HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst ...

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HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst ...

HAWK

Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst

HILDESHEIM / HOLZMINDEN / GÖTTINGEN

FAKULTÄT RESSOURCENMANAGEMENT

IN GÖTTINGEN

BESONDERER TEIL DER PRÜFUNGSORDNUNG

FÜR DEN BACHELORSTUDIENGANG

FORSTWIRTSCHAFT

bezieht sich im

Allgemeinen Teil

auf: Seite

§ 1 Dauer und Verlauf des Studiums § 3 2

§ 2 Prüfungsleistungen §§ 8, 11 2

§ 3 Praxisphase 2

§ 4 Bachelorarbeit und Kolloquium § 8, 9, 19, 20 3

§ 5 Hochschulgrad / Zeugnis § 2 3

§ 6 Studienverlauf, Modulübersicht 4

§ 7 Inkrafttreten § 23 6

Anlage 1 Bachelorurkunde (Muster) 7

Anlage 2 Bachelorzeugnis (Muster) 8

Anlage 3 Diploma Supplement 9

Anlage 4 Handbuch der Pflichtmodule 12

Anlage 5 Handbuch der Wahlpflichtmodule 60

Anlage 6 Anforderungen an die Bachelorarbeit in den Studiengängen

Forstwirtschaft und Arboristik

83

1


(1) Das Studium dauert sechs Semester.

§ 1

Dauer und Verlauf des Studiums

(2) Der Gesamtumfang der Pflicht- und Wahlpflichtmodule beträgt 180 Kreditpunkte. Das

Studium setzt sich aus 26 Pflichtmodulen (GPM 1 - GPM 10 und FPM 1 – FPM 16) sowie

Wahlpflichtmodulen im Umfang von insgesamt 18 Kreditpunkten zusammen. Ein

möglicher Studienverlauf wird in § 6 aufgezeigt, die Arbeitsbelastung (workload) der

einzelnen Module veranschaulichen die Anlagen 4 und 5.

(3) Die gegenwärtig angebotenen Wahlpflichtmodule sind in Anlage 5 aufgeführt und

charakterisiert. Studierende können sich auch aus anderen Studiengängen sowie aus

dem Angebot des HAWK Instituts für Interdisziplinäre Wissenschaften Wahlpflichtmodule

zusammenstellen. Über die Einführung neuer Wahlpflichtmodule und die

Anerkennung extern erworbener Wahlpflichtmodule entscheidet auf Antrag die

Prüfungskommission.

§ 2

Prüfungsleistungen

(1) Die Modulprüfungen werden studienbegleitend erbracht und ergeben sich hinsichtlich

Prüfungsart und Bearbeitungszeit aus der Modulübersicht (§ 6) sowie aus den

Anlagen 4 und 5. In den Modulen FPM 1 und FPM 5 müssen beide Prüfungsleistungen

separat bestanden sein; die Modulnote ergibt sich jeweils aus der in § 6 genannten

Gewichtung der beiden Prüfungsleistungen. Die Gesamtnote des Bachelorzeugnisses

wird aus den benoteten Modulen ermittelt. Mit Ausnahme der Module FPM 13 bis 15

erfolgt die Gewichtung der benoteten Module proportional zu den entsprechend

ausgewiesenen Kreditpunkten. Das Modul FPM 13 geht mit dem Wert von 9

Kreditpunkten, das Modul FPM 14 mit dem Wert von 21 Kreditpunkten und das Modul

FPM 15 mit dem Wert von 6 Kreditpunkten in die Gesamtnote des Abschlusszeugnisses

ein.

(2) Die Prüfungsanforderungen sind in Anlage 4 und 5 enthalten und ergeben sich aus den

Qualifikationszielen der Modulbeschreibungen.

(3) Bei Modulprüfungen mit der Prüfungsart Präsentation, Praktikumsbericht oder

Projektarbeit findet die zweite Wiederholungsprüfung in der ursprünglich im Modul

vorgesehenen Prüfungsart statt. Sie wird von zwei Prüferinnen/Prüfern bewertet und gilt

als bestanden, wenn sie von beiden Prüferinnen/Prüfern mit mindestens „ausreichend“

bewertet wird.

§ 3

Praxisphase

(1) Die Praxisphase im Studiengang Forstwirtschaft dauert 12 Wochen.

2


(2) Zur Praxisphase (Modul FPM 13) wird zugelassen, wer mindestens 90 Kreditpunkte

erreicht hat. Wird die Praxisphase in einem Forstbetrieb absolviert, muss das Modul FPM

4 erfolgreich abgeschlossen sein. Näheres regelt die Studienkommission.

§ 4

Bachelorarbeit und Kolloquium

(1) Die Bachelorarbeit (Modul FPM 14) dauert 8 Wochen.

(2) Dem Antrag auf Zulassung zur Bachelorarbeit ist ein Vorschlag für den Themenbereich,

dem das Thema für die Bachelorarbeit entnommen werden soll und eine Erklärung, ob

die Bachelorarbeit als Einzel- oder Gruppenarbeit vergeben werden soll, beizufügen.

(3) Zur Bachelorarbeit wird zugelassen, wer mindestens 120 Kreditpunkte erreicht und die

Module GPM 1 bis GPM 10 erfolgreich absolviert hat. Näheres regelt die

Studienkommission.

(4) Hinsichtlich Erstellung und Abgabe der Bachelorarbeit gelten die in Anlage 6

aufgeführten „Anforderungen an die Bachelorarbeit in den Studiengängen Forstwirtschaft

und Arboristik“.

(5) Zum Kolloquium wird zugelassen, wer bis dahin die Module GPM 1 bis GPM 10, FPM 1

bis FPM 13, FPM 15 und FPM 16 sowie Wahlpflichtmodule im Umfang von 18

Kreditpunkten erfolgreich absolviert hat, und wessen Bachelor-Arbeit von beiden Prüfern

vorläufig mit mindestens „ausreichend“ bewertet wurde.

(6) Der Studiengang schließt mit dem Kolloquium zur Bachelorarbeit ab.

3

§ 5

Hochschulgrad / Zeugnis

Die Hochschule verleiht zum Abschluss des Studiums den Hochschulgrad

„Bachelor of Science“, abgekürzt B. Sc.. Hierüber stellt die Hochschule eine Urkunde mit

dem Datum des Zeugnisses aus (Anlage 1). Ein Muster des Bachelorzeugnisses enthält

Anlage 2. Gleichzeitig mit dem Zeugnis wird der Studentin bzw. dem Studenten ein

Diploma Supplement (Anlage 3) ausgehändigt.


§ 6 Studienverlauf, Modulübersicht

Semester

1

2

3

Modulbezeichnung

GPM 1

Modulname

Methoden und Techniken für ein

erfolgreiches Studium

Kreditpunkte

SWS

workload

3 2 90

GPM 2 Standortsökologische Grundlagen 3 2 90

GPM 3

GPM 4

GPM 5

GPM 6

GPM 7

GPM 8

Summe

GPM 2

GPM 6 Recht

Arbeitswissenschaft

3 3 90

30 26 900

GPM 7 Ökonomie 3 3 90

GPM 9

Vermessung und Geographische

Informationssysteme

3 3 90

GPM 10 Kommunikation und Personalführung 3 2 90

FPM 1

FPM 2

Summe

FPM 3

FPM 4

FPM 5

FPM 6

Gehölzschutzgrundlagen 3 3 90

Naturwissenschaftliche Grundlagen

Botanik I

Recht

Ökonomie

Standortsökologische Grundlagen

Waldschutz-Grundlagen

Botanik II

Waldbaugrundlagen

Holzernte und Logistik

Waldschutz und Wildtiermanagement 6

Bewertung von Wald und Holz

30 26 900

WPM Wahlpflicht 6 4 180

Summe

30 25 900

4

6

6

3

3

6

6

6

6

5

5

3

3

5

5

6 6

180

3 2 90

180

180

180

5 180

5

180

90

90

6 5 180

6

180

180

Prüfungsart

nicht benotete Prüfungsleistung

Präsentation

Klausur

nicht benotete Prüfungsleistung

Klausur

Klausur

Berufspraktische Übungen

Klausur

Klausur

Klausur

Klausur

Klausur

Klausur

Berufspraktische Übungen

Präsentation

Berufspraktische Übungen I:

Wildbiologie und Wildökologie

(Gewichtung 30%);

Berufspraktische Übungen II:

Waldschädlinge und

Baumkrankheiten (Gewichtung

70%)*

Berufspraktische Übungen

Berufspraktische Übungen

Klausur

Berufspraktische Übungen I:

Integrierter Waldschutz

(Gewichtung 60%),

Berufspraktische Übungen II:

Wildtiermanagement und

Jagdrecht (Gewichtung 40%)*

Berufspraktische Übungen


Semester

4

5

6

Modulbezeichnung

FPM 7

FPM 8

FPM 9

Modulname

FPM 10 Waldpflege und Waldentwicklung 3 2 90

WPM Wahlpflicht 6 4 180

Summe

30 23 900

FPM 10 Waldpflege und Waldentwicklung 3 2 90

FPM 11 Controlling 3 2 90

FPM 12 Instrumente der Forstpolitik

FPM 13

Summe

Standortskundliche und

naturschutzfachliche Bewertung von

Wäldern

Betreutes, Studienintegriertes Praktikum (ab

01. November)

Kreditpunkte

SWS

workload

18 0 540

30 10 900

FPM 14 Bachelorarbeit und Kolloquium 15 0 450

FPM 15

Evaluation und Präsentation der

Praktikumserfahrungen

3 2 90

FPM 16

Forstnutzung

Waldbau und Waldwachstumskunde

Forstliche Planung und Steuerung

WPM Wahlpflicht 6 4 180

Summe

30 10 900

Summe gesamt

* beide Prüfungsleistungen sind separat zu bestehen

180 120 5400

5

9

6

6

6

6

7

5 180

5

4

270

180

6 180

180

Prüfungsart

Berufspraktische Übungen

Klausur

Klausur

Prüfung 5tes Sem.

Berufspraktische Übungen

Klausur

Klausur

Praktikumsberichte

BArb + Koll

Präsentation

Projektarbeit


6

§ 7

Inkrafttreten

(1) Diese Prüfungsordnung tritt am Tag nach ihrer hochschulöffentlichen Bekanntgabe in

Kraft.

(2) Sie gilt erstmalig für Studierende, die ihr Studium zum Wintersemester 2010/2011

begonnen haben.


BACHELOR

Die Hochschule für angewandte

Wissenschaft und Kunst

Hildesheim /Holzminden/ Göttingen

Fakultät Ressourcenmanagement

verleiht mit dieser Urkunde

Frau/Herrn XXX XXX

geboren am 00.00.0000 in XXX

den Hochschulgrad Bachelor of Science (B.Sc.)

nachdem sie/er die Bachelorprüfung im Studiengang

Forstwirtschaft

bestanden hat.

Göttingen, den 00.00.0000

XXX XXX

Dekan

XXX XXX

Studiendekan

7


Frau

geboren am

BACHELORZEUGNIS

hat die Bachelorprüfung im Studiengang

Forstwirtschaft*

der Fakultät Ressourcenmanagement bestanden.

Gesamtnote 0,0 ECTS-Grade*

* Wenn kein Eintrag erscheint, dann ist zur Ermittlung des ECTS-Grades zurzeit keine aussagekräftige Kohorte vorhanden

Modulprüfungen Note ECTS-Credits

Methoden und Techniken für ein erfolgreiches Studium 0,0 3

Standortsökologische Grundlagen 0,0 9

Gehölzschutzgrundlagen 0,0 3

Naturwissenschaftliche Grundlagen 0,0 6

Botanik I 0,0 6

Recht 0,0 6

Ökonomie 0,0 6

Arbeitswissenschaft 0,0 3

Vermessung und Geographische Informationssysteme 0,0 3

Kommunikation und Personalführung 0,0 3

Waldschutz Grundlagen 0,0 6

Botanik II 0,0 6

Waldbaugrundlagen 0,0 6

Holzernte und Logistik 0,0 6

Waldschutz und Wildtiermanagement 0,0 6

Bewertung von Wald und Holz 0,0 6

Standortskundliche und naturschutzfachliche

Bewertung von Wäldern

0,0 9

Forstnutzung 0,0 6

Waldbau und Waldwachstumskunde 0,0 6

Waldpflege und Waldentwicklung 0,0 6

Controlling 0,0 3

Instrumente der Forstpolitik 0,0 6

Praktikum 0,0 18

Wahlpflichtmodule

Göttingen, den 00.00.0000

Evaluation u. Präsentation der Praktikumserfahrungen

Forstliche Planung und Steuerung

Prof. Dr. Rolf Kehr

Studiendekan

0,0

0,0

I 0,0 6

II 0,0 6

III 0,0 6

Bachelorarbeit mit Kolloquium 0,0 15

Thema der Bachelorarbeit

*Dieser Studiengang läuft über 6 Semester und beinhaltet insgesamt 180 ECTS-Credits.

Notenstufen: 1,0 bis 1,5 = sehr gut; 1,51 bis 2,50 = gut; 2,51 bis 3,50 = befriedigend; 3,51 bis 4,0 = ausreichend.

ECTS Grading Scale: A = die besten 10%, B = die nächsten 25%, C = die nächsten 30%, D = die nächsten 25%, E = die restlichen 10%

8

3

6


________________________Diploma Supplement__________________________

This Diploma Supplement model was developed by the European Commission, Council of Europe and

UNESCO/CEPES. The purpose of the supplement is to provide sufficient, independent data to improve the

international ‘transparency’ and fair academic and professional recognition of qualifications (diplomas, degrees,

certificates etc.). It is designed to provide a description of the nature, level, context, content and status of the

studies that were pursued and successfully completed by the individual named on the original qualification to

which this supplement is appended. It should be free from any value judgements, equivalence statements or

suggestion about recognition. Information in all eight sections should be provided. Where information is not

provided, an explanation should give the reason why.

1. HOLDER OF THE QUALIFICATION

1.1. Family Name

XXX

1.2. First Name

XXX

1.3. Date, place, Country of Birth

December xx, 0000, XXX

1.4. Student ID Number or Code

999999

2. QUALIFI CATION

2.1. Name of Qualification (full, abbreviated; in original language)

Bachelor of Science - B. Sc.

Title Conferred (full, abbreviated; in original language)

n.a. – n.a.

2.2. Main Field(s) of Study

Forestry

2.3. Institution Awarding the Qualification (in original language)

HAWK Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst

Fakultät Ressourcenmanagement

2.4. Institution Administering Studies

(same)

Status (Type / Control)

(same/same)

2.5. Language(s) of Instruction/Examination

German

9


Diploma Supplement XXX XXX

10

Page 2 of 3

3. LEVEL OF THE QUALIFICATION

3.1. Level

Undergraduate degree (three years), by research with thesis

3.2. Official Length of Program

Three years

3.3. Access Requirements

Allgemeine Hochschulreife / Fachhochschulreife; or foreign equivalent

4. CONTENTS AND RESULTS GAINED

4.1. Mode of study

Full-time

4.2. Program Requirements

The study programme qualifies the students for employment in the following and related

fields: management of private and public forest districts; management tasks in nature

conservation; private forest enterprise services; special forestry oriented tasks in

administrations and forest research institutions; game management; timber trade and wood

industry; tasks in international technological development programmes; management tasks in

national parks, biosphere reserves and similar organisations and/or administrations.

The students gain competence in:

- biological production and aspects of nature conservation in forestry

- technical production in forestry

- economics in forestry

- communication and social skills

- administration and legal aspects of forest and landscape management

Main subjects of the curriculum

Mathematics and statistics, soil sciences, zoology, genetics, ecology, general botany and

botany of woody plants, tree species and wood types, wood physics, wood chemistry,

economics and controlling, forest operations, legal aspects, scaling, mapping and GIS, game

management, forest pathology and forest protection, taxes and forest valuation, forest

mensuration, forest inventory, forest yield sciences, silviculture, wood classification, timber

trade, wood processing industry, environmental and landscape planning.

3 courses of personal choice.

12 weeks of practical training and a bachelor thesis.

4.3. Program Details

See “Bachelorzeugnis” (Final Examination Certificate) for subjects offered in written and oral

examinations and topic of thesis, including evaluations.

4.4. Grading Scheme

“very good” (sehr gut), (1.0; 1.3) - “good” (gut), (1.7; 2.0; 2.3) - “satisfactory” (befriedigend),

(2.7; 3.0; 3.3) - “sufficient” (ausreichend), (3.7; 4.0) - „insuffcient“ (mangelhaft), ((5.0)

4.5. Overall Classification (in original language)

XXX

Based on Comprehensive Final Examination cf. Bachelorzeugnis (Final Examination Certificate)


5. FUNCTION OF THE QUALIFICATION

5.1. Access to Further Study

Qualifies to apply for admission for master programs – Prerequisite: In compliance with the

requirements of the respective universities or universities of applied sciences and arts

5.2. Professional Status

The Bachelor-degree in forestry entitles its holder to the legally protected professional title

“Bachelor of Science” and to exercise professional work in the field(s) for which the degree

was awarded.

6. ADDITIONAL INFORMATION

6.1. Additional Information

6.2. Further Information Sources

On the institution: http://www.hawk-hhg.de

on the program: http://www.hawk-hhg.de/hawk/fk_ressourcen

CERTIFICATION

This Diploma Supplement refers to the following original documents:

Certificate of the award of the Bachelor of Science

(Bachelor-Urkunde) date/Datum: January 00, 0000

Final Examination Certificate

(Bachelorzeugnis) date/Datum: January 00, 0000

Certification Date: January 00, 0000 ______________________

Prof. Dr. Kehr

(Official Stamp/Seal)

11

CHAIRMAN

Examination Committee

7. NATIONAL HIGHER EDUCATION SYSTEM

The information on the national higher education system on the following pages provides a context

for the qualification and type of higher education that awarded it (DSDoc 01/03.00)


HAWK

HOCHSCHULE FÜR ANGEWANDTE

WISSENSCHAFT UND KUNST

HILDESHEIM / HOLZMINDEN / GÖTTINGEN

FAKULTÄT RESSOURCENMANAGEMENT

IN GÖTTINGEN

ANLAGE 4 DES BESONDEREN TEILS DER

PRÜFUNGSORDNUNG

FÜR DEN BACHELORSTUDIENGANG

FORSTWIRTSCHAFT

12

HANDBUCH DER PFLICHTMODULE


Modulname Methoden und Techniken für ein erfolgreiches Studium GPM 1

Studiengang Forstwirtschaft und Arboristik

Studiensemester 1 (Wintersemester)

Modultyp Pflichtveranstaltung

Kreditpunkte 3

Arbeitsaufwand (h)

Qualifikationsziele

Lehrinhalte

Lehr- und

Lernformen

Empfohlene

Literatur

gesamt Präsenzzeit

Selbststudium

SWS

davon

Halbgruppe

90 30 60 2 1

Qualifikationsziele sind praxis- und anwendungsorientierte Kompetenzen,

insbesondere Methodenkompetenz und Selbstkompetenz. Der intensive

Austausch in der Gruppenarbeit fördert zudem Teamfähigkeit und

Sozialkompetenz. Das Modul breitet die Absolventinnen und Absolventen

auf die vielfältigen Anforderungen des Studien- als auch des späteren

Berufsalltags vor. Die Lehrinhalte des Moduls sind sowohl im privaten als

auch im beruflichen Zusammenhang - neben fachlichen Kompetenzen -

unabdingbare Voraussetzung für handlungskompetentes Agieren im

Kontext des lebenslangen Lernens.

− Methoden des persönlichen Zeitmanagements

− Erfolgreiches Lernen im Studium

− Methodik der Literaturrecherche und des Zitierens

− Grundlagen und Techniken der (Selbst-)Präsentation/Rhetorik

− Verfassen wissenschaftlicher Texte

Seminaristischer Unterricht, Fachvorträge der Studierenden, Arbeit in

Kleingruppen

BARSCH-GOLLNAU, HERRMANN, RÖSCH (2004): Erfolgreich lernen -

kompetent handeln: Der Methodentrainer für Seminarkurs und

Präsentationsprüfungen, Buchner

GRÜNING, CHR. (2006): Garantiert erfolgreich lernen: Wie Sie Ihre Leseund

Lernfähigkeit steigern, Grüning

REYSEN-KUSTODIS, B. (2007): Leichter lernen: Für ein erfolgreiches

Lernmanagement in Studium und Beruf, Moderne Veralgsges.

HOFMANN, E.; LÖHLE, M. (2004): Erfolgreich lernen: Effiziente Lern- und

Arbeitsstrategien für Schule, Studium und Beruf, Hogrefe

HEISTER, W. (2007): Studieren mit Erfolg, Schaeffer-Pöschel

SEIWERT, L. (1998): 30 Minuten für optimales Zeitmanagement, Gabal

SEIWERT, L. (2007): Das neue 1x1 des Zeitmanagement: Zeit im Griff,

Ziele in Balance. Kompaktes Know-how für die Praxis, GU

SCHELD, G.A. 2008: Anleitung zur Anfertigung von Praktikums-, Seminarund

Diplomarbeiten sowie Bachelor- u. Masterarbeiten. 7. Aufl.,

Fachbibliothek Verlag, Büren, 120 S.

WINTER, W. 2005: Wissenschaftliche Arbeiten schreiben. 2. Auflage,

Redline Wirtschaft, Frankfurt, 106 S.

KRENGEL, M. (2008): Der Studi-Survival-Guide, Uni-Edition

Weitere Literaturhinweise im Verlauf der Lehrveranstaltungen

Prüfungsleistungen Nichtbenotete Prüfungsleistung: Präsentationen

Voraussetzungen

nach

Prüfungsordnung

Empfohlene

13


Voraussetzungen

Modulbeauftragte(r) V. Dubbel

Dozenten Dubbel, Weihs, Teutenberg

Sprache Deutsch

14


Modulname Standortsökologische Grundlagen GPM 2

Studiengang Forstwirtschaft und Arboristik

Studiensemester 1 (Wintersemester) und 2 (Sommersemester)

Modultyp Pflichtveranstaltung

Kreditpunkte 9

Arbeitsaufwand (h)

Qualifikationsziele

Lehrinhalte

15

gesamt Präsenzzeit

Selbststudium

SWS

davon

Halbgruppe

270 105 165 7 4

Die Studierenden sollen befähigt werden, die klimatischen und

bodenökologischen Eigenschaften von Wald- und Baumstandorten zu

erkennen, zu beschreiben und zu beurteilen.

