STADION - VfB Stuttgart

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STADION - VfB Stuttgart

STADION

Die offi zielle Stadionzeitung des VfB Stuttgart 1893 e.V. • Spielzeit 2009/2010 • www.vfb.de

Heute zu Gast:

1. FC Köln

19. September 2009 | Bundesliga | 6. Spieltag

Christian Träsch:

Immer Vollgas


Liebe VfB-Fans,

liebe Fußballfreunde,

herzlich willkommen in der Mercedes-Benz

Arena zum Bundesligaheimspiel unseres

VfB Stuttgart gegen den 1. FC Köln. Besonders

begrüßen möchte ich unsere Gäste aus

dem Rheinland, die mitgereisten FC-Fans

und natürlich das Schiedsrichter-Gespann

der heutigen Begegnung.

Drei Tage nach dem 1:1-Unentschieden zum

Auftakt der Gruppenphase in der UEFA

Champions League steht heute an gleicher

Stelle der sechste Bundesligaspieltag auf

dem Programm. Der Start in die höchste

deutsche Spielklasse verlief in dieser Saison

für unseren VfB bekanntermaßen nicht

wunschgemäß. Fünf Punkte stehen nach

fünf absolvierten Partien auf der Habenseite,

zuletzt unterlag unsere Mannschaft

beim Hamburger SV mit 1:3. Und obwohl

der HSV mit Sicherheit zu den Spitzenteams

der Liga zählt, wäre in der HSH-Nordbank

Arena mehr für uns drin gewesen – wenn

alle Spieler ihr Leistungspotenzial vollständig

abgerufen hätten. Unter dem Strich

stand im Norden eine ärgerliche weil vermeidbare

Niederlage, aus der alle Beteiligten

schnellstmöglich die entsprechenden

Schlüsse ziehen müssen: Nur Leidenschaft,

Disziplin und Konzentration jedes einzelnen

in jeder Phase des Spiels ermöglichen gemeinschaftlichen

Erfolg.

Diese Tugenden sind heute wichtiger denn

je. Denn mit dem 1. FC Köln ist ein Gegner

zu Gast in der Mercedes-Benz Arena, der

sich als Tabellenletzter bislang deutlich

unter Wert verkauft hat und alles daran

setzen wird, mit einem Erfolgserlebnis in

Stuttgart den Negativtrend zu stoppen. Ein

Wiedersehen gibt es dabei mit Zvonimir

Soldo, der sich als Spieler im VfB-Mittelfeld

über Jahre als Musterprofi im wahrsten Sinne

des Wortes präsentierte und seit der laufenden

Saison Cheftrainer der Kölner ist.

Liebe Zuschauer, ich wünsche Ihnen einen

unterhaltsamen Fußballnachmittag in der

Mercedes-Benz Arena und hoffe, dass wir

uns nach dem Schlusspfi ff gemeinsam über

ein positives Resultat für unseren VfB freuen

können.

Horst Heldt

3


Start-Schuss für die Königsklasse


Rund um das Spiel

Alles Wissenswerte zum Spiel gegen den 1. FC Köln

6

16-18

26 32&33 29

12-14

Rückpass: Die letzten Tage und Wochen 8&9 • Deutsch lernen mit Pavel Pogrebnyak 12-14 • Zu Gast: 1. FC Köln 16-20

• Torlos gegen Nürnberg 22 • Niederlage in Hamburg 24 • Remis gegen die Rangers 26 • VfB II: Heimsieg gegen

Erfurt 30 • Portrait über Clemens Walch 31 • Hand in Hand mit den Stars 32&33 • Mythos VfB: Große Torhüter 34

• Wendeposter: Sawitzki und Khedira 36-37 • Aufstellung: VfB vs. FC 40&41 • Bundesliga-Statistiken 42&43 • Arbeits-

nachweis 44&45 • A-Junioren weiter ungeschlagen 50 • Baustellen-Report 52 • Vorteile der VfB Fankarte 54 • Neuzu-

gänge 56 • Fanpost 57-59 • DFB-Pokal: VfB Lübeck 60 • Auswärtsspiel: Eintracht Frankfurt 62 • UEFA Champ ions

League: Unirea Urziceni 64 • Reiseangebote: Sevilla und Glasgow 65 • Heimspiel: Werder Bremen 62 • Flachpass 68

Impressum

Herausgeber: VfB Stuttgart 1893 e.V., Mercedesstr. 109, 70372 Stuttgart, Tel. 01805-8325463 (EUR 0,14/Min.), Fax 0711-55007-196, www.vfb.de • Erscheinungsweise: Zu jedem

Heimspiel des VfB Stuttgart. Kostenlose Verteilung an die Zuschauer. Abonnement möglich. • Anzeigen: VfB Stuttgart Marketing GmbH • Kleinanzeigen: metatop-GmbH

Doppel-Pass, Tel: 0711-779300 • Anzeigenschluss: 10 Tage vor Spieltag • Redaktion: Oliver Schraft, Jens Marschall, Florian Mattner • Entwurf & Gestaltung: Mathias Kraus,

Dennis Kupfer, Bardo Kneiser, VfB Stuttgart Marketing GmbH • Fotos: Pressefoto Baumann, Herbert Rudel, Maks Richter, Privat, Getty Images, Pressefoto Ulmer, Wolfgang List

• Statistiken: Hermann Traub • Druck: Druck & Medienzentrum Gerlingen, Tel. 07156-9443-0 • Papier: Gedruckt auf Euroart glänzend (m•real, Antalis) • Das Copyright für den

Inhalt und die Gestaltung der Stadionzeitung liegt bei der Redaktion. Wiedergabe, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher Genehmigung.


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7


Rückpass

Ein Überblick der letzten Tage und Wochen

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31. August: Zdravko Kuzmanovic kommt

Am letzten Tag des Transferfensters hat der VfB Zdravko Kuzmanovic vom AC

Florenz verpfl ichtet. Der 21-Jährige unterschrieb nach der sportärztlichen Untersuchung

einen Vierjahresvertrag, um anschließend direkt zur serbischen Nationalmannschaft

weiter zu reisen.

29. August:

Torlos gegen Nürnberg

Dem VfB gelang es im Heimspiel

gegen den 1. FC Nürnberg nicht,

sich Torchancen zu erarbeiten. In

der ausverkauften Mercedes-Benz

Arena hatte der Aufsteiger aus

Franken sogar die beste Chance,

doch Marcel Risse traf zum Glück

für die Babbel-Elf nur den Pfosten.

Auf der Gegen seite scheiterte Pavel

Pogreb nyak zweimal an Nürnbergs

Torhüter Raphael Schäfer.

Serdar Tasci unterschreibt bis 2014

Vorzeitig um vier Jahre hat Serdar

Tasci seinen eigentlich noch bis

Sommer 2010 laufenden Vertrag

beim VfB verlängert. Der 22-jährige

Nationalspieler geht bereits in

seine zehnte Saison im Trikot mit

dem roten Brustring.

August 29 30 31 September 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10


4. September: Neuaufl age des Torfestivals

Ohne die Nationalspieler trat der VfB am Abend anlässlich des 100-jährigen Bestehens

des FV Altshausen an. Gegen den Bezirksligisten kam die Babbel-Elf zu

einem standesgemäßen 14:0-Sieg, zudem ihnen unter anderem Bürgermeister

Kurt König gratulierte und das sportlich-symphatische Auftreten des VfB lobte.

Mit exakt demselben Ergebnis endete übrigens auch der Auftritt des VfB in Altshausen

im Jahre 1985. Damals trug es sich auch zu, dass ein Youngster namens

Jürgen Klinsmann seinen Gegenspieler nach einem harten Zweikampf als „Bauern“

titulierte, was unter den FVA-Spielern für Aufregung sorgte. War eben jener

Akteur doch kein Geringerer als Herzog Eberhard von Württemberg. Dieser nahm

Klinsis Verbal-Attacke übrigens absolut sportlich und lud das gesamte VfB-Team

nach Abpfi ff noch auf sein Schloss ein.

U21 gewinnt 6:0

In der EM-Qualifi kation gewann die

deutsche U21-Nationalmannschaft gegen

San Marino mit 6:0. Dabei konnte

sich auch VfB-Stürmer Julian Schieber

zweimal in die Torschützenliste eintragen.

Auch Timo Gebhart stand in der

Anfangsformation, sah allerdings in der

zweiten Halbzeit die gelb-rote Karte.

5. September: Debüt von Sami Khedira

Beim Freundschaftsspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Südafrika

feierte Sami Khedira sein Debüt. In der 73. Minute wurde der 22-Jährige

eingewechselt und trug somit noch seinen Teil zum 2:0-Erfolg bei. Serdar

Tasci spielte die ersten 45 Minuten, während Cacau und Thomas Hitzlsperger

das Geschehen von der Bank aus verfolgten.

Erfolge in der WM-Qualifi kation

Ludovic Magnin übernahm mit der Schweiz durch einen 2:0-Erfolg gegen

Griechenland die Tabellenführung der Gruppe 2. Deutschlands Gruppengegner

Russland kam zu einem ungefährdeten 3:0-Sieg gegen Liechtenstein, wobei

Pavel Pogrebnyak nicht zum Einsatz kam. Ciprian Marica kam in Paris zu

einem 1:1-Unentschieden gegen Frankreich. Voll auf WM-Kurs liegt Arthur

Boka mit der Elfenbeinküste, die durch einen 5:0-Sieg gegen Burkina Faso die

Tabellenführung behauptete. Auch für Mexiko ist die WM-Teilnahme wieder

greifbar, denn Ricardo Osorio gewann mit der „tri“ in Costa Rica mit 3:0.

11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26

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Rückpass

Ein Überblick der letzten Tage und Wochen

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8. September: Niederlage für U21

Die deutsche U21 musste einen Dämpfer auf dem

Weg zur EM 2011 hinnehmen, denn die Mannschaft

von Trainer Rainer Adrion verlor gegen Tschechien

mit 1:2. Zudem sah Stefano Celozzi nach einer angeblichen

Notbremse eine umstrittene rote Karte.

Neben Celozzi stand auch Julian Schieber in der

Startelf, während Sven Ulreich auf der Bank saß.

12. September: Niederlage in Hamburg

Trotz streckenweise guter Leistung musste der VfB

die Rückreise aus Hamburg mit einer Niederlage im

Gepäck antreten. Nach den Treffern von Mladen

Petric (30.) und Eljero Elia (58.) konnte Pavel Pogrebnyak

nach 62 Spielminuten auf 1:2 verkürzen,

doch Zé Roberto besiegelte in der Nachspielzeit mit

seinem Tor zum 3:1 die Niederlage der Babbel-Elf.

9. September: WM-Qualifi kation

Die deutsche Nationalelf kam mit

Thomas Hitzlsperger in der Startformation

zu einem 4:0 gegen

Aserbaidschan. Sami Khedira, Serdar

Tasci und Cacau kamen nicht zum

Einsatz. 90 Minuten war Aliaksandr

Hleb für Weißrussland beim torlosen

Unentschieden gegen die

Ukraine im Einsatz, während Ludovic

Magnin das 2:2 der Schweiz in

Lettland sowie Pavel Pogrebnyak

das 3:1 Russlands in Wales von der Bank aus verfolgten. Ciprian

Marica stand beim 1:1 Rumäniens gegen Österreich in der Startelf

und Zdravko Kuzmanovic wurde bei Serbiens 1:1 gegen

Frankreich 20 Minuten vor Spielende eingewechselt. Auf dem

Weg zur WM 2010 ist Mexiko, das mit Ricardo Osorio Honduras

mit 1:0 bezwang und dadurch auf den zweiten Tabellenplatz

seiner Gruppe kletterte.

16. September: Remis gegen die Rangers

Zum Auftakt der Gruppenphase in der UEFA Champions League

musste sich der VfB nach starker erster Halbzeit am Ende mit einem

1:1-Unentschieden begnügen. Zwar brachte Pavel Pogrebnyak die

Babbel-Elf nach 18 Spielminuten in Führung, doch die Rangers glichen

in der 77. Spielminute durch Madjid Bougherra noch zum

1:1-Endstand aus.

September 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16


„Schön, dass es dich gibt“

Pavel Pogrebnyak zeigt sich treffsicher und lernt fl eißig deutsch

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Wer der Nummer 29 des VfB schon einmal

gegenüberstand, würde ob der hünenhaften

Statur des Angreifers nie auf den Gedanken

kommen, dass Pavel Pogrebnyak

nach dem Mannschaftstraining noch Zusatzschichten

schieben muss. Doch fast

täglich erweitert der 25-Jährige sein Trainingsprogramm

noch um eine ganz besondere

60 Minuten-Einheit. Denn Pavel

Pogrebnyak lernt deutsch. Gemeinsam mit

Dolmetscherin Elena Komleva paukt der

russische Nationalstürmer Vokabeln, liest

deutsche Sätze und erweitert seinen deutschen

Grundwortschatz. Schon in der Woche

nach seiner Ankunft in Stuttgart hat

der Unterricht für „Pascha“, wie ihn alle

nennen, begonnen. Neben Lehr büchern

und einem Deutsch-Wörterbuch greift Pavel

Pogrebnyak im Unterricht auch auf

eine speziell für ihn angefertigte Lernfi bel

zurück. „Die Fibel ist personalisiert. Pascha

fi ndet sich beinahe auf jeder Seite wieder,

entweder mit einem Bild oder in den Texten“,

erklärt die promovierte Germanistin.

