Sich herauSforderunGen Stellen - KWA - Kuratorium Wohnen im Alter

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Sich herauSforderunGen Stellen - KWA - Kuratorium Wohnen im Alter

Geschäftsbericht 2008

Sich herauSforderunGen Stellen


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Zahlen in Kürze

Wohnungen

(in Wohnstiften)

2007 2006 2005

1.999 2.040 2.046

Betreutes Wohnen 34

34 34 34

Pflegeplätze 919

924 917 770

Reha-Klinik 85

85 85 85

Mitarbeiter 2.071

2.023 1.964 1.679

Gewinn- und

Verlustrechnung

Millionen

EUR

Prozent der

Gesamt-

leistung

Millionen

EUR

Prozent der

Gesamt-

leistung

Millionen

EUR

Prozent der

Gesamt-

leistung

Gesamtleistung 100 100 99,1 100 95,6 100 91,2 100

Personalkosten 50,7 50,7 50,6 51,1 48,0 50,2 45,9 50,3

EBITDA 11,2 11,2 11,6 11,7 11,5 12,0 30,3 33,2

EBIT 7,4 7,4 7,5 7,6 7,2 7,5 25,8 28,3

Jahresüberschuss 1,9 1,9 1,5 1,5 1,2 1,3 20,1 22,0

Cash Flow 6,7 - 5,0 - 5,6 - 5,0 -

Auszug aus

der Bilanz

Millionen

EUR

Prozent

der Bilanzsumme

Millionen

EUR

Prozent

der Bilanzsumme

AKTIVA

Immaterielle VG - - - - - -

Anlagevermögen 181,6 91,9 185,8 92,2 189,8 93,2

Umlaufvermögen 15,9 8,1 15,6 7,8 13,8 6,8

Rechnungsabgrenzungsposten

- - - - 0,1 -

PASSIVA

Eigenkapital inkl.

Sonderposten

35,2 17,5 33,9 16,7

Rückstellungen 13,5 6,8 14,2 7,1 13,3 6,5

Verbindlichkeiten 144,6 73,2 150,0 74,4 154,2 75,7

davon: Bewohner,

Vorvertragspartner

(38,6) (19,5) (39,6) (19,7) (40,6) (19,9)

Rechnungsab-

grenzungsposten

1.980

Millionen

EUR

Millionen

EUR

2008

Prozent der

Gesamt-

leistung

Prozent

der Bilanz-

summe

37,0 18,8

2,4 1,2

2,0 1,0 2,3 1,1

BILANZSUMME 197,5 100

201,4 100 203,7 100

Zahlen in Kürze


inhalt

Vorwort des Vorstands 4 - 5

Bericht des Aufsichtsrats 6

Vorstand und Aufsichtsrat 7

Unternehmensprofil 8

10 - 14 Bericht des Vorstands

Rahmenbedingungen 10

Marktentwicklung 10

Geschäftsentwicklung 2008 10 - 12

Geschäftsbereich Wohnbereich

Geschäftsbereich Ambulanter Dienst

Geschäftsbereich Stationäre Pflege

Geschäftsbereich Rehabilitation/Klinik Stift Rottal

Geschäftsbereich KWA Bildungszentrum

Geschäftsbereich Sonstige Erlöse/Nebenerlöse

Ertragslage 12

Bilanzstruktur 12

Investitionen 13

Risikobericht 13

Mitarbeiter 13

Ausblick 13

16 - 26 KWA – ein modernes Dienstleistungsunternehmen

Einrichtungen 16 - 17

Mitarbeiter 18

KWA Akademie 19

Kundenbetreuung 20 - 21

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit 21

Pflegeorganisation 22

Qualitäts- und Prozessmanagement 23

Immobilien und Bau 24

KWA Betriebs- und Service Gesellschaft mbH 24 - 25

Beteiligungen und Kooperationen 26

28 - 30 Kompetenzzentrum KWA

KWA Club 28

KWA Wohnen mit Service 29

KWA Hauptstadtbüro 29

KWA Bildungszentrum 30

32 - 33 Zahlen und Daten 2008

Konzernbilanz 2008 32

Gewinn- und Verlustrechnung 2008 33

KWA Adressen 34 - 35

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4 Vorwort des Vorstands

Vorwort

des Vorstands

Sehr geehrte Damen und Herren,

für die Unternehmen im Marktsegment der

Altenpflege sowie den mit diesem Marktsegment

verbundenen Immobiliensektor war 2008 ein

sehr spannendes Jahr. Der durch übertriebene

Erwartungen ohnehin schon mit Überkapazitäten

kämpfende Markt geriet durch die Finanzmarktkrise

noch mehr unter Druck. Die durch

die Gesetzgebung veränderten Rahmenbedingungen

zwingen die Marktteilnehmer zu weiteren

Umstellungen und teilweise kostenintensiven

Anpassungen. In diesem Umfeld hat sich KWA

sehr gut behauptet.

Durch Anpassung und stetige Weiterentwicklung

unserer Leistungen und Kompetenzen

haben wir das Berichtsjahr nicht nur erfolgreich

beendet, sondern sind durch die Schaffung wichtiger

unternehmensstrategischer Grundlagen

gestärkt daraus hervorgegangen. In Zeiten, in

denen andere Marktteilnehmer nach Entschuldigungen

für ihre Fehlentscheidungen suchen und

der Markt der Pflege- und Seniorenimmobilien

zunehmend umkämpfter geworden ist, setzt

KWA auf Kontinuität und Bestands optimierung.

Und der Erfolg gibt uns recht!

Die durchschnittliche Belegung der deutschen

Pflegeheime ist nach den Angaben der

offiziellen Pflegestatistik des Statistischen Bundesamtes

deutlich gesunken. Bis zu 30 Prozent

der Pflegeheimplätze sind in einigen Regionen

Deutschlands nicht belegt. Wir sind stolz darauf,

eine überdurchschnittlich gute Belegungsquote

sowohl in unseren „Wohnbereichen Pflege“ als

auch in den Bereichen „Betreutes Wohnen“ und

„Stiftswohnen“ zu haben. Grundlage dafür ist,

die Einrichtungen stetig konzeptionell weiterzuentwickeln

und sich damit den verändernden

Ansprüchen der älteren Generation anzupassen.

Fehleinschätzungen, die einige Betreiber

dazu bringen, ihre allzu optimistischen Wachstumspläne

zu revidieren oder in einzelnen Fällen

sogar die Schließung von Häusern oder den vollständigen

Rückzug vom Markt zur Folge hatten,

konnte KWA mit seiner eher zurückhaltenden

Markteinschätzung vermeiden. Die KWA Strategie

basiert auf einer über 40-jährigen Erfahrung

im Markt, durch die es KWA immer wieder gelungen

ist, durch Innovationen bei Bauvorhaben

oder im Dienstleistungsbereich die Anforderungen

seiner Zielgruppe zu bedienen. Gemäß seinem

gemeinnützigen Auftrag ist sich KWA bewusst,

dass Seniorenimmobilien auch und vor

allem Sozialimmobilien sind und damit auch einen

sozialpolitischen Auftrag erfüllen.

Die Zukunft gehört besonders individuellen

und kleingliedrigen Wohn- und Pflegekonzepten,

wie sie KWA schon seit Jahren praktiziert

und weiter forcieren wird. Es wird nicht das eine

richtige Konzept geben, sondern eine Vielzahl

von Angeboten ist gefordert, um allen gesellschaftlichen

Ansprüchen gerecht zu werden. Dabei

muss der Satz „Die pflegerische Versorgung

der Bevölkerung ist eine gesamtgesellschaftliche

Aufgabe“ (Pflegeversicherungsgesetz, SGB XI § 8

Abs. 1), gelebt werden.

Wichtigste Voraussetzung, um sich den He rausforderungen

erfolgreich stellen zu können, ist

jedoch das qualifizierte Fachpersonal. So haben


wir das Berichtsjahr genutzt und hier unsere

Kompetenzen gestärkt. Neben dem KWA Bildungszentrum,

das es sich zum Ziel gestellt hat,

den Nachwuchs in der Pflegebranche zu fördern,

haben wir eine eigene KWA Akademie ins

Leben gerufen. Mithilfe dieses Systems werden

zukünftig Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter effizient

qualifiziert. Sie haben die Möglichkeit Zusatzausbildungen

und -zertifikate zu erwerben.

Durch die Schaffung von Entwicklungsprogrammen

und Seminaren zur Fachqualifikation wird

es eine individuelle Stärkung der Mitarbeiterkompetenzen

geben. Denn nur mit fachgerechtem

Personal können wir die Aufgaben künftig

meistern.

Das zurückliegende Jahr hat gezeigt, dass wir

für die Zukunft gewappnet sind, gemeinsam mit

unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern neue

Wege zu beschreiten und den Status von KWA

Horst Schmieder

Vorstand

Kuratorium Wohnen im Alter als einen der bundesweit

führenden Träger von Altenwohnstiften

zu festigen. Wir danken unseren Freunden und

Förderern, den Aktionären und Aufsichtsräten

und ganz besonders den Mitarbeiterinnen und

Mitarbeitern für ihr Vertrauen, ihre unermüdliche

Einsatzbereitschaft und Unterstützung im

Jahr 2008.

Herzlichst Ihre

Horst Schmieder

Vorstand

K W a - G e s c h ä f t s b e r i c h t 2 0 0 8 / S i c h h e r a u s f o r d e r u n g e n s t e l l e n

Dr. Stefan Arend

Vorstand

Dr. Stefan Arend

Vorstand

5


6 Bericht des aufsichtsrats

Bericht

des aufsichtsrats

Uwe Freiherr von Saalfeld

Aufsichtsratsvorsitzender

Der Aufsichtsrat von KWA Kuratorium Wohnen

im Alter hat die Arbeit des Vorstands im

Geschäftsjahr 2008 regelmäßig überwacht und

beratend begleitet. Darüber hinaus unterstützte

er den Vorstand in seiner Geschäftsführung und

ließ sich regelmäßig sowohl schriftlich als auch

mündlich über die Geschäfts-, Finanz- und Ertragslage

der gemeinnützigen Aktiengesellschaft

sowie die verfolgte Unternehmenspolitik berichten.

Der Aufsichtsrat erhielt ferner zeitnahe und

umfassende Informationen bezüglich der beabsichtigten

strategischen Weiterentwicklung.

In insgesamt zehn Sitzungen berieten sich

die Aufsichtsratsmitglieder und der Vorstand

über die Neustrukturierung des Vorstands, die

Baumaßnahmen im KWA Parkstift St. Ulrich

und im KWA Georg-Brauchle-Haus sowie über

die Entwicklungen auf dem Pflegemarkt im

Zuge des Pflegeweiterentwicklungsgesetzes.

Schwer punkte der Beratungen waren zudem die

Qualitätsprüfungen und die damit zusammenhängende

Vergabe der Pflegenoten.

Grundlagen für die Sitzungen waren die ausführlichen,

in schriftlicher und mündlicher Form

erstatteten Berichte des Vorstands. Der Aufsichtsratsvorsitzende

stand außerdem in einem

regelmäßigen Informationsaustausch mit dem

Vorstand.

Bei der Hauptversammlung am 18. Juni 2008

wurde der Aufsichtsrat neu gewählt. Oberfinanzpräsident

a. D. Dr. Erhard Gröpl gab seine

Position im März 2008 auf. Hierfür wurde der

Diplom-Soziologe Dieter Kreuz neu in den Aufsichtsrat

berufen. Der langjährige Aufsichtsratsvorsitzende

Wilfried Hägele schied Anfang 2008

ebenfalls aus dem Amt. Für ihn wurde Uwe Freiherr

von Saalfeld zum Aufsichtsratsvorsitzenden

gewählt. Wir danken Herrn Hägele und Herrn

Dr. Gröpl für die gute Zusammenarbeit. In der

Zeit zwischen den Neuwahlen führte der stellvertretende

Vorsitzende Prof. Dr. Wilhelm Rottmann

den Aufsichtsrat.

