Für Berlin und Brandenburg - Elektro-Innung Berlin

elektroinnungberlin.de

Für Berlin und Brandenburg - Elektro-Innung Berlin

D 2698, PVSt DPAG

Entgelt bezahlt

Hüthig & Pflaum Verlag

PF 10 28 69

69018 Heidelberg

Für Berlin und Brandenburg

Lichtwochen

in der Filiale Berlin-Marienfelde

vom 6.3. - 17.3.2006

Jeden Tag ein anderer Licht-Lieferant

vor Ort mit Neuigkeiten und Infos aus

dem Lichtsektor.

OBETA Marienfelde, Motzener Str. 40, 12277 Berlin

Tel. 030-7 20 94-567 Fax -569

marienfelde@obeta.de

www.obeta.de

3/2006

3/2006

März 2006

53. Jahrgang

ISSN 0420-9885


Grußwort

Günter Hermann .................................................................. 4

Aus der Region ...................................................................... 6

Technik ..................................................................................... 8

E-CHECK .................................................................................. 14

Aktuelles ................................................................................. 18

Fachorgan der Elektro-Innung Berlin und des

Landesinnungsverbandes der Elektrotechnischen Handwerke Berlin/Brandenburg (LIV)

Redaktion: Constantin Rehlinger (verantwortlich)

Wilhelminenhofstraße 75, 12459 Berlin, Telefon (0 0) 859558–0, Telefax (0 0) 859558–88

E-Mail: redaktion@derelektrofachmann.de

Anzeigenleitung: Michael Dietl (verantwortlich)

Anzeigenleitung stellvertretend: Jutta Landes,

Telefon (089) 12607–26 , Telefax (089) 12607– 10, E-Mail: landes@de-online.info

Anzeigenverkauf: Sylvia Luplow,

Telefon (089) 12607–299, Fax (089) 12607– 10, E-Mail: luplow@de-online.info

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Zur Zeit gilt die Anzeigenpreisliste Nr. vom 1. 1. 2006

Vertrieb: Im Weiher 10, 69121 Heidelberg

Fax (06221) 489–44

Karen Dittrich, Telefon (06221) 489-60 , E-Mail: dittrich@de-online.info

Susanne Kemptner, Telefon (06221) 489- 84, E-Mail: kemptner@de-online.info

Erscheinungsweise: 11 Ausgaben im Jahr 2006 (1 Doppelnr. im Juli/August)

Abonnementsverwaltung: Hüthig & Pflaum Verlag GmbH, Abonnementsservice

Justus-von-Liebig-Straße 1, 86899 Landsberg, Telefon (08191) 125–879,

E-Mail: aboservice@huethig.de

Einzelheft � 5,50,–, ab Verlag zzgl. Porto

Jahresabonnement � 48,–; Vorzugspreis für Meisterschüler/Studenten/Azubis

(nur gegen Nachweis) � 24,–; Preise jeweils inkl. MwSt. zzgl. � 14.60 Versandspesen

Ausland auf Anfrage.

Gesamtherstellung:

Westkreuz-Druckerei Ahrens KG Berlin/Bonn, Töpchiner Weg 198/200; 12 09 Berlin

Telefon (0 0) 7452047, Telefax (0 0) 745 066; E-Mail: druck@westkreuz.de;

Internet: www.westkreuz.de

Verlag: Hüthig & Pflaum Verlag GmbH & Co., Fachliteratur KG.

München/Heidelberg, Lazarettstraße 4, 806 6 München, Im Weiher 10,

69121 Heidelberg · Geschäftsführer: Michael Dietl, München;

Udo Witych, Heidelberg

Internet: http://www.huethig.de · http://www.pflaum.de

Herausgeber: Elektro-Innung Berlin

Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr übernommen. Die Zeitschrift und alle in ihr

enthaltenen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der

engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung des Verlages unzulässig und strafbar.

Das gilt besonders für Vervielfältigungen, Mikroverfilmungen und die Einspeisung und Verarbeitung in

elektronischen Systemen.

Bei allen Einsendungen an die Redaktion wird das Einverständnis zur vollen oder auszugsweisen Veröffentlichung

vorausgesetzt. Mit dem Namen des Verfassers gekennzeichnete Artikel liegen außerhalb der

Verantwortung der Redaktion.

DER ELEKTRO-FACHMANN, 5 . Jahrgang 2006, Nr.

Inhalt

Aus den Innungen ........................................................... 22

Der LIV informiert ................................................................ 26

Recht/Steuern/Wirtschaft/Politik ................................ 0

Seminare ................................................................................. 4

Seminare aus der Region ................................................... 5

Buchbesprechung ................................................................. 9


GRUSSWORt

Liebe Kollegen in Berlin und Brandenburg,

verehrte Freunde der Elektrohandwerke,

100 Tage Frau Bundeskanzlerin Merkel. Sie hat sich seit der Wahl bis heute

erfrischend gut durchgesetzt, alle Achtung. Der Koalitionsvertrag ist zwar

kein Meisterwerk, er weist volkswirtschaftlich nicht viele Visionen aus. Er ist

ein Spiegelbild des politisch Machbaren. Wer glaubt, dass die Spielräume

für große staatliche Programme gegeben sind, der irrt. Die Schuldenfalle

hat schon längst zugeschlagen. Wir werden begreifen müssen, dass es nur in kleinen, hoffentlich verlässlichen

Schritten bergauf geht. Hoffentlich macht die Vogelgrippe uns keinen Strich durch die Rechnung.

Der Stimmungspegel der Unternehmen steigt. Wenn der Funke in die Binnenmarktnachfrage überspringt,

wird es auch wieder stärkeres Wachstum geben. Ein Wachstum von 1–2 % reicht aber nicht, um Arbeitslosigkeit

und Sozialversicherungen geschweige denn den Bundeshaushalt zu finanzieren. Wir brauchen

eigenfinanzierte Projekte, die Stimmung und Wachstum generieren. Gerade für unsere Region gibt es ein

Projekt, welches geeignet ist, Zukunftsperspektive aufzuzeigen. Den Bau des Transrapid ist ein solches Projekt,

von Hamburg über Berlin nach Warschau, und wenn man es richtig macht, mit Halt in Parchim (Großflughafenoption).

Deutschland ist das Land der Erfindungen und Innovationen. Man darf aber nicht mit

der Blaupause zufrieden sein, sondern muss das Machbare zeigen. Der Bau der Transrapidstrecke von Hamburg

nach Berlin als erster Schritt wäre ein Zeichen für die Lust auf Zukunft einerseits, andererseits aber

auch ein klares Bekenntnis für die Ökonomie. Der Hamburger Hafen ist voll mit Containern, Lkw schaffen

es nicht mehr, die Waren abzuführen. Güterzüge können fast nur nachts fahren, weil am Tage die schnellen

ICE die Gleise für sich beanspruchen. Die Industrie ist willens, die Transrapidstrecke zu bauen und zu

unterhalten. Das regionale Handwerk würde hiervon extrem profitieren. Aber, viel Geld wird nur dann in

die Hand genommen, wenn Planungssicherheit existiert. Für die Transrapidstrecke Berlin–Hamburg könnte

aufgrund der schon abgeschlossenen Vorarbeiten sehr schnell Planungssicherheit erreicht werden. Die

Diskussionen in China sind Anlass genug für rasches Handeln zum Bau des Transrapid in Deutschland.

Frau Merkel geben Sie endlich den Startschuss.

Entscheidungen für die Zukunft sind Privatinvestitionen in den Standort Deutschland. Das gilt im Großen

wie im Kleinen. Die neue Regelung, dass lediglich 20 % von 000 Euro Lohnleistungen Steuer mindernd

angesetzt werden können, reicht für Nachhaltigkeit nicht aus. Wer Arbeitsplätze schaffen will, muss deutlich

mehr machen.

Ihr

Landesinnungsmeister LIV Elektrotechnische Handwerke Berlin/Brandenburg

Ehrenobermeister der Elektro-Innung Berlin

4 DER ELEKTRO-FACHMANN, 5 . Jahrgang 2006, Nr.


Wa s Fr a u e n wo l l e n

Fr a u e n g e b e n s i c h s e l t e n m i t

dem Erstbesten zufrieden – schon

gar nicht in Einrichtungsfragen. Deshalb haben

sie auch bei der Entscheidung, welcher Schalter

an die Wand kommt, das letzte Wort. Eine große

Auswahl an Designs, Farben und Funktionen

im Schalterangebot ist für Sie als Elektroinstallateur

daher ein Muss. Damit es trotzdem übersichtlich

bleibt, haben wir das DELTA i-system

entwickelt: ein Schalterprogramm mit drei frei

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Elektroinstallationen für komfortables

und sicheres Wohnen – auch im Alter

Wer erinnert sich nicht an die

Bevölkerungspyramide der Vergangenheit,

die diesen Namen

noch verdiente?

Viele junge Menschen unten und

wenige alte Menschen oben – so

war es einmal im Jahr 1910. Aus

der Pyramide ist eine „zerzauste

Wettertanne“ geworden. Bis

2050 soll es sogar deutlich mehr

„Alte“ als „Junge“ geben.

„Was geht mich das an?“ werden

Sie sich fragen. „Eine ganze

Menge“ versprechen wir Ihnen,

denn: Diese drastische Bevölkerungsentwicklung

bringt einschneidende

Veränderungen im

Wohnverhalten. Seit Jahren ist

der Neubau von Wohnungen

stark rückläufig – genauer gesagt

hat er sich in Deutschland seit

1995 halbiert. Daran wird sich

auch künftig kaum etwas ändern.

Immer weniger junge Familien

mit immer weniger Kindern und

eine Generation von Erben benötigen

kaum noch den Neubau.

Demgegenüber steht eine ständig

steigende Anzahl älterer Menschen.

Heute sind rund 28 % aller

Bewohner über 60 Jahre alt; im

Jahr 2050 werden es voraussichtlich

48,8 % sein!

Beleuchtung und

Beleuchtungs-Steuerung

Jalousie-Steuerung

Notruf-Anlagen Betroffene Bereiche

einer altersgerechten

Wohnung

Video-Überwachung

Das Elektrohandwerk muss

heute – will es zukünftig noch

erfolgreich sein – auf diese Entwicklung

reagieren.

Die Altersgruppe zwischen 55

und 65 Jahren und deren Bedürfnisse

rücken dabei in den Mittelpunkt.

Der Wunsch vieler älterer

Menschen lautet: ihren Lebensabend

statt in Alters- und Pflegeheimen

solange wie möglich

in den eigenen vier Wänden zu

verbringen.

Die betroffenen Branchen und

Gewerke reagieren schon auf

diese Bedürfnisse und Schaffen

u. a. barrierefreie Wohnungen

und komfortablere Sanitäreinrichtungen.

Was aber, wenn bei älteren

Bewohnern die Kräfte nachlassen

und das Hochziehen der Rollläden

und Jalousien nicht mehr

so leicht von der Hand geht? Was,

wenn das Gedächtnis einen im

Stich lässt und der Küchenherd so

zur Brandgefahr wird? Was, wenn

man sich gegen Einbrecher nicht

wehren und nicht um Hilfe rufen

kann? Wie viele Fragen solcher

Art könnte man noch stellen?

Heutzutage bleibt einem älteren

Menschen daher oftmals nur

Brandschutz Multimedia-Anwendungen

der Weg hinaus aus den vertrauten

vier Wänden und hinein ins

anonyme Altersheim. Das muss

nicht sein! Die moderne Gebäudeautomation

bietet hier viele

Lösungen. Die Systemtechnik

ermöglicht das Zurechtkommen

im Alltag und hilft in Gefahrensituationen.

Hier nur ein paar ausgewählte

Beispiele:

– Jalousien und Rollläden werden

von einer zentralen Steuereinheit

automatisch zeit- und wetterabhängig

elektromotorisch

bewegt.

– Durch Betätigung eines Zentral-Tasters

werden beim Verlassen

der Wohnung alle Stromkreise

unterbrochen, an denen

nicht Geräte angeschlossen

sind, die dauerhaft versorgt

werden müssen.

– Ein Panik-Taster hilft in Gefahren-

und Notsituationen. Automatisch

wird ein zuvor frei

gewählter Ansagetext über

eine einprogrammierte Telefonnummer

gesendet und gleichzeitig

der komplette Fluchtweg

und das Außengelände

erhellt.

Notwendig sind dabei neben einfachen,

transparenten und übersichtlichen

Bediengeräten auch

intelligente Gebäudesteuerungssysteme

mit durchdachten Funktionen.

Die Hinweise der Deutschen

Gesellschaft für Geronto-

Technik (GGT), die sich seit längerem

auch mit Fragen der „Helfenden

Elektrotechnik“ befasst,

haben schon zu vielen professionellen

Lösungen geführt.

Das Elektrohandwerk ist aufgefordert,

aus der Standard-Installation

eine „barrierefreie Installation“

zu machen und so Komfort,

Sicherheit und Kommunikation

zu ermöglichen.

Neben den betroffenen Menschen

selbst werden auch Wohnungsbaugesellschaften

und private

Wohnungsanbieter die Auftraggeber

für das Elektrohandwerk

sein. Um lukrative Angebote

für den Wohnungsmarkt

zu haben werden diese entweder

altersgerecht bauen oder in

zunehmenden Maße vorhandenen

Wohnraum entsprechend

nachrüsten. Die ELSO GmbH hat

den demografischen Wandel und

seine Folgen schon seit langem

erkannt und darauf reagiert. Konzepte

wurden erarbeitet und in

Lösungsvorschläge umgesetzt.

In Zusammenarbeit mit Ihrer

Elektro-Innung Berlin laden wir

Sie am 28. März zu der Veranstaltung

„Wohnen“ ein (s. S. 35).

Es wird gezeigt, welche Lösungsansätze

es für das altersgerechte

Wohnen gibt und wie Sie sich

dieses Geschäft mittels Seniorengerechtem

Marketing sichern

können.

p.schwarz/g.linsenbarth

Gegensprechanlagen,

elektrische Türöffner

Aufzüge, Treppenlifte

Szenarien-Steuerung,

Tag/Nacht-Schaltungen

Telekommunikation,

TV, Radio

6 DER ELEKTRO-FACHMANN, 5 . Jahrgang 2006, Nr.


Am Samstag, dem 18. Februar 2006 verstarb nach langer, schwerer Krankheit

DER ELEKTRO-FACHMANN, 5 . Jahrgang 2006, Nr.

Gerhard Huck

Mitglied im Vorstand des Landesinnungsverbandes der

Elektrotechnischen Handwerke Berlin/Brandenburg

Obermeister der Elektro-Innung Frankfurt/Oder

Tiefe Trauer erfüllt uns alle.

aUS deR ReGIOn

Schon im Jahre 1990, als der Landesinnungsverband am 1. August ins Leben

gerufen wurde, gehörte Gerhard Huck als Obermeister der Elektro-Innung Frankfurt/Oder

zu den Gründungsmitgliedern. Engagiert setzte er sich von Anfang an

für die Belange der Elektrohandwerke in Brandenburg ein.

Mit Gerhard Huck hat das Elektrohandwerk einen verantwortungsbewussten

Ehrenamtsträger, einen geschätzten Kollegen und lieben Freund verloren, dem

auf Grund seiner aufrichtigen und intelligenten Wesensart ein hohes Maß an

Wertschätzung entgegengebracht wurde.

Wir werden Gerhard Huck als eine Persönlichkeit in Erinnerung behalten, die sich

immer positiv und engagiert für die Belange der Elektrohandwerke und des Einzelnen

eingesetzt hat.

Landesinnungsverband Elektrotechnische

Handwerke Berlin/Brandenburg

Der Vorstand

7


teChnIK

Raumplaner

Aus . Fortsetzung aus Elektrofachmann 2/06

Elektroinstallation

in Wohngebäuden

HEA, Fachverband für Energie-Marketing und -Anwendung e.V. beim VDEW

Der Hausanschluss

Es gibt verschiedene Varianten

eines Hausanschlusses. Für das

freistehende Einfamilienhaus

mit Keller empfiehlt die Initiative

ELEKTRO+ die Hausanschlusswand,

in Häusern ohne

Keller die Hausanschlussnische.

Grundsätzlich gehören zum Hausanschluss

• Stromversorgung

• Wasserversorgung

• Entwässerung

• Fernwärmeversorgung

• Gasversorgung

• Telekommunikationsanschluss

• Breitbandkabelanschluss

Prinzipieller Aufbau einer Hausanschlusswand

Mit den zuständigen Netzbetreibern

wird der Platz für den Hausanschluss

und die Zuführungen

abgestimmt. Der Hausanschluss

wird in der Regel als Erdanschluss

hergestellt. Um die Anschlusskosten

niedrig zu halten, sollte die

Stelle mit den Hausanschlusseinrichtungen

möglichst über kurze

Anschlusswege erreichbar sein.

Die wichtigsten Aussagen zum

Thema Hausanschluss finden Sie

in den Normen DIN 18012 „Hausanschlüsse“

und DIN 18015 „Planung

elektrischer Anlagen in

Wohngebäuden“.

Beispiel einer Hausanschlusswand (oben)

Beispiel einer Hausanschlussnische (unten)

8 DER ELEKTRO-FACHMANN, 5 . Jahrgang 2006, Nr.


Der Stromkreisverteiler

(Sicherungskasten)

Im Mehrfamilienhaus ist der

Stromkreisverteiler innerhalb der

Wohnung anzuordnen. Beim Einfamilienhaus

befindet sich der

Stromkreisverteiler meist im

Keller. Häufig finden wir eine

Kombination aus Zählerfeld (hier

sitzt der Stromzähler) und Stromkreisverteiler

an einer dafür vorgesehenen

Hausanschlusswand

bzw. –nische .

Auch ein Feld für die Aufnahme

von Verteileinrichtungen für

Kommunikationsfunktionen wie

TV und Telekommunikation im

Zählerschrank ist empfehlenswert.

Vom Stromkreisverteiler werden

dann die einzelnen Stromkreise

(Leitungen) in die Räume geführt.

Größe der Stromkreisverteiler nach RAL

DER ELEKTRO-FACHMANN, 5 . Jahrgang 2006, Nr.

Um hier unnötig lange Leitungen

zu vermeiden, empfehlen wir bei

Einfamilienhäusern den Einsatz

von weiteren Stromkreisverteilern

in den jeweiligen Stockwerken (s.

Bild) Dies führt zu einer deutlich

flexibleren und übersichtlicheren

Elektroinstallation mit schnellen

Zugriff im Fehlerfall.

Bei der Festlegung der Größe des

Stromkreisverteilers ist darauf zu

achten, dass Reserveplätze für

eine spätere Erweiterung zur

Verfügung stehen. Lieber etwas

mehr Platz im Verteiler einplanen

als zu einem späteren Zeitpunkt

den Verteiler auswechseln

zu müssen. Ein Auswechseln ist

mit hohen Kosten verbunden.

Die Mehrkosten für den größeren

Verteiler fallen dagegen praktisch

nicht ins Gewicht.

Die Aufteilung

der Stromkreise

Es ist absolut notwendig, für Elektrogroßgeräte

wie Elektroherd,

Waschmaschine, Wäschetrockner,

Geschirrspülmaschine, Mikrowellengerät,Warmwasserspeicher,

Durchlauferhitzer eigene

Stromkreise einzuplanen. Diese

Geräte können sonst nicht gleichzeitig

betrieben werden.

Außer diesen Gerätestromkreisenempfehlen

wir, jeden Raum

mit mindestens einem

Stromkreis für die allgemeine

Versorgung auszustatten.

Dadurch wird

eine zu starke Dauerbelastung

der Stromkreise

vermieden und eine

hohe Betriebssicherheit

im gesamten Gebäude

erreicht.

teChnIK

Fehlerstromschutzschalter (FI)

Fehlerstromschutzschalter schützen

vor den Gefahren des elektrischen

Stroms. Der Einsatz des

FI ist in besonders gefährdeten

Bereichen wie im Badezimmer

oder im Garten vorgeschrieben.

Dies gilt bei Neubauten und bei

Änderungen im Gebäudestand.

Kinder sind besonders gefährdet

Schutz durch ein Fehlerstromschutzschalter (FI)

und besonders zu schützen. Deshalb

empfiehlt sich der zusätzliche

Schutz durch einen FI-Schalter

zumindest für das Kinderzimmer,

besser noch für alle Wohnräume.

