Geschäftsbericht 2008 - 2012 (2,19 MB) - AWO

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Geschäftsbericht 2008 - 2012 (2,19 MB) - AWO

Geschäftsbericht | 20082012

Ausblick

Die Weichen für die Neuorganisation des

Verbandes sind gestellt. Das auf der letz-

ten Bezirkskonferenz 2008 beschlossene

Präsidiumsmodell hat sich bewährt.

Auch wenn die Entwicklung der Mit-

gliederzahlen in den vergangenen Jahren

insgesamt rückläufig war, ist die AWO

mit 142 Ortsvereinen und 7 Kreisverbän-

den noch überall in der Region vertreten.

Jährlich treten rund 600 neue Mitglieder

ein. Eines unserer wichtigsten Ziele für

die folgenden Jahre ist die Stärkung des

verband lichen Bereiches, um der rück-

läufigen Entwicklung entgegen zu treten.

Dabei geht es neben der Gewinnung neu-

er Mitglieder auch darum, die örtlichen

Aktivitäten weiter zu stärken, um über

diesen Weg mehr Menschen für die AWO

zu interessieren.

Auch die Frage, wie sich die AWO in

OWL mit ihren sieben Kreisverbänden und

dem Bezirksverband zukünftig strukturell

aufstellen wird, ist weiter auf der Tages-

ordnung. Die AWO in OWL hat inzwischen

mehr als 5.600 Beschäftigte, davon allein

3.600 beim Bezirksverband. Die wirt-

schaftliche Verantwortung für diese Ein-

richtungen, für die Beschäftigten und deren

Familien ist hoch. In den kommenden

Jahren soll mit externer Unterstützung ein

Strukturmodell entwickelt werden, das

die AWO in ganz OWL wettbewerbsfähig

hält und gleichzeitig die besondere Wertebindung

der AWO berücksichtigt.

Ein Thema, das in den nächsten Jahren

ebenfalls auf der Agenda steht, ist die

Gewinnung von Fachkräften.

Der Bezirksverband ist im Jahr 2010

mit dem Projekt „Nachwuchsförderung“

gestartet, das in Kooperation mit Schulen

die Jugendlichen frühzeitig über die

Berufsfelder „Kinderbetreuung“ und

„Altenpflege“ informieren und so gezielt

Interesse für diese Arbeitsfelder wecken

will.

Aber es geht nicht nur um die Gewinnung

neuer, sondern gerade auch um die

Bindung aller bisherigen Beschäftigten.

Eine im Jahre 2011 durchgeführte Mitarbeiterbefragung

hat bestätigt, dass

eine hohe Identifikation mit den Arbeitsinhalten

besteht. Auch das Miteinander

in den Teams und die Zusammenarbeit

mit den Vorgesetzten erhalten hohe

Zustimmungswerte. Kritisch bewertet

wurden teilweise die schwierigen Rahmenbedingungen.

Hier Entlastungen zu

schaffen, ist ein vorrangiges Ziel.

Im Jahre 2011 ist deshalb auch mit

dem Aufbau eines umfassenden Betrieblichen

Gesundheitsmanagements

gestartet worden, das sukzessive alle

Arbeitsbereiche des Bezirksverbandes

erfassen soll. Dabei geht es sowohl um

die Gesunderhaltung der Beschäftigten

Einleitung

Nachwuchsförderung wird bei der AWO groß geschrieben. Im Falle von Mitgliedern, Freiwilligen und

Beschäftigten sind besondere Anstrengungen dafür erforderlich. Auf dem Foto besucht Regierungspräsidentin

Marianne Thomann-Stahl (Mitte) ein Freiwilligenprojekt in der AWO-Kita Oetinghausen.

als auch um die Verbesserung des Arbeitsumfeldes.

Im direkten Zusammenhang

damit ist auch das Thema „Vereinbarkeit

von Familie und Beruf“ zu sehen,

das weiterhin bei der AWO einen hohen

Stellenwert hat.

Erfolgreich sein können wir nur im Zusammenspiel

mit den vielen Partnern

aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und

der Freien Wohlfahrtspflege. Wir danken

deshalb an dieser Stelle allen unseren Kooperationspartnern.

Wir danken unseren

Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für

ihr großes Engagement. Wir danken allen

Ehrenamtlichen und Freiwilligen für ihre

Mitwirkung. Wir danken unseren Mitgliedern

für ihre Unterstützung.

Norbert Wellmann Klaus Dannhaus

Präsidium Vorstand

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