NFV_06_2010 - Rot Weiss Damme

rot.weiss.damme.de

NFV_06_2010 - Rot Weiss Damme

FUSSBALL

NIEDERSACHSEN

Herausgegeben vom

Niedersächsischen

Fußballverband

Nr. 6/2010

H 5304 E

3,00 €

Internet

http://www.nfv.de

Conti-Cup-Finale:

Titel für Wolfsburg

und Osnabrück


Mit dem VfL Osnabrück stellt Niedersachsen in der nächsten Saison wieder einen Zweitligisten. Zu diesem Erfolg gratuliere

ich der Mannschaft und dem Verein von Herzen. Das Beispiel Osnabrück zeigt, wie wichtig eine unaufgeregte und

kontinuierliche Arbeit in der Führungsetage ist. Obwohl der VfL im vergangenen Jahrzehnt gleich drei Mal abgestiegen ist,

ließ sich die Vereinsspitze um den Präsidenten Dr. Dirk Rasch, Manager Lothar Gans und Geschäftsführer Ralf Heskamp

nicht von ihrem besonnenen Kurs abbringen und wurde jetzt abermals belohnt. Zu Recht dürfen sich die Lila-Weißen nunmehr

als „Zweitliga-Rekord-Aufsteiger“ im 3. Jahrtausend feiern lassen. Denn vier Aufstiege (2000, 2003, 2007, 2010) in

relativ kurzer Folge sprechen für sich.

Auf eine tolle Saison darf auch die Braunschweiger Eintracht zurückblicken. Als Vierter erreichten die „Löwen“ die

beste Platzierung seit dem Abstieg 2007. Wie hoch der Deutsche Meister von 1967 nach wie vor in der Gunst seiner Anhänger

steht, zeigt ein Blick auf die Zuschauertabelle, in der die Eintracht mit einem Schnitt von 12.776 Fans pro Heimspiel

noch vor dem VfL Osnabrück auf Platz zwei liegt. Nur zu den Spielen von Dynamo Dresden, das in dieser Saison erstmals

im neu gebauten Rudolf-Harbig-Stadion spielte, kamen noch mehr Zuschauer. Ich bin mir sicher, dass die nähere Zukunft

von Braunschweig eine viel versprechende ist. Unter Präsident Sebastian Ebel ist an der Hamburger Straße Ruhe eingekehrt

und auch der Trainer Thorsten Lieberknecht macht einen tollen Job.

Gefreut habe ich mich natürlich auch über das Saisonfinale von Hannover 96. Für unser Bundesland und für unseren

Landesverband ist es von großer Bedeutung, dass wir auch weiterhin mit zwei Vereinen in der 1. Bundesliga vertreten sind.

Die „Roten“ haben eine Saison erlebt, in der die Gefühle Achterbahn fuhren und in der sie den Tod von Robert Enke verarbeiten

mussten. Jetzt gilt es, aus dieser Saison die richtigen Schlüsse zu ziehen und nach vorne zu blicken. Dass der Verein

sich dabei auf seine Anhänger verlassen kann, hat der Abstiegskampf nachhaltig gezeigt. Die Stadt und die Menschen in

Hannover standen wie eine Eins hinter ihrer Mannschaft. Ich gebe gerne zu, dass es zum Schluss der Saison einige Momente

gab, in denen ich in der Arena eine Gänsehaut bekommen habe.

In der vierten Spielklasse, der Regionalliga, steht eine erneute Reform bevor. Zu viele zweite Mannschaften, kaum

Zuschauer und medial schlecht zu vermarkten – das sind die Kritikpunkte, die insbesondere aus den Reihen der Traditionsvereine

immer wieder erklingen. Um es vorweg zu nehmen: Ich kann die Klagen verstehen. Deshalb begrüße ich die

Bestrebungen des DFB, die Zahl der Regionalligen von derzeit drei auf sechs zu erhöhen. Damit möchte der Verband eine

stärkere Regionalisierung schaffen, damit die Vereine kürzere Wege haben und es zu mehr Spielen mit Derby-Charakter

kommt. Denn diese sind nun mal das „Salz in der Suppe“. Für Spieler, Zuschauer und Medien gleichermaßen. In diesem

Zusammenhang möchte ich Jürgen Stebani für seine wertvolle und richtungsweisende Arbeit im DFB-Spielausschuss und

auf Ebene des Nordverbandes danken.

Wenn Sie dieses Heft in der Hand halten, sind es nur noch wenige Tage bis zum Anpfiff der Weltmeisterschaft in

Südafrika. Auch ohne René Adler und Michael Ballack haben wir eine Mannschaft mit hoher Qualität. Ich bin davon überzeugt,

dass unsere Jungs eine gute WM spielen werden. Spielt auch das Wetter mit, dürften wir hier zu Lande erneut ein

großes, vierwöchiges Fest erleben. Niedersachenweit steigen 33 Fan-Feste auf öffentlichen Plätzen, in Kneipen und Biergärten.

Einmal mehr werden wir die unvergleichbare Kraft des Fußballs erleben. Die unvergleichbare Kraft, Menschen zu

erreichen.

Karl Rothmund

(Präsident)

Der NFV N

– Ein Ball verbindet

Liebe

Fußballfreunde

Juni 2010 3


Inhalt

4

Editorial

Karl Rothmund über die angestrebte Regionalliga-Reform 3

Krombacher Altherrenmeisterschaft

Germania Grasdorf gewinnt in Barsinghausen das Finalturnier 6

NFV-Pokalfinale

Osnabrück verliert, doch VfL-Fans feiern 10

WM-Südafrika

Desso DLW stattet zwei Stadien mit Kunstrasenfasern aus 12

B-Juniorinnenmeisterschaft

Gegen Heidekraut Andervenne war kein Kraut gewachsen 14

Bezirksreise

Dr. Theo Zwanziger besucht Vertreter des Bezirks Lüneburg 16

Conti-Cup-Finale der A-und B-Junioren

Je ein Titel für VfL Wolfsburg und VfL Osnabrück 18

Spielobleutetagung

Von Spielklassenumbenennungen bis zu Wettmanipulationen 22

Tag der offenen Tür

Sporthotel, Studio B54 und Sparkassen-Fußballschule laden ein 24

Trainerlehrgang

24 Fußballer erwerben in Barsinghausen neue B-Lizenz 26

Frauen-WM 2011

300 Gäste bei Countdown-Veranstaltung in Wolfsburg 28

Vereinswechsel I

Von Juni bis Anfang September richtet der NFV eine Hotline ein 30

Vereinswechsel II

Aktuelle Entschädigungsbeträge für Amateure 32

DFB-Länderpokal

Platz sieben für niedersächsische U 15-Mädchen in Duisburg 34

Aktionstag

Natur sportlich erleben – LSB und NDR 1 rufen zur Teilnahme auf 36

Seite 10

Der SV Wilhelmshaven ist zum zweiten Mal nach 2007 Niedersächsischer

Pokalsieger. In Osnabrück setzten sich die Jadestädter gegen den

gastgebenden VfL mit 4:2 im Elfmeterschießen (2:2 reguläre Spielzeit) durch.

Der Wettbewerb wurde in diesem Jahr erstmals als Krombacher-Pokal des

NFV ausgespielt. Krombacher-Repräsentant Siegfried Eickhorst (rechts)

nahm zusammen mit NFV-Vizepräsident August-Wilhelm Winsmann (2. von

rechts) und NFV-Pokalspielleiter Frank Schmidt die Siegerehrung für SVW-

Kapitän Luc-Arsene Diamesso und seine Kameraden vor. Foto: Kemme

Juni 2010

Titel

Die Endspiele der

A- und B-Junioren

um den Conti-Cup

führten zu einem

Aufeinandertreffen

des VfL Wolfsburg

und VfL Osnabrück.

Beide Vereine für

Leibesübungen

teilten sich die

Titel. Bei den A-

Junioren waren

die Wolfsburger

erfolgreich und bei

den B-Junioren

hatten die Osnabrücker

die Nase

vorn. In den Endspielen

am Himmelfahrtstag

kam

im Barsinghäuser

August-Wenzel-

Stadion zwar nicht

die ganz große Spannung auf, aber für alle beteiligten Spieler

war der Conti-Cup ein erstes Highlight ihres noch jungen Fußballerlebens.

Dafür zeichnet seit vielen Jahren der hannoversche

Reifenkonzern Continental verantwortlich, der dieser Veranstaltung

mit seinem finanziellen Engagement einen würdigen

Rahmen verleiht. Auf dem Foto der Osnabrücker Niklas

Schomaker (links) und Wolfsburgs Giovanni Millemaci.

Es fotografierte REINER KRAMER.

EUROGREEN

Sportplatzqualität erhöhen und Kosten reduzieren 37

Team 2011

Multiplikatorenschulung für Frauen-Weltmeisterschaft 38

Robert Enke-Stiftung

Teresa Enke überreicht 6.000 Euro an die MH Hannover 39

Sportmedizin

Tipps vom Experten – Individuelles Training optimieren 40

Lehrarbeit

Kurz und gut: Die DFB-Kurzschulungen 41

Ausstellung

Religion und Fußball – Diözesanmuseum Osnabrück zeigt Exponate 42

ARAG Sportversicherung

Schadenfall des Monats: Böse Überraschung an der Haustür 43

Profis in der Schule

Laola für die „Wölfe“ in Bad Bevensen 44

AOK-Gewinnspiel

Gesundheitskasse sucht das SuperTeam 2010 45

Fair bringt mehr

6.500 Kinder und Jugendliche setzen Zeichen gegen Gewalt 46

Bezirk Braunschweig

190 Tore beim Sparkassen-Cup im NFV-Kreis Salzgitter 48

Bezirk Hannover

Denise Lemke aus Rohrsen hat große Ziele 50

Bezirk Lüneburg

Ostseevergnügen: Jugendarbeit des TSV Wanna wird ausgezeichnet 54

Bezirk Weser-Ems

Ohne Starallüren: Peter Gagelmann besucht den SC Ovelgönne 60

NFV intern I

Amtliche Nachrichten 65

NFV intern II

Geburtstage und Sportschultermine 66


NFV-Altherrenmeisterschaft

6

Die siegreichen Alten Herren von Germania Grasdorf.

Am Tag wird gefällig kombiniert

und am Abend kräftig geschunkelt

Germania Grasdorf gewinnt die 13. Krombacher Altherrrenmeisterschaft –

REINER KRAMER berichtet in Wort und Bild

Juni 2010

Kurz notiert

Den Fairnesspreis (dotiert mit 200

Euro) gewannen die Sportfreunde aus

Schwefingen. Gefolgt von TSV Meyenburg

und SC Twistringen. Alle drei Teams waren

in der Fairplay-Tabelle punktgleich. Die

Schwefinger (vier Spiele) haben allerdings

eine Begegnung mehr ausgetragen und

durften somit den Scheck mit nach Hause

nehmen.


Die Torjägerkrone sicherte sich mit

vier Treffern Jörg Redenius-Heber (RaSpo

Lathen/Emsland).


Einen hohen Repräsentanten hatte

der TV Jahn Schneverdingen als Fan dabei.

Kein Geringerer als Herbert Lange, NFV-

Vizepräsident Finanzen, drückte die

Daumen für seine Mannschaft, in der auch

sein Sohn mitwirkte. Erst im Viertelfinale

scheiterten die Fußballer aus der Lüneburger

Heide am Finalisten SV Broitzem.


Rudolf Korczowski, Greenkeeper des

Niedersächsischen Fußballverbandes, musste

nach dem Turnier die Ärmel aufkrempeln.

Denn die vier Rasenplätze wurden arg

in Mitleidenschaft gezogen, weil der Boden

nach Regenfällen tief und schwammig war.


August-Wilhelm Winsmann, Vizepräsident

des Niedersächsischen Fußballverbandes,

zieht jedes Jahr noch mal seine

Schiedsrichterkluft an. Die Spielleitungen

bei der Altherrenmeisterschaft sind nicht

immer ganz einfach, zumal die Fußballer

gerne mal mit den Unparteiischen lautstark

über Entscheidungen diskutieren. Im Großen

und Ganzen hielt sich die Aufregung

jedoch in Grenzen, weil die Schiedsrichter

fast immer Milde walten ließen. Nur eine

gelb-rote Karte wurde gezückt.


Das Organisationsteam um Turnierleiter

Friedel Gehrke leistet wie immer

ausgezeichnete Arbeit. Der Polizeibeamte

aus Achim ist der Vater der niedersächsischen

Altherrenmeisterschaft. Er war

der Pionier des Altherrenfußballs auf NFV-

Ebene. Dank seiner Vorarbeit ist es überhaupt

erst möglich, die Endrunde in Barsinghausen

ausspielen zu können. NFV-Präsident

Karl Rothmund sprach Gehrke dafür

seinen Dank aus.

Germania Grasdorf gewinnt die

13. Krombacher Altherrrenmeisterschaft.

Im Finale im Barsinghäuser

August-Wenzel-Stadion besiegten die

Hannoveraner jetzt das Team des SV

Broitzem mit 1:0. Andreas Hülsing schoss

das goldene Tor. Den dritten Platz belegte

der TSV Krähenwinkel-Kaltenweide,

der sich im Elfmeterschießen mit 3:0 gegen

den SV Südharz durchsetzte. Die drei

Elfmeter verwandelten Sven Berkmann,

Swen Schaffranietz und Christian Merten.

Die drei Schützen des SV Südharz

Lars Thiele, Radvan Karabacak und Ralf

Käfer scheiterten mit ihren Schüssen.

Schauplatz August-Wenzel-Stadion:

Wer glaubt, die Altherrenfußballer

über 32 Jahre würden beim Finalturnier

in Barsinghausen aus Spaß an der Freude

ihrer Lieblingssportart nachgehen,

täuscht sich gewaltig. Nach dem Motto,

„Je oller desto doller“, ist der Ehrgeiz

vieler Fußballer besonders groß. Es

kommt dann auch schon mal vor, dass

der Eine oder Andere ein wenig übers

Ziel hinausschießt. Es wird gemeckert,

was das Zeug hält. Dabei wird der

Schiedsrichter keineswegs verschont.

„Blinder“, oder „der hat ja gar keine Ahnung“

gehören zum Vokabular mehrerer

Spieler. Was aber noch viel mehr verwun-


dert: Nach dem Spiel, wenn sich die Gemüter

beruhigt haben, ist mit einem

friedlichen Handschlag alles wieder vergessen.

So sind sie, die Altherrenfußballer

aus Niedersachsen.

Schauplatz Karl-Laue-Halle: Die

Sporthalle des Niedersächsischen

Fußballverbandes

wird am Abend nach

dem Turnier für mehrere

Stunden zur Feiermeile.

Volksfeststimmung

im Fuchsbachtal.

Da spielt

die Platzierung der 16. Mannschaften

nur noch eine

untergeordnete Rolle.

Dann drehen die Fußballer

im etwas gesetzten Alter

so richtig auf. Es wird

Arm in Arm geschunkelt,

gesungen und gejubelt. Die

Stimmung ist prächtig. So wie

zu vorgerückter Stunde in einem

Bierzelt beim Schützenfest. Mag

die „Perle der Natur“ dazu beigetragen

haben: Die Krombacher

Brauerei hat bei der

13. Auflage der Altherren-

Verbissene

Gesichter,

Kampf und

rasante

Zweikämpfe

prägten die

Altherrenmeisterschaft.

NFV-Altherrenmeisterschaft

meisterschaft (Ü 32) erstmals

das Sponsoring übernommen.

Ein Glücksfall für den Niedersächsischen

Fußballverband.

Und dann hat die Krombacher

Brauerei mit Ulrike Weyel auch

noch eine äußerst sympathische

Repräsentantin nach Barsinghausen

geschickt. Sie hat

sich in der „Männerunde“ –

wie sie selbst sagt – sehr

wohl gefühlt.

Nun ist es ja nicht nur

das alkoholische Krombacher

Bier, das die Stimmung erst

so richtig anheizt. Frau

Weyel erinnert auch an

Friedlich vereint beim Bankett in der Karl-Laue-Halle: Links die NFV-Spitze mit Vizepräsident Herbert Lange und neben ihm NFV-Präsident Karl Rothmund,

Vierter von links NFV-Vizepräsident August-Wilhelm Winsmann mit den Mannschaftsführern der Erstplatzierten. Die einzige Frau auf dem

Foto, Krombacher-Repräsentantin Ulrike Weyel. Neben ihr Moderator Manfred Finger.


Juni 2010 7


NFV-Altherrenmeisterschaft

8

Der prominenteste Fußballer bei der Altherrenmeisterschaft war der ehemalige 96er Martin

Groth (links).

Juni 2010

Ewige Tabelle im Auszug

Verein 98 99 00 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 Te Sp g u v T P

1. TSV Havelse 3 1 14 3 1 2 12 16 16 9 44 23 8 13 49:32 75

2. HSC Hannover 2 8 5 1 9 11 6 31 13 11 7 25:16 50

3. SV Broitzem 16 1 4 4 5 2 6 29 14 8 7 17:16 46

4. BW Langförden 4 2 7 1 9 5 25 13 6 6 17:11 44

5. SV Südharz 7 1 7 4 4 19 9 5 5 26:14 37

6. TuS Heeslingen 1 2 2 14 10 2 2 20: 6 32

7. BV Essen 2 6 8 3 15 8 4 3 13: 3 30

8. Sparta Werlte 6 1 9 3 16 8 5 3 19: 8 29

9. TSV Limmer 2 6 2 3 16 6 7 3 12: 7 27

10. 1. FC Nordenham 7 4 9 11 4 18 8 5 5 16:10 26

11. SF Schwefingen 10 1 6 3 13 6 5 2 12: 3 26

12. TSV Krähenw./K. 2 3 2 11 7 3 1 9: 3 25

22. Germ. Grasdorf 13 16 1 3 12 5 4 3 11: 5 19

23. VfL Lüneburg 5 6 8 3 12 5 3 4 11: 8 19

26. TuS Garbsen 4 14 9 3 12 4 4 4 4: 5 17

31. TSV Sievern 5 4 12 3 12 3 5 4 7:11 15

33. VfL WE Nordhorn 2 14 2 10 3 4 3 10: 9 14

48. TV J. Schneverd. 13 5 2 7 2 2 3 3: 2 9

50. Raspo Lathen 13 7 2 7 3 0 4 6: 9 9

57. SV Mörsen-Sch. 8 11 2 7 1 4 2 4: 5 7

66. TSG Mörse 8 15 2 7 1 2 4 2: 9 5

72. VfL Stenum 11 13 2 6 1 1 4 1: 8 4

78. SC Twistringen 15 10 2 6 1 0 5 2: 7 3

96. TSV Meyenburg 16 1 3 0 0 3 0: 3 0

97. TuS Tarmstedt 14 1 3 0 0 3 0: 3 0

98. VfL Oythe 15 1 3 0 0 3 0: 4 0

99. Kickers Emden 16 1 3 0 0 3 0: 6 0

100. SV Sudmerberg 16 1 3 0 0 3 0: 9 0

101. SC Dunum 16 15 2 6 0 0 6 2:16 0

Erläuterungen: Entscheidungen per Elfmeterschießen werden mit zwei Punkten für den Sieger und einem Punkt für den

Verlierer gewertet. Die Tore aus Elfmeterschießen kommen nicht in die Torwertung. Unter den jeweiligen Jahresangaben

ist angegeben, welche Platzierungen die einzelnen Mannschaften jeweils belegten. Die Spalte Te gibt die Anzahl der Teilnahmen

an den bisherigen Endrunden an.

Ein stimmungsvolles Foto aus der Karl-Laue-Halle. Auf

das alkoholfreie Bier, das ihre Brauerei

anbietet. Je nach Lust, Laune und Geschmack.

Ob mit oder ohne Alkohol: In

der vollbesetzten Karl-Laue-Halle wird –

umrahmt von einem reichhaltigen Büffet

– friedlich und stimmungsvoll gefeiert.

Ein Markenzeichen der niedersächsischen

Altherrenmeisterschaft.

An die 13. Auflage wird sich das

Team der Rasensportler aus Lathen im

Emsland noch lange erinnern. Auf der

Hinfahrt wurden sie in Bad Oeynhausen

gleich drei Mal hintereinander geblitzt:

Das Führungsfahrzeug und die

Gut aufgepasst: Der Torhüter ließ den Ball nicht mehr los


.

Knien watschten die Spieler zur Siegerehrung.

beiden nachfolgenden Bullys waren

schneller als die Polizei erlaubt. Bis

zum ersten Anstoß im August-Wenzel-

Stadion hatte sich der Ärger der

Lathener Fußballer jedoch schnell

verflogen.

Auffällig auch ein ehemaliger Profi

von Hannover 96: Martin Groth zieht

geschickt die Fäden im Mittelfeld seiner

Mannschaft aus Krähenwinkel-Kaltenweide

bei Hannover. Immerhin reicht es

am Ende für den TSV zum dritten Platz.

Germania Grasdorf holt sich völlig verdient

den Titel. Das Team aus der Nähe

von Hannover überzeugt in allen Begegnungen

und gefällt durch eine gute

Technik. Ihr Durchschnittsalter liegt wohl

eher im unteren Bereich der Altherren

über 32 Jahre, so dass die Kondition

kein Problem darstellt. Auch der zweite

Finalist SV Broitzem zeigt gepflegten

Kombinationsfußball. Die Altherrenfußballer

aus Braunschweig sind bereits

zum sechsten Mal beim Finalturnier in

Barsinghausen dabei und damit Rekordhalter.

2006 holten sie sogar den Titel.

Der Titel ist jedoch nicht alles.

Wer beim Finalturnier in Barsinghausen

dabei ist, gehört schon zu den Siegern.

Dass der Spaß für alle Beteiligten

am Ende groß ist, zeigt die Stimmung

in der Players-Night. Frühestens

in der Karl-Laue-Halle spielen die Platzierungen

nur noch eine untergeordnete

Rolle. Das beeindruckt auch NFV-

Präsident Karl Rothmund, der sich bei

Ulrike Weyel für das großartige Engagement

der Krombacher Brauerei bedankt.

Beide sind sich einig: Wenn es

die niedersächsische Altherrenmeisterschaft

nicht gäbe, müsste sie jemand

erfinden. ■

Die 13. Krombacher Altherrenmeisterschaft in der Statistik

TSG Mörse – TV Jahn Schneverdingen 0:2

SV RaSpo Lathen – SV Mörsen-Scharrend. 2:1

SV Broitzem – TSV Sievern 1:0

VfL WE Nordhorn – SV Germ. Grasdorf 0:2

SV Südharz Walkenried – VfL Lüneburg 0:0

VfL Stenum – TuS Garbsen 0:0

SF Schwefingen – TSV Meyenburg 1:0

TSV Krähenwinkel-K. – SC Twistringen 2:0

SV Germania Grasdorf – SV Broitzem 0:0

SV Mörsen-Scharrendorf – TSG Mörse 0:0

SV RaSpo Lathen – TV Jahn Schneverd. 0:1

VfL WE Nordhorn – TSV Sievern 2:2

SC Twistringen – SF Schwefingen 0:1

TuS Garbsen – SV Südharz Walkenried 0:2

VfL Stenum – VfL Lüneburg 0:1

TSV Krähenwinkel-K. – TSV Meyenburg 1:0

TSG Mörse – SV RaSpo Lathen 0:3

SV Broitzem – VfL WE Nordhorn 2:0

TSV Sievern – SV Germania Grasdorf 1:3

TV Jahn Schneverd. – SV Mörsen-Scharrend. 0:0

SF Schwefingen – TSV Krähenwinkel/K 0:1

TSV Meyenburg – SC Twistringen 0:1

SV Südharz Walkenried – VfL Stenum 2:0

VfL Lüneburg – TuS Garbsen 0:1

Gruppe A Tore/Punkte

TV Jahn Schneverdingen 3:1 7

SV RaSpo Lathen 5:2 6

SV Mörsen-Scharrendorf 1:2 2

TSG Mörse 0:5 1

Gruppe B Tore/Punkte

Germania Grasdorf 5:1 7

SV Broitzem 3:1 7

TSV Sievern 3:6 1

VfL Weiße Elf Nordhorn 2:6 1

Gruppe C Tore/Punkte

SV Südharz 4:0 7

VfL Lüneburg 1:1 4

TuS Garbsen 1:2 4

VfL Stenum 0:3 1

Gruppe D Tore/Punkte

TSV Krähenwinkel/K. 4:0 9

SF Schwefingen 2:1 6

SC Twistringen 0:3 0

Viertelfinale

TV Jahn Schneverdingen – SV Broitzem 4:5

n.E. (0:0), SV Südharz – SF Schwefingen

5:4 n.E. (1:1), Germania Grasdorf – RaSpo

Lathen 3:0, TSV Krähenwinkel/K. – VfL Lüneburg

1:0

Halbfinale

SV Broitzem – SV Südharz 3:0 n.E. (0:0),

Germania Grasdorf – TSV Krähenwinkel/

Kaltenweide 2:0

Elfmeterschießen um Platz 3

SV Südharz – TSV Krähenwinkel/K. 0:3 n.E.

Finale

SV Broitzem – Germania Grasdorf 0:1

NFV-Altherrenmeisterschaft

Beim Barsinghäuser Finalturnier für

Fußballer, die über 32 Jahre alt sind,

stellen sich immer wieder alte Bekannte

vor. So waren die Titelträger Sportfreunde

Schwefingen (2009), SV Broitzem

(2006) und SV Südharz (2007)

auch in diesem Jahr dabei. Bis auf Neuling

TSV Meyenburg (NFV-Kreis Osterholz)

hatten alle anderen 15 Mannschaften

bereits Finalturniererfahrung

in Barsinghausen sammeln können,

wobei der SV Broitzem mit seiner nunmehr

sechsten Teilnahme Rekordhalter

ist.

Das Siegerteam Germania

Grasdorf aus Hannover (Siegprämie

800 Euro): Karsten Rohowski, Mathias

John, Andreas Rehmann, Jens Krone,

Rene Türk, Walter Zimmermann, Abdullah

Formuly, Dirk Falkner, Kadir Cepni,

Dirk Göldner, Patrick Werner, Diego

De-Marco, Jens Burmeister, Detlef Holetzek,

Thomas Stelzig, Karsten Bertram,

Johannes Dimitriadis und Andreas

Hülsing. Trainer: Michael Otte

Der Zweite der Krombacher-

Altherrenmeisterschaft SV Broitzem

aus Braunschweig (Prämie 600

Euro): Markus Stefan, Simon Bauer,

Andreas Michol, Michael Rother, Klaus

Gießler, Detlef Germer, Matthias,

Handke, Jürgen Migge, Yücel Ölcdy,

Ralf-Michael Otto, Maik Mertner, Maik

Pohlai, Assem Leila, Axel Stoppel, Stefan

Goth, Stefan Mau; Uwe Brandt und

Thomas Schneider. Trainer: Günter

Senftleben

Beide Teams haben sich damit für

die Endrunde der Deutschen Meisterschaft

2011 in Weimar qualifiziert.

Die Ehrentafel

der Sieger

1998 TuS Heeslingen

1999 SV Olympia Braunschweig

2000 TSV Havelse

2001 TVE Veltenhof

2002 Sparta Werlte

2003 TSV Havelse

2004 HSC Hannover

2005 TSV Helmstedt

2006 SV Broitzem

2007 SV Südharz

2008 BW Langförden

2009 SF Schwefingen

2010 Germania Grasdorf

Juni 2010 9


Krombacher-Pokal

10

Aleksandar Kotuljac, Schütze des goldenen

Meisterschaftstores in Burghausen, traf im

NFV-Pokalfinale gleich doppelt.

Von MANFRED FINGER

Alles begann mit einem zurückgeworfenen

Ball. In der Pause des niedersächsischen

Verbandspokalfinales

zwischen dem VfL Osnabrück und dem SV

Wilhelmshaven (2:2 nach regulärer Spielzeit,

2:4 im Elfmeterschießen) vertrieben

sich die Fans in der Ostkurve, dort wo die

treuesten und leidenschaftlichsten Anhänger

der Lila-Weißen stehen, die Zeit mit

einem Volleyball-Match. Als der Ball auf den

Rasen flog, war Ali Moslehe zur Stelle. Der

Reservist des SVW gab der Kurve den Ball

zurück und schuf mit dieser Geste eine

Bühne, auf der er fortan zum umjubelten

Hauptdarsteller wurde.

Wohlgemerkt von einem Publikum,

das nicht sein eigenes war, an diesem

Abend aber einfach nur feiern wollte: Den

vier Tage zuvor in Burghausen perfekt gemachten

Wiederaufstieg in die 2. Liga, die

Mannschaft und auch ein wenig sich selbst.

Die Welle rollte durch das Stadion, die VfL-

Hymne („Wir sind alle ein Stück VfL Osnabrück“)

wurde a cappella intoniert und

Juni 2010

Ali Moslehe war der Hauptdarsteller eines

„Lustspieles“, das einen bemerkenswerten Beitrag

zum Spieler-Fan-Verhältnis darstellt.

Ein Lustspiel, das keine

Verlierer kannte

SV Wilhelmshaven gewinnt Pokal – Osnabrücker Fans feiern Gästespieler Ali Moslehe

auch der Gast vom Jadebusen durfte sich

über gelegentliche Anfeuerung freuen.

Mit Beginn der zweiten Hälfte personifizierte

sich diese prächtige Stimmung auf

Ali Moslehe. Denn der 22-jährige Wilhelms-

havener ließ sich auf die Ostkurve ein und

alberte beim Warmmachen mit dem feuchtfröhlich

gestimmten VfL-Anhang herum.

Gemeinsam schufen Heimfans und Gästespieler

einen bemerkenswerten Beitrag in

Peter Bartsch, Rechtsanwalt und NFV-Pressewart

für den NFV-Bezirk Hannover, agierte

als souveräner Spielleiter.

der Diskussion um das Verhältnis zwischen

Publikum und Spielern, das an diesem 12.

Mai 2010 nicht von Pöbeleien, Sitzblockaden

vor dem Mannschaftsbus oder (Trink-)-

Flaschenwürfen geprägt war, sondern von

einem unterhaltsamen Miteinander.

Dieses steuerte eine Viertelstunde vor

Schluss, dem Zeitpunkt, als Ali Moslehe eingewechselt

wurde, ihren großen Momenten

entgegen. Wie ein Mann stand die Osnabrücker

Ostkurve ab jetzt hinter dem flinken

Stürmer im Wilhelmshavener Dress.

„Ohne Ali habt ihre keine Chance“ oder

„2. Liga – Ali ist dabei“, lauteten die immer

wiederkehrenden Sprechchöre. Jede Aktion

von Moslehe wurde gefeiert. Wohl selten

zuvor dürfte die Bekanntgabe eines gegnerischen

Torschützens an der Bremer Brücke

so viel Beifall ausgelöst haben, wie in der

83. Minute, als der Deutsch-Libanese nach

einer schnellen Drehung im Strafraum zum

2:2-Ausgleich traf.

Die Stimmung war jetzt an ihrem

Höhepunkt angelangt, die Frage nach

dem Sieger längst beantwortet. „Fußball

ist nicht immer nur Drama oder Krimi, ➤


55. Pokalendspiel

des NFV

(Krombacher-Pokal)

VfL Osnabrück – SV Wilhelmshaben

4:6 n. E. (2:2, 0:1)

VfL Osnabrück: Gottwald – Engel,

Stang, Schnetzler, Krük (46. Lejan),

Grieneisen, Hansen (66. Siegert),

Keseroglu, Schmidt (46. Kotuljac),

Pinheiro, Reichenberger.

SV Wilhelmshaven: Weis – Diamesso,

Schlüter (75. El Hammouchi),

Puttkammer, Fiore, Wegner, Karli, Jurez,

Spilacek (28. Kozarac, 76. Moslehe),

Meier, Neubert.

Tore: 0:1 Jurez (29.), 1:1, 2:1 Kotuljac

(55., 69.), 2:2 Moslehe (83.)

Elfmeterschießen: 0:1 Moslehe, 1:1

Siegert, Wegner verschießt, Engel verschießt,

1:2 Jurez, Kotuljac verchießt,

1:3 Meier, 2:3 Keseroglu, 2:4 Fiore.

Schiedsrichter: Peter Bartsch

(Emden); Assistenten: Timo Daniel,

Jan Lammers. Gelbe Karte: Siegert.

Zuschauer: 3.000

sondern in seltenen Momenten eine

Komödie oder ein Lustspiel, die keine

Verlierer kennen. So ein Moment war der

12. Mai 2010“, schrieb hierzu treffend der

Sportchef der Neuen Osnabrücker Zeitung,

Harald Pistorius, in seinem Artikel über das

Pokalfinale.

Weil beide Mannschaften sich durch

die Finalteilnahme bereits vor dem Anpfiff

für die erste Hauptrunde des DFB-Vereinspokals

qualifiziert hatten, kam dem Ausgang

der Partie von vornherein nur statistische

Bedeutung zu. Deshalb fehlte auch

dem Elfmeterschießen, das sich unmittelbar

an das Spielende anschloss, die übliche Verbissenheit.

So blieb die Atmosphäre trotz

des Ergebnisses, das den VfL 2:4 hinten sah,

locker und gelöst. „Ali, Ali, Ali auf den

Zaun“, skandierte die Ostkurve und huldigte

im Anschluss an Moslehe, der dieser Aufforderung

– natürlich – nachkam, auch dem

eigenen Team, das erstmals in dieser Saison

ein Elfmeterduell verlor.

Auf dem Weg ins niedersächsische Pokalfinale

hatten die Lila-Weißen beim SV

Bad Rothenfelde und gegen Eintracht

Braunschweig im Entscheidungsschießen

gewonnen. Bundesweit unvergessen bleibt

der Triumph in der zweiten Hauptrunde des

DFB-Pokals, als der VfL gegen den Hamburger

SV mit 7:5 nach Elfmetern gewann und

nach dem drauf folgenden Erfolg gegen

Borussia Dortmund erst im Viertelfinale an

Schalke 04 scheiterte. Insgesamt spülte die

Krombacher-Pokal

Eine Bild ohne Symbolkraft: Ali Moslehe (hier gegen Benjamin Siegert) erlebte an der Bremer

Brücke einen heiteren Abend.

DFB-Pokalsaison über 2,5 Millionen Euro in

die Osnabrücker Vereinskasse.

Während für das Team von Trainer

Karsten Baumann, das erst Stunden vor

Anpfiff von einem Kurztrip aus Mallorca zurückgekommen

war, die Pflichtspielsaison

mit dem Krombacher-Finale des NFV zu

Ende ging, steckt Wilhelmshaven noch im

Abstiegskampf der Regionalliga Nord. Zwei

Runden vor Schluss haben die Schützlinge

von Wolfgang Steinbach zwei Punkte Vorsprung

auf den ersten Abstiegsplatz. In den

noch ausstehenden Duellen bei St. Pauli II

(22. Mai) und eine Woche später gegen

Hertha II wird sich zeigen, in wie weit der

denkwürdige Abend von Osnabrück dem

SVW Aufwind verliehen hat.

