LuKi-Letter - Lutherkirche Neumünster

lutherkirche.nms.de

LuKi-Letter - Lutherkirche Neumünster

Foto: pixelio.de

LuKi-Letter

Gemeindebrief der

Ev.-Luth. Lutherkirche Neumünster

April 2011 bis Juli 2011


Die Herausgabe des Gemeindebriefes erfolgt im Auftrage

des Kirchenvorstandes.

Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe:

20. Juni 2011

Inhaltsverzeichnis Seite

Wort an die Gemeinde 3

Neues aus dem Trägerverein 4

Der Kirchenvorstand informiert 5

Neues vom Bauausschuss 6

Einweihung Gemeindezentrum 8

Passahfest 9

Kinderseite 10

Jugendseite 12

Entdeckerland 13

Unsere Gottesdienste 14

Besondere Termine 16

www.lutherkirche-nms.de

So erreichen Sie uns:

Ev.-Luth. Lutherkirche, Schulstraße 30, 24536 Neumünster

Unser Gemeindebüro ist für Sie geöff net:

Dienstag und Freitag 09.00 – 12.00 Uhr

Donnerstag 15.00 – 18.00 Uhr

Telefon: Pastor Hans-Christian Hübscher 04321 – 26 50 00

Diakon Jörg Forster 04321 – 26 50 01

Büro Marianne Stolley 04321 – 26 50 02

Fax: 04321 – 26 50 03

E-Mail: Pastor pastor@lutherkirche-nms.de

Diakon diakon@lutherkirche-nms.de

Büro info@lutherkirche-nms.de

Redaktionsteam luki-letter@lutherkirche-nms.de

Inhaltsverzeichnis Seite

Stellenanzeige Gemeindesekretärin 17

An(ge)dacht 18

Was ist Ostern los? 19

Sommerfreizeit Dänemark 2011 20

Gemeindefreizeit 2011 21

Die Kirchensteuer 22

Der neue „Turbo-Konfi “ beginnt! 24

Konfi rmanden 2011 25

Aus dem Kirchenbuch 26

Regelmäßige Veranstaltungen 27

Jesus Christus spricht:

Lass dich nicht vom Bösen überwinden,

sondern überwinde das Böse mit Gutem.

Brief an die Römer Kap. 12, Vers 21

„Denn Geldgier ist eine Wurzel allen Übels.“

1. Timotheus 6,11

In letzter Zeit denke ich immer öfter über

dieses Bibelwort nach. Dieses Wort wird

mir mehr und mehr zum Spiegel in dem

wir die Wahrheit über unsere Gesellschaft

erkennen. War es denn nicht die

„Gier“ nach immer höheren und schnelleren

Gewinnen, nach immer und immer

mehr Geld, die uns in die Krise gestürzt hat?

Es waren nicht die „hohen Ausgaben“ für

Soziales, für Bildung oder für Kultur, die

die Krise auslösten, doch jetzt soll hier

noch mehr gekürzt werden, damit die Folgen

der nicht enden wollenden „Gier nach

Geld“ nicht weiter zum Problem werden.

Gier ist „Haben wollen“ und wenn ich es

habe, dann halte ich es fest, das nennen

wir dann „Geiz“. Gier und Geiz sind die

beiden Seiten derselben Medaille. Haben

wollen und festhalten, das führte und

führt immer wieder in die Krise. „Geiz ist

geil!“ – das ist eben nicht nur ein Werbeslogan,

das ist eine weit verbreitete Mentalität

in unserer Gesellschaft. „Festhalten

und bloß nicht teilen.“

König Salomo hat vor etwa 3.000 Jahren

eine Beobachtung gemacht, die er so erstaunlich

fand, dass er sie aufgeschrieben

hat, damit sie der Nachwelt erhalten bliebe:

„Manche sind freigebig und werden

dabei immer reicher, andere sind geizig

und werden arm dabei.“ (Sprüche 11,24).

Geiz ist in Wahrheit ein Kollege des Reichtums.

Geiz ist der Fürsprecher des Geldes.

Der Geiz fl üstert uns ein: „Sei ja nicht

großherzig, denn wenn du dein Geld

verlierst, verlierst du deine Sicherheit.“ Sicherheit

und vor allem Lebenssicherheit

kann Geld nicht garantieren. Es gaukelt

uns nur Sicherheit vor. Dabei kann ich mit

Geld nur Vergängliches kaufen.

Das, was unser Leben reich macht, ist nicht

käufl ich. Weder Freundschaft, noch Liebe,

nicht einmal Kraft und Gesundheit kann

ich kaufen und schon gar nicht Leben.

Im Grunde wissen wir das alle, aber es

scheint schwer zu sein, das auch zu leben.

Die ersten Christen haben es versucht.

In der Gründerurkunde wird uns berichtet:

„Die Gläubigen lebten wie in einer

großen Familie. Was sie besaßen, gehörte

ihnen gemeinsam. Wer ein Grundstück

oder anderen Besitz hatte, verkaufte

ihn und half mit dem Geld denen, die in

Not waren. Täglich kamen sie im Tempel

zusammen und feierten in den Häusern

das Abendmahl. In großer Freude und

mit aufrichtigem Herzen trafen sie sich

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zu gemeinsamen Mahlzeiten. Sie lobten

Gott und waren im ganzen Volk geachtet

und anerkannt. Die Gemeinde wuchs

mit jedem Tag, weil Gott viele Menschen

rettete.“ (Apostelgeschichte 2,44 ff .)

Neues aus dem Trägerverein

Von den Neuwahlen im Vorstand des

Trägervereins im September 2010 hatten

wir schon in der letzten Ausgabe des

Luki-Letters berichtet. Am 23. Januar fand

nun im Gottesdienst die Einsegnung des

aktuellen Vorstandes statt. Auf dem Bild

von links nach rechts: Detlef Lucht, Reimer

Warnholz, Sandra Freitag, Wolfgang Protz,

Monika Wurr, Peter Schoch und Jens

Dittebrandt. Ein gutes Motto für unsere

Arbeit in diesem Jahr steht in Römer 12,12:

„Seid fröhlich in Hoff nung, geduldig in

Trübsal, beharrlich im Gebet.“ Da steht die

Fröhlichkeit an erster Stelle und auch die

Hoff nung und das Gebet kommen nicht

zu kurz. Der zweite Baum, vom Vorstand

im neuen Eingangsbereich zur Lutherkirche

gepfl anzt, erwacht so langsam aus

dem Winterschlaf. Während dessen hat

sich beim Umbau des Gemeindezentrums

Vieles getan und die neuen Räumlichkeiten

schauen der Einweihung am 17.04.

Warum das heute anders ist, darüber

könnten wir lange reden, aber eines ist

sicher und diese Erfahrung können wir

auch heute machen:

„Teilen macht reicher!“ Probieren Sie es aus.

