Girl´s go Technic ? - Bad-Homburg

hochtaunuskreis

Girl´s go Technic ? - Bad-Homburg

Die Frauenbeauftragten im Hochtaunuskreis

Bad Homburg v.d.Höhe ● Friedrichsdorf ● Hochtaunuskreis ● Königstein im Taunus ● Kronberg ● Oberursel ● Steinbach ● Usingen ●

Herzlich Willkommen

Neue Wege - neue Chancen

Girls go Technic

Wunsch und Wirklichkeit in Schule und Wirtschaft

12. November 2009


„Girls go Technic – Wunsch und Wirklichkeit in Schule und Wirtschaft“

heißt die Veranstaltung der Frauenbeauftragten im Hochtaunuskreis im Rahmen des diesjährigen

Herbstvortrages 2009.

Auch in der heutigen modernen Zeit konzentrieren sich junge Frauen bei der Wahl der Ausbildungsberufe und

Studienfächer immer noch auf ein geringes Spektrum von Berufen und lassen einige Bereiche außen vor. So

kommt es, dass trotz guter Schulabschlüsse sich Frauen häufig in Berufsfeldern mit vergleichsweise niedrigen

Verdienstmöglichkeiten und geringen Karrierechancen wiederfinden.

Warum sind Naturwissenschaften häufig nicht im Interessenfokus der Mädchen?

Was kann Schule, was können Betriebe beitragen, um dieses Interesse zu wecken bzw. zu stärken?

Was wünschen sich Mädchen an Unterstützung?

Im Vorfeld dieser Veranstaltung wurde ein Fragebogen zu dem Thema an Schülerinnen der Jahrgangsstufen

8 bis 13 verteilt. Der enorm hohe Rücklauf (1610 Teilnehmerinnen) der Umfrage dient in ausgewerteter Form

zusammen mit den Vorträgen der ReferentInnen als Diskussionsgrundlage der Abendveranstaltung.

Den Blick für die Voraussetzungen und Notwendigkeiten sowie Möglichkeiten zu schärfen und das Interesse für

technische Berufe zu wecken, ist ein Ziel der Organisatorinnen.

Hochtaunuskreis Frauenbeauftragte

Herbstvortrag 12.11.2009

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18.00 Uhr Begrüßung

Kreisbeigeordneter Uwe Kraft, Hochtaunuskreis

Programm

18.15 Uhr Einführung ins Thema

Dr. Susanne Feuerbach, Büro für sozialökologische Beratung und Forschung

18.30 Uhr Ist Fachkräftemangel männlich oder weiblich?

Frank Ziemer, stellvertr. Geschäftsführer, Geschäftsfeld Aus-und Weiterbildung, IHK Frankfurt am Main

18.45 Uhr Ixetic eröffnet Horizonte

Franziska Streitfert, Ixetic Bad Homburg, Weiterbildungsreferentin Personal und Soziales

18.55 Uhr Vom Girls Day zum Ausbildungsplatz

Bianca Wenzel, Rolls Royce Oberursel, Manager Public Relations and Communications

19.05 Uhr Gute Pädagogik für Mädchen und Jungen. Wie kann die Schule Geschlechterstereotype

aufbrechen?

Dr. phil. Ulrike Graff, Universität Bielefeld, Fakultät für Erziehungswissenschaften

19.45 Uhr Dialog und Podiumsdiskussion zu Wunsch und Wirklichkeit in Schule und Wirtschaft

Entwicklung von gemeinschaftlichen Handlungsgrundlagen

Dipl. Ing. Ursula Moses Fachhochschule Frankfurt am Main

Roswitha Hahn Schulleiterin Gesamtschule Gluckenstein Bad Homburg v.d.H.

Frank Ziemer

Dr. phil. Ulrike Graff

20.45 Bildung eines Bündnisses

21.00 Uhr Ausklang Hochtaunuskreis Frauenbeauftragte

Herbstvortrag 12.11.2009

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• Ist Fachkräftemangel Männlich oder weiblich?

Kernthesen des Referates von Herrn Frank Ziemer, stellvertr. Geschäftsführer IHK Frankfurt

• Unter den Top 25 der Berufswahl der Mädchen findet sich kein naturwissenschaftlichtechnischer

Beruf.

• Die Top 25 der der gewählten Berufe machen bei den Mädchen 98 % der insgesamt

gewählten Berufe aus.

• Situation von Jungen und Mädchen beim Übergang von der Schule in den Beruf ergibt sich

vor allem durch:

• Elternhaus - wichtig, aber teilweise überfordert

• Erwartungen der Wirtschaft ?

• Demografischer Wandel und Zukunftsmodelle

Hochtaunuskreis Frauenbeauftragte

Herbstvortrag 12.11.2009

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Ixetic öffnet Horizonte

Kernthesen des Referates von Franziska Streitfert Ixetic Bad Homburg,

Weiterbildungsreferentin Personal und Soziales

• Mädchen wählen die Berufe, die sie kennen und die mit ihrer Lebensplanung und ihrem Rollenbild

übereinstimmen

• "Du kannst das" – Sozialisation im Elternhaus und in der Schule. Elternhaus und Mädchen müssen stärker

informiert werden. Mädchen brauchen Ermutigung und müssen Erfahrungen sammeln können

• Girls need models! Mädchen brauchen Vorbilder, die Mut machen

• Stärkere Vernetzung ist Pflicht! Elternhaus, Schule und Betriebe müssen stärker zusammen arbeiten.

• Lehrer müssen stärker in die Welt der Betriebe eintauchen – Lehrerfortbildung ein bisschen anders!

• Schule braucht einen erweiterten Auftrag!

Hochtaunuskreis Frauenbeauftragte

Herbstvortrag 12.11.2009

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Vom Girls Day zum Ausbildungsplatz

Kernthesen des Referates Bianca Wenzel, Rolls Royce Oberursel, Manager Public Relations and

Communications

• Mädchen brauchen Erfolgserlebnisse, um sich auf

unbekannten Gebieten etwas zuzutrauen

• Mädchen müssen „machen“ dürfen

• Betriebe müssen kontinuierlich auf die Schulen und

die Mädchen zugehen

• Elternhaus und Mädchen müssen besser informiert

werden

Hochtaunuskreis Frauenbeauftragte

Herbstvortrag 12.11.2009

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Gute Pädagogik für Mädchen und Jungen. Wie

kann die Schule Geschlechterstereotype

aufbrechen?

