Classement - Fraueneishockey in Deutschland

damen.eishockey.de

Classement - Fraueneishockey in Deutschland

Vom 29. Januar

bis 3. Februar 2008 waren

der HC Lugano und

der OSC Berlin beim

Finalturnier des European

Women Champions

Cup in Stockholm

(SWE) im Einsatz. Beide

Teams verpassten

die Medaillenränge.

Im Finalturnier des

European Women Champions

Cup trafen die beiden

Teams auf AIK Solna aus

AIK Solna verteidigt den Titel

Schweden, AISULU Almaty

aus Kasachstan sowie Espoo

Blues aus Finnland.

Der erste Turnierauftritt

von Lugano und

Berlin sollte zugleich das

vorweggenommene Platzierungsspiel

um Platz vier

sein. Lugano, im Vorjahr

als Tabellenfünfter klassiert,

sicherte sich diesen

vierten Platz dank einem

4:3-Erfolg über die Berlinerinnen.

In der Folge

sollten beide Teams ihr

Bild: www.frauennati.ch

Punktekonto nicht mehr

aufstocken können.

Gewonnen wurde

das Turnier schlussendlich

wie schon im Vorjahr von

AIK Solna vor Espoo Blues

und AISULU Almaty. Als

beste Torhüterin wurde

Noora Raty (Espoo), als

beste Verteidigerin Tatyana

Shtelmaister (Almaty)

und als beste Stürmerin

Pernilla Winberg (Solna)

ausgezeichnet. (asc)

J AHRGANG 1, AUSGABE 1

15. FEBRUAR 2008

Contenu page

European Woman

Champions Cup

1-2

International 3-9

EWHL 10-11

Deutschland 12-13

France 14-15

Hungary 16

Österreich 17-22

Suisse 23-25

Impressum 26


European Women Champions Cup

Bilder: Sport-Presse

Seite 2 Jahrgang 1, Ausgabe 1


U18 Christmas Cup - Alternative zu Calgary

Österreichs Dameneishockey

U18-

Nationalteam nahm im Februar

2007 an einem IIHF

Invitational Tournament in

Nymburk (CZE) teil. Gegner

waren Tschechien, Schweden

und Kasachstan. Und

bereits im Vorfeld wurde

bekannt: das Turnier diente

als Qualifikation für die erste

Damen U18-WM in der

Geschichte des Eishockeys.

Doch dann folgte anlässlich

des IIHF-Kongresses in

Moskau die große Ernüchterung:

nur für die besten

acht Teams sollte es eine

Ergebnisse:

European Women‘s Hockey Journal

WM geben, für die anderen

hieß es: „bitte warten“.

Deshalb setzte man in Österreich

mit Unterstützung

der IIHF selbst eine Initiative:

von 28. bis 30. Dezember

2007 spielten die

Teams Slowakei, Italien,

Niederlande und Österreich

den U18 Development

Christmas Cup in Velden

am Wörthersee. Nationen,

die in den Qualifikationsturnieren

knapp gescheitert

waren, sollten hier die

Chance erhalten, ihre unermüdliche

Nachwuchsarbeit

mit einem Saisonhöhepunkt

SLK - ITA 3:1 100 Zuschauer

NED – AUT 3:2 100 Zuschauer

ITA – NED 2:1 n.P. 100 Zuschauer

AUT – SLK 2:5 100 Zuschauer

SLK – NED 2:1 n.V. 100 Zuschauer

AUT – ITA 2:1 200 Zuschauer

Tabelle:

in Form eines Turniers zu

krönen. Und die jungen

Mädchen außerhalb der

„großen 8“ erhielten auch

die Möglichkeit, sich im internationalen

Vergleich zu

messen. Spannende Spiele,

hohes Tempo und knappe

Resultate zeugten von der

Qualität des Turniers, an

dem Turniersieger Slowakei

und Gastgeber Österreich

sogar mit einem U17-Team

antraten, um sich bereits

auf eine mögliche Damen

U18-WM Division I in der

Saison 2008/09 vorzubereiten.

(oehv)

Rang & Team GP W T L OW OL GF:GA Pts.

1. Slovakia U17 3 3 0 0 1 0 10:4 8

2. Netherlands 3 1 0 2 0 2 5:6 5

3. Austria U17 3 1 0 2 0 0 6:9 3

4. Italy 3 1 0 2 1 0 4:6 2

Seite 3


AIR CANADA CUP 2008 IN RAVENSBURG

(2. Januar 2008 bis 6. Januar 2008)

Bilder: EV Ravensburg

Seite 4 Jahrgang 1, Ausgabe 1


Gruppe A:

SWE – SUI 6:1 (1:0; 2:1; 3:0) Zuschauer: 450

FIN – SWE 5:0 (2:0; 2:0; 1:0) Zuschauer: 250

SUI – FIN 1:4 (1:0; 0:1; 0:3) Zuschauer: 200

Tabelle:

1. FIN 2 2 0 0 9:1 6

2. SWE 2 1 0 1 6:6 3

3. SUI 2 0 0 2 2:10 0

Gruppe B:

GER – RUS 1:4 (0:1; 0:2; 1:1) Zuschauer: 1’500

RUS – CAN 2:13 (0:2; 0:6; 2:5) Zuschauer: 400

CAN – GER 7:0 (2:0; 4:0; 1:0) Zuschauer: 2’050

Tabelle:

1. CAN 2 2 0 0 20:2 6

2. RUS 2 1 0 1 6:14 3

3. GER 2 0 0 2 1:11 0

Halbfinals:

SWE – CAN 2:7 (1:4; 0:2; 1:1) Zuschauer: 350

FIN – RUS 7:2 (1:1; 4:1; 2:0) Zuschauer: 250

Finalspiele:

