«transformation» - Carosoft

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«transformation» - Carosoft

«Transformation»

Schriftliche Maturarbeit 2006/2007,

September 2006

Studienbereich Allgemeinbildung

Gestalterische Berufsmaturitätsschule Zürich, GMBS

Studierende Klasse GBMS 5F

Lehrbegleitender Studiengang

GBMS 2004-2007

Leitfachdozent: Urs Rohner

Dozent für deutsche Sprache

und Literatur an der GBMS Zürich

Rahmenthema: «Transformation»

Gestalterische Berufsmaturitätsschule GBMS Zürich


Maturarbeit I Inhaltsverzeichnis

Vorwort 4

1. Transformation im interdisziplinären Überblick 6

1.1 Grundsätzliches 6

1.2 Transformation in Gesellschaft und Wirtschaft: Schönheitsideal 8

1.2.1 Was ist Schönheit? 8

1.2.2 Schönheitsideal in den verschiedenen Stilepochen 8–9

1.3 Transformation in Arbeit und Beruf: Workaholic – Die Sucht nach Arbeit 12

1.3.1 Definition von Workaholic 12

1.3.2 Wie kommt es zur Arbeitssucht? 12–13

1.3.3 Wenn die Arbeit dein Leben bestimmt 13–14

1.4 Transformation in Kultur und Kunst: Entwicklung der Schrift 15

1.4.1 Von den Höhlenmalereien bis zur heutigen Schrift 15–18

1.5 Transformation in Wissenschaft: Regenbogen 20

1.5.1 Charakter des Sonnenlichts und Zusammensetzung 20

der Regenbogenentstehung

1.5.2 Farbzerlegung am Wassertropfen 20

1.5.2 Hauptregenbogen 20–21

1.5.3 Nebenregenbogen 21

2. Transformation in der Psychologie:

Dissoziative Identitätsstörung 21

2.1 Was ist «dissoziative Identitätsstörung»? 21

2.2 Geschichte und Konzeptentwicklung der Störung 24

2.3 Welche Symptome treten auf? 24–25

2.4 Ursache für die Entstehung multipler Persönlichkeiten 25–27

2.5 Reaktionen im Gehirn bei einem traumatischen Erlebnis 27

2.6 Veränderung der Gehirnfunktionen 27–30

2.7 Wie können nun multiple Persönlichkeiten entstehen? 30–32

2.8 Therapie und Heilung 32

2.9 Resumé 32

3. Gedanken und Ideen zur gestalterischen Themenumsetzung 34

3.1 Brainstorming und Besprechung in der Klasse 34

3.2 Gedanken und Ideen zum Rahmenthema «Transformation» 34–35

4. Literatur und Quellenverzeichnis 35–36

5. Lebenslauf 37–38

6. Bestätigung 40

7. Schlusswort 42


3

Maturarbeit I Vorwort

Das Rahmenthema «Transformation»

lässt ein breites Spektrum an Möglichkeiten

offen, was für die Auswahl der Unterthemen

einerseits praktisch, andererseits

auch nicht besonders hilfreich sein

kann. Denn je mehr Freiheit man für die

Themenauswahl bekommt, desto unübersichtlicher

kann es werden.

Mein Glück war es, dass ich schon zu

Beginn der Bekanntgabe des Rahmenthemas

einige Ansätze für mein Individualthema

hatte, jedoch nicht wusste, wie ich sie

richtig umsetzen sollte. Ich wollte unbedingt

ein Thema auswählen, welches in

eine psychologische Richtung ging, etwas,

worüber vielleicht nicht jeder schreiben

würde.

So habe ich mich für die «dissoziative

Identitätsstörung»entschieden.Esisteine

Persönlichkeitsstörung, bei welcher sich

mehrere Identitäten in einem Individuum

befinden. Mich interessierte vor allem die

Entstehung einer solcher Störung, wie ein

Identitätswechsel stattfinden kann und

was sich im Gehirn dabei verändert.

Mit Dr. Katja Meier-Müller, Oberärztin

der Privatklinik für Psychiatrie und Psychotherapie

in Oetwil am See, führte ich

ein spannendes Gespräch über die dissoziative

Identitätsstörung. Sie gab mir starke

Inputs zur Realisierung meiner Arbeit,

in welche ich viel Interesse und Aufwand

gesteckt habe.

Der Inhalt bei meinem psychologischen

Thema ist darum etwas tiefgründiger

als bei den anderenThemen wie bei Gesellschaft

und Wirtschaft, Arbeit und Beruf,

Kultur und Kunst und Wissenschaft, da

die Komplexität dieses Themas einerseits

sehr gross war und andererseits der Umfang

doppelt so gross sein sollte.

Nun hoffe ich, dass Ihnen meine vorliegende

Arbeit gefällt und Sie zum Denken

anregt.

Fränzi Saxer

4


5

Maturarbeit I 1. Transformation im interdisziplinären Überblick I Grundsätzliches

1.1 Grundsätzliches

Transformation ist ein weiter Begriff

und wird differenziert beschrieben. Der

DUDEN verweist beim lat. Wort «Transformation»

auf das Synonym «Umformung,

Umwandlung und Umgestaltung».

Laut Wikipedia bezeichnet eine «Transformation»

allgemein eine Veränderung

einer Gestalt, Form und Struktur in eine

andere ohne Verlust der Substanz.

So kann eine Transformation in verschiedenen

Bereichen im Leben auftreten:

In der Mathematik, in der Krebsforschung,

in der Religion, in der Philosophie, in der

Linguistik und in vielen weiteren Gebieten

auch noch.

6


Maturarbeit I 1.2 Transformation in Gesellschaft und Wirtschaft I Schönheitsideale

1.2.1 Was ist Schönheit?

Der Begriff Schönheit kann man nicht

genau umschreiben, da Schönheit relativ

und subjektiv ist. Denn wer gilt als schön

und wer als hässlich? Nicht umsonst gibt

es das Sprichwort: «Schönheit liegt

im Auge des Betrachters» 1 . Trotz

dieses Leitsatzes, richtet sich die Gesellschaft

immer wieder nach den aktuellen

Schönheitsidealen und lässt sich von ihrer

Mode leiten. 2

So hat sich das Schönheitsideal im

Laufe der Zeit stark verändert. Das Voque-

Modell zeigt uns, dass die Masse immer

dünner geworden sind, seit Twiggy die

Magerkeit als modisches Ideal eingeführt

hat. Die meisten Models ernähren sich nur

noch von Kaffee und Zigaretten oder essen

Watte, getränkt in Orangensaft. So bleiben

sie dünn und entsprechen dem Idealmass.

Die Venus von Willendorf hätte darum mit

ihrem runden Bäuchlein oder Rubens Grazien

mit ihren üppigen Formen kein grosses

Ansehen mehr in der heutigen Gesellschaft,

eher würden sie auf Diät gesetzt

werden. 3

1.2.2 Schönheitsideal in den verschiedene

Stilepochen

Schon früher hatte jede Epoche, jedes

Jahrzehnt ihre eigenen Ansichten darüber,

was schön und modern war und was eben

nicht. Darum war in jeder Stilepoche von

der Steinzeit bis hin zur heutigen Moderne

immer eine andere Schönheit im Vordergrund.

