Schnelligkeit im Radsport

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Schnelligkeit im Radsport

Schnelligkeit in der

Leistungsstruktur des

Radsports

Schnelligkeit im Radsport

• Stark beschleunigen können

• Hohe Geschwindigkeit fahren können

• Bei hoher Geschwindigkeit weiter

beschleunigen können

• Situationen schnell erfassen können

• Schnell entscheiden können

• Die genannten Faktoren stellen alle komplexe

Vorgänge oder komplexe Leistungen dar

Welche Rolle spielt die Schnelligkeit im

Radsport?

Wie zeigt sich die Schnelligkeit im

Radsport?

Was ist elementare

Schnelligkeit?

Unter elementarer Schnelligkeit wird

alles das verstanden, das der

Bewältigung des im sportlichen

Leistungsvollzug entstehenden

Zeitdrucks dient.

1


Bewältigung von Zeitdruck

Vergrößerung des Kraftstoßes

F in N

t in s

Muskeleinsatz im Tretzyklus beim

Straßenradsport (nach JUNKER)

©Voß 2008

Bei 100 Pedalumdrehungen

pro Minute dauert eine

Umdrehung nur 600 ms,

der Einsatz eines Muskels

sogar nur ca. 150 – 200 ms.

Für die willkürliche Entwicklung

der maximalen Muskelspannung

benötigt der

Sportler ca. 500 ms.

2


Neue Anforderungen an die

Zeitstruktur der Muskelarbeit

• Der zunehmende Zeitdruck führt zu kürzeren

Muskelarbeitsphasen von deutlich unter 200 ms

und einem entsprechend höheren Energieumsatz

pro Zeiteinheit

• Dazu ist eine schnelle Rekrutierung vor allem

der FT-Fasern mit hoher Reizschwelle

notwendig

• Diese Rekrutierung wird über Programme im

Nervensystem gesteuert

Welche Schnelligkeitsformen gibt es?

Schnelligkeit bei reaktiven Bewegungen

Der Drop Drop-Jump Jump-Test Test Reaktive Muskelarbeit im Radsport?

• Neue technische Lösungsvarianten (Armstrong)?

• Möglichst schlagartige Vordehnung der Arbeitsmuskulatur

im Tretzyklus vor der eigentlichen

Arbeitsphase

• Große Ausgangsmuskellänge und kurze

Muskelarbeitswege durch entsprechende

Bewegungskoordination und Sitzposition

3


Die Muskelansteuerung im langen und im

kurzen Zeitprogramm beim Drop Jump

Prinzipdarstellung der gemittelten und gleichgerichteten EMG

Langes ZP

Stz > 140 ms

Kurzes ZP

Stz < 140 ms

Welche Schnelligkeitsformen gibt es?

Schnelligkeit bei reaktiven Bewegungen

Schnelligkeit bei Bewegungen aus der

Ruhe oder definierten Vorspannung

Langzeittest 300 drop jumps

0

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30

10er-Serie

Zunahme Muskelmasse und

Verbesserung der Rekrutierung

Zunahme Muskelmasse Verbesserung Rekrutierung

180

160

140

120

100

80

60

40

20

Stz (ms)

KZP

LZP

4


Maximalkrafttest auf dem Messergometer

Isometrische Maximalkraft auf dem Messrad

Robert Förster

Isometrische Maximalkraft auf dem Messrad

Robert Förster

Welche Schnelligkeitsformen gibt es?

Schnelligkeit bei reaktiven Bewegungen

Schnelligkeit bei Bewegungen aus der

Ruhe oder definierten Vorspannung

• Frequenzschnelligkeit

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Frequenz in Hz

Zeitdruck auch im Radsport!

