Umfrage zum Trainingsraum Mach mit! - OSZ Farbtechnik und ...

osz.farbtechnik.de

Umfrage zum Trainingsraum Mach mit! - OSZ Farbtechnik und ...

Einleitung 0


Impressum

Herausgeber: Wilhelm-Ostwald-Schule

Oberstufenzentrum Farbtechnik und Raumgestaltung

Staatliche Fachschule für Farb- und Lacktechnik

Immenweg 6

12169 Berlin Steglitz-Zehlendorf

Verantwortlich: Schulleiter Reinhard Gubi

Redaktion: Thomas Bodenhaupt

Frank Alexander Dreyer

Jan Fischer

Hanna Müller

Michael Schmidt

Korrektur: Angelika Hemme

Illustration und

Layout: Frank Alexander Dreyer

Jan Fischer

Typografie: Arial

Redaktionsschluss: 20. Februar 2009

Wir haben uns alle Mühe gegeben, die in diesem Schulprogramm zusammengetragenen

Informationen, Daten und Fakten nach bestem Wissen zu erstellen;

dennoch können wir Fehler nicht ausschließen.

Deshalb sind wir für Kommentare, Ergänzungen und Korrekturen offen und nehmen

diese gerne entgegen:

gubi@wilhelm-ostwald-schule.de

Tel. 030-90166-700

Fax. 030-90166-706

URL wilhelm-ostwald-schule.de


Inhalt

Inhalt 1

Einleitung ................................................................................................................................. 2

1 Entwicklungsprojekt „Umsetzung der Lernfelder“ ....................................................... 4

1.1 Beschreibung...............................................................................................................................4

1.2 Verantwortung .............................................................................................................................4

1.3 Ziele .............................................................................................................................................5

1.4 Zielgruppe....................................................................................................................................5

1.5 Zeitplanung ..................................................................................................................................5

1.6 Personeller und materieller Rahmen ...........................................................................................5

1.7 Messbarkeit des Erfolges ............................................................................................................6

1.8 Einschätzung der Ergebnisse ......................................................................................................6

1.9 Ideen zur Fortführung und Weiterentwicklung.............................................................................7

2 Entwicklungsprojekt „Trainingsraum“ .......................................................................... 9

2.1 Beschreibung...............................................................................................................................9

2.2 Verantwortung .............................................................................................................................9

2.3 Ziele .............................................................................................................................................9

2.4 Zielgruppe..................................................................................................................................10

2.5 Messbarkeit des Erfolgs ............................................................................................................10

2.6 Zeitplanung ................................................................................................................................11

2.7 Personeller und materieller Rahmen .........................................................................................11

2.8 Einschätzung der Ergebnisse ....................................................................................................11

2.9 Ideen zur Fortführung und Weiterentwicklung...........................................................................12

3 Entwicklungsprojekt „Fortbildung“............................................................................. 13

3.1 Beschreibung.............................................................................................................................13

3.2 Verantwortung ...........................................................................................................................15

3.3 Ziele ...........................................................................................................................................15

3.4 Zielgruppe..................................................................................................................................15

3.5 Messbarkeit des Erfolgs ............................................................................................................16

3.6 Zeitplanung ................................................................................................................................16

3.7 Personeller und materieller Rahmen .........................................................................................16

3.8 Einschätzung der Ergebnisse ....................................................................................................16

3.9 Ideen zur Fortführung und Weiterentwicklung...........................................................................16

4 Anlagen .......................................................................................................................... 19

4.0 Allgemein ...................................................................................................................................19

4.0.1 Stärken – Schwächen – Analyse Schulprogramm Juni 2007 ....................................19

4.0.2 Evaluation der Ziele der Fachbereiche März 2008.....................................................21

4.1 Entwicklungsprojekt „Umsetzung des Lernfeldkonzeptes“........................................................24

4.1.1 Statistik alle Gesellenprüfungen ab Frühjahr 2007 ....................................................24

4.1.2 Ergebnisse der quantitativen Prüfungsanalyse 2008 (Maler und Lackierer)..............25

4.1.3 Ergebnisse Prüferbefragung (durch Hauptverband in Auszügen) ............................26

4.1.4 Fragebögen der Lehrlingsbefragung Winter 2009 .....................................................29

4.1.5 Ziele und Vorhaben aus Workshop mit Schulleitung und Fachbereichsleitungen .....31

4.2 Entwicklungsprojekt „Trainingsraum“ ........................................................................................32

4.2.1 Störerplan zum Trainingsraum...................................................................................32

4.2.2 Maßnahmekatalog bei Regelverstößen .....................................................................33

4.2.3 Umfrage zur Evaluation zum Trainingsraum..............................................................34

4.3 Entwicklungsprojekt „Fortbildung“ .............................................................................................35

4.3.1 Aktuelles Fortbildungsverzeichnis (Schuljahr 08/09)..................................................35


Einleitung

Einleitung 2

Im November 2006 wurde das Schulprogramm der Wilhelm-Ostwald-Schule von der

Schulkonferenz verabschiedet. Vorausgegangen war ein jahrelanger Prozess des

Datensammelns, die Arbeit der Steuergruppe seit 2000, die Durchführung von zwei

pädagogischen Tagen am 22. Januar 2004 und 15. November 2005 sowie die

Diskussion der Entwicklungsschritte des Schulprogramms in allen relevanten Gremien

der Schule.

Im Schulprogramm wurden von jedem Fachbereich Ziele formuliert. Außerdem hat das

Kollegium an einem Pädagogischen Tag für die vier Bereiche der AV Schulprogramm

in elf Themenbereichen Ziele beschrieben.

In der Folge zeigte sich, dass die Gesamtheit dieser Ziele für eine Evaluation zu

umfassend war. Das Schulprogramm musste durch einen schulinternen Diskussionsprozess

nach und nach auf „Schul-Alltagstauglichkeit“ gebracht werden. Demzufolge

war es notwendig, Prioritäten zu setzen. Basis für diese Entscheidung war dabei die

Überlegung, welche Bereiche die Qualität von Unterricht am stärksten beeinflussen.

Weiterhin wurde die Schwerpunktsetzung mit Hinblick auf eine realistische

Zielerreichbarkeit durchgeführt. Letztendlich kristallisierten sich drei Schwerpunkte

heraus, die seit 2006 die Diskussion und die Entwicklung unserer Schule bestimmt

haben und somit in diesem Evaluationsbericht dargestellt werden.

Die Ziele zur Unterrichtsentwicklung wurden in den Fachbereichen eigenständig

formuliert und werden von ihnen verantwortet. Durch den Unterricht und die

Gesellenprüfung nach dem Lernfeldkonzept im Berufsschulbereich sind die

Fachbereiche seit 2006 zu einer weitgehenden Kooperation gezwungen, was sich in

den Zielen nicht im vollen Umfang darstellt. Dennoch konnte eine Vielzahl der im

Schulprogramm formulierten Ziele erfüllt werden. Als Beispiele seien hier genannt:

- die konsequente Erarbeitung und Durchführung des Lernfeldkonzepts in allen

Berufsschulklassen – zuerst in der Berufsgruppe Maler und Lackierer/

Fahrzeuglackierer

- die Aufhebung der Fächertrennung im Unterricht

- die ständige Überarbeitung der Lernfelder

Die Begleitung der Schulentwicklung und Evaluation wurde entscheidend gehemmt

durch die fehlende Möglichkeit an der Fortbildung zum Evaluationsberater

teilzunehmen und die von der Senatsverwaltung abgelehnte Stellenausschreibung

eines Qualitätsbeauftragten an der Wilhelm-Ostwald-Schule. Auch wurde die Stelle

eines Fachleiters im Bereich Projektentwicklung ohne Erfolg beantragt. Deshalb muss

an unserer Schule die Steuergruppe die fehlende Kompetenz ausgleichen, was

erhebliche Zeit bindet und den Gesamtprozess bremst. Eine entsprechende personelle

Ausstattung ist für ein kontinuierliches Arbeiten unverzichtbar.

Bei der Untersuchung des Erfolges der Umsetzung der Lernfelder soll die detaillierte

Auswertung der Gesellenprüfungen als Indikator für die Qualität des Unterrichts dienen.

Das Trainingsraumkonzept zur Reduzierung von Unterrichtsstörung und das interne

Fortbildungsangebot der Wilhelm-Ostwald-Schule wirken auf zwei verschiedenen

Ebenen mittelbar auf die Qualität des Unterrichts ein


Einleitung 3

In einen schulinternen Diskussionsprozess wurden die im Folgenden beschriebenen

Entwicklungsvorhaben ausgewählt und betrachtet. Es liegen mittlerweile Daten und

Erkenntnisse vor, auf deren Grundlage weitergearbeitet werden kann, um Unterricht

kontinuierlich zu hinterfragen und die Unterrichtsqualität zu verbessern.

Der vorliegende Evaluationsbericht muss als Zwischenbilanz gewertet werden, da nicht

alle Erhebungen zu den Entwicklungsvorhaben zum März 2009 abgeschlossen sind.

Die Erstellung des Berichtes war nur durch ein zusätzliches Engagement von

Kolleginnen und Kollegen möglich. Ihnen sei für ihre Arbeit gedankt. Ein besonderer

Dank geht an die Steuergruppe, die den Erstellungsprozess des Berichtes maßgeblich

vorangetrieben hat.


