Ausgabe 3/12 Download - RegJo

regjo.de

Ausgabe 3/12 Download - RegJo

Das Regional-Journal für Südniedersachsen

Göttingen Holzminden Northeim Osterode am Harz

neue Normalität nach ‘45

Ausgabe Nr. 64 III/2012 5€

www.suedniedersachsen.regjo.de


Carsten Schult

Dipl.-Finanzwirt (FH),

Rechtsanwalt und Fachanwalt

für Steuerrecht

„Ihr Erfolg beruht auf Ihren Entscheidungen.

Wir bieten Ihnen den Rahmen dafür.“

Carsten Schult

Gestaltende Beratung

ENTSCHEIDUNGSSICHERHEIT DURCH

KOMPETENTE BERATUNG.

Christiane Ludwig

Dipl.-Betriebswirtin (BA)

und Steuerberaterin

Mandantenpotenziale zu erkennen und positiv zu nutzen, das sind

wesentliche Anforderungen an eine gestaltende Steuer beratung.

Zielgerichtet strukturieren wir für Sie Entscheidungsprozesse mit

detaillierter Analyse und Planung. So werden Vorteile für die Zukunft

erschlossen.

Rechtformwahl, Realisierung von Abschreibungspotenzialen und

Verlust nutzung, Steueroptimierung betrieblicher und privater

Einkünfte, betriebliche Alters vorsorge – das sind die Schwerpunkte

einer kompetenten Beratung.

Renneberg + Partner ist ein Partnerunternehmen der Kooperation Nordwest.

Göttingen

- Bürgerstraße 42a · 37073 Göttingen · Tel.: 0551 / 770 771-0 · Fax: 0551 / 770 771-360

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In der Grauzone

Eine alte Weisheit sagt: Je länger man sich mit etwas

befasst, desto weniger Schwarz und Weiß hat man.

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

dass die NS-Zeit ein finsteres, das finsterste Kapitel der deutschen

Geschichte war, da sind sich vermutlich die meisten einig. Dass

die Zeit aufgearbeitet gehört, gilt als Selbstverständlichkeit – als

abschreckendes Beispiel für kommende Generationen und zur Stillung

des Gerechtigkeitsempfindens all jener, die selbst oder deren

Vorfahren Unrecht erlitten haben. Vor nicht allzulanger Zeit sah

die Realität aber noch ein wenig anders aus: In Göttingen tat sich

die Universität bis in die 80er Jahre hinein nicht nur schwer, ihre

eigene NS-Geschichte aufzuarbeiten, sie ignorierte dieses unrühmliche

Thema auch fast vollständig. Seit einigen Jahrzehnten nun

ändert sich dies, einige Meilensteine sind schon gesetzt, viel Arbeit

im Detail steht aber noch aus. Insbesondere, wenn es um die Verstrickung

einzelner Personen geht, sind die Konsequenzen oftmals

weit- und über die Universität hinausreichend: Straßen wollen da

etwa umbenannt werden – ein emotionales Thema. Aber bei näherem

Hinsehen sind abschließende, klare Urteile alles andere als

einfach. Es ähnelt einem Stochern im Nebel.

Den richtigen Kurs zu finden, fällt auch der Frauenförderung

an Hochschulen schwer. Denn obwohl Frauen formal gleichberechtigt

sind und sie alle Möglichkeiten einer akademischen Karriere

haben und obwohl die Chancen von Frauen in Berufungsverfahren

mittlerweile sehr gute sind, existiert eine geschlechtsbedingte

Benachteiligung immer noch: Je höher hinauf es die Karriereleiter

geht, desto weniger Frauen wird man dort finden – diese „gläserne

Decke“ hat sich nur verlagert, zerstört ist sie noch bei Weitem nicht.

Neben diesem universitären Schwerpunkt haben wir aber

auch noch jede Menge anderer spannender und kontroverser Themen

für Sie: Welche Folgen sind mit einer weitergehenden Privatisierung

von Krankenhäusern verbunden? Was kostet eine professionelle

Zahnreinigung bei den südniedersächsischen Zahnärzten

und worauf sollte Patient achten? Welchen Schwung hat die Landkreis-Fusionsdiskussion

nach der Osteroder Kreistagsentscheidung

bekommen? Welche Zukunft hat der Landkreis Holzminden? Und

zuletzt: Kennen Sie schon den Gauß-Weber-Laser?

Sven Grünewald

Chefredaktion

REgJo SüDnIEDERSAChSEn editoRial 3

QR Code RegJo

Der QR Code („quick response“) kann von allen Smart-Phones

gelesen werden und verlinkt Sie direkt mit der Internet seite

des RegJo Magazins und des Polygo Verlages. Apps für den

QR Code sind in den bekannten App-Stores erhältlich. Der

QR-Code (QR steht für englisch: quick response = schnelle

Antwort) ist ein zweidimensionaler Code (2D-Code), der von

der japanischen Firma Denso Wave im Jahr 1994 entwickelt

wurde. Ursprünglich wurde der QR-Code zur Markierung von

Baugruppen und Komponenten für die Logistik in der Automobilproduktion

eingesetzt.

RegJo bei Facebook:

www.facebook.com/Suedniedersachsen


4 inhalt REgJo SüDnIEDERSAChSEn REgJo SüDnIEDERSAChSEn inhalt 5

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18 NS-Aufarbeitung

Der Weg der Universität zur Aufarbeitung ihrer nS-

Vergangenheit war lang. Die Arbeiten heute zeigen

jedoch, wie schwierig ein klares Bild zu gewinnen ist.

Wirtschaft

Überstundenärger: Klare Überstundenregelungen

in Arbeitsverträgen vermeiden

Überraschungen.

NGlobal: Einstieg ins Exportgeschäft: Außenwirtschaftsberatung,

Best-Practice und

hilfreiche Tipps: NGlobal informiert über

niedersächsischen Support und berät bei

Exportvorhaben.

Starker Rücken: Rückenfreundliches Mobiliar

gibt es seit 1986 im Studio Neues Sitzen

+ Liegen. Insbesondere für sitzende Tätigkeiten

ist dies ein Mix aus Komfort und

Prävention.

Mit Augenmaß vorwärts: Das 12. Professorengespräch

über die technischen, finanziellen

und sozialen Herausforderungen der

Energiewende und ihre wirtschaftlichen

Chancen.

PolyGoes #online: Neue Ära

Mobiles Internet: Der Polygo Verlag

baut seine Webaktivitäten mit einem neuen

Büro in der Hauptstadt und internationalem

Team weiter aus.

Cover: Städtisches Museum göttingen

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Politik & Soziales

Bedingt zukunftsfähig: Die neue Landesregierung

wird handeln müssen und wohl

Zwangsfusionen vornehmen. Bis dahin hat

Südniedersachsen noch die Chance, selbst zu

handeln. Einige klammern sich jedoch an den

Status Quo und lehnen Kreisfusionen ab.

Aus dem Abseits gerufen, ins Abseits

gestellt. Die RegJo Dreimonatsschau: Unser

bissiger Rückblick auf die Ereignisse der vergangenen

Monate in Südniedersachsen.

Kommentar – Miese Tricks hinter den

Kulissen? Hat ein Unterstützer der Bürgerinitiative

„ProGö“ seine persönlichen Überzeugungen

und sein politisches Engagement

nicht von seinem Amt als Finanzbeamter

trennen können?

Auf einen Kaffee mit ...: Ulrich Kurzer,

Geschäftsführer vom StadtRadio Göttingen.

Seit 2008 führt der aus Hemeringen stammende

Diplom-Sozialwirt die Geschäfte des

Bürgerradios, das in diesem Jahr seinen

15. Geburtstag feiert.

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33 Gesundheit Spezial

Das gesundheitssystem hat ein Finanzierungsproblem.

Privatisierungen sollen

den Weg aus der Krise aufzeigen.

Technik & Wissenschaft

Wissensdurst: Am 24. November 2012

lockt die Nacht des Wissens in Göttingens

Forschungshäuser.

Knall! Puff! Zisch!: Im September 2012 fand

das Wissenschaftsfestival „Rätsel der Materie“

in der Göttinger Innenstadt statt.

Der schwierige Weg zum Verdrängten: Die

Aufarbeitung der universitären NS-Vergangenheit

wurde durch Umdeutungen, bequemes

Beschweigen und personelle Kontinuitäten

verhindert. Erst seit wenigen Jahrzehnten

gibt es eine starke Gegenbewegung, die aber

noch lange nicht am Ziel ist.

Frauen, die Wissen schaffen: Es geht nicht

nur um Leistungen: In der Wissenschaft

spielt das Geschlecht noch immer eine entscheidende

Rolle, die Hindernisse beim Aufstieg

von Frauen haben sich kaum verändert.

Der Gauß-Code: Carl Friedrich Gauß kennen

viele. Dass er auch den Grundstein der

modernen Telekommunikationstechnik

gelegt hat, ist allerdings weniger bekannt.

Phosphoreszierende Spuren im Göttinger

Nachthimmel erinnern daran.

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81 Holzminden Spezial

Dritter Teil der RegJo-Serie über die vier

südniedersächsischen Landkreise.

Diesmal im Fokus: holzminden.

Land & Kultur

4 Köpfe – 4 Meinungen: Welche Folgen sollte

das Zusammengehen der Göttinger Theater

DT und JT haben?

Buchrezension: Stine Marg, Franz Walter

(Hgg) – „Göttinger Köpfe und ihr Wirken in

der Welt“. Göttinger Persönlichkeiten aus

Wissenschaft, Politik und Zeitgeschichte in

Kurzportraits.

Buchrezension: Christa Grothe – „Zwischen

Elternhaus und Front“. Die Briefe des Weserbergländers

Heinrich Bertram, ein Spiegel der

Zeit und des ländlichen Lebens.

Veranstaltungskalender: Die kulturellen,

musikalischen, Ausstellungs- und sonstigen

Highlights in Südiedersachsen.

Wussten Sie, dass…: Anekdoten, Kurioses

und Wissenswertes aus südniedersächsischen

Landen.

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Gesundheit Spezial

Patient Krankenhaus: An deutschen Kliniken

wird seit Jahren rumgedoktert. Behandelt

werden soll ein Finanzmangel. Operative Eingriffe

wie Privatisierung und Abrechnungsreformen

gelten als Medizin.

Mehr Transparenz: Das RegJo Ranking

sowie Informationen zur Professionellen

Zahnreinigung. Aber: Der Patient muss

mitdenken.

Der Pflegenotenatlas: Ein Überblick über die

Pflegeeinrichtungen in Südniedersachsen und

die Noten, die sie bekommen haben.

Bedarfsoptimiert und flexibel: Die Malergesellschaft

Bürgel hat sich als Dienstleister

rund um die Praxisrenovierung etabliert.

Komplette Gefäßdiagnostik: In der Göttinger

Praxis für moderne Schnittbild Diagnostik

gibt es jetzt eine MRT-Erweiterung zum Scan

des Becken- und Beinbereichs.

„Prävention ist besser!“: Die Kanzlei Schirmer

& Siegmüller berät insbesondere Ärzte,

Apotheker und Pflegeeinrichtungen in steuerlichen

und betriebswirtschaftlichen Fragen.

74 Frauenkarrieren an der Uni

Mehr Frauen machen an den hochschulen Karriere.

Doch je renommierter die Position, desto weniger

Frauen wird man dort finden.

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Holzminden Spezial

„Es lohnt sich, hier zu leben!“ Grußwort

von Landrätin Angela Schürzeberg.

Ganzheitliche Beratung: Die Landessparkasse

Braunschweig hilft bei wichtigen

Finanzfragen.

Die Global Player: Die international tätigen

Unternehmen im Landkreis Holzminden.

Partnerlos in sumpfigem Terrain: Der Landkreis

Holzminden ist schon seit längerem auf

Kooperationen mit den Nachbarn angewiesen.

Ob dieser Weg auch langfristig gehbar

ist, darf aber bezweifelt werden.

Das Duo vom Bau: Die H. Roloff Bau GmbH

und die BFTW Holzminden GmbH planen

und realisieren Rohbauten.

Im Zeichen der Kirschblüte: Das Dorf Reileifzen

und die japanische Stadt Tochigi

haben einen Partnerschaftsvertrag

geschlossen.

Bilder: Städtisches Museum göttingen, Ines Erdmann,

Marco Bühl, Ulf Seemann


4 Köpfe – 4 Meinungen

Die Stadt göttingen muss sparen. Vorgesehen ist unter anderem eine Zusammenführung des Jungen

Theaters (JT) mit dem Deutschen Theater (DT). Welche Folgen und Effekte sollte diese „Fusion“ haben?

a nke detken, Sem i na r

für Deutsche Philologie/

Uni Göttingen und Leitungsteam

des Theaters im

OP: „Vielfalt der Theaterlandschaft

– so lässt sich

die derzeitige Situation

mit DT, JT und studentischem

ThOP beschreiben.

Zwar war bisher nur von

einer „organisatorischen“

Zusammenlegung die Rede, Einflüsse auf die künstlerische

Selbstverantwortung sind aber zu befürchten. Die

Eigenständigkeit beider Häuser mit je eigenem Profil und

unterschiedlichen Zielgruppen sollte nicht angetastet werden.

Göttingen zeichnet sich weder durch eine große Auswahl

an Museen aus noch bietet es der Filmkunst, zumal

nach Schließung von Sternkino und Capitol, breiten Raum.

Da die Stadt vor allem mit ihren Theaterbühnen punkten

kann, sollte man sehr darauf achten, das richtige Maß zu

finden, und die errungene kulturelle Vielfalt bewahren.“

olaf Martin, Geschäftsführer

des Landschaftsverbands

Südniedersachsen: „Bisher

war das JT der Versuch, in

Göttingen neben dem DT

eine zweite Ensemble- und

Repertoire-Bühne am Leben

zu erhalten. Angesichts des

Spardrucks seitens der Stadt,

lässt sich das nicht mehr

fortsetzen. Es wäre unanständig,

vom JT-Team eine noch weitergehende Selbstausbeutung

zu erwarten. Von der geplanten Zusammenführung

des JT mit dem DT erwarte ich eine komplizierte und

von Kompromissen bestimmte Liaison, die weder ein völlig

neues Theatererlebnis schaffen wird noch jemanden so richtig

glücklich macht. Wünschen würde ich mir eine Lösung,

die das Theaterspektrum erweitert; die das Otfried-Müller-

Haus als Standort für Theater- und Kulturveranstaltungen

erhält; die freien Theatergruppen inner- wie außerhalb Göttingens

eine bessere Plattform bietet.“

Bilder: privat (4)

REgJo SüDnIEDERSAChSEn MeinunG 7

Ruth Brockhausen, Leiterin

des Theaters der Nacht in

Northeim: „Eine spannende

Frage an ein Theater, das

sich frei von institutioneller

Förderung von Jahr zu Jahr

hangelt. Wenn auch der

Publikumsbesuch des Theaters

der Nacht durchaus vergleichbar

ist mit dem JT, so

sind die Konzepte denkbar

unterschiedlich. Die künstlerische Leistung des JT ist unbestritten

und die Besucherzahlen haben sich kontinuierlich

nach oben entwickelt. Allerdings stand die Geschäftsführung

des JT immer wieder auf dem Prüfstand. Eine Zusammenführung

beider Häuser würde das Problem nicht lösen,

sondern das JT im DT aufgehen lassen. Eine Sparmöglichkeit

sehe ich darin nicht, denn auch das DT wird Geld für

die weitere Spielstätte brauchen. Allerdings würde eine

wichtige Farbe im Göttinger Kulturleben verlorengehen.

Das sollte man sich gut überlegen.“

Jens Wortmann, Leiter des

Göttinger Kulturbüros:

„Auf der Homepage des JT

ist zu lesen: Das JT entstand

1957 als innovatives

und alternatives Theater.“

Zu der Zeit hatte das DT nur

eine Spielstätte. Es war fest

in bürgerlicher Hand. Eine

Alternative musste also

her. Heute hat das DT mehrere

Spielstätten sowie zahlreiche Kooperationspartner.

Es bedient ein breites Publikum aller Altersklassen. Dem

JT ist es gelungen, sich in der Region als ein unverwechselbares

Theater zu etablieren. Eine Stadt mit ihren Spar-

zwängen muss entscheiden, ob sie sich zwei Sprechtheater

leisten kann und will. Bevor beiden und weiteren Kultureinrichtungen

die Mittel gekürzt werden, ist die Entscheidung

zu fusionieren, geradezu zwingend. Es gilt, gemeinsam

eine Zukunft zu gestalten, in der beide Häuser ihre

Stärken und ihr Publikum haben können.“


8 MaGazin REgJo SüDnIEDERSAChSEn REgJo SüDnIEDERSAChSEn MaGazin 9

dr. Viacheslav nikolaev

vom herzzentrum

der Universitätsmedizin

göttingen wurde als

nachwuchswissenschaftler

mit dem „Wissenschaftspreis

niedersachsen 2012“ geehrt. nikolaev

gilt als einer der weltweit führenden

Wissenschaftler in der Visualisierung

von intrazellulären Botenstoffen in herzmuskelzellen.

lisette ahrens, Studentin

der Universität

göttingen, holte zweimal

gold und einmal

Bronze bei der World

University Equestrian Championship

2012 in Aachen. gold erhielt sie in der

kombinierten Einzelwertung sowie im

kombinierten Mannschaftswettbewerb,

Bronze im Einzel-Dressur-Wettbewerb.

Manfred huppertz

leitet seit Juli 2012

die geschäfte in den

Asklepios Fachkliniken

göttingen und Tiefenbrunn.

Der Diplomkaufmann hat zuvor

eine Ausbildung zum examinierten

Krankenpfleger absolviert und ist seit

2000 im Asklepios-Konzern in leitender

Position tätig.

ursula haufe wird neue

geschäftsführerin der

gWg gesellschaft für

Wirtschaftsförderung

und Stadtentwicklung

göttingen mbh. Sie löst damit Klaus

hoffmann ab, der zum 31. oktober

2012 in den Ruhestand geht. Bis Ende

2010 war Ursula haufe geschäftsführerin

der IPAL gmbh.

Prof. Stephan Klasen,

Professor für Entwicklungsökonomik

an der

Universität göttingen,

ist vom Wirtschafts-

und Sozialrat der Vereinten nationen

zum Mitglied im Ausschuss für Entwicklungspolitik

ernannt worden. Prof.

Klasens dreijährige Amtszeit beginnt

am 1. Januar 2013.

KoLUMn E

Überstundenärger

Klare überstundenregelungen in Arbeitsverträgen

vermeiden überraschungen.

„Erforderliche Überstunden sind mit dem

Gehalt abgegolten“ – diese oder eine ähnliche

Formulierung findet sich in vielen

Arbeitsverträgen. Das Bundesarbeitsgericht

hat sich in diesem Jahr gleich in zwei

Entscheidungen mit der pauschalen Abgeltung

von Überstunden befasst. Im ersten

Fall musste der Arbeitgeber 9.500 Euro

für Überstunden nachzahlen; im zweiten

gewann der Arbeitgeber, die Klage auf

18.000 Euro Überstundenvergütung wurde

voll abgewiesen. Wo lag der Unterschied?

Arbeitsverträge gelten rechtlich als

Allgemeine Geschäftbedingungen. Oft

legen die Arbeitsgerichte jedes Wort auf

die sprichwörtliche Goldwaage. Sind die

Formulierungen klar und verständlich?

Benachteiligen die Regelungen den Arbeitnehmer

in unangemessener Weise? Mehrdeutige

und unklare Formulierungen

gehen immer zu Lasten des Arbeitgebers.

Um unliebsame Überraschungen zu vermeiden,

sollten Sie Ihre Arbeitsvertragsmuster

regelmäßig dahingehend prüfen lassen,

ob sie dem aktuellen Stand der Rechtsprechung

und Gesetzgebung genügen. Th

Thorsten herbote, Fachanwalt für Arbeitsrecht,

siehe www.dr-kappuhne.de

W ISSEn SCh AFT I

Wissensdurst

Am 24. november 2012 lockt die nacht des

Wissens in göttingens Forschungshäuser.

Mehr als 20 Göttinger Einrichtungen öffnen

am 24. November 2012 von 17 bis 24

Uhr ihre Türen und gewähren Einblicke in

Forschung und Wissenschaft. Zu den Gastgebern

des Abends gehören unter anderem

alle Fakultäten der Universität Göttingen

sowie die Universitätsmedizin, alle

Max-Planck-Institute, das Deutsche Primatenzentrum,

das Deutsche Zentrum für

Luft- und Raumfahrt sowie die Akademie

der Wissenschaften. Geboten werden

unter anderem Vorträge, Mitmachaktionen,

interaktive Präsentationen, Führungen,

Workshops, Filme und Experimente.

Der Eintritt ist frei, alle Veranstaltungsorte

sind durch einen kostenlosen Bus-Shuttle

miteinander verbunden.

Im Zentralen Hörsaalgebäude am Platz

der Göttingen Sieben wird es zum Beispiel

einen Science Slam geben. Dabei treten

sechs junge Nachwuchswissenschaftler an

und stellen in kurzen populärwissenschaftlichen

Vorträgen ihre Forschunsgthemen

vor. Der Sieger qualifiziert sich für die Endrunde

des Science Slam auf der IdeenExpo

2013 in Hannover. VS

Das komplette Programm gibt es unter

www.goettinger-nacht-des-wissens.de

Bilder: Uni göttingen(3), Asklepios Fachklinikum göttingen, gWg gesellschaft für Wirtschaftsförderung, Torsten herbote,

Christina hinzmann

WIRTSCh AFT

NGlobal: Einstieg ins Exportgeschäft

Außenwirtschaftsberatung, Best-Practice und hilfreiche Tipps: nglobal informiert über

niedersächsischen Support und berät bei Exportvorhaben.

Niedersächsische Unternehmen können

sich im Rahmen von verschiedenen NGlobal-Veranstaltungen

über die umfangreichen

Außenwirtschafts-Serviceangebote

des Landes, über Geschäftsmöglichkeiten in

ausländischen Zielmärkten sowie über die

ersten Schritte in das Exportgeschäft informieren.

So präsentiert beispielsweise die

neue Veranstaltungsreihe „Export vor Ort“

die niedersächsischen Unterstützungsangebote

und bietet bei einem im Export erfolgreich

positionierten Unternehmen praxisnahe

Einblicke in das Auslandsgeschäft.

Seit 2009 ermöglichen die „Internationalen

Beratertage“ den Unternehmen, alle

niedersächsischen Auslandsvertreter persönlich

kennenzulernen und in bilateralen

Gesprächen die für Produkte und Dienstleistungen

relevanten individuellen Fragen

zu erörtern. In dem Managementworkshop

„Chancen und Strategien der Internationalisierung“

geht es vor allem um die ersten

Schritte in das Exportgeschäft. Zentrale

Themen sind unter anderem die Analyse

der unternehmerischen Ausgangslage, die

Auswahl der richtigen Markteintrittsstra-

Bilder: nglobal, Annegret Adam

tegie sowie die komplexeren Anforderungen

an das Management. Das Land Niedersachsen

bietet aber nicht nur Beratung und

Unterstützung, sondern zeichnet einmal im

Jahr im Export erfolgreiche Unternehmen

mit dem Niedersächsischen Außenwirtschaftspreis

aus.

Die niedersächsischen Güterausfuhren

sind bis zum weltweiten Einbruch in

2009 über lange Jahre deutlich gewachsen.

2008 lag das Exportvolumen bei rund

75 Mrd. Euro und war damit zweieinhalbmal

so hoch wie Mitte der 1990er Jahre.

Das Jahr 2010 zeigte wieder eine deutliche

Erholung und 2011 konnte der bisherige

Rekordwert aus dem Jahr 2008 um

122 Mio. Euro übertroffen werden. Die

wichtigsten Ausfuhrgüter Niedersachsens

waren auch im Jahr 2011 Personenkraftwagen

und Wohnmobile vor Fahrgestellen,

Karosserien und Motoren und auf

Platz drei Geräte zur Elektrizitätserzeugung

und -verteilung. Die nächste NGlobal

Veranstaltung „Chancen und Strategien der

Internationalisierung“ findet am 15. und 16.

November 2012 in Celle statt. VS

Informationen, Termine und hintergründe finden Sie im Intenet unter www.nglobal.de. Bild: Die

niedersächsischen Auslandsvertreter im Rahmen des Internationalen Beratertags in Celle 2012.

E R gonoMIE

Starker Rücken

Rückenfreundliches Mobiliar gibt es seit

1986 im Studio neues Sitzen + Liegen.

Verspannungen oder gar Schmerzen im

Bereich der Wirbelsäule kommen nicht

von ungefähr. Unsere Wirbelsäule hat mit

einer festen Säule nicht viel mehr als den

Namen gemein. Sie ähnelt vielmehr einer

vielgliedrigen Kette, die durch unsere Muskeln

ständig auf Spannung gehalten wird.

„Der menschliche Körper ist auf Bewegung

und damit auch beim Sitzen auf häufige

Wechsel unserer Sitzpositionen ausgelegt“,

weiß Dörte Gericke, Inhaberin des Studios

Neues Sitzen+Liegen in Göttingen. Eine

auf die speziellen Bedürfnisse angepasste

Sitzgelegenheit, die einerseits zweckmäßig

ist und auch andererseits diese ergonomischen

Erkenntnisse berücksichtigt, ermöglicht

nicht nur ein dauerhaft entspanntes

Sitzen. Sie ist darüber hinaus auch die beste

Vorbeugung gegen Rückenbeschwerden.

Das 1986 eröffnete Fachgeschäft Studio

Neues Sitzen + Liegen hat sich auf Sitz- und

Liegemöbel spezialisiert, die sich dem Körper

anpassen – und nicht umgekehrt. Darüber

hinaus bieten Dörte Gericke und ihr

Team auch Beratungen für Menschen mit

größeren Wirbelsäulenproblemen. AA

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

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W ISSEn SCh AFT II

Knall! Puff! Zisch!

Vom 18. bis 22. September 2012 fand das Wissenschaftsfestival „Rätsel der Materie“

in der göttinger Innenstadt statt. Experimente und Vorträge machten Physik erlebbar.

„Wir werden uns nun in Super-Slowmo auf

den Boden werfen, denn wir müssen uns

ja vor den Flammen schützen und Hitze

steigt schließlich nach oben. Dann zählen

wir von fünf herunter und bei eins pustest

du ganz doll in den Schlauch. Bist du

bereit?“ So oder ähnlich lauteten die Vorkehrungen,

die für die mitunter feurigen

Experimente der jungen Physiker an der

Bühne der St.-Johanniskirche in Göttingen

unter der Leitung von Jörn Birkhahn

nötig waren. Und nicht zu Unrecht, denn

es entsteht schließlich eine circa zwei Meter

hohe Stichflamme.

Der Wissenschaftseifer hatte vom 18.

bis 22. September 2012 Göttingen ergriffen,

genauer gesagt: das Physik-Wissenschaftsfestival

„Rätsel der Materie“. Seit 2001 finden

die „Highlights der Physik“ statt, eine

Themenwoche rund um die Physik, mit

jeweils anderen Schwerpunkten und jährlich

wechselnden Gastgeberstädten – in diesem

Jahr ging es insbesondere um Materialforschung

und High-Tech-Werkstoffe.

Ins Leben gerufen wurde die Veranstaltung

zum ersten Mal 2001 nach dem „Jahr der

Physik“ (2000) durch das Bundesministerium

für Bildung und Forschung (BMBF)

und die Deutsche Physikalische Gesell-

Bilder: gregor heppel, Vandenhoeck & Ruprecht, Verlag Jörg Mitzkat

schaft (DPG). Das Festival verfolgt dabei

den Zweck, Menschen die Physik näher zu

bringen. „Leider ist die Physik bei vielen als

zu schwer verschrien, als reine Formelreiterei“,

bedauerte ein Mitarbeiter am Informationsstand

im Ausstellungszelt. „Wir wollen

sie verständlich machen und den Menschen

hier mit anschaulichen Experimenten zeigen,

dass Physik Spaß machen kann.“

Dies wollte das Festival vor allem mit

einem breit gefächerten Programm über

fünf Tage vom „Juniorlab“ für Kinder an

der St.-Johanniskirche über „Physik für

Fußgänger“ am Gänseliesel und Abendvorträge

in der Aula der Universität am

Wilhelmsplatz bis zum „EinsteinSlam“ im

Theater im OP erreichen. Für jeden, egal

ob groß oder klein, ob mit Vorwissen oder

ohne, war etwas dabei.

Die Antwort des Publikums war

durchweg positiv. Mehrere tausend Menschen

zog es täglich in das Ausstellungszelt

am Gänseliesel, gleich am ersten Tag waren

es rund 6.000. Und viele haben nach Einschätzung

der Organisatoren etwas mitgenommen.

„Die meisten, die hier rausgehen,

sagen, dass es Spaß gemacht hat, dass sie

etwas gelernt haben, es verständlich und

anschaulich war.“ gh

REgJo SüDnIEDERSAChSEn MaGazin 11

Buchbesprechung

Stine Marg, Franz

Walter (hgg) –

Göttinger Köpfe und ihr

Wirken in der Welt.

Das Buch entstand am

Institut für Demokratieforschung

in göttingen, um einmal

den Blick nach innen auf die örtlichen

Traditionen und Persönlichkeiten zu

werfen. Die Autoren befassen sich mit

bedeutenden „Köpfen“ der göttinger

geschichte im 20. Jahrhundert, die ihr

Forschungsgebiet vorangebracht oder

Politik und gesellschaft stark beeinflusst

haben. namen, die überall in göttingen

präsent sind, werden mit Inhalt gefüllt.

Die Autoren wollen keine plumpe Aufzählung

geschichtlicher Fakten, sondern

die Persönlichkeiten in ihren wichtigsten

Facetten darstellen, was sie ausgemacht

hat, wieso sie so gehandelt haben, wie

sie es taten. Immer geht es dabei auch

um die Rolle göttingens in ihrem Leben

und handeln. Dabei begegnen dem Leser

namen wie Felix Klein, David hilbert,

otto hahn, Carl Friedrich v. Weizsäcker,

Max Planck und Rudolf Smend – und

viele mehr.

Buchbesprechung

Christa Grothe –

zwischen elternhaus

und Front.

Christa grothe hat den

Briefwechsel ihrer Vorfahren

aus den Jahren

1923 bis 1951 sortiert, „übersetzt“,

abgeschrieben und nun ediert. Es sind

vorrangig die Briefe des jungen heinrich

Bertram, der 1939 mit 24 Jahren zum

Militärdienst eingezogen wird. heinrich

beschreibt die geschehnisse an der

Front und gibt seiner Familie hinweise

zur Pflege des hofs und Bestellung der

Felder. Die über 800 Briefe bieten einen

subjektiven, aber einmaligen Eindruck

vom Leben im Weserbergland, die mit

dem Krieg zunehmende Belastung in

der Landwirtschaft und des Lebens an

der Front und die Sehnsucht nach dem

Zuhause. Aufgrund des sehr umfangreichen

ungekürzten Briefwechsels wirkt

das Buch etwas langatmig. Doch gerade

für historiker oder Einheimische kann es

interessant sein, da das Buch ein sehr

genaues Bild des Lebens während des

2. Weltkriegs in den Dörfern des Weserberglandes

zeichnet.


12 PRoFeSSoRenGeSPRäCh REgJo SüDnIEDERSAChSEn REgJo SüDnIEDERSAChSEn PRoFeSSoRenGeSPRäCh 13

Mit Augenmaß vorwärts

Jutta geldermann, Wirtschaftsingenieurin, und hans-Peter Beck, Energiesystemtechniker, im 12. Professorengespräch

über die technischen, finanziellen und sozialen herausforderungen der Energiewende und ihre wirtschaftlichen Chancen.

Interview: Sven grünewald Fotografie: Ronald Schmidt

Das Wort vom Klimawandel ist omnipräsent, aber angesichts scheiternder

globaler Klimagipfel fragt man sich: Fehlt der handlungsdruck

auf politische Entscheidungsträger?

Geldermann: Meine Wahrnehmung ist eine andere. Seit den frühen

70er Jahren werden in Wissenschaft und Industrie Umweltschutzmaßnahmen

entwickelt und eingesetzt. In letzter Zeit wird das

Thema Klimaschutz ganz intensiv in der Öffentlichkeit diskutiert.

Beck: Beim Klimawandel wird der Aufwand unterschätzt, um den

CO 2-Ausstoß zu begrenzen. Wir leben derzeit von einer preisgünstigen

Energie. Wir müssen das, was wir bei den fossilen Energien

später bezahlen, bei den Erneuerbaren sofort bezahlen. Die Frage

ist, ob wir das wollen. Das ist ein politisches Problem, da muss man

mit Fingerspitzengefühl vorgehen und das wird auch mehr oder

weniger gemacht.

Geldermann: Man kann den Klimaschutz auch durch eine Veränderung

der Handlungsweise in Produktionsprozessen oder im Verhalten

des Bürgers verbessern. Aber gerade im Zusammenhang mit

dem Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) sieht man, dass die Umsetzung

schwierig ist. Das erste Gesetz hatte viele gute Ideen, aber in

der praktischen Umsetzung hat es zu Fehlallokationen geführt. Es

wurden Dinge gefördert, die nicht gewünscht waren. Und jetzt versucht

man nachzubessern.

Beck: Nehmen Sie das Beispiel Energiesparen. Tatsache ist: Der

Stromverbrauch nimmt zu, nicht ab. Oder nehmen Sie den Automobilverkehr.

Es gibt nicht weniger große Autos, sondern mehr.

Und was man an Fortschritt bei der Kraftstoffeinsparung erreicht,

wird durch zusätzliche Elektronikausstattung wieder aufgezehrt.

Wenn der Wunsch in die Praxis geht, wird deutlich: Es wird teurer

als gedacht. Und der Bürger sagt: Das möchte ich dann doch nicht;

verschieben wir es auf später.

Wenn die Inder und Chinesen den gleichen Lebensstil haben wie

wir, dann ist das ein riesiges ökologisches und Versorgungsproblem.

Wo wäre denn die „globale Verbrauchsmitte“?

Beck: Ich glaube, die gibt es nicht. Es gibt den Markt und der spielt

den Leuten, die die Energiewende befürworten, in die Hand. Je

mehr Chinesen Auto fahren, desto mehr steigen bei uns der Kraftstoffpreis

und der Strompreis aus fossilen Energieträgern und

desto eher wird Strom aus den Erneuerbaren wirtschaftlich. Deswegen

müssen wir auch die Energiewende vorantreiben, aber mit

Augenmaß und nichts übereilen, weil wir es im Energiebereich

mit besonderen Gesetzmäßigkeiten zu tun haben. Insbesondere

die Investitionszeiten im Infrastrukturbereich haben viel höhere

Abschreibungszeiten als üblich, da reden wir über 30 Jahre bei Leitungen

oder 50 Jahre bei Pumpspeicherkraftwerken.

Geldermann: Ich halte es ebenfalls für sehr wichtig, in langfristigen

Zeiträumen zu denken. Denn die Lösungen, die heute entwikkelt

werden, müssen einerseits 30 Jahre lang betrieben werden,

damit sich die Infrastruktur überhaupt lohnt, andererseits werden

sich aber auch die Gesellschaften in Indien, in China, aber auch in

Europa und den USA verändern. Wenn man sich überlegt, welche

Ausstattung wir in den Haushalten oder Unternehmen vor 20 Jah-

ren hatten, dann ist das mit heute gar nicht zu vergleichen. Durch

die Informationstechnologie haben wir ganz andere Möglichkeiten,

Prozesse energieeffizient zu steuern. Auf der anderen Seite haben

wir viel mehr Verbraucher.

gibt es eine gegenrechnung, was Klimafolgenbewältigungsmaßnahmen

im Vergleich zu einer schnell durchgezogenen Energiewende

kosten würden?

Geldermann: In Deutschland gab es eine Studie zu den Folgen von

Klimaschutzmaßnahmen. Niedersachsen hat das für sich heruntergebrochen

und versucht, Kosten und Nutzen für das Bundesland

gegenüberzustellen. Die Quantifizierung ist aber schwierig.

Die Vorsorgemaßnahmen führen heute zu Investitionen und Kosten

und ob der Schaden eintrifft, ist sehr schwer vorherzusagen. Aber

aus dem Vorsichtsprinzip heraus ist das sicher sinnvoll. Der andere

Aspekt ist, dass wir durch die Entwicklung energieeffizienter Technologien

auch Innovationen schaffen, die man weltweit verkaufen

kann, also dort ein Nutzen entstehen kann.

Auf der einen Seite weiß man, dass fossile Energieträger endlich

sind, speziell Öl. Für Öl werden gleichzeitig Kriege geführt und die

Förderung ist für ökologische Katastrophen wie zuletzt im golf von

Mexiko verantwortlich. Wenn man zudem weiß, dass Öl in 50 Jahren

nicht mehr erschwinglich sein wird und als Massengut ausfällt,

warum setzt man nicht viel entschiedener auf den Umstieg?

Beck: Der entscheidende Punkt ist doch, dass wir den freien Markt

haben und da wird gerechnet: Ist eine Ölexploration in der Arktis

noch günstiger als Wärme oder Kraftstoff aus regenerativen Quel-

len? Wenn Sie Steuern und Abgaben wegnehmen, dann ist Öl

immer noch etwa ein Drittel so teuer wie Strom aus Erneuerbaren.

Und wenn Sie aus Photovoltaik Strom erzeugen, dann gibt es noch

den Nachteil, dass der gespeichert werden muss, wenn wir auch im

Dunkeln Licht haben wollen. Öl können Sie immer verbrennen.

Aber wir haben doch keinen freien Markt im Energiebereich. Wir

haben hohe Subventionen bei Kohle, bei Atom, bei den Erneuerbaren

und einen sehr großen staatlichen Steuerungsmechanismus

etwa über Co 2-Zertifikate.

Beck: Ich behaupte einmal, dass im internationalen Rohstoffmarkt,

also auch bei Öl, vergleichsweise wenig Subventionen fließen.

Etwa zwei Drittel des Ölpreises werden durch Steuern dargestellt,

da könnte man sogar von negativen Subventionen sprechen.

Bei den Regenerativen wird die Förderung dazu getan, um den

Strom überhaupt erst in den Markt bringen zu können. Auch bei

deutscher Kohle gibt es natürlich Subventionen, deswegen stellen

wir den Bergbau ein. Wobei auch das fraglich ist, weil damit Nachteile

für den Maschinenbau im Bergbau verbunden sein können,

der in die ganze Welt exportiert. Insofern muss man bei Subventionen

genau hinschauen.

Geldermann: Bei Öl- und Gasvorkommen muss man ebenfalls die

statistische Reichweite berücksichtigen. Nach heutiger Prognose reichen

die noch 50 Jahre und durch Neufunde oder andere Fördertechniken

kann sich das auch um einige Jahrzehnte verlängern.

Und kein Unternehmen, das eine Perspektive von 50 Jahren hat,

sagt: Wir stellen heute unsere wirtschaftlichen Aktivitäten ein. Bei


14 PRoFeSSoRenGeSPRäCh REgJo SüDnIEDERSAChSEn REgJo SüDnIEDERSAChSEn PRoFeSSoRenGeSPRäCh 15

der Entwicklung der Erneuerbaren sind hingegen ganz andere Wissenschaftsbereiche

und wirtschaftliche Akteure angesprochen. Deswegen

geht die Forderung, dass das eine durch das andere abgelöst

werden soll, an der industriellen Realität vorbei.

Durch neue Techniken gab es schon häufiger einen industriellen

Strukturwandel. niemand redet davon, Shell sofort dichtzumachen,

doch die Frage ist, ob man den übergang schneller oder weniger

schnell macht.

Beck: Das Hauptproblem ist die Finanzierung. Wir sind im Energiebereich

in einer Situation, in der Investitionen unsicher sind. Also

muss die Politik hier unterstützen, das macht sie auch mit dem EEG.

Wir können daher nur so schnell nach vorne gehen, wie wir uns das

wirtschaftlich und politisch leisten können und wollen.

Geldermann: Ein anderer wichtiger Punkt ist die Versorgungssicherheit.

Wir haben gegenwärtig ein gut funktionierendes Energieversorgungssystem

in Deutschland. Ich habe in Irland studiert,

da war es normal, dass einmal im Monat der Strom ausfiel, nur

für ein paar Minuten zwar, aber das war ärgerlich, wenn man

gerade an der Abschlussarbeit schrieb und plötzlich die gerade

erstellte Datei weg war. In der Industrie ist es noch viel fataler, wenn

der Strom ausfällt. Bisher haben wir mit den Erneuerbaren noch

nicht die Betriebserfahrung, so dass nur ein schrittweiser Übergang

möglich ist.

Was für konkrete Risiken sind denn unter dem gesichtspunkt

Versorgungssicherheit mit dem energietechnischen übergang

verbunden?

Beck: Das geht weit über die grundsätzliche Frage hinaus, ob es keinen

Strom gibt, wenn der Wind nicht mehr weht. Wenn bei VW

für 0,1 Sekunden der Strom ausfällt, dann steht die Lackiererei für

zwei Stunden still; dies verursacht 2,5 Mio. Euro Stillstandskosten.

70% des elektrischen Stroms werden für unsere Arbeitsplätze und

komplizierte Produktionstechniken aufgewendet, dort stellen wir

die Anforderung der permanenten Verfügbarkeit. Da fängt Versorgungssicherheit

an.

Geldermann: Die Sicherheit wird durch die Stromverbundnetze

gewährleistet, durch minutiöse Überwachung von Leitzentralen,

das ist ein eingespieltes Verfahren. Kann man die Sicherheit auch

bei einer dezentralen Versorgung und in energieautarken Regionen

herstellen? Auf der anderen Seite speisen die Haushalte inzwischen

selbst Energie ein. Was sind die Auswirkungen auf die Niederspannungsnetze

vor Ort? Das sind noch ungelöste Fragen, an denen derzeit

mit Hochdruck in Forschung und Industrie gearbeitet wird.

Beck: Wir können die Netze nicht von heute auf morgen völlig

umkonstruieren, sondern müssen auch hier den Übergang organisieren.

Da gibt es verschiedene Lösungen. Wenn die Sonne scheint

und alle einspeisen, dann muss der Strom irgendwohin, aber niemand

will sich richtig dafür interessieren, wo der bleibt. Ein Regionalverteiler

hatte dafür die innovative Idee eines regelbaren Ortsnetztrafos,

in dem die Spannung kontinuierlich angepasst wird

– dafür braucht er aber 18.000 neue Transformatoren. Da kostet

einer um die 50.000 Euro – das Geld muss der Netzbetreiber investieren

und damit steigt das Netznutzungsentgeld.

Deutschland 2050 – wie wird in Ihren Augen ein idealer Energiemix

aussehen?

Beck: Ich denke, technoökonomisch machbar sind bis dahin 50%

aus dezentraler Erzeugung. Wie viel fossil und wie viel regenerativ

hängt davon ab, was wir uns leisten können. Obama hat gesagt, die

Deutschen sind so reich, die können sich auch eine Energiewende

leisten. Im Umkehrschluss kann man sagen: Es ist nicht trivial,

eine Energiewende zu organisieren, zu bezahlen und in der

Bevölkerung durchzusetzen. Wir haben gerade einen Anteil der

Erneuerbaren von 20%. Ab da werden diese systemrelevant, und

wir brauchen zusätzlich neue Speichertechnologien – wie Pumpspeicher

untertage oder power to gas Technologien, wie etwa

Wasserstoff. Das sind Technologien, die müssen wir aber erst einmal

entwickeln. Man muss auch offen bleiben für andere Technologien.

Wenn in der Nukleartechnologie, etwa in der Kernfusion,

Durchbrüche erzielt würden, muss man auch diese in

Betracht ziehen.

Welche Beschäftigungseffekte gibt es durch den Aufbau der

Erneuerbaren seit dem EEg?

Beck: Das ist ein ganz wichtiger Punkt: Gelder, die wir für Gas

und Öl ansonsten in Russland oder Saudi-Arabien ausgeben würden,

bleiben im Land. Dieses Geld schafft letztlich Arbeitsplätze

und zunehmend Wohlstand, allerdings nur, wenn man auch die

entsprechende Effizienz hat. Das Neue ist vergleichsweise weniger

effizient, weil es komplizierter und komplexer ist, solange wir

die Lösungen noch nicht vollständig kennen, um die notwendige

Versorgungssicherheit herzustellen. In diesem Energieübergang

befinden wir uns. Wir haben mit der Energiewende ein Tempo

vorgegeben und das sollten wir einhalten, um auch gegenüber der

Welt glaubwürdig zu bleiben. Ein Rückwärtsgang wäre eine Blamage

und ein irritierender Rückschritt. Wir können nicht wieder

zurück in die alte Welt.

Geldermann: Das Bundesumweltministerium hat eine Studie in

Auftrag gegeben über die Beschäftigungseffekte. Man geht davon

aus, dass von 41 Mio. Arbeitsplätzen in Deutschland ungefähr

400.000 im Bereich der Erneuerbaren Energien entstanden sind.

Von politischen Akteuren wird oft pauschal gesagt, die Erneuerbaren

seien zu teuer. Was ist an diesem Argument dran?

Geldermann: Die Frage ist immer, welche Kosten man bei den einzelnen

Technologien mit einberechnet. Es ist schwierig und umstritten,

die Stromentstehungskosten entlang des gesamten Lebenszyklus

von der Rohstoffgewinnung über die Energieumwandlung bis

hin zur Entsorgung von Reststoffen zu berechnen.

Beck: Es herrscht auch gar keine Preistransparenz im Markt, denn

warum kann man nicht an der Tankstelle Diesel in Kilowattstunden

(kWh) kaufen? Dann würde man sehen, dass in einem Liter Diesel

mehr Energie ist als in einem Liter Benzin. Deswegen braucht im

Übrigen der Dieselmotor in Summe weniger Kraftstoff pro Entfernungskilometer

als ein Benzinmotor. Kohleenergie wird sogar in

Steinkohleeinheiten berechnet, Gas lange in Kubikmetern, mittlerweile

jedoch in kWh. Erst bei einer einheitlichen Messeinheit können

wir uns über Preise transparent unterhalten. Warum wird das

nicht gemacht? Oder nehmen Sie die Technik: Kohlekraftwerke

sind seit 100 Jahren in der Entwicklung? Photovoltaik gibt es erst

seit 1980 als Serienprodukt. Energiesysteme und Energieträger

sind also schwer zu vergleichen und natürlich wird damit auch viel

Politik gemacht.

Die Folge- und Ewigkeitskosten der fossilen Energien und von Atom

sind sozialisierte Kosten, die nicht auf die Preise der Produzenten

durchschlagen. Anders als bei den Erneuerbaren...

Geldermann: Die Rechnung ist sehr schwierig aufzumachen. Bei

ihrer Einführung ist die Kernenergie staatlich unterstützt worden,

da die Energieversorger zunächst keine Kernkraftwerke bauen wollten.

Dabei wurden Verträge abgeschlossen, dass die Energieversorger

nur den Betrieb übernehmen und nicht für die Folgeschäden

zuständig sind. Gerade das kommt in der Diskussion jetzt überhaupt


Von: Christoph Jung

An: E.ON Vertrieb

Betreff: Energiesparen

Energie ist ein großes Thema.

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Prof. Jutta Geldermann

Im Mittelpunkt der Forschungsarbeiten der Professur

für Produktion und Logistik an der Universität

göttingen steht die ressourceneffiziente und

umweltorientierte Ausgestaltung von Produktions-

und Logistiksystemen. In zahlreichen Drittmittel-Projekten

werden Methoden des operations

Research (der mathematischen Unternehmensplanung)

auf aktuelle energiewirtschaftliche und industrielle

Fragestellungen angewendet. Das Lehrstuhl-Team

ist interdisziplinär zusammengesetzt

und deckt die Fächer Betriebswirtschaftslehre,

Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftsingenieurwesen,

Angewandte Mathematik, geoökologie und Forstwissenschaften

ab. Prof. geldermann ist Mitglied

des Vorstands des Energie-Forschungszentrums

niedersachsen (EFZn) und Leiterin des EFZn-Forschungsbereichs

„Energiewirtschaft“.

nicht mehr vor. Aber selbst im Schadensfall ist die Bewertung

sehr unterschiedlich. In Deutschland hat die Einschätzung

des Atomunfalls von Fukushima zum Ausstieg aus der

Kernenergie geführt. In England oder Finnland sagt man,

dass selbst ein so ein großer Schadensfall wie in Japan noch

relativ gut beherrscht worden ist. Also ist es eine sichere

Technologie. Die Schlussfolgerung aus dem exakt gleichen

Ereignis ist völlig unterschiedlich.

Welche Interessen sind in der Energiepolitik hinter den

Kulissen am Werk?

Beck: Jeder, der ein Geschäft hat, will es erhalten und ausdehnen.

Auf der anderen Seite steht der Kunde. Der ist

sich oft gar nicht bewusst über seine Macht, die er beim

Kauf hat. Der Boom bei den Solaranlagen kommt vom Kunden.

Die Politik kann hier wie mit dem EEG nur die Rahmenbedingungen

setzen. Aber wir müssen das EEG auch

fortentwickeln. Bisher ging es nur um Menge und Preis,

aber die Versorgungsqualität kam nicht vor. Hier besteht

Nachholbedarf.

Wie bewerten Sie die Rolle der Medien?

Geldermann: Die Frage der Energieversorgung ist sehr komplex

und hat viele Interdependenzen – das ist schwierig für

Medien, die auf kurze Drei-Minuten-Geschichten gepolt

REgJo SüDnIEDERSAChSEn PRoFeSSoRenGeSPRäCh 17

Prof. hans-Peter Beck

Einen Schwerpunkt der Forschungsarbeiten der

Professur für Elektrische Energietechnik an der TU

Clausthal bildet die elektrische Energiesystemtechnik.

Darunter wird das Zusammenspiel von zentraler

und dezentraler regenerativer und fossiler Energieproduktion

bei gegebener Versorgungssicherheit

verstanden. In zahlreichen Drittmittel-Projekten werden

Methoden der Systemtheorie auf aktuelle energiesystemtechnische

Fragestellungen angewendet.

