57.programm - Prolit Verlagsauslieferung GmbH

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57.programm - Prolit Verlagsauslieferung GmbH

57.

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I F A C H B U C H I

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www.klartext-verlag.de

KLARTEXT

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Zwangsarbeit | Knigge / Lüttgenau / Wagner (Hg.)

Nicht ermittelt | Stefan Klemp

Meyer | Heinz-Jürgen Priamus

Der Weltkrieg als Erzieher | Arndt Weinrich

„Die Stärkeren im Geiste“ | Bald / Knab (Hg.)

Bürokratische Bewältigung | Julia Volmer-Naumann

„Arisierung“ als Geschäftsprinzip? | Bastian Blachut

Jüdische Genealogie im Archiv, in der Forschung und digital | Bettina Joergens (Hg.)

Mitbestimmung im Zeichen von Kohle und Stahl | Lauschke / Mittag (Hg.)

Mitteilungsblatt, Band 44 | Forschungen und Forschungsberichte

Mitteilungsblatt, Band 45 | Biografien der Arbeiterbewegung: Das 20. Jahrhundert

Werkstatt Geschichte, Band 57 | soziale missionen

Geschichte im Westen, Band 26/2011

Frauen bauen Europa | Thomas Schilp (Hg.)

Frauenkonvente im Zeitalter der Konfessionalisierung | Küppers-Braun / Schilp (Hg.)

Hermann Pünder (1888–1976) | Hildegard Wehrmann

Ruhrbergbau und Elektrizitätswirtschaft | Peter Döring

Filmarchivierung | Manfred Rasch u. a. (Hg.)

Industriefilm 1960–1969 | Manfred Rasch, u. a. (Hg.)

Die Geschichte der Schere | LVR-Industriemuseum (Hg.)

Bauten und Anlagen der 1960er und 1970er Jahre … | Michael Hecker u. a. (Hg.)

Politik und Medien | Bodo Hombach (Hg.)

Journalismus: Was man wissen und können muss | Henning Noske

Vertrautheit und Gewohnheit | Petra Kappe

Viel erreicht – wenig gewonnen | Jörg Bogumil u. a.

Wie steuerbar ist Integration | Dirk Halm / Haci-Halil Uslucan (Hg.)

Die Gleichheit neu denken | Wang Hui / Sigmar Gabriel

Kulturpolitik neu erfinden | Dieter Kramer

Szenografie | :DASA (Hg.)

Arbeiterskulpturen | Klaus Türk u. a. (Hg.)

Im zeichen des Füllhorns | Rainer Hoffmann / Düsseldorfer Geschichtsverein e.V. (Hg.)

Kohlekeramik | LWL-Industriemuseum (Hg.)

Perlen aus Glas | LWL-Industriemuseum (Hg.)

Magdalena Abakanowicz – Laura Ford | LWL-Industriemuseum (Hg.)

Schichtwechsel | LWL-Industriemuseum (Hg.)

Gerhard Losemann | Jörg Loskill (Hg.)

Friedrich Gräsel | Jörg Loskill (Hg.)

Avram – Abrahamkonzerte

Kurt Hiller (1885–1972) | Brigitte Laube

„Schreibarbeiten“ an den Rändern der Literatur | Ute Gerhard / Hanneliese Palm (Hg.)

Von Flußidyllen und Fördertürmen | Jan-Pieter Barbian u. a. (Hg.)

Auftakt zur Gladbacher Geschichte | Christoph Nohn

Literatur als Herzenssache | Jan-Pieter Barbian (Hg.)

Druckstellen | Till Beckmann / Kathrin Butt (Hg.)

Viele brauchen Erfahrung, wie haben sie … | Wolfgang Sternkopf (Hg.)

Abenteuer Leben | Stiftung Jugend mit Zukunft (Hg.)

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264 Seiten, Großformat,

zahlr. Abb., broschiert,

ca. 19,95 €

ISBN 978-3-8375-0706-5

Erscheint Januar 2012

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Volkhard Knigge /

Rikola-Gunnar Lüttgenau /

Jens-Christian Wagner (Hg.)

Zwangsarbeit

Die Deutschen,

die Zwangsarbeiter

und der Krieg

G E S C H I C H T E I 3

NEU

Der reich illustrierte Band erzählt erstmals die gesamte Geschichte

der NS-Zwangsarbeit und ihrer Folgen nach 1945. Zwangsarbeit,

so die zentrale Aussage, war ein Massenphänomen: 20 Millionen

Menschen mussten während des Zweiten Weltkrieges in fast ganz

Europa Zwangsarbeit für das nationalsozialistische Deutschland

leisten. Und das Buch verdeutlicht, wie die Zwangsarbeit von Beginn

an Teil der rassistischen Gesellschaftsordnung des NS-Staates

wurde: Die propagierte „Volksgemeinschaft“ und die Zwangsarbeit

der Ausgeschlossenen – beides gehörte zusammen.

Der Band präsentiert zahlreiche bislang unbekannte historische

Fotos und Dokumente. Ergänzende, systematisierende, wissenschaftliche

Beiträge namhafter Autoren wie Dieter Pohl, Dietmar

Süß und Constantin Goschler bieten einen vertiefenden Einblick in

die Forschung zur Geschichte der NS-Zwangsarbeit.

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4 I Z E I T G E S C H I C H T E

604 Seiten, zahlr. Abb.,

39,95 €,

ISBN: 978-3-8375-0663-1

Bereits erschienen

526 Seiten,

39,95 €,

ISBN: 978-3-8375-0592-4

Bereits erschienen

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Stefan Klemp

Nicht ermittelt

Polizeibataillone und die Nachkriegsjustiz. Ein Handbuch

Villa ten Hompel, Schriften, Band 5

Stefan Klemp legt eine aktualisierte und überarbeitete

Neuauflage des Handbuchs der Polizeibataillone

vor. Die Studie ist das Ergebnis einer

imposanten Rechercheleistung innerhalb eines

Langzeit-Forschungsprojekts. Die Neuauflage

zeichnet ein noch genaueres Profil der Ordnungspolizei

während des Dritten Reiches und vervollständigt

das Wissen über Polizeibataillone.

Mit detektivischem Spürsinn hat Stefan Klemp

Ermittlungsverfahren ausgewertet und dabei

erhebliche Versäumnisse der Ermittler aufgedeckt.

Heinz-Jürgen Priamus

Meyer

Zwischen Kaisertreue und NS-Täterschaft.

Biographische Konturen eines deutschen Bürgers

Schriftenreihe des Instituts für Stadtgeschichte Gelsenkirchen, Band 14

Alfred Meyer zählte zu den Multifunktionären

der NSDAP aus der zweiten bzw. dritten Reihe der

Parteigrößen. Er war gleichzeitig Gauleiter,

Reichsstatthalter, Oberpräsident und stellvertretender

Reichsostminister. Als solcher nahm er an

der berüchtigten Wannsee-Konferenz vom Januar

1942 teil und war mitverantwortlich für die Ermordung

von sechs Millionen Juden in Europa.

Und doch blieb Meyer ein weitgehend Unbekannter

– in der Fachwelt, erst recht aber in der breiten

Öffentlichkeit. Ist dies allein auf die Tatsache zurückzuführen,

dass er seinem Leben selbst ein

Ende setzte und damit einer Bestrafung durch das

Internationale Militärtribunal in Nürnberg entging,

welches ihn sicherlich wie seinen unmittelbaren

Vorgesetzten, den Reichsostminister und

»Parteiideologen« Alfred Rosenberg zum Tode

durch den Strang verurteilt hätte? Oder schien

Meyer, der erst 1941 auf der Reichsebene

erschien, weniger wichtig als andere gleichfalls

nachgeordnete NS-Funktionäre wie etwa Albert

Speer, »Hitlers Architekt«, später dann »Reichsminister

für Bewaffnung und Munition«, Baldur

„Handbuch – Meisterwerk – Pflichtlektüre“

(Jakob Knab, amazon.de)

„Handbücher, die Spannung vermitteln und

mit großem Interesse zu lesen sind, kenne ich

nur wenige. (…) Vom historischen Wert her

ein ungemein wichtiges Buch, von der Thematik

her ebenso, dafür aber für ein breites Publikum

gedacht: So etwas schaffen nur wenige Historiker.“

(Michael Gering, dooyoo.de)

„Klemps Fazit schreibt letztlich Goldhagen

ausdifferenziert fort.“

(Andreas Hilger, sehepunkte)

NEU

NEU

von Schirach, »Reichsjugendführer«, Roland

Freisler, Präsident des sog. Volksgerichtshofes,

oder Ernst Röhm, langjähriger SA-Führer?

War er, der er den urdeutschen Namen Meyer

trug, als Person einfach zu langweilig, langweiliger

als der Chef der Parteikanzlei Martin Bormann,

langweiliger als der »Organisator des Holocaust«

Adolf Eichmann, langweiliger als der Kommandant

des Konzentrationslagers Auschwitz Rudolf

Höß oder langweiliger als der KZ-Arzt Josef

Mengele, um das Interesse der Öffentlichkeit und

der Historiker zu wecken? Ist das fehlende Interesse

an Alfred Meyer darauf zurückzuführen, dass

schon seit den frühen 1950er Jahren das »Reichsministerium

für die besetzten Ostgebiete« als

überflüssiges Ministerium mit kaum vorhandenen

Kompetenzen abgestempelt wurde?

Heinz-Jürgen Priamus zeichnet die biographischen

Konturen jenes Mannes nach, dessen

Lebensweg als wohlhabender, konservativer und

kaisertreuer Bürgersohn begann und als nationalsozialistischer

Verwaltungsmassenmörder und

Menschheitsverbrecher endete.