Zum zweiten Mal nach 2007 sicherte sich der SV Wilhelmshaven den niedersächsischen Cup, der erstmals als Krombacher-Pokal des NFV ausgetragen

wurde. NFV-Vize „Auwi“ Winsmann (rechts) gehörte zu den Gratulanten. Fotos (5): Kemme

Juni 2010 11


Fußball-WM Südafrika

12

Im Mbombela-Stadion in Nelspruit wurde im März das Desso GrassMaster-System installiert. In der Arena treffen die deutschen Gruppengegner

Australien und Serbien am 23. Juni aufeinander. Foto: gettyimages

In Südafrika wird zum ersten Mal in der Geschichte

eine Fußball-Weltmeisterschaft auf

Plätzen ausgetragen, die mit Kunstrasenfasern

verstärkt wurden. Der NFV-Partner

Desso Sports Systems wurde von

dem WM-Organisationskomitee

beauftragt, zwei Stadien

mit seinem Desso GrassMaster-System

auszustatten. Es

sind das Mbombela-Stadion in

Nelspruit und das Peter-Mokaba-Stadion

in Polokwane.

Das GrassMaster-System

besteht zu 100 Prozent aus

Naturrasen, der durch 20

Millionen künstliche, bis in

eine Tiefe von 20 Zentimetern

implantierte Grasfasern verstärkt wird.

Die Wurzeln des Naturrasens verwachsen

mit den Kunstrasenfasern und verankern

die Grassoden zu einer stabilen

und ebenen Spielfläche.

Mit diesem Rasensystem wird die Fußball-WM

in Südafrika im Verlauf des gesamten

Turniers über hervorragende Spielfelder

Chelsea-Superstar Didier Drogba geht am

25. Juni mit der Elfenbeinküste gegen

Nordkorea auf dem mit Kunstfasern

durchsetzten Rasen in Nelspruit auf

Torejagd. Foto: imago

Juni 2010

Didier Drogba spielt auf

Desso-Rasensystem

NFV-Partner stattet Stadien in Nelspruit und Polokwane mit Kunstrasenfasern aus

verfügen. Das Desso Grass-

Master-System bietet optimale

Bespielbarkeit unter

allen Wetterbedingungen.

Nach der WM werden

die Spielfelder für Rugby-

und Fußballpartien

verwendet.

„Selbstverständlich

ist es ein Prestige-

Projekt, Rasenfelder

für die FIFA

Fußball-Weltmeisterschaft

zu

installieren. Wir

hoffen hiermit, zu dem Erfolg

dieses Turniers beizutragen

und eine Inspiration für zukünftige

Top-Events zu

geben“, erklärte Desso-Firmenchef

Stef Kranendijk.

Das Rasensystem hat

seine Verlässlichkeit

bereits auf höchstem

Niveau bewiesen – renommierte

Vereine wie

Arsenal, Liverpool, Tottenham

Hotspur, Manchester

City oder AZ

Alkmaar spielen in ihren

Stadien auf dem Desso

GrassMaster-System. Desso GrassMaster hat

sich auch in den Bereichen Rugby und American

Football etabliert und wird von Spitzenklubs

der American National Football League

wie den Denver Broncos, den Green Bay Packers

und den Philadelphia Eagles verwendet.

Das 2009 mit einem Fassungsvermögen

von 43.589 Plätzen fertig gestellte Stadion in

Nelspruit liegt etwa 330 Kilometer östlich von

Johannesburg entfernt. Besonders interessant

ist die Architektur mit Tragpfeilern in Giraffen-Form

und der Bestuhlung in Zebra-Optik.

Zudem sind Regionstypische Bäume im Innenraum

installiert. In der Arena kommt es am

23. Juni zum Duell der deutschen Gruppengegner

Australien gegen Serbien. Darüber

hinaus ist Nelspruit Gastgeber für die Partien

Honduras – Chile (16. Juni), Italien – Neuseeland

(20. Juni) sowie am 25. Juni, wenn die

Elfenbeinküste um Superstar Didier Drogba

auf Nordkorea trifft.

In Polokwane, dem nördlichsten aller

zehn WM-Stadien, stehen die Begegnungen

Algerien – Slowenien (13. Juni), Frankreich

– Mexiko (17. Juni), Griechenland –

Argentinien (22. Juni) und Paraguay –

Neuseeland (24. Juni) auf dem Programm.

Die nach dem 2002 verstorbenen Politiker

Peter Mokaba benannte Arena umfasst

45.264 Plätze und liegt 1.310 Meter über

dem Meeresspiegel. maf/red


plan b-Juniorinnen-Meisterschaft

14

Das siegreiche Team von Victoria Gersten mit den NFV-Repräsentanten. Hintere Reihe von links Dagmar Thissen, Trainerin Gabriele Leugers, Trainer

Gerd Leugers, Bianca Kentgens, Yola Loddeke-Meemann, Anja Korte, Imke Wessling, Sophia Schomaker, Vanessa Kentgens, Theresa Meiners, Katja

Fühner, Teammanager Aloys Köbbe, Marcel Schmidt vom Sponsor plan b sowie NFV-Vizepräsident Egon Trepke. Vordere Reihe von links: Franziska

Nurmann, Ina Schmidt, Justina Sels, Laura Theis, Franziska Köhne, Kristin Schröer, Janina Müller. Foto:Kramer

Die B-Juniorinnen des SV Heidekraut Andervenne

gewannen jetzt in Barsinghausen

die niedersächsische Vereinsmeisterschaft.

In einem spannenden Endspiel

besiegte das Team aus dem Emsland

den hannoverschen Vertreter TSV Limmer

knapp, aber verdient mit 1:0. Das goldene

Tor erzielte Anja Korte in der 35. Minute. Am

Juni 2010

Gegen SV Heidekraut

war kein Kraut gewachsen

Andervenne gewinnt niedersächsische „plan b-Juniorinnen-Meisterschaft“

Tag zuvor hatte sich Andervenne im Halbfinale

mit 5:0 gegen SV Eintracht Lüneburg

durchgesetzt.

Gegen die Juniorinnen aus Andervenne

war somit kein Kraut gewachsen. Das Team

von Trainerin Gabriele Leugers stand sicher in

der Abwehr, zeigte im Mittelfeld gefällige

Kombinationen und spielte sich in den bei-

Nele Effinghausen vom VfL Wolfsburg war in dieser Szene schneller als die beiden B-Juniorinnen

von SV Eintracht Lüneburg.

den Begegnungen viele Torchancen heraus.

„Ich bin mit der Leistung meiner Mannschaft

zufrieden, weil sie versucht hat, mit

spielerischen Mitteln zum Erfolg zu kommen.

Die Chancenauswertung im Endspiel

hätte jedoch besser sein müssen.

Dennoch war der Sieg verdient“, zog

die Trainerin ein insgesamt positives

Fazit.

Den dritten Platz belegten die B-Juniorinnen

des VfL Wolfsburg, die sich mit einem

8:0 gegen SV Eintracht Lüneburg den Frust

von der Seele schossen, nachdem sie am

Vortag das Endspiel erst nach Elfmeterschießen

gegen TSV Limmer nur denkbar knapp

verpasst hatten.

NFV-Vizepräsident Egon Trepke ehrte

die vier Finalisten, die sich über die Bezirke

für das Endturnier qualifiziert hatten und

zeigte sich beeindruckt von den Leistungen

der Teams: „Das war beste Werbung für den

Mädchen- und Frauenfußball“, betonte er

bei der Siegerehrung im August-Wenzel-

Stadion.

Die Spiele in der Übersicht

Halbfinale

TSV Limmer – VfL Wolfsburg 5:4 n.E.

1:1 (0:1), Tore: 1:0 Victoria Kauke, 1:1 Franziska

Fiebig

Die Elfmeter für Limmer verwandelten

Anne-Marleen Hartlieb, Lydia Illiadis, Sabine

Schmeding und Nicole Glowatzki, für den

VfL Wolfsburg trafen Elisa Schneider, Franziska

Fiebig und Angeliona Knoll ➤


Die Sieger der niedersächsischen B-

Juniorinnen-Vereinsmeisterschaft:

1976 Rotenburger SV

1977 SV Nenndorf

1978 VfR Eintracht Wolfsburg

1979 SV Wilhelmshaven

1980 SC Garbsen

1981 DTB Delmenhorst

1982 FC Schüttorf 09

1983 MTV Wohnste

1984 nicht ausgespielt

1985 MTV Wohnste

1986 TuS Westerholz

1987 Fortuna Sachsenross Hannover

1988 Fortuna Sachsenross Hannover

1989 Fortuna Sachsenross Hannover

1990 Fortuna Sachsenross Hannover

1991 Fortuna Sachsenross Hannover

1992 TuS Clausthal-Zellerfeld

1993 SV Wilhelmshaven

1994 TuS Clausthal-Zellerfeld

1995 TSV Radbruch

1996 TSV Radbruch

1997 PSV Hildesheim

1998 SV Germania Twist

1999 SV Germania Twist

2000 SV Germania Twist

2001 Blau-Weiß Hollage

2002 MTV Mellendorf

2003 TuS Westerholz

2004 SV Bad Laer

2005 SG Mellendorf/Burgwedel

2006 TSV Renshausen

2007 Mellendorfer TV

2008 SV Heidekraut Andervenne

2009 TSV Eintracht Immenbeck

2010 SV Heidekraut Andervenne

SV Eintracht Lüneburg – SV Heidekraut

Andervenne 0:5 (0:4), Tore: Janina

Müller (3) und Anja Korte (2)

Spiel um Platz drei

VfL Wolfsburg – SV Eintracht Lüneburg

8:0 (4:0), Tore: Vivian-Lea Wejner (3),

Nele Effinghausen, Franziska Fiebig, Jasmin

Küber, Lara Hackmann und Jana Schauer

Schiedsrichter: Martina Bennet, Mellendorfer

TV

Finale

SV Heidekraut Andervenne – TSV Limmer

1:0 (1:0), Tor: Anja Korte

Schiedsrichter: Marcel Vogel (TSV Berenbostel),

Assistenten: Vanessa

Jünger (MTV Engelbostel/Schulenburg)

und Sascha

Kothe (TSV Berenbostel)

Die Aufgebote

TSV Limmer: Laura-

Christin Lorek, Fabienne Breidenbroich,

Janine Weber, Anna-Marleen

Hartlieb, Swantje

Hansemann, Mariam Gillen,

Vanessa Wauker, Milena Kauke,

Victoria Kauke, Lydia Illiadis,

Sabina Schmeding, Yvonne

Heinzel, Nicole Glowatzki,

Maxie Caspers, Ella Blender,

Greta Fischer. Trainergespann:

Daniel Kühne; Heidi

Von der Ah und Sabrina Halpape.

VfL Wolfsburg: Jacqueline

Bischof, Jenny Büren, Elisa

Schneider, Nele Effinghausen,

Vivian-Lea Wejner, Fabienne

Kutzeck, Franziska Fiebig, Julia

Cholewa, Jasmin Küber, Alva-Lia

Veenhuis, Angeliona

Knoll, Lara Hackmann, Jenifer

Molle, Jana Schauer, Kira Mühe, Alena

Scholz. Trainergespann: Anja Hoppe, Alex

Lesiak.

SV Eintracht Lüneburg: Augustina Baden,

Nora Löhr, Lena Brusche, Fatima El Zein,

Karen Kerschke, Charlotte Zöphel, Svenja

Isenberg, Merle Rössler, Sarah Klingner, Hanna

Schönsee, Svenja Holle, Kiara Herrmann,

Anne Epkenhans, Katharina Hoff, Julia

Thiem, Tabea Twesten. Trainergespann:

Linda Kunzelmann, Frank Isenberg.

SV Heidekraut Andervenne: Kristin

Schröer, Katja Fühner, Imke Wessling, Sophia

Schomaker, Franziska Nurmann, Va-

plan b-Juniorinnen-Meisterschaft

Zweikampf in vollem Tempo: Links Vanessa Waucker (TSV Limmer) und Gerstens dreifache Torschützin

Janina Müller.

Mit vereinten Kräften setzten sich die zwei Spielerinnen von Victoria Gersten,

Justina Sels (links) und Franziska Nurmann, gegen die Spielerin vom TSV Limmer

durch.

nessa Kentgens, Laura Theis, Ina Schmidt,

Bianca Kentgens, Janina Müller, Marina

Lambers, Justina Sels, Yola Loddeke-Meemann,

Franziska Köhne, Theresa Meiners,

Anja Korte. Trainergespann: Gabriele

Leugers, Gerd Leugers, Matthias Bölscher.

Teammanager: Aloys Köbbe.

Die im norddeutschen Raum tätige

Zeitarbeitsfirma plan b. Personal GmbH

unterstützte in diesem Jahr erstmals Meisterschaft

und Pokalwettbewerb der B-Juniorinnen

des Niedersächsischen Fußballverbandes

und möchte damit dazu beitragen,

dass der Übergang vom Mädchen- zum

Frauenfußball nachhaltig verbessert

wird. Eine entsprechende

Vereinbarung hatten im Dezember

2009 in Barsinghausen NFV-

Präsident Karl Rothmund sowie

Bianca Schmidt und Marcel

Schmidt von plan b. unterzeichnet.

Der Norddeutsche Meister ist

teilnahmeberechtigt an der Deutschen

Meisterschaft, deren

Zwischenrunden erst nach

Redaktionsschluss dieser Ausgabe

ausgetragen wurden. Das Endspiel

ist für Sonntag,

13. Juni, terminiert.

Rekordtitelträger des NFV-

Wettbewerbs ist Fortuna Sachsenross.

Der Verein aus Hannover gewann

von 1987 bis 1991 fünf

Mal in Folge die Meisterschaft.

Es folgen Germania Twist (drei

Titel) vor MTV Wohnste, SV

Wilhelmshaven, TuS Clausthal-

Zellerfeld, TSV Radbruch, TuS

Westerholz, Mellendorfer TV

und Heidekraut Andervenne (je

zwei Titel).

Reiner Kramer

Juni 2010 15


Bezirksreise

16

„Wir können was,

wir leisten was!“

Dr.Theo Zwanziger besucht

Lüneburger Lüneburger Fußballvertreter

Fußballvertreter

Im Snow-Dome von Bispingen referierte Dr. Theo Zwanziger vor 80 Vertretern des NFV-Bezirks Lüneburg. Im Hintergrund NFV-Bezirkschef Hans-

Günther Kuers (links) und NFV-Präsident Karl Rothmund. Foto: Finger

Von MANFRED FINGER

Das Geschenk zum Abschied rief bei ihm

starke Erinnerungen hervor. An seine

Kindheit, an seine Mutter. „Eine sehr

musikalische Frau“, so Dr. Theo Zwanziger,

die sich gerne an das Klavier setzte und es

mochte, Lieder über die Lüneburger Heide

anzustimmen. „Deshalb kenne ich diese

Landschaft schon ein bisschen besser als viele

andere in Deutschland“, erzählte der DFB-

Präsident, nachdem ihm Lüneburgs NFV-

Bezirkschef Hans-Günther Kuers als Dank für

sein Kommen zwei Bildbände über die Heideregion

geschenkt hatte.

Auf Einladung von Kuers und in Abstimmung

mit NFV-Präsident Karl Rothmund besuchte

Zwanziger den von der Fläche größten

NFV-Bezirk, der an sechs Bundesländer

grenzt und der sich schmücken darf, mehr

aktive Mannschaften für den Spielbetrieb zu

stellen als zehn der 21 DFB-Landesverbände.

„Jetzt komme ich näher zu Ihnen“ – Mit

diesem Satz erhob sich Theo Zwanziger von

seinem Platz im Raum Waldspitze des Snow-

Domes von Bispingen (NFV-Kreis Soltau-Fallingbostel).

Dorthin hatte Kuers rund 80 Fußballfunktionäre

aus seinem Bezirk geladen,

die in der darauf folgenden dreiviertel Stunde

einen DFB-Präsidenten erlebten, der nachhaltig

unter Beweis stellte, welch’ begnadeter

Redner er ist. 45 Minuten lang referierte der

promovierte Jurist aus dem Westerwald über

die Entwicklung der Nationalmannschaft seit

1990, die Nachwuchsförderung, die Wichtigkeit

des Mädchenfußballs oder die Notwendigkeit

einer Regionalliga-Reform. 45 Minuten

ohne schriftliches Konzept, ohne ein ein-

Juni 2010

ziges „äh“, ohne eine einzige Wiederholung.

„Das ist wirklich nicht jedermann gegeben“,

sprach Hans-Günther Kuers am Ende des

Vortrages aus, was viele dachten.

Am Tag als Joachim Löw seinen erweiterten

Kader für die WM in Südafrika bekannt

gab, thematisierte Zwanziger natürlich

auch die im Februar gescheiterten Vertragsverhandlungen

zwischen Verband und

Bundestrainer. „Das ist uns beiden ein bisschen

aus dem Ruder gelaufen“, sagte der

DFB-Chef, „aber Sie müssen sich keine Gedanken

um unser Verhältnis machen. Es ist

absolut sauber und vertrauensvoll. Er hat großes

Interesse daran, mit uns auch nach der

WM weiter zu arbeiten.“ Die Chancen der

deutschen Auswahl, in der an diesem Tag

noch Michael Ballack stand, bezeichnete er

als aussichtsreich: „Wir haben mehr Qualität

als 2002 und 2006. Wir können uns auf die

Mannschaft verlassen. Sie wird Deutschland

gut vertreten.“

Auch den anderen Aufreger des ersten

Halbjahres 2010 behandelte Zwanziger. Zur

Affäre um den ehemaligen Schiedsrichtersprecher

Manfred Amerell, dem vorgeworfen

wird, er habe sich Schiedsrichtern mit sexuellen

Absichten genähert und dafür eine Förderung

der Karriere in Aussicht gestellt, meinte

er: „Es geht inzwischen auch um sehr viel

Geld. Für Schiedsrichter ist heute ein Verdienst

bis zu 150.000 Euro im Jahr denkbar.

Deshalb muss das Auswahlverfahren absolut

gerecht und sauber sein.“ Die Reformierung

des Schiedsrichterwesens begrüßte Dr. Zwanziger:

„Macht muss man teilen, sonst trägt

sie latent die Möglichkeit des Missbrauchs

in sich.“

Die Fußball-Weltmeisterschaft der

Frauen 2011 ist für den DFB-Präsidenten „ein

großes Ereignis, das sehr nachhaltig wirken

kann.“ Er betonte an dieser Stelle, dass der

Organisationsgrad bei den Mädchen bei weitem

nicht so hoch ist wie bei den Jungen, deren

Anteil kaum noch steigerungsfähig sei.

Vor dem Hintergrund der demografischen

Entwicklung ergäbe sich daraus für die Klubs

Handlungsbedarf. „Die Vereine, die keinen

Mädchenfußball fördern, werden ihr Waterloo

erleben!“

Mehrfach hob der Gast aus Frankfurt

die Bedeutung des Wettkampfcharakters

hervor. „Der Wettbewerb ist die grundlegende

Säule unserer Arbeit. Nur mit ‚Just

for fun’ werden wir die Mädchen und Jungen

nicht mehr erreichen.“ Klare Worte

fand Zwanziger auch zu den geringer werdenden

öffentlichen Zuwendungen. „Es

kann nicht sein, dass sich die öffentliche

Hand mehr und mehr aus dem Sport zurückzieht.

Das ist inakzeptabel, absolut inakzeptabel!“

Weil die Kraft des Fußballs so

stark ist, ob in der Integration oder in der

sozialen Arbeit, forderte er die Lüneburger

Bezirksvertreter auf, Mut zu haben und sich

nicht zum leichtesten Partner zu machen:

„Wir können was, wir leisten was – das ist

unser Pfund.“

Bispingen bildete den Auftakt für die

niedersächsischen Bezirksreisen des DFB-Präsidenten.

Am 22. September wird Dr. Theo

Zwanziger zu Gast in der Wolfsburger Volkswagen

Arena sein, um die Braunschweiger

Fußballvertreter zu besuchen. 2011 stehen

dann Hannover und Weser-Ems auf dem

Programm.


Endspiele

18

Die A-Junioren des VfL Wolfsburg jubeln über ihren Sieg. Auf dem Foto hinten Zweiter von links NFV-Vizepräsident Egon Trepke, rechts neben ihm

Timo Roebbel vom Sponsor Continental. Rechts hinten NFV-Jugendobmann Walter Fricke.

„Geschlossene VfL-Gesellschaft“

beim Conti-Cup-Finale 2010

Wolfsburg gewinnt das A-Junioren-Finale – VfL Osnabrück ist B-Junioren-Pokalsieger

Die Conti-Cup-Endspiele der A- und

B-Junioren wurden am heutigen Himmelfahrtstag

vor 100 Zuschauern im

Barsinghäuser August-Wenzel-Stadion

als eine „geschlossene „VfL-Gesellschaft“

ausgetragen. Während bei den

A-Junioren der VfL Wolfsburg den VfL

Osnabrück deutlich mit 4:0 (3:0)

bezwang, drehten die Osnabrücker

B-Junioren den Spieß um und besiegten

die Wölfe mit 2:0 (2:0).Text und Fotos

von Reiner Kramer.

In einem einseitigen A-Junioren-Finale

sorgte der VfL Wolfsburg bereits in der

ersten Hälfte für die Vorentscheidung.

Mario Petry (11. Minute), Kevin Scheidhauer

(29.) und Akaki Gogia (31.) brachten

die Wolfsburger nach drückender

Überlegenheit mit 3:0 in Führung. Die enttäuschenden

Osnabrücker gaben sich früh

geschlagen und

zeigten kaum

Gegenwehr.

Nach der Pause

verflachte

das Spiel. Der

VfL Wolfsburg

kontrollierte jederzeit

das Ge-

Juni 2010

schehen. Scheidhauer

setzte dann in

der 68. Minute

den Schlusspunkt

zum 4:0.

Damit sicherten

sich die

Wolfsburger den

10. Pokalerfolg in

der 55. Auflage

des A-Junioren-

Endspiels. Bereits in

der Saison 1951/52

richtete der NFV

erstmals den Pokalwettbewerb

der A-

Junioren aus. Seitdem

konnte sich

der VfL Wolfsburg

zehn Mal in die Siegerliste

eintragen

(1965, 1989, 1995, 2000, 2002, 2003,

2006, 2007, 2008

und 2010),

während die Osnabrücker 1959, 1988 und

1999 erfolgreich waren. Eintracht Braunschweig

gewann den Pokal neun Mal.

Das 55. Pokalfinale der A-Junioren

war die Neuauflage des Endspiels von

2008, das die Grün-Weißen aus

Wolfsburg mit 4:1 zu ihren Gunsten

entscheiden konnten. Sie

Packender

Zweikampf im

A-Junioren-Finale.

Am Boden Osna

brücks Spieler

Daniel Latowski.

standen jetzt zum fünften Mal

in Folge im Endspiel.

In den beiden

Bundesligaduellen dieser

Saison hatten die

Volkswagenstädter

die Nase vorn. Nach

einem 3:0-Erfolg in

Wolfsburg holten sie in der

Rückrunde beim 2:2-Unentschieden

in Osnabrück einen Punkt.

Statistik des

55. NFV-Pokalendspiels

der

A-Junioren

VfL Wolfsburg – VfL Osnabrück

4:0 (3:0). Tore: 1:0

Mario Petry (11. Minute), 2:0

Kevin Scheidhauer (29.), 3:0

Akaki Gogia (31.), 4:0 Kevin

Scheidhauer (68.).

Zuschauer: 100.

Schiedsrichter: Stefan ➤


Die Ehrentafel der Sieger im

NFV-A-Junioren-Pokalwettbewerb

(seit 1997 wird der Wettbewerb als „Conti-Cup“ ausgetragen)

1952 FC Diepholz 1981 Armina Hannover

1953TuS Kleefeld 1982 OSV Hannover

1954Sportfr. Ricklingen 1983 Eintracht Braunschweig

1955 TuS Lingen 1984 Eintracht Braunschweig

1956 TuS Celle 1985 TSV Havelse

1957 TSV Burgdorf 1986 Hannover 96

1958 TSV Burgdorf 1987 Eintracht Braunschweig

1959 VfL Osnabrück 1988 VfL Osnabrück

1960 SSV Vosslapp 1989 VfL Wolfsburg

1961 BV Cloppenburg 1990 Lüneburger SK

1962 Arminia Hannover 1991 Hannover 96

1963 Teutonia Uelzen 1992 Eintracht Braunschweig

1964 Hannover 96 1993 nicht ausgetragen

1965 VfL Wolfsburg 1994 SV Meppen

1966 Eintracht Braunschweig 1995 VfL Wolfsburg

1967 TuRa Westrhauderfehn 1996 Hannover 96

1968 Eintracht Braunschweig 1997 Eintracht Braunschweig

1969 Union Salzgitter 1998 Hannover 96

1970 Eintracht Braunschweig 1999 VfL Osnabrück

1971 Arminia Hannover 2000 VfL Wolfsburg

1972 SG Baddeckenstedt 2001 Hannover 96

1973 nicht ausgetragen 2002 VfL Wolfsburg

1974 nicht ausgetragen 2003 VfL Wolfsburg

1975 nicht ausgetragen 2004 Hannover 96

1976 OSV Hannover 2005 Hannover 96

1977 TSV Havelse 2006 VfL Wolfsburg

1978 TSV Havelse 2007 VfL Wolfsburg

1979 SV Wilhelmshaven 2008 VfL Wolfsburg

1980 Wolfenbütteler SV 2009 Eintracht Braunschweig

2010 VfL Wolfsburg

Haupt (Wennigsen), Assistenten: Gerrit

Weimar und Christian Nuss.

VfL Wolfsburg: Marius Sauss, Tolga

Cigerci, Akaki Gogia, Garrit Golombek

(68. Enes Uzun), Nico Granatowski,

Evangelos Papaefthimiou (Kapitän), Mario

Petry (75. Erdogan Pini), Kevin

Scheidhauer (85. Arben Mustafa), Kevin

Schulze (72. Pascal Thomsen), Bjarne

Thölke und Florian Hartherz. Nicht zum

Einsatz kamen: Aaron Berzel und Paciencia

Capitango. Trainer: Stephan

Schmidt

VfL Osnabrück: Bernd Düker, Gino

Lago-Bentron (70. Sunda Lukuaka), Lirim

Beqiri (32. Nils Mühlenberg), Yakub Akbayram

(Hayri Sevimli), Robin Twyrdy, Kapitän

(75. Akbayram), Daniel Latowski

(77. Marco Heskamp), David Niemeyer,

Samuel Gurcke, Rico Wöhler, Philip Steinkamp,

Christian Pauli. Nicht zum Einsatz

kamen: Bernfried Nauber, Stephan

Stukenborg, Julian Gieseke und Christoph

Maug. Trainer: Roland Twyrdy

Stimmen zum Spiel

Wolfsburgs Trainer Stephan

Schmidt: „Der Sieg war hochverdient.

Wir waren dem Gegner in allen

Belangen überlegen und haben

beeindruckenden Offensivfußball

geboten.“


Osnabrücks Trainer Roland

Twyrdy: „Wir hatten einen rabenschwarzen

Tag. Das war richtig bitter.

So etwas kommt nur alle Jahre mal

vor.“


Prämien vom Sponsor Continental:

1.500 Euro für den Sieger,

750 Euro für den Unterlegenen und

für jeden Spieler eine Laptop-Tasche.

Der Weg der beiden Finalisten

ins Endspiel:

VfL Wolfsburg:

1. Runde: Freilos; Achtelfinale: 7:0 bei

SVG Einbeck 05; Viertelfinale; 6:5 n.E.

bei Eintracht Braunschweig;

Halbfinale: 3:0 bei VfB Oldenburg

VfL Osnabrück:

1. Runde: 5:2 bei SV Bad Bentheim;

Achtelfinale: 3:2 bei SV Viktoria 08

Georgsmarienhütte;

Viertelfinale: 4:2 bei Hannover 96;

Halbfinale: 4:1 bei VfL Oldenburg

Endspiele

Auch diesen Zweikampf gewannen die Wolfsburger A-Junioren. Lauernd im

Hintergrund Osnabrücks Spieler Yakup Akbayram.

Die Klubs mit den

meisten Pokalerfolgen

10 Titel: VfL Wolfsburg; 9 Titel:

Eintracht Braunschweig; 8 Titel:

Hannover 96.

Auch dieses Kopfballduell gewannen die Wolfsburger A-Junioren. Das Nachsehen hat Osnabrücks

Spieler Gino Lago-Bentron.

Juni 2010 19


Endspiele

20

Osnabrücks Kapitän der B-Junioren Felix Feldkamp nimmt den Scheck von NFV-Vizepräsident Egon Trepke entgegen. Daneben NFV-Jugendobmann

Walter Fricke, Heinz-Walter Lampe aus dem NFV-Jugendausschuss und Timo Roebbel vom Sponsor Continental.

Auch im B-Junioren-Finale des Conti-

Cup gab es schon eine frühe Vorentscheidung,

nachdem die Osnabrücker

durch Ricardo Balzis (9. und 17. Minute)

mit 2:0 in Führung gingen. In der Folgezeit

waren die Wolfsburger zwar ständig

überlegen, im Torabschluss aber zu

harmlos, oder es fehlte das nötige Glück.

Der VfL Osnabrück stand sicher in der Abwehr

und ging schließlich als verdienter

Sieger vom Platz.

Juni 2010

Statistik des 30. NFV-Pokalendspiels

der B-Junioren

VfL Osnabrück – VfL Wolfsburg 2:0

(2:0. Tore: 1:0 und 2:0 Ricardo Balzis (9.

und 17. Minute). Zuschauer: 100.

Schiedsrichter: Maxim Sapiro (Hannover),

Assistenten Mert Kuybu und Niklas

Kern

VfL Osnabrück: Sascha Otte, Eike

Grimmelsmann, Lennard Meyer, Konstan-

Packener Zweikampf im B-Junioren-Finale. Hier setzt sich Osnabrücks Spieler Dominik Becker gegen

zwei Wolfsburger durch. Im Hintergrund der Osnabrücker Lars Pöhlker.

tin Worch (69. Lars Pöhlker), Felix Feldkamp

(Kapitän), Malik Urner (Nikolas Lanwerd),

Ricardo Balzis (58. Gerrit Strey),

Niklas Schomaker (Malte Moß), David

Chelkowski, Dominic Becker, Michael

Egbers (76. Balzis). Nicht zum Einsatz

kamen: Kevin Wolff, Andre Wohlers

und Bernd Schipmann. Trainer: Thomas

Kleine

Die Ehrentafel der

Sieger im NFV-B-Junioren-

Pokalwettbewerb

(seit 1997 wird der Wettbewerb als

„Conti-Cup“ ausgetragen)

1981 Eintracht Braunschweig

1982 Eintracht Braunschweig

1983 VfL Stade

1984 VfV Hildesheim

1985 VfL Osnabrück

1986 Hannover 96

1987 Göttingen 05

1988 VfL Bückeburg

1989 TSV Verden

1990 Hannover 96

1991 Concordia Belm/Powe

1992 SV Meppen

1993 VfL Wolfsburg

1994 VfL Wolfsburg

1995 Eintracht Braunschweig

1996 Hannover 96

1997 VfL Wolfsburg

1998 VfB Oldenburg

1999 Eintracht Braunschweig

2000 Hannover 96 II

2001 VfL Wolfsburg

2002 Hannover 96

2003 Hannover 96

2004 Hannover 96

2005 VfL Wolfsburg

2006 Hannover 96

2007 Hannover 96

2008 VfL Wolfsburg

2009 VfL Wolfsburg

2010 VfL Osnabrück


Die Klubs mit den

meisten Pokalerfolgen

9 Titel: Hannover 96, 7 Titel:

VfL Wolfsburg, 4 Titel: Eintracht

Braunschweig

VfL Wolfsburg: Patrick Drewes,

Michael Thielke (Kapitän), Jonas Sonnenberg,

Nils Winter, Semi Boog,

Niklas Eibrecht, David

Chamorro, Philip Hauck,

(Ferhad Yazgan), Giovanni

Millemaci, Moritz Göttel,

Viktor Dak.

Im Laufduell Osnabrücks

Spieler

Eike Grimmelsmann

mit einem

Spieler des VfL

Wolfsburg.

Riesengroßer Jubel beim B-Junioren-Conti-Cup-Sieger VfL Osnabrück.

Auf dem Weg ins Conti-Cup-

Finale mussten sich die beiden

Kontrahenten mit folgenden

Mannschaften auseinandersetzen:

VfL Wolfsburg:

1. Runde: Freilos; Achtelfinale:

6:5 n. E. bei BSC

Acosta; Viertelfinale: 1:0

bei HSC Hannover; Halbfinale:

6:1 bei TSV Havelse

VfL Osnabrück:

1. Runde: Freilos; Achtelfinale:

2:0 bei HSC

BW Tündern; iertelfinale:

1:0 gegen Hannover 96;

Halbfinale: 2:1 bei

Kickers Emden

Osnabrücks Trainer Thomas

Kleine: „Super, es hat alles gepasst.

Es war eine eindrucksvolle Vorstellung

von uns.“


Wolfsburgs Trainer Manfred

Mattes: „Wir waren heute einfach

nicht gut genug, ein Tor zu erzielen

Nach der schnellen 2:0-Führung war

der Gegner nur noch auf Abwehr

ausgerichtet.“


Prämien vom Sponsor Continental:

1.000 Euro für den Sieger,

500 Euro für den Unterlegenen und

für jeden Spieler einen Rucksack.

Endspiele

Ganz knapp am Tor vorbei ging dieser Schuss des Wolfsburger B-Junioren-

Spielers. Osnabrücks Torwart Sascha Otte hatte Glück. Im Hintergrund Lennart

Meyer vom VfL Osnabrück.

Stimmen zum Spiel

Juni 2010 21


Spielobleutetagung

22

Kommt die nächste Spielklassenreform?

DFB plant die Zahl der Regionalligen von drei auf sechs zu erhöhen –

Tagung der NFV-Spielplangestalter in Barsinghausen

NFV-Vizepräsident August-Wilhelm Winsmann

stellte die neuen Sicherheitsrichtlinien

vor.

Wie abwechslungsreich und vielfältig

die aktuellen Themen des Fußballs

sind, erfuhren die Vorsitzenden der

Bezirks- und Kreisspielausschüsse bei ihrer

Jahrestagung in der Sportschule Barsinghausen.

