bremen

Bomlitz

Schwalbach

Frankfurt am Main

Speyer

Rastatt

Rhine Center

Baltringen

Teutschenthal

München

Schkopau

Leuna

Rostock

Bitterfeld

Böhlen

Dow“ bzw. das „Unternehmen“ stehen für „The Dow Chemical Company“ oder verbundene Unternehmen, sofern nicht ausdrücklich anderweitig vermerkt.

Weitere Informationen über Dow in Deutschland finden Sie unter www.dow.de.


Über Dow

Gestützt auf Technologie und Know-how liefert Dow eine breite Palette

an wegweisenden Produkten und Lösungen an Kunden in rund 160 Ländern.

Dazu gehören Spezialchemikalien, Hochleistungsmaterialien sowie

Kunststoffe, die in wachstumsstarken Branchen wie der Elektronikindustrie,

Wasser- und Energieversorgung, bei Beschichtungen und in

Die Geschäftsbereiche

Electronic and Specialty Materials

Dieses Portfolio umfasst u. a. Materialien für die Herstellung von elektronischen

Bauteilen oder Systeme zur Wasseraufbereitung.

Coatings and Infrastructure

Zu den Produkten gehören Oberflächenbeschichtungen und Dämmmaterialien

zum Energiesparen.

Health and Agricultural Sciences

Dieser Geschäftsbereich bietet zum Beispiel Agrochemikalien und

widerstandsfähiges Saatgut an.

Performance Systems

Hierzu gehören Produkte wie etwa Hochleistungsklebstoffe für energiesparende

Autos oder Epoxidharzsysteme für carbonfaserverstärkte Kunststoffe.

Basic Plastics

9.925

Basic Chemicals

2.467

Hydrocarbons and Energy

4.241

Corporate

1.095

der Landwirtschaft zum Einsatz kommen. Im Jahr 2009 erwirtschaftete

Dow einen Jahresumsatz von 45 Mrd. US-Dollar und beschäftigte etwa

52.000 Mitarbeiter weltweit. Das Unternehmen produziert an 214 Standorten

in 37 Ländern mehr als 5.000 unterschiedliche Produkte.

Performance Products

Diese Gruppe umfasst zahlreiche chemische Zwischenprodukte wie

Polyurethane, Epoxidharze oder Amine.

Basic Plastics

Zu den Basiskunststoffen gehören u. a. Polyethylen, Polypropylen oder

PET, die in zahlreichen Produkten des Alltags zum Einsatz kommen.

Basic Chemicals

Basischemikalien wie zum Beispiel Chlor stehen am Anfang der

industriellen Verarbeitungskette.

Hydrocarbons and Energy

Umsatz 2009 weltweit

(in Millionen US-Dollar)

Basics Portfolio

16.633

Umsatz

46.644

Aus Erdöl gewonnene Rohstoffe, so genannte Kohlenwasserstoffe,

sowie Energie.

Performance Portfolio

28.916

Electronic and Specialty Materials

4.614

Coatings and Infrastructure

4.788

Health and Agricultural Sciences

4.537

Performance Systems

5.854

Performance Products

9.123

Dow in Deutschland: Public Report 2009/2010 I 5


Ein Unternehmen

im Wandel

Dow verfolgt eine Transformationsstrategie, um

die Stärken des Unternehmens und seiner Mitarbeiter

zum Nutzen der Kunden und Verbraucher

optimal einzusetzen. Mit dieser Neuausrichtung

stellt Dow die Weichen für eine erfolgreiche

Geschäftstätigkeit im 21. Jahrhundert.

Der Schwerpunkt des operativen Geschäfts

wird zunehmend von der Herstellung von Massenprodukten

zu den spezialisierten und forschungsintensiveren

Geschäftsbereichen verlagert.

Diese entwickeln – in enger Kooperation

mit den Kunden – innovative Lösungen für

viele verschiedene, jeweils ganz spezifische Anforderungen.

Mit dieser strategischen Transformation stellt

sich das Unternehmen für die Zukunft auf: mit

einem Produktportfolio mit langfristigen und

Die Wachstumsmärkte von Dow

Gesundheitsvorsorge &

Medizin

6 I Dow in Deutschland: Public Report 2009/2010

starken Wachstumsaussichten, Investitionen in

zukunftsträchtige Innovationen sowie einer gut

ausbalancierten geografischen Präsenz. Die

kundennahen Geschäftsbereiche operieren auf

Märkten, die durch die weiter wachsende Weltbevölkerung

und steigenden Bedarf an Energie,

Konsumgütern, Nahrungsmitteln und Gesundheitsversorgung

sowie weiteren Ausbau

von Infrastruktur und Logistik gekennzeichnet

sind. Folgerichtig orientieren sich auch die Aktivitäten

zu Forschung und Entwicklung bei Dow

an diesen globalen wirtschaftlichen und sozialen

Megatrends. Durch die Fokussierung auf

diese Bereiche gewährleistet das Unternehmen

nicht nur, dass seine Ressourcen für die

Lösung dringender Probleme der Menschheit

eingesetzt werden, sondern auch für die besten

Geschäftschancen.

Transport & Logistik Nahrungsmittel Elektronik &

Unterhaltung

Industrielle Märkte Bau & Baustoffe Landwirtschaft Konsumgüter

Vision

Wir wollen das rentabelste und

geachtetste Chemieunternehmen

weltweit sein.

Mission

Wir arbeiten leidenschaftlich an

Innovationen, die für den menschlichen

Fortschritt wesentlich sind und

unseren Kunden nachhaltige

Lösungen liefern.

Werte

Integrität

Respekt für die Menschen

Schutz unseres Planeten


Innovationen:

nutzbringende Lösungen entwickeln

Dow hat sich in den vergangenen Jahren als innovatives Unternehmen

neu aufgestellt. 2009 wurden 1,6 Milliarden US-Dollar in Forschung und

Entwicklung investiert – was die Summe der Ausgaben der 25 führenden

US-amerikanischen Universitäten für Forschung an unbelebter Materie

übertrifft. Die fortgesetzten Investitionen zahlen sich aus: In den

vergangenen drei Jahren wurde der Wert der Neuentwicklungen auf

rund 28 Milliarden US-Dollar verdreifacht.

