++Pfarrnachrichten Nr. 81 von Juli bis ... - St. Peter und Paul

stpeterpaul.de

++Pfarrnachrichten Nr. 81 von Juli bis ... - St. Peter und Paul

Juli bis November 2011 | Nr. 81 Ausgabe 1/2011

Jahr der Jubiläen

Katholische Pfarrgemeinde

St. Peter und Paul

München-Feldmoching


Editorial

2

Liebe Leserinnen und Leser,

Vor Ihnen liegt die dickste Ausgabe der

Pfarrnachrichten seit Einführung des

neuen Layouts im Jahr 2006. Sage und

schreibe 36 Seiten sind es geworden, vollgepackt

mit interessanten Artikeln über

die zahlreichen Aktivitäten unserer Pfarrgemeinde.

Das Spektrum der Informationen wird

erweitert durch die ersten Beiträge aus

dem Pfarrverband Fasanerie - eine weitere

erfreuliche Etappe auf dem Weg des zu

gründenden Pfarrverbandes.

Besonders ins Auge sticht in diesem Heft

die Zahl der Jubiläen.

In diesem Zusammenhang ist natürlich

auch der runde Geburtstag Feldmochings

und unserer Pfarrei zu erwähnen. Eine

exakt datierte „Geburtsurkunde― existiert

zwar nicht, aber bei einem Alter von ca.

1.200 Jahren kommt es auf ein paar Jährchen

mehr oder weniger sicher nicht an.

Leider nagt in einer so alten Pfarrei wie

der unseren auch bei bester Pflege der

Zahn der Zeit an den kirchlichen Gebäuden.

Die Kirchenverwaltung hat sich deshalb

mächtig ins Zeug gelegt, um diesen

pünktlich zum Jubiläum ein jugendliches

Aussehen zu verleihen.

Herzlichen Dank allen Autoren, ohne die

eine so vielfältige und umfangreiche Ausgabe

nicht möglich wäre, und viel Spaß

beim Lesen!

Hannelore Freytag/Brigitte Angermeir/

Christine Leitl/Thomas Theisen

Impressum

Inhalt

Herausgeber: Katholisches Pfarramt St. Peter und Paul

Feldmochinger Straße 401 · 80995 München

Telefon 089/31289520 · Telefax 312895222

E-Mail: pfarrbuero@stpeterpaul.de

Internet: www.stpeterpaul.de

Redaktion: Sachausschuss Öffentlichkeitsarbeit des Pfarrgemeinderates

Ansprechpartner: Hannelore Freytag

E-Mail: h.freytag@stpeterpaul.de

Editorial 2-3

Mitarbeiter/Kirchenchor 4-5

Pfarreihistorie zum Jubiläum 6-7

Unser Weg zum Pfarrverband - Teil 2 8

Kirchenverwaltung/Nachgefragt 9-11

Eine Kirche für Coroata/Bibelabende 12-13

20 Jahre Partnerschaft mit Stollberg 14

Firmung 2012/Andechs-Wallfahrt 15

Jostophers 16

Jugendfreizeit 17

Termine 18-19

Joseph und seine Brüder/Schuh ab! 20

Ministranten/Kinder/Kindergarten 21-23

Erstkommunion 24

Pfarrfest 03.07.2011 25

Frauen im Kongo/Faire Woche 26-27

Katholische Frauengemeinschaft 28-29

Her mit dem Handy! 29

Pilgerfahrt nach Israel 2011 30-31

Jubiläum Sr. Regina Nagler/Trauerkreis 32

Tauftermine 33

Zum Hochfest Mariä Himmelfahrt/

Jubiläum St. Christoph 34

Leben und Tod 35

Allgemeine Informationen 36

Bankverbindung

Katholische Kirchenstiftung St. Peter u. Paul

Raiffeisenbank München-Nord

BLZ 701 694 65

Kontonummer 23 175

Die Redaktion behält sich Änderungen und Kürzungen der Beiträge vor.

Druck: Alexander Tins · Grashofstraße 11 · 80995 München


Liebe Gemeinde,

zum Beginn der Urlaubszeit habe ich eine

kleine Geschichte aus Antoine de Saint-

Exupérys "Der kleine Prinz― als Denkanstoß

für Sie ausgesucht:

Der kleine Prinz begegnete einem Weichensteller

und fragte ihn: „Was machst du

da?"

„Ich sortiere die Reisenden nach Tausenderpaketen",

antwortete ihm der Weichensteller

und fuhr fort: „Ich schicke die

Züge, die sie fortbringen, bald nach rechts,

bald nach links."

In diesem Augenblick raste ein Schnellzug

an ihnen vorbei und ließ das Weichenstellerhäuschen

erzittern. „Sie haben es sehr

eilig", wunderte sich der kleine Prinz.

„Wohin wollen sie?" „Der Mann von der

Lokomotive weiß es selbst nicht", erwiderte

ihm der Weichensteller ratlos.

Kaum hatte er dies gesagt, da donnerte ein

zweiter Schnellzug in die entgegengesetzte

Richtung.

„Sie kommen schon wieder zurück?" fragte

der kleine Prinz erstaunt. „Das sind nicht

die gleichen", klärte ihn der Weichensteller

auf. „Das wechselt."

„Waren sie nicht zufrieden dort, wo sie

waren?"

„Man ist nie zufrieden dort, wo man ist",

bemerkte der Weichensteller.

Mit hoher Geschwindigkeit sauste ein dritter

Schnellzug an ihnen vorüber.

Der kleine Prinz war erneut verwundert:

„Verfolgen diese die ersten Reisenden?"

„Sie verfolgen gar nichts", erklärte ihm der

Weichensteller. „Sie schlafen da drinnen,

oder sie gähnen auch. Nur die Kinder drücken

ihre Nasen gegen die Fensterscheiben."

Der kleine

Prinz verstand.

„Nur die Kinder

wissen,

wohin sie wollen",

sagte er.

„Sie wenden

ihre Zeit an

eine Puppe

aus Stofffetzen,

und die Puppe

wird ihnen

sehr wertvoll,

und wenn man sie ihnen wegnimmt, weinen

sie..." „Sie haben es gut", stimmte ihm

der Weichensteller nachdenklich zu.

Die Schnellzugreisenden - und mit ihnen

der Mann von der Lokomotive - haben

keine Zeit mehr, irgendetwas wirklich

kennenzulernen. An allem rasen sie vorbei.

Die Welt besteht für sie aus einem bedeutungslosen

Einerlei, bei dem es sich ihrer

Meinung nach nicht zu verweilen lohnt.

Durch diese Einstellung geht ihnen ihre

eigene Einzigartigkeit verloren.

Schlafend oder gähnend rasen sie in

„Tausenderpaketen― in alle Richtungen,

ohne zu wissen, wohin sie eigentlich wollen,

und ohne dort zufrieden zu sein, wo

sie angekommen sind.

Ist das nicht ein zutreffendes Bild unserer

Gesellschaft?

Ich hoffe, und das wünsche ich Ihnen von

Herzen, dass Sie sich die Zeit nehmen

(wollen) für sich und Ihre Umwelt, und

zwar nicht nur im Urlaub.

Ihr Pfarrer

Johannes Kurzydem

3


Mitarbeiter

4

Diakon Dieter Wirth stellt sich vor

Liebe Pfarrgemeinde St. Peter und Paul,

am Palmsonntag durfte ich mit Ihnen

Palmweihe und Gottesdienst feiern.

Damit Sie wissen, wer mit Ihnen seelsorglich

verbunden ist, darf ich mich kurz vorstellen.

Mein Name ist Dieter Wirth, ich bin verheiratet;

wir haben 2 Kinder, 3 Enkelkinder

und ein Urenkelkind.

Von Beruf bin ich Koch und Metzger.

1983 wurde ich zum Diakon im Hauptberuf

geweiht.

Lange Jahre war ich im Hasenbergl wohnhaft

und tätig, in der Pfarrei Mariä Sieben

Schmerzen, im sogenannten

„Frauenholz―.

Schwerpunkte meiner Aufgaben waren

die Ministrantenarbeit, offene Jugendarbeit

und Sozialarbeit.

Für fünf Jahre war ich Dekanatsjugendseelsorger

im Dekanat München-

Feldmoching.

Dann wurde ich in die Pfarrei Maria Patrona

Bavariae in die Seelsorge berufen und

als Kirchenverwaltungsvorstand bestellt.

Seit 1994 bin ich nun Obdachlosen-,

Sucht- und Gefängnisseelsorger. Vorrangig

ist die Arbeit im Obdachlosenhaus St.

Benno und in der Therapieeinrichtung

Hans-Scherer-Haus in Mittenheim. Träger

dieser Einrichtung ist der katholische

Männerfürsorgeverein e.V. München.

Momentan betreue ich Inhaftierte in der

Justizvollzugsanstalt Kaisheim und je nach

Anforderung auch in Bernau, Stadelheim

und Landsberg. In Oberschleißheim habe

ich zugleich das Amt als Präses der

Seniorennachmittage – immer dienstags

zu folgenden Terminen:

Kolpingfamilie übernommen.

Ich bin als Diakon dem Pfarrverband

Fasanerie adskribiert (zugeschrieben) und

somit im Zuge der Neuordnung im Bistum

auch Ihnen.

Je nach Bedarf komme ich gerne in alle

drei Pfarreien, soweit mir das in meinem

überpfarrlichen Auftrag möglich ist.

Gerne helfe ich dem Seelsorgeteam in der

Firmvorbereitung, z.B. beim Thema Suchtprävention.

So freue ich mich auf die Begegnung mit

Ihnen und wünsche den Kindern, den

Jugendlichen, den Familien, den Fröhlichen

und Traurigen, Ihnen allen Glaubensmut,

Gottes Schutz und Segen!

„Tätige Liebe heilt viele Wunden, bloße

Worte mehren nur den Schmerz.“

Adolf Kolping

28. Juni, 20. September, 11. Oktober, 8. November, 6. Dezember

Ihr Diakon Dieter Wirth

Der Seniorennachmittag beginnt um 14.00 Uhr mit einem Gottesdienst in der

Kirche. Im Anschluss daran findet ein gemütliches Beisammensein im Pfarrsaal

statt.


Neuer Diakon: Georg Hetterich

Ein herzliches Grüß Gott,

mein Name ist Georg Hetterich. Seit Anfang

Januar 2011 bin ich als ehrenamtlicher

Diakon im Pfarrverband Fasanerie

und in der Pfarrei St. Peter und Paul angewiesen.

Manchen von Ihnen durfte ich bereits bei

Gottesdiensten und Gesprächen begegnen.

Da ich den meisten Mitgliedern in

den Pfarreien sicher noch unbekannt bin,

möchte ich Ihnen einige Informationen zu

meiner Person geben.

Geboren wurde ich vor 58 Jahren in einem

kleinen Ort in der Nähe von Aschaffenburg.

Seit meinem 6. Lebensjahr lebe

ich aber in oder nahe bei München. Derzeit

wohne ich mit meiner Frau in der

Lerchenau.

Im September 2000 wurde ich von Kardinal

Friedrich Wetter zum Diakon geweiht

und war bis Ende letzten Jahres in der

Pfarrei St. Valentin in Unterföhring eingesetzt.

Mit Beendigung meines aktiven

Arbeitsverhältnisses bei einem Unternehmen

in Unterföhring wollte ich als Diakon

in eine Pfarrei in der Nähe unserer Wohnung

wechseln. Da ich früher einige Jahre

in der Gustav-Schiefer-Straße in der Siedlung

am Lerchenauer See gewohnt habe,

ist hier eine Verbundenheit geblieben.

Sänger gesucht!

Auch der Kirchenchor sucht immer wieder

neue Mitglieder. Dabei ist es nicht

wichtig, vom Blatt singen zu können, sondern

die Freude am Singen soll im Vordergrund

stehen. Auch das Gesellige kommt

dabei nicht zu kurz.

