Westfälischer Gastronomiepreis 2009 - Westfalen Gastro

westfalen.magazin.de

Westfälischer Gastronomiepreis 2009 - Westfalen Gastro

Westfälischer Gastronomiepreis 2009

Hohe Mark: Ferien vor der Haustür

Hotel Deimann: gefüllter Lammrücken

Blick ins Rheinland

Ausgabe Sommer 2009

Einzelverkaufspreis 2,50 €


ab 899,- € *


Editorial Impressum

Liebe Leserinnen,

liebe Leser,

der Sommer und die

Urlaubszeit stehen

unmittelbar bevor.

Viele Menschen haben

ihre Reisen bzw.

Flüge in den sonnigen Süden bereits gebucht.

Aus den Nachrichtensendungen

können wir entnehmen, dass in diesem

Jahr weit weniger Flugreisen gebucht wurden

als in den Jahren davor. Neben der für

viele Menschen wirtschaftlich unsicheren

Lage, hat sich der Trend für den Urlaub

vor der Haustür aber auch generell verstärkt.

Aufmerksame Beobachter können

diese Entwicklung schon seit Jahren beobachten.

Die derzeitige Situation verstärkt

diesen Trend. Dass die Redaktion von

der Schönheit unserer Heimat überzeugt

ist, dokumentieren wir unter anderem dadurch,

dass wir regelmäßig lohnende Ausflugs-

und Urlaubsziele vorstellen. Viele

Hoteliers haben in diesem Sommer spezielle

Angebote für Familien im Programm.

Unsere jungen Mitmenschen haben bei

diesen Familienangeboten einmal die Gelegenheit

ihre Heimat, bzw. Region oder

auch Deutschland näher kennenzulernen.

Das ist gerade in den letzten Jahren vielfach

verloren gegangen. Natürlich möchte

ich Auslandsreisen nicht schlecht reden,

denn reisen bildet sagt man, aber auch

Deutschland hat viele lohnende Ziele und

Angebote. Es lohnt sich bestimmt diese

kennenzulernen.

Dass unsere Berichterstattung über die

verschiedenen Regionen und die Veranstaltungen

dort gerne gelesen werden,

zeigt die oft geäußerte Bitte, damit nicht

genau an den Grenzen Westfalens aufzuhören,

weil viele Regionen auch zweigeteilt

sind, wie z. B. das Ruhrgebiet. Wir schauen

ab dieser Ausgabe auch mit einem kleinen

Sonderteil in das Rheinland.

Das neu gegründete Westfalen-Institut

beschäftigt sich ganz gezielt damit den

Menschen unsere Region touristisch und

kulinarisch näher zu bringen.

Einen schönen Sommer

wünscht Ihnen

Ihr Gerhard Besler

Das Westfalen Magazin erscheint viermal im Jahr im

futec Verlag und online unter

www.westfalen-magazin.de

Herausgeber: Gerhard Besler

Gesamtherstellung:

futec AG, Lünen

Tel.-Durchwahlen:

Redaktion: (02306) 978-403

Abos: (02306) 978-405

Anzeigen: (02306) 978-402

Fax: (02306) 978-401

E-Mail: kontakt@westfalen-magazin.de

Verlagsleitung,

Anzeigenleitung: Marcus A. Besler

Vertrieb: futec AG über Bahnhofsbuchhandel

und Pressefachhandel

Druck: Rademann, Lüdinghausen

Chef-Redaktion: Gerhard Besler

Gastronomischer

Berater: Stefan Manier

Studioküche: Hans Grafe,

Jägerhof Stift Flaesheim

Titelfoto: Gerhard Besler/futec AG

Schloss Lembeck

Bildnachweis: siehe Angaben, sowie fotolia.de

Bankverbindung: Postbank Dortmund

Kto: 750 365 464

BLZ: 440 100 46

ISSN-Nr.: 1867-3449

Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos

besteht keine Haftung. Nachdruck, auch auszugsweise,

nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Verlages. Eine

Verwertung der urheberrechtlich geschützten Zeitung

und aller in ihr enthaltenen Beiträge, Abbildungen und

Einschaltungen ist ohne vorherige schriftliche Zustimmung

des Verlages unzulässig und strafbar, soweit sich

aus dem Urheberrechtsgesetz nichts anderes ergibt.

Insbesondere ist eine Einspeicherung oder Verarbeitung

der auch in elektronischer Form vertriebenen Zeitung

in Datenbanksysteme ohne Zustimmung des Verlages

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Gedruckt in Deutschland, auf chlorfreiem Papier.

Sollten Sie diese Zeitung unaufgefordert erhalten haben,

so handelt es sich um ein kostenloses Belegexemplar. Sie

haben keine Rücksende-, Aufbewahrungs- oder Zahlungsverpflichtung.

Sollten Sie keine weiteren Exemplare

wünschen, teilen Sie uns dies bitte kurz mit.

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blauen Globus wird gern nachbestellt!

Editorial & Impressum

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3


Inhaltsverzeichnis

4

Inhalt

Das Ruhrgebiet

Westfälischer Gastronomiepreis 2009 ...................................................................... 8 – 10

60 Jahre Stolzenhoff ..........................................................................................................11

Trattoria Mille Miglia -Frischer Wind zum 10-Jährigen ..............................................12

Küchenparty im Casino Hohensyburg ...........................................................................13

Hövels für Feinschmecker und Genießer ............................................................... 34 – 36

Westfalen Institut ....................................................................................................... 42 – 43

Der Teutoburger Wald

Ausflugstipp: Westfalen Culinarium ....................................................................... 64 – 68

Das Sauerland

Haus Hochstein – Garantierte Gemütlichkeit ...............................................................24

Rezept – Gutes aus Winkhausen: Milchlammrücken .......................................... 25 – 27

Volksfeststimmung im Kurpark .............................................................................. 28 – 30

Blick ins Rheinland

Japan-Tag in Düsseldorf ...................................................................................................38

Weinblütenfest in Kaiserswerth .......................................................................................39

Größte Kirmes am Rhein .................................................................................................40

Weltköchetag und 125. Geburtstag des Colonia Kochkunstverein.............................40

Das Münsterland

Ausflugstipp: Naturpark Hohe Mark und die Haard ............................................ 14 – 21

125 Jahre Landhotel Hermannshöhe ...................................................................... 44 – 45

Rezept – Hotel Restaurant Lindenhof: Tafelspitzsülze ......................................... 46 – 47

Naturstein hat viele Gesichter ..........................................................................................48

Hotel Steverburg – Toscana im Münsterland ................................................................49

Traditionshotels Münster – Neue Hotelkooperation stellt sich vor ...........................50

240 Jahre Pott’s – Leidenschaft aus Tradition ................................................................51

Gasthaus Alte Schenke – Westfälische Gastlichkeit in Vollendung .................... 52 – 54

Hugo im Dahl – Theater Culinaria .................................................................................55

Rezept – Westfälisch angerichtet: Tarte von Ziegenfrischkäse ............................ 56 – 57

Lebensart

Fahrbericht Jaguar XKR ........................................................................................... 62 – 63

Rubriken

Editorial ................................................................................................................................ 3

Impressum ............................................................................................................................ 3

Unser Westfalen – Blick ins Rheinland ............................................................................ 5

Edle Tropfen: UBY Colombard-Ugni Blanc, Muss Schnaps kalt oder warm sein .6 – 7

Tipps und Termine .................................................................................................... 22 – 23

Neu im Netz ............................................................................................................... 32 – 33

Marktteil .............................................................................................................................41

Kurz notiert ................................................................................................................ 58 – 61

Häppchenweise ..................................................................................................................61

Kolumne – Stefan Manier:Ein letztes Mal … ................................................................69

Vorschau .............................................................................................................................70


Blick ins Rheinland

Die Länge des Grenzverlaufs zwischen Westfalen und dem Rheinland beträgt 568,9 km, Städte wie Essen

(Rheinland) und Bochum (Westfalen) grenzen direkt aneinander. Für viele ist es also selbstverständlich über

historische, kulturelle und sprachliche (sagen wir: dialektische) Grenzen hinwegzugehen. Mit der vorliegenden

Ausgabe wagen wir erstmals einen „Blick ins Rheinland“.

Denn einige wenige Dinge kann unsere Region leider

nicht bieten, neben Austern und Champagner

gehören hierzu auch der Vater Rhein, der

Rheine

rheinische Frohsinn, die Lebensart

in den Brauhäusern und Alt-

Emsdetten

Osnabrück

Rahden

Minden

städten oder dem Flair der Kö.

Wir vom futec Verlag sagen immer regional

bewusst: „Für Geld und gute Worte werden

wir nicht über Schickimicki-Partys

auf Sylt oder Wellness-Hotels

in der Toskana berichten“ und

das bleibt auch so. Ein Blick zum

Nachbarn wird jedoch, sofern es einen

Anlass gibt, wohl erlaubt sein. Einige

Anlässe stellen wir Ihnen von heute

an im Sonderteil „Blick ins Rheinland“

vor.

Schöppingen

Herzlichst Ihr

Marcus A. Besler

Eingezeichnet sind Orte mit bisher behandelten Häusern, bei Besonderheiten auch einmal ein paar Meter

außerhalb der heutigen Grenzen Westfalens. Mehr unter www.Westfalen-Magazin.de

Vreden

Legden

Stadtlohn Coesfeld

Münster

Versmold

Detmold

Blomberg

Borken

Heiden

Haltern

Nottuln Senden

Lüdinghausen

Ascheberg

Olfen

Oelde

Gütersloh Bad Meinberg

Höxter

Dorsten

Selm

Werne

Waltrop Lünen

Hamm

Kamen

Paderborn

Bad Waldliesborn

Bottrop

Dortmund

Wickede Bad Sassendorf

Oberhausen

Rüthen

Holzwickede

Bochum

Fröndenberg Warstein

Schwerte

Sprockhövel

Arnsberg

Velbert

Olsberg

Hagen

Meschede

Altena

Eslohe

Solingen

Schmallenberg

Winterberg

Möhnesee

Warendorf

Bad Driburg

Rhein

Bönen

Iserlohn

Balve

Düsseldorf

Bad Fredeburg

Meinerzhagen

Olpe

Bad Laaspe

Siegen

BAD

MEINBERGER

Unser Westfalen

5


Edle Tropfen

6

Edle Tropfen

Gerhard Besler und Wolfgang Anders bei der Weinprobe.

Alles deutet auf einen

heißen Sommer

hin, nicht nur politisch

oder wirtschaftlich.

Da sollte man sich

doch des Öfteren mit

einem leckeren Tropfen

sein Mündchen

kühlen.

Wir wissen nicht, was Ihr Nachbar empfiehlt, aber lassen Sie

ihn mal an einem frischen und fruchtigen UBY Colombard-

Ugni Blanc lutschen.

Ein Cuvée aus 60 % Ugni-Blanc und 40 % Colombard. Diese

Weinsorten werden auch genommen für die Produktion von

Cognac und Armagnac.

Er besticht mit wunderbaren Noten von Citrus, Pfirsich und

exotischen Früchten. Man kann ihn sowohl als Aperitif trinken

als auch zu leichten sommerlichen Speisen, Salaten, Meerestieren,

Fisch und zu Ziegenkäse.

Alle Aromen aus dem Bouquet scheinen

im Geschmack förmlich überzuströmen.

Ein Genusswein, der in seiner

Jugend verkostet werden sollte.

Ein Schnäppchen ist er außerdem

noch, sein Preis-/Genussverhältnis ist

ausgezeichnet.

Der Alkoholgehalt beträgt 11,5 % und

die ideale Trinktemperatur liegt zwischen

7 – 9° C.

Das Weingut UBY liegt im Süden

Frankreichs, zwischen Mittelmeer

und Atlantik, in der Gascogne.

Dort betreut die Familie Morel

auf 110 ha ihre Domaine. In den

Kellern reifen bei modernster

Technik traditionell hervorragende

Weiß- und Rotweine.

Diesen hervorragenden Colombard-Ugni

Blanc, Jahrgang

2008, erhalten Sie momentan

als Angebot für z. B. 7,60 Euro

bei www.galerie-anders.de

Ihr Wolfgang Anders


Muss Schnaps kalt oder warm

sein?

Gar nicht so einfach, die Sache

mit der „richtigen“ Temperatur

Bei Weinen aber auch bei

Bränden und Likören wird

der Genießer oft mit genauen

Vorgaben über die „richtige“

Trinktemperatur konfrontiert.

Rüdiger Sasse

Manchmal werden Abweichungen

hiervon als „Unsitte“ oder fehlende Trinkkultur beschimpft

und somit die eigene Meinung über die des Kunden

und Gastes gesetzt. Meiner Meinung nach sollte das richtig sein,

was dem Gast schmeckt.

Natürlich wird in meiner Brennerei den Gästen auch erklärt,

bei welcher Temperatur die Brände ihr Aroma am besten entfalten.

Ob der Kunde es dann auch so sieht, steht dann aber auf

einem anderen Blatt. Wer dennoch für seine Gäste eine Leitlinie

sucht, bei welcher Temperatur er seine Brände anbieten soll,

kann drei einfache Gesetzmäßigkeiten beachten:

1. Ist ein Schnaps zu kalt, schmeckt er nach wenig. Gute Aromen

aber auch Schnapsfehler werden nicht wahrgenommen.

2. Ist ein Schnaps zu warm, wird das Aroma vom Alkohol überdeckt.

Der Schnaps wird sprittig.

3. Ein zu kalt servierter Schnaps wird im Glas von selbst warm.

Die Hersteller von neutralem Schnaps wie Wodka oder einfachem

Korn empfehlen fast durchgängig einen möglichst kalten

Genuss. Dieses hat auch damit zu tun, dass neben dem Alkohol

wenig natürliches Aroma da ist und der Schnaps sonst scharf

schmecken würde.

Destillateure von Edelbränden aus Wein, Obst, Trester oder

auch gelagerte Getreidebrände wie Whisky oder Lagerkorn

empfehlen höhere Trinktemperaturen. Meistens wird „Zimmertemperatur“

empfohlen. Hierbei muss man wissen, dass diese

Empfehlung in einer Zeit zum Maß der Dinge erklärt wurde, als

die Wohnräume, mangels Zentralheizungen oder ähnlicher technischer

Errungenschaften der Neuzeit, deutlich kälter waren als

heute üblich.

Im Allgemeinen ist mit Zimmertemperatur eine Temperatur

von leicht unter 18 °C gemeint.

Einen im Wohnzimmer gelagerten Brand können Sie ganz einfach

auf die „richtige Zimmertemperatur“ bringen: Stellen Sie

nicht den Brand, sondern nur die Gläser in den Kühlschrank und

servieren Sie den Brand in den vorgekühlten Gläsern.

Viel Spaß beim Probieren wünscht

Rüdiger Sasse

Edle Tropfen

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Westfälischer Gastronomiepreis 2009

Westfälischer Gastronomiepreis 2009

Die Resonanz auf die der Westfälische Gastronomiepreis im Jahr 2008 gestoßen ist, hat uns alle sehr angenehm

überrascht. Mit „allen“ meinen wir die Redaktion und die Restaurants, denn annähernd 9 000 Gäste haben ihr

Votum für den beliebtesten Gasthof oder das beliebteste Restaurant abgegeben. Mehr als 8 300 Stimmkarten

konnten gewertet werden. Ein großartiger Einstand für den Westfälischen Gastronomiepreis.

Zählen wir die separat gewerteten

Stimmkarten für das westfälische Produkt

des Jahres hinzu, mögen es insgesamt

mehr als 10 000 Bewertungen gewesen

sein. Für diese großartige Resonanz

bedanken wir uns ganz herzlich bei den

Gästen, die der teilnehmenden Gastronomie

einen Besuch abgestattet haben und

uns dann ihre Meinung zu dem besuchten

Gasthof bzw. Restaurant mitgeteilt haben.

Die Entscheidung den Westfälischen Gas-

8

tronomiepreis als Publikumspreis auszuloben,

war genau die Richtige.

Ein großes Dankeschön geht an die vielen

tausend Gäste, die ihren Restaurantbesuch

bewertet haben und uns ihre persönliche

Meinung zu dem Gesamtangebot

des besuchten Hauses mitgeteilt haben.

Wir werden auch in diesem Jahr den

Aufwand, den die Gäste mit dem Ausfüllen

und dem Versenden der Stimmkarten

haben, mit einigen attraktiven Preisen, die

Fritz Eckenga

von unserer Jury unter notarieller Aufsicht

unter den Einsendern ausgelost werden,

honorieren.

Der Wettbewerb zum beliebtesten Restaurant/Gasthof

des Jahres und nicht

zu vergessen zum beliebtesten westfälischen

Produkt des Jahres dauert in diesem

Jahr vom 1. April bis zum 31. August.

Stimmkarten finden Sie wieder in allen

teilnehmenden Häusern. Im Magazin ist

ebenfalls eine Stimmkarte abgedruckt.

Diese können Sie uns faxen oder per Post

zusenden. Zusätzlich besteht die Möglichkeit

Ihre Stimme per Internet abzugeben.

Bei der Wahl zum westfälischen Produkt

des Jahres achten Sie bitte darauf, dass

Text: Gerhard Besler, Fotos: philippwente.com, Archiv Casino Hohensyburg, futec AG/G. Besler, Archiv Haus Stemberg, Archiv Gasthaus Stromberg, Archiv Restaurant Balthasar


Ihr Favorit genau spezifiziert wird. Wir

benötigen als Angabe die Bezeichnung

des Produktes und den Hersteller. Des

Weiteren muss das Produkt handwerklich

hergestellt und für den regionalen Markt

bestimmt sein.

Die Bewertung findet wieder nach dem

deutschen Schulnotenprinzip statt, wobei

die Note 1 = sehr gut und die Note 6 =

inakzeptabel bedeutet. Da es im europäischen

Ausland oft umgekehrt gewertet

wird und die ausländischen Gäste die

Bewertungskarten oft nicht genau genug

gelesen haben, bestand die Möglichkeit,

dass Restaurants mit einem hohen Anteil

Elmar Simon (Restaurant Balthasar)

an ausländischen Touristen benachteiligt

werden konnten. Die Stimmkarten sind

deshalb in diesem Jahr eindeutiger gekennzeichnet.

Um ein repräsentatives Ergebnis zu erhalten,

müssen bis zum 31.08.2009 für

einen teilnehmenden Betrieb mindestens

100 gültige Stimmen/Bewertungskarten

eingehen. Aus den gesamten Einsendungen

werden in den Kategorien Restaurant/Gasthof

die jeweils 10 beliebtesten

Betriebe ermittelt. Das beliebteste Produkt

des Jahres wird separat ermittelt. Einzelne

Betriebe werden auch unangemeldet von

unseren Jurymitgliedern besucht.

Die Jury besteht auch in diesem Jahr

wieder aus fünf fachkundigen Mitgliedern.

Aus der Redaktion bzw. dem futec

Verlag ist keine Person Mitglied dieses

Gremiums. Die Auswertung findet selbstverständlich

erneut unter notarieller Aufsicht

statt. Die komplette Jury stellen wir

Ihnen in der nächsten Ausgabe unseres

Magazins vor.

Westfälischer Gastronomiepreis 2009

Sascha Stemberg (Haus Stemberg) Björn Freitag (Goldener Anker)

Stefan Manier (Gasthaus Stromberg)

Astenturm 1 · 59955 Winterberg

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Westfalen.

Auf dem König der Berge bietet Ihnen im

Restaurant sowie im Hotel Komfort, Ambiente

und erholsame Tage. Ob Urlaub,

Tagung, Hochzeit oder auch nur einen

Tagesausflug in der herrlichen Sauerländer

Landschaft.

Zwei Restaurantbereiche lassen keine

Wünsche offen.

Der Berggasthof mit Außengastronomie

für den kleinen und großen Hunger oder

das Turmrestaurant im ersten Stock des

Hauses, mit Konferenzraum und kleinem

Thekenbereich.

Rolf van der Linde (Casino Hohensyburg)

2008 haben 143 Restaurants an dem

Wettbewerb zum Westfälischen Gastronomiepreis

teilgenommen und wurden

von 8 300 Gästen bewertet. Aufgrund der

großen Resonanz im ersten Veranstaltungsjahr

freuen wir uns, wenn wir in

2009 etwas zulegen können. Wir haben

deshalb für die Gäste und die Restaurants

9


Westfälischer Gastronomiepreis 2009

www.hoevels-original.de

Wir bedanken uns für die Unterstützung bei unseren Sponsoren

www.jaguar-wurth.de

die Attraktivität dieser Veranstaltung mithilfe

unserer Sponsoren noch einmal gesteigert.

Die Gala

Die Abschlussveranstaltung 2009 findet

am 22. Oktober im Dortmunder Casino

Hohensyburg statt. Da wir zu dieser

Veranstaltung auch wieder Gäste aus den

teilnehmenden Häusern einladen werden,

damit diese zusammen mit den Herstellern

guter westfälischer Produkte die Sieger

feiern können, möchten wir Gäste,

Leser und Gastronomen auf diese Veranstaltung

neugierig machen.

Durch den Abend führt locker und routiniert

wieder der beliebte Fernsehjournalist

und Moderator Peter Grossmann, den

die meisten unserer Leser aus dem Morgenmagazin

des WDR und von der Olympia-Berichterstattung

kennen werden.

Musikalisch begleitet wird der Abend

von der „Rainbow Company“. Schon jetzt

möchten wir ausdrücklich darauf hinweisen,

dass nach dem offiziellen Teil das

Tanzbein geschwungen werden darf.

Zu einer Gala gehört natürlich auch ein

Gala-Dinner. Unser Vier-Gänge-Gala-

Menü wird von fünf exzellenten Köchen

zubereitet. Björn Freitag (Goldener Anker,

Dorsten), Elmar Simon (Balthasar, Paderborn),

Stefan Manier (Gasthaus Strom-

Für die Gastronomen

Sehr verehrte Gastronomen, der Wettbewerb

läuft noch bis zum 31.08.2009, also

volle drei Monate. Sie können sich kostenlos

und unverbindlich als Teilnehmer

berg, Waltrop), Sascha Stemberg (Haus

Stemberg, Velbert) und als Gastgeber

Rolf van der Linde (Casino Hohensyburg,

Dortmund). Das Angebot reicht vom

Aperitif Häppchen bis zum exquisiten

Dessert. Das Menü und die Köche stellen

wir Ihnen ausführlich in der nächsten

Ausgabe vor.

Damit keine Langeweile aufkommt,

wird Kabarettist Fritz Eckenga sein Bühnenprogramm

zum Besten geben und die

westfälische Küche analysieren.

Dieser Mann lässt sich von niemandem in

seiner Mission stören, schon mal gar nicht

vom eigenen Verstand. Fritz Eckengas

„Fußballmanager A.“ hat öffentlichen Gedankengang.

Intellektuell hält er den Ball

so flach wie möglich und geht rücksichtslos

dahin, wo es wehtut. „Da kannst Du in

der Halbzeitpause mal ’ne Viertelstunde

drüber nachdenken. Viertelstunde nachdenken?

Schaffst Du schon. Glück auf!“

Zu den Höhepunkten der Veranstaltung

zählt natürlich wieder die Bekanntgabe

der Preisträger des Westfälischen Gastronomiepreises.

Die Preisträger werden

nach der Ehrung von 150 – 200 Gastronomen

aus ganz Westfalen gefeiert. Überraschungen

- wer gehört diesmal zum

Kreis der Preisträger - sind dabei durchaus

erwünscht.

eintragen lassen und stärken dadurch das

gastronomisch-kulinarische Image unserer

Region. Die Unterlagen werden Ihnen

kostenlos zugesandt.

Ja, wir möchten gerne am Westfälischen Gastronomiepreis teilnehmen.

Bitte senden Sie die Teilnahmeunterlagen an die unten stehende Adresse:

Absender

10Ihre

Daten können Sie auch bequem über www.westfalen-magazin.de eintragen.

Selbstverständlich werden Ihre Adressdaten vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben.

www.selters.de www.vreriksen.de www.westspiel.de

Für die Gäste:

Erst die zahlreiche Teilnahme vieler

tausender Besucher westfälischer

Gasthöfe und Restaurants lässt die

Veranstaltung zu einem Erfolg werden

und stärkt die Gastronomie und

das Ansehen unserer westfälischen

Region.

Wir möchten uns für Ihr Engagement

erkenntlich zeigen und verlosen

deshalb unter den Einsendern

folgende Preise:

• Zwei Tage Wellnessaufenthalt

mit Übernachtung und Halbpension

für zwei Personen in

einem der besten Wellnesshotels

Deutschlands. Sie wohnen in

einer der schönsten Ferienregionen

Westfalens.

• Exklusives Vier-Gänge-Schlemmermenü

für zwei Personen,

inkl. Übernachtung und Frühstück.

• Wir laden drei Personen, die

sich per Stimmabgabe an unserem

gastronomischen Wettbewerb

beteiligt haben, zusammen

mit jeweils einer Begleitperson

als Gäste zu unserer Gala ein.

Anfordern:

www.westfalen-magazin.de oder

telefonisch: (02306) 978-400

Firmenname: _______________________________________ Ansprechpartner: ____________________________________

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kostenlos

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Text: Gerhard Besler, Fotos: futec AG/G. Besler

60 Jahre Stolzenhoff

Der lange Weg zum erfolgreichen Catering-Unternehmen

Im Frühjahr 2009 feierte die Firma Stolzenhoff in Lünen Brambauer ihr 60-jähriges Firmenjubiläum. Als der Vater

des heutigen Seniorchefs Helmut Stolzenhoff im Jahre 1949 mit der Gründung seiner Fleischerei an der Königsheide

35 in Brambauer den Grundstein für die heutige Unternehmensgruppe Stolzenhoff legte, ahnte wohl

niemand, dass sich aus dieser Keimzelle einmal ein erfolgreiches, überregional tätiges Cateringunternehmen

mit mehr als 300 Mitarbeitern entwickeln würde.

Die Referenzliste der Kunden liest sich

fast wie das Who is Who der deutschen

Wirtschaft, darunter so renommierte

Namen wie Deutsche Bank, Daimler AG,

BASF oder die Schering AG um nur einige

zu nennen. Der Weg dort hin war

lang und auch steinig. Heute verfügt das

Unternehmen über 4 000 m² Produktions-

und Lagerfläche sowie 10 Veranstaltungssäle,

darunter 5 eigene. 1949 galt

der Grundsatz: „Handwerk hat goldenen

Boden“ und die Zeit des Wiederaufbaus

nach dem Zweiten Weltkrieg schrieb ihre

eigenen Gesetze. Die Geschäfte liefen

gut und schon bald hatte sich „Stolzenhoff“

aufgrund der sehr guten Qualität

der Wurst- und Fleischwaren aus eigener

Herstellung einen Namen gemacht.

