Investitionsoffensive - Vinzenz Gruppe

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Investitionsoffensive - Vinzenz Gruppe

PRESSEGESPRÄCH

Offizielles Ende der Generalsanierung:

„Erfolgreiche Investitionsoffensive für ein Gesundes Wien“

IM KRANKENHAUS DER BARMHERZIGEN SCHWESTERN WIEN

Donnerstag, 3. Juni 2004, 11.00 Uhr

Referenten:

Die Vorstandsmitglieder

des Krankenhauses der Barmherzigen Schwestern Wien

Mag. Stephan Lampl

Geschäftsführer und Verwaltungsdirektor

OA Dr. Johannes Thomas

Ärztlicher Direktor

Ursula Streicher, MAS

Pflegedirektorin

Sr. Maria Michaela Roth

Wertemanagement


Investitionsoffensive in Höhe von 25 Millionen Euro

für ein Gesundes Wien

Das Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Wien setzt 2004 neue Maßstäbe in

Sachen Qualität und Prävention: Mit Fertigstellung der Generalsanierung des Hauses

endet eine erfolgreiche Investitionsoffensive. Mehr als 25 Millionen Euro wurden in

sechs Jahren Bauzeit effizient aufgewendet. Das Krankenhaus befindet sich nun auf

dem neuesten bau- und medizintechnischen Stand.

Das Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Wien – ein Unternehmen der Vinzenz

Gruppe Wien - hat sich seit seinem Bestehen im Jahre 1832 zu einem unverzichtbaren

Bestandteil der medizinischen Versorgung in Wien etabliert. Neben allen wichtigen

medizinischen Basis-Abteilungen hat sich das Haus auf die Schwerpunkte Kardiologie,

Stoffwechselerkrankungen, Osteoporose, Orthopädie, Proktologie, Wundheilungsstörungen

und Psychosomatik spezialisiert. Eine Besonderheit stellt der krankheitsbildzentrierte Ansatz

dar: Der Patient steht dabei im Mittelpunkt, und alle ihn betreffenden Abteilungen arbeiten im

Sinne der Genesung eng zusammen. Mit 206 Betten versorgt das Ordensspital nicht nur

Patienten der umliegenden Bezirke, sondern ist aufgrund seiner hervorragenden

medizinischen Kompetenz wichtige Anlaufstelle für Akutpatienten. Die Bettenauslastung von

88 Prozent bestätigt die hohe medizinische und pflegerische Qualität.

Erfolgreiche Generalsanierung sichert hohe medizinische Qualität

Um die hohe Qualität der medizinischen Leistung beizubehalten bzw. auszubauen, wurde

1998 eine Investitionsoffensive in Höhe von 25 Millionen Euro gestartet: In den vergangenen

sechs Jahren wurden der OP, die Intensivstation und die Endoskopie erneuert. Die Fassade,

die Eingangshalle und das Institut für Physikalische Medizin wurden umgestaltet und die

Bettenstationen einer Generalsanierung unterzogen. Dank des hohen Engagements aller

Mitarbeiter verlief die jahrelange Generalsanierung bei vollem Betrieb des Hauses und ohne

Einschränkung der hochqualitativen Patientenbetreuung. „Das Ergebnis dieser Bemühungen

kann sich sehen lassen: Das Krankenhaus befindet sich nun auf den neuesten bau- und

medizintechnischen Stand“, freut sich Mag. Stephan Lampl, Geschäftsführer des

Krankenhauses der Barmherzigen Schwestern Wien.


Zusätzlich wurde die Röntgenabteilung mit einem modernen Multislice-

Computertomographie-Gerät und einem digitalen Röntgenapparat ausgestattet. Mit

Fertigstellung der Generalsanierung setzt das Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern

Wien einen weiteren Schritt in Richtung Patientenorientierung und Weiterentwicklung der

medizinischen Qualität.

