Ausschreibungsunterlagen - IBA Hamburg

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Immobilienangebot der Freien und Hansestadt Hamburg

Wohnen im Elbmosaik in Neugraben-Fischbek

www.real-estate.hamburg.de

Die Karte ist nach Norden ausgerichtet

Die Freie und Hansestadt Hamburg verkauft gegen Gebot

Flächen an der Neugrabener Allee

für eine Bebauung mit Reihenhäusern.

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Wohnen im Elbmosaik in Neugraben-Fischbek

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Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis ......................................................................................................... 1

1. Lage ...................................................................................................................... 3

2. Bebauung ............................................................................................................. 3

3. Grundstücksdaten ................................................................................................ 4

3.1. Baufeld 1 ...................................................................................................... 4

3.2. Baufeld 2 ...................................................................................................... 4

3.3. Verkehrliche Erschließung ........................................................................... 4

3.4. Technische Erschließung ............................................................................. 4

3.5. Stellplätze .................................................................................................... 5

4. Rechtliche Rahmenbedingungen ........................................................................ 6

4.1. Baurecht und Planung .................................................................................. 6

4.2. Städtebauliche Zielvorstellungen .................................................................. 6

4.3. Kampfmittel .................................................................................................. 7

4.4. Künftige Nutzung.......................................................................................... 7

4.5. Erschließung und Baugrund ......................................................................... 9

4.6. Grundbuch / Baulasten ................................................................................ 9

4.7. Energetischer Baustandard (Mindestanforderungen) ................................... 9

5. Veräußerungsverfahren ..................................................................................... 10

5.1. Angebotsbedingungen ............................................................................... 10

5.2. Verkaufsbedingungen ................................................................................ 11

5.3. Auswahlkriterien ......................................................................................... 12

5.4. Sonstige Bedingungen ............................................................................... 12

6. Ansprechpartner ................................................................................................ 14

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7. Anlagen ............................................................................................................... 15

7.1 Angebots-Vordruck .................................................................................... 16

7.2 Musterfinanzierungsnachweis .................................................................... 17

7.3 Wie sind Sie auf unser Angebot aufmerksam geworden? ............................ 18

7.4 Lagepläne 1:1000 und 1.5000 .................................................................... 19

7.5 Auszug aus dem B-Plan Neugraben- Fischbek 65 sowie Gesetze ............. 21

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1. Lage

Neugraben-Fischbek grenzt im Nordwesten an den Stadtteil Neuenfelde, im Nordosten an

Francop, im Osten an Hausbruch und in den anderen Richtungen an den Landkreis Harburg.

Zu Neugraben-Fischbek gehört im Süden das Naturschutzgebiet Fischbeker Heide und im

Norden schließt sich ����� ��������������������

it einer Fläche von rund 14.300 Hektar das

größte zusammenhängende Obstanbaugebiet Mitteleuropas ist.

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bezeichnet) entsteht zwischen den Bahngleisen und dem Moorgürtel. Dort werden in den

nächsten Jahren über 1.000 Wohneinheiten in Einzel-, Doppel- und Reihenhausbebauung,

sowie im Geschossbau errichtet. Mit dieser Auslobung beabsichtigt die Freie und

Hansestadt Hamburg den Verkauf der Grundstücke westlich und östlich der Neugrabener

Allee für eine Bebauung mit 41 Reihenhäusern. Mit diesen Häusern wird die

Einfamilienhaus-Bebauung des ersten Bauabschnittes weitgehend abgeschlossen.

Die angebotenen Flächen befinden sich im selben Bauabschnitt wie das kürzlich

fertiggestellte Bildungs- und Gemeinschaftszentrum (BGZ), mit Stadtteilschule,

Kindertagesstätte, Jugendeinrichtungen und Angeboten der Erwachsenenbildung, der neu

errichteten Sporthalle im internationalen Wettkampfstandard, sowie weiteren Sport- und

Freizeitangeboten. In Neugraben-Fischbek stehen in ausreichendem Umfang Grund-

/Stadtteilschulen sowie das Gymnasium Süderelbe zur Verfügung.

Vom Elbmosaik ist fußläufig der S-Bahnhof und das Ortszentrum Neugraben u.a. mit dem

Wochenmarkt, der Bücherhalle sowie dem Kundenzentrum des Bezirksamtes Harburg zu

erreichen.

2. Bebauung

Auf dem Grundstück befinden sich keine Gebäude. Die Flächen sind ungenutzt und werden

frei von Miet- u. Nutzungsverhältnissen übergeben. Es befinden sich befinden sich auf den

Grundstücken keine Leitungen.

