Aktuell - PCI-Augsburg GmbH

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Aktuell - PCI-Augsburg GmbH

Fachbeitrag:

Verlegung von

Großformaten

Neu:

Technisches Handbuch

und Marketing Service

Ratgeber

Congress Centrum Heidenheim:

Kundenmagazin für:

Aktuell

Tagen auf edlem

Untergrund

Ausgabe 1/2010

E d i t o r i a l


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Inhalt

Aktuell

Editorial ........................................................................................ 3

PCI auf der Deubau, Swissbau & KOK Austria ............................... 4

Natursteinböden im Congress Centrum Heidenheim ...................... 6

PCI-Produktlinien und Produktneuheiten ....................................... 10

PCI bei den „Mauerwerkstagen“ .................................................... 11

Verlegung großformatiger Fliesen und Platten ................................ 12

Der neue PCI Marketing-Service-Ratgeber .................................... 15

Neu: das Technische Handbuch der PCI ....................................... 16

PCI Lastogum – die Rundum-Abdichtung im Bad .......................... 17

Vom „Stadtbad“ zur „Kaisertherme“ .............................................. 18

Wellness-Sortiment neu strukturiert .............................................. 19

PCI informiert zur REACH-Verordnung .......................................... 20

PCI verarbeitet Blähglasgranulat ................................................... 21

PCI-Profi-Treff in der Impuls Arena Augsburg ................................. 22

PCI Baukongress 2010 ................................................................. 23

Impressum ................................................................................... 24

Editorial

Verehrte Kunden der PCI,

2009 war für uns alle kein einfaches Jahr. Aber trotz der Wirtschaftskrise mit all

ihren Folgeerscheinungen hat sich die PCI Augsburg GmbH stabil gehalten,

wir konnten beim Umsatz sogar ein leichtes Plus verbuchen. Das erste Quartal 2010

liegt nun schon wieder hinter uns, eine klare Tendenz zeichnet sich jedoch noch

nicht ab und für den weiteren Verlauf dieses Jahres sind Prognosen nur schwer zu

formulieren. Der hartnäckige und intensive Winter in den ersten Monaten hat sicher

eine schnellere Belebung in unserer Branche verhindert. Spannend bleibt nun, ob

und wie es gelingt, diese Defizite in den kommenden Monaten aufzuholen. Was wir

dazu und für die weitere positive Entwicklung unserer Branche brauchen ist vor

allem ein nachhaltiges und kontinuierliches Marktwachstum.

Anzeichen dafür sind vorhanden. Der Ende Februar 2010 veröffentlichte Konjunkturtest

des Ifo-Instituts sieht eine positive Entwicklung im Bauhauptgewerbe und – nach

langer Zeit mal wieder – auch im Wohnungsbau. Die Münchner Wissenschaftler

haben in ihren Umfragen auch ermittelt, dass die Kredithürden der Banken in keinem

verarbeitenden Bereich stärker gesunken sind als im Bauhauptgewerbe.

Unternehmen, die wieder mehr Kredite bekommen, kaufen auch wieder verstärkt ein

und investieren. Das kann für unsere Branche ein positives Signal sein. Natürlich gibt

es auch die andere Seite der Medaille – der Fliesenverbrauch in Deutschland ist

weiter rückläufig, das Konsumklima insgesamt nach wie vor eher zurückhaltend.

Die Menschen überlegen ganz genau, wofür sie Geld ausgeben. Eine unserer

wichtigsten Botschaften in den Markt lautet daher: Investitionen rund um die

Immobilie sichern Werte, sind nachhaltig und gerade zum jetzigen Zeitpunkt sinnvoll.

Mit diesem Thema müssen wir noch viel intensiver in der Öffentlichkeit präsent sein,

um gegen die Konkurrenzangebote für private Investitionen wie „Urlaub“ und „neues

Auto“ besser bestehen zu können.

Das geht nur in gemeinsamer Anstrengung. Wir bei PCI haben durch verschiedene

interne Programme unsere Leistungs- und Lieferfähigkeit weiter verbessert.

Wir nutzen die aus der Zugehörigkeit zur BASF resultierenden Synergieeffekte

intensiv und arbeiten fortlaufend an attraktiven Innovationen, die wir zur BAU 2011

präsentieren werden. Im Kern geht es für uns als Hersteller und für Sie als unsere

Vertriebspartner darum, die Profi-Kunden mit innovativen Produkten zu versorgen,

die sie im Wettbewerb erfolgreicher machen. Das ist die Basis für gemeinsames

Wachstum. Der Markt wird auch künftig kein Schlaraffenland, aber es ist für

Industrie und Fachhandel als Partner möglich, das Geschäft positiv zu gestalten:

durch den Fokus auf Mehrwert für den Verarbeiter. Wir als PCI unterstützen Sie

dabei in gewohnter Art und Weise. Mit dem neuen Technischen Handbuch finden

Sie dazu ein aktuelles Beispiel in dieser Ausgabe.

Ich wünsche Ihnen und uns gute Geschäfte und erfolgreiches Handeln am Markt!

Ihr

Andreas Köllreuter

Vorsitzender der PCI-Geschäftsführung

3

E d i t o r i a l


4

Aktuell

Erfolgreiches Messe-Trio

Essen, Wels, Basel – drei Standorte,

drei Messen zum Jahresauftakt

2010. Sie bescherten der PCI Augsburg

GmbH einen gelungenen Start in die

Märkte Deutschlands, Österreichs und

der Schweiz.

Den Anfang machte traditionell die

Deubau in Essen. Neben dem eigenen

Stand, diesmal in Halle 2, beteiligte sich

die PCI auch am Auftritt des Bundes-

arbeitskreises Altbauerneuerung (BAKA)

mit einem Exponat „Pecilastic U“.

Beim Bundesverband Deutscher Baustofffachhandel

(BDB) präsentierte PCI

einen Kurzfilm (Nano-Messe-Jingle) und

den TV-Spot zur staubfreien Version

von PCI Nanolight. Am eigenen Stand

in Halle 2 setzte PCI die Vorstellung

staubarmer Produkte fort, die 2009

zur BAU in München begonnen wurde.

Erklärtes Ziel dieser Strategie ist es,

den Kunden nach und nach komplette

Systeme staubarmer PCI-Produkte

anzubieten. Das neue PCI Periplan,

staub- und emissionsarm nach dem

EC1-Standard der GEV, kann als sehr

leicht verlaufender Bodenausgleich

mit großer Schichtdicken-Bandbreite

von 2 bis 30 mm einen Großteil der

Anwendungsfälle auf gängigen Untergründen

souverän abdecken. Einfaches

Handling, problemloses Fließverhalten,

hohe Endfestigkeit und das brillante

Oberflächenfinish bleiben auch in der

neuen Ausführung „staubarm“ wie

gewohnt erhalten.

Speziell für Renovierungsarbeiten im

Innenbereich wurde der flexibilisierte

staubarme Fugenmörtel PCI Flexfug

Extra entwickelt. Er wird vor allem

zum Verfugen von Wand- und Bodenbelägen

aus Steingut- und Steinzeugfliesen

verwendet, kann aber auch

für Feinsteinzeugbeläge eingesetzt

werden. PCI Flexfug Extra ist geeignet

für Fugenbreiten von 1 bis 10 mm und

ergänzt als staubarmes und sehr

emissionsarmes Produkt das PCI-

Angebot für die „saubere Baustelle“.

Zusätzlich wurden auf der Deubau

verschiedene Produkte mit optimierten

Rezepturen und Anwendungsbereichen

präsentiert, darunter die Spezial-

Haftgrundierung PCI Gisogrund 303.

Deren wichtigste Eigenschaft ist, dass

die neue Rezeptur viel schneller ab-

bindet (überarbeitbar nach 30 bis

45 Min.) und naßfest ist. Die zwei-

komponentige Bitumen Dickbeschichtung

PCI Pecimor 2K lässt sich ab

sofort auf zweierlei Art verarbeiten: Das

Material kann neben dem bekannten

manuellen Aufbringen jetzt auch maschinell

im Spritzverfahren verarbeitet

werden. Ein eigenes Exponat am Stand

demonstrierte den Besuchern hierzu die

Details.

Das Team der PCI Bauprodukte AG

am Stand der Swissbau mit

Geschäftsführer Jürg Hüssy (6.v.r.).

Die unter dem Markennamen PCI

Pecidur erhältlichen Hartschaum-

trägerelemente, Creativ-Platten und

Winkelelemente wurden zur Deubau

ebenfalls deutlich verbessert. Äußeres

Kennzeichen der Optimierung ist der

orangefarbene Polystyrol-Schaumkern

(XPS), damit erfolgt eine klare Abgrenzung

zu Wettbewerbsprodukten. Eine

neue Spezialmörtelbeschichtung bei

allen Plattenstärken führt zu spürbar

höherer Biegezugsteifigkeit und zu

unerreichten Haftzugfestigkeiten.

PCI Kanament, der Spezial-Reparaturmörtel

für Wand-, Boden- und Deckenflächen

im Abwasserbereich, wurde

ganz neu entwickelt. Als Reparatur-

mörtel der Klasse R4 (nach EN 1504-3)

eignet er sich für flächige und partielle

Ausbesserungen von zementgebundenen

Untergründen, zum Instandsetzen

und Reprofilieren von Betonbauteilen in

Abwasserbauwerken.

Zum positiven Verlauf der Tage in Essen

äußerte sich Geschäftsführer Manfred

Grundmann gegenüber der Messe-

gesellschaft: „Die Deubau ist für uns als

PCI wichtig. Wir sind zufrieden mit der

Frequenz auf unserem Stand, konnten

die Baustoff-Fachhändler ebenso wie

deren Kunden hier begrüßen und

informieren.“

Mehr Fachbesucher an der

Swissbau

Parallel zur Deubau in Essen fand in

Basel die Swissbau statt. Hier ist die

PCI Bauprodukte AG schon seit vielen

Jahren Stamm-Aussteller, diesmal mit

einem rund 100 m² großen Stand.

Geschäftsführer Jürg Hüssy freute sich

über die hohe Besucherfrequenz und

wertete die Messe für die PCI als

vollen Erfolg. Er schloss sich damit

der Beurteilung der Veranstalter in

ihrem Bericht an, darin heißt es unter

anderem: Die Swissbau hat ihre Rolle

als Leitmesse und wichtigster Treffpunkt

der Bau- und Immobilienwirtschaft in

der Schweiz und dem angrenzenden

Ausland eindrücklich bestätigt. Besonders

hervorzuheben sind die hohe

Qualität der 108.269 Besucher sowie

deren Investitionsabsichten. Gerade im

aktuell schwierigen wirtschaftlichen

Umfeld bot sich allen Beteiligten

ein motivierender Start ins neue Jahr.

Die Besucher kamen vor allem aus

den Bereichen Planung, Baugewerbe,

Immobilienwirtschaft, Investment,

Bildung und Forschung sowie private

Immobilienbesitzer. „Für uns waren vor

allem die Kontakte zu Bauunter-

nehmern, Fliesen- und Estrichlegern

wichtig“, so Hüssy, „diese Zielgruppen

konnten wir mit unserem Angebot auf

der Messe auch sehr gut ansprechen.“

Neue Produkte wie PCI Pecilastic U,

Rezepturverbesserungen und das

Thema „staubarm“ bildeten hier die

Schwerpunkte. „Der Markt in der

Schweiz ist im Moment nicht leicht,

die Swissbau war für uns ein guter

Auftakt, um unsere Ziele in 2010 zu

Auf der KOK Austria in Wels ist die PCI seit Jahren dabei.

Sehr viel zu tun gab es für die PCI-

Standbesatzung auf der Deubau in

Essen (gr. Foto l.), die Produktneuheiten

wie PCI Pecimor 2K in spritzbarer

Version lockten viele Fachbesucher an.

erreichen“, lautete das Messe-Fazit von

Jürg Hüssy.

KoK austria 2010 – klein aber fein

Der Österreichische Kachelofenverband

veranstaltet alljährlich die Fachmesse

für Kachelofen und Wohnkeramik, die

KOK Austria. Sie findet traditionell

Ende Januar auf dem Messegelände

in Wels statt. Diese Messe wendet sich

an Kachelofenbauer, Fliesenleger und

Keramiker und ist damit auch für

PCI in Österreich eine interessante

Plattform. Über 115 Aussteller und

Besucher aus vielen Ländern zeigen

die Bedeutung dieser Messe für

diesen Markt. „Unsere Zielsetzung für

die Messe war vor allem Präsenz im

Markt zu zeigen“, so Karl Hofbauer,

Verkaufsleiter für PCI in Österreich.