Finanzierung im Detail

Die Finanzierung der Generalsanierung konnte dank einer sehr guten Leistungsentwicklung

zum großen Teil aus Eigenmitteln des Krankenhauses finanziert werden. Die positive

Entwicklung der Patientenzahlen und die damit einhergehende Erlössituation ist auf die

exakte strategische und bedarfsorientierte Planung unseres medizinischen Angebotes sowie

auf die besondere Qualität unserer Pflege und der Hotelleistung zurückzuführen.

Zudem wurden die Baumaßnahmen zu 40 Prozent von der Gemeinde Wien gefördert. Dieser

Investitionszuschuss weist auf die Wichtigkeit unseres Hauses für die

Gesundheitsversorgung der Bevölkerung aus der Sicht der Gemeinde Wien hin und

unterstreicht die sehr gute Zusammenarbeit zwischen dem Spital und der Gemeinde. Im

Gegenzug hat sich das Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Wien verpflichtet, die

Akutversorgung des sechsten Bezirks sowie von Teilen angrenzender Bezirke zu

übernehmen und genießt darüber hinaus in speziellen Bereichen, wie z.B. in der

Psychosomatik, einen hervorragenden überregionalen Ruf.

Um den Qualitätsstandard langfristig halten zu können, wird es notwendig sein, gemeinsam

mit den Verantwortlichen der Gemeinde Wien ein Finanzierungssystem zu entwickeln, dass

Gemeindespitäler und konfessionelle Krankenhäuser gleich behandelt und gleichzeitig die

Spitalsfinanzierung für die nächsten Jahre sichert. Die Ordenskrankenanstalten sind hier

wichtige Partner, die einiges Know-how einzubringen haben: Als Privatunternehmen, deren

Unternehmensziele nicht auf Gewinnorientierung abzielen, verfügen die konfessionellen

Spitäler über besonders flexibles Personal und ein unternehmerisch handelndes

Management. Sie können daher Leistungen in Topqualität zu deutlich niedrigeren Kosten als

viele andere Krankenhäuser anbieten und leisten somit einen nicht unerheblichen Beitrag zur

anstehenden Gesundheitsreform.


Medizinische Innovationen in Gumpendorf

Das Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Wien ist ein gelebtes Beispiel für die

erfolgreiche Symbiose von Tradition und Innovation: Bereits seit 1832 nimmt sich das Haus

der Betreuung von kranken Menschen an. Das Streben nach höchster Qualität und einer

zukunftsorientierten Patientenversorgung waren Anlass, in die Zukunft zu investieren -

ergänzend zu der abgeschlossenen Investitionsoffensive haben 2004 neue medizinische

Innovationen in Gumpendorf gestartet:

Mobiles Hospiz Rennweg

In Kooperation mit dem CS Hospiz Rennweg steht seit dem 1. Jänner ein Mobiles

Hospizteam zur Verfügung: Dieses hochqualitative Angebot ermöglicht eine bestmögliche

Betreuung von Menschen mit unheilbaren Erkrankungen in ihrem gewohnten häuslichen

Umfeld. Weitere Kooperationen mit Zentren für onkologische Versorgung sowie für

interventionelle Kardiologie sind noch heuer geplant.

Eröffnung Tagesklinik Psychosomatik

Am 20. April eröffnete das Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Wien die erste

psychosomatische Tagesklinik in Wien. Durch den Besuch der Tagesklinik können die

Patienten während ihrer Therapie in ihrem sozialen Umfeld leben und gleichzeitig eine

umfassende, psychosomatische Behandlung in Anspruch nehmen.

Beste Betreuung von Patienten - unabhängig von finanziellen Aspekten

„Das Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Wien beweist enorme Innovationsfreude

und ist stets bemüht, die Bedürfnisse der Patienten noch besser zu erfüllen“, erläutert OA Dr.

