DHO Eröffnungs-Beilage - Schwäbische Post

schwaebische.post.de

DHO Eröffnungs-Beilage - Schwäbische Post

Fertig nach 14 Monaten

Vom ersten Spatenstich bis zum vollständigen

Übernehmen aller Druckaufträge der

beiden Verlage SDZ.Druck und Medien und

der Neuen Pressegesellschaft verstrichen lediglich

14 Monate. Das 2010/2011 neu entstandene

Druckzentrum Hohenlohe-Ostalb

(DHO) beherbergt neueste Druck- und Versandtechnik.

Investiert wurde von den beiden

Verlagen rund 23 Millionen Euro.

Der Bau des neuen Druckzentrums ging

rasch voran. Das Einhalten des Terminplans

bei den Rohbauarbeiten, die federführend von

der Ellwanger Firma Hans Fuchs ausgeführt

wurden, war die Grundlage dafür, dass pünktlich

in der Nacht vom 28. auf 29. November

2011 die beiden Tageszeitungen des Aalener

Verlagshauses erstmals gemeinsam in Crailsheim

gedruckt werden konnten.

Ausgangspunkt der baulichen Aktivitäten in

der Crailsheimer Ludwig-Erhard-Straße war

der Spatenstich zu dem Neubau, der am 1. Oktober

2010 erfolgte. Mit einer kleinen Feier

wurde das Projekt damals würdig auf den Weg

gebracht. Jürgen Bauder, einer der Geschäftsführer

des DHO, begrüßte, sein Partner in der

Geschäftsführung, Verleger Bernhard Theiss,

skizzierte das Vorhabens als nicht weniger

denn „ein Bekenntnis zur Zeitung als führendem

Massenmedium“. Dass sich die Ulmer

Neue Pressegesellschaft und sein eigenes Unternehmen

auf das gemeinsame Druckzentrum

geeinigt hätten, sei eine Bestätigung der

jahrzehntelangen Kooperation gewesen, sagte

Bernhard Theiss damals. Über die neue Qualität

der Zusammenarbeit der Zeitungen freute

sich Thomas Brackvogel, Geschäftsführer der

Neuen Pressegesellschaft. Der Architekt des

Neubaus, Michael Fober aus München, wür-

digte den Mut der Verlage, das Großprojekt

DHO anzupacken.

Nächster Meilenstein in der Baugeschichte

war das Richtfest am 16. April 2011. „Hier wird

die Zukunft der Zeitungslandschaft aktiv gestaltet“,

würdigte der Schwäbisch Haller Landrat

Gerhard Bauer die Investitionsbereitschaft

der beiden gleichberechtigten Eigentümer-

Verlage.

Im März hatte die Firma Hans Fuchs den so

genannten Maschinentisch betoniert, das

Fundament, auf dem heute die hochmoderne

Rotationsmaschine des Typs „Colorman“ von

der Augsburger manroland steht. Das Aalener

Unternehmen Kratky montierte Trapezprofilbleche

des Daches sowie die mächtigen Fassadenpaneele.

Die Stahlbaufirma Göttler errichtete

Fassadenstiele. Die Bauarbeiten im Bereich

des Papierlagers kamen ebenfalls zügig

voran, hier wurde der Untergrund verfestigt

und fürs Betonieren der Bodenplatte vorbereitet.

Wie beim Bau eines Automobils bei der Verschmelzung

von Karosserie und Motor feierte

das DHO Ende Juni 2011 seine Art von „Hochzeit“.

Wie sich später herausstellen sollte, wurden

am 29. Juni genau fünf Monate vor der

vollständigen Inbetriebnahme die Komponenten

der neuen Druckmaschinen angeliefert.

Die drei Kolosse wogen je rund 40 Tonnen.

Mit äußerster Vorsicht wurden sie auf ihren

neuen Platz in der großen Maschinenhalle

des DHO gesetzt.

Die drei Drucktürme namens „Colorman“

können in einem Druckdurchgang 48 Zeitungsseiten

komplett in Farbe drucken. Die

Hochleistungsdrucktürme bilden seither zusammen

mit dem Falzapparat, der die Zeitung

faltet und zusammenlegt, das Herzstück der

neuen Druckanlage. Sie sind in der Lage,

hochautomatisiert 45 000 Zeitungsexemplare

pro Stunde zu produzieren. Die Farbgebung

wird automatisch eingestellt und der Geschwindigkeit

der Maschine angepasst, langes

Einstellen entfällt, die Zahl der Probedrucke –

der so genannten Makulatur – wird um etwa

90 Prozent gesenkt.

„Das Druckzentrum Hohenlohe-Ostalb ist

mit modernster Technik auf höchste Druckqualität

und Zuverlässigkeit ausgelegt. Wir bekennen

uns mit der Investition zu einem Medium

mit Zukunft – der gedruckten Zeitung

aus der Region für die Region“, sagte Verleger

Bernhard Theiss nach der Installation der

neuen Technik.

SDZ.Druck und Medien setzt mit der Beteiligung

am DHO seine Innovationstradition fort.

1965 war das Verlagshaus eine der ersten Druckereien,

die in Deutschland die Rollen-Offset-Rotationstechnik

im Zeitungsdruck einsetzte.

Dieser Firmenphilosophie fühlt sich

der Aalener Verlag bis heute und in Zukunft

verpflichtet.

Nach dem Aufbau der neuen Versandanlage

und anderer technischer Einrichtungen wie

der Belichtungsmaschinen wurden die Mitarbeiter

am neuen Standort an den neuen Gerätschaften

ausgiebig geschult. Die neue

Mannschaft übte mit verschiedenen Verlagsprodukten,

ehe es in den Abendstunden des

28. November 2011 hieß: „Rotation frei in

Crailsheim“ . Das DHO ist seither flügge.

Sascha Kurz

Wir führten aus: Rohbauarbeiten und Stahlbetonfertigteile

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73479 Ellwangen info@hans-fuchs.de

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IMPRESSUM

Herausgeber:

DHO Druckzentrum Hohenlohe-Ostalb

GmbH & Co. KG

Verlag: SDZ Druck und Medien

GmbH & Co. KG

Bahnhofstraße 65

Telefon (07361) 594-0

Redaktion:

Dr. Rainer Wiese (v.i.S.d.P.)

Oliver Bauer, Niklas Döhring,

Oliver Giers, Andreas Harthan,

Sascha Kurz, Klaus Michael Oßwald,

Bernhard Theiss, Melanie

Wahl

Druck:

Druckzentrum Hohenlohe


Macht das heute noch Sinn?

Antworten von den DHO-Gesellschaftern Thomas Brackvogel und Bernhard Theiss

Drucken, macht das heute überhaupt

noch Sinn? Was für eine

Frage – natürlich.

Sicher, mittlerweile kann man

eine ganze Druckerei mit einem

iPad steuern. Eindrucksvoll. Und es

stimmt auch, dass die Reichweite

unserer digitalen Angebote beständig

zunimmt. Warum auch

nicht? Sicher aber ist auch, dass unser

neues Druckzentrum Tag für

Tag für fast 100 000 Abonnenten

das Haller Tagblatt, der Schwäbische

Post, der Rundschau Gaildorf,

der Tauber-Zeitung, des Hohenloher

Tagblattes, der Gmünder Tagespost

druckt und in der Woche

mehr als xxx Exemplare unserer

Anzeigenblätter. Keine Zeitungen

mehr, kein Druck? Ein absurder Gedanke.