Durch den Einsatz mehrerer

FI-Schalter werden im Fehlerfall

nur die unmittelbar betroffenen

Bereiche abgeschaltet. Fehlerstromschutzschalter

können

darüber hinaus die angeschlossene

Anlage gegen elektronisch

verursachte Brände schützen.

Die Außenbeleuchtung

Eine Außenbeleuchtung für den

Garten oder den Weg zum Haus

sollte immer eingeplant werden.

Zur Ansteuerung eignet sich hier

ein Bewegungsmelder, der bei

Bedarf einschaltet und zeitgesteuert

wieder ausschaltet. So ist

Ihr Zugang immer gut beleuchtet.

Hinzu kommt noch ein beson-

9


teChnIK

derer Nutzen in Punkto Sicherheit.

Wenn sich nachts jemand

ihrem Haus nähert, wird automatisch

das Licht eingeschaltet, so

dass sich niemand im Dunkeln an

ihrem Haus zu schaffen machen

kann. Denken Sie auch an die

Beleuchtung der Hausnummer,

damit der Arzt oder Rettungsdienst

schnell zu finden ist.

Der Blitz- und

Überspannungsschutz

Um das Haus ausreichend gegen

Gewitterschäden zu schützen, ist

es notwendig einen äußeren Blitzschutz

zum Schutz des Gebäudes

vor Brand- und Gebäudeschäden

zu installieren. Dazu gehört der

innere Blitzschutz bestehend aus

Blitzstromableiter für die Stromversorgungsleitung,

Telefon- und

Kabelfernsehleitungen.

Da Überspannungen aber auch

durch andere Einflüsse entstehen

können wie z. B. durch das

Ausschalten von Endgeräten

oder durch Blitzeinschläge in

der Ferne, sind zusätzlich Überspannungsableiter

erforderlich.

Diese werden in dem Stromkreisverteiler

und direkt als Zwischenstecker

an empfindlichen Endgeräten

wie Telefon, Fernseher,

Stereoanlage sowie Internet-PC

montiert. Dadurch erhalten Sie

auch bei Gewittern die nötige

Sicherheit und ihre Elektrogeräte

können ungestört weiter betrieben

werden.

Kommunikation –

TV, Radio, Internet

Unter dem Motto „Früher schon

an später denken“ gibt es Räume,

die mit Anschlüssen für Fernseher,

Telefon und Datenkommunikation

(Internet) ausgestattet

sein sollten. Der Computer wird

nicht nur zum Spielen genutzt.

Internetrecherchen oder die Nutzung

des PC zur Erledigung der

Hausaufgaben sind nicht mehr

wegzudenken.

Tipp:

Planen sie für jeden Raum, vom

Stromkreisverteiler ausgehend,

jeweils einen Leerrohrstrang mit

der Telefonleitung und einen

Leitungsführung der Telefon- und Fernsehleitungen

Leerrohrstrang mit der Antennenleitung in die

folgenden Räume:

• Wohnzimmer

• Schlafzimmer

• Kinderzimmer

• Küche

• Arbeitszimmer

• Hobbyraum.

Jeder Raum kann so an das Kommunikationsnetzwerk

angeschlossen werden, um auch zukünftige

Multimedia-Anwendungen nutzen zu können.

Elektroinstallation

für mehr Komfort und Technik

Hauskommunikation

Hierfür benötigen Sie eine

Gegensprechanlage (ggf.

mit Bildübertragung) oder

eine Telefon-Nebenstellenanlage.

Für die Bildübertragung

werden üblicherweise

eine Kamera im Außenbereich

und ein Monitor im

Innenbereich angebracht.

Dann wissen sie immer

ganz genau, wer vor Ihrer Tür

steht.

Gefahrenmeldeanlage

Dazu gehören einerseits die Einbruchmeldeanlagen

und andererseits

die Warnanlagen für Feuer,

Rauchentwicklung, Gas- und

Wasseraustritt. So sind bereits in

einigen Bundesländern Rauchmelder

vorgeschrieben und das

aus gutem Grund, weil sich vor

einem Brand schnell lebensbedrohlicher

Rauch entwickelt, der

insbesondere im Schlaf oft nicht

bemerkt wird.

Leckagemelder

Leckagemelder verhindern durch

frühzeitiges Melden bei einem

Wasseraustritt erhebliche Gebäudeschäden.

Die Leckagemelder

gewährleisten eine flächendekkende

Erfassung, mit der sowohl

schlagfertige als auch schleichende

Feuchtigkeitsbildung

erkannt werden kann.

10 DER ELEKTRO-FACHMANN, 5 . Jahrgang 2006, Nr.


828_Anz_Profil55_210x140 15.02.2006 16:30 Uhr Seite 1

hgschmitz.de

Elektroinstallation

für Heizung und Lüftung

Um die richtige Wahl bei Ihrer

Heizungs- oder Lüftungsanlage

treffen zu können ist eine ausführliche

Beratung durch den Fachmann

sinnvoll. Hierbei müssen

die örtlichen Gegebenheiten wie

auch die ständige Weiterentwicklung

der Anlagentechnologien

berücksichtigt werden.

Die richtige Wahl der Heizungsregelung

ist mit entscheidend

für den zukünftigen Energieverbrauch.

Die Einzelraumregelung

ermöglicht es, die Räume individuell

zu beheizen und somit die

Energie bedarfsgerecht einzusetzen.

Eine sinnvolle Temperaturabsenkung

in Räumen die nur

zeitweise genutzt werden, spart

Erweiterung

der bestehenden

SCHUKO-Steckdose

von 1 auf 3

Gira System 55,

Farbe Alu

Energie ohne Verzicht auf die

Wohnfühltemperatur in den

bewohnten Räumen. Das muss

bei der Elektroinstallation allerdings

entsprechend berücksichtigt

werden.

BUS-Installation (EIB)

Treffen in Ihrem Haus die Wünsche

nach Komfort, großer Flexibilität

und die Einbindung z. B. der

Rollladensteuerung oder einer

Gefahrenmeldeanlage zusammen,

dann lohnt sich die Vernetzung

der einzelnen Gewerke

durch ein BUS-System.

Elektrisch angetriebene Jalousien

und Rollläden können sowohl einzeln

als auch in Gruppen, dezentral

und zentral, geschlossen und

auch automatisch in Zwischenstellung

gefahren werden.

Gira Profil 55,

5fach/600

Aluminium

So wie bisher kann ein Rollladen

etwa von einem BUS-Taster direkt

neben dem Fenster oder der Terrassentür

gesteuert werden. Über

den gleichen EIB-Taster können

aber auch alle Rollläden eines

Raums angesteuert werden. Von

einem EIB-Taster, z. B. neben dem

Bett im Schlafzimmer, können

alle Rollläden des Hauses zentral

geöffnet oder geschlossen

werden.

Prinzipieller Aufbau einer Jalousiesteuerung

Gira Profil 55. Die Erweiterungs-Installation auf der Wand.

Das Gira Profil 55 wird einfach an Stelle der vorhandenen Installation auf die Wand montiert. Das Aluminium-Profil ist

in verschiedenen Varianten mit bis zu acht Leereinheiten erhältlich und kann mit Funktionen aus dem Gira System 55

individuell bestückt werden. Mehr unter: Tel +49(0)21 95 - 602 - 457, Fax +49 (0) 21 95 - 602 - 353 oder www.gira.de/profil55

Abbildung: Gira Profil 55, 5fach/600, Aluminium, bestückt mit drei SCHUKO-Steckdosen und dem Gira Unterputz-Radio

teChnIK

Nachfolgend weitere mögliche

Sicherheits- und Komfortbeispiele:

• bedarfsgerechte Beleuchtung

der Räume über Präsenzmelder

• Steuerung der Heizung in den

Absenkbetrieb bei geöffnetem

Fenster

• Zentralschaltung aller Leuchten

(alles AUS) beim Verlassen

des Hauses

Unterputz-Radio

Gira System 55,

Farbe Alu,

transparent weiß


teChnIK

• Fernsteuerung der Elektroanlage

über das Telefon oder das

Handy

• Anwesenheitssimulation durch

zufälliges Ein- und Ausschalten

der Beleuchtung während

des Urlaubs

• Panikschaltung, bei Einbruchalarm

werden alle Leuchten eingeschaltet

und die Rollläden

fahren hoch.

Die Gebäudesystemtechnik EIB/

KNX (Europäischer Installationsbus/Konnex)

ist hier die ideale

Lösung, um bedarfsgerechtes,

energiesparendes Wohnen, verbunden

mit absoluter Flexibilität,

zu realisieren.

Weitere Informationen im Internet

unter www.eiba.de

www.intelligentes-wohnen.com

HEA, Fachverband für Energie-Marketing und -Anwendung e.V. beim VDEW

Wir möchten uns für den Fauxpas entschuldigen, der uns in den Heften efa 01/06

und 02/06 unterlaufen ist. Bei den Artikeln „Der Fundamenterder“ (Heft 01/06)

und „Planen Sie ihre Elektroinstallation“ (Heft 02/06) wurde leider vergessen,

den Quellennachweis anzugeben.

Beide Artikel wurden uns freundlicherweise von der HEA, Fachverband für

Energie-Marketing und -Anwendung e.V. beim VDEW, zum Abdruck zur Verfügung

gestellt.

HEA

FACHVERBAND FÜR ENERGIEMARKETING

UND -ANMELDUNG (HEA) e.V. beim VDEW

16 Merkmale für Sicherheit und Komfort der

Elektroanlage

1. Ausstattungswert dem Architekten oder Elektrofachbetrieb

schriftlich vorgeben, damit haben Sie eine rechtsverbindliche

Bauwerksleistung festgeschrieben, und

Angebote sind vergleichbar.

2. Ort der Hausanschlusswand oder –nische rechtzeitig

und gemeinsam mit dem örtlichen Netzbetreiber

für Strom, Telefon, Gas, Wasser, Fernwärme festlegen,

damit Sie den optimalen Platz finden.

3. Kommunikationsfeld im Zählerschrank berücksichtigen,

damit auch künftige Kommunikationstechnologien

nutzbar sind.

4. Genügend Stromkreise einplanen, damit ihre Elektroanlage

auch zukünftig nicht belastet wird.

5. Reserveplätze in Stromkreisverteilern vorsehen, damit

Erweiterungen möglich sind.

6. FI-Schalter pro Stockwerk einplanen, damit Sie im Fehlerfall

nicht im ganzen Haus im Dunkeln stehen.

7. Genügend Steckdosen, Schalter und Beleuchtungsauslässe

einplanen, damit eine flexible Raumnutzung

möglich ist.

8. Überspannungsschutz für die Antennen- und Telefonanschlüsse

sowie die dazugehörigen Steckdosen

installieren, damit Sie beim Gewitter ruhig und sicher

sein können.

9. Steckdosen mit Kinderschutz nutzen, damit der Forscherdrang

Ihrer Kinder nicht lebensbedrohlich

endet.

10. Jeweils separaten Leerrohrstrang für TV und Telefon

vom Kommunikationsfeld in die Räume Büro, Wohn-,

Schlaf- und Kinderzimmer sowie Hausarbeitsraum verlegen,

damit Sie auch für die künftige Kommunikationswelt

gerüstet sind.

11. Anschlussdosen für HiFi-Lautsprecher berücksichtigen,

damit die Boxenkabel nicht zu Stolperfallen werden.

12. Bewegungsmelder für die Außenbeleuchtung installieren,

damit Sie und Ihre Gäste sicheren Fußes ihr

Grundstück betreten können.

13. Gegensprechanlage mit Videofunktion für ihren Eingansbereich

auswählen, damit Sie wissen, wer zu Ihnen

will.

14. Rauchmelder für jeden Raum im Haus, damit Rauch

und Brand Sie nicht überraschen.

15. Einzelraumregelung für individuelles Heizen, damit Ihre

Heizung effizient mit der teuren Energie umgeht.

16. Elektrisch gesteuerte Rollläden zumindest für die

großen Fenster einbauen, damit Sie nicht die schweren

Rollläden per Hand hochziehen müssen.

12 DER ELEKTRO-FACHMANN, 5 . Jahrgang 2006, Nr.


Sicherheitswerkzeuge

und Schutzartikel

Jeder Handwerker der unter

Umständen mit Strom in Verbindung

kommen kann, ist gefährdet.

Selbst wenn er umsichtig

arbeitet, kann es passieren, dass

jemand anderes ihm den Strom

wieder einschaltet.

In Deutschland sind die Berufsgenossenschaften

penibel in der

Forderung mit Sicherheitswerkzeugen

und Schutzartikeln zu

arbeiten. In vielen Staaten wird

das ähnlich gehandhabt.

Der mit Jahren stetige Anstieg

der Umsätze in diesem Artikelbereich

zeigt uns das Sicherheitsverständnis

der Anwender. Unsere

Produktpalette ist allumfassend

und deckt damit die Anforderungen

ab.

Was sind isolierte Werkzeuge?

Um den Benutzer vor elektrischer

Körperdurchströmung zu schützen

und um Kurzschlüsse zwischen

zwei Teilen unterschiedlicher

Spannung zu vermeiden

werden Werkzeuge mit einem isolierendem

Werkstoff gefertigt.

Beispielsweise sind HAUPA 1000

V isolierte Werkzeuge nach den

neusten Bestimmungen nationaler

und internationaler Normen

aus hochwertigen Werkstoffen

gefertigt und geprüft. Wenn

weitere Sicherheitsmaßnahmen

DER ELEKTRO-FACHMANN, 5 . Jahrgang 2006, Nr.

teChnIK

beachtet werden, bieten sie somit

den größten möglichen Schutz,

wenn unter Spannung bis AC

1000 Volt (Wechselspannung)

und DC 1500 Volt (Gleichspannung)

gearbeitet wird. Neben

den isolierten 1000 V zugelassenen

Werkzeug gehören zur Sicherheitsausrüstung

auch die komplette

Schutzausrüstung, angefangen

vom 1000 V isolierten

Helm und Gesichtsschutzschirm,

über isolierte Handschuhe von

500 V bis 26 500 V, geprüfte

Schutzanzüge nach DIN IEC 04

(500 V), 1000 V isolierte Stiefel

gemäß VDE 0680/1 bis hin

zu isolierten Standmatten nach

VDE 0 0 = 20 000 V und nicht

zuletzt der NH – Sicherheitsgriff

mit hochwertiger Lederstulpe,

und vieles mehr.

NH – Sicherheitsaufsteckgriff

mit hochwertiger Lederstulpe

Dieser ist bei folgenden Vorrichtungen

einzusetzen:

• Sicherungseinsätze

• Einsätze von Erdungsvorrichtungen

• Einsätze von Kurzschließvorrichtungen

• Blindsicherungselemente, etc.

Unfälle mit Aufsteckgriffen

haben gezeigt, dass durch Lichtbogeneinwirkung

auch der Unterarmbereich

gefährdet ist. Der

Sicherheitsgriff mit Armstulpe

ist grundsätzlich dort zu verwenden,

wo beim Einsetzten und Her-

Ihr Messtechnikdistributor für:

Chauvin Arnoux ● Fluke

Gossen-Metrawatt ● LEM

Sonel

1


teChnIK/e-CheCK

ausnehmen von NH – Sicherungseinsätzen

mit Störlichtbögen zu

rechnen ist oder größere Ströme

zu schalten sind. In diesen Fällen

ist grundsätzlich auch der vorgeschriebene

Gesichtsschutzschirm

zu tragen.

Elektrische Anlagen sollten zwar

im Vorfeld spannungsfrei geschaltet

werden, dennoch besteht

immer ein gewisses Restrisiko, da

man sich nie zu 100 % sicher sein

kann, dass die Spannung von

anderer Stelle irrtümlich wieder

geschaltet bzw. richtig spannungsfrei

geschaltet wurde. Um

auf „Nummer Sicher“ zu gehen

sollte man jedoch unbedingt

mit Leben rettenden geprüften

1000 V isolierten Werkzeugen

arbeiten.

HAUPA 1000 V gekennzeichnete

Werkzeuge sind auf eine Durchschlagsfestigkeit

von 10 000 V

geprüft. Das bedeutet für den

Anwender eine 10 Fache Sicherheit.

Isolierte Werkzeuge (Signalrot)

sind gemäß der neusten Richtlinie

(siehe Abb. Sicherheitsprüfverfahren

nach 1000 V V IEC

60900:2004) Stück geprüft.

2-Farb-Mehrschichtisolierung

Besonders hervorzuheben sind

tauchisolierte 1000 V Werkzeuge

mit farblicher Unterschei-

dung durch Mehrschichtisolation

außen rot und

innen gelb. Die zweifarbigeMehrschichtisolation

unterstützt klar

die gültige VBG 4 Vorschrift.

Diese fordert vor

Beginn der Arbeiten eine

Sichtprüfung sämtlicher

Werkzeuge auf äußerlich

erkennbare Schäden.

Bei dieser hochwertigen

Isolation sind

Defekte durch die gelbe

Kontrastfarbe unterhalb

der roten äußeren Isolation

am Griff unmittelbar

sichtbar. Auch hier geht

es wieder um die maximale

Sicherheit des Anwenders.

Dennoch gilt es zusätzlich immer

die gesetzlichen Bestimmungen

zu beachten und den Sicherheitshinweisen

zu folgen:

• Transportieren Sie Ihre Sicherheitswerkzeuge

so, dass Schäden

an der Isolation vermieden

werden.

• Prüfen Sie vor Gebrauch, ob

die Isolation unbeschädigt ist.

Defektes Werkzeug aussortieren.

• Sicherheitswerkzeug sauber

und trocken halten.

• Bei Arbeiten über Kopf oder

bei Arbeiten mit schneidenden

Zangen sollten Sie eine Schutzbrille

tragen.

• An dem Arbeitsplatz, wo Sie

unter Spannung arbeiten,

achten Sie auf Ordnung und

Sauberkeit.

• Benutzen Sie an engen Arbeitsplätzen

Schutzkleidung und

Schutzausrüstung (z. B. Sicherheitshandschuhe,Abdecktücher,

Schutzhauben).

• Verwenden Sie nur passendes

und zertifiziertes Werkzeug

und achten Sie darauf, dass

gelöste und abgeschnittene

Teile nicht auf Spannungsführende

Teile fallen können.

www.haupa.com

Die E-CHECK Freundschaftswochen

Die neue Frühjahrsaktion mit dem

Aktionsthema „Renovieren“

Im Frühjahr ist Zeit für eine

besondere Premiere. Die Freundschaftswochen

im Elektrohandwerk

geben nicht nur allen Beteiligten

die Gelegenheit, näher

zusammen zu rücken und sich

als aktiver Partner einzubringen.

Sie verschaffen auch den E-

CHECK Fachbetrieben mehr Aufmerksamkeit

als Anbieter qualifizierter

Lösungen zu attraktiven

Preisen.

Das Geheimnis des Erfolgs ist

die persönliche Begegnung und

das besondere Angebot. Diese

Aktion gibt den Partner-Unternehmen

der Industrie, des VEG

und den Fachbetrieben Gelegenheit,

sich mit ausgewählten Aktionspaketen

einen ganz beson-

deren „Draht“ zum Endkunden

aufzubauen und sich dabei klar

vom Wettbewerb abzugrenzen:

Das Schwerpunktthema „Renovierung“

garantiert bei privaten

wie bei gewerblichen Kunden

hohes Interesse.

Zeitplan Frühjahrsaktion

• Anfang Februar: Versand der

Ankündigungsschreiben und

Bestellformulare für Aktionsmaterial

inkl. e-TIPP an alle Elektrofachbetriebe

• Februar: Durchführung der

Schulungen und „E-CHECK

Woche“ (Aktionsvorbereitung

im Großhandel) mit individuellen

Aktionspaketen der Industrie

und des Großhandels

14 DER ELEKTRO-FACHMANN, 5 . Jahrgang 2006, Nr.


Vorteile beider Aktionen im Jahresverlauf:

• Anfang März: Versand von

Aktionsmaterial, Direktwerbebriefen

und des e-TIPP mit Aktionsthema

„Renovieren“ an die

Elektrofachbetriebe

DER ELEKTRO-FACHMANN, 5 . Jahrgang 2006, Nr.