Helmut Stolzenhoff sen., der heutige

Firmenchef, stieg in die Fußstapfen seines

Vaters und führte das Unternehmen mit

seiner Ehefrau Anette und den Söhnen

Helmut Christian und Dennis zu neuen

Ufern. Auch der jüngste Spross der Familie,

Sohn Jan, ist bereits in das Firmengeschehen

eingebunden.

Die Philosophie der Familie lautet:

„Qualität zuerst. Wir liefern seit 60 Jahren

erstklassige Produkte und Qualitätswaren

aus eigener Herstellung, die wir in unseren

hauseigenen Fleischer-Fachgeschäften

verkaufen, und natürlich in unserem

Party-, und Cateringservice als Ausgangs-

produkte verarbeiten. Im Laufe der Generationen

hat sich dabei unser hoher

Stolzenhoff-Qualitätsstandard entwickelt

Wir kaufen bei ausgewählten Erzeugern

und Lieferanten aus der Region. Qualität,

Frische und kurze Transportwege sind

uns dabei sehr wichtig. So kommt unser

Fleisch z. B. von kontrollierten Höfen aus

der Region Münsterland. Für uns ist es

selbstverständlich, dass wir nur glutamatfreies

Fleisch verarbeiten, das von Tieren

aus artgerechter Haltung stammt.“

Diese Philosophie, von der seit Jahrzehnten

nicht abgewichen wird, hat neben

Zuverlässigkeit, Kreativität, guten

und freundlichen Mitarbeitern sowie

einer fairen Preisgestaltung zu Wachstum

und Anerkennung beigetragen. „Mit

meinen rund 300 Mitarbeiterinnen und

Mitarbeitern stellen wir uns täglich den

Herausforderungen im Spagat zwischen

Innovation und Tradition und fühlen uns

dabei extrem hohen Qualitätsansprüchen

und der Qualitätssicherung verpflichtet“,

erläutert der Firmeninhaber Helmut Stolzenhoff.

Alles zusammen macht den „Stolzenhoff-Standard“

aus, auf den die Familie

mit Recht stolz sein kann.

Das 60-jährige Bestehen des Unternehmens

wurde mit einem Tag der offenen

Tür am Ostermontag in Brambauer groß

gefeiert. Hier wollte sich die Firma Stol-

Hauptsitz der Stolzenhoff Unternehmensgruppe in Lünen

Helmut und Anette Stolzenhoff

Die drei geben den Ton an, v.l.: Christian,

Helmut und Dennis Stolzenhoff

zenhoff bei ihren Kunden bedanken. Kulinarische

Köstlichkeiten und ein buntes

Musikprogramm, die Kinderanimation

und die offenen Tore der Produktionsstätten

lockten weit mehr als 12 000 interessierte

Besucher nach Lünen. „Es war ein

rundum erfolgreicher (der 11.) Tag der

offenen Tür. Unsere Erwartungen wurden

mehr als erfüllt, zog der Seniorchef ein

Resümee. www.stolzenhoff.de

11


Trattoria Mille Miglia

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monatlich wechselnde Menüs

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Wir freuen uns auf Sie!

Frischer Wind zum 10-Jährigen

Im Dortmunder Süden, direkt an der A45 und B54, an der Brandisstrasse

gelegen, gibt es im Automobil-Museum eine der schönsten und komplettesten

Oldtimer-Sammlungen des Landes zu bestaunen. Dies ist dem

Engagement von Adolf Edler von Graeve und seiner Familie zu verdanken.

Hierzu gehört auch die Trattoria Mille

Miglia. Das Restaurant mit 60 Plätzen

fügt sich in die Originalkulisse der Piazza

della Vittoria ein. Auf diesem Platz in

Brescia bei Mailand findet die technische

Abnahme der Fahrzeuge der traditionsreichen

Rallye Mille Miglia statt. Das

Wandgemälde wurde in Italien gefertigt

und eigens von dem italienischen Maler

in Dortmund montiert und angepasst.

Bei einem guten Tropfen aus der Toskana

kann man hier seinen Blick über die

Häuser-Silhouetten schweifen lassen und

italienische Köstlichkeiten auf hohem Niveau

genießen. Wer mag, genießt zudem

den Ausblick von oben über die millionenschwere

Oldtimerausstellung.

Am 1. Mai feierte man bei herrlichem

Wetter, einigen hundert Gästen, Live-

Musik und Köstlichkeiten vom Grill das

10-jährige Bestehen. Gratulanten aus ganz

Deutschland kamen, ließen es sich nicht

nehmen mit ihren Oldtimern anzureisen,

um der Familie von Graeve persönlich zu

gratulieren.

Adolf Edler von Graeve hat als Feinschmecker

natürlich hohe Ansprüche an

„sein“ Restaurant. Bei allen eingesetzten

Produkten ist man auf Frische und Qualität

bedacht, hierzu gehören natürlich auch

authentische Spezialitäten aus Bella Italia.

Die Möglichkeiten, die die Kombination

von Automobilmuseum, Event-Zentrum

und Restaurant bietet sind einzigartig

und fast unbegrenzt. Vom romantischen

Candle-Light-Dinner bis zum festlichen

Galamenü für Gesellschaften. Wird der

Anlass einmal etwas größer, wird die Ausstellungsfläche

zum Speisesaal oder zum

Veranstaltungsort für Firmen umgestal-

tet. Veranstaltungen und Marketing sind

das Metier von Marketing- und Eventfachfrau

Katrin Kioscha, die im Frühjahr

die Betriebsleitung übernahm. Bisher organisierte

sie unter anderem große Musikfestivals

sowie Formel-1 oder DTM-

Incentives 1 und steht Firmenkunden so

als kompetenter Partner für die Planung

und Durchführung von Veranstaltungen

im Event-Zentrum zur Seite. Neben dem

Restaurant stehen u. a. ein Seminarraum,

die Ausstellungsfläche des Museums mit

Jaguar-Bar und der Außenbereich zur

Verfügung. Als Betriebsleiterin will Katrin

Kioscha mit hohem Anspruch an Qualität

und Service, für Kontinuität in der Trattoria

sorgen. In der Küche setzt dies der

neue Küchenchef Salvatore Conigliaro

aus Mönchengladbach um. Wichtig ist

beiden hierbei auch ein angemessenes

Preisniveau, welches sich nicht nur an den

oberen Zehntausend orientiert, sondern

durchaus auch familienfreundlich ist.

Geboten wird die gesamte Bandbreite

der italienischen Küche vom Traditionsgericht

bis zur Hochküche. Natürlich gibt

es immer marktfrische Tagesempfehlungen

außerhalb der Karte und es werden

individuelle Wünsche der Gäste er-

Zu besonderen Anlässen kann auch auf der Ausstellungsebene,

auf „Augenhöhe“ mit den Oldtimern gespeist werden.

füllt. Keinen Wunsch offen lässt auch die

Weinauswahl des Hauses. Die Weinkarte

umfasst über 100 Positionen.

Wer den frischen Wind erleben möchte,

kann dies täglich von Dienstag bis Sonntag

ab 12 Uhr tun, außer im Juli, da macht

das Team Urlaub, um ab August gut erholt

und mit neuem Programm wieder

für die Gäste da zu sein. Mehr dazu in der

Herbstausgabe. www.oldiemuseum.de

1 Incentiv: Veranstaltung oder Reise, um Kunden oder Mitarbeiter zu belohnen oder zu motivieren.

(Lat. Incedere: Begeisterung anfachen)

Text: Marcus A. Besler, Fotos: futec AG/Besler


Text: Gerhard Besler, Fotos: futec AG/G. Besler

Küchenparty im Casino Hohensyburg

Konrad Casciani begrüßte die Gäste mit

einem Aperitif und stellte bei dieser Gelegenheit

den neuen Direktor des Casinos,

Erik van den Berg, vor.

Schon erhielt jeder Gast eine Küchen-

schürze und die Party begann. Rolf van

der Linde, Küchenchef der Casinogastronomie

bereitete zusammen mit seinem

Team und einigen Gästen ein exzellentes

Gabelmenü. Auf dem Programm standen

unter anderem die Zubereitung von

Tartar vom Bison, Loup de Mer, Barberie

Entenbrust, Filet vom Charolais-Rind,

Crème brûlée, Obstsalat von exotischen

Früchten usw.

Im Anschluss an die Küchenparty fand

unter Anleitung von Erich van den Berg

noch ein kleines Skatturnier statt, aus dem

Cordula Aßmann als strahlende Siegerin

Die Presse kocht

Die Geschäftsleitung des Casino Hohensyburg hat sich für die Vertreter der Medien etwas ganz Besonderes einfallen

lassen, um die im Jahre 2009 stattfindenden kulinarischen Highlights und Events vorzustellen. Auf einer

Küchenparty sollten sich die Redakteure der Presse und des Rundfunks in einem zwanglosen Rahmen kennenlernen.

Rolf van der Linde und Konrad Casciani

hervor. Musikalisch untermalt wurde der

Abend vom Stuart Trio (alles Musiker

aus bekannten Musicals wie z. B. Tanz der

Vampire und Starlight Express).

Zusammen mit Rolf van der Linde

kochten u. a. Rolf Falout (Savour Vivre),

Hermann Josef Ahmann (TOP Magazin),

Gerhard Besler (Westfalen Magazin),

Martin Busch (Radio 91,2), Cordula Aßmann

(Radio Hagen) und natürlich die

Geschäftsleitung des Casinos.

www.westspiel.de/hohensyburg

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Genießen Sie die persönliche Note einer 25 Jahre

inhaberlich geführten Kunst-Galerie und Weinhandlung.

Hier werden Sie kompetent beraten.

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13


Ausflugstipp: Naturpark Hohe Mark

Der Naturpark Hohe Mark und die Haard

Die Haard wird schon seit Jahrzehnten als „die grüne Lunge“ des Ruhrgebiets bezeichnet. Sie verfügt über 5 500

ha zusammenhängende Waldfläche. Die Haard ist eingebettet in den Naturpark Hohe Mark, einer Landschaft,

die abwechslungsreicher kaum sein kann. Ein engmaschiges Netz an ausgebauten Wander-, Rad- und Reitwegen

bietet viele Möglichkeiten zur aktiven Freizeitgestaltung. Die Städte Haltern am See, Datteln, Marl und Oer-

Erkenschwick liegen am nördlichen bzw. südlichen Rand der Haard. Zwei große Wellnesshotels, mehrere kleine

familiengeführte Landhotels sowie zahlreiche Restaurants und Gasthöfe stellen Unterkunft und Verpflegung.

Für echte Naturliebhaber oder den schmalen Geldbeutel bieten sich auch zahlreiche Campingplätze an, die

teilweise über eine eigene Gastronomie verfügen.

Marina Flaesheim

Die Stadtverwaltungen stellen Ausflüglern

und Touristen umfangreiches Informationsmaterial

zur Verfügung. Der

„Haard Walking Führer“ schlägt sieben

Wander- bzw. Walkingtouren unterschiedlicher

Länge und Schwierigkeit vor.

Die Routen haben eine Länge von 3 bis

9 km.

Die Hälfte der Routen ist mit normalen

Straßenschuhen zu bewältigen. Alle Touren

beginnen und /oder enden an einem

Parkplatz, in dessen unmittelbarer Nähe

sich ein Restaurant oder Hotel-Restaurant

befindet.

Die höchste Erhebung ist mit 156 Metern

der Stimberg am südlichen Rand der

Haard.

Von den Feuerwachtürmen in der Haard

hat man bei klarem Wetter eine fantas-

14

tische Fernsicht. Am Baggersee in Flaesheim

befindet sich ein vor drei Jahren

erbauter Yachthafen, ein Campingplatz

und Freizeitpark mit einer Bistro-Gastronomie.

Von der Terrasse dieses Bistros

blickt man auf den Yachthafen, den

Baggersee und den angrenzenden Wald.

Wie viele andere Baggerseen auch ist er

zu einem Rastplatz für große Schwärme

von Wasservögeln geworden. Zwei, im

Verhältnis zu den Sauerländer Seen, kleine

Trinkwasserstauseen befinden sich am

Nordrand der Haard. Während auf dem

Halterner Stausee (ca. 20 Millionen m³)

diverse Wassersportaktivitäten möglich

sind, ist der 11 Millionen m³ kleine Hullerner

Stausee einzig und allein der stillen

Erholung vorbehalten.

Der Naturpark Hohe Mark Hohe Mark

ist mit seinen 1 040 km² der viertgrößte

Naturpark in Nordrhein-Westfalen. Seine

Ausdehnung reicht in Ost-westlicher

Richtung von Dülmen bis Hamminkeln

und in Nord-südlicher Richtung von Velen

bis zur nördlichen Stadtgrenze von

Oberhausen. Wir beschäftigen uns heute

mit dem östlichen Teil des Naturparks

rund um die Stadt Haltern. Der Name

„Hohe Mark“ ist von einer Landschaft

nördlich der Lippe übernommen. Die

Höhenlagen in der „Hohen“ Mark reicht

von 20 m (Lippeaue) bis zum 154 m hohen

Stimberg in der Haard. Der Park

verfügt über 159 Wanderparkplätze und

261 Rundwanderwege mit rund 1 300 km

Länge. Mehrere heimatkundliche Lehrpfade

helfen dem Wanderer dabei, die


vielgestaltige Flora und die historischen

Sehenswürdigkeiten kennenzulernen. In

der Hohen Mark pflanzen sich 40 Säugetierarten

fort, 130 Vogelarten brüten hier,

14 heimische Amphibien- und 7 Reptilienarten

können beobachtet werden. Mindestens

26 Fisch- und 45 Libellenarten

kommen hier vor. Insgesamt stehen 75 %

der Fläche unter Landschaftsschutz und

7 % unter Naturschutz. Ruhe, Entspannung

und Aktivurlaub – all das ist hier

möglich.

Ausflugsziele

Einige lohnende Ziele für den Sonntagsausflug

oder den Kurzurlaub möchte ich

Ihnen kurz vorstellen.

Halterner Stausee

1930 geflutet, dient dieser See in erster

Linie der Trinkwassererzeugung. Schon

bald entwickelte er sich zu einem attraktiven

Ausflugsziel. Als die automobile

Motorisierung in den Jahren des Wirtschaftswunders

auch den „kleinen“ Mann

erreichte, setze hier ein regelrechter Wochenendtourismus

aus dem gesamten

Ruhrgebiet ein. Die Stadt Haltern hat dem

Rechnung getragen, indem sie rund um

den See befestigte Parkplätze und Rundwanderwege

anlegte. Einige urige Einkehrstätten

wie „Jupp unner de Böcken“

oder das Gasthaus „Alter Garten“ haben

sich zu Treffpunkten für Radwanderer

entwickelt.

Auf dem Halterner Stausee verkehrt das

Hotel Menge – seit sieben Generationen ein gepflegtes

Hotel mit exzellenter Küche. Wer hier als Gast eintritt,

wird die Vorzüge genießen, die ein traditionell geführtes

Haus zu bieten hat – Qualität, Persönlichkeit und das

Gefühl, gut aufgehoben zu sein.

Hotel Menge an der Schlacht

Ruhrstraße 60 · 59821 Arnsberg

Telefon (02931) 5252-0 · www.hotel-menge.de

Landschaftsimpression in der Hohen Mark

Ausflugsboot „Möwe“ (Halterner Stausee)

Ausflugstipp: Naturpark Hohe Mark

15


Ausflugstipp: Naturpark Hohe Mark

16

Familientage im Seehof

Das Gute liegt so nah! Genießen Sie den Sommer mit Ihrer Familie im

Hotel Seehof. Wandern, rudern, segeln, spielen und entspannen. Stauseen,

die Westruper Heide und die Haard finden Sie gleich vor unserer Haustür,

Burgen, Schlösser, Hebewerke und einen Zoo in der näheren Umgebung.

Fahrgastschiff „Möwe“. Regelmäßig werden

drei Haltepunkte am Seeufer angefahren.

Eine komplette Seerundfahrt wird

für 6 Euro angeboten.

Am Südufer befindet sich das Seebad,

mit seinem 500 m langen Natursandstrand.

Strandkörbe laden zum Sonnenbaden

ein und die Restauration „Seeterrassen

ist für den kleinen und den großen

Hunger da. Wer den See vom Wasser aus

erkunden möchte, kann am Nordostufer

ein Ruder-, Paddel- oder Tretboot mieten.

Ganz in der Nähe befindet sich auch der

Segelboothafen. Eine besondere Attraktion

für kleine und große Abenteurer ist

der Hochseilgarten am Hotel Seehof. Das

Hotel ist eine der vielen Möglichkeiten

hier in der Ferienzeit für einige Tage sein

Familiendomizil aufzuschlagen und die

Umgebung zu Fuß oder mit dem (Miet-)

Fahrrad zu erkunden. Für die Ferienzeit

hält das Hotel besondere Familienangebote

bereit.

Viele attraktive und interessante Ziele

liegen in unmittelbarer Nähe und bieten

sich gerade zu für einen Ausflug mit dem

Rad an.

Viele lohnenswerte und interessante Ausflugsziele ganz in der Nähe.

Wir bieten Ihnen:

· Drei Übernachtungen im Doppelzimmer

· Halbpension mit reichhaltigem Frühstücksbüfett

· Freie Nutzung der Sauna- und Badelandschaft

Unser Ferien-Entspannungspreis 199,00 € p. P.*

* pro Vollzahler ist der Aufenthalt für ein Kind bis zum Alter von 7 Jahren frei.

Kinder bis zum Alter von 12 Jahren zahlen nur 99,- € p. P.

Hotel Seehof · Hullerner Straße 102 · D-45721 Haltern am See, Südufer

Telefon: +49 (0)2364 928-0 · Fax: +49 (0)2364 928-100

www.hotel-seehof.de · E-Mail: info@hotel-seehof.de


Walzenwehr in Haltern

Am Bahnhof in Haltern befindet sich

eine Fahrradstation. Zudem werden auch

in einigen Restaurants und Hotels rund

um den See Mietfahrräder angeboten.

Einige Ziele, die sich von ihrem Stützpunkt

am Halterner Stausee innerhalb einer

Stunde erreichen lassen sind: Die Sythener

Mühle und das Schloss Sythen, der

Prickingshof mit seinem Traktoren- und

Cadillacmuseum und einer großen Tierschau,

der Silbersee II verfügt über einen

langen feinen Sandstrand, eine DLRG-

Station und sanitäre Anlagen, das Römermuseum

in Haltern (zurzeit mit der

Ausstellung IMPERIUM, 2000 Jahre Varusschlacht),

die Stauanlage mit dem Walzenwehr,

der Kohlemeiler in Flaesheim,

der Hullerner Stausee, die Wallfahrtska-

Anzeige_Westfalen:Layout 1 20.01.2009 13:57 Uhr Seite 3

VIELFALT GENIESSEN

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Ausflugstipp: Naturpark Hohe Mark

pelle auf dem Annaberg, der Flugplatz

Borkenberge (hier werden Rundflüge angeboten).

Am Flugplatz befindet sich ein

kleines Café. Das sind nur einige Ziele, die

es zu erkunden gilt. Für Wanderer ist die

Westruper Heide ein wunderbares Naturerlebnis.

17


Ausflugstipp: Naturpark Hohe Mark

Stiftskirche in Flaesheim

Freizeitpark Flaesheim

GbR Harsveldt & Real Freizeitanlagen

GmbH & Co. KG

Flaesheimer Straße 600 · 45721 Haltern

Hafenmeister: Udo Bitthöfer

(0170-9334411)

www.marinaflaesheim.de

www.marina-flaesheim.de

18

Die Marina Flaesheim zählt zu den landschaftlich

attraktivsten Anlagen in der Region. Sie befindet

sich in einem besonders schön gelegenem, ehemaligen

Baggersee. Ein Durchstich zum Wesel-

Datteln-Kanal verbindet die Marina mit allen

Wasserstraßen der Welt. Die moderne Hafenanlage

ist umgeben von der einzigartigen Wald- und

Parklandschaft der Haard. Dauer- und Gastliegeplätze

stehen für 85 Boote von 8 – 15 m Länge zur

Verfügung.

Von der großen Terrasse des Hafen-Bistros, fällt

der Blick auf die Boote, den See und die Wälder

der Haard.

Direkt vor der Haustür und doch wie im Urlaub.

Außerhalb der Umgebung von Haltern

befinden sich im östlichen Teil der Hohen

Mark auch Wasserschlösser, Wildgehege,

Windmühlen, die Wildpferdebahn

im Merfelder Bruch sowie ein Spiel- und

Mitmachpark.

Wilde Pferde und kapitale Hirsche

Westlich von Dülmen liegt die auch

überregional bekannte Wildpferdebahn

des Herzog von Croÿ ein prächtiger Wildpark

(für dessen Besuch kein Eintritt

zu entrichten ist) mit einer großartigen

Teichlandschaft. Der Wildpark ist ein

Baudenkmal und umfasst ein Areal von

280 ha. Damwild, Heidschnucken leben

hier in Rudeln und Herden. Vereinzelt

trifft man auch auf Rotwild.

Die Wildpferde im Merfelder Bruch sind

ein Naturdenkmal. Sie wurden bereits

1316 urkundlich erwähnt. Eine ganz besondere

Attraktion ist alljährlich am letzten

Samstag im Mai der Wildpferdefang.

Bis zu 20 000 Besucher strömen dann in

eine eigens angelegte Arena, in der die

einjährigen Hengste per Hand gefangen

werden. Von den 350 hier lebenden


Schloss Lembeck

„Wildlingen“ werden an diesem Tag ca. 40

Junghengste für einen Durchschnittspreis

von 500 Euro versteigert. Die Wildpferde

des Herzogs sind die einzige Wildpferdeherde

Europas.

Schlösser und Burgen

Im Naturpark Hohe Mark befinden sich

auch einige imposante Wasserburgen,

Naturwildpark Granat

Granatstraße 626 · 45721 Haltern-Lavesum

Telefon (0 59 75) 9 35 37 · www.naturwildpark.de

Schlösser und Herrenhäuser. Nicht alle

sind für Besucher zugänglich. Im Zentrum

des Naturparks befindet sich das Wasserschloss

Lembeck. Es wurde zwischen 1670

und 1692 auf einer älteren Burganlage erbaut

und gehört zu den größten Schlossanlagen

des Münsterlandes. Die gesamte

Anlage, die seit 1708 im Besitz der Familie

von Merveldt ist, kann besichtigt werden.

Ausflugstipp: Naturpark Hohe Mark

L I N D E N H O F

Jeder Tag fängt einfach köstlich an.

9 32 liebevoll eingerichtete Gästezimmer

9 attraktive Rad-/Kanu-/Golfarrangements

9 mehrfach ausgezeichnetes Restaurant

9 hauseigene finnische Sauna

9 zentrale Lage

9 Parkplätze und Fahrradgaragen

Hotel-Restaurant-Lindenhof

Familie Udo Hankh

Alte Emsstraße 7

44828 Emsdetten

Tel. (0 25 72) 92 60

Fax (0 25 72) 92 62 00

info@lindenhof-emsdetten.de

Mo bis Sa warme Küche von 18:00 bis 21:30 Uhr

w w w . l i n d e n h o f - e m s d e t t e n . d e

19


Ausflugstipp: Naturpark Hohe Mark

20

Römermuseum in Haltern

Hochseilgarten am Hotel Seehof

Wildpark Granat


Text: Gerhard Besler, Fotos: Archiv Hotel Seehof (Teamlive), futec AG/G. Besler, Archiv Wildpark Granat

Westruper Heide

In der Hauptburg können neben wertvollen

Möbeln, Gemälden und Porzellan

auch zwei Barocksäle besichtigt werden,

die Johann Conrad Schlaun entworfen

hat. Darüber hinaus verfügt das Schloss

über eine moderne Galerie mit mehreren

Wechselausstellungen pro Saison. Sehenswert

ist auch das kleine Heimatmuseum.

Der Schlosspark lädt nicht nur zum Flanieren

ein, sondern ist auch mit großem

Spielgerät (z. B. Hüpfburg) für Kinder

ausgestattet. Ein Café und ein Schlossrestaurant

(beides mit Außenterrasse) laden

zur Rast ein. Auch ein Hotel befindet sich

im Schloss.

Freizeit- und Wildparks

Der Ketteler Hof, in Haltern/Lavesum

gelegen, lädt große und kleine Gäste zu

einem erlebnisreichen Tag voller Aktivitäten

und beschaulichem Nichtstun ein.

Großflächige Spielanlagen, Tiergehege,

eine Sommerrodelbahn, ein Märchenwald,

die Kletterburg, ein Natur-Erlebnispfad

und diverse Grill- und Picknickplätze

lassen keine Langeweile aufkommen.

Der Naturwildpark Granat unterscheidet

sich von anderen Wildparks dadurch,

dass hier alle Tiere auf einem 600 000 m²

großen, bergigen und reich bewaldetem

Gelände frei laufen können. 400 bis 500

Tiere können hier auf Wanderwegen beobachtet

werden. Der Park bietet schönste

Motive für Naturfreunde und Hobbyfotografen.

Im Freigehege treffen Sie auf

Strauße, Luchse, Kängurus, Mufflons,

hochkapitales Rotwild, Damwild und Guanakos.

Im Feuchtbiotop leben Karpfen,

Ausflugstipp: Naturpark Hohe Mark

Wasserschildkröten, Kröten und Frösche.

Auf dem Spielplatz können sich Kinder

nach Herzenslust austoben.

Obwohl dieser Bericht bereits mehrere

Seiten umfasst, konnten wir Ihnen nur

einen kleinen Teil des Naturparks Hohe

Mark näher bringen. Vielleicht nehmen

Sie das zum Anlass, die Region des Naturparks

auf Wander- oder Radtouren zu

erkunden und so Ihre nächste Umgebung

etwas näher kennenzulernen.

Mehr Informationen erhalten Sie z. B.

aus dem Internet und von den Stadtagenturen,

die über umfangreiches Informationsmaterial

verfügen.

Weitere Informationen:

Tourist-Information

im Alten Rathaus

Markt 1

45721 Haltern am See

www.haltern-am-see.de

Naturpark Hohe Mark e.V.

