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Sektionsmitteilungen - DAV Sektion Mainz

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Sektionsmitteilungen 59. Jahrgang Nr. 1 – März 2010

www.dav-mainz.de

www.kaunergrathuette.at

www.kletterkiste-mainz.de


Impressum

Herausgeber: Deutscher Alpenverein

Sektion Mainz e.V.

Postf. 25 01 40, 55054 Mainz

Geschäftsstelle: Alpenvereinshaus, Turmstr. 85

55120 Mainz (Mombach)

Öffnungszeiten: Mo. und Do., 9 bis 11 Uhr

Telefon: 0 6131 - 68 88 29

Fax: 0 6131 - 62 58 90

E-Mail: info@dav-mainz.de

Internet: www.dav-mainz.de

www.kaunergrathuette.at

www.kletterkiste-mainz.de

Kaunergrat-H: Tel. 0043(0)5413 - 8 62 51 (Tal)

Kletterhalle: Tel. 0 6131 - 68 88 29

Konto: Nr. 288 500, Genobank

Mainz eG (BLZ 550 606 11)

Redaktion: Dr. Hermann Requadt

Layout: S. Martin - www.layoutman.de

Anzeigen: Hartmut Peter Skoda

Titelbild: Auf der Rotmeerloipe bei Falkau

im Südschwarzwald v.l. Norbert

Geyer, Maria u. Hermann Victor

und Hermann Purucker

Druck: Onlineprinters GmbH,

Neustadt a. d. Aisch

Auflage: 3.500 Exemplare

Bezugspreis: im Mitgliedsbeitrag enthalten

Erscheinung: 2 x jährlich (Ende März und

Ende September)

Red.-schluß: 1. März und 1. Sept.

Artikel und Berichte mit Namensangabe geben

die Meinung des Verfassers wieder, die nicht

mit der der Sektion Mainz identisch sein muss.


Inhaltsverzeichnis

Inhalt

DAV Sektion Mainz

Grußwort des 1. Vorsitzenden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2

Einladung zur Jahreshauptversammlung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .3

Informationen des Vorstandes u. a. Termine: Almabtrieb, Ehrung der Jubilare . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .4

Information des Schatzmeisters, Dank an Spender, Mitgliederbeiträge, Teilnehmergebühren . . . . . . . . . . .10

Informationen des Ausbildungsreferenten, Ausbildung von Ausbildern, Liste der Ausbilder . . . . . . . . . . . .13

Dia-/Beamervorträge im Alpenvereinshaus Winter 2010/11; Multivisionsschau Ines Papert . . . . . . . . . . . . .16

Die Mainzer Hütte - ein Objekt der Malerei . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .18

Kaunergrathütte: Digitaler Lehrpfad zur KGH, Hüttensommer 2010 auf der KGH . . . . . . . . . . . . . . . . . . .22

Neues aus der Kletterkiste . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .28

Umwelt- und Naturschutz: Schweizer Nationalpark . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .29

Die Jugend der Sektion: Programme, Kontakte Jugendleiter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .31

Familiengruppen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .38

Alle Termine einer Woche . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .41

Sommerprogramme

• Bergsteigergruppe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .42

• Kurse und Klettercamps . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .44

• Bergtouren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .52

• Trekking und Höhenbergsteigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .59

• Vorankündigung für 2011 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .60

Wanderprogramme

• Sonntagstouren, Alternative Wandergruppe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .62

• Kleiner Mainzer Höhenweg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .64

• Mehrtagestouren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .64

• Seniorenwandergruppe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .66

• Bericht über Ausfahrt der Senioren nach Usedom . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .67

Mountainbike Gruppe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .69

Anmeldeformulare für Kurse und Touren sowie für Kurse in der Kletterhalle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .71

Diverses: “Almabtrieb” 2009; Vorweihnachtliche Feier 2009 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .73

Stadtspaziergang: Der “Kriegsposten” Mainz in unserer Zeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .75

Wanderpokale; In eigener Sache . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .77

Tourenberichte

• Zum höchsten Trekkinggipfel Nepals . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .78

• Klettern an gefrorenen Wasserfällen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .81

• Skilanglauf-Wochenende in den Vogesen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .83

• Skilanglaufwoche im Südschwarzwald . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .85

Private Tourenberichte

• Vom Wallis in das Berner Oberland (Schweiz) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .89

• Klettertouren im Wettersteingebirge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .96

• Im Nationalpark Riesengebirge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .98

Kontakte: Vorstand, Referate, Gruppen, Funktionen, Ehrenrat, Verschiedene Kontakte . . . . . . . . . . . . . .103

Seite

Sektionsmitteilungen - März 2010 | 1


Grußwort des 1. Vorsitzenden

Liebe Bergfreunde,

während ich diese Zeilen schreibe, wandelt

sich vor dem Fenster die weiße in eine braune

Landschaft, mit anderen Worten: der Frühling

steht vor der Tür und mit ihm die Lust auf sommerliche

Unternehmungen. Spätestens an dieser

Stelle sollten Sie die Lektüre des Grußwortes

unterbrechen und sich die vielfältigen Angebote

im Heft ansehen. Es ist sicherlich etwas für Sie

dabei.

Denjenigen, die weiter lesen, will ich - wie

gewohnt - kurz schildern, was im letzten halben

Jahr in der Sektion geschehen ist.

Von großen Ereignissen ist nicht zu berichten,

allerdings von einer Überraschung: Ungefähr

20 Jahre lang hing - wenig beachtet - ein

Ölgemälde im “Mombacher Stübchen” unseres

Vereinshauses. Es zeigt die ehemalige Mainzer

Hütte in den Tauern. Nach dem Tode von Dipl.

Ing. Herbert Gill, der das Bild der Sektion leihweise

zur Verfügung gestellt hatte, ergab sich,

dass die Malerin Marie Egner eine bekannte und

bedeutende Künstlerin war und das Bild einen

entsprechenden Wert hat. Aufgrund der Kassenlage,

schied ein Ankauf durch die Sektion aus.

Schließlich hat der Hauptverein das Gemälde

erworben mit einem moderaten Zuschuss von

unserer Seite. Die Familie Gill hat aus Verbundenheit

zum Alpenverein einen weit geringeren

als den tatsächlichen Wert angesetzt. So wird das

Werk im Alpinen Museum auf der Praterinsel in

München zu sehen sein. Wir werden eine Reproduktion

aufhängen. Das Nähere entnehmen

Sie bitte dem Beitrag von Peter Skoda in diesem

Heft.

Im Herbst 2009 fand eine 2-tägige Klausurtagung

der Fachübungsleiter statt mit großem

Zuspruch und sehr guten Ergebnissen. Unter

anderem wurde die Grundlage eines Leitfadens

für das Krisenmanagement bei Bergunfällen und

ähnlichen Ereignissen erarbeitet. Ausführlich behandelt

wurde auch das Thema: Von der Kletterhalle

in die Natur, sowie Klettern und Naturschutz.

Erwähnt werden soll auch noch, dass unser

ehemaliger Vorsitzender Dr. Heiner Geißler im

2 | DAV Sektion Mainz

März 80 Jahre alt geworden ist. Er ist uns immer

noch zumindest als “Redner vom Dienst”, wie er

selbst sagt, verbunden. Er ist uns ein Vorbild an

geistiger und körperlicher Frische. Von hier aus

herzliche Glückwünsche und alles Gute!

Für den Sommer will ich besonders auf die

Klettertrainingswochen und die Hochtourentrainingswochen

an der Kaunergrathütte hinweisen.

Sie stehen unter der Leitung unseres

Hüttenwirtes Andreas Jeitner, der staatlich

geprüfter Bergführer ist. Die Resonanz aus dem

vergangenen Jahr kann man mit dem Wort

“Begeisterung” umschreiben.

Vom 03. bis 05. September 2010 findet wieder

das Mainzer Wochenende auf der Kaunergrathütte

statt. Es wäre schön, wenn viele

Sektionsmitglieder den Weg zur Hütte finden

würden.

Schließlich weise ich auf die Hauptversammlung

am 27. April 2010 hin. Die Vereinsgremien

sind neu zu wählen. Es ist daher wichtig,

dass Sie erscheinen (Einladung in diesem

Heft).

Viel Spaß bei Ihren Unternehmungen.

Kommen Sie gut auf den Berg und heil wieder

herunter!

Herzlichst,

Ihr Rolf Lennartz


Jahreshauptversammlung

Einladung zur

Jahreshauptversammlung 2010

Liebe Sektionsmitglieder,

wir laden Sie zur ordentlichen Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung) der Sektion

Mainz im Deutschen Alpenverein am

Dienstag, den 27. April 2010, um 19.30 Uhr

im Alpenvereinshaus in Mainz-Mombach, Turmstr. 85,

sehr herzlich ein (§ 20 unserer Satzung). Beschlüsse sind jeweils mit einfacher Stimmenmehrheit

der anwesenden Mitglieder zu fassen; Satzungsänderungen bedürfen einer Mehrheit von zwei Dritteln

der abgegebenen Stimmen. Stimmenthaltungen zählen bei der Ermittlung des Abstimmungsergebnisses

nicht mit. Stimmberechtigt sind Sektionsmitglieder ab vollendetem 16. Lebensjahr mit gültigem

Jahresausweis 2010.

Tagesordnung

1. Begrüßung und Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung

2. Wahl zweier Mitglieder zur Beglaubigung der Protokolle

3. Ehrung der Toten

4. Jahresbericht des Vorstandes

5. Berichte zur Finanzsituation der

a) Kletterhalle

b) Hütten und Wege

6. Jahresrechnungsbericht des Schatzmeisters

7. Bericht der Rechnungsprüfer

8. Aussprache zu TOP 4 - 7

9. Entlastung des Vorstandes

10. Neuwahlen

a) des Vorstandes

b) der max. 20 Mitglieder des Beirats

c) der 3 Mitglieder des Ehrenrates

d) der 2 Rechnungsprüfer

11. Vorlage des Etatvorschlags 2010 und Abstimmung

12. Sonstige Anträge

13. Verschiedenes

Anträge zur Tagesordnung sind bis spätestens 19. April 2010 schriftlich an die Geschäftsstelle der

Sektion, Turmstraße 85, 55120 Mainz-Mombach einzureichen. Wir hoffen auf eine rege Teilnahme an

dieser Versammlung sowie auf gute Ideen aus dem Kreis der Mitglieder.

Mit freundlichen Grüßen

DAV Sektion Mainz e.V.

Der Vorstand

Sektionsmitteilungen - März 2010 | 3


Informationen des Vorstandes: Neue Mitglieder

Unsere Mitglieder

Durch 203 Neuaufnahmen Mitgliederstand auf 4418 gestiegen!

Wir begrüßen die vom 1.09.2009 bis 1.03.2010 aufgenommenen 203 Mitglieder mit einem frohen

"Berg-Heil"! Wir wünschen Ihnen viel Freude sowohl bei der Ausübung des Bergsportes als auch bei

der Wahrnehmung der vielseitigen Angebote der Sektion einschließlich des Sportkletterns in der

Kletterhalle und im Boulderraum. Sie sind auch eingeladen, mitzuhelfen etwa bei Arbeitseinsätzen

in unseren alpinen Arbeitsgebieten im Pitztal oder bei der vielfältigen Sektionsarbeit.

Arendt, Dominik

Bartz, Cristina

Bast, Tim

Batilla, Bastian

Bauer, Tobias

Bayer, Gisela

Behrens, Elisa

Behrens, Henrik

Behrens, Kristin

Behrens, Michael

Behrens, Stefan

Bell, Alexander

Bernardez Lavado, Ana Maria

Berneburg, Brigitte

Bertko, Olaf

Berz, Ansgar

Bill, Antje

Bill, Emma

Bill, Hannah

Bill, Luise

Dr. Böcker, Christian

Bohl, Helmut

Borkenhagen, Jens

Broszeit, Jörg

Busch, Philippe

Densborn, Julia

Derzbach-Rudolph, Birgit

Dürr, Alexander

Edelmann, Bianca

Emlein, Günther

Eppink, Reiner

Fenske, Udo

Fiedler, Sascha

Fink, Anja

Fischer, Alexander

Gagstetter, Stefan

Germesin, Claudia

Gessner-Kohlhoff, Carola

Gfrörer, Sara

Giovanni, Brigitte

4 | DAV Sektion Mainz

Giovanni, Giulia

Glock, Benita

Glock, Jochen

Glock, Kirsten

Glock, Marius

Glück, Lara

Görgen, Dennis

Görgen, Tim

Görlitz, Katharina

Greim-Kuczewski, Johannes

Guellering, Marco

Gulden, Karsten

Guter, Bettina

Guyot, Anja

Guyot, Jan

Guyot, Martin

Haas, Elke

Hage, Sophie

Hahn, Felix

Hamm, Martin

Hardt, Elisabeth

Hartkorn, Oliver

Hastreiter, Rainer

Heil, Caroline

Heil, Christiane

Heil, Isabel

Heil, Nicole

Held, Stefan

Henrich, Christin

Hentschel, Monika

Herrlich, Cornelius

Hiemer, Johannes

Hilles, Meike

Hub, Annette

Hub, Helena

Hub, Leon

Hub, Stephan

Hübner, Marcus

Hütter, Florian

Hummel, Steffen

Jacob, Klara

Jagotzky, Stefanie

Jöckel, Matthias

Jockers, Franziska

Jursa, Egbert

Kaufmann, Simon

Kirchner, Barbara

Kleckel, Tobias

Klecker, Torben

Klee, Christian

Klein, Christina

Kleine, Alexander

Kleine, Balthasar

Kleine, Caroline

Kögler, Harald

Kögler, Maria

Kögler, Monika

Kögler, Peter

Kögler, Stefanie

Köhler, Philipp

König, Patrycja

Krall, Oliver

Krause, Matthias

Kronauer, Andreas

Krudewig, Daniel

Krüger, Konrad

Kutzher, Monika

Lauer, Hela

Martinez-Diaz, Guillermo

Masurowa, Anastasia

Matthey, Till

Merges, Oliver

Meyer, Andrea

Meyer, Martin

Meyer, Tarek

Meyer, Tobias

Morsbach, Timm Nicolai

Mortag, Regina

Müller, Hayo

Müller, Michael


Munk, Sven Thomas

Neske, Kevin

Nickel, Petra

Nolte, Manuel

Nolting, Sabine

Oberbillig, Andreas

Oberndorfer, Judith

Oebel, Michael

Oestereich, Lars

Petermann, Anke

Petermann, Michel

Petermann, Mira

Petermann, Till

Plechinger, Luitgard

Pofahl, Hans

Rahm, Natalie

Rehder López, Enrique

Reisinger, Thomas

Riedel, Sebastian

Rocha de Oliveira, Hildegard

Rohleder, Thomas

Rosenburg, Ronald

Sachs, Reiner

Schäfer, Karlheinz

Schäfer-Germesin, Jürgen

Schäfer-Mahlendorf, Klaudia

Scherer, Sabine

Schirmeisen, Michael

Schlütter genannt Neuhaus,

Silke

Schlütter genannt Neuhaus,

Vincent

Schmahl, Astrid

Schmedding, Dominik

Schmeh, Isabella

Schmelcher, Florian

Schmidt, Alexander

Schmidt, Alina

Schmidt, Tim

Schmidt-Faber, Beate

Schöffner, Jan

Schoeneberg, Oliver

Schönhaar, Valentin

Schüller, Erika

Schützen, Andrea

Schuld, Sandra

Schulz, Stefan

Schuster, Hans

Schwanke, Britta

Seeger, Vera

Stoffel, Elisabeth

Stoffel, Ingo

Stoffel, Konrad

Stoffel, Philipp

Trams, Thomas

Truong-Hübner, Thuy Xuyen

WIR TRAUERN UM UNSERE VERSTORBENEN

DAV Sektion Mainz

Ullrich, Bianca

Vesenbeck, Adrian

von Blücher, Julian

von Hellborn, Boris

Vorreiter, Tobias

Vossen, Hendrik

Vossen, Simone

Vu Minh, Thao

Wachner, Niclas

Waldeck, Tim

Wallenstein, Jürgen

Wallenstein, Waltraud

Walz, Sarah, Dr.

Weckesser, Anna

Wehner, Jürgen

Weißner, Josef

Werbik, Jördis

Werner, Lea

Wolf, Sabine

Wülfing, Sandra

Zimmermann, Anke

Zimmermann, Daniel

Zimmermann, Heike

Zimmermann, Jan

Zimmermann, Paul

Zimmerschied, Gertrud

Zimmerschied, Hans-Jürgen

Name Eintritt DAV-Mitglied

Pflug, Wolfgang (s. Nachruf) 1976 34 Jahre

Schumacher, Reiner 2006 4 Jahre

Lichter, Hildegard 1969 41 Jahre

Weismantel, Vera 1974 36 Jahre

Meierhans, Dieter 1979 31 Jahre

Sektionsmitteilungen - März 2010 | 5


Informationen des Vorstandes: Nachruf, 80. Geburtstage

Nachruf für Wolfgang Pflug

(* 24.März 1943, † 22.August 2009)

Erst vor kurzem erfuhr ich, dass Wolfgang

nach langer und schwerer Krankheit am 22.

August letzten Jahres starb. Einige ältere Mitglieder

und der Vorstand der Sektion trauern mit

seinen Angehörigen über den Tod unseres Bergkameraden,

mit dem sie in den achtziger Jahren

sowohl anspruchsvolle Bergtouren (z. B. Mont-

Blanc - Überschreitung) als auch Skitouren

(Dauphine) und Klettertouren (Dufourspitze)

durchführten. Wir behalten ihn mit seinem

freundlichen kameradschaftlichen Wesen in

herzlicher Erinnerung.

Dr. Hermann Requadt

Pfr. i. R. Heinrich Fleckenstein wird "80"

Unser langjähriger Alpenvereinspfarrer

Heinrich "Heiner" Fleckenstein, Sektionsmitglied

und Bergsteiger, feiert am 26. März seinen

achtzigsten Geburtstag!

Vielen in unserer Sektion ist er ein Begriff:

Bei Gelegenheiten, bei denen geistlicher Beistand

vonnöten war, stellte sich Pfr. Heiner

Fleckenstein (früher Seelsorger in Mainz-

Gustavsburg) in diesen Dienst und kam gern -

auch wenn der Weg von seinem Wohnort Goldbach

bei Aschaffenburg doch ganz schön lang

war, und auch dann noch, als er sich schon lange

im offiziellen Ruhestand befand.

6 | DAV Sektion Mainz

So geschehen über viele Jahre bis 2005 zur

Bergandacht beim jährlichen "Almabtrieb", bei

der Bergmesse an der Riffelseehütte 1999, beim

eindrucksvollen Dankgottesdienst 2003 in

Plangeroß anlässlich der Feier "100 Jahre Kaunergrathütte",

zur Segnung der Kletterhalle im

November 2005 oder einige Male auch zur vorweihnachtlichen

Feier der Wandergruppe um

Karl-Josef Schäfer in der Sylvan-Hütte im

Spessart. Schön waren auch die Auftritte unseres

Alpenvereinspfarrers als Bischof Nikolaus bei

der Wandergruppe im Wanderheim in Gonsenheim

und im AV-Haus. Oft begleitete ihn das

"Goldbach-Duo" aus dem Spessart, seine sangesfreudigen

Cousinen. Und manchmal wurde es

im Anschluss an eine Andacht sehr lustig, wenn

"Heiner" das Pantomimenspiel "Ich bin ein kleiner

Matrose" aufführte.

Wir erinnern uns gern an diese Ereignisse

und an das, was Pfr. Heinrich Fleckenstein uns -

egal welcher Konfession - an geistiger Kost stets

mit auf den Weg gab. Dankbar sind wir auch für

seinen Anstoß und seine großherzige finanzielle

Unterstützung für den "St. Martin" in einer

noch zu errichtenden kleinen Kapelle an der

Kaunergrathütte.

Lieber Heiner – herzlichen Glückwunsch

zum 80. Geburtstag!

Philipp Albert und Peter Skoda


Heiner Geißler zum 80. Geburtstag

Dr. Heinrich "Heiner" Geißler, Bundesminister

a.D. und gefragter Gast vor allem in

Talkshows, christdemokratisches Urgestein, Sozialpolitiker,

scharfzüngiger Geist… und Bergsteiger,

beging am 3. März seinen achtzigsten

Geburtstag. Die Sektion gratulierte ihm dazu

mit einem persönliche Schreiben.

Heiner Geißler, 1930 in Oberndorf am

Neckar geboren, erlernte das Klettern im Donautal,

wurde 1962 DAV-Mitglied in der Sektion

Stuttgart und ab 1968 in der Sektion Mainz,

deren 1. Vorsitzender er von 1971 bis zum

Frühjahr 1982 war, wobei ihm Hermann Kohl

als 2. Vorsitzender stets zur Seite stand. Anschließend

übernahm er noch bis Frühjahr 1985

das Amt des 2. Vorsitzenden. In diesen Jahren,

so schrieb 1983 sein Amtsvorgänger Dr. Rolf

Ullmann, entwickelte Heiner Geißler vielfältige

Initiativen, etwa beim Ausbau des Mainzer

Höhenweges, bei der Errichtung des Rheinland-

Pfalz-Biwaks, der Aktion "Rettet das Pitztal" und

zur Frage, ob Spenden für Sektionen steuerbegünstigt

anzuerkennen sind. Er war es auch, der

damals Bundestagsmitgliedern aller Fraktionen

auf der Sulzenauhütte Probleme des Alpenraums

nahe brachte.

Heiner Geißler ist immer passionierter Bergsteiger,

Kletterer und Skifahrer geblieben. In sei-

DAV Sektion Mainz

nem Buch "Ou Topos" verrät er: "Wenn ich

nicht in die Politik gegangen wäre, wäre ich vielleicht

Bergführer geworden". Und: "Die Berge

sind für mich eine Zuflucht". Er hat fast alle

Viertausender der Alpen bestiegen und in Ecuador

den Cotopaxi (5897 m), den höchsten

Vulkan der Erde (Dr. Rolf Ullmann). Viele Bergtouren

unternahm er mit seinen beiden Söhnen

Dominik und Michael, gelegentlich auch mit

Sektionsmitglied Walter Hellberg (u.a. zur

Grandes Jorasses und in die Bernina). Beim

Gleitschirmfliegen, das er ebenfalls seit vielen

Jahren betreibt, zog er sich 1992 bei einem Sturz

in der Nähe von Annweiler schwere Verletzungen

zu.

Als 2003 zum 100jährigen Jubiläum der

Kaunergrathütte ein "Festredner" gesucht wurde,

erklärte sich Heiner Geißler, obwohl nicht mehr

Mitglied unserer Sektion, spontan dazu bereit,

und erschien am 31. August nach gemeinsamen

Aufstieg mit Walter Hellberg an der Hütte. Seine

wetterbedingt kurze Ansprache, in der er das

Bergsteigen als die attraktivste Sportart bezeichnete

und mit dem hohen Stellenwert des

Leistungssports verglich, endete mit einem vielbejubelten

Bonmot: "Also, ich sage immer:

Leichtathletik ist Maloche, Fußball ist Handwerk

und Klettern ist Kunst und Kultur." Noch

zweimal lud die Sektion Heiner Geißler nach

Mainz ein und er kam gern: Am 12.11.2005 zur

Einweihung der Kletterhalle in Mombach und

am 16.02.2008 zur 125jährigen Jubiläum der

Sektion (Festakt im Rathaus). Es nimmt nicht

wunder, dass er sich danach trocken als "Festredner

vom Dienst" bezeichnete.

Die Sektion Mainz wünscht dem wackeren

Unruheständler noch viele Bergabenteuer, wie er

sie sucht und noch zu bestehen imstande ist,

den Genuss manch eines guten Schoppen

Weines aus eigenem Weinberg im heimischen

Gleisweiler und gelegentlich eine erholsame

Wanderung in "seiner" Pfalz. Vielleicht trifft er ja

dort mal auf einen Mainzer?

Peter Skoda

Sektionsmitteilungen - März 2010 | 7


Informationen des Vorstandes: Runde Geburtstage

Runde Geburtstage 01.04.2010 - 30.09.2010

90 Jahre

Dorn, Anni

Fendrich, Luise

Petters, Rudolf

Zettl, Franz

80 Jahre

Brendel, Heinz

Goeken, Ulrich

Grossmann, Karol

Rauch, Else

Rieble, Renate

Röhrle, Kurt

Seidel, Maria

Straub, Elisabeth

Ullmann, Anna Maria

Widmer, Bruno

70 Jahre

Boehme, Helga

Clemens, Reinhold

Fahrner, Fritz

Dr. Fischer, Dieter

Franke, Dieter

Fülber, Eckhard

Dr. Gimm, Heinz

Herfen, Marliese

Dr. Herrmann, Gert

Kiefer, Wolfgang

Kiel, Margret

Kramper, Rudolf

Krause, Dorothea

Mertens, Günter

Nehrdich, Dieter

Dr. Reichardt, Rolf

Dr. Rhein, Klaus

Requadt, Christa

Rösch, Heide

Schickentanz, Heiner

8 | DAV Sektion Mainz

Schüssler, Karola

Spatz, Jürgen

Stichel, Günter

Teske, Hans-Joachim

Thome, Christel

Tull, Simon

Ulke-Loos, Johanna

Ulrich, Klaus-Dieter

Zenz, Eberhard

60 Jahre

Prof. Dr. Beeck, Volker

Borowski, Georg

Dexheimer, Heidrun

Giesen, Friedhelm

Heinl, Regina

Herr, Wolfgang

Hoffmann, Ingrid

Jäger, Heribert

Jessen, Marlies

Klamp, Jürgen

Kraft, Wolfgang

Laux, Bernward

Luzius, Hans Peter

Mantowski, Rolf

Merz, Manfred

Müller, Rita

Pozaroszczyk, Reinhard

Prantl, Rosalinde

Ramige, Jean-Claude

Schmidt, Jörg

Trudewig, Siegfried

Voegler, Charlotte

Weiß, Eberhard

Weitzel, Ulrike

Zolle, Jürgen

50 Jahre

Bachmann, Rainer

Bogensperger, Ruth

Brandt, Hella

Brugger, Petronella

Diehl, Karoline

Ebersmann, Martin

Frank-Mantowski, Gabi

Graffe, Roland

Hachmer-Germer, Jürgen

Hasenmaier, Joachim

Heckmann, Klaus-Peter

Herber, Ralph

Hölz, Heidi

Hof, Klaus

Hoppe, Sabine

Dr. Kämmerle, Klaus

Kalus, Roland

Kappes, Albrecht

Kassel, Margareta

Kunz, Albert

Dr. Meffert, Rainer

Menges, Stefan

Müller, Thomas

Münzberg, Uwe

Mughrabi, Samia

Orthwein, Stefan

Pinckert, Rolf

Sander, Karl

Schmitt-Gehrke, Martina

Schneider, Helmut

Dr. Schwarz, Monika

Sieben, Harald

Stark, Anette

Streit, Achim

Stroh, Rainer

Tkotsch, Wolfgang

Waldow, Bettina

Wallenstein, Waltraud

Zimmermann, Susanne


Informationen des Vorstandes: Vereinsjubilare, Termine

Vereinsjubilare

Nach dem Stand vom 1. Januar 2010

DAV Sektion Mainz

Den nachfolgend genannten Mitgliedern danken Vorstand und Beirat für ihre Treue zum

Deutschen Alpenverein. Am Samstag, 06. November 2010 (16 Uhr Alpenvereinshaus) werden ihnen

in einer kleinen Feier in gemütlicher Runde die Jubiläums-Urkunden/Ehrenzeichen ausgehändigt.

Eine schriftliche Benachrichtigung erfolgt. Auch andere Sektionsmitglieder sind zu der Veranstaltung

herzlich eingeladen.

60 Jahre

Georg Haas

Dr. Hermann Requadt

Bruno Widmer

50 Jahre

Helga Hellberg

Charlotte Helmig

Willi Helmig

Ursula Kempe

Klaus König

Fritz Pohnert

Waltraud Rapp

Joachim Rapp

Gertrud Reubold

Horst Reubold

Dr. Erwin Schirm

Walter Schweikhard

40 Jahre

Barbara Elenz

Herbert Elenz

Prof. Dr. Franz Hilger

Termine

Barbara Illy

Otto Illy

Heribert Jäger

Dr. Nikolaus Luckner

Dr. Sven Lüttke

Hans Mandavid

Horst Michel

Annemarie Riga

Josef Riga

Stefan Riga

Waltraut Smits

Hans Josef von Eyß

Alwin Wahler

25 Jahre

Jürgen Botmann

Dr. Jürgen Braun

Anja Dickenscheid

Jochen Diederichs

Hans Jürgen Eberhardt

Günther Emlein

Dr. Jürgen Entenmann

Susanne Franke

Lieselotte Gras

Gerhard Gras

Marliese Hammer

Klaus Hammer

Gerhard Hang

Willi Hang

Gottfried Hase

Birgitta Hoffmann

Jan Hofmann

Dr. Peter Itzel

Dr. Karl-Geert Kuchenbecker

Andrea Neumer

Wilhelm Odernheimer

Bettina Reichardt

Dr. Rolf Reichardt

Dr. Gunter Schaumann

Erwin Schmitt

Manfred Schmöller

Karl-Heinz Schuster

Dr. Monika Schwarz

Markus Schweitzer

Antje Struth

Dr. Wilfried Willkommen

Rolf Ziegler

Die Ehrung der Jubilare findet am Samstag den 6.11.10 um 16 Uhr im AV-Haus statt. Der

"Almabtrieb" ist am 7.11. um 14:30 Uhr an den Kletterfelsen im Morgenbachtal. Thomas Lenhart

führt dorthin eine Wandergruppe (s. Wanderprogramme).

Sektionsmitteilungen - März 2010 | 9


Informationen des Schatzmeisters: Spenden

Herzlichen Dank für Ihre Spenden

Folgende Mitglieder und Freunde haben unsere Sektion in der Zeit vom 01. Januar bis 31.

Dezember 2009 durch ihre Spenden unterstützt:

Barth, Maria Hildegunde

Beil, Nicole

Bitz, Martin

Briese, Wolfgang

Briese, Ingrid

Burkhardt, Ursula

Claus, Stefan

Dahmen, Peter

Danzeisen, Jesko

Dittmar, Nikolaus

Dominikanerkloster

Duis, Irene

Elenz, Herbert

Fleckenstein, Heinrich

Franke, Stefan

Friedrich, Holger

Gimm, Heinz, Dr.

Götze, Günther

Hirsch, Peter

Hoffmann, Peter und Uta

10 | DAV Sektion Mainz

Hölzel, Florian

Honka, Berthold

Hottenrott, Dr. Martin

Ipsen, Nele

Jakob, Harald

Kaesehagen, Peter

Kalteier, Alfons

Kirsch, Peter und Erika

Klotz, Christian, Dr.

Kohl, Renate

Kremer, Hedwig

Krost, Heidrun

Maier, Birgitta

Meisinger, Doris

Menke, Georg

Meyer-Benz, Markus

Michel, Horst

Müller, Anna Bernadette

Münster, Andreas

Muscholl, Erich, Prof. Dr.

Neuber, Manfred

Pabst, Rainald

Rainer, Sven

Rencker, Hartmut

Requadt, Hermann, Dr.

Rosemeier, Axel

Rüter, Dietrich und Ursula

Schäfer, Hans-Jürgen

Schäfer, Karl-Josef

Schmidt, Michaela

Schneider, Florian

Schwerdt, Boris

Skoda, Peter

Spielmann, Sigurd

Steiner, Tobias

Strotthotte, Gunter

Wenzel, Werner

Wolf, Norbert, Dr.


Informationen des Schatzmeisters: Mitgliederbeiträge

Mitgliederbeiträge und Aufnahmegebühren. Gültig ab 01.01.2010

Gem. Beschluss der Hauptversammlung vom 23.04.2009

Kategorie Bezeichnung Jahresbeitrag (in €)

Aufnahmegebühr

(in €)

A - 1000 Mitglieder über 25 Jahre 65 50

B - 2000

B - 2010

B - 2300

Ehe- oder Lebenspartner *) von A/B-Mitgliedern od.

von Junioren (D-Mitgl.)

