Gesamte Ausgabe als PDF - Freie Fahrt

freiefahrt.at

Gesamte Ausgabe als PDF - Freie Fahrt

FREIE

FAHRT:

FAHRT

DAS KLUBJOURNAL DES ARBÖ www.freiefahrt.at

VERGLEICH

Golf, Focus

und Mégane

TOYOTA iQ:

Kleinwagen als

Trendsetter

IM DAUERTEST

Dacia Sandero

Fiat Croma

No 1/2009

Jän./Feb.

REISE

Freundliches

Guadeloupe

HERSTELLER: Am Rande des Abgrundes

IMPORTEURE: Was sie heuer erwarten

REGIERUNG: Was auf Autofahrer zukommt

Autojahr 2009

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Foto: Gerhard Wartha

Foto: Gerhard Wartha

inhalt

PLATZHIRSCH STELLT SICH

VERGLEICH: Der neue VW Golf traf am ARBÖ-Fahrsicherheits-Zentrum

Wien-Kagran auf den Ford Focus und den neuen Renault Mégane.

ARBÖ: Gute Noten!

MITGLIEDER: Große Zufriedenheit

mit Service und Kompetenz.

LEO MUSIL

33

44

Die Krise als Chance?

Noch nie zuvor ist die bereits traditionelle

FREIE FAHRT-Umfrage unter den Automobilimporteuren

zum Jahreswechsel

über ihre Erwartungen in das neue Autojahr

unter so schlechten Vorzeichen

gestanden wie diesmal. Das „Autojahr

2009“ wird im heimischen Handel zwar

vorsichtig-optimistisch eingeschätzt,

aber die Gewitterwolken über der internationalen

Autoindustrie malen ein anderes

Bild. Hier geht’s ums nackte Überleben

großer Hersteller, der Pleitegeier

kreist, und weltweit stehen Millionen

Arbeitsplätze auf dem Spiel.

Schon in den 80er-Jahren des vorigen

Jahrhunderts haben Experten vorausgesagt,

dass durch einen Konzentrationsprozess

bis zur Jahrtausendwende nur

noch sechs bis acht große Automobilhersteller

übrig bleiben würden. Es scheint

fast, als würde sich nun, mit einiger Zeitverzögerung,

unter dem Riesendruck der

Wirtschaftskrise eine ähnliche Entwicklung

anbahnen. Wieder wird über Megafusionen

nachgedacht, ganze Autohersteller

stehen zum Verkauf, Werke wer-

Foto: Stefan Kalmar

18

Reise:

Guadeloupe

KARIBIK-INSEL:

Auf diesem

schönen Stückchen

Übersee-

Frankreich ist

jeder Tag

ein Fest.

fast forward

den geschlossen, und Automarken mit

klingenden Namen stehen vor dem Aus.

Österreich wird sich den Folgen nicht

entziehen können. Rund 150.000 bis

200.000 Beschäftigte in Österreich leben

von der Zulieferindustrie im weiteren

Sinn. Wenn diese Unternehmen für ihre

schleudernden Abnehmer weniger produzieren,

wird es auch bei uns enger.

Der Autoabsatz ist 2008 zwar noch nicht

dramatisch eingebrochen, aber 2009

wären Anreize zum Autokauf wie

eine Verschrottungsprämie

aus wirtschaftlicher und

ökologischer Sicht

sinnvoll.

Birgt die Krise eine

Chance? Ja. Der Trend

zum kleineren Auto

mit weniger Verbrauch

ist da, Alternativen

sind in Sicht, aber

ohne konventionelle

Autos wird

es vorerst nicht

gehen.

■ thema

Autojahr 2009: Automobilkrise . . 6

und was die Importeure sagen

■ motor

Auto-Neuheiten: Toyota iQ, . . . . 14

Ford Ka, Kia Soul, Hyundai i20

Dauertest: Fiat Croma . . . . . . . . 17

Vergleich: VW Golf gegen . . . . . 18

Ford Focus und Renault Mégane

Dauertest: Dacia Sandero . . . . . 21

Auto-Test: Jeep Cherokee, . . . . . . 22

Alfa 159 SW, Renault Laguna

Gebraucht: Renault Scénic . . . . . 26

Motorrad: Yamaha MT-01 . . . . 27

■ arbö aktiv

ARBÖ in den Bundesländern . . . . 29

Danke,ARBÖ: Gute Noten . . . . . 33

bei der Mitgliederbefragung

■ magazin

Entlastung als Gebot der Stunde 36

Interview mit Verkehrsministerin

Doris Bures

■ freizeit

Alle Tage Sonntag . . . . . . . . . . . . 44

Guadeloupe

■ rubriken

Tempomat . . . . 13

Zwischengas . . 29

Im Scheinwerfer 35

Cover-Foto: Toyota

Liebe Leserinnen und Leser:

Die nächste FREIE FAHRT-

Ausgabe erscheint am

15. Februar 2009.

NEUER ZWERG:

Toyota iQ

(Seite 14)

ARBÖ-Shop . . . 42

Partner . . . . . . 46

Impressum . . . 46


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6

Am Rande des Abgrundes

■>

KEINE FRAGE, am

schlimmsten hat es

Amerika erwischt. Nicht

nur die Finanzkrise hatte

ihren Ausgang und ihre

gravierendsten Auswirkungen

in den USA. Auch

die Wirtschaftskrise mit all

ihren Folgen für die Autohersteller

schlägt dort mit

unvermittelter Wucht zu.

So forderten die drei

großen US-Produzenten

General Motors (GM),

Ford und Chrysler schon

Anfang Dezember 34 Milliarden

Dollar an Staatshilfe,

um einigermaßen über

die Runden zu kommen –

ein Konkurs des Autogiganten

GM war nicht

mehr auszuschließen.

Dabei liegt die Situation

bei jedem der drei ein wenig

anders: GM hat mittlerweile

Schulden von

praktisch unvorstellbaren

48 Milliarden Dollar angehäuft.

Für die unmittelbare

Zukunft droht

der Konzern mit der

Schließung von neun US-

Werken und der Entlassung

von 40.000 Arbeitern

– auch wenn die Marken

Saturn, Pontiac und Hummer,

vielleicht sogar auch

Saab oder Opel – verkauft

werden. GM brauchte im

Dezember dringend vier

Milliarden Dollar als Soforthilfe,

um den Frühling

2009 erleben zu können –

und insgesamt mindestens

18 Milliarden für danach.

GM-Chef Rick Wagoner

glaubt auch nicht an ein

schnelles Ende des

Schreckens: „Wir sehen

uns außerstande, diese

Hilfen vor 2011 wieder

zurückzuzahlen.“

Ford sitzt dagegen auf

Automobilkrise. Massenentlassungen, Kurzarbeit,

Staatshilfen, drohende Pleiten: Hersteller kämpfen

ums Überleben. TEXT: CHRISTIAN JÖRG

einem Schuldenberg von

„nur“ 26 Milliarden

Dollar. In den nächsten sieben

Jahren will der dortige

Boss Alan Mulally 14 Milliarden

Dollar investieren,

um den Benzinverbrauch

der Flotte zu senken. Aber

auch dazu ist er nur in der

Lage, wenn der Staat den

Geldhahn aufdreht. Und

Chrysler braucht zum

Überleben einen Überbrückungskredit

von sieben

Milliarden Dollar.

Keine Hilfe

vom Markt

Das besondere Problem bei

Chrysler: während Ford

und GM Partner in Europa

und Asien haben, kann

Chrysler von niemandem

die geforderten neuen

spritsparenden Techniken

zukaufen, von denen die

US-Regierung die Hilfen

abhängig macht. So hat

Ford jetzt zwar seinen

zwanzigprozentigen Anteil

an Mazda verkauft und

dafür 540 Millionen US-

Dollar bekommen. Trotzdem

besitzt Ford noch immer

knapp 13,5 Prozent

am japanischen Hersteller,

kann so die gemeinsamen

Plattformen weiter nutzen.

Die Konzerne müssen

sich voll und ganz auf die

Regierung verlassen, holten

sich aber Abfuhren im

Senat. Vom Markt können

sie keine Hilfe erwarten.

Im November hat GM um

41 Prozent weniger Autos

verkauft als im Vorjahr. So

schlecht war der Absatz

seit den 1970er Jahren

nicht.

Auf dem US-Markt verlieren

aber auch die deutschen

Prestige-Marken gewaltig

– ihr November-Minus

betrug zwischen 19

(VW) und 45 Prozent (Porsche).

Sogar die noch zu

Jahresbeginn erzielten Verkaufserfolge

der Japaner

sind mittlerweile aufge-

Die Autoindustrie reagiert mit neuen Modellen auf die Krise

zehrt. Nach elf Monaten

kommt beispielsweise Toyota

auf einen Absatzrückgang

von 13,7 Prozent.

In Europa hat man wiederum

Angst, dass die US-

Regierung den angeschlagenen

Konzernen zu stark

unter die Achseln greift.

Die deutsche Kanzlerin

Merkel und Frankreichs

Staatschef Sarkozy wollen

verhindern, dass US-Hilfe

die US-Konzerne in eine

ungerechtfertigt bessere Situation

als die europäischen

Hersteller bringt.

Kurzarbeit. Eine bedrohliche

Situation auch in Europa:

GM-Statthalter Opel

plant Einschnitte an den

europäischen Produktionsstandorten.

2009 soll

in den Astra-Werken die

Produktion um bis 30 Prozent

zurückgefahren werden;

was wiederum 70 Tage

Kurzarbeit oder eine Reduktion

der Wochenarbeitszeit

von 35 auf 30

Stunden ohne Lohnausgleich

für die

Belegschaft

bedeutet. Viele

Europäer

befürchten

außerdem,

dass Opel mitgerissenwerden

könnte,

falls GM in

die Insolvenz

schlittert.

Denn angeblich

schulden

die Amerikaner

der deutschen

Filiale

zig-Millionen.

Opel-Chef

Hans Demant

dementiert

zwar: „Wir

Michael Pammesberger/ KURIER

FREIE FAHRT 1/2009


haben bis weit in das Jahr

2009 hinein genug Geld

flüssig.“ Aber ohne staatliche

Garantien wird auch er

nicht auskommen.

Die Konkurrenz vom

Volkswagen-Konzern lässt

ebenfalls wegen minimaler

Kundennachfrage die Produktionsbänder

seit 18.

Dezember bis zum 11. Jänner

stillstehen. BMW hatte

schon im Sommer angekündigt,

8.100 Stellen zu

streichen; jetzt kommen

nochmals 500 Leiharbeiter

im Leipziger Werk dazu.

Auch Daimler setzt in seinen

Werken Rastatt und

Gaggenau 570 Mitarbeiter

auf die Straße. Der französische

PSA-Konzern (Peugeot

und Citroen) plant im

Jahr 2009 mehr als 3.500

seiner 114.000 Stellen abzubauen.

Und auch die japanischen

Firmen, welche

in Europa produzieren,

wollen ihre Fließbänder

langsamer laufen lassen.

Toyota nimmt die Produktionsplanung

für den neuen

Avensis von jährlich

140.000 auf 115.000

zurück.

Absatzminus

auch in Japan

Apropos Ferner Osten:

Der Autoabsatz in Japan

erreichte 2008 den tiefsten

Stand seit 34 Jahren.

Marktführer Toyota verkaufte

im November auf

dem Heimatmarkt 27,7

Prozent weniger Autos; bei

Nissan brach der Absatz

sogar um beinahe 30 Prozent

ein und Honda verzeichnet

einen Rückgang

um 21,6 Prozent.

Ist damit schon die Tal-

DOMINO-

EFFEKT:

Die Krise der

Automobilindustrie

hat nicht

nur auf ihre

Mitarbeiter

massive

Auswirkungen

sohleerreicht? Kein Analyst

wagt

dazu eine

Aussage.

Aber zumindest

Prognosen

stehen im

Raum. So

hat das Center of Automotive

im deutschen Bergisch-

Gladbach eine Hitparade

der Autozukunft entworfen.

Demzufolge soll der

Volkswagen-Konzern nach

derzeitiger Sicht zu den

Hauptgewinnern der Finanz-

und Wirtschaftskrise

zählen, weil er in Wachstumsmärkten

gut positioniert

ist, ein ausgewogenes

Modellangebot hat und an

ständigen Prozess-Verbesserungen

bei den Entwicklungs-

und Produktionskosten

arbeitet. Auch

Toyota könnte aufgrund

der beträchtlichen Gewinnrücklagen

aus den

vergangenen Jahren weitgehend

unbeschadet durch

die Krise kommen. BMW,

Daimler, Nissan und Honda

sind, wenn auch mit Abstrichen,

in der Summe

ebenfalls positiv zu bewer-

■ THEMA

ten – weil sie auf Nischenmarken

tätig sind

und über erhebliches Technologie-Know-howverfügen.

Die Verlierer. Kritisch ist

dagegen die Situation bei

Fiat, PSA, Renault, Hyundai,

Suzuki, Mitsubishi

oder Subaru; aber wirklich

Existenz gefährdend nur

bei General Motors und

Ford. Chrysler wurde in

dieser Studie erst gar nicht

erwähnt.

Ein Absturz der drei

großen US-Hersteller bedeutet

aber – inklusive

weltweitem Domino-Effekt

– ein Worst-Case-Szenario

für wohl die gesamte

industrialisierte Welt. Allein

GM beschäftigt selbst

96.000 Mitarbeiter.

Wirtschaftsexperten gehen

davon aus, dass nach

einer Pleite der großen Drei

in Amerika drei Millionen

Arbeitslose im ersten Jahr

auf der Straße stehen. Damit

würden in den ersten

drei Jahren rund 150 Milliarden

US-Dollar an Einkommen

wegbrechen. Der

Staat würde noch einmal

etwa dieselbe Summe an

Steuern verlieren.

Weltweite Folgen. Aber

noch schwerer wiegend für

die gesamte Welt: General

Motors hat im vergangenen

Jahr Waren im Wert

von mehr als 30 Milliarden

US-Dollar von rund

2.000 Zulieferern in 46

Staaten gekauft; auch in

Österreich. Schließlich ist

im heimischen Automobilgeschäft

direkt und indirekt

jeder siebente Österreicher

tätig; 14.000 Betriebe

befassen sich mit

diesem Geschäft. ■

1/2009 FREIE FAHRT 7

Foto: Corbis


8

Autojahr 2009

FREIE FAHRT-Umfrage. Was die Automobil-

Importeure für heuer planen.

BMW

Dr. Gerhard Pils

Die BMW Group

Austria hat auch für

2009 – trotz des angespanntenwirtschaftlichen

Umfeldes - gute Voraussetzungen

für ein erfolgreiches Jahr. Wir setzen

auf neue Fahrzeuge - wie den

BMW 7er, den neuen BMW 3er, den

neuen BMW Z4 Roadster, das neue

Mini Cabrio sowie weitere geplante

Neueinführungen - und ein starkes

Netz von professionellen Partnern.

Audi

Heinz Slesak

Unser Programmangebot

bietet faszinierende

Modelle, hochinnovative

Produkte mit

herausragender Technik. Audi hat im

abgelaufenen Jahr mit den Neuerungen

beim A4, A3 Cabrio und dem neuen

A6 einen Auslieferungsrekord erzielt.

Das Angebot rund um den A5

wird erweitert und mit dem neuen Q5

bringt Audi jetzt ein Fahrzeug in einem

Marktsegment, das bisher nicht bedient

werden konnte. Audi punktet mit

emotional ansprechenden Modellen.

Toyota, Lexus

KR Friedrich Frey

Für Toyota und Lexus

beginnt 2009 die

größte Modelloffensive.

Wir werden nicht weniger als 18

Neuheiten nach Österreich bringen.

Daher sind wir sehr zuversichtlich. Die

neuen Modelle sind extrem verbrauchsarm

und trumpfen mit technischen

Innovationen auf. Der Toyota

iQ wird als neues Fahrzeugkonzept

für großes Aufsehen sorgen. Natürlich

wird auch die Toyota und Lexus

Hybridtechnologie mit neuen noch

leistungsfähigeren Fahrzeugen überzeugen.

VW

Ing. Mag.Wolf-Diether Hellmaier

Wir sind sehr zuversichtlich. Das weitgefächerte Angebotsprogramm

unserer Marke ist gut aufgestellt. Nach dem neuen Golf,

sowie dem Passat CC und dem Scirocco und dem jetzt voll verfügbaren

Tiguan kommen 2009 mit dem Golf Plus und dem Golf

GTI beginnend, eine weitere Welle an neuen Modellen in allen Fahrzeugklassen

mit extrem sparsamen Motoren – direkteinspritzende Diesel- und Benzinmotoren.

Volkswagen hat als starke Marke auch in schwächeren Marktzeiten das größte

Vertrauen bei Kunden.

Mazda

Günther Kerle

Sparsame Modelle

wie der neue Mazda3

setzen verstärkt auf

nachhaltige Technik.

Ein neuer, sauberer Dieselmotor, eine

Start-Stopp-Automatik und innovativer

Leichtbau sind drei konkrete Beispiele,

wie Mazda dem Kundenwunsch

nach umweltfreundlicher

Mobilität begegnet.

Mercedes,

Smart

Mag. Bernhard Denk

2009 wird in vielerlei

Hinsicht ein anspruchsvolles

und sicherlich

auch schwieriges Jahr für die

gesamte Automobilbranche werden.

Durch wegweisende neue Produkte

sind wir aber trotz des zu erwartenden

leichten Marktrückganges zuversichtlich,

dass Mercedes-Benz und smart

das Zulassungs-Niveau von 2008 halten

kann.

2009

VORSCHAU: Die Modelle

für das neue Autojahr

Trotz schwieriger Rahmenbedingungen

blicken die Importeure dank vieler neuer

Modelle zuversichtlich in die Zukunft.

Opel

Dipl.-Ing.Markus Oppel

Das Jahr 2009 bringt

mit der Einführung des

neuen Opel Insignia –

Auto des Jahres 2009 –

wichtige Impulse für die Marke Opel.

Der Insignia vervollständigt unser Portfolio

nach oben und hat mit seiner Premiumtechnologie

für die gesamte Marke

Leuchtturmfunktion. Ab November

2009 erwarten wir mit der Einführung

des neuen Opel Astra eine weitere Stärkung

unserer Marktpräsenz.

Seat

Mag.Wolfgang Wurm

2009 wird ein starkes

Jahr für Seat, wir

möchten das hohe Niveau

von über 10.000

Neuzulassungen konsolidieren. Der

Kleinwagentrend kommt uns zugute.

Ibiza und der León werden weiterhin

unsere Volumensbringer bleiben und

mit dem neuen Exeo werden wir unseren

Aktionsradius, vor allem im

Flottenbereich, erschließen.