1 Entwicklungsprojekt „Umsetzung der Lernfelder“ 4

1 Entwicklungsprojekt „Umsetzung der Lernfelder“

1.1 Beschreibung

Seit dem Jahr 2003 werden sämtliche Berufe des Berufsfeldes Farbtechnik und

Raumgestaltung nach dem Lernfeldkonzept neu geordnet. Der aktuelle KMK -

Rahmenplan der Maler und Lackierer ist seit dem Schuljahr 2004/05 in Kraft. Daraus

ergibt sich für unsere Schule die Notwendigkeit, die schulischen Pläne dahingehend

ebenfalls umzustrukturieren. Allein dieses Lernfeldkonzept untermauert unseren im

Leitsatz 2 formulierten Anspruch als Kompetenzzentrum mit einem zukunftsorientierten

Profil und der Ausbildung für das Bestehen in der Lebens- und Arbeitswelt. Individuelle

Förderung (Leitsatz 8) und selbstständiges Handeln im Team (Leitsatz 7) werden durch

dieses Konzept konsequent verfolgt. Die Umsetzung des Lernfeldkonzeptes ist ein

zentraler Aspekt der Unterrichtsentwicklung in der Berufsschule. In diesem Kontext soll

der Fokus hier auf die Ausbildung der Maler und Lackierer gelegt werden, da dieser

Bildungsgang die größte Schülerzahl an der Wilhelm-Ostwald-Schule stellt. Die Stufenausbildung

zum Maler und Lackierer umfasst 12 Lernfelder, welche inhaltlich und

methodisch erarbeitet, umgesetzt und evaluiert werden mussten. Außerdem musste

der Unterricht neu organisiert werden, da der übliche Fächerkanon (Fachkunde,

Fachrechnen, Fachzeichnen, Berufstechnik) aufgehoben wurde und in jedem Lernfeld

nur noch Fachtheorie und Berufstechnik ausgewiesen werden. Der Umfang jedes

Lernfeldes beträgt laut geltender Berufsschulverordnung 100 Stunden, davon sind 60

Stunden Fachtheorie und 40 Stunden Berufstechnik zu unterrichten. 2006 ist auch die

Gesellenprüfung entsprechend umgestellt worden.

1.2 Verantwortung

Die Umsetzung eines Rahmenplanes ist verpflichtend für jeden Lehrer. Insofern obliegt

auch die Verantwortung für die Umsetzung der Lernfelder den Lehrern. Eine derartig

umfangreiche Umstrukturierung ist aber im Alleingang für den Einzelnen nicht zu

leisten, deshalb wurde in der Wilhelm-Ostwald-Schule entschieden, arbeitsteilig vorzugehen.

12 Arbeitsgruppen erarbeiteten innerhalb von drei Jahren (2003-2006) Handreichungen

für das Unterrichtsfach Fachtheorie für jedes Lernfeld. Die Ergebnisse der

Arbeitsgruppen wurden in den entsprechenden Fachkonferenzen (Fachkonferenz für

den Bildungsgang Ausbildung zum Maler und Lackierer) vorgestellt und unterfüttern

den Stoffverteilungsplan für das Fach Fachtheorie.

Durch die Aufnahme der entsprechenden Themen im Fortbildungsverzeichnis der

Wilhelm-Ostwald-Schule wurde die Verantwortung und Arbeitsgruppenzuordnung

organisatorisch unterstützt. Die Leitung der entsprechenden Fortbildungen oblag

Fachleitern, Fachbereichsleitern und Lehrern.

Die Anpassung des Stoffverteilungsplanes für das Fach Berufstechnik erfolgte im

Nachgang, die Verantwortung trugen hier die Fach- und Fachbereichsleiter.


1.3 Ziele

1 Entwicklungsprojekt „Umsetzung der Lernfelder“ 5

Die Umsetzung des Lernfeldkonzeptes soll die Handlungskompetenzen (Fach-,

Methoden- und Sozialkompetenzen) der Auszubildenden fördern, so dass möglichst

viele Auszubildende das Ausbildungsziel erreichen.

1.4 Zielgruppe

Grundsätzlich umfasst die Zielgruppe alle Auszubildende des Berufsfeldes Farbtechnik

und Raumgestaltung. Hier wird zunächst eine Fokussierung auf Auszubildende des

Maler- und Lackiererhandwerks vorgenommen.

1.5 Zeitplanung

Für die Umsetzung des Lernfeldkonzeptes wurde ein Zeitrahmen von drei Jahren

gesetzt (2003-2006), der sich daraus ergab, dass mit dem Inkrafttreten des neuen

Rahmenplanes nach Ablauf von drei Jahren (entspricht der Ausbildungszeit) auch die

Gesellenprüfung umgestellt werden würde. Die Handreichungen für das Unterrichtsfach

Fachtheorie wurden von 2003 – 2006 erstellt.

Eine weitere Überarbeitung und die Erarbeitung von Handreichungen für das

Unterrichtsfach Berufstechnik erfolgte in den Jahren 2006 – 2008 auf Grundlage der

Erfahrungen aus der ersten Erprobung der Handreichungen.

1.6 Personeller und materieller Rahmen

Im Bildungsgang „Berufsschule für Auszubildende Maler und Lackierer“ existieren ca.

50 Fachklassen (Stundenbedarf ca. 900 Stunden). Diese werden zur Zeit von 41

Lehrern in Fachtheorie unterrichtet, von denen etwa die Hälfte die Lehrbefähigung im

Fach Farbtechnik und Raumgestaltung hat, und von 12 Lehrern für Fachpraxis in

Berufstechnik. Der Bildungsgang wird von drei Fachbereichsleitern und drei Fachleitern

betreut.

Aufgrund der notwendigen umfangreichen Neustrukturierung der Stoffverteilungspläne

wurde den Arbeitsgruppen für die Erarbeitung der Handreichungen eine Stundenermäßigung

von einer Unterrichtsstunde/Woche gewährt. Bei den Arbeitsgruppensitzungen

wurden Anwesenheitslisten geführt. Die terminierte Vorlage der Ergebnisse

der Arbeitsgruppen erfolgte in der Fachkonferenz für den Bildungsgang Ausbildung

zum Maler und Lackierer. Besonders anzumerken ist an dieser Stelle, das nur etwa

30% der Theorielehrer an der Wilhelm-Ostwald-Schule die Fakultas im Fach

Farbtechnik und Raumgestaltung haben. Die Einarbeitung der fachfremden Kollegen

machte Fortbildungen in diesem Umfang notwendig.

Das Lernfeldkonzept ist nur durch fächerübergreifenden, handlungsorientierten

Unterricht umsetzbar. Deshalb wurde im Schuljahr 2006/2007 der Fächerkanon im

Theorieunterricht (Fachkunde, Fachrechnen, Fachzeichnen) zu dem Fach Fachtheorie

zusammengefasst.


1 Entwicklungsprojekt „Umsetzung der Lernfelder“ 6

Die Umsetzung des Lernfeldkonzeptes wurde organisatorisch unterstützt, indem der

Stundenplan derart umgestaltet wurde, dass die Kollegen nur noch in einem Lehrjahr

unterrichten. Durch diese Neuorganisation wurde die Teambildung in Fachtheorie

maßgeblich gefördert.

1.7 Messbarkeit des Erfolges

a) Die Umsetzung des Lernfeldkonzeptes ist gelungen, wenn Handreichungen für

jedes Lernfeld für jede Lehrkraft zugänglich und die Vorbereitungsräume bzw.

Fachsammlungsräume mit entsprechenden Materialien (Realien, Fachliteratur)

ausgestattet sind.

b) Das Bestehen der Gesellenprüfung kann als grundsätzlicher Indikator

angesehen werden.

Zu a) Es existieren für alle Lernfelder sogenannte „Lernfeldordner“, die in den

Kopierräumen für alle Kolleginnen und Kollegen zugänglich sind. Die Handreichungen

umfassen eine Inhaltsangabe, die Stoffplanung sowie Arbeitsmaterialien für den

Unterricht. Die Arbeitsmaterialien für den Unterricht beinhalten Kundenaufträge,

Arbeitsblätter, Lösungen zu den Arbeitsblättern, Klassenarbeiten, Technische

Merkblätter, Fachliteraturhinweise, Filmbeschreibungen, Beschreibungen zur

Durchführung von Unterrichtsexperimenten u. s. w. Der Inhalt beschränkt sich nicht

allein auf die inhaltliche, sondern auch auf die methodische Vorgehensweise, d. h. die

Materialien sind insbesondere zur Förderung der Schülerselbstständigkeit so

ausgearbeitet, dass Methoden wie Gruppenarbeit, Gruppenpuzzle, Schülerexperiment,

Präsentationen und Referate angewendet werden können. Diese Ordner sind auch im

Intranet der Schule hinterlegt, so dass jede Lehrkraft (auch von außerhalb) die

Materialien der individuellen Lerngruppe anpassen kann.

Auf diese Handreichungen sind die Vorbereitungsräume abgestimmt. Hier finden sich

für die entsprechenden Lernfelder Realien, Fachbücher, Fachliteratur, Fachfilme sowie

andere notwendige Materialien (Scheren, Karton, etc.). Für die Vollständigkeit der

Materialsammlungen ist jeweils ein Lehrerteam verantwortlich.

Ferner werden von den verantwortlichen Fachleitern für bestimmte Unterrichtsinhalte in

einem Lernfeld die Fachräume vorbereitet und jeweils umgeräumt (z. B. Lernen an

Stationen zum Thema „Messung der Schichtdicke“ im Lernfeld 4 Beschichtung von

Metallen).

Zu b) Die Auswertung der Gesellenprüfungen (siehe auch Schulprogramm der Wilhelm-

Ostwald-Schule S. 32 und Anlage 4.1.1) zeigt, dass sich das Abschneiden im

theoretischen Teil der Gesellenprüfung mit der ersten „neuen“ Gesellenprüfung im Jahr

2006 verschlechtert hat. Eine weitere Verschlechterung trat in der Sommerprüfung

2008 ein.

1.8 Einschätzung der Ergebnisse

Durch einen gewaltigen Kraftakt ist es gelungen, das Lernfeldkonzept umzusetzen. Die

existierenden Handreichungen sind inhaltlich umfangreich, methodisch gut

aufgearbeitet und werden von allen Lehrern, die in der Berufsschule unterrichten,

genutzt. Von den Fach- und Fachbereichsleitern werden die Inhalte fortlaufend dem


1 Entwicklungsprojekt „Umsetzung der Lernfelder“ 7

neuesten Stand der Technik angepasst. Auch die Verwaltung der Fachräume und

Vorbereitungsräume ist gut geregelt. In den entsprechenden Fachkonferenzen wird zu

den bestehenden Lernfeldern keine Kritik geäußert.