Final: CAN – FIN 7:5 (0:2; 4:2; 3:1) Zuschauer: 1’000

3. Platz: SWE – RUS 4:3 (0:2; 2:1; 2:0) Zuschauer: 150

5. Platz: SUI – GER 3:2 (1:0; 0:1; 2:1) Zuschauer: 800

Tabelle:

1. CAN U22

2. FIN

3. SWE

4. RUS

5. SUI

6. GER

European Women‘s Hockey Journal

Seite 5


4.-Nationen Mountain Cup Romanshorn

(8. Februar 2008 — 10. Februar 2008)

Die Schweiz gewinnt in Romanshorn den ersten 4-Nations Mountain Cup. Dies nach einem

4:1-Sieg im letzten Gruppenspiel über Japan. (asc)

Ergebnisse:

JPN – FRA 4:1 (2:0; 2:0; 0:1) Zuschauer: 30

SUI – AUT 1:2 nP (0:1; 1:0; 0:0; 0:1) Zuschauer: 70

JPN – AUT 3:0 (1:0; 2:0; 0:0) Zuschauer: 50

SUI – FRA 6:1 (3:0; 2:1; 1:0) Zuschauer: 117

FRA – AUT 2:5 (1:1; 0:0; 1:4) Zuschauer: 33

SUI – JPN 4:1 (0:1; 2:0; 2:0) Zuschauer: 177

Tabelle:

# Team G S S+ N+ N TV Pt

1. SUI 3 2 0 1 0 11:4 7

2. JPN 3 2 0 0 1 8:5 6

3. AUT 3 1 1 0 1 7:6 5

4. FRA 3 0 0 0 3 4:15 0

Laura Ruhnke und Kathrin

Nabholz wurden für jeweils

50…

Bilder: www.frauennati.ch

Silvia Bruggmann für 100

und Monika Leuenberger

für 200 Länderspiele geehrt.

Seite 6 Jahrgang 1, Ausgabe 1


International

France

Tournoi de Prievidza (Slovaquie; 21 au 27 janvier 2008)

SLK – FRA 3:2 a.p. (0:0; 1:1; 1:1; 0:0)

NOR – FRA 5:2 (0:1; 2:1; 3:0)

FRA – CZE 2:3 (0:1; 1:1; 1:1)

Österreich

Testspiele

In der Slowakei SLK – AUT 5:1

In der Slowakei SLK – AUT 1:0

6. Februar 2008 in Lustenau AUT – JPN 0:4 (0:1; 0:2; 0:1)

Suisse

Testspiel

7. Februar 2008 in Romanshorn SUI – JPN 2:2 (1:0; 1:1; 0:1) Zuschauer: 30

European Women‘s Hockey Journal

Bilder: Franz Vesely

Seite 7


World Woman‘s U18 Championship Canada

Seite 8 Jahrgang 1, Ausgabe 1


European Women‘s Hockey Journal

Seite 9


Bild: Slavia Prag

Elite Women‘s Hockey League

EWHL– Europa-Liga im Aufwärtstrend

Teams aus nicht

weniger als sieben europäischen

Nationen

nahmen 2007/08 an der

Elite Women´s Hockey

League (EWHL) teil. Und

für die nächste Saison

ist mit der Aufnahme

von deutschen Vereinen

eine weitere Expandierung

geplant.

Viele Nationen in

Europa haben das Problem,

dass entweder das Leistungsgefälle

in den nationalen

Ligen zu hoch ist oder

zu wenige Klubs da sind,

um eine vernünftige Meisterschaft

zu spielen. Und

die Entwicklung der guten

Teams und Spielerinnen

leidet unter dem niedrigeren

Trainings- und Spielniveau.

Um trotzdem international

konkurrenzfähig zu

werden, wurde 2004/05

über eine Initiative der Division

Dameneishockey des

Österreichischen Eishockeyverbandes

die EWHL aufgebaut.

Die Liga entwickelte

sich Jahr für Jahr weiter

und derzeit messen sich

hier die besten Mannschaften

aus Tschechien, der

Slowakei, Italiens, Ungarns,

Sloweniens, Kroatiens und

Österreichs. Bereits jetzt

gibt es Verhandlungen mit

den beiden besten deutschen

Teams, ESC Planegg

und OSC Berlin, über eine

mögliche Aufnahme

2008/09.

Reisedistanz als

einziges „Problem“

„Die Meisterschaft

war heuer ausgeglichener

als je zuvor, keines der

Spiele konnte man auf die

leichte Schulter nehmen.

Und ein immer höheres

Niveau garantiert auch entsprechende

Attraktivität bei

Sponsoren und Fans!“ so

das Resümee der Chefin

der Sabres Wien, Monika

Strer. Und diese Meinung

vertreten auch die anderen

Klubs. Einziges Problem

sind die derzeit sehr weiten

Fahrtstrecken, denn jedes

Wochenende stehen ein bis

zwei Spiele auf dem Programm,

wo Reisen nach

Budapest, Bratislava, Prag,

Wien oder Bozen keine Seltenheit

sind. Die weiteste

Entfernung innerhalb der

Liga gab es heuer zwischen

Bozen und Budapest mit

842 Kilometern. Aber oft

geht sich im Rahmen der

Auswärtsspiele zumindest

noch ein Stadtbummel oder

ein Spaziergang in schönen

Regionen Zentraleuropas

aus. 2008/09 wird in Sachen

Reisen und Strecken

wieder ein neuer Rekord

aufgestellt. Doch diesbezüglich

gibt es bereits Lösungsansätze:

immer öfter

greifen die Teams auf das

Flugzeug als Hauptverkehrsmittel

zurück und so

sind auch weitere Entfernungen

kein Problem mehr.