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3. Grundstücksdaten

3.1. Baufeld 1

Belegenheit Westlich Neugrabener Allee

Bezirk Harburg

Gemarkung Fischbek

Flurstücke 8302, 8304, 8307, 8301 (Gemeinschaftseigentum 3/8-Anteil), 8303,

8306 (Gemeinschaftseigentum; 2/6-Anteil),8308 (Gemeinschaftseigentum;

5/7-Anteil), 9330, 9331 tlw.

Grundstücksgröße ca. 5.039 m²

3.2. Baufeld 2

Belegenheit Östlich Neugrabener Allee

Bezirk Harburg

Gemarkung Fischbek

Flurstück 8289, 8278, 8272, 8265, 8263, 8287, 8264, 8271, 8279 tlw.

Grundstücksgröße ca. 6.546 m²

siehe Anlagen Lageplan 1: 1000, Lageplan 1: 5000,

3.3. Verkehrliche Erschließung

Die öffentliche, verkehrliche Anbindung erfolgt über die Neugrabener Allee

3.4. Technische Erschließung

Neben Fernwärme stehen alle weiteren notwendigen Erschließungsmöglichkeiten, wie

z.B. Wasser (Ver- und Entsorgung), Strom, Telekommunikation, etc. zur Verfügung. Der

Bebauungsplan NF 65 sieht unter § 2 Nr. 15 den Anschluss sämtlicher Neubauten an

ein Wärmenetz in Kraft-Wärme-Kopplung/Abwärme vor.

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3.5. Stellplätze

Die nachzuweisenden privaten Stellplätze sind oberirdisch auf den Grundstücken in den

vorgesehenen Gemeinschaftsanlagen oder im direkten Zusammenhang damit,

unterzubringen. Die vorhandenen Gehwegüberfahrten an der Neugrabener Allee

können nicht erweitert oder verschoben werden. Beeinträchtigungen der vorhandenen

Allee sind unbedingt zu vermeiden. Einzelheiten sind mit dem Bezirksamt Harburg,

Management des öffentlichen Raumes abzustimmen.

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4. Rechtliche Rahmenbedingungen

4.1. Baurecht und Planung

Die Flächen sind städtebaulich bereits verbindlich überplant. Die Vorgaben aus dem

Bebauungsplan Neugraben-Fischbek 65 sowie die städtebaulichen Zielvorstellungen

(siehe Ziffer 4.2) sind bei der Planung unbedingt zu beachten.

Die Hochbaureife ist bereits gegeben

4.2. Städtebauliche Zielvorstellungen

Die Gebäude sollen dem Architekturstil einer bereits gebauten Reihenhauszeile Ecke

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angepasst werden. Dies bedeutet im

Einzelnen:

� Flachdachbauten,

� Fassaden in Putz, weiß,

� Untergeordnete Flächenanteile mit anderen Materialien oder Farben sind

zulässig,

� Gebäudehöhe nach Bebauungsplan (8 - 11 m),

� Die Hausbreite (Achsmaß) kann nach Bedarf gewählt werden,

� die Stellplätze für ggf. dadurch zusätzliche Wohneinheiten sind im Zusammen-

hang mit den bereits geplanten Stellplatzanlagen unterzubringen (keine

zusätzlichen Gehwegüberfahrten).

Das Auswahlgremium zur Beurteilung der Erfüllung der städtebaulichen

Zielvorstellungen setzt sich aus Vertretern

o der Finanzbehörde- Immobilienmanagement

o des Bezirksamtes Harburg

o ggf. der IBA Hamburg GmbH (IBA)

zusammen.

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4.3. Kampfmittel

Die Freigabe durch den Kampfmittelräumdienst liegt vor.

4.4. Künftige Nutzung

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Quelle: Bauplan Nord

Für die Bebauung im 1. Bauabschnitt - an der Neugrabener Allee - sollen entsprechend

des Lageplans (siehe Ziff. 7.4) 18 Reihenhäuser in Baufeld 1 und in Baufeld 2 23

Reihenhäuser davon 3 Kopfgebäude entwickelt werden. Die Entwicklung förderfähiger

Reihenhäuser ist dabei erstrebenswert.

Die zu bebauenden Flächen befinden sich im Eigentum der Freien und Hansestadt

Hamburg.

Im Bebauungsplangebiet Neugraben-Fischbek 65 sollen insgesamt 625 Reihen-, 313

Einzel-, 62 Doppelhäuser sowie 250 Wohneinheiten im Geschosswohnungsbau

entstehen.


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Baufeld 1

(Lageplan nicht maßstabsgenau)

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Baufeld 2


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4.5. Erschließung und Baugrund

Das Erschließungssystem für das zu bebauende Gebiet ist hergestellt. Die öffentliche

Erschließung umfasst den Bau der öffentlichen Straßen, Siele und Wege inklusive

öffentlicher Stellplätze.