Von einer weiteren möglichen Spielklassenreform,

Staffelumbenennungen, über

Wettmanipulationen bis zur Verschärfung

der Sicherheitsrichtlinien in den Stadien

reichte die Palette. Der Verbandsspielausschuss

unter Vorsitz von Jürgen Stebani hatte

eine große Tagesordnung abzuarbeiten. Diskussionsbedarf

gab es jedenfalls reichlich.

Nachfolgend eine kleine Auswahl.

Über die Verschärfung der Sicherheitsrichtlinien

in den Stadien referierte NFV-Vizepräsident

August-Wilhelm Winsmann.

Grund sind gelegentliche Fanausschreitungen,

die in Zukunft unterbunden werden sollen.

Hilfreich sind dabei nach Einschätzung

von Winsmann die landesweiten Stadionverbote.

Derzeit seien es 45. Im Umfeld von Ein-

Juni 2010

tracht Braunschweig (20), Emden (14) und

Meppen (6) wurden die meisten Verbote ausgesprochen,

die für alle Stadien in Niedersachsen

gelten.

„Die Vereine der Oberliga Niedersachsen

müssen vor jeder Saison eine Sicherheitsbesprechung

mit der Polizei und dem Platzeigentümer

durchführen. Nach Erstellung

des Spielplans werden dann die Risikospiele

festgelegt, die eine Vorbesprechung mit

den Ordnern und Polizeikräften vor Ort

erfordern“, informierte Winsmann

In der Saison 2009/2010 sind bei rund

700 Spielen 15 Vorfälle gemeldet worden.

Der Einsatz von Pyrotechnik ist laut Winsmann

die Hauptursache gewesen. Getrennte

Eingänge, Fanblöcke und ein Sicherheitszaun

in Höhe von 2,20 Meter werden in der kommenden

Saison von der Sicherheitskommission

gefordert.

Über eine weitere, mögliche Spielklassenreform

informierten NFV-Präsident Karl

Rothmund und Jürgen Stebani. Der DFB plane

die Zahl der bisherigen drei Regionalligastaffeln

auf sechs zu erhöhen. Sie sollten

dann unter Leitung der Regionalverbände

stehen. Das Lizenzierungsverfahren verbleibe

beim DFB. Rothmund: „In die Regionalligen

werden keine Fernsehgelder fließen.“ Außerdem

gab Rothmund bekannt, dass der

Niedersächsische Fußballverband dank der

Sponsorenverträge schuldenfrei sei. Die

meisten Verträge hätten noch eine dreijährige

Laufzeit.

Gastreferent DFB-Direktor Helmut Sandrock

hielt einen hoch interessanten Vortrag

über „Wettmanipulationen“. So seien in

Deutschland alle Spielklassen von der 2. Liga

bis nach unten betroffen. Besonders die illegalen

Wettanbieter im Internet sorgten für

die größten Umsätze. Sandrock plädierte dafür,

das Glücksspielmonopol beizubehalten,

jedoch den Sportwettenmarkt teilweise zu

öffnen. Da heißt, neben Oddset auch einigen

privaten Wettbüros die Lizenz zu erteilen.

Aufmerksame Zuhörer. Die Spielobleute aus den NFV-Bezirken Lüneburg (vorn) und hintere Reihe Weser-Ems.

DFB-Direktor Helmut Sandrock hielt einen

interessanten Vortrag über Wettmanipulationen.

Die international organisierte Kriminalität

nutzt nach Auskunft des DFB-Direktors

den Wettspielmarkt zur Geldwäsche. Besonders

die Wetten auf Livespiele erschwerten

die Überwachung. So seien auf ein Spiel

der 1. Liga schon mal 15 Millionen Euro gewettet

worden. „Der DFB ist der einzige Verband,

der ein Wettüberwachungssystem

eingeführt hat. Es werden pro Saison etwa

5.700 Spiele überwacht“, informierte Sandrock.

Abschließend noch ein verbandinternes

Thema. Mit der Einführung der eingleisigen

Oberliga ab der Saison 2010/2011 werden

einige Spielklassen umbenannt. Die vier Bezirksoberligen

heißen dann wieder Landesliga.

Ob die Bezirksligen in Landesklasse umbenannt

werden, stand bei Redaktionsschluss

dieser Ausgabe noch nicht fest. Darunter

gibt es keine Namensänderungen Es

bleibt bei den Bezeichnungen Kreisligen und

Kreisklassen. Reiner Kramer


Tag der offenen Tür

24

Im wahrsten Sinne des Wortes ins

Wasser gefallen sind am 1. Mai in

vielen Regionen Deutschlands die

für diesen Tag obligatorischen Ausflüge.

Nicht so in Barsinghausen,

wo strahlender Sonnenschein sich

gegen wenige Wolken behaupten

konnte und entgegen der Vorhersagen

dem Fuchsbachtal Prachtwetter

bescherte. Beste Voraussetzungen

also auch für den gemeinschaftlichen

„Tag der offenen Tür“

von Sporthotel, Studio B54 und

Sparkassen-Fußballschule, der zahlreiche

Gäste aus Nah und Fern an

den Deister lockte. Der hier gebotene

Mix aus Fitness, Spiel, Spaß und

Gaumenfreuden hat die Besucher

ohne Wenn und Aber begeistert.

Bei der Saisoneröffnung im

Biergarten des Sporthotels traf das

Trio „Mariachi Acapulco“ mit Live-

Musik aus Mexiko den richtigen

Ton. „Der Bach im Gebirge erfreut

mich mehr als das Meer“, heißt es

ins Deutsche übersetzt in einer

Strophe des weltberühmten Ohrwurms

„Guantanamera“. Da das

Lied jedoch eine Bäuerin aus Guantánamo

besingt, durfte das malerische

Tal des Fuchsbachs nur als

prächtige Kulisse dienen.

Während die einen sich am

„Tag der offenen Tür“ ausschließlich

von den Qualitäten der Küche

des Sporthotels überzeugten, gerieten

andere wenige hundert

Schritte weiter mächtig ins Schwitzen.

Die lizenzierten Trainer der

Sparkassen-Fußballschule führten

jüngere und ältere Fußballerinnen

und Fußballer auf dem neuen

Kunstrasenplatz der NFV-Sportschule

über den Parcours des DFB &

McDonald’s Fußball-Abzeichen. In

der Karl-Laue-Halle nahmen die

Kleinsten die NFV-Hüpfburg in Beschlag,

während ihre Begleiter sich

an der Torwand oder der Schussgeschwindigkeits-Messanlageversuchten.

Und im Studio B54 luden

die Trainerinnen und Trainer zum

Mitmachen an Fitness-Schnupperkursen

wie „Fatburner“, „Cycling“

oder „Bodyforming“ ein. Zudem

stellten sie Geräte und den Wellness-Bereich

des Studios vor.

Darüber hinaus rundeten interessante

Vorträge zu Fitness- und Gesundheitsthemen

das Programm ab.

Seit 1933 ist der 1. Mai in

Deutschland ein gesetzlicher Feiertag,

wird auch als „Tag der Arbeit“

bezeichnet. Im Fuchsbachtal geriet

er in diesem Jahr jedoch zu einem

gelungenen „Tag der Fitness“. bo

Juni 2010

Bach im Gebirge erfreut

mehr als das Meer

Tag der offenen Tür von Sporthotel Fuchsbachtal, Studio B54

und der Sparkassen-Fußballschule

1

2

4

3

1 Cycling mit Linda (Mitte).

2 Biergartenatmosphäre.

3 Hüpfburg-Hüpfer.

4 Ayurveda mit Lars Holzapfel (hinten).

5 Mexikanisches Flair mit Mariachi Acapulco.

6 Laufband und Crosstrainer im Test.

7 Mit Köpfchen am Ball.

8 Beratungsgespräch mit Trainerin Gabi

(rechts).

9 Trainer Arndt machts vor.

10 Expertenvortrag von Hagen Kraus.

11 Rückenfit mit Linda (rechts).

Fotos: Borchers (8), Kramer (3)


5

7

9

11

Tag der offenen Tür

6

8

10

Juni 2010 25


B-Lizenz-Lehrgang

26

Ein B-Lizenz-Lehrgang des DFB ist jetzt in der Sportschule

Barsinghausen abgeschlossen worden. 24 Fußballer aus dem gesamten

Bundesgebiet haben daran teilgenommen, die alle die Prüfung bestanden

haben. Geleitet wurde der Lehrgang von NFV-Trainer Wulf-Rüdiger

Müller (hintere Reihe, Dritter von links). Die neuen B-Lizenz-Trainer: Jens

Ahlers, Jürgen Brandt (beide SC Borgfeld), Christof Babatz (SV Waldhof

Mannheim), Michael Bischoff (SG Nürnberg/Fürth 1883), Uwe Brunn (VfL

Osnabrück), Vragel da Silva (FC Energie Cottbus), Adriano Gabellone

Juni 2010

(Stuttgarter Kickers), Argirios Giannikis (Karlsruher SC), Andreas Greßler

(SV Germania Ilmenau), Mathias Jack (Fortuna Düsseldorf), Tevfik Erkan

Kilinc (FV 1906 Sprendlingen), Julian Kreienhoop (SC Weyhe), Carsten

Marell (Haselünner SV), Rene Müller (SC Paderborn), Fatih Özmezarci

(Fahed Braunschweig), Christian Pförtner (TSV Stelingen), Marko Roß SV

Schott Jena), Manuel Schmiedel (FC Bayern München), Michael Sperber

(SK Lauf/Pegnitz), Björn Steffen (TuS Hilter), Andreas Steiert (FSV Bayreuth),

Franz-Aaron Ullrich (FC Energie Cottbus), Emre Uzun (Bayer 04 Leverkusen)

und Patrick Adetayo Williams (FC St. Pauli). Die Prüfungskommission:

Wulf Rüdiger Müller, Michael Müller, Ingo Weniger, Steffen Rau,

Uwe Jahn und Thomas Klemm. Fotos: Kramer


Frauen-Weltmeisterschaft 2011

28

Rot oder Gelb – gleich drei Mal stellte

sich diese Frage. Beim WM-Countdown

in Wolfsburg zur Frauen-WM

2011 präsentierte Bibiana Steinhaus drei

Spielszenen, in denen sie jeweils auf Rot

oder Gelb entschieden hatte und die nun

eine Expertenrunde um Wolfsburgs Manager

Dieter Hoeneß und NFV-Präsident Karl

Rothmund bewerten sollte. Letzterer lag

gleich bei seiner ersten Entscheidung

falsch, als er mit Gelb für ein Vergehen

votierte, das Steinhaus mit Rot geahndet

hatte.

Anschließend zückte Rothmund zwar

zwei Mal die „richtige“ Karte, war aber

dann wie seine Kollegen zunächst ratlos,

als die Schiedsrichterin als letzte Einspielung

eine Szene zeigte, in der es darum

ging, ob ein elfmeterwürdiges Foul vorliegt

oder nicht. Das Zögern der Experten

und der anklingende Wunsch nach einer

langsameren Wiederholung quittierte

Steinhaus mit dem Hinweis: „Ich habe

auch keine Zeitlupe!“

Keine Frage: Der Auftritt von

Deutschlands einziger Schiedsrichterin

im Profifußball war der Höhepunkt einer

kurzweiligen Veranstaltung, zu der

Juni 2010

Bibiana Steinhaus begeistert

bei WM-Countdown

300 Gäste in der Volkswagen Arena – VfL peilt auch bei den Frauen Meistertitel an –

Karl Rothmund: „Wolfsburg ist Fußball-Standort Nummer 1 in Niedersachsen“

die Organisatoren rund 300 geladene

Gäste im VIP-Bereich der Volkswagen

Arena begrüßen durften. Denn im Gepäck

führte Bibiana Steinhaus nicht nur

die vier Spielszenen mit, sondern auch

einen Filmbeitrag über eine von ihr geleitete

Partie, in der sie ein Mikrofon

trug, so dass die Zuhörer Zeugen interessanter

O-Töne wurden. „Du schmeißt

Dich da voll hinten drauf – das wissen

wir beide“, kommentierte sie eine Elfmeterentscheidung

gegenüber dem reklamierenden

Spieler. „Keinen Aufstand

hier – sonst gehen Sie beide Duschen“

oder „Diese Karte war versprochen mit

Ansage“ waren weitere Aussagen der

resoluten Polizeibeamtin aus Hannover.

Doch auch ihr oberster Dienstherr,

Uwe Schünemann, sorgte für einen großen

Lacher. „Eingeladen haben Sie!“,

beantwortete Niedersachsens Minister

für Inneres, Sport und Integration

schlagfertig die Frage des Moderators

Jens Grittner, wie er es findet, dass

beim Verhältnis unter den Gästen die

Männer deutlich überwiegen.

Zu den Gesprächspartnern von OK-

Pressesprecher Grittner, der souverän

durch das Programm führte, gehörte

auch Karl Rothmund. „Wolfsburg ist

der Fußball-Standort Nummer 1 in

Niedersachsen – mit dem noch amtierenden

deutschen Meister, einem Frauen-Bundesliga-Team

und Jugendmannschaften

in den höchsten Klassen“, lobte

der NFV-Präsident drei Tage vor dem

letzten Bundesligaspieltag die Gastgeberstadt.

Die beiden Wolfsburger WM-Botschafter,

Roy Präger und Britta Carlson,

setzten den Frauen das hohe Ziel, das

die Männer im Mai 2009 bereits erreicht

haben: Den Gewinn der deutschen

Fußball-Meisterschaft. „Es kann

zwei, drei, vier Jahre dauern. Dann

könnten auch die Frauen den Titel

feiern“, sagte Präger, der in der Marketing-Abteilung

des VfL auch für das

Frauen-Team zuständig ist. Britta Carlson,

Co-Trainerin der Frauen-Bundesliga-

Mannschaft, konnte und wollte in dieser

Beziehung nicht widersprechen.

Die Vorbereitungen auf die vier

WM-Spiele in Wolfsburg liegen voll im

Plan. Britta Carlson ist fleißig unterwegs,

um für die FIFA Frauen-Weltmeis- ➤

Vorfreude auf die Fußball-WM der Frauen 2011: NFV-Präsident Karl Rothmund, WM-Botschafterin Britta Carlson, DFB-Generalsekretär Wolfgang

Niersbach, U 19-Nationalspielerin Selina Wagner, Tina Theune (von 1996 bis 2005 Trainerin der Frauen-Nationalmannschaft).


Bibiana Steinhaus zog die Gäste mit Filmbeiträgen

zu ihrer Aufgabe als Schiedsrichterin

und als charmante Gesprächspartnerin in

ihren Bann. Links Moderator Jens Grittner.

terschaft 2011 und die WM der U 20-

Frauen, die vom 13. Juli bis zum 1. August

2010 dieses Jahres ebenfalls in

Deutschland ausgetragen wird, zu werben.

„90.000 Kilometer habe ich zurückgelegt

im letzten Jahr. Ich gehe in

viele Vereine und Schulen. Wir wollen

die Euphorie noch etwas schüren“,

berichtete die gebürtige Kielerin.

Sollte die deutsche Mannschaft bei

der WM 2011 als Gruppensieger ins Viertelfinale

einziehen, würde sie in der Volkswagen

Arena spielen. Diese Aussicht erfreut

nicht zuletzt den Oberbürgermeister

der gut 120.000 Einwohner zählenden

Stadt am Mittellandkanal. „Wir sind sehr

stolz, dass unsere Stadt bei dieser WM

dabei ist. Wolfsburg ist eine Sportstadt“,

erklärte Rolf Schnellecke.

Wolfgang Niersbach, der Generalsekretär

des Deutschen Fußball-Bundes

(DFB), wies auf den günstigen Termin der

Frauen-WM hin (26. Juni bis 17. Juli), der

bewusst in die Sommerpause der Fußball-

Bundesliga gelegt wurde. „Die WM hat

fast ein Alleinstellungsmerkmal im Sport

des Sommers 2011. Wir werden weltweit

in den Blickpunkt kommen und können

uns von der schönsten Seite zeigen“,

sagte Niersbach mit einem Verweis auf

den WM-Slogan (20ELF VON SEINER

SCHÖNSTEN SEITE!).

DFB-Vizepräsidentin Hannelore Ratzeburg,

die höchste Frauen-Repräsentantin

im Verband, stellte die Bedeutung des Turniers

heraus. „Es ist nicht zu vermeiden,

dass die Frauen-WM immer wieder mit der

Männer-WM von 2006 verglichen wird,

was nur bedingt möglich ist. Aber eines ist

zu vergleichen: Auch eine Frauen-WM

werden wir danach nicht mehr so schnell

nach Deutschland kriegen.“ maf/dfb

Frauen-Weltmeisterschaft 2011

Gäste, von links: NFV-Referatsleiter Frauen und Jugend Helge Kristeleit, Marcel Schmidt (plan b.),

Pedram Shahlaifar (Avilix Group).

Gäste, von links: Bibiana Steinhaus, Uwe Schünemann (Niedersächsischer Minister für Inneres,

Sport und Integration), Eugen Gehlenborg (Präsident des Norddeutschen Fußball-Verbandes).

Juni 2010 29


Vereinswechsel

30

Juni 2010

Bearbeitung von

Vereinswechselanträgen – HOTLINE

Der in den Monaten Juni bis September eines jeden Spieljahres auftretende, extrem erhöhte Arbeitsanfall in

der Verbandspassstelle führt zu nicht vermeidbaren zeitlichen Verzögerungen in der Bearbeitung.

In der Zeit von Juni bis September 2009 wurden etwa 50.000 Vorgänge in der NFV-Passstelle bearbeitet.

Zur Sicherung einer zügigen und reibungslosen Bearbeitung im Interesse der Gesamtheit

unserer Mitglieder ist eine Reduzierung der telefonischen Sprechzeiten,

die den normalen Arbeitsablauf ständig unterbrechen, erforderlich.

Die Anträge auf Erteilung einer Spielerlaubnis bitten wir vollständig auszufüllen,

dies gilt besonders für die korrekte Angabe der Vereinsnummer,

den Vereinsstempel und die Vereinsunterschrift.

Bei allen Erstausstellungen ist mit dem Antrag auf Erteilung einer Spielerlaubnis eine Kopie der

Geburtsurkunde oder einer sonstigen amtlichen Bescheinigung, z.B. des Personalausweises oder der

Meldebescheinigung, einzureichen. Diese Regelung gilt für Anträge von Junioren und Senioren.

Per Fax eingehende Anträge können nur dann bearbeitet werden, wenn es sich um Erstausstellungen oder

Zweitschriften handelt. Bei Vereinswechseln sind die Anträge im Original einzureichen.

WICHTIG:

Hotline

In der Zeit von Mitte Juli bis Anfang

September wird eine Hotline

eingerichtet, die für alle

Fragen zur Spielerlaubniserteilung bzw.

des Vereinswechsels zur Verfügung steht.

Die Hotline ist täglich, Montag bis Freitag,

von 9 bis 11 Uhr und von 13 bis 15 Uhr erreichbar.

Telefon 05105 / 75143.

Von Anfragen bei anderen Mitarbeitern

der Geschäftsstelle bitten wir abzusehen!

Ob ein Antrag schon bearbeitet und eine Spielerlaubnis erteilt ist, können Sie

auch direkt über das DFBnet erfahren.

Ihr Vereinsanwender hat direkten Zugang zum Passprogramm des NFV („Pass-Online“)!

Um eine sofortige Spielerlaubnis erhalten zu können, müssten folgende

Voraussetzungen erfüllt sein bzw. Fristen eingehalten werden:

1. Die Abmeldung beim alten Verein müsste bis zum 30.06. erfolgt und bestätigt sein!

2. Die Freigabe durch den alten Verein müsste erteilt worden sein oder der Zahlungsnachweis über

die Zahlung der festgeschriebenen Entschädigung geliefert werden!

3. Antragseingang in der Passstelle bis 31.08.!

Nachträgliche Freigaben sind ausschließlich innerhalb der Wechselperiode bis zum 31.08. möglich!


Die nächste

Wechselperiode kommt!

Vereinswechsel – Wer wechseln will, muss sich bis zum 30. Juni entscheiden!

Die nächste Vereinswechselperiode

ist nah. Zahlreiche Anfragen im

Vorfeld sind Beleg dafür, dass

weiterhin ein großer Klärungsbedarf zu

Fragen des Vereinswechsels besteht.

Sie sind aber auch Beleg dafür, dass

viele Vereine und Spieler schon in

den Startlöchern stehen und nur auf

das Saisonende warten, um sich

endlich den neuen Spieler zu angeln

bzw. sich dem neuen Verein anzuschließen.

Nachstehend liefern wir als Hilfestellung

eine Kurzübersicht zum Vereinswechsel

von Junioren und Senioren/Frauen- und

Mädchen, die bereits mehrfach veröffentlicht

worden ist.

Wer die Kurzübersicht nicht hat, kann gerne

auf unserer Homepage im Internet unter

der Adresse www.nfv.de/Pass- und

Spielrecht nachlesen.

Darin sind die entscheidenden Fristen hinsichtlich

der Abmeldung beim alten Verein

und der Antragstellung bei der NFV-Passstelle

dargestellt.

Kurzübersicht

● Also, nicht vergessen:

Wer seinen Verein wechseln will, muss sich

bis zum 30. Juni abmelden, der Antrag des

neuen Vereins muss bis zum 31. August

bei der Passstelle eingereicht sein, um

eine sofortige Spielerlaubnis erhalten zu

können.

Die Abmeldung sollte aus Gründen der

Nachweisführung per Einschreibebrief vorgenommen

werden!

● Entschädigungsregelung

Wichtig sind auch gründliche Informationen

zum Thema Ausbildungs- und Förderungsentschädigung.

Aus der Verlagerung der fünften Spielklassenebene

auf die Landesverbände,

verbunden mit dem Wegfall der eingleisigen

Herren-Oberliga, resultierte

zwangsläufig eine Anhebung der Entschädigungsbeträge

für den Vereinswechsel

von Amateuren.

Die Grundbeträge der einzelnen Spielklassen

hatten sich in diesem Zuge kräftig er-

über die bundeseinheitlichen Vereinswechselbestimmungen

NFV-Hotline

höht – was für die Verhandlungen im Ringen

um eine Freigabe eines Spielers von

Bedeutung sein könnte.

Die Beträge finden Sie in den Tabellen auf

den nachstehenden Seiten.

● Wichtig: Bei der Berechnung ist die

Spielklasse der jeweiligen 1. Herrenmannschaft

in der neuen Saison anzusetzen.

Bei einem Vereinswechsel eines Junioren

nach dem 30.06. gilt die Spielklasse der

neuen Saison sowie die Altersklasse, der er

in der neuen Saison angehört.

● Transferrechner

Hilfreicher Service für Vereine und Spieler ist

auch der vom NFV installierte „Transferrechner“,

durch den in Sekundenschnelle ermittelt

werden kann, wann die Spielerlaubnis

im konkreten Fall erteilt wird und wie hoch

gegebenenfalls die zu zahlende Entschädigung

ist.

Sie finden den Rechner auf unserer Homepage.

für Amateure (Junioren und Senioren/Mädchen und Frauen) – Wechselperiode Sommer

Sachverhalt Freigabe erteilt ➔ Spielerlaubnis? Freigabe nicht erteilt ➔ Spielerlaubnis?

Abmeldung bis 30.06. und Antragseingang

bis 31.08. (Wechselperiode I)

Abmeldung bis 30.06. und Antragseingang

nach 31.08.

Antragsfrist verpasst!

Abmeldung nach dem 30.06. bis 31.12.

Abmeldefrist verpasst!

Ohne Wartefrist ab Eingang der vollständigen

Vereinswechselunterlagen, frühestens

ab 01.07.

Ab 01.01. des folgenden Jahres, max. 6 Monate,

berechnet vom letzten Pflichtspieleinsatz

Ab 01.01. des folgenden Jahres, max. 6 Monate,

berechnet vom letzten Pflichtspieleinsatz

Für den Jugendbereich gelten weiterhin folgende Besonderheiten:

Die Spielerlaubnis für Pflichtspiele kann im laufenden Spieljahr

ausschließlich unter den Voraussetzungen des § 11 Jugendordnung

durch den für den aufnehmenden Verein zuständigen Kreisjugendausschuss

erteilt werden.

Ab 01.11., jedoch max. 6 Monate oder Ersatz

der Zustimmung durch Zahlung der festgeschriebenen

Ausbildungs- u. Förderungsentschädigung,

dann ab Eingang Zahlungsbeleg –

unter Wegfall der Wartefrist

Ab 01.11. des nachfolgenden Spieljahres, jedoch

max. 6 Monate, berechnet vom letzten

Pflichtspieleinsatz

Ab 01.11. des nachfolgenden Spieljahres, jedoch

max. 6 Monate, berechnet vom letzten

Pflichtspieleinsatz

Dazu hat der aufnehmende Verein einen Antrag mit Begründung

beim Kreisjugendobmann einzureichen. Bei der Erteilung der

Spielerlaubnis dürfen die maximalen Wartefristen gem. § 8 der Jugendordnung

nicht überschritten werden!

Juni 2010 31


Ausbildungs- und Förderungsentschädigung

32

Spielklasse der Altersklasse Grund- Betrag pro Anzahl der Spieljahre für den abgebenden Verein

1. Herrenmann. des Spielers betrag angefangenem

des aufn. Verein Spieljahr beim

alten Verein 1 2 3 4 5 6

1. Bundesliga jüngere A

ältere B

jüngere B

ältere C

jüngere C

ältere D

2500 €

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2500 €

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3700 €

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2. Bundesliga jüngere A

ältere B

jüngere B

ältere C

jüngere C

ältere D

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3. Liga jüngere A

ältere B

jüngere B

ältere C

jüngere C

ältere D

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Regionalliga jüngere A

ältere B

jüngere B

ältere C

jüngere C

ältere D

1000 €

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500 €

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1100 €

1100 €

1100 €

600 €

600 €

600 €

1200 €

1200 €

1200 €

700 €

700 €

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1300 €

1300 €

1300 €

800 €

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1400 €

1400 €

1400 €

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1500 €

1500 €

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1600 €

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Oberliga

Niedersachsen

jüngere A

ältere B

jüngere B

ältere C

jüngere C

ältere D

750 €

750 €

750 €

400 €

400 €

400 €

50 €

50 €

50 €

50 €

50 €

50 €

800 €

800 €

800 €

450 €

450 €

450 €

850 €

850 €

850 €

500 €

500 €

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900 €

900 €

900 €

550 €

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950 €

950 €

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1000 €

1000 €

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1050 €

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Landesliga jüngere A

ältere B

jüngere B

ältere C

jüngere C

ältere D

500 €

500 €

500 €

300 €

300 €

300 €

50 €

50 €

50 €

50 €

50 €

50 €

550 €

550 €

550 €

350 €

350 €

350 €

600 €

600 €

600 €

400 €

400 €

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650 €

650 €

650 €

450 €

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700 €

700 €

700 €

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750 €

750 €

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800 €

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Bezirksliga jüngere A

ältere B

jüngere B

ältere C

jüngere C

ältere D

400 €

400 €

400 €

200 €

200 €

200 €

50 €

50 €

50 €

50 €

50 €

50 €

450 €

450 €

450 €

250 €

250 €

250 €

500 €

500 €

500 €

300 €

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550 €

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550 €

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600 €

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650 €

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700 €

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Kreisliga jüngere A

ältere B

jüngere B

ältere C

jüngere C

ältere D

300 €

300 €

300 €

150 €

150 €

150 €

50 €

50 €

50 €

50 €

50 €

50 €

350 €

350 €

350 €

200 €

200 €

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400 €

400 €

400 €

250 €

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450 €

450 €

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300 €

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500 €

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550 €

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600 €

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1. Kreisklasse jüngere A

ältere B

jüngere B

ältere C

jüngere C

ältere D

200 €

200 €

200 €

100 €

100 €

100 €

25 €

25 €

25 €

25 €

25 €

25 €

225 €

225 €

225 €

125 €

125 €

125 €

250 €

250 €

250 €

150 €

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275 €

275 €

275 €

175 €

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300 €

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300 €

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325 €

325 €

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350 €

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2. Kreisklasse jüngere A

ältere B

jüngere B

ältere C

jüngere C

ältere D

100 €

100 €

100 €

50 €

50 €

50 €

25 €

25 €

25 €

25 €

25 €

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125 €

125 €

125 €

75 €

75 €

75 €

150 €

150 €

150 €

100 €

100 €

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175 €

175 €

175 €

125 €

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200 €

200 €

200 €

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225 €

225 €

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250 €

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3. Kreisklasse

u. darunter

Hinweise:

jüngere A

ältere B

jüngere B

ältere C

jüngere C

ältere D

50 €

50 €

50 €

25 €

25 €

25 €

25 €

25 €

25 €

25 €

25 €

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75 €

75 €

75 €

50 €

50 €

50 €

100 €

100 €

100 €

75 €

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125 €

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150 €

150 €

150 €

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175 €

175 €

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200 €

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1. Bei einem Vereinswechsel nach dem 30.6. gilt die Altersklasse der neuen Saison!

2. Das erste Jahr der Entschädigungsberechnung ist der ältere D-Juniorenjahrgang. Vorherige Spielberechtigungszeiten bleiben bei der Berechnung unberücksichtigt.

3. Diese Entschädigungsbeträge gelten nicht für den Vereinswechsel von Juniorinnen!

Juni 2010

Berechnung der Ausbildungs- und

Förderungsentschädigung für Junioren Stand: Juni 2010


Ausbildungs- und Förderungsentschädigung

Berechnung der Ausbildungs- und

Förderungsentschädigung für Senioren Stand: Juni 2010

1 2 3 4 5

Grundbeträge 1,5-facher Satz: 0,5-facher Satz: 1,5-facher Satz: 2,0-facher Satz:

bzw. aufnehmender Spieler war Spieler zwischen bei Zusammen-

Zusammentreffen Verein hat keine weniger als 17 bis 21 Jahren, die treffen der

von Spalte 2 und 3 A-, B- oder 18 Monate beim 3 Jahre beim abgeben- Tatbestände in

C-Junioren- abgebenden Verein den Verein waren Spalte 2 und 4

mannschaft

3. Liga/RL – 3. Liga/RL 5.000,00 € 7.500,00 € 2.500,00 € 7.500,00 € 10.000,00 €

3. Liga/RL – OL Nds 4.375,00 € 6.562,50 € 2.187,50 € 6.562,50 € 8.750,00 €

3. Liga/RL – LL 3.750,00 € 5.625,00 € 1.875,00 € 5.625,00 € 7.500,00 €

3. Liga/RL – BL 3.250,00 € 4.875,00 € 1.625,00 € 4.875,00 € 6.500,00 €

3. Liga/RL – KL 2.875,00 € 4.312,50 € 1.437,50 € 4.312,50 € 5.750,00 €

3. Liga/RL – 1. KK 2.750,00 € 4.125,00 € 1.375,00 € 4.125,00 € 5.500,00 €

3. Liga/RL – 2. KK u. darunter 2.625,00 € 3.937,50 € 1.312,50 € 3.937,50 € 5.250,00 €

OL Nds – 3. Liga/RL 5.000,00 € 7.500,00 € 2.500,00 € 7.500,00 € 10.000,00 €

OL Nds – OL Nds 3.750,00 € 5.625,00 € 1.875,00 € 5.625,00 € 7.500,00 €

OL Nds – LL 3.125,00 € 4.687,50 € 1.562,50 € 4.687,50 € 6.250,00 €

OL Nds – BL 2.625,00 € 3.937,50 € 1.312,50 € 3.937,50 € 5.250,00 €

OL Nds – KL 2.250,00 € 3.375,00 € 1.125,00 € 3.375,00 € 4.500,00 €

OL Nds – 1. KK 2.125,00 € 3.187,50 € 1.062,50 € 3.187,50 € 4.250,00 €

OL Nds – 2. KK u. darunter 2.000,00 € 3.000,00 € 1.000,00 € 3.000,00 € 4.000,00 €

LL – 3. Liga/RL 5.000,00 € 7.500,00 € 2.500,00 € 7.500,00 € 10.000,00 €

LL – OL Nds 3.750,00 € 5.625,00 € 1.875,00 € 5.625,00 € 7.500,00 €

LL – LL 2.500,00 € 3.750,00 € 1.250,00 € 3.750,00 € 5.000,00 €

LL – BL 2.000,00 € 3.000,00 € 1.000,00 € 3.000,00 € 4.000,00 €

LL – KL 1.625,00 € 2.437,50 € 812,50 € 2.437,50 € 3.250,00 €

LL – 1. KK 1.500,00 € 2.250,00 € 750,00 € 2.250,00 € 3.000,00 €

LL – 2. KK u. darunter 1.375,00 € 2.062,50 € 687,50 € 2.062,50 € 2.750,00 €

BL – 3. Liga/RL 5.000,00 € 7.500,00 € 2.500,00 € 7.500,00 € 10.000,00 €

BL – OL Nds 3.750,00 € 5.625,00 € 1.875,00 € 5.625,00 € 7.500,00 €

BL – LL 2.500,00 € 3.750,00 € 1.250,00 € 3.750,00 € 5.000,00 €

BL – BL 1.500,00 € 2.250,00 € 750,00 € 2.250,00 € 3.000,00 €

BL – KL 1.125,00 € 1.687,50 € 562,50 € 1.687,50 € 2.250,00 €

BL – 1, KK 1.000,00 € 1.500,00 € 500,00 € 1.500,00 € 2.000,00 €

BL – 2. KK u. darunter 875,00 € 1.312,50 € 437,50 € 1.312,50 € 1.750,00 €

KL – 3. Liga/RL 5.000,00 € 7.500,00 € 2.500,00 € 7.500,00 € 10.000,00 €

KL – OL Nds 3.750,00 € 5.625,00 € 1.875,00 € 5.625,00 € 7.500,00 €

KL – LL 2.500,00 € 3.750,00 € 1.250,00 € 3.750,00 € 5.000,00 €

KL – BL 1.500,00 € 2.250,00 € 750,00 € 2.250,00 € 3.000,00 €

KL – KL 750,00 € 1.125,00 € 375,00 € 1.125,00 € 1.500,00 €

KL – 1, KK 625,00 € 937,50 € 312,50 € 937,50 € 1.250,00 €

KL – 2. KK u. darunter 500,00 € 750,00 € 250,00 € 750,00 € 1.000,00 €

1. KK – 3. Liga/RL 5.000,00 € 7.500,00 € 2.500,00 € 7.500,00 € 10.000,00 €

1. KK – OL Nds 3.750,00 € 5.625,00 € 1.875,00 € 5.625,00 € 7.500,00 €

1. KK – LL 2.500,00 € 3.750,00 € 1.250,00 € 3.750,00 € 5.000,00 €

1. KK – BL 1.500,00 € 2.250,00 € 750,00 € 2.250,00 € 3.000,00 €

1. KK – KL 750,00 € 1.125,00 € 375,00 € 1.125,00 € 1.500,00 €

1. KK – 1. KK 500,00 € 750,00 € 250,00 € 750,00 € 1.000,00 €

1. KK – 2.KK u. darunter 375,00 € 562,50 € 187,50 € 562,50 € 750,00 €

2. KK u. darunter – 3. Liga/RL 5.000,00 € 7.500,00 € 2.500,00 € 7.500,00 € 10.000,00 €

2. KK u. darunter – OL Nds 3.750,00 € 5.625,00 € 1.875,00 € 5.625,00 € 7.500,00 €

2. KK u. darunter – LL 2.500,00 € 3.750,00 € 1.250,00 € 3.750,00 € 5.000,00 €

2. KK u. darunter – BL 1.500,00 € 2.250,00 € 750,00 € 2.250,00 € 3.000,00 €

2. KK u. darunter – KL 750,00 € 1.125,00 € 375,00 € 1.125,00 € 1.500,00 €

2. KK u. darunter – 1. KK 500,00 € 750,00 € 250,00 € 750,00 € 1.000,00 €

2. KK u. darunter – 2. KK 250,00 € 375,00 € 125,00 € 375,00 € 500,00 €

u. darunter

Wichtig: Bei einem Vereinswechsel nach dem 1.5. gilt die Spielklasse der neuen Saison.