Kernthesen des Referates von Dr. phil. Ulrike Graff, Universität Bielefeld, Fakultät für

Erziehungswissenschaften

These 1: Koedukation als Paradigma für die Pädagogik überschreiten

• Geschlechtshomogener Unterricht bedeutet nicht, wie oft befürchtet, das Ende der Koedukation. Aber

geschlechtergerechte Erziehung sollte aufhören, Pädagogik mit Koedukation gleichzusetzen und sie

vielmehr als das behandeln, was sie ist: eine der möglichen Organisationsformen im Hinblick auf

Geschlecht. Ich kann Mädchen und Jungen gemeinsam oder getrennt unterrichten, je nach Thema, Alter

oder Ziel. Es ist sinnvoll, unideologisch mit Monoedukation und Koedukation umzugehen und beide

Formen als gleichwertige Settings anzuerkennen. Formen geschlechtshomogener Pädagogik sind heute im

Konzept der „reflexiven Koedukation“ (Faulstich-Wieland 1994) Ergänzungen und nachrangig. Sie sind im

schulischen und außerschulischen Bereich Maßnahmen der „Mädchenförderung“ und „Jungenförderung“.

Damit formulieren sie einen defizitorientierten Ansatz und stigmatisieren häufig die beteiligten

AkteurInnen und zwar sowohl die Mädchen und Jungen als auch die Pädagoginnen und Pädagogen.

• Veränderungen beginnen im Kopf. Es spricht einiges dafür, das Denkmuster Pädagogik = Koedukation zu

verändern. Wie wäre es, in die pädagogische Systematik eine neue Kategorie einzuführen? Der Arbeitstitel

hieße: „Organisationsform in Bezug auf Geschlecht“, mit Koedukation und Monoedukation als zwei

gleichrangigen Möglichkeiten. Dort wäre die Geschlechterdifferenz gut aufgehoben, ganz im Sinne der

„Pädagogik der Vielfalt“ von Annedore Prengel.

Hochtaunuskreis Frauenbeauftragte

Herbstvortrag 12.11.2009

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Gute Pädagogik für Mädchen und Jungen. Wie

kann die Schule Geschlechterstereotype

aufbrechen?

Kernthesen des Referates von Dr. phil. Ulrike Graff, Universität Bielefeld, Fakultät für

Erziehungswissenschaften

These 2: Potentiale geschlechtshomogener Pädagogik nutzen

• Produktive Effekte der Monoedukation können darin liegen, dass geschlechtsbezogene

Dominanzstrukturen, die im koedukativen Miteinander das Verhältnis zwischen Mädchen und Jungen eher

reproduzieren, im geschlechtshomogenen Kontext ausgesetzt sind.

• Sie kann den Charakter „paradoxer Intervention“ (Teubner 1997, zit. in Metz-Göckel 1999, 136) haben,

wenn sie nicht mit normierenden Vorstellungen von Weiblichkeit und Männlichkeit verbunden ist. Eine

geschlechterdifferenzierte Organisationsform muss an die Offenheit gegenüber geschlechtsspezifischen

Vorgaben gebunden sein, wenn sie im Sinne demokratischer Geschlechterverhältnisse Gültigkeit haben

soll (Metz-Göckel ebd.).

• Mädchen und auch Jungen können ihre Vorlieben entfalten und neues ausprobieren. Hier haben

zukünftige Programmiererinnen und Kinderpfleger eher eine Chance, als in der gemischten - einfach weil

Jugendliche sich hier eher trauen, untypisches zu wagen und weil innerhalb der Geschlechter eine größere

Vielfalt existiert als zwischen ihnen (vgl. Graff 2006).

Hochtaunuskreis Frauenbeauftragte

Herbstvortrag 12.11.2009

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Gute Pädagogik für Mädchen und Jungen. Wie

kann die Schule Geschlechterstereotype

aufbrechen?

Kernthesen des Referates von Dr. phil. Ulrike Graff, Universität Bielefeld, Fakultät für

Erziehungswissenschaften

These 3: Pädagogik im Interesse von Mädchen – was wollen Mädchen von heute?

• Mädchen verstehen sich als moderne Mädchen - sie wollen nicht Gegenstand von „Mädchenförderung“

sein.

• Mädchen wollen nicht immer mit Jungen verglichen werden.

• Sie wollen sich nicht auf neue Bilder wie das des naturwissenschaftlich-technisch versierten Mädchens

festlegen lassen.

• Mädchen wollen Raum für ihre Vorlieben.

• Sie wollen sich nicht immer gegen Jungen durchsetzen müssen.

• Sie wollen sich ungestört mit Freundinnen treffen.

• Sie wollen ihre Umwelt aktiv mitgestalten.

• Und sie wollen erwachsene Frauen + Männer, die sie ernstnehmen und an denen sie sich orientieren

können auf ihrem eigenen Weg.

Hochtaunuskreis Frauenbeauftragte

Herbstvortrag 12.11.2009

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Thesen aus der Podiumsdiskussion

• Thesen Roswitha Hahn Schulleiterin Gesamtschule Gluckenstein Bad Homburg v.d.H

• 1.

• Die heutige Schulausbildung in der Sekundarstufe I, Haupt- und Realschulzweige, ist zu kopflastig.

Schülerinnen und Schüler brauchen Erfolgserlebnisse bei der Bewältigung von manuellen Aufgaben, nicht

nur in Kunst und Musik, sondern auch in technischen Bereichen, Handarbeiten, Kochen.

• 2.

• In heutigen Familien gibt es durch gesellschaftliche Gegebenheiten immer weniger Familienmitglieder, die

sich um handwerkliche Fähigkeiten des Nachwuchses kümmern bzw. Talente in den Naturwissenschaften

gezielt fördern. Dies muss im schulischen Angebot berücksichtigt werden.

• 3.

• In den Schulen müssen mehr Möglichkeiten zum eigenständigen Experimentieren geschaffen werden, weg

vom Lehrer- zum Schülerexperiment, durch Einrichtung spezieller Räumlichkeiten für diese

Schülerexperimente. Durch fächerübergreifende Projekte oder Unterricht in den Naturwissenschaften

muss den Schülerinnen und Schüler Gelegenheit gegeben werden, vernetzendes Denken zu lernen und

den Zusammenhang zu Phänomenen aus dem Alltag erfahren.

• 4.

• Unter Umständen müssen reine Mädchen- oder Jungengruppen zeitweise gebildet werden, die auf die

verschiedenen geschlechterspezifischen Bedingungen Rücksicht nehmen.

Hochtaunuskreis Frauenbeauftragte

Herbstvortrag 12.11.2009

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Thesen aus der Podiumsdiskussion

• Thesen Dipl. Ing. Ursula Moses Fachhochschule Frankfurt am Main

• Besonders Schülerinnen aber auch Schüler haben in der Regel keine konkrete Vorstellung von

Ingenieurberufen

• In den Berufsberatungen werden Mädchen sehr selten über technische Berufe informiert.