Der Baugrund besteht aus einer Geländeaufhöhung aus Sand auf einem

Sanduntergrund. Es steht oberflächennahes Grundwasser und aufgestautes

Sickerwasser an. Unterkellerungen sind aus wasserschutzrechtlichen Gründen nicht

zulässig.

4.6. Grundbuch / Baulasten

Die Flächen werden frei von Lasten und Beschränkungen im Grundbuch sowie frei von

Baulasten geliefert.

4.7. Energetischer Baustandard (Mindestanforderungen)

Die Vorgaben der Energieeinsparverordnung 2009 (EnEV 2009) und der

Hamburgischen Klimaschutzverordnung 2007 (HmbKliSchVO 07) sind für Neubauten

mindestens zu erfüllen. Städtische Grundstücke werden grundsätzlich nur an Investoren

veräußert, die die klimapolitischen Ziele des Senats voranbringen, indem sie den

Primärenergiebedarf ihrer Wohngebäude auf höchstens 40 kWh pro m² und Jahr (vgl.

Drs. 19/2995) und den spezifischen Transmissionswärmeverlust auf höchstens 0,38

W/(m²K) (vgl. § 2 Abs. 1 Nr. 1 HmbKliSchVO) begrenzen.

Diese Anforderungen entsprechen in etwa dem WK 70 Standard.

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5. Veräußerungsverfahren

5.1. Angebotsbedingungen

Alle Gebote, die die vorgenannten Vorgaben des B-Planes sowie die besonderen

Anforderungen dieses Baugebietes erfüllen, werden in das weitere Verfahren

einbezogen, dabei ist es möglich für Baufeld 1 und/oder Baufeld 2 zu bieten.

Das Angebot soll enthalten:

� Benennung des Baufeldes/der Baufelder, deren Erwerb beabsichtigt ist unter

Angabe des Kaufpreises

� Darstellung eines schlüssigen städtebaulichen Konzepts mit Lageplan (nur eine

Planzeichnung DIN A3 mit schematischer Darstellung) gemäß Ziffer 4.2

� Darstellung eines schlüssigen architektonischen Konzepts (Visualisierung der

Fassadengestaltung aller Ansichtsflächen DIN A3)

� Finanzierungsnachweis (Anlage 7.2)

� Erklärung zur Einhaltung der energetischen Baustandards gemäß Ziff. 4.7.

Die Finanzbehörde behält sich vor, im Rahmen des Gebotsverfahrens weitere

Unterlagen anzufordern.

Ihr schriftliches Gebot richten Sie bitte bis spätestens zum

14.12.2012, 12:00h

mit allen ausgefüllten anliegenden Vordrucken (E-Mails werden nicht berücksichtigt) an

folgende Adresse:

Katrin Dröge o. V. i. A.

Finanzbehörde Hamburg

-Immobilienmanagement-

Millerntorplatz 1

20359 Hamburg

Bitte achten Sie darauf, dass Ihr Gebot in einem gesonderten Umschlag mit dem

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Geschäftsgang. Die Vertraulichkeit ist dann nicht mehr gewährleistet.

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Verkaufsbedingungen

Das Grundstück wird frei von Nutzungsverhältnissen sowie einschließlich der auf den

vorhandenen Erschließungszustand bezogenen Wege- und Sielbaubeiträge geliefert.

Die erstmalige Herstellung der öffentlichen Erschließung ist mit dem Kaufpreis

abgegolten.

� Die Sielanschlussbeiträge sind vom Käufer zu tragen.

� Die Vermessungskosten sind vom Käufer zu tragen.

� Das Grundstück wird vom Käufer in vorhandenem Zustand übernommen. Rechte

des Käufers nach § 437 BGB in Bezug auf Sachmängel werden ausgeschlossen.

� Der Kaufpreis ist spätestens drei Wochen nach Abschluss des Kaufvertrages

fällig.

� Sämtliche Vertragsnebenkosten trägt der Erwerber.

� Der Erwerber beteiligt sich bei Vertragsabschluss am Verwaltungsaufwand für

Beratung und Bearbeitung mit einem Entgelt in Höhe von 2% des Kaufpreises

(höchstens 30.000 EUR). Der Kostenbeitrag ist eine nicht kostendeckende

Aufwandsbeteiligung für Vermittlung und Bereitstellung des Grundstückes.

� Sofern die Abwicklung des Vertrages durch die FHH durchgeführt werden soll,

wird als Aufwandsbeteiligung ein Betrag in Höhe von 0,3 % des Kaufpreises

(höchtens 6.000 EUR) erhoben.

