Albert Löhner: Neubau des WGG wird rasch umgesetzt! - CSU ...

csu.neumarkt.de

Albert Löhner: Neubau des WGG wird rasch umgesetzt! - CSU ...

Ausgabe 57 4/2012

Informationen, Fakten und Meinungen

City-Lounge mit

Haderthauer

Autotest:

KIA Sportage

Helmut Lahner:

Klinikum & BMHKW

Albert Löhner: Neubau des

WGG wird rasch umgesetzt!


Feierabend:

1. Feuer auspinkeln

2. Pferd parken

3. Lift ins Penthouse

4. Ab ins Bad

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2 Die Raute 4/12


Gewusst was & wo

Seite 4 DeutSchlanD

Unsere Koalition unterstützt und stärkt ehrenamtliches Engagement

Seite 7 DeutSchlanD

Besonderen Schutz von Ehe und Familie im Grundgesetz verteidigen

Seite 9 CSU-Stadtratsfraktion setzt auf konstruktive Zusammenarbeit

von Stadt und Landkreis

Seite 9 tickeR

Aus den Parlamenten

Seite 11 BayeRn

Schulden oder Chancen – Wer macht Politik mit Zukunft?

Seite 12 autoteSt

KIA Sportage

Seite 15 neumaRkt

Endlich Klarheit beim Ganzjahresbad schaffen

Seite 16 lanDkReiS neumaRkt

Weichen für den Neubau des

Willibald-Gluck-Gymnasiums sind gestellt!

Seite 19 neumaRkt

Jugendherberge für Neumarkt?

Seite 20 chRiStenveRfolgung

Die Gefahr für Syriens Christen steigt

wie die Flüchtlingszahlen

Seite 21 BeRichte auS Den StaDtteilen

Altenhof, Holzheim, Stadtosten

Seite 22 BeRichte auS Den StaDtteilen

Stadtnorden, Stadtmitte

Seite 23 BeRichte auS Den StaDtteilen

Mühlen

Seite 25 BeRichte auS Den StaDtteilen

Pölling, Stauf, Wolfstein

Seite 27 BeRichte auS Den cSu-aRBeitSgemeinSchaften

Junge Union, Frauen Union, Senioren Union

Seite 28 cSu fRauen union

Lounge in der City

Seite 31 Namen im Gespräch

Peter Altmaier, Dr. Günther Beckstein, Anne Bielsch, Hela Buchner, Hans Bumes,

Michel Dantin, Albert Deß, Theo Dotzler, Hans Drescher, Marco Gmelch,

Rainer Götz, Arnold Graf, Susanne Hierl, Helmut Jawurek, Alois Karl,

Helmut Kohl, Bernhard Kraus, Marius Mauerer, Angela Merkel, Horst Seehofer,

Werner Sperber, Franz Sturm, Reinhold Tischler, Wolfgang Wild, Albert Wittl

Inhalt / Editorial

Mit der 57. Ausgabe unserer Zeitschrift wollen

wir Sie wieder gut informieren.

Alois Karl stellt Ihnen die Pläne vor, wie künftig

das bürgerschaftliche Engagement in unserem

Land noch besser unterstützt werden soll. Norbert

Geis fordert, dass auch künftig der besondere

Schutz von Ehe & Familie gewährleistet wird.

Ernst Herbert informiert Sie über die Lage in Syrien

und im Raute-Autotest prüfte Hermann Pfeifer

den KIA Sportage.

Irmgard Wanke und Heidi Frank ziehen einen

Vergleich zwischen der grün-roten Haushaltspolitik

in Baden-Württemberg und der bayerischen

Politik. Helmut Lahner befasst sich mit der Zusammenarbeit

von Stadt und Landkreis.

Auch städtische Themen haben wir für Sie vorbereitet:

Ferdinand Ernst fordert klare Fakten, damit

endlich eine vernünftige Entscheidung zu einem

Neumarkter Ganzjahresbad getroffen und

umgesetzt werden kann. Elfriede Meier zeigt

auf, weshalb eine Jugendherberge für unsere

Stadt eine Bereicherung sein könnte. Albert Löhner

berichtet darüber, wie das neue WGG aussehen

wird, das bis 2015 fertig gestellt wird.

Wir gehen für Sie auf die Lounge in the City des

FU-Kreisverbandes ein. Wie immer berichten wir

über die Arbeit der CSU in den verschiedenen

Stadtteilen und der CSU-Arbeitsgemeinschaften.

RAUTE-Leser werden wie immer gut informiert!

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen!

Helmut Jawurek

Vorsitzender des CSU-Stadtverbandes

Die Raute 4/12 3


DEUTSCHLAND: Ehrenamt

MdB Alois Karl:

Unsere Koalition unterstützt und

stärkt ehrenamtliches Engagement

Gerade im Rettungswesen zeigt, wie unverzichtbar das Ehrenamt für unsere Gesellschaft ist. Wie das Ehrenamt gestärkt werden kann, darüber unterhielten sich

der Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes Kröger mit MdB Alois Karl (v.l.). Bild: M. Dominik

Das Ehrenamt ist das Rückgrat unserer Gesellschaft.

Die CSU und ich persönlich wissen

diesen freiwilligen Dienst unserer Mitbürgerinnen

und Mitbürger zu unser aller

Wohl sehr zu schätzen. Viele Bereiche unseres

öffentlichen und sozialen Lebens wären

ohne die ehrenamtlich Tätigen nicht

denkbar. Deshalb stärkt die christlich-liberale

Koalition das Ehrenamt erneut: Wir erhöhen

die Anreize für bürgerschaftliches

Engagement und bauen bürokratische

Hindernisse ab.

Die Koalitionsfraktionen von CDU/CSU und

FDP haben das Gesetz zur Stärkung der Gemeinnützigkeit

initiiert, welches Ende Oktober

bereits im Bundeskabinett auf den Weg

gebracht wurde. Es handelt sich dabei um

ein attraktives Maßnahmen-Paket zu vielen

Fragen, die ehrenamtlich tätige Bürgerinnen

und Bürger berühren. Zum steuerlichen

Bereich genauso wie zum Zivilrecht.

• Ein ganz wichtiger Punkt ist die Anhebung

der Freibeträge im Steuerrecht:

Wir erhöhen die Übungsleiter-Pauschale

von derzeit 2.100 Euro um 300 Euro.

Damit erhalten zum Beispiel Sporttrainer

oder Erzieher künftig bis zu 2.400

Euro jährlich steuer- und sozialversicherungsfrei.

• Aber auch andere ehrenamtlich Tätige

wie beispielsweise Kassierer oder Platzwarte

werden durch eine erhöhte Ehrenamtspauschale

begünstigt: Der bisherige

Jahres-Steuerfreibetrag für Vergütungen

im Ehrenamt von bislang 500

Euro pro Jahr wird um 220 Euro auf 720

Euro erhöht.

• Die Umsatzgrenze für die Klassifizierung

von sportlichen Veranstaltungen

eines Sportvereins als Zweckbetrieb

wird von 35.000 Euro auf 45.000 Euro an-

gehoben. Dies gilt jedoch nicht für die

Bruttoeinnahmen im Bereich des wirtschaftlichen

Geschäftsbetriebs. Hier

bleibt es wegen der Konkurrenzsituation

zur Gastronomie weiterhin bei der

35.000 Euro Bruttoeinnahmen-Grenze.

• Ziel ist, unsere am Breitensport orientierten

Vereine von unnötiger Bürokratie

zu entlasten: Bei kleineren Veranstaltungen

entfällt daher künftig die

Pflicht, die Ausgaben detailliert dem

steuerpflichtigen beziehungsweise dem

steuerfreien Bereich zuzuordnen.

• Wir schaffen auch mehr Rechtssicherheit:

Nach Prüfung erhalten die Vereine

künftig eine rechtsverbindliche Bescheinigung

darüber, ob die Satzung

den Vorschriften der Abgabenordnung

entspricht.

4 Die Raute 4/12


Viele Verbesserungen für das Ehrenamt machen sich bemerkbar, wenn man die Steuerklärung beim

Finanzamt abgibt.

• In der Abgabenordnung wird die

Mittelverwendungsfrist um ein

weiteres Jahr ausgedehnt. Damit

wird den Organisationen deutlich

mehr Zeit gegeben, die Mittel

zielgerichtet und effizient einzusetzen.

• Viele Ehrenamtliche bewegt

auch die Frage, inwieweit sie für

etwaige Fehler und Schäden in

Ausübung ihrer Tätigkeit einzustehen

haben. Der Gesetz-Entwurf

sieht hier eine Beschränkung

der Haftung von ehrenamtlich

tätigen Vereinsmitgliedern

und Mitgliedern von Vereinsorganen

vor.

Deutschland: Ehrenamt

Wir halten das Ehrenamt außergewöhnlich

hoch: in Kirchen, Sportvereinen, sozialen

Einrichtungen, Parteien oder Initiativen.

Nur durch den Einsatz unserer Ehrenamtlichen

kann unsere Gesellschaft

so gut funktionieren. Unser Gesetzentwurf

ist ein klares Signal an alle Ehrenamtlichen:

Ihre Arbeit wird gewürdigt

und unterstützt !

Alois Karl

Jeder der aktiv einen Mannschaftssport betreibt, weiß wie unverzichtbar gute Übungsleiter für den Erfolg eines

Teams sind. Alois Karl (Mitte) hat früher selbst in einer Vereinsmannschaft gespielt und ist noch heute beim

FC Bundestag aktiv. Bild: M. Dominik

Sport verbindet und fördert den Respekt vor der Leistung des anderen. Deshalb spielt der FC Bundestag nicht nur gegen andere Parlamentariermannschaften,

sondern wie hier im Mai diesen Jahres in Berlin gegen Auswahlteams von Firmen oder Verbänden. Bild: M. Dominik

Die Raute 4/12 5


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6 Die Raute 4/12


Bei dem Versuch,

das Ehegattensplitting

im Steuerrecht

auf gleichgeschlechtlicheLebenspartnerschaftenauszuweiten,

geht es

den Schwulenverbänden

nur darum,

die Stellung

der Ehe in unse-

Der Autor,

rerRechtsord- Norbert Geis, MdB (73),

nung zu erschüt-

ist Rechtsanwalt. Seit

tern. Unsere Ver-

1987 vertritt der vierfafassung

stellt Ehe

che Vater den Wahlkreis

Aschaffenburg im

und Familie unter

Deutschen Bundestag.

den besonderen

Aktuell ist der profilierte

Schutz des Staa-

Rechtspolitiker Mitglied tes. Daraus folgt

im Ausschuss für Familie, die Privilegierung

Senioren, Frauen und von Ehe und Fa-

Jugend.

milie. Familien sichern

die Generationenfolge

und damit den Generationenvertrag,

auf dem unser

Sozialsystem ruht. Sie bilden

durch ihre Erziehungsleistung

in den ersten Lebensjahren des

Kindes das Humanvermögen,

das für die Entwicklung der Gesellschaft,

der Wirtschaft und

der Kultur von kaum zu überschätzender

Bedeutung ist.

DEUTSCHLAND: Grundgesetz

Besonderen Schutz von Ehe und Familie

im Grundgesetz verteidigen

Von daher verbietet es sich, die

gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften

der Ehe und

Familie gleichzustellen. Wer das

will, muss die Verfassung ändern.

Egalisierung statt Achtung

des Verfassungsauftrags

Schon lange wird versucht,

die gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften

mit Ehe

und Familie gleichzusetzen.

Den Anfang machte das im Jahr

2001 von der rot/grünen Mehrheit

eingeführte Lebenspartnerschaftsgesetz.

Das Verfassungsgericht

meinte dazu in seinem Urteil vom

17. Juli 2002, es schade Ehe und Familie

nicht, wenn der Gesetzgeber den gleichgeschlechtlichenLebensgemeinschaften

den gleichen Rang einräume. Die-

se Auffassung ist jedoch so lebensfremd,

dass sie schon fast als zynisch erscheinen

muss. Die Lebenswirklichkeit seither zeigt

doch, wie sehr Ehe und Familie als Fundament

in unserer Gesellschaft in Frage

gestellt werden. Die Ehe hat längst nicht

mehr den Rang wie vor 40 – 50 Jahren. Allerdings

ist auch richtig, dass zwei von

drei Ehen bis ins hohe Alter, bis zum Tod

eines Ehepartners, Bestand haben. Das

beweist, dass diese Lebensform der Natur

des Menschen am meisten entspricht.

In seiner Entscheidung vom 17. Juli 2002

setzte das Verfassungsgericht den eingeschlagenen

Weg zur Egalisierung der Ehe

fort. Lediglich die erste Kammer des zweiten

Senats hat sich mit ihrem Beschluss

vom 6. Mai 2008 diesem Trend widersetzt.

Das Gericht hatte es abgelehnt, den Familienzuschlag

im Beamtenbesoldungsrecht

auf eingetragene Lebenspartnerschaften

zu übertragen.

In seinen Beschlüssen von 2009 und 2010

und in den beiden Beschlüssen von die-

sem Jahr 2012 jedoch treibt das Gericht

die Egalisierung weiter voran. Dabei setzt

sich das Gericht mit der entscheidenden

Frage, was Ehe und gleichgeschlechtliche

Lebensgemeinschaften voneinander un-

terscheidet und warum der Verfassungsgeber

die Ehe privilegiert hat, nicht auseinander.