• Mit Motivation und entsprechenden Angeboten kann man Kindern schon sehr früh den Umgang mit

Technik zu einer Selbstverständlichkeit werden lassen.

• Das Interesse an technischen Berufen kann geweckt werden, indem man zeigt, wie Gegenstände des

täglichen Lebens aufgebaut sind, wie sie funktionieren und wer daran beteiligt war um sie herzustellen.

• Menschen brauchen Vorbilder: Man kann sich z.B. besser Vorstellen Informatikerin zu werden, wenn man

das Arbeitsfeld einer Informatikerin kennen lernt. Kontakt: Schülerin ► Informatikstudentin ►

Informatikerin im Beruf

Hochtaunuskreis Frauenbeauftragte

Herbstvortrag 12.11.2009

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Podiumsdiskussion

Denkanstöße aus dem Publikum

• Im Kindergarten muss die Bekanntschaft mit Technik

für Mädchen schon beginnen

• Von Mädchen wird „angenommen“, dass sie kein

technisches Verständnis haben. Mädchen müssen

das Gegenteil mit viel Aufwand beweisen. Sie haben

eine schwierige Bringschuld.

• Bei Jungen wird das technische Verständnis als

selbstverständlich vorausgesetzt

Hochtaunuskreis Frauenbeauftragte

Herbstvortrag 12.11.2009

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Denkanstöße aus dem Publikum

• Eltern müssen stärker mit ins Boot

• Enge Vernetzung zwischen Wirtschaft und Schule und

Eltern erforderlich. Neue Denkmodelle im

Rollenverständnis zulassen

• Rollenverständnis der Vorbilder muss von diesen

immer wieder kritisch hinterfragt werden

• Mädchen brauchen das Gefühl der Sicherheit und der

Normalität ihres Handelns, der Selbstverständlichkeit

Hochtaunuskreis Frauenbeauftragte

Herbstvortrag 12.11.2009

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Bildung eines Bündnisses

• Nach Beendigung der Podiumsdiskussion bestand Einigkeit, dass es wichtig

ist, an diesem Thema konkret weiter zu arbeiten und Lösungswege zu

entwickeln.

• 22 Personen aus Wirtschaft, Schule, Elternschaft und Politik sowie den

Frauenbeauftragten haben sich entschlossen in einem „Bündnis“ diese

Herausforderung anzunehmen.

Zielsetzung ist:

• Förderung der individuellen Entwicklung der Jugendlichen JENSEITS von

festgefahrenen Geschlechterrollen und hierdurch Schaffung der

Voraussetzungen für bessere Lebens-und Berufschancen für beide

Geschlechter.

Hochtaunuskreis Frauenbeauftragte

Herbstvortrag 12.11.2009

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Das Bündnis startet am:

• 02.02.2010

• Wann: 16 Uhr 30

• Wo: Rathaus Bad Homburg, Rathausplatz

1, 1.Stock Sitzungszimmer 120

• Weitere Infos?

• Gaby Pilgrim Tel. 06172 100 1022

• Walburga Kandler Tel. 06172 731 303

• Heike Stein 06173 703 1150

Hochtaunuskreis Frauenbeauftragte

Herbstvortrag 12.11.2009

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Fragebogenaktion im Vorfeld zum

Herbstvortrag

• Um sich einen Überblick über die momentane Situation und

Selbsteinschätzung der Schülerinnen der weiterführenden Schulen der

Jahrgangsstufen 8 -13 zu verschaffen, wurde ein Fragebogen an alle

weiterführenden Schulen verschickt.

• 14 von 20 Schulen haben sich beteiligt

• 1610 Mädchen haben teilgenommen

• Diese Ergebnisse werden auch Grundlage für die Arbeit des Bündnisses

sein.

• Die wichtigsten Ergebnisse (TOP 1 und 2) finden sich in den folgenden

Folien Nr. 19 -32

• Alle Ergebnisse können in den Folien ab Nr. 33 eingesehen werden

Hochtaunuskreis Frauenbeauftragte

Herbstvortrag 12.11.2009

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Hochtaunuskreis Frauenbeauftragte

Herbstvortrag 12.11.2009

17


Fragebogenaktion Auswertung

• Im Folgenden stellen wir die wichtigsten

Ergebnisse der Fragebogenaktion vor.

• Im Nachgang ab Folie Nr. 33 können auch die

kompletten Einzelauswertungen getrennt

nach Mittel- und Oberstufe eingesehen

werden.

Hochtaunuskreis Frauenbeauftragte

Herbstvortrag 12.11.2009

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Teilnehmende Schulen und Verteilung der Teilnehmerinnen pro Jahrgangsstufe

Freie Waldorfschule Vordertaunus

St. Angela Schule

Philipp Reis Schule

Maria Ward Schule

Konrad Lorenz Schule

Kaiserin Friedrich Gymnasium

Humboldtschule

Hochtaunusschule

Gymnasium Oberursel

Gesamtschule Stierstadt

Gesamtschule Gluckenstein

Friedrich Stoltze Schule

Altkönigschule

Adolf Reichwein Schule

0 50 100 150 200 250 300

Hochtaunuskreis Frauenbeauftragte

Herbstvortrag 12.11.2009

Jahrgangsstufe 8

Jahrgangsstufe 9

Jahrgangsstufe 10

Jahrgangsstufe 11

Jahrgangsstufe 12

Jahrgangsstufe 13

19


Fragebogenaktion Auswertung

Die wichtigsten Ergebnisse der Auswertung.

Frage 1: Verteilung von Jungen und Mädchen pro Klasse

Die prozentuale Verteilung von Mädchen und Jungs in den Jahrgängen 8 – 13 betrug:

33 % Jungs, 67 % Mädchen

• Frage 4: Wie findest Du naturwissenschaftliche Fächer generell?

Bewertung Mittelstufe Oberstufe

Geht so 39 % 30 %

Interessant 29 % 23 %

Machen Spaß 16 % 17 %

Langweilig 9 % 9 %

Hochtaunuskreis Frauenbeauftragte

Herbstvortrag 12.11.2009

20


Fragebogenaktion Auswertung

Die wichtigsten Ergebnisse der Auswertung.

Frage 5: Was ist gut an dem naturwissenschaftlichen Unterricht in

Deiner Schule?

Mittelstufe Oberstufe

Praxisbezug und viel praktische 55%

Versuche

46%

Unterrichtsgestaltung mit z.B.

Gruppenarbeit und Möglichkeit

zu Eigenengagement

20% 20%

Themen 9% 14%

Hochtaunuskreis Frauenbeauftragte

Herbstvortrag 12.11.2009

21


Fragebogenaktion Auswertung

• Die wichtigsten Ergebnisse der Auswertung.