Juni 2010 33


DFB-Länderpokal

34

Für Niedersachsen in Duisburg am Ball, hinten von links: Co-Trainerin Cordula Meyer, Isabell Lutze, Rieka Windisch, Elisa Bäron, Angelina Bode, Meike

Asmus, Trainer Thorsten Westenberger. Mitte: Sarah Schulte, Johanna Dahm, Shari-Denise Scheer, Felicitas Rauch, Denise Lemke, Maylin Widjaja.

Vorne: Merle Frohms, Lena Rathmann, Pauline Bremer, Verena Volkmer, Franziska Ippensen. Foto: privat

V0n Manfred Finger

Mit einer Bilanz von einem Sieg, vier

Unentschieden sowie Platz sieben im

Endklassement kehrten die niedersächsischen

U 15-Juniorinnen vom DFB-Länderpokal

in Duisburg-Wedau zurück. Sieger

wurde Niederrhein vor Württemberg, das als

Titelverteidiger mit zwei Mannschaften am

Start war.

„Im Vorfeld hatte ich eine Platzierung

zwischen den Rängen sechs und zehn erwartet.

Jetzt muss ich sagen, dass wir leistungsmäßig

unter die Top Fünf gehören“, resümierte

NFV-Trainer Thorsten Westenberger

nach dem Vergleichsturnier der 21 Landesverbände

des Deutschen Fußball-Bundes (DFB).

„Wir hätten jedes Spiel gewinnen können,

lassen vorne aber zu viele Chancen liegen“,

sagte Westenberger, der im Juni 2009 mit

dem Aufbau der Mannschaft begonnen hatte.

„Seitdem haben wir nur ein Spiel verloren.

Das spricht für unsere Qualität“, ist der Coach

mit der Entwicklung seines Teams zufrieden.

Die NFV-Spiele in der Übersicht:

Brandenburg – NFV 1:1 (1:0). Nach einer

ausgeglichenen ersten Hälfte übernahm

Niedersachsen mit Wiederanpfiff das Kommando.

Bezahlt machten sich die Einwechselungen

von Johanna Dahm, die über die rechte

Seite für viel Druck sorgte, und Malin Wid-

Juni 2010

NFV-Mädchen lassen zu

viele Chancen liegen

Platz sieben in Duisburg – Nur eine Niederlage in den vergangenen elf Monaten

jaja, die in der 37. Minute per Flanke den Ausgleich

durch Verena Volkmer vorbereitete.

„Das war ein typisches Volkmer-Tor. Mit dem

Rücken zum Tor hat sie den Ball angenommen

und dann mit einer schnellen Drehung

erfolgreich abgeschlossen“, berichtet Westenberger.

Anschließend hatten beide Mannschaften

den Sieg auf dem Fuß, trafen aber

nur den Außenpfosten (Widjaja) und die Latte

(Brandenburg). Beste Spielerin auf dem Platz

war Niedersachsens Sarah Schulte (zentrales

Mittelfeld). Gespielt wurde über 2 x 25 Minuten.

NFV: Frohms – Scheer, Lemke, Bode, Bäron

– Rauch (26. Dahm), Schulte, Windisch,

Lutze – Volkmer, Bremer (26. Widjaja). Tore:

1:0 (9.), 1:1 Volkmer (37., Vorarbeit Widjaja).

NFV – Niederrhein 1:1 (1:0). Gegenüber

Brandenburg veränderte Westenberger

seine Startelf auf drei Positionen. Franziska

Ippensen rückte für Merle Frohms ins Tor

und Dahm (für Rauch) sowie Widjaja (für

Volkmer) spielten von Beginn an. Wieder

bewies Thorsten Westenberger das richtige

Näschen, denn Johanna Dahm war es, die

Niedersachsen nach 14 Minuten in Führung

brachte. Ihre „verunglückte Flanke“ (Westenberger)

senkte sich über die gegnerische

Torhüterin ins Netz. Allerdings konnte sich

die NFV-Auswahl nur sechs Minuten über

die Führung freuen. Wie bereits gegen

Brandenburg ging die zweite Hälfte klar an

die Westenberger-Elf. Die beste Möglichkeit

zur Entscheidung gegen den späteren Turniersieger

bot sich Pauline Bremer, die an

der Torhüterin vorbeizog, anschließend aber

nur den Pfosten traf (37.). NFV: Ippensen –

Scheer, Lemke, Bode (26. Asmus), Bäron –

Dahm (35. Rathmann), Schulte, Windisch,

Lutze – Widjaja, Volkmer (26. Bremer).

Tore: 1:0 Dahm (14.), 1:1 (26.)

NFV – Berlin 0:0. Für Angelina Bode

rückte erstmals Meike Asmus von Beginn an

in die Viererkette. Dahinter vertraute Westenberger

wieder auf Merle Frohms. Auf der linken

Außenbahn bekam Lena Rathmann eine

Chance. Dafür rückte Isabell Lutze nach

rechts. Beide Mannschaften erspielten sich

nur wenige Chancen. Pech hatte der NFV, als

ein Tor von Verena Volkmer nicht anerkannt

wurde, da die Berliner Torhüterin nach Ansicht

der Schiedsrichterin bereits die Hand auf

dem Ball hatte (35.). Berlin ist übrigens die

einzige Mannschaft, gegen die das Team von

Thorsten Westenberger in den vergangenen

elf Monaten verloren hat. Anlässlich eines Gemeinschaftslehrganges

im Dezember 2009

musste der NFV eine 0:2-Niederlage quittieren,

gewann die beiden darauf folgenden

Vergleiche aber klar (5:1, 4:2). NFV: Frohms –

Scheer, Asmus, Lemke, Bäron – Lutze,

Schulte, Windisch, Rathmann (26. Dahm) –

Widjaja (30. Volkmer), Bremer. ➤


NFV – Saarland 2:1 (1:0). „Das war

unser bestes Spiel“, bewertete Westenberger

den vierten Auftritt seiner Mannschaft.

Allein in der Chancenverwertung haperte

es. „Wir haben in der ersten Hälfte richtig

stark gespielt und hätten mit mindestens

drei Toren führen müssen“, sagt Westenberger.

Die NFV-Dominanz endete drei Minuten

nach Wiederanpfiff, als die Saarländerinnen

wie aus dem Nichts zum Ausgleich kamen.

Dabei profitierten sie von einem groben

Stellungsfehler der NFV-Torhüterin Franziska

Ippensen. „Es war bemerkenswert, wie Ippi

diese Situation weggesteckt hat. Sie hat danach

sehr sicher und ruhig agiert“, freute

sich der Coach über die Reaktion seiner Keeperin.

Allerdings verlor der NFV durch den

unerwarteten Gegentreffer seinen Rhythmus

und durfte unter dem Strich froh sein,

dass „wir in diesem Spiel das Glück endlich

einmal auf unserer Seite hatten“ (Westenberger).

Verena Volkmer traf zum Sieg (49.).

NFV: Ippensen – Scheer, Lemke, Bode,

Rauch (45. Bäron) – Dahm, Schulte, Windisch,

Rathmann (30. Lutze) – Bremer, Volkmer.

Tore: 1:0 Windisch (12., Rathmann),

1:1 (28.), 2:1 Volkmer (49.).

NFV – Baden 0:0. Für die Badener war

es das vierte 0:0 im fünften Spiel. In einer ereignisarmen

Partie hatte der NFV nach 40

Minuten die beste Chance, als zunächst ein

Schuss von Pauline Bremer auf der Linie abgeblockt

wurde und der Nachschuss von

Rieka Windisch aus 16 Metern von der badischen

Torhüterin „sensationell gehalten

wurde“ (Westenberger). Der NFV-Trainer:

„Sie hat übergegriffen und den Ball aus dem

Winkel geholt.“ NFV: Frohms – Scheer,

Lemke, Bode, Bäron (26. Rauch) – Lutze (35.

Widjaja), Schulte, Windisch, Rathmann (25.

Dahm) – Bremer, Volkmer.

Mit den beiden Torhüterinnen Merle

Frohms und Franziska Ippensen sowie

Mittelfeld-Ass Rieka Windisch durften sich

drei Spielerinnen der Jahrganges 1995 über

eine Einladung für einen DFB-Sichtungslehrgang

freuen. Aus dem 96er Jahrgang dürfen

sich mit Meike Asmus, Pauline Bremer, Lena

Rathmann und Verena Volkmer vier weitere

Niedersächsinnen auf DFB-Ebene vorstellen.

Keine Nominierung erhielt dagegen Denise

Lemke, die für ihren Trainer über alle Spiele

hinweg die beste Leistung bot. Thorsten

Westenberger: „Denise ist ein Phänomen.

Tabelle

1. Niederrhein 8 Punkte (13:3 Tore),

2. Württemberg 8 Punkte (10:1),

3. Westfalen 7 Punkte (8:3), 4. Südbaden

7 Punkte (5:2), 5. Baden 6

Punkte (5:0), 6. Rheinland 6 Punkte

(6:5), 7. Niedersachsen 6 Punkte

(4:3), 8. Brandenburg 6 Punkte (3:2),

9. Berlin 6 Punkte (1:0), 10. Schleswig-Holstein

6 Punkte (4:4), 11. Bayern

5 Punkte (7:4), 12. Hessen 5

Punkte (8:8), 13. Saarland 5 Punkte

(5:8), 14. Sachsen-Anhalt 5 Punkte

(3:6), 15. Sachsen 4 Punkte (8:6), 16.

Mittelrhein 4 Punkte (4:5), 17. Württemberg

II 4 Punkte (2:4), 18. Thüringen

4 Punkte (2:6), 19. Südwest 3

Punkte (2:4), 20. Bremen 3 Punkte

(3:11), 21. Hamburg 2 Punkte (3:13),

22. Mecklenburg-Vorpommern 0

Punkte (3:11).

„Ein Phänomen“: Denise Lemke. „Gerd-Müller-Tore“: Verena Volkmer.

Aufgrund ihrer unauffälligen Spielweise

wird sie oft unterschätzt. Dabei kann sie ein

Spiel prima lesen. Sie steht immer richtig, erkennt

Situationen sehr schnell und weiß intuitiv

genau, wann sie einen Zweikampf bestreiten

muss und wann nicht.“

Das NFV-Aufgebot, Tor: Merle

Frohms (Fortuna Celle), Franziska Ippensen

(Eintracht Northeim). Abwehr: Meike Asmus

(TV Neuenkirchen), Elisa Bäron (TuS

Heeslingen), Angelina Bode (TSV Limmer),

Nordturnier

Denise Lemke (SC Haßbergen), Felicitas

Rauch (VfB Peine), Shari-Denise Scheer (MTV

Wolfenbüttel). Mittelfeld: Johanna Dahm

(Eintracht Lüneburg), Isabell Lutze (MTV

Mellendorf), Lena Rathmann (TSG Ahlten),

Sarah Schulte (BW Papenburg), Rieka Windisch

(Kickers Emden). Sturm: Pauline Bremer

(SVG Göttingen), Maylin Widjaja (TV

Stuhr), Verena Volkmer (TuS Woltersdorf).

Trainer: Thorsten Westenberger, Co-Trainerin:

Cordula Meyer.

Gelungene Generalprobe

U 15-Juniorinnen des NFV gewinnen in Malente

Gelungene Generalprobe für die U 15-Juniorinnen

des NFV vor dem Länderpokalturnier

des DFB in Duisburg-Wedau:

In Malente gewann das Team von NFV-

Trainer Thorsten Westenberger das Nordturnier.

Westenberger, der auf Pauline Bremer

(SVG Göttingen), Lena Rathmann (TSG Ahlten,

beide Konfirmation) sowie Nationaltorhütern

Merle Frohms (Fortuna Celle, Torhüterlehrgang

beim DFB) verzichten musste,

sah in Malente eine überlegene NFV-Auswahl,

die dennoch müde wirkte. „Die Mädchen

sind aufgrund des gedrängten Nachholprogramms

überspielt, wirkten nicht so

spritzig wie noch beim Ländervergleich im

März in Thüringen.“

Die Begegnungen im Überblick:

Niedersachsen – Bremen 3:0 (2:0),

Tore: 1:0 (2.) Windisch, 2:0 (24.) Widjaja,

3:0 (43.) Tietge

Die in allen Belangen überlegene

NFV-Auswahl sicherte sich einen hoch

verdienten Auftaktsieg. Gegen die chancenlosen

Bremerinnen war ein höherer

Sieg möglich.

Niedersachsen – Schleswig-Holstein

1:0 (0:0), Tor: 1:0 (45.) Volkmer

In einer ausgeglichenen und kampfbetonten

Partie besaß die NFV-Auswahl leichte

spielerische Vorteile. Eine der auf beiden Seiten

wenigen Torchancen nutzte im zweiten

Spielabschnitt Verena Volkmer, die laut

Thorsten Westenberger „in abgezockter

Gerd-Müller-Manier“ per Drehschuss das Tor

des Tages markierte.

Niedersachsen – Hamburg 1:1 (0:1),

Tore: 0:1 (16.), 1:1 (36.) Volkmer

Niedersachsen begann in den ersten

zehn Minuten hoch überlegen. Dann

schlichen sich jedoch Nachlässigkeiten und

Überheblichkeit ins NFV-Spiel ein. Die Spielerinnen

leisteten wenig Laufarbeit, fanden

kaum Anspielmöglichkeiten und mussten

frühzeitig nach einem unglücklichen Abwehrversuch

von Meike Asmus einen Rückstand

hinnehmen. Nach dem Wechsel gestaltete

das NFV-Team schließlich ein Spiel

auf ein Tor. Da es aber mehr in die Breite

statt in die Spitze agierte, ergaben sich

kaum nennenswerte Chancen. Der letztlich

verdiente Ausgleichstreffer gelang schließlich

der eine Minute zuvor eingewechselten

Verena Volkmer, die sich gegen drei Hamburgerinnen

durchsetzte und aus 16 Metern

flach ins Eck traf.

Die Tabelle: 1. Niedersachsen (5:1 Tore,

7 Punkte), 2. Bremen (4:4 Tore, 6 Punkte),

3. Schleswig-Holstein (3:4 Tore,

3 Punkte), 4. Hamburg (1:4 Tore, 1 Punkt)

Das NFV-Aufgebot in Malente: Meike

Asmus (TV Neuenkirchen), Elisa Bäron

(TuS Heeslingen), Angelina Bode (TSV Limmer),

Johanna Dahm (SV Eintracht Lüneburg),

Katharina Hackmann (SC Osterbrock),

Franziska Ippensen (FC Eintracht

Northeim), Denise Lemke (SC Haßbergen),

Isabell Lutze (MTV Mellendorf), Maria Mardar

(SV Victoria Sachsenhagen), Felicitas

Rauch (VfB Peine), Shari-Denise Scheer

(MTV Wolfenbüttel), Sarah Schulte (BW Papenburg),

Johanna Tietge (MTV Gamsen),

Verena Volkmer (TuS Woltersdorf), Maylin

Widjaja (TV Stuhr), Rieka Windisch (Kickers

Emden). Trainer: Thorsten Westenberger;

Co-Trainerin: Jana Kieras. bo

Juni 2010 35


Gemischtes

36

Der LandesSportBund (LSB) Niedersachsen

veranstaltet mit der Alfred

Toepfer Akademie für Naturschutz

und NDR 1 Niedersachsen am 5. September

2010 einen Aktionstag „Natur sportlich erleben“.

Sportvereine können sich mit einem

Beitrag daran beteiligen und sich unter

www.ndr.de/sportnatur anmelden.

Die Vereine haben die einmalige Gelegenheit,

möglichst viele Menschen über die

umweltverträgliche Ausübung von Sportarten

unter freiem Himmel zu informieren.

Die Veranstaltung soll ...

• sportliche Aktivität mit der Vermittlung

von Umwelt- und Naturschutzinhalten

verknüpfen (Umwelt- und Naturschutzbildung).

Der Umweltschutzansatz muss

bei der Veranstaltung eine wichtige Rolle

spielen, die „reine“ Ausübung von Sport

in der Natur reicht nicht aus.

• offen sein für alle interessierten Bürger

und nicht nur für Vereinsmitglieder.

• möglichst kostenfrei angeboten werden,

um eine breite Bevölkerung anzusprechen.

Teilnahmegebühren sollen nur zur

Kostendeckung erhoben werden.

• von Ihrem Verein und Akteuren aus dem

Sport, dem Umwelt- oder Naturschutz

eigenverantwortlich organisiert werden.

Anmeldung: Präsentation der Aktivitäten

auf der Website von NDR 1 Niedersachsen.

Interessierte können sich für den

Aktionstag mit einer oder mehreren Aktionen

auf der Website von NDR 1 Niedersachsen

anmelden. Anmeldeschluss ist der

30. Juni 2010. Die Daten werden zentral

gesammelt und anschließend online gestellt,

so dass jede/r Interessierte sich auf

der Internetseite von NDR 1 detailliert und

landesweit informieren kann, welche

Juni 2010

„Natur sportlich erleben“

LandesSportBund (LSB) Niedersachsen ruft zur Teilnahme auf

Aktivitäten am 5. September angeboten

werden.

Berichterstattung durch den

Medienpartner NDR 1 Niedersachsen

NDR 1 Niedersachsen beginnt etwa

zehn Tage vor dem Aktionstag mehrfach

täglich mit der Berichterstattung über die

Thematik des Aktionstages. Geplant sind

neben Reportagen und Berichten auch

Christof Rosenbaum (rechts) absolviert derzeit ein Freiwilliges

Soziales Jahr (FSJ) beim Niedersächsischen Fußballverband (NFV).

Anlässlich des bundesweiten Erlebnistages betreute er Mädchen und

Jungen, die sich beim NFV in Barsinghausen über Berufsmöglichkeiten

informierten. Am Erlebnistag beteiligten sich Verbände, Unternehmen

und andere Organisationen. Auf dem Foto zeigt Rosenbaum den Mäd-

Justizia am Spielfeldrand

Schwerpunktsendungen zum Thema Sport,

Natur und Umweltschutz. Außerdem weist

das Radioprogramm auf den Aktionstag

hin.

Ansprechpartnerin: Katja Richter,

Projektkoordination bei der Alfred Toepfer

Akademie für Naturschutz (NNA),

Telefon: 05199 / 989-28, E-Mail:

katja.richter@nna.niedersachsen.de

Fünf Monate Sperre für C-Junioren-Spieler

Das Verbandssportgericht (VSG) unter Vorsitz von Johannes Budde (Barßel) sperrte

einen C-Junioren-Spieler für fünf Monate. In einem Punktspiel der Bezirksliga 3,

Weser-Ems, ist der junge Fußballer ausgeflippt. Er beging zunächst eine Tätlichkeit, in

dem er den gegnerischen Torwart rüde umstieß. Darauf hin zeigt ihn der Schiedsrichter

die rote Karte zeigte. Später schubste er den Unparteiischen weg mit den Worten:

„Verpiss dich, Du hast mir gar nichts zu sagen.“ Den körperlichen und verbalen Angriff

des 15-Jährigen auf den Schiedsrichter bewertete das VSG als eine besonders grobe und

verwerfliche Sportwidrigkeit. Nachdem das Bezirkssportgericht Weser-Ems den Jugendlichen

für sieben Monate gesperrt hatte, hielt das VSG eine Sperre von fünf Monaten für

angemessen, aber auch für erforderlich. Allein die Verfahrenskosten in der Berufungsverhandlung

betrugen 236,75 Euro (Urteil-Nr. 03/2009-2010).

Fußballer in der 2. Kreisklasse ausgerastet

D as Ausrasten eines Fußballers im NFV-Kreis Hildesheim in einem besonders schweren

Fall bestrafte das Sportgericht mit einer Sperre von einem Jahr. In einer Begegnung

der 2. Kreisklasse kam es nach einem Bericht des Schiedsrichters zu Tumulten auf der Trainerbank

des Gastvereins. Dabei sprang ein Fußballer seinen eigenen Betreuer aus vollem

Lauf an. Dieser fiel darauf hin um und schlug mit dem Kopf gegen die Bande. Der Unparteiische

verwies den Übeltäter des Feldes. Der Verein des Rotsünders bestätigte den Vorfall

und trennte sich von dem Fußballer. Das Kreissportgericht unter Vorsitz von Ralph-

Uwe Schaffert sperrte ihn für ein Jahr mit der Begründung, dass der Angriff besonders

brutal ausgeführt worden sei. Dabei habe der Spieler die Gesundheit des Betreuers erheblich

gefährdet.

chen und Jungen den Empfang der Geschäftsstelle des Niedersächsischen

Fußballverbandes. Gabi Böhm (links) nimmt dort die Telefongespräche

entgegen und begrüßt Gäste die des NFV. Weitere Stationen

des Erlebnistages waren das August-Wenzel-Stadion und die Sportschule

des NFV. Die Schülerinnen und Schüler sind mit vielen Eindrücken

in ihre Schule zurückgekehrt. Foto: Kramer


Sportplatzqualität erhöhen

und Kosten reduzieren

Innovatives, kostensenkendes Pflegekonzept der

Betzdorfer Rasen-Macher EUROGREEN GmbH wird nach

erfolgreicher Testphase breit im Markt eingeführt

Neues Mitglied im Eurogreen-Team: Der Mäh-Roboter BigMow.

Gerade in Zeiten knapper Budgets in den Haushalten kommunaler

und institutioneller Sportplatzträger dürfte die neueste

Nachricht der Rasen-Spezialisten von EUROGREEN auf offene

Ohren stoßen. Das neue EuroCareSystem (ECS) bietet dem Kunden

die komplette Rasenpflege aus einer Hand. Es umfasst insgesamt drei

Pakete, wovon – jedes für sich betrachtet – eine ideale Lösung zur

hochprofessionellen und wirtschaftlichen Durchführung der Sportplatzpflege

darstellt. Erstmalig ist es Sportplatzträgern und -betreibern

möglich, maßgeschneiderte individuelle Pflegemaßnahmen,

einschließlich des regelmäßigen Schnitts, im wahrsten Wortsinn zu

abonnieren.

Ganz einfach: Sportplatzpflege im Abonnement

Exakt kalkulierbare Kosten, hohe Planungssicherheit und ein

Freischaufeln von Kapazitäten für andere wichtige Aufgaben der

Pflegeteams sind die wesentlichen Vorteile der EuroCareSystem Pakete.

Bei einem Maximum an Leistung, orientiert an den Anforderungen,

die der Betreiber an die Sportplatz-Nutzung stellt, zahlt dieser

eine feststehende Pflegegebühr in vertraglich zugesicherter Höhe.

Dabei entsteht volle Leistungs- und Kostentransparenz für die Verantwortlichen.

Leistungs- und Kostentransparenz einschließlich Mähen

Vom Einstiegspaket (BasicCare) für Rasensportflächen mit

niedriger Nutzungsintensität, über MediumCare für Plätze mit mittlerer

Nutzungsintensität, bis hin zum Paket für Plätze und Stadien mit

hoher und höchster Nutzungsintensität (TopCare), reicht das Angebot

der Pflegepakete. Alle Pakete haben eines gemeinsam: Sie enthalten

die innovativste Methode, den Rasen quasi über Nacht immer

auf der fürs Spiel optimalen Rasenschnitthöhe zu halten. Garant dieses

„Feinschnitts“ ist das neueste Mitglied des EUROGREEN-Teams,

der Mäh-Roboter BigMow. Ein gutes Stück automatisierter Grünflächenpflege

auf Rasensportflächen, das gleichzeitig auch die

Narbenqualität deutlich verbessert.

Kein Ersatz fürs Pflegeteam

Mit der Entscheidung für das Pflegeabonnement und dessen

Umsetzung durch kompetente externe Spezialisten erfährt auch das

Pflegeteam vor Ort entscheidende Entlastung. Das Pflegeteam wird

endlich Zeit für andere wichtige Aufgaben in seinem Zuständigkeitsbereich

haben. Außerdem kann und will selbst das innovativste Pflegekonzept

nicht ohne die Menschen vor Ort auskommen. Das erklärte

und in allen Detailschritten verfolgte Ziel ist vielmehr, durch Absicherung

und ggf. Erhöhung der Nutzungsstunden der Anlage zu einer

Steigerung der Effizienz bei gleichzeitiger Reduzierung der Kosten

zu kommen und vor allem deren Transparenz und Planbarkeit zu

erreichen.

Mehr zum Thema: Nähere Informationen gibt es unter:

www.eurogreen.de, www.kommtek.de

Kontakt: Peter Kappes, Marketingleiter EUROGREEN GmbH,

Industriestr. 83–85, D-57518 Betzdorf

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und bakterieller Bioextrakte werden junge Rasenkeimlinge nachhaltig

gestärkt und durch Schadpilze

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(Pythium und Rhizoctonia) verursachte

Schäden bei Neu- und Nachsaat

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erhalten Sie gerne auf Anfrage.

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Juni 2010 37


Tagung

38

Juni 2010

TEAM 2011. Frauen und Männer des

Niedersächsischen Fußballverbandes und des

Bremer Fußballverbandes trafen sich jetzt in

Barsinghausen zu einer intensiven Schulung.

Nach dem Motto „Gemeinsam besser werden“

wurden einzelne Bausteine zur Arbeitserleichterung

vorgestellt, damit die Kreisteams

TEAM 2011 als Multiplikatoren möglichst

effektiv für die Frauen-Weltmeisterschaft

im nächsten Jahr werben können. Den

DFB-Part übernahm Dr. Steffen Deutschmann

(oberes Fotos, kniend 2. von links). Karen Rotter,

Vorsitzende des NFV-Frauen- und Mädchenausschusses,

stellte den NFV-Baustein

vor. Das Ziel lautet, möglichst viele Vereine

und Schulen zu motivieren, am TEAM 2011

mitzuarbeiten. Derzeit haben sich in Niedersachsen

1072 Vereine und 730 Schulen angemeldet.

Das sind immerhin rund 41 Prozent aller

2608 im Niedersächsischen Fußballverband

organisierten Vereine. Auf den Fotos

Teilnehmerinnen und Teilnehmer der drei Arbeitsgruppen.

Fotos: Kristeleit


Robert Enke-Stiftung

Scheckübergabe in der MH Hannover. Unser Foto zeigt (von links) Prof. Dr. med. Armin Wessel, Teresa Enke, Fritz Willig, Dr. Friederike Danne mit ihren

Töchtern Laura und Stella sowie Prof. Dr. Peter Hillemanns. Foto: Kramer

Teresa Enke überreicht 6.000 Euro

an die MH Hannover

Teresa Enke, Vorsitzende des Vorstandes

der Robert Enke-Stiftung,

hat in der Klinik für Pädiatrische

Kardiologie und Intensivmedizin an den

Direktor der Klinik, Prof. Dr. med. Armin

Wessel, einen symbolischen Scheck

in Höhe von 6.000 Euro überreicht. Für

ein Jahr übernimmt die Stiftung damit

einen Teil der Finanzmittel

für die Vergütung

eines Psychologen,

der für die Betreuung

von Eltern herzkranker

Kinder

in der Klinik

der MedizinischenHoch-

schule Hannover (MHH) zuständig sein

wird.

Prof. Dr. med. Armin Wessel,

Direktor der Klinik, ist

überzeugt, dass mit Hilfe der

Robert Enke-Stiftung die Situation

der herzkranken Kinder

und ihrer Eltern in Hannover

entscheidend verbessert wird.

„Gerade in der akuten und nachgeburtlichen

Stressphase und während

der oft notwendigen Langzeitbetreuung

ist eine Unterstützung der

Eltern durch einen psychologisch geschulten

Mitarbeiter unentbehrlich. Eine

systematische Beratung erleichtert die Situation

der betroffenen Eltern, in dem ihre

psychische Verfassung

stabilisiert wird. Auf diesem

Wege wird auch eine gute

Kommunikations- und Kooperationsfähigkeitgefördert,

die für einen chronischen

Krankheitsverlauf wie

auch den Genesungsprozess

entscheidend sind“, betont

Prof. Wessel.

Auch Teresa Enke, die

im September 2006 ihre am

Herzen erkrankte zweijährige

Tochter Lara verloren

hatte, weiß aus eigener schmerzvoller Erfahrung

um den Wert einer psychologischen

Betreuung. „Ich wäre damals froh

und dankbar gewesen, wenn wir einen

Psychologen an unserer Seite gehabt hätten“,

erinnerte sich die 33-Jährige an die

schweren Zeiten, die sie und ihr im vergangenen

Jahr verstorbener Mann Robert

damals durchleben mussten.

Angeregt und befürwortet worden

war die Einrichtung einer Psychologenstelle

durch die noch durch den Stiftungsrat

der Robert Enke-Stiftung

zu berufenden Kuratoriumsmitglieder,

Dr. Friederike Danne und Prof. Dr. Peter

Hillemanns, Chef der Frauenklinik in der

MHH. Dr. Danne, Oberärztin in der Kinderkardiologie,

hatte Lara Enke bis zu

ihrem Tod in der Kinderklinik der MH

Hannover behandelt.

Jan Baßler, Geschäftsführer der

Robert Enke-Stiftung, der Teresa Enke

gemeinsam mit Vorstandsmitglied Fritz

Willig zur Scheckübergabe in die MHH

begleitet hatte, betonte die Pilotfunktion

des Projektes: „In der einjährigen

Testphase soll in der Klinik für Pädiatrische

Kardiologie und Intensivmedizin

geprüft werden, ob dieses Modell für

weitere Kliniken in Deutschland übernommen

werden kann.“ bo

Juni 2010 39


Sportmedizin

40

Die Sportmedizin erhält eine immer

größere Bedeutung. Die Verletzungsgefahr

für Fußballer steigt, da das

Spiel immer schneller wird und auch im

konditionellen Bereich einiges abverlangt

wird. Ob Profi oder Fußballer im Amateurbereich:

Sie müssen topfit und der Körper

austrainiert sein. Das Fußball-Journal

Niedersachsen wird in loser Folge Artikel

über Sportmedizin veröffentlichen. Autor

ist Dr. Sanjay Weber-Spickschen vom sportmedizinischen

Institut der Klinik für Orthopädie

und Unfallchirurgie in Gehrden.

Nachfolgend Beitrag Nr. 1:

Das Functional Movement Screening

oder kurz FMS wurde 1996 von Physiotherapeuten

und Sportwissenschaftlern in den

USA entwickelt. Ursprünglich sollte es die

Ursachen vieler Verletzungen von Leistungssportlern

herausfinden und diesen

gezielt vorbeugen.

Auch die deutsche Fußballnationalmannschaft

und viele Vereinsmannschaften

haben es getestet. Mittlerweile wenden jedoch

längst nicht mehr nur Profis das FMS

an, sondern immer mehr Breiten- und Hobbysportler

profitieren von der Trainingsoptimierung

durch FMS.

Grundlage des FMS bilden folgende

sieben Übungen:

• Kniebeuge

• Schritt über Hürde

• Ausfallschritt-Kniebeuge

• Schulterbeweglichkeit

• Gestrecktes Beinheben in Rückenlage

• Rumpfstabilitäts-Liegestütz

Rotationsstabilität horizontal

Juni 2010

Körperliche „Schwachstellen“

genauestens beobachten

Dr. Sanjay Weber-Spickschen gibt Tipps zur Trainingsoptimierung

Es werden also

grundlegende Bewegungsmuster

getestet,

um zu sehen, ob es

Störungen im Bewegungsablauf

oder

Unterschiede zwischen

der linken und rechten

Seite gibt.

Dabei wird ein einfaches

Punktesystem

eingesetzt. Drei Punkte

gibt es, wenn die

Übung perfekt durchgeführt

werden kann.

Bei leichten Kompensations-/Ausweichbewegungen

gibt es zwei

Punkte, bei deutlichen

Kompensations-/Ausweichbewegungen

gibt es einen Punkt.

Sollten Schmerzen bei

der Übung auftreten,

gibt es null Punkte.

Maximal können also

21 Punkte erreicht werden.

Wissenschaftliche Untersuchungen an

Leistungssportlern haben gezeigt, dass sich

das Verletzungsrisiko um mindestens das

Zwei- bis Dreifache erhöht, wenn nur 14

oder weniger Punkte erzielt wurden. Das

Gleiche gilt bei einer Asymmetrie, das

heißt, einem Punkteunterschied zwischen

der linken und rechten Seite und zwar unabhängig

von der Gesamtpunktzahl!

Die Erkenntnisse des FMS ergeben ein

ganzes System an Korrekturübungen, mit

Auch die kubanische Nationalmannschaft wurde 2009 während des Trainingslagers in der Sportschule

Barsinghausen in Gehrden medizinisch betreut.

Dr. Sanjay Weber-Spickschen. Fotos: privat

denen man die individuellen

Schwachstellen

in der Bewegung gezielt

korrigieren kann.

Untersuchungen bewiesen,

dass das Korrigieren

der individuellen

Schwachstellen, die im

Test zum Vorschein kamen,

die Verletzungshäufigkeit

von Sportlern

deutlich senken

konnte.

Wer gesünder, belastbarer

und leistungsfähiger

sein

möchte, sollte seinen

körperlichen

„Schwachstellen“ immer

genügend Aufmerksamkeitschenken.