VW GOLF PLUS: Der höhere Golf

wurde verbessert und sparsamer

FREIE FAHRT 1/2009

März

Fotos: Werk


Nissan

Max A.Weißensteiner

Ziel ist es, unsere

Marktanteile weiter

zu steigern. Das Portfolio

von Nissan ist

dafür gut gerüstet, zudem werden wir

ab Frühjahr eine ganze Fülle an neuen

Modellen einführen – von charakterstarken

Sportwagen über moderne

Nutzfahrzeuge bis hin zu ökonomischen

Konzepten wie Pixo und Cube.

Honda

Ing. Roland Berger

Downsizingtrend

und Nachfrage nach

verbrauchsarmen

Fahrzeugen halten

an. Nach Einführung des Kleinwagens

Jazz folgt im Frühjahr für uns als

wichtiger Schritt die Einführung unseres

Hybrid-Modells Insight. Der

Fünftürer wird das Thema Hybrid

für ein breites Zielpublikum öffnen.

Mitsubishi

Mag. Gregor Strassl

Mitsubishi hat in nur

zwei Jahren die gesamte

Produktpalette

erneuert: Mit drei

neuen Lancer-Modellen, dem neuen

Colt (ab nur 115 g CO 2 /km) und der

komplett neuen 4x4-Palette erwarten

wir, dass wir das Wachstum auch

2009 weiter fortsetzen werden.

Hyundai

März

SUZUKI ALTO: Preiswerter Kleinwagen

für kostenbewusste Autofahrer

Chrysler,

Dodge, Jeep

Mag. Ingo Natmessnig

Durch die umfangreiche

Produktoffensive

der vergangenen Jahre

können wir 2009 für beinahe jeden

Geschmack und Bedarf das richtige

Modell anbieten. Besonders auch

hinsichtlich verbrauchsarmer Fahrzeuge

sind wir u.a. mit dem Jeep

Patriot oder dem Dodge Journey sehr

gut aufgestellt.

Ford

Mag. Bernhard

Soltermann

Wir erwarten auch

2009 eine leichte Steigerung,

geplant sind

7,6% Marktanteil. Dieses Ziel gilt als

realistisch, weil Ford gleich zwei neue

Produkte im wachsenden Kleinwagensegment

eingeführt hat: Fiesta und

Ka. Weiteres Wachstum ist auch im

Fuhrparkgeschäft zu erwarten.

Fiat

Josef A. Mayr

Wir erwarten ein herausforderndes

Jahr.

Fiat wird seine Vorteile

als Marke mit dem

geringsten CO 2 -Ausstoß und dem

niedrigstem Verbrauch gut nutzen

können. Unsere Palette ist für den

Trend zu intelligenten und kompakten

Fahrzeugen bestens gerüstet.

Hansjörg Mayr

Aufgrund der völlig neu ausgerichteten Produktpalette in den

wachsenden kleinen Fahrzeugsegmenten, erwarten wir eine

deutliche Stärkung der Marke. Dabei wird Sicherheit, Umweltfreundlichkeit

(drei Modelle unter 120g/km CO2) und europäisches

Design mit fairen Leasing-Offerte geboten. Ab der Jahresmitte werden wir

unsere SUV-Modelle um ein Luxury Utility Vehicle, den neuen ix55 ergänzen.

März

MAZDA3: Neuauflage des erfolgreichen

Kompaktwagens aus Japan

Citroën

Philippe Narbeburu

Citroën geht von einem

Gesamtmarkt

aus, der sich aufgrund

der wirtschaftlichen

Lage etwas nach unten bewegen wird.

Wir sind jedoch optimistisch, für einen

Markt, der sich hin zu kleineren Modellen

orientiert und stark nach Umweltaspekten

entscheidet, auch weiterhin eine

breite Angebotspalette zu haben.

Dadurch sollten wir 2009 in der Lage

sein, unseren Marktanteil auszubauen.

Peugeot

Olivier Mornet

Gesamtmarkt aufgrund

der wirtschaftlichenRahmenbedingungenwahrscheinlich

rückläufig. Wir gehen von einer

Verbesserung des Marktanteils von

0,2 Prozentpunkten (Pkw + Lkw) für

2009 aus (Ziel: 5,25 Prozent).

Volvo

Dr. Gerd Battenfeld

Durch die neuen ökonomischen

Volvo-

DRIVe-Varianten und

den neuen Crossover XC60 erwarten

wir Verkäufe auf stabilem Niveau.

Renault, Dacia

Arnaud de Kertanguy

Priorität hat die Fortsetzung

unserer Qualitätsoffensive,

mit dem

Ziel, sich unter die Top

3 in Produkt- und Servicequalität zu

positionieren. Im Mittelpunkt unserer

Aktivitäten stehen auch die Erneuerung

der volumenstarken

Renault Mégane-Familie und der

Ausbau der Dacia-Modellpalette.

AUDI A5 CABRIO: Der offene Verführer

lässt uns von der Sonne träumen

1/2009 FREIE FAHRT 9

Frühjahr


10

Daihatsu

Manfred Pitzal

Daihatsu hat mit seinen

sparsamen, umweltfreundlichen

und kostengünstigenFahrzeugen

das richtige Angebot für die aktuelle

wirtschaftliche Situation. Speziell mit

dem Sirion werden wir unsere Stellung

am Markt weiter ausbauen.

Kia

2009

Frühjahr

Mag.Wilhelm Jelinek

Für 2009 rechnen wir

mit einem Absatz von

rund 7.500 Fahrzeugen,

also 6 Prozent Steigerung. Wir

rechnen mit einer steigenden Nachfrage

nach kleinen Modellen (Picanto,

Rio), beim cee’d sind wir zuversichtlich,

das hervorragende Standing

zu halten. Zuwächse rekrutieren

sich aus Neuerscheinungen: Soul, Sorento

und gegen Ende 2009 ein völlig

neues Raumkonzept im B-Segment.

Mag. Rainer Fillitz

2009 steht für uns im

Zeichen der weiteren

Erneuerung der Modellpalette.

Im Frühjahr

wird der völlig neue Cruze für

Maßstäbe in der Kompaktklasse

sorgen, im Spätherbst wird dann der

Beat als Matiz-Nachfolger folgen.

Jaguar, Land Rover

Mag. Peter Modelhart

Der Land Rover Freelander TD4_e mit Start/Stop-Automatik ist

ein großer Schritt zur Verbrauchsreduktion bei Geländeautos

und wird uns im voraussichtlich schwierigen Jahr 2009 stützen.

In den oberen Segmenten wird sich Land Rover durch den hohen

Nutzwert seiner Fahrzeuge ebenfalls gut behaupten können. Mit dem Jaguar

XF und Jaguar XK, die im Frühjahr Aufwertungen erhalten werden, sowie mit

dem X-Type erwarten wir 2009 ein Halten des Marktanteils.

HONDA INSIGHT: Fünftüriges

Hybridauto für Umweltbewusste

2009 Chevrolet

Subaru

Werner Andraschko

Wahre Werte, Qualität und Zuverlässigkeit nehmen bei den Konsumenten

einen zunehmend höheren Stellenwert ein. Darin sehen

wir unsere große Chance 2009 unsere erfolgreiche Expansion

fortzusetzen. Der neue Boxer-Dieselmotor ist ab Anfang 2009 in

allen Subaru Allradmodellen (Impreza, Forester, Legacy, Outback) zu haben und

wird einen wesentlichen Anteil zum geplanten Erfolg beitragen.

Skoda

Max Egger

Wir starten ins neue

Jahr mit dem neuen

Octavia. Die Nachfrage

beim neuen Superb liegt weit über

den Erwartungen und es zeigt sich,

dass Skoda, gerade in diesen Zeiten,

mit ihren qualitativ hochwertigen Produkten

und dem gutem Preis-Gegenwert

sehr gut ankommt. Zum Jahresende

kommt der neue Yeti.

Alfa, Lancia

Ferdinand Kaiser

Mit dem MiTo hat

sich Alfa Romeo genau

zum richtigen

Zeitpunkt im wachsenden

Segment der sportlichen Kompaktwagen

mit hohem Fahrspass und

niedrigen Verbrauchswerten platziert.

Bei Lancia bestätigt der neue Delta mit

seinem einzigartigen Design das eindrucksvolle

Revival dieser Traditionsmarke.

Mai

BMW Z4: Offener Bayer kommt in

der Neuauflage mit Stahlfaltdach

Porsche

Dr. Helmut Eggert

2009 wird im Zeichen

des neuen Panamera

stehen. Erstmals bieten

wir eine viertürige

Sportlimousine. Weitere Premiere: der

Cayenne Diesel. Dazu kommt die neue

Boxster- und Cayman-Reihe. Wir sind

sicher, dass wir mit unseren Produkten

die Lust am Autokauf hochhalten.

Saab

Mag. Stefan Mladek

2009 wird ein spannendes

Jahr. Neben der

Erweiterung der 9-3er

Reihe mit dem Allradmodell 9-3X

freuen wir uns Ende 2009 den neuen

Saab 9-5 zu präsentieren. Dieser

kommt vom Start weg mit dem Allradantrieb

XWD und, so wie alle Saab-

Modelle, auch als BioPower-Variante.

Suzuki

Helmut Pletzer

Wir schätzen den

Gesamtmarkt auf

250.000 Einheiten,

mit einem klaren

Trend zum „Downsizing“, das heißt

kostengünstige und verbrauchsarme

Fahrzeuge. Nachdem eine der Kernkompetenzen

von Suzuki im Kleinwagensegment

liegt, sehen wir daher

gute Chancen, uns 2009 weiterhin erfolgreich

zu behaupten.

SsangYong

Michael Langer

2009 wird für

SsangYong ein Übergangsjahr,

indem wir

uns auf die Modelloffensive

2010 (mit drei neuen Modellen)

vorbereiten werden. Gemeinsam

mit unseren Händlerpartnern werden

wir mit fundierter Basisarbeit unsere

Qualität weiter verbessern.

FREIE FAHRT 1/2009


martrix

DAS LEBEN MACHT MEHR SPASS

MIT 7 JAHRES-GARANTIE.*

DER KIA SPORTAGE „PILOT“.

QUALITÄT, AUF DIE MAN SICH VERLASSEN KANN.

Das Leben kann so einfach sein, wenn man sich auf Qualität verlassen kann. Der KIA Sportage,

in Europa gebaut, ist der einzige SUV mit 7 Jahres–Garantie. In der Sonderedition „Pilot“ inklusive

dem mobilen Navigations system von Samsung macht das Fahren gleich noch mehr Spaß – ob in

der Stadt, im Gelände oder auf der Autobahn. Überzeugen Sie sich von seinen Qualitäten und

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Navigationssystem

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*) 7 Jahre/150.000 km für Motor und Getriebe und 5 Jahre/150.000 km allgemeine Fahrzeuggarantie. Gültig für den seit August 2007 in ˇZilina, Slowakei gefertigten KIA Sportage in allen EU-Staaten (plus Norwegen, Schweiz, Island

und Gibraltar). Garantie gilt nicht für das Samsung Pilot (I7110). Preise inkl. NoVA und Mwst. Symbolfoto, Satz- und Druckfehler vorbehalten.


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motor

NEUE AUTOS · GOLF-KLASSE-VERGLEICH · GEBRAUCHTWAGEN: RENAULT SCÉNIC

Exeo für den

Außendienst

DIE SPANISCHE VW-Tochter

Seat nützt die bewährte

Technik des Audi A4 der vorigen

Generation für ein

neues Modell. Der 4,60 m

lange Exeo geht im Frühjahr

als Limousine an den Start

und soll sich als „eine interessante

Alternative für qualitätsbewussteDienstwagenfahrer“

positionieren.

Das Leistungsspektrum

(drei Benziner, drei Common

Rail-Diesel) reicht von

75 kW/102 PS bis 147

kW/200 PS. Einstiegspreis:

E 22.600,-.

VIER RINGE auf spanisch: Der

Seat Exeo mit viel Audi-Technik

ANDREAS W. DICK

AUSGEZEICHNET: Der Opel Insignia ist „Auto des Jahres 2009“

Auto des Jahres

DAS IST BALSAM für den General Motors-Konzern, der

derzeit besonders große und schwierige Herausforderungen

zu meistern hat: Der neue Opel Insignia wurde noch

vor seiner Markteinführung von europäischen Fachjournalisten

mit dem prestigeträchtigen Titel „Auto des Jahres

2009“ ausgezeichnet. Die beiden österreichischen Vertreter

in der Jury sind Dr. Horst Bauer („Kurier“) und Gerhard

Nöhrer („Kleine Zeitung“). Beim „Großen Österreichischen

Automobil-Preis“ des ARBÖ wird der Opel

Insignia im Herbst zur Wahl stehen. Opels neue Mittelklasse

ist ab € 23.650,- erhältlich.

Straße mit Geschichte

Die Wiener Höhenstraße hat

für Motorjournalisten eine

ganz besondere Bedeutung.

Ihr Kopfsteinpflaster aus

den 1930er-Jahren ist auch

heute noch ein guter und

verlässlicher Indikator für

Aussagen über die Qualitäten

der Fahrwerke unserer

Testautos.

Auch als stimmungsvoller

Hintergrund für Foto-Produktionen

wird die

kurvenreiche Panoramastraßeentlang

des Wienerwaldes

von uns

gern verwendet -

denn zwischen

Neuwaldegg und den Aussichtspunkten

Cobenzl,

Kahlenberg und Leopoldsberg

sind eigentlich zu jeder

Jahreszeit gute Bilder möglich.

Nach getaner Arbeit

verführen einladende

Gasthäuser mit Namen wie

„Häuserl am Roan“, „Häuserl

am Stoan“, „Hütte am

Weg“ oder „Oktogon am

Himmel“ zur Stärkung.

Das Buch „Die Wiener

Höhenstraße“ von

Johannes Sowa (Sutton

Verlag, 96 Seiten,

E 18,90) zeichnet mit

vielen historischen Aufnahmen

ein faszinieren-

tempomat

des Bild dieser Serpentinen

im Nordwesten Wiens.

Mit derart viel Hintergrundwissen

läßt sich das Kopfsteinpflaster

noch viel besser

genießen...

Fotos: Werk

■ Weltmeister!

Mit Freude

gratulieren

wir

Andreas

Aigner (24,

Bild) zum

Titelgewinn

in

der seriennahenProduction

World Rallye Championship

PWRC! Seit 2008 ist

der Ennstaler Rallye-Pilot

(Mitsubishi) auch Jury-

Mitglied beim „Großen

Österreichischen Automobil-

Preis“ des ARBÖ.

■ Autos aus Ungarn

Im Werk von Magyar Suzuki

im ungarischen Esztergom

werden neben den beliebten

Suzuki-Modellen Splash

(Bild), SX4 und Swift auch der

Opel Agila (baugleich mit

Splash) und der Fiat Sedici

(ähnlich SX4) produziert. Das

Suzuki-Werk in unserem

Nachbarland ist seit Oktober

1992 in

Betrieb.

■ „Motorenpapst“

Mit seiner höchsten Ehrung,

der Benz-Daimler-Maybach-

Medaille, hat der Verein

deutscher Ingenieure VDI in

Dresden Prof. Dr. Hans Peter

Lenz ausgezeichnet. „Motorenpapst“

Lenz ist Vorstand

des Österreichischen Vereins

für Kraftfahrzeugtechnik

und Organisator des Internationalen

Wiener Motorensymposiums.

FREIE FAHRT

13


14

PARKPLATZ

garantiert:

Toyota iQ

Smartes Zwutschgerl

■>

2985 MILLIMETER

Länge misst Toyotas

neuer Winzling mit dem

modernen Kürzel „iQ“,

was eine gewisse Assoziation

angesichts weltweiter

Wirtschafts- und Umweltkrisen

zulässt. Ob es in diesen

Zeiten intelligent ist,

vier Menschen auf drei

Meter Auto unterzubringen?

– ja! Laut Expertenprognosen

leben bis 2015

rund 70 Prozent der Europäer

in Großstädten.

Grund genug also, will

man mobil bleiben. Mit

viel Innovationsgeist

Toyota iQ. Der größte Autohersteller bringt nun den

kleinsten Viersitzer. Der Drei-Meter-Zwerg startet im

März und bietet erstaunlich viel Auto. TEXT: MARIO EHRNHOFER

konnte der Innenraum des

iQ gut nutzbar gemacht

werden: Unterflurtank,

flache Sitzlehnen, extrem

kompakte Heizungs/Lüftungseinheit

und spezielles

Lenkgetriebe machen den

iQ fast zu einem Raumwunder.

Wobei der Kleine

mehr ein 3+1 Sitzer ist.

Hinter dem Fahrer reicht

der Platz gerade für ein

Kleinkind. Rückt der Beifahrer

weit nach vorn, findet

wirklich ein Erwachsener

im Fond Platz. Zwar

sehr nah an der Heckscheibe,

aber immerhin. Der

ENG aber

möglich:

Vier Passagiere

im

Drei-Meter-

Auto

Toyota iQ

Kofferraum schluckt 32

Liter (238 Liter als Zweisitzer)

und gleicht quasi

das fehlende Handschuhfach

aus. Das Motorenangebot

umfasst einen 1,0-l-

Benziner (68 PS) und ein

1,4-l-Diesel (90 PS), beide

mit rund 4l/ 100km (99 bis

110 g CO 2 /km). Im Juni

folgt eine 100 PS-Version.

Fahren. Der iQ fährt sich

dank zwei Meter Radstand

und breiter Spur wie ein

Großer. In der Stadt punktet

der Kleine mit Top-Einschlag

und 7,8 m Wendekreisdurchmesser.

Auch

auf der Autobahn hält er

locker mit (Spitze 150 bzw.

170 km/h) und ist überraschend

komfortabel.

Verarbeitung und

Ausstattung

(neun Airbags!)

sind

top, und

das hat

auch

seinen

Preis:

SCHWEBEND: iQ-Armaturenbrett

im Mantarochen-Look

Einstieg für das innovative

Bonsai-Auto, der dem kleineren

Smart (2,5 m Länge)

das Fürchten lehren wird:

€ 13.500,–. ■

FREIE FAHRT 1/2009

Fotos: Werk


Karamba im Kleinformat

Ford Ka.

Kompetenter

Kleinwagen mit

frechen Zutaten.

■>

1996 präsentierte

Ford mit dem ersten

Ka einen rundlich gestylten

Kleinwagen auf recht

bierdeckeldünnen Reifen,

der bald als „Knutschkugel“

in die Automobilgeschichte

einging. Für den

Nachfolger tat man sich

mit Fiat zusammen – heraus

kam eine geglückte

Neuauflage.

Der neue Ka zwei ist ein

modern gestylter Kleinwagen,

der – soviel steht nach

den ersten Probefahrkilometern

schon fest – durchaus

das Zeug hat, wie sein

Vorgänger ein Millionenseller

zu werden. Wenn

vorne zwei Großgewachsene

sitzen, wird es im

Fond naturgemäß ein bissl

eng – dafür ist das Kofferraumvolumen

jetzt nahe

am Klassenbestwert. Fahrverhalten,

Lenkung und

Schaltung sind knackig

und untadelig, das

Geräuschniveau ist angenehm

niedrig, Ablagen

gibt es zuhauf. Zur Wahl

stehen ein Benziner (69 PS,

PEPPIG & FRISCH: Buntes

Interieur im neuen Ford Ka

wenn’s flott vorangehen

soll, will er gedreht werden)

und ein 75-PS-Diesel,

der laut Ford-Strategen

aber nur zehn Prozent

beim Motoren-Mix ausmachen

soll.