Frage 6: Was gefällt Dir am naturwissenschaftlichen Unterricht nicht?

Bemerkung Mittelstufe Oberstufe

Zu viel Theorie,

Praxisbezug fehlt

27 % 30 %

Themen uninteressant 20 % 16 %

Unterrichtsgestaltung

langweilig, kein

Eigenengagement

möglich

Schulstoff pro

Unterrichtsstunde zu

komprimiert

18 % 17 %

11 % 11 %

Hochtaunuskreis Frauenbeauftragte

Herbstvortrag 12.11.2009

22


Fragebogenaktion Auswertung

• Die wichtigsten Ergebnisse der Auswertung.

Frage 7: Was würdest Du Dir für den Unterricht wünschen?

Bemerkung Mittelstufe Oberstufe

Abwechslungsreicher und

bessere Mischung aus

Theorie und Praxis;

Bessere Stoffvermittlung

durch Lehrer, mehr

Erklärungen

51 % 48 %

Interessantere Themen 18 % 16 %

Hochtaunuskreis Frauenbeauftragte

Herbstvortrag 12.11.2009

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Fragebogenaktion Auswertung

• Die wichtigsten Ergebnisse der Auswertung.

Frage 8a: Sollte es Geschlechter getrennten Unterricht in naturwissenschaftlichen

Fächern geben?

Mittelstufe Oberstufe

Ja 34 % 22 %

Nein 66 % 78 %

Hochtaunuskreis Frauenbeauftragte

Herbstvortrag 12.11.2009

24


Fragebogenaktion Auswertung

• Die wichtigsten Ergebnisse der Auswertung.

• Frage 8b: Sollte es Unterricht geben, in denen Mädchen und Jungen

getrennt unterrichtet werden? Gründe für die Entscheidung

Ja, können so

besser lernen.

Nein, Geschlechter

sollten gleich

behandelt werden

Mittelstufe Oberstufe

21% 12%

16% 21%

• Hier lohnt sich ein zusätzlicher Blick in die Einzelauswertung besonders, da viele Begründungen unter

sonstige Gründe zu finden sind. Diese Begründungen sind auch sehr aufschlussreich.

Hochtaunuskreis Frauenbeauftragte

Herbstvortrag 12.11.2009

25


0

0

0

0

0

0

0

Fragebogenaktion Auswertung

• Die wichtigsten Ergebnisse der Auswertung.

• Frage 9: Hast Du bereits ein Berufspraktikum gemacht, wenn ja, in welchem

Bereich?

Soziale oder

pflegerische Berufe

Berufspraktikum

Verkauf Dienstleistung Bürotätigkeit naturwissenschaftl.

/

technischer Beruf

Hochtaunuskreis Frauenbeauftragte

Herbstvortrag 12.11.2009

Oberstufe

Mittelstufe

sonstige

Berufsgruppen

kein

Berufspraktikum

26


500

400

300

200

100

0

Fragebogenaktion Auswertung

• Die wichtigsten Ergebnisse der Auswertung.

• Frage 10:

Soziale oder

pflegerische Berufe

Was ist zurzeit Dein Berufswunsch?

Verkauf Dienstleistung Bürotätigkeit naturwissenschaftl.

/

technischer Beruf

Hochtaunuskreis Frauenbeauftragte

Herbstvortrag 12.11.2009

Oberstufe Mittelstufe

sonstige

Berufsgruppen

kein Berufswunsch

27


Fragebogenaktion Auswertung

• Die wichtigsten Ergebnisse der Auswertung.

• Frage 11a:

Sind Frauen für technische Berufe prinzipiell geeignet?

Nein=Ungeeignet

8%

Ja= gegeeignet

92%

Hochtaunuskreis Frauenbeauftragte

Herbstvortrag 12.11.2009

Ober- und Mittelstufe

28


Fragebogenaktion Auswertung

• Die wichtigsten Ergebnisse der Auswertung.

Frage 11b: Sind Frauen für technische Berufe geeignet? Einschätzungsgründe

Keine Eignung, sonstige Gründe

Männerdomäne, Frauen haben keine Chance im Berufsalltag

Frauen weniger wie Männer geeignet

Ja, sonstige Gründe

Ja,weil besser wie Männer

Ja, weil genauso fähig wie Männer

16 2

82

21 3

136 61

6823

595

0 500 1000

Hochtaunuskreis Frauenbeauftragte

Herbstvortrag 12.11.2009

351

Mittelstufe

Oberstufe

29


Fragebogenaktion Auswertung

• Die wichtigsten Ergebnisse der Auswertung.

Frage 12: Was denkst Du sind die Gründe, dass so wenige Frauen naturw./techn. Berufe ergreifen?

Aussagen insgesamt von Mittel- und Oberstufe

sonstige Gründe

Angst vor negativem gesellschaftlichen Ansehen

schlechte Vereinbarkeit Familie und Beruf

Interesse liegt woanders

Männerdomäne, Angst vor Ausgrenzung, weniger

Karrierechancen

Frauen werden schlechter bezahlt

Frauen weniger geeignet

0 200 400 600 800

Hochtaunuskreis Frauenbeauftragte

Herbstvortrag 12.11.2009

Mittelstufe

Oberstufe

30


Frage 12: Was denkst Du sind die Gründe, warum so wenig Mädchen und junge

Frauen einen technischen oder naturwissenschaftlichen Beruf ergreifen?

• Typische Aussagen der Mädchen zu dieser Fragestellung, die sich unter

der Rubrik „sonstige Gründe„ verbergen :

• Mangelnde körperliche Kraft

• Männer wühlen gerne im Dreck, Frauen nicht

• Kaputte Fingernägel

• Begabung von Frauen liegen im intuitiven Bereich und nicht im handwerklichen

• Schwierige Ausbildung, fehlende mathematische Begabung der Mädchen

• Jungs können es einfach besser

• Mädchen glauben, dass sie es nicht können

• Solche Berufe erfordern typische „Männerbegabungen“

• Frauen und Männer denken und ticken anders

• Angst vor Diskriminierung am Arbeitsplatz

• Männer beißen Frauen weg, wenn sie in der Mehrzahl sind

• Mädchen werden an solchen Arbeitsplätzen anders behandelt, Angst vor Ausgrenzung

• Männer wollen Frauen an solchen Arbeitsplätzen nicht haben

• Gesellschaft beeinflusst die Entscheidung der Mädchen. Frauen „gehören an den Herd“ oder aber in die

typischen „Frauenberufe“. Dafür sind sie gemacht.

