Englisch - Privates Johannes-Gymnasium Lahnstein

johannesgymnasium

Englisch - Privates Johannes-Gymnasium Lahnstein

Einleitung

Schulinterne Arbeitspläne Englisch

Johannes-Gymnasium, Lahnstein

Stand: 15.05.2011

Im Sinne der Qualitätsentwicklung und -sicherung hat die Fachkonferenz Englisch des

Johannes-Gymnasiums ein schulinternes Kerncurriculum und einen sich daraus ergebenden

schulinternen Arbeitsplan Englisch bezogen auf jeweils zwei Jahrgangsstufen in der

Sekundarstufe I erarbeitet.

Im Zentrum dieses Kerncurriculums steht der Erwerb der kommunikativen Kompetenz durch

die Schülerinnen und Schüler orientiert an den Kompetenzstufen des Gemeinsamen

europäischen Referenzrahmens für Sprachen.

Dabei ist im Englischunterricht das Erreichen der sprachlichen und interkulturellen

Handlungsfähigkeit das übergeordnete Ziel. Hierbei verweisen wir auf das Strukturmodell der

Funktionalen Kommunikativen Kompetenzen, wie es in dem Kerncurriculum Englisch für das

Land Niedersachsen beschrieben wird. Dort heißt es:

Im Englischunterricht ist die sprachliche und interkulturelle Handlungsfähigkeit das

übergeordnete Ziel. Erfolgreiches sprachliches Handeln umfasst die Fähigkeit zu

Rezeption, Interaktion und Produktion.

Hierbei greifen die drei im Strukturmodell dargestellten Bereiche der funktionalen

kommunikativen, der interkulturellen und der Methodenkompetenzen ineinander.

Bei den funktionalen kommunikativen Kompetenzen wirken die kommunikativen

Fertigkeiten und die sprachlichen Mittel zusammen. Die kommunikativen Fertigkeiten sind

Hörverstehen bzw. Hör-/ Sehverstehen, Leseverstehen, Sprechen, Schreiben und

Sprachmittlung. In den beiden erstgenannten rezeptiven Fertigkeiten erreichen die

Schülerinnen und Schüler eine höhere Kompetenzstufe als in den produktiven

Fertigkeiten Sprechen und Schreiben. Mit Sprachmittlung ist die Fertigkeit des

sinngemäßen Übertragens in Fremd- und Herkunftssprache zur Bewältigung von

Kommunikationssituationen gemeint.

Zu den sprachlichen Mitteln gehören Wortschatz, Grammatik, Aussprache, Intonation und

Orthografie. Sie sind funktionale Bestandteile der Kommunikation und haben

grundsätzlich dienende Funktion.

Darüber hinaus werden Methodenkompetenzen erworben. Die Lernenden setzen sich mit

fachspezifischen Methoden, Arbeitstechniken, Lernstrategien und der Organisation des

Sprachlernprozesses auseinander, um ihren Lernweg zunehmend selbstständig und

effektiv gestalten zu können.

Im Bereich der interkulturellen Kompetenzen werden Schülerinnen und Schüler befähigt,

fremdsprachliche Äußerungen vor dem Hintergrund ihrer eigenen kulturellen Identität zu

deuten, zu werten und zu beurteilen. Sie eignen sich soziokulturelles Orientierungswissen

an, entwickeln Interesse und Bewusstsein für eigene sowie andere Verhaltensweisen und

gehen tolerant und kritisch mit kulturellen Differenzen um. Ziel ist die praktische

Bewältigung von interkulturellen Begegnungssituationen. 1

1 Aus: Kerncurriculum Englisch für das Gymnasium in Niedersachsen, Kultusministerium Niedersachsen,

http://db2.nibis.de/1db/cuvo/datei/kc_gym_englisch_nib.pdf


Schulinterner Arbeitsplan Englisch für die

Klassen 5 und 6

3

Die konkrete Umsetzung des Kerncurriculums für die Klassen 5 und 6 (bzw. 6 und 7

altsprachlicher Zweig) wird zunächst durch das im Unterricht verwendete Lehrwerk Green

Line, Klett-Verlag, das sich eng an den Vorgaben des Lehrplanes orientiert, vorgegeben.