Wenn das

schwächste Glied in

der Kette aufgibt,

spielt die Kraft der anderen

Kettenglieder

keine Rolle mehr. Überlastungen und Verletzungen

zwingen immer zur Trainingspause

und gehen mit einem Leistungsverlust

einher.

Zu Beginn eines effektiven Trainings

sollte eine Funktionsanalyse des Körpers

durchgeführt werden, um fehlerhafte Bewegungsmuster

und Schwachstellen zu entdecken

und gezielt korrigieren zu können.

Schwache Kettenglieder, die Ihre Leistungsfähigkeit

einschränken und das Verletzungsrisiko

erhöhen, sind beispielsweise

chronische Verspannungen der Schulterund

Nackenmuskulatur, eine zu geringe Beweglichkeit

in den Sprung- und Hüftgelenken

oder eine zu geringe Stabilität der oberen

oder unteren Rumpfmuskulatur.

Widmet man sich gezielt der Verbesserung

der individuellen Schwächen und der

Stärkung des schwächsten Kettengliedes,

führt dies automatisch zu einer Verbesserung

bzw. Kräftigung der gesamten Kette.

Der ganze Körper profitiert davon im Sinne

einer verbesserten Gesundheit, eines verringerten

Verletzungsrisikos und einer Leistungssteigerung.

Werden jedoch umgekehrt

die ohnehin schon starken Kettenglieder

gestärkt, werden dadurch die

Schwächeren im Verhältnis noch schwächer

und die Verletzungsgefahr steigt.

Durch das Functional Movement

Screening werden individuelle Schwächen

erkannt, um das individuelle Training zu optimieren.

Dadurch sinkt das Verletzungsrisiko

und die Leistungsfähigkeit steigt. Durch

eine zusätzliche sportorthopädische Untersuchung

können Verletzungen vermieden

werden, um ein gesundheitsförderndes

Training zu ermöglichen.

Dr. Sanjay Weber-Spickschen

Kontakt:

weber-spickschen@web.de


Kurz und gut:

Die DFB-Kurzschulungen!

Wann und wo über das Thema Qualifizierung

geredet wird, fällt eigentlich

immer der Spruch: „Wir

müssen mit unseren Informations- und

Qualifizierungsangeboten an die Basis!“

Das Motto der Kurzschulungen „An der Basis

für die Basis“ spiegelt dies genau wider.

Hierbei handelt es sich nicht um eine leere

Floskel, sondern der DFB in Verbindung mit

seinen Landesverbänden geht dahin, wo

Qualifizierung gebraucht und gewünscht

wird. Das Motto spiegelt sich in der Tatsache

wider, dass die Kurzschulung dezentral

auf dem Vereinsgelände stattfindet. Die

„Basisarbeit“ findet demnach ohne weite

Anreisewege direkt vor Ort bei den Vereinen

statt. Auch der Faktor Zeit wurde in der

Konzeption der Kurzschulung berücksichtigt.

Eine Kurzschulung nimmt mit einem

Zeitraum von vier Stunden nicht mal einen

halben Tag in Anspruch. Diese Zeit zu investieren

lohnt sich!

Die Zielgruppe sind überwiegend

nicht-lizenzierte Jugendtrainer und Betreuer,

die neben theoretischen vor allem praktische

Tipps und Hilfestellungen im Umgang

mit Kindern erhalten. Neben den

sehr praxisorientierten Kurzschulungen

1 bis 4 und 8 werden auch Themen wie

„Aus Erfahrung lernen & Neues aufnehmen“.

Das „Training auf Rädern“ kommt an. Im ersten Jahr hat das „DFB-Mobil“

3.000 Vereine in ganz Deutschland angesteuert. Mehr als 180.000 Trainer

und Jugendspieler nahmen an dem mobilen DFB-Training teil. Damit erreicht

die Qualifizierungsmaßnahme des Deutschen Fußball-Bundes nach

knapp zwölf Monaten einen wichtigen Meilenstein. Binnen drei Projektjahren

will der DFB insgesamt 10.000 Vereine und 400.000 Trainer und

„Mannschaftsführung (Kurzschulung 5),

„Kinder stark machen“ (Kurzschulung 6)

und „Bleib im Spiel“ (Kurzschulung 7) angeboten,

wo praktische Tipps und Ansätze

für den Umgang mit Kindern und Jugendlichen

auch außerhalb des Sportplatzes

aufgezeigt werden. Ab sofort können zwei

weitere Kurzschulungen angeboten werden.

Im Mittelpunkt der Kurzschulung 9

„Bambini bis E-Junioren: Ich spiele im Feld,

ich spiele im Tor“ steht die vielseitige

Grundausbildung aller Kinder. Um eine

vielseitig, motorische Grundausbildung zu

gewährleisten, werden sowohl Spiel- als

auch Übungsformen vorgestellt, um die

Kinder auf die vielfältigen Aufgaben des

Fußballspiels vorzubereiten. Gemäß dem

Motto „Integration fängt bei mir an! Ich

mache mit …“ richtet sich die Kurzschulung

10 praxisorientiert an Trainer und Vereinsmitarbeiter

im Fußball.

In Kürze sollen zwei weitere Kurzschulungen

angeboten werden. Im Rahmen der

Kurzschulung 11 „Training mit C- und D-Juniorinnen“

werden Trainerinnen und Trainer

von Mädchenmannschaften angesprochen.

Die offizielle Hallenfußballvariante der FIFA

wird zunehmend beliebter. Die Kurzschulung

12 „Futsal – Fußball in der Halle“ stellt

Lehrarbeit

die Unterschiede zum „normalen“ Hallenfußballspiel

heraus.

Der Erfolg der Kurzschulungen liegt im

Zusammenspiel von Theorie und Praxis. Zumeist

wird nach einer kurzen theoretischen

Einführung das „Erlernte“ sofort in der Praxis

umgesetzt. Bei den Kurzschulungen handelt

es sich nicht um einen Monolog des Referenten.

Vielmehr stehen die Teilnehmer im

Vordergrund und werden aktiv mit eingebunden.

Sie spielen die erarbeiteten Trainingsinhalte

selbst durch, schildern Eindrücke

aus ihrem Vereinsalltag und erarbeiten

gemeinsam mit den anderen Teilnehmern

und dem Referenten sinnvolle Variationsmöglichkeiten.

Viele Teilnehmer gehen derart

motiviert aus einer Kurzschulung heraus,

dass sie sich zu weiteren qualifizierenden

Maßnahmen (z.B. Teamleiter, Trainer C Breitenfußball)

anmelden.

Lust auf Mehr? Kein Problem!

In Zukunft wird es in jedem der 47 Kreise

des NFV einen Ansprechpartner geben,

der Sie berät und direkt mit Ihnen den Termin

für eine Kurzschulung festlegt. Die

Ansprechpartner und weitere Informationen

finden Sie auf den Seiten des NFV im

Internet unter:

http://www.nfv-www.de/page.php?id=22.

Spieler vor Ort weiterbilden. „Aus Erfahrung lernen & Neues aufnehmen“

lautete jetzt das Motto einer Schulung in der NFV-Sportschule Barsinghausen

für 125 Teamer (Foto), die in elf Fußball-Landesverbänden mit

dem DFB-Mobil die Vereine besuchen. Ziel der Schulung war u.a., das Demonstrationstraining

mit E- und F-Jugendlichen weiter zu verbessern. Aus

den Reihen der Teamer kam zudem die Anregung, das Demonstrationstraining

auf die Altersklassen der C- und D-Junioren auszudehnen.

Juni 2010 41


Ausstellung

42

Juni 2010

Im Fußballhimmel und auf Erden

Was Religion und Fußball verbindet – Ausstellung im Diözesanmuseum Osnabrück

Fußballgötter, Stadionrituale, Spielerreli- meine Religion“ heißt es auf einer der zehn

quien: Zwischen Fußball und Religion „Fan-Kutten“ des Frankfurters Günter Keim,

gibt es vielfältige Bezüge, denen die der den Spielern seines Vereins unter dem-

neue Sonderausstellung „Im Fußballhimmel selben Motto mit einem über 13 Meter lan-

und auf Erden“ im Diözesanmuseum Osgen und 1088 Autogrammbilder umfassennabrück

noch bis zum 21. November nachden Transparent eine Verehrung zuteil werspürt.den

lässt, die durchaus an traditionelle Heili-

Da sind zunächst die Fans, die jedes gendarstellungen erinnert.

Wochenende in die Stadien „pilgern“ oder

Im Stadion des FC St. Pauli am Hambur-

mit ihren Clubs zu Auswärtsspielen „wallger Millerntor hat eine Werbeagentur eine

fahren“. Wie früher der Sonntag mit seinen VIP-Loge mit allen klassischen Attributen ei-

Gottesdiensten gliedert

der Spieltag am Wochenende

ihr Leben und verschafft

ihnen ein Gemeinschaftserlebnis

im Stadion.

Lange vor dem Anpfiff

strömen sie in die

Arenen, um sich mit Gesängen

auf das Spiel einzustimmen.

Vom Aufwärmen

der Teams bis zur Ansprache

der Mannschaft

nach dem Abpfiff unterliegt

das Geschehen festen

Riten, die sich wöchentlich

wiederholen

und durchaus dem liturgischen

Ablauf in den Kirchen

vom „Einzug“ bis

zum „Schlusssegen“ ähneln.

Allerdings ist die

Möglichkeit zur spontanen

Mitwirkung auf dem

Fußballplatz deutlich höher.

Die Fans bestimmen,

welche Gesänge zu welchem

Zeitpunkt ange- Früher wurde in diesen originellen Schuhen mit Stahlkappen Fußball gespielt.

stimmt werden: für einen

Gottesdienst kaum vorstellbar.

Bisweilen ist von der Ersatzreligion Fußball

die Rede und Schals sowie Aufnäher

scheinen dies zu bestätigen. „Eintracht ist

Sonderausstellung

des Diözesanmuseum Osnabrück,

Domhof 12, 49074 Osnabrück noch

bis 21. November 2010

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Sonntag10-18 Uhr,

montags geschlossen

Führungen nach Vereinbarung

Telefon 05 41-318-481

Eintritt Museum: 5,00 €, Ermäßigung

(Studierende, Senioren,

Schwerbehinderte, Osnabrück-Pass):

3,50 €, Kinder und

Jugendliche/Schulklassen: freier Eintritt,

Gruppenpreise ab 8 Personen:

ermäßigt 3,50 €, kirchliche Gruppen:

erm. 2,00 €

Führungen durch die Sonderausstellung

(max. 20 Personen pro Gruppe):

40,00 € (eine Stunde) plus erm.

Gruppeneintritt 3,50 € oder 2,00 €

Bezahlung und Treffpunkt: Museumskasse

im „Forum am Dom“,

Domhof 12

ner christlichen Kapelle eingerichtet: Fernseh-Altar,

Fußballer-Ikonen mit Heiligenschein,

Kirchenbänke und Weihwasserbecken

inbegriffen. Nur wenige Kilometer entfernt

können sich HSV-Fans in der äußersten

Ecke des Altonaer Friedhofs gleich neben

dem Fußballstadion in Vereinssarg oder

-urne bestatten lassen. Und dass das Fußballleben

bereits an der Wiege beginnt, wird

im lila-weißen Kreißsaal der Städtischen Kliniken

in Osnabrück deutlich, wo dem neuen

Erdenbürger eine zehnjährige kostenlose

VfL-Mitgliedschaft in Aussicht gestellt wird.

In ihrer Werbung greifen Fußballvereine

religiöse Versatzstücke auf, wie etwa Rapid

Wien oder der FC St. Pauli. Sportreporter

und Fans beschwören Flankengötter,

Spielerlegenden oder Fußballwunder. Und

wer ein Autogramm oder gar ein getragenes

Trikot seines Idols ergattert hat, bewahrt es

bisweilen – reliquiengleich – in altarähnlichen

Installationen, wobei es einem Frevel

gleichkommt, ein verschmutztes Original-

Leibchen zu waschen.

Jenseits der Eigengesetzlichkeit des Fanalltags

gib es die seriöse Begegnung von

Fußball und Religion. Historisch kommt sie –

etwa in der katholischen Sportbewegung

Deutsche Jugendkraft (DJK) – als attraktives

Freizeitangebot daher, wobei die Gründungsgeschichte

des Bundesligisten Borussia

Dortmund auch das Dilemma im Verhält-

nis von Kick und Kirche dokumentiert: Die

Frage, wann und in welchem Maße am

Sonntag Sport getrieben werden darf.

„Auf Schalke“ und in Frankfurt haben

die beiden Bundesligisten Stadionkapellen

eingerichtet, in denen jenseits allen Klamauks

die geistlichen Chancen eines Miteinanders

von Kirche und Klub ausgelotet werden.

Und vielen Spielern – vor allem aus

Südamerika – ist es wichtig, sich offen zu

ihrem Glauben zu bekennen: Ein Anliegen,

das von den Fußballverbänden

zuletzt

stark eingeschränkt

wurde. Mit dem brasilianischenNationalspieler

Grafite vom

VfL Wolfsburg hat einer

dieser gläubigen

Profis die Schirmherrschaft

über die Ausstellungübernommen.

In seinem Grußwort

zur Eröffnung

stellte der Torjäger

fest: „Es war mein

großer Traum, einmal

ein großer Fußballer

zu werden, das ist

mir mit Gottes Hilfe

geglückt. Aber Fußball

ist für mich keine

Religion, deshalb ist

das auch Blödsinn

mit dem Fußballgott,

es gibt nur einen

Gott und der hat mit

Fußball nichts zu tun.

Ich bete auch nicht

dafür, dass wir gewinnen, sondern darum,

dass alles, was ich tue, gut ausgeht, dass

meine Mit- und auch Gegenspieler, wie

auch ich selbst, ein Spiel gesund zu Ende

bringen.“

Die Ausstellung zeichnet Phänomene

um Kick und Kult facettenreich nach. Dabei

stehen die Exponate im Mittelpunkt: Jürgen

Klinsmanns WM-Trainingsanzug von 2006,

der echte Fußballheilige Dominikus Savio als

Leihgabe aus Linz in Österreich, die exquisite

Madonna aus Nymphenburger Porzellan als

Geschenk des FC Bayern München für seine

Finalgegner im DFB-Pokal, eine blaue HSV-

Urne für das letzte Heimspiel des Fans, „heiliger

Rasen“ aus Dortmund, ein „Maradona-

Altar“ mit einem echten Haar des heutigen

argentinischen Nationaltrainers sowie Kelch

und Hostienschale aus der Kapelle „Auf

Schalke“. Leihgaben stellten die Fußballmuseen

von Eintracht Frankfurt und Borussia

Dortmund sowie die Kooperationspartner

VfL Osnabrück und Hannover 96 zur Verfügung.

Originale Trauerbekundungen für den

verstorbenen Nationaltorhüter Robert Enke

versinnbildlichen schließlich die Grenzen einer

vergötternden Sakralisierung des Fußballs.

Angesichts eines solchen Freitods

spenden der Fußball und sein Umfeld weder

Trost noch Sinn, den zu erschließen Religion

beitragen kann. Hermann Queckenstedt


Hubert S.* war mehr als erstaunt,

als ihm der Briefträger einen Mahnbescheid

über 3.500 Euro überreichte.

„Widerspruch oder Zahlung innerhalb von

zwei Wochen“ lautete die Aufforderung

darin – beantragt gegen seinen Verein, dessen

erster Vorsitzender er seit mehr als 15

Jahren war. „Das kann sich doch nur um

ein Missverständnis handeln“, murmelte

er seiner Frau zu und setzte sich sofort ans

Telefon, um die Sache zu klären.

In den folgenden Stunden und Tagen

mussten Hubert S.* und seine schnell herbei

gerufenen Vorstandskollegen jedoch erkennen,

dass es sich bei dem Mahnbescheid nur

um die Spitze eines Eisberges handelte und

dieser nur eine der Folgen von monate-, ja

sogar jahrelangen Geldunterschlagungen

durch den 38-jährigen Kassenwart Jörg B.*

war. Jörg hatte nicht nur bar bezahlte Jahresbeiträge

und Aufnahmegebühren in seine eigene

Tasche fließen lassen, sondern sogar

Rechnungen für Computerzubehör, Sportbekleidung

und Bewirtungen gefälscht, um sie

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dem Verein zur Erstattung vorzulegen. Auch

hatte er sich für tatsächlich bestellte Ware

Kredite von den Lieferfirmen einräumen

lassen, weil der kleine Verein im Moment angeblich

knapp bei Kasse wäre.

Nach der Prüfung sämtlicher Kassenbücher,

Belege und Geschäftsvorgänge

stand fest, dass in der Vereinskasse ein fünfstelliger

Betrag fehlte, womit der gemeinnützige

Verein vor der Frage stand, ob nicht

sogar Insolvenz anzumelden war.

Man entschloss sich zunächst, gegen

den Kassierer eine Strafanzeige wegen Untreue,

Betrugs und Unterschlagung zu erstatten.

Der Beschuldigte zeigte sich geständig

und beteuerte, dass er durch seine Arbeitslosigkeit

und die Ehescheidung in finanzielle

Nöte geraten war. Dem Verein habe er nie

schaden wollen – schließlich habe sein Versuch,

die immer größer werdenden Löcher

durch Glücksspiel zu stopfen, sogar zu einer

Verschlechterung seiner finanziellen Situation

geführt. Zurückzahlen könne er das

unterschlagene Geld nicht.

ARAG Sportversicherung informiert

Schadenfall des Monats:

Böse Überraschung

an der Haustür

Der sofort suspendierte Kassierer unterzeichnete

ein notarielles Schuldanerkenntnis.

Wirklich geholfen war dem Verein im Augenblick

damit allerdings nicht, da wegen der

hohen anderweitigen Verschuldung des

Kassenwarts die Chance, das Geld innerhalb

kurzer Zeit zurückzubekommen, denkbar

gering war.

Die Rettung des Vereins wurde letztendlich

erst möglich, weil für den SV im Rahmen

seiner Mitgliedschaft im LandesSportBund

u.a. eine Vertrauensschadenversicherung bei

der ARAG Sportversicherung bestand. Sie

ersetzte dem stark angeschlagenen Verein

schließlich gegen Abtretung der Ansprüche

den größten Teil des entstandenen Schadens

und sicherte ihm damit den Fortbestand.

Unmittelbar darauf wählte der Verein in

einer außerordentlichen und lebhaften Mitgliederversammlung

zwei neue Kassenprüfer,

die die Geldgeschäfte fortan in doppelter

Kontrolle steuerten und überwachten.

*Namen von der Redaktion geändert

Quelle: aragvid-arag 12/09

Juni 2010 43


Profis in der Schule

44

Jan Simunek, Martina Müller, Selina Wagner und Peter Pekarik (von links) mit Schülern der Fritz-

Reuter-Schule Bad Bevensen.

Laola für die „Wölfe“

Rund 1.100 Schülerinnen und Schüler

bereiteten vier Stars des VfL Wolfsburg,

Jan Simunek, Peter Pekarik sowie

Martina Müller und Selina Wagner,

kürzlich einen begeisternden Empfang in

der Kooperativen Gesamtschule Bad Bevensen

(Fritz-Reuter-Schule) mit Laola-

Welle und Sprechchören. Dort fand die

Veranstaltungsreihe „Profis in der Schule“

statt, zu der der Niedersächsische

Fußballverband sowie die Sparkassen

Finanzgruppe eingeladen hatten.

Peter-Michael Zernechel, ffn-Moderator

und Stadionsprecher des VfL

Die niedersächsische U 14-Junioren-

Auswahl (Jahrgang 1996) hat

Ende April in Barsinghausen

Testspiele gegen die ein Jahr älteren

C 1-Junioren des VfB Peine und des

TSV Havelse bestritten. Unter dem

Strich standen eine 0:2-Niederlage und

ein 6:3-Sieg für das Team von NFV-

Trainer Kiriakos Aslanidis gegen die

Spitzenklubs aus den Bezirksoberligen

Braunschweig und Hannover.

Der NFV-Coach nutzte die beiden

Begegnungen, um Spieler des erweiterten

Kreises der Auswahl im Vergleich

mit den bisherigen Stammkräften zu

sichten. „Wir benötigen auf allen Positionen

Alternativen“, ist Aslanidis um

eine ausgewogene Besetzung seines

Teams bemüht.

Juni 2010

Wolfsburg, führte durch das Programm

und leitete eine Podiumsdiskussion,

bei der die Profis zahlreiche Fragen

der Schülerinnen und Schüler offen

und geduldig beantworteten. So verriet

Martina Müller beispielsweise, dass

auch sie mal Lust auf Pizza und Cola

habe, aber im Großen und Ganzen

natürlich auch auf ihre Ernährung

achten müsse, um ständig fit zu

bleiben.

Carsten Kadach, ehemaliger FIFA-

Schiedsrichterassistent, komplettierte die

Runde der Befragten.

Sichtung endet mit

Sieg und Niederlage

Kiriakos Aslanidis sucht für U 14-Auswahl nach Alternativen

„Ich kann auf viele technisch guten

Spieler zurückgreifen. Allerdings mangelt

es bei einigen aufgrund der körperlichen

Entwicklung noch am Durchsetzungsvermögen“,

bilanzierte der Trainer,

der im Offensivbereich seiner Auswahl

Handlungsbedarf sieht. „An unserer

Durchschlagskraft müssen wir arbeiten“,

weiß Aslanidis und wurde in seiner Ansicht

bei der 0:2 (0:0)-Niederlage seines

chancenarmen Teams gegen den VfB

Peine bestätigt. Entschlossener präsentierte

sich die NFV-Auswahl dagegen

beim 6:3 (2:1)-Erfolg über den TSV

Havelse, bei dem sich Dominik Wagenmann

und Süleyman Yaman (je zwei

Treffer) sowie Claas Seidel und Tom-

John Geie in die Torschützenliste eintragen

konnten.

Im Anschluss an die Diskussionsrunde

nahmen sich die vier „Wölfe“

eine Stunde lang Zeit für die zahlreichen

Autogrammjäger und bewiesen

danach ihr Können bei zwei Einlagenspielen

gegen Schulmannschaften auf

dem eigens dafür aufgestellten Soocer-

Court.

Der erlebnisreiche Tag wurde durch

viele sportliche Aktionen abgerundet. So

konnten die Jugendlichen z.B. noch ihre

Schussgeschwindigkeit messen lassen

oder das DFB-Fußballabzeichen ablegen.

Mirko Kratzenberg

Der NFV-Kader: Tim Dierßen, Nicklas

Ehrke, Marcel Polomka, Valmir Sulejmani,

Kevin Wolf (alle Hannover 96), Donis Avdijaj,

Fabian Michel Cruz, Jonne Fischer, Bastian

Hegerfeld, René Heitkamp, Niko Kijewski,

Kamer Krasniqi, Carl-Alexander

Schubert (alle VfL Osnabrück), Aaron Büttner,

Lucas-Simon Lohmann, Dennis Moser,

Dominik Wagenmann (alle VfL Wolfsburg),

Julius Düker, Tom-John Geie (beide

BSC Braunschweig), Thore Dengler, Oliver

Ulbrich (beide JFC Roswithastadt), Niklas

Fraatz (SV Bad Bentheim), Jannik Landwehr

(Twente Enschede), Alexander Rehberg

(BW Tündern), Bastian Rode (TuS

Steyerberg), Claas Seidel (TV Bohmte), Süleyman

Yaman (SV Ahlerstedt/Ottendorf),

Yannick Hellmann (VfB Peine), Pascal Richter

(VfB Oldenburg). bo


Wer wird das SuperTeam 2010?

Wettbewerb der AOK Niedersachsen – mit Unterstützung des

Niedersächsischen Fußballverbandes – Einsendeschluss: 11. Juli 2010

Das DFB-Pokalfinale 2010 vor einigen

Tagen war wieder ein Highlight des

deutschen Fußballs. Sowohl für die

Mannschaften als auch für alle Zuschauer.

Wer beim Pokalfinale 2011 im Berliner

Olympiastadion dabei sein möchte, sollte

sich jetzt sputen und am SuperTeam-Wettbewerb

der AOK Niedersachsen und des

Niedersächsischen Fußballverbandes teilnehmen.

Was verbirgt sich hinter der Aktion?

Das SuperTeam ist der niedersächsische

Verein mit den meisten Fans. Die

Anmeldung zu diesem Wettbewerb läuft

über die AOK. Die Stimmkarten dazu

gibt es in allen Servicezentren der Gesundheitskasse

oder unter www.aokniedersachsen.de.

Teilnahmeberechtigt

Fußballspielen im

Heide-Park

Die Fußball-Weltmeisterschaften

finden auch im Heide-Ressort in

Soltau statt. Für die Zeit vom 11. Juni

bis 11. Juli kann ein zweitägiges Arrangement

für Gruppen ab 11 Personen

im Holiday-Camp gebucht werden.

Das Angebot beinhaltet eine

Übernachtung mit Frühstück, ein

Abendessen als Buffet, zwei Getränkegutscheine

und eine Zweitages-

Karte für den Heide-Park sowie eine

Fußball-WM-Übertragung auf Leinwand

im Camp. Außerdem steht ein

kostenloser Fußballplatz auf Anfrage

zur Verfügung. Das Angebot kann ab

56 Euro pro Person gebucht werden.

Nähere Informationen unter

www.heide-park.de.

sind alle Mitglieder eines Vereins ab B-Junioren.

Das Mitmachen ist ganz einfach: Die

Stimmkarte muss lediglich ausgefüllt mit

Angabe eines Ansprechpartners/Koordinators

an die AOK zurückgeschickt werden.

Jeder Fan eines Vereins nimmt

dann an einer großen Verlosung teil. Wer

eine Stimmkarte ausfüllt, „outet“ sich als

Anhänger seines Vereins und hat die

Chance auf einen attraktiven Preis.

Zum Beispiel zwei Eintrittskarten für

das DFB-Pokalfinale, plus eine Übernachtung.

Als zweiter Preis gibt es zwei weitere

Eintrittskarten für das Endspiel in Berlin zu

gewinnen. Der 3. bis 40. Preis sind je ein

DFB-Trikot, der 41. bis 2010. Preis je ein

Fußballkuli.

Belohnt werden aber auch die Vereine,

die ihre Fans motivieren. Sie können

einen kompletten Trikotsatz (1.

Preis) oder einen Satz Aufwärmpullover

(2. Preis) von Adidas gewinnen. Für den

3. bis 500. Preis gibt es einen Derbystar-

Ball.

Damit noch nicht genug: Unter allen

teilnehmenden Vereinen verlosen

AOK und NFV einen Super-Hauptgewinn:

Ein dreitägiges Trainingslager

von Freitag bis Sonntag in der Sportschule

Barsinghausen für 20 Personen.

Darin enthalten sind zwei Übernachtungen

mit Vollpension im Vier-Sterne-

Sporthotel Fuchsbachtal, einschließlich

Nutzung des modernen Fitness-Bereichs

im Studio B 54.

Jetzt gilt es, Vereinsmitglieder, Fans,

Freunde und Familien zu motivieren, für

ihren Verein abzustimmen. Einsendeschluss

ist der 11. Juli 2010. Also nichts

wie hin zu einem AOK-Servicezentrum in

Niedersachsen, um SuperTeam 2010 werden

zu können!

Hier flattert nichts. Höchstens die Nerven der Spieler.

Derbystar-Bälle sind handgenäht, mehrfach getestet und bei allen Platz- und Wetterbedingungen

spielbar. Zudem sind sie PVC-frei und darum geschmeidiger im Ballkontakt sowie präziser im Sprungverhalten.

Und deswegen sind sie natürlich FIFA- oder IMS-approved (International Matchball Standards).

www.derbystar.de

Gewinnspiel

Juni 2010 45


Fair bringt mehr

46

Der landesweite Wettbewerb „Unbezahlbar

und Freiwillig – Der Niedersachsenpreis

für Bürgerengagement

2010“ ist im April in die nächste Runde

gestartet. Im Mittelpunkt stehen die Ehrenamtlichen.

Insgesamt werden Preise

für die Bereiche Kirche/Religiöse Gemeinschaften,

Kultur, Sport, Umwelt und Soziales

im Gesamtwert von über 30.000 Euro

verliehen.

Der „Niedersachsenpreis für Bürgerengagement“

hat sich zu einer festen

Größe der Freiwilligen- und Anerkennungskultur

im Lande entwickelt und

spricht alle bürgerschaftlich engagierten

Menschen an.

Juni 2010

6.500 Kinder und Jugendliche

setzen Zeichen gegen Gewalt

Promi-Jury wählte zum fünften Mal die Landessieger des Wettbewerbs

der Volksbanken Raiffeisenbanken in Niedersachsen/Bremen

Die Beteiligung beim Wettbewerb

„Fair bringt mehr“ war überwältigend

– 6.500 Kinder und Jugendliche

haben wieder ihre einzigartigen

Ideen für ein faires Miteinander eingereicht.

Kürzlich hat eine prominente Jury

in Hannover die Landessieger ausgewählt.

Dabei zeigte sich erneut, wie wichtig

und ernst das Thema Prävention von den

jungen Menschen genommen wird. Das

hat auch die Landesjury bei der Bewertung

festgestellt. „Es fiel uns nicht leicht,

die Landessieger zu küren“, so ffn-Moderator

Martin Jürgensmann stellvertretend

für die gesamte Jury. „Es ist nicht nur

faszinierend zu sehen, wie sich die jungen

Leute für ein respektvolles Miteinander

einsetzen, sondern auch gleichzeitig

beruhigend im Hinblick auf die gesell-

Unbezahlbar und freiwillig

Niedersachsenpreis für Bürgerengagement wird auch 2010 vergeben –

Sonderpreis für Projekte, die zur Integration von Migranten beitragen

„Unbezahlbare“ Menschen, die sich

„freiwillig“ für andere engagieren, können

sich bis zum 1. Juli 2010 bewerben

und Preise im Gesamtwert von 32.500

Euro gewinnen. Die Landesregierung,

die Sparkassen und die VGH Versicherungen

in Niedersachsen rücken mit

dem Wettbewerb gemeinsam bürgerschaftliches

Engagement in die Öffentlichkeit.

Mit dem diesjährigen Sonderpreis „Integration

fördern – Vielfalt anerkennen“,

der mit 2.500 Euro dotiert ist, wird ein Projekt

oder eine Initiative ausgezeichnet, die

zur Förderung der Integration von Migranten

beiträgt.

Wählten die Landessieger im Wettbewerb

„Fair bringt mehr“: (hinten v.l.) Peter Bade

(Vorstand Volksbank Lüneburger Heide),

Prof. Dr. Karl-Jürgen Kemmelmeyer (Präsident

des Landesmusikrates Niedersachsen),

Erich Marks (Geschäftsführer Landespräventionsrat

Niedersachsen), Bastian Hellberg (Direktor

des Niedersächsischen Fußballverbandes)

sowie (vorn v.l.) Martin Jürgensmann

(Moderator radio ffn), Gisbert Fuchs (Vorstand

Hannoversche Volksbank) und Florian

Meyer (FIFA-Schiedsrichter).

schaftliche Entwicklung. Wir freuen uns

gemeinsam mit den Preisträgern, den

5. Geburtstag des Wettbewerbs zu

feiern“, so Gisbert Fuchs und Peter Bade,

Vertreter der Volksbanken Raiffeisenbanken

in Niedersachsen und Bremen.

Die Teilnehmer der jeweils drei besten

Projekte in den Kategorien „Kindergarten“,

„1. bis 4. Klasse“, „5. bis 10.

Klasse“ und „Sek I-übergreifend“ werden

zur großen Abschlussveranstaltung

am 2. Juni 2010 nach Hannover eingeladen

und erfahren erst hier ihre Platzierungen.

Die Sieger können sich auf Preise

im Gesamtwert von 50.000 Euro freuen.

In diesem Jahr sorgt die charismatische

Sängerin Loona u. a. mit ihrer aktuellen

Single „PARAPAPAPAPA" für sommerlich

unbeschwerten Flair, Partystimmung

und gute Laune.

Mehr Infos zum Wettbewerb gibt es

bei allen teilnehmenden Volksbanken

Raiffeisenbanken in Niedersachsen/-

Bremen oder unter

www.fair-bringt-mehr.net.

Die Gewinner der zehn Hauptpreise erhalten

jeweils 3.000 Euro. Einzelpersonen,

Vereinigungen aller Art, Initiativen oder

Gruppen aus den Bereichen Kultur, Sport,

Umwelt, Kirche/religiöse Gemeinschaften

und Soziales können ihre Bewerbungsunterlagen

bis zum 1. Juli 2010 einreichen.

Verlierer gibt es bei dem Wettbewerb

nicht. Alle Vorschläge werden im Internet

veröffentlich. Zudem werden alle Teilnehmerinnen

und Teilnehmer zu der Abschlussveranstaltung

am 30. Oktober 2010

im Hause des Sparkassenverbandes

Niedersachsen nach Hannover eingeladen.

Hier geht es zur Bewerbung:

www.unbezahlbarundfreiwillig.de


Bezirk Braunschweig

48

Der Moderator von radio ffn, Maik Pagels (Mitte), jubelte mit den Mädchen und Jungen schon vor der Siegerehrung. Fotos (3): Günter Schacht

Den richtigen Ton fand der Moderator

von radio ffn, Maik

Pagels, beim Sparkassen-Fußball-

Cup für Mädchen (Jahrgang

1998) und Jungen (Jahrgang

1999) im Union-Stadion in Salzgitter-Bad.

Mit viel Ehrgeiz war

der Fußballnachwuchs beim

Kreisentscheid des NFV-Kreises

Salzgitter bei der Sache. 190 Tore

erzielten die Teams in ihren Partien.

Neben den Begegnungen

um den Sparkassen-Cup lockte

Pagels die Kinder an die ffn-

Bühne für zusätzliche Spiele. Ihr

Geschick am Ball führten die

Nachwuchs-Fußballer eindrucksvoll

vor. Punkte vergab Maik für

das Ball hochhalten, die erzielten

Tore beim Elfmeterschießen, den

weitesten Kopfball und das Balancieren

des Balles. Alle Kinder

erhielten kleine Geschenke.

Den Heimvorteil nutzte

SCU SalzGitter I zu einem un-

Juni 2010

Vier qualifizierten

sich für Liebenburg

Sparkassen-Cup im NFV-Kreis Salzgitter

gefährdeten Gruppensieg in der

Gruppe A vor FC 45 Salzgitter,

Borussia Salzgitter II, SG BaCra-

HeLo/Ringelheim und VfL Salder.