• Mädchen glauben nicht an sich und ihre Fähigkeiten

• Mangelnde Erfolgserlebnisse während der Schulzeit in den naturw. Fächern

Hochtaunuskreis Frauenbeauftragte

Herbstvortrag 12.11.2009

31


Fragebogenaktion Auswertung

• Die wichtigsten Ergebnisse der Auswertung.

Frage 13a: Kannst Du Dir vorstellen einen techn./ naturw. Beruf

zu ergreifen?

Nein

55%

Ja=

45%

Hochtaunuskreis Frauenbeauftragte

Herbstvortrag 12.11.2009

Ober - und Mittelstufe

32


Fragebogenaktion Auswertung

• Die wichtigsten Ergebnisse der Auswertung.

Frage 13b: Kannst Du Dir vorstellen einen naturw./techn. Beruf zu ergreifen?

Gründe für die Entscheidung

Aussagen insgesamt von Mittel-und Oberstufe

Nein, sonstige Gründe

schlechte Bezahlung

geringes Stellenangebot

Kein Interesse an Naturwissenschaft und

Technik

Ja, Sonstige Gründe

gutes Stellenangebot, gute Bezahlung

Ja, Interesse an technischen Berufen

0 100 200 300 400 500 600

Hochtaunuskreis Frauenbeauftragte

Herbstvortrag 12.11.2009

Mittelstufe

Oberstufe

33


Gesamt- Auswertung

• Hier folgend die Einzelauswertungen für die

Mittel- und Oberstufe getrennt und

Darstellung aller Antworten

Hochtaunuskreis Frauenbeauftragte

Herbstvortrag 12.11.2009

34


Wie viele Schüler und Schülerinnen sind in

100%

90%

80%

70%

60%

50%

40%

30%

20%

10%

0%

Deiner Klasse?

Frage 2: Prozentuale Verteilung der Mädchen und Jungen pro Jahrgangsstufe

Jahrgangsstufe 8 Jahrgangsstufe 9 Jahrgangsstufe 10Jahrgangsstufe 11Jahrgangsstufe 12Jahrgangsstufe 13

Hochtaunuskreis Frauenbeauftragte

Herbstvortrag 12.11.2009

Mädchen

Jungen

35


Frage Nr. 3

Hochtaunuskreis Frauenbeauftragte

Herbstvortrag 12.11.2009

Oberstufe

Chemie

Physik

Biologie

Informatik

Andere

36


Frage Nr. 3

Hochtaunuskreis Frauenbeauftragte

Herbstvortrag 12.11.2009

Mittelstufe

Chemie

Physik

Biologie

Informatik

Andere

37


Frage 4: Wie findest Du naturwissenschaftliche Fächer generell?

geht so

39%

langweilig

9%

weitere Einschätzung

7%

machen Spass

16%

Hochtaunuskreis Frauenbeauftragte

Herbstvortrag 12.11.2009

Mittelstufe

interessant

29%

38


Frage 4: Wie findest Du naturwissenschaftliche

Fächer generell?

geht so

30%

weitere Einschätzung

11%

langweilig

9%

machen Spass

17%

Hochtaunuskreis Frauenbeauftragte

Herbstvortrag 12.11.2009

interessant

33%

Oberstufe

39


800

700

600

500

400

300

200

100

0

Frage 4: Wie findest Du den naturwissenschaftlichen Unterricht

generell?

machen Spass interessant geht so langweilig weitere

Hochtaunuskreis Frauenbeauftragte

Herbstvortrag 12.11.2009

Einschätzung

Oberstufe

MIttelstufe

40


Gute didaktische Aufbereitung

des theoretischen Unterrichtes

1%

Frage 5: Was ist gut an dem Naturwissenschaftlichen

Unterricht in Deiner Schule

Mehrfachnennung:

Lehrer,Unterricht, Praxisbezug

8% sonstige Gründe

5%

Themen

9%

Lehrer

2%

Praxisbezug und viel praktische

Versuche

55%

Hochtaunuskreis Frauenbeauftragte

Herbstvortrag 12.11.2009

Unterrichtsgestaltung mit z.B.

Gruppenarbeit und Möglichkeit

zu Eigenengagement

20%

Mittelstufe

41


Gute didaktische

Aufbereitung des

theoretischen

Unterrichtes

1%

Mehrfachnennung:

Lehrer,Unterricht,

Praxisbezug

12%

Themen

15%

Frage 5: Was ist gut an dem Naturwissenschaftlichen

Unterricht in Deiner Schule

sonstige Gründe

4%

Lehrer

3%

Hochtaunuskreis Frauenbeauftragte

Herbstvortrag 12.11.2009

Praxisbezug und viel

praktische Versuche

45%

Oberstufe

Unterrichtsgestaltung

mit z.B. Gruppenarbeit

und Möglichkeit zu

Eigenengagement

20%

42


00

00

00

00

00

00

00

00

0

Frage 5: Was ist gut an dem Naturwissenschaftlichen Unterricht?

Lehrer Unterrichtsgestaltung

mit z.B. Gruppenarbeit

und Möglichkeit zu

Eigenengagement

Praxisbezug und viel

praktische Versuche

Gute didaktische

Aufbereitung des

theoretischen

Unterrichtes

Hochtaunuskreis Frauenbeauftragte

Herbstvortrag 12.11.2009

Themen Mehrfachnennung:

Lehrer,Unterricht,

Praxisbezug

Mittelstufe

Oberstufe

sonstige Gründe

43


Zu viele Versuche, zu wenig

Erklärungen der Hintergründe

4%

Theoretischer Unterricht, zu

komprimierter und schwerer

Unterrichtsstoff in einer

Schulstunde

11%

Frage 6: Was gefällt Dir am naturwissenschaftlichen Unterricht nicht?

Mehrfachnennung

10%

Themen uninteressant

20%

Lehrer

10%

Hochtaunuskreis Frauenbeauftragte

Herbstvortrag 12.11.2009

zu viel Theorie, Praxisbezug fehlt

27%

Mittelstufe

Unterrichtsgestaltung langweilig

und eintönig, kein

Eigenengagement möglich

18%

44


Frage 6: Was gefällt Dir am Naturwissenschaftlichen Unterricht nicht?