Das Verfassungsgericht nimmt

die Ratio des Artikel 6 GG überhaupt nicht

wahr.

Keine Verfassungsänderung durch

die Hintertür

Angesichts dieser verfassungsgerichtlichen

Rechtsprechung darf es nicht wundern,

dass nun auch in der Unionsfraktion

die Stimmen laut werden, in unserer

Rechtsordnung den Unterschied zwischen

den beiden Institutionen aufzugeben. Mit

der Übertragung des Ehegattensplittings

auf die gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften

wäre der Weg zur endgültigen

Gleichstellung frei. Es gäbe keinen

Grund mehr, nicht auch in anderen gesetzlichen

Regelungen den Ausgleich vorzunehmen.

Ein solches Ergebnis aber widerspräche

unserer Verfassung. Es wäre

eine Verfassungsänderung durch die Hin-

Norbert Geis und Dorothee Bär vertreten die CSU im Bundestagsausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

tertür. Das aber sollte das Parlament aus

Achtung vor unserer Verfassung nicht zulassen.

Norbert Geis

Die Raute 4/12 7


NEUMARKT: CSU Stadtratsfraktion

CSU-Stadtratsfraktion setzt auf konstruktive

Zusammenarbeit von Stadt und Landkreis

Eine konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit

zwischen der Stadt und

dem Landkreis ist für die CSU-Stadtratsfraktion

eine der wichtigsten Voraussetzung

für eine positive Weiterentwicklung

unserer Region.

Bildungsstandort Neumarkt

stärken

Dies ist vor allem dringend notwendig für

den Aufbau eines Hochschulstandortes

in Zusammenarbeit mit der Georg-Simon-

Ohm Hochschule Nürnberg, den Neubau

des WGG, die verbesserte Parksituation am

Klinikum und einen Neubau des Schwesternwohnheims

mit Kinderkrippe. Die CSU-

Kreistagsfraktion hat dazu größte Unterstützung

signalisiert und uns mehrmals

versichert, dass sie voll hinter diesen Vorhaben

steht.

Attraktivität am Arbeitsplatz

Klinikum erhöhen

Während die ersten beiden Projekte bereits

auf den Weg gebracht sind, besteht

beim Neubau eines Schwesternwohnheimes,

der Kinderkrippe und der Verbesserung

der Parksituation dringend Handlungsbedarf.

Nach Meinung der Stadt ratsfrak

tion müsse es im Interesse der Stadt

und des Landkreises lie gen, für die Pflegekräfte

am Klinikum An reize zu schaffen,

wenn man dem drohen den Fach kräf teman

gel ge gen steuern will. Dazu benötigt

der Land kreis allerdings ein Grundstück.

Mehrere Alterna ti ven kommen nach unserer

Vorstellung

in Frage: die ehemaligelandwirtschaftlicheHoffläche

am Krankenhaus

im Besitz der

Stadt, das ehemalige

Stettner Grundstück

direkt am

Kanal gegenüber

dem Kli ni kum,

Der Autor Helmut

Lahner (64) ist

Vorsitzender der CSU-

Stadtratsfraktion. Der

Vater von drei Kindern

ist verheiratet, leitet

die Knabenrealschule in

Neumarkt und gehört

seit 1978 dem Stadtrat

an. Zudem vertritt er die

Neumarkter Interessen

im Kreistag.

ebenfalls im Besitz

der Stadt, auf dem

Parkplatz des Klinikums

oder an der

Nürn berger Straße

vor dem Flugplatz.

Auch wenn es

derzeit nicht so

scheint, als könne

man hier unter

anderem mit der

Stadt oder auch

Helmut Lahner: Nur wenn Stadt und Landkreis Neumarkt konstruktiv zusammenarbeiten, können wir

unsere Heimat voranbringen.

Privateignern zu einer Einigung kommen,

sollte man trotzdem alles versuchen, um

schnellstens eine Lösung für das Schwesternwohnheim

und die Kinderkrippe zu finden.

Mehr Parkraum für Besucher und

Beschäftigte am Klinikum

Nicht ganz unabhängig davon ist die Errichtung

eines Parkdecks auf dem bisherigen

Parkplatz am Klinikum. Der Notstand

an Parkmöglichkeiten konnte auch nicht

durch die vom Landkreis neu geschaffene

Parkfläche an der Nürnberger Straße

gelöst werden. Die Bürger erwarten zu

Recht eine baldige Lösung dieser Situation.

Wir als CSU-Fraktion werden wie beim

Parkplatz an den Gymnasien alles tun, damit

demnächst die politischen Entscheidungen

fallen und die Verwaltung mit der

Umsetzung beginnen kann. Dabei setzen

wir auf ein Miteinander von Landkreis und

Stadt.

OB hat bei Realsierung des

Blockheizkraftwerks versagt

Umso mehr bedauern wir die öffentlichen

Bemerkungen des OB zum Thema

Biomasse-Heizkraftwerk (BMHKW). Laut

OB wäre die Entscheidung des Klinikums,

weiter Seite 9

8 Die Raute 4/12


Parlamentsticker

+ Aus dem Reichstag + + Aus dem Maximilianeum +

Keine Umsatzsteuerpflicht

für

private Tanz-,

Ballett- und

Musikschulen

Verbesserungen

für öffentlichen

Dienst!

Fortsetzung von Seite 8

nicht an das BMHKW anzuschließen, ein

Paukenschlag und würde die Realisierung

des BMHKW in Frage stellen. Diese Feststellung

ist die Krönung einer unendlichen

Geschichte von Fehlplanungen, Unfähigkeit

und Untätigkeit.

OB für fehlende Umsetzung der

Stadtratsbeschlüsse verantwortlich

Schon im Sommer 2005 fanden erste Gespräche

Landkreis/Stadt über die Möglichkeit

der Versorgung mit einem BMHKW

statt. Vertreter der CSU-Fraktion haben

im Laufe der zurückliegenden Jahre immer

wieder wertvolle Hinweise gegeben

und den Planungsprozess stets aufmerksam

und kritisch-konstruktiv begleitet. Immer

wieder haben wir dem Projekt trotz

mancher Bedenken zugestimmt. Fast in

jedem Jahr sind im Stadtrat zustimmende

Beschlüsse erfolgt. Die Realisierung jedoch

fand nicht statt, weil die Vorgaben und Planungen

durch die Stadtverwaltung und die

von ihr beauftragten Fachbüros immer wieder

geändert wurden. Weit über 1,4 Millionen

Euro hat dies bisher an Kosten verursacht,

ohne dass irgendein Ergebnis vorhanden

ist. Die angekündigte Fertigstel-

Eine Erhebung von Umsatzsteuer auf Leistungen privater Musik-, Ballett- und Tanzschulen wird

es auch künftig nicht geben. Viele besorgte Lehrer und deren Schüler hatten ihren Bundestagsabgeordneten

Alois Karl diesbezüglich in den zurückliegenden Wochen kontaktiert. Ursprüngliche

Überlegungen für das Jahressteuergesetz 2013 sahen vor, zwischen Leistungen, die der Bildung,

der reinen Freizeitgestaltung oder beidem dienen, zu unterscheiden. Ziel sollte

die Anpassung des nationalen Umsatzsteuerrechts an die EU-Rechtsprechung

sein.

„In den parlamentarischen Beratungen im Bundestag habe ich mich massiv

gegen eine solche Regelung ausgesprochen und eine Prüfung eingefordert,

wie verpflichtend eine solche Anpassung an die EU-Richtlinie ist. Die Gespräche

mit Bundesfinanzminister Schäuble hatten Erfolg. Wir konnten mit ihm

vereinbaren, dass keine Änderung zu Lasten der Musik-, Ballett- und Tanzschu-

len erfolgt. Es bleibt beim bisher geltenden Rechtsstand“, berichtet Alois Karl

als Mitglied des Haushaltsausschusses.

Alois Karl,

MdB

Der Koalitionsausschuss hat am Wochenende weitere Verbesserungen für den öffentlichen Dienst

– insbesondere im Bereich der Schulen – beschlossen. Für 150 zusätzliche Verwaltungsangestellte

an Schulen ab dem Schuljahr 2013/14 sind nun insgesamt 8,8 Mio. Euro vorgesehen.

Um die im Rahmen des Neuen Dienstrechts eingeführten funktionslosen

Beförderungsämter auch in der Praxis umzusetzen, stellt die Koalition für

weitere Stellenhebungen im Lehrerbereich für die Jahre 2013 und 2014 zehn

Mio. Euro zusätzlich bereit, berichtet der Lupburger MdL Albert Füracker.

„Damit honorieren wir die engagierte Arbeit unserer bayerischen Lehrer“, betonte

der Lupburger. Die zusätzlichen Beschäftigungsmöglichkeiten für Angestellte

in den Sekretariaten der Schulen werden die Lehrer bei Verwaltungstätigkeiten

entlasten. „Damit tragen wir den stark gestiegenen Verwaltungsauf-

gaben in unseren Schulen Rechnung, die sich z. B. im Zuge des Ganztagsschulausbaus

ergeben. Dies war für die Abgeordneten der CSU-Fraktion ein wichtiges

Anliegen.“

lung, die ab 2010 in schöner Regelmäßigkeit

angekündigt worden ist, war reine Makulatur.

Landkreis seit 2007

im Unklaren gelassen

Nebenbei bemerkt, haben wir in Bezug

auf die vielfachen mangelhaften Planungsstände

sicherlich schweren finanziellen

Schaden von der Stadt Neumarkt abgewendet.

Verständlich ist auch, dass der

Landkreis von seiner Absicht, das neue

Gymnasium bzw. das Krankenhaus an das

Fernwärmenetz anzuschließen, Abstand

nimmt, nachdem der Bau immer wieder

über viele Jahre hinweg verschoben wurde.

Bereits im September 2007 hat der Wirtschafts-,

Landwirtschafts- und Umweltausschuss

des Kreistages den Letter of Intent

zur Wärmeabnahme mit der Stadt und

den Stadtwerken beschlossen. Doch ist

seitens der Stadt bisher nichts umgesetzt

worden. OB Thumann gab damals bekannt,

die Stadt Neumarkt und die Stadtwerke

hätten das BMHKW in Pfaffenhofen

besichtigt und man könne nach erfolgter

Ausschreibung mit einer Inbetriebnahme

schon 2011 rechnen. Diese Aussage

führte zu einer Zustimmung im Kreis-

tag mit 50 gegen 1 Stimme.

Albert Füracker,

MdL

Neumarkter Bürger wissen, wer die

Hauptschuld trägt

Jetzt ein etwaiges Ende des BMHKW mit

der Absage des Klinikums zu begründen,

stellt den Ablauf dieses Projekts völlig auf

den Kopf. Anscheinend soll dieses Vorgehen

von der Unfähigkeit des Hauses mit

dem OB an der Spitze ablenken, ein Großprojekt

nicht nur anzukündigen, sondern

auch umzusetzen.

Lösung in Konsens von Landkreis &

Stadt suchen!

Wir hoffen, dass zumindest künftig die

Stadt spitze konsequenter an einer Umsetzung

arbeitet und zusammen mit dem

Landkreis nach sachgerechten Lösungen

sucht. Dies gilt insbesondere für die angesprochenen

Projekte. Wir als CSU-Stadtratsfraktion

werden uns einbringen, dass

zeitnah eine Realisierung erfolgen kann.

Denn nur, wenn Stadt und Landkreis gemeinsam

in die richtige Richtung ziehen,

können wir etwas für die Neumarkter Bürger

bewegen.

Helmut Lahner

Die Raute 4/12 9


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Impressum:

Herausgeber: Helmut Jawurek,

CSU-Stadtverbandsvorsitzender

Redaktionsleitung:

Harald Frank (V. i. S. d. P.)

Ständige Mitarbeiter:

Jürgen Bäuml, Heidi Frank, Roland Häberl, Ludwig

Stepper, Irmgard Wanke und Gerlinde Wanke

Redaktionsanschrift:

Hallertorstraße 16 · 92318 Neumarkt i.d.OPf.

Layout: Harald Frank

Schlusslayout und Druckvorlagen:

Schwab-Werbung

Weißenfeldplatz 6d, 92318 Neumarkt

Tel. 0 91 81/5091293

Schlussredaktion: Evi Fürst

Druck: Wünsch Offset-Druck GmbH,

Daimler Str. 11, 92318 Neumarkt i.d.OPf.

Auflage: 20.000 Exemplare

Namentlich gekennzeichnete Artikel geben die Meinung des

Verfassers und nicht unbedingt die der Redaktion wieder. Weiterverwertung

der Artikel nur mit Zustimmung des Herausgebers.

Die Raute erscheint vierteljährlich.

Der Bezugspreis ist im CSU-Mitgliedsbeitrag enthalten.

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10 Die Raute 4/12


Mit dem finanziellen und sozialen Kahlschlag

in Baden-Württemberg wird immer

klarer: Die CSU und Bayern stehen für solides

Haushalten, den Verzicht auf neue

Schulden und für kräftige Zukunftsinvestitionen.

Baden-Württemberg mit seiner grünroten

Regierung marschiert geradewegs in

den Schuldensumpf. Dringende Investitionen

werden gekürzt.

Welche Unterstützung erhalten

die Kommunen?