Ehe- oder Lebenspartner mit Kindern in

Familienmitgliedschaft**)

Mitglieder über 65 Jahre und bei mehr als 25-jähriger

ununterbrochener Mitgliedschaft im DAV, sofern die

Voraussetzungen bis zum 31.12.2006 erfüllt waren

(Bestandsschutz)

32 25

32 keine

32 entfällt

B - 2400 Aktive Bergwachtmitglieder 32 25

B - 2500

Mitglieder über 70 Jahre und bei mehr als 50-jähriger

ununterbrochener Mitgliedschaft im DAV, sofern die

Voraussetzungen bis zum 31.12.2006 erfüllt waren

(Bestandsschutz), sowie Ehremitglieder

beitragsfrei entfällt

B - 2600 Mitglieder über 70 Jahre 32 25

C - 3000

Zweitmitgliedschaft eines Mitgliedes einer anderen

Sektion des DAV oder (bei Ausländern) des OeAV

oder des AV-Südtirol

18 entfällt

D - 4000 Junioren über 18 bis unter 25 Jahren 32 25

J - 5000 Jugend über 14 bis unter 18 Jahren als Einzelmitglied 30 keine

K - 5010 Kinder über 10 bis unter 14 Jahren als Einzelmitglied 30 keine

K - 5020 Kinder unter 10 Jahren als Einzelmitglied 30 keine

J/K - 7000

Kinder und Jugend unter 18 Jahren in Familienmitgliedschaft**)

oder von alleinerziehenden

Mitgliedern

beitragsfrei keine

Behinderte beitragsfrei keine

Familie**)

Zwei Erwachsene als ein A und ein B-Mitglied zzgl.

einer beliebigen Anzahl von Kindern

97 50

Voraussetzungen:

*) Lebenspartnerschaft - Der ermäßigte Beitrag für den Partner wird nur bei Vorliegen einer

gemeinsamen Bankverbindung und Anschrift und nur auf Antrag gewährt.

**) Familienmitgliedschaft - Sie liegt vor, wenn beide Elternteile Sektionsmitglieder sind.

Die reduzierte Aufnahmegebühr kommt nur zum Tragen, bei gleichzeitiger Anmeldung beider

Elternteile plus einer beliebigen Anzahl von Kindern.

Ansprechpartner:

Wolfgang Schaubruch, Schatzmeister; Kontakt: siehe Seite 103, Rubrik Vorstand

Bankverbindung Sektion Mainz:

Konto Nr. 288 500, Genobank Mainz eG (BLZ 550 606 11)

DAV Sektion Mainz

Sektionsmitteilungen - März 2010 | 11


Informationen des Schatzmeisters: Teilnehmergebühren

12 | DAV Sektion Mainz


Informationen des Ausbildungsreferenten

Die Ausbildung von Ausbildern im Deutschen Alpenverein

Liebe Bergfreunde!

Aufruf: Der Mitgliederbestand in unserer

Sektion ist auf über 4400 angestiegen und der

dadurch entstandene Bedarf an qualifizierter

Ausbildung weiter gewachsen. Die hohe Erwartungshaltung

insbesondere der neuen Mitglieder

können wir nur befriedigen, wenn sich alle vorhandenen

Fachübungsleiter und DAV-Ausbilder

weiterhin intensiv in den Dienst der Mitgliederbetreuung

stellen. Der Drang von der Kletterhalle

(Klettergarten) ins Gebirge, auch bei vielen

jungen Mitgliedern ist nach wie vor da. Daher ist

es uns klar, dass zusätzliche Ausbilder insbesondere

in den Fachrichtungen Bergsteigen, Alpinklettern,

Hochtouren, Mountainbike und Skibergsteigen

gewonnen werden müssen. Die

Ausbildung besteht aus Grund- und mehreren

Aufbaulehrgängen beim Deutschen Alpenverein,

deren Kosten die Sektion trägt. Für eine

Ausbildung wird ein Sektionsmitglied vorgeschlagen,

wenn es sich bereits über einen längeren

Zeitraum in der Vereinsarbeit aktiv zeigte.

Bei Interesse bitte bei mir melden. Alle Veranstaltungen

der DAV Sektion Mainz werden

naturverträglich durchgeführt und deren Teilnehmer

sollen neben der alpinen Sicherheit

auch einen Einblick in die Schutzbedürftigkeit

des besuchten Naturraumes erhalten.

Der Bergsteigerstammtisch: Nicht nur für

Funktionsträger soll am jeden Freitag um 20 Uhr

das Zusammenkommen der Mitglieder wieder

belebt werden. Ein Erfahrungsaustausch, gemütliches

Beisammensein und Unterstützung für

Norbert Kusak ist uns dabei sehr wichtig.

Gleichzeitig wird das auch ein fester Termin für

die Bücherausleihe und auch Sprechstunde des

Ausbildungsreferenten (nach Bedarf und Voranmeldung)

sein.

Zusammenarbeit mit der Universität

Mainz: Als Bergsteigerverein sind wir sehr stolz

darauf, dass die Verbindung zwischen der Universität

Mainz und dem Deutschen Alpenverein

Sektion Mainz von Tag zu Tag lebendiger wird.

Im Land der Berge wird der Ruf nach Wissen

immer lauter. Es gibt seitens des Bergsteigens die

Notwendigkeit für eine stetige Verbesserung in

DAV Sektion Mainz

Technik, Taktik, Training und Sicherheit. Hiermit

möchte ich mich für die nette und gute Zusammenarbeit

bei der Vergabe der Diplom- und

Magisterarbeiten in Verbindung mit dem Bergsport

bei Prof. i. R. Dr. H.-V. Ulmer, Facharzt für

Physiologie. Inst. für Sportwissenschaft, Prof.

Dr. Hans-Joachim Fuchs, Geographisches Institut

und bei Prof. Dr. Michael Pietsch, Abteilung

für Hygiene und Umweltmedizin für die Auswertung

der Schneeproben vom Muztagh Ata

ganz herzlich bedanken. Dieser Dank gilt auch

den Studentinnen und Studenten der Uni

Mainz und hier besonders Daniel Müller, der als

unser Praktikant den Audioführer "Anstieg zur

Kaunergrathütte" erarbeitet hat (s.S.22). Der Audioguide

steht ab sofort allen als Download auf

unserer Homepage zur Verfügung. Ich erhoffe

mir in dem Zusammenhang hier für die Zukunft

weitere Impulse.

Ausbilderklausurtagung 2009: Für den 21.-

22. Nov. 2009 habe ich alle Ausbilder und TourenleiterInnen

zur zweiten (nach Steinbach

2007) Klausurtagung ins AV-Haus eingeladen.

Die Hauptreferate am Samstag waren:

- Naturschutz bei Wandern, Klettern und

Bergsteigen. Referent, Dr. Hermann

Requadt

- Von der Kletterhalle in die Natur, bis hin

zum Alpinklettern. Referentin, Annette

Schorr

- Winterbergsteigen, Lawinenkunde n.

Referent, Berthold Honka

- Sektion intern, Krisenmanagement bei

Sektionsausfahrten. Referentin, Ellen

Müller-Taschinski

- Wandern in den Mittelgebirgen als beliebte

Freizeitgestaltung. Referent, Alfons

Kalteier

Am Sonntag wurde zu den Themen in Workshops

intensiv diskutiert. Es war eine sehr gelungene

Veranstaltung.

Anschließend die Ausbilder- und Tourenleiterliste*

sowie weiter im Heft das interessante

Sektionsmitteilungen - März 2010 | 13


Informationen des Ausbildungsreferenten

Kurs- und Tourenangebot. Hiermit besten Dank

an alle am Programm beteiligten Personen, auch

an Webmaster und Heftredaktion.

*Ausbilder- und Tourenleiter der Sektion:

Bargsten, Anika . . . . .(Trainer C Sportklettern)

Barzen, Theo . . . . . . . . . . . . .(FÜL Bergsteigen)

Bertko, Olaf . . . . . . . . . . . .(in Ausbildung zum

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .FÜL Mountainbike)

Birk, Ulrike . . . . . . . . . . .(FÜL Mountainbike)

Bohland, Jürgen . . . . . . . . .(FÜL Hochtouren)

Brugger, Markus .(FÜL Hochtouren, Trainer C

. . . . . . . . . . .Sportklettern, ZQ Eisfallklettern)

Brugger, Thomas . . . . .(Trainer C Sportklettern)

Bühl, Ingo . . . . . . . . . . . . . . . .(Kletterbetreuer)

Ebert, Frank . . . . . . .(Grundlehrgang alpin zum

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .FÜL Hochtouren)

Eickhoff, Kathrin . . . .(Trainer C Sportklettern)

Fellinghauer, Harald . . . . . . .(FÜL Bergsteigen)

Franke, Stefan . . . . . . . . . . .(FÜL Hochtouren)

Freundt, Alexander . . . . . . . . .(Kletterbetreuer)

Geyer, Norbert . . . . .(DAV Ski-Langlaufführer)

Göttelmann, Monika . . . . . . . .(DAV Familien-

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .gruppenleiter)

Göttelmann, Jochen . . . . . . .(FÜL Bergsteigen)

Hänsel, Erika . . . . . . . . . . .(DAV Wanderleiter)

Hasenbach, Tanja . . . .(Trainer C Sportklettern)

Hilkert, Christoph . . .(Trainer C Sportklettern)

Hirsch, Peter . . . . . . . . . . . . . .(Kletterbetreuer)

Honka, Berthold . . . . . . . . .(FÜL Hochtouren)

Jahn, Jürgen . . . . . . . .(Trainer C Sportklettern)

Kaffenberger, Dieter . . . .(FÜL Skihochtouren)

Krost, Heidrun . . . . . . . . . . . . . .(FÜL Skilauf)

14 | DAV Sektion Mainz

Uns allen wünsche ich einen erfolgreichen

und unfallfreien Bergsommer.

Herzlichst,

Berthold Honka,

Ausbildungsreferent

Lechleitner, Ulrich . . . . . . . . . .(Kletterbetreuer)

Lechner, Reiner . . . . . . . .(FÜL Skihochtouren)

Lenhart, Thomas . . . . . . . .(DAV Wanderleiter)

Mantowski, Rolf . .(DAV Wanderleiter mit ZQ

. . . . . . . . . . . . . . . . . .Schneeschuhbergsteigen)

Mayer-Wilson, Markus (Trainer C Sportklettern)

Meyer-Scholten, Jörg . . . . . . . . . .(FÜL Skilauf)

Müller, Helmut . . . . .(Trainer C Sportklettern)

Müller, Ralf . . . .(in Ausbildung zum Trainer C

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Sportklettern)

Nold, Heinz . . . . . . . . . . . .(FÜL Alpinklettern)

Quednau, Tobias . . . .(Trainer C Sportklettern)

Rech, Holger . . . . . . . . . . .(DAV Wanderleiter)

Requadt, Hermann . . . . . . . .(FÜL Bergsteigen)

Rencker, Hartmut . . . . . . . .(DAV Wanderleiter)

Roberts, Michael . . . .(Trainer C Sportklettern)

Schäfer, Hans-Jürgen . . . . . . .(FÜL Bergsteigen)

Schaubruch, Wolfgang . . . . .(FÜL Hochtouren,

. . . . . . . . . . . . . . .DAV Familiengruppenleiter)

Teske, Hans-Joachim . . . . . .(FÜL Hochtouren)

Thomsen, Hans-Ove . . . . .(DAV Wanderleiter)

Tölle, Andrea . . . . . . . . . . . .(FÜL Bergsteigen)

Wacker, Manfred . . . . . . . .(DAV Wanderleiter)

Wacker, Waltraud . . . . . . . .(DAV Wanderleiter)

Witzsche, Andreas . . .(Trainer C Sportklettern)

Kontaktdaten siehe www.dav-mainz.de

Stand: März 2010


Dia-/Beamer-Vorträge

Dia-/Beamervorträge im Alpenvereinshaus 2010/11

Ausgewählt von Ute Gürlet (Vortragswartin)

Donnerstag, 4.11.2010, 19:30 Uhr

Heinz Gimm + Hermann Requadt: "Im Lichte

des Engadins (Schweiz) - Erlebnisse im

Sommer und Winter"

Donnerstag, 13.1.2011, 19:30 Uhr

Bernd Bräuer: "Alto Adige - Land über der

Etsch - Impressionen aus Südtirol und den

Dolomiten"

16 | DAV Sektion Mainz

Donnerstag, 10.2.2011, 19:30 Uhr

Heinz Gimm + Hermann Requadt: "Ecuador -

Eisgipfel am Äquator - Tierparadies im Pazifik"

Donnerstag, 10.3.2011, 19:30 Uhr

Peter Skoda : "Andalusien"

Donnerstag, 7.4.2011, 19:30 Uhr

Dieter Freigang: "Bezauberndes Berner

Oberland - Täler und Berge, Hütten und Seen"

INES PAPERT mit ihrem neuen Vortrag am

18.11.2010 im Bürgerhaus Finthen

FOREVER

EISKLETTERN – FELSKLETTERN – EXPEDITION

90 Minuten Multivisionsshow · Näheres im nächsten Heft


Die Mainzer Hütte - ein Objekt der Malerei

Die Mainzer Hütte - ein Objekt der Malerei

Im "Mombacher Stübchen" unseres Alpenvereinshauses

hing bis vor wenigen Wochen,

kaum noch beachtet, ein Ölgemälde, das die

ehem. Mainzer Hütte (heute wieder Schwarzenberghütte)

in den Tauern zeigte. Es war mit "M.

Egner" signiert und auf der Rückseite gab ein

Zettel Auskunft über die Herkunft. Demnach

handelte es sich um eine Leihgabe von Dipl.

Ing. Herbert Gill. Weiter war auch vermerkt,

dass dessen Großonkel die Pläne für die Mainzer

Hütte entworfen hätte und sein Vater Angestellter

bei ihm gewesen sei. Im Jahr 2008 verstarb

Dipl. Ing. Herbert Gill und im Juli 2009 forderte

die Erbengemeinschaft das Bild überraschend

von der Sektion zurück.

In diesem Zusammenhang ist es interessant,

der Frage nachzugehen, wie es überhaupt zu der

Entleihung des Bildes kam: Im Jahre 1987 stellte

der damalige 1. Vorsitzende Heiner Gollong einen

erheblichen Nachholbedarf im Bereich

Kunst - Kultur - Wissenschaft in der Sektion fest

(Sektionsmitteilungen 1987 Nr. 2 S. 5). Um diesem

Mangel zu begegnen, veranstaltete er im damals

noch recht neuen Alpenvereinshaus u.a.

eine Ausstellung mit "Aquarell-Berg-Bildern",

wozu "Herr Dipl. Ing. Herbert Gill, der Maler

dieser herrlichen Motive, dafür seine besten

Stücke zur Verfügung stellt" (Sektionsmitteilungen

1989 Nr. 2). Die mehrfach verschobene Ausstellungseröffnung

fand dann am 23.11.1990 im

feierlichen Rahmen unter Mitwirkung der Stubenmusik

der Sektion statt. Es ist davon auszu-

18 | DAV Sektion Mainz

gehen, daß Herr Gill auch das nun zurückgeforderte

Gemälde in die Ausstellung eingebracht

und es im Anschluß daran der Sektion als Leihgabe

überlassen hat.

Das Ölgemälde zeigt die Schwarzenberghütte,

später Alte Mainzer Hütte genannt, im

Zustand von 1897 bis 1904, gegen die Gamskarköpfe

bzw. das Tal von Ferleiten. Die von der

Sektion Austria errichtete Schwarzenberghütte

war 1894 durch Lawinen weitgehend zerstört

und nach Erwerb durch die Sektion Mainz (sie

zählte damals 271 Mitglieder) von dieser 1895

bis 1897 wieder aufgebaut worden (Architekten

Franz Gill und Stadtbaumeister Eduard Kreyßig).

Bereits 1904 abermals zerstört, wird sie im

Jahr darauf einstöckig wieder aufgebaut. 1908 erbaut

die Sektion unterhalb des stark lawinengefährdeten

alten Gebäudes eine (größere) "Neue

Mainzer Hütte". Die "Mainzer Hütte" - sie war

seinerzeit der wichtigste Stützpunkt auf dem

Weg zum Großglockner und zum Großen Wiesbachhorn

- wurde 1944 an den Österreichischen

Gebirgsverein verkauft, die grundbuchmäßige

Übertragung fand jedoch erst 1982 statt, weil die

von der Sektion Mainz zu unterzeichnende

"Aufsandungsurkunde" (Auflassung) zunächst

nicht erstellt wurde. Die Bergsteiger der Sektion

Mainz haben "ihre Mainzer Hütte" und den zugehörigen,

noch heute so benannten "Mainzer

Weg" nicht vergessen. Eine ganze Reihe von

Hochtouren, Ausbildungsvorhaben und Arbeitseinsätzen

am Standort ehem. Mainzer

Hütte sind in den 1980er und 1990er Jahren

dokumentiert.

Zunächst ohne Kenntnis des kunsthistorischen

Wertes des Ölgemäldes hatte die Sektion

schon aus vereinshistorischen Gründen ein hohes

Interesse daran, es weiter im Besitz zu haben.

Denn niemand anderes sonst hat einen so

langen und engen Bezug zu diesem Ort wie der

Alpenverein in Mainz und seine Mitglieder.

Und es ist, soweit bekannt, das einzige originale

Ölgemälde. Andererseits wurde sehr bald offenkundig,

dass hinter dem Signum "M. Egner"

eine in der Kunstgeschichte bedeutende Malerin,

nämlich Marie Egner (1850 - 1940), steck-


te, was im Fall eines Ankaufs durch die Sektion

ohne weiteres hohe Liebhaberpreise erwarten

ließ. Tatsächlich sind, wie eine Internet-Recherche

sofort ergibt, ihre Werke, die dem österreichischen

"Stimmungsimpressionismus" zugeordnet

werden, auf dem Kunstmarkt sehr begehrt.

Thematisch befasste sich Marie Egner

zum Großteil mit der Landschaftsmalerei in Öl

und Aquarell sowie mit Blumenstücken. Ihre

Motive entstanden vor der Natur in sog. Plein-

Air-Malerei (Freilichtmalerei im Gegensatz zur

Ateliermalerei). Sie dürfte also das Ölgemälde

tatsächlich im Angesicht der 2388 m hoch gelegenen

Mainzer Hütte geschaffen haben. Die

stimmungsvollen Werke Marie Egners waren bereits

zu Lebzeiten in zahlreichen Ausstellungen

zu bewundern, u. a. in der Royal Academy in

London 1888, auf der Berliner Kunstausstellung

1898 und auf der Pariser Weltausstellung 1900.

Um 1900, als das Ölgemälde mit dem Motiv der

Mainzer Hütte entstand, war sie eine der bedeutendsten

Künstlerinnen Österreichs.

Es war also klar, dass die Sektion einen Preis

entsprechend den Maßstäben des Kunstmarktes

nicht hätte bezahlen können, wenn diesen die

Erbengemeinschaft Gill gefordert hätte. So

wandte sie sich an das Alpine Museum des DAV.

Dieses einigte sich mit der Erbengemeinschaft

Gill und erwarb das Bild letztlich zu einem wesentlich

günstigeren Preis als er vielleicht auf

dem Kunstmarkt zu erzielen gewesen wäre. Die

Eigentümer hatten wegen des engen Bezugs des

Bildmotivs und wegen der früher bestehenden

Verbindung der Familie zum Alpenverein großes

Entgegenkommen gezeigt. Ende November

2009 nahm ein Vertreter des Museums das Bild

aus den Händen des 1. Vorsitzenden Rolf

Lennartz entgegen und brachte es nach München.

Das Alpine Museum sicherte der Sektion

zu, nach fachmännischer Reinigung des Ölgemäldes

eine fotografische Replik herstellen zu

lassen und diese der Sektion zu übergeben. So

wird also eines Tages die "Mainzer Hütte" wieder

an alter Stelle im Mombacher Stübchen hängen

und den dort häufig tagenden Vorstand vielleicht

daran erinnern, dass das kleine Häuflein

der Mainzer "Section" es jahrzehntelang als

seine vornehmste Aufgabe angesehen hat, in die-

DAV Sektion Mainz

sen damals so wichtigen Bergsteigerstützpunkt

Tatkraft und Geld zu investieren.

Aquarelle der alten und neuen "Mainzer

Hütte" wurden vor dem 1. Weltkrieg auf z.T. farbigen

Postkarten gedruckt. Insgesamt drei sind

in dem Ansichtskarten-Band "Die alte Stadt

Moguntia kommt immer mehr zur Ehr" (Verlag

H. Schmidt, Mainz, 1. Auflage 1986, ISBN 3-

87439-131-0) auf Seite 182/183 zusammen mit

reichlich Text über die Mainzer Hütte nachgedruckt.

Der wunderschöne Band, der Mainzer

Ereignisse zwischen 1890 und 1914 beleuchtet,

ist nur noch antiquarisch zu erhalten.

Eine dieser Postkarten-Ansichten findet sich

auch in Band 17 der Reihe Alpine Klassiker -

Alpine Postkarten - (Verlag J. Berg München) auf

Seite 179, siehe nachstehenden Abdruck. Hier ist

zusätzlich vermerkt, dass der Entwurf dieser

Sektionsmitteilungen - März 2010 | 19


Die Mainzer Hütte - ein Objekt der Malerei

Karte von dem berühmten englischen Alpenmaler

und Bergsteiger Edward Theodore (E.T.)

Compton (1849 - 1921) stammt. Compton reiste

in die Gebirgswelt von Österreich, Norwegen

und Spanien und schuf eine ganz neue Art der

Naturdarstellung, indem er auf die geographische

Exaktheit Wert legte. Die Postkarte zeigt

aus anderer Perspektive die Alte Mainzer Hütte -

ebenfalls im Zustand von 1897 bis 1904 - mit

20 | DAV Sektion Mainz

dem Großen Wiesbachhorn im Hintergrund.

Daher sei die Frage erlaubt: Haben sich Marie

Egner und E.T. Compton auf der Mainzer Hütte

getroffen?

Beide Bücher werden übrigens im Sektionsarchiv

aufbewahrt.

Peter Skoda,

Sektionsarchivar

ANMERKUNG DES 1. VORSITZENDEN: Es wäre sicher schön, wenn sich in unserem Alpenvereinshaus

neben der "Mainzer Hütte" auch einmal die "Kaunergrathütte" in Form eines Ölgemäldes

oder Aquarells befände. Evtl. ist sogar unter unseren Sektionsmitgliedern jemand oder ein Sektionsmitglied

kennt jemanden, der sich eine solche Aufgabe zutraut. In diesem Fall bitte ich um

Kontaktaufnahme. Für einen Hüttenaufenthalt wird die Unterstützung der Sektion zugesagt.

Rolf Lennartz


Kaunergrathütte: Digitaler Lehrpfad

Ab 2010 führt ein digitaler Lehrpfad zur Kaunergrathütte

Audioguide als modernes didaktisches Lernmittel

Im letzten Jahr wurde ein Audioguide für

den Hüttenweg von Plangeroß (1.617 m üb. NN)

auf die Kaunergrathütte (2.817 m üb. NN) im

Pitztal in Tirol entwickelt. Das Projekt entstand

aus der engen Zusammenarbeit zwischen der

DAV-Sektion Mainz und dem Geographischem

Institut der Johannes Gutenberg-Universität

Mainz. Ziel war es, den 3½ stündigen Wanderweg

von Plangeroß hinauf auf die Kaunergrathütte

für die vielen Wanderer im Sommer noch

attraktiver und interaktiver zu gestalten. Nicht

nur mit den Augen, sondern auch mit den

Ohren sehen, um dadurch das Komplexgefüge

von Natur-Landschaft-Mensch-Veränderungen

besser wahrzunehmen und zu verstehen. Anhand

von durchgeführten Umfragen wurde sehr

deutlich, dass viele Wanderer die Alpen als Ort

der Erholung und des Sports sehr schätzen, aber

trotzdem nur sehr wenig über die Alpen mit

ihren natur- und kulturräumlichen Gegebenheiten

wissen.

So wird unter anderem erklärt, dass die deutschen

Mittelgebirge, wie der Harz oder das Erzgebirge

wesentlich älter sind als die tertiären

Alpen: also ein erdgeschichtlich noch sehr junges

Faltengebirge mit seinem schroffen Formenschatz.

Markante wie auch grundlegende Fragen

und Sachverhalte u.a. aus der Geomorphologie,

Glazialmorphologie, Klimageographie, Ökologie

sowie durch den wirtschaftenden Mensch im

Alpenraum soll der geographische Lehrpfad

beantworten. Im Rahmen eines studentischen

Praktikums wurde dieser Audioguide von Daniel

Müller entworfen, bearbeitet und fertig gestellt.

So könnte in Zukunft, neben der sportlichen

Aktivität und der Erholung in den Alpen, jetzt

auch entdeckendes Lernen hinzukommen.

Damit soll ein höheres Bewusstsein und mehr

Respekt für einen einzigartigen und faszinierenden

aber auch sehr sensiblen und verletzlichen

Natur- und Kulturraum geschaffen werden.

Anhand von sieben ausgewählten Punkten

hat der naturinteressierte Wanderer auf seinem 3

½ Stunden langen Weg die Möglichkeit, etwas

über die Entstehung und die Vegetation der

22 | DAV Sektion Mainz

Alpen, die landschaftsprägenden Kräfte und

Ausmaße von Gletschern, die Almwirtschaft

sowie die Geschichte der Kaunergrathütte im

Pitztal zu erfahren. Unsere Gesellschaft befindet

sich momentan in einer Zeit, in der Menschen

jeden Alters an jedem Ort über das Handy oder

den mp3-Player im Alltag Musik hören und Information

abrufen. Genau dieser Trend und die

hohe Akzeptanz sollte für den im Pitztal konzipierten

digitalen alpinen Lehrpfad genutzt werden.

Jeder Wanderer hat die Möglichkeit, nach

seinen Vorstellungen den Lehrpfad zu nutzen.

Deshalb wurden alle sieben Punkte des Lehrpfades

als mp3-Dateien aufgenommen.

Es besteht die Möglichkeit, jederzeit auf der

Homepage der Sektion Mainz die entsprechenden

Audiodateien herunterzuladen und sie dann

auf sein eigenes Handy oder ein anderes Abspielgerät

zu übertragen. Diese Möglichkeit hat

einen weiteren großen Vorteil: Es müssen in der

Natur keine übergroßen und mehrsprachigen Informationsschilder

oder -tafeln aufgestellt werden.

Das Bild der Natur wird somit nicht beeinträchtigt.

Demnach ist man mit dem Audioguide

wesentlich flexibler, und ein Eingriff in die

Natur ist nicht nötig. Eine Erweiterung der alpinen

Themengebiete oder Verlegung der Standorte

sind jederzeit ohne großen Aufwand möglich.

Auch für Kinder ist der Lehrpfad auf dem

mp3-Player viel interessanter als Texttafeln, denn

Kinder sind mit diesem neuen Medium bereits

bestens vertraut und finden auf diesem Weg

große Freude daran, etwas über die Alpen zu lernen.

Dies haben die ersten Testpersonen bereits

unter Beweis gestellt. Der Audioguide ist als

Pilotprojekt des DAV-Mainz und der Universität

Mainz schon jetzt im Internet einsehbar und ab

dem Sommer 2010 im Pitztal zum ersten Mal

einsetzbar. Die einzige Voraussetzung, um den

Audioguide zu nutzen, ist ein mp3-fähiges

Abspielgerät.

Außerdem entsteht am Geographischen

Institut der Johannes Gutenberg-Universität

Mainz derzeit eine Bachelor-Arbeit, die von

Daniel Müller angefertigt wird (Betreuer: Prof.


Kaunergrathütte: Hüttensommer 2010, Hüttentouren

Dr. Hans-Joachim Fuchs). Dies ist eine Entwicklung

weit über das absolvierte Praktikum

hinaus. Er wird auch eine Befragung über die

Akzeptanz und Lernwirkung bei den ersten

Nutzern durchführen. Hier werden die teilnehmenden

Interviewpartner partizipativ mit eingebunden,

um den Audioguide zu optimieren und

ggf. thematisch zu erweitern. Bei großer Nachfrage

könnte auch ein mehrsprachiger Audioguide

im Rahmen des Mainzer Gemeinschafts-

Hüttensommer 2010 auf der Kaunergrathütte

Der Frühling hat jahreszeitlich inzwischen

Einzug gehalten und der Blick der Bergfreunde

und Alpinisten richtet sich zunehmend auf den

Bergsommer 2010. Am 18. Juni wird dann auch

die Kaunergrathütte wieder ihre Pforten öffnen.

Der Kaunergrat, ein "wilder Gebirgszug" von

ursprünglicher Naturvielfalt, Stille, Schönheit

und Einmaligkeit ist neben dem Mainzer

Höhenweg im benachbarten Geigenkamm unsere

alpine Sektionsheimat geworden.

Gemäß einem Alpenvereinsmotto "Der Weg

ist das Ziel" hat die Überzeugung Geltung, dass

man Gebirgslandschaften am besten zu Fuß entdeckt.

Getreu dem geflügelten Goethewort "Nur

wo du zu Fuß warst, bist du wirklich gewesen".

Was gibt es Schöneres, als die Berge und Täler

der Alpen mit all ihren erstaunenswerten Besonderheiten

am Wegesrand zu erwandern, sich

selbst zu finden und Horizonte und Sichtweisen

zu erweitern. Allein oder in der Gruppe, auf

bequemen Almenwegen oder in Fels, Schnee

oder Eis einer anspruchsvollen Hochgebirgstour,

Hüttentouren mit Anbindung an die Kaunergrathütte

Taschach-/Verpeilrunde

vom 18.07. - 25.07.2010

Die Tour verläuft im Herzen des Naturparks

Kaunergrat. Dieser wird geprägt durch die Hochgebirgslandschaft

der Ötztaler Alpen, erstreckt

sich zwischen dem tief eingeschnittenen Pitzund

Kaunertal und umfasst alle Vegetationszonen

der Alpen. Der Kaunergrat zeigt mit seinen

lang aufgereihten, bis zu 3533 m hohen,

DAV Sektion Mainz

projektes entstehen. Eine wissenschaftliche

Abschlussarbeit mit direkter Umsetzung in der

Praxis unterstreicht auch die berufsqualifizierende

Zielrichtung im Rahmen der neuen Bachelor-

Studiengänge.

Daniel Müller

und Prof. Dr. Hans-Joachim Fuchs,

Geographisches Institut,

Johannes Gutenberg-Universität Mainz

am Ende steht nicht nur ein Zugewinn an Fitness,

sondern auch die Erfahrung mit dem

unmittelbaren Naturerlebnis.

Mehrtägige Weitwanderungen auf alpinen

Höhenwegen haben ihren ganz besonderen

Reiz. Den Wanderern erschließen sich dabei völlig

neue Dimensionen der Weite und der zurückgelegten

Höhendifferenz. Übernachtet wird auf

hochgelegenen Berghütten. Auch wenn die

Etappen manchmal lang sind, der Rucksack

drückt und die Beine schwer werden - nach einem

langen Tag vor der Hütte zu sitzen und die

letzten Sonnenstrahlen zu genießen, bleibt eine

unvergessliche Erinnerung.

Auch in diesem Sommer bietet unsere Sektion

im Umfeld ihrer Berghütte am Kaunergrat

wieder Gelegenheit zu bergtouristischer Aktivität.

Aktiv in diesem Sinne bedeutet auch, ein

positives Lebensgefühl durch die eigene Leistung

zu gewinnen. Gleich, ob auf leichten

Touren für Genuss-Wanderer oder unterwegs auf

anspruchsvollen Bergwegen.

zahlreichen Gipfeln ein ganz individuelles unverkennbares

Profil: gewaltige Felszinnen, luftige

Gipfel und Joche, hochgelegene Schluchten

und Kare und eisglänzende Gletscherfelder. Daneben

Hochgebirgsseen, Wildbäche, Wasserfälle,

eine reiche Flora und ganze Hänge voller

Alpenrosen. Die angebotene Taschach-/Verpeilrunde

ist Teil dieser großartigen Alpenregion.

Sie führt und wird geführt durch das Tasch-

Sektionsmitteilungen - März 2010 | 23


Kaunergrathütte: Hüttentouren, Hochtourentrainingswochen

achtal, auf dem Fuldaer- und Offenbacher

Höhenweg, im Riffelbachtal mit Riffelsee, auf

dem Cottbuser Höhenweg, in den Hochgebirgszonen

des Steinbock-, Verpeil- und Madatschjochs

und Mittelberglessee. Nächtigungsstationen

sind das Taschachhaus, die Riffelsee-,

Kaunergrat- und Verpeilhütte. Die Tour ist ausführlich

und bebildert beschrieben unter www.

kaunergrathuette.at. Die Ausschreibung ist in

diesem Heft T 035/2010 unter “Bergtouren”.