GA Gebhardshagen hatte

in der Gruppe B vor TSV Hallendorf,

SCU SalzGitter II, MTV

Lichtenberg und Borussia Salzgitter

III die Nase vorn. In der

Gruppe C setzte sich Fortuna

Lebenstedt I vor Borussia I, SG

Sehlde/Steinlah/Haverlah, TSV

Salzgitter und Eintracht Burgdorf

an die Spitze. Die Fahrkarte

zur Zwischenrunde in Liebenburg

sicherten sich SCU SalzGitter

I, GA Gebhardshagen und

Der Moderator von radio ffn, Maik Pagels (links), fesselte die Kinder beim

Sparkassen-Fußball-Cup im Union-Stadion immer wieder mit netten

Spielchen. Kevin Paschkowski (SCU SalzGitter) erhielt für seinen Einsatz

beim Elfmeterschießen eine Klatschhand. Der Organisator vom Kreislehrausschuss,

Kai Kuschel (rechts), gratulierte als Erster.

Fortuna Lebenstedt gleich im

ersten Anlauf. FC 45 Salzgitter

hingegen kam als der Sieger

der Knüppelrunde der besten

Gruppenzweiten gegen Borussia

Salzgitter I sowie TSV Hallendorf

weiter. FC 45-Trainer Jörg

Salugga reiste mit seinem Team

als vierter Starter des NFV-Kreises

Salzgitter nach Liebenburg.

Für strahlende Kinderaugen

sorgten der Marketing-Referent

der Sparkasse Goslar/Harz, Martin

Exner, und der Organisator

des Kreislehrausschusses, Kai

Kuschel, bei der Siegerehrung.

Jede Mannschaft erhielt einen

Ball und jedes Kind einen Pokal.

In den Siegerteams spielten:

SCU SalzGitter I: Philipp

Weykamp; Lauritz Hecker, Jan

Siems, Jakob Geisler, Sören Arzbach,

Serkan Dasdemir, Niklas

Prause, Filipp Dworaczek.

GA Gebhardshagen: Leander

Goes; Marvin Luft, Berke

Bayrakdar, Rene De Palmer, Can

Yavas, Simon Grabenhorst,

Hamza Aydin, Raphael Luszczyk,

Sebastian Schmidt, Onur Karabulut.

Fortuna Lebenstedt: Pascal

Karschunke; Muhammed Yesildal,

Nico Gruber, Antonio Diana,

Leon Gruber, Kenneth Deubel,

Phil Ruppert, Burak Öngür, Jan

Zaube, Timo Kömpel.

FC 45 Salzgitter: Abdullah-

Koray Yildirim; Muhammed Bayraktar,

Devin Buydayci, Meric Es,

Serkan Ay, Furkan-Hakim Öztürk,

Birkay Cakir, Raschid Younis.

G.S.

Linda Warmbold (MTV Lichtenberg) lieferte sich mit Erik Spitzer (TSV Hallendorf)

packende Zweikämpfe. Sina-Loreen Simon (rechts) blieb nur die

Rolle der Zuschauerin.


Es ist kein normaler Schiedsrichter-Anwärterlehrganggewesen,

den der NFV-Kreis Hannover-

Land jetzt bei der SpVg Laatzen

veranstaltet hat. Im Rahmen eines

Pilotprojektes des Deutschen Fußball

Bundes (DFB) war dieser Lehrgang

erstmals in Deutschland

online-basiert.

Die Teilnehmer erhielten

zunächst eine Einweisung in das

System. Danach hatten sie zwei

Wochen Zeit, sich die Inhalte des

Regelwerkes anhand von Präsentationen,

Ausarbeitungen und

Übungsfragen anzueignen. Während

dieser 14 Tage stand die

Lehrgangsleitung im Online-Chat

für Fragen parat. Das erfreuliche

Ergebnis: Von den 30 Startern bestanden

25 ihre Schiedsrichterprüfung,

zehn blieben dabei sogar

fehlerfrei.

Aus Sicht des Kreis-Lehrwartes

Michael Nitsche lässt sich ein

durchweg positives Fazit dieses

Projektes ziehen: „Alle Teilnehmer

haben wirklich gut im Portal gearbeitet

und mitgezogen. Die Ergebnisse

zeigen, dass der Lehrgang in

dieser Form gerade bei der heutigen

beruflichen und schulischen

Belastung eine Möglichkeit sein

kann. Auch war bislang oftmals

für die jüngeren Anwärter das

Godshorn dominiert. Die Schul-Bezirksmeister

kommen aus dem NFV-Kreis Hannover-Land: Während

sich bei den Mädchen die Grundschule Groß Munzel

durchgesetzt hatte (Bericht in der Mai-Ausgabe des Fußball-Journal),

holten sich nun die Jungen der Grundschule

Godshorn (Foto) den Titel. Bei der dritten Auflage in der

Viktoria-Arena in Lauenau waren erstmals alle acht Kreismeister

vertreten. Bereits in der Gruppenphase dominierte

Godshorn, das sich lediglich ein Remis gegen den späteren

Turnierzweiten Albert-Schweitzer-Grundschule Lauenau

(Kreis Schaumburg) leistete. Hinter diesen beiden

Teams folgten in der Endabrechnung die Grundschulen

aus Bodenwerder (Holzminden), Steimbke (Nienburg), Barrien

(Diepholz), Bockenem (Hildesheim), Grundschule an

der Feldbuschwende (Hannover-Stadt) und Kirchohsen

(Hameln-Pyrmont). Im Kader der Godshorner standen

Alexander Schadock, Dominic Bartels, Celine Müller, Lorenzo

Paldino, Patrick Zylis, Marcel Blankenburg, Karim

Jelalli, Ephiram Owusu-Kyei, Christian Harich und Lehrer

Joppisch.

Nitsche hofft auf

eine Etablierung

Bundesweit erster Online-Anwärterlehrgang

Sie nahmen am ersten Online-Schiedsrichter-Anwärterlehrgang des NFV-

Kreises Hannover-Land teil.

Bezirk Braunschweig

Der Sparkassen-Cup 2010 wurde jetzt im NFV-Kreis Osterode

auf der Sportanlage des SV Förste ausgetragen. 15 Teams aus dem

Jahrgang 1999 tummelten sich in drei Gruppen unter den Augen von

Kreislehrwart Peter Grüneberg und der beiden Stützpunkttrainer des

Stützpunktes Rhüden, Willi und Marc Müller. Nach spannenden Spielen in

Vor- und Endrunde setzten sich die Mannschaften des VfR Osterode, VfL

08 Herzberg, TuSpo Petershütte und FC Merkur Hattorf durch. Diese

Mannschaften qualifizierten sich für die Zwischenrunde am 4. Juni 2010

in Bilshausen. Der Vertreter der Sparkasse Osterode, Gebhard Kahl, konnte

an die Spieler Gutscheine und Sachpreise übergeben. Peter Grüneberg

zollte dem Ausrichterteam um Wolfgang Dreyer und Nils Dörge Lob für

eine gute und reibungslose Abwicklung des Turniers. Einziger Wermutstropfen

aus der Sicht des Kreislehrwartes war das Fehlen zweier Vereine.

Dies wird wohl finanzielle Konsequenzen nach sich ziehen. Unser Foto

zeigt Vertreter des Organisationsteams bei der Siegerehrung: Wolfgang

Dreyer, Nils Dörge vom SV Förste und Gebhard Kahl (von links) als Vertreter

der Sparkasse Osterode.

Bezirk Hannover

Problem der Fahrtmöglichkeiten

zum Lehrgangsort gegeben. Dieses

haben wir hierdurch entsprechend

auf drei statt sieben Mal reduziert.

Ich hoffe, dass sich dieses

Projekt etablieren lässt.“

Auch die Unparteiischen waren

begeistert. Besonders hervorgehoben

wurde die Möglichkeit,

sich die Zeit frei einteilen zu können.

Die erfolgreichen Teilnehmer:

Alaine Pahl (TSV Mariensee-Wulfelade),

Evelyn Wolter (SV Esperke),

Miltiadis Anastassiadis (SC

Langenhagen), Dominik Brede

(TSV Barsinghausen), Nils Bredthauer,

Simon Kurth, Andres Repcik

(alle FC Neuwarmbüchen), Jasper

Alexander Buck, Michael Fischer

(beide MTV Ilten), Jens Burandt

(SSV Sehnde-Süd), Nick Durka,

Dat Huynh, Tobias Rüffer (alle

SV Germ. Grasdorf), Viktor Grefenstein,

Joost Walter (beide BSV

Gleidingen), René Haak (TSV Arpke),

Harin Hassen (TuS Altwarmbüchen),

Lukas Höhn (SV Velber),

Ralph Ihl (G. Egestorf/L.), Sascha

Kothe, Steffen Wyngra (beide TSV

Berenbostel), Jens Leibküchler

(HSC Hannover), Dimitrios Vardopoulos,

Petros Vardopoulos (beide

TSV Luthe) und Philipp Scheider

(FC Springe). Heinz Jäkel

Juni 2010 49


Bezirk Hannover

50

300 Nachwuchskicker in

Langendamm am Start

Jugendliche haben

300auf der Sportanlage

des SCB Langendamm im

NFV-Kreis Nienburg ihr Können

demonstriert.

Beim Sparkassen-Cup wurde

gezielt nach Talenten gesucht.

Das Sichterteam bestand

aus Kreislehrwart und

DFB-Stützpunkttrainer Stefan

Gilster, Andreas Kuhlenkamp

(Kreisauswahltrainer Jungen),

Maik Hoffmeyer (Assistenz-

Kreisauswahltrainer), Lutz Senning,

Marcel Hinz (beide DFB-

Stützpunkttrainer) und Michael

Gilster (Trainer FC Nienburg).

„Dieses Mal sind erfreulicherweise

alle angemeldeten

Mannschaften erschienen“,

teilte Olaf Seebruch, Staffellei-

Juni 2010

Sextett mit makelloser Bilanz

ter der E-Junioren, mit. Im

Vorjahr hatte das unentschuldigte

Fernbleiben mehrerer

Teams für unnötigen Mehraufwand

bei den Organisatoren

gesorgt.

Stefan Gilster verteilte

Komplimente an die Trainer,

Eltern und den Anhang der

Junioren: „Sie blieben stets

fair und ruhig im Hintergrund

und ließen ihre Sprösslinge

auf dem Spielfeld agieren.“

Die erfolgreichen Junioren

des Jahrgangs 1999 (integrierte

Juniorinnen des Jahrgangs

1998) erhielten vom Langendammer

Sparkassen-Filialleiter

Mirko Harmening Erinnerungsshirts.

Jens Lucenz

Alle 24 Anwärter haben bestanden, sechs sogar mit null Fehlern.

Das ist die Bilanz eines Schiedsrichter-Anwärterlehrgangs

im NFV-Kreis Holzminden. An neun Abenden hatten sich

die teilweise sehr jungen Neureferees auf ihre Aufgabe vorbereitet.

Besonderer Wert wurde beim Unterricht auf die Regel zwölf

(verbotenes Spiel, gefährliches Spiel, Abseits) gelegt.

Die erfolgreichen Absolventen: Dustin Kroczynski (JSG Forstbachtal),

Sascha Notdurft, Stefan Zeidler (beide FC Stadtoldendorf),

Antonia Drescher, Sabrina Lamsat (beide MTSV Eschershausen),

Johan Augustin, Luca Bettermann, Marius Dörrier, Kai Engemann,

Luca Fenken, Johannes Pötter, Malte Schultheiß (alle

MTV Bevern), Udo Gschwendter, Jörg Schulz (beide Lions Holzminden),

Carrie Moore, Stephan Nolde (beide SV 06 Holzminden),

Marvin Gabrecht (MTV Mainzholzen), Sascha Link, Edward

Buckenberger, Lars Gniffke, Paul Grotenburg, Dominic Startmann,

Keanu von Seelen (alle TSV Lenne) und Eike-Frederik Nier

(TSV Ottenstein).

Auszeichnung. Bei der letzten noch ausstehenden Ehrung für

den DFB-Vereinswettbewerb im NFV-Kreis Hannover-Land nutzten der

Vorsitzende Fritz Redeker (rechts) und das Vorstandsmitglied für Sonderaufgaben,

Rolf G. Schmidtmann (links), die Spartenversammlung des MTV

Rethmar und überreichten Abteilungsleiter Christian Förster die Ehrenurkunde

des DFB. Heinz Jäkel

Das Sichterteam beim Sparkassen-Cup: Unser Foto zeigt (hintere Reihe

von links) Andreas Kuhlenkamp, Stefan Gilster, Lutz Senning und Michael

Gilster sowie (vordere Reihe von links) Maik Hoffmeyer und Marcel

Hinz. Foto: Lucenz

Erleichtert, wenn

der NFV sie ruft

Denise Lemke aus Rohrsen hat große Ziele

„Mit den Jungs kann ich

locker mithalten“, stellt Denise

Lemke fest. Die 14-Jährige aus

Rohrsen (NFV-Kreis Nienburg)

spielt nämlich beim C-Junioren-

Bezirksligisten SC Haßbergen.

Doch auch über den Kreis Nienburg

hinaus ist die Schülerin des

Nienburger Albert-Schweizer-

Gymnasiums bekannt. Denise

fing mit vier Jahren an, beim SC

Haßbergen zu kicken. Egal ob

Sturm, Mittelfeld oder Abwehr,

jede Position kann von ihr ausgefüllt

werden. „Am liebsten spiele

ich im rechten Mittelfeld. Da

kann ich mich richtig auspowern“,

sagt sie.

Bereits seit längerer Zeit trainiert

sie im Kader der Juniorinnen-Niedersachsenauswahl,

erst

in der U 13, jetzt in der U 15. Unter

anderem konnte sie vor zwei

Jahren sogar den Gewinn der

Norddeutschen Meisterschaft feiern.

In der Woche vor Ostern reiste

die 14-Jährige mit der Niedersachsenauswahl

nach Saarbrücken.

Der Trainingsplan war

hart, aber dennoch erfüllte es

Lemke mit einem gewissen Stolz,

schon so lange zu den besten

Fußballtalenten des Landes zu

gehören. „Ich bin immer wieder

glücklich und auch etwas erleichtert,

wenn ich zu einem Trainingslager

eingeladen werde“, berichtete

das junge Mädchen, denn

ein gewisser Druck besteht

schon, wenn man immer zu den

Besten gehören möchte. „Aus jedem

Trainingslager oder Turnier

nehme ich etwas mit nach Hause

Möchte Profi-Fußballerin werden:

Denise Lemke. Foto: Paczkowski

– sowohl fußballerisch als auch

menschlich.“

Diese Erfahrungen kann

Lemke gut gebrauchen, um ihren

Traum zu verwirklichen: Sie

möchte Profi-Fußballerin werden.

„Es wäre wirklich schön, wenn

ich es so weit nach oben schaffen

würde“, verrät sie.

Katharina Paczkowski


Bezirk Weser-Ems

62

Seit 1990 engagiert sich Björn

Jung ehrenamtlich im SV Astederfeld,

einem kleinen Dorfverein

an der Peripherie des Fußballkreises

Friesland. Der Fußballer wurde

jetzt für sein großes Engagement

im Verein zum Kreisehrenamtssieger

2009/2010 ernannt.

Heinz Lange, Vorsitzender des

Fußballkreises, nahm die kreisinterne

Würdigung gemeinsam mit

seinem Schatzmeister Werner Engel

im Rahmen einer Feierstunde

im „Vorburger Hof“ in Neuenburg

vor.

Jung schloss sich zunächst

der ersten Mannschaft an und

trainierte das Team auch einige

Jahre. Da sich abzeichnete, dass

die Zahl der Herrenspieler stetig

abnahm und der Verein nur noch

eine Mannschaft stellen konnte,

entschloss er sich 2002, das Amt

des Jugendleiters zu übernehmen.

Jugendfußball war bis dahin

ein Fremdwort im kleinsten Verein

des Kreisverbandes. Unter

schwierigen Bedingungen gründete

er nicht nur eine Jugendabteilung,

sondern füllte sie auch

gleich mit Leben. Mit zwischenzeitlich

fünf Juniorenmannschaften

schuf er die Basis, sich

auch nach außen hin zu öffnen,

indem er sowohl auf dem Feld als

auch in der Halle gern angenommene

Turniere organisierte. Inzwischen

haben sich diese Veranstaltungen

zum Dauerbrenner in

der friesländischen Fußballszene

und darüber hinaus entwickelt.

Spannende Vorrundenspiele

und ein absolut überraschendes

Finale der Kicker aus Schledehausen

und Wallenhorst. Das ist

das Fazit des diesjährigen Hallenfußballturniers

der sechs Werkstattmannschaften

aus dem Osnabrücker

Land, die zum zehnten

Mal um den Reinhold-Beckmann-

Gedächtnispokal spielten.

Wie in den Vorjahren schickten

die Werkstätten Bersenbrück,

Hilter, Melle, Schledehausen,

Sutthausen und Wallenhorst ihre

Teams in den sportlichen Wettstreit.

Für die Wallenhorster

Kicker entpuppte sich das Turnier

als bisher größter Erfolg in ihrer

Fußballzeit, standen sie doch erstmals

im Finale gegen die Elf aus

Schledehausen. Nach der regulären

Spielzeit stand es 1:1, das

Neunmeterschießen musste also

die Entscheidung bringen. Hier

hatten die Schledehausener die

Nase vorn und nahmen den

großen Wanderpokal mit nach

Hause. Doch auch die anderen

Teams gingen nicht leer aus, vom

NFV gab es für alle Teilnehmer einen

Fußball. Ein besonderes

Highlight vor dem Finale war die

Juni 2010

Jugendfußball ist

kein Fremdwort mehr

NFV-Kreis Friesland würdigt Björn Jung

Feierstunde in Neuenburg. Das Foto zeigt (v.l.) den Kreisvorsitzenden

Heinz Lange und den Vereinsvorsitzenden Dieter Schön. Daneben Björn

und Nicole Jung sowie rechts der Erste stellvertretende Bürgermeister

Fred Gburreck. Foto: Nürnberger

Die Verleihung des „Sepp-Herberger-Preises“

an den SV Astederfeld

war eine erste Auszeichnung

für seinen nimmermüden

Einsatz im Verein.

In der letzten Saison waren

es dann acht Mannschaften bis

zu den B-Junioren. Noch ein Jahr

und sein Ziel, mit einer eigenen

A-Juniorenmannschaft die

Grundlage für den weiteren Be-

Einlage von Uwe Brunn: Je zwei

Schützen von jedem Team versuchten,

das Torwart-Idol des VfL

Osnabrück zu bezwingen, erfolgreich

war lediglich ein Spieler.

Im Rahmen des Turniers wurden

nicht nur die Sieger geehrt.

Für ihr 30-jähriges Mitwirken in

den Werkstattmannschaften und

vorbildliches faires Verhalten er-

stand des Vereins auch auf dem

Herrensektor geschaffen zu haben,

wird erreicht sein.

Aber Björn Jung wäre nicht

Björn Jung, wenn er es dabei belassen

hätte. Die Jungen in

„trockenen Tüchern“ wissend,

wendete er sich sogleich dem

Mädchenfußball zu, eine noch

schwierigere Aufgabe, wenn man

weiß, dass es im Dorf weder

hielten Dieter Sedlak (Schledehausen)

und Horst Hülsmann

(Sutthausen) eine Ehrenurkunde

und die Silberne Ehrennadel des

Verbandes. Bei der Übergabe versprach

der Kreisvorsitzende Helmut

Buschmeyer, dass auch

zukünftig Turnier und Fahrten

vom Fußballkreis Osnabrück-Land

organisiert würden.

Schule noch Kindergarten gibt.

Zur Saison 2008/09 gelang es

ihm, erstmals eine Mädchen-

Mannschaft für den Pflichtspielbetrieb

zu melden.

Neben seiner Schichtarbeit

im Beruf ist Björn Jung nicht nur

Fußballjugendleiter, sondern

auch Jugendtrainer, Betreuer und

Schiedsrichter in einer Person. In

der abgelaufenen Serie trainierte

und betreute er gleich drei Mannschaften.

In diesem Spieljahr ist es

nicht anders. Sein besonderes

Anliegen ist die Integration körperbehinderter

Kinder in den Verein.

Aber auch beim Beschaffen

von Sponsoren ist er auf einem

guten Weg. Der Vorstand weiß

diesen Einsatz, der zusätzlich der

Entlastung der Vereinskasse

dient, stets zu schätzen.

„Der Fußballkreis Friesland

sieht in Björn Jung einen würdigen

Sieger der DFB-Ehrenamtsaktion,

denn er passt ausgezeichnet

in das vom DFB vorgegebene Profil

eines Kreisehrenamtssiegers“,

so der Kreisvorsitzende Heinz

Lange in seiner Laudatio. „In wenigen

Jahren hat er für seinen

Verein sehr viel bewegt und auch

im Kreisverband ist er durch seine

kreative Mitarbeit ein geschätzter

Partner.“ Den lobenden Worten

schloss sich Fred Gburreck, Erster

stellvertretender Bürgermeister

der Gemeinde Zetel an: „Björn

Jung hat sich große Verdienste erworben.

Er hat im Jugendfußball

Impulse gesetzt.“ Heinz Lange

Schledehausen siegt im Neunmeterschießen

Werkstattmannschaften aus dem Osnabrücker Land im Hallenvergleich

Unter der Schirmherrschaft

von Ex-Nationalspieler Marco Bode

hat die Heilpädagogische Hilfe

Osnabrück anlässlich ihres 50jährigen

Bestehens bereits ein

weiteres Turnier organisiert, bei

dem in Kürze 16 Teams in Trikots

von 16 WM-Teilnehmern gegeneinander

antreten werden.

Anita Lennartz

Die siegreichen Werkstattkicker aus Schledehausen freuten sich zusammen mit den Geehrten über den Turniersieg.

Foto: Lennartz


Bei der glanzvollen Gala für

Sportlerinnen und Sportler

wurde der U 20-Nationalspieler

Maximilian Beister zum Lüneburger

Sportler des Jahres geehrt.

Der HSV-Spieler gewann

mit 656 Stimmpunkten knapp

vor Vorjahressieger Sören Ludolph

(Leichtathletik, 647) und

Oleg Derkach (Judo, 447). Die

Leser der Lüneburger Landeszeitung

gaben knapp 2.400

Stimmzettel ab.

Das Fußball-Jungtalent vom

HSV wurde am 6. September

1990 in Göttingen geboren und

spielte bis 2004 beim VfL Lüneburg.

Als 15 Jähriger wechselte

er zum Hamburger SV und spielte

in der Junioren-Bundesliga.

Mit 17 Jahren kam er in der Saison

2008/2009 in der zweiten

Mannschaft des HSV zum Einsatz

und absolvierte am 22. November

2009 die ersten Minuten

gegen den VfL Bochum in der

1. Bundesliga. HSV-Trainer Bruno

Labbadia wechselte ihn in der

89. Minute ein, um beim Stand

von 0:1 noch die Niederlage zu

TEAM 2011 – Der Spaß

ist vorprogrammiert

Neue Spielkleidung für Harburger Vereine

Der Buchholzer FC und VfL Jesteburg

mit jeweils B-Juniorinnen

sowie der MTV Borstel-Sangenstedt

(D-Juniorinnen) gehören

zu den 95 Vereinen aus Niedersachsen,

die zur Saison 2009/10

eine neue Mädchen-Fußballmannschaft

gegründet und damit

die Kriterien der DFB-Schul- und

Vereinskampagne „TEAM 2011“

Sturmtalent Beister

Sportler des Jahres

Sieg bei Wahl der Lüneburger Landeszeitung

erfüllt haben. Nur strahlende Gesichter

gab es jetzt bei einer kleinen

Feierstunde in der Buchholzer

Nordheidehalle, in der die

Mädchen der Vereine einen kompletten

Trikotsatz in Empfang

nehmen konnten. Extra dafür

wurden die Vorrundenspiele der

D-Juniorinnen zur Ermittlung eines

Kreismeisters unterbrochen.

„Mir geht das Herz auf,

wenn ich Mädchen mit so großer

Begeisterung Fußball spielen sehe“,

betonte der Vorsitzende des

Kreisfußballverbandes Harburg,

Manfred Marquardt. Er betonte,

dass die DFB-Schul- und Vereinskampagne

TEAM 2011 zur FIFA

Frauen-Weltmeisterschaft 2011

Rekordzahlen meldet. 5.100 Vereine

und 2.400 Schulen sind

bundesweit Teilnehmer an der

größten Kampagne, die der

Deutsche Fußball-Bund in seiner

110-jährigen Historie jemals

durchgeführt hat. Susann Koop,

Koordinatorin des Kreisfußballverbandes

im Hinblick auf die

Viel Freude über die neuen Trikotsätze gab es bei den Spielerinnen der Vereine, die für die Saison 2009/10 neue Mädchenmannschaften

ins Leben gerufen haben. Unser Foto zeigt die Vereine (von oben nach unten) Buchholzer FC, VfL Jesteburg und MTV

Borstel-Sangenstedt. Foto: Balzer

Bezirk Lüneburg

vermeiden. Das aber blieb erfolglos.

Am 6. April jubelte der HSV-

Youngster, als er bei der U 20 Nationalmannschaft

den dritten

Treffer beim 4:0 Sieg am Hamburger

Millerntor gegen Italien erzielte.

Am 17. April bestritt der 19

Jährige sein zweites Bundesligaspiel

gegen Mainz 05. Auch hier

konnte er in den letzten acht Minuten,

für Aogo kommend, die

0:1-Niederlage des HSV nicht verhindern.

Bei einem Interview mit der

Lokalpresse Lünepost gab Maximilian

Beister Wechselgedanken

bekannt. „Ganz klar, ich muss

und will den nächsten Schritt machen.

Deshalb ist es auch gut

möglich, dass ich bereits in den

kommenden Tagen meinen Vereinswechsel

bekanntgebe“, so

die Worte des Ex-Lüneburgers.

Michael Paul

Moderator Dirk Böge (rechts) im

Gespräch mit Maximilian Beister.

Im Hintergrund Landrat Manfred

Nahrstedt. Foto: Wege

Frauen-Weltmeisterschaft 2011

in Deutschland fügte hinzu:

„Der DFB verfolgt mit diesem

Wettbewerb drei klar definierte

Ziele: Die Erhöhung der Mädchenmannschaften

in den Vereinen,

eine deutliche Steigerung

von Mädchenfußball-Arbeitsgemeinschaften

an den Schulen

und eine verstärkte Kooperation

zwischen den Schulen und Vereinen.“

Marquardt und Koop sind

der Meinung, dass es deshalb

sehr wichtig ist, möglichst viele

Menschen in die Vorbereitungen

mit einzubeziehen. Mit der Kampagne

TEAM 2011 lädt der DFB

Schulen und Vereine

ein, daran mitzuwirken,Begeisterung

für den Fußball

zu schüren und

sich gemeinsam auf

das tolle WM-Ereignis

einzustimmen.

Dabei sind Kreativität

und Ehrgeiz

ebenso gefragt

wie Gemeinschaftssinn

und Spaß an

der Herausforderung.

Das Mitmachen

lohnt sich,

denn auf die Gewinner

warten tolle

Preise: Eintrittskarten

für Länderspiele

und zur FIFA-Frauen-Weltmeisterschaft

2011, Trainingscamps

in

Sportschulen, Trai-

ning mit DFB-Trainern

sowie viele

weitere attraktive

Preise. Ulrich Balzer

Juni 2010 53


Bezirk Lüneburg

54

Jugendarbeit des TSV

Wanna ausgezeichnet

Förderpreis von der Egidius Braun-Stiftung

Was hat der ehemalige DFB-

Präsident Egidius Braun mit

dem Landkreis Cuxhaven zu tun?

Auf den ersten Blick vielleicht

nicht viel. Aber spätestens seit

kurzer Zeit ist die nach ihm benannte

Stiftung beim TSV Wanna

in aller Munde. In einem festlichen

Rahmen zeichnete der Kreisvorsitzende

Walter Kopf die Jugendabteilung

des TSV Wanna mit dem

Jugendförderpreis der DFB-Stiftung

Egidius Braun und des NFV

aus.

Gute Jugendarbeit ist auch

im Fußball das Faustpfand für die

Zukunft! Die DFB-Stiftung und

der NFV gehen deshalb in die Offensive.

Eine Fußball-Ferienzeit

für Jugendliche zwischen elf und

13 Jahren plus zwei Betreuer

Die Finalisten der Mini-WM in Hodenhagen.

Die D-Jugendlichen des Fußball-KreisesSoltau-Fallingbostel

sowie Hunderte begeisterter

Fans sind ihrer Zeit voraus: Bei der

Mini-WM, die im Rahmen der

Sportwoche des SV Hodenhagen

stattfand, zog das Team Deutschland

gegen Holland ins Finale ein

und bezwang den Kontrahenten

nach zähem Kampf und konditioneller

Höchstleistung mit 5:4 im

Neunmeterschießen.

Ein Ergebnis, das sich viele

Anhänger des Fußball-Sports

auch für das Finale der „Großen“

am 11. Juli in Südafrika wünschen.

Sensationeller Beigeschmack

des Turnierausgangs:

Sowohl die Spieler Deutschlands

als auch die der holländischen

Mannschaft stammen aus derselben

Spielgemeinschaft (Munster-

Breloh). Zum Spieler des Turniers

Juni 2010

nach Schönhagen an der Ostsee

ist der Preis, den der TSV Wanna

als einer von zehn Sportvereinen

in ganz Niedersachsen in den

Sommerferien einlösen darf. Teilnahmeberechtigt

am Wettbewerb

der DFB-Stiftung und des

NFV sind alle Vereine in Niedersachsen.

Bewertet werden Aktivitäten,

die diese im jeweiligen

Bewertungszeitraum vom 1. Januar

bis 15. November des Jahres

zu Gunsten der Fußballjugend

unternommen haben.

Mit den Jugendlichen des

TSV Wanna freute sich auch Fußball-JugendabteilungsleiterMichael

Heinsohn, der die Jugendarbeit

beim NFV vorgestellt und sich

damit um den Jugendförderpreis

beworben hatte. Fritz Schlichting

Soltau-Fallingbostel

im (Mini-)WM-Fieber

wurde Lukas Küster (JSG Leinetal)

gewählt; bester Torwart: Nuradin

Schöning (VfB Vorbrück Walsrode);

bester Torschütze: Jan Kämmerer

(JSG Oertzetal).

Das Turnier, organisiert von

der Walsroder Zeitung, durchgeführt

überwiegend von Vereinsmitgliedern

des SV Hodenhagen

und unterstützt von zahlreichen

Sponsoren, wurde nicht nur für

die 32 teilnehmenden Mannschaften

und ihre Betreuer zum

Fußball-Fest im Vorfeld der

FIFA-WM. Attraktive Outfits der

rund 400 Spielerinnen und

Spieler, ein farbenfrohes Fahnenmeer

in den Fankurven und

viele originelle Aktionen im Beiprogramm

luden zum Staunen

und Mitmachen ein. Das Fußball-Fieber

ist endgültig entfacht.

Heide Tegtmeier

Kofferpacken heißt es demnächst für Wannas Fußballnachwuchs. Der Jugendförderpreis

der Egidius-Braun-Stiftung und des NFV macht es möglich.

Mit den Kickern freuten sich Vereinsvorsitzender Herbert Schumacher,

Kreisvorsitzender Walter Kopf, Spartenleiter Michael Heinsohn und

Trainer Detlef Skora (hintere Reihe von links).

Bezirksmeister. Nach drei 1:0-Siegen und einem Unentschieden

in den Gruppenspielen sowie Elfmeter-Krimis im Halbfinale und auch im

Endspiel stand das Team von Volker Tischer beim Turnier der U 12-Kreisauswahlen

in Bad Bevensen überraschend als Bezirksmeister fest: Die Minimalisten

aus Soltau-Fallingbostel hatten ihr Ziel erreicht! Im ersten

Spiel gegen Verden kam die neu zusammengestellte Mannschaft zu einem

leistungsgerechten 0:0. Die weiteren drei Gruppenspiele gegen Rotenburg,

Uelzen und Osterholz wurden aus einer starken Defensive um

den überragenden Torwart Carlo Fraenkel sowie die beiden Innenverteidiger

Tino Schloo und Fabian Arndt mit 1:0 gewonnen. Die Torschützen

waren Welat Saclik, Jordi Heikoop und Eike Küster. Im Halbfinale trafen

die SFA-Kicker auf Lüchow, das nach torloser regulärer Spielzeit erst im

Elfmeterschießen bezwungen werden konnte. Nils Hillert, Jonas Tödter

und Julian Jacobs erzielen die Treffer, zweimal parierte Keeper Carlo

Fraenkel, so dass mit einem 3:2-Sieg das Finale erreicht wurde. Der favorisierte

Endspielgegner aus Lüneburg setzte sich im Halbfinale mit 1:0 gegen

Verden durch. Das Endspiel gestaltete sich absolut ausgeglichen und

endete nach regulärer Spielzeit ebenfalls 0:0. Die Entscheidung über die

Bezirksmeisterschaft musste somit erneut im Elfmeterschießen fallen. Die

Mannschaft zeigte sich wieder sehr nervenstark und verwandelte die ersten

vier Elfmeter (Julien Jacobs, Jonas Tödter, Nils Hillert, Eike Küster). Der

überragende Carlo Fraenkel parierte erneut zwei Elfer und sicherte so seinem

Team die viel umjubelte Bezirksmeisterschaft. Zum Kader gehörten

Jonas Tödter, Jordi Heikoop, Niklas Prigge, Welat Saclik (alle MTV Soltau),

Carlo Fraenkel, Fabian Fritz (beide JSG Oertzetal), Matthias Lamping, Tino

Schloo, Fabian Arndt (alle TV Jahn Schneverdingen), Lukas Barras, Nils Hillert,

Jannik Wölms (alle FJSG Allertal), Eike Küster (TSV Wietzendorf) und

Julian Jacobs (TSV Neuenkirchen). Heide Tegtmeier


Der Fußballsport

prägte sein Leben

Helge Schreiber feierte 70. Geburtstag

Der Fußballsport hat das bisherige

Leben von Helge Schreiber

aus Ohlendorf (Seevetal) geprägt.

Am 4. Mai vollendete der

rüstige Ruheständler sein 70. Lebensjahr.

Schreiber erblickte 1940 in

Berlin das Licht der Welt. Weitere

wichtige Stationen in seinem Leben

waren beruflich bedingt die

Städte Hannover, Essen, Oldenburg

und Hamburg. In der Hansestadt

war Schreiber 1972 als einer

von zwei Bauleitern für die Autobahn-Erneuerung

zwischen dem

Horster Dreieck und Rade verantwortlich.

Später arbeitete der Ju-

bilar bis zu seinem Eintritt in den

Ruhestand als Referatsleiter bei

der Umweltbehörde in Hamburg.

Schon als Schüler schnürte

Helge Schreiber seine „Bolzer“.