Das Institutsteam ist interdisziplinär zusammengesetzt

und deckt die Fächer Physik, Elektrochemie,

Elektrotechnik, Wirtschaftsingenieurwesen und

Maschinenbau ab. Prof. Beck ist Vorsitzender des

Vorstands des Energie-Forschungszentrums niedersachsen

(EFZn) und Leiter des EFZn-Forschungsbereichs

Energiesysteme und Prozessenergietechnik.

sind. Dann bleiben nur Schlagwörter übrig, die den Sachverhalt

zu stark vereinfachen. Auf der anderen Seite sollen

die Nachrichten spannend sein. Während des Unfalls

in Fukushima war ich auf einer großen Management-

Tagung mit vielen Vorstandsvorsitzenden von DAX-Unternehmen

und die waren regelrecht angewidert. Die waren

von verschiedenen Sendern angesprochen worden, ob sie

auch nachts für exklusive Live-Kommentare bereit stehen

würden: der Vorstandsvorsitzende auf der einen Seite des

Bildschirms und das explodierende Kernkraftwerk auf der

anderen. Das nimmt Formen des Zynismus an, die absolut

inakzeptabel sind. Wichtig ist, seitens der Medien zu vermitteln,

dass es keine einfachen Antworten gibt und dass

viele kleine Schritte für die Bewältigung der technischen,

finanziellen und sozialen Herausforderungen der Energiewende

notwendig sind.

Beck: Medien sollten aufklären und das Thema im Bewusstsein

der Menschen halten. Sensationsmache hingegen zieht

ein Thema in die Politik. Da geht es weniger um Inhalte

und mehr um Wählerstimmen. Und wenn man Energie

benutzt, um Wählerstimmen zu bekommen, dann kann

man davon ausgehen, dass die Physik eher außen vor bleibt.

Aber die Physik kann man nicht mit Zweidrittelmehrheit

im Bundestag ändern.


Bild: Städtisches Museum göttingen

18 nS-auFaRBeitunG REgJo SüDnIEDERSAChSEn REgJo SüDnIEDERSAChSEn nS-auFaRBeitunG 19

Stunde null in göttingen: Amerikanische Luftaufklärung am 8. April 1945, dem Tag des Einmarsches der Alliierten.

Der schwierige Weg zum Verdrängten

Die Aufarbeitung der universitären nS-Vergangenheit wurde durch Umdeutungen, bequemes Beschweigen und personelle Kontinuitäten

verhindert. Erst seit wenigen Jahrzehnten gibt es eine starke gegenbewegung, die aber noch lange nicht am Ziel ist.


20 nS-auFaRBeitunG REgJo SüDnIEDERSAChSEn REgJo SüDnIEDERSAChSEn nS-auFaRBeitunG 21

16.7.1953 Kundgebung nach dem – von der Universitätsleitung untersagten – Fackelmarsch der studentischen Korporationen und Verbindungen anlässlich

der 1.000-Jahr-Feier der Stadt göttingen. Werner heisenberg (2. von links) sprach zur Versammlung der Studierendenschaft auf dem Wilhelmsplatz.

Bild: niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek


Bild: Städtisches Museum göttingen

22 nS-auFaRBeitunG REgJo SüDnIEDERSAChSEn REgJo SüDnIEDERSAChSEn nS-auFaRBeitunG 23

nachkriegsidylle 1945 am gänseliesel: männliche und weibliche britische Armeeangehörige mit Bierkrügen.

Das CoRA (siehe nächste Seite) gab auch eine Zeitschrift namens „The goose girl“ heraus.

Text: Sven grünewald

1965 ging ein kleines Beben durch die Hallen der Georgia Augusta. Die AStA-Zeitschrift

Politikon erschien im Januar mit nur einem Thema: die Universität Göttingen

im Dritten Reich. Deutlich erhoben die Studenten darin die Forderung,

die wenigen in die Öffentlichkeit gelangten Fälle einer NS-Verstrickung nicht als

Einzelfälle abzutun, sondern sich endlich systematisch mit der Universität im NS

zu befassen. Zu erinnern und thematisieren gab es schließlich einiges: den Entzug

akademischer Titel, die Entlassung von 53 der 234 Lehrenden der Universität

ab 1933, Zwangssterilisierungen, Einsatz von Zwangsarbeitern, das schnelle

und frühe Verfangen nationalsozialistischer Ideologie unter den in großen Teilen

national-konservativen Studenten und Dozenten, kriegsrelevante Forschung

etc. Doch eine selbstkritische Auseinandersetzung mit der eigenen Rolle in der

NS-Zeit fand nicht statt.

der erste nS-aufarbeitungsversuch erfolgte 1965 durch den aSta. eine

nachhaltige Wirkung blieb aus, das thema wurde weiter verdrängt.

Professor Klaus Düwel, Germanist und Runologe, war 1965 als Assistent an der

Universität tätig, erinnert sich aber noch lebhaft an den Aufruhr, den Politikon

damals verursachte. „Wir hatten ansonsten immer nur am Rande mitbekommen,

dass der eine oder andere sich vor ’45 weit aus dem Fenster gelehnt hatte. Es war

ein Tabuthema und wenn es einmal zur Sprache kam, dann unter vier Augen

und hinter vorgehaltener Hand nach dem Motto: ‚Wissen Sie schon, der…’.“ Als

Düwel 1968 seinen späteren Klassiker zur Runenkunde schrieb, hatte er darin

auch ein Kapitel über die Runen im Dritten Reich vorgesehen. „Als ich das Kapitel

besprechen wollte, hat mein Lehrer Lange zu mir gesagt, das könne ich so

nicht machen, da sei ich viel zu jung zu“, erzählt Düwel. „Aber das war die Stimmung

damals. Wir waren zu jung, wir konnten uns darüber kein Urteil erlauben.“

Das kollektive Verdrängen und Verschweigen derjenigen, die auf die eine

oder andere Weise „involviert“ waren, hatte System. Dabei war gerade Göttingen

schon früh eine Hochburg der NSDAP gewesen – hier gerne verdrängt, andernorts

erinnerte man sich aber noch gut daran. In Italien fiel in den 60ern einem Kardinal

im Gespräch mit Düwel die Alttestamentler-Tagung von 1932 in Göttingen

wieder ein. „Und die Tagung wurde von einem Professor in SA-Uniform mit Hitler-Gruß

eröffnet“, sagt Düwel.

Politikons Versuch, eine systematische Aufarbeitung der universitären NS-

Vergangenheit anzustoßen, wurde im Gefolge der 68er Proteste bis Anfang der

70er Jahre von studentischer Seite weiter verfolgt, wenn es auch vorwiegend um

Hochschulreformen und Mitbestimmung ging. Und dann verschwand das Thema

wieder sang- und klanglos in der Versenkung – im Übrigen ein bundesweites Verdrängungsphänomen,

das in trauriger Tradition stand. Denn auch schon in der

frühen Nachkriegszeit blieb an den Hochschulen sehr vieles beim Alten. Als der


24 nS-auFaRBeitunG REgJo SüDnIEDERSAChSEn

nach Abzug der US Army

übernahmen die Briten die

Kontrolle über göttingen.

1946 beschlagnahmten sie eine

Reihe universitärer gebäude,

darunter das Archäologische

Institut im nikolausberger

Weg 15 (Bilder 1, 2, 4) und

das Audimax (Bild 3).

Krieg für Göttingen am 8. April 1945 mit amerikanischer, später

dann britischer Besatzung zu Ende ging, gab es zwar durchaus

eine personelle Selbstreinigung der Universität: Als neuer Übergangsrektor

wurde der Kirchenrechtler Rudolf Smend aus der Universität

heraus gewählt und später auch von den Briten als Rektor

akzeptiert; das Nazi-Führungspersonal an den Fakultäten und in

der Universitätsleitung, insbesondere die Rektoren Friedrich Neumann

und Hans Drexler, wurde aus seinen Ämtern entfernt ebenso

wie einige schwer belastete Professoren, die sich öffentlich stark

für den Nationalsozialismus engagiert hatten.

das kollektive Verdrängen und Verschweigen derjenigen, die

im nationalsozialismus „involviert“ waren, hatte System.

Doch ein tiefgreifendes Ausmisten vermied man. Stattdessen wurden

bis Anfang ’46 von der Militärregierung 125 Dozenten als politisch

untragbar entlassen und mussten Entnazifizierungsverfahren

durchlaufen, allermeistens aber ohne langfristige negative Konsequenzen:

Kollegen stellten Persilscheine aus, welche in Summe für

überraschend viele weiße Westen sorgten. Wer im Entnazifizierungsverfahren

in eine höhere – belastete – Kategorie einsortiert

1

2

wurde, konnte durch Revisionsverfahren in aller Regel herabgestuft

werden. Gleichzeitig wurden noch weitere politisch belastete

Professoren, oft Flüchtlinge der alten Partneruniversität in Königsberg,

eingestellt. Umgekehrt fand eine Rehabilitierung der im NS

entlassenen Wissenschaftler nur in geringem Umfang statt.

Als 1951 mit dem Entnazifizierungsschlussgesetz des Bundes

und der rasch darauf folgenden Landesgesetze der Schlussstrich

unter die Entnazifizierung gezogen wurde, klagten sich auch noch

viele der verbliebenen „harten“ Fälle wieder in die Universität ein.

Nach und nach wurden so die zunächst entlassenen Dozenten bis

auf wenige Ausnahmen wieder in die Universität aufgenommen –

insgesamt wurden nur 16 Hochschullehrer dauerhaft entlassen, die

zudem ihre Pensionsansprüche behielten. Die Entnazifizierung war

damit relativ schnell formaljuristisch beendet – und gescheitert. Ein

Kommentator sprach denn auch ganz direkt von Renazifizierung.

In der bereits Ende 1945 erscheinenden Göttinger Universitätszeitung

(GUZ) war die Entnazifizierung gelegentlich Thema.

Allerdings ging es nicht um Fragen der individuellen Schuld oder

um Benennung des geschehenen Unrechts; der Blick war vielmehr

nach vorne gerichtet: Entnazifizierung als ein Teil des Neuanfangs.

Friedrich Hermann Rein, Professor für Physiologie und zweiter

3

Nachkriegsrektor, schrieb gleich in der allerersten Ausgabe: „Entnazifizierung

– ein Wort, das in seiner Prägung unangenehm an

Goebbels’sche Diktion erinnert und daher im Mann der Wissenschaft

Widerwillen erweckt wie alle propagandistischen Vokabeln.

Aber ein Wort, das inhaltlich alle angeht, welche sich verantwortlich

fühlen für die Überwindung des Chaos, in welche menschliche

Unvernunft und Überheblichkeit die Welt gestürzt haben.“

nur 16 dozenten der universität Göttingen wurden als „belastet“

entlassen – statt entnazifizierung: Renazifizierung.

Rein sah in der Entnazifizierung eine Form der Siegerjustiz, die

ihn wiederum an die „Nazimethoden“ von 1933 erinnerte. Statt

die individuelle Schuld feststellen zu wollen, war für Rein vielmehr

die Frage zentral: „Was war Schuld?“ Und die Antwort in seinen

4 5

In den beschlagnahmten gebäuden wurde das British

College of the Rhine Army (CoRA) untergebracht, das

Fortbildungen für Angehörige der Streitkräfte anbot.

Die Beschlagnahmung verschärfte die Raumsituation

der Universität deutlich, so dass zeitweise mehrere

Institute zusammenziehen mussten.

Augen war eine „Vermassung“ des Menschen, eine allumfassende

Indoktrination von oben, ein Abtöten der individuellen Kritikfähigkeit.

Rein erkannte gleichwohl auch die individuelle Täterschaft

einzelner an den Hochschulen an, doch wären diese Wissenschaftler

ohnehin Sonderlinge oder Parteibüttel ohne wissenschaftliche

Kompetenz gewesen. Das Erklärungsmuster begegnete einem

allerorten. Der Göttinger Medizin-Dekan Hans Joachim Deuticke

beispielsweise schrieb zu Beginn des Nürnberger Ärzteprozesses

1947, nur eine „verschwindend geringe Zahl von Aerzten, die in

eigener Verantwortung handelten“, hätte sich schuldig gemacht

– ein paar faule Äpfel an einem ansonsten gesunden Baum. Und

dieser gesunde Baum der Wissenschaft sollte nun positiv in die

Gesellschaft ausstrahlen. Dass es mit dem moralischen Glanz der

Hochschulen nicht gar so weit her war, wie die gängige Einzeltäter-Erklärung

vermitteln sollte, machte 1947 der Theologe Prof.

Bilder: Städtisches Museum göttingen (5)


26 nS-auFaRBeitunG REgJo SüDnIEDERSAChSEn

2. Mai 1945. Ein Soldat der 8th Armored Division der U.S. Army befestigt Kommunikationsdrähte für den Kommandoposten in göttingen an einem

Reichsadler (Lokalisierung unsicher).

Bilder: Städtisches Museum göttingen (2)

April 1945: nach dem Einmarsch in göttingen findet die US 1st Army eine erbeutete P-47 Thunderbolt auf dem Flugplatz in der

grätzelstraße 3-5. göttingen war ein bedeutender Luftfahrtforschungsstandort, unter anderem wurde in der Physiologie vom

späteren Rektor Friedrich hermann Rein die Legion Condor untersucht und luftfahrtmedizinische Forschung durchgeführt.

Karl Barth in einem GUZ-Essay deutlich, als er die Mehrheit

der Professoren als zur Vergangenheitsreflexion unfähig

bezeichnete und sie somit wenig als Vorbild für die Studentengeneration

tauge. Die Reaktion folgte prompt. Erich

von Holst, Zoologe aus Heidelberg, kritisierte dieses Verdammungsurteil,

da er höchstens einige „weltfremde Idealisten“

oder „engstirnig in ihre Arbeit“ Verbohrte kenne,

auf die das zuträfe.

„heute konstatiere ich, daß damals niemand dabeigewesen

sein will“, Prof. Karl Barth, 1947.

Daraufhin redete Barth, als einer der ganz wenigen, Klartext:

„Die Professorenschaft hat dem politischen Unsinn

nicht nur keinen Widerstand geleistet, sondern ein väterliches

Wohlwollen und teilweise direkte Förderung entgegengebracht.

Soll ich Ihnen Namen nennen, Geschichten

erzählen, Szenen beschreiben, die ich damals staunend

miterlebt habe? Etwa von dem Ton, in dem ich in einer

größeren Professorengesellschaft in Göttingen über die

Ermordung von Rathenau reden hörte? Wie die ganze akademische

Herrlichkeit dieser Professoren mitsamt ihrem

Berufsethos vor dem hereinbrechenden klaren Unfug

zusammenbrach wie ein Kartenhaus, wie sie – mit einigen

wenigen ehrenvollen Ausnahmen! – laut oder leise

mitzutönen begannen, was für Purzelbäume man da schlagen

sah; was für Deutungen und Umdeutungen, Anpassungen

und Gleichschaltungen Ihre ‚weltfremden Idealisten’

damals auf einmal für nötig und möglich hielten.

Heute konstatiere ich, daß damals niemand dabeigewesen

sein will, daß man zwar auf Druck von außen einige von

den schlimmsten akademischen Übeltätern, wo gar nichts

zu retten war, in die Wüste geschickt hat. Indem ich sehe,

wer alles noch da oder schon wieder da ist, muß ich über

Ihre Erklärung, daß Sie von allem nichts wüßten, wirklich

staunen.“ Statt Selbstkritik hatte die Universität andere

Probleme und Prioritäten auf der Tagesordnung: Raum-

und Dozentenmangel, unzureichende Nahrungsversorgung,

eine defizitäre Wohnsituation für die Studenten,

ein eklatanter Mangel an Arbeit zur Studienfinanzierung,

Integration der Kriegsheimkehrer oder das Ausreiseverbot

seitens der Besatzer waren die ganz alltäglichen Hindernisse,

die eine Wiederaufnahme der Lehre erschwerten.

Zudem war es erklärtes Ziel der Nachkriegsrektoren,

schnell zur akademischen Normalität zurückzukehren und

international wieder salonfähig zu werden – wozu es eines

universitätsinternen Friedens ebenso bedurfte wie einer

ausreichenden Zahl von Dozenten. Sich mit der unmittelbaren

Vergangenheit auseinanderzusetzen, hätte jedoch

das Eingeständnis bedeutet, Teil des Unrechts gewesen zu

sein. Es wäre für das Ansehen kontraproduktiv gewesen.

Umso zielführender hingegen das Narrativ, die Universität

sei im Wesentlichen sauber geblieben.

Dieses Nicht-Befassen war bequem und brachte eine

große personelle Kontinuität mit sich, welche die Universitäts-Geschicke

in den Folgejahrzehnten bestimmte. Da

die Täter- und Mitläufergeneration in den 50er und 60er

Jahren durch psychologisches Verdrängen, wachsenden

zeitlichen Abstand und juristischen Freispruch nie ein

Interesse an Aufarbeitung und damit Selbstbezichtigung

entwickelte, regierte das Schweigen – den studentischen

Initiativen zum Trotz. Allerdings blieb auch die ihnen folgende

Schülergeneration eine Aufarbeitung schuldig –

„Wer nagelte schon den eigenen Doktorvater ans Kreuz?“,


Eine Veranstaltung des Wissenschaftsstandorts Göttingen

www.goettinger-nacht-des-wissens.de

kleinundneumann.de

w!ssen

!

steckt an

24.11. nacht des wissens göttingen 17-24 h

zentralcampus•innenstadt•klinikum•nordcampus•südstadt

Mit Unterstützung der

Bilder: Städtisches Museum göttingen (3)

Die nachkriegsthemen waren sehr konkret: die nahrungsversorgung

(oben und rechts Schulspeisungen in göttingen,

Sommer 1946), die Rückkehr der ersten Kriegsgefangenen

(oben rechts, Schlagbaum bei Besenhausen am 13.8. 1946),

Raummangel angesichts steigender Studentenzahlen, heimkehrer

und Flüchtlinge. Daneben dominierten an der Universität

die großen Zukunftsfragen: „Reichsreform“, Weltfriedensordnung,

Atomwaffen, hochschulreform. über be- und

damit vergangenes Unrecht schwieg man sich aus.

formuliert es Prof. Frank Möbus, der sich um die Ermittlung

und Rückgabe von Raub- und Beutegut in Göttinger

Bibliotheken verdient macht. Erschwerend kam hinzu,

dass bis in die 80er Jahre hinein die entsprechenden Personalakten

durch Schutzfristen gesperrt waren oder einfach

nicht zugänglich gemacht wurden. Das Universitäts-Archiv

etwa wurde von Prof. Wilhelm Ebel bis zu seinem Tod 1980

geleitet. Der Rechtshistoriker hatte eine Forschungsabteilung

im „Ahnenerbe“ der SS, war auch Mitglied der Organisation

– und klagte sich nach dem Krieg wieder in die

Universität ein. „Ebel stand im Ruf, grundsätzlich keine

Studenten in das Archiv zu lassen, sondern nur Kollegen

und ihre Doktoranden“, berichtet Ulrich Hunger, seit 1986

Archivar der Universität. Die Quellenlage war und ist aber

auch schwierig, weil bereits zu Kriegsende Aktenbestände

verschwunden waren oder die im NS Involvierten selbst

Hand anlegten: „Die Betroffenen oder ihre Nachkommen

haben oftmals ihre schriftlichen Nachlässe bereinigt, verbrannt,

vernichtet“, sagt Ulrich Hunger. „Sie haben auch

nicht darüber gesprochen. Und kaum einer hat gesagt:

Jawohl, ich habe gefehlt oder ich bereue das. Die haben

zumeist geschwiegen und gemauert.“

Die Auseinandersetzung mit der Universität im NS

begann erst Mitte der 80er Jahre. Als sich die Bücherverbrennung

von 1933 zum 50. Mal jährte, hielt der Germanist

Albrecht Schöne dazu eine Gedenkrede, Ausstellungen

zu Max Born und James Franck folgten. 1987 dann, zum

250-jährigen Universitätsjubiläum, legten Heinrich Bekker

und Hans-Joachim Dahms eine breite Untersuchung

vor, die sich mit der Rolle der Fakultäten im NS befasste

– bezeichnenderweise kamen die kritischsten Rezensionen

dieses Meilensteins aus Göttingen selbst. Unter anderem

wurde darin noch einmal der Versuch unternommen,

die konservativen Kräfte an der Universität von einer Mitschuld

für die Machtübernahme zu befreien. Doch Universitäts-Präsident

Norbert Kamp machte die Aufarbeitung

nachdrücklich zu einem Thema: Die Archive wurden

geöffnet, es fand eine kritische Betrachtung des Jubiläums


Standort Göttingen

Düstere-Eichen-Weg 50

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Wir sind eine der überregional führenden Wirtschaftskanzleien mit den Schwerpunkten im Vertrags-,

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wir ständig unser Know-How und unseren Service.

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Dr. jur. Manfred Kappuhne

Rechtsanwalt und Notar

Fachanwalt für Steuerrecht

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Dr. jur. Björn Schreier

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und Gesellschaftsrecht

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Thorsten Herbote

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Fachanwalt für Arbeitsrecht

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Kapitalmarktrecht

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Kapitalmarktrecht

Gewerblicher Rechtsschutz

Wirtschaftsstrafrecht

Bilder: niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek (3)

von 1937 statt und auch der ab 1933 entlassenen Hochschullehrer

wurde mit einer Erinnerungstafel im Aula-

Gebäude gedacht. Dieser historischen Initialzündung folgte

eine Fülle an Arbeiten, bis 1997 waren es über 100 entsprechende

Publikationen.

Interesse und Aufarbeitung dauern an. 2004 erklärte

der Senat der Universität – man ist versucht zu sagen: besser

spät als nie – den Entzug aller Doktortitel im Dritten

Reich für nichtig. Zwei Wochen später wurde die Ausstellung

der Historiker Bernd Weisbrod und Kerstin Thieler

zum selben Thema eröffnet. 2008 folgte eine von Frank

Möbus kuratierte, sehr öffentlichkeitswirksame Ausstellung

zur Göttinger Bücherverbrennung von 1933.

zum 250-jährigen universitätsjubiläum endlich der

tabubruch: die aufarbeitung der nS-zeit begann.

Die Universitätsbibliothek initiierte daraufhin ein NS-

Raub- und Beutegut-Projekt, das 2011 mit der Ausstellung

„Bücher unter Verdacht“ abgeschlossen wurde. Über

100.000 Zugänge aus der NS-Zeit mussten überprüft wer-

REgJo SüDnIEDERSAChSEn nS-auFaRBeitunG 31

Beim Universitätsjubiläum von 1937 (oben)

liefen Professoren im Talar mit Uniformierten

zusammen – ein symbolträchtiges Bild.

Doch wer war wie involviert, wer überzeugter

nazi, wer „nur“ Mitläufer? nach Kriegsende

gab es nur eine zaghafte Säuberung der

Universität von nS-belastetem Personal. Die

nachkriegsrektoren Rudolf Smend (45 bis 46,

links) und Friedrich hermann Rein (46 bis 47,

rechts) bemühten sich vorwiegend um die

Wiederaufnahme der Lehrtägigkeit und den

Wiedergewinn internationalen Ansehens.

den und verdeutlichen die Schwierigkeiten, die eine Vergangenheitsbefassung

mit sich bringt: Zeit- und Personalaufwand

sind enorm. Seit 2008 arbeitet Frank Möbus

am selben Thema – und an der Rückführung geraubter

Bücher. Auch, wenn das eigentliche Projekt schon längst

abgeschlossen ist, geht die Arbeit weiter: „Die Einzelrecherchen

sind ungeheuer aufwendig und dauern oft Jahre.

Wenn beispielsweise der Name des Besitzers in einem

Buch auf Hebräisch steht, dann gibt es Transkriptionsprobleme.

Dann kann man nicht sagen, wie sich die Person

auf Deutsch geschrieben hat und wo die Erben gelandet

sind.“ Möbus schätzt, dass zwischen 0,5 und ein Prozent

der aktuellen Bibliotheksbestände zumindest als verdächtig

zu kategorisieren sind. „Und wenn wir von diesem einen

Prozent wiederum ein Prozent zurückgeben können, dann

sind wir schon zufrieden.“

Trotz bald 30 Jahren Aufarbeitung gibt es noch weiteren

Aufklärungsbedarf: in der Frage nach Raub- und

Beutegut in anderen Bibliotheken oder den zahlreichen

Sammlungen der Universität; oder die Rolle der Universitätsverwaltung

und die von Einzelpersonen im NS betref-


32 nS-auFaRBeitunG REgJo SüDnIEDERSAChSEn

CouRant

BoRn noetheR

Die Vertriebenen der georgia Augusta. Zahlreiche Wissenschaftler, darunter viele mit international höchstem Ansehen,

wurden durch die nationalsozialisten aus den Universitäten vertrieben – darunter Koryphäen wie Max Born, Richard Courant

oder Emmy noether. In göttingen betrafen diese Säuberungen vor allem und in großem Umfang die naturwissenschaften

und insbesondere die Mathematik. gleichzeitig wurde vielen Akademikern aus politischen und rassistischen gründen auch

der Doktorgrad entzogen. nur wenige von Ihnen wurden rehabilitiert oder zurückgeholt.

fend. So laufen derzeit Projekte, die eine Entziehung der

Ehrenbürgerschaft von Heinrich Sohnrey, dem Solling-

Dichter, prüfen oder sich mit dem Chirurgen und NS-Medizin-Dekan

Rudolf Stich befassen. Unter seiner Leitung wurden

in der ehemaligen chirurgischen Klinik, dem heutigen

Germanistischen Seminar, hunderte von Zwangssterilisierungen

vorgenommen. Seit 2011 erinnert daran eine Plakette

und erst vor wenigen Monaten wurde in der Nähe ein

Büstensockel mit Stichs Namen entfernt. Doch die zahlreichen

Arbeiten und Aktivitäten sind für Außenstehende

wenig zugänglich. Das soll nun ein Projektantrag ändern,

der den Aufbau eines Geschichtsportals für die NS- und die

Nachkriegsgeschichte der Universität zum Ziel hat und die

Vergangenheitsbewältigung in Stadt und Universität untersuchen

will.

ein abschließendes seriöses Gesamtbild der universitären

nS-zeit wird es vermutlich nie geben.

Der Weg zur Aufarbeitung der NS-Zeit ist nach wie vor weit,

aber ein abschließendes seriöses Gesamtbild wird es vermutlich

nie geben: Die Universität ist groß, der Aufwand

noch viel größer, das Material je nach Thema entweder sehr

umfangreich oder recht spärlich, Geraubtes nur schwer zu

identifizieren und auch die abschließende Bewertung der

Rolle von Einzelpersonen ist alles andere als einfach. Der

Medizinethiker Prof. Volker Zimmermann, der sich bereits

früh unter anderem mit Rudolf Stich befasst hat, bringt das

Dilemma auf den Punkt: „Diese Leute richtig einzuschätzen,

ist äußerst schwierig. Es gibt kein Schwarz-Weiß, je

länger Sie sich mit ihnen beschäftigen.“ Waren sie überzeugte

Nazis oder Opportunisten, hatten sie Angst, gerierten

sie sich nur öffentlich ideologiekonform, um ihre Wissenschaft

weiter betreiben oder gar Widerstand leisten zu

können? Sich mit diesen schwierigen Fragen weiter zu

befassen, heißt nicht nur, ein historisch-moralisches Feigenblatt

hochzuhalten – in Form der Umbenennung von

Straßen oder des Anbringens von Gedenkplaketten oder

des Entzugs von Ehrenbürgerschaftsrechten für längst Tote.

„Sie glauben nicht, was das für eine jüdische Familie bedeutet,

etwas in Händen zu halten, das ihrem im KZ gestorbenen

Großvater gehörte“, beschreibt Frank Möbus seine

Erfahrung. „Da wird man als Dank zu Reisen eingeladen,

da kommen lange Briefe, da wird geweint.“ Auch nach bald

70 Jahren hat die Hoffnung auf Gerechtigkeit immer noch

ein menschliches Gesicht.

Bilder: niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek (3)

Das Regional-Journal für Südniedersachsen

Göttingen Holzminden Northeim Osterode am Harz

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REgJo SüDnIEDERSAChSEn nS-auFaRBeitunG 33

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REGJO SÜDNIEDERSACHSEN GESuNDHEIT SPEZIAL eDItoRIAL InHALt III

Patient wohlauf?

Seit Jahren wird am maroden Krankenhaussystem herumgedokert.

Privatisierungen sollen die Lösung versprechen.

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

unsere diesjährige Spezialausgabe zum Thema „Gesundheit“ befasst

sich mit den um sich greifenden Veränderungen in der Krankenhauslandschaft.

Gerade dieses Jahr wurden zwei Standorte in der

Fläche geschlossen: Stadtoldendorf und Uslar. Privatisierung und

flexible Versorgungsmodelle sollen Lösungen für die defizitäre

Finanzierungslage speziell im Krankenhausbereich bieten. Während

dort im Großen nach Antworten gesucht wird, gibt es aber

auch im Kleinen viele offene Fragen, zum Beispiel bei den IGELs

– den individuellen Gesundheitsleistungen. Wir haben uns in dieser

Ausgabe speziell mit der Professionellen Zahnreinigung befasst

und zeigen nicht nur auf, worauf der Patient achten sollte, sondern

haben auch die Preise bei allen südniedersächsischen Zahnärzten

zusammengetragen und nach Landkreis gerankt. Es zeigt sich: Die

Unterschiede, sowohl in finanzieller als auch qualitativer Hinsicht,

sind oft groß. Nachfragen und sich Informieren sollte hier oberste

Patientenpflicht sein, denn Transparenz gibt es keine.

Sven Grünewald

Chefredaktion

Inhalt

VIII Patient Krankenhaus An deutschen Kliniken wird seit Jahren rumgedoktert.

Behandelt werden soll ein Finanzmangel. Operative Eingriffe

wie Privatisierung und Abrechnungsreformen gelten als Medizin.

XX Mehr Transparenz Das RegJo Ranking sowie Informationen zur

Professionellen Zahnreinigungen. Aber: Der Patient muss mitdenken.

XXVI Der Pflegenotenatlas Ein Überblick über die Pflegeeinrichtungen

in Südniedersachsen und die Noten, die sie bekommen haben.

XXXI Bedarfsoptimiert und flexibel Die Malergesellschaft Bürgel hat

sich als Dienstleister rund um die Praxisrenovierung etabliert.

XXXIII Komplette Gefäßdiagnostik In der Göttinger Praxis für moderne

Schnittbild Diagnostik gibt es jetzt eine MRT-Erweiterung zum Scan

des Becken- und Beinbereichs.

XXXIV „Prävention ist besser!“ Die Kanzlei Schirmer & Siegmüller

berät insbesondere Ärzte, Apotheker und Pflegeeinrichtungen in steuerlichen

und betriebswirtschaftlichen Fragen.

Impressum. Herausgeber Polygo Verlag GmbH, Lotzestraße 29, 37083 Göttingen, Telefon:

0551-50 75 10, Fax 0551-50 75 1-50 Chefredaktion Sven Grünewald Redaktion Annegret Adam,

Angela Andresen-Schneehage, Gregor Heppel, Volker Schönfeldt Fotografie Fotolia, Christina

Sittig-Gebhardt, EK Weende, Wolfgang Beisert, Tilch Verwaltungsgesellschaft, ZEISS, Fotolia,

Malergesellschaft Bürgel, Praxis für moderne Schnittbild Diagnostik, Dietrich Kühne Anzeigen

John D. Swenson, Leitung (swenson@regjo.de), Dennis Aschoff, Jörn Jacobsen, Viktoria Siegfried,

Tim Mittelstaedt Geschäftsführung Thomas Wirth (wirth@regjo.de) Art Direktion Ines Erdmann

Layout Eva-Katarina Griesheimer, Viktoria Siegfried

RegJo bei Facebook: www.facebook.com/Suedniedersachsen


IV mAGAzIn GESuNDHEIT SPEZIAL REGJO SÜDNIEDERSACHSEN REGJO SÜDNIEDERSACHSEN GESuNDHEIT SPEZIAL mAGAzIn V

E R N Ä H R u N G I

Wertschätzung

Ernährungspsychologie steht bei Christina

Sittig-Gebhardt im Fokus.

„Es gibt keine ungesunden Lebensmittel,

die Dosis macht das Gift“, sagt Christina

Sittig-Gebhardt. In ihrer Praxis für Ernährungstherapie

und Prävention möchte die

Diplom-Oecotrophologin vor allem eine

gesunde Einstellung zum Essen vermitteln.

Ernährungswissenschaft umfasse

dabei weit mehr als definierte Nährstoffzufuhren

und bedarfsgerechte Kalorien, denn

das Verbieten und Predigen von Regeln sei

nicht förderlich. Vielmehr soll die Akzeptanz

der Lebensmittelauswahl, die Achtsamkeit

und der Genuss, die Wertschätzung

gegenüber der Beschaffung und die

Zubereitung von Mahlzeiten im Vordergrund

stehen.

Das Therapieangebot von Christina

Sittig-Gebhardt richtet sich an Menschen

mit ernährungsabhängigen Erkrankungen

wie Magen-Darm-Beschwerden, Übergewicht,

Diabetes oder Osteoporose. Im

Bereich Prävention bietet die Ernährungswissenschaftlerin

sowohl Einzelberatungen

etwa für Schwangere, Jugendliche und

Sportler als auch Gruppenkurse sowie Vorträge

für institutionelle Klienten an. AA

Näheres zum Therapie- und Präventionsangebot

unter www.christina-sittig.de

Bilder: Christina Sittig-Gebhardt, Annegret Adam

B E R AT u N G

Höhere Effizienz durch Nähe

Die Treuhand Hannover GmbH Steuerberatungsgesellschaft berät Apotheken und Ärzte

jetzt auch in Göttingen und ermöglicht so kurze Wege.

„Erfolgreich steuern“ lautet das Motto der

Treuhand Hannover GmbH Steuerberatungsgesellschaft,

denn Steuerangelegenheiten

sind eine Herausforderung. Seit der

Eröffnung der Göttinger Niederlassung

in der Bürgerstraße 42 im Frühjahr 2012

ermöglicht die Treuhand ihren Mandanten

in der Region jetzt auch kurze Wege.

„Unsere Mandanten im Großraum Göttingen

wurden bisher durch unsere Niederlassung

in Hannover betreut. Das war für Kunden

wie Berater oft mit viel Fahrerei und

damit Zeitverlust verbunden. Mit der Ausgründung

nach Göttingen werden wir so

deutlich effizienter und können den Mandanten

die gewünschte Nähe bieten. So

bleibt mehr Zeit für die tatsächliche Beratung“,

erkärt Niederlassungsleiter und Steuerberater

Stephan Hartung.

Als deutschlandweit tätige Steuerberatungsgesellschaft

mit insgesamt rund 850

Mitarbeitern an mehr als 30 Standorten

gehört die Treuhand Hannover GmbH zu

den größten dieses Dienstleistungssektors

und verfügt über 50 Jahre Erfahrung. Ein

Schlüssel des Erfolges ist dabei von jeher,

dass sich die Treuhand konsequent auf die

Beratung von Heilberuflern wie Apothekern

und Ärzten spezialisiert hat. Zum

Kerngeschäft gehören Buchführung, Jahresabschluss,

Gewinnermittlung, Steuererklärungen

sowie Lohn- und Gehaltsabrechnungen

für die Mitarbeiter.

Deutschlandweit vertreten sein und

gleichzeitig einen starken lokalen Standort

aufbauen, das ist das Ziel der Treuhand

Hannover GmbH in Göttingen. „Da wir

gerade im Ärztebereich zuletzt ein verstärktes

Wachstum verzeichnen können, lag die

Standortwahl mit Göttingen als Universitätsstadt

für uns natürlich nahe“, so Hartung.

„Bei uns bekommt jeder Mandant

einen persönlichen Berater für seine Steuerfragen.

Und für spezielle Anforderungen

stehen Mitarbeiter aus diversen Fachabteilungen

in der Zentrale in Hannover

zur Verfügung.“ Damit garantiere die Treuhand

Hannover GmbH ihren Mandanten

eine umfassende Beratung. So kennen Treuhand-Mandanten

nicht nur die Richtung,

sondern können ihr Unternehmen „erfolgreich

steuern“. VS

Weiterführende Informationen zur Treuhand Hannover GmbH gibt es im Internet unter

www.treuhand-hannover.de

M E D I Z I N

Chirurgie der kleinen Schnitte

Das Evangelische Krankenhaus Göttingen-Weende informiert am 1. Dezember 2012

über die minimal-invasive Chirurgie, die Komplikationen vermeidet.

Kleinere Narben, weniger Schmerzen, eine

schnellere Erholung und damit kürzere

Krankenhausaufenthalte ermöglicht die

minimal-invasive („Schlüsselloch“) Chi-

rurgie. Die Allgemein-, Viszeral-, Thorax-

und Minimal-invasive Chirurgie, eine von

zehn Fachabteilungen des Evangelischen

Krankenhauses Göttingen-Weende, führt

diese Operationen über eine Bauchspiegelung

(Laparoskopie) oder eine Brustkorbspiegelung

(Thorakoskopie) durch. „Im

Gegensatz zur offenen Chirurgie verzichten

wir hierbei auf große Bauch- oder Brustkorbschnitte“,

erklärt Chefarzt Prof. Dr.

Claus Langer. „Stattdessen wird die Operation

über kleine Hautschnitte mit speziellen

Operationsinstrumenten durchgeführt.“

Durch diese Operationsmethode werden

zudem Komplikationen wie Wundheilungsstörungen,

Verwachsungen oder

Narbenbrüche vermieden. Im Weender

Krankenhaus wird diese Form der Chi-

rurgie unterstützt durch das sogenannte

„Fast-Track“-Konzept, bei dem die Patienten

durch spezielle Katheter nach der

Operation nahezu schmerzfrei sind, ver-

Bilder: EK Weende, Wolfgang Beisert

bunden mit einer sehr frühzeitigen Mobilisation

und einem Kostaufbau, der bereits

am Tage der Operation beginnt.

Voraussetzungen für eine erfolgreiche

minimal-invasive Chirurgie ist neben

der Erfahrung der Chirurgen eine moderne

medizintechnische Ausstattung. Hierzu

wurde 2011 ein speziell für minimal-invasive

Eingriffe konzipierter Operationssaal

(OR1) eingeweiht. In diesem kommen

moderne Techniken zum Einsatz, inklusive

der Ultraschall- und neuester Laser-Technologie.

„Wir können mit hochauflösender

Videotechnik (HDTV) nahezu sämtliche

minimal-invasive Operationen durchführen“,

so Prof. Langer.

Am Samstag, 1. Dezember 2012, bietet

das Weender Krankenhaus allen interessierten

Bürgern aus Göttingen und der

Region die Möglichkeit, sich bei einer

Informationsveranstaltung über die minimal-invasive

Chirurgie zu informieren. Von

11.00 bis 15.00 Uhr gibt es unter anderem

Vorträge, die Möglichkeit zu Gesprächen

mit Ärzten sowie Videovorführungen aus

dem OP. VS

Näheres über die Allgemein-, Viszeral-, Thorax- und Minimal-invasive Chirurgie des Evang.

Krankenhaus Göttingen-Weende gibt es unter www.ekweende.de/ach oder 0551 5034-1101

E R N Ä H R u N G I I

Frische-Lösungen

Fruchthof Northeim – Systemlösungen für

Großküchen, Kantinen und Klinik-Küchen.

In der Großküchengastronomie spielen Kliniken

und Seniorenheime eine bedeutende

Rolle. Zum einen wächst der Anteil älterer

Menschen an der Gesamtbevölkerung,

zum anderen steigen die Anforderungen in

Punkto Qualität einer zielgruppenspezifischen

Verpflegung. Das Verkaufsteam vom

Fruchthof Northeim (Foto) hat die Wünsche

und Anforderungen von Küchenleitern

unter die Lupe genommen. Bei Kartoffeln

empfehlen sich beispielsweise mehligkochende

Sorten sowie vorverarbeitete Kartoffeln.

Die Produkte sind nährstoffschonend

vorgegart und salzarm. Küchenfertig

geschnittene „Ready Cuts“, fertige Mischsalate,

gehackte Kräuter oder Gemüsepfannen

im Aromaschutzbeutel sparen Zeit und

Kosten. Ferner erleben jene Produktsorten

eine Renaissance, die Senioren an ihre

Kindheit erinnern, wie Schwarzwurzeleintopf

oder Pastinakengemüse.

Als mittelständisches, inhabergeführtes

Unternehmen ist der Fruchthof Northeim

Lieferant zahlreicher Großküchen in

der Region zwischen Kassel und Lüneburg,

Gütersloh und Leipzig. VS

Weitere Informationen erhalten Sie unter

www.fruchthof-northeim.de


Das Netz der

kompetenten

Hilfe

Ganzheitliche Pflege und Betreuung

Pflegeheime

Seniorenheime

Behinderten - Einrichtungen

Betreutes Wohnen

Ambulante Pflege

Wer keine Werte

in sich trägt,

wird in der

Wirtschaft auf

Dauer verlieren.

TILCH

Verwaltungsgesellschaft mbH

Sultmerberg 2

37154 Northeim

Tel. 0 55 51 - 60 90 30

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P F L E G E

Ethics in Business

Die Tilch Verwaltungsgesellschaft aus Northeim gehört zur Gilde der Wirtschaftsinitiative

„Ethics in Business“ und betont Aspekte wie Familie und Kommunikation.

In insgesamt zehn Einrichtungen, darunter

Senioren- und Pflegeheime, Wohnheime

für seelisch behinderte Menschen

und Mehrgenerationenhäuser, kümmert

sich die Tilch Verwaltungsgesellschaft aus

Northeim mit insgesamt 280 Angestellten

um ihre Bewohner. Dabei pflegt Tilch eine

eigene Firmenkultur, in der Aspekte wie

Familie sowie eine offene Kommunikation

groß geschrieben werden. „Jeder Standort

hat seine eigene Sprache, aber trotzdem

denken wir alle ähnlich“, sagt Geschäftsführer

Sven Tilch. Kommunikation sei das

A und O in der Pflegebranche. Über eine

Heimzeitung und Informationsblätter, die

für alle Mitarbeiter vervielfältigt werden,

kann sich deshalb jeder auf dem Laufenden

halten. Tägliche Treffen mit der ganzen

Schicht und Betriebsversammlungen

sollen ebenfalls zu einem guten Informationsfluss

beitragen. Zudem gibt es in jedem

Haus ein Infoterminal, in dem Verbesserungsvorschläge

hinterlegt werden können.

Damit der eine die Arbeit des anderen

besser versteht, fördert Tilch den Austausch

zwischen den Häusern: Jeder Mitarbeiter

kann sich für eine Jobrotation bewerben

und eine Zeit lang in einem anderen

Haus arbeiten. Dabei entscheidet jeder

Bilder: Tilch Verwaltungsgesellschaft, ZEISS

selbst, wohin er gehen möchte. „So lernt

man sich kennen und schätzen“, ist Sven

Tilch überzeugt. Bei einer Frauenquote von

über 90 Prozent stellt sich natürlich auch

die Frage nach der Vereinbarkeit von Beruf

und Familie. Das Unternehmen reagierte

schließlich mit einer eigenen Kinderkrippe

und Teilzeitstellen. „Uns ist es wichtig, gute

Mitarbeiterinnen zu halten. Zudem bekommen

wir durch diese Maßnahmen mehr

Bewerbungen als früher“, betont Tilch.

Weil dies dem Unternehmen nicht

genügt, zählt Tilch zur Gilde der Wirtschaftsinitiative

„Ethics in Business“. Die

Initiative begleitet mittelständische Unternehmen

in Deutschland, Österreich und

der Schweiz, die fair, verantwortungsvoll

und nachhaltig handeln möchten. Firmenchefs

fehle häufig noch die Struktur,

die persönliche Überzeugung ins gesamte

Unternehmen zu tragen. Die Initiative bietet

deshalb Lern- und viralen Werbeeffekt

zugleich. Die Basis der Initiative ist

ein Unternehmensvergleich. Darauf aufbauend

lernen die Teilnehmer durch eine

individuelle Unternehmensanalyse und

einen Wissensaustausch, zum Beispiel in

regelmäßigen Seminaren, Tagungen und

Kongressen. VS

REGJO SÜDNIEDERSACHSEN GESuNDHEIT SPEZIAL mAGAzIn VII

O P T I K

Lupensysteme

Bajohr OPTECmed aus Einbeck bietet Carl

Zeiss Meditec-Lupenbrillen nach Maß.

Das Einbecker Augenoptikunternehmen

Bajohr OPTECmed mit dem Spezialbereich

der Anpassung von Zeiss-Lupenbrillen für

Mediziner wächst seit Jahren sehr erfolgreich.

Bajohr ist bundesweiter Marktführer,

wenn es um vergrößernde Optik-Systeme

in der Zahnmedizin und Chirurgie geht. 20

Jahre Erfahrung, hohe Beratungskompetenz

sowie Praxis- und Klinik-Know-how

machen Bajohr dabei zum maßgeblichen

Spezialisten.

Als einziger Augenoptiker bundesweit

ist Bajohr OPTECmed von Carl Zeiss

Meditec als Fachhändler autorisiert, diese

Lupensysteme individuell anzupassen. In

einem Studio in Einbeck besteht die Möglichkeit,

Lupenbrillen, Lichtsysteme und

Mikroskope unter Praxisbedingungen zu

testen. Die Mitarbeiter der Außendienstflotte

sind für Bajohr OPTECmed in ganz

Deutschland sowie in der Schweiz aktiv.

Das Team von Inhaber Christoph Bajohr

präsentiert regelmäßig die Neuheiten auf

Messen, Fortbildungen und Workshops.

Das Produktprogramm wird in Zusammenarbeit

mit Zeiss permanent erweitert. VS

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VIII XXXXX pRIvAtISIeRunG GESuNDHEIT REGJO SPEZIAL SÜDNIEDERSACHSEN REGJO SÜDNIEDERSACHSEN REGJO SÜDNIEDERSACHSEN REGJO SÜDNIEDERSACHSEN GESuNDHEIT SPEZIAL pRIvAtISIeRunG XXXXX IX

Patient Krankenhaus

An deutschen Kliniken wird seit Jahren rumgedoktert. Behandelt werden soll ein Leiden, das als chronisch-pekuniäre

Insuffizienz diagnostiziert wurde. Operative Eingriffe wie Privatisierung und Abrechnungsreformen gelten als Medizin.


X pRIvAtISIeRunG GESuNDHEIT SPEZIAL REGJO SÜDNIEDERSACHSEN

Der Krankenhausbereich lässt sich grob in drei gleich große Eigentümergruppen unterteilen: freigemeinnützige Trägerschaft (beispielsweise

Kirchen oder Wohlfahrtsverbände), öffentlich-kommunale Trägerschaft und private Trägerschaft.

REGJO SÜDNIEDERSACHSEN GESuNDHEIT SPEZIAL pRIvAtISIeRunG XI

„Ich werde ärztlIche Verordnungen treffen zum

nutzen der KranKen nach meIner fähIgKeIt und

meInem urteIl, hüten aber werde Ich mIch daVor, sIe

zum schaden und In unrechter weIse anzuwenden.“

Aus dem Eid des Hippokrates


Kleine, unrentable Krankenhäuser,

insbesondere in der

ländlichen Fläche, werden

geschlossen oder sind von

Schließung bedroht.

REGJO SÜDNIEDERSACHSEN GESuNDHEIT SPEZIAL pRIvAtISIeRunG XIII

Text: Angela Andresen-Schneehage Fotografie: Ines Erdmann

Die Bereitstellung von Krankenhäusern gehört zur öffentlichen

Daseinsvorsorge und ist eine der tragenden Säulen unseres Sozialstaats.

Mehr als eine halbe Million Betten in über 2.000 deutschen

Krankenhäusern stehen heute für die Behandlung der Patienten

zur Verfügung. Dieser „Klinik-Markt“ ist dreigeteilt: Den inzwischen

kleinsten Teil nehmen mit bundesweit 630 Einrichtungen die

öffentlichen Krankenhäuser ein; 755 Häuser stehen unter freigemeinnütziger

Trägerschaft, beispielsweise der Kirchen oder Wohlfahrtsverbände;

und jedes dritte Hospital (deutschlandweit 679 an

der Zahl) wird heute privatwirtschaftlich betrieben.

Die Privatisierung von Krankenhäusern, also der Trägerwechsel

von kommunalen und freigemeinnützigen Trägern hin zu den

privat-gewinnorientierten Unternehmen begann vor mehr als 20

Jahren und genauso lange wird diese Entwicklung auch schon kontrovers

diskutiert. Bei jeder Privatisierung befürchten Kritiker aufs

Neue, dass es zwischen der Gewinnerzielungsabsicht des neuen Trägers

einerseits und einer bedarfsgerechten, qualitativ und flächendeckenden

Krankenhausversorgung andererseits zu Zielkonflikten

kommt.

Alle Krankenhäuser, städtische, staatliche und auch kirchliche,

unterliegen heute einem zunehmenden Kosten-nutzen-Kalkül.

Ein paar Grunddaten des Statistischen Bundesamtes verdeutlichen

die Entwicklung der letzten Jahre: Der Anteil öffentlicher Einrichtungen

sank zwischen 1991 und 2010 von 46 auf 30 Prozent, während

jener der Privaten sich im gleichen Zeitraum von knapp 15 auf

33 Prozent mehr als verdoppelte. Dabei bestimmen zunehmend die

drei größten Betreibergesellschaften Rhön-Klinikum AG, Helios

Kliniken und Asklepios den privaten Markt mit der Genesung.

Einer der wesentlichen betriebswirtschaftlichen Unterschiede zwischen

den Trägerformen liegt in der Möglichkeit der privaten Betreiber

– anders als die kommunalen Kliniken – privates Eigenkapital

im Unternehmen einzusetzen. Das hat Vor- und Nachteile. Auf der

einen Seite stehen die Kapitalkosten: Ein Teil des Gewinns fließt

in Form jährlicher Ausschüttungen an die externen Kapitalgeber

zurück. Im Gegenzug haben die Privaten aber den Vorteil, Finanzmittel

am Kapitalmarkt zu akquirieren. Das stärkt ihre Investitionskraft.

