Tourismus in Castrisch

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Tourismus in Castrisch

Tourismus in Castrisch Bericht der Kommission für Tourismus

Zusammenfassung

Juni 2006

Zusammenfassend stellen wir fest, dass Castrisch Angebote und touristische

Potenziale hat, die besser genutzt werden könnten. Diese gründen vor allem auf die

vielfältige und erlebnisreiche Natur- und Kulturlandschaft, auf die Landwirtschaft und auf

Aktivitäten der Vereine. Der Charakter des kleinen Bergdorfes mit seinen "Streglias",

Scheunen, Obstgürtel und Brunnen bietet eine besondere Atmosphäre und Ruhe. Die

touristischen Attraktionen in der Region sorgen für einen grossen Gästeauflauf, was uns

die Möglichkeit bietet, eine grosse Kundschaft für Produkte und Dienstleistungen

unmittelbar in unserer Umgebung zu gewinnen. Viele Ortsansässige erbringen in den

Nachbargemeinden Vorleistungen für touristische Unternehmen oder arbeiten direkt im

Tourismus.

Ein gemeindeübergreifendes, gut vernetztes, gut organisiertes und vermitteltes

regionales Angebot würde dem Gast Vielfalt, Wahlmöglichkeiten und Individualität in der

Gestaltung seiner Ferien oder Freizeit bieten. Leider ist das heute in der Region nicht der

Fall: Angebote einheimischer Firmen und Privatpersonen sind zu wenig bekannt. Bei

Marketing- und Kommunikationsleistungen herrscht Handlungsbedarf. Es mangelt an

Koordination im Tourismusangebot, die Kooperation ist ungenügend, die Vermarktung

ineffektiv.

Für die Initiative Einzelner müssen bessere Rahmenbedingungen geschaffen werden.

Die Gemeinde muss sich für die Verbesserung der Rahmenbedingungen für den

Tourismus in der Gemeinde und in der Region einsetzen. Die Koordination,

Kommunikation, Vernetzung und Vermittlung im Tourismus ist strukturell zu organisieren

und zu fördern. Wir empfehlen daher, eine Kommission einzusetzen, um die Bildung einer

regionalen Lösung voranzutreiben und die damit verbundenen Anpassungen auf

Gemeindeebene vornehmen zu können. Falls dies nicht gelingt, sollte sich eine

Kommission den oben genannten Aufgaben widmen, bestehend aus maximal drei

Mitgliedern, mit einem Vertreter des Gemeindevorstands als Bindeglied zur politischen

Gemeinde.

Die Finanzierung der Organisation des Tourismus lässt sich relativ einfach lösen,

strategische Mängel zu beheben ist hingegen schwierig und aufwendig. TFA und Kurtaxen

bringen eine ausgewogenere Verteilung der Kosten für öffentliche, gästeorientierte

Einrichtungen, so dass die Nutzniesser der Investitionen die Kosten tragen und im

Gegenzug die Gemeinde entlastet wird.

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