Später war er zunächst beim TuS

Nenndorf und beim VfL Maschen

am liebsten auf den Außenpositionen

aktiv. In Nenndorf hatte

der Junggeselle auch zehn Jahre

lang das Amt des Fußballobmannes

inne. 1975 wechselte er seinen

Wohnsitz nach Horst und

übernahm im selben Jahr die

Nachfolge von Gustav Nottorf im

Kreisspielausschuss. 1994 wurde

Helge Schreiber als Nachfolger

24 Übungsleiter aus dem Landkreis Stade dürfen sich jetzt Fußball-Trainer

mit C-Lizenz Breitenfußball nennen. Insgesamt 120 Unterrichtseinheiten

absolvierten die neuen Trainer im Verlauf ihrer Ausbildung

von September 2009 bis zur Prüfung im April. Kreislehrwart Udo Rathjens

und sein Lehrstab mit Bernhard Augustin, Martin König, Robert Schlimm

sowie Marcel Wiebusch vermittelten in Theorie und Praxis das Fußball-Einmaleins.

Als Gastreferenten dozierten die Physiotherapeutin Anna-Lena

Rathjens zum Thema Sportverletzungen und Kreisschiedsrichterlehrwart

Helmut Willuhn zum Thema Regelkunde. Die frisch gebackenen Trainer haben

eine Menge Fachwissen mitgenommen und wollen dieses jetzt hoch

motiviert in die Praxis umsetzen. Auf unserem Foto die Kreislehrausschus-

von Gerhard Dee zum Vorsitzenden

des Kreisspielausschusses gewählt.

Dieses Amt hat er bis zum

heutigen Tage inne.

An jedem Fußball-Spieltag

verfolgt Helge Schreiber mit

großer Aufmerksamkeit die Ergebnisse

in allen Herren-Klassen

auf Kreisebene. Klar, dass der

Chef von insgesamt 47 Vereinen

auf Kreisebene vor allem für seine

Vereine TuS Nenndorf und VfL

Maschen die Daumen drückt. Besondere

Sympathien hat der jetzt

70-Jährige aber auch für die Bundesligisten

Hannover 96 und SV

Werder Bremen.

Jährlich einmal im Jahr genießt

Helge Schreiber einen

mehrwöchigen Urlaub auf den

spanischen Sonneninseln Teneriffa

und Gomera. Im heimischen

Seevetal pflegt er in seiner Freizeit

besonders seine Hobbys, das

Bezirk Lüneburg

Helge Schreiber vollendete sein 70.

Lebensjahr. Foto: Balzer

Radfahren und das Lesen. Der

stets gesellige Helge Schreiber

wünscht sich für das neue Lebensjahrzehnt,

dass er weiterhin

fit bleibt und seinen Hobbys

nachgehen kann. Ulrich Balzer

24 neue Trainer für die Basis. Das lange Lernen hat sich

gelohnt. Nach 120 Stunden Ausbildung in Theorie und Praxis haben 24

Lehrgangsteilnehmer im Kreis Lüneburg ihre Prüfung zum DFB-Trainer C

Breitenfußball bestanden und können ihr Wissen jetzt im Nachwuchsbereich

anwenden. Nach der bei der JFC Heidetal in Betzendorf absolvierten

Ausbildung in drei Teilabschnitten (Basis-Lehrgang, Profil Kinder und Jugend)

stellten sich 25 Teilnehmer der Prüfung. 24 bestanden vor der Prüfungskommission.

Das Foto zeigt die erfolgreichen Teilnehmer: Vorne von

links: Sven Oldenbostel (TSV Bardowick), Katja Bücker (SV Germania Ripdorf),

Dennis Grienig (TuS Hohnstorf), Niklas Carsten, Linda Kunzelmann,

Nele Schell (alle SV Eintracht Lüneburg), Michael Hess (VfL Lüneburg),

Torsten Clasen (MTV Treubund Lüneburg); Mitte von links: Kreislehrwart

Dirk Lindemann, Sven Stroermann (JFC Heidetal), Jan Thielert (SV Eintracht

Lüneburg), Lothar Joh (TuS Hohnstorf), Tobias Wulf (Vastorfer SK),

Thorsten Klapp (JFC Heidetal), NFV-Sportlehrer Ulf Drewes; hinten von

links: Andre Theile (JFC Heidetal), Frank Schmidt (MTV Soderstorf), Oliver

Hansen (SV Wendisch Evern), Swen Richter (MTV Treubund Lüneburg),

Laura Jungblut (SV Eintracht Lüneburg), Jörg Hundt (TSV Adendorf), Marc

Koglin (SV Eintracht Lüneburg). Es fehlen: Malte Grätsch (JFC Heidetal),

Kerstin Beyer (SV Bendestorf), Andreas Behne (SV Ilmenau) und Charles

Hollingworth (TSV Wriedel).

smitglieder sowie Ulf Drewes (Prüfungsausschussvorsitzender) mit den

stolzen neuen Trainern: Olaf Wittig, Eberhard Voß, Thomas Schack (VfL Stade),

Christopher Thielker (Eintracht Oste), Arne Stobbe, Jonathan Reineck

(VSV Hedendorf/Neukloster), Ralf Schnack (SG Freiburg/Oederquart),

Volker Müller, Timm Goldau (TuS Oldendorf), Günter Buhrmester (MTV

Himmelpforten), Andreas Deitlaff (TSV Buxtehude-Altkloster), Dieter Kannappel,

Robert Kannappel (SG Lühe), Christian Gümpel, Andreas Krummrei

(TuS Güldenstern Stade), Karin Hatecke (TuS Jork), Pascal Kühn (SV Agathenburg/Dollern),

Sebastian Menzel (SV Bliedersdorf), Frank Bellmann, Björn

Mielke, Pascal Sondermann, Pierre Sondermann, Yannic Stephan sowie

Nicolas Griebel (SV Ottensen). Bericht und Foto: Wolfgang Diekmann

Juni 2010 55


Bezirk Lüneburg

56

Dieter Pospischil durfte als besonderen

Gast den Verbandslehrwart

Günther Thielking

(Hagen) begrüßen. Der Kreisschiedsrichterobmann

des NFV-

Kreises Rotenburg freute sich

über die große Resonanz beim

Lehrabend mit 100 Schiedsrichtern.

Kreislehrwart Tim Brunsen

gab einen Überblick über die

Aus- und Weiterbildung im

Schiedsrichterwesen. So absolvierten

40 neue junge Schiedsrichter

erfolgreich einen Lehrgang.

Als Aufsteiger in die Bezirksoberliga

stehen Kai Lüning,

Hannes Saul und Henning Mey-

Juni 2010

„Auf Ballhöhe“ in Südafrika

Verbandslehrwart Günther Thielking referiert vor

Rotenburger Schiedsrichtern über DFB-Projekt am Kap

Der Kreisvorsitzende Uwe Schradick (links) und Bezirksschiedsrichterobmann Berthold Fedtke (rechts) durften

beim Lehrabend viele langjährige Schiedsrichter auszeichnen.

er fest. Den Sprung in die Bezirksliga

schafften Jan Braunert

und Hauke Imbusch. In den Förderkader

des Verbandes kann

jeder Bezirk fünf Schiedsrichter

melden. Aus Rotenburg sind

Jan Braunert und Kai Lüning

dabei.

Gastreferent Günther Thielking

hielt abschließend einen

Vortrag zum Thema „Sechs Wochen

vor der WM in Südafrika“.

Der Verbandslehrwart war im

Rahmen des DFB-Projektes „Auf

Ballhöhe“ zwei Wochen mit einer

Delegation in den Städten

und Stadien in Südafrika unterwegs.

Thielking betonte, dass man

nie vergessen sollte, woher man

kommt und immer die Basis im

Auge behalten müsse. Seine

Aufgabe in Südafrika war es, den

Kindern in den Town-Ships den

Fußball zu vermitteln. So wurden

von ihm dort Freundschaftsspiele

und Trainingseinheiten durchgeführt.

Sein besonderes Augenmerk

galt aber auch der Unterstützung

eines Kindergartens.

Vormittags wurden hier rund

500 Kinder betreut. Nachmittags

wurde trainiert und eine Trainerschulung

absolviert.

Günther Thielking hatte zudem

Trikots, 180 Bälle, Trainings-

Janin Söder zeigt als Koordinatorin des DFB-Projektes „TEAM 2011“ große Präsenz im Kreis Soltau-Fallingbostel.

Fast wöchentlich ist die Walsroderin derzeit damit beschäftigt, die begehrten Trikotsätze an Vereine

zu überreichen, sofern diese zu Beginn der aktuellen Spielzeit eine Mädchenmannschaft für den Spielbetrieb gemeldet

und die Anmeldung am DFB-Wettbewerb erklärt hatten. So reiste Janin Söder zuletzt zum MTV Soltau,

SVE Bad Fallingbostel, SVN Düshorn und zum SC Tewel. Weitere erwartungsfrohe Teams folgen bis zur Sommerpause.

Einen großen Tag erlebte das „SFA-TEAM 2011“, bestehend aus Mama Birgit, Papa Frank und Tochter

Janin, zuletzt im Rahmen der Sportwoche des SV Hodenhagen, wo die Familie der aktiven „Kreis-Botschafterin“

im DFB-Dress zum Torwandschießen einlud. Die Resonanz – auch bei der männlichen Fußball-Jugend – war überwältigend.

Unser Foto zeigt das „SFA-TEAM2011“ mit Janin Söder (2. v. r.), Mama Birgit (3. v. r.) und Papa Frank

(5. v. l.). Heide Tegtmeier

anzüge und Trainingsmaterial

mit nach Südafrika genommen.

Hierfür bekam er die herzliche

Dankbarkeit der Südafrikaner zu

spüren. So wurde ihm ein T-Shirt

aus der Town-Ship-Schule überreicht.

Bei den abschließenden Ehrungen

verliehen Kreisschiedsrichterobmann

Dieter Pospischil,

Bezirksschiedsrichterobmann

Berthold Fedtke und der Kreisvorsitzende

Uwe Schradick zahlreichen

Unparteiischen die Ehrennadeln.

Die Goldene Nadel

erhielten für 40 Jahre: Georg

Heymann (Rotenburger SV) und

Alfred Dierksen (SV Blau-Weiß

Westervesede). Die Goldene Pfeife

für 35 Jahre erhielten Manfred

Dollberg (TuS Hemsbünde)

und Gerhard Hesse (SV Germania

Hetzwege/Abbendorf). Die

Silberne Verdienstnadel des Bezirks

bekamen Klaus Hinck (TSV

Kuhstedt) und Wolfgang Jagels

(TSV Bülstedt/Vorwerk) überreicht.

Die Silberne Nadel erhielten

Benjamin Günther (TuS Alfstedt),

Sven Lindhorst (SV

Schwitschen), Frank Rademacher

(TSV Basdahl/Volkmarst), Ali Sahin

(Rotenburger SV), Alexander

Schmidt (TuS Heeslingen) und

Horst Tyrann (SV Jeersdorf).

Jörg Heilsberger (TuS Hemslingen/Söhlingen)

bekam vom

Ehrenamtsbeauftragten des NFV-

Kreises Rotenburg, Manfred Villbrandt,

die Ehrenamtsurkunde

und ein Handtuch für 30 Jahre

Ehrenamt beim TuS Hemslingen/

Söhlingen ausgehändigt. Jörg

Heilsberger ist „Fußballer des

Jahres“, Altherrenspieler und hat

zudem viele Ehrenämter in seinem

Heimatverein.

Joachim Riegel

Runde

Jubiläen

I n diesem Jahr feiern

gleich vier Gesamtvereine

ihr 100-jähriges Bestehen

im Fußballkreis

Celle.

Die vier Süd-Ost-Gesamtvereine

VfL Wathlingen,

TuS Eicklingen, TS

Wienhausen und MTV

Langlingen begehen ihr

„Rundes Jubiläum“ mit

vielfältigen Attraktionen,

Programmen und Festlichkeiten

über die Freiluft-Sommermonate.

Die Vereinsmitglieder

sind mit Recht stolz auf

ihr Vereinsleben und

werden die nun anstehenden

„Events“ kräftig

genießen und gebührend

mit Leben erfüllen.

Horst Friebe


Bezirk Lüneburg

58

Verdiente Fußballer im NFV-Kreis Stade wurden geehrt. Unser Foto zeigt

(von links) Kai Schildt, Johann Elfers und Peter Schliecker. Foto: Diekmann

Splitter aus

Rotenburg

Der TuS Fintel hat die

1000. Mannschaft im

Mädchenfußball gemeldet.

Das TEAM 2011 nahm

kürzlich die Ehrung auf

dem Sportgelände des Vereins

vor.


Der Minispielfeld-Aktionstag

in Wilstedt wurde

unter anderem mit einer

Trainingseinheit durch Britta

Carlson durchgeführt.

Anschließend gab die WM-

Botschafterin eine Autogrammstunde.


Der Tag der Endspiele

im Fußballkreis Rotenburg

wird am Sonntag, 6. Juni,

auf dem Sportgelände

des TuS Brockel ausgetragen.

An diesem Tage finden

die Finalspiele der

Frauen- und Herrenmannschaften

sowie der

Altherren und der Seniorenmannschaften

statt.

Die Endspielpaarungen

standen bei Redaktionsschluss

noch nicht

fest.

Michael Frede (SG Eldingen, links) lässt es nach 13 Jahren auf Verbands-

und 22 Jahren auf Bezirksebene etwas ruhiger angehen. Berthold

Fedtke (Sittensen, rechts), Schiedsrichterobmann im Bezirk Lüneburg,

nutzte beim Theorie- und Praxistest der Bezirksschiedsrichter in Zeven die

Gelegenheit, den verdienten Sportkameraden würdig zu verabschieden.

„Du hast eigentlich alles erlebt, was man in der Region erleben kann“, betonte

Berthold Fedtke in seinen Dankesworten. Michael Frede, Unparteiischer

aus dem Kreis Celle, leitete zuletzt Spiele bis zur Oberliga Niedersachsen.

Er ist überzeugt: „Wenn es am schönsten ist, soll man aufhören.“

Die Bezirksschiedsrichter spendeten ihrem Kameraden für das langjährige

Engagement auf Bezirks- und Verbandsebene viel Beifall. Reiner Tienken

Juni 2010

Verdienste gewürdigt

Stade ehrt Kai Schildt und Peter Schliecker

Der NFV-Kreis Stade würdigte

jetzt stellvertretend für die vielen

Helfer auf Kreisebene zwei

verdiente Ehrenamtler des Fußballs.

Peter Schliecker ist ein korrekter

und beliebter Sportkamerad,

der sich nicht nur im SV Bliedersdorf

sondern auch als Beisitzer

des Kreissportgerichtes im

Kreis Stade verdient gemacht hat.

Der Lohn dafür ist die Silberne

NFV-Ehrennadel

Kai Schildt ist seit 1987 für

seinen Heimatverein SV Dornbusch

tätig. Er war mehrere Jahre

Jugendobmann und Betreuer. Von

1991 bis 1994 leitete er die Herrenabteilung.

ln den Jahren 1998

und 1999 war er maßgeblich an

der Gründung des FC Wischhafen/Dornbusch

beteiligt. Aufgrund

seines starken Einsatzes

wählte man ihn zum 1. Vorsitzenden.

Dieses Amt bekleidete er von

2000 bis 2006. Seit 2003 ist er Betreuer

von G und F-Jugendmannschaften.

Er ist ein Sportkamerad,

den man jederzeit anrufen kann,

wenn im Bereich Fußball Unterstützung

gebraucht wird, sei es als

Schiedsrichter oder beim Training

von Jugendmannschaften. Außerdem

hat er immer als Fußballer für

seinen Verein gespielt und ist seit

vielen Jahren aktiver Schiedsrichter

im Kreis Stade. Kai Schildt ist

ein Meister im Organisieren und

wird auch bei Veranstaltungen,

die sonst im Ort stattfinden, gern

als Moderator verpflichtet.

DFB-Urkunde und DFB-Uhr

wurden vom Ehrenamtsbeauftragten

des Kreises Stade, Johann Elfers,

in einem würdigen Rahmen

überreicht. Diekmann

Neue Trikots. Der Fußballkreis Osterholz hat der Schul- und Vereinskampagne „TEAM 2011“ nachhaltig

Rechnung getragen. Nach dem TSV Eiche Neu St. Jürgen kamen auch die Sportfreunde Heilshorn und der

TSV Wallhöfen in den Genuss eines neuen Trikotsatzes für den Mädchenbereich. Die beiden Vereine mit

ihren Trainern Alexander Rasmussen (Sportfreunde Heilshorn) und Stefan Dülge (TSV Wallhöfen) hatten im

Vorfeld der Spielserie 2010/11 ein neues D-Juniorinnenteam aus der Taufe gehoben und damit die Voraussetzung

für ein schönes Geschenk in Form eines neuen Outfits erfüllt. Kreisjugendobmann Helmut Schneeloch

und Kreisvorsitzender Eckehard Schütt ließen es sich nicht nehmen, den beiden Mädchenmannschaften bei

einem Treffen in Heilshorn gemeinsam zu gratulieren. Die Kreiskoordinatorin „TEAM 2011“, Britta Weidling,

strahlte bei der Trikotübergabe mit den Mädchenspielerinnen der beiden Vereine um die Wette. Der Kreisjugendobmann

richtete seinen Respekt an die Adresse der Sportfreunde Heilshorn, da der Verein erstmalig in

seiner Vereinsgeschichte ein Mädchenteam auf die Beine stellte. Helmut Schneeloch: „Ich finde es absolut genial,

dass ihr das hinbekommen habt.“ Der TSV Wallhöfen betreibt seit etlichen Jahren intensive Pflege im

Mädchen- und Frauenbereich.

Unser Gruppenfoto zeigt die

beiden Mädchenteams der

Sportfreunde Heilshorn (links)

und des TSV Wallhöfen (rechts)

gemeinsam mit ihren Betreuern

und Kreisfunktionären.

Reiner Tienken


Ohne Verlustpunkt. Zwei Spieltage vor Saisonende

hat die Kreisklassenmannschaft der Spielvereinigung Gödens

in der 1. Kreisklasse Friesland mit 54 Punkten stolze 19 Punkte

Vorsprung vor den Verfolgern TuS Obenstrohe III und TuS Sillenstede.

Die von Rainer Hotopp und Co-Trainer Heini Meiners

trainierte Elf brachte es fertig, mit einem Torverhältnis von

93:16 ohne jeden Verlustpunkt vorzeitig Meister zu werden.

Das gelang nun auch der Gödenser Reserve, die vor den letzten

beiden Spielen ebenfalls schon als Meister der 2. Kreisklasse

feststeht. Die Meisterehrung der „Ersten“ durch den Fußballkreis

Friesland erfolgte jetzt vor dem 1:0-Sieg gegen BV Bockhorn

II. Kreisvorsitzender Heinz Lange, Spielausschussobmann

Helmut Schmollinger und Wilfried Knobloch vom Spielausschuss

würdigten die Leistung und übergaben den Meisterpokal

und einen neuen Spielball. Unser Foto zeigt die erfolgreiche

Mannschaft zusammen mit den Vorstandsvertretern des Vereins

und des Fußballkreises Friesland. Foto: Lehmann

Spannende Spiele lieferten sich

die elf Grundschulen, die am

alljährlichen Hallenfußballturnier

des Fußballkreises Wilhelmshaven

teilnahmen. Dass dieses Turnier

zu einem der spannendsten der

letzten Jahre werden sollte, zeichnete

sich bereits in der Gruppenphase

ab. Alle Mannschaften

brachten nicht nur den Spaß am

Fußball mit, sondern auch den

Siegeswillen, der zu begeisternden

Spielen mit tollen Kombinationen,

Glanzparaden und Toren

führte.

In der Gruppe 1 qualifizierte

sich Altengroden als Tabellenerster

für das Halbfinale. Platz zwei

ging an die Spieler aus dem Wiesenhof,

die ebenfalls den Halbfinaleinzug

feierten.

In der Gruppe 2 zeigte die

Hafenschule eindrucksvoll, warum

sie in den Jahren zuvor nicht

zu schlagen war. Die Mannschaft

„Ein Dankeschön kann

so einiges bewirken“

Ehrenamtsbeauftragte treffen sich in Sögel

„Wer nicht selber brennt,

kann kein Feuer entfachen.“ Mit

diesem Augustinus-Zitat motivierte

Hermann Wilkens, stellvertretender

Vorsitzender des Fußballkreises

Emsland, die Ehren-

Hafenschüler erneut

nicht zu stoppen

Grundschulturnier im Kreis Wilhelmshaven

eilte von Sieg zu Sieg und sicherte

sich souverän den Halbfinaleinzug.

Platz zwei erspielte sich der

Turnierneuling aus Sengwarden,

der sich auch im Halbfinale gegen

Altengroden durchsetzte. Das

zweite Halbfinale bescherte der

Hafenschule den vierten Finaleinzug

in Folge. Nach großem

Kampf und zahlreichen Torchancen

auf beiden Seiten gelang der

Hafenschule kurz vor Schluss

noch der Treffer zum 1:0-Endstand.

Das Spiel um Platz drei blieb

bis zum Schlusspfiff trotz guter

Einschussmöglichkeiten torlos.

amtsbeauftragten der emländischen

Fußballvereine bei ihrer

Tagung im Haus des Sports in

Sögel. Wilkens, der gleichzeitig

als Kreis-Ehrenamtbeauftragter

tätig ist, und Hubert Börger,

Den Siebenmeterkrimi konnten

die Spieler der Grundschule Wiesenhof

mit 2:0 für sich entscheiden.

Das Finale zwischen Außenseiter

Sengwarden und dem Seriensieger

Hafenschule sollte alle

28 Gruppen- und Finalspiele noch

einmal an Spannung überbieten.

Die im Verlaufe des Turniers immer

stärker werdenden Akteure

aus Sengwarden verlangten

ihrem Gegner alles ab und blieben

stets gefährlich. Obwohl die

Hafenschule überlegen war und

zahlreiche Torchancen für sich

verbuchen konnte, fiel dank des

Vorsitzender des Fußballkreises

Emsland, konnten in Sögel auch

den NFV-Ehrenamtsbeauftragten

Helmut Buschmeyer begrüßen.

Buschmeyer und Wilkens informierten

die Teilnehmer über Innovationen,

die sie von der Tagung

der Ehrenamtsbeauftragten

des Niedersächsischen Fußballverbandes

in Barsinghausen

mitgebracht hatten.

„Was motiviert uns eigentlich,

ehrenamtlich tätig zu werden?“

Diese Frage stellte Wilkens

Die Ehrenamtsbeauftragten aus dem NFV-Kreis Emsland trafen sich zu einer Tagung im Haus des Sports in

Sögel. Foto: Mecklenborg

Bezirk Weser-Ems

überragenden Sengwarder Torwarts

kein Treffer mehr. Im Siebenmeterschießen

setzte sich

schließlich die Hafenschule nach

einem wahren Krimi mit 2:1

durch und gewann zum vierten

Mal in Folge das Turnier.

Zur siegreichen Elf der Hafenschule

gehörten Fikret Ramic

(Trainer), Leon Henkel, Keanu Otten,

Sebastian Runk, Alem Ramic,

Lars Friedrichs, Sipan Kozik, Ishak

Kilic, Envan Kozik, Marek Meinhardt,

Finn Gichtbrock, Deniz

Can und Emre Abike.

Neben der Urkunde und

dem Ball für alle Turnierteilnehmer

gewannen die Hafenschüler

sowohl einen Satz Trikotshirts als

auch den nagelneuen Wanderpokal.

Die Verantwortlichen des

Fußballkreises Wilhelmshaven, Timo

Templin und Matthias Lux,

waren vom Niveau des Turniers

begeistert. Angelika List

gleich in der Einleitung seiner

Ausführungen. Die Tagungsteilnehmer

hatten schnell Antworten

parat: „Ehrenamt macht die eigene

Person stark, macht uns Spaß

und bringt uns Nutzen und Gewinn!“

Auf dieser Basis diskutierten

die Teilnehmer dann in einzelnen

Gruppen über ihre Erfahrungen

in den Vereinen. „Bemerken wir

einen Wandel beim freiwilligen

Engagement? Wie haben wir darauf

im Verein bereits reagiert

und wie kann in Zukunft ein systematischesFreiwilligenmanagement

gestaltet werden?“ So lauteten

die Fragestellungen. Diverse

Lösungen und Verbesserungen

wurden von den Arbeitsgruppen

angeregt: Im Vordergrund müsse

die Mitarbeitermotivation stehen.

Um neue Ehrenamtler zu gewinnen,

müssten auch neue Zielgruppen

(Frauen, Migranten oder

Berufsaussteiger) angesprochen

werden.

Einig waren sich die Referenten

und alle Teilnehmer,

dass noch mehr „Anerkennungskultur“

praktiziert werden

müsse. Wilkens: „Ein Dankeschön

kann da schon so einiges

bewirken.“

Gerd Mecklenborg

Juni 2010 59


Bezirk Weser-Ems

60

Nett, kompetent

und ohne Starallüren

Peter Gagelmann besucht den SC Ovelgönne

Wenn man ihn im Fernsehen

sieht, wirkt er häufig distanziert.

Manche würde es auch arrogant

nennen. Im richtigen Leben

ist Peter Gagelmann das genaue

Gegenteil. Nett, kompetent

und ohne jegliche Starallüren präsentierte

sich der Bundesliga-Referee

seinen Schiedsrichter-Kollegen

aus dem Fußballkreis Wesermarsch

sowie den zahlreichen

Mitgliedern des SC Ovelgönne.

Er war auf Einladung des

SCO-Referees Lothar von Waden,

mit dessen Nichte Maren der gebürtige

Bremer verheiratet ist, zu

den heimischen Schiedsrichtern

gekommen. Im WM-Jahr 1974

hatte Gagelmann als damals

Sechsjähriger beim ATSV Sebaldsbrück

seine Fußballer-Karriere gestartet.

Nachdem er diese mit 17

Jahren auf Anraten des Arztes

unterbrechen musste, entschied

er sich für die Schiedsrichter-Laufbahn.

„Damals habe ich keine

Gedanken daran verschwendet,

überhaupt einmal in der höchsten

deutschen Spielklasse Spiele zu

leiten“, erinnert sich der Bremer.

Er habe dann aber in mehrfacher

Hinsicht Glück gehabt. „Wir waren

damals eine tolle Gemeinschaft

junger Schiedsrichter, die

in den Verantwortlichen des Bre-

Juni 2010

mer Fußballverbandes starke Förderer

fanden“, so Gagelmann.

Als 21-Jähriger leitete er bereits

Spiele in der Verbandsliga

Bremen. Fünf Jahre später, also

1994, schaffte er den Sprung auf

die DFB-Liste. Jetzt kam er

zunächst als Assistent in der 2.

und auch in der 1. Bundesliga

zum Einsatz. Das erste seiner bislang

132 Bundesliga-Spiele leitete

Gagelmann am letzten Spieltag

der Saison 1999/2000 zwischen

MSV Duisburg und Arminia Bielefeld.

Da beide Teams bereits abgestiegen

waren, richteten sich

die Kameras auch mehr auf den

Schiedsrichter-Neuling, dem nach

eigener Aussage wohl kein gravierender

Fehler unterlaufen ist,

denn seit der darauf folgenden

Saison 2000/01 ist der heute 41-

Jährige pausenlos in der Bundesliga

im Einsatz.

Die Frage, ob es denn ein

Stadion gibt, in dem er am liebsten

pfeift, brachte den Gast regelrecht

ins Schwärmen: „In allen

deutschen Stadien, die ich

als die schönsten der Welt bezeichnen

möchte, ist es wunderbar,

Spiele zu leiten. Das gilt

aber nicht nur für die Bundesliga-Arenen.

Auch in den unteren

Ligen gibt es richtige Schmuck-

Lücke geschlossen. Auf der gut besuchten Jahreshauptversammlung

des friesländischen Traditionsvereins FC Rot-Weiß Sande-Cäciliengroden ging

ein Aufatmen durch die Reihen der Mitglieder, als sich der bisherige 2. Vorsitzende

Mirco Visscher zum neuen Vorsitzenden wählen ließ. Damit wurde die

durch den frühen Tod seines Vorgängers Peter Schökel entstandene Lücke wieder

geschlossen. Das Amt des 2. Vorsitzenden übernahm der bisherige Jugendleiter

Jürgen Kulbatzki, dem wiederum Matthias Lux folgt. Geschäftsführer

bleibt weiterhin Reiner Büsselmann. Eine besondere Ehrung wurde Hartmut

„Pico“ Abrahams zuteil, der nach 25 Jahren als Vereinsschiedsrichterobmann

sein Amt an Manuel Kramer abgab. Kramer (23) tritt ein schweres Erbe an. Stellten

die Rot-Weißen 2007 noch zwölf aktive Schiedsrichter, so sind es zurzeit nur

noch fünf. Viel Arbeit also für den engagierten Referee, der zu den hoffnungsvollsten

Nachwuchsschiedsrichtern des Fußballkreises Friesland zählt. Unser

Foto zeigt von links Manuel Kramer, „Pico“ Abrahams und den neuen RW-Vorsitzenden

Mirco Visscher. Foto: Jeversches Wochenblatt – Friesisches Tageblatt

Der Schiedsrichter-Nachwuchs liegt Peter Gagelmann (links) besonders

am Herzen. So hatte er für den 13-jährigen Mirco Günther, der erst vor

wenigen Wochen seine Prüfung abgelegt hat, auch gleich ein paar Tipps

parat. Viel Respekt brachte der Bremer auch Max David entgegen, der mit

78 Jahren immer noch Spiele leitet. Foto: Menze (Kreiszeitung Wesermarsch)

kästchen.“ Dabei hat der Unparteiische

einige Vergleichsmöglichkeiten,

kommt er in der

Champions- und Europa-League

doch auch schon mal als Vierter

Offizieller zum Einsatz. Besonders

gern erinnert er sich an einen

fünfwöchigen Einsatz in

Südostasien zurück, wo er im

Jahr 2003 Begegnungen der K-

League, der höchsten Spielklasse

Südkoreas, leitete.

Dass die Bundesliga-Referees

immer mal wieder in der Kritik

stehen, lässt sich nach Gagelmanns

Ansicht nicht vermeiden.

„Wir sind Menschen und Men-

schen machen Fehler. Ich habe

auch kein Problem damit, mich

der Kritik zu stellen.“

Im Rahmen seiner Schiedsrichter-Tätigkeit

hat der Marketing-Experte

schon einige Regeländerungen

mitbekommen.

Der Chip im Ball ist für ihn

durchaus eine Alternative zu den

jetzt teilweise eingesetzten Torrichtern.

Den Video-Beweis lehnt

er allerdings kategorisch ab:

„Müssten strittige Szenen erst

minutenlang diskutiert werden,

würde das dem Fußball viel von

seiner Faszination nehmen.“

Peter Menze

Neue Trikots haben

die erfolgreichen B-Juniorinnen

des SV Brake aus der Wesermarsch

bekommen. Die

Übergabe erfolgte durch Simone

Beier, Kreisreferentin

für den Bereich Mädchenfußball,

und den Kreisvorsitzenden

Thorsten Böning. Sie hatten

zudem auch Fußbälle für

die D- und E-Jugendlichen im

Gepäck. Trainer Michael

Rockel freute sich darüber,

dass seine bisher unbesiegte

Mannschaft mit den Trikots

ausgestattet wurde, die es als

Preis bei dem DFB-Wettbewerb

„TEAM 2011“ zu gewin-


Bezirk Weser-Ems

62

Seit 1990 engagiert sich Björn

Jung ehrenamtlich im SV Astederfeld,

einem kleinen Dorfverein

an der Peripherie des Fußballkreises

Friesland. Der Fußballer wurde

jetzt für sein großes Engagement

im Verein zum Kreisehrenamtssieger

2009/2010 ernannt.

Heinz Lange, Vorsitzender des

Fußballkreises, nahm die kreisinterne

Würdigung gemeinsam mit

seinem Schatzmeister Werner Engel

im Rahmen einer Feierstunde

im „Vorburger Hof“ in Neuenburg

vor.

Jung schloss sich zunächst

der ersten Mannschaft an und

trainierte das Team auch einige

Jahre. Da sich abzeichnete, dass

die Zahl der Herrenspieler stetig

abnahm und der Verein nur noch

eine Mannschaft stellen konnte,

entschloss er sich 2002, das Amt

des Jugendleiters zu übernehmen.

Jugendfußball war bis dahin

ein Fremdwort im kleinsten Verein

des Kreisverbandes. Unter

schwierigen Bedingungen gründete

er nicht nur eine Jugendabteilung,

sondern füllte sie auch

gleich mit Leben. Mit zwischenzeitlich

fünf Juniorenmannschaften

schuf er die Basis, sich

auch nach außen hin zu öffnen,

indem er sowohl auf dem Feld als

auch in der Halle gern angenommene

Turniere organisierte. Inzwischen

haben sich diese Veranstaltungen

zum Dauerbrenner in

der friesländischen Fußballszene

und darüber hinaus entwickelt.

Spannende Vorrundenspiele

und ein absolut überraschendes

Finale der Kicker aus Schledehausen

und Wallenhorst. Das ist

das Fazit des diesjährigen Hallenfußballturniers

der sechs Werkstattmannschaften

aus dem Osnabrücker

Land, die zum zehnten

Mal um den Reinhold-Beckmann-

Gedächtnispokal spielten.

Wie in den Vorjahren schickten

die Werkstätten Bersenbrück,

Hilter, Melle, Schledehausen,

Sutthausen und Wallenhorst ihre

Teams in den sportlichen Wettstreit.

Für die Wallenhorster

Kicker entpuppte sich das Turnier

als bisher größter Erfolg in ihrer

Fußballzeit, standen sie doch erstmals

im Finale gegen die Elf aus

Schledehausen. Nach der regulären

Spielzeit stand es 1:1, das

Neunmeterschießen musste also

die Entscheidung bringen. Hier

hatten die Schledehausener die

Nase vorn und nahmen den

großen Wanderpokal mit nach

Hause. Doch auch die anderen

Teams gingen nicht leer aus, vom

NFV gab es für alle Teilnehmer einen

Fußball. Ein besonderes

Highlight vor dem Finale war die

Juni 2010

Jugendfußball ist

kein Fremdwort mehr

NFV-Kreis Friesland würdigt Björn Jung

Feierstunde in Neuenburg. Das Foto zeigt (v.l.) den Kreisvorsitzenden

Heinz Lange und den Vereinsvorsitzenden Dieter Schön. Daneben Björn

und Nicole Jung sowie rechts der Erste stellvertretende Bürgermeister

Fred Gburreck. Foto: Nürnberger

Die Verleihung des „Sepp-Herberger-Preises“

an den SV Astederfeld

war eine erste Auszeichnung

für seinen nimmermüden

Einsatz im Verein.