Via-Alpina (Oberstdorf - Bozen)

Teil 1 von Oberstdorf zur Kaunergrathütte

vom 29.08 - 04.09.2010

Die Via Alpina ist ein internationaler, alpenüberquerender

Fernwanderweg. Er leitet die

Wanderer durch alle acht Alpenstaaten. Der

"gelbe Weg" verläuft von der Adriaküste bis in

die Allgäuer Alpen. Die in der Folge angebotene

Tour (Oberstdorf-Bozen) ist die am meisten begangene

Teilstrecke und etappenweise in diesem

Bereich mit dem Europawanderweg 5 (E 5) identisch.

Die Tour ist gegenläufig (von Nord nach

Süd) zur Beschreibung im Wanderführer angelegt.

Der Start ist in Oberstdorf, die erste Übernachtung

auf der Kemptner Hütte. Von dort

geht es unter Zurücklassung der Allgäuer Alpen

über das Mädelejoch weitgehend abwärts, vorbei

am stiebenden Wasserfall des Roßgumpenba-

Erlernen des Bergsteigens und alpinen Kletterns

Liebe und Leidenschaft zu den Bergen birgt

- insbesondere wenn man selbstverantwortlich

plant und unterwegs ist - auch Gefahren. Denen

kann man durch eine kompetente Alpinausbildung

begegnen. Bergsteigen mit all seinen Spielarten

und alpines Klettern sind - auch im fortgeschrittenen

Alter - erlernbar. Die Sektion bietet,

wie in den letzten Jahren, auch im Bergsommer

2010 wieder Hochtouren- und Klettertrainingskurse

an.

Hochtourentrainingswochen

Fels, Eis und Schnee in der die Kaunergrathütte

umgebenden, leicht erreichbaren Hochgebirgslandschaft

bilden ideale Voraussetzungen,

um motivierte Bergliebhaber in die Materie des

Bergsteigens einzuführen und fortzubilden. Ziel

dieses Kurses ist es, den Teilnehmern die Kennt-

24 | DAV Sektion Mainz

ches und den durch eine Sprengung geschaffenen

Simms-Wasserfall nach Holzgau im Lechtal.

Nicht mit dem Taxi, wie es eilige E 5-Wanderer

praktizieren, sondern zu Fuß führt der Weg weiter

nach Madau. Dort gibt es die Dreifaltigkeitskapelle

zu bewundern. Für ein Erinnerungsfoto

bieten die Gipfel des Augsburger Höhenweges

ein schönes Hintergrundmotiv. An der Brücke

über den wilden Parseierbach beginnt dann der

eigentliche Aufstieg zur Memminger Hütte.

Nach der Durch- bzw. Überquerung des Lechtals

und der namensgleichen Alpenkette führt

der Wanderweg über die Seescharte stetig hinunter

in das "Zammer Loch" nach Zams im Inntal.

Nach der Durchquerung des Inntals wird der

Weg weiter in den Naturpark Kaunergrat geführt.

Von dort gelangt der Wanderer über die

Kaunergratvariante der Via Alpina und des E 5

zur Kaunergrathütte. Dieser Wegteil ist ausführlich

und bebildert beschrieben im Sektionsheft

März 2009. Genauso unter www.kaunergrathuette.at.

An der Kaunergrathütte, etwa die Hälfte

der Tour nach Bozen, endet Teil 1. Teil 2 setzt

2011 dort an und führt nach Bozen in Südtirol.

Geplant ist in den Folgejahren eine Fortsetzung

bis an die Adria. Die Ausschreibung Teil 1. In

diesem Heft T 041/2010 unter “Bergtouren”.

nisse und Fähigkeiten zu vermitteln, selbstverantwortlich

oder als Teilnehmer einer Gruppe

den Gegebenheiten und Bedingungen hochalpinen

Geländes gewachsen zu sein. Wer selbständig,

ohne Führung in die Berge gehen möchte,

sollte vorher einige Grundlagen erlernen. Auch

vermeintliche "alte Hasen" sollten zum einen

wissen, dass man jahrelang etwas falsch angepackt

haben kann, was glücklicherweise gut gegangen

ist und zum anderen, dass die ständige

wissenschaftliche Erforschung und Fortschreibung

bergsteigerischer Techniken und Erkenntnisse

"alte" Lehrmeinungen überholt haben können.

Zum Inhalt der Kurse gehören unter anderem:

• Gehen in weglosem Gelände

• Sicheres Überwinden von Scharten


Kaunergrathütte: Klettertrainingswochen, Mainzer Wochenende

• Klettersteiggehen, Höhenwege

• Sicheres Begehen von Eis-, Schnee- und

Firnfeldern

• Sturzübungen im Firn

• Auf- und Absteigen an Seilversicherungen

• Grundseiltechnik, leichte Kletterei

• Tourenplanung, alpine Gefahren- und

Wetterkunde, Erste Hilfe im Hochgebirge.

Adressaten der Kursangebote sind Einsteiger,

Wiedereinsteiger, Späteinsteiger und Fortgeschrittene.

Für Späteinsteiger oder Senioren ist

im Kurs vom 29.08. - 03.09.2010 eigens eine Teilgruppe

eingerichtet. Die Ausschreibungen sind

in diesem Heft unter Kurse K 017, 018, 019 und

K 023/2010 zu finden.

Klettertrainingswochen

Klettern in Hallen, an Außenwänden von

Gebäuden und an Türmen ist eine beliebte und

zahlenmäßig wachsende Form des Sportkletterns.

Daraus erwächst zunehmend auch das Interesse

am Klettern an der alpinen Felswand.

Alpines Klettern hat allerdings eigene Gesetze

und Besonderheiten. Die von der Sektion angebotenen

Klettertrainingswochen sind eine gut

begehbare Brücke von der Kletterhalle an die

alpine Felswand. Ein Klettergarten unmittelbar

an der Kaunergrathütte, Felswände, Gipfel,

Grate und eine Vielzahl von Kletterrouten im

Nahbereich mit einem breiten Spektrum ver-

Mainzer Wochenende am 03.-05. 09.2010

Die Sektion ist bemüht, eine schöne, wie

auch in vielen DAV-Sektionen praktizierte Tradition

aufzubauen und zu pflegen: Das Mainzer

Wochenende auf der Kaunergrathütte. Das erste

September-Wochenende (03.-05.09.2010) im

Zeichen der Mainzer Berg- und Naturfreunde.

Wie in den beiden letzten Jahren soll es ein frohes

Treffen in entspannter und angenehmer Atmosphäre

auf unserer Tiroler Berghütte am Kaunergrat

werden. Geführte gemeinsame oder individuelle

Wanderungen im Umfeld der Hütte,

Klettern im Klettergarten oder an Wänden naher

Gipfel und am Abend gemütliches Beisammensein

in der Hütte. Daneben -wie alljährlicheine

ökumenische Bergmesse, möglicherweise

26 | DAV Sektion Mainz

schiedener Schwierigkeitsgrade in reizvoller

Hochgebirgslandschaft eignen unsere Berghütte

am Kaunergrat schon seit Jahrzehnten in besonderem

Maße für alpines Sportklettern.

Ziel der Kurse ist es, Kenntnisse und

Fähigkeiten zu vermitteln, die eine selbständige

Durchführung mittelschwerer alpiner Klettertouren

ermöglichen. Inhalte sind unter anderem:

• Klettern im Vorstieg

• Verbesserung der Sicherungs- und

Klettertechnik

• Klettertaktik

• Umgang mit mobilen Sicherungsmitteln

• Schlagen von Haken

• Rückzugsmethoden und behelfsmäßige

Bergrettung

• Orientierung, Tourenplanung, Materialkunde,

Erste Hilfe

• Umwelt- und Naturschutz.

Adressaten sind auch hier Alpineinsteiger,

Wiedereinsteiger, Alpinspäteinsteiger und Fortgeschrittene.

Letztere können, wie bei den

Hochtourentrainingskursen auch, sofern sie sich

in Gruppen (4 Personen) anmelden, den Schwerpunkt

ihrer Fortbildung in Absprache mit der

Kursleitung wählen. Die Ausschreibung der

Kurse in diesem Heft unter Kurse K 15, 16/2010

zu finden.

an einer aus Spendengeldern errichteten Andachtsstätte

neben der Kaunergrathütte, die in

diesem Rahmen eingeweiht werden soll. Eingeladen

sind alle Gruppen und Mitglieder der

Sektion, deren Verwandte, Bekannte und Freunde,

auch wenn sie Mitglieder in einer anderen

Sektion oder Nichtmitglieder im DAV sind. Anmeldungen

zur Teilnahme am Mainzer Wochenende

2010 sind bis 20.08.2010 an Peter Hirsch,

Tel. 06130-8295 oder 0174-3131193; hirsch.peter

@gmx.de oder an Manfred Neuber, Tel. 06123-

73951 oder 0178-7545203; neuber.manfred

@arcor.de zu richten. Gemeinschaftsfahrten

oder Gruppenreisen mit der Deutschen Bahn

werden gegebenenfalls organisiert.

Manfred Neuber

(Hütten- und Wegewart)


Neues aus der Kletterkiste

Das Team der Kletterkiste

informiert:

Jahreskarten für Kinder, Jugendliche und

Auszubildende wurden im Preis gesenkt!

Seit Anfang 2010 gelten folgende Preise für eine

Jahreskarte der Kletterkiste:

• 110,- Euro für Kinder bis zur Vollendung

des 14. Lebensjahres

• 165,- Euro für Jugendliche bis zur

Vollendung des 18. Lebensjahres

• 165,- Euro für Auszubildende,

Studierende usw. bis zur Vollendung des

25. Lebensjahres

• 250,- Euro für Erwachsene (unveränderter

Regelpreis)

Bei Verlängerungen vorhandener Jahreskarten

bitte die Altersgrenzen beachten und ggf.

Bescheinigungen beifügen (z.B. Kopie des

Studentenausweises). Jahreskarten gibt es nur

für Mitglieder der Sektion Mainz; Anträge gibt

es in der Kletterkiste oder zum Download unter

www.kletterkiste-mainz.de

28 | DAV Sektion Mainz

Öffnungszeiten

Mo-Fr 17-22 Uhr

(Mo, Mi, Fr nur DAV-Mitglieder)

Sa+So 10-19 Uhr

(10-14 Uhr nur DAV-Mitglieder)

Infos zu Preisen, Routen, Kursen

www.kletterkiste-mainz.de

info@kletterkiste-mainz.de

Telefon: 06131/68 88 29

Gesponsert von


Umwelt- und Naturschutz: Schweizer Nationalpark

Umwelt- und Naturschutz

Tour-Nr.: T 034 / 2010

Bezeichnung: Bergsommer im Schweizer Nationalpark

Land, Ort, Gebirge: Schweiz, Zernez, Engadin

Programm: Leichte Bergwanderungen

Anforderungen: Ausdauer für 4-6 Std. Gehzeit

Teilnehmerzahl: Mind. 4, max. 12 Personen

Teilnehmergebühr: 35 €

Termin: 31.7. - 08.8.10

Unterkunft: Zernez, Hotel oder Ferienwohnung

Leitung, Anmeldung:

Bis 27.4. bei Dr. Hermann Requadt, Tel.: 06131/473125

E-Mail: hermann.requadt@t-online.de

DAV Sektion Mainz

Sektionsmitteilungen - März 2010 | 29


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Die Jugend der Sektion

I 0 B /

Kids 6 - 10 Jahre

Bergfalken 9 - 12 Jahre

DIE JUGEND IN DER SEKTION

Hard Rocker´s 11-14 Jahre

Mounteens 11 - 14 Jahre

Und das ist los bei uns:

E

Kid-Rocks I 14 - 18 Jahre

H !

Das aktuelle Sommerprogramm

Aktueller Wochenkalender für Euch

E

Kid-Rocks II 12 - 16 Jahre

DAV Sektion Mainz

p

Verticalis > 17 Jahre

Sektionsmitteilungen - März 2010 | 31


Die Jugend der Sektion: Programme

I

Raus in die Natur und Einstieg in anspruchsvollere

Themen sind die wichtigsten Wünsche neben

Klettern, Bouldern und Spaß haben. Voilá - es

dürfte für Jede/n von euch was dabei sein.

Wir wollen mal hoffen, dass das Wetter dieses

Jahr mitspielt, damit wir endlich mit dem Klettersteiggehen

in der Gruppe beginnen können und

fahren hierfür zum Klettersteig nach Boppard!

Auch eine Wochenendausfahrt mit Übernachtung

auf einer Hütte wollen wir mit euch

unternehmen. Neben Wandern und Hüttenabenteuer

gibt es auch viel über den Lebensraum Berge

zu erfahren.

Und natürlich darf auch eine zünftige Übernachtung

im AV-Haus nicht fehlen. Das werden

wir im Herbst - wenn das Wetter uns in die gemütliche

Unterkunft ruft - machen.

Wie immer treffen wir uns dienstags von

16:30 Uhr bis 18:00 Uhr im AV-Haus (wenn

32 | DAV Sektion Mainz

KIDS (6-10 JAHRE)

Hallo Kids!

PROGRAMM

Osterferien (26.03. - 09.04)

13.04.: Klettern

20.04.: Klettern, Schwerpunkt Vorstieg

27.04.: Erste Hilfe

04.05.: Prusiken

11.05.: Wetterkunde

18.05.: Spieleabend

25.05.: Klettern

01.06.: Sturztraining

08.06.: Notausstieg Jugendraum & Bouldern

15.06.: Abseilen

22.06.: Bergrettung

29.06.: Freies Programm

Sommerferien (05.07. - 13.08.)

24.08.: Klettern

31.08.: Slackline

Wir treffen uns im Volkspark Mainz (Newscafe, an

den Wasserspielen) - bringt euch Picknickdecken

und genug zu Trinken mit.

nicht anders angegeben). Bitte bringt entsprechend

eure Klettersachen mit!

07.09.: Klettern

14.09.: Programmplanung & Spieleabend

21.09.: Prusiken

28.09.: Klettern

05.10.: Filmabend (Achtung: 16:30 - 18:30 Uhr)

Herbstferien (11.10. - 22.10.)

26.10.: Klettern & Bouldern

02.11.: Erste Hilfe & Bergrettung

09.11.: Freies Programm

Viele Grüße von euren Jugendleitern:

Harald Fellinghauer, Tel. 06135/70 64 37,

harald.fellinghauer@web.de

Rainer Schütze, Tel: 06131/6 23 08 10,

jdav@rainer-schuetze.de


Die Jugend der Sektion: Programme

/

Wir sind die Mounteens, eine Gruppe von 11-

14 jährigen Jungs und Mädels und wir treffen uns

immer freitags von 16:15-17:45 Uhr.

Während unserer Gruppenabende steht natürlich

das Klettern an erster Stelle, aber auch

Spaß und Spiel sollen in den nun kommenden

Sommermonaten wieder nicht zu kurz kommen.

Nachdem wir den Winter vor allem mit Klettern

in unserer Halle verbracht haben, wollen wir

jetzt wieder voll motiviert in die warme Jahreszeit

starten. Dafür werden wir uns in nächster Zeit mal

wieder stärker der Theorie widmen und vor allem

eure Kletter- und Seiltechniken etwas auffrischen.

Doch keine Angst ihr müsst euch nicht auf

endlose Theoriestunden einstellen wir werden

uns was Schönes für euch ausdenken.

Außerdem sind auch für dieses Sommerhalbjahr

wieder, neben dem versprochenen Sturztraining,

ein paar Ausflüge an die näheren Kletterfelsen

geplant - auch eine Übernachtung in AV-

Haus lässt sich sicher wieder einrichten.

In den Sommerferien wollen wir dann wieder

eine größere Ausfahrt mit euch machen - die

Planungen laufen auf Hochtouren, nähere Infos

E

Rafft euch auf und streckt den Kopf mal aus

der Bude, dann merkt ihr ganz schnell, dass die

ersten Sonnenstrahlen eine wunderbare Sommersaison

ankündigen, die wir auch wieder kräftig

nutzen wollen. Das bedeutet wieder vermehrt

Sicherungstechniken und Karten- und Topokunde,

damit wir auch eine gute Figur am Fels

abgeben.

Unsere Gruppenabendzeiten bleiben gleich:

Freitag, 18-19:30 Uhr Gruppenabend

und

Sonntag, 18-20 Uhr Klettertreff

34 | DAV Sektion Mainz

MOUNTEENS - 11-14 JAHRE

Hallo ihr!

KID-ROCKS I - 14-18 JAHRE

Hallo ihr Lieben!

gibt es in nächster Zeit während der Gruppenabende!

Zwar ist unsere Gruppe mit 12 Kids schon

voll, wenn ihr aber Interesse am Klettern habt,

könnt gerne mal bei uns reinschnuppern! Bringt

einfach saubere Turnschuhe und Sportsachen

mit, das Klettergeraffel leihen wir euch natürlich

aus. Auf einen schönen Klettersommer mit euch

freuen sich… eure Juleis Simon und Sophie


Ausfahrten finden spontan statt. Infos gibt es

rechtzeitig bei den Gruppenabenden.

Auf eine schöne Sommersaison freuen sich

die JuLeis...

Basti & Jana

Vorankündigung:

Vom 13. bis zum 16.5. werden wir ein

Klettercamp im Frankenjura veranstalten.

Die Kid-Rocks II werden zum Teil auch dabei

E

KID-ROCKS II - 12-16 JAHRE

Hey Leute!

Es ist wieder soweit - der Schnee beginnt zu

schmelzen und die ersten Sonnenstrahlen kitzeln

unsere Nasen. Das bedeutet für uns: immer der

Nase nach! Und die führt uns endlich wieder raus.

Um dafür wieder fit zu sein, werden wir das ein

oder andere mal wiederholen und schauen was

aus der letzten Saison noch so hängengeblieben

ist.

DAV Sektion Mainz

sein, also raus geht's und Arme langziehen…

Vom 9. bis zum 15.8. geht's dann an die

Ardeche nach Südfrankreich.

Dort erwartet uns ein bunter Mix aus Klettern,

Kanufahren, Trekking, Moutainbike und

allem was uns sonst noch einfällt.

Infos zu allen Aktivitäten gibt's rechtzeitig bei

den Gruppenabenden.

Unsere Gruppenabendzeiten bleiben gleich:

Mittwoch, 16:30-18 Uhr Gruppenabend

und

Sonntag, 18-20 Uhr Klettertreff

Ausfahrten finden spontan statt. Infos gibt es

rechtzeitig bei den Gruppenabenden.

Auf eine schöne Sommersaison freuen sich

die JuLeis...

Basti & Jana

Vorankündigung:

Vom 13. bis zum 16.5. habt ihr die Möglichkeit

beim Klettercamp der Kid-Rocks I im

Frankenjura dabei zu sein.

Und vom 3. bis zum 6.6. geht's dann ins

Kleinwalsertal auf Hütten- und Klettersteigtour.

Das wird bestimmt eine Riesen Gaudi!

Infos zu allen Aktivitäten gibt's wie immer

rechtzeitig an den Gruppenabenden.

Sektionsmitteilungen - März 2010 | 35


Die Jugend der Sektion: Programme

p

Wir sind die Verticalis und bei uns ist alles zu

Hause, was zwischen 17 und 25 ist und Spaß am

Klettern und Bergsteigen hat.

Zurzeit ist unsere Gruppe nicht voll - d.h. wir

freuen uns über alle die Lust am Klettern haben

und mittwochs zwischen 18 und 20 Uhr mal

vorbeischauen wollen!

Die meisten unserer Gruppenabende verbringen

wir kletternd in unserer Halle. Doch wollen

wir jetzt im Sommerhalbjahr auch mal wieder ein

paar Abende nach Mainz zum Buildern verlegen

und auch ein Besuch in einer anderen Kletter-

36 | DAV Sektion Mainz

VERTICALIS - > 17 JAHRE

Hallo Zusammen!

halle sollte dieses Halbjahr irgendwie möglich

sein. Ansonsten werden wir - wenn es der Terminkalender

der Gruppe zulässt - dieses Halbjahr

auch mal wieder zum Klettern nach draußen fahren.

Weitere Aktivitäten werden dann spontan

und je nach Lust der Gruppe während der

Gruppenabende geplant.

Für Vorschläge und Ideen von euch bin ich

natürlich immer offen

Eure Jugendleiterin

Sophie


Familiengruppen

FAMILIENGRUPPE I

Hallo liebe Familiengruppe,

nachdem der letzte Schnee endlich getaut ist,

kommt schon gleich wieder unser:

S O M M E R P R O G R A M M

18.04.2010 Anklettern für diese Jahr in Kirn!

1 Wo. Vorverlegt!

Wir wollen unser Wissen von Seil und Sicherung

mal wieder vertiefen. Anmeldung bei Stefan.

03.06.-06.06.2010 (Fronleichnam) Zelten,

Wandern, Klettern in Berdorf/Luxemburg

Bei gutem Wetter können wir vielleicht sogar

Paddeln gehen. Info und Anmeldung bei Jutta -

bis spätestens 15.April.

27.06.2010 Pfälzer Wald/Felsenmeer - Wanderung

zum Kalmit

Info und Anmeldung bei Sabine.

03.07. - 15.08.10 Sommerferien

28./29.08.2010 Paddeln auf dem Taubergießen

mit Übernachtung

(Rheinnebenarm zw. Offenburg u. Freiburg).

Bitte frühzeitige (bis 30. Juni) Anmeldung bei

Peter.

38 | DAV Sektion Mainz

17./18.09.2010 Nachtwanderung

Info und Anmeldung bei Stefan.

09.10.-16.10.2010 Herbstfreizeit auf der

Muttekopfhütte bei Imst

Mit Wanderungen/Klettersteigen/Klettern/Tiere

beobachten/gemütlich Beisammensein/Quatschen/Spielen

usw.

Bitte meldet Euch frühzeitig an.

Begrenzte Anzahl an Plätzen - Vergabe nach

Eingang der Anmeldung. Info's und Anmeldung

bei Peter.

Hoffentlich haben wir Euren Geschmack getroffen

und wieder ein schönes Programm für Euch

zusammengestellt.

Infos/Fragen/Tipps/Anregungen bei:

Jutta und Stefan Franke, Tel.: 06133/57 492,

E-Mail: FrankeNierstein@t-online.de

Sabine Dehos, Tel.: 06136/88658,

E-Mail: S.Dehos@gmx.de

Peter Kaesehagen, Tel.: 06131/37 14 00,

E-Mail: Peter.Kaesehagen@t-online.de


FAMILIENGRUPPE II

Unsere Familiengruppe trifft sich weiterhin im

Monatsrhythmus zu kindgerechten (Bergsport)-

Aktivitäten. Bei zunehmendem Leistungsvermögen

unserer Kinder (Schwerpunkt: Kindergarten-

/frühes Grundschulalter) erhöht sich stetig unser

Aktionsradius; sehr zur Freude der bergsportbegeisterten

Eltern. Weiterhin sind Neu-Mitglieder

herzlich willkommen.

Zusätzlich zum nachfolgenden Programm sind

spontane gemeinsame Ausflüge - u.a. auch in

Kletterhallen - geplant. Dies wird kurzfristig intern

organisiert.

25.4.

Beginn der Outdoor-Klettersaison an den Eschbacher

Klippen.

9.5.

Rheinsteig: Am Muttertag wollen wir früh los

und mit Blick über den Rhein viel Spaß auf einem

Premium-Wanderweg haben.

3.6. - 6.6.

Alpin-Freizeit: Über Fronleichnam wollen wir

das schöne? Wetter genießen und mit unseren

Kids für 4 Tage in die Berge fahren. Ziel / Quartier

wird noch bekannt gegeben.

3.7. - 7.7.

Camping Bieler Jura: In der ersten Woche der

Sommerferien wollen wir noch mal in die Berge.

Diesmal zum Zelten in die Schweiz - Klettern und

Wandern stehen auf dem Programm.

DAV Sektion Mainz

28.8.

Klettersteig Boppard: Die Kleinen sind jetzt (fast

alle) groß genug um auch auf Eisenwegen zu

gehen.

24.9. - 26.9.

Wir fahren zum Reinigshof in die Pfalz: Hier

wollen wir ein schönes Waldwochenende erleben

- vielleicht auch mit ein paar schönen Bundsandsteinklettereien.

31.10.

Auf den Spuren unserer Vorfahren: Besichtigung

der Grube Messel

Ggf. finden noch Verschiebungen - sowohl von

Zeit und Ort - statt. Bitte deshalb in jedem Fall vorher

bei uns melden. Danke!

Vorankündigung für 2011: Über Fastnacht

wollen wir zum Skifahren. Es wird kurzfristig

nach einem Quartier gesucht. An Christi

Himmelfahrt soll es nach Mittenwald gehen

(ggf. Jugendherberge).

Merkt Euch die Termine ggf. schon mal vor. Wir

melden uns; brauchen dann kurzfristig verbindliche

Anmeldungen.

Bei Fragen und zur genauen Terminabstimmung

ruft uns einfach an.

Conny Schmidt und Wolfgang Schaubruch

Birkenstraße 32 A, 55296 Lörzweiler,

0 61 38/98 13 14, wolfgang@schaubruch.de

Sektionsmitteilungen - März 2010 | 39


Familiengruppen

WINDELCLIMBERGRUPPE

Klettern und Bergtouren auch mit den Kleinsten

Die Windelclimber haben sich im Sommer

2009 gegründet und erfreulich viele Mitstreiter

gefunden. Aktivitäten wie Klettern, Wandern, ...

klappen auch mit dem Nachwuchs wunderbar,

wenn wir uns auf die Bedürfnisse der Kleinsten

einstellen und uns gegenseitig unterstützen.

Wir treffen uns regelmäßig immer am zweiten

Sonntag eines Monats für einen Tagesausflug in

der näheren Umgebung. Hierfür bieten sich z.B.

40 | DAV Sektion Mainz

die leichten Klettersteige an Rhein und Mosel an,

wir treffen uns zum Klettern in einem familienfreundlichen

Klettergebiet (z.B. Kirn oder Eschbacher

Klippen) oder machen eine Wanderung

im Taunus oder Binger Wald. Natürlich kommen

die Kleinen dabei nie zu kurz. Für 2010 planen

wir außerdem eine mehrtägige Ausfahrt nach

Oberstdorf und vielleicht einen Kletterurlaub im

Herbst. Das aktuelle Programm findet Ihr immer

in unserem Windelclimber-Forum unter www.davmainz.de.

Interesse geweckt?

Bei Fragen und Interesse ruft uns

einfach an:

Monika und Jochen Göttelmann

mit Simon, zur Zeit 1 ½ Jahre alt

Tel.: 0 61 35-702 902 oder 01 75-16 12 10 9

E-Mail: monika_goettelmann@yahoo.de


Alle Termine einer Woche auf einen Blick

DAV Sektion Mainz

ALLE TERMINE EINER WOCHE AUF EINEN BLICK

Montag

09:00 bis 11:00 Geschäftsstelle geöffnet: R. Moser-Lukas

14:00 bis 17:00 2) Klettern der Senioren an der Natursteinwand

17:45 bis 19:00 1) 2) 4) Hard Rocker's (11-14J.) Baumgärtner/M.Schmidt

Dienstag 16:30 bis 18:00 2) 4) 5) Kids (6 - 10 J.) Fellinghauer/Schütze

Mittwoch

18:00 bis 20:00 1) 2) 4) Verticalis (16 - 27 J.) Zeh

16:30 bis 18:00 1) 2) 4) Kid Rocks II (12 - 16 J.) Frattini/Zimmermann

3. Mittwoch/Mon. ab 19:30 2) Gruppenabend Bergsteigergruppe: A. Schorr

Donnerstag 09:00 bis 11:00 Geschäftsstelle geöffnet: R. Moser-Lukas

Freitag

16:15 bis 17:45 1) 4) Mounteens (11 - 14 J.) Zeh/Simon

18:00 - 19:30 1) 2) 4) Kid Rocks I (14 - 18 J.): Frattini/Zimmermann

19:00 bis 22:00 2) Allgemeiner Info-Abend/Stammtisch

19:00 bis 21:00 Sektions-Bücherei geöffnet: N.Kusak

Sonntag 18:00 bis 20:00 Kid Rocks I, II und Verticalis

Montag-Sonntag Kletterhalle geöffnet, Uhrzeit siehe www.kletterkiste-mainz.de

Nach Vereinb. Klettern/Kindergeburtstage: E.Baumgärtner, Tel. 0 61 31 / 38 34 47

Erreichbarkeit Telefon im Hausflur neben Eingang zur Geschäftsstelle: 0 61 31 / 27 58 88.

1) = ausgen. in Schulferien · 2) = in dieser Zeit ist der Kletterraum (Natursteinwand) reserviert

3) = im großen Gruppenraum · 4) = Gruppenstunde/Training · 5) nur an "Programm-Tagen"

Sektionsmitteilungen - März 2010 | 41


Sommerprogramme: Bergsteiger- und Hochtourengruppe

Sommerprogramme

Bergsteiger- und Hochtourengruppe

Die Bergsteiger- und Hochtourengruppe bietet

selbständigen Bergsteigern und Kletterern

eine Plattform zum gegenseitigen Kennenlernen

und für gemeinsame, selbst organisierte Bergtouren.

Unsere Schwerpunkte liegen auf klassischen

Berg- und Hochtouren im Sommer und

Winter sowie im Fels- und Alpinklettern. 2009

wurden z.B. folgende Touren unternommen:

Skitouren im Allgäu und im Engadin, Sportklettern

im Frankenjura, Hochtourenwoche am

Mont Blanc, Klettern und Hochtouren im

Wallis rund um die Weißmieshütte und einiges

Die Bergsteigergruppe nimmt Fahrt auf

Eine sehr schöne Saison liegt hinter der

Bergsteigergruppe. Nachdem das letzte Jahr vom

gegenseitigen Kennenlernen und ersten zaghaften

gemeinsamen Ausflügen geprägt gewesen ist,

war dieses Mal der Tourenkalender während der

langen Winterabende gut gefüllt worden. Der

Wettergott spielte mit und so konnten viele

schöne gemeinsame Touren unternommen werden.

Den Anfang machten im Frühling die Skitourengeher

mit einigen Touren in den Ost- und

Westalpen. Die Kletterer eröffneten mit einer

Gruppenausfahrt am 1. Mai in die Fränkische

Schweiz und kurze Zeit später in den Bieler Jura

(Schweiz) die Klettersaison.

Im Sommer standen eine Hochtourenwoche

in Chamonix und eine Ausfahrt für Kletterer,

Hochtourengeher und Klettersteigfans auf die

Weißmieshütte an. Im Herbst verteilten sich die

Mitglieder weiträumig über die Alpen und die

Klettergebiete im Mittelgebirge. Pfalzfahrten,

Frankentouren, Dolomitenklettereien, Arco-

Ausflüge, herbstliche Wanderwochen und der

ein oder andere Klettersteig bildeten den Abschluss

einer gelungenen und vor allem unfallfreien

Bergsaison.

42 | DAV Sektion Mainz

mehr. Im vergangenen Winter waren wir zum

Eisklettern im Maltatal und auf Skitouren im

Allgäu und Wallis.

Weitere Bergbegeisterte sind bei uns immer

gerne willkommen. Wir freuen uns auf einen

möglichst langen Bergsommer 2010 mit gemeinsamen

Kletter- und Hochtouren!

Die aktuelle Tourenplanung findet Ihr

immer in unserem Bergsteigerforum:

http://www.razyboard.com/system/user_ber

gsteigergruppe.html

Auch das Jahr 2010 soll nicht auf dem Sofa

verbracht werden. Die Skitourengeher und Eiskletterer

sind seit einigen Wochen aktiv. Außerdem

planen die Schneeschuhgeher kräftig. Sobald

die Felsen abgetrocknet sind, sollen die

Plastikgriffe gegen echten Stein eingetauscht

werden. Geplant ist außerdem wieder eine gemeinsame

Ausfahrt in die Alpen; eine Hochtourenwoche

und alpine Klettertouren stehen

natürlich auch auf dem Programm.

Jeden dritten Mittwoch im Monat treffen

sich Mitglieder der Gruppe ab 19.30 Uhr im

Alpenvereinshaus zum Gruppenabend. Er bietet

die Gelegenheit, andere Bergbegeisterte kennenzulernen,

Touren zu planen und natürlich auch

jede Menge Bergsteigerlatein auszutauschen.

Außerdem bereiten wir uns dort auf gemeinsame

Touren vor und trainieren z.B. vorher noch

einmal Spaltenbergung, Standplatzbau und Co.

Wer neugierig geworden ist und gerne in die

Berge geht, sollte einfach einmal vorbeischauen

oder einen Blick in das Gruppenforum auf der

Homepage der Sektion werfen.