Zugleich sichert ein stringentes Portfoliomanagement, dass jeder Dollar

für die Forschung dort ausgegeben wird, wo er den höchsten Wert

schafft. Dabei verliert Dow nie den Unterschied zwischen einer Erfindung

und einer Innovation aus den Augen. Die Erfindung ist der Zündfunke.

Die Innovation jedoch ist die Kunst, eine Erfindung so zu perfektionieren,

dass sie Nutzen für die Kunden und Endverbraucher bringt. Innovationen

verwandeln Wissen in neue Produkte und Lösungen, schaffen

Werte und treiben das Wachstum an.

Stellvertretend stehen dafür zwei Beispiele neuer Lösungen mit exzellenten

Marktchancen, die Dow derzeit auf den Markt bringt: Das Joint Ven-

Umsätze in

Wachstumsregionen

(in Prozent vom Gesamtumsatz)

Wachstumsregionen: China, Indien, Brasilien, Südostasien, Osteuropa

28%

32%

2008 2009

35%

Ziel

2012

ture Dow Kokam* hat eine besonders leistungsfähige Lithium-Ionen-

Batterie für Elektro- und Hybridfahrzeuge entwickelt, die die bisher geläufige

Batteriegeneration in ihrer Speicherkapazität deutlich übertrifft.

Produktionsanlagen dafür befinden sich derzeit an Dows Hauptsitz Midland

in den USA im Bau. Ab November 2010 startet Dow Kokam zudem in

Frankreich mit der Herstellung und Auslieferung der ersten Batterien an

die Automobilindustrie. Dow Kokam will sich damit an dem französischen

Programm zur Produktion von Elektrofahrzeugen beteiligen.

Bereits in der Markteinführung unter dem Markennamen AERIFY befindet

sich ein neuer Partikelfilter von Dow, der besonders effizient die

Abluft von Dieselmotoren für Pkw und Lkw filtert. Die chemisch behandelte

Keramik-Mikrostruktur ermöglicht eine sehr hohe Filterleistung

und verbessert zugleich die Effizienz von Motor und Kraftstoffverbrauch.

Der robuste neue Filter bietet Kostenvorteile und eine längere Lebensdauer

gegenüber bisherigen Modellen.

* Weitere Informationen zu Dow Kokam finden Sie auf der Website

www.dowkokam.com.

5

Wert aktueller Projekte in

Forschung & Entwicklung

(Nettowert in Milliarden US Dollar)

10

17

1997 2007 2008

28

22

2009

Wachstumssynergien

Advanced Materials Division

Performance Products and Systems

Dow AgroSciences

Corporate Innovation Fund

Basics

Dow in Deutschland: Public Report 2009/2010 I 7


atz

illionen Euro

4.890

4.835

4.130

Aktuelle Schritte

der Transformation

Die Übernahme von Rohm and Haas im April

vergangenen Jahres war der bisher wichtigste

Schritt in Dows Transformationsstrategie: Mit

dieser Akquisition ist Dow auf dem Weg zum

bedeutendsten Spezialchemieunternehmen der

Welt.

Durch die Übernahme von Rohm and Haas ist

Dow in Deutschland um zwei Anwendungslabore

in Bremen und Frankfurt am Main gewachsen.

Der Vertrieb ist in Schwalbach am

Taunus konzentriert worden.

Im Juli 2009 vollzog Dow einen weiteren

Schritt der Transformation: Die vier Geschäftsbereiche

Polycarbonat/Verbindungen & Gemische,

Emulsions-Polymere, Synthetischer Kautschuk

und Styrole sowie die Anlagen für Styrol-Monomere

wurden in einer neuen Division

Daten & Fakten Dow in Deutschland 2009

Umsatz Mitarbeiter

in Millionen Euro

4.149

4.890

4.835

4.912 4.130

6.208

6.243

5.966

4.912

6.208

6.243

07 08 09 06 07 08 06 09 07 08 09 06 07 08 06 09 07 08 09 06 070608070908 06 09 07 08 09 06 07060807

0908

09 06 070608 070908 09 06 07 08 06 09 07 0608 0709

08 06 09 07 08 09 06 07

8 I Dow in Deutschland: Public Report 2009/2010

zusammengefasst. Sie agiert mittlerweile als

selbständiges Unternehmen unter dem Namen

„Styron“ im Markt. Dies erlaubt Dow, die Kräfte

bei den strategischen Kernaktivitäten zu

bündeln. Zugleich öffnen sich damit für Styron

neue Wachstumschancen. In Deutschland ist

Styron in Schkopau, Böhlen, Stade und Rheinmünster

vertreten. Styron betreibt die Anlagen

dort in enger Zusammenarbeit mit Dow.

Mitarbeiter Produktionsmenge Umsatz Produktionsmenge Gesamtpersonalkosten

Mitarbeiter Gesamtpersonalkosten Lokale Produktionsmenge

Spenden Lokale Markt- Spenden Investitionen und Gesamtpersonalkosten

Wachstumschancen

Investitionen Lokale

in Tausend Tonnen in Millionen in Tausend EuroTonnen

in Millionen Euro in Millionen Euro in Tausend in Tausend Euro Tonnen in Tausend Euro in Millionen in Millionen Euro in Euro Millionen Euro in Tause

realisieren können. Dieses Industrieparkkonzept

führt zu einer noch effizienteren

Nutzung unserer Infrastruktur.“

8.6355.966

8.649

10.240

8.660

4.149

4.890

8.635

4.835

8.649

4.130

10.240

424 8.660

476

513

4.912

510

6.208

424

6.243

476

5.966

513

510

753

895

8.635

1.043

8.649

780

10.240

8.660 753

895

1.043

Mary Beth Heydrick,

Werksleiterin von Dow im Rhine Center,

zur Strategie des Unternehmens, an den

Standorten Partnerfirmen anzusiedeln:

