plettac Modulgerüst contur

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plettac Modulgerüst contur

plettac

Modulgerüst contur

Aufbau- und Verwendungsanleitung

Ausgabe Juni 2003


Modulgerüst plettac contur

Aufbau- und Verwendungsanleitung

Juni 2003

Seite 1

Inhaltsverzeichnis

Seite

1. Allgemeines

1.1 Produktbeschreibung ................................................................................................ 2

1.2 Hinweise ................................................................................................................... 2

1.3 Montage der Knotenverbindung ............................................................................... 3

2. Bauteile

2.1 Ständer ..................................................................................................................... 6

2.2 Rundrohr-Riegel ....................................................................................................... 7

2.3 Aussteifungselemente .............................................................................................. 8

2.4 Bauteile für die Ausführung mit Belägen für Zapfenauflage (SL) .............................. 9

2.5 Bauteile für die Ausführung mit Belägen für Rundrohrauflage .................................. 12

2.6 Zwischenriegel ......................................................................................................... 14

2.7 Aufstiege .................................................................................................................. 15

2.8 Ergänzungsbauteile ................................................................................................. 17

3. Aufbau des Gerüstes

3.1 Fußbereich ............................................................................................................... 18

3.2 Aufgehendes Gerüst ................................................................................................ 19

3.3 Kennzeichnung der Riegel und Diagonalen .............................................................. 20

.

4. Ausführung mit serienmäßigen SL-Belägen

4.1 Allgemeines .............................................................................................................. 21

4.2 Symmetrische Auflagerriegel .................................................................................... 21

4.3 Doppel-Belagriegel ................................................................................................... 22

4.4 Gitterträger ............................................................................................................... 25

4.5 Konsolen .................................................................................................................. 25

4.6 Belagsicherung und Bordbretter ............................................................................... 26

5. Ausführung mit Belägen für Rundrohrauflage

5.1 Beläge ...................................................................................................................... 27

5.2 Auflagerriegel ........................................................................................................... 27

5.3 Einteilung der Beläge ............................................................................................... 28

5.4 Gitterträger ............................................................................................................... 30

5.5 Konsolen .................................................................................................................. 31

5.6 Bordbretter ............................................................................................................... 31

6. Tragfähigkeit der Bauteile

6.1 Allgemeines .............................................................................................................. 32

6.2 Knotenverbindung Riegel – Ständerrohr .................................................................. 32

6.3 Vertikaldiagonalen .................................................................................................... 34

6.4 Ständerrohre ............................................................................................................ 35

6.5 Beläge ....................................................................................................................... 36

6.6 Auflagerriegel ............................................................................................................ 36

6.7 Felder mit Zwischenquerriegeln ................................................................................. 41

6.8 Keilkopfkupplungen .................................................................................................. 43

7. Angaben zur Konstruktion

7.1 Ständer ..................................................................................................................... 44

7.2 Riegel und Beläge .................................................................................................... 45


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1. Allgemeines

1.1 Produktbeschreibung

Modulgerüst plettac contur

Aufbau- und Verwendungsanleitung

Das Gerüstsystem plettac contur ist ein Modulgerüst aus vorgefertigten

Stahlbauteilen. Es besteht aus Ständern, Riegeln und Diagonalen, welche sowohl

in der Höhe als auch in Länge und Breite in einem Raster von 0.50 m bzw. einem

vielfachen davon miteinander verbunden werden können. Dies ist das sogenannte

Modulmaß. An den Ständern befinden sich deshalb zum Anschluss der Riegel im

Abstand von 0.50 m Lochscheiben. Die Ständer sind maximal 4.00 m lang.

Als Beläge für die Arbeitsbühnen dienen wahlweise systemfreie Bohlen, Böden

mit Auflagerklauen für Rohre ∅ 48.3 mm oder Systemböden der Kombigerüste

SL70/100.

Die Feldlängen betragen 1.50 m, 2.00 m, 2.50 m und 3.00 m. Als Feldbreiten

(Länge der Auflagerriegel) sind 0.75 m, 1.00 m, 1.50 m, 2.00 m, 2.50 m und 3.00

m vorgesehen. Für Sonderfälle gibt es auch kurze Riegel mit 0.25 m und 0.50 m

Länge.

Für den Einsatz von SL-Systembelägen entspricht die Länge der Auflagerriegel

den Rahmenbreiten SL40, SL70 und SL100. Zusätzlich werden ein vierbohliger

Riegel sowie metrische Doppelriegel der Längen 1.50 m bis 3.00 m angeboten.

Damit besteht eine große Anpassungsfähigkeit an schwierige Grundrisse und

unterschiedliche Höhenverhältnisse der einzurüstenden Baukörper. Das Modulgerüst

plettac contur ist somit besonders für den Einsatz in der Industrie, in

Kraftwerken, in Werften und bei Sonderbauwerken geeignet. Es können daraus

auch Fassaden-, Fahr-, und Raumgerüste sowie Bühnen und Tribünen erstellt

werden. Selbst Traggerüste sind in einem gewissen Rahmen möglich.

1.2 Hinweise

Der Auf- und Abbau des Modulgerüstes plettac contur darf nur von Personen

durchgeführt werden, die hierfür ausreichende Fachkenntnisse besitzen. Dabei

sind die „BG-Regeln Gerüstbau“ der Bau-Berufsgenossenschaft sowie die

Maßgaben der DIN 4420, Teil 1 zu beachten. Beschädigte Gerüstbauteile dürfen

nicht verwendet werden. Diese sind umgehend gegen einwandfreies Material

auszutauschen.

Die Standsicherheit des Gerüstes ist durch eine statische Berechnung

nachzuweisen. Auf einen Nachweis darf verzichtet werden, wenn die Konstruktion

nach fachlicher Erfahrung beurteilt werden kann.

Die Belastbarkeiten und Steifigkeiten der Knotenverbindung können dem

Zulassungsbescheid Z-8.22-843 entnommen werden. Die Tragfähigkeiten der

Beläge und der Auflagerriegel sind in Kapitel 6 dieser Aufbau- und

Verwendungsanleitung aufgeführt.

Juni 2003


1.3 Montage der Knotenverbindung

Modulgerüst plettac contur

Aufbau- und Verwendungsanleitung

Juni 2003

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Als Knotenverbindung (Riegel - Ständerrohr) wurde das bewährte Keilschloss-

Prinzip gewählt. Hierbei ergibt sich bereits bei lose eingestecktem Keil die Formschlüssigkeit

des Gerüstes. Durch Schläge mit dem Hammer auf den Keil stellt

sich ein fester Kraftschluss ein. Das Kopfstück wird an der oberen und unteren

Anlagefläche gegen das Ständerrohr gepresst (Bild 1), wodurch eine äußerst

biegesteife Verbindung entsteht.

Bild 1: Keilschloss-Verbindung

Das Riegelkopfstück wird seitlich über die Lochscheibe geschoben. Dabei liegt

der Keil horizontal auf dem Riegelrohr (Bild 2), durch einen Niet an der Spitze

unverlierbar gehalten.

Bild 2: Einschieben des Kopfstückes


Seite 4

Modulgerüst plettac contur

Aufbau- und Verwendungsanleitung

Durch Anheben des Keils und Einstecken wird der Riegel arretiert, durch

Einschlagen mit dem Hammer bis zum Prellschlag kraftschlüssig mit dem Ständer

verbunden (Bild 3).

Bild 3: Verkeilen des Kopfstückes

Die Lochscheibe (Bild 4) hat vier kleine Löcher, welche um 90° versetzt

angeordnet sind. Hier werden die Riegel angeschlossen, wenn exakt ein rechter

Winkel im Grundriss erreicht werden soll. Dieser stellt sich dann beim Verkeilen

automatisch ein.

Bild 4: Lochscheibe

Juni 2003


Modulgerüst plettac contur

Aufbau- und Verwendungsanleitung

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Seite 5

Zwischen den kleinen Löchern befinden sich Langlöcher, welche einen variablen

Riegelanschluss von ±15° ermöglichen. Dadurch können auch Grundrisse

gebildet werden, welche nicht im 90°-Raster liegen (Bild 5). Beispielsweise kann

ein Werbeturm als gleichseitiges Dreieck (60°) konstruiert werden.

Die Ausnehmungen am Außenrand der Lochscheibe stellen nicht nur die

besondere „contur“ des Gerüstknotens dar, sondern sparen Gewicht ein und

sorgen für eine bessere Stapelbarkeit der Stiele. Wegen der dadurch erreichten

unrunden Form können sie auf einer schrägen Fläche nicht wegrollen. Ferner ist

es möglich, zwei Ständer näher zusammenzustellen und durch einfaches

Verspannen eine nicht ausweichende Stielverstärkung zu erzeugen.

Bild 5: Grundriss plettac contur Knoten

Bei zwei Riegeln sind alle Winkel kontinuierlich zwischen 45° und 315° möglich.


Seite 6

2. Bauteile

2.1 Ständer

Modulgerüst plettac contur

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Beschreibung Darstellung Länge Gewicht Bestell-Nr.

Vertikalstiel

Stahlrohr ∅ 48.3 mm, feuerverzinkt,

mit gestanzten Lochscheiben im

Abstand von 50 cm.

Pro Scheibe sind 8 Anschlüsse

möglich.

Mit Bohrungen zur Herstellung einer

zugfesten Verbindung.

Anfangsstück

mit einer Lochscheibe,

in Verbindung mit Gewindefußplatte

zur einfachen Ausbildung des

Gerüstgrundrisses.

Weiterrüsten mit den Vertikalstielen.

Anfangsstiel

in der Ausführung wie Vertikalstiel,

jedoch mit zusätzlicher unterer

Lochscheibe.

Verwendung anstatt Vertikalstiel mit

Anfangsstück.

Flächengerüststiel

in der Ausführung wie Vertikalstiel,

jedoch ohne oberen Rohrverbinder.

Der Stiel ist mit dem Belag bündig.

Zur Ausbildung von Flächengerüsten

und Bühnen.

Vertikalstiel mit angeschraubtem

Rohrverbinder

in der Ausführung wie Vertikalstiel,

jedoch zur Aufnahme größerer

Zugkräfte mit angeschraubtem statt

eingepresstem Rohrverbinder.

Zur Ausbildung von Hängegerüsten

und zum Einstecken von Kopfspindeln

anstelle des Rohrverbinders

bei Traggerüsten.

