Die Kompetenz der Erzieherinnen und Erzieher

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Die Kompetenz der Erzieherinnen und Erzieher

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Förderung von Fähigkeiten (Fröbel, 1823)

- sensorischer Bereich

- motorischer Bereich

- sozial-emotionaler Bereich

- kognitiver Bereich

- kreativer Bereich

- dinglich-materieller Bereich

Anregung aller Sinnesorgane

Fein- und Grobmotorik

Selbstvertrauen, -bestimmung, -tätigkeit

Sprache, Problemlösung, Konzentration,

Aufmerksamkeit

Vorstellungskraft, Einsichten, Phantasie

Sach-, Wort- und Materialkenntnisse


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Förderung von Kompetenzen (Roth, 1971)

- Selbstkompetenz

- Sozialkompetenz

- Sachkompetenz

Autonomie, Ich-St1rke, Moralit1t, Selbstst1ndigkeit,

Verantwortlichkeit

Konflikt-, Kooperations-, Kommunikationsf1higkeit

Sprach-, Denk-, Urteils-, Handlungsf1higkeit, Sachwissen


Kindergärtnerin als "Ersatzmutter" mit primär pflegenden,

betreuenden, hauswirtschaftlichen und religiösen Aufgaben.

In allen Epochen politisches Instrumentarium mit sozial-

pädagogischem Auftrag

Zur Ausbildungsdidaktik

- Wissensvermittlung primär über Frontalunterricht mit

anschließender Unterweisung (Vormachen, Führen,

Auswendiglernen, etc.)

- Das Gelernte wurde unmittelbar in „Ausbildungskinder-

gärten“, in Anwesenheit der „Kursleiter“, angewandt,

reflektiert und korrigiert


Förderung von Kompetenzen (Kultusministerium RLP, 2004)

- sensomotorische Kompetenz

- sozial-emotionale Kompetenz

- kognitive Kompetenz

- personale Kompetenz

- sachbezogene Kompetenz

Anregung aller Sinnesorgane, Fein- und

Grobmotorik

Selbstvertrauen, -bestimmung, -tätigkeit,

Kommunikations-, Kooperations-, Konflikt-,

soziale Verantwortungsfähigkeit

Sprachliche Fähigkeiten, Problemlösung,

Konzentrationsfähigkeit, Reflexivität,

Methodenvielfalt

Persistenz, Aufmerksamkeit, Interesse,

Motivation, Moralität, Empathie, Altruismus,

Ich-Stärke

Sachwissen


Elemente des selbstgesteuerten Lernens (Metzger, 2004)

- Bedarfsbestimmung

- Lernstrategien

- Kontrollstrategien

- Evaluation

Was soll ich lernen? Kann ich das schon? Weiß ich

das bereits?

Reichen meine Lernstrategien aus, um das Ziel zu

erreichen?

Sind bzw. waren die eingesetzten Lernstrategien die

richtigen?

Habe ich mein Ziel erreicht?


Erzieherin mit primär erziehenden und bildenden Aufgaben,

wobei soziales Lernen der Kinder und Beratung der Eltern die

sozialpädagogischen Hauptelemente darstellen

Zur Ausbildungsdidaktik:

- Wissensvermittlung primär über Fachunterricht mit Einzel-

oder Gruppenarbeit. Projektmethode oder andere

fachübergreifende Methoden mit einem hohen analytischen

und reflexiven Anteil finden in Ausbildungsalltag Eingang

- Auszüge des Gelernten können nur in großen Abständen in

„Praktikaeinrichtungen“ angewandt, reflektiert und korrigiert

werden. Die „Kursleiter“ sind meist nicht anwesend

- Einjähriges Anerkennungsjahr dient der Umsetzung des

theoretisch Gelernten in die konkrete Erziehungspraxis


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Die Ausbildung umfasst folgende Lernfelder:

1. Kommunikation und Gesellschaft

2. sozialp$dagogische Theorie und Praxis

3. musisch-kreative Gestaltung

4. 0kologie und Gesundheit

5. Organisation, Recht und Verwaltung

6. Religion/Ethik

Ziel: Entwicklung von Handlungskompetenz


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Fachkompetenz

Handlungskompetenz

Methodenkompetenz

Sozialkompetenz

Personalkompetenz


über die Zeit

eher variabel

Kompetenzklassen

Fachkompetenz

Sozialkompetenz

über die Zeit

eher stabil

Methodenkompetenz

Personalkompetenz


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Fachkompetenzklasse

Beobachtungsfähigkeit

Diagnosefähigkeit

Beurteilungsfähigkeit

Förderfähigkeit

Beratungsfähigkeit

Organisationsfähigkeit

Planungsfähigkeit


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Sozialkompetenzklasse

Selbstständigkeit

soziale Verantwortung

Kooperationsfähigkeit

Kommunikationsfähigkeit

Konfliktfähigkeit

Führungsfähigkeit

situationsgerechtes Auftreten


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Methodenkompetenzklasse

Reflexivität

Analysefähigkeit

Flexibilität

zielorientiertes Handeln

Arbeitstechniken


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Personalkompetenzklasse

Interesse

Motivation

Tugenden

Einstellungen

Selbstwirksamkeit


Zuhören können

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Andere ausreden

lassen

Kommunikationsfähigkeit

Eigenen Rededrang

bremsen

Eigene Meinungen

vertreten

Sich klar ausdrücken

In Redesituation

andere einbeziehen

Sachverhalte

verständlich darstellen


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1 = hohe Fähigkeitskonzepte bis 4 = niedrige Fähigkeitskonzepte (Frey, 2001)

REF

ANA

FLX

ZIE

ARB

Erzieherin (CH)

Erzieherin (D)

Sollkompetenz


Qualität der Kompetenzen

FaKo

SoKo

MeKo

PeKo

FaKo

SoKo

MeKo

PeKo

FaKo

SoKo

MeKo

PeKo

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Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3 Stufe 4

Zeitlicher Verlauf der Kompetenzentwicklung

SaKo

SoKo

SeKo

PeKo


Determinanten für Kompetenzentwicklung

Erzieherin

!

- Wissen (Theorie, Empirie, Qualität, Ausführbarkeit)

- Motivation

- Lernstrategien (hohe Selbststeuerung)

- Einstellung

- Interesse

Lehrkräfte

- Lehr-Lern-Formen mit Handlungsorientierung

- hohe Akzeptanz durch Erzieherin

- führt Kompetenzdiagnostik und –beratung durch

- Transparenz der Ziele und Methoden


Determinanten für Kompetenzentwicklung

Rahmenbedingungen

- homogene Lerngruppen

- mehrere Lern- und Arbeitsräume

- gutes Lern- und Arbeitsklima

- Bibliothek vor Ort

- Internetzugang vor Ort

!


#

Sozialpädagogische Kompetenztheorie entwickeln

(Welche fachlichen, methodischen, sozialen und personalen

Fähigkeitskonzepte können/sollen zu welchem Zeitpunkt

entwickelt werden? Welches sind die wichtigsten Konzepte?)

Verbindungen zwischen Fähigkeitskonzepten und

Ausbildungsmethoden herstellen

(Welche Inhalte sollen wie bearbeitet werden, damit

Kompetenzen erreicht werden bzw. sich entwickeln können?)

Messverfahren weiterentwickeln

(Welche Verfahren können bereits zur Kompetenzdiagnostik

herangezogen werden? Wo besteht weiterer Bedarf?)

Kompetenzen rückmelden

(Wie können/sollen Kompetenzen rückgemeldet werden,

damit sie einer Kompetenzentwicklung förderlich sind?)


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