Besonderes Augenmerk wird auf die Fähigkeit gelegt, den Wasser- und

Nährstoffhaushalt im Gelände aufgrund der eigenen bodenkundlichen

Profilansprache und der Analyse der kleinklimatischen Besonderheiten zu

beurteilen und den Bezug zu den Standortsansprüchen der

verschiedenen Baumarten herzustellen zu können.

Darüber hinaus sollen die Studierenden in der Lage sein, anthropogene

Standortsveränderungen (Bodenverdichtung, Schadstoffeinträge) und

deren Auswirkungen auf das Pflanzenwachstum zu erkennen, zu

beurteilen und Maßnahmen zur Standortsmelioration herzuleiten.

Schwerpunkt Geologie und Bodenbildung

− Entstehung, Verwitterung und Umlagerung von Gesteinen

− Mineralische Substanz in Böden,

− Korngrößenverteilung und Wasserhaushalt

− Bodenbildende Prozesse und Bodenentwicklung auf verschiedenen

Ausgangssubstraten

Schwerpunkt Bodenkunde

− Bodenchemische Grundlagen: Bodenacidität, Ionensorption und

Kationenaustausch, Stoffkreisläufe, Stoffeinträge und Schadstoffe im

Boden

− Pflanzenernährung: Nährstoffhaushalt, Düngung und Melioration,

− Bodenphysikalische Grundlagen: Bodenstruktur und ihre Beurteilung

anhand bodenphysikalischer Zustands- und Transfergrößen,

− Bodenbiologische Grundlagen: Umsatz von Humus und organischer

Substanz im Boden. Überblick über Bodenflora und- Bodenfauna

Schwerpunkt Klimatologie

− Strahlungs-, Temperatur- und Wärmehaushalt der Erdoberfläche

− Luftdruck und Windsysteme in unterschiedlichem Maßstab.

− Wolken- und Niederschlagsbildung

− Wetterentstehung und Wetterlagen insbesondere der gemäßigten

Breiten

− Klimaklassifikation und Klimaänderungen (Treibhauseffekt).

Schwerpunkt Ökologie der Gehölze

− Eigenschaften und ökologische Ansprüche von Gehölzen

− Grundkenntnisse der Gehölzverwendung

− Forstlicher und gärtnerischer Wert wichtiger Gehölzgattungen und

arten (z.B. Straßenbaumliste)


Lehr- und

Lernformen

Empfohlene

Literatur

Prüfungsleistungen

Voraussetzungen

nach

Prüfungsordnung

Empfohlene

Voraussetzungen

Modulbeauftragte(r) T. Gaertig

Seminaristischer Unterricht, Übungen in Labor und Gelände

AG BODEN (2005): Bodenkundliche Kartieranleitung 5. Aufl.

BÄRTELS, A. (2001): Enzyklopädie der Gartengehölze. Ulmer, Stuttgart.

BLUM, W.E.H (2007): Bodenkunde in Stichworten.

GAERTIG, T.; HETSCH, W. (2008): Bodenkunde – Skript. Selbstverlag Fak.

R.

HÄCKEL H. (2008 ): Meteorologie, UTB, Stuttgart; 6.Aufl. .

HETSCH, W. (2008): Klimatologie – Skript. Selbstverlag Fak. R.

HIEKE, K. (1989): Praktische Dendrologie. Dt. Landwirtschaftsv., Berlin.

KUNTZE, H.; RÖSCHMANN, G.; SCHWEDTFEGER, G.; (1994): Bodenkunde,

UTB-Verlag, Stuttgart

PRESS, F., SIEVER R.(2003): Allgemeine Geologie, 3. Aufl.

RINGLER, A. & W. SIESS (1995): Einzelbäume und Baumgruppen.

Landschaftspflegekonzept Bayern II.14: 1-188, München

ROTHE, P.; (2002): Gesteine, Entstehung – Zerstörung - Umbildung

SCHEFFER/SCHACHTSCHABEL (2002): Lehrbuch der Bodenkunde 15. Aufl.,

Stuttgart

SCHÜTT, P.; SCHUCK, H. J.; LANG, U. M. & A. ROLOFF (Hrsg.): Enzyklopädie

der Holzgewächse. Handbuch und Atlas der Dendrologie. Loseblattwerk

in 3 Ordnern. Ecomed, Landsberg.

WARDA, H.-D. (1998): Das große Buch der Garten- und

Landschaftsgehölze. Herausgeber Bruns-Pflanzen

Klausur: Zeitumfang insgesamt vier Stunden; davon eine Stunde Analyse

eines Bodenprofils (Wintersemester), drei Stunden zu Schwerpunkten

Bodenkunde, Klimatologie und Ökologie der Gehölze (Sommersemester).

Alle Prüfungselemente sind in einem Prüfungsanmeldungszeitraum zu

absolvieren.

Dozenten Gaertig, Hetsch, Rastin, Merkel

Sprache Deutsch

16


Modulname Gehölzschutzgrundlagen GPM 3

Studiengang Forstwirtschaft und Arboristik

Studiensemester 1 (Wintersemester)

Modultyp Pflichtveranstaltung

Kreditpunkte 3

Arbeitsaufwand (h)

Qualifikationsziele

Lehrinhalte

Lehr- und

Lernformen

Empfohlene

Literatur

Prüfungsleistungen

17

gesamt Präsenzzeit

Selbststudium

SWS

davon

Halbgruppe

90 45 45 3 0

Fähigkeit zur systematischen Einordnung der an Gehölzen

vorkommenden Schadorganismen und Krankheitserreger. Verständnis

der Mechanismen, die dem Vermehrungs- und Schadpotential von

Schadorganismen zugrunde liegen. Fähigkeit, das Schadpotential und die

wirtschaftliche Bedeutung wichtiger gehölzschädigender Organismen

abzuschätzen als Grundlage für mögliche Gegenmaßnahmen.

Schwerpunkt Zoologie und Entomologie

− Ausgesuchte Baupläne im Tierreich

− Erkennungsmerkmale von Insektengruppen

− Der Energiestoffwechsel und seine Abhängigkeit von Außenfaktoren

und Nahrungswert

− Bau und Funktionsweise von Kreislauf-, Atem-, Exkretions- und

Sinnesorganen sowie des Nervensystems

− Evolution und Biodiversität

− Grundlagen der Ökologie

Schwerpunkt Gehölzpathologie

− Abiotische Schäden an Gehölzen

− Systematische Grundlagen der Schaderreger

− biotisch bedingte Krankheitstypen an Gehölzen

− Chemismus und Auswirkung von Holzfäulen

Seminaristischer Unterricht, Übungen in Labor und Gelände

BUTIN, H. (1996): Krankheiten der Wald- und Parkbäume. 3te Auflage,

Georg Thieme; Stuttgart, New York

BUTIN, H.; NIENHAUS, F.; BÖHMER, B. (2003) Farbatlas Gehölzkrankheiten

(Ziersträucher und Parkbäume). 3te Auflage, Verlag Eugen Ulmer;

Stuttgart.

Stresemann (2005): Exkursionsfauna von Deutschland 2: Wirbellose:

Insekten: Bd. 2

HARTMANN, G.; NIENHAUS, F.; BUTIN, H. (2008):Farbatlas Waldschäden 3.

Auflage, Verlag Eugen Ulmer; Stuttgart

HICKMANN, C.P., ROBERTS, L.S., LARSON, A., L´ANSON, H. EISENHOUR, D.J.

(2008): Zoologie. 13. Auflage, Pearson Studium; München

MOYES, C.D., SCHULTE, P.M. (2007): Tierphysiologie. Pearson Studium;

München

SMITH, T.M., SMITH, R.L. (2009): Ökologie. 6. Auflage, Pearson Studium;

München

nicht benotete Prüfungsleistung Klausur, Zeitumfang insgesamt zwei

Stunden


Voraussetzungen

nach

Prüfungsordnung

Empfohlene

Voraussetzungen

Modulbeauftragte(r) W. Rohe

Dozenten Rohe, Kehr

Sprache Deutsch

18


Modulname Naturwissenschaftliche Grundlagen GPM 4

Studiengang Forstwirtschaft und Arboristik

Studiensemester 1 (Wintersemester)

Modultyp Pflichtveranstaltung

Kreditpunkte 6

Arbeitsaufwand (h)

Qualifikationsziele

Lehrinhalte

Lehr- und

Lernformen

Empfohlene

Literatur

19

gesamt Präsenzzeit

Selbststudium

SWS

davon

Halbgruppe

180 75 105 5 1

Die Studierenden besitzen physikalisches und chemisches Basiswissen,

um in den Fachlehrveranstaltungen (z.B. Bodenkunde, Arbeitslehre,

Baumkontrolle und Verkehrsicherheit) Naturphänomene verstehen und

ggf. beurteilen zu können.

Die Studierenden wenden die gängigen Methoden der beschreibenden

Statistik an. Sie sind in elementaren Fragen der schließenden Statistik

urteilsfähig. Sie analysieren ein Problem, dem Messdaten zu Grunde

liegen, und entscheiden ob und welche elementare Methoden der

schließenden Statistik zur Anwendung kommen. Sie berechnen mit Hilfe

von Excel die wichtigsten statistischen Parameter und führen einfache

Regressionsrechnungen durch. Sie sind in der Lage, einfache

Signifikanztests durchzuführen.

Schwerpunkt Chemie

− Allgemeine Einführung in die Chemie

− Säure-Basen-Reaktionen

− Grundlagen der Chemie des Bodens

− Pufferverhalten von Böden

− Grundlagen der Luftchemie

Schwerpunkt Physik

− Kinematik

− Kräfte, Druck, Spannungen

− Arbeit, Energie, Leistung

− Thermodynamische Grundbegriffe (Temperatur, Dichte, Druck)

− Wärme und Arbeit

− Wärmetransport

Schwerpunkt Mathematik und Biometrie

− Deskriptive Statistik

− Einführung in Modellverteilungen

− Ausgewählte Signifikanztests

− Korrelations- und Regressionsrechnung

− Statistikfunktionen in Excel

− Basisumgang mit SPSS

Seminaristischer Unterricht, EDV.

HALLIDAY,D.; RESNICK,R.; WALKER,J. (2007): Physik – Bachelor-Edition,

Wiley-VCH, Weinheim

KÖHLER, W.; SCHACHTEL, G.; VOLESKE, P. (1996): Biostatistik – Springer,

Berlin


LORENZ, R. (1996): Grundbegriffe der Biometrie – Fischer, Stuttgart

MORTIMER, C. E. (2007): Chemie: Das Basiswissen der Chemie, Thieme

Verlag, Stuttgart AG

Prüfungsleistungen Klausur: Zeitumfang insgesamt vier Stunden

Voraussetzungen

nach

Prüfungsordnung

Empfohlene

Voraussetzungen

Modulbeauftragte(r) H. Merkel

Brückenkurs Mathematik

Dozenten Zelinski, Krummheuer, Merkel

Sprache Deutsch

20


Modulname Botanik I GPM 5

Studiengang Forstwirtschaft und Arboristik

Studiensemester 1 (Wintersemester)

Modultyp Pflichtveranstaltung

Kreditpunkte 6

Arbeitsaufwand (h)

Qualifikationsziele

Lehrinhalte

Lehr- und

Lernformen

Empfohlene

Literatur

21

gesamt Präsenzzeit

Selbststudium

SWS

davon

Halbgruppe

180 75 105 5 2

Die Studierenden erwerben Kenntnisse über botanische und genetische

Grundlagen als Voraussetzung für das Verständnis ökologischer

Zusammenhänge. Sie erhalten die Qualifikation, Gehölze im

Winterzustand sicher zu bestimmen und zu erkennen.

Schwerpunkt Botanik Grundlagen

− Grundlagen der Pflanzensystematik

− Morphologischer und anatomischer Aufbau der Gehölze

− Gehölzphysiologie (Regulation des Wachstums und der Entwicklung,

Stoffwechselzusammenhänge)

− Fortpflanzungstrategien

− Grundlagen der Genetik

Schwerpunkt Gehölzbestimmung im Winterzustand

− Bestimmungskriterien und Unterscheidungsmerkmale von Gehölzen

im Winterzustand

− Umgang mit Lupe und Binokular

− Techniken der Anlage eines Herbars

Seminaristischer Unterricht, Übungen in Labor und Gelände

BRESINSKY, A., KÖRNER, C., KADEREIT J. W., NEUHAUS, G., SONNEWALD, U.

(2008): Strasburger – Lehrbuch der Botanik für Hochschulen (36.

Auflage). Spektrum Akademischer Verlag Heidelberg.

CAMPBELL, N.A. & J.B. REECE (2003): Biologie. (Hrsg J. MARKL), 6.

Auflage. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg.

Lyr, H., H.-J. Fiedler & W. Tranquillini (1992): Physiologie und

Ökophysiologie der der Gehölze. Gustav Fischer Verlag Stuttgart.

MEYER, F.H., HECKER, U., HÖSTER, H.R. & F.-G. SCHROEDER (2001):

Fitschen: Gehölzflora (10. Auflage). Quelle & Meyer Verlag Wiebelsheim

NULTSCH, W. (2001): Allgemeine Botanik (11. Auflage). Georg Thieme

Verlag Stuttgart

RAVEN, P.H., EVERT, R.F. & S.E. EICHHORN (2000): Biologie der Pflanzen

(3. Auflage). Walter de Gruyter Berlin.

RICHTER, G. (1998): Stoffwechselphysiologie der Pflanzen (6. Auflage).

Georg Thieme Verlag Stuttgart

ROLOFF, A. & A. BÄRTELS (2008): Flora der Gehölze. 2. Aufl. Eugen Ulmer

Verlag Stuttgart

SCHULZ, B. (1999): Gehölzbestimmung im Winter. Eugen Ulmer Verlag

Stuttgart


Prüfungsleistungen

Voraussetzungen

nach

Prüfungsordnung

Empfohlene

Voraussetzungen

Modulbeauftragte(r) N. Rastin

Dozenten Rastin, Rust

Sprache Deutsch

22

Berufspraktische Übungen: Anlegen eines Herbars im Winterzustand;

Formenkenntnisse Gehölze im Winterzustand; schriftliche Bearbeitung

theoretischer Inhalte mit zwei Stunden Bearbeitungszeit. Alle

Prüfungselemente sind in einem Prüfungsanmeldungszeitraum zu

absolvieren.

Schulbiologie (Abiturniveau)


Modulname Recht GPM 6

Studiengang Forstwirtschaft und Arboristik

Studiensemester 1 und 2 (Wintersemester und Sommersemester)

Modultyp Pflichtveranstaltung

Kreditpunkte 6

Arbeitsaufwand (h)

Qualifikationsziele

Lehrinhalte

23

gesamt Präsenzzeit

Selbststudium

SWS

davon

Halbgruppe

180 75 105 5 0

- Kenntnis und Verständnis der für den Berufsalltag grundlegenden

relevanten Bestimmungen des Zivil- und des Arbeits-, des

allgemeinen Verwaltungs- und des Umweltrechts

- Fähigkeit, die rechtlichen Probleme von berufsfeldrelevanten

Aktivitäten und Situationen zu erkennen und einfache rechtliche

Fragestellungen unter Einbeziehung von Literatur selbständig zu

lösen

- Identifikation von rechtlichen Problemfeldern, die einer

professionellen Beratung bedürfen

- Fähigkeit zur Aufnahme und Umsetzung dieses Expertenwissens

in die fachliche Praxis

Schwerpunkt Zivilrecht

− Grundbegriffe: u.a. Natürliche und juristische Personen,

Rechtsfähigkeit, Geschäftsfähigkeit, Willenserklärung,

Rechtsgeschäft, Vertretung

− Verträge, insbes. Kaufvertrag und Werkvertrag inkl. AGB,

Abschluss und Auflösung von Verträgen, Leistungsstörungen

− Grundzüge des Handels- und Gesellschaftsrechts

(insbes. Gesellschaftsformen, Vertretung, Haftungsrisiken)

− Grundzüge unerlaubte Handlungen, insbes. Verkehrssicherungspflichten

Schwerpunkt Arbeitsrecht

− Begriffe: Arbeitnehmer, Arbeitsvertrag

− Rechtsquellen des Arbeitsrechts

− Begründung/Beendigung von Arbeitsverhältnissen

− Rechte und Pflichten von Arbeitgeber und Arbeitnehmer

− Innerbetrieblicher Schadensausgleich

− Grundzüge des kollektiven Arbeitsrechts,

insbes. Rechte des Betriebsrats und der Tarifvertragsparteien

Schwerpunkt Allgemeines Verwaltungsrecht

− Aufteilung der Staatsgewalt zwischen Bund und Ländern

− Verwaltungsaufbau

− Rechtsquellen

− Formen des Verwaltungshandelns

− Rechtmäßigkeit des Verwaltungshandelns

− Beginn und Ende der Wirksamkeit von Verwaltungsakten

− Rechtsschutz gegen Maßnahmen der Verwaltung


Lehr- und

Lernformen

Empfohlene

Literatur

Prüfungsleistungen

Voraussetzungen

nach

Prüfungsordnung

Empfohlene

Voraussetzungen

Schwerpunkt Umweltrecht

− Einführung in berufsrelevante Bereiche des Umweltrechts

(insbes. Naturschutz-, Bodenschutz-, Wasser-, Immissionsschutz- und

Planungsrecht, Baumschutzsatzungen)

Seminaristischer Unterricht, Übungen anhand Fallbespielen

Beck-Texte: VwGO/VwVfG, Umweltrecht

KOCH, H. J., (2010), Umweltrecht, 3. Aufl., Carl Heymanns Verlag, Köln

PETERS, H. J. (2010), Umweltrecht, 4. Aufl., Kohlhammer Verlag, Stuttgart

SCHMIDT, R. (2010): Allgemeines Verwaltungsrecht, 13. Aufl., Verlag Rolf

Schmidt GmbH, Bremen

BECK-TEXTE: BGB, Arbeitsgesetze

BROX, H.; WALKER, W.D. (2009) : Allgemeines Schuldrecht, 33. Aufl.,

Verlag C.H. Beck, München

BROX, H.; WALKER, W.D. (2008): Besonderes Schuldrecht, 33. Aufl, Verlag

C.H. Beck, München

DÜTZ, W. (2009): Arbeitsrecht, 14. Aufl., Verlag C.H. Beck, München

SCHLUND, GERHARD H. (2006): Verkehrssicherungspflicht auf öffentlichem

Grund, 4. Aufl., Verlag C.H. Beck, München

Klausur: insgesamt vier Stunden Zeitumfang; zwei Stunden Zivil- und

Arbeitsrecht (Wintersemester); zwei Stunden Umwelt- und

Verwaltungsrecht (Sommersemester). Alle Prüfungselemente sind in

einem Prüfungsanmeldungszeitraum zu absolvieren.

keine

keine

Modulbeauftragte(r) G. Oestreich

Dozenten Oestreich

Sprache Deutsch

24


Modulname Ökonomie GPM 7

Studiengang Forstwirtschaft und Arboristik

Studiensemester 1 und 2 (Wintersemester und Sommersemester)

Modultyp Pflichtveranstaltung

Kreditpunkte 6

Arbeitsaufwand (h)

Qualifikationsziele

Lehrinhalte

25

gesamt Präsenzzeit

Selbststudium

SWS

davon

Halbgruppe

180 90 90 6 2

Der Student kann:

- relevante Daten über die Wirtschaftlichkeit erklären und interpretieren

- Betriebe aus der Sicht der betrieblichen Funktionen erfassen,

beschreiben und analysieren

- Bestimmen und Beurteilen von volkswirtschaftlichen Entwicklungen

- wirtschaftpolitische Entscheidungen hinsichtlich der Auswirkungen auf

den Betrieb einschätzen

- die grundlegenden Aspekte und Verfahren im Rechnungswesen

benennen und beschreiben

- ein einfaches Konzept für ein Kostenrechnungssystem erstellen und

präsentieren

- Vorgaben zum Rechnungswesen berufsspezifisch anwenden

- die Verfahren der Kostenrechnung in einer betriebswirtschaftlichen

Software erkennen und führen

- Templates für grundlegende Kostenkalkulationen mit Excel einrichten,

verwalten und pflegen

Schwerpunkt BWL

− Gegenstand und Begriffe der BWL

− Wirtschaftlichkeit und Wirtschaftlichkeitskennziffern

− Rahmenbedingungen für Betriebe

− Beschaffung, Forschung und Entwicklung

− Produktion, Absatz/Marketing,

− Investitionsrechnung

Schwerpunkt VWL

- Grundlagen der Volkswirtschaftslehre, Aufgaben der Wirtschaft,

Wirtschaftsordnungen

- Wirtschaftskreislauf: Produktmärkte, Faktormärkte

- Geld, Inflation, Konjunktur

- Kombination der Produktionsfaktoren

- Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung

- Wachstum, Einkommen, Beschäftigung

- Öffentliche Finanzwirtschaft, Außenwirtschaft

Schwerpunkt Rechnungswesen

− Finanzbuchführung: Liquiditätsrechnung, Inventur, Inventar,

Eröffnungsbilanz, Verfahren der Buchhaltung,´Buchungen auf

Bestands- und Erfolgskonten, Gewinn- und Verlustrechnung,

Schlussbilanz und Jahresabschluss

− Kosten- und Leistungsrechnung: Kostenrechnungssysteme


Lehr- und

Lernformen

Empfohlene

Literatur

Prüfungsleistungen

Voraussetzungen

nach

Prüfungsordnung

Empfohlene

Voraussetzungen

Modulbeauftragte(r) A. Frank

Dozenten Frank

Sprache Deutsch

26

(Vollkosten- und Teilkostenrechnung), Strömungsgrößen und

Betriebsüberleitungsrechnung, Methoden der Kostenarten- und

Kostenstellenrechnung, Betriebsabrechnungsbogen (BAB), Methoden

der Kostenträgerrechnung, Umsatz- und Gesamtkostenverfahren,

Methoden der Teilkostenrechnung, Plankostenrechnung

Seminaristischer Unterricht, Übungen

BLUM, U. (2004): Volkswirtschaftslehre: Studienhandbuch 4. Aufl. –

Oldenburg

CORSTEN/REIß (1999): Betriebswirtschaftslehre. – München

SCHULZ, V. (2008): Basiswissen Betriebswirtschaft 3. Auflage dtv

SCHULZ, V. (2006): Basiswissen Rechnungswesen. 4. Auflage dtv

JOSSE, G. (2003) Basiswissen Kostenrechnung 3. Auflage dtv

Klausur: insgesamt drei Stunden Zeitumfang; zwei Stunden BWL und

VWL (Wintersemester); eine Stunde Rechnungswesen

(Sommersemester). Alle Prüfungselemente sind in einem

Prüfungsanmeldungszeitraum zu absolvieren.