„Wir haben in den vergangenen Jahren

im Rhine Center die Energieversorgung

und Logistik kooperierenden

Unternehmen übertragen. Auch

Chemieaktivitäten am Standort haben

wir Partnern wie Evonik oder Styron

überlassen, da diese sie mit besseren

161 780

188

424

476

139

513

161510

188

rgiebedarf Energiebedarf Energiebedarf Energiebedarf Energiebedarf Chemische Emissionen Chemische Emissionen Energiebedarf Abfälle Abfälle Chemische Kohlendioxidemissionen

Emissionen Kohlendioxidemissionen

Abfälle Kohlendiox

246

246

139

753

895


Mit Innovationen den

Nutzen mehren

Innovative Produkte und Verfahren entstehen nicht von selbst. Sie sind

immer das Ergebnis vertrauensvoller Kundenbeziehungen, kreativer Mitarbeiter,

des Managements von Know-how und der Zusammenarbeit mit

anderen Unternehmen und Forschungseinrichtungen.

So errichtet zum Beispiel das Fraunhofer-Solarforschungszentrum CSP im

Dow ValuePark ® Schkopau ein Modultechnologiezentrum für Siliziumphotovoltaik:

Das neue Institut will die Kunststoff-Kompetenz von Dow

und anderen Partnern am Standort für die Entwicklung effizienterer Photovoltaik-Module

nutzen. Auch das größte europäische Solarkraftwerk,

das seit dem vergangenen Jahr in Südspanien entsteht, arbeitet mit einer

Innovation von Dow: Das Spezialöl nimmt die mit Parabolspiegeln

gesammelte Sonnenenergie auf und gibt sie zum Erhitzen von Wasser

wieder ab. Der Wasserdampf erzeugt dann mit einer konventionellen

Dampfturbine Strom.

Dow AgroSciences hat 2009 in Deutschland seine europäischen Saatzuchtaktivitäten

gebündelt und arbeitet dort an noch stabileren und ertragreicheren

Maissorten. Dow Wolff Cellulosics entwickelte im vergan-

Dow stiftet Innovationspreis

Dow fördert auch innovative Forscher und Unternehmer: Der von

Dow gestiftete Prof.-Johannes-Nelles-Preis für innovative Kunststoffforschung

wurde vergangenes Jahr an die Qpoint GmbH, ein

junges Unternehmen aus Dresden, vergeben. Die von Nachwuchsforschern

gegründete Firma erhielt den Innovations-Preis für die

Entwicklung einer neuen Heiztechnologie zur Herstellung von carbonfaserverstärkten

Kunststoffen. Dabei werden die Fasern beim

„Backen“ von Bauteilen aus dem Verbundkunststoff durch Anlegen

einer elektrischen Spannung direkt aufgeheizt. Dieses weltweit

einmalige Verfahren spart Energie und wird in Deutschland

bereits im Flugzeugbau genutzt.

genen Jahr ein neues Produkt auf Basis des nachwachsenden Rohstoffes

Zellulose für die Herstellung glutenfreier Backwaren. Gluten, ein natürlicher

Stoff im Getreide, welcher Kuchen und Brot beim Backen aufgehen

lässt, wird allerdings nicht von allen Menschen vertragen. Durch das von

Dow Wolff Cellulosics neu entwickelte Methylcelluloseprodukt können

Allergiker jetzt vielfältigste Backwaren genießen – ohne Kompromisse in

Geschmack und Konsistenz.

Dow in Deutschland: Public Report 2009/2010 I 9


7

oduktionsmenge Umsatz Gesamtpersonalkosten Mitarbeiter

Tausend Tonnen in Millionen Euro in Millionen Euro

8.635

8.649

10.240

8.660

4.149

4.890

4.835

fälle)

tschland

Eine Frage der

Verantwortung

0,15

0,15

0,08

4.912

6.208

6.243

durch Energiebedarf

Chemische ein speziell Emissionen auf Produktverantwortung

Energiebedarf Abfälle www.dowproductsafety.com. Chemische Kohlendioxidemissionen

Emissionen Bis 2015 sollen

pro in Tonnen Tonne Produkt

in Terawattstunden

pro Tonne Produkt

in Tonnen absolut

ausgerichtetes Programm ergänzt.

850 Sicherheitsbewertungen vorliegen, die sämt-

in Kilowattstunden

in Kilogramm

in Tausend Tonnen

2015-Ziel für Deutschland

liche Produktfamilien 2015-Ziel von Dow für Deutschland abdecken.

1.993 2.943

1.958 2.936

2.334 2.038

1.684 2.662

Unfallrate Prozesssicherheit Leckagen Transportunfälle

und

pro 200.000 (Anzahl Arbeitsstunden der Zwischenfälle) Produktaustritte pro 1 Million

(Anzahl der transportierte Zwischenfälle) Tonnen

2015-Ziel für 2015-Ziel Deutschland für Deutschland

2015-Ziel für Deutschland

0,25

4.130

424

476

513

510

20

5.966

Bei der Produktion von 95 Prozent aller Güter

weltweit spielt die Chemie eine Rolle. Das verantwortungsbewusste

Management von Herstellung,

Lagerung, Transport, Nutzung und Recycling

chemischer Produkte ist deshalb ein zentrales

Anliegen.