Und so hat im Stillen die technische

Weiterentwicklung stattgefunden.

Entstanden ist ein wirkliches Meisterwerk

der Ingenieurskunst, nicht

nur in der reinen Drucktechnik,

sondern auch in der Weiterverarbeitung

und im Versand. Wer

kennt nicht die Bilder von Zeitungen,

die an schier endlose Ketten

hängend verschlungene Wege

durch die Produktionsräume nehmen,

um irgendwann sauber ver-

packt auf Lkw verladen zu werden

und pünktlich zum Frühstück im

Briefkasten zu stecken.

Das ist alles geblieben und doch

so anders geworden - viel schneller

und damit aktueller, kompakter,

leiser und besser. Die Produktivität

der Anlagen hat zugenommen.

Die technische Qualität hat

zugenommen, die Zeitungen können

fast in der Hälfte der Zeit produziert

werden - und sie sind,

wenn wir es wollen, farbig. Auf allen

Seiten - so wie es die Welt ja

auch ist.

Für uns Zeitungleute ist die Druckerei

ein magischer Ort. Denn

erst hier wird das abstrakte Tagwerk

Wirklichkeit.

Gedanken und Ideen wurden zu

Texten, Augenblicke in Bildern

festgehalten, Zusammenhänge zur

Grafik gewandelt. All das fügt sich

auf geheimnisvolle Weise auf den

Zeitungsseiten zusammen. Früher

in Blei gegossen, heute auf hauchdünnen

Druckplatten fotochemisch

fixiert. Aber erst wenn die

Druckmaschine anläuft wird endlich

alles anfassbar und wahr.

Die Technik ist neu, der Ablauf

komplexer geworden und die Elektronik

ein seelenloser Geselle. Aber

es bleibt immer eine Druckerei,

und eine Druckmaschine selbst

lebt. Der Geruch in der Druckerei

nach Farbe, Öl und Papier, das

leichte Beben des Bodens, wenn

die Maschine anläuft, all das gehörte

schon immer zu dem Moment,

in dem sich ein besonderer

Kreis schließt. Und mit dem Griff

zum ersten Exemplar der Zeitung,

noch ein wenig feucht von der Farbe

und ganz frisch, stellt sich wahre

Zufriedenheit ein.

Es ist schön, dass sich die Verlage

aus Aalen und Crailsheim entschieden

haben, diese neue Druckerei in

guter Partnerschaft zu bauen. Sie

erneuern damit auch ihr Bekenntnis

zur Zeitung, zu unseren Medien,

zur Region und zu der Aufgabe,

die unsere Medienhäuser gerade

in der heutigen Zeit haben: vorurteilsfrei

Informationen zu sammeln,

sie nach bestem Wissen zu

ordnen und im Interesse der Leser

zu bewerten. So entsteht Wissen.

Und wunderbar ist, dass beide

Verlage nun die magischen Momente

der Zeitungsmacher in ihrem

neuen Druckhaus gemeinsam

erleben können.

Thomas Brackvogel,Geschäftsführer

Neue Pressegesellschaft

Ulm

Bernhard Theiss

Verleger und

Geschäftsführer

SDZ. Medien Aalen

Was die Gesellschaft verbindet

Die lokale Zeitung schafft Heimat, wo das Internet entfremdet. Von Claus Detjen

Wenn alles schneller wird - die

e-mail, die SMS, das neue

i-Phone, der hauchdünne Laptop,

der Download, das Fernsehen, das

Radio - dann wird das Langsame

wichtiger. Damit das Nachdenkliche

nicht auf der Strecke bleibt.

Wenn alles gleichzeitig und überall

ist, dann wird wichtiger, was einen

Ort hat, an dem man vertraute

Menschen trifft, einen Ort, in dem

Menschen ihre Heimat erkennen.

Ein solcher Ort ist die Heimatzeitung.

In der virtuellen Welt, in der simultan

auf uns einstürzt, was wir

früher in einer durch Entfernungen

strukturierten Abfolge erfuhren,

ersetzt Schnelligkeit die

Gründlichkeit und die Überprüfbarkeit.

Das Internet scheint jedem

die Möglichkeit zu geben, sich bei

allen Gehör zu verschaffen und

ohne Vermittler Öffentlichkeit zu

erlangen.

Daraus entsteht die Chance des

älteren Mediums Zeitung: Seine Erfahrung

in der Ordnung und Gewichtung

von Informationen der

Anarchie des Internets entgegenzusetzen.

Mit den Mitteln der publizistischen

Professionalität. Das

sind zuvorderst Gründlichkeit,

Nachdenklichkeit, Überprüfbarkeit.

Wenn das Internet der Basar ist,

auf dem jeder den anderen zu

übertönen versucht, dann ist Zeitung

die Aula des rationalen Diskurses.

Das Internet ist nicht die Alternative

zur Zeitung. Umgekehrt

treffen wir den Kern der Frage,

was der Gesellschaft, der res publica,

dem Gemeinwohl nützlicher ist.

Die Zeitung ist die Alternative zum

Internet.

Im Internet spricht jeder für sich

und zu Seinesgleichen. Das Internet

ist der Höhepunkt der Segregation

in unserer Gesellschaft, ihrer

Aufspaltung in Usergruppen,

Bloggs, Foren. Was aber haben die

selbstbezogenen und selbstgefälligen

Stimmen in den sogenannten

sozialen Netzwerken der Gesellschaft

zu bieten? Sie nennen sich

sozial und sind doch in Wirklichkeit

unsozial, weil sie die Spaltung der

Gesellschaft in allein sich selbst zugewandten

Interessengruppen vorantreiben.

Dagegen steht die mediale Leistung,

die Gesellschaft zusammenführt.

Sie wird von den alten Medien,

den Zeitungen und dem öffentlich-rechtlichen

Rundfunk, erbracht.

Zeitungen haben die größten

Reichweiten und - gemeinsam

mit dem öffentlich-rechtlichen

Rundfunk - die größte Glaubwürdigkeit

bei den Bürgern. Weil die

demokratische Gesellschaft diesen

Dienst für das Gemeinwohl

braucht, ist die Pressefreiheit im

Grundgesetz als Grundrecht verankert.

Das ist für die Zeitungen Verpflichtung

zum Dienst für die Leser.

Die Standards der Professionalität

verlangen von uns Zuverlässigkeit.

Das dort zu erhalten, wo Informationen

für jeden Leser nachprüfbar

sind, ist eine Funktion gerade

der lokalen und regionalen

Heimatzeitung.

Wir müssen der permanenten Beschleunigung

aller Informationen

entgegensetzen, was zunächst als

unser Nachteil erscheint: unsere

Langsamkeit. Das bringt die Zeit,

die für die Informationsvermittler

und die Informationsempfänger

notwendig ist, um Wichtiges vom

Unwichtigen zu unterscheiden.

Das bringt Zeit für das Erinnern an

Bewährtes, das unter dem Ansturm

von Erneuerungszwängen

ins Vergessen verdrängt wird.

