Jahresbericht 2008 - Caritas Graubünden

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Jahresbericht 2008 - Caritas Graubünden

Jahresbericht 2008


Geleitwort des Präsidenten 3

Editorial 4

Dank 5

Tätigkeiten der Regionalstelle 5

Schwerpunkte

Sozialbegleitung/Freiwilligenarbeit 7

Sozialbegleitung/Projekte 8

Projekte 8

Caritas-Markt

Projekte 9

Caritas Center

Projekte 9

KulturLegi

Projekte 10 /11

Bereich Migration

die gelungene Aufführung des Musicals «Das

Gauklermärchen» im vergangenen Herbst wird sicher

als einer der Höhepunkte in die Geschichte von

Caritas Graubünden eingehen. Auch grössere und

teilweise schmerzliche Schwierigkeiten wurden

überwunden, das Resultat jedoch hat sowohl die Zuschauer

wie die Beteiligten überzeugt.

Solch ein langer Atem wird auch in Zukunft von

Nöten sein, um Caritas Graubünden weiterhin erfolgreich

zu führen. Dieser Weg wird zweifelsfrei zeitweise

steinig und holprig sein. Notwendige Anpas-

Animation und Bildung 12

Caritas Sonntag 2008

Animation und Bildung 12

«Eine Million Sterne» 2008

Animation und Bildung 13

«Solidarität–das bin ich»

Organisation 14

Organigramm und Kooperationen

Finanzen 15

Bericht

Jahresrechnung 16

Bilanz

Jahresrechnung 17 /18

Betriebsrechnung

Jahresrechnung 19/20

Anhang zur Jahresrechnung

Jahresrechnung 21/22

weitere Angaben

Liebe Leserin, lieber Leser,

Koordinaten 24

sungen wurden vorgenommen, um die kommenden

härteren Zeiten zu meistern.

Unser «Caritas-Markt» wird von immer mehr Kunden

besucht, die Dank den budgetschonenden Einkäufen

ihre Lebenskosten besser in den Griff bekommen.

Leider wird dieses Angebot vielfach aus

falscher Scham nicht in Anspruch genommen.

Einiges an Kraft und Zeit wurde aufgewendet, um

mit den Kirchgemeinden unseres Kantons in Kontakt

zu kommen. Unsere hochgelobte Gemeindeautonomie

erleichtert diese Anstrengungen gar nicht.

Inhaltsverzeichnis

Geleitwort des

Präsidenten

Ramun Berther

Präsident Caritas

Graubünden

3


Editorial

Sandra Copeland Jörg

Geschäftsleiterin

Caritas Graubünden

4

Das Ziel, in Zukunft möglichst alle als Mitglieder

unseres Vereins zu gewinnen, werden wir weiterhin

anstreben.

Bereits zum vierten Mal konnte der Anlass «Eine

Million Sterne» durchgeführt werden. Gegen 1500

Editorial

Ungleichheiten in unserer Gesellschaft stellen die

Solidarität in unserem Land auf die Probe. Unterschiede

lassen sich bei Bildungsstand, Reichtumsverteilung,

in der Arbeitswelt oder zwischen den Generationen

und anderswo feststellen. Überall dort

wo Ungleichheiten zu gross und Mitglieder unserer

Gesellschaft vom Ausschluss bedroht werden,

braucht es die Solidarität der Stärkeren mit den

Schwächeren. So ist und bleibt die Tagesaktualität.

Annemarie Pieper formuliert in ihrem Beitrag im

Sozialalmanach 2008 zum Phänomen der Solidarität

folgende Aussage: «Kann das Prinzip der Solidarität

auch nicht das Glück der gesamten Menschheit garantieren,

so vermag es doch wenigstens zu verhindern,

dass das Glück der einen mit dem Unglück der

anderen erkauft wird.»

Wir erleben im Berufsalltag immer wieder, dass

sozial Benachteiligte nach aussen den Schein wahren

wollen, alles sei in Ordnung. Dies um nicht aufzufallen,

um «dabei zu bleiben», um nicht an den

Rand der Gesellschaft gedrängt zu werden.

Das Jahr 2008 stand im Zeichen der «Solidarität».

Caritas Graubünden hat versucht, das Thema auf eine

andere, einmal etwas ungewöhnliche Weise zu

beleuchten. Einerseits war das Einbinden verschiedenster

Zielgruppen in sechs Teilprojekte ein Ziel,

andererseits aber auch das Berühren der Herzen der

Menschen durch Schauspiel, Tanz, Musik und Gesang.

Caritas Graubünden erreichte mit dem Grossprojekt

während des ganzen Jahres häufig ein

brennende Kerzen legten Zeugnis ab, dass Solidarität

in unserem Kanton gelebt wird.

Dank Ihrer Hilfe wird Caritas Graubünden auch in

Zukunft Menschen in Not helfen können. Herzlichen

Dank!

Ramun Berther

Präsident Caritas Graubünden

breites und interessiertes Publikumsinteresse – das

Thema SOLIDARITÄT wurde in verschiedenster Hinsicht

besprochen. Auch Negatives ist dabei behandelt

worden. Solidarität zwischen Individuen (und

auch Unternehmen?) ist erstrebenswert und nötig –

unser Handeln im Berufsalltag richtet sich nach diesem

Grundsatz. Nicht immer lässt sich aber verwirklichen,

was erstrebenswert ist.

Die vorgängigen Geschäftsjahre von Caritas

Graubünden zeigten bereits auf, dass das Jahr 2008

ein besonders schwieriges Jahr werden würde. Der

Ausbau und das Angebot der Dienstleistungen entsprechen

zwar grossen Bedürfnissen, die Finanzierbarkeit

jener ist letztlich aber der entscheidende

Faktor für deren Fortbestand. Durch die Unterstützung

von verschiedenster Seite konnten wir unsere

Aufgaben erfüllen. Speziell zu erwähnen sind dabei

alle grossen und kleinen Sponsoren, GönnerInnen,

SpenderInnen und helfenden Hände, die Katholische

Landeskirche Graubünden, die öffentliche

Hand mit dem Kanton Graubünden, der Stadt Chur

und den Bündner Gemeinden.

Unverzichtbare Voraussetzung für die erfolgreiche

Arbeit ist jederzeit die Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen

und mit dem Caritas-Netz.

Caritas Graubünden hilft Menschen in Not – das

können wir nur mit Ihrer uneigennützigen und solidarischen

Unterstützung. Wir danken Ihnen von

Herzen.

Sandra Copeland Jörg

Jahresbericht 2008


Herzlichen Dank!

2008 wurde Caritas Graubünden von folgenden Institutionen

und Firmen grosszügig (Warenwert oder

Spende von über Fr. 500.–) unterstützt:

abalon it AG, Cham

Alkoholzehntel des Departements Volkswirtschaft

und Soziales

Altersheim des Institut St. Josef, Ilanz

AXA Winterthur

Bäckerei Gwerder, Chur

Bieler-Hofmann Verena, Bonaduz

Brasser AG, Zizers

Bundesamt für Migration, Bern

Bündner Unterstützungs-Gesellschaft, Zürich

Caritas Schweiz, Abteilung Soziales und

Migration, Luzern

detail design GmbH, Zürich

Dr. Stephan à Porta-Stiftung, Zürich

Ems Chemie, Domat/Ems

Evangelische Frauenhilfe Graubünden

Evangelische Kirchenkasse

Evangelisch-reformierte Landeskirche Graubünden

EWZ Zürich

Firma Biosthetique

Frischdienst, Landquart

Gemeinde Churwalden

Gemeinde Davos

Gemeinde Domat/Ems

Gesundheitsamt Graubünden, Chur

Graubündner Kantonalbank

Guadagnini Schriften + Deko, Chur

Handelsschule Surselva, Abschlussklasse

Sommer 2008, Ilanz

Helfer und Schlüter-Stiftung, Bern

Schwerpunkte

Strategie 2008–2012

In die Ausarbeitung und Verabschiedung der

Strategie 2008 – 2012 wurden alle Bereiche involviert.