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Der Weltkrieg

als Erzieher

Jugend zwischen Weimarer Republik

und Nationalsozialismus

ca. 320 Seiten, Festeinband,

ca. 29,95 €,

ISBN 978-3-8375-0644-0

Erscheint April 2012

ca. 230 Seiten, broschiert,

ca. 19,95 €,

ISBN 978-3-8375-0660-0

Erscheint Februar 2012

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Arndt Weinrich

Der Weltkrieg als Erzieher

Jugend zwischen Weimarer Republik und Nationalsozialismus

Schriften der Bibliothek für Zeitgeschichte – Neue Folge, Band 27

Die Verarbeitung der Kriegsfolgen stellte für

Deutschland eine große Herausforderung dar. Die

Niederlage und vor allem die harten Bedingungen

der Versailler Friedensverträge führten den

massiven Kriegseinsatz der Bevölkerung ad absurdum

und ließen die erbrachten Opfer als sinnlos

erscheinen. Hier liegen die Wurzeln für die problematische

„Kultur der Niederlage“, welche die

junge Weimarer Republik nachhaltig belastete

und zu einer permanenten Politisierung des

„Kriegserleb-nisses“ führte. Kaum ein

Themenkomplex provozierte leidenschaftlichere

Kontroversen als das „Erbe der Front“.

Arndt Weinrich zeichnet in seinem Buch die

Konjunkturen der multiplen Formen der Rezeption

und Instumentalisierung des Ersten Weltkrie-

Detlef Bald / Jakob Knab (Hg.)

„Die Stärkeren im Geiste“.

Zum christlichen Widerstand

der „Weißen Rose“

Mit einem Geleitwort von Hans Maier und Beiträgen

von Detlef Bald, Jakob Knab, Hinrich Siefken und Renate Wind

Der Widerstand der Weißen Rose ist einzigartig.

Er weist auf die politischen Grundwerte wie die

Würde des Menschen, die umfassenden Freiheitsrechte

sowie auf die Grundsätze des demokratischen

Rechtsstaates hin. Die Weiße Rose war die

einzige Gruppe im Widerstand, die die unwürdigen

Pogrome und die Vernichtung der Juden

anklagte. Ihre Beweggründe waren in einer tiefen

christlichen Gläubigkeit verankert. Schon in den

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NEU

ges in den Jugendverbänden der Zwischenkriegszeit

nach: in der bürgerlichen Jugendbewegung,

der katholischen Jugend und im Jungbanner.

Die Gedenkkultur der Hitler-Jugend steht im Mittelpunkt

der Untersuchung. Hier zeigt sich die

Doppelfunktion des Kultes um die Gefallenen des

Großen Krieges. Einerseits zielte das HJ-Weltkriegsgedenken

auf die mentale Mobilmachung

und Kriegserziehung der Jugend, andererseits

diente es der Befriedung eines in der unmittelbaren

Nachkriegszeit noch geschürten Generationenkonfliktes

mit den „Frontsoldaten“.

NEU

Flug-blättern stellte sie das NS-Regime als „das

Böse“ an den Pranger. Sie wollte das deutsche

Volk wach rütteln. Die Weiße Rose überwand konfessionelle

Grenzen, um sich für eine gute

Ordnung einzusetzen. Im Vertrauen auf diese

innere Kraft gewann sie den Glanz, der bis heute

Zeichen setzt, Zeichen der Hoffnung. Das Buch

folgt diesen Spuren.

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JULIA VOLMER-NAUMANN

2. überarbeitete und erweiterte Auflage

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Bürokratische

Bewältigung

Entschädigung für nationalsozialistisch Verfolgte

im Regierungsbezirk Münster

ca. 512 Seiten, Abb.,

Festeinband,

ca. 34,90 €,

ISBN 978-3-8375-0395-1

Erscheint Januar 2012

Julia Volmer-Naumann

Bürokratische

Bewältigung

Entschädigung für

nationalsozialistisch Verfolgte im

Regierungsbezirk Münster

Villa ten Hompel, Schriften, Band 10

NEU

Nach 1945 waren die überlebenden NS-Verfolgten auf Versorgungshilfen

angewiesen. Auf ihre Forderungen nach einer „Wiedergutmachung“

des an ihnen verübten Unrechts und der entstandenen

Schäden musste von deutscher Seite reagiert werden. Aus

dem politischen, moralischen, sozialen und rechtlichen Auftrag

wurde vor allem ein bürokratischer: Behörden wurden mit der

Umsetzung der Entschädigung und der Auseinandersetzung mit

den Ansprü-chen der Verfolgten betraut. Mangels gesellschaftlicher

Bereit-schaft zur Beschäftigung mit der NS-Verfolgung war

diese Praxis der Entschädigung ein gewichtiger Aspekt der deutschen

„Vergan-genheitsbewältigung“ der 1950er und 1960er Jahre.

Vor die Schreibtische der Sachbearbeiter traten Antragsteller, die

nach schwerster Schädigung und Traumatisierung neben

Entschädi-gungszahlungen Verständnis und Gerechtigkeit erwarteten.

Hinter den Schreibtischen saßen Verwaltungsmitarbeiter, die

innerhalb enger rechtlicher und finanzieller Spielräume möglichst

schnell und reibungslos über deren Anträge befinden sollten. Am

nord-rhein-westfälischen Regionalbeispiel wird dieser konfrontative

Pro-zess – die „bürokratische Bewältigung“ der nationalsozialistischen

Unrechtsmaßnahmen – dargestellt, quantitativ analysiert

und bewertet.

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ca. 150 Seiten, broschiert,

ca. 22,95 €,

ISBN 978-3-8375-0666-2

Erscheint März 2012

230 Seiten, broschiert,

24,95 €,

ISBN 978-3-8375-0678-5

Erscheint Dezember 2011

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Bastian Blachut

„Arisierung“ als Geschäftsprinzip?

Die Monopolisierung des deutschen Entzinnungsmarktes

zwischen 1933 und 1939 durch die Th. Goldschmidt AG in Essen

Bochumer Schriften zur Unternehmens- und Industriegeschichte Bd. 19

Die Th. Goldschmidt AG aus Essen hatte sich bis

zum Ersten Weltkrieg zum Weltmarktführer bei

der industriellen Entzinnung von Weißblechen

entwickelt. Nach dem Kriegsende und den kriegsbedingten

Liquidationen ihrer Auslandsdepandancen

stürzte das Entzinnungsgeschäft der

Th. Goldschmidt AG in eine Krise. Erst nach der

Weltwirtschaftskrise und zahlreichen Konkursen

nationaler und internationaler Konkurrenten

beruhigte sich die Lage ansatzweise. In dieser

Situation rückte die Monopolisierung des deutschen

Marktes als Konsolidierungsoption für den

Essener Konzern in den Bereich des Möglichen.

Unter den verbliebenen Konkurrenten waren

auch jüdische Unternehmen – mit der Monopoli-

Bettina Joergens (Hg.)

Jüdische Genealogie im Archiv,

in der Forschung und digital

Quellenkunde und Erinnerung

Veröffentlichungen des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen 41

Jüdische Genealogie und Familiengeschichte(n)

sind von großem Interesse sowohl für die historische

Wissenschaft als auch für die private Familienforschung.

In keinem Fall sind sie ohne den

Holocaust und das Erinnern an dessen Opfer zu

denken – sei es, weil nur wenige überlebten

und berichten können und konnten, oder sei es

im Hinblick auf die komplexe Quellenlage. Die

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NEU

sierung des Marktes wurde die Th. Goldschmidt

AG schließlich zum ‚Arisierer’.

Das Buch zeichnet die Entwicklungstendenzen

des Entzinnungsgewerbes ab 1880 nach und

widmet sich ausführlich der Monopolisierung

des deutschen Marktes zwischen 1933 und 1939.

Bastian Blachut kommt dank einer sehr guten

Quellenlage zu überraschenden Ergebnissen, die

den Eindruck der Vielseitigkeit des Komplexes

aus jüngeren Forschungsarbeiten untermauern:

In ihrem Gesamtbild stellen sich ‚Arisierungen’ in

ihrer Motivlage und in ihren Abläufen äußerst

disparat dar und erfordern intensive Einzeluntersuchungen,

um eine Bewertung der Akteure zu

erlauben.

NEU

in diesem Band enthaltenen Beiträge spannen

den Bogen von der Frühen Neuzeit bis in die

Gegenwart bzw. von der Quellen- und Archivkunde

bis hin zur Oral History. Sie diskutieren die

Bedeutung von Familie und Genealogie in der

jüdischen Kultur sowie die Frage nach der Kultur

des Gedenkens und der Geschichtsdidaktik zum

Holocaust im 21. Jahrhundert.

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ca. 300 Seiten,

Festeinband,

ca. 34,95 €,

ISBN 978-3-8375-0695-2

Erscheint März 2012

Karl Lauschke / Jürgen Mittag (Hg.)

Mitbestimmung

im Zeichen von

Kohle und Stahl

60 Jahre Auseinandersetzungen

und Debatten um die

Montanmitbestimmung

Veröffentlichungen des Instituts für soziale Bewegungen,

Schrifenreihe A: Darstellungen, Band 49

NEU

Den Auseinandersetzungen um das Montanmitbestimmungsgesetz

wird im historischen Rückblick nicht nur für die Ausgestaltung

der Arbeitsbeziehungen in Deutschland, sondern auch für die

Fundierung der Demokratie eine wichtige Funktion zugesprochen.

Zugleich spiegeln sich in ihnen auch die Debatten über die Stellung

der Gewerkschaften im modernen Staat und über die Ausgestaltung

der Wirtschafts und Gesellschaftsordnung der Bundesrepublik

Deutschland wider.

Die Beiträge des Bandes wurden im Rahmen einer interdisziplinären

Fachtagung aus Anlass des 60. Jahrestages der Veröffentlichung

des Montanmitbestimmungsgesetzes am 21. Mai 1951 präsentiert.

Beleuchtet werden neben dem historischen Hintergrund

der Montanmitbestimmung in Deutschland und Europa sowie den

innergewerkschaftlichen Debatten auch die längerfristigen Entwicklungslinien

der Mitbestimmung – sowohl aus historiografischer,

als auch aus sozialwissenschaftlicher Perspektive.

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Institut für soziale Bewegungen (Hg.)