Auch beim Vorstand gab es Veränderungen:

So verließ Dr. Helmut Braun, Vorstandsvorsitzender,

im Februar 2008 KWA und sein Vorstandspartner

Horst Schmieder übernahm die

alleinige Geschäftsführung. Hierfür danken wir

Herrn Schmieder ganz herzlich. Im September

2008 wurde Dr. Stefan Arend an die Seite von

Horst Schmieder berufen – beide sind fortan

gleichberechtigte Vorstände.

München, im April 2009

Uwe Freiherr von Saalfeld

Aufsichtsratsvorsitzender


Vorstand und aufsichtsrat

Vorstand *

Horst Schmieder

Dr. Stefan Arend

aufsichtsrat **

Rechtsanwalt Uwe Freiherr von Saalfeld (Aufsichtsratsvorsitzender)

Prof. Dr. Wilhelm Rottmann (stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender)

Dipl. Soziologe Dieter Kreuz

Unternehmensberater Wolf-Dieter Krause

Oberbürgermeister a. D. Prof. Dr. Manfred Matusza

Rechtsanwalt Dr. Gerd Meyer

* Bis Februar 2008 übte Dr. Helmut Braun die Position des Vorstandsvorsitzenden aus.

Horst Schmieder übernahm anschließend die Geschäfte allein. Im September 2008 wurde

Dr. Stefan Arend zum Vorstand ernannt. Er ist seither gleichberechtigter Vorstandspartner

von Horst Schmieder.

** Im Februar 2008 schied Wilfried Hägele als Aufsichtsratsvorsitzender aus dem Amt. Die Funktion

übernahm Uwe Freiherr von Saalfeld, der in der Hauptversammlung am 18. Juni 2008 zum neuen

Aufsichtsratsvorsitzenden gewählt wurde. Oberfinanzpräsident a.D. Dr. Erhard Gröpl gab seine

Position im März 2008 auf. Für ihn wurde Diplom-Soziologe Dieter Kreuz im Juni 2008 in

den Aufsichtsrat berufen.

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7


8 unternehmensprofil

unternehmensprofil

KWA Kuratorium Wohnen im Alter gAG ist in

Deutschland einer der führenden Dienstleister im

Bereich Leben und Wohnen im Alter. Bundesweit

betreibt KWA 18 Einrichtungen, darunter 16

Altenwohnstifte bzw. Pflegeeinrichtungen, eine

Klinik für neurologische und geriatrische Rehabilitation

sowie das KWA Bildungszentrum. Der

Aufgabenschwerpunkt liegt in der Umsetzung

sowie der Weiterentwicklung zeitgemäßer und

individuell abgestimmter Wohnkonzepte für ältere

Menschen. Darüber hinaus entwickelt und

verwirklicht KWA eine Vielzahl an Dienstleistungen,

die den Lebensabend älterer Menschen erleichtern

und bereichern. Hervorgegangen ist das

Unternehmen aus dem Verein „Münchner Altenwohnstift

e. V.“. Seit seiner Gründung 1966 wird

KWA durch gemeinnütziges bürgerschaftliches

Engagement getragen. Die Interessen der angeschlossenen

Trägerorganisationen und Einrichtungen

vertritt KWA seit 1977. In 2005 hat sich

das Unternehmen als gemeinnützige Aktiengesellschaft

(gAG) neu organisiert. KWA Kuratorium

Wohnen im Alter gAG ist Mitglied im Deutschen

Paritätischen Wohlfahrtsverband (DPWV).

Das KWA Wohnkonzept

Der Erhalt eines Höchstmaßes an Lebensqualität

im Alter steht im Zentrum des KWA Wohnkonzepts.

Dieses verbindet Unabhängigkeit und

Selbstständigkeit in den eigenen vier Wänden

mit der Sicherheit, auch bei Bedarf und im Notfall

vollkommen versorgt zu sein. Jeder Bewohner

verfügt über eine Wohnung, die er nach eigenen

Wünschen und Vorstellungen einrichten kann.

Ein hauseigener ambulanter Pflegedienst ist über

den Notruf in jeder Wohnung rund um die Uhr

erreichbar und bietet so Sicherheit und optimale

Betreuung auch im Krankheits- und Pflegefall.

Alle Unterstützungs- und Betreuungsleistungen

können in die Wohnungen integriert werden, ein

Umzug ist somit in der Regel nicht nötig. Zahlreiche

den Alltag erleichternde Dienstleistungen

in den Häusern sowie ein umfassendes Angebot

an vielfältigen und abwechslungsreichen Gemeinschaftsaktivitäten

runden das Konzept der KWA

Wohnstifte ab.

Das KWA Servicekonzept

Der Ausbau der KWA Einrichtungen zu regionalen

Dienstleistungszentren steht im Zeichen des

voranschreitenden demografischen Wandels. Angesichts

des zunehmenden Anteils älterer Menschen

an der Gesamtbevölkerung wird der Bedarf

an speziellen Dienstleistungs- und Servicekonzepten

für diese Zielgruppe in den kommenden

Jahren wachsen. Die Einrichtungen von KWA Kuratorium

Wohnen im Alter werden deshalb systematisch

zu Service- und Beratungszentren sowie

zu Anlaufstellen für die Angebote von KWA Club

ausgebaut. Die Angebote von KWA Club beinhalten

Bereiche wie Beratung, Wellness, Fitness und

Gesundheit, Reisen, Veranstaltungen sowie eine

Vielzahl ambulanter Betreuungs- und Unterstützungsleistungen.

Das KWA Pflegekonzept

Im Mittelpunkt jeder Pflegeleistung von KWA

Kuratorium Wohnen im Alter steht die individuelle

Anpassung der Dienste an die jeweiligen Lebensumstände

und Bedürfnisse des Pflegebedürftigen

mit dem Ziel, die gewohnte Lebensgestaltung und

-qualität bestmöglich zu erhalten. Die pflegerischen

Leistungen in den Einrichtungen von KWA

reichen von ambulanter Pflege über Kurzzeitpflege

bis hin zur Tagesbetreuung. Darüber hinaus

verfügen einige Einrichtungen über einen speziellen

Wohnbereich Pflege. Seit 2006 betreibt KWA

zudem eine Pflegeeinrichtung in München.


Bericht des Vorstands

„Wirklich innovativ ist nur, wer dorthin geht,

wo die anderen nicht sind!“

Reinhold Messner


10

Bericht

des Vorstands

rahmenbedingungen

KWA betreibt bundesweit 16 Wohnstifte bzw.

Pflegeeinrichtungen sowie eine Reha-Klinik und

das KWA Bildungszentrum mit vier staatlich anerkannten

Fachschulen. Zehn der 16 durch den

KWA Konzern betriebenen Einrichtungen befinden

sich im Eigentum des Konzerns. Insgesamt

werden 1.980 (Vorjahr: 1.999) Ein- bis Drei-

Zimmer-Wohnungen in den Wohnstiften und

34 Wohnungen als Betreutes Wohnen sowie

919 stationäre Pflegeplätze angeboten. Neben

weiteren Beteiligungen hält KWA 100 Prozent

der Anteile an der KWA Wohnstifte gemeinnützige

GmbH (Stift Urbana), der KWA Betriebs-

und Service GmbH sowie der KWA Immobilien

GmbH & Co. KG. Zusammen mit der KWA gAG

(Betriebsgesellschaft) werden diese im Konzern

konsolidiert.

Marktentwicklung

In den letzten Jahren hatte die große

Nachfrage nach Pflegeimmobilien, gestützt durch

die günstigen Rahmenbedingungen an den

Finanzmärkten, zu einem völlig überzogenen

Preisniveau für Pflege- und Seniorenimmobilien

geführt. Die Preise, selbst für kritische Bestandsobjekte,

wurden in bisher unbekannte

Höhen katapultiert. Schon zu Beginn des Jahres

2007 war erkennbar, dass an vielen Standorten

ein Angebotsüberhang bestand. Der Boom bei

Seniorenimmobilien hat sich somit schon im

Vorfeld der Finanzmarktkrise abgeschwächt,

manchem Marktteilnehmer dient sie dennoch

als Begründung, um Fehlentscheidungen bei

der Planung oder bei Renditeeinschätzungen zu

rechtfertigen. Dabei haben sich die Grundlagen

der für die Marktentwicklung entscheidenden

Daten tatsächlich nicht verändert. KWA handelt,

ebenso wie andere erfahrene Marktteilnehmer,

nach dem Grundsatz, dass Seniorenimmobilien

Bericht des Vorstands

auch und vor allem Sozialimmobilien sind,

und dass sich die in diesem Segment tätigen

Unternehmen ihres sozialpolitischen Auftrages

bewusst sein müssen. Eine Beurteilung der

Qualität eines Unternehmens nur auf dessen

Rendite- und Wachstumserwartungen und auf

dessen Marktanteile abzustellen, hat schon in

manch anderem Segment zu Fehleinschätzungen

geführt. Dies gilt erst recht für die Betreiber

und Eigentümer unserer Branche. Bestätigt

wird diese Einschätzung dadurch, dass nach

wie vor der Marktanteil der frei-gemeinnützigen

Träger bei über 55 Prozent liegt und der

Anteil der privaten Träger zuletzt bei 39 Prozent

lag, nach 37 Prozent im Vorjahr. Auch wenn

der Trend zur Konzentration vor allem bei den

Pflegeheimbetreibern weiter voranschreiten

wird, bleibt die Tatsache eines stark inhomogenen

Marktes mit vielen Marktteilnehmern mit

jeweils geringerem Marktanteil wohl noch länger

bestehen. KWA wird seine Strategie eines qualitativen

Wachstums konsequent weiterverfolgen

und vor allem die Positionierung der bestehenden

Einrichtungen in den Fokus seiner weiteren

Entwicklung stellen. Der Erfolg einer Einrichtung

hängt zu allererst nicht von einer rasanten

Marktentwicklung, sondern von der Konzeption

und Qualität des Betreibers ab. Dies zeigt sich gerade

unter den derzeit schwierigen ökonomischen

und ordnungspolitischen Rahmenbedingungen.

Geschäftsentwicklung

Die Erwartungen hinsichtlich Umsatz und

Ergebnis für 2008 wurden, ungeachtet der

Auswirkungen der Finanzmarktkrise, erreicht.

Dies bedeutet, dass KWA gegenüber dem Vorjahr

eine deutliche Ergebnisverbesserung erreicht hat.

Zurückzuführen ist dies u. a. auf die gelungene

Umsetzung der Maßnahmen zur Verbesserung

der wirtschaftlichen Situation am Standort Bad

Griesbach sowie durch den deutlich geringeren


Aufwand infolge eines Investorenwechsels am

Standort Bad Krozingen. Der Grund für diese

erfreuliche Entwicklung ist jedoch die nach

wie vor gute Nachfrage nach Wohnungen

oder Pflegeplätzen in unseren Einrichtungen

sowie den angebotenen Leistungen unserer

Servicegesellschaft. Bei einem Umsatzwachstum

von 0,9 Millionen Euro erreicht KWA 2008 einen

Umsatz von 100 Millionen Euro. In einem,

auf das gesamte Jahr betrachtet, noch positiven

wirtschaftlichen Umfeld erreicht KWA in allen

Marktsegmenten ein Umsatzwachstum. Die

Ausnahme bilden die Erlöse des Wohnbereiches,

die infolge einer Verringerung des Angebotes

und auch durch einen Rückgang der Durchschnittsbelegung

dieses Segments um 0,1 auf

91,9 Prozent gesunken sind. Der Umsatz ging

um ca. 0,3 Millionen Euro zurück. Die Erlöse aus

den Pflegeleistungen (stationär und ambulant)

stiegen um 0,5 Prozent bzw. 2,0 Prozent. Die

in den Vorjahren eingeleiteten Maßnahmen zur

Stabilisierung und Verbesserung der Auslastung

Entwicklung der Gesamtleistung gAG

Konzern seit 2003 und pro Mitarbeiter

0,0

84,8

0,0

83,2

6,7

88,7

76,0

84,4

91,1

89,2

75,4

83,8

K W a - G e s c h ä f t s b e r i c h t 2 0 0 8 / S i c h h e r a u s f o r d e r u n g e n s t e l l e n

unserer Klinik zeigen Wirkung. Nach einer

Verbesserung im Vorjahr um 4,2 Prozent konnten

im Jahr 2008 die Erlöse um weitere 7,8 Prozent

verbessert werden. Die Auslastung stieg auf durchschnittlich

85,5 Prozent. Vor allem die Angebote,

die wir in dem durch die klassische Reha wenig

nachgefragten 1. Quartal im Gesundheitsbereich

unterbreitet haben, wurden sehr gut angenommen.