Die Strategie wurde aufgrund folgender

Aspekte erstellt: Strategie 2004 – 2008, Aktuelle Lage

in Graubünden, Strategie Caritas-Netz Schweiz

2005–2010, Geschäftsgrundsätze von Caritas

Graubünden.

Fundraising

Die Tatsache, dass Caritas Graubünden ca. 50 %

der Einnahmen mit Eigenleistung generieren kann

Integrationsfonds des Kantons Graubünden

Kapuzinerkloster, Mels

Katholische Landeskirche von Graubünden

Katholischer Frauenverein, Rhäzüns

Katholischer Frauenverein, Chur

Katholischer Frauenverein, St. Moritz

KIGA, Abteilung Arbeitsmarktliche Massnahmen

Kloster Benediktiner Abtei, Disentis

Kloster der Dominikanerinnen St. Josef, Ilanz

MBF Foundation, Triesen

Migros Kulturprozent, Zürich

Migros-Genossenschaft Ostschweiz, Gossau

Modegeschäft Huber, Flims Waldhaus

Ordinariat Bistum Chur

Pfarramt Lenzerheide

Rätia Energie, Ilanz

Rhätische Bahn, Chur

Rotes Kreuz Graubünden

Serafisches Liebeswerk, Chur

Sozialamt der Stadt Chur

Stadt Chur, Soziale Dienste

Stiftung «Denk an mich», Basel

Stiftung D. V. Malamoud, Chur

Südostschweiz Medien, Chur

SUVA Chur

UBS, Chur

Umdasch Shop-Concept, Oberentfelden

Ursulina Bruderer-Stiftung, Chur

Vier Pfoten, Stiftung für Tierschutz, Zürich

Warenhaus Manor, Chur

Auch für alle eingegangenen kleinen bis hin zu grossen

Spenden von Privatpersonen, welche an dieser

Stelle nicht aufgeführt sind, bedanken wir uns recht

herzlich!

(Warenverkäufe, Leistungsverträge) zeigt auf, dass

auch ein Hilfswerk in der Lage ist, Mittel zu erwirtschaften.

Es zeigt aber auch auf, dass es unabdingbar

ist, weitere Finanzquellen zu suchen und zu

eröffnen. Die Mittelbeschaffung erfolgt via Spendenaufrufe

in Mailings, durch die Kollekten am Caritas-

Sonntag in den Pfarreien und diversen anderen

Sammelaktionen. Um die laufenden grösseren Projekte

finanzieren und erhalten zu können (z.B. Caritas-Markt),

müssen laufend zusätzliche Mittel gesucht

werden. Dabei sind die öffentliche Hand, Stiftungen,

aber auch grosse und kleine Unternehmen

unsere Partner, dies in Form von einmaligen oder

wiederkehrenden Beiträgen. Die Anstrengungen im

Bereich Fundraising waren gross und werden in Zu-

Tätigkeiten der

Regionalstelle

5


Tätigkeiten der

Regionalstelle

6

kunft noch grösser werden, denn durch die Rezession

ist die Lage im Finanzbereich und für ein erfolgreiches

Fundraising nicht einfacher geworden.

Akquisitionsaktion «Caritas-Franken»

Ebenfalls unter dem Aspekt «Fundraising» wurde

die Akquisitionsaktion «Caritas-Franken» von der

Katholischen Landeskirche Graubünden angeregt.

Dabei ging es darum, die Kirchgemeinden im Kanton

Graubünden zu besuchen, die Tätigkeiten von Caritas

Graubünden vorzustellen und mit ihnen eine

Vereinbarung über die Entrichtung eines wiederkehrenden

Beitrags (1 CHF/Katholik und Jahr) abzuschliessen.

Die Organisation der Informationsveranstaltungen

sah vor, die Kirchgemeinden in den Dekanaten

zusammen einzuladen. Wir konnten bis

Ende 2008 insgesamt 11 Besuche durchführen, jedoch

waren viele KirchgemeindevertreterInnen leider

nicht anwesend. Die Aktion wird im Jahr 2009

fortgeführt.

BILL (Begleitung in der letzten Lebensphase)

Die Vorbereitungsarbeiten zur Umsetzung des

Ausbildungskonzepts wurden vorangetrieben. Eine

Ausbildungsmöglichkeit ist im Kanton Graubünden

durch das Angebot des Vereins Schwerkranke und

Sterbende im Kloster Cazis vorhanden. Caritas Graubünden

strebt eine Zusammenarbeit an.

Projekt «mit mir»

Die Vorbereitungsarbeiten für das Patenschaftsprojekt

«mit mir» wurden abgeschlossen. Dabei ging

es insbesondere um die Erstellung von Handbüchern,

die Besprechung mit den Zuständigen des

Kinderschutzes und das Entwerfen eines Flyers zur

Dokumentation des Projekts. Der Flyer wurde in einem

Wettbewerb mit einer Maturaklasse des Gymnasiums

Schiers gestaltet. Die Lancierung des Projekts

wurde wegen Ressourcenmangels auf das

Jahr 2009 verschoben.

Neuer Bereich «Migration»

Die Übernahme der Geschäftstätigkeit der Fachstelle

«Gesundheit und Integration» von Caritas

Schweiz war in verschiedener Hinsicht eine Heraus-

forderung: Einerseits hatte sich seit dem Übernahmeentscheid

die finanzielle Situation zum negativen

verändert – der Bund kürzt seine Leistungen

drastisch, andererseits müssen die Prozesse in unsere

Strukturen eingebaut und angepasst werden,

wie z.B. die Lohnbuchhaltung für rund 50 Dolmetschende.

Der Bereich ist durch die Aufbauarbeit der

vergangenen Jahre unter dem Dach von Caritas

Schweiz gut in die regionalen Gegebenheiten eingebettet.

Die Vernetzung ist gut und die Kontakte zu

den Zielgruppen ebenfalls, dennoch muss weiterhin

daran gearbeitet werden. Die Thematik Integration

der ausländischen Bevölkerung hat durch das neue

Ausländergesetz ein grösseres Gewicht erhalten.

Dazu wurden diverse Konzepte für neue Projekte

erarbeitet, diese sollen nun in Zusammenarbeit mit

Partnern umgesetzt werden.

Neues Projekt «Kulturelle Elterntreffs»

Das Konzept «Kulturelle Elterntreffs» wurde als

Frühförderungsprojekt für Migrantenfamilien entwickelt.

Es geht beim Projekt um Frühförderungs-, Erziehungs-

und Informationsmassnahmen, welche als

Kursmodule für spezifische Sprachgruppen angeboten

und von Fachpersonen geführt werden. Während

der Kurse können die Kinder betreut werden, damit

beide Elternteile am Kurs teilnehmen können.

Jahresprojekt «Solidarität – das bin ich»

Wo die Ungleichheiten gross oder zu gross und

einzelne Mitglieder unserer Gesellschaft vom Ausschluss

bedroht sind, braucht es Solidarität zwischen

den Gut- und Schlechtgestellten. Abbautendenzen

bei den Sozialversicherungen, veränderte

Haushaltstrukturen und Familienformen, bleibende

Sockelarbeitslosigkeit – all dies sind Problemfelder,

welche die Solidarität in der Gesellschaft herausfordern

und sie bedrängen.

Caritas Graubünden hat sich die Aufgabe gestellt,

die Thematik anhand eines grossen 6-teiligen Projekts

während des Jahres 2008 zu veranschaulichen,

bzw. Solidarität im Kleinen erlebbar zu machen.

Siehe dazu auf Seite 13 unter «Animation und Bildung».