4

In der Steinzeit wurde die Venus von

Willendorf zur «Traumfrau» der Steinzeitmenschen.

So galt über viele Jahrtausende

hinweg: «dick ist schick». Und da dieses

Schönheitsideal grosse, hängende Brüste

dicke Beine und einen voluminösen Bauch

und Po hatte, wurde sie auch zum Synonym

der Fruchtbarkeit. Denn die reichlich

vorhandenen Fettreserven galten nämlich

als Garant für die Aufzucht der nächsten

Generation. 5

Später in der Antike strebte man nach

körperlicher und geistiger Harmonie. Die

üppigen Proportionen blieben erhalten,

jedoch in klassischer Form, und drückten

eine Art von «Ästhetischer Vollkommenheit»

aus. 6

Im Mittelalter stand die Schönheit

des Menschen jedoch nicht mehr im Mittelpunkt.

Sie wurde sogar richtig missbilligt.

Grund dafür war der von nun an prägte

christliche Glaube, welcher zum neuen

Weltbild des Zeitalters wurde. 7

Erst gegen Ende des Mittelalters, zur

Zeit der Renaissance und des Barocks,

wurde die Darstellung eines unverhüllten

Körpers wieder gestattet. Die Beine sollten

möglichst grazil sein, Bauch, Gesäss und

Taille durften wiederum Rundungen aufwiesen.

8 Allgemein galt: je mehr Rundungen

eine Frau hatte, desto wohlhabender

wurde sie angesehen. Dünne Menschen

dieser Zeit galten als arm und krank. Der

Maler Peter Paul Rubens stellte diese bezaubernden

Rundungen in Gemälden schön

dar. Einige Zeit später kam das Korsett bei

1 www.portal-der-schoenheit.de

2 www.wien-konkret.at

3 www.wienerjournal.at

4 zeitung.diezwei.de

5 www.wienerjournal.at

6 www.portal-der-schoenheit.de

7 www.wien-konkret.at

8 www.portal-der-schoenheit.de

8


9

den Frauen als Mode auf. Sie mussten sich

über Jahrhunderte lang in enge Korsetten

quetschen, was zu gebrochenen Rippen

undzugeschädigteninnerenOrganenführte.

9 Doch all diesen Schmerz nahmen die

Frauen dafür in Kauf. Wie so schön das

Sprichwort lautet: «Wer schön sein

will muss leiden»

Erst im 20. Jahrhundert änderte sich

das Schönheitsideal grundlegend. Wer bis

anhin ein Korsett trug, musste von nun an

selber abspecken. Eine erste Schlankheitswelle

kam so in Gang und bestand auch während

des 1. Weltkrieges. Denn die Frauen

strebten eine schlanke Figur an, wenn

auch eine etwas knabenhafte. 10

In der Zeit des 2. Weltkrieges wurde

dieses Schönheitsbild kurz unterbrochen.

Nicht nur waren wieder weibliche Formen

angesagt, sondern die Frau stach auch

als biologische Mutter hervor. Wer nicht

blond, blauäugig und möglichst athletisch

gestählt war, passte nicht ins Regime.

Nach der Kriegszeit galt wieder die

Philosophie von Rubens. Je mehr Fülle

eine Frau hatte, desto reicher war sie. 11

9 www.wienerjournal.at

10 www.zeitung.diezwei.de

11 www.wien-konkret.at

12 www.wienerjournal.at

Später, in den 50er Jahren, kam das

Schönheitsideal Marylin Monroe auf, welche

auch eher üppige Rundungen hatte.

Denn sie trug Kleidergrösse 42. Runde Formen

galten deshalb als besonders sexy

und schön. Erst als Twiggy in den 60er

Jahren bekannt wurde, die knabenhaft und

magersüchtig zum Ideal der neuen Generation

der Frauen wurde, galt von nun an

wieder: «Je schlanker, desto schöner!» 12

Auch in der heutigen Moderne ist diese

Einstellung noch vorhanden. Wenn

man die heutigen Models betrachtet, wie

sie den Catwalk entlang stolzieren oder für

irgendwelche Werbungen posieren, stellt

man fest, dass die Überzahl an Magersüchtigen

und Bulimiekranken dominieren

und es fast keine «dickeren» Models

mehr gibt. Die heutige Gesellschaft steht

anscheinend auf diese Mode, welche nur

noch Knochen und ein bisschen Haut zeigt.

Die Frage ist nur: «Wie weit diese Magerkeit

noch gehen wird?»

Maturarbeit I 1.2 Transformation in Gesellschaft und Wirtschaft I Schönheitsideale

10


11

Maturarbeit I 1.3 Transformation in Arbeit und Beruf I Workaholic – die Sucht nach Arbeit!

1.3.1 Definition von Workaholic?

«Arbeitest du stundenlang bis zur Erschöpfung?

Schüttest dich mit Kaffe zu,

damit du länger arbeiten kannst? Verzichtest

auf Ferien und auf einen gemütlichen

Abend mit deinen Freunden, nur damit du

arbeiten kannst? Lass dir helfen!»

Workaholic, auch Arbeitssucht genannt,

kommt aus dem Englischen und wird

von zwei Wörtern abgeleitet: work = Arbeit

und alcoholic = alkoholabhängig. Es bezeichnet

jemanden, der zwanghaft ständig

arbeiten will und in ein regelrechtes Suchtverhalten

rutscht. 13

13 www.wikipedia.ch

14 www. arbeitsblaetter.stangl-taller.at

15 www.wcm.krone.at

1.3.2 Wie kommt es zur Arbeitssucht?

Ein Grund dafür, weshalb viele Menschen

überhaupt in diese Arbeitssucht geraten,

könnte damit zu tun haben, dass

man sich schon als Kind mit einem Elternteil

oder einer anderen wichtigen Person

auseinandersetzt und identifiziert, welche

zielstrebig und tüchtig auf einen Bereich

hinarbeitet und so einen riesigen Erfolg

erzielt. Das Kind setzt sich in den Kopf,

später einmal den gleichen Erfolg wie diese

haben zu wollen. Von nun an richtet

sich alles auf Perfektionismus aus. Man

will für seine Bemühungen belohnt wer-

den. Verstärkt wird das ganze noch, wenn

Versagensangst und Rollenunsicherheiten

dazukommen. 14

Leider kommt eine solche Arbeitssucht

heutzutage immer öfters vor als wir denken

und vor allem ist sie gefährlicher als

wir glauben. Laut der Statistik einer Forschungsgruppe

der Universität Bremen,

sind nämlich rund 25% aller Manager und

Freiberufler bereits arbeitssüchtig. Doch

vielmals werden diese Personen von der

Firma für ihre Arbeit und ihren Erfolg bewundert,

anstatt dass man ihnen helfen

würde! 15

12


13

Der Überdurchschnittliche Wille zur

Einsatzbereitschaft im Beruf wird von den

meisten Firmen als positiv angesehen.

Diejenigen, bei welchen die Arbeit an erster

Stelle im Leben kommt und die mit viel

Elan bei der Sache sind, werden schnell

von allen Mitarbeitern bewundert und wirken

als ideale Führungskraft für einen Betrieb.