Wir verweisen für die Darstellung der Kompetenzbereiche auf die detaillierte Synopse des

Klett-Verlages (http://www.klett.de/sixcms/media.php/66/rp_synopse_gl_2.730419.doc). Hier

werden die von den Schülerinnen und Schülern in der 5. und 6. Klasse zu ereichenden

Kompetenzen orientiert am Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen in den Bereichen

Sprache, Inhalte und Methoden/Lern- und Arbeitstechniken detailliert beschrieben.

Über diese durch das Lehrwerk vorgegebenen Kompetenzbereiche hinaus, hat sich die Fachkonferenz

Englisch des Johannes-Gymnasiums weitere Ziele und Schwerpunkte gesetzt, die

im folgenden schulinternen Arbeitsplan kurz dargestellt werden.

Kerncurriculum

Die durch das Kerncurriculum vorgegebenen sprachlichen, inhaltlichen und methodischen

Kompetenzen werden in der Arbeit mit dem Lehrwerk Green Line des Klett-Verlags

erarbeitet. Dabei wird angestrebt, die obligatorischen Teile des jeweiligen Lehrwerks bis zum

Ende eines Schuljahres zu bearbeiten. Die fakultativen Teile (Free Section, Trailers) können

abhängig von den zeitlichen Möglichkeiten einbezogen werden.

Arbeitsmaterialien

- Verbindlich vorgeschrieben ist die Anschaffung des Lehrbuchs Green Line 1 für

Klasse 5 (bzw. 6 im altsprachlichen Zweig) und Green Line 2 für Klasse 6 (bzw. 7

im altsprachlichen Zweig) sowie die dazu gehörenden Workbooks mit Audio-CDs

und Lernsoftware.

- Empfohlen wird zusätzlich die Anschaffung eines zweisprachigen Wörterbuchs.

Die „Skills-Pages“ des Lehrwerks sind verbindlich zu behandeln.

- Für Schüler mit zusätzlichem Übungsbedarf kann das Übungsheft „Fit für Tests

und Klassenarbeiten“ und/oder „Das Trainingsbuch“ empfohlen werden.

Prinzip der funktionalen Einsprachigkeit

- Der Unterricht wird im Sinne des Prinzips der funktionalen Einsprachigkeit in den

Klassen 5 und 6 (bzw. 6 und 7 im altsprachlichen Zweig), wann immer möglich, in

der Zielsprache gehalten. Aus arbeitsökonomischen Gründen oder wenn es für das

Verständnis notwendig ist, kann das Deutsche herangezogen werden. Dies wird

mit zunehmenden Lernfortschritt der Schüler immer weniger notwendig sein.

Grammatikvermittlung

- Die Vermittlung der Grammatik erfolgt unter Bewusstmachung der wichtigsten

Regeln und Strukturen.


Skills

4

Grundsätzlich werden die im Lehrwerk angebotenen Skills-Pages im Unterricht behandelt.

Darüber hinaus betont die Fachschaft Englisch folgende Schwerpunkte:

Reading

- Extensives Leseverstehen: Die Schüler sind in der Lage, selbstständig längere,

ihrem Lernstand angemessene Texte und Lektüren zu lesen und zu verstehen.

Die Fachkonferenz empfiehlt zu diesem Zweck die Anschaffung und Einrichtung

von Klassenbibliotheken bzw. verweist auf entsprechende Texte, die in der

Bibliothek zur Verfügung stehen.

- Die im Lehrwerk angebotenen Fortsetzungsgeschichten werden im Sinne des

extensiven Leseverstehens einbezogen.

- Im 2. Halbjahr der Klasse 6 (bzw. der Klasse 7 im altsprachlichen Zweig) wird im

Unterricht eine längere Lektüre gelesen und behandelt.

Listening/Viewing

- „Viewing Comprehension“: Die Schüler verstehen einfache und didaktisch

aufbereitete Film- und Fernsehbeiträge in englischer Sprache und sind in der Lage,

aus diesen landeskundliche Informationen zu entnehmen.