Modulname Arbeitswissenschaft GPM 8

Studiengang Forstwirtschaft und Arboristik

Studiensemester 1 (Wintersemester)

Modultyp Pflichtveranstaltung

Kreditpunkte 3

Arbeitsaufwand (h)

Qualifikationsziele

Lehrinhalte

Lehr- und

Lernformen

Empfohlene

Literatur

gesamt Präsenzzeit

Selbststudium

SWS

davon

Halbgruppe

90 45 45 3 1

Absolventinnen und Absolventen

− Besitzen das notwendige Wissen und Verständnis arbeitswissenschaftlichen

Denken und Handels an Arbeitsplätzen im Freien.

− Sind in der Lage, Geräte, Verfahren und Methoden für die Bewertung

arbeitswissenschaftlicher Prozesse auszuwählen und einzusetzen.

− Sind sich der technischen, gesundheitlichen, sozialen, ökonomischen,

sicherheitstechnischen, ökologischen und rechtlichen Auswirkungen

der praktischen berufsfeldbezogenen Tätigkeit bewusst

− Sind in der Lage, Betriebsarbeiten im Rahmen geltender

Bestimmungen und auf der Basis von Vorgabezeiten zu kalkulieren

und abzurechen

− Einführung in die Arbeitswissenschaft

− Branchenspezifische Besonderheiten und rechtliche Grundlagen

− Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft

− Umgebungseinflüsse und Unfallgeschehen

− Das Arbeitsstudium, Herleitung von Vorgabezeiten

− Bewertung der Arbeit (Entlohnung)

− Arbeitsplanung

Seminaristischer Unterricht, Übung, Gruppenarbeit

BLANK, BINNER, BOMBOSCH ET AL. (2004): Organisation in der

Forstwirtschaft, REFA, Darmstadt

Broschüren und Merkblätter der Berufsgenossenschaften

BINNER, H. (1999): Prozessorientierte Arbeitsvorbereitung, Hanser- Verlag,

München

ESSER, F. (2004): Der Forstwirt, Ulmer-Verlag, Stuttgart

GRIEFAHN, B. (1996): Arbeitsmedizin, Thieme-Verlag, Stuttgart

REICHEL ET AL. (1985) Grundlagen der Arbeitsmedizin, Kohlhammer

Prüfungsleistungen Klausur; Zeitumfang insgesamt zwei Stunden

Voraussetzungen

nach

Prüfungsordnung

Empfohlene

Voraussetzungen

Modulbeauftragte(r) F. Bombosch

Dozenten Bombosch

Sprache Deutsch

27


Modulname Vermessung und Geografische Informationssysteme GPM 9

Studiengang Forstwirtschaft und Arboristik

Studiensemester 2 (Sommersemester)

Modultyp Pflichtveranstaltung

Kreditpunkte 3

Arbeitsaufwand (h)

Qualifikationsziele

Lehrinhalte

Lehr- und

Lernformen

Empfohlene

Literatur

Prüfungsleistungen

Voraussetzungen

nach

28

gesamt Präsenzzeit

Selbststudium

SWS

davon

Halbgruppe

90 45 45 3 2

Fähigkeit, vermessungstechnische Aufgaben in Wald und Landschaft

selbständig vorzubereiten und durchzuführen. Fähigkeit, die erworbenen

Kenntnisse über den aktuellen Stand der Technik in der Wald- und

Landschaftserfassung, der Kartographie und der Anwendung von GIS in

Forstwirtschaft, Arboristik und Umweltmanagement praxisbezogen

einzusetzen.

− Grundbegriffe der Geodäsie

− Grundbegriffe der Kartographie

− Abbildungsverfahren, Kartennetzentwürfe

− Koordinatensysteme

− Grundlagen der Verarbeitung raumbezogener Daten und Sachdaten

− Datenmodelle, Topologie

− Erfassung, Editieren und Darstellung von Geoobjekten

− Anwendung von GIS in Forstwirtschaft, Arboristik und

Umweltmanagement

− Gerätekunde, Entfernungsmessung, Winkelmessung, Einsatz

moderner Vermessungsmethoden (Tachymetrie, Luftbild, GPS)

− Wege- und Flächenvermessungsverfahren, Flächenberechnung

Seminaristischer Unterricht, Blended learning, Übungen im PC-Pool und

Gelände

WERNER, H.; KURTH, H. (1991): Forstvermessung und Karten; Verlag für

Bauwesen, Berlin

LINKE, W. (2008): Orientierung mit Karte, Kompass, GPS; Delius Klasing

Verlag, Bielefeld

PETRAHN, G. (2007): Grundlagen der Vermessungstechnik; Cornelsen

Verlag, Berlin

BILL, R. ; ZEHNER, M. (2001): Lexikon der Geoinformatik; Herbert

Wichmann, Heidelberg

HILDEBRANDT, G. (1996): Fernerkundung und Luftbildmessung für

Forstwirtschaft, Vegetationskartierung und Landschaftsökologie; Herbert

Wichmann, Heidelberg

LIEBIG, W.; MUMMENTHEY, R.-D. (2008): ArcGIS-ArcView9 Band 1 und

Band 2, 2. Auflage; Points Verlag Norden, Halmstad

GI GEOINFORMATIK GMBH (Hrsg.) (2008): ArcGIS 9 - das

deutschsprachige Handbuch für ArcView und ArcEditor; Herbert

Wichmann, Heidelberg

Berufspraktische Übungen zur Vermessungstechniken und GIS-

Anwendungen


Prüfungsordnung

Empfohlene

Voraussetzungen

Brückenkurs Mathematik

Modulbeauftragte(r) A. Frangesch

Dozenten Krummheuer, Frangesch

Sprache Deutsch

29


Modulname Kommunikation und Personalführung

Studiengang Forstwirtschaft und Arboristik

Studiensemester 2 (Sommersemester)

Modultyp Pflichtveranstaltung

Kreditpunkte 3

Arbeitsaufwand (h)

Qualifikationsziele

Lehrinhalte

Lehr- und

Lernformen

Empfohlene

Literatur

Prüfungsleistungen Präsentationen

30

gesamt Präsenzzeit

Selbststudium

SWS

GPM

10

davon

Halbgruppe

90 30 60 2 1

Grundlegende Persönlichkeits-, Kommunikations- und

Führungskompetenzen, um in Arbeits-, Alltags- und Lernsituationen

angemessen und handlungskompetent führen, agieren und entscheiden

zu können. Theoretische, praktische, anwendungsorientierte Grundlage

ist ein modernes potenzial- und menschengerechtes sowie

wertschätzendes Führungsverständnis auf Basis von Selbstreflexion,

Kommunikation und der Fähigkeit zur Zusammenarbeit und Kooperation

sowie Konfliktfähigkeit (soziale Kompetenz und Selbstkompetenz).

− Grundlagen der Personalführung (was ist Führung,

Führungsaufgaben, Führungsstile, Management-Konzepte,

Führungsinstrumente, Aufgabenebenen der Führung, Führung im

Wandel)

− Führung, Verantwortung und Moral

− Kommunikation als Führungsinstrument (Gesprächsführung und

Gesprächsführungstechniken, Mitarbeiter-Gespräche)

− Persönlichkeit und Führung (Selbstkompetenz, Autorität)

− Grundlagen der Steuerung von Gruppenprozessen

− Johari-Fenster, Selbstführung, Stärken- und Schwächeanalyse

− Arbeiten im Team

Teilnehmerorientierter, seminaristischer Unterricht sowie Übungen,

Gruppen-/Teamarbeit und Präsentationen über die sich die Absolventen

und Absolventinnen das theoretische Basiswissen und die

Grundprinzipien moderner Führung angeleitet erarbeiten.

SCHULZ V. THUN, F. (1998): Miteinander reden. – Bd. 1-3, rororo

SCHULZ V. THUN, F. (2000): Miteinander Reden: Kommunikation für

Führungskräfte. – rororo

SIMON, W. (2004): Gabals großer Methodenkoffer: Grundlagen der

Kommunikation, Gabal

SIMON, W. (2006): Gabals großer Methodenkoffer: Führung und

Zusammenarbeit, Gabal

SIMON, W.: Gabals großer Methodenkoffer: Managementtechniken

LAUFER, H. (2009): Grundlagen erfolgreicher Mitarbeiterführung, Gabal

LEMAR, B. (2001): Menschliche Kommunikation im Medientzeitalter,

Springer

PINNOW, D. (2006): Führen, Gabler

HABERLEITNER, E.; DEISTLER, E.; UNGVARI, R. (2007): Führen – Fördern –

Coachen, Piper


Voraussetzungen

nach

Prüfungsordnung

Empfohlene

Voraussetzungen

GPM 1

Modulbeauftragte(r) V. Dubbel

Dozenten Teutenberg-Raupach

Sprache Deutsch

31


Modulname Waldschutzgrundlagen FPM 1

Studiengang Forstwirtschaft

Studiensemester 2 (Sommersemester)

Modultyp Pflichtveranstaltung

Kreditpunkte 6

Arbeitsaufwand (h)

Qualifikationsziele

Lehrinhalte

32

gesamt Präsenzzeit

Selbststudium

SWS

davon

Halbgruppe

180 90 90 6 1

Verständnis der ökologischen Grundlagen und Zusammenhänge in den

Wechselbeziehungen von Wildtieren mit ihren Lebensräumen. Fähigkeit,

die Kenntnisse über heimischen Wildtiere und ihrer natürlichen

Regulationsmechanismen bezüglich des Umgangs mit Waldökosystemen

einzusetzen. Fähigkeit zum Erkennen und Beurteilen der für Schalenwild

relevanten Wildkrankheiten sowie weiterer Zoonosen. Weiterhin soll die

Fähigkeit erlangt werden, abiotisch und biotisch bedingte Schadbilder an

Bäumen und Waldökosystemen differentialdiagnostisch anzusprechen

und ihren Verursachern und deren Biologie und Ökologie zuzuordnen.

Übergeordnetes Ziel ist damit die Fähigkeit, die erworbene Kenntnisse

und Fähigkeiten im Rahmen der Waldbewirtschaftung und Prävention

gegenüber Störungen und Krankheiten in Waldökosystemen

anzuwenden. Das Bestehen der Prüfung im Schwerpunkt Wildbiologie

und Wildökologie gehört zu den Voraussetzungen für die Erlangung des

Jagdscheines.

Schwerpunkt Wildbiologie und Wildökologie

- Wildökologie und Populationsdynamik

- Natürliche Regulation und Räuber-Beute-Beziehungen

- Systematische Einordnung der Wildtiere, morphologische und

physiologische Merkmale verschiedener Gruppen

- Biologie einheimischer Wildtiere

− Wildkrankheiten

Schwerpunkt Waldschädlinge

- Biologie, Ökologie und Schadbilder wichtiger tierischer

Waldschädlinge

- Morphologie und Unterscheidungsmerkmale wichtiger tierischer

Waldschädlinge

- Biologie und Schadpotential bedeutender Quarantäneschädlinge an

Bäumen sowie an waldlagerndem Stammholz

Schwerpunkt Baumkrankheiten

- Differentialdiagnose abiotischer und biotischer Schadsymptome an

Bäumen

- Biologie, Ökologie und Schadbilder wichtiger mikrobieller

Krankheitserreger einschließlich bedeutender Quarantäneorganismen

an Waldbäumen sowie an waldlagerndem Holz.

- Wichtige Komplexkrankheiten bei Bäumen mit den beteiligten


Lehr- und

Lernformen

Empfohlene

Literatur

Prüfungsleistungen

Voraussetzungen

nach

Prüfungsordnung

Empfohlene

Voraussetzungen

Organismen und verstärkenden abiotischen Faktoren

Seminaristischer Unterricht, Übungen in Labor, Sammlung und Gelände

ALTENKIRCH, W. (Hrsg.) (2002): Waldschutz auf ökologischer Grundlage.

Ulmer Verlag.

BENZ, G., ZUBER, M. (1993): Die wichtigsten Forstinsekten der Schweiz

und des angrenzenden Auslandes.-vdf-Zürich.

BOCH, J. & H. SCHNEIDAWIND (1988): Krankheiten des jagdbaren Wildes.

Parey, Hamburg.

BUTIN, H. (1996): Krankheiten der Wald- und Parkbäume. 3te Auflage,

Georg Thieme; Stuttgart, New York

BUTIN, H.; NIENHAUS, F.; BÖHMER, B. (2003) Farbatlas Gehölzkrankheiten

(Ziersträucher und Parkbäume). 3te Auflage, Verlag Eugen Ulmer;

Stuttgart.

BÜTZLER, W. (2001): Rotwild, BLV, München

EBNER, S.; SCHERER, A. (2001): Die wichtigsten Forstschädlinge: Insekten,

Pilze, Kleinsäuger. Leopold Stocker Verlag, Graz.

GERHARDT, E. (2001): Der große Pilzführer. – BLV München

HARTMANN, G.; NIENHAUS, F.; BUTIN, H. (2007):Farbatlas Waldschäden

(Diagnose von Baumschäden). 3. Auflage, Verlag Eugen Ulmer; Stuttgart

NÜßLEIN, F. (2006): Das praktische Handbuch der Jagdkunde, BLV

München

HENNING, R. (1988): Schwarzwild, BLV, München

HESPELER, B. (2003): Rehwild heute, BLV, München

SEILMEIER, G. (Bearb.) (1994): Jagdlexikon, BLV, München

Berufspraktische Übungen I: Wildbiologie und Wildökologie

Berufspraktische Übungen II: Waldschädlinge und Baumkrankheiten;

Formenkenntnisse, zweistündige schriftliche Bearbeitung theoretischer

Inhalte

Berufspraktische Übungen I und II müssen separat bestanden sein. Die

Modulnote ergibt sich aus der Gewichtung der Berufspraktischen

Übungen I (30 %) und der Berufspraktischen Übungen II (70%)

GPM 3

Modulbeauftragte(r) W. Rohe

Dozenten Rohe, Kehr

Sprache Deutsch

33


Modulname Botanik II FPM 2

Studiengang Forstwirtschaft

Studiensemester 2 (Sommersemester)

Modultyp Pflichtveranstaltung

Kreditpunkte 6

Arbeitsaufwand (h)

Qualifikationsziele

Lehrinhalte

Lehr- und

Lernformen

Empfohlene

Literatur

34

gesamt Präsenzzeit

Selbststudium

SWS

davon

Halbgruppe

180 75 105 5 4

Die Studierenden sind in der Lage, die Flora des Waldes, insbesondere

die Waldweiserpflanzen sowie die mitteleuropäischen und die wichtigen

fremdländischen Baumarten, unter Einbeziehung moderner Medien

schnell und sicher zu bestimmen und zu erkennen. Sie erwerben

Kenntnisse über holzanatomische, holzchemische und holzphysikalische

Zusammenhänge, die Auswirkungen auf die technologischen

Eigenschaften des Holzes haben, und können diese Kenntnisse auf die

Bandbreite der Verwendungsmöglichkeiten des Holzes anwenden und

Rückschlüsse auf die jeweils erforderliche Holzqualität ziehen.

Schwerpunkt Pflanzenbestimmung im Sommerzustand

- Botanische Besonderheiten der Pflanzenfamilien und -gattungen

- Charakteristische morphologische Merkmale der wichtigsten

Waldbodenpflanzen und Gehölze im Sommerzustand

- Umgang mit dichotomen Bestimmungsschlüsseln

Schwerpunkt Holzartenkunde (-physik, -chemie)

- Mikroskopische und makroskopische Unterscheidungsmerkmale

mitteleuropäischer sowie wichtiger fremdländischer Holzarten

- Physikalische und chemische Eigenschaften der Holzarten und ihre

daraus resultierenden Verwendungsmöglichkeiten

Seminaristischer Unterricht, Übungen in Labor und Gelände

FRAHM, J.-P. & W. FREY (1992): Moosflora. Eugen Ulmer Verlag, Stuttgart

MEYER, F.H., HECKER, U., HÖSTER, H.R. & F.-G. SCHROEDER (2001):

Fitschen: Gehölzflora. Quelle & Meyer Verlag, Wiebelsheim

ROLOFF, A. & A. BÄRTELS (2008): Flora der Gehölze. Eugen Ulmer Verlag,

Stuttgart.

ROTHMALER, W. (2007): Exkursionsflora von Deutschland. Gustav Fischer

Verlag, Jena.

SENGHAS, K. & S. SEYBOLD (2000): Flora von Deutschland und

angrenzender Länder – Ein Buch zum Bestimmen der wildwachsenden

und häufig kultivierten Gefäßpflanzen („Schmeil-Fitschen“). Quelle &

Meyer Verlag, Wiebelsheim.

HAEUPLER, H. & T. MUER (2000): Bildatlas der Farn- und Blütenpflanzen

Deutschlands. Ulmer Verlag, Stuttgart.


Prüfungsleistungen

Voraussetzungen

nach

Prüfungsordnung

Empfohlene

Voraussetzungen

SACHSSE, H. (1984): Einheimische Nutzhölzer und ihre Bestimmung nach

makroskopischen Merkmalen. – Pareys Studientexte Nr. 44, Parey, Berlin

SACHSSE, H. (1991): Exotische Nutzhölzer. - Pareys Studientexte Nr. 68,

Parey, Berlin

Berufspraktische Übungen: Formenkenntnisse der Pflanzen im

Sommerzustand; Formenkenntnisse Holzarten. Alle Prüfungselemente

sind in einem Prüfungsanmeldungszeitraum zu absolvieren.

GPM 5

Modulbeauftragte(r) N. Rastin

Dozenten Rastin, Bombosch, C. Rust

Sprache Deutsch

35


Modulname Waldbaugrundlagen FPM 3

Studiengang Forstwirtschaft

Studiensemester 3 (Wintersemester)

Modultyp Pflichtveranstaltung

Kreditpunkte 6

Arbeitsaufwand (h)

Qualifikationsziele

Lehrinhalte

Lehr- und

Lernformen

Empfohlene

Literatur

Prüfungsleistungen

Voraussetzungen

nach

Prüfungsordnung

Empfohlene

Voraussetzungen

gesamt Präsenzzeit

Selbststudium

SWS

davon

Halbgruppe

180 75 105 5 3

Die Studierenden sind in Lage Bestände bezüglich ihrer Baumartenzusammensetzung,

ihrer Struktur und ihres Volumens zu erfassen und zu

beschreiben. Sie wenden das gängige Verfahren zur (qualitativen)

Bestandesbeschreibung an. Sie wenden die gängigen Verfahren zur

Bestimmung von Einzelbaum- und Bestandesvolumen an. Sie planen

einfache Stichprobenverfahren zur Bestandesaufnahme und verstehen,

wie die Verfahren auf ganze Betriebe angewendet werden können.

Schwerpunkt Bestandesbeschreibung

− Bestandesbeschreibung an ausgewählten WET

Schwerpunkt Waldmesslehre einschließlich Gerätekunde

− Ermittlung des Inhalts einzelner Bäume

− Charakterisierung von Waldbeständen einschl. Massenberechnungs-

und Massenschätzverfahren

− Ausgewählte Verfahren der Bestandesaufnahme

− Betriebweise Stichprobenverfahren

− Zuwachsermittlung

Seminaristischer Unterricht, Übungen im Gelände

KRAMER, H.; AKCA, A. (2008) Leitfaden zur Waldmesslehre - Sauerländer,

Frankfurt.

Berufspraktische Übungen: Bestandesbeschreibung; Übung zur

Gerätekunde; schriftliche Bearbeitung theoretischer Inhalte zur

Waldmesslehre mit zwei Stunden Bearbeitungszeit. Alle

Prüfungselemente sind in einem Prüfungsanmeldungszeitraum zu

absolvieren.

GPM 4

Modulbeauftragte(r) H. Merkel

Dozenten Merkel, Kätsch

Sprache Deutsch

36


Modulname Holzernte und Logistik FPM 4

Studiengang Forstwirtschaft

Studiensemester 3 (Wintersemester)

Modultyp Pflichtveranstaltung

Kreditpunkte 6

Arbeitsaufwand (h)

Qualifikationsziele

Lehrinhalte

Lehr- und

Lernformen

Empfohlene

Literatur

gesamt Präsenzzeit

Selbststudium

SWS

davon

Halbgruppe

180 75 105 5 2

− Fähigkeit zur Planung, Kalkulation und Organisation von forstlichen

Betriebsmaßnahmen in Selbstwerbung und Unternehmereinsätzen

(Management forstlicher Betriebsmaßnahmen)

Schwerpunkt Forstliche Betriebsmaßnahmen (Lehrgang)

− Standardarbeitsverfahren der manuellen bis zur vollmechanisierten

Holzernte?