Sandra Copeland Jörg

Jahresbericht 2008


Freiwilligenarbeit

Ein grosses Dankeschön an alle freiwilligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Caritas Graubünden. Auch

im 2008 wurden wieder zahlreiche Arbeitsstunden in folgenden Bereichen geleistet:

Caritas-Markt 600 Stunden

Caritas Center 2000 Stunden

• «Eine Million Sterne» 100 Stunden

• Stützpunkte von Caritas

Graubünden 300 Stunden

• Solidaritätsnetz Ostschweiz 50 Stunden

• Vorstand Caritas Graubünden 120 Stunden

Total 3170 Stunden

Die Aufgabengebiete unserer Freiwilligen sind vielseitig:

• Mitarbeit im Caritas-Markt (Ware auffüllen, Mahlzeitenlieferdienst für die Kindertagesstätten der Stadtschule

Chur, Bedienen der Kundschaft etc.)

• Mitarbeit im Caritas Center (Kleider sortieren, Bedienen der Kundschaft im hauseigenen Café und im

Kleiderladen, Wäsche bügeln, gespendete Haushaltgegenstände sortieren, Verkauf etc.)

• Mitarbeit im kaufmännischen Bereich (Steuererklärung ausfüllen, Briefversand etc.)

• Mitarbeit bei Projekten

Interview

Interview mit Christina Chapuis, welche seit drei Jahren als freiwillige Mitarbeiterin bei Caritas Graubünden

tätig ist.

Was war Deine Motivation, als freiwillige Mitarbeiterin bei Caritas Graubünden mitzumachen?

Ich habe eine Abwechslung und den Kontakt mit anderen Menschen gesucht. Und natürlich um «Öpis Guats

z’tua» für Menschen in Not!

Was gefällt Dir an der Arbeit als Freiwillige besonders?

Mir gefällt, dass ich bei Caritas Graubünden mit verschiedenen Menschen zusammen arbeiten kann. Ich arbeite

jeweils einmal pro Woche an der Information/Kasse.

Was machst Du in Deiner Freizeit?

Meine Hobbys sind Briefmarken sammeln, Klavier spielen, klassische Musik hören und Skifahren.

Wir danken Christina Chapuis für Ihren wertvollen Einsatz ganz ♥-lich und wünschen ihr alles Gute.

Exotisch: MigrantInnen-Vereine bekochten das «Gauklermärchen» – Publikum

Sozialbegleitung

Freiwilligenarbeit

7

Cornelia Törkott

Christina Chapuis


Sozialbegleitung

Projekte

Benita Maria Gartmann

«Ein jegliches hat seine

Zeit, und alles Vorhaben

unter dem Himmel

hat seine Stunde»

Prediger Salomo

Gérald Jobé

8

Sozialbegleitung/Sozialberatung

Im vergangenen Jahr haben erneut verschiedene Menschen mit ebenso verschiedenen Schicksalen bei uns

um Hilfe nachgefragt.

Besonders aufgefallen ist einmal mehr, in welch grosser Isolation Menschen mitten unter uns leben. Diese

Menschen schätzen ein persönliches Gespräch und eine spürbare Anteilnahme.

Gerne möchte ich folgendes Fallbeispiel erwähnen:

Eine Mutter meldet sich bei uns. Sie ist durch die Trennung in grosse finanzielle Schwierigkeiten geraten.

Durch das Aufnahmegespräch wird Ordnung in das herrschende Chaos gebracht. Wir überlegen miteinander,

welche anderen Institutionen angefragt werden können. In diesem Beispiel sind das Pro Juventute und Pro Infirmis.

Caritas Graubünden übernimmt die Kosten für zwei Halbtaxabos für die Kinder, welche in der Ausbildung

sind. Im Weiteren übernimmt Pro Infirmis die Betreuung, da die Frau eine IV-Rente bezieht. Die Frau ist sehr froh

über die Adressen und Hinweise. Ich erlebe oft, dass die Betroffenen nicht wissen, wohin sie sich wenden können.

Im Kanton Graubünden besteht ein sehr gutes soziales Netz von Dienstleistungen erbringenden Institutionen.

Benita Maria Gartmann

Cornelia Törkott

Anzahl betreute Klientinnen/Klienten 2008: 350

Anzahl für Klientenbetreuung aufgewendete Arbeitsstunden: 1120

abgegebene Passantengutscheine «Caritas Center» im Wert von: Fr. 2344.–

abgegebene Passantengutscheine « Caritas-Markt» im Wert von: Fr. 2635.–

Caritas-Markt

Das Jahr 2008 hat viel Erfreuliches mit sich gebracht. Es freut uns, unserer stetig wachsenden Kundschaft im

Caritas-Markt ein reichhaltiges und auf ihre Bedürfnisse abgestimmtes Sortiment anbieten zu können, welches

auch in diesem Jahr laufend erweitert wurde. Neben Lebensmitteln und Hygieneartikeln finden auch Sportartikel,

Gebrauchsgegenstände oder Spielsachen zum kleinen Preis neue und glückliche Besitzer.

In unserem Restaurant «Kuchikäschtli» finden das Tagesmenu und die Ambiance gleichermassen Anklang

und die Zahl der Stammkunden wächst. Dank der Kombination von Caritas-Markt und Restaurant «Kuchikäschtli»

sind wir in der Lage, unseren Mitarbeitenden des Einsatzprogramms vielfältige Arbeitsbereiche anzubieten:

im Laden, im Lager, in der Küche oder im Service. Auch im 2008 haben etliche Personen in diesen Bereichen

wertvolle Dienste geleistet:

vom RAV zugewiesen: 14 Personen

vom Werknetz (Rotes Kreuz GR) zugewiesen: 7 Personen

Im Sommer 2008 waren wir an der Laufparade in Chur mit einem Verpflegungsstand vertreten: einige Kilo

Risotto und jede Menge Getränke wurden verkauft – ein tolles Erlebnis!

Eine weitere Herausforderung war die Organisation und der Barbetrieb während des «Gauklermärchens» im

November. 10 Tage lang «switchten» wir zwischen dem Caritas-Markt und der Stadthalle mit Waren und Personal

hin und her und waren dankbar für die vielen freiwilligen HelferInnen!

Meine Wünsche fürs 2009 sind gleichzeitig mein Jahresziel: weiterhin positive Begegnungen und zufriedene

Gesichter bei unseren geschätzten KundInnen und MitarbeiterInnen.

Jeff Jobé

Jahresbericht 2008


Caritas Center

Auch im 2008 konnten wir uns am regen Betrieb im Caritas Center freuen. Durchschnittlich waren 16 Teilnehmende

des Beschäftigungsprogramms und 12 freiwillige Mitarbeiterinnen am Regierungsplatz 30 in Chur

tätig. Dies ergibt, zusammen mit unserem bunt zusammengewürfelten Sortiment und unserer sehr geschätzten

Kundschaft, die lebendige und einmalige Caritas Center-Mischung.

Obwohl schweizweit ein eher gegenteiliger Trend spürbar ist, wurden im Caritas Center auch im 2008 unzählige

Warenspenden abgegeben, darunter auch eine grosse Menge neuer und modischer Kleidungsstücke

in prima Qualität. Vielen Dank an alle, die uns saubere und funktionstüchtige Artikel bringen!

Alles in allem waren wir im 2008 zu sehr damit beschäftigt, die Läden in Schuss zu halten und den Teilnehmenden

interne Weiterbildungen anzubieten, um Caritas Center-eigene Sachen herzustellen. Die Ideen fehlen

uns jedoch nicht und gerne überraschen wir unsere Kundschaft im Frühling/Sommer mit einem Schaufenster

«made by Caritas Graubünden» . . .

Ines Zwick

vom RAV zugewiesen: 33 Personen

vom Werknetz (Rotes Kreuz GR) zugewiesen: 17 Personen

von der IV zugewiesen: 1 Person

KulturLegi

Am 1. Mai 2008 konnte die KulturLegi Chur ihren ersten Geburtstag feiern. Um diesen Anlass gebührend zu

begehen, luden Caritas Graubünden und die Klubschule Migros Chur Vertreter aller anbietenden Institutionen,

der Stadt Chur, das Patronatskomitee und die Partnerinstitutionen, welche selber Bezugsscheine ausstellen zu

einer Standortbestimmung ein.