Über das reine Hörverstehen hinaus wird in diesem Bereich der bewusste Umgang

mit Bild- und Sprachinformationen, wie sie in der Welt der Medien den Schüler

ständig begegnen, eingeübt. Dies stellt gleichzeitig einen Beitrag zur Medienerziehung

dar, indem Filme nicht nur passiv konsumiert werden, sondern mit ihnen

im Unterricht auch aktiv gearbeitet wird.

Der Klett-Verlag stellt für diesen Zweck die Filmreihe „Action UK“ bereit, die

begleitend zum Lehrwerk ansprechendes und dem Sprachniveau angepasstes

Filmmaterial beinhaltet. Die Filmreihe „Action UK“ wird in Klasse 5 und 6

zumindest in Ausschnitten behandelt.

Speaking

- Zur Übung der korrekten Aussprache nutzen die Schüler die dem Workbook

beiliegenden Audio-CDs (nach dem Prinzip hören - imitierend nachsprechen)

sowie die Übungen zur Kommunikation in der Lernsoftware.

- Der Diskurs im Unterricht erfolgt grundsätzlich in der Zielsprache Englisch. Auch

in Gruppen- oder Partnerarbeit verwenden die Schüler weitgehend nur Englisch.

- Im Englischunterricht werden vielfältige Sprechanlässe geschaffen, z.B. durch

Rollenspiele, Interviews, Tandem Activities (Workbook) oder auch durch lautes

Lesen von Texten und Dialogen in verteilten Rollen.

- Zur Ausspracheschulung werden Songs und kleinere Gedichte oder Raps auswendig

gelernt und allein oder in der Gruppe vorgetragen.

Writing

- Von Beginn an trainieren die Schüler Formen des freien schriftlichen Ausdrucks in

authentischen Schreibanlässen, z.B. durch ein Vorstellungsposter „That's me“,


Inhalte

5

einfache Texte wie E-Mails, Postkarten, Versprachlichung von Bildergeschichten

oder das Erstellen von Postern und Lernplakaten.

Mediation/Sprachmittlung

- Die Behandlung der im Lehrwerk angebotenen Mediation-Übungen ist verbindlich.

Christlich religiöses Leben

- Die Schüler beherrschen einige einfache und gängige Gebetstexte in englischer

Sprache sowie die grundlegenden Gebetsformeln.

- Die Schüler beherrschen ein grundlegendes Vokabular aus dem semantischen Feld

Gottesdienst/Religion.

Methodenkompetenzen

- Als Bestandteil des schulinternen Methodencurriculums erwerben die Schüler im

Fach Englisch methodische Kenntnisse und Fertigkeiten, die sie im Prozess des

Spracherwerbs unterstützen.

- Von Beginn an üben die Schüler die Technik des effektiven und systematischen

Vokabellernens ein. Dazu gehört verbindlich das Führen eines Vokabelheftes oder

einer Vokabelkartei zur Einübung und Festigung des Schriftbildes, das gerade den

jüngeren Schülern im Englischen Probleme bereitet.

- Daneben werden folgende Grundprinzipien des Vokabellernens vermittelt und

eingeübt:

Lernen in kleinen Portionen

Abfragen zur Übung (mündlich und schriftlich)

Berücksichtigung der Kontextspalten und Anwendungsbeispiele im

Lehrbuch

Nutzung des Lernprogramms (Klett Lernsoftware)

Systematisierung durch Word Webs, Mind Maps, thematische

Wortlisten etc.

- In regelmäßig durchgeführten schriftlichen oder mündlichen Vokabelüberprüfungen

(s. Abschnitt Leistungskontrollen) werden Vokabeln wo nötig zunächst

mit Angabe der deutschen Wortbedeutung, später wenn möglich kontextuell

abgefragt.

- Neben Vokabelheft bzw. der Vokabelkartei führen die Schüler ein Hausheft, einen

Folder, in dem Arbeitsblätter und -materialien gesammelt und geordnet werden.

- Die Schüler kennen grundlegende Techniken des Vokabelerschließens (Kontext,

Wortfamilien, ähnliche Wörter im Deutschen oder anderen Sprachen etc.)

- Die Schüler werden sukzessiv zu einem passiven Verständnis der „phonetic

symbols“ geführt.

