MBS insight 01/2012 - Munich Business School

munich.business.school.de

MBS insight 01/2012 - Munich Business School

Munich Business School

NEUEs aUs dEr MBs FakUltät

MBs FacUlty NEws

NEUEs voN MBs stUdENtEN

MBs stUdENt NEws

sozial | MBs stUdENtEN iN aktioN

Infobus für Flüchtlinge

social | MBs stUdENts iN actioN

Info bus for refugees

MBs EvENts

MBs EvENts

PraxisNah | BEricht aUs dEM PraktikUM

Bernhard Lieder, Praktikum bei der Lufthansa

Practical | iNtErNshiP rEPort

Bernhard Lieder, Praktikum bei der Lufthansa

iNtErNatioNal | MBs PartNErhochschUlEN

Neue Partnerhochschulen der MBS

Tongji University, Shanghai, China

iNtErNatioNal | MBs PartNEr UNivErsitiEs

New MBS partner universities

Tongji University, Shanghai, China

vErNEtzt | was MBs alUMNi hEUtE tUN

Moritz Keller, Keller Sports GmbH

coNNEctEd | MBs alUMNi today

Moritz Keller, Keller Sports GmbH

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01/2012


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NEUEs AUs DER MBs fAkUltät

MBS faculty newS

MBS BIETET ZERTIFIKATSLEHRGANG „BRAND MANAGEMENT“ IN

KooPERATIoN MIT DEM MANAGEMENT CENTER INNSBRUCK (MCI) AN

In Kooperation mit dem Management

Center Innsbruck und dem

Institute of Brand Logic bietet die

Munich Business School ab Sommer

2012 einen neuen Zertifikatslehrgang

im Bereich Brand Management

an. Die beiden etablierten Business

Schools bieten dabei neben höchster

Qualität im Bereich Management-

Weiterbildung auch eine enge Verknüpfung

der beiden Wirtschaftsstandorte

Innsbruck und München.

„Eine angesehene Marke

trägt wesentlich zum Unternehmenserfolg

bei und ist beeinflussbar.

Wenn man an erfolgreiche Unternehmen

denkt, hat man meist eine

bestimmte Marke vor Augen. Gerade

in diesem Segment sind strategische

Planung und die Verknüpfung

des Unternehmens mit der Marke

äußerst wichtig“, so Bernhard Seidl,

From the summer of 2012, Munich

Business School will be offering a

new certificate course from the

field of Brand Management in cooperation

with Management Center

Innsbruck and the Institute of Brand

Logic. Apart from top-quality management

trainings, these two established

business schools also ensure

a strong link between the two business

locations Innsbruck and Munich.

“A reputable brand contributes

greatly to a company’s success

and can be influenced. When thinking

of successful companies, usually

a certain brand comes to mind.

Especially in this segment, strategic

planning and the link between the

company and the brand are highly

important,” explains Bernhard Seidl,

Executive Assistant to the Manage-

Munich Business School

Referent der Geschäftsführung der

Munich Business School und Betreuer

der Partnerschaft mit dem MCI.

Die Märkte haben sich in den

letzten Jahren rasant entwickelt und

benötigen vermehrt Führungskräfte,

die den Zusammenhang zwischen

Marke und Unternehmen realisieren

und für Kunden erfahrbar machen.

Absolventen des Lehrgangs Brand

Management werden in der Lage

sein, zentrale Prinzipien und Wirkungsmechanismen

der Markenführung

anzuwenden und Unternehmen

und Marke weiter -und zusammenzuführen.

Ebenso lernen die Teilnehmer

wie Marken auf interne

Unternehmensfunktionen wirken

und lernen die Prozesse der Markenverankerung

im Unternehmen

kennen.

Der Zertifikatslehrgang rich-

MBS oFFERS “BRAND MANAGEMENT” CERTIFICATE CoURSE IN

CooPERATIoN WITH MANAGEMENT CENTER INNSBRUCK (MCI)

ment at Munich Business School and

coordinator of the partnership with

MCI.

The markets have developed

rapidly over the last few years and

increasingly need managers who

understand the connection between

brand and company and integrate

this into the customer experience.

Graduates of the Brand Management

course will be able to apply

central principles and mechanisms

of brand management and promote

the link between company and

brand. In addition, the participants

learn how brands influence internal

company functions and get to know

the processes of branding.

The certificate course is

mainly intended for executives and

decision-makers in the field of brand

management from all sectors as well

tet sich vor allem an Führungskräfte

und Entscheidungsträger im Bereich

Markenführung aus allen Branchen,

sowie an Absolventen, die sich im

Bereich Markenführung und Organisationsentwicklung

weiterbilden

wollen.

Der Lehrgang findet an insgesamt

14 Seminartagen (immer

am Wochenende) jeweils zur Hälfte

am Management Center Innsbruck

und der Munich Business School

statt. Das Teilnahmeentgelt beträgt

5.490€ und enthält alle Lehrveranstaltungen

sowie sämtliche Unterlagen,

Pausengetränke und eine Mitgliedschaft

im Absolventenclub MCI

Alumni & Friends „FREE“.

Für weitere Informationen:

Bernhard Seidl, MBA, (+49 89 54

76 78-225, Bernhard.Seidl@munichbusiness-school.de).

as graduates who would like further

training in the fields of brand management

and organizational development.

The course is made up of a

total of 14 seminar days (always on

weekends), half of which take place

at Management Center Innsbruck

and the other half at Munich Business

School. The fee is €5,490 and

includes all lectures, documentation,

beverages during breaks and

a FREE membership for the alumni

club MCI Alumni & Friends.

For further information

please contact Bernhard

Seidl, MBA, (+49 89 54 76 78-225,

Bernhard.Seidl@munich-businessschool.de).


MARKETING UND INNoVATIoN FoRUM EURoPE 2012

Am 7./8. Februar 2012 kommen zum

insgesamt vierten Mal die Marketingentscheider

und Top-Manager

nach München, um am Marketing

& Innovation Forum Europe von

internationalen Experten, Visionären

und Leadern zu lernen, sich zu inspirieren

und sich mit der mitteleuropäischen

Management-Community

auszutauschen.

Zu den hochkarätigen Sprechern

zählen u.a. Bestseller-Autor &

Innovationsexperte Steven B. Johnson,

Marken-Guru John Bielenberg,

„Disruptive Advisor“ Andy Stefanovich,

SEo & Social Media-Vorreiter

Rand Fishkin und Sales-Experte Prof.

Dirk Zupancic.

Für die Alumni der MBS bietet

der Veranstalter evoworkx live wieder

einen Sonderpreis an. Für nur

890 Euro (statt 1.450 Euro) können

Sie am Forum teilnehmen,

den spannenden Keynotes folgen

und sich über die neuesten Trends

und Innovationen auszutauschen.

Um diese Sonderkonditionen in

Anspruch nehmen zu können, ge-

MARKETING & INNoVATIoN FoRUM EURoPE 2012

on February 7/8, 2012, marketing

decision-makers and top managers

will come to Munich for the fourth

time to learn from international experts,

visionaries and leaders, be inspired

and exchange thoughts with

the Central European management

community at the Marketing & Innovation

Forum Europe.

The top-class speakers include

bestseller author and innovation

expert Steven B. Johnson, brand

guru John Bielenberg, “disruptive

advisor” Andy Stefanovich, SEo and

social media trailblazer Rand Fishkin

and sales expert Prof. Dirk Zupancic

amongst others.

The organizers evoworkx live

will again offer a special price for

MBS alumni. You can take part in

the forum for only €890 (instead of

€1,450), listen to exciting keynote

presentations and share thoughts on

the latest trends and innovations. In

order to benefit from these special

conditions, visit www.mifeurope.

NEUEs AUs DER MBs fAkUltät

MBS faculty newS

ben Sie bitte auf der Anmeldeseite

www.mifeurope.com/anmeldung

den code mif12mbs bei der Onlinebuchung

an. Sie erhalten kurz nach

der Registrierung eine Bestätigung

vom Veranstalter über Ihre Buchung

zu den Sonderkonditionen.

Das Programm zum Forum

sowie detaillierte Informationen zu

den einzelnen Sprechern finden Sie

unter www.mifeurope.com. Aktuelle

Artikel und Videos auf dem Blog

zum Forum sind unter http://blog.

evoworkx-live.com zu finden.

com/anmeldung, and enter the code

mif12mbs into the online booking

form. Shortly after registering, you

will receive a confirmation for your

booking at the special rate from the

organizers.

The forum’s agenda and

detailed information on the

individual speakers are available

at www.mifeurope.com. Current

articles and videos are available

in the forum’s blog at http://blog.

evoworkx-live.com.

Munich Business School

University of Applied Sciences

Munich Business School 01/2012

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01/2012

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NEUEs AUs DER MBs fAkUltät

MBS faculty newS

PREMIERE FüR DIE MBS: BESTE DEUTSCHE

WIRTSCHAFTSHoCHSCHULE IM GLoBAL

UNIVERSITY RANKING DER TIMES oF INDIA

500 Hochschulen weltweit haben

die Bildungsspezialisten der wichtigsten

indischen Zeitung, der Times

of India, für das „Global University

Ranking“ unter die Lupe genommen.

Vorn liegen Harvard, Stanford und

das MIT – mit Platz 79 schafft es die

Munich Business School als eine von

vier deutschen Hochschulen unter

die Top 100.

Sowohl Regierung als auch

Wirtschaftsverbände Indiens sehen

die internationale Hochschulbildung

der indischen Jugend als einen der

Schlüssel an, um die riesigen Ressourcen

des Landes künftig für ein

stabiles Wirtschaftswachstum auf

dem Subkontinent nutzbar zu machen.

Vor diesem Hintergrund hat

die wichtigste Zeitung Indiens, die

Times of India, bei Recruiting-Firmen

und HR-Verantwortlichen in

Unternehmen weltweit nach den

wichtigsten Hochschulen der jeweiligen

Nationen gesucht. Nach der

Recherchephase wurden 500 Hochschulen

aus 30 Ländern in Bezug auf

11 Kategorien näher analysiert: In

die Untersuchung flossen die Informationen

der Recruiting-Unternehmen

bzw. HR-Verantwortlichen (50

Munich Business School

Prozent), Auskünfte der Hochschulen

(30 Prozent) sowie die Ergebnisse

von Studentenbefragungen (20

Prozent) ein.

Mit Platz 79 im Global University

Ranking der Times of India

erreicht die Munich Business School

zum ersten Mal einen Platz unter

den Top 100 in einem internationalen

Ranking. Weitere deutsche

Hochschulen in dieser Gruppe sind

die Ludwig-Maximilians-Universität

München (Rang 32), die Universität

Heidelberg (Platz 50) sowie die Technische

Universität München (Platz

53).

Mit diesem Ranking-Ergebnis

schafft es die Munich Business

School als einzige private Hochschule

und als einzige Wirtschaftshochschule

aus Deutschland unter die

besten 100 Hochschulen weltweit.

Von den internationalen Partner-

Hochschulen der Munich Business

School konnten sich die University of

Melbourne (Rang 19), die Seoul National

University (60), die Fudan University

(69), die University of Auckland

(76) sowie die Pompeu Fabra

University in Barcelona (98) unter

den Top 100 platzieren.

PREMIERE FoR MBS:

BEST GERMAN BUSINESS

SCHooL IN GLoBAL

UNIVERSITY RANKING

BY TIMES oF INDIA

The education experts at India‘s most

important newspaper, the Times of

India, have evaluated 500 universities

worldwide for the Global University

Ranking. Harvard, Stanford,

and the MIT are in the lead. Munich

Business School occupies position

79 and was one of four German universities

to make the top 100.

Both the Indian government

and the trade associations regard

the international university education

of young Indians as one of

the keys to taking advantage of the

country’s huge resources for a stable

economic growth in the future.

For this reason, the most

influential Indian newspaper, the

Times of India, asked recruiting

firms and HR experts in companies

worldwide for their countries’ most

important universities. After the research

phase, 500 universities from

30 countries were assessed in more

detail based on 11 categories: Information

provided by the recruiting

firms and HR experts (50 percent),

the universities (30 percent) as well

as the results from student surveys

(20 percent) were incorporated into

the evaluation.

Position 79 in the Times of

India’s Global University Ranking

was the first time Munich Business

School made it to the top 100 in an

international ranking. other German

universities in this group are Ludwig-

Maximilians-Universität München

(position 32), Heidelberg University

(position 50) and Technische Universität

München (position 53).

Munich Business School is the

only German private university and

the only German business school

among the top 100. Partner universities

of Munich Business School

that reached the top 100 are the

University of Melbourne (position

19), Seoul National University (60),

Fudan University (69), the University

of Auckland (76) as well as Pompeu

Fabra University in Barcelona (98).


NEUES CHE RANKING

2011: „VIELFäLTIGE

ExZELLENZ“ AN DER

MUNICH BUSINESS

SCHooL

Das deutsche Hochschulsystem

zeichnet sich durch vielfältige Stärken

aus. Deshalb hat das Centrum

für Hochschulentwicklung (CHE) in

einem speziellen Ranking die Ergebnisse

der klassischen Befragung

unter speziellen Gesichtspunkten

neu bewertet. Die Munich Business

School findet sich auch in dieser Bewertung

auf Platz 2 unter den Fachhochschulen.

Für das „Vielfältige Exzellenz“

Ranking wurden für die Fachhochschulen

die Hauptthemen „Anwendungsbezug“,

„Internationalität“

und „Studierendenorientierung“

untersucht und in zwölf Kategorien

aufgeteilt, in denen Punkte oder Noten

vergeben wurden. Hochschulen

wurden dann in Abhängigkeit von ihrer

Punktzahl in jeder Kategorie der

Spitzengruppe, dem Mittelfeld oder

der Schlussgruppe zugeordnet. Die

Munich Business School wurde von

den Gutachtern in zehn von zwölf

Kategorien in der Spitzengruppe

platziert.

Das neue Ranking des CHE

setzt sich aus vorangegangenen

Datenerhebungen aus den Jahren

2010 und 2011 zusammen. Das

Fundament der einzelnen Jahresergebnisse

sind dabei die Urteile und

Bewertungen von Studenten, die unterschiedliche

Faktoren im Hinblick

auf die Hochschulen und die Studiengänge

bewertet haben. Das Centrum

für Hochschulentwicklung (CHE

gGmbH) ist eine gemeinsame Einrichtung

der Bertelsmann Stiftung

und der Hochschulrektorenkonferenz.

Das CHE veröffentlicht regelmäßig

Rankings von Studiengängen

und Hochschulen.

MBS AUCH IM MASTER-

RANKING DES CHE VoRN

Das Centrum für Hochschulentwicklung

(CHE) hat 44 Masterstudiengänge

an Fachhochschulen in Deutschland

und Österreich miteinander

verglichen – die Munich Business

School ist eine von drei Hochschu-

len, die in allen Kategorien Spitzenplätze

belegt.