1.3.3 Wenn die Arbeitssucht

dein Leben bestimmt

«Aber nicht jeder, der viel arbeitet,

ist ein Workaholic», erklärt Dr. Stephan

Rudas, Chefarzt der Psychosozialen

Dienste in Wien «von einer Arbeitssucht

spricht man erst dann, wenn man die Kontrolle

über sein Verhalten verliert und von

Zwang geleitet wird. Aus diesem Grunde

kann man die Sucht auch nicht nach der Anzahl

der geleisteten Arbeitsstunden messen.»

16

Viele Arbeiter schaden sich mit dem

Übereifer selbst und belasten damit Körper

und Seele. Dies kann fatalen Folgen

haben. Man kann die Arbeitssucht, von

welcher man befallen wird, in vier Stadien

aufteilen:

Einleitungsphase

Der Arbeitsgefährdete fängt heimlich

an zu arbeiten. Nach einer Weile kreisen

seine Gedanken immer mehr und mehr

um seine Arbeit. Erste Schuldgefühle tauchen

auf, da die Familie und andere Beziehungen

vernachlässigt werden.

Kritische Phase

Hier wird festgestellt, ob man schon

arbeitssüchtig ist oder einfach nur übertrieben

zu viel arbeitet. Nach der Erkenntnis,

dass man schon süchtig ist, werden

die ersten Ausreden für das Zuviel-Arbeiten

gesucht. Der Süchtige wird immer aggressiver

und unduldsamer. Schliesslich

gefährdet er so sein privates Leben, da er

sich nur noch seiner gesamten Arbeit unterordnet

Die chronische Phase

Von jetzt an zählt nur noch die Arbeit.

Die gesamte Energie holt sich der Arbeits-

Maturarbeit I 1.3 Transformation in Arbeit und Beruf I Workaholic – die Sucht nach Arbeit!

süchtige durch ständiges Arbeiten

und will keine Kraft für andere Sachen

aufwenden. Durch falsch verstandenen

Perfektionismus reisst sich der Süchtige

immer mehr Aufgaben an sich.

Endphase

Wenn die Energie der Leistungsfähigkeit

irgendwann einmal aufgebraucht ist

und es zu einem Knick kommt, kann

dies zu krankhaften Folgeerscheinungen

füren. Eine frühzeitige Ausscheidung aus

dem Berufsleben ist daher sehr nahe liegend

und immer öfters kommt es auch vor,

dass die Workaholics an Herzversagen

oder anderen psychischen Krankheiten

sterben. Menschen, welche viele Gestaltungsmög-lichkeiten

im Beruf haben, sind

eher davon betroffen als Menschen mit

festen Dienstzeiten. 17

Bevor es jedoch zur Endphase kommt,

sollte man professionelle Hilfe in Anspruch

nehmen. Natürlich sollte die Arbeitszeit

reguliert werden, man sollte versuchen

sich wieder einmal zu entspannen und sich

eine alternative Beschäftigung anfangen

zu suchen. Ausserdem sollte man sich die

Frage stellen: «Arbeite ich, um zu

leben oder bin ich auf der Welt,

um zu arbeiten?» 18

16 Zitat aus: www.wcm.krone.at

17 www.arbeitsblaetter.stangl-taller.at

18 www.wcm.krone.at

14


15

1.4.1 Von den Höhlenmalereien bis

zur heutigen Schrift

Die Entstehungsgeschichte der Schrift

fängt bei den Ursprüngen der Felsmalerei

an. 60000 v. Chr. wurden erste HöhlenbilderzurAusdrucksformdesUrmenschen.

Diese Bilder hatten häufig einen rituellen

Charakter oder eine magische Bedeutung.

Ihre Motive waren vorwiegend Fruchtbarkeit

und Jagd. Das Wild wurde zuerst zeichne-risch

erlegt, ehe man es mit Pfeil und

Bogen zur Strecke brachte. Je genauer und

je trefflicher die Abbildung gelang, desto

sicherer war die Beute in Wirklichkeit.

Vom kultisch beschwörenden bis hin zum

sachlich schildernden Inhalt war ein weiter

Weg.

Die Schrift ist ursprünglich nicht geschrieben,

sondern gezeichnet worden.

Die ältesten Schriftzeichen waren Bilder,

wie sie die Sumerer im südlichen Mesopotamien

und die Ägypter in den Hieroglyphen

besassen. 19

Obwohl das ägyptische Schriftsystem,

3000 v. Chr., einige Zeit jünger ist als das

sumerische, hat es für uns doch eine besondere

Wichtigkeit: Es gilt als erster Vorfahre

unseres heutigen lateinischen Alphabets.

Das Wort «Hieroglyphe» wurde

von Clemens Alexandrinus in grie-chischer

Sprache übersetzt: hieros = heilig und glyphein

= einmeisseln, einritzen. Es be-deutet

etwa «heiliges Zeichen». Die Griechen

hatten nämlich die irrige Vorstellung, dass

die künstlerisch ausgestalteten Schriftdenkmäler

der Ägypter nur Geheimnisse

über Kult und Lehre der Priester enthielten.

20

Maturarbeit I 1.4 Transformation in Kultur und Kunst I Entwicklung der Schrift

Als die phönizischen Schriftzeichen,

etwa 800 v. Chr., von den Griechen übernommen

und zur Lautschrift umgeformt

wurde, galt die Schreibweise von rechts

nach links, oder auch von rechts/links abwechselnd.

Das phönizische Alphabet und

seine Abwandlung von den Hieroglyphen

blieb lange Zeit ein Rätsel. Einen Hinweis

auf sei-nen Ursprung erhielt man erst, als

zu Beginn des 20. Jahrhunderts alte Sinai-

In-schriften entdeckt wurden. In der Zeit

um 2000–1800 v. Chr., so stellte man fest,

war Ägypten einige Zeit von semitischen

Kriegsvölkern besetzt. Man nimmt an,

dass durch sie die Kenntnis des Schreibens

mit den neuen Schriftzeichen Verbreitung

fand. 21 Ein Vergleich mit der Sinaischrift

gibt die Bestätigung dafür. Denn

eine Reihe der Buchstaben beider Alphabete

weisen grosse Ähnlichkeiten auf. Aus

diesen wenigen Vergleichen ist klar zu ersehen,

dass schon gewisse Grundformen

der Schrift auf die Buchstaben unseres

heutigen Alphabets nicht ohne Einfluss

geblieben sind. Tatsächlich verdanken wir

den Phöniziern die Weiterentwicklung der

Schrift. Da sie einen ausgeprägten Hang

zu Seefahrt und Handel hatten, wurden

die phönizischen Schriftzeichen stark verbreitet.