Die Lernfi bel hat aber einen weiteren, unschätzbaren

Vorteil für den Angreifer. In

ihr dreht sich alles um das runde Leder.

Statt Kapiteln gibt es „Spieltage“, deren

Themen eng verknüpft sind mit dem Alltag

eines Profi -Fußballers. Unter den humorvoll

angehauchten Rubriknamen wie

„Hallo Kollegen“, „Der Ball ist rund“, oder

„Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin“ fi ndet

Pogrebnyak alle wichtigen Vokabeln,

die Grund züge deutscher Grammatik und

auch Standardredewendungen für alle Lebenslagen.

„Am Anfang war es sehr schwierig,

doch ich komme immer besser mit der

deutschen Sprache zurecht“, sagt Pavel –

noch auf Russsich. Schon bald wird er sich

aber auch auf Deutsch verständigen können.

„Derzeit macht er beim Lesen große

Fortschritte, obwohl es eine große Umstellung

ist, von den kyrillischen Buchstaben

auf das deutsche Alphabet“, betont Elena

Komleva, die manchmal auch Geduld mit

ihrem Schüler haben muss. „Wenn er nach

einer harten Trainingseinheit müde ist,

sind ab und an meine Überredungskünste

13


14

gefragt“, erzählt die Dolmetscherin. Pavel

Pogrebnyak ist aber auch sehr ehrgeizig,

sogar zu den Auswärtsspielen und zur russischen

Nationalelf hat er seine Lernmaterialien

immer mitgenommen. Sein Ziel ist,

bis zum Ende des Jahres die komplette

Lernfi bel durchgearbeitet zu haben. Einen

Lieblingssatz auf Deutsch hat er auch

schon. „Schön, dass es dich gibt“, sagt der

VfB-Neuzugang. Diese Redewendung hat

es ihm angetan. „Als er sie zum ersten Mal

las, wollte er unbedingt wissen, was es genau

bedeutet. In Russland gibt es nichts

vergleichbares, man kann es also nicht

eins-zu-eins übersetzen“, berichtet Pavels

Lehrerin. Schön, dass es dich gibt – das

sagt Pavel Pogrebnyak aber nicht nur seiner

Frau und seinen Kindern. Auch für die

Unterstützung von Alex Hleb ist er sehr

dankbar. Der weißrussische Wahl-Schwabe

dolmetscht für seinen Team-Kollegen, wo

Elena Komleva nicht vor Ort sein kann: In

der Kabine, in den Teamsitzungen oder

auf dem Platz. „Aber zuviel darf Alex auch

nicht helfen, Pascha soll lernen, sich ohne

Hilfe zu verständigen“, so Komleva. Hierbei

greift er auch oftmals auf das Englische

zurück, aber nach dem Hotelschlüssel

fragt er beispielsweise schon auf Deutsch.

„Wenn ich neue Worte höre, die mir wichtig

erscheinen, frage ich Elena, was sie bedeuten

und wie man die Worte richtig ausspricht“,

berichtet Pogrebnyak auf Englisch,

ehe Elena ihn lachend, auf Russisch

darauf hinweist, dass er im Unterricht doch

bitte deutsch reden solle. Wirklich böse

kann sie ihm aber nie sein, dafür ist „Pascha“

einfach zu fl eißig – und zu nett. Beide

verstehen sich blendend und lachen viel

bei diesem besonderen Zusatztraining des

Mannes, der sich schon zweimal in die Torschützenliste

eintragen konnte und auch

abseits des Spielfeldes, im Unterricht vollen

Einsatz bringt.


Im Windschatten des Prinzen zum Erfolgserlebnis

Der 1. FC Köln wartet in der Liga weiter auf ein Erfolgserlebnis

Es war das Spektakel des Sommers in Köln:

Die glorreiche Rückkehr des verlorenen Sohnes

Lukas Podolski. Der Ur-Kölner, der einst

zum großen FC Bayern ausgezogen war, um

den internationalen Durchbruch zu schaffen,

streifte wieder das Trikot der Geißböcke

über. Über 20.000 Fans pilgerten zum ersten

Training des 1. FC Köln, um ihren „Poldi“

willkommen zu heißen. Doch auch wenn sich

im Umfeld des Traditionsklubs so viel um die

neue, alte Nummer zehn drehte, dass man

den Eindruck gewinnen konnte, Karneval

wäre zweimal in diesem Jahr, verstärkte der

FC seine Elf auch auf anderen Positionen: Mit

Sebastian Freis stieß ein variabel einsetzbarer

Offensivakteur zu den Kölnern, der von

Real Madrid geholte Christopher Schorch

soll zu einer starken Alternative in der Abwehr

heranreifen und der portugiesische

Mittelfeldstar Maniche mehr Ordnung ins

Spiel des FC bringen – Eine Rechnung, die allerdings

bislang nur teilweise aufging. Denn

beim 1:2 gegen den FC Schalke 04 durfte in

der Domstadt zwar der erste Poldi-Treffer,

16

aber immer noch kein Sieg bejubelt werden.

Das äußerst undankbare Auftaktprogramm,

das die Kölner auf Platz 18 abrutschen ließ,

hat es wirklich in sich. Borussia Dortmund,

der VfL Wolfsburg, die Frankfurter Eintracht,

der Hamburger SV und jetzt Schalke – allesamt

starke Gegner, die für die Elf von

Trainer Zvonimir Soldo zu diesem frühen

Zeitpunkt der Saison vielleicht noch eine

Nummer zu groß waren, obwohl man meist

über weite Strecken mithalten konnte. „Die

Mannschaft arbeitet gut, wir brauchen nun

aber dringend ein Erfolgserlebnis“, sagt der

Ex-VfB-Kapitän auf der Kölner Trainerbank.

Was Mut macht, ist die respektable erste

Halbzeit des FC und das Tor von Lukas Podolski,

der mit seinem Treffer die Euphorie der

Fans wieder neu angefacht haben könnte. Es

scheint, als habe das Team die Fußball-Philosophie

des ehemaligen kroatischen Topspielers

nun verinnerlicht. Soldo will aus einer sicheren

Defensive heraus ansprechenden

Fußball nach vorne spielen lassen, was inzwischen

deutlich zu erkennen ist. Und er ver-

langt von seinen Spielern, Verantwortung

auf dem Platz zu übernehmen. Gerade die

Routiniers wie Keeper Faryd Mondragon, Petit

oder Maniche leben dies immer stärker

auf dem Platz vor. Der 1. FC Köln will zum

Sprung ansetzen und im Windschatten des

Prinzen und seiner Mitstreiter eine Spielzeit

zu absolvieren, in der der Klassenerhalt frühzeitig

geschafft wird, am Ende eine respektable

Platzierung steht und so die alte These

widerlegt wäre, dass das zweite Jahr nach

einem Aufstieg immer das Schwerste ist.


„Wir sind nicht chancenlos“

Kölns Torhüter Faryd Mondragon im Interview

Faryd Mondragon: Geballte Routine im FC-Tor

In seine dritte Saison beim 1. FC Köln geht Faryd

Mondragon. Der 38-jährige Kolumbianer

ist die unumstrittene Nummer eins des FC.

Der Saisonauftakt lief für den FC alles andere

als optimal. Auch nach fünf Spieltagen

wartet Ihre Mannschaft auf den ersten

Saisonsieg. Warum hat es bislang noch

nicht mit einem Dreier geklappt?

Faryd Mondragon: „Zuletzt hat uns auch

ein wenig das Glück gefehlt. Gegen Frankfurt

waren wir die bessere Mannschaft und

auch gegen Schalke hätten wir die Punkte

zu Hause behalten können. Wir haben uns

gut auf die Saison vorbereitet, jetzt gilt es

‚Zählbares’ auf dem Platz zu erreichen. Natürlich

hatten wir auch kein einfaches Auftaktprogramm.

Aber das möchte ich gar

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nicht als Entschuldigung gelten lassen. Wir

haben bisher schon gute Leistungen gezeigt.

Uns fehlt jetzt einfach ein Erfolgserlebnis.

Aber ich bin mir sicher, dass sich die

Mannschaft das erarbeiten wird.“

An Ihrer Leistung gibt es nichts zu kritisieren.

Nach Jens Lehmann sind Sie der zweitälteste

Torhüter der Liga. Ist es bei den

Keepern wie mit einem guten Wein, je älter

desto besser?

Faryd Mondragon: „Für einen Torwart ist

es natürlich von Vorteil, wenn er über eine

große Erfahrung verfügt. Es ist aber auch

wichtig, dass man als älterer Spieler weiter

an sich arbeitet. Ich habe meinen Ehrgeiz

nie verloren. Ich möchte jedes Spiel gewinnen

und meiner Mannschaft so gut es geht

helfen. Das treibt mich in jedem Training

und in jedem Spiel an. Jens Lehmann ist ein

großartiger Torhüter. Ich denke, bei ihm ist

es genauso.“

Mit Ihren 38 Jahren ist das Ende der Karriere

wohl absehbar. Haben Sie sich schon

entschieden wie lange Sie noch im Tor stehen

wollen?

Faryd Mondragon: „Daran denke ich jetzt

erstmal nicht. Dafür liebe ich meinen Beruf

zu sehr. Ich fühle mich fi t und es ist für mich

eine Ehre, im Tor des 1. FC Köln zu stehen.

Das Vertrauen möchte ich in jedem Spiel

zurückzahlen. Ich bleibe Torwart so lange

ich Spaß daran habe und ich möchte auch

noch nächste Saison beim FC im Tor stehen.

Aber jetzt geht es darum, sich auf die aktuelle

Spielzeit zu konzentrieren.“

Sie haben in Paraguay, Argentinien, Spanien,

Frankreich und der Türkei gespielt. Was

macht den Reiz der Bundesliga aus?

Faryd Mondragon: „Die Bundesliga ist eine

sehr starke Liga. Außerdem ist sie sehr ausgeglichen.

Jeder kann jeden schlagen und

es gibt mehrere Mannschaften, die Deutscher

Meister werden können. Das fasziniert

mich an der Bundesliga. Außerdem ist

es ein großartiges Gefühl in vollen Stadien

zu spielen. Wir haben beim FC unglaubliche

Fans. Sie treiben uns unermüdlich an

und man spürt als Spieler deutlich, was den

Fans dieser Verein bedeutet. Das ist sehr

beeindruckend.“

Was stimmt Sie zuversichtlich, dass der FC

heute nach dem Schlusspfi ff jubeln kann?

Faryd Mondragon: „Wir werden alles geben,

um am Ende des Spiels nicht mit leeren

Händen nach Hause zu fahren. Stuttgart hat

eine sehr gute Mannschaft, die zu Recht in

der Champions League spielt. Es wird eine

sehr schwere Aufgabe für uns. Aber ich denke

nicht, dass wir chancenlos sind. Wir haben

zuletzt ansprechende Leistungen gezeigt,

wir dürfen uns nur nicht mehr solche

Fehler wie gegen Schalke erlauben. Gute

Mannschaften bestrafen das sofort.“


Top Facts

Die heutige Paarung im Fokus

20

1 Die Rheinländer gewannen die letzten

beiden Gastspiele in Stuttgart und erzielten

dabei jeweils drei Treffer.

2 Zvonimir Soldo kehrt an seine alte Wir-

kungsstätte zurück. In der Bundesliga spielte

er ausschließlich für den VfB Stuttgart,

bestritt 301 Partien im Trikot mit dem roten

Brustring, erzielte hierbei 15 Tore und wurde

1997 DFB-Pokalsieger.

Die Hand Hottes: Am 17.09.1993 verursachte Horst Heldt kurz vor Schluss einen Elfmeter, der zum 1:1-Endergebnis führte.

1. FC Köln unter der Lupe

S

U

N

3 In den letzten 14 Ligaspielen haben die

Domstädter nie mehr als ein Tor geschossen.

4 Gelang der Babbel-Elf zu Hause das 1:0,

hat sie seit Oktober 2004 nicht mehr verloren.

Damals gab es nach der Führung noch

ein 1:2 gegen Werder Bremen.

5 Der VfB erzielte in dieser Saison alle sei-

ne Tore erst nach dem Seitenwechsel.

6 Seit 13 Spielen ist der VfB in der Mercedes-

Benz Arena unbesiegt (9 Siege, 4 Unentschieden).

Die letzte Heimniederlage für den

VfB war ausgerechnet das 1:3 am 11. Spieltag

der Saison 2008/09 gegen den 1. FC Köln.

7 Vorstand Horst Heldt begann seine Karri-

ere als Spieler beim 1. FC Köln. Von 1990

bis 1995 bestritt der Mittelfeldspieler 130

Bundesligaspiele für die Geißböcke, in denen

Horst Heldt 13 Treffer gelangen.

Gesamtbilanz:

76 Spiele, 24 VfB-Siege, 21 Unentschieden

und 31 Köln-Siege, bei

einem Torverhältnis von 127:127.

