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„NETZ FÜR KINDER“

Von Sebastian Papsdorf, Felix Rall & Barbara Jensen


GLIEDERUNG

� Ausgangssituation und deren Probleme

� Gefahren

� Cyber- Mobbing

� Die Initiative „Netz für Kinder“

- Sicherer Surfraum

- Förderung guter Kinderangebot

� Andere Initiativen


AUSGANGSSITUATION UND DEREN

PROBLEME

� Kinder sind für die Gefahren des Internets anfälliger als

Erwachsene.

� Dabei spielt die fehlende Erfahrung und Naivität eine

tragende Rolle.

� Eltern vernachlässigen die Internetaktivitäten ihres

Kindes.

� Allgemein ist die fehlende Kontrolle der Schulen und

anderer Institutionen zu bemängeln.


GEFAHREN

� Allgemein kann man zwischen zwei Hauptgefahren

unterscheiden:

1. Gefahr durch Pädophile

2. Gefahr durch jugendgefährdende Inhalte


GEFAHREN

� Zu 1.

� Pädophile machen sich die Anonymität des Internets zu

nutzen.

� Dabei sind Chaträume und Messengerdienste die

Problemzonen.

� Kinder von 7-12 gehören zu der am meisten gefährdeten

Zielgruppe.

� Täter versuchen das Vertrauen der Kinder aufzubauen.


GEFAHREN

� Gezielt können die Täter ein Gespräch führen, um die

Kinder von sich zu überzeugen

� Ohne das Wissen der Eltern können so Treffen

vereinbart werden oder z. B. Fotos geschickt werden.


GEFAHREN

� Zu 2.

� Das Internet bietet eine riesige Fülle an Informationen

und Inhalten und dabei sind sehr viele jugendgefährdend.

� Für Kinder sind diese Inhalte auf den ersten Blick kaum

zu unterscheiden.

� Hauptgefahren sind pornografische und

gewaltverherrlichende Inhalte.


GEFAHREN

� Selbst auf Plattformen, die auf den ersten Anschein

akzeptabel aussehen verstecken sich solche Inhalte (z.B.

Youtube).

� Besonders Werbungen die als Pop Ups erscheinen stellen

eine Gefahr dar, da sie meist etwas anderes versprechen

als es wirklich gibt.

� Die Warnhinweise und „Kontrollen“ der Websites sind

selbst für Kinder leicht zu umgehen.


CYBER- MOBBING

� Auch Cyberstalking/bullying genannt

� Man versteht darunter das gezielte einsetzen

elektronischer Kommunikationsmittel von Personen zum

drangsalieren anderer.

� Mittel dazu sind E- mails, Messengerdienste, Chaträume

und Mobiltelefone.

� Täter belästigen Opfer oder versuchen sie mit falschen

Behauptungen etc. bloßzustellen.


CYBER- MOBBING

� Zuerst war diese Form des Mobbings eher zwischen

Schülern und Lehrern bekannt.

� Schüler die Videos und Fotos von Lehrern bearbeiteten

und auf Internetplattformen stellten.

o Das Problem ist, dass die Hemmschwelle im Internet

sehr gering ist, da man seinem „Opfer“ nicht gegenüber

steht und die Rückmeldung des eigenen Verhaltens

ausbleibt (Online Disinhibition Effect).


CYBER- MOBBING

� „Das Fehlen von Autoritätspersonen in diesem nicht

überwachten Raum ermutigt Menschen, ihren Impulsen

nachzugeben. (…). In der Hand junger Menschen, die

noch nicht gelernt haben, ihre Impulse zu kontrollieren,

werden digitale Medien unter Umständen zu

gefährlichen Waffen.“ (Zitat aus dem Buch Generation

Internet)


CYBER- MOBBING

� Folge:

� Psychische Probleme der Betroffenen bis hin zum

Selbstmord

� Abgrenzung von Mitmenschen

� Unkontrollierte Gegenreaktionen

o Gegenmaßnahmen:

� Erwachsene können mit dem Einschalten der Polizei

eingreifen.


CYBER- MOBBING

� Aus dem Internet selbst ist keine Hilfe zu erwarten.

� Schulen können mit Hilfe der Eltern versuchen eine

Medienkompetenz bei Kindern aufzubauen.


DIE INITIATIVE „NETZ FÜR KINDER“

� „Gemeinsame Initiative von Politik, Wirtschaft und

Institutionen des Jugendschutzes, die davon überzeugt

sind, dass eine Vielzahl qualitätsvoller, altersgerechter

und interessanter Angebote für Kinder der beste

Jugendmedienschutz ist.“


DIE INITIATIVE „EIN NETZ FÜR KINDER“

� Ziel ist die Gestaltung eines attraktiven Surfraums für

Kinder zwischen 8 und 12 Jahren.

� In diesem sollen die Kinder nicht nur einzelne Angebote

vorfinden, sondern einen großen Surfraum, in dem sie

die Struktur des Internets begreifen und so auch surfen

lernen.

� Insgesamt soll so das Vertrauen der Kinder, Eltern und

Schulen in das Medium Internet gestärkt werden.