Subaru Impreza: Mit Diesel!

EIN WICHTIGES MODELL für Subaru ist der Impreza, der nun

erstmals auch in einer Diesel-Variante zu haben ist. Nach den Modellen

Legacy und Forester findet der 2,0-l-Boxerdiesel nun auch

im kompakten Impreza Verwendung.Auffälliges Erkennungsmerkmal

beim Diesel-Impreza ist die wuchtige Lufthutze auf der

Motorhaube. Das kompakt bauende Aggregat leistet 110 kW/150

PS und wuchtet seine üppigen 350 Nm Drehmoment schon bei

1800/min auf die Kurbelwelle. Im Fahrbetrieb punktet der Impreza

mit kultiviertem Motorlauf und sattem Durchzug. Der tiefliegende

Schwerpunkt bringt ein Plus beim Handling. Die Fahrleistungen

des Impreza 2.0D: 205 km/h Spitze, 8,6 s auf 100 km/h, MVEG

5,8 l/100 km (CO 2 152 g/km, Euro 4). Preis des allradgetriebenen

Selbstzünders mit Sechsgang-Schaltung: € 26.490,–.

Karamba (spanisch für

„potzblitz“ etwa) heißt es

allerdings spätestens,

wenn man mehrere neue

Ka hinter- oder nebeneinander

aufgefädelt sieht.

Farbenfroh. Ford traut sich

was beim neuen Kleinen

und spendet ihm die poppigsten

Farben, die ein Automobilherstellerheutzutage

anbietet. Neben fast-

Ferrari-Rot gibt es da zum

Beispiel violett, lindgrün

oder blitzblau (für Unverbesserliche:

silber, mausgrau

und schwarz gibt es

natürlich auch), und in einigen

Versionen ziehen

BUNTER BENGEL:

Der neue Ford Ka

bringt Farbe in die

Stadt

sich die auffälligen Farben

bis ins kleinste Detail im

Innenraum durch.

Dass sich alles aus wertvollen

Materialien zusammensetzt

und gut verarbeitet

zeigt, ist ein weiterer

Pluspunkt für den ausschließlich

dreitürig lieferbaren

neuen kleinen Ford,

der dieser Tage zu den

Händlern rollt.

Mit € 9600,– liegt der

Einstiegspreis weit unter

der magischen Zehntausender-Marke

und vier

Jahre Garantie gibt es

obendrauf. Jaja, es stimmt

schon: Karamba! ■

ENDLICH ALS DIESEL: Subaru Impreza 2.0D mit markanter Lufthutze

1/2009 FREIE FAHRT 15

Fotos: Werk


16

Mut zu Ecken & Farben

Kia Soul. Fröhlicher

Würfel

auf Rädern mit

reichlich Raum.

TEXT: ANDREAS W. DICK

GAR NICHT FAD prä- ■> sentiert sich der Kia

Soul mit frischer Optik,

peppigen Außenfarben

und zahlreichen Individu-

Weiter Getz!

alisierungsmöglichkeiten.

Mit einer Außenlänge

von 4,10 m bleibt er kompakt

und parkplatzfreundlich,

bietet dank gelungener

Architektur aber dennoch

ein großzügiges

Raumangebot. Der Soul-

Kofferraum bietet ein Fassungsvermögen

von zumindest

340 Liter (inklusive

praktischem Ablagefach

im Gepäckraumboden).

Als Design-Gag sind

beim farbenfrohen Soul in

Hyundai i20. Korea-Kleinwagen

aus europäischer Entwicklung.

■>

KEIN ZWEIFEL: Hyundai

gibt Gas! Innerhalb

von nur 18 Monaten

haben die Koreaner ihre

gesamte Palette in den verkaufsstarken

unteren Segmenten

erneuert. Jetzt ist

der Getz-Nachfolger i20

dran.

Er wurde länger, breiter,

und höher: Mit 3,94 m

über alles, 1,71 m Breite

und 1,49 m Höhe kommt

innen angenehmes Raumgefühl

auf. Entwickelt und

designed in Rüsselsheim,

gibt er sich als echter

Europäer mit stattlichem

Kofferraum, leider mit

etwas hoher Ladekante.

Als Triebwerke gibt es

zwei Benziner (1,2/78 PS

sowie einen laufruhigen

1,4/100 PS – diesen auch

mit Automatik) und drei

Diesel (1,4 mit 75 oder 90

PS, sowie den Top-Diesel

1,6 mit 115 PS – schade,

dass im Moment nur er

einen Partikelfilter hat).

Zu uns kommt der

fünftürige i20 in den Ver-

ROT STEHT IHM GUT: Kia Soul

mit optionalem Streifendekor

manchen Versionen sogar

die Innenseiten der Ablagefächer

zweifärbig ausgeführt.

Die gute Bedienbarkeit

der logisch angeordneten

Armaturen leidet durch

FARBENFROH: Soul-Innenraum

sionen Basis-, Cool- und

Comfort. Immer dabei:

Sechs Airbags, Audiosystem

und gekühltes

Handschuhfach. ESP nur

beim Topmodell serienmäßig,

der Dreitürer folgt

im Frühsommer. Dieser

soll rund 11.000 Euro kos-

■ NEUHEITEN

die Buntheit selbstverständlich

nicht.

Das Motorenangebot

zur Markteinführung Anfang

Februar startet mit einem

Benziner (1,6 l, 124

PS, 153 g CO 2 /km) und einem1,6-l-Diesel-Triebwerk

in zwei Leistungsstufen

(115 PS, 137 CO 2 /km

oder Automatik mit 128

PS, 156 CO 2 /km). Varianten

mit 100 PS (Benzin)

und 90 PS (Diesel) werden

im Laufe des Frühjahrs

nachgereicht. Bei den ersten

Testfahrten zeigte sich

der Soul speziell mit dem

115 PS-Diesel stimmig motorisiert.

Der verhältnismäßig

lange Radstand

(2,55 m) sorgt für einen angenehmen

Fahrkomfort.

An Bord. ESP, sechs Airbags

und Klimaanlage sind

in allen Soul-Modellen serienmäßig.

Die Preisliste

beinhaltet bereits jene Motorisierungen,

die erst im

Frühling erhältlich sein

werden und beginnt bei

€ 14.990,- (1,6 CVVT

Cool mit 100 Benzin-PS). ■

KLEINER FESCHAK: Hyundai i20 mit attraktiven Preisen

Fotos: Werk

ten, der Fünftürer rund

800 Euro mehr.

Kurios hingegen, dass

der i20-Vorgänger Getz als

Sondermodell bis weit ins

Jahr 2009 überleben wird

– zu einem Kampfpreis von

unter 10.000 Euro. Daher:

weiter Getz! ■

FREIE FAHRT 1/2009


■ DAUERTEST FESCHER RAGGAZZO:

Der Fiat Croma ist ein gelungener

Mix aus Kombi

und Van – stilsicherer

Auftritt inklusive

Azzurro für die Familie

■>

SEIT ENDE JULI

leistet ein dunkelblauer

Fiat Croma (genauer

in „jazzblau“ statt

Azzurro) seine Dienste als

Dauergast.

Mit dem Facelift, das

hauptsächlich seinem

Äußeren galt, präsentiert

sich der Italiener nun stilsicher

und dynamisch.

Der Croma lässt sich

schwer festmachen. Er ist

irgendwie ein Mix aus Van

LADEN MIT STIL: Der Kofferraum des Fiat Croma

fasst 500 Liter

Fiat Croma. Das geräumige blaue Familienauto mit

Italo-Charme im FREIE-FAHRT-Dauertest. TEXT: MARIO EHRNHOFER

und Kombi – eigentlich ein

hochbauender Kombi, was

den praktischen Vorteil

hat, üppige Platzverhältnisse

mitzubringen.

Viel Platz. Er ist ein perfekter

Fall für die Familie oder

Menschen mit erhöhten

Transport-Anforderungen.

Platz gibt es in beiden

Sitzreihen zu Genüge,

selbst großgewachsene

Bambini haben genug

Beinfreiheit. Pluspunkte

sammelt

das komfortabel

straffe Gestühl.

Innen fühlt

man sich

rasch

wohl, die

Verarbeitung

ist

sehr solid.

Das graue

Cockpit

kann mit

dem äuße-

renCharme nicht

ganz mit-

halten, dafür sind – bis auf

drei Knöpfe für Navi und

Co. über dem Innenspiegel

(!) – alle Schalter rasch zu

finden. Der Kofferraum

gehört mit 500 Liter zu den

echten Schluckern. Praktisch:

Der modulare Kofferraum,

der mit einem

Handgriff einen doppelten

Ladeboden zaubert.

Unter der Haube unseres

Croma arbeitet ein hörbarer

1,9-l-Common-Rail-

Diesel mit 110 kW/150 PS.

Zusammen mit der Sechsgang-Automatik

sorgt er

für eine entspannende und

souveräne Art der Fortbewegung.

Die Einträge im Fahrtenbuch

sind bislang überschaubar:

In den heißen

Spätsommerwochen genehmigte

er sich ein Extraschluckerl

Motoröl, im

Herbst fiel der Heckscheibenwischer

Vandalen zum

Opfer – sonst war nix.

Ausführliches über Motor,

Fahrwerk und Fahren

im nächsten Zwischenbericht.

ehrnhofer@freiefahrt.at ■

Fiat Croma 1,9 Multijet 150

Motor: Vierzylinder-Turbodiesel

1910 ccm, 110 kW/150 PS,

320 Nm bei 2000/min

Maße & Gewichte:

L/B/H 4783/1775/1603 mm,

Kofferraum 500-1610 l, Eigen-,

Gesamtgewicht 1520/2050 kg,

Reifen 215/50 R17

Fahrleistungen: Spitze 205 km/h,

Testverbrauch: 7,5 l/100 km,

MVEG: 9,1/5,6/6,9 l/100km

CO2-Emission: 181 g/km

Preis: € 33.290,– (Emotion)

1/2009 FREIE FAHRT 17

Foto: Gerhard Wartha


18

■ VERGLEICH

Der Platzhirsch

stellt sich

Kompaktklasse. Wie sich der neue Golf gegen Ford

Focus und Renault Mégane behaupten kann.

TEXT: ANDREAS W. DICK & MARIO EHRNHOFER FOTOS: GERHARD WARTHA

■>

NAHEZU JEDER namhafteAutomobilhersteller

ist in Österreich mit

einem Angebot in der volumensstarkenKompaktklasse

vertreten. Seit 1974

ist der VW Golf in diesem

Segment durchgehend

Marktführer. Wir haben

seine sechste Auflage zum

ersten Vergleichstest mit

Ford Focus und dem neuen

Renault Mégane in der

dritten Generation in das

ARBÖ-Fahrsicherheits-

Zentrum Wien-Kagran gebeten.

Dieser FREIE

FAHRT-Test wurde auch

von der ORF-Sendung

„Konkret“ ausgestrahlt.

Optik. Nur behutsam verändert,

aber dennoch etwas

schärfer gezeichnet,

gibt sich der VW sofort als

Golf zu erkennen. Er wirkt

im Vergleich zum Vorgänger

geduckter und athletischer.

Front und Scheinwerferpartie

schauen jetzt

ein bisschen grimmiger

drein.

Der Ford präsentiert

sich nach dem Facelift seiner

zweiten Generation

nun dynamischer und

ernsthafter. Seine Linienführung

mit dem flotten

Scheinwerferschwung und

der strukturierten Motorhaube

gefällt uns gut.

FORD FOCUS: Sein agiles Fahrwerk kann überzeugen, die montierten

Sommerreifen waren auf der nassen Kreisbahn aber ein Handicap

Weit weg vom unkonventionellen

Vorgänger

mit dem Stockerlhintern

zeigt sich der brandneue

Mégane nun glatter und

weniger markant. Sein Design

dürfte auf dem heimischen

Markt nun deutlich

länger mehrheitsfähig sein.

Interessant: Am Mégane

findet sich kein einziger

„Renault“-Schriftzug, nur

das Rauten-Logo prangt

an Front und Heck.

Innen. Bei der Cockpitgestaltung

haben alle drei

Hersteller ihre Hausaufgaben

gemacht. Verarbeitung

und Materialauswahl sind

bei allen drei Modellen in

VW GOLF: Der Neue überzeugt

punkto Fahrdynamik mit einem

stimmigen Gesamtpaket und

bleibt leicht beherrschbar

Augenhöhe. Jeder vertraut

dabei auf seine eigene Rezeptur:

Der Golf setzt auf

Bewährtes und verzichtet

auf unnützen Design-

Schnickschnack. Jetzt anders:

Die blaue Armaturenbeleuchtung

des Vorgängers

wich einer augenfreundlicheren

weißen

Beleuchtung mit klassi-

RENAULT MEGANE: Die dritte Generation zeigt sich komfortabel und

gut beherrschbar, ESP fängt sein nervöses Heck frühzeitig ein

FREIE FAHRT 1/2009


schen roten Zeigern. Modern

und elegant geht’s im

Focus zu. Schalter und Bedienelemente

geben auch

hier keine Rätsel auf. Manko:

Die Radiofernbedienung

ragt zu weit aus der

Lenksäule und sorgt bei

langbeinigen Lenkern für

unangenehmen Kniekontakt.

Klare Flächen und Linien

sind Kennzeichen des

Mégane-Cockpits. Auch

im Renault stellt sich ein

hoher Wohlfühlfaktor ein.

Mancher Schalter ist nicht

wirklich plausibel platziert

– so muss beispielsweise

der Tempomat zwischen

den Vordersitzen eingeschaltet

werden. Irritierend:

Das analog-digitale

Wechselspiel von Drehzahlmesser

und Tempo-

Anzeige. Sitzkomfort und

Raumangebot sind bei unserem

Test-Trio auf ähnlichem

Niveau. Beim Kofferraumvolumen

erzielen

Golf und Mégane um eine

Spur bessere Werte als der

Focus. Für alltägliche

Transportaufgaben sind

aber alle drei Kandidaten

gut geeignet.

Technische Daten

Fahren. Zum Testzeitpunkt

standen uns drei Dieselversionen

mit leider unterschiedlicherLeistungsausbeute

zur Verfügung. Dank

der Umstellung auf Com-

Ford Focus 1,6 TDCi Renault Mégane 1,5 dCi VW Golf 2,0 TDI

Motor: R4/CR-Turbodiesel/16V R4/CR-Turbodiesel/16V R4/CR-Turbodiesel/16V

Hubraum: 1560 ccm 1461 ccm 1968 ccm

Leistung: 74 kW/100 PS bei 4000/min 66 kW/90 PS bei 4000/min 81 kW/110 PS bei 4200/min

Drehmoment: 240 Nm bei 1750/min 200 Nm ab 1750/min 250 Nm ab 1500/min

Antrieb: 5-Gang/Vorderräder 5-Gang/Vorderräder 5-Gang/Vorderräder

L/B/H: 4362/1840/1497 mm 4295/1808/1471 mm 4199/1779/1479 mm

Eigen-/Gesamtgew.: 1281/1795 kg 1290/1762 kg 1266/1840 kg

Kofferraum: 282–1144 l 372–1162 l 350 -1305 l

Spitze, 0–100 km/h: 188 km/h, 12,1 sec 180 km/h, 12,5 sec 194 km/h, 10,7 sec

Reifen: 195/65 R 15 195/65 R 15 195/65 R 15

MVEG-Verbr.*: 5,8/3,8/4,5 l/100 km 5,3/4,0/4,5 l/100 km 6,0/3,7/4,5 l/100 km

Testverbrauch: 6,1 l/100 km 5,8 l/100 km 5,9 l/100 km

CO2-Emission: 119 g/ km 118 g/ km 119 g/ km

Preis (Testauto): €20.459,43 (Ecosport) €25.215,25 (Expression) €26.324,14 (Highline)

*) städtisch/außerstädtisch/gesamt; Werksangaben

mon-Rail-Technik zeigt

sich jetzt auch der Selbstzünder

im Golf kultivierter.

Verbrauch und Umweltbilanz

sind bei allen

drei Kompaktklasslern auf

1/2009 FREIE FAHRT 19


20

der Höhe der Zeit. Unterschiede

im Fahrbetrieb:

Der Golf verhält sich in

Grenzsituationen gutmütig

und bleibt leicht beherrschbar.

Beim Focus

überzeugen Kurvenwilligkeit

und Agilität dank direkter

Lenkung und Top-

Fahrwerk. Sehr komforta-

bel fährt sich der Mégane.

Auf der Schleuderplatte

merkt man sein nervöses

Heck, das vom früh intervenierenden

ESP eingefangen

wird.

Bei den Fahrdynamik-

Tests erschwerte uns die

Sommerbereifung des Ford

Focus einen qualifizierten

TEST-TRIO:

Renault Mégane,VW

Golf und Ford Focus

im Fahrsicherheits-

Zentrum Wien-Kagran

Vergleich. Punkto Fahrkomfort

sind Focus und Mégane

dem Klassenprimus sehr

dicht auf den Fersen.

Fazit. Der neue Golf bietet

ein gutes Gesamt-Paket

(mit 4x4-Option), jedoch

keine Bestwerte beim

Preis-Leistungs-Verhältnis.

Beim Werterhalt bleibt er

Dreitürer: Weniger ist mehr

Neuer Renault

Mégane. Das

Coupé unterscheidet

sich

wesentlich vom

Fünftürer.

TEXT: ANDREAS W. DICK

■>

FÜR RENAULT ist

beim neuen Mégane

das Coupé die Kür. Der

Dreitürer wirkt noch dynamischer

als die fünftürige

Version und kommt serienmäßig

mit einem Sportfahrwerk

sowie zwei zusätzlichen

Airbags. Durch

den Verzicht auf zwei

Türen leidet natürlich der

Nutzwert – Coupés wer-

DYNAMISCH: Geduckte Silhouette des attraktiven Mégane Coupé

den aber ohnehin kaum

aus praktischen Gründen

gekauft.

Interessanterweise hat

der französische Hersteller

die Einstiegspreise beim

Coupé (1,6 16V Hi-Flex

Sechsgang 110 PS „Expression“

ab E 19.812,36)

höher angesetzt als beim

Fünftürer (1,6 16V Fünfgang

100 PS „Authen-

tique“ ab E 17.990,–) –

beim VW Golf ist die Preisgestaltung

umgekehrt.

Auch motorisch diffe-

COCKPIT: Analog und digital

■ VERGLEICH

VERWECHSELBAR: Mégane-

Heck mit wenig Markenidentität

weiter top. Nicht nur finanziell

eine interessante

Alternative ist der agile Focus.