Steigen Sie ein und buchen sie in den

Klassen: Sopran, Alt oder Tenor (hier sind

noch alle Plätze frei) und Bass.

Ich freue mich auf meine Aufgaben in den

Pfarreien, die schwerpunktmäßig im sozialen

und caritativen Bereich liegen werden.

Es wird sicher einige Zeit dauern, bis ich

alle Gruppen und Gremien in den drei

Pfarreien kennengelernt haben werde.

Ein besonderes Anliegen ist mir, dass in

den Begegnungen mit Ihnen und im gemeinsamen

Arbeiten in den verschiedenen

Gruppierungen lebendiger Glaube

spürbar wird. Glaube ist für mich nur in

Gemeinschaft erfahrbar und sichtbar.

Rückfragen richten sie bitte an:

Georg Kläne

Tel: (0) 89 / 3 14 98 45

E-Mail: g.klaene@stpeterpaul.de

Ihr Georg Hetterich

5


Pfarreihistorie

6

Über den Dächern von Feldmoching

Wer sich Feldmoching nähert oder auf

der nahegelegenen Autobahn vorbeibraust

und einen kurzen Blick riskiert,

dessen Auge fällt unweigerlich auf das

wohl unbestrittene Wahrzeichen Feldmochings,

den Kirchturm von St. Peter und

Paul.

Mit seinen 50 Metern Höhe überragt er

alle anderen Bauwerke des „größten Dorfes

Münchens― und wacht seit Jahrhunderten

über die Geschicke seiner Bewohner.

Älteste Pfarrei im Norden Münchens

Die Pfarrei St. Peter und Paul ist die älteste

Pfarrei im Norden Münchens und war

lange Zeit auch die bedeutendste. Sie

erstreckte sich in ihrer Blütezeit im Mittelalter

im Nordosten bis Garching und im

Süden bis Sendling. Erstmals urkundlich

erwähnt wurde sie zur Zeit Kaiser Karls

des Großen im Codex Cozroh, einer Freisinger

Handschrift aus der Zeit des

Bischofs Atto von Freising (783-811), dem

4. Nachfolger des Hl. Korbinian. Aus dieser

Zeit stammt das Patrozinium St. Peter.

Im späten Mittelalter (1524) kam dann

noch der Hl. Paulus als Schutzheiliger

hinzu.

Die ersten Kirchen im Pfarrgebiet wurden

von dem jeweiligen Grundherrn errichtet.

Die Sippe der Mochinger, ein bajuwarisches

Adelsgeschlecht, stellte bis ins

12. Jahrhundert mehrere Priester. Zur

Pfarrei Feldmoching gehörten bis um das

Jahr 1800 Freimann, bis 1901Milbertshofen,

bis 1908 Moosach, bis 1922

Schleißheim, bis 1927 Fasanerie und bis

1932 Lerchenau. Dies verlangte auch den

Feldmochinger Geistlichen einiges ab, wie

dem Pfarrarchiv zu entnehmen ist: „Zur

Betreuung der Filialkirchen war in Feldmoching

von1676 an in ununterbrochener

Reihenfolge ein Hilfspriester … Die Cooperatoren

wechselten sehr oft, da sie das

Ausreiten Tag für Tag in eine der Filialkirchen

gesundheitlich nicht lange schafften.“

Codex Cozroh

Romanische Ursprünge der heutigen

Pfarrkirche

Die erste Feldmochinger Kirche war aus

Holz gebaut und stand an gleicher Stelle

wie die heutige Pfarrkirche. Diese ist romanischen

Ursprungs, wovon nur noch

der untere Teil des Kirchturms zeugt, der

im Laufe der Zeit mehrmals zerstört und

immer wieder aufgebaut wurde. Besonders

schwer traf es ihn in den letzten

Tagen des 2. Weltkriegs, als ihn die in

München einrückende US-Armee unter

Artilleriebeschuss nahm. Im 13./14. Jahrhundert

wurde die Kirche erweitert und

gotisiert, im 16. Jahrhundert im Renaissance-Stil

umgewandelt und im 18. Jahrhundert

barockisiert. Schließlich wurde

das Langhaus Ende des 19. Jahrhunderts

fast bis auf die Grundmauern abgerissen,

erweitert und im Inneren in neugotischem

Stil ausgestattet. Die Erweiterung in den

60er Jahren des 20. Jahrhunderts kam

einem Neubau gleich, die Innenausstattung

wurde modernisiert. Lediglich der

Kirchturm blieb stehen. Der Friedhof,

einer der wenigen ehemaligen


Dorffriedhöfe in München, lag ursprünglich

um die Kirche herum. Heute schließt

er sich im Westen an die Pfarrkirche an.

Das älteste erhaltene Inventar der Kirche

ist der Taufstein aus rotem Marmor aus

dem Jahre 1514.

Von der Urpfarrei in die Moderne

Heute ist St. Peter und Paul eine lebendige

Stadtgemeinde mit einem vielfältigen

religiösen, sozialen und kulturellen Leben.

Die Pfarrei zählt knapp 4.000 Katholiken.

Um die seelsorglichen Belange der Gemeindemitglieder

kümmert sich das Seelsorge-Team

um Pfarrer Johannes Kurzydem

und Pfarrer Hippolyte Ibalayam, das

auch den Pfarrverband Fasanerie betreut.

In Zeiten abnehmender Priester- und

Gläubigenzahlen ist der Zusammenschluss

mehrerer Pfarrgemeinden zu Pfarrverbänden

eine pastorale Notwendigkeit.

Deshalb wird in absehbarer Zeit auch

St. Peter und Paul mit ihren Nachbargemeinden

St. Christoph Fasanerie und

St. Johannes Evangelist Lerchenauer See

einen Pfarrverband bilden.

Gute Zeiten, schlechte Zeiten

Könnte man den Feldmochinger Kirchturm

befragen, er hätte bestimmt viele

Geschichten zu erzählen. Geschichten

über die bedeutende Stellung der Pfarrei

im Mittelalter, die schlimmen Zeiten des

17., 18. und 19. Jahrhunderts mit

30-jährigem Krieg, Pest, Missernten, Viehseuchen

und Hungersnot - kein Wunder,

Taufstein 1514

Kirchenansichten 1890

dass sich in diesen Zeiten die Feldmochinger

Pfarrer die Klinke in die Hand gaben

und vor den Schulden flohen, die die

damalige Ökonomiepfarrei drückten.

Geschichten über politische Wirren, die

Weltkriege des 20. Jahrhunderts und tragische

Todesfälle. Doch auch über freudige

Ereignisse gäbe es viel zu berichten:

Geburten, Taufen, Hochzeiten, Primizen,

Festgottesdienste, Pfarrfeste, Vereinsjubiläen

und nicht zuletzt Interessantes über

die Feldmochinger selbst, die im Laufe der

Jahrhunderte im Schatten des Kirchturms

lebten und arbeiteten.

Dorfgründungsfest – 1.200 Jahre Feldmoching

Eine positive Veranstaltung in der Feldmochinger

Geschichte wird zweifelsohne

auch das Dorfgründungsfest, am Kirchweih-Sonntag,

den 16. Oktober 2011. Es

beginnt um 9.00 Uhr mit einem Festgottesdienst

in der Pfarrkirche St. Peter und

Paul. Der anschließende Festzug durch

die Feldmochinger Straße führt zur Mehrzweckhalle

in der Georg-Zech-Allee, wo

ein Festakt mit verschiedensten Darbietungen

stattfinden wird.

Pünktlich zu diesem Ereignis wird die

rundum frisch renovierte Kirche samt

Kirchturm in neuem jugendlichem Glanz

erstrahlen.

Hannelore Freytag

Quellen: Archiv der Pfarrei/Schmidhuber

Joseph, Blätter zur Geschichte der Pfarrei und

Gemeinde Feldmoching/Kirchenführer

St. Peter u. Paul, Auflage 1972/Erzbischöfliches

Ordinariat München

7


Pfarrverband

8

Unser Weg zum Pfarrverband

Eine Fortsetzungsgeschichte

Was bisher geschah: Am 1. September

2010 nimmt das Pastoralteam seine Tätigkeit

in den Pfarreien St. Christoph, St. Johannes

Evangelist und St. Peter und Paul

auf. An drei Informationsabenden werden

die Rahmenbedingungen der Zusammenarbeit

und die vereinbarte Gottesdienstordnung

in den Pfarreien vorgestellt und eine

entsprechende Infobroschüre verteilt. In

St. Peter und Paul wird eine Stellwand mit

den Meilensteinen auf dem Weg zum Pfarrverband

platziert. An den Sitzungen des

bereits bestehenden Pfarrverbandes Fasanerie

nehmen drei Vertreter von St. Peter

und Paul teil.

Seit einem dreiviertel Jahr leben wir nun

mit Verhältnissen wie sie in einem Seelsorgebereich

herrschen, obwohl unser Pfarrverband

weder gegründet noch ein entsprechender

Termin bekannt ist. Das Pastoralteam

hat sich eingelebt und kann

trotz eines engen Terminkalenders Kontakte

in der Pfarrei aufbauen und pflegen.

Die Gottesdienstordnung wird angenommen,

die monatlichen Familiengottesdienste

sind gut besucht. Der Gottesdienstbesuch

am Freitagabend ist verbesserungswürdig.

Trotz allgemein rückläufiger

Kirchenbesucherzahlen war der Gottesdienstbesuch

an Weihnachten und

Ostern außerordentlich gut.

Das Faltblatt mit den Gottesdiensten der

Woche und jeweils zwei Wochenenden

gibt einen guten Überblick zum Angebot

der Pfarreien. Das Format ist noch zu

verbessern. Es lässt nur begrenzt Platz für

ausführliche Informationen. Diese können

aber den Plakaten und Internetseiten der

Pfarreien entnommen werden.

Zur Förderung des Kennenlernens und

des Zusammenwachsens der Pfarreien

gab es bereits zahlreiche Begegnungen.

So gehen einzelne Mitglieder der Pfarreien

in die Gottesdienste der drei Kirchen.

Ein Erlebnis war die musikalische Gestaltung

der Gottesdienste durch die Kinder-

chöre und insbesondere

der

„Jostophers― an Josefi in St. Peter und

Paul. Der gegenseitige Besuch zu den

Seniorennachmittagen wurde angeregt.

An den Pfarrverbandssitzungen nehmen

das Pastoralteam (Pfarrer Kurzydem, Pfarrvikar

Hippolyte Ibalayam, Pastoralreferentin

Frau Hofstaedter, Gemeindereferentinnen

Frau Trainer und Frau Agócs) und je

drei Vertreter der Pfarreien teil. Wir haben

uns darauf geeinigt, dem Gremium den

Namen "Pfarrverbandsrat des zukünftigen

Pfarrverbandes" zu geben. Somit sind die

Vertreter von St. Peter und Paul Teil des

zukünftigen Pfarrverbandsrates.

Anfang des Jahres wurde beschlossen, im

zukünftigen Pfarrverband Fronleichnam

2011 nur einmal zu feiern und zwar in

Feldmoching.

So begingen alle drei Pfarreien im Jubiläumsjahr

„1200 Jahre Feldmoching―

Fronleichnam erstmals gemeinsam. Im

Anschluss gab es reichlich Gelegenheit

zur Begegnung im Pfarrsaal.

Die Pfarrgemeinderatsvorsitzenden nehmen

jeweils an den PGR-Sitzungen der

anderen Pfarreien teil, wodurch eine weitere

Vernetzung stattfindet.

Die Vertreter der Öffentlichkeitsarbeit

wirken bereits eng zusammen, aktuell an

Plakatentwürfen für das einheitliche Layout

der drei Pfarreien.