In der letzten Saison waren

es dann acht Mannschaften bis

zu den B-Junioren. Noch ein Jahr

und sein Ziel, mit einer eigenen

A-Juniorenmannschaft die

Grundlage für den weiteren Be-

Einlage von Uwe Brunn: Je zwei

Schützen von jedem Team versuchten,

das Torwart-Idol des VfL

Osnabrück zu bezwingen, erfolgreich

war lediglich ein Spieler.

Im Rahmen des Turniers wurden

nicht nur die Sieger geehrt.

Für ihr 30-jähriges Mitwirken in

den Werkstattmannschaften und

vorbildliches faires Verhalten er-

stand des Vereins auch auf dem

Herrensektor geschaffen zu haben,

wird erreicht sein.

Aber Björn Jung wäre nicht

Björn Jung, wenn er es dabei belassen

hätte. Die Jungen in

„trockenen Tüchern“ wissend,

wendete er sich sogleich dem

Mädchenfußball zu, eine noch

schwierigere Aufgabe, wenn man

weiß, dass es im Dorf weder

hielten Dieter Sedlak (Schledehausen)

und Horst Hülsmann

(Sutthausen) eine Ehrenurkunde

und die Silberne Ehrennadel des

Verbandes. Bei der Übergabe versprach

der Kreisvorsitzende Helmut

Buschmeyer, dass auch

zukünftig Turnier und Fahrten

vom Fußballkreis Osnabrück-Land

organisiert würden.

Schule noch Kindergarten gibt.

Zur Saison 2008/09 gelang es

ihm, erstmals eine Mädchen-

Mannschaft für den Pflichtspielbetrieb

zu melden.

Neben seiner Schichtarbeit

im Beruf ist Björn Jung nicht nur

Fußballjugendleiter, sondern

auch Jugendtrainer, Betreuer und

Schiedsrichter in einer Person. In

der abgelaufenen Serie trainierte

und betreute er gleich drei Mannschaften.

In diesem Spieljahr ist es

nicht anders. Sein besonderes

Anliegen ist die Integration körperbehinderter

Kinder in den Verein.

Aber auch beim Beschaffen

von Sponsoren ist er auf einem

guten Weg. Der Vorstand weiß

diesen Einsatz, der zusätzlich der

Entlastung der Vereinskasse

dient, stets zu schätzen.

„Der Fußballkreis Friesland

sieht in Björn Jung einen würdigen

Sieger der DFB-Ehrenamtsaktion,

denn er passt ausgezeichnet

in das vom DFB vorgegebene Profil

eines Kreisehrenamtssiegers“,

so der Kreisvorsitzende Heinz

Lange in seiner Laudatio. „In wenigen

Jahren hat er für seinen

Verein sehr viel bewegt und auch

im Kreisverband ist er durch seine

kreative Mitarbeit ein geschätzter

Partner.“ Den lobenden Worten

schloss sich Fred Gburreck, Erster

stellvertretender Bürgermeister

der Gemeinde Zetel an: „Björn

Jung hat sich große Verdienste erworben.

Er hat im Jugendfußball

Impulse gesetzt.“ Heinz Lange

Schledehausen siegt im Neunmeterschießen

Werkstattmannschaften aus dem Osnabrücker Land im Hallenvergleich

Unter der Schirmherrschaft

von Ex-Nationalspieler Marco Bode

hat die Heilpädagogische Hilfe

Osnabrück anlässlich ihres 50jährigen

Bestehens bereits ein

weiteres Turnier organisiert, bei

dem in Kürze 16 Teams in Trikots

von 16 WM-Teilnehmern gegeneinander

antreten werden.

Anita Lennartz

Die siegreichen Werkstattkicker aus Schledehausen freuten sich zusammen mit den Geehrten über den Turniersieg.

Foto: Lennartz


Kontinuität gesichert

Helmuth Venekamp bleibt Schiri-Boss in Leer

Die Kontinuität bei den

Schiedsrichtern im Fußballkreis

Leer ist für die nächsten drei Jahre

gesichert. Dafür steht die einstimmige

Wiederwahl des bisherigen

Vorsitzenden der Schiedsrichter-

Vereinigung, Helmuth Venekamp,

mit seinem bewährten

Ausschuss.

Es ist das 25. Jahr, in dem der

aus Westoverledingen stammende

Sportfunktionär dieses arbeitsintensive

Amt ausführt, nachdem

er vorher schon zwölf Jahre als

Ansetzer fungiert hatte. Seinem

Ausschuss gehören erfahrene

Schiedsrichter wie Hinrich van der

Schüür, Bernd Meyer, Theodor

Reuß, Matthias Olthoff und Udo

Tergast an.

Der NFV-Kreisvorsitzende Johann

Schön sowie seine Vorstandskollegen

Hermann Weiland,

Antjo Smeins und Günther

Rosendahl ließen es sich nicht

nehmen, an dieser Tagung teilzunehmen,

den Dank des Fußballkreises

auszusprechen und Anregungen

mit auf den Weg zu geben.

Aus den Berichten ging hervor,

dass der Ausschuss über

6.000 Spiele mit geprüften

Schiedsrichtern besetzt hat. Mitunter

wurden Schiedsrichter

wöchentlich drei bis vier Mal ein-

gesetzt. Kritik gab es hier von

Theo Reuß, der für den Jugendbereich

die zu große Zahl der Umbesetzungen

beanstandete.

Die Lehrarbeit lag in den

Händen von Hinrich van der

Schüür, der mit Unterstützung

von Bernd Meyer und Matthias

Olthoff jährlich 22 Lehrveranstaltungen

durchführte.

Jährlich wurden zwei Anwärterlehrgänge

ausgeschrieben.

Aufsteiger freuen sich

auf höhere Spielklassen

Lehrgang für Bezirksoberliga-Schiedsrichter

in Sportschule Lastrup

Schiedsrichter begrüßte Be-

25zirksschiedsrichterobmann Georg Winter beim turnusmäßigen

Lehrgang der Bezirksoberliga-

Schiedsrichter in der Sportschule

Lastrup.

Nach einem Referat vom

Spielausschussvorsitzenden Werner

Busse, der sich mit der gemeinsamen

Zusammenarbeit sehr zufrieden

zeigte, ging es für die Referees

zur obligatorischen Leistungsprüfung,

die vom Bezirksschieds-

Regelkundig

Unter der Leitung des stellvertretendenSchiedsrichterlehrwarts

Bernd Meyer fand

im Fußballkreis Leer wieder ein

rund drei Wochen andauernderSchiedsrichter-Anwärterlehrgang

statt.

Alle zehn Teilnehmer

bestanden im „Haus des

Sports“ in Leer die abschlie-

Die Beteiligung war unterschiedlich,

hauptsächlich war die Altersgruppe

der 13- bis 16-Jährigen

vertreten. Es mangelte jedoch an

Teilnehmern im Alter von über 20

Jahren.

Positiv beurteilt wurde die

Zusammenarbeit mit den Nachbarkreisen

Emden und Cloppenburg.

Emdens Schiedsrichterobmann

Bernd Garen, der als

Gast an dieser Versammlung

teilnahm, kündigte für die Zukunft

eine noch engere gemeinsame

Arbeit zwischen den

Fußballkreisen Emden und Leer

an.

Bezirk Weser-Ems

Folgenden langjährigen

Schiedsrichtern überreichte der

Vorsitzende Helmuth Venekamp

eine Ehrenurkunde: Jürgen

Brandt, Gerrit Gathen, Horst

Haak, Jeltje Hanken, Holger Olthoff,

Heinz Penning, Norbert

Kruse (10 Jahre), Hinderk

Klimm, Ewald Kreutzhecker, Alfred

Kuper, Matthias Olthoff,

Theordor Reuß (20 Jahre),

Weert Bunger, Udo Tergast, Johann

Vry, Kazim Özdemir (25

Jahre), Heinz Ficken (30 Jahre),

Erwin Fresemann (35 Jahre) und

Arthur Rhauderwiek (40 Jahre).

Harm Manssen

Der Kreisvorsitzende Johann Schön (rechts) und Schiedsrichterobmann Helmuth Venekamp (sitzend 2. von links)

ehrten auf der Jahreshauptversammlung viele verdiente Schiedsrichter aus dem Fußballkreis Leer. Foto: Weiland

richterlehrwart Werner Brinker abgenommen

wurde. Sowohl die

läuferischen als auch die theoretischen

Ergebnisse waren insgesamt

sehr überzeugend, so dass der

Schiedsrichterausschuss anschließend

wieder mehreren Unparteiischen

zum Aufstieg in höhere

Spielklassen gratulieren konnte.

Als Aufsteiger in die neue eingleisige

Oberliga Niedersachsen

wurde Dirk Schröer (Emsland) nominiert.

Mit Christian Scheper

ßende Prüfung. Bernd Garen

vom Bezirksschiedsrichterausschuss

Weser-Ems

konnte den neuen Schiedsrichtern

nach bestandener

Prüfung ebenso seine

Glückwünsche aussprechen

wie Kreisschiedsrichterobmann

Helmuth Venekamp,

der sich auch über zwei

(Cloppenburg) erhält noch ein

zweiter Nachwuchsschiedsrichter

die Chance auf die Qualifikation

für die neue Oberliga.

Über den Aufstieg in die

künftige Landesliga freuten sich

mit Jan-Christoph Ripken (Delmenhorst),

Daniel Fleddermann

(Bentheim), Christian Meermann

(Vechta), Tim Thoelenjohann (Osnabrück-Land)

und Jens Kampling

(Emsland) gleich fünf junge Referees.

Auch im NFV-Talentkader

kann der Bezirk Weser-Ems zur

kommenden Saison drei Plätze

neu besetzen. Hier entschied sich

der Bezirksschiedsrichterausschuss

für Timo Metten (Osnabrück-Land)

sowie für die beiden Landesligaaufsteiger

Christian Meermann

und Jens Kampling.

weibliche Neuzugänge freuen

konnte.

Die folgenden Unparteiischen

werden nunmehr auf

den Sportplätzen im NFV-Kreis

Leer im Einsatz sein:

Markus Siebert, Sascha

Kliege (beide SV Frisia Loga),

Bianca Pastorek, Jessica

Pastorek (beide VfL Fortuna

Lobende Worte fand Georg

Winter jedoch nicht nur für die

Aufsteiger, sondern auch für Peter

Hatzler, der seine langjährige

Schiedsrichter-Laufbahn nunmehr

beendet und sich künftig seinen

Aufgaben als Schiedsrichterobmann

im NFV-Kreis Oldenburg-

Stadt widmen wird.

Auch Verbandsschiedsrichterlehrwart

Bernd Domurat stattete

dem Lehrgang wieder einen Besuch

ab und gab den überwiegend

jungen Referees einen kurzen Einblick

in das Verbandgeschehen des

NFV und die dort gestellten Anforderungen.

Mit reichlich Informationen

versorgt traten die Schiedsrichter

zum Ende des zweitägigen Lehrganges

die Heimreise an.

Peter Bartsch

Veenhusen), Ibrahim Aydemir

(SV Teutonia Stapelmoor),

Alexander Barghoorn

(VfR Heisfelde), Wilko

Janßen (FC Stern Völlenerfehn),

Maik Feldkamp, Gerhard

Feldkamp (beide TSV

Hesel) und Matthias Meisner

(SuS Steenfelde).

Bernd Meyer

Juni 2010 63


Bezirk Weser-Ems

64

Die Gulfschule Loquard erfüllte jetzt in Zusammenarbeit mit

dem FC Loquard mit der Durchführung eines Mini-Mädchen-Turniers mit

sieben Mannschaften einen weiteren Baustein im DFB-Wettbewerb

„TEAM 2011“. Es nahmen die Schulen GS Jennelt, GS Pewsum, GS Hinte

und die Gulfschule Loquard jeweils mit mehreren Mannschaften teil. Sieger

des Turnieres wurde die GS Jennelt vor der GS Hinte und der Gulfschule

Loquard II. Vertreter des NFV-Kreises Aurich ließen es sich nicht nehmen,

die Siegerehrung selbst durchzuführen. Agatha Harms (DFB-Beauftragte

Marco Müller, Referee aus Emden, sorgte für den vorerst letzten

Auftritt eines ostfriesischen Schiedsrichters in den Niederlanden. Gemeinsam

mit seinem Emder Kollegen Sven à Tellinghusen (rechts) und dem

Niederländer Jan Evert Yspeert leitete er in der dritten niederländischen

Amateurliga die Begegnung VV Westerlee – De Pelikanen Appingedam.

Wie seine drei Vorgänger hatte auch Müller keine Probleme mit der

äußerst fairen Partie und musste lediglich zwei Verwarnungen aussprechen.

Der niederländische Schiedsrichter-Beobachter Robert van Dorst

zog nach der Partie ein äußerst positives Fazit. „Alle niederländischen

Mannschaften waren mit den Leistungen der deutschen Schiedsrichter

äußerst zufrieden“, plädierte er für eine Fortsetzung des Austausches in

der kommenden Saison. In den bisherigen vier Austauschpartien auf niederländischem

Boden kamen die ostfriesischen Unparteiischen allesamt

ohne Platzverweis aus und mussten nur wenige Verwarnungen aussprechen.

Gemeinsam mit den Vertretern des Königlich Niederländischen Fußballverbandes

KNVB wird der Emder Schiedsrichterausschuss in Kürze

über die Zukunft des Austauschprojekts entscheiden. Foto: Bartsch

Freude im NFV-Kreis

Wilhelmshaven: Der Energie-Versorger

GDF Suez

Deutschland, der ein Kohlekraftwerk

in Wilhelmshaven

errichtet, legte einen

Bürgerfonds in Höhe von

50.000 Euro auf. Für das

Projekt „Fußball für Mädchen

mit Integrations-und

Migrationshintergrund“ erhielt

der Fußballkreis Wilhelmshaven

aus diesem

Fonds einen Betrag von

1.500 Euro. Unser Foto

zeigt den Kreisvorsitzenden

Uwe Reese, der den

Scheck für das Fußballprojekt

gerne entgegen nahm.

Foto: JadeSport

Juni 2010

Mädchenfußball Kreis Aurich), Friedrich Harms (1. Vorsitzender NFV-Kreis

Aurich) und Eilert Janssen (stellvertretender Vorsitzender NFV-Kreis Aurich)

waren extra zu diesem Turnier in die südliche Krummhörn angereist.

Sie kamen nicht mit leeren Händen, denn sie brachten zahlreiche Präsente

in Form von Bällen und T-Shirts mit. Die von zahlreichen Eltern verfolgten

Spiele wurden vom Jugendleiter des FC Loquard, Karl Heinz Alberts, und

Bernd Visser (Spieler 1. Mannschaft FCL) geleitet. Die Organisation lag in

den Händen von Claudia Fransen und Heike Bohle. Foto: Reiner Poets

Kantersieg. Mit einem 8:0-Erfolg konnten die B-Juniorinnen

des SV Heidekraut Andervenne das Endspiel um die Bezirksmeisterschaft

überraschend deutlich gegen den Meister

der Bezirksliga Nord, TSV Abbehausen, gewinnen. Stellvertretend

für Trainerin Gabriele Leugers stellte Matze Bölscher das

Team hervorragend ein. Von Beginn an dominierten die jungen

Heidekrautlerinnen das Spiel und gingen folgerichtig

schon in der 6. Minute durch Imke Wessling in Führung. Die

Führung wurde durch zwei schöne Tore von Janina Müller bis

zur Halbzeit auf 3:0 ausgebaut. Spätestens nach dem 4:0 war

das Spiel entschieden und die Vorfreude auf den Gewinn der

Bezirksmeisterschaft nahm bei Spielerinnen und Eltern Fahrt

auf. Die vier weiteren Treffer zum 8:0 sind ein Beleg für die

Dominanz in dieser Partie. Nach der Gratulation durch den

Vereinsvorsitzenden Aloys Köbbe und den Vorsitzenden des

Fußballkreises Emsland, Hubert Börger, überreichte Ralf Busse

vom NFV-Bezirk Weser-Ems (vorne) der Mannschaftsführerin

Franziska Nurmann die Meisterschale. Aloys Köbbe

DFB-Mobil macht Station im Osnabrücker Land

Das DFB-Mobil machte kürzlich Station in Gesmold im Osnabrücker

Land. Schon ein wenig ehrfürchtig blickten 35 Kinder

zu den im signalroten DFB-Outfit erschienenen Übungsleitern

auf. In einem 60-minütigen Training arbeiteten diese mit den Kindern

intensiv nach den „Zehn Goldenen Regeln“ der Qualifizierungsoffensive.

Immer wieder einbezogen in Theorie und Praxis

wurden die 23 anwesenden Jugendtrainer und Betreuer. Wertvolle

Tipps und Tricks zum Jugendtraining fanden offene Ohren.

Parallel fand für die Übungsleiter im zweiten Teil noch ein

Vortrag zu aktuellen Themen rund um das runde Leder statt. Speziell

zum Thema Qualifizierung, FIFA Frauen-WM 2011, Integration

und Mädchenfußball wurde informiert. Da passte es hervorragend

ins Bild, dass ein Drittel aller Teilnehmer Mädchen waren.

So verabschiedeten sich die Übungsleiter mit den Worten: „Nationalspieler

kann hier jeder von euch werden.“ Da zogen natürlich

alle mit strahlenden Augen davon. Stefan Kruse


Einladung

zum außerordentlichen

Kreisjugendtag 2010 des NFVkreises

Lüchow-Dannenberg

am Samstag, 19. Juni, 16 Uhr

nach dem A-Junioren Spiel,

Sportplatz/Vereinsheim des TuS

Wustrow mit den Pokalendspielen

D7-Junioren (9 Uhr), D11 Junioren

(10.10 Uhr), C-Junioren

(11.20 Uhr), B-Junioren (12.50

Uhr), A-Junioren (14.20 Uhr).

Tagesordnung:

1. Eröffnung und Begrüßung

2. Grußworte der Gäste

3. Berichte 2009 – 2010

Jugendausschuss, Staffelleiter,

Jugendsportgericht, Lehrausschuss,

Schulfußball und

Schiedsrichter in schriftlicher

Form im Berichtsheft

4. Ehrungen der Meister

Hallenmeister, Pokalsieger,

Kreismeister, Staffelmeister

und Jugendförderpreis sowie

je 1 Ball für die teilgenommenen

Mannschaften am Sparkassen-Cup

2010

5. Saison 2009/2010

Mannschaftsmeldungen

6. Nachwahlen Staffeleiter F-Junioren

und evtl. auch E-Junioren

7. Anträge

8. Verschiedenes

Anträge zum Kreisjugendtag

bitte bis zum 8. Juni an Kreisjugendausschuss.

Erscheinen der Vereine sollte

eine Pflicht sein. Peter Peitz

Vorsitzender

Kreisjugendausschuss


Einladung

zum Kreisjugendtag (Arbeitstagung)

des NFV-Kreises

Northeim/Einbeck am 20. Juni,

10.30 Uhr im Hotel am See,

Am Osterbergsee 7, Bad Gandersheim.

Tagesordnung:

1. Eröffnung und Begrüßung

2. Grußworte der Gäste

3. Berichte des Juniorenausschusses

4. Ehrungen der Staffelmeister,

Kreismeister, Kreispokalsieger

und Sepp-Herberger-Ehrung

5. Verleihung von Jugendleiterehrenzeichen

6. Ausblick auf das Spieljahr

2010/2011

7. DFB-Reformen

8. Anträge

9. Verschiedenes, Mitteilungen

10. Wünsche und Anregungen

der Vereine

11. Beendigung, Schlusswort

Anträge zu TOP 8 sind

gemäß § 42 (5) VS bis zum 30.

Mai bei der Vorsitzenden des

Kreisjugendausschusses einzureichen.

Der Kreisjugendtag ist eine

Pflichtveranstaltung nach Anhang

2 der Spielordnung des

NFV. Spielgemeinschaften müssen

die jeweiligen Vertreter der in

der SG beteiligten Vereine delegieren.

Die Zahl der Delegierten

pro Verein ist auf zwei Personen

begrenzt. Sabine Brieß

Vorsitzende Jugendausschuss


Einladung

zum Kreisfußballtag (Arbeitstagung)

des NFV-Kreises

Northeim/Einbeck am 18. Juli,

10 Uhr im Saal der Gastwirtschaft

Ernst in 37547 Kreiensen-

Ahlshausen.

Tagesordnung:

1. Eröffnung und Begrüßung

2. Grußworte der Gäste

3. Kurzbericht 1. Vorsitzender

4. Rechenschaftsberichte der

Ausschussvorsitzenden, der

Einzelreferate und des Kreissportgerichtes

5. Ehrungen der Meister und

Pokalsieger

6. Einzelehrungen des Vorstandes

7. Anträge

8. Vorschau auf das neue Spieljahr

9. Verschiedenes, Mitteilungen,

Anfragen

10. Beendigung Kreistag mit

Schlusswort

Anträge zu TOP 7 sind

gemäß § 41 (5) VS bis zum 27.

Juni beim Kreisvorsitzenden einzureichen.

Der Kreisfußballtag ist

eine Pflichtveranstaltung nach

Anhang 2 der Spielordnung (27).

Spielgemeinschaften müssen die

jeweiligen Vertreter der in der

Spielgemeinschaft beteiligten

Vereine als Delegierte stellen.

Gerhard Haupt

Vorsitzender


Einladung

zum ordentlichen Kreisjugendtag

des NFV–Kreises

Hannover-Land am Samstag,

24. Juli, 10 Uhr im Veranstaltungszentrum

Burgdorf, Sorgenser

Str. 31.

Tagesordnung:

1. Eröffnung und Begrüßung der

Vereinsvertreter

2. Ehrungen

3. Feststellung der Anwesenheit

4. Wahl eines Tagungspräsidiums

5. Rechenschaftsbericht des

Kreisjugendausschusses

6. Entlastung und Neuwahlen

7. Anträge

8. Vorschau auf das Spieljahr

2010/2011

Anträge zu TOP 7 sind bis

zum 1. Juli 2010 schriftlich beim

Vorsitzenden des Kreisjugendausschusses

einzureichen.

Die Veranstaltung gilt für

sämtliche Vereine des NFV–Kreises

Hannover-Land als Pflichtveranstaltung.

Holger Haushalter

Vorsitzender des

Kreisjugendausschusses


Einladung

zum 14. ordentlichen

Kreisfußballtag des NFV-Kreises

Hannover-Land am Sams-

Amtliche Bekanntmachungen

tag, 24. Juli, 13 Uhr in das Veranstaltungszentrum

Burgdorf,

Sorgenser Str. 31.

Eine Viertelstunde vor Beginn

sollten alle Delegierten ihre

Unterlagen in Empfang genommen

haben.

Tagesordnung:

1. Eröffnung und Begrüßung

durch den Kreisvorsitzenden

2. Totenehrung

3. Grußwort der Gäste

4. Feststellung der stimmberechtigten

Delegierten

5. Wahl eines Tagungspräsidiums

6. Aussprache über die Rechenschaftsberichte

6.1 Vorstand

6.2 Ausschüsse

6.3 Rechtsorgane

6.4 Schatzmeister

7. Ehrungen

7.1 verdiente Mitglieder

7.2 ausscheidende

Mitglieder

7.3 Meister

7.4 Fairnesspreise

8. Bericht der Kassenprüfer

9. Entlastung des Vorstandes

und der Ausschüsse

10. Neuwahlen

11. Haushaltsvoranschläge

2010,2011,2012

12. Anträge

13. Spieljahr 2010/2011

14. Verschiedenes

Anträge zu TOP 12 müssen

bis zum 1. Juli schriftlich

beim Kreisvorsitzenden vorliegen.

Die Einladung erfolgt gemäß

§ 47 der Verbandssatzung.

Das Stimmrecht richtet sich

nach § 47 der Verbandssatzung.

Die Veranstaltung gilt für

sämtliche Vereine des NFV-Kreises

Hannover-Land als Pflichtveranstaltung.

Fritz Redeker

Kreisvorsitzender

Aufnahmegesuche


Einladung

zum ordentlichen Kreistag

2010 des NFV-Kreises Emden

am Sonntag, 1. August, 10

Uhr im Sportheim des TB

Twixlum e.V.

Tagesordnung:

1. Eröffnung und Begrüßung

2. Gedenken der Toten

3. Grußworte der Gäste

4. Feststellung der ordnungsgemäßen

Ladung und Beschlussfähigkeit

5. Genehmigung des Protokolls

des letzten Kreistages vom

29. Juni 2008

6. Ehrungen

7. Rechenschaftsberichte

8. Aussprache zu den Berichten

9. Bericht der Kassenprüfer

10. Genehmigung des Haushaltsvoranschlages

11. Anträge

12. Entlastung des Vorstandes

und Neuwahlen

13. Verschiedenes

Das Stimmrecht richtet sich

nach § 47 Abs. 3 der Verbandssatzung.

Theodor Christians

Vorsitzender

Einladung –

Änderung

Der ordentliche

Kreisfußballtag des

NFV-Kreises Nienburg

wird vom 3. Juli auf den

4. Juli, 11 Uhr verlegt.

Ansonsten bleibt es

bei der in der Journal-

Ausgabe Mai veröffentlichen

Tagesordnung.

Michael Brede

Kreisvorsitzender

Die Vereine

• FC Braunschweig 09 e.V., vertreten durch Michael Scheike,

Am Schratstieg 9 A, 31224 Peine/NFV-Kreis Braunschweig

• Sportfreunde Schinkel-Ost e.V., vertreten durch Michael

Malcharek, Ravensbrink 26, 49082 Osnabrück/NFV-Kreis Osnabrück-Stadt

• Fußballclub Nordkreis 2010 e.V., vertreten durch Christian

Schade, Grafhorster Str. 20, 38458 Velpke/NFV-Kreis Helmstedt

• JFV Concordia e.V., vertreten durch Hans-Jürgen Goßmann,

Am Lintel 46, 27432 Bremervörde/NFV-Kreis Rotenburg

• NK Croatia Göttingen e.V., vertreten durch Dario Milos, Vor

dem Dorfe 14, 37127 Niemetal/NFV-Kreis Göttingen

• JFV Oberrheiderland e.V., vertreten durch Andreas Sinningen,

Hauptstr. 1, 26826 Weener/NFV-Kreis Leer

bitten um Aufnahme in den Niedersächsischen Fußballverband.

Einsprüche können gemäß § 9 der Verbandssatzung innerhalb

von vier Wochen nach Veröffentlichung eingelegt werden.

Karl Rothmund, Präsident

Juni 2010 65


Amtliche Bekanntmachungen

66

15. Juni bis 15. Juli

Detlef Winter, Vorsitzender

des NFV-Kreises Hildesheim,

feiert am 19. Juni

seinen 54. Geburtstag.


Erich Meenken, Vorsitzender

des NFV-Kreises

Delmenhorst, wird am 21.

Juni 51 Jahre alt.


Jürgen Nitsche, Vorsitzender

der NFV-Medienkommission,

wird am 13.

Juli 60 Jahre alt.

für die nächste Ausgabe

der

Amtlichen

Bekanntmachungen

ist der 14. Juni 2010.

Juni 2010

Geburtstage

Pressedienst

Unter der Adresse

www.nfv.de

wird der aktuelle Pressedienst

des NFV mit Informationen

vom Fußball in Niedersachsen

im Internet veröffentlicht.

Redaktionsschluss

Unser Topangebot

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Sportschul-Termine

31. Mai bis 2. Juli 2010

Trainerausbildung

Mo. 31.5. bis Fr. 4. C-Lizenz-Ausbildung, Senioren-Reihe I, Teil 3

Mo. 7. bis Di. 8. C-Lizenz-Ausbildung, Junioren-Reihe I, Teil 4, Prüfung

Mo. 7. bis Fr. 11. C-Lizenz-Breitenfußball, Teil 1

Mi. 9. bis Do. 10. C-Lizenz-Ausbildung, Senioren-Reihe I, Teil 4, Prüfung

Mo. 14. bis Mi. 16. B-Lizenz-Fortbildung

Mo. 14. bis Fr. 18. C-Lizenz-Breitenfußball, Teil 2

Mi. 16. C-Lizenz-Eignungstest

Do. 17. bis Fr. 18. C-Lizenz-Fortbildung

Mo. 21. bis Mi. 23. Grundlagen-Seminar für Torwarttrainer

Mo. 21. bis Di. 22. C-Lizenz-Fortbildung

Do. 24. bis Fr. 25. C-Lizenz-Fortbildung

Mo. 28. bis Mi. 30. U 12-Talentferiencamp 1

U 13-Talentferiencamp 1

Mo. 28. bis Fr. 2.7. DFB-/NFV-Jungtrainer, Gruppe A, Teil 2

Talentsichtung

Fr. 4. bis So. 6. Zwischenrunde Deutsche B-Juniorinnen-Meisterschaft

Fr. 11. bis Sa. 12. Endrunde E.ON Avacon-Cup

Sa. 12. bis So. 13. AOK-C-Juniorenmeisterschaft

Di. 15. bis Fr. 18. Jugend trainiert für Olympia

So. 20. Finale Sparkassen-Cup

Do. 24. bis Sa. 26. U 15-Mädchen-Auswahllehrgang

Verbandsmitarbeiter

Do. 17. Verbandslehrausschusssitzung

Ferienangebote

Do. 24. bis Mo. 28. Sparkassen-Fußballschule

Mo. 28. bis Fr. 2.7. Sparkassen-Fußballschule

Sonstiges

Sa. 19. Schulung DFB-/McDonalds-Fußballabzeichenprüfer

Di. 22. Niedersächsische Behindertenmeisterschaft

Fr. 25. bis So. 27. Fair-Play-Cup-Finale

Vereinsneuaufnahme – Korrektur

In der Mai-Ausgabe des Fußball-Journal ist bei der Veröffentlichung

der Amtlichen Nachrichten ein redaktioneller Fehler

unterlaufen. Das Aufnahmegesuch für den Verein JFV Ahlerstedt/Ottendorf/Heeslingen

e.V. wurde bereits in der März-

Ausgabe 2010 veröffentlicht. In der Mai-Ausgabe sollte hingegen

der Aufnahmebeschluss des Vereins bekannt gegeben

werden. Wir bitten das Versehen zu entschuldigen. Eine korrigierte

Fassung der Vereinsneuaufnahme ist nachfolgend zu

finden.

Vereinsneuaufnahmen

Durch Beschluss des Verbandspräsidiums ist die Aufnahme

folgender Vereine als Mitglied im Niedersächsischen Fußballverband

bestätigt worden:

• JFV Ahlerstedt/Ottendorf/Heeslingen e.V., vertreten

durch Carsten Schult, Hallohe 17, 21702 Ahlerstedt, NFV-

Kreise Stade und Rotenburg

• Dynamo Celle e.V., vertreten durch Klaus Senzek, Itagstraße

6, 29221 Celle , NFV-Kreis Celle

• Celle United e.V., vertreten durch Rita Grabowski, Im

Kreise 14, 29221 Celle, NFV-Kreis Celle

• SV Balkan 01 Seesen e.V., vertreten durch Safet Bucaj,

An den Teichen 1i, 38723 Seesen, NFV-Kreis Goslar

• SV Ferner eV., vertreten durch Sinan Dincok, Hamburger

Straße 10, 27419 Sittensen, NFV-kreis Rotenburg

Karl Rothmund

Präsident

Impressum

Fußball-Journal

Niedersachsen

Zeitschrift des Niedersächsischen

Fußballverbandes (NFV)

Herausgeber:

Niedersächsischer Fußballverband

Schillerstraße 4

30890 Barsinghausen

Telefon (0 51 05) 7 50

Telefax (0 51 05) 7 51 56

E-Mail: info@nfv.de

Internet: http://www.nfv.de

Verlag:

Beteiligungs- und

Verwaltungs-GmbH des NFV

Schillerstraße 4

30890 Barsinghausen

Telefon (0 51 05) 7 50

Telefax (0 51 05) 7 51 56

Redaktion:

Reiner Kramer

(verantwortlich für den Inhalt)

Peter Borchers

Manfred Finger

NFV-Pressestelle, Schillerstraße 4

30890 Barsinghausen

Telefon (0 51 05) 7 51 42

Telefax (0 51 05) 7 51 55

E-Mail: Reiner.Kramer@nfv.de

E-Mail: Peter.Borchers@nfv.de

E-Mail: Manfred.Finger@nfv.de

Mitarbeiter in den NFV-Bezirken:

Günter Schacht (Braunschweig)

Käthe-Kollwitz-Str. 4

38259 Salzgitter

GuenterSchacht@t-online.de

Gerrit Nolte, An der Windmühle 10,

30890 Barsinghausen

E-Mail: Gerrit.Nolte@t-online.de

Reiner Tienken (Lüneburg)

Mevenstedter Str. 24,

27726 Worpswede

E-Mail:

ReinerTienken@aol.com

Peter Bartsch (Weser-Ems)

Korrvettenweg 5 b, 26723 Emden

E-Mail: peter_bartsch@gmx.de

Verantwortlich für

Amtliche Bekanntmachungen:

Walter Burkhard, NFV-Justitiar

Barsinghausen

Herstellung:

Kornelia Schick

Adlerstr. 8, 31228 Peine

Telefon (0 51 71) 92 92 95

Telefax (0 51 71) 92 93 97

E-Mail: k.satzschick@arcor.de

Druck:

CW Niemeyer Druck GmbH

Druckzentrum Wangelist

Böcklerstraße 13, 31789 Hameln

Anzeigen:

Beteiligungs- und

Verwaltungs-GmbH des NFV

Schillerstraße 4

30890 Barsinghausen

Telefon (0 51 05) 7 50

Telefax (0 51 05) 7 51 55

Das Fußball-Journal Niedersachsen

erscheint monatlich. Es kann nur im

Abonnement bezogen werden.

Abonnements zum Preis von 30 Euro

für ein Jahr können bei der NFV-Beteiligungs-

und Verwaltungs-GmbH,

Schillerstraße 4, 30890 Barsinghausen,

bestellt werden. Der Einzelpreis

beträgt 3 Euro. Für Vereine und Verbandsmitarbeiter

des NFV ist er im

Mitgliedsbeitrag enthalten. Für unverlangt

eingesandte Manuskripte,

Fotos usw. wird keine Haftung übernommen.

Rücksendung erfolgt nur,

wenn Rückporto beiliegt.

Artikel, die mit dem Namen des

Verfassers gekennzeichnet sind,

stellen nicht unbedingt die Meinung

des Niedersächsischen Fußballverbandes

oder der Journal-Redaktion

dar.

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