Slavia Prag sicherte

sich Titel

In der abgelaufenen

Saison waren mehr als 250

Spielerinnen aus insgesamt

10 Nationen im Einsatz,

darunter über 100 Nationalteamspielerinnen.

Für Highlights

dabei sorgten unter

anderem die ehemalige

Olympiasiegerin Isabelle

Chartrand, Salzburgs Top-

Stürmerin Kristen Hagg, die

dreifache EWHL Punkte-

und Torschützenkönigin

Jasmina Rosar oder die

ehemalige NWHL-Stürmerin

Esther Kantor. Und viele

mehr. Erstmals sicherte

sich heuer Slavia Prag den

Titel. Die EWHL verkörpert

somit nicht nur Dameneishockey

auf einem sehr hohen

Niveau, sondern auch

den Gedanken eines neuen,

vereinten Europas. (ewhl)

Homepage: http://

www.ewhl.com

Seite 10 Jahrgang 1, Ausgabe 1


Schlussrangliste 2007 / 08:

# Verein GP GW GL OW OL GT BT PT

1 HC Slavia Prague 20 20 0 3 0 123 23 57

2 The Ravens Salzburg 20 15 5 0 2 115 30 47

3 EHV Sabres Vienna 20 15 5 4 1 88 47 42

4 HC Eagles Bolzano 20 13 7 1 1 78 38 39

5 HC Slovan Bratislava 20 13 7 2 2 98 47 39

6 HK Terme Maribor 20 12 8 0 1 97 50 37

7 Agordo Hockey 20 8 12 0 3 85 86 27

8 EHC Vienna Flyers 20 7 13 2 0 41 100 19

9 Ferencvaros Stars Budapest 20 3 17 0 1 33 91 10

10 KHL Gric Zagreb 20 3 17 2 0 34 156 7

11 HK Triglav 20 1 19 0 3 21 145 6

Top Three Skorer 2007/08:

# Name Mannschaft GP G A Pt

1 Kristen Hagg Salzburg 19 28 36 64

2 Jasmina Rosar Maribor 18 20 25 45

3 Esther Kantor Sabres Vienna 19 28 12 40

Top Three Fairplay-Rangliste 2007/08:

# Verein PM

1 HC Eagles Bolzano 106

2 KHL Gric Zagreb 170

3 The Ravens Salzburg 190

European Women‘s Hockey Journal

Bilder: Franz Vesely

Seite 11


Deutschland

EC Bergkamen—die Besten im Westen

Um diesen „Titel“

rivalisieren die Bärinnen

vom EC Bergkamen seit

Jahren mit der NRW

(Nordrhein-Westfalen)-

Bundesligakonkurrenz aus

Grefrath. Seit der Saison

1999/2000 lagen die Bärinnen

in den Tabellen immer

vor den Lady-Panthern aus

Grefrath und auch in der

ewigen Tabelle liegen die

Bergkamenerinnen mit dem

5. Platz klar vor den Panthern

auf Platz 12. Mit dem

Pokalsieg 2007 und der

Deutschen Meisterschaft

2005 gab es in den letzten

Jahren immer große Titel

für die Bärinnen. – Der Pokalsieg

2006 war dagegen

eher ein Trostpflaster, das

die Unzufriedenheit in der

Saison 2005/06 nur leicht

dämpfte. Bis zur Saison

2005/06 war die Pokalrunde

die Trostrunde für die

Mannschaften, die sich

nicht für die Meisterrunde

qualifizieren konnten und

damit eine Runde der Verlierer.

Seit der Saison

2006/07 gibt es jetzt eine

eingleisige Bundesliga in

der sich die ersten fünf und

der Gastgeber für das Pokalturnier

qualifizieren. Die

Bärinnen haben sich als

Tabellenfünfter nicht nur

qualifiziert, sondern zur

großen Überraschung aller

Kenner des deutschen

Fraueneishockeys auch den

Titel gesichert.

Engagierte und

fähige Vorstände und

Helfer

Was ist die Basis der

Erfolge dieses Vereins aus

dem nordöstlichen Ruhrgebiet,

der seit Mitte der 90iger

Jahren ein reiner Fraueneishockeyverein

ist? Es

gibt im Verein und in seinem

Umfeld seit Jahren

sehr engagierte und fähige

Vorstände und Helfer. Von

Klaus Dolle (heute Ligenleiter

der Frauenbundesliga),

über Markus Schweer

(heute Ligenleiter im Seniorenbereich

des Westdeutschen

Eishockeyverbandes)

über Dirk Hanke (als sportlicher

Leiter heute noch im

Vorstand) bis zur heutigen

Vorsitzenden Ilona Pollmar

gab und gibt es immer Persönlichkeiten

die den Verein

mit viel Herzblut aber

auch mit Augenmaß und

Realismus geführt haben

und führen. Mit Ilona Pollmer

ist seit diesem Jahr

erstmals eine Frau Vorsitzende

des Vereins und dazu

noch eine aktive Spielerin.

Ilona Pollmer hat das

40-igste Lebensjahr zwar

schon hinter sich, sie spielt

aber immer noch aktiv in

der Verbandsligamannschaft

des Vereins mit. Alle

Vorsitzende waren gut in

der Region verankert und

konnten ihre Kontakte zur

regionalen Wirtschaft und

zur Kommunalpolitik zum

Vorteil des Vereins nutzen.

Treue Sponsoren

Auch der größte

Sponsor die Busemann

GmbH, ein europaweit tätiger

Hersteller von Wassereis

und Popkorn in unterschiedlichstenAngebotsvarianten,

kommt aus der

Region. Ohne dieses Sponsoring

und weiterer Sponsoren

(z. B. die Sparkasse

Bergneustadt) sowie das

kostenlose Eis von der GSW

(Gemeinschaftsstadtwerke)

wäre ein erfolgreicher Ligenbetrieb

nicht möglich.