Beispiel: Bergzeitfahren bei der Tour de France 2001

Armstrong fährt deutlich höhere Tretfrequenzen als Ullrich (nach JUNKER)

Armstrong Ullrich

Geschwindigkeit 28,466 km/h 28,049 km/h

Tretfrequenz 90 U/min 76 U/min

Übersetzung

Tretfrequenz

Zeitfahren

16

14

12

10

8

6

4

2

5,27 m

66 Zoll

6,15 m

76 Zoll

105 U/min 90 U/min

Einzelfalluntersuchung zur Stabilität der zyklischen Schnelligkeit

Tapping - Position stehend mit Entlastung (Hände seitlich aufgestützt)

10 x 3 x 5 sec Belastung/5 sec Pause - 1min Serienpause mit Laktatmessung

0

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30

Wiederholungen/Serien

16

14

12

10

8

6

4

2

0

Laktat in mmol

Der Tapping-Test

Tapping Test

Der 6s 6s-Test Test

6


Überpotentiale bei Frequenzen im

Vergleich zur Wettkampfanforderung

Sportart Anforderung

WKÜ

Testübung Trainingsanforderung

Sprintlauf bis 5,5 Hz Tapping stehend > 14,5 Hz

Straßenradsport 100 U/min Ergometer

ungebremst

Straßenradsport –

Sprintspezialist

130 U/min Ergometer

ungebremst

Rad-Sprint 160 U/min Ergometer

ungebremst

230 - 250 U/min

250 - 260 U/min

265 – 280 U/min

Sprintlauf Stützzeit 70 ms Tapping Stützzeit 50–70 ms

bei 15 – 17 Hz

Rad-Sprint Zeit der Muskelarbeit

100 ms

Ergometer

ungebremst

Zeit der Muskelarbeit

ca. 55 ms

Reaktionszeiten bei Top Top-Sprintern Sprintern der

Leichtathletik und anderen Sportlern

• Die Fehlstartautomatik reagiert bei Reaktionszeiten unter

100 ms

• Top-Sprinter haben Reaktionszeiten zwischen ca. 110

und 130 ms

• Die Reaktionszeit hängt vor allem von der Anzahl der

synaptischen Verschaltungen im ZNS ab

Welche Schnelligkeitsformen gibt es?