SICHERER SURFRAUM FÜR KINDER

� Mit der Initiative „fragFinn“ wird ein Surfraum

geschaffen, der unbedenklich für Kinder ist und das

leichte Auffinden von interessanten Internetinhalten

ermöglicht.

� Mit Hilfe einer Kinderschutzsoftware können Eltern,

Pädagogen und Schulen den Computer so konfigurieren,

dass Kinder nur auf denen von „fragFinn“ überprüften

Seiten surfen können.

� Diese Kinderschutzsoftware ist frei im Internet

erhältlich.


SICHERER SURFRAUM FÜR KINDER

� Die erste Säule wird von Verbänden und Unternehmen

der Medien- und Telekommunikationstechnik getragen.

� Ein Team von Medienpädagogen stellt die „Whitelist“

zusammen, ergänzt und überprüft diese regelmäßig.

� Kinder sollen mit Hilfe von „fragFinn“

Medienkompetenzen erwerben, indem sie das Internet

entlang ihrer Interessen und Bedürfnisse sicher nutzen

können.


SICHERER SURFEN FÜR KINDER

� Damit die Kinder schnell die Angebote finden, können

sie selbst die „Whitelist“ von „fragFinn“ durchstöbern.

� Die „fragFinn- Whitelist“ soll kontinuierlich wachsen.

Deswegen besteht die Möglichkeit für Kinder und

Erwachsene neue Seiten vorzuschlagen.

� Diese werden dann überprüft und gegebenfalls zur

„Whitelist“ hinzugefügt.


SICHERER SURFEN FÜR KINDER

� Beispiele für Kriterien der „Whitelist“ sind:

- Wird die Seite regelmäßig vom Anbieter betreut?

- Die Werbung muss klar vom redaktionellen Teil

getrennt sein.

- Es darf keine Werbung für Alkohol, Erotik, Tabak etc.

gemacht werden.

- Die Werbung darf nicht handlungshindernd sein.

- Im Falle eines Chatrooms: Ist ein Moderator ständig

anwesend? Gibt es einen Alarmbutton? etc.


FÖRDERUNG GUTER KINTERANGEBOTE

� Die zweite Säule wird von dem Bundesbeauftragten der

Bundesregierung für Kultur und Medien und dem

Bundesfamilienministerium getragen.

� Seit dem Jahr 2008 wird die Initiative „Förderung guter

Kinderangebote“ mit 1,5 mio. Euro jährlich für drei

Jahre gefördert.

� Ziel ist es die Qualität, Anzahl und Auffindbarkeit von

guten Kinderangeboten zu erhöhen.


FÖRDERUNG GUTER

KINDERANGEBOTE

� Viele Unternehmen bieten überhaupt keine Kinderseiten

an oder haben diese wegen Unrentabilität eingestellt.

� Kleine, kreative Initiative können häufig nur aufgrund

des persönlichen und finanziellen Engagement des

Betreibers bestehen.

� Diese sollen jetzt finanziell unterstützt werden.

� Des Weiteren soll eine Internetplattform eingerichtet

werden, so dass Internetanbieter und Provider leichter in

Kontakt treten können.


ANDERE INITIATIVEN

� Digital Divide – Digitale Kompetenz im Kindesalter

� Ziel: Untersuchung der Entwicklungsprozesse von

Kindern durch den Umgang mit digitalen Medien.

� Methode: Langzeitstudie von1250 Kindern über 5-6

Jahren mit Befragung von Kindern und Eltern


ANDERE INITIATIVEN

� Betrachtungsschwerpunkt:

- Biographischer Hintergrund der Kinder

- Haushaltsausstattung mit Medien

- Medienkompetenz der Eltern


ANDERE INITIATIVEN

� Datenbank „Websites für Kinder“

� Ziel: Soll Kindern dabei helfen sich im Internet zu

orientieren

� Inhalte: Kindersuchmaschinen, Kinderportale und

Websites mit Schreibwerkstätten und Geschichten für

Kinder

� Methode: Alle Websites sind medienpädagogisch

bewertet (Kriterien: Navigationsführung, Datenschutz

und Sicherheit, sowie das Vorkommen von Werbung)


ANDERE INITIATIVEN

� Initiative des Ministeriums für Familie, Senioren, Frauen

und Jugend (BMFSFJ)

� Unterhaltung der ersten deutschsprachigen

Suchmaschine für Kinder „Blinde Kuh“ ; seit 1996 mit

Verzeichnis kinderfreundlicher Seiten


ANDERE INITIATIVEN

� „Schau hin! – Was deine Kinder machen“ Initiative von

ZDF, Das Erste, Vodafone und BMFSFJ)

� Ziel: Praktische Orientierungshilfen für Eltern zur

Mediennutzung und –erziehung ihrer Kinder

� Methode:

� Tipps und Informationen für Eltern über u. a.

Computerspielsucht oder Medienerziehung

� Außerdem Hotline- Nummer für Beratungsgespräche mit

Eltern!


QUELLEN

� www.ein-netz-fuer-kinder.de

� www.fragFinn.de

� www.klicksafe.de/themen/kommunzieren/cyber-mobbing/cyber-mo

� www.familienhandbuch.de/cmain/f_Aktuelles/a_Haeufige_Problem

� www.wikipedia.org/wiki/Cyber-Mobbing

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