Um eine bessere Vergleichbarkeit

der Studiengänge zu erreichen,

hat das CHE eine noch differenziertere

Darstellung seiner

Bewertungen veröffentlicht. Damit

ist jetzt auch ein Vergleich ausschließlich

unter Master-Studiengängen

im Fach BWL möglich. Das

CHE hat in 14 Einzelkategorien Erhebungen

vorgenommen und die

Ergebnisse in fünf Hauptgruppen

zusammengefasst: Studiensituation

insgesamt, Wissenschaftsbezug,

Praxisbezug, Betreuung durch Lehrende,

übergang zum Masterstudium.

Nur drei von 44 Studiengängen

gelangten in allen fünf Hauptkategorien

in die Spitzengruppe. Neben der

Munich Business School erreichten

dieses Ergebnis noch die Hochschule

Reutlingen und die Hochschule Anhalt/Bernburg.

NEW CHE RANKING

2011: “VIELFäLTIGE

ExZELLENZ” (VERSATILE

ExCELLENCE) AT

MUNICH BUSINESS

SCHooL

The German system of higher education

is characterized by many

strengths. For this reason, the Centrum

für Hochschulentwicklung

(CHE) has re-evaluated the results

of its conventional survey in a special

ranking. Munich Business School

takes second place among the universities

of applied sciences in this

evaluation as well.

NEUEs AUs DER MBs fAkUltät

MBS faculty newS

For the “Vielfältige Exzellenz”

(Versatile Excellence) ranking

the main aspects of “practical

relevance”, “internationality” and

“student orientation” were examined

and subdivided into twelve categories,

in which points or grades

were awarded. Depending on their

score in the individual categories,

the universities were then assigned

to the top, the average, or the bottom

group. The assessors ranked

Munich Business School among the

top group for ten out of twelve categories.

The CHE’s new ranking is

made up of data from previous

surveys in 2010 and 2011. The individual

years’ results are based

on the opinions and assessments

of students who evaluated various

factors with regard to the universities

and courses. The Centrum für

Hochschulentwicklung (CHE gGmbH,

Center for University Development)

is a joint institution of Bertelsmann

Stiftung and the German Rectors’

Conference. The CHE regularly publishes

rankings of study courses and

universities.

MBS ALSo IN THE LEAD

IN THE CHE MASTER

RANKING

The Centrum für Hochschulentwicklung

(CHE) has compared 44 Master

courses at universities in Germany

and Austria – Munich Business

School is one of three universities

that reached top positions in all categories.

To be able to better compare

the courses, the CHE has published

an even more differentiated presentation

of its assessments. This

means that it is now also possible

to only compare Master courses in

business studies. The CHE used 14

individual categories for its evaluation

and summarized the results in

five main groups: General study situation,

scientific relevance, practical

orientation, mentoring by lecturers,

transition to Master course. only

three of 44 courses reached the top

group in all five main categories.

Apart from Munich Business School

only Hochschule Reutlingen and

Hochschule Anhalt/Bernburg were

able to achieve this.

Munich Business School 01/2012

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01/2012

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NEUEs AUs DER MBs fAkUltät

MBS faculty newS

DAS SPoRTBARoMETER – DAS AUDI INSTITUT FüR SPoRTKoMMUNIKATIoN

FüHRT UMFRAGEN ZU AKTUELLEN THEMEN AUS DEM SPoRT DURCH

„Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl

wäre,…“ – diese Fragestellung

des Politbarometers im ZDF

ist allseits bekannt. Wie sieht es aber

aus mit Fragen rund um die Welt des

Sports? „Was halten Sie von

einer Sportschau nach 22.00

Uhr?“, „Wer ist der Sportmanager

des Jahres?“, „Wer wird

in der kommenden Saison

Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga?“

oder „Welcher

olympische Wintersport

ist für Sie am interessantesten?“

Seit dem Jahr 2001

gibt es für diese und viele

andere aktuelle Fragen

aus dem Umfeld des Sports

Daten und Antworten aus

einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage.

Prof. Dr.

Dr. h.c. Josef Hackforth entwickelte

hierfür gemeinsam

mit dem Marktforschungsunternehmenns

infratest

ein festes methodisches

Schema, das mithilfe einer

computergestützten Telefonbefragung

(CATI), die

Meinung von über 48 Millionen

Sportinteressierten in

Deutschland abbildet.

Verschiedenste Fragestellungen

zu aktuellen

Ereignissen, Problemen und

Tendenzen im nationalen und

internationalen Sportgeschehen

wurden so in den letzten

10 Jahren zunächst monatlich

in der Abendzeitung (AZ),

später in der Welt am Sonntag

(WamS) und seit 2005 in

Europas größter Sportzeitschrift,

der SportBILD, veröffentlicht.

So wurde zum Beispiel

deutlich, dass über die Hälfte

der Bevölkerung der Meinung

sei, Fußballer müssen stärker

vor brutalen Fouls geschützt

werden, Dopingsünder müssen härter

bestraft werden und eine Zusammenfassung

der Bundesligaspieltage

nach 22.00 Uhr ist absolut undenkbar.

Das aktuelle Sportbarometer

wurde im Dezember 2011 veröffentlicht

und untersucht die Gewin-

Munich Business School

ner und Verlierer des vergangenen

Sportjahres. Interessant: Bei der

Sportbarometer-Wahl zur Sportlerin

und Mannschaft des Jahres 2011

urteilen die deutsche Bevölkerung,

sport bild | umfRage

sowie die Jury aus Sportjournalisten

der ZDF-Wahl zum Sportler

des Jahres 2011 identisch. Lediglich

beim männlichen Sportler des

Jahres waren sich Bevölkerung und

Journalisten uneinig: Zwar waren

Dirk Nowitzki und Sebastian Vettel

bei beiden Wahlen die Top 2, je-

doch siegte im Sportbarometer der

Formel-1-Weltmeister Vettel und bei

den Journalisten NBA-Champion Nowitzki.

2011: Die Gewinner

& Verlierer

Biathlon-Königin Neuner, Formel-1-Star Vettel und

Dortmund mit Trainer Klopp siegen in der Umfrage.

Die Fußball-Randale ist der größte Skandal

1

49,2 %

Magdalena

Neuner

60 SPORT BILD 50 | 2011

Wer ist Ihrer Meinung nach

die Sportlerin des Jahres 2011?

15,8 %

Maria

Höfl-Riesch

8,1 %

Andrea

Petkovic

6,8 %

Betty

Heidler

4,0 %

Jennifer

Oeser

Biathletin Magdalena

Neuner (24) holte

2011 dreimal WM-

Gold und zweimal

Silber. Für März 2012

plant sie ihren Rücktritt.

In der Wahl

folgen hinter ihr Höfl-

Riesch (Ski alpin), Petkovic

(Tennis), Heidler

(Hammerwurf) und

Oeser (Siebenkampf)

Das aktuelle Sportbarometer,

sowie ältere Studien sind zusammen

mit der Kolumne von Prof. Hackforth

jederzeit über die Website des Audi

Instituts für Sportkommunikation

abrufbar unter www.audi-institutsportkommunikation.de.

2

3

4

7

45,5 %

Sebastian

Vettel

Jürgen Klo

Borussia Dort

Passend zur

anderen läss

5

28,9 %

Michael

Schumacher

Mercedes-Pi

Formel-1-WM

60

50

40

30

20

10

0

We

We

32,8 %

Verg

erfo


2

3

4

7

“If the Bundestag elections were

next Sunday,…” – this question from

ZDF’s political barometer is widely

known in Germany. But what about

questions from the world of sports?

45,5 %

Sebastian

Vettel

Jürgen Klopp

Borussia Dortmund

60

50

40

30

20

10

0

Wer ist Ihrer Meinung nach

der Sportler des Jahres 2011?

17,8 % 12,7 % 6,5 % 4,4 %

Dirk

Nowitzki

Mario

Götze

28,6 %

Joachim Löw

Nationalmannschaft

Timo

Boll

Stefan

Bradl

Formel-1-

Weltmeister

Sebastian

Vettel siegt

mit großem

Abstand vor

NBA-Meister

Dirk Nowitzki

(Basketball)

Vergleich Schumacher vs. Vettel – wer ist Ihrer Meinung nach …

beide gleich

Vettel

Schumi

9,3 %

Silvia Neid

Nationalmannschaft

6,6 % 6,2 %

Uwe Müßiggang

Biathlon frauen

erfolgreicher fairer glaubwürdiger vertrauenswürdiger sympathischer

“What do you think of a Sportschau

program after 10pm?”, “Who is the

sports manager of the year?”, “Who

will be the top scorer of the German

soccer league next year?” or “Which

olympic winter sport do you find the

most interesting?“

Since 2001 there has been a

Jupp Heynckes

Leverkusen/Bayern

Passend zur Mannschaft des Jahres gewinnt Dortmunds Jürgen Klopp die Wahl zum Trainer des Jahres. Unter

anderen lässt er Bundestrainer Joachim Löw, der mit der Nationalelf die EM-Qualifikation schaffte, hinter sich

28,9 % 16,6 % 13,8 % 12,3 % 10,3 %

Michael

Schumacher

Wer ist Ihrer Meinung nach die Mannschaft des Jahres 2011?

Hamburger SV

Deutsche

Deutsche

Fußball-National-

Handball-Natiomannschaft

nalmannschaft

der Frauen

26,2 %

Wer ist Ihrer Meinung nach der Trainer des Jahres 2011?

Wer ist der Absteiger /

die Enttäuschung

des Jahres 2011?

Eintracht

Frankfurt

Mercedes-Pilot Michael Schumacher belegte den achten Platz in der

Formel-1-WM. Das brachte ihm die meisten Stimmen bei dieser Wahl

Steuerhinterziehung

deutsche Schiedsrichter

16 %

representative survey for these and

other current questions from the

field of sports. Together with the

market research company tns infratest,

Prof. Dr. Dr. h.c. Josef Hack-

30,8 %

Vergabe der

Fußball-WM 22,1 %

2022 nach Katar

24,5 % Korruption

bei Fifa-

Funktionären

Die Gewalt in Fußballstadien war größter Aufreger. Die

zu 100 fehlenden 6,6 Prozent hatten andere Favoriten

Die Befragten verglichen

die Formel-1-Piloten Michael

Schumacher und Sebastian

Vettel. Die Kurven

zeigen an, wer in den Kategorien

jeweils prozentual

höher bewertet ist oder ob

beide gleichauf liegen

N

forth has developed a fixed method,

which uses a computer-aided telephone

interview (CATI) to represent

the opinions of 48 million Germans

who are interested in sports.

Various questions on current

events, problems and trends

in national and international sports

NEUEs AUs DER MBs fAkUltät

MBS faculty newS

THE SPoRTBARoMETER – AUDI INSTITUT FüR SPoRTKoMMUNIKATIoN

CoNDUCTS SURVEYS oN CURRENT SPoRTS ToPICS

32,8 %

Borussia

Dortmund

Deutsche fußball-

Nationalmannschaft

der frauen

5 6

22,5 % 19 %

Deutsche fußball-

Nationalmannschaft

der männer

3,8 % 3,8 %

Deutsche Tischtennis-

Nationalmannschaft

der Herren

Deutscher

Ruder-achter

Der deutsche Fußball-Meister Borussia Dortmund setzt sich in dieser Wertung

durch. Die zu hundert fehlenden Prozente entfallen auf andere Teams

Was ist der Skandal

des Jahres 2011?

Gewalt in

Fußballstadien

ZUr UMFrAGE

Josef HackfortH

ummer 1 bei den Sportlerinnen

wird – wieder einmal –

Magdalena Neuner. Die erfrischend

natürlich auftretende

Biathletin verkörpert ebenso wie

Formel­1­Star Sebastian Vettel das

neue Deutschland: offen, freundlich

und vertrauenswürdig.

Natürlich bewegt alle Sportfans

die Frage: Warum hört eine so erfolgreiche

und sympathische Sportlerin

im besten Leistungsalter auf?

Sie hat ihre Gründe genannt, die zu

respektieren sind. Aber wie geht es

weiter in dieser WM­Saison? Ist der

angekündigte Rücktritt Entlastung

für sie und ihre Wettkämpfe oder eine

persönliche Bürde, der sie am Ende

nicht gewach sen ist? Nach der

bisher gezeigten Leistungsstärke ist

eher mit einem Abschied auf dem

sportlichen Höhepunkt zu rechnen,

den viele Leistungssportler und Heroen

verpassen. Respekt Frau Neuner

– auch dafür.

Formel­1­Doppelweltmeister Vettel

geht als eindeutiger Sieger aus

der repräsentativen Befragung von

1000 der insgesamt 48,6 Mio. sportinteressierter

Bürger ab 14 Jahren

hervor. Sowohl die Wahl zum Sportler

des Jahres 2011 mit großem Vorsprung

als auch der Vergleich von

sehr persönlichen Werten mit Konkurrent

Michael Schumacher zeigen

den Heppenheimer als neues

Idol der Deutschen, quer durch alle

Altersgruppen und nahezu identisch

bei Männern und Frauen! Sollten

die sportlichen Erfolge anhalten

und die menschlichen Stärken weiter

sichtbar sein, kann Vettel in einer

Reihe mit Schmeling, Beckenbauer

und Boris Becker in der »Hall

of Fame« stehen.

Trainer des Jahres ist Jürgen

Klopp. Sein Stil im Umgang mit

Spielern und Fans ist geprägt von

Herzlichkeit und Originalität. Er

passt nicht in die Schablone Berufstrainer,

sieht den Fußball nicht nur

als Arbeit. Er will Spaß haben und

vermitteln. Das kommt in der Unterhaltungsindustrie

Bundesliga ebenso

gut an wie bei der Öffentlichkeit.

Logisch, dass sein BVB zur Mannschaft

des Jahres gewählt wurde.

Das Sportjahr 2011 verzeichnete

auch kritikwürdige Ereignisse und

schädliche Auswüchse. Diese sind dem

Publikum nicht verborgen geblieben.

Bei allen nationalen und internationalen

Vorgängen steht die anhaltende

Gewalt bei Sportereignissen als

größtes Problem an der Spitze. Hierzu

gibt es nur eine Forderung: endlich

handeln, nicht nur reden!

Prof. Dr. Dr. h.c. Josef Hackforth (62)

ist Leiter des Audi Instituts für

Sportkommunikation

50 | 2011 SPORT BILD 61

have been presented for the past

10 years, initially monthly, in the

Abendzeitung (AZ) newspaper, then

in Welt am Sonntag (WamS) and

since 2005 in Europe’s largest sports

magazine, SportBILD.

This made clear, for example,

that more than half of

Foto:

the German population think

soccer players should be protected

more effectively from

brutal fouls, doping offenders

should be punished more severely,

and a summary of soccer

match days after 10pm is

absolutely unthinkable.