Trotz Steuermehreinnahmen in

Milliardenhöhe kürzt Grün-Rot

in Baden-Württemberg die Unterstützung

im Kommunalen Finanzausgleich

um 600 Millionen

Euro in den nächsten beiden Jahren.

Die CSU in Bayern unterstützt im

Gegensatz dazu die Kommunen

mit Rekordsummen. Der Kommunale

Finanzausgleich steigt

2013 mit 7,7 Milliarden Euro auf

Rekordhöhe. Dies entspricht einem Plus

von 6,3 Prozent!

Wer häuft Schulden an – wer baut

Schulden ab?

Der Landeshaushalt der

grün-roten Regierung in Baden-Württemberg

macht in

den Jahren 2013/2014 3,3

Milliarden Euro neue Schulden.

Somit steht Grün-Rot

für Schulden statt Chancen!

Die CSU in Bayern hingegen

sorgt zum achten und neunten

Mal für einen Haushalt

ohne neue Schulden. Schon

im Jahr 2012 tilgt die CSU

Staatsregierung eine Milliarde

Euro Schulden, in den

Jahren 2013 und 2014 eine

weitere Milliarde. Mit dem

Finanzplan für 2015 und

2016 wird eine dritte Milliarde

Euro Schulden getilgt.

Das ist einzigartig, kein anderes Bundesland

leistet das. Somit wird Bayern bis

2030 komplett schuldenfrei.

Wer investiert in die Bildung?

Grün-Rot schafft tausende Lehrerstellen

ab. 2.200 Stellen werden nicht wieder besetzt.

Es ist sogar angedacht, dass bis 2020

Schulden oder

Chancen –

Wer macht Politik

mit Zukunft?

Bayerische und baden-württembergische

Haushaltspolitik im Vergleich

rund 10.000 Lehrerstellen gestrichen werden.

Politik zulasten der Schüler, Eltern

und Lehrer!

Die CSU in Bayern sorgt für beste Bildung

und investiert 2013/2014 33 Milliarden Euro

in Bildung und Wissenschaft. Im Laufe

BAYERN: Haushaltspolitik

der Wahlperiode sind das 7.000 neue Lehrer,

48.000 neue Studienplätze und 400

Professoren.

Wer unterstützt die Familien?

Politik gegen die Familien: Grün-Rot in Baden-Württemberg

schafft das Landeserziehungsgeld

ab. Damit werden gerade sozial

benachteiligte Eltern abgehängt.

Mit dem Landeserziehungsgeld,

Ausbau der Krippenbetreuung,

dem dritten beitragsfreien Kindergartenjahr

und dem Betreuungsgeld

tut die CSU in Bayern

alles für die Familien. Alleine

2012 wurden 2,4 Milliarden Euro

in die Familienpolitik investiert.

Welchen Stellenwert hat

der ländliche Raum?

Die Entwicklung des ländlichen

Raums hängt auch immer daran,

welchen Stellenwert die

Landwirtschaft im jeweiligen Bundesland

genießt. Für Baden-Württemberg brachte

es SPD-Finanzminister Schmid so auf

den Punkt: Es sei nicht wichtig, „ob es einen

Bauern mehr oder weniger gibt. Dann

wächst im Schwarzwald

halt mal ein Tal zu.“ Die CSU

verfolgt in der Staatsregierung

einen anderen Ansatz:

Sie gibt keine Region

auf, vielmehr versucht sie,

die ländlichen Räume und

auch die Landwirtschaft zu

stärken. Ein Beispiel hierfür

ist das 500-Millionen-

Projekt aus der Breitbandinfrastruktur

im ländlichen

Raum.

Heidi Frank &

Irmgard Wanke

Die Raute 4/12 11


AUTOTEST: KIA Sportage

Mit dem KIA zwischen Bardolino und Apfelsaft

Hermann Pfeifer testet für Sie den neuen KIA Sportage 2,0 CRDi AWD

Entgegen dem allgemeinen

Trend sinkender

Absatzzahlen, verkaufen

sich die kompakten

SUV im sogenannten

C-Segment

prächtig und verzeichnen

zweistellige Zuwachsraten

bei den

Zulassungen. Allen vo-

Der Autor,

ran entwickelt sich die

Hermann Pfeifer (64), Marke KIA besonders

ist 1. Vorsitzender der positiv. KIA ist ein ko-

Kreis verkehrswacht reanischerAutoher- Neu markt. Er vertritt steller, der zum Hy-

seit 12 Jah ren undai-Konzern gehört

ehren amtlich in der und mit diesem viele

Kreis verkehrswacht Schwestermodelle auf

die Schwer punkt- vergleichbarer Basis

zielgruppeFahran- produziert.

fänger.

Der neue kompakte

Geländewagen KIA

Spor tage wurde im Vergleich zum Vorjahr

mit einem Plus von sage und schreibe

276 Prozent in Deutschland verkauft.

Das von Peter Schreyer gezeichnete Fahrzeug

besticht durch eine moderne Architektur

auch im Innenraum, sehr im Stil

deutscher Designer, und ist auf den europäischen

Autofahrer zugeschnitten.

Der Sportage wird im modernen Werk

in Zilina in der Slowakei produziert und

wurde im deutschen Forschungszentrum

von KIA entwickelt.

Das Auto ist mit einer Vielzahl von Komponenten

aus Deutschland und benachbarten

EU-Ländern bestückt.

Die Redaktion der Raute hat Hermann

Pfeifer gebeten, diesen neuen KIA genau

unter die Lupe zu nehmen und dessen Erfolg

in einem ausgiebigen Test zu ergründen.

Die Redaktion der Raute bedankt sich bei

der Fa. Gerhard u. Jänig GmbH für die Zurverfügungstellung

unseres Testwagens.

An einem Freitagabend übernehme ich in

Sengenthal den blitzsauberen Testwagen.

Ohne Einweisungen abzuwarten fahre ich

einfach los. Das Auto lässt sich logisch und

einfach in den Grundfunktionen bedienen.

So nach und nach finde ich dann auch den

wirklich letzten Schalter und Druckknopf

und stelle gleich meinen Lieblingssender

im Radio ein. Gleich nach dem Losfahren

heizt das Fahrzeug innen spürbar, obwohl

der Motor noch kalt ist. Auch das erwar-

tete Dieselkaltnageln bleibt aus. Immer

mehr freue ich mich jetzt auf den ausgedehnten

Test am Wochenende.

Schon früh am Samstag treffe ich mich mit

Bekannten, die den Test begleiten wollen.

Schließlich soll dieses Auto seine Reisetauglichkeit

mit vier Personen und Gepäck

unter Beweis stellen. Vor dem Start die

Überraschung; das im Freien geparkte Au-

to ist vom Nachtfrost mit einer Eisschicht

überzogen. Jetzt schalte ich gespannt die

Frontscheibenheizung ein und aktiviere

die Sitzheizungen vorne und hinten. Meine

verwöhnten Mitfahrer staunen nicht

schlecht ob eines solchen Komforts. Nach

kurzer Zeit sind die Scheiben frei und meine

Mitfahrer genießen die mollige Wärme

auf allen Ledersitzen. Über die B 299

via Beilngries bin ich schnell auf der Autobahn

Richtung Süden.

Bei Richtgeschwindigkeit 130 km/h zeigt

der Drehzahlmesser 2400 U/min an. Der

Motor schnurrt angenehm leise im 6ten

Automatikgang und lässt sich von keiner

Autobahnsteigung, auch nicht vom Irschenberg,

beeindrucken. Ein Drehmoment

von fast 400 Nm lügt nicht. Entspannt,

bei leiser Musik aus der Stereoanlage

mit 6 Lautsprechern, nähere ich mich

dem ersten Etappenziel Brannenburg.

Noch vor dem Frühstück frage ich vom

Der Kia Sportage wusste auch in Italien eine gute Figur abzugeben.

Bordrechner den Verbrauch ab; 7,5 l. Danach

geht es flott zum Gewerbegebiet in

Hall, direkt vor der Brennerrampe, zum

Tanken. 1,51 € kostet hier Diesel; 1 Cent

mehr als in Neumarkt, aber 8 Cent weniger

als auf der Autobahn; diese Ösis verstehen

es. Aber Ärger beiseite, ich steuere jetzt

auf den Brenner zu. Spontan geht die Automatik

zur Sache und vermittelt dem Fahrer

Überlegenheit vor allem am Berg. Mit

wenig Gasfuß komme ich ständig überholend

schnell an der Mautstelle Schön-

Bei der Anfahrt zur Apfelplantage stellte der Sportage seine Kletterfähigkeiten unter Beweis.

12 Die Raute 4/12


erg an und höre bei geöffnetem Fenster

neben dem Kassenhäuschen den eigenen

Motor außen. Ehrlich, KIA hat hier mit der

neuen R-Motorenreihe ganze Arbeit geleistet;

ein hinter mir wartender SUV eines

deutschen Premiumherstellers übertönt

deutlich das Leerlaufgeräusch des KIA.

Nach flotter Fahrt erreiche ich via Trient

die Bergstrecke nach Vezzano und später

Torbole am Gardasee über Arco. Das schöne

Wetter, die spätsommerliche Temperatur

und das spielerische Fahren über die

kurvenreiche Strecke rund um den Monte

Bondone lassen mich immer entspannter

werden; meine Mitfahrer sowieso.

Nach nur 6 Stunden Fahrzeit habe ich Malcesine

erreicht und suche einen Parkplatz nahe

dem Zentrum. - Müde? Nein, hungrig. Es

ist Markt und viele andere haben auch die

Idee mit einem Ausflug an den Lago gehabt.

So muss ich einen engen Parkplatz nehmen;

plötzlich ist der KIA ein großes Auto, obwohl

er nur 4440 mm lang und 1855 mm breit ist.

Rückwärts taste ich mich mit der hervorragenden

Rückfahrkamera in die enge Lücke

und lege die großen Außenspiegel elektrisch

an. Es ist alles an Bord, was den Alltag

eines Autofahrers erleichtert.

Aber jetzt ist Zeit für ein Mittagessen im

Ristorante La Pace. Lieber Leser, Sie brauchen

nicht zu suchen; der Gourmetführer

„Der Feinschmecker“ hat das La Pace

mehrfach ausgezeichnet und sich nicht getäuscht.

Voll des Lobes an die Küche bekommen

wir zum Schluss eine Flasche Limoncino

del Lago hingestellt. Das ist Italien.

Am späten Nachmittag fahre ich mit

meinen Gästen weiter nach Torri del Benaco,

um mit der Fähre (Traghetto) nach

Maderno überzusetzen.

Unser KIA hat sich inzwischen an uns gewöhnt

und wir an ihn schon lange. Die

selbstlernende Automatik hat sich meinem

Fahrstil angepasst, schaltet früher

und butterweich. Der Motor, der vor der

Übernahme wohl durch Kurzstrecken gepeinigt

war, läuft wie ein Quarzwecker;

jetzt drücke ich vorsichtig den Reiserechner:

6,8 l, der KIA mag mich.

Nach einem Stopp in Maderno, vor dem

historischen Hotel Milano, fahre ich jetzt

über die Gardasana Occidentale. Sie sollten

tunnelfest sein und das Auto mit seinen

Abmessungen gut im Griff haben, so

eng ist die Tunnelstrecke. Über Limone,

das Ihnen einen Aufenthalt wert sein sollte,

geht es nach Riva und über den Passo

St. Jovanni nach Rovereto. Jetzt hat mich

die Autobahn bis Bozen wieder. Ich lasse

den KIA laufen und drücke ungläubig immer

wieder den Bordrechner; der Sportage

macht seinem Namen Ehre und reizt

zum flotten Fahren. Bei Einbruch der Däm-

Nach getaner Arbeit glänzte der KIA vor dem Gardasee.

merung erreiche ich Meran und unser Hotel.

Es hat keine Sterne und gehört einer

christlichen Organisation, ist sehr sauber

und hat eine gutbürgerli-

che Küche. Als Dank bekommt

der KIA einen Tiefgaragenparkplatz,

muss aber vorher noch mit

der Bergabfahrhilfe seine SUV-Eigenschaften

an der steilen Garagenrampe

beweisen.

Wir schlafen alle diese Nacht sehr

gut, mag es am herrlichen Wein

gelegen haben oder an der gespürten

Geborgenheit in diesem sicheren

Auto, das immerhin 5 Sterne

beim strengen Euro NCAP Crashtest

erhalten hat.

Sonntag früh füllen meine Beifahrer

mit üppigen Äpfel-, Weineinkäufen

den immerhin 465 l großen Kofferraum

bis zum letzten Winkel.

Doch nicht genug, allein mein Spieltrieb

treibt mich in eine Apfelplantage

mit einem steilen Wiesenhang.

Die jetzt zusätzlich manuell zugeschalte-

AUTOTEST: KIA Sportage

te Sperre des Antriebs lässt den KIA ungehemmt

klettern. Erst die Proteste meiner

Mitfahrer zwingen mich zum Einhalten.

Die anschließende Heimfahrt nach Neumarkt

wird nur noch durch einen Stau zwischen

Bad Aibling und Holzkirchen kurzweilig.

Das serienmäßige Navi leitet mich

mit der Echtzeitstauumfahrung perfekt

auf die richtige Landstraße gen München.