Die angestrebte Ergebnisverbesserung

des Standortes um 0,7 Millionen Euro wurde

durch die gute Umsatzentwicklung noch übertroffen.

Ebenfalls gut vorangekommen sind

wir bei den Nebenerlösen. Mit 8,2 Millionen

Euro im Jahr 2008 (Vorjahr 7,7 Millionen Euro)

verzeichnen wir mit 7,2 Prozent nach den

Klinikerlösen das größte Wachstum, das sich

über alle Einzelgesellschaften erstreckt. Allein

bei der Betreibergesellschaft wird ein Plus von

0,3 Millionen Euro erreicht. Dies zeigt, dass

die zusätzlichen Dienstleistungsangebote von

Bewohnern und von Externen gerne angenommen

werden.

Gesamtleistung gAG in Millionen Euro Gesamtleistung Konzern gAG in Millionen Euro

Gesamtleistung / Mitarbeiter

in Tausend Euro (Betrieb)

91,2

87,1

73,6

87,8

95,1

89,2

75,1

90,4

100,0

89,5

75,4

91,0

101,6

92,0

75,6

93,0

2003 2006

2004 2007

2005 2008 2009

(Plan)

Gesamtleistung / Mitarbeiter im Konzern

in Tausend Euro

11


12 Bericht des Vorstands

Das KWA Bildungszentrum mit seinen vielfältigen

Aus- und Fortbildungsangeboten wurde

2008 weiter ausgebaut und durch KWA interne

Fortbildungen ergänzt und genießt nach wie

vor einen ganz ausgezeichneten Ruf. So befanden

sich im Jahr 2008 insgesamt 200 Schüler

in einer qualifizierten Berufsausbildung. Alle

Absolventen haben eine Festanstellung erhalten.

Unsere Fortbildungskurse wurden von über

1.500 Teilnehmern besucht.

ertragslage

Erstmals erreicht KWA beim Umsatz die

Gren ze von 100 Millionen Euro. Durch Kostenreduzierung

bei der Pacht und durch gerin -

g ere Sanierungs- und Instand haltungsauf wendungen

liegen die betrieblichen Kosten in Sum -

me mit 91,6 Millionen Euro um 0,5 Prozent unter

dem Vorjahreswert. Nach einer Stagnation im

Vorjahr konnte das Betriebsergebnis von 7,1

Millionen Euro auf 8,4 Millionen Euro verbessert

werden. Die Personalkosten sind im Konzern

nur um 0,5 Prozent gestiegen, obwohl insgesamt

ca. zehn Stellen (15 Mitarbeiter) mehr geschaffen

wurden. Für das Gros der Mitarbeiter

wurde die Grundvergütung mit Wirkung zum

1. Oktober 2008 um 2,8 Prozent angehoben.

Mitarbeiter der KWA Betriebs- und Service

GmbH, die mehrheitlich im NGG Tarif eingestuft

sind, konnten sich über Gehaltssteigerungen von

bis zu 3 Prozent freuen. Die stark gestiegenen

Preise für Lebensmittel haben vor allem bei der

Servicetochter KBS zu einem Kostenanstieg von

6,3 Prozent geführt. Nach wie vor können wir,

trotz Verbesserungen bei den Heizungsanlagen

und beim passiven Wärmeschutz, die enormen

Preisschübe bei Strom- und Heizkosten

kaum kompensieren. Nach einem Anstieg

von sieben Prozent im Vorjahr sind die Kosten

für Heizung/Strom in 2008 nochmals um

5,3 Prozent (0,3 Millionen Euro) gestiegen.

Deutliche Kosteneinsparungen bei Miete und

Pacht verzeichnen wir an den Standorten Bad

Krozingen und Bad Griesbach. Die Kosten für

die Sanierung/Modernisierung liegen mit 5,3

Millionen Euro um knapp 0,9 Millionen Euro unter

denen des Vorjahres. Beim Finanzierungsergebnis

erreichen wir eine Verbesserung um 0,5 Millionen

Euro auf nunmehr minus 5,4 Millionen Euro. Hier

beeinflusst der gegenüber dem Vorjahr höhere

Zinsertrag (um 0,2 Millionen Euro) das Ergebnis

positiv. Beim neutralen Ergebnis, welches mit

minus 1,2 Millionen Euro (Vorjahr 0,3 Millionen

Euro) deutlich negativ ist, wirkt sich die Krise an

den Finanzmärkten auch auf die Finanzanlagen

von KWA ungünstig aus. Trotz dieser ungeplanten

Belastungen erreicht KWA das für 2008

avisierte Ergebnis von 1,95 Millionen Euro und

damit eine Verbesserung zum Vorjahr um 0,5

Millionen Euro.

Bilanzstruktur

Die Bilanzsumme des KWA Konzern beträgt

197,5 Millionen Euro (Vorjahr: 201,5 Millionen

Euro). Der Rückgang ist auf die im Berichtsjahr

relativ geringen Investitionstätigkeiten der KWA

Immobilien GmbH & Co. KG zurückzuführen

sowie auf die niedrigeren Finanzanlagen. Die

Verbindlichkeiten des Unternehmens wurden

um 3,4 Prozent (5,2 Millionen Euro) reduziert.

Die Abnahme bei den Anwärterdarlehen (im

Durchschnitt ca. 1 Millionen Euro) hält weiter

an. Die Bewohnerdarlehen liegen um 0,1

Millionen Euro über denen des Vorjahres. Das

wirtschaftliche Eigenkapital (Eigenkapital zzgl.

Sonderposten) konnte um 1,8 Millionen Euro auf

37 Millionen Euro (19 Prozent der Bilanzsumme)

verbessert werden.


investitionen

Der Beginn der Baumaßnahmen an den

Standorten München (KWA Georg-Brauchle-

Haus) und Baden-Baden (KWA Betreutes

Wohnen Hahnhof) führte dazu, dass die

Investitionen im Berichtsjahr 2008 mit 2,5

Millionen Euro die Werte der Vor jahre deutlich

übertreffen. Knapp die Hälfte des

Investitionsvolumens waren Ersatzinvestitionen.

Das gesamte Investitionsvolumen der beiden

Neu baumaßnahmen, die durch die KWA Immobilien

GmbH & Co. KG durchgeführt werden,

liegt bei 11,4 Millionen Euro. Die Finanzierung

der Maßnahmen erfolgt größtenteils durch die

Aufnahme von neuen Darlehen. Die Maßnahmen

werden in 2010 abgeschlossen.

risikobericht

Akute Risiken aus Investitionsvorhaben,

dem Aufbau von neuen Geschäftsfeldern oder

Betriebsübernahmen bestehen im KWA Konzern

nicht. Beide Neubauvorhaben sind ausreichend

finanziert, die bisher vergebenen Aufträge liegen

im Rahmen der genehmigten Planung. Die Bau-

bzw. Sanierungsmaßnahmen am Standort Bad

Krozingen können, nicht zuletzt durch die hohe

Akzeptanz der Bewohner für diese Maßnahmen,

voraussichtlich um ein Jahr verkürzt werden,

d. h. der Abschluss der Arbeiten ist nunmehr für

Ende 2009 geplant.

Mitarbeiter

Der KWA Konzern beschäftigte im Jahr 2008

im Durchschnitt 2.071 Mitarbeiter (Vorjahr 2.023).

Der Anstieg ist zum einen auf die Übernahme des

Reinigungs- und Küchenbereiches von einem externen

Dienstleister durch die KBS am Standort

Bottrop zurückzuführen, zum anderen auf den

Stellenaufbau in den Einrichtungen – vornehmlich

in den Bereichen Pflege und Tagesbetreuung.

KWA verstärkt seine Initiative, selbst geeignete

Fachkräfte auszubilden. Insgesamt werden bei

KWA in den Bereichen Pflege, Hauswirtschaft/

Küche und Verwaltung 57 Jugendliche zu

Fachkräften ausgebildet. Dies ist Teil der KWA

Philosophie, nach der neben der Ausbildung

auch Fortbildungsangebote genutzt werden, um

die Fähigkeiten der Mitarbeiter sowohl durch

die Vermittlung von fachlichem Wissen als auch

durch die Stärkung der Sozialkompetenz zu verbessern.

Unser Dank gilt an dieser Stelle den

Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von KWA, die

durch ihr tägliches Engagement entscheidend für

das Wohlbefinden unserer Bewohner und zur

Zufriedenheit unserer Kunden beitragen.

ausblick

K W a - G e s c h ä f t s b e r i c h t 2 0 0 8 / S i c h h e r a u s f o r d e r u n g e n s t e l l e n

Die Diskussion um die Qualität von Senioreneinrichtungen

und deren Messbarkeit hat dazu

geführt, dass die ambulanten und stationären

13


14 Bericht des Vorstands

Pflegeleistungen einer ab 2011 jährlich stattfindenden

Prüfung des Medizi nischen Dienstes der

Krankenkassen (MDK) unterzogen werden. Erste

Prüfungsergebnisse werden ab Mitte des Jahres

2009 bereits veröffentlicht und mit Schulnoten

versehen. Für KWA liegt die Zielsetzung darin,

dass der hohe Qualitätsanspruch, den

wir an unsere Dienstleistungen stellen, in den

Ergebnissen der Prüfung bestätigt wird. Hier

gilt es, alle Prozesse auf ihre Ergebnisqualität

hin laufend zu überprüfen und zu verbessern.

Die personellen Ressourcen hierzu werden bereitgestellt.

Zwischenzeitlich sind in Bayern

und Baden-Württemberg eigene Heimgesetze

auf Landesebene in Kraft getreten. Nordrhein-

Westfalen folgte am 1. Januar 2009, für Hessen

und Berlin wird ein eigenes Heimgesetz für Mitte

bis Ende 2009 erwartet. Die Befürchtungen, dass

es zu einer völlig diffusen Situation kommen

könnte, scheinen nicht einzutreten. Dennoch

werden gerade bundesweit tätige Betreiber einige

Mühe haben, in ihren Heimverträgen niedergelegte

Leistungen auch weiterhin einheitlich

gestalten zu können. Im Jahr 2009 werden wir

die Wohnungsmodernisierungen fortführen und

die umfassende Sanierung/Modernisierung des

Hauses Schwarzwald am Standort Bad Krozingen

zum Abschluss bringen. Die Baumaßnahmen

am Standort München werden wie geplant

fortgeführt. Die Fertigstellung ist im 3. Quartal

2010 zu erwarten. Am Standort Baden-Baden

ist die Übergabe der Wohnungen bis Mitte

des Jahres 2010 geplant. Im Zuge der Neu-,

An- und Umbaumaßnahmen wird auch die

Speisenverteilung in den Einrichtungen Hahnhof

und Georg-Brauchle-Haus umgestellt. Die hierfür

erforderlichen Umbauten der Küchenbereiche

werden in 2009 abgeschlossen. Wir erwarten,

dass sich die Finanzmarktkrise nachteilig

auf das Entscheidungsverhalten von Anwärtern

und Interessenten auswirkt. Deshalb wird sich

die in der Planung avisierte Verbesserung der

Belegungsquote im Wohnbereich nur unter günstigsten

Bedingungen realisieren lassen. Durch die

stärkere Belastung aus Sanierungsmaßnahmen

wird für das Jahr 2009 eine zusätzliche

Ergebnisbelastung in Höhe von 0,5 Millionen

Euro erwartet, die durch weitere Senkung des

Pachtaufwandes kompensiert werden soll, sodass

wir für das kommende Jahr von einem Ergebnis in

der Größenordnung von 2008 ausgehen.