The current Sportbarometer

was published in

December 2011 and looks at

last year’s winners and losers.

Interesting fact: in the

categories “Sportswoman of

the Year” and “Team of the

Year”, the German population

made the same choice in

the Sportbarometer elections

as the jury of sports journalists

for the ZDF Sportsman

of the Year elections. only in

the case of the “Sportsman

of the Year” did population

and journalists disagree: Dirk

Nowitzki and Sebastian Vettel

were the top 2 in both elections,

but Formula 1 champion

Vettel won the Sportbarometer

and NBA champion

Nowitzki was the journalists’

winner.

The current Sports

Barometer as well as older

studies and Prof. Hackforth’s

column are available on

the website of the Audi

Institut für Sportkommunikation

at www.audi-institut-

sportkommunikation.de.

Munich Business School 01/2012

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NEUEs AUs DER MBs fAkUltät

MBS faculty newS

„so kann es im zweiten

semester weitergehen“

insight spricht mit Prof. dr. dr. h.c. Josef hackforth, studiengangsleiter des

neuen Studiengangs Master Sports Business and Communication, über den

Programmstart, die studenten und neue vorhaben.

können sie als studiengangs-

leiter nach einem knappen semester

schon eine Bilanz ziehen?

Die Bilanz des ersten Semesters

des Master-Studiengangs Sports

Business and Communication fällt

äußerst positiv aus. Sowohl die Studierenden

als auch die Professoren

geben dem Curriculum und den

Inhalten der Veranstaltungen sehr

gute Noten, auch die wechselseitige

Einschätzung ist von großem Lob

geprägt. Das spricht für unser

Bewerbungs- und Auswahlprinzip

bei den Studierenden und die Suche

nach methodisch-didaktischer

Qualität bei den Lehrenden.

Gespräche mit allen Beteiligten

zu Ende des Semesters haben das

eindrucksvoll bestätigt. Kleinere

Korrekturen bei einzelnen Inhalten

werden vorbereitet, das „Fein-

tuning“ betrifft nur wenige Aspekte.

So kann es im zweiten Semester

weitergehen...

was reizt sie besonders an diesem

neuartigen Studiengang?

Der Studiengang ist eine echte

akademische und wissenschaftliche

Innovation. Das magische Dreieck

Sport, Kommunikation und Wirtschaft

ist in dieser Form an

keiner anderen Ausbildungsstätte zu

Munich Business School

finden. Für mich finden sich damit

gesellschaftliche Entwicklungen, die

in der Zukunft noch relevanter werden,

in der Bildung junger Menschen

wieder. Das ist ebenso reizvoll wie

sinnvoll.

was macht diesen studiengang so

einzigartig?

Andere Universitäten und Fachhochschulen

verbinden meist nur zwei

der wichtigen drei Eckpfeiler mit-

einander. Sportökonomie oder

Sportpublizistik sind dafür die

Etiketten. Die MBS versucht mit diesem

Angebot, die drei relevanten

Player – das Kommunikationssystem,

das Sportsystem und das Wirtschaftssystem

– miteinander zu verknüpfen,

um Synergien herzustellen, die sonst

verloren gehen. Denken Sie etwa

an die TV-Fußballrechte oder die

Wirkungen des Sportsponsorings.

wie machen sich die studenten bis

jetzt?

Die von der MBS nach einem harten,

aber fairen Auswahlprozess zuge-

lassenen Studierenden haben mir

und allen anderen Lehrenden viel

Freude gemacht. Sie sind sehr gut

vorgebildet, sehr interessiert und

genießen die quantitativ kleinen

Veranstaltungen mit viel Raum zum

Prof. Hackforth ist der Leiter des Audi Instituts für Sportkommunikation an der MBS

Prof. Hackforth is the director of the Audi Institut für Sportkommunikation at MBS

Dialog sehr. Viele Dozenten haben

mir bestätigt, dass ihre Erfahrungen

im Studiengang unvergleichlich gut

gewesen sind. Bei mehreren Ex-

kursionen haben wir festgestellt,

dass wir uns auf die Studierenden

verlassen können. Hohe Disziplin

und hervorragende Mitarbeit waren

festzustellen.

was hat sie an die MBs gebracht?

Die Verantwortlichen der MBS sind

auf mich zugekommen, weil sie

auf der Suche nach Beratung und

Expertise für den neuen Master-

Studiengang waren. Sie haben –

wie ich auch – erkannt, dass dieses

Programm zukünftig neue beruf-

liche Perspektiven eröffnet und eine

große Chance für die Studierenden

bietet. Gerne habe ich meine

Erfahrungen und Überlegungen in

diesen Prozess eingebracht.

welche 3 schlagworte beschreiben

das Programm am besten?

Wissenschaftlichkeit, Praxisnähe und

Internationalität.

was ist für 2012 geplant?

Wir werden die Vernetzung mit dem

Audi Institut für Sportkommunikation

intensivieren, neue Exkursionen

und Sonderveranstaltungen planen

sowie die Vorbereitungen für den

zweiten Jahrgang treffen und die

erste Studentengruppe bei ihren

Abschlussarbeiten betreuen. Die

Anzahl der Studierenden soll von

15 auf 20 angehoben werden, um

langsam an das Maximum von 25 zu

kommen. Die MBS setzt auf Qualität

- nicht auf Quantität!

Prof. dr. dr. h.c. Josef hackforth

Leiter Audi Institut für Sportkommunikation,

Berater „Center of Communication

Competence“

Studium der Publizistik, Psychologie und Geschichte

1974: Promotion zum Dr. phil. mit dem Thema „Sport im

Fernsehen“

1980: Habilitation mit dem Thema „Neue Medien - neue

Formen der Kommunikation?“

1982: Professor für Publizistik und Kommunikations-

wissenschaft

1990: Lehrstuhl für Sportpublizistik

2000: Lehrstuhl für Sport, Medien und Kommunikation

2011: Studiengangsleitung Master Sports Business

and Communication an der Munich Business School


Prof. dr. dr. h.c. Josef hackforth

Director of the Audi Institut für

Sportkommunikation, Advisor for the „Center of

Communication Competence“

Studied communication science, psychology and history

1974: obtained the PhD degree of Dr. phil. with a

dissertation on “Sports on Television”

1980: Postdoctoral lecture qualification on “New Media –

New Forms of Communication?”

1982: Professor for journalism and communication science

1990: Chair in sports communication

2000: Chair in sports, media and communication

2011: Academic Program Director Master in Sports

Business and Communication at Munich Business

School

is it possible for you as head of department

to take stock after barely

one semester?

The first semester of the Sports Business

and Communication Master’s

course went really well. Both the

students and the lecturers are praising

the curriculum and the content

of the lectures, and are speaking

very highly of each other. This proves

that we were successful in implementing

an effective application and

selection process for our students

and in finding lecturers with great

didactic skills. This was impressively

confirmed during talks with everyone

involved at the end of the semester.

Small corrections are being

prepared for individual sections of

content, but the “fine-tuning” only

concerns few aspects. We would not

mind if the second semester continues

in this way…

what appeals to you most about

this novel course?

The course is a real academic and

scientific innovation. No other university

offers the magic triangle of

sports, communication and economics

in this form. In my view, societal

developments that will be increasingly

relevant in the future are

reflected in the education of young

people here. This is both attractive

and useful.

what makes this course so unique?

other universities and colleges usually

only combine two of the three

important pillars. These courses are

called sports management or sports

communication. With its offering,

MBS attempts to link the three relevant

players – the communication

system, the sports system and the

economic system – to achieve synergies

which would otherwise be lost.

Just think of the soccer broadcasting

rights or the effects of sports sponsorship.

How are the students getting along

so far?

The students were admitted by MBS

in a tough but fair selection process,

and both I and all other lecturers

were extremely pleased with them.

They are very well prepared, extremely

interested and really enjoy

the small lecture groups with a lot

of space for dialog. Many lecturers

have confirmed that their experience

with this course has been incomparably

positive. During several

field trips we saw that our students

NEUEs AUs DER MBs fAkUltät

MBS faculty newS

“would not mind if the second

semester continues in this way”

insight talks to Prof. dr. dr. h.c. Josef hackforth, head of department of the

new Master in Sports Business and Communication course, about the start

of the course, the students and new plans.

Studenten des neuen Master-Studiengangs in der Audi Lounge

Students of the new Master program in the Audi Lounge

are very reliable. They displayed

great discipline and excellent participation.

how did you become part of MBs?

MBS’s leaders approached me, as

they were looking for advice and expertise

for the new Master’s course.

They recognized – just as I did – that

this program will offer new professional

perspectives in the future and

that it represents a great opportunity

for the students. I was happy to

add my experience and thoughts to

this process.

which 3 keywords best describe the

program?

Scientific, hands-on, international.

what are the plans for 2012?

We will intensify our cooperation

with the Audi Institut für Sportkommunikation

(Audi Institute for Sports

Communication), schedule new field

trips and special events, prepare

the second academic year and support

the first group of students during

their Master’s theses. We would

like to increase the number of students

from 15 to 20, slowly working

towards the maximum of 25. MBS

stands for quality – not quantity!

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NEUEs voN MBs stUDENtEN

MBS Student newS

NACHGEFRAGT BEI MBS STUDENTEN

warum studieren sie an der MBs?

Die MBS überzeugte mich mit ihrem

kompakten, praxisorientierten Studiengang

mit integriertem Auslandssemester

und Praktika in In- und Ausland. Fremdsprachenkenntnisse

und interkulturelles

Know-How sind in multinationalen Firmen

und an ausländischen Standorten

immer wichtiger. Dieses Programm trägt

diesen Aufgaben Rechnung und bietet

zusätzlich Praxisnähe, Auslandserfahrung

und umfassende Persönlichkeitsbildung.

die MBs in 3 worten

Performance, Gemeinschaftsgefühl, Dynamik

was sind ihre Pläne für die zeit nach

dem studium?

Ich möchte nach Studienabschluss ein

Vollzeit-Masterstudium absolvieren. Ich

werde mich zunächst auf den GMAT

vorbereiten, mich für den Masterstudiengänge

im In- und Ausland bewerben

und ein weiteres Praktikum absolvieren.

Hoffentlich wird auch noch ein bisschen

Zeit bleiben, um in den Urlaub zu fliegen.

Munich Business School

alexander kout

Bachelor 5. Semester

International Business

thuraya al Balushi

MBA 2. Semester

General Management

warum studieren sie an der MBs?

Für die MBS habe ich mich entschieden

wegen des guten Rufs und der Bekanntheit

der Hochschule. Die Kurse sind sehr

interessant und mit starkem Bezug zu

meinem Job in der Telekommunikationsindustrie.

Vor allem der berufsbegleitende

Stundenplan ist für mich als Mutter

von drei Kindern ideal.

die MBs in 3 worten

Lernen, Gruppendiversität, Persönlichkeitsentwicklung

und Wissensaufbau

was bringt ihnen ihr studium an der

MBs?

Ich arbeite in der Produktentwicklung bei

oman Tel, dem größten Telekom-Dienstleister

im oman. Dieses Programm hilft

mir dabei, meine Fähigkeiten weiterzuentwickeln

und meine Leistungseffizienz

zu steigern.

dr. med. Marc rümmler

MBA 1. Semester, Health Care Management

warum studieren sie an

der MBs?

Meine Entscheidung zugunsten

der MBS fiel vor

allem aufgrund der sehr guten Internetpräsenz,

der Akkreditierung und des

sehr guten Eindrucks, den ich von Prof.

Wiechmann während des Vorstellungsgespräches

bekommen hatte. Diese erste

Einschätzung wurde auch durchweg

bestätigt. Das Executive MBA-Programm

Health Care Management wählte ich,

weil ich als Arzt in meiner weiteren Laufbahn

im Bereich des Gesundheitswesens

tätig bleiben möchte und den Kontakt

zur Medizin nicht gänzlich verlieren will.

carra daniel

Master 3. Semester, International Business

warum studieren sie an

der MBs?

Durch den Englisch-Track

an der MBS kann ich meinen

Master machen und gleichzeitig

Deutsch lernen. Das Master-Programm

ist perfekt für mich, besonders gut finde

ich die praktischen Seminare und Vorlesungen

von Wirtschaftsexperten und

das kleine, aber sehr internationale Umfeld.

Außerdem schätze ich die Möglichkeit,

mein Studium genau an meine Interessen

und Karriereplanung anpassen

zu können. Man kann spannende Vertiefungen

wählen und für das Auslandssemester

steht eine große Auswahl an

Partneruniversitäten zur Verfügung.

die MBs in 3 worten

Professionell, anspruchsvoll,

sympathisch

was bringt ihnen ihr studium an der

MBs?

Ich kann sehr viele Prozesse in meiner

Klinik bereits besser verstehen und positiv

mitgestalten, insbesondere kann ich

meinen ärztlichen Kollegen viele Aspekte

der verwaltungsbezogenen Abläufe in

unserer Klinik aufzeigen und erläutern.

Wir sind mitten in einem Change Prozess

der gesamten medizinischen und organisatorischen

Abläufe und hier hilft mir

fast jede einzelne Kursstunde, um neue

Ideen und Umsetzungsmöglichkeiten zu

entwickeln.

lea krähahn

Master 1. Semester, Sports Business and Communication (SBC)

warum studieren sie an

der MBs?

Ich habe mich bewusst

gegen eine universitäre

Ausbildung entschieden, da ich das Arbeiten

in Kleingruppen zu schätzen gelernt

habe und ich die Praxisorientierung

an privaten Hochschulen bevorzuge. Die

MBS bietet im neuen SBC Masterprogramm

neben den oben genannten Vorzügen

auch noch ein Auslandstudium an.

Auch die vielen namenhaften Gastdozenten

aus der Wirtschaft überzeugten

mich: so habe ich die Möglichkeit, von

echten Praktikern zu lernen, was in der

Theorie gelehrt wird.

die MBs in 3 worten

Praxisorientierung, Internationalität, familiäre

Atmosphäre

was sind ihre Pläne für die zeit nach

dem studium?

Nach erfolgreicher Beendigung meines

Masterstudiums an der MBS hoffe ich,

dass meine akademische Reise noch

nicht vorbei ist. Langfristig wünsche ich

mir, in der Medienbranche Fuß zu fassen.

ob in journalistischer Funktion oder

auf Unternehmensseite ist dabei jedoch

noch nicht endgültig entschieden.

die MBs in 3 worten

Innovativ, einzigartig, international

was sind ihre Pläne für die zeit nach

dem studium?

Momentan studiere ich International

Business mit den Vertiefungen Marketing

und Luxury Management. Ich

interessiere mich sehr für Branding,

Konsumentenverhalten und innovative

Marketingstrategien. Nach meinem Studium

an der MBS möchte ich reisen und

dann meine Karriere in einem weltweit

operierenden Unternehmen in Deutschland

starten.