Forschungen und

Forschungsberichte

Mitteilungsblatt des Instituts für

soziale Bewegungen, Forschungen und

Forschungsberichte, Band 44

Aus dem Inhalt:

Saskia Richter:

Petra Kelly als Mittlerin in der transnationalen

Friedensbewegung gegen den NATO-

Doppelbeschluss

Julia Riediger:

Jugend zwischen Gemeinde und kommerzieller

Freizeitkultur: Südwales 1945–1975

Dimitrij Owetschkin:

Konfessionsverschiedene Ehen und Familien als

Instanzen der religiösen Sozialisation

Institut für soziale Bewegungen (Hg.)

Biografien der

Arbeiterbewegung:

Das 20. Jahrhundert

Mitteilungsblatt des Instituts für

soziale Bewegungen, Band 45

Aus dem Inhalt:

Volker Depkat:

Zum Ort der Biografik in der

Arbeitergeschichtsschreibung

Alexander von Plato:

Oral History und Biografie-Forschung

Arthur Schlegelmilch:

Sozialdemokratische „Grenzgänger“ in der

Viersektorenstadt Berlin (1945–1948)

Christina Morina:

Politische Ideengeschichte als

Erfahrungsgeschicht

Max Bloch:

Das reformistische Netzwerk in der SPD

NEU

296 Seiten, broschiert,

7,60 €, ISBN 978-3-8375-0684-6

Bereits erschienen

NEU

ca. 250 Seiten, broschiert,

7,60 €, ISBN 978-3-8375-0709-6

Erscheint Februar 2012

S O Z I A L G E S C H I C H T E I 9

Peter Kramper:

Das Unternehmen als politisches Projekt: Die

NEUE HEIMAT 1950–1982

Mit weiteren Beiträgen von:

Georg Ismar; Nadine Kruppa; Ottokar Luban;

Jürgen Mittag; Kathrin Oerters; Klaus Pirke; Volker

Scharlowsky; Hartmut Soell

Walter Mühlhausen:

Der „Typus Ebert“ im Staatsamt der Weimarer

Republik

Karsten Rudolph:

„Alte“ und „neue“ Sozialdemokraten in Sachsen

Meik Woyke:

Parteiarbeiter in der „zweiten Reihe“

Mit weiteren Beiträgen von:

Ursula Bitzegeio; Bernd Braun; Helga Grebing;

Jürgen Mittag; Max Reinhardt; Stefan Remeke

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10 I G E S C H I C H T E

120 Seiten, broschiert, Abb.,

14,00 €

ISBN: 978-3-8375-0674-7

Bereits erschienen

208 Seiten, broschiert,

22,00 €,

ISBN: 978-3-8375-0682-2

Bereits erschienen

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Verein für kritische Geschichtsschreibung e.V.

soziale missionen

Werkstatt Geschichte, Band 57

THEMA

Julia Hauser:

Waisen gewinnen. Mission zwischen Programmatik

und Praxis in der Erziehungsanstalt der

Kaiserswerther Diakonissen in Beirut seit 1860

Thomas Gerdes:

Die Katholische Aktion und die Soziale Frage in

Argentinien 1905–1919. Transfer und Rezeption

von katholischem Wissen

Alexandra Przyrembel:

Der Missionar Johann Hinrich Wichern, die Sünde

und das unabänderliche Elend der städtischen

Unterschichten um 1850

Brauweiler Kreis für Landes- und Zeitgeschichte e.V. (Hg.)

Geschichte im Westen 26/2011

Zeitschrift für Landes- und Zeitgeschichte

Aus dem Inhalt:

SCHWERPUNKTTHEMA:

ERFAHRUNG – BIOGRAPHIE – GENERATION

Dagmar Ellerbrock:

Generation Browning. Überlegungen zu einem

praxeologischen Generationenkonzept

Silke Fehlemann:

„Leidgemeinschaft“. Kriegserfahrungen im Ersten

Weltkrieg und in der Zwischenkriegszeit

Ulrich Pfeil:

Die „Generation 1910“. Rheinisch-katholische

Mediävisten vom „Dritten Reich“ zur

Bundesrepublik

Maja Suderland:

„Die Zeit war reif! Arbeiterkinder an die

Hochschule!“. Bildung – Generation – Zeitgeist

Barbara Stambolis:

„Der Westen“: Grundlegende lebens- und

berufsbiographische Orientierungen deutscher

Historiker des Jahrgangs 1943

NEU

WERKSTATT

Frédéric Graber:

Formen des Projekts in Frankreich.

Bewilligungsverfahren der Verwaltung der Ponts

et Chaussées im 18. und 19. Jahrhundert

FILMKRITIK

Brigitte Reinwald:

Die Stimmen der Gefangenen des Kaisers in Philip

Scheffners Dokumentation The Halfmoon Files

NEU

BEITRÄGE AUSSERHALB DES SCHWERPUNKTES

Severin Gawlitta:

Bischof Franz Hengsbach (1910–1991). Eine

Porträtskizze im Spiegel der Zeitgeschichte

Richard Vahrenkamp:

Der lange Weg zur Autobahn Köln – Bonn.

Verkehrspolitik und Autobahnbau im Rheinland

1925 bis 1932

Rainer Pöppinghege:

Unser Dorf soll planbar werden: Expertentum und

Landschaftsschutz im Wettbewerb 1961–1973

FORUM

Zur Lage der Archive in Nordrhein-Westfalen

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464 Seiten, broschiert,

zahlr. Abb.,

29,95 €,

ISBN 978-3-8375-0672-3

Bereits erschienen

200 Seiten, broschiert,

zahlr. Abb.,

24,95 €,

ISBN 978-3-8375-0436-1

Bereits erschienen

5 7 . P R O G R A M M F A C H B U C H 2 0 1 2

Thomas Schilp (Hg.)

Frauen bauen Europa

Internationale Verflechtungen des Frauenstifts Essen

Essener Forschungen zum Frauenstift, Band 9

Im Jahr der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010

waren Geschichte und Kultur des Frauenstifts

Essen in zahlreiche Aktivitäten eingebunden. Fast

1.000 Jahre hatte das Frauenstift die Geschichte

Essens, aber auch großer Teile des heutigen

Ruhrgebiets mitgeprägt. In Kunstobjekten und

Architektur, in Bibliothek und Archiv, in Musik und

Kirchbauten haben die Frauen des Stifts in einer

exzellenten Qualität Manifestationen ihres Handelns

hinterlassen. Dieses Erbe des Frauenstifts ist

ein einzigartiger Bestandteil des kulturellen Erbes

Europas. Dieses Buch zeigt den Rang der Objektund

Schriftüberlieferung des einstigen Frauen-

Ute Küppers-Braun / Thomas Schilp (Hg.)

Frauenkonvente im Zeitalter

der Konfessionalisierung

Essener Forschungen zum Frauenstift, Band 8

Während man über einzelne, meist herausragende

Frauen der Reformationszeit (zum Beispiel

Katha-rina von Bora oder Caritas Pirckheimer)

recht

gut informiert ist, ist relativ wenig bekannt über

Frauenkommunitäten (Klöster und Stifte) und ihre

Vertreterinnen sowie ihre Einstellungen zu den

neuen Ideen dieser Zeit. Am Beispiel der traditionsreichen

Reichsstifte Essen, Quedlinburg und

Gandersheim werden in diesem Buch erste ver-

G E S C H I C H T E I 11

NEU

stifts in den europäischen Vernetzungen und

Verflechtungen auf. Das Frauenstift wird erstmals

als ein kulturelles Gesamtphänomen vorgestellt.

Wie gelangten etwa Textilien aus dem Fernen

Osten nach Essen? Welchen Weg beschritten

Bergkristallgefäße des 10. und 11. Jahrhunderts

der islamischen Fatimiden in Ägypten nach

Essen? Woher kamen die Stiftsdamen eigentlich

und zu welcher Zeit aus welchem Stand?

Domschatz und Domkirche, aber auch etwa

Schloss Borbeck als Residenz der Äbtissinnen sollen

als Erinnerungs-orte dieser Kultur des vormodernen

Europa aktiviert werden.

BACKLIST

gleichende Studien geboten. Andere Beiträge

greifen in interdisziplinärer Perspektive literatur-,

architektur- und musikgeschichtliche Fragen im

Kontext dieser Zeit auf. Schließlich werden neue

Lebensformen in dreikonfessionellen Frauenstiften

und in den von den Schwestern Xainctonge in Burgund

gegründeten Kongregationen thematisiert.

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ca. 432 Seiten,

Festeinband,

ca. 44,95 €,

ISBN 978-3-8375-0635-8

Erscheint Dezember 2011

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Hildegard Wehrmann

Hermann Pünder

(1888–1976)

Patriot und Europäer

Düsseldorfer Schriften zur Neueren Landesgeschichte

und zur Geschichte Nordrhein-Westfalens, Band 85

NEU

Während der Weimarer Republik war Hermann Pünder Staatssekretär

der Reichskanzlei unter verschiedenen Kanzlern.

Nach dem Zweiten Weltkrieg leistete Pünder in dem von den

Alliierten besetzten Deutschland als Oberpräsident der Bizone

und später der Trizone, aus der die Bundesrepublik Deutschland

hervorging, einen bedeutenden Beitrag zur Wiedererrichtung

des parlamentarisch-demokratischen Rechtsstaats.

Damit fiel ihm gleichsam eine Brückenfunktion bei der Überwindung

des Abgrunds zwischen der ersten und der zweiten

deutschen Republik zu. Hermann Pünder war stets überzeugt von

den Synergieeffekten, die durch Interessenausgleich, Zusammenarbeit

und Integration auf allen Ebenen zu erzielen sind. Für die

europäische Einigung setze er sich bereits zu einer Zeit ein, als dies

noch Befremden hervorrief und beträchtlichen politschen Mut

erforderte. Er wurde zum geachteten Vertreter der Bundesrepublik

Deutschland in den parlamentarischen Gremien der europäischen

Institutionen.