Schwerpunkt am 50 m² großen Messestand

waren auch hier die staubarmen

Produkte und das neue PCI Pecilastic

U. Karl Hofbauer: „Unser Fazit für die

KOK Austria fällt sehr positiv aus, wir

haben unsere Zielgruppen Fliesenleger,

Hafner und Ofensetzer wie geplant

erreicht.“

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info aus deutschland

info aus der Schweiz

info aus Österreich

M E S S E N


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Aktuell

congress centrum heidenheim

Edle Natursteinböden prägen den Charakter

Mit dem neuen Ensemble aus

Congress Centrum (CCH) und

Schlosshotel hat Heidenheim an

Ausstrahlung gewonnen“, formulierte

der Oberbürgermeister der Stadt,

Bernhard Ilg, anlässlich der Eröffnung

des Congress Centrum Heidenheim

am 25. September 2009. Die architektonische

Qualität, städtebauliche Lage

und Funktionalität der Bauten verschaffe

der Stadt eine Wettbewerbsposition,

die es ihr ermögliche, sich

selbst mit Großstädten zu messen.

Charakteristisch für das Gebäude sind

unter anderem die hochwertigen Natursteinböden,

für deren Verlegung die

Spezial-Produkte der PCI Augsburg

GmbH zum Einsatz kamen.

Messen, Tagungen, Kongresse, Konzert-

veranstaltungen: das neue CCH bietet

vielfältige Nutzungsmöglichkeiten und

wird bereits intensiv genutzt, wie ein

Blick in den aktuellen Veranstaltungskalender

zeigt.

An besonders bevorzugtem Platz – dem

Schlossberg – baute die Ed. Züblin AG

als Generalunternehmer im Zeitraum

von nur 21 Monaten das multifunk-

tionale Kongresszentrum mit angeschlossenem

Best Western Premier

Schlosshotel Park Consul Heidenheim

und Tiefgarage auf einem rund 42.400

m² großen Areal zwischen Naturtheater

und Schloss Hellenstein in eine schön

gestaltete Parkanlage. Das Ensemble

folgt dem im Architektenwettbewerb

Charakteristisch für das Congress Centrum

ist hier die Mischung aus verschiedenen

Materialien an der Wand, kombiniert mit dem

Natursteinbelag am Boden.

siegreichen Entwurf des Büros Dasch,

Zürn, von Scholley aus Stuttgart. Die

Ausführungsplanung lag in den Händen

von Oel und Bromberger Architekten

aus Fellbach. Die Partnerschaft der

Verantwortlichen nennt für das gesamte

Bauvorhaben aus Kongresszentrum,

Hotel und Tiefgarage drei Bauherren,

21 Planer und Ingenieure sowie einen

Generalunternehmer.

Im Sinne einer harmonischen Integration

der Neubauten und der Erhaltung

bislang bestehender Sichtbeziehungen

trug man rund 16 Höhenmeter des

Schlossberges in Heidenheim ab und

baute in der so entstandenen Senke.

Die Trauflinie des Tagungshotels

befindet sich nun etwa in Höhe des

ehemaligen Geländehochpunktes,

informiert die anlässlich der Eröffnung

durch die Stadt Heidenheim erstellte

Broschüre über weitere bauliche

Details (www.heidenheim.de/congresscentrum.html).

„Jura grau“-Naturstein im Foyer

und auf der Empore

Viele Böden im Congress Centrum

Heidenheim, unter anderem das Foyer

im Erdgeschoss, die breite Treppe zur

Empore und diese selbst, sind mit

Naturstein der Sorte „Jura grau“ belegt.

Die Flächen summieren sich im

gesamten Gebäude auf etwa 1600 m²

plus 350 laufende Meter Tritt- und

Stellplatten. Um der Anforderung an

die Belastbarkeit der Bodenflächen

(5 N/mm²) gerecht zu werden, entschied

man sich zur Verlegung 2 cm starker

Natursteinplatten. Die Oberfläche des

Natursteins, welcher nach Maßgabe des

Architektenbüros Zürn, Dasch, von

Scholley aus 20, 25 und 30 cm breiten

Platten unterschiedlicher Länge gebildet

ist, wurde tellergestrahlt und gebürstet.

Infolge dieser Oberflächenbearbeitung

zeigt das vom Ursprung her eher

weiche Sedimentgestein eine rustikale

in sich lebhafte Oberfläche. Unvermeidliche

Gebrauchsspuren, wie sie beim

Begehen oder einem Missgeschick

am Buffet entstehen können, bleiben

durch diese Oberflächenbeschaffenheit

praktisch unsichtbar.

Der Entscheidung zugunsten dieser

Natursteinqualität waren intensive

Detailplanungen und Absprachen

vorausgegangen. Zusammen mit dem

Natursteinlieferanten Vereinigte Marmorwerke

Kaldorf und den Experten aus

dem Hause PCI Augsburg GmbH

konnten Reiner und Georg Mack (Mack

GmbH Fliesen, Natursteine, Giengen/

Brenz) den Bauherren von der Wahl der

Architekten überzeugen. Referenz-

flächen wurden angelegt, Informationen

über Entstehung, Zusammensetzung

und Eigenschaften des ausgewählten

Natursteins ausgetauscht und die

Preise festgezurrt. Als Ausführungszeitraum

war April bis Juni 2009 festgelegt

worden.

Die Firma Mack GmbH Fliesen, Natursteine,

Grabmale ist bereits seit 1969

als Fliesen-, Platten- und Mosaiklegerbetrieb

und seit 1989 auch als Steinmetz-

und Steinbildhauerbetrieb im

Großraum Heidenheim erfolgreich tätig.

Das Familienunternehmen wird von den

Brüdern Reiner Mack (Fliesenlegermeister)

und Georg Mack (Fliesen-,

Steinmetz- und Steinbildhauermeister,

ö. b. u. v. Sachverständiger der Handwerkskammer

Ulm und für den technischen

Ausschuss des Landesinnungsverband

Baden-Württemberg tätig)

geführt. Die Junioren Jörg und Stefan

Mack sind ebenfalls als Handwerksmeister

im Betrieb tätig. Büro und

Ausstellung der Firma werden von den

Ehefrauen und einer Angestellten

betreut. Zum Mitarbeiterstamm zählen

außerdem acht Fliesenleger und zwei

Steinmetze. Die Firma bildet permanent

aus (www.fliesen-mack.de ).

„An diesem Bauvorhaben hatte ich

zunächst etwas Bauchweh, da die

Auftragsumme nicht so einfach aus

der Portokasse vorfinanziert werden

konnte“, berichtet Georg Mack. „Dafür

hatte ich die Volksbank Brenztal im

Hintergrund. Sie stellte ein Finanzie-

rungsdarlehen für diese Maßnahme bereit

und so wurde der normale Betrieb

in meiner Firma nicht gestört. Es ist mir

ein Anliegen zu betonen, dass dies sehr

unbürokratisch ablief.“

treppen bildeten den anfang

Am 19. Mai 09 starteten die umfang-

reichen Natursteinarbeiten im CCH

mit dem Haupttreppenhaus. Drei

Mitarbeiter der Firma Mack und der

Chef persönlich verlegten täglich

6 Steigungen der sich nach unten ver-

jüngenden Treppe mit einer Laufbreite

von durchschnittlich 10 Metern. Sie

betteten den „Jura grau“ in den speziell

für das Arbeiten mit Natursteinen bestimmten

Ansetz- und Verlegemörtel

PCI Carrament grau. Bei der Beur-

teilung der angegebenen Tagesleistung

ist als besondere Herausforderung

zu berücksichtigen, dass 120 Aus-

sparungen für Treppenlichter in die

Stellplatten eingearbeitet werden

mussten. Die Natursteinflächen der

Zwischenpodeste der großen Treppe

wurden in Trassmörtel gebettet. Bis

zum 9. Juni 09 konnte die Arbeit

in allen Treppenhäusern abgeschlossen

werden, rund 350 lfm. Tritt- und Stellplatten

waren schließlich verlegt.

Fast 2000 m² Naturstein (einschließlich Tritt-

und Stellplatten etc.) der Sorte „Jura grau“ wurden im

Congress Centrum Heidenheim verlegt.

Verlegung im Foyer in Etappen

Der Natursteinbelag der Bodenflächen

ruht auf einem Fließestrich, der im

Februar 2009 eingebaut worden war.

Nach ersten CM-Messungen im April 09

belüftete man die Flächen so, dass sich

der geforderte Wert von ≤ 0,5 % im

Mai 09 zunächst im unteren Foyer

einstellte. Hier konnten die Arbeiten

beginnen.

Leider erfüllte die Ebenheit des

eingebauten Estrichs nicht überall die

gestellten Anforderungen, was zu

Verzögerungen im Bauablauf führte. Im

Zusammenhang mit dem dazu an-

gefertigten Protokoll nahmen Mitarbeiter

der PCI Augsburg GmbH Haftabzugsproben

mit „sehr guten“ Ergebnissen.

Wegen des durch die Unebenheiten

erforderlichen Mehrauftrags an Verlegemörtel

empfahlen sie dem Verarbeiter,

die Flächen zunächst mit PCI Gisogrund

404 zu grundieren. Die Mitarbeiter der

Firma Mack GmbH – allesamt gelernte

Fliesen- Platten- und Mosaikleger

>>

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8

Aktuell

bzw. Steinmetz und Steinbildhauer –

begannen die Verlegearbeiten im Foyer

des Untergeschosses (rd. 486 m²) im

Anschluss an die Arbeiten an den Treppen,

den Podesten und dem Zugang

zur Tiefgarage am 9. Juni 09. Die Fläche

wurde zunächst angeschliffen und

wie empfohlen mit PCI Gisogrund 404

in zwei Arbeitsgängen grundiert.

Anschließend wurde der Naturstein mit

PCI Carrament grau verlegt. Bis Ende

Juni war die Arbeit getan und es

schlossen sich die Bodenlegearbeiten

auf der Empore und im Foyer des

Erdgeschosses (rd. 578 m²) an.

„Für den Boden im Erdgeschoss des

Hauptfoyers war ein Verlegeplan erstellt

worden“, berichtet Georg Mack.

„Architekt und Bauherr hatten die

Belagsfläche in Trapeze unterteilt, die

durch Profile gestalterisch voneinander

getrennt werden sollten. Diese Lösung

kam uns entgegen, da wir nun auf einer

Fläche von 51 x 11 Metern quer zum

Verband und ohne Störung des Gesamtbildes

Belagstrennfugen anlegen

konnten. Diese wurden zunächst vom

Estrichleger eingemessen und hergestellt.

Anschließend bauten meine Mitarbeiter

die ausgewählten Profile ein.“

Sämtliche Belagsfugen wurden durch

die spezialisierte Firma Mikelopoulos mit

Silikon verschlossen. Diese Arbeiten

fanden in der Regel abends oder an den

Wochenenden statt.

Dem Arbeitsfortschritt der Bodenlegearbeiten

folgend wurden die Naturstein-

im haupttreppenhaus, den treppenhäusern 4 und 5, dem Foyers

im Erdgeschoss und untergeschoss sowie der Empore:

Naturstein „Jura grau“ Vereinigte Marmorwerke Kaldorf GmbH, Kaldorf

Verarbeiter: Mack GmbH Fliesen, Natursteine, Grabmale, Giengen/Brenz

Fa. Mikelopoulos Giengen Silicon

Gesellschaft für Trittsicherheitstechnik Lehmann Karlsruhe

Landholt Abdeckfliese Floorliner vapor CH

bauchemie: PCI Augsburg GmbH

Aufgrund des engen Zeitfensters bis zur

Fertigstellung wurde teilweise auch am

Wochenende gearbeitet – vom Boden bis zur Decke.

böden durch Mitarbeiter der Firma

Lehmann aus Karlsruhe vorwiegend an

den Wochenenden grundgereinigt und

imprägniert. Mitarbeiter der Firma Mack

deckten die so vorbereiteten Boden-

flächen mit einem Spezialflies ab, das

atmungsaktiv und dampfdurchlässig ist.

Dieser Schutz diente dazu, den frisch

verlegten Natursteinboden fleck- und

verfärbungsfrei austrocknen zu lassen.

Darüber ordnete man 3 mm starke Hartfaserplatten

an und fixierte sie mittels

Klebebändern. Die so geschützten

Flächen konnten nun für folgende

Arbeiten begangen und mit luft- oder

weichgummibereiften Geräten auch

befahren werden.

gute Zusammenarbeit sichert den

Erfolg

Für alle mit seinem Unternehmen vereinbarten

Arbeiten seien 2000 Stunden

angesetzt gewesen, berichtet Georg

Mack. „Wir hatten fünf Fliesenleger,

einen Steinmetz und unseren Steinmetzmeister

Jörg Mack am Objekt

beschäftigt“, so Georg Mack, „das Team

benötigte 45 Arbeitstage für diesen

Auftrag. Die Mehrarbeit im Vergleich

zum Schätzwert kam durch Verzöge-

rungen in den Vorleistungen zu Stande.“

Sein Betrieb arbeite schon seit 35

Jahren erfolgreich mit den Produkten

der PCI Augsburg GmbH, so Georg

Mack, die zuständigen PCI-Mitarbeiter

Natursteinarbeiten

Günther Haas und Hans Schneider

hätten das Bauvorhaben Congress

Centrum Heidenheim wie gewohnt

kompetent begleitet. Auch das Ver-

hältnis zwischen Züblin, den Bauleitern,

Architekten, Bauherren und Lieferfirmen

sei sehr harmonisch und fair gewesen.