Die Kirchenverwaltungen haben sich bisher

einmal zum Austausch getroffen. Um

das Kennenlernen weiter zu fördern, sind

sowohl die Pfarrgemeinderäte als auch

die Kirchenverwaltungen zum jährlichen

Grillabend im Pfarrgarten von St. Peter

und Paul eingeladen.

Liebe Gemeinde, mit Blick auf die zahlreichen

Aktivitäten bleibt nur zu sagen: Wir

sind auf dem Weg!

Fortsetzung folgt…

Monika Pech, Michael Cera,

Hannelore Freytag


Verlängerung der Gräbervergabe auf dem

Kirchenfriedhof

Die Vergabe der Gräber auf dem Kirchenfriedhof

(nicht im städtischen Friedhof auf

der anderen Seite des Gottesackerwegs)

läuft turnusgemäß nach 12 Jahren zum

Ende des Jahres aus. Dies gilt aber nur,

wenn seit dem 01.01.2000 keine Bestattung

erfolgt ist, da im Falle einer Beerdigung

die Ruhefrist schon über den

31.12.2011 hinaus verlängert wurde.

Alle Personen, die ein Grab zur Nutzung

oder zur Pflege haben und deren

Nutzungs- oder Pflegerecht zum Ende des

Jahres ausläuft, erhalten in den nächsten

Wochen ein Schreiben zur Verlängerung

ihres Grabrechts. Bitte senden Sie uns den

beiliegenden Antrag rechtzeitig zurück.

Bei den Gräbern wird zwischen

Nutzungsrecht und Pflegerecht unterschieden:

Ein Nutzungsrecht (d.h. ein Recht, in dem

Grab bestattet zu werden) kann nur Personen

zustehen, die katholisch, in der

Pfarrei St. Peter und Paul mit dem ersten

Wohnsitz gemeldet und nicht aus der

Kirche ausgetreten sind.

Das Pflegerecht kann dagegen jeder besitzen

(z.B. zur Pflege des Grabes eines

bestatteten Angehörigen aus Feldmoching).

Im Rahmen der Verlängerung der Gräber

können Sie auch entscheiden, ob das

Nutzungs- oder Pflegerecht auf eine andere

Person (die die genannten Bedingun-

gen erfüllt) übertragen werden soll. Dies

ist z.B. sinnvoll, wenn das Grab auf die

nachfolgende Generation übergehen soll.

Über derartige Anträge hat dann die Kirchenverwaltung

zu entscheiden. Die Verlängerung

des bisherigen Rechts ohne

Personenänderung ist dagegen in der

Regel ohne weitere Entscheidung möglich.

Abhängig davon, wie viele Personen ihr

Nutzungs- bzw. Pflegerecht verlängern

oder aufgeben wollen, kann dann im

Herbst über die Neuvergabe von freien

Gräbern entschieden werden. Hierzu

erfolgt noch ein separater Aufruf. Bitte

sehen Sie bis dahin von Anträgen oder

Interessensbekundungen ab, da hierüber

im Gesamten entschieden wird, je nachdem

wie viele Gräber frei werden.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Frau

Riederer vom Pfarrbüro.

Hans Hölzl im Namen der

Kirchenverwaltung

Kirchenverwaltung

9


Kirchenverschönerung

10

Neues von der Kirchenverwaltung

Im Vorfeld der 1200-Jahr-Feier Feldmochings

im Oktober und der Gründung des

zukünftigen Pfarrverbands hat die Kirchenverwaltung

umfangreiche Sanierungs-

und Verschönerungsarbeiten in den kirchlichen

Gebäuden beschlossen. Je nachdem,

wie schnell die Arbeiten vorangehen,

sollen diese bis zur Sommerpause

oder zumindest bis zur 1200-Jahr-Feier

abgeschlossen sein.

1. Kirche

Die Apsis wurde bereits vor Ostern farblich

neu gestaltet. Die vom Ordinariat

geäußerten Bedenken, dass die Farben

nicht zu den Farbfenstern passen, sehen

wir – wie die Masse der Feldmochinger

Gläubigen – völlig ausgeräumt. Die Farbfenster

werden daher bis auf weiteres so

bleiben, kleinere Schäden daran wurden

ausgebessert.

Der Tabernakel wurde bereits aus der

Wand ausgebaut. Seine Vergoldung wird

derzeit restauriert. Anschließend wird er

auf einer neu angefertigten steinernen

Stele mittig in der Apsis aufgestellt, ungefähr

an derselben Stelle, an der jetzt der

Zweit-Tabernakel auf dem hölzernen Provisorium

steht.

Das Taufbecken wurde von der Apsis

nach hinten in die Mitte des Kirchenschiffes

versetzt, um so zu verdeutlichen, dass

der neu Getaufte in die Kirchengemeinde

eingeführt und von dieser aufgenommen

wird.

Der siebenarmige Leuchter nach jüdischem

Vorbild steht jetzt rechts vorne

unter dem Hl. Paulus, der zusammen mit

dem zweiten Namenspatron unserer Kirche,

dem Hl. Petrus, an der Frontwand

neben der Apsis angebracht wurde.

Kleinere Maßnahmen wie die Versetzung

des Priestersitzes mit Blick zur Gemeinde

und des Ambos zur Verbesserung der

Beleuchtung runden die Arbeiten im Presbyterium

bzw. in der Apsis ab.

Die Wände des Kirchenschiffes wurden

vollständig geweißelt, vorhandene Heiligenfiguren

zieren jetzt wieder die Chorempore.

Das Beichtzimmer soll saniert

werden, so dass es wieder benutzt werden

kann. Als erster Schritt hierzu wurde

das kaputte Farbfenster ersetzt.

2. Außenbereich

Die Fassade der Kirche wurde ausgebessert

und neu angestrichen. Nachdem das

erste, gelblich gehaltene Farbmuster nicht

die allgemeine Zustimmung gefunden hat,

hoffen wir mit einer Farbgestaltung, die

sich an die Farben des Turmes anlehnt,

auf allgemein positive Resonanz.

Auch die Pfarrgartenmauer wurde neu

gestrichen und Schäden ausgebessert.

Am Eingang des Pfarrhauses wurde eine

kleine Überdachung angebracht, wie es

sie bereits am Eingang des Pfarrheimes

gibt.

Das Priestergrab auf dem Friedhof wurde

pflanzlich neu gestaltet, da die Buchsumrandung

in weiten Teilen kaputt war.

3. Pfarrheim

Das Pfarrheim wird im Innenbereich ebenfalls

- wo es nötig ist - renoviert, z.B. durch

Neuanstriche von Tür- und Fensterrahmen.

Dies ist auch notwendig, da die Kirchenverwaltung

in Anlehnung an die Pfarreien

des Pfarrverbandes Fasanerie eine einfachere

Vergabe der Räumlichkeiten im

Pfarrheim beschlossen hat. Daher erwar-


ten wir eine stärkere Nutzung der Räume.

Bei Interesse an der Anmietung eines

Raumes für eine Veranstaltung, die mit

dem kirchlichen oder sozialen Interesse

im Einklang steht (z.B. Tauffeier), wenden

Sie sich bitte an das Pfarrbüro.

Die Kirchenverwaltung bedankt sich bei

den ausführenden Firmen, die meist aus

Feldmoching oder Umgebung stammen,

Nachgefragt

Herr Pfarrer Kurzydem,

in unserer Kirche haben vor kurzem einige

grundlegende Dinge ihren Standort gewechselt.

Aus welchen Gründen sind die

neuen Plätze so ausgewählt worden? Handelt

es sich nur um optische Verschönerungen

oder gibt es liturgische bzw. praktische

Erwägungen?

Alles begann mit dem Tabernakel, in dem

die konsekrierten Hostien (Christus selbst

in der Gestalt des eucharistischen Brotes)

aufbewahrt werden. Er steht nun im Zentrum

der Apsis. Dort bildet er zusammen

mit dem Altar den Mittelpunkt unserer

Kirche. Beide laden uns ein, zum Meditieren

und zum Gebet, zur Stille und zur

gemeinsamen Feier der Gottesdienste.

Aufgrund des „Umzugs― des Tabernakels

hat auch der Taufstein seinen Platz gewechselt

und ihn beim Eingang der Kirche

gefunden. Er erinnert uns an unsere Taufe,

an unsere Zugehörigkeit zu Christus, in

dessen Namen wir getauft worden sind,

und zu seiner Kirche. Durch das Sakrament

der Taufe wurden wir in die Gemeinschaft

der Getauften aufgenommen

und so begann auch unser Abenteuer mit

Christus. Beim Reingehen in die Kirche

wird uns der Taufstein ab jetzt immer

daran erinnern.

Daraufhin brauchte die Menora einen

neuen Standort, an dem auch sie wieder

für die stets gute Zusammenarbeit und

zeitgerechte Erledigung der Arbeiten.

Vielen Dank, dass alles so problemlos

geklappt hat!

Hans Hölzl im Auftrag der

Kirchenverwaltung

schön zur Geltung kommt. Es erschien

uns passend, den siebenarmigen Leuchter

als jüdisches Symbol dem heiligen

Paulus zuzuordnen. Der spätere Apostel

war ein gelehrter Jude und so tief in seinem

Glauben verwurzelt, dass er die

Christen bis zu seiner Bekehrung sogar

verfolgte.

Das Evangeliar, das vorher zwischen Apsis

und Sakristei stand, hat auf die andere

Seite der Apsis gewechselt. Es ist nun

unterhalb unseres zweiten Pfarrpatrons

platziert. Da Jesus Petrus als seinen Nachfolger

und Bewahrer des Glaubens eingesetzt

und mit der Verbreitung des Glaubens

betraut hat, ist ihm die Bibel symbolisch

zugedacht.

Aus Gründen des besseren Blickkontaktes

zwischen dem leitenden Priester und den

Gottesdienstbesuchern ist der Priestersitz

um 90 Grad von der Wand weggedreht

worden. Der Priester und die Gemeinde

können sich nun gegenseitig anschauen

und haben so auch während der heiligen

Messe eine optische Verbindung.

Lieber Pfarrer Kurzydem, herzlichen Dank

für Ihre Erläuterungen.

Lioba Boulassel

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Pfarrgemeinderat - Arbeitskreis EINE Welt

12

Eine Kirche für Coroata

Seit 20 Jahren verbindet uns eine Partnerschaft

mit der Gemeinde Sao Raimundo

in Coroata (Brasilien). Ein tiefes Zeichen

der Verbundenheit als Christen ist die

Osterkerze, die wir seit vielen Jahren nach

Coroata schicken. Auch 2011 hat sie

Ostern wieder beim Auferstehungsgottesdienst

im dortigen Gemeindesaal geleuchtet.

Die Gemeinde bedankt sich herzlich

bei uns und besonders bei der Künstlerin

Frau Jennewein. Die Menschen dort wünschen

sich so sehr, dass die Osterkerze

einmal in einer eigenen Kirche leuchten

möge. Dieser Wunsch soll jetzt bald Wirklichkeit

werden.

Die Gemeinde Sao Raimundo ist eine

junge Pfarrei, eine Filialgemeinde der

Dompfarrei. Sie liegt am Rande der Stadt,

wo die ärmste Bevölkerung wohnt. Im

Pfarrsaal, dem Zentrum der Gemeinde,

spielt sich im Wesentlichen das Gemeindeleben

ab. Hier treffen sich Kinder- und

Jugendgruppen, die Gemeinde zu Versammlungen,

Festen und - mangels eigener

Kirche - auch zum Gottesdienst. Dank

der intensiven sozialen und religiösen

Arbeit der dortigen Solanusschwestern

aus Landshut hat sich die Gemeinde sehr

gut entwickelt. So sah Bischof Reinhard

Pünder wohl die Zeit gekommen, Sao

Raimundo von der Dompfarrei zu lösen

und ihr die Selbständigkeit zu geben. Der

neue Pfarrer ist Padre Joseildo. Er wurde

am 26.12.2010 zum Priester geweiht, ist

also noch „sehr jung und er ist voller

Schwung― wie die Solanusschwestern

schreiben. Ihm zur Seite steht noch Padre

Luiz, der die dortige Fazenda da Esperanza

leitet und die jungen Menschen begleitet,

von ihren Drogen loszukommen.