Das zunehmend schlechte Abschneiden der Auszubildenden im theoretischen Teil der

Gesellenprüfung steht im Gegensatz dazu. Es gilt hierbei zu bedenken, dass sich die

Gesellenprüfung geändert hat. Durch die Veränderung des „Messinstruments“ muss die

Vergleichbarkeit der „Messergebnisse“ in Frage gestellt werden.

Die Umstellung der Gesellenprüfung scheint auch einen höheren Schwierigkeitsgrad

der Prüfung zu beinhalten. Das wird von den Mitgliedern der Prüfungsausschüsse

bestätigt (s. a. Anlage 4.1.3). Wurde bis 2005 das Fachwissen überwiegend mittels

gebundener Fragen (multiple choice) überprüft, so werden heute offene Fragen gestellt

und ganze Arbeitsabläufe müssen beschrieben werden. Grundlage der Prüfung ist jetzt

jeweils ein Kundenauftrag, zu dem mit Hilfe von zahlreichen Arbeitsunterlagen

(Objektfotos, Grundrisse, technische Merkblätter) Fachaufgaben gelöst werden

müssen.

Die nochmalige Verschlechterung der Ergebnisse in der Sommerprüfung kann

vermutlich darauf zurückgeführt werden, dass es der Maler- und Lackiererinnung in

Kooperation mit der Wilhelm-Ostwald-Schule erstmals gelang, die theoretische Prüfung

für alle Auszubildenden am gleichen Tag abzunehmen und damit Prüfungsinhalte nicht

vorher bekannt waren.

1.9 Ideen zur Fortführung und Weiterentwicklung

Die Ergebnisse der Gesellenprüfung vom Sommer 2008 waren Anlass, das Erreichen

des Leitziels „Kompetenzzentrum für traditionelle und zukunftsweisende Handwerkstechnik“

(Schulprogramm der Wilhelm-Ostwald-Schule, S. 53) zu hinterfragen. Auf

Grundlage der quantitativen Analyse der Gesellenprüfung vom Sommer 2008 (Anlage

4.1.2) und der bundesweiten Befragung der Prüfer (Anlage 4.1.3) wurde von der

Steuergruppe und der Schulleitung eine Workshop-Reihe mit allen Fachleitern und

Fachbereichsleitern initiiert, mit dem Ziel, Konzepte zu entwickeln, die die

Unterrichtsqualität derart optimieren, dass mehr Auszubildende das Ausbildungsziel

erreichen.

Der erste Workshop fand am 13. November 2008 statt. Es wurde zunächst gesammelt,

welche Ursachen es für das schlechtere Abschneiden der Auszubildenden geben

könnte. Die Ergebnisse wurden geclustert und den vier Handlungsfeldern

Unterrichtsorganisation, Unterricht, Prüfungserstellung und Unterrichtsstörungen

zugeordnet (Anlage 4.1.5).


1 Entwicklungsprojekt „Umsetzung der Lernfelder“ 8

Der zweite Workshop fand am 10. Februar 2009 statt. Nachdem der Schwerpunkt im

Handlungsfeld Unterricht auf das Thema „Textverständnis“ gesetzt wurde,

kristallisierten sich drei Handlungsziele heraus:

a) Die Lernfelder 1-4 werden überarbeitet, wobei sie zugunsten von Übungsphasen

zum Textverständnis vereinfacht werden.

b) Damit das Textverständnis jederzeit geübt werden kann, wird eine Handreichung

für Lehrer erstellt.

c) Das Textverständnis der Schüler soll regelmäßig überprüft werden, dazu werden

Tests entwickelt.

In weiteren Workshops sollen Arbeitsgruppen gebildet werden, in denen diese Ziele

umgesetzt werden. Außerdem ist ein Schulentwicklungstag in Planung, bei dem ein

Schwerpunkt auf dem Thema „Umsetzung des Lernfeldkonzeptes“ liegen soll.

Ferner werden die Auszubildenden nach Ablegen der Gesellenprüfung künftig einer

Befragung über Ausbildung und Prüfung unterzogen (Anlage 4.1.4), um diese als

weiteres Evaluationsinstrument zu nutzen. Nach der Winterprüfung 2009 wurde diese

Befragung das erste Mal durchgeführt, die Ergebnisse liegen noch nicht vor.

Die im ersten Workshop erarbeiteten weiteren Handlungsfelder Unterrichtsorganisation,

Unterrichtsstörungen und Prüfungserstellung dürfen nicht aus dem Blickfeld geraten.

So könnte beispielsweise im Bereich der Unterrichtsorganisation die Umsetzung des

Lernfeldkonzeptes unterstützt werden, indem das Angebot von DAZ (Deutsch als

Zweitsprache) für Auszubildende des ersten Lehrjahrs mit Migrationshintergrund auf

alle Auszubildenden des ersten Lehrjahres mit Schwierigkeiten im Textverständnis

erweitert wird.

Die Umsetzung des Lernfeldkonzeptes beschränkt sich nicht allein auf die

Stufenausbildung zum Maler und Lackierer, deshalb ist die Erweiterung der Evaluation

auf andere Berufsgruppen anzustreben.


2 Entwicklungsprojekt „Trainingsraum

2.1 Beschreibung

2 Entwicklungsprojekt „Trainingsraum“ 9

Das Zusammenarbeiten in der Schulgemeinschaft sollte gekennzeichnet sein durch

klare Regeln und klare Konsequenzen bei Regelverstößen. Um dies sicher zu stellen,

ist die Einführung eines einheitlichen und verbindlichen Maßnahmekataloges bei

Regelverstößen sinnvoll. Außerdem hat jeder Schüler und jeder Lehrer ein Recht auf

einen guten und störungsfreien Unterricht. Um dies zu gewährleisten sollen „störende

Schüler“ in einem eigens dafür eingerichteten Raum betreut werden, damit sich alle

anderen Beteiligten auf den Unterricht konzentrieren können. Der störende Schüler soll

die Gelegenheit erhalten, in aller Ruhe über seine Probleme zu sprechen und sein

Verhalten zu reflektieren. Er muss lernen für sein Handeln einzustehen, Ursachen zu

erkennen und die Schuld nicht auf andere zu schieben.

Diese Maßnahmen wurden bereits im Schulprogramm der WOS aus dem Jahre 2006

in den Zielvereinbarungen angestrebt. Dort haben die vorberuflichen Bildungsgänge

ihren Schwerpunkt der Unterrichtsentwicklung auf die „Verbesserung der sozialen

Interaktionen im Unterricht“ durch Einführung der Trainingsraum-Methode und der

Erarbeitung von einheitlichen Verhaltensregeln gelegt. Unterstützt wird dieses

Vorhaben durch das dritte Leitziel des Schulprogramms:: „Ein kompetentes

Schulmanagement fördert und unterstützt das Kollegium für ein einheitliches

pädagogisches Handeln und gemeinsames Arbeiten und Lernen“. In einem Unterpunkt

wird ausdrücklich auf die Notwendigkeit eines verbindlichen und einheitlichen

Regelwerks hingewiesen.

2.2 Verantwortung

Die Verantwortung für dieses Projekt trägt die „AG Vorberufliche“ mit den folgenden

langjährigen Mitgliedern:

Lehrer: Frau Maaß, Frau Irmscher, Herr Dorendorf, Herr Weser und Herr Schmidt.

Lehrer für Fachpraxis: Frau Sekuna, Frau Hogan, Herr Wagner und Herr Fischer

Sozialarbeiterin: Frau Wennemann

Bildungsbegleiterin: Frau Hoffmann

Der Maßnahmekatalog für die vorberuflichen Bildungsgänge ist in enger

Zusammenarbeit mit unserem Kooperationspartner bbw (Berufsbildungswerk)

entstanden.

2.3 Ziele

Ziel ist die Verbesserung der Unterrichts- und Erziehungsarbeit durch Schaffung eines

angenehmen Klassenklimas, in dem entspannt und ungestört unterrichtet und gelernt

werden kann, damit möglichst viele Schüler das Bildungsziel erreichen.


2.4 Zielgruppe

2 Entwicklungsprojekt „Trainingsraum“ 10

Anfangs beschränkte sich das Pilotprojekt Trainingsraum und der Maßnahmekatalog

lediglich auf die als problematisch angesehenen vorberuflichen Lehrgänge wie BQL

und MDQM I. In diesen Bildungsgängen konzentrieren sich auffällige, teilweise

pubertierende Schüler, die auf Grund ihrer schlechten Schulleistungen und Verhaltsauffälligkeiten

keine Lehrstelle bekommen haben.

Nach den ersten positiven Erfahrungen wurde das Projekt ständig erweitert und am

26.11.2008 auf Grundlage eines Beschlusses der Gesamtkonferenz auf alle Schüler

der WOS ausgeweitet.

2.5 Messbarkeit des Erfolges

Entstanden ist ein klarer und einheitlicher Maßnahmekatalog (siehe Anlage 4.2.2) für

Schüler und Lehrer. Es liegt ein überarbeitetes Regelwerk vor, das die Notfallpläne für

die Berliner Schulen „Hinsehen und Handeln“ stärker berücksichtigt und für die

gesamte WOS als verbindlich erklärt wurde.

Der Trainingsraum ist seit Anfang des Schuljahres zuverlässig täglich vom 1. bis 3.

Block von speziell in Gesprächsführung geschulten Personen besetzt, so dass störende

oder verspätete Schüler in den Trainingsraum geschickt werden können. Dort müssen

sie ihr Störungsverhalten reflektieren und die Absicht herausarbeiten, die zum

Störverhalten geführt hat. Zweck des Gespräches ist es, herauszuarbeiten, wie die

Schüler es erreichen können, nicht mehr zu stören.

Statistische Auswertung der Nutzung des Trainingsraumes:

(September 2008 bis Januar 2009)

1. Zahl der in den Trainingsraum geschickten Schüler.

2. Zahl der Schüler, die einmal im Trainingsraum waren.

3. Zahl der Schüler, die zweimal im Trainingsraum waren.

151*

4. Zahl der Schüler, bei denen der häufige Trainingsraum-

Aufenthalt zum Anruf bei den Eltern führte.