- Die Schüler sind zunehmend in der Lage Partner- und Gruppenarbeit in englischer

Sprache durchzuführen.


6

- Durch die Einführung des Ausleihsystems für Schulbücher sind gängige Texterschließungsformen

wie Unterstreichen oder farbliches Markieren relevanter

Wörter oder Textstellen nicht mehr möglich. Eine Möglichkeit diese Techniken

dennoch durchzuführen ist der Einsatz von Transparentfolien und abwaschbaren

Folienstiften.

Individuelle Förderung

- Zu Beginn der 5. Klasse wird besonders berücksichtigt, dass die Schüler mit unterschiedlichen

Vorkenntnissen aus den Grundschulen ans Johannes-Gymnasium

kommen. Mit geeigneten Maßnahmen (z.B. durch die „Pick-up“-Abschnitte des

Lehrbuchs) werden bereits vorhandene Kenntnisse im Wortschatz wiederholt und

gefestigt bzw. angeglichen.

- Die Fachschaft entwickelt ein Konzept, das es ermöglicht, auch in den Halbtagsklassen

Schüler mit Leistungsschwächen im Fach Englisch individuell zu fördern.

In der Ganztagsklasse sind spezielle Förderstunden zur differenzierten Förderung

eingerichtet. In Ergänzung besteht hier ein Angebot an individuellen Fördermöglichkeiten.

(„Schüler helfen Schülern“ bzw. Förderstunden bei ehemaligen

Kollegen oder Studenten).

- Die Förderung besonders begabter Schüler erfolgt zunächst durch das Angebot

zusätzlicher Lektüren in englischer Sprache und durch zusätzliche Projekte (z.B.

Erstellen einer Broschüre).

Evaluation

- Jeder Lehrer führt mindestens einmal im Schuljahr eine Evaluationsmaßnahme

zum Englischunterricht durch. Dies kann durch ein Gespräch oder durch einen

speziell auf den Englischunterricht abgestimmten Fragebogen geschehen.

Leistungsfeststellung und Leistungsbewertung

Schriftliche Leistungsmessung

- Außer im 1. Halbjahr der Klasse 5, in dem nur eine Klassenarbeit geschrieben

wird, werden in jedem Halbjahr zwei Klassenarbeiten geschrieben, deren Ergebnisse

zu 50% in die Zeugnisnote eingehen.

- Eine der Klassenarbeiten in den beiden neusprachlichen Klassen 5 ist eine Parallelarbeit.

In Klasse 6 wird nach Möglichkeit ebenfalls eine Parallelarbeit geschrieben.

- Klassenarbeiten in der 5. und 6. Klasse dauern nicht länger als 1 Schulstunde (45

Minuten).

- In den Klassen 5 und 6 liegt der Schwerpunkt der Klassenarbeiten auf der Überprüfung

der Beherrschung neuer Strukturen in eng begrenzten Einsatz- und

Grammatikaufgaben, die aber kontextuell eingebunden sein sollten. In jeder

Klassenarbeit kommt ein Aufgabenteil mit freier Textproduktion im Rahmen der

zuvor eingeübten einfachen Textformen vor, der zunehmend stärker gewichtet

wird.

- Diktate sind in der Regel nicht Bestandteil von Klassenarbeiten, können aber als

Hausaufgabenüberprüfung eingesetzt werden.


- Alle Kompetenzbereiche können Bestandteil der Klassenarbeiten sein.

Andere Leistungen

7

- Neben den schriftlichen Leistungsnachweisen werden andere Leistungen eingefordert

und bewertet. Dies sind:

Epochalnoten (mindestens zwei pro Halbjahr)

mündliche und schriftliche Vokabel- und Grammatiküberprüfungen

Hausaufgaben, Heftführung und Vokabelheftführung

- In die Epochalnoten fließen ein:

ständige konstruktive Mitarbeit

der Grad der beim jeweiligen Lernstand zu erwartenden Sprachbeherrschung

(Sprachrichtigkeit, Ausdrucksvermögen,

kommunikative Kompetenz)

die inhaltliche Qualität

Verlässlichkeit und Fleiß bei Hausaufgaben

- Die Epochalnoten gehen zu mindestens 50% in die Bewertung der „Anderen

Leistungen“ ein.