Zu viele Versuche, zu wenig

Erklärungen der Hintergründe

3%

Theoretischer Unterricht, zu

komprimierter und schwerer

Unterrichtsstoff in einer Schulstunde

11%

Mehrfachnennung

13%

Themen

uninteressant

16%

Lehrer

10%

zu viel Theorie,

Praxisbezug fehlt

30%

Hochtaunuskreis Frauenbeauftragte

Herbstvortrag 12.11.2009

Oberstufe

Unterrichtsgestaltung langweilig und

eintönig, kein Eigenengagement

möglich

17%

45


Frage 6: Was gefällt Dir am naturwissenschaftlichen Unterricht nicht?

prozentuale Verteilung der Antworten Mittel- und Oberstufe

Mehrfachnennung

Zu viele Versuche, zu wenig Erklärungen der Hintergründe

Theoretischer Unterricht, zu komprimierter und schwerer

Unterrichtsstoff in einer Schulstunde

Themen uninteressant

zu viel Theorie, Praxisbezug fehlt

Unterrichtsgestaltung langweilig und eintönig, kein

Eigenengagement möglich

Lehrer

0% 20% 40% 60% 80% 100%

Hochtaunuskreis Frauenbeauftragte

Herbstvortrag 12.11.2009

Oberstufe

Mittelstufe

46


Frage 6: Was gefällt Dir am naturwissenschaftlichen Unterricht nicht?

Zu viele Versuche, zu wenig Erklärungen der

Hintergründe

Theoretischer Unterricht, zu komprimierter und

schwerer Unterrichtsstoff in einer Schulstunde

Themen uninteressant

zu viel Theorie, Praxisbezug fehlt

Unterrichtsgestaltung langweilig und eintönig, kein

Eigenengagement möglich

Aussagen gesamt Mittel-und Oberstufe

Mehrfachnennung

Lehrer

0 100 200 300 400

Hochtaunuskreis Frauenbeauftragte

Herbstvortrag 12.11.2009

Oberstufe

Mittelstufe

47


Frage 7: Was würdest Du Dir für den naturwissenschaftlichen

Unterricht wünschen?

Mehrfachnennung der o.g.

Antworten

3%

sonstige Antwort

24%

Interessantere Themen,

Mitbestimmung bei

Themenwahl,

18%

Besseres Unterrichtsmaterial,

geeignete Räumlichkeiten

4%

Hochtaunuskreis Frauenbeauftragte

Herbstvortrag 12.11.2009

abwechslungsreicher

Unterricht gute Mischung

aus Theorie und Praxis,

bessere Vermittlung des

Stoffes durch den Lehrer

51%

Mittelstufe

48


Frage 7: Was würdest Du Dir für den naturwissenschaftlichen Unterricht

wünschen?

Mehrfachnennung der

o.g. Antworten

4%

Interessantere Themen,

Mitbestimmung bei

Themenwahl,

16%

sonstige Antwort

26%

Besseres Unterrichtsmaterial,

geeignete Räumlichkeiten

6%

Hochtaunuskreis Frauenbeauftragte

Herbstvortrag 12.11.2009

abwechslungsreicher

Unterricht gute Mischung

aus Theorie und Praxis,

bessere Vermittlung des

Stoffes durch den Lehrer

48%

Oberstufe

49


Frage 7: Was würdest Du Dir für den naturwissenschaftlichen Unterricht wünschen

prozentuale Verteilung der Aussagen Mittel-und Oberstufe

sonstige Antwort

Mehrfachnennung der o.g. Antworten

Interessantere Themen, Mitbestimmung bei Themenwahl,

abwechslungsreicher Unterricht gute Mischung aus Theorie

und Praxis,

bessere Vermittlung des Stoffes durch den Lehrer

Besseres Unterrichtsmaterial, geeignete Räumlichkeiten

0% 20% 40% 60% 80% 100%

Hochtaunuskreis Frauenbeauftragte

Herbstvortrag 12.11.2009

Mittelstufe

Oberstufe

50


Frage 7: Was würdest Du Dir für den naturwissenschaftlichen Unterricht wünschen?

Übersicht Antworten Mittelstufe und Oberstufe

Besseres

Unterrichtsmaterial,

geeignete

Räumlichkeiten

abwechslungsreicher

Unterricht gute

Mischung aus Theorie

und Praxis,

bessere Vermittlung des

Stoffes durch den Lehrer

Interessantere Themen,

Mitbestimmung bei

Themenwahl,

Mehrfachnennung der

o.g. Antworten

Hochtaunuskreis Frauenbeauftragte

Herbstvortrag 12.11.2009

Oberstufe Mittelstufe

sonstige Antwort

Beispiel Sonstige Antworten:

Leichtere Aufbereitung der Theorie

Weniger Formeln und Berechnungen

51


Frage 8a: Befürwortung/Ablehnung getrennter

Unterricht

Nein = Unterricht

gemeinsam

66%

Hochtaunuskreis Frauenbeauftragte

Herbstvortrag 12.11.2009

Mittelstufe

Ja= getrennter

Unterricht

34%

52


Frage 8a: Befürwortung/Ablehnung getrennter

Unterricht

Nein = Unterricht gemeinsam

78%

Hochtaunuskreis Frauenbeauftragte

Herbstvortrag 12.11.2009

Ja= getrennter Unterricht

22%

Oberstufe

53


Frage 8a: Befürwortung /Ablehnung getrennter Unterricht in

naturwissenschaftlichen Fächern

Gesamtüberblick alle Jahrgangsstufen

71%

29%

Hochtaunuskreis Frauenbeauftragte

Herbstvortrag 12.11.2009

Ja= getrennter Unterricht

Nein = Unterricht gemeinsam

54


Frage 8b: Gründe für Aufhebung/Beibehaltung Coedukativer Unterricht

Beispiel für sonstige "Nein Gründe":

Jungen sollen nicht denken, dass Mädchen

eine Sonderbehandlung nötig hätten

Nein, sonstige Gründe

30%

Nein, Geschlechter sollten

gleich behandelt werden

16%

Nein, können voneinander lernen

8%

Hochtaunuskreis Frauenbeauftragte

Herbstvortrag 12.11.2009

Ja, können so besser lernen

21%

Ja,sonstige Gründe

21%

Ja,weil peinlich vor

männl.

Klassenkameraden

Fehler zu machen

4%

Mittelstufe

Beispiel für sonstige "Ja-Gründe":

Trennung im Sport und

Sexualunterricht wird gewünscht

Unterricht wird durch die Jungen

sehr laut.

Jungen nehmen den Unterricht

nicht ernst

55


age 8b: Gründe für Aufhebung/Beibehaltung Coeduktaiver Unterricht

Beispiel für Sonstige "Nein"-Begründung:

Frauen und Männer müssen auch im

Berufsleben miteinander arbeiten.

So kann das Miteinander eingeübt werden

Nein, sonstige Gründe

32%

Nein, Geschlechter sollten gleich

behandelt werden

27%

Ja, können so besser

lernen

12%

Hochtaunuskreis Frauenbeauftragte

Herbstvortrag 12.11.2009

Ja,sonstige Gründe

12%

Nein, können voneinander

lernen

16%

Ja,weil peinlich vor männl.

Klassenkameraden Fehler zu

machen

1%

Oberstufe

56


350

300

250

200

150

100

50

0

Ja,weil peinlich vor

männl.