22

Nachdem die Perserkriege zu einem

siegreichen Ende geführt hatten, begann

eine Blütezeit für das griechische Volk, die

über eine lange Zeitspanne hinweg noch

richtungweisend für die Kulturwelt sein

sollte. Seitdem die altgriechische Kapitalschrift,

welche auf semitische Herkunft

zurückzuführen ist, im Jahre 403 v. Chr.

in Athen festgelegt worden ist, hat sie

sich bis heute nicht verändert. Griechenland

wurde das Zentrum der Weisheit und

Kunst. 23

Die Grundformen der römischen Kapitalis

basieren auf der griechischen und

etruskischen Schrift. Diese formvollendete

Inschriftenschrift, die mit breitem Pinsel

auf Stein vorgezeichnet und dann eingemeisselt

wurde, ist das Vorbild unserer

Grossbuchstaben. 24

Neben den Buchschriften wurde für

Briefe, Urkunden usw. eine schneller und

flüchtiger geschriebene Verkehrs- oder

Kurrentschrift verwendet. So erfand man

die Römische Majuskelkursiv, welche im

1.Jh.v.Chr.bis3.Jh.n.Chr.durchdasschnel-

19 www.server02.is.uni-sb.de

20 www.wikipedia.ch

21 www.server02.is.uni-sb.de

22 www.obib.de

23 www.wikipedia.ch

24 www.designguide.at

16


Antiqua

Moderne Antiqua

25 Hans Eduard Meier, Die Schriftenentwicklung,

S. 12, Syntax Press, Cham, Schweiz

26 www.typolexikon.de

17

le Schreiben Ansätze zu Ober- und Unterlängen

sowie Buchstaben-verbindungen

aufwies.

Auf die Majuskelkursiv folgte im 3–7.

Jh. n. Chr. eine Minuskelkursiv mit vielen

Kleinbuchstabenformen und Buchstabenverbindungen.VondiesenKurrentschriften

her ist ein starker Einfluss auf die kalligrafischen

Buchschriften spürbar. 25

Im 9. Jh. mussten die Nationalschriften

einer Schrift weichen, die eine sehr grosse

Verbreitung erfuhr: die karolingische Minuskel.

Karl der Grosse selbst war es, der

diese Schrift förderte. Der erste römische

Kaiser deutscher Nation erteilte dem Mönch

Alkuin von York den Auftrag, diese Schrift

im Kloster Tours zu entwickeln. Bis zum

Ende des 11. Jh. blieb die karolingische

Minuskel die herrschende Buchschrift.

Auch die Einführung von Satzzeichen und

Worttrennungen am Zeilenende geht auf

diese Zeit zurück.

Karolingische Minuskel

Der Humanismus stand mit der Renaissance

in engstem Zusammenhang. Im

15. und 16. Jh., unter dem Einfluss italienischer

Schreiber, wurde aus der karolingischen

Minuskel die humanistische Minuskel

geschaffen. Für die Grossbuchstaben

verwendete man die römische Capitalis.

Die humanistische Minuskel war in

dieser Stilepoche die Schrift der humanistischen

Gelehrten, weil sie glaubten, die

Schrift der alten Römer zu schreiben. So

nannten sie die führende Schrift die «antike

Schrift», oder auch Antiqua. Es war die

erste Schrift mit Gross- und Kleinbuchstaben.

Humanistische Kursive 15. und 16.

Jahrhundert Aus der humanistischen Minuskel

entstand die humanistische Kursive

und galt noch im gleichen Zeitalter als

die Vorlage für die Renaissance-Drucktype

und unserer heutigen Schriftzeichen. 26

Maturarbeit I 1.4 Transformation in Kultur und Kunst I Entwicklung der Schrift

Humanistische Kursive

Humanistische Minuskel

18


Maturarbeit I 1.5 Transformation in Wissenschaft I Farbentstehung im Regenbogen

1.5.1 Charakter des Sonnenlichts

und Zusammenhang der

Regenbogenentstehung

Das Sonnenlicht, welches im sichtbaren

Bereich des Farbspektrums alle Spektralfarben

von Viollet über Blau, Grün,

Gelb, Orange und Rot aufweist, basiert auf

elektromagnetischen Strahlungen unterschiedlicher

Wellenlängen. Diese Wellenlängen,

beziehungsweise Frequenz, bestimmen

beim Licht die Farbe. 27

Die Farben werden jedoch erst durch

eine Brechung im Prisma ersichtlich. Wenn

ein Lichtbünden in ein Prisma eingeht, wird

es mehrmals gebrochen und abgelenkt.

Betrachtet man nun das zerlegte Licht auf

einem weissen Hintergrund, kann man die

für uns bekannten Regenbogenfarben sehen.

Ein Regenbogen entsteht somit nach

dem selben Prinzip. 28

1.5.2 Farbzerlegung am

Wassertropfen

Damit das weisse Licht in den Wassertropfen

unterschiedlich stark gebrochen

und reflektiert wird, ist es wichtig, dass die

Oberfläche des Tropfen gekrümmt ist. 29

Wenn ein Sonnenstrahl auf die Vorderseite

eines Wassertröpfchen trifft, wird er das

erste Mal gebrochen und in seine Spektralfarben

aufgefächert. Die Brechung ist

dann am stärksten, wenn das Lichtbündel

ganz nahe am Rand des Wassertropfens

einfällt. Somit wird Blau am stärksten

und Rot am schwächsten gebrochen. Als

nächstes wird der Lichtstrahl an der Rückseite

des Tropfens total reflektiert und

zum zweiten Mal auf dem Rand gebrochen.

Die Spektralfarben, welche nun aus dem

Tropfen in unsere Auge fallen, stehen im

40–42˚ Grad-Winkel zum ursprünglichen

Lichtbündel. 30

1.5.2 Hauptregenbogen

Um den Hauptregenbogen zu sehen,

braucht es ein Beobachter, welcher mit

dem Rücken zur tief stehender Sonne steht

und den Blick auf die von der Sonne angestrahlten

Regenwand hält. Da die Wassertropfen

gleichmässig in der Luft verteilt

sind, verlaufen alle Sonnenstrahlen parallel

zur Erdoberfläche und zur Blickrichtung

des Beobachter. Wie im letzten Abschnitt

Sonnenlicht

Betrachter

27 www.wikipedia.ch

28 www.becker-physik.de

29 www.wikipedia.ch

30 www.members.aol.com

Tropfen

Schatten

20


eschrieben, trifft der Sonnenstrahl je nach

Wellenlänge und Farbe im 40˚ Grad-Winkelzum

ursprüngliche Sonnenstrahl ins Auge

des Betrachters. Solange er mit dem Rücken

zur Sonne steht, kann er den Hauptregenbogen

sehen. Im Vergleich zu den anderen

Regenbogenphänomenen kommt er

am häufigsten vor. Sein halbkreisförmiger

Schein erstreckt sich immer um den Sonnengegenpunkt

(Schatten) und behält den

gleichen Winkel. Für die Erscheinung eines

Regenbogens ist deshalb nicht nur das Wetter

verantwortlich, sonder auch die richtige

Position zwischen Beobachter, Sonne

und Regentropfen notwendig. 31

1.5.3 Nebenregenbogen

Beim Nebenregenbogen werden die

Strahlen im Inneren der Tropfen zwei mal

ref-lektiert und fallen als erstes auf den

unteren Rand. Die doppelte Reflexion

trägt dazu bei, dass der Farbverlauf sich

nun kehrt. 32 Da jede Reflexion ein Teil des

Lichtes unreflektiert aus dem Regentropfen

verlässt, wird der Nebenregenbogen

deshalb auch lichtschwächer als sonst.