Unterhaching, den 30. März 2009

Horst Schmieder

Vorstand

Dr. Stefan Arend

Vorstand


KWa – ein modernes

dienstleistungsunternehmen

„damit das mögliche entsteht,

muss immer wieder das unmögliche versucht werden.“

Hermann Hesse


16 KWa – ein modernes dienstleistungsunternehmen

einrichtungen

KWA Stift im Hohenzollernpark

Berlin

Caroline Oetker Stift

Bielefeld

KWA Stift Urbana im Stadtgarten

Bottrop

KWA Parkstift Aeskulap

Bad Nauheim

KWA Albstift Aalen

Aalen

KWA Parkstift Hahnhof

Baden-Baden

KWA Kurstift Bad Dürrheim

Bad Dürrheim

KWA Parkstift Rosenau

Konstanz

KWA Parkstift St. Ulrich

Bad Krozingen

KWA Georg-Brauchle-Haus

München

KWA Luise-Kiesselbach-Haus

München

KWA Stift am Parksee

Unterhaching

KWA Hanns-Seidel-Haus

Ottobrunn

KWA Stift Brunneck

Ottobrunn

KWA Stift Rupertihof

Rottach-Egern

KWA Stift Rottal

Bad Griesbach

KWA Klinik Stift Rottal

Bad Griesbach


KWA Stift im Hohenzollernpark

Anzahl der Wohnungen im Wohnbereich 141

Anzahl der Mitarbeiter * 60

Caroline Oetker Stift

Anzahl der Wohnungen im Wohnbereich 102

Anzahl der Mitarbeiter* 57

KWA Stift Urbana im Stadtgarten

Anzahl der Wohnungen im Wohnbereich 106

Anzahl der Plätze im Wohnbereich Pflege 120

Anzahl der Mitarbeiter* 121

KWA Parkstift Aeskulap

Anzahl der Wohnungen im Wohnbereich 223

Anzahl der Plätze im Wohnbereich Pflege 48

Anzahl der Mitarbeiter* 99

KWA Albstift Aalen

Anzahl der Wohnungen im Wohnbereich 75

Anzahl der Plätze im Wohnbereich Pflege 96

Anzahl der Mitarbeiter* 133

KWA Parkstift Hahnhof

Anzahl der Wohnungen im Wohnbereich 121

Anzahl der Plätze im Wohnbereich Pflege 10

Anzahl der Mitarbeiter* 67

KWA Kurstift Bad Dürrheim

Anzahl der Wohnungen im Wohnbereich 161

Anzahl der Plätze im Wohnbereich Pflege 29

Anzahl der Mitarbeiter* 101

KWA Parkstift Rosenau

Anzahl der Wohnungen im Wohnbereich 249

Anzahl der Wohnungen Betreutes Wohnen 34

Anzahl der Plätze im Wohnbereich Pflege 59

Anzahl der Mitarbeiter* 155

KWA Parkstift St. Ulrich

Anzahl der Wohnungen im Wohnbereich 173

Anzahl der Plätze im Wohnbereich Pflege 68

Anzahl der Mitarbeiter* 94

KWA Georg-Brauchle-Haus

Anzahl der Wohnungen im Wohnbereich 156

Anzahl der Plätze im Wohnbereich Pflege 71

Anzahl der Mitarbeiter* 101

KWA Luise-Kiesselbach-Haus

Anzahl der Plätze im Wohnbereich Pflege 152

Anzahl der Mitarbeiter* 104

KWA Stift am Parksee

Anzahl der Wohnungen im Wohnbereich 111

Anzahl der Plätze im Wohnbereich Pflege 90

Anzahl der Mitarbeiter* 124

KWA Hanns-Seidel-Haus

Anzahl der Wohnungen im Wohnbereich 175

Anzahl der Plätze im Wohnbereich Pflege 77

Anzahl der Mitarbeiter* 111

KWA Stift Brunneck

Anzahl der Wohnungen im Wohnbereich 85

Anzahl der Mitarbeiter* 33

KWA Stift Rupertihof

Anzahl der Wohnungen im Wohnbereich 102

Anzahl der Mitarbeiter* 60

KWA Stift Rottal / KWA Klinik Stift Rottal

Anzahl der Plätze im Wohnbereich Pflege 74

Anzahl der Plätze im Wohnbereich für

Menschen mit seelischer Behinderung 25

Anzahl der Klinikplätze 85

Anzahl der Mitarbeiter* 158

KWA Bildungszentrum

• Berufsfachschule für Altenpflege

• Berufsfachschule für Altenpflegehilfe

• Fachschule für Altenpflege

• Fachschule für Heilerziehungspflege

Gesamtzahl der Schüler 200

Anzahl der Kurse 9

Absolventen** 96

Teilnehmer Fortbildungsmaßnahmen 1.530

Anzahl der Mitarbeiter* 21

Stand Dezember 2008

K W a - G e s c h ä f t s b e r i c h t 2 0 0 8 / S i c h h e r a u s f o r d e r u n g e n s t e l l e n

*)

**) Abschlüsse: „Staatlich anerkannte / anerkannter

Altenpflegerin / Altenpfleger“, „Staatlich anerkannte

/ anerkannter Altenpflegehelferin / Altenpflegehelfer“,

„Staatlich anerkannte / anerkannter

Heilerziehungspflegerin / Heilerziehungspfleger“

17


18 KWa – ein modernes dienstleistungsunternehmen

Mitarbeiter

Zum Ende des Jahres 2008 wurden insgesamt

2.067 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im

Konzern beschäftigt. Davon entfielen 1.457 auf

die Wohnstifte, 424 auf die KWA Betriebs- und

Service GmbH (KBS), 122 auf die Wohnstifte

gGmbH, 43 auf die Hauptverwaltung und 21 auf

die Altenpflegeschule.

Wie bereits in den vergangenen Jahren ist

der überwiegende Teil der Angestellten weiblichen

Geschlechts (83 Prozent). Die Hälfte aller

Mitarbeiter/-innen ist in Teilzeit bzw. Vollzeit beschäftigt

(siehe Grafik).

44 Prozent der Mitarbeiter/-innen des KWA

Konzerns sind in den Bereichen Pflege und Ambulanter

Dienst tätig. Für die hauswirtschaftlichen

Tätigkeiten werden 24 Prozent, für die

Verwaltung und die Küche jeweils 12 Prozent

der Belegschaft benötigt. Weitere 5 Prozent der

Beschäftigten arbeiten in der Fachklinik (siehe

Grafik).

Nach einer insgesamt zufriedenstellenden

Geschäftsentwicklung konnte zum 1. Oktober

2008 im Bereich der KWA gAG eine freiwillige

Entgelterhöhung durchgeführt werden.

Damit honoriert das Unternehmen die guten

Leistungen und die Einsatzbereitschaft seiner

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Gleichzeitig

dient diese Entgelterhöhung der weiteren Bindung

der Mitarbeiter an das Unternehmen und

unterstreicht den guten Ruf, ein attraktiver Arbeitgeber

zu sein.

Dieses Bild wird abgerundet durch zahlreiche

freiwillige Sozialleistungen sowie die vielfältigen

Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung.

So investierte KWA auch im Berichtszeitraum

erneut umfassend in Ausbildung und Qualifizierung

der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Darüber hinaus entwickelte KWA im Jahr

2008 ein Konzept zur weiteren Verbesserung

der Effizienz und Effektivität der Personalarbeit

des Unternehmens. Dieses wird durch eine stärkere

Bündelung der administrativen Tätigkeiten

der Münchner Einrichtungen erreicht, ohne die

verschiedenen Dienstleistungen der Personalabteilung

für Führungskräfte und Mitarbeiter/-innen

einzuschränken.

Personalkosten

Im Berichtsjahr 2008 betrugen die Personalkosten

für KWA insgesamt 50,7 Millionen Euro.

Davon entfallen 40,7 Millionen Euro auf den Betreiber

KWA gAG. Für die KWA Betriebs- und

Service GmbH wurden 6,9 Millionen Euro, für

die Wohnstifte gGmbH 3,1 Millionen Euro aufgewendet.

Belegschaftsstruktur

in Prozent

weiblich

männlich

11 6 1

Teilzeit

Vollzeit

insgesamt

61 20 2

34 15 1

37 10 2

71 26 3

Einrichtungen

Tochterunternehmen

Hauptverwaltung und Altenpflegeschule


KWa akademie

Erfolg durch Qualifikation

KWA hat sich in den vergangenen Jahren

sehr erfolgreich entwickelt. Auf diesen Lorbeeren

darf man sich jedoch nicht ausruhen. Die

Branche der altersnahen Dienstleistungen ist

in einem tiefgreifenden Wandel begriffen – mit

neuen Kundenanforderungen, Wettbewerbern,

Leistungsangeboten und nicht zuletzt auch mit

einem wachsenden wirtschaftlichen Druck. Was

heute noch gut ist, reicht vielleicht morgen bereits

nicht mehr aus. Und was jetzt richtig ist,

kann bald schon falsch sein.

Auf diesen Wandel müssen wir uns systematisch

vorbereiten. Für ein Dienstleistungsunternehmen

wie KWA bedeutet Weiterentwicklung

nicht primär Investition in neue Technik. Unser

Erfolg hängt vielmehr zum ganz überwiegenden

Teil von der Qualifikation unserer Mitarbeiter ab.

Schon in der Vergangenheit hat KWA großen

Wert auf die Fortbildung der Mitarbeiter und

Führungskräfte gelegt. Dies wird nun intensiviert.

Der KWA Vorstand hat deshalb eine Bildungsinitiative

gestartet, die alle Mitarbeitergruppen

umfasst. Bewährtes wurde aktualisiert

und integriert, sowie die verschiedenen Seminare

systematisiert. Und nicht zuletzt haben wir

für die gemeinsamen Bildungsanstrengungen des

Unternehmens ein gemeinsames Dach gebildet:

die KWA Akademie.

Die KWA Akademie versteht sich als System,

in dem die verschiedenen übergreifenden Bildungsaktivitäten

zusammengefasst sind. Die

einzelnen Seminarbausteine richten sich dabei

am Weg des Unternehmens und an der persönlichen

Weiterentwicklung der Mitarbeiter aus.

Im Rahmen der KWA Akademie gilt es in den

kommenden Jahren ein Angebot an Entwicklungsprogrammen

und Fachqualifizierungen aufzubauen,

das für KWA insgesamt von Bedeutung

ist. Entwicklungsprogramme richten sich dabei

an Mitarbeiter, die sich in ihrem persönlichen

Berufsweg weiterentwickeln wollen oder weiterentwickelt

haben. Zum Beispiel von der Servicekraft

zur Persönlichen Assistenz. Oder von der

Pflegefachkraft hin zu ersten Führungsaufgaben.

Entwicklungsprogramme dienen dazu, über das

rein Fachliche hinaus die erforderlichen Verhaltensweisen

und Werkzeuge zu vermitteln. Seminare

zur Fachqualifizierung sind dagegen nicht

automatisch mit einer Veränderung in der persönlichen

Laufbahn verknüpft. Sie sollen unterstützend

wirken, typische oder neue Herausforderungen

in der gegenwärtigen Situation besser

zu bewältigen und das notwendige Fachwissen

auf den neuesten Stand zu bringen. Ein großer

Teil der Fachqualifizierung findet dabei nach wie

vor ganz dezentral an den einzelnen Standorten

oder bei externen Bildungsanbietern statt.