Schnelligkeit bei reaktiven Bewegungen

Schnelligkeit bei Bewegungen aus der

Ruhe oder definierten Vorspannung

• Frequenzschnelligkeit

• Reaktionsschnelligkeit

Training der elementaren

Schnelligkeitsformen

7


Interventionsmöglichkeiten im

Schnelligkeitstraining

Entlastung Drop Jumps mit

Sprungspinne

Zusatzlasten Drop Jumps mit leichter

Zusatzlast

Zeitliche und räumliche

Zwänge

Azyklisch-reaktiv Azyklisch nichtreaktiv Frequenz

Drop Jumps am festen

Seil

Pendelschwinge

beidbeiniger Abdruck

Squat Jumps mit leichter

Zusatzlast

EMS Drop Jumps mit EMS EMS im Maximalkrafttraining

Beeinflussung der

Bewegungsvorstellung

Tapping stehend in der

Spinne

Frequenzübungen mit

Gewichtsmanschetten

auch auf dem Rad

Rollerfahren Frequenzübungen mit

Beinfessel oder Drills

Ergometertraining mit

EMS

Metapher – „Flummy“ Metapher „Frosch“ Metapher „Nähmaschine“

Sprungballspringen

Training mit der Sprungspinne

Interventionsmöglichkeiten im

Schnelligkeitstraining

Entlastung Drop Jumps mit

Sprungspinne

Zusatzlasten Drop Jumps mit leichter

Zusatzlast

Zeitliche und räumliche

Zwänge

Azyklisch-reaktiv Azyklisch nichtreaktiv Frequenz

Drop Jumps am festen

Seil

Pendelschwinge

beidbeiniger Abdruck

Squat Jumps mit leichter

Zusatzlast

EMS Drop Jumps mit EMS EMS im Maximalkrafttraining

Beeinflussung der

Bewegungsvorstellung

Tapping stehend in der

Spinne

Frequenzübungen mit

Gewichtsmanschetten

auch auf dem Rad

Rollerfahren Frequenzübungen mit

Beinfessel oder Drills

Ergometertraining mit

EMS

Metapher – „Flummy“ Metapher „Frosch“ Metapher „Nähmaschine“

8


Drop Jump mit Zusatzlast Interventionsmöglichkeiten im

Schnelligkeitstraining

Entlastung Drop Jumps mit

Sprungspinne

Zusatzlasten Drop Jumps mit leichter

Zusatzlast

Zeitliche und räumliche

Zwänge

Azyklisch-reaktiv Azyklisch nichtreaktiv Frequenz

Pendelschwinge

beidbeiniger Abdruck

Squat Jumps mit leichter

Zusatzlast

EMS Drop Jumps mit EMS EMS im Maximalkrafttraining

Beeinflussung der

Bewegungsvorstellung

Tapping stehend in der

Spinne

Frequenzübungen mit

Gewichtsmanschetten

auch auf dem Rad

Rollerfahren Frequenzübungen mit

Beinfessel oder Drills

Ergometertraining mit

EMS

Metapher – „Flummy“ Metapher „Frosch“ Metapher „Nähmaschine“

Drop Jump mit EMS EMS-Einsatz im Training kurzer

Zeitprogramme beim Drop Jump

EMS

Langes ZP

Kurzes ZP

9


EMS-Einsatz im Training kurzer

Zeitprogramme beim Drop Jump

EMS

Kurzes ZP

Neurophysiologische Wirkungsweise der EMS

• Erregung der Muskelrezeptoren

durch die EMS

EMS-Einsatz im Training kurzer

Zeitprogramme beim Drop Jump

Kurzes ZP

Neurophysiologische Wirkungsweise der EMS

• Erregung der Muskelrezeptoren

durch die EMS

• Weiterleitung des Reizes über

die afferenten Bahnen zum

Motoneuron

10


Neurophysiologische Wirkungsweise der EMS

• Erregung der Muskelrezeptoren

durch die EMS

• Weiterleitung des Reizes über

die afferenten Bahnen zum

Motoneuron

• Aktivierung des Motoneurons

sowie großer Teile des gesamten

Motoneuronenpools

Neurophysiologische Wirkungsweise der EMS

• Erregung der Muskelrezeptoren

durch die EMS

• Weiterleitung des Reizes über

die afferenten Bahnen zum

Motoneuron

• Aktivierung des Motoneurons

sowie großer Teile des gesamten

Motoneuronenpools

• Reizleitung über die efferenten

Bahnen zurück zum Muskel

• Dadurch synchrone Aktivierung der motorischen Einheiten mit hoher

Rekrutierungsrate

Neurophysiologische Wirkungsweise der EMS

• Erregung der Muskelrezeptoren

durch die EMS

• Weiterleitung des Reizes über

die afferenten Bahnen zum

Motoneuron

• Aktivierung des Motoneurons

sowie großer Teile des gesamten

Motoneuronenpools

• Reizleitung über die efferenten

Bahnen zurück zum Muskel

Neurophysiologische Wirkungsweise der EMS

• Erregung der Muskelrezeptoren

durch die EMS

• Weiterleitung des Reizes über

die afferenten Bahnen zum

Motoneuron

• Aktivierung des Motoneurons

sowie großer Teile des gesamten

Motoneuronenpools

• Reizleitung über die efferenten

Bahnen zurück zum Muskel

• Dadurch synchrone Aktivierung der motorischen Einheiten mit hoher