Der Mégane mit seinem

neuem Designstatement

ist beim Einstieg

preislich beim Golf, bietet

dabei aber 20 PS mehr

Leistung und zwei zusätzliche

Türen serienmäßig. ■

renziert Renault zwischen

den beiden Karosserievarianten.

Beim Coupé leistet

der 1,6-l-Benziner 110 PS

(statt 100), verfügt über

sechs Gänge und kann als

„Hi-Flex“ mit jedem

Mischverhältnis aus Super

95 und SuperEthanol E85

betrieben werden. Die

CVT-Automatik bleibt zu

Beginn auch den Fünftürern

vorbehalten.

Naturgemäß gewinnt

der Fünftürer den Kofferraumvergleich:

405 bis

1162 Liter zu 377 bis 1024

Liter lauten die entsprechenden

Werte. Bei

Renault ist man stolz, bei

beiden Versionen beim Ladevolumen

im Spitzenfeld

der jeweiligen Segmente zu

liegen. Renault erwartet

einen Coupé-Anteil von

zehn Prozent. ■

FREIE FAHRT 1/2009

Fotos: Werk


■>

DACIA SANDERO:

Fesches Gesicht zum

günstigen Preis

Preisbrecher mit Charme

ZUR EINORDNUNG:

Punkto Länge und

Kofferraumvolumen liegt

der Dacia Sandero ziemlich

genau zwischen aktuellem

VW Polo und dem

Golf VI. Beim Kaufpreis

unterbietet unser Testauto

in der Topversion noch den

günstigsten Fünftürer Polo

mit 60 PS („Family+“ um

€ 13.819,–.

Technisch basiert der

Sandero auf vielen Komponenten

des Renault Clio

der mittlerweile nicht mehr

erhältlichen zweiten Generation.

Optik. Übertriebene

Schönheit konnte man

dem ersten in Österreich

erhältlichen Dacia-Modell

„Made by Renault“, dem

Logan, nicht gerade vorwerfen.

Bei der Gestaltung

des Sandero merkt man

das geglückte Bemühen um

ein deutlich gefälligeres

Äußeres.

Am Innenraum gibt es

UNTERWEGS: Ausreichend Leistung und Komfort auf der Autobahn

Dauertest. Was der Sandero der rumänischen Renault-

Tochter Dacia bieten kann. TEXT: ANDREAS W. DICK

wenig zu kritisieren, für ein

Auto dieser Preisklasse

geht auch die Anmutung in

Ordnung. Die Platzierung

der vorderen Fensterheber

unterhalb des Radios ist etwas

gewöhnungsbedürftig

(„konsequenterweise“ findet

man die hinteren Fensterheber

dafür hinter der

Handbremse).

Zum individuellen

Charme und Charakter des

rumänischen Preisbrechers

gehört der Verzicht auf

jeglichen vordergründigen

Premium-Effekt. Der Kofferraum

schluckt zwischen

320 und 1200 Liter an Gepäck.

Manko des Gepäckabteils:Kofferraumschloss

und Griffmulde

zum Öffnen liegen recht

weit auseinander – da

wünscht man sich größere

Hände.

An Bord. Die Ausstattung

unseres Sandero Lauréate

umfasst unter anderem

ABS, vier Airbags, Zentralverriegelung

mit Funkfernbedienung,Nebelscheinwerfer

und die – aufpreispflichtige

– Klimaanlage.

Leider erreicht der neue

Dacia nur drei Sterne (von

fünf) beim Crashtest.

Über die Qualitäten des

Sandero im Fahrbetrieb

und seine Zuverlässigkeit

werden wir im Abschlusstest

berichten. ■

dick@freiefahrt.at

Dacia Sandero 1,6 MPI

Motor: Vierzylinder-Benziner

1598 ccm, 64 kW/87 PS,

128 Nm bei 3000/min

Maße & Gewichte:

L/B/H 4020/1990/1534 mm,

Kofferraum 320–1200 l, Eigen-,

Gesamtgewicht 1036/1536 kg,

Reifen 185/65 R15

Fahrleistungen: Spitze 174 km/h,

Testverbrauch: 7,8 l/100 km,

MVEG: 10,0/5,6/7,2 l/100km

CO2-Emission: 170 g/km

Preis: € 12.372,72 (Lauréate)

1/2009 FREIE FAHRT 21

Fotos: Gerhard Wartha


22

Charakter is back

Jeep Cherokee.

Der Indianer

wurde wieder

kantiger und

um viele Talente

bereichert.

TEXT: MARIO EHRNHOFER

ECHT FESCH: Alfa Romeo

159 SW als Kombi-Alternative

mit Stil

■ AUTOTEST

OFFROAD-PROFI: Auch so

kann man einen Jeep

Cherokee bewegen

Alfa Romeo 159 SW: Nicht geräumig, aber edel und stilvoll

EMOTION,Stil und Sportlichkeit

sind bekannte Alfa-Zutaten.

Der 159 bedient sich

dieser Eigenschaften gekonnt.

Kein Wunder, hat er

auch als Nachfolger des legendären

156, der 1997 eine

neue Ära einleitete, ein

schweres Erbe anzutreten.

Die Kombivariante des

159 ist ein echter Hingucker.

Wobei von einem

Kombi zu sprechen, ist etwas

hochgegriffen. 445 bis

1235 Liter Kofferraumvolumen

sind nicht gerade üppig,

das können andere besser.

Ob andere dabei auch

so gut aussehen? Wohl

kaum. Der Station Wagon

gefällt mit schöner Linienführung

und eleganten Details.

Originell und ver-

■>

DEUTLICH KANTIGER

und optisch dem

größeren Commander angepasst

wurde die aktuelle

Jeep Cherokee-Generation.

Der Geländekaiser bekam

mit Selec-Trac II eine

neue feine Allradtechnik

verpasst: Permanenter Antrieb

mit sperrbarem Mitteldifferenzial

plus Bergan-

und Bergabfahrhilfe

(HSA bzw. HDC) garantieren

ernsthaftes Vorankommen

auf unbefestigten

steckt: Der Kofferraum öffnet

mit Druck auf das Alfa-

Logo. Preis der Schönheit:

Eine hohe Ladekante.

Der 2,4JTDM-Dieselmotor(Top-Motorisierung)

liefert mit 209 PS

Wegen. Zusätzlich schützt

neben ABS und ESP auch

der Überschlagsschutz

ERM.

Onroad: Der im Vergleich

zum Vorgänger um

45 mm gewachsene Radstand

und eine um 25 mm

breitere Spur bringen auf

der Straße deutlichen

Komfortgewinn.

Kräftig zupackend, ohne

dabei leise zu treten,

geht der 2,8-l-Common-

Rail-Dieselmotor in Ver-

und 400 Nm Drehmoment

ordentlich Punch. Da haben

die Vorderräder ganz

schön viel zu tun, um die

Lenkbarkeit sicherzustellen.

Das Interieur gefällt

mit sportlichen Rundin-

bindung mit der Fünfgang-

Automatik zur Sache: 177

PS und fette 460 Nm gehen

ok und sollten für ordentlichen

Anhängerbetrieb (bis

zu 2,8 t) reichen.

Der graue Plastik-Look

im Inneren verströmt Sachlichkeit,

die Verarbeitung

geht in Ordnung.

Cooles Extra: Das Faltdach

„Sky Slider“ macht

den Cherokee fast zum Kabrio.

ehrnhofer@freiefahrt.at ■

Jeep Cherokee 2,8 CRD

Limited AT

Motor: Vierzylinder-Turbodiesel

2777 ccm, 130 kW/177 PS,

460 Nm bei 2000/min

Maße & Gewichte:

L/B/H 4493/1839/1797 mm,

Kofferraum 419-1404 l, Eigen-,

Gesamtgewicht 2055/2520 kg,

Fahrleistungen: Spitze 179 km/h,

Testverbrauch: 11,5 l/100 km,

MVEG: 12,2/7,8/9,4 l/100km

CO -Emission: 242 g/km

2

Preis: € 44.690,– (Limited)

strumenten und fahrerorientiertem

Cockpit. Direkte

Lenkung, knackige Schaltung

und straffes Fahrwerk

sind tadellos und machen

Spaß. Die Frontsitze sind im

vorderen Bereich der

Schenkelauflage etwas zu

weich.

Alfa Romeo 159 SW

2,4 JTDM

Motor: Fünfzylinder-Turbodiesel

2387 ccm, 154 kW/210 PS,

400 Nm bei 1500/min

Maße & Gewichte:

L/B/H 4660/1828/1417 mm,

Kofferraum 445-1235 l, Eigen-,

Gesamtgewicht 1710/2185 kg,

Fahrleistungen: Spitze 229 km/h,

Testverbrauch: 8,9 l/100 km,

MVEG: 9,2/5,5/6,9 l/100km

CO2-Emission: 181 g/km (Euro 4)

Preis: € 42.300,– (Version TI)

FREIE FAHRT 1/2009

Fotos: Werk


Saab 9-3 TurboX: Viel Kraft für viel Saft

BÖSER BLICK, zahlreiche

Sport-Details und ein hammerstarkerV6-Turbomotor

kennzeichnen das limitierte

Saab 9-3 Sondermodell

namens „Turbo X“.

Der aufgeladene Schwede

zitiert den legendären 900

Turbo. Technisches Highlight

ist sein neues Allradsystem

XWD, das nicht

nur eine variable Kraftverteilung

zwischen Vorderund

Hinterachse zulässt,

sondern bei Bedarf auch

individuell bis zu 80 Pro-

zent die einzelnen Räder

mit Kraft versorgt.

Somit ist

man immer mit

Top-Traktion unterwegs,

was auch

angesichts der üppigen

Motorisierung

(der 2,8-l-Sechszylinders

leistet 206 kW/280 PS, 400

Nm) eine sinnvolle Sache

ist. Dennoch ist der V6 mit

Sechsgang-Getriebe kein

wahres Temperamentsbündel,

die Kraftentfaltung

erfolgt sehr harmo-

Jaguar XF: Traum-Katze

UNTERWEGS mit dem Jaguar XF 4,2 V8 Premium Luxury erntet man

viele bewundernde Blicke ohne Neid. Die viertürige Limousine vereint

Komfort und Dynamik mit britischer Eleganz. Zum Träumen verführt

der tolle Motor mit 219 kW/298 PS und 411 Nm.Aufgewacht

wird dann mit einem kombinierten Kraftstoffverbrauch von 11,1 l/

100 km, 264 g CO 2 /km und einem Preis von € 81.433,– .Tempo 100

erreicht der XF in 6,5 Sekunden, die Bauartgeschwindigkeit beträgt

250 km/h. Die Jaguar-Faszination mit Vernunft kombiniert der XF 2,7

V6 Diesel (207 PS, 7,5 l /100 km und 199 g CO 2 /km) ab € 54.230,– .

Gut, dass nicht alle Autos gleich sind, oder?

Darum gibt es für jede

Automarke das richtige

Motoröl aus der

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nisch, begleitet von

rotzigem Turbo-Brabbeln.

Fahrleistungen: Spitze 250

km/h, Null auf 100 km/h in

5,7 Sekunden.

Das Bittere zum Schluss:

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Gewinnfrage: Die OMV hat maßgeschneiderte Motoröle für jedes Auto.

Wie heißt diese OMV BIXXOL Serie?

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Teilnahme ausgeschlossen. Die Gewinner müssen nicht anwesend sein und werden schriftlich verständigt. Der Gewinn kann nicht in

bar eingelöst werden.

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mit moderner Optik

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Bei einem Normverbrauch

von 10,6 Liter (254 g CO 2 /

km) und einem Preis ab

€ 51.500,– beginnt man

Legenden aber in einem

anderen Licht zu sehen...

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24

GRANDTOUR: Attraktive Kombiversion des Renault Laguna

Nicht zu unterschätzen

Renault Laguna.

Frankreichs

Mittelklasse überrascht

positiv.

TEXT: ANDREAS W. DICK

■>

WENN AUCH die

tatsächlichen Verkäufe

hinter den Erwartungen

zurückgeblieben

sind, verdient sich die Laguna-Familie

(siehe auch

Limousine und GT rechts)

großes Lob. Alle drei von

uns gefahrenen Versionen

konnten uns überzeugen.

Die von Renault bei der

Premiere des Laguna formulierten

Fortschritte bei

der Qualität waren auch

auf der Straße erfahrbar.

Auch die Transporterqualitäten

des Grandtour

hat Renault nicht außer

Acht gelassen: Die elegante

Kombiversion des Laguna

schluckt zwischen 508 und

1593 Liter an Gepäck. Zudem

erlaubt der Laderaum

mit seinen zahlreichen Unterteilungen

ein perfektes

Gepäckraum-Management.

WOHNLICH: Laguna-Interieur

Fiat Ulysse 2,2 16V Multijet: Top-Diesel mit Bi-Turbo

DER ITALIENISCHE FAMILIENVAN (baugleich mit Lancia Phedra,

Citroën C8 und Peugeot 807) ist seit kurzem auch mit dem 2,2 Multijet-Bi-Turbo-Diesel

mit 170 PS verfügbar. Dessen zwei Turbolader garantieren

ein schnelles Ansprechverhalten schon bei niedrigen Drehzahlen.

Das maximale Drehmoment von 370 Nm steht bereits bei

1500/min parat. Fahrleistungen: Null auf 100 km/h in 10,8 s, Spitze

200 km/h. Kombinierter Verbrauch des Raumwunders: 7,2 l/100 km

(191 g CO 2 /km),Testverbrauch 8,1 l/100 km. Fahrkomfort und der gut

gestaltete Innenraum wissen auch einige Jahre

nach Markteinführung des Fiat noch zu überzeugen.

Der Ulysse mit dem starken Diesel kostet

€ 37.040,– und kann als einziger Selbstzünder

auch mit Automatik kombiniert werden.

Motorisch ist die große

Laguna-Familie mit einem

Leistungsspektrum von

110 PS (1,6 16V) bis 235

PS (V6 dCi beim Coupé

GT) breit aufgestellt.

Unser Testauto bot mit

dem 2,0 dCi mit 127

kW/173 PS Leistung im

Überfluss: Das maximale

Drehmoment von 380 Nm

überfordert in den unteren

Gängen dabei die Traktion

des Fronttrieblers.

Üppig ist die Laguna-

Ausstattung bereits ab dem

Basisniveau „Expression“:

Acht Airbags, elektronischeZweizonen-Klimaautomatik

und „Keyless

Drive“ (Schlüsselkarte mit

Funkfernbedienung) sind

immer serienmäßig an

Bord. ■

■ AUTOTEST

Familie Laguna

LIMOUSINE, GT & COUPÉ:

Der Laguna bietet Karosserievarianten

für jeden Geschmack

und eine Topversion,

die alle Stückerln spielt:

Der GT wird dank Allrad-Lenkung

zum Kurvenwunder.

Die mitlenkende Hinterachse

bringt mehr Spurstabilität

und kleineren Wendekreis.

Derzeit einer der agilsten

Fronttriebler. Preis ab

€ 33.800,–. (Limousine 2,0 T

GT). Schnittiger Neuzugang:

Das attraktive Coupé (unten)

ab € 33.307,20 (dCi 150).

Renault Laguna dCi 175 DPF

Motor: R4-CR-Turbodiesel DPF

1995 ccm, 127 kW/173 PS,

380 Nm bei 2000/min

Maße & Gewichte:

L/B/H 4801/1811/1445 mm,

Kofferraum 508–1593 l, Eigen-,

Gesamtgewicht 1513/2063 kg,

Fahrleistungen: Spitze 215 km/h,

Testverbrauch: 7,8 l/100 km,

MVEG: 8,4/5,5/6,5 l/100km

CO2-Emission: 171 g/km

Preis: € 37.144,30 (Initiale)

FREIE FAHRT 1/2009

Fotos: Werk

SPEZIELLER STIL:

Ulysse-Cockpit

Foto: Gerhard Wartha


BMW xDrive : Tolle Traktion im 3er touring

BAYERNS Premiumhersteller

aus München eifert der

4x4-Kompetenz seines Rivalen

aus Ingolstadt höchst

ambitioniert und erfolgreich

nach. So viele Baureihen,

die auch mit Allradantrieb

verfügbar sind, ist

man sonst nur bei der Marke

mit den vier Ringen im

Logo gewöhnt.

Bei BMW heißt der

Traktionsbonus von vier

angetriebenen Rädern traditionellerweise

„xDrive“.

Auf trockenem Asphalt

verteilt der variable Allradantrieb

40 Prozent auf die

Vorder-, und 60 Prozent

der Kraft auf die Hinterräder.

Erstmals ist der Allradantrieb

in der 3er-Reihe

jetzt auch mit Vierzylinder-Diesel-Motor

wählbar.

Die Einstiegsversion heißt

✆ 1-2-3

Pannen-

Notruf

320d xDrive. Der Selbstzünder

leistet 130 kW/177

PS und punktet mit

Laufruhe und harmonischer

Kraftentfaltung. In

Kombination mit dem

Sechsgang-Schaltgetriebe

sprintet der allradgetriebene

320d in 8,5 Sekunden

auf Tempo 100 und erreicht

theoretisch 222

km/h Spitze.

So schützen Sie sich und Ihre Familie:

• Hubschrauberrettung und Bergung im In- und Ausland

• Krankenrückholung im In- und aus dem Ausland

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• Weiterreise und Mobilität im In- und Ausland

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Den kombinierten EU-

Verbrauch von 5,6l/100

km (146 g CO 2 /km) konnten

wir vollbesetzt und bei

viel Schnee zwar nicht erreichen,

6,6 l/100 km im

Test sind aber dennoch ein

herzeigbarer Wert – das

BMW-eigene „Efficient

Dynamics“-Paket macht’s

möglich. Hoher Preis des

Testautos: € 48.589,42.

BMW 320D

mit Allradsystem

xDrive:

Top Traktion bei

Nässe und auf

Schnee

Der 325 xi mit

seidenweichem

Reihensechszylinder

und 218

PS stellt das Einstiegsmodell

bei den Allrad-Benzinern

dar. Fahrleistungen

mit Automatik: Spitze 240

km/h, 8,1 s auf 100 km/h.

Testverbrauch: 9,2 l/100

km.

Preis unseres Testautos:

€ 56.912,–.

Die Kostenbilanz

spricht somit deutlich für

den Diesel.

So schützen Sie Ihre Fahrzeuge:

• Pannendienst im Ausland

• Abschleppdienst im In- und Ausland

• Ersatzteileversand ins Ausland

• Fahrzeug-Heimtransport im In- und aus dem Ausland

• Wildschadenvergütung im In- und Ausland

• Abholung des reparierten Fahrzeugs im In- und Ausland

Rundumschutz für Ihre Sicherheit und Mobilität.

In Österreich und Europa.

Mit uns kommt der Vorteil.


