Flyer zur Veranstaltung - 150 Jahre Rudolf Steiner 2011

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Flyer zur Veranstaltung - 150 Jahre Rudolf Steiner 2011

Lebens-

Veranstalter:

ENDE

Mensch und Medizin aus anthroposophischer Sicht

Dienstag 1. März 2011, 15.15 und 19.30 Uhr

Bewusst dem Tod entgegensehen

Was versteht man unter «Palliative Care»?

Dr. med. Stefan Obrist

Oberarzt Radio-Onkologie und Palliativstation

Universitätsspital Zürich

Dienstag 8. März 2011, 15.15 und 19.30 Uhr

Zum Wesensbild der Demenz

Gesichtspunkte zu Verständnis und Behandlung

Dr. med. Christian Schopper

Ärztlicher Direktor der psychosomatischen

Kliniken Sonneneck, Badenweiler

Dienstag 15. März 2011, 15.15 und 19.30 Uhr

Menschenwürdiges Sterben

Was kann gute Pflege dazu beitragen?

Rolf Heine

Gesundheits- und Krankenpfleger, Filderklinik

Ort Kulturhaus Helferei, Kirchgasse 13, Zürich

Eintritt CHF 20.– pro Vortrag

Auskunft 044 251 51 35

Anthroposophische Gesellschaft: Michael-Zweig, Zürich – Anthroposophische Vereinigung: Pestalozzi-

Zweig, Zürich – anthrosana, Arlesheim – St. Peter-Apotheke, Zürich – Paracelsus-Spital, Richterswil –

Stiftung Merkur-Rafael, Zürich – Trägerverein Paracelsus-Spital, Zürich.


Bewusst dem Tod entgegensehen

Was versteht man unter «Palliative Care»?

Wie sieht die Begleitung und Betreuung am Lebensende aus und was ist unter

«Palliative Care» zu verstehen? Wie haben sich die Vorstellungen über den Tod im

Wandel der Zeit verändert und was sagen Natur- und Geisteswissenschaft dazu?

Dr. med. Stefan Obrist

Musikstudium (Violine) am Konservatorium Zürich. Medizinstudium an der Universität

Zürich. Assistenzarzttätigkeit in Wald, Scuol, Zürich und Richterswil. Von

1997–2009 Facharzt für Innere Medizin am Paracelsus-Spital Richterswil. Seither

Oberarzt Radio-Onkologie und Palliativstation am Universitätsspital Zürich und

Hospiz Zürcher Lighthouse. Verheiratet, 5 Kinder.

Zum Wesensbild der Demenz

Gesichtspunkte zu Verständnis und Behandlung

Alterskrankheiten wie die Alzheimer-Demenz verbreiten für viele Menschen

aufgrund der Unwägbarkeit ihrer Signatur grossen Schrecken. Häufig wird das

Alter nur als negatives Gegenbild zum heutigen Ideal der Jugendlichkeit betrachtet.

In den modernen Neurowissenschaften sind «Neuroplastizität» und «lebenslanges

Lernen» etablierte Begriffe, die wir auf dem Hintergrund eines erweiterten Menschenbildes

verstehen wollen. Das Alter wird somit nicht nur als Abbau und vorzeitig zu

beendendes «Desaster» verstanden, sondern als aktive Lebensphase potenzieller

Erfülltheit, weiteren Wachstums mit vielfältigen sozialen Aufgaben.

Dr. med. Christian Schopper

Geboren 1959 in West-Berlin. Medizinstudium in Tübingen. Begegnung mit der

Anthroposophie. Facharztausbildung in Neurologie, Psychotherapie und Psychiatrie.

Von 2000 bis 2009 Oberarzt in der PUK Zürich. Ärztlicher Direktor der

psychosomatischen Kliniken Sonneneck in Badenweiler und psychosomatischpsychiatrisch-neurologische

Praxis in Zürich. Derzeitiger Themenschwerpunkt ist

eine zeitgemässe – im Sinne der Anthroposophischen Medizin spirituell erweiterte –

Sichtweise

Menschenwürdiges Sterben

Was kann gute Pflege dazu beitragen?

Alterskrankheit, Demenz oder Autonomieverlust machen das Lebensende oft zur

Qual. Neben den Hilfen, welche die moderne Medizin bieten kann, braucht es aber

Angehörige, Freunde und oft auch professionell Pflegende, die den letzten Lebensabschnitt

begleiten. Vor dem Hintergrund der Nahtoderlebnisse, wie sie George

Ritchie und viele andere beschrieben haben, werden im Vortrag aus pflegerischer

Sicht körperliche, seelische und geistige Hilfen für den Sterbenden geschildert.

Rolf Heine

Geboren 1960. Familie mit drei erwachsenen Kindern. Gesundheits- und Krankenpflege

an der Filderklinik, einer anthroposophisch orientierten Klinik bei Stuttgart.

Tätig in Pflegemanagement und Weiterbildung. Koordinator des Internationalen

Forums für Anthroposophische Pflege IFAP, Veröffentlichungen in Büchern und

Zeitschriften.

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