Rekrutierungsrate

• Dieser durch die EMS ausgelöste Mechanismus muss zu einem elementaren

Programm werden

11


Interventionsmöglichkeiten im

Schnelligkeitstraining

Entlastung Drop Jumps mit

Sprungspinne

Zusatzlasten Drop Jumps mit leichter

Zusatzlast

Zeitliche und räumliche

Zwänge

Azyklisch-reaktiv Azyklisch nichtreaktiv Frequenz

Pendelschwinge

beidbeiniger Abdruck

Squat Jumps mit leichter

Zusatzlast

EMS Drop Jumps mit EMS EMS im Maximalkrafttraining

Beeinflussung der

Bewegungsvorstellung

Tapping stehend in der

Spinne

Frequenzübungen mit

Gewichtsmanschetten

auch auf dem Rad

Rollerfahren Frequenzübungen mit

Beinfessel oder Drills

Ergometertraining mit

EMS

Metapher – „Flummy“ Metapher „Frosch“ Metapher „Nähmaschine“

Interventionsmöglichkeiten im

Schnelligkeitstraining

Entlastung Drop Jumps mit

Sprungspinne

Zusatzlasten Drop Jumps mit leichter

Zusatzlast

Zeitliche und räumliche

Zwänge

Azyklisch-reaktiv Azyklisch nichtreaktiv Frequenz

EMS Drop Jumps mit EMS EMS im Maximalkrafttraining

Beeinflussung der

Bewegungsvorstellung

Tapping stehend in der

Spinne

Frequenzübungen mit

Gewichtsmanschetten

auch auf dem Rad

Rollerfahren Frequenzübungen mit

Beinfessel oder Drills

Ergometertraining mit

EMS

Metapher – „Flummy“ Metapher „Frosch“ Metapher „Nähmaschine“

Bewegungsvorstellungen werden durch

Propriozeption in jedem Fall mitentwickelt

• Sensibilisierung der

Propriozeptoren in den

Muskeln, Sehnen und

Gelenken

• Kombinationen von

Gleichgewichtsübungen

mit anderen koordinativen

Anforderungen

Rollerfahren

12


Interventionsmöglichkeiten im

Schnelligkeitstraining

Entlastung Drop Jumps mit

Sprungspinne

Zusatzlasten Drop Jumps mit leichter

Zusatzlast

Zeitliche und räumliche

Zwänge

Azyklisch-reaktiv Azyklisch nichtreaktiv Frequenz

EMS Drop Jumps mit EMS EMS im Maximalkrafttraining

Beeinflussung der

Bewegungsvorstellung

Tapping stehend in der

Spinne

Frequenzübungen mit

Gewichtsmanschetten

auch auf dem Rad

Rollerfahren Frequenzübungen mit

Beinfessel oder Drills

Ergometertraining mit

EMS

Metapher – „Flummy“ Metapher „Frosch“ Metapher „Nähmaschine“

Interventionsmöglichkeiten im

Schnelligkeitstraining

Entlastung Drop Jumps mit

Sprungspinne

Zusatzlasten Drop Jumps mit leichter

Zusatzlast

Zeitliche und räumliche

Zwänge

Azyklisch-reaktiv Azyklisch nichtreaktiv Frequenz

EMS Drop Jumps mit EMS EMS im Maximalkrafttraining

Beeinflussung der

Bewegungsvorstellung

Tapping stehend in der

Spinne

Frequenzübungen mit

Gewichtsmanschetten

auch auf dem Rad

Rollerfahren Frequenzübungen mit

Beinfessel oder Drills

Ergometertraining mit

EMS

Metapher – „Flummy“ Metapher „Frosch“ Metapher „Nähmaschine“

EMS beim Hanteltraining

Metapher „Frosch“

13


Interventionsmöglichkeiten im

Schnelligkeitstraining

Entlastung Drop Jumps mit

Sprungspinne

Zusatzlasten Drop Jumps mit leichter

Zusatzlast

Zeitliche und räumliche

Zwänge

Azyklisch-reaktiv Azyklisch nichtreaktiv Frequenz

Drop Jumps am festen

Seil

EMS Drop Jumps mit EMS EMS im Maximalkrafttraining

Beeinflussung der

Bewegungsvorstellung

Tapping stehend in der

Spinne

Frequenzübungen mit

Gewichtsmanschetten

auch auf dem Rad

Rollerfahren Frequenzübungen mit

Beinfessel oder Drills

Ergometertraining mit

EMS

Metapher – „Flummy“ Metapher „Frosch“ Metapher „Nähmaschine“

Interventionsmöglichkeiten im

Schnelligkeitstraining

Entlastung Drop Jumps mit

Sprungspinne

Zusatzlasten Drop Jumps mit leichter

Zusatzlast

Zeitliche und räumliche

Zwänge

Azyklisch-reaktiv Azyklisch nichtreaktiv Frequenz

EMS Drop Jumps mit EMS EMS im Maximalkrafttraining

Beeinflussung der

Bewegungsvorstellung

Tapping stehend in der

Spinne

Frequenzübungen gegen

Last auf dem Rad

Rollerfahren Frequenzübungen mit

Beinfessel oder Drills

Ergometertraining mit

EMS

Metapher – „Flummy“ Metapher „Frosch“ Metapher „Nähmaschine“

Tappingtraining in der Spinne

Frequenztraining gegen Last

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Frequenztraining mit Last Interventionsmöglichkeiten im