Trotz der, für Verhältnisse

des Fraueneishockeys, guten

wirtschaftlichen Unterstützung

aus der Region,

gibt es in Bergkamen keine

bezahlten Spielerinnen, im

Gegenteil oft muss bei weiten

Auswärtsfahrten mit

Übernachtung, von der

Mannschaft noch etwas

zugebuttert werden.

Gute Trainerwahl

Last but not Least

hat der ECB immer viel

Glück mit seinen Trainer

gehabt. Bis zur Saison

2001/02 betreute Dirk

Wefringhaus das Team.

Unter ihm gewann das

Team in der Saison

2000/2001 die Bronzemedaille

bei der Deutschen

Meisterschaft. In der Saison

2000/01 meldete der Verein

auch erstmals eine

zweite Mannschaft, die im

Ligabetrieb der Landesliga

NRW mitspielte. Mit Arno

Deutsch bekam diese

Seite 12 Jahrgang 1, Ausgabe 1


Mannschaft einen sehr engagierten

Trainer, der es

verstand die jungen Spielerinnen

aus der Umgebung,

meist ausgestattet mit

Doppellizenzen, in den Verein

zu holen und zu integrieren.

Haben sich diese

Spielerinnen erst einmal in

der Landesliga durchgesetzt

wurden sie langsam

an das Bundesligateam

rangeführt. Das übernahm

ab der Saison Robert Bruns

als Headcoach. Die Mannschaft

konnte sich die letzten

Jahre immer im oberen

Teil der Tabelle etablieren

und hatte mit dem Gewinn

der Deutschen Meisterschaft

2005 den Höhepunkt

in der Vereinsgeschichte

gesetzt.

Zusammenarbeit

in der Region

Das Einzugsgebiet

für die Spielerinnenaquise

der Bärinnen ist ganz

Nordrhein-Westfalen, insbesondere

das Ruhrgebiet

Tabelle — 1. Bundesliga

European Women‘s Hockey Journal

mit seinen zahlreichen Eishallen

und großen und kleinen

Eishockeyvereinen.

Gute Zusammenarbeit mit

den benachbarten Vereinen

und ihren Jugendabteilungen,

solide und geduldige

Aufbauarbeit über

die 1b, die heute in der

Verbandsliga spielt und

schon zweimal Meister in

ihrer Liga war, in das Bundesligateam

sind die

Grundlage für den Erfolg.

Die Sicherung des Erfolges

ist natürlich Sache der

Spielerinnen des ECB. Mit

Andrea Lanzl, Britta Schröder

und Claudia Weltermann,

einem Eigengewächs,

haben die Bärinnen

zurzeit drei aktuelle Spielerinnen

im A-Kader des

DEB. Mit Caro Sauer und

Maike Hanke standen zwei

Spielerinnen dieses Jahr im

U18-Kader, der bei der

erstmals ausgetragenen

U18-Weltmeisterschaft im

Fraueneishockey den fünften

Platz belegen konnte.

Zahlreiche weitere Spielerinnen

stehen auf dem

Sprung in den U-18-Kader.

Auch das erste Tor für

Deutschland in einem Olympischen

Turnier schoss

eine Bergkamener Spielerin.

Es war Julia Wierscher,

die bei den Olympischen

Spielen 2002 in Salt Lake

City gegen Finnland traf

(1:3). Letztlich ist es aber

der Einsatz jeder einzelnen

Spielerin, auch der Spielerinnen,

die nicht in einem

DEB-Kader vertreten sind,

der den Erfolg bringt. Anfahrtswegen

bis zu 150

Kilometer zum Training

und den Heimspielen ohne

finanzielle Unterstützung

zeigen den Enthusiasmus

der Spielerinnen, der der

eigentliche Schlüssel zum

Erfolg ist.

(jörg schwethelm)

Homepage: http://

www.ec-bergkamen.com

Rang Verein Spiele S3 S2 R N1 N0 Tore T-Dif. Punkte

1

ESC Planegg/Würmtal

14 14 0 0 0 0 93:18 75 42

2 OSC Berlin 13 10 0 0 1 2 67:39 28 31

3 SC Riessersee 12 7 2 0 0 3 44:26 18 25

4 EC Bergkamen 13 7 0 0 1 5 53:40 13 22

5 Hamburger SV 14 5 1 0 1 7 53:46 7 18

6 ECDC Memmingen 13 3 1 0 2 7 27:45 -18 13

7 Grefrather EC 13 1 3 0 1 8 25:49 -24 10

8 Kurpfalz Ladies 13 3 0 0 1 9 26:66 -40 10

9 ERSC Ottobrunn 13 2 0 0 0 11 24:83 -59 6

10 SV Kornwestheim 0 0 0 0 0 0 0:0 0 -1

Seite 13


France

Strasbourg

L'équipe des féminines

a connu depuis plusieurs

années des moments

difficiles pour trouver des

jeunes filles afin de constituer

une équipe. Malgré les

tracts distribués en séance

publique, démarchage dans

les écoles etc., ce sport est

considéré comme un sport

dur et brute pour des filles.

Quelques unes ont eu l'occasion

de jouer en masculin

/ féminin contrairement

à d'autres club de l'Est de

la France. Certaines féminines

ont découvert ce sport

par l'intermédiaire de leurs

enfants (garçons), l'équipe

fanion (Etoile Noire), la té-

lévision etc. Comme le

montre la photo, la tranche

d'âge s'étale de petite

jeune fille à maman (de 2

voir 3 enfants) confirmée.