Die nicht-gewinnorientierten Krankenhäuser können nur

auf begrenzte öffentliche Fördermittel und Fremdkapital zurückgreifen.

Geld für nötige Modernisierungen zur Optimierung von

Betriebsabläufen fehlt dann oftmals.

Die große Privatisierungswelle auf dem deutschen Klinikmarkt

ist wohl vorbei, aber Ruhe wird auf diesem Sektor deshalb noch

lange nicht einkehren. Gerade vor dem Hintergrund der knappen

kommunalen Kassen besteht auch weiterhin ein deutliches Priva-


Breites Behandlungsspektrum

Menschlichkeit

modernes Know-how

Evangelisches Krankenhaus

Göttingen-Weende

Über 32.000 ambulante und 16.500 stationäre Patienten pro Jahr aus der gesamten

Region vertrauen auf die Kompetenz und Menschlichkeit der über 1.000 Beschäftigten

und auf die Modernität des Hauses und der Ausstattung.

• Zentrale Notaufnahme (ZNA): 24 h geöffnet

• Innere Medizin

• Pneumologie, Beatmungsmedizin/Schlafl abor

• Geriatrie

• Unfallchirurgie/Orthopädie

Wirbelsäulenzentrum Göttingen-Hamburg (WGH)

• Allgemein-, Viszeral-, Thorax- und Minimalinvasive Chirurgie

• Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie

• Urologie

• Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde (Belegabteilung)

• Klinische Radiologie

• Klinische Anästhesie und Operative Intensivmedizin

An der Lutter 24 • 37075 Göttingen • Telefon (0551) 5034-0 • www.ekweende.de

tisierungspotenzial. Zudem verkündet gerade der aktuelle

„Krankenhaus Rating Report 2012“ des Rheinisch-Westfälischen

Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) die finanzielle

Schieflage eines durchaus erheblichen Teils der Krankenhäuser:

demnach befinden sich 15 Prozent im „roten

Bereich“ mit erhöhter Insolvenzgefahr. Am schlechtesten

schnitten dabei die öffentlichen Träger ab.

Schließungen und veränderungen in der Krankenhauslandschaft

Südniedersachsens sind stetig.

Werfen wir einen Blick auf die Krankenhauslandschaft in

Südniedersachsen: Etwa jede zehnte Klinik des Landes liegt

in einem der vier Landkreise Göttingen, Northeim, Holzminden

und Osterode. Nur zwei der insgesamt 22 hiesigen

Einrichtungen befinden sich dabei in öffentlicher Hand:

Neben dem Landeskrankenhaus Moringen als Maßregelvollzugseinrichtung

für überwiegend gerichtlich untergebrachte

psychisch kranke und suchtkranke Straftäter unterhält

das Land Niedersachsen noch das Universitätsklinikum

Göttingen als einziges Krankenhaus der Maximalversorgung

in Südniedersachsen. Als freigemeinnütziger Träger

betreibt die Arbeiterwohlfahrt ein Krankenhaus und das

Nephrologische Zentrum für Nierenerkrankungen in Hann.

Münden; konfessionelle Einrichtungen sind die Evangelischen

Krankenhäuser Holzminden, Göttingen-Weende und

Neu-Bethlehem in Göttingen sowie die von den „Barmherzigen

Schwestern vom hl. Vinzenz“ betriebenen Häuser

St. Martini in Duderstadt und Neu-Mariahilf in Göttingen;

und die gemeinnützige Stiftung für Diabetes-Therapie führt

das Diabetes-Zentrum in Bad Lauterberg. Zu den Privatkliniken

zählen die Parkklinik am Hainberg in Göttingen mit

REGJO SÜDNIEDERSACHSEN GESuNDHEIT SPEZIAL pRIvAtISIeRunG XV

Die Kostenabrechnung nach Fallpauschale weist der ärztlichen Ethik eine besondere Rolle zu. Denn nun gibt es lukrative

und nicht lukrative Erkrankungen und damit lukrative und nicht lukrative Patienten, denen ein ökonomischer Druck seitens

des Krankenhauses gegenübersteht.

dem medizinischen Schwerpunkt Orthopädie und Chirurgie;

die auf Herz-/Kreislauferkrankungen spezialisierte

Kirchberg-Klink und die Fachklinik für Orthopädie und

Rheumatologie Dr. Muschinsky, beide in Bad Lauterberg.

Und auch die Branchenriesen sind in Südniedersachsen

vertreten. Asklepios mit zwei Fachkrankenhäusern für

Psychotherapie und Psychiatrie: dem Fachklinikum Tiefenbrunn

in Rosdorf und dem Fachklinikum in Göttingen;

eine Klinik in Bad Gandersheim sowie das Albert-Schweitzer-Krankenhaus

in Northeim werden von Helios Kliniken

geführt; und das Krankenhaus in Herzberg am Harz gehört

zum Konzern Rhön-Klinikum.

Der bereits erwähnte „Krankenhaus Report“ stellt

einen Vergleich der einzelnen Bundesländer hinsichtlich

der wirtschaftlichen Lage ihrer Krankenhäuser an: Demnach

zählt Niedersachsen zu den Schlusslichtern. Auch in

einer anderen Statistik taucht das norddeutsche Flächenland

erst am Ende auf: Jeweils 100.000 Einwohner müssen

sich hier mit „nur“ 530 Krankenhausbetten zufrieden

geben; im Bundesdurchschnitt stehen 615 Plätze für die

Gesundung zur Verfügung. Und der Süden des Landes spielt

dabei seine ganz eigene Rolle: „Zu den wesentlichen Problemen

gehört hier die demografische Entwicklung“, sagt

Helmut Fricke, Verbandsdirektor der Niedersächsischen

Krankenhausgesellschaft. „Im Gegensatz zur Region Ems,

die mit den landesweit höchsten Geburtenraten als ‚Pampers-Gürtel’

bezeichnet wird, gilt Südniedersachsen unter

Gesichtspunkten der Gesundheitsversorgung als die ‚Kukident-Region’

des Bundeslandes. Der Anteil von Patienten

über 65 Jahre stieg hier in den letzten vier Jahren von 35

auf 45 Prozent an. Gleichzeitig führt der Weggang von

immer mehr jungen Leuten zu einem Mangel an Nach-


Holzminden

Stadtoldendorf

Uslar

Krankenhausverteilung in Südniedersachsen.

Das Krankenhaus in uslar

wurde dieses Jahr geschlossen, das

Krankenhaus in Stadtoldendorf verliert

nach Abschluss des Insolvenzverfahrens

voraussichtlich seinen

stationären Bereich.

Einbeck

Moringen

Hann.-Münden

Bad Gandersheim

Northeim

wuchs in den medizinischen und pflegerischen Berufen.

Was lange voraussehbar war, tritt jetzt ein. Trotz alledem ist

die medizinische Versorgung bisher nicht gefährdet; jeder

Patient in Niedersachsen kann innerhalb eines Radius von

25 Kilometern ein Krankenhaus erreichen.“

Ob die Erreichbarkeit auf so kurzem Wege auch in

Zukunft sichergestellt werden kann, darf bezweifelt werden.

Denn die Zahl der Krankenhäuser, insbesondere der

kleinen Kliniken, wird sich in Zukunft verringern. Sie können

mit dem Fortschritt in Medizin und Technik nicht dauerhaft

Schritt halten; Finanzierungsfragen bilden ein großes

Problem.

Gerade kleine Krankenhäuser in ländlichen Regionen

sind in ihrem Bestand gefährdet.

Erst im April dieses Jahres musste das Krankenhaus in

Uslar schließen. Seine desaströse finanzielle Lage bescherte

dem 35-Betten-Haus das Aus. Nur vier Monate später entschied

sich die Krankenhausbetriebsgesellschaft der Arbeiterwohlfahrt

für Planinsolvenzverfahren zur Sanierung des

Charlottenstifts in Stadtoldendorf und des Sertürner-Krankenhauses

in Einbeck. Ein nach Prüfung der wirtschaftlichen

Tragfähigkeit vorgelegtes Konzept sieht nun vor, das

Leistungsspektrum beider Häuser am größeren Standort

in Einbeck zusammenzuführen. In Stadtoldendorf soll der

stationäre Bereich aufgegeben werden. „Unabhängige Gutachten

raten stattdessen dazu“, so Insolvenzverwalter Jens

Rüdiger, „die ambulante Gesundheitsversorgung vor Ort zu

stärken und das Charlottenstift in ein modernes ambulantes

Diagnostik- und Versorgungszentrum umzuwandeln, beispielsweise

als Ärztehaus und ambulantes OP-Zentrum mit

tagesklinischen Betten.“ Dafür suche er nun nach einem

REGJO SÜDNIEDERSACHSEN GESuNDHEIT SPEZIAL pRIvAtISIeRunG XVII

Göttingen

Rosdorf

Clausthal-

Zellerfeld

Osterode am Harz

Duderstadt

Herzberg a.H.

Bad Lauterberg

private

andere

geschlossene

neuen Betreiber. „Die Schließung kleiner Häuser bedeutet

für die wohnortnahe Versorgung natürlich eine Verschlechterung,

aber grundsätzlich wird der Versorgungsauftrag

erfüllt. Und der wirtschaftliche Druck, der auf den

Klinik-Belegschaften lastet, ist heute längst keine Frage

der Trägerschaft mehr. Auch kommunale Krankenhäuser

müssen leistungsorientiert arbeiten“, weiß Wolfgang Boss,

Geschäftsführer der Ärztegewerkschaft Marburger Bund

Niedersachsen. „Vor zehn Jahren haben wir noch vor der

Privatisierungswelle gewarnt – diese Betrachtungsweise hat

sich geändert. Damals führten die Übernahmen durch Private

noch zur Verunsicherung des Personals und zu Fluchtbewegungen.

Aber die Krankenhauskonzerne sind heute

leistungsfähige Unternehmen und haben bei den Arbeitsbedingungen

nachgebessert; schließlich wissen sie, dass sie

auf gute Ärzte angewiesen sind, um erfolgreich arbeiten zu

können. Der Wettbewerb unter den verschiedenen Krankenhausträgern

wirkt sich positiv aus; eine Trägervielfalt

muss deshalb unbedingt erhalten bleiben.“

In Northeim, entsteht derzeit ein kompletter Krankenhausneubau,

in den die Helios Albert-Schweitzer-Klinik

voraussichtlich im Herbst 2014 umziehen wird. Auf einen

Umbau des jetzt betriebenen Krankenhauses wurde verzichtet;

der Ursprungsbau stammt aus dem Jahr 1957, wurde

danach Stück für Stück erweitert und ist aufgrund der verschachtelten

Bauform für zeitgemäße, effiziente Arbeitsabläufe

nicht mehr geeignet. „Durch den kompletten Neubau

auf einem anderen Grundstück ist uns nun eine optimale

Planung möglich“, sagt die Geschäftsführerin des Krankenhauses

Julia Schürmann. Als Investition von rund 60 Millionen

Euro, die das Land Niedersachsen mit rund 26 Millionen

Euro fördert, soll die neue Klinik dafür sorgen, Northeim

langfristig als Standort für die Gesundheitsversorgung der


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kommen.

Region zu stärken. Die Manager privater Kliniken besitzen

heute größere unternehmerische Freiheiten, um ein Krankenhaus

wirtschaftlich „auf Vordermann“ zu bringen als

die öffentliche Hand; wer hingegen in Kreis- und Landtagen

politische Verantwortung übernimmt, hat hinsichtlich

einer Versorgung der Bevölkerung andere Interessen

im Auge als ausschließlich die Rentabilität. So kommt es,

dass mit kommunalpolitischem Willen oft an unrentablen

Krankenhäusern festgehalten wird, wo strukturelle Neuordnung

und Zusammenlegungen angeraten wären. Ein

Problem allerdings eint alle Kliniken ganz unabhängig von

ihrer Trägerschaft: Das sind die Abrechnungsmodalitäten

mit den Krankenkassen, deren Ausgaben für Krankenhausbehandlungen

den größten Einzelposten ausmachen.

Der patient, droht unter die Räder zu kommen – durch

das ökonomische Kosten-nutzen-Kalkül.

Seit 2003 zahlen die Kassen nicht mehr für jedes belegte

Bett, sondern vergüten die Leistungen der Kliniken nach

der so genannten „Fallkostenpauschale“. Seit 2003 hat sich

daher die durchschnittliche Verweildauer von 9,2 auf 7,7

Tage verkürzt (1991 waren es noch 14 Tage). Gleichzeitig

stieg die Zahl der Fälle und ihre Schwere an. Die Statistiken

lassen verschiedene Interpretationen zu: Machen die

Ärzte ihre Patienten kranker als sie sind, um höhere Pauschalen

abzurechnen? Führen wirtschaftlich begründete

Zielvorgaben zu mehr Eingriffen als nötig? Werden Patienten

früher als sinnvoll „rausgeschmissen“?

„Es besteht eine gefühlte, aber kaum belegbare Sorge,

dass es gelegentlich zu großzügiger Indikationsstellung

kommt“, so Wolfgang Boss vom Marburger Bund Niedersachsen.

„Die von den Kliniken ausgehandelten Chefarztverträge

mit Boni-Regelungen und Zielvorgaben sehen wir

grundsätzlich sehr kritisch. Hier werden falsche Leistungsanreize

geschaffen. Die Entscheidung zu einer Operation

REGJO SÜDNIEDERSACHSEN GESuNDHEIT SPEZIAL pRIvAtISIeRunG XIX

Die private Trägerschaft auf dem Vormarsch. Während der Anteil kommunaler Krankenhäuser von 1991 bis 2010 von 46%

auf 30% sank, stieg derjenige der privaten Krankenhäuser von 15% auf 33% an.

muss medizinisch und nicht ökonomisch indiziert sein.“

Mit seiner Komplexität sorgt das Abrechnungswesen nicht

selten für Unstimmigkeiten. Helmut Fricke von der Krankenhausgesellschaft

hält die Diskussionen um Probleme

mit der Fallpauschale aber für übertrieben und die Vorwürfe

der Krankenkassen an die Kliniken hinsichtlich falscher

Abrechnungen seien oft „daneben“: „Letzen Endes

sind es doch die Ärzte, die Entscheidungen treffen müssen,

wenn der Patient vor ihnen steht. Sie tragen schließlich

die Verantwortung für ihre Diagnosen und Therapien.“

Und dann gibt es ja auch noch sie: die Patienten! Die

stecken mitten im Spannungsfeld eines Systems, das doch

gerade ihrem Wohl dienen soll. Wer medizinische Hilfe

benötigt, dem geht es nicht darum, wie lukrativ seine

Erkrankung für die Klinik ist und ob diese unter privater

oder kommunaler Geschäftsführung steht, sondern um

eine bestmögliche Behandlung mit schneller Wiederherstellung

der Gesundheit.

Die Patientenzufriedenheit habe unter der Privatisierung

von Krankenhäusern nicht gelitten, so sagt es

die – wohlgemerkt: auf einem Projekt des Bundesverbandes

deutscher Privatkliniken basierende – aktuelle Untersuchung

des RWI zur „Bedeutung der Krankenhäuser

in privater Trägerschaft“. Das können die „Patientenanwälte“

von der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland

(UPD) nicht uneingeschränkt bestätigen: „Generell

muss man sagen, dass unsere Dienste seit einigen Jahren

zunehmend nachgefragt werden“, sagt Erika Hoppe von

der UPD-Beratungsstelle in Göttingen. „Das gilt sowohl

für unser bundesweites Beratungstelefon als auch für

die insgesamt 21 regionalen Beratungsstellen. Ob dieser

erhöhte Bedarf allerdings tatsächlich an einer wachsenden

Unzufriedenheit und Verunsicherung der Patienten liegt

oder nur dem gestiegenen Bekanntheitsgrad unserer Ein-

richtung zu verdanken ist, das lässt sich abschließend

schwer beurteilen.“


XX tRAnSpARenz GESuNDHEIT SPEZIAL REGJO SÜDNIEDERSACHSEN REGJO SÜDNIEDERSACHSEN GESuNDHEIT SPEZIAL tRAnSpARenz XXI

Mehr Transparenz

Professionelle Zahnreinigungen sind in der Regel selbst zu zahlen, einen regionsweiten, vergleichenden Überblick über die

vom Arzt festgelegten Preise legen wir hier vor. Nicht abzufragen, aber umso wichtiger: das gesamte Leistungspaket.

Text: Gregor Heppel

Bei der Professionellen Zahnreinigung (PZR) werden weiche und

harte Beläge auf den Zähnen entfernt und die Zahnzwischenräume

und geringfügig auch die Zahnfleischtaschen gereinigt – dies ist

Behandlung und Prävention in einem. Wissenschaftliche Studien

zeigen, so Privatdozent Dr. Dirk Ziebolz, Oberarzt aus der Abteilung

Präventive Zahnmedizin, Parodontologie und Kariologie der

Universitätsmedizin Göttingen, dass Patienten allein mit der häuslichen

Mundhygiene (also Zahnseide und Zahnpasta) auf lange

Sicht keine belagfreien Zähne behalten und sich ohne eine zahnärztliche

Unterstützung inklusive PZR das Risiko etwa für Karies,

Zahnfleischentzündung oder Parodontitis erhöht. Der langfristige

Nutzen der PZR hat sich allerdings nur bedingt bis zu den gesetzlichen

Krankenkassen herumgesprochen, so dass sie der Patient in

aller Regel selbst bezahlen muss. Eine Transparenz der Kosten und

Vergleichbarkeit der Leistungen ist jedoch Mangelware, denn beides

hängt vom jeweiligen Zahnarzt ab. Die Häufigkeit einer PZR

hängt bei jedem Patienten von der individuellen Risikolage ab – die

der Zahnarzt erst einmal bestimmen muss. Und dann können es

eine oder sogar vier Behandlungen sein, die idealerweise pro Jahr

durchzuführen wären. Entsprechend wichtig ist vor der PZR neben

der regelmäßigen Erhebung des „normalen“ Zahnbefunds (Mundschleimhaut,

Zähne, Zahnfleisch) die Anamnese, in der die Risikofaktoren

ermittelt werden sollten: Nimmt der Patient Medikamente,

ist er gesund, raucht er, welche Lebensgewohnheiten hat er

etc. Diese Anamnese sollte, so Dirk Ziebolz, einmal im Jahr wiederholt

werden – ebenso wie eine Re-Motivation und Re-Instruktion

des Patienten dahingehend, dass und wie er seine Zähne gut

zu pflegen hat. Eine wirklich professionelle Zahnreinigung zeichnet

sich neben der Behandlung gerade durch diesen regelmäßig durchgeführten

diagnostischen Teil und die Mundhygienekontrolle aus

und ist entsprechend weit mehr als eine bloße Zahnsteinentfernung.

Die reinen Arbeitsschritte der PZR sollten auf jeden Fall von

qualifiziertem Personal durchgeführt werden: entweder vom Zahnarzt

selbst, einer zahnmedizinischen Prophylaxeassistentin oder

Bild: Fotolia.com – seprimoris


XXII tRAnSpARenz GESuNDHEIT SPEZIAL REGJO SÜDNIEDERSACHSEN

Northeim

einer Dentalhygienikerin. Die zahnärztliche Kontrolle und Risikobeurteilung

obliegt dem Zahnarzt. Die bei jeder PZR durchzuführenden

Behandlungsschritte sind entsprechend der akademischen

Lehrpraxis der Universitätsmedizin: 1. Kontrolle der Mundhygiene

und des Gesundheitszustands der Zähne und des Zahnhalteapparats.

2. Entfernung aller weichen und harten Zahnbeläge

unter Anfärben. 3. Politur der Zähne und Reinigung der Zahnzwischenräume

mit Zahnseide (da auch die Reinigungsgeräte nur

begrenzt dort hinkommen). 4. Fluoridierung der Zähne. In den

zahnärztlichen Praxen ist dieser Umfang allerdings alles andere

als selbstverständlich.

Wie Dirk Ziebolz betont, ist gerade das Anfärben der Beläge

von großer Wichtigkeit. „Nur mit dem Anfärben geht eine vollständige

Reinigung. Das ist nicht aufwändig und nur durch das Anfärben

sieht man, wo Beläge sind. Das Anfärben sollte ein Standard

sein und gehört zur Qualität einer guten PZR.“ Dass eine Reinigung

ohne Anfärben nur von teilweisem Erfolg gekrönt ist, zeigt

sich bei Übungen der Zahnmedizinstudenten: Bei einer Reinigung

ohne Anfärben bleibt trotz größter Bemühungen am Ende immer

unentfernter Belag übrig. Auch bei den verwendeten Geräten gibt

es Unterschiede. Entfernung per Handinstrumente oder Ultraschall

sind Standards und funktionieren gut; das später aufgekommene

Airflow-Verfahren dient hingegen nur der Unterstützung der ande-

ren Techniken. Zwar können damit weiche Beläge und Verfärbungen

gut entfernt werden, aber nicht harte Beläge wie Zahnstein.

Bei einem vollständigen Gebiss und einer gründlichen Diagnose

sowie Behandlung dauert eine PZR etwa 45 bis 60 Minuten.

Von einigen Zahnärzten wird auch eine PZR „light“ angeboten, in

der bestimmte Arbeitsschritte wegfallen. In den Augen von Dirk

Ziebolz ist dies aus medizinischer Sicht jedoch fragwürdig, da nur

eine gründliche Reinigung Sinn macht, die dazu neben der regelmäßigen

Befundaufnahme und Mundhygienekontrolle eben auch

eine gründliche Reinigung unter Anfärben beinhaltet.

Unsere Umfrage unter den etwa 300 südniedersächsischen

Zahnarztpraxen ergab, dass die formalen Standards relativ einheitlich

sind. Durchgeführt wird die PZR den Praxisangaben zufolge

durch dafür geschultes Personal. Allerdings, das zeigen Untersuchungen

und Befragungen der Universitätsmedizin, ist geschult

alles andere als „gut“ oder ausreichend geschult. Das Spektrum

reicht von der zahnmedizinischen Fachassistentin, die einmal

einen Kurs besucht hat, bis zu der sehr gut qualifizierten Prophylaxeassistentin

oder Dentalhygienikerin. „Studien zeigen, dass es

gerade nicht der Realität entspricht, dass die PZR überall von gut

geschultem Personal durchgeführt werden oder die Qualitätsstandards

eingehalten werden“, so Ziebolz. Der Patient kann und sollte

hier gezielt nachfragen, ob sich die Praxis oder die Mitarbeiterin

durch eine besondere Qualifikation auszeichnet. „Es ist ein klares Qualitätskriterium, dass die Mitarbeiterin

eine gute Prophylaxe-Ausbildung genossen hat. Eine Zahnarzthelferin, die nur einen Kurs

besucht hat, reicht nicht aus. Das ist ein hoher Anspruch, aber eine PZR ist Behandlung und Prävention

in einem, deshalb muss sie auch von professionellem Personal gemacht werden.“ Auch das Leistungspaket

der einzelnen Zahnärzte weist größere Unterschiede auf: der Umfang oder die Zeitdauer

einer PZR können etwa deutlich variieren. Gerade hier sollte der Patient jedoch darauf achten, dass

regelmäßig ein genauer Befund der Zähnen und des Zahnhalteapparates aufgenommen wird, dass die

Beläge angefärbt werden und dass nicht nur ein Airflow-Gerät zum Einsatz kommt, sondern dies nur

unterstützend etwa zum Ultraschall verwendet wird.

Noch bunter wird es bei den Kosten der PZR, denn die werden allein vom Zahnarzt festgelegt.

Eine Variante ist eine Pauschale für die gesamte PZR. Eine andere ist die Abrechnung pro Zahn mit

einem festen Preis pro Zahn. Auch die Abrechnung nach Zeit kommt vor. Eine vierte Möglichkeit ist,

nach Aufwand zu berechnen. Daneben gibt es noch verschiedene Tarifmodelle – so gibt es mal Ermäßigungen

für Schüler und Studenten, Vormittagsrabatte oder die Folgebehandlungen kosten weniger

als die erste Behandlung im Jahr. Die Spannen reichen von 13 Euro für eine Minimalbehandlung (die

wir allerdings nicht als PZR im Ranking mit aufgeführt haben) bis 160 Euro. Die meisten Arztpraxen

liegen jedoch ungefähr bei 50-60 Euro. Das folgende Ranking listet die zehn günstigsten Zahnärzte

im jeweiligen Landkreis auf. Die vollständige Liste können Sie online auf der Seite des RegJo Südniedersachsen

abrufen. Allerdings erheben wir keinen Anspruch auf Vollständigkeit der zahnärztlichen

Praxen und weisen explizit darauf hin, dass für das Ranking lediglich die Kosten der PZR ausschlaggebend

waren – Aussagen über Qualität und Umfang der PZR werden damit nicht getroffen.

REGJO SÜDNIEDERSACHSEN GESuNDHEIT SPEZIAL tRAnSpARenz XXIII

Holzminden

1

2

46

7 9


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REGJO SÜDNIEDERSACHSEN GESuNDHEIT SPEZIAL tRAnSpARenz XXV

Osterode

Göttingen

Leider ist uns ein Fehler unterlaufen: Die Abrechnung einer Professionellen

Zahnreinigung ist seit 2012 einheitlich. Es gibt einen Festpreis pro Zahn,

der mit einem Faktor je nach Arbeitsaufwand kombiniert wird. Die

verschiedenen alten Abrechnungsmodi – Pauschalpreise, Rabatte, geringerer

Leistungsumfang einer PZR bei niedrigeren Kosten – sind rechtlich nicht mehr

zulässig. Mehr dazu erfahren Sie im kommenden RegJo Südniedersachsen.


XXVI notenAtLAS GESuNDHEIT SPEZIAL REGJO SÜDNIEDERSACHSEN

Pflegenotenatlas

Der Transparenzbericht einer jeden Pflegeeinrichtung entsteht aus

der Bewertung von 82 Fragen: 35 zur Pflege und zur medizinischen

Versorgung, 10 zum Umgang mit demenzkranken Bewohnern,

10 zur sozialen Betreuung und Alltagsgestaltung, 9 zum

Komplex „Wohnen, Verpflegung, Hauswirtschaft und Hygiene“

und 18 Fragen, die den Bewohnern gestellt werden. Jede der durch

die Prüfkommission beantworteten Fragen kann nur entweder

mit 0 oder 10 (von 10) Punkten bewertet werden, Zwischenstufen

sind nicht vorgesehen. Ein Punktwert von 0 entspricht der

Note 5, ein Punktwert von 10 der Note 1. Bei den 26 einrichtungsbezogenen

Kriterien gibt es dementsprechend stets entweder

eine glatte Eins oder eine glatte Fünf, die Zwischenwerte bei

den 38 bewohnerbezogenen Kriterien resultieren daraus, dass die

pFLeGeHeIm

HeRzBeRG

villa Juesheide

Stiemerling Senioren-

Residenz Herzberg

Seniorenheim Diedrich

Landhaus oderaue

oSteRoDe Am HARz

Am Ring

Siebenbürgen (Diakonie)

Stadthaus am uehrder Berg

St. Jacobi (Diakonisches Werk)

Haus talblick

Bacchus-Ruh

promenade

WeIteRe pFLeGeHeIme

Seniorenzentrum Sander, Bad Grund

Stein, Bad Grund

Charlottenhof, Badenhausen

Stiemerling Senioren-Residenz, Hattorf

Curanum Seniorenpflegezentrum,

Bad Lauterberg

Kursana Domizil, Bad Lauterberg

neuer Hof – Geriatrie zentrum, Bad

Lauterberg

Haus Abendfrieden, Bad Lauterberg

Seniorenheim Am pfaffenberg, Bad Sachsa

Haus Feierabend, Bad Sachsa

Haus Concolor, Bad Sachsa

Waldfrieden, Wieda

tannenhof 1 Fachpflegeheime, Bad Sachsa

tannenhof 2 Fachpflegeheime, Bad Sachsa

parkresidenz, Wildemann

Seniorenpalais St. nickel, Wildemann

Landhaus am pagenberg, eisdorf

Landkreis osterode am Harz

pflege und

medizinische

versorgung

1 (1,4)

1,4 (1,3)

1,4 (1,4)

1,2 (1,4)

1,3 (2,2)

1,4 (1,3)

1 (1,3)

1,4 (1,9)

2,3 (1,3)

1,8 (1,4)

3,8 (1,7)

1,3 (1,7)

(1,4)

(1,9)

1,1 (1)

1 (1,2)

1,1 (1,4)

2 (1,7)

1,3

1,3 (1,3)

1,1

1,1

1,1 (1)

1,2 (1,5)

1 (1)

(1,3)

1,3 (3,4)

1,3 (1,2)

umgang mit

demenzkranken

Bewohnern

1 (1)

1 (1)

1,2 (1,2)

1,3 (1)

1,1 (1)

1,3 (1,1)

1 (1)

1,7 (1,4)

1,9 (1)

2,7 (1,1)

5 (2,3)

1 (1,4)

(1)

(1,3)

1 (1)

1,3 (1)

1,2 (1,8)

1 (1,1)

1

1 (1,1)

1,3

1

1 (1)

1 (1,6)

1 (1)

(1,4)

1 (2,2)

1 (1,2)

Einzelwerte der begutachteten Bewohner (wieder jeweils 0 oder

10) gemittelt werden. Für jeden der vier ersten Teilbereiche wird

eine Bereichsnote gebildet, der Mittelwert der 64 Fragen dieser

Bereiche ergibt die Heimnote. Das Ergebnis der Bewohnerbefragung

(fünfter Bereich) wird getrennt von der Heimnote ausgewiesen,

um die fachliche von der subjektiven Bewertung zu trennen.

Die Ergebnisse und Transparenzberichte lassen sich über vier Internetportale

einsehen:

www.pflegelotse.de, www.aok-gesundheitsnavi.de,

www.bkk-pflege.de, www.der-pflegekompass.de.

Soziale

Betreuung

und Alltagsgestaltung

1 (1)

1 (1)

1 (1)

1 (1,3)

1,9 (1,9)

1 (1)

1,3 (1)

1,3 (1)

1,9 (1,3)

1,9 (1,9)

5 (2,7)

1,3 (1)

(1)

(1,3)

1 (1)

1 (1)

1 (1,9)

1,3 (1,9)

1

1 (1)

1

1

1 (1)

1 (1,3)

1 (1)

(1)

1,3 (3,4)

1,3 (1,3)

Wohnen,

verpflegung,

Hauswirtschaft

und Hygiene

1 (1)

1 (1,3)

1 (1)

1 (1)

1 (1)

1 (1)

1 (1)

1 (1)

1,4 (1)

1 (1)

1 (1)

1 (1)

(1)

(1)

1 (1)

1 (1)

1 (1)

1 (1)

1

1 (1)

1

1

1 (1)

1 (1)

1,4 (1)

(1)

1 (1)

1,4 (1)

Gesamtergebnis

1 (1,2)

1,2 (1,2)

1,2 (1,2)

1,2 (1 ,3)

1,3 (1,6)

1,2 (1,2)

1,1 (1,1)

1,3 (1,4)

2 (1,2)

1,8 (1,4)

3,9 (1,8)

1,2 (1,4)

(1,2)

(1,5)

1 (1)

1 (1,1)

1,1 (1,4)

1,4 (1,4)

1,2

1,1 (1,2)

1,1

1

1 (1)

1,2 (1,4)

1 (1)

(1,2)

1,2 (2,8)

1,3 (1,2)

Befragung

der Bewohner

1 (1,1)

1 (1,1)

1 (1)

(1)

1,3 (1,4)

1,1 (1,2)

1,1 (1,1)

1,2 (1,3)

1,2 (1,6)

1,1 (1,1)

1,3 (1,6)

1,3 (1,2)

(1)

(1)

1 (1,1)

1,6 (1,2)

1,2 (1,2)

1 (1,2)

1,2

1 (1)

1,3

1,2

1,1 (1)

1,1 (1,2)

1,5 (1,5)

(1,2)

1 (1)

1,2 (1,1)

Bodenwerder

Holzminden

pFLeGeHeIm

HoLzmInDen

Residenz zur Weserbrücke (DRK)

DRK-Seniorenhaus Am pipping

Alten- und pflegeheim Breuer

Haus Bettina

Haus Solling

Rosenhof

Uslar

BoDenWeRDeR

DRK-Seniorenhaus Bodenwerder

Henry-eleonore-Sahlfeldstift (Diakonie)

parkresidenz am mühlentor

pflegeheim Am Hakenberg

proSenis Seniorendomizil Haus Weseraue

eInBeCK

Deinerlinde

Senioren-zentrum einbeck (Alloheim)

Leineturm

noRtHeIm

Stiemerling Senioren-Residenz northeim

Alten- und pflegeheim der Inneren mission

DRK Wohn- und pflegezentrum am Wieter

DRK Wohn- und pflegezentrum Hausgem.

Senioren- und pflegeheim Weighardt

Hann. Münden

uSLAR

Albert-Schweitzer-Seniorenzentrum

Seniorenheim Forellenhof

Alten- und pflegeheim emmermann

Haus eden

WeIteRe pFLeGeHeIme

Seniorenpflegeheim polle GmbH

DRK-Seniorenhaus eschershausen

maternus unter der Homburg,

Stadtoldendorf

Seniorenheim parkschlösschen, Boffzen

Seniorenhaus St. Johannes Baptist,

Beverungen

Seniorenzentrum niedersachsentor,

Lauenförde

Seniorensitz Luhmühle, Kreiensen

Seniorenzentrum eterna, Bad Gandersheim

St. Georgshöhe (Diakonie),

Bad Gandersheim

Hoffnungsgrund (Diakon.-mutterh. Salem),

Bad Gandersheim

Senioren-Residenz am osterbergsee, Bad

Gandersheim

Seniorendomizil Hubertus, Bad Gandersheim

Seniorenheim Auetal, Willershausen

Seniorenwohnanlage in der paschenburg,

Hardegsen

Landkreise Holzminden und northeim

pflege und

medizinische

versorgung

1,2 (1,3)

(1,7)

1,8 (1,4)

1,9 (1,4)

1 (3,1)

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2,2 (2,1)

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1,3 (1,4)

umgang mit

demenzkranken

Bewohnern

1 (1,1)

(1,7)

1,2 (1,9)

1,1 (1,3)

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1,1 (1,4)

1,2 (1,1)

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3,5 (2,4)

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Einbeck Soziale

Betreuung

und Alltagsgestaltung

1,3 (1)

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3,4 (3,4)

1,3 (1,9)

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1

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1 (1,3)

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Northeim

Göttingen

in Klammern: Werte der prüfung des vorhergehenden Jahres

REGJO SÜDNIEDERSACHSEN GESuNDHEIT SPEZIAL notenAtLAS XXVII

Pflegeheime

Wohnen,

verpflegung,

Hauswirtschaft

und Hygiene

1 (1)

(1)

1 (1)

1 (1)

1 (1)

1 (1)

1 (1)

1 (1,4)

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Gesamtergebnis

1,1 (1,1)

(1,4)

1,7 (2,5)

1,4 (1,4)

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1,2 (1,3)

Osterode am 1,1 (1,5) Harz

1,2 (1,4)

1,9 (1,7)

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1 (1)

(1,1)

1 (1,1)

1 (1,1)

3,4 (1,9)

1 (1)

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1

1,7

1,4 (1,5)

(1)

1,2 (1,2)

1 (1)

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1,2 (1)

1,1 (1,4)

1,4 (1,2)

1,2 (1,8)

1

1 (1,3)

1,1 (1,9)

(1,2)

1,1 (1,1)

1,1 (1,5)

2,2 (2)

1,3 (1,1)

1 (1,2)

1,2 (1,2 )

1,3 (1)

(1,3)

1 (1,3)

1,4 (1,1)

Duderstadt

Befragung

der Bewohner

1,3 (1,2)

Herzberg am Harz

1 (1)

1 (1,7)

1,4 (1,2)

1 (1)

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1 (1,2)

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1,4 (1,2)

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1,9 (1)

1 (1,4)


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(ev. Stift Alt- und neu-Bethlehem)

phönix Haus Am Steinsgraben

matthias-Claudius-Stift

(Diakonisches Werk Christophorus)

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GDA Wohnstift Göttingen-Geismar

Seniorenzentrum Göttingen

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zentrum für ältere menschen

Alten- und pflegeheim Bode

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Seniorenzentrum Weende

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Senioren- und pflegeheim Hemeln

Altenwohnheim Hermannshagen

Haus Hainbuchenbrunnen

Herzogin-elisabeth-Stift

Am Reinhardswald

Haus der Heimat

Haus tillyschanze

vitanas Senioren Centrum Königshof

WeIteRe pFLeGeHeIme

Haus St. martinus, Bilshausen (G. Blank)

Residenz eschenhof, Gieboldehausen

Haus Drei Linden, Wollbrandshausen

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Seniorenheim Hartel, Rhumspringe

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Seniorenpflegezentrum Bovenden

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Kur- und pflegeheim Schloss Friedland

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Landkreis und Stadt Göttingen

pflege und

medizinische

versorgung

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umgang mit

demenzkranken

Bewohnern

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REGJO SÜDNIEDERSACHSEN GESuNDHEIT SPEZIAL notenAtLAS XXIX

Soziale

Betreuung

und Alltagsgestaltung

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1,3 (1,9)

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1 (1,9)

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1 (1,9)

1 (1)

1 (1)

1 (1)

1 (1)

1

1

in Klammern: Werte der prüfung des vorhergehenden Jahres

Wohnen,

verpflegung,

Hauswirtschaft

und Hygiene

1 (1)

1 (1)

1 (1)

(1)

1 (1)

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1 (1,4)

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1

Gesamtergebnis

1 (1,2)

1,3 (1,5)

1,5 (1,2)

(1,4)

1,4 (1,4)

1,2 (1)

1,3 (1,2)

1 (1,1)

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1,3 (1,2)

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1,2 (1,2)

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1,1 (1,2)

1,1 (1)

1,2 (2,4)

1,4 (1,1)

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1,2 (1,5)

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1,1 (1)

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1 (1,2)

1,1 (1,2)

1,2 (1,4)

1 (1,1)

1,2 (1,3)

1 (1,1)

1 (1)

1,1

1,2

Befragung

der Bewohner

1 (1,4)

1 (1,1)

1 (1)

(1)

1,2 (1,2)

1,1 (1)

1,2 (1,3)

1,3 (1,1)

1,1 (1,1)

1,1 (1,5)

1 (1)

1,2 (1,3)

1 (1)

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1,1 (1)

1,2 (1,2)

1 (1,1)

1,2 (1,1)

1 (1,4)

1 (1)

1 (1)

1 (1,2)

1 (1,1)

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1,4

1


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Vom ersten Maßnehmen bis hin zur Schlüsselübergabe – seit

2010 ist die Malergesellschaft Bürgel aus Leinefelde auf die

Sanierung von Praxis- und Geschäftsräumen spezialisiert.

Das bedeutet für Dominik Bürgel und sein Fachteam ein

hohes Maß an Flexibilität, denn der Traum vieler Kunden

ist es, am Freitag das alte Büro verlassen und am Montagmorgen

in neu gestaltete, gesäuberte und komplett eingerichtete

Räume zurückkehren, so dass alles nahtlos weiterlaufen

kann. „Ob an Wochenenden oder in den Betriebsferien, wir

arbeiten, wann immer es die Kunden wünschen“, fasst Bürgel

die Unternehmensphilosophie zusammen.

In der Praxis- und Geschäftsraumsanierung hat das

Unternehmen mittlerweile ein festes Standbein gefunden.

Neben dem medizinischen und Business-Bereich ist

die Malergesellschaft Bürgel aber auch in den Bereichen

Wohnraumgestaltung, Wärmedämmung, Fassadenschutz,

Bodenbeläge sowie Objektarbeiten tätig. Gerade im Praxisbereich

müssen immer wieder Besonderheiten bedacht werden.

Robust und leicht zu reinigen sollen die Oberflächen

sein. Neueste Technologien bei hochreinigungsfähigen Farben

können dabei einen Schutz der Wände in Flur, Warte-

REGJO SÜDNIEDERSACHSEN GESuNDHEIT SPEZIAL poRtRAIt XXXI

Die Malergesellschaft Bürgel arbeitet vor allem mit individuellen Gestaltungsmöglichkeiten, zum Beispiel im Bereich

der Farbkombination und -konzeption.

Bedarfsoptimiert und flexibel

Als Dienstleister rund um die Praxisrenovierung hat sich die Malergesellschaft Bürgel in der Region etabliert,

auch weil sie das komplette Paket bietet.

Text: Annegret Adam Fotografie: Malergesellschaft Bürgel

und Behandlungszimmer garantieren. Diese dienen ebenso

den erhöhten Hygieneanforderungen in Praxisräumen. Aber

auch individuelle Gestaltungsvarianten gibt es immer wieder

zu erfüllen.

Die Malergesellschaft Bürgel übernimmt die komplette

Arbeit, vom Ausräumen der Räume, der Renovierung von

Wand- und Bodenflächen, dem Lackieren von Schränken

und Türen bis zum anschließenden Säubern und Einräumen

inklusive Möbelplatzierung. Zudem werden bei Bedarf

Fliesenleger oder Elektriker dazugeholt – die komplette

Organisation läuft jedoch über die Malergesellschaft Bürgel.

„So hat der Kunde immer nur einen Ansprechpartner

und wird entlastet“, erklärt der Inhaber und Geschäftsführer,

der das Prinzip „alles aus einer Hand“ zur Firmenphilosophie

gemacht hat. „Viele Kunden erwarten eben nicht

mehr nur die traditionellen Tapezier- und Malerarbeiten,

sondern eine Komplettleistung. Und diese bieten wir sogar

mit Festpreisgarantie.“

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REGJO SÜDNIEDERSACHSEN GESuNDHEIT SPEZIAL poRtRAIt XXXIII

Komplette Gefäßdiagnostik

In der Göttinger Praxis für moderne Schnittbild Diagnostik wurde nun das letzte Mosaiksteinchen für

die komplette Gefäßdiagnostik installiert: eine MRT-Erweiterung zum Scan des Becken- und Beinbereichs.

Komplette Darstellung der Blutgefäße von

der Körperschlagader bis zu den unterschenkeln

bei komplettem Verschluss der

Beckengefäße.

Text: Volker Schönfeldt Fotografie: Praxis für moderne Schnittbild Diagnostik

In der Praxis für moderne Schnittbild Diagnostik am Göttinger

Hauptbahnhof wurde Anfang 2012 ein zweiter Kernspintomograph

(MRT) installiert, um das Spektrum der Untersuchungsverfahren

zu erweitern und die Diagnostik zu optimieren. Der

Magnet der neuesten Baureihe bietet die Vorzüge eines deutlich

größeren Innendurchmessers, so dass „viel Platz“ für die

Patienten vorhanden ist. Dies schätzen insbesondere solche

Menschen, die unter Platzangst leiden. Außerdem können

alle Untersuchungen so durchgeführt werden, dass der Patient

prinzipiell zuerst mit den Füßen in das Gerät fährt und der

Kopf erst als letztes oder überhaupt nicht in die Röhre muss.

Ein großes Panoramafenster erlaubt darüber hinaus eine Diagnostik

mit Tageslicht im Raum – alles Aspekte, die den Komfort

während der Untersuchung verbessern.

Aktuell wurde jetzt zusätzlich zu dem vorhandenen

Equipment eine spezielle Untersuchungsvorrichtung für die

Darstellung der Blutgefäße im Becken und im Bereich beider

Beine bis in Höhe der Vorfüße installiert. Diese „Becken-

Bein-Spule“ erlaubt eine Komplettdarstellung der Arterien der

gesamten unteren Körperhälfte in einer Untersuchung. Eine

solche MR Angiographie dauert etwa 15-20 Minuten. Voraussetzung

hierfür ist lediglich die Gabe von 10-15 ml eines gut

verträglichen Kontrastmittels, das über eine Vene in der Ellenbeuge

verabreicht wird. Ein überaus elegantes Verfahren, das

eine komplette Übersicht über den Gefäßstatus ermöglicht. Es

weist zuverlässig mögliche Gefäßengen oder -verschlüsse nach

und zeigt deren genaue Lage und Ausdehnung. Es müssen für

die Diagnostik der Becken- und Beingefäße also keine Arterien

mehr punktiert oder Katheter eingeführt werden. Durchgeführt

werden diese Untersuchungen in erster Linie durch Prof.

Vosshenrich, der seit Anfang des Jahres zum Praxisteam hinzugekommen

ist. Vosshenrich hat sich während seiner Zeit an

der Göttinger Universität schwerpunktmäßig mit der Gefäßdarstellung

in der MRT beschäftigt und gilt als ausgewiesener

Spezialist auf dem Gebiet der MR Angiographie.

Natürlich bleibt das Spektrum der bisher angebotenen

Gefäßdiagnostik erhalten. So können die Halsschlagadern

ebenso zuverlässig und präzise im MR dargestellt werden

wie die Körperschlagader, die großen Oberbauchgefäße oder

die Nierenarterien. Auch in diesen Körperregionen lassen

sich die Blutgefäße im Magneten in kurzer Zeit und ohne

Röntgenstrahlen abbilden. Die Erweiterung um die Becken-

und Beinetage stellt nun das letzte Mosaiksteinchen für eine

Komplettuntersuchung der Blutgefäße dar.

Und noch eine Innovation bietet die Praxis für moderne

Schnittbilddiagnostik: Mit Inbetriebnahme des zweiten

Magneten können Untersuchungstermine am Tag der

Anmeldung oder spätestens am Folgetag angeboten werden.

Befundung und Berichterstellung erfolgen sofort nach der

Untersuchung – bei auffälligen Befunden kann also schnell

gehandelt werden.

Im Netz unter www.diagnostik-goettingen.de

und telefonisch unter 0551-820740


XXXIV poRtRAIt GESuNDHEIT SPEZIAL REGJO SÜDNIEDERSACHSEN

Die Kanzlei Schirmer & Siegmüller berät

Ärzte ganzheitlich. Eine Übersicht aller

Dienstleistungen gibt es unter

www.steuerberater-suedniedersachsen.de.

Rechts: Sherry Nguyen-Sackmann (Diplom-

Kauffrau/Steuerberaterin) und Bernd Siegmüller

(Diplom-Kaufmann/Steuerberater).

„Prävention ist besser!“

Die Kanzlei Schirmer & Siegmüller in Northeim berät insbesondere Ärzte, Apotheker und Pflegeeinrichtungen

in steuerlichen und betriebswirtschaftlichen Fragen. Ziel ist, Gefahrenquellen frühzeitig zu erkennen.

Text: Volker Schönfeldt Fotografie: Dietrich Kühne

Immer mehr ältere Ärzte stehen immer weniger jüngeren

Kollegen gegenüber, so ein aktueller Trend. Praxiskäufer

können deshalb oft zwischen mehreren Angeboten

wählen. „Diese Situation versetzt die jungen Kollegen

in eine günstige Verhandlungsposition“, erklärt Steuerberater

Bernd Siegmüller, Fachberater für Heilberufe (IFU/

ISM gGmbH) und Unternehmensnachfolge (DStV e.V.) der

Kanzlei Schirmer & Siegmüller in Northeim. Zudem sind

auch andere Rahmenbedingungen derzeit so günstig wie

selten, zum Beispiel die niedrigen Finanzierungszinsen. Für

viele Fachgruppen und Hausärzte sind besonders die ländlichen

Räume interessant, denn sie bieten überdurchschnittliche

Verdienstmöglichkeiten bei geringerem Risiko. „Der

häufigste Fehler ist bei Praxiskäufen oder -verkäufen zu

früh über den Preis zu sprechen. Gerade deswegen sollte

man sich aber frühzeitig beraten lassen, um Fehler zu vermeiden“,

empfiehlt Siegmüller.

Weiterhin berät die Kanzlei mit drei Steuerberatern

und über 20 Mitarbeitern Ärzte, Apotheker und Pflegeeinrichtungen

in steuerlichen und betriebswirtschaftlichen

Fragestellungen. Investitionen in neue Geräte, die

Aufnahme neuer Kollegen oder Finanzierungs- und Versicherungsfragen

sind häufige Themen bei Bernd Siegmüller:

„Oft sind schlecht ausgelastete Geräte oder ungüns-

tige Finanzierungen der Auslöser für sinkende Renditen

in Praxen. Nicht selten fehlt es hier an der Kommunikation

zwischen den Ärzten und dem Steuerberater oder es

ist schlichtweg nicht bekannt, dass der Steuerberater überhaupt

in diesen Fällen berät.“ Der häufige Austausch mit

dem Mandanten sei der Kanzlei deshalb besonders wichtig,

da sie oft nur so von den Fragestellungen überhaupt erfährt.

Aber auch wenn die Probleme schon entstanden sind, berät

Siegmüller, um die Rendite einer Praxis zu verbessern oder

gar eine Insolvenz abzuwenden oder durchzustehen.

Auch die vertraglichen Beziehungen in einer Gesellschaft,

zu Kollegen oder Krankenhäusern, Vermietern und

nicht zuletzt dem Ehegatten sind nicht immer konfliktfrei.

„Im Netzwerk mit Rechtsanwälten wollen wir Gefahrenquellen

frühzeitig erkennen und durch ausgewogene

Vertragsgestaltungen regeln. Wenn eine Krankheit früh

erkannt wird, ist schließlich auch die Therapie meist einfacher“,

gibt Siegmüller zu bedenken.

Unerwartet treten oft auch Konflikte mit dem Finanzamt

auf, zum Beispiel durch Datenabgleiche mit der Praxissoftware.

„Dank unserer eigenen EDV-Mitarbeiter binden

wir bereits heute fast jede gängige Praxissoftware direkt an

unsere Buchhaltung an, um steuerliche Auswirkungen von

Fehlbedienungen der Praxissoftware möglichst frühzeitig

zu erkennen“, so Siegmüller. „Damit können wir viele Fehlerquellen

frühzeitig eliminieren.“

Die richtige

Perspektive

Frühdiagnostik – Nehmen Sie sich jetzt die Zeit!