Projektleiterin Klara Klapfer stellte den anwesenden 20 Personen die wichtigsten Ergebnisse des ersten Jahres

KulturLegi Chur vor.

Nutzung

Bis Ende 2008 wurden insgesamt 548 KulturLegis ausgestellt. Im Laufe des Jahres haben 233 NutzerInnen

ihre KulturLegi verlängert, 234 sind neu dazugekommen.

Die Nutzung war unterschiedlich, den besten Anklang fanden die Sportanlagen Obere Au und die Klubschule

Migros an der Reichsgasse in Chur.

Das Angebot der KulturLegi Chur ist aktuell das folgende:

Bündner Naturmuseum, Rätisches Museum, Kunstmuseum, Chur Tourismus, Figurentheater Arcas, Kammerphilharmonie

Graubünden, Klibühni Das Theater, Singschule Chur, Südostschweiz Presse AG, Theater

Chur, Volksbühne Chur, Werkstatt Genossenschaft Stattwerk, Brambrüesch, EHC Chur Capricorns, Sportanlagen,

Klubschule Migros Chur, Kunstschule für Kinder und Jugendliche, Musikschule Chur, Pro Senectute

Graubünden, Seniorenakademie Graubünden, Stiftung Bündner Volksbibliothek und ibW Höhere Fachschule

Südostschweiz.

Allen diesen Institutionen gilt unser herzlicher Dank, besonders auch im Namen der Begünstigten, die von

den Ermässigungen profitieren dürfen!

Klara Klapfer

Projekte

9

Ines Zwick

Klara Klapfer


Projekte

Eine Teilnehmerin des Geburtsvorbereitungskurses

aus Sri Lanka, auf dem Bild mit

Veronika Maier

Kursleiterin

Ermina Kamberovic

10

Bereich Migration

Im Jahr 2008 wurde der Bereich Migration neu in die Strukturen von Caritas Graubünden aufgenommen. Die

bereits seit 2001 bestehende Fachstelle Integration von Caritas Schweiz wurde nach sechs Jahren per Anfang

2008 in die erstarkte Caritas Graubünden integriert und somit zum Bereich Migration. Bestehende Synergien

und Ressourcen können so optimal genutzt werden. Der Übergang verlief fliessend und brachte inhaltlich sowie

personell für den Bereich Migration keine grossen Veränderungen. Er brachte dafür aber in einigen anderen

Bereichen deutliche Erleichterungen, z. B. in der Administration. Der Bereich wird weiterhin von Frau Veronika

Maier geleitet und von Frau Sara Zala administrativ und organisatorisch unterstützt. Es kann hier von einer gelungenen

Integration gesprochen werden.

MuKi-Treff für Migrantinnen:

Fortbildungsveranstaltungen

Der Bereich Migration beinhaltet nach wie vor zwei Schwerpunkte:

Gesundheit und Integration

Der Schwerpunkt Gesundheit und Integration gliedert sich auf in Projektarbeit, Fortbildungsveranstaltungen

und Vernetzungsarbeit. 2008 konnte dazu Folgendes realisiert

werden:

Geburtsvorbereitungskurs für Migrantinnen:

Der seit 2006 bestehende Geburtsvorbereitungskurs für Migrantinnen konnte wiederum

angeboten werden. Es wurden im Fontana zwei Kurse mit einmal vier und einmal

acht Teilnehmerinnen durchgeführt. Die Hebamme Elisabeth Ruthishauser führte

die Frauen mit Hilfe von Dolmetscherinnen behutsam und kultursensibel in die Themen

rund um die Geburt heran, konnte viele Fragen der Frauen in vertrauensvoller Atmosphäre

beantworten und ihnen Ängste nehmen.

Im Jahr 2008 konnte das Projekt «MuKi-Treff für Migrantinnen» im Rahmen von «graubünden

bewegt» geplant und zum ersten Mal umgesetzt werden. Mit diesem Projekt möchten

wir Migrantinnen und ihre Kinder auf spielerische Art und Weise an eine gesunde Ernährung

und Bewegung heranführen. Durch einen Kontakt zu den regulären «MuKi-Turngruppen»

soll eine Annäherung und nach einem Jahr eine Integration in diese Kurse stattfinden. Der

Zugang zu den Migrantinnen erwies sich in diesem Projekt wieder einmal als der Knackpunkt

zum Erfolg und wird uns im kommenden Jahr weiter herausfordern.

Im Juni 2008 fand mit über 20 TeilnehmerInnen die Weiterbildungsveranstaltung «Die Eltern beteiligen», zum

Thema Frühförderung von Kindern aus Familien mit Migrationshintergrund, statt. Neben Herr Necmettin Isler,

der über Prävention und Kindesschutz in Familien mit Migrationshintergrund berichtete, schilderte Frau Rosa

Plattner anschaulich aus ihrer Praxis im Projekt «migesbalu» der Mütter-Väterberatung in St. Gallen und machte

auf die besonderen Herausforderungen in der Arbeit mit MigrantInnen aufmerksam.

Ausserdem gestalteten wir, neben mehreren kleineren internen Weiterbildungen, zwei Lektionen innerhalb

des Forumtheaters an der Gewerblichen Berufschule in Chur.

Jahresbericht 2008


Dolmetschvermittlungsstelle

Auf ein sehr erfolgreiches Jahr kann die Caritas Graubünden-Dolmetschvermittlungsstelle blicken. Die Vermittlungszahlen

konnten im vergangenen Jahr im Vergleich zum Vorjahr um knapp 50% gesteigert werden. Das

ist für die Vermittlungsstelle, deren Finanzierung nach wie vor nicht gesichert ist, ein sehr erfreuliches Ergebnis

und zeigt den wachsenden Bedarf an professionellen DolmetscherInnen im Kanton auf!

800

600

400

200

0

2004 2005 2006 2007 2008

Anzahl Vermittlungen

Unser Sprachenpool konnte im Jahre 2008 um vier Sprachen erweitert werden: Polnisch, Tschechisch, Kantonesisch

und Singalesisch. Wir können damit in 31 Sprachen DolmetscherInnen vermitteln. Die Verteilung unter

den einzelnen Sprachen gestaltete sich folgendermassen:

19 %

16 %

2%

9% 10 %

8%

Ohne finanzielle Unterstützung wäre die Dolmetschvermittlungsstelle bis heute nicht tragbar. Die Strukturkosten

wären zu hoch um eine finanzierbare Dienstleistung anbieten zu können. So freut es uns, dass wir wieder

auf eine finanzielle Unterstützung durch den Bund, den Kanton, die Gemeinden Davos und Domat/Ems

zählen konnten, um dieses wichtige Angebot zur Kommunikation mit fremdsprachigen Mitmenschen aufrecht

erhalten zu können.

Eines unserer grössten Anliegen ist es, die Qualität unserer Dienstleistung abzusichern. So wurden unsere

DolmetscherInnen auch 2008 wieder anhand von vier Intervisionen begleitet, unsere sieben neuen DolmetscherInnen

konnten einen Grundkurs in St. Gallen besuchen und im Herbst fand unsere jährliche eintägige Weiterbildung

zum Thema «Konflikte in der interkulturellen Kommunikation» mit Herr Dr. Hashash statt. Ausserdem

konnten wieder drei weitere DolmetscherInnen motiviert werden, die Zertifizierung als interkulturelle Dolmetscher

zu beginnen.

Veronika Maier

4%

4%

28%

andere Sprachen

Albanisch

Farsi

Italienisch

Portugiesisch

Serbokroatisch

Somalisch

Tamilisch

Türkisch

Projekte

11


Animation und Bildung

12

Caritas-Sonntag 2008

Der Caritas-Sonntag 2008 stand unter dem Motto: Wir sehen hin und handeln.