MBS STUDENTS INTERVIEWED

alexander kout

Bachelor 5th Semester

International Business

why did you choose MBs?

MBS convinced me with its compact,

practice-oriented study program that includes

an integrated study semester abroad

and internships. Language skills and

intercultural know-how are becoming

more and more important in multinational

corporations and global locations.

The Bachelor International Business program

at MBS completely accommodates

these requirements and, in addition,

provides modern business practice, international

experiences and comprehensive

personality development modules.

MBs in 3 words

Performance, togetherness, drive

What are your plans for the time after

your studies?

I want to continue my education with a

full-time Master program. The plan is to

first prepare for the GMAT, then apply

for Master programs in Germany and

abroad and also do another internship.

Hopefully there will also be a little time

left for a nice vacation.

thuraya al Balushi

MBA 2nd Semester

General Management

why did you choose MBs?

I selected to study at MBS because it

is well recognized and also has a good

reputation. The courses are very interesting

and related to my work in the

telecom industry. Also, the timing of the

lectures suits me since I am a mother of

three children.

MBs in 3 words

Learning, group diversity, develop personality

and improve knowledge

How do you benefit from studying at

MBs?

I’m working in the product and development

section at oman Tel, the largest telecom

operator in oman. This program is

helping me to develop my skills and thus

contribute directly to raising the rate of

my productivity in my company.

dr. med. Marc rümmler

MBA 1st Semester, Health Care Management

why did you choose

MBs?

I made the decision to

study at MBS mostly on

the basis of the very informative website,

the accreditations and the very good

impression I had after talking to Prof.

Wiechmann during my admission interview.

And this first impression has been

absolutely confirmed. I chose the

Executive MBA program Health Care Management

because as a doctor

I want to stay in touch with medicine in

my career and keep working in the professional

field of health care.

carra daniel

Master 3rd Semester, International Business

why did you choose

MBs?

The fact that there is an

English track available at

MBS allowed me to continue my further

education while also learning German.

The Master program was perfect for

me, as it provides practical experience

from industry experts in a small, but

very international setting. For me, the

programs are very special, in that they

offer students a program very uniquely

tailored to their own interests and career

aspirations. Students are able to

choose from several unique concentrations

of study. For their study abroad semester,

students can also choose from a

NEUEs voN MBs stUDENtEN

MBS Student newS

MBs in 3 words

Professional, challenging, likeable

How do you benefit from studying at

MBs?

There are many processes in my clinic

that I am now able to understand and

to actively participate in. I can show and

explain many aspects of the administrative

workflow in our clinic to my fellow

doctors. At the moment, we are in the

middle of a change process that affects

all medicinal and organizational processes

and procedures – and almost every

single course lecture helps me develop

new ideas and implementation possibilities.

lea krähahn

Master 1st Semester, Sports Business and Communication (SBC)

why did you choose

MBs?

I deliberately chose a study

program at a private University of

Applied Sciences such as MBS, because

I prefer working in small groups and

really like the practical application of

knowledge. In addition to these advantages,

MBS offers a study option abroad

in the SBC Master program. Many of the

renowned lecturers work in the industry

which provides one major benefit: I have

the opportunity to learn theoretical and

practical content from real-life business

experts.

MBs in 3 words

Practical orientation, internationality, familiar

atmosphere

What are your plans for the time after

your studies?

After successfully completing my Master

studies at MBS, I hope that my academic

journey won‘t be over yet. In the long

run I would really like to start a career

in media, but I haven‘t decided yet whether

this will be as a journalist or working

for a company.

wide variety of destinations with partner

universities.

MBs in 3 words

Innovative, unique, international

What are your plans for the time after

your studies?

Currently my concentrations within International

Business are Marketing and

Luxury Management. I am very interested

in branding and consumer behavior,

as well as innovative marketing strategies.

After my studies at MBS I would like

to travel and then return to Germany to

begin a career with an internationallyoperating

company.

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NEUEs voN MBs stUDENtEN

MBS Student newS

MBS AWARDS

BELoHNEN

STUDENTISCHES

ENGAGEMENT

Pünktlich zum Start des Wintersemesters

2011/2012 an der Munich

Business School wurden auch dieses

Jahr wieder die MBS Awards für studentisches

Engagement verliehen.

Die Preisträger der MBS Awards

2011 zeichneten sich durch ihren besonders

aktiven und tatkräftigen Einsatz

in studentischen Initiativen, als

Studentenvertreter oder Botschafter

der Munich Business School aus.

Die GewinnerInnen des diesjährigen

Student Association Awards haben

sich besonders im Rahmen einer Studenteninitiative

engagiert und damit

das nicht-curriculare Programm der

MBS mit Leben und Aktionen gefüllt.

Der Student Association Award 2011

ging an:

l Mark Delecate, Martina Lutz,

Madlien Schenker

(Munich Venture Summit 2011)

l Mathias Grätz, Marc Wollermann,

Franziska Hargasser,

Anna Lassmann

(MBS Symposium 2011)

l Patrick Schindzielorz

(MBS-Invest)

MBS AWARDS 2011

REWARD STUDENT

COMMITMENT

Right on time for the beginning of

Fall Semester 2011/2012, the MBS

Awards were awarded to those MBS

students whose commitment went

far beyond academic excellence.

The winners of the MBS Awards

2011 showed outstanding dedication

in their work for student initiatives,

as student representatives or

as ambassadors for Munich Business

School.

The winners of this year’s

Student Association Award were

particularly active in one of the student

initiatives at MBS and filled the

non-curriculum program of the university

with life and action. The Student

Association Award 2011 went

to:

MBS Award Preisträger 2011

Munich Business School

l Marc Schwarz, Annick

Fleischmann

(students-clubbing e.V.)

Mit dem Student Representative

award werden Studierende ausgezeichnet,

die sich als Semester- oder

Studentensprecher aktiv für Ihre

Kommilitoninnen und Kommilitonen

einsetzen und deren Interessen unparteilich

und gerecht vertreten. Der

Student Representative Award 2011

ging an:

l Christina Kiehl

Der MBs ambassador award wird

an Studierende verliehen, die die

Munich Business School gegenüber

externen Stakeholdergruppen

würdig und professionellvertreten

und sich

z.B. bei Schnuppertagen,

Mes-

sen oder anderenGelegenheiten

aktiv

einbringen. Der

MBS Ambassador

Award 2011

ging an:

l Tobias Dirl

und Markus

Gamm

l Mark Delecate, Martina Lutz,

Madlien Schenker

(Munich Venture Summit 2011)

l Mathias Grätz, Marc Wollermann,

Franziska Hargasser,

Anna Lassmann

(MBS Symposium 2011)

l Patrick Schindzielorz

(MBS-Invest)

l Marc Schwarz, Annick

Fleischmann

(students-clubbing e.V.)

The Student Representative Award

is given as a reward to students who

actively represent their fellow students

at MBS as student or semester

speakers and assume this role in an

impartial and responsible way. The

Student Representative Award 2011

went to:

l Christina Kiehl

The MBs ambassador award rewards

the work of students who

Mit dem MBs special award werden

Studierende ausgezeichnet, die

sich in mannigfaltiger Form an der

und für die Munich Business School

engagieren und während ihrer kompletten

Studienzeit durch ihr Auftreten

und ihre Aktivitäten den „MBS

Spirit“ verkörpern. Der MBS Special

Award 2011 ging an:

l Hannan Farooq und Alexander

Pawellek

Die Munich Business School gratuliert

allen Preisträgern der MBS

Awards 2011 und möchte sich für

das große Engagement und die gute

Zusammenarbeit bedanken.

represent Munich Business School in

a professional way towards external

Stakeholders e.g. by supporting MBS

at open days, fairs or other occasions.

The MBS Ambassador Award

2011 went to:

l Tobias Dirl and Markus Gamm

The MBs special award rewards

students who show outstanding

commitment and dedication for

Munich Business School throughout

their entire student life and

who embody the “MBS Spirit”

through their activities and behavior.

The MBS Special Award 2011

went to:

l Hannan Farooq and Alexander

Pawellek

Munich Business School congratulates

all winners of the MBS Awards

2011 and would like to thank them

for their hard work and the great

cooperation.


infobus für

flüchtlinge

in ihren ersten beiden semestern

an der MBs organisieren alle Bachelor-studenten

ein sozialprojekt.

Eine Gruppe von MBs studenten

sammelte spenden für einen neuen

„infobus für Flüchtlinge“.

Der „Infobus für Flüchtlinge“ ist ein

Kooperationsprojekt der Initiative

des Münchner Flüchtlingsrates und

Amnesty International. In dem mobilen

Büro unterstützen 20 ehrenamtliche

Helfer Asylbewerber bei der

Vorbereitung auf Gespräche mit Behörden,

bei übersetzungen und mit

Informationen zur Asylbewerbung.

„Wir haben den Infobus als unser

Sozialprojekt ausgewählt, weil wir

von dem Konzept überzeugt sind“,

so die fünf MBS Studenten Johanna

Hofstetter, Kristin Siegmann, Matthias

Kottmann, Dominik Kümmerle

und Ahileas Krausser-Tsahiridis. Und

die Hilfe der Studenten war höchst

willkommen, denn der Fortbestand

des Infobusses stand zu diesem

Zeitpunkt schon kurz vor dem Aus –

nach 30 Jahren zuverlässiger Arbeit

würde der Bus den nächsten TÜV

nicht überleben. Wie also konnte geholfen

werden? Ein neuer Bus musste

her - komplett durch Spenden

finanziert! Diese große Herausforderung

formte aus den fünf Studen-

ten, die sich bis dahin untereinander

noch gar nicht kannten, ein Team.

„Das war wohl eine der besten Erfahrungen

aus dem ganzen Projekt“,

sagt Matthias. „Zu sehen, dass es

trotz so unterschiedlicher Charak-

tere auf Anhieb geklappt hat.“ Die

Studenten schrieben Unternehmen,

Kirchen, Stiftungen und Lions Clubs

aus Deutschland und der Schweiz

an, recherchierten die richtigen

Ansprechpartner, fassten immer

wieder nach. Auch wenn dies nicht

so einfach war wie ursprünglich

angenommen, blieben die Studenten

hartnäckig und arbeiteten

motiviert weiter. Mit enormem

Erfolg: statt der anfangs avisierten

6.000€ für einen Bus, der die

dringendsten Anforderungen der

Initiative erfüllt hätte, konnten die

Studenten letzten Endes 16.000€

an Spendeneinnahmen vorweisen.

Und so fährt mittlerweile ein

neuer „Infobus für Flüchtlinge“ durch

München.

info bus for

refugees

During their first two semesters at

MBs all Bachelor students organize

a social project. a group of MBs students

collected donations for a new

info bus for refugees.

soZIAl | MBs stUDENtEN IN AktIoN

SOcIal | MBS StudentS In actIOn

“Infobus für Flüchtlinge” (info bus

for refugees) is a cooperation project

of the initiative of Münchner

Flüchtlingsrat (Refugee Council Munich)

and Amnesty International. 20

volunteers use this mobile office to

support asylum seekers in their preparations

for meetings with the authorities,

with translations and with

information on asylum applications.

“We chose the info bus as our social

project because we are committed

to it,” the five MBS students Johanna

Hofstetter, Kristin Siegmann, Matthias

Kottmann, Dominik Kümmerle

and Ahileas Krausser-Tsahiridis

told us. And the students’ help was

greatly appreciated, as the project

was on the brink of collapse – after

working reliably for 30 years, the

bus was certain not to pass the next

TüV inspection. So what kind of help

was needed? A new bus had to be

bought – funded entirely by donations!

In the face of this great challenge

the five students, who had not

known each other at all up to then,

became a team. “That was probably

one of the best experiences of

the whole project,“ Matthias says.

“Seeing that it worked immediately,

although we are very different types

of people.” The students wrote to

companies, churches, foundations

and Lions Clubs from Germany and

Switzerland, found the right contacts

and followed up again and

again. Although this was not as easy

as they first thought, they did not

give up and kept up their motivation.

With great success: Instead of

– as originally planned – collecting

€6,000 for a bus which would have

met the initiative’s most urgent requirements,

they were able to scrape

together an impressive €16,000

in the end. And so a new info bus

for refugees can now be seen driving

around Munich.

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MBs EvENts

MBS eventS

PRoMINENZ AUS PoLITIK UND WIRTSCHAFT BEI DER 20-JAHR-FEIER DER

MUNICH BUSINESS SCHooL

Der ehemalige bayerische Ministerpräsident

Edmund Stoiber und

Siemens-Vorstand Michael Süß gehörten

zu den prominenten Gratulanten,

als am 9. September mehr

als 450 Gäste in festlichem Rahmen

das 20-jährige Bestehen der Munich

Business School feierten. Die Veranstaltung

war gleichzeitig der offizielle

Semesterauftakt für die Studenten

der MBS.

Den imposanten Rahmen für

das größte Fest in der Geschichte

der Munich Business School bot die

Münchner Reithalle, wo der Dekan

der Munich Business School, Prof.

Dr. Stefan Baldi die zahlreichen Studenten,

Absolventen, Professoren

und Dozenten sowie viele Unternehmensvertreter

herzlich willkommen

hieß. In seiner Eröffnungsrede lieferte

Prof. Baldi einen zusammenfassenden

Rückblick auf die 20-jährige

Geschichte der Munich Business

School, den er für Danksagungen an

wesentliche Bereiter des erfolgreichen

Weges – wie den ehemaligen

Dekan Jean-Jacques Ferrand – nutzte.

Zu einem der Höhepunkte

der Feier gestaltete sich die anschließende

Podiumsdiskussion, in

der der ehemalige bayerische Ministerpräsident

Dr. Edmund Stoiber mit

Siemens-Vorstand Dr. Michael Süß

und dem Unternehmer Dr. Hans-

Christoph Quelle über die veränder-

Munich Business School

ten Anforderungen an Führungskräfte

debattierten, die sich durch die

Wandlungsprozesse in Wirtschaft

und Gesellschaft ergeben. Geschickt

verstand es Moderator Daniel Goffart,

Ressortleiter Wirtschaft und

Politik beim Handelsblatt, die persönlichen

Erfahrungen der Podiumsteilnehmer

als Ansatzpunkte für

die Diskussion zu nutzen und das

Spannungsfeld deutlich zu machen,

in dem sich künftige Führungskräfte

beweisen müssen.

Die Ergebnisse der Diskussion

nahm Dr. h.c. Rudolf Gröger, Präsident

der Munich Business School

auf, der in seiner Festrede den Blick

nach vorn richtete und vor dem

Hintergrund der diskutierten Wandlungsprozesse

Grundgedanken für

die weitere Entwicklung der Munich

Business School herleitete. Dabei

beschäftigte er sich mit der Zukunft

des Vollzeitstudiums genauso wie

mit den Herausforderungen, die

sich aus der lebenslangen Qualifizierungsnotwendigkeit

von Führungskräften

für die Business School der

Zukunft ergeben.