10

5. Gründe für das Erscheinen im Trainingsraum: Störungen: 21

Verspätungen: 130

(*) Angegeben sind nur schriftlich dokumentierte Fälle, die im Sammelordner des Trainingsraums

abgelegt wurden. Hinzu kommt eine Dunkelziffer von ca. 15 – 25 %, die nicht dokumentiert werden

konnte, da …

- einige SiS-Partner eine Dokumentation ablehnen

- einige Lehrer den Wegbegleiter nicht zurück in den Ordner legten

- einige Fälle in der Hektik des Geschehens nicht schriftlich fixiert wurden.

80

17


2 Entwicklungsprojekt „Trainingsraum“ 11

Zahlen aus anderen Schulhalbjahren können nicht herangezogen werden, da…

- in den früheren Schulhalbjahren der 1. Block im Trainingsraum nicht von Lehrern

besetzt war.

- in diesem Halbjahr erstmals Schüler, die verspätet zum Unterricht erschienen,

ebenfalls in den Trainingsraum geschickt wurden.

- am 26.11.2008 das Trainingsraum-Konzept auf die gesamte Schule ausgeweitet

wurde.

2.6 Zeitplanung

Seit dem Schuljahr 2005/2006 gibt es das Trainingsraumkonzept als Pilotprojekt für die

vorberuflichen Bildungslehrgänge (BQL und MDQM I) an der WOS. Zeitgleich wurde

das Konzept auf die besondere Situation der WOS zugeschnitten und es erfolgten

Fortbildungen zu diesem Thema für die Mitglieder der „AG Vorberufliche“.

Die positiven Erfahrungen führten dazu, dass die Methode Schritt für Schritt auch auf

andere Bildungsgänge (OBF und MDQM II) ausgeweitet wurde. Mit der Übernahme der

Konzeption für alle Bildungsgänge durch die Gesamtkonferenz am 26.11.2008 fand der

Prozess der Etablierung des Vorhabens einen ersten Abschluss.

2.7 Personeller und materieller Rahmen

Die Trainingsraum-Methode benötigt einen festen Raum, der nicht für andere

Unterrichtsvorhaben genutzt wird und ein breites Angebot von Unterrichtsmaterialien,

die im Bedarfsfall eine sinnvolle Beschäftigung des Schülers ermöglicht. Hinzu kommen

speziell geschulte Personen, die zuverlässig den Trainingsraum zwischen dem 1. und

3. Block besetzen.

Die momentane Besetzung des Raumes sieht wie folgt aus: Die Kollegen Wirth, Maaß,

Dorendorf und Schmidt (speziell geschult und meist Klassenlehrer in den vorberuflichen

Klassen) besetzen den Trainingsraum täglich im 1. Block. Im 2. und 3. Block sind

Seniorpartner (SiS) präsent. (Ihre genaue Aufgaben und Funktionen müssen 2009 neu

vereinbart werden, da neue Seniorpartner das alte Team ersetzen und ergänzen.)

Hinzu kommen so genannte Störerklassen, das sind Fachoberschulklassen, in die

„Störer“ notfalls mit einem Arbeitsauftrag geschickt werden können. (siehe Anhang

Störerplan)

In ihrem Bemühen um einen störungsfreien Unterricht werden die Lehrer von der

Sozialarbeiterin, Frau Wennemann, und dem Team der Seniorpartner (SiS) unterstützt,

die den Schülern und Lehrern auch in Konflikt- und Problemfällen durch Mediation und

Sozialarbeit zur Seite stehen: So ruft die Sozialarbeiterin nach drei Aufenthalten im

Trainingsraum bei der Familie bzw. im Betrieb an und bemüht sich um eine konstruktive

Zusammenarbeit zum Wohle des Schülers.


2.8 Einschätzung der Ergebnisse

2 Entwicklungsprojekt „Trainingsraum“ 12

Die Zahlen belegen, dass in der Regel der Trainingsraum von Schülern nur einmal

aufgesucht wird, um das Fehlverhalten zu erkennen und abzustellen. Problemfälle, d.

h. Schüler, die mehrmals den Trainingsraum besuchen, können schnell identifiziert

werden und individuell durch das Hinzuziehen der Sozialarbeiterin besonders betreut

werden, so dass im Großen und Ganzen das Trainingsraum-Konzept als eine

abgestimmte Vereinheitlichung und Verbesserung der Unterrichts- und Erziehungsarbeit

zur Entlastung der Kollegen bezeichnet werden kann.

2.9 Ideen zur Fortführung und Weiterentwicklung

Die Ausweitung der Konzeption auf die ganze Schule ist bereits eine neue

Herausforderung, deren Konsequenzen noch nicht abzusehen sind. Entscheidend wird

die Implementierung des Konzeptes im alltäglichen Verhalten der Kollegen sein und die

daraus resultierende Schüleranzahl, die unter diesen neuen Bedingungen vom

Trainingsraum-Konzept bewältigt werden muss.

Wünschenswert wäre auch die zeitliche Ausweitung der Methode auf den gesamten

Unterrichtszeitraum von 8:00 bis 15:10 Uhr, damit auch die Kollegen, die im 4. Block

unterrichten, von dieser pädagogischen Entlastung profitieren können. Dies scheitert

aktuell an mangelhaften personellen Ressourcen.

Um die Einführung dieser neuen pädagogischen Konzeption besser einschätzen zu

können, ist geplant, jährlich eine Umfrage zum Trainingsraum durchzuführen.(siehe

Anhang: Evaluationsumfrage zum Trainingsraum)

Zur Optimierung des Konzeptes ist es notwendig die Seniorpartner (SiS) besser

pädagogisch und zeitlich einzubinden und eine gemeinsame verbindliche

Arbeitsgrundlage zu erarbeiten und zu fixieren, auf die immer wieder zurück gegriffen

werden kann, um unnötige Reibungsverluste zu vermeiden.

Die Nutzung des Trainingsraumes wird zukünftig jährlich statistisch durch die „AG

Vorberufliche“ ausgewertet und der Schulleitung mitgeteilt.

Der Maßnahmekatalog soll alle 2-3 Jahre in der „AG Vorberufliche“ diskutiert und auf

seine Wirksamkeit und Aktualität überprüft werden, damit im Bedarfsfall kurzfristig eine

Überarbeitung stattfinden kann.


3 Entwicklungsprojekt „Fortbildung“

3.1 Beschreibung

3 Entwicklungsprojekt „Fortbildung“ 13

Als die Arbeitsgruppe Lehrerqualifizierung vor 10 Jahren das erste Heft mit einem von

ihr entwickelten Qualifizierungsmodell herausgab, geschah dies aus Sorge um die

Sicherstellung der weiteren Durchführung des Unterrichts an der Wilhelm-Ostwald-

Schule auf hohem fachlichen und pädagogischen Niveau da zu diesem Zeitpunkt nur

etwa 40% der Lehrer Fachleute aus diesem Berufsfeld waren.

Das Qualifizierungsmodell hat mittlerweile seine Leistungsfähigkeit bewiesen. Es ist an

anderen Oberstufenzentren als vorbildliche Eigeninitiative vorgestellt worden. Jetzt

muss es sich besonders einer neuen Herausforderung stellen:

Die neuen lernfeldorientierten Rahmenpläne müssen in unserem Berufsfeld und in

folgenden Berufen umgesetzt werden:

- Bauten- und Objektbeschichter/-in

- Bühnenmaler und –plastiker/-in

- Maler und Lackierer/-in

- KFZ-Lackierer/-in

- Raumausstatter/-in

- Schilder- und Lichtreklamehersteller/-in

Daneben wird das Kollegium durch weitere zusätzliche pädagogische Aufgaben

gefordert. Die Einrichtung verschiedener vorberuflicher und weiterqualifizierender

Bildungsgänge sowie der Entwicklung neuer pädagogischer Ansätze, wie

- Medienarbeit

- Schulprogrammentwicklung

- Schule in erweiterter Verantwortung

- Profilbildung

- Schulqualitätssteigerung

machen eine Neuorientierung erforderlich.

Auch Einpassungsprobleme nach dem Einzug in das 2003 fertiggestellte OSZ und die

Organisation von Schule mit dem neuen Schulgesetz vom 26.01.2004 konnte nur durch

ein überdurchschnittliches Engagement des gesamten Kollegiums bewältigt werden.

Nicht zu vergessen bleibt, dass Innovationen im Berufsfeld eine stetige Fort- und

Weiterbildung aller unterrichtenden Kolleginnen erfordern. Die umfassenden

technologischen Veränderungen durch neue insbesondere auch umweltverträgliche

Werkstoffe und rationeller Applikationsverfahren unter Verwendung alternativer und

grundlegend neuer Bau- und Beschichtungsmaterialien machen besonders auch in

diesem Berufsfeld ein Umdenken erforderlich. Darüber hinaus führt die rasante

Entwicklung der Datenverarbeitung in der Betriebsorganisation der mittelständischen

Handwerksbetriebe zu Veränderungen und im gestalterischen Bereich zu völlig neuen

Ansätzen sowie Darstellungs- und Präsentationstechniken.


Unterstützung durch die Sen BWF

3 Entwicklungsprojekt „Fortbildung“ 14

Durch eine externe Fortbildung des Organisators für Fortbildung zum OSZ-

Fortbildungskoordinator kann eine Fortsetzung und ein Ausbau dieses Qualifizierungsmodells

gewährleistet werden und in Zusammenarbeit mit dem entsprechenden

Verantwortlichen für Fortbildung der gewerblichen Schulen im Senat, Herrn Dr.

Lindemann, wird dieses Vorgehen unterstützt und gefördert.

Stützpunktschule des Hauptverbandes

Das interne Fortbildungskonzept der Schule wird bestärkt durch die

Fortbildungskonzeption des Hauptverbandes Farbe und Bautenschutz. Die Wilhelm-

Ostwald-Schule fungiert als Stützpunktschule für durch den Hauptverband angebotene,

bundesweit zentral organisierte Lehrerfortbildungen durch Firmen und Organisationen

des Berufsfeldes. Dadurch sichert sich die Schule jeweils die Hälfte der

Teilnehmerplätze bei diesen Fortbildungen und kann die Fortbildung den Kollegen auch

zu einem geringeren Preis anbieten.