Bei einem urigen Abendessen im Bräustüberl

Maxlrainer ziehen wir alle Bilanz

nach unserem fast 1200 km Ausflug mit

dem KIA. Gibt es gar keine Beanstandungen?

Doch!

Meine Hinterbänkler hätten gerne mehr

Sei tenführung der Sitze und längere

Schen kelauflagen gehabt; liegt wohl an

mei ner Fahrweise.

Ich selbst hatte leichte Probleme mit der

etwas schwammigen Lenkung in der Mittellage

und mit der Ausleuchtung der

Fahr bahnränder des Xenon Fernlichts.

Die sportlich ausgelegte Automatik fordert

mit ca. 1 l Mehrverbrauch ihren Tribut;

auch die Anhängelast von 1600 kg ist eher

die untere Grenze in diesem Fahrzeugsegment.

Der KIA Sportage fährt aber mit seiner

Komplettausstattung, der sehr guten Verarbeitung,

der soliden Technik und dem

modernen Design einer Klasse höher. Das

Preis-Leistungsverhältnis und die 7 Jahre

Garantie machen ihn sicher zum Favoriten

seiner Klasse.

Testverbrauch mit voller Besetzung und

Gepäck 7,0 l/ Werksangabe 7,2 l;

Kaufpreis von 19 950 € bis 34 260 € (Testfahrzeug)

Herrmann Pfeifer

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Essen in Malcesine:

www.ristorantelapacemalcesine.com

Gute Adresse im Kaltern:

Gasthof zum Weißen Rösl am Marktplatz

Bei Stau zum Regenerieren:

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der freundlichen und hübschen Bedienung Gitti

fragen

Autobahnvignette:

Österreich (10 Tage) 8 €

Italien Autobahngebühren ca. 20 € für die ganze

Strecke

Dieselpreise:

Österreich ca. 1,58 € auf der Autobahn;

1,51 € Landstraße

Italien ca. 1,78 €

Deutschland ca. 1,60 € auf der Autobahn;

1,50 € Landstraße

Die Raute 4/12 13


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14 Die Raute 4/12


Der Autor,

Stadtrat

Ferdinand Ernst (41),

gehört dem Bau- und

Umweltsenat des Stadtrates

an. Er arbeitet im

Arbeitskreis „Ganzjahresband“

als einer von

zwei CSU-Vertretern mit.

Die CSU Stadtratsfraktion

steht voll

und ganz hinter einem

Ganzjah resbad

für Neumarkt!

Dies ist eine parteiübergreifende,

jahrelange Forderung

des Stadtrats,

die die CSU uneingeschränktunterstützt.

Daher haben

auch alle CSU-

Stadträte in der

Oktober-Sit zung

des Stadtrats für

die Ausschreibung

eines Ar chi tek tenwettbewerbs

für

den Standort Mühlstraße

gestimmt.

Bestehende Planung

sorgt für Konflikte

Gleichzeitig ist man überrascht gewesen,

warum nun wieder lediglich mit einer Wasserfläche

von nur 750 qm kalkuliert werde.

Auch SPD-Mitglieder des Stadtrats hätten

gebeten, dies nochmals zu überprüfen. Denn

gerade die seitens der Stadt eingeschalteten

Gutachter hätten noch vor wenigen Wochen

klargestellt, dass eine Wasserfläche von 750

qm zu wenig sei. Bei nur 750 qm – so die Gutachter

– könnten die Schwimm-Becken und

Attraktionen unverändert nur in zu geringem

Umfang der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt

werden. Zu stark würde ein solches Bad

durch Vereins- und Schulsport blockiert. Dieser

Sport sei nach Meinung der CSU jedoch

wichtig und förderwürdig und sollte deswegen

in keiner Weise eingeschränkt werden.

Daher führt an einem größeren Raumangebot

nichts vorbei um die Öffnungszeiten für

die Öffentlichkeit entsprechend großzügig

zu gestalten.

Nein zu Vorfestlegung

des Standorts

Der aktuelle Architektenwettbewerb bezieht

sich auf den aktuellen Standort von Hallen-

und Freibad an der Mühlstraße.

Für die CSU steht dabei unmissverständlich

fest, dass eine abschließende Entscheidung

darüber, wo das Ganzjahresbad gebaut wird,

erst erfolgen kann, wenn die Gesamtkosten

auf dem Tisch liegen. Erste Schätzungen prognostizieren

– mit Parkdeck – Kosten von

knapp 30 Millionen Euro! Dazu kämen am

bisherigen Standort noch erhebliche Kosten

für Straßenbau (Rückbau Egerländer Straße?!)

und Abbruch von Gebäuden („Watte

Richter“?! Wohnhäuser Sandstraße ?!). Auch

sind die Kosten

für den Grunder-

werb der Immobilien

an Egerländer

und Sandstraße

in der Kalkulation

noch nicht berücksichtigt.

Die Stadt

hat hier bereits verschiedeneGebäude

gekauft.

Transparenz

für Kosten

schaffen

„Wir müssen vor einerabschließenden

Entscheidung

die Höhe der Gesamtkostenwissen“,

so die CSU-

Fraktion. Nicht

dass die Kosten

am Ende noch höher

sind, als beim

Projekt „Zauber-

berg“, das vor Jahren eben wegen zu hoher

Kosten verworfen wurde. Und im Gegensatz

zu Neumarkt sind seitdem

rundherum verschiedene

Bäder aus dem Boden

geschossen. Entsprechend

ist die Ausgangslage

auf Grund der Konkurrenz

wohl schlechter als

noch vor ein paar Jahren!

Das prognostizierte Defizit

für ein Ganzjahresbad

Neumarkt liegt daher bereits

bei 1,75 Millionen Euro

pro Jahr!

Da dieses Bad natürlich

auch Konkurrenz für das

NEUMARKT: Ganzjahresbad

Endlich Klarheit beim Ganzjahresbad schaffen

CSU steht zu Projekt und fordert zugleich Fakten für Entscheidung ein

Ist hier wirklich noch Platz für den zusätzlichen Verkehr der Besucher eines

Ganzjahresbades und einen geplanten Radweg?

Freibad ist, ist auch hier mit einem weiter

steigenden finanziellen Defizit zu rechnen!

Freibad erhalten –

Fakten erarbeiten

Egal für welchen Standort eines Ganzjahresbades

sich der Stadtrat am Schluss entscheidet:

An unserem tollen Freibad darf nicht

gerüttelt werden.

Grundlage für eine saubere Standortentscheidung

für ein Hallenbad muss eine saubere

Entscheidungsgrundlage sein. Diese ist

spätestens vorzulegen, wenn der Architektenwettbewerb

abgeschlossen ist und die

Kosten für einen Bau an der Mühlstraße vorliegen.

Sie könnte etwa wie folgt aussehen:

Standort

Mühlstraße

alternativer

Standort

A) Investitionskosten

Bau Bad / Sanierung Bad ….Euro ….Euro

+ Kosten Infrastruktur (Straßenbau/-Rückbau) ….Euro ….Euro

+ Kosten Parken (Parkhaus?) ….Euro ….Euro

+ Grundstückskosten

(z.B. Käufe Egerländer Str./Sandstraße)

….Euro ….Euro

- Evtl. Erlös bei Verkauf Teilflächen an der

Mühlstr.

….Euro ….Euro

= Summe Investitionskosten

B) Betriebskosten

….Euro ….Euro

Einnahmen Freibad ….Euro ….Euro

+ Einnahmen Ganzjahresbad ….Euro ….Euro

- Ausgaben Freibad ….Euro ….Euro

- Ausgaben Ganzjahresbad ….Euro ….Euro

= Jährlicher Zuschussbedarf

C) Sonstige entscheidungsrelevante

Gesichtspunkte

eigene Quelle vorhanden

Erweiterungsflächen für Realschulen

Personalsynergien

Planungsfreiheit

kein zusätzlicher Verkehr wird in Wohngebiet

gezogen

….Euro ….Euro

Landkreis einbeziehen

Im übrigen ist Eigentümer des Hallenbadgrundstücks

in der Mühlstraße unverändert

der Landkreis Neumarkt und nicht die Stadt

Neumarkt. Ein abschließender Vertrag über

den Übergang der Immobilie an die Stadt

wurde noch immer nicht geschlossen!

Sagen Sie uns Ihre Meinung zum Thema:

stadtverband@csu-neumarkt.de

Ferdinand Ernst

Die Raute 4/12 15


NEUMARKT: WGG-Neubau

Weichen für den Neubau des

Willibald-Gluck-Gymnasiums sind gestellt!

Kreistag stimmt dem 35-Millionen-Euro-Projekt zu – Fertigstellung 2015

Der Autor,

Albert Löhner (64), ist

Landrat des Landkreises

Neumarkt und Mitglied

des Bezirkstags der

Oberpfalz.

Quer durch alle

Fraktionen war

man sich einig: Die

Planungen des neuen

Willibald-Gluck-

Gymnasiums überzeugen

in jeder

Hinsicht. Dementsprechendeindeutig

fiel das Votum

der Kreisräte in der

letzten Sitzung des

Kreistages aus: Einstimmig

wurden

die Planungen der

Planungsgemeinschaft

ARGE Neubau

WGG unter Federführung

des

Architekturbüros

Berschneider+Berschneider aus Pilsach

abgesegnet und die Durchführung der

Maßnahme beschlossen.

Baubeginn März 2013 –

Fertigstellung Juni 2015

Der Baubeginn des langfristig für rund

1.400 Schülerinnen und Schüler geplanten

Schulgebäudes samt Dreifachsporthalle

soll im März 2013 erfolgen. Nach einer Bauzeit

von rund zwei Jahren soll das Projekt

im Juni 2015 fertig gestellt sein. So bleibt

für den Umzug ins neue Gebäude noch genügend

Zeit, bis im September 2015 mit

Beginn des Schuljahres der eigentliche

Schulbetrieb aufgenommen wird.

Projekt mit bayernweiter

Dimension

Das mit 34,9 Millionen Euro veranschlagte

Bauvorhaben ist die größte jemals vom

Landkreis Neumarkt i.d.OPf. geplante Neubaumaßnahme

im Schulbereich. Gleichzeitig

dürfte es auch der umfangreichste Neubau

eines Gymnasiums in Bayern in den

letzten zehn Jahren sein. Dieses Projekt

stellt den Landkreis vor enorme finanzielle

und organisatorische Herausforderungen,

wird nach Fertigstellung die örtliche Schullandschaft

aber auch deutlich bereichern.

Von Schülern und Lehrern aktiv

mitgestaltet

Das Ziel aller an der Planung Beteiligten

war die Schaffung eines „Lebensraums

Schule“. Das der Planung zugrunde gelegte

Konzept geht diesbezüglich pädagogisch

und bautechnisch neue Wege. Das zusammen

mit der Schulleitung, der Lehrerschaft,

den Schüler- und Elternvertretungen sowie

mit den tangierten Fachstellen definierte

Ziel ist die Schaffung einer offenen, transparenten

Schule mit Möglichkeiten einer

flexiblen Unterrichtsgestaltung. Mit großem

Engagement und Gespür für das wirtschaftlich

Machbare brachten Schüler und

Lehrer ihre Ideen ein. Dementsprechend

finden sich viele der Vorschläge auch in der

Planung wieder: Eine großzügig lichtdurchflutete

Pausenhalle, ein zweiter überdachter

und somit ganzjährig nutzbarer Lichthof,

offene Arbeits- und Aufenthaltsbereiche,

teilweise mit Sichtbeziehung zu den

Klassenzimmern, und ein Ganztagesschulbereich

mit Ruhe und Bewegungszonen.

Da die neue Dreifachsporthalle als Versammlungsstätte

konzipiert wird, können

zukünftig auch größere Schulveranstaltungen

dort stattfinden. Zudem soll die neue

Sporthalle außerhalb der Unterrichtszeiten

auch für den Vereinssport zur Verfügung

gestellt werden.

Freiraum für Pausenaktivitäten

entsteht

Abgerundet wird die Planung durch eine auf

Außenansicht: Die moderne Gestaltung des Gebäudes überzeugt nicht nur architektonisch, sondern leistet ihren Beitrag dazu, dass im ne

16 Die Raute 4/12


die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler

abgestimmte Pausenhofgestaltung. Hier

wechseln sich befestigte Bewegungsflächen

geschickt mit naturnahen Aufenthalts-

und Ruhebereichen ab. Blickfang ist ein südlich

des Haupteingangs angelegter Regenwasserteich,

der gleichzeitig als Regenrückhaltebecken

fungiert. Ein Holzsteg und bekieste

Uferbereiche sollen diesen für die

Schüler erlebbar machen. Umgeben wird

dieser Bereich von einem Streetball-Platz, einem

Obstgarten, einer Kletterwand und verschiedenen

Sitzgruppen.

Städtebauliche Aufwertung

Der Neubau auf einer Teilfläche der Freisportanlage

an der St.-Florian-Straße in

Neumarkt trägt erheblich zur verkehrstechnischen

Beruhigung des Areals Dammstraße,

Nürnberger Straße und Kurt-Romstöck-

Ring bei. Die knapp 3.000 Schülerinnen und

Schüler der zwei unmittelbar aneinander

grenzenden Gymnasien in der Dr.-Grundler-

Straße belasten in den Stoßzeiten morgens

und mittags das ohnehin in diesem Bereich

sehr hohe Verkehrsaufkommen zusätzlich.