Schnelligkeitstraining

Fesselläufe

Entlastung Drop Jumps mit

Sprungspinne

Zusatzlasten Drop Jumps mit leichter

Zusatzlast

Zeitliche und räumliche

Zwänge

Azyklisch-reaktiv Azyklisch nichtreaktiv Frequenz

EMS Drop Jumps mit EMS EMS im Maximalkrafttraining

Beeinflussung der

Bewegungsvorstellung

Tapping stehend in der

Spinne

Frequenzübungen gegen

Last auf dem Rad

Rollerfahren Frequenzübungen mit

Beinfessel oder Drills

Ergometertraining mit

EMS

Metapher – „Flummy“ Metapher „Frosch“ Metapher „Nähmaschine“

Interventionsmöglichkeiten im

Schnelligkeitstraining

Entlastung Drop Jumps mit

Sprungspinne

Zusatzlasten Drop Jumps mit leichter

Zusatzlast

Zeitliche und räumliche

Zwänge

Azyklisch-reaktiv Azyklisch nichtreaktiv Frequenz

EMS Drop Jumps mit EMS EMS im Maximalkrafttraining

Beeinflussung der

Bewegungsvorstellung

Tapping stehend in der

Spinne

Frequenzübungen gegen

Last auf dem Rad

Rollerfahren Frequenzübungen mit

Beinfessel oder Drills

Ergometertraining mit

EMS

Metapher – „Flummy“ Metapher „Frosch“ Metapher „Nähmaschine“

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EMS auf dem Fahrradergometer im Radsport

Interventionsmöglichkeiten im

Schnelligkeitstraining

Entlastung Drop Jumps mit

Sprungspinne

Zusatzlasten Drop Jumps mit leichter

Zusatzlast

Zeitliche und räumliche

Zwänge

Azyklisch-reaktiv Azyklisch nichtreaktiv Frequenz

EMS Drop Jumps mit EMS EMS im Maximalkrafttraining

Beeinflussung der

Bewegungsvorstellung

Tapping stehend in der

Spinne

Frequenzübungen gegen

Last auf dem Rad

Rollerfahren Frequenzübungen mit

Beinfessel oder Drills

Ergometertraining mit

EMS

Metapher – „Flummy“ Metapher „Frosch“ Metapher „Nähmaschine“

Metapher „Nähmaschine“ Radspezifische Schnelligkeitsmittel

• Nutzung maximaler und höherer Trittfrequenzen

• Motorergometer

• Sprints gegen sehr hohe Widerstände

• Bergabfahrt oder Windschattenfahrt mit niedriger

Übersetzung auf dem Bahnrad

• EMS-Einsatz auf dem Ergometer oder auf dem

Laufband

• Ortschildspurts

• Bewusste Technikveränderung bei hohen

Trittfrequenzen

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Belastungsparameter im Schnelligkeitstraining

(elementar und spezielle)

• Umfänge ca. 6 x 4 bis 6 s

• Intensität maximal und supramaximal bzw. Spiel um die

maximale Intensität

• Körperübungen vielfältig auswählen, um eine Verfestigung der

Programme zu verhindern

• Einsatz ein- bis zweimal pro Woche

• 3 Wochen müssen für das Erkennen positiver Effekte

ausreichen

• Stabilisierungsabschnitte sind möglich

• Passfähig zu Maximalkrafttraining und auch zu GA-Training

Schlussbemerkungen

Schnelligkeit kann sehr gut mit

allgemeinen Trainingsmitteln entwickelt

werden

• Vielseitigkeit fördert spätere

Spezialisierung

• Talenttests müssen Vielseitigkeit

abfordern und elementare Schnelligkeit

t-Test: p≤0,05 (*) p≤0,01 (**) p≤0,001 (***) n=68 (32 ♀; 36 ♂)

Dr. Gerald Voß

Breite Straße 109

D-04838 Doberschütz

Tel. +49-34244-51933

Fax +49-34244-50598

Mobil +49-173-2135384

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