„Zurückblickend muss ich sagen, auf

das Klima und die Zwischenmenschlichkeit

der beteiligten Personen kommt

es an, ob ein Projekt dieser Größen-

ordnung gut oder schlecht läuft. Nicht

immer ist der Preis entscheidend,

sondern es sind die Menschen, die sich

untereinander akzeptieren“, so Georg

Mack.

Die Abnahme der gesamten Natursteinarbeiten

ergab das Urteil „mangelfrei“.

Ein schönes Ergebnis und ganz besonderes

Referenzobjekt für den Verlegebetrieb

und alle weiteren Beteiligten.

congress centrum heidenheim

info aus deutschland

Aus der Bautafel

bauherr: Congress & Event

Heidenheim GmbH

(vormals Konzerthaus

GmbH)

generalunternehmer: Ed. Züblin AG,

Direktion Stuttgart /

Komplettbau,

Bereich Ulm/Neu Ulm

Schlüsselfertiges Bauen 2

Stuttgart.

bauzeit: 21 Monate

investitionsumfang: 52 Mill. Euro

„1.600 m 2 Jura grau.

Wir haben es geschafft – mit PCI.“

Georg Mack

Fliesen Mack GmbH

89537 Giengen/Brenz

www.fliesen-mack.de

www.pci-augsburg.de

„Als Unternehmen verfügen wir über umfassende Erfahrungen im Bereich

Naturstein. Doch 1.600 m2 Jura grau für das Congress Centrum Heidenheim

zu verlegen, ist auch für uns kein alltäglicher Auftrag. Wir haben uns deshalb

entschieden, von Anfang an eng mit den Spezialisten von PCI zusammenzuarbeiten.

Der Erfolg gibt uns recht: eine exzellente Arbeit und ein zufriedener

Kunde. Ich würde es immer wieder so machen.“


Mit den drei Produkt-

linien „Nano“, „rapid“

und „carra“ hat die

Pci im bereich der

Fliesen- und Naturwerksteinverlegung

eine einfache und

einleuchtende

Systematik entwickelt,

die es dem anwender

erlaubt, schnell die

geeigneten Produkte

für den jeweiligen

anwendungsfall zu

finden.

info aus deutschland

10

Aktuell

das richtige Produkt für jede anwendung:

PCI-Produktlinien für zementäre Fliesenkleber und Fugenmörtel

die universellen: Pci Nano-linie die Schnellen: Pci rapid-linie die Spezialisten: Pci carra-linie

PCI als Fachaussteller bei den

„Mauerwerkstagen“

Im Fokus der 21. Wienerberger Mauerwerkstage,

die bis Mitte März in

insgesamt neun deutschen Städten

durchgeführt wurden, stand diesmal

das „Energieeffiziente Planen und

Bauen“ mit den Themenschwerpunkten

EnEV 2009, neue Förderstandards sowie

Effizienzhäuser in der Praxis. Die

PCI Augsburg GmbH war wie schon in

den vergangenen Jahren auch 2010 als

Fachaussteller mit von der Partie.

a

Die Produkte der PCI Nano-Linie mit speziellen Eigenschaften für die An- verlauf von gelb nach rot auf, und die

produkt darstellen. Die Endung „-flott“

zeichnen sich aus durch ihren wendung bei Naturwerksteinbelägen. Verpackungen der PCI Carra-Linie sind

kennzeichnet die Fließbettmör tel

universellen Einsatz für (fast) alle

in einem hellen Grauton gehalten.

für eine weitestgehend hohlraumfreie

Anwendungsfälle. Wenn ein schneller Schon anhand der Verpackungs- Die Namensgebung der Produkte inner-

Verlegung von Bodenbelägen. Die zuge-

Arbeitsfortschritt gewünscht ist (z. B. gestaltung sind die Produktlinien auf halb der Linien folgt einer einheitlichen

hörigen zementären Fugenmörtel tragen

Präsentiert wurden den Teilnehmern am technik, Riedlingen): „Ich bin natürlich

bei der Renovierung), oder auch bei den ersten Blick zu erkennen:

Systematik. So steht die Endung

die Endung „-fug“. Zusätzlich beinhaltet

PCI-Stand Systemlösungen rund um vor allem wegen der neuen EnEV 2009

kühleren Temperaturen eignen sich die Die Produkte der PCI Nano-Linie „-light“ (PCI Nanolight, PCI Rapidlight,

die PCI Carra-Linie den flexiblen Dünn-

das Thema Keller-Abdichtungen. Dieser hier. Die Mauerwerkstage und die Aus-

schnellabbindenden Produkte der werden in gestreiften Verpackungen PCI Carralight) für die leichten Dünnbettmörtel

PCI Carraflex sowie den

Schwerpunkt bildete die optimale stellung der Industrie bieten darüber hi-

PCI Rapid-Linie. Die PCI Carra-Linie angeboten, die Säcke bzw. Beutel der bettmörtel, die gleichzeitig in ihren

Mittelbettmörtel PCI Carrament in den

Ergänzung zu einem der Vorträge im naus die Chance, sich immer wieder

beinhaltet Verlege- und Fugenmörtel PCI Rapid-Linie weisen einen Farb- jeweiligen Produktlinien das Premium-

Farben grau und weiß.

Plenum: Zuverlässige Lösungen für neu zu informieren, was es für Produkte

Abdichtungsanschlüsse an Sockeln, gibt, da die Entwicklung weitergeht.“

Neu:

Neu:

Balkonen und Dächern sowie die Neuausgabe

der DIN 18195 Teil 2 – Stoffe

für Bauwerksabdichtungen – wurden

PCI Pavifix® CEM Rapid

PCI Pavifix® 1K Extra

von Prof. Dr.-Ing. Rainer Oswald und

Dipl.-Ing. Matthias Zöller erläutert.

Am PCI-Stand waren dazu die passenden

Produktsysteme zur Bauwerks-

Die PCI Augsburg GmbH hat die

Pavifix-Produktfamilie erweitert:

Flächen bereits nach ca. 35 Minuten

abreinigbar. Wird das Gießverfahren

Das „Extra“ im Namen des neuen

Pflasterfugenmörtels PCI Pavifix 1K

ponentige gebrauchsfertige Sandmischung

lässt sich mit einem Gummi-

abdichtung zu sehen, die Teilnehmer

konnten Detailfragen mit den PCI-

Fachleuten diskutieren.

neben dem bewährten Zement-Pflaster- angewendet lässt sich der Überstand

Extra steht für sein erweitertes Anwenschieber

leicht einbringen und

Die Wienerberger Mauerwerkstage

fugenmörtel PCI Pavifix CEM gibt es schon nach ca. 20 Minuten abstechen

dungsspektrum: es umfasst außer

verdichten. PCI Pavifix 1K Extra kann

zählen mit rund 3.000 Teilnehmern

jetzt eine neue, schnell abbindende bzw. die Fuge waschen. Unabhängig

Naturwerksteinflächen zusätzlich

auch mit Wasser eingeschlämmt

(2009) zu einem der renommiertesten

Produktvariante mit dem Namen PCI vom eingesetzten Verfahren sind mit

auch Platten- oder Pflasterbe-

werden, was das Verfüllen von

Weiterbildungsforen im Mauerwerksbau.

Pavifix CEM Rapid.

PCI Pavifix CEM Rapid verfugte Flächen

läge aus Betonwerkstein.

schmalen Fugen deutlich verein-

Fachlich anerkannte unabhängige

schon nach ca. zwei Stunden regenfest

facht. Der Pflasterfugenmörtel

Referenten informieren über aktuelle

Das einkomponentige Material ist und begehbar. Die volle Belastungs-

Optimal geeignete Einsatzbe-

härtet rissefrei aus, es entsteht

praxisrelevante Themen. Allein zur

besonders geeignet zum Verfugen fähigkeit ist nach drei Tagen erreicht.

reiche für PCI Pavifix 1K Extra

ein gleichmäßiges Fugenbild.

Münchner Veranstaltung kamen mehr

von Plattenbelägen aus Naturstein, wie

sind Bodenflächen mit Fuß-

Bei Fugen, die mit dem Gummi-

als 400 Fachbesucher. Die meisten

beispielsweise Polygonalplatten, auf PCI Pavifix CEM Rapid verläuft leicht

gänger- und gelegentlichem

schieber eingearbeitet wurden,

von ihnen kennen die PCI, so z. B. auch

privaten Terrassen und Gartenflächen.

Die Ausführung erfolgt hierbei im Gießverfahren.

Außerdem lassen sich mit

PCI Pavifix CEM Rapid auch Mosaik-,

Klein- und Großpflasterflächen

aus Naturstein

verfugen - bei gebun-

und härtet rissefrei aus. Die mögliche

Fugenbreite liegt zwischen 5 und

80 mm. Der Fugenmörtel ist wasserundurchlässig

und Frost-Tausalzbeständig,

hoch verschleißfest, dauerhaft

widerstandsfähig

gegen Bewitterung und

Pkw-Verkehr, wie beispielsweise

private Parkplätze, Gartenwege,

Garageneinfahrten und Terrassen.

Der jeweilige Unterbau muss

wasserdurchlässig sein, die Mindestfugenbreite

beträgt 3 mm. Vor dem

Verfugen müssen die Oberflächen und

sind die Flächen nach etwa 24

Stunden begehbar, bei eingeschlämmten

Fugen nach ca.

30 Stunden. Je nach Umgebungsbedingungen

ist die volle Belastbarkeit

nach drei bis sieben Tagen erreicht.

Die Flächen sind nicht vollständig

Hans Peter Wurdack, Leiter Hochbau

beim Stadtbauamt Donauwörth: „Wir

haben über die BayWa in Ehingen und

mit dem zuständigen Außendienst im

Bereich Ehingen, Riedlingen und Ulm

bereits mit PCI zusammengearbeitet

und kennen das Programm zur Fliesen-

Sachverständiger Norbert Koch

(r.) und Ralf Bär (früher bei PCI)

diskutierten Fachfragen zum

Thema Keller-Abdichtung

bei den Mauerwerkstagen 2010

von Wienerberger. 11

dener Bauweise. In

mechanische Beanspru-

die Flanken der Pflaster- oder Platten-

versiegelt, denn Regenwasser wird in

verlegung und auch zur Kellerabdiesem

Fall kommt das

chung und kann mit dem

beläge kräftig vorgenässt werden.

den Untergrund abgeführt. Die Fugen

dichtung.“ Am PCI-Stand zu Gast war

Schlämmverfahren zum

Hochdruckreiniger ab-

Dabei ist darauf zu achten, dass kein

sind verschleißfest und dauerhaft

auch Norbert Koch, Gebäudeenergie-

Einsatz. Hierbei sind die

gereinigt werden.

Wasser in den Fugen steht. Die einkom-

widerstandsfähig gegen Bewitterung.

berater + Sachverständiger (Koch-Bau-

info aus deutschland

u S S t E l l u N g


Schadensfreiheit ist

keine hexerei

12

Aktuell

die Verlegung von großformatigen Fliesen und Platten

Die Verlegung von großformatigen

Fliesen und Platten ist im Vergleich

zu Standardformaten anspruchsvoller

und komplexer; sie ist jedoch kein

Hexenwerk. Wenn man die materialspezifischen

und verlegetechnischen

Besonderheiten kennt und berücksichtigt,

ist die Ausführung eines einwandfreien

Belags für geschultes Fachpersonal

möglich.

Mit Großformaten lassen sich elegante

Beläge mit einem geringen Fugenanteil

erstellen, die zugleich großzügig wirken

und hygienischen Ansprüchen entgegen

kommen. Dieser geringe Fugenanteil

birgt aber auch Gefahren: Unter dem

Belag eventuell noch vorhandenes Restwasser,

zum Beispiel aus dem Betonkörper,

Estrichen und Verlegemörteln,

kann nur sehr langsam durch die wenigen

vorhandenen Fugen austrocknen.

Dies kann bei feuchtigkeitsempfindlichen

Untergründen zu Schäden führen.

Der geringe Fugenanteil ist aber noch

in einer weiteren Hinsicht brisant:

Über Fugen werden thermische und

Schwindspannungen abgebaut. Auch

diese Funktion können Fugen bei Großformaten

wegen ihres geringen Flächenanteils

nur eingeschränkt erfüllen.

Der „entspannende“ Effekt des Fugenmörtels

entfällt nahezu gänzlich. Besonders

problematisch ist dies im Außenbereich,

wo mit großen thermischen

Spannungen gerechnet werden muss.

ausgleichen des untergrunds

vereinfacht Verlegung

Ganz wesentlich für das Gelingen der

Verlegung ist bei Großformaten die

Vorbereitung des Untergrunds. Seine

Ebenflächigkeit muss selbst die erhöhten

Anforderungen der DIN 18202 mit

einem Stichmaß von drei Millimetern pro

Meter deutlich unterschreiten. Aufgrund

der großen Kantenlängen und der

der autor

zumeist relativ „scharfen“ Kanten –

insbesondere bei rektifizierten Fliesen –

kommt es ohne eine entsprechende

Feinnivellierung des Untergrunds zu

Überzähnen.

Deshalb müssen die Ebenflächigkeit des

Untergrunds vor der Verlegung genauestens

geprüft und eventuell Ausgleichsmaßnahmen

durchgeführt werden.