Heimbilanz des VfB gegen den FC:

19 VfB-Siege, 9 Unentschieden

und 10 Heimniederlagen bei einem

Torverhältnis von 73:45 für

den VfB.


Remis gegen den Club

Chancen, aber keine Tore

0:0

VfB – 1. FC Nürnberg: Nach den neunzig Spielminuten war Markus Babbel mit dem Punkt beim torlosen Unentschieden gegen

den 1. FC Nürnberg zufrieden. Denn der Aufsteiger aus Franken hatte zuvor die besseren Möglichkeiten. Glück hatte der VfB

beim Schuss von Marcel Risse, der an den Pfosten des VfB-Gehäuses ging. Die besten Möglichkeiten auf Seiten des VfB hatte Pavel Pogrebnyak,

doch beide Male verhinderte Raphael Schäfer im Club-Tor einen Gegentreffer.

22


Niederlage beim Spitzenreiter

Der VfB verlor mit 1:3 beim Hamburger SV

3:1

24

Hamburger SV – VfB: Zu Beginn ging die Rechnung des VfB auf. Defensiv stand man gut und nach vorne konnten ebenfalls

Akzente gesetzt werden. Doch der Führungstreffer von Mladen Petric nach 30 Minuten sollte dies ändern. Denn der HSV er-

höhte den Druck, kam zu weiteren Chancen und ließ der Babbel-Elf kaum Räume. Nach einer knappen Stunde erhöhte Eljero Elia auf 2:0,

ehe Pavel Pogrebnyak postwendend den alten Abstand wiederherstellte. Die Niederlage in der Hansestadt besiegelte dann aber Zé Roberto

mit seinem Treffer in der Nachspielzeit.


Nur ein Punkt

Gegen die Glasgow Rangers kam der VfB zu einem 1:1-Unentschieden

1:1

VfB – Rangers FC: In der ausverkauften Mercedes-Benz Arena trennte sich die Mannschaft von Markus Babbel am ersten Spieltag

der Gruppenphase in der UEFA Champions League 1:1 von den Glasgow Rangers. Pavel Pogrebnyak erzielte nach schöner

Vorarbeit von Cacau die Führung für den VfB. Weitere Tore sprangen trotz guter Chancen allerdings nicht heraus und in Durchgang zwei

verlor der VfB seine spielerische Linie. So kamen die Rangers durch Madjid Bougherra noch zum Ausgleich.

26


Zweiter Heimsieg

Nach drei Niederlagen in Folge gewann der VfB II gegen Rot-Weiß Erfurt

Alessandro Riedle bejubelt seinen ersten Treffer im VfB-Trikot

Der VfB II stand gegen den FC Rot-Weiß Erfurt

am vergangenen Samstag nach zuvor

drei Niederlagen etwas unter Druck. Zu allem

Überfl uss musste die Mannschaft von

Trainer Reiner Geyer trotz gutem Beginn ab

der 25. Spielminute einem Rückstand hinterherlaufen.

Tino Semmer hatte die Thüringer

in Führung geschossen. Doch die junge VfB-

Elf zeigte sich keineswegs geschockt und

erarbeitete sich weitere Torchancen. Kurz

nach der Halbzeitpause überschlugen sich

die Ereignisse, denn binnen 150 Sekunden

bewahrten die Querlatte, der Pfosten und

ein Gästeabwehrspieler die Gäste vor dem

Ausgleich. Der Bann wurde allerdings in der

69. Spielminute gebrochen. Daniel Didavi

erzielte mit einem herrlichen Seitfallzieher

nach Vorlage von Daniel Vier den längst ver-

28

dienten Ausgleich. Und sechs Minuten später

war Didavi erneut der Ausgangspunkt:

Sein 20-Meter-Knaller sprang von der Querlatte

des Erfurter Tores zurück, Alessandro

Riedle stand genau richtig und hatte aus

acht Metern wenig Mühe, den Ball zum

2:1 über die Torlinie zu köpfen. Kurz vor

Spielende machte Clemens Walch mit seinem

Treffer zum 3:1 den Sieg perfekt und

Trainer Reiner Geyer war nach dem Schlusspfi

ff zufrieden: „Wie die Mannschaft trotz

Rückstand aufgetreten ist, verdient großen

Respekt.“

Am heutigen Samstagnachmittag musste

der VfB II beim Zweitliga-Absteiger VfL

Osnabrück antreten (Spiel bei Redaktionsschluss

noch nicht beendet). Am kommen-

den Samstag empfängt die Mannschaft von

Trainer Reiner Geyer die zweite Mannschaft

von Borussia Dortmund im GAZi-Stadion.

Anpfi ff gegen die Elf von Trainer Theo

Schneider ist um 14.00 Uhr.

Die nächsten Spiele:

Samstag, 19. September, 14.00 Uhr:

VfL Osnabrück – VfB II

Samstag, 26. September, 14.00 Uhr:

VfB II – Borussia Dortmund II

Freitag, 2. Oktober, 19.00 Uhr:

Holstein Kiel – VfB II

Sonntag, 18. Oktober, 14.00 Uhr:

VfB II – Wacker Burghausen


Fitter, stärker, schneller

Mittelfeldspieler Clemens Walch trumpft von Woche zu Woche immer mehr auf

Über seine erste Spielzeit in Stuttgart würde

Clemens Walch am liebsten den Mantel

des Schweigens legen. Zu oft setzten ihn

Verletzungen und Blessuren außer Gefecht.

Muskelverletzungen, Patellasehnenprobleme

und sogar eine Blinddarm-Operation,

dem 22-Jährigen blieb in den letzten

zwölf Monaten nur wenig erspart. In

dieser Saison ist nun aber alles anders, alles

läuft besser für den jungen Österreicher.

„Momentan fühle ich mich so fi t wie lange

nicht mehr. Ich kann endlich wieder über

90 Minuten Gas geben, das war lange nicht

der Fall“, sagt Walch, den seine persönliche

Einschätzung nicht trügt. Denn auf

dem Platz wirkt er in vielen Situationen

spritzig und giftig. Mit seiner Antrittsstärke

und seiner guten Technik bringt die

Nummer 27 des VfB II die Abwehrreihen

der Gegner oftmals in Verlegenheit. Clemens

Walch versteht es, die Stürmer gekonnt

in Szene zu setzen und sucht inzwischen

auch selbst den Torabschluss. Zwei

Treffer stehen für Walch schon jetzt zu Bu-

che. „Ich vergebe aber immer noch zu viele

gute Chancen. Ich muss einfach noch torgefährlicher

werden“, betont der sympathische

Tiroler. Ein Geheimnis steckt hinter

seinem plötzlichen Aufschwung aber nicht

wie er verrät: „Der Sprung vom österreichischen

Juniorenfußball ins deutsche Profi -

geschäft war anfangs körperlich vielleicht

zu viel für mich. Ich musste zu Beginn Rückstände

im konditionellen Bereich aufarbeiten

und hatte dann auch immer wieder mit

Verletzungen zu kämpfen. Seit geraumer

Zeit absolviere ich aber nun zusätzliches

Muskelaufbautraining, um Problemen vorzubeugen

und physisch noch stärker zu

werden.“ Clemens Walch fühlt sich so fi t

wie selten und will seinen Teil dazu beitragen,

dass der VfB II in der 3. Liga wieder

möglichst weit nach vorne kommt. Das

bringt aber mit sich, dass kaum Zeit für

Fahrten in die Heimat bleibt. „Nach Tirol

komme ich nur noch dreimal im Jahr, aber

meine Familie und meine Freunde besuchen

mich sehr oft in Stuttgart. Außerdem

ist meine Freundin direkt nach meinem

Wechsel zum VfB mit hierher umgezogen.

Wir fühlen uns sehr wohl in Stuttgart, gehen

gerne in die Stadt zum Shoppen oder

unternehmen abends etwas mit meinen

Teamkollegen“, erzählt der ehemalige österreichische

Juniorennationalspieler. Und

auch die Playstation zählt zu den liebsten

Freizeitbeschäftigungen des Youngsters.

Gespielt wird im Hause Walch fast ausschließlich

FIFA Soccer. In wenigen Wochen

kommt die neuste Version des Spiels auf

den Markt, Clemens Walch fi ebert dem

Verkaufsstart schon entgegen. „Es soll

noch wirklichkeitsgetreuer, vor allem aber

noch viel schneller und besser sein als zuvor“,

sagt Clemens. Schneller und besser

als zuvor – Eine Aussage, die auch für ihn

selbst absolut zutreffend wäre.

Clemens Walch

Rückennummer:

27

Position:

Mittelfeld

Geburtsdatum/-ort:

10.07.1987 in Rum

Nationalität:

österreichisch

Größe/Gewicht:

1,80 m/74 kg

Familienstand:

ledig

Hobbys:

Freunde, Sport, Playstation

Spiele/Tore 3. Liga:

28/6

Beim VfB seit:

Juli 2008

Größte Erfolge:

3. Platz bei der U19-EM in Polen

Früherer Verein:

FC Red Bull Salzburg,

BNZ Tirol, SU Inzing

29


Serie hält weiter an

Die U19 bleibt auch nach dem vierten Spieltag ohne Niederlage

Mannschaftskapitän Thomas Geyer gibt der U19 in der Defensive Halt

Die A-Junioren des VfB sind weiter auf Erfolgskurs

und führen nach dem 5:1-Heimsieg

gegen Eintracht Frankfurt und dem 1:0-Auswärtserfolg

am vergangenen Samstag gegen

den TSV München 1860 weiterhin ohne

Punktverlust die Tabelle der Junioren-Bundesliga

Süd/Südwest an. Am kommenden

Sonntag kommt es somit im Robert-Schlienz-

Stadion zum Gipfeltreffen mit den ebenfalls

ungeschlagenen Mainzern.

Gegen den Nachwuchs aus Frankfurt spielte

die Mannschaft von Trainer Jens Keller über

die gesamten 90 Minuten sehr diszipliniert,

ließ in der Defensive kaum Chancen zu und

30

nutzte im Angriff eiskalt ihre Möglichkeiten.

Allein in den ersten 20 Minuten machte die

U19 aus drei Chancen drei Tore. Tobias Rühle

(6./58.), Manuel Janzer (12.) und Öztürk Karatas

(17.) sorgten für eine komfortable Führung.

Den Schlusspunkt setzte dann der eingewechselte

Pascal Breier vier Minuten vor

dem Abpfi ff. Für Frankfurt konnte Marcos

Alvarez zwischenzeitlich per Foulelfmeter

zum 1:3 verkürzen. Zwei Wochen später ging

es im Auswärtsspiel gegen den TSV München

1860. Das Spiel gegen die U19 des Zweitligisten

war die erwartet schwere Partie, in der

beide Mannschaften lange Zeit auf Augenhöhe

agierten. Den goldenen Treffer mar-

kierte schließlich Raphael Holzhauser, der

in der 65. Minute einen Schuss von Berkan

Af sarli unhaltbar für den 1860-Keeper ins

lange Eck ablenkte.

Neben den A-Junioren hat nun auch die U17

in die Erfolgsspur gefunden. Nach zwei Niederlagen

in Folge feierte die Mannschaft von

Trainer Marc Kienle gegen den 1. FC Nürnberg

den ersten Saisonsieg. In einer hart umkämpften

Partie brachte Ndriqim Halili seine

Farben vier Minuten nach dem Seitenwechsel

in Führung. Eine Viertelstunde später erhöhte

Kevin Stöger mit einem schlitzohrigen

Heber aus gut 40 Metern auf 2:0. Der Anschlusstreffer

der Gäste in der 77. Minute

kam zu spät, um den VfB noch einmal entscheidend

aus dem Konzept zu bringen. Im

Heimspiel gegen den FK Pirmasens ließ sich

die Kienle-Elf auch nicht nach einem unglücklichen

Rückstand kurz vor der Pause

aus der Ruhe bringen. In den zweiten 40 Minuten

ging der VfB couragierter zu Werke

und drehte binnen fünf Minuten die Partie.

Für die U17 waren Patrick Schmidt (45./76.),

Marco De Benedictis (50.), Erich Berko (59.)

und Lukas Kiefer (68.) zum letztendlich verdienten

5:1-Sieg erfolgreich.

Spiele A-Junioren:

Sonntag, 27.09.09, 14.00 Uhr

VfB – FSV Mainz 05

Samstag, 03.10.09, 14.00 Uhr

SpVgg Greuther Fürth – VfB

Spiele B-Junioren:

Samstag, 26.09.09, 12.00 Uhr

SpVgg Greuther Fürth – VfB

Samstag, 03.10.09, 13.00 Uhr

VfB – SC Freiburg


Die Fußballcamps des VfB Stuttgart: Jetzt anmelden!

Esslingen, 02. bis 04. Oktober 2009

EnBW-Camp in Bühlertann, 09. bis 11. Oktober 2009

EnBW-Camp in Urbach, 16. bis 18. Oktober 2009

Fördertraining 4, Kursbeginn am 28./29. September 2009

VfB-Fußballschule • Clubzentrum • Mercedesstraße 109 • 70372 Stuttgart

Email: fussballschule@vfb-stuttgart.de • Tel. +49 (0) 1805 - 8325463 (14 Ct./Min.) • Fax +49 (0) 711 - 55 007 88 388


Hand in Hand mit den Stars

Der VfB Fritzle-Club erfüllte wieder Kinderträume

32


Der VfB Fritzle-Club lässt Kinderträume

wahr werden – so geschehen bei den letzten

beiden Heimspielen des VfB gegen

den FC Timisoara und den 1. FC Nürnberg.