22

20

Lokale Spenden Produktionsmenge Investitionen Gesamtpersonalkosten

in Tausend in Tausend Euro Tonnen in Millionen in Millionen Euro Euro

753

895

1.043

8.635

8.649

780

10.240

13

7

1.993

2.632

1.958

2.548 2.038

1.684

2.520

424

139

476

513

510

Responsible 06 07 08 Care 09 15

06 07 06 08 07 09 08 09 06 07 06 08 07 09 08 09 15

® ist eine Servicemarke des American Chemistry Council in den USA

0,25

0

0

834

3

0

25,41

12,77

25,40

23,90 13,00

23,12

8,92

0,45

12,80

0

0

8.660

0

0

834

Umweltschutz-

Prozesssicherheit

investitionen

(Anzahl der Zwischenfälle)

in Millionen Euro

2015-Ziel für Deutschland

3

0

Abfälle Kohlendioxidemissionen

pro pro Tonne Produkt

in in Kilogramm

12,77

305

13,00

295

8,92

246

12,80

267

Lokale Spenden

in Tausend Euro

753

0,45

895

0

780

0

Investitionen

in Millionen Euro

6 07 08 09 06 07 08 0906

07 08 09 06 07 08 09 06 07 0806

0907

08 09 06 07 08060907

08 09

06 07 08 09

06 07 08 09

Der Weltverband der Chemischen Industrie hat

aus diesem Grund 2006 die Initiative „Responsible

Care ® – Verantwortliches Handeln“

Dieses „Global Product Strategy“ genannte Programm

soll das Niveau beim sicheren Umgang

mit Chemikalien weltweit verbessern und angleichen.

Es wird von der Chemischen Industrie

bis 2018 umgesetzt. In Europa ergänzt die

Global Product Strategy die Bestimmungen der

EU-Verordnung zur Zertifizierung von Chemikalien

(REACH).

Daten & Fakten Dow in Deutschland 2009

4

0,38

161

161

139

Kohlendioxidemissionen

absolut

in Tausend Tonnen

2.632

188

06 06070708080909

06 07 08 09

Reinigung Transportunfälle von Abwässern oder Umweltschutz- ein neues

pro 1 Million

investitionen

transportierte Chemolyseverfahren, Tonnen das in Millionen feste Euro

Reststoffe aus der Kläranlage um

90 Prozent reduziert.“

5 06 07 08 09 06 07 15 08 09 15 06 07 08060907

081509

06 07 09 08 09 15

06 07 08 09

06 07 09 09

10 I Dow in Deutschland: Public Report 2009/2010

188

246

Dow ist einer der Initiatoren und Vorreiter und

will dazu beitragen, die sichere Handhabung

von Chemikalien weltweit in allen Bereichen

der Wertschöpfungskette zu verankern. Dazu

stellt das Unternehmen erhebliche personelle

und finanzielle Ressourcen bereit.

Bisher veröffentlichte Dow allgemein verständliche

Sicherheitsbewertungen für 230 Produktgruppen

auf der eigens aufgesetzten Website

29

13

2.311

4

20

34

1.043

0,38

2.548

246

Professor Heinrich Reincke,

in der niedersächsischen Landesverwaltung von

1980 bis 1988 zuständig für wasserrechtliche

Genehmigungsverfahren und von 1988 bis

2004 Leiter der Wassergütestelle Elbe zur

Geschichte des Umweltschutzes im

Dow-Werk Stade:

2.520

29

13

2.311

Dow setzt im Umweltbereich immer

das jeweils technisch Optimale ein –

etwa emissionsmindernde Technologien

in der Produktion, eine Hochbiologie zur

20

34


Der Weg zur

nachhaltigen Chemie

tischen Umsetzung arbeitet Dow daran, Produkte und Verfahren im

rbeiterMitarbeiter

Produktionsmenge Produktionsmenge Produktionsmenge

Gesamtpersonalkosten Gesamtpersonalkosten

Umsatz Gesamtpersonalkosten

Lokale Spenden Lokale Mitarbeiter Spenden Lokale Investitionen SpendenInvestitionen

Produktionsmenge Investitionen

in Tausend Sinne einer Tonnen in Tausend „nachhaltigen Tonnen in Tausend in Millionen Chemie“ TonnenEuro

in weiterzuentwickeln. Millionen in Millionen Euro in Millionen Euro in Tausend Euro Einige Euro Produk- in Tausend Euro in Tausend in Millionen Euro Euro in in Millionen Tausend Tonnen Euro in Millionen Euro

te von Dow erfüllen diese Bedingungen bereits. 2009 kamen weitere

vielversprechende Ansätze hinzu: So vereinbarte das Unternehmen in

Deutschland eine Forschungskooperation mit der Süd-Chemie AG. Das

Ziel: wirtschaftliche Verfahren zur Herstellung von Basischemikalien aus

Gesamtpersonalkosten

in Millionen Euro

Lokale Spe

in Tausend E

Biomasse oder Kohle zu entwickeln.

mensverbund ein neues großtechnisches Verfahren entwickelt: Mit ihm

kann ein wichtiges Vorprodukt für Epoxidharze aus Palmöl statt aus

Überhaupt verfolgt Dow vielfältige Wege, den für die meisten chemi- Erdöl gewonnen werden. Epoxidharze sind ein wesentlicher Bestandteil

schen Produkte benötigten Grundstoff Erdöl zum Beispiel durch nach- moderner Hightechwerkstoffe, aus denen superleichte und Energie spawachsende

Rohstoffe zu ersetzen. So haben deutsche Forscher und Inrende Auto- und Flugzeugbauteile oder Rotoren für Windenergieanlagen

07 08 09 06

genieure in Zusammenarbeit mit ihren Kollegen im globalen Unterneh- hergestellt werden.