In diesem Buch werden Leben und Wirken dieses Mannes

nachgezeichnet, der vor allem wegen des erdrückenden politischen

Gewichts des ersten Bundeskanzlers – seines Nachfolgers im

Amt des obersten Repräsentanten Nachkriegsdeutschlands – in

Vergessenheit geraten ist.

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Ruhrbergbau und

Elektrizitätswirtschaft

Die Auseinandersetzung

zwischen dem Ruhrbergbau und der

öffentlichen Elektrizitätswirtschaft

um die Steinkohlenverstromung

von 1925 bis 1951

ca. 528 Seiten,

broschiert, Abb.,

ca. 39,95 €,

ISBN 978-3-8375-0521-4

Erscheint Februar 2012

5 7 . P R O G R A M M F A C H B U C H 2 0 1 2

PETER DÖRING

Peter Döring

W I R T S C H A F T S G E S C H I C H T E I 13

NEU

Ruhrbergbau und

Elektrizitätswirtschaft

Die Auseinandersetzung

zwischen dem Ruhrbergbau und

der öffentlichen Elektrizitätswirtschaft

um die Steinkohlenverstromung

von 1925 bis 1951

2018 endet der Steinkohlenbergbau im Ruhrgebiet. Er bildete den

Ausgangspunkt der Industrialisierung im 19. Jahrhundert, er sorgte

für Beschäftigung und Wohlstand weit über die Region hinaus. In

seiner Geschichte wurde er aber auch immer wieder von schweren

Krisen durchgeschüttelt. Ohne „Sonderkonjunkturen“, wie sie die

Autarkie- und Rüstungspolitik des NS-Regimes oder der Wiederaufbau

nach dem Zweiten Weltkrieg hervorriefen, wäre das „Aus“ für

den Bergbau an der Ruhr wohl schon früher gekommen. In den

1920er Jahren bemühte sich der Bergbau um eine weitreichende

Diversifizierung: Sein Ausgreifen in die chemische Industrie und in

die Gasversorgung gelang. Über seinen Versuch, auch in der öffentlichen

Elektrizitätsversorgung Fuß zu fassen, entbrannte jedoch

ein langanhaltender Streit mit den etablierten Stromversorgern im

Ruhrgebiet. Erst 1950/51 konnte hier ein beide Seiten zufriedenstellender

Kompromiss gefunden werden, der durch die Steinkohlenverstromung

dem Bergbau an der Ruhr bis heute das Überleben

sicherte.

Die vorliegende Studie untersucht die Entstehung, den Verlauf

und die diversen Lösungsstrategien des Konfliktes um die Steinkohlenverstromung,

der zwischen dem Bergbau und der öffentlichen

Elektrizitätswirtschaft im Ruhrgebiet zwischen 1925 und 1951

ausgetragen wurde.

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14 I K U L T U R G E S C H I C H T E

332 Seiten, broschiert, Abb.,

29,95 €,

ISBN 978-3-8375-0096-7

Bereits erschienen

824 Seiten, broschiert, Abb.,

39,90 €,

ISBN 978-3-89861-808-3

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Manfred Rasch / Astrid Dörnemann /

Arbeitskreis Filmarchivierung NRW (Hg.)

Filmarchivierung

Sammeln – Sichern – Sichten – Sehen

Mit der Sicherung und Langzeitarchivierung,

Bewertung und Präsentation von Filmschätzen

beschäftigt sich diese Publikation. Die Resultate

von vier öffentlichen Fachtagungen, die der

Arbeitskreis Filmarchivierung NRW zwischen 2007

und 2010 durchführte, werden in diesem Buch

zusammengefasst. Der Arbeitskreis legt damit

erstmals eine umfassende Veröffentlichung zu

diesem Themenspektrum vor.

Manfred Rasch (Hg.) u. a.

Industriefilm 1960–1969

Filme aus Wirtschaftsarchiven im Ruhrgebiet

935 Industriefilme der 1960er Jahre verzeichnet

diese Beständeübersicht. Die Filme werden in

Wirtschaftsarchiven des Ruhrgebiets aufbewahrt

und stammen aus der ganzen Welt. Sie gewähren

einen Blick – sowohl aus der Unternehmens- als

auch der gewerkschaftlichen Perspektive – auf

eine unbekannte Arbeitswelt. In technikhistorischer

Hinsicht bieten die Filmdokumente Einsichten

in Verfahren, Betriebs- und Produktionsabläufe,

die heute längst nicht mehr in dieser Form

existieren.

NEU

Im Arbeitskreis Filmarchivierung NRW engagieren

sich seit zwanzig Jahren Vertreter verschiedener

Archivsparten für die bewegten Bilder –

seien sie mit und ohne Ton, in Schwarz-Weiß oder

Farbe, auf analogen aber auch digitalen Trägern –

als einem bedeutenden Teil des kulturellen Erbes

unseres Landes.

BACKLIST

Neben technischen Filmen und konventionellen

Image- und Selbstdarstellungsfilmen, die auf

Messen oder bei Werkbesuchen gezeigt wurden,

finden sich ambitionierte Filmkunstwerke, die mit

vielen Preisen prämiert wurden, darunter zwei für

den Oscar nominierte Industriefilme.

5 7 . P R O G R A M M F A C H B U C H 2 0 1 2


162 Seiten, durchg. farb. Abb.,

Festeinband, 29,00 €,

ISBN 978-3-8375-0250-3

Bereits erschienen

144 Seiten, Festeinband,

19,95 €,

ISBN 978-3-8375-0679-2

Bereits erschienen

5 7 . P R O G R A M M F A C H B U C H 2 0 1 2

LVR-Industriemuseum (Hg.)

Die Geschichte der Schere

LVR-Industriemuseum Kleine Reihe, Band 28

Die Geschichte der Schere wird von Hanns-Ulrich

Haedeke ausführlich und reich bebildert dargestellt,

von den Ursprüngen der Bügelscheren in

der Frühzeit bis ins Mittelalter und die Geschichte

der Gelenkschere von der Antike bis in die Neuzeit

hinein. Im zweiten Teil geht Jochem Putsch

auf die Fertigung der Schere ein, von der handwerklichen

Einzelstückanfertigung bis zur Mas-

Michael Hecker / Ulrich Krings / Haus der Architektur Köln (Hg.)

K U L T U R / A R C H I T E K T U R I 15

NEU

senproduktion. In einem dritten Teil behandelt

Ernst-Wilhelm Niegeloh die moderne Scherenfertigung

im Kaltumformverfahren.

Bauten und Anlagen der 1960er

und 1970er Jahre – ein ungeliebtes Erbe?

Die 1960er und 1970er Jahre können im Rückblick

als „große Jahrzehnte“ des öffentlichen wie des

privaten Wohnungsbaus, des Sakralbaus und des

öffentlichen Verwaltungs- und Kulturbaus in

Deutschland bezeichnet werden. Dieser Zeitraum

markiert für beide deutsche Staaten eine entscheidende

Umbruch- und Neuorientierungsphase,

gekennzeichnet durch ein intensives Beziehungsgeflecht

von Mensch und Technik, gravierender

politischer und gesellschaftlicher Veränderungen,

sowie technischer und wissenschaftlicher Neuerungen.

Die zeitgenössische Architekturproduktion

blieb von diesen Entwicklungen nicht unberührt.

Es entstanden an vielen Orten herausragende

bauliche Zeugnisse einer auch international an

Bedeutung gewinnenden neuen Architektengeneration.

Sie prägen bis heute das jeweilige Stadtbild

entscheidend mit und erhielten zum Teil sogar

internationale Anerkennung.

Mittlerweile sind die Bauten der zweiten Nachkriegsmoderne

in die Jahre gekommen: Mangelnde

Baupflege, konstruktive Mängel, veränderte

energetische Standards, aber auch demographische

und sozioökonomische Entwicklungen setzen

dem baukulturellen Erbe erheblich zu. Bei den

sogenannten Großstrukturen wie den zahlreichen

Siedlungen und Trabantenstädten fehlt heute oft

die Akzeptanz in der breiten Öffentlichkeit, die oft-

NEU

mals noch überlagert wird von sozialen Problemstellungen.

In Zeiten leerer Kassen besteht die Gefahr

der Entstellung durch stark verändernde Sanierungen

der Bausubstanz bis hin zu gänzlichem

Verlust durch Abbruch und Ersatz.

Gerade auch die demographischen Veränderungen

der letzten Jahrzehnte bedeuten für

die zahlreichen, oft herausragenden Kultur-, Sakralund

Schul/Hochschulbauten jener Epoche eine

existenzielle Gefahr. Aber auch private Bauträger

sind beispielsweise durch veränderte energetische

Standards mit notwendigen und kostspieligen

Sanierungsanforderungen an ihren Immobilien

konfrontiert.

Wie stark ist der historische Quellenwert eines

Denkmals mit seiner „Orginalsubstanz“ verbunden,

und wie „lebendig“, d. h. wie veränderungsfähig

darf ein Denkmal letztendlich sein?

Gibt es gar ein „Recht auf Veränderung“ – oder

haben für die Zeugnisse der hier interessierenden

Epoche die gleichen Regeln denkmalpflegerischen

Umgangs mit ihrer Substanz zu gelten wie für die

baulichen Zeugnisse aus früheren Epochen?

Welche Auswahl-Kriterien gibt es angesichts

der Fülle des seinerzeit „Produzierten“?

Wo sollten die Schwerpunkte der Forschung

liegen?

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16 I M E D I E N

164 Seiten, broschiert, 29,95 €

ISBN 978-3-8375-0526-9

w w w . k l a r t e x t - v e r l a g . d e

Bodo Hombach (Hg.)