• ab März: Start der Kundenansprache,

Nachtelefonieren und

Vereinbaren eines persönlichen

Beratungsgesprächs, Beratung,

Verkauf

Gemeinsam

Ihr

Elektrofach-

Großhandel im

Herzen Berlins

Ihr kompetenter

Dienstleister vor Ort

freundlich–leistungsstark–

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15


e-CheCK

Freundschaftswochen im Frühjahr –

Sicherheits- und Energiespartage im Herbst

E-CHECK doppel-Offensive 2006

E-CHECK Freundschaftswochen

Im Frühjahr feiern die E-CHECK

Freundschaftswochen Premiere.

Ihr Schwerpunktthema „Renovierung“

lässt sowohl bei privaten

als auch bei gewerblichen

Kunden ein hohes Interesse

erwarten.

Die neue, erweiterte Direktwerbeaktion

bietet den beteiligten

Fachbetrieben sowie den Indu-

AKTUELL: 20 Themen rund ums Modernisieren und Renovieren!

I H R R A T G E B E R V O M E L E K T R O M E I S T E R

A U S G A B E 0 3 2 , – E U R O

strie- und VEG-Großhandels-Partnern

verstärkt die Gelegenheit,

enger zusammenzurücken und

sich als aktive Partner einzubringen.

Neben dem vorbereiteten Aktionsmaterial

der ArGe Medien,

z. B. die neue Kundenzeitschrift

eTIPP zum diesjährigen Thema

„Renovierung“, werden die teilnehmenden

Fachbetriebe bei

ihrer Kundengewinnungsaktion

Wärmepumpen

und andere

Einsparquellen

NEUE

ANSCHLUSSDOSEN:

Schluss mit

dem Kabelsalat

SICHERUNGSKASTEN:

Wann ist er

sicher genug?

STANDBY-SCHALTUNG:

Schluckt Energie

und Geld

Kabelsalat ade – Rezepte … S. 6 Effektiver Einbruchschutz … S. 12 Sicherheitstipps fürs eigene Heim … S. 14 Wenn die Sicherung fliegt … S. 8

massiv unterstützt durch entsprechende

Schulungen und Aktionspakete

der E-CHECK Partnerunternehmen.

Detaillierte Informationen

zu den E-

CHECK Freunds

c h a f t s w o -

chen erhalten

unsere

Innungsmitglieder

im

Februar auf

dem Postweg

oder sind abrufbar

im internen

Bereich der Homepage

www.e-check.de.

E-CHECK Sicherheits-

und Energiespartage

Wie in den Jahren zuvor schließen

sich im Herbst die alljährlichen

E-CHECK Sicherheits- und

Energiespartage an.

Das Aktionsthema lautet in

diesem Jahr „Büro“ und zielt

somit auf gewerbliche Betriebe

ab.

In der Aktionszeit vom 2. bis 27.

Oktober 2006 können Innungen

und Innungsfachbetriebe wieder

entsprechende Informationsveranstaltungen

durchführen bzw.

professionell vorbereitete Direktwerbepakete

bei ihren Kunden

einsetzen.

Die Informationsaussendungen

hierzu erfolgen bereits ab Juni/

Juli des Jahres, damit besonders

im Hinblick auf die Sommerferien

ausreichend Zeit zur Organisation

der jeweiligen Marketingaktivitäten

vor Ort bleibt.

Während bei den Aktionstagen

im Herbst

die Aufklärung

und die Berat

u n g d e r

Kunden im

Mittelpunkt

stehen, sollen

die Freunds

c h a f t s w o -

chen im Frühjahr

den Fachbetrieben

besonders die Gelegenheit

geben, den Kontakt zum Kunden

zu intensivieren, um sich damit

deutlicher vom Wettbewerb abzugrenzen.

Medienkampagne mit TV-Spot

Neben Anzeigenwerbung in zielgruppenrelevantenFachmagazinen

und Online-Werbung bei leistungsstarken

Internetanbietern

und Suchmaschinen werden die

Aktionstage im Herbst wieder

von einem E-CHECK TV-Spot in

der ARD flankiert.

TIPP: Frischen Sie rechtzeitig Ihr

Verkaufswissen auf! Mit den

Sicherheits- und Energiespartipps

verfügen Sie über eine Reihe

schlagkräftiger Argumente,

Nutzen Sie die zahlreichen Informationen

der E-CHECK Homepage

im geschlossenen Bereich

der „eBibliothek“.

BeSUChen SIe UnS

Im InteRnet:

w w w. e h - b b . d e

16 DER ELEKTRO-FACHMANN, 5 . Jahrgang 2006, Nr.


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● 3 Flachfräsbohrer, Titanium ● 40 Schrauberbits, Titanium

● 4 Tiefenstop ● 4 HCS Lochsäge ● 1 Durchmesserlehre

● 1 Taschenlampe

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sind in den letzten 6 Monaten nicht de-

Abonnent gewesen.

Nach Ablauf des ersten Bezugsjahres kann das

Abonnement jederzeit ohne Angabe von Gründen

gekündigt werden.

Die Rechnung erhalten Sie nach Erhalt der ersten

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Die 14-tägige Fachzeitschrift

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Gebäudetechnik

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das Abonnement bezahlt ist. Bei Prämien mit Zuzahlung

wird der Zuzahlungsbetrag per Nachnahme zzgl. Zustellgebühr

erhoben.

Ich habe das Recht, diese Bestellung innerhalb von 14 Tagen

nach Lieferung ohne Angaben von Gründen zu widerrufen.

Der Widerruf erfolgt schriftlich. Meine Daten werden

nach dem Bundesdatenschutzgesetz elektronisch gespeichert

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nicht wünschen, schrieben Sie bitte an untenstehende

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aKtUelleS

Im Kleinformat:

Neue digitale Energiezähler

EC050 und

EC051von Hager

Präzise Technik auf kleinstem

Raum – das bieten die neuen

Hager Energiezähler EC050 und

EC051 zur Messung der Wirkenergie

in Einphasen-Wechselstromkreisen.

Das Einsatzgebiet

der Geräte erstreckt sich sowohl

auf den privaten Wohnungsbau

als auch auf gewerbliche Anwendungen,

wo die Geräte den exakten

Energieverbrauch von Elektro-Heizungen,

Maschinen und

sonstigen Verbrauchern ermitteln.

Dank ihrer geringen Baubreite

von lediglich einer Platzeinheit

eignen sich die Energiezähler

auch hervorragend zum

nachträglichen Einbau in jeden

Verteiler.

Beide Geräte entsprechen der

Genauigkeitsklasse 1 gemäß IEC

610 6 und sind ausgelegt für

die Direktmessung von Wechselströmen

bis 2 A. Die Anzeige

erfolgt über ein sechsstelliges

LCD-Display, das die gezählten

Kilowattstunden bis auf eine

Stelle hinter dem Komma angibt.

Zudem verfügen beide Ausführungen

über eine LED-Leuchte,

die durch Blinken den Messbetrieb

signalisiert. Im Unterschied

zum Modell EC050 verfügt die

Ausführung EC051 zusätzlich

über einen Impulsausgang zur

Fernübertragung der Zählwerte.

Für hohe Betriebssicherheit sorgt

bei beiden Varianten eine integrierte

Speicherfunktion, die in

regelmäßigen Abständen die

Zählwerte automatisch abspeichert.

Wichtig: Die erfassten

Daten bleiben selbst bei beliebig

langen Spannungsausfällen

unbegrenzt erhalten.

Neue Broschüre „Fachseminare

und Workshops

2006“ der Firma Rittal

Weiterbilden heißt

weiterkommen!

Rittal bietet Planern, Konstrukteuren,

Elektromonteuren sowie

Netzwerkinstallateuren ein neues

Weiterbildungsprogramm mit

interessanten Fachseminaren

und Workshops.

Wer effektiv, kompetent und vor

allem erfolgreich arbeiten will,

für den ist Wissen einfach unverzichtbar.

Mit einem neuen Programm an

Fachseminaren und Workshops

bietet der Systemanbieter für

Gehäuse- und Schaltschranktechnik

Rittal jetzt neue Möglichkeiten

für fundierte Weiterbildung.

Zielgruppen des neue Programms

2006 sind vor allem Planer, Konstrukteure,

Elektromonteure und

Netzwerkinstallateure, aber auch

Wartungs- und Servicepersonal.

Interessierten stehen hierbei

umfassende Seminarthemen zur

Auswahl: von EMV-gerechtem

Schaltschrankbau, TS 8-Lösungen

für die Steuerungstechnik

und den IT-Bereich, einfache und

kostengünstige Installationskonzepte

für Industrial Ethernet über

Klima-Workshops, Stromverteilung

mit System, Condition Monitoring

bis hin zu Haftungsrisiken

für Produktverantwortliche und

UL-Seminaren.

Die Seminarveranstaltungen

finden in den 22 nahegelegenen

Rittal Vertriebs- und Logistik-Centern

(VLC) statt. Die Broschüre

„Fachseminare und Workshops

2006“ ist ab sofort, auch

als PDF-Datei unter http://www.

rittal.de/fachseminare verfügbar.

Weiterführende Informationen

zu den Seminaren sind

erhältlich unter Telefon (02772)

505-2475.

Drehzahlen sicher und

einfach überwachen

Die neuen Module aus der Produktfamilie

der Sicherheitsrelais

PSR von Phoenix Contact überwachen

sicher kritische Bewegungen

in den Betriebsarten Stillstand,

Einrichten und Automatikbetrieb.

In einem nur 45 mm

schmalen Gehäuse stehen

jeweils zwei sichere Relais-Ausgänge

für maximale Drehzahl-

und Stillstandserfassung zur Verfügung.

Die Einstellung der überwachten

Drehzahl bzw. Geschwindigkeit

wird komfortabel über eine Programmier-Softwarevorgenommen.

Erfasst werden die Antriebsbewegung

an einer Maschine

entweder über das vorhandene

Mess-System wie Encoder oder

über zwei Näherungsschalter.

Der RJ45- Kabeladapter wird zwischen

Sensor und Regler gesteckt

und verbindet das Auswertegerät

mit dem Mess-System. Zwei

um 180° versetzte Näherungsschalter

können direkt an die

Überwachung angeschlossen

werden. Das Produkt ist geeignet

zur Überwachung von einem

Antrieb bis zur Sicherheits-Kategorie

4 / EN954-1 sowie SIL /

IEC61508.

Für eine reine Stillstandserfassung

steht ein weiteres Modul

mit nur 22,5 mm Baubreite

zur Verfügung. Die Ansteuerung

erfolgt ebenfalls mit zwei

um 180° versetzte, handelsübliche

Näherungsschalter, welche

die Bewegung des Motors erfassen.

Wird ein Stillstand erkannt,

schalten zwei sichere Relais-Ausgänge

beispielsweise eine Türverriegelung

frei. Eine umständliche

Parametrierung des Moduls

ist nicht notwendig.

Weitere Informationen stehen

im Internet unter www.phoenixcontact.de/PP/

08 zur Verfügung.

Flacher Funk-Wächter

für den Innenbereich

Dank seiner Bauart und leitungsunabhängigen

Funktionsweise,

ist der Berker Funk-Wächter 180°

flach der ideale Problemlöser,

wenn bei schwierigen Installations-Voraussetzungenautomatische

Schalter gewünscht sind.

Durch seine Einbettung in das

Funkbus-System ist der Wächter

Teil einer Komfortinstallation, die

bei einfacher Montage viele Möglichkeiten

zur Steuerung der Hauselektrik

bietet und dabei auch

Sicherheits- und Energiespareffekte

beinhaltet.

Bereiche in denen keine permanente

Beleuchtung erforderlich

ist, sind schon seit längerer Zeit

ein potenzielles Einsatzgebiet

für Unterputz-Wächter. Vorrangige

Einsatzorte sind hier beispielsweise

Flure, Gänge, wenig

genutzte Neben- oder Abstellräume,

aber auch sanitäre Anlagen.

Da das Licht völlig automatisch

eingeschaltet wird, hat

auch ein Besucher sofort Licht;

ohne dass er in der ihm vielleicht

unbekannten Umgebung erst

nach dem Lichtschalter suchen

18 DER ELEKTRO-FACHMANN, 5 . Jahrgang 2006, Nr.


muss. Doch die automatischen

Schalter steigern nicht nur den

Komfort und die Sicherheit,

zusätzlich helfen sie auch Energie

zu sparen. Oft werden Räume

beleuchtet, obwohl sich kein

Mensch in diesen Bereichen aufhält.

Denn wer überprüft schon

regelmäßig ob die Beleuchtung

noch eingeschaltet ist. Automatische

Schalter für den Innenbereich

schalten das Licht nur

dann, wenn es wirklich erforderlich

ist, das heißt bei Dunkelheit

und gleichzeitiger Anwesenheit

von Personen.

Bisher waren diese automatischen

Schalter im Innenbereich

zumeist Unterputzlösungen, die

auf elektronischen Einsätzen

basierten oder durch die Integration

in ein Bussystem realisiert

wurden. Eine Nachrüstung war

nicht ohne weiteres möglich, da

mindestens eine Unterputzdose

und eine entsprechende Verdrahtung

erforderlich war. Das aber

erforderte Stemm- oder Bohrarbeiten,

die naturgemäß mit Lärm

und Dreck und den entsprechenden

Kosten verbunden sind. Für

die Nachrüstung bieten sich da

DER ELEKTRO-FACHMANN, 5 . Jahrgang 2006, Nr.

eher Funklösungen an, die bisher

allerdings nur als Wächter für

den Einsatz im Außenbereich

erhältlich sind. Für den Innenbereich

kennt man Präsenzmelder,

die sich jedoch wegen ihrer Erfassungscharakteristik

nicht für den

Einsatz in Durchgangsbereichen

eignen. Aus diesen Überlegungen

heraus bietet Berker in Erweiterung

seines Funkbus-Systems

ab Januar 2005 einen flachen

Funk-Wächter für den Innenbereich

an, der das Licht zum Beispiel

in Fluren, WC, Abstell- und

Lagerräumen automatisch schaltet

und ohne aufwendige bauliche

Maßnahmen installiert

werden kann.

Software-Lösungen aus

der Praxis für das Elektro-

und Blitzschutzhandwerk

ZIEMER Elektrotechnik & EDV-

Systeme ist seit fast 40 Jahren

Innungsfachbetrieb in der einzigartigen

Kombination von Elektrohandwerks-

und Blitzschutzfachbetrieb.

Aus dieser Tradition

heraus entwickeln wir seit

1992 prozessorientierte Software-Lösungen

ausschließlich

für das Elektro- und Blitzschutzhandwerk.

Das Ergebnis dieser Entwicklung

ist eine umfassende Software-Lösung

für das Elektro- und

Blitzschutzhandwerk, bestehend

aus:

SCC-CAD Elektro/Blitzschutz

Ist ein Zeichnungs-, Planungs-

und Projektierungsprogramm

für das Elektroinstallations- und

Blitzschutzhandwerk.

Hohe Funktionalität bei einfachster

Bedienung - direkt aus der

Praxis entwickelt - zeichnet dieses

Produkt aus, mit dem Ziel, komplexe

Tätigkeiten zu delegieren.

Durch die direkte Anbindung an

die kaufmännische Software SCC-

CONTROL werden die ermittelten

Planungs- und Projektierungsergebnisse

direkt zu einem fertigen

Angebot/Ausschreibung generiert

und kalkuliert.

SCC-CALC Elektro/Blitzschutz

Der Leistungskatalog ist eine Kalkulationsgrundlage

für das Elektroinstallations-

und Blitzschutz-

Handwerk. Dieser Datenkatalog

ist über die Schnittstelle DATA-

NORM 4.0 in jedes Handwerksprogramm

einlesbar.

Durch die exakte Kalkulation der

einzelnen Leistungen, Arbeitszeiten

sowie Materialstücklisten mit

direkter Materialverknüpfung zu

ihrem Elektrogroßhändler ist

eine sehr schnelle Erstellung von

Angeboten/Leistungsverzeichnissen

sowie eine genaue Auswertung

von Projekten in der Vor-

& Nachkalkulation garantiert.

SCC-CONTROL

Ist die erste kaufmännische Software,

die nach den Richtlinien

des Qualitätsmanagements (DIN

EN ISO 9001:2000) innerhalb

von Jahren in unserem eigenen

Elektrohandwerksbetrieb aus den

Anforderungen des betrieblichen

Alltags entwickelt wurde. SCC-

CONTROL ist ein Handwerksprogramm,

welches die betrieblichen

Herstellung und Vertrieb

elektrotechnischer Anlagen

Hauptverteiler nach

BEWAG-Richtlinien

Standverteiler in ISO und

Stahlblech bis 1500 A

Senatsverteiler


aKtUelleS

Abläufe effizient gestaltet sowie

den Unternehmer durch automatisierte

Prozessabläufe die Möglichkeit

bietet, seine Betriebsorganisation

sowie das Controlling

deutlich zu verbessern. Der größtmögliche

Nutzen für das Unternehmen

sowie die nachhaltige

Unternehmenssicherung stehen

dabei immer im Vordergrund.

SCC-EMA

Auf der Basis von SCC-CONTROL

wurde speziell für das Elektromaschinenbauhandwerk

ein Handwerksprogramm

mit Kollegen vor

Ort und mit Erfa-Gruppen entwickelt.

SCC-QM

Standardisierte Qualitätsmanagement-Software

für das Elektroinstallations-

und Blitzschutzhandwerk

zur Strukturierung und

Dokumentation innerbetrieblicher

Prozesse, bis zur Vorbereitung

und Durchführung der Zertifizierung

im Elektrohandwerk

nach DIN EN ISO 9001:2000.

Alle Software-Lösungen sind

sowohl als Einzelprodukt als

auch als Gesamtlösung einsetzbar

und mit anderen Programmen

kompatibel, entwickelt aus

der Praxis für die Praxis.

Schaltanlagen

Kundenwerkstatt

Burri · Schaltanlagen GmbH

Dresdener Str. 15, 10999 Berlin

� (0 30) 614 40 83

Fax: (0 30) 6155331

e-mail: mbur@aol.com

GE Power Controls

Niederspannungstechnik

K O M P E T E N Z - C E N T E R

19


aKtUelleS

Zwei neue

AEG-Bohrhämmer

Mit den beiden neuen AEG-Bohrhämmern

BH 26 LE sowie BH

26 LXE will der Hersteller A &

M Elektrowerkzeuge neue Maßstäbe

in der kg-Klasse setzen.

Die robusten 750 Watt-Maschinen

mit einer Schlagkraft von ,2

Joule wurden für die vielseitigen

Aufgaben bei Bau- und Montagearbeiten

vor allem bei Elektrikern,

Schlossern, Heizungs- und Sanitärinstallateuren

entwickelt. Mit

der neuen Funktion „Soft-Schlag“

kann der Anwender die Schlagenergie

individuell an die jeweilige

Arbeitssituation anpassen.

Beide Geräte sind nahezu identisch

ausgestattet. Die LXE Version

ist aber an Stelle der SDS-

Standardaufnahme mit dem

Fixtec-Werkzeug-Schnellwechselsystem

versehen. Damit können

Zubehörteile schnell und leicht

gewechselt werden. Werkzeug-

Adapter können ohne Verlust von

Leistung oder Wirkungsgrad aufgesetzt

werden.

Hohe Verschleißfestigkeit

Wichtigstes Kriterium für professionelle

Verwender ist jedoch

eine hohe Zuverlässigkeit und

Verschleißfestigkeit. Denn

gerade Bohrhämmer werden bei

Serienmontagen oft unter härtesten

Bedingungen mit Dauerlast

betrieben. Die neuen AEG-

Maschinen besitzen deshalb mit

750 Watt Leistungsaufnahme

ausreichende Reserven, um auch

mit großen Durchmessern (in

Beton bis 26 mm) noch kraftvoll

bohren zu können. Eine Elektronik

mit Überlastschutz sorgt für

den sicheren Schutz des Motors.

Im Leerlauf reduziert die Elektronik

die Drehzahl. Das schont

Motor und Getriebe und reduziert

den Verschleiß. Ein Stellring

für die Kohlebürsten optimiert

die Drehzahl für eine längere

Lebensdauer der Bürsten.

Soft-Schlag für

empfindliche Materialien

Mit ,2 Joule verfügen beide

Geräte über eine in dieser Klasse

sehr hohe Schlagkraft. Vor allem

beim Bohren mit größeren Durchmessern

kann mit dieser Kraft spürbar

schneller gearbeitet werden.