In jedem Fall ist der daraus resul-

tierende Mehraufwand bereits bei

Ausschreibung und Angebotserstellung

zu berücksichtigen.

Für verschiedene Untergrundarten und

Anwendungsfälle stehen jeweils geeignete

bewährte Spachtel- und Nivelliermassen

zur Verfügung. Je sorgfältiger

die Ausgleichsarbeiten ausgeführt

werden, desto einfacher ist die Ver-

legung des Belages. Alternativ kann mit

geeigneten Mörteln in vielen Fällen auch

im Mittelbettverfahren ohne vorheriges

Ausgleichen des Untergrunds gearbeitet

werden.

calciumsulfatestriche vor

Feuchtigkeit schützen

Auf zementgebundenen Untergründen

ist die Verlegung von großformatigen

Fliesen und Platten mit konventionellen

Verlegesystemen möglich – vorausgesetzt

die vorstehenden Bemerkungen

sowie die einschlägigen Handwerkstechniken

werden berücksichtigt.

Dagegen ist insbesondere bei der Verlegung

auf calciumsulfatgebundenen

Untergründen zu beachten, dass aufgrund

des geringen Fugenanteils bei

großformatigem Belagsmaterial die

Austrocknung des Klebemörtels deutlich

verlangsamt ist. Bei ungeeigneter

oder unzureichender Grundierung des

Untergrunds können deshalb Schäden

in der Grenzschicht und damit eine

Ablösung des Belages eintreten.

In diesem Zusammenhang ist es besonders

wichtig, die Untergrundprüfung

und -vorbehandlung äußerst sorgfältig

durchzuführen. Dazu gehört aus unserer

Sicht zwingend das Anschleifen der

Estrichoberfläche oder das Abschleifen

eventuell vorhandener Sinterschichten,

auch wenn dies vom Estrichhersteller

als nicht erforderlich angesehen wird.

Denn der Schleifprozess verbessert

Der Fliesenlegermeister und staatlich

geprüfte Bautechniker Hans-Peter Schmied

ist anwendungstechnischer

Berater der PCI Augsburg GmbH.

Moderne großformatige

Beläge stellen erhöhte

Anforderungen.

nicht nur die Oberflächengüte, sondern

beschleunigt auch die Austrocknung

des Estrichs.

Außerdem ist es unverzichtbar, die

Restfeuchtemessung mittels CM-Gerät

direkt vor der Verlegung durchzuführen.

Ein Restfeuchtegehalt von maximal 0,5

CM-Prozent beziehungsweise muss erreicht

sein.

Werden konventionelle Dispersionsgrundierungen

eingesetzt, sind sowohl die

vorgegebene Verbrauchsmenge als

auch die Wartezeit bis zur Verfilmung

zwingend einzuhalten. Nur dann wird

eine ausreichend feuchtigkeitssperrende

Wirkung erzielt. Zeitsparend ist der

Einsatz einer schnellen Grundierung.

PCI Gisogrund Rapid“ zum Beispiel

verfilmt bereits nach etwa zehn

Minuten.

Werden Dispersionsgrundierungen verwendet,

empfiehlt es sich – vor allem

bei kühleren Temperaturen – großformatige

Bodenbeläge mit einem schnell

abbindenden Fließbettmörtel und Wandbeläge

mit einem schnell abbindenden

Dünnbettmörtel zu verlegen. So wird die

Einwirkdauer des Anmachwassers möglichst

kurz gehalten.

Die technisch sicher beste, wenn auch

aufwendigste Methode ist das Auftragen

einer Epoxidharzgrundierung. Damit

kann eine Feuchtigkeitssperre zum

Schutz des calciumsulfatgebundenen

Untergrunds gewährleistet werden. Die

Reaktionsharzgrundierung ist im

frischen Zustand mit feuergetrocknetem

Quarzsand der Körnung 0,3 bis 0,8

Millimeter abzustreuen, um eine einwandfreie

Verbundhaftung des zementären

Verlegemörtels zu ermöglichen.

Diese Vorgehensweise bietet die größtmögliche

Sicherheit. Allerdings ist auch

hier die Wartezeit bis zum Erhärten der

Grundierung einzuhalten, die sich bei

kühleren Temperaturen deutlich verlängert!

bruchgefahr ist bei dünnen,

flexiblen Platten relativ groß

Konventionelles keramisches Material

wie Steingut, Steinzeug und Feinsteinzeug

ist im Hinblick auf sein Verformungspotenzial

in der Regel unproblematisch

und kann unter Berück-

sichtigung der vorgenannten Besonder-

heiten relativ unkompliziert verlegt

werden.

Dagegen gibt es für die filigranen, auch

als „Porzellankeramik“ bezeichneten

Feinsteinzeugplatten von drei bis elf Millimetern

Dicke, wie zum Beispiel die

„Laminam“- und „Kerlite“-Produkte, einige

Besonderheiten zu beachten. Sie

werden mit und ohne rückseitige Beschichtung

ausgeliefert und sind bis zu

Formaten von 300 x 100 Zentimeter erhältlich.

Für dieses Belagsmaterial ist

eine absolute Ebenflächigkeit des Untergrunds

erforderlich.

Darüber hinaus ist noch Folgendes zu

beachten, um bei oder nach der Verlegung

keine unangenehmen Überraschungen

zu erleben:

■ Die Bruchgefahr ist insbesondere bei

den dünnschichtigen Varianten dieser

Platten relativ groß, auch wenn sie als

„flexibel“ bezeichnet werden.

■ Sollte es notwendig sein, eine Platte

wieder aus dem Kleberbett herauszunehmen,

kann dies nur mit Hilfe eines

Drahts erfolgen, der unter der Platte

durchgeführt wird. Der Versuch, die

Platte mit der Kelle herauszuhebeln,

würde sie unweigerlich brechen

lassen.

■ Wird ein normal abbindender Dünnbettmörtel

eingesetzt, kommt es bei

zu früher Belastung im Mittelbereich

der Platte aufgrund ihrer Biegefähigkeit

zu einer Stauchung der noch

weichen Kleberstege. Wird die Platte

dann entlastet, verliert sie unter

Umständen in diesem Bereich ihre

Verbundhaftung. Dieser Prozess

Nahaufnahme einer sehr glatten rückseitigen

Beschichtung (Kerlite, Cotto d´Este).

In diesem Fall ist der Verlegemörtel mit der

Flüssigdispersion PCI Lastoflex zu vergüten.

Links PCI Gisogrund, rechts PCI Gisogrund Rapid;

auf beide Grundierungen wurde nach

ca. 10 Minuten ein blau eingefärbter Wassertropfen

aufgebracht. Die vermeintlich trockene

Standardgrundierung wird wieder verflüssigt,

PCI Gisogrund Rapid ist bereits verfilmt!

schreitet im Verlauf der Nutzung fort.

Ein Schaden ist mittelfristig programmiert.

Deshalb ist bei Bodenbelägen aus diesen

Materialien eine weitgehend hohlraumfreie

Bettung zwingend erforderlich

– was im übrigen auch bei anderen

Großformaten angestrebt werden sollte.

Kann keine ausreichend lange Trocknungszeit

vor Begehen und Verfugen

des Belags eingehalten werden, sind

schnell abbindende Klebemörtel einzusetzen.

In Trockenbereichen kann mit 1-komponentigen,

kunststoffvergüteten Klebemörteln

verlegt werden. Bei rückseitig

beschichteten Varianten und in Nassbereichen

empfehlen wir eine Vergütung

der Klebemörtel, zum Beispiel mit „PCI

Lastoflex“.

bei Naturwerkstein Verformungspotenzial

beachten

Wegen der enormen Vielfalt verschiedener

Gesteinssorten mit all ihren Unterschieden

und den teils abenteuerlichen

und irreführenden Namen kann nicht

pauschal ein geeigneter Verlegemörtel

angegeben werden. Die Wahl des Verlegemörtels

sollte in Bezug auf Großformate

daher insbesondere im Hinblick

auf die Wasseraufnahmefähigkeit des

Gesteins und eine damit eventuell verbundene

Verformungsneigung erfolgen.

Diverse Schiefersorten, Grauwacke und

Serpentinite zeigen beispielsweise ein

hohes Verformungspotenzial.

Diese Gesteinseigenschaften können

mit einer einfachen Methode getestet

werden: Die Ebenflächigkeit der Platte

wird im Lieferzustand mit einem Stahllineal

über die Diagonale überprüft. Danach

wird die Platte in ein flaches Wasserbecken

gelegt, so dass der

Wasserspiegel etwa bis zur Hälfte der

Plattendicke reicht. Sollten sich innerhalb

von zwei Stunden Verformungen

>>

F a c h b E i t r a g

13

info aus deutschland


14

Aktuell

Bei diesem brasilianischen Schiefer im Format 60 x 30 cm

wurde bereits nach einer Stunde eine Verformung > 0,5 mm

über die Diagonale festgestellt. Nach vier Stunden

betrug die Verformung bereits weit über einen Millimeter.

Eine zementäre Verlegung ist nicht möglich!

von über 0,5 Millimetern gegenüber dem

Ursprungszustand zeigen, ist eine Verlegung

mit zementären Klebemörteln

nicht möglich. In diesem Fall muss auf

Reaktionsharzprodukte zurückgegriffen

werden.

Die PCI bietet unter anderem auch an,

Naturwerksteinplatten in der anwendungstechnischen

Prüfabteilung auf ihre

Verformungsneigung zu testen. Da sich

sogar innerhalb einer Palette Unterschiede

ergeben können, empfiehlt sich

die Untersuchung mehrerer Platten.

Anhand der Verformungsmessung mit

digitalen Messuhren lässt sich so

präzise ermitteln, welcher Verlegemörtel

geeignet ist.

Kunststeinplatten haben

verlegetechnisch ihre tücken

Kunststeinplatten werden unter Verwendung

unterschiedlicher Bindemittel

und Zuschläge hergestellt. Als Bindemittel

werden zum Beispiel Polyester-,

Epoxid- und Acrylharz oder auch

Zement eingesetzt, als Zuschläge

Natursteinbruch, Glas, Quarz und so

weiter. Häufig sind solche Platten – vor

allem bei großen Formaten – noch mit

einer rückseitigen Armierungsschicht

aus Glasfasergewebe und Reaktionsharz

verstärkt. Diese Platten sind zwar

optisch ansprechend, haben aber

verlegetechnisch ihre Tücken:

■ Die Verbundhaftung mit zemen-

tären Klebesystemen kann unzu-

reichend sein.

■ Das Bindemittel der Kunststein-

platten ist entscheidend dafür,

ob mit einem zementären Klebe-

system oder Reaktionsharz zu

verlegen ist.

■ Polyesterharze verseifen, wenn sie

einem alkalischen Milieu ausgesetzt

sind. Da zementäre Verlegemörtel

hochalkalisch sind und dies im Nassbereich

bei ständiger Durchfeuchtung

auch bleiben, ist besondere Sorgfalt

bei der Prüfung und Beurteilung von

polyestergebundenen Platten anzuraten.

Auch was die Verformungsneigung

solcher Kunststeinplatten angeht, ist

Vorsicht geboten. Hier ist die oben erwähnte

Vorprüfung im „Wasserbett“

ebenfalls notwendig. Nur wenn keine

oder nur eine geringe Verformung von

weniger als 0,5 Millimetern über die

Diagonale nachgewiesen werden kann,

ist die Verlegung mit zementären

Materialien möglich.

Die Verwendung von schnell abbindenden

Klebemörteln ist auch hier generell

sinnvoll, um ein rasches Erhärten des

Klebemörtels unter der Platte zu

gewährleisten. Bei Platten, die stark

zum Schüsseln neigen, empfehlen wir

grundsätzlich den Einsatz wasserfreier

Reaktionsharz-Systeme.

Kunststeine im außenbereich zu

verlegen, ist kritisch

Wenn man unterschiedliche Ausdehnungskoeffizienten

verschiedener

Belagsmaterialien und des Untergrunds

betrachtet, wird klar, welche Kräfte auf

die Konstruktion einwirken. Als Beispiel

Material Ausdehnungskoeffizient

Längenänderung bei 30 °C

Temperaturänderung bei einer

Länge von 8 m

Feinsteinzeug 0,006 mm/mK (0,006 x 30 x 8 =) 1,4 mm

Naturwerkstein 0,008 mm/mK 1,9 mm

Kunststein 0,030 mm/mK 7,2 mm

Zementestrich 0,012 mm/mK 2,9 mm

Das rückseitige Abspachteln

verhindert Lufteinschlüsse

und optimiert die Verbundhaftung.

sind in der Tabelle unten die Werte einer

acht Meter breiten Terrasse bei einem

Temperaturunterschied von 30 °C angenommen.

Diese Belastung tritt zum

Beispiel bei einem Gewitterregen auf,

wo es ohne weiteres zu einer schlagartigen

Abkühlung der Oberflächentemperatur

von 40 °C auf 10 °C kommen

kann.