Ausrichtung der KWA Akademie

Strategische

Herausforderungen

Best-Practice

Qualitäts-

standards

Effizienz

Werte

Fachliche

Professionalität

Sachlichstrategische

Perspektive

K W a - G e s c h ä f t s b e r i c h t 2 0 0 8 / S i c h h e r a u s f o r d e r u n g e n s t e l l e n

Vorbereitung auf

Karriereschritte

Unterstützung in

Führungsaufgaben

Employability

Arbeitgeberattraktivität

Motivation und

Wertschätzung

Einbeziehung

Individuellpersonenbezogene

Perspektive

Die KWA Akademie und ihre Programme sind

nicht nur Werkzeug der „Personalentwicklungsabteilung“,

sondern auch Instrument des Vorstands

zur Strategieumsetzung und Organisationsentwicklung.

19


20 KWa – ein modernes dienstleistungsunternehmen

Kundenbetreuung

Die Herausforderungen und Chancen, die die

gesetzlichen Veränderungen der vergangenen

Jahre in sich bergen, hat KWA genutzt und bestehende

Konzepte weiterentwickelt.

Das breite Leistungsspektrum von KWA, das

sich an ältere Menschen in unterschiedlichen

Wohn- und Lebenssituationen richtet, kann nun

– orientiert an den gesetzlichen Rahmenbedingungen

– weiter ausgebaut und so ausgestaltet

werden, dass unsere Kunden nicht nur individuell

angepasste Leistungen erhalten, sondern sich zudem

bestmöglich refinanzieren können.

Ein Beispiel ist die im Juli 2008 in Kraft getretene

Pflegereform. Paragraph 45 SGB XI regelt

nun die Inanspruchnahme und finanzielle Unterstützung

des niederschwelligen Leistungsangebots.

Hierzu gehören zum Beispiel die Leistungen

der Persönlichen Assistenz, sofern diese entsprechend

qualifiziert erbracht werden. KWA hat bereits

im Jahr 2007 diese Leistungen an mehreren

Standorten entsprechend ausgebaut. Im Herbst

2008 fand zu diesem Thema im KWA Parkstift

Hahnhof ein Symposium statt, das hohe Beachtung

fand und das von Anfang an von der Stadt

Baden-Baden aktiv unterstützt wurde.

Des Weiteren wurden an einigen KWA Standorten

die bereits vorhandenen Konzepte der Tagesbetreuung

so erweitert, dass auch dieses Angebot

von den Pflegekassen als Leistungen im Sinne

des § 45 SGB XI anerkannt wird. Das KWA Albstift

Aalen hat hier eine Vorreiterrolle übernommen

und bietet – ganz flexibel an den Wünschen

und Bedarfen der Kunden orientiert – stundenweise

oder ganztägige Teilnahme an den Angeboten

der Tagesbetreuung sowie die teilstationäre

Tagespflege an. Dieses umfassende Angebot ist

auch nach außen geöffnet und bietet am Standort

Aalen eine bisher einmalige Möglichkeit für Menschen

mit erhöhtem Betreuungsbedarf. Gerade

Angehörige, die durch die Betreuung und Pflege

häufig selbst sehr beansprucht sind, schätzen

diese Möglichkeiten einer zeitweisen Entlastung.

Doch auch die anderen KWA Stifte erweitern

gerade dieses Leistungssegment für Menschen

mit erhöhtem Pflegebedarf. Im KWA Georg-

Brauchle-Haus wurden die neuen, ansprechenden

Räumlichkeiten der Tagesbetreuung zum Jahresende

2008 fertiggestellt und offiziell im Januar

ihrer Bestimmung übergeben. Im KWA Stift Urbana

entstand im Info- und Servicetreffpunkt in

der Innenstadt das KWA Sinneszentrum Demenz.

Daneben hat KWA auch das Wohnangebot an

einzelnen Standorten verändert bzw. erweitert. In

Bad Krozingen werden alle Wohnungen grundlegend

saniert, modernisiert und den Ansprüchen

und Wünschen der Kunden angepasst. Mit dieser

Maßnahme, die sich auch 2009 fortsetzen wird,

hat der Standort wieder an Attraktivität gewonnen

und kann eine vermehrte Nachfrage registrieren.

In Baden-Baden konnte im November 2008

der erste Spatenstich für die Betreute Wohnanlage

vollzogen werden. KWA Betreutes Wohnen

Hahn hof bedeutet selbstständiges Wohnen in attraktiven

Wohnungen verbunden mit dem Komfort

und der Sicherheit, die ein KWA Wohnstift

bietet. KWA wird dies als Servicepartner der Betreuten

Wohnanlage mit seinen Mitarbeitern und

seinem Know-how gewährleisten.

KWA stellt sich nicht nur den Herausforderungen,

die der Gesetzgeber, Pflege- und Krankenkassen

mit ihren Medizinischen Diensten durch strenge

Vorgaben an die Träger der Altenpflege richten.

Das Qualitätsverständnis von KWA orien tiert sich

vielmehr an den Erwartungen und Wünschen seiner

Kunden und bietet individuelle Lösun gen an.

Die über Jahre entwickelten und stetig optimierten

Wohn-, Betreuungs- und Pflegekon zepte bieten

eine valide Basis für die Arbeit bei KWA.

Vom reinen Wohnstiftsanbieter hat sich KWA

zum Experten für die Begleitung im Alter weiterentwickelt

und sich aktuellen Gegebenheiten

angepasst. Die Angebote sind nicht zwingend an

eine bestimmte Wohnform gebunden, sondern

die Leistungen werden dort erbracht, wo der

Kunde sie braucht, sei es im Betreuten Wohnen,

innerhalb einer Wohnstiftswohnung, im Pflegezimmer

oder außerhalb der KWA Stifte im bisherigen

Wohnumfeld. Über die Öffnung unserer


Angebote nach außen und die Möglichkeiten von

KWA Club haben wir unser Leistungsportfolio

nochmals deutlich erweitert.

Individualität als Ausdruck unserer Kundenorientierung

prägt die Arbeit bei KWA. Die

Kundenbetreuung nimmt hierbei eine wichtige

Schlüsselposition ein, indem sie mit Interessenten

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

KWA legt großen Wert auf die Qualität der

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Regelmäßig informiert

KWA Kuratorium Wohnen im Alter über

Pressemitteilungen und Pressegespräche die

Medien über die aktuellen Geschehnisse und

Hintergründe in den einzelnen Stiften und dem

Gesamtunternehmen. Neben der täglichen Pressearbeit

war in diesem Jahr ein Schwerpunkt die

kontrollierte Pressearbeit durch die PR im Zuge

des Vorstandswechsels. Hier galt es Interviews

zu koordinieren und die Medien in ihrer Meinungsbildung

positiv zu beeinflussen. Darüber

hinaus stand die anlassbezogene Pressearbeit bei

diversen KWA-Veranstaltungen im Fokus. Besonders

hohe Resonanz erzielte die Vernissage

„Schönheit des Alters“ mit dem Grand seigneur

Johannes Heesters im Rahmen des Indian Summer-Events

vom KWA Hauptstadtbüro. Hierzu

gab es eine umfangreiche Berichterstattung in

ganz Deutschland und Österreich. Aber auch

einzelne Veranstaltungen der Häuser, wie der

erste KWA Schülerliteraturwettbewerb, initiiert

vom KWA Stift Brunneck, fanden ein breites

Echo in den Medien.

Werbemittel/Publikationen

Der Ausbau informativer und übersichtlicher

Werbemittel in ansprechender Optik bildete

2008 einen Schwerpunkt in der Öffentlichkeitsarbeit.

Mit der Erstellung eines Handbuchs über das

Corporate Design von KWA konnte eine wichtige

Grundlage für den einheitlichen Außenauftritt geschaffen

werden. Auf Basis dessen soll das öffentliche

Auftreten auch in den kommenden Jahren

und Angehörigen maßgeschneiderte Leistungskonzepte

entwirft. KWA nutzt dabei den Vorteil,

vom Betreuten Wohnen zu Hause, über Betreutes

Wohnen in eigenen Wohnanlagen, das Stiftswohnen

bis hin zum Wohnen im Stationären Pflegebereich

mit den jeweiligen professionell erbrachten

Leistungen anbieten zu können.

weiterentwickelt werden. Um die Angebote des

Dienstleistungsunternehmens ansprechend vermarkten

zu können, wurden in diesem Jahr

Flyer z. B. über die „Persönliche Assistenz“ oder

diver se Hausprospekte neu entwickelt.

KWA Journal

K W a - G e s c h ä f t s b e r i c h t 2 0 0 8 / S i c h h e r a u s f o r d e r u n g e n s t e l l e n

1/2008

Wachstumsmarkt Dienstleistungen

für Senioren: KWA Club als Vorreiter!

Fit und gesund mit dem

KWA-Gesundheits-Mosaik

Mit der Persönlichen Assistenz

neue Freiräume erleben

150. Geburtstag von Heinrich Zille

Das KWA Journal ist das wichtigste Kommunikationsinstrument

des Unternehmens. Mit einer

Auflage von 28.000 erreicht es neben den

Bewohnern und Vorvertragspartnern zahlreiche

Multiplikatoren aus Politik, Wirtschaft, Verbänden

und Gesellschaft. 2008 ist es dreimal erschienen.

Die Stifte hatten, wie schon in den vergangenen

Jahren, die Möglichkeit sich darin mit

ihren Geschichten zu präsentieren. Durch die

Kolumne von Dr. Christoph Garner und wechselnde

Top-Themen war das Magazin stets informativ

und hoch aktuell. Mit der Initiierung eines

Fotowettbewerbs in Ausgabe 03/2008 wurden

die Leser erstmals interaktiv angesprochen, das

Heft mitzugestalten. Für das kommende Jahr ist

eine Erweiterung auf vier Ausgaben geplant.

2/2008

Foto: KWA Stift am Parksee

Was bringt die neue Pflegereform?

Dazu im Interview: Prof. Dr. Thomas Klie

Henning Scherf zu Gast im

KWA Stift im Hohenzollernpark

KWA Reisen: Istanbul – zwischen Orient und Okzident

Fibromyalgie: Schmerzsignale des Körpers

21

3/2008

Der neue KWA-Vorstand:

„Bei uns sind Sie mit Sicherheit gut versorgt.“

Johannes Heesters zu Gast im KWA Stift im Hohenzollernpark

KWA-Online-Bewohnerforum hat sich entwickelt

KWA Reisen: Die Reisen 2009

Sjögren-Syndrom: Wenn Augen und Mund trocken sind


22 KWa – ein modernes dienstleistungsunternehmen

Pflegeorganisation

Die aktuelle Entwicklung im Pflegesektor ist

von stetigen Veränderungen geprägt. Neben

dem Fortschritt des professionellen pflegerischen

Handelns durch Pflegewissenschaft und

-forschung wirken sich insbesondere die Reformen

des sozialgesetzlichen Rahmens aus: zum

einen durch eine weitere Gesundheitsreform

und zum anderen beeinflusst das zum 1. Juli

2008 in Kraft getretene Pflegeweiterentwicklungsgesetz

(Pflegereform) die Praxis.

KWA Strategie in der Pflege

Um sich mit den neuen Bedingungen und

den sich daraus ergebenden Optionen und Herausforderungen

auseinanderzusetzen, wurde für

den Bereich KWA Pflege eine Strategiediskussion

geführt. Ziel war es, die strategische Linie sowie

potenzielle Handlungsfelder für die pflegerischen

Bereiche bei KWA weiterzuentwickeln.

In vier Workshops wurden unter Beteiligung

verschiedener Leitungsebenen und Berufssparten

Maßnahmenfelder und Handlungsvarianten

ausgebildet bzw. bestehende inhaltlich überarbeitet.

Diese sind geeignet, die Vision von KWA

als Experten für die Begleitung im Alter zu realisieren

sowie individuelle Beratung und Lösungen

für Fragen der Pflege parat zu haben. Die

Strategiediskussion wurde im 3. Quartal 2008

mit einem Bericht an den Vorstand abgeschlossen.

Festgelegte Handlungsfelder sollen nun

über die Qualitätskonferenz Pflege operationalisiert

und Implementierungsstrategien für KWA

erarbeitet werden. Bei der Nutzung neuer leistungsrechtlicher

Möglichkeiten wurde in einem

ersten Schritt die Ausweitung von Leistungen

für Menschen mit Demenz, Depressionen oder

anderen psychischen Erkrankungen vorangetrieben.