Für das Bohren von empfindlichen

Materialien wie Fliessen oder Ziegelsteinen

kann der Schlag deaktiviert

werden. Neu ist eine zusätzliche

Funktion: Mit „Soft-Schlag“

wird die Schlagenergie nicht ausgeschaltet,

sondern reduziert und

damit individuell an die jeweilige

Arbeitssituation angepasst.

AVS gegen Vibrationen

Softgrip-Flächen und ein wirkungsvolles

Anti-Vibrations-

System (AVS) sorgen dafür, dass

die Handflächen und Gelenke des

Anwenders weniger stark strapaziert

werden und auch über

einen längeren Zeitraum mit

der Maschine gearbeitet werden

kann.

Zum Lieferumfang gehört der

bewährte Systemkoffer mit einem

neuen Einsatz, der auch Platz für

lange Zubehörteile (zum Beispiel

Bohrer bis 45 cm Länge) bietet, in

dem aber auch kleinere Dinge wie

die Bohrerkassette oder Bohrkronen

und Lochsägen rutschsicher

verpackt werden können. Weitere

Informationen: www.aeg-pt.de

8-Kanal-Funkempfänger

für die Nachrüstung

von Warmwasser-

Fußbodenheizungen

Für ein unkompliziertes und

schnelles Nachrüsten von Warmwasser-Fußbodenheizungen,

die

keine Regelgeräte in den entsprechenden

Räumen haben, bietet

EBERLE Controls, Hersteller von

Regelungs- und Steuerungstechnik,

jetzt den 8-Kanal-Empfänger

INSTAT 868-a8U an. Dieser für

acht verschiedene Heizzonen ausgelegte

Funkempfänger verbindet

die Vorteile der Einzelraumregelung

mit dem Komfort einer

Funksteuerung. Kombiniert wird

er mit dem Funksender INSTAT

868-r1 mit analoger Temperatureinstellung

oder mit dem digitalen

Uhrenthermostat INSTAT

868-r/rd. Der Funkempfänger

INSTAT 868-a8U bietet sechs

Schaltzeiten pro Tag, mit denen

der Benutzer die Raumtemperaturregelung

automatisieren

kann. So lässt sich beispielsweise

die Wohlfühltemperatur und die

Absenktemperatur nach den individuellen

Bedürfnissen zeitlich

einstellen. Das geht besonders

einfach mit dem großen hinterleuchteten

LCD-Display.

Über ein externes Signal lässt

sich die Heizfunktion auf Kühlfunktion

umschalten, sodass im

Sommer die Einrichtung auch

zum Kühlen genutzt werden

kann. Selbstverständlich verfügt

der INSTAT 868-a8U über

einen Ventil- und Pumpenschutz,

der die Anlage in den heizfreien

Monaten einmal pro Tag anlaufen

lässt.

Der Funkempfänger INSTAT 868a8U

ist das jüngste und mit acht

Kanälen das bislang größte Mitglied

in der Regelgerätefamilie

INSTAT 868. EBERLE Controls

bietet aber auch Lösungen für

weniger als acht Heizzonen an.

Sie verbinden ebenfalls die Vorteile

der Einzelraumregelung mit

dem Komfort einer Funksteue-

rung. Ist beispielsweise nur eine

Heizzone vorgesehen, werden der

Funksender INSTAT 868-r1 oder

der Uhrenthermostat INSTAT

868-r/rd mit dem 1-Kanal-Empfänger

INSTAT 868-a1A kombiniert.

Für die Regulierung mehrerer

Heizzonen stehen dem Installateur

die 4- und 6-Kanal-Empfänger

INSTAT 868-a4/a6 zur

Verfügung.

Einen raschen Überblick

vermittelt die Webseite

www.eberle.de

Damit die Rechnung

aufgeht

Neuer Ratgeber des Initiativkreises

[Wärme+] liefert wertvolle

Tipps für die energie- und

kostensparende Modernisierung

Gute Gründe für die umfassende

Modernisierung oder Sanierung

eines Gebäudes gibt es viele: Mal

ist die Heizungsanlage technisch

veraltet, dann wieder bedarf es

einer zeitgemäßen Elektroinstallation.

Auch die Wertsteigerung von

Immobilien, durch z. B. den Um-

oder Ausbau des Dachgeschosses,

ist ein wichtiges Kriterium.

Informationen und Entscheidungshilfen

zur schon im Vorfeld

umfassenden Planung von

Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen

finden private

Bauherren und Mieter im neuen

Ratgeber Modernisieren des

Initiativkreises [Wärme+]. Die

vierfarbige Broschüre informiert

auf 24 Seiten und anhand zahlreicher

Abbildungen und Grafiken

wie sich Komfort, Behaglichkeit

und Energieeinsparung mit

Hilfe stromgeführter Wärmepum-

20 DER ELEKTRO-FACHMANN, 5 . Jahrgang 2006, Nr.


pen, Warmwasseraufbereitungssystemen

und Wohnungslüftungssystemen

mit Wärmerückgewinnung

realisieren lassen.

Strom geführte Lösungen:

Ausgereift und wirtschaftlich

Welche Vorteile Wärmepumpenheizungen

gegenüber Heizungsanlagen

auf Basis fossiler Energieträger

haben, ist nur eines der

Themen der neuen Broschüre.

Auch lesen Interessierte, warum

Fußbodenheizungen eine angenehme

Temperaturverteilung

erzeugen und wie man bei der

Warmwasserbereitung mit kürzesten

Rohrleitungen auskommt.

Darüber hinaus liefert der Ratgeber

geldwerte Tipps und Anregungen

zum Dachausbau, zur

optimalen Wärmedämmung von

Kellerräumen und zur Umwandlung

von Küchen und Bädern in

funktionale „Aktivküchen“ und

attraktive „Wellness-Oasen“. Aufatmen

dürfen auch Allergiker:

Denn sie erfahren, wie sich die

Belastung der Raumluft mit Allergenen

und Schimmelpilzen durch

moderne Wohnungslüftungssysteme

mit Wärmerückgewinnung

spürbar verringern lässt. Zudem

informiert der Ratgeber über die

staatlichen Förderprogramme

der Kreditanstalt für Wiederaufbau

(KfW). Die KfW unterstützt

die Modernisierung und Sanierung

von Gebäuden mit zinsgünstigen

Darlehen.

DER ELEKTRO-FACHMANN, 5 . Jahrgang 2006, Nr.

Informationen

zum Energiepass

Last but not least nimmt sich

der Ratgeber Modernisieren des

Themas „Energiepass“ an. Dieser

wird 2006 EU-weit eingeführt.

Ähnlich wie beim Kauf von Elektrogeräten

informiert das neue

Dokument dann allgemeinverständlich

über den Energiebedarf

und die energetische Effizienz

eines Gebäudes – ein Faktor,

der den Marktwert einer Immobilie

in Zukunft entscheidend

beeinflussen wird.

Der Ratgeber Modernisieren im

DIN A4-Format ist kostenlos zu

beziehen über

www.waerme-plus.de.

Navitronic TouchControl:

das einzigartige Bedienkonzept

für Miele-Geräte

Mit Fingerspitzengefühl

Navitronic TouchControl ist eine

Neuheit von Miele und bezeichnet

eine Einbaugeräte-Serie, die

ohne herkömmliche Bedienelemente

auskommt. Beim Backofen,

Dampfgarer oder Geschirrspüler

einfach mit der Fingerspitze

die Geräteblende berühren

und schon startet das Backen,

Braten, Garen oder Spülen beinahe

wie von Zauberhand. Das

Besondere daran: Jeder Benutzer

fühlt sich auch ohne Handbuch

gleich eins mit den Geräten.

Dabei hilft ein innovatives

Bedienkonzept, das Anfänger

zielsicher zu Basisfunktionen und

Automatikprogrammen führt.

Nur einen „Touch“ weiter findet

sich dann der Profi wieder, der

alle technischen Möglichkeiten

ausreizen möchte.

Sommerliche Vermarktungsaktion

von Gira:

Energie im grünen

Bereich

Mit der Sommeraktion wendet

sich der Elektromeister direkt

an Gartenbesitzer. Da der erste

Ansprechpartner für die Gartenplanung

und -gestaltung jedoch

meist der örtliche Garten- und

Landschaftsbauer ist, wird dieser

mit ins Aktions-Boot geholt:

Der Elektromeister kann einen

Garten- und Landschaftsbauer

seiner Wahl als Kooperationspartner

bestimmen. Kennt er

keinen, ist ihm Gira bei der Suche

in seiner Region behilflich und

stellt den Kontakt her.

Um auf sich aufmerksam zu

machen, erhält der Elektromeister

250 großformatige, luftigsommerlich

gestaltete Prospekte

mit seinem Firmenlogo und der

vollen Adresse. Die individualisierten

Prospekte, die zur Eigenverteilung

vorgesehen sind,

zeigen die Produkte von Gira für

Garten und Terrasse und damit

zugleich die Kompetenz des

Elektrobetriebs für die Elektroinstallation

im Außenbereich. An

SCHALT- UND STEUERANLAGEN e.K.

aKtUelleS

seinen Kooperationspartner aus

dem Garten- und Landschaftsbau

ist ebenfalls gedacht: Er wird

darin nicht nur mit Namen und

Anschrift aufgeführt, sondern

erhält selbst weitere 250 Exemplare

zur Verteilung an seine

Kunden.

In den aufmerksamkeitsstarken

Prospekten enthalten ist zudem

ein attraktives Gewinnspiel in

Zusammenarbeit mit dem Gartenspezialisten

Gardena, bei dem

insgesamt Gardena Lenkmäher

8 E im Wert von je 2 0,– Euro

als Gewinn ausgelobt werden.

Wenn der Elektromeister das

gesamte Material inklusive der

speziell vorsortierten Verteilung

wählt, beträgt der Paketpreis 199

Euro. Entscheidet er sich für die

Aktion mit der Zeitungsbeilage,

kostet das Paket nur 149 Euro.

Gira Marketing-Service unter der

Hotline 0511–16767-505.

Inhaber A. Schmidt e.K.

Pankstraße 10 (2. Hof)

13357 Berlin – Freilandverteiler/Zähleranlagen

– Isolierstoffverteilung 100–750 A

– Standverteiler 63–3200 A

– Stromwandlermessanlagen

in Isolierstoff bis 500 A

in Stahlblech bis 1000 A

– Steueranlagen/MSR/SPS-S7

– Kompensations-/Mittelspannungsanlage

bis 30 kV

Fon 0 30/3 13 45 53 www.Kuck-schaltanlagen.de

Fax 0 30/3 12 37 35 schmidt@Kuck-schaltanlagen.de

21


aUS den InnUnGen

ElEktro-Innung BErlIn

25-jähriges Geschäftsjubiläum

am 1. April 2006

Roland Wüstenhagen

Schnepfenreuther Weg 12

1 587 Berlin-Spandau

35-jähriges Geschäftsjubiläum

am 1. April 2006

Manfred Wuttke

Frohnauer Straße 42 A

1 467 Berlin-Reinickendorf

95-jähriges Geschäftsjubiläum

am 1. April 2006

Gustav Rosenke GmbH

Thaliaweg 1

12249 Berlin-Steglitz

Innung dEr ElEktrohandwErkE

zu BErnau

50. Geburtstag

am 29. April 2006

Bernd Räling

Schönfelder Straße 4

162 0 Sydower Fließ

Werden Sie mitglied in der Unterstützungskasse

der elektro-Innung Berlin – telefon (0 30) 85 95 58 36

ElEktroInnung BrandEnBurg

50. Geburtstag

am 10. April 2006

Peter Haase

Tismarstraße

14776 Brandenburg

ElEktro-Innung FrankFurt/odEr

50. Geburtstag

am 29. April 2006

Hanno Büttner

Elektroservice Büttner GmbH

Krautstraße 15

15 70 Fredersdorf

25-jähriges Meisterjubiläum

am 28. April 2006

Siegfried Henschke

Saarower Straße 10

15526 Reichenwalde

25-jähriges Meisterjubiläum

am 28. April 2006

Günter Westerkowsky

Pflaumenweg 1

15518 Berkenbrück

ElEktrotEchnIkEr-Innung

„nIEdErlausItz“

50. Geburtstag

am 30. April 2006

Heidrun Gruneisen-Schiemann

Gruneisen Elektro GmbH

Grüner Weg 27

0 185 Peitz

ElEktro-Innung

ostprIgnItz-ruppIn

50. Geburtstag

am 9. April 2006

Ulrich Krüger

Dorfstraße 0 a

168 5 Schönberg

ElEktro-Innung potsdam

40-jähriges Meisterjubiläum

am 7. April 2006

Hans-Jürgen Kutzner

Friedrich-Naumann-Straße 10

145 2 Stahnsdorf

25-jähriges Geschäftsjubiläum

am 1. April 2006

Dieter Beißert

ELEKTRO-Beißert

Dieselstraße 7

14482 Potsdam

süd-märkIschE ElEktroInnung

60. Geburtstag

am 28. April 2006

Irene Kuhle

Elektroanlagenbau

Potsdamer Straße 10

14947 Nuthe Urstromtal/

Woltersdorf

als nEuEs mItglIEd BEgrüsst dIE

Elektro-Innung Berlin

Jörg Wille

Walter-May-Weg 8

12 5 Berlin-Neukölln

Elektro-Innung Eberswalde

Wolfgang Kuhne

Maschinenhandel & Anlagenservice

Puschkinstraße 2

16 48 Zerpenschleuse

Ronald Grassow

DER Handwerker

Hauptstraße 104

16244 Schorfheide/OT Finowfurt

Innung der Elektrohandwerke

zu Bernau

Karl-Heinz Geißler

KVB-Geißler-Elektroinstallation

Kastanienalle 17

16 56 Werneuchen

Vorankündigung!

„Sommerfest 2006 der Elektro-Innung Berlin

Sehr geehrte Damen und Herren,

in diesem Jahr wird die Elektro-Innung Berlin wieder zu einem Sommerfest in den Garten der Villa Rathenau einladen. Wir möchten

mit unseren Freunden und Kollegen sowie mit unseren Partnern aus Industrie und Handel einen unterhaltsamen Nachmittag

verbringen. Bitte merken Sie sich folgenden Termin bereits heute schon vor:

Freitag, 1. September 2006, ab 11.00 Uhr

Die offizielle Einladung wird Ihnen rechtzeitig zugeschickt.

Wir freuen uns, Sie zu unserem Sommerfest begrüßen zu dürfen und verbleiben mit freundlichen Grüßen

ELEKTRO-INNUNG BERLIN, LANDESINNUNG FÜR ELEKTROTECHNIK

CARSTEN JOSCHKO CONSTANTIN REHLINGER

Obermeister Geschätsführer

22 DER ELEKTRO-FACHMANN, 5 . Jahrgang 2006, Nr.


IHR LIV informiert

URahmenabkommen mit Renault

Nissan Deutschland AG

- verbesserte Konditionen -

Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Elektrohandwerke mbH (WFE) - handelnd im

Auftrag des Zentralverbandes der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen

Handwerke (ZVEH) – hat für ein weiteres Jahr ein Rahmenabkommen mit der Renault Nissan

Deutschland AG abgeschlossen.

Nur Innungsmitglieder sind berechtigt diese Sonderkonditionen in Anspruch zu nehmen.

Der Nachlass auf die unverbindlichen Preisempfehlungen beträgt je nach Modellreihe:

PKW Bargeschäft Nissan LCV

Bargeschäft Nissan

Modelle

Leasing Modelle

Leasing

Micra 18 % 21 % Patrol 18 % 21 %

Micra C + C 12 % 15 % Navara 18 % 21 %

Almera 18 % 21 % 350Z 12 % 15 %

Almera Tino 18 % 21 % 350Z Roadster 12 % 15 %

Primera 18 % 21 % Kubistar 18 % 21 %

Murano 16 % 19 % Primastar 20 % 23 %

Pathfinder 16 % 19 % Interstar 20 % 23 %

x-Trail 18 % 21 % Cabstar 20 % 23 %

Note 16 % 19 %

Für Innungsmitglieder, die über dieses Rahmenabkommen Fahrzeuge beziehen, gilt eine

Haltefrist von mindestens 12 Monaten, d.h. diese Fahrzeuge müssen 12 Monate auf den

Bezugsberechtigten zugelassen bleiben.

Rufen Sie uns noch heute an und fordern das Antragsformular für den Bezug eines

Abrufscheines zur Bestellung von Nissan – Fahrzeugen an:

*******************************************************************************************************

Landesinnungsverband der Elektrotechnischen Handwerke Berlin/Brandenburg

Telefon: 0 30 / 85 95 58-32 � Fax: 0 30 / 85 95 58-55

E-Mail: rk@eh-bb.de


aUS den InnUnGen

Wandergesellen/in

zu Besuch im Elektrohaus Preuß

Hier ein paar Impressionen eines

Besuches von fünf Wandergesellen

und einer Wandergesellin,

die mit Bedacht das Elektrohaus

Preuß, Eichwalde, aufgesucht

hatten, es war nämlich in dieser

Gruppe ein Elektriker dabei,

Lichtsteuerung in der AKEI

Wer klagt nicht über zu hohe

Energiekosten? Natürlich ist das

auch ein Thema an Schulen und

auch bei der Akademie für Elektro-

und Informationstechnik

(Akei).

„Na dann senken Sie doch Ihren

Energieverbrauch und verlängern

sie gleich die Lebensdauer der

Röhren nebenbei und schaffen

sie eine angenehmere Beleuchtungsstärke

für Ihre Schüler und

verlängern sie den Wartungszyklus.“

Das war ein bisschen viel

ziemlich einmalig in Deutschland.

Sie hatten von dem 85jährigen

Betriebsjubiläum erfahren,

da mussten sie unbedingt hin.

Auf dem Gruppenbild sind u. a.

drei Generationen der Firma zu

sehen!

auf einmal, was der Verkaufsberater

von der Firma PEHA, Herr

Mütze, vorschlug. Und wer soll

das bezahlen, war natürlich

sofort die Reaktion.

Inzwischen ist die tageslichtabhängige

Zweikanalregelung im

Raum 02, einem Unterrichtsraum

der Meisterschule, am Mehringdamm

14 installiert und wir

wissen, wie viel das Ganze kostet.

Wie lange die Amortisationszeit

beträgt werden wir noch

ermitteln.

Zuerst wurden die VVG’s gegen

dimmbare 1-10V EVG’s ausgetauscht.

Wir haben die OSRAM

QuicktronikC HF 2x 6/2 0-240

DIM VS20 eingesetzt. Das sind

bei der Erstinstallation 25,– E

Mehrkosten, die je Leuchte zu

investieren sind. Für die Steuereinheit,

den Taster, den Lichtsensor

und den Präsenzmelder

waren weitere 850,– € (BLP)

erforderlich. Der Einsatz der

Peha Geräte erwies sich als

zweckmäßig, anwenderfreundlich

und kostengünstig. Nachahmer

benötigen die Betriebsmittel

Peha PLS Spannungsversorgung

848ZO-SPV REG, den Peha

PLS- Lichtsensor 847 LS-N und

eine Peha PLS- Zonensteuerung

848ZO-D REG.

Mit dem Standby-Energy-Monitor

SEM 10 von Firma NZR erfassen

wir die Betriebsstunden und

den Energieverbrauch. Der Energieverbrauch

im Nachbarraum,

ohne Lichtsteuerung, aber mit

gleichen Außenlichtverhältnissen

und gleicher Fläche und Ausstattung

wird ebenfalls mit dem

Standby-Energy-Monitor SEM 10

erfasst und soll uns einen exak-

ten Kostenvergleich liefern. Vom

1.1.2006 bis 1.12.2006 werden

die Aufzeichnungen erfasst, verglichen

und sollen uns zur Amortisationszeit

Auskunft geben.

Das 100stündige Einbrennen

der Leuchtstoffröhren, das vor

dem Einsatz der Röhren mit

gedimmter Anwendung erfolgen

muss, konnte entfallen, weil wir

die vorhandenen Röhren weiter

nutzen.

Wer sich zur tageslichtabhängigen

Lichtsteuerung informieren

möchte, kann sich gern über die

Gleichmäßigkeit der Lichtstärke

im Raum 02 informieren. Über

die Messergebnisse werden wir

am Ende der Messreihe berichten.

Wir bedanken uns für die Beratung

und Unterstützung bei

Herrn Wisniewski - Firma OSRAM,

bei der Firma NZR, der Industrievertretung

Brückmann und beim

Initiator des Projektes, Herrn

Michael Mütze, Firma PEHA.