Klassenkameraden

Fehler zu machen

Frage 8b: Gründe für Aufhebung/Beibehaltung Coedeukativer Unterricht

Ja, können so

besser lernen

Ja,sonstige Gründe Nein, können

voneinander

lernen

Hochtaunuskreis Frauenbeauftragte

Herbstvortrag 12.11.2009

Nein, Geschlechter

sollten gleich

behandelt werden

Nein, sonstige

Gründe

Oberstufe

Mittelstufe

57


Soziale oder

flegerische Berufe

Frage 9: Berufspraktikum

Mittelstufe

Verkauf Dienstleistung Bürotätigkeit naturwissenschaftl.

/

technischer Beruf

Hochtaunuskreis Frauenbeauftragte

Herbstvortrag 12.11.2009

sonstige

Berufsgruppen

kein

Berufspraktikum

58


oziale oder

erische Berufe

Frage 9: Berufspraktikum

Oberstufe

Verkauf Dienstleistung Bürotätigkeit naturwissenschaftl.

/

technischer Beruf

Hochtaunuskreis Frauenbeauftragte

Herbstvortrag 12.11.2009

sonstige

Berufsgruppen

kein

Berufspraktikum

59


0

Soziale oder

pflegerische Berufe

Frage 9: Berufspraktikum

Verkauf Dienstleistung Bürotätigkeit naturwissenschaftl.

/

technischer Beruf

Hochtaunuskreis Frauenbeauftragte

Herbstvortrag 12.11.2009

Oberstufe

Mittelstufe

sonstige

Berufsgruppen

kein

Berufspraktikum

60


350

300

250

200

150

100

50

0

Soziale oder

pflegerische Berufe

Mittelstufe

Frage 10: Was ist zurzeit Dein Berufswunsch ?

Verkauf Dienstleistung Bürotätigkeit naturwissenschaftl.

/

technischer Beruf

Hochtaunuskreis Frauenbeauftragte

Herbstvortrag 12.11.2009

sonstige

Berufsgruppen

kein Berufswunsch

61


160

140

120

100

80

60

40

20

0

Soziale oder

pflegerische Berufe

Oberstufe

Frage 10: Was ist zurzeit Dein Berufswunsch?

Verkauf Dienstleistung Bürotätigkeit naturwissenschaftl. /

technischer Beruf

Hochtaunuskreis Frauenbeauftragte

Herbstvortrag 12.11.2009

sonstige

Berufsgruppen

kein Berufswuns

62


Soziale oder

pflegerische Berufe

Frage 10: Was ist zurzeit Dein Berufswunsch?

Verkauf Dienstleistung Bürotätigkeit naturwissenschaftl. /

technischer Beruf

Hochtaunuskreis Frauenbeauftragte

Herbstvortrag 12.11.2009

Oberstufe Mittelstufe

sonstige

Berufsgruppen

kein Berufswunsch

63


Frage 11a: Sind Frauen für technische Berufe prinzipiell

geeignet?

Nein=Ungeeignet

8%

Ja= gegeeignet

92%

Hochtaunuskreis Frauenbeauftragte

Herbstvortrag 12.11.2009

Mittelstufe

64


Nein=Ungeeignet

4%

Frage 11a: Sind Frauen für technische Berufe prinzipiell

geeignet?

Ja= gegeeignet

96%

Hochtaunuskreis Frauenbeauftragte

Herbstvortrag 12.11.2009

Oberstufe

65


Frage 11a: Sind Frauen für technische Berufe prinzipiell

geeignet?

Ober- und Mittelstufe

Nein=Ungeeignet

8%

Hochtaunuskreis Frauenbeauftragte

Herbstvortrag 12.11.2009

Ja= gegeeignet

92%

66


Ja,weil

besser wie

Männer

8%

Frage 11b: Sind Frauen für technische Berufe geeignet?

Einschätzungsgründe

Frauen weniger wie

Männer geeignet

2%

Ja, sonstige Gründe

17%

Männerdomäne, Frauen haben

keine Chance im Berufsalltag

1%

Hochtaunuskreis Frauenbeauftragte

Herbstvortrag 12.11.2009

Keine Eignung, sonstige Gründe

2%

Ja, weil genauso fähig wie

Männer

70%

Mittelstufe

67


Frauen weniger wie Männer

geeignet

1%

Ja,weil besser wie

Männer

5%

Frage 11b: Sind Frauen für technische Berufe geeignet?

Einschätzungsgründe

Männerdomäne, Frauen haben

keine Chance im Berufsalltag

1%

Ja, sonstige Gründe

14%

Keine Eignung, sonstige Gründe

0%

Ja, weil genauso fähig wie

Männer

79%

Hochtaunuskreis Frauenbeauftragte

Herbstvortrag 12.11.2009

Oberstufe

68


Frage 11b: Sind Frauen für technische Berufe geeignet? Einschätzungsgründe

prozentuale Verteilung der Antworten Mittel- und Oberstufe

Keine Eignung, sonstige Gründe

Männerdomäne, Frauen haben keine Chance im Berufsalltag

Frauen weniger wie Männer geeignet

Ja, sonstige Gründe

Ja,weil besser wie Männer

Ja, weil genauso fähig wie Männer

Mittelstufe

Oberstufe

0% 20% 40% 60% 80% 100%

Hochtaunuskreis Frauenbeauftragte

Herbstvortrag 12.11.2009

69


Frage 11b: Sind Frauen für technische Berufe geeignet? Einschätzungsgründe

Keine Eignung, sonstige Gründe

Männerdomäne, Frauen haben keine Chance im Berufsalltag

Frauen weniger wie Männer geeignet

Ja, sonstige Gründe

Ja,weil besser wie Männer

Ja, weil genauso fähig wie Männer

2

16

28

3

21

136

68

23

61

595

351

0 500 1000

Hochtaunuskreis Frauenbeauftragte

Herbstvortrag 12.11.2009

Mittelstufe

Oberstufe

70


Angst vor negativem

gesellschaftlichen Ansehen

4%

schlechte

Vereinbarkeit

Familie und

Beruf

0%

Frage 12: Was denkst Du sind die Gründe, dass so wenig Frauen

naturw./techn. Berufe ergreifen?

sonstige Gründe

22%

Frauen weniger geeignet

8%

Interesse liegt woanders

50%

Hochtaunuskreis Frauenbeauftragte

Herbstvortrag 12.11.2009

Frauen werden

schlechter bezahlt

1%

Männerdomäne, Angst vor

Ausgrenzung, weniger

Karrierechancen

15%

Mittelstufe

71


Angst vor negativem

gesellschaftlichen

Ansehen

6%

schlechte

Vereinbarkeit

Familie und

Beruf

0%

Frage 12: Was denkst Du sind die Gründe, dass so wenig Frauen

naturw./techn. Berufe ergreifen?