Geschäftsstelle Kreisverwaltung

Recklinghausen

Kurt Schuhmacher-Allee 1

45657 Recklinghausen

Tel.: 02361-53-1 oder 53-6014

www.naturpark-hohemark.de

21


Tipps und Termine

22

TREFF-

PUNKT FÜR

GENIESSER

■ Ein Stück

westfälische Geschichte,

ein bisschen Romantik, ein

Hauch feiner Lebensart. –

Das Hotel-Restaurant Hof

Hueck ist ein lebendiger

Treffpunkt für Freunde des

wahren Genusses. Ganz im

Stil westfälischer Gastlichkeit

wird hier à la carte aufgetischt,

was typisch für die

Region ist und gerade Saison

hat. Jederzeit frisch und abwechslungsreich

sollen unsere

Speisen den Gaumen

erfreuen. ■ Luftige Idylle:

Biergarten mitten im Grün

des Kurparks. ■ Unterhaltsames

Montags-Highlight:

stimmungsvolle Live-Musik

am Flügel von 18.30 - 21.30 h.

Im Kurpark · Gartenstraße 8

59505 Bad Sassendorf

Tel. 02921 - 9613-0

Fax 02921 - 9613-150

www.hofhueck.de

reservierung@hofhueck.de

Tipps und Termine

05. bis 07. Juni 2009

11. Hafenfest in Bergkamen-Rünthe

Jahr für Jahr ziehen Zehntausende von Besuchern aus nah und

fern in das westfälische Sportbootzentrum „Marina Rünthe“.

Geboten werden sportliche Wettbewerbe, maritime Ausstellungen

und Lukullisches rund um das Thema Wasser.

www.hafenfest-bergkamen.de

14.06.2009

Weinblütenfest, Düsseldorf

Auf dem Kaiserwerther Markt treffen Sterne- und sterneverdächtige

Köche auf Winzer von Weltrang. Insgesamt 14 Sterne

lassen die Besucher in ihre Töpfe gucken und den Marktplatz

zum Gourmetparadies werden.

www.kaiserswerth.de

19. bis 21. Juni 2009

Sommer in der Stadt

Unter dem Motto „Sommer in der Stadt“ wird in Ennepetal

zur Feier des 60-jährigen Stadtjubiläums geladen. Ein buntes

Programm wird auf dem Marktplatz der Fußgängerzone Milspe

geboten.

www.ennepetal.de

20. Juni bis 30. August 2009

Karl-May-Spiele, Elspe

Erleben Sie Winnetou beim Programm „Der Schatz im Silbersee“.

Technische Effekte wie zusammenstürzende Berge, brennende

Häuser oder explodierende Planwagen, aber auch die

rasanten Pferde machen die Karl-May-Spiele zum Erlebnis.

www.elspe.de

27. Juni 2009

Extraschicht – überall im Ruhrgebiet

In der „Nacht der Industriekultur“ finden an 40 Spielorten

(verteilt im ganzen Ruhrgebiet) interessante kulturelle Darbietungen

statt. Die 120 Events lassen dem Besuch des scheinbar

tristen Ruhrgebiets zum Erlebnis werden.

www.extraschicht.de

01. bis 04. Juli 2009

Dortmund à la carte

Bereits zum 24. Mal findet das große Stadtfest auf dem Hansaplatz

statt. Natürlich wieder mit den altwährten Dortmunder

Gastronomen wie Hotel Drees, Overkamp, Jägerheim Holzknecht

und Co. Neu dabei ist der Freischütz aus Schwerte, der

sich im Kreis der altgedienten Gastronomen und der vielen

Stammgäste bewähren muss. Die Veranstalter rechnen mit ca.

200 000 Besuchern.

www.dortmund-a-la-carte.de

24. bis 26. Juli 2009

Münster verwöhnt

Die Gourmetveranstaltung „Münster verwöhnt“ findet an gewohnter

Stelle am Schloss Münster statt. Etwa 20 Restaurants

aus dem Münsterland laden nicht nur Gäste mit einem großen

Geldbeutel herzlich ein.

www.muenster-verwoehnt.de

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Alte Schenke

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So modern kann

Tradition sein.

Wir haben das

das Rezept.

UNSERE NEUE

GARTENTERRASSE

Wir haben bei schönem

und warmen Wetter unsere

Gartenterrasse geöffnet.

Genießen Sie den herrlichen

Blick auf den neu gestalteten

Bockhorster Kirchplatz sowie

leichte sommerliche Speisen

und erfrischende Getränke.

GASTHAUS ALTE SCHENKE

Familie Sickendiek

Bockhorst 3

33775 Versmold

Telefon 05423-94280

www.alte-schenke.de


Stilvoll tagen und

Feiern über den

dächern der Stadt.

Zehn Veranstaltungsräume

eignen sich ideal für Tagungen,

Konferenzen, Betriebs- und

Familienfeiern für bis zu

120 Personen.

Unser à la carte Restaurant

und die Pilsstube »Alte Gasse«

bieten für Hotelgäste und

Stammgäste Genießerstunden

und Kurzweil.

hotel drees

Hohe Straße 107

44139 Dortmund

Telefon: 0231 1299-0

Telefax: 0231 1299-555

www.riepe.com

25. Juli bis 02. August 2009

Liborifest, Paderborn

Libori ist die einmalige Mischung aus Kirmes, Kirche und Kultur

und zieht immer wieder mehr als eine Million Besucher in

ihren Bann. Gefeiert wird beim traditionsreichen Volksfest der

Schutzpatrons der Stadt - der Heilige Liborius.

www.libori.de

27. Juli 2009

12. Gastro-Golfcup im Schmallenberger Sauerland

Für 75 Euro gibt es im Golfclub Schmallenberg ein Golfturnier

inklusive Tee-Präsent, Rundenverpflegung, Greenfee, Abendempfang

und ein Vier-Gänge-Menü.

www.golfclub-schmallenberg.de

09. August 2009

Sommerfest in der Galerie Anders

Zum 25-jährigen Jubiläum von der Galerie Anders in Lünen

wird für alle Kunstfreunde ein Sommerfest veranstaltet.

Liborifest in Paderborn

www.galerie-anders.de

Eröffnung Karl Mai Festspiele

07. bis 16. August

Cranger Kirmes, Herne

Viele neue Fahrgeschäfte mit den klangvollen Namen wie „The

Tower“ oder „Cyber Space“ erwarten die Besucher von nah

und fern auf der Cranger Kirmes. In Herne wird das größte

Volksfest in NRW schon längst als fünfte Jahreszeit zelebriert.

www.cranger-kirmes.de

21. bis 23. August 2009

Haltern bittet zu Tisch

Kochkunst und Kultur in Halterns gemütlicher Altstadt. In

diesem Jahr darf man sich wieder auf das gewohnte Programm

mit viel Live-Musik freuen.

www.haltern-bittet-zu-tisch.de

29. August 2009

Westfälischer Kleinkunstabend

Erstmalig findet auf dem Forstmannshof in Lüdinghausen am

29. August 2009 ab 20.30 Uhr in Kooperation mit den Freunden

der Kleinkunst der Westfälische Kleinkunstabend statt.

www.forstmannshof.de

10. bis 13. September 2009

30. Lünsche Mess

An vier Tagen im September hebt sich in der Lüner Innenstadt

der Vorhang zum großen Stadtspektakel „Lünsche

Mess“. Die Innenstadt verwandelt sich in eine Erlebniskulisse

für Jung und Alt, für Groß und Klein.

www.luenen.de

17. bis 18. Oktober 2009

6. Mittelalterliches Blomberger Burgspektakel

Der beliebte Mittelalter-Markt im Burginnenhof mit diversen

mittelalterlichen Kostümen und mittelalterlichem Speisenangebot

findet wie jedes Jahr am dritten Wochenende im

Oktober statt.

www.burghotel-blomberg.de

Tipps und Termine

23


Das Sauerland

Garantierte Gemütlichkeit

Blitzsauberes westfälisches Fachwerk und ein strukturreiches Schieferdach, das sich schützend über die gastronomischen

Betriebe des „Haus Hochstein“ breitet: So präsentiert sich das gastliche Haus mit Hotel, Restaurant

und Café im staatlich anerkannten Erholungsort Wenholthausen, mitten in der reizvollen Mittelgebirgslandschaft

des Sauerlandes.

Was der prächtige äußere Eindruck auf

den ersten Blick vermittelt, wird in dem

weit verzweigten Inneren konsequent gehalten.

Und weil das Ambiente im Laufe

der Zeit gewachsen ist, sind die architektonischen

Strukturen lebhaft. Längst ist

„Haus Hochstein“ vom Dorfgasthof zum

3-Sterne-Haus mutiert. Gemütlichkeit

war schon immer garantiert. Komfort ist

in der jüngeren Zeit hinzugekommen.

Immerhin kann mit einer 137-jährigen

gastronomischen Erfahrung gepunktet

werden. Die fünfte Generation hat inzwischen

Verantwortung übernommen.

Gastronomie ist ein Persönlichkeitsgeschäft.

Viele sprechen davon. Der Familienbetrieb

Hochstein lebt es vor. Mit

vollem Engagement und Freude an der

Zufriedenheit der Gäste. So sind auch die

Eltern des 36-jährigen Inhabers, Thomas

Hochstein, noch voll mit im Geschirr. Vater

Hubert hat in seiner angestammten

Funktion als Büfettier den Thekenbereich

fest im Griff. Mutter Gabi ergänzt sich

mit Sohn Thomas in der Küchenführung.

Seine Frau Brigitte hatte sich zunächst für

den Beruf der Steuerfachangestellten entschieden.

In den letzten zehn Jahren hat

sie sich ehrgeizig gastronomische Kompetenz

erarbeitet. Der 37-jährige Jörg

24

Hochstein kümmert sich im Service um

die Gäste, hat – wie sein Bruder Thomas

– im renommierten Landhotel Schütte

in Oberkirchen gelernt. Die Brüder verfeinerten

auch gemeinsam ihre Kenntnisse

im Sternehaus Müller auf Sylt.

Beruflich trennten sich dann die Wege.

Wie es für Köche wünschenswert und

üblich ist, arbeitete Thomas Hochstein

in Häusern mit klangvollem Namen: Romantikhotel

Obere Linde in Oberkirch/

Schwarzwald, Restaurant Goldene Kugel

in Kronberg/Taunus und schließlich krönend

bei Dieter Müller im Schloßhotel

Leerbach, über dem drei Sterne funkeln.

Für Eltern und Gäste des Traditionshauses

in Wenholthausen erfreulich, dass beide

Söhne nach gründlicher Ausbildung den

Weg in die Heimat zurückfanden.

Die Hotelgäste – 32 können in mit viel

Liebe zum Detail völlig neu gestalteten

Zimmern übernachten – dürfen sich auf

ein Frühstück der Extraklasse freuen:

hausgemachte Marmelade, selbst gebackenes

Körnerbrot, Wurstspezialitäten

aus eigener Herstellung. Vor allen Dingen

aber knackige Brötchen, täglich frisch

hergestellt nach dem alten Originalrezept

von Opa Herbert Humpert, der Zeit seines

Lebens für gute Produkte aus seiner

Bäckerei bekannt war. Heute ist für die

Herstellung Ingrid Osebold verantwortlich.

Immerhin seit 27 Jahren dem Haus

Hochstein mehr als nur beruflich verbunden.

Sie kann nicht nur backen, sondern

kennt die Kunst der Konditorin und ist in

der Küche für die Patisserie verantwortlich.

So findet der Freund süßer Köstlichkeiten

im Cafe Hochstein fachkundig

hergestelltes Feines: Kuchen und Torten,

aber auch Pralinés und Petit fours, von

Hand gegossene Schokoladen und allerlei

feinstes Gebäck. Für’s Außer-Haus-Geschäft

natürlich so liebevoll verpackt, dass

es stets als geschmackvolles Geschenk gilt.

Der personelle Reigen, der sich im Haus

Hochstein nun schon so lange um das

Wohl der Gäste kümmert, wäre nicht

vollständig ohne „Oma Sefa“. Heute 93

Jahre alt, hat sie ihr Leben der Arbeit in

der Küche gewidmet. Der viel bewunderte

Blumenschmuck war stets ihre Leidenschaft,

und sie ist überzeugt, dass man mit

dem Blühenden sprechen muss. Wie sonst

wohl währe ihre Orchideenpracht so gelungen?

In unserer nächsten Ausgabe berichten

wir über das kulinarische Angebot im

„Haus Hochstein“ und neue bauliche Besonderheiten.

www.haus-hochstein.de

Text: und Fotos: Haus Hochstein


Gutes aus Winkhausen

Romantikhotel und Wellnesshotel Deimann

Schmallenbergs kleiner Ortsteil Winkhausen

ist seit vielen Jahrzehnten eine

touristische und kulinarische Hochburg

für Menschen die Erholung suchen und

den besonderen Service eines familiengeführten

First-Class-Hotels suchen. In dem

Romantikhotel Deimann sind Wellness,

Wandern, Golf und eine feine Küche, gute

Argumente für einen längeren Aufenthalt

im Schmallenberger Land.

Die großzügige Wellnessanlage „Spa im

Gutshof“ gehört zu den Besten der Republik.

Die von der Familie Deimann per-

sönlich geführten Wandertouren auf dem

Rothaarsteig sind schon fast legendär und

der hauseigene 18-Loch-Meisterschafts-

Golfplatz liegt nur 500 m entfernt. Das

Clubheim wird gastronomisch vom Hotel

Deimann bewirtschaftet.

Von der großen Terrasse hat man den

gesamten Golfplatz im Blick und eine

exzellente Aussicht über die bewaldeten

Berge und Hügel des Hochsauerlandes.

Neben den umfangreichen Möglichkeiten

zur aktiven und passiven Freizeitgestaltung

spielt die Kulinarik – sprich

Küchenchef Christoph Schulte-Vieting

überzeugt seit sieben Jahren mit einer regionalen

frischen Küche auf hohem Niveau

seine Gäste. Das aus dem Wittgensteiner

Land bezogene Schwarzkopf -Biolamm gehört

saisonal zu seinen Favoriten.

Lammfleisch ist noch eines jener

Fleischprodukte, das in Deutschland nicht

in der Massentierhaltung erzeugt wird.

Aufgrund der natürlichen Lebensweise

kommen auch keine Antibiotika und

wachstumsfördernde Mastmittel oder

synthetisches Kraftfutter zum Einsatz.

Lange Zeit war es aus den Küchen der

Restaurants verbannt, da besonders in

den frühen Jahren der Nachkriegszeit nur

Rezept: Milchlammrücken

Verpflegung – eine herausragende Rolle,

damit der gesamte Aufenthalt im Hotel

noch lange in angenehmer Erinnerung

der Gäste bleibt.

Ein verlängertes Wochenende oder

gar ein Urlaub wird durch die exzellente

Küche des Christoph Schulte-Vieting zu

einem Wohlfühlerlebnis erster Klasse.

Landschaft, Freizeitgestaltung, Kulinarik

– es bleiben kaum Wünsche offen.

Hammelfleisch angeboten wurde. Heute

kommen nur noch Schafe mit einem Alter

von höchstens zwei Jahren in den Handel.

Als Milchlamm werden alle Lämmer bezeichnet,

die unter sechs Monate alt sind

und sich noch hauptsächlich von Milch

ernähren. Ihr Fleisch ist von einem hellen

Rosa und einer besonderen Zartheit. Gelegentlich

wird das Milchlamm auch von

Biobauern angeboten.

25


Text: Gerhard Besler, Fotos: futec AG/G. Besler

Rezept: Milchlammrücken

26


Zutaten für vier Personen

½ Stck Milchlammrücken

(inkl. der Knochen von ca. 1 kg),

möglichst breit, d. h. die Koteletts sollen

lang geschnitten sein.

Salz, Pfeffer, Olivenöl

Milchlammrücken vom Schwarzkopf-Bio-Lamm

gefüllt mit Dörrobst und Pinienkernen

an Salbei-Honigsauce auf kleinem Gemüse

Für die Sauce

1 kg Abschnitte und Knochen

vom Lamm, gekocht

150 g Schalotten

30 g Karotten

30 g Sellerie

30 g Lauch

0,5 l Rotwein Burgunder

1 TL Tomatenmark

1 Stck Lorbeerblatt

2 Zehen Knoblauch

0,03 l Noilly Prat (frz. Vermouth)

0,03 l Olivenöl

1 TL Honig

0,2 l Lammjus

Salz, Pfeffer, Salbeiblätter gekocht

Für die Füllung

35 g Butter

1 Stck Eigelb

1 Zweig Salbei

3 Scheiben Toastbrot

40 g geröstete Pinienkerne

40 g getrocknete Aprikosen

Salz, Pfeffer

Die Gemüse

8 Stck Cherrytomaten

(einschneiden)

8 Stck tournierte Karotten

8 Stck tournierte Kohlrabi

Grüne Bohnen, Champignonköpfe,

Schalottenwürfel, Butter, Weißwein,

Salz, Pfeffer

Rezept: Milchlammrücken

Zubereitung

Das Fleisch

Den Lammrücken sauber auslösen und sauber putzen. Abschnitte zu den

Knochen geben. Fleisch innen leicht mit Salz und Pfeffer würzen. Mit Olivenöl

einstreichen und kaltstellen.

Die Sauce

Knochen und Abschnitte auf ein Blech in den Ofen schieben und bei 180 °C

eine Stunde lang trocknen. Parallel die Gemüse in Olivenöl anrösten, leicht

tomatisieren mit Tomatenmark. Mit Weißwein ablöschen und mit Wasser

aufgießen. Die Trockengewürze hinzugeben und auf die Seite ziehen.

Einen großen Topf bereitstellen, in den alle Knochen vom Blech und der

Saucenansatz mit den Gemüsen hineinpassen. Alles zusammen 4 Stunden

bei niedriger Hitze köcheln lassen. Zum Schluss abpassieren und auf das geschmackvolle

Lammjus reduzieren.

Schalottenwürfel mit gekochten Salbeiblättern in Olivenöl anziehen. Mit Nolly

Prat ablöschen. Mit ca. 200 g Lammfond aufgießen, Honig dazugeben mit

Salz und Pfeffer abschmecken. Eventuell mit Butter und Olivenöl montieren.

Die Füllung

Die Aprikosen in feine Streifen schneiden. Den Salbei zupfen, hacken und mit

etwas Olivenöl anrösten. Pinienkerne rösten und hacken. Toastbrot in Würfel

schneiden und in Olivenöl anrösten.

Das Ei (Zimmertemperatur) und die Butter schaumig schlagen. Mit Salz und

Pfeffer würzen und alle zuvor vorbereiteten Einlagezutaten leicht unterheben.

Den Lammrücken aus dem Kühlschrank nehmen. Die Füllung gleichmäßig

einfüllen und den Lammrücken zusammenbinden.

In der Pfanne von allen Seiten in Olivenöl anbraten und im vorgeheizten

Ofen bei 180 °C 13 bis 20 Minuten braten.

Die Gemüse

Die Tomaten über Kreuz einschneiden, würzen und kurz vor dem Servieren

für 7 Minuten auf einem geölten Blech in Ofen schieben.

Die tournierten Gemüse in Salzwasser blanchieren und kurz vor dem Anrichten

in etwas Butter mit Schalottenwürfeln anziehen lassen. Abschmecken

und servieren.

Als Sättigungsbeilage passen sehr gut Pfannenkartoffeln.

Viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit wünscht Ihnen

Christoph Schulte-Vieting

27


Volksfeststimmung im Kurpark

Schinken, Brot und Holzschuhe

Wenn das Hotel-Restaurant „Hof Hueck“ im Kurpark von Bad Sassendorf seinen traditionellen Handwerkermarkt

veranstaltet, pilgern die Besucher zu Tausenden in den kleinen westfälischen Kurort. Da, wo sonst die

Kurgäste und Touristen die gute Luft am Gradierwerk oder Entspannung in der Saunalandschaft oder im Wellness-Center

genießen, treffen sich die Besucher alljährlich Anfang Mai auf einem großen Handwerkermarkt mit

Volksfestcharakter.

Hotel-Restaurant Hof Hueck

In diesem Jahr fand der Markt in der

Zeit vom 1. bis 3. Mai statt, wobei am 1.

und 2. Mai ein fantastisches Ausflugswetter

vorherrschte. Auf der gesamten Kurpromenade

präsentierten sich Verkaufsstände

mit vorwiegend handwerklich

hergestellten Waren. Einige Marktbeschicker

präsentierten ihre Waren in historischen

Kostümen. Holzschuhmacher

28

Hotel

Genießen Sie die ausgezeichneten

Speisen unserer Frischküche und

entspannen Sie in unseren Designerzimmern

mit Whirlpool.

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Telefon (0 23 79) 9 150 · www.hotel-antoniushuette.de

zeigten anschaulich, wie man aus einem

alten Stück Baum einen traditionellen

Holzschuh entstehen lassen kann, die

auch teilweise schön bemalt hier ausgestellt

waren und auch ihre Käufer fanden.

Selbst kleine Kinder waren von diesem

rustikalen Schuhwerk begeistert. Auch

wenn es etliche Stände gab, an denen z. B.

handgedrehte Seile, elegante Vogelhäuser,

Wichtelmänner aus Holz

Gartenbaukunst oder Wichtelmänner aus

Holz bestaunt wurden, war der Andrang

an den Ständen, wo es etwas zu probieren

gab, ungleich größer. Bei einem Imker gab

es viele Sorten Honig zu verkosten, deftige

hausgemachte Würste, westfälischer

Schinken, verschiedene Käsesorten und

frisch vor Ort gebackenes Brot, geräucherte

Forellen, Aale und Makrelen und

URLAUB * WOCHENENDE * WELLNESS

... das Naherholungsziel für Kurzentschlossene

im Dreieck zwischen Arnsberger Wald,

Möhnesee und Soester Börde.

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Würstchen im Rauch

Würste im Rauch. Von diesen Düften und

Gerüchen war die ganze Luft im Kurpark

erfüllt. Dazu herrlicher Sonnenschein

und die handgemachte Musik eines farbenfroh

herausgeputzten Drehorgelspielers.

Was brauchte man mehr, um einen

schönen Maiausflug bei gutem Wetter zu

genießen? Vielleicht ein süffiges regionales

Landbier, einen dampfenden Kaffee

mit hausgemachtem Erdbeerkuchen? Für

die leiblichen Genüsse hatte wie immer

die Geschäftsleitung vom Hof Hueck bestens

gesorgt. Die Außenterrasse des Restaurants

war gegen Mittag schon voll

besetzt. Hier konnte man alle Gerichte

der Restaurantkarte auch draußen auf

der Terrasse genießen. Im großen Bier-

Kaltblüter haben die Ruhe weg

Marktfrau in Tracht Drehorgelspieler

Volksfeststimmung im Kurpark

Lus auf

Frankreich?

Das Land der Liebe,

das Land der

Genießer?

Dann willkommen im Restaurant La Provence im Herzen von Meinerzhagen!

Lassen Sie sich von unseren kulinarischen

Themenabenden überraschen.

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29


Volksfeststimmung im Kurpark

Hier kommt der Genuss ... Entspannung vor dem Gradierwerk

Heiß geräuchert - heiß begehrt

Zu bestaunen: Traktorengeschichte

garten, mit stilechter Holzmöblierung,

gab es eine kleine Karte mit bayrischen

Biergarten-Spezialitäten und Münsterländer

Landbier (oder auch Wasser, Cola

30

oder Fruchtsaft). In einem eigens großen

Bewirtungszelt wurde sehr preisgünstig

ein rustikaler Spießbraten angeboten. Neben

den traditionellen regionalen Speisen

durften natürlich Currywurst und Co.

auch nicht fehlen. Während der kulinarischen

Erfrischungspause wurden die

Gäste regelmäßig über die Angebote des

Handwerkermarktes per Lautsprecher

informiert. Frisch gestärkt ging man weiter

auf Entdeckungsreise. Am Ausgang

der Kurpromenade präsentierte sich ein

mächtiges Pferdegespann mit drei Kaltblütern

vor einer gelben Postkutsche. Hier

wurden kleine Rundfahrten zum kleinen

Preis angeboten. Oldtimerfans konnten

historische Traktoren bestaunen. Hausgemachter

Senf der Schwerter Senfmühle,

Fischspezialitäten, Gewürze, heimischer

Ziegenfrischkäse ergänzten die Produktpalette

der handwerklich hergestellten

Lebensmittel. Immer dann, wenn der

Bäcker seinen Backofen öffnete, um die

Gasthaus Middendorf

Sandra Middendorf & Sascha Peifer

Bahnhofstraße 32

59199 Bönen

Tel. 0 23 83 - 58 87 50

Fax 0 23 83 - 58 87 51

info@gasthaus-middendorf.de

www.gasthaus-middendorf.de

frischgebackenen Brote zu entnehmen,

überzog ein unwiderstehlicher Duft die

Kurpromenade. Schließlich konnte ich

auch nicht anders, als ein frisches Landbrot

zu erstehen. Kunsthandwerk, Stickereien,

Hüte, Honigseife und Produkte

für den täglichen Hausgebrauch rundeten

das Angebot ab. Mit Tüten bepackt

oder einfach nur etwas erschöpft, konnte

man noch einmal im Biergarten des Hof

Hueck verschnaufen, sich mit einem kühlen

Getränk erfrischen oder man nahm

sich gleich vor, den heimischen Herd an

diesem Tag kalt zu lassen und die Spezialitäten

von Küchenchef Markus Vockrodt

zu genießen und so einen schönen Abend

einzuläuten. Für die meisten Besucher

war es wohl ein gelungener Auftakt für einen

schönen Frühling und Sommer.

Gasthaus

Middendorf

Feiern Sie Ihr schönstes

Familien-, Geschäftspartneroder

Mitarbeiterfest

in unserem Hause!

Wir planen von A-Z alles für

Sie durch!

• Wunderschöner Biergarten

für Empfang und perfekte

Erinnerungsfotos

• Individuelle Menüs und

Buffets

• Platz für bis zu 120 Personen

Immer frisch zubereitete Speisen -

für den wirklich anspruchsvollen Gaumen!

Text: Gerhard Besler, Fotos: futec AG/G. Besler


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Neu im Netz

Gefunden werden oder neudeutsch: SEO

An dieser Stelle präsentieren die Lüner Marketingexperten von der futec AG stets aktuelle Internetprojekte. „Wir

befinden uns in der dritten Generation des Webdesigns – mindestens“, versucht Marcus Besler, Vorstand der

Lüner futec AG, die aktuellen Entwicklungen im Internet zu beschreiben. 13 % Umsatzplus erreichte die Agentur

im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Hier scheint der Spruch „Erfolgreich ist, wer andere

erfolgreich macht“ zu stimmen.

www.foodball.de – Die Seite zur Fachmesse des Service-Bund.