Annette Schorr


Sommerprogramme: Kurse und Klettercamps

Ausbildungs- und Trainingskurse auf der Kaunergrathütte

44 | DAV Sektion Mainz

Kurs-Nr.: K 015/2010 ; K 016/2010

Bezeichnung: Einstieg ins sportliche hochalpine Klettern

Land, Ort, Gebirge: Tirol, Kaunergrathütte, Klettergarten, diverse Felswände und Gipfel

Programm:

- Sicherungs-, Klettertechnik in hochalpinem Gelände

- Abseilen, Standplatzbau

- Hochalpine Gefahren- und Wetterkunde

Anforderungen: Gesundheit, Trittsicherheit, Schwindelfreiheit, Kondition, Teamgeist

Teilnehmerzahl: 4 Personen pro Ausbilder/Trainer

Kursgebühr: 420 €; incl. Übernachtung und Halbpension

Termin:

K 015/2010; 18.07.2010 (Anreise) - 24.07.2010 (Abreise)

K 016/2010; 01.08.2010 (Anreise) - 07.08.2010 (Abreise)

Unterkunft: Kaunergrathütte

Leitung, Anmeldung:

Andreas Jeitner, staatl. gepr. Bergführer, Skilehrer u. Bergretter (Hüttenwirt

der Kaunergrathütte) Anmeldung bis 11.07.2010 bei Bernd Brodersen,

Tel.: 06138-8532; 0170-4965540; bernd-brodersen@web.de oder Manfred

Neuber, Tel.: 06123-73951; 0178-7545203; neuber.manfred@arcor.de

Vorbesprechung: Wird bei Anmeldung vereinbart (Info-Abend)

Kurs-Nr.: K 017 /2010; K 018/2010; K 019/2010; K 023/2010

Bezeichnung:

Hochtourentrainingswochen 2010 für Einsteiger, Wiedereinsteiger,

Fortgeschrittene, Späteinsteiger

Land, Ort, Gebirge: Tirol, Kaunergrathütte, Kaunergrat

Programm:

Grundschule Fels, Schnee, Eis; Gehen in weglosem Gelände; Höhenwegund

Klettersteiggehen; Gipfel, Umgang mit der Angst bei Ausgesetztheit,

Grundseiltechnik, leichte Kletterei, Gefahren- und Wetterkunde

Anforderungen: Trittsicherheit, Kondition, Teamgeist

Teilnehmerzahl: max. 5 Personen pro Trainer

Teilnehmergebühr: 420 €; incl. Übernachtung und Halbpension

Termin:

K 017/2010 vom 25.07. - 31.07.2010, K 018/2010 vom 08.08. - 14.08.2010

K 019/2010 vom 15.08. - 21.08.2010, K 023/2010 vom 29.08. - 03.09.2010

Unterkunft: Kaunergrathütte

Leitung, Anmeldung:

Andreas Jeitner, staatl. geprüfter Bergführer, Skilehrer und Bergretter

(Hüttenwirt der Kaunergrathütte) Anmeldung bis 20.07.2010 bei Manfred

Neuber, Tel.: 06123-73951; 0178-7545203; neuber.manfred@arcor.de

Vorbesprechung: Wird bei Anmeldung vereinbart (Info-Abend)


Kurse und Klettercamps

Kurs-Nr.: K 021 / 2010 & K 022 / 2010

Bezeichnung: "Von der Halle an den Fels" (Einsteigerkurs Felsklettern)

Land, Ort, Gebirge: Alpenvereinshaus & Morgenbachtal

Programm:

Anforderungen:

DAV Sektion Mainz

Vermittlung der Grundfertigkeiten des Kletterns und der Sicherungsmethodik

beim Felsklettern (Schwerpunkt: Klettern im Toprope).

Kursinhalte:

- Ausrüstungs- und Materialkunde

- Erlernen der wichtigsten Knoten

- Sicherungstechnik

- Grundtechniken beim Klettern

- Abseilen

- Einrichten von Toprope-Stellen

- Toprope-Klettern

- Naturschutz

Beherrschen einer Sicherungstechnik (Toprope), absolvierter

"Einsteigerkurs Indoorklettern" oder gleichwertiger Ausbildungsstand,

Kletter- und Sicherungspraxis (Toprope)

Teilnehmerzahl: Maximal 6 Personen

Teilnehmergebühr: 15 € je Kurs (Zahlungsart siehe Anmeldeformular)

Termin:

Leitung, Anmeldung:

Bemerkungen:

K 021 / 2010: 16.04.2010, 18:00 bis 21:00 Uhr, AV Haus,

17.04.2010, 09:00 bis 16:00 Uhr, Morgenbachtal

K 022 / 2010: 23.04.2010, 18:00 bis 21:00 Uhr, AV Haus,

24.04.2010, 09:00 bis 16:00 Uhr, Morgenbachtal

Thomas Brugger, Trainer C Sportklettern (Breitensport)

Tel.: 0178-6133366, E-Mail: Sturzfaktor1@t-online.de

Beim "Einsteigerkurs Fels" soll der erste Felskontakt vermittelt werden.

Wichtig ist allerdings, dass nach dem absolvierten "Einsteigerkurs

Indoorklettern" praktische Erfahrung (in der Halle) gesammelt wurde.

Vorstieg im Fels ist kein Kursinhalt.

Sektionsmitteilungen - März 2010 | 45


Sommerprogramme: Kurse und Klettercamps

46 | DAV Sektion Mainz

Tour-Nr.: T 027 / 2010

Bezeichnung: Klettercamp Arco 2010

Land, Ort, Gebirge: Italien, Arco, Gardaseeberge, Sarcatal

Unterkunft: Campingplatz

Programm:

Anforderungen:

Teilnehmerzahl: Max. 10 Personen

Selbständiges Klettern in gesicherten Ein- und Mehrseillängen.

Verbesserung des persönlichen Kletterkönnens.

Fortgeschrittene Kletterer, Beherrschen der Sicherungstechnik im Vorund

Nachstieg, Kletterkönnen im Fels UIAA 6 im Vorstieg.

Teilnehmergebühr: 60 € (Zahlungsart siehe Anmeldeformular)

Termin: 02.05. - 09.05.2010

Leitung: Markus Brugger (FÜL), E-Mail: mac.brugger@web.de

Vorbesprechung: Ca. 3 Wochen vor Kursbeginn

Anmeldung:

Kletterbüro/Kletterkiste bei Anne Legler, Telefon: 06131-688829, Telefax:

06131-625890, E-Mail: info@kletterkiste-mainz.de

Tour-Nr.: T 037 / 2010

Bezeichnung: Klettercamp Arco 2010 mit Heinz und Jürgen

Land, Ort, Gebirge: Italien, Arco, Gardaseeberge, Sarcatal

Unterkunft: Campingplatz Campeggio Arco

Programm:

Klettern in gut gesicherten Mehrseillängen-Routen, Standplatzbau,

Verbessern der Kletter-u. Sicherungstechnik

Anforderungen: Für Anfänger und Fortgeschrittene

Teilnehmerzahl: 12

Teilnehmergebühr: 70 € (Zahlungsart siehe Anmeldeformular)

Termin: 22.05.-29.05.2010

Leitung: Heinz Nold (FÜL) und Jürgen Jahn (FÜL)

Anmeldung:

Kletterbüro/Kletterkiste bei Anne Legler, Telefon: 06131-688829, Telefax:

06131-625890, E-Mail: info@kletterkiste-mainz.de

Vorbesprechung: Wird rechtzeitig bekannt gegeben. Homepage DAV-Mainz beachten.


Kurs-Nr.: K 010 / 2010

Bezeichnung: Hochtouren-Ausbildung, Grundkurs

Land, Ort, Gebirge: Österreich, Taschachhaus, Ötztaler Alpen

Unterkunft: Taschachhaus

Programm:

DAV Sektion Mainz

Grundausbildung Eis- und Firn. Steigeisen- und Eispickeltechniken,

Führungstechniken, Sicherungstechnik, Tourenplanung.

Im Vorfeld des Kurses werden Theorie- und Praxisabende im DAV Haus

durchgeführt. Inhalte sind Wetterkunde, Orientierung, Tourenplanung

sowie Sicherungstechnik und -taktik.

Anforderungen: Körperliche Fitness für mehrstündige Touren.

Teilnehmerzahl: Max. 6 Personen

Teilnehmergebühr: 40 € (Zahlungsart siehe Anmeldeformular)

Termin: 20.06 - 25.06.2010 (inkl. An- und Abreise)

Leitung: Markus Brugger, mac.brugger@web.de

Vorbesprechung: Ca. 3 Wochen vor Kursbeginn

Anmeldung:

Bemerkungen:

Ansprechpartnerin: Anne Legler, Telefon 06131- 688829, Telefax: 06131-

625890, E-Mail: info@kletterkiste-mainz.de

Genaue Terminbekanntgabe auf der Homepage der DAV Sektion Mainz,

Voranmeldung per Mail möglich.

Tour-Nr.: T 036 / 2010

Bezeichnung: Klettercamp Steingletscher

Land, Ort, Gebirge: Schweiz, Steingletscher Sustenpass

Unterkunft: Hotel Steingletscher / Lager

Programm:

Klettern in Mehrseillängenrouten

Vorstieg, Abseilen

Anforderungen: Einsteigerkurs, Klettern im 4. - 5.Grad im Nachstieg

Teilnehmerzahl: 4-6 Personen

Teilnehmergebühr: 70 € (Zahlungsart siehe Anmeldeformular)

Leitung/Anmeldung:

Termin: 26. Juni bis 03. Juli 2010

Helmut Müller, Trainer C Sportklettern, Tel. 06136/87313,

helmut.annette@t-online.de, Anmeldeschluss: 01.06.2010

Vorbesprechung: 11.06.2010, 19 Uhr AV-Haus Mainz-Mombach

Sektionsmitteilungen - März 2010 | 47


Sommerprogramme: Kurse und Klettercamps

48 | DAV Sektion Mainz

Tour-Nr.: T 030.01 / 2010

Bezeichnung: Grundkurs Hochalpin 2010, Hochtourenwoche "Montblanc"

Land, Ort, Gebirge: Frankreich, Chamonix, Savoyer Alpen

Unterkunft:

Programm:

1x Hotel Col de la Forclaz 1530 m, 2x Chalet du Lac Blanc 2352 m, 3x

Refuge Tête Rousse 3167 m (Gruppenreservierungen)

Hiermit wird zum Abschluss der 4-jährigen, hochalpinen Ausbildung

(2007-2010) die erste Hochtourenwoche "Montblanc" angeboten. Sichere

Durchführung einer Hochtour ist das Hauptziel. Zeitlicher Verlauf,

Akklimatisationstaktik und Ausrüstung bei Vorbesprechung.

Gipfelmöglichkeiten: Montblanc 4807 m (45° 49’ 57” N, 6° 51’ 51” O)

Anforderungen: Körperliche Fitness für Gehzeiten von bis zu 12 Stunden.

Teilnehmerzahl: Max. 10 Personen (bei mehreren Tourenleitern)

Teilnehmergebühr: 60 € (Zahlungsart siehe Anmeldeformular)

Termin: 02. - 08.08.2010 (inkl. An- und Abreise)

Leitung/Anmeldung: Berthold Honka (FÜL), 06131-477734, Berthold.Honka@t-online.de

Vorbesprechung: Am Freitag, den 23.07.2010 im AV-Haus, 19 Uhr

Tour-Nr.: T 030.02 / 2010

Bezeichnung: Grundkurs Hochalpin 2010, Hochtourenwoche "Montblanc"

Land, Ort, Gebirge: Frankreich, Chamonix, Savoyer Alpen

Unterkunft:

Programm:

Basislager im Montblanc-Gebiet. Talort Bourg-St. Maurice 1.600 m NN,

Akklimatisation auf der Cabane du Velan 2.642 m NN mit Besteigung

des Mt. Velan 3.727 m NN, Wechsel zum Refuge Tête Rousse 3.167 m

NN (Gruppenreservierungen)

Hiermit wird zum Abschluss der 4-jährigen, hochalpinen Ausbildung

(2007-2010) die zweite Hochtourenwoche "Montblanc" angeboten.

Sichere Durchführung einer Hochtour ist das Hauptziel. Zeitlicher

Verlauf, Akklimatisationstaktik und Ausrüstung bei Vorbesprechung.

Gipfelmöglichkeiten: Montblanc 4807 m NN, (45° 49’ 57” N, 6° 51’ 51”

O). Do., Fr., Sa., mögliche Gipfelreservetage

Anforderungen: Körperliche Fitness für Gehzeiten von bis zu 12 Stunden.

Teilnehmerzahl: Max. 10 Personen (bei mehreren Tourenleiter)

Teilnehmergebühr: 80 € (Zahlungsart siehe Anmeldeformular)

Termin: 07. - 15.08.2010 (inkl. An- und Abreise)

Leitung/Anmeldung: Markus Brugger (FÜL), mac.brugger@web.de

Vorbesprechung: Freitag, 16.07., 19.30 Uhr. Im DAV Haus


Tour-Nr.: K 032 / 2010

Bezeichnung:

DAV Sektion Mainz

Hochtourentrainingswoche 2010 für Seniorinnen und Senioren und

Späteinsteigerinnen- u. -einsteiger

Land, Ort, Gebirge: Tirol, Kaunergrathütte, Kaunergrat

Unterkunft: Kaunergrathütte, 2817 m über NN.

Programm:

Grundschule Fels, Schnee, Eis; Gehen in weglosem Gelände; Höhenwegund

Klettersteiggehen; Gipfel, Umgang mit der Angst bei Ausgesetztheit,

Grundseiltechnik, leichte Kletterei

Anforderungen: Trittsicherheit, Kondition, Teamgeist

Teilnehmerzahl: Max. 5 Personen pro Trainer

Teilnehmergebühr: 420 €

Leitung/Anmeldung:

Termin: 29.08.- 04.09.2010

Andreas Jeitner, staatl. geprüfter Bergführer, Skilehrer und Bergretter

(Hüttenwirt der Kaunergrathütte) Anmeldung bis 20.07.2010 bei Manfred

Neuber, Tel.: 06123-73951; 0178-7545203; neuber.manfred@arcor.de

Vorbesprechung: Wird bei Anmeldung vereinbart (Info-Abend)

Kaunergrathütte 2817 M Wieder geöffnet ab 18. Juni 2010

• Gemütliche Gasträume

• Tiroler Gerichte

• Sonnenterrassse

• Gute Unterkünfte und Duschen

• An Variante E5/Via Alpina gelegen

• Bergwanderungen bis über 3000 m

• Gipfeltouren

• Klettergarten

• Ausbildungsstützpunkt

(Termine 2010 siehe Seite 44)

Es freut sich auf Ihren Besuch: Fam. Andreas Jeitner

Tel. 0043 5413 - 862 51 · Jeitner.Andreas@telering.at

Sektionsmitteilungen - März 2010 | 49


Sommerprogramme: Kurse und Klettercamps

50 | DAV Sektion Mainz

Tour-Nr.: T 046 / 2010 & T 047 / 2010

Bezeichnung: Kletterausfahrt Frankenjura

Land, Ort, Gebirge: Fränkische Schweiz

Unterkunft:

Programm:

Anforderungen:

Auf dem Zeltplatz eines typisch fränkischen Gasthofs. Eventuell auch

Übernachtung im Zimmer möglich.

Bei diesen Ausfahrten habt Ihr die Gelegenheit, das im Einsteigerfelskurs

Erlernte, in einem der schönsten und bekanntesten Klettergebiete

Deutschlands umzusetzen.

Absolvierter "Einsteigerkurs Felsklettern". Um die örtlichen Gebiete genießen

zu können, empfiehlt es sich, entsprechende Kletterpraxis erworben

zu haben. Das heißt nicht, dass ihr zwingend vorsteigen müsst. Allerdings

sollte Euer Kletterkönnen im Nachstieg im 5. Grad (UIAA) liegen.

Teilnehmerzahl: Maximal 6 Personen

Teilnehmergebühr: 20 € (Zahlungsart siehe Anmeldeformular)

Termin:

Leitung/Anmeldung:

T 046 / 2010: 28. - 30.05.2010

(Anreise am Freitag, Kurstage: Samstag, Sonntag)

T 047 / 2010: 18. - 20.06.2010

(Anreise am Freitag, Kurstage: Samstag, Sonntag)

Thomas Brugger, Trainer C Sportklettern (Breitensport)

Tel.: 0178-6133366, E-Mail: Sturzfaktor1@t-online.de

Vorbesprechung: Donnerstag, 06.05.2010, 20:00 Uhr, im AV Haus

Bemerkungen:

Dieses Angebot richtet sich insbesondere an die Teilnehmer der

"Einsteigerkurse Fels". Eigenanreise in Fahrgemeinschaften. Verpflegungsund

Übernachtungskosten sind in der Teilnehmergebühr nicht enthalten.


Tour-Nr.: T 048 / 2010

Bezeichnung: Klettercamp Südfrankreich

Land, Ort, Gebirge: Südfrankreich (Provence)

Unterkunft: Campingplatz mit Selbstverpflegung

Programm:

Anforderungen:

DAV Sektion Mainz

Das Angebot richtet sich insbesondere an die Teilnehmer der "Einsteigerkurse

Fels". Bei hoffentlich sonnig warmem Wetter werden wir einige der

Klettergebiete rund um den Mont Ventoux in der Provence besuchen.

Unter dem Motto "Klettern und Genießen", sollen die bislang erworbenen

Kenntnisse bei "genussvoller" Kletterei in gut abgesicherten Sportkletterrouten

umgesetzt werden.

Absolvierter "Einsteigerkurs Felsklettern". Um die örtlichen Gebiete genießen

zu können, empfiehlt es sich, entsprechende Kletterpraxis erworben

zu haben. Das heißt nicht, dass Ihr zwingend vorsteigen müsst. Allerdings

sollte Euer Kletterkönnen im Nachstieg im fünften Grad (UIAA) liegen.

Teilnehmerzahl: Maximal 8 Personen

Teilnehmergebühr: 80 € (Zahlungsart siehe Anmeldeformular)

Leitung/Anmeldung:

Termin: 11. - 19.09.2010

Thomas Brugger, Trainer C Sportklettern (Breitensport)

Tel.: 0178-6133366, E-Mail: Sturzfaktor1@t-online.de

Vorbesprechung: Donnerstag, 19.08.2010, 20:00 Uhr AV Haus

Bemerkungen:

Eigenanreise in Fahrgemeinschaften. Verpflegungs- und Übernachtungskosten

sind in der Teilnehmergebühr nicht enthalten.

Sektionsmitteilungen - März 2010 | 51


Sommerprogramme: Bergtouren

Bergtouren

52 | DAV Sektion Mainz

Tour-Nr.: T 042 / 2010

Bezeichnung: Wandern und leichte Klettersteige in den Dolomiten

Land, Ort, Gebirge: Italien, Villnöß-Tal, Geisler/Puez-Gruppe

Unterkunft: CAI- und private Hütten

Programm:

Anforderungen:

Teilnehmerzahl: 4 - 8

Teilnehmergebühr: 70 €

Leitung/Anmeldung:

Wanderungen und leichte Klettersteige im Naturpark Geisler/Puez,

Start- und Endpunkt im Villnöß-Tal, Wanderungen von Hütte zu Hütte,

Gipfelmöglichkeiten: Peitlerkofel, Piz Duleda, Sas Rigais

Trittsicherheit, Schwindelfreiheit, Kondition für 4-5 Std. tägliche

Gehzeiten und bis zu 1.000 Höhenmetern. Wanderungen in alpinem

Gelände und leichte Klettersteige, auch für Einsteiger geeignet.

Termin: 03.07. - 10.07.2010

Heinz Gimm, E-Mail: h.gimm@arcor.de, Tel. 06131 / 47 23 73

Anmeldeschluss: 15. Mai 2010

Vorbesprechung: Nach Vereinbarung im AV-Haus Mainz-Mombach

Bemerkungen: Eigenanreise in Fahrgemeinschaften.

Tour-Nr.: T 035 /2010

Bezeichnung: Taschach-/Verpeilrunde, Hochgebirgswanderung am Kaunergrat

Land, Ort, Gebirge: Tirol, Kaunergrat, Ötztaler Alpen

Programm:

Anforderungen:

Teilnehmerzahl: 10 - 12 Personen

Teilnehmergebühr: 35 €

Leitung/Anmeldung:

Höhenwege, Übergänge, Joche, ggf. Gipfel, Hütten: Taschachhaus,

Riffelseehütte, Kaunergrathütte, Verpeilhütte, Kaunergrathütte

Trittsicherheit, Schwindelfreiheit, Kondition für 6 - 8 Stunden tägliche

Gehzeiten und 1000 Höhenmeter, Teamgeist

Termin: 18.07. - 25.07.2010

Manfred Neuber, Tel.: 06123-73951, Mobil: 0178-7545203, neuber.manfred

@arcor.de, Anmeldung bis 20.06.2010, Vorbesprechung nach Vereinbarung

Vorbesprechung: Nach Vereinbarung im AV-Haus Mainz-Mombach

Bemerkungen: Beschrieben und bebildert unter www.kaunergrathuette.at


Tour-Nr.: T 052 / 2010

Bezeichnung: Wanderungen im Bergell

Land, Ort, Gebirge: Schweiz, Bergell (Graubünden)

Programm:

Anforderungen:

Teilnehmerzahl: Max. 14 Pers.

Teilnehmergebühr: 35 €

Leitung/Anmeldung:

DAV Sektion Mainz

Wanderungen mit Hotelstützpunkt; u.a. von Maloja zur Innquelle und

auf den Piz Lunghin; von Maloja zur Fornohütte und evt. nach Übernachtung

Übergang zum Albigna-Stausee (anspruchsvoll); Sentiero panoramico

von Casaccia nach Soglio (leicht) und ein wenig Kultur je nach

Wetter.

technisch leicht bis mittel, Trittsicherheit, Kondition für 5 - 8 Stunden tägliche

Gehzeiten bei max. 1200 Höhenmeter

Kosten: Übern. mit Frühstück., DZ, Du, WC: 60 CHF (ca. 40 €)

Termin: 24.07. - 31.07.2010

Rolf Lennartz, Am Stollhenn 23, 55120 Mainz, Tel. 06131-6299493, mobil

0179-5923768

Vorbesprechung: Di, 15.06.2010, 19 Uhr im AV-Haus

Bemerkungen: Individuelle Anreise; per Bahn: Chur, St. Moritz, Postbus nach Casaccia

Sektionsmitteilungen - März 2010 | 53


Sommerprogramme: Bergtouren

54 | DAV Sektion Mainz

Tour-Nr.: T 053 / 2010

Bezeichnung: Bernina: Leichte Hochtouren im Festsaal der Alpen

Land, Ort, Gebirge: Schweiz, Bernina

Unterkunft: Coazhütte, Bovalhütte

Programm:

Anforderungen:

Teilnehmerzahl: 3 - 4

Teilnehmergebühr:

Termin:

Leitung/Anmeldung:

Mittwoch, 28.07.: Nachmittags Anreise nach Pontresina und Übernachtung

im Tal. Donnerstag, 29.07.: Auffahrt mit der Corvatsch-Bahn (3303

m). Über leichten Gletscher erst auf den Piz Murtel (3433 m), dann auf

den Piz Corvatsch (3451 m). Abstieg über die Furcla Surlej (2755 m) zur

Coazhütte (2610 m). Freitag, 30.07.: Über den SW-Grat in leichter

Kletterei (II) zunächst auf den Chapütschin Pitschen (3328 m) und dann

Überschreitung des Il Chapütschin (3386 m). Abstieg auf dem Normalweg

über den Vadrettin dal Chapütschin zurück zur Coazhütte. Samstag,

31.07.: Kurzer Übergang zur Tschiervahütte (2573 m). Von dort aus auf

leichtem Firn und Blockgelände Anstieg über den Ostgrat und Überschreitung

des Piz Tschierva (3546 m). Abstieg zur Bovalhütte (2495 m).

Sonntag, 01.08.: In leichter Kletterei (II) erreichen wir die Bovalscharte

(3347 m) und von dort den Piz Morteratsch (3751 m). Abstieg auf gleichem

Weg zurück zur Bovalhütte. Abstieg nach Pontresina und Heimfahrt.

Leichte Kletterei bis UIAA II, mäßig steile Anstiege auf Gletscher und

Firn. Kondition für tägliche Gehzeiten von 6-8 Stunden in entsprechender

Höhe und bis zu 1500 Höhenmeter.

40 € gem. Gebührenordnung der Sektion Mainz (Zahlungsart siehe

Anmeldeformular)

Mittwoch, 28.07. (nur nachmittags Anreise) - Sonntag, 01.08. Bei extrem

schlechter Wetterprognose kurzfristig Verschiebung um eine Woche möglich.

Verbindliche Anmeldung bis spätestens 30.06.2010 bei: Jochen Göttelmann,

Tel: 06135- 702902, j.goettelmann@t-online.de

Vorbesprechung: Termin nach Absprache mit den Teilnehmern.


Tour-Nr.: T 045 / 2010

Bezeichnung: Venediger-Rundtour

Land, Ort, Gebirge: Österreich, Venedigergruppe

DAV Sektion Mainz

Unterkunft: Neue Prager Hütte, Defreggerhaus, Badener Hütte, Matreier Tauernhaus

Programm: Großvenediger, Schwarze Wand, Kristallwand, Weißspitze, Wildenkogel

Anforderungen:

Teilnehmerzahl: max. 6

Hochtourenerfahrung, Sicherheit und Erfahrung in der Seilschaft auf

Gletschern; Beherrschung der Spaltenbergungstechnik, Kondition für bis

zu 10 Std. Gehzeit und rd. 1000 HM täglich

Teilnehmergebühr: 50 € (Zahlungsart siehe Anmeldeformular)

Termin: 07. - 12. August 2010

Leitung/Anmeldung: Holger Rech; Jochen Teske

Vorbesprechung: Sa, 26.06.10 in Dienheim

Bemerkungen: Anmeldungen an Holger Rech, Tel.: 06133-4122; holger-rech@t-online.de

Sektionsmitteilungen - März 2010 | 55


Sommerprogramme: Bergtouren

56 | DAV Sektion Mainz

Tour-Nr.: T 050 / 2010

Bezeichnung:

Hochtour zur höchsten Hütte der Alpen (Rifugio Regina Margherita

4.559 m auf der Monte Rosa Südseite)…

Land, Ort, Gebirge: Italien, Alagna Valsesia / Wallis

Unterkunft: Hütten: Rif. Citta di Vigevano 2.864 m u. Rif. Gnifetti 3.647 m

Programm:

Anforderungen:

So. 15.08. - Anreise, nach Alagna Valsesia (Italien), Aufstieg zur Rif. Citta

di Vigevano 2.847 m

Mo. 16.08. - Aufstieg zur Rif. Gnifetti 3.647 m

Di. 17.08. - Eingehtour über den Lys-Gletscher auf die Vincent, Pyramide

4.215 m, Balmenhorn 4.167 m u., Ludwigshöhe 4.342 m, Schwarzhorn

4.322 m., Abstieg zur Rif. Gnifetti 3.647 m.

Mi. 18.08. - Über den Lys-Gletscher auf die Zumsteinspitze, 4.563 m zur

Signalkuppe 4.559 m., Abstieg zur Rif. Gniffetti 3.647 m.

Do. 19.08. - Abstieg nach Alagna Valsesia und Heimreise.

Fr. 20.08. - Reservetag

Wetterbedingte Änderungen vorbehalten!

Kondition für täglich 6-10 Stunden im Hochgebirge, Trittsicherheit,

Schwindelfreiheit, Höhenverträglichkeit. Gletscherausrüstung erforderlich.

Teilnehmerzahl: Min. 3, max. 5 Personen

Teilnehmergebühr: 50 €

Leitung/Anmeldung:

Termin: 15.08. bis 19./20.08.2010

Hans-Jürgen Schäfer (FÜL Bergsteigen), Im Attich 13 a, 65474

Bischofsheim, Tel. 06144-42584, schaefercomp@t-online.de

Vorbesprechung: Nach Vereinbarung.

Bemerkungen: Kosten für Lift u. Lager mit Halbpension ca. 250 €

Tour-Nr.: K 051 / 2010

Bezeichnung: Tourenwoche im Wallis für über 70 jährige

Land, Ort, Gebirge: Schweiz, Zermatt, Walliser Alpen

Unterkunft: Ferienwohnung in Zermatt, evtl. Hütte/Hotel für eine Nacht

Programm: Touren: Oberrothorn 3415 m, Mettelhorn 3406 m, Breithorn 4164 m

Anforderungen:

Teilnehmerzahl: Max. 4

Hochtourenerfahrung, Sicherheit und Erfahrung in der Seilschaft auf

Gletschern. Kondition für täglich bis zu 8 Std. Gehzeit

Teilnehmergebühr: 60 € (Zahlungsart siehe Anmeldeformular)

Leitung/Anmeldung:

Termin: 22.08. - 28.08.2010

Jochen Teske (FÜL Hochtouren), Tel. 06708-661716,

jochen_teske@t-online.de

Vorbesprechung: Mittwoch, den 12.05.2010. Vortour: Trechtingshausen am 23.06.2010


Tour-Nr.: T 041 / 2010

Bezeichnung:

Land, Ort, Gebirge: Österreich, Tirol

DAV Sektion Mainz

Hochgebirgsdurchquerung Allgäuer-, Lechtaler Alpen u. Kaunergrat/Ötztaler

Alpen

Unterkunft: Hütten u. Gasthöfe

Programm: Fernwander- u. Höhenwege, Übergänge, Joche, ggf. Gipfel

Anforderungen:

Teilnehmerzahl: 10 - 12 Personen

Trittsicherheit, Schwindelfreiheit, Kondition für 8 - 10 Stunden und ca.

1000 Höhenmeter, Teamgeist

Teilnehmergebühr: 35 €; Eigenaufwand trägt jeder selbst

Leitung/Anmeldung:

Termin: 29.08. - 05.09.2010

Manfred Neuber, Tel.: 06123-7395, Mobil: 0178-7545203, neuber.manfred

@arcor.de, Anmeldung bis 20.06.2010

Vorbesprechung: nach Vereinbarung

Bemerkungen:

Wanderführer Via Alpina, gelber Weg, Evamaria Wecker, Bruckmann

Verlag 2009

Tour-Nr.: T 044 / 2010

Bezeichnung: Hüttentour zum Mainzer Wochenende

Land, Ort, Gebirge: Österreich, Tirol, Stubaier oder Ötztaler Alpen

Unterkunft: AV-Hütten, Abschluß auf Kaunergrathütte

Programm:

Alternativen nach Absprache mit den Interessenten: Ausgangsgebiet

Stubaier Alpen oder Aachener Höhenweg am Glockenturm oder

Geigenkamm mit Mainzer Höhenweg, Endpunkt Kaunergrathütte

Anforderungen: Leichte bis anspruchsvolle Hüttenübergänge, Gehzeiten 6 - 8 Std. täglich

Teilnehmerzahl: 4 - 6

Teilnehmergebühr: 35 €

Termin: 29.08. - 5.09.2010

Leitung/Anmeldung: Horst Herder, Tel.: 06134-63866, Handy: 0174-6360247

Vorbesprechung: Nach Absprache

Sektionsmitteilungen - März 2010 | 57


Sommerprogramme: Bergtouren

58 | DAV Sektion Mainz

Tour-Nr.: T 043 / 2010

Bezeichnung: Klettersteige in der Brenta

Land, Ort, Gebirge: Italien, Madonna di Campiglio, Brenta

Unterkunft: CAI-Hütten

Programm:

Anforderungen:

Teilnehmerzahl: Max. 5

Teilnehmergebühr: 70 €

Leitung/Anmeldung:

Brenta-Durchquerung auf den berühmten Klettersteigen: Sentiero

Bocchette Alte, Via Bocchette Centrale usw.

Trittsicherheit, Schwindelfreiheit, Kondition für täglich 5-6 Std. Klettersteiggehen.

Obwohl die technischen Schwierigkeiten nur im mittleren

Bereich liegen (B-C), ist das Ganze doch eine anspruchsvolle Unternehmung.

Für Alpinanfänger nicht geeignet.