In diesem Zusammenhang

wies Rudolf Gröger auch auf die

Notwendigkeit hin, sich einmal erarbeitete

Spitzenpositionen stets

neu zu erobern: „Die Munich Business

School ist einmal mit dem Ziel

angetreten, hinsichtlich der Internationalität

und der Praxisnähe des

Wirtschaftsstudiums neue Maßstäbe

zu setzen“, sagte der Präsident

der MBS. Dies habe die Hochschule

geschafft. Die Munich Business

School und ihre Absolventen hätten

in der Vergangenheit davon profitiert,

diese Themen früher erkannt

und umgesetzt zu haben als andere

Hochschulen. „Diese Erfahrung müssen

wir jetzt nutzen, um uns konsequenter

als andere mit den Themen

von morgen zu beschäftigen“, erklärte

Dr. Rudolf Gröger und verwies in

diesem Zusammenhang vor allem

auf die Persönlichkeitsbildung: „Wir

wollen authentische, respektvolle

Führungskräfte mit einem stabilen

Wertesystem ausbilden, die über

hervorragende fachliche Fähigkeiten

und Kenntnisse verfügen. Sie sollen

den Mut zur übernahme von Verantwortung

haben – und auch den Mut

zum Regelbruch.“ Dieses Spannungsfeld

zwischen der Anerkennung und

dem Bruch von Regeln sei eine der

wichtigsten Fragen bei der Ausbildung

zukünftiger Führungskräfte für

die Wirtschaft, sagte der Präsident

der Munich Business School.

Podiumsdiskussion (v.l.n.r.): Dr. Edmund Stoiber, Daniel Goffart, Dr. Hans-Christoph Quelle, Dr. Michael Süß 20 Jahre Munich Business School

Panel discussion (left to right): Dr. Edmund Stoiber, Daniel Goffart, Dr. Hans-Christoph Quelle, Dr. Michael Süß 20 years of Munich Business School


Prof. Dr. Wolfgang Zirus und Prof. Dr. Gabriella Maráz

Prof. Dr. Wolfgang Zirus and Prof. Dr. Gabriella Maráz

VIPS FRoM THE WoRLD oF PoLITICS AND BUSINESS AT THE 20-YEAR

ANNIVERSARY oF MUNICH BUSINESS SCHooL

The former Bavarian Prime Minister

Edmund Stoiber and Siemens Energy

CEo Michael Süß were amongst the

VIP well-wishers when more than

450 guests joined the celebrations

for the 20-year anniversary of the

founding of Munich Business School

on 9 September. At the same time

the event marked the official start of

term for the students at MBS.

The impressive location for

the largest celebration in the history

of Munich Business School was

the Munich Reithalle, where the

Dean of Munich Business School,

Prof. Dr. Stefan Baldi welcomed the

numerous students, graduates, professors

and lecturers as well as many

representatives of business. In his

opening speech Prof. Baldi made a

summarizing review of the 20-year

history of Munich Business School,

which he used to thank the main

protagonists of the successful path

followed – such as the former Dean

Jean-Jacques Ferrand.

One of the highlights of the

celebration was the subsequent podium

discussion, in which the former

Bavarian Prime Minister Dr. Edmund

Stoiber debated the changing requirements

of leadership arising from

the processes of change in the economy

and society with the Siemens

Energy CEO Dr. Michael Süß and the

entrepreneur Dr. Hans-Christoph

Gäste bei der 20-Jahr-Feier der MBS

Guests at the 20-year anniversary of MBS

Quelle. The anchorman Daniel Goffart,

Business and Politics Editor at

Handelsblatt, expertly used the personal

experiences of the panelists

as a starting point for the discussion

and areas of conflict in which future

executives will have to prove themselves.

The results of the discussion

were noted by Dr. h.c. Rudolf Gröger,

President of Munich Business

School, who in his commemorative

speech looked to the future and derived

basic thoughts for the future

development of Munich Business

School against the background of

the processes of change, which had

been discussed earlier. He mentioned

the future of full-time study

as well as the challenges resulting

from the need for lifelong qualifications

for executives for the Business

School of the future.

In this context Rudolf Gröger

also pointed out the need to always

have to strive for leading positions all

over again: „Munich Business School

once had the objective of setting

new standards for business studies

with regard to internationality and

practical relevance“, said the President

of MBS. This had been achieved.

In the past Munich Business

School and its graduates had benefitted

from these topics being recognized

and implemented at an earlier

MBs EvENts

MBS eventS

stage than other business schools.

„We must now use this experience

to deal with the topic of the future

more consistently than others“, explained

Dr. Rudolf Gröger and pointed

in this connection above all to personality

development: „We want to

educate authentic, respectful executives

with a stable system of values,

who have excellent professional

skills and knowledge. They should

have the courage to accept responsibility

– and also the courage to

break the rules.“ This area of conflict

between recognizing the rules and

breaking them was one of the most

important issues when educating

future executives for the business

world, said the Chairman of Munich

Business School.

Munich Business School 01/2012

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01/2012

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MBs EvENts

MBS eventS

DIE ZUKUNFT DER ENERGIEBRANCHE IM FoKUS

BEI DER 3. AUFLAGE VoN „DINE AND DISCUSS“

Am 14. September 2011 hieß es

wieder einmal „Dine and Discuss“

– das mittlerweile etablierte Format

brachte bereits zum dritten Mal

Top-Manager mit MBA-Studenten

und Alumni der Munich Business

School zusammen, um über die

Zukunft einer Branche zu diskutieren.

Nachdem in den vorangegangenen

Veranstaltungen jeweils die

Zukunft der Telekommunikations-

und Finanzbranche im Mittelpunkt

standen, präsentierten dieses Mal

hochkarätige Führungskräfte aus der

Energiebranche zum Thema „The Future

of Energy“ ihre Meinungen zu

V.l.n.r.: Matthias Taft, Matthias Karger, Nathalie von Seyfried,

Prof. Dr. Marc-Michael Bergfeld, Günther Schneider

From left to right: Matthias Taft, Matthias Karger, Nathalie von Seyfried,

Prof. Dr. Marc-Michael Bergfeld, Günther Schneider

on September 14, 2011 it was time

for “Dine and Discuss“ again – the

well-established event brought together

top executives with MBA

students and alumni of Munich Business

School for the third time to discuss

the future of an industry sector.

While in the previous events the focus

was put on the telecommunications

and finance sectors, this time

top-class managers from the energy

sector presented their opinions on

trends and challenges under the

headline “The Future of Energy”.

Once again, it was Prof. Dr.

Munich Business School

Trends und Herausforderungen.

Auch dieses Mal hatte Prof.

Dr. Marc-Michael Bergfeld, Professor

für Entrepreneurship & internationale

Familienunternehmen an

der Munich Business School, wieder

hochkarätige Unternehmensvertreter

mit unterschiedlichen Blickwinkeln

auf das Thema Energie ins urige

„Zum Franziskaner“ in der Münchner

Innenstadt eingeladen. Günther

Schneider, Directeur Adjoint Strategie

bei E.ON France, beleuchtete

die großen Veränderungsströme in

europäischen Energiemärkten und

die Herausforderungen der Energie-

3RD EDITIoN oF “DINE AND DISCUSS” FoCUSES oN

THE FUTURE oF THE ENERGY SECToR

Marc-Michael Bergfeld, Professor

for Entrepreneurship & International

Family Firms at Munich Business

School, who had invited high-profile

company representatives with different

perspectives on the energy

topic to the rustic “Zum Franziskaner”

in the inner city of Munich. Günther

Schneider, Directeur Adjoint

Strategie at E.ON France, shed light

on the large-scale changes in European

energy markets and the challenges

of the “Energiewende” (energy

change), while Matthias Karger,

Manager Virtual Powerplants at Tera-

wende, während Matthias Karger,

Manager Virtual Powerplant bei der

TeraJoule Energy GmbH anhand des

Geschäftsmodells seiner Firma die

Komplexität des Managements von

Energieangebot und -nachfrage aufzeigte.

Abschließend erläuterte Matthias

Taft, Vorstandssprecher der RE-

NERCO Renewable Energy Concepts

AG, zukünftige Herausforderungen

im Markt für erneuerbare Energien.

Den Vorträgen schlossen sich

jeweils kurze Diskussionsrunden an,

die an den einzelnen Tischen im kleinen

Kreis fortgesetzt wurden und

ein interessanter und anregender

Abend fand sein Ende mit dem Dank

von Professor Bergfeld an die Gäste

und an das organisationsteam um

Nathalie von Seyfried.

Wirtschaftsexpertise im urigen Umfeld: Dine & Discuss

Business expertise in a rustic atmosphere: Dine & Discuss

Joule Energy GmbH, explained the

complexity of managing supply and

demand of energy using his company’s

business model as an example.

Finally, Matthias Taft, Spokesman of

the Board of RENERCO Renewable

Energy Concepts AG, talked about

the future challenges in the renewable

energy market.

The speeches were all followed

by a brief discussion that then

continued in smaller circles at the

individual tables. The conclusion of

a highly interesting and stimulating

evening came as Professor Marc-

Michael Bergfeld expressed his gratitude

towards the guests and the organizing

committee around Nathalie

von Seyfried.


EINBLICKE VOM

KAISER-MANAGER

Marcus Höfl, Manager von Franz Beckenbauer

und Maria Höfl-Riesch,

war Referent und Diskussionspartner

beim Auftakt der Gesprächsreihe

„Audi Dialog“, in deren Rahmen

Prof. Dr. Dr. h.c. Josef Hackforth, Leiter

des Audi Instituts für Sportkommunikation

an der Munich Business

School, mit hochkarätigen Vertreter

aus Sportbusiness und Medien aktuelle

Entwicklungen diskutiert.

Als „Schattenmann“ hat ihn

die Süddeutsche Zeitung einst bezeichnet

– aber das war 2006. Damals

agierte Marcus Höfl erst seit

3 Jahren als Manager von Franz

Beckenbauer und auch in seinen Tätigkeiten

für andere Prominente aus

dem Sportbereich – wie Franziska

von Almsick, Boris Becker oder Matthias

Sammer - hatte er sich und sein

Unternehmen MHM stets im Hintergrund

gehalten. Doch inzwischen

steht Marcus Höfl selbst immer öfter

im Licht der Öffentlichkeit – vor

allem seit seiner Hochzeit mit der

erfolgreichen Skirennläuferin Maria

Höfl-Riesch im April.

Vor Studenten und Dozenten

der Munich Business School er-

INSIGHTS FRoM THE

KAISER’S MANAGER

Marcus Höfl, the manager of footballing

legend, Franz Beckenbauer,

and two-time olympic gold medalist,

Maria Höfl-Riesch, was the guest

speaker and panelist in the opening

discussion of the “Audi Dialog” series

hosted by Professor Josef Hackforth,

head of the Audi Institute for Sports

Communication at Munich Business

School. The “Audi Dialog” series is

a series of discussions on current

developments with distinguished

representatives from the world of

sports business and media.

He was once described by

the Süddeutsche Zeitung as the

‘shadow’ of Franz Beckenbauer – but

that was back in 2006. At the time,

Marcus Höfl had only been the manager

of Franz Beckenbauer for three

years and his other activities as the

manager of sporting greats such as

Franziska van Almsick, Boris Becker

läuterte der Manager

zunächst, wie sein Unternehmen

MHM die

Partnerschaften mit

Personen wie Franz Beckenbauer

oder Firmen

wie Red Bull gestaltet:

„Wir sind keine Agentur,

kein Vermittler und

kein Berater – wir sind

der engste Vertraute

für unsere Partner

und gehen langfristige

Verpflichtungen ein,

in die wir auch selbst

investieren.“ Wie ein

solches Investment aussehen kann,

illustrierte Marcus Höfl am Beispiel

der Marke „Maria“, die MHM

gemeinsam mit Maria Höfl-Riesch

entwickelt hat und die künftig ein

kommerzielles Standbein der Ausnahmeathletin

sein soll. Bei derartigen

Projekten dürfe man sich

jedoch nicht von kurzfristigen Möglichkeiten

der Einnahmenmaximierung

leiten lassen, erläuterte der

ehemalige „Schattenmann“. „Wenn

Maria kein Interesse an Fashion und

Gestaltung hätte, dann wäre es die

falsche Entscheidung gewesen, eine

Textilmarke zu entwickeln, die sich

dann künftig auch in andere Bereiche

entwickeln kann. Mit dieser Ent-

or Matthias Sammer had seen him

and his company MHM remain in the

background. That has all changed

now and Marcus Höfl is himself increasingly

being found in the spotlight,

particularly since his marriage

to the highly successful skier Maria

Höfl-Riesch in April 2011.

The successful manager began

by explaining to students and

lecturers at Munich Business School

how his company, MHM, went about

shaping partnerships with public figures

like Franz Beckenbauer or companies

like Red Bull: “We’re neither

agents, nor brokers, nor consultants

– what we are is the closest associate

of our partners, with whom we enter

long-term bonds that we invest in

ourselves.” Höfl showed what such

an investment could look like using

the example of the “Maria“ brand,

which was developed by MHM together

with Maria Höfl-Riesch as a

second commercial foothold for the

highly decorated skier. The Kaiser’s

former ‘shadow’ elaborated that

MBs EvENts

MBS eventS

V.l.n.r.: Dr. h.c. Gröger (MBS Präsident), Marcus Höfl,

Prof. Dr. Dr. h.c. Hackforth, Prof. Dr. Baldi (MBS Dekan)

From left to right: Dr. h.c. Gröger (MBS Präsident), Marcus Höfl,

Prof. Dr. Dr. h.c. Hackforth, Prof. Dr. Baldi (MBS Dekan)

scheidung muss Maria nämlich auch

noch glücklich sein, wenn sie nicht

mehr Ski fährt und sich vornehmlich

um dieses Geschäft kümmert“, sagte

Marcus Höfl.

Im Gespräch mit Prof. Dr.

Dr. h.c. Josef Hackforth und der anschließenden

Fragerunde wurden

weitere Themen – wie zum Beispiel

die Zukunft der medialen übertragung

von Sportveranstaltungen oder

die Vermarktungsfähigkeiten von

Sportverbänden – angesprochen, zu

denen der Gast den Zuhörern durch

seine langjährigen Erfahrungen interessante

Einblicke und Hintergrundinformationen

liefern konnte.

one should however not be blinded

by the possibility of short-term revenue

maximization when implementing

such projects. “If Maria wasn’t

interested in fashion and design

then it wouldn’t have been the right

decision to launch a fashion label

that can also develop into other areas.

The decision is something that

Maria herself is going to have to be

happy with when she one day no

longer skis, but works mainly in this

business,” stated Höfl.