Vor 10 Jahren war es schon toll, wenn

ein Betrieb überhaupt über eine Internetpräsenz

verfügte. Diese waren oft noch

hausgemacht oder stammten aus der Feder

von Studenten oder Computer- aber

eben nicht von Werbespezialisten. Später

entwickelte sich dann Inhalt und Design

der Präsenzen.

In Schönheit sterben

Eine „schöne“ und inhaltlich gute Seite

reicht heute jedoch nicht mehr für Erfolg

32

Genießen Sie regionale und internationale Küche

im rustikal-gemütlichen Fachwerkambiente.

Inh. Ludger Ritter

Burgstraße 9 · 59872 Grevenstein

Telefon: (02934) 96 010 · Telefax: (02934) 960 125

Web: www.gasthofbecker.de · E-Mail: info@gasthofbecker.de

im Web. Die Vielzahl der Seiten und Mitbewerber

(oft hunderttausende pro Suchbegriff)

machen weitergehende Maßnahmen

nötig. In aller Munde ist hierbei im

Moment der Begriff SEO (Search Engine

Optimization) oder einfach: Suchmaschinenoptimierung.

Doch Vorsicht: Manipulationsversuche

oder halbherzige Maßnahmen gehen

meist nach hinten los oder führen gar, wie

einst im Fall von BMW, zum Ausschluss

aus Google. Dieser Herausforderung stel-

www.kuechen-schmidt-luenen.de –

Die neue Seite läuft im Testbetrieb unter www.futec-ag.de/test/schmidt

len sich nun die Lüner Werber. Gemäß

der Suchmaschinenregel „Content is

King“ (auf die Inhalte kommt es an), wurde

in der Web-Redaktion stets auf aktuelle

Inhalte der Kundenpräsenzen geachtet.

„Wir aktualisieren wöchentlich rund 100

Kundenpräsenzen“, so Besler.

Die Vorteile für die Kunden liegen auf

der Hand: Stets aktuelle Seiten mit passenden

Fotos und treffenden Formulierungen,

ohne das man sich selbst mühsam

in sein „Content Management System“


www.restaurant-freiberger.de –

Das neue Domizil von Barbara und Benedikt Freiberger.

einloggen müsste. „90 % unserer Kunden

nutzen unseren persönlichen Redaktionsservice“,

so Besler weiter. Diese Aktualität

ist eine wichtige Basis für ein gutes Ranking

bei Google und Co., dennoch: Die

Konkurrenz schläft nicht und so gibt es

lange Listen und dicke Bücher, was sonst

noch zu tun ist, um „oben“ gefunden zu

werden.

Einige wichtige SEO-Grundregeln:

• Ein sauberer und valider HTML-Quelltext.

• Interessanter und einmaliger Inhalt

(unique content).

• Unterseiten mit eigenem Titel und eigener

Beschreibung auf das Thema der

Unterseite bezogen.

• Durchdachte interne Verlinkung (von

jeder Seite auf die andere gelangen,

ohne sich durch mehrere Ebenen klicken

zu müssen).

• Statische HTML-Seiten ohne Parameter

(z. B. mithilfe von mod_rewrite)

• Konzentration auf ein paar Keywords,

welche häufig im Inhalt vorkommen

(Keyworddichte: max. 7 %).

• Nicht versuchen Suchmaschinen mit

www.eisenbarth-gastronomie.de –

Neuer Auftritt für die vielfältige Gastronomie.

Blindtexten etc. auszutricksen, das führt

früher oder später zum Ausschluss aus

dem Suchindex.

• Optimieren der eingebundenen Bilder

• Linkbuilding und Linkaufbau.

„Des Weiteren ist SEO ein fortwährender

Prozess. Eine einmalige Optimierung ist

nach vier Wochen bereits wieder überholt,

da sich der Markt und die Welt um

die Seite rasant weiterentwickelt. Ab

100 Euro monatlich muss man für eine

SEO-Betreuung rechnen“, so Besler.

Millardenmarkt SEM

Wieder ein neuer Begriff: SEM – Search

Engine Marketing (Werbung in Suchmaschinen).

Machte Google in Gründertagen

einen gemeinnützigen und fast ehrenamtlichen

Eindruck, ist Google heute

die wertvollste Marke (!) der Welt. Allein

Google macht mit den kleinen Textanzeigen

neben den Suchergebnissen Milliardenumsätze,

da es auf diesem Wege relativ

einfach und vor allem sehr erfolgreich ist,

zielgruppengenau, regional beschränkbar

beim gewünschten Suchbegriff zu

erscheinen. Laut Google-Preisliste begin-

www.villa-suplie.de –

Neuer Patron (Dieter Gerdes), neue Seite.

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nen die Preise theoretisch bei einem Cent

pro Klick auf die Anzeige, in der Realität

müssen teilweise mehrere Euro pro Klick

investiert werden. Kleinere, lokal tätige

Unternehmen müssen, je nach Branche

und Mitbewerbersituation mit 200 bis

500 Euro mtl. für eine funktionierende

Kampagne rechnen.

Weitere Informationen:

Hotline zum Thema:

(02306) 978-402 oder

Google@futec-ag.de

Werfen Sie einen

Blick ins Rheinland

ab Seite 37

33


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Hövels für Feinschmecker und Genießer

Über die Grenzen Westfalens hinaus findet Hövels Original immer mehr

Freunde in der gehobenen Gastronomie in ganz Deutschland. Dabei wird

Hövels Original nicht nur als Getränk gerne gereicht, sondern findet auch

Eingang in die Rezepturen von Spitzenköchen.

So auch bei Sternekoch

Lutz Niemann

vom Gourmetrestaurant

„Orangerie“

im Maritim Seehotel

Timmendorfer

Strand. „Hövels Original

trifft, wie ich in

unserem Restaurant

Lutz Niemann

feststellte, einen aktuellen

Nerv. Neue Konsumgewohnheiten

zeichnen sich ab, z. B. im Bereich Aperitif.

Weg vom Süßen. Allgemein geht man

über zum verfeinerten Biergenuss, nimmt

Landgasthof Wellenbad

Die Ruhr ist seit der Hochzeit von Kohle

und Stahl so etwas wie die grüne Lunge

der Industrielandschaften des Reviers.

Stahlwerker und Kumpels haben die Ufer

des Flusses gerne für Ausflüge genutzt.

Bereits 1860 schlug hier die Stunde des

Wellenbades. Bauer Nölle errichtet an

einem alten Ruhrübergang eine Fähre mit

Fährhaus und erhält auch eine Schanklizenz.

1867 eröffnet Bauer Nölle hier eine

Badeanstalt, die 1873 sogar zum Kaltwasserheilbad

aufsteigt. Ab ca. 1900 etabliert

sich das „Wellenbad“ als beliebtes Ausflugslokal.

In den folgenden Jahrzehnten

steht der Landgasthof Wellenbad ganz

oben auf der Beliebtheitsliste der Ausflugslokale.

1980 wird der Gasthof um 12

Hotelzimmer erweitert.

Heute verfügt das Haus über 14 Hotelzimmer

und eine Hochzeitssuite. Von

der Terrasse des traumhaft gelegenen

Restaurants blickt der Gast direkt auf die

34

auch einmal kleinere Gläser vorab, zwischendurch

oder hinterher.“

Im Rahmen der Kooperation mit dem

Schleswig-Holstein Gourmet Festival hat

Lutz Niemann ein speziell auf Hövels

Original abgestimmtes Genießer-Menü

kreiert. In den Rezepten arbeitet er mit

harmonisierenden Aromentypen, wie

Gerstengraupen und Hövels Original,

aber auch mit der Hervorhebung von

Kontrasten – milder Fisch mit dunklen,

bitteren Noten. Dieses Genießermenü

finden Sie auf der Internetpräsenz von

www.hoevels-original.de

Ruhr und das zauberhafte Ruhrtal. In den

vergangenen zwei Jahren wurde der 150

Jahre alte Gasthof komplett saniert. Eine

Smokers-Lounge, eine rustikale Gaststube,

Jäger- und Kaminzimmer, Damen-

und Herrenzimmer und ein elegantes

Restaurant erwarten den Gast. Ob ruhige

und romantische Abende zu zweit, diskrete

und entspannte Besprechungen mit

Geschäftspartnern oder die ganz große

Feier für bis zu 110 Personen, für alle Ansprüche

und Bedürfnisse findet sich der

richtige Rahmen. Im edlen Ambiente des

Restaurants hält die Küche ein Angebot

von mediterranen Gerichten bis hin zur

jungen deutschen Küche bereit. Für Radwanderer

und Paddler hält der Wirt Lars

P. Weinhold besondere Angebote bereit.

Für ein romantisches Bikerwochenende

zu zweit gibt es z. B. das Gourmet & Bike

Angebot: Begrüßungscocktail, Unterbringung

in der Hochzeitssuite, 4-Gang-Menü

Wir möchten Ihnen an dieser Stelle

wieder einige ausgewählte Objekte

der Spitzengastronomie vorstellen,

in denen die Hövels Bierspezialität

ein wichtiger Bestandteil des kulinarischen

Angebotes ist.

Begegnungen mit Hövels genießen

Sie bei:

1. Landgasthof Wellenbad

2. VeriTable

3. Gabriels

4. Hotel Dresel

im exklusiven Restaurantbereich oder der

Sonnenterrasse, reichhaltiges Frühstück

und ein Lunchpaket für den Tag. Das alles

für unter 100 Euro.

Für Radfahrer, die das Ruhrtal einmal

aus einer ganz anderen Perspektive erleben

möchten, verläuft eine Etappe nicht

entlang der Ruhr, sondern auf der Ruhr.

Paddeln statt Pedale heißt das Angebot.

Für die Paddeltour werden die Räder

verladen und nach Beendigung der Tour

wieder übergeben.

Im Landgasthof speisen Sie als Feinschmecker

im eleganten Ambiente des

Restaurants, erholen sich von einer anstrengenden

Radtour auf der großen Sonnenterrasse,

machen Paddeltouren oder

feiern gar Ihre Hochzeit hier. Alles Gründe,

warum der Landgasthof auch nach

150 Jahren nichts von seiner Beliebtheit

eingebüßt hat.

Kontakt

Hotel | Restaurant

Landgasthof „Wellenbad“

Zum Wellenbad 7

58239 Schwerte

Telefon (02304) 4879

Telefax (02304) 45979

www.landgasthof-wellenbad.de


VeriTable

Seit Dezember 2008 sind die Westfalenhallen

um eine attraktive Gastronomieeinrichtung

reicher. Die Hotelbar

Watson’s ist zum Bar/Restaurant VeriTable

geworden. Der neue Treffpunkt bietet

Hotelgästen und anderen Besuchern ein

ansprechendes Ambiente mit à la carte Restaurant

und Bar Charakter. Im hinteren

Teil des Restaurants befinden sich die

Sitzplätze für 30 Gäste, während im vorderen

Bereich Stehtische und Hocker diejenigen

Gäste zum Verweilen einladen, die

nur ein frisch gezapftes Bier trinken und

in geselliger Runde plaudern möchten.

Die Küche ist westfälisch modern eingerichtet.

Mit der Hövels Hausbrauerei wurde

ein idealer lokaler Partner gefunden.

Die Dortmunder Premiummarke „Hövels

Original“ ist nicht nur im Ausschank, sondern

findet sich auch in vielen Gerichten

wieder. Einige Beispiele: Gebratener Spanferkelrücken

mit Thymianbutter überbacken,

auf Hövels-Original Biersauce mit

glasiertem Kürbisgemüse und ländlichem

Kartoffelstampf, Strudel von der westfälischen

Blutwurst auf lauwarmen Linsensalat

mit Honig und Biervinaigrette oder

Gelee von vollmundigem Hövels Bier mit

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geeistem Zimtschaum.

Die neue Gastronomieeinrichtung ist

täglich von zwölf bis ein Uhr geöffnet.

Warme Küche gibt es bis 23 Uhr. Das VeriTable

ist ein Nichtraucher-Restaurant,

jedoch darf in der gemütlich eingerichteten

Habanos Smokers Lounge, gegenüber

dem Restaurant geraucht werden.

Die Smokers Lounge ist die erste offizielle

Habanos Smokers Lounge in Nordrhein-

Westfalen. Genießen Sie von der Cohiba

bis hin zur Robaina Ihre persönliche Favoritin

in einer entspannten Atmosphäre.

Für Genießer der blauen Stunde steht eine

umfangreiche Zigarrenkarte zur Verfügung.

Sie bietet für jeden Geschmack die

passende Auswahl. Zur Abrundung wird

den Gästen eine exklusive Auswahl korrespondierender

Getränke angeboten.

Das VeriTable und die Habanos Smokers

Lounge sind nicht nur für die Hotelgäste

des Parkhotels Westfalenhallen der neue

Treffpunkt, sondern für alle Besucher

ein neues gastronomisches Highlight in

Dortmund.

Kontakt

VeriTable

Strobelallee 41

44139 Dortmund

Telefon (0231) 1204-238

Telefax (0231) 1204-555

www.veritable-dortmund.de

Gabriel’s -

Im Kaiserhof in Münster schlägt das Herz für Feinschmecker

Im Oktober 2008 eröffneten Anne und

Peter Cremer in ihrem Vier-Sterne Hotel

Kaiserhof ein neues Domizil für Feinschmecker.

Sie vollendeten damit die

jahrelangen umfangreichen Renovierungsarbeiten

in dem traditionsreichen

Familienhotel.

Das Gabriel’s ist das komplett neu gebaute

Restaurant des Hotels. Nach etwas

mehr als einem halben Jahr seit der Eröffnung

ist das Restaurant zu einem kulinarischen

Aushängeschild nicht nur für das

Hotel, sondern auch für die Stadt Münster

geworden.

Es ist modern, zeitlos elegant und mit

dezentem Luxus ausgestattet. Das Restaurant

verfügt über 85 Plätze. Hinzu

kommen 30 zusätzliche Plätze im Fine-

Dining-Bereich. Doch eine aufwendige

Ausstattung und moderner Komfort

schaffen keine Wohlfühlatmosphäre

in einem Restaurant, wenn Küche und

Service keine überdurchschnittlichen

Leistungen abliefern. Erst ein einheitliches

Ganzes verleiht einem Restaurant

die Ausstrahlung, die Gäste veranlasst

auch eine etwas weitere Anreise in Kauf

zu nehmen um hier einen Abend in angenehmer

Gesellschaft zu verbringen.

Mit André Skupin konnte Peter Cremer

einen jungen Spitzenkoch (vormals Hof

zur Linde, 15 Punkte Gault Millau) verpflichten,

der sich in Münster und Umgebung

bereits einen guten Namen gemacht

hat. Anne und Peter Cremer konnten ihm

zwar eine hochmoderne Küche zur Verfügung

stellen, doch die Gäste kulinarisch

überzeugen musste er schon selbst. Das

ist André Skupin bereits nach wenigen

Monaten hervorragend gelungen.

Mit diesem Restaurant soll ein Imagetransfer

zum Hotel erreicht werden. Es

wurde aber auch ein schönes und freundliches

Arbeitsumfeld für die Mitarbeiter

35


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geschaffen. Das Hotel ist bekannt für seine

freundlichen Mitarbeiter und den guten

Service.

Betritt man das Gabriel’s von der Bahnhofstraße,

passiert man gleich am Eingang

geschwungene Engelsflügel aus Edelstahl.

Der erste Blick fällt dann unweigerlich

auf den großen, elegant geschwungenen,

vergoldeten Rezeptions- und Ausgabetresen

auf der rechten Seite des Restaurants.

Hotel Dresel

Im Sauerland gibt es viele sehens- und

erlebenswerte Ziele für Menschen, die

der Region touristisch und kulinarisch

verbunden sind. Seit 1901 steht im schönen

Volmetal, das aus einer Poststation

entstandene Hotel Dresel und heißt seine

Gäste willkommen. Die Durchreisenden,

die Tagestouristen und die „Sommerfrischler“

Für die Geschäftsleitung und die Mitarbeiter

des Hotels ist Gastfreundschaft eine

Passion. Hier wird sie gelebt, jeden Tag

und zu allen Jahreszeiten. Das Haus bietet

seinen Gästen gleich fünf Restaurants

mit unterschiedlichem Zuschnitt. Hinzu

kommen zwei Säle. Alle Räume haben viel

Platz und noch mehr Atmosphäre. Kulinarische

Genüsse in intimer Atmosphäre

oder im Freundeskreis, kleine Feste

und große Bankette – das „Dresel“ bietet

seinen Gästen für jede Gelegenheit den

richtigen Rahmen. Eine Überschrift in

dem Hausprospekt lautet dann auch „Wir

empfehlen uns für alles …!“ Insgesamt

36

Hier schmückt der Namenszug des Erzengels

die Stirnwand. Durch das Restaurant

führt ein langer Gang, auf dessen

linker und rechter Seite sich die eleganten

Sitzmöbel und Tische befinden. Beide

Wände sind verspiegelt, so dass selbst Gäste,

die mit dem Rücken zum Gang sitzen

nicht vor eine Wand schauen müssen. Sie

können das Geschehen im Restaurant

im Spiegel sehen. Am Ende des Ganges

bieten alle Räumlichkeiten zusammen

Platz für 450 Gäste.

In 23 Zimmern und Suiten ist stilvolles

Wohnen angesagt. In den Zimmern bietet

das Zusammenspiel von zeitgemäßem

Design und traditioneller Wohnkultur ein

abwechslungsreiches Wohndesign zum

Wohlfühlen. Ein einzigartiges Wohn erlebnis

bietet die elegante Suite in der obersten

Etage des Hauses: eine großzügige

Dachterrasse, eine freistehende Badewanne,

ein separates Duschbad mit Regendusche

und ein Doppelwaschtisch im Bad.

Für die aktive Freizeitgestaltung und

Erholung bietet das Volmetal zahlreiche

Wandermöglichkeiten. Direkt am Haus

beginnt der neu eingerichtete Volme-

Hangweg, ein Geschichtspfad, der bis

nach Hagen führt. Interessante Wanderziele

sind auch die Glörtalsperre oder der

historische Mühlenhof in Breckerfeld.

Die zentrale Lage zwischen Hagen und

Lüdenscheid, die kurzen Wege nach Dortmund,

Köln oder Düsseldorf sowie die

befindet sich ein Bildnis des Erzengels.

Himmlisch speisen und genießen ist hier

im Gabriel’s Programm.

Kontakt

Hotel Kaiserhof Münster

Bahnhofstraße 14

48143 Münster

Telefon (0251) 4178-0

Telefax (0251) 4178-666

www.kaiserhof-muenster.de

Nähe zur A 45 machen das Hotel Dresel

auch zu einem lohnenden Ziel für Geschäftsreisende

und Kurzentschlossene,

die bei schönem Wetter „mal schnell vor

die Tür“ wollen.

Kulinarische Akzente setzt Küchenchef

Holger Dörscheln. Leichte Speisen, aromatische

Gerichte und raffinierte Spezialitäten

– für all das steht der Chef im Ring

der Töpfe und Pfannen. Naturprodukte

behandelt er mit großer Sorgfalt und Kreativität.

Regional, saisonal und immer frisch sind

seine Maxime. Mediterrane und französische

Einflüsse stehen für Leichtigkeit

und Kreativität. Hövels Original steht

hier nicht nur als Getränk auf der Karte,

sondern findet seine Verwendung auch in

Saucen und Desserts des Küchenchefs.

Kontakt

Hotel & Restaurant Dresel

Rummenohler Straße 31

58091 Hagen

Telefon (02337) 13 18

Telefon (02337) 89 81

www.hotel-dresel.de

Text: Gerhard Besler, Fotos: futec AG/G. Besler, Archiv Landgasthof Wellenbad , Archiv Hotel Dresel, Archiv Restaurant VeriTable


Weinblütenfest

Weltköchetag

Größte Kirmes am Rhein

Japantag

Blick ins Rheinland

37


Super-Wochenende in Düsseldorf

Japan-Tag in Düsseldorf

Manga, Origami und Feuerwerk

Am 13. Juni verwandelt sich Düsseldorf in eine asiatische Metropole: Zum Japan-Tag 2009 lockt wieder ein vielfältiges

Kulturprogramm an den Rhein. Neu ist eine Popculture-Zone. Dort treffen sich tausende Manga-Fans,

die als Comic-Figuren kostümiert, den Japan-Tag zum wichtigsten Treffpunkt ihrer Szene in Europa machen.

Weitere Höhepunkte sind eine zehnstündige Bühnenshow, kostenlose Mitmach-Aktionen und das größte japanische

Feuerwerk außerhalb Japans. Zu dem Ereignis mit über 850 Teilnehmern werden hunderttausende

Besucher erwartet.

Der Japan-Tag bietet auch einen realistischen Einblick in die Kultur Japans. Hunderttausende feiern das Begegnungsfest in Düsseldorf, einer von vielen Höhepunkten

auch in 2009: Das größte japanische Feuerwerk außerhalb Japans.

Das beliebte Begegnungsfest findet beben zahlreiche Stände zwischen Altstadt

reits zum achten Mal statt und beginnt und Rheinufer einen realistischen Ein-

um 13.00 Uhr. Zunächst stehen Jungen blick in die Kultur Japans. Fernöstliche

und Mädchen aus japanischen Kinder- Kunstfertigkeiten wie Origami, Ikebana

gärten mit Gesang und Tanz erstmals und Kalligraphie können bewundert oder

vor großem Publikum auf der Bühne sogar selbst ausprobiert werden. Samurai

am Burgplatz in der Altstadt. Abends er- präsentieren prachtvolle Rüstungen und

wartet die Besucher ein Klassik-Konzert Langwaffen in einem Heerlager. Auch ja-

der Düsseldorfer Symphoniker. Außerpanische Sportarten wie Sumo, Judo und

dem tritt am 13. Juni erstmals Trommel- Karate sowie die Kunst des Bogenschie-

Künstler Leonard Eto in Deutschland auf. ßens, Kyudo, werden demonstriert.

RZ_AZ_Bluetenfest:070509 07.05.2009 13:42 Uhr Seite 1

Mit kostenlosen Mitmach-Aktionen ge- Pyrotechniker aus Fernost zünden zum

38

Erleben Sie die junge rheinische

Küche und den charmanten Service

der Brasserie „1806“.

WEINBLÜTENFEST

14. juni von 12.00 bis 20.00 uhr

www.breidenbacherhofcapella.de

Abschluss der Feierlichkeiten gegen 23.00

Uhr das größte japanische Feuerwerk

außerhalb Japans. Für das fast halbstündige

Lichtspektakel am Himmel ließen

die Veranstalter extra tausende Feuerwerkskörper

aus Japan per Schiff nach

Düsseldorf transportieren. Nirgendwo in

Deutschland leben so viele Japaner wie

in Düsseldorf und Umgebung (11 300 in

Nordrhein-Westfalen, davon rund 6 400

allein in Düsseldorf).

www.japantag-duesseldorf-nrw.de

Wir freuen uns auf Ihren Besuch auf

dem Weinblütenfest in Kaiserswerth.

Text: Marcus A. Besler, Fotos: Düsseldorf Marketing & Tourismus


Text: Marcus A. Besler, Fotos: Rheinlust und Ulrich Otte - Düsseldorf Marketing & Tourismus

Super-Wochenende in Düsseldorf

Weinblütenfest in Kaiserswerth

16 Köche mit 14 Sternen

Selbsternannte Gourmet-Festivals gibt es mittlerweile viele. Die meisten sind jedoch eher Volksfeste, nur wenige

erfüllen echten Spitzenanspruch. Das Weinblütenfest im Düsseldorfer Stadtteil Kaiserswerth gehört seit über 10

Jahren zu den wenigen Spitzenveranstaltungen.

Direkt am Rheinstrom und auf halbem Wege zwischen Düsseldorf und Duisburg liegt die ehemalige Reichsstadt Kaiserswerth. Hier ein Blick vom Rhein auf die Kaiserpfalz-Ruine

Am Sonntag, 14. Juni 2009 treffen

Sterne- und sterneverdächtige Köche

auf Winzer von Weltrang. Von 12.00

bis 20.00 Uhr wird der Kaiserswerther

Markt zum Gourmetparadies, denn direkt

am Rhein gewähren Spitzenköche

ausgezeichnet mit insgesamt 14 Sternen

Einblick in ihre Kochtöpfe. Auch Ideengeber

des Weinblütenfestes, Jean-Claude

Bourgueil, ist mit seinem Restaurant „Im

Schiffchen“ erneut persönlich vertreten.

Auch 2009 wird das Genießerparadies

allen Interessierten verschiedenste Geschmackswelten

näher bringen. Dieses

Jahr sind 16 bekannte Köche der Region

dabei, die ihr Können den Besuchern beweisen

werden. Die hohe Besucherzahl

von 40 000 aus dem Vorjahr soll dieses

Jahr erneut erreicht werden.

Neben vielen „Stammgästen“, darunter

2-Sterne-Maître Peter Nöthel mit seinem

Restaurant „Hummer-Stübchen“ und das

„Victorian“ mit dem neuen Patron Volker

10. Weinblütenfest 2008: Nach getaner Arbeit genehmigten

sich die versammelten Spitzenköche ein Gläschen Sekt von

Sponsor Geldermann.

Droksch. Dieses Jahr wird auch Johann

Lafers „Stromburg“ wieder Exquisites auf

dem Kaiserswerther Markt präsentieren.

Premiere feiert auf dem Weinblütenfest

der „Breidenbacher Hof“ und Berthold

Bühler ist mit dem Restaurant „Résidence“

nach mehrjähriger Pause auch

wieder dabei.

Die Sektkellerei Geldermann präsentiert

eine exklusive Auswahl für den feinen Geschmack

und mit der Haaner Felsenquelle

sorgt ein außergewöhnlicher Mineralwasserlieferant

für eine kühle und gesunde

Erfrischung.

Die Veranstaltungsagentur RheinLust

freut sich gemeinsam mit den Restaurants,

am Sonntag, den 14. Juni 2009, von

12.00 bis 20.00 Uhr wieder viele Gourmets

am „Kaiserswerther Markt“ in Düsseldorf-Kaiserswerth

zum Weinblütenfest

begrüßen zu können.

Teilnehmende Restaurants:

Bellevue im Rheinhotel Vier Jahreszeiten

· El Pescador - Das Düsseldorfer

Fischhaus · Hummer-Stübchen · Im

Schiffchen * InterContinental Düsseldorf

· Johann Lafers Stromburg · Ratskeller Aachen/Achterath’s

Restaurant · Restaurant

Pigage · Ristorante Rossini · Schloßhotel

Hugenpoet · Zur Post/Catalogna Cologne

Catering · jap. Restaurant 4 Seasons · Victorian

· Breidenbacher Hof · Résidence ·

Schlosshotel Lerbach

39


Pullman

40

Dortmund

Lindemannstr. 88,

44137 Dortmund

Quelle: Gunnar Forbrig, Köln

Größte Kirmes am Rhein

Die Düsseldorfer Rheinkirmes gehört mit dem Münchner Oktoberfest, den Cannstatter

Wasen und der Cranger Kirmes zu den größten Volksfesten Deutschlands. Über vier

Millionen Besucher

kommen jährlich am

dritten Juliwochenende

zu dem 9-tägigen

Spektakel direkt am

Rhein.