Was der Journalist und Verleger

Werner Friedmann, der die Süddeutsche

Zeitung prägte, Anfang

der fünfziger Jahre des vorigen

Jahrhunderts vorgab, gilt noch

heute:

Das Entscheidende ist „das Vermögen,

ein Gespür für das öffentliche

Interesse zu haben, richtig zu

sehen, richtig zu hören und all das

unverzerrt in gedrängter Form zu

Papier bringen zu können, was

man am richtigen Ort gesehen und

gehört hat“.

Das heißt nicht, sich in Krähwinkel

einzurichten. Wir müssen den

Lesern die ganze Welt zeigen, die

nahe und die ferne. Deshalb haben

wir in der Partnerschaft der Südwest

Presse weltweit Ausguck-Posten

- neben den großen Agenturen

die eigenen Korrespondenten auf

allen Kontinenten.

Globalisierung heißt für die Lokalzeitung:

Den Lesern aufzeigen,

was in der Welt für sie relevant ist -

und weshalb es relevant ist. Deshalb

bringen wir die großen Themen

- Bildungspolitik, Sozialpolitik,

Gesundheitspolitik, um nur einige

Beispiele zu nennen - in unsere

Lokalteile, also dorthin, wo die

leben, die von den Entscheidungen

in Berlin oder Brüssel betroffen

werden.

Lokale Zeitungen führen mit dieser

Leistung zusammen, was ohne

sie weiter auseinander driftete: die

Politik und die Bürger. Wir können

das, weil wir uns dort auskennen,

wo die Bürger, unsere Leser, im Alltag

leben.

Claus Detjen ist

Publizist, Journalist

und Verleger


Viel mehr

als eine

Maschine

In diesem Heft zeigen wir Ihnen unser

neues Druckzentrum in Crailsheim. Die

hochmoderne Druckmaschine ist seit

mehr als einem Jahr in Betrieb, das Zentrum

wurde jetzt, nach der Anlaufphase

wie bei solchen Großprojekten üblich,

feierlich und offiziell in Betieb genommen.

Im „Druckzentrum Hohenlohe Ostalb“

(DHO) werden derzeit sechs Tageszeitung

gedruckt: das Hohenloher Tagblatt,

die Schwäbische Post, die Gmünder Tagespost,

das Haller Tagblatt, die Rundschau

Gaildorf, die Tauber-Zeitung. Einige

Anzeigenzeitungen und andere Periodika

kommen dazu.

Das DHO ist mehr als eine Maschine.

Es ist das technische Zentrum eines Verbundes

der sechs Zeitungen, Ausgangspunkt

eines komplexen Verteilungsapparates

für die Zeitungen und für Briefe.

Die Südwestmail und die Ostalbmail kooperieren

in einem Teil des langgestreckten

Neubaus an der Ludwig-Ehrhard-Straße

im Crailsheimer Industriegebiet.

In vielen technischen Details und

Übersichten wird das Druck- und Zeitungszentrum

erkennbar. Im zweiten

Teil des Heftes sind die sechs Zeitungen

porträtiert. Das Heft liegt heute allen diesen

Zeitungen bei mit einer Auflage von

über 90.000 Exemplaren.

Farbfelder zur Überprüfung des

Druckstandards nach ISO 12647-3

Ein Messfeld zur Sicherung der

Druckqualität wird regelmäßig

in den Zeitungen platziert.

Der Rollenwechsler trägt die Papierrollen

(etwa 1,3 Tonnen pro Rolle mit 21

Kilometern Zeitungspapier). Die Rollen

werden bei voller Geschwindigkeit von

13,8 Metern pro Sekunde gewechselt,

die neue an die alte Rolle geklebt.


Der Leitstand ist der Platz des Druckers

und Maschinenführers. Die Maschine

regelt sich weitgehend automatisch,

der Maschinenfüheer überwacht das

System und seine Komponenten, sonders

auf die Druckqualität, Farbgebung

und den Papierlauf, Papier ist ein Naturprodukt!

Die Geschwindigkeit des Papierlaufes

durch die Rotation (13,8 Meter pro Sekunde)

ermöglicht den Druck von

40 000 Zeitungen mit 48 Seiten pro

Stunde.

Ein Maschinenführer bedient die Rotation..

In jeder Schicht stehen ihm zwei

Drucker für die Plattenvorbereitung

und die Papierversorgung zur Seite. Im

DHO arbeiten zur Zeit zwei Schichten

und insgesamt 25 Mitarbeiter an der

Maschine und für die Wartung sowie

50 Mitarbeiter in der Beilagenlogistik.


Die Plattenherstellung: zwei Belichtungslinien

mit angeschlossener Plattenentwicklung,

Stanzen und Biegen.

Die notwendig hohe Präzision (5/100

mm) der Stanzung wird videoüberwacht.

Für eine Zeitung mit 48 Seiten

werden 196 Druckplatten in Ablagefächern

sortiert. Durchsatz 300 Platten/

Stunde pro Linie, 12 sec Belichtungsund

Bearbeitungszeit für eine Platte.

Offset –

State of

the Art

Der Offset- oder Flachdruck ist neben

dem Tiefdruck das modernste und für

Zeitungsdruck übliche Verfahren.

Die druckenden Stellen sind lipophil,

sie ziehen Öle, also Farbe an. Die nicht

druckenden Stellen sind hydrophil, sie

ziehen Wasser an und nehmen so keine

ölhaltige Farbe auf. Die druckenden

und die nicht-druckenden Stellen liegen

auf einer Ebene.

Der Offsetdruck ist ein indirektes

Druckverfahren. Die Farbe wird von der

Druckplatte über ein Gummituch auf

das Papier übertragen und gleicht so

die Unebenheiten des Papiers aus.

Die MAN-Roland-Rotation des DHO

ist hochautomatisiert, steuert und regelt

den Druckprozess und regelt den

Lauf der Papierbahn.

Das Papier jagt bei 45 000 Umdrehungen

pro Stunde mit 13,8 Metern pro Sekunde,

mit knapp 50 km/h durch Maschine

und Falzapparat zum Beginn der

Kette, die die fertigen Zeitungen zur

Verarbeitung weitertransportiert..

Hier nimmt die Kette die fertigen Zeitungen

auf. Jedes Exemplar wird von

einer Klammer gegriffen und über den

Leitstand hinweg zur Verarbeitung –

Beilegen, Zählen, in Touren Verpacken

– und dann zur Expedition gebracht.


Die Druckplatten werden von der Plattenherstellung

sortiert an die Rotation

geliefert und dort von einem Drucker

exakt nach dem Ausschießmuster aufgelegt;

die Maschine zieht die Platten

ein und fixiert sie automatisch.

Vier Tonnen Papier werden für 20 000

Exemplare einer Zeitung mit 48 Seiten

gebraucht, also reichen drei Rollen wie

auf dem Bild für 20 000 Exemplare. Der

Wochenbedarf des DHO summiert sich

auf 100 Tonnen, die von vier bis fünf

Sattelschleppern gebracht werden.

Die Bahnen sind auf dem Weg zum

Falztrichter. Wichtig ist ein faltenfreier

Verlauf der Papierbahn.