Ihr Pastor Hans-Christian Hübscher

entgegen. Weiterhin wird unser Diakon,

Jörg Forster, dank Ihrer Spenden zu 50%

durch den Trägerverein fi nanziert.

Ich möchte die Gelegenheit nutzen und

allen Mitgliedern für die Mitarbeit im

Trägerverein danken. Auch den vielen

Spendern, die keine Mitglieder sind aber

uns unterstützen, sei herzlich gedankt. Wir

freuen uns, dass durch Ihre Mithilfe die Gemeinde

wächst und die Mitarbeiter in der

Jugendarbeit mitfi nanziert werden können.

Sicherlich sehen wir uns demnächst in den

Gemeinderäumen oder im Gottesdienst.

Wolfgang Protz

Foto Foto: : pi pixeli xeliode o.de

Der Kirchenvorstand

informiert

Sehr ausführlich setzte sich der Kirchenvorstand

mit der Bestuhlung des neuen

Kirchraums auseinander. Eine Delegation

fuhr extra nach Berlin um sich dort

bei einem Lieferanten zu erkundigen.

Nach intensiven Beratungen erfolgte die

Entscheidung 200 Stühle sowie Tische zu

bestellen. Die Gemeinde wurde hierüber

entsprechend informiert.

Zum Jahresende wurde die Zusammenarbeit

mit der FSJ-Kraft Jonathan Schmidt

beendet.

Der Weihnachtsgottesdienst konnte bereits

im neuen Gemeindesaal einschließlich

der geöff neten Baustelle zur Kirche

gefeiert werden. Trotz dieser widrigen

Umstände gelang es, alle Gottesdienste

wie geplant durchzuführen und diese

möglichst stimmungsvoll für die Besucher

zu gestalten.

Die enormen Belastungen unseres Pastors

in dieser Zeit des Neubaus wurden

in der starken Frostperiode nochmals

getoppt. Im alten Gemeindehaus platzte

ein Heizungsrohr und verursachte einen

großen Wasserschaden. Die Schäden

sind mittlerweile behoben.

Sehr erfreulich kann berichtet werden,

dass der Vertrag mit unserer Gemeindemusikerin

Wiebke Andreae mit Wirkung

zum 15.02.2011 verlängert wurde. Die in

diesem Zusammenhang durchgeführte

Kooperation mit der Andreas-Gemeinde

hat sich bewährt. Es wurde eine neue

Vereinbarung über eine 3/4-Stelle getroff

en. Für die Zukunft wird Wiebke

Andreae 2/3 ihrer Arbeitzeit bei der

Andreas-Gemeinde und 1/3 in unserer

Gemeinde wahrnehmen.

Zur Jahresmitte wird unsere Gemeindesekretärin

Marianne Stolley in ihren

wohlverdienten Ruhestand gehen. Der

Kirchenvorstand hat eine entsprechende

Stellenausschreibung vorbereitet.

Die Innenarbeiten in unserer Kirche

schreiten zügig voran. Der Terminplan

wird gehalten, sodass am 17.04.2011 um

15.00 Uhr ein Einweihungsgottesdienst

erfolgen kann.

Für den Kirchenvorstand

Jürgen Dethlefs

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Bauausschuss

Der Tag der Einweihung ist nah

Nach der schönen Advents- und Weihnachtszeit

mit dem wunderhübschen

Weihnachtsbaum vor dem neuen

Gemeindesaal, konnte der schneereiche

und frostige Winter den Endspurt und

die Fertigstellung unseres neuen Gemeindezentrums

im April nicht stoppen.

Zwar gab es hier und dort Verzögerungen

und kleine Probleme, die bis zu diesem

Zeitpunkt jedoch gelöst werden. In den

letzten Wochen ist nun der Innenausbau

in seine letzte Phase getreten. Immer

wieder bedurfte es der Feinabstimmung

zwischen Gemeinde, Architekt und

Handwerkern, um eine optimale Lösung

zu fi nden. Unser Pastor Hans-Christian

Hübscher hat sich besonders engagiert,

damit „seine“ Kirche einerseits ein Ort der

Besinnung wird und andererseits ein Ort,

um Menschen neu für Jesus Christus zu

gewinnen.

Dies wird beispielsweise an der Gestaltung

des Lichtschlitzes über dem Kreuz

mit einem farblich passenden mundgeblasenen

Glas deutlich oder auch bei der

Anordnung des Altarbereiches.

Ebenso durfte die Technik nicht fehlen,

um Gottesdienste der anderen Art (wie

z. B. „Haltestelle 30“) zu gestalten. Unser

Architekt, Herr Wuttke, war schließlich

täglich auf der Baustelle, um Details zu

besprechen, wie etwa Auswahl und Anordnung

der Beleuchtungskörper.

Selbst der Standpunkt des Weihnachtsbaumes

musste festgelegt werden, weil

dort eine Bodenhülse für den festen

Stand des Baumes eingebaut werden

sollte.

Eine der markantesten Veränderungen

der Kirche ist sicherlich der Einbau der

Ostempore im bisherigen Altarbereich.

Im Kirchenumbau ergeben sich durch

die hell gestaltete neue Brüstung der

Orgelempore interessante Spiegelungen.

In dem nebenstehenden Bild können

wir das Opferlamm des Abel aus dem

rechten Fenster erkennen!

Der Dachboden ist zwischenzeitlich auch

gesäubert und mit einem Rieselschutz

versehen. Sobald unsere Dachdeckerfi rma

Kraushaar das Dach neu eingedeckt

hat, werden wir eine Wärmedämmschicht

einblasen lassen.

Wir sind guter Dinge, dass der Eingang

zum Mühlenweg bis zur Einweihung der

Kirche am 17. April fertig gestellt sein

wird.

Am Mühlenweg, so ist es beschlossen

und geplant, entstehen vor der Kirchenmauer

neue Parkplätze.

Nun dürfen wir dankbar in die Zukunft

blicken und auf Gottes Segen vertrauen,

dass sich die Gemeinde zum Lobe

unseres Herrn weiter entwickelt!

Günther Ascher

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Einweihung

Gemeindezentrum

Es ist soweit!

Herzliche Einladung! Wenn wir am

17. April 2011 die Einweihung unseres

Erweiterungs- und Umbaues feiern, dann

liegen 80 Wochen Bauzeit hinter uns.

Hinter diesen 80 Wochen verbergen sich

ungezählte Entscheidungen, Termine,

Besprechungen und Begehungen. Aber

wir sind sicher, es hat sich gelohnt.

Unsere Kirche ist kaum wiederzuerkennen.

Die Fenster sind strahlender, das

Kreuz, der Altar, das Taufbecken, die Kanzel,

die Lampen, die Lautsprecher (sogar

die Steckdosen und Lichtschalter) und

alle Bänke haben neue Plätze bekommen.