Sicher stehen auch Ihnen diese

Herren bei Ihrer ersten Installation

einer tageslichtabhängigen

Lichtsteuerung für eine Beratung

zur Verfügung.

Vereinbarung wird weitergeführt

Vattenfall:

Sondervereinbarung Innungen

Seit dem 1. 1. 2006 ist aus der

Bewag die Vattenfall Europe

Berlin AG geworden. Die seit

2002 bestehende „Sondervereinbarung

Innungen“ wird von Vattenfall

weitergeführt. Es gelten

folgende Konditionen:

– Kostenvorteil: 0,5 Cent/kWh

gegenüber den regulären Vattenfall-Gewerbekundentarifen.

– Bestabrechnung: nachträgliche

Änderung der Einstufung auf

den günstigsten Tarif, wenn

die Einstufung nicht zutref-

fend war.

– Laufzeit mindestens 12

Monate

– J a h r e s s t r o m v e r b r a u c h :

< 100 000 kWh an der jeweiligen

Verbrauchsstelle. Ausgeschlossen

sind des weiteren

Verbrauchsstellen mit einer

installierten Lastgangzählung

(¼-Stunden-Leistungsmessung).

Fordern Sie das Auftragsformular

an, wenn Sie ebenfalls an der

Sondervereinbarung teilnehmen

wollen unter 85 95 58 2.

24 DER ELEKTRO-FACHMANN, 5 . Jahrgang 2006, Nr.


DER ELEKTRO-FACHMANN, 5 . Jahrgang 2006, Nr.

aUS den InnUnGen

Messeauftritt der Elektrotechniker-Innung „Niederlausitz“

zur 16. Handwerkermesse 2006 in Cottbus

Die Elektrotechniker-Innung

„Niederlausitz“ nahm auch in

diesem Jahr an der 16. Handwerkermesse

am 28. und 29. Januar

2006 in Cottbus teil.

Diese Regionalmesse ist mit

seinen 200 Ausstellern aus Handwerk

und Gewerbe ein Besuchermagnet.

Unter dem Motto „ Die Elektrotechniker-Innung

und ihre Partner“

teilten wir den Stand mit

unseren Partnern aus der Industrie.

(Siemens, Devi, Vaillant,

OBO Bettermann).

Mit einem breiten Spektrum an

Exponaten konnten wir auf die

Vielfalt unseres Gewerkes aufmerksam

machen und auf die

aktuellen Fragen der Besucher

zu Energiesparmaßnahmen und

Belüftungstechnik antworten.

Wir hatten uns für unseren

Innungsstand das Hauptthema

E-Check gewählt.

Dabei wird die diesjährige E-

Check-Aktion von der ENVIA M

großzügig mit Gutscheinen unterstützt.

Jungen Besuchern und Bauwilligen

konnten wir Informationen

zu wohnlichen Standards

geben.

Die Anwesenheit der Lehrlinge

auf dem Messestand, die einen

kleinen Ausschnitt aus einer

Gesellenprüfung zeigten, lockte

ebenfalls zahlreiche Besucher

zum Verweilen.

Anklang fand auch der Wissensquiz

zum E-Check.

Aus den zahlreichen Teilnehmern

wird nun noch der Gewinner

ermittelt.

Am Sonnabend, den 28.01.2006,

begrüßten wir unsere Elektromeister

zu unserem zweiten Unternehmerstammtisch

auf unserem

Innungsstand.

Bedanken möchten wir uns beim

LIV für den bereitgestellten Messestand,

bei den zahlreichen Helfern,

die uns beim Messeaufbau

und Abbau unterstützten, bei

unseren Meistern, die die Standbetreuung

übernahmen.

Unser Dank gilt auch den Vertretern

der Industrie für die Unterstützung

mit Exponaten.

Für die kommenden Handwerkermessen

wünschen wir uns ebenfalls

so ein reges Interesse und

Unterstützung.

Kerstin Selle-Lehnig

Geschäftsstelle

25


deR lIV InFORmIeRt

Angebotskalkulation

im Elektrohandwerk

Bereits bei der Angebotskalkulation

werden die Weichen dafür

gestellt, ob das Unternehmen mit

Gewinn, kostendeckend oder gar

mit Verlust arbeitet. Daher sollte

im Angebot eine möglichst realistische

Bewertung der eigenen

Kosten und Leistungen erfolgen.

Mit geeigneten Kalkulationshilfen

kann man sich diese Arbeit

wesentlich vereinfachen.

Kalkulationsfaktoren

bestimmen

Für die automatisierte Angebotskalkulation

bis hin zur Fakturierung

wird häufig bereits

eine kaufmännische Software

genutzt. Es ist zwar meist nicht

so einfach, bei den zahlreichen

Software-Anbietern das für den

eigenen Betrieb geeignete Programm

auszuwählen. Ein wesentlich

größeres Problem bereitet es

jedoch, bei der Kalkulation mit

realistischen Daten zu arbeiten.

Das setzt voraus, die eigenen

Kosten und Leistungsfähigkeit zu

kennen, kontinuierlich zu kontrollieren

und zu aktualisieren. Denn

die beste Software nützt wenig,

wenn bereits die Kalkulationsbasis

nicht stimmt. Wichtige Faktoren

der Angebotskalkulation:

• Material-Einkaufspreis

• Bau- und Montagezeit

• Stundenverrechnungssatz

• Gemeinkostenbetrag

• Deckungsbeitrag oder Wertschöpfung

Wertschöpfung ermitteln

Ein wichtiges Kriterium für die

einfache und schnelle Überprüfung

seines Angebots auf Richtigkeit

der Kalkulation ist die Ermittlung

der betrieblich notwendigen

Mindestwertschöpfung. Unter

dem Wertschöpfungsfaktor ver-

steht man den Beitrag an notwendigen

Erlösen, der pro produktiver

(verrechenbarer) Montagestunde

mindestens erzielt werden

muss (siehe Beispiel), um alle im

Installationsbereich anfallenden

Kosten abzudecken.

Man vergleicht dafür die betrieblich

notwendige Jahreswertschöpfung

mit der Wertschöpfung des

zu kalkulierenden Objekts. Der

Einstandswert des Materials

bleibt dabei unberücksichtigt.

Kosten analysieren

Die Bruttolohnkosten sowie die

aktuellen Einkaufspreise beim

Großhandel sind bei der Analyse

der Kosten häufig das geringere

Problem. Um im Angebot möglichst

realistische Kosten einfließen

zu lassen, ist es wichtig, die

tatsächlich entstandenen Aufwendungen

früherer Aufträge zu

kennen und mit den betreffenden

Angeboten/Aufträgen zu vergleichen.

Solche Werte enthält der

Unternehmer hauptsächlich im

Ergebnis einer kontinuierlichen

Nachkalkulation. Dieser Aufwand

lohnt auf Dauer, denn nur

so kann der Elektromeister rechtzeitig

gegensteuern, wenn sich

die Verluste häufen. Auch sind

beispielsweise folgende Überlegungen

vor der Angebotsabgabe

einzubeziehen:

• Werden alle Kosten richtig und

vollständig erfasst. Wird z. B. zwischen

produktiven und unproduktiven

Stunden differenziert, wenn

sich ein Mitarbeiter 8 Stunden

auf der Baustelle befindet und

sich dabei auch einmal mit dem

Bauleiter abstimmen oder Werkzeug

oder Schutt wegräumen

muss. Werden im Unternehmen

die tatsächlichen Kosten für An-

und Abfahrten kalkuliert.

Beispiel

Ermittlung einer Wertschöpfung eines Objekts

Kosten gesamt: 4 5 024 E

Produktive Stunden gesamt: 11 0 h

Mindestwertschöpfung/h:

45 024 E: 11 0 h = 9,98 E/h

Angebot: 100 000 E

Material (Einkauf): 58 000 E

Kalk, Montagestunden: 1048 h

Wertschöpfung/h im Angebot:

(100 000 E – 58 000 E): 1048 h = 40,08 E/h

Ergebnis:

Angebot kann als Auftrag kostendeckend abgewickelt werden!

• Wird ein angemessener Gewinn

eingerechnet.

• Werden unvorhergesehene

Ereignisse durch einen Wagniszuschlag

abgedeckt.

In der Praxis wird häufig ein solcher

Aufwand nicht betrieben.

Daher ist es umso wichtiger,

zumindest gute Hilfsmittel einzusetzen,

um beim Angebot auf

der sicheren Seite zu sein.

Kalkulationshilfen nutzen

Bereits im Jahr 1981 wurde eine

wichtige Kalkulationshilfe ins

Leben gerufen und seitdem ständig

weiterentwickelt. Maßgeblichen

Anteil an dieser Arbeit hat

vor allem Obermeister Kirsch der

Elektro-Innung Oberallgäu. Das

Material, auch bekannt als KfE-

Kalkulationshilfe für die elektro-

und informationstechnischen

Handwerke wird seitdem jährlich

vom Zentralverband der Deutschen

Elektro- und Informationstechnischen

Handwerke (ZVEH)

in einer jeweils aktualisierten Fassung

im Juli des lfd. Jahres herausgegeben.

Darin werden nicht

nur die Hinweise aus dem Elektrohandwerk,

sondern auch veränderte

Kostenstrukturen und Leistungspositionen

berücksichtigt.

Schon von Beginn an wurde viel

Wert darauf gelegt, Leistungsbeschreibungen,

Bauzeiten, Materi-

alpreise und andere wichtige Kalkulationsfaktoren

so realistisch

wie möglich abzubilden. Viel

technischer Sachverstand und

praktische Erfahrungen waren

daher gefragt.

Neben dem KfE als Nachschlagewerk

von etwa 1000 Seiten

werden heute zahlreiche EDV-

Versionen, auch in Sonderversionen,

angeboten, die zusammen

mit der entsprechenden Kalkulationssoftware

am PC genutzt

werden können.

Praktischer Nutzen

Die KfE hat sich zu einem wichtigen

Nachschlagewerk für den

Elektrohandwerker und für den

Planer elektrotechnischer Anlagen

entwickelt. Die darin enthaltenen

Daten basieren auf langjährigen

Erfahrungswerten. Auch

durch die unverbindlichen Kalkulationsbeispiele

und Hinweise

zur Berechnung der Cu-Tageszuschläge

wird die Angebotskalkulation

für den Unternehmer

wesentlich vereinfacht. Bei der

Stückliste mit leistungsspezifischen

Einzelmaterialien handelt

es sich um eine realistische Auswahl

aus dem Gesamtsortiment,

das am Markt angeboten wird.

Die Montagezeit ist knapp bemessen

und eine solide Orientierungsgrundlage

für eigene Angebote.

26 DER ELEKTRO-FACHMANN, 5 . Jahrgang 2006, Nr.


Was den Materialeinkauf anbetrifft,

so praktiziert jeder Handwerker

seine eigene Einkaufspolitik.

Daher ist die Muster-Stückliste

zur KfE vom Nutzer zu individualisieren.

Technisch vergleichbare

Positionen müssen entsprechend

ausgetauscht werden. Für

diesen Abgleich bietet die META

GmbH, München, großhändlerspezifische

Stücklisten für alle

rund 10 000 Leistungspositionen

der KfE an – so z. B. die Varianten

der Großhändler Sonepar,

OTRA oder Hagemeyer.

Zu Testzwecken gibt es für alle

EDV-Dateien die „e-CD 1“ mit

Musterdaten kostenfrei. Bestell-

Vieles, wenn nicht alles, ist verbesserungsfähig,

speziell auch

im EDV-Bereich. Die ELDANORM,

hat sich in einer Datanorm-orientierten

Welt behauptet, wird von

manchen Anbietern aber leider

immer noch nicht bedient.

Ein Grund für die Nichtpräsenz in

der ELDANORM-Welt war und ist

dieser: „Wird bei uns nicht nachgefragt,

daher auch kein Angebot...“

Genau dieser Satz erinnert

uns immer noch an das bekannte

„Henne-Ei-Prinzip“, eben an die

Frage „Was war zuerst da, die

Henne oder das Ei?“ Auf die Artikelstammdaten

und deren Preispflege-Dienste

der Marktpartner

DER ELEKTRO-FACHMANN, 5 . Jahrgang 2006, Nr.

adressen für die KfE Test-CD-

ROM: Frau Schiewe, c.schiewe@

zveh.de sowie wfe@zveh.de.

Fazit

Eine Kalkulationshilfe kann

letztendlich nicht die detaillierte

eigene Kalkulation ersetzen.

Zusätzliche Kosten aus konkreten

Zahlungs- und Lieferkonditionen,

durch das Beibringen von Sicherheiten,

die Absicherung von Forderungen

usw. können nur vom

Unternehmer auftragsbezogen

eingereicht werden. Hinzu kommt

die Beurteilung der konkreten

Wettbewerbssituation und der

Möglichkeit, die Angebotspreise

durchzusetzen.

Na klar:

„OSRAM bedient die ELDANORM !“

bezogen heißt das: „Was muss

zuerst vorhanden sein, die Nachfrage

oder das Angebot selbst?“

Wir stehen seit eh und je auf

dem Standpunkt, dass erst ein

vorhandenes Angebot für die

Sache wirbt. Ist nichts vorhanden,

versickert auch die Nachfrage.

Ein vorhandenes Angebot

spricht sich in der Branche „rum“

und generiert (weckt) neue Nachfrage.

Das Ergebnis zählt: Auch unser

Marktpartner OSRAM bedient ab

sofort die ELDANORM. Wir empfehlen

(„Was liegt näher?“) dieses

Angebot zu nutzen!

Kontakt: f.eichhorn@zveh.de

Kfz-Steuer für Jeeps

Das Finanzgericht Köln hat in rig ist. Das Finanzgericht hat die

einer noch nicht rechtskräftigen Beschwerde vor dem Bundesfi-

Entscheidung (Gz.: 6 V 715/05) nanzhof zugelassen.

festgestellt, dass die zum 1. Mai Es wird daher empfohlen, grund-

eingeführte Hubraumbesteuesätzlich Einspruch gegen entsprerung

für schwere Kombis und chende Steuerbescheide einzule-

Luxus-Geländewagen rechtswid- gen. (FG Bau)

deR lIV InFORmIeRt

Elektrohandwerk profitiert

besonders vom Steuerbonus

für Handwerksleistungen

Elektrounternehmen, die sicherheitstechnische

Prüfungen anbieten,

profitieren in besonderer

Weise von der neuen steuerlichen

Absetzbarkeit von Handwerksleistungen.

Wie bereits breit in den Medien

berichtet, wird rückwirkend zum

1. Januar 2006 für Handwerksleistungen

ein Steuerbonus von

20 Prozent auf die Bruttorechnung

gewährt. Dieser kann vom

Kunden im Rahmen der Einkommensteuererklärung

mit der festgesetzten

Einkommensteuer verrechnet

werden. Für Erhaltungs-

, Modernisierungs- und Renovierungsmaßnahmen

– dazu zählen

natürlich auch die Leistungen der

elektro- und informationstechnischen

Handwerke – können nach

dieser neuen Regelung des § 5a

Einkommenssteuergesetz (EStG)

bis zu 600 E pro Jahr abgezogen

werden.

Besondere Vorteile ergeben sich

für Leistungserbringungen wie

sicherheitstechnische Prüfungen

nach VDE wie sie auch im Rahmen

des E-CHECK angeboten werden.

Denn der Steuerbonus wird ausschließlich

auf erbrachte Lohnarbeit

gewährt. Andere Kosten wie

etwa für Material oder Anfahrt

usw. sind nicht absetzbar. Diese

Regelung entpuppt sich gerade

für die Betriebe der elektro- und

informationstechnischen Handwerke

von großem Vorteil. Denn

die sicherheitstechnische Überprüfung

einer Elektroanlage ist

meist ausschließlich Lohnarbeit.

Die Leistungserbringung kann

somit im vollen Umfang abgesetzt

werden.

Gezielt mit Steuergeschenk

werben!

Betriebe, die ihre Prüfungsleistungen

anbieten, sollten diesen geldwerten

Vorteil in einer gezielten

Marketingaktion ihren Kunden

mitteilen. Es bietet sich an, in

einer Musterrechnung die finanziellen

Vorteile aufzuzeigen:

Beispielrechnung:

Eine Sicherheitsprüfung wird mit

195 E netto berechnet. Für den

Kunden bedeutet dies ein Steuergeschenk

von 45,24 E. 195,00

netto plus 1,20 (16 MwSt.) =

226,20 E brutto 20 Prozent von

226,20 E 45,24 E Steuerersparnis

für den Kunden.

Schnell handeln!

Die Betriebe sollten die Werbung

für diese Steuerersparnis natürlich

auch auf andere Angebote des

Elektrohandwerks ausweiten. Die

Aktionen sollten ohne große zeitliche

Verzögerungen durchgeführt

werden, da auch andere Gewerke

ihre Kunden über die Steuervorteile

unterrichten werden. Wer

hier die Nase vorn hat, kommt

eher zum Zug. Die Arge Medien

im ZVEH, die für die E-CHECK

Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist,

wird die Mitglieder in Kürze über

Marketingmaßnahmen im Zusammenhang

mit der Steuerersparnis

ausführlich informieren.

Diese Presseinformation ist unter

www.zveh.de Aktuelles auch im

Internet zu finden.

27


deR lIV InFORmIeRt

Demnächst nicht mehr im Berliner Amtsblatt:

Veröffentlichung von

Ausschreibungen des Landes Berlin

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung

(SenStadt) hat uns

darüber informiert, dass im Laufe

des Jahres 2006 für die Baudienststellen

Berlins die Pflicht zur Veröffentlichung

von Ausschreibungen

für Bau-, Liefer- und Dienstleistungsverfahren

(VOB, VOL,

VOF) im Amtsblatt des Landes

Berlin aufgehoben werden soll.

Die Veröffentlichung im Amtsblatt

wird voraussichtlich ab dem

Frühjahr 2006 durch die elektronische

Bekanntmachung auf der

eVergabe-Plattform des Landes

Berlin www.vergabe.berlin.de für

alle elektronischen und papiergebundenen

Verfahren ersetzt

werden. Der genaue Termin für

die Umstellung wird durch Sen-

Stadt auf www.vergabe.berlin.de

und auch im Amtsblatt bekanntgegeben.

Die Bekanntmachung

in weiteren veröffentlichungsorganen

(z.B. Amtsblatt der EU

und private Veröffentlichungsmedien)

bleibt hiervon unberührt.

Die elektronische Vergabe-Plattform

des Landes Berlin ist seit dem

1.2.2005 in Betrieb. Der Betrei-

ber ist die ventasoft GmbH (www.

ventasoft.de). Nach Auskunft von

ventasoft vom 14.11.2005 sind

bereits 2000 Firmen auf der Plattform

registriert.

Von den ca. 1200 Ausschreibungen

(öffentlich und beschränkt)

des Landes Berlin im Jahre 2005

wurden bereits ca. 70 % auf der

eVergabe-Plattform online durchgeführt.

Die Mehrheit der Interessenten

und Bieter bezieht

von der eVergabe-Plattform die

Ausschreibungsunterlagen als

Dateien. Dafür fallen lediglich

die Verbindungskosten (Telefon/Internet)

an. Die Möglichkeit

der Online-Abgabe ihrer mit

der Digitalen Signatur versehenen

und damit rechtsverbindlichen

– Angebote wird von einer

wachsenden Zahl von Bietern aus

dem Handwerk genutzt.

Die Berliner Bezirke werden künftig

ebenfalls diese eVergabe-

Plattform benutzen.

Die Vergabe-Plattform des

Bundes erreichen Sie

www.bescha.bund.de

www.evergabe-online.de

Profitieren vom „Triple Play“

im Fernsehkabel

Aus dem Fernsehkabel ist eine

echtes „Multimedia-Kabel“

geworden. Nicht nur im digitalen

Fernsehen, sondern auch im

so genannten Triple-Play – dem

Angebot von Fernsehen/Radio,

Internet und Telefon aus einem

Kabel – sehen Kabelnetzbetreiber

für die Zukunft großes Potenzial.

Rund 500 Mio. E plant z. B.