Der Falzapparat mit seinen beiden

Trichtern ist das Herzstück der Papierbahn.

Die Papierbahn wird über die

Falztrichter geführt, gefaltet, übereinandergelegt

(„gesammelt“) und geschnitten.

Die fertige Zeitung wird über

einen Klappenzylinder und ein Schaufelrad

zur Kette transportiert.


Die ferag-Anlage findet sich mit ihren

langen Kettenwegen so oder ähnlich in

vielen Zeitungsdruckereien. Im DHO ist

das Maschinenwerk mit einem Gesamtgewicht

von 80 Tonnen für eine Spitzengeschwindigkeit

von 45 000 Exemplaren

ausgelegt. Wie schnell die Kette

läuft, hängt von der Zahl der Beilagen

ab, die über sieben Stationen in die Einstecktrommel

geführt und in die eingelegt

werden.

Die Beilagen werden von den Agenturen

und Firmen angeliefert und zwischengelagert.

Der Beilagenfahrplan des Tages für die

Anleger der Maschine

Mitarbeiterinnen des Versands füllen

Beilagen nach exaktem Plan in die Maschinen,

mit denen die einzelnen Beilagen

in die Zeitungsexemplare eingeschossen

werden.

Hier beginnt die komplexe Logistik, die

die Zeitungen zum Leser bringt. In der

Verladehalle werden die Zeitungspakete

von der ferag-Anlage über ein Transportband

direkt in das Auto geladen.

Von Crailsheim fahren Lieferwagen die

Auflagen in die Verlagsstandorte, von

dort werden sie weiterverteilt zu den

Trägerinnen und Trägern. Die Wochenzeitungen

für alle Haushalte werden

mit Sattelschleppern transportiert.


Das Hohenloher Tagblatt aus Crailsheim

Das Hohenloher Tagblatt ist eine Lokalzeitung.

Das bedarf nun wirklich

keiner ausdrücklichen Feststellung,

mag der Leser sagen, das liegt doch auf

der Hand. Wenn mit der Definition als

Lokalzeitung Auftrag und Anspruch verbunden

sind, ist es aber mehr als eine

Beschreibung dessen, was ohnehin klar

ist.

Die Zeitung aus Crailsheim, der zweitgrößten

Stadt im Landkreis Schwäbisch

Hall, feiert im kommenden Jahr ihr

175-jähriges Bestehen. Solche freudigen

Ereignisse sind oft Anlässe für Faceliftings.

Jubiläum – da muss zum Fest ein

neues Gewand her. Nicht so beim Hohenloher

Tagblatt, denn die Zeitung hat

sich bereits im vergangenen Jahr ein moderneres

Aussehen zugelegt. Anlass war

die Inbetriebnahme eben dieses Druckzentrums,

dessen Einweihung heute gefeiert

wird. Seit November 2011 also erscheint

das Hohenloher Tagblatt in neuem

Gewand, hat sich, wie man heutzutage

sagt, einem Relaunch unterzogen.

Ein halbes Jahr später hat das auch die

Süddeutsche Zeitung gemacht. Deren

Chefredakteur Kurt Kister hat das den

Lesern erklärt, ohne den Anglizismus

Relaunch zu verwenden: „Eine Tageszeitung,

die sich nicht verändert, bleibt stehen

und wenn sie zu lange stehen bleibt,

bleibt sie irgendwann auch liegen.“

Das Hohenloher Tagblatt möchte liegen,

aber nicht liegen bleiben. Es möchte

auf den Frühstückstischen möglichst

vieler Menschen in Hohenlohe liegen, es

möchte, um es mal in einem Bild auszudrücken,

zur Familie gehören.

Wer zur Familie gehört und nicht am

Tisch sitzt, wird vermisst. Eine solche innige

Leser-Blatt-Bindung ist das Ziel der

Zeitungsmacher in Crailsheim. Eine Familie

trifft sich nur am Tisch, wenn alle

pünktlich sind. Auch das Hohenloher

Tagblatt weiß, dass Pünktlichkeit eine

Zier ist und unternimmt große Anstrengungen,

rechtzeitig bei den Lesern zwischen

Stimpfach und Schrozberg, zwischen

Schnelldorf und Ilshofen zu sein.

Das hat nach dem Umzug ins Druckhaus

Hohenlohe-Ostalb nicht gleich geklappt,

Das Verlagsgebäude in Crailsheim.

aber inzwischen sind die Anfangsschwierigkeiten

überwunden.

Die „schwarze Kunst“ der Buchdrucker

und Schriftsetzer hat eine lange Tradition

in den Städten Crailsheim und Gerabronn:

Schon vor über 150 Jahren erschienen

hier „Amts- und Intelligenzblätter“,

die seit 1949 unter dem gemeinsamen

Dach des „Hohenloher Tagblatts“

firmieren. Aus dem 1838 von

Friedrich Stüber gegründeten Lokalblatt

für das Oberamt

Crailsheim wurde

1872 der „Fränkische Grenzbote“,

dessen Verlag 1883 an August

Richter und 1921 an dessen Sohn Alfons

Richter überging.

Zwei Jahre vor den Stürmen der Revolution

von 1848 fasste der Haller Buchhändler

Wilhelm Nitzschke den Entschluss,

auch dem Oberamt Gerabronn

ein Sprachrohr zu verschaffen: 1846

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wurde in Gerabronn „Der Vaterlandsfreund“

aus der Taufe gehoben,

dessen Verlag ab 1851 von Marius Rückert,

ab 1899 von Albert Wankmüller

und ab 1932 von dessen Söhnen Adolf

und Albert geführt wurde. Einschneidende

Veränderungen brachte die NS-

Diktatur mit sich: Zwangsweise wurden

den beiden Blättern neue Titel verordnet

(„Hohenloher Zeitung“ in Crailsheim,

„Der Franke“ in Gerabronn) und die

NSDAP-Kreisleitung mischte sich immer

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mehr in die grundsätzliche Ausrichtung

beider Blätter ein.

Vor über 50 Jahren wurde ein Markstein

in der Geschichte des Unternehmens

gesetzt: Am 1. Juli 1949 erschien

das „Hohenloher Tagblatt“ erstmals unter

diesem Titel – das „Kind“ einer Firmen-Ehe

zwischen den Verlegerfamilien

Richter und Wankmüller aus Crailsheim

und Gerabronn.

Seit der Fusion beider Verlage (1954

vereinigten sich auch die beiden Druckereien

unter dem Firmennamen „Hohenloher

Druck- und Verlagshaus“) fungiert

die Lokalzeitung als Forum und

Spiegelbild des Lebens in Hohenlohe.

Im Jahr 1997 kam ein weiterer Meilenstein

in der Firmengeschichte hinzu: Die

Ulmer Südwest Presse, schon seit 1972

ein verlässlicher Partner für den überregionalen

Teil, trat als Mehrheitsgesellschafterin

in das Unternehmen ein.

Seit fast 175 Jahren wird in

Crailsheim nun also

schon Zeitung gemacht.

Darauf sind Verlag und

Redaktion ein wenig

stolz, sie begreifen

dieses anstehende

Jubiläum aber

auch als Verpflichtung,weiterhin

eine Lokalzeitung

zu

machen, die vieles

darf, nur eines

nicht: liegen bleiben.