Hierbei hat die seit Längerem angebotene

Tagesbetreuung an Bedeutung gewonnen. Darüber

hinaus wurden Vorbereitungen getroffen,

die seit dem 1. Juli 2008 qua Gesetz mögliche

Betreuungsassistenz (§ 87 b SGB XI) für o. g. Personenkreis

in den vollstationären Pflegeeinrichtungen

von KWA einzuführen.

Im Berichtszeitraum sind auch zentrale Qualitätsbestrebungen

und Organisationsprinzipien

der KWA Pflege vertieft worden. Dazu wurden

unter anderem zwei Tagungen der verantwortlichen

Pflegefachkräfte genutzt, aktuelle rechtliche

Entwicklungen und relevante Erkenntnisse

aus Pflegewissenschaft und -management zu

diskutieren sowie sich über Herausforderungen

und aktuelle praxisnahe Themen unter den KWA

Einrichtungen auszutauschen. Die fachliche Vorbereitung

und Begleitung dieser Prozesse ist in

bewährter Weise durch die Qualitätskonferenz

Pflege gewährleistet worden.

Expertenstandards, Schmerzmanagement

und Kontinenzförderung in der Pflege

Die Qualitätskonferenz Pflege hat in zwei

dazu durchgeführten Arbeitsgruppen die nationalen

Expertenstandards Schmerzmanagement

sowie Kontinenzförderung in der Pflege diskutiert

und Handlungs- und Implementierungswege

in Form von KWA Standards entwickelt.

Der KWA Standard Schmerzmanagement wird

derzeit eingeführt und zum KWA Standard Kontinenzförderung

wird die Implementierungsstrategie

vorbereitet und kann anschließend umgesetzt

werden. Damit ist KWA im Bereich der

Realisierung nationaler Vorgaben der Pflege optimal

aufgestellt.

Weitere Umsetzung der elektronischen

Tourenplanung

Das wesentliche Managementinstrument von

Leitungskräften Ambulanter Dienste, die Tourenplanung,

befindet sich nach Abschluss der

Testphase einer EDV-gestützten Variante in der

weiteren Umsetzung. Die sich in diesem Zusammenhang

ergebenden Potenziale dienen dazu,

die Leistungserbringung der KWA Pflege zu

verbessern und den Kundenwünschen bei den

Ambulanten Diensten von KWA noch besser gerecht

zu werden.


Qualitäts- und

Prozessmanagement

Qualitätskonferenzen

Nach wie vor leisten die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen

der Qualitätskonferenzen Pflege,

Hauswirtschaft und Küche einen zentralen Beitrag

zur Qualitätsentwicklung des Unternehmens.

Ihre Aufgabe ist es, fachliche Leitlinien

und Standards zu erarbeiten und im Rahmen

von Tagungen den häuserübergreifenden, fachlichen

Dialog zu unterstützen. Erstmals wurden

im Jahr 2008 die Küchen detaillierter mit einbezogen.

Im hauswirtschaftlichen Bereich wurden

Instrumente für eine kollegiale Auditierung

entwickelt, die im Jahr 2009 dazu dienen werden,

das Erreichte zu messen und zu bewerten

und den standortübergreifenden Austausch auf

Ebene der Hauswirtschaftsleitungen zu unterstützen.

KWA Akademie

Da sich die im Aufbau befindliche KWA Akademie

auch als Instrument der Organisationsentwicklung

versteht, war das Qualitäts- und Prozessmanagement

in den konzeptionellen Vorarbeiten

hierzu eingebunden. Ein erster Seminarbaustein

konnte bereits im Jahr 2008 realisiert werden, der

weitere Aufbau der Akademie wird gemeinsam

mit dem Personalmanagement erfolgen.

Einzugsmanagement

Aus arbeitsorganisatorischer Sicht stellt die Begleitung

eines Wohnungseinzuges einen komplexen

Arbeitsablauf dar. Dabei ist die Zusammenarbeit

fast aller Verantwortungsbereiche eines

Wohnstiftes erforderlich. Es gilt, diese inhaltlich

wie zeitlich zu koordinieren und unterschiedlichste

Informationen zu managen sowie Beratung

zu leisten. Die im Jahr 2007 durchgeführte

Kundenzufriedenheitsstudie hatte Indizien dafür

geliefert, dass der Einzug und das Einleben in einige

Wohnstifte besser unterstützt werden können.

Es wurde daher eine detaillierte Analyse der

Arbeitsabläufe vorgenommen, ein Fachstandard

K W a - G e s c h ä f t s b e r i c h t 2 0 0 8 / S i c h h e r a u s f o r d e r u n g e n s t e l l e n

zur „Begleitung des Einzugs und des Einlebens“

gestaltet, sowie Arbeits instrumente zur Unterstützung

des Einzugsmanagements entwickelt.

Darüber hinaus wurden unter Federführung der

Kundenbetreuung die Informationsmaterialien

für neu einziehende Bewohner überarbeitet.

Die Erkenntnisse wurden in Workshops und Seminaren

mit den verantwortlichen Mitarbeitern

gestaltet und vertieft sowie die Umsetzung in die

Praxis unterstützt.

Externe Prüfungen

Der Gesetzgeber hat im Sozialgesetzbuch

Grundzüge der Qualitätssicherung und sonstige

Regelungen zum Schutz der Pflegebedürftigen

niedergelegt. Mit der Pflegereform wurde die

Veröffentlichung von Qualitätsprüfungen durch

den MDK Wirklichkeit. Damit wurden die Forderungen

nach mehr Verbraucherschutz, Transparenz

und nach allgemein zugänglichen Daten

über die Leistungsfähigkeit der Anbieter von

pflegerischen Leistungen umgesetzt. Die Veröffentlichung

der Daten wird zu einem begrüßenswerten

Wettbewerb der Einrichtungen um eine

möglichst gute Bewertung führen. Das veröffentlichte

Qualitätsurteil nimmt direkten Einfluss

auf die interne und externe Kommunikation einer

Einrichtung. So hat eine schlechte Benotung

zwangsläufig intensive Auseinandersetzungen

innerhalb der Einrichtung zwischen dem Träger,

den Bewohnerinnen und Bewohnern, den Angehörigen

und den Kostenträgern zur Folge und

andererseits auch Einfluss auf die Marktakzeptanz.

Bisherige Überprüfungen durch staatliche

Institutionen bescheinigten den KWA Einrichtungen

insgesamt eine gute Qualität. Dennoch

wurde ein eigener KWA Standard zur Vorbereitung

auf externe Qualitätsprüfungen geschaffen

und implementiert sowie gemeinsam mit dem

bekannten Freiburger Sozialrechtler Prof. Dr.

Thomas Klie alle wesentlichen Veränderungen,

die sich durch die Reform ergeben, bearbeitet.

23


24 KWa – ein modernes dienstleistungsunternehmen

immobilien und Bau

Neben den im Rahmen unseres langfristig angelegten

Sanierungs- und Modernisierungskonzepts

ständig durchzuführenden Maßnahmen

hat KWA zwei Bauprojekte begonnen, die zu

einer Kapazitätssteigerung führen.

KWA Georg-Brauchle-Haus

Im Sommer 2008 erhielten wir die Baugenehmigung

für die umfangreichen Erweiterungs- und

Modernisierungsarbeiten. Bis 2010 wird der Rohbau

der 38 Woh nungen, des Schwimmbads und

der Therapieabteilung beendet sein. Bereits im

Dezember 2008 konnten die Baumaßnahmen

gestartet werden. Der Neubau der Tagesbetreuung

wurde im Sommer begonnen und konnte

noch im November 2008 fertiggestellt werden.

Darüber hinaus wurde der Verwaltungsbereich

in neu gestaltete Räumlichkeiten verlegt. Die

Kosten betragen rund acht Millionen Euro.

KWa Betriebs- und

Service Gesellschaft mbh

Das Leistungsspektrum der KWA Betriebs-

und Service GmbH (KBS) ist vorrangig auf die

Anforderungen gemeinnütziger Einrichtungen

ausgerichtet. KBS ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft

der KWA Kuratorium Wohnen im Alter

gemeinnützige AG (KWA). Mit den Geschäftsfeldern

Catering, Reinigung und Beratung deckt

das Unternehmen den gesamten Anforderungsrahmen

infrastruktureller Serviceleistungen ab.

KWA Parkstift Hahnhof

Nach Beendigung des Rechtsstreits wegen

eines Nachbarschaftseinspruchs zum Neubau

der 14 Wohnungen der KWA Immobilien GmbH

& Co. KG im Frühjahr 2008 konnten alle Planungsarbeiten

zügig fertiggestellt werden und

die Ausschreibung für den Neubau erfolgen. Die

Baugenehmigung lag im Dezember 2008 vor.

Baubeginn ist im März 2009. Das Investitionsvolumen

beträgt ca. drei Millionen Euro. Gleichzeitig

wurde eine Erweiterung und Sanierung der

Großküche im Altbau geplant, deren Realisierung

ebenfalls für 2009 geplant ist und ca. 1,2

Millionen Euro kosten wird.

KWA Parkstift St. Ulrich

Durch die hohe Akzeptanz der Bewohner

wurde es möglich, die geplante Bauzeit von 36

Monaten auf 20 Monate zu redu zieren, sodass

wir die Sanierungsmaßnahmen im 3. Quartal

2009 beenden und den Bewohnern ein modernes

Haus zur Verfügung stellen können. Das

Budget von 4,6 Millionen Euro wird eingehalten.

Neue Herausforderungen –

Neue Chancen

Zum 1. Juli 2008 übernahm KBS von der

KWA Wohnstifte gGmbH in Bottrop das Verpflegungsmanagement

und den gesamten Bereich

der hauswirtschaftlichen Dienstleistungen. Ziel

dieser Maßnahme ist die Steigerung der Qualität

bei konstanter Kostenerhaltung für die Bewohner

der Einrichtung. Durch KWA Club versorgte KBS

2008 über 30 Prozent mehr an Menüservice-

Teilnehmer im Vergleich zum Vorjahr. Ebenso


stieg die Nachfrage nach hauswirtschaftlichen

Serviceleistungen sowie nach Betreuungszeiten

durch die Persönlichen Assistenzkräfte bei unseren

Kunden zu Hause. Durch die kontinuierliche

Erweiterung des Drittgeschäfts (Firmen, Schulen

und Kindergärten) und die Übernahme der Küche

in Bottrop konnten 2008 etwa 2,5 Millionen

Mahlzeiten (täglich ca. 6.850 Mahlzeiten) an die

Kunden geliefert werden.

Potenziale schaffen und nutzen

Seit Beginn der Berichtsperiode nahm KBS

das Lieferantenmanagement für die Münchner

Standorte wieder in die eigene Hand. Künftig

kann nun unternehmensweit auf ein einheitliches

System zurückgegriffen werden. Wir erhoffen

uns hierdurch, die Abläufe bei Einkauf und

Abrechnung zu verbessern.

KWA Reisen – In die weite Welt

Die attraktiven und betreuten Angebote von

KWA Reisen erfreuten sich bei Bewohnern und

Anwärtern größter Beliebtheit. Reiseziele in

2008 waren Städte und Regionen wie Istanbul,

Berlin, Mallorca und Pörtschach. Interessante

Schiffsreisen führten von Bordeaux über London

nach Hamburg und von Passau nach Budapest.