Denn bei diesen Partien durften wieder

22 Mitglieder des Fritzle-Club Hand in

Hand mit den Spielern in die Mercedes-

Benz Arena einlaufen. Entsprechend große

Aufregung herrschte unter den Fritzle-Kids,

die im Vorfeld der Partie ausgelost

wurden, als sie im Spielertunnel

Aufstellung nehmen durften, um Thomas

Hitzlsperger, Jens Lehmann und Co. hautnah

zu begleiten. Im Anschluss an dieses

einmalige Erlebnis brachte es der neunjährige

Martin auf den Punkt: „Das war

absoluter Wahnsinn, das werde ich bestimmt

nie vergessen.“

Der im Januar 2005 gegründete VfB Fritzle-Club

erfreut sich großer Beliebtheit,

die Mitgliederzahl beläuft sich derzeit

auf fast 4.000. Schon jetzt sind die nächsten

großen Events in Planung und die

vier- bis 16-jährigen Fritzle-Kids können

sich auf den nächsten Fritzle-Club-Kino-

Tag im UFA-Palast Stuttgart und natürlich

auf die große Weihnachtsfeier freuen.

Weitere Informationen zum VfB Fritzle-

Club unter: www.fritzle-club.de

33


Mythos VfB

Große Torhüter, große Persönlichkeiten

Karl Bögelein stand in 166 Spielen der Oberliga im Tor des VfB

Es ist das Los der Torhüter, dass sie zumeist

von hinten fotografi ert werden, wenn sie in

Aktion sind. Dann muss der Betrachter sich

an typischen Merkmalen orientieren, wenn

er bestimmen will, wer da gerade das Gehäuse

des VfB hütet. Wie bei Karl Bögelein,

der wuchtig und hünenhaft wirkte, mit links

bandagiertem Knie oder Günter Sawitzki,

der „Lange mit der Mütze“ und rechts bandagiertem

Knie. Beide errangen sie Meisterschaften:

Karl Bögelein wurde 1952 Deutscher

Meister, Günter Sawitzki Deutscher

Pokalsieger 1958. Beide standen sie in der

Nationalmannschaft, Bögelein einmal, sein

Nachfolger zehnmal. Damit gehören beide

zu den herausragenden Spielerpersönlichkeiten

des VfB Stuttgart. In der langen Reihe

der Torhüter des Vereins sind neben diesen

beiden weitere große Könner verzeichnet.

Je nach Generation wird man dabei unterschiedliche

Akzente setzen. Die Jüngeren

werden sofort an Jens Lehmann, Timo Hildebrand

oder Franz Wohlfahrt denken, allesamt

Nationalspieler, doch bilden sie nur das

34

aktuelle Ende der Reihe, die einst mit Max

Buggle begann.

Max Buggle stand im Tor, als sich der VfB

1912 einen Platz in der obersten Liga erkämpfte.

Er war außergewöhnlich, zwischen

den Torstangen und im Diskusring. Buggle

war sportlich in jeder Hinsicht erstklassig.

Manche trauten ihm eine große repräsentative

Karriere zu, doch er fi el im ersten Weltkrieg,

nur 19 Jahre alt, wie auch der Torhüter

der zweiten VfB-Mannschaft. Dies lässt

den großen menschlichen und fußballerischen

Verlust erahnen, den die Vereine des

sich zum Volkssport entwickelnden Fußballs

ertragen mussten. Einer seiner Nachfolger

war Paul Mauch, Anfang der 20er Jahre Nationalspieler.

Es folgten Heiner Maier, Werner

Gabriel, beide Angehörige der ersten

Meistermannschaften des VfB, 1926 und

1929, sowie Gerhard Vogelmann, Torwart

bei der Süddeutschen Pokalmeisterschaft

1933. Mit ihnen im Tor klopfte der VfB an

die Tür der etablierten und auf Meister-

schaften abonnierten Klubs. Oskar Kapp

war es dann vorbehalten, mit dem VfB das

erste deutsche Endspiel 1935 zu erreichen,

aber es war bei einem Endstand von 4:6 für

Schalke 04 für den Torhüter eine etwas getrübte

Freude. Auch bei Kapp setzte der

Krieg das jähe und tragische Ende, er fi el in

Russland. Auf ihn folgte Ernst Schnaitmann,

dem der Krieg die besten Sportlerjahre

nahm, dafür wurde er danach zu einem der

führenden Männer des VfB Stuttgart. Er gehörte

mit Dr. Fritz Walter und Paul Seeger zu

den Männern des Wiederaufbaus in der

zweiten Hälfte der vierziger Jahre und blieb

bis in die Zeit der Bundesliga hinein in leitender

Position tätig.

Auf Schnaitmann folgte im VfB-Tor Otto

Schmid, der legendäre „Gummi“. Er war

Mannschaftskapitän bei der ersten Deutschen

Meisterschaft 1950. Und somit der erste

VfB-Spieler, der die Schale in Händen hielt.

Übergeben im Berliner Olympiastadion von

dem damaligen DFB-Präsidenten Peco Bauwens.

„Gummi“-Schmid hielt einfach bravourös,

was die Anhänger in Reimform ausdrückten:

„Der Gummi-Schmid, der Gummi-

Schmid hält besser noch als Gla ser-Kitt.“ Eine

Nationalmannschaftskarriere blieb ihm versagt,

eine Folge des Krieges. Schmids beste

Jahre fi elen in eine Zeit, als Deutschland vom

internationalen Fußball ausgeschlossen war,

und als die DFB-Elf wieder eingreifen durfte,

da neigte sich seine Laufbahn schon dem

Ende zu. Dann, siehe oben, kam Karl Bögelein

und dann Günter Sawitzki, den wiederum

„Flieger“ Heinze beerbte, der spektakuläre

Kontrast zur Sachlichkeit Sawitzkis.

Nach dem Absturz in die zweite Liga schließlich

der langersehnte Höhenfl ug, nach 1977.

Im Tor stand Helmut Roleder, eine langjährige

und hervorragende Konstante aus der eigenen

Jugend, auch er einmal im Dress des

DFB. Mit Eike Immel, einem der großen Internationalen,

schließt die Reihe zu Wohlfahrt,

Hildebrand und Lehmann auf. Man

kann sagen: Die Torhüter gehören zu den

profi liertesten und markantesten Persönlichkeiten

der VfB-Mannschaft.


Sami Khedira 28


Günter Sawitzki


VfB Stuttgart

Trainer: Markus Babbel

40

1 Jens Lehmann

Torhüter

7 Martin Lanig

Mittelfeld

15 Arthur Boka

Abwehr

21 Ludovic Magnin

Abwehr

28 Sami Khedira

Mittelfeld

3 Ricardo Osorio

Abwehr

8 Jan Simak

Mittelfeld

16 Sebastian Rudy

Mittelfeld

23 Aliaksandr Hleb

Mittelfeld

29 Pavel Pogrebnyak

Angriff

4 Khalid Boulahrouz

Abwehr

9 Ciprian Marica

Angriff

17 Matthieu Delpierre

Abwehr

24 Sven Ulreich

Torhüter

32 Zdravko Kuzmanovic

Mittelfeld

5 Serdar Tasci

Abwehr

11 Thomas Hitzlsperger

Mittelfeld

18 Cacau

Angriff

25 Elson

Mittelfeld

35 Christian Träsch

Abwehr

6 Georg Niedermeier

Abwehr

13 Timo Gebhart

Mittelfeld

19 Roberto Hilbert

Mittelfeld

27 Stefano Celozzi

Abwehr

39 Julian Schieber

Angriff


präsentiert die Mannschaften

1 Faryd Mondragon

Torhüter

7 Sebastian Freis

Angriff

12 Maniche

Mittelfeld

18 Thomas Kessler

Torhüter

23 Kevin McKenna

Abwehr

2 Miso Brecko

Abwehr

8 Petit

Mittelfeld

13 Daniel Brosinski

Mittelfeld

19 Taner Yalcin

Mittelfeld

26 Lukas Nottbeck

Mittelfeld

3 Youssef Mohamad

Abwehr

9 Manasseh Ishiaku

Angriff

14 Wilfried Sanou

Mittelfeld

20 Adil Chihi

Mittelfeld

28 Carsten Cullmann

Abwehr

4 Marvin Matip

Abwehr

10 Lukas Podolski

Angriff

16 Christopher Schorch

Abwehr

21 Geromel

Abwehr

30 Michael Gardawski

Angriff

1. FC Köln

Trainer: Zvonimir Soldo

6 Pierre Wome

Abwehr

11 Milivoje Novakovic

Angriff

17 Kevin Pezzoni

Mittelfeld

22 Fabrice Ehret

Mittelfeld

33 Michael Niedrig

Mittelfeld

41


Matchfacts

VfB-Bundesligaspiele der Saison 2009/2010

Spieltag / Datum / Zeit Spiel Ergebnis Zuschauer Aufstellung

1 Fr., 07.08.2009, 20:40 VfL Wolfsburg – VfB 2:0 (0:0) 30.000 Lehmann Träsch Tasci Delpierre Magnin Khedira

2 Sa., 15.08.2009, 15:30 VfB – SC Freiburg 4:2 (0:0) 41.500 Lehmann Celozzi Tasci (C) Delpierre Boka Khedira

3 Sa., 22.08.2009, 15:30 Borussia Dortmund – VfB 1:1 (1:0) 72.100 Lehmann Celozzi Niedermeier Delpierre Magnin Khedira

4 Sa., 29.08.2009, 15:30 VfB – 1. FC Nürnberg 0:0 (0:0) 42.000 Lehmann Träsch Tasci Niedermeier Boka Khedira

5 Sa., 12.09.2009, 18:30 Hamburger SV – VfB 3:1 (1:0) 57.000 Lehmann Träsch Tasci Delpierre Magnin Khedira

6 Sa., 19.09.2009, 15:30 VfB – 1. FC Köln

7 Sa., 26.09.2009, 15:30 Eintracht Frankfurt – VfB

8 So., 04.10.2009, 15:30 VfB – SV Werder Bremen

9 Sa., 17.10.2009, 15:30 VfB – FC Schalke 04

10 Sa., 24.10.2009, 15:30 Hannover 96 – VfB

11 Fr./Sa./So., 30./31.10./01.11.2009 VfB – FC Bayern München

12 Fr./Sa./So., 06./07./08.11.2009 Borussia M’gladbach – VfB

13 Fr./Sa./So., 20./21./22.11.2009 VfB – Hertha BSC Berlin

14 Fr./Sa./So., 27./28./29.11.2009 Bayer 04 Leverkusen – VfB

15 Fr./Sa./So., 04./05./06.12.2009 VfB – VfL Bochum

16 Fr./Sa./So., 11./12./13.12.2009 1. FSV Mainz 05 – VfB

17 Fr./Sa./So., 18./19./20.12.2009 VfB – TSG Hoffenheim

Bundesliga Saison 2009/2010 Heim Auswärts

Verein Spiele G U V Tore Pkt. Spiele G U V Tore Pkt. Spiele G U V Tore Pkt.