17. April 2011

15.00 Uhr

Das heißt, auch Sie werden einen neuen

Platz bekommen und alles aus einer

neuen Perspektive und von einem neuen

Stand- und Sitzpunkt aus betrachten.

Wir sind sicher, Sie werden es wunderbar

fi nden.

Freuen Sie sich mit uns, wir laden Sie ein.

Am Sonntag, 17. April 2011 um 15.00 Uhr

beginnt der Gottesdienst.

Seien Sie rechtzeitig da, dann bekommen

Sie auch noch Ihren „Wunschplatz“.

Pastor Hans-Christian Hübscher

Helfen auch Sie bei der Finanzierung unserer

neuen Gemeindestühle. Auf unserer Website

sehen Sie den aktuellen Stand der Anzahl der

durch Spenden fi nanzierten Stühle.

Passahfest

21. April um 18.00 Uhr

Die letzten Jahre mussten wir die Teilnehmer

am Passahmahl beschränken,

da unsere Küche und der Platz im Gemeindesaal

nicht ausreichend waren.

Nun aber haben wir eine große Küche

und den neuen Gemeindesaal.

Das Passahfest beginnt mit dem Sederabend,

an dem verschiedene symbolische

Speisen und Handlungen an den Auszug

aus Ägypten erinnern. Das Essen wird eröff

net mit dem Segnen des ersten Bechers

Rotwein. Dann reinigt der Hausvater seine

Hände mit Wasser, Jesus wusch an dieser

Stelle wahrscheinlich die Füße seiner

Jünger.

Indem etwas Petersilie in Salzwasser

eingetaucht und danach verzehrt wird,

gedenkt man der vergossenen Tränen der

Israeliten in Ägypten. Dann nimmt man

die Matzen (ungesäuertes Brot). Drei Matzen

liegen übereinander, die mittlere wird

herausgenommen und zerbrochen. Ein

Teil davon wird versteckt und nach dem

Hauptmahl wieder verwendet. Dieses

Stück Brot wird als „Afi komen“ bezeichnet.

Dieses Wort wird abgeleitet von dem

Wort aphikomenos – der Kommende.

Es gilt als sicher, dass diese Matze einen

engen Bezug zur Messiaserwartung des

jüdischen Volkes hatte. Für die messia-

nischen Juden ist sie ein Sinnbild für den

Messias Jesus.

Als Jesus seinen Jüngern das Abendmahl

gab, nahm er die vorher gebrochene

Matze und den Becher der Erlösung und

bezeichnete sie als seinen Leib und sein

Blut. Er setzte damit den neuen Bund

ein. Juden, die an Jesus , ihren Messias

glauben, danken Gott nicht nur für die

Befreiung aus Ägypten, sondern auch für

die Befreiung aus Tod und Sünde durch

Jesus, das wahre Passahlamm. Bis zum

4. Jahrhundert feierten Christen Ostern

zur Zeit des Passahfestes.

Während des gesamten Mahles werden

vier Becher Wein getrunken. Wir essen

Reis, Lammbraten, Gemüse und Salat. Wir

bieten an dem Abend auch Traubensaft

und Wasser an.

Das Essen inklusive Getränke kostet pro

Person 10 €. Bitte im Voraus im Gemeindebüro

oder bei Frau Hübscher bezahlen.

Die Sederfeier dauert bis 22.30 Uhr.

Iris Hübscher

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Ausgabe 04 | 2011 - 07 | 2011 Seite 9


Kinderseite

Magisches Quadrat

In die Felder 1-4 werden jeweils waagerecht

und senkrecht die gesuchten

Begriff e eingetragen.

1. Wenn wir ein Gebet bekräftigen oder

ihm Zustimmen, sagen wir ...!

2. Mit wem redete Gott wie ein Mann mit

seinem Freund? (2. Mose 27,29-34)

3. Er verkaufte seinem Bruder sein Erst-

geburtsrecht (1. Mose 27,29-34)

4. Wie viele von 10 Aussätzigen, die der

Herr Jesus geheilt hatte, dachten nicht

daran, ihrem Retter zu danken?

(Lukas 17,17)

Lösung siehe Seite 26

Suchbild

Aus diesen acht Mäusen lassen sich drei

Mäusepaare zusammenstellen.

Zwei Mäuse passen zu keiner anderen.

Welche sind das?

Bibel

für Kinder

Foto: pixelio.de

Foto: Der Apostel Paulus. Er wird oft mit einem

Schwert dargestellt, da er mit einem Schwert

hingerichtet wurde.

„Alle eure Dinge lasst in der Liebe geschehen.“

(1. Korintherbrief 16,14)

Der Mann heißt Paulus. Seit einigen Wochen

ist er zu Gast in der Stadt Korinth.

Eine Riesenstadt ist das. Da wohnen Griechen

und Römer, Juden und Christen,

Arme und Reiche. Die Menschen arbeiten

und kaufen ein, sie spielen oder

schlafen, sie fahren mit ihren Schiff en

und sie bauen Häuser. Und immer wieder

streiten sie sich. Das tun sie besonders

kräftig, wie Paulus bald merkt. Sie streiten

sich zu Hause oder bei der Arbeit.

Sie streiten sich über Geld oder über die

Religion. Sogar in den Schulen der Stadt

zanken sich Lehrer und Schüler. Paulus

tut das weh. Am Sonntag im Gottesdienst

bittet er darum, ein paar Worte

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Ausgabe 04 | 2011 - 07 | 2011 Seite 11

A. Naumann

sagen zu dürfen. Das ist nicht leicht, es

droht neuer Ärger. Eigentlich reden keine

Fremden. Aber schließlich macht man

mal eine Ausnahme in der Kirche von Korinth.

Paulus darf reden, aber nur kurz. Er

geht nach vorne, schaut den Menschen

in die Augen und sagt: „Liebe Große und

Kleine, ich bin nur ein Gast in eurer Stadt.

Ich glaube aber wie ihr an den Herrn

Jesus und an Gott, seinen Vater. Darum

habe ich heute eine große Bitte an euch:

Streitet euch doch nicht. Bei einem Streit

gibt es immer so viele Verlierer. Ich kenne

etwas Besseres: Alle eure Dinge lasst in

der Liebe geschehen. Nehmt nicht eure

Fäuste, sondern nehmt euer Herz. Und

wenn einer unbedingt weiter streiten

will, dann lasst ihn einfach stehen und

geht nach Hause.“

Dann ist die Rede des Paulus schon

zu Ende. Sie hat nur ein paar Minuten

gedauert. Alle in der Kirche sind ganz

still. Das war eine schöne Rede, sagt auf

einmal eine Frau. Ich denke wie Paulus.