Teile des Qualifizierungsmodells

Das Qualifizierungsmodell der Wilhelm-Ostwald-Schule ist speziell für das gesamte

Kollegium entwickelt worden und richtet sich an alle Fachkollegen, Quereinsteiger und

Lehrer aus dem allgemeinbildenden Bereich.

Es gliedert sich in drei Unterverzeichnisse:

Teil 1 enthält Spezialkurse des Fachhandels und der Lackindustrie unseres

Berufsfeldes. Das Angebot richtet sich überwiegend an die Fachkollegen aus Theorie

und Praxis. Es dient der Fortbildung dieser Kollegen und macht sie mit Neuheiten sowie

technologischen Veränderungen des Berufsfeldes Farbtechnik und Raumgestaltung

bekannt, führt sie in neue Techniken und Materialien ein und vertieft den Bezug zur

Fachpraxis.

Wenige besonders gekennzeichnete Veranstaltungen sind auch für fachfremde

Kollegen zur Qualifizierung interessant.

Teil 2 enthält Spezialkurse, die von Kollegen der Wilhelm-Ostwald-Schule in ihren

Spezialgebieten angeboten werden. Sie stehen grundsätzlich allen Kollegen offen. Die

Teilnehmerzahl ist unterschiedlich und wird jeweils angegeben.

Teil 3 enthält Veranstaltungen mit neueren pädagogischen Ansätzen, sozial- und

wirtschaftskundlichen Themen sowie allgemeinbildenden Inhalten. Sie stehen ebenfalls

grundsätzlich allen Kollegen zur Verfügung. Die Teilnehmerzahl ist unterschiedlich und

wird jeweils angegeben.

Teil 4 enthält Spezialkurse für Schüler der Wilhelm-Ostwald-Schule. Es ist jeweils

angegeben, ob sie allen Schülern offen stehen oder auf bestimmte Schülergruppen

zugeschnitten sind.


3 Entwicklungsprojekt „Fortbildung“ 15

Diese internen Weiterbildungsangebote werden mit externen Weiterbildungsangeboten

gekoppelt, deren Organisation, wie in Kapitel 3.2 beschrieben, in der Schule

angebunden ist.

3.2 Verantwortung

Im Rahmen des Fort- und Weiterbildungskonzeptes gibt das Schulgesetz in § 67,

Abs. 6 und § 69, Abs. 5,6 die Verpflichtung zur Fortbildung der Lehrenden vor. Dabei

übernimmt der Schulleiter im Rahmen der Selbstgestaltung und Eigenverantwortung

der Schule die Aufgaben des Dienstvorgesetzten. In Zusammenarbeit mit den

Abteilungsleitern, der stellvertretenden Schulleiterin und dem Schulleiter übernimmt der

Fortbildungsbeauftragte der Schule die Verantwortung für die Planung und die

Umsetzung des Konzeptes.

3.3 Ziele

Für die Schulen bedeutet Fortbildung, dass kompetenzorientierte Ausbildung auf einer

Makroebene neue curriculare und strukturelle Rahmenbedingungen berücksichtigen

und auf der Mikroebene methodisch-didaktische Innovationen thematisieren und

gestalten muss. Der Lehrer hat einen Rollenwechsel vom Wissensvermittler zum

Gestalter selbstgesteuerten Lernens zu vollziehen.

Die Entwicklung von Fortbildungsprogrammen verläuft analog der Angebote der

Fachbereichs- und Fachleiter im Rahmen der internen Fortbildung einerseits und der

Organisation externer Fortbildung andererseits.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass Vorgaben für die Fortbildung von

Lehrkräften wie folgt gegliedert werden:

1. Die Professionalität der Lehrkräfte durch kontinuierliche Weiterentwicklung der

fachlichen und überfachlichen Kompetenzen stärken.

2. Schulen können flexibel auf sich verändernde Bedarfe reagieren.

3. Fortbildung ist Schwerpunkt der Unterrichtsentwicklung.

4. Gesellschaftliche Herausforderungen werden einbezogen.

5. Schule wird bei der Schulentwicklung unterstützt.

3.4 Zielgruppe

Zielgruppe sind Lehrkräfte der Wilhelm-Ostwald-Schule, unabhängig von deren

Facultas.


3.5 Messbarkeit des Erfolgs

3 Entwicklungsprojekt „Fortbildung“ 16

Die rege Teilnahme an Fort- und Weiterbildungen im Hause und außerhalb sind ein

Indiz für dieses erfolgreiche Konzept der Fort- und Weiterbildungen der Wilhelm-

Ostwald-Schule. Die Zusammenarbeit mit der Industrie, mit Institutionen des

Handwerks wie Innung und Handwerkskammer und unsere Möglichkeiten als

Stützpunktschule für Lehrerweiterbildungen in Zusammenarbeit mit dem Hauptverband

Farbe, Gestaltung und Bautenschutz beweisen unseren Erfolg.

3.6 Zeitplanung

Das neuartige Konzept der Weiterbildung befindet sich zur Zeit in einer

fortgeschrittenen experimentellen Phase. Geplante Fortbildungen werden durchgeführt

und kommentiert sowie Teilnahmelisten erstellt. Evaluationen werden im Rahmen von

Weiterbildungen erst im Laufe des Schuljahres 2009/2010 erstellt und schulintern

veröffentlicht.

3.7 Personeller und materieller Rahmen

Es gibt keine Mittel aus dem Schulhaushalt. Mitglieder des Fördervereins der Wilhelm-

Ostwald-Schule erhalten auf Anfrage eine Kostenbeteiligung bei Ausgaben für

Fortbildungen.

In geringem Umfang gibt es Honorarmittel für Fortbildungen in der dezentralen

Fortbildungsorganisation. Anfragen sind an den Verantwortlichen zu richten.

3.8 Einschätzung der Ergebnisse

Erfahrungen zeigen uns, dass das Fortbildungsangebot an der Wilhelm-Ostwald-

Schule hoch frequentiert wird. Die Zusammenarbeit mit den angesprochenen Partnern

aus Industrie und Handwerk gelingt reibungslos. Wesentlich bessere Ergebnisse

können durch finanzielle Unterstützung der Lehrenden erreicht werden, da qualitativ

hochwertige Fortbildungen entsprechende Kosten verursachen, die insbesondere

Lehrer für Fachpraxis nicht bezahlen können.

3.9 Ideen zur Fortführung und Weiterentwicklung

Um die Fort- und Weiterbildung gemäß den Forderungen des Schulgesetzes und des

Schulprogramms umzusetzen, sollen folgende Regelungen getroffen werden:

Die Fach- und Fachbereichsleiter sollen in Zusammenarbeit mit dem

Fortbildungskoordinator das Konzept der Fortbildung an unserer Schule tragen und

weiterführen. In den jeweiligen Fachbereichen werden dazu Informationen gesammelt

und weitergeleitet. Die Fachbereichsleiter setzen dazu motivierende Impulse, um

schulinterne Fortbildungen anzubieten und auszuwählen.


3 Entwicklungsprojekt „Fortbildung“ 17

In den Fachbereichsleitersitzungen wird ein Tagesordnungspunkt (TOP) zum Thema

Weiterbildungen als Bestandteil fixiert und jeder Fach- und Fachbereichsleiter erstellt

eine Teilnehmerliste der teilnehmenden Kollegen. Diese wird an den Fortbildungsbeauftragten

weitergereicht und gelistet, der eine Übersicht führt.

Fachfortbildungen erfolgen durch Angebote der Fach- und Fachbereichsleiter sowie der

Multiplikatoren der dezentralen Fortbildung (z. B. Kolloquien, Vorträge). Ergänzt wird

dies durch die bereits angesprochene Funktion unserer Schule als Stützpunktschule für

Fachfortbildungen im Rahmen der Lernfeldorientierung im Bereich Farbtechnik und

Raumgestaltung in Zusammenarbeit mit dem Hauptverband für Farbe, Gestaltung und

Bautenschutz einerseits und von Fachfirmen andererseits.

Nach einer durchgeführten Weiterbildung soll es zur Pflicht werden, dass die Kollegen

des jeweiligen Fachbereichs in Zusammenarbeit mit dem Fachbereichsleiter

entsprechende Informationen weitergeben.

Die schul- und Abteilungsleitungen unterstützen die Weiterbildung durch folgende

Maßnahmen:

• Gewährung von Unterrichtsfreistellung

• Vertretungsregelungen

• Unterstützung der Fach- und Fachbereichsleiter bei der Umsetzung der

Angebote

Eine Jahresauswertung wird durch die Fach- und Fachbereichsleiter erstellt (Erfassung

der durchgeführten Veranstaltungen und Teilnehmer mit Kurzbewertung).

Zum Schuljahresende werden die Ergebnisse vom Fortbildungsbeauftragten

gesammelt und in der Gesamtkonferenz mitgeteilt. Die Veröffentlichung von

Fortbildungen im Allgemeinen werden ausschließlich online unter www.fortbildung.oszfarbtechnik.de

fortgeführt. Anmeldungen erfolgen ab dem Schuljahr 2009/2010 über

eine Datenbank die dort gepostet wird.