1. Hamburger SV 5 4 1 0 15:6 13 3 3 0 0 10:3 9 2 1 1 0 5:3 4

2. Bayer 04 Leverkusen 5 4 1 0 13:5 13 2 2 0 0 3:1 6 3 2 1 0 10:4 7

3. FC Schalke 04 5 3 1 1 7:3 10 2 1 0 1 3:1 3 3 2 1 0 4:2 7

4. Eintracht Frankfurt 5 2 3 0 7:4 9 2 0 2 0 2:2 2 3 2 1 0 5:2 7

5. FC Bayern München 5 2 2 1 11:5 8 2 1 1 0 4:1 4 3 1 1 1 7:4 4

6. SV Werder Bremen 5 2 2 1 9:6 8 3 1 1 1 5:3 4 2 1 1 0 4:3 4

7. TSG Hoffenheim 5 2 2 1 5:2 8 3 1 2 0 4:1 5 2 1 0 1 1:1 3

8. 1. FSV Mainz 05 5 2 2 1 7:7 8 3 2 1 0 6:4 7 2 0 1 1 1:3 1

9. Borussia M’gladbach 5 2 1 2 7:8 7 2 2 0 0 4:1 6 3 0 1 2 3:7 1

10. VfL Wolfsburg 5 2 0 3 9:11 6 3 1 0 2 6:7 3 2 1 0 1 3:4 3

11. Hannover 96 5 1 2 2 3:3 5 2 0 1 1 1:2 1 3 1 1 1 2:1 4

12. VfB Stuttgart 5 1 2 2 6:8 5 2 1 1 0 4:2 4 3 0 1 2 2:6 1

13. 1. FC Nürnberg 5 1 2 2 3:5 5 3 1 0 2 2:4 3 2 0 2 0 1:1 2

14. Borussia Dortmund 5 1 2 2 5:11 5 3 1 1 1 3:6 4 2 0 1 1 2:5 1

15. VfL Bochum 5 1 1 3 5:11 4 2 1 1 0 4:3 4 3 0 0 3 1:8 0

16. SC Freiburg 5 1 1 3 4:12 4 3 0 1 2 1:8 1 2 1 0 1 3:4 3

17. Hertha BSC Berlin 5 1 0 4 5:8 3 2 1 0 1 3:3 3 3 0 0 3 2:5 0

18. 1. FC Köln 5 0 1 4 3:9 1 3 0 1 2 2:5 1 2 0 0 2 1:4 0

42


Einwechslung 1 Einwechslung 2 Einwechslung 3

Hitzlsperger (C) Gebhart Hleb Cacau Pogrebnyak 56. Simak für Hleb 68. Marica für Cacau 75. Elson für Gebhart

Lanig Gebhart Hleb Cacau Pogrebnyak 46. Elson für Lanig 73. Rudy für Hleb 82. Schieber für Cacau

Hitzlsperger (C) Rudy Hleb Schieber Cacau 46. Elson für Hleb 62. Gebhart für Rudy 70. Pogrebnyak für Schieber

Hitzlsperger (C) Gebhart Simak Cacau Pogrebnyak 46. Elson für Simak 62. Hleb für Hitzlsperger 80. Schieber für Cacau

Hitzlsperger (C) Hilbert Hleb Gebhart Pogrebnyak 46. Cacau für Gebhart 69. Kuzmanovic für Khedira 82. Schieber für Hilbert

5. Spieltag Saison 2009/2010

VfL Wolfsburg – Bayer 04 Leverkusen 2:3

Borussia Dortmund – FC Bayern München 1:5

TSG Hoffenheim – VfL Bochum 3:0

SC Freiburg – Eintracht Frankfurt 0:2

1. FSV Mainz 05 – Hertha BSC Berlin 2:1

1. FC Nürnberg – Borussia M’gladbach 1:0

Hamburger SV – VfB Stuttgart 3:1

SV Werder Bremen – Hannover 96 0:0

1. FC Köln – FC Schalke 04 1:2

6. Spieltag Saison 2009/2010

FC Schalke 04 – VfL Wolfsburg -:-

VfB Stuttgart – 1. FC Köln -:-

FC Bayern München – 1. FC Nürnberg -:-

Hannover 96 – Borussia Dortmund -:-

VfL Bochum – 1. FSV Mainz 05 -:-

Borussia M’gladbach – TSG Hoffenheim -:-

Eintracht Frankfurt – Hamburger SV -:-

Hertha BSC Berlin – SC Freiburg -:-

Bayer 04 Leverkusen – SV Werder Bremen -:-

7. Spieltag Saison 2009/2010

1. FC Nürnberg – VfL Bochum -:-

Eintracht Frankfurt – VfB Stuttgart -:-

VfL Wolfsburg – Hannover 96 -:-

Borussia Dortmund – FC Schalke 04 -:-

SV Werder Bremen – 1. FSV Mainz 05 -:-

1. FC Köln – Bayer 04 Leverkusen -:-

Hamburger SV – FC Bayern München -:-

SC Freiburg – Borussia M’gladbach -:-

TSG Hoffenheim – Hertha BSC Berlin -:-

8. Spieltag Saison 2009/2010

FC Schalke 04 – Eintracht Frankfurt -:-

FC Bayern München – 1. FC Köln -:-

Bayer 04 Leverkusen – 1. FC Nürnberg -:-

Hannover 96 – SC Freiburg -:-

VfL Bochum – VfL Wolfsburg -:-

1. FSV Mainz 05 – TSG Hoffenheim -:-

Borussia M’gladbach – Borussia Dortmund -:-

VfB Stuttgart – SV Werder Bremen -:-

Hertha BSC Berlin – Hamburger SV -:-

Torjäger der Bundesliga

Kießling Bayer 04 Leverkusen 5

Guerrero Hamburger SV 4

Amanatidis Eintracht Frankfurt 3

Bancé 1. FSV Mainz 05 3

Derdiyok Bayer 04 Leverkusen 3

Gomez Bayern München 3

Misimovic VfL Wolfsburg 3

Özil SV Werder Bremen 3

Stajner Hannover 96 3

Elson VfB Stuttgart 2

Pogrebnyak VfB Stuttgart 2

Azaouagh VfL Bochum 2

Barnetta Bayer 04 Leverkusen 2

Brouwers Borussia M’gladbach 2

Elia Hamburger SV 2

Farfan FC Schalke 04 2

Grafite VfL Wolfsburg 2

Idrissou SC Freiburg 2

Ivanschitz 1. FSV Mainz 05 2

Kacar Hertha BSC Berlin 2

43


Arbeitsnachweis

Die Spieler-Statistiken

Vorname

Name

Nr./Position

Geburtsdatum

Größe/Gewicht

Nationalität

Beim VfB seit

Bundesliga-Saison 2009/2010

Spiele/Spielminuten

Aus-/Einwechslungen

Tore/Vorlagen

Gelbe/Gelb-Rote/Rote Karten

Spieler-Laufbahn

Bundesliga-Spiele/Tore VfB

Bundesliga-Spiele/Tore gesamt

Länderspiele/Tore

Vorname

Name

Nr./Position

Geburtsdatum

Größe/Gewicht

Nationalität

Beim VfB seit

Bundesliga-Saison 2009/2010

Spiele/Spielminuten

Aus-/Einwechslungen

Tore/Vorlagen

Gelbe/Gelb-Rote/Rote Karten

Spieler-Laufbahn

Bundesliga-Spiele/Tore VfB

Bundesliga-Spiele/Tore gesamt

Länderspiele/Tore

44

Jens Ricardo Khalid Serdar Georg Jan

Lehmann Osorio Boulahrouz Tasci Niedermeier Simak

1/Tor 3/Abwehr 4/Abwehr 5/Abwehr 6/Abwehr 8/Mittelfeld

10.11.1969 30.03.1980 28.12.1981 24.04.1987 26.02.1986 13.10.1978

1,90 m/87 kg 1,73 m/68 kg 1,83 m/82 kg 1,86 m/80 kg 1,89 m/77 kg 1,82 m/82 kg

deutsch mexikanisch niederländisch deutsch deutsch tschechisch

Juli 2008 Juli 2006 Juli 2008 Juli 1999 Januar 2009 Juli 2008

5/450 -/- -/- 4/360 2/180 2/80

-/- -/- -/- -/- -/- 1/1

-/- -/- -/- -/- 1/- -/-

1/-/- -/-/- -/-/- 1/-/- -/-/- -/-/-

39/0 66/1 21/0 78/4 7/1 22/2

368/2 66/1 73/1 78/4 7/1 50/7

61/0 70/1 27/0 9/0 0/0 1/0

Ciprian Thomas Timo Arthur Sebastian Matthieu

Marica Hitzlsperger Gebhart Boka Rudy Delpierre

9/Angriff 11/Mittelfeld 13/Mittelfeld 15/Abwehr 16/Mittelfeld 17/Abwehr

02.10.1985 05.04.1982 12.04.1989 02.04.1983 28.02.1990 26.04.1981

1,85 m/80 kg 1,84 m/82 kg 1,82 m/78 kg 1,66 m/67 kg 1,79 m/74 kg 1,93 m/86 kg

rumänisch deutsch deutsch ivorisch deutsch französisch

Juli 2007 Juli 2005 Januar 2009 August 2006 Juli 2003 Juli 2004

1/23 4/331 5/328 2/180 2/79 4/360

-/1 1/- 2/1 -/- 1/1 -/-

-/- -/- -/- -/1 -/- -/-

-/-/- 1/-/- 3/-/- -/-/- -/-/- -/-/-

56/6 117/19 16/0 56/1 4/0 120/2

56/6 117/19 16/0 56/1 4/0 120/2

35/12 49/6 0/0 52/1 0/0 1/0


Vorname

Name

Nr./Position

Geburtsdatum

Größe/Gewicht

Nationalität

Beim VfB seit

Bundesliga-Saison 2009/2010

Spiele/Spielminuten

Aus-/Einwechslungen

Tore/Vorlagen

Gelbe/Gelb-Rote/Rote Karten

Spieler-Laufbahn

Bundesliga-Spiele/Tore VfB

Bundesliga-Spiele/Tore gesamt

Länderspiele/Tore

Vorname

Name

Nr./Position

Geburtsdatum

Größe/Gewicht

Nationalität

Beim VfB seit

Bundesliga-Saison 2009/2010

Spiele/Spielminuten

Aus-/Einwechslungen

Tore/Vorlagen

Gelbe/Gelb-Rote/Rote Karten

Spieler-Laufbahn

Bundesliga-Spiele/Tore VfB

Bundesliga-Spiele/Tore gesamt

Länderspiele/Tore

Cacau Roberto Ludovic Aliaksandr Sven Elson

Hilbert Magnin Hleb Ulreich

18/Angriff 19/Mittelfeld 21/Abwehr 23/Mittelfeld 24/Torhüter 25/Mittelfeld

27.03.1981 16.10.1984 20.04.1979 01.05.1981 03.08.1988 16.11.1981

1,79 m/74 kg 1,82 m/80 kg 1,86 m/79 kg 1,85 m/73 kg 1,92 m/84 kg 1,72 m/73 kg

brasilianisch/deutsch deutsch schweizerisch weißrussisch deutsch brasilianisch

Juli 2003 Juli 2006 Juli 2005 Juli 2009 Juli 1998 Juli 2008

5/362 1/81 3/270 5/291 -/- 4/151

3/1 1/- -/- 3/1 -/- -/4

-/1 -/- -/- -/- -/- 2/-

-/-/- -/-/- 1/-/- -/-/- -/-/- 1/-/-

157/49 98/14 100/2 142/13 11/0 24/4

201/57 98/14 145/6 142/13 11/0 24/4

3/0 8/0 60/3 50/5 0/0 0/0

Stefano Sami Pavel Zdravko Christian Julian

Celozzi Khedira Pogrebnyak Kuzmanovic Träsch Schieber

27/Abwehr 28/Mittelfeld 29/Angriff 32/Mittelfeld 35/Mittelfeld 39/Angriff

02.11.1988 04.04.1987 08.11.1983 22.09.1987 01.09.1987 13.02.1989

1,71 m/71 kg 1,89 m/83 kg 1,88 m/76 kg 1,85 m/83 kg 1,80 m/74 kg 1,86 m/83 kg

deutsch/italienisch deutsch russisch serbisch/schweiz. deutsch deutsch

Juli 2009 Juli 1995 August 2009 August 2009 Juli 2007 Juli 2006

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Die Logen Partner

Sie spielen mit uns den erfolgreichen Doppelpass


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Hotel

S nnenhof

Das Erlebnishotel

in Kleinaspach

Heinrich Schmid ®

Maler Ausbauer Dienstleister


„Echt gut!“ – Ehrenamt in Baden-Württemberg 2009

Die EnBW engagiert sich: 6 Jahre Ehrenamt in Baden-Württemberg

Bereits zum sechsten Mal fi ndet in diesem

Jahr der Wettbewerb „Echt gut! – Ehrenamt

in Baden-Württemberg“ statt. EnBW würdigt

im Rahmen dieses Wettbewerbs mit

dem Sonderpreis „EnBW Ehrenamt Impuls“

besonders innovative Projekte, die für neue

Impulse im Ehrenamt sorgen.

Die Nominierten der EnBW in der Kategorie

„EnBW Ehrenamt Impuls“ sind:

TheoPrax: Stupfericher Jugendwerkstatt

aus Karlsruhe-Stupferich

Dieses Projekt, das 2009 gegründet wurde,

hat zum Ziel Kindern und Jugendlichen

Spaß an Technik zu vermitteln und ihre

Freude am handwerklichen Arbeiten zu

wecken.

Durlach Turnados aus Karlsruhe-Durlach

Initiiert durch die Turnerschaft Durlach, den

Verein „Humanitäre Botschaft“ und das

Stadtamt Durlach, treffen sich seit 2009

rund 20 Sportler mit geistiger und körperlicher

Behinderung in einer integrativen

Handballgruppe zum Training.

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Projekt: Dialog der Generationen aus

Göppingen

Dieser Dialog fi ndet seit Februar 2009 alle

acht Wochen im Bürgerhaus in Göppingen

mit Schülerinnen und Schülern der Hermann-Hesse-Realschule

und Zeitzeugen

statt.

Elfriede und Horst Walter aus Stuttgart

In diesem Projekt begegnen sich Schülerinnen

und Schüler der 5. und 6. Klasse einer

Schule und ältere Menschen eines Pfl egeheims,

um gemeinsam künstlerisch tätig zu

werden.

Projekt: Integration mit Volleyball aus

Villingen-Schwenningen

Seit Oktober 2008 trainiert Manfred Kohl in

seiner Freizeit tamilische Jungen und

Männer in einer Volleyball-Mannschaft, um

sie später durch die Teilnahme an Turnieren

mit deutschen Mannschaften in die Gesellschaft

zu integrieren und ihr Selbstbewusstsein

zu stärken.