Deutschlands größter Kabelnetzbetreiber

Kabel Deutschland

(KDG) in den nächsten drei

Jahren in die Aufrüstung seiner

Kabelnetze zu investieren. Für

die damit verbundene technische

Leistung, den Service und

die Vermarktung ihrer Produkte,

ist die KDG auf Partner angewiesen:

Eine Chance für das Elektro-

handwerk und -händler, eine Vertriebs-

und Servicepartnerschaft

einzugehen.

Lange Zeit haben sowohl Nutzer

als auch Fachleute der Elektrobranche

das Kabel kaum

wahrgenommen. Ein Grund: Es

funktioniert praktisch immer. Mit

99,8 % Verfügbarkeit übertrifft

das Fernsehkabelnetz jede andere

Infrastruktur in puncto Zuverlässigkeit.

Ein weiterer Grund, warum

viele das Kabel nicht beachteten,

war, dass es hier wenig Neues

gab. Das Angebot beschränkte

sich auf analoge Fernseh- und

Radiosignale. Das änderte sich

grundlegend ab 200 , als die

Deutsche Telekom ihr Kabelnetz

verkaufte. Ein Großteil – sprich

das Kabelnetz in allen Bundesländern

außer Nordrhein-Westfalen,

Baden-Württemberg und

Hessen – wird heute von KDG

betrieben. Seitdem wächst das

Angebot attraktiver Angebote

enorm. In nur knapp drei Jahren

wurde so aus einem technikorientierten

Infrastrukturbetreiber

ein markt- und kundenorientiertes

Unternehmen.

Kabel Digital

Parallel zu den 4 analogen Fernseh-

und zahlreichen Radioprogrammen

überträgt KDG heute

rund 140 digitale TV-Kanäle – frei

verfügbar oder im Abonnement.

Wer in die digitale Fernsehwelt

einsteigen will, benötigt lediglich

einen kabeltauglichen Digital-Receiver.

Mit diesem Zusatzgerät

empfängt der Zuschauer

ohne monatliche Zusatzkosten

die digitalen Angebote von

ARD, ZDF sowie die Dritten Programme.

Auch nahezu alle privaten

Sender sind mittlerweile

digital im Kabel empfangbar. Für

deren Empfang benötigen die

Zuschauer zusätzlich zum Digital

Receiver eine Smartcard, die von

KDG gegen ein einmaliges Freischaltentgelt

in Höhe von 14,50

Euro aktiviert wird.

Zu dem Abo-Angebot der KDG

gehört das deutschsprachige

Programmpaket „Kabel Digital

Home“ mit mehr als 0 Kanälen

aus den Bereichen Dokumentation,

Information, Filme, Serien,

Sport, Kinder, Musik und Erotik.

Darüber hinaus bietet KDG mit

„Kabel Digital International“

neun Fremdsprachen-Programmpakete

in acht Sprachen an.

Auch neue technische Möglichkeiten

wie Personal-Videorecorder

(PVR) und hochauflösendes

Fernsehen (HDTV) werden die

Digitalisierung des Kabelfernsehens

vorantreiben. KDG wird

im ersten Halbjahr 2006 erste

Kanäle des HDTV anbieten.

Schnell ins Internet und Telefonieren

übers Fernsehkabel

Die Kabelnetzbetreiber sorgen

auf dem Telekommunikationsmarkt

für echten Wettbewerb: Mit

dem rückkanalfähigen Ausbau

des Fernsehkabels – einer eigenen,

unabhängigen Infrastruktur

– erhalten Verbraucher eine

echte Alternative zum bekannten

DSL-Angebot über den Telefonanschluss.

Mehr als ,7 Mio.

der insgesamt 9,6 Mio. am Netz

der KDG angeschlossenen Haushalte

haben bereits Zugang zu

schnellem Internet mit bis zu

8200 Kilobit pro Sekunde und

können über das Fernsehkabel

günstig telefonieren. In Berlin

sind es schon mehr als 1,1 Mio.

der insgesamt 1,7 Mio. Kabelhaushalte.

„Kabel Highspeed“ und „Kabel

Phone“ heißen die beiden Angebote

der KDG, für die das Kabel

mit einem Rückkanal ausgestattet

werden muss. Damit verbunden

ist sowohl die Aufrüstung

der Kabelnetze in eine rückkanalfähige

und interaktive Netzinfrastruktur

als auch der konsequente

Umbau der existierenden

Baum-Hausnetze zu modernen

Stern-Hausnetzen.

28 DER ELEKTRO-FACHMANN, 5 . Jahrgang 2006, Nr.


KDG sucht Vertriebs-

und Servicepartner

Technisch ist die digitale Übertragung

der Signale in den

Kabelnetzen der KDG längst

Realität. Jetzt gilt es, der Digitalisierung

des Fernsehens bei den

Verbrauchern zum Durchbruch

zu verhelfen. Digitales Fernsehen

bringt mehr Auswahl, mehr

Komfort und bessere Qualität.

Dass hier der Nutzen überzeugt,

zeigt sich im Erfolg der digitalen

Pay-TV-Angebote von KDG. Nur

15 Monate nach dem Start zählt

Kabel Digital zum Jahresende

2005 bereits 400 000 Abonnenten.

Um dem digitalen Fernsehen zu

weiterem Durchbruch zu verhelfen,

ist KDG interessiert, neue

engagierte Vertriebspartner für

die Vermarktung von Kabelanschlüssen,

Kabel Digital sowie

Kabel Highspeed und Kabel

Phone zu finden. Diese sollten

ein Ladengeschäft betreiben,

in das das Angebot der KDG

Produkte passt. Eine besondere

Zertifizierung ist nicht erforderlich.

Auch Servicepartner für

die Neuinstallation multimedialer

Technik, wie z. B. die Installation

rückkanalfähiger digitaler

Kabelanschlüsse sowie Internetmodems

und Telefonadapter,

können mit KDG kooperieren.

Hier sind entsprechend kompetente

und zuverlässige Fachleute

gefragt, denen sich drei

verschiedene Vertragsmöglichkeiten

bieten: Für NE -Installationen,

für NE4-Installationen

und für die rückkanalfähige Aufrüstung

des Fernsehkabels. Die

Zuverlässigkeit des Partners wird

von KDG durch verschiedene

Maßnahmen sichergestellt. So

ist für die unterschiedlichen Leistungsarten

im NE4-Bereich das

dibkom-Zertifikat „Koaxinstallation“

verpflichtend: ein Firmenzertifikat

und zusätzlich mindestens

ein Personenzertifikat.

KDG unterstützt die Autorisie-

DER ELEKTRO-FACHMANN, 5 . Jahrgang 2006, Nr.

rung aktiv durch eine erfolgsabhängige

Rückerstattung der Zertifikatskosten.

Vertriebs- und Servicepartner

partizipieren nicht

nur durch ein höheres Umsatzpotenzial

und Provisionen, sondern

sie erschließen sich auch

durch den Aufbau nachhaltiger

Kundenbeziehungen weiteres

Cross-Selling-Potenzial.

Wer Interesse an einer Vertriebs-

und Servicepartnerschaft mit

Kabel Deutschland im Raum

Berlin/Brandenburg hat, kann

sich unter bewerbung.vertrieb@

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Profitieren Sie von einer starken

Partnerschaft mit Kabel Deutschland!

Der Anschluss an die digitale Zukunft eröffnet attraktive Verdienstmöglichkeiten.

Seien Sie dabei, wenn Deutschland multimedial wird!

Mehr Umsatz mit der

multimedialen Vielfalt!

KabelDeutschland.de registrieren

lassen. Informationen rund

um das Servicepartner-Konzept

gibt es unter der Telefonnummer

0180–20 20 102 (6 Cent

aus dem Festnetz der Deutschen

Telekom) oder im Internet unter

www.KabelDeutschland.de.

Werden Sie Vertriebs- und

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Das Kabel kann’s.

29


ReCht / SteUeRn / WIRtSChaFt / pOlItIK

Präqualifikation nach VOB

für öffentliche Aufträge

Was ist eine Präqualifikation?

Unter Präqualifikation ist eine

vorgelagerte, auftragsunabhängige

Prüfung verschiedener Eignungsnachweise

auf der Basis der

in § 8 VOB/A definierten Anforderungen

und einzelner zusätzlicher

Kriterien zu verstehen. Dies

bedeutet, dass Unternehmen, die

Angebote bei öffentlichen Auftraggebern

abgeben, zukünftig

ihre grundsätzliche Eignung

auch gegenüber einer Präqualifikationsstelle

nachweisen können

und damit auf das Einreichen der

üblichen Eignungsnachweise bei

jedem einzelnen Angebot verzichten

können.

Vorteil für die Betriebe:

Bei häufiger Ausschreibungsbeteiligung

enfällt der Aufwand,

benötigte Unterlagen immer

wieder neu in Papierform zusammen

zu stellen. Die Präqualifikationsstelle

erinnert auf elektronischem

Weg, wenn die Gültigkeit

hinterlegter Dokumente abläuft

und diese erneuert werden

müssen.

Benötigte Nachweise

Der Umfang der Nachweise entspricht

– von wenigen Ergänzungen

abgesehen – dem aus § 8

VOB/A bekannten Katalog.

Kosten

Für die Bearbeitung und Überwachung

der im Rahmen der

Präqualifikation einzureichenden

Unterlagen fallen Gebühren

an. Die derzeit veröffentlichte

Gebührenstrucktur z. B.

von Zertifizierung Bau e.V. wird

für den durchschnittlichen Mitgliedsbetrieb

ca. 500 E Kosten

im Jahr verursachen. Der Betrag

ist abhängig von der Anzahl der

belegten Leistungsbereiche und

der hinterlegten Referenzen.

Folgende Dokumente

müssen u.a. vorgelegt

werden

(Auszug):

• Eintragung bei der Handwerkskammer

bzw. bei der

IHK

• Auszug aus dem Gewerbezentralregister

• Nachweis über die Zahlung

der Sozialversicherungsbeiträge

• Nachweis über die Zahl von

Steuern und Abgaben (Rentenversicherung,Berufsgenossenschaft)

• Eigenerklärung zu schweren

Verfehlungen

• Nachweis, dass kein Insolvenzverfahren

eröffnet wurde

• Eigenerklärung zum Nachunternehmereinsatz/Mindestlohn

• Mindestens Referenzen

aus den letzten drei Jahren

je beantragtem Leistungsbereich

zur Belegung der Fachkunde

Die momentane Kalkulation

unterliegt der Unsicherheit, wie

viele Betriebe das Instrument

nutzen werden. Es ist durchaus

möglich, dass die Beiträge bei

breiter Akzeptanz für die Folgejahre

nach unten angepasst

werden.

Rabatt für Innungsmitglieder

Zertifizierung Bau e.V. räumt

allen Innungsbetrieben Rabatt

von 10 % auf die veröffentlichten

Gebühren ein.

Unterstützung

durch den Verband

Der Verband wird seine Betriebe

im Vorfeld und während der Registrierung

mit Rat und Tat unterstützen.

Der genaue Ablauf und

die Form der möglichen Unterstützung

werden derzeit mit der

handwerksnahen Präqualifikationsstelle

Zertifizierung Bau e.V.

abgestimmt.

Änderung der

Brandenburgischen Bauordnung

Am 19.12.2005 hat der Landtag

Brandenburg das Dritte Gesetz

zur Änderung der Brandenburgischen

Bauordnung beschlossen,

welches im Gesetz- und Verordnungsblatt

vom 21.12.2005

bekannt gemacht worden ist.

Dabei zählt die zuletzt

im September 200

novellierte BrandenburgischeBauordnung

zu den innovativenBauordnungen

in Deutschland.

Nach einem von

der Stabsstelle für

Bürokratieabbau

in der Potsdamer

Staatskanzlei

in Auftrag gegebenem

Gutachten, weist

sie dennoch jedoch

erhebliches Deregulierungspotential

auf. Ein Teil hiervon

ist mit dem nun vorliegendenÄnderungsgesetz

beseitigt worden.

So müssen tragende oder aussteifende

Bauteile nunmehr zwar

grundsätzlich feuerbeständig, in

Gebäuden geringer Höhe mindestens

feuerhemmend sein. Dies gilt

jedoch nicht mehr für Hohlräume

im Dach zwischen der obersten

Decke und der Bedachung, in

denen Aufenthaltsräume nicht

möglich sind, für Balkone, soweit

diese nicht Teil des Rettungsweges

sind, für Nebengebäude ohne

Aufenthaltsräume, Wintergärten

und oberirdische Garagen mit

nicht mehr als einem Geschoss

Über die Geschäftsstelle können

Sie eine ZDB-Broschüre mit allen

wichtigen Informationen zum

Präqualifikationsverfahren abfordern.

und nicht mehr als 50 m 2 Grundfläche,

für freistehende Wohngebäude

mit nicht mehr als zwei

Vollgeschossen und nicht mehr

als zwei Wohnungen und für

freistehende landwirtschaftliche

Betriebsgebäude. Für Bauvorhaben

im Außenbereich wird

die Baugenehmigung

erst erteilt, wenn der

Bauaufsichtsbehörde

die Verpflichtungserklärung

nach § 5 Abs.

5 Satz 2 des Baugesetzbuches

vorliegt und für

die Einhaltung der

Rückbauverpflichtung

Sicherheit in

Höhe der Kosten

der Beseitigung

der baulichen Anlage

oder gleichwertige

Sicherheit geleistet

worden ist. Dies gilt

auch, soweit andere

behördliche Gestattungen

die Baugenehmigung

einschließen oder ersetzen.

Hinsichtlich der Fertigstellung

und Nutzung der baulichen

Anlage gilt künftig, dass der Bauherr

mit der Anzeige der Fertigstellung

die Erklärung des Objektplaners

mit welcher die Bauausführung

entsprechend den genehmigten

oder angezeigten Bauvorlagen

bescheinigt wird, die

Bescheinigungen der Prüfingenieure

und bauaufsichtlich anerkannten

Sachverständigen, mit

denen die Bauausführung entsprechend

den geprüften bautechnischen

Nachweisen bestä-

0 DER ELEKTRO-FACHMANN, 5 . Jahrgang 2006, Nr.


tigt wird, die Bescheinigung des

Bezirksschornsteinfegermeisters

und die Bescheinigung bauaufsichtlich

anerkannter Sachverständiger

über die ordnungsgemäße

Beschaffenheit und

Betriebssicherheit der technischen

Anlagen und Einrichtungen

vorzulegen hat.

Eine bauliche Anlage darf erst

benutzt werden, wenn sie selbst,

Zufahrswege sowie Wasserversorgungs-

und Abwasserentsorgungsanlagen

in dem erforderlichen

Umfang sicher benutzbar

sind, nicht jedoch vor Ablauf

von zwei Wochen nach der Fertigstellungsanzeige.

Eine bauliche

Anlage darf nicht benutzt

werden, wenn der Zeitpunkt der

Fertigstellung nicht angezeigt

wurde oder die oben genannten

Erklärungen oder Bescheinigungen

nicht oder nicht vollständig

vorgelegt wurden. Die Bauauf-

DER ELEKTRO-FACHMANN, 5 . Jahrgang 2006, Nr.

sichtsbehörde kann gestatten,

dass die bauliche Anlage ganz

oder teilweise schon vor der Fertigstellung

genutzt wird, wenn

wegen der öffentlichen Sicherheit

und Ordnung keine Bedenken

bestehen.

Wer eine bauliche Anlage ohne

Vorliegen dieser Voraussetzungen

nutzt, handelt ordnungswidrig

und kann mit einer Geldbuße

belegt werden. Nach alledem ist

das Erfordernis der Durchführung

einer förmlichen Schlussabnahme

durch die Bauaufsichtsbehörde

entfallen, was sicherlich

eine wesentliche Erleichterung

bedeutet.

Das Dritte Gesetz zur Änderung

der Brandenburgischen Bauordnung

ist am Tag nach seiner Verkündung

d. h. am 22.12.2005

in Kraft getreten. Im Laufe des

Jahres 2006 soll das Gesetz

erneut novelliert werden.

Kündigungsfrist und Klagefrist

Will ein Arbeitnehmer geltend

machen, dass eine Kündigung

rechtsunwirksam ist, so muss

er innerhalb von drei Wochen

nach Zugang der schriftlichen

Kündigung Feststellungsklage

beim Arbeitsgericht erheben

(§ 4 KSchG). Andernfalls gilt

die Kündigung als von Anfang

an rechtswirksam (§ 7 KSchG).

Wendet sich der Arbeitnehmer

dagegen nicht gegen die Auflösung

des Arbeitsverhältnisses

an sich, sondern macht lediglich

geltend, bei einer ordentlichen

Kündigung habe der Arbeitgeber

die Kündigungsfrist nicht eingehalten,

so kann er dies auch

außerhalb der Klagefrist des §

4 KSchG tun. Die unzutreffende

Berechnung der Kündigungsfrist

durch den Arbeitgeber macht die

ordentliche Kündigung nicht

insgesamt unwirksam, sondern

betrifft lediglich den Zeitpunkt

ihrer Wirksamkeit. In dem vom

Bundesarbeitsgericht entschiedenen

Fall war die Klägerin bei

der Beklagten, die eine private

Pflegestation betrieb, seit 1996

als Hauspflegerin beschäftigt

gewesen. Die Beklagte hatte das

Arbeitsverhältnis mit der Klägerin

am 20. Januar 2004 zum 6.

Februar 2004 gekündigt. Eine

Klage nach § 4 KSchG hatte die

Klägerin nicht erhoben. Erst am

17. März 2004 machte sie durch

eine beim Arbeitsgericht erhobene

Klage auf Vergütung für

die Zeit bis zum 1. März 2004

geltend, die Kündigung wirke

erst zum 1. März 2004, weil

die gesetzliche Kündigungsfrist

zwei Monate zum Monatsende

betrage. Die Klage hatte – wie

schon in der Vorinstanz – auch

vor dem Bundesarbeitsgericht

Erfolg.

Bundesarbeitsgericht, Urteil

vom 15. Dezember 2005 –

2 AZR 148/05

ReCht / SteUeRn / WIRtSChaFt / pOlItIK

Erwerb eines Gebrauchtwagens

vom Arbeitgeber

Der verbilligte Erwerb von Wirtschaftsgütern

vom Arbeitgeber

kann beim Arbeitnehmer

zu einem lohnsteuerpflichtigen

Zufluss von Arbeitslohn führen,

wenn der gezahlte Kaufpreis

unter dem üblichen Endpreis

am Abgabeort liegt (vgl. § 8

EStG).

Wie der Bundesfinanzhof (Urteil

v. 17. Juni 1005 VI R 84/04) ausführt,

ist bei gebrauchten Gegenständen

vom üblichen Marktpreis,

den die Gegenstände in

der Mehrzahl der Fälle erzielen,

auszugehen und der Endpreis

unter „Berücksichtigung aller

Umstände“ zu schätzen.

Sozialkassenbeiträge 2006

BeSUChen SIe UnS

Im InteRnet:

w w w. e h - b b . d e

Im Urteilsfall erwarb der Arbeitnehmer

vom Arbeitgeber einen

Gebrauchtwagen, dessen Kaufpreis

aufgrund des Händlereinkaufswertes

festgelegt wurde.

Da dieser erheblich unter dem

Händlerverkaufswert der sog.

„Schwacke-Liste“ im Veräußerungszeitpunkt

lag, erhöhte

das Finanzamt den Arbeitslohn

des Arbeitnehmers um einen

geschätzten Betrag, der zwischen

dem Händlereinkaufs- und dem

Händlerverkaufspreis nach der

Schwacke-Liste lag. Sowohl das

Finanzgericht als auch der Bundesfinanzhof

beanstandeten

diese Schätzung nicht.

Nachfolgend geben wir die Sozialkassenbeiträge für die alten Bundesländer

(ohne Berlin) sowie Brandenburg für das Jahr 2006

bekannt:

Alte BL

(o. Berlin)

BRB

Urlaub 14,7 14,7

Lohnausgleich – –

Berufsbildung 2,5 2,5

ZVK 2,0 2,0

Gesamt 19,2 % 17,2 %

1


ReCht / SteUeRn / WIRtSChaFt / pOlItIK

Lohnsteuer bei 400-Euro-Job

Das Bundesarbeitsgericht hat

seine Rechtssprechung bestätigt

(Urteil vom 1. Februar 2006,

Az. 5 AZR 628/04), wonach es

zulässig ist, die pauschal anfallende

Lohnsteuer in Höhe von

2 % bei geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen

auf den

Arbeitnehmer abzuwälzen. Bei

Vereinbarung einer Bruttovergütung

im Arbeitsvertrag gilt wie in

allen anderen Beschäftigungsverhältnissen

auch, dass der Arbeitnehmer

die anfallende Lohnsteuer

im Verhältnis zum Arbeitgeber

zu tragen hat.