Ich habe keine Lust mehr zu streiten.

Und plötzlich steht sie auf, gibt ihrem

Nachbarn die Hand und sagt: „Friede sei

mit dir.“

So geht es auch, wenn man will.

Michael Becker


Unsere Jugendseite

Einfach mal lesen und drüber nachdenken ...

Eines Tages bat eine Lehrerin ihre Schüler,

die Namen aller anderen Schüler in der

Klasse aufzuschreiben und etwas Platz

neben diesen zu lassen. Sie sollten überlegen,

was das Netteste ist, das sie über

jeden sagen können und dies aufschreiben.

Bevor sie den Raum verließen, gaben

sie ihre Blätter der Lehrerin. Diese schrieb

jeden Namen auf ein Blatt und daneben

die netten Worte, die die Mitschüler über

diesen aufgeschrieben hatten. Dann gab

sie jedem Schüler seine oder ihre Liste.

Nach kurzer Zeit lächelten alle. „Wirklich?“

hörte man fl üstern, „Ich wusste nicht, dass

ich irgend jemandem etwas bedeute!“. Niemand

erwähnte danach die Listen wieder.

Die Lehrerin wusste nicht, ob die Schüler

sie untereinander oder mit ihren Eltern diskutiert

hatten, aber das machte nichts. Die

Schüler waren glücklich mit sich und den

anderen. Einige Jahre später starb einer der

Schüler und die Lehrerin ging zum Begräbnis.

Die Kirche war voll mit vielen Freunden

des Toten. Als die Lehrerin am Sarg stand,

sagte einer der Freunde zu ihr: „Waren Sie

Martins Lehrerin?“ Sie nickte. „Er hat oft von

Ihnen gesprochen.“ Nach dem Begräbnis

waren die meisten von Martins früheren

Schulfreunden versammelt. Auch seine

Eltern waren da und sprachen die Lehrerin

an: „Wir wollen Ihnen etwas zeigen. Das

wurde gefunden, als Martin gestorben ist.

Wir dachten, Sie würden es erkennen.“

Der Vater zog ein abgenutztes Blatt, off ensichtlich

viele Male zusammengeklebt,

gefaltet und auseinandergefaltet aus der

Brieftasche. Die Lehrerin erkannte das Blatt.

„Wir möchten Ihnen so sehr dafür danken,

dass Sie das gemacht haben“ sagte Martins

Mutter. „Wie Sie sehen, hat Martin das sehr

geschätzt.“ Alle früheren Schüler versammelten

sich um die Lehrerin. Susi lächelte und

sagte: „Ich habe meine Liste auch noch in

der obersten Lade meines Schreibtisches.“

Svens Frau sagte: „Er bat mich, die Liste in

unser Hochzeitsalbum zu kleben.“ „Ich habe

meine auch noch in meinem Tagebuch“

sagte Heidi. Dann griff Vicki, eine andere

Mitschülerin, in ihren Taschenkalender und

zeigte ihre abgegriff ene Liste den anderen.

„Ich trage sie immer bei mir. Ich glaube,

wir haben alle die Listen aufbewahrt.“ Die

Lehrerin war so gerührt, dass sie weinen

musste – um Martin und für all seine

Freunde, die ihn nie mehr sehen würden.

Oft vergessen wir, dass jedes Leben eines

unbestimmten Tages endet. Deshalb

sollten wir den Menschen, die wir mögen

und lieben, sagen, dass sie etwas Besonderes

und Wichtiges sind. Denk daran, Du

erntest, was du säst. Was man in das Leben

der anderen einbringt, kommt ins eigene

Leben zurück. Dieser Tag soll ein gesegneter

sein und genau so etwas Besonderes

wie du es bist.

Entdecker-

land

15.45 Uhr. Ca. 40 kleine Entdecker wuseln

aufgeregt über das Gelände der Lutherkirche.

In 15 Minuten beginnt das Entdeckerland!

Endlich ist es soweit. Dann sitzen

alle Entdecker gespannt in der Kirche.

Hier wird zusammen gesungen und eine

coole biblische Geschichte erzählt. Danach

gehen die Kinder in ihre Gruppen. Dort

werden richtig tolle Sachen veranstaltet.

Bevor die große Action losgeht, teilen sich

die 3 Gruppen noch mal auf. In kleineren

Gruppen wird das Thema aus dem Plenum

noch mal vertieft. In der Zeit können die

Kinder sich austauschen und ihre ganz

persönlichen Erfahrungen mitteilen. Wenn

die Gruppen wieder zusammenkommen

werden coole Experimente gemacht,

Spiele gespielt oder das Gemeindehaus

auf den Kopf gestellt. Jedes Team bereitet

das unabhängig von den anderen vor. Als

wenn das Entdeckerland nicht schon an

sich ein Highlight wäre, gibt es auch noch

ganz spezielle Highlights. 4 x im Jahr sind

nämlich alle Entdecker unterwegs – zum

Beispiel im Tierpark, im Schwimmbad,

beim Bowlen oder auf einem Bauernhof.

Die Kinder fi nden es richtig spannend,

immer mal wieder Anderes und Neues zu

entdecken. Weitere Highlights sind das

Freispiel oder die Workshops. Da freuen

sich die kleinen Entdecker immer total

drauf. Bei dem Freispiel bieten alle ca. 16

Mitarbeiter etwas anderes an. Stationen,

die immer gerne gesehen werden, sind

„Actionspiele“, „Wellness“, „Basteln“ und

„Gesellschaftsspiele“. Die beliebteste Station

von allen ist allerdings die Kuchen Station,

hier können die Kinder verschnaufen und

ganz in Ruhe Kuchen essen. Um 17.50 Uhr

treff en sich dann wieder alle in der Kirche,

dort gibt es noch die letzten Ansagen und

den Abschlusskreis. Leider müssen alle

Entdecker danach wieder nach Hause,

aber nach nur einer Woche sehen sie sich

wieder und es wird ein neues, super cooles

Entdeckerland gestartet.

Also, bist du auch ein Entdecker und

zwischen 5 und 13 Jahre alt? Dann komm

einfach mal am Freitag um 16 Uhr in der

Lutherkirche vorbei! Vielleicht macht dir

das Entdeckerland genauso viel Spaß wie

den vielen anderen Entdeckern. Ich hoff e,

wir sehen uns bald dort.