Politik und Medien

Bonner Vorträge und Diskurse, Band 1

Politik und Medien sind unabhängig voneinander

nicht zu denken. Der Band versammelt aktuelle

Beiträge namhafter Autoren aus Politik, Medien,

Wirtschaft und Verwaltung. Sie legen dar, wie eng

die Bereiche miteinander verwoben sind und wie

sie sich gegenseitig beeinflussen. Praxisorientiert

erläutern die Autoren die Chancen, aber auch

Konflikte, die sich aus den gegenwärtigen und für

Henning Noske

Journalismus:

Was man wissen und

können muss

Ein Lese- und Lernbuch

Journalismus. Das ist: recherchieren, schreiben,

präsentieren. Doch wie geht das? Wie macht man

es richtig? Dieses Buch führt in das journalistische

Handwerk ein. Seine hohe Praxisorientierung mit

vielen Tipps und Arbeitsbeispielen macht es

auch für etablierte Journalisten interessant – zum

Durchblättern, Nachschlagen, als Arbeitshilfe. Hier

wird alles erklärt, was ein guter Journalist können

und wissen muss.

Petra Kappe

NEU

176 Seiten, broschiert, 19,95 €

ISBN 978-3-8375-0703-4

Erscheint Dezember 2011

die Zukunft zu erwartenden Entwicklungen ergeben.

Dabei greifen sie auf langjährige Erfahrungen

zurück.

Mit Beiträgen von: Martin Bommersheim,

Bodo Hombach, Klaus Kocks, Christian Kullmann,

Thomas Steg, Hajo Riesenbeck und Alexandra

Schlauch.

NEU

234 Seiten, broschiert, ca. 17,95 €

ISBN 978-3-8375-0585-6

Erscheint Dezember 2011

Vertrautheit und Gewohnheit

Das Buch bietet nicht nur einen kompakten,

schnellen Einstieg in den Journalismus. Es geht

auch um den Spaß an der Sache – im schönsten,

vielseitigsten, manchmal aber auch härtesten

Beruf der Welt.

Die Bindung an die Tageszeitung. Eine Abbestellerstudie

Erstmals erschließt eine empirische Studie die

alltäglichen Gewohnheiten im Umgang mit der

Tageszeitung. Das Verblüffende: Selbst Leser,

die ihr Zeitungsabonnement aus Geld- oder

Zeitmangel kündigen, wenden sich nicht von der

Tageszeitung ab. Sie finden Mittel und Wege,

die vertraute Zeitung weiter zu nutzen, etwa bei

Nachbarn oder am Arbeitsplatz, bei Verwandten

oder in der Bahn. Dabei gelingt es den Lesern, die

oft schon von den Eltern „ererbten“ Nutzungsgewohnheiten

fortzuführen. Die ausgeprägte

BACKLIST

Bindung an die Tageszeitung fördert zugleich die

Bereitschaft zur Umgewöhnung im Alltag.

Erfordern es veränderte Lebensumstände, stellen

sich die Leser darauf mit der Herausbildung neuer

Gewohnheiten ein.

Die Autorin, selbst Redakteurin bei der in

Dortmund erscheinenden Westfälischen Rundschau,

deckt in ausführlichen Interviews mit

ehemaligen Abonnenten zahlreiche Phänomene

der Bindung an die Tageszeitung auf.

5 7 . P R O G R A M M F A C H B U C H 2 0 1 2


JÖRG BOGUMIL | ROLF G. HEINZE | FRANZ LEHNER | KLAUS PETER STROHMEIER

VIEL

ERREICHT

WENIG

GEWONNEN EIN

REALISTISCHER

BLICK

AUF DAS

RUHRGEBIET

ca. 180 S., broschiert, Abb.,

ca. 18,00 €,

ISBN 978-3-8375-0718-8

Erscheint Januar 2012

5 7 . P R O G R A M M F A C H B U C H 2 0 1 2

Jörg Bogumil / Rolf G. Heinze /

Franz Lehner /

Klaus Peter Strohmeier

Viel erreicht –

wenig gewonnen

Ein realistischer Blick

auf das Ruhrgebiet

P O L I T I K I 17

NEU

Das Buch ist eine Gemeinschaftsproduktion von vier Autoren, die

die „Liebe“ und die Sorge um das Ruhrgebiet eint. Auf Basis einer

realistischen Bestandaufnahme der neueren sozialen, kulturellen,

wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen und Strukturen

beschreiben sie die Zukunftsperspektiven des Ruhrgebiets.

Es wurde im Ruhrgebiet in Sachen Strukturwandel einiges

erreicht, aber es wurde nur wenig gewonnen. Die überdurchschnittlichen

Arbeitslosenzahlen, die Finanznöte der Kommunen

oder die Abwanderung vieler qualifizierter junger Menschen und

Familien aus der Region machen deutlich, dass das Ruhrgebiet

noch längst nicht zu einer wirtschaftlich starken, international wettbewerbsfähigen

Region geworden ist. Schlimmer noch: In zwei

wichtigen Bereichen hat das Ruhrgebiet nicht nur nichts gewonnen,

sondern viel verloren – nämlich beim Humanvermögen und

bei seiner regionalen Handlungsfähigkeit.

Die Autoren plädieren für forcierte Investitionen in die Menschen,

die der Strukturwandel der letzten Jahrzehnte nicht

nur um den Arbeitsplatz, sondern auch um zentrale gesellschaftliche

Teilhabechancen gebracht hat. Eine bessere interkommunale

Kooperation und zugleich die „funktionale Differenzierung“ der

Kommunen, die immer auch mehr Konkurrenz bedeutet, ist unabdingbar.

Und: Nur die Zusammenarbeit von Politik, Wirtschaft

und Zivilgesellschaft in den Städten kann eine Wende einleiten.

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18 I P O L I T I K

96 Seiten, broschiert, Abb.,

19,95 €,

ISBN 978-3-8375-0588-7

Bereits erschienen

ca. 80 Seiten, broschiert,

ca. 8,95 €

ISBN 978-3-8375-0711-9

Erscheint März 2012

w w w . k l a r t e x t - v e r l a g . d e

Dirk Halm / Haci-Halil Uslucan (Hg.)

Wie steuerbar ist Integration?

Der Band dokumentiert die Tagung des Zentrums

für Türkeistudien und Integrationsforschung und

des Ministeriums für Arbeit, Integration und

Soziales NRW vom 29. November 2010 in Essen.

Die Beiträge leisten einen interdisziplinären

Wang Hui / Sigmar Gabriel

Die Gleichheit neu denken

Philosophie und Politik, Bd. 12

Wang Hui gilt als einer der herausragenden chinesischen

Intellektuellen weltweit. Foreign Policy

erklärte ihn 2008 zu einem der 100 führenden

öffentlichen Intellektuellen der Gegenwart. Die

ZEIT-Serie „Wer denkt für morgen?“ von 2009 stellte

ihn als einen der globalen Vordenker vor. Als

Kopf der Neuen Linken in China, eines intellektuellen

Netzwerkes, das unabhängige wissenschaftliche

und politische Positionen formuliert, übt Wang

Hui insbesondere Kritik an Fehlentwicklungen

durch die Vorherrschaft der Marktlogik und die

Vernachlässigung von Ökologie und sozialer

Gleichheit. Er begründet und skizziert Grundzüge

einer egalitären Gesellschaft, in der sich gesellschaftliche,

wirtschaftliche und politische

Demokratie bedingen und ergänzen.

Als Gesprächspartner ist Wang Hui besonders

interessant, weil er Prinzipien, die sich weitgehend

mit der sozialen Demokratie decken, um spezifisch

an China und den Ländern der Dritten Welt

erweiterte Fragestellungen bereichert und sie auf

die kulturellen und intellektuellen Traditionen

Asiens bezieht. Seine Kritik am Zustand der westlichen

Demokratien wendet er gleichermaßen

NEU

Zugang von Soziologie, Politikwissenschaft,

Psychologie und Erziehungswissenschaft zum

Versuch, die Sozialintegration von Einwanderern

zu steuern und fragen nach dem Verhältnis von

Migrationsforschung und politischer Praxis.

NEU

auf Demokratie- und Gleichheitsdefizite in China

selbst an.

Sigmar Gabriel beschreibt in seiner Antwort

aus Sicht der deutschen Sozialdemokratie und auf

Basis der europäischen Erfahrungen die epochale

Aufgabe der Politik, den Kapitalismus ein zweites

Mal zu bändigen. Gegen die Verselbständigung

der Finanzherrschaft, gegen die neoliberale Anbetung

der grenzenlosen Freiheit der Märkte,

gegen die neuen Gefährdungen der Demokratie

und gegen dramatisch zunehmende gesellschaftliche

Spaltungen braucht der Kampf um soziale

Demokratie, um soziale und ökologische Spielregeln

für die Marktwirtschaft neue Impulse.

Europäische und asiatische Traditionen sind

höchst unterschiedlich. Was China und Europa

voneinander lernen können, um Wohlstandsmehrung

mit Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit, um

Effektivität und Regulierung mit Formen des

Demokratischen zu verbinden, darum wird es im

anschließenden Podiumsgespräch gehen – mit

Thomas Meyer, einem der führenden, auch in

Asien viel diskutierten, Theoretiker der sozialen

Demokratie.

5 7 . P R O G R A M M F A C H B U C H 2 0 1 2


ca. 176 Seiten, broschiert,

ca. 19,95 €,

ISBN 978-3-8375-0710-2

Erscheint Februar 2012

380 Seiten, broschiert, Abb.,

ca. 29,90 €,

ISBN 978-3-8375-0665-5

Erscheint Dezember 2011

5 7 . P R O G R A M M F A C H B U C H 2 0 1 2

Dieter Kramer

Kulturpolitik neu erfinden

Die Nutzer als Förderer und Akteure

im Zentrum des kulturellen Lebens

Schriftenreihe der Kulturpolitischen Gesellschaft

Die Krise der Kulturpolitik ist Anlass, über neue

Ressourcen für sie nachzudenken. Da kommen

die Nutzer in den Blick, denn sie sind, wie die

Enquete-Kommission Kultur in Deutschland hervorgehoben

hat, die größten Förderer des kulturellen

Lebens. Sie wenden eine Menge von Zeit

und Kaufkraft für ihre Lebensqualität, ihre Persönlichkeitsentwicklung

und ihr Genussleben auf

und gestalten damit kulturelle Infrastruktur. Mit

Quellen aus Kulturgeschichte und Ethnologie

wird daran erinnert, dass kulturelles Leben auch

ohne Kulturpolitik stattfand. Aber heute kann

nicht auf eine anregende, ermöglichende und

aktivierende Kulturpolitik verzichtet werden. Sie

:DASA (Hg.)