Dies gilt dann nicht, soweit eine

Nettolohnabrede in dem Vertrag

getroffen wurde, die aber nach

Auffassung des BAG hinreichend

deutlich zum Ausdruck kommen

muss. Regelmäßig wird man

nach Auffassung des BAG nicht

davon ausgehen können, dass

der Arbeitgeber die Lohnsteuer

selbst tragen möchte. Sofern also

der Arbeitgeber auf die Vorlage

einer Lohnsteuerkarte verzichtet,

ist er bei einer Bruttolohnabrede

im Arbeitsvertrag berechtigt, den

Pauschalsteuersatz in Höhe von

2 % des Arbeitsentgelts als Lohnsteuer

abzuführen.

(FG-Bau)

Darauf müssen Sie bei der Befristung

eines Arbeitsverhältnisses achten

Sie dürfen eine Befristung auf

eine bestimmte Zeit (z. B. zwei

Jahre) oder die Erreichung eines

bestimmten Zwecks (z. B. bis

zum Abschluss eines

bestimmten Projekts)

festlegen. Für die

Befristung muss in

der Regel ein sachlicher

Grund vorliegen,

der den vorübergehendenpersonellenMehrbedarfrechtfertigt

(z. B. Saisonarbeit).

Eine unsichere

Auftragslage

reicht für eine Befristung

nicht aus.

Mögliche Gründe

für eine Befristung:

• Befristung auf Grund

einer Vertretung, etwa für eine

Mitarbeiterin, die in Mutterschutz

geht;

• Befristung auf Grund der Eigen-

art der Arbeit, etwa bei Ernte-

oder Saisonarbeit;

• Befristung auf Grund einer auslaufendenAufenthaltsgenehmigung

(bei ausländischen

Arbeitnehmern) und

• Befristung für die

Dauer der Probezeit

(maximal sechs

Monate, s. Tabelle).

Ein zeitlich befristetesArbeitsverhältnis

endet automatisch

zum vereinbarten

Zeitpunkt,

ohne dass Sie eine

Kündigung schreiben

müssen. Haben Sie die

Befristung an einen

bestimmten Zweck

gekoppelt, müssen Sie

den Mitarbeiter zwei

Wochen vorher darüber

informieren, dass der Zweck

jetzt erreicht ist und die Beschäftigung

endet (§ 15 Teilzeit- und

Befristungsgesetz – TzBfG).

Unbedingt zu empfehlen ist

Fall: Sonder-Regelung:

Der Mitarbeiter arbeitet zum

ersten Mal bei Ihnen.

Mitarbeiter ist 52 Jahre

oder älter.

Sie sind Existenzgründer der

ersten vier Jahre und stellen

einen Mitarbeiter ein, der

noch nie bei Ihnen gearbeitet

hat.

außerdem, im Arbeitsvertrag die

Möglichkeit einer vorzeitigen

ordentlichen Kündigung offen

zu halten.

Achtung: Befristung

vorher schriftlich festlegen!

Die Befristung ist nur gültig,

wenn Sie diese selbst und ihre

Dauer schriftlich festlegen, am

besten im Arbeitsvertrag (§ 14

TzBfG). Händigen Sie den Vertrag

dem Arbeitnehmer spätestens

dann aus, wenn er seine

Tätigkeit aufnimmt.

Erleichterung befristeter

Beschäftigung

Mit Änderung des Teilzeit- und

Befristungsgesetzes wird künftig

die Befristung eines Arbeitsvertrages

ohne sachlichen Befristungsgrund

nicht mehr auf Neueinstellungen

beschränkt. Befristete

Arbeitsverträge ohne sachlichen

Befristungsgrund werden

dann auch im Falle einer Vorbeschäftigung

des Arbeitnehmers

bei demselben Arbeitgeber mög-

Befristung auf maximal 24 Monate

möglich, auch mit dreimaliger

Verlängerung hintereinander bis zu

dieser Höchstdauer. Sachgrund nicht

erforderlich.

Sachgrund nicht erforderlich.

Befristung auf maximal vier Jahre

möglich, beliebig viele Verlängerungen

hintereinander bis zu dieser Höchstdauer.

Sachgrund nicht erforderlich.

lich sein, ohne dass es zu Kettenarbeitsverträgen

kommen kann.

Die sachgrundlose Befristung

eines Arbeitsvertrages ist zulässig,

wenn zwischen dem Beginn

des befristeten Arbeitsvertrages

und dem Ende eines vorhergehenden

Arbeitsvertrages mit demselben

Arbeitgeber ein Zeitraum von

mindestens zwei Jahren liegt. Das

ermöglicht die befristete Beschäftigung

eines Arbeitnehmers auch

dann, wenn er bereits zuvor bei

demselben Arbeitgeber beschäftigt

war.

Zugleich wird verhindert, dass

eine sachgrundlose Befristung

unmittelbar oder nach kurzer Zeit

an eine unbefristete oder befristete

Beschäftigung bei demselben

Arbeitgeber angeschlossen

wird und so Befristungsketten

ohne Kündigungsschutz entstehen.

Die Mitgliedstaaten sind

nach der europäischen Richtlinie

über befristete Arbeitsverträge

(1999/70/EG) vom 28. 7. 1999

verpflichtet, Kettenarbeitsverträge

zu verhindern.

Innungsmitglieder erhalten

speziell formulierte Arbeitsverträge

über die Geschäftsstelle

0 30–85 95 58 22

2 DER ELEKTRO-FACHMANN, 5 . Jahrgang 2006, Nr.


Wann liegt eine Zahlungsunfähigkeit

gemäß § 17 Insolvenzordnung vor?

In der seit dem 1. 1. 1999 bestehenden

Insolvenzordnung werden

unter § 17 die Insolvenzgründe

benannt. Der häufigste Insolvenzgrund,

die andauernde Zahlungsunfähigkeit,

wirft bei vielen

Unternehmen die Frage auf, ab

wann diese vorliegt und somit ein

Insolvenzantrag gestellt werden

muss. Grundsätzlich muss jeder

Geschäftsführer spätestens drei

Wochen nach Eintritt der Zahlungsunfähigkeit

den Insolvenzantrag

stellen, um zu vermeiden,

strafrechtlich oder zivilrechtlich

mit seinem eigenen Vermögen

in die Haftung genommen zu

werden. Wichtig ist es dabei, die

andauernde Zahlungsunfähigkeit

von der bloßen „Zahlungsstockung“

zu unterscheiden.

In der Praxis war diese Abgrenzung

bisher schwierig. Der Bundesgerichtshof

hat mit seinem

Urteil vom 24. 05. 2005 (Gz: IX

ZR 12 /04) für etwas mehr Klarheit

gesorgt. Der BGH führt in

diesem Urteil aus, dass eine Zahlungsstockung

anzunehmen ist,

wenn der Zeitraum nicht überschritten

wird, den eine kreditwürdige

Person benötigt, um sich die

notwendigen finanziellen Mittel

zu leihen. Dafür ist ein Zeitraum

von drei Wochen erforderlich,

aber auch ausreichend. Weiterhin

stellt der BGH fest, dass eine

innerhalb von drei Wochen nicht

zu beseitigende Liquiditätslücke

des Schuldners, die weniger als

10 % seiner fälligen Gesamtverbindlichkeiten

ausmacht, regelmäßig

zu der Annahme führt,

dass der Schuldner zahlungsfähig

ist. Etwas anderes gilt, wenn

bereits absehbar ist, dass die

Lücke demnächst mehr als 10 %

erreicht. Daraus zieht der BGH

die Schlussfolgerung, dass ein

DER ELEKTRO-FACHMANN, 5 . Jahrgang 2006, Nr.

Schuldner, dessen Liquiditätslücke

10 % oder mehr beträgt,

regelmäßig zahlungsunfähig ist,

sofern nicht ausnahmsweise mit

an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit

zu erwarten ist,

dass die Liquiditätslücke demnächst

vollständig oder fast vollständig

beseitigt wird und den

Gläubigern ein Abwarten nach

den besonderen Umständen des

Einzelfalls zuzumuten ist.

Wichtig ist, dass bei einer Liquiditätslücke

von mehr als 10 %

oder mehr der Geschäftsführer

der Gesellschaft vortragen

und gegebenenfalls beweisen

muss, dass dennoch von einer

Zahlungsunfähigkeit auszugehen

ist. Dazu müssen konkrete

Umstände benannt werden, die

mit an Sicherheit grenzender

Wahrscheinlichkeit erwarten

lassen, dass die Liquiditätslücke

zwar nicht innerhalb von zwei bis

drei Wochen (dann würde nur

eine Zahlungsstockung vorliegen),

jedoch in überschaubarer

Zeit beseitigt wird. Im Rahmen

eines Insolvenzantrages muss der

Geschäftsführer der Gesellschaft

auf diese konkret zu benennenden

Umstände berufen, die das

Insolvenzgericht nachfolgend

festzustellen hat (§ 5 Abs. 1 Satz

1 Insolvenzverordnung).

Praxistipp:

Der BGH hat mit diesem Urteil

Klarheit geschaffen, ab wann die

Gesellschaft in jedem Fall nicht

zahlungsfähig ist. Es bleibt den

Geschäftsführern der Gesellschaft

vorbehalten zu beweisen,

dass auch bei einer größeren

Liquiditätslücke tatsächlich

keine Zahlungsunfähigkeit, sondern

lediglich eine Zahlungsstokkung

vorliegt. (FG-Bau)

ReCht / SteUeRn / WIRtSChaFt / pOlItIK

Betriebliche Altersversorgung

bei Ehegatten-Arbeitsverhältnisse

Die steuerliche Anerkennung

eines Arbeitsverhältnisses zwischen

Ehegatten ist von besonderen

Voraussetzungen abhängig.

Dies galt bisher auch, wenn

im Rahmen eines solchen Dienstvertrages

Aufwendungen für die

betriebliche Altersversorgung des

mitarbeitenden Ehegatten geleistet

wurden. So wurden z. B. Aufwendungen

für eine Direktversicherung

regelmäßig nur soweit

anerkannt, wie sie nicht zu einer

„Überversorgung“ führten.“

Seit dem 1. Januar 2002 kann

der Arbeitgeber Beiträge an eine

Pensionskasse oder einen Pensionsfond

und seit dem 1. Januar

2005 auch Beiträge für eine

Direktversicherung – zum Aufbau

einer betrieblichen Altersversorgung

zugunsten des Arbeitnehmers

bis zu einer bestimmten

Höhe steuer- und sozialversicherungsfrei

zahlen. Die Grenze für

die Steuer- und Beitragsfreiheit

beträgt 4 % der Beitragsbemessungsgrenze

in der gesetzlichen

Rentenversicherung, d. h. 2496 E

jährlich bzw. 208 E monatlich für

das Jahr 2005. Bei Vorsorgeverträgen,

die ab 2005 abgeschlossen

werden, erhöht sich der Jahreshöchstbetrag

bezüglich der

Steuerfreiheit um 1800 E vgl.

§ Nr. 6 ESTG). Die Finanzverwaltung

hat jetzt zu der Frage Stel-

lung genommen, ob diese Vergünstigungen

auch im Rahmen von

Ehegatten-Arbeitsverhältnissen in

Betracht kommen.

Beispiel:

U betreibt einen Handwerksbetrieb

und beschäftigt seinen Ehepartner

E als Buchhaltungshilfe

im Rahmen eines geringfügigen

Beschäftigungsverhältnisses. U

zahlt an E 400 E monatlich unter

Abführung der gesetzlichen Abgaben

bzw. Beiträge in Höhe von

25 % (12 % Rentenversicherung,

11 % Krankenversicherung und

2 % pauschale Lohnsteuer). Darüber

hinaus schließt U für E eine

Direktversicherung ab und überweist

einen Beitrag in Höhe von

208 E monatlich an die Versicherungsgesellschaft,

den er steuer-

und beitragsfrei behandelt. Die

Aufwendungen stellen bei U in

voller Höhe Betriebsausgaben

dar, während E die Zahlungen

nicht zu versteuern hat.

Nach Auffassung der Finanzverwaltung

können bei einem ansonsten

anzuerkennenden Ehegatten-

Arbeitsverhältnis die Regelung

des § Nr. 6 ESTG angewendet

werden und die Höchstbeträge

ausgeschöpft werden. Die Zahlungen

werden auch dann anerkannt,

wenn – wie im Beispiel –

die Vorsorgeleistungen mehr als

50 % der Aktivbezüge betragen.


SemInaRe

Seminare – Schulungen – Vorträge des LIV der Elektrotechnischen Handwerke

Berlin/Brandenburg und der Elektro-Innung Berlin ab März 2006

Datum / Zeit Thema Ort Kosten

14.03.2006

09: 0 – 15:00 Uhr

28.03.2006

16: 0 – 19: 0 Uhr

30.03.2006

17:00 – 19:00 Uhr

03.04.2006

09:00 – 17:00 Uhr

04.04.2006

09:00 – 17:00 Uhr

05.04. + 06.04.2006

09:00 – 17:00 Uhr

26.04.2006

08: 0 – 16: 0 Uhr

27.04.2005

17:00 – 19:00 Uhr

28.04.2006, 1 :00 – 17: 0 Uhr

29.04.2006, 09:00 – 1 : 0 Uhr

08.05. – 10.05.2006

09:00 – 17: 0 Uhr

15.05. – 17.05.2006

09:00 – 17: 0 Uhr

16.05.2006

16: 0 – 19: 0 Uhr

09.06.2006, 1 :00 – 17: 0 Uhr

10.06.2006, 09:00 – 1 : 0 Uhr

13.06.2006

16: 0 – 19: 0 Uhr

14.06.2006

08: 0 – 16: 0 Uhr

Rating

Seminar Fa. Busch-Jaeger

Verkaufskonzepte für Elektroinstallateure

Vortrag Firma ELSO

„Bilanz und BWA“

BUS Unternehmensberatung

Seminar zur Netzwerktechnik

„Voice over IP“

Seminar zur Netzwerktechnik

„Netze mit GI-POF Kabeln“

Seminar zur Netzwerktechnik

„Der Netzwerk-Check“

Aufbauseminar im Rahmen des

Unternehmermodells nach BGV A2

Vortrag mit Gesprächsrunde „Finanzierung“

BUS Unternehmensberatung

Messen und Prüfen an ortsfesten Anlagen

(E-CHECK praktisch)

Qualifizierungslehrgang Netzwerktechnik – Teil 1

In Zusammenarbeit mit FirmaRutenbeck

Qualifizierungslehrgang Netzwerktechnik – Teil 2

In Zusammenarbeit mit FirmaRutenbeck

Vortrag Firma Maico und Kaiser

Messen und Prüfen an ortsfesten Anlagen

(E-CHECK praktisch)

Vortrag Firma Berker

Aufbauseminar im Rahmen des

Unternehmermodells nach BGV A2

AKEI im BTZ der HWK

Mehringdamm 14

10961 Berlin-Kreuzberg

AKEI im BTZ der HWK

Mehringdamm 14

10961 Berlin-Kreuzberg

Elektro-Innung Berlin

Villa Rathenau

Wilhelminenhofstr. 75

12459 Berlin Treptow-Köp.

Elektro-Innung Berlin

Villa Rathenau

Wilhelminenhofstr. 75

12459 Berlin Treptow-Köp.

Elektro-Innung Berlin

Villa Rathenau

Wilhelminenhofstr. 75

12459 Berlin Treptow-Köp.

Elektro-Innung Berlin

Villa Rathenau

Wilhelminenhofstr. 75

12459 Berlin Treptow-Köp.

Elektro-Innung Berlin

Villa Rathenau

Wilhelminenhofstr. 75

12459 Berlin Treptow-Köp.

Elektro-Innung Berlin

Villa Rathenau

Wilhelminenhofstr. 75

12459 Berlin Treptow-Köp.

AKEI im BTZ der HWK

Mehringdamm 14

10961 Berlin-Kreuzberg

Elektro-Innung Berlin

Villa Rathenau

Wilhelminenhofstr. 75

12459 Berlin Treptow-Köp.

AKEI im BTZ der HWK

Mehringdamm 14

10961 Berlin-Kreuzberg

AKEI im BTZ der HWK

Mehringdamm 14

10961 Berlin-Kreuzberg

AKEI im BTZ der HWK

Mehringdamm 14

10961 Berlin-Kreuzberg

Elektro-Innung Berlin

Villa Rathenau

Wilhelminenhofstr. 75

12459 Berlin Treptow-Köp.

Anmeldungen: FEB Fördergesellschaft Elektrohandwerke Berlin mbH, Wilhelminenhofstraße 75, 12459 Berlin, Tel. (0 0) 85 95 58– 4,

Fax (0 0) 85 95 58–55. Beachten Sie bitte auch die aktuellen Seminarausschreibungen in unseren Rundschreiben. Änderungen vorbehalten!

4 DER ELEKTRO-FACHMANN, 5 . Jahrgang 2006, Nr.

ohne

ohne

28,00 € für Mitgl.

52,00 € für Nichtm

150,00 € für Mitgl.

250,00 € für Nichtm.

180,00 € für Mitgl.

00,00 € für Nichtm.

00,00 € für Mitgl.

500,00 € für Nichtm.

ohne

28,00 € für Mitgl.

52,00 € für Nichtm.

95,00 € für Mitgl.

1 0,00 € für Nichtm.

600 € für Mitgl.

1.000 € für Nichtm.

ohne

95,00 € für Mitgl.

1 0,00 € für Nichtm.

ohne

ohne


Zahlen, die zählen

Die Elektro-Innung Berlin lädt in Zusammenarbeit mit der Firma

Busch-Jaeger Elektro GmbH zu einem Workshop zum Thema

„Rating“ ein.

• Mit welchen Zahlen steuere ich meinen Betrieb?

• Welche Zahlen sind Pflichtlektüre für den Chef?

• Analyse der Bilanz und GuV-Rechnung

• Wie lese ich die BWA?

• Wie liest die Bank meine Bilanz und meine BWA?

• Wie erkenne ich die betriebswirtschaftliche Krise bereits im

Ansatz und kann rechtzeitig gegensteuern?

• Rating – wie beurteilt die Bank mich, den Unternehmer?

• Der Steuerberater, mein Freund oder Helfer des

Finanzamtes?

• Instrumente der Erfolgskontrolle und zur Motivation

des Chefs

• Warum bekommt die Chefin wahrscheinlich keine Rente?

Termin: Dienstag, 14. März 2006, 9.30 bis 15.00 Uhr

Ort: AKEI Akademie für Elektro- und Informationstechnik

im Bildungs- und Technologiezentrum der HWK

Berlin, Mehringdamm 14/Ecke Obentrautstraße,

10961 Berlin-Kreuzberg

Anmeldung: Bei der Elektro-Innung Berlin

Tel. (0 0) 85 95 58- 4

Fax (0 0) 85 95 58-55

E-Mail: mail@eh-bb.de

Die Veranstaltung ist kostenlos.

Seminar mit Workshop - Firma ELSO GmbH

Die Elektro-Innung Berlin lädt alle interessierten Betriebe in

Zusammenarbeit mit der Firma ELSO GmbH zu einer Fachinformation

ein.

Im Vortrag geht es um Verkaufskonzepte für Elektroinstallateure

zum Thema:

• Altersangepasste Elektroinstallation, ein Wachstumsmarkt

mit hohen Anforderungen.

Termin: Dienstag, 28. März 2006, 16.30–19.30 Uhr

Ort: AKEI Akademie für Elektro- und Informationstechnik

im Bildungs- und Technologiezentrum

der HWK Berlin

Mehringdamm 14/Ecke Obentrautstraße

10961 Berlin-Kreuzberg

Anmeldung: Bei der Elektro-Innung Berlin

Tel. (0 0) 85 95 58- 4

Fax (0 0) 85 95 58-55

E-mail: mail@eh-bb.de

Die Veranstaltung ist kostenlos.

DER ELEKTRO-FACHMANN, 5 . Jahrgang 2006, Nr.