Jessica Gehrmann

Seite 12 Ausgabe 04 | 2011 - 07 | 2011

Ausgabe 04 | 2011 - 07 | 2011 Seite 13


Unsere

Gottesdienste

April 2011

Sonntag 3. April Wer soll das verstehen? Pastor Hübscher

10.00 Uhr Abendmahl

Sonntag 10. April

10.00 Uhr

Und führe mich nicht in Versuchung! Pastor Hübscher

Sonntag 17. April Ein Platz für jeden. Einweihungs- Propst Stefan Block

15.00 Uhr gottesdienst für das neue Gemeindezentrum

Donnerstag 21. April Bin ich’s? Pastor Hübscher

Gründo. 16.00 Uhr

Freitag 22. April Letzte Worte Pastor Hübscher

Karfreitag 10.00 Uhr

14.00 Uhr Andacht zur Sterbestunde Pastor Hübscher

Sonntag 24. April Schrecken am Morgen. Pastor Hübscher

6.00 Uhr Osterfrühgottesdienst

10.00 Uhr Wir haben einen Auftrag.

Osterhauptgottesdienst Pastor Hübscher

Montag 25. April Weg mit den Zweifeln. Pastor Andersen

10.00 Uhr Ostermontag

Freitag 29. April EinzigartICH Pastor Hübscher

20.00 Uhr Haltestelle No. 30 + Team

Mai 2011

Sonntag 1. Mai HuNDerTDreIUndFÜnfzIG Pastor Hübscher

10.00 Uhr Abendmahl

Sonntag 8. Mai JESUS – auf IHN ist Verlass. Pastor Hübscher

10.00 Uhr Konfi rmation I + Team

Sonntag 15. Mai Sind Christen Utopisten? Pastor Hübscher

Jubilate 10.00 Uhr

Sonntag 22. Mai Und was singst DU? Pastor Hübscher

Kantate 10.00 Uhr

Sonntag 29. Mai Und wenn ich „bitte“ sage? Pastor Hübscher

Rogate 10.00 Uhr

Im Anschluss an den Gottesdienst

laden wir Sie herzlich ein

zum Kirchkaffee ins Gemeindehaus.

Juni 2011

Donnerstag 2. Juni Wo ist Gott? Pastor Hübscher

10.00 Uhr Himmelfahrt

Sonntag 5. Juni Herr gib mir Geduld! Wenn möglich sofort! Pastor Hübscher

10.00 Uhr Abendmahl

Sonntag 12. Juni Kann man Glauben sehen? Pastor Hübscher

10.00 Uhr Pfi ngstsonntag

Montag 13. Juni Göttliche Kommunikation Pastor Andersen

10.00 Uhr Pfi ngstmontag

Sonntag 19. Juni Wer soll das verstehen? N. N.

10.00 Uhr Trinitatis

Freitag 24. Juni Von der Kunst einen Kaktus zu umarmen Pastor Hübscher

20.00 Uhr Haltestelle No. 30 + Team

Sonntag 26. Juni JESUS – IHM kannst du glauben! Pastor Hübscher

10.00 Uhr Konfi rmation II + Team

Juli 2011

Sonntag 3. Juli Muss ich meinen Nachbarn auch einladen?

10.00 Uhr Abendmahl Pastor Hübscher

Sonntag 10. Juli

10.00 Uhr

Was ist das Gegenteil von „suchen“? Pastor Hübscher

Sonntag 17. Juli

10.00 Uhr

Darf ich notlügen? N. N.

Sonntag 24. Juli Wer ist eigentlich Jesu Nachfolger? N. N.

10.00 Uhr

Sonntag 31. Juli Warum ausgerechnet ich! N. N.

10.00 Uhr

August 2011

Sonntag 7. August Was ist der Unterschied zwischen N. N.

einer Kirche und einer Gaststätte?

10.00 Uhr Abendmahl

Änderungen vorbehalten

Seite 14 Ausgabe 04 | 2011 - 07 | 2011

Ausgabe 04 | 2011 - 07 | 2011 Seite 15


Besondere

Termine

April 2011

So. 10. April, 15.30 Uhr Seniorengeburtstagsfeier

So. 17. April, 15.00 Uhr Einweihung neues Gemeindezentrum

Do. 21. April, 18.00 Uhr Passahfest

So. 24. April, 10.00 Uhr Jubiläum des Posaunenchores

Mai 2011

So. 8. Mai , 10.00 Uhr Konfi rmation

Fr. 27. – 29. Mai Entdeckerland Wochenendfreizeit im Gemeindehaus

Juni 2011

Fr. 10. – 13. Juni Pfi ngstfreizeit mit den Konfi rmanden in Ascheberg

Fr. 17. – 19. Juni Klausur des Kirchenvorstandes

Fr. 24. Juni, 16 – 18.00 Uhr Entdeckerland zur Tungendorfer Woche im Volkshaus

So. 26. Juni, 10.00 Uhr Konfi rmation

So. 26. Juni, 10.30 Uhr Festgottesdienst zur Tungendorfer Woche

in der SVT Bewegungswelt

Gemeinde ERleben

Gemeinde leben und erleben, das gelingt uns, wenn wir uns besser kennen und

verstehen. Eine Möglichkeit ist zusammen Essen zu kochen und vorzubereiten. Dazu

laden wir zu jedem ersten Sonntag nach dem Abendmahl ein. Wer macht mit? Tragt

euch doch mal in die aushängenden Listen ein, damit wir sehen können, ob wir diese

tolle Idee wuppen können. Das Spannende ist, dass Menschen von Gott individuell

liebevoll gestaltet wurden und somit jedes Mahl anders schön ausfallen wird!

So. 3.4.11: Frikassee mit Reis, So. 1.5.11: Jeder bringt was mit, So. 3.7.11: Grillen, Salate

Foto: Bergsteiger

Juli 2011

Sa. 9. – 23. Juli Sommerfreizeit in Dänemark

So. 17. Juli – 14. August Urlaub von Pastor Hübscher

Haltestelle No. 30

Der Gottesdienst für Menschen mitten im Leben.

Nach dem Gottesdienst herzliche Einladung ins Bistro im Gemeindehaus.

Fr. 29. April, 20.00 Uhr Thema: EinzigartICH

Fr. 24. Juni, 20.00 Uhr Thema: Von der Kunst einen Kaktus zu umarmen

Gemeindesekretärin gesucht

Leider verlässt uns zum 31.07.2011 unsere

Gemeindesekretärin, Frau Marianne

Stolley. Fast 10 Jahre hat sie alle anfallenden

Büroarbeiten für unsere Gemeinde

erledigt. Wir bedauern sehr, dass sie

uns verlässt, aber wir gönnen ihr auch

den „Ruhestand“.

Wir wollen diese Stelle gerne wieder neu

besetzen. Wenn Sie Interesse haben,

dann reichen Sie Ihre Bewerbungsunterlagen

an Pastor Hübscher ein, der auch

gerne weitere Auskunft gibt. Die Stelle

ist mit 10 Wochenstunden dotiert. Die

Bezahlung erfolgt nach dem gültigen

Tarif der Nordelbischen Kirche. Eine

Sekretariatsausbildung und mehrjährige

Tätigkeit als Sekretärin sind sehr wünschenswert.