Ambulante Untersuchungen in unserer Praxis:

Ganzkörper-Diagnostik

Darstellung aller inneren Organe.

Teilkörper-Diagnostik

Darstellung u. a. von Herz, Brust, Dickdarm, Lunge oder

geschlechtsspezifi schen Organen sowie Bestimmung der

Knochendichte.

Diagnostische Verfahren:

• 3D-Ultraschall

• Computertomografi e (CT)

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Ende September demonstrierte die Bürgerinitiative „Für osterode“ vor dem osteroder Kreishaus. Anlass war die übergabe der

Unterschriften zur Durchführung eines Bürgerbescheids in der Fusionsfrage. gekommen waren etwa 40 Personen.

Bedingt zukunftsfähig

Die neue Landesregierung wird handeln müssen und wohl Zwangsfusionen vornehmen. Bis dahin hat

Südniedersachsen noch die Chance, selbst zu handeln. Einige klammern sich jedoch an den Status Quo.

Text: Rüdiger Reyhn

„Die Nachteile für die Bevölkerung überwiegen bei einem

südniedersächsischen Großkreis. Die wenigsten ahnen, dass

hohe Kosten und lange Wege für Autofahrer und Schüler

drohen. Schlimmer noch ist, dass es überhaupt keine

konkrete Strategie gibt, wie Göttingen den Landkreis Osterode

voran bringen will“ – man muss Promotoren wie Jon

Döring nicht unterstellen, sie ähnelten Wutbürgern im

ersten Ausbildungsjahr. Aber wenn sie gebeten werden,

einmal schlüssig zu erklären, warum sich ihre Bürgerinitiative

„Für Osterode“ eigentlich auf ihren Kreuzzug wider

die Bildung eines leistungsfähigen Großkreises Göttingen

gemacht hat, trifft man immer wieder auf diese nicht leicht

entwirrbare Melange aus Naivität, Pauschalurteilen, diffusen

Ängsten und bizarren Widersprüchlichkeiten. Doch

Döring und seinen Mitstreitern ist es gelungen, den Landkreis

Osterode am Harz auf den Weg zu einem Bürgerentscheid

zu bringen. Nicht mehr mit Göttingen/Northeim verhandeln

ist dann die Frage, um die geht. Sollten sich mehr

als 25 Prozent der Wahlberechtigten für einen Stopp der

Verhandlungen zur Bildung eines Südniedersachsen-Kreises

aussprechen, wäre der Grundsatzbeschluss des Osteroder

Kreistags vom 17. Oktober zugunsten dieser „großen“

Lösung Makulatur. Möglicherweise – das prüfen derzeit

Juristen – würde sich der Landkreis aber noch viel weitergehender

blockieren. Es ist denkbar, dass die Bürger mit

einem „Nein“ jede Gebietsreform auf unabsehbare Zeit ver-

REgJo SüDnIEDERSAChSEn FuSion 69

hindern würden. Die Einwohnerzahlen in allen drei Landkreisen

sinken – und allen Experten ist klar, dass sich daran

nicht nur nichts ändern, sondern dass sich dieser Trend

noch verstärken wird. Lediglich die Stadt Göttingen kann

als Universitätsstadt mit leicht steigenden Einwohnerzahlen

rechnen. Während nach der Statistik des Landes 1994

in den drei Landkreisen noch mehr als 510.000 Menschen

lebten, sind es jetzt noch 470.500. Wenn man davon ausgeht,

dass jeder Bürger im Jahr rund 5.000 Euro für Lebensmittel

und Kleidung ausgibt, setzt der Einzelhandel derzeit

rund 200 Millionen Euro jährlich weniger um als Mitte der

neunziger Jahre. Nach seriösen Prognosen werden nach

weiteren 18 Jahren – also im Jahr 2030 – noch 405.000

Menschen in der Region leben.

Dass Kommunen, die ja von der Steuerkraft ihrer

Bürger und ihrer Unternehmen leben, angesichts dieser

Entwicklungen ins Grübeln kommen und über Strukturreformen

nachdenken, dürfte eigentlich eine pure

Selbstverständlichkeit sein. Die Region ist eben in ihrer derzeitigen

Verfassung nur bedingt zukunftsfähig. Dennoch

sind in allen Landkreisen weiterhin Romantiker unterwegs,

die – die Situation der Region verklärend – noch meinen,

den Status Quo hegen und pflegen zu können. Nur keine

Veränderungen. Während in Osterode immerhin die Einsicht

Platz greift, dass angesichts der finanziellen, demografischen

und ökonomischen Probleme eine Fusion mit Nach-


70 FuSion REgJo SüDnIEDERSAChSEn

Die Landkreisverwaltungen und ihre Außenstellen samt ihrer

Dienstleistungen – kommunale Dienstleistungen werden allerdings

in erste Linie durch Städte, gemeinden emeinden und Samtgemeinden

erbracht. An diesen Dienstleistungen wird sich auch

nach einer Kreisreform im Kern nichts ändern. ändern. Die Landkreise

werden Aufgaben, die den persönlichen Kontakt

erfordern, auch künftig dezentral erbringen. Lediglich

die Steuerung wird zentral erfolgen.

Siehe auch unser RegJo-Blog zum Landkreis

osterode sterode auf www.suedniedersachsen.regjo.de

Rettungsdienst/Brandschutz:

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Musikschule

M

Kreishaus

Jobcenter

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D G

barn unabdingbar ist, glauben in Göttingen und Northeim manche

Bürgerinnen und Bürger, dass sie zunächst noch allein zurechtkommen.

So versuchen denn in beiden Landkreisen Bürgerinitiativen

durch Unterschriftensammlungen Bürgerbegehren erfolgreich

gestalten und mit einem Bürgerentscheid Anfang 2013 die Eigenständigkeit

ihrer Landkreise zementieren zu können.

Angesichts der bisherigen Resonanz in der Bevölkerung sind

Zweifel angebracht, ob diesen beiden Aktionen Erfolg beschieden

sein wird. Wahrscheinlicher dürfte sein, dass die Fusionssignale

der Landkreise unterschiedlich politisch legitimiert werden: Osterode

votiert durch Kreistagsbeschluss und eventuell Scheitern eines

Bürgerentscheids, in den beiden anderen Landkreisen entscheiden

nur die Kreistage.

Unabhängig von der Art der Legitimation könnte Südniedersachsen

jedoch mit einem kräftigen „Ja“ zu einer großen Lösung

mit einem kommunalpolitischen Paukenschlag bundesweit auf sich

aufmerksam machen: Denn bislang hat es in Deutschland nach

dem Zweiten Weltkrieg noch keine freiwillig vollzogene Kreis-

gebietsreform infolge einer Fusionsvereinbarung der beteiligten

Kreise gegeben.

Kreisvolksschule

Kfz-Zulassungsstelle

Amt für Veterinärwesen

und Verbraucherschutz

F KR JC JA

KVH KFZ V KSM

KVH KF KFZ

Kreisstraßenmeisterei

Aufgabe des neuen Niedersächsischen Landtags wird es im Frühjahr

2013 sein, zunächst eigene Vorstellungen zur Größe und den

Aufgaben der Landkreise zu entwickeln, Ziele und Zweck von

Fusionen zu bestimmen und dann über die künftige politische

Landschaft in Südniedersachsen zu entscheiden. Eine große Bedeutung

kommt dem Aspekt „Allgemeinwohl“ zu – danach muss der

Gebietszuschnitt eine möglichst wirksame demokratisch-bürgerschaftliche

Partizipation sichern. Andererseits müssen die Kommunen

in die Lage versetzt werden, im Interesse einer effizienten

und kostensparenden Bewältigung von Verwaltungsaufgaben leistungsfähig

zu sein. Juristen sprechen von einem Einschätzungsvorrecht,

das dem Gesetzgeber obliegt.

Abseits der rechtlichen Fragen befassen sich in Kreistagen

und Stadträten derzeit Kommunalpolitiker mit einem Bündel von

Aspekten, die bei Fusionsbeschlüssen zu beachten sind. Beispielsweise

wird in der Stadt Northeim konkret die Frage erörtert, was

es bedeutet, wenn der Hauptsitz der künftigen Kreisverwaltung

in Göttingen liegt und Northeim mit einer Funktion als Nebensitz

Vorlieb nehmen muss. Dies muss gar nicht mit dem Abbau der

Zahl der Arbeitsplätze in Northeim verbunden sein – unter Statu-

saspekten ist diese Entwicklung aber für die Stadt Northeim durch

aus bedeutsam.

Für Bürger sowie Unternehmen, wissenschaftliche Einrich

tungen und andere Arbeitgeber sind andere Aspekte möglicher

weise weise viel bedeutsamer: So hat die CDU/FDP-Landesregierung in

ihrem mit den kommunalen Spitzenverbänden im Dezember 2009

unterzeichneten Zukunftsvertrag deutliche deutliche Anreize für freiwillige

Fusionen geschaffen. Bei Fusionen erhalten anspruchsberechtigte

anspruchsberechtigte

Kommunen bis zu zu 75 Prozent der aufgelaufenen Kassenkredite. Bei

einer „großen Lösung“ würde der gesetzliche Anspruch auf auf Ent

schuldungshilfe des Landkreises Osterode auf den neuen Landkreis

übergehen. übergehen. Damit wäre eine Entschuldungshilfe von 103 Millio- Millio

nen Euro Euro möglich.

Fahrlässig wäre es, diesen Beitrag zu unterschätzen – das

würde sich spätestens spätestens dann rächen, wenn das derzeit extrem nied

rige Zinsniveau und damit die Belastungen für laufende Kredite

steigen. Zudem muss damit gerechnet werden, dass nicht entschuldete

Landkreise aufgrund des Regelwerks „Basel III“ Risikoaufschläge

zahlen müssen – auch diese Effekte würden zu zusätzlichen

Belastungen führen. Der Göttinger Landrat Bernhard Reuter

schätzt jedenfalls, dass die drei Landkreise nach einer Entschuldung

innerhalb der nächsten zehn Jahre bis zu 30 Millionen Euro Zinsen

sparen würden. Bei einer Dreierfusion rechnet Reuter zudem

bei den Personalausgaben mit Synergien, die pro Jahr zu Kostenreduktionen

von zehn bis 15 Prozent führen werden. Dabei ist wichtig:

Das Land hat die Entschuldungshilfe ganz bewusst so gestaltet,

dass auch ein geringer verschuldeter Landkreis wie Göttingen

nicht die höheren Schulden der Fusionspartner zu tragen hätte.

Während die Pro-Kopf-Verschuldung im Landkreis Göttingen derzeit

bei 417 Euro liegt, würde sie nach einer Großfusion leicht auf

402 Euro sinken. Bei den beiden Fusionspartnern würde die Pro-

Kopf-Verschuldung deutlicher absacken.

Spätestens seit die Nord/LB 2010 ihre Förderbilanz veröffentlicht

hat, wissen die Verantwortlichen der Region, dass ihre Interessenvertretung

in Hannover, Berlin und Brüssel mindestens verbesserungswürdig

ist. Nach der Untersuchung der Banker erhält

die Fragen der Bürgerbegehren in

Südniedersachsen

REgJo SüDnIEDERSAChSEn FuSion 71

Göttingen

„Sind Sie dafür, dass der Landkreis göttingen

sich (gemäß § 25, Abs. 4, Satz 2 Kommunalverfassungsgesetz)

gegen Kreisfusionen mit anderen

Landkreisen (northeim, osterode) ausspricht?“

northeim

„Sind Sie dafür, dass der Landkreis northeim

eigenständig bleibt und keine Fusion mit anderen

Landkreisen angestrebt wird?“

osterode am harz

„Sind Sie dafür, dass der Kreistagsbeschluss des

Landkreises osterode am harz (ToP 5, DS 364)

vom 31.10.2011 aufgehoben wird und die Fusionsgespräche

mit den Landkreisen northeim und

göttingen sofort beendet werden und der Landkreis

osterode am harz sich gem. § 25, Absatz 4,

Satz 2 nKomVg gegen eine Fusion mit den Landkreisen

northeim und göttingen ausspricht?“

Südniedersachsen lediglich 72 Euro Förderung pro Kopf und Jahr

– in den Nordwesten des Landes fließen hingegen 117 Euro pro

Kopf. Die Region Lüneburg-Stade hat in den vergangenen Jahren

sogar 220 Euro erhalten – Folge einer Extraförderung durch

die EU. Reuter ist überzeugt davon, dass eine politisch vereinigte

Region künftig politisch mehr Gewicht entfalten und damit mehr

Fördermittel einwerben kann.

Verbesserungen dieser Art kommen letztlich allen Bewohnern

zugute – auch denjenigen, die mit eher bescheidenen Renten

zurechtkommen müssen. Zuweilen sind sie es gerade, die beispielsweise

im Landkreis Osterode besondere Furcht vor einer

großen Lösung haben. Auf diese Befindlichkeiten zielt die Osteroder

Bürgerinitiative, wenn sie unbeirrt das Hohelied auf die Harzer

Identität singt und dabei ausblendet, dass sich Harzer Brauchtum

und Harzer Traditionen völlig unabhängig von abstrakten

und im täglichen Leben gar nicht wahrnehmbaren Landkreisgrenzen

entwickeln lassen. Dass dabei gerade benachbarte Harzer

Kommunen zuweilen streiten wie die Kesselflicker, man gleichzeitig

aber meint, in einer Bunkermentalität sich gemeinsam

gegen Fremde solidarisieren zu müssen, verblüfft dann vollends.

Dass die BI „Für Osterode“ nicht einmal davor zurückschreckt,

in einem Anflug von Blasphemie montags Mahnwachen vor dem

Kreishaus zu veranstalten, ist an Peinlichkeit kaum zu überbieten.

Fusionen – das zeigen Erfahrungen aus vielen Bundesländern

– zeitigen nur dann die erhofften Ergebnisse, wenn sie auf bestehenden

Verbindungen fußen. Die aber gibt es zwischen den drei

südniedersächsischen Landkreisen in beeindruckendem Umfang

– ganz egal, ob man die Arbeitsagentur heranzieht, die IHK

oder die Handwerkskammer. Es gilt also, nüchtern bestehende

Zusammenhänge wahrzunehmen und zu bewerten. Noch besteht

die Chance, im Rahmen der Freiwilligkeit mit Partnern Bedingungen

für Fusionen auszuhandeln. Wenn die Akteure vor Ort

sich nicht einigen können, dürfte es in der neuen Legislatur-

periode des Niedersächsischen Landtags zu Zwangsfusionen von

Kommunen kommen. Ganz gleich, wer dann die nächste Landesregierung

stellt.


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74 SozialeS REgJo SüDnIEDERSAChSEn REgJo SüDnIEDERSAChSEn SozialeS 75

Frauen, die Wissen schaffen

Es geht nicht nur um Leistungen. In der Wissenschaft spielt das geschlecht noch immer eine

entscheidende Rolle, die hindernisse beim Aufstieg von Frauen haben sich kaum verändert.

Text: Julia Peetz Fotografie: Ulf Seemann

Wissenschaftlerin zu sein in unserer Wissensgesellschaft,

das ist, sollte man meinen, nichts Revolutionäres.

Seit 1920 dürfen Frauen hierzulande

habilitieren. 1923 war Margarethe von Wrangell,

Agrikulturchemikerin, die erste Frau, die auf eine

ordentliche Professur berufen wurde. Doch bleibt

heute – fast ein Jahrhundert nachdem Frau von

Wrangell sich gegen den Widerstand ihrer männlichen

Kollegen an der Landwirtschaftlichen

Hochschule Hohenheim durchsetzen konnte –

“die Personalstruktur an deutschen Universitäten

eine permanente Aufforderung an Frauen, etwas

Gescheiteres zu tun als in der Wissenschaft zu

bleiben“, sagt Edit Kirsch-Auwärter. Sie war zwölf

Jahre lang Universitätsgleichstellungsbeauftragte

an der Universität Göttingen, bevor sie diesen Sommer

das Zepter an Doris Hayn übergab.

Schlechte Kinderbetreuungsmöglichkeiten und

prekäre Beschäftigungsverhältnisse für Frauen

Die beiden Göttinger Gleichstellungsbeauftragten

sehen diese Problematik deutlich in den prekären

Beschäftigungsverhältnissen an deutschen Universitäten.

74 Prozent der Universitätsstellen in Göttingen

sind befristet. Frauen, die zu 81 Prozent

befristete Stellen innehaben, sind davon noch stärker

betroffen als Männer, die zu 70 Prozent befristet

angestellt sind. Viele Frauen steigen auch deshalb

aus dem Wissenschaftsbetrieb aus, weil sie

wissen, dass Kinderbetreuungsmöglichkeiten noch

immer unzureichend sind und der wissenschaftliche

Wiedereinstieg nach einer „zu langen“ Babypause

kaum zu machen ist. Zwar ist die Uni Göttingen

bemüht – es gibt einen FamilienService mit

Tagesmutterpflegebörse und um die zehn Eltern-

Kind-Zimmer, die es Akademikern mit Kindern

ermöglichen sollen, weiterzuarbeiten und an Sitzungen

teilzunehmen – auch nach 17 Uhr, wenn

die meisten Kindergärten schließen. „Aber das

sind nur Notfalllösungen“, sagt Ina Hunger, Professorin

für Sportpädagogik, die selbst drei kleine

Kinder hat. „Wenn ich meine Kinder mitbringen

würde, würden sie das ganze Büro zerlegen. Arbeiten

kann man so nicht. Man muss letztlich außerhalb

der Kernzeiten einen Babysitter bezahlen. Die

Kinderbetreuung ist eine Herausforderung, besonders

bei mehrtätigen Kongressen.“

Für Christiane Dienel, Präsidentin der Hochschule

für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK),

die ebenfalls drei Kinder hat, stellt „Kinderbetreuung

ein für Professorinnen lösbares Problem“ dar.

„Meine eigene berufliche Entwicklung haben die

Kinder insgesamt nicht beeinträchtigt“, so Dienel

weiter, „obwohl es natürlich immer mal wieder

logistisch schwer zu bewältigende Situationen gab.“

Es ist für Dienel auch vor allem darauf angekommen,

„sich von der Vorstellung zu lösen, als Mutter

unbedingt für die gesamte Erziehung zuständig

zu sein.“

In Deutschland, wo es hartnäckige Vorstellungen

von „Karrierefrauen“ als „Rabenmütter“

gibt, ist natürlich gerade das oft schwierig. Zudem

ist ein Zwölf-Stunden-Tag in vielen wissenschaftlichen

Bereichen keine Seltenheit. In naturwissenschaftlichen

Labors findet ein Wettlauf statt:

Wer als Letzter geht, gewinnt – und steigt auf. „In

Deutschland, wo Kindererziehung noch allzu oft

Frauensache ist, konkurriert eine Akademikerin

im Prinzip mit anderthalb Personen“, erklärt

Andrea Bührmann, Professorin für Geschlechterforschung

in Göttingen. „Viele Frauen sind allein

für Haushalt, eventuell Kindererziehung und für

ihre Karriere verantwortlich, während ein männlicher

Kollege sich ganz häufig voll und ganz auf

seine Arbeit konzentrieren kann. Denn viele Ehefrauen

erledigen die praktischen Dinge des Alltags

und lesen manchmal auch noch die Texte Korrektur.“

Gegen so einen Karrieremann plus Ehefrau

kann eine Akademikerin, die tatsächlich viel mehr

als die viel verschriene „Karrierefrau“ sein muss,

kaum gewinnen. Unterm Strich ist es egal, wie viel

oder wenig ein/e Akademiker/in „nebenbei“ noch

zu bewältigen hat. „Am Ende“, so Bührmann,

„zählt nur das Produkt: die Zahl der geschriebenen

Bücher, der veröffentlichten Journal-Artikel.“ Es

ist also kein Wunder, dass gerade Akademikerinnen,

die Kinder bekommen, häufig aus der Wissenschaft

verschwinden. „Man findet sie dann nach

der Promotion vielfach in den Vororten“, sagt Hunger.

„Mit den Kindern in der Sandkiste.“

Natürlich gibt es auch Lichtblicke. Die Bundesregierung

hat 2007 ein Professorinnenprogramm

verabschiedet, im Zuge dessen 260 hochqualifizierte

Frauen auf unbefristete W2 und W3

Professuren berufen wurden. Das Professorinnen-


76 SozialeS REgJo SüDnIEDERSAChSEn REgJo SüDnIEDERSAChSEn SozialeS 77

Auch knapp ein Jahrhundert, nachdem sich die erste Frau in Deutschland habilitieren durfte, haben Frauen nur rund ein Fünftel aller Professuren

inne. noch weiter geht die Schere auseinander, wenn man die C2/W3-Professuren mit den bestbezahlten C3/W4-Professuren vergleicht.

programm wird jetzt noch einmal um fünf Jahre (2013-2017) verlängert.

Auch die Universität Göttingen hat im Rahmen dieses Programms

bereits eine Förderung für vier Professuren eingeworben.

Für die Göttinger Universitätspräsidentin Ulrike Beisiegel ist Gleichstellung

ohnehin eine Priorität. „Es ist ganz klar Aufgabe der Präsidentin,

hier aktiv zu sein“, sagt sie. Obwohl zur Zeit an der Universität

Göttingen (einschließlich Universitätsmedizin) gerade einmal 21

Prozent der Professuren von Frauen besetzt sind, hat die Präsidentin

ein ambitioniertes Ziel: „Wir sollten auf jeden Fall in den nächsten

zwei Jahren die 40 Prozent-Hürde nehmen.“ Würde man sich

allerdings ganz auf die sogenannten „nachholenden Angleichprozesse“

verlassen – von denen man ausgeht, da Frauen im Gegensatz

zu Männern ja „erst“ seit etwas über 100 Jahren studieren dürfen –

würde es auch nach den optimistischsten Zahlen bis 2070 dauern,

bis ein ausgeglichenes Geschlechterverhältnis erreicht ist, sagen die

Göttinger Gleichstellungsbeauftragten.

Aber immerhin gibt es in Göttingen seit 2009 das Dorothea

Schlözer-Programm – benannt nach der in Göttingen studierten

Schlözer, die 1787 als erste Frau in Deutschland zur Doktorin der

Philosophie promovierte. Das Programm fördert Nachwuchswissenschaftlerinnen

mit Promotions- und Forschungsstipendien und

einem Qualifizierungsprogramm, das Akademikerinnen bei der

Karriereplanung und -entwicklung mit Informationen, Schlüsselqualifikationen

und Coaching unterstützt. Gerade das Coaching für

neuberufene Professorinnen ist ein wichtiges Programm. „Mit der

Berufung allein ist es ja nicht getan“, sagt Gleichstellungsbeauftragte

Doris Hayn. Das Klima für Frauen in Berufungsverfahren hat sich

zwar in den letzten Jahren deutlich gebessert – nicht zuletzt durch die

Einführung von Qualitätsrichtlinien der Gleichstellungsbeauftragten

und der Senate, die auch das Thema Gleichstellung mit berücksichtigen

–, aber gerade weil mit der neuen W-Besoldung ein Teil des

Gehalts variabel ist (ca. 1.000-1.500 Euro in den Sozialwissenschaften,

bis zu 2.000 Euro in Medizin und Jura), ist Verhandlungskompetenz

gefragt. Ein Teil des Gehalts ist Verhandlungssache, ein weiterer

Teil wird in der neuen W-Besoldung „leistungsabhängig“, also nach

Lehrveranstaltungen, Drittmitteleinwerbungen und Publikationsoutput,

vergeben. Auch wenn es in Deutschland bisher noch kaum Statistiken

zu Gehaltsunterschieden in der neuen W-Besoldung gibt, ist zu

Strukturell sind Frauen ebenfalls immer noch deutlich benachteiligt. Karriere und Kinder müssen oft unter einen hut gebracht werden,

wohingegen männliche Kollegen sich meistens voll auf ihre Karriere konzentrieren können, da sich ihre Ehefrau mitkümmert.

erwarten, dass Gehaltsdifferenzen eher zunehmen werden – in den

USA und Großbritannien, wo es schon länger Gehälter mit variablen

Anteilen gibt, ist das sogenannte „Gender Pay Gap“ zwischen

Männern und Frauen auch in der Wissenschaft deutlich ausgeprägt.

„Die Existenz von Mentoring-Programmen“, so Prof. Hunger,

„zeigt schon, dass Frauen sich seltener in Führungspositionen finden

und auch nicht selbstverständlich auf diese Verhandlungssituationen

vorbereitet sind.“ Unterschiedlich ausgebildete Verhandlungskompetenz

bei Frauen und Männern kommt nicht von ungefähr. „Tugenden

wie Bescheidenheit werden in unserer Gesellschaft nicht geschlechtsneutral

vermittelt“, sagt Hunger. Doris Hayn stimmt ihr zu. „Männer

gehen oft schon mit höheren Erwartungen in Berufungsverhandlungen,

während Frauen eher betonen, dass es ihnen nicht nur

ums Geld gehe.“ Hier erkennt die Gleichstellungsbeauftragte jedoch

bereits einen Wandel: „Die junge Generation von Akademikerinnen

lässt sich nicht mehr so leicht abspeisen. Das Bewusstsein, dass

man mit eigenen Forderungen in die Berufungsverhandlung gehen

muss, wächst.“ Mittlerweile haben Frauen, die sich bewerben, statistisch

sogar bessere Chancen berufen zu werden als Männer. 24,4

Prozent der Personen, die sich 2010 in Deutschland auf eine Professur

bewarben, waren Frauen. 26,1 Prozent der Listenplätze gingen

an Frauen und schließlich erhielten Frauen 26,9 Prozent der neuen

Professuren. Doch warum kommt überhaupt nur rund ein Viertel

der Bewerbungen von Frauen?

eine akademikerin konkurriert im Grunde mit anderthalb akademikern:

dem Wissenschaftler und seiner ehefrau

Das Problem ist heute weniger eines von männerdominierten Berufungskommissionen,

die sich standhaft weigern, eine Frau zu berufen.

„Der Generationenwechsel ist fast abgeschlossen“, sagt Hayn.

„Es sitzen heute nicht mehr nur zehn Herren in den Berufungskommissionen.“

In der Tat gelingt es mitunter gerade Fächern, die traditionell

männlich dominiert sind, den Anteil an Frauen über die

akademischen Qualifizierungsstufen hinweg zu halten. Die Physik,

zum Beispiel, hatte in Göttingen 2011 19 Prozent Studentinnen

und 20 Prozent Professorinnen. Dort gilt es also das Augenmerk auf

die geringe Prozentzahl weiblicher Studienanfänger zu legen. „Das


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Anteile von Frauen in den verschiedenen Karriereetappen der Universität göttingen im Jahr 2011 nach Fakultäten.

Die geschlechtsspezifischen Verlustraten („Leaky Pipeline“) sind umso ausgeprägter, je höher es die Karriereleiter hinauf geht.

relative Desinteresse der Abiturientinnen an den ‚harten‘

Naturwissenschaften geht auch nicht zuletzt auf eine hartnäckig

geschlechtstypisierende Schulbildung zurück“, sagt

die Soziologin Bührmann.

In anderen Fächern zeigen sich geschlechtsbedingte

Ungleichheiten erst weiter oben auf der Karriereleiter. In

der Göttinger Biologie zum Beispiel gab es 2011 70 Prozent

Studentinnen. Aber nur 40 Prozent der C3/W2-Professuren

und 22 Prozent der bestbezahlten C4/W3-Professuren

waren von Frauen besetzt. „Im Verlauf der wissenschaftlichen

Karriere wird die Wahrscheinlichkeit, dass eine Frau

eine sichere Stelle zu erwarten hat, auf jeder Stufe geringer“,

sagt Kirsch-Auwärter. „Nichts als Realismus“, meint sie, ist

daher die Tendenz, spätestens nach der Promotion auszusteigen

– gerade bei Frauen. Und selbst eine Fakultät wie die

Philosophische, die sich eines Anteils von 60 Prozent Frauen

auf den C3/W2-Professuren rühmen kann, schafft es nicht,

annähernd viele Frauen auf die bestdotierten C4/W3-Positionen

zu berufen: Den 60 Prozent stehen gerade einmal

26 Prozent C4/W3-Professorinnen gegenüber. Nach wie vor

gibt es also eine gläserne Decke – sie hat sich nur nach oben

verschoben. Das Beispiel der Philosophischen Fakultät zeigt

deutlich, dass Frauen der Zugang zur Professur zwar nicht

verwehrt ist; die Leistungsspitze ist jedoch noch immer über-

43%

28%

27%

44%

32%

22%

0%

0%

43%

40%

6%

13%

9%

22%

wiegend männlich besetzt. Noch deutlicher kommt die nach

oben verschobene gläserne Decke zum Ausdruck, wenn man

auf die Ebene des universitären Top Managements guckt.

Prof. Bührmann, die zu Frauen in Top Management-Positionen

forscht, fordert den Blick auch über die Stufe der Hochschullehrenden

hinaus. „Wenn Frauen sich nur darüber

unterhalten, ob sie eine W2- oder W3-Professur bekommen,

verlieren sie das Bewusstsein dafür, dass es in der Welt der

Wissenschaft noch ganz andere Hierarchien gibt“, sagt sie.

nach der Promotion aus der Wissenschaft auszusteigen

– viele Frauen tun dies einfach aus Realismus

„Die Top Management- Positionen der Wissenschaft – im

Vorstand des Wissenschaftsrats, der Direktion von Max-

Planck-Instituten und der Fraunhofer-Gesellschaft – sind

noch einmal eine ganz andere Liga, in der erstens viel

mehr Geld verdient wird und zweitens die für die Generierung

und Verbreitung von Wissen in unserer Wissensgesellschaft

wichtigsten Entscheidungen getroffen werden.“

In dieser Liga findet man kaum Frauen. Selbst Universitätsrektorinnen

und -präsidentinnen befinden sich in

diesem System noch nicht auf einer Top-Position, meint

Bührmann. Gerade Göttingen ist in diesem Zusammen-


62%

51%

Sozialwissenschaften

55% 56%

67%

27%

41%

19%

geisteswissenschaften

Theologie

Jura

Mathematik & Informatik

Physik

62%

42%

33%

25%

Wirtschaftswissenschaften

33%

20%

40%

56%

0%

Studierende Promovierende Promotionen Wiss. Personal Prof. C3/W2 Prof. C4/W3

50%

56%

42%

32% 27%

27%

27%

25%

Die sogenannte „gläserne Decke“, ab der die Frauenanteile stark abnehmen, kann aktuell bei den renommiertesten und bestbezahlten Professuren

(C4/W3) lokalisiert werden. Sie hat sich dorthin verschoben – verschwunden ist sie bei weitem noch nicht.

hang jedoch eine positive Ausnahme: Ulrike Beisiegel ist nicht

nur Universitätspräsidentin, sondern sitzt auch in den Senaten der

Leibniz-Gemeinschaft und der Max-Planck-Gesellschaft.

Je hierarchisch höher die Stelle, desto weniger Frauen wird

man dort finden. Oder umgekehrt: Je niedriger das Ansehen, desto

höher der Frauenanteil. Das zeigen auch der europäische und der

internationale Vergleich. In der Türkei, wo „Professor“ bei weitem

nicht die Ehrfurcht auslöst wie hierzulande, wo ein hoffnungsvoller

Jura-Absolvent kaum in der Wissenschaft bleiben wird, ist ein

weit größerer Teil der Professuren von Frauen besetzt. In Argentinien

haben Frauen an einigen Instituten sogar 70 Prozent aller

Professuren inne. Dort kann Frau mit diesem Job aber noch nicht

einmal ihren Lebensunterhalt bestreiten. In Deutschland, Österreich

und der Schweiz ist „Professor“ hingegen immer noch sehr

viel mehr als ein Job; der Position wird der höchste Respekt entgegengebracht.

Und nicht zufällig bilden Deutschland, Österreich

und die Schweiz die Schlusslichter im OECD-Vergleich was den

Anteil hochqualifizierter Frauen im Wissenschaftsbetrieb angeht.

Das deprimierende Fazit ist: Frauenanteile wachsen dort am

schnellsten, wo die Bedeutung der Position fällt. Auch in Deutschland

könnte ein Prozess der Abwertung des Professorenberufs

schon im Gange sein, meinen sowohl Bührmann als auch Hayn

und Kirsch-Auwärter. Durch den Bologna-Prozess wurde etwas

17%

30%

22%

48%

60%

50%

0%

10%

25%

0%

33%

26%

8%

5%

13%

25%

20%

losgetreten. Mehr Fokus wurde auf die Lehre und auf Drittmitteleinwerbungen

gelegt. Die 2005 eingeführte W-Besoldung ist

nicht nur zum Teil von diesen Variablen abhängig, sondern auch

von vornherein niedriger als die alte C-Besoldung. Den deutschen

Wirtschaftswissenschaften fällt es jetzt schon schwer, den männlichen

Nachwuchs an der Universität zu halten – Gehalts- und

Prestigeaussichten sind für Absolventen in der Privatwirtschaft

größer. „Es ist auch interessant, dass die W-Besoldung und befristete

Professuren gerade an dem Punkt eingeführt worden sind,

als immer mehr Frauen Professorinnen wurden“, sagt Bührmann.

Ein Ausgleich der Geschlechterverhältnisse durch den Imageverlust

der Wissenschaft generell? Das kann keine befriedigende

Lösung sein. Doch ist es ein Teufelskreis. Wo die prestigeträchtigsten

Positionen sind oder wohin sie sich verschieben, dort wird

man auch die gläserne Decke finden. Die ist zwar porös, doch da

ist sie nach wie vor. Auch knapp ein Jahrhundert nachdem die

erste deutsche Professorin berufen wurde, sind nur rund ein Fünftel

aller Professuren von Frauen besetzt. Der schnellste Weg zur

Aufhebung dieser Ungleichheiten in der Wissenschaft, der Prestigeverlust

der Wissenschaft, würde das Problem nur verschieben.

Es gilt aber nicht die gläserne Decke zu verlagern, etwa von

der Wissenschaft in die Privatwirtschaft. Ziel muss bleiben, sie zu

zertrümmern.

Bild: Fotolia.com - gunnar Assmy

Das Regional-Journal für Südniedersachsen

Göttingen Holzminden Northeim Osterode am Harz

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REgJo SüDnIEDERSAChSEn hoLZMInDEn SPEZIAL editoRial inhalt III

Nachbarschaftshilfe

Im Landkreis holzminden sucht man Freundschaften und

Bündnisse fürs Leben.

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

unter Nachbarn hilft man sich bekanntlich gern aus. Etwas Mehl

von Frau Meier, von Herrn Schmidt gibt es ein Ei und Zucker

kommt von der netten Wohngemeinschaft eine Etage drüber. So

klappt es dann doch noch mit dem Kuchen, auch wenn der eigene

Küchenschrank fast leer ist. Nachbarschaftshilfe wird anscheinend

auch im Landkreis Holzminden groß geschrieben. Interkommunale

Kooperationen heißt das dann. Auf diese möchte Landrätin

Angela Schürzeberg auch in Zukunft nicht verzichten. Im großen

Landkreis-Portrait lassen sich aber auch ganz andere Tendenzen

deuten. Denn auch wenn ein Blick auf die Global Player des Landkreises

wie Symrise und Stiebel Eltron es nicht sofort erahnen lässt:

Holzminden könnten bald nicht nur Mehl und Zucker ausgehen.

Das 180-Seelen-Dorf Reileifzen hat derweil Freundschaften

im fernen Japan geschlossen. Dabei geht es im Partnerschaftsvertrag

mit der 144.000 Einwohner großen Stadt Tochigi weniger um

wirtschaftliche Interessen, sondern vielmehr um einen kulturellen

Austausch im Zeichen der Kirschblüte.

annegret adam

Redaktion

Inhalt

XI Ganzheitliche Beratung Die Landessparkasse Braunschweig hilft

bei wichtigen Finanzfragen.

XII Die Global Player Im Landkreis holzminden finden sich neben

Symrise und Stiebel Eltron weitere Firmen, die international tätig sind.

XVI Partnerlos in sumpfigem Terrain Der Landkreis holzminden ist

schon seit längerem auf Kooperationen mit den nachbarn angewiesen.

ob dieser Weg auch langfristig gehbar ist, darf aber bezweifelt

werden.

XXXI Das Beton-Duo Die h. Roloff Bau gmbh und die BFTW holzminden

gmbh planen und realisieren Rohbauten.

XXXII Im Zeichen der Kirschblüte Das Dorf Reileifzen und die japanische

Stadt Tochigi haben einen Partnerschaftsvertrag geschlossen.

impressum. herausgeber Polygo Verlag gmbh, Lotzestraße 29, 37083 göttingen, Telefon:

0551-50 75 10, Fax 0551-50 75 1-50 Chefredaktion Sven grünewald (redaktionsleitung@regjo.de)

Redaktion Annegret Adam, Volker Schönfeldt, Juliette Rahn, Katrin Langemann, Torben Andersen

Fotografie Marco Bühl, Landkreis holzminden, Landessparkasse Braunschweig, E.L.F. hallen- und

Maschinenbau, Volker Schönfeldt, Müller + Müller-Joh. gmbh + Co. Kg, Landschulheim holzminden,

hAWK, BMELV, Volksbank Weserbergland eg, Weserbergland Ag, Landessparkasse, Schlicht,

Interpane glas, o-I, Schott Ag, Stiebel Eltron, Thomas Pflaum, Annegret Adam, Fotolia, heimat- und

Verkehrsverein Reileifzen anzeigen John D. Swenson, Leitung (swenson@regjo.de), Dennis Aschoff,

Viktoria Siegfried Geschäftsführung Thomas Wirth (wirth@polygo.de) art direktion Ines Erdmann

layout Eva-Katarina griesheimer, Viktoria Siegfried

RegJo bei Facebook: www.facebook.com/Suedniedersachsen


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· Baurecht

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Rai eisenstraße 6

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REgJo SüDnIEDERSAChSEn hoLZMInDEn SPEZIAL GRuSSWoRt V

„Es lohnt sich,

hier zu leben!“

Der Landkreis Holzminden liegt reizvoll zwischen Weser- und

Leinebergland, eingebettet zwischen den Oberzentren Hannover,

Braunschweig, Göttingen und Paderborn. Die wunderschöne

Landschaft, das gesunde Umfeld für alle Einwohnerinnen

und Einwohner in unserer Region und alle Besucher, aber

auch das umfangreiche Kultur- und Freizeitangebot im Landkreis

Holzminden schätze ich sehr.

Für mich ist der Landkreis Holzminden ein Ort der lebendigen

Widersprüche.

Zum einen machen ein gesunder Branchenmix, ein starker

Mittelstand, qualifizierte Arbeitskräfte und günstige Konditionen

den Landkreis zu einem attraktiven Standort für viele

weltweit agierende Unternehmen. Andererseits verlieren wir

Einwohner und Unternehmen und Einrichtungen ziehen sich

aus der Fläche zurück.

Wir sind nicht Metropole, aber auch nicht Provinz. Wir

sind in der Wirtschaft oft der Zeit voraus und gleichzeitig entwickeln

sich unsere Verkehrsprojekte langsam. Holzminden

ist ein Landkreis mit starken Wurzeln, einer langen Tradition

– über 180 Jahre – und mit guten Perspektiven.

Holzminden, im Oktober 2012

angela Schürzeberg

Landrätin des Landkreises Holzminden


VI MaGazin hoLZMInDEn SPEZIAL REgJo SüDnIEDERSAChSEn REgJo SüDnIEDERSAChSEn hoLZMInDEn SPEZIAL MaGazin VII

EnERg IEh AUS

eQuest

Die E.L.F. hallen- und Maschinenbau

baut seit 2012 ein Plus-Energie-haus.

Das Produktsortiment der E.L.F. Hallen-

und Maschinenbau aus Holzminden

wird seit 2012 durch das Wohnhauskonzept

eQUEST erweitert. Dieses soll Nachhaltigkeit

und Energieeffizienz kombinieren.

Das Grundgerüst des Hauses bildet eine

Stahlkonstruktion, die als Tragwerk für

die Gebäudehülle dient. Der Wandaufbau

besteht nicht wie bei handelsüblichen Neubauten

aus einem Wärmedämmverbundsystem,

sondern lässt sich durch die Verwendung

von Sandwichelementen und einer

innenseitigen Wärmedämmung wieder

trennen – eine Grundvoraussetzung zum

Recycling. Nach dem Baukastenprinzip

errichtet, ermöglicht das Haus zudem eine

modulare Erweiterung oder Verkleinerung.

Die eingesetzte Anlagentechnik

kombiniert eine 11,85 kWp Photovoltaikanlage,

Solarthermiekollektoren zur

Heizungsunterstützung, eine Luft-/Wasser-Wärmepumpe,

Lüftungsgeräte sowie

eine Pelletheizung mit Wassertasche. Das

Doppelleitungssystem zu den Sanitäranlagen

reduziert den Verbrauch von Trinkwasser.

Im Jahresmittel wird das Haus so

mehr Energie erzeugen als seine Bewohner

verbrauchen. VS

Bilder: E.L.F. hallen- und Maschinenbau, Volker Schönfeldt

R E g I onALVERLAg

Regionale Bücher und Bildbände

Seit 1994 hat der holzmindener Verlag Jörg Mitzkat mehr als 120 Bücher über die

Regionen Südniedersachsen, ostwestfalen und hannover veröffentlicht.

Wer sich für die Vergangenheit interessiert,

sei es nun seine eigene Herkunft oder das

frühere Leben und Arbeiten in der Region,

ist auf gedruckte Bücher angewiesen. Mit

sorgfältig recherchierten und vielfältig illus-

trierten Büchern über Südniedersachsen

und die umliegenden Regionen hat der

Holzmindener Verlag Jörg Mitzkat einen

wichtigen Beitrag zur Dokumentation der

regionalen Geschichte geleistet. Mit Bildbänden

über das Weserbergland macht der

Verlag zudem auch überregional Werbung

für die Region.

Das Spektrum der regionalgeschichtlichen

Veröffentlichungen reicht von den

authentischen Erzählungen der 1838 in

Fredelsloh geborenen Landfrau Engelchristine

bis zur Dokumentation des Luftkrieges

über dem Weserbergland durch den

Heimatforscher Detlef Creydt. Im Bereich

der Bildbände gibt es neben großformatigen

Werken auch kleine zweisprachige Ausgaben

oder – wie bei den Büchern „Weser

& Renaissance“ und „Wilhelm Raabe im

Weserbergland“ – auch Bücher, denen eine

Hör-CD beiliegt. Darüber hinaus werden im

Verlag auch wissenschaftliche und kunsthistorische

Werke produziert, die sich oft

durch einen regionalen Bezug auszeichnen:

So gibt es speziell zum Themenbereich

Keramik und Porzellan eine Vielzahl

von Publikationen, die meist in Kooperation

mit der Porzellanmanufaktur Fürstenberg

entstanden sind.

Mit dem Buch „Kartoffelfeuer und

Weserlachs – Essen und Trinken in der

Weser-Solling-Region“ hat der Verlag

kürzlich sein Spektrum auch in Richtung

Kochbücher erweitert. Das großformatige

und ansprechend illustrierte Buch versammelt

eine Vielzahl regionaler Rezepte, die

von den Landfrauen des Kreises Holzminden

zusammengestellt wurden, dokumentiert

regionale Bräuche, berichtet über den

Wandel der Essgewohnheiten und zeigt

seinen Lesern den Weg zu Erzeugern in

der Region Südniedersachsen. Auf diese

Weise möchte der Verlag auch zur regionalen

Verwurzelung der Menschen beitragen:

Nur wer etwas über seine Umgebung

weiß, kann sich dort auch wirklich

Zuhause fühlen. VS

Mehr über die Publikationen des Verlags Jörg Mitzkat erfahren Sie unter www.mitzkat.de

gLASIn DUSTRIE

Glasfläschchen bis nach Australien

Die Müller + Müller-Joh. gmbh + Co. Kg in holzminden produziert glasverpackungen

für die weltweite Pharmaindustrie und ist dennoch eng mit der Region verbunden.

280 Millionen Glasfläschchen werden

jährlich auf modernsten Produktionslinien

bei der Müller + Müller-Joh. GmbH

+ Co. KG in Holzminden hergestellt. Ob

ratiopharm, Bayer oder GlaxoSmithKline

– zum Kundenstamm des 1924 gegründeten

Unternehmens zählen auch die Großen

der Pharmaindustrie. Mit deren steigender

Nachfrage sind auch die Produktionskapazitäten

des mittelständischen Familienunternehmens

über die Jahre mitgewachsen.

Darüber hinaus exportiert das Unternehmen

mehr als 45 Prozent seiner Produktion

ins Ausland, zum Beispiel in die Beneluxländer

und nach Australien. In Deutschland

ist Müller + Müller bereits seit Jahren

Marktführer, europaweit die Nummer fünf.

Mehr als 130 Mitarbeiter sind für die

Herstellung und den Vertrieb von Injektions-,

Gewinde- und Rollrandflaschen

sowie Schnappdeckel- und Weithalsgläser

zuständig. Als eines der ersten Unternehmen

der Branche setzte Müller+Müller die

Linienfertigung konsequent in die Praxis

um, so dass die Primärpackmittel in einem

Arbeitsgang – von der Verformung des Glas-

Bilder: Müller + Müller-Joh. gmbh + Co. Kg, Landschulheim holzminden

rohrs bis zum fertig verpackten Fläschchen

– gefertigt werden. Diese Linienfertigung

ermöglicht eine rationelle Produktion und

die Implementierung von opto-elektronischen

Kontrollsystemen.

Auch das 2008 fertiggestellte Verwaltungsgebäude

des Glasproduzenten setzt

Maßstäbe und stellt sich den ökologischen

und ökonomischen Herausforderungen:

Durch den Betonkern fließt Brunnenwasser

zur natürlichen Kühlung. Dank einer Energierückgewinnung

aus Abwärme benötigt

der Neubau fast keine Heizung – nicht nur

angesichts steigender Energiepreise ein großes

Einsparpotenzial.

Trotz internationalem Agieren ist das

Unternehmen fest mit seiner Region verwurzelt

und unterstützt zum Beispiel die

Hochschule für angewandte Wissenschaft

und Kunst (HAWK) in Holzminden. Dieses

Engagement sowie Unternehmensentwicklungen

und -innovationen haben Müller +

Müller unter anderem den „OSKAR für den

Mittelstand“ (heute: „Großer Preis des Mittelstandes“)

sowie den „Energy Technology

Award“ eingebracht. VS

Mehr über die Müller + Müller-Joh. gmbh + Co. Kg erfahren Sie unter www.mmjoh-glas.com

F ERIEn PRogRAMM

Kindersommer

Im LSh-Summercamp 2012 schnupperten

13 Jungen und Mädchen Internatsluft.

Nach der Premiere im letzten Jahr, hatten

2012 wieder 13 Mädchen und Jungen im

Alter von acht bis zwölf Jahren die Gelegenheit,

in den Sommerferien im Landschulheim

Holzminden (LSH) im Rahmen

des LSH-Summercamps Internatsluft zu

schnuppern. Ein voll gespickter Wochenplan

mit Aktivitäten wie Reiten, Tennis,

Schmieden, Tischlern und wissenschaftlichen

Experimenten wurde den Kindern

geboten. Zudem gab es Ausflüge in den

Kletterpark Silberborn, in den Wildpark in

Neuhaus mit Greifvogelschau und in das

Freibad Holzminden. Auch eine „Schatzsuche“

im Hasselbachtal mit anschließendem

Picknick auf dem Oberhausturm und eine

Fledermauswanderung mit Ultraschalldetektor

standen auf dem Plan.

Zum Abschied nach einer Woche Summercamp

zeigten die Kinder ihren Eltern,

was sie gelernt hatten, führten ihre Reit-

und Tenniskünste vor, sangen in der Hohen

Halle das „Summercamp-Lied“ und führten

zwei kleine Theaterstücke – den „Lustmolch

Heribert“ und den „Sündenbock-Rock“ –

auf. Auch 2013 wird es wieder das LSH-

Summercamp geben. Die ersten Anmeldungen

liegen bereits vor. VS


VIII MaGazin hoLZMInDEn SPEZIAL REgJo SüDnIEDERSAChSEn

S PEDITIon

Warenbewegung

Die Willi Kreykenbohm Spedition gmbh ist

Spezialist für Transport und Lagerung.

220 Container pro Kalenderwoche, 20

Fahrzeuge und 15 Subunternehmer pro

Tag bewegt die Willi Kreykenbohm Spedition

GmbH aus Holzminden. Das 1924

inhabergegründete Familienunternehmen

ist im Bereich Transport-, Container- und

Lagerlogistik tätig. Neben dem Transport

von Containern, Stückgut und Komplettladungen

ist das Unternehmen, das rund 30

Mitarbeiter beschäftigt, auch in der Lage,

Waren für kurze oder längere Zeiträume

zwischenzulagern. Bei Bedarf können diese

Waren auch umetikettiert und an weitere

Kunden verteilt werden.

Die Spedition ist vor allem in Deutschland,

Belgien und den Niederlanden aktiv,

wobei sich die Tätigkeit im deutschen

Raum besonders auf die Regionen Niedersachsen,

Nordhessen und Ostwestfalen

konzentriert. Doch sowohl im Inland als

auch im Ausland gilt bei Geschäftsführer

Willi-Ingo Kreykenbohm: „Wir behandeln

jeden Kunden wie einen Platzhirsch. Bei

uns bekommt jeder eine freundliche und

schnelle Bedienung, unabhängig von Art

und Umfang der geforderten Leistung.“ AA

Weitere Informationen finden Sie im Internet

unter www.kreykenbohm.de

Bilder: Willi Kreykenbohm Spedition, hAWK, BMELV

D EMogRAFIE

Altersgerecht

Die Immobiliendebatte 2012 lieferte Antworten

auf den demografischen Wandel.

„Älter, fitter, ärmer? – Wie gehen Städte

und Kommunen mit den demografischen

Wandel um?“ lautete der Titel der Immobiliendebatte

2012, die im Mai 2012 an der

Hochschule für angewandte Wissenschaft

und Kunst (HAWK) in Holzminden stattfand.