Termin: 11.09. - 18.09.2010

Heinz Gimm, E-Mail: h.gimm@arcor.de, Tel. 06131 / 47 23 73

Anmeldeschluss: 1. Juni 2010

Vorbesprechung: Nach Vereinbarung im AV-Haus Mainz-Mombach

Tour-Nr.: T 031 / 2010

Bezeichnung: Wanderwoche im Karwendel/Großer Ahornboden

Land, Ort, Gebirge: Österreich, Karwendel / Großer Ahornboden

Unterkunft: Alpengasthof Eng (www.eng.at)

Programm: Geführte Bergwanderungen durch ausgebildete Bergwanderführerinnen

Anforderungen:

Teilnehmerzahl: Max. 16

Teilnehmergebühr: 35 €

Leitung/Anmeldung:

Trittsicherheit und Schwindelfreiheit,

Gehzeiten bis zu 7 Stunden, bis zu max. 1.250 Höhenmeter

Termin: 11.09. - 18.09.2010

Thomas Lenhart, E-Mail: lenhart.thomas@t-online.de

oder Tel. 06131/473440

Vorbesprechung: Wird noch bekanntgegeben


Sommerprogramme: Trekking und Höhenbergsteigen

Trekking und Höhenbergsteigen

Tour-Nr.: T 015/2010

Bezeichnung:

DAV Sektion Mainz

Trekking im Langtang und Helambu-Gebiet für Teilnehmer(innen) über

60 Jahre

Land, Ort, Gebirge: Nepal, Langtang Himal, Helambu-Tal, Nationalpark

Programm:

Anforderungen:

Teilnehmerzahl: 4 - 12

Leitung/Anmeldung:

an 20 Tagen tägliche Etappen 3 - 7 Std., 2 Ruhetage,

2 Pässe mit 4600 bzw. 3630 m, Unterkunft in Lodges

Leichtes Trekking (Gepäcktransport), trotz z. T. kurzer Etappen wird

Vorbereitung empfohlen, Gesundheitscheck

Kosten: Flug ca. 1.100 €, Tagespauschale 22 x 30 = 360 €, 4x Hotel

Termin: 30.09.- 27.10.10

Dr. Hermann Requadt, Tel.: 06131 473125, hermann.requadt@t-online.de

Anmeldung bis 27. April!

Bemerkung: Unser bewährter Trekking-Guide Ang Dorjee Sherpa begleitet uns

Tour-Nr.: T 026 / 2010

Bezeichnung:

Tibet 2010, DAV-Sektion Mainz, Ernst Suttner-Gedächtnisexpedition

zum Cho Oyu, 8201 m

Land, Ort, Gebirge: Tibet, Himalaya-Hauptkamm

Programm:

Anforderungen:

Teilnehmerzahl: Max. 10 Personen

Leitung/Anmeldung:

Nach den Expeditionen in Nepal, Argentinien, Tansania, Alaska u. Westchina

wird unseren Mitgliedern (auf große Anfrage) eine 8000er Expedition

zum Cho Oyu, "Göttin des Türkis" angeboten. Die Besteigung erfolgt auf

der Normalroute der Erstbegeher aus dem Jahre 1954 über den Nordwestsporn

und durch die Westflanke zum Gipfel. Erfahrene Höhenbergsteiger,

die bei früheren Bergreisen die Fähigkeit zum ökonomischen (auch langsamen)

Gehen entwickelt haben, sind bei dieser Expedition herzlich willkommen.

Nur für gute Eisgeher. Das Programm, siehe www.dav-mainz.de. Aus

dem Vorbereitungsprogramm: Informationen über Höhenphysiologie und

Taktik in extremen Höhen, Fitness-Check (Stufentest nach Astrand) für

Bergsteiger, Trainingsvorschläge, Höhenapotheke, Ausrüstungsberatung.

Das Bergprogramm stellt sehr hohe Ansprüche an Teamgeist,

Leistungsfähigkeit, Einsatzbereitschaft und Selbstdisziplin.

Anspruchsvolle 8000er Expedition

Termin: 27.08 - 09.10.2010 (44 Tage), Vorbesprechung am 18.07.2010

Berthold Honka (FÜL Hochtouren), Gonsenheimer Str. 6, 55126 Mainz,

Tel.: 06131-477734, E-Mail: Berthold.Honka@t-online.de

Bemerkung: Bei Anmeldung Tourenbericht der letzten 5 Jahre erforderlich.

Sektionsmitteilungen - März 2010 | 59


Sommerprogramme: Vorankündigung für 2011

Vorankündigung für 2011

60 | DAV Sektion Mainz

Tour-Nr.: T 049 / 1011 (Vorankündigung)

Bezeichnung:

Inselwandern auf den Liparischen Inseln - Geowissenschaftliche

Exkursion: Lipari, Vulcano, Salina, Stromboli

Land, Ort, Gebirge: Süditalienisches Vulkangebiet

Unterkunft: Standquartiere (Details ab Herbst 2010)

Programm:

Anforderungen:

Teilnehmerzahl: Max. 20

Aktiver Vulkanismus der Liparischen Inseln, zahlreiche Inselwanderungen

mit Standquartieren.... Flug nach Palermo - Bustransfer Milazzo; Überfahrt

nach Lipari; Ganztageswanderungen auf Lipari und auf der Insel Vulcano

(Cran Cratere und Bad in den Schlammtöpfen)...... Überfahrt nach Salina -

Wanderung zum höchsten Punkt der Liparischen Inseln. Überfahrt zum

Stromboli: mit dem Fischerboot zur Sciara del Fuoco und nach Ginostra,

Überschreitung des Stromboli mit Stirnlampen bei Nacht. Von Ginostra

über die Gipfelregion. (1000 Höhenmeter - ein einzigartiges Naturschauspiel)

zum Ort Stromboli... u.a.

Wanderrouten auch in unwegsamen Regionen bis zu 7 Std. und max. 1000

Höhenmetern, nächtliche Überschreitung des aktiven Stromboli.

Termin: Ostern 2011 (ca.16.04.-25.04.11)

Vorbesprechung: 26.01.2011 um 19.30 Uhr im DAV-Haus (Turmstr. 85; MZ-Mombach)

Leitung/Anmeldung:

Anreise: Flug bis Sizilien, dann Bus-, Schiffspassagen

Bemerkung:

Helmut Spoo, E-Mail: helmut.spoo@t-online.de

Logistik: Tobit-Reisen GmbH

Eine gute thematische Vorbereitung bietet das Seminar "Vulkanismus"

(GeoWissen 1) vom 20.10.2010 - 15.12.2010 im DAV-Haus.


Wanderprogramme: Sonntagstouren

Wanderprogramme

Sonntagstouren (Wandergruppe und Alternative Wandergruppe)

Sonntag, 11. April 2010

Wanderung im Odenwald (Zwingenberg -

Melibocus - Felsenmeer - Fürstenlager - Bensheim

und über den Blütenweg zurück nach

Zwingenberg), ca. 22 km. Treffpunkt: Mainz-

Finthen, Bürgerhausparkplatz 9.00 Uhr. Wanderführer

Thomas Lenhart, Tel. 06131/473440.

Anmeldungen bitte per E-Mail (lenhart.thomas@t-online.de)

oder Tel. 06131/473440.

Sonntag, 25. April 2010

Rheinsteig IX von Koblenz-Ehrenbreitstein

(Besichtigung der Festung mit Führung) über

Lahnstein mit der Ruppertsklamm nach Braubach,

ca. 23 km. Treffpunkt: Hbf. Mainz 8 Uhr,

PKW-Fahrgemeinschaft, Wanderführer Alfons

Kalteier, Tel. 06131/222106.

Sonntag, 02. Mai 2010

Sonderveranstaltung Kleiner Mainzer

Höhenweg (s. S. 64).

Sonntag, 09. Mai 2010

Wanderung rund um Hohenstein im

Nassauer Land (Limeswanderweg - Eisenstraße -

Holzhausen - Burg Hohenstein), ca. 23 km.

Treffpunkt: Hbf. Mainz 9 Uhr. PKW-Fahrgemeinschaft,

Wanderführer Friedrich Schott,

Tel. 0611/1885806, E-Mail: schott-friedrich@tonline.de.

Sonntag, 23. Mai 2010

Wanderung auf den Spuren der Hildegard

von Bingen (II) von Staudernheim über Klosterruine

Disibodenberg - Odernheim - Duchroth -

Obermoschel nach Alsenz, ca. 24 km. Treffpunkt:

Hbf. Mainz 8 Uhr, Abfahrt mit der Bahn

um 8.24 Uhr. Anmeldung wegen Fahrkarten bis

22. Mai 2010 bei Wanderführer Peter Skoda, Tel.

06136/44866.

Samstag, 29. Mai 2010

Stadtspaziergang: "Das römische Mainz",

ca. 14 km. Treffpunkt: 10 Uhr vor dem Bahnhof

62 | DAV Sektion Mainz

Römisches Theater. Max. 20 Teilnehmer. Bitte

anmelden bei Wanderführer Peter Skoda, Tel.

06136/44866.

Sonntag, 06. Juni 2010

Wanderung im nördlichen Hochtaunus von

Brandoberndorf über Hasselborn, die Eschbacher

Klippen, Eschbach und Usingen nach

Neu-Anspach, ca. 22 km. Treffpunkt: Hbf.

Mainz 8 Uhr, PKW-Fahrgemeinschaft nach

Neu-Anspach und von dort mit der Bahn nach

Brandoberndorf. Wanderführer Hans Fuchs, Tel.

06131/682813.

Sonntag, 20. Juni 2010

Wanderung im "Einrich" auf dem Klosterweg.

Er führt entlang eines alten Saumpfades

über wildromantische Lahnhänge und sanfte

Einrichhöhen. Früher Verbindungsweg zwischen

dem Mönchskloster Arnstein und dem Nonnenkloster

Brunnenburg, ca. 18 km. Treffpunkt:

Hbf. Mainz 9 Uhr. Start der Wanderung um 10

Uhr am Parkplatz Kloster Arnstein. Wanderführer

Werner Booth, Tel. 0170-2081204, E-Mail:

werner.both@t-online.de.

Sonntag, 27. Juni 2010

Konditions-Wanderung zur Vorbereitung

auf alpine Unternehmungen im Binger Wald.

Von Trechtingshausen zum Salzkopf und Morgenbachtal-Felsen

u. a. Kondition für 800 HM,

ca. 25 Km mit Tourengepäck, Teilnehmerzahl

ca. 10. Treffpunkt: AV-Haus Mainz-Mombach,

7:30 Uhr, Fahrgemeinschaften. Leitung und Anmeldung

bei Holger Rech, Tel.: 06133-4122; holger-rech@t-online.de.

Sonntag, 04. Juli 2010

Wanderung auf dem Soonwaldsteig vom

Parkplatz Nähe Schanzerkopf/Argenthal über

Katzenkopf, Hochsteinchen und zurück auf

dem “Natur-Erlebnisweg Schinderhannes” über

Forsthaus Schanzerkopf und Waldsee Argenthal,

ca. 21 km. Treffpunkt: Mainz-Finthen, Bürger-


hausparkplatz 9 Uhr. PKW-Fahrgemeinschaft.

Wanderführer Thomas Lenhart. Anmeldungen

bitte per E-Mail (lenhart.thomas@t-online.de)

oder Telefon 06131/473440.

Sonntag, 18. Juli 2010

Wanderung rund um Weilrod im mittleren

Weiltal (Eichelbacher Hof - Cratzenbach - Rod

a. d. Weil - Hasselbach - Krämerstein), ca. 23

km. Treffpunkt: Hbf. Mainz 8 Uhr, PKW-Fahrgemeinschaft.

Wanderführer Friedrich Schott,

Tel. 0611/1885806, E-Mail: schott-friedrich@tonline.de.

Sonntag, 01. August 2010

Wanderung auf dem Soonwaldsteig vom

Parkplatz Nähe Schanzerkopf/Argenthal durch

das Naturschutzgebiet Glashütter Wiesen, Ellerspring,

Ruine Wildburg und Simmerkopf zurück

zum Parkplatz, ca. 21 km. Treffpunkt: Mainz-

Finthen, Bürgerhausparkplatz 9 Uhr. PKW-Fahrgemeinschaft.

Wanderführer Thomas Lenhart.

Anmeldungen bitte per E-Mail (lenhart.thomas@t-online.de)

oder Tel. 06131/473440.

Sonntag, 15. August 2010

Wanderung rund um Wiesbaden-Auringen

und -Naurod, ca. 20 km. Treffpunkt: Am Bahnhof

Auringen-Medenbach 10 Uhr. Abfahrt in

Mainz ab Gleis 1a mit der S8 um 8.56 Uhr, an

Wiesbaden 9.07 Uhr oder mit dem Bus Linie 6

ab Mainz-Hbf. 9 Uhr, 9.09 Uhr ab Mainz-Kastel

(Brückenkopf) an Wiesbaden 9.27 Uhr; weiter

ab Wiesbaden Hbf. Gleis 10 9.51 Uhr mit RB

Richtung Niedernhausen/Limburg bis Auringen-Mendenbach,

an 9.51 Uhr. Wanderführer

Gottfried Hase, Tel. 06122/51155.

Sonntag, 29. August 2010

Wanderung in der Heidenroder Heide bei

Bad Schwalbach in Begleitung eines Forstmeisters,

ca. 23 km. Treffpunkt: Hbf. Mainz 9 Uhr,

PKW-Fahrgemeinschaft. Wanderführer Dr.

Walter Hartig, Tel. 06101/44328.

DAV Sektion Mainz

Sonntag, 12. September 2010

Wanderung auf dem Rheinsteig (Teil X) von

Bendorf-Sayn mit Besuch des Schmetterlingsmuseums

durchs Brexbachtal über die Bendorfer

Höhe, Weitersburg, den Wüstenhof, Vallendar,

Mallendarer Berg und Urbar zur Festung Ehrenbreitstein),

ca. 23 km. Treffpunkt: Hbf. Mainz 8

Uhr, PKW-Fahrgemeinschaft, Wanderführer

Alfons Kalteier, Tel. 06131/222106.

Sonntag, 26. September 2010

Wanderung von Rheinböllen nach Trechtingshausen

(Soonwaldüberquerung), ca. 20 km.

Treffpunkt: Hbf. Mainz 8.10 Uhr, Bahn- und

Busfahrt, keine Anmeldung erforderlich. Wanderführer

Erika und Jürgen Zolle, Tel.

06131/832605.

Sonntag, 10. Oktober 2010

Wanderung im Spessart von Straßbessenbach

über Unteres Herrn-Bild, Volkersbrunn,

Heimathenhof zum Neuhammer im Elsavathal,

ca. 17 km. Mit dem Linienbus zurück zum Ausgangspunkt.

Treffpunkt: Hbf. Mainz 8 Uhr,

PKW-Fahrgemeinschaft. Wanderführer K.-J.

Schäfer, Tel. 06136/44159.

Sonntag, 24. Oktober 2010

Wanderung von der Nahe in den Soonwald

von Roxheim über Sponheim, den Punkt 415,4

im Soonwald, Argenschwang, Keberskreuz und

den E 8 nach Roxheim, ca. 23 km. Treffpunkt:

Hbf. Mainz 8 Uhr, PKW-Fahrgemeinschaft,

Wanderführer Peter Skoda, Tel. 06136/44866.

Sonntag, 07. November 2010

Almabtrieb: Wanderung im Bingerwald von

Niederheimbach über den Siebenburgenblick zu

den Kletterfelsen, ca. 15 km, Treffpunkt: Hbf.

Mainz 9.20 Uhr, Abfahrt 9.35 Uhr , Gl. 11 nach

Niederheimbach, Wanderführer Thomas Lenhart.

Anmeldung wegen Fahrkarten bis

30.10.2010, bitte per E-Mail (lenhart.thomas@tonline.de)

oder Tel. 06131/473440 bzw.

06131/222106 (Kalteier).

Sektionsmitteilungen - März 2010 | 63


Wanderprogramme: Alternative Wandergruppe, Kleiner Mainzer Höhenweg, Mehrtagestouren

Alternative Wandergruppe (+/-40)

Es gibt kein vorher festgelegtes Wanderprogramm.

Die Wanderungen finden an den Sonntagen

statt, an denen unter Nr. 1 keine Wanderungen

angeboten werden. Das Besondere ist,

dass die Abfahrt zu den Wanderungen grundsätzlich

erst um 10.00 Uhr und Treffpunkt der

Bürgerhausparkplatz in Mainz-Finthen ist. Sie

werden überwiegend geführt vom Leiter der

Gruppe, Thomas Lenhart (Telefonnummer

Mehrtagestouren

Tour-Nr.: T 020 / 2010

Bezeichnung: Ostern

Land, Ort, Gebirge: Mittelfranken

Unterkunft: Heidenheim am Hahnenkamm bei Gunzenhausen

Programm: Tageswanderungen

Anforderungen: ca. 20 bis 22 km täglich

Teilnehmerzahl: 12

Teilnehmergebühr: 15 €

Termin: 01. bis 05. April 2010

Leitung, Anmeldung: Gottfried Hase, Tel. 06122/51155, Anmeldeschluss: 13.03.2010

Bemerkungen: PKW-Fahrgemeinschaft

64 | DAV Sektion Mainz

06131/473440; E-Mail: thomas_lenhart64

@yahoo.de), aber auch von anderen Teilnehmerinnen

und Teilnehmern. Die Touren werden

den registrierten Interessenten ca. eine Woche

vor der Tour per E-Mail mitgeteilt. Außerdem

werden sie im Internet unter www.dav-mainz.de

sowie in der AZ und der MRZ veröffentlicht.

Vorherige Anmeldungen sind aus organisatorischen

Gründen erwünscht.

Wanderung für alle Mitglieder mit Bürgerinnen und Bürgern aus Mainz und Umgebung

auf dem Kleinen Mainzer Höhenweg

Sonntag, den 2. Mai 2010 die Gesamtstrecke

von Laubenheim über Ebersheim und Lerchenberg

nach Mombach oder Teilstrecken davon,

veranstaltet von allen Wandergruppen.

Treffpunkt

Gesamtstrecke mit ca. 35 km

8.30 Uhr in Laubenheim, Bushaltestelle im

Brühl/Bahnhof, Rast an der Schutzhütte am

Glockenberg bei Gau-Bischofsheim (Kleiner

Umtrunk auf Einladung unserer Wanderfreunde

Gisela und Anton Escher) und an der Waldgaststätte

Ober-Olm am Lerchenberg, Schlussrast in

Mombach. Wanderführer: Alfons Kalteier (Tel.

06131/222106, Mobil: 0170-6396155) und

Thomas Lenhart (Tel. 06131/473440, Mobil: 0173

- 4314818).

Treffpunkt

Teilstrecken (ca. 10 bis 14 km)

8.30 Uhr in Laubenheim für die Teilstrecke

Laubenheim - Ebersheim, ca. 11 km und 11.30

Uhr ab Ebersheim (vor der Kirche) für die

Teilstrecke Ebersheim - Lerchenberg, ca. 10 km,

(Schlussrast in der Waldgaststätte Ober-Olm,

Kreuzung am Lerchenberg), Wanderführer:

Heinz Brix, Tel. Nr. 06131/472445.

14.00 Uhr an der Waldgaststätte Ober-Olm

für die Teilstrecke Lerchenberg, Ober-Olmer

und Gonsenheimer Wald nach Mombach, ca. 14

km.


Wanderprogramme: Mehrtagestouren, Seniorenwandergruppe

66 | DAV Sektion Mainz

Tour-Nr.: T 021 / 2010

Bezeichnung: 6 Tage Westerwaldsteig

Land, Ort, Gebirge: Westerwald

Programm: Tageswanderungen mit Besichtigungen vor Ort.

Anforderungen: ca. 22 Tageskilometer

Teilnehmerzahl: max. 22 Personen

Teilnehmergebühr: 15 €

Leitung, Anmeldung:

Termin: 16. bis 21. Mai 2010

Alfons Kalteier, A.Kalteier@gmx.de, Tel.: 06131/222106. Die Kostenpauschale

(ohne Fahrkosten) von 275 € u. die Teilnehmergebühr von 15 €

sind bis 20.03.2010 auf das Konto Nr. 516 090, BLZ 550 905 00 bei der

Sparda Bank Mainz zu überweisen (verbindliche Anmeldung).

Unterkunft: Hotel Heisterholz in Hemmelzen mit HP und Lunchpaket

Vorbesprechung: 26.04.2010, 19.30 Uhr im AV-Haus

Bemerkungen: PKW-Fahrgemeinschaft, Transfer zu den Wanderetappen im Preis enthalten

Tour-Nr.: T 054 / 2010

Bezeichnung: 6 Tage Rheinsteig

Land, Ort, Gebirge: Rhein und Siebengebirge

Programm: Tageswanderungen mit Besichtigungen vor Ort

Anforderungen: ca. 20 Tageskilometer

Teilnehmerzahl: ca. 15 Personen

Teilnehmergebühr: 15 €

Leitung, Anmeldung:

Seniorenwandergruppe

Termin: 04. bis 09.10.2010

Die Wandergruppe der Seniorinnen und

Senioren trifft sich jeden Dienstag vor dem

Haupteingang des Mainzer Hauptbahnhofs von

April bis Ende Oktober um 8.40 Uhr und von

November bis Ende März um 9.15 Uhr.

Hin- und Rückfahrt zu den 3-4-stündigen

Wanderungen zwischen 10 und 13 km werden

ausschließlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Alfons Kalteier, A.Kalteier@gmx.de, Tel.: 06131/222106. Die Kostenpauschale

(ohne Fahrkosten) von 330 € und die Teilnehmergeb. von 15 €

sind bis 20.08. auf das Konto Nr. 516 090, BLZ 550 905 00 bei der Sparda

Bank Mainz zu überweisen. Verbindliche Anmeldung bis 20. Mai 2010

Unterkunft: Versch. Hotels DU/WC, Übernachtung mit Frühstück

Vorbesprechung: 06.09.2010, 19.00 Uhr im AV-Haus

Bemerkungen: Bahnfahrt, Gepäcktransfer durch Hotels, EZ - Zuschlag 50 €

durchgeführt. Eine gemütliche Schlussrast gehört

natürlich dazu.

Nähere Auskünfte:

Heinz Brix, Tel. 06131/472445.

Sonntag, 02.05.2010 - Sonderveranstaltung

Kleiner Mainzer Höhenweg (s. S. 64).


Wanderprogramm: Tourenbericht Senioren

Senioren auf der Insel Usedom (Ostsee)

Eine Wind und Regen-resistente Gruppe

Ein Aufenthalt auf der Insel Usedom im Jahr

2008 mit Peter Skoda inspirierte Heinz Brix,

dass er dorthin eine Reise für die Seniorengruppe

organisierte. So traf sich unsere 15-köpfige

Reisegruppe früh am 10.10.2009 auf dem

Mainzer Hauptbahnhof.

Der Start war pünktlich, doch erreichten wir

in Berlin unseren Anschlusszug nicht mehr.

Gelassen nahmen wir die Verspätungen hin, wie

den Dauerregen draußen. Wir saßen ja in trokkenen,

warmen Abteilen. Am frühen Abend

wurden wir von Familie Böhnstedt erwartet, die

unser Gepäck zu unserem Hotel fuhren. Nach

stundenlangem Sitzen freuten wir uns, die Füße

zu vertreten, und gingen in unser nahe gelegenes

Hotel. Villa "Forsthaus-Bansin" ist was Besonderes.

Man fühlt sich ins 19. Jahrhundert zurückversetzt,

als nur wirklich wohlhabende Bürger

sich den Luxus des Reisens leisten konnten.

Über eine große Freitreppe gelangte man in

den Speisesaal. Türen, Fenster, Deckengestaltung,

Beleuchtung - alles im Jugendstil gehalten.

Das machte den besonderen Charme des

Forsthauses aus.

Gut ausgeschlafen und gestärkt am reichhaltigen

Frühstücksbuffet gingen wir am 11.10.

Richtung Meer. So viele Menschen hätte ich auf

der Strandpromenade im Oktober nicht erwartet.

Dort herrschte ein reges Treiben. Die

Herbstferien in verschiedenen Bundesländern

lockten die Gäste zu den Kaiserbädern Bansin,

Heringsdorf und Ahlbeck. Was der Aufbau Ost

in den vergangenen 20 Jahren alles leistete,

konnten wir täglich bewundern: Prächtig herausgeputzt

und denkmalgeschützt restauriert reihen

sich Villen und Hotels, ganz im Stil der ehemaligen

Bäderarchitektur, aneinander und verbinden

die 3 Bäderorte wie Perlen auf einer Schnur.

An der Strandpromenade erhielten wir einen

Eindruck von einer vergangenen Epoche und

von der Eleganz einer hochherrschaftlichen

Sommerfrische. Die Seebrücken in den Orten

Heringsdorf und Ahlbeck sind für jeden Besucher

ein besonderes "Highlight". Bei leichtem

DAV Sektion Mainz

Nieselwetter machten wir auf der Seebrücke in

Heringsdorf kurz für eine Trinkpause Station.

Die einzige noch im Original erhaltene Seebrücke

befindet sich in Ahlbeck, erbaut 1898

und 1993 general-renoviert. Damit wir nicht

achtlos an einer weiteren Sehenswürdigkeit von

Ahlbeck vorbeilaufen, machte uns Heinz auf die

prächtige Jugendstil-Standuhr auf der Strandpromenade

aufmerksam. Sie wurde 1911 von

einem Badegast gestiftet, mittlerweile ist sie restauriert.

Bei Ahlbeck verließen wir das gepflegte

Ambiente und wanderten über die deutsch/

polnische Grenze nach Swinemünde. Wir sind

in Polen ganz ohne Passkontrolle angelangt. Für

eine Stadtbesichtigung reichte die Zeit nicht

mehr. Wir wollten auf den Polenmarkt. Ein

Erlebnis der besonderen Art! So ähnlich stelle

ich mir einen orientalischen Basar vor. Schmale

Gassen, eine Verkaufsbude reiht sich nahtlos an

die andere. Am Sonntag und dazu noch bei

leichtem Regenwetter und kühlen Temperaturen

gab es kaum Kaufinteressierte. In einem Bereich

roch es intensiv nach geräucherten Wurst- und

Fischwaren. Fleisch, Butter, Käse, in große

Gläser eingelegte Gurken und Rote Beete usw.

gab es zu kaufen. Alles billiger als bei uns. Wir

durchwanderten Gasse für Gasse und guckten

uns die Billigangebote an.

Genug vom Polenmarkt! Gemeinsam kehrten

wir nach Ahlbeck zurück und fuhren mit der

Bäderbahn nach Bansin.

Nach der gestrigen Strandwanderung wählte

Heinz für den 12.10. eine Seenwanderung im

Binnenland aus. Wir liefen ein Stück direkt am

Ufer des Gothensees nach Gothen, umrundeten

den Schwarzen See und wanderten durch eine

Wald- und Wiesenlandschaft nach Heringsdorf,

von wo wir mit der Bäderbahn nach Bansin zurückfuhren.

Am 13.10. brachte uns die Bäderbahn von

Bansin nach Ahlbeck. Hier begann unsere Wanderung

durch den Wald vorbei an der kleinen

Ortschaft Korswandt, die bei Regen und trübem,

verhangenem Himmel doppelt verlassen

Sektionsmitteilungen - März 2010 | 67


Wanderprogramm: Tourenbericht Senioren

und einsam wirkte. Wir umrundeten den

Krebssee und stapften unverdrossen auf den

höchsten Berg Usedoms "den Golm" mit 69 m

über dem Meeresspiegel zu. Wenige Schritte von

der höchsten Erhebung entfernt liegt die weiträumige

Ruhestätte von 23.000 Toten, die in den

letzten Kriegstagen 1945 bei einem Bombenangriff

auf Swinemünde ums Leben kamen. In

einem kleinen Pavillon erinnert eine Fotodokumentation

an dieses Tod bringende Ereignis. An

einer momumentalen Ringmauer konnte man

noch 2008 die sehr berührende Inschrift lesen:

"Dass nie mehr eine Mutter ihren Sohn beweint".

Doch leider montierten Diebe die

Bronzezeichen ab. Jetzt kann man die Inschrift

nur noch in der Pavillon-Ausstellung lesen. Die

Skulptur "Frierende Frau im Soldatenmantel"

erinnert an die Kälte im Kriegswinter 1944/45.

Vom Golm ist der Weg nach dem Ort Kaminke

und dem Stettiner Haff nicht mehr weit. Er liegt

völlig abgeschieden an der südlichsten Spitze

von Usedom. Eine Bushaltestelle, einige wenige

kleine ärmliche Häuser, das ist Kaminke. Dafür

ist der Blick über das Wasser zum Stettiner Haff

mit der unberührten Natur umso großartiger.

An einem Fisch-Räucherstand mit Pavillon

wärmten wir uns bei heißen Getränken und warteten

auf den Bus.

Statt Goldenem Oktober waren stürmische

Winde und ergiebige Regenschauer am 14.10.

unsere ständigen Begleiter. Nach dem Motto: Es

gibt kein schlechtes Wetter sondern nur schlechte

Kleidung, entschied Heinz sich für eine

Klippenwanderung von Bansin bis zum Kölpinsee

und für die Rückfahrt mit der Bäderbahn. Es

68 | DAV Sektion Mainz

war reizvoll, von der Steilklippe aus in sicherer

Distanz auf die stürmisch bewegte See zu schauen.

Die Wellen schlugen bis an die Klippen hinauf.

Kein Mensch war am Strand zu sehen, zu

gefährlich! Der Wind toste und brauste so um

die Ohren, dass Sprechen miteinander unmöglich

war.

Unser Wanderweg führte uns vom Klippenrand

in den Wald hinein. Die wenigen Schritte

genügten und wir hörten keinen Wind mehr,

dafür war der Regenschirm im Dauereinsatz.

Das beschauliche Seebad Kölpinsee, Zielpunkt

des heutigen Tages, erreichten wir am frühen

Nachmittag. Eine Wartehalle am Bahnhof war

nicht vorhanden, dafür ein kleines Dorfmuseum.

Ein Besuch drinnen im Dorfmuseum

war angenehmer als das Warten draußen auf den

Zug.

"Besuchen Sie Loddin am Achterwasser und

den nördlichsten Weinberg Deutschlands!", so

verkündete es ein Werbeprospekt auf Usedom.

Dorthin wollten wir am 15.10. wandern. Wir

starteten in Ückeritz am Achterwasser und liefen

bis Loddin, dort steht der Weinberg, direkt

neben dem Fischrestaurant "Wanterkant". Mit

kurzen Unterbrechungen regnete es nahezu pausenlos.

Im Restaurant "Waterkant" gönnten wir

uns eine lange Pause, erwärmten uns mit heißen

Getränken oder Suppen und hofften auf ein

Ende der Regenzeit. Bevor wir den Rückweg antraten,

betrachteten wir uns den "berühmten

Weinberg". Nicht mehr als 5 Reihen Rebstöcke

waren angepflanzt.


Mountainbike - Gruppe

An unserem letzten Tag (16.10.) auf Usedom

machten wir eine Besichtigung. Wir fuhren nach

Peenemünde zu Wernher von Brauns Raketenforschungszentrum,

der berühmt berüchtigten

V1-Rakete und einem Teil unserer dunklen Geschichte

aus dem Dritten Reich. Auf dem Gelände

der ehemaligen Heeresversuchsanstalt

wurde 1991 das historisch-technische Museum

eröffnet. In riesig großen Werkshallen konnten

wir die Arbeitsbedingungen der Zwangsarbeiter

und Juden nachvollziehen. Wernher von Braun

war besessen von der Idee, flüssigen Brennstoff

für eine Rakete zu entwickeln. In Peenemünde

entstand zwischen 1936-1943 ein Forschungszentrum,

das zu den am besten geheim gehaltenen

Orten Deutschlands gehörte.

17.10. Tag der Heimreise, ein letztes gemeinsames

Frühstücksbuffet im Speisesaal. Ein klei-

Mountainbike - Gruppe

Hallo, ihr Bergradler!

Seit Anfang des Jahres habe ich Unterstützung

vom Olaf, der die Ausbildung zum Fachübungsleiter

angefangen hat. Zusammen haben

wir ein kleines Programm auf die Beine gestellt.

Das möchten wir Euch am 19. April um 19.30

Uhr im AV-Haus kurz vorstellen. Dabei ergibt

sich auch die Gelegenheit, sich bekannt zu

machen (wenn das nicht schon vorher im

Eisgrub geklappt hat).

Tagestouren

Binger Wald am 22. Mai und am 15.

August 3-4 stündige Tour in den Wald, funktionsfähiges

Mountainbike und ausreichend Kondition

erforderlich, Helmpflicht.

Jedermannstour am 2. Juli

Gemütliche Nachmittagstour von Mainz nach

Bingen am Rhein entlang mit Einkehr beim

DAV Sektion Mainz

ner Fußmarsch zum Bahnhof Bansin. Wir warteten

auf den Zug, der uns zuerst nach Stralsund

fuhr. Dort stiegen wir um in den IC und kamen

ohne jeden weiteren Zugwechsel abends in

Mainz an. Eine erlebnisreiche Wanderwoche

war zu Ende.