During the discussion with

Professor Hackforth and subsequent

Q&A session, further topics were

touched upon, for example, the future

of media broadcasting for sporting

events and the marketing possibilities

for sporting associations;

and our guest shared some very

interesting insights and background

information from his wealth of experience

with the listeners.

Munich Business School 01/2012

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01/2012

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MBs EvENts

MBS eventS

MBS SYMPoSIUM 2011 –

„DIESES NIVEAU IST BEEINDRUCKEND“

Komplimente von allen Seiten, vor

allem aber von den teilnehmenden

Experten, erhielten die studentischen

organisatoren nach dem Ende

des diesjährigen MBS Symposiums,

das sich aus verschiedenen Blickwinkeln

mit dem Thema „Rohstoffe“

beschäftigte. Spitzenvertreter

aus Wirtschaft, Wissenschaft und

Politik – von Großverbrauchern wie

ThyssenKrupp oder BASF, von Banken

wie der Bayern LB oder Donner

& Reuschel, von politischen und

staatlichen Einrichtungen wie der

EU-Kommission oder der Bundesanstalt

für Geowissenschaften und

Rohstoffe sowie von Hochschulen

wie der Universität Augsburg oder

der Munich Business School – trafen

sich im Rahmen der ganztägigen

Veranstaltung am 14. oktober 2011

zu einem Austausch auf höchstem

fachlichen Niveau.

„Ich bin ja häufig auf Veranstaltungen

– aber dass in einem großen

Saal von morgens um acht bis

abends um halb sieben eine derart

gespannte Aufmerksamkeit herrscht

wie bei diesem Symposium, das

habe ich noch nicht erlebt“, fasste

Huberth Barth vom Gastgeber Ernst

& Young beim abendlichen Get-

Together seine Eindrücke vom Tage

zusammen. „Die MBS Studenten haben

hier wirklich etwas Besonderes

geleistet – dieses Niveau ist beeindruckend.“

Der Begrüßung durch den

Präsidenten der Munich Business

School, Dr. Rudolf Gröger, folgte eine

Einordnung des Themas aus geopolitischer

Sicht durch den ehemaligen

außenpolitischen Berater der

V.l.n.r.: Prof. Dr. Albrecht (MBS), Prof. Dr. Baldi (MBS Dekan), Prof. Dr.

Pflüger, Dr. h.c. Gröger (MBS Präsident), Hubert Barth (Ernst & Young)

Left to right: Prof. Dr. Albrecht (MBS), Prof. Dr. Baldi (MBS Dean), Prof. Dr.

Pflüger, Dr. h.c. Gröger (MBS President), Hubert Barth (Ernst & Young)

Munich Business School

Bundesregierung Prof. Dr. Friedbert

Pflüger, Direktor des European Centre

for Energy and Resource Security

am King‘s College London. Professor

Pflüger leitete nach seiner Analyse

der geostrategischen Rohstoffsituation

Empfehlungen für die Rohstoffpolitik

Deutschlands und der EU ab

und kritisierte in diesem Zusammenhang

die deutschen Regierungen in

Bund und Ländern scharf für die Verhinderung

von Pilotversuchen für die

unterirdische Co2-Speicherung (CCS

/ Carbon Dioxide Capture and Storage).

Die deutsche Industrie habe

bei diesem auch für die Klimapolitik

wichtigen Instrument weltweit führendes

Know-how – aber: „Wenn wir

es nicht selbst praktizieren, werden

wir die Technologie nicht verkaufen

können.“

Interessante Perspektiven für

die sekundäre Materialverwendung

und geschlossene Stoffkreisläufe

zeigte Prof. Dr. Armin Reller von der

Universität Augsburg auf. In seinem

Symposiumsbeitrag erläuterte er

anschaulich die mit der Rohstoffknappheit

wachsende Bedeutung

der Sekundärrohstoffwirtschaft, die

nach seiner Darstellung erst einen

Bruchteil ihrer weitreichenden Möglichkeiten

ausschöpft.

Die Serie der hochkarätigen

Vorträge im Plenarsaal wurde

ergänzt durch interaktive Workshop-Veranstaltungen,

an deren

Gestaltung sich die Teilnehmer des

Symposiums beteiligen konnten, bevor

Spitzenvertreter von Unternehmen

wie ThyssenKrupp Steel Europe

und BASF Einblicke in die Strategien

ihrer Unternehmen zur derzeitigen

und künftigen Rohstoffversorgung

gewährten.

Der Präsident der Bundesanstalt

für Geowissenschaften und

Rohstoffe, Prof. Dr. Hans-Joachim

Kümpel, lieferte in seinem Nachmittagsvortrag

einen zusammenfassenden

überblick über die Rohstoffreserven

weltweit und ging in einem

kurzen Exkurs ebenfalls auf die Möglichkeiten

zur unterirdischen CO2-

Speicherung ein. Dabei verlieh er

seinem Unverständnis über die öffentliche

Risikodiskussion Ausdruck,

die nach seiner Ansicht durch die

Realität nicht gedeckt ist.

Silvia Liebrich, Wirtschaftsredakteurin

beim Medienpartner Süddeutsche

Zeitung, war Moderatorin

der abschließenden Podiumsdiskussion

zwischen EU-Kabinettsmitglied

Dr. Andreas Schwarz, dem China-Experten

Prof. Dr. Christian Schmidkonz

von der Munich Business School und

dem Leiter Research & Development

bei der Privatbank Donner & Reuschel,

André Will-Laudien. Im Mittelpunkt

der Debatte, an der sich alle

Symposiums-Teilnehmer beteiligen

konnten, stand die Rohstoffpolitik

Chinas und die Strategien der Europäischen

Union im Hinblick auf die

Zugriffskontrolle auf viele wichtige

Rohstoffe durch die asiatische Supermacht.

Das MBS Symposium 2011,

das mit einem Get-Together bei Speisen

und Getränken ausklang, wurde

von den Studenten Mathias Grätz,

Franziska Hargasser, Anna Lassmann

und Marc Wollermann organisiert.

Interessierte Teilnehmer beim MBS Symposium 2011

Interested participants at the MBS Symposium 2011


Prof. Dr. Christian Schmidkonz bei seinem Vortrag über China

Prof. Dr. Prof. Dr. Christian Schmidkonz spoke about China

MBS SYMPoSIUM 2011 –

„THIS LEVEL IS IMPRESSIVE“

The student organizers received

compliments from every side, but

in particular from the participating

experts, at the end of this year’s

MBS Symposium, which dealt with

the subject of „raw materials“ from

various angles. The main representatives

from the world of business,

academia and politics – from largescale

consumers such as Thyssen-

Krupp or BASF, from banks such as

Bayern LB or Donner & Reuschel,

from political and state institutions

such as the EU Commission or the

German Federal Institute for Geosciences

and Natural Resources as

well as from universities like the University

of Augsburg, King’s College

London or Munich Business School

met as part of the one-day event to

exchange their views at the highest

specialist level.

„I attend a lot of events – but

I have never before experienced

such intent attentiveness in a large

room from eight in the morning until

half past six at night as at this Symposium“,

concluded Huberth Barth

from the host Ernst & Young at the

evening get-together on his impressions

of the day. „The MBS students

have really achieved something special

here – this level is impressive.“

The welcome by the President

of Munich Business School, Dr.

Rudolf Gröger, followed a presentation

of the subject from a geopolitical

perspective by the former Ad-

visor on Foreign Affairs

to the Federal Government

Prof. Dr. Friedbert

Pflüger, Director of the

European Centre for Energy and

Resource Security at King‘s College

London. Professor Pflüger provided

recommendations for the raw material

policy of Germany and the EU

after his analysis of the geostrategic

raw material situation and in this

connection sharply criticized the

German governments at Federal and

State level for preventing pilot studies

for the storage of CO2 underground

(CCS / Carbon Dioxide Capture

and Storage). German industry

was a world leader in the know-how

of this instrument, which was also

important for climate policy – but:

„If we don’t put it into practice ourselves,

we will not be able to sell the

technology.“

Interesting perspectives for

secondary material usage and closed

material cycles were presented by

Prof. Dr. Armin Reller from the University

of Augsburg. In his symposium

contribution he explained the

increasing importance of the secondary

raw material business owing to

the shortage of raw materials, which

according to his presentation is only

using a fraction of its far-reaching

potential.

The series of top-class presentations

in the plenary room was

supplemented by interactive workshops,

which the participants at the

Symposium could attend, before

senior executives from companies

such as ThyssenKrupp Steel Europe

MBs EvENts

MBS eventS

Das MBS Symposium 2011: Rohstoffe – aus Knappheit wird Mangel

MBS Symposium 2011: Ressources – from scarcity to paucity

and BASF provided insights into their

companies’ strategies regarding current

and future raw material supplies.

The Chairman of the Federal

Institute for Geosciences and Natural

Resources, Prof. Dr. Hans-Joachim

Kümpel, gave a summarizing

overview of raw material reserves

worldwide in his presentation during

the afternoon and in a brief

digression also provided details on

the opportunities for storing Co2

underground. He expressed his lack

of understanding for the public risk

discussion, which in his opinion did

not correspond to the reality of the

situation.

Silvia Liebrich, Business Editor

at the media partner Süddeutsche

Zeitung, chaired the concluding

podium discussion between EU Cabinet

Member Dr. Andreas Schwarz,

the China expert Prof. Dr. Christian

Schmidkonz from Munich Business

School and the Head of Research

& Development at the private bank

Donner & Reuschel, André Will-

Laudien. The focus of the debate,

in which all the symposium participants

could become involved, was

China’s raw material policy and the

strategies of the European Union

with regard to access control for

many important raw materials by

the Asian super power.

The MBS Symposium 2011,

which concluded with a get-together

over a meal and drinks, was organized

by the students Mathias Grätz,

Franziska Hargasser, Anna Lassmann

and Marc Wollermann.

Munich Business School 01/2012

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01/2012

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PRAXIsNAH | BERICHt AUs DEM PRAktIkUM

PRactIcal | InteRnSHIP RePORt

„direkt am herzstück des konzerns“

Von Mai bis September 2011 absolvierte MBS Student Bernhard Lieder ein Praktikum bei der Lufthansa AG in

Frankfurt am Main. insight hat sich mit dem Master studenten im 3. semester unterhalten.

Das Lufthansa Aviation Center (LAC) in Frankfurt/Main

The Lufthansa Aviation Center (LAC) in Frankfurt/Main

Manchmal kann es auch so einfach

sein: Bewerbung absenden,

Telefoninterview, Praktikumsstelle.

Bernhard will hoch hinaus und hat

gleich oben angefangen: bei der

Lufthansa AG.

Dort arbeitete der Master-

Student als Praktikant in der Abteilung

„Produktmanagement

und Innovation Interkont“, die ein

10-köpfiges Team bildet. Zu den

Aufgaben des MBS Studenten gehörten

beispielsweise die Mitarbeit

an internen Kommunikationsmaßnahmen

rund um die neue Business

Class (im Austausch mit Agenturen)

oder die Vorbereitung eines Fotoshootings

in einem umgebauten

„Jumbo“. Man merkt Bernhard an,

wie sehr er von seinem Praktikum,

vor allem aber auch vom Produkt

selbst, begeistert ist. „Die Begeisterung

für die Luftfahrt war für mich

der Motivationsmotor bei der täglichen

Arbeit.“

Kopierer und Kaffeemaschine?

Aber ja! Denn: „Schon während

des Telefoninterviews sagte man

mir: Bei uns muss jeder Kaffee kochen

können. Dieser Satz beschreibt

aber eher die Arbeitsmentalität

des Teams. Jeder packt mit an.“ oft

müsse man ungewohnte Situationen

meistern und sich auf einen

konstanten und ehrlichen Austausch

Munich Business School

im Team verlassen können. „Nicht

nur die Arbeit an sich und die Verantwortung,

die ich übernehmen

konnte, hat mir unheimlich viel Spaß

gemacht. Vor allem der Umgang im

Team war sehr kollegial und ich wurde

gleich als vollwertiges Mitglied

angesehen und dementsprechend

eingebunden.“

Zum Ende des Praktikums

durfte Bernhard sogar das Produktmanagement

in internen Vorträgen

repräsentieren. Diese Informationsveranstaltungen

wurden für neue

Vertriebsmitarbeiter, First Class-

Flugbegleiter und Kollegen der Region

Asien gehalten. Zudem war

Bernhard an der Vorbereitung des

Auftritts des Produktmanagements

„Langstrecke“ bei einer 2-tägigen

Veranstaltung beteiligt, die dem

Austausch innerhalb des neugeschaffenen

Bereiches „Lufthansa

Produkt“ gewidmet war. Auch ein

eigenständiges Projekt konnte der

Student bei Lufthansa verwirklichen:

die konzeptionelle überarbeitung

der Seatcards. Diese Anleitung zu

den Features des neuen Sitzes kann

jeder Passagier mit Einführung der

neuen Business Class Anfang 2012

elektronisch im Inflight Entertainment

abrufen.

Zwei Kurse aus dem Studium

an der MBS waren ihm bei seiner

Bernhard beim Fotoshooting im Inneren eines Lufthansa „Jumbos“

Bernhard at a photo shoot inside a Lufthansa „jumbo“

Arbeit dabei besonders nützlich.

Durch die Vorlesung „Business Project“

lernte er die ständige Kommunikation

im Projektteam („die

intensiven Gruppenarbeiten sind

eine erstklassige Vorbereitung aufs

Arbeitsleben!“), die Kommunikation

über Hierarchieebenen hinweg und

die Erwartungshaltung in deutschen

Großunternehmen. Aus dem Kurs

„Kommunikationsmanagement“ waren

vor allem die Praxisbeispiele zur

Unternehmenskommunikation nicht

nur lehrreich, sondern auch praktisch

anwendbar.

Es gibt nur eine Sache, die

Bernhard Lieder an seinem Praktikum

bei der Lufthansa zu bemängeln

hat: „Von Montag bis Mittwoch in die

Kantine zu gehen, mit dem Wissen,

dass es nur donnerstags und freitags

Burger gibt“, erzählt er lachend. Und

so kann er sich auch definitiv vorstellen

später in diesem Bereich tätig zu

sein. „Die Vielfalt der Aufgaben, die

positive Arbeitsatmosphäre und die

Kommunikation mit den verschiedensten

Zielgruppen – ob Piloten,

Designern oder Agenturen – ist

einfach unglaublich spannend. Vor

allem aber ist man direkt am Herzstück

des Konzerns und man kreiert

das, was der Passagier als Lufthansa

wahrnimmt.“


“right at the heart of

the enterprise”

MBS student Bernhard Lieder completed an internship at Lufthansa AG in

Frankfurt from May to september 2011. insight talked to the 3rd semester

Master’s student.