In ihrem letzten Adventsbrief schrieben

die Solanusschwestern: „Ab Januar (2011)

wird unsere Gemeinde Sao Raimundo

eine eigenständige Pfarrei. Im Hinblick

darauf ist nun der Wunsch nach einer

eigenen Kirche aktuell geworden. Der

Pfarrsaal, in dem bis jetzt die Gottesdienste

gefeiert wurden, kann dann mehr für

Katechese, Treffen und das Gemeindeleben

genutzt werden. Der Plan ist fertig,

um mit dem Bau beginnen zu können.

Die Gemeinde ist sehr eifrig dabei, mit

verschiedenen Aktionen Geld für dieses

große Unternehmen zu sammeln.― Der im

Januar verstorbene Bischof Reinhard

Pünder konnte noch in einem festlichen

Gottesdienst den Grundstein für die

Kirche legen. Der Bau hat begonnen. So

schreiben die Schwestern: „Die Grundpfeiler

sind bereits zum Großteil fertig.

Wir haben die letzten Jahre im Zentrum

Sao Raimundo schon sehr gespart im

Hinblick auf diesen Bau. So konnten wir

bereits beginnen. Der Bürgermeister hat

uns mit Zement geholfen und er bezahlt

zwei Maurer und zwei Hilfskräfte.

Darüber sind wir sehr dankbar….. Es ist

keine leichte Aufgabe, die wir uns gestellt

haben, aber im Vertrauen auf die Hilfe

Gottes und die Hilfe von auswärts werden

wir es schaffen.― So wurde auch das Hilfswerk

ADVENIAT um Unterstützung gebeten.

Eine eigene Kirche wird den Zusammenhalt

der Menschen in Sao Raimundo weiter

fördern, die Entwicklung vorantreiben

und ihnen eine gute Mitte in ihrem Gemeindeleben

sein. Doch allein ist es für

sie schwer zu schaffen. Sie brauchen Hilfe,

auch unsere Hilfe.

Wenn Sie helfen wollen, können Sie das


durch eine Spende auf das Konto Kirchenstiftung

St. Peter und Paul, Kontonummer

23175, Raiffeisenbank München Nord,

BLZ 701 694 65, Kennwort: Kirche

Coroata oder direkt im Pfarrbüro. Für Ihre

Unterstützung danken wir Ihnen sehr

herzlich!

Günter Hiegemann

Bibelabende

Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter

ihnen Mt 18,20

Grüß Gott !

Mein Name ist Roland Nitter, ich gehöre

zur Generation der „60plus―. Meinen

Beruf als Bilanzbuchhalter übe ich seit

einiger Zeit in Altersteilzeit aus. Im letzten

Jahr wurde ich in den Pfarrgemeinderat

von St. Christoph berufen und bin nun für

den Sachausschuss „Erwachsenenbildung―

des Pfarrverbands Fasanerie zuständig.

Im Rahmen dieser Aufgabe habe ich begonnen,

einmal monatlich zu einem Bibelgespräch

in offener Runde einzuladen.

Zwischenzeitlich sind wir bereits ein kleiner,

aber lebendiger Kreis.

Wir treffen uns, um über das Wort Gottes

nachzudenken, in Gemeinschaft Bibeltexte

zu lesen, zu meditieren und uns im

vertrauten Gespräch auszutauschen. Wir

lesen aus unseren Bibeln. Halten Stille, um

dem Wort in uns Raum zu geben. Lassen

Zeit, Textstellen zu wiederholen, mitzuteilen

und zu hören, was uns wichtig erscheint

und uns besonders berührt. Wir

lesen Kommentare und sprechen über

Predigten. Im Mittelpunkt bleibt aber der

Austausch unserer eigenen Gedanken

und Erfahrungen mit dem Wort Gottes.

Zum Abschluss beten wir gemeinsam

einen Psalm aus der Komplet, dem Nachtgebet

der Kirche.

Wir würden uns sehr freuen, wenn die/

der eine oder andere einfach mal bei uns

hereinschaut - gerne auch, um sich nur

mal zu informieren. Natürlich freuen wir

uns auch immer über neue Ideen und

Anregungen.

So möchte ich Sie nun alle ganz herzlich

zu unserem Treffen am 13.7.2011 nach

St. Christoph einladen. Sicher können wir

bei Interesse auch ein monatliches Treffen

in St. Peter und Paul organisieren. Für

weitere Informationen stehe ich gerne

unter der Telefonnummer 150 86 51 oder

auch per E-Mail roland.nitter@isar-ev.com

zur Verfügung.

Als Benediktineroblate des Klosters

Plankstetten erfahre ich immer wieder,

wie wichtig es für ein lebendiges

Christsein ist, das eigene Glaubenswissen

beständig zu schulen, zu reflektieren und

im Austausch mit anderen zu pflegen.

So freue ich mich auf Ihre Teilnahme, Ihre

Anregungen und Impulse.

Ihr

Roland Nitter Obl.-OSB

Bibelabende

13


Stollberg

14

20 Jahre Verbundenheit mit Stollberg

Am 9. November 1989 öffnete sich erstmals

die Mauer, die bis dahin die zwei

deutschen Staaten trennte. In der Zeit bis

zur Wiedervereinigung im Oktober 1990

gab es im Katholischen Männerverein

Überlegungen, wie dieses geschichtliche

Ereignis in unsere Arbeit eingebunden

werden könnte. Wir suchten deshalb einen

in der bisherigen DDR tätigen Pfarrer,

der einen Vortrag insbesondere über die

Kirche "drüben" halten sollte. Wir fanden

Pfarrer Claus Vollmeyer aus Stollberg bei

Chemnitz, der am 18.10.1990 für uns

einen Vortrag zum Thema "Die Kirche in

der ehemaligen DDR vor und nach dem

9. November 1989" hielt.

Er berichtete von seinen drei Diaspora-

Gemeinden, die jeweils drei bis vier Kilometer

auseinander liegen. Insgesamt waren

dort von 50.000 Einwohnern nur

1500 Menschen Katholiken.

Beeindruckt von dem Bericht, entschlossen

wir uns, diese Verbindung weiter aufund

auszubauen.

Im April 1991 fuhr ich erstmals mit unserem

damaligen Pfarrer Toni Wolf und dem

Ehepaar Asböck zu Pfarrer Vollmeyer ins

Erzgebirge.

Wir trafen zwei ärmliche Behelfskirchen in

Stollberg und Lugau an und eine ordentliche

Kirche in

Oelsnitz. Dazu

gab es in

Stollberg noch

die sehr alte

Marienkirche‚

die aber erst

gründlich

hergerichtet

werden

musste.

Gemeinsam

fassten wir

einen Plan:

Es sollten gegenseitige

Marienkirche Stollberg

„Behelfskirche“ in Lugau

menschliche Kontakte geschaffen und

auch materielle Hilfen geleistet werden,

vor allem für die Wiederherstellung der

Marienkirche. Hierzu sollte die Verbindung,

die zunächst der Katholische Männerverein

geschaffen hatte, auf die ganze

Pfarrei ausgedehnt werden. Diese Pläne

wurden von Pfarrer Wolf tatkräftig unterstützt

und durch seine Ideen mit Leben

gefüllt:

— Kinder aus Stollberg, Lugau und Oelsnitz

nahmen am Ferienprogramm unserer

Pfarrei in Südtirol teil und waren auch

einige Tage Gäste in Feldmochinger Familien.

— Es wurde eine Kinderkleidersammlung

durchgeführt.

— In der Adventszeit wurden Weihnachts-

Pyramiden und Schwibbögen aus dem

Erzgebirge verkauft.

— Die Einnahmen aus der "Aktion Vitaminspritze"

gingen nach Stollberg.

— Mit Feldmochinger Jugendlichen fuhren

wir nach Stollberg und ins Erzgebirge.

Höhepunkte unserer Verbindung waren

sicher die Einweihung der Marienkirche in

Stollberg am 25. März 1993 und dreieinhalb

Jahre später die Einweihung des

Pfarrzentrums. Auch die Einweihung der

Lugauer Herz-Jesu-Kapelle mit Pfarrsaal

am 29.September 1998 war ein wichtiges

Ereignis.

Schon seit längerer Zeit hat der inzwischen

83-jährige Pfarrer Vollmeyer, der

seit 57 Jahren Priester ist, einen jungen

Nachfolger für seine drei Gemeinden.

Franz Pabst


Firmung 2012

Voraussichtlich in der Fastenzeit 2012

findet in unseren drei Pfarreien die Firmung

statt. Alle Schülerinnen und Schüler

der 8. Klasse, bzw. alle Jugendlichen, die

bis zum 31. Juli 1998 geboren wurden,

werden zur Vorbereitung auf dieses Sakrament

eingeladen. Selbstverständlich können

auch ältere Jugendliche, die sich erst

jetzt zur Firmung entscheiden, an der

Vorbereitung teilnehmen.

Andechs-Wallfahrt 2011

Am 30. April fand zum neunten Mal die

Andechs-Wallfahrt des Kulturhistorischen

Vereins Feldmoching „Auf dem Gfild― und

der Pfarrgemeinde St. Peter und Paul statt.

Fünfundvierzig, größtenteils langjährige

Teilnehmer waren mit großer Begeisterung

und unterstützendem Engagement

dabei. Neben den bewährten Kerzenträgern

fand sich diesmal auch ein Kreuzträger,

der erstmals der Wallfahrergruppe

voranschritt. Das Kreuz ist nun als eines

unserer wichtigen Glaubenssymbole

durch den neuen Wallfahrtsleiter Hans

Schwarzenberg in Abstimmung mit Pfarrer

Kurzydem in den Pilgerzug integriert.

Mit dem Kruzifix legen die Wallfahrer

Zeugnis für ihren christlichen Glauben ab

und tragen diesen auch sichtbar in die

Welt hinaus.

Besonders erfreulich war, vor allem unter

dem Aspekt des Zusammenwachsens des

zukünftigen Pfarrverbandes, die positive

Resonanz aus unserer Nachbargemeinde

St. Johannes Evangelist am Lerchenauer

See. Selbst eine gehbehinderte Teilnehmerin

war dabei, die mit tatkräftiger Unterstützung

den Weg auf den Heiligen Berg

und in die Wallfahrtskirche, die der heiligen

Elisabeth und dem heiligen Nikolaus

geweiht ist, gut bewältigen konnte. Mit

Pfarrer Kurzydem feierten wir dort einen

schönen Gottesdienst, der inhaltlich vom

Jeder, der sich im nächsten

Jahr firmen lassen möchte

und bis spätestens 20. November

2011 keine Einladung

erhalten hat, melde

sich bitte im Pfarrbüro unter

der Telefonnummer:

089/3128952-0

Ina Trainer

Gemeindereferentin

Thema

„Wallfahren―

geprägt war.

Ausgeklungen

ist die

Pilgerfahrt

mit einem

geselligen

Beisammensein

und

einer kräftigendenBrotzeit

im Bräustüberl

oder

im Biergarten des Klosters.

Dank der großzügigen Spendenbereitschaft

der Wallfahrtsteilnehmer ist es

möglich, unserem Pfarrvikar Hippolyte

Ibalayam für die Fertigstellung der Kirche

in seinem Heimatdorf einen Zuschuss zu

überreichen.

Am 30. April 2012 wird dann die

10. Wallfahrt nach Andechs mit hoffentlich

vielen Teilnehmern aus dem gesamten

Seelsorgebereich stattfinden.