Wir erwarten einen sicheren

Umgang mit dem Computer, vor allem

mit den Off iceprogrammen Word,

Outlook, Excel und PowerPoint oder

vergleichbaren Programmen. Weitere

Voraussetzungen, die Sie erfüllen sollten:

• Christliche Wertorientierung • Organisationstalent,

Ordnungssinn, Stehvermögen

• Gründlichkeit, Flexibilität • Gute

Orthographie-Kenntnisse • Gute Ausdrucksfähigkeit

am Telefon • Bereitschaft

zur Ausübung anderer Tätigkeiten.

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Ausgabe 04 | 2011 - 07 | 2011 Seite 17


An(ge)dacht

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Engel-Tage

Manchmal

wünsche ich,

ein Engel käme

und nähme mich in die Arme,

wenn alle anderen

mir die kalte Schulter zeigen.

Manchmal

wünsche ich,

ein gutes Wort

dringt in mein Ohr,

wenn die schlimmen Nachrichten

meine Seele lähmen.

Manchmal

wünsche ich,

einen freundlichen Blick

der mir begegnet,

wenn Blicke mich schneiden

und wir aneinander erstarren.

Manchmal

wünsche ich mir

einen Engel,

der mich an die Hand nimmt

und mit einem Händedruck

mich spüren lässt:

Ich bin mit dir

und für dich.

Was ist

Ostern los?

Ostereier. Osterfrühstück. Zwei freie Tage

mit hoff entlich schönem Osterwetter.

Osterspaziergang. Kein Fasten mehr. Nicht

länger Passionszeit. Osterzeit! Die einen

freuen sich darauf. Anderen ist gar nicht

nach Ostern zumute.

Was immer mit uns selbst los sein mag,

Osterbotschaft ist: Jesus Christus ist nicht

am Kreuz gescheitert. Gott hat ihn auferweckt

von den Toten. Und damit ist ein

Geheimnis verbunden, das unmittelbar

uns selbst angeht: „Seht, ich sage euch

ein Geheimnis: Wir alle werden nicht

sterben, aber wir werden verwandelt“

(1. Korinther 15,51).

Eine Provokation, die allem was wir mit

Ostern verbinden, die Krone aufsetzt.

Eine Vision, die alles Gewohnte und

Gedachte auf den Kopf stellt, Leben und

Tod mit anderen Augen sehen lässt. Die

Chance, aufmerksam zu werden für das,

was heute schon mit uns und unter uns

geschieht an Auferstehung, Auferweckung

aus Hoff nungslosigkeit und Erstarrung,

aus Angst, Zweifel und Traurigkeit;

die Chance, dafür off en zu werden,

dass auch am Ende nicht das Aus steht,

sondern Verwandlung, Neuschöpfung.

Die Zusage, dass Gott die Beziehung zu

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Foto: pixelio.de

uns durchhält, auch an der Todesgrenze;

dass deshalb nichts an Leben und Liebe

verloren geht.

Das Geheimnis von Ostern singt Gottes

Lob und lässt dem Tod nicht das letzte

und entscheidende Wort. Wir haben allen

Grund, nichts und niemanden – auch

die Toten nicht! – dem Tod zu überlassen.

Unser Geborgensein nicht unsere Sterblichkeit

ist das Vorzeichen, das vor unser

Leben gesetzt ist. Gott hat mit der Auferweckung

des Christus Jesus das Ja des

Lebens und der Liebe über Lebende und

Tote ausgesprochen, unverlierbar. Das

ist Ostern los. Zu beweisen ist das nicht,

aber zu erfahren. Nicht nur an Ostern ...

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Pastorin Ute Grümbel

institut gottesdienst nordelbien


Sommerfreizeit

Dänemark 2011

Es weht ein laues Lüftchen. Die Sonne geht

langsam über der Förde auf und taucht die

„Rinkenaes Efterskole“ in ein warmes Licht.

Ein neuer Freizeittag beginnt ...

Komm mit zur Jugendsommerfreizeit

nach Dänemark! Vom 09. - 23. Juli 2011

öff net das dänische Internat seine Türen

exklusiv für unsere Jugendfreizeit. Es

liegt am Ortsrand des beschaulichen

Ortes Rinkenaes. 15 Tage lang wird uns

das Internat beherbergen. In unmittelbarer

Nähe liegt die Ostsee und selbst

die dänische Königsfamilie hat in dieser

Region ihr Sommerschloss. Die Voraussetzungen

für eine eindrückliche Freizeit






























sind also gegeben. Dafür, dass du diesen

Sommer auch tatsächlich nicht wieder

vergessen wirst, wird unser Mitarbeiterteam

mit einem abwechslungsreichen,

spannenden Programm sorgen. Vormittags

wird Zeit sein, um über unser Leben,

Gott und die Welt nachzudenken. Du

suchst nach neuen Herausforderungen?

Hier wirst du sie fi nden! Am Nachmittag

warten dann die vielen Möglichkeiten

unseres Freizeithauses auf uns. So zum

Beispiel die eigene Sporthalle, der Beach-

Volleyball-Platz, das große Außengelände,

die Holzwerkstatt oder der Air-Hockey-

Tisch. Abends gibt es Unterhaltung pur!

Wichtige Daten und Fakten: Teilnehmen

dürfen alle im Alter von 13-18 Jahren.

Kosten: 350,- € mit Vollverpfl egung

(Teilnehmer, die nicht in Neumünster

wohnen: ca. 400,- €; Zuschuss bei ihrer

zuständigen Kreisverwaltung beantragen).

Im Preis enthalten: An-/Abreise im Reisebus/Kleinbus,

Unterbringung in 2-Bett-

Zimmern und Vollverpfl egung.

Gemeindefreizeit

2011

Tagesausfl üge sind nicht im Preis enthalten.

Falls Du den vollen Freizeitbeitrag

nicht aufbringen kannst, aber trotzdem

mitfahren möchtest, kannst du dich

gerne an Jörg Forster wenden.

Treff en wir uns bei der

Gemeindefreizeit 2011?

Ob als schon erfahrener Wiederholungstäter

oder interessierter Neueinsteiger sind

alle herzlich eingeladen im Herbst diesen

Jahres mit zum Seehof bei Plön zu fahren.

Hier der Termin: ab Fr. 23.09.11 (abends)

bis So. 25.09.11 (nach dem Mittag).

Wollen Sie wissen was eine Gemeindefreizeit

ist? Haben Sie noch den letzten

Gemeindebrief? Lesen Sie einmal den

Artikel von Harald Kruse (S.18): Gott

in unsere Mitte lassen, Erfahrungen

austauschen, vom Glauben erzählen, am

Lagerfeuer sitzen, einen Gottesdienst

gemeinsam gestalten.