Die Werte zeigen, dass die Verlegung

von Kunststeinplatten im Außenbereich

äußerst kritisch ist, und zwar selbst

dann, wenn ausreichend Bewegungsfugen

eingeplant werden. Denn die

Differenz in der Längenänderung von

Untergrund und Belagsmaterial führt zu

extremen Scherspannungen, die vom

Dünnbettmörtel kaum kompensiert

werden können. Kunststeinplatten

sollten daher nur nach ausdrücklicher

Freigabe durch den Hersteller im

Außenbereich eingesetzt werden.

Praxistipps

■ Zum Tragen und Ansetzten Saug-

heber verwenden.

■ Bei starker Rückseitenprofilierung

(z. B. Waffelmuster) empfiehlt sich das

Abspachteln der Plattenrückseite,

auch bei Verwendung eines Fließbettmörtels;

denn Lufteinschlüsse können

den Haftverbund einschränken.

■ Zum Herausnehmen einer frisch verlegten

Platte einen Stahldraht

unter der Platte hindurch ziehen,

um diese vom Kleberbett zu trennen.

■ Zu frühe Belastung des Belages

vermeiden; falls erforderlich, Hartschaumplatten

zur Lastverteilung

auflegen.

Hans-Peter Schmied

Thomas Stadler,

Marketing Service

Manager der PCI.

Vielleicht fehlte Ihnen in der Verkaufsförderung

bislang einfach nur eine

gute Idee. Vielleicht wollten Sie an der

Warenpräsentation schon immer etwas

verändern. Der neue Marketing Service

Ratgeber (MSR) von PCI präsentiert

Ihnen verschiedenste attraktive Bausteine

für einen eindrucksvollen Auftritt

beim Kunden und mehr Verkaufserfolg.

thomas Stadler, Marketing Service

Manager der PCI, erläutert im Gespräch

Hintergründe und Details zum neuen

„MSR“.

Pci aktuell: Seit wann bietet PCI

einen Marketing Service Ratgeber?

thomas Stadler: Der erste erschien

vor ca. acht Jahren, der neue stellt jetzt

die vierte Auflage dar. Mittlerweile hat

der MSR stolze 148 Seiten, aufgeteilt in

zehn Kapitel und verschiedene Rubriken

- von der einfachen Regalausstattung

und technischen Musterlösungen über

komplette Ausstellungsequipments bei

Hausmessen und Kundenevents bis hin

zur Outdoorwerbung.

Pci aktuell: Wie ist der MSR

entstanden, was gab den Anstoß

dazu?

thomas Stadler: Die Grundidee des

MSR war, Leistungsvielfalt und Leistungsstärke

der PCI-Verkaufsförde-

rungsmaßnahmen für den Point of Sale

komprimiert und ausdrucksstark mit

Abbildungen darzustellen. Mit diesem

breiten Angebot können die PCI-Fachberater

unseren Vertriebspartnern im

Fachhandel anschaulich demonstrieren,

wie attraktiv und spannend man

Bauchemie, die eigentlich grau ist, im

Handel optimal präsentieren kann.

Ein starkes Argument nicht zuletzt auch

für uns als Marktführer bei Fliesenverlegewerkstoffen.

Pci aktuell: Wie hat sich der Inhalt

des MSR seit der ersten Ausgabe

verändert?

Wie lässt es sich erfolgreicher verkaufen?

der neue Pci Marketing Service ratgeber zeigt’s ihnen!

thomas Stadler: Augenfälligste Veränderung

ist natürlich unser neuer Titel mit

dem Lentikulardisplay. Je nach Sichtweise

des Betrachters wechselt die

Darstellung zwischen einem leeren

Regal und einem komplett mit PCI-

Produkten und Verkaufsförderungs-

mitteln ausgestattetem Schwerlastregal.

Inhaltlich lässt sich die erste Ausgabe

des MSR mit der aktuellen Ausgabe

2010 nicht mehr vergleichen. Der

Wunsch unserer Vertriebspartner

im Fachhandel nach hochwertiger Ausstattung

ist viel ausgeprägter als früher.

Man will sich mit innovativen Abverkaufshilfen

und intelligenten Shop in

Shop Systemen vom Wettbewerb

deutlich abheben. Hier haben wir in-

zwischen eine hohe Kompetenz erlangt,

die es uns ermöglicht, die Kunden wirksam

und individuell zu unterstützen. PCI

versteht sich nicht nur bei innovativen

Produktlösungen, sondern auch in der

Verkaufsförderung als Trendsetter. Mit

neuen 3D-Displays, 3D-Bodenfolien,

attraktiven Produktaufstellern, Sonderverkaufshilfen

wie RPS Präsenter oder

Rollenständer für Abdichtungsbahnen

haben wir in der Präsentation immer

wieder Akzente gesetzt. Über die Jahre

kontinuierlich fortgeführt haben wir

unsere technischen Exponate. Hierbei

wird nun noch mehr Wert auf hochwertige

Keramik und die Vermarktung von

kompletten Produktsystemen gelegt.

Pci aktuell: Worin unterscheidet

sich die neuste Ausgabe des MSR

vom Vorgänger, was wurde optimiert,

was ist neu hinzugekommen?

thomas Stadler: Neu hinzugekommen

sind komplette Verkaufsförderungsplatzierungen

für Spezialsortimente, z. B.

für den Galabau oder Sanierputze, spezielle

Sauberlaufmatten und individuelle

Großflächenwerbungen im Innen- und

Außenbereich. Wir zeigen außerdem

neue und beispielhafte Musterlösungen

aus dem Fachhandel, die den Abverkauf

von PCI-Produkten am POS sichern und

damit den Umsatz des Vertriebspartners

steigern.

Pci aktuell: Wie wird der MSR beim

bzw. vom Fachhandel optimal verwendet

– wie ist der Ablauf, wenn

beim Vertriebspartner Interesse an

neuer Warenpräsentation und Verkaufsförderungsmaßnahmen

besteht?

thomas Stadler: Der MSR ist ein

reines Beratungsinstrument der PCI-

Vertriebsmitarbeiter. Zusammen mit der

Abteilung Marketing-Service analysieren

wir die Situation und die Wünsche beim

Kunden. Auf dieser Basis entwickeln wir

dann ein exakt auf die Bedürfnisse des

Vertriebspartners zugeschnittenes Konzept.

Es enthält die jeweils am besten

geeigneten Bausteine aus dem im MSR

präsentierten Gesamtangebot. Uns

kommt es auf eine perfekte individuelle

Lösung an.

Pci aktuell: Gibt es von Kundenseite

Resonanz auf die bisherigen

MSR?

thomas Stadler: Die durch die Bank

positiven Erfahrungen haben uns bestärkt,

den Ratgeber und das Angebot

an Verkaufsförderungsmaßnahmen

schrittweise auszubauen und zu

optimieren. In meinen Gesprächen bei

unseren Vertriebspartnern im Fach-

handel ist bei der Vorstellung unserer

Verkaufsförderungsmaßnahmen immer

wieder ein AHA-Effekt festzustellen,

welch großes Spektrum und welch

hohes Maß an Individualität und Service

PCI bietet. Erst kürzlich hat aufgrund

des Ratgebers ein Handelskunde auf

PCI umgestellt, da er eine Unterstützung

in dieser Form branchenweit noch

nicht erfahren hatte.

Pci aktuell: Wie kommt der Vertriebspartner

im Fachhandel an den

MSR?

thomas Stadler: Die Anforderung des

MSR oder von Artikeln daraus erfolgt

ausschließlich über den zuständigen

PCI-Fachberater bzw. –Verkaufsleiter.

15

info aus deutschland

i N t E r V i E w


info aus deutschland

16

Aktuell

Neu: »Technisches Handbuch« ersetzt

»Lose-Blatt-Sammlung«

Wer sich über Anwendungsbereiche,

Eigenschaften und die richtige

Verarbeitung von PCI-Produkten informieren

will, hat dazu ab sofort neue

Möglichkeiten – mit dem „Technischen

Handbuch“, das nun erstmals für

Deutschland, Österreich und die

Schweiz vorliegt.

PCI-Kunden haben im heimischen Büroregal

derzeit in der Regel noch den

Ordner mit den alphabetisch sortierten

PCI-Produktinformationen“ stehen.

Dieses System mit den postalischen

Ergänzungslieferungen überarbeiteter

Produktinformationen wird so nicht

weitergeführt. Die bisherigen „Produktinformationen“

heißen jetzt „Technische

Merkblätter“ (TM) und finden sich allesamt

gebunden im neuen „Technischen

Handbuch“. Dieser rund 950 Seiten umfassende

Komplett-Band wird künftig

jährlich in aktualisierter Form neu

erscheinen. Die erste Ausgabe für 2010

ist seit kurzem verfügbar, enthalten sind

alle TM der in der Bruttopreisliste

mit Artikelbezeichnung und Kurzbeschreibung

aufgeführten Produkte.

Die Reihenfolge der TM im Handbuch

ist weiterhin alphabetisch; vorgeschaltet

sind zwei Inhaltsverzeichnisse –

sortiert nach Produktgruppen und

sortiert nach dem PCI-Markennamen.

Das neue Technische Handbuch können

Sie bestellen unter Faxnummer

+49 (821) 5901-416 für Deutschland und

Österreich. In der Schweiz erhalten Sie

das Buch unter der Faxnummer

+41 (58) 9583122.

„Produkt-lotse“ im handbuch

eingeheftet

Auf der Umschlaginnenseite des Technischen

Handbuches ist die CD

„Der PCI-Produkt-Lotse“ eingeheftet.

Sie enthält wie gewohnt die aktuelle

Produktübersicht 2010, alle TM, die

Sicherheitsdatenblätter, Ausschrei-

bungstexte, Prüfzeugnisse, den Material-

Verbrauchsrechner, die Technischen

Fachaufsätze „Zur Sache“, sowie

Zusatz-Tools wie den Konfigurator für

PCI Pecibord und die Ausschreibungs-

Software Expertensystem Compact und

Professional. Diese CD kann nach wie

vor auch einzeln bestellt werden.

tagesaktuelle infos nur im internet

www.pci-augsburg.de, www.pci.ch,

www.pci-austria.at bleibt die richtige

Plattform für alle aktuellen Infor-

mationen. Technische Merkblätter, die

im Laufe des Jahres bis zum Erscheinen

des neuen Handbuches aktualisiert

werden, sind hier ebenso abrufbar wie

alle anderen TM. Online verfügbar sind

wie bisher auch Zusatzinfos zu den

Produkten, Prüfzeugnisse etc.

Die TM der 100 am häufigsten nachgefragten

bzw. umsatzstärksten Produkte

sind weiterhin als Einzelexemplare in

gedruckter Form erhältlich. Sie können

wie bisher angefordert werden unter

Fax Nr. 0821/5901-416.

Mit diesem neuen Produkt-Informationspaket

vereinfacht PCI die Handhabung

der Technischen Merkblätter, der

Verwaltungsaufwand wird reduziert, und

die unschlagbare Aktualität des

Internets mit allen Vorteilen rückt

stärker in den Focus.

PCI Lastogum – die Rundum-Abdichtung im Bad

Das Bad entwickelt sich schon seit

längerer Zeit immer mehr zur Wohlfühloase.

Damit einher gehen Veränderungen

in der Ausstattung – bodengleiche

barrierefreie Duschen, größere

Fliesenformate und moderne Armaturen

gehören dazu. Diese Aufwertung lässt

auch die technischen Anforderungen an

die Qualität der Abdichtung steigen. Mit

dem PCI Lastogum ® Komplett-Dichtsystem

ist eine sichere und langlebige

Ausführung der Verbundabdichtung im

Bad problemlos möglich. Alle Details

hierzu stehen in der neuen Broschüre

PCI Lastogum – die Rundum-Abdichtung

im Bad (Foto rechts).

Erläutert wird zunächst der System-

gedanke, der diesen hohen Qualitätsanspruch

beim PCI Lastogum ® Komplett-Dichtsystem

ausmacht: Hierzu

gehören die Untergrundvorbereitung mit

der Grundierung PCI Gisogrund, die

Abdichtung mit PCI Lastogum, das

Sicherheitsdichtband PCI Pecitape und

die dazugehörigen Formteile zur fachgerechten

Abdichtung von Eckbereichen

und Durchdringungen. So werden

die Details für Anschlüsse und Übergänge

sicher in die Flächenabdichtung

eingebunden und bilden die Basis für

eine sichere Verarbeitung durch den

Fliesenleger.

Die Broschüre beschreibt in einzelnen

Schritten, wie eine Verbundabdichtung

hergestellt wird:

1. Grundieren mit PCI Gisogrund, PCI

Gisogrund Rapid oder PCI Gisogrund

303 bei nichtsaugenden, glatten

Flächen

2. Anschlüsse und Detailbereiche mit

PCI Pecitape abdichten

3. Erste Schutzschicht PCI Lastogum

(grau) auftragen

4. Zweite Schutzschicht PCI Lastogum

(weiß) auftragen; der neue Farbton

weiß macht die anschließende Verlegung

von Glasmosaik noch komfortabler.

Denn in den meisten Fällen

kann das „lästige“ Abspachteln der

Fläche mit einem weißen Klebemörtel

entfallen und trotzdem das Durchschimmern

des Untergrundes sicher

verhindert werden.