Praktiker hatten hier das Wort. Unter

diesen war auch Henning Scherf, Altbürgermeister

von Bremen. Scherf betreut das

Netzwerk „SONG – Soziales neu gestalten“,

in dem sich verschiedene Akteure der Sozialwirtschaft

unter anderem um zukunftsfähige

Wohnmodelle für Senioren kümmern.

„Menschen wollen dort leben, wo sie

gekannt werden, wo sie ihre Kneipe wiederfinden

und wo sie mit jemandem reden

können“, sagte Scherf.

Die Podiumsdiskussion, an der unter

anderem die Holzmindener Professorinnen

Dr. Alexandra Engel und Dr. Birgit Franz

teilnahmen, kam zu dem Fazit: Gemeinsam

etwas tun, nur das bringt voran. Deshalb

widme sich die HAWK seit einiger Zeit

auch diesem Thema. „Die HAWK in Holzminden

ist auf dem Weg zu einem Kompetenzzentrum

der Immobilienwirtschaft

in Deutschland“, so Prof. Rainer Vahland,

Dekan der HAWK-Fakultät Management,

Soziale Arbeit, Bauen. VS

R E g I onALEnTWICKLUng

Strukturaufbau

Das Modellvorhaben LandZukunft fördert

Tourismusideen der Region holzminden.

Mit dem Modellvorhaben LandZukunft

möchte das Bundesministerium für Ernährung,

Landwirtschaft und Verbraucherschutz

einen Aspekt der Demografiestrategie

der Bundesregierung umsetzen. Im

Rahmen des Modellvorhabens werden

die strukturschwachen ländlichen Regionen

Birkenfeld, Dithmarschen, Uckermark

und Holzminden mit je 1,8 Millionen Euro

gefördert. „Unser Ziel ist es, die Akteure vor

Ort zu stärken und ihnen mehr Eigenverantwortung

für die regionale Entwicklung

zu übertragen“, sagt die Landwirtschaftsministerin

Ilse Aigner.

Aigner überreichte im April 2012 den

Landräten der vier Modellregionen die

Zuweisungsbescheide. „Mit dem Modellvorhaben

gehen wir einen neuen Weg,

der auf regionale Partnerschaften und

das Engagement der Bürger vor Ort setzt“,

sagte Aigner. Die Ziele für die einzelnen

Regionen werden vertraglich festgehalten,

die konkrete Umsetzung liegt jedoch in

der Verantwortung der Bürger und Kommunen.

Holzminden plant mit der Förderungen

und dem Engagement der Bürger

im Bereich Tourismus Aktivitäten zum

Strukturaufbau, zur Qualifizierung und

zur Finanzierung. VS

gEn ERATIonSBERATUng

Gut gedacht – schlecht gemacht?

Im vergangenen September informierte die Volksbank Weserbergland in der Stadthalle

holzminden über das Thema Vorsorge- und Vermögensnachfolgeplanung.

Vermögen im Wert von 280 Milliarden

Euro werden Jahr für Jahr vererbt – so

eine aktuelle Schätzung des Instituts für

Altersvorsorge. Das Gesetz sieht dabei eine

feste Erbfolge vor. Ist dies aber immer die

richtige Lösung oder sollte nicht besser ein

Testament für Sicherheit sorgen, um spätere

Streitereien zu vermieden?

„Generationenberatung ist bei der

Volksbank Weserbergland ein wichtiges

Thema“, so Jürgen Freitag (Foto,

1.v.r.), Vorstandsvorsitzender der Volksbank

Weserbergland, die am 12. September

2012 rund 750 Gäste zur Veranstaltung

„Gut gedacht – schlecht gemacht? Die häufigsten

Fehler bei der Vorsorge- und Vermögensnachfolgeplanung“

in der Stadthalle

Holzminden begrüßte. „Generationenberatung

bedeutet in erster Linie, Menschen bei

ihrer Planung von Vorsorge, Vermögensübergabe

und Nachfolge zu unterstützen“,

betonte Freitag. Im Mittelpunkt des Abends

stand ein Vortrag von Heinz Angermair

(Foto: 2.v.r., mit Vorstand Manfred Schäfer

und Prokurist Rolf Haas), Geschäftsführer

des privaten Fachinstituts für Vermögens-

und Unternehmensnachfolge GeNe GmbH,

über die häufigsten Fehler bei der Nachfolgeplanung.

„Wer selbst mitbestimmen

möchte, wer nach seinem Ableben Erbe

wird, sollte sich frühzeitig um eine Regelung

kümmern“, so Angermair. Viele Bundesbürger

würden sich aber auf die gesetzlichen

Bestimmungen verlassen und sind

sich der Auswirkungen nicht bewusst. An

beispielhaften Praxisfällen machte Angermair

Schwierigkeiten und Stolpersteine

einer ungeregelten Vermögensnachfolge

bewusst.

Interessierten Kunden stehen die speziell

geschulten Vorsorgeberater der Volksbank

Weserbergland zur Verfügung. Im

Rahmen eines Beratungsgesprächs wird

den Kunden dann der „Wegweiser Generationenberatung“

ausgehändigt, den die

Volksbank gemeinsam mit dem GeNe-Institut

entwickelt hat. In zwölf Filialen betreut

die Volksbank Weserbergland mehr als

25.000 Kunden rund um die Themen Inves-

titionsplanung, Finanzierung, Existenzgründung,

Unternehmensnachfolge sowie

Vorsorgeberatung. VS

Mehr zum Thema Vorsorge- und Vermögensnachfolgeplanung der Volksbank Weserbergland

erfahren Sie unter www.voweb.de oder in einer der zwölf Filialen.

Bilder: Volksbank Weserbergland eg, Weserbergland Ag

REgJo SüDnIEDERSAChSEn hoLZMInDEn SPEZIAL MaGazin IX

W IRTSCh AFTSFÖRDERUng

Impulsgeber

Die Weserbergland Ag fungiert als netzwerkknoten

dreier Landkreise.

Als Partner der regionalen Wirtschaft,

Kommunen, Verbände und Institutionen

gibt die Weserbergland AG als Netzwerkknoten

positive Impulse zur Förderung von

Wirtschaftsstruktur und Beschäftigungsentwicklung

der drei Landkreise Holzminden,

Hameln-Pyrmont und Schaumburg.

Einen Handlungsschwerpunkt bildet die

Etablierung der Marke „Wirtschaftsraum

Weserbergland“, um die Region besonders

für qualifizierte Fach- und Führungskräfte

attraktiver zu machen.

Übergreifende Wirtschaftsförderung

leistet die Weserbergland AG zum Beispiel

durch Wirtschaftsdialoge wie Unternehmerfrühstück

und BusinessTalk. Im Auftrag

der Regionalen Entwicklungskooperation

Weserbergland plus werden zudem

Projekte entwickelt und durchgeführt wie

die Weiterentwicklung als Energieregion,

das GlasCluster sowie die Koordinierungsstelle

Frau und Wirtschaft. Jüngstes Projekt

ist seit Mitte 2012 die Fachkräfte-Initiative,

die auch von Landrätin Angela Schürzeberg

und dem Aufsichtsratsvorsitzenden Thomas

Kexel (Foto) unterstützt wird. VS

Weitere Informationen gibt es unter

www.weserberglandag.de


gutepropaganda.de

Klaus-Jürgen Nickel, Geschäftsführer der Harzer Kartonagenfabrik GmbH & Co. KG

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Die Beratungspyramide der Braunschweigischen

Landessparkasse: Bausteine des

Erfolgs für Unternehmen.

Ganzheitliche Beratung

REgJo SüDnIEDERSAChSEn hoLZMInDEn SPEZIAL PoRtRait XI

Mit einem einheitlichen Ansprechpartner und flexiblen Kapitalkonten für Firmengelder bietet die

Braunschweigische Landessparkasse eine maßgeschneiderte Finanzbetreuung für Firmenkunden.

Text: Lutz Tantow Fotografie: Landessparkasse

Die Mitarbeiter des Firmenkundengeschäfts der

Braunschweigischen Landessparkasse in holzminden

(von links): günther Maas, Angela Meyer,

Ludger haneke, Birgit Strahle, Michael heiser,

Brigitte gensich, Friedrich-Wilhelm Knapwost,

Christa Fromme und Bernd Walter.

Als Unternehmer wird man jeden Tag mit einer Vielzahl

von Fragestellungen konfrontiert. Um im finanziellen

Sektor die richtigen Entscheidungen zu treffen, egal

ob geschäftlich oder privat, bietet die Braunschweigische

Landessparkasse ihren Kunden eine aktive und engagierte

Unterstützung an. Kompetente und eigens für diese Kundenanforderungen

geschulte Beratungsspezialisten stehen

mit maßgeschneiderten Lösungen zur Seite. Und zwar ganz

egal ob geschäftlich oder privat, denn für seine Finanzangelegenheiten

wünscht man sich meist einen einheitlichen

Ansprechpartner. Die qualifizierten Berater begleiten ihre

Firmenkunden bei allen Finanzgeschäften und binden auf

Wunsch bei Bedarf zusätzliche Spezialisten des Hauses und

der Kooperationspartner ein.

Dabei kommt das bewährte Sparkassen-Finanzkonzept

zum Einsatz, das ganz logisch aufgebaut ist: In einem

ersten Schritt wird gemeinsam systematisch die Bedarfssituation

des Unternehmens analysiert. Auf Basis der

erhaltenen Angaben können dann zu jedem Baustein des

S-Finanzkonzepts individuell passende Lösungsvorschläge

unterbreitet werden. Jeder Unternehmer bekommt damit

genau das, was er wirklich braucht.

Anhand der Beratungspyramide (siehe oben) lassen

sich die einzelnen Bausteine des Erfolgs veranschaulichen:

Das Fundament bilden Service, Liquidität und Anlage.

Ohne gesicherte Liquidität kann kein Unternehmen bestehen

– hierzu zählt die Wahl des richtigen Kontomodells,

die Nutzung von Kartenzahlungsmöglichkeiten, Online-

Banking und die kurzfristige Anlage freier Gelder. Flexible

Liquidität ist letztlich die Grundlage des wirtschaftlichen

Erfolgs eines jeden Unternehmens. Man möchte Gelder

jederzeit verfügbar haben, aber nicht unverzinst liegen lassen

– sie sollen auch dann für das Unternehmen arbeiten.

Finanzielle Freiräume können mit dem neuen BusinessKapital

der Landessparkasse – dem Kapitalkonto für Firmengelder

– optimal genutzt werden. Freie Gelder werden vom

Geschäftsgirokonto auf das BusinessKapital überwiesen.

Täglich verfügbar und gut verzinst kann es dann jederzeit

für eine Investition, ein attraktives Angebot oder eine

unvorhergesehene Rechnung eingesetzt werden.


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6

Die Global Player

REgJo SüDnIEDERSAChSEn hoLZMInDEn SPEZIAL WiRtSChaFt XIII

Der Landkreis holzminden ist Standort zahlreicher Unternehmen, die weltweit agieren

und dies zum Teil auch sehr erfolgreich. Eine übersicht in alphabethischer Reihenfolge.

1. druckguß Schlicht, holzminden

Die Firma Druckguß Eberhard Schlicht GmbH & Co. KG wurde im Jahre 1948 in Holzminden gegründet.

Seitdem fertigt das mittelständische Unternehmen mit rund 180 Mitarbeitern Aluminiumdruckguss

und die dazugehörigen Formen, Schnitt- und Bearbeitungswerkzeuge. Tausende unterschiedlichste

Druckgussteile hat Schlicht bis heute entwickelt und produziert. Bei den Teilen handelt es

sich oftmals um Produkte mit komplexen Anforderungen, die in partnerschaftlicher Zusammenarbeit

mit den Kunden zum Teil neu entwickelt und anschließend in Serie produziert werden. Mittlerweile

fertigt das Unternehmen nicht nur für den deutschen Markt, sondern beliefert auch zahlreiche

Unternehmen in Nord- und Südamerika, Russland, Japan und Indien. Ein wichtiger Abnehmer

ist der europäische Automobilmarkt.

2. interpane Glas, lauenförde

Die 1971 von Georg F. Hesselbach gegründete Interpane Glas Industrie AG ist ein Produzent von

Verglasungsprodukten mit europaweit elf Standorten in Deutschland, Österreich und Frankreich.

Dabei bietet Interpane eine breite Palette an Funktionsgläsern wie Float- und Weißglas, hochwertiges

beschichtetes Wärmedämmglas, Schallschutz- und Sonnenschutz-Isolierglas, Sicherheitsglas, Verglasungen

für Design und Gestaltung sowie für solare Anwendungen. Die Interpane Entwicklungs-

und Beratungsgesellschaft in Lauenförde ist das Forschungs- und Entwicklungszentrum der Gruppe.

In über dreißig Jahren wurde aus bescheidenen Anfängen eine international agierende Unternehmensgruppe

mit rund 1.200 Mitarbeitern. Am Stammsitz in Lauenförde arbeiten 250 Mitarbeiter für

den Flachglasveredler.

3. Müller + Müller-Joh. Gmbh + Co. KG, holzminden

Das 1924 ursprünglich in Thüringen gegründete mittelständische Familienunternehmen produziert

Primärpackmittel aus Röhrenglas für die Pharmaindustrie. Nach dem 2. Weltkrieg kam es zu einer

Neugründung am heutigen Standort Holzminden. Für die Produktion und den Vertrieb von zum Beispiel

Injektions-, Gewinde- und Rollrandflaschen sorgen die rund 130 Mitarbeiter des Unternehmens.

Von Holzminden aus beliefert Müller + Müller nicht nur große deutsche Pharmaunternehmen wie

ratiopharm und Bayer, mehr als 45 Prozent der Produktion gehen ins Ausland. Abnehmer finden sich

weltweit in den Beneluxländern, aber auch in den USA, Südafrika, China und sogar in Australien.

4. o-i-Glasspack Gmbh & Co. KG, holzminden

Das 1903 als Owens Bottle Company gegründete Unternehmen mit Hauptniederlassung in Perrysburg,

Ohio (USA), ist ein Hersteller von Glasverpackungen. Gründer Michael J. Owens erfand einst

eine Maschine für die automatisierte Produktion von Flaschen, die die Grundlage der Glasproduktion

von heute bildet. Für zahlreiche große Marken produziert das heutige Unternehmen O-I-Glasspack

ästhetische wie recycelbare Glasbehälter. Dabei besitzt O-I 81 Produktionsanlagen in 21 Ländern sowie

Joint Ventures in China, Italien, Malaysia, den USA und Vietnam und zählt mehr als 49.000 Kunden

in 86 Ländern. 2011 erzielte das Unternehmen einen Jahresumsatz von 7,4 Milliarden US-Dollar. O-I

beschäftigt mehr als 24.000 Mitarbeiter weltweit, davon 350 am Standort Holzminden, und hält darüber

hinaus mehr als 1.900 weltweite Patente sowie mehr als 10.000 Produkte in seinem Portfolio.

5. otto Künnecke Gmbh, holzminden

Otto Künnecke entwickelt Lösungen für weltweit verschiedene Märkte, die sich alle um Verpackungs-

und Versandlösungen für Hochsicherheitsprodukte wie Kreditkarten, Reisepässe und PIN-Briefe


Auf das Leben vorbereitet.

Viele wichtige Komponenten ergeben ein wegweisendes Konzept.

Wir halten unsere Klassen bewusst klein, damit jedes

Kind die Aufmerksamkeit und Förderung erhält, die es

braucht. Unsere Lehrer sind gleichzeitig die Betreuer der

Wohngruppen von 8 bis 12 Jungen und Mädchen.

Von besonderem Wert ist bei uns die soziale Bildung.

In vielen Arbeitsgemeinschaften und Sozialen Werken

wird das Leben in der Gemeinschaft erprobt und gefestigt,

persönliche Stärken hervorgehoben und Schwächen

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REgJo SüDnIEDERSAChSEn hoLZMInDEn SPEZIAL WiRtSChaFt XV

gruppieren. Diese Produkte werden in unterschiedlichen Teilmärkten nachgefragt. Aus dem 1934 von

Schlossermeister Otto Künnecke sen. als Schlosserei und Installationsgeschäft in Holzminden gegründeten

Betrieb ist mit den Jahren ein weltweit agierendes Unternehmen mit mehreren Niederlassungen

und einem Netzwerk von mehr als 50 internationalen Händlern entstanden. Alle Systeme aus der

Produktpalette von Otto Künnecke werden selbst entwickelt und sind auf individuelle Kundenwünsche

abgestimmt. Die Exportquote des Unternehmens, das heute rund 80 Mitarbeiter zählt, liegt bei

mehr als 80 Prozent.

6. Schott aG, Grünenplan

Als Technologiekonzern ist die Schott AG in den Bereichen Hausgeräteindustrie, Pharmazie, Elektronik,

Optik, Solarenergie, Transportation und Architektur tätig. Mit der Gründung des Glastechnischen

Laboratoriums Schott & Genossen in Jena und der Entwicklung neuartiger Gläser revolutionierte Otto

Schott 1884 die Glaswissenschaft und Glastechnologie. Er gilt deshalb als „Begründer der neuzeitlichen

Glastechnik“. Heute arbeiten über 17.000 Mitarbeiter für das Unternehmen, davon 600 am Standort

in Grünenplan. Der jährliche weltweite Umsatz beläuft sich auf 2,88 Milliarden Euro. Schott in Grünenplan

verfügt über ein umfangreiches Know-how in der Anwendung traditioneller und moderner

Glasproduktionstechniken wie zum Beispiel das Ziehen, Gießen und automatische Pressen von Glas.

Damit können unterschiedliche technische Anforderungen realisiert werden.

7. Stiebel eltron, holzminden

Stiebel Eltron ist eine international ausgerichtete Unternehmensgruppe und gehört weltweit zu den

Markt- und Technologieführern in den Bereichen Haustechnik und Erneuerbare Energien. Seit 88 Jahren

sind technische Leistungsfähigkeit, Qualität, Innovation, Zuverlässigkeit und kundennaher Service

bestimmende Faktoren des Erfolgs. Mit 3.000 Beschäftigten, fünf nationalen und internationalen

Produktionsstätten, weltweit 16 Tochtergesellschaften sowie Vertriebsorganisationen und Vertretungen

in über 120 Ländern ist Stiebel Eltron global aufgestellt. Der Hauptsitz der Unternehmensgruppe

ist Holzminden. Rund 40 Prozent des Umsatzes entfallen auf das Ausland.

8. Symrise, holzminden

Symrise ist ein Anbieter von Duft- und Geschmackstoffen, kosmetischen Grund- und Wirkstoffen sowie

funktionalen Inhaltsstoffen. Mit einem Marktanteil von elf Prozent belegt Symrise weltweit den vierten

Platz. Zu den Kunden gehören Parfum-, Kosmetik- und Lebensmittelhersteller, die pharmazeutische

Industrie sowie Produzenten von Nahrungsergänzungsmitteln. Gegründet wurde das Unternehmen

2003 durch die Fusion der beiden Firmen Dragoco Gerberding & Co. AG sowie Haarmann &

Reimer GmbH. Symrise ist seit Dezember 2006 an der Börse notiert, mittlerweile mit 35 Standorten

auf allen fünf Kontinenten vertreten und erzielte 2011 einen Jahresumsatz von 1,584 Milliarden Euro.

Weltweit beschäftigt das Unternehmen rund 5.400 Mitarbeiter, davon 2.100 am Standort Holzminden.

Fotonachweise: Schlicht (Druckguß Schlicht), Interpane glas (Interpane glas Industrie Ag), Müller + Müller-Joh. gmbh + Co. Kg (Müller + Müller-Joh. gmbh + Co. Kg),

(o-I-glasspack), Volker Schönfeld (otto Künnecke gmbh), SChoTT Ag (Schott Ag), STIEBEL ELTRon (Stiebel Eltron), Thomas Pflaum (Symrise)

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XVI holzMinden hoLZMInDEn SPEZIAL REgJo SüDnIEDERSAChSEn

Partnerlos in sumpfigem Terrain

Schon seit längerem ist der Landkreis holzminden auf Kooperationen mit den nachbarn angewiesen. Diesen Kurs will

Landrätin Angela Schürzeberg auch zukünftig beibehalten. ob das langfristig ausreicht, darf bezweifelt werden.

REgJo SüDnIEDERSAChSEn hoLZMInDEn SPEZIAL holzMinden XVII


XVIII holzMinden hoLZMInDEn SPEZIAL REgJo SüDnIEDERSAChSEn

über der Weser im Örtchen Polle thront die

Burgruine des grafen von Everstein, die im

13. Jahrhundert erbaut und im dreißigjährigen

Krieg von schwedischen Truppen zerstört

wurde. Seitdem ist die Burg Polle eine Ruine.

REgJo SüDnIEDERSAChSEn hoLZMInDEn SPEZIAL holzMinden XIX

„grosse leIdenschaften

sInd wIe naturKräfte. ob

sIe nutzen oder schaden,

hängt nur Von der rIchtung

ab, dIe sIe nehmen.“

Ludwig Börne


XX holzMinden hoLZMInDEn SPEZIAL REgJo SüDnIEDERSAChSEn

Mitten im Solling liegt

der neue Teich, der

1737 als Floßteich neu

angelegt wurde um den

Transport von Buchenholz

durch die Ilme in an

der Leine gelegene orte

zu erleichtern.

Text: Annegret Adam Fotografie: Marco Bühl

Während man im nahegelegenen Göttingen, Northeim

und Osterode bereits Hochzeitspläne schmiedet, möchte

man sich in Holzminden nicht fest an einen Partner

binden und fährt stattdessen mehrgleisig. Sowohl nach

Hameln und Hildesheim als auch nach Northeim und

Göttingen bestehen Verflechtungen, zum Beispiel in

der Wirtschaft und im Tourismus. Die Weserbergland

AG oder der Landschaftsverband Südniedersachsen e.V.

sind solche Beispiele. Ab 2013 sollen zudem die Gesundheitsämter

der Kreise Hameln-Pyrmont und Holzminden

eine gemeinsame Leitung erhalten. Zwischen dem

Landkreis Holzminden und seinen Nachbarn gibt es aber

auch zahlreiche Pendlerverflechtungen. Während nördliche

Gemeinden wie die Samtgemeinde Bodenwerder-

Polle für Arbeitsplatz oder Freizeit- und Kulturbedürfnisse

nach Hameln pendeln, gibt es in den südlichen

Gemeinden stärkere Verbindungen nach Northeim und

Göttingen. Nicht zu übersehen sind auch Pendlerströme

aus dem Landkreis hinaus ins benachbarte Bundesland

Nordrhein-Westfalen, insbesondere nach Höxter.

Bis 2020 soll die Bevölkerung des landkreises um

rund 10,2 Prozent schrumpfen.

Die Zukunftsprognosen für den Landkreis stehen derweil

unter keinem guten Stern. Als vor allem ländlicher

Raum mit einer zum Teil schlechten Verkehrsanbindung

und einer Arbeitslosenquote, die mit 7,9 Prozent immer

noch über dem Landesdurchschnitt liegt, ist der Kreis

vor allem mit dauerhaften Bevölkerungsverlusten konfrontiert,

die nicht nur durch Geburtenrückgänge, sondern

auch durch Abwanderungen verursacht werden.

72.000 Menschen leben derzeit noch zwischen Weser

und Solling – bis 2020 soll die Bevölkerung des Landkreises

um rund 10,2 Prozent schrumpfen, bis 2031

sind sogar fast 20 Prozent prognostiziert. Eine Studie


XXII holzMinden hoLZMInDEn SPEZIAL REgJo SüDnIEDERSAChSEn

Als „Stadt der Düfte und Aromen“ wird holzminden dank des größten deutschen Duft- und geschmackstoffunternehmens Symrise seit 2003

offiziell beworben. Aber auch auf dem Wochenmarkt locken zweimal wöchentlich der Duft von Kräutern und frisch gebackenem Brot.

Seit 1971 ist die hAWK in holzminden ansässig. hervorgegangen ist sie unter anderem aus den Staatlichen Ingenieurakademien

hildesheim/holzminden sowie der herzöglichen Baugewerkschule zu holzminden.

der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst

(HAWK) in Holzminden aus dem Jahr 2010 belegt, dass

vor allem junge Menschen den Raum verlassen. Fehlende

berufliche Perspektiven sowie schlechte Ausbildungs- und

Berufsaussichten locken sie schließlich in andere Regionen.

Angesichts dieser Bevölkerungsprognosen und damit

sinkender Einnahmen steht der Landkreis vor der Herausforderung,

die bisherige Infrastruktur weiterhin aufrecht

zu erhalten oder gar attraktiver zu gestalten. Dem Kreishaushalt

werden bis 2021 jährlich etwa 5,3 Millionen Euro

Einnahmen aus Steuern, Finanzausgleich und Kreisumlage

fehlen.

Kooperationen und amtszusammenlegungen signalisieren

bereits: allein geht es nicht.

Demgegenüber wird der Bedarf an Pflegeeinrichtungen um

rund 17 Prozent steigen. Solange das Land strukturschwachen

Kreisen wie Holzminden keinen Geldregen beschert,

drohen die Böden immer mehr auszutrocknen. Der Kreis

ist gezwungen zu handeln. Kooperationen und Ämterzusammenlegungen

signalisieren bereits: Allein geht es nicht.

Für eine Fusion aber gäbe es keinen geeigneten Partner,

zumal der Landkreis Holzminden aufgrund seiner Lage

und naturräumlichen Struktur auch immer eine Randposition

beibehalten würde. Doch statt seine Arme weiterhin

in alle Richtungen zu strecken, gäbe es vielleicht eine weitere

Option: Der Landkreis könnte seine Auflösung anstre-

REgJo SüDnIEDERSAChSEn hoLZMInDEn SPEZIAL holzMinden XXIII

ben und in mehreren Nachbarkreisen aufgehen. Daran denken

derzeit aber nur wenige. Vielmehr versucht man sich

auf die eigenen Stärken zu konzentrieren. Wirtschaftlich

sind dies vor allem die drei Flaggschiffe Symrise, Stiebel

Eltron und die Schott AG, die gemeinsam mehr als 4.000

Mitarbeiter beschäftigen und kräftig in die Region inves-

tieren. Bis 2016 will Symrise 120 Millionen Euro für den

Standort Holzminden aufwenden, unter anderem für eine

Menthol-Fabrik und ein Forschungszentrum. „Mit diesem

Schritt festigen wir unsere Marktführerschaft in dem Produktsegment

und schaffen darüber hinaus Arbeitsplätze“,

so Dr. Heinz-Jürgen Bertram, Vorstandsvorsitzender der

Symrise AG. Auch Stiebel Eltron bekennt sich zum Standort

Holzminden und investiert derzeit 20 Millionen Euro

in einen Erweiterungsbau des Logistikzentrums sowie in

ein neues Empfangs- und Schulungsgebäude. Neben diesen

Global Playern finden sich vor allem kleine und mittelständische

Unternehmen, deren wirtschaftlicher Erfolg

aber zum Teil von den Großen abhängig ist.

Für einen starken Wirtschaftsmotor braucht es neben

den Unternehmen aber auch die qualifizierten Arbeitskräfte.

An diesen mangelt es im Kreis bereits heute. Als

Standort der HAWK liegt das Potenzial eigentlich direkt vor

der Nase, zumal es der HAWK im Wintersemester 2011/12

erstmals gelungen ist, ihre Studierendenzahlen am Standort

Holzminden auf über 1.000 zu steigern, zum aktuellen

Wintersemester 2012/13 sind es sogar 1.100. Zuvor waren

es zeitweise gerade einmal die Hälfte. Für diese Steigerung


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lassen sich drei Gründe anführen: Zum einen wurde das

Angebot der HAWK am Standort Holzminden der Nachfrage

angepasst, zum Beispiel durch die Einführung neuer

Fächer wie Immobilienwirtschaft. Einen nicht unwesentlichen

Anteil mag auch die Bürgerinitiative „Pro Hochschule

– Zukunft für unseren Hochschulstandort Holzminden“

haben, die sich für den Standorterhalt einsetzte und

im Dialog mit Hochschule, Kreis und Land Perspektiven

für den Standort auslotete. Dazu gehört das Fächerangebot

ebenso wie die finanzielle Unterstützung der Studierenden

durch ein Begrüßungsgeld.

defizitär ist auch die anbindung in benachbarte oberzentren

wie hannover.

Ein dritter und sicherlich entscheidender Grund findet sich

jedoch auch im doppelten Abiturjahrgang von 2011. Ziel

der HAWK ist es nun, dieses Niveau zu halten und darüber

hinaus weiter zu steigern. Aber nur ein kleiner Teil der

Absolventen lässt sich derzeit nach Abschluss des Studiums

in Holzminden nieder. Auch hier spielt das Angebot der

HAWK eine zentrale Rolle, das sich zwar der allgemeinen

Nachfrage anpasst, aber mit den vor Ort ansässigen Unternehmen

größtenteils wenig kompatibel ist. Allerdings gibt

es Bestrebungen, Studienmöglichkeiten so zu entwickeln

beziehungsweise auszubauen, dass sie den Bedürfnissen der

regionalen Unternehmen entgegen kommen. „Hierzu werden

Gespräche mit dem Land Niedersachsen geführt, das

gemeinsam mit der Hochschule Zielvereinbarungen über

die weitere Entwicklung abstimmt“, erklärt HAWK-Präsidentin

Prof. Christiane Dienel.

REgJo SüDnIEDERSAChSEn hoLZMInDEn SPEZIAL holzMinden XXV

Die glas- und Porzellanindustrie wird im Landkreis als ein Kulturgut gepflegt, schließlich hat sie hier Tradition. Davon zeugen

nicht nur die glasmuseen in Boffzen und grünenplan, sondern auch die Porzellanmanufaktur in Fürstenberg.

So zieht es den qualifizierten Nachwuchs zum Beispiel in

die Großstädte. „Wer hier herkommt und sich nicht auf

einen neuen Lebensabschnitt einlässt, der geht nach dem

Studium wieder weg“, so Johannes Virchow, HAWK-Student

und bis vor kurzem Referent des Allgemeinen Studierendenausschusses

(AStA) für den Standort Holzminden.

Virchow stammt aus Berlin und gehört zu den wenigen, die

fast das ganze Jahr in Holzminden verbringen. „Viele Studierende

pendeln des Öfteren nach Hause zu Familie und

Freunden“, erzählt der 27-Jährige. Das mag an einer starken

Bindung am Elternhaus liegen, aber in der 20.000 Einwohner

Stadt fehlt es auch an Angeboten für die Freizeit-

und Abendgestaltung. Ebenso defizitär ist die Anbindung in

benachbarte Oberzentren wie Hannover. Die Züge dorthin

verkehren nur alle zwei Stunden, der letzte Zug fährt bereits

um 20 Uhr. „So werden die Studierenden auch zwangsweise

an Holzminden gebunden, da man sich zweimal

überlegt zu fahren“, so Virchow. Ob er der Region erhalten

bleibt, steht noch nicht fest. Zwar würde er gern bleiben,

doch ist sein Abschluss in „Soziale Arbeit“ nicht überall

gefragt. „Im Anschluss an mein Studium muss ich noch ein

Berufspraktikum absolvieren. Solche Stellen gibt es nicht

überall“, erklärt Virchow. Gründe zum Bleiben wären für

ihn vor allem die niedrigen Lebenshaltungskosten.

Wirtschaftliches Potenzial sieht der Landkreis als Teil

der Weserberglandregion derweil vor allem in der Tourismuswirtschaft.

Durch den Tages- und Übernachtungstourismus

zwischen Schaumburg und Hann.Münden wird derzeit

ein jährlicher Nettoprimärumsatz von 1,56 Milliarden

Euro erwirtschaftet. Etwa 33.600 Beschäftigte im Weserbergland

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der touristischen Nachfrage. Dies entspricht einem Anteil

von 13,1 Prozent aller Erwerbstätigen. 2011 konnten die

Übernachtungszahlen um vier Prozent auf 3,2 Millionen

gesteigert werden. Tendenz weiter steigend. Hoffnung setzt

der Landkreis Holzminden deshalb in das Bundesprojekt

„LandZukunft“, für das der Kreis als eine von vier Regionen

ausgewählt wurde. Insgesamt 1,8 Millionen Euro sollen

zwischen 2012 und 2014 fließen, um neue touristische

Angebote zu schaffen und einzelne Projekte zu realisieren.

Geplant sind unter anderem eine Ausweitung und Optimierung

des Beherbergungs- und Gastronomieangebotes

sowie die stärkere Vermarktung regionaler Produkte. Dabei

wird Holzmindens Tourismuswirtschaft auch weiterhin auf

die Zusammenarbeit mit den Nachbarn Hameln-Pyrmont,

Schaumburg, Northeim und Höxter angewiesen sein, auch

weil das gesamte Weserbergland in Konkurrenz zu vielen

anderen Regionen steht und sich jedes Jahr neu behaupten

muss. „Dies kann nur gelingen, wenn alle touristischen

Akteure zusammenarbeiten und die Region einheitlich vermarktet

wird. Dafür muss das Wir-Gefühl ausgebaut werden

und alle Akteure müssen lernen, dass Einzeldarstellungen

keine Wirkung auf dem Markt erzielen können“,

so Petra Wegener, Geschäftsführerin des Weserbergland

Tourismus e.V. Viele Orte des Weserberglandes würden sich

aber noch in Konkurrenz sehen und versuchen sich allein

zu vermarkten, was meist an knappen Kassen und fehlender

Professionalität scheitert.

Dieses Wir-Gefühl fehlt dem Landkreis Holzminden

aber auch intern. Zu dem Schluss kommt die Studie

der HAWK. Insbesondere durch die dauerhafte Abwande-

REgJo SüDnIEDERSAChSEn hoLZMInDEn SPEZIAL holzMinden XXVII

Die Wurzeln der Symrise Ag, Arbeitgeber für über 2.100 Menschen in der Region, liegen in holzminden. Dort sind heute vor

allem Forschung und Schlüsseltechnologien des Unternehmens angesiedelt.

rung junger Menschen, aber auch durch das Pendeln gehen

der Region Ressourcen für das Engagement vor Ort verloren.

Wer lange Wege zwischen Arbeitsstätte und Zuhause

zurücklegen muss, hat keine Zeit mehr, sich in die lokale

Gemeinschaft einzubringen. Eine regionale Identität der

Holzmindener ist damit nur bedingt gegeben. Besonders , da

es dem Landkreis an einer klaren Kontur fehlt. Durch die

zahlreichen und verschiedenen Fliehkräfte zu den Nachbarn

ist der Kreis bereits heute mehr eine Verwaltungs- als

eine Bevölkerungseinheit. Entsprechend zurückhaltend ist

auch die Außenwirkung. „Das Emsland vermarktet sich

zum Beispiel viel selbstbewusster“, sagt Uwe Schünemann,

Niedersachsens Minister für Inneres und Sport und gebürtiger

Stadtoldendorfer.

der Kreis holzminden ist bereits heute mehr eine Verwaltungs-

als eine Bevölkerungseinheit.

Seinen aktuellen Zuschnitt fand der Landkreis erst in den

1970er Jahren, statt einer flächendeckenden Einheit existieren

vielmehr Verinselungen. „Die Ausrichtung nach

verschiedenen Seiten wird langfristig zu einer Zerschlagung

des Landkreises führen“, bringt es Joachim Lienig,

Bürgermeister der Samtgemeinde Bodenwerder-Polle, auf

den Punkt. Mit dieser Prognose ist er nicht allein, auch

Amtskollegen wie Dirk Knackstedt, Bürgermeister des Flekken

Delligsen, sind ähnlicher Auffassung: „Der Landkreis

sollte so lange erhalten bleiben, wie die finanziellen Probleme

schulterbar sind. Sind sie es nicht mehr, dann käme

nur eine Aufsplittung in Frage, weil es eben diese zahl-


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An diese Option will Landrätin Angela Schürzeberg aber

nicht denken, auch nicht an eine Fusion. Ihr Kurs lautet

„Stärke durch Kooperation statt Fusion“. Interkommunale

Kooperationen sollen schließlich zu Kosteneinsparungen

führen. „Der Landkreis Holzminden soll erhalten bleiben,

eine Fusion ohne Veränderungen im Finanzausgleich ist

keine Option für uns“, so die Landrätin, die seit 2011 im

Amt ist. Zudem müssen größere Landkreise keinesfalls effizienter

sein, davon ist Holzmindens Bürgermeister Jürgen

Daul überzeugt.

„eines tages werden Kooperationen nicht mehr genügen.“

Joachim lienig, Samtgemeinde Bodenwerder-Polle

Er weist klar auf die Gesetzeslage und die Verantwortung der

Landesregierung hin: „Die Land ist befugt, Landkreise aufzulösen,

neu zu ordnen, zusammenzuführen und – verfahrensbedingt

– neue Kreisstädte zu bilden.“ Deshalb ist auch

das Land gefragt, eine Bestandsaufnahme durchzuführen

und gegebenenfalls neue Verwaltungseinheiten festzulegen,

statt weiterhin auf die Freiwilligkeit der Landkreise zu setzen.

„Es überrascht schon sehr, dass die Landesregierung,

die hier federführend sein sollte, sich völlig aus der Verantwortung

herausnimmt und es der Beliebigkeit der Protagonisten

überlässt, wer mit wem geht.“ Walter Waske, Vorgänger

der heutigen Landrätin, hatte zum Beispiel eine Affinität zu

Northeim, obwohl auch viele Berührungspunkte mit dem

Landkreis Hameln-Pyrmont bestehen. Wenn eine Raumordnung

nachvollziehbar ist, werde es zudem viel weniger

Proteste aus der Bevölkerung geben, davon ist Jürgen Daul

REgJo SüDnIEDERSAChSEn hoLZMInDEn SPEZIAL holzMinden XXIX

Das Schloss Bevern, das in diesem Jahr sein 400. Jubiläum feiert, ist seit 1986 im Besitz des Landkreises holzminden und

wurde seitdem zu einem regionalen Kulturzentrum ausgebaut.

überzeugt: „Wenn es wirklich ein Modell gäbe, mit dem

man 30 oder gar 40 Prozent der Kosten sparen könnte, dann

würde sich sicherlich keiner dagegen wehren.“ Aber ein solcher

Nachweis sei noch niemandem gelungen.

Über ihre Zukunft sollen die Landkreise jedoch selbst

entscheiden, heißt es wiederum aus dem Innenministerium.

Gleichzeitig plädiert Innenminister Schünemann im Falle

Holzmindens für einen Ausbau und eine Bündelung der

interkommunalen Zusammenarbeit und Kooperation mit

Nachbarn, besonders in den Bereichen Wirtschaftsförderung

und Bildung. „Die Diskussion über eine Aufteilung des

Landkreises Holzminden betrachte ich aber als völlig verfehlt“,

so der gelernte Industriekaufmann, der bis zu seiner

Wahl in den Landtag 1994 bei Haarmann & Reimer (heute

Symrise) in Holzminden beschäftigt war.

Doch schrumpft der Landkreis Holzminden mit den

Jahren weiter vor sich hin, schwindet nicht nur die Leis-

tungsfähigkeit, sondern auch die Chance auf Interessenswahrnehmung

beim Land. Besonders angesichts der Tatsache,

dass wiederum viele Nachbarkreise durch Fusionen

wachsen. „Eines Tages werden Kooperationen deshalb nicht

mehr genügen. Dem Kreis bleibt nichts anderes übrig, als

entweder doch zu fusionieren – was aber dann am Fehlen

eines geeigneten Partners scheitern dürfte – oder sich

selbst aufzulösen“, so Joachim Lienig. Die Zukunftsprognosen

verdeutlichen jedenfalls das sumpfige Terrain, in dem

der Landkreis schon heute steckt. Sich am eigenen Schopfe

samt Pferd aus dem Sumpf zu ziehen, soll bisher nur der

Baron Münchhausen geschafft haben. Und der kam bekanntermaßen

aus Bodenwerder. Soll das Kunststück heute wiederholt

werden?


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Die Betonfertigteile der BFTW holzminden gmbh finden zum Beispiel Verwendung im Industrie-, hallen- und Wohnungsbau.

Unterstützt wird das Unternehmen durch die Roloff gmbh, einem Spezialisten für den klassischen hochbau.

Das Duo vom Bau

Die h. Roloff Bau gmbh und die BFTW holzminden gmbh planen und realisieren Rohbauten sowie

schlüsselfertige Wohnhäuser und Industriebauten und verfügen dabei über mehr als 75 Jahre Bauerfahrung.

Text und Fotografie: Annegret Adam

Wenn sich Unternehmen in Holzminden und Umgebung

ansiedeln, sanieren oder anbauen, kommen häufig sie ins

Spiel: die Roloff GmbH und BFTW Holzminden GmbH. Das

Baudienstleisterduo aus Holzminden plant und realisiert

Bauobjekte in verschiedenen Größenordnungen. Dabei

stehen beide selbständig auf festen Beinen, gemeinsam

aber ergänzen sie einander.

Seit 1945 ist die Roloff GmbH auf den Bau von schlüsselfertigen

Wohnhäusern, Industrie-, Gewerbe- und Verwaltungsbauten,

Sporthallen und Altbausanierungen spezialisiert.

„Ein Spezialist für den klassischen Hochbau“,

erklärt Geschäftsführerin Gabriele Christine Knoche, die

ein Team von insgesamt 50 Mitarbeitern leitet. Zu den

Projekten des Unternehmens gehören zum Beispiel der

Umbau des Krankenhauses Holzminden, eine Wohnanlage

in Bodenwerder sowie Autowerkstätten und Baumärkte

in Holzminden und Umgebung. Neben gewerblichen

Bauprojekten plant und realisiert die Roloff GmbH

aber auch private Objekte. Die Roloff GmbH verfügt

über ein ganzheitliches Management, das sich aus eigenen

Architekten und Ingenieuren, Polierern und Fachhandwerkern

zusammensetzt. „Dies ermögliche unserem

Unternehmen die Wahrnehmung eines breiten Aufgabenspektrums“,

so Gabriele Knoche.

REgJo SüDnIEDERSAChSEn hoLZMInDEn SPEZIAL PoRtRait XXXI

Komplettiert wird das Unternehmen durch die 2001

gegründete BFTW Holzminden GmbH – das Stahlbetonfertigteilwerk,

das sich um die Erstellung von Rohbauten kümmert.

Im unternehmenseigenen Stahlbetonfertigteilwerk

werden Stützen, Unterzüge, Sockelplatten, Binder, Pfetten,

Wandplatten und Schallschutzwände je nach Erfordernissen

unabhängig vom Wetter produziert und anschließend

mit eigener Montagekolonne montiert. Die Betonfertigteile

des Unternehmens finden zum Beispiel Verwendung im

Industrie-, Hallen- und Wohnungsbau. Beim Wohnungsbau

können Betonfertigteile für Treppenelemente und Wandplatten

verwendet werden. Auch individuelle Wünsche lassen

sich mit Betonfertigteilen realisieren, denn neben der

Beständigkeit sollen die Häuser nicht zuletzt auch ästhetischen

Ansprüchen genügen. Durch den schnellen Einsatz

von Betonfertigteilen der BFTW Holzminden GmbH können

Objekte binnen kurzer Zeit umgesetzt werden.

Die expandierenden Unternehmen sind deutschlandweit

tätig, von der Ostsee bis zum Bodensee: Produktionshallen

in Dassel und Extertal entstanden ebenso wie Autohäuser

in Dresden sowie Schallschutzwände und Brückenelemente

in Essen. Die Zusammenarbeit der beiden Firmen ermöglicht

dabei eine fachgerechte und schnellstmögliche Ausführung

von Objekten im Wohn- und Industriebau.


XXXII land & uMWelt hoLZMInDEn SPEZIAL REgJo SüDnIEDERSAChSEn

Im Zeichen der Kirschblüte

Das 180-Seelendorf Reileifzen und die japanische Stadt Tochigi haben einen Partnerschaftsvertrag geschlossen,

der ohne gegenseitige Verpflichtungen auskommt. Vielmehr geht es um einen kulturellen Austausch.

Fotolia.com- Reicher

Text: Annegret Adam Fotografie: heimat- und Verkehrsverein Reileifzen

Gleich 144.000 neue Freunde hat das Dorf Reileifzen in

der Samtgemeinde Bevern in diesem Jahr dazu gewonnen,

als es am 22. Mai 2012 einen Partnerschaftsvertrag

mit der japanischen Stadt Tochigi schloss. Dem

vorausgegangen waren einige Jahre freundschaftliche

Kontakte. Vier Jahre ist es mittlerweile her, dass

eine japanische Delegation unter der Leitung des japanischen

Botschafters a.D. Keizo Kimura auf dem Weg

zur Hannover Messe einen Abstecher in das 180-Seelen-Dorf

unternahm. Das alljährliche Kirschblütenfest,

mit dem traditionell die Schönheit der in Blüte stehenden

Kirschbäume gefeiert wird, machte die Delegation

über das Internet auf die Ortschaft im Weserbergland

aufmerksam.

Seitdem pflegen der Heimat- und Verkehrsverein

Reileifzen und die Japanisch Deutsche Gesellschaft

(JDG) aus der Präfektur Tochigi, vertreten durch die

JDG der Städte Tochigi, Gunma und Utsunomiya, eine

freundschaftliche Beziehung. Dabei hat das Dorf am

großen Weserbogen nicht einmal ein Hotel, in dem die

japanischen Gäste unterkommen können. So mobilisiert

der Heimat- und Verkehrsverein stets das halbe

Dorf, um für alle Gäste zu sorgen. Auch eine Delegation

aus Reileifzen war mittlerweile in Tokyo, Tochigi und

Utsunomiya zu Gast. Die gegenseitigen Besuche vertieften

mit der Zeit Beziehungen und Freundschaften.

Ein besonderes Zusammenkommen gab es zum Kirschblütenfest

2010, für das der japanische Botschafter Dr.

Takahiro Shinyo mit Gattin sowie der Generalkonsul

aus Hamburg nach Reileifzen reisten.

Die Partnerschaft ist nun auf Wunsch der JDG

Tochigi entstanden. Sie soll zunächst als lockere Verbindung

ohne gegenseitige Verpflichtungen gepflegt werden.

Reileifzen erhofft sich dennoch positive Effekte

für den Tourismus vor Ort und eine Nennung im japanischen

Reiseführer von Prof. Takashi Hashimoto, in

dem die Region und besonders die Landschaft am Fluss

zwischen Bodenwerder und Höxter beschrieben wird.

Dafür reiste der Präsident der Brüder-Grimm-Gesellschaft

Japan und ehemalige Professor für Germanistik

in den letzten Jahren mehrmals in das Weserbergland.

Aber nicht nur mit seinem Kirschblütenfest möchte das

Dorf Reileifzen Besucher anlocken, sondern auch mit

Dampferfahrten, die vorbei an Burgen, Klöstern, fel-


XXXIV land & uMWelt hoLZMInDEn SPEZIAL REgJo SüDnIEDERSAChSEn

Rechts: Zur Unterzeichnung des Partnerschaftsvertrages

kamen auch Prof. Takashi hashimoto, Präsident der JDg in

Tochigi, Bürgermeister Ernst Warnecke und Samtgemeindedirektor

harald Stock aus Bevern, Landrätin Angela Schürzeberg

sowie holzmindens Bürgermeister Jürgen Daul. oben:

Dr. Takahiro Shinyo, Kirschblütenprinzessin Marie, Kirschblütenkönigin

nadine und hans-heinrich Sander,

niedersächsischer Umweltminister a.D., im April 2010.

sigen Hängen und verträumten Ortschaften führen. Auf

den japanischen Tourismus ist das Dorf bereits eingestellt.

Seit September sind die beiden Ortsschilder von Reileifzen

nicht mehr nur von denjenigen zu lesen, die der deutschen

Sprache mächtig sind, sondern auch von japanischen Besuchern.

Um seine Partnerschaft mit der Stadt Tochigi auch

nach außen hin sichtbar zu dokumentieren, hatte der Heimat-

und Verkehrsverein Reileifzen an die vorhandenen

Schilder die neuen Partnerschaftsschilder angebracht. Im

geschlossenen Partnerschaftsvertrag geht es dabei um weitaus

mehr als touristischen oder wirtschaftlichen Nutzen.

Es geht vor allem um eine besondere Freundschaft, in der

zwei doch sehr unterschiedliche Kulturen aufeinander treffen,

die eine besondere Beziehung zur Kirschblüte verbindet.

Eine andere Kultur kennenlernen, verstehen wie sie

leben, dies ist der eigentliche Grundgedanke. Freundschaft

bedeutet aber auch, gemeinsame Interessen zu teilen. Das

Kirschblütenfest, das vor allem ein japanischer Brauch ist,

bildet diese Gemeinsamkeit und damit besondere Verbindung.

Das in Japan „Hanami“ (japanisch: „Blüten betrachten“)

genannte Fest wird bereits seit dem 8. Jahrhundert

gefeiert. In den zehn Tagen, in denen die Kirschen in Blüte

stehen, trifft man sich mit Freunden, Familien und Kollegen

etwa in einem Park und versammelt sich mit Decken,

Bier oder Sake ausgerüstet bei und unter den Kirschbäumen.

Vor allem unter Kollegen und Studierenden ist das

abendliche Hanami nach Feierabend beliebt.

Auch in vielen deutschen Städten gibt es unterschiedlich

große Hanami-Feste, häufig organisiert von den örtlichen

Deutsch-Japanischen-Gesellschaften. Als größtes

Hanami-Fest Deutschlands zählt das Kirschblütenfest in

Hamburg, zu dem sich seit 1968 jedes Jahr im Frühling

mehrere zehntausend Menschen an den Außenalsterufern

versammeln und das mit einem Feuerwerk abgeschlossen

wird. Zudem wird in ungeraden Jahren eine Kirschblütenprinzessin

ernannt, die für eine zweijährige Amtszeit als

Sonderbotschafterin der Freien und Hansestadt Hamburg

für Japan fungiert.