Hans Schwarzenberg

Firmung Andechs-Wallfahrt

15


Jostophers

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Die Jostophers stellen sich vor

Liebe Pfarrgemeinde,

einige haben uns schon am 19. März zum

Josefitag in Ihrer Kirche St. Peter und Paul

gehört. Vielen Dank noch einmal für die

Einladung.

Unsere Gruppe nennt sich Jostophers.

Dies leitet sich von den Namen der beiden

Pfarrverbandsgemeinden St. Johannes

Evangelist und St. Christoph ab. Wir

Jostophers bestehen aus mehreren Untergruppen,

die wir gerne hier vorstellen

möchten.

In unserem Chor singen zur Zeit 30 jugendliche

und jung gebliebene erwachsene

Sängerinnen und Sänger aus dem ganzen

Pfarrverband Fasanerie, die Konzerte

sowie kirchliche Hochfeste und Jugendgottesdienste

musikalisch begleiten. Das

Besondere an diesem Chor ist die spannende

Zusammenarbeit von Jugendlichen

und Erwachsenen. Darüber hinaus geht

das Bestreben, sowohl a cappella als auch

mit instrumentaler Begleitung von Gospel

bis Gregorianik Verschiedenes kennenzulernen.

Wir proben immer dienstags ab

19 Uhr im Atrium von St. Johannes Evangelist.

Die "Jostophers-Band" besteht aktuell aus

drei Ensembles: dem Saxophonquartett,

dem Gitarrenensemble (musikalische Leitung:

Christian Fischer) und einer klassischen

Band- bis Big-Band-Besetzung. Je

nach Anlass werden mit oder ohne Chor

Gottesdienste und Konzerte gestaltet. Es

wird darauf geachtet, dass jeder interessierte

Instrumentalist sinnvoll eingebunden

wird. Proben finden nach vorheriger

Absprache und projektbezogen in

St. Johannes Evangelist statt.

Falls Sie/falls Du Interesse an einem unserer

Ensembles gefunden haben/hast, bitte

einfach bei uns melden! Wir heißen Instrumentalisten

und Sänger jeder Art und

Stimmlage willkommen und durften uns

auch schon über Verstärkung aus St. Peter

und Paul freuen. Besonders männlichen

Zuwachs könnten wir für unseren Chor

gut gebrauchen. Bei Interesse einfach

E-Mail an: thomas_baron@gmx.de, unser

musikalischer Leiter Thomas Baron wird

Sie/Dich weiter instruieren.

Wir hoffen auf ein baldiges Wiedersehen

und wünschen noch einen schönen Sommer.

Ihre Jostophers

(siehe auch www.jostophers.de)

Vorschau 2011:

10. Juli 10:30 Uhr: Ministranteneinführung

in St. Christoph mit Chor und Band

2. Oktober 9:00 Uhr: Erntedank in

St. Johannes Evangelist mit Saxophon-

ensemble

1. November 9:00 Uhr: Allerheiligen in

St. Johannes Evangelist mit Gitarren-

ensemble

20. November 9:00 Uhr: Kirchweih in

St. Johannes Evangelist mit Chor

18. Dezember 17:00 Uhr: Adventskonzert

in St. Johannes Evangelist mit Chor, Big-

Band und der Liedertafel Fasanerie

Thomas Baron


Jugendfreizeit

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Was, wann, wo...

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Termine Juli bis November

Juli 2011

Fr. 01.07.

17.00 Uhr Sommerfest St. Johannes Evangelist

Patrozinium: Festgottesdienst mit Einführung

So. 03.07. 09.00 Uhr der neuen Ministranten anschl. Pfarrfest

Di. 12.07. Ausflug der Frauengemeindschaft nach Ainring

Do. 14.07. 19.00 Uhr Taizé-Gebet Bethanienkirche

Sa. 16.07. 14.00 Uhr Ökumenisches Sommerfest Kapernaumkirche

So. 24.07. 10.30 Uhr 40. Jahrestag Pfarrzentrum und Kirche St. Christoph

So. 24.07. 19.00 Uhr Jugendandacht Schuh ab!

Sa. 30.07. 15:00 Uhr Joseph und seine Brüder

August 2011

Mo. 15.08. 09.00 Uhr Festgottesdienst mit Kräuterweihe Pfarrkirche St. Peter und Paul

September 2011

Do. 08.09. 19.00 Uhr Taizé-Gebet sh. Aushang

Sa. 10.09. Berggottesdienst sh. Aushang

Di. 13.09.

17.09. bis

08.15 Uhr Segnung der Erstklässler Pfarrkirche St. Peter und Paul

01.10.

Faire Woche Feldmochinger Weltladen

Di. 20.09. 14.00 Uhr Seniorennachmittag Pfarrkirche St. Peter und Paul

Di. 20.09. 16.30 Uhr Einteilung der Flötengruppen/Kinderchor Raum Coroata

So. 25.09. 19.00 Uhr Jugendandacht Schuh ab!

Pfarrkirche/Pfarrgarten St. Peter

und Paul

St Johannes Evangelist

Fahrt ins Passionstheater

Oberammergau

St Peter und Paul


Oktober 2011

So. 02.10. 09.00 Uhr Erntedank - Aktion Vitaminspritze

Erntedank - Aktion Vitaminspritze -

Pfarrkirche St. Peter und Paul

So. 02.10. 10.30 Uhr Familiengottesdienst

Pfarrkirche St. Peter und Paul

Do. 06.10. 18.00 Uhr Erste Rosenkranzandacht

Jahreshauptversammlung der

Pfarrkirche St. Peter und Paul

Do. 06.10. 19.00 Uhr Frauengemeinschaft

Pfarrsaal St. Peter und Paul

jeweils Do. 19.00 Uhr Rosenkranzandacht Pfarrkirche St. Peter und Paul

So. 09.10. 09.00 Uhr

So. 23.10. 19.00 Uhr Jugendandacht Schuh ab! St Johannes Evangelist

Do. 27.10. 19.00 Uhr Letzte Rosenkranzandacht Pfarrkirche St. Peter und Paul

November 2011

Di. 01.11. 09.00 Uhr Allerheiligen - Festgottesdienst Pfarrkirche St. Peter und Paul

Pfarrkirche St. Peter und

Di. 01.11. 14.00 Uhr Allerheiligen - Gräbersegnung

Paul/Friedhof

Mi. 02.11. 19.00 Uhr Allerseelen - Pfarr-Requiem Pfarrkirche St. Peter und Paul

So. 06.11. 10.30 Uhr Familiengottesdienst Pfarrkirche St. Peter und Paul

Di. 08.11. 14.00 Uhr Seniorennachmittag Pfarrkirche St. Peter und Paul

Mi. 09.11. 18.00 Uhr Trauerkreis

Ausflug Frauengemeinschaft: Besichtigung der

Do. 10.11. Asamkirche München

sh. Aushang

Do. 10.11. 19.00 Uhr Taizé-Gebet sh. Aushang

So. 13.11. 09.00 Uhr

Rosstag - Eucharistiefeier anschl.

Pferdesegnung

Pfarrkirche St. Peter und

Paul/Mariensäule

Di. 11.10. 14.00 Uhr Seniorennachmittag

Kirchweih: 1200 Jahre Feldmoching -

Pfarrkirche St. Peter und Paul

So. 16.10. 09.00 Uhr Festgottesdienst

Herbstfahrt der Frauengemeinschaft nach Rott

Pfarrkirche St. Peter und Paul

Di. 18.10.

am Inn

Ein Fest für Coroata veranstaltet vom

Pfarrsaal St. Peter und Paul/Uhrzeit

So. 23.10.

Arbeitskreis EINE Welt

sh. Aushang

Volkstrauertag - Messe anschl. Zug zum

Kriegerdenkmal

Pfarrkirche St. Peter und

Paul/Kriegerdenkmal

Mi. 16.11. 9.00 Uhr Kinderbibeltag

Lichterfest veranstaltet vom Sachausschuss

sh. Aushang

Fr. 18.11. Bildung, Familie

sh. Aushang

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Was, wann, wo...


Joseph und seine Brüder

Schuh ab!

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Joseph und seine Brüder

Am Samstag, den 30. Juli 2011, bietet der Pfarrgemeinderat eine gemeinsame Busfahrt

ins Passionstheater Oberammergau an, und zwar zum Stück Joseph und seine Brüder

nach dem Roman von Thomas Mann, Inszenierung: Christian Stückl

>> Abfahrt: 15.00 Uhr am Gottesackerweg hinter der Kirche

>> 16.30 Uhr Ankunft in Oberammergau:

>> Möglichkeit zur Besichtigung des Passionstheaters

>> 18.00 Uhr Möglichkeit zum Abendessen

>> 20.00 Uhr Beginn der Aufführung

>> Gegen 24.00 Uhr Rückkehr nach München

Preise:

1. Kategorie 79,00 Euro

2. Kategorie 69,00 Euro

Im Preis enthalten sind die Busfahrt nach Oberammergau und

zurück, die Eintrittskarte in der jeweiligen Kategorie und die Besichtigung

des Theaters.

Anmeldung bei: Reisebüro Martin Hopfensberger e.K.

Paul-Preuß-Straße 2

80995 München

Tel.: 089/314 20 88

Fax: 089/314 78 28

E-Mail: info@reisebuero-hopfensberger.de

Schuh ab!

Herzliche Einladung zu unserer Jugendandacht!

Nächste Termine:

26. Juni in St. Peter und Paul

24. Juli in St. Johannes Evangelist

25. September in St. Peter und Paul

23. Oktober in St. Johannes Evangelist

Emese Agócs


Dekanats-Ministrantentag

Am 9. April 2011 hat der Dekanats-

Ministrantentag in St. Matthäus stattgefunden.

St. Peter und Paul war mit 15 Minis

und Frau Agócs dabei. Zum Einstieg gab

es ein Gemeinschaftsspiel, danach ging es

mit dem „Wettkampf― los. Unsere Minis

wurden in zwei Gruppen eingeteilt, da wir

so viele waren. Die Pfarreien traten in

unterschiedlichen Spielen meistens gegeneinander

an, z.B.: „Tanz auf dem Vulkan―,

ein Parcours, bei dem man mit Hilfe von

Matten über bestimmte Hindernisse kommen

muss, ohne den Boden zu berühren.

Dies förderte den Gruppenzusammenhalt.

Nach dem Ende des Wettkampfes wan-

Oberministranten-Wahl 2011

Am Dreikönigstag wurden neue

Oberministranten gewählt, da Simon

Stuckenberger in den wohlverdienten

Mini-Ruhestand getreten ist.

Gewählt wurden:

Vanessa Luthe

(1. Oberministrantin)

Severin Boulassel

(2. Oberministrant)

Herzlichen Glückwunsch!

derten wir (schon in unseren Ministrantengewändern)

in die Kirche St. Agnes. Dort

feierten wir einen wunderschönen Gottesdienst

und ließen die zuvor gestalteten

Luftballons steigen. Im Anschluss gingen

wir zurück nach St. Matthäus, wo nach

dem gemeinsamen Essen die Preisverleihung

stattfand. Unsere Minigruppen belegten

den dritten und vierten Platz. Dieser

Tag hat uns allen sehr viel Spaß gemacht

und wir freuen uns schon auf das

nächste Dekanats-Minitreffen, das bei den

Siegern im Pfarrverband Fasanerie stattfinden

wird.

Severin Boulassel, Vanessa Luthe

21

Ministranten


Ministranten

Kinder

22

Die neuen Minis kommen

Rund 440.000 Jungen und Mädchen

engagieren sich in Deutschland im

Ministrantendienst. Auch in unserer

Pfarrei können wir bald wieder neue

Ministranten begrüßen. Dieses Jahr

werden die ehemaligen Kommunionkinder

erstmals zur Patroziniumsfeier am

03.07.2011 eingeführt.

Wir wünschen den „Neuen― viel Freude

beim Ministrieren und viel Spaß bei den

Aktionen, die von den Ministranten

gemeinsam unternommen werden.