Szenografie

in Ausstellungen und Museen V

Raum und Wahrnehmung – Bewegte Räume

Auch dieser fünfte Band der Reihe „Szenografie in

Ausstellungen und Museen“ spiegelt die Entwicklungen

und Diskussionen im internationalen Ausstellungs-

und Museumswesen wider. Autorinnen

und Autoren aus vielen Bereichen der Wissenschaft,

der Medizin und der Kunst, aus Museen

und Agenturen kreisen die beiden großen Themen

aus ihren fachlichen Blickwinkeln ein.

„Raum und Wahrnehmung“: Trotz methodischer

Unterschiede besteht heute Einigkeit darin, dass

zur „Szenografie“ alle Maßnahmen einer beabsichtigten

oder zufälligen Anordnung und Raumbildung

in öffentlich zugänglichen Räumen gehören.

Es ist bei Ausstellungsplanungen wichtig, die

wahrnehmungspsychologischen Aspekte von

K U L T U R / K U N S T I 19

NEU

muss aber ihre Nutzer als wichtigste Ressource

ernst nehmen. Wirtschaftsnobelpreisträgerin

Elinor Ostrom hat die Bedeutung von allen gehörenden

und nicht durch Staat oder Markt kontrollierten

Gemeingütern wiederentdeckt und

gezeigt, wie deren Verwaltung auch soziales

und kulturelles Kapital hervorbringt. Daran

anknüpfend wird vorgeschlagen, Kulturpolitik

als Gesellschaftspolitik konsequent weiter zu entwickeln

zu einer Kulturpolitik als sozialkultureller

Infrastrukturpolitik, in der Probleme der Krise

der Demokratie und der aktuellen Lebensweise

aufgegriffen werden.

NEU

Raumwirkungen zu kennen und zu berücksichtigen.

Wie kann es gelingen, durch Szenografie

statt kurzlebiger Unterhaltung eine nachhaltige,

ganzheitliche Vermittlung höchster Qualität zu

erreichen?

„Bewegte Räume“: Ganz unterschiedliche Arten

von Bewegung werden durch komplementäre

Sichtweisen beleuchtet. Als Bedeutungsträger

wecken Ausstellungsräume beim Publikum besondere

Erwartungen. Sie steuern zum großen Teil

die individuellen Bewegungen, und es findet

in diesen Räumen emotionale Bewegung statt. Die

Beziehungen zwischen den Individuen und

authentischen Dingen produziert Selbsterfahrung

und ein „Berührt-Sein“.

w w w . k l a r t e x t - v e r l a g . d e


20 I K U N S T / K U L T U R

400 Seiten, Festeinband,

Großformat,

durchg. farb. Abb.,

39,00 €,

ISBN 978-3-8375-0676-1

Bereits erschienen

144 Seiten, Festeinband,

zahlr. farb. Abb.,

24,95 €,

ISBN 978-3-8375-0664-8

Bereits erschienen

w w w . k l a r t e x t - v e r l a g . d e

Klaus Türk / Milwaukee School of Engineering /

Landschaftsverband Westfalen-Lippe (Hg.)

Arbeiterskulpturen

Zweiter Band. Die Sammlung Werner Bibl

Mit mehr als 200 Werken zählt die Sammlung

Werner Bibl neben dem Bestand des Grohmann

Museums in Milwaukee, Wisconsin, USA, zu den

umfangreichsten bekannten Kollektionen von

Arbeiterskulpturen. Dieser 2. Band präsentiert die

Sammlung Werner Bibl in Bildern und Texten

und schließt an den im Jahre 2009 erschienenen

1. Band „Arbeiterskulpturen. Figuren aus dem

Grohmann Museum an der Milwaukee School of

Engineering“ an, welcher die Skulpturensammlung

des Grohmann Museums an der MSOE vorstellt.

Beide Bände sind eigenständig, verschaffen

Rainer Hoffmann / Düsseldorfer Geschichtsverein e.V. (Hg.)

Im Zeichen des Füllhorns

Schloss Benrath und seine Putten

Quellen und Forschungen zur

Geschichte des Niederrheins, Band 9

Aus welcher Richtung auch immer sich der Besucher

Schloss Benrath nähert, auf jeder Seite des

prachtvollen Bauwerkes wird er von Putten

gleichsam begrüßt und willkommen geheißen.

Ihr eindrucksvoller Auftritt in den Giebelbereichen

der Fassaden kann als heitere Einladung verstanden

werden, das Schloss einmal unter einem ganz

besonderen Aspekt näher kennenzulernen: unter

dem Aspekt seiner bedeutenden und bezaubernden

Putten-Präsenzen, die in den fürstlichen

Räumen auf das Schönste zu erleben sind. In diesem

reich bebilderten Buch wird auf ebenso

gründliche wie unterhaltsame Weise ein Benrather

Putten-Panorama entfaltet. Es wird gezeigt, in

welcher Fülle und Lebendigkeit die Putten als

NEU

zusammen aber weltweit erstmals einen repräsentativen

und umfassenden Einblick in dieses historisch

hoch interessante Genre.

Arbeiterskulpturen sind nicht nur unter

kunstgeschichtlichen Aspekten bedeutende

Zeug-nisse der Kulturgeschichte, sondern sie

geben auch Einblicke in höchst unterschiedliche

Deutun-gen menschlicher Arbeit im Verlauf der

Geschich-te. Zudem geben sie Aufschluss über

vergangene Berufe, Arbeitsgeräte und

Arbeitssituationen

und sind deshalb auch technik- und arbeitsge-

NEU

Skulpturen, im Stuckwerk und auf Gemälden das

Schloss lustvoll bespielen. Im Licht seiner Putten

wird Schloss Benrath neu gesehen.

Der Band ist zugleich Band V der Reihe „Benrather

Schriften – Bibliothek zur Schlossarchitektur des

18. Jahrhunderts und zur Europäischen Gartenkunst“,

herausgegeben von der Stiftung Schloss

und Park Benrath.

5 7 . P R O G R A M M F A C H B U C H 2 0 1 2


96 Seiten, broschiert,

durchg. farb. Abb.,

12,80 €,

ISBN 978-3-8375-0694-5

Bereits erschienen

104 Seiten, zahlr. Abb.,

Festeinband, 12,80 €,

ISBN 978-3-8375-0669-3

Bereits erschienen

5 7 . P R O G R A M M F A C H B U C H 2 0 1 2

LWL-Industriemuseum (Hg.)

Kohlekeramik

Medaillen, Plaketten, Gebrauchsobjekte.

Die Sammlung Dr. Jürgen Huesmann

Die Kohlekeramische Anstalt auf der Zeche Hannover

in Bochum erforschte seit dem Zweiten

Weltkrieg die technischen Verwendungsmöglichkeiten

eines neuen Werkstoffs, der Kohlekeramik.

Regionale Berühmtheit erlangte das Material aber

auf einem anderen Gebiet: In der Kohlekeramischen

Anstalt entstand zwischen 1948 und 1968

Kunst aus Kohle. Kirchen oder Kommunen

brachten ihre Verbundenheit mit dem Ruhrgebiet

zum Ausdruck, indem sie Plaketten aus diesem

für die Region charakteristischen Rohstoff herstellen

ließen. Zum Anlass von Vereinsjubiläen oder

LWL Industriemuseum (Hg.)

Perlen aus Glas

Farbige Geschichten

Sammlung Torben Sode

Die Ausstellung lädt die Besucher in eine Schatzkammer

mit Glasperlen aus der ganzen Welt

ein. Sie erzählt überraschende Geschichten von

dem Gebrauch und der Bedeutung von Glasperlen

in verschiedenen Kulturen: Geschichten

von Wikingerperlen, die von Taschkent im Kaukasus

ins wikingische Aros, das heutige Arhus

reisten, über edle venezianische Perlen aus dem

19. Jahrhundert, Perlen aus dem Regenwald

Borneos, bis hin zu Perlen, die die grönländische

Nationaltracht zieren und von europäischen

Fischern dorthin gebracht wurden.

K U N S T I 21

NEU

als Ehrung bei Sportveranstaltungen wurden

Medaillen aus Kohle geprägt. Weiterhin entstanden

Uhren, Aschenbecher und andere Gebrauchsgegenstände.

Dr. Jürgen Huesmann hat über 1.500 dieser

außergewöhnlichen, nur in einem begrenzten

Zeitraum in Bochum produzierten Sammlerobjekte

zusammengetragen. Eine repräsentative Auswahl

zeigt dieser Katalog und gibt gleichzeitig

einen Überblick über Geschichte und Beschaffenheit

der Kohlekeramik.

NEU

Die Ausstelllung besteht in wesentlichen

Teilen aus der Sammlung des dänischen Kurators

Torben Sode. Er ist ausgewiesener Experte auf

dem Gebiet historischer Perlen und publizierte

mehrere Studien zu diesem Thema. Seine Sammlung

umfasst Objekte von der Antike bis zur

Gegenwart und ist bereits mehrfach international

ausgestellt worden.

w w w . k l a r t e x t - v e r l a g . d e


22 I K U N S T

96 Seiten, Festeinband,

durchg. farb. Abb.,

9,80 €,

ISBN 978-3-8375-0658-7

Bereits erschienen

156 Seiten, Festeinband,

zahlr. farb. Abb.,

19,95 €,

ISBN: 978-3-8375-0595-5

Bereits erschienen

w w w . k l a r t e x t - v e r l a g . d e

LWL-Industriemuseum (Hg.)

Magdalena Abakanowicz – Laura Ford

Atelier.INDUSTRIE

Der Katalog befasst sich mit den Arbeiten Magdalena

Abakanowiczs und Laura Fords, zwei international

renommierten Künstlerinnen, deren Werk

wesentlich von textilen Materialien geprägt wird.