Johannes Thomas, Ärztlicher Direktor. Ergänzend zu den neuen Maßnahmen steht die

Prävention von Erkrankungen seit Jahren im Vordergrund. Eine Initiative zur Behandlung von

Patienten mit Stoffwechselerkrankungen ist die regelmäßige Veranstaltung eines

Aktionstages mit Gesundheits-Checks. „Die Durchführung solcher Maßnahmen leitet sich

aus unserem Verständnis ab, den Menschen - vor finanziellen Aspekten - in den Mittelpunkt

des Interesses zu rücken. Denn präventive Maßnahmen werden im Rahmen der

Krankenhausfinanzierung nicht bezahlt und sind daher keine gewinnbringende Leistung für

ein Spital“, ergänzt Mag. Lampl. Dennoch ist es dem Spital gemäß der Wertorientierung ein

Anliegen, den Patienten „in guten wie in schlechten Zeiten“ – also von der

Vorsorgeuntersuchung bis hin zur Diagnostik und Therapie - hilfreich zur Seite zu stehen.


Vorteil Ordensspital:

Symbiose von moderner Medizin, professioneller Pflege und

liebevoller Zuwendung

„Neben der hohen medizinischen und pflegerischen Kompetenz legen unsere Mitarbeiter

besonderen Wert auf eine menschliche Zuwendung, die die individuellen Werte und

Bedürfnisse des Patienten respektiert“, erläutert Ursula Streicher, Pflegedirektorin des

Krankenhauses der Barmherzigen Schwestern Wien. Der Auftrag einer besonders

liebevollen Patientenbetreuung hat seinen Ursprung in den Werten der Barmherzigen

Schwestern. Die Gumpendorfer Pflegespezialisten zeichnen sich jedoch nicht nur durch eine

individuelle Betreuung ihrer Patienten aus, sondern verfügen über bestes Know-how:

Innovative Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen sowie moderne Managementkonzepte, die

sich in einer praxisorientierten Bereichsleiterausbildung manifestieren, gewährleisten ein

ausgezeichnetes Fachwissen. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit allen medizinischen

Abteilungen des Krankenhauses ist selbstverständlich – im Sinne einer professionellen

Pflege der Patienten.

Moderne Vermittlung von zeitlosen Werten

Für eine laufende Werte-Auseinandersetzung im Krankenhausalltag wurde im Jahr 2000 ein

Wertemanagement ins Leben gerufen. Ziel ist es, eine kontinuierliche Auseinandersetzung

mit den Werten zu gewährleisten, sprich: Die Werte in den Krankenhaus-Alltag mit ein zu

beziehen. „Für die Patienten macht sich das Wertemanagement in der spürbar christlichen

und vor allem menschlichen Fürsorge bemerkbar. Die Mitarbeiter hingegen profitieren von

einem besseren Arbeitsklima und einem respektvollen, herzlichen Umgang untereinander,“

erklärt Sr. Maria Michaela Roth, Vorstand des Wertemanagements des Krankenhauses.

Ansprechpartner für weitere Informationen:

Tamara Katja Frast, Leitung PR & Marketing

Tel.: 01/599 88-6775, Fax: 01/599 88-4045, E-Mail: tamara.frast@bhs.at

Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Wien, Stumpergasse 13, 1060 Wien,

Internet: www.bhs-wien.at ; Bildmaterial: www.vinzenzgruppe.at, Bilddatenbank

Ein Unternehmen der Vinzenz Gruppe Wien


Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Wien

Zahlen und Daten

Geschäftsführer und Verwaltungsdirektor: Mag. Stephan Lampl

Ärztlicher Direktor: OA Dr. Johannes Thomas

Pflegedirektorin: Ursula Streicher, MAS

Wertemanagement: Sr. Maria Michaela Roth

Standort: Stumpergasse 13, 1060 Wien

Anzahl der Betten: 206

Medizinische Schwerpunkte: Ganzheitliche interdisziplinäre Betreuung von

Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen,

Stoffwechsel-Erkrankungen, Osteoporose,

psychosomatischen Erkrankungen,

orthopädischen und proktologischen

Erkrankungen sowie von Patienten mit

Wundheilstörungen (plastische Chirurgie)

Kennzahlen 2003

Umsatz: EUR 31,3 Mio

Investitionsquote: 15 %

Personalstand: 387

Patientenaufnahmen stationär: 9.281

Patientenbesuche ambulant: 20.010

Bettenauslastung: 88 %

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