Ein Leitfaden zur Fortbildung soll noch im laufenden Schuljahr auf der

Fachbereichsleiterkonferenz vorgestellt und im Schuljahr 2009/2010 umgesetzt werden:

1. Informationen über Angebote

(Fortbildungskoordinator, Fach- und Fachbereichsleiter, Eigeninitiative)

2. Organisation

(Eigeninitiative, Anregung des Kollegiums, Fortbildungskonzept des

Fachbereichs)

3. Antragstellung

(Zuständige Abteilungsleitung und Fortbildungskoordinator, Anträge über

externe Referenten werden mit dem Fortbildungskoordinator abgestimmt und

an den Senat gesendet)


4. Genehmigung und Umsetzung

(Abteilungsleitung in Zusammenarbeit mit Schulleitung und

Fortbildungskoordinator)

3 Entwicklungsprojekt „Fortbildung“ 18

5. Teilnahmenachweis

(Wird auf Verlangen ausgestellt, Fortbildungen sollen demnächst in eine

zentrale Datenbank eingetragen werden; Teilnahmeliste wird an die

dezentrale Fortbildung [Dr. Lindemann] gesendet und der Nachweis wird

zugeschickt)

6. Kommunikation (Kurzbericht)

(Mitteilung in Fachbereichskonferenz, Fachausschuss)

7. Dokumentation

(Die Teilnahmeliste obliegt der Verantwortung der Fachbereichsleiter, die

weitergeleitet wird [s. Pkt. 5.]; eine Kurzbewertung ist erwünscht)


4 Anlagen

4.0 Allgemein

4.0.1 Stärken-Schwächen-Analyse Schulprogramm Juni 2007

4 Anlagen 19

Kap. Stärken Schwächen Geplante Handlung

1 Geschichte der Schule

Kurz, sachlich, präzise, hilft

das SP einzuordnen und

Zusammenhänge zu

erkennen

-- keine -- Fortschreiben/ aktualisieren

2 Schulische Rahmenbedingungen

Vollständig, sehr detailliert

Gesamtdarstellung ist gute

Basis um Schlussfolgerungen,Entwicklungsschwerpunkte

und Ziele ableiten zu

können.

2.5 Kooperation und Öffentlichkeitsarbeit

Unterstreicht die Vielseitigkeit

und einen

wesentlichen Schwerpunkt

der Arbeit der Schule. Als

-- keine --

hohes Gut der Schule auch

in Zukunft nicht zu Gunsten

anderer Bereiche

vernachlässigen.

2.6 Strukturen und Verantwortlichkeiten

Formale Struktur und

Kontakte werden präzise

dargestellt

Teilweise zu ausführlich –

Lesbarkeit leidet und es

werden Dinge dargestellt, die

grundsätzlich im Rahmen des

SP uninteressant sind.

Informelle Struktur/

Zuständigkeiten/

Verantwortlichkeiten stimmen

mitunter nicht mit der

Bezeichnung überein

3 Bestandsaufnahme zum Leistungsstand

- muss ergänzt werden durch

Analyse

- Folgen und Ziele daraus

ableiten

Wichtige Datenbasis

- In Verbindung mit 6.1

Schülerbefragung und 6.2

Lehrerumfrage bringen

- Defizite sind aufzudecken

4 Unterrichtsentwicklung in den Fachbereichen

- Entwicklungsvorhaben sind

auf Bestandsanalyse

Idealtypisches Vorgehen – abzustimmen.

Unterrichtsentwicklung muss - Schwerpunktsetzung und

von den Verantwortlichen Maßnahmeplanung muss

der jeweiligen Fachbereiche sich darauf beziehen.

initiiert, koordiniert und - Formulierungen sind vielfach

evaluiert werden.

zu ungenau/ unkonkret –

SMART-Kriterien sind

zwingend einzuhalten

Text reduzieren auf für SP

– relevante Aussagen und

Darstellungen.

Fortschreiben/aktualisieren

qualitative Wertung der

neuen Aktivitäten

Aktualisieren/ Anpassung

auf Ebene der Schulleitung/

Schulverwaltung

Stärken- Schwächen-

Analyse auf Grundlage der

vorliegenden Datenbasis –

Entwicklungsschwerpunkte

ableiten.

- Abstimmung der

Fachbereiche

untereinander; Analyse

gemeinsamer Defizite �

Entwicklungsschwerpunkt

e ableiten.

- Ziele neu formulieren und

aktualisieren/ Stand der

Entwicklung ist

darzustellen (Evaluation)


4 Anlagen 20

Kap. Stärken Schwächen Geplante Handlung

5 Organisations- und Personalentwicklung

- Formale Anforderung

gemäß AV Schulprogramm

erfüllt

- Bestand und Grundsätzliches

gut beschrieben

6 Erziehung und Schulleben

- Schüler- und

Lehrerumfrage bieten

sichere und umfassende

Datenbasis

- Datenauswahl und

Schwerpunkte richten

Blick auf Wesentliches

- Programmatische Aspekte

fehlen/ zukunftsweisende

Formulierung ist zu ergänzen

- Stimmigkeit mit den Defiziten

ist herzustellen

- Systematische Dokumentation

der Fortbildungen und Darstellung

weiterer Vorhaben

- Der Analyse der Daten muss

sich eine Wertung anschließen

- Ziele sind mit Bezug zur

Bestandsanalyse und der

Schwerpunktsetzung der

Unterrichtsentwicklung

abzuleiten

7 Leitbild und Ziele der Wilhelm-Ostwald-Schule

Grundsätzlich i. O.

7.2.1 Schwerpunktsetzung

Sachlich und historisch

nachvollziehbar

7.3 Ziele und Maßnahmen

- Ziele sind in allen vier

Bereichen formuliert.

- Ziele der Fachbereiche

werden systematisch

ergänzt.

- Zuordnung zu den

Leitsätzen fördert den

Gesamtzusammenhang

- Zusammenhang zur

datengestützten

Bestandsanalyse fehlt.

8 Weiteres Vorgehen zur Umsetzung der Ziele

- Formal erfüllt

- Verantwortlichkeiten

grundsätzlich zugeordnet

- Grundkonzept der

Evaluation dargestellt

- 11 Schwerpunkte sind

wahrscheinlich zu viel – stärker

konzentrieren

- Ziele müssen sich auf diese

Schwerpunkte nachweislich

beziehen.

- Bezug zur Datenbasis muss

gesichert sein.

- SMART- Kriterien sind

einzuhalten. -

Verantwortlichkeiten müssen

klar sein

- Zusammenhang zu

Schwerpunkten muss

gewährleistet sein.

- Ein nach Prioritäten

abgestimmter Katalog der

Entwicklungsvorhaben ist nicht

vorhanden

- Maßnahmeplanung ist

darzustellen und soll mit Zielen

der Fachbereiche abgestimmt

sein.

- Maßnahmeplanung mit

Zeitleiste und

Verantwortlichkeiten ist

erforderlich.

- Konzept zur schulinternen

Evaluation von

Entwicklungsvorhaben existiert

nicht. Dieser muss sich auf

einen Evaluationszyklus

beziehen.

In Abstimmung mit der

Bestandsaufnahme und deren

Analyse sowie den

formulierten Schwerpunkten

und Zielen sind konkrete

Anforderungen, Maßnahmen

und Projekte abzuleiten und

darzustellen (SMART-

Kriterien)

- Systematische Datenanalyse

– ggf. neue/spezielle

weitere Befragungen

- Schwerpunkte/ Defizite

erkennen

- Ziele formulieren

- Zusammenhang zur

datengestützten

Bestandsanalyse ist

herzustellen.

In Zusammenarbeit

Schulleitung/Abteilungsleitung/

Fachbereiche sind

Schwerpunkte konkret zu

beschreiben/ auszuwählen.

- Ziele sind im

Zusammenhang mit den

Zielen der Fachbereiche zu

modifizieren.

- Ziele sind zu aktualisieren

und der Fortschritt ist zu

evaluieren.

- Eine Prioritätenliste bzgl.

der Vorhaben ist zu

entwickeln.

- Konkrete Maßnahmen sind

in Abstimmung mit der

Schulleitung und den

Fachbereichen zu fixieren.

- Zeit- Maßnahmeplan ist zu

erstellen.

- Verantwortlichkeiten sind

verbindlich festzulegen.

- Evaluationsfahrplan ist zu

erstellen.


4.0.2 Evaluation der Ziele des Schulprogramms März 2008

Unterrichtsentwicklung

Leitziel

Die Schule entwickelt

kreative Antworten für

unterrichtliche

Rahmenbedingungen.

Die Fachzuordnung in

den Lernfeldklassen wird

aufgehoben.

Individuelle

Förderungsmaßnahmen

für unsere Schüler sind

schulintern

sicherzustellen.

Umsetzung und Indikation mit

Zeitrahmen

Die Schulleitung reserviert pro Jahr

eine Woche für eine Projektarbeit mit

Außenwirkung und gibt Termin in der

ersten Woche nach den Sommerferien

bekannt.

Die Vergabe von schuleigenen bzw.

Firmenzertifikaten zu

Softwareprodukten wie z. B. Microsoft

Word, MS Excel usw. wird bis zum 2.

Halbjahr 2006/2007 realisiert.

In den Stundenplänen von

Lernfeldklassen werden ab dem 1.

Halbjahr 2006 nur noch Kollegen ohne

Fachbenennung zugeordnet.

Die Schulleitung bietet ab dem

Schuljahr 2007/2008 in Absprache mit

freiwilligen Kollegen nachmittags

Förder- und Weiterbildungskurse in

Praxis und Theorie an.

Organisationsentwicklung

Umsetzung und Indikation mit

Leitziel

Zeitrahmen

Die Neuorganisation

der Abteilungen ist

langfristig zu

erarbeiten.

Es werden Strategien

für eine

Kommunikationsstruktur

zur

reibungslosen

Schularbeit entwickelt.

Die Zusammenarbeit im

Kollegium ist durch

Teamarbeit zu

verbessern.

Bildung einer AG, die innerhalb eines

Jahres einen beschlussfähigen Vorschlag

zur Neustrukturierung der Abteilungen der

Gesamt- und Schulkonferenz vorlegt.

Alle Kollegen einschließlich Schulleitung

verbringen mindestens eine Pause pro

Schultag in einem der Lehrerzimmer;

Umsetzung innerhalb von 2 Monaten.

Schulleitung unterstützt durch die

Stundenplanung die Betreuung von

Klassen durch feste Lehrerteams und

ermöglicht die autonome Lehrplan- und

Vertretungsplanumsetzung zum Schuljahr

2006/2007.