Magdalena Abakanowicz wurde 1930 in

der Nähe von Warschau geboren, wurde vor allem

bekannt durch ihre raumgreifenden Webobjekte

aus Sisal und Wolle oder Großplastiken aus den

LWL-Industriemuseum (Hg.)

Schichtwechsel

Von der Kohlekrise zum Strukturwandel

Im Frühjahr 1958 bahnte sich die erste große

Kohlekrise im Ruhrgebiet an: Zehntausende von

Bergleuten wurden zu unbezahlten Feierschichten

nach Hause geschickt, die ersten Zechen wurden

stillgelegt. Damit begann im Ruhrgebiet der

langsame Abschied von Kohle, Eisen und Stahl,

begleitet von einem Prozess des umfassenden

Wandels, der bis heute andauert.

Die Stadt Bochum steht beispielhaft für

den Strukturwandel. Die Ansiedlung der Graetz-

Fernsehwerke, des Automobilherstellers Opel

und der Ruhr-Universität in den 1960er-Jahren zeigen

die frühen Bemühungen um einen struktu-

NEU

unterschiedlichsten Materialien wie Holz, Beton,

Stahl oder Bronze.

Laura Ford, geboren 1961, verwertet in ihren

Textilarbeiten Stoffreste, Rohwolle, Altkleider oder

Seesäcke, die sie neu zusammenfügt uns somit

textile Figuren schafft, die zunächst an die Märchen-

und Fabelwelten unserer Kindheit erinnern.

NEU

rellen Wandel. In diese Zeit fällt auch die gezielte

Anwerbung von Zuwanderern aus dem Ausland,

deren Arbeitskraft im Ruhrgebiet benötigt wurde.

Heute ist die Wirtschaftsstruktur des Reviers

vielfältig. Chemie, Gesundheit, Logistik, Energie,

neue Technologien und Kreativwirtschaft prägen

die Region. Industriekultur und Industrienatur tragen

wesentlich zum neuen Bild des Ruhrgebiets bei.

Die wissenschaftlichen Beiträge des Ausstellungskatalogs

zeigen Verlauf und Ursache der

Kohlekrise, skizzieren die Etappen des Strukturwandels

am Beispiel der Stadt Bochum und fragen

nach den Reaktionen der Menschen in der Region.

5 7 . P R O G R A M M F A C H B U C H 2 0 1 2


NEU

NEU

5 7 . P R O G R A M M F A C H B U C H 2 0 1 2

96 Seiten, Festeinband, zahlr. farb. Abb., 24,90 €

ISBN 978-3-8375-0633-4

Bereits erschienen

96 Seiten, Festeinband, zahlr. farb. Abb., 24,90 €

ISBN: 978-3-8375-0687-7

Bereits erschienen

Jörg Loskill (Hg.)

Gerhard Losemann

RevierAtelier, Band 9

K U N S T I 23

Er beherrscht praktisch alle klassischen künstlerischen

Techniken – aber das Themenspektrum bei

Gerhard Losemann konzentriert sich, ob Radierung,

C-Print oder Malerei, Zeichnung oder Hinterglasarbeit,

auf wesentliche Fragen der „inneren“

und „äußeren“ Landschaft. Dabei reagiert er

seit Jahrzehnten besonders sensibel auf die starken

Veränderungen im postindustriellen Ruhrgebiet.

In seinen oft großformatigen Bildern ist er

zugleich Warner und Mahner, Moralist und

Sinnenmensch, Spurensucher und Farbenexperimentator.

Denn in all seinen Arbeiten diktiert die

Farbe – mal poetisch und lyrisch, dann wieder

dramatisch und heftig eingesetzt – das differenzierte

Geschehen im Bildformat. Gerade mit seinen

eigenwilligen Landschaftswerken führt er die

Industriekultur in seinem Sinne weiter auf die

Schiene einer Utopie: Gerhard Losemann sucht

mit Farben und mit signalhaften Botschaften oder

Markierungen das „neue“, menschliche Revier.

Jörg Loskill (Hg.)

Friedrich Gräsel

RevierAtelier, Band 10

Der Bochumer Bildhauer Friedrich Gräsel hat

seit den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts wie

kaum ein zweiter Künstler seiner Generation die

Kunst im öffentlichen Raum – vor allem in unseren

Städten von Hamburg und Berlin bis Bochum

oder Gelsenkirchen – geprägt. Er hat sie durch

seine Röhren-Montagen, Stelen, Tore, Ortmarkierungen

und seine Funktionsobjekte möbliert: als

einladende, geistige wie sinnliche Möglichkeiten

des kommunikativen Dialogs zwischen Publikum

und zeitgenössischer Kunst. Diese Monographie

innerhalb der Edition „RevierAtelier“ legt erstmals

das gesamte Arbeitspensum dieses Künstlers in

Ausschnitten vor.

Namhafte Autoren wie Rolf Sachsse, Sepp

Hiekisch-Picard, Kerstin Weber oder Jutta Idelmann

widmen sich einzelnen Aspekten in den Werkphasen

des Künstlers.

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24 I K U L T U R / L I T E R A T U R G E S C H I C H T E

CD,

Laufzeit ca. 65 Minuten,

inkl. Booklet,

14,95 €,

ISBN 978-3-8375-0648-8

Bereits erschienen

Brigitte Laube

Dennoch glaube ich an

den messianischen Geist

Kurt Hiller (1885–1972)

Aspekte einer deutsch-jüdischen Identität

ca. 380 Seiten,

broschiert,

ca. 32,00 €,

ISBN 978-3-8375-0531-3

Erscheint Januar 2012

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Avram

Klangbrücke zwischen den Kulturen

Alte jüdische, christliche und islamische Gesänge.

Klassik – Jazz – Orient – Klezmer

Die Musik des Ensembles Avram ergreift von

Anfang an. Sich auf Abraham/Avram als gemeinsamen

Urvater aller drei Religionen berufend,

geben die Musiker dem gemeinsamen Geist

dieser Religionen Ausdruck. Von Musikstück zu

Musikstück wird deutlicher, welcher Reichtum

in der Musik der Religionen des Judentums, des

Christentums und des Islam über die Jahrhunderte

gewachsen ist und wie fruchtbar die Zeiten

für die Menschen waren, in denen sich die Musiktraditionen

berührten und wechselseitig beeinflussten.

Die Musik des Ensembles Avram ist entstanden

in einem Prozess der Annäherung

an das gemeinsame Thema und das gemeinsame

Vorhaben: Einen Beitrag zu leisten dafür, das

Brigitte Laube

Dennoch glaube ich an den

messianischen Geist

Kurt Hiller (1885–1972)

Aspekte einer deutsch-jüdischen Identität

Düsseldorfer Schriften zur Literatur- und Kulturwissenschaft, Band 11

Kurt Hiller gilt als Exzentriker der deutschen Literaturgeschichte.

Er war leidenschaftlicher Essayist

und ambitionierter Publizist. Ausgestattet mit

einem messianischen Sendungsbewusstsein, entwickelte

und verfocht er seine Idee einer Logokratie:

die Utopie einer geistgeführten Gesellschaft.

Die Studie widmet sich in biografischer

Perspektive Kurt Hillers Lebensarbeit. Seine „gegen

die Zeit“ geschriebenen Texte werden im

sozialen Kontext analysiert. Besonderes

Augenmerk wird dabei der Frage gewidmet, wie

sich Hillers jüdische Herkunft auch in seinem

Denken gezeigt hat – obwohl er sich öffentlich

von ihr distanzierte und seinen Agnostizismus

NEU

Gemeinsame und das Schöne in den Religionen

Abrahams in den Vordergrund zu stellen und sich

immer wieder einzulassen auf die Unterschiede,

die die Traditionen herausgebildet haben.

Die unterschiedliche Herkunft der Musiker

und Musik aus den Bereichen der Klassik, des Jazz

oder der Weltmusik sorgt für die erforderliche

Reibung, um die Spannung zu erzeugen, die erforderlich

ist, Funken zu erzeugen und überspringen

zu lassen auf die Hörer und Hörerinnen.

NEU

betonte.

Vor dem Hintergrund der historisch-sozialen

Situation erwiesen sich die Lebens- und Arbeitsbedingungen

für Kurt Hiller als zunehmend

schwieriger. Doch allen Widrigkeiten zum Trotz

hielt Hiller einen beharrlichen Patriotismus aufrecht.

Die Studie konfrontiert seine erinnerten

positiven Wahrnehmungen einerseits mit verfügbaren

Diagnosen zum Phänomen des Erinnerns,

andererseits werden sie der gesellschaftlichen

Realität der Zeit gegenübergestellt.

5 7 . P R O G R A M M F A C H B U C H 2 0 1 2


ca. 300 Seiten, broschiert,

ca. 24,95 €,

ISBN 978-3-8375-0661-7

Erscheint März 2012

320 Seiten, broschiert,

27,95 €,

ISBN 978-3-8375-0524-5

Bereits erschienen

5 7 . P R O G R A M M F A C H B U C H 2 0 1 2

Ute Gerhard / Hanneliese Palm (Hg.)

„Schreibarbeiten“ an den

Rändern der Literatur

Die Dortmunder Gruppe 61

Schriftenreihe des Fritz-Hüser-Instituts, Band 25

Im Frühjahr 1961 gründet sich in Dortmund eine

Gruppe von (Arbeiter-)Schriftstellern, die sich die

„literarisch-künstlerische Auseinandersetzung mit

der industriellen Arbeitswelt und ihren sozialen

Problemen“ zur Aufgabe macht. Dortmund und

das Ruhrgebiet bilden damit den Ausgangspunkt

für den Versuch, traditionelle Grenzziehungen

in Frage zu stellen und die Literatur für neue Themen,

Stimmen und Autoren zu öffnen. Dabei

geht es nicht nur um Industrie- oder Arbeiterdichtung,

die spätestens mit dem Strukturwandel

im Ruhrgebiet obsolet zu sein scheint. Vielmehr

verbinden sich mit dem Projekt der Gruppe 61

auch Tendenzen der Demokratisierung bzw.