Auch in Reileifzen pflegt man diesen Brauch. Es war

ein Bürger des sechs Kilometer entfernten Nachbardorfs

Golmbach, der im Jahr 2000 auf den Gedanken kam, das

früher schon einmal ausgerichtete Kirschblütenfest wieder

neu aufleben zu lassen. Der örtliche Heimatverein griff die

Idee auf und machte sich ans Werk. Es wurden Kirschkuchen

gebacken und natürlich wurde auch reichlich Kirschwein

ausgeschenkt. Unterstützung gab es aus den Nachbardörfern

Rühle und Reileifzen. Mit rund 500 Besuchern war

das Fest ein Erfolg und ist seitdem eine gemeinsame Tradition

der drei Ortschaften.

In Reileifzen ist man stolz auf die neugewonnene

deutsch-japanische Freundschaft. Zum Abschluss der Feierlichkeiten

anlässlich des Partnerschaftsvertrages überreichte

Andreas Hoffmeister vom Verkehrsverein Reileifzen

den japanischen Gästen deshalb auch ein Schild des

Dorfwappens, auf dem zwei Gänse zu sehen sind. Die Tiere

repräsentieren das Dorf, das einmal die meisten Gänse in

der Region hatte. „Es wurde uns zugesagt, dass es einen

Ehrenplatz erhält und in Zukunft das Gänsewappen aus

dem Weserbergland in Tochigi an den Ortsschildern

prangt“, so Hoffmeister.

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Der Gauß-Code

+- -+ ++-+ +++ + +-+- ++-- ++-- ++ --- +- -+

REgJo SüDnIEDERSAChSEn teChniK 117

Carl Friedrich gauß kennen viele. Dass er auch den grundstein der modernen Telekommunikationstechnik

gelegt hat, ist allerdings weniger bekannt. Eine phosphoreszierende Spurensuche im göttinger nachthimmel.

Bild: Stefan Kimmel


118 teChniK REgJo SüDnIEDERSAChSEn

Auf dem Dach der Volksbank,

ungefähr auf halbem Weg

zwischen alter Sternwarte und

Johannis-Kirche, wurde der

Laser installiert, der nun die

beiden historischen Punkte

optisch verbindet.

REgJo SüDnIEDERSAChSEn teChniK 119

„ob Ich dIe mathematIK auf eIn Paar

drecKKlumPen anwende, dIe wIr

Planeten nennen, oder auf reIn

arIthmetIsche Probleme, es bleIbt

sIch gleIch, dIe letztern haben nur

noch eInen höhern reIz für mIch.“

C. F. gauß


120 teChniK REgJo SüDnIEDERSAChSEn

Das gauß-Weber-Denkmal am

göttinger Stadtwall ehrt die Erfinder

des elektromagnetischen

Telegrafen. nachts haben sie

einen guten Blick auf den Laser.

REgJo SüDnIEDERSAChSEn teChniK 121


122 teChniK REgJo SüDnIEDERSAChSEn REgJo SüDnIEDERSAChSEn teChniK 123

+--- +-+ ++-- ++-- -+ --+ +--+ --- ++-+ -+- -+ +-+ --+ -+ --+ ++-- -+ +-+ --+ +--+ --- ++-+ ++-- ++ ++- -+ +-+ --+ --+ -+ --+

„Wissen vor Meinen, Sein vor Scheinen“ – der Ausspruch ist in gauß‘ handschrift zum Binärcode codiert zu lesen. Es spricht einiges

dafür, dass dies der Text des ersten gesendeten Telegramms war.

Text und Fotografie: Magdalena Kersting

Der grüne Strahl zerschneidet den Nachthimmel der Stadt in gepulsten

Stößen. Unregelmäßig und messerscharf. Kurz, lang, kurz. Das

befremdliche Schauspiel am Himmel sieht nur der, der den Blick

nach oben richtet – vielleicht um sich flüchtig der Sterne zu vergewissern,

vielleicht um nach den Regenwolken des Tages Ausschau

zu halten. Lang, kurz, lang. Da ist er wieder. Leuchtend grün

vor dem dunklen Himmel. Nachtschwärmer in Göttingen kennen

ihn – den Gauß-Weber-Laser, der jeden Abend nach Anbruch der

Dunkelheit seine geheimnisvollen Signale quer durch die Stadt

schickt. Ein ungewöhnlicher Anblick, der futuristisch anmutend

eine Brücke in die Vergangenheit und zu einem der berühmtesten

Köpfe Göttingens schlägt: Carl Friedrich Gauß.

Gauß, geboren 1777 in Braunschweig und bis zu seinem Tod

im Jahr 1855 in Göttingen lebend, war von Anfang an ein „Wunderknabe“.

Einer, der mal eben so – noch vor Vollendung seines

18. Lebensjahrs – mit der Konstruktion des regelmäßigen 17-Ecks

ein neues Kapitel in der 2.000 Jahre zuvor ins Stocken geratenen

euklidischen Geometrie aufschlägt. Mathematiker, Physiker, Astronom,

Geodät. Vom König in Hannover als „Fürst der Mathematik“

geehrt und gefördert, steigt Gauß schnell zum Professor der

Georg-August-Universität auf und wird mit nicht einmal 30 Jahren

Direktor der Sternwarte, in der er fast 50 Jahre arbeiten wird.

Endgültig Berühmtheit erlangt er durch die korrekte Vorhersage der

Flugbahn des Zwergplaneten Ceres, der 1801 zwar gesichtet wird,

dessen Spur den damaligen Astronomen aber wieder abhanden

kommt. Gauß, dessen Gesicht die meisten noch von den 10-Mark-

Scheinen kennen, und der mit Daniel Kehlmanns Roman „Die Vermessung

der Welt“ in den letzten Jahren als kauzig verschrobene

Figur über die Belletristik-Bestsellerlisten wieder in das allgemeine

Bewusstsein drang, ist vielseitig interessiert. So scheut der Meister

der Abstraktion auch nicht das Experiment an sich und begründet

seinen wissenschaftlichen Einstieg in die Erforschung des Erdmagnetismus

mit dem Bau einer eigens entwickelten Telegrafenleitung

quer durch Göttingen: 1833 konstruieren er und ein Kollege, der

Physiker Wilhelm Weber, den ersten elektromagnetischen Telegrafen

der Welt. Über eine Strecke von 1,1 Kilometer erstreckt sich ein

Kupferdraht von Webers Kabinett am Papendiek zur Johanniskirche

über den Marktplatz bis zu Gauß’ Sternwarte in der Geismar

Landstraße. Die Leitung dient den beiden Forschern zur Kommunikation,

wird aber aus rein wissenschaftlichem Interesse gebaut

und nicht wirtschaftlich vermarktet. Dies geschieht zwei Jahre später

unabhängig von den Göttingern durch Samuel Morse, dessen

Morse-Apparat auf einem ganz ähnlichen Prinzip beruht und der

den weltweiten Siegeszug der modernen Telekommunikationstechnik

einläutet.

Einer Anekdote zufolge erlaubt sich Gauß bei der Übermittlung

seiner ersten telegrafischen Nachricht einen Spaß: Sein Assistent

Michelmann und die codierte Nachricht „Michelmann kommt“

liefern sich einen Wettlauf von der Sternwarte zu Webers Arbeitsplatz.

Wer letztendlich zuerst das physikalische Kabinett erreicht,

ist nicht überliefert – bei einer durchschnittlichen Übertragungszeit

von knapp zehn Sekunden pro Zeichen hatte Michelmann immerhin

eine kleine Chance, bei diesem ungleichen Duell zu gewinnen.

1845 zerstört ein Blitzschlag die Göttinger Telegrafen-Leitung

und Gauß, der mittlerweile ein weltweites Netz von Beobachtungsstationen

zur Messung des Erdmagnetfeldes initiiert und

sich wissenschaftlich bereits wieder anderen Themen zugewendet

hat, lässt den Telegrafen nicht mehr reparieren. Weber, nach dem

später die physikalische Einheit des magnetischen Flusses benannt

wird, ist zu diesem Zeitpunkt nicht mehr in Göttingen – als einer

der „Göttinger Sieben“ ist er von König Ernst August 1837 entlassen

worden.

„unsere große galvanische Kette (6000-7000 Fuß draht) ist

schon lange ungestört bestehend und schon oft haben wir

mit bestem erfolg ganz kleine Phrasen einander telegraphisch

signalisiert.“ C. F. Gauß

2006 greift das „Measurement Valley“, das die Interessen der regionalen

Messtechnikunternehmen bündelt, Gauß’ historisches Erbe

auf. Im Gedenken an den großen Mathematiker und die weltweit

erste Telegrafen-Leitung wird die Konstruktion im Jahr 2006 durch

der Vorfahr der modernen telekommunikation

Die Telegrafen-Konstruktion von gauß und Weber (siehe BIld oben) ist in ihrem Aufbau so

einfach wie genial und ein Zeugnis des aufkommenden Interesses und tieferen Verständnisses

elektromagnetischer Phänomene im 19. Jahrhundert. Der Telegraf selbst besteht

aus einem Sender, einem Leiter und einem Empfänger. Der Leiter, eine einfache Drahtschnur,

verbindet zwei Spulen miteinander – eine stand in Webers Kabinett und eine in

der Sternwarte von gauß. Beide Spulen sind locker um einen Magnetstab gewickelt und

können entlang des Stabes bewegt werden. Das elektromagnetische Prinzip der Induktion

löst bei einer Bewegung der Sender-Spule einen Stromstoß aus, der über den Draht zur

anderen Spule geleitet und dort wieder in Bewegung übersetzt wird. Das Ausschlagen

der Spule beim Empfänger wird dabei durch ein System von Spiegeln und Fernrohren

vergrößert und sichtbar gemacht. gauß und Weber entwickeln eigens ein Binär-Code-

System, das auf dem Richtungsausschlag der Spulen beruht und das jedem Buchstaben

eine Kombination von mehreren Ausschlägen zuordnet.

eine Laser-Installation – den Gauß-Weber-Laser – wiederbelebt. So

werden heute wieder wie zu Zeiten Gauß’ und Webers Nachrichten

durch Göttingen geschickt – nach einer Startsequenz erleuchten

Buchstaben codiert durch lange und kurze Laser-Pulse den

Nachthimmel. Los geht das allabendliche Spektakel immer zur

übernächsten vollen Stunde nach Sonnenuntergang und für zwei

Stunden können die Göttinger zum Beispiel vom Wochenmarkt

oder dem Gänseliesel aus den Blick nach oben richten und sich

an die Entschlüsselung wagen. Neugierige können im Internet auf

der Measurement Valley Webseite (http://www.measurement-valley.de/gauss-weber-telegraf)

den Laser-Code und natürlich auch

die Auflösung der verschlüsselten Nachrichten jederzeit einsehen.

Und noch einen stillen Beobachter hat das Laserlicht: Im

Cheltenham-Park blickt Gaußens Grab in dessen Richtung und

man mag sich vorstellen, wie der alte Mathematiker seine Freude

gehabt hätte an den nächtlichen Knobeleien und der modernen

Technik des Lasers, die ihren Ursprung in den ersten primitiven

elektromagnetischen Signalen von Gauß hat. Oder wie Daniel

Kehlmann es Gauß so treffend in den Mund legte: „Seltsam sei es

und ungerecht, so recht ein Beispiel für erbärmliche Zufälligkeit

der Existenz, dass man in einer bestimmten Zeit geboren und in ihr

verhaftet sei, ob man wollte oder nicht. Es verschaffe einem einen

unziemlichen Vorteil vor der Vergangenheit und mache einen zum

Clown der Zukunft.“

Bild: Stefan Kimmel


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126 KalendeR REgJo SüDnIEDERSAChSEn REgJo SüDnIEDERSAChSEn KalendeR 127

Gesprächig

Unter dem Titel „Zwiegespräche mit dem Tod“ finden im

november die herbstkonzerte des Kammerchors con anima

sowohl in göttingen als auch in hann.Münden statt.

09. november 2012

Russische Rhythmen – die Berliner Phil-harmoniker

mit Sir Simon Rattle. Live-übertragung

aus der Berliner Philharmonie

19.30 Uhr, CinemaxX, göttingen

10. november 2012

Konzert der Flaxtöne – die Welt mit anderen

ohren hören. Die Flaxtöne sind ein gemischter

Chor aus hann.Münden/Volkmarshausen

19.00 Uhr, historisches Altes Rathaus hann.

Münden

11. november 2012

5. Meisterkonzert – Zeit-Fenster 1933-1945.

Mit dem Europäischen Synagogalchor in Erinnerung

an die Zerstörung der Synagogen in

Deutschland 1938

17.00 Uhr, Schlosskapelle, Schloss Bevern

18. november 2012

Kantoreikonzert – Kantorei St. Blasius mit

Werken von Johann Michael haydn

16.00 Uhr, St. Blasius-Kirche, hann.Münden

22. november 2012

domraPiano – Saitenmalerei. Lothar Freund

und natalia Anchutina präsentieren originalwerke

russischer Komponisten und Transkriptionen

der klassischen Konzertliteratur

19.30 Uhr, gDA Wohnstift göttingen, Saal 1

24. november 2012

Kammerchor con anima – Zwiegespräche

mit dem Tod. Mit Werken von Johann

Sebastian Bach und hugo Distler

17.00 Uhr, St. nikolai, göttingen

24. november 2012

date mit Gott – The Living gospel Choir

bietet Contemporary Black gospel, Pop,

R&B, Worship und europäischen gospel

19.00 Uhr, St. Michael, göttingen

25. november 2012

oratorisches Chorkonzert – Chor der

Musikgemeinde herzberger Kantorei mit dem

Jugendchor herzberg/osterode und Werken

von Johannes Brahms

18.00 Uhr, St. Jacobi Schlosskirche,

osterode am harz

07. Dezember 2012

Weihnachtsmärchen musikalisch – E.T.A.

hoffmanns nussknacker und Mausekönig,

mit Musik von Lev Etinger

20.15 Uhr, handweberei Rosenwinkel,

Rittergut Besenhausen

18. Dezember 2012

Schwanensee – vom Russisch Staatlichen

opern- und Ballett-Theater Tscheljabinsk

19.30 Uhr, Stadthalle göttingen

Düster

Die Ausstellung „Comics, Manga & Co.“

zeigt unter anderem Werke Reinhard Kleists

(bekannt durch „Cash – I see a darkness“).

Klassik, Ballett Ausstellungen

12. bis 23. november 2012

Comics, Manga & Co. – die neue deutsche

Comic-Kultur. Wanderausstellung im

Rahmen der 44. göttinger Kinder- und

Jugendbuchwoche

Montag bis Freitag 08.00 bis 20.00 Uhr,

Foyer neues Rathaus göttingen

13. november 2012

Frauen aktiv im dorf – unsere zukunft –

unsere Stärke – niedersächsische Wanderausstellung

zum demografischen Wandel

18.00 Uhr, Landkreisgebäude, göttingen

Bis 21. november 2012

Filmplakate aus den 50er und 60er Jahren

– Plakatsammlung von Fritz Trillhaas

KSn Kreis-Sparkasse northeim

24. november bis 09. Dezember 2012

Keine teezeremonie – Fotoausstellung von

Igor Morosov. Russland mit scharfem und

subjektivem Blick auf einfache Dinge

galerie Dreiklang, hann.Münden

Bis 15. Januar 2013

Wider das Vergessen – Schwarzweißfotografie

porträtiert gegenstände und Lebewesen

der gegenwart und Vergangenheit

Dienstag bis Sonntag 11.00 – 16.00 Uhr,

Stadtmuseum Einbeck

Original

Die Kult-Band aus Leipzig macht auf ihrer

Theater-Tour erstmals in Einbeck Station.

Im gepäck: alte wie neue Songs.

Jazz, Rock, Pop, Schlager Theater, Kabarett, Musical

04. bis 11. november 2012

Jazzfestival Göttingen – über 200 internationale,

nationale und lokale Musiker in 34

Einzelveranstaltungen und Konzerten

Verschiedene Veranstaltungsorte in göttingen,

u.a. Deutsches Theater göttingen

09. november 2012

Rainhard Fendrich – Meine Zeit. Liederabend

gewürzt mit witzigen Pointen, frechen

Sprüchen und einer Prise schwarzem humor

20.00 Uhr, Aula Schulzentrum Seesen

10. november 2012

die Prinzen – auf Theater-Tour. Die fünfstimmige

A-cappella-Band mit ihren größten hits

und neuen Songs

20.00 Uhr, Wilhelm-Bendow-Theater, Einbeck

22. november 2012

Benkschaft – Jiddische Lieder. Das Duo

Daniel Kempin und Dimitry Reznik mit

Liedern über Liebe, Arbeit, Revolution,

Israel und andere jüdische Themen

19.00 Uhr, Tangobrücke Einbeck

24. november 2012

Wise Guys – Die Zwei-Welten-Tour.

Die A-Cappella-Band aus Köln ist mit

neuem Album auf Tour

19.00 Uhr, Lokhalle göttingen

Pleite

10. november 2012

Sanatorium – eine kriminelle Komödie.

Im Sanatorium hoffen die „gäste“ von ihren

eingebildeten oder tatsächlichen Leiden

erlöst zu werden

19.30 Uhr, Tangobrücke Einbeck

10. november 2012

die Märchennacht – eine märchenhafte

Reise mit Musik- und Klangmalereien von

Boe Brockhausen

20.00 Uhr, Theater der nacht, northeim

14. november 2012

Sex ohne Beach – von Tobias Bungter.

Immer samstags treffen sich Simone, Ella und

Chloe auf ein Sektchen zum Shoppen und

zum Tratschen in Simones Boutique

20.00 Uhr, Deutsches Theater göttingen

21. november 2012

Käpten Knitterbart – Kindertheater. nach

dem Bilderbuch von Cornelia Funke und

Kerstin Meyer

16.00 Uhr, Stadtbücherei holzminden

24. november 2012

Jerry stirbt zuletzt – eine schwarze

Komödie von Stefan Schroeder

20.00 Uhr Aula Ernst-Moritz-Arndt-gymnasium,

herzberg am harz

Fotografie: Julian holstein, CARLSEn Verlag gmbh/Reinhard Kleist, olaf heine, Deutsches Theater in göttingen

Boutique-Besitzerin Simone muss ihren Laden schließen.

Aber auch die Ehemänner bescheren ihr und ihren Freundinnen

nur Ärger.

24. november 2012

Pippi langstrumpf – nach Astrid

Lindgren. Pippi wohnt mit Pferd und

Affen in der Villa Kunterbunt und

macht was sie will. Premiere

18.00 Uhr, Deutsches Theater göttingen

29. november 2012

Sophie Scholl – die 20-Jährige wird 1942 im

Untergrund gegen den nationalsozialistischen

Terror aktiv

20.15 Uhr, Apex göttingen

29. november 2012

der teufel mit den drei goldenen haaren –

Figurentheater nach dem grimmschen

Märchen mit Stab- und Tischfiguren

17.00 Uhr, gDA Wohnstift göttingen, Saal 1

Bis 21. Dezember 2012

Munk oder das kalte herz – nach Motiven

der Erzählung von Wilhelm hauff. Peter Munk,

in seinem alten Job ungeliebt, macht sich

selbständig und scheitert

20.15 Uhr, Theater im oP göttingen

Bis 30. Dezember 2012

ab jetzt – von Alan Ayckbourn.

Der Komponist Jerome kämpft um

das Sorgerecht für seine Tochter

Junges Theater göttingen


Ab November

Gänse aus eigener Zucht

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Bitte reservieren Sie.

Auf Wiedersehen im Rodetal.

Kultur ...

Hotel Restaurant Rodetal, Telefon: 05594/95220

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Freude am Essen & Trinken

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in Weende

Roter Berg 2 • 37077 Göttingen / Weende

Tel. 05 51 / 35 225

am OttoHahnZentrum

Bahnhofsallee 1c • 37081 Göttingen

Tel. 05 51 / 4 99 57 36

An der Eiswiese

Windausweg 16 • 37073 Göttingen

Tel. 05 51 / 50 08 02 83




... Genießen!














Am Gewende 10/11, 37083 Göttingen

Tel. 0551-70711-0, 0551-7700034

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Familien-/FirmenFeiern und Tagungen

Giftig

Peer Meter, Barbara Yelin und Martina

gedeck lesen die geschichte der giftmörderin

gesche gottfried.

Literatur

12. november 2012

ein Schaf im Glück – Lesung mit nadia Malverti

über das kleine, schwarze Schaf olinka,

das von den anderen ausgegrenzt wird

16.00 Uhr, Buchhandlung Vaternahm,

göttingen

16. november 2012

Berlin – eine geteilte Stadt – Lesung aus

der graphic novel. Susanne Buddenberg und

Thomas henseler haben Zeitzeugen befragt

15.30 Uhr, grenzlandmuseum Eichsfeld

16. november 2012

Märchen und Musik – lyrischer Abend anlässlich

des 200. Jubiläums der Brüder

grimm mit einem Märchen zum Thema „Liebesfreud

und Liebesleid“

20.00 Uhr, Freie Altenarbeit göttingen

17. november 2012

die Chefin verzichtet – von Max goldt.

Lesung des „Chefinnenbuchs“, das Skurriles,

grelles und Bedächtiges enthält

19.00 Uhr, Welfenschloss, hann.Münden

29. november 2012

Gift – Lesung mit Peer Meter, Barbara Yelin

und Martina gedeck

20.00 Uhr, Paulinerkirche, göttingen

Fotografie: CARLSEn Verlag gmbh, EK Weende

Sonstiges

Einblickend

Tiefe Einblicke gewährt das Evangelische Krankenhaus

göttingen-Weende am 1. Dezember. Im Mittelpunkt steht

die minimalinvasive Chirurgie.

07. november bis 07. Dezember 2012

Portugiesische Kulturwochen – Semanas

da Cultura. Mit Ausstellungen, Lesungen,

Weinprobe, Filmprogramm und Konzerten

Verschiedene Veranstaltungsorte in göttingen

09. november 2012

Käse und Wein – genuss. Preis pro Person

33 Euro. Anmeldung erwünscht

19.00 Uhr, WeinKontor osterode

13. november 2012

PraxisForum 2012 – das KMU-netzwerk der

Universität göttingen lädt zum Speed-Dating

und Runden Tisch der Wirtschaft und Wissenschaft

ein

18.00 Uhr, historische Sternwarte, göttingen

14. november 2012

Gründerinnenfrühstück – eine Veranstaltung

der gründungsberatung MoBIL, für Frauen,

die sich selbständig machen wollen

09.30 Uhr, Café Botanik göttingen

24. november 2012

nacht des Wissens – Einblicke in Forschung

und Lehre am Standort göttingen

17.00 bis 24.00 Uhr, versch. Veranstaltungsorte,

u.a. Universität göttingen und DLR

göttingen

REgJo SüDnIEDERSAChSEn KalendeR 129

24. november 2012

Weinreise ins Perigord – ein französischer

Abend mit Weinen aus dem Perigord und

einem landestypischen Menü. Anmeldung

erwünscht

19.00 Uhr, Burghotel hardenberg

01. Dezember 2012

zeit-Fenster 1947–1949 – Fachvortrag zum

Schicksal der Displaced Persons im Weserrenaissance

Schloss Bevern

14.00 Uhr, Schloss Bevern

01. Dezember 2012

Minimalinvasive Chirurgie – Informationsveranstaltung

der Abteilung Allgemein-, Viszeral-,

Thorax und Minimalinvasive Chirurgie

15.00 Uhr, Evangelisches Krankenhaus

göttingen-Weende

02. Dezember 2012

ScienceSlam – Referenten stellen ihre aktuellen

Forschungsthemen in einem populärwissenschaftlichen

Vortrag vor

20.00 Uhr, Theater im oP, göttingen

19. Dezember 2012

unternehmerfrühstück – Treffen der northeimer

Wirtschaft. Anmeldung erforderlich

8.00 bis 09.30 Uhr, hotel Freigeist, northeim


130 Land & UmweLt regjo südniedersachsen

Wussten Sie, dass ...

sonderbares und Wissenswertes aus der region – vom Zwergenvolk in der

jettenhöhle bis zu carl gauß‘ Vermessungstätigkeit auf dem hohen hagen.

... in der jettenhöhle im naturschutzgebiet

„gipskarstlandschaft hainholz“ einmal

Zwerge gelebt haben sollen?

Ein paar Kilometer südlich von Osterode

am Harz, beim Örtchen Düna, liegt die Jettenhöhle.

Um die spinnt sich eine Zwergen-

Sage: „Nach der Zeit, als die Schweden im

Lande hausten, wohnte in der Jettenhöhle

ein Zwergenvolk. Aber die Bauern mochten

die Zwerge nicht leiden, weil sie an den

Feldfrüchten großen Schaden anrichteten.

Nun hatte einmal ein Bauer aus Hörden

ein Feld Erbsen, das von diesen Zwergen

geplündert und ganz zertreten war. Sein

Schimpfen hatte keinen Zweck. Da sagte

ihm sein Nachbar, der etwas davon verstand:

„Das tun die Zwerge. Die setzen sich

Nebelkappen auf und sind dann unsichtbar.

Du mußt eine lange Stange nehmen

und damit über dem Felde hin- und herfahren!“

Das tat er denn auch, fand den Zwerg

und bedrohte ihn. Der Zwerg versprach,

den Schaden wieder gutzumachen. Am

nächsten Tage stand ein gefüllter Sack vor

dem Erbsenfelde. Wie enttäuscht aber war

unser Bauer, als er nur altes Eisen darin

fand. Er meinte, der Zwerg hätte ihn betrogen,

aber trotzdem quälte er den schweren

Sack auf seinen Wagen und dachte: „Wat

mehr is as ne Lus, dat nümm’ste mie na

Hus.“ Wie groß war doch seine Freude, als

sich daheim ergab, daß sich das alte Eisen

in pures Gold verwandelt hatte.“

Bildnachweis: Wikipedia (2)

… der gipfel des hohen hagens einst Teil

eines dreiecks war, mit dem carl Friedrich

gauß das Königreich hannover vermaß?

Zwischen 1818 und 1826 vermaß das Multitalent

Gauß das Königreich Hannover.

Zur Bestätigung seiner Ergebnisse und zur

Verknüpfung seiner zahlreichen regionalen

Vermessungsdaten maß Gauß zwischen

1821 und 1823 auch sein „großes Dreieck“

ein. Gemeint war das Dreieck, welches

durch die drei großen Landmarken

Brocken, Großer Inselsberg (Thüringen)

und Hoher Hagen aufgespannt wurde. Es

sollte darüber hinaus auch der empirischen

Überprüfung dienen, ob nun die Summe

der Innenwinkel eines Dreiecks in einem

gekrümmten dreidimensionalen Raum

immer auch 180 Grad beträgt. Letzteres

fand Gauß bestätigt, die minimale Abweichung

über die langen Distanzen lag für

ihn im Bereich eines Beobachtungsfehlers.

Gaußens Vermessungstätigkeit wird

noch heute an zahlreichen Orten gedacht;

auf dem Hohen Hagen erhebt sich der Gaußturm,

der allerdings nicht der erste war.

Der Vorgänger (siehe Bild) wurde zwischen

1909 und 1911 erbaut und maß 32 Meter.

Der Turm fiel jedoch dem Basalt-Abbau auf

dem Hohen Hagen zum Opfer. Bereits in

den 1950er Jahren traten Risse am Turm

auf, 1963 stürzte er ein. Der heutige Gaußturm

wurde 1964 fertiggestellt und ist 20

Meter höher als sein Vorgänger.

Impressum

16. jahrgang, 64. ausgabe

Herausgeber

Polygo Verlag gmbh & regionalverband

südniedersachsen e.V.

Verlag

Polygo Verlag gmbh

Lotzestraße 29

37083 göttingen

Telefon 0551-50 75 10, Telefax 0551-50 75 150

issn 1615-5696

Internet und e-mail

www.suedniedersachsen.regjo.de; hallo@regjo.de

Herausgeber

Thomas Wirth (wirth@polygo.de)

Chefredakteur

sven grünewald (redaktionsleitung@regjo.de)

Redaktion

annegret adam, Katrin Langemann, juliette rahn,

Torben andersen

autoren

angela andresen-schneehage, gregor heppel,

Thorsten herbote, Magdalena Kersting, julia Peetz,

rüdiger reyhn, Volker schönfeldt, angela schürzeberg,

anders seefeldt, Lutz Tantow

Fotografie

Marco Bühl, ronald schmidt, Ulf seemann, Uni

göttingen, asklepios Fachklinikum göttingen, gWg

gesellschaft für Wirtschaftsförderung, Torsten

herbote, christina hinzmann, Wikipedia, nglobal,

gregor heppel, Vandenhoeck & ruprecht, Verlag

jörg Mitzkat, städtisches Museum göttingen,

niedersächsische staats- und Universitätsbibliothek,

christina sittig-gebhardt, eK Weende,

Wolfgang Beisert, Tilch Verwaltungsgesellschaft,

Zeiss, Fotolia, Malergesellschaft Bürgel, Praxis

für moderne schnittbild diagnostik, dietrich

Kühne, e.L.F. hallen- und Maschinenbau, Volker

schönfeldt, Müller + Müller-joh. gmbh + co. Kg,

Landschulheim holzminden, Willi Kreykenbohm

spedition, haWK, BMeLV, Volksbank Weserbergland

eg, Weserbergland ag, Landkreis holzminden,

Landessparkasse, druckguß schlicht, interpane

glas industrie ag, Müller + Müller-joh. gmbh +

co. Kg, schott ag, stiebel eltron, Thomas Pflaum,

heimat- und Verkehrsverein reileifzen, julian holstein,

carLsen Verlag gmbh/reinhard Kleist, olaf

heine, deutsches Theater in göttingen, carLsen

Verlag gmbh, eK Weende

Layout

ines erdmann, eva-Katarina griesheimer, Viktoria

siegfried

marketingleitung

john d. swenson (swenson@regjo.de)

anzeigen

dennis aschoff (marketing@regjo.de)

Tim Feindt (tim.feindt@polygo.de)

Mareike hahn (hahn@polygo.de)

Maurice henin (henin@polygo.de)

jörn jacobsen (jacobsen@regjo.de)

Tim Mittelstaedt (mittelstaedt@regjo.de)

Michael Mohné (hannover@regjo.de)

joshua räsch (raesch@polygo.de)

Viktoria siegfried (siegfried@polygo.de)

Versand & aboservice

Katharina schloh (schloh@polygo.de)

Laura Truthmann (truthmann@polygo.de)

Geschäftsführung

Thomas Wirth (wirth@polygo.de)

assistenz der Geschäftsführung

jennifer röstel (roestel@regjo.de)

Katharina schloh (schloh@polygo.de)

erscheinungsweise

viermal im jahr

Bezugsbedingungen

abonnement eUr 24,- inkl. Mehrwertsteuer und

Zustellgebühr für vier ausgaben. einzelpreis eUr 5,-.

das abonnement verlängert sich automatisch, wenn

es nicht zum ablauf gekündigt wird.

Regionalverband Südniedersachsen e.V.

Vorstandsvorsitzender Bernhard reuter

Barfüßerstraße 1, 37073 göttingen

Telefon 0551-5 47 28 10

Telefax 0551-5 47 28 20

regjo ist eine eingetragene Marke (nr. 39867052) der

Polygo Verlag gmbh

nachdruck, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher

genehmigung des Verlages.

Kooperationspartner des RegJo

Kommunale Partner

mitgliedschaften

neU!

InHaLt

aktualisiert Oktober 2012

GeweRBeFLäCHen

Übersicht der Gewerbeflächen in Südniedersachsen seite 132-133

BaUGeBIete FüR den PRIVaten wOHnUnGSBaU

Übersicht der Baugebiete in Südniedersachsen seite 134-137

dIe ReGJO dReImOnatSSCHaU

Die "Highlights" der letzten Monate in Südniedersachsen.

Eine bissige Kolumne – mit Augenzwinkern. seite 139

POLyGO GOeS OnLIne

Neue Ära Mobiles Internet: Der Polygo Verlag baut seine Webaktivitäten mit

einem neuen Büro in der Hauptstadt und internationalem Team weiter aus. seite 156

KOmmentaR

Miese Tricks hinter den Kulissen? Die Bürgerinitiative proGö, ein

Finanzbeamter und eine Veranstaltung der Freien Altenarbeit. seite 157

wIRtSCHaFtSdatenBanK

Architekten & Ingenieure seite 140

Bildungs- & Beratungseinrichtungen seite 1402-141

Gesundheitsdienstleister: Ärzte, Heilberufe & Zahnärzte seite 142

Handwerk & Gewerke seite 142-143

Immobilienmakler seite 143

IT- & EDV-Dienstleister seite 143

Rechtsanwälte & Notare seite 144-149

Steuerberater seite 150-152

Unternehmensberater seite 153-155

Vereine, Verbände & Kammern seite 158

Versicherungsmakler seite 158

Werbeagenturen seite 158

Wirtschaftsprüfer seite 158-159

Index

Das Suchregister für alle Personen, Unternehmen und Organisationen,

die in dieser Ausgabe erwähnt werden. Liste der Werbepartner. seite 160-161

aUF eInen KaFFee mIt ...

Dr. Ulrich Kurzer, Geschäftsführer des StadtRadio Göttingen. Seit 2008

führt der Diplom-Sozialwirt die Geschäfte des Bürgerradios, das

in diesem Jahr seinen 15. Geburtstag feiert. seite 162

regjo InFO 131


132 GeWeRBeFläChen REgJo-InFo REgJo-InFo GeWeRBeFläChen 133

Quelle: www.komsis.de

landKReiS GöttinGen

Flecken adelebsen

An der Bleiche - Rosengarten 0,80 j n j n Flecken Adelebsen 05506-8970

Tiefe Breite Neu 0,30 j n n n Flecken Adelebsen 06606-8970

Tiefe Breite Neu 23,20 j j j n Flecken Adelebsen 05506-8970

Flecken Bovenden

Area 3 18,80 j j n n NLG mbH 05593-9281-12

Südlich der Parenser Straße 11,50 j n n n Flecken Bovenden 0551-8201-0

Stadt duderstadt

Am Bostal 5,40 j j n n Stabst. f. Wirtschaft. 05527-841-158

Am Freibad 1,00 – – – – Stabst. f. Wirtschaft. 05527-942650

Am Kreuzberg 2,50 – – – – Stabst. f. Wirtschaft. 05527-841-158

Am Rahmekebach 1,00 – – – – Stabst. f. Wirtschaft. 05527-841-158

Am Stadtwege 0,80 n j n n Stabst. f. Wirtschaft. 05527-841-158

An der Wipper 1,60 j n n n Stabst. f. Wirtschaft. 05527-841-158

Angerbreite 15,30 – – – – Stabst. f. Wirtschaft. 05527-841-158

Bei der Ziegelei 1,60 j n n n Stabst. f. Wirtschaft. 05527-841-158

Gewerbepark Euzenberg 14,80 – – – – Stabst. f. Wirtschaft. 05527-942650

Spickenweg 1,00 – – – – Stabst. f. Wirtschaft. 05527-841-158

Steinmecke 4,50 – – – – Stabst. f. Wirtschaft. 05527-841-158

Gemeinde Friedland

Kleiner Bruch 1,60 j n n n Gem. Friedland 05504-802-0

Ludolfshäuser Straße 0,80 – – – – Gem. Friedland 05504-802-0

Samtgemeinde Gieboldehausen

Alte Ziegelei 2,04 j n n n Gemeindeverw. 05507-7022

Im alten Felde 0,57 j n n n Gemeindeverw. 05528-999730

Im Meerfeld 2,00 j n n n Samtgemeindeverw. 05528-202-0

Im Steinfelde und Erweiterung 2,6 j n n n Gemeindeverw. 05528-999730

Stockenbreite 13,00 j n n j Samtgemeindeverw. 05528-202-0

Südlich der Entlastungsstraße II 0,65 j n n n Gemeindeverw. 05529-402

Gemeinde Gleichen

Friedebreite 5,20 j n n n GGW Gleichen mbH 05592-501-0

Stadt hann. Münden

An der Bahn 8,56 n j n n WWS GmbH 05541-707-80

Thielebach-Süd 6,78 j j n n WWS GmbH 05541-707-80

Samtgemeinde Radolfshausen

Gewerbegebiet Nord 2,48 j n n n Gemeinde Seeburg 05507-1314

Seulingen 2,35 j n n n Gem. Seulingen 05507-1316

Vöhrewiesen 3,12 j n n n Gem. Ebergötzen 05507-7310

Gemeinde Rosdorf

Siekanger-Mitte und -Ost 26,72 j n n n Gemeinde Rosdorf 0551-789010

Gemeinde Scheden

Gewerbegebiet B3 7,1 j n n n Gemeinde Scheden 05546-283

Gemeinde Seeburg

Nord Seeburg 2,48 j n n n Gemeinde Seeburg 05507-1314

Gemeinde Staufenberg

Bei den kleinen Eichen 9,00 j n n n Rathaus 05543-30119

Stadt GöttinGen

Fläche (ha) nutzungsart: Vermarktung durch Infos

gew. Ind. Misch. Sond.

Elliehäuser Weg 9,00 j n n n GWG 0551-547430

Grone: Hans-Böckler-Straße 7,00 j n n n GWG 0551-547430

Grone: Willi-Eichler-Straße 2,00 n j n n GWG 0551-547430

Hermann-Kolbe-Straße 9,00 j n n n GWG 0551-547430

Siekanger 20,00 j n n n GWG 0551-547430

Siekhöhe 11,00 j n n n GWG 0551-547430

Zietenterrassen 5,00 j n n n GWG 0551-54743

landKReiS holzMinden

Samtgemeinde Bevern

Birkenweg West 7,08 j n n n Flecken Bevern 05531-9944-10

Samtgemeinde Bodenwerder-Polle

Gewerbegebiet 2,52 j n n n Gem.-verw. Halle 05533-4823

Gewerbegebiet-West 1,58 j n n n Stadtverw. Bodenw. 05533-405-13

Gewerbegebiet-West II 6,79 j n n n Stadtverw. Bodenw. 05533-405-13

Im Bohme 13,34 j j n n Gem.-verw. Hehlen 05533-5988

„Grave“ 4,00 – – – – k.A. 05535-233

„Heinsen“ 0,70 – – – – k.A. 05535-578

Im Bruch 3,00 – – – – k.A. 05286-229

Samtgemeinde Boffzen

Im Niederen Felde 7,59 j j n n Samtgem. Boffzen 05271-9560-21

Flecken delligsen

Gewerbegebiet B3 4,00 j j n n Bürgermeister 05187-9415-0

Klus 3,00 j n n n Bürgermeister 05187-9415-0

Samtgemeinde eschershausen

Gniesbreite 1,47 j n n n Samtgemeindeverw. 05534-990115

Mühlenbergstraße 0,75 j n n n Samtgemeindeverw. 05534-990115

Stadt holzminden

Bülte 12,1 j n n n Stadt Holzminden 05531-959-0

Hinter der Steinbreite 0,35 j n n n Stadt Holzminden 05531-959-0

Lüchtringer Weg 0,74 j n n n Stadt Holzminden 05531-959-0

Samtgemeinde Stadtoldendorf

Papenbreite 45,00 j n n n Samtgem. Stadtold. 05532-9005-30

Ehemalige Kaserne 45,00 j j n n Samtgem. Stadtold. 05532-9005-30

landKReiS noRtheiM

Fläche (ha) nutzungsart: Vermarktung durch Infos

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Stadt Bad Gandersheim

Kriegerweg 16,12 j j n n Wirtschaftsförderer 05382-73432

Krümpel 5,09 j n n n Wirtschaftsförderer 05382-73432

Neue Straße 1,13 j n n n Wirtschaftsförderer 05382-73432

Roter Kamp 1,00 j n n n Wirtschaftsförderer 05382-73432

Bodenfelde

Fahrenfeld 5,17 – – – – Flecken Bodenfelde 05572-9369-0

dassel

Ilmestraße 2,50 j n n n Hauptamt 05564-20236

Pfingstanger 15,00 j n n n Hauptamt 05564-20236

Stadt einbeck

Am Butterberg 11,60 j j j n Stadt Einbeck 05561-916-330

Twetge, Einbeck 2,38 j n j n Stadt Einbeck 05561-916-330

Stadt hardegsen

Gewerbepark Hardegsen 6,40 j j j n Stadt Hardegsen 05505-5030

Gemeinde Kalefeld

Kahnweg, Echte 3,40 j n n n Gemeinde Kalefeld 05553-2009-61

Gewerbe am Sportplatz, Kalefeld 0,80 j n n n Part AG Bad Gandersh. 05382-9815-0

Hufstieg, Kalefeld 6,39 j n n n Gemeinde Kalefeld 05553-2009-61

Gemeinde Katlenburg-lindau

Mordmühle 1,29 j n n n Gemeinde 05552-9937-0

Siechenanger 0,30 n n j n Gemeinde 05552-9937-0

Steinbreite 3,86 j n n n Gemeinde 05552-9937-0

www.bovenden-wohnen.de

Fläche (ha) nutzungsart: Vermarktung durch Infos

gew. Ind. Misch. Sond.

Kreiensen

Opperhausen 5,00 j n n n Gem. Kreiensen 05563-70213

Stadt Moringen

Industriestraße 8,00 j n n n Hauptamt, Abt. 05554-202-0

Wirtschaftsf.

Flecken nörten-hardenberg

Anger 8,47 n j n n k.A. 05503-8020

Angerstein Süd 6,72 j j n n k.A. 05593-92810

Gewerbegebiet Nord 6,60 j j n n k.A. 05503-8020

Stadt northeim

Am Kalbesbrook 3,22 j j n n Stadtverw. Northeim 05551-966-330

Gewerbegebiet südlich des Uhlenkampes 1,60 j n n n Stadtverw. Northeim 05551-966-330

Hinter dem Speckwege 11,47 n j n n Stadtverw. Northeim 05551-966-330

Stadt uslar

Industriegebiet-Ost 5,00 n j n n Stadt Uslar 05571-307-0

Siemensstraße 0,70 j n n n Stadt Uslar 05571-307-0

Ab sofort Ihr Standort, an dem sich alle Wege kreuzen!

Gewerbegebiet B3

Scheden

Kontakt

www.scheden.de

Gemeinde Scheden

Schulstraße 2- 4

37127 Scheden

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Tel.: 0 55 46 - 283

Fax: 0 55 46 - 81 83

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Stadt osterode am harz

Westharz 38,10 j j n n Stadt Osterode 05522-318-270

Stadt Bad Sachsa

Bahnhofstraße-Süd 1,75 j n n n Landkreis Osterode 05522-960-222

Gemeinde Walkenried

Bei dem Gerichte 6,00 j j n n Landkreis Osterode 05522-960-222

Bei dem Gerichte 6,00 j j n n Gem. Walkenried 05525-2020

Gemeinde hörden

Gänsewinkel 2,20 j n n n Landkreis Osterode 05522-960-222

Samtgemeinde Bad Grund

Gittelder Bahnhof 9,30 j n n n SG Bad Grund 05327-58125

Gemeinde Wulften

Kalte Büh 10,50 j j n n Landkreis Osterode 05522-960-222

Stadt herzberg am harz

Östl. der Duderstädter Straße 4,10 j j j n Stadt Herzberg 05521-852-150

Zum Birkenkreuz/Zum Birkenkreuz Nord 1,75 j j j n Stadt Herzberg 05521-852-150

Zum Birkenkreuz Ost 19,58 j j j n Stadt Herzberg 05521-852-150

Ellern Nord, Scharzfeld 2,94 j n j n Stadt Herzberg 05521-852-150

Albert-Schweitzer-Straße, Pöhlde 1,10 j n j n Stadt Herzberg 05521-852-150

Marktplatz 1-5 0,27 j n j j Stadt Herzberg 05521-852-153

Gemeinde hattorf am harz

Stockenbleek 7,60 j n n n Landkreis Osterode 05522-960-222

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Antonsberg, Adelebsen 60 EFH, 10 DHH 1999 55 - 86 € NLG Göttingen 05593-9281-0

Am Eberhäuser Weg, Güntersen 10 EFH ca. 2002 56 - 66 € Flecken Adelebsen 05506-89726

Höbel, Erbsen 10 EFH 2001 61,00 € GbR Höbel 05506-8674

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Eichhof, Eberhausen ca. 30 EFH Ende 2001 51 - 56 € Birgit Schiersmann- 05506-1552

Jordan, Adelebsen

Flecken Bovenden

In der Laake, Lenglern 7 EFH sofort 99,00 € Flecken Bovenden 0551-8201-135

Briemenberg, Billingshausen 6 EFH, DHH sofort 67,00 € Flecken Bovenden 0551-8201-135

Schäfertor 3, Harste 22 EFH, DHH sofort auf Anfrage NLG Göttingen 05593-9281-0

Hainbergsbreite, Eddigehausen 11 EFH, DHH sofort auf Anfrage NLG Göttingen 05593-9281-0

Gemeinde Friedland

Auf dem Drammfeld 9 EFH, DHH sofort 70,00 € Komm. Gesell. 05504-80211

Auf dem Hagen 16 EFH, DHH sofort 66,00 € LBS Göttingen 0551-5479150

Auf dem Rohracker 6 EFH, DHH sofort 94,00 € Komm. Gesell. 05504-80211

Heerstraße, Ballenhausen 5 EFH, DHH sofort 76,00 € Komm. Gesell. 05504-80211

Stadt duderstadt

Zum Ickental, 22 (5) MFH, EFH, DHH sofort 42,00 € Stadt Duderstadt 05527-841159

Immingerode

Am Wachteberg, 26 (7) MFH, EFH, DHH sofort 50,00 € Stadt Duderstadt 05527-841159

Nesselröden

Zum Suthfeld, Mingerode 33 (5) MFH, EFH, DHH sofort 56,00 € Stadt Duderstadt 05527-841159

Mühlenberg, Hilkerode 14 (8) MFH, EFH, DHH sofort 51,00 € Stadt Duderstadt 05527-841159

Über dem Siebigsbach 115 (2) MFH, EFH, DHH sofort 80,00 € Stadt Duderstadt / priv. 05527-841159

Im Puttfeld III, Westerode 11 (6) MFH, EFH, DHH sofort 58,00 € Stadt Duderstadt 05527-841159

Hirtentor, Werxhausen 9(10) MFH, EFH, DHH sofort 52,50 € Stadt Duderstadt 05527-841159

Über dem Apfelhofe, 11 (7) MFH, EFH, DHH sofort 41,00 € Stadt Duderstadt 05527-841159

Langenhagen

Im Petersgrund, Fuhrbach 22 (4) MFH, EFH, DHH sofort 33,00 € Stadt Duderstadt 05527-841159

Samtgemeinde Gieboldehausen

Im Osterbachsfelde, Bilshausen 4 EFH sofort 33,00 € Gemeinde Bilshausen 05528-999730

Über dem Dorfe III, Bilshausen 4 EFH 2002 33,00 € Gemeinde Bilshausen 05528-999730

Am Teufelsgraben, Bilshausen 25 EFH 2002 33,00 € Gemeinde Bilshausen 05528-999730

Verlängerte Gartenstraße, Bodensee 14 EFH sofort 29,00 € privat 05507-1301

Narzissenweg, Bodensee 20 EFH 2003 30,00 € privat 05507-1301

Auf dem Platze 12 EFH Herbst 2001 41,00 € Gemarkung Giebol- 05528-202-0

dehausen /privat

Auf der Vogelsburg 4 EFH sofort 41,00 € Gemarkung Giebol- 05528-202-0

dehausen /privat

Südliche Vogelsburg 150 MFH, EFH 2002 41,00 € Gemarkung Giebol- 05528-202-0

dehausen /privat

Über dem Töpferofen, Krebeck 5 EFH sofort auf Anfr. Gemeinde Krebeck 05507-7022

Am Kirchberg, Krebeck 8 EFH sofort auf Anfr. Gemeinde Krebeck 05507-7022

Am Diekweg, Obernfeld 9 EFH sofort 41,00 € privat 05527-2919

Wurtweg, Obernfeld 1 EFH sofort 36,00 € privat 05527-2919

Östlich der Schule II, Rhumspringe 9 EFH sofort 36,00 € Gemeinde Rhumspr. 05529-402

Eckernfeld, Rhumspringe 2MFH sofort 36,00 € privat 05529-402

Schinhoff, Rüdershausen 3 EFH sofort auf Anfr. privat 05529-732

Müllerberg, Rüdershausen 6 EFH sofort auf Anfr. privat 05529-732

Auf den Ackern, Rüdershausen 3 EFH sofort auf Anfr. privat 05529-732

An der Schule, Rüdershausen 10 EFH sofort auf Anfr. Gemeinde Rüders- 05529-732

hausen / privat

Nördl. des Sportplatzes, Rüdershausen 6 EFH sofort auf Anfr. privat 05529-732

Verlängerung Kur-Mainzer-Platz, 5 EFH sofort auf Anfr. Gemeinde Rüders- 05529-732

Rüdershausen hausen / privat

Müllerberg Süd, Rüdershausen 5 EFH sofort auf Anfr. privat 05529-732

Nördl. der Seulinger Straße, 10 EFH sofort auf Anfr. privat 05528-797

Germershausen

Gemeinde Rollshausen 1 EFH sofort auf Anfr. privat 05528-797

Vor dem Warteberge, Rollshausen 10 EFH sofort auf Anfr. privat 05528-797

Warteweg-Nord, Rollshausen 12 EFH sofort auf Anfr. privat 05528-797

Obere Wöhrde II, Wollbrandshausen 7 EFH 2001 / 2002 auf Anfr. privat 05528-584

Vor dem Heller West, Wollershausen 4 EFH sofort auf Anfr. Gemeinde Wollershsn. 05528-786

Gemeinde Gleichen

Wendebachaue, Reinhausen 14 (2) EFH sofort 40,00 € Gemeinde Gleichen 05592-501-0

Diemardener Str., Reinhausen 20 (5) EFH, DHH sofort 95,00 € GGW 05592-501-0

Bäckberg, Rittmarshausen 47 (21) EFH, DHH sofort 60,00 €* GGW 05592-501-0

Wasserfurth, Sattenhausen 10 (6) EFH sofort 55,00 € GGW 05592-501-0

Mackenröder Weg, Groß Lengden 17 (2) EFH sofort 92,00 € GGW 05592-501-0

Vor dem Dorfe, Groß Lengden 12 (6) EFH, DHH sofort 92,00 € GGW 05592-501-0

Winkelbreite, Bischhausen 9 (4) EFH sofort 50,00 € GGW 05592-501-0

Am Eschenberg, Bremke 17 (6) EFH sofort 67,00 € GGW 05592-501-0

*mit Kinderbonus

Stadt hann. Münden

Erdbeerfeld, Ortsteil Gimte 25 EFH, DHH ab sofort 85,00 € Sparkasse Münden 05541-2678

Rehbocksweide 130 EFH, DHH ab sofort 56 - 97 € NLG Göttingen 05593-9281-0

Samtgemeinde Radolfshausen

Kirchtal II, Ebergötzen 27 EFH sofort 51,00 € privat 05507-7310

Struthbreite, Holzerode 52 EFH sofort 51,00 € privat 05507-7310

Weidental, Seulingen 55 EFH sofort 51,00 € privat 05507-1316

Steinberg-Süd, Seeburg 63 EFH sofort 61,00 € privat 05507-1314

Vor der Bruck, Waake 3 EFH sofort 62-67 € Gemeinde Waake 05507-1330

Im Kleinen Felde, Bösinghausen 1 EFH sofort 62-67 € Gemeinde Waake 05507-1330

Gemeinde Rosdorf

Holland-Nord, Dramfeld 2 EFH, DHH sofort 65,00 € Grundstücksges. 0551-7890123

Gemeinde Staufenberg

Über dem grünen Wege 34 RH, EFH, DHH 2000 nicht K. Emmeluth GmbH 0561-952080

bekannt

Hohlengassenkamp 35 EFH 2002 nicht NLG 05593-9281-0

bekannt

Stadt GöttinGen

An der Leineaue 100 MFH, EFH, RH, DHH sofort auf Anfr. Vesting Projektentw. 0551-4980150

Eschenbreite 191 MFH, EFH, RH, DHH sofort überw. Projektentwicklungsges. 05271-97170

Erbpacht Nikolausberg, Höxter

Karl Tadge, Stadthagen 05721-9796-0

Kiesseekarree 292 MFH, EFH, RH sofort auf Anfr. DSK, Frankfurt 069-7899824-0

Zietenterrassen 412 MFH, EFH, RH, DHH sofort auf Anfr. IDB, Göttingen 0551-307033

Gesundbrunnen 100 MFH, EFH, RH, DHH sofort 140 1. Sparkasse Göttingen 0551-405-4714

www.antonsberg.de

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landKReiS holzMinden

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Samtgemeinde Bevern

Bevern, OT Lobach 12 EFH, DHH 2006 k.A. privat 05531-8838

Haferbreite Ost, Negenborn 18 EFH, DHH sofort 43,50 € Nord / LB Holzminden 05531-708214

Kirschweg, Golmbach 11 EFH sofort 42,00 € Volksbank Weser- 05531-1292-37

bergland eG

Samtgemeinde Boffzen

Gebhardshagen, Boffzen 1 EFH sofort 56,00 € Gemeinde Boffzen 05271-9560-21

Bei der Mergelkuhle, Derental 6 EFH sofort 44,00 € Gemeinde Derental 05271-9560-28

Krugland, Fürstenberg 20 EFH, DHH sofort k.A. Gem. Fürstenberg 05271-9569-0

auf Anfr. privat

Oberes Feld, Lauenförde 12 MFH, EFH sofort 50,00 € Gemeinde Lauenförde 05271-9560-23

Flecken delligsen

Steinberg II, Delligsen 16 EFH sofort 50 - 60 € privat 05187-9415-62

Bocksberg II, Grünenplan 15 EFH sofort 50 - 60 € privat 05187-9415-62

Weidenbergweg, Kaierde 7 EFH sofort 35-45 € privat 05187-9415-62

Am Ebersberg, Hohenbüchen 4 EFH sofort 35-45 € privat 05187-9415-62

Auf den Eschenäckern, Ammensen 4 EFH sofort 35-45 € privat 05187-9415-62

Am Büe, Varrigsen 9 EFH sofort 35-45 € privat 05187-9415-62

Samtgemeinde eschershausen-Stadtoldendorf

Hüschebrink / Hohenwegsfeld 49 EFH, DHH 2001 50,00 € Stadt Eschershausen 05534-9901-17

Über dem Dorfe, Eimen 20 (9) 1995 26 - 31 € Gemeinde Eimen 05565-437

Grindhagen-West, Holzen 3 EFH sofort 33,00 € Gemeinde Holzen 05534-9417

Rumbruch 75 EFH, DHH sofort 54,00 € Stadt Stadtoldendorf 05532-9005-330

Hinter den Höfen, Arholzen 4 EFH, DHH sofort 28,00 € Gemeinde Arholzen 05532-3648

Auf der Breite, Lenne 4 EFH, DHH sofort 28,00 € Gemeinde Lenne 05532-2545

Kleine Wiese, Wangelnstedt 10 EFH, DHH sofort 28,00 € Gem. Wangelnstedt 05532-4532

Kurze Breite, Dennsen 10 EFH, DHH sofort 31,00 € Gemeinde Deensen 05532-2466

II, Heinade 6 EFH, DHH sofort 28,00 € Gemeinde Heinade 05532-4512

Stadt holzminden

Limkerecke-Ost 24 EFH, DHH sofort auf Anfr. privat 05531-959-0

Zwischen Wilhelm- und Heinrichstraße 2 EFH sofort auf Anfr. privat 05531-959-0

Zwischen Wilhelm- und 1 Stadtvilla sofort auf Anfr. Stadt Holzminden 05531-959-0

Heinrichstraße

Thomaskirchweg 17 EFH sofort auf Anfr. Dr. Ulrich Stiebel 05531-959-0

Wildenkielsgrund 8 EFH sofort auf Anfr. Forstamt Neuhaus 05531-959-0

An der Schule 13 EFH sofort auf Anfr. privat 05531-959-0

Am Dorfgemeinschaftshaus 14 EFH sofort auf Anfr. Stadt Holzminden 05531-959-0

landKReiS noRtheiM

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Stadt Bad Gandersheim

Unter der Clustrift 46 MFH, EFH, DHH erschlossen ca. 66,00 € Stadt und privat 05382-73-462

Kühlerblick 10 MFH, EFH, DHH erschlossen ca. 61,00 € Wobau Bad Gandersh. 05382-98060

Kleines Feld 50 MFH, EFH, DHH teilw. erschl. 67 - 76 € Nord / LB 05381-7808181

Schafstadtkamp 25 EFH teilw. erschl. VS privat 05382-73-462

Fällerwasser 12 EFH erschlossen 46,00 € Büro Schleder 05382-919050

Vor der Methe 10 EFH erschlossen 36,00 € Stadt Bad Gandersh. 05382-73-400

Weil Sie es sich wert sind!