A nos débuts, nous

avons eu la chance d'avoir

pu être entraîné par Pete

Laliberté, puis nous avons

ramé pour avoir un autre

entraîneur capable de travailler

avec des féminines.

Avec l'entrée des jeunes

femmes dans le monde du

travail, des études et celui

de la maternité, la stabilité

du travail accompli et de

l'équipe est changeante et

variable chaque année.

Elles sont également obli-

gées de faire face à toutes

les dépenses occasionnées

lors des déplacements ou

de matchs à domicile. Elles

participent aux différents

regroupements des juniors

pour se perfectionner.

Cette année nous ne

sommes pas engagées en

championnat, mais nous ne

désespérons d'y retourner.

Nous organisons un tournoi

les 3 et 4 mai 2008 à Strasbourg.

Nous attendons,

chères lectrices, de vous y

rencontrer pour passer un

agréable moment.

(strasbourg)

Seite 14 Jahrgang 1, Ausgabe 1


Féminines Poule A — Classement

# Equipe J. V. N. P. Pts. + -

1 Cergy 4 4 0 0 8 71 6

2 Brest 4 2 0 2 4 25 16

3 Rennes 4 0 0 4 0 2 76

Féminines Poule B — Classement

# Equipe J. V. N. P. Pts. + -

1

Neuilly /

Marne

5 5 0 0 10 85 6

2 Saint Ouen 6 3 0 3 6 47 26

3 Amiens 5 2 0 3 3 37 23

4 Wasquehal 6 1 0 5 1 7 121

Féminines Poule C — Classement

# Equipe J. V. N. P. Pts. + -

1 Grenoble 4 3 0 1 6 26 10

2 Font Romeu 4 3 0 1 6 24 11

3 Turin 5 2 0 3 4 16 18

4 Gap 3 0 0 3 0 3 30

European Women‘s Hockey Journal

Seite 15


Bild: UTE Marilyn

Bild: MTK Meteor

Hungary

Hungarian Women Icehockey Championship

Base Period

Play W T L GT BT PT

1. UTE Marilyn 8 8 - - 100 5 16

2. MTK Meteor 8 4 - 4 21 50 8

3. Fehérvár Wildcats 8 - - 8 8 74 0

UTE Marilyn MTK Meteor Fehérvár

Wildcats

UTE Marilyn 13 – 0

11 - 1

3 - 0

15 - 0

MTK Meteor 0 – 21

5 – 0

2 - 8

5 - 2

Fehérvár Wildcats 0 – 14

2 – 4

2 - 15

1- 5

Top Three Scorers Base Period

# Name Team G A Pt

1. Tóvölgyi T. UTE 24 16 40

2. Gyüre B. UTE 13 17 30

3. Szlaby Gy. UTE 15 7 22

# Team PM

1. Fehérvár Wildcats 70

2. UTE Marilyn 98

3. MTK Meteor 125

Fair Play Base Period

Seite 16 Jahrgang 1, Ausgabe 1


Österreich

Gute Strukturen als Fundament für Österreichs

Dameneishockey-Zukunft

Was in Dameneishockeyländern

mit Tradition

bereits „normal“ ist, gestaltet

sich in Regionen, wo es

vor 10 oder 15 Jahren noch

kein Fraueneishockey gegeben

hat, immer wieder als

schwierig – dies ist auch

beim Aufbau und der Aufrecht-Erhaltung

der Liga-

Strukturen der Fall. In Österreich

gab es die erste

Meisterschaft im Dameneis-

Liga-Struktur in Österreich 2007/08:

European Women‘s Hockey Journal

hockey in der Saison

1998/99 mit vier Vereinen,

der erste Auftritt des Nationalteams

folgte 2001. Und

damals waren ca. 100 Spielerinnen

beim Verband gemeldet.

Zehn Jahre später,

im Jahr 2008, gibt es in der

Alpenrepublik drei Ligen mit

insgesamt 15 Teams, weitere

Teams die noch an

keiner oder an einer ande-

ren Meisterschaft (wie z.B.

die Wildcats Lustenau in

der Schweizer LKC) teilnehmen

und 600 gemeldete

Spielerinnen. Geplant ist

inskünftig vor allem ein

weiterer Ausbau der 2. Division,

um eine entsprechende

Leistungspyramide

zum Wohle des österreichischenFraueneishockeysports

zu bekommen.

(oehv)

• 3 Teilnehmer an der EWHL und der österreichischen Staatsmeisterschaft

(höchste Spielklasse)

• 7 Teilnehmer an der DEBL (zweithöchste Spielklasse)

• 5 Teilnehmer an der 2. Division (dritthöchste Spielklasse)

Homepage: http://www.dameneishockey.org

Bilder: Franz Vesely

Seite 17


DEBL – Tabelle nach dem Grunddurchgang

# Verein GP GW GL OW OL GT BT PT

DEC Dragons Klagen-

1

furt

12 12 0 0 0 102 12 24

2

SPG Kitzbühel/Salzburg

12 8 4 0 1 51 44 17

3 Gipsy Girls Villach 12 8 4 1 0 61 47 16

4 Neuberg Highlanders 12 5 7 0 1 45 37 11

5 EHC Vienna Flyers II 12 4 8 0 1 41 49 9

6 Red Angels Innsbruck 12 3 9 1 0 24 69 6

7 1. DEC Devils Graz 12 2 10 1 0 18 84 4

Halbfinals (Best-of-three):

Klagenfurt – Neuberg 2:0 (3:0; 4:1)

Kitzbühel/Salzburg – Villach 1:1 (6:7 n.V.; 2:1; *)

2. Division

# Verein GP GW GL OW OL GT BT PT

1 DEC Dragons Klagenfurt II 6 6 0 0 0 36 12 12

2 EHC Vienna Flyers III 6 4 2 0 0 31 15 8

3 EHV Sabres Wien II 5 3 2 0 0 25 18 6

4 1. DEC Devils Graz II 6 1 5 0 0 8 31 2

5 Neuberg Highlanders II 5 0 5 0 0 4 28 0

Seite 18 Jahrgang 1, Ausgabe 1


1. DEC Devils Graz

Eishockey ist nicht

nur ein Männersport. Immer

mehr Mädchen und

Frauen fühlen sich zu der

schnellen Sportart hingezogen

und so wird das Dameneishockey

auch in Österreich

immer beliebter.