� Soweit im Rahmen der Bebauung des Kaufgegenstandes verunreinigtes

Bodenmaterial entfernt werden muss, wird sich der Verkäufer an den Kosten für

die erforderliche und verhältnismäßige Entsorgung dieses verunreinigten

Bodenmaterials beteiligen, sofern dieses Bodenmaterial nicht auf dem

Kaufgegenstand verbleiben kann. Der Verkäufer übernimmt die baubedingten

Entsorgungskosten (einschließlich der Kosten der Behandlung und/oder

gesonderten Deponierung des Aushubbodens sowie der in diesem

Zusammenhang notwendig werdenden Untersuchungskosten) soweit diese die

Kosten für die Bebauung des Kaufgegenstandes mit dem vorbezeichneten

Bauvorhaben kontaminationsbedingt übersteigen (Mehrkosten) bis zu einer

Höhe von 30% des Kaufpreises. Danach übernimmt der Käufer die Kosten bis zu

einer Höhe von weiteren 20%. Sollten die Kosten 50% des Kaufpreises

übersteigen, stehen Käufer und Verkäufer ein Rücktrittsrecht zu.

Als Entsorgungskosten im vorstehenden Sinne werden vom Verkäufer

ausschließlich Kosten für die fachgerechte Behandlung, Beseitigung und

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Deponierung von verunreinigtem Bodenmaterial, welches entsprechend den

Klassifizierungen der LAGA M 20 (in ihrer aktuell gültigen Fassung, Stand 1997,

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Entsorgungskosten sind diejenigen Kosten abzuziehen, die für die fachgerechte

Behandlung, Beseitigung und Deponierung von Bodenmaterial mit Belastungen

bis kleiner LAGA Z 2 entstanden wären. Diese werden vom Verkäufer nicht

übernommen. Nähere Einzelheiten werden im Rahmen des

Grundstücksgeschäftes geregelt.

� Die Bebauung der Fläche soll zügig erfolgen. Im Kaufvertrag werden Termine für

Baubeginn und Baufertigstellung des zugrundeliegenden Bauvorhabens

geregelt. Für den Fall, dass das Bauvorhaben nicht wie vorgesehen realisiert

wird, behält sich der Verkäufer vor, Vertragsstrafen zu erheben und/oder das

Grundstück zurück zu kaufen (Rückauflassungsvormerkung).

5.2. Auswahlkriterien

� Erfüllung des städtebaulichen Zielsetzungen gemäß Ziffer 4.2 und

architektonischer Qualität

� Höhe des Gebots

� Einhaltung der energetischen Baustandards gemäß Ziff. 4.7

5.3. Sonstige Bedingungen

� Bietet die Freie und Hansestadt Hamburg, Finanzbehörde -

Immobilienmanagement, Grundstücke zum Verkauf an, so handelt es sich um

eine öffentliche, für die Stadt unverbindliche Aufforderung zur Abgabe eines

Angebotes.

� Bei dem Auswahlverfahren handelt es sich nicht um eine Ausschreibung nach

den Regeln des für öffentliche Aufträge anwendbaren Vergaberechtes.

� Die Freie und Hansestadt Hamburg behält sich die volle Entscheidungsfreiheit

darüber vor, ob, wann, an wen und zu welchen Bedingungen der Verkauf erfolgt.

� Die Freie und Hansestadt Hamburg ist ebenso frei in ihrer Entscheidung,

Kaufinteressenten nur dann am Auswahlverfahren teilnehmen zu lassen, wenn

sie in eine Interessentenliste aufgenommen worden sind. Sie behält sich vor,

Regelungen dahingehend zu treffen, dass Kaufinteressenten nur gegen

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Entrichtung eines Schutzentgeltes die Unterlagen über das Immobilienangebot

erhalten und in eine Interessentenliste aufgenommen werden.

� Aus der Teilnahme an dem Auswahlverfahren lassen sich keine Verpflichtungen

der Freien und Hansestadt Hamburg herleiten. Ansprüche gegen die Freie und

Hansestadt Hamburg, insbesondere wegen der Nichtberücksichtigung von

Angeboten sowie Änderung bzw. Beendigung des Auswahlverfahrens, sind

ausgeschlossen.

� Die Freie und Hansestadt Hamburg behält sich auch vor, Kaufinteressenten zur

Abgabe von Nachgeboten aufzufordern und einen Nachweis über die

Kaufpreisfinanzierung zu verlangen. Der höchstbietende Kaufinteressent hat

keinen Anspruch darauf, dass die Stadt ihm das Objekt verkauft.

� Die Verhandlungen über den Verkauf erfolgen unter dem Vorbehalt der

Zustimmung durch die zuständigen Gremien der Freien und Hansestadt

Hamburg. Alle Verhandlungen werden unter diesem Vorbehalt geführt.

� Im Falle einer Vermittlung durch einen Makler zahlt die Freie und Hansestadt

Hamburg keine Courtage. Die Erstattung von Aufwendungen jeglicher Art ist

ausgeschlossen.