Andreas Harthan

Weitere Produkte

Die journalistische Palette der Produkte

aus dem Hohenloher Druck- und Verlagshaus

(HDV) runden das Anzeigenblatt

„Hohenloher Wochenpost“, die

monatlich erscheinende Wirtschaftszeitung

„RegioBusiness“ sowie die wöchentlich

kostenlos an alle Haushalte

im Verbreitungsgebiet gehende Info-

Beilage „kompakt“ ab.


Zwei Tageszeitungen, ein Verlag

Der SDZ. Druck und Medien-Verlag

hat sich mit eigenen Produktentwicklungen

seiner Tages-, Anzeigenund

Monatszeitungen zum führenden

regionalen Medienanbieter entwickelt.

Kooperationen mit mittelständischen

Kollegen und Unabhängigkeit von überregionalen

Medienkonzernen bilden

eine der grundsätzlichen Leitlinien des

Unternehmens für das regionales Engagement

der SDZ.Druck und Medien.

Heute konzentriert sich das Unternehmen

auf das Verlegen regionaler Zeitungen

in Print und Online und auf digitale

Mediendienstleistungen mit dem

Schwerpunkt medienneutrale und vernetzte

Datenbanken. Die starke Position

der beiden Tageszeitungen Schwäbische

Post und Gmünder Tagespost im Ostalbkreis

wird weiter ausgebaut, das redaktionelle

Angebot vernetzt und ständig erweitert.

Mit dem Motto: „Die Welt im

Blick, die Heimat im Herzen“ versorgt

der Verlag mit seinen Zeitungen die Region

mit Informationen, Nachrichten

und Unterhaltung.

Der Verlag kann aufgrund der Unternehmensstruktur

integrierte Marketingkonzepte

anbieten, die weit über das

Verkaufen von bloßem Anzeigenraum

hinausgehen. Mit neuen Produkten werden

Marketingpartnerschaften mit der

lokalen und regionalen Wirtschaft gestaltet.

Das Konzept der Anzeigenzeitungen

Wochenpost und Gmünder Anzeiger bewährt

sich seit mehr als 30 Jahren. Beide

Blätter sind weiterhin die Marktführer

des Ostalbkreises. „Die Anzeigenzeitungen

Wochenpost und Gmünder Anzeiger

versorgen jede Woche alle Haushalte

des Ostalbkreises mit den Informationen

dieses regionalen Marktplatzes“ erklärt

Verleger Bernhard Theiss.

Die Verbindung der modernen regionalen

Zeitungsproduktion mit der leistungsfähigen

Drucktechnik des DHO gewährleistet

eine hohe terminliche Flexibilität

und eine ausgezeichnete Druckqualität

- also genau das, was das regionale

Print- und Online-Medium Zeitung

besser als alle anderen existierenden

Medien bieten kann.“ Jeden Monat in-

Das Verlagsgebäude von SDZ. Druck und Medien an der Bahnhofstraße in Aalen.

formiert zudem der Wirtschaftstitel

Wirtschaft Regional über das Wirtschaftsgeschehen

der gesamten Region

Ostwürttemberg.

Seit einigen Jahren bietet die wöchentlich

erscheinende Zeitungsbeilage Frei-

Zeit den kommentierten regionalen Veranstaltungskalender

und das Programm-Magazin

rtv den Überblick einer

Vielzahl von TV- und Rundfunkprogrammen.

Eine regionale Verteillogistik, die jeden

Haushalt des Ostalbkreises an jedem Tag

der Woche erreichen kann sowie das

Theiss & Binkowski Rechenzentrum ergänzen

das Angebotsspektrum des

Dienstleisters SDZ.Druck undMedien.

DigitalDruck Deutschland bietet den variablen

Qualitäts-Datendruck wie Printing-on-Demand

oder personalisierte

Mailings an, die in der Qualität des Offsetdrucks

völlig neue Formen der Kundenansprache

erschließen. Die jüngste

DZ-Tochter heißt Ostalb Mail - der regionale

Vollservice in Sachen Postzustellung.

Kommunikation - Meinung -Information

- Dienstleistung: Das sind die Stärken

des Verlagshauses SDZ. Druck und

Medien, hier sehen die Verleger Bernhard

und Ulrich Theiss die Kompetenz

des Unternehmens.“Die neuen, starken

Media-Leistungen zum Beispiel beim

Mediendienstleister SDZe-COM oder

DigitalDruck Deutschland mit ausgeprägter

Kompetenz im Direktmarketing

sowie die jüngste Aktivität OstalbMail,

sind aber bei Weitem nicht alles. Die

Welt der Medien verändert sich schneller

als andere Branchen“, sagt Verleger

Bernhard Theiss.

Meilensteine

1948: Gündung der

Schwäbischen Post.

1958: Gründung der

Gmünder Tagespost.

1961: Verlag und Druckerei

ziehen in Aalen vom

Marktplatz und der

Reichsstädter Straße an

den heutigen Standort.

Der Schwäpo-Shop zieht

in das bereits 1953 gekaufte

Gebäude in der

Reichsstädter Straße 5-7

1965: Die Schwäbische

Post und die Gmünder Tagespost

werden als erste

Zeitungen in der Bundesrepublik

auf einer Zei-

Wir gratulieren den beteiligten Verlagen zu ihrem

neuen neuen Druckzentrum und freuen uns auf die weitere,

erfolgreiche Zusammenarbeit!

PS Marketingservice GmbH –das – das sind, gemeinsam

mit unserer „Schwester“ PS Personalservice GmbH,

maßgeschneiderte maßgeschneiderte Dienstleistungen Dienstleistungen in Werk- und

Outsourcingverträgen, Arbeitnehmervermittlung,

Arbeitnehmerüberlassung und Telefonmarketing.

Und ab wann dürfen wir SIE begleiten?

Die PS-Teams freuen sich auf den Kontakt mit Ihnen!

PS PERSONALSERVICE GMBH

D-74072 Heilbronn

Fon: +49 (0) 71 31 / 39 09 69 - 0

www.psstrategie.de

tungsrotationsdruckmaschine

im Offsetdruckverfahren

vierfarbig gedruckt.

1973: Erster Erweiterungsbau

(1983, 1990

und 1992 folgen weitere

Bauten)

1977: Gründung Gmünder

Anzeiger und Wochenpost.

1986: Theiss & Binkowski

Rechenzentrum gegründet

1992: Erste Ausgabe von

Wirtschaft Regional

1992: Die neue computergesteuerte

Zeitungs-

rotationsdruckmaschine

MAN-Mediaman geht in

Betrieb.

1995: Zusammenlegung

von Satz und Repro zur

Dachmarke SDZeCOM.

2001: Gründung von DigitalDruck

Deutschland

2002: Organisatorische

Zusammenlegung der

Redaktionen der Schwäbischen

Post und der

Gmünder Tagespost auf

dem Weg zur Kreiszeitung.

2003: Erste Online-Ausgabe

der Tageszeitungen.

2006: Start Ostalb-Mail.