■ GEBRAUCHTWAGEN

Genialer Pionier mit Schwächen

Renault Scénic.

Tolles Konzept,

mittelprächtige

Zuverlässigkeit.

TEXT: ANDREAS W. DICK

■>

ALS PIONIER begründete

der Renault Mégane

Scénic 1996 das Segment

der kompakten Vans.

Bis 2003 wurde die erste

Generation („Typ JA“)

produziert und von den

heimischen Autokäufern

gut angenommen.

Im ARBÖ-Prüfzentrum

Wien-Nord haben wir einen

Scénic „conQuest“ 1,9

dTi mit 72 kW/98 PS auf

seine Stärken und

Schwächen abgeklopft.

Im „TÜV-Report 2008“

(als „Auto Bild spezial“ um

€ 4,30 im Zeitschriftenhandel

erhältlich) bekommt

der Scénic I ein

zwiespältiges Zeugnis:

„Der Kompaktvan-Pionier

überzeugt mit seinem cleveren

Innenraum, aber Reife

und Zuverlässigkeit

überzeugen nicht.“

Über die Schwächen

heißt es: „Viele Elektrikund

Elektronikprobleme,

TRENDSETTER: Karlheinz Berthold, Prüfzentrumsleiter beim ARBÖ Wien-Nord, kontrolliert einen Renault

Mégane Scénic 1,9 dTi der ersten Generation,Baujahr 1998, Kilometerstand 136.000.

reißende Keil- und Zahnriemen

sowie kollabierende

Gaszüge. Gefährlich:

blockierendes Lenkschloss.“

Deshalb hat der Rat von

RENAULT

SCENIC:

Elektronik-

Check ist

anzuraten

ARBÖ-Techniker Karlheinz

Berthold vor dem

Kauf eines gebrauchten

Renault Mégane Scénic

seine spezielle Gültigkeit:

„Kein Gebrauchtwagen-

kauf ohne ARBÖ-Ankaufstest

in Ihrem Prüfzentrum!“

Die Auswahl an gebrauchtenScénic-Modellen

ist recht groß. Auf der

ARBÖ-Gebrauchtwagenbörse

powerd by car4you

unter www.arboe.at finden

sich rund 340 Stück (ab etwa

€ 2000,–).

Kauftipp: „Auf jeden

Fall eine Diesel-Version,

die seltene Allrad-Variante

RX4 ist in Österreich sehr

begehrt.“ ■

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Fotos: Gerhard Wartha


■ MOTORRAD

Das Monument

Yamaha MT-01. Das Nakedbike setzt

auf Hubraum satt. TEXT: HERBERT GRUNDTNER

WIE VOM BILDHAUER ■> geschaffen steht sie

da. Die MT- 01 von Yamaha.

Sie ist ein Motorrad,

das in keine Kategorie passt.

Ein Motor wie für einen

Chopper, ein Fahrwerk

(Alu!) wie für ein Sportmotorrad,

ein Styling wie

kein anderes Motorrad.

Das Motorrad wird beherrscht

vom riesigen V-

Twin. 1700 ccm gibt es

nicht alle Tage. Durch seine

langhubige Bauweise ist

er ein Drehmomentbulle.

Das heißt, wenig Gas und

trotzdem Kraft in Überfülle!

Der Motor gibt dir mit

seiner Kraft in allen Bereichen

das Gefühl der Souveränität.

Das Motormanagement

ist hervorragend.

Die Sitzposition entspricht

der eines Sportmotorrades:

Eine relativ hohe

Sitzposition und weit nach

vorne gebeugt. Die Fußrasten

sind weit hinten, sodass

ein kleiner Fahrer eine

liegende Position einnehmen

muss. Eigenwillig die

spartanisch gehaltene Informationseinheit:analoger

Drehzahlmesser, der

1/2009

HUBRAUM

UND AUFTRITT

SATT: Yamaha

MT-01 mit

1700er-Twin

im unteren Bereich Platz

für einen digitalen Geschwindigkeitsmesser,Kilometerzähler

und Uhr bietet.

Das Wegfahren mit

dem Dickschiff erinnert an

einen Diesel. Auch mit wenig

Gas geht es sanft dahin.

Die Schokoladenseite

der MT-01 ist die rechte

Seite. Da kommt das extreme

Styling voll zur Geltung.

Wie aus Stein gemeisselt.

Die Auspuffendrohre

sind hochgezogen und verlaufen

unter der Sitzbank.

Der Verbrauch ist für

diesen Hubraum mit

6,3l/100 km moderat. ■

Daten: Yamaha MT-01

Motor: Zweizylinder-Viertakt

1670 ccm, 66,3 kW/90 PS, 150 Nm

Getriebe: 5-Gang

Antrieb: Kette

Scheibenbremse vorn/hinten

2x 310mm/267mm,

Tankinhalt: 15 Liter

Trockengewicht: 243 kg

Preis: €15.995,–

Mangel am Testmotorrad: Keine.

Fazit: Ein zuverlässiges qualitativ

hochwertiges Motorrad mit

hohem Auffälligkeitswert für

Leute mit dem Hang zu einem der

außergewöhnlichsten Zweizylindermotorräder

am Markt.

Foto: Werk

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Notruf

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Zuname/Vorname/Titel

Geburtsdatum Tag Monat Jahr Geschlecht

� weiblich � männlich

Telefon/Mobiltelefon E-Mail-Adresse (zur Zusendung des ARBÖ-Newsletters)

Postleitzahl/Ort/Straße/Hausnummer

Mit uns kommt der Vorteil.

Empfehlen Sie den ARBÖ weiter! Für jedes neue Mitglied erhalten

Sie OMV-Tankstellen-Gutscheine als Werbeprämie, die Sie im

gesamten Tankstellenbereich einlösen können.

Für neue Autofahrer-Mitglieder erhalten Sie 5 20,– in Form

von OMV-Tankstellen-Gutscheinen. Die Gutscheine werden

Ihnen zugeschickt, sobald der Mitgliedsbeitrag des neuen

Klubmitgliedes eingezahlt ist.

Ich habe das neue Mitglied geworben:

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Ja, ich werde jetzt ARBÖ-Mitglied.

� Autofahrer-Mitgliedschaft mit Sicherheits-Pass 1 102,80 (Einschreibgebühr entfällt)

� Autofahrer-Mitgliedschaft ohne Sicherheits-Pass 1 69,00 (plus € 7,00 Einschreibgebühr)

Ich erkläre hiermit meinen Beitritt zum ARBÖ und bin bereit, seine Statuten anzuerkennen. Die erhobe nen Daten werden vom ARBÖ und

seinen Partnern je nach gewählter Variante automationsunterstützt verarbeitet.

Datum, Unterschrift des neuen Mitgliedes

Informationen unter: 050-123-3000 (Ortstarif).

* Die Mitgliedschaft (mit oder ohne Sicherheits-Pass) gilt ab Einzahlung des Mitgliedsbeitrages. Die mit dieser Beitrittserklärung eingegangene

Mitgliedschaft läuft unbefristet weiter, sofern nicht fristgerecht eine Abmeldung laut Statuten erfolgt.

Bitte senden Sie das ausgefüllte Beitrittsformular an den

ARBÖ, Mariahilfer Straße 180, 1150 Wien, Fax: 050-123-4000,

E-Mail: mev@arboe.at


arbö GUTE NOTEN: MITGLIEDERUMFRAGE · DANKE, ARBÖ! · EHRUNGEN

Skiflug-

Partner

DER FIS Skiflug Weltcup

2009 auf der größten Naturskiflugschanze

der

Welt, auf dem Kulm in Bad

Mitterndorf, wird auch für

den ARBÖ zu einer besonderen

Herausforderung:

Als offizieller Sicherheitspartner

haben wir Großkampftage

vor uns. Der gesamte

Pannen- und Abschleppdienst

für das

Kulm-Wochenende (9. bis

11. Jänner) liegt in den

Händen des ARBÖ.

SKIFLIEGEN: Kulm-Schanze

WALTER FABIAN

„Hosen owi“

Seit nunmehr 45 Jahren veranstaltet

der ARBÖ Steiermark

für Mitglieder in jedem

Frühling eine Klubreise.

Aus bescheidenen Anfängen,

als unsere Funktionäre in

Fahrgemeinschaften ihre privaten

Pkw für die Anreise in

einfache Urlaubsquartiere

zur Verfügung gestellt

haben, hat sich die Sache zu

Flugreisen in tolle All inclusive-Resorts

auf 5 Sterne-

Niveau weiter entwickelt.

Gleich vorweg: Unsere sonst

so charmanten Mitarbeiterinnen

haben mit Veranstaltern

von Tunesien über Kroatien,

Griechenland bis zur Türkei,

ein gnadenloses „Hosen owi“

AKTION für den Zweirad-Nachwuchs:ARBÖ Niederösterreich

Sichere Jugend

„FREIE FAHRT“ heißt es bald für Schüler der neunten

Schulstufe in Niederösterreich. Der ARBÖ und namhafte

Partner wie Arge2Rad, Bundespolizeidirektion Wien, Institut

für Fahrtechnik, Faber sowie zahlreiche Partnerfahrschulen

betreiben das Projekt. Ziel ist eine Senkung

der Unfallzahlen bei jugendlichen Verkehrsteilnehmern.

Der Schwerpunkt – neben dem ARBÖ-Mopedkurs – liegt

dabei in einer intensiven Praxisschulung, die von Partnerfahrschulen

(Grundausbildung) und der Wiener Polizei

(Fahrsicherheitstraining und Stadtausfahrts-Projekt)

durchgeführt wird. Heuer soll auch der „ARBÖ-Mopedsimulator“

zum Einsatz kommen.

gespielt. Das Ziel: mehr an

Leistungen und bessere

Preise für unsere ARBÖ-Mitglieder.

Als bestes Angebot hat sich

schließlich „Blue Collection

Belek“ in der Türkei herauskristallisiert,

ein neuer Ultra-

All inclusive-5 Sterne-Club, direkt

am Strand mit Sportmöglichkeiten

von Tennis bis

zu allen Wassersportarten,

gleich dahinter mit Belek eine

interessante Stadt, Golfplätze

in nächster Umgebung,

nur 35 Transfer-Kilometer

von Antalya – und das

Ganze trotz stark gestiegener

Saisonpreise 2009 in der

ersten Maiwoche bei

in den

Bundesländern

zwischengas

Temperaturen um 28 Grad

ab 543,– Euro pro Person

(siehe auch Seite 32).

Wir haben es also wieder geschafft

und freuen uns auf

eine wunderschöne Woche

mit unseren ARBÖ-Mitgliedern!

■ Zu Fuß & am Rad

Fußgänger und Radfahrer

sind in den Morgen- bzw.

Abendstunden schlecht

sichtbar. Der ARBÖ Vorarlberg

und die „Sicheren Gemeinden“

unterstützen

die Aktion „Mach dich

sichtbar“ durch Aufklärungen

bei „Echtsituationen“.

ARBÖ- Mitarbeiter demonstrieren

dabei, dass reflektierende,

selbst haftende

Streifen, an der Kleidung

angebracht, schon von

Weitem gesehen werden.

■ Ortsklub Veitsch

60 Jahre Mitgliedschaft

feierte der

langjährige

Schriftführer

des ARBÖ Veitsch, Anton Schadauer

(Bild). Zwei weitere

Veitscher, Josef Schweighofer

und Johann Gradwohl sind 50

Jahre beim ARBÖ. Die Ehrung

nahmen Bürgermeister

Erwin Dissauer und Klubobmann

Klaus Philipp vor.

■ Team in Tirol

Andreas Vorhofer verstärkt

das Team des ARBÖ Kitzbühel

und in der Landesorganisation

betreut Barbara

Hellweger den Bereich

Pressearbeit und Koordination

von Veranstaltungen.

Sabrina Knoll wurde

als Lehrling für Kfz-Mechanik

im ARBÖ Imst aufgenommen.

29


30

arbö

Termine

Kärnten

ST. JAKOB/ROSENTAL. 7. 2. ,

ARBÖ-Ball, Kulturhaus, 20 Uhr.

Niederösterreich

VÖSENDORF. 19. 2. Generalversammlung,

Kultursaal, 19 Uhr.

Oberösterreich

SCHÄRDING. 8. 1. Klubabend,

Kapsreiter Bräustüberl, 20 Uhr .

BAD ISCHL.17. 1. Eisstockschießen,

„Steinwand“ Reiterndorf,

19 Uhr.

SCHÄRDING. 5. 2. Klubabend,

Kapsreiter Bräustüberl, 20 Uhr.

Steiermark

BAD MITTERNDORF-KULM.

9. bis 11. 1., FIS Skiflug-Weltcup

Kulm, Infos: Tel. 03623/6055 oder

www.skifliegen.at

Tirol

INNSBRUCK. 20. 2., Generalversammlung

OK Innsbruck,ÖGB-

Haus, Südtirolerplatz 14–16,

7. Stock, 17 Uhr.

Wien

WIEN 3. 20. 1. Vortrag „Zukünftige

Mobilität durch neue Kraftstoffe“

von Kurt Döhmel,

Vorsitzender der Geschäftsführung,

Deutsche Shell Holding

GmbH, Hamburg, 18.15 bis 20

Uhr, Großer Festsaal im Haus der

Industrie, 1030 Wien, Schwarzenbergplatz

4.

ARBÖ Landeszentren

Burgenland: 7000 Eisenstadt, Ruster

Straße 126,Tel: 050-123-2100, bgld@arboe.at

Kärnten: 9020 Klagenfurt, Rosentaler

Straße 194,Tel: 050-123-2200, ktn@arboe.at

Niederösterreich: 2514 Traiskirchen,Wiener

Straße 64,Tel: 050-123-2300, noe@arboe.at

Oberösterreich: 4020 Linz, Hafenstraße 6,

Tel: 050-123-2400, ooe@arboe.at

Salzburg: 5020 Salzburg, Münchner Bundesstraße

9,Tel: 050-123-2500, sbg@arboe.at

Steiermark: 8020 Graz, Kapellenstraße 47,

Tel. 050-123-2600,stmk@arboe.at

Tirol: 6020 Innsbruck, Stadlweg 7,

Tel: 050-123-2700, tirol@arboe.at

Vorarlberg: 6800 Feldkirch-Altenstadt, Reichsstraße

82,Tel: 050-123-2800, vlbg@arboe.at

Wien: 1210 Wien, Brünner Straße 170,

Tel: 050-123-2900, wien@arboe.at

in den Bundesländern

Wien: Light & Night Fahrsicherheits-Training

NEU und nur im Winter -

Das Light & Night-Pkw-

Fahrsicherheits-Training

für Gruppen mit maximal

sechs Personen ist ein besonderes

Erlebnis.

Das Fahrsicherheits-

Training für Nachtschwär-

mer beginnt um 17.30 und

endet um 21 Uhr.

Zur topmodernen Ausstattung

zählen eine Dynamikfläche

mit Schleuderplatte

und eine Kreisbahn –

beide mit computergesteuerter

Bewässerung – sowie

Der ARBÖ Wien sucht

MitarbeiterInnen für das Einsatzgebiet Wien

Kfz-TechnikerInnen

Einsatz in Pannendienst, Prüfdienst und Abschleppdienst möglich.

Bitte bewerben Sie sich nur dann, wenn Sie die hier angeführten

Voraussetzungen erfüllen:

• Abgeleisteter Zivil- oder Präsenzdienst

• 2 Jahre Praxis in einer für §57a-Begutachtungen ermächtigten

Werkstätte

• Führerscheinklasse B (innerhalb von 7 Monaten ab Einstellungsdatum

sind die Führerscheinklassen A, C1 und B-E auf eigene

Kosten zu erwerben)

• Unbescholtenheit

• Flexibilität: Montag bis Sonntag 0.00 bis 24.00 Uhr

• Freude am Umgang mit ARBÖ-Mitgliedern und Kunden

ARBÖ-Shop

25/40 Wochenstunden im Wechseldienst, direkter Kundenkontakt.

Bitte bewerben Sie sich nur dann, wenn Sie die hier angeführten

Voraussetzungen erfüllen:

• Flexibilität

• Freude am Umgang mit ARBÖ-Mitgliedern und Kunden

Bitte senden Sie eine schriftliche Bewerbung zum baldigen oder

späteren Eintritt (mit Lebenslauf) an: ARBÖ-Wien z. H. Herrn

Betriebsleiter Anton Pferschy, Brünner Straße 170, 1210 Wien oder

bewerben Sie sich per E-Mail: blg.wien@arboe.at

ausreichend Auslaufzonen,

Flutlicht und viel Platz

zum Trainieren.

Haben wir Ihr Interesse

geweckt? Nähere Infos

bzw. Buchung unter Tel.

050-123-2917 oder www.

fahrsicherheitszentren.at

ARBÖ und

Raiffeisen

AUF EIN erfolgreiches Partnerschaftsjahr

können der

ARBÖ Steiermark und

Raiffeisen zurückblicken.

Bei 31 Veranstaltungen in

allen größeren Städten des

Landes wurde wertvolle

Verkehrssicherheitsarbeit

für Jugendliche geleistet.

Dabei stets im Mittelpunkt:

der Aufprallsimulator

des ARBÖ. Wir freuen

uns auf eine Fortsetzung

im heurigen Jahr.

BEGEHRT: ARBÖ-Aufprallsimulator

bei vielen Veranstaltungen

FREIE FAHRT 1/2009


Burgenland: Präsident mit 100 Prozent

UNTER DEM MOTTO „Autofahren

darf nicht zum

Luxus werden – Mobilität

muss leistbar bleiben!“

stand die Landeskonferenz

2008 des ARBÖ Burgenland

in Schattendorf. Präsident

Landesrat Dr. Peter

Rezar wurde von den mehr

als 200 Delegierten einstimmig

wiedergewählt.

Dr. Rezar betonte in seinem

Referat, dass zwei

Aspekte die individuelle

Mobilität der Burgenländer

in den nächsten Jahren

prägen werden: Der Kostenfaktor

durch gestiegene

Unterhaltskosten für

Kraftfahrzeuge und durch

Umweltaspekte mit CO 2 -

Belastung und Verbrauch

der Rohstoffe. „Wir können

und dürfen uns nicht

den Luxus leisten, mit Verkehr

die Umwelt nachhaltig

zu schädigen. Die individuelle

Mobilität darf für

niemanden so teuer sein,

dass sie zum Luxus wird.“

Für den ARBÖ gelte es

nunmehr, diese Herausforderungen

als Interessenvertretung

der burgenländischen

Autofahrer anzunehmen

und als politische

Stimme zu agieren: „Es ist

Treue Tiroler

BEI SEINER Jahreshauptversammlung

konnte der

ARBÖ-Ortsklub Kufstein

langjährige Mitglieder für

25 und 40 Jahre Treue zum

ARBÖ ehren. Wir gratulieren

nochmals herzlich. Im

Bild oben: ARBÖ-Ortsklubobmann

Eduard

Fleischhacker und der

Tiroler Landesgeschäftsführer

Helmuth Werth mit

den Geehrten.