Diesgeschieht,weilderWinkelbereichhier

grösser ist als 40˚ Grad, nämlich 53˚ Grad,

21

und somit breiter als der Hauptbogen

wird. Die führt dazu, dass sich die Farben

überlagern. So erzeugen die Spektralfarben

beim Überlagern wieder weisses Licht.

Eine solche Sensation ist deshalb erst

sichtbar, wenn die Sichtverhältnisse optimal

gut sind. 33

31 www.wikipedia.ch

32 www.members.aol.com

33 www.wikipedia.ch

Maturarbeit I 1.5 Transformation in Wissenschaft I Farbentstehung im Regenbogen

22


Maturarbeit I 2. Transformation in der Psychologie I Dissoziative Identitätsstörung

2.1 Was ist «dissoziative

Identitätsstörung»?

Dissoziative Identitätsstörung heisst

nichts anderes, als eine getrennte, aufgelöste

oder zerfallene Persönlichkeit, welche

auch als multiple Persönlichk eitsstörungbezeichnen.

34 UmdiesePrognosezuerstellen,

müssen zwei oder mehrere Persönlichkeiten

in einem Individuum zu finden

sein, wobei jede Persönlichkeit ihre eigenen

Erinnerungen, Verhaltensweisen und

Vorlieben besitzt. 35 Für gewöhnlich hat sogar

jede Teilidentität ihren eigenen Namen

und ihr eigenes Alter. ImVordergrund steht

eine Primärpersönlichkeit, welche den

offiziellen Namen der Person besitzt und

meist passiv, abhängig und bedrückt ist.

Durch die verschiedenen Merkmale, wie

zum Beispiel einer anderen Handschrift,

Kenntnis einer Fremdsprache oder einer

ander-weitigen Befähigung, fallen die Teilidentitäten

stark auf. 36

DasAuftretendereinzelnenPersönlichkeiten

kann entweder «ko-bewusst» oder

«separiert-bewusst» erfolgen. Bei der «ko-

Bewusstheit» wissen alle Identitäten von

einander. Die Gefühle und Gedanken werdenuntereinandererkannt,wasbeider«separiert-Bewusstheit»

anders erfolgt. Hier

kennen sich die Persönlichkeiten meist

nicht und treten abwechselnd auf. 37

2.2 Geschichte und Konzeptentwicklung

der Störung

Früher gehörte die dissoziative Identitätsstörung

nicht gerade zu den üblichen

Störungsbildern, da die diagnostischen

Forderungen an die Betroffenen sehr hoch

gestellt waren. Diese Forderung besagte

nämlich, dass ein Patient über mindestens

zwei oder mehr klar unterscheidbare, eben

«multiple Persönlickeiten», verfügen musste,

welche zugleich gegeneinander amnestisch

waren. 38

(Zitat: Dr.-Jekyll-Mr.-Hyde-Duality)

In den letzten zwanzig Jahren, wurde

diese strenge Forderung jedoch nach und

nach aufgegeben. Denn im nordamerikanischen

Raum galt die multiple Persönlichkeitsstörung

als eines der wichtigsten

Themen der Psychiatrie und Psychotherapien.

Dort erschienen schon unzählige

Fallberichte in den Medien, was in Europa

noch nicht der Fall war. Erst 1992 wurden

auch bei uns erste Fallbeispiele publiziert.

39

Die multiple Persönlichkeitsstörung

ist etwas sehr seltenes, aber auch faszinierendes.

Obwohl die Diagnose 1980 ins

DSM IV aufgenommen wurde, ist bis heute

umstritten, ob der Zuwachs dieser Störung

im Zusammenhang der wachsenden Aufmerksamkeit

dieser Krankheit ist, oder ob

sie in die Patienten beinahe schon hineindiagnostiziert

werde. 40

Welche Symptome treten auf?

Meist versuchen die Patienten ihre

Symptome im Alltag zu verbergen, was

ihnen jedoch nicht immer gelingt. Die Begleitymptome

bei der dissoziativen Identitätsstörung

können sehr unterschiedlich

34

Eigenliteratur, Seite 35, von Dr. med. Robert M. McShine MHA,

Stv. Ärztlicher Direktor

35

ICD-10 Kapitel V, Internat. Klassifikation Psychischer Störungen,

4. Auflage 2000

36 Hilgards Einführung in die Psychologie, Seite 536/537

37 Fiedler, Dissoziative Störungen und Konversion, Kapitel 6,

Psychologie Verlags Union, BELZ

38

Fiedler, Dissoziative Störungen und Konversion, Kapitel 6.1,

Psychologie Verlags Union, BELZ

39

Eigenliteratur, Seite 34, von Dr. med. Robert M. McShine MHA,

Stv. Ärztlicher Direktor

40 Hilgards Einführung in die Psychologie, Seite 538

24


auftreten, wie zum Beispiel durch: erhöhte

Schreckhaftigkeit, Depressionen, andauerndes

Gefühl von Teilnahmslosigkeit, Betäubt

sein und Stumpfheit, Gleichgültigkeit

gegenüber anderen Menschen, Vermeidung

von Situationen, die mit dem Trauma

zusammenhangen sowie auch Schlaf-

störungen und Alpträume. 41

Bei den Betroffenen treten meist auch

Gedächtnislücken auf, sodass sie an manchen

Tagen gar nicht wissen, wer sie am

morgen in Stadt gegrüsst hat, oder wie

sie plötzlich an einen anderen Ort gelangt

sind. Dass kommt daher, dass sich die Person

nicht an alle Handlungen der anderen

Persönlichkeiten erinnern kann, oder teilweise

sie überhaupt nicht wahrnimmt.

25

2.4 Ursache für die Entstehung

multipler Persönlichkeiten

Als erstes möchte ich Ihnen gerne

ein Fallbeispiel aus Christian Scharfetters

Buch vorstellen. Es handelt sich dabei um

eine junge Frau vorstellen, welche an dissoziativer

Identitätsstörung leidet.

Die 23-jährige Frau zählt neun Teilpersonen

auf, die sie im Einzelnen beschreibt.

Sie sagt dazu: «Ich bin die Leere

zwischen diesen Personen».

Sie stammt aus einer unerwünschten

Schwangerschaft, überlebte im Uterus

ihrer Mutter einen Abtreibungsversuch,

wurde von den Eltern, die beide Alkoholiker

sind, zu zwei Onkeln gegeben, wo

sie durch Jahre hindurch unter Todesdrohungen

täglich sexuell missbraucht wurde.

«Ich musste damals lernen (während

der Missbrauchsakte), ins Tapetenmuster

der Wand wegzutreten. Die Welt war immer

gefährlich, so habe ich eine eigene Welt

gebaut.» Sie beschreibt die neuen Teilpersönlichkeiten:

Eine erwachsene Arbeitsper-

son, eine 15-jährige Bschützerin, die ag-

gressiv und seit dem 8. Lebensjahr selbst

verletzend sein kann, ein sprachloses«ganz

kleines Mädchen», eine «Fassade» «le-

bendig-tot»), einen störenden und entwer-

tenden Dämon, eine religiös-gläubige Per-

son, eine schützende Zauberin, einen

namenlosen kleinen Knaben, eine allen

fern stehende «Vikiana».