Durch die Neuerrichtung des Gluck-Gymnasiums

und den Rückbau des alten Schulgebäudes

wird die vorhandene intensive Bebauung

spürbar aufgelockert und die Verkehrssituation

erheblich verbessert. Davon

wird das Stadtgebiet Neumarkts zukünftig

deutlich profitieren.

Durch die Schaffung mehrerer gut ausgebauter

Zugangswege aus westlicher, nördlicher

und östlicher Richtung werden die

Schülerströme zum neuen Gymnasium zudem

gezielt entzerrt.

Wirtschaftlichkeit und Energieeffizienz

stehen im Vordergrund

Besonderes Augenmerk legt der Landkreis

seit Jahren auf eine nachhaltig wirtschaftliche

und energieeffiziente Bauausführung.

So wurden bei allen wesentlichen investiven

Entscheidungen auch die jeweils damit

verbundenen Betriebs- und Unterhaltskosten

über die übliche Nutzungsdauer eines

Schulgebäudes betrachtet. Letztlich

setzte sich auch aus Gründen des Brandschutzes

ein Stahlbeton-Fertigteilbau gegen

die Holzbauweise durch. Im Erdgeschoss

entsteht eine Pfosten-Riegel-Konstruktion,

in den aufsteigenden Geschossen

eine Lochfassade mit großflächigen Fenstern.

Bei der Dämmung wurde Mineralwolle

der Vorzug vor Styropor eingeräumt.

Das Schulgebäude erhält ein flach geneigtes

Satteldach mit Blecheindeckung, die

Sporthalle ein leicht geneigtes Flachdach

mit Folienabdeckung und Sheddächer.

Den Planern wurde aufgegeben, sich bei

der energetischen Ausrichtung des Gebäudes

am Passivhausstandard zu orientieren.

Bei der Ausarbeitung des Energiekonzeptes

stellte sich eine Wärmepumpenheizung

mit Erdsondenfeld zur

Grundlastabdeckung, kombiniert mit einem

Gasbrennwertkessel zur Spitzenlastabdeckung

als wirtschaftlichste Alternative

dar. Das Gymnasium erhält flächendeckend

eine zentrale Lüftungsanlage

mit hoher Wärmerückgewinnung. Die

Beleuchtung wird tageslichtabhängig gesteuert,

wobei insbesondere durch die

großflächigen Dachverglasungen und die

Sheddachanordnung der Tageslichtanteil

uen Willibald-Gluck-Gymnasium wenig Energie verbraucht wird und auf dem Flachdach sogar eigener Öko-Strom erzeugt werden kann.

NEUMARKT: WGG-Neubau

erhöht und der Bedarf an Kunstlicht reduziert

werden soll.

Da an einer modernen Bildungseinrichtung

der Strombedarf gegenüber dem

Heizwärmebedarf immer mehr in Vordergrund

tritt, wird auf dem Schuldach auch

eine Photovoltaikanlage installiert. Die geplante

Eigennutzung des mit der Anlage

produzierten Stroms kann den externen

Strombezug spürbar verringern.

Plusenergieschule möglich

Durch die Errichtung zusätzlicher PV-Flächen

und der Anschaffung einer Redox-

Flow-Batterie könnte zum einen der Eigenstromanteil

noch erhöht und auch eine mit

Mitteln des Bundeswirtschaftsministeriums

geförderte Plusenergieschule erreicht werden.

Sobald alle Daten hierzu zusammengetragen

sind, wird der Kreistag des Landkreises

hierüber noch gesondert entscheiden.

Von der Sanierung zum Neubau

Dem Grundsatzbeschluss des Kreistages

zur Realisierung des größten Neubauprojektes

im Schulbereich war eine mehrjährige

Planungsphase vorangegangen. Dabei

beabsichtigte man anfangs die Durchführung

einer Generalsanierungsmaßnahme

am bestehenden Schulgebäude an der Dr.-

Grundler-Straße. Im September 2009 wurde

ein gleichlautender Planungsauftrag

erteilt. Im Rahmen der Vorplanung stellte

sich aber heraus, dass sich eine Sanierung

aufgrund der umfangreichen, größtenteils

erst bei den Voruntersuchungen feststellbaren

Bauschäden nicht mehr wirtschaftlich

darstellen ließ. Eine Machbarkeitsstu-

Die Raute 4/12 17


NEUMARKT: WGG-Neubau

Innenansicht: Mit einem Tageslicht durchfluteten Innenbereich soll das neue Gebäude eine positive, angenehme Atmosphäre für Schüler und Lehrer bieten, die es

leichter macht, den Schülern des Williblad-Gluck-Gymnasiums mit einer breiten Wissensbasis einen guten Start in das spätere Berufleben zu ermöglichen.

die für einen Neubau auf der Freisportanlage

an der St.-Florian-Straße und eine Gegenüberstellung

der Varianten Sanierung

und Neubau folgten. Nachdem eine Wirtschaftlichkeits-

und Nutzwertanalyse zugunsten

eines Neubaus ausfiel, entschied

der Kreistag des Landkreises im März

2011, die Sanierung aufzugeben und einen

Neubau vorzubereiten.

Seit Juli 2011 arbeiten nun Planer, Landkreisverwaltung

und Schule intensiv an

der Realisierung des neuen Willibald-

Gluck-Gymnasiums und fiebern dem Baubeginn

entgegen. Trotz der in den nächsten

drei Jahren noch zu bewältigenden

umfangreichen Aufgaben stellt sich auch

schon eine leise Vorfreude auf den Einzug

ins neue Gebäude ein. Bis es im Septem-

ber 2015 so weit ist, hoffen alle Beteiligten

auf einen unfallfreien und zügigen Bauablauf.

Albert Löhner

Lagebild: Das neue Willibald-Gluck-Gymnasium hat weiterhin mit der Lage zwischen Ludwig-Donau-Main-Kanal, Florianstraße, Woffenbacher Str. und dem

Volksfestplatz einen innenstadtnahen Standort, der auch für die vielen Fahrschüler sehr verkehrsgünstig zu erreichen ist.

18 Die Raute 4/12


Wenn wir von

außen auf Neumarkt

blicken, so

können wir uns

durchaus messen

mit Städ-

Die Autorin, Elfriede

Meier (56), ist Krankenschwester.

Die Stadträtin

ist Referentin für Jugend

und Mitglied im Verwaltungs-

und Kultursenat.

ten wie Straubing,

Ingolstadt

oder Lindau. Kurze

Wege und ein

vielfältiges Freizeit-

und Kulturangebotmachen

auch unsere

Stadt zu einem

lohnenden

Ziel für eine Kurzreise.

Wir punkten

mit Museen

– Lothar Fischer, Maybach, Stadtmuseum,

Weißwurstmuseum und in der Zukunft unser

neues Burgmuseum. Wir punkten mit

Einkaufsmöglichkeiten, mit Kunst und Kultur

und mit einer wunderbaren Umgebung.

Wir punkten mit Wanderwegen, mit

Ausflügen zu unserer Burgruine Wolfstein

und vielen anderen Möglichkeiten.

Ein Bedarf für eine Jugendherberge

besteht

Schon heute bieten viele Gastronomen

für viele Besucher attraktive Übernachtungsangebote.

Dennoch gilt es, mit neuen

Angeboten zusätzliche Gäste für unsere

Stadt zu gewinnen. Ein Ansatz ist die

Etablierung einer Jugendherberge in Neumarkt.

Jugendherbergen haben klare Zielgruppen,

die noch zu wenig Angebote in

Neumarkt vorfinden: Individualreisende,

Schulklassen, Gruppen und Familien suchen

nach Quartieren, die zu vergleichsmäßig

günstigen Kosten eine Übernachtungsmöglichkeit

bieten.

Zielgruppe Vereine

Schon heute pflegen unsere Vereine und

Verbände viele Kontakte zu auswärtigen

Partnern. Die DLRG und die Sportvereine

trainieren gemeinsam und messen sich

im Wettkampf. Chöre und Musikgruppen

schlagen Brücken bei gemeinsamen Proben

und Auftritten.

Zielgruppe Radtouristen

Wer mit offenen Augen durch unsere Stadt

geht, sieht immer mehr Radfahrertouristen,

die unsere Radwege nützen. Dies ist

NEUMARKT: Jugendherberge

Überall, wo Bayern am schönsten ist, finden wir

Jugendherbergen – warum nicht auch in Neumarkt?

kein Wunder: Schließlich ist unsere Stadt

gut an überregionale Radwanderwege angebunden.

Dies wissen auch viele Familien

zu schätzen, die hier ihren Urlaub verbringen

oder auf dem Weg in den Urlaub Station

in Neumarkt machen.

Zielgruppe internationale Gäste

Wir begrüßen auch immer mehr internationale

Gäste in unserer Stadt. Oftmals sind

dies Jugendliche aus unseren Partnerstädten,

aber auch Teilnehmer der internationalen

Jugendbegegnungen in Neumarkt.

Zielgruppe Schüler und Studenten

Die jüngsten Umstrukturierungen bei den

Berufsschulen haben dazu geführt, dass

auch immer mehr Berufsschüler im Blockunterricht

weit von daheim weg sind und

nach preisgünstigen Übernachtungsmöglichkeiten

suchen. Dies gilt auch für die zunehmende

Zahl an Studenten an den Fachhochschulen,

die sich in einem gemeinsamen

Haus unter der Woche wohl fühlen

könnten.

Diese wenigen Beispiele belegen, dass ein

Bedarf für eine Jugendherberge in unserer

Stadt existiert.

Wo wäre ein guter Standort für eine

Jugendherberge?

Diese Zielgruppen reisen oft auf sehr unterschiedlich

Weise an, per Rad, per Bahn

oder auch per Auto. Deshalb muss der

Standort fußläufig zur Altstadt und doch

verkehrsgünstig sein. Ein idealer Standort

für eine Jugendherberge/Familienhotel ist

das leer stehende Altenheim am Residenzplatz,

die Lage im Zentrum ist hervorragend

geeignet für Aktivitäten in der Stadt.

So ein Projekt wird getragen vom Jugendherbergswerk

in Bayern. Die Stadt tritt als

Investor auf. Um das Haus wirtschaftlich

betreiben zu können, ist eine Größenordnung

von 150 Betten sinnvoll.

Diese Häuser stehen zudem für einen besonderen

Ansatz, wie ich abschließend aus

der Broschüre Jugendherbergen in Bayern

2012 zitieren will: „Jugendherbergen stehen

für Werte, die das Leben bereichern:

Toleranz, Respekt und Verantwortung.

Neues entdecken. Sich selbst neu entdecken.

Aus einem Aha-Erlebnis entwickelt

sich Bewusstsein. Selbst-Bewusstsein. Wir

begeistern uns für Natur und Kultur, lernen

nie aus.

So gesehen gehören die über 60 bayerischen

Jugendherbergen zu den stabilsten

Wertanlagen für eine großartige Welt. Seit

über 100 Jahren.“

Dies alles zeigt, dass eine Jugendherberge/

Familienhotel am Residenzplatz neue Gäste

in unsere Stadt holen und die Altsstadt

Das ehemalige Altenheim am Residenzplatz wäre aufgrund seiner zentralen Lage ein guter Standort für

eine Jugendherberge/Familienhotel.

bereichern würde. Außerdem stellt eine gut

geführte Jugendherberge ebenfalls eine

wirtschaftlich erfolgreiche Investition dar.

Elfriede Meier

Die Raute 4/12 19


Christenverfolgung

Die Gefahr für Syriens Christen steigt

wie die Flüchtlingszahlen

Als im März 2011

der Bürgerkrieg

in Syrien begann,

waren die Christen

des Landes,

die gutnachbar-

Der Autor, Pfarrer

lich mit den Muslimen

gelebt hatten,

noch keine besondereZielscheibe.

Längst geht es

in diesem immer

Ernst Herbert (71),

ist Beauftragter der Pfarrkonferenz

des evang.luth.

Dekanats Neumarkt

zum Thema „Verfolgte

Christen heute“ und

Mitglied des Stadtvorstandes

der CSU.

grausamer werden

den Krieg nicht

mehr nur um die

Beseitigung des

Assad-Regimes,

sondern auch um

die Vorherrschaft

über Syrien, entweder

von den

Sunniten mit ihrer Vormacht Saudi-Arabien

oder den Schiiten, die vom Iran gesteuert

werden. Die Minderheiten des Landes

zu denen die Christen mit rund 10 % gehören

– werden von den beiden Blöcken zerrieben.

Aktuelle Flüchtlingszahlen

Extremistische Sunniten stellten die Christen

in Homs vor die Wahl, entweder die

Stadt zu verlassen oder getötet zu werden.

Die „Internationale Gesellschaft für Men-

schenrechte“ teilte unter der Überschrift

„Flucht und Vertreibung – Christen verlieren

ihre Heimat“ bereits im August mit: „Innerhalb

eines Monats flohen von den 300.000

Christen in Homs 70.000 aus der Stadt.“ Die

Tagesschau meldete am 24. Oktober: „Nach

Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks (UN-

HCR) in Genf nimmt der Strom

der Kriegsflüchtlinge aus Syrien

noch rascher zu, als Experten es

bislang befürchtet hatten. Inzwischen

sind mehr als 200.000

Syrer in Nachbarländer geflohen.