Juni 2003

50 cm

100 cm

150 cm

200 cm

250 cm

300 cm

400 cm

33 cm

43 cm

66 cm

116 cm

216 cm

316 cm

416 cm

46 cm

96 cm

196 cm

296 cm

396 cm

50 cm

100 cm

150 cm

200 cm

250 cm

300 cm

400 cm

3.0 kg

5.1 kg

7.3 kg

9.4 kg

11.5 kg

13.6 kg

17.9 kg

2.1 kg

2.6 kg

4.0 kg

6.1 kg

10.4 kg

14.6 kg

18.9 kg

2.0 kg

4.1 kg

8.4 kg

12.6 kg

16.9 kg

3.5 kg

6.1 kg

8.2 kg

10.4 kg

12.5 kg

14.6 kg

19.9 kg

5F MPP 010 00

5F MPP 010 01

5F MPP 010 02

5F MPP 010 03

5F MPP 010 04

5F MPP 010 05

5F MPP 010 06

5F MPP 020 00

5F MPP 020 01

5F MPP 015 04

5F MPP 015 00

5F MPP 015 01

5F MPP 015 02

5F MPP 015 03

5F MPP 030 00

5F MPP 030 01

5F MPP 030 02

5F MPP 030 03

5F MPP 030 04

5F MPP 035 00

5F MPP 035 01

5F MPP 035 02

5F MPP 035 03

5F MPP 035 04

5F MPP 035 05

5F MPP 035 06


Modulgerüst plettac contur

Aufbau- und Verwendungsanleitung

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Seite 7

Beschreibung Darstellung Länge Gewicht Bestell-Nr.

Endstiel

in der Ausführung wie Vertikalstiel

mit angeschraubtem Rohrverbinder,

jedoch ohne Rohrverbinder.

Zum Einstecken von Kopfspindeln

bei Traggerüsten.

2.2 Rundrohr-Riegel

50 cm

100 cm

150 cm

200 cm

250 cm

300 cm

400 cm

2.1 kg

4.3 kg

6.4 kg

8.5 kg

10.6 kg

12.8 kg

18.1 kg

5F MPP 035 07

5F MPP 035 08

5F MPP 035 09

5F MPP 035 10

5F MPP 035 11

5F MPP 035 12

5F MPP 035 13

Beschreibung Darstellung Länge Gewicht Bestell-Nr.

Riegel

Stahlrohr ∅ 48.3 mm, feuerverzinkt,

mit an den Enden angeschweißten

Kopfstücken aus Temper- oder

Stahlguss.

Sie werden entsprechend der unterschiedlichen

Längen als Geländer,

Aussteifungselement oder Auflagerriegel

zur Aufnahme von Belägen

mit Auflagerklauen für Rundrohre

∅ 48.3 mm bzw. für systemfreie

Bohlen eingesetzt.

Diagonalriegel

Stahlrohr ∅ 48.3 mm, feuerverzinkt,

Ausbildung wie Riegel, jedoch mit

dem diagonalen Längenmaß der

zugehörigen Felder (L = B),

zur Ausbildung steifer horizontaler

Scheiben.

Modulmaßlängen

SL-Längen

Achsmaß SL40

Achsmaß SL70

Achsmaß SL100

Achsmaß 4-bohlig

L

D

B

25 cm

50 cm

75 cm

100 cm

125 cm

150 cm

175 cm

200 cm

250 cm

300 cm

400 cm

40 cm

74 cm

110 cm

140 cm

L / D (cm)

75 / 106

100 / 141

150 / 212

200 / 283

250 / 354

300 / 424

1.5 kg

2.4 kg

3.2 kg

4.1 kg

4.9 kg

5.8 kg

6.6 kg

7.5 kg

9.2 kg

10.9 kg

14.3 kg

2.1 kg

3.2 kg

4.3 kg

5.4 kg

4.3 kg

5.5 kg

7.9 kg

10.3 kg

12.7 kg

15.1 kg

5F MPP 025 00

5F MPP 025 02

5F MPP 025 04

5F MPP 025 05

5F MPP 025 14

5F MPP 025 08

5F MPP 025 13

5F MPP 025 09

5F MPP 025 10

5F MPP 025 11

5F MPP 025 12

5F MPP 025 01

5F MPP 025 03

5F MPP 025 06

5F MPP 025 07

5F MPP 235 00

5F MPP 235 01

5F MPP 235 02

5F MPP 235 03

5F MPP 235 04

5F MPP 235 05


Seite 8

2.3 Aussteifungselemente

Modulgerüst plettac contur

Aufbau- und Verwendungsanleitung

Beschreibung Darstellung Maße Gewicht Bestell-Nr.

Vertikal-Diagonale

Stahlrohr ∅ 48.3 mm, feuerverzinkt,

mit drehbaren Kopfstücken aus

Temperguss.

Zur Aussteifung der vertikalen

Gerüstscheiben.

Horizontal-Diagonale

Stahlrohr ∅ 42.4 mm,

mit Anschlussstücken zum

Einstecken in die Lochscheibe.

Zur Aussteifung der horizontalen

Ebenen bei Raumgerüsten

bzw. bei Gerüsten mit systemfreien

Bohlen als Belag.

L

L

Juni 2003

H

B

H = 2.0m

L= 74 cm

+ 75 cm

L=100 cm

L=110 cm

L=140 cm

L=150 cm

L=200 cm

L=250 cm

L=300 cm

H = 1.5m

L=150 cm

L=200 cm

L=250 cm

L=300 cm

H = 1.0m

L=150 cm

L=200 cm

L=250 cm

L=300 cm

H = 0.5 m

L=100 cm

L=150 cm

L=200 cm

L=300 cm

L = 2.50 m

B= 74 cm

+ 75 cm

B=100 cm

B=110 cm

B=140 cm

B=150 cm

B=200 cm

B=250 cm

L = 3.00 m

B= 74 cm

+ 75 cm

B=100 cm

B=110 cm

B=140 cm

B=150 cm

B=200 cm

B=250 cm

B=300 cm

8.2 kg

8.4 kg

8.5 kg

9.0 kg

9.2 kg

10.1 kg

11.2 kg

12.5 kg

7.9 kg

9.1 kg

10.3 kg

11.6 kg

6.9 kg

8.2 kg

9.6 kg

11.0 kg

4.8 kg

6.2 kg

7.6 kg

10.3 kg

7.2 kg

7.4 kg

7.5 kg

7.8 kg

7.9 kg

8.7 kg

9.5 kg

8.5 kg

8.6 kg

8.7 kg

9.0 kg

9.1 kg

9.7 kg

10.5 kg

11.3 kg

5F MPP 050 00

5F MPP 050 01

5F MPP 050 02

5F MPP 050 03

5F MPP 050 04

5F MPP 050 05

5F MPP 050 06

5F MPP 050 07

5F MPP 050 08

5F MPP 050 09

5F MPP 050 10

5F MPP 050 11

5F MPP 050 12

5F MPP 050 13

5F MPP 050 14

5F MPP 050 15

5F MPP 050 21

5F MPP 050 25

5F MPP 050 28

5F MPP 050 29

5F MPP 055 16

5F MPP 055 02

5F MPP 055 14

5F MPP 055 20

5F MPP 055 06

5F MPP 055 09

5F MPP 055 11

5F MPP 055 17

5F MPP 055 03

5F MPP 055 15

5F MPP 055 21

5F MPP 055 07

5F MPP 055 10

5F MPP 055 12

5F MPP 055 13


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Aufbau- und Verwendungsanleitung

2.4 Bauteile für die Ausführung mit Belägen für Zapfenauflage (SL)

Juni 2003

Seite 9

Beschreibung Darstellung Länge Gewicht Bestell-Nr.

Belagriegel

Stahlrohr 50 x 35 mm,

feuerverzinkt,

mit an den Enden angeschweißten

Kopfstücken aus Temperguss mit

integrierten Zapfen,

mit angeschweißten Sternbolzen.

Doppel-Belagriegel

in der Ausführung wie Belagriegel,

jedoch mit Unterspannung zur

Aufnahme größerer Lasten bei

Feldlängen von 1.50 m bis 3.00 m.

Gitterträger für SL-Beläge

aus Stahl, feuerverzinkt, h = 50 cm,

Anschluss an zwei Scheiben,

mit Sternbolzen am Obergurt,

zur Herstellung von Arbeitsbühnen

mit Spannweiten von 2.5m bis

7.5m.

Konsolen für SL-Beläge

aus Stahl, feuerverzinkt,

Ausführung wie Belagriegel,

mit angeschweißten Sternbolzen.

1-bohlig (SL40)

2-bohlig (SL70)

3-bohlig (SL100)

4-bohlig

1-bohlig (SL40)

2-bohlig (SL70)

40 cm

74 cm

110 cm

140 cm

150 cm

200 cm

250 cm

300 cm

250 cm

300 cm

400 cm

450 cm

500 cm

600 cm

750 cm

40 cm

74 cm

2.1 kg

3.2 kg

5.7 kg

7.2 kg

9.6 kg

12.7 kg

15.8 kg

18.8 kg

29.9 kg

34.3 kg

44.8 kg

50.3 kg

55.4 kg

66.2 kg

83.3 kg

3.3 kg

5.9 kg

5F MPP 090 00

5F MPP 090 01

5F MPP 090 02

5F MPP 090 03

5F MPP 095 00

5F MPP 095 01

5F MPP 095 02

5F MPP 095 03

5F MPP 160 05

5F MPP 160 04

5F MPP 160 00

5F MPP 160 06

5F MPP 160 01

5F MPP 160 02

5F MPP 160 03

5F MPP 150 00

5F MPP 150 01


Seite 10

Modulgerüst plettac contur

Aufbau- und Verwendungsanleitung

Beschreibung Darstellung Länge Gewicht Bestell-Nr.

Holzboden

Vollholz maschinensortiert

MS10, MS13, blockverleimt,

b = 32 cm

bis L = 2.50 m ⇒ d = 44 mm

L = 3.00 m ⇒ d = 48 mm

Stahlboden

gelochtes Stahlblech, feuerverzinkt,

b * d = 32 * 7.5 cm

Alu-Boden

Hohlkasten-Strangpressprofil,

mit Polyamid-Kopfbeschlag,

b * d = 32 * 5.0 cm

Abschlussboden Stahl

feuerverzinkt, zum Füllen der

schmalen Lücken bei den Doppel-

Belagriegeln 150 und 250,

kann auch als halber Boden beliebig

eingesetzt werden,

b * d = 15 * 5.5 cm

Abschlussboden Stahl

feuerverzinkt, zum Füllen der Lücke

beim Doppel-Belagriegel 200,

kann auch an beliebiger Stelle

eingesetzt werden,

b * d = 32 * 5.5 cm

Achsmaß SL70

Achsmaß SL100

Achsmaß SL70

Achsmaß SL100

Juni 2003

74 cm

110 cm

150 cm

200 cm

250 cm

300 cm

74 cm

110 cm

150 cm

200 cm

250 cm

300 cm

150 cm

200 cm

250 cm

300 cm

400 cm

150 cm

200 cm

250 cm

300 cm

150 cm

200 cm

250 cm

300 cm

* )

6.2 kg

9.0 kg

12.7 kg

16.9 kg

21.1 kg

27.7 kg

6.1 kg

8.2 kg

11.2 kg

14.3 kg

17.8 kg

20.9 kg

6.7 kg

9.8 kg

12.2 kg

14.0 kg

20.9 kg

9.1 kg

12.3 kg

15.4 kg

18.6 kg

12.5 kg

16.4 kg

20.3 kg

24.3 kg

* ) Die angegebenen Gewichte der Holzböden gelten für den Ansatz in statischen

Berechnungen. Sie sind für wassergesättigtes Holz mit γ = 6.0 kN/m³ ermittelt.