07 06 08 07 08 09 0906

07 08 09 06 06 07 07 08 08 09 0906

07 08 06 09 07 06 08 07 09 08 060907 08 0906060707080809

06 0906

07 07 08 08 09 0906

0607

07080809 060907 08 09 06 07 08 09

06 07 08

6.208

6.243

4.912

5.966

8.6356.208

8.649 6.243

5.966 10.240

8.660

8.635

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10.240

8.635

8.660

424 8.649

47610.240

8.660 513

510

424

476

4.149 513

424 510 4.890

476 4.835

4.130 513

753

510

895

1.043

780

753

4.912

895

6.208

1.043

6.243

753

780

5.966

161 895

188 1.043

780 246

139

161

8.635

188

8.649

246

10.240

139

8.660 161

188

246

Daten & Fakten Dow in Deutschland 2009

darf Energiebedarf Energiebedarf Chemische Emissionen Chemische Chemische Emissionen Energiebedarf Emissionen Abfälle Abfälle Abfälle Energiebedarf Kohlendioxidemissionen

Kohlendioxidemissionen

Kohlendioxidemissionen

Chemische Kohlendioxidemissionen

Emissionen Kohlendioxidemissionen

Kohlendioxidemissionen

Abfälle

tunden in Terawattstunden in Terawattstunden in Tonnen in Tonnen in Tonnenpro

Tonne pro Tonne Produkt Produkt pro Tonne Produkt pro Tonne in Terawattstunden

Produkt absolut absolut absolut in Tonnen pro Tonne Produkt pro Tonne Produkt pro Tonne pro Produkt Tonne Produkt

in Kilowattstunden

in Kilogrammin

Kilogrammin

Kilogramm in Tausend Tonnen in Tausend Tonnen in Tausend in Tonnen Kilogrammin

Kilogrammin

Kilogramm in Kilogramm

2015-Ziel für 2015-Ziel Deutschland für 2015-Ziel Deutschland für Deutschland

2015-Ziel für Deutschland

23,12

25,41

25,40

23,90

23,12 25,41

25,40

Um kommenden Generationen alle Lebenschancen zu erhalten, müssen

wir mit den Ressourcen unserer Erde sorgsam umgehen. Dazu gehört,

endliche Rohstoffe nicht nach einmaligem Gebrauch zu entsorgen, sondern

sie wieder in den Kreislauf zurückzuführen.

Die entsprechende Produktionsphilosophie heißt „Cradle to Cradle“

(Von der Wiege zur Wiege). Dies bedeutet: Abfall und verbrauchte Güter

aus einem Produktions- und Nutzungszyklus sind der Rohstoff für den

nächsten. Dow hat sich diese Philosophie zu Eigen gemacht. In der prak-

23,90

23,12

1.993

1.958

2.038

en und Leckagen und Leckagen und

tunden taustritte Produktaustritte Produktaustritte

1.684

1.993

1.958

2.038

834

1.6841.993

1.958

2.038

2.943

1.684

12,77 2.936

2.334 13,00

834

2.662

12,80

12,77

13,00

8,92

834

8,92

12,80 12,77

13,00

25,41

25,40

23,90

12,80

2.632

23,12

2.548

8,92

Dow in Deutschland: Public Report 2009/2010 I 11

Prozesssicherheit Prozesssicherheit Unfallrate Prozesssicherheit Transportunfälle Transportunfälle Transportunfälle

Leckagen und UmweltschutzUmweltschutzUmweltschutz- Prozesssicherheit

(Anzahl der Zwischenfälle) (Anzahl der pro Zwischenfälle)

(Anzahl 200.000 der Arbeitsstunden

pro Zwischenfälle) 1 Million pro 1 Millionpro

Produktaustritte

1 Millioninvestitionen

investitioneninvestitionen (Anzahl der Zwischenfälle)

2.520

2.311

2.632

2.548

2.520

139

2.311 2.632

2.548

1.993

2.520

1.958

305

2.311

2.038

295

1.684

246

424

476

513

510

267

305

834

295

246

267 305

295

246 12,77

267 13,00

0906 07 08 09 06 07 08 09 06 07 08 09 06 07 15 08 09 06 07 15 0806

09 07 06 08 071509 08 0906 07 08 09 06 07 06 08 07 09 08060907

08 0906

07 08 09 06 0706

08 070609

08070908

09 0615

07 08 09 06 07 06 08 07 09 08 09

8,92

753

12,80

895

1.043

Transportu

pro 1 Million


lkosten Lokale Spenden

in Tausend Euro

n

nfälle)

tschland

0

13,00

Investitionen Transportunfälle

in Millionen pro 1 Million Euro

transportierte Tonnen

161

8,92

188

0,45

246

0

0,38 139

0

15 06 07 06 08 07 09 08 09

06 07 09 09

12 I Dow in Deutschland: Public Report 2009/2010

Kohlendioxidemissionen

139

Abfälle 2008 die Märkte in der Bauindustrie Kohlendioxidemissionen weg. richtet. Sie Kohlendioxidemissionen

sollen bis Anfang 2013 in Betrieb

pro Tonne Produkt

absolut

Durch Konzentration auf das Erreichen von Ak-

in Kilogramm

in Tausend Tonnen

pro Tonne Produkt

gehen. In Schkopau wurde im Juni 2009 nach

in Kilogramm

quisitionssynergien, den Ausbau der Marktpo- dreijähriger Bauphase die neue Produktionssitionen

in Pharma und Nahrungsmittel und stätte für Hightech-Klebstoffe für den Automo-

Kostenmanagement konnte der Businessplan bilbau offiziell in Betrieb genommen. Und in

dennoch weitestgehend erreicht werden. Stade wird derzeit ein neues Forschungszentrum

CFK Nord gebaut, in das auch Dow ein-

Auch unter den schwierigen wirtschaftlichen ziehen wird. Nach der Inbetriebnahme im

Rahmenbedingungen hat Dow seine strategi- Herbst 2010 werden hier neue Anwendungsschen

Ziele weiter verfolgt. Im vergangenen bereiche für carbonfaserverstärkte Kunststoffe

Jahr nahm das Unternehmen in Deutschland erschlossen.

12,77

753

12,80

895

1.043

780

Investitionen

in Millionen Euro

Strategische

Investitionen trotz Krise

161

2.632

188

2.548

246

Durch schnelles und engagiertes Gegensteuern

hat Dow die Auswirkungen der globalen

Finanz- und Wirtschaftskrise abfedern können.