Schulinterner Arbeitsplan Englisch für die

Klassen 7 und 8

Kerncurriculum

8

Die vom Lehrplan vorgegeben Inhalte für das 3. und 4. Lernjahr in den neusprachlichen

Klassen bzw. für das 2. und 3. Lernjahr in den altsprachlichen Klassen werden im Bezug auf

die Aspekte Sprache, Inhalte und Methoden/Lern- und Arbeitstechniken anhand der

Materialien des Lehrwerks Green Line Bd. 3 und 4 bzw. Band 2 und 3, die sich eng an den

zur Zeit gültigen Lehrplan anlehnen, erarbeitet. Wie im Lehrwerk angelegt steht für die Fachschaft

das Erreichen der „communicative competence“ im Vordergrund. Eine detaillierte

Zusammenstellung findet sich auf der Homepage des Klettverlags.

(http://www.klett.de/sixcms/media.php/66/synopse_rp_gl3_4.pdf)

Skills

Arbeitsmaterialien

- Verbindlich vorgeschrieben ist im neusprachlichen Zweig die Anschaffung des

Lehrbuchs Green Line 3 für Klasse 7 und Green Line 4 für Klasse 8 sowie die

dazu gehörenden Workbooks mit Audio-CDs. Im altsprachlichen Zweig sind dies

das Lehrbuch Green Line 2 in Klasse 7 und Green Line 3 in Klasse 8 mit den dazu

gehörenden Workbooks und Audio-CDs und Lernsoftware.

- Empfohlen wird zusätzlich die Anschaffung eines zweisprachigen Wörterbuchs

(Schülerwörterbuch von PONS).

- Die obligatorischen Teile des Lehrwerkes werden bis zum jeweiligen Schuljahresende

bearbeitet. Die fakultativen Teile werden falls möglich mit einbezogen.

- Die "Skills-Pages" des Lehrwerks sind verbindlich zu behandeln.

Über die vom Lehrwerk vorgegebenen Inhalte hinaus werden in der 7. und 8. Klassenstufe

folgende Schwerpunkte festgelegt.

Reading

- Förderung der Lesekompetenz: Möglichst in jedem Schuljahr wird das extensive

Leseverstehen durch die Behandlung einer längeren, lehrwerksunabhängigen

Lektüre eingeübt. Eine Lektüre in Klasse 7 oder 8 ist verbindlich.

- Die Schüler werden zur selbstständigen Beschäftigung mit englischsprachigen

Texten angeregt. Dazu kann eine Klassenbibliothek eingerichtet werden oder es

kann auf geeignete Titel in der Schulbibliothek hingewiesen werden.

- Die fakultativen Lesetexte im Lehrwerk werden zur Einübung des extensiven

Leseverstehens genutzt.


Inhalte

Writing

9

- In der 7. und 8. Klasse wird verstärkt das Schreiben kürzerer englischer Texte

trainiert. Hierzu bieten sich z.B. Book Reviews, Film Reviews, Story Writing,

Brochures, Diary oder Class Newspaper an.

Speaking

- Im Englischunterricht ist die Unterrichtssprache durchgehend Englisch.

- Die mündliche Artikulations- und Ausdrucksfähigkeit in der Fremdsprache wird

außerdem durch Klassen- und Gruppendiskussionen, Rollenspiele, Auswendiglernen

von kurzen Texten und Songs gefördert.

Listening/Viewing

- Die Schüler verstehen einfache Film- und Fernsehbeiträge in englischer Sprache

und sind in der Lage, ihnen landeskundliche Informationen zu entnehmen. Dazu

werden die lehrwerksbegleitende Filmreihe „Action UK“ bzw. andere didaktisch

aufgearbeitete Filmsequenzen eingesetzt.

Mediation/Sprachmittlung

- Die Behandlung der im Lehrwerk angebotenen Mediation-Übungen ist verbindlich.

Christlich religiöses Leben

- Wie in den vorhergehenden Klassenstufen werden Gebetstexte in englischer

Sprache eingeübt.