� Der Kampfmittelräumdienst hat die Fläche freigegeben.

� Sollten im Zuge der Baumaßnahme Kontaminationen des Bodens entdeckt

werden, so werden etwaige Mehrkosten bei der Entsorgung belasteter Böden,

welche entsprechend der Klassifizierungen der LAGA M 20 (Stand 2004)

Belastungen � LAGA Z 2 aufweisen, vom Verkäufer bis zu einer Höhe von 30%

des Kaufpreises getragen. Danach übernimmt der Käufer die Kosten bis zu einer

Höhe von weiteren 20%. Sollten die Kosten 50% des Kaufpreises übersteigen,

sind Käufer und Verkäufer berechtigt, vom Kaufvertrag zurückzutreten. Von

diesen Entsorgungskosten sind diejenigen Kosten abzuziehen, die für die

fachgerechte Behandlung, Beseitigung und Deponierung von Bodenmaterial mit

Belastungen bis kleiner LAGA Z 2 entstanden wären. Diese werden vom

Verkäufer nicht übernommen. Die näheren Einzelheiten hierzu werden im

Rahmen des Grundstücksgeschäfts geregelt.


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6. Ansprechpartner

Weitere Informationen zum Verkauf erhalten Sie bei der Finanzbehörde,

Immobilienmanagement:

Ansprechpartnerin: Frau Katrin Dröge

Telefon: (040) 428 23-4071, E-Mail: Katrin.Droege@fb.hamburg.de

Weitere Informationen zu planungs- oder baurechtlichen Fragen gibt das Fachamt für

Stadt- u. Landschaftsplanung bzw. das Fachamt für Bauprüfung des Bezirksamtes

Hamburg-Harburg.

Ansprechpartner im Fachamt für Stadt- u. Landschaftsplanung: Herr Ralf Konow,

Tel. 040/42871-3343, E-Mail: Ralf.Konow@harburg.hamburg.de

Ansprechpartner im Fachamt für Bauprüfung: Herr Amir Esfandiari,

Tel. 040/42871-5264, E-Mail: Amir.Esfandiari@harburg.hamburg.de

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7. Anlagen

7.1 Angebotsvordruck

7.2 Musterfinanzierungsnachweis

7.3 Wie sind Sie auf unser Angebot aufmerksam geworden?

7.4 Lagepläne 1:1000 und 1.5000

7.5 Bebauungsplan Neugraben � Fischbek 65

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7.1 Angebots-Vordruck

7.1.1 Kaufpreisangebot vom ___.___.2012

für das Grundstück Neugrabener Allee � Baufeld 1

im Rahmen eines Gebotsverfahrens

Angebot

Kaufpreis für m² Grundstück

7.1.2 Kaufpreisangebot vom ___.___.2012

für das Grundstück Neugrabener Allee � Baufeld 2

im Rahmen eines Gebotsverfahrens

Angebot

Kaufpreis für m² Grundstück

7.1.3 Kaufpreisangebot vom ___.___.2012

für das Grundstück Neugrabener Allee � Baufelder 1+2

im Rahmen eines Gebotsverfahrens

Angebot

Kaufpreis für m² Grundstück

7.1.4 Städtebauliches und architektonisches Konzept mit Lageplänen

7.1.5 Vorgesehener Baustandard (ggf. gesonderte Seite)

__________________________________

Unterschrift

EURO

EURO

EURO

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7.2 Musterfinanzierungsnachweis

Musteranbieter

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Hamburg, ���������

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Sehr geehrte���,

hiermit bestätigen wir Ihnen, dass wir gerne bereit sind, das vorgenannte Bauvorhaben

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Gesamtvolumen (Kaufpreis + Bauvolumen + Nebenkosten) zu

finanzieren.

Die Zusage gilt vorbehaltlich einer positiv verlaufenden Objektprüfung durch unser Haus

und der Genehmigung durch unseren Kreditausschuss.

Mit freundlichen Grüßen


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7.3 Wie sind Sie auf unser Angebot aufmerksam geworden?

Bitte ankreuzen

� Immobilienportal des Immobilienmanagements

� Newsletter des Immobilienmanagements ������������������������

� Direktmailing des Immobilienmanagements

Hamburger Abendblatt

� Zeitungsannonce in: _________________________________________________

� Mündliche Empfehlung von: __________________________________________

� Sonstiges: _________________________________________________________

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7.4 Lagepläne 1:1000 und 1.5000

Lageplan (1:1000)

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Lageplan 1:5000

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7.5

7.6

7.7 Auszug aus dem B-Plan Neugraben- Fischbek 65 sowie Gesetze

§1

(1) Der Bebauungsplan Neugraben-Fischbek 65 für den Geltungsbereich nördlich der Bahnanlagen zwischen Geutensweg

und der Straße Im Neugrabener Dorf (Bezirk Harburg, Ortsteil 718) wird festgestellt.