SemInaRe

Vortrag mit Gesprächsrunde zum Thema „BILANZ

und BWA“

In Zusammenarbeit mit der BUS Unternehmensberatung findet

in der Geschäftsstelle der Elektro-Innung Berlin ein Vortrag zum

Thema „Bilanz und BWA“ statt.

Themenschwerpunkte werden sein:

• Bilanz ! Was heißt das?

• Aktiva/Passiva – vom Vermögen in die Überschuldung!

• Reicht die BWA, oder brauche ich eine Bilanz pro Monat?

• Was mache ich mit einer BWA – außer lochen und abheften?

• Wo will ich hin und wo stehe ich eigentlich (ehrlich)?

• Wie setze ich Ziele und was muß ich dafür tun, um sie zu erreichen?

Beispiel: Ein gutes vorläufiges Ergebnis lt. BWA – endgültiges

Ergebnis: eine Katastrophe!

Termin: Donnerstag, 30. März 2006, 17 bis 19 Uhr

Ort: Geschäftsstelle der Elektro-Innung Berlin

Villa Rathenau, Wilhelminenhofstraße 75

12459 Berlin Treptow-Köpenick

Kosten: 28 €, zzgl. 16 % MwSt. für Innungsmitglieder

52 €, zzgl. 16 % MwSt. für Nichtmitglieder

Anmeldung: Bei der Fördergesellschaft

Elektrohandwerke Berlin mbH

Tel. (0 0) 85 95 58- 4

Fax (0 0) 85 95 58-55

E-Mail: mail@eh-bb.de

Aufbauseminar im Rahmen des Unternehmermodells

nach BGV A2

Der LIV der Elektrotechnischen Handwerke Berlin/Brandenburg

bietet allen Unternehmern, die bei der sicherheitstechnischen

Betreuung ihres Betriebes das Unternehmermodell gewählt

hatten und das Grundseminar bereits absolviert haben, ein Aufbauseminar

nach BGV A2 nach den Vorgaben der Berufsgenossenschaft

der Feinmechanik und Elektrotechnik (BGFE) an.

Das Aufbauseminar, an dem ein Betriebsarzt beteiligt ist, dient

der „branchenspezifischen Information des Unternehmers“ (Elektrotechnische

Installationen, Gefahrtarifstellen 607 und 609).

Das Seminar ist für die Teilnehmer kostenlos.

Mittwoch, der 26. April 2006, 8.30 bis 16.30 Uhr

Ort: Geschäftsstelle des LIV der Elektrotechnischen

Handwerke Berlin/Brandenburg,

Villa Rathenau, Wilhelminenhofstraße 75

12459 Berlin Treptow-Köpenick

Anmeldung: LIV der Elektrotechnischen Handwerke

Berlin/Brandenburg

Tel. (0 0) 85 95 58- 4

Fax (0 0) 85 95 58-55

E-Mail: mail@eh-bb.de

5


SemInaRe / SemInaRe aUS deR ReGIOn

Telefonieren über Datennetze

Voice over IP

Telefonieren über Datennetze ist ein Tagesseminar zu einem sich

dynamisch entwickelnden Markt, in dem in den kommenden Jahren

die meisten klassischen Telefonanlagen verschwinden und statt

dessen Telefonie in die Datennetze integriert wird.

Das Tagesseminar ist in 4 Blöcke von jeweils 90 Minuten

aufgeteilt:

1. Was ist Voice over IP?

Worin liegt der Unterschied zur klassischen Telefonanlage?

Was sind die Vor- und Nachteile von VoIP? – Kostenvergleich.

2. Wie sieht eine VoIP-Anlage aus?

Aus welchen Komponenten besteht sie?

Welche Änderungen am Datennetz sind erforderlich?

Was ist eigentlich IP?

. Datenpriorisierung (Quality of Service);

Virtuelle Netze (VLANs); Stromversorgung für VoIP-Telefone

(Power over LAN); Anforderungen an Switches und Router.

Datum / Zeit Thema Veranstaltungsort

08.03.2006

09.00 – 17.00 Uhr

09.03.2006

09.03.2006

17. 0 – 19.00 Uhr

13.03.2006

13.03.2006

17.00 -19.00 Uhr

EI 2 – Basinsseminar Gebäudekommunikation

L‘Isolanate, K-Flex

Anforderungen an Isolierungen durch Verordnungen und Weiterentwicklung am Bau /

Sicherheit, Hygiene, Kosteneinsparungen

Philips Lighting

Beleuchtung in Zweckbauten

Technischer Unfallschutz – praktizierte Arbeitssicherheit bei Arbeiten in elektrischen

Anlagen (im Sinne BGV A und VDE0105-100)

OBO Bettermann

BSS Seminar Brandschutz in der Elektrotechnik mit dem Schwerpunkt Kabelschottung

13.03. – 14.03.2006 Vom Ingenieur zum Vertriebsingenieur - Werkzeugkoffer für den technischen Verkauf

14.03.2006

14.00 – 19.00 Uhr

14.03.2006

17.00 – 19.00 Uhr

14.03.2006

17.00 – 19.00 Uhr

Die intelligente Haus- und Nachinstallation Tebis TX – EIB ohne PC – Workshop

- Jalousien, Rollläden, Beleuchtung, Heizung steuern

- Neu! Nachinstallationen im Renovierungsmarkt ohne

Leitungsverlegung durch Funkkomponenten

- Workshop an betriebsfähigen Anlagen

Neuheiten bei Kathrein

4. Migrationsstrategien von der klassischen TK-Anlage zu VoIP;

Investitionen in die neue Technik; Leistungsunterschiede;

Argumentationshilfen und Anbieter am Markt.

Termin: Montag, 3. April 2006, 9 bis 17 Uhr

Ort: Geschäftsstelle der Elektro-Innung Berlin

Villa Rathenau, Wilhelminenhofstraße 75

12459 Berlin Treptow-Köpenick

Kosten: 150,00 €, zzgl. MwSt. für Innungsmitglieder

250,00 €, zzgl. MwSt. für Nichtmitglieder

(inkl. Bewirtung und Unterlagen)

Seminare zur Netzwerktechnik können durch die Investitionsbank

Berlin oder im Land Brandenburg durch

die Landesagentur für Struktur und Arbeit (LASA)

gefördert werden.

Anmeldung: FEB Fördergesellschaft

Elektrohandwerke Berlin mbH

Tel. (0 0) 85 95 58- 4

Fax (0 0) 85 95 58-55

E-mail: mail@eh-bb.de

OBO Bettermann

BSS Seminar Brandschutz in der Elektrotechnik mit dem Schwerpunkt Kabelschottung

Siedle Ausstellungs- und

Schulungszentrum Berlin

An der Mühle 5

1 507 Berlin

Bär & Ollenroth KG

Münstersche Straße 4 a

14772 Brandenburg

Solar GmbH

Am Möllenberg 25 – 28

15751 Niederlehme

VDE Verband der Elektrotechnik

Bismarckstraße

10625 Berlin

Hagemeyer Deutschland

GmbH & Co. KG

Rhinstraße 48-50

12681 Berlin

VDE Verband der Elektrotechnik

Bismarckstraße

10625 Berlin

Hager Tehalit

Seestraße 10

OT Genshagen

14974 Ludwigsfelde

Obeta - ABC Abhol- und

Beratungscenter

Storkower Straße 109

10407 Berlin

Hagemeyer Deutschland

GmbH & Co. KG

Lauenburger Straße 85

12169 Berlin

6 DER ELEKTRO-FACHMANN, 5 . Jahrgang 2006, Nr.


15.0 .2006

15.03.2006

09.00 – 17.00 Uhr

15.03.2006

17.00 – 19.00 Uhr

16.03.2006

17.00 – 19.00 Uhr

16.03.2006

17.00 – 19.00 Uhr

16.03. – 17.03.2006

20.03.2006

1 .00 – 17.00 Uhr

20.03.2006

20.03. – 21.03.2006

21.03.2006

1 .00 – 17.00 Uhr

21.03.2006

17.00 – 19.00 Uhr

21.03.2006

08.00 – 16.00 Uhr

DER ELEKTRO-FACHMANN, 5 . Jahrgang 2006, Nr.

Instandhaltung und Korrosionsschutz

Einsatz von Polymermetall und Elastomer zur Beseitigung von Schäden an Anlagen und

Betriebsmitteln als Ergänzung und Alternative zur Kleb-, Beschichtungs- und Schweißtechnik

EI – Intensivseminar 1+n Tür- und Haustelefonie/Video

OBO Bettermann

BSS Seminar Brandschutz in der Elektrotechnik mit dem Schwerpunkt Kabelschottung

TRILUX

Technische Innenbeleuchtung – neue Normen und Vorschriften und Lichtplanung

OBO Bettermann

BSS Seminar Brandschutz in der Elektrotechnik mit dem Schwerpunkt Kabelschottung

Messpraktikum – Prüfen elektrischer Geräte, Maschinen und Anlagen nach BetrSichV,

BGV A und VDE 0100 / 0105 / 011 / 0701 / 0702 / 0751

Stiebel Eltron

Energetisch sinnvolle und energiesparende Systeme für den Neubau und die Sanierung

Jahresunterweisung für Elektrofachkräfte

Das Seminar erfüllt die vorgeschriebene Jahresunterweisung für Beschäftigte der Elektroberufe

(Elektrofachkräfte) nach dem Arbeitsplatzschutzgesetz und der Unfallverhütungsvorschriften

BGV A1 und BGV A

Starkstromanlagen im Krankenhaus und medizinisch genutzten Räumen nach DIN

VDE 0100-710

Stiebel Eltron

Energetisch sinnvolle und energiesparende Systeme für den Neubau und die Sanierung

OBO Bettermann

Brandschutz in der Elektrotechnik

Beratungsbüro Bolland

Messtechnik

21.03. – 22.03.2006 Dezentrale Speisung von Niederspannungsnetzen

22.03.2006 Umsetzungsfragen zum Erneuerbare Energien-Gesetz (EEG)

22.03.2006

08.00 – 16.00 Uhr

Beratungsbüro Bolland

Messtechnik

25.03.2006 Rechtssicherheit bei der Errichtung von Elektroanlagen

SemInaRe aUS deR ReGIOn

Datum / Zeit Thema Veranstaltungsort

VDE Verband der Elektrotechnik

Bismarckstraße

10625 Berlin

Siedle Ausstellungs- und

Schulungszentrum Berlin

An der Mühle 5

1 507 Berlin

Hagemeyer Deutschland

GmbH & Co. KG

Lise-Meitner-Straße 10

152 6 Frankfurt (Oder)

Solar GmbH

Lorenzweg 5

12099 Berlin

Hagemeyer Deutschland

GmbH & Co. KG

Wetzlarer Straße 54

14482 Potsdam

VDE Verband der Elektrotechnik

Bismarckstraße

10625 Berlin

Hagemeyer Deutschland

GmbH & Co. KG

Rhinstraße 48-50

12681 Berlin

VDE Verband der Elektrotechnik

Bismarckstraße

10625 Berlin

VDE Verband der Elektrotechnik

Bismarckstraße

10625 Berlin

Hagemeyer Deutschland

GmbH & Co. KG

Lauenburger Straße 85

12169 Berlin

Obeta - ABC Abhol- und

Beratungscenter

Storkower Straße 109

10407 Berlin

Obeta ZET Zentrum für

Elektrotechnik

Wilhelmsaue

1071 Berlin-Wilmersdorf

VDE Verband der Elektrotechnik

Bismarckstraße

10625 Berlin

VDE Verband der Elektrotechnik

Bismarckstraße

10625 Berlin

Obeta - ABC Abhol- und

Beratungscenter

Storkower Straße 109

10407 Berlin

VDE Verband der Elektrotechnik

Bismarckstraße

10625 Berlin

7


SemInaRe aUS deR ReGIOn

Datum / Zeit Thema Veranstaltungsort

27.03.2006

1 .00 – 17.00 Uhr

28.03.2006

28.03.2006

17.00 – 19.00 Uhr

28.03.2006

1 .00 – 17.00 Uhr

Stiebel Eltron

Energetisch sinnvolle und energiesparende Systeme für den Neubau und die Sanierung

L‘Isolanate, K-Flex

Anforderungen an Isolierungen durch Verordnungen und Weiterentwicklung am Bau /

Sicherheit, Hygiene, Kosteneinsparungen

OBO Bettermann

Brandschutz in der Elektrotechnik

Stiebel Eltron

Energetisch sinnvolle und energiesparende Systeme für den Neubau und die Sanierung

29.03.2006 EI 6 – Workshop - praktischer Aufbau, Installation und Inbetriebnahme

29.03.2006

09.00 – 16.00 Uhr

29.03.2006

1 .00 – 19.00 Uhr

30.03.2006

09.00 – 16.00 Uhr

30.03.2006

17.00 – 18. 0 Uhr

30.03. – 31.03.2006

03.04. – 04.04.2006

04.04.2006

05.04.2006

16.00 – 18.00 Uhr

Grundkurs Softwareprogramm Elcom

Grundfunktionen zur komfortablen Erstellung von Stromlaufund

Aufbauplänen sowie Kalkulationen mit der Hager-Software /

Zeichnen von Stromlaufplänen am Computer: einpolig und allpolig / Besonderheit: einpolige

Übersichtspläne aus einer Tabelle regenerieren

Peha

PHC-Workshop

solar training

Basislehrgang aktive Netzwerktechnik

MS Consulting

Grundlagenseminar für Unternehmer

„Erfolgsfaktor Betriebswirtschaft – Basel II“

Speicherprogrammierbare Steuerungen I

Programmierung der SPS-Technik nach EN DIN 611 1 – Einführung in die SPS-Technik

Betrieb elektrischer Anlagen für Spannungen von 110 bis

380 kV; Schaltberechtigung in Theorie und Praxis

Messpraktikum - Prüfen ortsveränderlicher elektrischer Geräte nach BetrSichV, BGV A

und VDE 0701 / 0702 / 0751

Dimplex

Wärmepumpentechnik

05.04.2006 Beleuchtungstechnik im Außenbereich

05.04.2006

17.00 – 19.00 Uhr

Neuheiten bei Devolo

Hagemeyer Deutschland

GmbH & Co. KG

Lise-Meitner-Straße 10

152 6 Frankfurt (Oder)

Bär & Ollenroth KG

Mittenwalder Straße 8

158 4 Rangsdorf

OT Groß Machnow

Obeta ZET Zentrum für

Elektrotechnik

Wilhelmsaue

1071 Berlin-Wilmersdorf

Hagemeyer Deutschland

GmbH & Co. KG

Wetzlarer Straße 54

14482 Potsdam

Siedle Ausstellungs- und

Schulungszentrum Berlin

An der Mühle 5

1 507 Berlin

Hager Tehalit

Seestraße 10

OT Genshagen

14974 Ludwigsfelde

Obeta – im BTZ Bildungs- und

Technologiezentrum

der HWK Berlin

Mehringdamm 14

10961 Berlin

Solar GmbH

Lorenzweg 5

12099 Berlin

Hagemeyer Deutschland

GmbH & Co. KG

Rhinstraße 48-50

12681 Berlin

VDE Verband der Elektrotechnik

Bismarckstraße

10625 Berlin

VDE Verband der Elektrotechnik

Bismarckstraße

10625 Berlin

VDE Verband der Elektrotechnik

Bismarckstraße

10625 Berlin

Sonepar Deutschland

Region Nord-Ost GmbH

Meeraner Str. 2

12681 Berlin-Marzahn

VDE Verband der Elektrotechnik

Bismarckstraße

10625 Berlin

Obeta - ABC Abhol- und

Beratungscenter

Storkower Straße 109

10407 Berlin

8 DER ELEKTRO-FACHMANN, 5 . Jahrgang 2006, Nr.


06.04.2006

17. 0 – 19.00 Uhr

06.04.2006

06.04.2006

15.00 – 18.00 Uhr

06.04.2006

17.00 – 19.00 Uhr

06.04. – 07.04.2006

19.04 – 20.04.2006

24.04. – 25.04.2006

Nähere Informationen und Anmeldung

direkt beim Veranstalter !!

VDE Seminare

Trainingszentrum Berlin – Frau Hoppe

Bismarckstraße , 10625 Berlin

Tel. und Fax (0 0) 4 80 01 80

E-Mail: vde-seminare-berlin@vde.com

BÄR & OLLENROTH KG

Verkaufsförderung

Mittenwalder Straße 8, 158 4 Rangsdorf

OT Groß Machnow

Tel. (0 7 08) 26-0 (Zentrale)

Fax (0 7 08) 26-195 (Zentrale)

Tel. (0 0) 5 00 57-24 (Herr Schmidt)

Tel. (0 0) 5 00 57-22 (Herr Timm)

Fax (0 0) 5 00 57-28

E-Mail: vkf.bo@gc-gruppe.de

DER ELEKTRO-FACHMANN, 5 . Jahrgang 2006, Nr.

Tyco

Geltechnik-Workshop

Gebhardt Ventilatoren

Bestandsschutz im Brandschutz

Maschinelle Entrauchung – von der Tiefgarage bis zum Dach

Workshop – modulares Schaltgerätesystem mit Schwerpunkt

konventionelle Beleuchtungssteuerung

Neuheiten bei Devolo

Speicherprogrammierbare Steuerungen II

Aufbauseminar-Programmierung der SPS-Technik nach EN DIN 611 1

Mittelspannungs-Freileitungen nach neuer Norm

EN 5040423 (VDE 0210)

Schaltberechtigung für Starkstromanlagen bis 6 kV

Teil 1: Einführung in die Systematik Schaltberechtigung

25.04.2006 Elektrische Anlagen in explosionsgefährdeten Betriebsstätten

26.04.2006

26.04. – 27.04.2006

Hager Tehalit Vertriebs GmbH

Brandenburg Park

Seestraße 10, OT Genshagen

14974 Ludwigsfelde

Tel. (0 78) 86 58-0

Fax (0 78) 86 58-62

E-Mail: berlin@hager.de

Obeta Oskar Böttcher GmbH & Co. KG

Motzener Straße 40, 12277 Berlin

Tel. (0 0) 7 20 94-121

Fax (0 0) 7 20 94-109

E-Mail: info@obeta.de

Solar GmbH

Lorenzweg 5

12099 Berlin

Tel. (0 0) 2 08 9 - 6

Fax (0 0) 2 08 9 - 9

E-Mail: berlin@solar-elektro.de

Solar GmbH

Am Möllenberg 25 – 28

15751 Niederlehme

Bär & Ollenroth KG

Münstersche Straße 4 a

14772 Brandenburg

Hager Tehalit

Seestraße 10

OT Genshagen

14974 Ludwigsfelde

Obeta ZET Zentrum für Elektrotechnik

Wilhelmsaue

1071 Berlin-Wilmersdorf

VDE Verband der Elektrotechnik

Bismarckstraße

10625 Berlin

VDE Verband der Elektrotechnik

Bismarckstraße

10625 Berlin

VDE Verband der Elektrotechnik

Bismarckstraße

10625 Berlin

VDE Verband der Elektrotechnik

Bismarckstraße

10625 Berlin

Blindleistungskompensation und Oberschwingungen –

Einhaltung der Bedingungen der EMV Netzstörungen VDE Verband der Elektrotechnik

Funktionale Ausschreibung nach VOB

Sichere Pflegebetten – Prüfungen durch EUP

Ausbildung zur elektrotechnisch unterwiesenen Person (EUP) zum Prüfen von Pflegebetten

nach DIN VDE 0751

SemInaRe aUS deR ReGIOn

Datum / Zeit Thema Veranstaltungsort

Bismarckstraße

10625 Berlin

VDE Verband der Elektrotechnik

Bismarckstraße

10625 Berlin

S. Siedle & Söhne

Telefon- und Telegrafenwerke OHG

Ausstellungs- und Schulungszentrum Berlin

An der Mühle 5, 1 507 Berlin

Tel. (0 0) 4 4 70 52

Fax (0 0) 4 4 8 28

berlin@siedle.de

Hagemeyer Deutschland GmbH & Co. KG

Rhinstraße 48–50, 12681 Berlin

Tel. (0 0) 5 49 64-105

Fax (0 0) 5 49 64-110

E-Mail: info.berlin@hagemeyerce.com

Sonepar Deutschland

Region Nord-Ost GmbH

Meeraner Straße 2 , 12681 Berlin

Tel. (0 0) 5 49 74-241

Fax (0 0) 5 49 74-246

E-Mail: info@region-nord-ost.sonepar.de

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