Das Abschiedsfoto von 2010 soll eine

Einladung für 2011 sein. Vielleicht sind

Sie im September mit dabei? Es lohnt

Anmeldeschluss: 31.05.2011

Mehr Infos bekommst du von: Jörg

Forster, diakon@lutherkirche-nms.de

oder unter 04321-265001

sich, allein deshalb, weil auch Gott da

sein wird. Ein Infoblatt mit einem Anmeldungsschreiben

liegt demnächst in den

Gemeinderäumen aus.

Herzliche Grüße vom Vorbereitungsteam

(Anmeldungen an uns)

Birgit und Wolfgang Protz

und Andrea Schütt

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Ausgabe 04 | 2011 - 07 | 2011 Seite 21


Die Kirchensteuer

Durch Ihre Kirchensteuer tragen Sie zum

Leben der Kirche bei. Sie leisten einen

wichtigen Beitrag dafür, dass die Kirche

den christlichen Glauben weitergeben

und Menschen begleiten kann – durch

die Arbeit in Kirchengemeinden, in Kindertagesstätten,

in der Jugendarbeit, in

Seniorenkreisen, in der Kirchenmusik, in

den vielen diakonischen Einrichtungen,

in der Katastrophenhilfe und vielem

mehr.

In einer Zeit, in der das alltägliche Leben

immer teurer wird, ist es nicht selbstverständlich,

Geld für kirchliche und

wohltätige Zwecke zu geben. Ohne Ihre

Mithilfe wäre der vielfältige Dienst der

Kirche nicht möglich.

Die Kirche erwartet nur von denjenigen

Mitgliedern einen Beitrag zu den Kosten

der kirchlichen Arbeit, die ihn ohne Not

leisten können. Die Höhe der Kirchensteuer

richtet sich nach der Höhe der

Lohn- oder Einkommensteuer bzw. nach

der Höhe des zu versteuernden Einkommens:

Wer weniger verdient, zahlt weniger

Kirchensteuern. Der Kirchensteuersatz

beträgt in der Nordelbischen Kirche

9% der Lohn- oder Einkommensteuer

und höchstens 3% des zu versteuernden

Einkommens. Bei der jährlichen Steuererklärung

wird die Kirchensteuer als „Son-

derausgabe“ berücksichtigt und mindert

so die zu zahlende Einkommensteuer,

damit natürlich auch die Kirchensteuer.

Und auch Familien werden entlastet: Für

jedes Kind werden die Kinderfreibeträge

berücksichtigt.

Die Kirchensteuer ist noch jung. Erst

die Trennung von Kirche und Staat hatte

zur Folge, dass die Kirche nun wieder

selbst für ihre Finanzen sorgen musste.

Das Recht, sie zu erheben, wurde in der

Weimarer Republik in der Verfassung

verankert und 1949 im Grundgesetz

übernommen.

Wohin gehen 100 € Kirchensteuer?

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p xel xelio.de

Der Staat hat keine Entscheidungsbefugnis

oder Einfl uss auf die Verwendung

der Kirchensteuern. Die grundsätzliche

Entscheidung über die Verwendung

der Kirchensteuer wird von der Synode

getroff en, dem gewählten Kirchenparlament

der Nordelbischen Kirche. Dieses

Gremium beschließt jedes Jahr den

Gesamthaushalt, der die Verteilung der

Steuereingänge auf die Kirchenkreise

und die Gesamtkirche regelt. In den einzelnen

Kirchengemeinden entscheiden

die von den Mitgliedern gewählten Kirchenvorstände

über die Verwendung der

Gelder. In den Haushalt seiner Gemeinde

kann jedes Kirchenmitglied einsehen.

Was macht die Nordelbische Kirche

mit Ihren Kirchensteuern?

Im Haushaltsentwurf für 2008 rechnet die

Nordelbische Kirche mit Steuereinnahmen

in Höhe von 368 Millionen Euro. Mehr als

die Hälfte der Kirchensteuermittel gehen

an die Gemeinden und Kirchenkreise.

Die übrigen Kirchensteuern werden für

übergeordnete Maßnahmen und gesamtkirchliche

Aufgaben verwendet.

In der Nordelbischen Kirche gibt es 595

Kirchengemeinden mit über 2 Mio. Gemeindemitgliedern.

Mit der Kirchensteuer

fi nanzieren sie die Gemeindearbeit

(Gottesdienste, Taufen, Konfi rmationen,

Trauungen, Beerdigungen, Kinder-,

Jugend-, Erwachsenen und Seniorenarbeit,

Kirchenmusik, Seelsorge und vieles

mehr). Die Gemeinden unterhalten mit

der Kirchensteuer die Kirche und das

Gemeindehaus, sie bezahlen die Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter. Jeder Euro

Kirchensteuer dient der Verkündigung

der christlichen Botschaft. Er ist zugleich

ein Beitrag zur Solidarität mit denen,

die besondere Zuwendung brauchen.

Er hilft, Räume zu schaff en, in denen

Menschen Rat und Orientierung sowie

konkrete Hilfe fi nden. Die Gemeinde

begleitet Menschen in allen Lebensabschnitten

mit vielfältigen Angeboten.

Die Nordelbische Kirche ist eine der

größten Arbeitgeberinnen im Land. Über

16.000 Menschen waren 2007 bei ihr

hauptamtlich beschäftigt. Sie alle sorgen

dafür, dass die Kirche ihren Auftrag

erfüllen kann. Dazu kommen die vielen

ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter. Ohne sie und ihr beständiges

Engagement wären die vielfältigen kirchlichen

Aufgaben nicht zu bewältigen.

Quelle: Infobroschüre zum Thema Kirchensteuern 1/2009,

Nordelbische Evangelisch-lutherische Kirche, www.nordelbien.de

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Ausgabe 04 | 2011 - 07 | 2011 Seite 23


Der neue „Turbo-Konfi “

beginnt!

Bist DU dabei?

Wenn du spätestens im Juni 2011 mindestens

14 Jahre alt wirst, dann kannst

du dich bei uns zum „Turbo-Konfi “

anmelden.

„Turbo-Konfi “ bedeutet, der Konfi rmandenunterricht

dauert zwar nur ein Jahr,

aber du hast in diesem Jahr genau so

viele Unterrichtsstunden wie andere

Konfi rmanden in zwei Jahren.

„Turbo-Konfi “ ist ein Jahr lang Gemeinde

erleben, Gemeinde lernen, Gemeinde

feiern. Intensive Kleingruppen, reinschnuppern

und mitmachen in vielen

Gemeindekreisen und -gruppen.

„Turbo-Konfi “ bedeutet „Glauben ausprobieren“,

neue Erfahrungen machen

und zu einer tollen Gruppe gehören.