Vielen Dank lieber Heinz! Ohne dein Engagement

hätte die Seniorengruppe die Insel

Usedom nicht kennengelernt.

Teilnehmer der Reise: Heinz und Inge

Brendel, Hildegard Anstatt, Lieselotte Conrad,

Christa Gerlich, Helmut Guenon, Regina

Kusak, Heinz und Marianne Schwinn, Johanna

Ulke-Loos, Alfred Loos, Barbara und Gerhard

Adam, Leitung: Heinz Brix.

Fotos: Heinz Brix

Bericht: Margot Schätzlein

Bauer-Schorsch, geländegängiges Treckingrad

und durchschnittliche Kondition ausreichend,

besonders herzlich eingeladen sind die Montags-

Kletterer.

Bergauf-Bergab am 17. April

Einfahren und ein bisschen Technik im Gelände

auf der Waldeck und am Westerberg mit anschließender

Einkehr im Goldenen Engel in

Ingelheim, funktionsfähiges Mountainbike,

Helmpflicht.

Für alle Touren gilt:

Treffpunkt und Uhrzeit wird 2 Wochen vorher

durch E-Mail Verteiler bekannt gegeben.

Anfrage und Anmeldung am Vortag erforderlich

unter 06132/432260.

Sportliche Grüße von Ulli und Olaf. Ulli

Birk, Tel.: 06132/432260 oder taeboulli@gmx.de

Sektionsmitteilungen - März 2010 | 69


Mountainbike - Gruppe

MTB mit Ulli und Olaf

Wandern ist schön, Klettern stärkt uns, Berg

steigen gibt uns Frieden und ein Ritt auf dem

Mountainbike schafft eine Verbindung zu unserem

Sport und Treiben in der Natur.

Wir, Ulli und Olaf, wollen gern diesen Kreis

schließen und das Angebot unserer Sektion auf

den Bereich Mountainbike erweitern. Wir wollen

auf einfachem Level anfangen und zusammen

mit Euch und Euren Wünschen und Anregungen

ein MTB-Programm für die Zukunft

auf die Beine stellen. Spaß sollte immer dabei

sein und keiner sollte sich überfordert fühlen.

Auf, die MTB-Saison beginnt jetzt! Sagt

uns, auf was Ihr gern besonders Wert legt und

meldet Euch an.

1.) Sonnabend, den 10.04.2010 - Frühstart

zum Kellerwaldmarathon

Gemeinsam fahren wir sehr zeitig in den

Kellerwald (Fahrgemeinschaften) um dort an einer

netten und sehr gut organisierten Marathon-

Veranstaltung teilzunehmen. Wir fahren die kleine

Runde, ca. 2-2,5 Stunden können auf

Wunsch zusammen bleiben und uns sportlich

kennenlernen, aufeinander eingehen oder getrennt

fahren. Im Anschluss gibt es ein frisch

gezapftes Radler, deftiges vom Grill oder auch

leckeren Kuchen und Kaffee. Die Siegerehrung

erfolgt mit Radio-Unterstützung. Eine runde

und familiäre Sache und ein guter Start in die

Saison.

70 | DAV Sektion Mainz

2.) Sonntag, den 20.06.2010, 10:00 Uhr -

Taunustour

Wir treffen uns für eine gemeinsame Tour

im Taunus in 65719 Hofheim-Langenhain am

Bahai-Tempel/Sternwarte am Ende der Eppsteiner

Straße. Was wir machen, stimmen wir gemeinsam

ab. Ob wir ein einfaches Fahrtraining

machen, eine gemütliche Tour mit Einkehr oder

auf den Spuren der legendären Veranstaltung des

Taunustrails unterwegs sein werden, obliegt

Euch. Meldet Euch einfach zeitig an und teilt

mir Eure Wünsche mit.

3.) Sonstiges Interesse

In Abstimmung sind weitere individuelle

Touren planbar. Sprecht mich einfach an.

Bei einem ersten Start würden wir gern mit

einigen Basics anfangen. Wie sitzt man ergonomisch

auf dem Rad, wie bremst man richtig, was

ist die Grundstellung und wie findet man sicheres

Gefühl, wenn der Weg nicht eben ist.

Auf jetzt, die MTB - Saison hat begonnen!

Sagt uns, auf was Ihr gern besonders Wert legt

und meldet Euch an.

Olaf Bertko, Tel.: 06192/21122, Mobil:

0171/8960443, E-Mail: bertko@gmx.de


Anmeldung: Kurse

in der Kletterhalle

DAV Sektion Mainz

Sektionsmitteilungen - März 2010 | 71


Anmeldung: Kurse und Touren

72 | DAV Sektion Mainz


Diverses: "Almabtrieb" 2009

"Almabtrieb" 2009

Rekordbeteiligung bei Wanderung und Bergandacht

Bergandacht unter Klüverwand

Mit einer Wanderung und einer Bergandacht

auf den Kletterfelsen im Morgenbachtal

feierte die Sektion am Sonntag, dem 25.10.09,

wie seit vielen Jahren das Ende der Bergsaison,

traditionell "Almabtrieb" genannt. Dazu trafen

sich am frühen Nachmittag bei Sonnenschein

im herrlich herbstbunten Binger Stadtwald eine

große Gruppe Wanderer der Sektion und andere

Alpenvereinsmitglieder aus Mainz und Umgebung,

die den Weg herauf vom Rhein

Richtung Gerhardshöfe zu den Kletterfelsen

nicht gescheut hatten.

Die etwa 50 Wanderer ("Sonntagswanderer"

und "alternative Wandergruppe") waren schon

am frühen Morgen mit dem Zug von Mainz

nach Bingen gefahren. Unter Führung von

Wanderwart Alfons Kalteier und mit Thomas

Lenhart als Schlussmann ging es auf steilem Pfad

DAV Sektion Mainz

durch die stellenweise ausgesetzte und rutschige

Kreuzbachklamm mit ihren zahlreichen Brükken

und einigen Seilversicherungen hinauf zum

Bellekreuz mit wunderbarer Aussicht auf Bingen

und den Rhein. Sie wanderten dann weiter auf

der Römerstraße oberhalb Waldalgesheim und

durch die "Steckeschläferklamm" mit ihren 66 in

die Baumstämme geschnitzten Gesichtern und

Fratzen zum Jägerhaus und von dort über die

Gerhardshöfe zu den Kletterfelsen. Dabei war

auf dem letzten Wegstück am Johannessturz,

einem gewaltigen Blockfeld und an den Kletterfelsen

selbst noch einmal große Vorsicht geboten.

Am Treffpunkt, dem "Frühstücksplatz"

oberhalb des 25 m hohen "Mainzer Turms", in

luftiger Höhe also, herrschte eine nie da gewesene

Enge. Für eine zünftige Atmosphäre sorgten

auch die zahlreichen Kletterer, die an den umliegenden

Wänden tätig waren. Nach Begrüßung

durch den 1. Vorsitzenden, Rolf Lennartz, gedachte

der frühere Vorsitzende Philipp Albert

der Verstorbenen in der Sektion, die er namentlich

benannte, aber auch aller in diesem Jahr bei

Teilnehmer auf Frühstücksplatz

der Ausübung des Bergsports ums Leben gekommenen.

Die anschließende Andacht, gehalten

vom Dominikaner-Pater und Sektionsmitglied

Georg Menke aus Butzbach und mitgestaltet

von Philipp Albert und Peter Hirsch, schloss mit

einem "Vaterunser" und dem Segen des Geistlichen.

Die Andacht wurde wie nun schon seit

Sektionsmitteilungen - September 2009 | 73


Diverses: Vorweihnachtliche Feier 2009

etlichen Jahren stimmungsvoll von den

Ockenheimer Alphornbläsern unter Hans

Reckert umrahmt, die sich auf dem gegenüberliegenden

Felsen oberhalb der "Frankfurter

Wand" postiert hatten. Ihr Schlußlied "S'is

Feierowend" in dieser eindrucksvollen Kulisse

zu hören, ging den Teilnehmern sehr zu Herzen.

Mit dem Blick auf Burg Reichenstein, die

gegenüberliegenden Weinberge und die weiten,

Vorweihnachtliche Feier 2009

Die traditionelle vorweihnachtliche

Feier im Alpenvereinshaus

als gruppenübergreifendeSektionsveranstaltung

fand am Samstag,

dem 5.12.2009, in unserem

Alpenvereinshaus

statt. In diesem Jahr waren

mal wieder die Sonntagswanderer

für die Ausrichtung

zuständig. Maria,

Mechthild und Hermann

hatten für die zeitgemäße

Ausstattung und Tischdekoration

gesorgt. Dank der

Inanspruchnahme eines

Caterers aus Mombach

waren sonst nicht allzu viele

Vorbereitungen nötig. Insgesamt

45 Sektionsmitglieder,

also rund 1 % des Mitgliederbestandes,

stürmten dann das Buffet und dezimierten

schnell die Vorspeisen, so dass die letzten kaum

noch etwas vom berühmten "Jambon de

Mayence" ergattern konnten.

Der 1. Vorsitzende Rolf Lennartz ergriff zwischen

Hauptgang und Nachspeise das Wort und

hielt einen kurzen Jahresrückblick. Anschließend

erhielten die anwesenden Mitglieder, die

sich als Funktionsträger oder anderweitig im ablaufenden

Jahr engagiert hatten, als Geschenk

das Alpenvereinsjahrbuch 2010 bzw. einen

Alpenvereinskalender.

74 | DAV Sektion Mainz

in der Sonne leuchtenden bunten Laubwälder

des Morgenbachtals, beinahe wie im "Indian

summer", stiegen alle Teilnehmer über das

Hagelkreuz ins Rheintal ab und ließen den

"Almabtrieb" im Weinhaus "Weißes Roß"

gemütlich ausklingen.

Text und Fotos:

Peter Skoda

v. l. Helmut Karbach, Dr. Heinz Gimm, Gerd Himmelreich und Norbert Geyer

Zur Unterhaltung trug dann auch eine lustige

Geschichte mit nachdenkenswertem Inhalt

("Weihnachten bei den Großnasen" von Herbert

Rosendörfer) bei, die ich vortrug. Noch lange

saßen die einzelnen Gruppen und Grüppchen

beieinander, bevor die Lichter des Tannenbaums

gelöscht wurden.

Foto und Text: Peter Skoda


Diverses: Der “Kriegsposten” Mainz in unserer Zeit

Der “Kriegsposten” Mainz in unserer Zeit

Stadtspaziergang am 14. November 2009 entlang der “Festungsroute”

Ein ungewöhnliches Thema in unserem

Alpenverein? Mitnichten, denn nach unserer

Satzung sind wir durchaus verpflichtet, Heimatkunde

zu fördern, wenn wir als gemeinnützig im

steuerlichen Sinne anerkannt bleiben wollen.

Schon deshalb habe ich im November 2009 - an

einem Samstag - erstmals einen "Stadtspaziergang"

angeboten, bei dem den insgesamt 14 Teilnehmern

Wissenswertes zu einem bestimmten

Thema vermittelt wurde. Ich habe vor, dem in

längeren Zeitabständen weitere Stadtspaziergänge

folgen zu lassen z.B. zu den Themen

"Römisches Mainz", "Auf den Spuren Gutenbergs",

"Mainzer Brunnen". Mainz und seine

nähere Umgebung bieten ja unendlich Vieles!

Schon Goethe hat es anlässlich seiner Beobachtungen

1793 während der Belagerung von

Mainz formuliert: "Der Bewohner von Mainz

darf sich nicht verbergen, dass er für ewige Zeiten

einen Kriegsposten bewohnt: alte und neue

Ruinen erinnern daran." Wie recht er hatte,

konnten die Wanderer an diesem Samstag auf

einer rund 14 km langen Route innerhalb des

Stadtgebiets selbst feststellen. Die rund 300jährige

Festungsgeschichte der Stadt Mainz wurde

dabei anhand mancher Ruine oder manchmal

auch noch kompletten Gebäudes offenbar.

Vom Treffpunkt "Bahnhof Römisches

Theater" ging es zuerst hinauf zur Zitadelle auf

dem Jakobsberg, an deren Stelle vor 1620 ein

Benediktinerkloster stand. Gleich hinter dem

Kommandantenbau mit dem kurfürstlich

Schönborn'schem Wappen trafen wir uns mit

Wolfgang Balzer, dem Initiator des Garnisonsmuseums.

Er gab uns im Rahmen einer Führung

einen interessanten Einblick in die umfangreichen

Sammlungen des Museums, wobei uns natürlich

am meisten die Zeitabschnitte von 1815

bis 1866 (Bundesfestung) und dann bis 1918

interessierten, als aufgrund des Versailler Vertrags

die Festungsbauwerke geschleift werden

mussten und Mainz von französischem Militär

besetzt war. Sehr eindrucksvoll war die Vielzahl

der Uniformen, Fotos und Dokumente, die die-

DAV Sektion Mainz

ses nur nach Vereinbarung zu besichtigende Museum

bietet.

Nach einer notwendigen Stärkung im Zitadellen-Café

schauten wir uns die Bastion

Drusus, eine der vier Bastionen der Zitadelle,

etwas näher an, wobei uns Begriffe aus dem

Festungsbau wie "Demolitionsmine" oder

"Kommunikationspoterne" nicht erspart blieben.

Auf dem "Postenweg" ging es über den Wall

zur erst jüngst restaurierten Südwestlichen Toranlage

von 1661. Durch die geknickte Tordurchfahrt

mit ihren Schießscharten kamen wir zu

einem Bolzplatz, von wo aus wir das äußere

Sandsteinportal, das 2007 wieder eine Jakobusstatue

erhielt, bewundern konnten.

Das nächste Ziel war das (äußere) Gautor,

das als einziges der ehemals vier Tore im barokken

Festungsring erhalten blieb. Von dem das

Tor ehedem umgebenden Erdwall, dem davorliegenden

Graben und einer großen steinernen

Brücke ist natürlich nichts mehr zu sehen. Im

Giebel des Tores ist der heilige Martin mit zwei

Bettlern zu sehen (Kopie).

Wir streiften jetzt zwei wichtige Gebäude

der Festungsstadt, den Osteiner Hof (in Mainz

eher unter dem Namen Gouvernement bekannt)

und das Proviantmagazin, oder auch Proviantamt

genannt, an dessen Front zur Schillerstraße

das Wappen des Deutschen Bundes zu sehen ist.

Wir nahmen nun die 100 Treppenstufen hinauf

zur Kupferbergterrasse und erreichten hier

an der Alexanderbastion den inneren Bastionenring,

der sich etwa vom heutigen Winterhafen

bis zum Kaisertor rings um die Stadt ausdehnte

und dessen Vorfeld wir den heutigen Grüngürtel

verdanken. Hier lohnt ein Blick auf den Alexanderturm,

die Alexanderkaserne (heute

"Alexanderbau" der Firma Kupferberg) und

oben in der Bastei auf die beiden Villen des 19.

Jh. Ein kleiner Tipp: Mittels Aufzug ins UG des

Hotels Novotel trifft man im Wellnessbereich

und natürlich im Lokal "Kasematte" auf verschiedene

Teile der Kasematten der Alexanderbastei.

Sektionsmitteilungen - März 2010 | 75


Diverses: Der “Kriegsposten” Mainz in unserer Zeit

Unser Weg führte uns dann die Trajanstraße

entlang zur Martinsbastion und über die Zahlbacher

Straße zum Äußeren Schanzenring, den

wir am Fort Stahlberg erreichten. Wir verfolgten

diesen Schanzenring weiter über das Fort Josef,

das Fort Hauptstein oberhalb des Taubertsbergbades,

und den Cavalier Prinz Holstein (Cavalier

= höher gelegenes Erdwerk). Die beiden letzteren

Festungsbauwerke gehörten zu der zum

Ende des 19.Jh. neu geschaffenen Neustadtumwallung.

Von hier war es nur noch ein

Katzensprung bis zum Gonsenheimer Tor an der

Straße Am Fort Gonsenheim. Bei der Erweiterung

des SWR stieß man auf die Toranlage und

baute einen Teil 2007 wenige Meter neben dem

ursprünglichen Standort wieder auf.

Trotz einsetzenden Starkregens marschierten

wir durch die Neustadt über den Gartenfeldplatz

und am markanten Neubau der Synagoge in der

Hindenburgstraße bis zum Rheinufer, zur

Caponniere (schusssicherer Hohlbau an der

Grenze einer Festung) am Feldbergplatz. Im

Gegensatz zum Mittelalter gab es am Rheinufer

bis zum Ende des 19. Jh. keine Befestigung des

linken Rheinufers, da es bis dahin auch keine

feste Brücke über den Rhein gab. Um 1850

tauchte das linke Rheinufer als befestigungswürdige

Linie auf. Ab 1873 wurden insgesamt 12 (!)

Rheintore errichtet, zwischen denen sich mit

Schießscharten versehene Mauern befanden

76 | DAV Sektion Mainz

bzw. ab dem Templertor ein Mäuerchen mit 2 m

hohen Palisaden. Insgesamt 9 dieser Tore sind

heute noch ganz oder teilweise erhalten. Und an

diesen liefen wir entlang bis zur Caponniere

Fort Malakoff. Was uns sicher nicht bekannt

war, war die Geschichte der Namensgebung dieses

trutzigen, heute zum Hyatt-Hotel gehörenden

Bauwerks: Auf der Krimhalbinsel in

Sewastopol gab es einen besonders stark befestigten

Turm, den Malakoffturm. In Anlehnung

daran werden derart starke Befestigungsanlagen -

auch andernorts - mit diesem Namen belegt.

Völlig klar war, dass wir nach 14 km und 6

Stunden Gehzeit am Ende unserer Rundtour

und, nachdem der Regen gerade aufgehört hatte,

einkehrten, und zwar dem Thema Festungsbauwerke

entsprechend in der Gaststätte "citrus" in

der Kasematte Bastion Franziskus in der

Dagobertstraße. Kein Militär, das zur Festungszeit

in dieser Kasematte untergebracht war, dürfte

es sich haben vorstellen können, wie gemütlich

es in einer Kasematte sein kann.

Wer übrigens die Tour nachgehen und manches

Wissenswertes über Mainz als Festung erfahren

möchte, beschaffe sich den Folder

"Festungsroute" (mit Stadtplan) für 50 ct. in der

Touristik Centrale Mainz. Weitere Informationsquelle:

www.festung-mainz.de.

Peter Skoda


Diverses: Wanderpokale, In eigener Sache

Aufruf zum Wettbewerb um die Wanderpokale

Für die Senioren und Seniorinnen unserer

Sektion hatte ich jeweils einen Wanderpokal gestiftet.

Diesen haben diejenigen erhalten, die als

älteste Mitglieder die Kaunergrathütte besuchten.

Die derzeitigen Besitzer sind Dr. Erich

Muscholl, der 2008 als 82 jähriger oben war und

In eigener Sache…

Ich habe im Frühjahr 2008 die Redaktion

des Mitteilungsheftes von Peter Skoda übernommen,

weil er aus gesundheitlichen Gründen sein

Engagement nicht mehr fortsetzen konnte. An

der Aufgabe reizte mich u. a., die Texte auch mit

farbigen Fotos illustrieren zu können. Ich bekam

professionelle Hilfe von Herrn Stefan

Martin dadurch, dass er das Layout der Hefte

übernahm und durch Bearbeitung der Druckvorstufe,

die Druckkosten verringerte. Die redaktionelle

Arbeit macht mir Freude, da ich

dabei am "Innenleben" des Vereins beteiligt bin

und Kontakt habe mit den unterschiedlichsten

Gruppen, die unsere Sektionsarbeit leisten. Aus

DAV Sektion Mainz

Elisabeth Straub, die 2006 als 76 Jährige dort

war. Ihnen und anderen möglichen Bewerbern

um die Pokale wünsche ich, dass sie in diesem

Sommer die Hütte in guter Verfassung erreichen

und mir davon Mitteilung machen können.

Dr. Hermann Requadt

Altersgründen möchte ich jedoch die Perspektive

haben, die Redaktion eine(m)r Jüngeren

ggf. nach einer Übergangsphase übergeben zu

können. Für eine(n) Ruheständler(in) ist es eine

schöne Aufgabe und Herausforderung, die Texte

zu redigieren und die Fotos auszusuchen. Die

Anzeigen besorgt nach wie vor Peter Skoda.

Wer Interesse an der Aufgabe hat möge sich

bitte an mich wenden, um weitere Informationen

zu erhalten.

Hermann Requadt

(Tel. 06131/473125)

(hermann.requadt@t-online.de)

Sektionsmitteilungen - März 2010 | 77


Tourenbericht: Unterwegs zum höchsten Trekkinggipfel Nepals

Unterwegs zum höchsten Trekkinggipfel Nepals

Mainzer am Mera Peak, 6461m (11.-31. Okt. 2009)

Panorama vom Mera Peak (Mount Everest mit Wolkenfahne) Foto: Walter Hellberg

14 Tage im Zelt, keine Duschen trotz täglich

großer Anstrengung, dünne Luft, die Kopfschmerzen

und schweres Atmen verursacht. Nur

eine kleine Auswahl an Einschränkungen, die

wir in Kauf nahmen als wir uns für das "höchste

Trekking Nepals" anmeldeten.

Warum tut man sich so etwas an? Eine

Frage, die einigen im Vorfeld gestellt wurde.

Eine Antwort wird jemanden, der die Faszination

der Berge nicht kennt, kaum überzeugen.

Wer allerdings die majestätische Macht der hohen

Erhebungen unserer Erde schon gespürt

hat, wird diese Frage als unsinnig empfinden,

denn die Schönheit mancher Unternehmung

offenbart sich erst dem und derjenigen, die sich

auf das Wagnis der Reise einlässt.

Eine Gruppe von 13 solcher Menschen, traf

sich am späten Abend des 11. Okt. am Frankfurter

Flughafen. Das einzige, das uns alle verband

war die Mitgliedschaft im DAV, eine gewisse Vorliebe

für Aktivitäten in den Bergen und alle

kannten Berthold Honka, den Leiter der ganzen

Unternehmung.

Am 12.10. nach einem Zwischenstopp in

Abu Dhabi erreichten wir Kathmandu. In einem

super Hotel bei entsprechend gutem Essen verbrachten

wir die zweite Nacht der Reise. Am

nächsten Morgen (13.10.) ging es zurück zum

Flughafen, doch erwartete uns jenseits des schon

bekannten Flughafengebäudes die kleine barakkenmäßige

Anlage für Inlandsflüge. Angesichts

der sich uns nicht erschließenden Ordnung und

Koordination der Flugabläufe, war die Infor-

78 | DAV Sektion Mainz

mation, dass unser Gepäck leider nicht zusammen,

sondern sowohl auf die früheren als auch

auf die späteren Flüge verteilt werden müsse, eine

interessante Erfahrung. Der schon fast legendäre

Flug von Kathmandu nach Lukla (Ausgangspunkt

für fast alle Trekkinggruppen und Expeditionen

im Khumbu-Gebiet), brachte uns das

erste Mal auf über 3000 m - ganz ohne Anstrengung

und verwöhnt vom Boardservice mit Bonbons

und Watte. Angekommen in Lukla (2860

m) bezogen wir das Hotel und machen die ersten

Erkundungsgänge durch Stadt und Umgebung.

Zum großen Erstaunen entdeckten wir sogar ein

Starbucks-Cafe, das sich bei nachträglichen Recherchen

sogar nepalesisch-stilecht als ein "fake"

(Fälschung) herausstellte. Doch der Kaffee war

gut, die Kekse ebenso und es wurde zu einem

unabgesprochenen Treffpunkt unserer Gruppe.

Am nunmehr dritten Tag (14.10.) der Reise

bereiteten wir uns langsam auf das bevorstehende

Trekking mit einer kleinen dreistündigen

Tour auf leichtem Weg vor. Dies gab uns die

Möglichkeit, sowohl Frühstück als auch Mittagessen

in unserem schönen Hotel einzunehmen,

dessen Speiseraum ein kunstvolles und vor

allem buntes Ambiente bot. Am Nachtmittag

lernten wir unsere Crew kennen, wurden in die

Geheimnisse des CERTEC-Bags - aufpumpbarer

Kunststoffsack, in dem Überdruck zur Linderung

der Höhenkrankheit erzeugt werden

kann - (die Redaktion) eingeführt, checkten unsere

Ausrüstung und genossen abschließend

einen guten Kaffee im Ort.


Die erste Etappe am 15.10. führte uns auf

3300 m. In leichtem Gelände mit zwei Flussquerungen

gingen wir bis zur Mittagszeit. Statt

einer erwarteten kleinen Jause wurden wir mit

einem vier Gänge Menü verwöhnt. Die einzige

Strapaze, die wir zu bewältigen hatten, war, der

Versuchung zu widerstehen, allzu lange in der

Sonne zu pausieren. Gegen Nachmittag erreichten

wir unser Tagesziel, mussten aber noch einige

Zeit auf die Zelte warten, was nicht nur angesichts

des einsetzenden Regens ärgerlich war.

Doch die Stimmung war ungebrochen gut, zumal

wir abends wiederum mit Köstlichkeiten wie

Pizza, Momos, Kartoffelgemüse und sogar einem

selbstgebackenen Kuchen verwöhnt wurden.

Nach einer kurzen Etappe am nächsten Tag

(16.10.) erreichten wir schon zum Mittag unseren

Lagerplatz Kharka Teng auf 4054 m. Die

Höhe machte sich bei einigen unserer Gruppe

schon in Form von Kopfschmerzen bemerkbar

(das Mittel Ibuprofen wurde zum besten Freund

einiger) und insbesondere nachts, wenn die Atmung

flacher wurde, war der geringere Sauerstoffgehalt

der Luft schon deutlich spürbar.

Am nächsten Tag (17.10.) stand uns die

Passetappe bevor, die uns einmal über 4300 m

und über 4594 m (Zatrawa-Pass) brachte. Leider

zogen schon mittags dichte Wolken auf und die

vermutlich traumhafte Aussicht wurde uns ein

wenig vernebelt. Das Mittagessen fiel nun schon

deutlich "karger" aus, es bestand aus Tibetian

Bread, Käse und Ei und deutete darauf hin, dass

uns eine lange Etappe noch bevorstand, die

keine übermäßigen Pausen erlaubte. Unser eigentliches

Ziel war die Alm Thuli Kharka auf

DAV Sektion Mainz

4160 m, doch je länger wir gingen, desto deutlicher

wurde, dass wir nicht so ganz auf dem vereinbarten

Weg waren - was aber vom Mainguide

heftig bestritten wurde. Als wir jedoch abschließend

bis auf 3600 m abgestiegen waren, war die

Abweichung unübersehbar. Es folgte großer

Ärger, einige Diskussionen, Telefonate und

schlussendlich auch eine für alle akzeptable

Planung der nächsten Tagesetappen.

Die uns nun bevorstehende Wanderung

durch das Hinku-Tal führte uns am 18.10. nach

Unsere Gruppe auf 5000 m (v.l.o. Lothar, Christoph, Angelika, Berthold, Frank, Martin, Marietta, Jens, Andrea, Jutta. - v.l.u. Thorsten,

Michael, Carolin, Änni) Foto: M. Heilmeier

Kote (3600 m), ein wirklich schönes sauberes

Örtchen mit einigen Lodges und fast ebenso vielen

Hot Shower - Angeboten. Schon am Abend

ging es wieder deutlich einsamer zu. Die Sonne

versank schnell und hinterließ eine empfindliche,

feuchte Kälte.

Noch zwei kurze Etappen am 19.-20.10

trennten uns vom Base-Camp Khare. Andere

Gruppen treffen wir selten. Im Base Camp (4900

m) allerdings offenbarte sich uns die Attraktivi-

Mera Peak vom Basislager Foto: B. Honka

Sektionsmitteilungen - März 2010 | 79


Tourenbericht: Unterwegs zum höchsten Trekkinggipfel Nepals

tät des Mera Peak, da sich viele weitere Gruppen

auf den Gipfelsturm vorbereiteten.

Hier machten wir Pause und legen einen

Ruhetag (21.10.) ein. Bei einem kurzen Aufstieg

auf eine Erhebung in der Nähe des Camps hatten

wir ein unglaubliches Panorama mit dem

Mera Peak auf der einen Seite und der Ama

Dablam auf der anderen Seite als dominierende

Gipfel.

Vor der Etappe ins High Camp checkten wir

nochmals unsere Ausrüstung und packten nur

das Notwendigste in die Taschen, der Rest blieb

im Depot. Der Weg war am 22.10. noch weitgehend

schneefrei bis wir den Gletscher erreichten.

Die dünne Luft wurde nun zur Einschränkung,

sodass zwei der Gruppe im Base Camp geblieben

waren. Bei herrlichstem Wetter stiegen wir

anderen nun mit Steigeisen auf den Mera La

(Pass) und genossen den weitläufigen Blick auf

Die höchsten Berge der Erde vom Hochlager Mera Peak

Foto: M. Heilmeier

den Gipfel. Doch der Schein trog: es zog ein kalter

Wind auf, der keine Pausen zuließ und die

Energie aus unseren Körpern zog. Der Weg

schien kein Ende nehmen zu wollen und den

unglaublichen Ausblick auf die 8000er Giganten

Everest, Lhotse und Makalu in der nachmittäglichen

Sonne konnten nicht mehr alle von

uns wirklich genießen. Der Wind nahm zu und

erschöpft waren wir froh, als wir endlich in den

Schlafsäcken im Hochlager (5600 m) lagen und

mit Tomatensuppe, Popcorn und Pasta versorgt

wurden.

Die telefonisch vermittelte Wetterprognose

von "Charly" (Dr. Karl Gabler, Innsbruck) war

nicht gut: der Wind sollte noch zunehmen, dies

80 | DAV Sektion Mainz

Stupa von Bodnath, Kathmandu Foto: B. Honka

spürten wir auch deutlich. Es kostete Berthold

die ganze Nacht bis er im Morgengrauen bei Abwägung

aller Faktoren entschied, dass unser Weg

nur der Rückweg und nicht der Gipfel sein

würde. Manche bedauerten das sehr, andere hatten

diese Entscheidung für sich schon vorher

getroffen.

Der Weg zurück am 23.-24.10. verlief gleich

mit dem Hinweg nur in deutlich kürzerer Zeit.

Ein letzter physischer und psychischer Härtetest

an dessen Ende aber wieder die Zivilisation

stand. Am Abend vor dem Rückflug nach

Kathmandu feierten wir mit der ganzen Mannschaft

Abschied im Hotel. Nebel am 25.10. verzögerte

unsere Abreise dann noch einige Stunden.

Dies führte bei einigen noch zu der Erkenntnis:

die “German Bakery” am Flughafen ist

sehr empfehlenswert.

Zurück in Kathmandu genossen wir noch

zweieinhalb Tage (26.-28.) Zivilisation und Kultur

der Stadt, die uns viel zivilisierter erschien als

bei der Hinreise - alles eine Frage der Perspektive.

“Last but not least” sei ein großes Dankeschön

an Berthold und Marietta für Planung

sowie souveräne und umsichtige Durchführung

gesagt! Wir haben viel gelernt auf der Reise, insbesondere,

wie wichtig eine gute Anpassung an

die Höhe ist.

Teilnehmende: Jutta Bachstein, Andrea

Diefenbach, Frank Ebert, Martin Eid, Michael

Heilmeier, Angelika Herrmann, Marietta

Honka, Lothar Piper, Christoph Renschler, Jens

Schneider, Änni Schweikhard, Thorsten Tausche

Carolin Asitsch


Tourenbericht: Klettern an gefrorenen Wasserfällen

Klettern an gefrorenen Wasserfällen

Einsteigerkurs in Rein in Taufers (Südtirol) vom 27. - 30.01.2010

Über Innsbruck, Brenner - Pass und Bruneck

gelangten wir ins Ahrntal, genauer nach Rein in

Taufers. Umweltfreundlich verteilt auf zwei

Fahrzeuge, sind wir zu siebt die weite Strecke ca.

8 Stunden gefahren. Alle Jahre wieder kommen

die Mainzer im Winter hier zum Eisklettern.