5F SLN 040 16

5F SLN 040 15

5F SLN 040 14

5F SLN 040 13

5F SLN 040 12

5F SLN 040 00

5F SLN 470 07

5F SLN 470 04

5F SLN 470 03

5F SLN 470 02

5F SLN 470 01

5F SLN 470 00

5F SLN 130 03

5F SLN 130 02

5F SLN 130 01

5F SLN 130 00

5F SLN 270 00

5F MPP 170 03

5F MPP 170 02

5F MPP 170 01

5F MPP 170 00

5F MPP 270 03

5F MPP 270 02

5F MPP 270 01

5F MPP 270 00


Modulgerüst plettac contur

Aufbau- und Verwendungsanleitung

Juni 2003

Seite 11

Beschreibung Darstellung Länge Gewicht Bestell-Nr.

Belagsicherung

aus Stahl, feuerverzinkt,

Aufnahme der Bordbretter durch

angeschweißte Bordbrettstifte.

Bordbretthalter

aus Stahl, feuerverzinkt,

zur Aufnahme der Bordbretter

ohne gleichzeitige Belagsicherung.

Längsbordbrett für SL-Beläge

aus Holz, 150 mm hoch,

wird auf die Stifte der Belagsicherung

bzw. der Bordbretthalter

gesteckt

Querbordbrett

aus Holz, 150 mm hoch,

wird quer auf die Stifte der Belagsicherung

gesteckt.

quer

74 cm

110 cm

140 cm

150 cm

200 cm

250 cm

300 cm

74 cm

110 cm

150 cm

200 cm

250 cm

300 cm

400 cm

74 cm

110 cm

140 cm

150 cm

200 cm

250 cm

300 cm

2.7 kg

3.3 kg

3.9 kg

4.1 kg

5.0 kg

5.9 kg

6.8 kg

0.9 kg

1.8 kg

2.5 kg

3.3 kg

4.2 kg

5.1 kg

6.0 kg

10.0 kg

1.5 kg

1.9 kg

2.4 kg

2.5 kg

3.2 kg

4.0 kg

4.8 kg

5F MPP 115 00

5F MPP 115 02

5F MPP 115 08

5F MPP 115 04

5F MPP 115 05

5F MPP 115 06

5F MPP 115 07

5F MPP 225 00

5F SNN 140 06

5F SNN 140 07

5F SNN 140 03

5F SNN 140 02

5F SNN 140 01

5F SNN 140 00

5F SNN 140 04

5F MPP 145 00

5F MPP 145 01

5F MPP 145 06

5F MPP 145 02

5F MPP 145 03

5F MPP 145 04

5F MPP 145 05


Seite 12

Modulgerüst plettac contur

Aufbau- und Verwendungsanleitung

2.5 Bauteile für die Ausführung mit Belägen für Rundrohrauflage

Beschreibung Darstellung Länge Gewicht Bestell-Nr.

Auflagerriegel verstärkt

aus Stahl, feuerverzinkt,

zur Aufnahme von Belägen mit

Auflagerklauen für Rohr ∅ 48.3 mm

oder für systemfreie Bohlen.

Doppel-Rohrriegel

aus Stahl, feuerverzinkt,

in der Ausbildung wie Riegel,

jedoch mit Unterspannung zur

Aufnahme größerer Lasten bei

Feldlängen von 1.50 m bis 4.00 m

Gitterträger für Rohrauflage

aus Stahl, feuerverzinkt, h = 50 cm,

Anschluss an zwei Scheiben,

zum Herstellen von Arbeitsbühnen

mit Spannweiten bis zu 10.00 m,

bei Einsatz von Belägen mit

Auflagerklauen für Rohr ∅ 48.3 mm

oder für systemfreie Bohlen.

Konsole für Rohrauflage

aus Stahl, feuerverzinkt,

Ausführung wie Riegel,

für den Einsatz von Belägen

mit Auflagerklauen oder

für systemfreie Bohlen.

Konsolriegel

für Stahlböden 24 und 32

1-bohlig

(Achsmaß SL40)

1-bohlig

2-bohlig

Juni 2003

140 cm

150 cm

150 cm

200 cm

250 cm

300 cm

400 cm

100 cm

150 cm

200 cm

250 cm

300 cm

400 cm

500 cm

600 cm

700 cm

800 cm

900 cm

1000 cm

40 cm

50 cm

75 cm

29 cm

36 cm

9.1 kg

9.9 kg

9.4 kg

12.5 kg

15.7 kg

18.8 kg

25.1 kg

13.2 kg

17.8 kg

23.8 kg

30.0 kg

34.5 kg

45.1 kg

55.8 kg

66.5 kg

77.1 kg

88.5 kg

99.1 kg

109.8 kg

3.4 kg

3.7 kg

6.0 kg

1.5 kg

1.7 kg

5F MPP 165 01

5F MPP 165 00

5F MPP 060 03

5F MPP 060 00

5F MPP 060 01

5F MPP 060 02

5F MPP 060 04

5F MPP 085 05

5F MPP 085 09

5F MPP 085 04

5F MPP 085 11

5F MPP 085 03

5F MPP 085 00

5F MPP 085 01

5F MPP 085 02

5F MPP 085 06

5F MPP 085 07

5F MPP 085 10

5F MPP 085 08

5F MPP 155 02

5F MPP 155 00

5F MPP 155 01

5F MPP 290 00

5F MPP 290 01


Modulgerüst plettac contur

Aufbau- und Verwendungsanleitung

Juni 2003

Seite 13

Beschreibung Darstellung Länge Gewicht Bestell-Nr.

Stahlboden 32

gelochtes Stahlblech, feuerverzinkt,

mit geschmiedeten Auflagerklauen,

passend auf alle Riegel, Doppel-

Riegel, Gitterträger und Konsolen

mit Auflagerrohr ∅ 48.3 mm.

Eine Abhebesicherung ist integriert,

b * d = 32 * 7.5 cm

Stahlboden 24

gelochtes Stahlblech, feuerverzinkt,

mit geschmiedeten Auflagerklauen,

Einsatz wie Stahlboden 32.

Eine Abhebesicherung ist integriert,

b * d = 24 * 7.5 cm

Stahlboden 14

gelochtes Stahlblech, feuerverzinkt,

mit gestanzten Auflagerklauen für

Auflagerrohr ∅ 48.3 mm.

Als Ausgleichsboden zu verwenden.

Eine Abhebesicherung ist integriert,

b * d = 14 * 7.5 cm

Alu-Boden

Hohlkasten-Strangpressprofil,

mit geschmiedeten Auflagerklauen,

Einsatz wie Stahlboden.

Eine Abhebesicherung ist integriert,

b * d = 32 * 5.0 cm

Holzboden

maschinensortiert MS10,

mit geschmiedeten Auflagerklauen,

Einsatz wie Stahlboden.

Eine Abhebesicherung ist integriert,

b * d = 32 * 4.8 cm

Bordbrett für Rundrohrauflage

aus Holz, 150 mm hoch,

wird hinter den Keilen der

Kopfstücke verklemmt.

75 cm

100 cm

110 cm

150 cm

200 cm

250 cm

300 cm

75 cm

100 cm

150 cm

200 cm

250 cm

300 cm

75 cm

100 cm

110 cm

150 cm

200 cm

250 cm

300 cm

150 cm

200 cm

250 cm

300 cm

150 cm

200 cm

250 cm

300 cm

75 cm

100 cm

150 cm

200 cm

250 cm

300 cm

7.2 kg

8.7 kg

9.1 kg

12.2 kg

15.3 kg

18.8 kg

21.9 kg

7.0 kg

8.2 kg

12.1 kg

15.1 kg

18.4 kg

22.3 kg

3.5 kg

4.3 kg

4.5 kg

6.1 kg

7.8 kg

9.6 kg

11.8 kg

9.5 kg

11.6 kg

13.7 kg

15.7 kg

* )

13.8 kg

18.4 kg

23.0 kg

27.7 kg

1.6 kg

2.1 kg

3.0 kg

4.0 kg

4.9 kg

5.8 kg

* ) Die angegebenen Gewichte der Holzböden gelten für den Ansatz in statischen

Berechnungen. Sie sind für wassergesättigtes Holz mit γ = 6.0 kN/m³ ermittelt.

5F MPP 140 06

5F MPP 140 05

5F MPP 140 04

5F MPP 140 03

5F MPP 140 02

5F MPP 140 01

5F MPP 140 00

5F MPP 205 05

5F MPP 205 04

5F MPP 205 03

5F MPP 205 02

5F MPP 205 01

5F MPP 205 00

5F MPP 265 06

5F MPP 265 05

5F MPP 265 04

5F MPP 265 03

5F MPP 265 02

5F MPP 265 01

5F MPP 265 00

5F MPP 135 03

5F MPP 135 02

5F MPP 135 01

5F MPP 135 00

5F MPP 180 03

5F MPP 180 02

5F MPP 180 01

5F MPP 180 00

5F MPP 195 05

5F MPP 195 04

5F MPP 195 03

5F MPP 195 02

5F MPP 195 01

5F MPP 195 00


Seite 14

2.6 Zwischenriegel

Modulgerüst plettac contur

Aufbau- und Verwendungsanleitung

Beschreibung Darstellung Länge Gewicht Bestell-Nr.

Zwischen-Belagriegel

Rohrauflage, Mittenausführung.

Stahlrohr ∅ 48.3 mm, feuerverzinkt,

mit an den Enden angeschweißten

U-förmigen Kopfstücken zum

Aufschieben auf Stahlböden,

als Zwischenauflager für kürzere

Böden.

Zwischen-Belagriegel

Rohrauflage, Randausführung.