Leitsatz

Leitsatz 6

Leitsatz 2

Leitsatz 1

4 Anlagen 21

erledigt


Leitsatz 3 ☺

Leitsatz 8

Leitsatz

Leitsatz 3

Leitsatz 3

Leitsatz 3



in Arbeit


offen



Die Eigenverantwortung

und Identifikation

ist durch klare

Zuordnung und Transparenz

zu stärken.

Leitziel

Die Zuordnung von

Lehrern erfolgt zu

lernfeldorientierten

Teams.

Die Unterrichtsorganisation

für das

Team-Kleingruppen-

Modell (TKM)ist zu

verbessern.

Personalentwicklung

Leitziel

Durch Fortbildung der

Kollegen wird ein

breiter und fachgerechter

Einsatz

neuer Medien und EDV

sichergestellt.

Das Kollegium ist im

Umgang mit

Kriminalität und

Gewalt zu stärken.

Bis zum 2. Halbjahr 2006/2007 werden

Raumverantwortlichkeiten festgelegt und

die Verteilungsorganisation von

Materialien, Büchern und Medien

sichergestellt und veröffentlicht.

Umsetzung und Indikation mit

Zeitrahmen

Die Kollegen arbeiten in kleinen Gruppen

im Sinne des Team-Kleingruppen-Modell

(TKM) zusammen.

Bis zum Schuljahresbeginn 2007/2008

werden feste Klassenräume, Sammlungen

und Verantwortlichkeiten für Materialien

festgelegt / organisiert / kontrolliert

Die Schulleitung bildet eine Arbeitsgruppe

über die drei Abteilungen hinweg mit dem

Ziel für das Schuljahr 2007/2008 eine

beschlussfähige Vorlage für einen

Stundenplan in Form des Blockunterrichts

für alle beruflichen Lehrgänge

auszuarbeiten und einzuführen.

Umsetzung und Indikation mit

Zeitrahmen

Ausstattung aller AU-Räume mit jeweils 1

bis 3 Computern mit Internetanschluss.

(Umsetzung je nach Haushaltslage)

Erstellung eines gedruckten Leitfadens

zur Bedienung der Hardware in den

Computerräumen bis zum Sommer 2006

EDV-Fortbildung zu Hard- und Software

an jeweils drei aufeinander folgenden

Nachmittagen je eine Zeitstunde

Bis zum Schuljahr 2006/07 sollen von den

Abteilungsleitern neue Fortbildungen zur

Teamfähigkeit und Stärkung der

Lehrkräfte im Umgang mit Gewalt und

Kriminalität organisiert werden, die alle

Kollegen durchlaufen müssen.

Leitsatz 1

Leitsatz 3

Leitsatz

Leitsatz 1

Leitsatz 2

Leitsatz 3

Leitsatz 1

4 Anlagen 22


Leitsatz 3 ☺

Leitsatz 1

Leitsatz 3


Leitsatz 7 �

Leitsatz

Leitsatz 4

Leitsatz 7

Leitsatz 4

Leitsatz 4

Leitsatz 7





Erziehung und Schulleben

Umsetzung und Indikation mit

Leitziel

Zeitrahmen

Lehrer bilden

Vorbilder für unsere

Schüler

Integration von

Schülern in die

Gewaltprävention

Lehrer bilden eine Arbeitsgruppe zur

Ausarbeitung eines Verhaltenskodex bis

Juli 2007und Schulleitung bespricht

individuelle Zielvereinbarungen mit den

Kollegen

Bildung einer Schülerinitiative zum Umgang

mit Gewalt und Kriminalität zum Schuljahr

2006/2007

Leitsatz

Leitsatz 5

4 Anlagen 23

Leitsatz 1

Leitsatz 5 �


4.1 Entwicklungsprojekt „Umsetzung des Lernfeldkonzeptes“

4.1.1 Statistik aller Gesellenprüfungen ab Frühjahr 2007

Gesellenprüfungen Maler und Lackierer

davon:

Theorie

(Kenntnis) in %

4 Anlagen 24

davon:

Praxis

(Fertigkeit) in %

gesamt bestanden in %

nicht

bestanden in %

Frühjahr 2007 135 108 80,0% 27 20,0% 22 16,3% 14 10,4%

Herbst 2007 294 211 71,8% 83 28,2% 49 16,7% 53 18,0%

Frühjahr 2008 123 97 78,9% 26 21,1% 26 21,1% 6 4,9%

Herbst 2008 249 158 63,5% 91 36,5% 75 30,1% 39 15,7%

Prüfungen Bauten- und Objektbeschichter

davon:

Theorie

(Kenntnis) in %

davon:

Praxis

(Fertigkeit) in %

gesamt bestanden in %

nicht

bestanden in %

Frühjahr 2007 23 9 39,1% 14 60,9% 13 56,5% 10 43,5%

Herbst 2007 33 25 75,8% 8 24,2% 2 6,1% 53 160,6%

Frühjahr 2008 7 7 100,0% 0 0,0% 0 0,0% 0 0,0%

Herbst 2008 36 17 47,2% 19 52,8% 16 44,4% 13 36,1%

Gesellenprüfungen Schilder- und Lichtreklamehersteller

davon:

Theorie

(Kenntnis) in %

davon:

Praxis

(Fertigkeit) in %

gesamt bestanden in %

nicht

bestanden in %

Frühjahr 2007 4 4 100,0% 0 0,0% 0 0,0% 0 0,0%

Herbst 2007 18 17 94,4% 1 5,6% 1 5,6% 0 0,0%

Frühjahr 2008 7 7 100,0% 0 0,0% 0 0,0% 0 0,0%

Herbst 2008 10 8 80,0% 2 20,0% 1 10,0% 1 10,0%

Gesellenprüfungen Fahrzeuglackierer

davon:

Theorie

(Kenntnis) in %

davon:

Praxis

(Fertigkeit) in %

gesamt bestanden in %

nicht

bestanden in %

Frühjahr 2007 21 16 76,2% 5 23,8% 5 23,8% 0 0,0%

Herbst 2007 39 23 59,0% 16 41,0% 6 15,4% 10 25,6%

Frühjahr 2008 26 20 76,9% 6 23,1% 4 15,4% 2 7,7%

Herbst 2008 52 44 84,6% 8 15,4% 7 13,5% 4 7,7%


4 Anlagen 25

4.1.2 Ergebnisse der quantitativen Prüfungsanalyse 2008 (Maler und Lackierer)

Auszug

1. Die Sockelflächen werden mit einem quarzbeschichteten, strukturierten Glasvlies

tapeziert.

Berechnen Sie den Bedarf an Glasvlies nach den Angaben in der abgebildeten

Abwicklung. Berücksichtigen Sie eine Verschnittzugabe von 10 %.

(erreichbare Punktzahl 8)

0 1 2 3 4 5 6 7 8

59 30 27 18 35 20 35 4 21

2. Der interessante Oberflächeneffekt des Wandbelags wird durch richtigen Lichteinfall

hervorgehoben.

a) Erklären Sie den Unterschied zwischen Belichtung und Beleuchtung eines Raumes.

Ein Raum wird durch Tageslicht belichtet.

Belichtung

Beleuchtung

Durch künstliches Licht wird ein Raum beleuchtet.

b) Erklären Sie die Art des Lichteinfalls für die beste Oberflächenwirkung.

Beim seitlichen, direkten Lichteinfall (Streiflicht) treten Strukturen deutlicher

hervor (Schattenbildung).

0 1 2 3

39 30 101 81

(erreichbare Punktzahl 2)

(erreichbare Punktzahl 1)


4.1.3 Ergebnisse der Prüferbefragung zur Gesellenprüfung Sommer 2008

(durch Hauptverband in Auszügen)

Folie 1

Folie 3

Folie 2

Folie 4

Folie 5 Folie 6

4 Anlagen 26


Folie 7

Folie 9

Folie 8

Folie 10

Folie 11 Folie 12

4 Anlagen 27


Folie 13

Folie 15

Folie 14

Folie 16

4 Anlagen 28


4.1.4 Fragebögen der Lehrlingsbefragung Winter 2009

Fragen zur theoretischen Gesellenprüfung

Reguläre Gesellenprüfung

Wiederholung der Gesellenprüfung

Vorzeitige Gesellenprüfung

Die Darstellung des Kundenauftrags war ...

zu kurz.

angemessen.

zu umfangreich.

Die Formulierungen im Kundenauftrag waren so gefasst, dass ich sie verstehen konnte.

ja.

nein.

Im Umgang mit den programmierten Fragen (Ankreuzaufgaben) hatte ich ...

keine Probleme.

einige Probleme.

viele Probleme.

Im Umgang mit den schriftlichen, offenen Fragen hatte ich ...

keine Probleme.

einige Probleme.

viele Probleme.

4 Anlagen 29

Die Lösung der Aufgaben der Prüfungsteile B 1 (Gestaltung) und B 2 (Instandhaltung) mit Hilfe der

Technischen Merkblätter machte mir ...

keine Probleme.

einige Probleme.

viele Probleme.

Im Umgang mit Aufgaben des Teils B 3 (Wirtschafts- und Sozialkunde) hatte ich ...

keine Probleme.

einige Probleme.

viele Probleme.

Die vorgegebene Zeit für die theoretische Prüfung war ...

ausreichend.

zu knapp.


Fragen zur praktischen Gesellenprüfung

4 Anlagen 30

Bei der Bearbeitung des Arbeitsablaufplans sowie des Material- und Farbplans ergaben sich für mich

Probleme

... mit dem Formular für den Arbeitsablaufplan:

Ja.

Nein.

... mit der Zeitplanung:

Ja.

Nein.

Das 15-minütige Fachgespräch war ...

für mich kein Problem.

für mich nicht ganz leicht.

empfand ich als sehr schwierig.

Fragen zur Ausbildung

Im Theorieunterricht wurde ich während meiner Ausbildung gut auf die Gesellenprüfung vorbereitet.

stimmt genau. stimmt halbwegs. stimmt weniger. stimmt gar nicht.

Im Praxisunterricht wurde ich während meiner Ausbildung gut auf die Gesellenprüfung vorbereitet.

stimmt genau. stimmt halbwegs. stimmt weniger. stimmt gar nicht.