PS MARKETINGSERVICE GMBH

Kilianstraße 8

D-74072 Heilbronn

E-Mail: info@psstrategie.de


Das Haller Tagblatt früher und heute

Das Haller Tagblatt ist das

Flaggschiff des Zeitungsverlags

Schwäbisch Hall. Jeden Tag informieren

sich rund 40 000 Leser in der Stadt

Schwäbisch Hall und den zwölf Gemeinden

des Altkreises Hall im Haller Tagblatt

über ihre Heimat und das Weltgeschehen.

Die tägliche Auflage beträgt

rund 18 000 Druckexemplare.

Neben der Tageszeitung erscheinen im

Zeitungsverlag Schwäbisch Hall das Wochenblatt

Kreiskurier, diverse Sonderveröffentlichungen

sowie die Edition

Haller Tagblatt mit Gesundheits-, Gastronomie-,

Wander- oder Einkaufsführern.

Nicht zuletzt bietet der Verlag mit

seinem Internetauftritt HT-Online ein

digitales Informationsportal für Stadt

und Landkreis Schwäbisch Hall an.

Das Kapitel „Zeitung in Schwäbisch

Hall“ umfasst inzwischen 224 Jahre. Am

2. Mai 1788 erhält der Buchhändler Philipp

Ernst Rohnfelder vom Rat der

Reichsstadt Hall die Erlaubnis, eine Zeitung

zu verlegen. Das „Hallische Wochenblatt“

erscheint erstmals am 1. Juli

1788. Es besteht zunächst zum Großteil

aus amtlichen Bekanntmachungen und

Anzeigen. Politische Berichterstattung

ist nur in Ansätzen möglich. Rohnfelder

erfährt dies, als er 1792 wegen respektloser

Anekdoten über König Ludwig XVI.

vor den Rat zitiert wird.

Als Philipp Ernst Rohnfelder stirbt,

kauft sein Konkurrent David Ludwig

Schwend das Hallische Wochenblatt

samt Druckerei. Schwend betrieb seit

1790 eine zweite Druckerei in der Stadt.

Wie auch Rohnfelder kam Schwend bald

in Konflikt mit dem Haller Rat: Er veröffentlichte

Schriften, die ihn als Anhänger

der Französischen Revolution auswiesen.

Doch auch unter seiner Leitung gibt

das Hallische Wochenblatt die Meinung

der konservativen Obrigkeit wieder.

Von seinem Vater übernimmt Sohn

Friedrich Ludwig Schwend 1837 das

Wochenblatt. 1842 erhält es seinen ersten

Redakteur und den neuen Namen

Schwäbischer Hausfreund“. Der erste

Redakteur ist der Schriftsteller und Satiriker

Johann Nefflen, der Wirt der Hes-

Garten- und Landschaftsbau

Brunzenberg 8

74586 Frankenhardt

Telefon 07959/2241 · Fax 1497

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www.deeg-gartenbau.de

Glückwunsch

zur offiziellen Eröffnung des

Druckzentrums Hohenlohe Ostalb (DHO).

Und: Respekt vor dieser Leistung eines reibungsfreien

Übergangs zu einer nunmehr zentralen Produktion in

Crailsheim.

Nicht zuletzt sind wir ein wenig stolz darauf, diesen Erfolg

durch unsere Leistung mittragen zu dürfen und uns dafür

der Anerkennung des Hauses DHO gewiss zu sein.

SERVICELÖSUNGEN

Das alte und jetzt wieder vom Verlag genutzte Haus des Haller Tagblatts in der Altstadt von Schwäbisch Hall. (Foto: Weigert)

sentaler „Krone“. Ab 1846 erscheint der

Schwäbische Hausfreund täglich. Bis zur

Revolution 1848 besteht die Zeitung weiterhin

in der Hauptsache aus Bekanntmachungen,

Anzeigen, Ratgebern und

unterhaltsamen Anekdoten.

Im Jahr der Deutschen Revolution von

1848 entwickelt sich die nun „Haller Tagblatt“

benannte Zeitung zu einem Forum

für Wahlkämpfe und politische

Meinungsbildung. Friedrich Ludwig

Schwend exponiert sich als einer der

Führer der demokratischen Bewegung.

GmbH

Im Winter 1848 verbüßt er deswegen eine

Haftstrafe auf dem Hohenasperg. Nach

der Niederschlagung der Revolution

wandert Schwend in die USA aus, kehrt

aber nach drei Jahren zurück und nimmt

die Leitung des Haller Tagblatts wieder

auf.

Nach dem Tod des Revolutionärs Friedrich

Ludwig Schwend 1866, führt den

Verlag zunächst sein Sohn Emil. Mit technischen

und inhaltlichen Neuerungen

gelingt es Emil Schwend, die Auflage zu

steigern. Versuche der Konkurrenz, den

www.sem-gmbh.com

„Salzstädter“ oder die „Haller Zeitung“ zu

etablieren, scheitern. Ab 1913 sind Emil

Schwend und sein Bruder Max Schwend

als gemeinsame Verleger tätig. Ein Jahr

später bricht das Kaiserreich im Ersten

Weltkrieg zusammen. Während der Inflation

von 1923 kostet die Zeitungsausgabe

wöchentlich 500 Milliarden Mark.

Im Dritten Reich wird das Haller Tagblatt

im August 1933 gleichgeschaltet.

Die beiden Inhaber entmündigt man, ein

neuer Redakteur gibt nun den Ton an.

Die Zeitung wird ein Instrument der

braunen Propaganda. Der Einmarsch der

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Amerikaner im April 1945 ist das vorläufige

Ende des Haller Tagblatts. Funktionen

einer Zeitung übernimmt das Amtsblatt

der Militärverwaltung bzw. des Landkreises.

Während Vater und Onkel resignieren,

richtet sich der 24-jährige Emil Schwend

jr. im Keller seines Elternhauses eine kleine

Druckerei ein und gründet einen Zeitungsvertrieb.

Im Geheimen bereitet er

die Herausgabe des neuen Haller Tagblatts

vor.

Als 1949 eine Generallizenz zur Zeitungsherausgabe

für Württemberg-Baden

erlassen wird, wirbt Emil Schwend jr.

Abonnenten und Anzeigenkunden. Die

erste Ausgabe wird am 18. Juni 1949 gedruckt.

Schwend gewinnt über Nacht

9.000 Abonnenten zurück.

In der Nachkriegszeit und den folgenden

Jahrzehnten wird das Haller Tagblatt

wieder zum zentralen Informations- und

Unterhaltungsmedium der Region. Die

Auflage steigt auf den heutigen Stand von

rund 18 000 Exemplaren. Die Schwend-

Gruppe mit drei selbstständigen Firmen

- dem Verlag Haller Tagblatt, der Druckerei

E. Schwend und dem Journal-Verlag

Schwend - entwickelt sich zum größten

produzierenden Unternehmen in

Schwäbisch Hall. Ab Mitte der 1990er-

Jahre aber bahnt sich eine Krise an, die

2001 zum Zusammenbruch der gesamten

Gruppe und zum Ende der Verlegerära

Schwend führt.