Auch die steirische Landeshauptstadt

blieb von dieser

Entwicklung nicht verschont,

der 1. DEC Devils

Graz wurde am 3. Mai 2004

gegründet. Aufgrund des

großen Andrangs nehmen

Homepage: http://www.dec-graz.at

European Women‘s Hockey Journal

die Devils sogar mit zwei

Mannschaften an der österreichischen

Meisterschaft –

an der Bundesliga sowie an

der II. Division - teil. Bemerkenswert

ist das schnelle

Wachstum des Vereins,

so waren es bei der Gründung

nur 16 Damen, die

dem Puck nachjagten, seit

der Saison 2007/2008 besteht

der 1. DEC jedoch

schon aus 50 Mitgliedern.

In der bisherigen

Vereinsgeschichte konnten

Einsendeschluss für Textbeiträge,

Inserate und Bilder:

15. März 2008

Kontakt:

alexander.schaer@schaer.ch.ag

schon einige vorzeigbare

Erfolge verzeichnet werden:

In der Saison 2004/05

der 3. Platz in der II. Division,

2005/06 der 3. Platz in

der Damenbundesliga sowie

der 2. Platz in der II.

Division und in der Saison

2006/07 der 4. Platz in der

Damenbundesliga und der

3. Platz der II. Division

beim 1. Austria Dameneishockeycup

in Schruns-

Tschaguns. (graz)

Seite 19


Kitzbühel in der Bundesliga

Kitzbühel hat wieder

eine Eishockey-

Bundesliga-Mannschaft.

Nicht die Herren,

sondern die Damen gehen

in der höchsten nationalen

Liga auf Punktejagd.

Ein neues Kapitel in

der Kitzbüheler Eishockeygeschichte

wurde am 21.

Oktober 2007 aufgeschlagen:

Zum ersten Mal wurde

in der Gamsstadt ein

Damenmatch der DEBL

(Dameneishockey-

Bundesliga) angepfiffen.

Kein „Losglück“ hatten die

Kitzbühelerinnen bei der

Meisterschaftsauslosung.

Gleich zu Beginn traf das

Team von Trainer Markus

Lackner auf den Titelfavoriten

aus Klagenfurt, die in

der letzten Saison noch in

der EWHL gespielt haben.

Während es bei den Kärntnerinnen

um ein eingespieltes

Team handelt,

musste die Tirol-Salzburg

Connection erst zueinander

finden. Doch je länger die

Meisterschaft dauerte, umso

besser kam der Liga-

Neuling in Fahrt. Gegen

den letztjährigen Vizemeister

Innsbruck verloren die

Neueinsteiger knapp in der

Overtime und starteten

anschließend eine Siegesserie.

Nach der Beendigung

des Grunddurchgangs

belegte die Spielgemeinschaft

den zweiten

Tabellenplatz und erfüllte

damit auch das vorgegebene

Saisonziel, das mit dem

Erreichen der Play-offs

definiert war.

Großes Potential

für die Zukunft

Um die Zukunft des

Kitzbüheler Dameneishockeys

braucht man sich

derzeit keine Sorgen machen.

In den verschiedenen

Nachwuchsteams des

EC „Die Adler“ Kitzbüheler

werden derzeit mehr als

15 Mädels ausgebildet, die

noch mit Burschen trainieren

und spielen und in

einigen Jahren zum Damenteam

wechseln können.

Die Youngsters trainieren

schon regelmäßig

mit dem Damenkader mit

und werden in den nächsten

Saison ihre ersten

DEBL-Einsätze haben. Einen

Sonderstatus hat der

Kitzbüheler Eishockeyclub

in Österreich. Als einziger

Verein sind hier Herren-,

Nachwuchs- und Damenmannschaft

vereint.

(kitzbühel)

Seite 20 Jahrgang 1, Ausgabe 1


10 Jahre DEHC Red Angels Tirol/Innsbruck

Der DEHC Red Angels

Tirol/Innsbruck hat

sich, inspiriert vom Dameneishockey

in Nagano

1998, das dannzumal erstmals

Vorführbewerb bei

Olympischen Spielen war,

gegründet. Die Gründungsmitglieder

Präsidentin Michaela

Pasquazzo mit Heike

Schönherr, der Sportlichen

Leiterin, versuchten

mit einer Hand voll sportbegeisterten

Mädchen und

Frauen bereits in ihrer ersten

Saison 98/99 sich bei

nationalen Meisterschaften

zu beteiligen.

Der DEHC Red Angels

Tirol/Innsbruck, der

mittlerweile aus 37 aktiven

Spielerinnen zwischen 11

und 49 Jahren herangewachsen

ist, bestreitet seit

Homepage: http://www.redangels.at

European Women‘s Hockey Journal

seiner Gründung die verschiedenstenMeisterschaften

und Turniere und

konnte einige Erfolge erreichen:

So unter anderem

zweimal Meister in der Tiroler

Landesliga 1999 und

2000, 3. Platz in der Österreichischen

Bundesliga

1.Division 1999, Österreichische

Meister in der

DEBL/1.Division 2006 und

Vizemeister in der DEBL/1.