Bis zum Jahresende, so die

Prognose des UN-Flüchtlingswerkes

UNHCR, werden um die

700.000 Menschen Syrien verlassen

haben. Gut drei Viertel

von ihnen sind Frauen und Kinder.“

Die Türkei hat nach An-

gaben der „WAZ“ bis Ende Oktober

bereits fast 102.000 syrische

Flüchtlinge aufgenommen

und 9.000 Flüchtlinge warten

derzeit an der syrisch-türkischen Grenze,

weil die Aufnahmelager überfüllt sind. „Radio

Vatikan“ meldete bereits Ende Septem-

Auch viele Kinder sind auf der Flucht, weil ihre Eltern Angst vor Übergriffen haben und ihre Heimat verlassen.

Hier kümmert sich eine UN-Mitarbeiterin um ein Kleinkind, während sich dessen Eltern im Flüchtlingslager Al Beereh

im Libanon registrieren lassen. Bildquelle: UNHCR – S. Malkawi

ber „Zwischen 20- bis 30.000 Tote, 280.000

(die Hälfte davon minderjährig) Flüchtlinge

im Ausland, über eine Million Binnenflüchtlinge

und etwa zweieinhalb Millionen Menschen,

die nach UNO-Schätzungen humani-

täre Hilfen brauchen, um zu überleben. Die

Kinder zahlen bei diesem Flüchtlingselend

den höchsten Preis, denn außer in den kirchlichen

Flüchtlingslagern in Jordanien können

sie bis auf weiteres keine Schulen besuchen.“

Die humanitären Hilfen der Bundesrepublik

Deutschland gelten bisher den

Hunderttausende von Syrern suchen inzwischen Schutz vor dem

Bürgerkrieg im Ausland. Diese Familie ließ sich im Flüchtlingslager

Wadi Khaled im Libanon registrieren. Bildquelle: UNHCR – F. Juez

Binnenflüchtlingen und den Flüchtlingen

in den Nachbarländern. Es stellt sich dringend

die Frage nach der Aufnahme von syrischen

Flüchtlingen in Deutschland – darunter

selbstverständlich auch die Aufnahme

christlicher Familien, die politisch noch kontrovers

diskutiert wird.

Syrien droht wie der Irak in drei

Teile zu zerfallen - der Westen

schaut zu!

Simon Jacob von der Syrisch-orthodoxen Kirche

sagt: „Im Westen könnte es in Syrien einen

schiitischen Staat geben, im Süden einen

sunnitischen und im Norden einen kurdischen

und die Christen fragen sich, wo ihr

Platz ist. Wegen der ungewissen Zukunft

sind sehr viele geneigt, zu flüchten.“ Simon

Jacob beklagte, „dass der Westen die ethnischen

und religiösen Säuberungen der Islamisten

untätig zulässt, bis es in Syrien keine

offen, liberal und anders denkenden Menschen

mehr gibt. Ob Christen, Aleviten, Jeziden,

Kurden, liberale Muslime – sie würden

alle konvertieren müssen, das Land verlassen

oder einen grausamen Tod sterben.

Wenn der Irak die Hölle für alle war, die

nicht der orthodoxen Norm des Wahhabismus

entsprachen, so wird Syrien die Supernova

für die Menschen sein, die eine religiöse

und ethnische Säuberung zu fürchten haben“.

Darunter besonders die Christen.

Ernst Herbert

20 Die Raute 4/12


„Stellt euch vor, es passiert

ein schlimmer

Fahrradunfall, bei dem

trösten allein nicht

mehr ausreicht. Was

macht ihr dann?“ Auf

diese Frage wissen nur

die wenigsten Kinder

eine Antwort und reagieren

meist ängstlich

„Wir wollen den

Kindern die Angst vor

dem Rettungswagen

und dem Notarzt nehmen.

Denn nur angstfrei

werden unsere Kinder

in Notfallsituationen

auch richtig reagieren“,

so Rettungsassistent

Michael Raspel

vom Roten Kreuz. Deshalb

durften die 43 teilnehmenden Buben und

Mädchen des CSU-Ferienprogramms auch als

erstes das Innenleben eines echten Rettungstransportwagens

kennen lernen.

Der erfahrene Rettungsassistent Michael Raspel

erklärte den Kindern mit viel Geduld jede

einzelne Gerätschaft im Inneren des Rettungswagens.

„Vom Blutdruckmessgerät bis

hin zum EKG – alles wurde von den sechs- bis

zwölfjährigen Schulkindern genauestens inspiziert.

Aber besonders begeistert hat anscheinend

die Krankentrage, denn jedes der

„Ziel dieses Bürgergespräches ist es, kleine

Probleme in den Ortsteilen schnell und

unbürokratisch zu lösen”, äußerte sich

Gerrit Ehrensberger in seiner Funktion als

CSU-Vorsitzender des Stadtteils Holzheim

zu Beginn des Bürgergesprächs.

Natürlich war deshalb die anwesende

Stadträtin Elfriede Meier ganz Ohr, um die

gesammelten Anliegen der Bürger dem

richtigen Ansprechpartner in Stadtverwaltung

und Stadtrat zukommen zu lassen.

Georg Kerl berichtete anschaulich von ei-

Nach der Sommerpause bot die CSU Stadtosten

wieder ein breites Programm an. Zusammen

mit den Ortsverbänden Mühlen

und Wolfstein wurde die Firma Edenharder

besichtigt.

Im Rahmen einer stattfindenden Mitgliederversammlung

informierten und diskutieren

Stadtrat und Fraktionsvorsitzender

CSU Altenhof - Kohlenbrunnermühle

Kinder begeistert von Blaulicht und Martinshorn

Gruppenbild vor den Toren der Rettungswache, bevor die Kinder erleben konnten, wie erste Hilfe richtig

geleistet wird.

43 Kinder wollte darauf Probe liegen“, merkt

Michael Raspel vom BRK mit einem Schmunzeln

an.

Nachdem sich die Kinder bei einer kleinen

Brotzeit gestärkt hatten, ging man zum zweiten

Teil des Ferienprogramms über: dem Verbinden

von kleineren Wunden mit Hilfe von

Mullbinden und Pflaster. Wolfgang van Seil erläuterte

den Kindern anschaulich in Form von

Bildern, welche Formen von kleineren Wunden

bei Unfällen passieren können. Im Anschluss

übten die Kinder das Verbinden von

CSU Holzheim

Bürgergespräch

ner Situation, die im Grunde jeder Autofahrer

auf Neumarkts Straßen kennt: „Fahre

ich am Klägerweg hinter dem Klinikum,

muss ich fürchten, dass ein Außenspiegel

fliegt. Ein kleines Chaos und ein Stau ist

jedenfalls fast immer drin.” Aus Sicht der

CSU wäre die Markierung der Parkflächen

am Straßenrand die einfachste Lösung.

„So würden die parkenden Autos nicht in

einer langen und völlig unübersichtlichen

Reihe parken, sondern es gäbe für die vorbeifahrenden

Autos eine Möglichkeit, sich

CSU Stadtosten

Breiter Mix aus Politik & Information

Helmut Lahner, Stadtrat Ferdinand Ernst

sowie Stadtrat Werner Thumann zu aktuellen

Themen aus Stadt und Landkreis.

Weitere Firmenbesichtigungen in Neumarkt

und Umgebung, Informationsveranstaltungen

und Diskussionsrunden, zu der

auch Nichtmitglieder herzlich eingeladen

sind, sind in Vorbereitung und werden im

Berichte aus den Stadtteilen

Verletzten miteinander,

was ihnen sichtlich

Freude bereitete.

Von Kopf bis Fuß

mit Verbänden eingewickelt,

wollten viele

Kinder selbst nach einem

zweistündigen

Programm noch nicht

nach Hause. Viel lieber

wäre ihnen gewesen,

wenn sie weiterhin

mit Verbänden

üben und das Blaulicht

am Rettungswagen

probieren hätten

dürfen. Im Anschluss

an die Veranstaltung

bedankten sich Werner

Sperber und Georg

Kerl im Namen der

CSU bei den Verantwortlichen des BRK-Rettungsdienstes,

die mit viel Geduld und Einfühlungsvermögen

den Kindern die Arbeit des

Rettungsdienstes nähergebracht haben.

Heidi Frank

Ansprechpartner für Altenhof:

Werner Sperber

Altenhofweg 26

Tel. 09181/440479

werner.sperber@gmail.com

zwischen den parkenden Autos einzufädeln”,

erläuterten die Vertreter der CSU

weiter.

Irmgard Wanke

Ansprechpartner für Holzheim:

Gerrit Ehrensberger

Prälat-Triller-Straße 37

Tel. 3976

gerrit.ehrensberger@gmail.com

Internet unter www.csu-neumarkt.de angekündigt.

Ludwig Stepper

Ansprechpartner für Stadtosten:

Robert Renker

Sachsenstraße 47

Tel. 0151/15788224

csu-stadtosten@gmx.de

Die Raute 4/12 21


Berichte aus den Stadtteilen

Albert Füracker (Mitte) war Gesprächspartner beim Stammtisch

der CSU Stadtnorden.

Die CSU Stadtnorden hatte in den Nürnberger

Hof zum Stammtisch mit MdL Albert Füracker

zum Thema „Aktuelles aus München“ eingeladen.

Nach der Eröffnung des Stammtisches

Seit mittlerweile 20 Jahren gehören die weißen

Busse der Stadtwerke zum Straßenbild

unserer Stadt. Das Jubiläum trüben jedoch

die kontinuierlich fallenden Fahrgastzahlen.

So war das Jahr 2011 für die Stadtbusse das

schlechteste Jahr seit 2000. Obwohl Stadtwerke

und auch die im Werksenat sitzenden

Stadträte laufend um einen besseren Service

und um eine Optimierung des Stadtbussystems

bemüht sind, hat die CSU Stadtmitte die

Meinung ihrer Mitglieder hierzu eingeholt.

CSU-Ortsvorsitzende Ulrike Rödl: „Ihre Meinung

war also gefragt und ist uns auch wichtig!

Deshalb haben wir über `20 Jahre Stadtbus

Neumarkt – Was sagen Sie dazu?´ Bilanz gezogen.“

Aus diesem Grund fand in Zusammenarbeit

mit dem CSU-OV Altenhof ein Bürger- und

Stammtischgespräch im Johanneszentrum

frei nach dem Motto „Jetzt red i“ zum Thema

„Stadtbusse“ statt. Ziel der Veranstaltung war

es, den CSU-Mitgliedern ein Forum zu geben,

Die Firma Edenharder ist verantwortlich für den reibungslosen Ablauf der

Müllentsorgung in unserer Stadt.

CSU Stadtnorden

Landespolitik im Fokus

CSU Stadtmitte

20 Jahre Stadtbus Neumarkt – Fahrgäste zogen Bilanz

Auf Initiative von Werner Thumann besuchten

die Mitglieder der CSU-Ortsverbände

durch den Ortsvorsitzenden Oliver

Schlereth, startete Albert Füracker

mit Eindrücken vom Parteitag und

berichtete von der guten Stimmung

innerhalb der Partei, mahnte

aber, dass auch weiterhin hart

an unseren Zielen gearbeitet werden

müsse.

Darüber hinaus machte der Lupburger

MdL einige Ausführungen

zu aktuellen Themen wie

der Eurokrise und Griechenland,

den Studiengebühren, der Rente

mit 67, der Energiewende und der AKW-Abschaltung

bis 2022, dem Länderfinanzausgleich

sowie zur geplanten Schuldenfreiheit

Bayerns bis zum Jahr 2030.

Seit 20 Jahren sorgen die Stadtbusse für Mobilität

ohne Auto in Neumarkt.

in dem sie rückblickend ihre schlechten, aber

auch guten Erfahrungen mit dem Neumarkter

Stadtbussystem äußern konnten.

Die gesammelten und strukturierten Anliegen

werden der CSU-Stadtratsfraktion übergeben.

„Im besten Falle erwächst aus dem

einen oder anderen Anliegen ein Verbesserungsvorschlag,

der dann auch tatsächlich von

den Stadtwerken umgesetzt werden kann“,

sagte Rödl.

CSU Mühlen

Betriebsbesichtung bei Edenharder

Mühlen, Stadtosten,

Wolfstein,

Höhenberg, Pelchenhofen

sowie

die Seniorenunion

von Kreis und

Stadt Neumarkt

die Firma Edenharder

GmbH in

Neumarkt. Die

Firma Edenharder

bietet seit

über 60 Jahren

E n t s o r g u n g s -

dienstleistungen

in Stadt und Landkreis Neumarkt an.

Die interessierten Teilnehmer wurden von

Anschließend wurde das Wort an alle Anwesenden

übergeben, deren Fragen durch den

Abgeordneten sehr informativ beantwortet

und in der Runde diskutiert wurden.

Der Stammtisch des Ortsverbandes Stadtnorden

findet immer am ersten Donnerstag

im Monat, außer feiertags (dann eine Woche

später) im Nürnberger Hof um 19.30 Uhr

statt. Auch Nichtmitglieder sind herzlich willkommen.