Stahlrohr ∅ 48.3 mm, feuerverzinkt,

Ausbildung der einen Seite wie

Mittenausführung, die andere Seite

hat ein U-förmiges Kopfstück zum

Auflegen auf den Längsriegel,

als Zwischenauflager für kürzere

Böden.

Zwischen-Belagriegel

SL-Auflage, Mittenausführung.

Stahlrohr 50 * 35 mm, feuerverzinkt,

mit an den Enden angeschweißten

L-förmigen Kopfstücken zum

Aufschieben auf die Beläge,

als Zwischenauflager für kürzere

Böden.

Zwischen-Belagriegel

SL-Auflage, Randausführung.

Stahlrohr 50 * 35 mm, feuerverzinkt,

Ausbildung der einen Seite wie

Mittenausführung, die andere Seite

hat ein U-förmiges Kopfstück zum

Auflegen auf den Längsriegel,

als Zwischenauflager für kürzere

Böden.

Zwischenquerriegel

Stahlrohr ∅ 48.3 mm, feuerverzinkt,

mit an den Enden angeschweißten

U-förmigen Kopfstücken zum

Auflegen auf die Längsriegel als

Zwischenunterstützung für

systemfreie Bohlen oder

SL-Holzböden.

1-bohlig

2-bohlig

3-bohlig

1-bohlig

2-bohlig

3-bohlig

1-bohlig

2-bohlig

3-bohlig

1-bohlig

2-bohlig

3-bohlig

Juni 2003

47 cm

80 cm

112 cm

49 cm

81 cm

113 cm

48 cm

81 cm

113 cm

49 cm

82 cm

114 cm

74 cm

75 cm

100 cm

110 cm

140 cm

150 cm

200 cm

250 cm

300 cm

2.2 kg

3.3 kg

4.4 kg

2.7 kg

3.8 kg

4.9 kg

2.3 kg

3.4 kg

4.5 kg

2.7 kg

3.8 kg

4.9 kg

3.8 kg

3.8 kg

4.7 kg

4.9 kg

7.6 kg

8.1 kg

10.4 kg

12.7 kg

15.0 kg

5F MPP 250 00

5F MPP 250 01

5F MPP 250 02

5F MPP 245 00

5F MPP 245 01

5F MPP 245 02

5F MPP 260 00

5F MPP 260 01

5F MPP 260 02

5F MPP 255 00

5F MPP 255 01

5F MPP 255 02

5F MPP 210 00

5F MPP 210 08

5F MPP 210 01

5F MPP 210 02

5F MPP 210 10

5F MPP 210 06

5F MPP 210 05

5F MPP 210 04

5F MPP 210 03


2.7 Aufstiege

Modulgerüst plettac contur

Aufbau- und Verwendungsanleitung

Juni 2003

Seite 15

Beschreibung Darstellung Länge Gewicht Bestell-Nr.

Alu-Treppe

mit geschmiedeten Auflagerklauen

und integrierter Abhebesicherung,

Breite = 66 cm, Höhe = 2.0 m.

Alu-Treppe SL-Auflage

Breite = 66 cm, Steighöhe = 2.0 m.

Außengeländer

Stahlrohr ∅ 48.3 mm, feuerverzinkt,

als äußerer Seitenschutz für

Treppentürme mit Alu-Treppen.

Höhe = 2.0 m.

Innengeländer

Stahl, feuerverzinkt,

zum Aufstecken auf die innen

liegenden Holme der Alu-Treppen.

Austrittsgeländer

Stahl, feuerverzinkt,

zum Aufstecken auf die innen

liegenden Holme der Alu-Treppen

am oberen Austritt.

250 cm

250 cm

250 cm

135 cm

182 cm

24.0 kg

21.6 kg

12.5 kg

11.5 kg

14.6 kg

5F MPP 175 00

5F SLN 030 00

5F MPP 125 00

5F SLN 036 00

5F SLN 005 00


Seite 16

Modulgerüst plettac contur

Aufbau- und Verwendungsanleitung

Beschreibung Darstellung Länge Gewicht Bestell-Nr.

Belagriegel für Alutreppe

aus Stahl, feuerverzinkt,

Verwendung in Treppentürmen

bei gegenläufig angeordneten

Alutreppen.

Alu-Durchstiegstafel SL-Auflage

Belag und Klappe aus Aluminium-

Profilblech, komplett mit integrierter

Leiter.

Breite = 64 cm.

Alu-Durchstiegstafel

mit geschmiedeten Auflagerklauen,

Belag und Klappe aus Aluminium-

Profilblech, komplett mit integrierter

Leiter und Abhebesicherung.

Breite = 64 cm.

Stahlmatte SL70

zur Aufnahme eines losen

Holzbelages,

Breite = 64 cm.

Holzbelag mit Klappe

für Stahlmatte SL70

Breite = 57 cm.

Innenleiter über 1 Etage

für Stahlmatte SL70

Juni 2003

150 cm

250 cm

300 cm

250 cm

300 cm

250 cm

300 cm

250 cm

300 cm

7.9 kg

23.8 kg

27.4 kg

25.2 kg

28.8 kg

21.7 kg

24.4 kg

28.4 kg

33.5 kg

11.7 kg

5F MPP 120 00

5F SLN 500 01

5F SLN 500 00

5F MPP 105 01

5F MPP 105 00

5F SLN 170 01

5F SLN 170 00

5F SLN 180 01

5F SLN 180 00

5F SLN 390 00


2.8 Ergänzungsbauteile

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Aufbau- und Verwendungsanleitung

Juni 2003

Seite 17

Beschreibung Darstellung Länge Gewicht Bestell-Nr.

Spaltenboden

gelochtes Stahlblech, feuerverzinkt,

mit untersetztem U-Profil als

Abstandhalter, Breite = 23 cm.

Zum Füllen der Spalten zwischen

den Belägen im Bereich der Stiele.

Rohrverbinder

aus Stahl, feuerverzinkt,

wahlweise mit angeschweißter

Schraubkupplung oder

Keilverbindung (U-Stück),

zum Anschluss an Riegel oder

Gitterträger für Rohrauflage zum

Weiterrüsten mit Vertikalstielen.

Hängegerüstverbinder

aus Stahl, feuerverzinkt,

zur zugfesten Verbindung zweier

Vertikalstiele anstelle

angeschraubter Rohrverbinder.

Fußspindelsicherung

aus Stahl, feuerverzinkt,

zur Arretierung der Fußspindeln

beim Anheben ganzer

Gerüstsegmente.

Keilkopfkupplung

Keilkopf aus Temperguss,

Kupplung aus Schmiedestahl,

feuerverzinkt, zum Anschluß

von Gerüstrohren Ø 48,3 mm

an die Lochscheibe.

Distanzkupplung 8

aus Schmiedestahl, feuerverzinkt,

zur parallelen Verbindung von zwei

Ständern, die Scheiben greifen

dabei mit ihren Ausbuchtungen über

die Ständerrohre Ø 48,3 mm.

mit Kupplung

mit Keilverbindung

74 cm

100 cm

150 cm

200 cm

250 cm

300 cm

30 cm

30 cm

50 cm

60 cm

drehbar

starr

(rechtwinklig)

(parallel)

3.2 kg

4.8 kg

7.4 kg

10.2 kg

13.0 kg

15.8 kg

1.7 kg

1.6 kg

3.0 kg

3.1 kg

1.2 kg

1.1 kg

1.1 kg

1.3 kg

5F MPP 340 05

5F MPP 340 04

5F MPP 340 03

5F MPP 340 02

5F MPP 340 01

5F MPP 340 00

5F MPP 100 00

5F MPP 100 01

5F MPP 230 00

5F MPP 220 00

5F MPP 190 01

5F MPP 190 00

5F MPP 190 07

5F MPP 345 00


Seite 18

3. Aufbau des Gerüstes

3.1 Fußbereich

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Aufbau- und Verwendungsanleitung

Zunächst sind die Gewindefußplatten in den vorgesehenen Längs- und Querabständen

aufzustellen. Dabei ist die Geländeneigung durch entsprechende Verstellung

der Knebelmuttern auszugleichen. Es ist dafür Sorge zu tragen, dass die

Fußplatten einwandfrei auflagern, und die aus dem Gerüst herrührenden Kräfte in

der Aufstellebene aufgenommen und in den Baugrund weitergeleitet werden können.

Erforderlichenfalls sind lastverteilende Unterlagen (Holzbohlen, Schwellen)

anzuordnen. Bei geneigtem Untergrund sind keilförmige Ausgleichsfutter notwendig

(siehe Bild 6).

Bild 6: Fußpunkt

Auf die Gewindefußplatten werden Anfangsstücke (MPP 020) gesteckt und mit

Riegeln der gewünschten Längen verbunden. Bevor die Keile fest angeschlagen

werden, muss die horizontale Lage der Riegel mit einer Wasserwaage eingestellt

werden. Nach der Verkeilung ist der exakte Gerüstgrundriss gegeben, so dass

der weitere Aufbau leicht ohne wesentliche Ausrichtungsarbeiten durchgeführt

werden kann.

Bild 7: Fußbereich

Juni 2003


3.2 Aufgehendes Gerüst

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Aufbau- und Verwendungsanleitung

Juni 2003

Seite 19

In die Anfangsstücke werden die Vertikalstiele gesteckt und in der Regel in einem

Abstand von 2.00 m kreuzweise mit Riegeln verbunden. Dabei ist darauf zu

achten, dass die Ständerstöße möglichst an einem Knotenpunkt (Riegelanschluss)

liegen. Die Aussteifung des Gerüstes in Längs- und Querrichtung

erfolgt mit Vertikaldiagonalen (MPP 050), welche in den großen Löchern der

Scheiben verkeilt werden. Die erforderliche Anzahl der Diagonalen wird in einer

statischen Berechnung festgelegt. Mindestens ist jedoch in jedem 5. Feld eine

Diagonale anzuordnen. Nicht ausgesteifte Vertikalebenen können durch Horizontaldiagonalen

(MPP 055) stabilisiert werden, welche die Lasten in die ausgesteiften

Ebenen überleiten.

Statt der Anfangsstücke mit Vertikalstielen können Anfangsstiele (MPP 015)

verwendet werden. Dies ist zu empfehlen, wenn höhere Lasten abgetragen

werden müssen und dafür ein steiferer Fußpunkt erforderlich ist. Eine weitere

Möglichkeit zur Steigerung der aufnehmbaren Ständerlasten ist die Anordnung

einer Riegellage 50 cm über den Fußriegeln.