Mit der größten Kirmes

am Rhein feiert

der St. Sebastianus

Schützenverein vom

18. bis 26. Juli 2009

den Namenstag seines

Schutzpatrons St.

Apollinaris. Weiterer Anlass ist das zeitgleich stattfindende Kirchweihfest der katholischen

Basilika St. Lambertus in der Düsseldorfer Altstadt.

Der Montag hat sich in den letzten Jahren zum „Pink Monday“ entwickelt. An diesem

Tag treffen sich gut 50 000 Homosexuelle auf der Kirmes. Als Höhepunkt gilt das große

Feuerwerk vor toller Kulisse am Freitagabend.

Weltköchetag und 125. Geburtstag des

Colonia Kochkunstverein

8000 Köche in Köln

8000 Köche treffen sich zum Weltköchetag mit dreitägiger Messe in der Domstadt

und feiern die größte Köcheparty der Welt.

Der Colonia Kochkunstverein

hat es sich zur Aufgabe gemacht

den Beruf des Kochs positiv in

der Öffentlichkeit zu präsentieren

und die Kochkunst zu

pflegen.

Wie jedes Jahr begeht der Verein

auch 2009 den Lauretiustag 1

mit einem Gottesdienst und

buntem Zug durch die Stadt.

In diesem Jahr feiert der Verein

zudem seinen 125. Geburtstag.

Grund genug für den Vorstand

einmal alle Kollegen, d.h. jede Köchin und jeden Koch auf der Welt, sowie jeden Interessierten

zum Weltköchetag in die Domstadt einzuladen.

Der Weltköchetag findet im Rahmen einer dreitägigen Messe vom 14. – 16. August in

der Halle 10 der Köln-Messe statt, wobei der erste Tag dem Fachpublikum vorbehalten

ist. Etwa 18 000 Gäste, darunter 8 000 Köche werden erwartet die am Samstag, nach

der offiziellen Eröffnung des Weltköchetages und einem ökumenischen Gottesdienst

im Dom, gleich für ein besonderes Spektakel sorgen werden: Im Marsch der Nationen

werden sie vom Dom, in Kochuniform und mit Länderflaggen über die Deutzer Brücke

zur Messe ziehen.

www.colonia-kochkunstverein.de

Haben Sie Ausflugs- oder Veranstaltungstipps, kennen Sie ein tolles Restaurant?

Wir freuen uns auf Ihre Themenvorschläge:

marcus.besler@futec-ag.de, Telefon (02306) 978 402

1Laurentius von Rom starb am 10. August 285 als Märtyrer den Feuertod. Deshalb ist Laurentius der Schutzpatron der verschiedensten

mit Feuer beschäftigten Berufsgruppen, wie z. B. Feuerwehrleute, Bäcker, Köche.


Marktteil

Gute Adressen und Angebote

aus Westfalen

Im Marktteil präsentieren wir

übersichtlich nach Postleitzahlen

sortiert und im einheitlichen

Format Angebote

aus den Bereichen Gastronomie,

Feinkost und Lebensart.

Das gute Leben

Restaurant WielandStuben

Wielandstr. 84

Hamm-Wiescherhöfen

Tel. 0 23 81. 40 12 17

11-14 Uhr und 18-24 Uhr

Samstags mittags

und montags geschlossen

Liesborner Str. 30 · Bad Waldliesborn

Tel. 02941/882-0

www.parkhotelortkemper.de

Marktteil

Ausgesuchte Weine

deutscher u. weltweiter Anbaugebiete

· Weinproben und Themenabende

· Präsente und Versandservice

Von den Märkten dieser Welt,

tägliche frische Vielfalt bei uns!

Obst und Gemüse

Käse-, Schinken- u. Wurstwaren

Tee · Kaffee · Frisch-Pralinen

Fußgängerzone · Dortmunder Str. 10

45731 Waltrop · Telefon (02309) 2794

www.riechmann.de

41


- Sonderveröffentlichung -

Erfolgreicher Start

Von der positiven Resonanz auf die Gründung des Instituts waren die Initiatoren und Sponsoren mehr als angenehm über-

rascht. Bereits wenige Wochen nach der Gründung hatten sich annähernd 50 Gastronomen, Hoteliers, Lebensmittel- und

Getränkeproduzenten, Vertreter der Industrie und engagierte Feinschmecker und Privatpersonen in die Mitgliederliste eingetragen.

Nach der Abarbeitung der behördlichen Anforderungen haben in der ersten Maiwoche die Bauarbeiten begonnen,

die bis Ende Juni beendet sein sollen. Bereits im Juli 2009 starten wir mit Seminaren und Präsentationen. Von den ersten

Gastköchen liegen uns bereits Zusagen vor.

Um die großen, geplanten, externen

Publikumsveranstaltungen im nächsten

Jahr erfolgreich durchführen zu können,

wünscht sich das Institut natürlich noch

eine erhebliche Zahl weiterer Mitglieder aus

allen Bereichen der Gastronomie, des öffentlichen

Lebens und auch engagierte Privatpersonen

sind herzlich willkommen. Bevor

wir an dieser Stelle die ersten geplanten

Veranstaltungen bekanntgeben, möchten

wir deshalb noch einmal in aller Kürze die

Ziele des Instituts darlegen.

Imageförderung, Netzwerke,

Weiterbildung

Einige Regionen und Bundesländer haben

seit vielen Jahrzehnten, ja teilweise sogar

seit Jahrhunderten einen guten Namen,

wenn es um regionalen Tourismus geht.

Für viele der Feinschmecker spielen die

südlicheren Regionen eine herausragende

Rolle. In den vergangenen Jahrzehnten waren

die Mittelmeerländer die Lieblingsziele

der deutschen Urlauber. Mediterrane Speisen

sind auch heute, mit vollem Recht, immer

noch sehr beliebt.

Das WESTFALEN INSTITUT möchte unserer

Region in den Bereichen Touristik

und Gastronomie durch geeignete Maßnahmen

den Rücken stärken.

Seinem Selbstverständnis nach will das Westfalen-Institut

Dienstleister, Netzwerk, Interessenvertreter

und Forum sein für:

Gastronomie

• Hotellerie

• Lebensmittel und Getränkeproduzenten

• Lieferanten und Dienstleister

• Aufgaben

• Durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit,

interne und externe überregionale Ver-

anstaltungen sollen das Image und der

Bekanntheitsgrad der Ausflugs- und Urlaubsregion

Westfalen gesteigert werden.

• Der Umgang und Einsatz mit gesunden

Lebensmitteln regionaler Produzenten

soll durch Seminare und Produktvorstellungen

gefördert werden. Durch

Werksbesichtigungen (z. B. Messerproduzenten,

Brauereien) und Besuche bei

landwirtschaftlichen Produzenten oder

Lebensmittel-Logistikern wird die Kommunikation

unter den Mitgliedern gefördert.

• Namhafte Spitzenköche erklären im

Institut an praktischen Beispielen Gartechniken

(z. B. Sous-Vide), Sommeliers

halten Weinseminare ab und regionale

Erzeuger stellen Ihre Produkte vor, die

dann in der Versuchsküche des Instituts

zubereitet und verkostet werden. Zu

diesen Veranstaltungen können die Mitglieder

nach Absprache auch Auszubildende

entsenden, welche dann auf diesen

Veranstaltungen einmal die Gelegenheit

erhalten mit einem Sterne- oder Fernsehkoch

zusammenzuarbeiten.

• Eine geplante externe Großveranstaltung

soll das „Westfalen-Gourmet-Festival“

werden. Erste Einzelheiten und Ideen

werden nach der Mitgliederversammlung

im August/September 2009 festgelegt.

Ein Beirat aus Sponsoren, Gastronomen

und interessierten Fachleuten soll den

Vorstand bei Planung und Durchführung

unterstützen. Anregungen findet man

beim „Schleswig-Holstein Gourmet-Festival“

und dem „Rheingau Gourmet &

Wein Festival“.

• Namhafte Dozenten werden zu ausgewählten,

aktuellen Themen Fachvorträge

mit anschließenden Diskussionsrunden

im Institut abhalten. Hierzu erstellt die

Institutsleitung zurzeit einen Veranstaltungsplan.


In die internen und externen Veranstaltungen

des Instituts werden interessierte

Mitglieder (z. B. Hoteliers und Gastronomen)

auf Wunsch von Beginn an mit eingebunden.

Marketinginstrumente, wie eine Inter-

Veranstaltungen

2009

16. Juli 2009 · Vorstellung der Foodkalender

Westfalen – kulinarisch 2010“

Gastkoch: Günther Overkamp Klein,

Overkamp Gastronomie

Einladungen erfolgen gesondert.

11. August 2009 · Mitgliederversammlung

Westfalen-Institut

Einladungen erfolgen gesondert.

24. September 2009 · Fingerfood und

Sous-Vide Gartechniken

Gastkoch: Heiko Antoniewicz/Buchautor,

Trainer, Berater

Einladungen erfolgen gesondert.

netpräsenz, Flyer und Broschüren werden

nach Abschluss der Bauarbeiten erstellt

und sollen bis zur ersten offiziellen Mitgliederversammlung

(August) fertig sein.

Im Westfalen Magazin belegt das Institut

regelmäßig zwei eigene Seiten, die in Zu-

Jetzt Mitglied werden: Mitgliedsantrag

- Sonderveröffentlichung -

kunft für öffentliche Verlautbarungen und

Informationen genutzt werden. Für diese

Seiten wird das Institut auch inhaltlich verantwortlich

sein. Siehe Impressum Westfalen-Institut.

Die Seiten des Instituts sind

besonders gekennzeichnet.

oder online: www.westfalen-institut.de

Werden Sie Mitglied im Westfalen-Institut e.V. und unterstützen hiermit die kulinarische, kulturelle und touristische Vielfalt der Region.

Name, bzw. Firma und Rechtsform Vorname, ggf. Titel Geburtsdatum

Straße, Hausnummer Postleitzahl, Ort E-Mail Adresse

Ich beantrage die Aufnahme (bitte ankreuzen) als

O Mitglied (Beitrag 10 € mtl.)

O Fördermitglied mit vielen weiteren Vorteilen (Beitrag 100 € mtl.).

Die Satzung und Beitragsordnung sind mir bekannt und erkenne

ich an. (Siehe unter www.westfalen-institut.de)

Per Fax an (02306) 978-401 oder im Umschlag an:

Westfalen-Institut e.V. (in Gründung)

Cappenberger Straße 88

44534 Lünen

Geplante Termine und

Veranstaltungen in 2009

• Brauereibesichtigung der Hövels

Hausbrauerei, Dortmund

• Werksbesichtigung GÜDE, Solingen

(max. 20 Teilnehmer)

• Besichtigung der UFO – Business

Lounge, Lünen (max. 20 Teilnehmer)

• Weinseminar mit Benno Wurster

• Produktvorstellung (max. 20 Teilnehmer)

• Neujahrsempfang für alle Mitglieder

(Januar 2010)

Zu den Veranstaltungen werden jeweils

rechtzeitig Einladungen versandt, sobald

die Veranstaltungstermine feststehen.

Bitte buchen Sie den Jahresbeitrag

von meinem Konto ab:

(Wenn keine Abbuchung gewünscht einfach freilassen und nach Rechnungserhalt

überweisen)

Bankleitzahl (oder Bankname und Ort)

Kontonummer

Datum, Unterschrift

Impressum:

S. 42 – 43 sind eine Sonderveröffentlichung

des Westfalen Institut e.V. im

Westfalen-Magazin.

Herausgeber (v.i.S.d.P):

Westfalen Institut e.V.

Cappenberger Straße 88

44534 Lünen

www.westfalen-institut.de

Redaktion: Gerhard Besler

Gestaltung: Stefanie Anthes

Druck: Rademann, Lüdinghausen

Bei Annahme der Mitgliedschaft wird die Dauer zunächst für ein Jahr geschlossen Die Mitgliedschaft verlängert sich automatisch um jeweils ein weiteres Jahr,

wenn die Mitgliedschaft nicht ein Monat vor Ablauf des Kalenderjahres schriftlich gekündigt wird.


Das Münsterland

125 Jahre Landhotel Hermannshöhe

„Wie goaht no Hermann up de Höh“ (wir gehen zu Hermann auf der Höhe) heißt es seit 125 Jahren. 1884 haben

Hermann Beckhaus und seine Frau Elisabeth die Schankerlaubnis auf einer kleinen Anhöhe im Süden von

Legden erhalten. Zu dieser Zeit war die Hermannshöhe immer noch im Besitz des Freiherrn von Oer, wurde aber

1896 von Hermann Beckhaus gekauft.

Heute präsentiert sich das Landhotel Hermannshöhe als zeitgemäßer,

vorbildlicher Betrieb. Die Hermannshöhe wird von

Familie Beckhaus in dritter und vierter Generation als Familienbetrieb

geführt und beschäftigt neben den eigenen Familienmitgliedern

rund 60 Mitarbeiter. Derzeit werden 17 junge Leute

in dem Ausbildungsberufen Koch/Köchin und Hotelfachmann/frau

ausgebildet. Insgesamt haben in den letzten Jahren 62 Auszubildende

ihre Prüfung erfolgreich abgeschlossen.

„Die schönen Dinge des Lebens genießen - lassen Sie uns dazu

beitragen“, ist seit vielen Jahren das Motto von Familie Beckhaus.

Das mehrmals erweiterte, modernisierte, verschönerte und den

Ansprüchen der Gäste angepasste Objekt hat sich so zum beliebten

Ziel für Einheimische und Touristen entwickelt und gilt

als Institution im Münsterland.

44

Das Hotel

Das Hotel ist mit 55 Gästezimmern und 100 Betten nicht zu

klein, um den Ansprüchen von Firmen und Gruppen gerecht zu

werden, aber auch nicht zu groß für die persönliche Betreuung

eines jeden Gastes. Natürlich stehen Nichtraucherzimmer, barrierefreie

Zimmer und Familienzimmer bereit. Für weitere kleine

Annehmlichkeiten wie Internetanschluss, Bademäntel, Wäscheservice,

Hotelparkplätze und eine Fahrradgarage hat Familie Beckhaus

ebenfalls gesorgt. Wer sich etwas Gutes tun möchte, dem

stehen zudem ein auf 29 °C temperiertes Hallenbad, eine Sauna,

ein Solarium und ein Sanarium zur Verfügung.

Das Restaurant

Als verfeinerte Münsterlandküche bezeichnet Familie Beckhaus

ihre Küchenphilosophie. Diese wird durch aufmerksamen

Service und die behagliche Gestaltung des Restaurants abgerundet.

Und dass die westfälischen Gerichte nicht ohne Raffinesse

und mit einer Extraportion Geschmack aus guter alter Zeit zubereitet

werden, dafür sorgt eine Top-Küchenmannschaft. Abwechslung

auf der Speisenkarte bieten die Spezialitätenwochen.

Aktuell stehen natürlich frische heimische Erdbeeren und Spar-


Text: Marcus A. Besler, Fotos Archiv Landhotel Hermannshöhe

gel aber auch leckere Blaubeerpfannkuchen auf dem Programm.

Tagen & Feiern

Neun moderne Veranstaltungs- und Banketträume für Gesellschaften

bis zu 350 Personen stehen für Familienfeiern und

Tagungen zur Verfügung. Eine optimale Seminartechnik, flexible

Raumgrößen sowie entsprechende Klimatisierung sind

die Voraussetzungen für gelungene Veranstaltungen. Im „Treff

1884“ (Premiere Sportsbar) können Restaurant- und Hotelgäste

zwanglos miteinander kommunizieren.

Einladung!

125 Jahre sind natürlich ein Grund zum Feiern. Bereits jetzt

bietet Familie Beckhaus als Dankeschön einen Jubiläumsteller

und ein Jubiläumsmenü zum Sonderpreis an. (Details siehe

www.landhotel-hermannshoehe.de).

Eine Jubiläumsfeier für geladene Gäste findet am 2. Juli 2009

statt. Am 5. Juli präsentiert sich der Betrieb mit einem Tag der

offenen Tür. Zum Frühschoppenkonzert spielt der Musikzug

der freiwilligen Feuerwehr Legden und das Nachmittagskonzert

wird von der Big-Band „Blaswerk“ gestaltet. Die „Hip-

Hop-Jump-Kids“ unterhalten die Gäste zwischendurch. Für das

leibliche Wohl wird im Festzelt mit einem Mittags- und Kuchenbuffet

zu Sonderpreisen gesorgt. Die kleinen Gäste vergnügen

sich auf dem hoteleigenen Spielplatz und auf einer Hüpfburg.

Familie Beckhaus und ihre Mitarbeiter freuen sich über einen

regen Besuch. www.landhotel-hermannshoehe.de

Das Münsterland

Die Herbstausgabe erscheint am

28. August. Wenn Sie dabei sein

möchten, kontaktieren Sie uns jetzt:

Redaktion: (02306) 978 - 402, - 403

Anzeigen: (02306) 978 - 400

E-Mail: dabeisein@westfalen-magazin.de

Redaktions-/Anzeigenschluss: 3. August 2009

45


Text: Gerhard Besler, Fotos: futec AG/G. Besler

Rezept: Tafelspitzsülze

Hotel Restaurant Lindenhof

Udo Hankh

Das familiengeführte Hotel-Restaurant

Lindenhof wurde 1912 als Gastwirtschaft

Lindenhof in der Ortsmitte von Emsdetten

erbaut. Nach dem Krieg wagen Klementine

Hankh und ihre Schwester Otti

46

Kortmüller hier einen Neuanfang und

beginnen den Hotelbetrieb mit vier Zimmern.

Heute verfügt das inhabergeführte

Komforthotel im Herzen von Emsdetten

über 32 individuell eingerichtete Gästezimmer

mit insgesamt 54 Betten. Keines

der Zimmer ist wie das von nebenan. Mal

romantisch, mal modern, mal rustikal.

Zu dem Hotel gehört seit 2007 auch das

benachbarte „Alte Wiegehaus“. Wenn Sie

längerfristig in Emsdetten zu tun haben,

können Sie hier eine Wohnung auf Zeit

mieten.

Die modern gestalteten Superiorzimmer

sind zwischen 28 m² und 40 m² groß und

bieten mit ihren angenehmen Details ein

angenehmes, nicht unbedingt an ein Hotelzimmer

erinnerndes Wohnerlebnis.

Seit 2003 führen Udo Hankh jun. und

seine Frau Christine den Hotel- und Restaurantbetrieb

in dritter Generation.

Udo Hankh jun. bietet seinen Gästen

„Deftiges aus Westfalen“ und die große

internationale Küche.

Der Gault Millau würdigt seine Küchenleistung

mit 14 Punkten und der Michelin

würdigt sie mit einem „Bib Gourmand“.

Ein Feinschmeckerwochenende bei

Chris tine und Udo Hankh ist deshalb nur

zu empfehlen, zumal das Münsterland in

und um Emsdetten auch viele Ausflugsmöglichkeiten

bietet.

Udo Hankh

Küchenchef Udo Hankh absolvierte seine

Lehre in der Traube Tonbach. Seine

Wanderjahre verbrachte er im Pariser Le

Cinq, bei Heinz Winkler in Aschau und

im Boulud in New York.

Ein Meisterwerk ist sein schräg aufgeschnittenes

Filet vom „Frisisch Ochs“, das

stehend auf dem Teller serviert und von

einer einzigartigen Rotweinsauce umrahmt

wird. Große Küche in Emsdetten.

Für unsere Sommerausgabe bereitet er

eine Tafelspitzsülze mit besonders edlen

Zutaten.


Zutaten für vier Personen

Für die Sülze

200 g Karotten

200 g Sellerie

½ Stange Lauch

350 g gekochter Tafelspitz (abgekühlt)

7,5 Blatt Gelatine

(in kaltem Wasser eingeweicht)

1 EL Weißwein-Essig

Salz, Pfeffer

Flusskrebse

12 Stck Flusskrebse

2 l Courtbouillon (Sud aus Wasser, Essig,

1 Stck Karotte, 1 Stck Zwiebel,

1 Stck Lorbeerblatt, Pfeffer, Salz)

150 g gemischte Blattsalate

Tafelspitzsülze mit glasierten Flusskrebsen

Dressing

35 g weißer Balsamico-Essig

75 g Rapskernöl

1 EL Honig

5 EL Gemüsebrühe

Salz, Pfeffer, Zucker

Rezept: Tafelspitzsülze

Zubereitung

Lauch putzen, Gemüse in dünne Scheiben schneiden, in kochendem Salzwasser

blanchieren und in Eiswasser abschrecken. Tafelspitz in dünne Scheiben

schneiden.

Die Flusskrebse in die kochende Courtbouillon geben, aufkochen und etwa

sechs Minuten gar ziehen lassen. Die Krebse dann in Eiswasser abkühlen,

Scheren und Schwänze ausbrechen. Beiseite stellen.

Die Tafelspitzbrühe aufkochen und durch ein Sieb passieren. Die Gelatineblätter

ausdrücken und in der heißen Brühe unter Rühren auflösen. Brühe

kräftig mit Salz und Pfeffer würzen und mit Weißwein-Essig abschmecken.

Eine Terrinenform (1 l Inhalt) mit Klarsichtfolie auslegen. Form in ein Gefäß

mit Eiswürfeln stellen, damit die Brühe nach dem Einfüllen sofort zu

stocken beginnt.

Etwas Brühe einfüllen, dann die Form mit dem Lauch auslegen. Nun abwechselnd

die Tafelspitz- und Gemüsescheiben darauflegen. Zwischen den

Schichten immer etwas Brühe auffüllen. Diesen Vorgang so lange wiederholen,

bis die Terrinenform fast gefüllt ist. Mit dem Lauch abschließen und die

Terrine mit etwas Brühe versiegeln.

Die Terrinenform mit einem Deckel verschließen und die Sülze für 3 bis 4

Stunden in den Kühlschrank stellen.

Alle Zutaten für die Vinaigrette zusammen mixen. Die Flusskrebse vor dem

Anrichten in einer Pfanne mit etwas Kochfond und einigen Butterflocken

vorsichtig erwärmen. Nicht kochen, sonst werden sie zäh.

Blattsalate mit der Vinaigrette marinieren und als Salatkranz auf Tellern anrichten.

Die glasierten Flusskrebse auf Tellern anrichten. Sülze aus der Form

heben, in Scheiben schneiden und mittig auf dem Teller anrichten. Die glasierten

Flusskrebse auf dem Salat verteilen. Mit etwas Kerbel garnieren.

Guten Appetit.

Tipp: Mit krossen Bratkartoffeln ist die Tafelspitzsülze ein erfrischendes

Hauptgericht nicht nur für diesen Sommer.

47


- Anzeige -

Naturstein hat viele Gesichter

Ob spaltrau, geflammt, gestockt, geschliffen oder gebürstet, ob handbekantet, gesägt oder vibriert, die facettenreiche

Bearbeitung von Oberflächen und Kanten verleiht einem Naturstein seinen eigenen, ganz besonderen

Charakter.

Das Charisma gewachsenen Natursteinpflasters prägt Wege

und Plätze nachhaltig.

Weg vom Allerweltsgestein und den

von der Industrie diktierten Formaten

tendieren immer mehr Gartenliebhaber

zu individuellen und ungewöhnlichen

Lösungen. Terrassen, Wege, Mauern und

Einfassungen werden zum Ausdruck persönlichen

Geschmacks. Gärten werden

Natursteinmauern verleihen jedem Anwesen einen individuellen

Charakter.

48

Ideal für Treppen und Einfassungen: Blockstufen in unterschiedlichsten

Gesteinsarten und Bearbeitungen.

immer mehr zu den kleinen Fluchten des

Alltags, zu denen Naturstein in seiner faszinierenden

Vielfalt einen entscheidenden

Beitrag liefern kann.

Auf 60.000 qm Lager und 5.000 qm

Ausstellung bietet die NGR Natursteinwelt

in Rheine eine einzigartige Auswahl

an außergewöhnlichen Produkten und

Qualitäten für die exklusive Gartengestaltung.

Jahr für Jahr wächst die Anzahl

der bevorrateten Artikel und die Qualität

der Produkte. Allein das Sortiment der

Terrassenbeläge hat sich um über 60 neue

Artikel erweitert – vor allem im Bereich

der trendigen großformatigen Platten mit

veredelter, pflegeleichter Oberfläche.

Aber auch Quarzsandsteine in technisch

hochwertigen Qualitäten und in einem

breiten Farbspektrum von gelb über beige,

braun und rot bis hin zu schwarz und

grau bieten sich für die Terrassengestaltung

ebenso an wie als sehr maßhaltiges

Pflaster für Einfahrten, Wege und Stufen.

Über 50 weitere Sorten an Natursteinpflaster

ergänzen das Sortiment ebenso

Derzeit stark im Trend: großformatige Bodenplatten mit

pflegeleichter Oberfläche.

wie unterschiedlichste Materialien für

Trockenmauern, Treppen, Bachläufe und

Beeteinfassungen. Solitärsteine aus aller

Welt runden es ab.

Angesichts der weit über 1.000 Artikel

stellt die individuelle Bauherrenberatung

eine ständige Herausforderung dar, der

sich die Fachleute von NGR aber täglich

neu und gern stellen.

Die NGR-Natursteinwelt finden Sie

in Rheine direkt an der A30, Abfahrt

Rheine-Kanalhafen und ist täglich geöffnet.

Sonntags allerdings keine Beratung

und kein Verkauf.

Wer sich vorab über die breite Produktpalette

informieren möchte, wird viele interessante

Anregungen auf der informativen

Website von NGR finden.

NGR Natursteingesellschaft mbH

Kanalstraße 52-62

D-48432 Rheine

Telefon: (05 971) 9 61 66-0

www.steine-aus-rheine.de

E-Mail: info@steine-aus-rheine.de


Text: Gerhard Besler, Fotos: Archiv Hotel Steverburg, G. Besler/futec AG

Das Münsterland

Toscana im Münsterland

Sind Sie ein Liebhaber sanfter geschwungener und bewaldeter Hügel und lieben pastellfarbene Landschaftsbilder,

brauchen Sie nicht zwangsläufig über den Brenner bis in die Toscana zu fahren. Ein Aufenthalt im Hotel

Steverburg in Nottuln vermittelt Ihnen durch seine einzigartige Lage, die kulinarische Vorlieben und gärtnerischen

Leidenschaften des Burgherrn einiges von der einzigartigen Atmosphäre, die man sonst nur in der

Toscana findet.