Das Gebiet wird wie folgt begrenzt:

Westgrenze des Flurstücks 6404 (Geutensweg), Südgrenzen der Flurstücke 6116 (Am Aschenland) und 7745, über

das Flurstück 6649, Westgrenze des Flurstücks 6649, über das Flurstück 6115, Südwest- und Westgrenze des Flurstücks

5083, über das Flurstück 450, West- und Nordgrenze des Flurstücks 441, Nordgrenzen der Flurstücke 442 bis

447, 6114, 481 bis 485 und 6582, über das Flurstück 439,Nordgrenze des Flurstücks 439, Westgrenze des Flurstücks

425, über das Flurstück 425, Nordgrenze des Flurstücks 488, über das Flurstück 7101, West- und Nordgrenze des

Flurstücks 6987, Nordgrenzen der Flurstücke 6989, 6933,6991, 6993, 6995, 6997, 6999, 5483 und 7003, Ostgrenze

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des Flurstücks 7003, Nord- und Ostgrenze des Flurstücks 701, Ostgrenze des Flurstücks 700, über das Flurstück

739 (Im Neugrabener Dorf), Nord-, Ost- und Südgrenze des Flurstücks 2742, Ost- und Südgrenze des Flurstücks

4420, Ostgrenze des Flurstücks 739, Südgrenzen der Flurstücke 739 und 700, über das Flurstück 569, Ostgrenze des

Flurstücks 7095, über das Flurstück 7147, Ost-, Nord-,Süd- und Ostgrenze des Flurstücks 7128, Nordgrenze des

Flurstücks 7201 (Ulenflucht), über das Flurstück 7201,Ostgrenzen der Flurstücke 646 und 7171 der Gemarkung

Fischbek � Neuwiedenthaler Straße � Süderelbebogen �über das Flurstück 6554 (Gleisstieg), Südgrenzen der

Flurstücke 6554 bis 6556 (Gleisstieg), Westgrenze des Flurstücks 6556, Südgrenze des Flurstücks 6376, Ost- und

Südgrenze des Flurstücks 7721 (Am Aschenland), Südgrenzen der Flurstücke 6378, 724, 6368, 6363, 6360 und

6357, über das Flurstück 6404 (Geutensweg) der Gemarkung Fischbek.

(2) Das maßgebliche Stück des Bebauungsplans und die ihm beigegebene Begründung werden beim Staatsarchiv zu kostenfreier

Einsicht für jedermann niedergelegt.

(3) Es wird auf Folgendes hingewiesen:

1. Ein Abdruck des Plans und die Begründung können beim örtlich zuständigen Bezirksamt während der Dienststunden

kostenfrei eingesehen werden. Soweit zusätzliche Abdrucke beim Bezirksamt vorhanden sind, können sie gegen Kostenerstattung

erworben werden.

2. Wenn die in den §§ 39 bis 42 des Baugesetzbuchs bezeichneten Vermögensnachteile eingetreten sind, kann ein

Entschädigungsberechtigter Entschädigung verlangen. Er kann die Fälligkeit des Anspruchs dadurch herbeiführen, dass er

die Leistung der Entschädigung schriftlich bei dem Entschädigungspflichtigen beantragt. Ein Entschädigungsanspruch

erlischt, wenn nicht innerhalb von drei Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die in Satz 1 bezeichneten

Vermögensnachteile eingetreten sind, die Fälligkeit des Anspruchs herbeigeführt wird.

3. Unbeachtlich sind

a) eine nach § 214 Absatz 1 Nummern 1 bis 3 des Baugesetzbuchsbeachtliche Verletzung der dort bezeichneten Verfahrens-

und Formvorschriften,

b) eine unter Berücksichtigung des § 214 Absatz 2 des Baugesetzbuchs beachtliche Verletzung der Vorschriften

über das Verhältnis des Bebauungsplans und des Flächennutzungsplans und

c) nach § 214 Absatz 3 Satz 2 des Baugesetzbuchs beachtliche

Mängel des Abwägungsvorgangs, wenn sie nicht innerhalb von zwei Jahren seit dem In Kraft-Treten des Bebauungsplans schriftlich

gegenüber dem örtlich zuständigen Bezirksamt unter Darlegung des die Verletzung begründenden Sachverhalts geltend gemacht

worden sind.