H

I Ausgestreckt zwischen Gott und der Welt:

H A N D E L N Solidarität wird wirksam und tragfähig

S wenn achtsame Hände verantwortungsvoll handeln

E im Glauben verwurzelt.

H

E

N

Einige Gedanken zum Thema:

Hinsehen – menschlichem Leid ins Gesicht sehen ohne bloss zu stellen.

Unser Blick kann sanft und verständnisvoll oder scharf und verurteilend sein.

Sehen wir die Fragen und Ängste hinter der schnellen Fassade eines Lebens, das scheinbar in Ordnung ist ?

Sehen wir hin, wo Ungerechtigkeit passiert oder sehen wir darüber hinweg, weil unser eigenes Ansehen bedroht

sein könnte?

Wie jedes Jahr wurden Gottesdienstunterlagen und Plakate an die Pfarreien verschickt. Die Kollekte in den

Pfarreien wurde am Wochenende vom 26. und 27 . Januar 2008 aufgenommen. Ein herzliches Dankeschön allen

Spenderinnen und Spendern!

Klara Klapfer

«Eine Million Sterne» 2008

An fünf Standorten in Graubünden wurde die Caritas-Aktion «Eine Million Sterne» zum vierten Mal durchgeführt.

Das internationale Solidaritätsprojekt wurde wiederum mit zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfern

stimmungsvoll umgesetzt. Die Anzahl der Topfkerzen, die jeweils zu verschiedenartigen Lichtbildern aufgestellt

wurden, war an jedem der Orte unterschiedlich: In Chur erhellten 1400 Kerzen den RhB-Garten, in Vals

waren 500 Kerzen im Einsatz, in Ilanz strahlten 340 Kerzen in den Nachthimmel, San Vittore und Celerina wurden

durch je 200 Kerzen beleuchtet.

Nationalrätin Brigitta Gadient und Frau Rita Schlatter («Dunna»-Preisträgerin 2008) haben als Botschafterinnen

des Projekts in Chur gewirkt und verliehen mit ihrer Anwesenheit, trotz misslicher Wetterbedingungen, ihrer

Haltung zum Thema «Solidarität» Ausdruck. Für das leibliche Wohl wurden ein feines Raclette und Punsch

angeboten.

Die jährliche Präsenz in den nationalen Medien (TV, Printmedien etc.) zeigt, dass sich die Aktion etabliert hat.

«Eine Million Sterne» setzt ein Zeichen der Mitmenschlichkeit und macht auf sympathische, eindrückliche Art

auf die Not der Schwachen und Hilfsbedürftigen aufmerksam.

Benita Gartmann und Cornelia Törkott

Auch junge Helfer sind

sehr willkommen –

«Eine Million Sterne»

Jahresbericht 2008


«Solidarität – das bin ich»

Unter dem Patronat namhafter Persönlichkeiten des Kantons Graubünden wurde das Projekt am 3. Januar

2008 der Öffentlichkeit anlässlich einer Pressekonferenz präsentiert.

In sechs Teilprojekten wurde das Thema Solidarität zum Zentrum gemacht:

• Philo-Café:

Unter der Leitung von Daniel Bremer, M. A., Lehrbeauftragter für Philosophie und Ethik an der Uni

Zürich fanden zwei öffentliche Abende für Interessierte statt. Anwesend waren jeweils auch VertreterInnen

des Patronatskomitees. Angeregt wurde über die Bedeutung, aber auch über den Begriff und die

Auslegung von Solidarität diskutiert.

• Bühnenvorhang:

Bündner Schülerinnen und Schüler kreieren den grössten selbergemachten Bühnenvorhang der Welt.

Insgesamt ist von 34 Schulen und mehreren Altersheimen – auch in Zusammenarbeit mit Schulklassen –

ein 220 m2 grosser Vorhang entstanden. Zusammengenäht wurden die 220 Einzelteile vom Erwerbslosenprogramm

ProWiv in Chur. Die Anerkennung im Guinnessbuch der Rekorde ist immer noch hängig.

• Werkstatt:

In Handarbeit werden Generationen übergreifend Figuren bzw. Puppen selber hergestellt. Menschen im

Altersheim, Behinderte und Nichtbehinderte gestalten und fertigen die Hauptfiguren des Musicals «Das

Gauklermärchen».

• Foto-Mosaik:

Mit seinem Fotoportrait kann sich jedermann/frau zu einer solidarischen Haltung bekennen.

• Miteinander:

Zusammen ein Projekt realisieren, dazu beitragen, dass etwas entsteht. Erwerbslose, Interessierte, Freiwillige

– wer seine Ressourcen anbieten wollte, konnte dies tun und andere damit entlasten. So entstanden

z.B. Bühnenbilder, Kostüme, Marktstände und die personelle Durchführung des Musical-Anlasses

im November wurde so erst möglich.

• Musical «Das Gauklermärchen»:

Das weitaus grösste Teilprojekt war die Umsetzung des unbekannten Bühnenstücks «Das Gauklermärchen

» von Michael Ende als Musical. Fachpersonen haben junge Talente darin unterstützt, die Musik-Kompositionen

des jungen Churer Musikers Andreas Möckli gesanglich, schauspielerisch und tänzerisch

auf der Bühne umzusetzen. Junge Musicalbegeisterte engagierten sich in hunderten von

Fronstunden, lernten dabei sich selber und einander kennen, halfen einander über schwierige Situationen

hinweg und brachten schliesslich eine sehenswerte Produktion in die Stadthalle Chur. Ein Erlebnis,

welches nachhallt.

Vorhang auf für «das Gauklermärchen»

Animation und Bildung

13


Organisation

Legende

Caritas GR Angebot

o Mitgliedschaften,

Vorstandsarbeit

+ Kooperationen

14

V

Organigramm und Kooperationen

Per Ende Dezember 2008, bzw. 1. Januar 2009 präsentiert sich die Organisation folgendermassen:

Animation & Bildung / Diakonie

Klara Klapfer

BILL Fachstelle

Klara Klapfer

Diakonie

Klara Klapfer

Administration / Stab

Maya Volland

Sabrina Amstutz, Praktikantin (vakant)

Projekte in Planung:

Caritas Sozialfirma

Sandra Copeland Jörg

Teilfinanzierte AP

Sandra Copeland Jörg

‚Carpe diem‘

Sandra Copeland Jörg

Projektskizzen

Sandra Copeland Jörg

Verantwortlich für die operativen Geschäfte und die Umsetzung der definierten Strategie ist die Geschäftsleitung.

Die Strategie und die zu bearbeitenden Handlungsfelder werden vom Vorstand der Caritas Graubünden

festgelegt und laufend überprüft.

Folgende Handlungsfelder werden mittels aufgeführten Projekten, Tätigkeiten und mittels Partnerschaften

abgedeckt:

Armut

• Sozialberatung/-begleitung

• Einzelfallhilfe

Caritas Center – ein Begegnungszentrum

Caritas-Markt – das Lebensmittelgeschäft für

den kleinen Geldbeutel

• Vernetzung mit Sozialen Diensten der

Gemeinden, öffentlichen und privaten Institutionen

des Kantons Graubünden

Menschen in unwürdigen Rechtsverhältnissen

o Verein Hilfe für Asyl Suchende

(Rechtsberatungsstelle)

o Solidaritätsnetz Ostschweiz

o UBA Ostschweiz (Unabhängige Beschwerdestelle

für das Alter)

Migration

• Projekte im Bereich Integration und Gesundheit

(teilweise in Kooperationen +)

• Dolmetschvermittlung in 31 Sprachen

Freiwilligenarbeit

• Einsätze in unseren Projekten

• Weiterbildung und Anlässe

Projekte

Sandra Copeland Jörg

Stellenleitung

Sandra Copeland Jörg, GL

Stv. vakant

Operative Projekte:

Caritas Center

Ines Zwick

Esther Grass Stv.

KulturLegi Chur

Maya Volland

Caritas-Markt

Gérald Jobé, Ltg.