5. Fliesen oder Naturwerkstein verlegen

mit PCI Nanolight (staubarm) oder

PCI Carralight.

6. Verfugen mit Nanofug oder dem

staubarmen PCI Flexfug Extra.

7. Dauerelastisch verfugen mit PCI

Silcofug E oder PCI Carraferm.

Zusammenfassende Beschreibungen

aller für die Ausführung der beschriebenen

Arbeitsgänge relevanten PCI-

Produkte in übersichtlichen Stichwortlisten

runden die neue Broschüre ab.

Titelfoto: Deutsche Steinzeug

Um die hohe Produktqualität und

Ausführungssicherheit für die tägliche

Praxis zu dokumentieren, hat PCI bei

der TU München ein Prüfzeugnis für das

PCI Lastogum ® Komplett-Dichtsystem

in Auftrag gegeben.

Bei fachgerechter Verarbeitung entsprechend

dem aktuell geltenden Technischen

Merkblatt übernimmt die PCI

Augsburg GmbH gemeinsam mit ihren

Partnern eine 5-jährige Gewährleistung.

PCI Lastogum ®

Die Rundum-Abdichtung im Bad

b a d - a b d i c h t u N g

17

info aus deutschland


Aktuell

Vom Stadtbad

info aus deutschland

18

Diese bemerkenswerte Entwicklung

konnten im letzten Jahr die Trierer

Schwimmfans verfolgen: Über einen

Zeitraum von gut drei Monaten liefen im

früheren Stadtbad umfangreiche Modernisierungs-

und Erweiterungsarbeiten.

Der Neueröffnung als „Bad an den

Kaiserthermen“ im Spätsommer 2009

folgte im November noch der Startschuss

für den nagelneuen Saunagarten.

Produkte der PCI Augsburg

GmbH kamen bei der Schwimmbadsanierung

zum Einsatz.

Rund vier Millionen Euro ließen sich die

Stadtwerke Trier als Bauherr die Maßnahme

insgesamt kosten – gut angelegtes

Geld, galt das Bad doch schon vor

dem Umbau mit mehr als 360.000

Gästen pro Jahr als eines der beliebtesten

Freizeitangebote der Moselstadt. Im

neuen Outfit und mit den spannenden

Attraktionen (u.a. 75–Meter-Rutsche;

Kindererlebnislandschaft im Piratenstil)

dürfte die Begeisterung des Publikums

noch gewachsen sein.

Zu den grundlegenden Umbaumaß-

nahmen im alten Stadtbad zählten unter

anderem eine neue ökologische

Wasseraufbereitung des Schwimm-

beckens, die komplette Neugestaltung

der Umkleidekabinen und der Eingangshalle.

Die Bauzeit war knapp veranschlagt,

für die ausführenden Fach-

firmen bedeutete diese Vorgabe ent-

sprechend hohen Zeitdruck bis zum

Fertigstellungstermin. Allein die neu zu

gestaltenden Fliesenflächen mit Unterkonstruktionen

beliefen sich auf knapp

2500 m². Den Zuschlag für die kompletten

Fliesenarbeiten erhielt die

Fa. Reis und Wilhelm aus dem saar-

ländischen Dörsdorf. Das Unternehmen

mit seinen ca. 30 Fliesenlegern ist über

die Region hinaus bekannt als Fach-

betrieb für Objekte mit hohem technischen

Anspruch. Als Lieferant der

Materialien fungierte der Großhändler

Niederer GmbH aus Völklingen.

zur Kaisertherme

Zu Beginn mussten die vorhandenen

Duschanlagen rückgebaut und Installationen

erneuert werden. Erst dann

konnte auf vorhandene Vormauerungen

etc. angeschlossen oder neu aufgebaut

werden. Um die Problematik verschiedener

Untergründe, den Einbau von

Dehnungsfugen samt vorgegebenen

Rastermaßen der Fliesen optimal in den

Griff zu bekommen, konnte hier keine

Standardlösung zum Einsatz kommen.

Zusammen mit PCI-Fachberater Bernd

Jolly entschieden sich die Verantwortlichen

vor Ort für folgenden Aufbau: Zunächst

wurden die Flächen mit PCI

Gisogrund 303, einer Spezial Haftgrundierung

für glatte und nicht saugende

Untergründe, gestrichen. Anschließend

kam die flexible und entkoppelnde Abdichtungsbahn

PCI Pecilastic W zum

Einsatz. Die Abdichtungsbahn besteht

aus einer beidseitig vlieskaschierten

Polyethylenfolie und wird an den Stößen

bei einer Überlappung von 5-10 cm

mit der flexiblen Dichtungsschlämme

PCI Seccoral 1K oder 2K miteinander

verklebt. Für die Abdichtungsbahn PCI

Pecilastic W besteht ein allgemeines

bauaufsichtliches Prüfzeugnis (abP) und

sie wird in Anlehnung an das ZDB–

Merkblatt–Verbundabdichtungen in den

Beanspruchungsbereichen BO, A1 und

A2- eingebaut. Die aus PCI Pecilastic W

zugeschnittenen Bahnen wurden in

ein auf den Untergrund aufgekämmtes

K leberbet t aus dem variablen

Flexmörtel PCI Nanolight eingelegt.

Durch die Kombination mehrerer Eigenschaften

in PCI Pecilastic W ließ sich

viel Zeit im Bauablauf sparen. Nach

Erhärten des Dünnbettmörtels konnte

sofort mit dem Verlegen der Fliesen begonnen

werden. Auch hierfür setzte das

Team von Reis und Wilhelm PCI Nanolight

ein; verfugt wurde mit PCI Durafug

NT, einem hochdichten und belastbaren

Fugenmörtel mit Nanofilltechnologie,

speziell entwickelt für Schwimmbäder.

Im nächsten Bauabschnitt wurde dann

in der Eingangshalle mit Treppenhaus

auf einen vorhandenen festen Fliesenbelag,

der kleine Risse aufwies, 600 m²

neuer keramischer Belag verlegt. Auch

hier wurde zunächst mit PCI Gisogrund

303 vorgestrichen, anschließen kam wie

oben die entkoppelnde Abdichtungsbahn

PCI Pecilastic W zum Einsatz, eingebaut

mit dem leichten standfesten

Fließbettmörtel PCI Nanoflott light.

Mit diesem Kleber wurden dann

60 x 60 cm Feinsteinzeugfliesen verlegt,

verfugt wurde mit PCI Rapidfug im

Farbton anthrazit.

Die Flächen in den Umkleidekabinen

und der Fönstraße wurden nach der

daten zum objekt

Auftraggeber Stadtwerke Trier Versorgungs-GmbH

Bauchemische Produkte: PCI Augsburg GmbH

Großhandel Niederer GmbH, Völklingen

Verarbeiter Reis u. Wilhelm GmbH & Co.KG,

Lebach-Dörsdorf

Geflieste Fläche 2.500 m²

Gesamtumbaukosten 4 Mio. €

Bauzeit ca. 15 Wochen

Adresse Südallee 10 – 12, 54290 Trier,

dasbad@swt.de

der autor

Bernd Jolly

Seit 1998 PCI – Fachberater für das Saarland

und Luxemburg; ö.b.u.v. Sachverständiger für

Konstruktionen mit Fliesen, Platten, Estrich,

Naturstein Belag und Fußbodentechnik;

Betriebswirt des Handwerks; Fliesen,- Platten

und Mosaiklegermeister.

Montage von Spezialstahlrinnen und

dem Einbringen eines Zementestrichs

mit der flexiblen Dichtschlämme PCI

Seccoral 1K in einer Mindestschicht-

dicke von 2 mm abgedichtet. PCI

Nanoflott light diente zum Verlegen des

keramischen Belags, der zementäre

Fugenmörtel PCI FT-Megafug zum

Verfugen der Feinsteinzeugfliesen.

Der Beckenumgang der Kinder-Erlebnis-Welt

und das Nichtschwimmerbecken

wurden ebenfalls mit PCI Seccoral

1K abgedichtet. Vorher mussten

Mörtelausbrüche und Mauervorsätze

teilweise nachgearbeitet und modelliert

werden. Dafür wurde PCI Nanocret als

hochfester, faserverstärkter Instand-

setzungsmörtel verwendet.

Bestehende Mosaikbeläge mit ausgewaschenen

Fugen wurden mit dem

variablen Flexfugenmörtel PCI Nanofug

nachgefugt.

Auch für den Zugang zur neuen Saunalandschaft

und für den Treppenlauf

zum Sprungturm musste aufgrund des

engen Zeitfensters eine Sonderkonstruktion

gewählt werden. Der Zementestrich

im Zugang Saunalandschaft

(ca. 250 m²) war ca. 5 Tage alt, der

Treppenlauf (ca. 84 Stufen) war 6

Wochen zuvor neu erstellt worden.

Deshalb verwendeten die Experten für

diese Flächen die flexible Dichtschlämme

PCI Seccoral 1K in 2 mm Trockenschichtdicke

– einerseits zur Abdichtung,

andererseits als Entkopplung und

Schwundkompensierer für die Unterkonstruktion.

Abschließend wurden die

Fliesen mit PCI Nanolight verlegt und

mit PCI Rapidfug verfugt.

In der Rekordbauzeit von nur zwölf

Wochen wurde das Stadtbad saniert,

teilweise umgebaut und als „Bad an den

Kaiserthermen“ termingerecht wieder

eröffnet. Bernd Jolly

Die PCI Augsburg GmbH präsentierte

zur Deubau 2010 das Wellness-

Programm in einer neuen, übersichtlichen

und transparenten Sortimentsstruktur

mit nahezu unbegrenzten

individuellen Auswahl- und vereinfachten

Bestellmöglichkeiten.

Den Kern des Programms bildet PCI

Pecibord, das Unterbauelement für

barrierefreie Duschanlagen, in den vier

quadratischen Standardformaten:

■■

■■

■■

■■

500 x 500 x 35 mm

900 x 900 x 40 mm

1000 x 1000 x 45 mm und

1200 x 1200 x 45 mm.

Alle vier Versionen sind mit einem

zentralen Ablauf ausgestattet.

Neu ab 2010 ist PCI Pecibord P,

damit lassen sich kundenindividuelle

Lösungen in vielen verschiedenen

Formen und allen denkbaren Größen innerhalb

der Kantenlängen-Maße

von 500 x 500 mm bis 2500 x 2500 mm

verwirklichen. Je nach Einbausituation

kann dazu aus drei verschiedenen

Bodenabläufen (W, S und WS) das

passende Modell ausgewählt werden.

Erweitert wurde das Angebot bei PCI

Pecibord LINEA: das Unterbauelement

mit linienförmiger Rinnenentwässerung

gibt es nun in der Variante L1 mit

1-seitigem Gefälle und L4 mit 4-seitigem

Gefälle. Wie bei Pecibord P sind auch

hier die Formate nicht standardisiert,

sondern vom Kunden frei wählbar.

Das Spektrum der Kantenlängen-Maße

reicht bei der Version L1 von 800 bis

2000 mm, bei der Version L4 von 900

bis 2000 mm. Die Längenmaße der für

beide LINEA-Varianten erhältlichen

Entwässerungsrinnen betragen 650,

750, 850, 950 oder 1150 mm, für den

sichtbaren Teil müssen jeweils 20 mm

mehr gerechnet werden. Passend zu

den Rinnen gibt es drei unterschiedliche

Edelstahl-Designroste, eine weitere

Rost-Variante kann befliest werden.

PCI bietet dem Baustoff-Fachgroß-

handel zur Vereinfachung individueller

Bestellungen und Preisberechnungen

im Internet einen eigenen Pecibord-

Konfigurator.

Analog der Funktionsweise wie in der

Automobilindustrie kann der Nutzer

seine gewünschte Pecibord-Version hier

Position für Position zusammenstellen.

Eine Plausibilitätsprüfung stellt sicher,

Wellness-Sortiment

neu strukturiert

dass sich keine Fehler einschleichen

und die vorgegebenen Minimal- bzw.

Maximalmaße beachtet werden. Für

den Endkunden kann das auf Excel

basierende System mit Bruttopreisen

hinterlegt werden, so dass sich

Veränderungen der Konfiguration auch

gleich im Preis widerspiegeln. Für den

Fliesenleger und den Fachplaner ist

dieses Modul auch deshalb interessant,

weil sich damit auch die maximale

Stärke des Pecibord ermitteln läßt. Auf

diese Art lassen sich auch die

Gesamtaufbauhöhen – die besonders

wichtig in der Renovation sind – einfach

und bequem ermitteln. In der fertigen

Ausbaustufe kann mit dem ausgefüllten

Pecibord-Konfigurator auch direkt eine

Bestellung generiert werden. Weitere

marktbegleitende Unterstützungsmittel

sind neue Einbauanleitungen, eine neue

Broschüre mit repräsentativ dargestellter

Sortimentsübersicht und einem eigenem

Technik-Teil sowie Bestellhilfen zum

Downloaden – mit allen Produktdetails,

Ergänzungsteilen und Maßen auf einen

Blick.

PCI Pecidur Wellness 3D: Das Prinzip

der Verwirklichung persönlicher

Kundenwünsche bestimmt auch das

übrige Wellness-Sortiment der PCI.