Fächerübergreifende Projekte

- Einmal in jedem Schuljahr wird nach Möglichkeit ein fächerübergreifendes

Projekt durchgeführt. In Klasse 7 (neusprachlich) bieten sich dazu, anknüpfend an

die Angebote des Lehrwerks, folgende Bereiche an:

Klasse 7: Computing, Biology, Geopgraphy

Klasse 8: History, Music, Science

Sicherung von Grundwissen

- Auf regelmäßiges Vokabellernen und systematische Vokabelarbeit in der Form

von Word Webs und Mind Maps wird Wert gelegt. Die Schüler werden zu

systematischer Wortschatzarbeit angehalten, zum Beispiel durch Führen eines

Vokabelhefts bzw. einer Vokabelkartei. Es finden regelmäßige Vokabelüberprüfungen

statt.


Methodenkompetenzen

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- Jeder Schüler führt nach den in Klasse 5 eingeführten Regeln ein Hausheft, einen

Folder für Materialien und ggf. ein Vokabelheft bzw. eine Vokabel-Lernkartei.

- Die Schüler verfügen über individuelle Techniken des Memorierens und Vokabellernens.

- Die Schüler beherrschen den Umgang mit einem zweisprachigen Wörterbuch.

- Die Schüler können kurze „Talks“ mit Hilfe von Stichworten und Notizen auf

Karteikarten geben.

- In Projektarbeitsphasen üben Schüler Recherche- und Präsentationstechniken

(Lernplakat, Poster, Powerpoint-Präsentation) ein. Sie werden dabei dazu

angeleitet, die Informationsvielfalt der Neuen Medien bewusst und zielgerichtet

zu nutzen.

Individuelle Förderung

- Die Fachschaft entwickelt ein Konzept, das es ermöglicht, auch in den Halbtagsklassen

Schüler mit Leistungsschwächen im Fach Englisch individuell zu fördern.

In der Ganztagsklasse sind spezielle Förderstunden zur differenzierten Förderung

eingerichtet. In Ergänzung besteht hier ein Angebot an individuellen Fördermöglichkeiten.

(„Schüler helfen Schülern“ bzw. Förderstunden bei ehemaligen

Kollegen oder Studenten).

- Für leistungsstärkere Schüler wird als Zusatzangebot ab der 8. Klasse die Teilnahme

am Fremdsprachenwettbewerb Englisch ermöglicht.

Evaluation

- Jeder Lehrer führt mindestens einmal im Schuljahr eine Evaluationsmaßnahme

zum Englischunterricht durch. Dies kann durch ein Gespräch oder durch einen

speziell auf den Englischunterricht abgestimmten Fragebogen geschehen.

Leistungsfeststellung und Leistungsbewertung

Schriftliche Leistungsmessung

- In jedem Halbjahr werden zwei Klassenarbeiten geschrieben.

- Eine der vier Klassenarbeiten in den beiden neusprachlichen Klassen 7 ist eine

Parallelarbeit. In der Klasse 8 wird nach Möglichkeit ebenfalls eine Parallelarbeit

geschrieben.

- Klassenarbeiten in der 7. und 8. Klasse dauern in der Regel nicht länger als eine

Schulstunde (45 Minuten).

- In jeder Klassenarbeit kommt ein Aufgabenteil mit freier Textproduktion vor, der

zunehmend stärker gewichtet wird (z.B. Bildgeschichten versprachlichen, Briefe,

E-Mails oder Postkarten schreiben, Mediation etc.). Hör- und Leseverständnisüberprüfungen

können Teil der Klassenarbeiten sein.

- Zur Bewertung der freien Teile wird kein Fehlerindex benutzt. Die Fachschaft

erarbeitet Bewertungskriterien für freie Textaufgaben.


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- Grammatikaufgaben sollten in einen kommunikativen Kontext eingebunden sein.

- Diktate sind in der Regel nicht Bestandteil von Klassenarbeiten, können aber als

Hausaufgabenüberprüfung eingesetzt werden.