ARBÖ BURGENLAND: SP-Klubobmann Christian Illedits als Gast,

Dr. Herbert Grundtner, Dr. Peter Rezar und Dr. Heinz Hofer

die Aufgabe des ARBÖ

Burgenland im Sinne seiner

Mitglieder, umweltschonende

Alternativen aufzuzeigen

und für eine Entlastung

aller burgenländischen

Kfz-Lenker zu arbeiten!“

Als sehr erfolgreich bezeichnete

der Präsident die

Arbeit des ARBÖ Burgenland

in den vergangenen

drei Jahren: Der ARBÖ

konnte mit seinem Leistungsangebot

die Burgenländer

überzeugen. Mit

dem neu errichteten Prüfzentrum

in Güssing gebe es

in allen Bezirken des Lan-

des Niederlassungen, die

bestens geschulten Mitarbeiter

bieten Top-Service

und qualitativ hochwertige

Dienstleistungen. Die sehr

gute Arbeit des ARBÖ

werde von den Burgenländern

honoriert: Die Mitgliederzahl

stieg seit 2005

um 5509 auf 28.279 Personen.

Rezar wurde von den

mehr als 200 Delegierten

mit 100 Prozent zum Präsidenten

wiedergewählt. Seine

Stellvertreter sind Landtagsabgeordneter

Gerhard

Pongracz und Hofrat Dr.

Robert Tauber.

Fotos aus Wien-Brigittenau

ZWANZIG AUS ZWANZIG heißt eine Ausstellung des Fotografen

Adsy Bernart. Er gestaltet ein Portrait des 20. Wiener

Gemeindebezirks Brigittenau anhand von Menschen,

die dort arbeiten und leben. Auch das Team des ARBÖ-

Prüfzentrums in der Pasettistraße wurde dabei verewigt

(Bild oben). Die Ausstellung in der Gebietsbetreuung für

den 20. Bezirk (Allerheiligenplatz 11) läuft von 29. Jänner

bis 10. März. Infos: www.adsyphoto.com

kurz notiert

■ Mopedausweis

Gemeinsam

mit der Volksbank

Osttirol

startet der

ARBÖ Lienz

die Mopedführerscheinaktion

für 15- und

16-Jährige. Neben einer Ersparnis

von bis zu 60 Euro

und der Abwicklung der

Theoriestunden innerhalb eines

Tages, erhält man eine

kostenlose ARBÖ-Mitgliedschaft

für ein Jahr. Die Aktion

gilt für alle, die bei der VB

Osttirol ein„Aktiv-Konto“haben.

Dieses beinhaltet kostenlose

Bankomatkarte, gratis

SMS, die Teilnahme an Gewinnspielen

und das Musik-

Magazin now! Genauere

Details beim Volksbank

Jugend-Berater!

■ Wir gedenken

Johann „John“ Vondrat ist

mit 63 Jahren verstorben

Er war ARBÖ-Techniker in

Wien mit Leib und Seele,

Autos und die weite Welt

waren seine Leidenschaften.

Wir werden unseren

John nicht vergessen.

Der ARBÖ Steiermark hat

zwei verdiente Funktionäre

verloren, die über Jahrzehnte

hindurch maßgeblich

im Vereinsgeschehen

mitgewirkt haben.

Helmut Wilding

(Bild rechts),

langjähriges

Mitglied des

Landesvorstandes

und

Ehrenobmann des ARBÖ

Ortsklubs Trieben sowie

Träger hoher Auszeichnungen

des Landes und

des ARBÖ ist ebenso verstorben

wie Brigadier

Kurt Jauk, langjähriges Mitglied

des Landesvorstandes

und des Vorstandes

des ARBÖ Ortsklubs Leoben

und Träger hoher

Funktionärsauszeichnungen.

1/2009 FREIE FAHRT 31

Foto: www.adsyphot.com


32

arbö

Gramastetten: Sichtbar

MIT SICHTBARER Begeisterung wurde der Besuch von

ARBÖ-Ortsklub-Obmann Rudolf Probst von den

Schülern der Volksschule Gramastetten (Bild) im Rahmen

der Aktion „Sicher sichtbar“ angenommen. Bei diesen

vom ARBÖ Oberösterreich initiierten Verkehrssicherheitsveranstaltungen

wurde in zahlreichen Schulen und

Kindergärten reflektierendes Material für unsere jüngsten

Verkehrsteilnehmer kostenlos verteilt.

in den Bundesländern

BEI DEN steirischenWintertourismusTagen

auf dem

Grazer Hauptplatz

war der

ARBÖ mit einem

großen

Schneekettenmontage-Wettbewerbvertreten.

Und es

muss ganz einfach

gesagt

werden, ARBÖ

Präsident Dr.

ARBÖ-Klubreise 2009: Blue Collection Belek

7000 QUADRATMETER feiner

Sandstrand, großzügig

angelegte Pools, römisches

und türkisches

Bad plus Hallenbad, ein

Wellnesscenter, alle nur

erdenklichen Sportmöglichkeiten,

zehn erstklassige

Golfplätze in unmittelbarer

Umgebung, dazu

mit Belek eine interessante

Stadt mit allen Einkaufsmöglichkeiten.

Dieser Ultra-All inclusive-Club

mit 5 Sternen

bietet wirklich die besten

Voraussetzungen für eine

tolle Urlaubswoche. Für

Österreicher, die leicht

Heimweh kriegen, gibt es

sogar ein Wiener Café

und einen echten Heurigen.

Das alles können wir

ARBÖ-Mitgliedern in

der Zeit vom 2. bis 9.

Mai bereits ab € 543,–

(bei Buchung bis zum 27.

Februar) anbieten.

Geflogen wird direkt

ab Graz (für Interessenten

aus anderen Bundesländern

ist die Anreise

nach Graz per Bahnfahrt

1. Klasse kostenlos)

Die bewährte ARBÖ

Reiseleitung steht zur

Verfügung.

Doppelzimmer pro

Person: Eine Woche

€ 543,–; zwei Wochen

€ 732,–.

Einbettzimmer pro

Person: Eine Woche

€ 639,–; zwei Wochen

€ 923,–.

Info und Anmeldung:

Tel: 050 123 260 11

Graz: Schneeketten-Training

KETTEN-GAUDI: ARBÖ-Präsident Dr. Heinz

Hofer ist „winterfit“

Heinz Hofer schaffte unter den Augen von Leo Hrovat,

Steiermärkische Sparkassen AG, Sportlandesrat Manfred

Wegscheider und Dr. Werner Weinhofer, Raiffeisen Landesbank

(von links) eine erstklassige Performance und

scheint für den Winter gut gerüstet.

oder 050 123 260 2

(zum Ortstarif aus ganz

Österreich), per E-Mail:

sabine.jonas@arboe.at

oder doris.nais@arboe.at

Anmeldeformulare

und Infoblätter liegen

auch in allen steirischen

ARBÖ-Prüfzentren auf.

Voitsberg:

Frauenpower

MIT RosemarieBretterklieber

(58, Bild

rechts) wurde

im weststeirischenARBÖ-Paradeklub,

dem Ortsklub

Voitsberg, die erste steirische

Frauenbeauftragte installiert.

Frau Bretterklieber wird

sich dabei ganz besonders

der Wünsche und Bedürfnisse

von Autofahrerinnen

annehmen und gemeinsam

mit der Belegschaft des

Prüfzentrums Köflach spezielle

Frauenschwerpunkte

setzen.

Ganz nach dem musikalischen

Motto: Auch

„Steirerwomen san very

good!“

FREIE FAHRT 1/2009


„Bin absoluter ARBÖ-Fan!“

Mitgliederbefragung. Viel Zufriedenheit mit Service und Kompetenz

sowie konstruktive Anregungen für weitere Verbesserungen.

■>

LOB UND KRITIK seiner

Mitglieder sind

für den ARBÖ eine wichtige

Hilfe zur kontinuierlichen

Verbesserung des

Dienstleistungsangebots.

Nur so kann auf Dauer

höchste Servicequalität gewährleistet

werden.

Tausende Mitglieder

haben in den vergangenen

Monaten „Ihren“ ARBÖ

kritisch beurteilt. Lob

kommt dabei aus allen

Bundesländern. Beispiele

dafür: „Ein Dank den Herren

vom ARBÖ Eisenerz“,

„das Team in Telfs ist super!“,

„Personal in Traiskirchen

ist sehr kompetent

und freundlich“.

Das Ehepaar Erna und

Hubert Braunsdorfer aus

Wien ist bereits seit 1973

beim ARBÖ und bevorzugt

für „Pickerl“-Überprüfungen

und andere

Dienstleistungen bei ihrem

Skoda Octavia und Opel

Corsa das Prüfzentrum

Wien-Ottakring: „Wir

schätzen besonders die

Freundlichkeit und die

Kompetenz der ARBÖ-

Techniker.“ Diese Wertschätzung

wird auch beim

Fototermin mit Prüfzentrumsleiter

Joachim Breyer

und Techniker Christian

Leber deutlich.

Erna Braunsdorfer – sie

ist Direktorin der Gesundheits-

und Krankenpflegeschule

am Wiener Wilhelminenspital

– erwähnt zudem

einen weiteren

Aspekt: „Als Frau wird

man hier auch dann wertgeschätzt,

wenn man nur

wegen einer sehr kleinen

Kleinigkeit kommt!“

Das Lob der Mitglieder

betrifft aber nicht nur die

Betreuung in den Prüfzentren,

sondern auch das

TREFFEN beim ARBÖ Ottakring: Erna und Hubert Braunsdorfer mit Prüfzentrumsleiter

Joachim Breyer (2. v. r.) und Techniker Christian Leber

weitere vielfältige Dienstleistungsangebot

des

ARBÖ. An erster Stelle ist

hier der Pannendienst zu

nennen. „Das prompte

Service bei Pannen ist

1A!“, heißt es dazu von einem

oberösterreichischen

Mitglied. Aus Salzburg

kommt dazu ein prägnantes

Lob, das uns sehr freut:

„Ich bin absoluter ARBÖ-

Fan!“

Gute Noten. Zuspruch gibt

es auch für Mitgliedervergünstigungen

(„die

APCOA-Parkvergünstigung

finde ich super!“)

und den Service des

ARBÖ-Informationsdiensts:

„Sehr gute Erfahrung

mit Reise-Auskünften

und -Unterlagen“, heißt es

dazu aus dem Burgenland.

Kritik unserer Mitglieder

gibt es vor allem dann,

wenn es mit dem Wunschtermin

für eine technische

Dienstleistung nicht auf

Anhieb klappt, oder wenn

die Wartezeit auf den Pannenfahrer

zu lange empfunden

wird – das kann leider

immer wieder vorkom-

men. Deshalb wird zu den

Hauptreisezeiten oder bei

extrem ungünstigen Witterungsverhältnissen(beispielsweise

Kälte oder

Schnee) die Einsatzbereitschaft

der „Weißen Bernhardiner“

unserer Pannenflotte

weiter erhöht.

Aus der Summe von

Lob und Kritik zieht der

ARBÖ die richtigen

1/2009 33

Foto: Gerhard Wartha

Die Gewinner!

Unter den Teilnehmern der

Umfrage wurden zehn OMV-

Tankstellengutscheine im

Wert von je € 100,- verlost.

• Bernhard Bachmann, Bürs

• Evi Dengg, Kolsass

• Herbert Gollnitzer,

Tiefgraben

• Hubert Heine, Treibach-

Althofen

• Rosina Höckner, Wien

• Gertrud Maierhofer, Pöllau

• Dr. Sonja Reisner, Wien

• Johann Stumptner,

Schwertberg

• Roman Wanko,

Groß-Siegharts

• Alexandra Weidinger,

Hornstein

Wir gratulieren den

Gewinnern herzlich!

Ehrungen: Verdienste

um Niederösterreich

Schlüsse für die Sicherung

und weitere Optimierung

der Qualität seiner Dienstleistungen.

Wir danken

allen ARBÖ-Mitgliedern,

die an unserer jüngsten

Umfrage teilgenommen

haben, herzlich! ■

DAS GOLDENE EHRENZEICHEN für Verdienste um das Bundesland

Niederösterreich wurde kürzlich von Landeshauptmann

Dr. Erwin Pröll an den geschäftsführenden

Vize-Präsidenten der ARBÖ-Bundesorganisation

und Präsidenten des ARBÖ Niederösterreich,

Dr. Herbert Grundtner (Bild),

verliehen.Weiters geehrt: Goldene Medaille

des Ehrenzeichens für Bezirksobmann

Karl Krist (ARBÖ Korneuburg), sowie

das Verdienstzeichen des Landes

an die beiden Vizepräsidenten

des ARBÖ Niederösterreich Franz

Leithner und Günther Strodl.Wir

gratulieren den vier geehrten

ARBÖ-Funktionären herzlich!

Mit freundlicher Unterstützung unseres Partners OMV BIXXOL motor oil


ERST LESEN. DANN AUTO KAUFEN.

Jetzt! Um 2, 20 Euro in Ihrer Trafik.


magazin

INTERVIEW MIT VERKEHRSMINISTERIN DORIS BURES · STARS DER STAUS: RADIO ARABELLA

Vignetten

beim ARBÖ

WICHTIG nach der Feiertagshektik:

Nicht auf die

neue Autobahn-Vignette

vergessen! Die alte korallenrote

Vignette gilt nur noch

bis 31. Jänner. Geändert hat

sich bei der Mautvignette

2009 nur die Farbe (heißt

heuer „lindgrün“): Die Preise

bleiben gegenüber den

Vorjahren unverändert. So

kostet die Jahresvignette für

Pkw weiterhin € 73,80.

Sämtliche Vignetten sind in

allen ARBÖ-Dienststellen

erhältlich.

LYDIA NINZ

LIND-

GRÜN:

Mautvignette

2009

Kaum angelobt, setzten sich

der neue Bundeskanzler

Werner Faymann und sein

Finanzminister Josef Pröll ins

Fernsehen. Aug’ in Aug’ mit

den Zuschauern der ZIB 2

beteuerten sie, keine neuen

Steuern zu erfinden und

auch nicht die bestehenden

Steuern zu erhöhen. Ihre

Amtszeit dauert bis 2013.

Wir haben gut zugehört

und diese TV-Versprechungen

gespeichert. Zwei Männer,

ein Wort! Was nun

zählt, sind Taten. Bei den

Autofahrern wurden schon

MACHT GUSTO auf eine Pause: Buffet der Landzeit-Raststätten

Landzeit auf der A9

IN KAMMERN an der A9/Pyhrnautobahn wurde kürzlich

das dritte Gourmet-Markt-Restaurant Landzeit eröffnet.

Die Raststätte Kammern gehört seit 2007 zur Landzeit-

Familie und ist ein wichtiger Standort an der Transitroute

Richtung Südosteuropa. Im Mittelpunkt des neu gestalteten

Restaurants stehen nach Vorbild eines Marktes erntefrisches

Obst und Gemüse. „Ein Besuch im Gourmet-

Markt-Restaurant Kammern ist ein Erlebnis für Gaumen

und Augen“, meint Landzeit-Gastgeber Wolfgang Rosenberger.

Pro Jahr werden an allen Landzeit-Standorten fünf

Millionen Gäste von rund 800 Angestellten betreut. Mehr

Infos finden Sie unter www.landzeit.at im Internet.

Zwei Männer, ein Wort

viele Taten gesetzt, gerade

im Namen der Umwelt:

Zweimal die Mineralölsteuer

erhöht, zweimal die NoVA

reformiert, zu Benzin und

Diesel vorzeitig Agrotreibstoffe

zugemischt. Jedes Mal

wurde kassiert. Inzwischen

sind es schon unvorstellbare

12 Milliarden Euro, die wir

Autofahrer an automotiven

Steuern und Abgaben abliefern

müssen! (165 Milliarden

Schilling im Jahr) Es ist also

höchste Zeit, Pendlerinnen

und Pendler massiv zu

entlasten, Licht ins Zustan-

im scheinwerfer

dekommen der Spritpreise

zu bringen, massiv in eine

umweltfreundliche Mobilität

zu investieren und damit

den Konjunkturmotor

anzukurbeln!

Fotos: Landzeit, Werk

■ Gute Lektüre

Ausgewählte Tipps der

FREIE FAHRT-Redaktion.

Silvia Taborsky beschreibt

in „Passagiere

und andere Tiere“ den

Alltag einer Flugbegleiterin

(144 Seiten,

€ 9,90, CB-Verlag). Bezug:

Im gut sortierten Buchhandel

und direkt beim Verlag

unter bs@cbverlag.at oder

Tel. 01/597 49 85-18.

„Porsche – Exzellenz ist selbstverständlich“

von Karl Ludvigsen

(Heel Verlag, 474 Seiten,

€ 49,90) wird Liebhaber

der Stuttgarter Sportwagenschmiede

mit österreichischen

Wurzeln

verblüffen und erfreuen.

„Wolfgang Denzel –

Sein Sportwagen und der BMW

700“ heißt das

jüngste Werk

von Martin

Pfundner und

Friedrich Ehn

(152 Seiten,

€ 49,–, Verlag

Brüder Hollinek

(www.hollinek.at).

„Im Goggo um die Welt“ ist

die faszinierende Weltreise

in den 50er-Jahren im Goggomobil

von Peter

und Marlotte Backhaus.192

Seiten, 300

farbige Abbildungen,

€ 24,95

(Christian Verlag).

Ein Klassiker und

wahres „Muss“ für Motorsport-Fans

ist die

„Grand Prix Story“

von Heinz Prüller

über die sehr dramatische

Saison

2008 (320 Seiten,

Residenz Verlag,

€ 24,90).

FREIE FAHRT

35


36

■ MAGAZIN

ENGAGIERT im neuen

Amt:Verkehrsministerin

Doris Bures

„Das Gebot der Stunde

heißt Entlastung“

■ FREIE FAHRT: Bundeskanzler

Werner Faymann und

Finanzminister Josef Pröll haben

die Einführung neuer und

die Erhöhung alter Steuern für

diese Legislaturperiode ausgeschlossen.

Können sich

auch die Autofahrer und Autofahrerinnen

diesmal darauf

verlassen?

Bures: Wir reden jetzt über

Entlastung. Das ist in wirtschaftlich

schwierigen Zeiten

das Gebot der Stunde.

Steuererhöhungen sind

Interview. FREIE FAHRT sprach mit Verkehrsministerin

Doris Bures über Belastungen, Umwelt und Verkehrssicherheit.

INTERVIEW: LYDIA NINZ

im Regierungsprogramm

nicht vorgesehen.

■ FREIE FAHRT:Was werden

Sie als Verkehrsministerin in

erster Linie machen, um die

Treibhausgase zu senken

und das Kioto-Ziel zu erreichen?

Wo setzen Sie den

Hebel zuerst an?