In der ÜLU (Überbetriebliche Lehrlingsunterweisung) wurden die meisten Kenntnisse und Fähigkeiten

vermittelt, die ich in der Prüfung anwenden musste.

stimmt genau. stimmt halbwegs. stimmt weniger. stimmt gar nicht

Im Ausbildungsbetrieb wurden die meisten Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt, die ich in der Prüfung

anwenden musste.

stimmt genau. stimmt halbwegs. stimmt weniger. stimmt gar nicht.

Fragenerstellung und -auswertung in Zusammenarbeit der

Wilhelm-Ostwald-Schule und der

Maler- und Lackiererinnung Berlin


4.1.5 Ziele und Vorhaben aus Workshop mit Schulleitung und

Fachbereichsleitungen

4 Anlagen 31

UNTERRICHTSORGANISATION

Prozentuale Anteile in der GP

Mathematik 28%

Technologie 64%

Gestaltung 8%

Konzentration von Lehrern auf eine Klasse

Teilungsunterricht in getrennten Räumen

Mathematikunterricht intensivieren/neu organisieren

(Übungen für schwache Schüler in Fachzeichnen)

Fächerübergreifender Unterricht als Ziel? Lehrerteam

Struktur/Organisation von Unterricht

Es gibt keine Bücher wie früher (Prüfungsvorbereitung M+L), um sich auf die neuartige Prüfung zu

Haus vorbereiten zu können.

UNTERRICHT

Ablaufpläne üben! Zeitplanung

Noch mehr mit Technischen Merkblättern bzw. abstrakten Beschreibungen im Unterricht üben

Lesen und Anwenden von Technischen Merkblättern üben

Training Texterfassung

Leseübungen inhaltlich

Grundkompetenzen fehlen (Taschenrechner)

Üben von komplexen Aufgaben

Weniger Gruppenarbeit

LZ: Wie kann man die Prüfung strukturiert angehen?

Bearbeitung komplexer Aufgaben (FT, FR, FZ, SK)

Stärkung von Grundkompetenzen

Textverständnis und Texte erfassen

Training Begründungen formulieren

Relevanz VOB

PRÜFUNGSERSTELLUNG

Prüfungsinhalte = Unterrichtsinhalte

Mitglieder der Prüfungskommission

Differenziertere Auswertung der Gesellenprüfung!

SPRACHE einfacher

Fragen weniger abstrakt, am konkreten Beispiel

Fachlichkeit verbessern

Änderung der Prüfung hinsichtlich der geplanten Evaluation! (Auswertung hinsichtlich einzelner

Fragen)

Befragung der Prüflinge (direkt) nach der Prüfung (Online!)

Bewertungstransparenz

Fragen einfacher formulieren, möglichst ohne Fremdwörter

Anteil von Ankreuzfragen erhöhen

Fertige GP noch einmal von einem Deutschlehrer Korrektur lesen lassen

Prüfung wieder auf mehrere Tage verteilen

Fragen nicht zu offen formulieren.

„Kleinschrittigere Antworten zulassen“

UNTERRICHTSSTÖRUNGEN


4.2 Entwicklungsprojekt „Trainingsraum

4.2.1 Störerplan zum Trainingsraum

Störer-Notplan November 2008

Anwesenheit im Trainingsraum 231, Tel. App. 769

Zeit Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag

8:00 –

9:30

9:50 –

11:20

11:50 –

13:20

13:40 –

15:10

Wirth

SiS

SiS

bis 12:30

Uhr

-------------

Wirth

SiS

SiS

bis 12:30

Uhr

-------------

Maaß

SiS

SiS

bis 12:30

Uhr

-------------

Schmidt

SiS

SiS

bis 12:30

Uhr

--------------

4 Anlagen 32

Dorendorf

SiS

SiS

bis 12:30

Uhr

-------------

Die Sozialarbeiterin, Karin Wennemann, ist täglich von 8:00 bis 12:00 Uhr (außer am Mittwoch)

im Raum 226 erreichbar! (Tel. App.743)

Klassen für Störer

Zeit

8:00 – 9:30

Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag

Raum: 104 Raum: 104 Raum: 334 Raum: 122 Raum: 103

Hr. Schmidt Hr. Dorendorf Hr. Alker Hr. Rau Hr. Alker

OF 12-71 OF 12-71 GTA 12-76 FOS 12-81 OF 11-82

9:50 – 11:20

11:50 – 13:20

13:40 – 15:10

Raum: 101

Hr. Scharff

OF 11-81

Raum: 122

Hr. Alker

FOS 12-81

Raum: 334

Hr. Schmidt

GTA 12-76

Raum: 101

Hr. Scharff

OF 11-81

Raum: 101

Fr. v. Pawelsz

OF 11-81

Raum: 101

Hr. Schmidt

OF 11-81

Raum: 104

Fr. v Pawelsz

OF 12-71

Raum: 104

Hr. Dorendorf

OF 12-71

Raum: 103

Hr. Dorendorf

OF 11-82

Raum: 104

Hr. Scharff

OF 12-71

Raum: 104

Hr. Scharff

OF 12-71

Raum: 104

Hr. Dorendorf

OF 12-71

Raum: 104

Hr. Schmidt

OF 12-71


4.2.2 Maßnahmekatalog bei Regelverstößen

4 Anlagen 33

Präambel

Ein ungestörter Unterricht ist nur möglich, wenn bestimmte Regeln beachtet und Regelverstöße

schnell, fair und konsequent sanktioniert werden. Damit es klare und einheitliche

Verhaltensrichtlinien für Schüler/innen und Lehrer/innen gibt, hat unsere Schule den folgenden

Maßnahmekatalog beschlossen.

Ansonsten gelten die schulrechtlichen Bestimmungen des Landes Berlin.

Zur Unterstützung dieser einheitlichen Schulregeln sollten auf Klassenebene mit den

Schülern/innen gemeinsame Klassenregeln und Sanktionsmaßnahmen erarbeitet, auf Plakaten

gut sichtbar gemacht und konsequent angewandt werden.

In regelmäßigen Abständen empfiehlt es sich, diese Regeln zu diskutieren und gegebenenfalls

zu überarbeiten.

Ergänzend muss daraufhin gewiesen werden, dass Regelverstöße auch auf dem Schulweg

Konsequenzen nach sich ziehen. Bei Häufung von Regelverstößen sind ebenfalls weiter

gehende Konsequenzen möglich.

Neben den schulischen Maßnahmen sind Straf- und zivilrechtliche Konsequenzen nicht

ausgeschlossen, dass heißt, bei schwerwiegenden Straftaten (z.B. Körperverletzung mit

Waffen, räuberische Erpressung, sexuelle Nötigung und Drogenhandel) wird unabhängig von

schulischen Maßnahmen Strafanzeige bei der Polizei gestellt!

Laut den Notfallplänen für die Berliner Schulen „Hinsehen und Handeln“ sind

Pädagogen zum sofortigen Eingreifen bei Gewalt- und Krisensituationen verpflichtet.

Hierbei gilt: Opferhilfe vor Täterermittlung und Personenschutz vor Sachwertschutz.

Regelverstoß Konsequenzen:

a.) beim ersten Mal

b.) bei mehrmaligen Wiederholen

c.) bei ständigen Wiederholungen

1.

Störung des

Unterrichts

1.1

Missachten von

Anordnungen

d.) bei Extremfällen

Wer

kontrolliert?

a.) mündliche Ermahnung

b.) mit schriftlichem Arbeitsauftrag zum Sozialarbeiter/in ,

alle

in der Trainingsraum oder in eine andere Klasse

Lehrpersonen

(Arbeit wird benotet)

Bei Weigerung gibt es eine 6 für die nicht erbrachte Leistung und die

restliche Unterrichtsstunde gilt als unentschuldigte Fehlzeit, da der

Schüler nicht am zugewiesenen Ort war und zusätzlich Konsequenz c.

c.) Gespräch mit Sozialarbeiter/in, Information der Eltern ggf. des

Kooperationspartners,

d.) Klassenkonferenz mit Ordnungsmaßnahmen, ggf. Verweis vom

Abteilungsleiter

a.) mündliche Ermahnung

b.) Anfertigung einer schriftlichen Stellungnahme zum Vorfall beim

Sozialarbeiter oder im Trainingsraum. Bei Weigerung gibt es eine 6

für die nicht erbrachte Leistung und die restliche Unterrichtsstunde

gilt als unentschuldigte Fehlzeit, da der Schüler nicht am

zugewiesenen Ort war und zusätzlich Konsequenz

c.) Gespräch mit Sozialarbeiter/in, Information der Eltern ggf. des

Kooperationspartners,

Klassenkonferenz mit Ordnungsmaßnahmen, ggf. Verweis vom

Abteilungsleiter

alle

Lehrpersonen


4.2.3 Umfrage zur Evaluation zum Trainingsraum

Evaluations-

Umfrage

zum Trainingsraum

Mach mit!

Deine Meinung zählt!

4 Anlagen 34

Für die Evaluation des Schulprogramms wird eine statistische Auswertung der Trainingsraum-Methode

benötigt, deshalb führe ich eine anonyme Umfrage im Kollegium durch.

Bitte kreuzt nur an!

Indikator Nicht erreicht Teilweise erreicht Voll erreicht

Zahl der Störungen ging

zurück.

Zahl der Verspätungen

ging zurück.

Ich kann besser auf

Störungen reagieren.

Ich kann besser auf

Verspätungen reagieren.

Ich fühle mich durch den

Trainingsraum entlastet.

Platz für Verbesserungsvorschläge und Wünsche:

Danke.

________________

Michael Schmidt


4.3 Entwicklungsprojekt „Fortbildung“

4.3.1 Aktuelles Fortbildungsverzeichnis (Schuljahr 08/09)

4 Anlagen 35

Das gesamte Fortbildungsverzeichnis ist online unter www.Fortbildung.oszfarbtechnik.de

einzusehen.

URL:http://fortbildung.osz-farbtechnik.de/wp-content/uploads/2008/12/fortbildung2008_2009.pdf

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