Pluralisierung von Literatur und Kultur, die nicht

zuletzt auch neue Formen des Schreibens möglich

ma-chen, die bis heute von großer Bedeutung

sind.

Jan-Pieter Barbian / Gertrude Cepl-Kaufmann / Hanneliese Palm (Hg.)

Von Flussidyllen und Fördertürmen

Literatur an der Nahtstelle zwischen Ruhr und Rhein

Schriftenreihe des Fritz-Hüser-Instituts, Band 24

Der Rhein erscheint als eine idyllische Flusslandschaft

mit gepflegten Städten als ein positiv besetzter

Mythos und literarischer Topos – im Gegensatz

zur Ruhr, die der Region ihren Namen gibt

und seit der Mitte des 19. Jahrhunderts die rasante

Entwicklung von einer agrarisch geprägten Landschaft

zu einer industriellen Kernzone begleitet.

Für die einen war das Ruhrgebiet ein »schwarzes

Stück Deutschland«, eine Region harter und

schmutziger Arbeiten, bescheidener Lebensverhältnisse,

geschichts- und kulturloser Städte, zerstörter

Natur, unkontrollierter wirtschaftlicher

Macht. Andere sahen im Ruhrgebiet ein Vorbild für

die moderne Arbeits- und Lebenswelt, für die

Faszination der Technik, für eine internationale

L I T E R A T U R G E S C H I C H T E I 25

NEU

Der Band nimmt das Jubiläumsjahr zum Anlass,

diese Bewegungen genauer auszuloten, und

die durch die Dortmunder Gruppe angestoßenen

Veränderungen aufzuspüren, die sich an den Rändern

der Literatur ereignen. Die Beiträge fragen

nach der Besonderheit der Texte und Autoren der

Gruppe, nach den vorübergehenden Gästen und

den enstehenden Widersprüchen, nach den historischen

Kontexten und nicht zuletzt nach der

Rezeption und nach möglichen Anschlüssen. Die

vom Fritz-Hüser-Institut in Zusammenarbeit mit

der Fakultät Kulturwissenschaften der TU Dortmund

durchgeführte Tagung ist eine Begleitveranstaltung

der Ausstellung „Erschriebene Welten

– Schreibwelten. Zum 50. Geburtstag der

Dortmun-der Gruppe 61“ und will 50 Jahre nach

der Grün-dung an die Aktualität der Dortmunder

Gruppe 61 erinnern.

NEU

und solidarische Gesellschaft, für die Metropolen

der Zukunft. Beide Sichtweisen finden sich in der

deutschen Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts

wieder – in Romanen, Erzählungen und Gedichten

ebenso wie in Reportagen, Essays, Rundfunk- und

Zeitungsbeiträgen.

Vor diesem Hintergrund befasst sich dieser

Band mit den Fragestellungen zu Unterschieden

und Gemeinsamkeiten literarischer Darstellungen

des Ruhrgebiets vom 19. Jahrhundert bis in die

Gegenwart. Beleuchtet werden Mythen, Topoi und

Bilder des Wandels sowie die Bedeutung der

Arbeitsmigration für die Eigen- und Fremdwahrnehmung

im Hinblick auf die »Nahtstelle Ruhr und

Rhein«.

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26 I L O K A L G E S C H I C H T E

272 Seiten, zahlr. Abb.,

Fesrteinband,

29,95 €,

ISBN 978-3-8375-0510-8

Bereits erschienen

ca. 160 Seiten, zahlr. Abb.,

Festeinband,

ca. 14,95 €,

ISBN 978-3-8375-0717-1

Erscheint Mai 2012

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Christoph Nohn

Auftakt zur Gladbacher Geschichte

Die Gründungsgeschichte der Abtei Gladbach und das politische

Spannungsfeld Lotharingiens im 9. und 10. Jahrhundert

Beiträge zur Geschichte der Stadt Mönchengladbach, Band 51

Christoph Nohn legt Antworten auf die offenen

Fragen der Gladbacher Frühgeschichte vor. Er

untersucht die Glaubwürdigkeit der Aussagen der

„Historia fundationis“, der Gründungsgeschichte

der Abtei Gladbach aus dem 10./11. Jahrhundert.

Zu diesem Zeitpunkt stand die Entscheidung an,

ob Lotharingien, und damit auch der Gladbacher

Jan-Pieter Barbian (Hg.)

Literatur als Herzenssache

Der Verein für Literatur und Kunst und das literarische Leben

in Duisburg 1912–2012

Im Jahr 1912 war Duisburg eine Stadt im kulturellen

Aufbruch. Die Einweihung des Stadttheaters

am 7. November fällt in jenes Jahr. Die Tonhalle

(seit 1887), die Stadtbibliothek (seit 1901) und das

Heimatmuseum (seit 1902) waren bereits zu festen

Einrichtungen der städtischen Kultur geworden.

Der wissenschaftliche und der kaufmännische

Verein organisierten regelmäßig Vortragsveranstaltungen.

Der Museumsverein engagierte sich

seit 1907 für den Aufbau eines Städtischen Kunstmuseums.

Was jedoch noch fehlte, war eine bürgerliche

Vereinigung, die sich um die Pflege der

literarischen Lesungen kümmerte. Diese „Lücke im

NEU

Raum, dem Ost- oder Westfränkischen Reich zufallen

würde. Nach der erfolgreichen Einordnung

und Bestätigung der Gründungsgeschichte macht

sich Nohn auf die Suche nach Balderich, dem

ersten Gründer Gladbachs. Dabei legt er eine

schlüssige These zur Identifikation Balderichs vor.

NEU

Geistesleben der Stadt“ schloss der am 12. Januar

1912 gegründete Verein für Literatur und Kunst.

Der Sammelband gibt einen Überblick über die

100-jährige Geschichte des Vereins vom Wilhelminischen

Kaiserreich bis in die Gegenwart und die

Vielzahl seiner prominenten Gäste. Darüber hinaus

werden die kulturpolitischen Rahmenbedingungen

seit den 1970er Jahren, die von einer Demokratisierung

des Zugangs zur Kultur geprägt

waren, ebenso wie die aktuellen Entwicklungen

der Literatur im Ruhrgebiet mit ihren Erfolgen und

Defiziten aus der Perspektive des Literaturbüros

NRW-Ruhr dargestellt.

5 7 . P R O G R A M M F A C H B U C H 2 0 1 2


5 7 . P R O G R A M M F A C H B U C H 2 0 1 2

Till Beckmann / Kathrin Butt (Hg.)

Druckstellen

Ausgewählte Texte aus

dem Zweiten Ruhrgebiets-

Literaturwettbewerb

„Leb im Ballungsgebiet, das an Druckstellen wie

Fallobst aussieht“*

2011 ging der Ruhrgebiets-Literaturwettbewerb

in die zweite Runde. Thematisch vorgegeben war

ein leicht abgewandeltes Zitat der Bochumer Hip-

Hop-Crew RAG: „Leb im Ballungsgebiet, das an

Druckpunkten (Druckstellen) wie Fallobst aussieht“.

Die Einsendungen waren zahlreich, die Entscheidung

fiel der fünfköpfigen Jury schwer. Die

Autoren und Autorinnen haben sich auf unterschiedliche

Weise mit dem Thema auseinanderge-

Wolfgang Sternkopf (Hg.)

Viele brauchen

Erfahrung,

wir haben sie …

Gedanken ... 50 plus

Zwölf Workshop-Abende brachten Best Ager und

namhafte Autorinnen und Autoren zusammen –

zum kreativen Austausch über Erfahrungen,

Erwartungen und schwierige Lebenssituationen.

Entstanden ist eine Vielfalt von Texten, Karikaturen

und Fotos, die im Rahmen der Workshops erarbei-

Stiftung Jugend mit Zukunft (Hg.)

Abenteuer Leben

Was ich dir erzählen will …

Persönliche Geschichten, erzählen von besonderen

Zeiten, Menschen und Situationen, die nicht nur im

Gedächtnis geblieben sind, sondern die das Leben

der Erzählenden auch im Spannungsfeld der Zehn

Gebote geprägt haben und die Erzählenden haben

so werden lassen, wie und was sie heute sind.

NEU

ca. 96 Seiten, broschiert,

ca. 9,95 €, ISBN 978-3-8375-0723-2

Erscheint Januar 2012

A N T H O L O G I E I 27

setzt – mal verträumt, mal erinnernd, mal witzig,

mal sarkastisch, mal ernsthaft, mal mahnend, mal

lobend. Entstanden ist eine bunte Mischung mit

vielen Texten, die dazu anregen, sich mit Literatur

und dem Ruhrgebiet zu beschäftigen.

Im Februar 2012 startet zu dem Wettbewerb

eine Lesetour – alle Termine und weitere Informationen

gibt es unter www.druckstellen.info.

* Abgewandeltes Zitat aus „Tief im Westen“ von

RAG.

NEU

120 Seiten, broschiert, zahlr. farb. Abb.,

13,95 €, ISBN 978-3-8375-0671-6

Bereits erschienen

tet und besprochen wurden und nun in der Anthologie

„Viele brauchen Erfahrung, wir haben sie ...“

nachgelesen werden können.

Ein Projekt, dass erst mit Hilfe der GAFÖG in

Gelsenkirchen und die in vielen Ruhrgebietsstädten

aktive Initiative BEST AGER möglich wurde.

NEU

136 Seiten, broschiert, zahlr. farb. Abb.,

7,95 €, ISBN 978-3-8375-0685-3

Bereits erschienen

In den Geschichten gibt es viel zu entdecken

von dem, was wir heute Werte und Regeln nennen.

Es ist auch die Rede von Misserfolgen und Versagen.

Gerade Misserfolge führen oft zu neuen, für

den eigenen Weg wichtigen Erkenntnissen und

Erfahrungen.

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28 I P O P U L Ä R E S

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