Bild 8: Aussteifung des Gerüstes


Seite 20

Modulgerüst plettac contur

Aufbau- und Verwendungsanleitung

In den Arbeitsebenen sind Beläge einzubauen. Zur Aufnahme von systemfreien

Bohlen und Böden mit Auflagerklauen werden Rundrohr-Auflagerriegel verwendet

(siehe Beschreibung in Kapitel 5). Für den Einsatz von Systemböden des

SL70/100-Gerüstes stehen die Auflagerriegel mit Sternbolzen zur Verfügung

(siehe Beschreibung in Kapitel 4).

Bei Anordnung systemfreier Holzbohlen ist DIN 4420, Teil 1, Tabelle 8 zu beachten

(siehe Ziffer 6.7). Zur Einhaltung der dort angegebenen Höchststützweiten

müssen Zwischenquerriegel (MPP 210) eingebaut werden.

3.3 Kennzeichnung der Riegel und Diagonalen

Um Verwechselungen bei der Zuordnung der einzelnen Feldlängen zu vermeiden,

werden die Horizontalriegel und die Vertikaldiagonalen durch Aufkleber mit einem

farbigen Streifen gekennzeichnet. Die Aufkleber enthalten neben den Herstellerangaben

die genaue Bauteilbezeichnung sowie die Artikelnummer. Die farbigen

Streifen sind einer bestimmten Feldlänge (siehe Tabelle 1) zugeordnet. Die Feldhöhe

der Diagonalen ist dem Aufdruck zu entnehmen.

Tabelle 1: Aufkleber bei Riegeln und Diagonalen

Farbe Feldlänge

braun 1.50 m

grün 2.00 m

rot 2.50 m

blau 3.00 m

weiß SL-Längen

gelb Sonderlängen

Juni 2003


Modulgerüst plettac contur

Aufbau- und Verwendungsanleitung

4. Ausführung mit serienmäßigen SL-Belägen

4.1 Allgemeines

Juni 2003

Seite 21

Um die Beläge des Kombigerüstes SL70/100 verwenden zu können, sind die

Auflagerriegel und Konsolen mit angeschweißten Sternbolzen versehen. Die

Anschlussköpfe sind oben bündig ausgeführt, und das erste Zapfenpaar ist in den

Gusskopf integriert. Damit können die Beläge über den Kopf bis an das Ständerrohr

verlegt werden. Der Keil ist nur 4 mm dick und so kurz, daß er in der Stirnfuge

der Böden verschwindet und nicht über Oberkante Belagebene hinausragt.

4.2 Symmetrische Auflagerriegel

Die 1 bis 4-bohligen Auflagerriegel sind symmetrisch ausgeführt. Die Länge richtet

sich nach den geometrischen Verhältnissen der Vertikalrahmen des Kombigerüstes

SL70/100.

Achsmaß 1-bohlig = 413 mm

kompatibel

zum SL40-Rahmen

Achsmaß 2-bohlig = 739 mm

kompatibel

zum SL70-Rahmen

Achsmaß 3-bohlig = 1065 mm

kompatibel

zum SL100-Rahmen

Achsmaß 4-bohlig = 1391 mm

Randabstände

wie 1- bis 3-bohlig


Seite 22

4.3 Doppel-Belagriegel

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Aufbau- und Verwendungsanleitung

Die Doppel-Belagriegel ab 1.50 m Länge sind unsymmetrisch ausgeführt. Auf der

in den Bildern 10 bis 13 links dargestellten Seite liegen die Böden bezogen auf

das Ständerrohr wie bei den symmetrischen Auflagerriegeln. Von hier aus werden

soviel Regelbeläge wie möglich bis zur anderen Seite hin verlegt. Sofern erforderlich,

werden die Felder durch den Einbau von Abschlußböden (Bild 9) fugenlos

ausgebildet. Die „unsymmetrische“ Seite der Doppel-Belagriegel ist durch ein

zusätzlich eingeschweißtes Blech gekennzeichnet. Dieses muss beim Einbau der

Riegel in einer Feldreihe immer auf der gleichen Seite liegen.

Der Sinn dieser Ausbildung liegt darin, dass unterschiedlich lange Riegel in einem

Feld verwendet werden können. Dieses wird erforderlich, wenn man bei

einer Flächenrüstung auf eine schräg oder rund verlaufende Wand stößt. Durch

den gleichen Abstand der Sternbolzen bei allen Riegeln von der „symmetrischen“

Seite her, können die Beläge bis zum Ende des kürzeren Riegels passend

verlegt werden.

b = 15 cm

b = 32 cm

Bild 9: Abschlussböden aus Stahl

Die Abschlussböden haben einen Kopfbeschlag, der mehrere Funktionen ausübt.

Von den drei Löchern des 15 cm breiten Bodens wird immer nur eines über einen

Bolzen gesteckt. In der Regel liegt das mittlere Loch über dem angegossenen

Zapfen des Kopfstückes.

Der 32 cm breite Boden hat Langlöcher in den Kopfbeschlägen, damit seine

Anordnung an beliebiger Stelle aller Belagriegel möglich ist. In erster Linie ist er

für die „unsymmetrische“ Seite des Doppelbelagriegels 2.00 m vorgesehen.

Die 15 cm breiten Abschlussböden können an beliebiger Stelle als „halbe“ Böden

verwendet werden. Dabei ist immer eines der äußeren Löcher über die Sternbolzen

zu schieben. Die 32 cm breiten Böden können auch anstelle eines Regelbodens

verwendet werden. Die seitlichen Ausnehmungen an den Enden dienen

der Durchführung von Vertikaldiagonalen (nur bei Anordnung auf der „symmetrischen“

Seite der Riegel.

Juni 2003


Modulgerüst plettac contur

Aufbau- und Verwendungsanleitung

1.50

Bild 10: Das 1.50 m breite Feld

Juni 2003

Seite 23

Das 1.50 m breite Feld besteht aus 4 Regelbelägen und einem 15 cm breiten

Abschlussboden. Dieser liegt dicht an dem letzten Regelboden.

2.00

Bild 11: Das 2.00 m breite Feld

Das 2.00 m breite Feld besteht aus 5 Regelbelägen und einem 32 cm breiten

Abschlussboden. Alternativ können auch 2 Abschlussböden mit 15 cm Breite

eingebaut werden.


Seite 24

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2.50

Bild 12: Das 2.50 m breite Feld

Das 2.50 m breite Feld besteht aus 7 Regelbelägen und einem 15 cm breiten

Abschlussboden. Dieser weist eine Fugenbreite von 25 mm zum Regelboden hin

auf.

Bild 13: Das 3.00 m breite Feld

Das 3.00 m breite Feld besteht aus 9 Regelbelägen. Auf der „unsymmetrischen“

Seite liegt der letzte Boden dicht am Ständerrohr. Deshalb ist hier ein Anschlusskopf

ohne angegossene Zapfen vorgesehen.

Juni 2003

3.00


4.4 Gitterträger

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Juni 2003

Seite 25

Die SL-Gitterträger haben einen Obergurt mit angeschweißten Sternbolzen und

Kopfstücke mit angegossenen Zapfen an den Enden. Der Untergurt besteht aus

einem Rundrohr ∅ 48.3 mm mit zugehörigen Kopfstücken. Durch den Abstand

von 50 cm ist ein Anschluss an zwei Scheiben der Ständerrohre gegeben. Damit

wird die Gerüstkonstruktion in der Gitterträgerebene so stabil, dass weitere

Aussteifungsmaßnahmen nur in Ausnahmefällen erforderlich sind.

Bild 14: Gitterträger für SL-Beläge

Die Einteilung der Sternbolzen ist symmetrisch so gewählt, dass immer Gruppen

mit einer geraden Anzahl von Belägen im Regelabstand verlegt werden können.

Zwischen diesen Gruppen ist die Fugenbreite im Rahmen des zulässigen Wertes

(25 mm) etwas größer. Damit ergeben sich an den Enden die gleichen Abstände

zum Ständerrohr wie bei den symmetrischen Auflagerriegeln. Der Sinn der „Gruppen“

liegt darin, dass auch 64 cm breite Belagtafeln verwendet werden können.

Lediglich bei der Länge 7.50 m ist einseitig ein Abschlussboden erforderlich.

Dieser wird wie beim Doppel-Belagriegel 2.50 m verlegt. Das entsprechende

Gitterträgerende ist durch ein Flacheisen zwischen den Diagonalstäben gekennzeichnet.

Es muss beim Einbau immer auf der gleichen Seite zu liegen kommen.

4.5 Konsolen

Konsolen werden für einen und für zwei Beläge angeboten. Die Auflager sind identisch

mit den 1-bohligen bzw. 2-bohligen Belagriegeln und somit kompatibel

zu den SL40- bzw. SL70-Rahmen.

Die Konsolen sind so ausgebildet, dass sie im Grundriss unter 90° an einem

Ständer angebracht werden können. Dabei greift die 2-bohlige Konsole mit ihrem

Druckstück in die 50 cm tiefer liegende Scheibe und wird durch einen Dorn gegen

seitliches Verschieben gesichert.


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Aufbau- und Verwendungsanleitung

An der Spitze weisen beide Konsolen einen Anschlusskopf auf. Hier kann bei Bedarf

ein Vertikalstiel angeschlossen werden. Als Geländerpfosten ist dann der Anfangsstiel

116 zu verwenden. Will man in Konsolbreite weiter nach oben einrüsten,

kann bei größeren Lasten die Konsolspitze zusätzlich durch eine oder zwei

Vertikaldiagonalen abgestützt werden.

4.6 Belagsicherung und Bordbretter

Bild 15: Konsolen für SL-Beläge

Immer dann, wenn abhebende Windlasten zu erwarten sind oder das Gerüst

durch die eingebauten Böden stabilisiert werden soll, müssen Belagsicherungen

angeordnet werden. Diese werden zwischen den beiden Ständerrohren

verspannt.

Bild 16: Belagsicherung

Die Verspannung erfolgt mit einem Keil-Kopfstück auf der einen und einem Haken

als Gegenlager auf der anderen Seite. Bei fortlaufendem Einbau ist darauf zu

achten, dass jeweils Haken der einen Sicherung und Keil-Kopfstück der anderen

Sicherung an einem Ständer angebracht werden.

Die Belagsicherung ist mit zwei Bordbrettstiften versehen. Diese dienen sowohl

zur Aufnahme der Längsbordbretter als auch der Querbordbretter. Als Längsbordbretter

werden die Serienbauteile aus dem SL70/100-Programm verwendet.

Die Querbordbretter (MPP 145) werden auf beide Stifte gesteckt, so dass sie direkt

auf der Belagsicherung liegen. Sie sind zur Unterscheidung von den Längsbordbrettern

durch eine entsprechende Beschriftung gekennzeichnet.