§2

Für die Ausführung des Bebauungsplans gelten nachstehende planungsrechtliche Vorschriften:

1. Im Gewerbegebiet sind luftbelastende und geruchsbelästigende Betriebe sowie Tankstellen, Fuhrunternehmen,

Lagerhäuser und Lagerplätze unzulässig. Außerdem sind Handels- und Einzelhandelsbetriebe unzulässig, soweit sie

nicht mit Kraftfahrzeugen, Booten, Möbeln, Teppichen und sonstigen flächenbeanspruchenden Artikeln einschließlich

Zubehör oder mit Baustoffen, Werkzeugen, Gartengeräten und sonstigem Bau- und Gartenbedarf handeln, diese

Artikel ausstellen oder lagern. Ausnahmen für Vergnügungsstätten werden ausgeschlossen.

2. Im Kerngebiet sind Einkaufszentren und großflächige Handels- und Einzelhandelsbetriebe nach § 11 Absatz 3 der

Baunutzungsverordnung in der Fassung vom 23. Januar 1990 (BGBl. I S. 133), zuletzt geändert am 22. April 1993

(BGBl. I S. 466, 479), Vergnügungsstätten sowie Tankstellen im Zusammenhang mit Parkhäusern und Großgaragen

unzulässig. Ausnahmen für Tankstellen nach § 7 Absatz 3 Nummer 1 der Baunutzungsverordnung werden ausgeschlossen.

3. Im Mischgebiet sind Einzelhandelsbetriebe, Tankstellen und Vergnügungsstätten nach § 6 Absatz 2 Nummer 8 der

Baunutzungsverordnung in den überwiegend durch gewerbliche Nutzungen geprägten Teilen des Gebiets unzulässig.

Ausnahmen für Vergnügungsstätten nach § 6 Absatz 3 der Baunutzungsverordnung in den übrigen Teilen des Gebiets

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4. In den allgemeinen Wohngebieten sind nur im Erdgeschoss Läden mit jeweils einer Geschossfläche von maximal 400 m

zulässig.

5. Beiderseits der Verlängerung der Straße Süderelbebogen sind durch Anordnung der Baukörper oder durch geeignete

Grundrissgestaltung in den Wohngebieten die Wohn- und Schlafräume sowie entlang der Bahnanlagen in den Kernund

Mischgebieten die Aufenthaltsräume den lärmabgewandten Gebäudeseiten zuzuordnen. Soweit die Anordnung

der in Satz 1 genannten Räume an den lärmabgewandten Gebäudeseiten nicht möglich ist, muss für diese Räume ein

ausreichender Lärmschutz durch bauliche Maßnahmen an den Außentüren, Fenstern, Außenwänden und Dächern der

Gebäude geschaffen werden.

6. Tiefgaragen und Kellergeschosse sind unzulässig.

7. Für die Erschließung der reinen und allgemeinen Wohngebiete

sowie der Gemeinbedarfsflächen sind noch weitere örtliche Verkehrsflächen erforderlich. Ihre genaue Lage

bestimmt sich nach der beabsichtigten Bebauung. Sie werden gemäß § 125 Absatz 2 des Baugesetzbuchs hergestellt.

8. Im Bereich der festgesetzten Flächen für den Ausschluss von Nebenanlagen, Stellplätzen und Garagen können

Grundstückszufahrten zugelassen werden.

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Immobilienangebot der Freien und Hansestadt Hamburg

Wohnen im Elbmosaik in Neugraben-Fischbek

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9. Die festgesetzte Lärmschutzwand ist zu begrünen.

10. Dächer von Nebengebäuden, Garagen und überdachten

Stellplätzen (Carports) sind zu begrünen.

11. Auf ebenerdigen Stellplatzanlagen ist nach jedem vierten Stellplatz ein Baum zu pflanzen.

12. Für Ausgleichsmaßnahmen werden den Wohn-, Misch- und Kerngebietsflächen, Straßenverkehrsflächen, Flächen für

die Wasserwirtschaft, Grünflächen sowie Gemeinbedarfsflächen die im Bebauungsplangebiet festgesetzten Flächen

zum Schutz, zur Pflege und zur Entwicklung von Boden,Natur und Landschaft zugeordnet. Ausgenommen von der

Zuordnung sind das bestehende P+R-Gebäude südlich der Straße Ackerweg auf den Flurstücken 6566, 7726 und 7727,

der Gebäudebestand des Eisenbahnstellwerks auf dem Flurstück 6376 sowie der Gebäudebestand auf dem Flurstück

6515 östlich der Straße Am Aschenland. Außerdem sind von der Zuordnung die bestehenden Flächen für die Straßen

Süderelbebogen, Neuwiedenthaler Straße, Gleisstieg, Ackerweg, Am Aschenland und Geutensweg ausgenommen.