An den deutschen Standorten ging der Umsatz

im vergangenen Jahr dennoch um rund 15 Prozent

zurück. Im 3. Quartal 2009 wurde die Trend-

06 07 08 09

06 07 08 09

wende sichtbar. Nachfrage und Kapazitätsauslastung

wachsen seitdem wieder. Insgesamt

macht sich der Umbau des Produktportfolios

bezahlt: So brachen bei Dow Wolff Cellulosics

2.520

06 07 08 09 06 07 08 09

Daten & Fakten Dow in Deutschland 2009

Umweltschutzinvestitionen

in Millionen Euro

29

13

2.311

20

34

Kohlendioxidemissionen

eine Reihe bedeutsamer Investitionen in Angriff

oder führte sie fort. Zusätzlich zu den Instandhaltungsausgaben

wurde in Neubau und

Erweiterungen investiert: so zum Beispiel in das

integrierte Kraftwerksprojekt in Stade für eine

hocheffiziente Strom- und Dampfproduktion

auf Basis von Gas, Kohle und Wasserstoff. Der

erste Teil des Projekts, ein Gaskraftwerk und

Dampferzeuger mit einer Investitionssumme

von rund 400 Millionen Euro, wird derzeit er-

305

06

295

07

246

267

08

09

Martin Sonntag,

General Manager von Dow Wolff Cellulosics zu

den Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf

seinen Geschäftsbereich:

„Der Fokus bei Dow Wolff Cellulosics

auf die Segmente Gesundheit und

Ernährung erwies sich als weniger

rezessionsanfällig und trug positiv

zum Ergebnis bei, wodurch der Nachfragerückgang

im Bausektor teilweise

ausgeglichen werden konnte.“


ten Zahlen, ebenso wie die Emissionen an die Umwelt. Im Verhältnis zur

rsonalkosten Mitarbeiter Lokale SpendenProduktionsmenge

Investitionen Gesamtpersonalkosten Lokale Spenden

Euro Produktionsmenge Energiebedarf

in Tausend Euro verringerte in Tausend sich Tonnen in der Energiebedarf

Millionen Energieverbrauch Euro in Millionen von Euro 2005 bis Chemische in Emissionen Tausend Energiebedarf Euro

Investitionen

Abfälle in Millionen Energiebedarf

Euro

Kohlendioxidemission

Chemische E

pro Tonne Produkt

in Terawattstunden

in Tonnen

2009 um mehr als 20 Prozent. Entsprechend sank auch der Ausstoß des

in Kilowattstunden

pro Tonne Produkt

in Kilowattstunden

pro Tonne Produkt in Terawattstunden

in Kilogramm

absolut in Tonnen

in Tausend Tonnen

Treibhausgases Kohlenstoffdioxid.

2015-Ziel für Deutschland

2015-Ziel

2009 wurden verschiedene Projekte zur Verbesserung der Energieeffizienz

und einer noch umweltschonenderen Produktion umgesetzt – so

zum Beispiel im Rhine Center durch Nutzen von Abwärme aus der Prosondere Anerkennung: durch einen Responsible Care

duktion zu Heizzwecken. Am Standort Schkopau wurde ein Verfahren

entwickelt, die Recyclingquote von PET-Flaschen und damit deren Energiebilanz

zu verbessern. Das Engagement von Dow in Deutschland für

09

Ressourceneffizienz und Umweltschutz fand im vergangenen Jahr be-

06 07 08 06 09 07 08 09 06 07 08 06 09 07 08 09 06 07 08 09

06 07 08 09

06 07 08 09

06 07 08 09

06 07 08 09

06 07 08 09 06 07 15 08 09 06 07 08 06 09 07 08 09

06 07 08 06 09 07 08 0

® Einer von zwei riesigen Dampfkesseln für das neue Kraftwerk im Werk

Stade. Mit dem neuen Energieversorgungskonzept wird im Vergleich zu

herkömmlichen Kohlekraftwerken bei wesentlich besserer Energieausnutzung

rund 40 Prozent weniger CO2 erzeugt.

Preis vom Verband

der Chemischen Industrie Nord für ein Energiesparprojekt in Stade. Ein

vor Ort entwickeltes Verfahren bei der Chlorelektrolyse spart rund fünf

Prozent Strom im Jahr ein und führt auf diese Weise zu etwa 9.500 Tonnen

weniger Kohlenstoffdioxidemissionen.

Responsible Care ® ist eine Servicemarke des American Chemistry Council in den USA

510

t

n

nd

rheit

itsstunden ischenfälle)

Fußabdruck verringert,

Ressourcen geschont

4.912

6.208

Umsatz

in Millionen Euro

4.149

4.890

4.835

2.943 6.243

753 2.936 5.966

2.334 895

2.662 1.043

780

Abfälle Energiebedarf

Unfallrate

pro Tonne in pro Terawattstunden Produkt 200.000 Arbeitsstunden

in Kilogramm

2015-Ziel für Deutschland

12,77

13,00 25,41

0,25

25,40

23,90 12,80

0,25

23,12

8,92

0,15

4.130

06 07 06 0608 07 0709

08 080909

15 06 07 06 0608 07 0709 08 08 09 09 15 15 06 07 06 08 07 09 08060907

06 08 07 09 08 09 15 15 06 07 0608 07090608

0709 08 09 15 06 07 06 08 07 09 09 09 06

Leckagen Transportunfälle und

Produktaustritte

pro 1 Million

4.912

8.635

8.649

10.240

8.660 161

25,41

188

25,40

2.632

2.548 1.993

246

23,90

139

23,12

424

476

513

510

Daten & Fakten Dow in Deutschland 2009

0,15

0,08

Mitarbeiter

6.208

6.243

Kohlendioxidemissionen

Chemische Leckagen Emissionen und

Kohlendioxidemissionen

Abfälle Prozesssicherheit

Unfallrate

Kohlendioxidemissionen

Transportunfälle Leckagen und Kohlendioxidemissione

Umweltschutz- P

absolut in Produktaustritte

Tonnen

pro Tonne pro Produkt Tonne (Anzahl Produkt pro der 200.000 Zwischenfälle) Arbeitsstundenabsolutpro