Stv. Ines Zwick, Ester Grass

Auslieferdienst

Gérald Jobé

Einsatzplätze Erwerbslose

Ines Zwick

Buchhaltung / IT / Kommunikation / Fundraising /

Personal / Freiwilligenarbeit

Sandra Copeland Jörg, Ruth Sonder

Migration

Veronika Maier, Nadja Jezler

Dolmetschvermittlung

Sara Zala

Integration MigrantInnen

Veronika Maier, Nadja Jezler

Gesundheit

Veronika Maier, Nadja Jezler

Sozialberatung/-begleitung

Benita M. Gartmann (bis 28.2.2009)

‚mit mir‘

Sandra Copeland Jörg,

Benita M. Gartmann PMA

Erwerbslosigkeit (Einsatzplätze für Erwerbslose)

Caritas Center

Caritas-Markt

• Auslieferdienst

+ Kantonales Amt für Industrie, Gewerbe und

Arbeit (KIGA, Arbeitsmarktliche Massnahmen,

RAV)

+ Rotes Kreuz Graubünden (Abt. Werknetz)

Diakonie (Animation und

Bewusstseinsbildung) / Begleitung in der letzten

Lebensphase (BILL)

• Reden hilft – Telefondienst

+ Kath. Landeskirche des Kt. GR

+ Kath. Kirchgemeinden

+ Verein Schwerkranke und Sterbende GR

+ Palliativnetz Graubünden

o Fachgruppe Animation

Diverses

o Caritas Schweiz, Verbandsmitglied

o Caritas-Netz mit diversen Projekten

o Produktionsgemeinschaft/Fundraising

Caritas-Netz

o Frauenhaus Graubünden

Jahresbericht 2008


Finanzbericht

Caritas Graubünden hat seit dem Jahr 2004, wo

sie vom Constantineum an den Regierungsplatz

übergesiedelt ist, in die Zukunft investiert, nämlich

durch

• die Eröffnung des Caritas Centers am Regierungsplatz

30 im Jahr 2004

• die Eröffnung des Caritas-Markts im Jahr

2006

• den Start des Projekts KulturLegi Chur in

Zusammenarbeit mit der Stadt Chur

• den Ausbau des Angebots Sozialberatung

• den Aufbau der Diakonie-Fachstelle

• die Vorbereitungen für ein Bildungsangebot

im Bereich «Begleitung in der letzten Lebensphase»

• die Vorbereitungen für das Projekt «mit mir»

(Patenschaftsprojekt)

• die Integration des Bereichs Migration mit der

Dolmetschvermittlungsstelle in die Strukturen

von Caritas Graubünden per 2008 und

schliesslich auch durch

• das grosse Solidaritätsprojekt im Solidaritätsjahr

«SOLIDARITÄT – das bin ich» mit den 6

Teilprojekten.

Caritas Graubünden ist in den letzten 5 Jahren erheblich

gewachsen und nimmt zwischenzeitlich im

Netz der sozialen Institutionen ihren festen Platz ein.

Die vermehrte Öffentlichkeitsarbeit hat ebenso wie

die intensive Vernetzung dazu beigetragen, dass Caritas

Graubünden im Kanton als Partnerin wahrgenommen

wird.

Ohne Investitionen in die Zukunft kann eine Organisation

längerfristig nicht bestehen. Die Erfahrung

zeigt, dass ein Projekt nach etwa 4 Jahren soweit ist,

sich selber zu tragen. Nach dieser Zeit hat es sich

etabliert, ist bekannt und anerkannt. Ein gutes Beispiel

dafür ist das Caritas Center.

Mit dem Grossprojekt «Solidarität – das bin ich»

(«Das Gauklermärchen») konnte Caritas Graubünden

für ein tragendes Element in unserer Gesellschaft

sensibilisieren und hat damit aber auch polarisiert.

Dass die Thematik eine gewisse Brisanz in

sich trägt, zeigte sich deutlich während des ganzen

Solidaritätsjahres. Mit viel Energie und Aufwand ist

viel Positives bewirkt worden. Einiges ist dabei aber

auch fehlgeschlagen, wie etwa die Kommunikation

zwischen einigen Akteuren. Obwohl das Projekt mit

einem Defizit schliesst, fällt die Gesamtbilanz aber

positiv aus, und bereits haben sich Interessenten gemeldet,

welche das Projekt übernehmen wollen.

Die Reserven aus früheren Jahren sind aufgebraucht.

Caritas Graubünden muss im Jahr 2009

Mittelgeber finden, die bereit sind, sich finanziell längerfristig

und vor allem substantiell zu verpflichten.

Um die Kosten zu senken, wurden Ende September

2008 Massnahmen im Bereich Personal eingeleitet,

welche per 1.1. 2009 kostenwirksam sein werden.

Zwingend muss aber die Ertragsseite eine Steigerung

erfahren, um den vielfältigen und grossen Verpflichtungen

nachkommen zu können.