sonstige Gründe

15%

Interesse liegt woanders

52%

Frauen weniger geeignet

6%

Hochtaunuskreis Frauenbeauftragte

Herbstvortrag 12.11.2009

Frauen werden schlechter

bezahlt

1%

Oberstufe

Männerdomäne, Angst vor

Ausgrenzung, weniger

Karrierechancen

20%

72


Frage 12: Was denkst Du sind die Gründe, dass so wenig Frauen naturw./techn. Berufe ergreife

prozentuale Verteilung der Aussagen der Mittel-und der Oberstufe

sonstige Gründe

Angst vor negativem gesellschaftlichen Ansehen

schlechte Vereinbarkeit Familie und Beruf

Interesse liegt woanders

Männerdomäne, Angst vor Ausgrenzung, weniger Karrierechancen

Frauen werden schlechter bezahlt

Frauen weniger geeignet

0% 20% 40% 60% 80% 100%

Hochtaunuskreis Frauenbeauftragte

Herbstvortrag 12.11.2009

Mittelstufe

Oberstufe

73


Frage 12: Was denkst Du sind die Gründe, dass so wenige Frauen naturw./techn. Berufe ergreif

Aussagen insgesamt von Mittel- und Oberstufe

sonstige Gründe

Angst vor negativem gesellschaftlichen Ansehen

schlechte Vereinbarkeit Familie und Beruf

Interesse liegt woanders

Männerdomäne, Angst vor Ausgrenzung, weniger Karrierechancen

Frauen werden schlechter bezahlt

Frauen weniger geeignet

0 200 400 600 800

Hochtaunuskreis Frauenbeauftragte

Herbstvortrag 12.11.2009

Mittelstufe

Oberstufe

74


Frage 12: Was denkst Du sind die Gründe, warum so wenig Mädchen und junge

Frauen einen technischen oder naturwissenschaftlichen Beruf ergreifen?

• Typische Aussagen der Mädchen zu dieser Fragestellung, die sich unter

der Rubrik „sonstige Gründe„ verbergen :

• Mangelnde körperliche Kraft

• Männer wühlen gerne im Dreck, Frauen nicht

• Kaputte Fingernägel

• Begabung von Frauen liegen im intuitiven Bereich und nicht im handwerklichen

• Schwierige Ausbildung, fehlende mathematische Begabung der Mädchen

• Jungs können es einfach besser

• Mädchen glauben, dass sie es nicht können

• Solche Berufe erfordern typische „Männerbegabungen“

• Frauen und Männer denken und ticken anders

• Angst vor Diskriminierung am Arbeitsplatz

• Männer beißen Frauen weg, wenn sie in der Mehrzahl sind

• Mädchen werden an solchen Arbeitsplätzen anders behandelt, Angst vor Ausgrenzung

• Männer wollen Frauen an solchen Arbeitsplätzen nicht haben

• Gesellschaft beeinflusst die Entscheidung der Mädchen. Frauen gehören an den Herd oder aber in die

typischen „Frauenberufe“. Dafür sind sie gemacht

• Mädchen glauben nicht an sich und ihre Fähigkeiten

• Mangelnde Erfolgserlebnisse während der Schulzeit in den naturw. Fächern

Hochtaunuskreis Frauenbeauftragte

Herbstvortrag 12.11.2009

75


Frage 13a: Kannst Du Dir vorstellen einen technischen/naturw. Beruf zu

ergreifen?

Nein

55%

Hochtaunuskreis Frauenbeauftragte

Herbstvortrag 12.11.2009

Ja

45%

Mittelstufe

76


Nein

49%

Frage 13a: Kannst Du Dir vorstellen einen techn./naturw. Beruf zu

ergreifen?

Hochtaunuskreis Frauenbeauftragte

Herbstvortrag 12.11.2009

Oberstufe

Ja

51%

77


Frage 13a: Kannst Du Dir vorstellen einen techn/ naturw. Beruf zu ergreifen?

Nein

55%

Hochtaunuskreis Frauenbeauftragte

Herbstvortrag 12.11.2009

Ober - und Mittelstufe

Ja=

45%

78


geringes

Stellenangebot

0%

Frage 13b: Kannst Du Dir vorstellen einen naturw./techn. Beruf zu

ergreifen?

Begründung für die Entscheidung

schlechte Bezahlung

0%

Kein Interesse an

Naturwissenschaft und Technik

49%

Nein, sonstige Gründe

10%

Hochtaunuskreis Frauenbeauftragte

Herbstvortrag 12.11.2009

Ja, Interesse an technischen

Berufen

32%

Ja, Sonstige Gründe

8%

Mittelstufe

gutes

Stellenangebot,

gute Bezahlung

1%

79


schlechte Bezahlung

6%

geringes

Stellenangebot

0%

Frage 13b: Kannst Du Dir vorstellen einen techn./naturw. Beruf zu ergreifen?

Nein, sonstige Gründe

15%

Kein Interesse an

Naturwissenschaft und Technik

53%

Ja, Interesse an

technischen Berufen

5%

Hochtaunuskreis Frauenbeauftragte

Herbstvortrag 12.11.2009

gutes Stellenangebot,

gute Bezahlung

1%

Ja, Sonstige Gründe

20%

Oberstufe

80


Frage 13b: Kannst Du Dir vorstellen einen naturw./techn. Beruf zu ergreifen?

Gründe für die Entscheidung

prozentuale Verteilung der Aussagen Mittel- und Oberstufe

Nein, sonstige Gründe

schlechte Bezahlung

geringes Stellenangebot

Kein Interesse an Naturwissenschaft und Technik

Ja, Sonstige Gründe

gutes Stellenangebot, gute Bezahlung

Ja, Interesse an technischen Berufen

0% 20% 40% 60% 80% 100%

Hochtaunuskreis Frauenbeauftragte

Herbstvortrag 12.11.2009

Mittelstufe

Oberstufe

81


Frage 13b: Kannst Du Dir vorstellen einen naturw./techn. Beruf zu ergreifen?

Gründe für die Entscheidung

Aussagen insgesamt von Mittel-und Oberstufe

Nein, sonstige Gründe

schlechte Bezahlung

geringes Stellenangebot

Kein Interesse an Naturwissenschaft und Technik

Ja, Sonstige Gründe

gutes Stellenangebot, gute Bezahlung

Ja, Interesse an technischen Berufen

Mittelstufe

Oberstufe

0 50 100 150 200 250 300 350 400 450 500

Hochtaunuskreis Frauenbeauftragte

Herbstvortrag 12.11.2009

82

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