8. Mai

Vorname Name Straße

Wann kannst du dich anmelden?

Dienstag 21. Juni 2011

um 15.00 Uhr oder

um 16.00 Uhr oder

um 17.00 Uhr

Wo kannst du dich anmelden?

Im Gemeindehaus der Lutherkirche in

der Schulstraße 30

Was musst du mitbringen?

- Geburtsurkunde

- Taufurkunde (wenn vorhanden)

- Papa oder Mama oder beide

- alle deine Fragen

Wenn du vorher schon etwas wissen willst,

dann ruf doch an oder sende eine E-Mail

oder komm einfach mal am Sonntag zum

Gottesdienst vorbei und sprich uns an.

Anika Brauer Ilsahl 23

Venice Eggert Mitteljörn 75

Irina Petersen Langjähren 4

Ann-Marie Prüß Bollbrück 1

Konfi rmanden 2011

Vorname Name Straße

Manuel Aschenbrenner Aukamp 41

Julian Freitag Lüttenjörn 23

Dennis-Thomas Huhn Schulstraße 80a

Dennis Isenberg Am Stadtrand 23

Jonas Jatzow Lavendelweg 34

Marius Korten Hasselkamp 8

Johannes Maximilian Krüger Hagedornbusch 38

Nikolas Meyborn Lavendelweg 42

Yannick Nieswandt Hagedornbusch 43

Dennis Pyko Kieler Straße 434e

Brian Schlaack Theodor-Storm-Straße 15

26. Juni

Vorname Name Straße

Veronika Reifschneider Ilsahl 83

Sven Böttcher Schulstraße 23

Max König Tungendorfer Straße 19

Marcel Mehrens Goebenstraße 5

Jan-Niklas Mugnai Rosmarinweg 11

Niklas Joel Otuo-Acheampong Kieler Straße 307b

Danielo Perez Gordillo Schulstraße 108

Marco Richter Heidackerskamp 3

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Ausgabe 04 | 2011 - 07 | 2011 Seite 25


Aus dem

Kirchenbuch

Aus unserer Gemeinde rief Gott zu sich: im Alter von

Ehefrau Eva Wichmann geb. Mietke Otto-Hahn-Straße 1 61 Jahre

Ehefrau Thea Tietgen geb. Früchting Süderdorfkamp 1 89 Jahre

Witwe Gertrud Boller geb. Marweg Klaus-Groth-Straße 21 88 Jahre

Ehemann Klaus Hartung Moltkestraße 4-6 73 Jahre

Witwer Ernst Schlappkohl Erikaweg 6 82 Jahre

Ledige Hermine Teut Schulstraße 86 c 100 Jahre

Lediger Christopher Woop Kiel 25 Jahre

Ehemann Günter Greve Unterjörn 5 68 Jahre

Ehefrau Margaretha Trikowsky, geb. Matthießen Auwiesen 4 87 Jahre

Witwer Walter Svenßon Unterjörn 10 71 Jahre

Witwe Rut Warnholz geb. Zähler Schwalbenstraße 22 87 Jahre

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Auferstehen ist unser Glaube,

Wiedersehen unsere Hoff nung,

Gedenken unsere Liebe.

Lösung Kinderseite:

Magisches Quadrat: 1. Amen, 2. Mose, 3. Esau, 4. Neun

Suchbild: Mittlere Reihe, rechte Maus und untere Reihe, linke Maus

Impressum:

Herausgeber: Ev.-luth. Lutherkirche Neumünster, V.i.S.d.P.: Der Kirchenvorstand

Redaktion: Hannelore Dethlefs, Nicole Homburg, luki-letter@lutherkirche-nms.de

Druck: Gemeindebriefdruckerei, Martin-Luther-Weg 1, 29393 Gr. Oesingen

Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe: 20. Juni 2010

Regelmäßige

Veranstaltungen

Kinder & Sonntag 10.00 - 11.00 Uhr Kindergottesdienst

Jugendliche Mittwoch 17.30 - 19.00 Uhr Teeniekreis (12-15-jährige)

Freitag 16.00 - 18.00 Uhr Entdeckerland (5-13 Jahre)

Samstag 10.30 - 12.30 Uhr Fußball für Jungen und Mädchen

(nur in den ungeraden Kalenderwochen, ab 14 Jahren)

Di. 14-tägig 18.30 - 20.30 Uhr Open (Jugendkreis)

So. 14-tägig 12.00 - 15.00 Uhr Kochen und Essen am Sonntag

Frauen & Sonntag 19.00 - 21.00 Uhr Best Agers (zur Zeit Pause)

Männer Di. 14-tägig 19.30 - 20.30 Uhr Gebetsabend für die Gemeinde

Montag 17.00 - 18.30 Uhr Gebetskreis (Hans-Roß-Str. 3a)

Montag 19.30 - 21.00 Uhr Blaues Kreuz

Mittwoch 19.45 - 21.00 Uhr Gemeinsames Bibellesen

(jeden 2. u. 4. Mittwoch im Monat)

Senioren Donnerstag 15.00 - 17.00 Uhr Senioren-Club

Sonntag 15.30 - 17.00 Uhr Seniorengeburtstagsfeier

(alle 3 Monate)

Familien Sonntag 09.30 - 09.50 Uhr Gebetstreff (rund u. d. Gottesdienst)

Sonntag 10.00 - 11.30 Uhr Gottesdienst (anschl. Kirchkaff ee)

Donnerstag 09.30 - 11.00 Uhr Kirchenmäuse (von 0-4 Jahre)

Donnerstag 08.45 - 10.15 Uhr Die Flummis (von 1/2 bis 3 Jahre)

Donnerstag 10.30 - 12.00 Uhr Die Flummis

Do. 14-tägig 20.00 - 21.00 Uhr MIK Mütter in Kontakt

(Gebet und Austausch)

Kirchenmusik Montag 20.00 - 21.30 Uhr Lutherchor

Donnerstag 19.00 - 20.30 Uhr Posaunenchor

„Hauskreise“: In unserer Gemeinde gibt es einige Hauskreise. Haben Sie Interesse an

einem Hauskreis teilzunehmen, dann melden Sie sich doch bitte bei Pastor Hübscher

unter der Telefon-Nr. 0 43 21 / 26 50 00.

Die Gemeinde dankt dem Blumenhaus Poweleit für die Blumenspenden und der

Stadtbäckerei Gabrielsen & Schmahl für die Unterstützung

unserer Gemeindearbeit durch Brot- und Kuchenspenden.

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Ausgabe 04 | 2011 - 07 | 2011 Seite 27


Jesus Christus spricht:

Lass dich nicht vom Bösen überwinden,

sondern überwinde das Böse mit Gutem.

Foto: pixelio.de

Brief an die Römer Kap. 12, Vers 21

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