Soll auf den Einbau der Belagsicherungen (MPP 115) verzichtet werden, können

zur Fixierung der Bordbretter die einfachen Bordbretthalter (MPP 225) verwendet

werden.

Juni 2003


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Aufbau- und Verwendungsanleitung

5. Ausführung mit Belägen für Rundrohrauflage

5.1 Beläge

Juni 2003

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Die Beläge haben geschmiedete Auflagerklauen, die versetzt angeordnet sind.

Damit ist eine durchlaufende Verlegung ohne seitlichen Versatz möglich. Eine

integrierte Abhebesicherung schützt vor unbeabsichtigtem Ausheben der Klauenauflage

und gegen Abheben bei aufwärts gerichteten Windlasten. Die Stahlböden

und die Durchstiegstafel haben einen Riegel am Kopfbeschlag, der von unten per

Hand unter das Auflagerohr gedreht wird. Bei den Holz- und Alu-böden ist ein

u-förmig gebogener Rundstahl zwischen den Auflagerklauen angebracht, der mit

einem leichten Hammerschlag von oben zu verriegeln ist (Bild 17). An der Lage

des oberen Schenkels kann man leicht erkennen, ob die Abhebesicherung geöffnet

oder geschlossen ist.

5.2 Auflagerriegel

Bild 17: Holzboden mit Abhebesicherung

Die Rundrohrriegel können bis zu einer Länge von 1.50 m sinnvoll auch als Auflagerriegel

eingesetzt werden. Die zulässige Belastung ist in Kapitel 6, Tabelle 6

aufgeführt.

Bild 18: Rundrohrriegel

Zur Aufnahme höherer Lasten werden 1.40 m und 1.50 m lange Riegel mit untergesetzter

Verstärkung aus einem T-Profil angeboten. Die Verriegelung der Abhebesicherungen

an den Böden wird dadurch nicht behindert. Durch die Bauhöhe von

nur 88 mm ist eine größtmögliche Kopffreiheit gegeben.

Bild 19: Auflagerriegel 140 und 150, verstärkt


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Die Längen 1.50 m, 2.00 m, 2.50 m und 3.00 m haben eine Unterspannung und

werden damit zu einem Doppel-Rohrriegel. Die Konstruktion ist den höheren

Belastungsanforderungen angepasst (siehe hierzu Kapitel 6).

5.3 Einteilung der Beläge

Bild 20: Doppel-Rohrriegel

Die Regelbelagbreite beträgt 32 cm. Zum Ausgleich und zur optimalen Aufteilung

der Böden bei den verschiedenen Riegellängen ist der 14 cm breite Belag

vorgesehen. Für Sonderfälle wird ein 24 cm breiter Belag angeboten. Für die

verschiedenen Riegellängen ergibt sich folgende empfohlene Belagaufteilung:

32

413

24 14

500

32 32

750 (739)

Juni 2003

32 24 32

1000

32 32 32

1065

32 32 32 32

1391


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Für die Doppel-Rohrriegel ergeben sich folgende Verhältnisse:

32 32 32

14 14 14

1500

32 32

14 32 14 32 32

2000

32 32 32 14 32 32 32 32

2500

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3000

Seite 29

32 32 32 32 32 32 32 32 32


Seite 30

5.4 Gitterträger

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Die Gitterträger für Rohrauflage werden durch ihre Höhe von 50 cm mit Ober- und

Untergurt an die Scheiben der Ständerrohre angeschlossen. Dadurch wird die

Gerüstkonstruktion in der Gitterträgerebene sehr stabil. Somit sind weitere

Aussteifungsmaßnahmen nur in Ausnahmefällen erforderlich.

Bild 21: Gitterträger für Rohrauflage

Bei den drei Längen sind folgende Belaganordnungen sinnvoll:

L = 4.00 m: 12 Beläge 32

L = 5.00 m: 15 Beläge 32 (alternativ 14 Beläge 32 + 3 Beläge 14)

L = 6.00 m: 18 Beläge 32 + 1 Belag 14

Mit diesen Gitterträgern können ohne weitere Maßnahmen auch in der Höhe

abgestufte Arbeitsbühnen errichtet werden (z.B. beim Einrüsten von Tonnengewölben).

Zur einen Seite hin liegen die Beläge auf dem Obergurt und zur anderen

auf dem Untergurt (Bild 22). Die Stufenhöhe ergibt sich aus dem Scheibenabstand

und beträgt 50 cm.

Bild 22: Abgestufte Arbeitsbühne

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5.5 Konsolen

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Seite 31

Konsolen werden für einen und für zwei Beläge angeboten. Die Auflager sind identisch

mit den Riegeln 40 cm, 50 cm und 75 cm. Zur Anordnung der Beläge

siehe Kapitel 5.3.

Die Konsolen sind so ausgebildet, daß sie im Grundriss unter 90° an einem Ständer

angebracht werden können. Dabei greift die 75 cm breite Konsole mit ihrem

Druckstück in die 50 cm tiefer liegende Scheibe und wird durch einen Dorn gegen

seitliches Verschieben gesichert.

An der Spitze weisen beide Konsolen einen Anschlußkopf auf. Hier kann bei

Bedarf ein Vertikalstiel angeschlossen werden. Als Geländerpfosten ist dann der

Anfangsstiel 116 zu verwenden. Will man in Konsolbreite weiter nach oben einrüsten,

kann bei größeren Lasten die Konsolspitze zusätzlich durch eine oder zwei

Vertikaldiagonalen abgestützt werden.

5.6 Bordbretter

Bild 23: Konsolen für Rohrauflage

Die Bordbretter für Rohrauflage sind mit geschlitzten Beschlägen versehen. Sie

werden in Längsrichtung hinter die Keile der Auflagerriegel und in Querrichtung

hinter die Keile der Längsriegel geschoben. An den Ecken, wo sich die Bordbretter

kreuzen, sind diese Schlitz in Schlitz zu schieben.



Bild 24: Bordbrettanordnung an den Ecken


Seite 32

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6. Tragfähigkeit der Bauteile

6.1 Allgemeines

Die Belastbarkeiten und Steifigkeiten der Knotenverbindung können dem Zulassungsbescheid

Z-8.22-843 entnommen werden. Maßgebend sind die Bemessungswerte

mit dem Index „d“. Diese dürfen unter „γ-fachen“ Lasten nicht überschritten

werden. Bei Gerüsten beträgt für alle Einwirkungen der Sicherheitsbeiwert gF = 1.5.

Sollen die Knotensteifigkeiten bei den Standsicherheitsnachweisen berücksichtigt

werden, sind die Drehfedersteifigkeiten ϕd und die Dehnsteifigkeiten δd in die

Berechnung einzuführen. Bei den Vertikaldiagonalen ist die zugehörige Dehnsteifigkeit

mit cv,d bezeichnet. Diese gilt pro Diagonalstab und nicht pro Anschluss.

Die nachfolgend aufgeführten Tragfähigkeiten der einzelnen Bauteile sind zulässige

Lasten, bezogen auf das Gebrauchslastniveau. Diese dürfen tatsächlich

aufgebracht werden. Bis zum Erreichen der „Belastbarkeit“, d.h. der rechnerischen

Versagenslast, besteht somit eine 1.5-fache Sicherheit.

6.2 Knotenverbindung Riegel - Ständerrohr

Die wichtigsten Beanspruchungen der Knotenverbindung sind nachfolgend bildlich

dargestellt.

Das Biegemoment My entsteht

durch die Einspannung des Riegels

in das Ständerrohr. Es vergrößert

die Tragfähigkeit der Auflagerrie-

+ My

gel. Die Einspannung stabilisiert

die Ständer.

+ N +N

Juni 2003

Rohrriegel:

zul My = – 63.0 kNcm

Auflagerriegel:

zul My = + 32.1 kNcm

- 55.2 kNcm

Die Längskraft N ist eine Zug- oder

Druckkraft in den Riegeln.

Rohrriegel:

zul N = – 19.4 kN

Auflagerriegel:

zul N = – 14.6 kN


MT

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+ Vz + Vz

Vy Vy

Mz Mz

MT

Juni 2003

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Die vertikale Querkraft Vz stellt die

Auflagerkraft der Belagriegel dar.

Für einen Riegelanschluß gilt:

Rohrriegel und Auflagerriegel:

zul Vz = – 19.5 kN

Die gesamte Lochscheibe kann

maximal aufnehmen:

SVz = – 54.9 kN

Die horizontale Querkraft Vy stellt

Auflagerkräfte aus Wind oder

sonstigen horizontal wirkenden

Lasten dar.

Nur Rohrriegel:

zul Vy = – 6.2 kN

Das Biegemoment Mz stellt die

horizontale Einspannung der Riegel

am Knoten dar. Es wird durch

horizontal wirkende Lasten aktiviert.

Nur Rohrriegel:

zul Mz = – 14.5 kNcm

Torsionsmomente MT verdrehen

die Riegel um ihre Längsachse.

Nur Rohrriegel:

zul MT = – 33.5 kNcm


Seite 34

6.3 Vertikaldiagonalen

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Die Vertikaldiagonalen steifen das Gerüst aus und

bestimmen maßgeblich dessen Tragfähigkeit. Die

zulässige Knotenanschlusskraft beträgt:

zul Nv = 14.27 kN

a

Als Zugkraft kann dieser Wert für alle Diagonalen

+ Nv

angesetzt werden. Wenn Nv jedoch eine Druckkraft

ist, fließt die Knicksteifigkeit der Diagonalrohre unter Berücksichtigung der geplätteten

Endbereiche in die Ermittlung der Beanspruch-barkeiten ein. In Tabelle 2

sind die zulässigen Diagonalkräfte und die zugehörigen Querkräfte für die wichtigsten

Feldgrößen angegeben (siehe hierzu die Darstellung „statische Systeme“ im Zulassungsbescheid).