13. Für Ausgleichsmaßnahmen werden den in Nummer 12 aufgeführten Flächen darüber hinaus die außerhalb des

Bebauungsplangebiets liegenden Flurstücke 198, 199, 200,201, 879, 887, 891 (Teilfläche), 902, 905, 1233 (Teilfläche),

1234 (Teilfläche), 1235 (teilweise) und 1318 der Gemarkung Neuland und die Flurstücke 198 und 199 der Gemarkung

Gut Moor zugeordnet.

14. Die Ausgleichsmaßnahmen werden zu 53 vom Hundert (v. H.) den Wohn-, Misch- und Kerngebietsflächen, zu 18 v. H.

den Straßenverkehrsflächen, zu 13 v. H. den Gemeinbedarfsflächen,zu 10 v. H. den Grünflächen und zu 6 v. H. den

Flächen für die Wasserwirtschaft zugeordnet.

15. Die Neubebauung ist an ein Wärmenetz in Kraft-Wärme-Kopplung/Abwärme anzuschließen.

§3

Es gelten nachstehende gestalterische Anforderungen:

1. Für die Wohngebiete sowie die Gemeinbedarfsflächen gilt:

1.1 Im Bereich der zwingend festgesetzten Zahl der Vollgeschosse

sind die von außen sichtbaren Teile der Außenwände von Gebäuden mit roten bis blauroten Ziegelsteinen

zu verblenden; andere Baustoffe � wie Holz, Stahl und Glas � sind zulässig, wenn sie innerhalb der jeweils abgegrenzten

Abschnitte vorherrschend bleiben. Untergeordnete Bauteile können in anderen Materialien ausgeführt werden, wenn

die in Satz 1 aufgeführten Baustoffe vorherrschend bleiben. Kellerersatzräume und Garagen sind dem Hauptgebäude in

Material und Farbgebung gestalterisch anzupassen.

1.2 Außerhalb der in Nummer 1.1 genannten Bereiche sind die von außen sichtbaren Teile der Außenwände von Gebäuden

mit roten bis blauroten Ziegelsteinen zu verblenden oder als Putzbauten in hellen Farbtönen auszuführen. Für einzelne

Architekturteile können andere Baustoffe � wie Holz, Stahl und Glas � zugelassen werden, wenn Putz- oder Verblendmauerwerk

vorherrschend bleibt.

1.3 Für die Dachdeckung von über 25 Grad geneigten Dächern der Hauptgebäude sind bei einer Verwendung von Dachsteinen

nur rote oder anthrazitfarbene Materialien ohne glänzende oder glasierte Oberfläche zulässig.

1.4 Als Einfriedigungen zum öffentlichen Grund und zur freien Landschaft sind Mauern, Holzzäune mit senkrechter Lattung

oder Hecken zu verwenden.

2. In den reinen und allgemeinen Wohngebieten können Überschreitungen der Baugrenzen durch Treppenhausvorbauten,

Erker, Loggien, Balkone und Sichtschutzwände bis zu 1,5 m zugelassen werden.

3. In den Gewerbe- und Mischgebieten sind Großwerbetafeln sowie Werbeanlagen oberhalb der Gebäudetraufen unzulässig.

Werbeanlagen, die nach ihrer Richtung, Größe oder Höhenlage auf die benachbarten Wohngebiete und Gemeinbedarfsflächen

einwirken, sind unzulässig.

4. Zwingend festgesetzte Staffelgeschosse sind an der Süd- und Nordseite der Gebäude sowie an den freistehenden Giebeln

um jeweils mindestens 1,5 m zurückzusetzen.

§4

Für das Plangebiet werden die bisher bestehenden Bebauungspläne aufgehoben.

Verordnung

über den Bebauungsplan Neugraben-Fischbek 65

Vom 9. Mai 2006 (HmbGVBl. S. 218) Auf Grund von § 10 des Baugesetzbuchs in der Fassung

vom 23. September 2004 (BGBl. I S. 2415), zuletzt geändert am 21. Juni 2005 (BGBl. I S. 1818, 1824), in Verbindung mit

§ 3 Absätze 1 und 3 sowie § 5 Absatz 1 des Bauleitplanfeststellungsgesetzes in der Fassung vom 30. November 1999 (Hmb-

GVBl. S. 271), zuletzt geändert am 14. Dezember 2005 (Hmb-GVBl. S. 525), § 81 Absatz 1 Nummer 2 der Hamburgischen

Bauordnung vom 14. Dezember 2005 (HmbGVBl.S. 525, 563), § 6 Absätze 4 und 5 des Hamburgischen

Naturschutzgesetzes in der Fassung vom 7. August 2001 (HmbGVBl. S. 281), zuletzt geändert am 20. April 2005

(HmbGVBl. S. 146), und § 4 des Hamburgischen Klimaschutzgesetzes vom 25. Juni 1997 (HmbGVBl. S. 261),

geändert am 16. November 1999 (Hmb-GVBl. S. 255), wird verordnet:

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