Dabei ist die Steverburg gar keine Burg,

weder im historischen Sinne noch vom

Baustil. Die Steverburg ist eine schlossähnliche

Anlage in Alleinlage. Historisch

gesehen war die Steverburg eine in den

Jahren 1923 – 1925 erbaute Jugendherberge.

Der Burg- bzw. Schlossherr Wolfgang

Niehoff kaufte das Anwesen im

Jahre 1989. Zu dieser Zeit befand sich die

ehemalige Annette von Droste Hülshoff

Jugendherberge in einem desolaten, baulichen

Zustand. Innerhalb von 20 Jahren

machte der neue Inhaber daraus ein imposantes,

schlossähnliches Hotel-Restaurant

mit stilechter Vorfahrt. Nun ist Wolfgang

Niehoff, wie man bei uns gerne sagt,

ein „Wuseler“. Er kann nicht still sitzen, er

muss immer was zu tun haben. Alle Renovierungsarbeiten

Neu- und Ausbauten

sowie die Anlage des Parks, wurden fast

ausschließlich in Eigenarbeit durchge-

Wolfgang Niehoff: Sabrieren einer Champagnerflasche

führt. Bevor er in den Ausbau seines Hotels

nahezu 20 Jahre seines Lebens investierte,

fuhr er als Stuart auf der MS-Europa, arbeitete

als Koch in London, Genf und am

Tegernsee und absolvierte in Dortmund

die Hotelfachschule. Außerdem ist Niehoff

ein weit gereister Mann und hat so

viele Eindrücke gesammelt, die er hier in

seine „Burg“ einfließen lassen konnte. Die

gesamte Anlage ist aus grob behauenem

Baumberger Kalksandstein errichtet. So

war es naheliegend, dass er sein privates

Wohnhaus, mit großer Wohnhalle, das

sich ebenfalls auf dem Gelände befindet,

im gleichen Stil erbaute. Das Hotel verfügt

über 20 komfortable Zimmer, von

denen die Gäste einen unvergleichlichen

Ausblick über die Baumberge und an

klaren Tagen bis ins Sauerland genießen

können. In einem Erker befindet sich das

romantische Honeymoon-Zimmer. Auf

die Ausstattung der Bäder wurde sehr viel

Wert gelegt. Für Gäste, die gerne allein

sein möchten und dennoch auf alle Annehmlichkeiten

der Hotelleistungen nicht

verzichten möchten, hat der Hausherr

an exponierter Stelle (will sagen fantastische

Aussicht) ein massives Blockhaus

errichtet. Hier können zwei Personen einen

fantastischen Aufenthalt, für sich allein

und doch mittendrin, genießen. Ein

Erlebnis ist es auf der Sonnenterrasse zu

speisen. Zu dem Gefühl in einem Schloss

zu wohnen, kommt der herrliche, unverbaute

Ausblick über die Baumberge. Aber

auch arbeiten (sprich tagen) lässt es sich

in einem solchen Umfeld natürlich ganz

vortrefflich. Für den Tagungsbereich stehen

zwei komplett mit allen modernen

Tagungsequipment ausgestatteten Räume

für ca. 40 Personen bereit.

Für stilvolle Hochzeiten gibt es wohl

kaum einen geeigneteren Ort. Das südländische

Flair (überall stehen Palmen)

und die mediterrane, überdachte Terrasse

bilden eine romantische Umgebung. Auf

der Terrasse finden 140 Gäste Platz. Es besteht

sogar die Möglichkeit, die standesamtliche

Trauung im parkähnlichen Garten

abzuhalten. Nach einem Sektempfang,

zu dem Fingerfood gereicht wird, beginnt

in der Regel gegen 18:30 Uhr das Abendessen.

Während die Kinder auf dem Rasen

tollen, kann die Festgesellschaft bei

schönem Wetter die frische Küche und

ausgesuchte Weine bei untergehender

Sonne auf der Terrasse genießen. Aber

auch das Innere der Steverburg bietet ein

würdiges Ambiente für rauschende Feste.

Dafür stehen der rosa und der gelbe oder

der Rittersaal zur Verfügung. Den krönenden

Abschluss bildet eine spektakuläre

Eisbombe mit Feuerwerk als Dessert.

Danach kann bis zum frühen Morgen

getanzt werden. Hase und Igel werden die

einzigen Zeugen sein, wenn nachts noch

vereinzelt Verliebte durch die Baumberge

Lustwandeln.

So wurde aus der ehemaligen Jugendherberge

ein Hotel, in dem es sich gut

speisen, wohnen und feiern lässt.

www.hotel-steverburg.de

49


Traditionshotels Münster

Neue Hotelkooperation stellt sich vor

Am 11.03.2009 luden drei alteingesessene Hoteliersfamilien aus Münster die Presse zu einem Gespräch in das

Schloss Wilkinghege. In diesem typisch westfälischen Wasserschloss wollten die Familien Eggert, Löfken und

Winnecken ihre neue Kooperation der „Traditionshotels Münster“ vorstellen. Seit vielen Jahrzehnten gehören

die historischen 4-Sterne-Hotels Schloss Wilkinghege, Romantikhotel Hof zur Linde und das Ringhotel Landhaus

Eggert zu den führenden Häusern der Westfalenmetropole.

Alle drei Hotels sind hoch dekoriert und

auch über die Grenzen hinaus überregional

bekannt. Die drei Inhaberfamilien

hatten die Idee zu dieser Kooperation bei

einem gemeinsamen Abendessen ohne

Anlass, aber gerade bei solch ungezwungenen

Abenden werden oft gute und

manchmal auch große Ideen geboren. Diese

Kooperation basiert ausschließlich auf

der jahrzehntelangen, privaten freundschaftlichen

Verbundenheit der Familien,

die ihre Häuser mit Leidenschaft und

Professionalität führen. Alle Häuser verfügen

über eine einmalige Lage, besondere

Atmosphäre und einem hohen Wohnkomfort.

Mit ihren gastronomischen

Leistungen, dem persönlichen und individuellen

Service sowie der stetigen Aus-

und Weiterbildung der Mitarbeiter wollen

die Traditionshotels Münster Ihre besonderen

Werte herausstellen. Vor allem will

sich die Kooperation nach eigener Aussa-

50

V. l. Familien Löfken, Winnecken, Eggert

ge, einem sich anbahnenden Überangebot

an Hotelbetten, eindeutiger positionieren

und aktiver präsentieren. Die drei Häuser

werden sich von nun an regional und

überregional gemeinsam vermarkten, um

ihren Bekanntheitsgrad zu erhöhen. Zu

den Aktivitäten zählen unter anderem

ein gemeinsamer Internetauftritt, gemeinsame

Broschüre und Werbeauftritte

sowie ein abgestimmtes und teilweise

identisches kulinarisches Angebot. In jedem

Haus wird z. B. ein Businesslunch

für 25,50 Euro angeboten, der aus einem

Drei-Gang Menü inklusive Kaffee besteht

und innerhalb von einer Stunde gereicht

wird. So kann die Mittagspause zu einer

kleinen Auszeit vor den Toren der Stadt

werden.

Die drei seit Generationen familiär geführten

Landsitze bilden die Wurzeln

münsterscher Hotelkultur. Hendrik Eggert

(Ringhotel Landhaus Eggert: „Wir

Ringhotel Landhaus Eggert Romantik-Hotel Hof zur Linde

Schloß Wilkinghege

geben mit dieser neuen Kooperation auch

ein Qualitätsversprechen an unsere Gäste.“

Durch gemeinsame Schulungen für

die Mitarbeiter und Auszubildenden soll

die führende Rolle im Service- und Ausbildungsbereichweiter

ausgebaut werden.

Rembert Winnecken (Schloss Wilkinghege):

„Seit jeher ist es uns ein großes Anliegen,

Fachwissen, persönlichen Service

und eine vorbildliche Gastgeberrolle zu

vermitteln. Auch hier sehen wir große

Synergie-Effekte, diese Stärken weiter auszubauen“.

Erste Firmen aus dem Ruhrgebiet und

dem Rheinland haben sich bereits angemeldet,

um sich durch die Traditionshotels

inspirieren zu lassen, Münster als ihren

nächsten Veranstaltungsort zu wählen.

Kennenlernen können die Unternehmen

die drei Hotels z. B. während eines „Running

Lunch“. Dabei wird die Vorspeise

im „Romantikhotel Hof zur Linde“ eingenommen,

der Hauptgang im Schloss

Wilkinghege serviert und das Dessert im

Ringhotel Landhaus Eggert eingenommen.

Die Gäste werden dabei mit einem

Shuttle-Service von Hotel zu Hotel chauffiert.

Dazu stellt Christiane Löfken fest: „Wir

stellen oft fest, dass unsere Häuser mit

unserem Serviceangebot in vielen Teilen

Deutschlands bekannter sind als in Münster

selbst.“

Die drei Hotels verfügen gemeinsam

über ein Angebot von über 120 Zimmern

und Suiten. Die Gäste werden umsorgt

und verwöhnt von ca. 160 Mitarbeiter innen

und Mitarbeitern.

www.traditionshotels-ms.de

Text: Gerhard Besler, Fotos: Traditionshotels Münster


Text: Marcus A. Besler, Fotos: Archiv Pott’s

Das Münsterland

240 Jahre Pott’s – Leidenschaft aus Tradition

1769 beginnt die Geschichte der privaten Handwerksbrauerei Pott’s im münsterländischen Oelde. Lange Zeit war

es ihr nicht vergönnt, über den lokalen Tellerrand hinauszuschauen. Schon damals war die Haltbarkeit des Bieres

das entscheidende Kriterium für die Größe des Vertriebsgebietes. Diese natürliche Selbstbeschränkung, angepasst

an die heutigen technischen Möglichkeiten, wurde konsequent aus Liebe und Leidenschaft zum Bier bewahrt.

Bier ist keine Konserve

„Natürlich könnten auch wir unser Bier für weite Transportwege

konservieren und entsprechend lange haltbar machen

und es wäre sogar viel billiger“, beschreibt der Bräu Rainer Pott,

der die Brauerei in sechster Generation führt, die reine Theorie.

Doch hinter heimatverbundener Brauleidenschaft verbirgt

sich aus seinem Verständnis etwas ganz anderes: „Wir verzichten

ausdrücklich auf die Haltbarmachung für weite Vertriebswege

zugunsten der Naturbelassenheit“, so Pott. Dazu bedarf es einer

langen, frostigen Reifung und einer besonders schonenden Filtration,

um die wertvollen, geschmackstragenden und zugleich

gesundheitlich positiven Inhaltsstoffe zu erhalten. Dies bedeutet

für den Bierliebhaber den unverwechselbaren Münsterländer

Hochgenuss. So ist es nicht verwunderlich, dass die vier Biersorten

von Pott’s – Pott’s Pilsener, Pott’s Landbier, Pott’s Prinzipal

und Pott’s Weizen – allesamt die Goldmedaille bei der diesjährigen

Weltauswahl der Biere „Monde Selection“ gewonnen haben.

Inhaber Rainer Pott, Marketingleiter Jörg

Pott und Pott’s VIII. westfälische Bierkönigin

Jessica I. vor dem Museums-Holzbottich im

Reifungskeller

In der Pott’s Schatzkammer: Hauptdarsteller

der „Wilsberg“-Krimis und Pott’s Ehrenbraumeister

Leonard Lansink, Landrat Dr. Olaf

Gericke, Bierkönigin Jessica I., Rainer Pott,

LWL- Direktor Dr. Wolfgang Kirsch

Pott’s - Die Erlebnisbrauerei

Die Ehrlichkeit dieses Qualitätsversprechens kann sogar vor Ort

in der gläsernen Brauerei, der ersten und einzigen seiner Art in

ganz Europa, sowie im angrenzenden Brauereigasthof, dem Pott’s

Brau- & Backhaus, täglich beobachtet und verkostet werden. Das

Georg-Lechner-Biermuseum gibt darüber hinaus Einblicke in

die westfälische Brauereigeschichte. Ein weiterer Höhepunkt ist

das Gesaris Brunnenkino. Präsentiert wird das kostbare Lebenselixier

Wasser mit alldem, wie der Mensch es für sich nutzbar

gemacht hat. Mit der „gläsernen“ Bäckerei und Metzgerei sowie

der Pott’s Schatzkammer, in der in 9 gesattelten Holzlagerfässern

ganz besondere Bierspezialitäten in limitierter Menge reifen, ist

die Erlebniswelt der Brauerei in diesem Jahr nochmals erweitert

worden. Mit dem Blick auf das große 250-jährige Jubiläum in 10

Jahren und in Anbetracht der Wirtschaftsdelle wurde der 240.

Geburtstag etwas beschaulicher mit einem zünftigen Biergartenfest

am 1. Mai gefeiert. Ansonsten möchte die Brauerfamilie

Pott den 240. Geburtstag bei ihren Kunden mit Aktionen in der

Gastronomie, im Handel und den Vereinen feiern. www.potts.de

51


Westfälische Gastlichkeit in Vollendung

Gasthaus Alte Schenke

Die Alte Schenke der Familie Sickendieck ist schon seit 1850 immer ein besonderer Ort der Begegnung für die

Bockhorster und die vielen auswärtigen Gäste gewesen. Schon in der ersten deutschsprachigen Ausgabe des

Restaurantführers Gault Millau von 1983 fand die Alte Schenke ihre Erwähnung, wenn auch nicht so, wie es sich

ihre Inhaber damals gewünscht hätten. Aber seit 1983 ist viel Zeit vergangen und seit der Eröffnung im Jahre

1850 haben Generationen von Sickendieks das Bild dieses Gasthauses geprägt.

Seit dieser Zeit wurde die Alte Schenke

in dem Kolonialwarenladen der Familie

als Nebenerwerb betrieben. Sie machte

den kleinsten Teil des Ladens und der hier

auch betriebenen Bäckerei aus.

In dieser Schankwirtschaft holten sich

die Einheimischen des Abends ihren

52

Schnaps (Westfälischer Korn und Doppelwacholder)

ab. Er wurde damals noch

aus Glasballons abgefüllt. Auch mit Bier

versorgten sich die Bockhorster hier auf

ähnliche Weise.

Selbst hergestellte Produkte wie Westfälischer

Knochenschinken, Wurstebrei,

Brot und Pumpernickel waren bei den

Kunden und Gästen sehr beliebt. Der „Sickendieker“,

ein westfälischer Halbbitter

machte den Namen der Familie weit über

die Kirchengemeinde Bockhorst hinaus

bekannt. Bald kamen auch die Kurgäste

aus dem nahen Rothenfelde. Ab den

1930er Jahren wurde die Alte Schenke

verstärkt von den Kurgästen aus Rothenfelde

aufgesucht. Sie waren es wohl

letztlich auch, die dieses Gasthaus weit

über die Grenzen von Bockhorst und

Versmold hinaus bekannt gemacht haben.

Vom Ende der 1950er bis in die 1960er

Jahre nahm die Gastronomie so stark zu,

dass die Bäckerei geschlossen wurde. Das

Lebensmittelgeschäft folgte 1971. Anfang

der 1970er Jahre wurde die Gastronomie

zum Vollerwerbsbetrieb und auf Grund

der guten westfälischen Küche immer

bekannter in der Region. 1976 übernahm

Emil Sickendiek der III. die Regie im

Haus. Die Standardkarte wurde erweitert

und 1982 erstmals ein Koch eingestellt.

Endgültig überregional bekannt wurde

die Alte Schenke, als Sie im Gault Millau

vorgestellt wurde. Sie wurde mit 9,5 von

20 möglichen Punkten nicht gerade posi-


Westfälische Gastlichkeit in Vollendung

Geschäftsführer Emil Sickendieck III. und Küchenchef Emil Sickendieck IV. Text: Gerhard Besler, Fotos: Archiv Gasthaus Alte Schenke, futec AG/G. Besler

tiv bewertet. In erster Linie rätselte man,

ob es wohl an der „heilen Welt“ liegen

würde, die hier präsentiert wird, dass die

Parkplätze voll stünden mit Luxuskarossen,

denn die Bratkartoffeln würde man

woanders besser bekommen. Im Laufe

der Jahre hat man sich in der Bewertung

gesteigert bis auf 16 Punkte, was dem Niveau

eines Sternerestaurants entspricht.

Heute ist es in erster Linie die Küche des

Hauses, für die viele Gäste eine lange Anreise

in Kauf nehmen. Die Speisenkarte

teilt sich die traditionell westfälische und

die moderne Landhausküche. Die Fischgerichte

von Emil Sickendieck IV., der

hier 2006 die Regie als Küchenchef übernommen

hat, werden von den Testern in

den höchsten Tönen gelobt.

Der 1983 geborene Junior absolvierte

seine Ausbildung in Lengerich, kam über

den Söllner Hof und den mit einem Michelin

Stern dekorierten Königshof (beide

in München) zurück in die Heimat.

Zusammen mit 25 Köchen am Herd zu

stehen, war nicht sein Ding. Da ging ihm

zuviel Kreativität verloren. In der Küche

der Alten Schenke setzt er bei seinen

Gerichten auf absolute Qualität der Produkte

und auf kurze Wege. So kommt das

Wild aus der eigenen Jagd (1 800 ha, die

als Jagdgemeinschaft mit anderen Bockhorstern

betrieben wird). Seit 25 Jahren

wird Bockhorster Spargel verarbeitet

und die Perlhühner werden für Familie

Erlebnisgastronomie

für Jung und Alt

Sickendieck hier in Bockhorst gezüchtet.

Der Schinken wird noch heute nach

Großvaters Rezept kalt über Buchenmehl

geräuchert.

Die alten Bockhorster Spezialitäten wie

Wurstebrei aus bestem Rindfleisch mit

Graupen oder knusprige Reibekuchen

mit Bauernschmand und Schnippelschinken

und Schweineohren-Salat bereitet

Emil Sickendieck IV. genauso souverän

wie Atlantik Steinbutt mit Trüffelsauce.

Im aktuellen Gault Millau wird die Küche

des Juniors mit 14 Punkten bewertet.

Emil Sickendieck IV. macht aber keinen

Hehl daraus, dass er wieder die 16 Punkte

anstrebt.

Gastlichkeit in harmonischem Zusammenspiel von Tradition und Moderne. Der

zeitgemäße Hotelneubau im modernen Design und gastlichem Ambiente ist an

das Stammhaus angebaut, umfasst 50 Betten und liegt direkt am Ruhrtal-Radweg.

Die sprichwörtliche Wohlfühlatmosphäre, die zum Relaxen und Genießen

einlädt, zählt seit über 100 Jahren zu den Stärken unseres Hauses.

Willkommen im Sauerland!

von Korff rest & relax hotel · Le-Puy Straße 19 · 59872 Meschede · Tel.: (0291) 99140 · Fax: 991424 · www.hotelvonkorff.de

53


Westfälische Gastlichkeit in Vollendung

Bei den Getränken setzt die Familie

ebenfalls auf Bodenständigkeit. Auf der

umfangreichen Weinkarte dominieren

die Gewächse deutscher Winzer, besonders

der Riesling.

Für Stammgäste wurde ein Weindepot

eingerichtet. Sie können ihre privaten

Lieblingsgewächse hier einlagern und

sich ihre eigenen Weine zu einem guten

Essen servieren lassen. Ein besonderer

Service des Hauses.

Es gibt da aber auch noch die Weinhandlung

der Alten Schenke. Von deren Ange-

54

bot machten die Gäste gerne Gebrauch.

Auch bei den Spirituosen setzt man gerne

auf Regionales.

2008 hat Familie Sickendiek dem Landgasthof

eine umfassende Neugestaltung

gegönnt. Mit dem neu entstandenen, hellen

Erscheinungsbild ist so in der „neuen“

Alten Schenke eine vielversprechende

Mischung aus Tradition und modernem

Charme entstanden. Ohne den unverwechselbaren

Charakter des Traditionshauses

aufzugeben, ist so neben dem

klassischen Restaurantbetrieb ein Ort für

Mo – Sa: 11.45 – 14.00

& 17.45 – 22.00 Uhr

So: 11.45 – 14.00 Uhr

Baumhove

Hotel Restaurant

Am Markt

junge und spontane Gäste entstanden, die

sich in einer entspannten Atmosphäre

wohl fühlen.

Das Haus bietet 70 Gästen Platz. Auf der

Terrasse sind noch einmal so viele Plätze

vorhanden.

Im Sommer im Schatten der alten Bockhorster

Kirche die vorzügliche westfälische

Küche zu genießen, muss ein besonderes

Erlebnis sein.

www.alteschenke.de

Familienbetrieb seit über 500 Jahren

CAFEBAR · LOUnGE · RESTAURAnT

· Ausgewählte Weine

· spritzige Cocktails

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Täglich ab 9.00 Uhr

Markt 2 · 59368 Werne

Tel. 02389 98959-0 · Fax -120

www.baumhove.de

hotelammarkt@baumhove.de


Text: Gerhard Besler, Fotos: futec AG/G. Besler

Hugo im Dahl: Theater Culinaria

Die Textvorlagen und Bücher der Stücke

basieren auf tatsächlichen, historisch verifizierten

Begebenheiten, Überlieferungen,

Briefwechseln und Werkcollagen der jeweiligen

Künstler und Literaten. Indra

Janorsche ist Autorin, Regisseurin und

Schauspielerin. Aus ihrer Feder stammen

die meisten Stücke des LiteraTourTheaters.

Dario Weberg ist Autor, Regisseur

und Schauspieler. Er setzt die Stücke

und Programme des LiteraTourTheaters

in Szene. Gemeinsam gastieren sie als

Schauspieler gerne in Schauspielen für

zwei Personen, aber in einigen Specials

(z. B. im Weihnachtsprogramm) auch mit

einem größeren Ensemble.

In kleineren Restaurants erleben die

Gäste die Beiden im wahrsten Sinne des

Wortes „hautnah“. Oft ist gerade diese

Nähe der Grund für die Begeisterung, mit

der diese Stücke von den Gästen aufgenommen

werden.

Das kleine Spezialitätenrestaurant

„Hugo im Dahl“ gilt bei Liebhabern von

Fisch und Krustentieren schon lange als

Geheimtipp. Das der Gast in dem kleinen

eleganten Restaurant von Gabriele Ledendecker

von Zeit zu Zeit auch Theaterkunst

und Literatur genießen kann, ist neu.

Am 20.03.2009 gastierte hier das LiteraTourTheater

vor voll besetztem Haus

mit dem Stück „Und viele Bücher trage

ich in meinem Kopf“, eine Hommage an

Heinrich Heine. Das Datum seiner Geburt

ist umstritten. Er selbst verlegt es auf

den Dezember 1799. Er wollte „einer der

ersten Männer des Jahrhunderts“ genannt

werden. In Wahrheit war er wohl etwas älter.

Sehr wahrscheinlich wurde er am 13.

Dezember 1797 als Harry Heine in Düsseldorf

geboren. Er starb am 17. Februar

1856 nach langer Krankheit in Paris.

Noch heute streiten sich Literaturliebhaber

in Deutschland und Frankreich, ob

der Düsseldorfer Kaufmannssohn „deutscher“

oder „französischer“ Literat und

Dichter war.

Heines Leben macht vor allem wegen

seiner jüdischen Herkunft, seiner Streitbarkeit,

den wechselnden Lebensumständen

und wegen des jahrelangen Krankenlagers

in Paris Literaturfreunde immer

wieder neugierig. Aufgrund seiner Werke

„Loreley“ und „Deutschland, ein Wintermärchen“,

gilt er weltweit neben Goethe

und Schiller als amüsantester Klassiker

des 19. Jahrhunderts.

Indra Janorschke und Dario Weberg

haben in dem Schauspiel die 1843 unternommene

Reise von Frankreich nach

Deutschland in Szene gesetzt. Auf dieser

Reise wurde Heine zu seinem Werk

Das Münsterland

Das LiteraTourTheater Dortmund begeistert seit einigen Jahren die Restaurantgäste in ganz Westfalen mit Stücken

über meist deutsche Literaten und Künstler wie Schiller, Heine, Kästner oder Ringelnatz. Als Schauspieler

und Komiker der Neuzeit bereichern Geschichten vom unvergessenen Heinz Erhard das Programm. Anekdoten

über den britischen Premierminister Winston Churchill runden das Programm ab. Theater Culinaria ist ein außerordentliches

kulturell-kulinarisches LiteraTourTheater Konzept in Zusammenarbeit mit der innovativen und

kreativen Gastronomie.

„Deutschland, ein Wintermärchen“ inspiriert.

Der zweite Aufzug spielt zum Jahreswechsel

1855/56 in Paris kurz vor seinem

Tod in seiner „Matratzengruft“, wie er sein

Krankenlager nannte. Neunzig Minuten

Vollblut-Schauspiel in zwei Aufzügen. Die

Restaurantgäste waren so begeistert, dass

Gastgeberin Gabriele Ledendecker das

LiteraTourTheater für den 27. November

bereits wieder gebucht hat.

Auf der Speisenkarte stand an diesem

Abend das Vier-Gänge-Menü „Eine

Hommage an Heinrich Heine“. Jakobsmuscheln

an grünem Spargel, Spinat-

Süppchen an Hirschschinken, fangfrische

Forelle und zum Abschluss das Frühlingsdessert

„Heinrich Heine“ waren eine gelungene

kulinarische Begleitung zu dem

Schauspiel.

www.hugo-im-dahl.de

www.literatourtheater.de

55


Text: Gerhard Besler, Fotos: futec AG/G. Besler

Rezept: Tarte von Ziegenfrischkäse

Westfälisch angerichtet

Gleich zu Anfang des heutigen Rezeptes

möchten wir uns von ganzem Herzen bei

dem Mann bedanken, der seit dreieinhalb

Jahren die wichtigste Person für diese

Artikelreihe war. Nicht eine Ausgabe hat

er wegen Krankheit, Urlaub oder Terminschwierigkeiten

gefehlt. Das ist in unserer

schnelllebigen Zeit nicht mehr selbstverständlich.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Hans

Hermann Grafe, der nicht nur für uns

gekocht hat, sondern mit uns gemeinsam

auch Bauernhöfe und kleine hand-

56

Zutaten für vier Personen

500 g Ziegenfrischkäse

(z. B. von Hof Andres in Haltern)

250 g frisch gepflückte Erdbeeren

(z. B. Bauer Sebbel in Haltern)

4 Blatt Strudelteig

(aus dem Feinkostladen)

4 Stck Eigelb

1/8 l geschlagene Sahne

1 Stck Vanilleschote

50 g Zucker (oder nach Belieben)

50 g Butter

80 g Bröseln

werkliche Direkterzeuger besucht hat.