Division 2007. Die Heimspiele

finden meistens in

der Tiroler Wasserkraftarena

bzw. in der Olympiahalle

statt, wo ein kleiner

Fan-Club für großen Wirbel

sorgt. In unserer Mannschaft

spielen auch einige

sportliche Persönlichkeiten,

wie zum Beispiel die Österreichische

Nummer 1 des

Beachvolleyballs: Sara

Montagnolli, Margit Kluibenschädel:Basketballsportlerin

Nummer 1 in

Österreich.

Der DEHC Red Angels

Tirol/Innsbruck leistet

auch Nachwuchsarbeit – es

stehen drei Trainer zur

Verfügung, um ein professionelles

Training abzuhalten.

Einige unserer Spielerinnen

haben es sogar

schon in das Nationalteam

geschafft und vertreten

Österreich europaweit.

Ohne der finanziellen Hilfe

unserer Sponsoren und

öffentlichen Mittel von

Land, Stadt und ASVÖ

könnten wir derartiges

nicht leisten. Ein Dankeschön

an alle. (red angels)

Seite 21


EHV Sabres Vienna

Eine Erfolgsgeschichte

seit seiner Gründung

im April 1999

schreibt der EHV Sabres

Vienna. Erstmals nahm das

Team in der Saison

1999/2000 an der österreichischen

Dameneishockey-

Bundesliga teil, kam auf

Anhieb ins Halbfinale und

erreichte in der Endtabelle

den großartigen dritten

Platz. Eine Meisterleistung

für einen Newcomer. Bereits

in der darauf folgenden

Saison erreichten die

Sabres das Play-off Finale,

mussten sich knapp gegen

den Lokalrivalen Vienna

Flyers geschlagen geben

und wurden Vizemeister.

Erstmals wurde der EHV

Sabres in der Saison

2000/2001 österreichischer

Staatsmeister, im Grunddurchgang

ungeschlagen,

gab es im Finale mit 3:1

und 3:0 die entscheidenden

Siege gegen die Vienna

Flyers.

Seit Gründung des

Vereins wurde der EHV

Sabres Vienna 5 x österreichischer

Staatsmeister,

zuletzt in der vergangenen

Saison – nach einem wahren

Final-Krimi gewannen

die Wienerinnen das Entscheidungsspiel

in Salzburg

im Penaltyschießen und

brachten damit den Meistertitel

aus der Mozartstadt

wieder zurück nach Wien.

Neben der Staatsmeisterschaft

spielt der

EHV Sabres auch in der

EWHL und konnte sich hier

gleich im Gründungsjahr

gegen die stärksten Teams

aus Italien, Slowenien,

Ungarn und Österreich

durchsetzen. Ebenfalls tapfer

geschlagen haben sich

die Wienerinnen heuer bei

der ersten Teilnahme am

Fraueneishockey-

Europacup. In der Vorrunde

in Sofia belegten sie

nach einer 0:4-Niederlage

gegen den Meister aus

Kasachstan, Almaty, der in

der Finalrunde des Turniers

stand, den ausgezeichneten

2. Platz.

Homepage: http://www.sabres-fanseite.com

Neben dem Kampf

um eine Medaille in der

EWHL möchte der EHV

Sabres diese Saison den

Staatsmeistertitel erfolgreich

verteidigen, schärfster

Konkurrent werden,

wie schon in den letzten

Jahren, die Ravens aus

Salzburg sein. Erfreulich ist

die Mischung aus arrivierten

Nationalteam-

Spielerinnen (z.B. Sandra

Borschke im Tor bzw. Esther

Kantor, die bereits in

der NWHL in Canada im

Einsatz war) und jungen

Spielerinnen (z.B. die erst

13-jährige Torfrau Marchart,

die einen ausgezeichneten

Einstand beim Auswärtssieg

n.P. bei EWHL-

Titelverteidiger Bratislava

feierte). Damit auch neue

Spielerinnen Spielpraxis

sammeln können, spielt

das zweite Team des EHV

Sabres in der Division II

um den Aufstieg in die

Bundesliga (2. Liga).

(sabres)

Seite 22 Jahrgang 1, Ausgabe 1


Suisse

„Priorität hat die Suche nach einem

Hauptsponsor“

Knapp zwei Monate nach

dem Ende des Schweizer

Eishockeypokals konnte

sich das „European Women‘s

Hockey Journal“

mit Organisator Alexander

Schaer über sein Turnierfazit

unterhalten.

Sorgen macht den Veranstaltern

weiterhin der

fehlende Hauptsponsor.

European Women‘s Hockey Journal

Messlatte für künftige Veranstalter

hoch.

Enttäuschend war sicher

die Zuschauerzahl.

Swiss Regio League mit einer

schwarzen Null abgeschlossen.

Was kann man in diesem

Man erhofft sich natürlich Jahr erwarten?

immer mehr Zuschauer, das Priorität hat sicher die Suche

ist klar. Wenn man die Um- nach einem Hauptsponsor,

stände betrachtet bin ich der Rest muss warten. Die

nicht unzufrieden. Es war heurige schwarze Null konn-

immerhin das Wochenende te wie gesagt nur mit Son-

vor Weihnachten und wir deranstrengungen von diver-

konnten aus finanziellen sen Seiten her erzielt wer-

Alexander Schaer, die Gründen kaum Werbung den. Diverse Unterstützun-

erste Austragung des machen. Dies schränkt nagen werden systembedingt

Swiss Women’s Cup in türlich das Zuschauerpotenti- in diesem Jahr wegfallen.

seiner neuen Form ist al massiv ein.