Der Publizist und Journalist Claus Detjen

führt das Haller Tagblatt 2002 unbeschadet

aus dem Zusammenbruch des

Unternehmens in eine neue Zukunft, die

er als Verleger gestaltet. 2004 zieht das

Haller Tagblatt zurück in sein Stammhaus

im Herzen der Haller Altstadt, wo es

sich auch heute durch tägliche publizistische

Leistung im Wettbewerb mit anderen

Medien seine Zukunft erarbeitet. In

der Einbettung in die Südwest Presse

und in der Verstärkung der Zusammenarbeit

mit den beiden anderen Zeitungen

im Kreis Schwäbisch Hall sieht Detjen die

Zukunft des Haller Tagblatts: „Das bringt

die Lösung, um die lokale Zeitung im

Wettbewerb mit dem globalen Internet

zu stärken.“

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Die Rundschau aus Gaildorf

Teil des großen Medienverbundes

der SÜDWEST PRESSE, liegt ihre

Stärke im Lokalen: Die RUNDSCHAU für

den Schwäbischen Wald – Der Kocherbote.

Die Tageszeitung für das Limpurger

Land, gleichsam eine der letzten

Klammern um das Gebiet des früheren

Oberamts Gaildorf, ist ein modernes

Medienhaus am „Dreiländereck“ - dort,

wo nicht nur die drei Landkreise Schwäbisch

Hall, Ostalb und Rems-Murr aufeinandertreffen,

sondern auch die drei Regionen

Heilbronn-Franken, Ostwürttemberg

und Stuttgart.

Der Blick auf das Verbreitungsgebiet

und das Bewusstsein um die Veränderungen

seit Beginn des 19. Jahrhunderts

lassen schon eine wechselvolle Zeitungsgeschichte

erahnen, die im nahen

Schwäbisch Hall ihren Ursprung hatte.

Dort nämlich hatte der Buchdrucker

Friedrich Franz Haspel zu Beginn des

Jahres 1830 mit dem „Haller Merkur.

Amts- und Intelligenz-Blatt für das

Oberamt Gaildorf“ den Grundstein gelegt.

Die „Intelligenzien“ beschränkten

sich seinerzeit auf behördliche Bekanntmachungen,

private Anzeigen und Mitteilungen

aus dem Geschäfts- und Gewerbeleben,

das Ganze schließlich angereichert

mit schöngeistigen Kurzgeschichten,

Rätseln und anderem mehr

zur allgemeinen Erbauung. Politisches

war seit der Wiedereinführung der Zensur

anno 1819 tabu.

Das änderte sich 20 Jahre später. Der

„Merkur“ verstand sich gemäß neuem

Untertitel nun als „Zeitung für das Volk“,

nahm sich der wichtigsten politischen

Tagesfragen an und wurde „meinungsbildend“.

1864 schließlich zog der Verlag

von Hall nach Gaildorf um, wo es zur Fusion

mit dem kurz zuvor gegründeten

Wochenblatt namens „Kocherbote“

kam. Das neue Konstrukt firmierte fortan

unter diesem Namen. Einem recht

zeitlosen, wie man weiß, der genau 100

Jahre als Titel Bestand haben sollte und

heute noch im Untertitel geführt wird.

Zum starken „Mittelständler“ avancierte

der Kocherbote im Jahr 1875 durch das

Engagement seines neuen Verlegers

Hermann Schwend sen., der einer alten

Haller Buchdruckerfamilie entstammte.

Schwend, der sich im Ausschuss des

Sparkassen-Finanzgruppe

Das Verlagsgebäude der Rundschau in Gaildorf

Württembergischen Zeitungsverlegervereins

vor allem für eine Stärkung der

kleinen Provinz-Verlage engagierte, und

später sein Sohn Hermann jun. führten

das Unternehmen zu weithin beachteter

Blüte. Stets in dem Bewusstsein, dass

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„ein den verschiedenenBelangen

eines Bezirks

dienende Blatt

sich nicht in den Dienst einer einzelnen

Partei oder Interessengruppe stellen

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darf“. Damit

war das Schicksal des Blattes

besiegelt: Die Nazis legten das zuvor

gleichgeschaltete und wegen der

Parteimitgliedschaft des Verlegers noch

geduldete Blatt im Frühjahr 1943 still.

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Ein publizistische Kuriosum brachte

das Kriegsende mit sich: Schwend gab

im Frühsommer 1945 im Auftrag einer

Artillerie-Einheit der US-Streitkräfte die

kurzlebige Soldatenzeitung „Bars & Gripes“

heraus, eine Persiflage auf das millionenfach

verbreitete „Stars & Stripes“.

Mit dem Wiedererscheinen des Kocherboten

indes hatte er nichts mehr zu tun.

Der Grafiker Hans Kupczyk erhielt

schließlich im Sommer 1949 die Lizenz

zur Herausgabe des neuen Blattes unter

altem Namen.

Gaildorf - Ende der 1930er Jahre nach

Auflösung des Oberamts vorübergehend

Kreisstadt geworden - war in der Zeit des

aufkeimenden Wirtschaftswunders der

1950er Jahre als Teil des Kreises Backnang

Siedlungsschwerpunkt geworden.

Der Lesermarkt erweiterte sich auf Teile

des Murrtales und des Welzheimer Waldes.

Die damalige Verlagsleitung nahm

dies 1962 zum Anlass, den Titel in

„RUNDSCHAU für den Schwäbischen

Wald“ zu ändern. „Der Kocherbote“

wurde zum Untertitel. Den überregionalen

Teil bezog der Verlag von der NWZ in

Göppingen, ab 1974 - durch die Zerschlagung

des Kreises Backnang erstreckte

sich das Verbreitungsgebiet nun

auf drei neue Landkreise - von der neuen

SÜDWEST PRESSE. 1984 erfolgte der

Umzug ins neue Domizil in der Gaildorfer

Grabenstraße. Seit 1992 ist

die Neue Pressegesellschaft

mbH alleinige Gesellschafterin

des Verlags

„Neue Kreisrundschau

GmbH“.

In der Folgezeit

entwickelte sich

innerhalb des

Südwest-Presse-Verbunds

die auf Kreisebene

lose kooperierende

„Nordgruppe“ mit

den Zeitungen in Gaildorf und Hall

sowie dem „Hohenloher Tagblatt“ aus

Crailsheim und der „Tauber-Zeitung“ in

Bad Mergentheim. Innerhalb dieser Verbünde

hat das Blatt ein neues Profil gewonnen

als moderner Mediendienstleister.

Klaus Michael Oßwald


Die Tauber-Zeitung aus Bad Mergentheim

Nur wenige Zeitungen in Deutschland

können auf eine längere Geschichte

zurückblicken als die Tauber-

Zeitung in Bad Mergentheim. Von den

ältesten Zeitungen Baden-Württembergs

sind mehrere in der Region Heilbronn-Franken

beheimatet. Die bald

225-jährige Tauber-Zeitung ist eine von

ihnen. Als „Mergentheimer Intelligenzblatt“

erscheint sie erstmals am 22. Januar

1791.

Mit einer heutigen Zeitung freilich hat

das zunächst einmal wöchentlich gedruckte

Blatt wenig gemein. Weltnachrichten,

wie beispielsweise aus dem revolutionären

Frankreich, gibt es keine.