Maturarbeit I 2. Transformation in der Psychologie I Dissoziative Identitätsstörung

Diese Frau mit Anorexie, Bulimie, Adipositas,

Selbstverletzungen, vielen Suizidversuchen,

Depressionen und Angstsyndromen

erlebt seit dem 21. Lebensjahr

auch optische, akustische und taktile

Halluzinationen: Dämonen, die sie plagen,

ihr zu essen und zu leben verbieten,

die wie «halbverweste Leichen» aussehen.

Teilweise sprechen in ihrer je eigenen Art

zu ihr. 42

Bei 95% aller Patienten, welche multiple

Persönlichkeitsstörungen aufweisen,

ist die Ursache dieser Störung auf

einen Missbrauch in der frühen Kindheit

zurückzuführen. Dies kann ein sexueller,

physischer, psychischer oder ritueller

Missbrauch sein. In den meisten Fällen

41 www.dissoziative-identitaetsstoerung.de

42 Christian Scharfetter, Dissoziation – Split – Fragmentation,

Seite 14, Hans Huber, Bern, 1999

43 Eigenliteratur, Seite 35/36, von Dr. med. Robert M. McShine MHA,

Stv. Ärztlicher Direktor

sind es Frauen, genau gesagt in über 80%

der Geschehnisse, welche eine gespaltene

Persönlichkeit entwickeln. Häufig ist

der Grund dafür, dass Mädchen häufiger

Opfer sexuellen Missbrauchs werden als

Knaben.

Um diese schwere Traumatisierung

im frühen Alter zu verarbeiten, fangen

die Kinder an, das Geschehene mit einem

Abwehrmechanismus unschädlich zu machen.

43 Das Kind kann sich nur dann vor

dem Schmerz des Missbrauchs schützen,

wenn es die Erinnerungen vom bewussten

Gedächtnisbesitz trennt. Wiederholt

sich jedoch der Missbrauch, fängt das

Kind an, sich mehrere Persönlichkeiten

zu bilden. Jeder Persönlichkeit teil sie ein

26


27

Ereignis zu und macht ihnen den Schmerz

und die Erinnerungen zugänglich. So wird

das Kind nicht ständig mit den traumatischen

Erinnerungen konfrontiert und

kann wie ein beinahe normales Kind mit

seinen Freunden spielen. 44

2.5 Reaktionen im Gehirn bei einem

traumatischen Erlebnis

Ein traumatisches Erlebnis ist eine

hohe psychische Belastung, welches wie

schon vorhin genannt, zu dissoziativen

Identitätsstörungen führen kann. Diese

psychische Belastung einer lebensbedrohlichen

Situation, kann zu Reizüberflutungen

im Gehirn führen. Diese Reiz

überflutungen können gewisse Reaktionsmuster

aufweisen, welche jedoch ganz unterschiedlich

verlaufen können.Nicht nur

bei den Menschen können solche Reize

entstehen, auch bei den Tieren können

diese zwei mögliche Grundreaktionsmuster

aufweisen: die Flucht oder die Verteidigung.

Sind beide Reaktionen erfolglos,

kann der Totstellreflex eintreten.

Gehirnforscher vermuten, dass genau

dieser Totstellreflex der Tiere im Zusammenhang

mit einer allgemeinen Dissozia-

tion des Menschen stehen könnte. Damit

würde diese Theorie erklären, wieso bei

Missbräuchen die Opfer oft Dinge tun, die

sie eigentlich gar nicht tun wollen. Denn

wenn weder Flucht noch Verteidigung

möglich ist, werden alle üblichen Instanzen

bei Lebensgefahr lahm gelegt und

abgeklemmt.

2.6 Veränderung der Gehirnfunktionen

Wenn eine gefährliche Situation festgestellt

wird, geschieht dies automatisch

in der Amygdala (sie unterscheidet von

wichtigen und unwichtigen Sinneseindrücken

und ordnet ihnen eine Bedeutung

zu) und ohne Hilfe des Grosshirns. Damit

der Körper in Alarmbereitschaft versetzt

wird, werden Hormone wie Glukokortikoide

(Glukokortikoide wirken im Organismus

primär auf den Kohlenhydratstoffwechsel.

Sie beeinflussen den Stoffwechsel,

den Wasser- und Elektrolythaushalt,

das Herz-Kreislaufsystem und das

Nervensystem. Zudem wirken sie entzündungshemmend

und immundepressiv)

und Serotonin (Glückshormone) ausgeschüttet.

Dies verändert die ganze

Funktionsweise des Systems. Denn inner-

Maturarbeit I 2. Transformation in der Psychologie I Dissoziative Identitätsstörung

44 Hilgards Einführung in die Psychologie, Seite 538

28


29

Maturarbeit I 2. Transformation in der Psychologie I Dissoziative Identitätsstörung

45 www.aufrecht.net/utu/trauma.html

halb des Gehirns kommt es nun zu einer

Umverdrahtung und zu einer folgenschweren

Umschaltung des normalen Datenflusses.

Da dieVerbindung zwischen Amygdala

und Hippokampus (ist für die Orientierung

zuständig) unterbrochen wird, findet auch

keine Entscheidungsfindung durch das

Grosshirn statt. So werden erst gar keine

Nachrichten ins explizite Gedächtnis weitergeleitet.

Alle Reaktionen auf Gefahren

werden von nun an durch die impliziten

Gedächtnisse gesteuert.

Durch diese Trennung wird die Reaktionszeit

stark beschleunigt. Die Organisation

einer Flucht oder Verteidigung kann

durch die impliziten Schaltkreise sehr viel

schneller erfolgen als sonst. Denn durch

die Umverdrahtung werden die Entscheidungswege

drastisch verkürzt.

Früher war dies ein klarer Überlebensvorteil,

jedoch heute kann dies zum

Beispiel bei einem Trauma von sexuellem

Missbrauchs schreckliche Folgen haben.

Ein solches Trauma dauert meistens

sehr lange und kann sich ständig wiederholen.

Deshalb kann es dann zu dauerhaften

Umverdrahtungen von Nervenverbindungen

führen und zu einer Schrumpfung

des Hippokampus. Dadurch werden

einige Verbindungen zu den anderen

Gehirnteilen unumkehrbar unterbrochen

bleiben.

2.7 Wie können nun multiple

Persönlichkeiten entstehen?

Durch die dissoziative Unterbrechung

der Nervenverbindungen, können parallele

Vorgänge in den verschiedenen Gehirnteilen

und –arten stattfinden, welche

fast nichts voneinander wissen. Dies würde

erklären, warum bei der dissoziativen

Identitätsstörung eine Amnesie (akute Gedächtnisstörung)

und ein beliebiges Umschalten

zwischen den Persönlichkeiten

besteht.

Dies ist jedoch keine ausreichende

Erklärung, weshalb sich Persönlichkeiten

entwickeln und auch abwechselnd auftreten.

Eine Theorie besagt, dass das

menschliche Gedächtnis zustandsabhän-

gig arbeitet. Nehmen wir ein alltägliches

Beispiel: Die Abschlussprüfungen sind im

Gange und lernen ist angesagt. Man lernt

zu Musik oder zu laufendem Fernseher.