Sollte es uns nicht gelingen

Geschichte, wie ist Ihr

bis zum Frühsommer einen

Fazit?

Hauptsponsor zu finden,

Sie haben die Finanzen

Ich bin alles in allem zufrie-

kann das Finalturnier nicht

angesprochen, wie sieht

den mit dem Anlass. Die Inf-

mehr auf diesem Niveau,

die Bilanz des Swiss

rastruktur und Platzorganisa-

allenfalls überhaupt nicht

Women’s Cup finanziell

tion in Wetzikon war hervor-

mehr durchgeführt werden.

aus?

ragend und ich möchte mich

Die Chancen stehen derzeit

Wir haben unser Ziel erreicht

beim Sportfonds des Kantons

bei 50:50.

und das erste Finalturnier

Zürich, der Gemeinde Wetz-

dank der grosszügigen Unikon

sowie dem EHC Dürnten

terstützung von kurzfristig Kontakt: alexan-

ganz recht herzlich dafür

eingesprungenen Sponsoren der.schaer@schaer.ch.ag

bedanken. Dies setzt die

sowie nicht zuletzt auch der

Frauenhockey bewegt

Unlängst veranstaltete der

HC Féminin Lausanne einen

Fondueabend für den Klub

und seine Fans. Als Gastredner

wurde der Präsident des

Schweizer Fraueneishockeys,

Alexander Schaer, eingeladen.

Er erläuterte die Heraus-

forderungen denen sich das

Schweizer Fraueneishockey

gegenübersieht und wie die

Liga vorgehen möchte, um

das Fraueneishockey in der

Schweiz zu stärken. Zusammen

mit den Lausanne HC-

Ausländern Eric Himelfarb

und Cory Pecker feierte der

Verein bis in die frühen Morgenstunden.

„Solche Anlässe

zeigen, dass Fraueneishockey

auch in der Schweiz bewegt“,

so Alexander Schaer auf Anfrage.

(hcfl)

Bilder: www.hcfl.ch

Seite 23


LKA-Saison 2007 / 2008

Zwischenrunde (10 Runden)

Team Sp S SOT NOT N + / - P

1. HC Lugano 8 8 0 0 0 51-13 37

2. KSC Küssnacht 8 3 1 2 2 29-23 24

3. DHC Langenthal 8 2 3 0 3 37-29 23

4. ZSC Lions 8 4 0 3 1 40-29 20

5. SC Reinach 8 2 0 0 6 16-40 11 (5)

6. Bomo Thun 8 0 1 0 7 11-50 4 (2)

Fair and Fun Hockey Fraueneishockey

Sommercamps

Top-Trainerteam:

Qualifizierte Spitzentrainer aus dem In- und Ausland sowie erstklassige Tormanntrainer

Kursprogramm:

• zweimal Eistraining pro Tag

• spezielles Tormanntraining

• eishockeyspezifisches Trockentraining

• Videoanalysen

• Theorieeinheiten

interessantes Rahmenprogramm

• Betreuung und Aufsicht rund um die Uhr

Zusatzleistungen:

• Camp DVD mit Camp Film und Fotos

• Camp T-Shirt oder Kapperl

• Zwischenmahlzeiten (Obst, Getränke, Müsliriegel etc.)

• Möglichkeit für Schussgeschwindigkeitstests

• Camp Urkunde

• Jahresbericht

u. v. m.

Seite 24 Jahrgang 1, Ausgabe 1

(PQ)

(13)

(11)

(11)

(5)


Für alle Mädchen und Frauen, die sich im Sommer 2008 optimal auf die bevorstehende Saison

vorbereiten wollen, gibt es auch heuer wieder die Fair and Fun Hockey Camps, wo speziell in

Graz und Lustenau der Schwerpunkt im Bereich Fraueneishockey liegt. Speziell für SpielerInnen,

die einfach Spaß am Eishockey haben und sich im Rahmen einer qualitativ hochwertigen,

intensiven Trainingswoche weiterentwickeln und besser werden möchten.

Termine Damencamps:

3.-9. August 2008 Graz ab EUR 240.-

10.-16. August 2008 Lustenau ab EUR 220.-

Bei beiden Damencamps wird unter anderem die ehemalige Olympiasiegerin und ex Co-

Trainerin des US-Nationalteams Alana Blahoski als eine der TrainerInnen dabei sein, sie ist

auch spezialisiert auf Powerskating.

Nähere Infos gibt es unter:

www.fairandfun.com

oder bei

Martin Kogler: Tel. +43-664-4400123, E-Mail: martin.kogler@fairandfun.com

European Women‘s Hockey Journal

Seite 25


„Wir unterstützen auch den Nachwuchs –

sofern er männlich ist…“

Zeit zum Umdenken!

Wir zeigen Ihnen auf, wo man auf Ihre Unterstützung wirklich

angewiesen ist und wo Sie eine wahre Stütze und nicht bloss ein

Logo unter vielen sind…

www.schaer.ch.ag

zum Beispiel im Fraueneishockey.

Fragen Sie nach den diesbezüglichen Unterlagen.

Die Nr. 1 für Frauensport und

weitere aufstrebende Sportarten

IMPRESSUM:

Schaer Sports Marketing

z.H. Herr Alexander Schaer

Postfach 67

CH-5035 Unterentfelden

SCHWEIZ / SUISSE / SWITZERLAND

www.schaer.ch.ag

Telefon: +41 (0)79 / 505‘79‘34

Denn die Zukunft

des Sports ist weiblich

Redaktion: Alexander Schaer, alexander.schaer@schaer.ch.ag

Gestaltung: Helena Schaer

Verantwortlicher Redaktor: Alexander Schaer (asc)

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