Umfrage zum Trainingsraum Mach mit! - OSZ Farbtechnik und ...

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Umfrage zum Trainingsraum Mach mit! - OSZ Farbtechnik und ...

1 Entwicklungsprojekt „Umsetzung der Lernfelder“ 4

1 Entwicklungsprojekt „Umsetzung der Lernfelder“

1.1 Beschreibung

Seit dem Jahr 2003 werden sämtliche Berufe des Berufsfeldes Farbtechnik und

Raumgestaltung nach dem Lernfeldkonzept neu geordnet. Der aktuelle KMK -

Rahmenplan der Maler und Lackierer ist seit dem Schuljahr 2004/05 in Kraft. Daraus

ergibt sich für unsere Schule die Notwendigkeit, die schulischen Pläne dahingehend

ebenfalls umzustrukturieren. Allein dieses Lernfeldkonzept untermauert unseren im

Leitsatz 2 formulierten Anspruch als Kompetenzzentrum mit einem zukunftsorientierten

Profil und der Ausbildung für das Bestehen in der Lebens- und Arbeitswelt. Individuelle

Förderung (Leitsatz 8) und selbstständiges Handeln im Team (Leitsatz 7) werden durch

dieses Konzept konsequent verfolgt. Die Umsetzung des Lernfeldkonzeptes ist ein

zentraler Aspekt der Unterrichtsentwicklung in der Berufsschule. In diesem Kontext soll

der Fokus hier auf die Ausbildung der Maler und Lackierer gelegt werden, da dieser

Bildungsgang die größte Schülerzahl an der Wilhelm-Ostwald-Schule stellt. Die Stufenausbildung

zum Maler und Lackierer umfasst 12 Lernfelder, welche inhaltlich und

methodisch erarbeitet, umgesetzt und evaluiert werden mussten. Außerdem musste

der Unterricht neu organisiert werden, da der übliche Fächerkanon (Fachkunde,

Fachrechnen, Fachzeichnen, Berufstechnik) aufgehoben wurde und in jedem Lernfeld

nur noch Fachtheorie und Berufstechnik ausgewiesen werden. Der Umfang jedes

Lernfeldes beträgt laut geltender Berufsschulverordnung 100 Stunden, davon sind 60

Stunden Fachtheorie und 40 Stunden Berufstechnik zu unterrichten. 2006 ist auch die

Gesellenprüfung entsprechend umgestellt worden.

1.2 Verantwortung

Die Umsetzung eines Rahmenplanes ist verpflichtend für jeden Lehrer. Insofern obliegt

auch die Verantwortung für die Umsetzung der Lernfelder den Lehrern. Eine derartig

umfangreiche Umstrukturierung ist aber im Alleingang für den Einzelnen nicht zu

leisten, deshalb wurde in der Wilhelm-Ostwald-Schule entschieden, arbeitsteilig vorzugehen.

12 Arbeitsgruppen erarbeiteten innerhalb von drei Jahren (2003-2006) Handreichungen

für das Unterrichtsfach Fachtheorie für jedes Lernfeld. Die Ergebnisse der

Arbeitsgruppen wurden in den entsprechenden Fachkonferenzen (Fachkonferenz für

den Bildungsgang Ausbildung zum Maler und Lackierer) vorgestellt und unterfüttern

den Stoffverteilungsplan für das Fach Fachtheorie.

Durch die Aufnahme der entsprechenden Themen im Fortbildungsverzeichnis der

Wilhelm-Ostwald-Schule wurde die Verantwortung und Arbeitsgruppenzuordnung

organisatorisch unterstützt. Die Leitung der entsprechenden Fortbildungen oblag

Fachleitern, Fachbereichsleitern und Lehrern.

Die Anpassung des Stoffverteilungsplanes für das Fach Berufstechnik erfolgte im

Nachgang, die Verantwortung trugen hier die Fach- und Fachbereichsleiter.

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