Sometimes it can be so easy: Submit

application, telephone interview,

intern position. Bernhard wants to

reach the top and started there right

away: at Lufthansa AG.

The Master’s student worked

there as an intern in the Product

management and Innovation Interkont

department, which consists of

a team of 10 people. The tasks of the

MBS student included, for example,

working on internal communication

measures concerning the new busi-

Schnappschuss in der neuen A380 First Class

Snapshot in the new A380 First Class

Blick ins Innere des Lufthansa Aviation Center (LAC)

Inside view of the Lufthansa Aviation Center (LAC)

PRAXIsNAH | BERICHt AUs DEM PRAktIkUM

PRactIcal | InteRnSHIP RePORt

ness class (in cooperation with agencies)

or preparing a photo shoot in

a modified “jumbo”. When talking to

Bernhard, you can feel how enthusiastic

he is about his internship, but

especially about the product itself.

“My enthusiasm for aviation was the

driving force behind my motivation

for my daily work.”

Copier and coffeemaker? Certainly!

“I was already told during my

first interview on the phone: all of us

need to be able to make coffee here.

This statement

is more of a description

of the

team’s work

ethic, though.

Everybody

does his bit.”

According to

him, you often

have to master

unfamiliar situations

and rely

on a continuous

and honest

communication

within the

team. “I really

enjoyed not

only the work

itself and the

responsibility I

was given. The

working atmosphere

was

very positive,

and I was immediatelyaccepted

as a full

member of the

team and integratedaccordingly.”

Towards the

end of his internship,Bernhard

was even

allowed to

represent the

product man-

agement department at internal

presentations. These informational

events were organized for new

sales employees, first-class flight attendants

and colleagues from the

Asian region. In addition, Bernhard

was involved in preparing the “Long

Distance” product management presentation

at a two-day event dedicated

to the exchange within the

newly created “Lufthansa Product”

division. He was also able to independently

implement a project at

Lufthansa: the conceptual revision

of the seatcards. After the introduction

of the new business class in

early 2012, each passenger will be

able to electronically retrieve these

instructions on the features of the

new seat from the Inflight Entertainment

system.

Two courses from his studies

at MBS were especially useful for this

work. In the Business Project lecture

he got to know the continuous communication

within a project team

(“The intense teamwork projects are

a great preparation for professional

life!”), communication across hierarchy

levels and the expectations

in large German companies. The

Communication Management lecture

offered practical examples for

corporate communication that were

not only instructional, but also applicable

in practice.

There is only one aspect of

his internship at Lufthansa that Bernhard

Lieder can criticize: “Going to

the cafeteria from Monday to Friday,

knowing that burgers are only on the

menu on Thursdays and Fridays,”

he says, laughing. This means that

working in this field later on is definitely

an option for him. “The variety

of tasks, the positive working environment

and the communication

with various target groups—pilots,

designers or agencies—is incredibly

exciting. Most important, you are

right at the heart of the enterprise,

creating what the passengers perceive

as Lufthansa.”

Munich Business School 01/2012

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01/2012

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INtERNAtIoNAl | MBs PARtNERHoCHsCHUlEN

InteRnatIOnal | MBS PaRtneR unIveRSItIeS

MBS STARTET

KooPERATIoN MIT DER

VICToRIA UNIVERSITY

IN MELBOURNE,

AUSTRALIEN

Ab dem Wintersemester 2012/13

steht MBS Bachelor- und Masterstudenten

eine weitere attraktive

Studienoption in Australien zur Verfügung.

Die im Jahr 1990 gegründete

Victoria University (VU) ist eine

der modernsten und am schnellsten

wachsenden Universitäten in Australien.

Die 11 Campusse der VU liegen

im Stadtzentrum und dem Westen

Melbournes.

Wie viele australische Hochschulen

verfügt die VU mit mehr als

50.000 Studenten aus über 90 Ländern

über eine sehr internationale

Community. Das umfangreiche Studienangebot

umfasst unter anderem

Kurse aus den Bereichen Wirtschaft

und Sport.

MBS SIGNS

AGREEMENT WITH

VICToRIA UNIVERSITY

IN MELBOURNE,

AUSTRALIA

Starting in fall 2012, MBS Bachelor

and Master students will have another

attractive study option in Australia.

Victoria University (VU) is one

of Australia‘s most innovative universities

and the fastest growing university

in Australia since its creation

in 1990 with 11 campuses located

across Melbourne‘s western suburbs

and the city center.

With more than 50 000 students

from over 90 countries, the

university has the greatest international

mix of any Australian university.

The university offers a vast variety

of courses in business, sports

and many other disciplines.

Munich Business School

Die Campusse der Victoria University (VU) sind über das Zentrum von Melbourne verteilt

The Victoria University campuses are located across Melbourne‘s city centre

Der City Queen Campus der VU an der Queen Street

The City Queen campus of VU is located on Queen Street

Die Flinders Street Station ist eines der berühmtesten Gebäude in Melbourne

Flinders Street Station is one of the most famous buildings in Melbourne


HoCHRANGIGE BUSINESS SCHooL IST NEUE

INDISCHE PARTNERHoCHSCHULE DER MBS

Die MBS hat einen Kooperationsvertrag

auf Master-Ebene mit einer der

bekanntesten indischen Business

Schools, dem Management Development

Institute (MDI), unterzeichnet.

Das in Gurgaon gelegene MDI

ist eine prestigeträchtige private

Wirtschaftshochschule, die bei Rankings

regelmäßig unter den Top 10

Business Schools Indiens landet.

Das MDI erlangte als erste

indische und zweite asiatische

Business School überhaupt die

Campusgebäude des Management Development Institute (MDI) in Gurgaon

Campus building of Management Development Institute (MDI) in Gurgaon

AUSLANDSSEMESTER IN

PoLEN: NEUE oPTIoN

FüR MBS BACHELoR-

STUDENTEN

Ab Frühjahr 2012 können MBS

Bachelor-Studenten ihr Auslandssemester

an einer der besten Business

Schools Polens verbringen: der

Kozminski University.

Die private Universität wurde

1993 gegründet und bietet Bachelor-,

Master- und Doktorandenprogramme

aus dem BWL- und Finanzbereich

in englischer Sprache an.

Kozminski University ist die

einzige Business School in Polen, die

Akkreditierungen von den drei weltweit

anerkanntesten Agenturen,

EQUIS, AACSB und AMBA, besitzt.

INtERNAtIoNAl | MBs PARtNERHoCHsCHUlEN

InteRnatIOnal | MBS PaRtneR unIveRSItIeS

Akkreditierung der Association of

MBA’s (AMBA). Zudem ist das MDI

seit 2005 vom begehrten South

Asian Quality Assurance System

(SAQS) akkreditiert.

Der Campus des MDI erstreckt

sich über 150.000 qm in Gurgaon,

einer 12 Kilometer von Neu

Delhi entfernt gelegenen Industriezone.

MBS Master-Studenten können

ab Herbst 2012 ihr Auslandssemester

am MDI verbringen.

NEW SEMESTER

ABRoAD oPTIoN

FoR MBS BACHELoR

STUDENTS IN PoLAND

Starting in spring 2012, MBS Bachelor

students have the option to

spend their semester abroad at

Kozminski University, one of the best

business schools in Poland.

Established in 1993, this private

business school offers Bachelor,

Master and Ph.D. programs in

business management and finance

which are taught in English.

Kozminski University is the

only business school in Poland accredited

by all three of the most

prestigious accrediting institutions in

the world: EQUIS, AACSB and AMBA.

MBS ADDS ANoTHER

ToP INDIAN BUSINESS

SCHooL AS ExCHANGE

PARTNER

MBS has just signed an exchange

agreement on the Master level with

the Management Development

Institute (MDI), one of India’s most

renowned business schools. Located

in Gurgaon, MDI is a prestigious

private business school consistently

ranked among the top 10 business

schools in India.

MDI was the first Indian business

school and the second in Asia

to be accredited by the Association

of MBA’s (AMBA). In addition, MDI

also holds the coveted South Asian

Quality Assurance System (SAQS) accreditation,

awarded in 2005 by the

Association’s International Accreditation

Advisory Board.

MDI has its own modern campus

spread over 37 acres (150,000

m2) in Gurgaon, a commercial hub,

12 km from New Delhi. MBS Master

students can spend their semester

abroad at MDI starting in fall 2012.

Die Kozminski Universität in Warschau

Kozminski University in Warsaw

Munich Business School 01/2012

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01/2012

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INtERNAtIoNAl | MBs PARtNERHoCHsCHUlEN

InteRnatIOnal | MBS PaRtneR unIveRSItIeS

„eine wunderbare

möglichkeit, seinen

horizont zu erweitern“

Jan Mehlhorn verbrachte sein auslandssemester an der tongji University

in shanghai. insight wollte mehr darüber wissen und hat sich mit dem

Bachelor-studenten im 5. semester unterhalten.

warum china?

Mir war besonders der kulturelle

Aspekt meines Auslandssemester

wichtig. Zudem wollte ich die Dynamik

in einer „emerging economy“

erleben und mir den Aufschwung

Chinas aus nächster Nähe selbst anschauen.

Shanghai war dabei die logische

Wahl, da die Stadt – auch aus

historischer Sicht – Chinas Tor zum

Westen ist und nach wie vor durch

eine faszinierende Mischung aus

Moderne und Tradition besticht. Mit

der Tongji Universität hat die Munich

Business School eine der angesehensten

Universitäten Chinas zum

Partner, welche mit einigen anderen

Hochschulen zur chinesischen Version

der „Ivey League“ gehört.

wie hat ihnen shanghai gefallen?

Shanghai ist eine unglaublich schnelle

und lebendige Metropole, die einen

hohen Lebensstandard bietet

und einer westlichen Großstadt in

nichts nachsteht. Es ist vor allem

der Mix aus verschiedenen Nationalitäten,

Sprachen und Kulturen die

Shanghai einzigartig machen, ohne

dabei die chinesischen Traditionen

und Gepflogenheiten zu vernachlässigen.

Dennoch muss man stets

daran denken, dass Shanghai ein

Mikrokosmos ist, der den Rest der

Volksrepublik nur bedingt widerspiegelt.

Der Wohlstand ist in ländlicheren

Regionen und weniger bedeutenden

Städten noch nicht so stark

angekommen.

wie fanden sie land und leute?

China ist ein Vielvölkerstaat, was eine

uniforme Aussage über die Menschen

nicht zulässt. Dennoch ist klar,

dass die Faszination an China zum

Großteil von der Bevölkerung getragen

wird. Vor allem Deutschland

genießt hohes Ansehen im Reich der

Mitte, die chinesische übersetzung

für Deutschland bedeutet „Land der

Tugend“. Sobald man die großen

Munich Business School

Metropolen wie Peking, Shanghai

oder Hong Kong verlässt, spürt man

schnell, dass man als Europäer noch

für großes Aufsehen sorgt. Ich musste

häufig für Fotos posieren oder

wurde von Passanten angesprochen.

was hat ihnen an der tongji University

besonders gefallen?

Die Tongji Universität hat alle Auslandsstudenten

mit großer Herzlichkeit

aufgenommen und war äußerst

bemüht darum, uns mit chinesischen

Studenten zusammen zu

bringen, um einen kulturellen

Austausch zu

ermöglichen. Die Universität

verfügt über

einen wirklich einmaligen

Hauptcampus mit

Kirschblütenhainen und

Fengshui-Gärten! Wer

sein Grundstudium an

der MBS bewältigt hat,

muss sich um den Studienerfolg

an der Tongji

keine Sorgen machen, allerdings

ist es auch kein

„Freifahrtschein“ und

man muss sich durchaus

darauf einstellen, auch

akademisch gefordert

zu werden. Als kleines

Manko empfand ich die

englischen Sprachkenntnisse

der Dozenten, was

sich nun jedoch verbessern

wird, da eine neue

Generation von Akademikern

nachrückt, die

fast ausschließlich in den

USA studiert haben.

was haben sie in ihrer

Freizeit gemacht?

Mein Stundenplan an

der Tongji erlaubte

mir, einige Städte und

Sehenswürdigkeiten

Chinas zu besuchen

und ließ mir zu-

sätzlich noch ausreichend Zeit,

um zweimal wöchentlich zu

arbeiten. Es fiel mir sehr leicht einen

internationalen Freundeskreis

aufzubauen, mit dem ich die Kultur,

viele Freizeitaktivitäten und natürlich

auch das berühmte Nachtleben

Shanghais genießen konnte.

wem würden sie ein auslandssemester

an der tongji University

empfehlen?

Ich denke, dass es wichtig ist, Gefallen

an neuen Situationen, Gepflogenheiten

und Kulturen zu finden.

Es ist eine wunderbare Möglichkeit,

seinen Horizont zu erweitern und

andere Perspektiven auf die (Volks-)

Wirtschaft zu bekommen.

wie würden sie ihr auslandssemester

in einem satz zusammenfassen?

Eine optimale Mischung aus Kultur,

Bildung und Spaß!

oben: Der Jiading Campus der Tongji Universität aus der Vogelperspektive

Unten: Ein ort der Entspannung – der universitätseigene Campusgarten

Top: Bird‘s eye view on the Jiading campus at Tongji University

Bottom: A place of relaxation – the campus garden of Tongji University


Innenhof des alten Kaiserpalastes in Nanjing

Atrium of the old Emperor‘s palace in Nanjing

Jan im „Harmoniegarten“ der Residenz

des xia Yan in Hangzhou

Jan in the „harmony garden“ of the

Xia Yan residence in Hangzhou

Mit Komillitonen am Ufer des Gelben Flusses

With fellow students at the Yellow River bank

Grabmal des Sun Yat-Sen in Hangzhou

Tomb of Sun Yat-Sen in Hangzhou

Shanghais beeindruckende Skyline bei Nacht

Shanghai‘s impressive skyline at night

INtERNAtIoNAl | MBs PARtNERHoCHsCHUlEN

InteRnatIOnal | MBS PaRtneR unIveRSItIeS

“a wonderful opportunity

to broaden your horizon”

Jan Mehlhorn spent his semester abroad at tongji University in shanghai.

insight wanted to learn more and talked to the 5th semester Bachelor’s

student.

why china?

The cultural side of my semester abroad

was especially important to me.

In addition, I wanted to experience

the dynamics of an “emerging economy”

and China’s boom first hand.

Shanghai was the logical choice because

it is – also from a historical

point of view – China’s gateway to

the West and still offers a fascinating

mix of modern and traditional

features. Munich Business School’s

partner, Tongji University, is one of

the most prestigious universities in

China and belongs to the Chinese

version of the Ivy League.

how did you like shanghai?

Shanghai is an incredibly fast-paced

and lively metropolis that offers a

high standard of living and is in no

way inferior to a large Western city.