Projektgruppe der CVJM Dettingen aus

Dettingen

In diesem Projekt, das darauf abzielt, eine

sozialmissionarische Einrichtung mit einer

günstigen Stromquelle zu versorgen, hat die

Jugendgruppe des CVJM Dettingen in

Rumänien eigenverantwortlich ein kleines

Wasserkraftwerk aufgebaut.

Projekt „Keine Angst vorm bösen Hund“

aus Gemmrigheim

Seit 2008 werden unter der Regie der Astrid-

Lindgren-Schule in Neckarsulm und der

Paul-Meyle-Schule in Heilbronn geistig- und

körperlich behinderte Menschen mit Hunden

vertraut gemacht, um so deren Ängste

abzubauen.

Albert Schmid aus Vogt

Herr Albert Schmid ist in der Region Ravensburg

für die dort stattfi ndende Bildungsmesse

verantwortlich. Um Schülerinnen und

Schüler auf diese Messe effektiv vorzubereiten,

bietet er an Schulen der Umgebung

Einführungsveranstaltungen an.

Ev. Jugendwerk Baltmannsweiler-

Hohengehren e.V. aus Baltmannsweiler-

Hohengehren

Ziel dieses Projektes ist der Bau und Betrieb

einer kostenlosen Outdoor-BMX-Bahn. Im

Rahmen dieses Projektes sollen „Jung und

Alt“ wieder näher zusammenrücken.

Studenten-beraten e.V. aus Baden-Baden

Dieser Verein, der von Studenten gegründet

wurde, möchte anderen Studenten helfen,

sich im Dschungel des Studiums zurecht zu

fi nden.

Stimmen Sie bis zum 10. Oktober 2009,

12:00 Uhr auf www.enbw.com/ehrenamt

über Ihren Favoriten für den „EnBW Ehrenamt

Impuls“ unter den zehn aufgeführten

Nominierten ab!

EnBW Energie Baden-Württemberg AG

Durlacher Allee 93

76131 Karlsruhe

Telefonzentrale: +49 (0)7 21/63-00

kostenfreie Servicenummer:

Telefon: 0800/36 29-000

Fax: 0800/36 29-111

E-Mail: kontakt@enbw.com

Internet: www.enbw.com/sport


Gute Nachricht für alle VfB-Fans, Preisfüchse und

Schnäppchenjäger!

Ab sofort erhalten Sie bei allen Einkäufen ab einem Warenwert von EUR 100,- diesen exklusiven Fan-

schal gratis dazu. Ganz egal, ob Sie im VfB Online-Shop, im VfB Sport-Shop, Mercedesstraße 73 A, im

VfB City-Fan-Shop, Königstraße 23-25 oder an den zahlreichen Verkaufsstellen in der Mercedes-Benz

Arena einkaufen. Ein echter Volltreffer!


Baustellen-Report

Straßen, Schienen und schweres Gerät

Die Arbeiten am Fundament des neuen Tribünenkörpers

in der ehemaligen Untertürkheimer

Kurve gehen planmäßig voran.

Bagger, Schaufellader, Planierraupen und

Muldenkipper geben Vollgas und die Baustelle

ist nach den nicht sichtbaren Arbeiten

im Erdboden als solche auch wieder gut zu

erkennen. Damit sich die vielen Baufahrzeuge

nicht gegenseitig behindern, wurde

in den letzten Tagen damit begonnen eine

Baustraße zu errichten. Parallel hierzu wird

direkt hinter dem Bauzaun, der das Spielfeld

von der Baustelle trennt, ein Schienenstrang

verlegt. Dieser soll allerdings nicht

für den Bahnverkehr frei gegeben werden,

sondern den großen Baukran mobil machen,

der dafür Sorge tragen wird, dass die

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neue Tribüne stetig emporwächst. „Eine

ausgeklügelte Infrastruktur ist für ein Bauvorhaben

in dieser Größe unerlässlich. Jeder

Zentimeter Freifl äche auf der Baufl äche

muss optimal genutzt werden. Auch wenn

es so aussieht, als hätten wir ein riesiges

Areal für den Neuaufbau zur Verfügung,

darf man nicht vergessen welche Ausmaße

der neue Tribünenkörper einmal haben

wird“, betont der Stabsdirektor des VfB Stefan

Heim, der gemeinsam mit Martin Rau

als Geschäftsführer der Stadion NeckarPark

GmbH & KG fungiert. In letzter Zeit wurde

von Seiten der Fans auch immer wieder die

Frage an ihn herangetragen, ob der Aufbau

eines Sichtschutzes hin zum Baustellenbereich

nicht sinnvoll wäre, um die Stadion-

atmosphäre zu verbessern – eine berechtigte

Frage, das fi ndet auch der VfB-Direktor,

der dieses Thema intensiv mit den zuständigen

Architekten diskutiert hat. „Auch wenn

eine Segel-Konstruktion oder ähnliches

zwar aufwendig, aber statisch machbar

wäre, waren wir uns einig, dass der aktuelle

Stand des Umbaus für alle Zuschauer gut

sichtbar sein sollte. Schließlich will doch jeder

VfBler mit seinen eigenen Augen sehen

wie das Jahrhundertprojekt des Vereins immer

weiter wächst und gedeiht“, erläutert

Stefan Heim den Mut zur Lücke in der Mercedes-Benz

Arena. Jener Lücke, in der Bagger,

Lastwagen und anderes schweres Gerät

täglich Vollgas geben, um sie planmäßig

wieder zu schließen.


VfB Fankarten Besitzer aufgepasst!

Gewinnen Sie einen Platz in der Einlauf-Eskorte mit den Stars des VfB Stuttgart

VfB Stuttgart – Rangers FC: Beim letzten Aufeinandertreffen am 27. November 2007 wurden die Spieler ebenfalls von einer Einlauf-Eskorte aufs Feld begleitet.

MasterCard, offi zieller Sponsor der UEFA

Champions League, verlost in Zusammenarbeit

mit der VfB Fankarte 22 Plätze für

Kinder in der Einlauf-Eskorte. Die VfB Fankarte

ist nicht nur ein modernes und innovatives

Zahlungsmittel, das weltweit an

allen MasterCard Akzeptanzstellen eingesetzt

werden kann, die Inhaber der VfB

Fankarte haben auch zahlreiche Vorteile

und Vergünstigungen.

Für das Spiel in der UEFA Champions League

zwischen dem VfB Stuttgart und Sevilla FC

am 20. Oktober 2009 (Anpfi ff 20.45 Uhr) haben

alle Besitzer einer VfB Fankarte die

Möglichkeit, ihrem Sohn, Tochter, Enkelkind,

Patenkind oder einem beliebigen Kind

eine ganz besondere Freude zu machen.

Denn jeder Inhaber einer VfB Fankarte, der

die untenstehenden drei Fragen richtig beantwortet,

nimmt an der Verlosung teil. Zu

gewinnen gibt es für 22 Kinder die Möglichkeit

mit einem Spieler an der Hand in die

Arena einzulaufen und beim Ertönen der

UEFA Champions League Hymne auf dem

Rasen zu stehen. Der Sprössling sollte dazu

zwischen 1,10m und 1,30m groß und 7 bis 9

Jahre alt sein. Als Andenken an diesen unvergesslichen

Abend darf das Kind das Einlauftrikot

behalten. Außerdem erhalten Sie

von MasterCard zwei Eintrittskarten, damit

54

Sie gemeinsam mit dem Kind bei diesem

Spiel mitfi ebern können. Wollen Sie diesen

Kindertraum wahr werden lassen? Dann beantworten

Sie einfach die drei Fragen richtig.

Mit ein bisschen Losglück sind Sie dabei!

Folgende Fragen gilt es zu beantworten:

Mit der VfB Fankarte kann ich bezahlen…

U: nur in der Arena

V: weltweit an 29 Millionen Akzeptanzstellen

W: nur im Freibad

Die VfB Fankarte kann ich aufl aden…

F: per Überweisung, Online-Banking und

an den Aufl adepunkten in der Arena

G: gar nicht

H: nur an Aufl adepunkten in der Arena

Wenn nach dem Spiel noch Guthaben auf

der VfB Fankarte sein sollte…

A: verfällt dies nach weiteren 90 Minuten

B: kann ich dieses an allen MasterCard

Akzeptanzstellen weltweit verwenden

C: verfällt dies sofort

Die Buchstaben vor den richtigen Antworten

ergeben das Lösungswort. Dieses schreiben

Sie in einer E-Mail mit dem Betreff

„Einlaufkinder“ an fankarte-einlaufkind@

vfb-stuttgart.de. Außerdem fügen Sie bitte

den Namen, das Geburtsdatum und die

Größe des Kindes hinzu sowie den Namen

der Begleitperson und eine Telefonnummer

für Rückfragen.

Einsendeschluss ist der 12. Oktober 2009.

Die Gewinner werden am 13. Oktober 2009

per E-Mail benachrichtigt.


Neuzugänge

Die jüngsten Mitglieder der VfB-Familie

Nachwuchs | Corinna und Benjamin Binder

haben dafür gesorgt, dass die Fangemeinde

der Mannschaft mit dem roten Brustring

weiter wächst. Am 4. Juni 2009 erblickte

Alena Binder das Licht der Welt und

kann nun endlich den VfB live miterleben.

VfB-Outfit | Für den ersten Auftritt in

der Stadionzeitung hat Alina Pfeffer,

die im Oktober ein Jahr alt wird, ihr

schönstes VfB-Outfit ausgewählt. Den

Schnappschuss hat übrigens Alinas Papa

gemacht.

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Ballkünstler | Schon richtig ballverliebt

zeigt sich der kleine Laurin Syska, der vor

zehn Monaten das Licht der Welt erblickte.

Sein Patenonkel Mathi ist sich sicher,

dass der kleine „Ballkünstler“, wenn er

laufen kann, für den VfB in der Mercedes-

Benz Arena jubeln wird.

Gut gerüstet | Andreas Veigel stellt das

neue Mitglied Lars Christian Tontsch, geboren

am 26. August 2009, vor. Der „Neuzugang“

in der VfB-Familie ist für das erste

Treffen mit dem VfB-Maskottchen Fritzle

bestens ausgestattet.

Handarbeit | Sichtlich wohl fühlt sich der

kleine VfB-Fan Torben Hans Kalis in seinem

selbstgestrickten VfB-Pullover. Das

Foto hat übrigens Willi Gleiß, seit vielen

Jahren VfB-Mitglied, geschickt.

Liebe VFB-Fans,

mein Name ist Carla Luisa Kentischer. Mein

Opa Rudi hat mich an meinem ersten

Lebenstag, am 31. Juli 2009, beim VfB als

Mitglied angemeldet. Bisher durfte ich

l eider noch nicht mit Opa und Papa ins

Stadion, aber ich freu mich schon auf

meinen ersten Besuch in der Mercedes-

Benz Arena.


Fan-Post

Fangrüße aus nah und fern

Daumen drücken | VfB-Mitglied und Dauerkartenbesitzer Bernd Kron und seine Frau

erholten sich gerade im Urlaub in der ungarischen Puszta, als die Babbel-Elf gegen den

FC Timisoara den Einzug in die UEFA Champions League perfekt machte. Die beiden

wünschen dem VfB viel Erfolg in der Königsklasse und ihrem TSV Schwarzenberg eine

erfolgreiche Saison.

Fußball verbindet | Die Villingendorfer

Daniel Schaumann und Andrés López trafen

sich in Almuñécar an der Costa Tropical

in Andalusien. Daniel, Praktikant bei

Bosch in Madrid, und der „spanische

Schwabe“ Andrés fi eberten bei tropischer

Hitze dem Einzug ihres VfB in die

UEFA Champions League entgegen. Nun

freuen sich die beiden schon jetzt auf

den Ausfl ug zum Spiel nach Sevilla. Andrés

ist nebenbei noch Fan von Betis, dem

Stadtrivalen des FC Sevilla, und hofft

demnach umso mehr auf einen Sieg der

Babbel-Elf im Estadio Ramón Sánchez

Pizjuán.

Bekannter Nebensitzer | Der dreijährige

Nils Mantel durfte mit seinem Papa beim

Heimspiel gegen den SC Freiburg sein erstes

Bundesligaspiel live im Stadion anschauen.

Nach nur kurzer Zeit wurde der

Papa im Stadion sehr unruhig, da nur zwei

Plätze weiter ein VfB-Spieler Platz genommen

hatte. Der kleine Nils wollte sofort

wissen, wer denn das ist, da er die Spieler

bisher nur von einem Kartenspiel kannte.

Als er hörte, dass es sich hierbei um Kapitän

Thomas Hitzlsperger handelte, wollte

er umgehend ein Foto machen – und das

Ergebnis kann sich sehen lassen.

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Fan-Post

Fangrüße aus nah und fern

ABC-Schützling | Silas Bürkle, sechs Jahre

alt, wurde heute in Neubulach eingeschult.

Als Überraschung bekam er aus

der gewünschten VfB-Schultüte eine Eintrittskarte

für das Spiel gegen den 1. FC

Köln, damit der Einschulungstag in jeglicher

Hinsicht für ihn unvergessen bleibt.

Gemeinsam mit seinem Bruder, seinem

Onkel und seinen Eltern ist er heute zu

Gast in der Mercedes-Benz Arena.