Bures: Besonders wichtig

ist es, den Güterverkehr

weiter von der Straße auf

Schiene und Wasserstraße

zu verlagern, wo Transport

viel umweltfreundlicher

möglich ist. Dazu brauchen

wir Kostenwahrheit

beim Lkw-Verkehr, wofür

wir uns ja in der EU mit aller

Vehemenz einsetzen.

Vielversprechende neue

Ansätze liefern auch Forschung

und Innovation.

Das ist ein Schwerpunkt in

meinem Ressort, etwa mit

alternativen und effizienteren

Antriebstechnologien.

■ FREIE FAHRT: Ihr Koalitionspartner

ÖVP Umweltmi-

Foto: Peter Rigaud

nister Berlakovich hält an

der Idee fest, die Beimischung

von Ethanol zu Benzin

zu erhöhen, obwohl diese

Agrotreibstoffe der ersten

Generation mittlerweile

sehr umstritten sind und

Österreicher ehrgeiziger ist

als die EU.Wie stehen Sie dazu?

Bures: Die Suche nach alternativenAntriebsmöglichkeiten

und Treibstoffen

halte ich für wichtig. Allerdings

darf man nicht ver-

FREIE FAHRT 1/2009


gessen, dass Nahrungsmittel

nicht in den Tank

gehören. Deshalb wird

auch im Bereich der Agrotreibstoffe

die Forschung

eine wesentliche Rolle

spielen, denn Treibstoffe

der zweiten Generation,

die aus pflanzlichen Reststoffen

gewonnen werden,

sollten die der ersten Generation

so schnell wie möglich

ersetzen.

■ FREIE FAHRT: Was halten

Sie von praktischen Umweltverbesserungsmaßnahmen

wie jährliche Abgaskontrollen,

kostenlose Spritspartrainings

für alle oder Verschrottungsprämien

für uralte

Autos?

Bures: Die geltende 3-2-1-

Regelung (erste Überprüfung

nach drei Jahren, die

zweite nach zwei, dann

jährlich) halten unsere ExpertInnen

für praktikabel,

da bei neuen Autos ohnedies

nicht mit einer Überschreitung

der Grenzwerte

zu rechnen ist.

Spritspartrainings sind

eine gute Idee. Derzeit

überlegen wir Möglichkeiten,

ob und wie es staatliche

Förderung geben kann.

Was es seit 1. November ja

schon gibt, ist die Einübung

von umweltbewusster

und spritsparender

Fahrweise für alle, die neu

den Führerschein machen.

Die Verschrottungsprämie

Bures: Das große Ziel, und

das ist EU-weit akkordiert,

heißt „Vision Zero“. Wir

wollen langfristig die Zahl

der Verkehrstoten auf Null

bringen. Ich weiß, dass das

sehr ambitioniert ist. Trotzdem

ist es richtig, sich am

Optimum zu orientieren

und dafür alle Anstrengungen

zu unternehmen. Was

wir gleich in Angriff nehmen,

sind Verbesserungen

bei der Mopedausbildung,

weil es hier zu einem deutlichen

Ansteigen der Unfallzahlen

gekommen ist. Und

außerdem wollen wir, dass

Alkohol- und Geschwindigkeitsdelikte

strenger geahndet

werden. Denn hier

gibt es die Unfälle mit den

schwersten Folgen.

■ FREIE FAHRT: Wie halten

Sie es ganz persönlich mit

der Mobilität?

Bures: Da ich beruflich viel

mit dem Auto unterwegs

bin, bemühe ich mich privat

um einen Ausgleich.

Mein Motto lautet: So viel

Auto wie unbedingt notwendig

und so viel Öffis

wie möglich.

■ FREIE FAHRT: Sie sind

langjähriges Mitglied beim

ARBÖ. Wie sind Sie mit uns

zufrieden?

Bures: Nun, es ist schon mal

vorgekommen, dass mein

Auto eine Starthilfe gebraucht

hat. Da ist auf den

„Spritspartrainings sind eine

gute Idee. Wir überlegen die

Möglichkeiten einer staatlichen

Förderung.“

wird in der Öffentlichkeit

ebenfalls breit diskutiert,

allerdings ist hier vor allem

das Finanzministerium der

Ansprechpartner.

■ FREIE FAHRT: Was ist das

wichtigste Problem, das Sie

in Sachen Verkehrssicherheit

anpacken möchten?

ARBÖ Verlass. Ich bin mit

dem Angebot wirklich sehr

zufrieden – aber ehrlich gesagt,

ist es mir natürlich immer

am liebsten, wenn ich es

erst gar nicht in Anspruch

nehmen muss. Und natürlich

sind die Autofahrerklubs

auch sehr wichtige Partner in

der Verkehrspolitik.

Foto: Begsteiger

„ROSTSCHÜSSEL“: Eine staatliche Verschrottungsprämie würde Anreiz

zum Neuwagenkauf geben und in weitere Folge die Umwelt entlasten

Verschrottungsprämie:

Frisches Geld für altes Blech

DEN STAAT würde eine

1000-Euro-Verschrottungsprämie

für Altautos nach

dem Modell der heimischen

Autoimporteure nur

30 Millionen Euro

kosten, da ja die Hälfte der

Prämie von der Wirtschaft

selbst getragen wird.

„Allein in den ersten

vier Monaten nach der

NoVA Reform hat der

Finanzminister 24 Millionen

Euro mehr kassiert, inklusive

Mehrwertsteuer –

obwohl die Autoverkäufe

rückläufig waren. Mit diesen

Mehreinnahmen aus

der NoVA-Reform kann

man die Verschrottungsprämie

zu 80 Prozent

finanzieren“, rechnet

ARBÖ-Geschäftsführer

Leo Musil vor.

Der ARBÖ hat sich bisher

stets aus ökologischen

Gründen für eine Verschrottungsprämieausgesprochen.

Dazu ein Vergleich:

Ein fünfzehn Jahre

alter Diesel-Pkw stößt 104

Mal soviel Schadstoffe

(Stickoxide, Feinstaub,

Kohlenmonoxid, HC) aus,

produziert um 30 Gramm

mehr CO 2 und verbraucht

im Schnitt 1,5 Liter mehr

Diesel als ein neuer.

Leo Musil: „Allein dieser

Vergleich zeigt, wie

sinnvoll es aus Umweltschutzgründen

ist, diese alten

Fahrzeuge so schnell

wie möglich ein für alle

Mal aus dem Verkehr zu

ziehen.“

1,45 von 4,2 Millionen

in Österreich zugelassenen

Pkw sind mehr als zehn

Jahre alt. In ihrem Modell

gehen die Autoimporteure

davon aus, dass mit Hilfe

der Verschrottungsprämie

60.000 dieser alten Pkw

endgültig von der Straße

weg gebracht werden können.

In diesem Falle erspart

man der Umwelt pro Jahr

und Fahrzeug 18.309 Tonnen

an Schadstoffen. Und

zwar nachhaltig.

„Obendrein würden

Jahr für Jahr 44.000 Tonnen

weniger CO 2 ausgestoßen

und damit ein wichtiger

Beitrag zur Erfüllung

des Kioto-Zieles geleistet“,

fügt der ARBÖ-Geschäftsführer

hinzu.

„Eine Verschrottungsprämie

ist gut für die Umwelt

und gut für die Wirtschaft.

Gerade jetzt, wo

der Automarkt auch in

Österreich stark einbricht,

wäre sie ein effizientes Instrument,

kurzfristig über

die Krise zu helfen. Ökologie

und Ökonomie sind

hier kein Widerspruch.“

1/2009 FREIE FAHRT 37


38

■ MAGAZIN

Spritpreis: ARBÖ sammelt Fallbeispiele für Sammelklage

DIESEL, der an der Kassa

plötzlich um fünf Cent teurer

ist als draußen angeschrieben?

„Das muss

man sich nicht gefallen lassen“,

ist Lydia Ninz von

der ARBÖ-Interessensvertretung

und Öffentlichkeitsarbeit

überzeugt. Gemeinsam

mit der Arbeiterkammer

hat der ARBÖ

daher die Aktion „Gemeinsam

gegen den Tankstellen-Nepp“

gestartet.

Ziel ist es, Fallbeispiele

zu sammeln, wie Autofahrer

beim Tanken in die Irre

geführt wurden, damit die

Arbeiterkammer (AK)

rechtlich wegen unlauteren

Wettbewerbs (UWG) vorgehen

kann. Anders als die

Arbeiterkammer ist der

ARBÖ nicht nach dem

UWG klagslegitimiert.

Kaum hatte sich diese

Nachricht über die Medien

verbreitet, trudelten

schon die ersten Fallbeispiele

wie dieses ein:

Am 27. November

Stars der Staus: Radio Arabella

ALS ERFOLGREICHER Privatsender

hat sich Radio

Arabella eine treue Fangemeinde

erarbeitet. Wichtiger

Begleiter für Hörer, die

mit dem Auto unterwegs

sind, ist die Radio Arabella-Serviceredaktion.

Kerstin Ruhri und

Christian Traunwieser

sind für die Recherche der

Verkehrsmeldungen verantwortlich

und sind im

„Stau- und Blitzerservice“

auch „on air“.

Während der Hauptverkehrszeiten

am Morgen

(präsentiert von „Muntermacherin“

Daniela Soykan)

und am späten Nachmittag

erfolgen die Einstiege

der Redakteure viertel-

stoppte Herr Kurt B. bei einer

Markentankstelle in

Feffernitz, Kärnten. An

der Anschlagtafel stand

Diesel mit 1,044 Euro pro

Liter angeschrieben. An

der Kassa musste er dann

aber 1,065 Euro zahlen,

um 2,1 Cent mehr pro Liter.

Das Reklamieren beim

Tankwart brachte nichts.

Er, der Tankwart, könne ja

nichts dafür, wenn die

IM STUDIO: Christian Traunwieser,

Kerstin Ruhri und Manfred Riha (v. l.)

stündlich. Für Meldungen

über Geisterfahrer wird

das Musikprogramm

selbstverständlich sofort

unterbrochen.

Zentrale ohne sein Zutun

und Wissen die Preise verändere.

Damit ließ sich Herr B.

aber nicht abspeisen und

bat den ARBÖ um Hilfe.

Zum Glück hatte sich das

ARBÖ-Mitglied den

Rechnungsbeleg aufgehoben.

Nach kurzer Prüfung

leitete die ARBÖ Interessensvertretung

den Fall an

Die wichtigsten Quellen

der Serviceredaktion sind

Meldungen der Polizei via

Internet, Verkehrskameras

und die Arabella Staure-

FREIE FAHRT 1/2009

Foto: Gerhard Wartha

ZAHLENSPIELE:

ARBÖ gegen den

„Tankstellen-Nepp“

die AK-Wettbewerbsexpertin

Ulrike Ginner

weiter. „Das ist

wettbewerbswidrig.

Schließlich

tanken preisbewussteKonsumenten

dort, wo

sie eine günstige

Tankstelle finden.

Wird der ausgehängte

Preis dann aber

nicht verrechnet, verunsichert

das die Verbraucher“.

Nun ist das Handelsgericht

am Wort. Weitere

Beispiele können die

Klage unterstützen.

Wer ähnliche Erfahrungen

hat, kann seinen Fall

via www.arboe.at, über

Telefon 0189121/205 oder

per Fax 01 89121927 an

die ARBÖ-Interessensvertretung

weiterleiten.

porter (Kontakt via Arabella

Verkehrstelefon unter

0820 990 900). Die Staureporter

sind auch als „Spritsparer“

aktiv: So informierte

ein Hörer bei unserem

Besuch im Studio in

der Sendung „Der Nachmittag

mit Manfred Riha“

über günstige Kraftstoffpreise

bei einer Tankstelle

in Wien 22.

Selbstverständlich beliefert

auch der ARBÖ-Informationsdienst

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Arabella mit aktuellen Verkehrsinfos.

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Moderatoren-Team finden

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■ MAGAZIN

AUF DER AUTOBAHN: Polizeikontrolle für das ORF-Kamerateam

„Konkret“: Polizeiknigge im TV

GEMEINSAM mit der Verkehrsabteilung der Wiener Polizei, der

Parkraumüberwachung und der Abschleppgruppe drehte das ORF-

Servicemagazin „Konkret“ mit FREIE FAHRT-Redakteur Andreas W.

Dick einen „Polizeiknigge“ in vier Folgen. Neben Verkehrskontrollen

und einer Abschleppung wegen Parkens in einer Behindertenzone

wurde auch ein Alkoholvortest im Rahmen eines Planquadrats vor

dem Wiener Burgtheater aufgenommen.Wie sollen sich Autofahrer

nun bei einer – sicher stressigen – Verkehrskontrolle verhalten?

Tenor der Aussagen der Vertreter der Exekutive und des Soziologie-

Professors Roland Girtler: Mit freundlichem Verhalten wird man den

Verlauf der Amtshandlung in angenehmere Bahnen lenken können.

Wüstenrot: Generationswechsel

im Vorstand

IN DER Wüstenrot-Versicherung

wurde ein Generationswechsel

vollzogen:

Generaldirektor Helmut

Geier (64) und sein Stellvertreter

Rudolf Aichinger

(58) haben ihre Vorstandsmandate

zurückgelegt, um

für den begonnenen Restrukturierungsprozess,

der die Unternehmensgruppe

Wüstenrot für die

Zukunft neu ausrichten

soll, eine größtmögliche

Beweglichkeit zu schaffen.

Ihre Nachfolger sind Franz

Meingast (49) und Mag.

Gerald Hasler (48).

Helmut Geier hat in seiner

über 40-jährigen Karriere

bei Wüstenrot maßgeblich

den Vertrieb der

Bausparkasse aufgebaut.

Mehr als zehn Jahre lenkte

Geier als Vorstandsvorsit-

Franz Meingast Gerald Hasler

zender höchst erfolgreich

die Geschicke der Wüstenrot

Versicherungs-AG.

Neu in den Vorstand der

Wüstenrot-Versicherung

berufen wurde Franz

Meingast, der seit Jahren

in führenden Positionen in

der Versicherungsbranche

tätig ist. Er und Mag. Gerald

Hasler, bereits seit

2002 im Wüstenrot-Vorstand

tätig, führen nun als

gleichberechtigte Vorstandsmitglieder

das Versicherungsunternehmen.

1/2009

Foto: Walter Henisch


„Handy-Parken“: Die

fünf häufigsten Fallen

DAS KURZPARKEN mittels

Handy wird immer beliebter.

Das „Handy-Parken“

ist derzeit in acht Städten

in Österreich möglich. Jedoch

ist Sorgfalt geboten,

sonst kann das „Handy-

Parken“ schnell zu einer

teuren Falle werden.

■ Falle 1: SMS-Antwort nicht

abwarten. Eine SMS abzuschicken

allein reicht nicht.

Solange die SMS-Antwort

nicht zurückkommt, parkt

man illegal. Erst wenn die

SMS eingetroffen ist,

„läuft die Parkuhr“.

■ Falle 2: SMS fehlerhaft abschicken.

Wer seine SMS

fehlerhaft abschickt, in

Wien beispielsweise versehentlich

„3“ statt „30“ für

die Minutenanzahl eingibt

und losschickt, riskiert eine

Fehlbuchung und damit

eine Geldstrafe. Das System

geht in diesem Fall

nicht von drei Minuten,

sondern von drei Stunden

aus, die in Wien gar nicht

erlaubt sind.

■ Falle 3: Bei Stadtwechsel

Stadtnamen vergessen.

Hat man sich unter

www.handyparken.at registriert

und eine bevorzugte

Stadt ausgewählt, kann

man trotzdem auch in ei-

ÖSTERREICH hat seit kurzem

nur mehr eine „Schengen“-Außengrenze:

Jene

zum Fürstentum Liechtenstein.

Die Schweiz ist nach

Norwegen und

Island nun das dritte

Nicht-EU-Mitglied,

das dem „Schengen“-Raumbeigetreten

ist und auf

die Reisepass-Kontrolle

verzichtet. Diese

Regelung gilt im Moment

aber noch nicht für die Einreise

mit dem Flugzeug

(folgt im Laufe des Jahres).

VORSICHT beim „Handy-Parken“

ner anderen Stadt mit dem

Handy parken. Wenn z. B.

ein St. Pöltener nach Wien

fährt, muss er zusätzlich

zur Minutenanzahl auch

noch „Wien“ anfügen („30

Wien“). Vergisst er diesen

Zusatz, wird die Parkzeit

in St. Pölten abgezogen

und in Wien muss er Strafe

zahlen.

■ Falle 4: Zur falschen Uhrzeit

gebucht. Pech hat, wer

zu einer Uhrzeit bucht, in

der keine Parkgebühren

gezahlt werden müssen.

Zum Beispiel in der Nacht,

zwischen 1 und 3 Uhr.

■ Falle 5: Parkzeit illegal verlängern.

Technisch ist es

möglich, nach Ablauf der

maximalen Parkzeit den

elektronischen Parkschein

zu verlängern, rechtlich

aber verboten.

Nachbarn: Slowakei hat Euro,

Schweiz im„Schengen“-Raum

Achtung: Da die Schweiz

nicht der Zollunion angehört,

ändert sich dennoch

nichts an den Höchstgrenzen

für die private Einfuhr

von Alkohol und Tabakwaren

– der Schweizer

Zoll führt diesbezüglich

auch weitere

Kontrollen an den

Grenzübergängen

durch. Die Slowakei

führt per 1. Jänner den

Euro (im Bild die Rückseite

der slowakischen Zwei-

Euro-Münze) als neue

Währung ein.

Foto: Gerhard Wartha

Total vernebelt:

Die weiße Gefahr

Hoher Technologieeinsatz – wie ihn die ASFINAG auf den Autobahnen

und Schnellstraßen aufwendet – und Mitdenken der Verkehrsteilnehmer:nur

so lassen sich Unfälle vermeiden.

Zu den unterschätzten Gefahren

in Österreich zählt

zweifelsohne der Nebel. Er

deckt in Sekundenschnelle

die sonnigste Strecke mit

einer dichten undurchsichtigen

Decke zu und Autofahrer

stehen plötzlich vor

dem Nichts.

Die ASFINAG hat speziell

für das oberösterreichische

Seengebiet, wo Nebel

an der Tagesordnung ist,

mehrere technische Maßnahmen

gesetzt. So wurde

eine Nebelwarnanlage installiert,

die über elf Kilometer

schlechte Sichtverhältnisse

(also auch

Schneetreiben) erfasst und

entsprechende automatische

Warnungen auslöst.

Dass es aber ohne menschliches

Mitwirken und Mitverantwortung

nicht geht,

hat erst im Vorjahr wieder

eine Massenkarambolage

auf diesem Abschnitt der

„West“ gezeigt.

Trotz höchsten Streu- und

Räumeinsatzes und trotz

entsprechender Hinweise

auf der Fahrbahn gerieten

60 Fahrzeuge ineinander –

viele Verletzte und ein

Toter waren zu beklagen.