Kinderbasar

Basar „Rund ums Kind“ bringt Farbe ins Spiel

Bunt und sehr voll war es im März im

Pfarrsaal wieder, als der bereits 16. Basar

„Rund ums Kind― stattfand. Viele farbenfrohe

Sommerwaren von Kleidung über

Spielzeug bis zu Fahrrädern fanden einen

neuen Besitzer. Dadurch konnte das sehr

fleißige Basarteam einen tollen Umsatz

„erarbeiten― und dem Kindergarten den

Reinerlös von 1000,- Euro zukommen

lassen. Mit diesem Geld und den 800,-

Euro aus dem letzten Basar wurden jetzt

wunderschöne Sitzmöbel in rot

(Sitzfläche) und orange (Lehne) für das

neu gestaltete Entspannungszimmer bestellt.

An dieser Stelle möchten wir uns bei den

zahlreichen Helferinnen und Helfern bedanken,

die sich an den zwei Basar-Tagen

sehr viel Zeit genommen haben und in

mehreren Schichten beim Aufbauen, Sortieren,

Verkaufen, Zurücksortieren und

Abrechnen tatkräftig mitgearbeitet haben.

Ebenso geht ein herzliches „Vergelt´s

Gott― an die emsigen Kuchenbäckerinnen.

Der Reinerlös für die 25 Kuchen

macht einen nicht unerheblichen Teil der

Begrüßen dürfen wir:

Lydia Auberger

Thomas Biedermann

Melanie Biedermann

Leonie Krüger

Julia Leitl

Maximilian Steinberger

Celine Kounigan

Brigitte Angermeir

1000,- Euro aus.

Außerdem ist

das Kuchenbuffet

sicherlich

auch ein Anreiz

für die vielen

Käufer, die den

Basar in Feldmoching inzwischen schon

zu einer kleinen Institution gemacht haben.

Die Zettel mit dem nächsten Basartermin

sind stets sehr gefragt.

Die Autokennzeichen, die am Samstagvormittag

rund um den Pfarrhof zu sehen

sind, zeigen den inzwischen weiten Einzugskreis

„unserer― Veranstaltung. Wir

hoffen, dass sich den Herbstbasar

(21./22.10.2011) nicht nur die Käufer,

sondern auch wieder zahlreiche Helfer in

ihre Kalender eingetragen haben, damit

auch die nächste Veranstaltung ein Erfolg

werden und zur weiteren bunten Aus-

gestaltung, farbenfrohen Verschönerung

und Ausstattung des Kindergartens St.

Josef beitragen kann.

Barbara Kappelmeier


Im Kindergarten tut sich was

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

im Kindergarten haben wir uns in diesem

Jahr während der Fastenzeit ausführlich

auf Ostern vorbereitet. Wir bekamen an

drei Vormittagen Besuch von Frau Trainer,

der Gemeindereferentin. Am ersten Tag

erzählte sie uns von Jesus. Wie er aufgewachsen

ist, wie er den Menschen half

und von seinem Einzug in Jerusalem. Die

Kinder durften alles erleben, indem sie die

Geschichte nachspielten. So wedelten wir

freudig mit Palmzweigen und sangen ein

Lied, um Jesus zu feiern. Bei der zweiten

Einheit legten die Kinder die Szenen des

letzten Abendmahles, des Verrats durch

Judas und die Festnahme Jesu mit bunten

Tüchern und Symbolen. Das Thema des

dritten Tages war die Kreuzigung und die

Auferstehung. Auch diese Geschichte

wurde mit Tüchern und Symbolen von

den Kindern gestaltet. So erlebten sie

anschaulich die Fasten- und Osterzeit als

wichtigstes Fest der Christen.

Die Kinder haben jeden Vormittag freudig

erwartet und mit Spaß und Interesse mitgemacht.

Wir bedanken uns herzlich bei

Frau Trainer für die interessanten, anschaulich

gestalteten Vormittage.

Ihr Kindergartenteam St. Josef

Einladung zur Teilnahme am Kinderchor oder einer

Flötengruppe

Liebe Kinder, liebe Eltern,

Wer hat Lust den Kinderchor in unserer

Pfarrei St. Peter und Paul zu verstärken

oder an einer Flötengruppe teilzunehmen?

Alle, denen dieses Spaß machen würde,

sind herzlich zur Einteilung dieser Gruppen

am 20.09.2011 im Raum Coroata im

Pfarrheim, Feldmochinger Str. 401 eingeladen.

Fragen bitte an folgende Anschrift:

Georg Kläne

Josef-Zintl-Str. 31

80995 München

Tel: (0) 89 / 3 14 98 45

E-Mail: g.klaene@stpeterpaul.de

Georg Kläne

Kinderchor/Flötengruppe

23

Kindergarten


Erstkommunion

24

Erstkommunion 2011

Am 22.05.2011 fand in unserer Pfarrei die

Erstkommunion für 24 Kinder statt. Den

Leib Christi haben an diesem Tag zum

ersten Mal erhalten:

Nina Able

Antonia Bauer

Thomas Biedermann

Fabian Gröber

Emilie Herzig

Alexander Kauppert

Leonie Krüger

Julia Leitl

Quirin Lorenz

Florian Moitz

Marie Schiller

Raffaela Weber

Ein herzliches Vergelt’s Gott an die Mütter,

die die Erstkommunionkinder auf ihrem

Weg begleitet und auf die Feier der

Erstkommunion vorbereitet haben. Wir

danken Frau Biedermann, Frau Kauppert,

Lydia Auberger

Alexander Berg

Philipp Esperstedt

Maximilian Hausler

Anne Hipper

Max Kofler

Martin Lehner

Bianca Liederer

Sabrina Markowitsch

Tom-Morris Renn

Maximilian Steinberger

Ramona Weber

Frau Krüger, Frau Lehner, Frau Leitl und

Frau Steinberger, die sich für diese Aufgabe

bereit erklärt haben.

Brigitte Angermeir


Pfarrfest

25


Frauen im Kongo

26

GEEHRT, GESCHÄTZT, UNERSETZBAR UND DOCH OFT

AUSGEBEUTET

Zum Leben und Wirken der Frauen im Kongo/RDC

Nachdem ich bei verschiedenen Anlässen

über das Mädchenschulprojekt „Lycée

Laba― zum Kampf gegen die Ausbeutung

der Frauen im Kongo erzählt habe, möchte

ich jetzt ein paar Zeilen zum Platz und

zur Rolle der Frau in der kongolesischen

Gesellschaft schreiben.

Seit der Begegnung der schwarzafrikanischen

Kultur mit der westlichen Kultur

durch die Kolonisation koexistieren und

vermischen sich Tradition und Modernität

im Kongo.

In den abgelegenen Dörfern auf dem

Land, wo der Einfluss des Westens nicht

sehr groß ist, ist die Tradition das entscheidende

Kriterium für die Gestaltung des

Alltags.

In den Städten dagegen ist das westliche

Modell das Streben aller, auch wenn sich

traditionelle Einflüsse nicht ganz vermeiden

lassen. Diese Unterschiede prägen

die Situation der Frauen. Für die Gestaltung

des Alltags sowie für die Erhaltung

der Familie und der ganzen Gesellschaft

in Afrika spielen Frauen wie allenthalben

eine wesentliche Rolle.

Die Frau auf dem Land

In den abgelegenen Gebieten spielt sich

alles im Großen und Ganzen im Rahmen

der Traditionen der Sippe ab.

Der Frau als potentieller Mutter kommt

dabei eine ganz besondere Ehre zu. Sie

ist diejenige, die das Überleben oder den

Weiterbestand der Sippe sichert. So erweist

man Frauen – auch schon kleinen

Mädchen – großen Respekt, indem man

sie mit „Mama“ anspricht.

Eine Sippe, die nur wenig oder keine

Frauen mehr hat, ist zum Aussterben

verurteilt. Wo es dagegen viele Frauen

gibt, besteht Hoffnung auf Wachstum

und Weiterbestand des Clans.

Deshalb wird Unfruchtbarkeit als das

Schlimmste empfunden, was eine Frau

fürchtet.

Zu den Hauptaufgaben der Frauen gehört

die Kindererziehung. Ein gut erzogenes

Kind bringt seiner Mutter Lob und

Ehre. Die Erziehung zielt nicht zunächst

auf Leistung ab, sondern auf die Reifung

durch eine gute Einführung in die Traditionen

der Gruppe, d.h. auf die Anpassung

und die Integration von Jüngeren in die

natürliche und gesellschaftliche Umgebung,

auf Solidarität und Gemeinschaftssinn.

Neben diesen hoch geschätzten Aufgaben

oder Erwartungen gibt es auch negative

Aspekte, insbesondere die Ausbeutung

der Frauen.

Ein Problem ist die ungerechte Arbeitsteilung.

Die Ansprüche an die Frauen sind

so hoch, dass sie fast keine Freizeit haben.

Den gesamten Haushalt erledigen

sie alleine.

So ungefähr sieht der Tagesablauf einer

Frau aus: Sie steht sehr früh auf, holt

Wasser vom Brunnen, putzt die Küche

und bereitet das Essen zu, wäscht die

Kinder und gibt ihnen das Essen. Erst

wenn Mann und Kinder die Mahlzeit

beendet haben, kann sie schnell essen

und abspülen.

Dann eilt sie aufs Feld, wo sie den ganzen

Tag arbeitet (manchmal mit dem

Baby auf den Rücken gebunden). Gegen

15:00 Uhr besorgt sie noch Gemüse für

das Abendessen und Brennholz. Wenn

sie mit ihrer schweren Last nach Hause

kommt, muss sie noch Maniok bzw. Mais

oder Hirse zu Mehl zerstampfen. Jetzt

kann sie in die Küche gehen und das

Abendessen kochen. Wenn alle gegessen

haben, räumt sie auf und schaut, ob die

Kinder sich geduscht haben. Erst nach-


dem all das erledigt ist, kann sie an Erholung

denken. Sie ist aber dann so erschöpft,

dass sie ins Bett geht.

Die emanzipierte Frau in der Stadt

Auch sie genießt ein großes Ansehen

aufgrund ihrer Funktion als Mutter. Ebenso

kommt ihr der größte Teil der Hausarbeit

zu, obwohl manche Männer ein

bisschen helfen.

Im Gegenteil zur Landbewohnerin muss

die emanzipierte Frau in der Stadt nicht

hart auf dem Feld arbeiten.

Manche verdienen ihren eigenen Lebensunterhalt

als Verkäuferin, Lehrerin, Krankenschwester

oder Schneiderin. Andere

sind Hausfrauen und leben vom Gehalt

des Mannes.

Im Allgemeinen sind sie sich ihrer Gleichberechtigung

bewusster als auf dem

Land. So sind Frauen heutzutage auch in

der Politik präsent, auch wenn die führenden

Posten von Männern besetzt

bleiben.

Frauen in der Kirche

Sowohl auf dem Land als auch in den

Städten besteht der größte Anteil der

Kirchenbesucher aus Frauen.

Sie engagieren sich in Kirchen- und Frauenchören,

in der „Legio Mariae― oder in

der Katholischen Frauengemeinschaft, in

Frauenorden und als Katechetinnen.

Durch Bildungseinrichtungen und Veranstaltungen

macht sich die Kirche stark im

Kampf gegen die Unterdrückung der

Frauen im Wissen: WER EINE FRAU

AUSBILDET, BILDET EINE GANZE

NATION AUS.

Pfr. Hippolyte Ibalayam

Vom 17. September bis einschließlich

01.Oktober 2011 nimmt der

Feldmochinger Weltladen an der Aktion

„Faire Woche― teil.

Wie immer erwartet Sie eine Auswahl

unserer BIO + fairen Lebensmittel zum

Probierangebot.

Schauen Sie zu uns rein, wir freuen uns

auf Sie!