Im Moment realisiert man nicht, dass diese

Lernmethode schlechte Folgen haben

könnte. Denn an der Prüfung, vor allem

noch mit Prüfungsstress verbunden, gelingt

es einem nur schwer, sich an die gelernten

Informationen zu erinnern und sie

auch abrufen zu können. Nun weshalb?

Die Erklärung liegt darin, dass das Gehirn

nicht nur das Gelernte, sondern auch

die damit verbundenen Gefühle, Erinnerungen

und Sinneseindrücke abspeichert.

Das Interessante dabei ist, dass dieser Mechanismus

etwas völlig Vergessenes in

einem anderen Zustand wieder abrufbar

werden lässt. Andere Hirnregionen werden

nämlich wieder an geregt und können zum

Beispiel Grund dafür sein, dass ein Umschalten

zwischen Persönlichkeiten möglich

ist. 45

Anhand von Punkt 2.4, können wir diese

Theorie gerade einmal anwenden. Bei

der jungen Frau, welche sich neun Teilper-

30


Maturarbeit I 2. Transformation in der Psychologie I Dissoziative Identitätsstörung

46 www.wikipedia.ch

47 www.onmeda.de

sonen erschaffen hat, hat jede Persönlichkeit

ihre eigenen Eigenschaften. Beim sexuellen

Missbrauch entwickelte sie ein Tapetenmuster,

welches für sie «lebendigtot»

darstellte. Dies entwickelte sich während

des Missbrauchs, als sie sich in das

Tapetenmuster der Wand wegtreten liess.

Sie schuf sich so eine eigene Welt, welche

sie von der gegenwärtigen gefährlichen

Welt trennte. Wenn sie heute ein ähnliches

Tapetenmuster sieht, kommen in ihr all

diese Erinnerungen wieder auf und eine

Umschaltung im Gehirn erfolgt. So kann es

möglich sein, dass auch eine Umschaltung

der Persönlichkeiten stattfindet.

2.8 Therapie und Heilung

Bei dissoziativer Identitätsstörung ist

es wichtig, einen guten Therapeuten auf-

zusuchen, welcher auch auf traumatisierte

Personen spezialisiert ist. Denn es ist

wichtig, dass man alle Persönlichkeiten erkennt,

die sich der Patient über Jahre hinweg

durch sein Trauma erschaffen hat.

Denn nur so kann man sie auch dementsprechend

behandeln. Es sollte versucht

werden, die Persönlichkeiten nicht zu zerstören,

sondern sie eher wieder zusammenzubringen.

Erst wenn eine genügende Stabilisierung

während den Therapien erreicht wird,

kann man sich mit dem Trauma befassen

und auseinandersetzten. Dies ist die am

meisten angewandte Methode unter den

Psychologen, eine Kombination aus Gesprächs-undTraumatherapie.

46 Gelingteine

Integration der Teilidentitäten nicht, so

kann bei Bedarf auch eine medikamentöse

Behandlung mit Antidepressiva und Beruhigungsmitteln

durchgeführt werden, welche

sich jedoch nur auf die Symptome

auswirkt. 27

2.9 Resumé

Zusammenfassend kann man sagen,

dass die dissoziative Identitätsstörung

immer ein umstrittenes Thema war und

auch noch lange eines bleiben wird. Es

treten häufig Unstimmigkeiten auf, was

die Definition und Prognose dieser Störung

anbelangt. Trotz der Eingliederung in

das DSM-IV und ICD-X (Unterordnung der

psychischen Krankheiten), bleiben unter

den Psychiatern viele Fragen offen. Eines

ist jedoch klar: Eine gestörte Psyche ist

zum Teil unerklärlich aber dennoch nicht

unheilbar.

32


33

3.1 Brainstorming und Besprechung

in der Klasse

Das Thema «Transformation» im Allgemeinen,

wurde im Fach Gestalten schon

behandelt und ausreichlich diskutiert. Für

die Umsetzung der gestalterischen Maturarbeit

sollten mindestens drei Elemente in

die Arbeit miteinbezogen werden, damit

die Transformation sichtbar wird. Denn es

braucht ein Anfangszustand, ein Endzustand

und ein Zustand der dazwischen liegt.

Hier kamen mir viele Ideen in den Sinn,

welche ich glaube, ich auch gut umsetzen

könnte. Wichtig war mir, dass ich von verschiedenen

Materialien ausging, wie man

ein Objekt erstellen könnte und wie seine

Wirkung auf das Publikum sein würde.

Man kann zum Beispiel ein Thema

zeichnen, malen, modelliren, verfilmen, fotografieren,

zusammenbauen oder es noch

durch andere Materialien darstellen.

3.2 Gedanken und Ideen zum

Rahmenthema «Transformation»

Metamorphose: Raupe zum

Schmetterling

Eine Metamorphose des Schmetterlings

zeigt den Ablauf von der Raupe zum

Schmetterling. Die Ausgangslage ist die

Raupe, sie kriecht auf einem Ast oder am

Boden entlang. Nach einer Weile verpuppt

sie sich und wird zu einer Puppe. Aus dieser

schlüpft wiederum der schöne Schmetterling.

Nun habe ich mir folgendes überlegt:

Die Raupe, die Puppe und der Schmetterlings-körper

wird mit Ton modelliert. Um

sie farblich darzustellen, benutze ich eine

Glasur, welche farblich passt. Die Fühler

des Schmetterlings werden mit Metall

geformt, sodass sie schön stabil bleiben

und einen Kontrast zum Ton bildet. Für die

Maturarbeit I Transformation I 3. Gedanken zur gestalterischen Themenumsetzung

farbigen Flügel des Schmetterlings werden

farbige Glasssplitter verwendet. Als

Endprodukt werden sie auf drei Säulen

gestellt und mit Naturalien, wie Äste oder

Pflanzen ausgeschmückt.

Abfall: Raum vor und nach dem

Konzert

Hier will ich mit drei verschiedenen

Fotografien zeigen, wie ein Konsumgegenstand

Stunden vor Beginn, während

und nach einem Konzert aussieht. Denn

am Anfang ist die Konzerthalle leer. Einige

Flaschen und Dosen stehen an der Theke

Bereit für die durstigen Fans. Während des

Konzerts konsumieren es die Leute und

nach dem Konzert ist die Halle wieder leer

von Menschen, jedoch liegt die ganze konsumierte

Ware am Boden.

Technik: Wasser zu Strom

In einem Modell will ich zeigen, wie

durch Wasser Strom erzeugt werden kann.

Mit einem Wasserrad, welches durch das

fallende Wasser gedreht wird, wird eine

Glühbirne zum leuchten gebracht. Dieses

Erscheinungsbild scheint mir jedoch etwas

zu simpel zu sein und besitzt nicht

geradezu viel an Originalität.

Zeichnung: Wohlbefinden

des Menschen

Mit verschiedenen Farbkombinationen

will ich zeigen, wie das Wohlbefinden

des Menschen mit gewissen Farben in Zusammenhang

stehen kann. Da ich gerne

mit Pastellkreide arbeite, fände ich es für

diese Art von Arbeit ideal, wenn die Farben

etwas beruhigend und sanft dargestellt

werden. Man könnte auch anhand

von Leere und Überfüllung das Wohlbefinden

darstellen. Denn zu überfüllte Bilder

können Verwirrung und auch Depressionen

hervorrufen, was wiederum bei zu leeren

Bildern eine Art von Verwahrlosung und

Alleinsein auslösen könnte.