Sandra Copeland Jörg

Finanzen

15


Jahresrechnung

16

Bilanz

per 31. Dezember 2008

2008 2007 Veränderung

AKTIVEN

Flüssige Mittel 120 571.95 30 560.33 90 011.62

Wertschriften 100 505.00 99 250.00 1 255.00

Forderungen 140 862.53 62 920.25 77 942.28

Aktive Rechnungsabgrenzung 2 669.57 121 269.12 -118 599.55

Umlaufvermögen 364 609.05 313 999.70 50 609.35

Darlehen 124 015.15 117 298.65 6 716.50

Vorräte 65 550.00 40 290.00 25 260.00

Mobile Sachanlagen 34 161.00 40 251.00 -6 090.00

Einrichtungen Regierungsplatz 30 61 000.00 91 500.00 -30 500.00

Einrichtungen St. Margrethenstrasse 9 230 000.00 249 200.00 -19 200.00

Anlagevermögen 514 726.15 538 539.65 -23 813.50

Aktiven 879 335.20 852 539.35 26 795.85

PASSIVEN

Sonstige Verbindlichkeiten 281 321.39 63 985.98 217 335.41

Passive Rechnungsabgrenzung 55 243.70 67 107.40

240 000.00

-11 863.70

Kurzfristiges Fremdkapital 336 565.09 371 093.38 -34 528.29

Finanzverbindlichkeiten 420 000.00 420 000.00

Langfristiges Fremdkapital 420 000.00 – 420 000.00

Interne Verpflichtungen 118 800.00 -118 800.00

Fondskapital 90 000.00 248 302.45 -158 302.45

Vereinsvermögen 2 770.11 -656.48 3 426.59

Freie Fonds 30 000.00 115 000.00 -85 000.00

Organisationskapital 32 770.11 114 343.52 -81 573.41

Passiven 879 335.20 852 539.35 26 795.85

Jahresbericht 2008


Betriebsrechnung

nach Tätigkeiten

Rechnung 2008 Rechnung 2007

SOZIALBERATUNG

Beiträge 85 000.00 5 000.00

Rückfinanz. von Unterstützungsleistungen

Übrige Einnahmen

43 371.40 9 339.25

Total Betrieblicher Ertrag 128 371.40 14 339.25

Unterstützungsleistungen -58 413.35 -31 854.40

Personalaufwand -88 681.27 -87 485.80

Sachaufwand -10 424.50 -3 961.65

Betrieblicher Aufwand -157 519.12 -123 301.85

Saldo -29 147.72 -108 962.60

Fondsentnahme 28 302.45

Saldo nach Fondsentnahme -845.27 -108 962.60

ANIMATION UND BILDUNG

Beiträge 27 977.50

Verkäufe, Dienstleistungen 6 700.00 18 000.00

Total Betrieblicher Ertrag 34 677.50 18 000.00

Personalaufwand -26 597.07 -27 191.03

Sachaufwand -4 862.50 -7 589.10

Betrieblicher Aufwand -31 459.57 -34 780.13

Saldo 3 217.93 -16 780.13

PROJEKTE

Beiträge 686 565.50 429 467.15

Verkäufe, Dienstleistungen 721 130.44 518 632.67

Diverse Einnahmen 16 781.05

Total Betrieblicher Ertrag 1 424 476.99 948 099.82

Personalaufwand -598 535.54 -443 808.69

Warenaufwand -248 146.55 -252 887.07

Sachaufwand -719 192.10 -194 366.82

Unterhaltskosten -6 294.55 -1 587.40

Abschreibungen -54 118.40 -56 087.00

Betrieblicher Aufwand -1 626 287.14 -948 736.98

Saldo -201 810.15 -637.16

Fondsentnahme 205 000.00 160 000.00

Saldo nach Fondsentnahme 3 189.85 159 362.84

MITTELBESCHAFFUNG/ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

Spenden 83 949.15 53 990.55

Beiträge 64 950.00 64 500.00

Übrige Einnahmen –

Total Betrieblicher Ertrag 148 899.15 118 490.55

Personalaufwand -16 986.24 -21 293.35

Sachaufwand -32 835.15 -45 075.05

Betrieblicher Aufwand -49 821.39 -66 368.40

Saldo 99 077.76 52 122.15

Fondsentnahme -100 000.00

Saldo nach Fondsentnahme -922.24 52 122.15

Jahresrechnung

17


Jahresrechnung

18

Betriebsrechnung

nach Tätigkeiten

Rechnung 2008 Rechnung 2007

ADMINISTRATION

Beiträge

Verkäufe, Dienstleistungen, Kollekten 7 150.20

Übrige Einnahmen 5 576.75 32 498.45

Total Betrieblicher Ertrag 5 576.75 39 648.65

Personalaufwand -48 979.83 -68 081.63

Sachaufwand -58 885.45 -58 760.18

Unterhaltskosten -1 152.20 -2 214.55

Abschreibungen -4 020.00 -4 786.40

Betrieblicher Aufwand -113 037.48 -133 842.76

Saldo -107 460.73 -94 194.11

Fondsentnahme 107 000.00

Saldo nach Fondsentnahme -460.73 -94 194.11

FINANZERTRAG/FINANZAUFWAND

Zinsertrag 4 339.60 4 483.37

Kursgewinne 1 255.00 844.00

Total Betrieblicher Ertrag 5 594.60 5 327.37

Zinsaufwand

Kursverluste

-7 102.95 -3 313.40

Uebriger Finanzaufwand -2 244.60 -1 657.50

Betrieblicher Aufwand -9 347.55 -4 970.90

Saldo -3 752.95 356.47

Fondsentnahme 3 000.00

Saldo nach Fondsentnahme -752.95 356.47

Jahresergebnis -239 875.86 -168 095.38

Fondsentnahmen 343 302.45 160 000.00

Fondszuweisungen -100 000.00 –

Jahresergebnis nach Fondsentnahme 3 426.59 -8 095.38

Jahresbericht 2008


Anhang zur Jahresrechnung 2008

1 RECHNUNGSLEGUNGSGRUNDSÄTZE

1.1 Grundsätze zur Buchführung und Rechnungslegung

Die Rechnungslegung für die Jahre 2007 und 2008 erfolgt in Uebereinstimmung mit den Fachempfehlungen zur Rechnungslegung

(Swiss GAAP FER) und vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanzund

Ertragslage (Prinzip true and fair view). Darüber hinaus entspricht die Jahresrechnung den Grundsätzen und Richtlinien

der Stiftung ZEWO.

1.2 Bewertungsgrundsätze

Flüssige Mittel: zum Nominalwert

Wertschriften: zum Kurswert per Bilanzstichtag

Forderungen: zum Nominalwert unter Berücksichtigung einer angemessenen Wertberichtigung für gefährdete Guthaben

Vorräte: (eingekaufte) zum Einstandspreis/20% für Lager- und Verwertungsrisiko

(geschenkte) zum Verkaufspreis/25% fiktive Marge und 20% für Lager- und Verwertungsrisiko

Einrichtungen: zum Anschaffungswert abzüglich Abschreibungen

Sachanlagen: zum Anschaffungswert abzüglich Abschreibungen

Rückstellungen: Höhe basiert auf der Einschätzung der Geschäftsleitung und widerspiegelt die per Bilanzstichtag zu erwartenden

zukünftigen Aufwendungen

Fremdkapital: zum Nominalwert

1.3 Methodik zur Ermittlung des administrativen Aufwandes

Die Ermittlung des administrativen Aufwandes orientiert sich an der Methodik der Stiftung ZEWO vom Juli 2005.

2 ERLÄUTERUNGEN ZUR JAHRESRECHNUNG

2.1 Wertschriftenbestand per 31.12.2008

Obligation CHF 50 000.00 1 5 /8% Graubündner Kantonalbank z.K. 100.0% CHF 50 000.00

Obligation CHF 50 000.00 2 1 /8% Aargauische Kantonalbank z.K. 98.5% CHF 50 505.00

2.2 Sachanlagen

Einrichtungen Einrichtungen Übrige

Regierungsplatz 30 St. Margrethenstrasse 9 Sachanlagen

Anschaffungswerte

1. Januar 2008 91 500.00 249 200.00 40 251.00

Zugänge

Abgänge

2 348.40

Stand 31. Dez. 91 500.00 249 200.00 42 599.40

Abschreibungen 30 500.00 19 200.00 8 438.40

Nettowerte am 31. Dez. 61 000.00 230 000.00 34 161.00

Abschreibungssätze 6 Jahre: 17 % 16 Jahre: 6% 5 Jahre: 20%

Jahresrechnung

19


Jahresrechnung

2.3 Rückstellungen

Rückstellungen für Darlehen, deren Rückzahlung zur Zeit ungewiss sind 46 236.75

2.4 Fondsbestände (Rechnung über die Veränderung des Kapitals)

Interne Verpflichtungen Anfangsbestand Zugänge Interne Transfers Abgänge Stand 31.12.08

Verpflichtung Projekte 118 800.00 118 800.00 –

Zweckgebundene Fonds Anfangsbestand Zugänge Interne Transfers Abgänge Stand 31.12.08

Fonds Unterstützungen –

Fonds Darlehen 190 000.00 100 000.00 90 000.00

Fonds Caritas Projekte 40 000.00 40 000.00 –

Fonds Katastrophen 18 302.45 18 302.45 –

Organisationskapital Anfangsbestand Zugänge Interne Transfers Abgänge Stand 31.12.08

Fonds Disposition 80 000.00 100 000.00 150 000.00 30 000.00

Fonds Legate 35 000.00 35 000.00 –

Freies Kapital -656.48 3 426.59 2 770.11

Weltumspannende Solidarität – Ein Teilstück des Bühnenvorhangs

20

Jahresbericht 2008


Weitere Angaben

3.1 Entschädigungen an Mitglieder leitender Organe und Revisionsstelle

Präsidium, Vorstand und die Revisorenstelle arbeiten ehrenamtlich. Sie beanspruchen überdies auch keine Spesen und Sitzungsgelder.