Duschbausätze, Bänke, Wellnessliegen,

Regale und sogar Dampfsaunen oder

Meeresklimakabinen werden individuell

berechnet, konstruiert und maßgenau

produziert – der Kunde muss dazu

lediglich ausreichend bemaßte Skizzen

oder Pläne bei PCI einreichen und bekommt

in kurzer Zeit ein entsprechendes

Angebot.

Titelfoto: Deutsche Steinzeug

Das PCI Wellness-Programm

S c h w i M M b a d & w E l l N E S S

19

info aus deutschland


Informieren zu REACH,

was für die PCI-Partner

wichtig ist:

Dr. Josef Weichmann

(Technischer

Geschäftsführer)

und Hans-Jürgen Kuhl

(Ressortleiter EHSQ)

info aus deutschland

20

Aktuell

PCI informiert zur REACH-Verordnung

ie PCI Augsburg GmbH hat sich

„Dbereits in der Entstehungsphase

mit dem Thema REACH, der neuen

europäischen Chemikaliengesetzgebung,

beschäftigt. Als einer der

wenigen Formulierer beteiligte sich PCI

u.a. an einem Projekt des Bayrischen

Umweltministeriums zu den ‚Auswirkungen

des REACH-Verordnungsvorschlags

der EU vom 29. Oktober 2003 auf die

Fertigung hochinnovativer Produkte (mit

dem Beispiel Fliesenkleber). Wir haben

an den offiziellen Leitlinien für nachgeschaltete

Anwender der Europäischen

Chemikalienagentur aktiv mitgearbeitet

und uns auch an der Internetkonsultation

der Europäischen Kommission

beteiligt. Spezialisten unseres Unternehmens

arbeiten in verschiedenen

Gremien mit, um eine möglichst effiziente

und praktikable Umsetzung von

REACH im Baubereich zu ermöglichen.

Am 1. Juni 2007 trat REACH in Kraft,

ein Jahr später startete die Vorregistrierung

unter REACH. Die PCI Augsburg

GmbH hat alle in Europa hergestellten

und nach Europa importierten chemischen

Stoffe fristgerecht zum 1.12.2008

vorregistriert.

Unsere Aktivitäten in Vorbereitung der

Registrierung bis 2010, 2013 und 2018:

■■

■■

■■

Wir sichten die Datenlage und

stellen den Handlungsbedarf bei

Stoffuntersuchungen fest.

Wir beschreiben den Herstell-

prozess nach Vorgabe des

Gesetzestextes.

Wir beschreiben die Stoffidentität

nach Vorgabe des Gesetzestextes.

Mittlerweile liegen die Leitlinien zur Erstellung

der Stoffsicherheitsberichte und

zum Sicherheitsdatenblatt nach REACH

vor. Entsprechend der Vorgaben dieser

Leitlinien werden wir Stoffsicherheitsberichte

für unsere Stoffe erstellen,

die als Teil des Gesamtdossiers zur

Registrierung bei der ECHA (Euro-

päische Agentur für Chemische Stoffe)

eingereicht werden.

Als nachgeschalteter Anwender von

Stoffen und Zubereitungen kommt die

PCI Augsburg GmbH ihren gesetzlichen

Verpflichtungen nach. Wir arbeiten insbesondere

mit unseren Lieferanten zusammen,

um zu gewährleisten, dass

unsere Rohstoffe unter REACH berücksichtigt

und somit unsere Produktionsprozesse

nicht beeinträchtigt werden.

Seit dem Ablauf der Vorregistrierfrist am

1.12.2008 setzt die PCI Augsburg GmbH

ausschließlich REACH-konforme Roh-

stoffe ein. In diesem Zusammenhang

möchten wir auch auf die REACH-

Informationsbroschüre für Kunden der

bauchemischen Industrie verweisen, die

vom Industrieverband Deutsche Bauchemie

herausgegeben wurde und an

deren Erstellung die PCI Augsburg

GmbH mitgearbeitet hat. Infos siehe im

Text rechts.

Die PCI Augsburg GmbH wird alle

Kunden rechtzeitig informieren, falls

einzelne Produkte in Zukunft nicht mehr

geliefert werden können. Soweit unsere

Produkte Zubereitungen sind, die auch

Stoffe anderer Hersteller enthalten,

sind wir dabei von entsprechenden

Angaben und dem Verhalten dieser

Rohstoffhersteller abhängig.

Ergänzungen in den Sicherheitsdatenblättern

bzgl. der Expositionsszenarien

können sich erst nach Durchführung der

entsprechenden Registrierungen ergeben

und werden von uns dann sofort

weitergegeben.

Unseren Kunden stehen wir jederzeit

mit Rat und Tat bei Fragen zu diesem

Thema zur Verfügung.

Dr. Josef Weichmann

Technischer Geschäftsführer

Hans-Jürgen Kuhl

Ressortleiter EHSQ

rEach-broschüre für Planer,

Fachhandel und handwerk

Die Deutsche Bauchemie hat eine neue REACH-

Broschüre speziell für Planer und Kunden der bauchemischen

Industrie erstellt. Sie enthält auf kompakten acht

Seiten die wichtigsten Details zu REACH, die man als

weiterverkaufendes oder verarbeitendes Unternehmen

über die neue Europäische Chemikalienverordnung

wissen sollte.

Aufgrund des enormen Umfangs und der inhaltlichen und

strukturellen Komplexität der REACH-Verordnung sind

sich viele Unternehmen im Fachhandel und Handwerk

nicht über ihre Aufgaben und Pflichten, die mit REACH

auf sie zukommen, im Klaren. Dies führt in vielen Fällen

zur Verunsicherung und zu offenen Fragen. Die neue

REACH-Broschüre richtet sich im Wesentlichen an

Planer, Fachhändler und an gewerbliche Verarbeiter

bauchemischer Produkte und soll dazu beitragen, das

Informationsdefizit auszugleichen und zusätzlich Möglichkeiten

aufzeigen, wo die Zielgruppen ergänzende Details

nachlesen können. Die Broschüre erläutert kurz und

prägnant, wer von der REACH-Verordnung in welcher

Form betroffen ist und beschreibt, wie der wechselseitige

Informationsfluss zwischen Produktherstellern, Handel

und Verarbeitern aussehen sollte. Die aus REACH

resultierenden Aufgaben und Pflichten der gewerblichen

Verarbeiter, der Planer und Architekten sowie des

Handels werden beschrieben.

Die REACH-Kunden-Broschüre vermittelt, dass sich die

Konsequenzen für die Kunden der bauchemischen

Industrie auf ein überschaubares Maß beschränken und

sie durch ihre Lieferanten fachlich fundiert unterstützt

werden. Die Broschüre „REACH-Information für Kunden

der bauchemischen Industrie“ kann unter www.deutschebauchemie.de

(Publikationen) heruntergeladen oder als

Printversion gegen eine Kostenpauschale von 5 € bestellt

werden.

PCI + Recyclingglas = glasklare Vorteile

oder warum Pci auf die vorteilhaften Eigenschaften von Poraver setzt.

Alleine in Deutschland werden jedes

Jahr ungefähr 2 Millionen Tonnen

Recyclingglas in bundesweit über

300.000 Containern gesammelt. Das

entspricht einer Recyclingquote von ca.

90%. Nur die Skandinavier und besonders

die Schweizer sind eifriger beim

Sammeln von gebrauchten Gläsern.

Jeder weiß, dass das recycelte Glas

wiederaufbereitet und für die Her-

stellung neuer Glasprodukte verwendet

wird. Viele wissen auch, dass der

Einsatz von Recyclingglas den Energieverbrauch

senkt und zudem noch CO 2

einspart: 1 Tonne Recyclingglas bedeutet

eine Einsparung von 300 kg CO 2

und durch das Recyceln von nur einer

einzigen Flasche kann ein PC 25

Minuten, ein Farbfernseher 20 Minuten

oder eine Waschmaschine 10 Minuten

lang mit Strom versorgt werden.

Was aber viele nicht wissen, ist, dass

der scheinbar perfekte Recycling-

prozess überall auf der Welt mit dem

gleichen Problem zu kämpfen hat, denn

einige Glasfraktionen sind schlicht zu

klein um beim Aufbereitungsprozess

wieder einfließen zu können.

Unserem Lieferanten Dennert Poraver

GmbH ist es gelungen, mit einer innovativen

Produktidee diese Recyclinglücke

zu schließen und gleichzeitig einen

wertvollen und nachhaltigen Leichtfüllstoff

für zahlreiche Anwendungen zu

entwickeln.

Bei dem von Poraver entwickelten Verfahren

werden diese nicht verwertbaren

Glasfraktionen gemahlen und zu einem

Rundgranulat in bruchkornfreier Qualität

von mikroskopischen 0,04 bis 16 mm

gebläht.

Die Vorteilskette von Poraver Blähglasgranulat

umschließt ein sehr geringes

Gewicht bei hoher Druckfestigkeit,

hervorragende Wärmedämm- und

Schallschutzeigenschaften, chemische

Beständigkeit und Alkalibeständigkeit.

Darüber hinaus ist Poraver nicht brenn-

bar, witterungsbeständig und bietet

keinen Nährboden für Bakterien.

Aufgrund seiner zahlreichen Qualitätsmerkmale

ist Poraver-Blähglasgranulat

zum bewährten Leichtzuschlag in der

Trockenmörtelindustrie avanciert und

findet sich mittlerweile in einer Vielzahl

weiterer Industriezweige wieder.

Die PCI Augsburg GmbH vertraut

bereits seit Jahren auf die hervorragenden

Eigenschaften des mineralischen

Leichtfüllstoffs und gewährleistet damit

seinen Innovationsvorsprung in der

Leichtmörteltechnologie. Die Veredlung

einiger unserer Spitzenprodukte mit

Poraver unterstreicht damit die vor-

teilhafte Symbiose von PCI Produkten

und Recyclingglas: Eine Verbindung

mit glasklaren Vorteilen.

PCI verwendet Blähglasgranulat,

das aus Recyclingglas gewonnen wird.

21

info aus deutschland

r E c Y c l i N g


V E r a N S t a l t u N g

info aus deutschland

22

Aktuell

Gastgeber für die PCI:

Thomas Prechtl,

Verkaufsleiter Süd.

Anpfiff zum ProfiTreff in der Impuls Arena

Am 25. Februar hatte das PCI-Werk

in Augsburg Fliesenleger, Bauunternehmer,

Sanierer und GaLaBauer

zum ersten ProfiTreff eingeladen. Als

„Austragungsort“ der Veranstaltungspremiere

wählte PCI eine besonders

reizvolle Location aus – die 2009

eröffnete Impuls Arena in Augsburg.

Entsprechend gut war die Resonanz:

271 Seminarteilnehmer waren in die

Fuggerstadt angereist, in erster Linie

Kunden aus dem engeren Umkreis.

Mit 45 Teilnehmern stark vertreten war

der ortsansässige Großhandel, dessen

Sachbearbeiter sowie Mitarbeiter

aus Vertrieb und Innendienst das für

sie passende Seminar absolvierten.

Der Anpfiff zum ProfiTreff erfolgte exakt

um 17.30 Uhr. Nach dem Einlass ins

schwäbische Fußballstadion und der

Begrüßung landeten zwei Teilnehmer

Eine erfolgreiche Premiere: der

PCI-Profi-Treff in der Impuls Arena

lockte über 270 Teilnehmer zum

Augsburger Fußballstadion.

gleich einen Volltreffer, denn aus allen

Anmeldungen wurden zwei VIP-Karten

für das FCA-Spiel gegen 1860 München

am 2. Mai 2010 verlost.

Nach diesem lockeren Auftakt startete

das Fachprogramm mit dem ersten

Seminar für den Bereich Fliesenleger.

Zu den behandelten Themen gehörten

die Riss-Sanierung und die Frage:

Wie lässt sie sich im Untergrund sicher

und richtig durchführen? Außerdem

wurden wichtige Aspekte aus der

Fliesenleger-Praxis wie Abdichten,

Entkoppeln und die Minderung von

Trittschall behandelt. Wie dies in

einem System auf allen Untergründen

funktioniert, veranschaulichte der

PCI-Referent anhand eines neuen

Produktes: PCI Pecilastic ® U.

Das zweite Seminar richtete sich an

Bauunternehmer und Sanierer. Hier

wurde gezeigt, wie Böden im privaten

und gewerblichen Bereich mit PCI

Zemtec ® Color abriebfest beschichtet

und farblich gestaltet werden können.

Ein weiterer thematischer Schwerpunkt

war das Sanieren von feuchtem und

salzbelastetem Mauerwerk mit PCI

Saniment ® Super.

Das Seminar für den Bereich GaLaBau

beschäftigte sich mit dem sicheren

Verfugen von Polygonalplatten und

Pflastersteinen mit PCI Pavifix ® CEM.

Außerdem wurde den GaLaBau-Spezialisten

vorgeführt, wie Natur- und

Betonsteinpflaster mit PCI Pavifix ® PU

wasserdurchlässig verfugt werden kann.