Wir kamen rechtzeitig um 14 Uhr zur Pizzeria

Florian, um gleich danach noch ein paar

Stunden draußen zu sein und mit dem Kursprogramm

beginnen zu dürfen. Wir gingen zu

der Eisrinne, links vorm Eingang von Rein in

Taufers, die für die ersten Schritte im steilen Eis

bestens geeignet ist. Besondere Neugier bei den

Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die zum

ersten Mal zum Eisklettern unterwegs sind, galt

der technischen Schwierigkeitsbewertung im

Steileis (WI Winter Ice oder Water Ice):

WI 1 Einfaches Gehen mit Steigeisen, Steilheit

bis 45°, technische Geräte nicht

notwendig

WI 2 Einfache Seillänge um 60° in gutem

Eis mit kurzen, steilen Abschnitten,

Sicherungen und Stände bieten kein

Problem

WI 3 Gutes, homogenes, im Allgemeinen

dickes und solides Eis um 70°/80°,

kurze, steile Passagen, Zwischensicherungen

können immer noch gut

gesetzt werden

WI 4 Durchgehend 75°/80°, gute Standplätze,

in der Regel gutes Eis, gute

Sicherungen

WI 5 Deutlich ernsthafte Seillänge in

immer noch gutem Eis, 85°/90°,

sicherer Umgang mit Eisgeräten

zwingend notwendig

WI 6 Anhaltend, anstrengende und steile

Seillänge mit sehr wenigen Ruhepunkten,

in der Regel Hängestand,

kein homogenes Eis, unzuverlässige

Zwischensicherungen

WI 7 Senkrecht, technisch sehr heikle

Seillänge in sprödem minderwertigem

DAV Sektion Mainz

Eis, sichern ist schwierig oder gar nicht

möglich.

So langsam haben wir mit dem vorhandenen

Wissen und Können die ersten Eisschollen

runter geschlagen. Vor dem Dunkelwerden

konnte man trotz Kälte (-12 Grad) Anne, Leo,

Wolfgang, Joachim, Marietta und Kevin nicht

zum Aufhören mobilisieren.

Abendstimmung im Pustertal

Das Abtragen von etwa 500 kg Eis (Halbtagespensum)

wurde an dem Nachmittag erreicht.

Am Donnerstag kamen wir zum Eiskletter-

Eldorado, dem Angerer-Eisklettergarten. Die Beurteilung

der Gesamtsituation beim Eisklettern,

die realistische Einschätzung von Wettergeschehen,

Lawinensituation und Eisqualität ist der

Ausgangspunkt aller Inhalte des Kurses. Diesmal

waren die Verhältnisse gut bis sehr gut (nicht

jedes Jahr sind sie gleich) und wir entschlossen

uns am linken Teil den Tag zu verbringen.

Neben der Gefahrenbeurteilung von Eisund

Steinschlag ist auf die Einschätzung der

Belastungen beim Eisklettern (Nervenstärke,

Kraft und Technik) immer wieder zu achten.

Bevor wir am Fuße des Angerer - Klettergartens

erschienen sind, hatte Kevin schon eine

Toprope Route vorbereitet. Danach gingen wir

allmählich die Kletter- und Sicherungstechniken

Sektionsmitteilungen - März 2010 | 81


Tourenbericht: Klettern an gefrorenen Wasserfällen

Angerer - Eisklettergarten

durch. Die Frontalzackentechnik (FZT) mit zwei

Eisgeräten und die Diagonal- und Raupentechnik

waren die Hauptthemen unserer Bemühungen.

Am Freitag sind wir nochmals zum Angererfall,

diesmal aber zum rechten Teil gekommen.

Vom Leichtem zum Schwerem, mit Standplatzbereitung

und Anbringen von Zwischensicherungen

sind wir zum Vorstiegstraining übergegangen.

Der Samstag war der Abreisetag. Bevor wir

aber losfuhren, wollten wir noch zum Jahrzahlwand-Eisfall.

Kurzer Zustieg, gemäßigte Schwierigkeit

auf mehreren Seillängen, gutes kompaktes

Eis wären die Vorteile für einen krönenden

Wolfgang in der Route "Beunruhigt, WI 3+"

82 | DAV Sektion Mainz

Leo und Joachim am Stand

Abschluss unseres Kurses gewesen. Leider war

die Jahrzahlwand schon besetzt. Glücklicherweise

haben wir in der Nähe eine Alternative

gefunden, die sich zu einer netten Überraschung

entwickelte. Insgesamt wieder eine gelungene

Ausfahrt. Herzlichen Dank an alle Teilnehmer

für ein exzellentes Verhalten und eine sehr nette

Atmosphäre. Besonderer Dank gehört Kevin,

der technisch zu einem sehr hohen Niveau des

Kurses beigetragen hat. Wir kommen wieder.

Die Pizzeria Florian, wo wir die ganze Zeit und

schon seit Jahren untergebracht sind, ist wärmstens

zu empfehlen. Bericht und Fotos:

Berthold Honka


Tourenbericht: Skilanglauf-Wochenende in den Vogesen

Skilanglauf-Wochenende in den Vogesen (29.1.-31.10.2010)

Ein lang gehegter Wunsch geht in Erfüllung

Immer wieder hatten wir bei unseren Skilanglauftouren

darüber gesprochen: Wäre es

nicht schön, mal wieder in die Vogesen zu fahren?

In diesem Winter war es dann soweit: Unser

Skilanglaufwart Norbert Geyer hatte eine

Wochenendfahrt in die “Auberge Schantzwasen”

in der Nähe von Munster organisiert.

29.1. In Fahrgemeinschaft mit Norbert G.

starteten Gerd Hofmann, Annette Müller und

ich freitags vormittags in Mainz. Während der

Fahrt durch die grüne Rheinebene kamen uns

zuerst Zweifel an einer ausreichenden Schneelage,

die aber auf dem langen Anstieg der Strasse

zur Auberge schnell zerstreut wurden. Schnee

gab es hier mehr als genug. Der Schneepflug war

zum Glück vor uns dagewesen, und so konnten

wir uns das zeitraubende Aufziehen von Schnee-

DAV Sektion Mainz

ketten ersparen. Schon gegen 14 Uhr trafen wir

in unserer Unterkunft ein.

Die “Auberge Schantzwasen” liegt in 1096

Metern Höhe am Süd-Osthang des Tanet, mitten

im Tannenwald. Bei guter Sicht soll sie einen

herrlichen Ausblick auf das Münstertal und bis

in den Schwarzwald bieten, was wir aufgrund

des durchgehend bedeckten Himmels leider

nicht erleben konnten. Das Haus selbst ist im

Berghüttenstil eingerichtet, wird zur Zeit renoviert

und ist gemütlich und komfortabel.

Kaum hatten wir unsere Zimmer bezogen,

ging es auch schon los zur ersten Skilanglauftour.

Nach einem kurzen, aber steilen Auf- und

Abstieg mit Überquerung der hinter dem Haus

gelegenen Skipiste erreichten wir zunächst den

“Lac Vert”. Von hier aus ging es auf selbstgezoge-

Am Stausee Lac Vert, v.- l. Karin Schuler, Hermann Purucker, Annette Müller, Norbert Geyer, Karin Eckert und Sabine Lehnicke

Foto: Gerd Hofmann

Sektionsmitteilungen - März 2010 | 83


Tourenbericht: Skilanglauf-Wochenende in den Vogesen

ner Spur durch ein fast märchenhaftes Eichenwäldchen

hinauf zur “Route des Cretes”. Die

Vogesenkammstrasse ist im Winter für den Autoverkehr

gesperrt, stattdessen kann man auf gut

gespurten Loipen verschiedene Ausflugsziele erreichen,

was wir uns für den nächsten Tag vornahmen.

Bei unserer Rast unter Tannen im

Schnee wäre fast meine Skibrille verloren gegangen:

Unerklärlicherweise war sie, obwohl eben

noch auf der Nase, beim Aufbruch nicht auffindbar,

trotz vielem Kramen in all meinen

Taschen. In letzter Minute hat Gerd sie dann

doch noch entdeckt: Im Schnee mitten unter

meinem Ski. Zurück in der Auberge trafen wir

auf Hermann Purucker aus Karlsruhe, der mittlerweile

auch angekommen war.

Beim Abendessen warteten wir gespannt darauf,

wann uns Sabine Lehnicke und Karin

Schuler erreichen würden. Die beiden waren erst

spätnachmittags in Mainz gestartet. Bei leichten

Minusgraden schneite es kontinuierlich. Der

Schneepflug hatte längst Feierabend gemacht,

und die beiden waren ohne Schneeketten unterwegs.

Aber schon gegen 21 Uhr trafen sie, mit

Rucksack und auf den Skiern, in der Hütte ein.

Das Auto hatten sie einige Kilometer entfernt an

der Hauptstrasse zurückgelassen.

30.1. Gleich nach dem Frühstück starteten

wir zu einer längeren Tour zum Lac Blanc. Auf

unserer Spur vom Vortag erreichten wir die

Route des Cretes, auf der wir dann auf frisch

gespurter Loipe bis zur Skistation am Lac Blanc

laufen konnten. Der Betrieb auf der Piste dort

sorgte allerdings für einigen Rummel, sodass wir

lieber zu dem schön gelegenen Gasthaus “Gazon

des Faing” zurückkehrten. Hier wartete auch

Hermann P. auf uns, und wir gönnten uns eine

längere Einkehr mit ofenwarmem Käsekuchen.

Zurück auf schon bekanntem Weg über Eichenwäldchen

und “Lac Vert” kamen wir nach etwa

26 Kilometern wieder in unserer Unterkunft an.

Dort besuchten wir noch das Freigehege mit

Rentieren, die von den Hüttenwirten gezüchtet

werden. Abends feierten wir bei Raclette in der

gemütlichen Gaststube Sabines Geburtstag.

84 | DAV Sektion Mainz

v. l. Gerd Hofmann, Karin Eckert und Annette Müller

Foto: Norbert Geyer

31.1. Auch den Sonntag, der leider schon unser

Abreisetag war, nutzen wir noch für eine

Skitour. Diesmal wollten wir einen anderen Weg

hinauf zur Kammstrasse finden, und landeten

prompt abseits aller Markierungen im dichten

Nebel und tiefen Schnee. Auf Norbert war jedoch

Verlass: Zielsicher führte er uns mit Kompass

und Karte wieder auf die Route des Cretes,

der wir diesmal in Richtung Col de la Schlucht

folgten. Von dort aus liefen wir nach kurzer und

zugiger Rast zurück in unsere Unterkunft. Bevor

wir unsere Rückfahrt antreten konnten, gab es

noch einiges zu tun: Die Autos waren mehr oder

weniger eingeschneit, und nur mit Norberts'

Lawinenschaufel konnte Sabines Wagen überhaupt

aus den Schneemassen befreit werden.

Die weitere Heimfahrt verlief dann problemlos.

Für die gute Organisation und Tourenführung

möchte ich unserem Skilanglaufwart Norbert

Geyer im Namen aller Teilnehmer herzlich

danken. An dieses Wochenende in den Vogesen

werden wir uns sicher gerne erinnern - und hoffentlich

bald mal wieder hinfahren!

Karin Eckert


Tourenbericht: Skilanglaufwoche im Südschwarzwald

Skilanglaufwoche im Südschwarzwald (12.-21.02.2010)

Ein Klassiker unter idealen Schneebedingen

Die Anreise am 12.2. mit Maria und Hermann

Victor und Norbert Geyer über Freiburg

verlief reibungslos in 4 Stunden. Nach der Ankunft

im Hotel- Restaurant "Peterle" in Feldberg-

Falkau konnten wir oberhalb des Hotels bald auf

die Rotmeer - Loipe, die uns fast 10 Km durch

abwechslungsreiches Gelände mit Wald und

Freiflächen führte. Der Schnee, am Feldberg bis

140 cm, war hier noch auf ca. 1000 m NN kalt

und griffig, wie man ihn sich nicht besser wünschen

konnte. Nach unserer Runde waren auch

Jutta und Günter Soffel, Karin Eckert und später

auch Norbert Wolf im Hotel eingetroffen.

Marion Wolf und Gerhard Richter leisteten uns

zu den Mahlzeiten Gesellschaft.

Am nächsten Morgen (13.2.) starteten wir

vom nahegelegen Bahnhof aus zur ersten Tour

am Windgfällweiher vorbei über Fischbach nach

Schluchsee. Über dem Weiher war es mit den

alten Spuren vorbei und nur noch eine Spur

führte uns durch den Tiefschnee weiter bis sie zu

unserer Überraschung bei einer kleinen Wildfütterung

endete. Nun musste selbst gespurt werden

bis wir in Oberfischbach die Fischbach-Spur

erreichten und eine lange Abfahrt nach Schluchsee

genießen konnten. Nach einer verdienten

Rast hatte Norbert den Rückweg über einen

Radweg entlang einer Straße und dann auf einem

Weg parallel zur Bahnlinie geplant. Ohne

Unterwegs nach Schluchsee, v. l. Norbert Geyer, Norbert Wolf,

Hermann Requadt, Karin Eckert, Maria Victor, hinten Günter und

Jutta Soffel (Foto: Hermann Victor)

DAV Sektion Mainz

Loipe ging es auf Schneeschuhspuren leicht

bergauf zum Windgfällweiher. Unterwegs fiel

mir auf, dass ich eine Stockspitze verloren hatte.

Ich konnte jedoch den Verlust ruhig hinnehmen,

da ich noch einen Ersatzstock im Quartier

hatte. Nach dem Weiher nahmen wir einen

direkten Weg nach Falkau, sodass wir die letzte

Strecke durch Falkau die Ski tragend beim Hotel

wieder ankamen. Wir waren etwa 6 Stunden

unterwegs und hatten ca. 23 Km zurückgelegt.

Inzwischen war auch Hermann Purucker, ein

ehemaliger Wanderwart unserer Sektion, aus

Karlsruhe angekommen, sodass unsere Gruppe

komplett war.

Für die meisten Teilnehmer ging es am 14.2.

während der Tour von Hinterzarten nach Seebruck

auf dem Skifernwanderweg Schonach -

Schluchsee ziemlich zur Sache. Mit Hermann P.

zog ich es vor, mit dem Bus zum Caritas-Haus

zu fahren und nur den Abschnitt zum Schluchsee

(ca. 19 Km) zu gehen. Bei besten Schneeverhältnissen

ging es an der Hochkopfhütte und

Farnwitte vorbei zum Äulener Kreuz und dann

nach einem Gegenanstieg zur Roßhalde, wo wir

etwas rasteten. Vor uns lag die lange Abfahrt zur

Unterkrummenhof. Dort hielten wir uns 1 ½

Stunde auf, um auf die Gruppe zu warten.

Schließlich fuhren wir ohne sie noch eine Stunde

am Schluchsee entlang bis zum Bahnhof Seebruck,

um den Zug nach Altglashütten-Falkau

zu bekommen. Wir waren gespannt auf den Bericht

der Gruppe, der im Folgenden von Karin

gegeben wird: Während die beiden "Hermänner"

aufgrund ihrer verkürzten Routenplanung

den Sonntagmorgen gemütlich angehen konnten,

hatten Norbert G., Jutta, Günter, Maria,

Hermann V. und ich uns die 32 km lange

Gesamtstrecke des Skifernwanderwegs Hinterzarten-Schluchsee

vorgenommen. Also starteten

wir schon um kurz vor 9 Uhr mit der Bahn nach

Hinterzarten. Die Strecke vom Langlaufzentrum

(889 m) bis zum Caritas-Haus am Feldberg (1250

m) ist eine große Herausforderung, denn auf

den 12 km Länge summiert sich der tasächlich

Sektionsmitteilungen - März 2010 | 85


Tourenbericht: Skilanglaufwoche im Südschwarzwald

Norbert und Hermann V. am Feldsee Foto: Hermann Requadt

zu bewältigende Anstieg auf mehr als 500

Höhenmeter, mit teilweise sehr starken Steigungen.

Beim Raimartihof (1100 m), schön gelegen

und eines der ältesten Gasthäuser im Schwarzwald,

machten wir eine erste kurze Pause. Ab

dem Caritas-Haus, das wir dann um die Mittagszeit

erreichten, geht es zwar tendenziell bergab,

allerdings fielen uns - wohl wegen des anstrengenden

Vormittags - die wenigen doch vorhandenen

Steigungen besonders auf. Gegen 14:30

v. l. Norbert, Maria, Hermann P. vor Hotel Peterle

(Foto: Hermann Victor)

86 | DAV Sektion Mainz

Uhr erreichten wir den Unterkrummenhof. Dort

haben wir Hermann P. und Hermann R. leider,

wenn auch nur knapp, verpasst. In der urwüchsigen

und gut besuchten Gasstube gönnten wir

uns endlich eine längere Einkehr, bevor auch wir

uns auf den Weg zum Bahnhof Seebruck machten.

Am 15.2. war eine kürzere Tour geplant als

wir um 10 Uhr mit dem Zug nach Schluchsee

fuhren. Erst weit oberhalb des Ortes stießen wir

auf den gut gespurten Skiwanderweg, auf dem

wir zunächst in Richtung Faulenfürst mittags zu

einem Gasthof in Hinterhäuser kamen. Nach

der Pause gelangten wir auf einer schönen Panoramaloipe

bis oberhalb Oberfischbach. Ohne

Loipe ging es zur Fischbacher Höhe zuletzt in

einer Tiefschneeabfahrt durch Wald. Um nicht

eine längere Strecke spuren zu müssen, gingen

wir auf einer selten befahrenden Nebenstraße in

Richtung Raitenbuch bis zu einer Kreuzung, die

wir vom vorletzten Tag her kannten. Ab hier

konnten wir auf unseren Spuren zum Windgfällweiher

abfahren und waren dann bald wieder

über den Bahnhof zurück im Quartier.


Der 16.2. war für unsere Berufstätigen (die

Ehepaare Soffel und Wolf sowie Karin) bereits

Abreisetag. Die zurück gebliebenen Rentner

freuten sich über den sonnigen kalten Morgen

und wanderten zunächst über den Rotmeerweg

nach Bärental, um dann unterhalb der Straße

zum Feldberg auf einer geräumten Nebenstraße

zum Feldsee zu gelangen. Vor dem Naturschutzgebiet

legten wir die Skier ab und näherten

uns dem landschaftlichen Kleinod des Feldsees,

der in der Zeit der Vergletscherung des

Feldberges als Karsee entstand. Beim Aufbruch

brach mein zweiter Stock, glücklicherweise hatte

ich noch einen Ersatz im Hotel. Hinter dem

Reimartihof stiegen wir auf der Rinken-Loipe

zunächst über einen freien Hang und dann

durch den Wald steil bergan, um im Jägerheim

Rinken Mittagspause zu machen. Hier hatten

wir einen herrlichen Ausblick zur Feldbergnordflanke

mit ihren Wächten. Nach der gemütlichen

Einkehr liefen wir zunächst auf der

Fischloch-Loipe und dann auf der Fürsatz-Loipe

sehr abwechslungsreich nach Hinterzarten. Die

letzte Sonne genossen wir auf einer Bank im

Kurpark und fuhren dann mit dem Zug zurück

nach Bärental und die letzten 2 Km auf der

Loipe des Rotmeerweges wieder ins Hotel.

Abschlußrast im Kurpark Hinterzarten, v. L. Norbert G., Maria V.,

Hermann P., Hermann R. (Foto: Hermann Victor)

Intensive Morgenröte am 17.2. ließ für das

Wetter nichts Gutes erwarten. Mit Victors und

Norbert fuhren wir mit dem Bus zum Hebelhof

am Feldberg, um in Richtung Herzogenhorn zu

starten. Die Abfahrten und Sesselbahnen, die

wir queren mussten, um auf den Ziehweg zum

DAV Sektion Mainz

Herzogenhorn mit Alpenkulisse, v. l. Hermann und Maria V.,

Norbert G. Foto: Hermann Requadt

Leistungszentrum zu kommen, hatten sich

gegenüber früheren Jahren vermehrt. Die Sonne

schien zunächst noch, sodass wir einen eindrucksvollen

Ausblick auf das Herzogenhorn

und die Alpenkette hatten. Unsere Spur führte

uns um das Herzogenhorn herum auf deren

Südwestseite, wo wir dann über den Herzogenhornweg

nach einer Abfahrt und einem Gegenanstieg

zur Krunkelbachhütte kamen. Nach

einer schönen Einkehr nahmen wir die gleiche

Route zurück zum Hebelhof, da sich der

Himmel bezogen hatte.

Am 18.2. regnete es bereits morgens, sodass

ein Ruhetag mit dem Ziel Freiburg eingelegt

wurde. Aufgrund unserer Gästekarte hatten wir

im ganzen Südschwarzwald sowohl in Bussen als

auch bei der Bundesbahn freie Fahrt. Abends

aßen wir im Hotel Waldeck in Altglashütten, da

unser Hotel Ruhetag hatte.

Der 19.2. begann mit Regen, z. T. mit

Schnee vermischt. So fuhren wir mit dem Bus

v. l. Norbert und Hermann V. vor St. Wilhelmer Hütte Foto: H. Requadt

Sektionsmitteilungen - März 2010 | 87


Tourenbericht: Skilanglaufwoche im Südschwarzwald

direkt vom Hotel 300 Höhenmeter hinauf zum

Feldbergerhof und hatten dort wenigstens andauernden

Schneefall. Maria und Hermann P.

sahen sich das "Haus der Natur", ein sehr gut

ausgestattetes Besucherzentrum der Naturschutzbehörde,

an. Mit Norbert und Hermann

V. wanderte ich über den Fernskiwanderweg an

der Todtnauer Hütte vorbei zum Gasthof

Stübenwasen. Hier waren wir die ersten Gäste

des Tages, um eine Suppe zu essen. Dann ging es

wieder zurück und wir zweigten zur St. Wilhelmer

Hütte ab, um erneut einzukehren, da es

immer noch schneite und stürmte. Wir nahmen

den gleichen Weg zurück zum "Haus der Natur",

das ich mir noch ansah, um dann auch mit dem

Bus zurück nach Bärental zu fahren und auf

dem Rotmeerweg mit den Skiern zum Hotel zu

kommen.

Als wir uns am 20.2. zum Frühstück versammelten,

schien etwas die Sonne und es war die

Hoffnung berechtigt, dass der letzte Tourentag

vom Wetter her gesehen besser wird als der vorherige.

Also fuhren wir mit dem Bus wieder

hoch zum Feldbergerhof. Oben war wieder ein

vergleichbar schlechtes Wetter wie am Vortag.

Dies dämpfte derart meine Unternehmungslust,

dass ich im Bus sitzenbleiben wollte, um wieder

zurückzufahren. Erst als man mir klar machte,

dass der Bus nicht zurück fuhr, stieg ich aus und

wir verständigten uns darauf, diesmal den Skifernwanderweg

bis zum Pass "Notschrei"- zu

gehen. Die Anderen blieben im Gasthof Stübenwasen

zurück, nur Norbert setzte mit mir die

Tour fort. Als wir an einem Schild vorbeikamen,

von dem aus das Ziel des Fernwanderweges

Untermulten am Belchen nur noch 20 Km entfernt

war, lockte es uns, die Tour bis dorthin auszudehnen

und mit dem Bus zurückzufahren. Es

hörte auch auf zu schneien, sodass wir bei ordentlichen

Schneeverhältnissen gut weiterkamen.

Bis zum Hörnle war die Schauinsland-

Loipe auch gut gespurt. Dann folgte allerdings

der Abschnitt zum Wiedener Eck, wo nur ein

88 | DAV Sektion Mainz

paar alte Schilder vom Fernwanderweg im verblasenen

Schnee standen und wir Mühe hatten,

eine Spur zu finden. Glücklicherweise kam uns

der Schneepflug entgegen, sodass wir dessen frische

Trasse auf der Abfahrt zum Wiedener Eck

nutzen konnten. Dann kam wieder ein gut gespurter

Abschnitt zur Hochtannhütte. Dort

konnten wir etwas im geheizten Raum des Skiclubs

rasten. Nachdem man uns den Verlauf des

dort nicht mehr ausgeschilderten Skifernwanderweges

gezeigt hatte, konnten wir über eine

zunächst steile Abfahrt bald Untermulten erreichen.

Nach ca. 30 Km hatten wir gegen 15 Uhr

unser spontan gewähltes Ziel erreicht und waren

glücklich, dass noch nach einer Pause im gemütlichen

Schwarzwälder Gasthof ein Bus nach

Schönau vom Belchen fuhr. Mit diesem gelangten

wir zu einer Haltestelle in Schönau, von wo

wir nach kurzem Warten zur Weiterfahrt über

den Feldberg bis Bärental abgeholt wurden. Die

letzten beiden Kilometer auf dem Rotmeerweg

legten wir noch auf den Skiern zurück und

waren glücklich, eine so ausgedehnte Abschlusstour

geschafft zu haben.

Am 21.2. fuhr uns Hermann V. wieder sicher

nach Mainz zurück. Als ältester Teilnehmer

möchte ich unserm Langlaufführer Norbert

herzlich danken für die ausgezeichnete Vorbereitung

und Durchführung dieser Langlaufwoche.

Hermann Requadt

(Die Ortsangaben sind der neuen Wintersportund

Winterwanderkarte Hochschwarzwald 1: 30000

des Naturparks Südschwarzwald e.V. mit Ausnahme

des Gebietes westlich der Todtnauer Hütte entnommen)


Private Tourenberichte: Vom Wallis in das Berner Oberland

Vom Wallis in das Berner Oberland (Schweiz)

Höhenwanderung von Zermatt nach Grindelwald vom 18.7. - 2.8.09

Samstag, 18.07.

Um 5.40 Uhr ab Mainz-Hauptbahnhof fuhren

Horst Herder, Gerhard Palòc und ich mit

dem ICE nach Zermatt. Um 12.20 Uhr nach einer

entspannenden Reise kamen wir dort an und

bummelten bei leichtem Nieselregen durch den

Ort, denn für Gerhard und Karl war es der erste

Besuch dieses weltberühmten Ortes. Auf Grund

der aktuellen Wetterlage war ein Blick zum

Matterhorn, das sich tief in Wolken verbarg,

nicht möglich. Jedoch ab ca. 15.30 Uhr kam die

Sonne zum Vorschein und wir machten uns an

den Aufstieg zum Berggasthaus Trift. Das Wetter

besserte sich zusehends und wir hatten knapp

eine Stunde oberhalb von Zermatt an der Edelweißhütte

schon einen schönen Blick auf die

umliegenden Berge. Gegen 17.30 Uhr gelangten

wir zum Berggasthaus (2337 m). Das Haus war

sehr gut besucht, jedoch hatte Horst in weiser

Voraussicht telefonisch für uns zwei Nächte gebucht.

Bis zum Abendessen genossen wir vor

der Hütte die herrliche Aussicht auf die gegenüber

liegenden Berge. Vom Kleinen Matterhorn,

Breithorn, Lyskamm, Castor und Pollux

sowie der Dufourspitze mit ihren Nachbargipfeln

und dem Gornergrat war alles bestens zu

sehen.

Sonntag, 19.07.

Unser heutiges Ziel war das Mettelhorn. Bei

schönem Wetter verließen wir gegen 8.30 Uhr

die Hütte und begannen unsere Tour. Auf dem

Gipfel des Mettelhorns (3406 m) genossen wir

Erstes Quartier oberhalb Zermatt

ein herrliches Bergpanorama, angefangen mit

dem Dent d'Hérens, Matterhorn, Zinalrothorn,

Obergabelhorn, Weisshorn, dem Nadelgrat,

Dom, Täschhorn, Alphubel und Rimpfischhorn

hatten wir sie alle vor uns. Nach einer Stunde

Gipfelrast begannen wir mit dem Abstieg und

waren gegen 16 Uhr wieder zurück in der Hütte

und ließen einen schönen Wandertag ausklingen.

Nach Rücksprache mit dem Hüttenwirt

hatte dieser uns für den nächsten Tag beim

Hotel Schwarzsee angemeldet.

Montag, 20.07.

Nach ausgiebigem Frühstück verließen wir

die Trifthütte und begannen unsere Wanderung

zum Arbenkar auf dem Höhenweg, der von der

Trifthütte zur Schönbielhütte führt. Immer das

Gipfelrast Mettelhorn, (v. l.) Karl Bauer, Horst Herder, Gerhard

Paloc

Matterhorn vor uns, das Obergabelhorn und die

Wellenkuppe zur rechten sowie zur linken die

Dom Gruppe, Dufourspitze, Lyskamm, Breithorn

und andere Berge genossen wir diese Tour.

An der Wegteilung am Arbenkar stiegen wir über

die Staffelalm bis zum Hotel Schwarzsee (2583

m), unserem heutigen Quartier.

Dienstag, 21.07.

Heute stiegen wir zeitig ohne Rucksack zur

Hörnlihütte (3260 m) auf, die wir nach ca. zwei

Stunden erreichten. Nach einer kleinen Pause

gingen wir zum Einstieg vom Hörnligrat und

schauten uns diesen genau an. Danach machten

Sektionsmitteilungen - März 2010 | 89


Private Tourenberichte: Vom Wallis in das Berner Oberland

wir uns an den Abstieg zum Hotel Schwarzsee,

denn wir hatten heute noch einen langen Weg

zur Fluhalp vor uns. Mit der Seilbahn ging es

hinab nach Furi, der Mittelstation. Von hier liefen

wir über die Riffelalp am Grünsee vorbei

zum Berghaus Fluhalp (2620 m). Gegen 18 Uhr

erreichten wir unser Quartier, wo wir nach

einem reichlichen und schmackhaften Abendessen

einen schönen Wandertag gemütlich ausklingen

ließen.

Mittwoch, 22.07.

Zunächst hatten wir eine Etappe auf dem

Europaweg vor. Da wir auf der Europahütte

keine Aufnahme fanden, hatten wir die Kinhütte

als Etappenziel gewählt. Nach ausgiebigem

Rundumblick zum Rimpfischhorn, Strahlhorn

und Gornergrat sowie gegenüber zum

Matterhorn stiegen wir am Stellisee vorbei zur

Seilbahnstation Blauherd unter dem Rothorn

ab. Oberhalb von Tuffteren kamen wir auf den

Europaweg und stiegen über den Aussichtspunkt

"Ober Sattla" (2693 m) auf. Nach einer

kleinen Trinkpause und der herrlichen Aussicht

zum Täschhorn und der Täschhütte ging es

hinab zur Täschalpe. An der Europaweghütte

machten wir unsere Mittagspause. Danach ging

es auf dem Europaweg weiter bis zum Punkt

"Wildikin" und der Kintole, die über eine gute

Brücke überquert wird, ca. 350 m sehr steil aufwärts

zur kleinen, aber schmucken Kinhütte

(2584 m). Auf der Kinhütte, die von einem netten

Ehepaar bewirtet wird, waren wir an diesem

Abend nur acht Gäste. Sie wurde erst in den

90er Jahren wieder neu aufgebaut.

Donnerstag, 23.07.

Heute stand die zweite Etappe des Europaweges

von der Kinhütte über die Europahütte

nach Grächen an, jedoch es kam anders. Wir

wussten bereits, dass der obere Weg, ca. 1,5 Stunden

von der Europahütte entfernt, abgerutscht

und wegen Steinschlags gesperrt war. Es überraschte

uns jedoch sehr, dass auch der etwas tiefere

Weg aus den gleichen Gründen nicht zu passieren

war und man fast bis Randa absteigen und

dann ca. zwei Stunden bis zur Europahütte wieder

aufsteigen musste. Da wir von der Europa-

90 | DAV Sektion Mainz

Matterhorn vom Panoramaweg zur Schönbielhütte

hütte bis Grächen nochmals ca. 6,5 Stunden

unterwegs wären, kamen wir zu dem Entschluß,

ganz nach Randa abzusteigen und mit dem Zug

nach St. Niklaus zu fahren und dann mit dem

Bus nach Grächen. Dort fragten wir telefonisch

auf der Hannigalm um Quartier an und fuhren

mit der Seilbahn hinauf.

Freitag, 24.07.

Heute hatten wir die Etappe auf dem

Höhenweg Hannigalm nach Saas-Fee auf unserem

Programm. Als wir oberhalb der Hannigalm

aus dem Wald kamen, hatten wir freie Sicht zu

den Berner Alpen. Das Bietschhorn, Nesthorn,

Aletschhorn und das Finsteraarhorn konnten

wir sehr gut erkennen. Dieser Höhenweg hat

einige sehr schöne Aussichtspunkte, an denen

wir die grandiose Bergwelt genossen. Bald schon

konnten wir den Balfrin mit seinem mächtigen

Gletscher sowie auf der anderen Seite das

Fletschhorn, Lagginhorn und den Weissmies

sehen, ganz am Ende des Tales war der Monte

Moro Pass deutlich erkennbar. Der Weg hat eine

sehr interessante Stelle, wo man in einem kleinen

Tunnel unter einem mächtig abfallenden

Gebirgsbach hindurchgeht. Nach etwa 7,5 Stunden

kamen wir nach Saas-Fee. Von dort fuhren

wir mit dem Bus nach Saas-Grund und fanden

im Hotel Primavera eine gute Unterkunft.