Recycling: Aus Abfall neue

Gebrauchsartikel herstellen

Aus Petflaschen und sonstigem Plastik,

aus altem Gummi wie zum Beispiel

Pneus und aus Glas kann man schöne neue

Gebrauchsartikel herstellen. Dazu müsste

ich jedoch in einer Recyclingfirma die Gelegenheit

bekommen, meine Arbeit in ihrer

Firma zu gestalten. So hätte ich auch

gerade die richtigen Werkzeuge zur Hand.

Diese Art von Arbeit interessiert mich sehr,

da ich es eine tolle Idee finde weggeworfene

Artikel umzuformen und zu einem anderen

Gebrauchsgegenstand wieder herzustellen.

34


35

1 www.portal-der-schoenheit.de/Aus

gewaehlte-Themen/Schoenheit-im

Wandel/Der-Begriff-Schoenheit-im

Wandel-der-Zeit.php

2 www.wien-konkret.at/lifestyle/scho-

enheit-schoenheitsideale/

3 www.wienerjournal.at/2004/9/21/

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C3%B6nheitsideal%20in%20der%20

Barock%22

4 zeitung.diezwei.de/de-index-ausga-

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5 www.wienerjournal.at/2004/9/21/

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8 www.portal-der-schoenheit.de/Aus

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9 www.wienerjournal.at/2004/9/21/

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10 http://zeitung.diezwei.de/de-index-

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11 http://www.wien-konkret.at/lifestyle/schoenheit-schoenheitsideale/

12 www.wienerjournal.at/2004/9/21/

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13 www.wikipedia.ch

14 www.arbeitsblaetter.stangl-taller.at/

SUCHT/Arbeitssucht.shtml

15 www.wcm.krone.at/krone/S14/ob

ject_id_16392/hxcms/index.html

16 Zitat aus: www.wcm.krone.at/krone/

S14/object_id_16392/hxcms/index.

html

17 www.arbeitsblaetter.stangl-taller.at/

SUCHT/Arbeitssucht.shtml

18 www.wcm.krone.at/krone/S14/

object_id_16392/hxcms/index.html

19 www.server02.is.uni-sb.de/courses/

ident/themen/gesch_schrift/

20 www.wikipedia.ch

21 www.server02.is.uni-sb.de/courses/

ident/themen/gesch_schrift/

22 www.obib.de/Schriften/AlteSchrif

ten/alte_schriften.php?Kanaanitisch/

poenisisch/poenizisch.html˜text

23 www.wikipedia

24 www.designguide.at/entstehung_

der_schrift.html

Maturarbeit I Transformation I 4. Literatur und Quellenverzeichnis

25 Hans Eduard Meier, Die Schriftenenwicklung,

S. 12, Syntax Press, Cham,

Schweiz

26 www.typolexikon.de/s/schriftge

schichte.html

27 www.wikipedia.ch

28 www.becker-physik.de/0207al196

060e5850a/index.html

29 www.wikipedia.ch

30 www.members.aol.com/mblicht1/

regenbog.htm

31 www.wikipedia.ch

32 www.members.aol.com/mblicht1/

regenbog.htm

33 www.wikipedia.ch

34 Eigenliteratur, Seite 35, von Dr. med.

Robert M. McShine MHA, Stv. Ärztlicher

Direktor

35 ICD-10 Kapitel V, Internat. Klassifikation

Psychischer Störungen, 4. Auflage

2000

36 Hilgards Einführung in die Psycholo-

gie, Seite 536/537

37 Fiedler, Dissoziative Störungen und

Konversion, Kapitel 6, Psychologie

Verlags Union, BELZ

38 Fiedler, Dissoziative Störungen und

Konversion, Kapitel 6.1, Psychologie

Verlags Union, BELZ

39 Eigenliteratur, Seite 34, von Dr. med.

Robert M. McShine MHA, Stv. Ärztlicher

Direktor

40 Hilgards Einführung in die Psycholo-

gie, Seite 538

41 www.dissoziative-identitaetsstoerung.

de

42 Christian Scharfetter, Dissoziation –

Split – Fragmentation, Seite 14, Hans

Huber, Bern, 1999

43 Eigenliteratur, Seite 35/36, von Dr.

med. Robert M. McShine MHA, Stv.

Ärztlicher Direktor

44 Hilgards Einführung in die Psycholo-

gie, Seite 538

45 www.aufrecht.net/utu/trauma.html

46 www.wikipedia.ch

47 www.onmeda.de/krankheiten/multiple_

persoenlichkeitsstoerung.html

Bilder

www.photocase.ch: Seite 9, 10, 14, 25,

26, 29, 30, 31, 32, 36

www.google.ch: Seite 10, 12, 15, 16,

17, 18, 27, 35, 19, 20

Schulmaterial aus der Berufsschule

für Gestaltung: Seite 19, 20

www.wikipedia: Seite 21, 22, 23, 24

Eigenmaterial: Seite 39

36


37

Maturarbeit I Transformation I 5. Lebenslauf

Name Fränzi Saxer

Strasse Büel 23a

Ort 8733 Eschenbach

f_saxer@hotmail.com

Geburtsdadum 26. April 1987

Geburtsort Uznach

Ausbildung von 2002-2005 Praktikum und Lehranfang als Polygraf

bei der Firma Schulthessdruck AG in Zürich,

2005–2007 Fortsetzung der Lehre als Polygrafin

bei der Firma Topex Fotolitho AG in Wolfhausen

Schulen 1993–1999: 6 Jahre Primarschule in Eschenbach SG

Sprachen Deutsch

1999–2002: 3 Jahre Sekundarschule in Eschenbach SG

2002–2003: Berufseinstiegsjahr BEJ in Rapperswil

2003–2007: Medien Form Farbe, Berufsschule für Gestaltung in Zürich

2004–2007: GBMS, Gestalterische Berufsmaturitätsschule in Altstetten Zürich

Englisch (Schulkenntnisse, GBMS)

Französisch (Schulkenntnisse, GBMS)

Interessen Tanzen, Zeichnen, Ausgang, Kino/Film, Töpfern

38


29

Maturarbeit I Transformation I 6. Bestätigung

Hiermit bestätige ich ausdrücklich, dass

ich die vorliegende Maturarbeit selbstständig

und nur unter Verwendung der

aufgeführten Literatur bzw. Quellen verfasst

habe.

Fränzi Saxer

40


41

Maturarbeit I Transformation I 7. Schlusswort und Dank

Ich möchte allen danken, die zur Realisierung

meines Projekts beigetragen haben

und mich während der Arbeit unterstützt

haben.

Dabei danke ich vor allem Dr. Katja

Meier-Müller, Oberärztin der Privatklinik

für Psychiatrie und Psychotherapie in Oetwil

am See, die mir reichliche Informationen

über das Individualthema gab. Auch

möchte ich einen Dank an die Firma Topex

Fotolitho AG aussprechen, bei welcher ich

meine Maturarbeit drucken und zur Broschüre

anfertigen lassen konnte.

42

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