It is mainly the mix of different nationalities,

languages and cultures

that makes Shanghai unique, without

neglecting Chinese traditions

and customs. However, you have to

always remember that Shanghai is a

microcosm that reflects the rest of

the People’s Republic only in a very

limited way. Rural regions and less

important cities have not yet attained

their share of prosperity.

how did you like the

country and the people?

China is a multi-ethnic

state, which makes it impossible

to make a uniform

statement about

its people. It is certainly

true, however, that China

is fascinating largely

because of its population.

Germany in particular

is held in high regard

there; the Chinese

translation for Germany

means “land of virtue”.

As soon as you leave the

large cities like Beijing,

Shanghai or Hong Kong,

you quickly notice that

Europeans still attract a great deal of

attention there. I often had to pose

for photos or was approached by

people on the street.

what did you like most about tongji

University?

Tongji University welcomed all students

from abroad very warmly and

tried hard to arrange get-togethers

with Chinese students to encourage

a cultural exchange. The university

is situated on an absolutely unique

main campus with cherry blossom

groves and Fengshui gardens! If you

have completed your basic studies

at MBS, you do not have to worry

about being successful at Tongji.

That does not mean that you can sit

back and relax, though: you have to

be prepared for an academic challenge

as well. The lecturers’ English

skills were a minor drawback for

me. This will now improve, though,

as a new generation of teachers is

coming in, almost all of whom have

studied in the US.

What did you do in your free time?

My schedule at Tongji made it possible

for me to visit some Chinese

cities and sights, and I also had sufficient

time to work twice a week. It

was very easy for me to find an international

circle of friends with whom

I could enjoy the culture, many

leisure activities and, of course,

Shanghai’s famous nightlife.

to whom would you recommend a

semester at tongji University?

I think it is important to enjoy new

situations, customs and cultures.

You get the wonderful opportunity

to broaden your horizon and gain

new perspectives on (national) economics.

how would you summarize your

semester abroad in one sentence?

A perfect mixture of culture, education

and fun!

Munich Business School 01/2012

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01/2012

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vERNEtZt | WAs MBs AlUMNI HEUtE tUN

cOnnected | MBS aluMnI tOday

„unternehmer sein

ist adrenalin pur“

2007 schloss Moritz keller sein Bachelor-studium an der MBs ab. heute ist

er Gründer und Geschäftsführer der Keller Sports GmbH. Mit insight spricht

herr keller über sein MBs studium und seinen Job.

was macht ihr Unternehmen

keller sports eigentlich genau?

Wir haben eine E-Commerce-

Plattform keller-sports.com, die sich

auf die Sportarten Tennis und Running

spezialisiert hat und mehr als

100.000 Markenprodukte in 4 Sprachen

europaweit vertreibt. Als weiterer

Geschäftsbereich hat sich bei

uns die Beratung von internationalen

Sportmarken bei deren Internetaktivitäten

entwickelt.

wie kamen sie in den Bereich?

Ich habe schon als kleiner Junge

sehr gerne Sport getrieben und

hatte auch immer Spaß daran, mir

etwas über mein Taschengeld hinaus

dazuzuverdienen. So habe ich

erst im Sportgeschäft, dann in einem

hochwertigen Modegeschäft

Kunden beraten und mit 15 Jahren

angefangen, für andere Tennisschläger

zu besaiten. Mein Bruder Jakob

hatte die gleichen Interessen und so

haben wir unseren ersten kleinen

Besaitungsservice gemeinsam geführt.

Als Kunden von Tennisversendern

haben wir 2005 dann gemerkt,

dass die Sportbranche das Potential

des E-Commerce nicht wirklich nutzt

und es in kleinen Schritten selber mit

einem onlineshop versucht – erst

neben Schule und Studium, danach

Vollzeit. Gemäß unserem Familiennamen

hat es auch wirklich in unserem

Keller begonnen, bis der eine

Raum für die Waren zu klein war und

auch unser Auto die täglichen Pakete

nicht mehr unterbringen konnte.

was haben sie heute gemacht?

Meetings mit einigen Mitarbeitern,

dann ein Treffen mit unserem onlinemarketing-Leiter

zur weiteren

Munich Business School

Planung für unser neuestes Land

Spanien, dann Currywurst-Pause,

dann ein strategisches Telefonat mit

Nike bzgl. TV-Werbung, zwei Bewerbungsgespräche

bei uns im Büro und

dazwischen noch ein paar Emails.

Macht ihnen ihr Job spaß?

Ich liebe meinen Job! Am meisten

macht es mir Spaß, mich und meine

Ideen als Unternehmer selbst verwirklichen

zu können. Das Tollste ist,

dass ich das riesige Glück habe, das

nun schon mehr als sechs Jahre mit

meinem Bruder machen zu können.

Wir ergänzen uns perfekt, kritisieren

uns oft genug und haben am Ende

trotzdem eine gemeinsame Grundlage

für alle Entscheidungen.

was ist die größte herausforderung?

Unternehmer sein ist Adrenalin pur.

Im Positiven, wie wenn der erste

eigene TV-Spot läuft oder man die

erste Million umsetzt, wie im Negativen,

wenn man zu Beginn von Bank

zu Bank rennen muss und jeden Tag

mit vollem Herzen und großem finanziellen

Risiko Entscheidungen

trifft.

Inwiefern profitieren Sie heute von

ihrem studium an der MBs?

Vom überdurchschnittlichen Praxisbezug

in den meisten Fächern sowie

von der internationalen Ausrichtung

der MBS, die meiner Meinung nach

heute absolute Grundlage für jede

Karriere (egal ob als Unternehmer

oder Angestellter) ist. Bei uns sind

mehr als die Hälfte der Mitarbeiter

keine deutschen Muttersprachler,

das heißt, dass fast alle Meetings auf

Englisch ablaufen.

was macht aus ihrer sicht ein studium

an der MBs aus?

Neben den genannten Punkten ist

für mich das integrierte Auslandssemester

an tollen Partnerunis in coolen

Städten ein großer Pluspunkt.

welche 3 dinge fallen ihnen spontan

beim Stichwort MBS ein?

Viele coole Kommilitonen, vollgepackte

Prüfungsphasen und ein tolles

Auslandssemester in Italien an

der Bocconi.

wie haben sie den wechsel vom

studium in die Berufspraxis erlebt?

Als sehr befreiend, da ich endlich

nicht nur abends weiter für und an

Keller Sports arbeiten konnte, sondern

24 Stunden pro Tag.

wem würden sie einen Job in ihrer

Branche empfehlen?

Wir vereinen ja die Sportartikel- und

die E-Commerce-Branche. Beides

sind sehr innovative und internationale,

aber auch dynamische und daher

fordernde Branchen. Jeder, der

diese Eigenschaften als motivierend

ansieht, sollte sich den Bereich mal

genauer ansehen. Gerne auch bei

Keller Sports!

haben sie tipps fürs Bewerben

nach dem studium?

Wenn Du einen Job unbedingt haben

willst, bring das auf eine sympathische

Art deutlich rüber. Und

überleg Dir wirklich, was Du jeden

Tag mindestens 8 Stunden machen

willst. Nur dann wirst du auch großartige

Leistungen abliefern und Dich

und andere glücklich machen.

welchen ratschlag haben sie rückblickend

fürs studium parat?

Während dem Studium so viele

Praktika und andere Berufserfahrungen

sammeln wie möglich – und

Sprachen lernen.


what exactly does keller sports do?

our e-commerce platform kellersports.com

specializes in tennis

and running, distributing more than

100,000 brand-name items in four

languages all across Europe. Consulting

services for the web activities

of international sports brands are

another area of business we have

grown into.

how did end up in this sector?

Even as a young boy, I really liked

sports and I always enjoyed earning

a little extra cash. I first advised

customers in a sports store and then

in a high-quality boutique. When

I was 15, I started stringing tennis

rackets for others. My brother Jakob

had the same interests, so we

started managing our small stringing

service together. As customers of

tennis suppliers we realized in 2005

that the sports sector was not really

taking advantage of the potential

of e-commerce. We then took our

first small steps with a simple online

shop – first on the side during our

studies and then full-time. In line

with our family name (Keller = basement),

everything really did start in

our basement until the single room

became too small for the goods, and

the daily load of packages did not fit

into our car any longer.

what did you do today?

Meetings with some employees,

then a talk with our online marketing

director on the further planning

for our latest country Spain, then

lunch break with a Currywurst (curried

sausage), then a strategic phone

call with Nike on TV advertising, two

job interviews in our office and a few

emails in between.

do you enjoy your job?

I love my job! What I enjoy the most

is realizing myself and my ideas as an

entrepreneur. I‘m incredibly lucky to

have been able to do this for more

than six years together with my

brother. We complement each other

perfectly. Although we often criticize

each other, in the end we always find

a common basis for our decisions.

what is your greatest challenge?

Being an entrepreneur means pure

adrenaline. In a positive sense, like

when your first TV spot is on or you

have your first €1 million turnover,

but also in a negative sense, like

when you have to go from one bank

to the next in the beginning and

make bold and financially risky decisions

every day.

In what way are you benefitting

from what you learned at MBs?

From the above-average practical

relevance of most lectures and the

international orientation of MBS,

which in my view is an essential

foundation for every career today

(be it as an entrepreneur or an employee).

In our company, more than

Auf www.keller-sports.de gibt es Sportartikel aus dem Tennis- und Runningbereich

www.keller-sports.com specializes in tennis and running goods

vERNEtZt | WAs MBs AlUMNI HEUtE tUN

cOnnected | MBS aluMnI tOday

“being an entrepreneur

means pure adrenaline”

Moritz Keller finished his Bachelor’s course at MBS in 2007. Today he is

the founder and managing director of keller sports Gmbh. insight talks to

Moritz keller about his studies at MBs and his job.

half of the employees are not German

native speakers, so almost all

meetings are held in English.

in your opinion, what is the best

feature of studying at MBs?

Apart from the aspects I have mentioned,

I think that the integrated

semester abroad at great partner

universities in cool cities is a real advantage.

3 things that come to mind when

you think of MBs?

Many great fellow-students, really

busy exam phases and a fantastic

semester abroad in Italy at Bocconi.

What was the transition from studying

to working like?

It was very liberating, because finally

I did not only have time to work for

and on Keller Sports in the evenings,

but 24 hours a day.

who do you think would be suitable

for a job in your sector?

We combine both the sports and

the e-commerce sectors. Both are

very innovative and international,

but also dynamic and therefore demanding.

Everyone who feels motivated

by these characteristics should

take a closer look. If you’d like, also

at Keller Sports!

Do you have tips for applying

for a job after studying?

If you really want a job, get

that across in a friendly but

assertive way. And really try to

find out what you want to do

every day for at least 8 hours.

This is the only way of achieving

great things and making

yourself and others happy.

looking back, what advice

can you give to students?

Gain as much practical experience

as you can while studying

– and learn languages.

Munich Business School 01/2012

27


lIvE | MBs PERsöNlICH ERlEBEN

lIve | exPeRIence MBS In PeRSOn

MBS TERMINE UND EVENTS

10.02.2012: EINSTIEG Abi Köln

24.02.2012: EINSTIEG Abi Hamburg

06./07.03.2012: MBS Career Days

08.03.2012: Dine & Discuss

8.03. - 11.03.2012: BeSt Wien

24.03.2012: Horizon Stuttgart

30.03.2012: Luxury Business Day

31.03.2012: Job & Master Day Frankfurt a.M.

13.04.2012: Munich Venture Summit

14.04.2012: Job & Master Day München

24./25.04.2012: Vocatium München/FFB

5./6.05.2012: Horizon Friedrichshafen

11./12.05.2012: StudyWorld Berlin

12.05.2012: MBS Alumni Reunion

31.05.2012: Absolventenkongress Hamburg

21.06.2012: Absolventenkongress Stuttgart

3./4.07.2012: Vocatium Stuttgart

TREFFEN SIE UNS - MBS AUF MESSEN

Am MBS Stand erwarten Sie unsere Studenten und

Studienberater und geben Auskunft zu Studieninhalten,

Bewerbungsvoraussetzungen, Berufsaussichten

und vielem mehr. Kommen Sie vorbei - wir nehmen

uns gerne Zeit für Ihre persönlichen Fragen.

TESTEN SIE UNS - EIN TAG AN DER MBS

Nutzen Sie die Gelegenheit, unser Angebot vor ort

zu testen. Kommen Sie vorbei zu einem Schnuppertag,

Probestudium oder Warm-Up! oder besuchen

Sie unsere monatliche Bachelor Info Session, die

montags von 18.00 bis 19.00 Uhr stattfindet.

Weitere Informationen zu den Terminen und zur

Anmeldung finden Sie unter www.munich-businessschool.de.

Save the Date

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13th April 2012

5th annual Munich Venture Summit

GerMan entrepreneurship in a Global context

// International guest speakers

// Interactive panel presentations

// Workshops

// Entrepreneur “Jungle Room” presentation space

Meet industry leaders, entrepreneurs, venture capitalists

and like-minded professionals.

www.munich-venture-summit.de · team@munich-venture-summit.de

MBS DATES AND EVENTS

Feb 10, 2012: EINSTIEG Abi Köln

Feb 24, 2012: EINSTIEG Abi Hamburg

Mar 6/7, 2012: MBS Career Days

Mar 8, 2012: Dine & Discuss

Mar 8-11, 2012: BeSt Wien

Mar 24, 2012: Horizon Stuttgart

Mar 30, 2012: Luxury Business Day

Mar 31, 2012: Job & Master Day Frankfurt a.M.

Apr 13, 2012: Munich Venture Summit

Apr 14, 2012: Job & Master Day München

Apr 24/25, 2012: Vocatium München/FFB

May 5/6, 2012: Horizon Friedrichshafen

May 11/12, 2012: StudyWorld Berlin

May 12,2012: MBS Alumni Reunion

May 31, 2012: Absolventenkongress Hamburg

Jun 21, 2012: Absolventenkongress Stuttgart

Jul 3/4, 2012: Vocatium Stuttgart

MEET US - MBS AT FAIRS

Our students and student advisors look forward to

meeting you at the MBS booth. They will inform you

about study programs, admission requirements, job

prospects and more. Just drop by, we will gladly take

the time answer all your questions.

TEST US - A DAY AT MBS

Take the opportunity to test our offers at close range.

Come by at one of our Preview Days or Warm-Up Sessions!

Another way to check our Bachelor program

is to visit one of the regular Bachelor Info Sessions.

They take place once a month on Mondays from 6 to

7pm at MBS.

Further information on dates and registration is

available at www.munich-business-school.de.

Kontakt:

Munich Business School

Elsenheimerstraße 61

+49 (0)89 / 54 76 78 - 0

info@munich-business-school.de

www.munich-business-school.de

www.facebook.com/munich.business.school

Impressum:

Herausgeber: Munich Business School

Redaktion & Gestaltung: Yuki Kobler

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