Daumen hoch | Inge Blumenstock traf

während ihrer Arbeit als Haushaltshilfe

bei Familie Schmitt auf die beiden großen

VfB-Fans Tim und Samuel. In Fan-

Schal und VfB-Trikot verfolgen die zwei,

wenn es die Zeit zulässt, jedes VfB-Spiel.

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Bekannter Fluggast | Bereits im Flugzeug auf dem Weg von Stuttgart nach Paris er-

blickte VfB-Fan Klaus Wurster aus Grafenberg den afrikanischen Linksverteidiger des

VfB, Arthur Boka, und ließ ihn natürlich nicht mehr aus den Augen. Am Flughafen

Charles-de-Gaulle in Paris ergab sich dann für das Mitglied des VfB-Fanclubs ENERGIE

Metzingen 1997 e.V. die Möglichkeit auf ein kurzes Gespräch mit Arthur, der sich auf

der Reise zum WM-Qualifi kationsspiel gegen Tunesien befand. Zur Erinnerung an das

Treffen wurde noch schnell ein Foto gemacht.

Urlaubsgrüße | Der neunjährige Philipp

und sein jüngerer Bruder Florian, vier

Jahre alt, grüßen den VfB aus Ägypten,

dem diesjährigen Urlaubsziel der Familie

Bader. Die beiden drücken dem VfB für

die Partie gegen den 1. FC Köln ganz fest

die Daumen.

Viel Erfolg | Thomas und Friederike gaben

sich am 4. Juli 2009 in Wernau das Ja-

Wort. Nach der Trauung wurde das frisch

vermählte Paar von Jugendspielern aus

der VfB-Jugend in Empfang genommen

und posierten vor einem VfB-Truck. Der

VfB wünscht dem Brautpaar für ihre gemeinsame

Zukunft alles Gute.


Happy Birthday | Bei Alisas 18. Geburtstag

durfte der VfB natürlich nicht fehlen und

so gab es anlässlich ihres Ehrentages eine

VfB-Torte. Mit diesem Bild grüßt Alisa, im

Heimtrikot des VfB, alle VfB-Spieler sowohl

die Profi s als auch die Akteure des

VfB II und selbstredend ihre Freundin Eva,

die neben ihr auf dem Foto zu sehen ist.

Das beste Kennzeichen der Welt | Viele

Grüße aus den USA senden Siggi und

Bernd Herb. Die zwei leben seit Januar

2008 in Detroit, fi ebern aber auch trotz

der über 7000 km Entfernung bei den

VfB-Spielen ständig mit und freuen sich

schon heute wieder auf die Rückkehr ins

Ländle. Dann werden Siggi und Bernd

nämlich als Dauerkartenbesitzer wieder

live in der Arena dabei sein.

Erholsame Tage | Die Länderspielpause nutzte der VfB Fanclub Neckar o. N. Enz zu einem

Sommerausfl ug ins Allgäu. Wie in jedem Jahr konnten die VfB-Anhänger mit ihren

Kindern gemeinsam ein paar schöne und erholsame Tage genießen.

Neuer Fan | Kurt Scholl war zum 31. Mal im

Hotel Maria Theresia im österreichischen

Gerlos im Urlaub. Dort wird immer viel diskutiert

mit Gästen aus anderen Bundesligastädten.

Doch nur der VfB-Fan Kurt

Scholl hat es geschafft, den Sohn des Gastgebers

in ein Trikot zu stecken. Und der

junge Gabriel hatte gleich helle Freude am

Trikot mit dem roten Brustring und zeigte

beide Daumen nach oben für den VfB. Von

nun an wird der neue Fan die Entwicklung

des VfB aus Österreich verfolgen.

Tierischer VfB-Fan | In ihrem Urlaub in Hopfgarten/Österreich

ist es Heidi und Roland

gelungen, den Hotel-Hund „Ferres“ zum

VfB-Fan zu machen und gemeinsam mit ihm

den 2:0-Sieg gegen Energie Cottbus beim

letzten Heimspiel der vergangenen Saison

zu feiern. Ferres wird von nun an aus Österreich

die Spiele des VfB weiterhin verfolgen

und ganz fest die Pfoten drücken.

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Pokal-Fieber in Schleswig-Holstein

DFB-Pokal, 2. Runde, Mittwoch, 23.09.2009, 20:30 Uhr, VfB Lübeck - VfB

60

Vereinsname: VfB Lübeck

Gründungsdatum: 01.04.1919

Mitglieder: 1.000

Vereinsfarben: Grün-Weiß

Anschrift: Verein für Bewegungsspiele Lübeck von 1919 e.V.

Bei der Lohmühle 13

23554 Lübeck

Telefon: (04 51) 48 47 20

Telefax: (04 51) 47 13 14

www.vfb-luebeck.de

Anfahrt zum Stadion Lohmühle

Von der A1 aus Hamburg kommend bis zur Abfahrt Lübeck-Mitte, rechts ab und bis

zum Kreisverkehr fahren. Dort die dritte Ausfahrt, „Bei der Lohmühle“, nehmen,

Straße bis auf Höhe Straße "Bei der Hansehalle" (linke Seite) folgen. Hier abbiegen,

der Straße folgen bis auf der linken Seite das Stadion Lohmühle kommt. Parkplätze

sind vor, gegenüber und hinter dem Stadion ausreichend vorhanden.

Tipp: Holstentor | Holstentorplatz | Das po-

puläre Bauwerk, das einst den 50-Mark-Schein

zierte, ist das Wahrzeichen der Hansestadt

schlechthin. Besichtigt werden kann das ehemalige

Stadttor im Rahmen eines Besuches

des Holstentor-Museums. Geöffnet ist täglich

von 10-18 Uhr, Einzel tickets kosten 5 Euro,

Gruppen ab 12 Personen zahlen nur 4 Euro

pro Nase.

Die erfolgreichsten Tage in der Vereinsgeschichte

des VfB Lübeck liegen noch gar

nicht so lange zurück. Immerhin spielte der

Verein für Bewegungsspiele von 2002 bis

2004 in der 2. Bundesliga. In der Abstiegssaison

setzte der VfB Lübeck ein deutschlandweit

beachtetes Ausrufezeichen, als die

Mannschaft des damaligen Trainers Dieter

Hecking bis ins Halbfi nale des DFB-Pokals

vordrang. Dort war dann nach großem

Kampf und einer 2:3-Niederlage nach Verlängerung

im Bremer Weserstadion gegen

den späteren Pokalsieger Werder Bremen

Endstation. Was folgte war der langsame

Niedergang des Traditionsvereins. Nach dem

Abstieg in die Regionalliga Nord verpasste

der VfB zweimal knapp den Aufstieg. Zunächst

um einen Punkt, in der folgenden

Saison um drei Punkte. In der Saison 2007/

2008, als es um die die Qualifi kation für die

3. Liga ging, landeten die Lübecker auf dem

16. Tabellenplatz und schafften den Sprung

für die neue eingleisige Liga nicht. Im April

2008 musste der VfB Lübeck Insolvenz anmelden,

konnte den Spielbetrieb allerdings

fortsetzen. Seit Juli 2008 ist Hans-Peter Schubert

Trainer der Norddeutschen und führte

die Grün-Weißen auf den achten Tabellenplatz.

Der Start in diese Saison verlief sehr

positiv. Mit 14 Punkten belegen die Schubert-Schützlinge

punktgleich mit der zweiten

Mannschaft des VfL Wolfsburg den

zweiten Tabellenplatz der Regionalliga Nord.

Am vergangenen Samstag zeigten sich die

Grün-Weißen sehr treffsicher und siegten

im Stadion Lohmühle mit 6:2 gegen die

Zweitvertretung von Hansa Rostock. Während

gegen die Rostocker nur 2.500 Zuschauer

im Stadion waren, wird die Lohmühle

beim DFB-Pokal-Spiel gegen den VfB

nach langer Zeit wohl mal wieder ausverkauft

sein. Bislang wurden bereits 14.200

Tickets der insgesamt 16.500 Eintrittskarten

verkauft. Das Pokal-Fieber grassiert wieder

bei den Lübeckern, die in Runde eins Bundesligist

FSV Mainz 05 ein Bein stellen

konnten und damit einmal mehr unter Beweis

gestellt haben, dass sie keine Angst

vor großen Namen kennen.


adidas und PUMA gemeinsam für Frieden

PEACE ONE DAY 2009

Herbert Hainer, Vorstandsvorsitzender der adidas AG, und Jochen Zeitz, Vorstandsvorsitzender der PUMA AG,

unterstützen gemeinsam die Friedensinitiative PEACE ONE DAY

Herzogenaurach, 21. September 2009

Es ist ein historischer Handschlag: Zur Unterstützung

der Friedensinitiative „Peace

One Day“ reichen sich die beiden Sportartikelunternehmen

adidas und PUMA erstmals

nach Jahrzehnten die Hände. Als Zeichen

des Miteinanders werden Mitarbeiter

beider Unternehmen an den Firmensitzen

in Herzogenaurach am Weltfriedenstag

am 21. September gemeinsam Fußball

spielen und im Anschluss den Film des

Peace One Day-Gründers und Regisseurs

Jeremy Gilley „The Day After Peace“ ansehen.

Für die beiden Sportartikelunternehmen

ist es die erste gemeinsame Veranstaltung,

seitdem die Firmengründer Rudolf

und Adi Dassler vor mehr als sechs

Jahrzehnten ihre gemeinsame Firma verließen

und adidas und PUMA gründeten.

Ziel der gemeinsamen Initiative ist es, ein

Bewusstsein für PEACE ONE DAY und für

die Dringlichkeit eines friedlichen Zusammenlebens

zu wecken. adidas und PUMA

werden zudem die Idee von PEACE ONE

DAY mit überraschenden Aktionen während

der Halbzeitpause der beiden Bundesliga-Spiele

FC Bayern München – 1. FC

Nürnberg sowie VfB Stuttgart – 1.FC Köln

am 19. September zusammen mit ihren

Vereinen in die beiden Stadien tragen.

„Wir bei adidas freuen uns darauf, gemeinsam

mit PUMA in diesem Jahr PEACE

ONE DAY zu unterstützen. Wir sind fest

davon überzeugt, dass Sport die Menschen

zusammen bringen kann. Der Sport

hat das in der Vergangenheit viele Male

bewiesen und wir stehen fest zu den positiven

Werten des Sports: Leistung und Leidenschaft,

Teamwork und Fair Play,“ so

Herbert Hainer, Vorstandsvorsitzender

der adidas AG. „Ich freue mich auf unser

gemeinsames Fußballspiel und ich hoffe

sehr, dass unsere gemeinsame Aktion

dazu beitragen wird, weltweit weitere

Aufmerksamkeit für die Initiative PEACE

ONE DAY zu schaffen.“

Jochen Zeitz, Vorstandsvorsitzender der

PUMA AG, sagte: „Als Zeichen unserer Unterstützung

des Weltfriedenstages reichen

sich PUMA und adidas die Hände, um

so gemeinsam ein Bewusstsein für diesen

besonderen Tag zu schaffen. Kofi Annan

sagte einst: „Jeder einzelne von uns kann

einen Unterschied ausmachen, aber gemeinsam

können wir einen enormen Beitrag

leisten“. Ich glaube, das gilt auch für

Unternehmen. Unsere Kooperation zur

Unterstützung des Weltfriedenstages ist

ein kleiner Schritt in die richtige Richtung

und ein Ausdruck der vereinenden Kraft

des Sports in einer Welt, für die wir alle

verantwortlich sind.“

Die Unternehmen adidas und PUMA wurden

in den 40er Jahren von den Brüdern

Rudolf und Adi Dassler gegründet. Bis zur

Trennung hatten die beiden Brüder seit

den 20er Jahren unter dem Namen „Gebrüder

Dassler Sportschuhfabrik“ gemeinsam

Sportschuhe gefertigt, in denen Athleten

wie Jesse Owens zu Bestleistungen

liefen. In den letzten Jahrzehnten haben

sich adidas und PUMA zu weltweit führenden

und bekannten Marken entwickelt.

Beide haben nach wie vor ihren Firmensitz

in Herzogenaurach.

61


Noch ungeschlagen

7. Bundesligaspieltag, Samstag, 26.09.2009, 15:30 Uhr, Eintracht Frankfurt - VfB

62

Vereinsname: Eintracht Frankfurt

Gründungsdatum: 08.03.1899

Mitglieder: 14.500

Vereinsfarben: Rot-Schwarz-Weiß

Anschrift: Mörfelder Landstraße 362

60528 Frankfurt/Main

Telefon: (0 69) 95 50 30

Telefax: (0 69) 95 50 31 10

www.eintracht.de

Vorstandsvorsitzender: Heribert Bruchhagen, Vorstand: Dr. Thomas Pröckl (Finanzen),

Klaus Lötzbeier, Trainer: Michael Skibbe, Co-Trainer: Edwin Boekamp, Torwarttrainer:

Andreas Menger, Reha-Trainer: Michael Fabacher

Anfahrt zur Commerzbank-Arena

A 3 Ausfahrt Frankfurt-Süd oder aus der Innenstadt über die Main brücken und Kennedyallee

bis Oberforsthaus, dort Verteiler zu den Parkplätzen.