Andere Leistungen

- Neben den schriftlichen Leistungsnachweisen werden andere Leistungen

eingefordert und bewertet. Dies sind:

Epochalnoten (mindestens zwei pro Halbjahr)

mündliche und schriftliche Vokabel- und Grammatiküberprüfungen

Hausaufgaben, Heftführung und andere Leistungen wie Kurzreferate,

Präsentationen etc. können hinzugezogen werden

- In die Epochalnoten fließen ein:

ständige konstruktive Mitarbeit

der Grad der beim jeweiligen Lernstand zu erwartenden Sprachbeherrschung

(Sprachrichtigkeit, Ausdrucksvermögen,

kommunikative Kompetenz)

die inhaltliche Qualität

Verlässlichkeit und Fleiß bei Hausaufgaben

- Die Epochalnoten gehen zu mindestens 50% in die Bewertung der „Anderen

Leistungen“ ein.


Schulinterner Arbeitsplan Englisch für die

Klassen 9 und 10

Kerncurriculum

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Die vom Lehrplan vorgegeben Inhalte für das 5. und 6. Lernjahr in den neusprachlichen

Klassen bzw. für das 4. und 5. Lernjahr in den altsprachlichen Klassen werden im Bezug auf

die Aspekte Sprache, Inhalte und Methoden/Lern- und Arbeitstechniken anhand der

Materialien des Lehrwerks des Klett-Verlages Green Line 5 und Green Line 6 Transition in

den neusprachlichen Klassen bzw. Green Line 4 und 5 in den altsprachlichen Klassen, die

sich eng an den zur Zeit gültigen Lehrplan anlehnen, erarbeitet. Eine detaillierte Lernplansynopse

für Klasse 9 findet sich auf der Homepage des Klettverlags bzw. im Anhang

(http://www.klett.de/sixcms/media.php/66/synopse_rp_gl5.pdf).

Arbeitsmaterialien

- Verbindlich vorgeschrieben ist im neusprachlichen Zweig die Anschaffung des

Lehrbuchs Green Line 5 für Klasse 9 und Green Line 6 Transition für Klasse 10

sowie die dazu gehörigen Workbooks mit Audio-CDs und Lernsoftware. Im

altsprachlichen Zweig sind dies das Lehrbuch Green Line 4 in Klasse 9 und Green

Line 5 in Klasse 10 mit den dazu gehörigen Workbooks mit Audio-CDs und Lernsoftware.

In der altsprachlichen Klasse 10 werden nach Möglichkeit auch einzelne

Kapitel aus Green Line 6 Transition bearbeitet.

- Alle Schülerinnen und Schüler verfügen über ein zweisprachiges Wörterbuch.

Empfohlen wird die Anschaffung des Schülerwörterbuchs von PONS.

- Die obligatorischen Teile des Lehrwerkes werden bis zum jeweiligen Schuljahresende

bearbeitet. Die fakultativen Teile werden, falls möglich, mit einbezogen.

Lektüre

- In den Klassen 9 oder 10 ist die Lektüre einer Ganzschrift – möglichst in

Absprache der Lehrkräfte der Parallelklassen – vorgesehen. Die Lektüre sollte

möglichst die Originalfassung eines englischen, amerikanischen oder ansonsten

englischsprachigen Jugendbuches sein.

Fächerübergreifende Projekte

- In Klasse 9 und/oder 10 wird mindestens ein fachübergreifendes Projekt durchgeführt.

Besonders geeigneter Ansatzpunkt hierfür ist das Compassion-Projekt in

der 10. Klasse. Unter dem Themenschwerpunkt „Making a difference” sollten in

Zusammenarbeit mit Fächern wie Religion oder Sozialkunde sozialrelevante

Themen im Englischunterricht behandelt werden.

Wortschatzarbeit

- Auch in den Klassen 9 und 10 erwarten wir von den Schülern eine systematische

Wortschatzarbeit, zum Beispiel durch das Führen eines Vokabelhefts oder einer

Vokabelkartei. Regelmäßige Vokabelüberprüfungen gehen in die mündliche

Leistungsbewertung ein.


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- Die Schülerinnen und Schüler beherrschen die grammatischen Fachbegriffe, die

jeweils im Anhang bzw. der Grammatik des Lehrbuches aufgeführt werden. Unterrichtssprache

ist grundsätzlich Englisch.