Eine daraufhin beauftragte

Studie des Kuratoriums

für Verkehrssicherheit hat

bestätigt: zu spät (erkannt),

zu schnell (gefahren)

und zu schlecht (die

Gefahren eingeschätzt).

Nebelpunkte. Nicht nur in

dem speziellen „Nebelloch“

auf der Westautobahn,

sondern an vielen

Autobahnabschnitten in

Österreich dienen Nebelpunkte

Autofahrern dazu,

ihr Tempo besser abzuschätzen.

In einem Abstand von 33

Metern sind sie als weiße

Halbkreise auf der rechten

Fahrbahn angebracht. An

der linken Fahrbahnseite

stehen auf der selben

Höhe die entsprechenden

Hinweisschilder. Sieht man

viele Punkte, ist alles okay.

Sieht man nur mehr zwei

Punkte, dann heißt es runter

mit dem Tempo, und

zwar auf 60 km/h – um

rechtzeitig vor seinem

Vorfahrenden bremsen zu

können. Sieht man gar nur

mehr einen Punkt, dann

muss die Geschwindigkeit

auf 40 km/h runter.

Hightech, Materialeinsatz

und Hausverstand: so

kommen wir gemeinsam

sicher durch das neue Jahr.

HIGHTECH macht effiziente

Nebelwarnung möglich

1/2009 FREIE FAHRT 41

PROMOTION, Fotos: Asfinag


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ALS WAHRES PARADIES

für den Ski-Urlaub mit

Kindern präsentieren sich

der „Falkensteiner Club

Funimation“ und das

„Falkensteiner Hotel Cristallo“

auf 1.640 m Höhe

mitten im weitläufigen

Ski-Gebiet Katschberg.

Tolle - und dennoch familienfreundliche

- Pisten

werden im landschaftlich

sehr attraktiven Grenzgebiet

zwischen Kärnten und

Salzburg genauso geboten

HISTORISCHES BERGHOTEL wurde familiengerecht: Rudolfshütte

Skiabenteuer über

den Wolken

SCHON DIE ANREISE ist ein Abenteuer: Die Rudolfshütte

liegt auf 2315 m Höhe im Skigebiet Weißsee-Gletscherwelt

und ist nur mit der Gondelbahn erreichbar. Das historische

Berghotel wurde nun zum gemütlichen Familien-Resort umgebaut,

ohne die heimelige Hüttenatmosphäre zu verlieren.

Umgeben von Dreitausendern des Nationalparks Hohe Tauern

bietet das Haus ein Panoramahallenbad, Kinderspielraum,

Bergkino und eine Indoor-Kletterwand. Der Hit für

die Eltern: Skipass und Hotel gibt’s für bis zu zwei Kinder (bis

12 Jahre) in Begleitung von zwei Erwachsenen während des

gesamten Winters gratis. Infos: Berghotel Rudolfshütte,

www.rudolfshuette.at, Tel. 06563/82 21-0.

Katschberg: Falkensteiner Familienparadies

Foto: Falkensteiner

wie vielfältige Wellness-

Möglichkeiten und Kulinarik

mit regionalen

Schmankerln. Witzig: Der

VIEL SPASS

IM SCHNEE:

Kinder am

Katschberg

direkte Zugang

zu den

Pisten erfolgt

im Funimation

übrigens über

den vierten Stock. Infos:

www.falkensteiner.com/

katschberg.at oder Telefon

04734/63 10.

■ Schlittenhunde

Vom 12. bis 15. Februar

findet in Werfenweng die

internationale Schlittenhunde-WM

statt. Mit 100

Gespannen und 600 Huskys

und buntem Rahmenprogramm.

Nähere Infos:

www.werfenweng.org

■ Telemark-WM

Sechs Jahre nach der

Snowboard-WM findet am

Kreischberg in der Steiermark

wieder eine Weltmeisterschaft

statt – dieses

Mal geht’s um das Skifahren

mit Kniefall: FIS Telemark

Weltmeisterschaft,

21. bis 25. Jänner 2009.

www.kreischberg.at

■ Urig und echt

Unverfälschtes Tiroler

Brauchtum ist das Thaurer

Mullerlaufen: In Thaur bei

Hall findet nach vierjähriger

Unterbrechung am 8. Februar

2009 dieser originelle

Fasnachtbrauch wieder

statt. www.regionhall.at

■ Kulinarik-Festival

Vom 6. bis 13. Juni 2009

findet in der Steiermark

wieder das exklusivste

Kulinarik-Festival Europas

mit 15 internationale Starköchen

aus vier Kontinenten

statt. Wer dabei sein

will, muss sich schon jetzt

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1/2009 FREIE FAHRT 43


44

■ REISE

Alle Tage Sonntag

Guadeloupe. Die Antillen-Insel hat den Umriss eines

Schmetterlings. Auf diesem schönen Stückchen Übersee-

Frankreich ist jeder Tag ein Fest. TEXT & FOTOS: STEFAN KALMAR

■>

ECO-TRIP im Grand

Cul-Desac. Die Lagune

ist eines der größten Naturschutzgebiete

der Karibik.

Heute Morgen liegt sie

glatt wie ein grauer Spiegel

und bald fallen die ersten

Tropfen und ziehen feine

Kreise ins Wasser. Philippe,

unser Skipper, schlägt vor,

bei ihm zu Hause abzuwarten:

„Es wird schön,“ prophezeit

er.

Wir betreten das Haus

durch einen Vorgarten mit

Blumen und Gewürzkräutern.

Von der Lounge führt

eine Freitreppe ins Obergeschoss,

darunter steht ein

Columbia Trichtergrammophon

und eine große

„Ka“, die traditionelle

Trommel Guadeloupes.

Philippe offeriert „jus de

groseille pays“, einen

hausgemachten kreolischen

Fruchtsaft, und wir

hören dem Regen zu.

In den Mangroven. Wenig

später brennt die Sonne

durch den Dunst und unser

Boot liegt an einem Mangrovendickicht

vertäut.

Philipp ist in seinem Element,

erklärt das empfindliche

Ökosystem der Mangroven,

hebt alles mögliche

Getier aus der Lagune und

entdeckt eine geschäftige

Kolonie Strandläufer. Mittags

rasten wir im Schatten

einer Mini-Insel.

Die Flügel des Schmetterlings

sind eigentlich

zwei Inseln, die durch einen

Kanal im Mangrovengürtel

getrennt sind.

Während das flache Grande-Terre

Zuckerrohr trägt,

sind die 35 Mio Jahre jüngeren

Vulkane von Basse-

Terre mit Dschungel bedeckt.

Traumstrände. Die Strände

im Nordwesten zählen zu

den besten der Karibik. Sie

sind von der Habitation

Grand Anse leicht erreichbar.

Das Hotel Garni liegt

im Cottageviertel über der

Bucht und die zwei Kilometer

Traumstrand bleiben

abseits vom Restaurant

„Le Karacoli“ dünn

besiedelt. Dort empfängt

uns Madame Lucienne mit

kreolischen Spezialitäten.

Beim Candle-Light-

Dinner zurück in unserer

schönen Herberge frönen

wir der Kochkunst von

Monsieur Potiron. Monsieur

und Familie haben

Lausanne gegen Deshaies

getauscht und lehren im

Restaurant Papillon die

Vorzüge französischer

Küche mit einer Prise

Créole.

Kaffeeblüten duften intensiv.

Ihr herb-süßes Aroma

liegt über der Plantage

und die Aussicht von der

Bergkuppe ist atemraubend.

Madame Beuzelin

führt uns ins alte Herrenhaus

der Cáfeière

Bauséjour.

Dort spielt der Passat

mit dem Duft der guten alten

Zeit und die Sammlung

von Kaffeemühlen macht

Lust auf eine Café-Zeremonie.

Oder wie wäre es

mit heißer Schokolade?

Zum Lunch empfängt der

Pfau des Hauses auf der

Veranda und das Piano

wird für die „Karibischen

Nächte“ gestimmt.

Zur Caféière La Grivelière

geht es noch steiler

hinauf. Von der alten

Pflanzung ist viel zu sehen

und wer will, kann sich die

Karawane denken, die ihre

Last durch den dampfen-

MÄCHTIGE NATUR: Guadeloupes Urwälder haben viel zu bieten

den Urwald zu Tal befördert.

Stolz verweist man

auf die dreißigtausend neu

gepflanzten Kaffeesträucher

einer der weltbesten

Sorten: Arabica Bourbon.

Ein Paradies

für Taucher

Bei Malendure erreichen

wir die Réserve Jaques

Cousteau, Coustau drehte

1953 bei den vorgelagerten

îlets Pigeon seine Unterwasser-Dokumentation

„Welt der Stille“, für die er

die Goldene Palme und den

Oscar erhielt.

Glasbodenboote bringen

auch Nicht-Taucher zu

den Korallengärten mit

ihren Papageien-, Schmetterlings-

und Kofferfischen.

Vulkanische Quel-

FREIE FAHRT 1/2009


len erwärmen das Meer auf

28 Grad und ermöglichen

eine größere Artenvielfalt

als sonst in der Karibik.

Basse-Terre ist sowohl

die Hauptstadt Guadeloupes

wie auch der Inselhälfte

gleichen Namens.

Zwischen Kirche und

Fischmarkt zeigt ein Denkmal

Gerty Archimède. Die

Grande Dame der Kreolen

war Integrationsfigur der

Insel durch ihren Einsatz

für ein besseres Leben ihrer

Leute. Oberhalb der Stadt,

an den Hängen des hochexplosiven

Vulkans La

HERZLICH: Guadeloupe ist für seine Gastfreundschaft bekannt

BADEHIT: Die Strände im Nordwesten von

Guadeloupe zählen zu den besten der Karibik

Soufrière, beginnt der Regenwald

mit seinen Wasserfällen

und heißen mineralischen

Heilquellen. Vom

Becken des Bains Jaunes

führen Wanderwege durch

den Dschungel auf den

Gipfel.

Trois-Rivières an der

Südküste hat abseits der

Hauptstraße seinen alten

Habitus bewahrt. Am Barhocker

bei Alphonse versinke

ich in den Löchern, die

ich in die Abendstimmung

schaue. Am Hafen bahnt

sich die ewig gleiche Tragödie

zwischen Petris Jünger

und dem Aufkäufer an.

Aber diesmal wird es dem

Fischer zu blöd. Er schultert

seinen Schwertfisch und

trägt ihn nach Hause. Und

Alphonse bleckt dazu sein

Goldgebiss von einem Ohr

zum anderen. ■

Infos Guadeloupe

Kontakt: Maison de la France,

Lugeck 1-2/Stg.1/Top 7,

1010 Wien,

Tel: 0900/ 250015 (0,68/min)

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Jänner-Skiwochen im Kärntner Gailtal

Wohlfühlen kann man sich an

vielen Orten – ein zweites zu

Hause findet man nicht so

leicht.

Im Landhof Lenzhofer****

und im Gasthof Edelweiss***,

beide Betriebe

befinden sich im Gailtal in

absoluter Nähe zum Skigebiet

Nassfeld und direkt an

der Langlauf Loipe, können

Sie diesen „Wie Zu

Hause“-Charakter erleben.

Der Landhof, ein kleines

FAHRT:

aber feines Vierstern- Boutique-Hotel

in Gundersheim,

besticht durch seinen

liebevollen Charme und

seine exquisit, ausgezeichnete

Küche.

Der Gasthof Edelweiss in

Kötschach-Mauthen überzeugt

durch hohen Dreistern-Standard

und eine

eigene Hausbrauerei

namens Loncium

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à la Loncium.

Holiday on Ice: Elements

Die Elemente Feuer,Wasser,

Luft und Erde inspirieren die

neue Show „Elements“ von

Holidays on Ice.

Atemberaubende Szenen

wechseln sich ab mit leisen

emotionalen Momenten.

Eben noch gleitet Wasser

als ruhiger Fluss durch einen

Zen-Garten, im nächsten

Moment bündelt sich

alle Kraft des Lichts in einer

Sonnenwende, hoch in der

Luft tanzender Papiervögel

mit der Leidenschaft Feuer

speiender Drachen. Professioneller

Eiskunstlauf, aufwändiges

Bühnendesign

und prächtige Kostüme gepaart

mit einem mitreißenden

Musikmix und überra-

schenden Lichteffekten

versprechen, dass auch diese

Show zu einem Highlight

wird.

ARBÖ-Klubvorteil: € 3,– Ermäßigung

(gegen Vorweis

der gültigen Klubkarte) auf

die Erwachsenenkarten für

die Vorstellungen am Mittwoch

um 17 Uhr, Donners-

Angebot für ARBÖ-Mitglieder:

Drei Nächte mit exquisiter

Landhof oder Gasthof Halbpension

im schönen Doppelzimmer,

eine entspannende

Teilmassage im hauseigenen

Beautycenter Landhof Lenzhofer,

gratis Benutzung des

Spa-Bereichs im Landhof

Lenzhofer, Willkommens –

Bier-Aperitif von der Privatbrauerei

Loncium, gratis

Skishuttle Bus zum Nassfeld.

Preis pro Person:

Landhof Lenzhofer: € 250,–,

tag um 19 Uhr und am Freitag

um 17 Uhr (außer Premiere).

Aufführungen von

7. bis 25. Jänner 2009.

Infos und Kartenbestellung:

Wiener Stadthalle, Vogelweidplatz

14, 1150 Wien,

Telefon 01/981 00-0, E-Mail:

service@stadthalle.com,

www.stadthalle.com

ELEMENTS:

Neue Show

von „Holiday

on Ice“ in der

Wiener Stadthalle

Herausgeber und Verleger: ARBÖ,Auto-, Motor- und Radfahrerbund Österreichs, 1150 Wien, Mariahilfer Straße 180,Telefon (01) 891 21/0,Telefax (01) 891 21/236,

E-Mail: id@arboe.at, www.arboe.at, www.freiefahrt.at Chefredakteur: Leo Musil (musil@freiefahrt.at). Redaktion: Andreas W. Dick (dick@freiefahrt.at).

Gasthof Edelweiss: E 160,–.

Nähere Informationen:

■ Landhof Lenzhofer,

Landhof 1,

9364 Gundersheim,

Telefon: 04718/33 70,

Fax: 04718/337-4, E-Mail:

info@landhof-lenzhofer.at,

www.landhof-lenzhofer.at

■ Gasthof Edelweiss,

Mauthen 60,

9640 Kötschach-Mauthen,

Telefon: 04715/284, E-Mail:

info@gasthofedelweiss.at,

www.gasthofedelweiss.at

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bietet

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Burgenland) sowie

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Oberösterreich, Salzburg,

Tirol).

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ÖAK

Chef vom Dienst: Mario Ehrnhofer (ehrnhofer@freiefahrt.at). Mitarbeiter: Dr. Herbert Grundtner, Herbert Hübner, Dr. Claudia Jörg-Brosche, Mag. Lydia Ninz,

Dietmar Posteiner, Günther Schweizer, Dipl.-Ing. Diether Wlaka. Fotos: Walter Henisch, Gerhard Wartha. Redaktion und Anzeigenabteilung: Telefon (01) 891 21/257, Fax (01) 891 21/227,

Auflagenkontrolle

E-Mail: freiefahrt@arboe.at Anzeigenleitung und Redaktionsbüro: Brigitte Lang (brigitte.lang@arboe.at). Anzeigen: Manfred Riha. Satz und Repro: Ueberreuter Print Gmbh., 2100 Korneuburg, Industriestraße 1.

Hersteller: Leykam Druck GmbH & Co KG, 7201 Neudörfl, Bickfordstraße 21. Registriernummer 0047171 gemäß Datenschutzgesetz.

OFFENLEGUNG IM SINNE DES MEDIENGESETZES: Alleineigentümer ARBÖ,Auto-, Motor- und Radfahrerbund Österreichs, 1150 Wien, Mariahilfer Str. 180. Grundlegende Richtung:Wahrung der Interessen der Mitglieder im Sinne

der ARBÖ-Statuten, Unterstützung der Verkehrsteilnehmer in technischer, rechtlicher, touristischer und sportlicher Hinsicht.

FREIE FAHRT 1/2009

Österreichische


TIPP

��RECHTSSCHUTZ IN IHRER EIGENSCHAFT ALS KFZ-LENKER

��RECHTSSCHUTZ IN IHRER EIGENSCHAFT ALS FUSSGÄNGER ODER RADFAHRER

��RECHTSSCHUTZ FÜR FREIZEIT UND EIGENTUM

✆ 1-2-3

Pannen-

Notruf

• Fahrzeug-Rechtsschutz: umfasst Schadenersatz-Rechtsschutz, Straf-Rechtsschutz sowie Führerschein-Rechtsschutz im

Zusammenhang mit den versicherten Kfz

• Fahrzeug-Vertrags-Rechtsschutz: umfasst Streitigkeiten aus Verträgen im Zusammenhang mit den versicherten Kfz

• Lenker-Rechtsschutz: umfasst Schadenersatz-Rechtsschutz, Straf-Rechtsschutz sowie Führerschein-Rechtsschutz für

jene Fälle, in denen Sie oder eine der mitversicherten Personen ein Kfz lenken, das weder auf Sie selbst noch auf eine

mitversicherte Person zugelassen ist

• Schadenersatz-Rechtsschutz: umfasst Schadenersatzforderungen, die Sie nach Zwischenfällen im Berufs-, Sport- und

Freizeitbereich stellen

• Straf-Rechtsschutz: umfasst Fälle, in denen Sie die Verteidigung in einem Strafverfahren benötigen

• Reise-Vertrags-Rechtsschutz: umfasst Streitigkeiten aus Reiseverträgen

• Eigentums-Rechtsschutz für bewegliche Sachen: umfasst Streitigkeiten über Eigentum und Pfandrechte

Versicherungssumme: 5 80.000,–, wobei der ARBÖ die Deckung im Bedarfsfall auf 5 120.000,– erhöht. Versichert sind:

• Gatten und Lebensgefährten im selben Haushalt; Kinder im selben Haushalt bis zum Ende des Jahres (31. 12.), in das der

18. Geburtstag fällt (bzw. der 25. Geburtstag, wenn das Kind über kein eigenes Einkommen verfügt und im Haushalt des

Versicherungsnehmers gemeldet ist)

• Ferner sind mit dem Fahrzeug-Rechtsschutz alle berechtigten Lenker und Insassen versichert

Für Firmen und Selbstständige bietet der ARBÖ ein eigenes Rechtsschutz-Paket an, das ausschließlich die Bausteine Fahrzeug-

Rechtsschutz und Fahrzeug-Vertrags-Rechtsschutz beinhaltet und steuerlich absetzbar ist. Selbstständige (wie Ärzte, Anwälte

und Ein-Personen-Unternehmen) können sowohl den Rechtsschutz für Private um 1 60,– als auch den Firmen-Rechtsschutz

um 1 40,– abschließen.

Infos in allen ARBÖ-Prüfzentren und unter 050-123-123

Das ARBÖ-

Rechtsschutz-Paket

um € 60,–


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