Während der vergangenen Jahre wurde

viele Gerichte mit guten Produkten von

heimischen Erzeugern vorgestellt und so

wieder das Interesse geweckt für die heimische

Regionalküche.

Ab der Herbstausgabe stellen wir unsere

neue Reihe „Küche der Regionen“ vor. In

dieser Serie werden wir die Zusammenarbeit

mit regionalen Erzeugern aus ganz

Westfalen intensivieren und Spezialitäten

aus diesen Regionen vorstellen.

Tarte von Ziegenfrischkäse im Strudelblatt

Hans Grafe, Hotel-Restaurant

Jägerhof zum Stift Flaesheim

Guten Appetit wünscht

Ihr Hans Grafe

Lieber Hans Grafe,

alle guten Wünsche für die Zukunft vom

gesamten Redaktionsteam.

In dieser Ausgabe stellt uns Hans Grafe

vorläufig zum letzen Mal eine seiner Spezialitäten

vor.

Wie Sie alle wissen, galt die Ziege über

Jahrhunderte als die Kuh des armen

Mannes. Wenn aus finanziellen Gründen

das Futter für eine Kuh nicht ausreichte,

bekam man eine Ziege aufgrund deren

Genügsamkeit immer satt. Die Ziegenhaltung

war ein anrüchiges Geschäft, weil

die Böcke markante Gerüche aus ihren

Hauptdrüsen absonderten. In den letzten

Jahrzehnten kam die Ziegenhaltung

mehr oder weniger aus der Mode – bis

sie in den letzen Jahren wieder zugenommen

hat. Junge Zicklein stehen auf

der Karte von Gourmetrestaurants und

der Ziegenkäse erlebt zurzeit eine wahre

Renaissance.

Zubereitung

Den Ziegenfrischkäse, das Eigelb, den Zucker und das

Mark der Vanilleschote zu einer homogenen Masse

verarbeiten und die Sahne unterheben.

Backförmchen ausbuttern, mit Bröseln auskleiden und

den Strudelteig einlegen. Die Käsemasse einfüllen.

Bei 120 °C, ca. 20 Minuten backen. Aus den Förmchen

entnehmen und anrichten.

Erdbeeren pürieren und nach Geschmack süßen. Mit

einem Schuss Orangenlikör verfeinern. Gut durchkühlen

lassen und zusammen mit der Tarte anrichten und

servieren.


Kurz notiert

Edel und platzsparend

Neu im Programm von Lizzy Heinen

ist der neue Bistro-Stuhl GM-

204, der schnell überall flexibel einsetzbar

und platzsparend ist. Da sich

die Stühle ganz einfach übereinander

stapeln lassen, muss auch kein

großer Stauraum gefunden werden,

falls man sie mal nicht benutzen

möchte. Gedacht ist dieser bequeme

Stuhl nicht nur für die Gastronomie, sondern

für Gäste überhaupt – für Leute mit

weniger Platz auf Terrasse und Balkon, oder wenn er von

seinem Stapel schnell zur gemütlichen Runde

im Garten dazugestellt werden soll. Selbstverständlich

ist auch diese neuste Kreation

von Lizzy Heinen komplett aus

Edelstahl und fügt sich kompromisslos

in das Bild anderer Edelstahl-

Möbelstücke.

www.lheinen.de

58

Goldene Kartoffel:

Regionaler Kochwettbewerb in Heiden

Zum traditionellen Maibökentag am 19. April kamen rund

20.000 Gäste, meist aus dem Ruhrgebiet, ins beschauliche Heiden.

Wer’s verpasst hat kann sich schon einmal auf den Heidener

Herbst freuen. Neben dem verkaufsoffenen Sonntag, dem Trödelmarkt

und den Darbietungen der örtlichen Vereine war der Kochwettbewerb

um die „Goldene Kartoffel“ einer der Höhepunkte des

Tages. Sechs Teams, gebildet aus Nachwuchsköchen der ganzen

Region traten an um unter Prüfungsbedingungen zu kochen.

Als Basisprodukt im Mittelpunkt der jeweiligen Gerichte stand,

natürlich: die Kartoffel. Mit der Vorspeise „Kartoffelravioli mit

Frischkäse, Pinienkernen und mariniertem Ruccola“ und dem

Hauptgericht „Gebratenes

Schweinefilet unter der Champignons-Estragon-Kruste,

Drambuie-Jus, zweierlei grünem

Spargel und Kartoffelterrine“

schafften es Joseph Tennagen

und Lukas Stratmann

auf Platz eins. Neben der Fachkundigen und strengen Jury floss

auch die Meinung der Gäste in die Bewertung ein. Gekocht wurde

in einem eigens aufgebauten Kochstudio, unter freiem Himmel

und vor den Augen der zahlreichen Gäste. Diese konnten die

zubereiteten Gerichte dann direkt aus der Küche verzehren und

bewerten. Neben der Ehre geht es bei dem Wettbewerb auch um

interessante Preise. Die Gewinner wurden zudem im Oldtimer-

Autocorso durch den Ort chauffiert. Ausgeschrieben wurde der

Wettbewerb vom Liese-Meitner-Berufskolleg, zusammen mit

dem Köcheclub Münsterland und dem Werbekreis Heiden. Die

örtliche Organisation lag in den bewährten Händen von Peter

und Tobias Beckmann sowie deren Team vom Landhotel Beckmann.

Zu dem großen Tag in Heiden war auch Weinprinzessin Julia

Lanz vom Mittelrhein angereist. Vollblutgastgeber Peter Beckmann

lud diese kurzerhand bereits am Vorabend in sein Restaurant

ein und bot seinen Gästen im ausgebuchten Restaurant ein

feines Wein-Menü mit charmanter und fachkundiger Begleitung

der Weinprinzessin an. Ihr zur Seite standen die Brüder Phillips

vom Weingut Phillips Mühle, die für die Weine sorgten. Nach

einem trockenen (natürlich deutschen) Secco zum Aperitif gab

es zum Wildkräutersalat mit

Pellkartoffel und Lachs einen

2008er Müller-Thurgau und

eine Riesling, beide QbA,

vom Steilhang. Mit dem Rösti

von gebratener Blutwurst

korrespondierte ein halbtrockener

2008er Riesling von

der Goarer Burg. Zum Hauptgang Schweinelendchen passten

zwei trockene Rieslinge, ebenfalls aus St. Goar. Als Dessertwein

wurde ein lieblicher Riesling aus ebenda, vom Ameisenberg gereicht.

Zum krönenden Abschluss des schmackhaften und unterhaltsamen

Abends hatte die Weinprinzessin noch einen Riesling-Tresterbrand

und einen Weinbergpfirsichlikör im Gepäck.

www.heiden.de · www.landhotel-beckmann.de


Winzer leitet Mövenpick Weinkeller Dortmund

Besser hätte es Dortmund nicht treffen

können: Die Leitung des Mövenpick

neueröffnung: Ziener’s Kastell

In einem schönen Fachwerkhaus in der

Iserlohner Innenstadt hat Familie Ziener

am 01.02. ihr Restaurant Ziener’s Kastell

eröffnet. Ralf Ziener und sein fünfköpfiges

Team verließen zum Jahreswechsel

Im Schinkenwirt tut sich was ...

In der vierwöchigen Umbauphase wurden

gravierende Dinge verändert. Ziel

war es, eine funktionstüchtige und rationelle

Theke in den Gastraum zu integrieren.

Schwerpunkte waren u. a. der Wein -

hier stehen nun 6 verschiedene Kühl- und

Temperierbereiche zur Verfügung. Auch

sollte der von der hauseigenen Konditorin

hergestellte Kuchen präsentiert werden -

in einer neuen klimatisierten Vitrine. Die

Bedienbarkeit aller Räume stand auch auf

Weinkeller im Indupark in Dortmund

liegt seit dem 01.03.2009 in den Händen

des gelernten Winzers Matthias Kaebel

(Foto). Der 34-Jährige ist gelernter Winzer

und seit Mai 2008 bei Mövenpick.

Seine Lehr- und Gesellenjahre verbrachte

er auf Weingütern in der Pfalz und am

auf dem Kaiserstuhl. Aktuell laufen die

Planungen für einen großen Umbau im

Mövenpick Weinkeller Dortmund. Das

bisherige Lagerhallenambiente wird weichen

und es wird ein adäquates Ambiente

mit überschaubaren Massivholzregalen

geschaffen. Nächster großer Höhepunkt

ist die „Deutschlandprobe“ vom 4. bis 6.

Juni, mit zahlreichen anwesenden Winzern.

www.moevenpick-wein.de

das Landhaus Ententeich in Unna, Richtung

Iserlohn.

Ziener’s Kastell lädt mit romantischer

Terrasse und historischem Gewölbekeller

mit Bar und Kamin (Anno 1740) ein.

Dazu gibt es im Erdgeschoss den Thekenbereich

und das Brunnenzimmer.

In der Küche legt man auf erstklassige

Verarbeitung saisonaler Produkte wert.

Hier werden Saucen noch selbst angesetzt

und der frische Fisch verdient seinen Namen,

so Ralf Ziener.

www.zieners-kastell.de Wählen Sie aus 2000 verschiedenen Lagerstoffen

in bis zu 2,80m Breite. Ob Privat- oder Landhaus,

Hotel, Ferienwohnung oder Café, mit oder ohne

Anfertigung, selbstgenäht oder in unserem haus-

der Liste - so wurde eine Tür zum kürzlich

neu gestalteten Gast raum eingebaut.

Da der Schinkenwirt mit „Ruhe und

gutem Essen“ wirbt, musste zum Küchenbereich

hin eine elektrische Tür eingebaut

werden, um die Küchengeräusche

von den „Ruhesuchenden im Gastraum“

fernzuhalten. Der neue Boden sollte mit

der neuen Thekenanlage harmonieren.

Es wurde ein Mix aus Eiche dunkel, gebürstetem

Edelstahl, satiniertem Glas,

schwarzem Granit und moderner Lichttechnik

geschaffen.

Was auf jeden Fall nicht im Thekenbereich

fehlen durfte: Die professionelle

Maschine mit welcher der hochwertige

Espresso hergestellt wird - das schon seit

10 Jahren - jetzt vor den Augen der Gäste.

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Wohnfühlen.

Rollenstoffe in klassischen Dessins:

erfrischend und zeitlos

Ich freue mich auf Sie!

Jutta Keuthen

eigenen Nähatelier gefertigt. Unsere Stoffe eignen

sich für Fenster, Kissen, Tischdecken, Bettüberwürfe,

Polsterstoffe oder sogar für Kleidung. Außerdem

finden sie bei uns die Sensá Möbelkollektion und

passende Wohnaccessoires.

Wir beraten Sie gerne!

Schöne Stoffe. Schöne Möbel.

Die Sensá-Einrichtungshäuser:

Weseler Straße 675 / B51· D-48163 Münster

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An der Hansalinie 4–6 / B51· D-48163 Münster

T +49(0)251 975000

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59


Kurz notiert

Wenn 27 eine Reise tun - WM à la carte in Prag

WM à la carte ist eine Gastronomen-Initiative

im Westmünsterland. Die Kooperation

gibt einen eigenen Restaurant- und

Hövels Hausbrauerei feiert mit Jubiläumsbock

Vor 25 Jahren wurde die Hövels Hausbrauerei

wieder eröffnet. Das wird nun

mit einem Jubiläumsbockbier gefeiert. Den

Anstich nahmen drei Dortmunder Bier-

Experten vor: Thomas Schneider (Brauerei-Geschäftsführer),

Hartmut Eicher

(Hövels-Gastro-Chef) und Peter Cremer

genossen den historischen Moment.

Bereits seit 1518 besaß die Familie von

Hövel auf ihrem Hof am Hohen Wall

in Dortmund das Braurecht. 1893 kam

Hövels Bierspezialität erstmals auf den

Markt. Das Rezept war vom damaligen

Brauereiinhaber Geheimrat Cremer und

seinen Brauern in langen Studien und

Versuchen entwickelt worden. Sein Nachfahre,

Peter Cremer, besuchte zum Jubilä-

60

AUSZEIT...

... vom Alltag. Sich entführen

lassen in eine feine Welt der

Sinnesfreuden. Wandern,

die Natur entdecken, das

Sauerland lieben lernen. In einer traumhaften Badelandschaft

entspannen, sich verwöhnen lassen, sich richtig erholen.

Tradition erleben und Zeitgeist genießen. Gastfreundschaft

hat hier wirklich etwas mit Freundschaft zu tun.

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Hotelführer (Gutscheinbuch)

heraus und arbeitet

aktuell an weiteren Aktionen

und Angeboten z. B.

für Radtouristen.

Neben der Arbeit pflegt

die Gruppe auch die Kollegialität,

z. B. mit Stammtischen,

Feiern oder Ausflügen.

Am 30.03.2009 ging

es in die Goldene Stadt an

der Moldau.

Ziel war das Vier-Sterne-

Hotel Elite, direkt am Wenzelsplatz.

Wichtig war der 27-köpfigen

Truppe jedoch nicht nur die Touristen-

Hochburgen und –lokale zu besuchen

Die drei Dortmunder Bier-Exporten Thomas Schneider (re.,

Brauerei-Geschäftsführer), Hartmut Eicher (Mitte, Hövels-

Gastro-Chef ) und Peter Cremer (li.) eröffneten die Bockbier-

Saison in der Hövels Hausbrauerei zum 25-jährigen Jubiläum.umsfassanstich

die historische Braustätte

am Hohen Wall. Trotz des großen Erfolgs

der Hövels Bierspezialität wurde die Pro-

Foto: p:e:w

sondern auch Land, Leute und Lokale

kennenzulernen, die abseits ausgetretener

Touristenpfade liegen. Diese Geheimtipps

wurden in einer Vorbereitungsfahrt

von den Organisatoren Martin Bienhüls

(Hotel Loen) und Hubert Lüttgens (Haus

Waldesruh) zusammengetragen. Hierbei

hatten diese Hilfe von dem Ex-Stadtlohner

Theo Hessing, der seit 15 Jahren in

Prag lebt und arbeitet. Die so entdeckten

Restaurants in den typischen, alten Gewölbekellern

mit ihren authentischen

Speisen waren ein besonderes Erlebnis.

„Gut, wenn man überall Freunde hat“,

freute sich Martin Bienhüls angesichts des

gelungenen Reiseverlaufs.

www.wm-a-la-carte.de

duktion wegen der Kriegswirren zu Anfang

des letzten Jahrhunderts eingestellt.

1984 eröffnete die Hövels Hausbrauerei

wieder und das Hövels Original wurde

nach der überlieferten Rezeptur und

dem 1893 entwickelten Maischverfahren

erneut gebraut. Der aufwendige Brauprozess

lässt sich noch heute bei einer Brauereiführung

oder einem Brauseminar live

miterleben.

Zum Jubiläum schenkt die Hövels Hausbrauerei

ein bernsteinfarbenes Bockbier

mit 16,8 Prozent Stammwürze und einem

Alkoholgehalt von 7,5 Prozent aus. Dazu

können sich die Gäste ein Jubiläumsmenü

aus drei Gängen schmecken lassen.

www.hoevels-hausbrauerei.de


Himbeerzeit auf Gut Forstmannshof

Das Gut Forstmannshof, im Herzen des Münsterlandes in Lüdinghausen,

ist bei Feinschmeckern und Gastronomen der Region

u. a. für seinen Spargel, Rhabarber und die Erdbeeren bekannt.

Das Obst und Gemüse aus sorgfältigem, qualitätsbewusstem Anbau

kann man teils auf dem Gut selber ernten oder im Hofladen

erwerben. Dieser wurde übrigens vom Feinschmecker-Magazin

als einer der schönsten Deutschlands ausgezeichnet.

Bis zum Johannistag am 24. Juni dreht sich natürlich vieles um

Rhabarber und Spargel, der dann traditionell zum letzten Mal

geerntet wird.

Seit einiger Zeit hat die Gutsherrenfamilie Böcker auch Himbeeren

im Anbau, die auf Anhieb genauso beliebt waren wie die

anderen Kulturen des Hofes. Zu den Kunden gehören auch hier

viele Restaurants der Region, da der Handel die empfindlichen

Früchte nicht in dieser Qualität und Frische bieten kann. Durch

eine Kombination von Freiland- und Folientunnelanbau geht die

Himbeersaison auf dem Gut-Forstmannshof von Juni bis August.

Die vitaminreichen Früchte sollen sich positiv auf den gesamten

Organismus auswirken und gelten dementsprechend

nicht nur als sehr schmackhaft, sondern auch als sehr gesund.

Eine weitere Besonderheit ist,

dass Himbeeren, im Vergleich

zu anderen Beeren auch beim

Backen ihr Aroma gut

behalten und so z. B. bestens

als fruchtige Komponente

in Käsekuchen

eignen.

www.forstmannshof.de

Ein anderes simples, aber

Suchtpotenzial bergendes Rezept

haben wir hier für Sie:

Zutaten für 8 Personen

200 g Baiser

500 g frische Himbeeren

2 Becher Sahne

Himbeertraum

Zubereitung:

Baiser in kleine Stücke bröseln

oder schneiden, Sahne

leicht anschlagen (nicht

steif). Alles schichtweise, beginnend

mit Baisern, darauf

eine Schicht Himbeeren und

dann die Sahne in Gläser füllen.

Zwei Stunden kalt stellen,

fertig ist das erfrischende

Dessert.

Häppchenweise

Sommervarietè in Essen

Häppchenweise

Gäste genießen im

GOP-Sommervarieté in

Essen einen Kurzurlaub

der besonderen Art: Italien

mit seinen Farben,

seiner Musik, seiner Lebensfreude

und dem unverwechselbaren mediterranen Charme,

Temperament und Flair - dazu entführt der Weltklasse-Clown

Fumagalli und ein herrlich frisches Ensemble von Star-Artisten

aus dem sonnigen Süden auf

eine italienische Piazza! Dort

begleitet eine charmante Signorina

die Besucher zu ihrem

Platz, ein italienischer

Macho zwinkert ihnen zu,

ein frecher Paparazzo macht

einen Schnappschuss und

gestrenge Carabinieri sorgen

für Ordnung. Die Varietébesucher

dürfen sich auf das

italienische gastronomische

Flair mit Traditionsgerichten

wie Antipasti und Pasta aber

auch mit einer variantenreichen Palette ausgefallener Gaumenfreuden

freuen. Gewinnen Sie mit etwas Glück unter dem Stichwort

„Varieté“ zwei von fünf Eintrittskarten-Gutscheine für das

Sommervarieté „Bella Italia (siehe Kasten).

Um einen dieser Gewinne zu erhalten, müssen Sie nur unsere

Preisfrage richtig beantworten und uns das entsprechende Stichwort

nennen: „An welchem Datum wird der Westfälische Gastronomiepreis

2009 vergeben?“ Die Antwort finden Sie in dieser

Magazinausgabe. Sollten mehr richtige Lösungen als jeweilige

Preise eingehen, entscheidet das Los.

Einsendeschluss ist der 26.07.2009. Teilnahme am Gewinnspiel

erst ab 18 Jahren möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Teilnehmen können Sie über

www.westfalen-magazin.de

per E-Mail: gewinnspiel@westfalen-magazin.de

per Fax: (02306) 978401

oder per Post an

futec Verlag, Cappenberger Straße 84 – 90, 44534 Lünen

Das Lösungswort aus dem Preisrätsel im Frühling lautet:

„Annette von Droste-Hülshoff “.

Gewinner des Güde Messers ist Britta Klausing aus Meerbeck.

Über das Tee und Kaffee Service von Kahla freut sich Daniel Egen aus

Lennestadt. Gewinner der Habbel Liköre „Vier Jahreszeiten“ sind Petra

Schneider aus Löhne, Gerda Kasten aus Dortmund, Horst-Dieter

Jebram aus Bochum und Heinrich Büchter junior aus Emsdetten.

Herzlichen Glückwunsch!

61


Lebensart: Fahrbericht Jaguar XKR

Aufregend sinnlich: Der Supersportwagen Jaguar XKR

Beeindruckende Kraft, faszinierende Technik und die sinnliche Ausstrahlung eines bis ins letzte Detail fein gezeichneten

britischen Supersportwagens – es ist unmöglich, nicht vom Jaguar XKR beeindruckt zu sein. Optisch

haben die Ingenieure die Katze stilvoll weiterentwickelt, hin zu einer stärkeren Präsenz auf der Straße.

Neugestaltete Stoßfänger und neue,

frontal angesetzte Lufteinlässe machen

dies deutlich. Am Heck ist die Schürze

nun tiefer heruntergezogen, neue Rückleuchten

und die Vierrohr-Auspuffanlage

geben dem stärksten Jaguar eine noch

unverwechselbarere Signatur. Doppelte

Rückfahrleuchten mit integrierten Nebelschlussleuchten

verhelfen ebenfalls zu der

einzigartigen Optik. LED-Technologie

findet sich in den in die Außenspiegelgehäuse

verlegten Seitenblinkern und Einstiegsleuchten

wieder.

Doch bei optischer Brillanz allein ist es

nicht geblieben. Das Erlebnis, den neuen

Jaguar XKR zu fahren, beginnt mit dem

Druck auf den roten Startknopf. Sofort

verwandelt sich britische Noblesse in ei-

62

nen Supersportler. Das neue Triebwerk,

das stärkste und effizienteste, das Jaguar je

gebaut hat, erwacht zum Leben und stellt

beeindruckende 375 KW/510 PS zur Verfügung

und stemmt ein Drehmoment von

625 Newtonmeter. Extrem durchzugsstark

und effizient – bei gleichzeitig geringerem

Verbrauch als die hubraumschwächeren

Vorgänger: Dieser Spagat gelang

den britischen Ingenieuren vorzüglich.

Der agile 5-Liter V8 Motor begnügt sich

dabei mit 12,3 Liter Superbenzin auf 100

Kilometern und hat einen CO2-Ausstoß

von 292 g/km, Werte, die im Supersportwagenclub

zur Seltenheit gehören. Der

Direkteinspritzer beschleunigt in 4,8 Sekunden

von 0 auf 100 km/h – dabei ist

die Klangkulisse des Motors genauso

beeindruckend wie die Dynamik der ed-

len Raubkatze. Das neue Aggregat erfüllt

übrigens schon jetzt die erst 2011 in Kraft

tretende Abgasnorm Euro 5.

Perfekt harmoniert die neu entwickelte

elektronisch gesteuerte Sechstufen-Automatik

mit der puren Kraft des XKR. Kaum

wahrnehmbare Gangwechsel kombiniert

mit hervorragender Fahrerkontrolle

zeichnen das von ZF entwickelte Bauteil

aus. Die serienmäßig verbaute Automatik

wird entweder über Schaltwippen am

Lenkrad oder vollautomatisch über den

in die XK-Baureihe übernommenen JaguarDrive

Selector gesteuert. In Stufe D

wechselt sie die Gänge stets im drehmomentstarken

Bereich, auf Stufe S für Sport

wird sie aktiver, wobei der XKR aber jederzeit

gut beherrschbar bleibt.


Text: Gerhard Besler, Fotos: Jaguar Pressearchiv

Dafür sorgt natürlich auch das überarbeitete

Fahrwerk mit neuen adaptiven

Bilstein-Dämpfern, die mit höherer Variabilität

arbeiten und Kurvenfahrten zum

Genuss werden lassen. Ein elektronisch

gesteuertes Hinterachsdifferential mit

Sperrwirkung bis zum starren Durchtrieb

hilft, die Katze immer souverän auf

der Strecke zu bewegen – der Brite glänzt

mit perfekten Manieren in allen Fahrsituationen.

Das Hightech-Paket ermöglicht

noch schnellere Beschleunigung und prä-

Geht nich – gibts nich !!!

• offene Bistroküche

• lockere Atmosphäre

• ungezwungene Kleidung

• 13 elegante Zimmer

Küchenzeiten:

11.30 – 14.30 Uhr und 17.30 – 22.00 Uhr, kein Ruhetag

zises Handling bei noch mehr Fahrdynamik.

Eine groß dimensionierte Bremsanlage

sichert perfekte Verzögerung.

Im Interieur demonstrieren hochwertige

Materialien und Oberflächen, wie

Leder, Holz und Aluminium, die hohe

Handwerkskunst des britischen Luxuswagenherstellers.

Kultiviert auch die üppige

Serienausstattung: 19-Zoll-Felgen,

Bi-Xenon-Scheinwerfer, Klimaautomatik,

Abbiegelicht, Einparkhilfe, elektrisch

Lange Straße 19

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Lebensart: Fahrbericht Jaguar XKR

verstellbare Leder-Sportsitze mit variabler

Sitzheizung (auf Wunsch auch aktiv

belüftet und kühlbar), eine Bowers- und

Wilkins-Stereoanlage, Tempomat (auf

Wunsch mit Abstandsregelung) lassen

selbst die Herzen verwöhnter Chauffeure

und Passagiere höher schlagen.

Seit dem 25. April ist der Jaguar XKR 5.0

L V8 Kompressor für 103.900 Euro z. B.

bei Wurth und Heiler Automobile GmbH

erhältlich.

Detmolder Hof

seit 1560

63


Ausflugstipp: Westfalen Culinarium

WESTFALEN CULINARIUM

Ein kleiner heilklimatischer Kurort mit ca. 7500 Einwohnern bringt seinen Gästen die traditionell westfälischen

Geschmackserlebnisse in Reinkultur nahe. Das Museum der westfälischen Genüsse lockt alljährlich sechsstellige

Besucherzahlen nach Nieheim.

Alle zwei Jahre (in den geraden Jahren),

jeweils am ersten Septemberwochenende

findet im historischen Ortskern der

Deutsche Käsemarkt statt. Alleine an

diesem Wochenende finden sich 60.000

Käseliebhaber aus dem In- und Ausland

in Nieheim ein. Rund 80 handwerklich

produzierende Käsereien aus ganz Europa

bieten dann ca. 500 verschiedene Käsesorten

zum Probieren und kaufen an.

Nieheim gilt inzwischen als Deutschlands

Käsehauptstadt.

Bis es soweit war, mit dem Museum

„WESTFALEN CULINARIUM“ und der

Straße der Genüsse, hatten die Nieheimer

einen 15 Jahre währenden Streit mit den

Behörden auszufechten. Nieheim liegt

in einer strukturschwachen Region, in

der die Steuerkraft ca. 50 Prozent unter

dem Landesdurchschnitt von NRW liegt.