Sind Sie immer noch auf der Suche nach Ihrer Lieblings-Lammfelljacke?

Dann können wir Ihnen helfen.

Besuchen Sie uns!

Neue Kollektion eingetroffen!

Die neue Kollektion beinhaltet

leichteste Naturmaterialien

für Damen und Herren. Dabei

handelt es sich um Lammfelle

aus den Hochlagen der Anden.

Nomaden züchten die Tiere dort

zur Fleischgewinnung. Die Felle

sind edelstes Nebenprodukt.

Inzahlungnahme Ihres

getragenen Pelzes.

Wir freuen uns auf Sie und beraten Sie gerne.

37154 Northeim · Breite Straße 48 · Telefon 0 55 51 / 22 70


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Gemeinde Kreiensen

Hainberg II 5 EFH ab sofort 9 - 21 € NLG 05593-9281-0

Hainberg III 21 EFH ab sofort 48,50 € Nord / LB 05381-7808141

Erlenweg 4 EFH ab sofort auf Anfr. privat 05563-1880

Löberfeld 13 EFH ab sofort 44,00 € Gemeinde Kreiensen 05563-70216

Am Sohlberg, OT Opperhausen 7 EFH ab sofort 38,35 € IVS - Regionalmakler 05382-790041

Erzhausen 14 EFH ab sofort 23,00 € privat 05563-413

Stadt einbeck

Weinberg, Einbeck 12 EFH sofort 56,66 € Stadt Einbeck 05561-916-333

Schäferkamp, Edemissen 2 EFH sofort 31,27 € Stadt Einbeck 05561-916-333

Dreilinden, Drüber 7 EFH sofort k. A. privat 05561-916-333

Iberhöhe, Iber 10 EFH sofort k. A. privat 05554-1212

Triftweg, Holtensen 2 EFH sofort k. A. privat 05562-539

Grasweg, Naensen 15 EFH sofort k. A. privat 05561-916-333

An der Aue, Odagsen 5 EFH sofort k. A. privat 05561-916-333

Kühner Höhe, Einbeck k. A. sofort 40-79 € IDB 05561-318-341

Gehrbreiten, Dassensen 9 EFH sofort 39,00 € IDB 05561-318-341

Triftweg, Holtensen 9 EFH sofort 35,00 € IDB 05561-318-341

Birkenweg, Hullersen 4 EFH sofort 39,00 € IDB 05561-318-341

K.-Beste-Straße, Wenzen 2 EFH sofort k. A. Deutsche Telekom AG 0800-3301000

Lahbreite, Voldagsen k. A. sofort k. A. Land Niedersachsen 0511-1200

Südlich im Kampe, Kohnsen 4 EFH Sept. 2007 k. A. privat 05561-5557

Stadt hardegsen

Vogelfleck 70 EFH, DHH 2002 66 - 95 € NLG Göttingen 05593-9281-0

Buchwiese, Hettensen 42 MFH, EFH, DHH 2002 66,00 € Erschließungsträger 05505-50361

Kleines Stiegsfeld, Hevensen 70 EFH, DHH 2000 71,00 € Erschließungsträger 05505-3055

Gemeinde Kalefeld

Böhmerberg, Oldenrode 4 EFH sofort ca. 30,00 € Gemeinde Kalefeld 05553-2009-61

Kühlerblick, Sebexen 5 EFH sofort 40 - 45 € Immo eG 05515479915

Gemeinde Katlenburg-lindau

Hagenfeld (Brockenblick) 1 EFH, DHH sofort 31 - 49 € Gemeinde Katlenburg- 05552-9937-15

Lindau / privat

Schiefer Berg, Katlenburg 67 MFH, EFH, DHH sofort 31 - 49 € Gemeinde Katlenburg- 05552-9937-15

Lindau / privat

Am Feuerwehrhaus, 15 MFH, EFH, DHH sofort 31 - 49 € Gemeinde Katlenburg- 05552-9937-15

Suterode Lindau / privat

Thiehofsfeld, Wachenhausen 12 EFH, DHH sofort 31 - 49 € Gemeinde Katlenburg- 05552-9937-15

Lindau / privat Am Eichenstieg,

Gillersheim 2 MFH, EFH, DHH sofort 31 - 49 € Gemeinde Katlenburg- 05552-9937-15

Lindau / privat

Am Tönniesstiege, 7 MFH, EFH, DHH sofort 31 - 49 € Gemeinde Katlenburg- 05552-9937-15

Gillersheim Lindau / privat

Ahnewende, Lindau 8 MFH, EFH, DHH sofort 31 - 49 € Gemeinde Katlenburg- 05552-9937-15

Lindau / privat

Nördl. Troggrund, 6 MFH, EFH, DHH sofort 31 - 49 € Gemeinde Katlenburg- 05552-9937-15

Elvershausen Lindau / privat

Stadt Moringen

Hagenberg 4524 EFH sofort 66 - 79 € Stadt Moringen 05554-20264

Im Knipstale, Großenrode 23 EFH sofort 50-66 € NILEG 0511-8116255

Nordfeld, Fredelsloh 8 EFH, DHH sofort Erbbauzins Klosterrentamt 05551-9880493

Flecken nörten-hardenberg

Eichenburg 4 EFH sofort nicht Flecken Nörten- 05503-808-157

www.vogelfleck.de

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bekannt Hardenberg

Im Hohen Felde, Angersheim 2 EFH sofort nicht Flecken Nörten- 05503-808-157

bekannt Hardenberg

Im Hohen Felde Ost, Angerstein 30 EFH, DHH sofort nicht Flecken Nörten- 05503-808-157

bekannt Hardenberg

Birkenweg Mitte, Bishausen 2 EFH sofort nicht Flecken Nörten- 05503-808-157

bekannt Hardenberg

Nörtener Berg, Elverse 40 EFH, DHH sofort nicht Flecken Nörten- 05503-808-157

bekannt Hardenberg

Am Kreuzwege, Parensen 2 EFH sofort nicht Flecken Nörten- 05503-808-157

bekannt Hardenberg

Stadt northeim

Galgenberg, Kernstadt 240 EFH, RH, DHH sofort 102,00 € Fa. Schramm 05561-947259

Am Rhumekanal, Kernstadt 40 RH sofort k.A. KSN Immobilien 05551-709-210

Auf dem Neuen Anger, Sudheim 7 EFH sofort 56 - 64 € NLG Göttingen 05593-9281-0

Im Knick, Hillerse 31 EFH, DHH, RH sofort 58 - 76 € NILEG 0511-8116355

Auf der Bröckeln, Edesheim 42 EFH, DHH sofort 74,00 € KSN Immobilien 05551-709210

Lindauer Weg, Hammenstedt EFH sofort 61,00 € privat 05551-3259

Denkershäuser Weg, Langenholtensen 29 EFH sofort 75,00 € Fa. Mönnig 05552-99300

Fa. Schönhütte 05551-5095

Ottilienstraße, Kernstadt 8 EFH sofort k. A. Fa. Mönnig 05552-99300

Stadt uslar

Sonnenhof 70 EFH, DHH Januar 2002 61-82 € Stadt Uslar / NLG 05593-9281-0

Meyerberg, Eschershausen 12 EFH, DHH ab sofort 49-51 € Stadt Uslar / NLG 05593-9281-0

Am Eichholz 7 EFH, DHH ab sofort 33-61 € Stadt Uslar / NLG 05593-9281-0

Galgenberg West, 26 (7) MFH, EFH, DHH Endausbau 41,00 € Stadt Uslar 05571-3070

Bollensen

Am Dorfe, Wiensen 21 (19) MFH, EFH, DHH nach Bedarf 41,00 € Stadt Uslar 05571-3070

Südlich der Triftstraße, 13 MFH, EFH, DHH 2001 51,00 € Stadt Uslar 05571-3070

Schönhagen

Unter dem Stadtfeld, 26 MFH, EFH, DHH Sommer 51,00 € Stadt Uslar oder 05571-3493

Sohlingen 2001 Dipl.-Ing. H. Kitz

Am Lohbusch, Offensen 8 MFH, EFH, DHH nach Bedarf 41,00 € Stadt Uslar 05571-3070

Südlich Bollenser Weg, 40 MFH, EFH, DHH nach Bedarf 41,00 € Stadt Uslar 05571-3070

Schoningen

Stadtgärten, Vahle 20 (17) MFH, EFH, DHH nach Bedarf 41,00 € Stadt Uslar 05571-3070

landKReiS oSteRode aM haRz

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Bad Sachsa

Mosebergstraße 17 EFH, DHH sofort n.V. Volksbank im Harz 05522-9944-2224

Pfaffenberg 70 MFH, EFH, DHH sofort 59,00 € privat k.A.

Am Anger, Steina 20 MFH, EFH sofort 31,00 € privat k.A.

Spitzacker, Neuhof 65 EFH 2002 in Planung k.A. k.A.

Burgberg, Ellrich 21 EFH, DHH sofort n.V. Volksbank im Harz 05522-9944-2224

Stadt Bad lauterberg im harz

Paradies 2 EFH, ZFH sofort 65,00 € Stadt Bad Lauterberg 05524-853-160

Ginsterstraße 1 EFH, ZFH sofort 58,00 € Stadt Bad Lauterberg 05524-853-160

Samtgemeinde hattorf am harz

Oderparksee 25 EFH, DHH sofort 40,00 € Hattorf am Harz 05584-209-26

Oberer Birkenberg 46 EFH, DHH sofort 35 - 45 € Erschließungsträger 05556-9900-0

Stadt herzberg am harz

Baulücken inkl. Ortsteile ca. 30 EFH sofort ab 20,00 € privat 05521-852-153

Dresdener Ring 5 EFH sofort ab 62,00 € Kimos GmbH, Bremen 05521-852-153

Jenaer Straße 1 EFH sofort VB Stadt Herzberg 05521-852-170

Heidersdorfer Weg (Hinter den 7-10 DH/EFH sofort VB Stadt Herzberg 05521-852-153

Höfen)

Erich-Kästner-Weg u.a., Pöhlde 15 EFH/DHH sofort ab 36,00 € privat 05521-852-153

Schulstraße/Hinter der Schule, 15 EFH/DHH sofort VB Stadt Herzberg 05521-852-153

Scharzfeld

Einhornstraße, Scharzfeld 1 EFH sofort 27,00 € Stadt Herzberg 05521-852-170

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Stadt osterode am harz

Am Breiten Busch/Kernstadt 8 MFH, EFH, DHH sofort 65,00 € Stadt Osterode 05522-318-309

Am Breiten Busch/Kernstadt 70 MFH, EFH sofort 80,00 € privat

Hinterm Eichental, Freiheit 4 EFH, DHH sofort 43,00 € Stadt Osterode 05522-318-309

Kunstbucht, Förste 14 EFH, DHH sofort 35,00 € Stadt Osterode 05522-318-309

Gärtnerwiese, Lerbach 5 EFH, 1-2 WE sofort 39,00 € Herr Karnebogen, 05522-74791

Herr Grüneberg

In der Silberkuhle, Dorste 6 EFH, DHH sofort n.V. Volksbank im Harz 05521-9944-2224

Am Bruchwege, Schwiegershausen 12 EFH, DHH sofort n.V. Volksbank im Harz 05521-9944-2224

Samtgemeinde Walkenried

Vor den Birken 8 EFH, MHH sofort 39,50 € Samtgemeinde W. 05525-2020

Vor den Birken (Waldnähe) 8 EFH, MHH sofort 43,00 € Samtgemeinde W. 05525-2020

Kastanienweg 1 EFH, MHH sofort n. V. Samtgemeinde W. 05525-2020

Barfüßerstraße 1, 37073 Göttingen, Tel. 0551 - 54728 - 10

Fax 0551 - 54728 - 20, info@regionalverband.de,

www.regionalverband.de


ANZEIgENAUFTRAg RegJo Südniedersachsen

JA, ich möchte ab der kommenden RegJo-Ausgabe mein Unternehmen wie folgt bewerben:

RUBRIK

Rechtsanwälte & Notare* Wirtschaftsprüfer* Steuerberater*

Unternehmensberater* Bildungseinrichtungen Gesundheitsdienstleister

Immobilienmarkler Versicherungsmakler Architekten & Ingenieure

Werbeagenturen IT- & EDV-Dienstleister

Handwerk & Gewerke

DIE ZAHlUNg ERFolgT

per Bankeinzug mit 2% Skonto

Bankverbindung

Konto.-Nr.: BLZ:

innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungserhalt

UNTERRUBRIK

Unternehmensbezeichnung:

Straße PLZ/Ort

Telefon Fax

E-Mail Homepage

Mein Eintrag erscheint ein Jahr lang in vier RegJo-Ausgaben

Polygo Verlag gmbH

Lotzestrasse 29

37083 Göttingen

Tel 0551 50 75 10

Fax 0551 50 75 150

hallo@regjo.de

www.regjo.de

Die mit einem Sternchen gekennzeichneten

Berufsgruppen erhalten zusätzlich

einen kostenfreien, allgemeinen

Eintrag. Im Auftrag enthalten ist der

kostenfreie Erhalt des RegJo-Journals

für Südniedersachsen. Ohne rechtzeitige

Kündigung verlängert sich der Auftrag

automatisch um ein weiteres Jahr.

Die Kündigungsfrist beträgt jeweils vier

Wochen vor Ablauf eines Jahres. Entscheidend

ist das Auftragsdatum

PREISÜBERSICHT REGJO INFO WIRTSCHAFTSDATENBANK

gruppe 1: Rechtsanwälte & Notare, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater & Unternehmensberater: ein allgemein. Eintrag pro Unternehmen gratis

bei Buchung eines spezifischen Eintrages € 60, –

gruppe 2: Bildungs & Beratungseinrichtungen, Heilberufler, Handwerk & Gewerke, Vereine, Verbände & Kamern: pro Eintrag € 60, –

gruppe 3: Architekten und Ingenieure, Werbeagenturen, Versicherungsmarkler, Immobilienmarkler: pro Eintrag € 80, – bzw. € 60, – für 2. Eintrag

gruppe 4: Gesundheitsdienstleister (Ärzte, Zahnärzte, Kliniken etc. – Ausnahme: Heilberufler siehe Gruppe 2), It- & EDV-Dienstleister: pro Eintrag

120, – bzw. € 80, – für 2. Eintrag

Stand: oktober 2012

*

Vereine, Verbände & Kammern

Die RegJo DREIMONATSSCHAU.

Aus dem Abseits gerufen, ins Abseits gestellt.

nicht immer lief alles rund in den letzten Monaten. Manchmal eierten die Räder, manchmal waren sie abgeschraubt...

von Anders Seefeldt

Walkenrieder Polit-Establishment – mal wieder.

Zuerst war da die Fusion mit dem Nachbarn, die ihr im Wahlkampf nicht wolltet („Wer die Fusion

nicht will, wählt CDU!“) und danach doch wieder. Dann wolltet ihr einen neuen Bürgermeister –

fandet ihr im Wahlkampf auch nicht gut und braucht man bei der wieder auf die Tagesordnung

gesetzten Fusion überhaupt nicht. Das habt ihr nach Bürgerprotesten auch wieder eingesehen,

aber zu spät – rechtlich musste die Wahl stattfinden. Und nun das: Die Frist für die Wahlvorschläge

war zwei Wochen zu kurz angesetzt, doch die Kommunalaufsicht stellte fest, dass die

Wahl trotzdem stattfinden muss, Klagen dagegen aber zulässig sind. Das nutzte ausgerechnet

ein BWL-Student für einen Einspruch. Also alles abgesagt und nun soll am 20. Januar entschieden

werden – wenn nicht wieder was dazwischenkommt. Ein Gutes hat die ganze Geschichte

und der entsprechende Eintrag im Politik-Handbuch ist garantiert: Ihr gebt ein mustergültiges

Beispiel ab für den Domino-Effekt, den politischer Populismus haben kann. In diesem Sinne: Weiter

so! Vielleicht klappts irgendwann auch mal wieder mit echter Bürgerinteressenvertretung.

Das war mal ein Stiftertag der Südniedersachsenstiftung!

Dort sprachen Sie, Herr Näder, als Hauptfinanzier und Stiftungsratsvorsitzender

zur Eröffnung: Ottobock konnte 2011 seinen Umsatz auf 583

Millionen Euro steigern. Und die Stiftung? Sie selbst seien ständig unterwegs

gewesen, waren in New York und Shanghai und aßen auch schon mit

der Bundeskanzlerin zu Abend. Auch dem Göttinger Bundestagsabgeordneten

Thomas Oppermann sagten Sie bereits die Meinung. Zudem trugen

Sie bei den Paralympics in London die olympische Fackel. Und die Stiftung,

wozu trug die bei? War der Gedanke einer kleinen Zwischenbilanz

zu naheliegend? Der Höhepunkt des Abends sollte allerdings die Vergabe

des Preises „Familienfreundlicher Betrieb Südniedersachsen 2012“ sein,

wozu Sozialministerin Özkan eigens an ihrem Geburtstag anreiste. Die

Vergabe und die treibenden Köpfe hinter dem Preis würdigten Sie mit –

einem Einblick in die Familienfreundlichkeit Ihres Unternehmens. Und

das Publikum wunderte sich: Gibt es denn wirklich so gar keinen Unterschied

zwischen Ihrer Stiftung und Ihrem Unternehmen?

Holla die Waldfee!

Ihr 43 Göttinger Professoren, darunter 27 Ruheständler und

mehrheitlich Juristen, habt euch ja an einem veritablen Shitstorm

versucht. Da schaltet ihr im GT vom 10.7. eine riesige Anzeige

(„Öffentliche Erklärung gegen...“), die nach Listenpreis um

die 2.500 Euro kostet, um Schaden von der Universität abzuwenden.

Denn die Präsidentin will aus dem Audimax ein Museum machen.

Das sei viel zu teuer, erklärt ihr staatstragend. Habt ihr euch

mit solch einem Engagement eigentlich auch gegen die defizitäre

Studiengebührenver(sch)wendung, etwa an der Jura-Fakultät, gewendet?

Oder gegen die Sparmaßnahmen der Landesregierung

gar? Na, Unterzeichner, sagt doch mal! Aber Geld ist ja nicht alles,

ergänzt ihr und kommt damit zum Kern eurer Besorgnis, denn im

Museumsfalle müsste ja auch das Institut für Rechtsgeschichte ausziehen.

Alle anderen Institute im Audimax – Altorientalistik, Ägyp-

REgJo-InFo KoLUMnE 139

Unbekannte ältere Mitbürger,

die ihr immer mal

wieder bei verschiedenen

Verwaltungsstellen der

Universität anruft,

ihr möchtet Studenten mieten.

Ja genau: mieten. Einfach

so. Wozu, das sagt ihr

nicht. Das Angebot, ein entsprechendes

Gesuch auf der

Jobbörsen-Seite einzustellen,

interessiert euch nicht – „Das

ist zu umständlich.“ Ihr wollt

auf Anruf gleich einen Studenten

mitnehmen können. Auf

verblüfftes Nachfragen kommt

von euch ein frisches: „Das

ging doch früher auch!“ Ähm,

wann genau „früher“?

tologie, Iranistik – erwähnt ihr nicht. Warum? Vielleicht, weil die

jüngst schon aus- und umgezogen sind? Etwas deutlicher wird der

Widerstand gegen das Museum dann auf Facebook. Wortbruch wird

der Präsidentin nachgesagt und wieder einmal seien es die Studenten,

die „leiden“ müssten. Worunter aber genau? Zwei Professoren und die

kleine Bibliothek müssten umziehen! Eine Situation ohne historische

Präzedenz, gewiss. Zudem seien die beiden vorgeschlagenen Alternativstandorte

in der Innenstadt „für die Studierenden schlecht zu erreichen“.

Wie jetzt – weil man mit dem Rad dann drei Minuten länger

bräuchte? Weil es zu wenig Parkplätze für eure Klientel gibt? Kann es

stattdessen sein, dass euer Rechtshistoriker Besorgnis in Wirklichkeit

nur bequeme Egozentrik ist, die sich nicht von einer repräsentativen

Adresse trennen will und dafür jene wortklauberischen Verrenkungen

auf sich nimmt, die man Juristen landläufig nachsagt?


140 WiRtSChaFtSdatenBanK REgJo-InFo REgJo-InFo ARChITEKTEn & IngEnIEURE BILDUngS- & BERATUngSEInRIChTUngEn

WiRtSChaFtSdatenBanK

Dieses Verzeichnis ist allen Freiberuflern und Selbstständigen gewidmet, die für vergleichsweise

wenig geld einen werblichen Auftritt wagen wollen. Den Werbepartnern

sollte jedoch im Vorfeld bewusst sein, dass sich ihr return on investment leider nur mittelbar

in Form von Aufträgen manifestiert. Zum glück ist hingegen der Image-gewinn

äußerst unmittelbar zu vernehmen.

Wir würden uns sehr über eine erweiterung des inhaltlichen Spektrums freuen.

Seien auch Sie mit ihrem unternehmen dabei!

aRChiteKten & inGenieuRe

A-Z Register

Altbausanierung & -modernisierung

Bausachverständige

Kommunalberatung

Innenarchitektur

Ökologisches Bauen

Stadt- & Umweltplanungen

a-z Register

archConcept

architekten + ingenieure

Stefan Meyfarth, Dipl. Ing. Architekt

Akazienweg 56 b

37083 Göttingen

Tel. 0551/3708470

Fax 0551/3708420

archconcept@t-online.de

www.archconcept.net

ingenieurbüro Bruchwalski

Dietmar Bruchwalski, Dipl.-Ing,

ö.b.v. Sachverständiger

Duhmblick 24

37191 Katlenburg-Lindau

Tel. 05552-8829

Fax 05552-8727

ib.katlenburg@bruchwalski.com

www.ingenieurbuero-bruchwalski.com

architekten Graf + Partner GbR

Büro für Architektur und Stadtplanung

Braunschweiger Gasse 4

37154 Northeim

Tel. 05551-9870-0

Fax 05551-9870-70

info@graf-und-partner.de

Am Alten Tor 16

99734 Nordhausen

Tel. 03631-982687

Fax 03631-994915

ndh@graf-und-partner.de

www.graf-und-partner.de

ehrhardt & Rettke

Ingenieurbüro für Statik & Baukonstruktion

Schillerstraße 2 a

37199 Wulften am Harz

Tel. 05556-4475

Fax 05556-352

statik@ehrhardt-rettke.de

mit Büro in:

37520 Osterode am Harz

Tel. 05522-71623

Fax 05522-75741

rettke@t-online.de

erdbaulabor Göttingen Gmbh

Baugrunduntersuchungen

Raseweg 4

37124 Rosdorf

Tel. 0551-50540-0

Fax 0551-50540-22

info@erdbaulabor-goe.de

www.erdbaulabor-goe.de

ingenieurbüro ludwig & Partner

Wilhelmstraße 14

37576 Dassel

Tel. 05564-96060

Fax 05564-960650

info@ludwig-und-partner.de

www.ludwig-und-partner.de

J & P Johanning und Petermann

architekten Gmbh

Waldweg 3

37431 Bad Lauterberg im Harz

Tel. 05524-932970

Fax 05524-80538

info@jundp-architekten.de

www.jundp-architekten.de

onp planungs + projekt gmbh

Architektur- und Ingenieurbüro

Rohnsweg 11

37085 Göttingen

Tel. 0551-4999115

Fax 0551-4999128

info@onp-gmbh.de

Planungsteam Reinhard & Koch

Architektur für Lebensräume

Hannah-Vogt-Straße 1

37085 Göttingen

Tel. 0551-50419-50

Fax 0551-50419-60

rk.planungsteam@t-online.de

sgodda + partner

Architekten + Ingenieure

Im Alten Dorfe 30e

37079 Göttingen

Tel. 0551-50494-0

Fax 0551-50494-44

info@sgodda.de

Schwieger architekten

Hansjochen Schwieger, Dipl.-Ing. Architekt

BDA

Eichweg 10 a

37077 Göttingen

Tel. 0551-38303-0

Fax 0551-38303-40

info@schwieger-architekten.de

www.schwieger-architekten.de

Sittig & Voges

Architekten - Stadtplaner

August-Lange-Straße 5

37120 Bovenden

Tel. 0551-508700

Fax 0551-5087026

info@sittig-voges.de

architekt@ingo-voges.de

www.sittig-voges.de

Steingräber.

architektur projektentwicklung design

Knickstraße 17

37170 Uslar

Tel. 05571-5001

Fax 05571-5002

mail@steingraeber-architekten.de

www.steingräber.com

Bausachverständige

dipl.-ing. armin Sgodda

ö.b.u.v. Sachverständiger

für Schäden an Gebäuden

Im Alten Dorfe 30e

37079 Göttingen

Tel. 0151-23565339

Fax 0551-373380

armin.sgodda@sgodda.de

ehling, thomas

Dipl.-Ing. Architekt

Ö.b.u.v. Grundstückssachverständiger

Neustettiner Straße 3

37586 Dassel

Tel. 05564-919797

Fax 05564-919798

architekt.ehling@t-online.de

Schäfer - landschaftsarchitekt

Dipl.-Ing. Rüdiger Schäfer, BDLA

Bismarckstraße 12

37681 Bad Gandersheim

Tel. 05382-1060

Fax 05382-1050

info@schaefer-la.com

www.schaefer-la.de

Kommunalberatung

GfK - Gesellschaft für Kommunal-

beratung mbh

Wilhelmstraße 14

37586 Dassel

Tel. 05564-999733

Fax 05564-999735

info@gfk-kommunalberatung.de

www.gfk-kommunalberatung.de

BildunGS- &

BeRatunGSeinRiChtunGen

A-Z Register

Führung verteilter/virtueller Teams

hochschulen

Landschulheime

Motivationstraining

Seminare & übernachtungsmöglichkeiten

a-z Register

Bildungswerk der niedersächsischen

Wirtschaft gGmbh

Bertha-von-Suttner-Straße 9

37085 Göttingen

Tel. 0551-305730

Fax 0551-3057360

goettingen@bnw.de

www.bnw.de

Bildungszentrum einbeck

Altendorfer Straße 43

37574 Einbeck

Tel: 05561 3135-0

Fax 05561 3135-11

biz-einbeck@leb.de

Bildungszentrum Göttingen

Groner Landstraße 27

37081 Göttingen

Tel: 0551 37 08 54-0

Fax 0551 37 08 54-19

biz-goettingen@leb.de

Standort Duderstadt:

Charlottenburger Straße 7

37115 Duderstadt

Tel: 05527 99 68 78-0

Fax: 05527 99 68 78-19

biz-duderstadt@leb.de

Bildungszentrum Kinne

Bildungszentrum für Unternehmensberatung

und Sprachen

Stieglitzweg 7

37431 Bad Lauterberg

Tel. 05524-80526

Fax 05524-999376

info@bz-kinne.de

www.bz-kinne.de

Bildungszentrum northeim

Göttinger Straße 31-33

37154 Northeim

Tel: 05551 908 05-0

Fax 05551 908 05-29

biz-northeim@leb.de

Bildungszentrum osterode

An der Leege 22

37520 Osterode am Harz

Tel: 05522 920 15-0

Fax 05522 920 15-2

biz-osterode@leb.de

BuPnet Bildung und Projekt netzwerk

Gmbh

Ihr Partner für innovatives Bildungs- und

Informationsmanagement

Am Leinekanal 4

37073 Göttingen

Tel. 0551-54707-0

Fax 0551-54707-17

info@bupnet.de

www.bupnet.de

Chemieschule Göttingen

Private Berufsfachschule, staatl. anerkannt

Max-Born-Ring 2e

37077 Göttingen

Tel. 0551-375698

Fax 0551-2053945

chemieschule_goettingen@web.de

www.chemieschule-göttingen.de

CSC Computer-Schulung & Consulting

Gmbh

Ihr Bildungspartner für EDV, Wirtschaft und

Büro

Maschmühlenweg 105

37081 Göttingen

Tel. 0551-43099

Fax 0551-42027

goettingen@csc-schulung.de

www.csc-schulung.de

www.bildung-mit-zukunft.de

CSC Computer-Schulung & Consulting

Gmbh

Ihr Bildungspartner für EDV, Wirtschaft und

Büro

Abgunst 1a

37520 Osterode am Harz

Tel. 05522-8699573

Fax 05522-8699575

osterode@csc-schulung.de

www.csc-schulung.de

www.bildung-mit-zukunft.de

Freie Kunst akademie

Dramfelder Straße 4

37124 Rosdorf / Obernjesa

Tel. 05509-651

Fax 05509-920858

www.freiekunstakademie.de

iBK gGmbh

Weender Landstraße 3

37073 Göttingen

Tel. 0551-548992-0

Fax 0551-548992-790

info@ibk-goettingen.de

www.ibk-goettingen.de

ihr mehrwert

Lindenstraße 20

37603 Holzminden/Neuhaus

Tel. 05536-999555

Fax 05536-999557

info@ihr-mehrwert.de

www.ihr-mehrwert.de

Koordinierungsstelle „Frauenförderung

in der privaten Wirtschaft“

Hiroshimaplatz 1-4

37083 Göttingen

Tel. 0551-400-2860

Fax 0551-400-3198

i.langanke@goettingen.de

www.frauen-wirtschaft.de

Kreisvolkshochschule des

landkreises Göttingen

Reinhäuser Landstraße 4

37070 Göttingen

Tel. 0551-525517

Fax 0551-525522

info@kvhs-goettingen.de

www.kvhs-goettingen.de

Kreisvolkshochschule des

landkreises northeim

Hullerser Straße 19

37574 Einbeck

Tel. 05561-933251

Fax 05561-933299

info@kvhs-northeim.de

www.kvhs-northeim.de

Kreisvolkshochschule des

landkreises osterode am harz

Neustädter Tor 1-3

37520 Osterode am Harz

Tel. 05522-960450-451

Fax 05522-960444

brakel@kvhs-osterode.de

www.kvhs-osterode.de

ländliche heimvolkshochschule Mariaspring

Seminarzentrum und Tagungshaus

Rauschenwasser 78

37120 Bovenden

Tel. 05594-9506-0

Fax 05594-9506-50

info@mariaspring.de

www.mariaspring.de

leB Region Süd

Ländliche Erwachsenenbildung in

Niedersachsen e.V.

Weender Straße 87

37073 Göttingen

Tel. 0551-82079-0

Fax 0551-5213672

goettingen@leb.de

www.leb.de

mmone2one

Coaching & spezielle Englischschulung

Heinrich-Heine-Straße 4

37083 Göttingen

Tel. 0551-7700121

Fax 0551-7700124

info@mm121.com

www.mm121.com

m3team aG

mit certifizierter Business School

Schloß Löseck

37120 Bovenden

Tel. 05594-89393

Fax 05594-89370

www.m3team.de

Seminare im e-Werk

Unternehmenskommunikation

Bismarckstraße 1

37574 Einbeck

Tel. 05561-929-0

Fax 05561-929-200

info@seminare-im-ewerk.de

www.seminare-im-ewerk.de

Volkshochschule Göttingen e.V.

betriebsnahe Weiterbildung, IT-Qualifizierung

& Sprachen

Bahnhofsallee 7

37081 Göttingen

Tel. 0551-4952-0

Fax 0551-4952-32

info@vhs-goettingen.de

www.vhs-goettingen.de

Werk-statt-Schule

fit@job

Untere Straße 29

37154 Northeim

fit_job@werk-statt-schule.de

www.werk-statt-schule.de

Führung verteilter/virtueller

teams

Führungsseminare an der Georgaugust-universität

Göttingen

Kooperationsstelle hochschulen und

Gewerkschaften

Dr. Frank Mußmann

Humboldtallee 15

37073 Göttingen

Tel. 0551-394756

Fax 0551-3914049

virtuelleteams@uni-goettingen.de

www.virtuelleteams.uni-goettingen.de

www.kooperationsstelle.uni-goettingen.de

hochschulen

PFh

Private Fachhochschule Göttingen

Weender Landstraße 3-7

37073 Göttingen

Tel. 0551-54700-0

Fax 0551-54700-190

studieninfo@pfh-goettingen.de

www.pfh.de

Studienzentrum niedersachsen

Steinbeis Hochschule Berlin

Tiedexer Tor 6c

37574 Einbeck

Tel. 05561-9362-22

Fax 05561-9362-55

info@imags-niedersachsen.de

www.imags-niedersachsen.de

landschulheime

Stiftung landschulheim am Solling

Das Internat am Solling

Einbecker Straße 1

37603 Holzminden

Tel. 05531-1287-0

Fax 05531-1287-88

info@lsh-holzminden.de

www.lsh-holzminden.de

Motivationstraining

lMS Motivationstraining

Leben Macht Spass

Preussgasse 2

37520 Osterode am Harz

Tel. 05522-919191

Fax 05522-919192

info@8x8-leben.de

www.8x8-leben.de

Seminare & übernachtungsmöglichkeiten

akademie Waldschlösschen

Bildungs- & Tagungshaus im idyllischen

Grünen

37130 Gleichen, OT Reinhausen

Tel. 05592-9277-0

Fax 05592-9277-77

info@waldschloesschen.org

www.tagungshaus-waldschloesschen.de

WiLLKoMMen

BeiM MortiMer

engLish CLUB!

Unsere KUrse:

Fit For english

Speziell für Schüler ab Klasse 5 sind unsere Fit for English

Materialien darauf ausgelegt, Grundkenntnisse im Englischen

zu erarbeiten, auszubauen, Lernlücken zu füllen

und ganz entspannt an das freie Sprechen und das Verstehen

der englischen Sprache heranzuführen. Die Fit for

English Kurse sind unterteilt in Forder- und Förderunterricht,

sowie Nachhilfe. Vorbereitende Fit for English Kurse

(Schwerpunkt: Grammatik der 5. Klassenstufe) sind

sinnvoll ab Klasse 4.

ENGLiSh For You

Frischen Sie ihr altes Schulenglisch auf oder lernen Sie die

englische Sprache neu von Anfang an. Der Fokus unserer

Kurse liegt vor allem auf dem freien Sprechen und Verstehen.

Für Senioren bieten wir Kurse mit langsamer Progression

an. Allgemein sind für die Erwachsenen-Kurse

keine Vorkenntnisse erforderlich. Sie können je nach ihrem

bisherigen Kenntnisstand direkt in Anfänger-, Mittelstufen-

oder Fortgeschrittenen-Kurse einsteigen.

Fit For BuSiNESS

Mit Mortimer können Sie auch ihre beruflichen Perspektiven

ausbauen. Englisch ist in der heutigen Zeit nicht

mehr “nur” Weltsprache, sondern vor allem auch Geschäfts-

und Verhandlungssprache. Mit unseren brandneuen

Materialien lernen Sie, was Sie benötigen, um sich

in der englischsprachigen Geschäftswelt zu bewähren.

Kontakt:

MortiMEr ENGLiSh CLuB

Axel Kinne, Systemzentrale Mitte

Stieglitzweg 7, 37431 Bad Lauterberg

tel. 0 55 24/99 93 77

info@mortimer-mitte.de

www.mortimer-english.de


142 WiRtSChaFtSdatenBanK gESUnDhEITSDIEnSTLEISTER hAnDWERK & gEWERKE REgJo-InFo

GeSundheitSdienStleiSteR

ärzte

A-Z Register

neurologie, Psychiatrie-Psychotherapie

Urologie

Gesundheitsdienstleister

A-Z Register

Gesundheitskommunikation

A-Z Register

zahnärzte

A-Z Register

Kieferorthopädie

Kinderzahnärzte

ärzte

A-Z Register

ebersbach, Petra, dr. med.

Rathausplatz 21

37120 Bovenden

Tel. 0551-81314

Fax 0551-83794

Flade, Wilfried, dr. med.

Güterbahnhofstraße 17

37154 Northeim

Tel. 05551-67061

Fax 05551-67006

flade.wil@t-online.de

www.gesundelunge.de

neurologie, Psychiatrie-

Psychotherapie

Göttinger Kopfzentrum

Dr. Ulrike Schäfer, Fachärztin für Kinder- &

Jugendpsychiatrie, Neurologie & Psychiatrie,

Psychotherapie; Dr. Peter Gensicke, Facharzt für

Neurologie & Psychiatrie, Psychotherapie

Bahnhofsallee 1d (5. OG)

37081 Göttingen

Tel. 0551-3848270

Urologie

ebersbach, Petra, dr. med.

Rathausplatz 21

37120 Bovenden

Tel. 0551-81314

Fax 0551-83794

Gesundheitsdienstleister

A-Z Register

aoK – die Gesundheitskasse für

niedersachsen

Godehardstr. 24

37081 Göttingen

Tel. 0551-5217-0

aok.goettingen@nds.aok.de

www.aok-niedersachsen.de

Gesundheitskommunikation

A-Z Register

Connect healthcare

Bismarckstraße 1

37574 Einbeck

Tel. 05561-929-424

Fax 05561-929-300

info@connect-healthcare.de

www.connect-healthcare.de

zahnärzte

A-Z Register

algermissen, udo & Kollegen

Juesholzstraße 8-10

37412 Herzberg

Tel. 05521-99110

Fax 05521-991116

udo.algermissen@t-online.de

www.zahnarzt-algermissen.de

Chapus, Bernard

Implantologie, Parodontologie

Kurze Straße 2

37073 Göttingen

Tel. 0551-47227

Fax 0551-47202

Kremer, Barbara, dr.

Mittelberg 39

37085 Göttingen

Tel. 0551-795323

Fax 0551-7909422

dr.barbara.kremer@telemed.de

Müllhofer, Rolf, dr. med. dent.

Kornmarkt 2

37520 Osterode

Tel. 05522-920306

Fax 05522-920307

dr.muellhofer@telemed.de

ohm, holger, dr. & ohm, Katherine

Südring 58

37120 Bovenden

Tel. 0551-8661

Fax 0551-8205196

Dr.H.Ohm@t-online.de

Rien, Carsten, dr.

Düstere-Eichen-Weg 35

37073 Göttingen

Tel. 0551-49542-0

Fax 0551-49542-10

info@der-zahnarzt-goettingen.de

www.der-zahnarzt-goettingen.de

Kieferorthopädie

Kieferorthopädische Praxis osterode

dres. med. dent. Roland Krysewski,

thomas haase & Josef Kremer

Bahnhofstraße 35

37520 Osterode

Tel. 05522-919222

Fax 05522-919199

praxis@kieferorthopaedie-oha.de

www.kieferorthopaedie-oha.de

Kinderzahnärzte

Kremer, Barbara, dr.

Mittelberg 39

37085 Göttingen

Tel. 0551-795323

Fax 0551-7909422

dr.barbara.kremer@telemed.de

handWeRK & GeWeRKe

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Parketthandel

Polsterei & Raumausstattung

Spezialreinigungen & Schutzsysteme

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Zimmerei und holzbau

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37434 Bilshausen

Tel. 05528-1474

Fax 05528-201863

holger@broenen.de

www.broenen.de

Planbau Gmbh

Gesellschaft für Planung u. Bauübernahme

Martin-Luther-Straße 48

37081 Göttingen

Tel. 0551-99881-0

Fax 0551-99881-23

mail@planbau.de

www.planbau.de

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Polsterarbeiten aller Art, Sonnenschutzanlagen:

Faltstores & Lamellen, Raffrollos, Dekoration etc.

Leinestraße 13

37073 Göttingen

Tel. 0551-3077092

Mobil: 0171-1065139

elektrofachbetrieb

elektro leineweber

August-Spindler-Str. 16

37079 Göttingen

Tel. 0551-61099

Fax 0551-600415

elektro-leineweber-gmbh@t-online.de

www.elektro-leineweber.de

elektrotechnik Werner Fischer

Am Herberhäuser Thie 7

37075 Göttingen

Tel. 0551-24745

Fax 0551-20529261

info@fischer-goettingen.de

www.elektromeister-fischer.de

heizung und Sanitär

Korte

Heizungsbauer, Solarenergie, Sanitär

Über dem Dorfe 5

37139 Adelebsen

Tel. 05506-1893

Fax 05506-379

korte-thomas@t-online.de

Maßbekleidung

Kleiderkontor

Nadja Gilhaus

Himmelsstieg 5

37085 Göttingen

Tel. 0551-70769313

gilhaus@kleiderkontor.de

www.kleiderkontor.de

Parketthandel

parkettum Römmich Gmbh

Martin-Luther-Straße 48

37081 Göttingen

Tel. 0551-307024-0

Fax 0551-307024-29

info@parkettum.de

www.parkettum.de

Polsterei & Raumausstattung

Stoffwechsel Meisterbetrieb

Polsterarbeiten aller Art, Sonnenschutzanlagen:

Faltstores & Lamellen, Raffrollos, Dekoration etc.

Leinestraße 13

37073 Göttingen

Tel. 0551-3077092

Mobil: 0171-1065139

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Tel. 05528-99987-0

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Tel. 0551-795375

Fax 0551-7905252

c.ch.weiss@t-online.de

dornieden & nolte Gmbh

Lohbergstraße 11a

37115 Duderstadt

Tel. 05527-998778

Fax 05527-998779

DorniedenNolte@onlinehome.de

www.dornieden-nolte.de

iMMoBilienMaKleR

A-Z Register

Verwaltung & Vermietung & Verkauf

a-z Register

Bruns immobilien

An der Gerichtslinde 34

37081 Göttingen

Tel. 0551-63374044

Fax 0551-63374043

info@bruns-immo.de

www.bruns-immo.de

horst Richter

Immobilien

Calsowstraße 3

37085 Göttingen

Tel. 0551-41202

Fax 0551-484092

info@horstrichter.com

www.horstrichter.com

Verwaltung & Vermietung &

Verkauf

Getmore Beratung & immobilien Gmbh

& Co. KG

Lange Straße 49

37688 Beverungen

Tel. 05273-367767-0

Fax 05273-367767-1

info@getmore-immo.de

www.getmore-immobilien.de

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Tel. 05551-98010

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REgJo-InFo IMMoBILIEnMAKLER IT- & EDV-DIEnSTLEISTER

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A-Z Register

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Architekten- & Baurecht

Arzthaftungsrecht

Bankrecht

Baurecht

Bau- & Immobilienrecht

Bußgeldsachen

EDV-Recht

Ehe-, Familien- & Scheidungsrecht

Erbrecht

gaststättenrecht

gewerbemietrecht

grundstücksrecht

handels- & gesellschaftsrecht

Immobilienrecht

Inkasso

Insolvenzrecht

Kommunalabgabenrecht

Markenrecht

Medienrecht

Medizinrecht

Mietrecht

Miet- & Wohnungseigentumsrecht

Miet- & Pachtrecht

Patentrecht

Privates Baurecht

Recht der neuen Medien

Sozialrecht

Sport- & Vereinsrecht

Steuerrecht

Strafrecht

Verkehrsrecht

Verkehrsunfallregulierung

Versicherungsrecht

Vertragsarztrecht

Vertragsrecht

Verwaltungsrecht

Wirtschafts(straf)recht

a-z Register

ahrens & Partner

Rechtsanwälte

Reinhäuser Landstraße 16

37083 Göttingen

Tel. 0551-707150

Fax 0551-7071515

rae.ahrens@t-online.de

amthauer, ulrich

Rechtsanwalt und Notar

Waageplatz 2

37073 Göttingen

Tel. 0551-485928/29

Fax 0551-45199

arend, heinz

Rechtsanwalt und Notar

Goetheallee 12

37073 Göttingen

Tel. 0551-44835

Fax 0551-44814

info@langerbein-arend.de

Bang, J. heinrich

Rechtsanwalt

Maschmühlenweg 40

37081 Göttingen

Tel. 0551-307220

Fax 0551-3072222

Baeumer, hans Vito

und Weisensee, Michael

Rechtsanwälte

Schrammstraße 8

37574 Einbeck

Tel. 05561-2048

Fax 05561-73404

baeumer-weisensee@t-online.de

www.baeumer-weisensee.de

Bartels, andreas

Rechtsanwalt

Maschmühlenweg 105

37081 Göttingen

Tel. 0551-5047221

Fax 0551-5047234

bartels@ab-rechtsanwalt.de

Beismann und dr. neddenriep

Rechtsanwälte

Grimsehlstraße 12

37574 Einbeck

Tel. 05561-71516

Fax 05561-73488

Handy 0172-5623730

info@anwaelte-einbeck-bpp.de

www.anwaelte-einbeck-bpp.de

Beyer . troch . Besser

Rechtsanwälte

Theaterstraße 12

37073 Göttingen

Tel. 0551-48073

Fax 0551-41184

kanzlei@beyerrecht.de

www.beyerrecht.de

Binkenstein, Sylvia

Rechtsanwältin

Nikolaistraße 30

37073 Göttingen

Tel. 0551-499560

Fax 0551-4995610

kanzlei@kkbl.de

Brodmann, angelika &

Kunstmann, Klaus

Rechtsanwälte und Notar

(Kunstmann)

Jüdenstraße 19

37115 Duderstadt

Tel. 05527-73960, 73913

Fax 05527-73937

recht@raekunstmann.de

www.raekunstmann.de

Bruns, Maria a.