Jahresrechnung

3.2 Naturalien und Freiwilligenarbeit

Caritas Graubünden erhält für die Secondhandläden Naturalien (Kleider, Haushaltwaren, Bücher, Spielsachen etc.). Diese Zuwendungen werden vorsichtig

bewertet und sind in der vorliegenden Jahresrechnung enthalten. Die Freiwilligenarbeit wird nicht in der Jahresrechnung verbucht. (Einsatz im

Jahr 2008: 3 340 Stunden)

3.3 Herkunft der Erträge

Spenden/Gönner 20.02% 349 795.85

Beitrag Kirche (LKGR und KG) 12.38% 216 359.50

Beiträge Caritas Schweiz 5.44% 95 000.00

Einsatzprogramme und öffentliche Beiträge 10.10% 176 464.95

Warenerträge/Dienstleistungen 41.65% 727 830.44

Andere betriebliche Erträge 7.94% 138 774.25

Rückfinanzierungen 2.48% 43 371.40

Total 100.00% 1 747 596.39

Erläuterungen:

Spenden:

Unterstützung durch Private (Gönner), Institutionen, Freiwilligeneinsätze

Einsatzprogramme und öffentliche Beiträge:

Beiträge des Kantons für Einsatzplätze (Beschäftigung) und Projekte

Andere betriebliche Erträge:

Finanz- und Liegenschaftserträge, diverse Einnahmen aus Projekten, Mitgliederbeiträge

3.4 Verwendung der Mittel

Sozialberatung 7.93% 157 519.12

Animation und Bildung 1.58% 31 459.57

Projekte 81.83% 1 626 287.14

Mittelbeschaffung und Öffentlichkeitsarbeit 2.51% 49 821.39

Administration 5.69% 113 037.48

Finanzen 0.47% 9 347.55

Total 100.00% 1 987 472.25

Erläuterungen:

Sozialbegleitung: Finanzielle Unterstützungshilfen an KlientInnen und Passanten, Begleitung und

Beratung, diverse Betreuung

Projekte: Projektaufwand direkt (inkl. Abschreibungen)

Animation und Bildung:

Informations- und Sensibilisierungsanlässe, Bildungsveranstaltungen und -angebote

Mittelbeschaffung und Öffentlichkeitsarbeit: Fundraising, Benefizveranstaltungen, Kommunikation

(Marketing, Medienarbeit)

Administration: Personal- und Finanzadministration, Leitung Regionalstelle, Technik, Zentrale Dienste

Finanzen: Fundraising, Benefizveranstaltungen, Kommunikation (Marketing, Medienarbeit)

42%

2.51%

8%

5%

10%

Spenden/Gönner

Beitrag Kirche (LKGR und KG)

Beiträge Caritas Schweiz

Andere betriebliche Erträge

Einsatzprogramme und öffentliche Beiträge

Warenerträge / Dienstleistungen

Rückfinanzierungen

5.69%

3%

Projekte

Mittelbeschaffung und Öffentlichkeitsarbeit

Administration

Finanzen

0.47%

81.83%

Sozialberatung

Animation und Bildung

20%

7.93%

21

1.58%

12%


Jahresrechnung

3.5 Personal

Die Übersicht zeigt den Einsatz

des Personals über das ganze

Jahr 2008 (Jahresmittel).

inkl. Praktikanten und Aushilfen

3.6 Spendenentwicklung und Beiträge

Der rückläufige Trend im Spendenbereich (allgemeine Spenden und Kirchenkollekten) hält weiterhin an. Fundraisingaktionen (Spendenaufrufe mittels

Briefaktionen) werden gezielt geplant und durchgeführt. Fremdmailingaktionen werden zur Akquisition und Vergrösserung des Adressstamms eingesetzt.

300 000.00

250 000.00

200 000.00

150 000.00

100 000.00

50 000.00

0.00

Regionalstelle,

Administration,

2004 2005 2006 2007 2008

Opfer/Kollekte Caritas Sonntag 30 546.85 27 949.85 25 188.65 19 828.50 21 223.00

Legate/Nachlässe 35 179.50 418.30 30 000.00

Spenden allgemein 12 609.50 7 095.15 27 595.15 38 662.05 32 726.15

Spenden für Projekte 167 545.65 15 328.50 265 864.70

Rückfinanzierungen 35 884.30 40 100.15 14 607.10 9 339.25 43 371.40

2004 2005 2006 2007 2008

Sozialberatung

Personaleinsatz in % / Bereich 62% 90% 34% 270% 170% 78% 14% 90% 718%

22

Diakonie

Caritas Center

(alle Bereiche)

Caritas-Markt

1. Mitarbeitende total 11

Festangestellte im Monatslohn (unbefristete und befristete Verträge) exkl. PraktikantInnen, StundenlöhnerInnen, Lernende etc.

Männer 2

Frauen 9

2. Vollstellen 8

gesamter Stellenetat bezogen auf die unter Pos. 1 genannten festangestellten Mitarbeitenden in 100%-Stellen d.h. 80% = 0,8 Vollstellen

Männer 2.6

Frauen 5.4

3. Verteilung nach Pensum (Festangestellte gemäss Position 1) 11

0 – 49.9% Total Mitarbeitende 3

Männer 0

Frauen 3

50 – 89% Total Mitarbeitende 7

Männer 1

Frauen 6

90 – 100% Total Mitarbeitende 1

Männer 1

Frauen

4. Anzahl Ausbildungsplätze

0

Lernende 0

PraktikantInnen 1

Juniors 0

5. Mitarbeitende im Stundenlohn/Einsatzpauschale Total 56

Dolmetscherinnen/Mediatorinnen 54

HWV-VertreterInnen 0

Diverses, z. B. Aushilfen (Aushilfe/Raumpflege) 2

Projekte /Innovationen

KulturLegi

Migration/Dolmetsching

Opfer/Kollekte Caritas Sonntag

Legate/Nachlässe

Spenden allgemein

Spenden für Projekte

Rückfinanzierungen

TOTAL

Jahresbericht 2008


Jahresrechnung

Mitglieder des Vereinsvorstandes:

Ramun Berther, Chur

Präsident, GF Verein

Paul Duff, Segnas

Vizepräsident, Finanzen

Sr. Amalia Caplazi, Ilanz

Diakonie, Animation Pfarreien

Georgina Caminada, Rhäzüns

Projekte

Nicoletta Noi-Togni, San Vittore

Sozialpolitik, Soziales

lic. iur. Elisabeth Blumer, Chur

Rechtsfragen

Caritas Graubünden

Regierungsplatz 30

7000 Chur

Tel. 081 258 32 58

Fax 081 258 32 59

e-mail info@caritasgr.ch

Internet www.caritasgr.ch

Bereich Migration:

Tel. 081 252 13 50

Fax 081 252 13 15

Caritas-Markt Chur

St. Margrethenstrasse 9

7000 Chur

Tel. 081 252 64 44

Fax 081 252 64 45

e-mail caritas-markt@caritasgr.ch

Internet www.caritasgr.ch

24

Koordinaten CARITAS Graubünden

Mitarbeiterinnen Regionalstelle:

Sandra Copeland Jörg

Geschäftsleiterin Caritas Graubünden

Benita Maria Gartmann

Leitung Sozialberatung/

Sozialbegleitung

Ines Zwick

Leitung Caritas Center

Esther Grass

Caritas Center

Klara Klapfer

Diakonie/Projektleitung KulturLegi

Claudia Thaler

Projekte

Veronika Maier

Leitung Bereich Migration

Sara Maria Zala

Administration Bereich Migration

PraktikantIn

diverse Bereiche

Cornelia Törkott

Administration Sozialberatung/

Sozialbegleitung

Maya Volland

Administration/Projekte/Marketing

Sabrina Amstutz

Administration

Öffnungszeiten Caritas Center

Läden und Café:

Montag: 13.30–18.00Uhr Dienstag bis Freitag: 8.30–18.00Uhr Samstag: 9.30–13.00Uhr Dolmetschvermittlungsstelle:

Tel. 081 252 13 14

Fax 081 252 13 15

Caritas Graubünden ist seit

2004 ZEWO-zerti�ziert.

Caritas-Markt Chur:

Gérald Jobé

Leitung Caritas-Markt/Café Kuchikäschtli

Hans Caduff

Administration Caritas-Markt,

Stv. Leitung Caritas-Markt

Öffnungszeiten

Wasch-, Bügel- und Nähservice:

Montag–Donnerstag 8.30–18.00Uhr Öffnungszeiten Caritas-Markt Chur:

Montag–Freitag: 9.30–17.00Uhr jeden 2. Freitag im Monat

(= ein Mal pro Monat): 9.30–20.00 Uhr

Öffnungszeiten Café «Kuchikäschtli»:

(Voranmeldung für Mittagessen erwünscht)

Montag–Freitag: 9.30–17.00Uhr Jahresbericht 2008

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