1 Million Produktaustritte pro Tonne investitionen Produkt (A

in Tausend (Anzahl Tonnen der Zwischenfälle) in Kilogramm in Kilogramm

in Tausend transportierte Tonnen (Anzahl Tonnen der Zwischenfälle) in Kilogramm in Millionen Euro

2015-Ziel für Deutschland

2015-Ziel 2015-Ziel für Deutschland für Deutschland

2015-Ziel für Deutschland

2015-Ziel für Deutschland

20

5.966

2.520 1.958

22

2.3112.038

20

1.684

13

Produktionsmenge

in Tausend Tonnen

8.635

8.649

10.240

Zur Umsetzung seiner Nachhaltigkeitsziele arbeitet Dow daran, den Verbrauch

natürlicher Ressourcen und fossiler Energie zu verringern. Die

Produkte sollen so umweltschonend wie möglich hergestellt und genutzt

werden. Und sie sollen ihrerseits dazu beitragen, Ressourcen und

Energie einzusparen.

834

7

8.660

305

Umweltschutz- Prozesssicherheit

investitionen (Anzahl der Zwischenfälle)

1.993

295

246 12,77

267 13,00

8,92

1.684 753

2.943 895

2.936

2.334780

0

Gesamtpersonalkosten

Umsatz

in in Millionen Euro Euro

424

4.149

476

4.890

513

4.835

510

4.130

12,80

0,25

4

0

1.043

834

0,15

3

Transportunfälle

pro 1 Million

0

12,77

161

13,00

188

2.632

Mitarbeiter Lokale Spenden

in Tausend Euro

4.912

753 6.208

895 6.243

5.966 1.043

8,92

246

2.548

0,45

2.520

12,80 25,41

139

25,40

0

2.311

0

Produktionsmenge

Investitionen

in Tausend in Millionen TonnenEuro

8.635

8.649 161

10.240 188

8.660

06 07 08 09

06 07 08 09

06 07 08 09

06 06070708080909

06 07 06 08 07 09 08 09

06 06 07 07 08 08 09 09

So beträgt der Einspareffekt durch Dämmstoffe von Dow ein Mehrfaches

dessen, was an Energie für ihre Herstellung aufgewendet wird. In

Deutschland sank 2009 der Energieverbrauch der Dow-Werke in absolu-

1.958

2.038

0,25

2.662

0,15

0,08

20

0,38

23,90

22

780

23,12

20

13

7

2.632

305

2.548

295

246

246

267

20

Dow in Deutschland: Public Report 2009/2010 I 13

Umweltschutzinvestitionen

139

2.520

2.311 1.993

1.958

2.038

29

13

34


Wir fördern

kreative Köpfe

Die Kreativität und das Wissen der Menschen

sind der Reichtum eines rohstoffarmen Landes

wie Deutschland. Um den gesellschaftlichen

Wohlstand zu erhalten und zu mehren, müssen

alle Begabungen ausgeschöpft werden. Dow

nimmt seine gesellschaftliche Verantwortung

in Deutschland ernst und fördert Bildungsprojekte

– insbesondere für Naturwissenschaften

und Technik – von der Vorschule bis zur Universität.

Das Unternehmen setzt dafür sein Know-how,

sein technisches Equipment und seine Ressourcen

ein. Das Engagement reicht von finanzieller

und technischer Hilfe über die Bereitstellung

und Ausstattung von Ausbildungslaboren

bis zum persönlichen Einsatz von Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern. So hat sich das

Rhine Center zum Beispiel im vergangenen

Jahr am ersten binationalen „Deutsch-Französischen

Schülerkongress“ beteiligt.

rbeiter sten Lokale Spenden ProduktionsmengeInvestitionen

Gesamtpersonalkosten

in Tausend in Euro Tausend Tonnen in Millionen in Euro Millionen Euro

6.208

7

6.243

08

5.966

09

Daten & Fakten Dow in Deutschland 2009

753

895

1.043

8.635

780

8.649

10.240

8.660

161

188

246

424

139

476

513

510

14 I Dow in Deutschland: Public Report 2009/2010

Eine besonders spannende Initiative läuft derzeit

am Georg-Cantor-Gymnasium Halle, einer

von sechs Partnerschulen von Dow in Mitteldeutschland.

Dow, das Gymnasium und die

Hochschule Merseburg (FH) haben gemeinsam

ein Modellprojekt gestartet, in dem Schülerinnen

und Schüler der 11. und 12. Klasse neben

ihrer regulären gymnasialen Ausbildung zusätzlich

Kurse in den naturwissenschaftlichen

Fächern an der Hochschule absolvieren.

Ziel des Projektes ist es, die Fähigkeiten leistungsstarker

Schüler in Mathematik, Chemie

und Physik gezielter zu fördern. Sie erarbeiten

in den Kursen Antworten auf Fragestellungen,

die normalerweise erst im Studium behandelt

werden.

Lokale Spenden

in Tausend Euro

Investitionen

in Millionen Euro

06 07 08060907

08 09 06 07 08060907

08 09

06 07 08 09

06 07 08 09

753

Energiebedarf Abfälle

Chemische Kohlendioxidemissionen

Emissionen

Abfälle Kohlendioxidemissionen Kohlendioxidemissionen Kohlendioxidemissionen

895

1.043

780

161

188

246

139

Maximilian Hertrich,

Abiturient am Georg-Cantor-Gymnasium

Halle, will Chemie studieren und nahm ab

2008 am Pilotprojekt von Dow und der

Hochschule Merseburg teil:

"Klar ist es eine enorme zusätzliche

Belastung. Ich habe mich aber bewusst

für diese universitätsnahe, zusätzliche

Ausbildung entschieden und dabei nicht

nur viel an fachlichem Wissen dazu

gewonnen. Auch die Erfahrungen über

Anforderungen und Abläufe beim

Studium sind sehr hilfreich."