− Andere forstliche Betriebsmaßnahmen (Kulturbegründung, Zaunbau,

Jungbestandspflege, Wertästung

− Arbeitssicherheit in der Forstwirtschaft

Schwerpunkt Forsttechnik, Walderschließung und Rundholzlogistik

− Bauarten, Technik, Einsatzbereiche, Ökonomie und umweltschonender

Einsatz von Forstmaschinen

- Erfassung der Bestände mit EDV-unterstützter Vorkalkulation

- Planung und Organisation der Holzbereitstellung

- Eigenregie oder Auftragsvergabe (Unternehmen, Selbstwerber)

- Konventionelle und integrierte Holzernte- und Logistikketten

- Messverfahren für maschinengesetztes Kurzholz, wertoptimierte

Aushaltung und Vermessung mit Harvester

- Holztransport mit LKW, Bahn und Schiff

- Optimierung des Daten- und Materialflusses unter Einbeziehung von

GIS- und GPS- gestützter Logistiksoftware

- Tarifpolitik, Frachttarife, Transportkosten, Transportkostenvergleiche

Seminaristischer Unterricht, Exkursionen, Projektarbeiten

Aktuelle Fachzeitschriften wie z.B. AFZ/Der Wald, Forst& Technik,

Forsttechnische Informationen (KWF) und Holzzentralblatt

Aktuelle AFL-Info der Arbeitsgemeinschaft forstlicher Lohnunter-nehmer,

Schaper- Verlag, Alfeld

ESSER, F. (2004): Der Forstwirt, Ulmer-Verlag, Stuttgart

ERLER, J.(2000) : Forsttechnik- Verfahrensgestaltung. Ulmer- Verlag,

Stuttgart

KUMM, W. (1997) : Praxis der GPS-Navigation, Klausing, Bielefeld

ZAGEL, H. (2000): GIS im Verkehr und Transport. - Wichmann, Heidelberg

Rahmenvereinbarung Rohholzhandel in Deutschland (RVR)

Prüfungsleistungen Klausur: Zeitumfang insgesamt drei Stunden

Voraussetzungen

nach

37


Prüfungsordnung

Empfohlene

Voraussetzungen

GPM 7

Modulbeauftragte(r) Kietz

Dozenten Kietz, Bombosch

Sprache Deutsch

38


Modulname Waldschutz und Wildtiermanagement FPM 5

Studiengang Forstwirtschaft

Studiensemester 3 (Wintersemester)

Modultyp Pflichtveranstaltung

Kreditpunkte 6

Arbeitsaufwand (h)

Qualifikationsziele

Lehrinhalte

39

gesamt Präsenzzeit

Selbststudium

SWS

davon

Halbgruppe

180 75 105 5 0

− Fähigkeit, Schäden im Wald durch biotische und abiotische Ursachen

zu erkennen, sie fundiert zu analysieren, die Folgen für den Baum und

den Bestand kompetent abzuschätzen und Strategien zu entwickeln,

um das Ausmaß der Schäden umweltschonend zu begrenzen bzw. die

Schäden zu beheben und so den Fortbestand der Wälder und ihre

nachhaltigen Leistungen und Wirkungen zu sichern.

− Fähigkeit, Wildtierbestände auf der Grundlage der jagdrechtlichen

Vorschriften so zu bewirtschaften, dass die berechtigten Ansprüche der

Waldeigentümer, der sonstigen Grundeigentümer, sowie die natur- und

tierschutzrechtlichen Anforderungen an eine zeitgemäße Jagd erfüllt

werden.

− Das Bestehen der Prüfung zum Schwerpunkt Integrierter Waldschutz

erfüllt die gesetzlichen Anforderungen an die Sachkunde im

Pflanzenschutz nach Pflanzenschutz-Sachkunde-VO.

− Das Bestehen der Prüfung Wildtiermanagement ist Teil der

gesetzlichen Anforderungen zur Erlangung des ersten Jagdscheines.

Schwerpunkt Integrierter Waldschutz

− Bedeutung, Organisation und gesetzliche Grundlagen des

Pflanzenschutzes allgemein und im Wald

− Überwachungsverfahren einschließlich Methodik der

Waldzustanderfassung (Level I Programm)

− Abiotische Schadfaktoren Sturm, Schnee, Waldbrand,

Holzernteschäden

− Quarantänebestimmungen und –verfahren

− Verfahren eines integrierten Pflanzenschutzes im Wald (biologisch,

biotechnisch, technisch)

− Pestmanagementsysteme forstlich bedeutsamer Schaderreger

einschließlich Wildschäden

Schwerpunkt Wildtiermanagement und Jagdrecht

− Methoden zur Bestandesermittlung von Wildbeständen

− Notwendigkeit und rechtliche Grundlagen jagdlicher Eingriffe

− Biologische Grundlagen der Abschussplanung (Klasseneinteilung,

Geschlechterverhältnis etc.)

− Bejagungsstrategien (Konzepte, Formen, Methoden)

− Planung und Durchführung jagdlicher Maßnahmen insbesondere zur

Schalenwildregulierung (effektive Methoden, Sicherheit,

Hundeeinsatz, Dokumentation/Auswertung)

− Jagdrecht sowie rechtliche und wirtschaftliche Aspekte der

Wildbretvermarktung


Lehr- und

Lernformen

Empfohlene

Literatur

Prüfungsleistungen

Voraussetzungen

nach

Prüfungsordnung

Empfohlene

Voraussetzungen

Seminaristischer Unterricht, Übungen in Labor und Gelände, Auswärtige

Lehrveranstaltungen

ALTENKIRCH, W. et al. (2002): Waldschutz auf ökologischer Grundlage. -

Ulmer, Stuttgart.

KLEIN W. et al. (2005): Sachkundig im Pflanzenschutz – Ulmer, München.

BRIEDERMANN, L. (1983): Der Wildbestand -- die große Unbekannte, Enke

Verlag, Stuttgart

NÜßLEIN, F. (2006): Das praktische Handbuch der Jagdkunde, BLV,

München

WÖLFEL, H. (1999): Turbo-Reh und Öko-Hirsch, Stocker Verlag, Graz

WÖLFEL, H (Hsg) (2003): Bewegungsjagden, Stocker Verlag, Graz

Weitere Hinweise im Rahmen der Lehrveranstaltungen

Berufspraktische Übungen I: Integrierter Waldschutz (Geräte- und

Verfahrenskunde, Bearbeitung theoretischer Inhalte schriftlich oder

mündlich

Berufspraktische Übungen II: Wildtiermanagement und Jagdrecht

Berufspraktische Übungen I und II müssen separat bestanden sein. Die

Modulnote ergibt sich aus der Gewichtung der Berufspraktischen

Übungen I (60 %) und der Berufspraktischen Übungen II (40%)

GPM 3, FPM 1

Modulbeauftragte(r) V. Dubbel

Dozenten Dubbel, Mänz

Sprache Deutsch

40


Modulname Bewertung von Wald und Holz FPM 6

Studiengang Forstwirtschaft

Studiensemester 3 (Wintersemester)

Modultyp Pflichtveranstaltung

Kreditpunkte 6

Arbeitsaufwand (h)

Qualifikationsziele

Lehrinhalte

Lehr- und

Lernformen

Empfohlene

Literatur

41

gesamt Präsenzzeit

Selbststudium

SWS

davon

Halbgruppe

180 90 90 6 4

− Die Absolventen kennen und verstehen die Methoden zur Bewertung

von Waldböden, Waldbeständen und Forstbetrieben und sind in der

Lage, eigenständig ein Wertgutachten zu erstellen.

− Fähigkeit zur Einordnung der Steuerarten in der Land- und

Forstwirtschaft auf die Betriebsbewertung und Betriebsführung

− Fähigkeit zur Ansprache und Einteilung von Rohholz nach Güteklassen

und Verkaufssortimenten unter Anwendung der geltenden

Sortierungsverfahren bzw. der „Rahmenvereinbarung für den

Rohholzhandel in Deutschland“

− Die Absolventen sollten Verkaufsgespräche zur möglichst optimalen

Vermarktung von Rohholz führen können und die wichtigsten

Verkaufsverfahren kennen und anwenden können


Schwerpunkt Waldbewertung und Steuern

- Bewertung im Forstbetrieb (Grundsätze, Gesetze, Richtlinien)

- Bewertung des Waldbodens und von Waldbeständen

- Besondere Bewertungsfälle

- Bewertung ganzer Betriebe (Waldrentierungswert)

- Schätzverfahren der Bewertung

- Erstellung eines Wertgutachtens

- Steuern in der Land- und Forstwirtschaft

- Einkommensteuer (insbesondere § 34 b ESTG,

Forstschädenausgleichsgesetz)

- Mehrwertsteuer

Schwerpunkt Bewertung und Sortierung von Rohholz

- historische Entwicklung und rechtliche Grundlagen der

Rohholzsortierung (von der Holzhandelsklassensortierung bis zur

Rahmenvereinbarung für den Rohholzhandel in Deutschland)

- Holzaushaltung und Rundholzsortierung nach Länge, Stärke, Güte

und Verwendung mit dem Ziel höchster Wertschöpfung

− aktuelle Holzpreise und Holzmarktlage, Schlagaufnahme,

Verkaufsgespräch und Holzabnahme

Seminaristischer Unterricht, Übungen in EDV Pool und Gelände,

Exkursionen

Aktuelle Waldwertermittlungsrichtlinien des Bundes (WErmL2000,

Bundesanzeiger)

Fachpresse, insb. Holzzentralblatt, DRW-Verlag Weinbrenner GmbH +

Co. KG Holz-Zentralblatt


Prüfungsleistungen

Voraussetzungen

nach

Prüfungsordnung

Empfohlene

Voraussetzungen

Modulbeauftragte(r) U. Weihs

Gesetz und Verordnung über gesetzliche Handelsklassen mit Rohholz

(HKS) sowie Rundholzsortierungsvorschriften der

Landesforstverwaltungen

Rahmenvereinbarung für den Rohholzhandel in Deutschland

(http://www.rvr-deutschland.de/)

SAGEL, U. (1995): Bewertung in Forstbetrieben. - ISBN 3-8263-3060-9

Waldwertrichtlinien der Länder

Berufspraktische Übungen: Sortierung von Rohholz; schriftliche

Bearbeitung theoretischer Inhalte zu Waldbewertung und Steuern mit zwei

Stunden Bearbeitungszeit. Alle Prüfungselemente sind in einem

Prüfungsanmeldungszeitraum zu absolvieren.

GPM 4, GPM 5, FPM 1, FPM 2

Dozenten Weihs, Frank, Kietz

Sprache Deutsch

42


Modulname

Studiengang Forstwirtschaft

Studiensemester 4 (Sommersemester)

Modultyp Pflichtveranstaltung

Kreditpunkte 9

Arbeitsaufwand (h)

Qualifikationsziele

Lehrinhalte

43

Standortskundliche und naturschutzfachliche Bewertung von

Wäldern

gesamt Präsenzzeit

Selbststudium

SWS

FPM 7

davon

Halbgruppe

270 105 165 7 3

− Die Studierenden erkennen und klassifizieren die Wald-

Ökosystemtypen standortskundlich und vegetationskundlich.

− Sie sind in der Lage, entsprechende Kartierungen sinnvoll zu nutzen

und kleinere Flächen selbst zu kartieren.

− Die Studierenden haben ausreichende Grundlagenkenntnisse über

wertbestimmende Pflanzen- und Tierarten sowie Habitatstrukturen im

naturnahen Wald. Sie kennen die wesentlichen übergeordneten Ziele

im Naturschutz und deren ökologische und gesellschaftspolitische

Begründung.

− Sie nutzen die standortskundlichen und vegetationskundlichen Befunde

zur Beurteilung waldbaulichen Möglichkeiten. Hierbei sind Fragen der

Baumarteneignung und dynamischer (sukzessionaler) Prozesse

entsprechend der örtlichen Waldfunktionen von besonderer Bedeutung.

− Sie sind in der Lage, einen gegebenen Waldbestand und wesentliche

Biotoptypen der freien Landschaft naturschutzfachlich zu beurteilen und

zu bewerten. Hierzu gehören auch die besonderen Anforderungen an

Biotoptypen hinsichtlich FFH-Kulisse, bes. geschützte Biotope u.a.m.

− Die Studierenden kennen Maßnahmen zur Verbesserung der

Biotopqualität gefährdeter Biotope und zur Erhaltung einer hohen

Biodiversität im Wald.

− Sie sind in der Lage, mit konträren Ansichten sachlich argumentativ

umzugehen.

Schwerpunkt Vegetationskunde, Biotop- und Standortskartierung

- Methodik der Erfassung und Typenbildung der Waldvegetation

einschließlich ihrer charakteristischen Bodenvegetation, der

Baumartenzusammensetzung und ihrer standörtlichen Verbreitung.

Der Weiserwert der Pflanzen wird besonders berücksichtigt.

- Beispielhafte Standortskartierungsverfahren werden erläutert und im

Gelände praktisch geübt. Eine standörtlich und wirtschaftlich sinnvolle

Baumartenwahl und deren umfassende Diskussion und Darstellung

als Waldentwicklungstyp (Betriebszieltyp) wird erläutert und geübt.

Dies soll insbesondere eine waldbauliche Umsetzung der

standortskundlichen Befunde entsprechend der Waldfunktionen

sicherstellen

- Biotopkartierungen sind eigentlich Ökosysteminventuren, die neben

dem Standort die Vegetation als wichtigstes Charakteristikum

erfassen. Es werden zwei Kartierungsverfahren vorgestellt, um diese

Methoden der Inventur und teilweise auch Bewertung von Wäldern

insbesondere aus naturschutzfachlicher Sicht zu erläutern.


Lehr- und

Lernformen

Empfohlene

Literatur

Prüfungsleistungen

Voraussetzungen

nach

Prüfungsordnung

Empfohlene

Voraussetzungen

Modulbeauftragte(r) W. Hetsch

Schwerpunkt Naturschutz und Landschaftspflege

− Ziele und Grundsätze des Naturschutzes im Wald und der freien

Landschaft, soweit für den Naturschutz von besonderer Bedeutung

− die gesetzlichen Grundlagen (NatSchG, WaldG, Wasserrecht u.a.)

und verwaltungsinterner Vorgaben (LÖWE, RIBES etc)

− Aufgaben und Zuständigkeiten im Wald - Naturschutz

− Methoden und Probleme der Umsetzung von allgemeinen

Naturschutzzielen durch die Forstwirtschaft und die öffentlichen

Forstverwaltungen in der Fläche.

− Schutzgebietskategorien: FFH-Geb. NSG, LSG, ND, GLB, NP, BR

und deren Umsetzung in der Praxis

− Ausgewählte Aspekte des Biotop- und Artenschutzes im Wald und in

der freien Landschaft werden im Gelände erläutert und diskutiert

Seminaristischer Unterricht, Exkursionen zu beispielhaften Biotopen und

Naturschutzprojekten insbesondere im Wald.

In Halbgruppen betreute Übungen im Gelände.

Eigenständige Kartierung in Kleingruppen.

Arbeitsgemeinschaft Forsteinrichtung / Arbeitskreis Forstliche

Landespflege (1993): Biotop-Pflege im Wald : ein Leitfaden für die

forstliche Praxis 4. Aufl. - Greven : Kilda-Verl.

Arbeitsgemeinschaft Forsteinr.; Arb.kreis Standortkartierung (1996):

Forstl. Standortsaufnahme, 5.Aufl. Eching bei München

DRACHENFELS, OLAF VON (2004): Kartierschlüssel für Biotoptypen in

Niedersachsen. Hildesheim, Nieders. LA f Ökologie, 240S.

ELLENBERG, H. 1996: Vegetation Mitteleuropas mit den Alpen, Stuttgart

HETSCH, W. u.Gaertig,Th. 2009: Vorlesungsskript, Bd. 9, Göttingen

SCHERZINGER, W. (1996): Naturschutz im Wald. – Stuttgart.

Berufspraktische Übungen (eigenständige Kartierung und Verteidigung

der Ergebnisse im Prüfungsgespräch)

GPM 2, GPM 5, FPM 2

Dozenten Hetsch, Gaertig

Sprache Deutsch

44


Modulname Forstnutzung FPM 8

Studiengang Forstwirtschaft

Studiensemester 4 (Sommersemester)

Modultyp Pflichtveranstaltung

Kreditpunkte 6

Arbeitsaufwand (h)

Qualifikationsziele

Lehrinhalte

Lehr- und

Lernformen

Empfohlene

Literatur

45

gesamt Präsenzzeit

Selbststudium

SWS

davon

Halbgruppe

180 75 105 5 0

− Fähigkeit zum verwendungsorientierten Holzeinkauf und -verkauf

− Erkennen optimierter Wertschöpfungsketten zwischen Holzproduktion

(Waldbau) und Holzverwendung (Rohholzeinsatz)

Schwerpunkt Holzverwendung

− Verwendungsspektrum von Holz als klassische Vollholzprodukte,

Holzwerkstoffe sowie innovative Holzverwendungen und deren

Herstellungsprozesse

− Stoffliche und energetische Nutzung von Holz

− Historische und klassische Verwendungsbereiche von Holz und

Holznebenprodukten

− Holzschutz

− Wertschöpfungsoptimierung vom Rohholz zum Holzprodukt

Schwerpunkt Holzhandel

Verkaufsarten auf dem Holzmarkt

(Vorverkauf/Nachverkauf, Freihandvergabe, Versteigerung, Submission,

Zahlungsbedingungen)

- Holzbilanz, Holzaußenbilanz, Gesamtholzbilanz

- Inländische und ausländische Holzerzeuger (= die Angebotsseite des

Holzmarktes)

- Inländischer und internationaler Holzbedarf (= die Nachfrageseite des

Holzmarktes)

- Holzhandelsströme

Seminaristischer Unterricht, Exkursionen

DUNKY, M. ET AL. (2002). Holzwerkstoffe und Leime: Technologie und

Einflussfaktoren, Springer

Fachpresse, Holzzentralblatt / Internet

GÖTTSCHING, L. UND C. KATZ (1999): Papier-Lexikon, Dt.

Betriebswirte-Verl.

GRAMMEL, R. (1989): Forstbenutzung, Parey

Handelsströme, Inst. für Ökonomie Hamburg

HOUGH, R. B. (2002): The woodbook, Taschen,

KROTH, W. und P. BARTELHEIMER (1993): Holzmarktlehre, Pareys

Studientexte

LOHMANN, U. ET AL. (2003): Holz-Lexikon, DRW-Verlag,

MILITZ, H. ET AL. (1997): Modification of solid wood, The International

Research Group on Wodd Preservation, Canada

OLLMANN, H. (2003): Struktur des Weltholzhandels 1999:

ZMP-Marktbilanz (2000), Zentrale Markt- und Preisberichtsstelle GmbH,


Bonn

ZUJEST, G. (2003): Holzschutzleitfaden für die Praxis, Verlag Bauwesen

Berlin

Prüfungsleistungen Klausur: Zeitumfang insgesamt zwei Stunden

Voraussetzungen

nach

Prüfungsordnung

Empfohlene

Voraussetzungen

Modulbeauftragte(r) Kietz

Dozenten Kietz

Sprache Deutsch

46


Modulname Waldbau und Waldwachstumskunde FPM 9

Studiengang Forstwirtschaft

Studiensemester 4 (Sommersemester)

Modultyp Pflichtveranstaltung

Kreditpunkte 6

Arbeitsaufwand (h)

Qualifikationsziele

Lehrinhalte

Lehr- und

Lernformen

Empfohlene

Literatur

gesamt Präsenzzeit

Selbststudium

SWS

davon

Halbgruppe

180 75 105 5 2

Die Studierenden kennen die Betriebsarten und Betriebsformen einschließlich

der Verjüngungsformen und Wege der Walderneuerung. Sie

kennen klassische und aktuelle waldbauliche Strategien und beurteilen

diese im Hinblick auf forstliche Zielsetzungen. Sie kennen die wichtigsten

Regelungen des Forstvermehrungsgutgesetzes. Sie kennen die grundlegenden

Beziehungen in der Waldwachstumskunde und verstehen deren

Bedeutung für die Erhaltung der Nachhaltigkeit. Sie kennen Ertragstafeln

und Simulationsmodelle einschließlich ihrer Grundlagen, ihrer Stärken und

Schwächen. Sie beurteilen die Ist-Situation und die Dynamik eines

Bestandes in seinen verschiedenen Entwicklungsphasen. Sie verstehen

die Schnittstelle zur Ermittlung des Wertertrags in der Betriebwirtschaft.

Schwerpunkt Waldbautechnik

− Aufgaben, Ziele und Entwicklung des Waldbaus

− Klassische Betriebsarten und Betriebsformen

− Der Weg zur naturnahen Waldbewirtschaftung

− Grundsätze der naturnahen Waldbewirtschaftung und

Dauerwaldformen

− Verjüngungsformen und Walderneuerung, Forstvermehrungsgutgesetz,

Generhaltung

− Qualifizierung, Dimensionierung, Vorratspflege

− Zielstärkennutzung und andere Nutzungsformen

Schwerpunkt Waldwachstumskunde

− Zuwachs und Wachstum von Einzelbäumen, Reinbeständen,

gleichaltrigen und ungleichaltrigen Mischbeständen in Abhängigkeit von

endogenen und exogenen Faktoren

− Ertragstafeln und Simulationsmodelle

− Modelle zur Steuerung von Baum- und Bestandeswachstum

Seminaristischer Unterricht, Übungen im Gelände

BURSCHEL, P.; HUSS, J. (1997) Grundriss des Waldbaus. Parey, Berlin

Pretzsch, H. (2002) Grundlagen der Waldwachstumsforschung. Parey, B.