Austauschprogramm

- Die Fachschaft bemüht sich weiter um ein Austauschprogramm mit einer

englischen oder irischen Schule für die Schüler der Klasse 9. Der Begegnungstag

mit dem eintägigen Besuch einer größeren Schülergruppe aus Chelmsford/England

und der Vorbereitung durch E-Mail-Kontakte soll beibehalten werden.

Konzept zum Einsatz von Medien und Methoden

- Den Schülern wird die Anschaffung von Lernprogrammen (z. B. zum Lehrwerk)

empfohlen; wenn möglich, werden Lernprogramme im Unterricht vorgestellt.

- Das Hör- und das Hör-/Sehverstehen werden u. a. mit den CDs und DVDs zum

Lehrwerk speziell geschult.

- Die Schülerinnen und Schüler erhalten in jedem Schuljahr hinreichende Möglichkeiten,

ihre Kompetenzen im Bereich Präsentation und Medien zu erweitern,

indem sie kleinere Präsentationen (am Anfang z. B. in Form von „one-minutetalks“)

mit visueller Unterstützung (z. B. durch Tafelbild, -anschrieb, Lernplakat,

Poster, später auch durch PowerPoint-Präsentation) vorbereiten, Nachschlagewerke

nutzen und einfache Internetrecherchen durchführen.

Differenzierungsmaßnahmen/Förderkonzept

- In Klasse 9 und 10 wird versucht, soweit möglich intern zu differenzieren (Binnendifferenzierung)

und zu fördern. Zusätzlich zum Unterrichtsangebot wird den

Schülern die Teilnahme am Fremdsprachenwettbewerb Englisch ermöglicht.

Schwächere Schüler können im Rahmen des Ganztagsförderkonzepts individuell

gefördert werden.

Evaluation

- Jeder Lehrer führt mindestens einmal im Schuljahr eine Evaluationsmaßnahme

zum Englischunterricht durch. Dies kann durch ein Gespräch oder durch einen

speziell auf den Englischunterricht abgestimmten Fragebogen geschehen.

Leistungsfeststellung und Leistungsbewertung

- Die Leistungsbewertung setzt sich zu je 50% aus schriftlichen und sonstigen

Leistungen zusammen. Zu den sonstigen Leistungen gehören:

Epochalnoten (mindestens zwei pro Halbjahr)

mündliche und schriftliche Vokabel- und Grammatiküberprüfungen

Hausaufgaben, Referate, Präsentationen, szenische Darstellungen

etc. können hinzugezogen werden

- Schriftliche Leistungen sind je zwei Klassenarbeiten pro Halbjahr. Es wird in der

9. und 10. Klasse bei der Bewertung schriftlicher Leistungen kein Fehlerindex

verwendet. Die Klassenarbeiten sind weiterhin zunehmend kompetenzorientiert –


Fazit

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writing, reading, listening, viewing comprehension – und enthalten einen

steigenden Anteil an freier Textproduktion. Grammatikaufgaben werden möglichst

im Kontext gestellt.

- In einer Klassenarbeit in der 10. Klasse gibt es nur eine produktive/kreative

Schreibaufgabe, in der die Fremdsprache möglichst situationsbezogen verwendet

werden soll (z. B. ein Bild beschreiben, einen Brief schreiben mit Informationen

über sich selbst, eine Geschichte nach Stichworten oder Bildern schreiben, eine

Geschichte nacherzählen, eine Person beschreiben, die eigene Meinung zu einem

Thema formulieren, kontroverse Fragen diskutieren, Informationen zusammenfassen...)

und in der, in Anlehnung an und Vorbereitung auf die Sekundarstufe II,

die sprachliche Seite (integrative Sprachbewertung) mit zwei Dritteln und die

inhaltliche Seite mit einem Drittel in die Wertung eingehen. Abweichungen sind,

je nach Komplexität des Inhalts, möglich. Die Fachschaft erarbeitet einen

Bewertungsbogen zur Bewertung von Texten.

- Zur Vorbereitung auf die Anforderungen der MSS ist mindestens eine Klassenarbeit

in der 10. Klasse zweistündig.

Am Ende der 6., 8. und 10. Klasse sollen folgende Kompetenzstufen des Gemeinsamen

Europäischen Referenzrahmens für Sprachen erreicht sein:

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