DIGITALE BILDER - Die Hoffotografen Berlin

hoffotografen

DIGITALE BILDER - Die Hoffotografen Berlin

DIGITALE BILDER


DIGITALE

BILDER

UNSeRe FoToS SiND ScHöN, KüNSTleRiScH, emoTioNAl. UND zUGleicH NUR NUlleN UND

eiNSeN. eBeN „DiGiTAl“. WAS DAS BeDeUTeT UND Wie Sie DAmiT UmGeHeN KöNNeN, WolleN

WiR iHNeN iN DieSeR KleiNeN BRoScHüRe NäHeR BRiNGeN.

EINLEITUNG

„Digitale“ Bilder sind heutzutage völlig normal,

alle nutzen sie ständig. Dennoch stellen

wir in unserer täglichen Arbeit immer wieder

fest, dass sehr viele unserer Kunden Schwierigkeiten

damit haben, diese Bilder richtig

zu nutzen, und deren Besonderheiten nicht

kennen. Die häufigsten Fragen haben wir hier

zusammengetragen, und versuchen sie so

verständlich wie möglich zu beantworten.

WAs IsT EIN

DIGITALEs BILD”?

Diese scheinbar banale Frage ist gar nicht so

leicht zu beantworten. Sie können sich solch

ein Bild wie ein buntes schachbrett vorstellen.

Jedes Feld dieses Bretts ist quadratisch, und

kann eine andere Farbe und Helligkeit haben,

aber alle Felder sind gleich groß.

Diese Bildpunkte heißen „Pixel”. Dieser Begriff

taucht immer wieder auf, er ist die entscheidende

Größe digitaler Bilder.

1 Pixel Bild ist 8 Pixel hoch

Bild ist 8 Pixel breit

Natürlich sind Fotos viel größer als 8x8 Pixel.

Aber das Prinzip ist genau das des Schachbretts.

Deswegen können digitale Bilder auch

keine andere Form als die eines Rechtecks

haben. Wenn sie doch mal so aussehen – z.B.

rund – dann geht das nur, weil ein Teil des

rechteckigen Bildes genau die Farbe des Hintergrunds

hat, auf dem das Bild präsentiert

wird.


WARUm sEhE Ich DIE PIxEL

NIchT?

Bilder sind lauter kleine Quadrate. Haben wir

eben gelernt. So sehen die aber gar nicht aus!

Stimmt, und das ist auch gut so. Der „Trick“

ist ganz simpel: man zeigt die Pixel einfach

so klein, dass unsere Augen sie nicht mehr

voneinander unterscheiden können.

Damit ist es dann möglich, wunderschöne

Farbverläufe und weiche übergänge zu erzeugen.

Dazu braucht man aber sehr viele Pixel.

Deswegen zählt man die üblicherweise auch

nicht einzeln, sondern gleich millionenfach.

Das sind die allseits aus der Werbung bekannten

„megapixel“.

WAs IsT DIE „AUFLösUNG“?

Das ist der Begriff, bei dem es am meisten

Durcheinander und missverständnisse gibt.

Denn hinter dieser Bezeichnung verbirgt sich

eine ganze Reihe unterschiedlicher Werte.

Wie bei der „Größe“ beschrieben, kommt es

für die tatsächlichen Abmessungen eines

digitalen Bildes darauf an, wie groß man die

einzelnen Pixel darstellt. Also wieviele Pixel

man auf einer bestimmten länge zeigt.

man könnte von Pixeln pro zentimeter sprechen.

Damit es aber etwas komplizierter

Bild mit 22 x 32 (= 726) Pixeln

Bild mit 476 x 717 (= 36.652) Pixeln

wird, hat sich die Angabe in Pixeln pro inch

(⩯ 2,54 cm) durchgesetzt, abgekürzt als ppi.

Das ist eine Angabe, die für jede Art der gedruckten

Ausgabe sinnvoll ist. Denn in diesem

Fall ist ja bekannt, wie groß das Papier (oder

worauf immer man drucken mag) ist.

Wenn Sie diese Broschüre ausdrucken würden,

dann hätte das obere, grob gepixelte Bild eine

Ausgabeauflösung von 14 ppi, das untere, feine

eine von 300 ppi. Die 300 sind ein üblicher

Wert für normale Drucksachen.

WIE „GRoss“ IsT EIN BILD?

So erstaunlich es klingen mag: Das ist eine der

am schwierigsten zu verstehenden eigenschaften

von digitalen Bildern. Und zugleich,

eigentlich, ganz banal.

Denken Sie noch mal an das Schachbrett: Das

ist immer, auf der ganzen Welt, 8x8 Felder

groß. Allerdings gibt es welche, die kleiner

sind als ein Bierdeckel, und andere, auf denen

man gemütlich herumlaufen kann, weil sie in

einem Park gebaut wurden. Beides ist dasselbe

„Bild“. Nur, wie groß ist das nun?

Die einzig vernünftige Antwort haben Sie

bestimmt schon erkannt: 8x8 Felder. Die wir

hier Pixel nennen.