Rechtsanwältin und Notarin

Hagenbreite 10

37124 Rosdorf

Tel. 0551-78780

Fax 0551-782839

recht@rainbruns.de

www.rainbruns.de

doerfer, achim, dr.

Rechtsanwalt

Obere Karspüle 43

37073 Göttingen

Tel. 0551-43430

Fax 0551-41443

dr. niemann & Kollegen

Rechtsanwälte und Notar

Waageplatz 2

37073 Göttingen

Tel. 0551-485928

Fax 0551-45199

www.niemann-rechtsanwaelte.de

ebert, Jens

Rechtsanwalt

Moltkestraße 1a

37603 Holzminden

Tel. 05531-9358-0

Fax 05531-9358-10

info@rechtsanwaelte-ebert-singer.de

www.rechtsanwaelte-ebert-singer.de

euler, Wolfgang

Wirtschaftsprüfer & Steuerberater, Rechtsanwalt

Maschmühlenweg 105

37081 Göttingen

Tel. 0551-504720

Fax 0551-5047233

info@wp-euler.de

www.wp-euler.de

Feuerhahn & Meyer

Rechtsanwälte

Moritzstraße 19-20

37581 Bad Gandersheim

Tel. 05382-9580-0

Fax 05382-9580-18

info@feuerhahn-meyer.de

www.feuerhahn-meyer.de

Fiedler, ostermann & Schneider

Patentanwälte

Obere Karspüle 41

37073 Göttingen

Tel. 0551-49958-0

Fax 0551-49958-11

mail@fos-patent.de

www.fos-patent.de

Gembruch, hans-Jörg

Rechtsanwalt und Notar

Sieberstraße 2

37412 Herzberg am Harz

Tel. 05521-8962-0

Fax 05521-8962-25

ra@gembruch.com

www.gembruch.com

Geyer, Jens

Rechtsanwalt

Lange Straße 49

37127 Dransfeld

Tel. 05502-2025

Fax 05502-3656

info@rechtsanwalt-geyer.de

Große-loheide, Mathias

Rechtsanwalt

Zollstock 15

37081 Göttingen

Tel. 0551-7708866

Fax 0551-7708867

ragrosse-loheide@web.de

haase, J.-R.

Rechtsanwalt

Lange Straße 106

37176 Nörten-Hardenberg

Tel. 05503-8800

Fax 05503-8820

rechtsanwalt haase@t-online.de

hauptfleisch, Michael

Rechtsanwalt

Groner Straße 25

37073 Göttingen

Tel. 0551-5312892

Fax 0551-5312893

rahauptfleisch@t-online.de

heeren, Jörg & Klapdor, Manfred, dr.

Rechtsanwälte

Osteroder Straße 11c

37412 Herzberg am Harz

Tel. 05521-8976-0

Fax 05521-8976-20

kanzlei@rechtsanwalt-heeren.de

hentschel, Johannes & lau, Joachim

Rechtsanwälte

Kurze-Geismar-Straße 41

37073 Göttingen

Tel. 0551-5173623

Fax 0551-5173624

info@kanzlei-hentschel-lau.de

www.kanzlei-hentschel-lau.de

herfurth & Partner

Rechtsanwälte

Nikolausberger Weg 44

37073 Göttingen

Tel. 0551-22711

Tel. 01805-herfurth

(bundesweit)

Fax 0551-25182

info@herfurth.de

www.herfurth.de

hildebrandt, Reinhard, dr.

Rechtsanwalt

Scharnhorstplatz 8

37154 Northeim

Tel. 05551-97610

Fax 05551-976115

dr-hildebrandt@t-online.de

www.dr-hildebrandt.de

hirschmann Cieslak & Schulte

Rechtsanwälte mit Notariat

Bahnhofstraße 23

37115 Duderstadt

Tel. 05527-9875-0

Fax 05527-9975-20

ra-schulte-und-partnert@t-online.de

www.racieslak.de

hoffmann & Körner

Rechtsanwälte

Lutherplatz 2

37431 Bad Lauterberg

Tel. 05524-92550

Fax 05524-925555

info@hoffmann-koerner.de.de

www.hoffmann-koerner.de

hofmeister, habermann, lüttmann

Rechtsanwälte & Notare

Sparenbergstraße 9

37603 Holzminden

Tel. 05531-9302-0

Fax 05531-9302-10

hol@rae-hofmeister.de

www.rae-hofmeister.de

huchthausen, hans, dr. jur. u.

dipl. rer. pol., von lindeiner-Wildau &

huchthausen, andreas

Rechtsanwälte-Notariat

Altendorfer Straße 25

37574 Einbeck

Tel. 05561-72265 + 4066

Fax 05561-72758

huchthausen7@aol.com

hundeshagen & Coll.

Rechtsanwälte-Notar

Berliner Straße 1

37434 Gieboldehausen

Tel. 05528-8055

Fax 05528-9254920

kontakt@hundeshagen.de

www.hundeshagen.de

Jander, Jörg

Rechtsanwalt

Berliner Straße 6

37073 Göttingen

Tel. 0551-41061

Fax 0551-46611

info@kanzlei-jander.de

www.kanzlei-jander.de

Jarck, dorothea

Rechtsanwältin

Sieberstraße 43

37412 Herzberg am Harz

Tel. 05521-919082

Fax 05521-019084

dorothea.jarck@t-online.de

Jürgens-Reichelt, Karin

Rechtsanwältin

Welle 3

37133 Friedland-Groß Schneen

Tel. 05504-7530

Fax 05504-7571

rain-juergens@reichelt4.de

Kappuhne Schreier herbote

Partnerschaftsgesellschaft Rechtsanwälte

Am Münster 28

37154 Northeim

Tel. 05551-9760-0

Fax 05551-9760-50

dr-kappuhne@dr-kappuhne.de

dr-schreier@dr-kappuhne.de

herbote@dr-kappuhne.de

www.dr-kappuhne.de

Kleinjohann, dr. & Buschhaus, dr.

Rechtsanwälte und Notar

Götzenbreite 1

37124 Rosdorf

Tel. 0551-9003350

Fax 0551-90033555

ra-kleinjohann@t-online.de

Klingberg, Michael

Rechtsanwalt und Notar

Groner Straße 40

37073 Göttingen

Tel. 0551-4995781

Fax 0551-4995782

ra@klingberg-net.de

Klingebiel, axel & Glahe, herwarth

Rechtsanwälte

Marktstraße 15-17

37115 Duderstadt

Tel. 05527-5022

Fax 05527-73272

klingebiel-glahe@t-online.de

Kriston, hermann &

Bergmann, Ralph

Rechtsanwälte

Theaterstraße 23

37073 Göttingen

Tel. 0551-45078

Fax 0551-55732

rae.kriston-bergmann@t-online.de

Krug v. einem, Vera

Rechtsanwältin

Weender Straße 30

37073 Göttingen

Tel. 0551-486644

Fax 0551-45383

krugv.einem@t-online.de

Kunstmann, Klaus

Rechtsanwalt und Notar

Jüdenstraße 19

37115 Duderstadt

Tel. 05527-73960, 73913

Fax 05527-73937

recht@raekunstmann.de

www.raekunstmann.de

Kupzok & Kupzok-lüdeking

Rechtsanwälte

Markt 16

37154 Northeim

Tel. 05551-3387

Fax 05551-3327

dr-luedeking-kupzok-t-online.de

lampe legal

Anwaltsgesellschaft & Notare

Bahnhofsallee 6

37081 Göttingen

Tel. 0551-547490

Fax 0551-54749-49

info@lampe-legal.eu

www.lampe-legal.eu

langerbein, Bernhard

Rechtsanwalt

Goetheallee 12

37073 Göttingen

Tel. 0551-44835

Fax 0551-44814

info@langerbein-arend.de

langmack, Wolfgang

Rechtsanwalt und Notar

Weender Landstraße 6-10

37073 Göttingen

Tel. 0551-486031

Fax 0551-45972

info@ra-notar-langmack.de

www.ra-notar-langmack.de

laves, heinrich

Rechtsanwalt & Notar

Papenstraße 1-3

37574 Einbeck

Tel. 05561-71071

Fax 05561-74130

info@reno-einbeck.de

lindigkeit – Werder – Mertens

Rechtsanwälte Notare Fachanwälte

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37186 Moringen

Tel. 05554-99350

Fax 05554-993550

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linneweber, axel, dr.

Rechtsanwalt

Hubeweg 2

37574 Einbeck

Tel. 05561-5050

Fax 05561-5056

dr.linneweber@gmx.de

lüken-Klein, angela

Rechtsanwältin

Friedländerweg 20a

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Tel. 0551-547060

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Maack, dr., Jung, dr., elsaesser &

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Rechtsanwälte und Notare

Beverstraße 26

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Tel. 05561-93700

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37073 Göttingen

Tel. 0551-3035561

Fax 0551-48942527

Mobil: 0177-7324876

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Meyer, helmut R.

Rechtsanwalt und Notar

Hullerser Straße 16

Postfach 1453

37555 Einbeck

Tel. 05561-72015

Fax 05561-5665

Müller-laube, Bettina

Rechtsanwältin

Götzenbreite 1

37124 Rosdorf

Tel. 0551-4883993

Fax 0551-4883994

Muschinsky, Bernhard

Rechtsanwalt

Otto-Kaiser-Weg 12

37441 Bad Sachsa

Tel. 05523-932020

Fax 05523-932022

nolte, Bernhard

Rechtsanwalt und Notar

Industriestraße 16

37115 Duderstadt

Tel. 05527-98833

Fax 05527-988345

info@nolte-reichler.de

obermann, dietrich &

Biskup, Christiane

Rechtsanwälte und Notar

(Obermann)

Burgstraße 2

37181 Hardegsen

Tel. 05505-94640

Fax 05505-946424

kanzlei@ra-obermann.de

www.ra-obermann.de

osenberg, hansjörg

Rechtsanwalt

Einbecker Straße 23

37603 Holzminden

Tel. 05531-3071

Fax 05531-2682

H.Osenberg@Infotech-Isp.net

Pfahl, Franc, dr.

Rechtsanwalt

Weender Landstraße 3

37073 Göttingen

Tel. 0551-46571

Fax 0551-46572

info@rpfo.de

www.rpfo.de

Pollok & Wiesemann

Rechtsanwälte & Notar (Wiesemann)

Eichstätte 10-12

37154 Northeim

Tel. 05551-62036

Fax 05551-63038

pollok.wiesemann@gmx.de

Quade, doris

Rechtsanwältin und Notarin

Bühlstraße 9

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Tel. 0551-5317878

Fax 0551-5317880

doris_quade@arcor.de

Rehberg, hüppe + Partner

Patentanwälte

Nikolausberger Weg 62

37073 Göttingen

Tel. 0551-48877-0

Fax 0551-48877-11

office@rhp.eu

www.rhp.eu

Reichler, Rita

Rechtsanwältin

Industriestraße 16

37115 Duderstadt

Tel. 05527-98833

Fax 05527-988345

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Renner, holger

Rechtsanwalt

Hagenweg 2e

37081 Göttingen

Tel. 0551-5046733

Fax 0551-5046733

Reuter & Richter

Rechtsanwälte

Deisterstraße 3

37081 Göttingen

Tel. 0551-9996952

Fax 0551-9997742

info@ra-reuter-richter.de

www.ra-reuter-richter.de

Riban, Gerhard

Rechtsanwalt

Abgunst 1a

37520 Osterode am Harz

Tel. 05522-920420

Fax 05522-920450

RKMt Reichart Kriesten Mügge thiele

Rechtsanwälte, Fachanwälte und Notar

Gaußstraße 2

37083 Göttingen

Tel. 0551-707280

Fax 0551-7072829

info@rkmt-goettingen.de

www.rkmt-goettingen.de

Robrecht, hermann

Rechtsanwalt

Förstergasse 2

37197 Hattorf am Harz

Tel. 05584-752

Fax 05584-753

ra-robrecht@t-online.de

Rohlfing, dr. - Pfahl, dr. - oettler, dr.

Rechtsanwälte - Fachanwälte

Weender Landstraße 3

37073 Göttingen

Tel. 0551-46571

Fax 0551-46572

info@rpfo.de

www.rpfo.de

Romppel, Bernd C.

Rechtsanwalt und Notar

-Haus der IHK-

Bürgerstraße 21

37073 Göttingen

Tel. 0551-707170

Fax 0551-7071750

ra.romppel@t-online.de

rybak.zehender.

Wirtschaftskanzlei

Güterbahnhofstraße 35

37154 Northeim

Tel. 05551-988071-0

Fax 05551-9880725

Samson-himmelstjerna,

Burkhard von

Rechtsanwalt und Notar

Weender Straße 80-82

37073 Göttingen

Tel. 0551-4999999

Fax 0551-4999990

samson@vsrun.de

Scherer-Mathias, Sabine

Rechtsanwältin

Kreuzbergring 105

37075 Göttingen

Tel. 0551-44592

Fax 0551-44571

Schnitzer, Gerd

Rechtsanwalt und Notar

Lange Straße 42

37139 Adelebsen

Tel. 05506-1063

Fax 05506-1358

Schröter, Bernd, dr.

und Gockel, Wolfgang

Rechtsanwälte und Notare

Fürstenberger Straße 2

37603 Holzminden

Tel. 05531-5087 /-5088

Fax 05531-10254

REgJo-InFo REChTSAnWÄLTE & noTARE WiRtSChaFtSdatenBanK 145

Sobirey, nikolai

Rechtsanwalt

-Haus der IHK-

Bürgerstraße 21

37073 Göttingen

Tel. 0551-37073841

Fax 0551-37073844

ra.sobirey@t-online.de

Stackfleth, helge

Rechtsanwalt

Erikastraße 6

37431 Bad Lauterberg im Harz

Tel. 05524-2119

Fax 05524-931900

Synofzik, hannes Joachim

Rechtsanwalt

Raiffeisenstraße 6

37133 Friedland OT Niedernjesa

Tel. 05509-924798-0

Fax 05509-924798-8

kanzlei@synofzik.de

www.ra-synofzik.de

teiwes, henrik

Rechtsanwalt und Notar

Bahnhofstraße 23

37603 Holzminden

Tel. 05531-93710

Fax 05531-937110

RAe.Teiwes.Holzminden@t-online.de

tewaag, heike

Rechtsanwältin

Heinrich-Sohnrey-Str. 21

37127 Dransfeld

Tel. 05502-660

Fax 05502-660

thode & dreymann

Rechtsanwälte und Notar (Thode)

Hindenburgstraße 1a

37441 Bad Sachsa

Tel. 05523-8022

Fax 05523-7190

hpthode@t-online.de

www.sachsa-online.de/thode

Vasel, Jürgen

Rechtsanwalt

Reinhäuser Landstraße 80

37083 Göttingen

Tel.0551-43600

Fax 0551-43620

anwalt@ra-vasel.de

www.ra-vasel.de

von Garmissen, dr., hartz & eulert

Rechtsanwälte

Lange Geismarstraße 82

37073 Göttingen

Tel. 0551-378474

Fax 0551-3791922

kanzlei@vghe.de

www.agraranwalt.de

Freiherr von Wendt, Clemens

Rechtsanwalt

Hauptstraße 11

37139 Adelebsen

Tel. 05502-94371

Fax 05502-94372

Waldmann-Stocker, Bernd

Rechtsanwalt

Papendiek 24-26

37073 Göttingen

Tel. 0551-42610

Fax 0551-45275

Weber & Wrobel-Weber

Rechtsanwälte

Von-Ossietzsky-Straße 9

37085 Göttingen

Tel. 0551-51790-0

Fax 0551-51790-20

raeweber@t-online.de

Weik, Martina

Rechtsanwältin

Markt 16

37154 Northeim

Tel. 05551-3387

Fax 05551-3327

dr-luedeking-kupzok-t-online.de

Wichmann, hermann, dr.

Rechtsanwalt

Theaterstraße 5

37073 Göttingen

Tel. 0551-484065

Fax 0551-484067

rae.fischer-friedrich-wichmann@web.de

arbeitsrecht

Fachanwälte

Binkenstein, Sylvia

Rechtsanwältin

Nikolaistraße 30

37073 Göttingen

Tel. 0551-499560

Fax 0551-4995610

kanzlei@kkbl.de

daamen, Bernhard

Rechtsanwalt und Notar

Bahnhofsallee 6

37081 Göttingen

Tel. 0551-547490

Fax 0551-54749-49

daamen@lampe-legal.eu

www.lampe-legal.eu

ebert, Jens

Rechtsanwalt

Moltkestraße 1a

37603 Holzminden

Tel. 05531-9358-0

Fax 05531-9358-10

info@rechtsanwaelte-ebert-singer.de

www.rechtsanwaelte-ebert-singer.de

lampe, hans-hermann, dr.

Rechtsanwalt und Notar

Bahnhofsallee 6

37081 Göttingen

Tel. 0551-547490

Fax 0551-54749-49

dr.lampe@lampe-legal.eu

www.lampe-legal.eu

Pfahl, Franc, dr.

Rechtsanwalt

Weender Landstraße 3

37073 Göttingen

Tel. 0551-46571

Fax 0551-46572

info@rpfo.de

www.rpfo.de

Vockenberg, Michael, dr.

Rechtsanwalt

Wiesenstraße 1

37073 Göttingen

Tel. 0551-3828090

Fax 0551-3828091

info@vsm-rae.de

www.vsm-rae.de

Tätigkeitsschwerpunkt

arend, heinz

Rechtsanwalt und Notar

Goetheallee 12

37073 Göttingen

Tel. 0551-44835

Fax 0551-44814

info@langerbein-arend.de


146 WiRtSChaFtSdatenBanK REChTSAnWÄLTE & noTARE REgJo-InFo REgJo-InFo REChTSAnWÄLTE & noTARE WiRtSChaFtSdatenBanK 147

lindigkeit, Mark

Rechtsanwalt

Am Stadtpark 1

37186 Moringen

Tel. 05554-99350

Fax 05554-993550

info@lindigkeit-partner.de

www.lindigkeit-partner.de

neddenriep, Friedemann, dr.

Rechtsanwalt

Grimsehlstraße 12

37574 Einbeck

Tel. 05561-71516

Fax 05561-73488

Handy 0172-5623730

info@anwaelte-einbeck-bpp.de

www.anwaelte-einbeck-bpp.de

architekten- & Baurecht

Fachanwälte

Mertens, Christoph

Rechtsanwalt

Am Stadtpark 1

37186 Moringen

Tel. 05554-99350

Fax 05554-993550

info@lindigkeit-partner.de

www.lindigkeit-partner.de

Reichart, Matthias, dr.

Rechtsanwalt

Gaußstraße 2

37083 Göttingen

Tel. 0551-707280

Fax 0551-7072829

info@rkmt-goettingen.de

www.rkmt-goettingen.de

arzthaftungsrecht

Tätigkeitsschwerpunkt

Schwendrat, torsten

Rechtsanwalt

Schillerstraße 6

37083 Göttingen

Tel. 0551-7709401

Fax 0551-7709404

RATOR67@aol.com

Bankrecht

Tätigkeitsschwerpunkt

lampe, hans-hermann, dr.

Rechtsanwalt und Notar

Bahnhofsallee 6

37081 Göttingen

Tel. 0551-547490

Fax 0551-54749-49

dr.lampe@lampe-legal.eu

www.lampe-legal.eu

Meineke, Jörn

Rechtsanwalt & Bankkaufmann

Bürgerstraße 17

37073 Göttingen

Tel. 0551-3035561

Fax 0551-48942527

Mobil: 0177-7324876

www.j-meineke.de

Baurecht

Fachanwälte

Reichart, Matthias, dr.

Rechtsanwalt

Gaußstraße 2

37083 Göttingen

Tel. 0551-707280

Fax 0551-7072829

info@rkmt-goettingen.de

www.rkmt-goettingen.de

Tätigkeitsschwerpunkt

arend, heinz

Rechtsanwalt und Notar

Goetheallee 12

37073 Göttingen

Tel. 0551-44835

Fax 0551-44814

info@langerbein-arend.de

Synofzik, hannes Joachim

Rechtsanwalt

Raiffeisenstraße 6

37133 Friedland OT Niedernjesa

Tel. 05509-924798-0

Fax 05509-924798-8

kanzlei@synofzik.de

www.ra-synofzik.de

engelhardt, Bernd

Rechtsanwalt

Ritterplan 5

37073 Göttingen

Tel. 0551-541168

Handy 0171-5202351

Fax 0551-541369

nolte, Bernhard

Rechtsanwalt und Notar

Industriestraße 16

37115 Duderstadt

Tel. 05527-98833

Fax 05527-988345

info@nolte-reichler.de

Vasel, Jürgen

Rechtsanwalt

Reinhäuser Landstraße 80

37083 Göttingen

Tel. 0551-43600

Fax 0551-43620

anwalt@ra-vasel.de

www.ra-vasel.de

Bau- & immobilienrecht

Tätigkeitsschwerpunkt

Beyer, Jürgen

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Steuerrecht

Theaterstraße 12

37073 Göttingen

Tel. 0551-48073

Fax 0551-41184

juergen.beyer@beyerrecht.de

www.beyerrecht.de

Bußgeldsachen

Tätigkeitsschwerpunkt

Meineke, Jörn

Rechtsanwalt

Bürgerstraße 17

37073 Göttingen

Tel. 0551-3035561

Fax 0551-48942527

Mobil: 0177-7324876

www.j-meineke.de

edV-Recht

Tätigkeitsschwerpunkt

heise, andreas

Rechtsanwalt

Obere Karspüle 20

37073 Göttingen

Tel. 0551-50429918

Fax 0551-5312224

kanzlei@ra-heise.de

www.ra-heise.de

ehe-, Familien- &

Scheidungsrecht

Fachanwälte

amthauer, ulrich

Rechtsanwalt und Notar

Waageplatz 2

37073 Göttingen

Tel. 0551-485928/29

Fax 0551-45199

Biskup, Christiane

Rechtsanwältin

Burgstraße 2

37181 Hardegsen

Tel. 05505-94640

Fax 05505-946424

kanzlei@ra-obermann.de

www.ra-obermann.de

Brodmann, angelika

Rechtsanwältin

Jüdenstraße 19

37115 Duderstadt

Tel. 05527-73960, 73913

Fax 05527-73937

recht@raekunstmann.de

www.raekunstmann.de

Bruns, Maria a.

Rechtsanwältin und Notarin

Hagenbreite 10

37124 Rosdorf

Tel. 0551-78780

Fax 0551-782839

recht@rainbruns.de

www.rainbruns.de

www.recht-goettingen.de

dreymann, detlef

Rechtsanwalt

Hindenburgstraße 1a

37441 Bad Sachsa

Tel. 05523-8022

Fax 05523-7190

hpthode@t-online.de

www.sachsa-online.de/thode

habermann, Petra

Rechtsanwältin und Notarin

Sparenbergstraße 9

37603 Holzminden

Tel. 05531-9302-0

Fax 05531-930210

hundeshagen, egbert

Rechtsanwalt & Notar

Berliner Straße 1

37434 Gieboldehausen

Tel. 05528-8055

Fax 05528-9254920

kontakt@hundeshagen.de

www.hundeshagen.de

lampe, Gisela

Rechtsanwältin und Notarin

Bahnhofsallee 6

37081 Göttingen

Tel. 0551-547490

Fax 0551-54749-49

g.lampe@lampe-legal.eu

www.lampe-legal.eu

Mertens, Christoph

Rechtsanwalt

Am Stadtpark 1

37186 Moringen

Tel. 05554-99350

Fax 05554-993550

info@lindigkeit-partner.de

www.lindigkeit-partner.de

Pollok, thomas

Rechtsanwalt

Eichstätte 10-12

37154 Northeim

Tel. 05551-62036

Fax 05551-63038

pollok.wiesemann@gmx.de

Quade, doris

Rechtsanwältin und Notarin

Bühlstraße 9

37073 Göttingen

Tel. 0551-5317878

Fax 0551-5317880

doris_quade@arcor.de

Schulte, Bettina

Rechtsanwältin & Mediatorin

Bahnhofstraße 23

37115 Duderstadt

Tel. 05527-9875-0

Fax 05527-9975-20

ra-schulte-und-partnert@t-online.de

www.racieslak.de

Singer, Suse

Rechtsanwältin und Notarin

Moltkestraße 1a

37603 Holzminden

Tel. 05531-9358-0

Fax 05531-935810

info@rechtsanwaelte-ebert-singer.de

www.rechtsanwaelte-ebert-singer.de

Tätigkeitsschwerpunkt

daamen, Bernhard

Rechtsanwalt und Notar

Bahnhofsallee 6

37081 Göttingen

Tel. 0551-547490

Fax 0551-54749-49

daamen@lampe-legal.eu

www.lampe-legal.eu

Fischer-Jehle, Petra, dr.

Rechtsanwältin, Mediation

Jenaer Straße 25

37085 Göttingen

Tel. 0551-5311428

Fax 0551-5311426

Frickemeier, Manuela

Rechtsanwältin

Auf der Langen Bünde 12

37083 Göttingen

Tel. 0551-7703113

Fax 0551-7703117

Klingberg, Michael

Rechtsanwalt und Notar

Groner Straße 40

37073 Göttingen

Tel. 0551-4995781

Fax 0551-4995782

ra@klingberg-net.de

langerbein, Bernhard

Rechtsanwalt

Goetheallee 12

37073 Göttingen

Tel. 0551-44835

Fax 0551-44814

info@langerbein-arend.de

Reichler, Rita

Rechtsanwältin

Industriestraße 16

37115 Duderstadt

Tel. 05527-98833

Fax 05527-988345

info@reichler.de

Rohrmann, Stefanie

Rechtsanwältin

Gerhard-Gerdes-Straße 19

37079 Göttingen

Tel. 0551-505020

Fax 0551-505024

erbrecht

Fachanwälte

lampe, Gisela

Rechtsanwältin und Notarin

Bahnhofsallee 6

37081 Göttingen

Tel. 0551-547490

Fax 0551-54749-49

g.lampe@lampe-legal.eu

www.lampe-legal.eu

langmack, Wolfgang

Rechtsanwalt und Notar

Weender Landstraße 6-10

37073 Göttingen

Tel. 0551-486031

Fax 0551-45972

info@ra-notar-langmack.de

www.ra-notar-langmack.de

obermann, dietrich

Rechtsanwalt und Notar

Burgstraße 2

37181 Hardegsen

Tel. 05505-94640

Fax 05505-946424

kanzlei@ra-obermann.de

www.ra-obermann.de

Tätigkeitsschwerpunkt

arend, heinz

Rechtsanwalt und Notar

Goetheallee 12

37073 Göttingen

Tel. 0551-44835

Fax 0551-44814

info@langerbein-arend.de

daamen, Bernhard

Rechtsanwalt und Notar

Bahnhofsallee 6

37081 Göttingen

Tel. 0551-547490

Fax 0551-54749-49

daamen@lampe-legal.eu

www.lampe-legal.eu

ebert, Jens

Rechtsanwalt

Moltkestraße 1a

37603 Holzminden

Tel. 05531-9358-0

Fax 05531-9358-10

info@rechtsanwaelte-ebert-singer.de

www.rechtsanwaelte-ebert-singer.de

Kriesten, Bernhard

Rechtsanwalt & Notar

Gaußstraße 2

37083 Göttingen

Tel. 0551-707280

Fax 0551-7072829

info@rkmt-goettingen.de

www.rkmt-goettingen.de

neddenriep, Friedemann, dr.

Rechtsanwalt

Grimsehlstraße 12

37574 Einbeck

Tel. 05561-71516

Fax 05561-73488

Handy 0172-5623730

info@anwaelte-einbeck-bpp.de

www.anwaelte-einbeck-bpp.de

Quade, doris

Rechtsanwältin und Notarin

Bühlstraße 9

37073 Göttingen

Tel. 0551-5317878

Fax 0551-5317880

doris_quade@arcor.de

Rössing-Schmalbach, thomas

Rechtsanwalt und Notar

Christian-Blank-Straße 9

37115 Duderstadt

Tel. 05527-5078

Fax 05527-73178

Gaststättenrecht

Tätigkeitsschwerpunkt

leondarakis ll.M., dr. K.

Rechtsanwalt

Groner Landstraße 59

37081 Göttingen

Tel. 0551-99979-39

Fax 0551-99979-38

anwalt@kanzlei-leondarakis.de

www.kanzlei-leondarakis.de

Gewerbemietrecht

Tätigkeitsschwerpunkt

Meineke, Jörn

Rechtsanwalt & Bankkaufmann

Bürgerstraße 17

37073 Göttingen

Tel. 0551-3035561

Fax 0551-48942527

Mobil: 0177-7324876

www.j-meineke.de

Grundstücksrecht

Tätigkeitsschwerpunkt

Beyer, helmut

Rechtsanwalt und Notar a. D.

Theaterstraße 12

37073 Göttingen

Tel. 0551-48073

Fax 0551-41184

kanzlei@beyerrecht.de

www.beyerrecht.de

handels- & Gesellschaftsrecht

Fachanwalt

lindigkeit, Mark

Rechtsanwalt

Am Stadtpark 1

37186 Moringen

Tel. 05554-99350

Fax 05554-993550

info@lindigkeit-partner.de

www.lindigkeit-partner.de

Tätigkeitsschwerpunkt

euler, Wolfgang

Rechtsanwalt-Wirtschaftsprüfer-Steuerberater

Maschmühlenweg 105

37081 Göttingen

Tel. 0551-504720

Fax 0551-5047233

info@wp-euler.de

www.wp-euler.de

Faust, Matthias

Rechtsanwalt

Goetheallee 14

37073 Göttingen

Tel. 0551-499980

Fax 0551-43063

RAMaFa@aol.com

langmack, Wolfgang

Rechtsanwalt und Notar

Weender Landstraße 6-10

37073 Göttingen

Tel. 0551-486031

Fax 0551-45972

info@ra-notar-langmack.de

www.ra-notar-langmack.de

immobilienrecht

Tätigkeitsschwerpunkt

lampe, Gisela

Rechtsanwältin und Notarin

Bahnhofsallee 6

37081 Göttingen

Tel. 0551-547490

Fax 0551-54749-49

g.lampe@lampe-legal.eu

www.lampe-legal.eu

lampe, hans-hermann, dr.

Rechtsanwalt und Notar

Bahnhofsallee 6

37081 Göttingen

Tel. 0551-547490

Fax 0551-54749-49

dr.lampe@lampe-legal.eu

www.lampe-legal.eu

inkasso

Tätigkeitsschwerpunkt

Jander, Jörg

Rechtsanwalt

Berliner Straße 6

37073 Göttingen

Tel. 0551-41061

Fax 0551-46611

info@kanzlei-jander.de

www.kanzlei-jander.de

insolvenzrecht

Fachanwalt

Müller, Jan-Michael

Rechtsanwalt

Kasseler Landstraße 25b

37081 Göttingen

Tel. 0551-5217575

Fax 0551-5217775

kanzlei-goettingen@beratergruppe.de

www.ra-müller.com

teiwes, henrik

Rechtsanwalt und Notar

Bahnhofstraße 23

37603 Holzminden

Tel. 05531-93710

Fax 05531-937110

RAe.Teiwes.Holzminden@t-online.de

Kommunalabgabenrecht

Tätigkeitsschwerpunkt

Synofzik, hannes Joachim

Rechtsanwalt

Raiffeisenstraße 6

37133 Friedland OT Niedernjesa

Tel. 05509-924798-0

Fax 05509-924798-8

kanzlei@synofzik.de

www.ra-synofzik.de

Markenrecht

Tätigkeitsschwerpunkt

Fiedler, ostermann & Schneider

Patentanwälte

Obere Karspüle 41

37073 Göttingen

Tel. 0551-49958-0

Fax 0551-49958-11

mail@fos-patent.de

www.fos-patent.de

Medien- & urheberrecht

Tätigkeitsschwerpunkt

Binkenstein, Sylvia

Rechtsanwältin

Nikolaistraße 30

37073 Göttingen

Tel. 0551-499560

Fax 0551-4995610

kanzlei@kkbl.de

Medizinrecht

Fachanwälte

leibecke, Ralph

Rechtsanwalt

c/o Vesting Gerhardy & Partner, StB, RA

Weender Landstraße 21

37073 Göttingen

Tel. 0551-49801-0

Fax 0551-49801-55

kanzlei@vesting-gerhardy.de

www.vesting-gerhardy.de

Mietrecht

Tätigkeitsschwerpunkt

irmer, detlef

Rechtsanwalt

Lange-Geismar-Straße 23

37073 Göttingen

Tel. 0551-485565

Fax 0551-487341

Miet- & Wohnungs-

eigentumsrecht

Fachanwalt

Reichart, Matthias, dr.

Rechtsanwalt

Gaußstraße 2

37083 Göttingen

Tel. 0551-707280

Fax 0551-7072829

info@rkmt-goettingen.de

www.rkmt-goettingen.de

Tätigkeitsschwerpunkt

arend, heinz

Rechtsanwalt und Notar

Goetheallee 12

37073 Göttingen

Tel. 0551-44835

Fax 0551-44814

info@langerbein-arend.de

lüken-Klein, angela

Rechtsanwältin

Friedländerweg 20a

37085 Göttingen

Tel. 0551-547060

Fax 0551-5470660

drsalamon@aol.com


148 WiRtSChaFtSdatenBanK REChTSAnWÄLTE & noTARE REgJo-InFo

Miet- & Pachtrecht

Tätigkeitsschwerpunkt

Mertens, Christoph

Rechtsanwalt

Am Stadtpark 1

37186 Moringen

Tel. 05554-99350

Fax 05554-993550

info@lindigkeit-partner.de

www.lindigkeit-partner.de

troch, andreas

Rechtsanwalt

Theaterstraße 12

37073 Göttingen

Tel. 0551-48073

Fax 0551-41184

andreas.troch@beyerrecht.de

www.beyerrecht.de

Patentrecht

Tätigkeitsschwerpunkt

Fiedler, ostermann & Schneider

Patentanwälte

Obere Karspüle 41

37073 Göttingen

Tel. 0551-49958-0

Fax 0551-49958-11

mail@fos-patent.de

www.fos-patent.de

Privates Baurecht

Tätigkeitsschwerpunkt

Klein, andreas

Rechtsanwalt

Mittelstraße 5

37120 Bovenden

Tel. 05593-938055

Fax 05593-938057

Recht der neuen Medien

Tätigkeitsschwerpunkt

heise, andreas

Rechtsanwalt

Obere Karspüle 20

37073 Göttingen

Tel. 0551-50429918

Fax 0551-5312224

kanzlei@ra-heise.de

www.ra-heise.de

Sozialrecht

Tätigkeitsschwerpunkt

Schmidt, Jan-Peter

Rechtsanwalt

Lange Straße 5

37176 Nörten-Hardenberg

Tel. 05503-939121

Fax 05503-939122

Sport- & Vereinssrecht

Tätigkeitsschwerpunkt

arend, heinz

Rechtsanwalt und Notar

Goetheallee 12

37073 Göttingen

Tel. 0551-44835

Fax 0551-44814

info@langerbein-arend.de

Steuerrecht

Fachanwälte

Bartels, andreas

Rechtsanwalt

Maschmühlenweg 105

37081 Göttingen

Tel. 0551-5047221

Fax 0551-5047234

bartels@ab-rechtsanwalt.de

Beyer, Jürgen

Rechtsanwalt

Theaterstraße 12

37073 Göttingen

Tel. 0551-48073

Fax 0551-41184

juergen.beyer@beyerrecht.de

www.beyerrecht.de

Kropp, harald

Rechtsanwalt und Notar

Gerhard-Gerdes-Straße 19

37079 Göttingen

Tel. 0551-505020

Fax 0551-5050244

RA–Kropp@t-online.de

Meyer, helmut R.

Rechtsanwalt und Notar

Hullerser Straße 16

Postfach 1453

37555 Einbeck

Tel. 05561-72015

Fax 05561-5665

Mügge, Karl-heinz

Rechtsanwalt

Gaußstraße 2

37083 Göttingen

Tel. 0551-707280

Fax 0551-7072829

info@rkmt-goettingen.de

www.rkmt-goettingen.de

Schrader, uwe

Rechtsanwalt, Dipl. Betriebswirt,

Dipl. Handelslehrer

Goldener Winkel 18

37603 Holzminden

Tel. 05531-10015

Fax 05531-3330

uwe-schrader@t-online.de

www.anwaltverein-holzminden.de

Tätigkeitsschwerpunkt

hort, Karsten

Rechtsanwalt

Lessingstraße 8

37431 Bad Lauterberg

Tel. 05524-92050

Fax 05524-920540

hort@harzrecht.de

Kropp, harald

Rechtsanwalt und Notar

Gerhard-Gerdes-Straße 19

37079 Göttingen

Tel. 0551-505020

Fax 0551-5050244

RA-Kropp@t-online.de

leibecke, Ralph

Fachanwalt für Strafrecht

c/o Vesting Gerhardy & Partner, StB, RA

Weender Landstraße 21

37073 Göttingen

Tel. 0551-49801-0

Fax 0551-49801-55

kanzlei@vesting-gerhardy.de

www.vesting-gerhardy.de

Müller, Jan-Michael

Rechtsanwalt

Kasseler Landstraße 25b

37081 Göttingen

Tel. 0551-5217575

Fax 0551-5217555

kanzlei-goettingen@beratergruppe.de

Pfahl, Franc, dr.

Rechtsanwalt

Waageplatz 2

37073 Göttingen

Tel. 0551-485928/29

Fax 0551-45199

www.niemann-rechtsanwaelte.de

Strafrecht

Fachanwälte

ebert, Jens

Rechtsanwalt

Moltkestraße 1a

37603 Holzminden

Tel. 05531-9358-0

Fax 05531-9358-10

info@rechtsanwaelte-ebert-singer.de

www.rechtsanwaelte-ebert-singer.de

Kunstmann, Klaus

Rechtsanwalt und Notar

Jüdenstraße 19

37115 Duderstadt

Tel. 05527-73960, 73913

Fax 05527-73937

recht@raekunstmann.de

www.raekunstmann.de

leibecke, Ralph

Rechtsanwalt

c/o Vesting Gerhardy & Partner, StB, RA

Weender Landstraße 21

37073 Göttingen

Tel. 0551-49801-0

Fax 0551-49801-55

kanzlei@vesting-gerhardy.de

www.vesting-gerhardy.de

Mügge, Karl-heinz

Rechtsanwalt

Gaußstraße 2

37083 Göttingen

Tel. 0551-707280

Fax 0551-7072829

info@rkmt-goettingen.de

www.rkmt-goettingen.de

Wiesemann, olaf

Rechtsanwalt und Notar

Eichstätte 10-12

37154 Northeim

Tel. 05551-62036

Fax 05551-63038

pollok.wiesemann@gmx.de

Tätigkeitsschwerpunkt

langerbein, Bernhard

Rechtsanwalt

Goetheallee 12

37073 Göttingen

Tel. 0551-44835

Fax 0551-44814

info@langerbein-arend.de

Meineke, Jörn

Rechtsanwalt

Bürgerstraße 17

37073 Göttingen

Tel. 0551-3035561

Fax 0551-48942527

Mobil: 0177-7324876

www.j-meineke.de

Verkehrsrecht

Fachanwälte

Beismann, eckhard

Rechtsanwalt

Grimsehlstraße 12

37574 Einbeck

Tel. 05561-71516

Fax 05561-73488

Handy 0172-5623730

info@anwaelte-einbeck-bpp.de

www.anwaelte-einbeck-bpp.de

Kriesten, Bernhard

Rechtsanwalt & Notar

Gaußstraße 2

37083 Göttingen

Tel. 0551-707280

Fax 0551-7072829

info@rkmt-goettingen.de

www.rkmt-goettingen.de

Kunstmann, Klaus

Rechtsanwalt und Notar

Jüdenstraße 19

37115 Duderstadt

Tel. 05527-73960, 73913

Fax 05527-73937

recht@raekunstmann.de

www.raekunstmann.de

Schrader, uwe

Rechtsanwalt, Dipl. Betriebswirt,

Dipl. Handelslehrer

Goldener Winkel 18

37603 Holzminden

Tel. 05531-10015

Fax 05531-3330

uwe-schrader@t-online.de

www.anwaltverein-holzminden.de

Sturm, Walter

Rechtsanwalt

Pütterweg 6

37085 Göttingen

Tel. 0551-56092

Fax 0551-56095

Wichmann, hermann, dr.

Rechtsanwalt

Theaterstraße 5

37073 Göttingen

Tel. 0551-484065

Fax 0551-484067

rae.fischer-friedrich-wichmann@web.de

Tätigkeitsschwerpunkt

homann, dietrich

Rechtsanwalt

Weender Straße 64

37073 Göttingen

Tel. 0551-5314880

Fax 0551-5314884

Jander, Jörg

Rechtsanwalt

Berliner Straße 6

37073 Göttingen

Tel. 0551-41061

Fax 0551-46611

info@kanzlei-jander.de

www.kanzlei-jander.de

langerbein, Bernhard

Rechtsanwalt

Goetheallee 12

37073 Göttingen

Tel. 0551-44835

Fax 0551-44814

info@langerbein-arend.de

lüken-Klein, angela

Rechtsanwältin

Friedländerweg 20a

37085 Göttingen

Tel. 0551-547060

Fax 0551-5470660

drsalamon@aol.com

Verkehrsunfallregulierung

Tätigkeitsschwerpunkt

Beismann, eckhard

Fachanwalt für Verkehrsrecht

Grimsehlstraße 12

37574 Einbeck

Tel. 05561-71516

Fax 05561-73488

Handy 0172-5623730

info@anwaelte-einbeck-bpp.de

www.anwaelte-einbeck-bpp.de

Sturm, Walter

Fachanwalt für Verkehrsrecht

Pütterweg 6

37085 Göttingen

Tel. 0551-56092

Fax 0551-56095

Versicherungsrecht

Fachanwälte

daamen, Bernhard

Rechtsanwalt und Notar

Bahnhofsallee 6

37081 Göttingen

Tel. 0551-547490

Fax 0551-54749-49

daamen@lampe-legal.eu

www.lampe-legal.eu

lüdeking-Kupzok,

ulrike, dr. jur.

Rechtsanwältin

Markt 16

37154 Northeim

Tel. 05551-3387

Fax 0551-3327

dr-luedeking-kupzok@t-online.de

Schrader, uwe

Rechtsanwalt, Dipl. Betriebswirt,

Dipl. Handelslehrer

Goldener Winkel 18

37603 Holzminden

Tel. 05531-10015

Fax 05531-3330

uwe-schrader@t-online.de

www.anwaltverein-holzminden.de

Sobirey, nikolai

Rechtsanwalt

-Haus der IHK-

Bürgerstraße 21

37073 Göttingen

Tel. 0551-37073841

Fax 0551-37073844

ra.sobirey@t-online.de

Tätigkeitsschwerpunkt

Kupzok, Reinhard

Rechtsanwalt und Notar

Markt 16

37154 Northeim

Tel. 05551-3387

Fax 05551-3327

dr-luedeking-kupzok-t-online.de

Vertragsarztrecht

Tätigkeitsschwerpunkt

troch, andreas

Rechtsanwalt

Theaterstraße 12

37073 Göttingen

Tel. 0551-48073

Fax 0551-41184

andreas.troch@beyerrecht.de

www.beyerrecht.de

Vertragsrecht

Tätigkeitsschwerpunkt

euler, Wolfgang

Wirtschaftsprüfer & Steuerberater, Rechtsanwalt

Maschmühlenweg 105

37081 Göttingen

Tel. 0551-504720

Fax 0551-5047233

info@wp-euler.de

www.wp-euler.de

Verwaltungsrecht

Fachanwälte

Synofzik, hannes Joachim

Rechtsanwalt

Raiffeisenstraße 6

37133 Friedland OT Niedernjesa

Tel. 05509-924798-0

Fax 05509-924798-8

kanzlei@synofzik.de

www.ra-synofzik.de

Wirtschafts(straf)recht

Tätigkeitsschwerpunkt

euler, Wolfgang

Rechtsanwalt - Wirtschaftsprüfer - Steuerberater

Maschmühlenweg 105

37081 Göttingen

Tel. 0551-504720

Fax 0551-5047233

info@wp-euler.de

www.wp-euler.de

Kramm, dagmar

Rechtsanwältin

Adolf-Mühe-Weg 5

37581 Bad Gandersheim

Tel. 05382-3142

Fax 05382-3068

lampe, hans-hermann, dr.

Rechtsanwalt und Notar

Bahnhofsallee 6

37081 Göttingen

Tel. 0551-547490

Fax 0551-54749-49

dr.lampe@lampe-legal.eu

www.lampe-legal.eu

obermann, dietrich

Rechtsanwalt

Burgstraße 2

37181 Hardegsen

Tel. 05505-94640

Fax 05505-946424

kanzlei@ra-obermann.de

www.ra-obermann.de

Sander, ulrich

Rechtsanwalt

Göttinger Straße 74

37176 Nörten-Hardenberg

Tel. 05503-1030

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Steuerberatungsgesellschaft mbH

Bahnhofsallee 1e

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Tel. 0551-5470410

Fax 0551-5470411

Weitere Beratungsstelle:

Westertor 7

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Tel. 05527-914855

Fax 05527-914857

beratung@aab-sonneborn.de

www.aab-sonneborn.de

adViSa

Steuerberatungsgesellschaft mbH

Bürgerstraße 20

37073 Göttingen

Tel. 0551-999560

Fax 0551-9995620

advisa-goettingen@etl.de

www.etl.de/advisa-goettingen

anders, Peter

Steuerberatungsgesellschaft mbH

Ringstraße 14

37441 Bad Sachsa

Tel. 05523-94460

Fax 05523-944633

info@peter-anders.de

www.peter-anders.de

Baasch-Stevens, Regina

Hainholzweg 11

37085 Göttingen

Tel. 0551-522060

Fax 0551-5220622

stbstevens@aol.com

Becker & elsner

Seb.-Kneipp-Promenade 49

37431 Bad Lauterberg

Tel. 05524-92160

Fax 05524-921622

info@becker-elsner.de

Beckmann - Partner GbR

Wirtschaftsprüfer und Steuerberater

Friedländer Weg 56

37085 Göttingen

Tel. 0551-495020

Fax 0551-4950250

info@beckmann-goe.de

www.beckmann-goe.de

Beckstein, hans-Günther

Dipl.- Kfm.

Teichstraße 9-11

37154 Northeim

Tel. 05551-98770

Fax 05551-987725

HBeckstein@Beckstein-Stb.de

Belu

Steuerberatungsgesellschaft mbH

Weender Landstraße 59

37075 Göttingen

Tel. 0551-383070

Fax 0551-3830760

BELU.StBGmbH@t-online.de

Besser, Siegfried

Mackenser Straße 17

37586 Dassel

Tel. 05564-96050

Fax 05564-960544

Böttcher, Marc

Dipl.-Betriebswirt (FH)

An der Bahn 69

37520 Osterode am Harz

Tel. 05502-90840

Fax 05522-908444

marcboettcher@datev.net

Böttger, Joachim

Dipl.-Kfm.

Bahnhofsstraße 17

37181 Hardegsen

Tel. 05505-1037

Fax 05505-1381

Bornemann Steuerberatungsgesellschaft

mbh

Baurat-Gerber-Straße 18

37073 Göttingen

Tel. 0551-49705-0

Fax 0551-49705-55

bornemann-steuerberatung@datevnet.de

concepta Steuerberatung

Wedekind, Henniges, Radisch

Willi-Eichler-Straße 11

37079 Göttingen

Tel. 0551-99739-0

Fax 0551-99739-29

info@concepta-Steuerberatung.de

www.concepta-steuerberatung.de

deppe, dieter

Minna-Specht-Eck 14

37085 Göttingen

Tel. 0700-33442000

Fax 03222-6904430

dieter.deppe@steuerbuero-deppe.de

diedrich, andreas

Bahnhofstraße 35

37115 Duderstadt

Tel. 05527-849580

Fax 05527-8495810

di-ViS Steuerberatungsgesellschaft

ohG

Weidenbreite 14

37085 Göttingen

Tel. 0551-50189-0

Fax 0551-50189-55

info@di-vis.com

www.di-vis.com

ernst & Jacobi

Bahnhofsstraße 24

37115 Duderstadt

Tel. 05527-98990

Fax 05527-989920

euler, Wolfgang

Rechtsanwalt-Wirtschaftsprüfer-Steuerberater

Maschmühlenweg 105

37081 Göttingen

Tel. 0551