Feldmochinger

Josef-Frankl-Straße 58

Faire Woche

27


Katholische Frauengemeinschaft

28

Katholische Frauengemeinschaft

Einkehrtag 2011

In der Fastenzeit bieten wir jährlich einen Einkehrtag an, der gerne

von einem kleinen Kreis unserer Mitglieder angenommen wird.

Heuer wählten wir das Thema „Gottesmutter Maria“ aus, über das

Herr Pfarrer Kurzydem einfühlsam und kenntnisreich referierte.

Es wurde ein „gemeinsamer Tag mit Maria―, den wir zusammen erlebt

haben.

Jeder konnte für sich zwei wichtige Fragen klären:

� Wo habe ich in meinem Leben Maria entdeckt?

� Welches Bild habe ich von ihr im Herzen?

Obwohl wir alle Maria schon immer kennen, kamen doch bemerkenswerte

Einsichten über die Frau, die den Heiland geboren hat, dazu.

An Marias „JA― zum Erzengel Gabriel kann man gut erkennen, dass sie keine Magd, sondern

ein Mensch mit Entscheidungsfreiheit war, denn in der damaligen Zeit war eine Frau

nicht viel wert. Sie konnte jedoch nicht ganz erfassen, was an Schmerzen auf sie zukommen

sollte.

Jesus hat mit seiner Mutter gesprochen, hat auf sie gehört. Trotz seiner harten Worte:

„Weißt du nicht, dass ich bei meinem Vater sein will?― oder „Wer ist meine Mutter, wer

sind meine Brüder?― hat sie immer zu Jesus gestanden, obwohl sie ihn nicht verstanden

hat, nicht verstehen konnte.

Maria stand immer im Schatten ihres Sohnes. Jesus hatte viel Vertrauen zu Frauen. Auch

in seinem Gefolge waren viele Frauen. Seine Mutter war immer dabei, es wird aber wenig

von ihr berichtet, denn die Evangelisten haben die damalige Zeit beschrieben, sonst wären

sie unglaubwürdig geworden.

Interessant ist, wie stark Maria in anderen Konfessionen und Religionen verankert ist, wie

viele Menschen Maria kennen und verehren. Martin Luther hat z.B. sehr viel über Maria

geschrieben, die evangelische Kirche hat sich erst später von der Marienlehre getrennt. Im

Koran ist Maryam eine ganze Sure gewidmet, hingegen findet man in der Bibel im Neuen

Testament nur 21 Stellen über Maria.

Das Wort Maria bedeutet: „von Gott geliebte―. Es ist auf der ganzen Erde vorzufinden.

Unzählige Menschen und Orte tragen den Namen der Gottesmutter. An jedem Tag im

Jahr wird irgendwo auf der Erde ein Marienfest gefeiert. Allein 800 Marienwallfahrtsorte

gibt es in Deutschland.

Die Mutter Gottes hilft in höchster Not, das haben viele Menschen schon erfahren.

Votivbilder sind Zeugen.

Ein schöner Abschluss unseres Einkehrtages war der gemeinsam vorbereitete feierliche

Gottesdienst, in dem wir unsere Verehrung für Maria deutlich machen konnten.

MARIA, Frau - des Glaubens

- des Gebetes

- der Gelassenheit

Genoveva Fichtl


Termine der Frauengemeinschaft:

Di 12.07.2011 Ausflug nach Ainring

Do 06.10.2011 18.00 Uhr Oktoberrosenkranz der Frauengemeinschaft

anschließend: 19.00 Uhr Jahreshauptversammlung im Pfarrsaal

Di 18.10.2011 Herbstfahrt nach Rott am Inn

Do 10.11.2011 Kirchenbesichtigung: Asamkirche München

Einladung

zur Jahreshauptversammlung 2011

am Donnerstag, 6. Oktober 2011 um 19.00 Uhr im Pfarrsaal

Wir würden uns freuen, möglichst viele Mitglieder begrüßen zu können.

Gemäß unserer Satzung wird heuer wieder eine neue Vorstandschaft gewählt.

Wer sich gerne zur Wahl stellen möchte, wende sich bitte an Elisabeth Schober,

damit wir das in die Wahlvorbereitungen aufnehmen können.

Aktion „Her mit dem Handy!“ sehr erfolgreich!

In den letzten Pfarrnachrichten haben wir

zu einer Aktion aufgerufen, in der wir um

die Spende Ihrer alten Handys gebeten

haben. Die gesammelten Mobiltelefone

wurden Ende Februar in die Jesuitenmission

geschickt.

Die Jugendinitiative der Jesuitenmission

„Werkstatt-weltweit― unterstützt mit der

Sammelaktion „Her mit dem Handy!―

bedrohte Indianervölker am Amazonas in

Brasilien und verfolgt ganz nebenbei noch

ökologische Ziele. Das Projekt am Amazonas

ist Teil der Arbeit von CIMI, dem

Indianermissionsrat der brasilianischen

Bischofskonferenz. CIMI gilt international

als eine der bedeutendsten Menschenrechtsorganisationen

für die Rechte indigener

Völker in Brasilien. Die Ziele sind

der ökologische Schutz des Lebensraumes

Amazonas, der Schutz der dort lebenden

Indianervölker sowie Projekte zur

Bildung und Ausbildung

von Mitgliedern

indigener

Gruppen.

Es freut mich mitteilen

zu können, dass

unsere Gemeinde

39 Handys und

11 Ladekabel diesem sozialem Projekt

und dem Recycling zuführen konnte.

Die Jesuitenmission hat sich ganz herzlich

mit einem Schreiben bei unserer Gemeinde

für Ihr soziales Engagement und die

Solidarität für die unterdrückten Völker

der Dritten Welt durch Ihre Spende bedankt.

Dieses Dankeschön möchte ich

hier nun gerne an Sie weitergeben.

Herzlichen Dank!

Brigitte Angermeir

Her mit dem Handy!

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Pilgerfahrt

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Pilgern im Heiligen Land

Etappen einer Reise auf den Spuren Jesu

Sonntag, 08.05.11

Um 7 Uhr morgens trafen wir - 30 gutgelaunte

Pilger - uns im Sicherheitsterminal

des Münchner Flughafens zum Abflug

nach Tel Aviv. Dort angekommen wurden

wir von unserem palästinensischen Reiseführer

Shibli begrüßt. Nach einer kleinen

Stadtrundfahrt fuhren wir zum Hotel Marina,

das direkt am Meer lag.

Montag, 09.05.11

Auf der Fahrt an den See Genezareth

besuchten wir unter anderem die antike

Hafenstadt Caesarea, das Elias-Kloster auf

dem Berg Karmel oberhalb der Stadt Haifa

sowie die Kreuzfahrerstadt Akko. Am

See Genezareth übernachteten wir dann

drei Mal in einem Kibbuz-Hotel.

Dienstag, 10.05.11

Heute sahen wir die Stätten des Wirkens

Jesu in Galiläa, zum Beispiel den Berg der

Seligpreisungen, die Primatskapelle Mensa

Christi, Tabgha - den Ort der Vermehrung

von Brot und Fischen - und Kapernaum

mit dem Haus des Petrus. Ein sehr

schöner Wortgottesdienst direkt am Ufer

des Sees Genezareth rundete den Vormittag

ab. Nach dem Mittagessen mit leckerem

Petersfisch ging es über Nazareth

und Kana zurück zum Hotel.

Mittwoch, 11.05.11

Fahrt ins obere Galiläa zu den Golan-

Höhen; vorbei an der syrischen Grenze

ging es zur Kreuzfahrer-Festung Qual at

Nimrud.

An den Jordanquellen Dan und Banyas

begaben wir uns auf eine beschauliche

Wanderung entlang des jungen Jordan.

Am Busparkplatz überraschte uns unser

Busfahrer Ramsi mit einer leckeren Brotzeit.

Die Rückfahrt führte uns durchs Jordantal

zurück zum Hotel.

Donnerstag, 12.05.11

Im Franziskanerkloster auf dem Berg Ta-

Dreisprachiges Straßenschild in Jerusalem

Hebräisch-Arabisch-Lateinisch

bor durften wir in einer kleinen Kapelle

eine sehr ungewöhnliche Heilige Messe

erleben. „Unser― Shibli - palästinensischer

Moslem - übersetzte die Predigt des sympathischen

Paters aus dem Libanon aus

dem Arabischen ins Deutsche. Der Gottesdienst

fand in vier Sprachen statt: italienisch,

englisch, arabisch und deutsch.

Durch Palästinensisches Autonomiegebiet

westlich des Jordan entlang ging es dann

nach Jericho. Dies ist die älteste

(ca. 10.000 Jahre) und am tiefsten gelegene

Stadt der Welt (250 Meter unter dem

Meeresspiegel).

Nach dem Mittagessen fuhren wir weiter

nach Jerusalem.

Zur Einstimmung auf die Heilige Stadt

erlebten wir eine sehr schöne Nachtfahrt.

Auf dem Ölberg genossen wir ein

Gläschen Wein mit Blick auf die beleuchtete

Altstadt und den Tempelberg.

Freitag, 13.05.11

Unser erster Tag in Jerusalem hielt ein

großes Programm für uns bereit: Ölberg

mit Himmelsfahrtskapelle und Pater-

Noster-Kirche. Über den Palmsonntag-

Weg marschierten wir hinunter zum Garten

Gethsemane und der Basilika der

Todesangst. Weiter ging es durch das

Löwentor hinauf auf den Tempelberg zur

St. Anna Kirche, an der wir eine kurze

Andacht hielten. Von der Festung Antonia


aus folgten wir dann Jesu Spuren durch

die Via Dolorosa zur Grabeskirche. Zum

Abschluss des Tages besuchten wir noch

die Klagemauer.

Samstag, 14.05.11

Heute stand das Tote Meer auf der Agenda.

Dies ist der tiefste Punkt der Erde mit

420 Metern unter dem Meeresspiegel.

Massada und Qumran waren hier unsere

Stationen. Ein Bad im Toten Meer durfte

natürlich auch nicht fehlen.

Sonntag, 15.05.11

Um 9 Uhr nahmen wir an der Heiligen

Messe in der von deutschen Benediktinern

betreuten Kirche Hagia Maria auf

dem Berg Zion teil. Anschließend besuchten

wir den Abendmahlsaal und das Grab

Davids. Nach dem Mittagessen in einem

griechisch-orthodoxen Kloster fuhren wir

zur Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem.

Ein Besuch des Geburtsorts von Johannes

dem Täufer, Ein Karem, und die Magnificatskirche

vervollständigten unser Tagesprogramm.

Montag, 16.05.11

Auf der Fahrt von Jerusalem nach Tel-Aviv

besuchten wir Bethlehem, die Heimat

unseres Reiseführers, mit der Geburtskirche

Jesu, der Milchgrotte, den Hirtenfeldern

sowie der Altstadt inklusive Souk,

wie die Märkte im Arabischen heißen.

Nach einem gemütlichen und üppigen

Mittagessen in einem Beduinenzelt ging

es dann zurück ins Hotel am Meer.

Dienstag, 17.05.11

Vor dem Abflug um 15:00 Uhr besuchten

wir noch Jaffa, wo wir in der Peterskirche

unseren Abschluss-Gottesdienst hielten.

Zelebriert wurde er in lateinischer Sprache

von einem mexikanischen Franziskanerpater.

Gegen 18.30 sind wir alle wieder wohlbehalten

und voller intensiver Eindrücke in

München angekommen.

Dank gebührt unserer Gemeindereferentin

Emese Agócs für die akribisch vorbereitete

und liebevoll begleitete Reise.

Feldmochinger Pilger auf dem Berg Tabor

Peter Bargel/Jo Theisen

31


Sr. Regina

Trauerkreis

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Wie die Zeit vergeht...