Positive Umsatzentwicklung

KBS konnte in allen Geschäftsbereichen den

Umsatz verbessern. Insgesamt stieg der Umsatz

um 0,84 Millionen Euro (6,1 Prozent) auf

14,4 Millionen Euro. Die stärksten Zuwächse

verzeichneten die Bereiche der hauswirtschaftlichen

Dienstleistungen und der Speisenversorgung

durch die Übernahme des kompletten

hauswirtschaftlichen Bereichs und des Verpflegungsmanagements

der Einrichtung KWA Stift

Urbana im Stadtgarten in Bottrop. Trotz Ausfalls

eines größeren externen Kunden und Rückführung

einer Überzahlung aus den Vorperioden

blieben die Umsatzerlöse im Drittgeschäft relativ

K W a - G e s c h ä f t s b e r i c h t 2 0 0 8 / S i c h h e r a u s f o r d e r u n g e n s t e l l e n

stabil. Das Ergebnis liegt nach Steuern mit -0,11

Millionen Euro, durch die Berücksichtigung einer

Steuernachzahlung aus den Vorjahren, auf einem

deutlich niedrigeren Niveau.

Neue Arbeitsplätze in 2008

Im Jahresdurchschnitt beschäftigte die KBS

etwa 414 Mitarbeiter (Vorjahr 368 MA). Die

neuen Stellen resultieren hauptsächlich aus dem

Betriebsübergang am KWA Standort in Bottrop,

sowie aus dem Ausbau der KWA Club Dienstleistungen.

Ausblick 2009

Neben dem weiteren Outsourcing der hauswirtschaftlichen

Serviceleistungen von KWA auf

KBS stellt die Einführung eines neuen Speisenbedarferfassungssystems

eine neue Herausforderung

dar. Dieses System bietet eine hohe Flexibilität,

sodass die individuellen Wünsche und

Bedürfnisse unserer Bewohner noch besser erfüllt

werden können.

KWA Baumanagement GmbH

Für die von der Betreuten Wohnen Planungs

GmbH zu erstellende Wohnanlage des Betreuten

Wohnens in Baden-Baden führte die Baumanagement

GmbH die Planung durch und wird

in 2009 und 2010 die Bauleitung sowie die Projektsteuerung

bis zur Fertigstellung übernehmen.

Zudem wurden einige Beratungen für externe

Investoren angeboten.

KWA Betreutes Wohnen Planungs

GmbH

Am Standort Baden-Baden werden Wohnungen

für Betreutes Wohnen in unmittelbarer Nähe

zum KWA Parkstift Hahnhof entstehen. Zehn

Wohnungen werden durch die Betreutes Wohnen

Planungs GmbH errichtet und zum Verkauf

angeboten. Schon vor Baubeginn ist eine hohe

Nachfrage festzustellen.

25


26 KWa – ein modernes dienstleistungsunternehmen

Beteiligungen

und Kooperationen

Beteiligungen > 20 Prozent

KWA-Anteil in

Prozent

Eigenkapital

in Euro

Jahresergebnis

in Euro

KWA Immobilien GmbH & Co. KG 100 40.977.000 1.158.080

KWA Immobilien Verwaltungs GmbH 100 24.264 -1.142

KWA Betriebs- und Service Gesellschaft mbH 100 408.867 -115.548

KWA Wohnstifte gGmbH 100 1.043.979 317.989

KWA Baumanagement GmbH 100 111.255 -33.660

Betreutes Wohnen Planungs GmbH 99,6 -146.087 -94.948

Stift Rottal Vertriebs GmbH 100 -7.788 -1.847

Beteiligungen < 20 Prozent

Marianne-Strauß-Klinik 13

Erwin-Stauss-Institut 5

Kooperationen

Stiftung Saarbrücker Altenwohnstift

Gesellschaft der Altersfreunde e. V.

*

*) Gesellschaften wurden im Konzernabschluss konsolidiert.

*

*


Kompetenzzentrum KWa

„einen Vorsprung im leben hat, wer da anpackt,

wo die anderen erst einmal reden.“

John F. Kennedy


28 Kompetenzzentrum KWa

KWa club

KWA Club unterstützt KWA Kuratorium Wohnen

im Alter mit einem Angebot, das sich nicht nur

an die Bewohner richtet, sondern an alle älteren

Menschen. Mithilfe von KWA Club können auch

Lösungen für ältere Menschen angeboten werden,

die sich zwar einem erfahrenen und renommierten

Unternehmen wie KWA anvertrauen, ihr

gewohntes Umfeld jedoch nicht verlassen wollen.

Der viel beschriebene demografische Wandel

zeigt, dass die Altersgruppe derer, die zu den potenziellen

Kunden von KWA zählen, zwar größer

wird, bei genauerer Betrachtung aber sehr inhomogen

ist. Gerade die Vorstellungen und Wünsche

für das Wohnen, Leben und den Abruf von

Service- und Pflegeleistungen sind recht unterschiedlich.

Das umfangreiche, an den individuellen Vorstellungen

orientierte Angebot innerhalb der KWA

Stifte, kann über KWA Club auch im bisherigen

Wohnumfeld genutzt werden. Soziale Kontakte,

Kommunikation und Kultur finden Clubmitglieder

in den Wohnstiften. So haben sie die Möglichkeit,

das Wohnstift mit seinen Leistungen, Bewohnern

und Mitarbeitern kennenzulernen und kommen

bei einem eventuell späteren Einzug in ein ihnen

bekanntes Umfeld.

An den einzelnen Standorten entwickelt sich

KWA Club mit seinen spezifischen Angeboten

unterschiedlich, abhängig von den jeweiligen Erwartungen

der Clubmitglieder. Im KWA Stift St.

Ulrich in Bad Krozingen beispielsweise legen sie

besonderen Wert auf die gastronomischen Angebote.

In Bad Nauheim bevorzugen Clubmitglieder

eher gesellschaftliche Ereignisse und Veranstaltungen.

In Baden-Baden verbringt man erlebnisreiche

Tage – gut organisiert und begleitet vom KWA

Parkstift Hahnhof. Der Herbsturlaub in 2008 sei

hier beispielhaft erwähnt. Die Leistungen der Persönlichen

Assistenz, die Clubmitglieder jederzeit

im KWA Parkstift Hahnhof abrufen können, sind

als niederschwelliges Angebot anerkannt, sodass

diese bei Pflegekassen geltend gemacht werden

können.

Am Standort München sind in erster Linie die

Mitarbeiter der Kundenbetreuung in der Hauptverwaltung

sowie die KWA Clubmitarbeiter Ansprechpartner

für die Mitglieder. Es werden Ausflüge

organisiert, man kann die wöchentlichen

Beratungstermine wahrnehmen oder sich beim

monatlichen Stammtisch im KWA Stift am Parksee

über aktuelle Themen austauschen. Selbstverständlich

sind auch hier die Clubmitglieder zu den

Veranstaltungen der KWA Stifte eingeladen und

nehmen diese regelmäßig in Anspruch.

Einen Schwerpunkt in München bilden zudem

die Serviceleistungen, die vor allem im östlichen

Landkreis München gut ausgebaut werden konnten.

Menüservice, Hausnotruf oder Leistungen

der Persönlichen Assistenz und Haushaltshilfen

werden regelmäßig und in steigendem Umfang

von den Clubmitgliedern in Anspruch genommen.

Das KWA Gesundheitsmosaik war im vergangenen

Jahr planmäßig auf Tour in den KWA

Wohnstiften, um Clubmitglieder über eine gesunde

Lebensweise im Alter zu informieren und

ganz individuelle Empfehlungen auszusprechen.

Erstmals wurde das Angebot von KWA Reisen

erweitert um eine Aktivreise, die sich insbesondere

an KWA Clubmitglieder richtet und gut angenommen

wurde.

In den beiden vergangenen Jahren sind etwa

45 Clubmitglieder in eines der KWA Wohnstifte

oder in einen der Pflegebereiche von KWA eingezogen.

Auch dies ist ein Zeichen dafür, dass

das Unternehmen KWA auf einem guten Weg ist,

die mit der Gründung von KWA Club festgelegten

Ziele – Kundenbindung für KWA Kuratorium

Wohnen im Alter und Öffnen der Dienstleistungen

für Kunden außerhalb der KWA Einrichtungen

– zu erreichen.


KWa Wohnen mit Service

Nicht nur Akteure der Altenhilfe stehen neuen

Herausforderungen gegenüber, wenn es um Fragen

der demografischen Entwicklung sowie der

Gestaltung attraktiver Wohn- und Lebensräume

für alle Generationen geht. Kommunen, Sozialplaner

und nicht zuletzt die Wohnungswirtschaft

machen sich Gedanken über zukünftige

Strukturen und die dauerhafte Attraktivität von

Gemeinden und Wohnanlagen. Die Weichen

für die Zukunft werden heute gestellt und KWA

KWa hauptstadtbüro

Das KWA Hauptstadtbüro wurde seiner Rolle

als Schnittstelle zwischen Politik, Institutionen,

Verbänden, Wirtschaft und Gesellschaft gerecht.

2008 war geprägt von starker konzeptioneller

Arbeit, um die Hauptstadtdependance von KWA

Kuratorium Wohnen im Alter weiter in seinem

Anspruch, Interessenvertreter der älteren Generation

zu sein, zu stärken und dafür wesentliche

Multiplikatorenveranstaltungen zu initiieren.

Ein Beispiel dafür war die Weiterentwicklung

der Eventreihe „Perspektiven“, die 2009 wieder

ins Programm aufgenommen wird. Darüber hinaus

wird es im kommenden Jahr eine weitere

Get Together Veranstaltung geben, um eine stärkere

und kontinuierlichere Präsenz von KWA in

Berlin zu gewährleisten und mit Politik und Gesellschaft

im Gespräch zu bleiben.

Aber auch personell gab es eine Veränderung:

Astrid Franz wurde im Oktober 2008 zur

neuen Leiterin des KWA Hauptstadtbüro berufen.

Sie übernimmt damit die Repräsentation des

Unternehmens in der Hauptstadt.

K W a - G e s c h ä f t s b e r i c h t 2 0 0 8 / S i c h h e r a u s f o r d e r u n g e n s t e l l e n

sieht sich aufgrund seiner jahrzehntelangen Erfahrung

als potenzieller Partner im Feld altersnaher

Dienstleistungen. So wurde im vergangenen Jahr

ein Konzept erarbeitet als Basis für beratende Gespräche

und die Mitwirkung bei der Umgestaltung

von Lebensräumen, die durch Serviceangebote

attraktiv und so auch der älteren Generation

gerechter werden. 2009 wird geprüft, inwieweit

es für die Umsetzung unseres Konzeptes Wohnen

mit Service geeignete Partner gibt.

Im Oktober 2008 wurde die Tradition des

„Indian Summer – Get Together der Generationen“

im KWA Stift im Hohenzollernpark

fortgesetzt. Die Veranstaltung stand ganz im

Zeichen des Schauspielers Johannes Heesters.

Aufnahmen aus seinem Leben waren Inhalt der

Ausstellung „Schönheit des Alters“ seiner Frau

Simone Rethel-Heesters. Beide eröffneten die

Vernissage im Beisein des Vorstands von KWA

Kuratorium Wohnen im Alter. Zahlreiche Vertreter

aus Politik, Wirtschaft, Verbänden und

Medien wurden Zeugen des bis dato einmaligen

Events im Berliner Stift. Aber nicht nur der

Akteur selbst war Gesprächsthema, sondern

auch die Rolle und die Bedeutung der älteren

Menschen in der Gesellschaft.

Im kommenden Jahr wird das Hauptstadtbüro

seine Aufgabe, die ältere Generation gegenüber

Politik und Wirtschaft zu vertreten,

weiterhin verstärkt wahrnehmen. Mehr denn

je wird KWA sich gegenüber Meinungsmachern

und Multiplikatoren für die Senioren in der Gesellschaft

einsetzen.

29


30 Kompetenzzentrum KWa

KWa Bildungszentrum

Das KWA Bildungszentrum in Pfarrkirchen

wurde durch die Deutsche Gesellschaft für

Krankenhaushygiene (DGKH) im Berichtsjahr als

Ausbildungsstätte zum Hygienebeauftragten in

Pflegeeinrichtungen zertifiziert und anerkannt.

Damit erfüllt die Schule als eine der wenigen die

personellen, sachlichen und räumlichen Voraussetzungen

für eine derartige Qualifikation. 15

Teilnehmer aus ganz Bayern haben sich bereits

für diese Schulung angemeldet. Fünf Blockmodule

mit insgesamt 200 Unterrichtsstunden werden

absolviert.