Tipp: Mutter Ernst | Alte Rothofstraße 12 |

Eine kulinarische Institution in der Innenstadt:

Hausgemachtes, Deftiges und vor allem

traditionell Hessisches vom Feinsten im

urigen Ambiente, dafür steht diese besondere

Speisegaststätte, deren Besuch fast ein

Pfl ichttermin für alle Auswärtigen ist.

Vor allem auswärts scheint es für die Frankfurter

Eintracht in dieser Saison zu laufen.

War der Sieg zum Auftakt bei Werder Bremen

eine faustdicke Überraschung, so kam

der dreifache Punktgewinn am vergangenen

Samstag bei Aufsteiger SC Freiburg nicht

mehr ganz unerwartet. Während die Mannschaft

von Trainer Michael Skibbe, der im

Sommer Friedhelm Funkel auf der Trainerbank

ablöste, in fremden Stadien aus einer

gesicherten Defensive kontern kann, fällt es

der Eintracht schwer, in der heimischen Commerzbank

Arena selbst das Spiel zu machen.

Sowohl gegen den 1. FC Nürnberg als auch

gegen Borussia Dortmund reichte es nach 90

Spielminuten lediglich zu einem 1:1-Unentschieden.

Doch damit mussten die Hessen

weiterhin keine Niederlage einstecken – am

dritten Spieltag gab es ein torloses Unentschieden

in Köln – und rangieren mit neun

Punkten auf dem vierten Tabellenplatz. Dies

ist umso erstaunlicher da Michael Skibbe einige

Neuzugänge in seine Startformation eingebaut

hat. Mit Selim Teber von der TSG Hoffenheim

und Pirmin Schwegler, der aus Leverksusen

kam, kurbeln zwei Neuzugänge

das Offensivspiel an und auch Chris und Zlatan

Bajramovic können fast als Neuzugänge

angesehen werden, denn beide waren in der

Vorsaison sehr lange verletzt. In der Abwehr

hat sich die ehemalige Reizfi gur des KSC,

Maik Franz, einen Platz erobert, allerdings

nicht in der Innenverteidigung, sondern als

rechter Außenverteidiger. Aber auch wenn

vieles neu ist am Riederwald ist offenbar eine

alte Sorge nach wie vor der Eintracht treu geblieben.

Denn mit den verletzungsbedingten

Ausfällen von Schlüsselspielern kämpft man

in Frankfurt auch in dieser Saison. Aktuell hat

es besonders die Torhüterposition hart getroffen.

Zwischen den Pfosten musste Eintracht-Urgestein

Oka Nikolov zeitweise den

letzten Mohikaner geben, während seine

Keeperkollegen ihre Verletzungen auskurierten.

Ralf Fährmann brach sich die linke

Hand, Markus Pröll zog sich bei einem Sturz

eine Schultereckgelenksprengung zu und

Jan Zim mermann war zuletzt durch Adduktorenprobleme

Außen vor.


Traumhafter Aufstieg

UEFA Champions League, 2. Spieltag: Dienstag, 29.09.2009, 20:45 Uhr, Unirea Urziceni - VfB

Der amtierende rumänische Meister Unirea

aus Urziceni, einer 17.000 Einwohnerstadt

rund 50 Kilometer südwestlich von Bukarest

gelegen, startet zum ersten Mal in seiner

Vereinsgeschichte in der UEFA Champions

League. Die Teilnahme an der Gruppenphase

ist der vorläufi ge Höhepunkt eines traumhaften

Aufstiegs des Klubs binnen der letzten

acht Jahre. Eng verbunden ist diese Entwicklung

mit dem Einstieg des Valahorum-Konzerns

bei Unirea im Jahr 2002. Damals spielte

das Team noch in der dritten Liga, doch die

Finanzkraft und die Umstrukturierungsmaßnahmen,

die das Unternehmen des heutigen

Vereinspräsidenten Dumitru Bucsaru einleitete,

brachten Unirea nach oben. Nach zwei

Aufstiegen binnen vier Jahren kamen die

Blauen 2006 im rumänischen Oberhaus an

und konnten sich dort unter den Spitzen-

64

teams etablieren. Im vergangenen Jahr gelang

sogar der Einzug ins Pokalfi nale, wo

man allerdings dem CFR Cluj knapp mit 1:2

unterlag. In der gleichen Spielzeit ließ Urziceni

auch auf internationaler Ebene erstmals

aufhorchen. Denn im UEFA-Cup traf man in

der ersten Runde auf den Hamburger SV,

dem in der HSH Nordbank Arena sogar ein

0:0 abgerungen werden konnte. Im Rückspiel

vor heimischer Kulisse verlor Unirea dann

aber mit 0:2, so dass die große Sensation ausblieb.

Ihren bis dato größten Erfolg durfte

die Mannschaft von Trainer Dan Petrescu, der

in seiner Aktiven-Zeit 95 Länderspiele für Rumänien

absolvierte, aber in der letzten Spielzeit

feiern, als die Meistertrophäe das erste

Mal den Weg nach Urziceni fand und so auch

das Ticket für die Königsklasse gelöst wurde

– Eine Glanzleistung, wenn man bedenkt,

dass in Unireas Kader keine große Stars oder

im Ausland populäre Spieler stehen. Seine internationalen

Heimspiele trägt Unirea übrigens

nicht im nur 7.000 Zuschauer fassenden

Stadion Unirea Valahorum aus, sondern im

Bukarester Stadionul Ghencea, der Heimat

von Traditionsverein Steaua.


Zusammen mit dem VfB Stuttgart

in der UEFA Champions League!

Der VfB Stuttgart bietet zu jedem Auswärtsspiel in der UEFA Champions League eine Mitreisemöglichkeit an.

Unirea Urziceni, 29. September: Reise-Package GOLD (Flug mit 2 Übernachtungen im Mannschaftshotel) ab EUR 1.149,–

FC Sevilla, 4. November: Reise-Package GOLD (Flug mit 2 Übernachtungen im Mannschaftshotel) ab EUR 1.249,–

Reise-Package SILBER (Tagesfl ug ohne Übernachtung) zu EUR 399,–

Rangers FC, 24. November: Reise-Package GOLD (Flug mit 2 Übernachtungen im Mannschaftshotel) ab 1.249,–

Reise-Package SILBER (Tagesfl ug ohne Übernachtung) zu EUR 399,–

Reise-Package BRONZE (Busreise mit 1 Übernachtung im 3* Hotel) zu EUR 169,–

Die Anmeldeformulare und weitere Infos stehen unter www.vfb.de zum Download bereit.

Für Rückfragen steht das Reise-Team des VfB während der Öffnungszeiten (Montag bis Freitag von 9.00 Uhr bis

19.00 Uhr sowie an Heimspieltagen Samstag oder Sonntag von 10.00 Uhr bis Spielbeginn) im VfB Reise-Center zur

Verfügung. Dieses befi ndet sich im Bürocontainer vor dem Trainingsplatz der Lizenzspieler, direkt neben dem VfB-

Clubzentrum in der Mercedesstraße 109. Außerdem erhält man während der Öffnungszeiten Informationen unter

der Rufnummer 0711 - 55 007 370. Gerne beantwortet das VfB Reise-Team auch Anfragen, die per E-Mail an

reisen@vfb-stuttgart.de geschickt werden.


Zurück in die Erfolgsspur

8. Bundesligaspieltag, Sonntag, 04.10.2009, 15:30 Uhr: VfB – Werder Bremen

Nach einer zumindest in der Bundesliga

verkorksten letzten Saison, die auf dem

zehnten Tabellenplatz endete und nur

durch den Gewinn des DFB-Pokals gerettet

wurde, kam Werder Bremen in dieser

Saison nur schleppend in Fahrt. Zum

Auftakt gab es eine 2:3-Heimniederlage

© VfB Stuttgart Marketing GmbH

66

gegen Eintracht Frankfurt, ehe in der

Münchner Allianz Arena ein Punktgewinn

beim 1:1-Unentschieden gegen den

FC Bayern München verbucht werden

konnte. Mit zwei souveränen Siegen gegen

FK Aktobe zog die Elf von Trainer

Thomas Schaaf in die Gruppenphase der

Der neue Ohrwurm

Europa League ein und kam auch gegen

Borussia Mönchengladbach (3:0) und in

Berlin (3:2) zu dreifachen Punktgewinnen.

Am vergangenen Sonntag trennte

sich Werder torlos von Hannover 96 und

steht mit acht Punkten auf dem sechsten

Tabellenplatz.

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Flachpass

Die letzte Seite zum 1. FC Köln

68

Tierisch aufgeregt:

Zirkusdirektorin Carola Williams überreichte am 13. Februar 1950, exakt zwei

Jahre nach der Gründung des FC, dem Verein auf einer Karnevalssitzung als

Glücksbringer einen jungen Geißbock. Das arme Tier war bei der Übergabe aber

dermaßen aufgeregt, dass er der Kölner Legende Hennes Weisweiler auf das

Hemd pinkelte, als dieser den Bock auf dem Arm hielt. Den Geißbock behielt der

Verein dennoch, taufte ihn nach Weisweiler auf den Namen „Hennes“ und machte

ihn auch zum festen Bestandteil des Klubwappens. Heute residiert übrigens

schon Hennes VIII. in der Domstadt.

Gute Kinderstube:

„Ich grüße meinen Vater, meine

Mutter und ganz besonders meine

Eltern“

Österreichs ehemaliger Nationalstürmer

Toni Polster spielte fünf

Jahre für den 1. FC Köln und genoss

offensichtlich eine hervorragende

Erziehung.

(Aus-)gewandert:

Harald Schmidts ehemaliger Side-Kick

Manuel Andrack machte nie einen

Hehl aus seiner Liebe zum 1. FC Köln.

2004 veröffentliche er sogar „Meine

Saison mit dem FC“ – seine persönlichen

Erlebnisse einer Aufstiegssaison.

Der leidenschaftliche Wanderer lebt

und arbeitet inzwischen in Saarbrücken

und bemüht sich redlich, dort

einen FC-Fanclub aus der Taufe zu heben:

Andracks Namensvorschlag Nummer

eins: „Saarböcken“.


Vom Rasen auf den Wasen

Dinkelacker und der VfB auf dem Volksfest

Fritzle und Cacau

Dass es in Cannstatt rund um den Wasen im-

mer wieder einen Grund zur Freude gibt,

dafür sorgen seit Jahren zwei feste Größen:

Der VfB Stuttgart – und das schon seit 1893

– und das Cannstatter Volksfest – und das

nun schon zum 164. Mal. Doppelte Freude

bei allen Fans von gutem Bier und gutem

Fußball herrscht immer dann, wenn beides

zusammenkommt: Ein Heimspiel unserer

Roten und das Volksfest.

Oder noch besser: Wenn der VfB seinen

großen Auftritt mal ausnahmsweise nicht

auf dem Rasen, sondern auf dem Wasen

hat.

Am Mittwoch, den 7. Oktober 2009 ist es

wieder soweit: Im Dinkelacker Festzelt

Klauss & Klauss feiern wir ab 18.00 Uhr ein

rot-weißes Fußballfest. Mit einem bunten

Die VfB-Fan-Filme - im Stadion und auf dinkelacker.de

70

Rot-weiße Stimmung im Festzelt

und fröhlichen Programm und natürlich mit

der Mannschaft. Da im Gegensatz zum

Stadion aber keine 41.000 Fans ins Festzelt

passen, sondern „nur“ 5.000, empfi ehlt es

sich, rechtzeitig zu kommen.

Weil’s beim VfB aber hoffentlich noch mehr

zu Feiern gibt, sei allen Fans der 4. Oktober

wärmstens empfohlen: Das Sonntags-Heimspiel

gegen Werder Bremen ist wie gemacht

für einen Wasen-Warm-up vor dem Spiel

und eine ausgelassene Feier danach.

Und ganz unabhängig vom VfB Stuttgart

erwarten die Dinkelacker Festwirte Dieter

und Werner Klauss natürlich alle Besucher

während der gesamten Wasenzeit vom

25. September bis 11. Oktober mit bester

Stimmung, zünftigen Speisen und frischem

Dinkelacker Volksfestbier. Tipp: Wer reserviert,

der feiert garantiert mit. Die besten

Plätze sichert man sich unter www.klaussund-klauss.de

oder unter der Hotline

0711/5595020.

Wie sehr Dinkelacker auch abseits des

Wasens mit dem VfB und seinen Fans

verbunden ist, zeigen die neuen Pausenfi

lme auf der Stadionleinwand, in denen

die Stimmen und Stimmungen echter VfB-

Anhänger eingefangen wurden.

Eine lange Version der Spots und noch mehr

VfB Geschichten gibt’s in Zukunft auch auf

www.dinkelacker.de.

Die 4 starken Marken aus der Privatbrauerei.

Dinkelacker-Schwaben Bräu GmbH & Co. KG

Tübinger Straße 46

70178 Stuttgart

Tel.: +49 (0)711-6481-0

Fax.: +49 (0)711-6481-232

E-Mail: info@ds-kg.de

www.ds-kg.de, www.dinkelacker.de

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