Heidi Frank

Ansprechpartner Stadtnorden:

Oliver Schlereth

Wildbadstraße 2

Tel. 0171/2757 848

kopierservice@jura-neumarkt.de

Als fach- und sachkompetente Gesprächspartner

waren folgende Stadträte der CSU

vor Ort: Markus Ochsenkühn, Dr. Heinz Sperber

und Werner Thumann. „Wie ist die Anbindung

der Stadtbusse an die Bahn? Sind die

Fahrzeiten kundenorientiert? Ist eine Ringverbindung

zwischen den Stadtteilen sinnvoll?“

– Spannende Fragen, die gemeinsam beleuchtet

wurden. Ob Lob, Verbesserungsvorschläge

oder auch Kritik, die rege Diskussion

war Hauptbestandteil des Abends, denn der

Stadtbusverkehr in Neumarkt ist ein öffentliches

Thema und geht alle Neumarkter Bürger

etwas an.

Albert Körner

Ansprechpartnerin Stadtmitte:

Ulrike Rödl

Schweningerstr. 69

Tel. 264632

ulrike.roedl@googlemail.com

den Betriebsinhabern Peter Edenharder

sen. und junior zu fachlichen Fragen der Abfallverwertung

unter dem Motto „Sinnlos

oder ein ökologischer Nutzen?" und zur weiteren

Firmenentwicklung informiert. Im Anschluss

an die interessante Veranstaltung

wurde bei einer gemeinsamen Brotzeit

noch angeregt über diese hochaktuelle Thematik

diskutiert.

Ludwig Stepper

Ansprechpartner für Mühlen:

Werner Thumann

Ludwig-Thoma-Straße 1

Tel. 34 31

thumann.werner@onlinehome.de

22 Die Raute 4/12


Berichte aus den Stadtteilen

Im Einsatz für die Bürger unserer Stadt

Die Ansprechpartner der CSU im Kreistag und im Stadtrat

Elfriede Meier

Stadträtin

Mitglied im Verwaltungs- und

Kultursenat (SR)

Referentin für die Jugend (SR)

Bernfurter Straße 7

meierelfriede@web.de

Helmut Jawurek

Kreis- und Stadtrat

Mitglied im Bau- und Umweltsenat (SR)

Verwaltungrat im Klinikum und der

Sparkasse (KT)

Referent für die Städtepartnerschaft

mit Mistelbach (SR)

Eggenstraße 18

h.jawurek@t-online.de

Ludwig Fürst

Kreisrat

Mitglied im Kreisausschuß (KT)

Johann-Mois-Ring 90

ludwig.fuerst@jura-energie.de

Markus Ochsenkühn

Stadtrat

Referent für Sport (SR)

Dreichlingerstraße 2 a

markus@miele-ochsenkuehn.de

Thomas Gschneidinger

Stadtrat

Mitglied im Werksenat (SR)

Referent für Soziale Stadt (SR)

Viehmarkt 13

thomas.gschneidinger@gmx.de

Achim Silberhorn

Stadtrat

Mitglied im Verwaltungs- und

Kultursenat (SR)

Referent für die Musikschule (SR)

Viehmarkt 10 a

dr.silberhorn@t-online.de

Helmut Lahner

Kreis- und Stadtrat

Mitglied im Bau- und Umweltsenat

(SR)

Fraktionsvorsitzender (SR), Mitglied

im Wirtschafts-, Landwirtschafts- und

Umweltausschuß (KT)

Caritasstraße 5

helmut.lahner@gmx.de

Ferdinand Ernst

Stadtrat

Mitglied im Bau- und

Umweltsenat (SR)

Saarland straße 41

ferdinand.ernst@t-online.de

Gisela Burger

Stadträtin

Mitglied im Verwaltungs- und

Kultursenat (SR)

Referentin für Schulen und

Kinderhorte (SR)

Bayernstraße 8

giselaburger@web.de

Herbert Fischer

Kreis- und Stadtrat

Mitglied im Werksenat (SR)

Verwaltungsrat im Klinikum (KT)

Referent für das Volksfest (SR)

Dr.-Eibl-Straße 47

h.fischer-mdl-ad@t-online.de

Dr. Philipp Dehn

Stadtrat

Mitglied im Werksenat (SR)

Koppenmühlweg 24

philipp.dehn@dehn.de

Heidi Rackl

Kreisrätin

Verwaltungsrätin im Klinikum (KT),

Mitglied im Jugendhilfeausschuß (KT)

Pöllinger Hauptstraße 39a

heidi.rackl@t-online.de

Bürgersprechstunde der CSU-Fraktion

Die Bürgersprechstunde der CSU-Fraktion findet

jeden Mittwoch von 16.00 bis 18.00 Uhr in

den Räumen des CSU-Stadtverbandes in der

Hallertorstr. 16/1.Stock statt. Die Termine sowie

der jeweils anwesende Stadtrat werden in den

beiden Tageszeitungen jeweils Montag und

Mittwoch veröffentlicht.

Werner Thumann

Stadtrat

Mitglied im Bau- und Umweltsenat (SR)

Referent für Naturschutz

und Tourismus

Ludwig-Thoma-Straße 1

thumann.werner@onlinehome.de

Albert Löhner

Bezirksrat, Landrat

Altenhofweg 73

landrat.loehner@landkreis-neumarkt.de

Arnold Graf

Kreis- und Stadtrat

Mitglied im Verwaltungs- und Kultursenat (SR)

Mitglied im Gesellschafts-, Kultur- und

Sport ausschuß (KT)

Verwaltungsrat in der Sparkasse (KT)

Referent für Kultur (SR)

Liebigstraße 5

arnold.graf@gmx.de

Lissy Walter

Stadträtin

Mitglied im Verwaltungs- und

Kultursenat (SR)

Referentin für Kindergärten

und -krippen

Am Alten Kanal 6

walter@neumarkt-mail.de

Alois Karl

MdB, Kreisrat

Hallertorstr. 16

alois.karl@wk.bundestag.de

Franz Hierl

Stadtrat

Mitglied im Werksenat (SR)

Referent für den Bauhof (SR)

Kopernikusring 41

hierlfranz@gmx.de

Dr. Heinz Sperber

Stadtrat

Mitglied im Bau- und

Umweltsenat (SR)

Referent für Feuerwehren

und Katastrophenschutz (SR)

Altenhofweg 26

dr.sperber@web.de

Die Raute 4/12 23


Berichte aus den Stadtteilen

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Die Macht des Steins

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Treffsicherheit bewiesen

ca. 30 interessierte

Pöllinger und Rittershofer

Bürger beim Besuch

im Jagdhaus der Kreisgruppe

des Bayerischen

Jagdschutz- und Jägerverbandes.

Die CSU Pölling-Rittershof

und der

BJV-Neu markt hatten

zu dieser Veranstaltung

eingeladen, um interessierten

Bürgern das

Gelände zu zeigen und

auch das Sportschießen

näherzubringen.

Lothar Sagerer, 1. Vorsitzender

des BJV-Neumarkt,

stellte den Verein

vor. Der BJV-Neumarkt

kann auf eine

135-jährige Vereinsgeschichtezurückblicken.

1977 zog der Verein

nach Pölling und hat

Große Entscheidungen stehen in naher

Zukunft in der Stadt Neumarkt an - einiges

befindet sich in der Umsetzungsphase,

wie z.B. das Untere Tor, andere Projekte,

wie das Biomasseheizkraftwerk in der

Habershöhe, sind noch lange nicht realisiert.

Auch treibt die Neumarkter die Frage um,

ob nun endlich das lang ersehnte Multi-

Äußerst informative Hintergrundinformationen

der Politik aus Bund und Land lieferte

MdB Alois Karl bei der Sitzung des CSU-Ortsverbandes

Wolfstein unter Vorsitz von Siegfried

Wohlmann. Die Bundesregierung korrigiere

jetzt schwere Versäumnisse von Rot-

Grün. Die beschleunigte Energiewende der

viertgrößten Volkswirtschaft der Welt beginnt

und ist nicht zum Nulltarif zu haben. So verteuert

sich die Ökostromumlage zur Förderung

erneuerbarer Energien von derzeit 3,6 auf 5,3

Cent ab 2013. Rot-Grün hatte zwar 2000 den

Ausstieg aus der Kernkraft beschlossen, aber

keinerlei Konzept für den Einstieg in die Erneuerbaren

Energien vorgelegt.

Wie wenig ernst es SPD und Grünen mit der

Energieeinsparung wirklich ist, zeige deren

Blockadehaltung im Bundesrat: Mehr als ein

Jahr ziehe sich schon das Vermittlungsverfahren

zur steuerlichen Förderung der Energeti-

CSU-Ortsvorsitzende Heidi Rackl (l.) übte den

praktischen Umgang mit der Waffe unter

fachkundiger Anleitung.

CSU Pölling

Ins Schwarze getroffen

am Grünberg neben einer

Schießanlage und

einer Tontauben-Anlage

auch ein Vereinshaus

gebaut, das für jeden offensteht.

Der Verein hat

circa 500 Mitglieder.

Lothar Sagerer betonte,

dass die Jagdverbände

starken Kon trollen

unterliegen und auch

zahlreiche Auflagen zu

beachten haben. Angesprochen

auf Unglücke

mit Waffen betont er,

dass die Gefahr meist

nicht von Mitgliedern

der Jagd- und Schützenverbände

selbst ausgeht,

sondern von geistig

verwirrten Menschen,

die auf legale Art

nie zu einer Waffe gekommen

wären.

Nach dem informativen

CSU Stauf

Aktuelle Stadtpolitik steht auf der Agenda

plexkino das kulturelle Leben in der Stadt

bereichern wird. Mit diesen und anderen

Fragen rund um die aktuelle Stadtpolitik

wird sich der Ortsverband Stauf Anfang

Dezember bei einem politischen Dämmerschoppen

beschäftigen.

Kompetenter Referent wird der Vorsitzende

der CSU-Stadtratsfraktion, Helmut Lahner,

sein. Schon jetzt lädt die Staufer CSU-

CSU Wolfstein

MdB Alois Karl stand Rede & Antwort

schen Gebäudesanierung. Dabei sei der Bund

den Ländern finanziell sehr weit entgegengekommen.

Ausführlich und auch bewegt schilderte Alois

Karl seine Begegnung mit Altkanzler Helmut

Kohl anlässlich des 30. Jubiläums seiner Wahl

zum Bundeskanzler, der sich sehr wohl an frühere

Begegnungen bei seinen Besuchen in

Neumarkt oder beim Rossmarkt in Berching

erinnerte. „Er hat uns ermuntert, mit Mut und

ohne Pessimismus in die Zukunft zu gehen.“

Als Mitglied des Haushaltsausschusses arbeitet

Karl intensiv mit Finanzminister Wolfgang

Schäuble zusammen. Er traf ihn anlässlich des

Festakts zum 70. Geburtstag von Schäuble,

der zu den profiliertesten Politikern Deutschlands

gehöre, so Alois Karl. „Er genießt hohes

Ansehen in Deutschland und weltweit.“

Grün-rote Unfähigkeiten bewirkten derzeit in

Baden-Württemberg das Gegenteil von Bay-

Berichte aus den Stadtteilen

Teil folgte der praktische Teil des Nachmittages.

Lothar Sagerer führte durch die Schießanlagen

des Vereins und die Gäste durften unter

strenger Aufsicht auch selbst auf Kipphase

und Scheibe schießen: Die Pöllinger und Rittershofer

legten mit einigen 9er und 10ern ein

„sauberes Ergebnis“ hin.

Zum Abschluss dieser gelungenen und sehr

informativen Veranstaltung überzeugten sich

noch viele Gäste von der hervorragenden Küche

des Jagdhauses, bevor sie gestärkt den

Heimweg antraten.

Roland Häberl

Ansprechpartner für Pölling:

Heidi Rackl

Pöllinger Hauptstraße 39a

Tel. 44635

heidi.rackl@t-online.de

Vorsitzende Susanne Sippl hierzu alle interessierten

Mitbürger aus Stauf ein.

Roland Häberl

Ansprechpartner für Stauf:

Susanne Sippl

Steierlweg 17

Tel. 0171/4106794

susanne.sippl@sh-sippl.de

ern, das auch aktuell auf neue Schulden verzichtet,

aber nicht auf kräftige Zukunftsinvestitionen.

So unterstütze die CSU die Kommunen

mit Rekordsummen. Sie erhielten im Jahr

2013 ca. 7,7 Mrd. Euro. Im Bereich Bildung gebe

es zwar durchaus Irritationen, aber de facto

wurden z. B. seit dem Jahr 2008 immerhin

6900 neue Lehrerstellen in Bayern geschaffen,

wenn dies auch angesichts der Schülerzahlen

und verschiedener schwieriger Situationen

noch nicht ausreiche. 2012 werden 2,4

Mrd. Euro in die Familienpolitik investiert, womit

die CSU belege, alles für Familien zu tun.

Ludwig Stepper

Ansprechpartner für Wolfstein:

Siegfried Wohlmann

Bayernstraße 4a

Tel. 510 206

siewoh@t-online.de

Die Raute 4/12 25


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Berichte aus den Arbeitsgemeinschaften

Frauen Union Neumarkt

Besuch der Landesgartenschau in Bamberg

Nach einem interessanten Rundgang auf dem Gelände der LGS in Bamberg

tankten die Besucher noch etwas Sonne.

Erweiterung des Hochschulstandortes Neumarkt

– Junge Union ist begeistert. Die Stadt

Neumarkt mausert sich zum Hochschulstandort.