Darüber hinaus durchlaufen 17 Teilnehmer

seit dem 28. April 2008 die Weiterbildung zur

Verantwortlichen Pflegefachkraft nach SGB XI §

71. In 480 Stunden Ausbildung erwerben die Teilnehmer

umfangreiche Managementkompetenz

im Bereich Personalmanagement, Betriebsorganisation,

Marketing und Qualitätsmanagement.

Die kommunikative und soziale Kompetenz vermittelt

Wissen über Kundenorientierung, Personalführung,

Konfliktmanagement, Teamentwicklung,

Moderation und Präsentation. Ausgewählte

Themen wie basale Stimulation, Dienstplangestaltung,

EDV-gestützte Dokumentation und

pflegefachliche Themen runden die Inhalte ab.

2. Pfarrkirchener Hygienetag

Ein besonderer Höhepunkt in 2008 war erneut

der Hygienetag. Aufgrund der großen Nachfrage

von 98 Teilnehmern wurde die Veranstaltung

gleich an zwei Tagen ausgerichtet. „Hygiene

dient dem Wohlbefinden und der Gesundheit“,

unter diesem Motto fand der zweite Pfarrkirchener

Hygienetag statt. Nach den Grußworten des

Bürgermeisters Georg Riedl hielten Referenten

fünf Fachbeiträge über das Haftungsrecht in der

Hygiene zum Infektionsschutzgesetz, die „Aktion

saubere Hände“, die Hygieneanforderungen bei

Infektionskrankheiten, den Umgang mit Hepatitis

A, B, C, D, E und hochresistente Keime. Die sehr

hohe Wertung in den QM-Fragebögen hat erneut

zum Ausdruck gebracht, dass das KWA Bildungszentrum

die richtige Strategie fährt.

Schulversuch Berufsausbildung

und Fachhochschulreife

Am KWA Bildungszentrum hat nun als Erste

die Schülerin Senta Kaiser die Berufsausbildung

und die Fachhochschulreife parallel erfolgreich

abgeschlossen. Drei Jahre lang mussten neben

dem regulären Unterricht und dem Praktikum

zusätzlich 480 Stunden in Deutsch, Englisch

und Mathematik eingebracht werden. Der Lohn

für die vielen „Lernsamstage“ – ein Studienplatz

und vielleicht bald ein tolles Jobangebot vom

KWA Bildungszentrum. Das KWA Bildungszentrum

ist derzeit eine von 20 Berufsfachschulen

für Krankenpflege, Altenpflege und Kinderkrankenpflege,

die an diesem Schulversuch beteiligt

sind.

Praktikant von der TU München

Nicht ganz so neu ist der Studiengang Gesundheits-

und Pflegewissenschaft an der Technischen

Universität München. Der Student

Andreas Gramer absolvierte für die Dauer von

drei Wochen sein Praktikum am KWA Bildungszentrum.

Dabei lernte er die vielfältigen Aufgaben

und Strukturen der Schulen kennen und

erste erfolgreiche Unterrichte wurden erteilt.

Weitere Studenten werden folgen.

Fachfortbildung Gerontopsychiatrie

etabliert sich

Mit der Fachfortbildung zum Gerontopsychologen

hat KWA auch 2008 seinen guten Ruf

gefestigt. Die Kurse sind ausgebucht und seit

1. Januar 2008 wird die Ausbildung im Modulsystem

durchgeführt und dadurch der Vorgabe des

Bayerischen Landespflegeausschusses Rechnung

getragen. 25 Teilnehmer haben die Grundausbildung

bereits absolviert. Weitere 25 Teilnehmer

haben das Zertifikat des Landespflegeausschusses

erhalten.


zahlen und daten 2008

„erfolg hat drei Buchstaben: tun.“

Johann Wolfgang von Goethe


32

Konzernbilanz 2008

31.12.2008 Vorjahr

EUR EUR T EUR

Aktiva

A. Aufwendungen für die Ingangsetzung

und Erweiterung des Geschäftsbetriebs

B. Anlagevermögen

0,00 0

I. Immaterielle Vermögensgegenstände 50.700,35 51

II. Sachanlagen 162.806.004,31 164.420

III. Finanzanlagen

C. Umlaufvermögen

18.769.492,31 21.433

I. Vorräte 478.517,45 472

II. Forderungen und sonstige

Vermögensgegenstände

9.766.021,49 10.038

III. Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei

Kreditinstituten

5.504.171,36 5.068

D. Rechnungsabgrenzungsposten 94.599,34 42

197.469.506,61 201.524

Passiva

A. Eigenkapital

I. Gezeichnetes Kapital 500.000,00 500

II. Gewinnrücklagen 21.204.446,49 21.204

III. Konzernbilanzgewinn 6.179.666,21 4.234

27.884.112,70 25.938

B. Sonderposten aus Investitionszuschüssen 9.080.116,00 9.266

C. Rückstellungen

D. Verbindlichkeiten

13.546.789,76 14.222

1. Verbindlichkeiten aus Einnahmen von

Bewohnern und Vorvertragspartnern

Zahlen und daten 2008

38.601.021,04 39.643

2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 94.470.702,64 98.800

3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und

Leistungen

3.044.969,20 3.205

4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen

Unternehmen

4.092,08 8

5. Sonstige Verbindlichkeiten 8.465.867,92 8.388

144.586.652,88 150.044

E. Rechnungsabgrenzungsposten 2.371.835,27 2.054

197.469.506,61 201.524


Gewinn- und

Verlustrechnung 2008

K W a - G e s c h ä f t s b e r i c h t 2 0 0 8 / S i c h h e r a u s f o r d e r u n g e n s t e l l e n

2008 Vorjahr

EUR EUR T EUR

1. Umsatzerlöse 100.029.616,04 99.185

2. Sonstige betriebliche Erträge 1.987.436,27 2.149

3. Materialaufwand

a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und

Betriebsstoffe sowie bezogene Waren

7.381.720,39 7.236

b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 4.464.098,92 3.706

4. Personalaufwand

a) Löhne und Gehälter 41.854.193,28 41.745

b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für

Altersversorgung und Unterstützung

5. Abschreibungen auf immaterielle

Vermögensgegenstände des Anlage-

vermögens und Sachanlagen

8.819.950,02 9.013

4.063.725,93 4.189

6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 25.952.488,73 27.240

7. Erträge aus Beteiligungen 0,00 0

8. Erträge aus Fonds-Anteilen 701.115,58 500

9. Erträge aus Genossenschaftsanteilen und

Wertpapieren des Anlagevermögens

27.803,29 12

10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 147.055,10 128

11. Abschreibungen auf Finanzanlagen 1.483.710,20 287

12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 6.312.307,62 6.577

13. Erträge aus der Auflösung des passiven

Unterschiedsbetrages

14. Ergebnis der gewöhnlichen

Geschäftstätigkeit

0,00 0

2.560.831,19 1.979

15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 118.776,21 76

16. Sonstige Steuern 496.522,58 455

17. Konzernjahresüberschuss 1.945.532,40 1.448

18. Gewinnvortrag 4.234.133,81 2.786

19. Einstellung in die gesetzliche Rücklage 0,00 0

20. Konzernbilanzgewinn 6.179.666,21 4.234

33


34

KWa adressen

Stand: Mai 2009

KWA Stift im Hohenzollernpark

Fritz-Wildung-Straße 22

14199 Berlin

Telefon (030) 897 34-001

Fax (030) 897 34-599

E-Mail hohenzollernpark@kwa.de

Caroline Oetker Stift

Kaselowskystraße 2

33615 Bielefeld

Telefon (0521) 58 29-0

Fax (0521) 58 29-913

E-Mail caroline-oetker@kwa.de

KWA Stift Urbana im Stadtgarten

Im Stadtgarten 2

46236 Bottrop

Telefon (02041) 696-900

Fax (02041) 696-969

E-Mail urbana@kwa.de

KWA Parkstift Aeskulap

Carl-Oelemann-Weg 11

61231 Bad Nauheim

Telefon (06032) 301-0

Fax (06032) 301-913

E-Mail aeskulap@kwa.de

KWA Albstift Aalen

Zochentalweg 17

73431 Aalen

Telefon (07361) 935-0

Fax (07361) 935-913

E-Mail albstift@kwa.de

KWA Parkstift Hahnhof

Hahnhofstraße 15

76530 Baden-Baden

Telefon (07221) 212-0

Fax (07221) 212-913

E-Mail hahnhof@kwa.de

KWA Kurstift Bad Dürrheim

Am Salinensee 2

78073 Bad Dürrheim

Telefon (07726) 63-0

Fax (07726) 63-913

E-Mail kurstift@kwa.de

KWA Parkstift Rosenau

Eichhornstraße 56

78464 Konstanz

Telefon (07531) 805-0

Fax (07531) 805-913

E-Mail rosenau@kwa.de

Biberger Straße 50 · 82008 Unterhaching

Telefon (089) 665 58-500 · Fax (089) 665 58-538 · E-Mail kwainfo@kwa.de · www.kwa.de


KWA Parkstift St. Ulrich

Hebelstraße 18

79189 Bad Krozingen

Telefon (07633) 403-0

Fax (07633) 403-913

E-Mail parkstift@kwa.de

KWA Georg-Brauchle-Haus

Staudingerstraße 58

81735 München

Telefon (089) 67 93-0

Fax (089) 67 93-913

E-Mail georg-brauchle@kwa.de

KWA Luise-Kiesselbach-Haus

Graf-Lehndorff-Straße 24

81829 München

Telefon (089) 94 46 97-08

Fax (089) 94 46 97-530

E-Mail luise-kiesselbach@kwa.de

KWA Stift am Parksee

Rathausstraße 34

82008 Unterhaching

Telefon (089) 61 05-0

Fax (089) 61 05-913

E-Mail parksee@kwa.de

KWA Hanns-Seidel-Haus

Ottostraße 44

85521 Ottobrunn

Telefon (089) 608 02-0

Fax (089) 608 02-913

E-Mail hanns-seidel@kwa.de

KWA Stift Brunneck

Cramer-Klett-Straße 1

85521 Ottobrunn

Telefon (089) 600 14-0

Fax (089) 600 14-913

E-Mail brunneck@kwa.de

KWA Stift Rupertihof

Sonnenmoosstraße 30

83700 Rottach-Egern

Telefon (08022) 270-0

Fax (08022) 270-913

E-Mail rupertihof@kwa.de

KWA Stift Rottal

Max-Köhler-Straße 3

94086 Bad Griesbach

Telefon (08532) 87-0

Fax (08532) 87-913

E-Mail rottal@kwa.de

KWA Klinik Stift Rottal

Max-Köhler-Straße 3

94086 Bad Griesbach

Telefon (08532) 87-0

Fax (08532) 87-484

E-Mail rottal@kwa.de

KWA Bildungszentrum

Max-Köhler-Straße 5 · 94086 Bad Griesbach

Telefon (08532) 87-991 · Fax (08532) 87-981

Franz-Stelzenberger-Straße 6 · 84347 Pfarrkirchen

Telefon (08561) 98 38 26 · Fax (08561) 98 40 72

E-Mail kwa-bildungszentrum@kwa.de

impressum

Herausgeber

Horst Schmieder, Dr. Stefan Arend

KWA Kuratorium Wohnen im Alter

gemeinnützige AG

Biberger Straße 50

82008 Unterhaching

Redaktion

Business Network Marketing- und Verlagsgesellschaft, Berlin

Gestaltung

Una Holle Mohr, Bergfelde

Druck

Wenng Druck GmbH, Dinkelsbühl

Unterhaching, Mai 2009

K W a - G e s c h ä f t s b e r i c h t 2 0 0 8 / S i c h h e r a u s f o r d e r u n g e n s t e l l e n

35


Sich herauSforderungen Stellen

Biberger Straße 50

82008 Unterhaching

Telefon (089) 665 58-500

Fax (089) 665 58-538

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