Prüfungsleistungen Klausur: Zeitumfang insgesamt drei Stunden

Voraussetzungen

nach

Prüfungsordnung

Empfohlene

FPM 3

47


Voraussetzungen

Modulbeauftragte(r) H. Merkel

Dozenten Merkel, Dubbel

Sprache Deutsch

48


Modulname Waldpflege und Waldentwicklung

Studiengang Forstwirtschaft

Studiensemester 4 (Sommersemester) und 5 (Wintersemester)

Modultyp Pflichtveranstaltung

Kreditpunkte 6

Arbeitsaufwand (h)

Qualifikationsziele

Lehrinhalte

Lehr- und

Lernformen

Empfohlene

Literatur

gesamt Präsenzzeit

Selbststudium

SWS

FPM

10

davon

Halbgruppe

180 60 120 4 4

− Fähigkeit zur Erfassung, Beschreibung und Bewertung des Zustandes

von Waldbeständen unter Zuhilfenahme der gängigen Methodik

− Die Studierenden sollten in der Lage sein, Pflegemaßnahmen

selbständig zu planen und im Hinblick auf das Auszeichnen von

Beständen auszuführen unter beachtung der Grundsätze des

waldbaulichen Qualitätsmanagements

− Die Studierenden sollten befähigt werden, Waldentwicklungstypen

(WET) unter Beachtung der Waldfunktionen herzuleiten


- Praxis der Waldpflege und Waldentwicklung

- Erfassung, Beschreibung und Bewertung des Ist- Zustandes von

Waldbeständen

- Herleitung von Waldentwicklungstypen (WET) unter Beachtung der

Waldfunktionen

- Planung und Durchführung von Pflegemaßnahmen (positives und

negatives Auszeichnen)

- Waldbauliches Qualitätsmanagement

Vorlesung, seminaristischer Unterricht, Exkursionen, Übungen,

Projektarbeiten

Fachpresse

BURSCHEL und HUSS (2003), Grundriß des Waldbaus, Ulmer, Berlin,

MITSCHERLICH, G. 1975, 1978, 1981: Wald, Wachstum und Umwelt, 3

Bände. Sauerländer´s Verlag, Frankfurt.

OTTO, H.-J. 1994: Waldökologie. Ulmer-Verlag Stuttgart.

RÖHRIG, E. und GUSSONE, H.A. (1990): Baumartenwahl, Bestandesbegründung

und Bestandespflege in der 6. Auflage von DENGLERs

Waldbau auf ökologischer Grundlage, Band 2, Berlin, Parey

WEIHS, U. (1999): Waldpflege – ein geeignetes Instrument zur

nachhaltigen Sicherung der vielfältigen Waldfunktionen; 2. Auflage,

Göttingen, Vereinigung der Freunde des FB Forstwirtschaft, 308 S.

Prüfungsleistungen Berufspraktische Übungen (im Wintersemester)

Voraussetzungen

nach

Prüfungsordnung

Empfohlene

Voraussetzungen

Modulbeauftragte(r) U. Weihs

49


Dozenten U. Weihs

Sprache Deutsch

50


Modulname Controlling

Studiengang Forstwirtschaft

Studiensemester 5 (Wintersemester)

Modultyp Pflichtveranstaltung

Kreditpunkte 3

Arbeitsaufwand (h)

Qualifikationsziele

Lehrinhalte

Lehr- und

Lernformen

Empfohlene

Literatur

gesamt Präsenzzeit

Selbststudium

SWS

FPM

11

davon

Halbgruppe

90 30 60 2 0

Die Studierenden können

− die wesentlichen Elemente und Aufgaben eines Controllingsystems

erklären

− auf der Basis einer detaillierten Analyse des Betriebes und der Umwelt

ein betriebliches Leitbild ableiten

− auf der Basis eines Leitbildes eine strategische Planung für die

einzelnen Geschäftsbereiche und Produkte durchführen

für die strategischen Ziele ein betriebliches und mitarbeiterbezogenes

Controllingssystem (z.B. Balanced Scorecard) zur Kontrolle der

Zielerreichung ausarbeiten

− das betriebliche Rechnungswesen als Informationssystem für ein

effektives operatives Controllingssystem nutzbar machen

− die allgemeinen Controllinginstrumente branchenspezifisch –

insbesondere für die Forstwirtschaft – auswählen, beurteilen und

anpassen

- Begriff, Ziele, Bereiche und Aufgaben des Controllings

- Strategisches Controlling

- Kennzahlensysteme

- Balanced Scorecard

- Operatives Controlling

- Budgetierung und Budgetkontrolle

- Forstbetriebliche Controlling-Verfahren der Praxis

Seminaristischer Unterricht, Übungen im EDV-Pool

DASCHMANN, H.A.; KOCH, I. (1993): Kostenrechnung und Controlling,

Hanser, Müchen

HORVATH, P. (2003) : Controlling, Hanser, München

JOSSE, G.,(2004): Balanced Scorecard DTV

Prüfungsleistungen Klausur: Zeitumfang insgesamt eine Stunde

Voraussetzungen

nach

Prüfungsordnung

Empfohlene

Voraussetzungen

Modulbeauftragte(r) A. Frank

Dozenten Frank

Sprache Deutsch

51


Modulname Instrumente der Forstpolitik

Studiengang Forstwirtschaft

Studiensemester 5 (Wintersemester)

Modultyp Pflichtveranstaltung

Kreditpunkte 6

Arbeitsaufwand (h)

Qualifikationsziele

Lehrinhalte

gesamt Präsenzzeit

Selbststudium

SWS

FPM

12

davon

Halbgruppe

180 90 90 6 0

Die Studierenden kennen die gesellschaftlichen, politischen und

rechtlichen Grundlagen forstlichen Handelns einschließlich ihrer

historischen Wurzeln. Sie verstehen forst- und umweltpolitische

Entscheidungen und beurteilen deren Konsequenzen. Sie setzen die

Kenntnisse auf örtlicher Ebene in (politisches) Handeln um.

Sie verstehen die wichtigsten Förderinstrumente und wenden diese im

privaten und öffentlichen Waldbesitz erfolgreich an.

Sie verstehen die Methoden der Raumordnung und Umweltplanung auf

regionaler und kommunaler Ebene und wenden sie unter Berücksichtigung

der forstpolitischen Rahmenbedingungen an.

Schwerpunkt Allgemeine Forstpolitik

- Situation der Forstwirtschaft und Akteure der Forstpolitik

- Wald- und Politikdefinitionen

- Waldflächen und Waldzustand

- Gesellschaftliche Anforderungen an den Wald

- Einflüsse internationaler Forst - und Umweltpolitik

- Forstpolitische Instrumente, bes. BWaldG und LänderWaldG,

- Förderung der Forstwirtschaft durch nationale und internationale

Gesetze / Regelungen

- Prozesse und Prozessregler der Landschafts- und

Vegetationsentwicklung (Wald- und Offenlandlebensräume)

- Methoden der Analyse der Landschafts- und Waldgeschichte

Schwerpunkt Forstgeschichte

- Entwicklung der nachhaltigen Forstwirtschaft in Deutschland

- Bedeutende Akteure - „Forstliche Klassiker“ - der deutschen

Forstwirtschaft

- Historische Waldnutzungsformen und das „Försterbild“ im Wandel der

Zeit

- Heutige Erkennungsmerkmale historischer Waldnutzungsformen in

der Landschaft

- Geschichtliche und aktuelle Werte und Potenziale historischer

Waldnutzungsformen

Schwerpunkt Forstrecht

52

- Gesetzgebungskompetenzen


Lehr- und

Lernformen

Empfohlene

Literatur

- Forstverwaltung in Niedersachsen

- Bewirtschaftungsgrundsätze

- Erstaufforstung, Waldumwandlung, Kahlschläge

- Betretungsrechte, Kompetenzen des Forsthüters

Schwerpunkt Raumordnung und Umweltplanung (33 %):

- Grundsätze und Ziele der Raumordnung und Landesplanung

- Bundesraumordnungsgesetz und Landesplanungsgesetze

- Inhalte und Struktur des Bundesraumordnungsprogramms und der

Landesentwicklungsprogramme (Beispiele)

- Ordnungssystem der Raumplanung: Planungsebenen und Leitbilder der

Planung

- Landschaftsplanung auf regionaler und kommunaler Ebene

- Verhältnis der Landschaftsplanung zur Bauleit-, Regional- und

Forstplanung

- Umsetzung von Kompensationsmaßnahmen (Eingriffsregelung)

- Moderne Planungsinstrumente: Ökokonto und Flächenpool

Seminaristischer Unterricht, Projektarbeit, Exkursionen, Gruppenarbeit,

Präsentationen

Texte: Bundeswaldgesetz, Niedersächsisches Gesetz über den Wald und

die Landschaftsordnung

LANGHAGEN-ROHRBACH, C. (2005): Raumordnung und Raumplanung.

Darmstadt, Wiss. Buchges.

MÖLLER, W. (2006): Umweltrecht – Planung, Wald, Naturschutz, Jagd,

Wasser, Boden, Immissionen, Abfall u.a. – Kommentare, 4. Aufl., Verlag

Wolfdietrich Möller, Hannover

GÖTZ, V. (2008): Allgemeines Polizei- und Ordnungsrecht, 14. Aufl.,

Verlag C.H. Beck, München

SCHUSTER, E. (2006): Wald und Holz - Daten aus der Geschichte der

Nutzung und Bewirtschaftung des Waldes, der Verwendung des Holzes

und wichtiger Randgebiete, (zwei Teilbände) 2. Aufl., Verlag Kessel,

Remagen

Prüfungsleistungen Klausur: Zeitumfang insgesamt drei Stunden

Voraussetzungen

nach

Prüfungsordnung

Empfohlene

Voraussetzungen

Modulbeauftragte(r) H. Merkel

Dozenten N.N. Planung/Forstpolitik, Oestreich, Rohe

Sprache Deutsch

53


Modulname Betreutes Studienintegriertes Praktikum

Studiengang Forstwirtschaft

Studiensemester 5 (Wintersemester, 12 Wochen im Block jeweils ab 01. November)

Modultyp Pflichtveranstaltung

Kreditpunkte 18

Arbeitsaufwand (h)

Qualifikationsziele

Lehrinhalte

Lehr- und

Lernformen

Empfohlene

Literatur

Prüfungsleistungen

54

gesamt Präsenzzeit

Selbststudium

SWS

FPM

13

davon

Halbgruppe

540 0 540 0 0

Absolventinnen und Absolventen

− kennen die Struktur, Funktionen und Aufgaben des gewählten

Ausbildungsbetriebs

− können Theorie und Praxis kombinieren, um fachwissenschaftliche

und praxisbezogene Probleme zu lösen und zu bewerten

− haben ein Verständnis für gängige branchenspezifische Techniken

und Methoden sowie für deren Grenzen entwickelt

− beherrschen die Anwendung berufsfeldorientierter Verfahrensweisen

− Organisation, Struktur, naturräumliche, materielle und personelle

Ausstattung, spezielle Gegebenheiten und Geschäftsbeziehungen des

Ausbildungsbetriebes

− Mitwirkung bei Planung, Organisation und Ausführung von

betrieblichen Arbeiten mit Zeit- und Kostenaufwand

− Festigung und Erweiterung der Formenkenntnisse

− Einsatz, Handhabung, Pflege und Wartung von Arbeitsmitteln

− Einführung in betriebsinterne und –externe Verwaltungsabläufe

− Aus- und Fortbildungsmaßnahmen, Öffentlichkeitsarbeit, hoheitliche

Aufgaben und Beratung

Arbeitsunterweisung, Übung, Lehrgespräche, betrieblicher Unterricht, und

Übungen im Gelände

ESSER, F.(2004): Der Forstwirt - Ulmer, Stuttgart

Aktuelle AFL -Info der Arbeitsgemeinschaft forstlicher Lohnunternehmer,

Schaper- Verlag, Alfeld

Fachzeitschriften, wie z.B. AFZ/Der Wald, Forst & Technik, Holzzentralblatt

Broschüren und Merkblätter der Berufsgenossenschaften (BLB,

Landesunfallkassen), überbetrieblichen Ausbildungsstätten und

Forstbetriebe

Praktikumsberichte: Drei schriftliche Praktikumsberichte.

Zeitverwendungsnachweise sind einzureichen.


Voraussetzungen

nach

Prüfungsordnung

Empfohlene

Voraussetzungen

Modulbeauftragte(r) F. Bombosch

Dozenten

Sprache Deutsch

55

Zur Praxisphase wird zugelassen, wer bis dahin mindestens 90

Kreditpunkte erreicht hat. Wird die Praxisphase in einem Forstbetrieb

absolviert, muss das Modul FPM 4 erfolgreich abgeschlossen sein.


Modulname Bachelor-Arbeit und Kolloquium

Studiengang Forstwirtschaft

Studiensemester 6 (Sommersemester)

Modultyp Pflichtveranstaltung

Kreditpunkte 15

Arbeitsaufwand (h)

Qualifikationsziele

Lehrinhalte

Lehr- und

Lernformen

Empfohlene

Literatur

Prüfungsleistungen

Voraussetzungen

nach

Prüfungsordnung

Empfohlene

Voraussetzungen

gesamt Präsenzzeit

Selbststudium

SWS

FPM

14

davon

Halbgruppe

450 0 450 0 0

Fähigkeit zur selbständigen Bearbeitung wissenschaftlicher

Fragestellungen sowie Fähigkeit zum selbständigen Verfassen einer

schriftlichen wissenschaftlichen Arbeit unter Beachtung allgemeiner

Grundsätze des wissenschaftlichen Arbeitens und Schreibens.

SCHELD, G.A. (2004): Anleitung zur Anfertigung von Praktikums-,

Seminar- und Diplomarbeiten sowie Bachelor- und Masterarbeiten.

Fachbibliothek Verlag Bühren

Hinweise zur Erstellung der Bachelor-Arbeit in den Studiengängen

Forstwirtschaft und Arboristik (als pdf-Datei auf der Homepage der

Fakultät R verfügbar)

Abgabe einer von beiden Prüfern mindestens mit „ausreichend“

bewerteten wissenschaftlichen Bachelor-Arbeit, wissenschaftliches

Kolloquium

Zur Bachelor-Arbeit wird zugelassen, wer bis dahin mindestens 120

Kreditpunkte erreicht und die Module GPM 1 bis GPM 10 erfolgreich

absolviert hat. Zum Kolloquium wird zugelassen, wer bis dahin die Module

GPM 1 bis GPM 10, FPM 1 bis FPM 13, FPM 15 und FPM 16 sowie

Wahlpflichtmodule im Umfang von 18 Kreditpunkten erfolgreich absolviert

hat, und wessen Bachelor-Arbeit von beiden Prüfern vorläufig mit

mindestens „ausreichend“ bewertet wurde.

siehe oben

Modulbeauftragte(r) Studiendekan

Dozenten

Sprache Deutsch oder eine Fremdsprache in Absprache mit dem Erstbetreuer

56


Modulname Evaluation und Präsentation der Praktikumserfahrungen

Studiengang Forstwirtschaft

Studiensemester 6 (Sommersemester)

Modultyp Pflichtveranstaltung

Kreditpunkte 3

Arbeitsaufwand (h)

Qualifikationsziele

Lehrinhalte

Lehr- und

Lernformen

Empfohlene

Literatur

gesamt Präsenzzeit

Selbststudium

SWS

FPM

15

davon

Halbgruppe

90 30 60 2 2

Fähigkeit, einen fachlich qualifizierten Kurzvortrag vorzubereiten und

zielgruppengerecht zu präsentieren. Fähigkeit, die verfügbare Zeit effizient

zu nutzen und den vorgegebenen Zeitrahmen einzuhalten.

− Vorstellung des Praktikumsbetriebes, seiner Struktur und Aufgaben im

Rahmen eines qualifizierten Fachvortrages,

− Reflexion und Diskussion der eigenen und der Erfahrungen der

Mitstudierenden aus der beruflichen Praxisphase

− Ausarbeitung und Präsentation einer fachlich vertieften

Aufgabenstellung aus dem Praktikumsbetrieb

− Kennen lernen der Struktur und der Ablaufregeln einer Fachtagung

(Programm, Zeitrahmen, Chairman/Moderator, fachliche

Diskussionen)

− Erlernen und Einüben von Feedbackregeln

− Vertiefte fachliche Diskussionen zur gesamten Themenpalette der

Vertiefungsthemen

2 Fachvorträge der Studierenden, Feedback, Diskussion

siehe GPM 1

Prüfungsleistungen Präsentationen: zwei Präsentationen, Anwesenheitspflicht

Voraussetzungen

nach

Prüfungsordnung

Empfohlene

Voraussetzungen

Erfolgreiche Teilnahme am FPM 13

GPM 1, GPM 10

Modulbeauftragte(r) V. Dubbel

Dozenten Dubbel, Weihs, Gaertig, Merkel

Sprache Deutsch

57


Modulname Forstliche Planung und Steuerung

Studiengang Forstwirtschaft

Studiensemester 6 (Sommersemester)

Modultyp Pflichtveranstaltung

Kreditpunkte 6

Arbeitsaufwand (h)

Qualifikationsziele

Lehrinhalte

58

gesamt Präsenzzeit

Selbststudium

SWS

FPM

16

davon

Halbgruppe

180 60 120 4 0

Fähigkeit zum Verständnis und selbständigen Bewertung von

Planungsprozessen in den forstbetrieblichen Regelkreisen einschließlich

der Aufstellung und Analyse forstbetrieblicher Zielsysteme.

Fähigkeit zur Anwendung von Planungstechniken mit multi-kriteriellen

Auswahlverfahren und Entscheidungshilfen.

Fähigkeit zur selbständigen Erstellung mittel- und kurzfristiger forstlicher

Betriebspläne (Produktionsplan, Nutzungsplan, Kapazitätspläne) sowie

zur Gestaltung und Durchführung von Planungsprojekten

Fähigkeit im Umgang mit Geographischen Informationssystemen zur

Abbildung und Analyse des Raumbezugs forstlicher Daten und

Informationen

Schwerpunkt Planungsverfahren/ - techniken

− Grundbegriffe des forstlichen Planung (strategische, operative

Planung, mittel-, kurzfristige und dynamische Planung,

Besonderheiten forstlicher Planung, forstliche Planungssysteme,

Steuerrecht)

− Planungstechniken, Hilfsmittel zur Entscheidungsvorbereitung

(Auswahlverfahren und mathematische Entscheidungsmodelle)

− Zielplanung(Betriebliche Ziele, Rangfolge, Gewichtung)

− Mittelfristige Forstliche Planung (Forsteinrichtungsplanung)

− Waldzustandserfassung, Analyse, Kontrolle und waldbauliche Planung

(Produktionsplanung , Nutzungsplanung, Kapazitätsplanung)

− Finanzplanung: Sicherstellung der Liquidität auf der Basis der

waldbaulichen Maßnahmen

− Besondere Forstliche Planungsaufgaben

Schwerpunkt Qualitäts-, Prozess- und Projektmanagement

− Einführung in die Arbeits- und Prozessorganisation,

− Analysemethoden für die Bereiche Qualität, Umwelt und Sicherheit

anhand von Praxisbeispielen

− Anwendung der Schwachstellen-, ABC -, Arbeitsablauf-,

Nutzwertanalyse, Kostenrechnung, Checklisten und Kennzahlen im

Arbeitsprozess.

− Einführung in die Entwicklung von Managementsystemen im Bereich

Qualität, Umwelt und Sicherheit.


Lehr- und

Lernformen

Empfohlene

Literatur

Prüfungsleistungen Projektarbeit

Voraussetzungen

nach

Prüfungsordnung

Empfohlene

Voraussetzungen

Modulbeauftragte(r) C. Kätsch

Dozenten Kätsch, Frank

Sprache Deutsch

59

− Struktur und Gliederung integrierter Managementsysteme und deren

Vorteile

− Betriebliche Umsetzung und Zertifizierung.

− Projektmanagement

Seminaristischer Unterricht, Übungen in Labor und Gelände

Vorlesungsunterlagen, FE-Vorschriften der Länder

Arbeitsstudien, Arbeitsorganisation und Qualitätsmanagement in der

Forstwirtschaft, REFA Fachbuchreihe Arbeitsgestaltung.

Bergen, V., Löwenstein, W., Olschewski, R. (2002): Forstökonomie:

Volkswirtschaftliche Grundlagen. Vahlen, München, 469 p

Kurth, H. (1994): Forsteinrichtung: Nachhaltige Regelung des Waldes.

Deutscher Landwirtschaftsverlag.

Oesten, G. und A. Roeder (2001): Management von Forstbetrieben, Band:

1.

Speidel, G. (1972): Planung im Forstbetrieb

Speidel, G.: (1984): Forstliche Betriebswirtschaftslehre. - 2., völlig

neubearb. Aufl.


HAWK

Hochschule für angewandte

Wissenschaft und Kunst

Hildesheim / Holzminden / Göttingen

FAKULTÄT RESSOURCENMANAGEMENT

IN GÖTTINGEN

ANLAGE 5 DES BESONDEREN TEILS DER

PRÜFUNGSORDNUNG

FÜR DEN BACHELORSTUDIENGANG

FORSTWIRTSCHAFT

HANDBUCH DER WAHLPFLICHTMODULE

60


Modulname Log house building FWPM

Studiengang Forstwirtschaft

Studiensemester 3 bis 6, jeweils im Wintersemester

Modultyp Wahlpflichtmodul

Kreditpunkte 3

Arbeitsaufwand (h)

Qualifikationsziele

Lehrinhalte

Lehr- und

Lernformen

Empfohlene

Literatur

gesamt Präsenzzeit

Selbststudium

SWS

davon

Halbgruppe

90 60 30 4 0

The purpose of this course, which takes place in Kuru, Finland in

cooperation with Tampere College, is to provide an overview on the

construction of loghouse buildings. The participant will learn the traditional

carpenter skills, the meaning of ecological construction, influence of

building design on the landscape, pricing of the product, manufacturing of

frame and traditional loghouses.