Tabelle 2: Tragfähigkeit der Vertikaldiagonalen

Feldlänge

(m)

α

Qv

Qh

+ Nv

zul Zug

(kN)

Feldhöhe H = 2.00 m

zug Qh

(kN)

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zug Qv

(kN)

zul Druck

(kN)

zug Qh

(kN)

zug Qv

(kN)

3.00 54.89° 14.27 11.67 8.20 5.12 4.19 2.94

2.50 49.54° 14.27 10.85 9.26 6.18 4.70 4.01

2.00 42.69° 14.27 9.67 10.49 7.62 5.17 5.60

1.50 33.92° 14.27 7.96 11.84 9.63 5.37 7.99

1.06 24.47° 14.27 5.91 12.99 11.90 4.93 10.83

1.00 22.90° 14.27 5.55 13.14 12.27 4.77 11.30

0.75 16.57° 14.27 4.07 13.67 13.82 3.94 13.25

Feldhöhe H = 1.50 m

3.00 62.20° 14.27 12.62 6.65 5.41 4.78 2.52

2.50 57.39° 14.27 12.02 7.69 6.50 5.48 3.50

2.00 50.89° 14.27 11.07 9.00 8.08 6.27 5.10

1.50 41.88° 14.27 9.52 10.62 10.41 6.95 7.75

1.06 31.25° 14.27 7.40 12.20 13.51 7.01 11.55

1.00 29.39° 14.27 7.00 12.43 14.16 6.95 12.34

0.75 21.64° 14.27 5.26 13.26 14.27 5.26 13.26

Feldhöhe H = 1.00 m

3.00 70.63° 14.27 13.46 4.73 5.51 5.20 1.83

2.50 66.90° 14.27 13.12 5.60 6.63 6.10 2.60

2.00 61.54° 14.27 12.54 6.80 7.69 6.76 3.67

1.50 53.37° 14.27 11.45 8.51 8.92 7.16 5.32

1.06 42.30° 14.27 9.60 10.55 11.43 7.70 8.46

1.00 40.20° 14.27 9.21 10.90 12.09 7.80 9.23

0.75 30.75° 14.27 7.30 12.26 14.27 7.30 12.26


6.4 Ständerrohre

System-

breite

(cm)

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Seite 35

Die folgenden Angaben der zulässigen Stiellasten dienen ausschließlich zur

Vorberechnung eines Gerüst-Tragwerkes. Sie gelten oberhalb der untersten

Gerüstetage. Maßgebend sind in der Regel immer die Fußpunkte, deren Belastbarkeit

nicht pauschal angegeben werden kann. Diese sind immer durch eine statische

Berechnung des Gesamtsystems nachzuweisen.

„Knicklast“ gilt bei horizontal starrer Halterung der Riegelebenen

„Dia 1/1, 1/2, 1/3“ gilt bei Aussteifung durch Diagonalen in jedem Feld,

in jedem 2. Feld bzw. in jedem 3. Feld.

Tabelle 3: Tragfähigkeit der Ständerrohre

Knicklast

(kN)

Mittelstiele Randstiele

Dia 1/1

(kN)

Dia 1/2

(kN)

H = 2.00 m

Dia 1/3

(kN)

Knicklast

(kN)

Dia 1/1

(kN)

Dia 1/2

(kN)

Dia 1/3

(kN)

74 49.1 44.9 22.4 14.9 40.7 40.7 22.4 14.9

100 48.6 48.6 41.9 28.0 39.8 39.8 39.8 28.0

106 48.3 48.3 47.2 31.4 39.7 39.7 39.7 31.4

150 46.5 46.5 46.5 46.5 38.5 38.5 38.5 38.5

200 44.8 44.8 44.8 44.8 37.4 37.4 37.4 37.4

250 43.4 43.4 43.4 43.4 36.5 36.5 36.5 36.5

300 42.2 42.2 42.2 42.2 35.8 35.8 35.8 35.8

H = 1.50 m

74 61.2 61.2 32.9 21.9 54.3 54.3 32.9 21.9

100 60.3 60.3 59.7 39.7 53.6 53.6 53.6 39.7

106 60.1 60.1 60.1 44.0 53.5 53.5 53.5 44.0

150 58.7 58.7 58.7 58.7 52.5 52.5 52.5 52.5

200 57.5 57.5 57.5 57.5 51.6 51.6 51.6 51.6

250 56.4 56.4 56.4 56.4 50.9 50.9 50.9 50.9

300 55.4 55.4 55.4 55.4 50.3 50.3 50.3 50.3

H = 1.00 m

74 72.9 72.9 50.5 33.7 69.8 69.8 50.5 33.7

100 72.5 72.5 72.5 51.2 69.5 69.5 69.5 51.2

106 72.4 72.4 72.4 53.5 69.4 69.4 69.4 53.5

150 71.8 71.8 71.8 61.6 69.0 69.0 69.0 61.6

200 71.2 71.2 71.2 62.1 68.6 68.6 68.6 62.1

250 70.7 70.7 70.7 57.8 68.3 68.3 68.3 57.8

300 70.3 70.3 70.3 50.8 68.0 68.0 68.0 50.8


Seite 36

6.5 Beläge

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In Tabelle 4 werden für die Beläge die zulässigen Gerüstgruppen angegeben.

Ferner erfolgt eine Angabe der damit verbundenen Flächenbelastung und der

konzentrierten Einzellast. Die maßgebende Einzellast kann auf eine Fläche von

50 x 50 cm verteilt werden. Bei schmaleren Böden wird sie entsprechend der Breite

reduziert, darf aber 1.5 kN nicht unterschreiten. Die Angaben gelten sowohl für

SL- als auch für Rundrohr-Beläge. Kürzere als die aufgeführten Längen erfüllen

die höchste angegebene Anforderung.

6.6 Auflagerriegel

In den folgenden Tabellen sind die Tragfähigkeiten der verschiedenen Auflagerriegel

aufgeführt. Die Werte gelten für den zum Zeitpunkt der Bearbeitung dieser

Aufbau- und Verwendungsanleitung aktuellen Stand der Bauteilkonstruktionen.

Es werden folgende Riegelgruppen unterschieden:

Tabelle 5: Belagriegel und Doppelbelagriegel für SL-Beläge

Tabelle 6: Rundrohrriegel

Tabelle 7: Auflagerriegel Rundrohr und Doppelrohrriegel

Bei der Ermittlung der Tragfähigkeiten wurde die elastische Einspannung an den

Knoten berücksichtigt. Das Eigengewicht der Beläge ist bei den Angaben der

zulässigen Nutzlasten bereits abgezogen (Stahlböden mit 0.20 kN/m²). Die einzelnen

Spalten der Tabellen haben folgende Bedeutung:

zul q: zulässige Gleichstreckenlast des Riegels.

Belaglänge: vom Riegel zu tragende Feldlänge

zul p: zulässige Nutzlast auf der vom Riegel zu tragenden Gerüstfläche

Gerüstgruppe: Einstufung unter Berücksichtigung der Teilflächenlasten,

1. Spalte für Mittelriegel, 2. Spalte für Randriegel. *)

zul P: Einzellast 1x über das mittlere Stegblech oder 2x über die

beiden mittleren Stegbleche der Doppelriegel eingeleitet.

Bei den einfachen Riegeln Einzellast in Feldmitte.

*) Bei einer schachbrettartigen Anordnung der Beläge kann jeder Auflagerriegel

als Randriegel angesehen werden.

Juni 2003


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Tabelle 4: Tragfähigkeit der Beläge

Holzboden 32

Stahlboden 32

Stahlboden 24

Stahlboden 14

Alu-Boden 32

Alutafel

Belag Länge

(m)

Juni 2003

Gerüst-

gruppe

Maßgebende

Flächenlast

(kN/m²)

Seite 37

Maßgebende

Einzellast

(kN)

d = 48 mm 3.00 3 2.0 1.50

d = 44 mm 2.50 4 5.0 1.92

d = 44 mm 2.00 5 7.5 1.92

d = 44 mm 1.50 6 10.0 1.92

3.00 4 5.0 1.92

2.50 5 7.5 1.92

2.00 6 10.0 1.92

3.00 4 5.0 1.50

2.50 5 7.5 1.50

2.00 6 10.0 1.50

4.00 3 2.0 1.50

3.00 4 5.0 1.92

2.50 5 7.5 1.92

2.00 6 10.0 1.92

3.00 3 2.0 1.50

mit Alu-Belag 2.50 4 3.0 3.00

Alu-Durchstiegstafel

3.00 3 2.0 1.50

mit Alu-Belag 2.50 4 3.0 3.00

Stahlmatte SL70

3.00 3 2.0 1.50

mit Holzbelag 2.50 4 3.0 3.00

Alu-Treppe 2.50 / 1.0 1.50

Abschlußboden Stahl 150

Abschlußboden Stahl 320

3.00 4 5.0 1.50

2.50 5 7.5 1.50

2.00 6 10.0 1.50

3.00 4 5.0 1.92

2.50 5 7.5 1.92

2.00 6 10.0 1.92


Seite 38

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Tabelle 5: Tragfähigkeit der Belagriegel und Doppelbelagriegel für SL-Beläge

Riegellänge

(m)

0.74

(SL70)

1.10

(SL100)

1.40

(4-bohlig)

zul q

(kN/m)

19.5

15.8

9.2

1.50 14.8

2.00 10.6

2.50 6.2

3.00 4.1

Belaglänge

(m)

Gerüstgruppe mit * = Beläge maßgebend

Juni 2003

zul p

Mittelriegel

(kN/m²)

zul p

Randriegel

(kN/m²)

Gerüstgruppe

3.00 6.3 12.8 4* 4*

2.50 7.6 15.6 5* 5*

2.00 9.5 19.3 6 6

1.50 12.8 25.8 6 6

3.00 5.1 10.3 4* 4*

2.50 6.1 12.4 5 5*

2.00 7.7 15.6 6 6

1.50 10.3 20.8 6 6

3.00 2.9 5.9 3 4*

2.50 3.5 7.1 4 5

2.00 4.4 9.0 4 6

1.50 5.9 12.0 5 6

3.00 4.7 9.6 4* 4*

2.50 5.7 11.6 5 5*

2.00 7.2 14.6 6 6

1.50 9.7 19.5 6 6

3.00 3.3 6.8 4 4*

2.50 4.0 8.2 4 5*

2.00 5.1 10.4 5 6

1.50 6.9 13.9 5 6

3.00 1.9 3.9 2 4

2.50 2.3 4.7 3 5

2.00 2.9 6.0 3 5

1.50 3.9 8.0 4 6

3.00 1.2 2.5 1 3

2.50 1.5 3.0 2 4

2.00 2.0 3.9 3 4

1.50 2.5 5.2 3 5

zul P

(kN)

/

/

/

2 * 12.9

1 * 8.9

2 * 3.6

1 * 6.0


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Tabelle 6: Tragfähigkeit der Rundrohrriegel

Riegellänge

(m)

zul q

(kN/m)

0.75 24.2

1.00 13.4

1.10 11.9

1.50 6.1

2.00 3.5

2.50 2.3

3.00 1.6

Belaglänge

(m)

Gerüstgruppe mit * = Beläge maßgebend

Juni 2003

zul p

Mittelriegel

(kN/m²)

zul p

Randriegel

(kN/m²)