Bei digitalen Bildern macht als „echte“ Angabe

zur Größe also nur die Zahl der Pixel in

höhe und Breite Sinn. Alles andere hängt von

der Verwendung ab.

Wenn Sie die Broschüre aber als PDF auf

ihrem monitor anzeigen, sprechen wir von der

Anzeigeauflösung. Nur kennen wir die nicht.

Denn wie breit und hoch in zentimetern gemessen

das Bild angezeigt wird, hängt davon

ab, worauf Sie das PDF betrachten. Auf dem

Smartphone sind es nur wenige zentimeter,

mit dem Beamer an die Wand geworfen vielleicht

mehrere meter.

Und zudem hängt es dann auch noch davon

ab, ob Sie das PDF vergrößert oder verkleinert

anzeigen ...


Noch mEhR AUFLösUNG

Ausgabe- und Anzeigeauflösung haben wir.

leider ist das noch nicht alles ...

es gibt auch noch die Druckerauflösung. Die

sagt uns, wie viele Punkte pro inch der Drucker

von sich geben kann. Punkte, nicht Pixel.

Das Auge links sieht dann stark vergrößert

und in 4 Farben zerlegt so aus.

Jeder Pixel kann ja eine beliebige Farbe und

Helligkeit haben. Damit man das mit den

Druckfarben sauber zeigen kann, benötigt

man eine deutlich höhere Druckerauflösung.

übliche Tintenstrahldrucker verwenden

deswegen bei Fotos mindestens 1.440 dpi.

Das „d“ kommt vom englischen „dots“ für

„Punkte“.

Dummerweise hat sich im allgemeinen

Sprachgebrauch auch für die Auflösung von

Bildern die Abkürzung „dpi“ durchgesetzt. Sie

wissen jetzt, dass das falsch ist, aber verstehen

es trotzdem richtig!

„BITTE IN 300 DPI“

Diese Angabe erhalten wir ständig, wenn Kunden

Bilder bei uns bestellen. oder auch „in 72

dpi“, wenn es für den Bildschirm sein soll.

Wenn Sie bis hierhin mitgelesen haben,

wissen Sie schon, dass beide Angaben wenig

sinnvoll sind. Denn über das Bild sagt das so

gut wie gar nichts.

Richtig wäre: „Wir wollen mit 300 ppi drucken,

das Bild soll nachher 10 cm breit und 7 cm

hoch sein.“ Dann wissen wir, wieviele Pixel Sie

benötigen. (Hier: 1181 x 827 Pixel)

Klassisches Bildschirmdesign, z.B. für Webseiten,

arbeitet sogar nur mit Pixelangaben.

Denn die Anzeigeauflösung kann ja notwendigerweise

ohnehin nicht bekannt sein. Da wäre

eine sinnvolle Angabe also „bitte 250 Pixel

breit, 120 hoch.“

Die „72 dpi“ sind ein Relikt aus längst vergangenen

Tagen, als die meisten Bildschirme

diese Anzeigeauflösung hatten. Das ist lange

her. Aber es hält sich, ähnlich wie die „dpi“ für

Bilder, hartnäckig.

WARUm WIR 3 DATEIEN

LIEFERN

Wir stellen ihnen jedes ihrer bearbeiteten

Bilder in 3 unterschiedlichen Größen zur Verfügung.

Das macht es für Sie leichter, für den

jeweiligen zweck die passende Grösse bereit

zu haben.

xL- nennen wir die Datei mit voller Auflösung.

Das ist alles, was unsere Kamera an Pixeln zu

bieten hat. Genau genommen meist etwas

weniger, da wir selten Bilder nutzen, ohne sie

noch auf den idealen Ausschnitt zuzuschneiden.

Die Xls sind vor allem dann richtig, wenn

Sie die Bilder noch weiter bearbeiten wollen,

oder für ganz große Druckformate.

m- heissen die Dateien, die sich am besten

für kleinere und mittelgroße Druckformate

eignen. Da sind die Xls overkill, weil man alle

Details sowieso nicht erkennt. Passend für

diesen zweck sind die m-Bilder auch leicht

nachgeschärft. Sie wirken dann gedruckt

besser, als wenn Sie ungeschärfte Xl-motive

verwenden.

s- sind die Bilder fürs Web, zum Versand per

email oder für Powerpoint-Präsentationen.

Also für alles, was auf Bildschirmen angezeigt

wird. Auch diese sind für diesen zweck perfekt

geschärft, und zudem so weit komprimiert,

dass sie schnell versendet sind, und trotzdem

gut aussehen.


Die Hoffotografen GmbH

monbijouplatz 12

10178 Berlin

Tel 030.283 05 68 - 0

Fax 030.283 05 68 - 22

studio@hoffotografen.de

www.hoffotografen.de

Geschäftsführer

christine Blohmann und

oliver Keinath

öffnungszeiten

montag - Freitag 10:00 - 19:00

Samstag 09:00 - 17:00

Ähnliche Magazine