Construction practices

Frames outlook trimming

Tour of a sawmill

Thermal insulation

Door- and window gaps

Alignments on logs and notches

Peeling techniques

Structure and attributes of timber

Worksite planning

Work safety

Tools for log house building

Seminars, practical exercises and excursion

- Lecture notes available

Prüfungsleistungen Berufspraktische Übungen

Voraussetzungen

nach

Prüfungsordnung

Empfohlene

Voraussetzungen

Modulbeauftragte(r) F. Bombosch

Dozenten Bombosch

Sprache English

61

Participation in the one week chainsaw course, sufficient working

knowledge of the English language, good health (strenuous climatic and

working conditions in Finland - wintertime)


Modulname Betriebswirtschaftliches Management I FWPM

Studiengang Forstwirtschaft

Studiensemester 3 (Wintersemester)

Modultyp Wahlpflichtmodul

Kreditpunkte 6

Arbeitsaufwand (h)

Qualifikationsziele

Lehrinhalte

Lehr- und

Lernformen

Empfohlene

Literatur

Prüfungsleistungen

Voraussetzungen

nach Prüfungsord.

Empfohlene

Voraussetzungen

Modulbeauftragte(r) F. Bombosch

gesamt Präsenzzeit

Selbststudium

SWS

davon

Halbgruppe

180 60 120 4 0

Teilnehmerinnen und Teilnehmer

− Besitzen das notwendige Wissen und Verständnis, den Zusammenhang

von Macro- und Micro-Ökonomie zu erkennen.

− sollen die Chancen und Risiken einer Existenzgründung im Rahmen

des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Strukturwandels kennen

und abwägen lernen

− sollen die vermittelten Kenntnisse über Rechtsformen, Besteuerung,

betrieblicher und persönlicher Absicherung, Buchführung,

kaufmännisches Rechnen, Bilanz sowie den Umgang mit Behörden in

der Praxis anwenden können, z.B. bei der Gründung oder Führung

eines Unternehmens.

− Zusammenhang von Macro- und Micro-Ökonomie

− Veränderungen der Qualifikations-anforderungen an

Hochschulabsolventen

− Chancen und Risiken einer Existenzgründung im Rahmen

gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Strukturwandels,

− Rechtsformen, Besteuerung

− Vermittlung von Kenntnissen der betrieblichen und persönlichen

Absicherung,

− Umgang mit Behörden, Entwicklung von Netzwerken, Umgang mit

strategischen Partnern, Banken und Kapitalgebern

− Führen einer Unternehmung.

− Einblicke in die Buchführung, kaufmännisches Rechnen, Bilanz

Seminaristischer Unterricht, Übung, Planspiel und Gruppenarbeit

Skript, Internethinweise zu Veranstaltungsbeginn

Klausur mit Zeitumfang insgesamt zwei Stunden oder Berufspraktische

Übungen

Dozenten Bombosch, Winkler, Keveloh

Sprache Deutsch

62


Modulname Betriebswirtschaftliches Management II FWPM

Studiengang Forstwirtschaft

Studiensemester 4 und 6 (Sommersemester)

Modultyp Wahlpflichtmodul

Kreditpunkte 6

Arbeitsaufwand (h)

Qualifikationsziele

Lehrinhalte

Lehr- und

Lernformen

Empfohlene

Literatur

Prüfungsleistungen Projektarbeit

Voraussetzungen

nach

Prüfungsordnung

Empfohlene

Voraussetzungen

Modulbeauftragte(r) F. Bombosch

gesamt Präsenzzeit

Selbststudium

SWS

davon

Halbgruppe

180 60 120 4 0

Teilnehmerinnen und Teilnehmer

− besitzen das notwendige Verständnis von Planungsprozessen, um

Marketingaktivitäten und Vertriebsstrategien für einen Businessplan

erstellen zu können.

− besitzen das notwendige Wissen und Verständnis ein Unternehmenskonzept

einschließlich der Investitions- und Kostenplänen und einer

Ertragsvorschau zu erstellen.

− sollen sie in der Lage sein, die im Businessplan enthaltenen

Kennzahlen mit einer Bank im Hinblick auf eine Finanzierung zu

besprechen.

- Förderung und Zuschüsse für Unternehmen.

- Entwicklung des Planungsprozesses an einem konkreten

Praxisbeispiel

- Durchführung von Marketingaktivitäten und Vertriebsstrategien

- Einführung in die Erstellung eines Businessplanes

- Erstellen eines Unternehmenskonzeptes mit Investitions- und

Kostenplänen und einer Ertragsvorschau in Kleingruppen.

- Besprechung der Finanzierung mit einer Bank

- Präsentationsveranstaltung des zu gründenden Unternehmens

Seminaristischer Unterricht, Übung, Planspiel, Präsentation

Skript, Internethinweise zu Veranstaltungsbeginn

WPM Betriebswirtschaftliches Management I

Dozenten Bombosch, Winkler, Keveloh

Sprache Deutsch

63


Modulname Waldbewertung / Stockverkauf FWPM

Studiengang Forstwirtschaft

Studiensemester 4 und 6 (Sommersemester)

Modultyp Wahlpflichtmodul

Kreditpunkte 6

Arbeitsaufwand (h)

Qualifikationsziele

Lehrinhalte

Lehr- und

Lernformen

Empfohlene

Literatur

gesamt Präsenzzeit

Selbststudium

SWS

davon

Halbgruppe

180 60 120 4 0

Teilnehmerinnen und Teilnehmer

− sind in der Lage ökonomische Grundbegriffe aus der

forstbetrieblichen Praxis im Rahmen der Waldbewertung einzusetzen.

− werden in die Lage versetzt, die fachlichen Grundlagen für eine

spätere Tätigkeit im Rahmen der forstlichen Sachverständigentätigkeit

auf dem Bestellungsgebiet der Waldbewertung korrekt anzuwenden.

− sollen die Methoden zur Verkehrswertermittlung, Erstellung von

Entschädigungs- und Schadensexpertisen und Gehölzwertgutachten

sowie zur Errechnung von Bilanzierungswerten mit Hilfe der

Bewertungssoftware „FORSTWERT“ beherrschen.

− besitzen das notwendige Wissen und Verständnis, um den Vorgang

des Stockverkaufs von Holz methodisch und praktisch umzusetzen

- Einführung in die betriebswirtschaftlichen und rechtlichen Grundlagen

der Waldbewertung

- Methoden zur Ermittlung von Waldbodenwerten und Bestandeswerten

- Kennenlernen von Waldwertarten/-kategorien

- Ermittlung von Gehölzwerten

- Planspiel „Entschädigungsfall“ anhand der Bewertungssoftware

„FORSTWERT“

- Planspiel „Stockverkauf“

Seminaristischer Unterricht, Übung, Gruppenarbeit

Speidel, G., 1997: Forstliche Betriebswirtschaftslehre. Blackwell

Publishing.

Mantel, W., Weimann, H.-J., 1994: Waldbewertung. BLV Verlag.

Prüfungsleistungen Berufspraktische Übungen oder Referat

Voraussetzungen

nach Prüfungsord.

Empfohlene

Voraussetzungen

Modulbeauftragte(r) F. Bombosch

Dozenten Bombosch, Friedel

Sprache Deutsch

64

Kenntnisse in Holzmesskunde, erfolgreiche Teilnahme in den Fächern

Mathematik und Biometrie, betriebswirtschaftliche und rechtliche

Kenntnisse


Modulname Trends in International Forestry FWPM

Studiengang Forstwirtschaft

Studiensemester 4 und 6 (Sommersemester)

Modultyp Wahlpflichtmodul

Kreditpunkte 6

Arbeitsaufwand (h)

Qualifikationsziele

Lehrinhalte

Lehr- und

Lernformen

Empfohlene

Literatur

65

gesamt Präsenzzeit

Selbststudium

SWS

davon

Halbgruppe

180 60 120 4 0

�Die Teilnehmer sollen befähigt werden

1. Die Lage der globalen Waldressourcen und deren Entwicklung/

Bedrohungen zu bewerten

2. Die Bedeutung internationaler Organisationen und Abkommen für

die zukünftige Waldentwicklung zu verstehen

3. internationale Zusammenhänge der Forstwirtschaft zu erkennen

und deren Auswirkung auf Deutschland beurteilen zu können

4. Verschiedene international bedeutsame Systeme der

Waldbewirtschaftung und deren unterschiedliche

Bewirtschaftungsansätze zu beurteilen

5. Aktuelle Schwerpunkte und Vorgehensweise der internationalen

Technischen Zusammenarbeit (TZ) im forstlichen Umfeld zu

überblicken

1. Globale Waldressourcen und ihre Bedeutung

2. Internationale Forstpolitik, Internationale Organisationen, Abkommen,

Initiativen

3. Forstwirtschaftliche Systeme

3.1.1. Naturwaldmanagement (Natural Forest Management)

3.1.2. Naturnahe Waldwirtschaft (Modified Natural Forest

Management)

3.1.3. Plantagen Waldwirtschaft/Industrielle Forstwirtschaft

(Plantation Forestry)

3.1.4. Agro-Forstwirtschaft (Agro-Forestry)

3.1.5. Gemeinde Forstwirtschaft (Community Forestry)

4. Wald und ländliche Entwicklung als Schwerpunkte deutscher

Entwicklungszusammenarbeit

4.1.1. Grundsätze, Leitlinien und Schwerpunkte der deutschen

Technischen Zusammenarbeit im Forstbereich

4.1.2. Ausgewählte Beispiele aus der aktuellen Technischen

Zusammenarbeit

Seminare, Übungen und Exkursionen.

Schlich, W. 2009: A Manual of Forestry, Volume I (Taschenbuch). 316

Seiten; ISBN:1103776312 BiblioBazaar (9. April 2009)

Perker, P. M. 2006: The 2007-2012 World Outlook for Forestry and

Fishing (Taschenbuch). 186 Seiten, ISBN: 0497338645 ICON Group

International, Inc

Helms, J. A. 1999: The Dictionary of Forestry. 210 Seiten. The Society of

American Foresters, 5400 Grosvenor Lane. ISBN 0-039970-73-2


Prüfungsleistungen

Voraussetzungen

nach

Prüfungsordnung

Empfohlene

Voraussetzungen

Modulbeauftragte(r) C. Kätsch

Dozenten Kätsch

Sprache Englisch

66

Evans, J. 1992: Plantation Forestry in the Tropics: Tree Planting for

Industrial, Social, Environmental, and Agroforestry Purposes. 424 Seiten,

ISBN 0198542577; Clarendon Press; Auflage: 2nd (28. Mai 1992)

Referat in englischer Sprache

Anwesenheitspflicht

Ausreichende Englischkenntnisse


Modulname Methoden der Wald- und Landschaftserfassung I FWPM

Studiengang Forstwirtschaft

Studiensemester 3 (Wintersemester)

Modultyp Wahlpflichtmodul

Kreditpunkte 6

Arbeitsaufwand (h)

Qualifikationsziele

Lehrinhalte

Lehr- und

Lernformen

Empfohlene

Literatur

gesamt Präsenzzeit

Selbststudium

SWS

davon

Halbgruppe

180 60 120 4 0

� Die Studierenden sollen in die Lage versetzt werden, Wald- und

Landschaftsinventuren unterschiedlicher thematischer Ausrichtung und

Zielsetzung selbstständig vorzubereiten, Varianten zu beurteilen und ihre

Durchführung zu überwachen. Kenntnisse zur rationellen Erfassung und

Analyse von Wald und Landschaft. � Fähigkeiten im Umgang mit

Fernerkundungs- und Geoinformatiksystemen. Kenntnisse im Umgang mit

moderner digitaler Photogrammetrie und Laserscannertechnik.

Kenntnisse über modernen Fernerkundungssensoren und Fähigkeiten im

Umgang mit deren Daten. Kenntnisse im Umgang mit modernen

Verfahren zur Modellierung komplexer Zusammenhänge unter

Zuhilfenahme von räumlich analytischen Werkzeugen. Fähigkeiten und

Kenntnisse im Umgang mit globalen Positionierungssystemen. Kenntnisse

als Grundlage für zahlreiche planerisch bewertend agierende

Fachdisziplinen. Fähigkeiten in fach- als auch fachbereichsübergreifenden

Tätigkeiten

− Die Lehrveranstaltung vermittelt die wichtigsten methodischtechnischen

Grundlagen zur Planung, Durchführung und Auswertung

landschaftsbezogener Inventuren.

− Neben organisatorischen Gesichtspunkten werden vor allem

mathematisch-statistische Verfahrensfragen behandelt, die vor

Planung und Durchführung sowie bei der Auswertung von Wald- und

Landschaftsinventuren zu beachten sind.

− Im einzelnen werden behandelt:

− Zielgrößen und Variablen bei Wald- und Landschaftsinventuren

− Mess- und Erhebungstechniken

− Methodische Konzepte (Vollaufnahme, Stichprobe)

− Wirtschaftliche Aspekte

Seminaristischer Unterricht, Übungen

Akca, A. (2001): Waldinventur – Frankfurt a. M.

Löffler, E. (2005): Geographie und Fernerkundung: Eine Einführung in die

geographische Interpretation von Luftbildern und modernen

Fernerkundungsdaten. – Berlin

Albertz, J. (2001): Einführung in die Fernerkundung: Grundlagen der

Interpretaion von Luft- und Saltellitenbildern. - Darmstadt

Hildebrandt, G. (1996): Fernerkundung und Luftbildmessung für

Forstwirtschaft, Vegetationskartierung und Landschaftsökologie –

Heidelberg

Prüfungsleistungen Klausur: Zeitumfang insgesamt zwei Stunden

67


Voraussetzungen

nach

Prüfungsordnung

Empfohlene

Voraussetzungen

GPM 9

Modulbeauftragte(r) C. Kätsch

Dozenten Kätsch

Sprache Deutsch

68


Modulname Methoden der Wald- und Landschaftserfassung II FWPM

Studiengang Forstwirtschaft

Studiensemester 4 und 6, jeweils im Sommersemester

Modultyp Wahlpflichtmodul

Kreditpunkte 6

Arbeitsaufwand (h)

Qualifikationsziele

Lehrinhalte

Lehr- und

Lernformen

Empfohlene

Literatur

gesamt Präsenzzeit

Selbststudium

SWS

davon

Halbgruppe

180 60 120 4 0

Fähigkeiten im Umgang mit Fernerkundungs- und

Geoinformatiksystemen. Fähigkeiten im Umgang mit moderner digitaler

Photogrammetrie und Laserscannertechnik. Kenntnisse über modernen

Fernerkundungssensoren und Fähigkeiten im Umgang mit deren Daten.

Kenntnisse im Umgang mit modernen Verfahren zur Modellierung

komplexer Zusammenhänge unter Zuhilfenahme von räumlich

analytischen Werkzeugen. Fähigkeiten und Kenntnisse im Umgang mit

globalen Positionierungssystemen. Fähigkeiten in fach- als auch

fachbereichsübergreifenden Tätigkeiten. Die Studierenden sollen in die

Lage versetzt werden, Wald- und Landschaftsinventuren mit digitalen und

analogen Werkzeugen der Geoinformatik, Fernerkundung und

Photogrammetrie selbstständig durchzuführen, zu beurteilen und zu

überwachen

− Praktischer Umgang mit GI-Systemen

− Praktischer Umgang mit Fernerkundungssystemen

− Praktische analoge und digitale Photogrammetrie

Seminaristischer Unterricht, Übungen

Bartelme, N. (2005): Geoinformatik: Modelle, Strukturen, Funktionen –

Berlin

Bähr, H.-P. (2005): Digitale Bildverarbeitung: Anwendungen in

Photogrammetrie, Fernerkundung und GIS – Heidelberg

Gahsche, J. (2002): ArcView-Kochbuch: Praktische GIS-Anleitung für

Ökologie, Naturschutz und Landschaftsplanung – Klitten

Kraus, K. (2004): Photogrammetrie, Bd.1, Geometrische Infromationen

aus Photographien und Laserscanneraufnahmen – Berlin

Kraus, K. (1996): Photogrammetrie, Bd. 2, Verfeinerte Methoden und

Anwendungen – Bonn

Prüfungsleistungen Berufspraktische Übungen

Voraussetzungen

nach

Prüfungsordnung

Empfohlene

Voraussetzungen

Modulbeauftragte(r) C. Kätsch

Dozenten Kätsch

Sprache Deutsch

69

Teilnahme am Wahlpflichtmodul Methoden der Wald- und

Landschaftserfassung I


Modulname Ökonomie GPM 7

Studiengang Forstwirtschaft und Arboristik

Studiensemester 1 und 2 (Wintersemester und Sommersemester)

Modultyp Pflichtveranstaltung

Kreditpunkte 6

Arbeitsaufwand (h)

Qualifikationsziele

Lehrinhalte

70

gesamt Präsenzzeit

Selbststudium

SWS

davon

Halbgruppe

180 90 90 6 2

Der Student kann:

- relevante Daten über die Wirtschaftlichkeit erklären und interpretieren

- Betriebe aus der Sicht der betrieblichen Funktionen erfassen,

beschreiben und analysieren

- Bestimmen und Beurteilen von volkswirtschaftlichen Entwicklungen

- wirtschaftpolitische Entscheidungen hinsichtlich der Auswirkungen auf

den Betrieb einschätzen

- die grundlegenden Aspekte und Verfahren im Rechnungswesen

benennen und beschreiben

- ein einfaches Konzept für ein Kostenrechnungssystem erstellen und

präsentieren

- Vorgaben zum Rechnungswesen berufsspezifisch anwenden

- die Verfahren der Kostenrechnung in einer betriebswirtschaftlichen

Software erkennen und führen

- Templates für grundlegende Kostenkalkulationen mit Excel einrichten,

verwalten und pflegen

Schwerpunkt BWL

− Gegenstand und Begriffe der BWL

− Wirtschaftlichkeit und Wirtschaftlichkeitskennziffern

− Rahmenbedingungen für Betriebe

− Beschaffung, Forschung und Entwicklung

− Produktion, Absatz/Marketing,

− Investitionsrechnung

Schwerpunkt VWL

- Grundlagen der Volkswirtschaftslehre, Aufgaben der Wirtschaft,

Wirtschaftsordnungen

- Wirtschaftskreislauf: Produktmärkte, Faktormärkte

- Geld, Inflation, Konjunktur

- Kombination der Produktionsfaktoren

- Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung

- Wachstum, Einkommen, Beschäftigung

- Öffentliche Finanzwirtschaft, Außenwirtschaft

Schwerpunkt Rechnungswesen

− Finanzbuchführung: Liquiditätsrechnung, Inventur, Inventar,

Eröffnungsbilanz, Verfahren der Buchhaltung,´Buchungen auf

Bestands- und Erfolgskonten, Gewinn- und Verlustrechnung,

Schlussbilanz und Jahresabschluss

− Kosten- und Leistungsrechnung: Kostenrechnungssysteme


Modulname Wildbiologie für Fortgeschrittene FWPM

Studiengang Forstwirtschaft

Studiensemester 4 (Sommersemester)

Modultyp Wahlpflichtmodul

Kreditpunkte 6

Arbeitsaufwand (h)

Qualifikationsziele

Lehrinhalte

Lehr- und

Lernformen

Empfohlene

Literatur

gesamt Präsenzzeit

Prüfungsleistungen Mündliche Prüfung

Voraussetzungen

nach

Prüfungsordnung

Empfohlene

Voraussetzungen

Modulbeauftragte(r) W. Rohe

Dozenten Rohe

Sprache Deutsch

71

Selbststudium

SWS

davon

Halbgruppe

180 60 120 4 0

Fähigkeit zur Planung einer wildbiologischen Untersuchung. Gerätekunde

und Geräteverwendung. Analyse von Naturproben und –beobachtungen.

Datenauswertung und Interpretation. Teilnahme an der öffentlichen

Diskussion zu wiedereinwandernden Großwildarten.

- Planung, Durchführung und Auswertung von Telemetrie-Projekten

- Einsatz von Fotofallen und Ultraschall-Detektoren

- Biologie, Verbreitung, Management und Schutzstatus von Braunbär,

Wolf und Luchs

- Biologie und Morphologie sowie Bedrohung von heimischen

Greifvögeln

- Analyse von Gewöllen

- Landschaftswandel und Auswirkungen auf Niederwild

- Populationsökologie

Seminaristischer Unterricht, Exkursion

GOSSOW, H. (1999): Wildökologie : Begriffe, Methoden, Ergebnisse,

Konsequenzen. Reprint der Ausg. München 1976. Remagen-Oberwinter;

Kessel.


Modulname Forest Fire Management FWPM

Studiengang Forstwirtschaft

Studiensemester 3 bis 5, jeweils im Wintersemester

Modultyp Wahlpflichtmodul

Kreditpunkte 6

Arbeitsaufwand (h)

Qualifikationsziele

Lehrinhalte

Lehr- und

Lernformen

Empfohlene

Literatur

Prüfungsleistungen

Voraussetzungen

nach

Prüfungsordnung

Empfohlene

Voraussetzungen

gesamt Präsenzzeit

Selbststudium

SWS

davon

Halbgruppe

180 60 120 4 0

The purpose of this seminar is to provide an overview of the forest fire

situation in a Southern European forest ecosystem. The students should

learn to apply and coordinate the most important and useful concepts for

fire protection and fire management in forests as well as in rehabilitation of

burnt areas. These abilities will enable participants to react correctly in

respect to forest fire situation in semiarid climates.

- Preparatory course on the topic with lectures and an excursion to a

German fire department

- the nature of forests in Cyprus

- fundamentals on wild land fires

- fire triangle, fire behavior and prediction, fire regime

- types of forest fires, rate and spread of a fire, fire control policies and

programs

- fire prevention, pre – suppression, suppression

- effects of forest fires on forest ecosystems

- rehabilitation of burnt areas

Seminars, practical exercises and excursions in Cyprus.