Sr. Regina Nagler begeht 40-jähriges Profess-Jubiläum

Sr. Regina gehört der Ordensgemeinschaft

der „Schwestern vom göttlichen

Erlöser― an, besser bekannt als

„Niederbronner Schwestern―. Im Jahre

1929 kamen die ersten Schwestern nach

Feldmoching anlässlich der von Pfarrer

Josef Zintl (1863-1935) initiierten Eröffnung

des Kindergartens St. Josef. Seit

dieser Zeit kümmerten sich die Nonnen in

Feldmoching um die Kinder und Kranken

und übernahmen verschiedenste Aufgaben

in der Gemeinde.

Nachwuchsprobleme zwangen 2007 den

Orden, die Feldmochinger Gemeinschaft

aufzulösen. Die letzten beiden Schwestern

verließen schweren Herzens ihre

Wohnung über dem Kindergarten.

Sr. Regina, die bereits seit September

1991 in Feldmoching lebte, zog nun „in

die Stadt―, nach Haidhausen. Glücklicherweise

blieb sie unserer Gemeinde aber

dennoch erhalten. Sie arbeitet weiterhin

nachmittags im Kindergarten als Erzieherin.

Auch in unserer Pfarrei übernimmt sie

nach wie vor caritative Aufgaben.

Am Mariä Himmelfahrtstag, dem

15. August 1971, legte Sr. Regina im Kloster

St. Josef in Neumarkt ihr Ordensgelübde

ab. 20 Jahre arbeitet sie nun schon in

unserer Mitte und begleitete zahlreiche

Für Menschen, die trauern und sich vorstellen

können, mit Gleichbetroffenen

einen gemeinsamen Weg der Trauer zu

gehen, bieten wir zweimal jährlich einen

ökumenischen Trauerkreis an, der sich

dann monatlich trifft.

Der nächste Trauerkreis beginnt am

9. November 2011 um 18 Uhr.

Einladende sind die katholischen Kirchengemeinden

St. Peter und Paul,

Feldmochinger Kinder mit viel Liebe und

Geduld ein Stück ihres Weges. Besondere

Freude bereitet es Sr. Regina, wenn sie

auf ihren Spaziergängen durch Feldmoching

ehemalige Schützlinge trifft und mit

ihnen ins Gespräch kommt. Viele von

ihnen sind mittlerweile erwachsen, manche

haben selbst schon Kinder.

Die Redaktion der Pfarrnachrichten

wünscht Sr. Regina im Namen der ganzen

Gemeinde zu ihrem Jubiläum Gesundheit

und Gottes Segen!

Wer selbst gratulieren oder danke sagen

möchte, hat dazu an Erntedank Gelegenheit.

Im 9.00 Uhr-Gottesdienst am

Sonntag, 2. Oktober 2011 begeht

Sr. Regina ihr 40-jähriges Profess-Jubiläum.

Herzliche Einladung zu unserem Trauerkreis

Hannelore Freytag

St. Christoph, St. Johannes Evangelist und

die evangelischen Gemeinden

Kapernaumkirche und Bethanienkirche.

Weitere Informationen bei Frau Emese

Agócs unter der Nummer:

0176/51199652

Für Einzelgespräche stehen natürlich alle

Seelsorger zur Verfügung.

Emese Agócs


Tauftermine Juli bis Dezember 2011

In St. Peter und Paul und den Pfarreien des Pfarrverbands Fasanerie (St. Christoph und

St. Johannes Evangelist) wird pro Monat ein Tauftermin am Samstagnachmittag angeboten.

Jeder Täufling wird grundsätzlich in seiner „Heimatpfarrei― getauft. Sollte jedoch ein

Termin in einer der beiden anderen Pfarreien bevorzugt werden, ist dies natürlich auch

möglich. In Ausnahmefällen kann das Sakrament der Taufe auch in den Familiengottesdiensten

gespendet werden.

Taufen in St. Christoph (Samstag 15:00 Uhr)

Taufen in St. Johannes Evangelist (Samstag 15:00)

Taufen in St. Peter und Paul (Samstag 14:00 Uhr)

02.07.2011

03.09.2011

01.10.2011

05.11.2011

03.12.2011

09.07.2011

10.09.2011

08.10.2011

12.11.2011

10.12.2011

16.07.2011

17.09.2011

15.10.2011

19.11.2011

17.12.2011

Tauftermine

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Mariä Himmelfahrt

Jubiläum St. Christoph

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Zum Hochfest – Mariä Himmelfahrt

Mit dem 15. August bricht der Sommer.

Fast jedes Jahr bestätigt sich diese uralte

Erfahrung. Die Tage werden spürbar kürzer,

die große Hitze ist vorbei. Ein Anflug

von Herbst ist schon zu ahnen.

Eine Wende ist der "große Frauentag"

auch im seelischen Leben. Für den Glauben

ist er ein Abschied und ein Anfang.

Maria, die Mutter Jesu, geht heim. Sie ist,

so sagt die Sprache des Glaubens,

"entschlafen", sanft und ohne die Gewaltsamkeit

des Todes hinübergegangen,

hinauf zu Christus, dem "Erstgeborenen

von den Toten". Sie ist im Himmel; ganz,

nicht nur mit der Seele. Sie hat kein Grab

auf Erden, und nie wusste man von einer

Begräbnisstätte Marias. Denn sie ist auch

mit ihrem Leib heimgegangen, heimgeholt

von ihrem Sohn, der für uns alle eine

Wohnung bereitet hat.

Papst Pius XII. verkündete im Jahr 1950

das Dogma "von der ganzmenschlichen

Aufnahme Mariens in den Himmel".

Das Dogma ist neu; aber der Glaube

selbst reicht weit zurück und hat schon im

6. Jahrhundert einen Festtag geprägt, an

dem die östliche, die griechisch-orthodoxe

und russische Kirche, bis zum heutigen

Tag mit Ergriffenheit und Freude feiert.

Mit dem Fest sind auch viele Legenden

verbunden.

Eine von ihnen erzählt, dass die Jünger

das Grab Marias öffneten und darin nicht

mehr ihren Leichnam, sondern nur noch

Blüten und Kräuter fanden.

Deshalb wird in der katholischen Kirche

seit Jahrhunderten zu Mariä Himmelfahrt

eine Kräuterweihe vorgenommen. Aus

sieben verschiedenen Kräutern - die Zahl

symbolisiert die sieben Sakramente oder

die sieben Schmerzen Mariens - werden

Sträuße gebunden und zur feierlichen

Weihe gebracht.

Diese Sträuße werden dann auf dem

Dachboden aufgehängt und sollen gegen

Krankheiten, Unheil, Gewitter und Blitzschlag

helfen.

Bei unserem Festgottesdienst am 15.

August um 9 Uhr werden auch wir die

Kräutersträuße nach der alten Tradition

segnen.

Pfr. Johannes Kurzydem


Verstorben sind

Anton Ferstl 28.10.2010

Maria Fuß 23.11.2010

Anton Frankl 26.11.2010

Georg Fleischmann 29.11.2010

Johann Dobner 13.12.2010

Johann Pettinger 25.12.2010

Josefine Kufer 07.01.2011

Walter Brandl 15.01.2011

Engelbert Ebermayer 20.01.2011

Maximilian Zellner 03.02.2011

Anneliese Tschorn 12.02.2011

Traudl Lutz 20.02.2011

Ludwig Hohenleitner 20.02.2011

Franz Maier 09.03.2011

Johann Köppel 27.03.2011

Theresia Franz 04.04.2011

Helmut Blöckl 07.04.2011

Silvia Lebert 12.05.2011

Erika Steinmetzler 27.05.2011

Friedrich Rudloff 02.06.2011

Geheiratet haben

Vielen Dank für Ihre großzügige Gabe

Getauft wurden

Neo Picard 11.09.2010

Tobias Hösl 24.09.2010

Nina Hösl 24.09.2010

Simon Hölzl 25.09.2010

Franziska Penno 25.09.2010

Martyna Banczyk 29.10.2010

Lisa Scherer 30.10.2010

Maximilian Weichand 13.11.2010

Luca Menzel 20.11.2010

Leon Seethaler-Wagner 20.11.2010

Lena Uhl 20.11.2010

Lukas Hausler 21.11.2010

Philipp Troll 27.11.2010

Dennis Kaupert 18.12.2010

Mia Wilden 26.12.2010

Richard Hanselmann 12.02.2011

Sarah Tebartz 26.02.2011

Leni Kott 26.02.2011

Julia Endriß 20.03.2011

Leonie Oellbrunner 26.03.2011

Meike Henze 02.04.2011

Jakob Scheer 24.04.2011

Jonas Hinkelmann 24.04.2011

Bastian Hamori 25.04.2011

Andrea Lavan und Martin Grabmayer 14.08.2010

Verena Hafner und Stefan Janke 11.09.2010

Gabi Blasenbrey und Torsten Koch 18.09.2010

Sina Bonner und Sebastian Franke 23.10.2010

Michaela Kollmann und Josef Weiß 30.04.2011

Maria Wagner und Christian Zech 28.05.2011

Weltmission 23./24.10.2010 € 776,64

Priesterausbildung Osteuropa 02.11.2010 € 146,43

Korbiniansverein 13./14.11.2010 € 352,00

Diaspora 20./21.11.2010 € 273,12

Kath. Jugendfürsorge 27./28.11.2010 € 220,59

Adveniat 24./25.12.2010 € 2.116,60

Afrikanische Mission 06.01.2011 € 234,60

Maximilian-Kolbe-Werk 15./16.01.2011 € 208,45

Sternsinger € 4.343,38

60. Kindermissionstag € 952,50

Caritas-Sammlung Frühjahr 2011 € 8.742,40

Misereor 09./10.04.2011 € 1.085,91

Heiliges Land 16./17.04.2011 € 314,23

Leben und Tod

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Gaben


KATHOLISCHE

PFARRGEMEINDE

ST. PETER UND PAUL

Feldmochinger Straße 401

80995 München

Telefon: 089/312 895 20

Telefax: 089/312 895 222

E-Mail: pfarrbuero@stpeterpaul.de

Internet: www.stpeterpaul.de

BÜROZEITEN

Dienstag 15.00 - 18.00 Uhr

Mittwoch 09.00 - 12.00 Uhr

Donnerstag 15.00 - 18.00 Uhr

SPRECHZEITEN

Leitender Pfarrer

Johannes Kurzydem

Pfarrvikar Hippolyte Ibalayam

Pastoralreferentin Maria Hofstaedter

Gemeindereferentin Emese Agócs

Gemeindereferentin Ina Trainer

Termine nach Vereinbarung

Fachgeschäft

für Fairen Handel

Josef-Frankl-Str. 58

80995 München

Telefon: 089/314 62 72

Internet: www.feldmochinger-weltladen.de

Träger: Partnerschaft statt Almosen e.V.

Verein für EINE Welt

GOTTESDIENSTE

Samstag 17.15 Uhr Rosenkranz und

Beichtgelegenheit

18.00 Uhr Eucharistiefeier am

Vorabend

Sonntag 09:00 Uhr Eucharistiefeier

10.30 Uhr Familiengottesdienst

(jeden ersten Sonntag

im Monat)

Mittwoch 08.00 Uhr Eucharistiefeier

Donnerstag 19.00 Uhr Vesper, Taizé Gebet,

Abendlob

im Wechsel

Freitag 19.00 Uhr Eucharistiefeier

KINDERGARTEN ST. JOSEF

Träger: Katholische Pfarrgemeinde

St. Peter und Paul

Josef-Zintl-Straße 33

80995 München

Telefon: 089/313 26 51 (ab 13.00 Uhr)

Sprechstunde der Leiterin:

Dienstag 14.30 - 16.00 Uhr

Anmeldungen im Kindergarten

CARITAS-ZENTRUM MÜNCHEN

Hildegard-von-Bingen-

Anger 1-3

80937 München

Telefon 089 31 60 63 10

Sozial-Station

Telefon 089 31 60 63 20

Telefon-Seelsorge 111 02

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