Zwar ist nur von einer Auslagerung eines

Teils der betriebswirtschaftlichen Fakultät der

Georg-Simon-Ohm Fachhochschule die Rede –

doch würden hiermit künftig rund 200 Studenten

das Stadtleben bereichern. Dies stimmt

die Vertreter der Jungen Union der Stadt Neumarkt

begeistert, sagt deren Vorsitzender

Marco Gmelch: „Wir sehen in der Errichtung

dieser Hochschuleinrichtung eine historische

Chance für die Stadt Neumarkt. Während an-

Die Senioren Union Stadt- und Kreisverband

mit Hela Buchner und Konrad Heck waren

vor Ort bei Ludwig Fürst und dem Mitverantwortlichen

H. Hollweck in Litzlohe.

Vor vielen Jahrzehnten trieb der Wind Windmühlen

und Handelsschiffe. Aktuell wird die

Windenergie auch im Landkreis Neumarkt für

Lebensgrundlagen eingesetzt. Dank der finanziellen

Förderung durch das EEG – Erneuerbare-Energien-Gesetz

wird die Windenergie

seit zehn Jahren verstärkt genutzt. Über

30 Windräder sind in unserer Umgebung in

Planung. Deutschland belegt in Bezug auf die

installierte Leistung bei der Windenergie im

internationalen Vergleich Platz drei.

Bisher mussten drei Herausforderungen

berücksichtigt werden: knapper werdende

fossile Energieträger, ein stetig steigender

Energieverbrauch und das Ziel, den CO 2 -Ausstoß

zu verringern, um das Klima zu schützen.

Eine vierte Herausforderung kam mit

Fukushima im März 2011 dazu: der vollständige

Verzicht auf Kernenergie.

Einige Kernziele des bayerischen Energiekonzeptes

wurden genannt: Umstieg auf ei-

Am 2. September organisierteFU-Ortsvorsitzende

Birgit

Gärtner eine Zugfahrt

nach Bamberg

zur bayerischen Landes

gartenschau 2012.

Alle Teilneh me rin nen

konnten die Pyramidenwiese,

die Blumenhalle

am Weidenufer,

Patch workgärten,

79 Rundweg-

Sta tio nen und vieles

mehr auf 18,5 Hek tar

JU Neumarkt

Zentralen Campus für Hochschule diskutiert

dere Städte in der Umgebung wie Amberg,

Ansbach oder Weiden seit Jahrzehnten von ihren

Hochschuleinrichtungen profitieren, bietet

sich nun für die Stadt Neumarkt diese einmalige

Gelegenheit.”

Gedanken hat man sich bei der JU auch schon

über den Standort einer möglichen neuen

Hochschulansiedlung gemacht: „Unsere Vision

ist ein Neubau eines Campus im Grünen.

Altstadtnah und trotzdem verkehrsgünstig

an gebunden, könnten wir uns diese Einrichtung

im Stadtpark am Standort der ehemals

geplanten Stadthalle vorstellen. Wäre die-

Senioren Union

Über Windenergie informiert

ne Energieversorgung,

die

überwiegend

auf erneuerbarenEnergien

basiert, eine

sichere, bezahlbare

und

umweltfreundlicheEnergiever

sorgung wie

auch das extrem

ehrgeizige

Ziel der Senkung

von energiebedingten CO 2 -Emissionen unter

sechs Tonnen pro Kopf und Jahr bis 2020.

2009 waren es noch 6,2 Tonnen pro Einwohner

und Jahr.

Da die Windgeschwindigkeit mit der Höhe

über dem Boden zunimmt, kann in Bayern

gegenüber den Küstenregionen die geringere

Geschwindigkeit durch größere Turmhöhen

ausgeglichen werden. In Litzlohe beträgt

die Höhe 125 m, der Abstand zur bebauten

Fläche zwischen 650 und 800 m, der

bestaunen. Ein sonniger Tag lud zum Verweilen

neben den geschmackvoll angelegten

Blumenbeeten ein. Erneut konnte auf

der Landesgartenschau 2012 ein Brückenschlag

zwischen Stadt, Natur, Freizeit und

Erholung hergestellt werden.

Irmgard Wanke

Ansprechpartner FU:

Birgit Gärtner

Herderstraße 16

Tel. 47 93 56

gaertner.birgit@web.de

ser Neubau zweckmäßig gestaltet, könnten

auch dessen Einrichtungen, z.B. Seminarräume

oder Hörsäle, für anderweitige Veranstaltungen

außerhalb des Hochschulbetriebs genutzt

werden – also Veranstaltungen, wie sie

einst für eine Stadthalle vorgesehen waren.“

Ansprechpartner JU:

Marco Gmelch

Joh.-Mois-Ring 8

Tel. 0173 6790868

marcogmelch@yahoo.de

Ansprechpartner SEN:

Hela Buchner

Flurstraße 20

Tel. 81 36

Heidi Frank

Trotz trüben Wetters sorgten die Erläuterungen von Ludwig Fürst (2.v.l.) dafür, dass

die Senioren den Durchblick bei erneuerbaren Energien erhielten.

„Lärm“ ist grundsätzlich, aber gerade bei

den neuen Anlagen, sehr gering.

Im Hotel „Zum Schloss“ in Pilsach traf man

sich anschließend zur geselligen Runde.

Ludwig Stepper

Die Raute 4/12 27


Lounge in the City

Staatsministerin Haderthauer zu Gast bei der

„Lounge in the City Party Neumarkt“

Über 400 Frauen rockten das BMW Autohaus Partl

Ein offener BMW Z 4, extra mit dem

Schriftzug von Staatsministerin Christine

Haderthauer versehen, hymnische

Klänge von „Eye of the tiger“ – das war

das grandiose Opening der „Lounge in

the City Party Neumarkt“. Die FU Kreisvorsitzende

Ulrike Rödl hatte mit ihrem

Team zur „Ladies After Work Party“ geladen

und über 400 Damen zusammen mit

einigen Herren sind ihrem Ruf gefolgt

und haben die Partymeile in Neumarkt

eröffnet.

In ungezwungener Atmosphäre miteinander

in Kontakt kommen, erste Netz-

Geballte Frauenpower: Ulrike Rödl, Christine Haberthauer, Regina Burger und Barbara Lanzinger (v.l.).

werke knüpfen und das persönliche Gespräch

mit Politikerinnen und Politikern,

gepaart mit einem bunten Rahmenprogramm,

war das Konzept des Abends.

Schon nach dem Begrüßungscocktail –

einem fruchtig frischen Bellini – wurde zu

Akrobatik, Jonglage und Straßentheater

in fröhlicher Runde geplaudert und gespannt

der Stargast des Abends, Staatsministerin

Christine Haderthauer, erwartet.

Als sie im offenen Cabriolet in das Autohaus

eingefahren wurde, war der Applaus

groß. Auch im Interview überzeugten

sie und FU-Bezirksvorsitzende Barbara

Lanzinger mit sachlich fundierten Ant-

worten zu frauenpolitischen Themen sowie

zur sachorientierten, nachhaltigen

Politik der CSU in einer sehr offenen und

persönlichen Art und Weise, die äußerst

gut ankam.

Im Anschluss nutzen die Damen nicht nur

die Gelegenheit zum persönlichen Gespräch,

sondern ließen sich von kulinarischen

Köstlichkeiten, leckeren Cocktails

und lockerer Partymusik in Stimmung

bringen. In der Chill-out-Area mit Kosmetik,

Friseur und Parfümerie konnten sich

die Damen entspannen und Tipps für das

passende Styling mit nach Hause nehmen.

28 Die Raute 4/12


Langeweile kam an diesem Abend bestimmt

nicht auf, denn dafür sorgte schon

das abwechslungsreiche Showprogramm:

eine Bildervernissage mit Fotokunst speziell

von und für Frauen, eine Dessous-Modenschau

mit stylischen Handtaschen, ein

barockes Feuerwerk und Akrobatik vom

Feinsten am Vertikaltuch.

Die etwas andere, neue Veranstaltungsform,

deren Konzept bei der FU in Neumarkt

voll aufging, wurde begeistert aufgenommen

und wartet geradezu auf eine

Großartigen Zuspruch erhielt die FU bei der Lounge in the City im Autohaus Partl.

Lounge in the City

Neuauflage im kommenden Jahr. Politik

zum Anfassen und Miterleben macht nicht

nur Spaß, sondern ist auch wirklich näher

am Menschen.

Ulrike Rödl, FU Kreisvorsitzende

Die Raute 4/12 29


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30 Die Raute 4/12


Zum 30. Jubiläum seiner Wahl zum Bundeskanzler wurde Helmut Kohl

(82) mit einer Reihe von Veranstaltungen im September in Berlin gewürdigt.

Mit minutenlangem stehendem Applaus hatte die CDU/CSU-Bundestagsfraktion

den „Kanzler der Einheit“ bei sich empfangen. Der Neumarkter

Bundestagsabgeordnete Alois Karl (62) zeigte sich bewegt über

die Begegnung mit dem Altbundeskanzler: „Ich habe mich sehr gefreut,

Helmut Kohl nach längerer Zeit wieder zu treffen. Wir haben uns an frühere

Begegnungen erinnert, etwa bei seinen Besuchen in Neumarkt oder

am Berchinger Rossmarkt“, so Alois Karl. „Helmut Kohl hat in den 16 Regierungsjahren

als Kanzler die Geschichte der Bundesrepublik entscheidend

geprägt wie vor ihm nur Konrad Adenauer“, erinnert Alois Karl an

Kohls größte Verdienste.

Engagement für Landwirte: Michel Dantin und Albert Deß (v.l.n.r.)

Velburgs Bürgermeister Bernhard Kraus (60) wurde

mit der „Ehrenraute“ des Bayerischen Ministerpräsidenten

Horst Seehofer (63) ausgezeichnet. Der ehemalige

Bayerische Ministerpräsident Dr. Günther

Beckstein (69) überreichte die Auszeichnung bei seinem

Besuch in Velburg. Neben dem Berngauer Bürgermeister

Wolfgang Wild (49), dem Velburger CSU-

Stadtverbandsvorsitzenden Rainer Götz (37) und

der stellvertretenden CSU-Kreisvorsitzenden Susanne

Hierl (39) gratulierten auch Marco Gmelch (25),

Arnold Graf (71), Werner Sperber (30) und Hela

Buchner (78) von der CSU der Stadt Neumarkt.

Neumarkter im JU-Bundesvorstand: Marius Mauerer

Reinhold Tischler (74) aus Mühlhausen/Sulz ist der Schafkopf-Cham pion

2012 des Bundeswahlkreises 232 (Amberg-Sulzbach-Neumarkt). Der gebürtige

Amberger gewann das Finale, das Anfang November traditionell

in Berlin ausgetragen wurde, mit 115 Punkten. Der Sieger bekam

den von Bundestagsabgeordneten Alois Karl (61) gestifteten Siegerpokal

übereicht. Zweiter wurde Hans Bumes (75) aus Amberg, der auch die

Turnierleitung inne hatte, mit 114 Punkten vor Theo Dotzler aus Hahnbach

mit 109 Punkten. Auf Platz vier folgt Hans Drescher aus Velburg mit

106 Punkten, Fünfter wurde Rudolf Benz aus Neumarkt mit 104 Punkten.

Beste Spielerin war Anne Bielsch aus Berg mit 88 Punkten. Sie hatte

sich für das Finale in der Hauptstadt durch ihren Sieg beim Turnier des

Kreisverbandes Neumarkt der Frauen-Union qualifiziert.

Namen im Gespräch

Gespräch in Berlin: Alois Karl und Helmut Kohl

Derzeit finden harte Verhandlungen im Europaparlament über den

Haushalt statt. Europaabgeordneter Albert Deß (65) arbeitet in seiner

Funktion als Agrarsprecher der EVP-Fraktion mit Michel Dantin

(52), dem Berichterstatter der EVP aus Frankreich, für die Gemeinsame

Marktordnung im Agrarausschuss bei der Beratung über die Neuausrichtung

der EU-Agrarpolitik 2014 – 2020 zusammen. Aufgabe von Albert

Deß ist es, die Agrarpolitik in der mit Abstand größten Fraktion mit über

270 Abgeordneten zu koordinieren um diese Position dann mit den weiteren

Fraktionen zu verhandeln.

Ehrenraute als Auszeichnung in Velburgt: Bernhard Kraus, Rainer Götz, Susanne Hierl, Marco

Gmelch, Arnold Graf, Günther Beckstein, Werner Sperber, Hela Buchner und Wolfgang Wild

(v.l.n.r.)

Im Oktober wurde der Neumarkter Marius Mauerer als Beisitzer in den

Bundesvorstand der Jungen Union gewählt. Vier Bayern wurden am

Deutschlandtag 2012 in Rostock in den Bundesvorstand entsendet. Prominente

Gäste des Deutschlandtages der Jungen Union waren Bundeskanzlerin

Angela Merkel (58) und Bundesumweltminister Peter Altmaier (54).

Marius Mauerer ist 23 Jahre alt und damit das jüngste Vorstandsmitglied.

Mit 84,31 % der Stimmen bei der Wahl der Beisitzer erreichte Marius Mauerer

noch vor den übrigen bayerischen Kandidaten das viertbeste Ergebnis.

„Schafkopf-Sieger“ in Berlin: Reinhold Tischler, Alois Karl und

Hans Bumes (v.l.n.r.)

Die Raute 4/12 31


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