Wenn man während eines Ausfluges mit

seinem Auto im Teutoburger Wald unterwegs

ist und sich dieser Region nähert,

kann der aufmerksame Betrachter das

auch erahnen. In den 1980er Jahren plante

wahrscheinlich genau aus diesem Grund

das Land Nordrhein-Westfalen hier eine

Sondermülldeponie. Letztendlich war der

lange Weg der Nieheimer durch die gerichtlichen

Instanzen erfolgreich. Heute

ist die kleine Stadt gar als heilklimatischer

64

Kurort anerkannt. In 2006 setzte der

Lehrer Theo Reineke mit der Gründung

des WESTFALEN CULINARIUM einen

musealen Meilenstein. Die Lange Straße,

im historischen Ortskern, wurde so nach

einem Jahr Bauzeit zur Museumsmeile

ausgebaut. Mit dieser Erlebnismeile will

Theo Reinecke, der Geschäftsführer von

WESTFALEN CULINARIUM mehr Touristen

in die Stadt locken. „Eine schöne

Landschaft und gesunde Luft haben andere

Städte auch“, meint Theo Reinecke. „Unser

Profil sollte etwas Besonderes sein.“

Durch ihren „Nieheimer Käse“ kamen die

Ostwestfalen auf die regionale Lebensart

der gesamten Region, was auch den für

die Förderung zuständigen NRW Ministerien

gefiel. Das Land NRW und die EU

förderten dieses 3,2 Millionen Euro teure

Projekt mit 70 Prozent. Den Differenzbetrag

müssen die Nieheimer nun selbst erwirtschaften.

Namhafte Sponsoren helfen

ihnen dabei. Die Idee hat sich so erfolgreich

entwickelt, dass dem WESTFALEN

CULINARIUM im Jahre 2006 der Deutsche

Tourismuspreis verliehen wurde.

Schinken, Käse, Brot und Bier

Der würzige, nur optisch dem Harzer

Roller ähnliche, Nieheimer Käse spielt für

die Stadt schon seit Jahrhunderten eine

wichtige Rolle. Schon König Wilhelm I.

(der spätere deutsche Kaiser) begeisterte

sich 1865, während seines Besuchs im benachbarten

Schloss Corvey, für die würzige

Nieheimer Spezialität. Er ließ sich

den Kleinen mit Kümmel auf der königlichen

Zunge zergehen. Heute tun dies

Gäste aus der ganzen Welt.

Die „Westfälisch-Kulinarische Museums-

und Erlebnismeile“ kurz WESTFA-

LEN CULINARIUM ist keine touristische

Fressgasse im herkömmlichen Sinn, sondern

museal-pädagogisch aufgebaut. Für

jedes der westfälischen Grundnahrungsmittel

Käse, Brot, Schinken und Bier, wurde

in historischen Gebäuden der Innenstadt

ein eigenes Museum eingerichtet.

Die aus dem 18. Jahrhundert stammenden

Gebäude waren damals sämtlich in

einem schlechten Zustand, eines gar eine

Brandruine. Die Gebäude wurden aufwendig

saniert, bevor die Museen darin

eingerichtet wurden.

In den Museen können die Besucher die

westfälischen Spezialitäten mit allen fünf

Sinnen entdecken. So will das WEST-

FALEN CULINARIUM zum Genießen

verführen. Dabei wird im Wesentlichen

die Kulturgeschichte der Nahrungsmittel

erklärt, weniger jedoch die Herstellungsweise.


Text: Gerhard Besler, Fotos: futec AG/G. Besler, Archiv Westfalen Culinarium

Die Museumleitung hat dabei alle Register

der modernen Museumspädagogik

gezogen. Interaktivität ist hier kein

Fremdwort. Die Besucher werden nicht

nur durch Großfotos und Schautafeln

informiert, sondern mit Filmen, interaktiven

Computerterminals, mit Geruchsproben,

Hörspielen und sogar mit Kühen,

die der Besucher melken kann.

Im westfälischen Schinken Museum

hängt der Himmel voller Schinken. Fein

säuberlich verpackt in blau-weißen karierten

Leinensäcken. Schinken ist ein

Paradebeispiel dafür, wie Lebensmittel

schon vor Jahrhunderten haltbar gemacht

wurden.

Unsere Region blickt auf eine besonders

lange Tradition, mindest ein Jahrtausend,

zurück. Schon Heinrich Heine bezeichne-

te unsere Region als Vaterland des Schinkens.

Die Konservierung mit Salz oder durch

Räuchern gehört dabei zu den ältesten

überlieferten Methoden. Einen guten

Schinken herzustellen ist sehr zeitaufwendig

und arbeitsintensiv.

Alle Arbeitsschritte, vom Einsalzen über

die Reifezeit, in der der Knochenschinken

in regelmäßigen Abständen abgewaschen

wird, bis hin zum Anschnitt – alles reine

Handarbeit.

Die Qualität eines guten Schinkens ist

abhängig von vielen verschiedenen Faktoren.

Besonders wichtig dabei ist neben

der Rasse und artgerechter Haltung der

Schweine die Lagerung und Reifung. Je

länger die Reifungsphase, desto höher die

Qualität.

Ausflugstipp: Westfalen Culinarium

Ein altes westfälisches Sprichwort sagt:

„Sowohl das Schwein als auch der Schinken

müssen Geburtstag gefeiert haben!“

• Guter Rohschinken wird immer mit

Schwarte, oft sogar mit Knochen hergestellt.

• Geräucherter Schinken sollte dunkelrot

sein, luftgetrockneter kupferrot.

• Rohschinken darf niemals feucht sein.

• Ein grüner Schimmer ist ein Zeichen

für Verderb.

• Blasser Schinken ist ein Indiz dafür,

dass die Schweine zu schnell gemästet

und zu früh geschlachtet wurden.

• Je dünner ein Schinken geschnitten ist,

umso besser kommen die Aromen zur

Geltung.

Mehr Infos hierzu im Schinkenmuseum.

Deutsches Käse Museum

Käse gibt es, seit Kühe, Ziegen und

Schafe Milch geben. Seine Entstehung

war wahrscheinlich reiner Zufall. Hirten

füllten morgens ihre Tagesration Milch in

getrocknete Kälbermägen. Darin befanden

sich außer der Milch Reste des Verdauungsenzyms

Lab. Zusammen mit der

Hitze reagierte das Lab im Laufe des Ta-

65


Ausflugstipp: Westfalen Culinarium

Stilechter Kinderspielplatz im Käsemuseum

ges und verwandelte die Milch zu einem

weißen dicklichen Klumpen, der in wässriger

Molke schwamm. Der erste Käse war

entstanden. Man geht davon aus, dass seit

Beginn der Viehzucht (um 10.000 v.Chr.)

Käse bewusst hergestellt wird.

Das Käsemuseum ist ein Museum zum

Anfassen. Hier kann der Besucher sogar

Kühe melken. Und mithilfe zweier drehbarer

Tafeln kann er lernen, wie sich Käse

und Wein miteinander harmonisch kombinieren

lassen. Leuchtet ein grünes Lämpchen,

passen beide Sorten zueinander.

Wussten Sie schon, dass …

• es mehr als 4 000 unterschiedliche Käsesorten

auf der Welt gibt?

• jeder Deutsche durchschnittlich 22 kg

Käse pro Jahr isst?

• Deutsche häufig holländischen und

französischen Käse kaufen?

• Rohmilchkäse als Geschmackswunder

gelten?

• Nur 5 % der Deutschen nicht so gerne

Käse essen?

• „Nieheimer Gold“ ein typischer Sauer-

66

Bäckermeister Ansgar Westerwelle

milchkäse der Region ist und Nieheim

zur Käsehauptstadt Deutschlands gemacht

hat?

Westfälisches Brot Museum

Hier kann man dem Bäckermeister Ansgar

Westerwelle beim Brotbacken zuschauen.

Im Museum steht der größte direkt

beheizte Steinofen Deutschlands. Im

Brotmuseum befindet sich auch ein Backshop,

in dem täglich frischgebackenes

Brot und Kuchen gekauft werden kann.

Die Geschichte des Brotes beginnt in

der Jungsteinzeit, als der Mensch sesshaft

wurde, Ackerbau betrieb und auch

Getreide kultivierte. Das Getreide wurde

zerstampft und aus einem Mehlbrei wurde

Fladenbrot gebacken.

Im Mittelalter wurde Backen zu einem

Gemeinschaftserlebnis. Das Backhaus gehörte

der Dorfgemeinschaft und konnte

von allen Bewohnern genutzt werden. Allerdings

wurde nur an bestimmten Tagen

gebacken, weil das Aufheizen eines Steinofens

sehr aufwendig und kostspielig war.

Damit jeder seine Brotlaibe wiederfand,

kennzeichnete er die Laibe mit einem

Stempel. Wer dennoch lieber zuhause

backte, galt als „Eigenbrötler“.

Der Steinbackofen

Ein guter Steinbackofen muss seine Temperatur

lange halten können. Die Steine

geben die Wärme an den Teig ab, wobei

die Temperatur zu Beginn sehr hoch ist

und im Laufe der Zeit abfällt. Dadurch

und durch die lange Backzeit erhält das

Steinbackofenbrot sein kräftiges Aroma.


Brauanlage im Museum

Wussten Sie schon, dass …

• Brotbacken und Bierbrauen eng miteinander

verknüpft waren und das Backhaus

früher oft gleichzeitig Brauhaus

war?

• sich 84 % der Deutschen ein Leben

ohne Brot nicht vorstellen können?

• ein Brotteig immer aus den Grundzutaten

Mehl/Schrot, Wasser, Hefe/Sauerteig

und Salz besteht?

• die kräftig angestiegenen Brotpreise gegen

Ende des 18. Jahrhunderts in Frankreich

Mitauslöser für die Französische

Revolution waren?

• die Römer mit „Brot und Spielen“ Unruhen

in der Bevölkerung vorbeugten?

Ob traditionell oder

international – genießen

Sie die frische Küche bei

Stuhlmacher.

Gastlichkeit mit Tradition seit 1890

Das weitbekannte Gasthaus neben dem

Rathaus am Prinzipalmarkt in Münster

Westfälisches

Bier- und Schnaps Museum

Hier stehen sie noch, die Sudkessel aus

Kupfer und vermitteln dem Besucher

genau den Eindruck, wie er sich schon

immer eine historische Brauanlage vorgestellt

hat. Überraschend vielleicht, dass

die Frauen im Museum den Ton angeben.

Bierbrauen lag in der Hand der Frauen.

Der Sudkessel gehörte deshalb in westfälischen

Dörfern noch bis in das 18.Jahrhundert

zur Mitgift der Frau.

War einer Brauerin ihr Sud besonders gut

gelungen, lud sie ihre Nachbarinnen zu

einem Bierkränzchen (Vorstufe des heutigen

Kaffeekränzchen) ein.

Auch gab es spezielle Bierkneipen für

Prinzipalmarkt 6/7

48143 Münster

Telefon: 0251 44877

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Ausflugstipp: Westfalen Culinarium

Zur Alten Schmiede 4

59872 Meschede

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Frauen, die „Weiberzechen“ oder Weiberschulen“.

Männer hatten darin nichts zu

suchen.

Ursprünglich wurde Bier nicht aus Hopfen,

sondern aus Grut gebraut. Einige der

verwendeten Kräuter konnten Halluzinationen

auslösen. Hinzu kam, dass der

Brauprozess oft nicht glückte und das Bier

schlecht wurde. Auch wurde oft verunreinigtes

Wasser verwendet. Es kam sogar

vor, dass Menschen an verunreinigtem

Bier starben.

Seit 1516 wird deutsches Bier nach dem

Reinheitsgebot gebraut. Das von Herzog

Wilhelm erlassene Gesetz ist damit die älteste

noch geltende lebensmittelrechtliche

Vorschrift der Welt.

• stilvolles Ambiente

• marktfrische Küche

• eigene Kreationen

• Arrangements

• gemütliche Zimmer

• Lift im Haus

Tradition im Stil der Gegenwart

572 WK Rund um Hennesee-Meschede 04-D055115 Auftr.-Nr. 2009-219578/Wo

67


Ausflugstipp: Westfalen Culinarium

68

Übrigens: Selbstverständlich können Sie

im Biermuseum können Sie im Biermuseum

und im Bistro des WESTFALEN

CULINARIUM auch das hier gebraute

„Nieheimer Bürgerbier“ genießen.

In diesem Bistro gibt es viele kleine

westfälische Spezialitäten zu moderaten

Preisen. Da sind die WESTFÄLISCHEN

HANGREIFLICHKEITEN (z. B. Holzofenbrot

mit Schinkenpfännchen oder

Nieheimer Goldklümpchen mit verschiedenen

Dips). Für den etwas größeren

Hunger darf der westfälische Pfefferpotthast

und der Nieheimer Goldtaler im

Biermantel auf der Karte natürlich nicht

fehlen. Frischgebackener Butterkuchen,

Streuselkuchen oder westfälischer Apfelsandkuchen

schmeckt zu dampfendem

Kaffee.

Das WESTFALEN-CULINARIUM bietet

seine und viele andere handwerklich hergestellte

Produkte in dem eigenen Shop

an. Alle Museen sind täglich von 10 bis 20

Uhr geöffnet.

Den Gästen, die bis zum Abend bleiben,

hier übernachten oder gar einen Kurzurlaub

verbringen, sei empfohlen, sich

unbedingt den Veranstaltungskalender

anzusehen.

So veranstaltet das Künstler-Tourismus

und Kulturamt regelmäßig die Nieheimer

Kulturnacht. Hier kommen Nachtschwärmer

auf ihre Kosten. Kunst, Musik und

Mitternachtsshopping stehen auf dem

Programm. Traditioneller Jazz, Ragtime,

Blues und Dixieland werden live im Käsemuseum

aufgeführt. Märchen für Erwachsene,

wie „Die Schöne & das Tier“

oder „Rotkäppchen und Co.“ Sorgen für

eine unterhaltsame und kurzweilige Kulturnacht.

Ausführliche Informationen inklusive

Veranstaltungskalender erhalten Sie unter:

WESTFALEN CULINARIUM

Westfälisch-kulinarische

Museums- und Erlebnismeile GmbH

Lange Straße 12

33039 Nieheim

Telefon: (05274) 9529241

www.westfalen-culinarium.de


Ein letztes Mal …

Kürzlich habe ich mit

meinem Freund Holger

einen kleinen Trip nach

Barcelona gemacht. Wir

wollten unser Jahresmeeting

machen und hatten

uns diese wunderschöne

Stadt ausgesucht, um das Nützliche mit

dem Angenehmen zu verbinden. Wir hatten

zwar nur 2 Tage Zeit, wollten aber in

der Zeit so viel wie möglich mitnehmen.

Grad angekommen, luden wir nur unsere

Taschen im Hotel ab und los zum Markt

auf der La Rambla. „Lieber Gott“ haben

wir zeitgleich gesagt; „Gib uns eine Pfanne“.

Das Angebot ist riesig und von einer

Qualität, das es uns vor Freude die Tränen

in die Augen gedrückt hat. Mit auf

dem Markt fanden wir dann eine kleine

Tapas-Bar mit dem Namen „El Quim de

la Boqueria“ in der auf geschätzten 5m² 4

Köche wuselten. Wir fingen also an zu bestellen.

Das Essen war eine Sensation. „So

einfach kann kochen sein.“ Das mit Abstand

beste, was ich seit langem gegessen

habe, waren würzige Chipriones (kleine

Tintenfische) mit schlotzigem Spiegelei.

Es war so einfach gekocht und so unvorstellbar

lecker, dass ich danach eigentlich

nichts mehr essen wollte. Es hätte alles

andere nur noch eine Enttäuschung sein

können. Zum Glück kam keine, sondern

weiterhin wunderbar einfaches und leckeres

Essen von höchster Qualität.

Diese Stadt ist so voll gepackt mit Tapas

Bars und kleinen Restaurants, dass man

sich eigentlich sofort eine Wohnung dort

suchen sollte. Durch Zufall entdeckten wir

eine Patisserie mit dem Namen „bubo“.

Jede Praline ein Hingucker und einzeln

für einen Euro das Stück zu probieren.

Zum Mitnehmen sind diese Pralinen

auch noch super stylish verpackt. (Kann

man viel von lernen!)

Wir besuchten noch diverse Bars und

drohten fast zu platzen. Natürlich wollten

wir auch einmal in die „Neue-Moderne“

spanische Küche schnuppern und taten

das am Abend im Comerc24. Wir nahmen

das vorgeschlagene Menü. Was anhand

der à la carte Preise auch die einzig vernünftige

Entscheidung war. Brot, Salz und

Öl wurden mit 5 € berechnet. Für uns sehr

ok. Wir dachten natürlich daran, dass es

so etwas bei uns auch geben sollte. Denn

wenn ich bei meinem Installateur ein WC

erneuern lasse, schenkt der mir ja auch

nicht die Brille dazu. So als freundliche

Aufmerksamkeit des Hauses. So etwas

erwartet man in unserem Land nur von

Gastronomen. Ich will das Menü nicht

ganz beschreiben. Es war gut, aber vom

reinen Esserlebnis kein Highlight. Die

Patisserie hat uns allerdings schon sehr

begeistert. Viel Tamtam und Effekte. Am

nächsten Mittag fanden wir durch Zufall

ein Restaurant mit dem Namen „Los Caracoles“.

Es fiel uns auf, weil in der Hauswand

an der Straße die Hähnchen über

offenem Feuer gegrillt wurden. Wir also

rein. An der Bar vorbei durch die Küche

ins Restaurant. Ja richtig! Und die Küche

war geschätzte 70 °C heiß und die Flammen

schlugen einen Meter hoch aus dem

100 Jahre alten Ofen. Wir nahmen Platz

in dem riesigen alten Restaurant. Natürlich

folgten wir der Empfehlung des super

freundlichen Kellners und orderten

Schnecken und Hähnchen. Danach noch

eine Crema Catalana und das Leben hatte

wieder einen Sinn. Einfacher und besser

kann man es nicht machen!

Es war für mich wieder mal ein Erlebnis

der besonderen Art. Und ich habe

gelernt, das es um die einfachen Dinge

im Leben geht. Und um Qualität. Nimm

das, was top frisch ist und bereite es einfach

und ohne viel Tamtam zu. Das ist es

schon. Was mich natürlich wieder auch

zu unserer regionalen Küche hier bringt.

Obwohl ich mich da gar nicht 100 % festlegen

will. Natürlich koche ich immer mit

Olivenöl. Aber eben mit einem wo ich sagen

kann: Hurra! Und eben nicht mit dem

Abfall von LIDL. Aber was es bei uns gibt,

das sollte man auch heranziehen. Dieses

Magazin beschäftigt sich ja schon lange

auch mit den Bauern der Region. Dies

werde ich in Zukunft auch noch mehr

tun. Diese Kolumne schreibe ich Ihnen

heute deshalb auch zum letzten Mal. Ab

der nächsten Ausgabe werde ich Erzeuger

aufsuchen, und mit ihren Produkten ein

oder zwei schöne, einfache Gerichte kochen.

Und natürlich werde ich Ihnen hier

davon berichten. Freuen Sie sich schon

auf die neue „Küche der Regionen“.

Bis dahin mit besten Grüßen

Stefan Manier

Naturstein in einmaliger Vielfalt auf

60.000 qm Ausstellung und Lager.

Weltweite Importe außergewöhnlicher

Produkte und Qualitäten machen Ihren

Besuch in Rheine zu einem Erlebnis.

Lassen Sie sich inspirieren für

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Vorschau

70

Am 28.08.2009 erscheint unsere

Herbstausgabe, u. a. mit

• Hafenfest Marina Rünthe

Im „Westfälischen Sportbootzentrum“Marina

Rünthe findet vom

5.6 bis 7.6.2009 für alle

Liebhaber von Wasser,

Wassersport, maritimen

Klängen und Leckereien

das große Hafenfest statt. Zahlreiche maritime Aussteller

präsentieren Ihre Angebote. Ein Volksfest für die ganze Familie,

das in 2008 von ca. 60 000 Menschen besucht wurde.

• Karl May Festspiele in Elspe

Auf der Naturbühne in Elspe-Lennestadt (be)suchen wir

den Schatz im Silbersee. In der Zeit vom 20.6. – 30.8.2009

findet auf der 100 m breiten Naturbühne die neue spannende

Inszenierung von „Der Schatz im Silbersee“ mit 60

Schauspielern und Stuntman statt. Über 40 Pferde werden

eingesetzt. Eine spannende Geschichte, nicht nur für Karl-

May Fans.

• Zu Gast bei Elmar Simon

Der Sternekoch aus dem Restaurant Balthasar in Paderborn,

bereitet für uns in dieser Ausgabe ein Wiener Backhendl

vom Paderborner Maishähnchen auf Kartoffel-Radieschensalat.

Gutes aus Paderborn mit besten regionalen

Zutaten. Elmar Simon kocht Regionales gerne auf die feine

Art. Seine Spezialitäten nennt er „Balthasar Classics“. Seien

wir gespannt auf sein Paderborner Maishähnchen.

• Beslers Städtereise

Ab der Herbstausgabe stellt Ihnen Gerhard Besler die Geschichte

und Geschichten aus historischen Städten unserer

Region vor. In jede Ausgabe berichtet er aus einer anderen

Stadt. Welche Rolle spielte z. B. Höxter im 15. Jahrhundert

und was ist dran an der Geschichte mit dem Rattenfänger

von Hameln.

• ... und dem Blick ins Rheinland

Haben Sie Ausflugs- oder Veranstaltungstipps,

kennen Sie ein tolles Restaurant?

Wir freuen uns auf Ihre Themenvorschläge:

marcus.besler@futec-ag.de, Telefon (02306) 978 402

Foto: www.elspe.de


Beslers Liköre

Beslers Liköre sind feine Spezialitäten mit eigenem Charakter

und besonders gehaltvoll im Geschmack. Je nach Sorte bilden

35 – 50 % vollreife Früchte oder naturreine Fruchtsäfte ohne

Zusatz von künstlichen Aromen die Grundlage bei der

Herstellung. Bei seinen »trockenen« Likören verwendet

Gerhard Besler nur ca. 50 % der Menge an Zucker, wie sie die

klassischen Rezeptionen vorsehen.

Gerhard Besler: »Ich verkaufe Geschmackserlebnisse,

Chemie gibt es in der Apotheke.«

0,5 l Flasche ab 11,90 €

Bitte fragen Sie auch nach Beslers Likör-Raritäten.

Weisser und Roter Westfale

Sorgfältiger, zeitgemäßer Ausbau, Maischegärung.

Lagerung 50 % im Holzfass und 50 % im

Barrique bzw. gekühlte Vergärung im Holzfass

und Edelstahltank, sowie Lagerung im Holzfass.

Internationale Reben im Zusammenspiel

mit heimischen Sorten und dem Dr. Bürklin-

Wolfschen Qualitätsgedanken ergeben vielschichtige

und moderne Weine.

Pfälzer Cuvée, Weißwein, Pfalz, 2007,

trocken 12,5 % Vol. für 8,90 €

Pfälzer Cuvée, Rotwein, Pfalz, 2007,

trocken 13 % Vol. für 8,90 €

Grubensalz

Dieses Salz sieht aus wie kleine schwarze glänzende Kohlestückchen.

Sparsam eingesetzt, verleiht es den Speisen eine ganz besondere Note

und ist rein optisch ein echter Hingucker.

Das Grubensalz wird in einer

entsprechenden

Geschenkbox

inkl. Rezeptheft

von Stefan Manier

angeboten.

Geschenkbox für

9,00 €

Lecka Dortmund

Leckere Gerichte aus der Region,

einmal etwas anders präsentiert als

in einer bloßen Aneinanderreihung

von Rezepten und Fotos. Die Region

Dortmund und Westfalen bilden die

Grundlage für das Speisenangebot in

diesem Buch Klassiker wie der Westfälische

Panhas und der Dortmunder

Pfefferpotthast kommen hier ebenso

vor wie Steckrübencarpaccio mit

Feldsalat oder Stielmus mit Tafelspitz.

Lecka Dortmund für 19,50 €

Schwerter Senf

Die Senfe werden aus Senfsaat hergestellt, ohne Verwendung von Zucker

oder Süßstoff. Es werden nur ausgewählte, hochwertige Produkte

verwendet, da diese entscheidenden

Einfluss auf den

Geschmack und die

Wirkung des fertigen

Senfs haben.

Steinguttöpfchen

für 4,50 €

Westfalen Band IV

Gehen Sie mit Gerhard Besler auf eine

genussvolle Reise durch alle Regionen

Westfalens. Die hochwertige Ausstattung

dieses DIN A4 Bildbandes mit Prägedruck

und Teillackierung sowie die hervorragenden

Fotos bereiten Freude beim Studium

dieses Buches. Seien Sie neugierig auf 280

Seiten Westfalen.

Westfalen Band IV für 24,90 €

Sasse Lagerkorn x.o.

Sasse Lagerkorn x.o. Rosenmuskateller 32 % Vol. Limitierte

Sonderabfüllung für das Westfalen Magazin.

Gereift im Rosenmuskatellerfass.

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Weitere interessante Artikel finden Sie im Shop unter www.westfalen-magazin.de. Änderungen und Irrtümer vorbehalten.

Bestellungen sind leider nur online möglich. Großkundenanfragen bitte an marcus.besler@futec-ag.de.


MASERATI GRANTURISMO S AUTOMATIK.

DIE SEELE DES GRANTURISMO.

DER GRANTURISMO IN SEINER REINSTEN FORM: 323 KW (440 PS) MIT AUTOMATIK-KOMFORT.

Der GranTurismo S Automatik verbindet die Kraft eines 323 kW (440 PS) starken 4,7 Liter V8-Motors mit dem Komfort eines vollautomatischen Sechsganggetriebes.

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Kraftstoffverbrauch kombiniert von 14,3–16,4 l/100 km; außerorts 10,0–11,3 l/100 km; innerorts 21,6–25,2 l/100 km | CO 2 -Emission kombiniert 330–385 g/km

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Repräsentant Holger Albinsky · Fon 0 21 32 - 91 54-25 · E-Mail: albinsky.sportivo@lueg.de

Am Flughafen Dortmund · Gottlieb-Daimler-Straße 1 · 59439 Holzwickede

Repräsentant Oliver Vakilzadeh · Fon 0 23 01 - 9 49 36-40 · E-Mail: vakilzadeh.sportivo@lueg.de

www.lueg-sportivo.de

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