- Lecture notes available

Modulbeauftragte(r) F. Bombosch

Dozenten Bombosch

Sprache English

72

Klausur: Zeitumfang insgesamt zwei Stunden oder Berufspraktische

Übungen

Participation in the preparatory course, sufficient knowledge of the English

language, good health (strenuous climatic and working conditions in

Cyprus)


Modulname

English language skills for professionals in forestry and

arboriculture

Studiengang Forstwirtschaft und Arboristik

Studiensemester 4 und 6 (Sommersemester)

Modultyp Wahlpflichtmodul

Kreditpunkte 6

Arbeitsaufwand (h)

Qualifikationsziele

Lehrinhalte

Lehr- und

Lernformen

Empfohlene

Literatur

73

gesamt Präsenzzeit

Selbststudium

SWS

GWPM

davon

Halbgruppe

180 60 120 4 0

Die Teilnehmer sollen sich zunächst einen Grundwortschatz im

Fachvokabular Forstwirtschaft und Arboristik erarbeiten. Sie sollen

dadurch und durch die Lehr- und Lernformen des Kurses befähigt werden,

das Fachvokabular in Situationen des beruflichen Alltags anzuwenden.

Insbesondere sollen die Teilnehmer befähigt werden, sich mit Englisch

sprechenden Kollegen fachlich auszutauschen, beispielsweise auf

Tagungen, internationalen Exkursion und im Rahmen von

Auslandsaufenthalten. Desweiteren sollen sie in der Lage sein, Aspekte

ihres Fachgebietes im Rahmen von Informationsveranstaltungen, z.B. bei

Führungen ausländischer Besucher, verständlich und selbstsicher

weiterzugeben.

Phase 1:Basisphase: Erarbeitung eines Grundwortschatzes im

Fachvokabular Forst und Arboristik zu folgenden Themen: Baum

(Morphologie, Anatomie, Physiologie), Boden, Standort, Waldbau und

Waldbausysteme, Baumschnitt und Baumpflege, Holzernte,

Verkehrssicherheit und Baumstatik, Rohstoff Holz, Holzbe- und

verarbeitung, Baumkontrolle und Baumuntersuchung, Wild und Jagd,

Naturschutz, Berufsbild und -organisation,

Phase 2: Ausgewählte Themen der Fachdisziplinen: Kurzvorträge der

Studierenden im Hörsaal und im Gelände (Wald, urbaner Bereich) zu

Schlüsselthemen aus Forstwirtschaft und Arboristik, wie sie im beruflichen

Alltag vorkommen können (Tagungen, Seminare, geschäftliche Kontakte,

Exkursionen)

Phase 3: Wissenschaftliches Arbeiten mit englischsprachigen Texten.

Erschließung englischer Fachveröffentlichen in einschlägigen

internationalen Journalen und in englischen Lehrbüchern. Übungen zum

Verfassen englischer abstracts aus den Fachtexten heraus.

Einzel- und Gruppenarbeit, Einzel- und Gruppenvorträge, Auswärtige

Lehrveranstaltungen/Exkursionen

BMELV (Hrsg.) 1998:Sammlung forstlicher Fachbegriffe (Deutsch-Englisch). - 4.

neubearbeitete Auflage.

Beltz, H., 1999: Lexikon Fachbegriffe im Baumschul-wesen. Thalacker Medien,

Braunschweig, ISBN 3-87815-097-0.-

Katz, Casimir, 2006: Wörterbuch Holz Deutsch-Englisch, Englisch-Deutsch.

Deutscher Betriebswirte Verlag, ISBN 3-88640-116-2.

Mühle, P. (Hrsg.), 2002: Langenscheidts Fachwörterbuch Landwirtschaft,

Forstwirtschaft Gartenbau. Langenscheidt Verlag, ISBN 3-86117-025-6.


Prüfungsleistungen

Voraussetzungen

nach

Prüfungsordnung

Empfohlene

Voraussetzungen

Modulbeauftragte(r) R. Kehr

Dozenten Kehr, Dubbel

Sprache Englisch

74

Warkotsch, W., 2001: Forstliches Wörterbuch Deutsch-Englisch. Verlag Kessel,

ISBN 3-935638-00-0.Skript / Internethinweise zu Veranstaltungsbeginn

Präsentationen: zwei bewertete Präsentationen auf Englisch

Anwesenheitspflicht

mindestens 6 Jahre Schulenglisch, für Studierende der Arboristik:

erfolgreiche Teilnahme am Kurs „Aspects of modern arboriculture“


Modulname Interkulturelles Management GWPM

Studiengang Forstwirtschaft, Arboristik, Wirtschaftsingenieurwesen

Studiensemester 4 und 6 (Sommersemester)

Modultyp Wahlpflichtmodul

Kreditpunkte 3

Arbeitsaufwand (h)

Qualifikationsziele

Lehrinhalte

Lehr- und

Lernformen

Empfohlene

Literatur

gesamt Präsenzzeit

Selbststudium

SWS

davon

Halbgruppe

90 30 60 2 0

Ziel der LV ist es, die Kommunikations-, Beratungs- und Konfliktfähigkeit

Studierender vor interkulturellem Kontext auszubauen. Interkulturelle

Kompetenz ist als Fähigkeit zu begreifen, mit Menschen anderer

Kulturkreise erfolgreich zu agieren, im engeren Sinne die Fähigkeit zum

beidseitig zufriedenstellenden Umgang miteinander. Die Basis für

erfolgreiche interkulturelle Kommunikation sind

Persönlichkeitskompetenzen, die in diesem Seminar entwickelt werden:

interkulturelle Sensibilität und Gesprächsführung. Das „Mentoring-System“

an der Fakultät [r] bietet den TeilnehmerInnen die Möglichkeit, die

gewonnen Kompetenzen anzuwenden: Als MentorInnen unterstützen sie

eine/n oder mehrere Incomings bei deren Integrationsprozess.

Schwerpunkt Einführung in die Methode Mentoring

� Bedeutung, Chancen und Grenzen des Mentoring

� Kennenlernen des Mentoringprinzips

� Erfolgs- und Misserfolgsfaktoren

� Mentoring an der Fakultät [r]

Schwerpunkt Gesprächsführung und Zielvereinbarungen

� Gesprächsarten

� Gesprächsvorbereitung, -phasen, fördernde/ hemmende Faktoren

� Hilfsmittel und Übungen

Schwerpunkt Interkulturelle Besonderheiten

� Erkennen der eigenen Kultur

� Wahrnehmung von Fremdkulturen

� Kulturdimensionen und interkulturelle Kommunikation

� Sensibilisierung für Mentoringaufgaben im interkulturellen Kontext

Seminaristischer Unterricht, Übungen

Prüfungsleistungen mündliche Prüfung

Voraussetzungen

nach

Prüfungsordnung

Empfohlene

75

KUMBRUCK, DERBOVEN: Interkulturelles Training - Trainingsmanual zur

Förderung interkultureller Kompetenzen in der Arbeit (2005)

SCHULZ VON THUN: Miteinander reden 1 – 3 (2007)

KANITZ: Gesprächstechniken (2007)


Voraussetzungen

Modulbeauftragte(r) S. Neumeyer

Dozenten S. Neumeyer, B. Okatz,

Sprache Deutsch

76


Modulname PR-Grundlagen und Medienarbeit GWPM

Studiengang Forstwirtschaft und Arboristik

Studiensemester 3 bis 6 (Sommer- und Wintersemester)

Modultyp Wahlpflichtmodul

Kreditpunkte 3

Arbeitsaufwand (h)

Qualifikationsziele

Lehrinhalte

Lehr- und

Lernformen

Empfohlene

Literatur

Prüfungsleistungen

Voraussetzungen

nach

gesamt Präsenzzeit

Selbststudium

SWS

davon

Halbgruppe

90 30 60 2 0

Berufsfeldorientierte Kenntnisse und Fähigkeiten für die PR-Arbeit.

Erwerb kommunikativer Kompetenzen für die Planung, Durchführung und

Leitung von PR-Konzepten für verschiedene Zielgruppen.

PR-Grundlagen :

- Ziele und Zielgruppen der Public Relations

- Strategien, Konzepte und Instrumente der Öffentlichkeitsarbeit

- Corporate Identity / -Behaviour / -Design / -Communication

- Funktionen der Medien für die Öffentlichkeitsarbeit

(Printmedien, Internet, Fernsehen, Hörfunk, etc.)

- Grundlagen des Medienrechts

- Übersicht über Öffentlichkeitsarbeit im Berufsfeld

Forst und Arboristik

- Grundlagen des Kommunikationssystems

- Zielgruppenorientierte Kommunikation

- Grundlagen Rhetorik und Präsentation

- Übungen Umsetzung von PR-Maßnahmen (Analyse, Konzeption,

Kontaktaufbau, Operative Umsetzung, Evaluation)

- Kommunikative Strategieplanung (Jahresplanung)

- Übungen Rhetorik und Präsentation

- Übung Pressearbeit

Seminaristischer Unterricht, Selbststudium, Vorträge, Exkursion

CAPPON, R. (2005): Associated Press-Handbuch. Journalistisches

Schreiben; Berlin.

RUISINGER, D.; JORZIK, O. (2008): Public Relations. Leitfaden für ein

modernes Kommunikationsmanagement; Stuttgart.

SCHWAB, H.; ZOWISLO, N. (2002): Praxishandbuch

Kommunikationsmanagement; Frankfurt am Main.

SIMON, W. (2007): Gabals großer Methodenkoffer. Grundlagen der

Kommunikation; Offenbach.

STOLTENBERG, U. (2009): Mensch und Wald: Theorie und Praxis einer

Bildung für eine nachhaltige Entwicklung am Beispiel des Themenfelds

Wald; München.

Berufspraktische Übungen

Anwesenheitspflicht

keine

77


Prüfungsordnung

Voraussetzungen

Modulbeauftragte(r) U. Neumann

Dozenten U. Neumann

Sprache Deutsch

78


Modulname Sachverständigenwesen GWPM

Studiengang Forstwirtschaft und Arboristik

Studiensemester 4 und 6 (Sommersemester)

Modultyp Wahlpflichtmodul

Kreditpunkte 6

Arbeitsaufwand (h)

Qualifikationsziele

Lehrinhalte

Lehr- und

Lernformen

Empfohlene

Literatur

79

gesamt Präsenzzeit

Selbststudium

SWS

davon

Halbgruppe

180 60 120 4 0

Die Teilnehmer sollen befähigt werden

− unter Beachtung der vielfältigen fachlichen und rechtlichen Vorgaben

als Sachverständige korrekt und sicher aufzutreten

− formal und inhaltlich qualitativ hochwertige Gutachten zu schreiben, die

einer formalen und fachlichen Überprüfung (auch vor Gericht)

standhalten

− einen Sachverständigenauftrag in allen seinen Phasen

(Auftragsannahme, Korrespondenz, Ortsbesichtigung, Vorlage des SV-

Gutachtens, Auftreten vor Gericht, Rechnungsstellung, etc.) erfolgreich

abzuwickeln

Grundlagen des Sachverständigenwesens

− Sachverständigenordnung der LWK und IHK

Honorar in der Sachverständigentätigkeit (HOAI, JVEG)

Durchführung von Ortsterminen

− Aktuelle Rechtsprechung

− Vertragsrecht für Sachverständige

− Relevante Rechtsgrundlagen(StPO, ZPO, BGB)

− Haftung des Sachverständigen

− Schadensersatzrecht

Gutachtenerstellung

Gesetzliche Vorschriften zum SV-Gutachten (insb. ZPO)

Privat-, Schieds- und Gerichtsgutachten

Aufbau und inhaltliche Gliederung von Gutachten

Praktische Übungen zu ausgewählten Fallbeispielen

− Verkehrssicherheitsgutachten zur Bruch- und Standfestigkeit

− Ausführliche Besprechung der wichtigsten Defektsymptome und ihrer

Bedeutung für die Verkehrssicherheit von Bäumen

− Anwendung verschiedener Diagnoseverfahren zur eingehenden

Baumuntersuchung

Baumwertgutachten, Waldwertgutachten

Seminare, Übungen und Exkursionen

Bayerlein, Walter: Praxishandbuch Sachverständigenrecht, C.H. Beck Verlag

München, 3. Aufl. 2002, ISBN 3-406-46795-4

Bleutge, Peter: ZSEG - Gesetz über die Entschädigung von Zeugen und

Sachverständigen, Kommentar - Verlag Hubert Wingen, Essen, 3. Aufl. 1995, 272

Seiten, ISBN 3-8028-0228-4

Cors, Klaus G.: Sachverständiger - Wie werde ich das? Vulkan-Verlag, Essen,

Auflage Januar 2004, 268 Seiten, € 43,-, ISBN 3-8027-8517-7

Jessnitzer, Kurt; Frieling, Günter: Der gerichtliche Sachverständige, Carl

Heymanns Verlag Köln, 11. Aufl. 2001, 460 Seiten, ISBN 3-452-22899-1


Prüfungsleistungen

Voraussetzungen

nach

Prüfungsordnung

Empfohlene

Voraussetzungen

Modulbeauftragte(r) U. Weihs

Dozenten Weihs

Sprache Deutsch

80

Meyer; Höver; Bach: Die Vergütung von Sachverständigen, Zeugen, Dritten und

ehrenamtlichen Richtern nach dem JVEG, Carl Heymanns Verlag Köln, 1.

Auflage 2004, ISBN 3-452-25773-8, Juli 2004

Neimke, Lothar; Klocke, Wilhelm: Der Sachverständige und seine Auftraggeber,

IRB-Verlag, Ausgabe Juni 2003, 300 Seiten, ISBN 3-816-762255-5

Thole Christoph: Die Haftung des gerichtlichen Sachverständigen nach § 839a

BGB, Carl Heymanns Verlag, Köln, Ausgabe Mai 2004, ISBN 3-452-25669-3

Wellmann, Carl R.; Weidhaas Jutta: Der Sachverständige in der Praxis, Werner

Verlag, Düsseldorf, neue Auflage März 2004, ISBN 3-804-14039-4

Berufspraktische Übungen (selbständige Erstellung und Vorstellung eines

Sachverständigengutachtens)


Modulname Waldpädagogik GWPM

Studiengang Forstwirtschaft und Arboristik

Studiensemester 3 (Wintersemester), 4 und 6 (Sommersemester)

Modultyp Wahlpflichtmodul

Kreditpunkte 6

Arbeitsaufwand (h)

Qualifikationsziele

Lehrinhalte

Lehr- und

Lernformen

Empfohlene

Literatur

81

gesamt Präsenzzeit

Selbststudium

SWS

davon

Halbgruppe

180 60 120 4 0

Kenntnisse und Fähigkeiten in Methoden der Umweltbildung und

Waldpädagogik. Fähigkeit zur selbständigen Planung und Durchführung

(wald)pädagogischer Projekte, z.B. Waldführungen, themen- und

zielgruppenbezogene Aktionstage.

Endmodul zur Erlangung des „Waldpädagogik-Zertifikats“

- politische und gesellschaftliche Entwicklungsstadien der

Umweltbildung / Waldpädagogik

- Umweltpädagogische Konzepte, z.B. nach J. Cornell (“Flow-

Learning”), G. Trommer (“Rucksackschule”), K. Clarkson (“Earth-

Education”), ….

- UN-Dekade: Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE),

Umweltbildung als Instrument für nachhaltiges Denken und Handeln

- Charakteristika / Unterscheidungsmerkmale verschiedener

Zielgruppen (Fachgruppen, Familien, Kinder, Jugendliche, …)

- Rechtliche und haftungsrechtliche Grundlagen für das Führen von

Gruppen

- Umweltbildung, ein Arbeitsbereich mit Zukunft?!

- „Bildungsauftrag Umweltbildung“

- Berufsfeld „Umweltbildung / Waldpädagogik“

- Weiterbildungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten

- Umweltbildung in den Medien

- Planerische und gestalterische Aspekte bei der Erstellung von

Bildungspfaden (Klassifikation verschiedener Pfadtypen, Layout)

- Planung, Durchführung und Reflexion (wald)pädagogischer Aktionen

Seminaristischer Unterricht, Projektarbeit, Exkursionen,

Gruppenarbeit, Präsentationen

STOLTENBERG, U. (2009): Mensch und Wald: Theorie und Praxis für

eine nachhaltige Entwicklung am Beispiel des Themenfelds Wald. oekom,

München.

KUCKARTZ, U., RHEINGANS-HEINTZE, A. (2006): Trends im

Umweltbewusstsein. VS-Verlag, Wiesbaden.

BAYERISCHES STAATSMINISTERIUM FÜR LANDWIRTSCHAFT UND

FORSTEN: Forstliche Bildungsarbeit, Waldpädagogischer Leitfaden.

LANDESFORST MECKLENBURG-VORPOMMERN: Wald macht Schule,

Unterricht nachhaltig erleben.

CORNELL, J. (2006): Mit Kindern die Natur erleben. Verlag an der Ruhr,

Mühlheim.

PROBST, W., SCHILKE, K. (1999): Natur erleben – Natur verstehen.

Klett, Stuttgart.

TROMMER, G. (1992): Wildnis – die pädagogische Herausforderung.

Beltz, Weinheim.

Weitere Hinweise und Skript im Rahmen der Lehrveranstaltungen.


Prüfungsleistungen Projektarbeit

Anwesenheitspflicht

Voraussetzungen

nach

Prüfungsordnung

Voraussetzungen

Modulbeauftragte(r) N.N. Personalwesen und Kommunikation

Dozenten König, N.N.

Sprache Deutsch

82


ANLAGE 6 DES BESONDEREN TEILS DER

PRÜFUNGSORDNUNG FÜR DEN BACHELORSTUDIENGANG

FORSTWIRTSCHAFT

Anforderungen an die Bachelor-Arbeit in den Studiengängen Forstwirtschaft

und Arboristik

Mit der Bachelor-Arbeit sollen Studierende zeigen, dass sie mit den allgemeinen Kriterien wissenschaftlichen

Arbeitens vertraut sind. Dazu gehört u. a. die Fähigkeit zu einem realistischen

Zeitmanagement hinsichtlich der einzelnen Arbeitsschritte bis zur Abfassung der schriftlichen

Arbeit. Des Weiteren sollen die Studierenden zeigen, dass sie selbständig umfassende Literaturrecherchen

durchführen können und in der Lage sind, das Gelesene kritisch zu würdigen und

vergleichend zu analysieren. Eigene Standpunkte sollten entwickelt, präzise formuliert und

schlüssig begründet werden. Einem mit der Materie nicht vertrauten, fachlich vorgebildeten Leser

sollte die Arbeit bei erstmaligem Durchlesen gut verständlich sein.

1 Form, Umfang und Auflage

1.1 Titelblatt (Dokumentvorlage auf der Internetseite der Fakultät Ressourcenmanagement)

1.2 Inhaltsverzeichnis

83

Die Arbeit ist übersichtlich zu gliedern. Die Gliederung findet sich im Inhaltsverzeichnis wieder,

das möglichst nur eine Seite umfassen sollte und die Anfangsseitenzahlen der wesentlichen

Abschnitte der Arbeit enthält.

Eine Gliederung experimenteller Arbeiten in folgende Kapitel hat sich als zweckmäßig erwiesen:

Inhaltsverzeichnis

Verzeichnis der Tabellen und Abbildungen

(Vorwort)

(Danksagung)

1 Einleitung und Themenstellung

2 Material und Methodik

3 Ergebnisse

4 Diskussion

5 Zusammenfassung

Literaturverzeichnis

Anhang

Bei Arbeiten ohne experimentellen Hintergrund wird der Hauptteil meist folgendermaßen untergliedert:

Inhaltsverzeichnis

Verzeichnis der Tabellen und Abbildungen

(Vorwort)

(Danksagung)

Einleitung und Themenstellung

Kapitel zu den Themenschwerpunkten

Diskussion

Zusammenfassung

Literaturverzeichnis

Anhang


Neben diesen Hauptkapiteln werden Abschnitte gebildet und mit 1.1, 1.2, usw. bezeichnet. Unterabschnitte

erhalten die Bezeichnung 1.2.1, 1.2.2, 1.2.3, usw. Eine noch stärkere Untergliederung

ist möglichst zu vermeiden. Wenn nötig, können weitere Untergliederungen des Textkörpers

z. B. durch linksbündig gesetzte, fette Zwischenüberschriften erfolgen. Diese Untergliederungen

erscheinen jedoch nicht als Unterpunkte im Inhaltsverzeichnis.

Ein dem Textteil vorangestelltes Vorwort oder Danksagung und das nach dem Textteil eingefügte

Literaturverzeichnis sowie der Anhang erhalten keine Kapitelnummern.

1.3 Textteil

Der Textteil (ohne Zusammenfassung und Literaturverzeichnis) soll etwa 30 DIN A4-Seiten umfassen.

Werden 40 Seiten überschritten, ist dies durch den Erstprüfer zu genehmigen. Tabellen,

graphische Darstellungen und Abbildungen gehören zum Textteil und sollen hier sinnvoll eingebunden

werden. Urlisten von Aufnahmedaten, zusätzliche Dokumentationsfotos u. ä. gehören

nicht in den Textteil, sondern in den Anhang. Die Seiten des Textteils einschließlich Zusammenfassung

und Literaturverzeichnis sind fortlaufend zu nummerieren, desgleichen erhalten die Tabellen

und Abbildungen jeweils fortlaufende Nummern. Tabellen erhalten erläuternde Überschriften,

Abbildungen werden mit Unterschriften versehen.

1.4 Anhang

Der Anhang enthält Urdaten und selbst erarbeitetes Dokumentationsmaterial, das für die Erstellung

der Arbeit verwendet wurde, jedoch nicht zum Verständnis des Textkörpers nötig ist. Die

Seiten des Anhangs werden üblicherweise römisch nummeriert.

1.5 Erklärung

Als letzte Seite ist ein mit Datum, Ort und Unterschrift versehenes Blatt nach Muster einzufügen

(Dokumentvorlage auf der Internetseite der Fakultät Ressourcenmanagement).

1.6 Einband

Es empfiehlt sich eine Karton-Broschierung einfacher Art. Auf der Vorderseite soll ein Aufkleber

im Format DIN A6 in weißer Farbe die wichtigsten Angaben enthalten (Dokumentvorlage auf

der Internetseite der Fakultät Ressourcenmanagement).

1.7 Auflage

84

Die Arbeit wird in mindestens vier Exemplaren abgegeben. Spätestens am Abgabetag müssen

alle Exemplare im Dekanat vorliegen.