Unterhaltung und Kultur, wie über Aufenthalt

und Gastspiel des jungen Ludwig

van Beethoven in Mergentheim im

Gründungsjahr der Zeitung, bleiben

Fehlanzeige. Statt dessen verkündet der

in Mergentheim residierende und regierende

Deutsche Orden Steuersätze, Erlässe,

Anweisungen, Gesetze und falls

dann noch etwas Platz ist, darf der „Privilegierte

Hof-Buchdrucker“ Griebel sein

Blatt mit Ratschlägen für Landwirtschaft

oder das häusliche Leben füllen, und

selbst dabei muss er sich noch der Zensur

des Ordens beugen, wie manche weiße

Flecken in den alten Ausgaben zeigen.

Ab 1806 wird aus dem Intelligenzblatt

Schritt für Schritt eine richtige Zeitung

mit vielfältigen Nachrichten, als Johann

Georg Thomm den Betrieb erwirbt. Mit

ihm beginnt eine 195-jährige Epoche als

Familienunternehmen und der stetigen

Weiterentwicklung des Intelligenzblatts

zum Mergentheimer Wochenblatt und

schließlich zur Tauber-Zeitung. Diesen

Titel führt Ignaz Thomm im Juni 1848

ein, zusammen mit einer neuen Erscheinungsweise:

die Zeitung kommt dienstags

und freitags heraus. 1866 folgt eine

dritte Ausgabe und 1891 unternimmt die

TZ schließlich den Schritt zur Tageszeitung

- für die damalige Zeit ein Meilenstein.

Wo heute Finger über die Computertastatur

huschen, Sätze oder Absätze

mit einem Mausklick verschoben werden

und ganze Seiten am Bildschirm

Form annehmen, ist vor 120 Jahren noch

echte Handarbeit gefragt. Buchstabe für

Buchstabe, Zeile für Zeile entsteht die

Zeitung im Handsatz aus dem Setzkas-

Geschichte

wird nicht

jeden Tag

gedruckt.

www.manroland-web.com

DIe Tauberzeitung ist Lesestoff für alle Generationen. (Foto: Gabel)

ten. Die im Treppenhaus der Tauber-

Zeitung stehende Linotype – die in Amerika

von Ottmar Mergenthaler aus dem

heutigen Bad Mergentheimer Ortsteil

Hachtel erfundene Bleisetzmaschine –

mutet da schon wie eine Revolution an.

In der mit vier verschiedenen lokalen

Titeln lebhaften Zeitungslandschaft des

Taubertals das Geschehen abzubilden,

eigene Themen zu setzen und die Leser

zu unterhalten, diesen Anspruch stellt

sich die siebenköpfige Redaktion der

Tauber-Zeitung im äußersten Nordosten

des Verbreitungsgebiet der Südwest-

Wir gratulieren dem neuen

Druckzentrum Hohenlohe

Ostalb zur Eröffnung und

der neuen COLORMAN und

wünschen weiterhin viel

Erfolg sowie zufriedene Leser

und Anzeigenkunden.

pressetäglich aufs

Neue. Der Zusammenarbeit

des Familienunternehmens

mit

dem Südwestpresse-Verbund

folgt 2001 eine

Mehrheitsbeteiligung und 2008 schließlich

die 100-prozentige Verschmelzung

mit der Neuen Pressegesellschaft.

Heute gehören technische Revolutionen,

wie die Einführung der Linotype bei

der Tauber-Zeitung, zum Alltag: Com-

puter,Digitalfotografie, Internet

und E-Mail haben den Redakteurs-Beruf

nachhaltig verändert. Wenn

der Blattmacher der TZ am frühen Morgen

seinen Computer startet, dann erwartet

ihn in aller Regel ein volles

E-Mail-Postfach. Aus dem Verbreitungsgebiet

zwischen Creglingen, Niederstetten,

Weikersheim, Igersheim und Bad

Wir gratulieren dem

Druckzentrum Crailsheim

zum gelungenen Bauwerk.

Ausführung der Dachtrapezblech-, Dachabdichtungsarbeiten

sowie Wandbekleidungsarbeiten.

Kratky GmbH & Co. KG, Schelmenstraße 32, 73431 Aalen

Telefon 07361-9571-0, Telefax 07361-61734, info@kratky.de, www.kratky.de

Mergentheim sowie dem Altkreis Tauberbischofsheim

mit der Kreisstadt Tauberbischofsheim,

Lauda-Königshofen,

Boxberg und Assamstadt erreichen

Nachrichten und Manuskripte die Redaktion

in Sekundenschnelle.

Den Kern der Nachricht erfassen und

für den Leser herauszuarbeiten, dies

steht immer noch oben auf der täglichen

Agenda, aber angesichts steigender

Möglichkeiten und steigender Bedürfnisse

der Leser ist damit die Arbeit nicht

erschöpft. Der Lokalteil der Tauber-Zeitung

nimmt heute innerhalb der täglichen

Ausgabe mit dem zweiten und dritten

Buch einen beträchtlichen Anteil ein.

Selbst auf der Titelseite hat sich inzwischen

das Lokale seinen Platz erobert

und informiert schlaglichtartig über das

Geschehen in der Region.

Innerhalb des Lokalteils gibt es eine

klare Struktur: Der lokalen Aufschlagsseite

als Schaufenster der Region folgen

die Lokalseiten aus Bad Mergentheim

und dem Altkreis, im Anschluss folgen

die Seiten mit Berichten aus Assamstadt,

Boxberg, Tauberbischofsheim, Lauda-

Königshofen, dem Main-Tauber-Kreis

ingesamt und dem Blick in die Region,

der bis nach Würzburg reicht. Mit täglichen

Sportseiten mit Informationen

aus dem

badisch und württembergischgeteiltenSportkreis,

mehrfach

wöchentliche

Kultur- und

Wirtschaftsseiten

erhebt

die TZ den

Anspruch,

ihre Leser umfassend

über das Geschehen

im mittleren und südlichen Main-

Tauber-Kreis und den angrenzenden

Gebieten zu informieren, und zwar nicht

nur im Premium-Produkt „Zeitung“,

sondern auch im Internet. Das nutzt die

Redaktion um über die Berichterstattung

hinaus mit Bildergalerien von Veranstaltungen

Stimmungen zu übertragen

oder von wichtigen Ereignissen tagaktuell

oder sogar „live“ zu berichten.

Auf dem Weg zum 225. Geburtstag geht

die Zeitung mit der Zeit. Oliver Bauer


Edle Worte brauchen edlen Druck.

Dafür steht das neue Druckzentrum

Hohenlohe Ostalb.

Herzlichen Glückwunsch.

Je vielfältiger die Medienwelt, desto wichtiger das

gedruckte Wort. Aktuelle, informative und unter-

haltsame Zeitungen und Zeitschriften entsprechen

einem Bedürfnis kommunikativer Menschen. Erst recht

im virtuellen Zeitalter. Wir wünschen dem Druck-

zentrum Hohenlohe Ostalb weiterhin eine erfolgreiche

Zukunft. Mit Publikationen, die bei Lesern und Inse-

renten ankommen, weil sie geistvolles Lesevergnügen

bereiten.

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Ferag GmbH

Otto-Volger-Strasse 13

DE-65843 Sulzbach a. Ts.

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