Nachbarschaftsprojekte

unterstützt

Community Success (Erfolg der Gemeinde) heißt das Programm, mit

dem Dow eines seiner zentralen Nachhaltigkeitsziele bis 2015 verfolgt:

Es soll zur erfolgreichen Entwicklung der Standortgemeinden beitragen

und die Lebensqualität der Bürger nachhaltig verbessern. Konkret setzt

Dow in Deutschland auf eine Kombination aus Spenden, Kooperationen

und Wissenstransfer. Die vielfältigen Aktivitäten reichten 2009 von der

Mitwirkung in Netzwerken zur Wirtschaftsförderung bis zur Unterstützung

von sozialen, Bildungs- und Umweltprojekten. Wichtig ist auch die

engagierte Mitarbeit bei den Projekten. So haben Dow-Mitarbeiter in

einem Stader Kindergarten zu Hammer und Säge gegriffen und von Dow

gespendete Blockhäuser mit Experimentierstationen errichtet. In diesem

„Dorf des Wissens“ können die Kinder erste Erfahrungen in Naturwissenschaften

sammeln.

In Böhlen wurde die Gestaltung eines Naturspielplatzes der Stadt tatkräftig

unterstützt. In Bomlitz sicherten Ingenieure von Dow Wolff Cellulosics

den Bestand eines nahe gelegenen Waldbades. Durch die Installation

von Rohrleitungen und modernster Wärmetauschertechnik kann

das Bad mit der Abwärme der Kläranlage beheizt werden. Badegäste

genießen jetzt auch in kühleren Monaten das angenehm warme Wasser

und die Gemeinde spart jährlich Energie im Gegenwert von rund 50.000

Daten & Fakten Dow in Deutschland 2009

5.966 Mitarbeiter gesamt (ohne Auszubildende)

1.477 weibliche Mitarbeiter (24,8%)

205 schwerbehinderte Mitarbeiter (3,4%)

317 ausländische Mitarbeiter (5,3%)

663 Mitarbeiter im Alter von 15 – 29 Jahren (11,1%)

2.270 Mitarbeiter im Alter von 50 – 64 Jahren (38,1%)

3.033 Mitarbeiter im Alter von 30 – 49 Jahren (50,8%)

Auszubildende und Ausbilder aus dem Rhine Center ermöglichten es

Kindern aus der Region, „spielend Chemie zu entdecken“.

Euro. In dem 2009 fertig gestellten, hochmodernen Trainingszentrum zur

Brandbekämpfung im Rhine Center schließlich können auch kommunale

Feuerwehren den Ernstfall proben. Der Europäische Chemiedachverband

stellte diese Zusammenarbeit als besonders beispielhaft heraus. Gelegentlich

geht es aber bei Projekten auch „nur“ um unbürokratische

Nachbarschaftshilfe: So haben die Epoxidharzexperten des Standortes

Baltringen der renommierten Berliner Künstlerin Katharina Grosse mit

einem speziellen glasfaserverstärkten Epoxidharzsystem geholfen, eine

imposante Großskulptur zu realisieren, die im Sommer 2009 im Neuen

Museum Nürnberg zu sehen war.

1.477 weibliche Mitarbeiter gesamt (ohne Auszubildende)

48 weibliche Mitarbeiter in Führungspositionen

291 Auszubildende gesamt

67 weibliche Auszubildende

71 Auszubildende im 1. Lehrjahr

16 weibliche Auszubildende im 1. Lehrjahr

Dow in Deutschland: Public Report 2009/2010 I 15


Weitere Informationen über unsere Leistungen im Bereich Nachhaltigkeit, elektronische Versionen unserer Public Reports und unseren globalen Corporate Report finden

Sie im Internet unter www.dow.com. Haben Sie Anmerkungen oder Anregungen zu unserem Public Report, erreichen Sie uns unter frcinfo@dow.com.

ANGUS Chemie GmbH

Zeppelinstraße 30

49479 Ibbenbüren

Dow AgroSciences GmbH

Truderinger Straße 15

81677 München

Im Rheinfeld 7

76437 Rastatt

Dow Wolff Cellulosics GmbH

Industriepark Walsrode

August-Wolff-Str. 13

29699 Bomlitz

Werk Bitterfeld

Salegaster Chaussee 1

06803 Bitterfeld Wolfen

Dow Deutschland

Anlagengesellschaft mbH

Am Kronberger Hang 4

65824 Schwalbach

Werk Ahlen

Theodor-Schwarte-Straße 2

59227 Ahlen

Werk Rheinmünster

Industriestraße 1

77836 Rheinmünster

Werk Stade

Bützflether Sand

21683 Stade

Dow Olefinverbund GmbH

Werk Schkopau

06258 Schkopau

Werk Böhlen

Olefinstraße 1

04564 Böhlen

Werk Leuna

Bau 3803

06237 Leuna

Werk Wesseling

Rodenkirchener Straße 400

50389 Wesseling

Haltermann Products

Werk Hamburg

Schlengendeich 17

21107 Hamburg

Haltermann Products

Werk Speyer

Joachim-Becher-Straße 1

67346 Speyer

® TM Marke The Dow Chemical Company („Dow“) oder verbundene Unternehmen

Stand 31. August 2010

Rohm and Haas Europe Services ApS

Deutsche Zweigniederlassung

c/o Industriepark Höchst

Geb. G 830

65926 Frankfurt

Rohm and Haas Europe Trading ApS

Deutsche Zweigniederlassung

Technical Center Bremen

Johann-von-Bodeck-Str. 7

28309 Bremen

Deutsche Zweigniederlassung

Am Kronberger Hang 4

65824 Schwalbach

SAFECHEM Europe GmbH

Georg-Glock-Straße 3

40474 Düsseldorf

UPPC GmbH

Schemmerberger Str. 39

88487 Mietingen-Baltringen

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