Verwendung der Exemplare:

1. und 2. Exemplar – Prüfungsunterlagen/Bibliothek

3. Exemplar – Erstprüfer zum Verbleib

4. Exemplar - Zweitprüfer zum Verbleib

(5. Exemplar auf Verlangen des Erstprüfers für außenstehende Ämter, Behörden oder

andere Institutionen, die die Arbeit unterstützt haben)


Der Verfasser erklärt sich durch die Abgabe damit einverstanden, dass die Arbeit im Leihverkehr

der Bibliotheken der HAWK ausgeliehen werden darf. Der Erstprüfer hat die Möglichkeit,

die Arbeit für die Bibliothek zu sperren.

2 Hinweise zum Format der Arbeit

Die Gestaltung der Arbeit soll sich an der DIN 5008 („Schreib- und Gestaltungsregeln für die

Textverarbeitung“) orientieren. Schrift, Zeilenabstand sowie Schriftgröße sind so zu wählen,

dass die Arbeit gut leserlich ist. Bewährt haben sich etwa ca. 35 Zeilen pro Seite bei einer

Schriftgröße von 11 (Arial) oder 12 (Times New Roman). Der Textabstand zu den Seitenrändern

ist so zu wählen, dass die Arbeit auch nach dem Binden gut lesbar ist. Bewährt haben sich

z. B. folgende Abstände vom Seitenrand: oben und links 3 cm, unten und rechts 2,5 cm. Wissenschaftliche

Namen werden kursiv geschrieben, Autorennamen werden im Text in KAPITÄL-

CHEN geschrieben. Beides dient dazu, dass der Leser den Text optisch besser erfassen kann.

Kapitelüberschriften oder auch Zwischenüberschriften werden fett ausgezeichnet.

Aus optischen Gründen ist es ratsam, zwischen den Absätzen einen Abstand zu lassen, der

größer ist als der verwendete Zeilenabstand. Absätze können auch mit Absatzeinzug und ohne

Absatzabstand gesetzt werden. Eine Silbentrennung sollte durchgeführt werden, aber es liegt

im eigenen Ermessen, ob der Textkörper in Blocksatz oder Flattersatz gehalten wird (dieser

Text ist in Flattersatz gehalten). Bei Blocksatz ist automatische Silbentrennung zu aktivieren.

Besondere Sorgfalt sollte der Absatzbildung gewidmet werden. Sätze, die zu einem bestimmten

Themenkomplex gehören, sollten jeweils auch zusammen in einem Absatz stehen.

3 Inhalt der Arbeit

3.1 Vorwort

Ein Vorwort ist nur in besonderen Fällen erforderlich, wenn zum Verständnis der Arbeit, ihres

Zustandekommens oder der Durchführung besondere Anmerkungen notwendig sind.

3.2 Danksagung

Eine Danksagung kann eingefügt werden, wenn externen Personen, Behörden oder anderen

Einrichtungen, die die Arbeit unterstützt haben, gedankt werden soll.

3.3 Einleitung und Themenstellung

85

Die Einleitung enthält Angaben zum Stand des Wissens, erläutert die Problem- und Fragestellung

und nennt Zweck und Ziel der Arbeit. Es sollte auch eine Aussage darüber enthalten sein,

für welchen fachlichen Bereich die Ergebnisse Gültigkeit besitzen werden und wer diese verwenden

kann. Der Stand des Wissens wird anhand der wissenschaftlichen Literatur dargestellt

und im Hinblick auf die Themenstellung erläutert. Der Leser sollte durch die Einleitung soweit

mit dem vorhandenen Wissen zum Thema vertraut sein, dass er die weiteren Abschnitte der

Arbeit gut verstehen kann.

Der Umfang der Einleitung ist je nach Arbeitsgebiet sehr unterschiedlich. Bei mehr theoretisch

ausgerichteten Arbeiten kann es sinnvoll sein, Einleitung und Themenstellung sehr knapp zu

halten (1-1,5 Seiten) und anschließend ein eigenes Kapitel zum Stand der wissenschaftlichen


Erkenntnisse einzufügen.

Bei erstmaliger Erwähnung der wissenschaftlichen Namen von Organismen wird der binäre Artname

ausgeschrieben sowie mit gültigem Erstbeschreiber versehen (z. B. Acer pseudoplatanus

L.). Im weiteren Text genügt dann das Abkürzen der Gattung (A. pseudoplatanus).

3.4 Material und Methoden

Der Verfasser stellt hier dar, welches Material (Versuchsbestand, Versuchspflanzen, Arbeitsgeräte

etc.) ihm zur Verfügung stand und mit welchen Methoden es aufgenommen, ausgewertet

und ergänzt wurde. Es sind alle Angaben erforderlich, die notwendig sind, um die Ergebnisse

der Arbeit zu reproduzieren. Zur Methodik gehören Angaben zum Arbeitsverfahren, zu den Arbeitsmitteln,

zum Zeitpunkt sowie zur Genauigkeit der Erhebungen. Angaben zu Geräten, Verfahren

und Software umfassen den Namen, Typ/Version und Hersteller.

Größere Mengen an Versuchsdaten sollen mit einer geeigneten statistischen Methode analysiert

werden, die im Abschnitt Material und Methodik erläutert wird.

3.5 Ergebnisse

In diesem Abschnitt sind die eigenen Ergebnisse in Form klarer Textaussagen sowie geeigneter

und anschaulicher Tabellen, graphischer Darstellungen und gegebenenfalls Fotos darzustellen.

Auf alle Tabellen, graphischen Darstellungen und Fotos muss im Text hingewiesen und kurz

eingegangen werden. Umfangreiche Einzeldaten sollten jedoch nicht gedoppelt werden, d. h.,

sie sollten entweder im Text oder in einer Abbildung bzw. Tabelle zu finden sein. Interpretationen

der Daten sowie kritische Hinweise auf die Ergebnisse anderer Autoren gehören nicht in

den Ergebnisteil, sondern in die Diskussion. Größere Mengen an Versuchsdaten sind durch geeignete

statistische Parameter zu beschreiben. Physikalische Größen werden in SI-Einheiten

(International System of Units) angegeben.

3.6 Diskussion

Hier sind zunächst die eigenen Ergebnisse kritisch zu bewerten und mit denen anderer Autoren

zu vergleichen. Sofern für die Praxis verwertbare Schlussfolgerungen erarbeitet wurden, ist deren

örtliche und sachliche Begrenzung aufzuzeigen. Die Diskussion sollte, wenn möglich, auch

einen Ausblick bzw. praktische Empfehlungen enthalten. Bei besonders praxisrelevanten Fragestellungen

können diese auch in einem separaten Hauptkapitel enthalten sein.

3.7 Zusammenfassung

Die Zusammenfassung sollte auch einem nicht mit der Materie vertrauten Leser die Zielstellung,

die wichtigsten Ergebnisse sowie die wesentlichen praxisrelevanten Folgerungen darstellen.

Die Zusammenfassung ist möglichst auf eine Seite zu beschränken.

3.8 Zitate und Literaturverzeichnis

86

Jede in der Arbeit angegebene Veröffentlichung muss auch in das Literaturverzeichnis aufgenommen

werden; umgekehrt dürfen im Literaturverzeichnis nur Arbeiten stehen, die auch in der


Arbeit zitiert worden sind. Die Angaben im Literaturverzeichnis müssen so genau sein, dass die

zitierten Werke jederzeit auffindbar sind. Die Gestaltung der Zitate und des Literaturverzeichnisses

richtet sich nach der DIN 1505 Teil 2 („Titelangaben von Dokumenten: Zitierregeln“).

Literaturverweise im Text

In den Natur- und Geisteswissenschaften gibt es verschiedene Verweisarten. Besonders verbreitet

ist in den Naturwissenschaften der Verweis mit Autor und Jahr (auch „Harvard-

Methode“). Beispiele:

� JONES (1990)

� (JONES 1990)

� JONES und WILLIAMS (1990)

� (JONES und WILLIAMS 1990)

� JONES et al. (1990)

� JONES et al. (1990, Kap. 2)

� (JONES et al. 1990)

� (JONES et al. 1990, Kap. 2)

� (JONES et al. 1990, S. 507)

Bei Verwendung von Verfasser-Jahr-Verweisen wird folgendermaßen zitiert: Bei einem Werk

mit einem (BUTIN 1996) oder zwei Urhebern (SHIGO und HILLIS 1973) werden alle genannt, ab

drei Urhebern nennt man den Erstautor, gefolgt von „et al.“(et altera, lat. „und andere“), gefolgt

vom Jahr der Veröffentlichung (PEARCE et al. 1997). Beim Zitieren mehrerer Quellen in derselben

Klammer werden diese chronologisch aufgeführt und durch ein Semikolon voneinander getrennt

(BUTIN 1996; SCHELD 2004). Wenn mehrere Artikel eines Autors aus demselben Jahr zitiert

werden müssen, wird die Jahreszahl durch einen Buchstaben ergänzt (z. B. BUTIN 2004a,

2004b). Analog werden die Arbeiten im Literaturverzeichnis aufgeführt. Die Namen der Urheber

sollen durch Kapitälchen ausgezeichnet werden.

Literaturverzeichnis

87

Das Literaturverzeichnis wird alphanumerisch nach dem Nachnamen des Erstautors oder Herausgebers

und dem Erscheinungsjahr geordnet und enthält alle Quellen (gedruckte Quellen,

mündliche Mitteilungen, Internetquellen), die im Textteil zitiert sind (siehe Zitierbeispiele am Ende

dieses Abschnittes).

Im Literaturverzeichnis werden alle Autoren bzw. Herausgeber eines Werkes aufgeführt. Wenn

der Aufsatz in einer Fachzeitschrift erschienen ist (SHIGO und HILLIS 1973; PEARCE et al. 1997),

müssen Seitenzahl und Jahrgangsnummer (Bandnummer, nicht die Heft-Nr.!) der Zeitschrift

angegeben werden, wobei die Bandnummer fett gesetzt werden kann und die Seitenzahlen

durch ein Komma oder Doppelpunkt davon getrennt werden. Bei Büchern werden Auflage, Verlag,

Verlagsort (bei mehreren der erste) und Gesamtseitenzahl angegeben (BUTIN 1996). Sofern

eine Behörde oder Institution Autor oder Herausgeber einer Schrift ist, wird dies im Literaturverzeichnis

entsprechend präzisiert (FLL 2004; MUNLV 2007). Wenn der Aufsatz in einem

Sammelband erschienen ist, werden im Literaturverzeichnis die Herausgeber sowie Verlag und

Verlagsort angegeben, gefolgt von den Seitenzahlen des zitierten Aufsatzes (DUJESIEFKEN et al.

2005). Im Literaturverzeichnis werden grundsätzlich alle Autoren eines Artikels aufgeführt.

Bei den Internetquellen werden die Autoren oder, wenn diese nicht erkennbar sind, die Instituti-


on sowie die Jahreszahl der letzten Überarbeitung, der genaue URL (http://-link) sowie das Datum

des Zugriffs aufgeführt.

Die Autoren mündlicher Zitate sind mit Name, akademischem Titel, Arbeits-/Dienststelle sowie

Funktion aufzuführen.

Zitieren von Zeitschriftenartikeln

SHIGO, A. L.; HILLIS, W. E., 1973: Heartwood, discolored wood, and microorganisms in living

trees. Ann. Rev. Phytopath. 11, 197-221.

PEARCE, R. B.; FISHER, B. J.; CARPENTER, T. A.; HALL, L. D., 1997: Water distribution in fungal

lesions in the wood of sycamore, Acer pseudoplatanus, determined gravimetrically and using

nuclear magnetic resonance imaging. New Phytol. 135, 675-688.

DUJESIEFKEN, D.; KEHR, R.; POTSCH, T.; SCHMITT, U., 2005: Akute Bruchgefahr an Platane (Platanus

x hispanica Münch) – Untersuchungen zur Biologie und Schadensdynamik der Massaria-

Krankheit (Splanchnonema platani [Ces.] Barr). In: Kockerbeck, P.; Dujesiefken, D. (Hrsg.),

2005: Jahrbuch der Baumpflege 2005. Thalacker Medien. Braunschweig, 60-72.

Zitieren von Zeitungsartikeln

Erche, B., 2007: Kampf dem Holzwurm. Frankfurter Allgemeine Zeitung Nr. 106 vom 08. Mai,

35.

Zitieren von Broschüren/Verwaltungsvorschriften

MUNLV Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des

Landes Nordrhein-Westfalen 2007: Geschützte Arten in Nordrhein-Westfalen: Vorkommen, Erhaltungszustand,

Gefährdung, Maßnahmen, 260 S.

Zitieren mündlicher Mitteilungen

BUTIN 2006: Prof. Dr. Heinz Butin, ehem. Leiter des Instituts für Pflanzenschutz im Forst der

Biologischen Bundesanstalt (heute Julius-Kühn-Institut) in Braunschweig.

Zitieren von Büchern (Monographien)

BUTIN, H., 1996: Krankheiten der Wald- und Parkbäume – Diagnose, Biologie, Bekämpfung. 3.

Auflage. Thieme. Stuttgart, 261 S.

FLL Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau e. V. (Hrsg.), 2004: Gütebestimmungen

für Baumschulpflanzen. Bonn, 53 S.

SCHELD, G. A., 2004: Anleitung zur Anfertigung von Praktikums-, Seminar- und Diplomarbeiten

sowie Bachelor- und Masterarbeiten. 6. Auflage. Fachbibliothek. Büren, 110 S.

Zitieren von Internetquellen

88

PAULUS, T.; WERRES, S., 2005: Erlensterben durch Phytophthora an Fließgewässern. Mainz.

http://www.uni-essen.de/wasserbau/docs/20.Sem-Paulus-Kurz17-2-05.pdf (Zugriff am

30.08.2006).


3.9 Anhang

Der Bachelor-Arbeit kann ein Anhang angefügt werden, in welchem Urdaten, fotografische Dokumentation,

Standortsaufnahmen, Rechenbeispiele für statistische Berechnungen etc. enthalten

sind. Alles für das Verständnis der Arbeit erforderliche Material muss im Hauptteil enthalten

sein und gehört nicht in den Anhang!

4 Hinweise zum Umgang mit wissenschaftlicher Literatur

Eine Grundlage wissenschaftlicher Publikationen ist die korrekte Zitierweise. Aussagen im Text,

die nicht selbst erarbeitet wurden, müssen durch Zitieren der verwendeten Literatur belegt werden.

Wissenschaftliche Literatur wird im Allgemeinen überwiegend in der Einleitung, den Methoden

sowie in der Diskussion zitiert, die übrigen Kapitel dienen der Schilderung der eigenen

Arbeiten.

Literatur sollte in der Regel nicht im Wortlaut wiedergeben werden, sondern nur in eigenen Worten!

Das Nichtbefolgen dieser Regel ist ein schwerwiegender Verstoß gegen die allgemein anerkannten

Regeln des wissenschaftlichen Schreibens und führt bei einer Arbeit zur erheblichen

Abwertung bzw. zur Ablehnung! Besonders prägnante und für die Arbeit wertvolle Sätze fremder

Autoren kann man wörtlich zitieren, dann aber mit An- und Abführungszeichen und unter

Nennung der Seitenzahl. Beispiel: BUTIN (1996, S. 148) schreibt dazu: „Neu auftretende Befallsherde

sollten möglichst frühzeitig durch Vernichtung der betroffenen Bäume eliminiert werden.“

In eigenen Worten könnte man diese Aussage z. B. folgendermaßen wiedergeben: BUTIN

(1996, S. 148) weist darauf hin, dass erkrankte Bäume in neuen Befallsherden baldmöglichst zu

entfernen sind. Oder: In der Literatur wird die Meinung vertreten, dass erkrankte Bäume in neuen

Befallsherden baldmöglichst zu entfernen sind (vgl. Butin 1996, S. 148). Wenn man für einzelne

Aussagen nur mündliche Belege hat, kann man diese beispielsweise folgendermaßen

zitieren: Pinus wallichiana ist gegen Strobenrost allgemein etwas weniger anfällig als die ebenfalls

fünfnadelige Pinus strobus (BUTIN, mündl. Mitt. 21.04.2006).

Quellenangaben müssen auch langfristig nachvollziehbar sein. Zudem sichert ein System der

Begutachtung durch Fachleute die Qualität wissenschaftlicher Aufsätze in Fachzeitschriften.

Daher entspricht es wissenschaftlicher Arbeitsweise, mit gedruckten Originalquellen zu arbeiten

bzw. mit Online-Zeitschriften, in denen wissenschaftliche Aufsätze exakt nach Verfasser benannt

werden können. Trotz zunehmender Bedeutung des Internets wird weiterhin ein wesentlicher

Teil der nötigen Literatur in gedruckten bzw. online präsenten, nationalen und internationalen

Journalen veröffentlicht, und dies sollte sich im Literaturverzeichnis widerspiegeln. Die Zeitschriften

und Bücher sind in der Bibliothek der HAWK, der Bereichsbibliothek Forstwissenschaften

oder z. B. in der SUB einsehbar, gegebenenfalls auch über den Leihverkehr der Bibliothek

der HAWK bestellbar.

5 Hinweise zu Abbildungen und Tabellen

89

Umfangreiche wissenschaftliche Daten und umfangreiche Anordnungen von Tatsachen bzw.

Beschreibungen werden möglichst übersichtlich in Form von Abbildungen und Tabellen dargestellt.

Die Daten dürfen nicht gedoppelt werden, d. h., es ist zu wählen, ob die Darstellung mittels

einfachem Text, einer Tabelle oder einer Abbildung erfolgt. Ausnahmen sind Abbildungen

zu einzelnen Aspekten, die sich aus den Teildatenmengen einer größeren Tabelle ergeben.


Abbildungen sind graphische Darstellungen und Fotos, die für das Verständnis der Arbeit wichtig

sind. Sie sollten optisch passend gestaltet und im Haupttext untergebracht werden. Abbildungen,

die nicht unmittelbar zum Verständnis der Arbeit notwendig sind, sollten im Anhang

platziert werden. Abbildungen erhalten eine fortlaufende Nummerierung. Alle Abbildungen erhalten

eine eigene Unterschrift, damit der Leser sie verstehen kann, ohne im Haupttext nach

Erklärungen zu suchen. Zusätzlich wird im Text auf sie hingewiesen (Abb. 1), und bei Bedarf

werden sie dort eingehend erläutert. Diagramme dienen dem möglichst einfachen Erfassen von

Größen, Unterschieden, Verhältnissen und Verläufen. Die Gestaltung von Diagrammen richtet

sich nach DIN 461 („Graphische Darstellungen in Koordinatensystemen“). Dekoratives Beiwerk,

wie z. B. die dreidimensionale Darstellung eindimensionaler Daten (3D-Effekte bei Säulen und

Torten, übertriebene Schattierung und Farbgebung etc.) ist dabei hinderlich und sollte vermieden

werden.

Tabellen sind übersichtliche Anordnungen wissenschaftlicher Daten oder Tatsachen, die der

Textverkürzung und dem Überblick dienen. Wenn sich eine Anzahl Daten in einer Tabelle kürzer

wiedergeben lässt als im Text, sollte der Tabelle der Vorzug gegeben werden (Tab. 1). Tabellen

sind fortlaufend zu nummerieren und mit einer Überschrift zu versehen, die über den Tabelleninhalt

Aufschluss gibt. Im Text der Arbeit muss das aus der Tabelle ersichtliche Ergebnis

erläutert werden, es dürfen jedoch nicht alle Tabellendaten nochmals im Text aufgeführt werden

(keine Doppelung von Daten).

Abbildungen und Tabellen im Haupttext werden möglichst nahe an dem Ort platziert, an dem

sie Erwähnung finden (auf derselben Seite oder auf der unmittelbar nachfolgenden Seite). Sie

werden prinzipiell nicht vor ihrer Erwähnung im Text eingefügt; ebenso werden im Text prinzipiell

keine Vorgriffe auf noch kommende Passagen gemacht, sondern es darf nur auf vorige

Abschnitte verwiesen werden. Mehrere Abbildungen zu einem bestimmten Thema lassen sich

auch auf einer ganzen Seite platzieren, was ein unharmonisches Durcheinander von Text und

Bildern vermeiden hilft. Ein Verzeichnis der Tabellen und Abbildungen nach Nummern sollte

dem Textteil der Arbeit vorangestellt werden (nach dem Inhaltsverzeichnis).

Tabelle 1: Fiktive Gestaltung einer Tabelle für eine Bachelor-Arbeit

Baum 1 Baum 2 Baum 3 Baum 4

Sortenzugehörigkeit „Heidelberg“ „Mannheim“ „glauca“ „Viridis“

Anzahl V-förmige Vergabelungen

Anzahl U-förmige Vergabelungen

2 3 7 9

7 7 3 2

Anzahl Astausbrüche 1 1 4 5

90

6 Elektronische Dokumentation und Speicherung

Alle Exemplare der Bachelor-Arbeit enthalten ein geeignetes elektronisches Speichermedium

(CD, DVD o. ä.), auf dem die gesamte Arbeit inklusive aller Anhänge im portable document

format (*.pdf) gespeichert ist. Nur die Exemplare des Erst- und des Zweitprüfers enthalten auf

dem beigelegten Speichermedium zusätzlich alle im Freiland oder im Labor gewonnenen Aufnahmedaten

in einem gängigen Dateiformat sowie die im Literaturverzeichnis zitierten Internetquellen

im html-Format bzw. als http:/-Verknüpfung.


Die vorstehenden "Anforderungen an die Bachelor-Arbeit in den Studiengängen Arboristik

und Forstwirtschaft", am 24.06.2009 von der Prüfungskommission für die Studiengänge

Forstwirtschaft und Arboristik beschlossen, sind für die Studierenden der Arboristik und der

Forstwirtschaft an der HAWK verbindlich und ihre Beachtung wird bei der Bewertung der Arbeit

berücksichtigt.

Göttingen, den 24.06.2009

- Der Vorsitzende der Prüfungskommission für Forstwirtschaft und Arboristik –

91

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