Die Referenten waren Robert Kalousek

aus der PCI Anwendungstechnik,

Johann Deißer aus der Abteilung

Servicetechnik und PCI Fachberater

Raphael Schober.

Alternativ zu jedem Seminar wurde

eine Stadionführung angeboten. Dieses

Rahmenprogramm wurde von den

Bauprofis ebenso begrüßt wie das Bayerische

Buffet, an dem sich die Teil-

nehmer zum Abschluss der Veranstal-

tung stärken konnten. Thomas Prechtl,

Verkaufsleiter Süd: „Der Anpfiff zum

ProfiTreff war – um im Fußballjargon zu

bleiben – für die PCI ein Spitzenspiel

und bringt den Ball für weitere Kundenveranstaltungen

in Bayern ins Rollen.“

PCI Baukongress 2010 in Leipzig

Keramische bodenbeläge im industrie- und gewerbebau

A

m Dienstag, dem 19. Januar 2010,

hatte die PCI Augsburg GmbH zur

Startveranstaltung ihres Baukongresses

2010 nach Leipzig geladen. Thema

der diesjährigen Staffel waren „Keramische

Bodenbeläge im Industrie- und

Gewerbebau“. Die Referenten näherten

sich aus verschiedenen Blickwinkeln

diesen mechanisch und chemisch

besonders stark beanspruchten Oberflächen

und boten ein „update Wissen“

als Grundlage sorgfältiger Planung und

fachmännischer Ausführung dieser

Böden. Diskussionen ausgewählter

Schadensfälle samt einem regen fachlichen

Erfahrungsaustausch schlossen

sich an.

Als Gastgeber begrüßten Prof. Dr. Josef

Felixberger – Leiter der Anwendungstechnik

der PCI Augsburg GmbH – und

Falk Findeisen, der die Anwendungstechnik

Ost der PCI Augsburg leitet, die

knapp 200 Gäste, darunter etwa zur

Hälfte Architekten und Ingenieure sowie

Bauhandwerker.

Prof. Dr. Felixberger ergriff zunächst das

Wort zu einer kurzen politischen und

wirtschaftlichen Analyse des vergangenen

Jahres und einem Ausblick auf die

nahe Zukunft. Statt des „Yes we can“

mache sich ein „Geht nicht, weil“ in

Deutschland breit, so Prof. Dr. Felix-

berger. Lediglich die Investitionen im öffentlichen

Bau hätten rd. 5 Prozent zulegen

können: dies sei eine direkte

Wirkung der Konjunkturpakete, die ins

laufende Jahr fortwirken werde, weil

Planungen aus dem Vorjahr nun umgesetzt

werden könnten.

Mit dem Vortrag „Elektrostatisch ableitfähige

Böden aus keramischen Platten –

Funktionsweise, Ausführung, Fehlerquellen“

stieg Prof. Dr. Felixberger dann

in den fachlichen Diskurs ein. Er „schlug

eine Schneise“ durch die sehr umfang-

reichen Regelwerke und erklärte Messmethoden

und Grenzwerte und wies

zugleich darauf hin, dass ableitfähige

Bodenbeläge nur ein Baustein in einem

Gesamtsystem sein könnten. Es komme

entscheidend darauf an, den Bauherren

vor der Planung ganz genau nach dessen

Anforderungen zu fragen, die Spezifikation

des Bodens und das Messverfahren

festzulegen und all dies zu

dokumentieren. Resumé: Es ist möglich,

sichere ableitfähige Böden mit Keramik

herzustellen.

Im Anschluss daran erläuterte Dipl.-Ing.

Detlef Börner, ö. b. u. v. Sachverstän-

diger sowie Vorstandsmitglied des

Fachverbandes Fliesen und Naturstein

im ZDB „Planung und Ausführung von

Verbundabdichtungen“, wobei er sich

detailliert den Änderungen der Regelwerke

mit Stand Januar 2010 widmete.

Das druckfrische Merkblatt stehe u. a.

unter www.fachverband.fliesen.de zum

Download bereit.

Stefan Bongartz, ö. b. u. v. Sachverständiger

und Geschäftsführer der

Firma Weber Bautenschutz widmete

sich dem Thema „Abdichten – Praxis

am Beispiel Großküche“. Regelwerke,

beispielhafte Detaillösungen aus Theorie

und Praxis sowie die Diskussion von

Schadensfällen aus seiner gutachter-

lichen Tätigkeit fanden großes Interesse

im Auditorium, so dass sich eine lebhafte

Diskussion um das fachgerechte

Eindichten von Rinnen sowie Sinn und

Unsinn der Ausbildung eines Gefälles in

Großküchen anschloss.

Falk Findeisen,

Leiter Anwendungstechnik

Ost der PCI, konnte

fast 200 Teilnehmer

zum Baukongress-Auftakt

in Leipzig begrüßen.

Die Großküche und zwar deren fachgerechte

Entwässerung stand auch im

Zentrum der Ausführungen von Dipl.-

Ing. (FH) Oliver Schramm, der den

neuesten Stand der Technik auf diesem

Gebiet, basierend auf seiner Tätigkeit

bei der Kessel AG vermittelte. Die

Normen rings um die Entwässerungstechnik

und Bauwerksabdichtung,

Eigenschaften und Wirkungsweise von

modernen Abläufen aus Edelstahl,

sowie die fachgerechte Eindichtung von

Bodenabläufen und Rinnen waren Inhalt

seiner Ausführungen. Anwesende Sachverständige

und Handwerksmeister diskutierten

kontrovers Details der Auswahl

und Verwendung von Dichtstoffen, der

Anordnung von Dehnungsfugen und der

Auswirkung von Abläufen und Rinnen

auf Parameter wie Wärme- und

Trittschalldämmung.

b a u K o N g r E S S

Mit Andreas Kramer, Leiter der Anwendungstechnik

der Deutschen Steinzeug

Agrob Buchtal, trug ein den vielen

regelmäßigen Besuchern des PCI Baukongress

sehr vertrauter Referent zum

Thema „Keramische Fliesen – Rutschfestigkeit

und Verdrängungsraum“ vor.

Routiniert informierte er über Anforderungen

an Fliesen und Platten, deren

chemische und physikalische Eigenschaften

sowie mechanische Belastbarkeit.

Er widmete sich der Anlage von

Dehnungsfugen im keramischen Belag

und diskutierte das Thema Trittsicherheit

versus Hygiene und Reinigung. Anhand

von keramischen Spezialsystemen

erläuterte Andreas Kramer Möglichkeiten

zur Erhöhung der Sicherheit in

industriell oder gewerblich genutzten

Räumen. Auch sein Vortrag schloss mit

der Diskussion aktueller Schadensfälle.

Den Abschluss des informativen Tages

bildete der Vortrag von Dipl.-Ing. Arch.

Maximilian Engelhart, ö. b. u. v. Sachverständiger

für das Fliesen-, Plattenund

Mosaikleger-Handwerk zum Thema

23

„Schäden an mechanisch hoch beanspruchten

Belägen“. Regelwerke, Beanspruchungsgruppen,Bodenbelagskonstruktionen

und deren Bemessung,

die Herstellung von Bewegungsfugen in

mechanisch hoch belasteten Böden

sowie die Darstellung der Ursachen von

Schadensfällen aus der Praxis seines

info aus deutschland

Architektur- und Sachverständigenbüros

fanden auch am späten Nachmittag

noch aufmerksame Zuhörer.

Eine umfangreiche Ausstellung mit

Anwendungsbeispielen

gehört zu jedem PCI Baukongress.


i N t E r V i E w

info aus deutschland

IMPRESSUM

Aktuell

Handwerksmeister René Sips ist

gelernter Fliesen-, Platten- und

Mosaikleger. Er leitet seit einigen Jahren

die Abteilung Fliesen, Terrazzo und Naturstein

seines Arbeitgebers und ist

inzwischen zum stellvertretenden Geschäftsführer

der Bau Dresden-Gruna

GmbH berufen worden.

Der mittelständische Betrieb kann mit

wechselnden Rechtsformen auf eine

über 50 Jahre dauernde Geschichte zurückblicken.

Aktuell sind etwa 90 Mitarbeiter

für diesen in der Region fest

verwurzelten Baubetrieb tätig und sie

erarbeiten Umsätze zwischen 10 und

12 Millionen Euro im Jahr. Die Firma ist

im Hoch- und Tiefbau, dabei aber überwiegend

in der Sanierung tätig und

verfügt über große Erfahrungen im

Umgang mit Bausubstanz, die unter

Denkmalschutz steht, berichtet René

Sips.

Es herrsche ein besonders gutes kollegiales

Klima unter den Mitarbeitern,

hebt René Sips hervor. Dass ihm diese

persönliche Komponente besonders

wichtig ist, betont er auch, als er die

Zusammenarbeit mit dem zuständigen

PCI Fachberater Oliver Nitzschke

beschreibt: „Die Chemie stimmt einfach.“

So haben sie in den vergangenen

fünf Jahren nach und nach gemeinsam

Fliesenlegermeister René Sips (l.)

und PCI-Fachberater Oliver Nitzschke

resümieren über den Baukongress

2010, der seinem Ruf als hochrangige

Fachveranstaltung wieder

einmal gerecht werden konnte.

rené Sips, teilnehmer Pci-baukongress 2010:

»Die Chemie muss stimmen«

die PCI Augsburg GmbH als Anbieter

bauchemischer Erzeugnisse bei der Bau

Dresden-Gruna GmbH etabliert. Dass

Qualität und Service der PCI stimmen,

gilt schon fast als selbstverständliche

Voraussetzung einer Zusammenarbeit.

René Sips und die Mitarbeiter seiner

Abteilung nutzen regelmäßig die Fachseminare

der PCI Augsburg GmbH. Er

schätzt deren fachliches Niveau, die

Themenauswahl und die Atmosphäre

der Veranstaltungen. Die Tatsache, dass

man alle Veranstaltungen kostenfrei

besuchen könne; sei ein gutes aber

nicht das entscheidende Argument für

eine Teilnahme. Der PCI Baukongress

sei eben keine klassische Firmenveranstaltung

mit reiner Produktpräsentation.

Die fachlichen Inhalte stehen absolut im

Mittelpunkt. Er erinnert sich beispielsweise

an die Vorträge verschiedener

Rechtsanwälte zum Thema „Baurecht“

und das Thema „Kundenbegeisterung“

des Referenten Strupat, die ihn besonders

angesprochen haben und ihm bei

seinem Tagesgeschäft von großem

Nutzen sind.

Und wie geht es der „Bau Gruna“ wirtschaftlich?

Sips: „Nun die Wirtschaftskrise

ist bei uns nicht so angekommen.

Auch für 2010 sieht es gut aus.“ Das

führt er unter anderem auf den hohen

Bekanntheitsgrad der Firma in der

Pci aktuell

Informationen der PCI Augsburg GmbH

für den Bau-Fachhandel

Herausgeber:

PCI Augsburg GmbH

Piccardstraße 11,

86159 Augsburg

Tel.: +49 (821) 5901-0

Fax: +49 (821) 5901-372

www.pci-augsburg.de

Verantwortlich:

Sabine Knoll

Leitung Marketing

Communications CS-DACH

Redaktion Deutschland:

Kerstin Jung

Tel.: +49 (821) 5901-347

Fax: +49 (821) 5901-416

Redaktion Schweiz:

Rita Schatzl-Stutz

Tel.: +41 (58) 958-2394

Fax: +41 (58) 958-3122

Redaktion Österreich:

Jaqueline Wieshofer

Tel.: +43 (2236) 658-3029

Fax: +43 (2236) 658-44

Region zurück. Wichtig seien die guten

Kontakte zu Planern und Architekten.

„Wir sind ein Komplettanbieter einschließlich

der Ausrüstung, von der

Baumaschine über das Gerüst bis hin

zum entsprechenden Lkw. Dazu

kommen unsere sehr gut ausgebildeten

eigenen Fachkräfte in den verschiedenen

Gewerken. Der Kunde hat während

seiner Baumaßnahme nur einen

Ansprechpartner, dieses erleichtert es,

ein Vertrauensverhältnis herzustellen.“

Dies und gute Referenzen verbunden

mit zufriedenen Kunden seien das

Erfolgsrezept. Jüngste Referenzen mit

der PCI Augsburg GmbH sind beispielsweise

die Erweiterung des Porsche-

Werks in Leipzig und einige Läden der

neuen Centrum-Galerie in Dresden.

Bau Dresden-Gruna GmbH

Rauensteinstr. 2

01237 Dresden

Telefon: 03 51 - 2121160

Telefax: 03 51 - 2561155

Internet: www.bau-dresden-gruna.de

PCI-Fachberater:

Oliver Nitzschke

Fax: 03 51 - 4207823

Mobil: 01 72 - 8978079

oliver.nitzschke@basf.com

Text:

Pressebüro Egen-Gödde, Kaufering,

Partner von NETmark5

Konzeption und Layout:

Farenholtz. Büro für Gestaltung, Landsberg

Partner von NETmark5

Druck:

Industrie-Druck Haas GmbH

86199 Augsburg-Bergheim

Nachdruck, auch auszugsweise, nur nach

Rücksprache mit dem Herausgeber

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