Seite 39

Gerüstgruppe

3.00 7.8 15.9 4* 4*

2.50 9.6 19.3 5* 5*

2.00 11.9 24.0 6 6

1.50 15.9 32.0 6 6

3.00 4.2 8.7 4 4*

2.50 5.1 10.5 5 5*

2.00 6.5 13.2 6 6

1.50 8.7 17.6 6 6

3.00 3.7 7.7 4 5

2.50 4.5 9.3 5 5

2.00 5.7 11.7 5 6

1.50 7.7 15.6 6 6

3.00 1.8 3.8 2 4

2.50 2.2 4.7 3 5

2.00 2.8 5.9 3 5

1.50 3.8 7.9 4 6

3.00 1.0 2.1 1 3

2.50 1.2 2.6 1 3

2.00 1.6 3.3 2 4

1.50 2.1 4.5 3 4

3.00 0.6 1.3 - 1

2.50 0.7 1.6 1 2

2.00 0.9 2.1 1 3

1.50 1.3 2.8 1 3

3.00 0.3 0.9 - 1

2.50 0.4 1.1 - 1

2.00 0.6 1.4 - 1

1.50 0.9 2.0 1 3

zul P

(kN)

7.8

6.0

5.7

4.2

3.2

2.6

2.2


Seite 40

Modulgerüst plettac contur

Aufbau- und Verwendungsanleitung

Tabelle 7: Tragfähigkeit der Auflagerriegel Rundrohr und Doppelrohrriegel

Riegellänge

(m)

1.40

(verstärkt)

1.50

(verstärkt)

zul q

(kN/m)

14.8

12.8

1.50 26.6

2.00 14.1

2.50 8.3

3.00 4.6

Belaglänge

(m)

Gerüstgruppe mit * = Beläge maßgebend

Juni 2003

zul p

Mittelriegel

(kN/m²)

zul p

Randriegel

(kN/m²)

Gerüstgruppe

3.00 4.8 9.7 4 4*

2.50 5.7 11.7 5 5*

2.00 7.2 14.7 5 6

1.50 9.7 19.6 6 6

3.00 4.1 8.3 4 4*

2.50 4.9 10.0 5 5*

2.00 6.2 12.6 5 6

1.50 8.3 16.8 6 6

3.00 8.6 17.5 4* 4*

2.50 10.4 21.0 5* 5*

2.00 13.1 26.4 6 6

1.50 17.5 35.2 6 6

3.00 4.5 9.2 4 4*

2.50 5.4 11.0 5 5*

2.00 6.8 13.9 5 6

1.50 9.2 18.6 6 6

3.00 2.6 5.3 3 4*

2.50 3.1 6.4 4 5

2.00 4.0 8.1 4 6

1.50 5.3 10.8 5 6

3.00 1.3 2.9 1 3

2.50 1.6 3.5 2 4

2.00 2.1 4.4 3 4

1.50 2.9 5.9 3 5

Eine horizontale Zwischenstützung der Obergurtrohre ist nicht erforderlich.

zul P

(kN)

10.3

9.6

2 * 16.1

1 * 11.2

2 * 5.2

1 * 6.6


6.7 Felder mit Zwischenquerriegeln

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Aufbau- und Verwendungsanleitung

Juni 2003

Seite 41

Bei Einsatz systemfreier Beläge sind Zwischenquerriegel erforderlich, um die

zulässigen Stützweiten der Bohlen nach DIN 4420, Teil 1, Tabelle 8 (siehe unten)

einhalten zu können. Üblicherweise werden die Zwischenquerriegel auf einfache

Rundrohr-Längsriegel gelegt. Damit muss die Tragfähigkeit dieser Riegel bezüglich

der eingeleiteten Einzellasten bei der Ermittlung der zulässigen Nutzlasten berücksichtigt

werden. Ohne Ansatz einer Trägerrostwirkung aus der Biegesteifigkeit

der Beläge ergeben sich die in Tabelle 9 aufgeführten zulässigen Lasten. Die

Nutzlasten sind unter Abzug des Gewichtes von 35 mm dicken Holzbohlen

(0.21 kN/m²) ermittelt. Die Spalten der Tabelle 9 haben folgende Bedeutung:

Riegellänge: Länge der Zwischenquerriegel = Feldbreite des Gerüstes

zul q: Tragfähigkeit der Zwischenquerriegel unter Berücksichtigung der

Tragfähigkeit der Längsriegel

Feldlänge: Feldlänge des Gerüstes = Länge der Längsriegel

zul p: zulässige Nutzlast in dem Gerüstfeld

Gerüstgruppe: Einstufung unter Berücksichtigung der Teilflächenlast über dem

Zwischenquerriegel.

Tabelle 8: Zulässige Stützweite in m für Gerüstbeläge aus Holzbohlen oder – brettern

(nach DIN 4420, Teil 1)

Gerüstgruppe

Brett- oder Bohlenbreite

(cm)

Brett- oder Bohlendicke

(cm)

3.0 3.5 4.0 4.5 5.0

1, 2, 3 20 1.25 1.50 1.75 2.25 2.50

24 und 28 1.25 1.75 2.25 2.50 2.75

4 20 1.25 1.50 1.75 2.25 2.50

24 und 28 1.25 1.75 2.00 2.25 2.50

5 20, 24, 28 1.25 1.25 1.50 1.75 2.00

6 20, 24, 28 1.00 1.25 1.25 1.50 1.75


Seite 42

Modulgerüst plettac contur

Aufbau- und Verwendungsanleitung

Tabelle 9: Tragfähigkeit der Zwischenquerriegel auf Rundrohrriegeln

Riegellänge

(m)

0.75

(0.74)

1.00

1.10

1.40

1.50

2.00

2.50

zul q

(kN/m)

Ein Riegel in Feldmitte

Juni 2003

Feldlänge

(m)

zul p

(kN/m²)

Gerüstgruppe

6.1 3.00 3.9 4

7.2 2.50 5.5 4

9.1 2.00 8.9 6

11.2 1.50 14.7 6

4.6 3.00 2.9 3

5.4 2.50 4.1 4

6.8 2.00 6.6 5

8.4 1.50 11.0 6

4.3 3.00 2.7 3

5.1 2.50 3.9 3

6.4 2.00 6.2 5

7.9 1.50 10.3 6

3.3 3.00 2.0 3

3.9 2.50 2.9 3

4.9 2.00 4.7 4

6.0 1.50 7.8 6

3.1 3.00 1.9 2

3.6 2.50 3.4 3

4.5 2.00 4.3 4

5.6 1.50 7.3 6

2.7 2.50 2.0 3

3.4 2.00 3.2 4

3.4 1.50 4.3 5

2.2 2.50 1.5 2

2.2 2.00 2.0 3

2.2 1.50 2.7 3

Zwei Riegel in den Drittelspunkten

0.75

4.5 3.00 4.3 4

(0.74) 5.6 2.50 6.5 6

1.00

3.4

4.2

3.00

2.50

3.2

4.8

4

5

1.10

3.2

4.0

3.00

2.50

3.0

4.6

3

5

1.40

2.5

3.0

3.00

2.50

2.3

3.4

3

4

1.50

2.3

2.8

3.00

2.50

2.1

3.2

3

4

2.00

1.7

2.1

3.00

2.50

1.5

2.3

2

3

2.50 1.7 2.50 1.8 2


6.8 Keilkopfkupplungen

Modulgerüst plettac contur

Aufbau- und Verwendungsanleitung

Juni 2003

Seite 43

Die Festlegung der Gebrauchslasten (vgl. Beschreibung in 6.1) erfolgt nach den

Angaben in den Zulassungsbescheiden Z-8.22-843 für den Keilkopf und Z-8.331-818

für die Halbkupplung.

Die Biegemomente im Zulassungsbescheid beziehen sich auf Außenkante

Ständerrohr. Der Abstand bis zur Kupplungsachse beträgt 8.8 cm.

H II2

V1

H^

8.8 cm

H^ H^

8.8 cm

Zusammenstellung der zulässigen Werte in kN

Ausführung zul V zul H^ zul H II1 zul H II2

starr 6.8 19.4 1.7 6.2

drehbar 5.1 19.4 1.7 5.1

V2

2 Kupplungen mit Rohr verbunden

als Einzelkupplung

H II1

H^

H^

H II2


Seite 44

Modulgerüst plettac contur

Aufbau- und Verwendungsanleitung

7. Angaben zur Konstruktion

7.1 Ständer

Die konstruktiven Abmessungen der Ständer sowie das verwendete Material sind

auf den Skizzen angegeben. Der nicht dargestellte Vertikalstiel mit

angeschraubten Rohrverbindern entspricht in seiner Geometrie dem Vertikalstiel

mit eingepressten Rohrverbindern.

∅ 13.5 mm

35

165

Vertikalstiel

400 n * 500 100 35

Anfangsstück

65 100 35

∅ 38 * 4 mm

fy,K = 320 N/mm²

OK Scheibe

∅ 48.3 * 3.2 mm

fy,K = 320 N/mm²

∅ 60.3 * 4.5 mm

OK Scheibe

Flächengerüststiel

Juni 2003

60

n * 500

400

OK Scheibe

Anfangsstiel

n * 500 35

65 100

OK Scheibe


7.2 Riegel und Beläge

60

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Aufbau- und Verwendungsanleitung

Juni 2003

Seite 45

Die Riegel und Beläge werden bezüglich ihrer Höhenlage zu den

Scheiben angegeben.

Rundrohr-Riegel

18 mm über OK Scheibe

Belagriegel SL

∅ 48.3 * 3.2 mm

fy,K = 320 N/mm²

Belag mit Klauen für

Rundrohrauflage

30 mm (Holzboden)

36 mm (Stahlboden)

über OK Scheibe

67 mm über OK Scheibe (im Mittel)

19 mm über OK Scheibe

Flächengerüststiel

Rechteckrohr 50 * 35 * 2 mm

fy,K ≥ 320 N/mm²

Bei Einbau von Kopfspindeln

sind Endstiele zu verwenden

(eingeschraubter

Rohrverbinder entfernt).

Wenn eine Bühne

ohne überstehende

Rohre oder Keile

gewünscht wird, sind

Flächengerüststiele

mit SL-Auflagerriegeln

zu verwenden.


plettac assco GmbH & Co.KG

plettac Platz 1

Postfach 52 42

58829 Plettenberg

Tel. 0 23 91/815-01

Fax 0 23 91/815-344 (Inland)

Fax 0 23 91/815-343 (Inland)

Fax 0 23 91/815-261 (Export)

e-mail: info@plettac-assco.de

Internet: www.plettac-assco.de

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