Gasse in Randa

Matterhorn von Kinhütte

Höhenweg Grächen - Saas Fee

Samstag, 25.07.

Heute fuhren wir mit der Seilbahn zum

Kreuzboden auf 2387 m hoch. Wir hatten uns

den Gsponer Höhenweg vorgenommen. Auf

dem Kreuzboden genossen wir erstmal ausgiebig

das Bergpanorama. Mit Weissmies, Lagginhorn,

Fletschhorn, Weissmieshütte auf der einen Seite

und über Saas-Fee mit Allalinhorn, Alphubel,

Täschhorn, Dom, Lenzspitze, Nadelhorn,

Balfrin tat sich eine gewaltige Kulisse auf.

Unterwegs beim Zurückschauen hatten wir

lange Zeit einen schönen Blick zum Mattmark-

Stausee. Auf der Hofer Alp oberhalb von

Heimischgarten sowie auf einer urig bewirteten

Alm am Punkt"Schwarz Wald" machten wir

Trinkpausen, ehe wir gegen 17 Uhr in unserem

Quartier in Gspon ankamen.

Höhenweg - Tunnel unter Bach

vom Gsponer Höhenweg, Berge über Saas Fee (v. l. Allalinhorn,

Alphubel, Täschhorn)

Sektionsmitteilungen - März 2010 | 91


Private Tourenberichte: Vom Wallis in das Berner Oberland

Sonntag, 26.07.

Die Etappe führte uns von Gspon zum

Simplonpass Es wurde ein langer und heißer

Tag. Auf dem ersten Teilstück beim Aufstieg

Gspon vor Bietschhorn

zum Gibidumpass hatten wir sehr schöne Sicht

nach Brig und zu den Berner Alpen, besonders

das Bietschhorn begleitete uns lange. Vom

Gibidumpass (2201 m) geht es nun erst mal wieder

ca. 300 m abwärts, ehe man zum Bistinepass

auf 2386 m wieder hoch mußte. Beim Abstieg

zum Simplonpass (2006 m) hatten wir den

Monte Leone vor uns und konnten uns an verschiedenen

Blumen und Gräsern in den prächtigen

sumpfartigen Wiesen erfreuen. Nach kurzer

Pause an dem von vielen Touristen besuchten

Pass entschieden wir, mit dem Bus nach Brig

abzufahren und uns dort eine Unterkunft zu

suchen. Vor unserem Abendessen machten wir

noch einen Bummel durch die schöne Altstadt

sowie eine Besichtigung der Parkanlage des

Stockalperpalastes.

Sumpfwiesen nahe Simplonpass Lötschental mit Faldumalpe

92 | DAV Sektion Mainz

Montag, 27.07.

Heute fuhren wir mit der Bahn von Brig

nach Gampel-Steg am Eingang zum Lötschental

und von da mit der Seilbahn nach Jeizinen

hoch. Gegen 12.15 Uhr begannen wir den

Lötschentaler Höhenweg, immer mit einem tollen

Bergpanorama und einem schönen Blick in

das Tal. Vorbei an der Faldumalp und der

Restialp gelangten wir gegen 18.30 Uhr zur

Kummenalp (2075 m), unserem heutigen Ziel.

Dienstag, 28.07.

Der Tag begann mit einem dreistündigen,

schweißtreibenden Aufstieg zum Ferdenpass, wo

wir eine ausgiebige Rast einlegten. Von hier hatten

wir herrliche Sicht zum Balmhorn, der

Gitzifurgge, dem Übergang zum Lötschenpass

bis hin zum Wildstrubel. Unser weiterer Weg

führte uns lange Zeit über großes Blockwerk und

im unteren Bereich über Wiesenhänge zur

Flüealp, wo wir uns noch eine Trinkpause genehmigten.

Der freundliche Hüttenwirt empfahl

uns, als Alternative gegenüber dem langen

Forstweg, einen sehr reizvollen und etwas kürzeren

Abstieg nach Leukerbad. Um 17 Uhr fuhren

wir mit der Gemmibahn auf zum Gemmipass

(2322 m). Von hier hatten wir wieder einen sehr

schönen Blick zu den Walliser Alpen, dem

Nadelgrat, Dom, Täschhorn, Matterhorn, Weisshorn,

Zinalrothorn und Dent d'Hérens. Gegen

18 Uhr gingen wir über den wasserreichen Lämmerboden

hinauf zur Lämmerenhütte (2502 m),

wo wir gegen 19.30 Uhr eintrafen. Die Hütte war

stark belegt, aber wir bekamen noch drei Schlafplätze

in einem Lager.


Aufstieg zum Ferden Pass

Mittwoch, 29.07.

Während unserer ersten Gehstunde stiegen

wir wieder steil bergauf zu dem Punkt "Rote-

Totz-Lücke". Von da an ging es teilweise weglos

unterhalb des Tälligletschers am Schwarz Grätli

vorbei hinauf zu dem grünen Rücken der Wyssi-

Flue. Nach einer Trinkpause mit der herrlichen

Aussicht zum Rinderhorn, Balmhorn und Altes

Lämmerenhütte

setzten wir unsere Tour über den Üschengrat zur

Seilbahnstation Sunnbüel fort. Wir fuhren mit

der Seilbahn zur Talstation Eggenschwand und

von da mit dem Bus nach Kandersteg und weiter

zur Talstation der Seilbahn Oeschinensee.

Hier fuhren wir erneut hoch und liefen dann zu

unserem heutigen Etappenziel, dem Berghaus

Oeschinensee. Nach dem Abendessen genossen

wir noch lange den Ausblick auf den malerischen

See und auf die umliegenden Berge, das

Doldenhorn, Fründenhorn und das Blümlisalphorn.

Oeschinensee

Donnerstag, 30.07.

Heute stand die Etappe hoch zur Blümlisalphütte

(2840 m) und weiter zur Gspaltenhornhütte

auf dem Programm, eine lange Tour. Nach

einem fast nicht endenden, teilweise sehr steilen

Aufstieg waren wir um 13.30 Uhr auf der

Blümlisalphütte. Nach unserer Mittagspause

gingen wir über das Hohtürli steil bergab in

Richtung Bundalp. An dem Punkt "Schnattweg"

kam der Hinweis zur Gspaltenhornhütte.

Der Weg war landschaftlich sehr interessant,

einige Zeit später querten wir im unteren

Bereich den Gamchigletscher und über Brücken

zwei Gebirgsbäche, die sich tief im Fels ihr Bett

geschaffen hatten. Der Aufstieg zur Hütte war

während der letzten Stunde steil. Nach ca. vier

Stunden ab der Blümlisalphütte hatten wir unser

Tagesziel, die Gspaltenhornhütte (2455 m), wo

wir angemeldet waren, erreicht.

Blümlisalphütte

Sektionsmitteilungen - März 2010 | 93


Private Tourenberichte: Vom Wallis in das Berner Oberland

Freitag, 31.07.

Von der Gspaltenhornhütte führte uns unser

Weg zunächst bergab, ehe wir dann über die vordere

Bütlasse zur Sefinenfurgge (2612 m) wieder

Gspaltenhornhütte

steil hoch mussten. Dort machten wir Trinkpause.

Beim Blick zurück konnten wir die Blümlisalphütte

und den darüber liegenden Gebirgskamm

Morgenhorn, Wyssi Frau und das Blümlisalphorn

sehr gut sehen. Beim Blick nach Norden

hatten wir zum ersten Mal die Gelegenheit,

Eiger, Mönch und Jungfrau zu sehen, auch das

Schilthorn mit seinem Restaurant auf dem Gipfel

schien direkt vor uns zu stehen. Nach einiger

Zeit stiegen wir zur Rotstock Hütte (2039 m) ab,

wo wir unsere Mittagspause einlegten. Danach

ging es für ca. eine ¾ Stunde durch ziemlich

ebenes Gelände, ehe wir wieder über Wiesen

steil bergauf am Grausee vorbei und unterhalb

der Seilbahn zum Schilthorn zu einem Pass auf

2599 m hoch kamen. Hier sahen wir zum ersten

Mal die Schilthornhütte, die wir gegen 17.30 Uhr

erreichten.

Von Schilthornhütte: (v. l.) Eiger, Mönch und Jungfrau im

Abendlicht

94 | DAV Sektion Mainz

Samstag, 01.08.

Zunächst ging es hinab nach Mürren und

mit der Bahn zur Grütschalp, von da mit der

Seilbahn hinab nach Lauterbrunnen und weiter

mit dem Zug nach Wilderswil. Ab hier fuhren

wir ca. 50 Minuten mit einer Zahnradbahn hoch

zur Schynige Platte auf 2100 m, wo wir gegen ca.

12.30 Uhr ankamen. Nachdem wir eine Zeit lang

die Aussicht zu den umliegenden Bergen und

hinab zum Thunersee genossen hatten, machten

wir uns auf den Weg. Dieser führte uns unterhalb

des Loucherhorn in Richtung Weberhütte

(2344 m), wo wir eine kleine Trinkpause einlegten.

Auf unserem Weg hatten wir sehr gute Sicht

zum Eiger sowie zum Finsteraarhorn. Von der

Wanderung durch Mürren

Weberhütte führte uns der Weg weiter zum

Faulhorn auf 2681 m hoch. Hier hielten wir uns

nicht lange auf, denn von da an hatten wir

immer noch ca. 1,5 Stunden bis zu unserem

Etappenziel, dem Gasthaus Waldspitz zurückzulegen,

das wir um 19.15 Uhr erreichten. Da gerade

der 1. August war und die Schweiz National-

Thunersee mit Interlaken


feiertag hatte, war im Vorfeld die Quartierfrage

gar nicht so einfach. Nachdem die Weberhütte

und die Faulhornhütte bereits belegt waren, hat

Horst aber eine sehr gute Unterkunft in dem

Gasthaus Waldspitz (1918 m) gefunden. Hier

wurden wir sehr herzlich aufgenommen und

konnten an der Feiertags-Grillparty teilnehmen.

So gegen 21.30 Uhr hatten wir dann ein tolles

Erlebnis: im Tal sowie bei dem Gasthaus wurde

der Nationalfeiertag mit einem Feuerwerk gebührend

gefeiert. Selbst am Eiger und an einigen

anderen Bergen sah man eine extra angebrachte

Beleuchtung und es wurden einige Feuer entzündet.

Panorama Berner Oberland mit Grindelwald

Sonntag, 02.08.

Nun hieß es Abschied nehmen, denn unsere

Heimreise stand an. Bei unserem Abstieg

nach Grindelwald hatten wir teilweise starken

Regen und so kamen wir ziemlich durchnässt

dort an. Doch das konnte uns unsere gute

Stimmung nicht verderben. Um 14.10 Uhr fuhren

wir mit dem Zug nach Interlaken und von

dort mit dem ICE über Mannheim nach Mainz,

wo wir um 20.50 Uhr ankamen. Bei Horst

Herder möchten sich Gerhard Palòc und der Autor

für die erlebnisreichen 15 Tage und die gute

Organisation der Tour recht herzlich bedanken,

es war für uns ein tolles Bergerlebnis.

Karl Bauer

Fotos: Gerhard Paloc

Sektionsmitteilungen - März 2010 | 95


Private Tourenberichte: Klettertouren im Wettersteingebirge

Klettertouren im Wettersteingebirge und Wilden Kaiser

Muss klettern eigentlich immer Spaß machen?

Als wir im letzten Jahr in Garmisch-Partenkirchen

Urlaub machten, hatten wir uns unter anderem

die Höllentorkopf Nordkante als Genusstour

im IV. Schwierigkeitsgrad vorgenommen.

Laut Führer soll man vom Hupfleitenjoch 100

HM Richtung Knappenhäuser absteigen um dann

zuerst durch Latschen und später über Felspassagen

zum Einstieg zu gelangen.

Gesagt, getan und nach ca. 1 ½ Stunden standen

wir dann irgendwo im Steilgelände, nur nicht

da, wo wir hin wollten. Abbrechen wollten wir

aber vorerst noch nicht, zumal wir links von uns

eine Felsflanke hochziehen sahen, die wohl oben

am Osterfelderkopf enden könnte.

Wir stiegen also dort ein, merkten aber bald,

dass wir in sehr unangenehmem Gelände waren.

Der Fels war kleinsplittrig, es gab keine Möglichkeit,

eine vernünftige Sicherung anzubringen und

uns wurde bald klar, dass wir besser die Finger

davon gelassen hätten. Doch jetzt hieß es nur

noch weiterklettern, in der Hoffnung, dass oben

ein Ausstieg möglich ist. Ein Rückzug wäre problematisch

gewesen, da es keine Möglichkeit gab,

eine Abseilstelle einzurichten und ein Abklettern

in diesem Gelände sehr heikel gewesen wäre.

Nach ca. 300 HM konnten wir dann erleichtert

am Osterfelderkopf aussteigen und ich war froh,

dass ich mit Gerhard einen so ruhigen und erfahrenen

Kletterpartner hatte.

Fazit: Hier hat das Klettern eindeutig keinen

Spaß mehr gemacht!

Im Sommer waren wir dann wieder im

Wetterstein und dieses mal haben wir den richtigen

Einstieg gefunden. Man muss ein ganzes

Stück weiter absteigen als im Führer angegeben,

um dann links zunächst wieder durch Latschen zu

den Felsen zu kommen, über die man dann zum

Einstieg gelangt. Doch plötzlich standen wir vor

einem steilen Schneefeld, das man queren musste,

um an den Einstiegsstandplatz zu gelangen. Wir

hatten natürlich nicht mehr mit Schnee gerechnet

und deshalb nur Turnschuhe angezogen,

auch, um beim Klettern einen leichten Rucksack

zu haben. Während ich noch überlegte, wie wir

am besten über dieses Hindernis hinwegkommen

96 | DAV Sektion Mainz

könnten, war Gerhard schon losgegangen und hat

mit seinen Turnschuhen kleine Tritte in den

Schnee getreten, die Finger im Schnee verkrallt

und war Ruck-Zuck auf der anderen Seite. Mit

etwas mulmigem Gefühl bin ich ihm dann gefolgt

und wir waren beide froh, dieses unangenehme

Stück Weg hinter uns zu haben, denn ein Ausrutschen

hätte fatale Folgen gehabt. Vom Einstieg

geht es gleich mit einem kurzen Quergang an

leicht abdrängender Wand los (1 Haken) und anschließend

darf man nicht die sich anbietende

schräg rechts hinaufziehende Verschneidung klettern,

sondern nach dem Quergang direkt gerade

hoch zum Standplatz.

Ein bisschen Gespür fürs Gelände schadet

nichts, aber es gibt immer wieder augenfällige

Punkte, die einem die Routenführung erleichtern.

So kommt man in einen markanten Kamin mit

einem großen Klemmblock, oder weiter oben zu

2 Gedenktafeln, wo es 2 Möglichkeiten gibt, weiterzugehen.

Der Ausstieg erfolgt kurz unter dem

Gipfelkreuz.

Die Standplätze sind alle gut mit Bohrhaken

eingerichtet, ansonsten ist die Tour alpin abgesichert,

sodass es nicht verkehrt ist, ein paar Schlingen

und Klemmkeile zur zusätzlichen Absicherung

mitzunehmen.

Zeiten: Von Kreuzeck oder Osterfelderkopfbahn

bis Einstieg 1 ½ bis 2 Std., Kletterzeit ca. 3

Std., Schwierigkeit IV, Abstieg ½ Std. zur Osterfelderkopfbahn.

Im September sind Gerhard und ich noch einmal

3 Tage in den Wilden Kaiser gefahren, um

von dem Hans Berger Haus zum Sommerabschluss

noch eine schöne Klettertour zu machen.

Wir entschieden uns für die Route "Klettergeheimnis"

an der Kleinen Halt. Nachdem wir am

frühen Nachmittag auf der Hütte waren, sind wir

noch losgegangen, um den Einstieg zu erkunden.

Der Anstieg dorthin ist recht mühsam und man

muss aufpassen, dass man den Abzweig nach links

zu den Felsen nicht verpasst. Nach gut 3 Std.

waren wir wieder in der Hütte. Nachts hat es dann

etwas geregnet und wir waren zunächst unschlüssig,

ob wir einsteigen sollten, entschieden uns


Die Einstiegswand zum “Klettergeheimnis” Foto: Horst Michel

aber dann, es wenigstens zu versuchen. Das Wetter

besserte sich zusehends und so sind wir, obwohl

die Felsen an manchen Stellen noch nass

waren, doch eingestiegen und haben es nicht

bereut. Es ist eine recht lange Tour (18 Seillängen)

und die Schwierigkeiten bewegen sich zwischen

Gerhard im unteren Teil vom “Klettergeheimnis” Foto: Horst Michel

3+ und V-. Den Schwierigkeitsgrad 4+ sollte man

sicher klettern können, sonst tut man sich im

Mittelteil, wo die Hauptschwierigkeiten sind,

etwas schwer. Die Absicherung ist gut, aber etwas

Spürsinn für die Routenführung sollte man mitbringen,

sonst kann es passieren, dass man im

mittleren Teil von der Route abkommt und über

den Fluchtweg auf dem Kaiserschützensteig landet.

Vom Einstieg geht es zunächst gerade hoch,

dann kommen immer wieder Quergänge und

man muss auf die Haken und Begehungsspuren

achten, um in der Route zu bleiben. Im Mittelteil

ist es wichtig, sich immer links zu halten, bis man

dann zwei Seillängen vor dem Gipfelkreuz auf

den NW-Grat kommt. Ein paar Klemmkeile und

Schlingen sollte man wegen der manchmal etwas

weiten Hakenabstände als zusätzliche Absicherung

mitnehmen.

Horst am Gipfel der “Kleinen Halt” Foto: Gerhard Ochs

Am Gipfel ist diese Tour aber noch lange

nicht zu Ende. Es folgt der steile und ausgesetzte

Abstieg über den Kaiserschützensteig, der nicht

versichert ist und noch einmal volle Konzentration

erfordert, was nach 6 Std. Kletterei gar nicht so

einfach ist. Erst weit unten, wo die Querung zur

Gamshalt beginnt, sind dann Seilversicherungen

angebracht. Es folgt dann noch der lange Abstieg

zum Berger Haus, und ein langer aber schöner

Tourentag ist zu Ende.

Zeiten: Vom Bergerhaus zum Einstieg 1 ½

Std. Kletterzeit 5-6 Std., Abstieg 3 Std.

Horst Michel

Sektionsmitteilungen - März 2010 | 97


Private Tourenberichte: Nationalpark Riesengebirge

Im Nationalpark Riesengebirge

Wir waren vom 21. September 2009 an insgesamt

9 Tage unterwegs im höchsten Gebirge der

Unser Quartier im Hirschberger Tal - Hotel Schloß Lomnitz

Foto H. Victor

Sudeten, dem Riesengebirge (polnisch Karkonosze,

tschechisch Krknoše), an der Grenze zwischen

Polen und Tschechien. Fünf Wandertage

waren eingeplant, die restliche Zeit war für einen

Breslau-Besuch u.a. Kulturelles reserviert. Wir,

das sind 14 schon etwas ältere, aber rüstige Wanderfreunde

der Sektion, die sich privat zu dieser

Tour verabredet hatten: Rolf, Horst, Marianne &

Alfons, Ingrid & Wolfgang, Maria & Hermann,

Uta & Peter H., Christa & Hermann, Mechthild &

Peter S., der die Truppe anführte - er ist sozusagen

dort "drheemte", wie es auf schlesisch heißt. Wir

nehmen, mit Zwischenstopps in Bautzen und

Görlitz angereist, zuerst fünf Tage Quartier im

Hotel Schloß Lomnitz (hotel@schloss-lomnitz.

pl) bei Hirschberg/Jelenia Góra, das von den früheren

deutschen Eigentümern, der Familie von

Küster, betrieben wird.

Noch so viel vorweg zum Riesengebirge:

Es ist nach den Alpen und den Karpaten das

dritt-höchste Gebirge Mitteleuropas und erstreckt

zwischen Isergebirge in west-östlicher Richtung

etwa 37 km weit und bis zum 25 km breit bis zum

Waldenburger Bergland. Das Gebirge bildet eine

Wasserscheide zwischen Elbe und Oder. Während

es auf tschechischer Seite durch Mummel, Elbe,

Aupa und die Kleine Iser entwässert wird, tun dies

auf polnischer Seite Zacken, Lomnitz und Bober.

98 | DAV Sektion Mainz

Der Kamm hat eine durchschnittliche Höhe von

1250 m. In dieser Höhe verläuft auch die Baumgrenze,

darüber, in der subalpinen Vegetationszone,

findet man mit Krumm- und Knieholz bestandene

Matten mit Gletscherkaren und Hochmooren,

ab 1400 m nur noch Flechten und alpiner

Pflanzenwuchs. Im Riesengebirge findet sich

eine eigenartige Sudetenflora wie z.B. der langstielige

Enzian, die Alpenanemone oder die "Glatzer

Rose" (Trollblume). Das Gebirge besteht hauptsächlich

aus Granit. Seit 1959 besteht auf polnischer

Seite mit 56 km² und seit 1963 auf tschechischer

Seite mit 370 km² der "Nationalpark

Riesengebirge". Ein charakteristisches Merkmal

des Riesengebirges bilden die vielen Bauden (abgeleitet

vom mittelhochdeutschen Buode = Bau,

Gebäude).

Wanderung zur "aalen Gaake", der

Schneekoppe 1602 m

In Anbetracht des hervorragenden Wetters

nehmen wir uns gleich am 2. Reisetag den höchsten

Gipfel des Riesengebirges, die allbekannte

Schneekoppe, vor. Zunächst fahren wir noch nach

Zillerthal-Erdmannsdorf/Myslakowice, wo wir

einen Blick auf das von Karl Friedrich Schinkel

umgebaute Schloß (ehem. Sommersitz der preußischen

Könige) werfen und noch etliche Häuser

im typisch alpenländischen Stil sehen. Diese hatten

1836 die rund 400 evangelischen Zillerthaler

gebaut, die aus Glaubensgründen ihre Heimat in

Tirol verlassen hatten. Ein weiterer Höhepunkt

am Vormittag ist der Besuch der berühmten norwegischen

Stabkirche Wang im Wintersportort

Krummhübel/Karpacz.

An der Talstation des Sessellifts zur Kleinen

Koppe/Kopa (1377 m), beginnen wir gegen 11 Uhr

endlich unsere Wanderung, die uns auf dem kürzesten

Zustiegsweg fast 900 Hm auf den Gipfel

der Schneekoppe/Sniezka/Snê ka führen wird.

Unseren Weg durch den Melzergrund säumt der

noch in voller Blüte befindliche Schwalbenwurz-

Enzian. Hier spielte einmal eine Mordgeschichte,

die Theodor Fontane in seinem Roman "Quitt"

verarbeitet hat. In steilen Serpentinen windet sich

der Steig hinauf den Koppenplan (1398 m) und


zum Schlesierhaus/Slaski dom. Hier lassen wir

uns eine Mehlsuppe und ein polnisches Bier

schmecken. Noch eine halbe Stunde über den

historischen Zickzackweg, der exakt entlang der -

nicht mehr trennenden! - Grenze führt, brauchen

wir zum Gipfel der Schneekoppe.

Um 14 Uhr sind wir alle auf dem höchsten

Gipfel (früher) Preußens. Die Sicht ist zwar nicht

200 km weit wie an klaren Tagen, aber immerhin

über das ganze Riesengebirge. Wenn man bedenkt,

dass die Koppe 296 Tage im Jahr in Wolken

und Nebel eingehüllt ist und es an rund 122 Tagen

schneit, haben wir ein riesiges Glück, wenn auch

ein eisiger Wind weht. Die Schneekoppe ist bekannt

für blitzschnelle Wetterwechsel, was ihr

unter Schlesiern den Beinamen "ale Gaake" eingetragen

hat - das heißt soviel wie "die Wetterwendische".

Von allen Seiten strömen unaufhörlich

Menschen auf den Gipfel, von Bergeinsamkeit leider

keine Spur. Deshalb wenden wir uns alsbald ab

und steigen über den gepflasterten "Jubiläumsweg"

durch die Nordflanke der Koppe wieder hinunter

auf den Koppenplan. Dann wandern wir, am

Schlesierhaus vorbei, aussichtsreich weiter in westlicher

Richtung auf dem Kammweg, der an dichtem

Knieholz und borstgrasbestandenen Matten

entlangführt. Alsbald geht es steil bergab, immer

auf gepflastertem Weg, zur Hampelbaude/Schr.

Strzecha Akademicka und weiter steil hinunter zur

Kleinen Teichbaude/Schr. Samotnia mit ihrem

charakteristischen Glockentürmchen (mit einer

Glocke vom Kloster Grüssau). Einkehr zum

Kaffeetrinken, Kuchen gibt es heute leider nicht.

Schneekoppe und Kammweg, v. l. Alfons, Marianne, Hermann R.,

Mechthild, Rolf Foto: Peter Skoda

Unsere Tour führt uns weiter zwischen Kleinem

und Großem Teich dicht unter Felswänden

hindurch, links und rechts Hunderte von rot

leuchtenden Ebereschen-Bäumchen. Am letzten

Pflasterstein am Ende dieses Weges vor Einmündung

in eine Forststraße fällt Uta unvermittelt zur

Seite … und bricht sich den Unterarm. Alle waren

wir voll der Freude gewesen ob des bisher so schönen

Tages. War es nur eine kleine Unkonzentriertheit?

Oder hatte gar Rübezahl seine Hand im

Spiel: Wir sollten doch bitte in seinem Reich

nicht so übermütig sein! Dank der tätigen Hilfe

unserer Schloßherrin in Lomnitz, wird Uta von

einem dolmetschenden Einheimischen ins Krankenhaus

nach Hirschberg begleitet. Leider bereitet

ihr der Arm am nächsten Tag weiter Schmerzen,

so dass sie am übernächsten Tag nach Mainz

zurückfährt, um noch einmal ein Krankenhaus

aufzusuchen. Für sie das etwas traurige Ende einer

Urlaubsfahrt.

Auf dem Korallenweg

Wir sind an der sagenumwobenen Burgruine

Kynast/Chojnik vorbei hinauf nach Agnetendorf/Jagniatków

(617 m) gefahren, von wo aus wir

zu den Schneegruben wandern wollen. Doch

zunächst besuchen wir das Haus "Wiesenstein",

das der große schlesische Dichter, Sozialkritiker

und Literaturnobelpreisträger Gerhart Hauptmann

(1862-1946) im Jugendstil errichtet und bis

zu seinem Tode bewohnt hat. Auf den Spuren

Gerhart Hauptmanns wandern wir anschließend

auf dem Korallenweg - er nannte diesen Ausflug

immer "Arbeitsspaziergang" - aufwärts zur Agnetendorfer

Schneegrube/Czarny Kociol Jagniatkówski,

wobei wir unterwegs auf Holzrucker

und mit Wegebauarbeiten beschäftigte Arbeiter

stoßen. Wir erkennen: Wegebau besteht

wenigstens im östlichen Riesengebirge auch heute

noch darin, wuchtige Felsbrocken so passgenau

zusammenzufügen, dass ein etwa 120 cm breiter

leicht holpriger Pflasterweg entsteht, der allerdings

nach stundenlangem Begehen sehr ermüdend

ist. Dass hier oben, an den Krallensteinen,

Ende September noch fleißig Blaubeeren gelesen

(gekämmt) werden, verwundert uns doch sehr.

Wir wandern einen wunderschönen, fast ebenen

Waldsteig hinüber zur Großen Schneegru-

Sektionsmitteilungen - März 2010 | 99


Private Tourenberichte: Nationalpark Riesengebirge

be/Wielki Kociol, die von einem Moränenwall

umgeben ist. Steil ragen dahinter zerrissene Felswände

auf. Oben umwabert der Nebel die

Schneegrubenbaude. Bis weit in den Sommer hinein

liegt hier der Schnee. Zwei kleine Teiche auf

1200 m laden zu einer Rast ein. Wir wissen, dass

hier die Flora besonders streng geschützt ist, u.a.

gibt es hier viele seltene Steinbrecharten. Wir beginnen

nach einer Pause auf einem anderen markierten

Weg, der sich später zu einem äußerst steinigen

und mehr oder wenigen nassen Steig wandelt,

den Abstieg nach Agnetendorf. Leichter

Nieselregen trübt ein wenig die Stimmung und

wir sind froh, als der Parkplatz am Haus "Wiesenstein"

in Sicht kommt.

Im Riesen- und im Blaugrund

Heute tauschen wir unser komfortables Quartier

in Polen mit einem etwas einfacheren, dafür

aber auf dem Riesengebirgskamm in Tschechien

gelegenen. Von Lomnitz fahren wir auf den Landeshuter

Kamm und hinauf zum Grenzübergang.

Dort, an den Grenzbauden/Pomezni boudý, liegt

vor uns das weite Tal der Kleinen Aupa, ein herrliches

Gebiet für (Ski)wanderer mit vielen verstreut

liegenden Bauden. Von hier kann man auch

über die Emmabaude/bd. Jelenka und über die

Schwarze Koppe/Czarna Kopa (1410 m) auf die

Schneekoppe gelangen. Heute nicht - wir fahren

hinab nach Groß Aupa/Velka Upá und nach

Petzer/Pec pod Snê kou (Sommerfrische, Wintersportort)

am Fuße der Schneekoppe, wo 1811 der

letzte Bär des Riesengebirges erlegt wurde.

Wir wandern von hier in eines der schönsten

Täler des Riesengebirges, den Riesengrund/Obri

dul. Bei herrlichem Sonnenschein geht es leicht

Im Blaugrund Foto: A. Kalteier

100 | DAV Sektion Mainz

bergauf, an einem Forsthaus und an der ehem.

Riesengrundbaude vorbei, den Gipfel der Schneekoppe

vor Augen. Nachdem wir den Abzweig zur

Talstation der Seilbahn hinter uns gelassen haben,

wird der ununterbrochene Strom der Wanderer

(heute ist Samstag und die meisten sind Tschechen

aus der näheren Umgebung) merklich weniger

und wir gelangen zu einer kleinen Kapelle für

die Opfer der Berge. 15 Minuten später erreichen

wir die ehem. Bergschmiede/Kovarna und damit

den Talschluß. Während viele Schneekoppen-

Wanderer hier den sehr steilen Aufstieg zum

Koppenplan beginnen, wandern wir wieder talauswärts,

machen aber noch einen Abstecher in den

herrlichen Blaugrund/Modrý dul unterhalb des

Brunnbergs/Studnicni hora. Dort, oberhalb einer

großen Bergwiese, kehren wir in einem uralten

Riesengebirgshäuschen mit der Aufschrift "Buffet"

ein zu Erbsensuppe und warmem Blaubeerkuchen.

Wir sitzen vor dem urigen Holzhaus, es

mag ein altes Weberhäusel gewesen sein, in der

Sonne und sind's zufrieden.

Zurück in Petzer, fahren wir über Johannisbad/Janské

Láznê und Hohenelbe/Vrchlabi nach

dem bekannten Ort Spindlermühle/Spindleruv

Martinsbaude v. l. Christa, Maria Foto: H. Victor

Mlýn, das einige der besten Skipisten des Riesengebirges,

Langlaufloipen und ein gut markiertes

Netz an Skiwanderwegen besitzt. Wir steuern (zuerst

ein Stück mit dem regelmäßig verkehrenden

Postbus, dann zu Fuß auf steilem Weg, vorbei an

der Bärengrundbaude/Medvedi bd) das zweite,

etwas bescheidenere Quartier unserer Reise an:

Die schon 1642 von Martin Erlebach erbaute


Martinsbaude/Martinova bouda (www.martinovka@volny.cz).

Baudenwirt war viele Jahre der

Vater des Tennisstars Martina Navratilova, die der

Baude ihren Vornamen zu verdanken hat und

auch ihre Kindheit dort verbrachte. Wir fallen

heute müde in unsere Betten.

Auf der Haute Route des Riesengebirges

Von der Martinsbaude starten wir zu Teil I der

Wanderung auf dem "Schlesischen Kamm", die

zu den eindrucksvollsten Unternehmungen im

Riesengebirge gehört. Der gesamte Kammweg

Mädelsteine am Kammweg Foto: P.Skoda

von den Quargsteinen im Westen bis zu den

Grenzbauden im Osten mit ca. 28 km Länge

nennt er sich der "Weg der tschechisch-polnischen

Freundschaft", polnisch "Droga Pryjazro Czecho-

Polskiej". Er war bis 1990 aber nur Bürgern der

damaligen CSSR und Polens zugänglich, nicht

einmal den "sozialistischen Brüdern" aus der

DDR. Angesichts extremer Wetterverhältnisse

sollte man diesen Weg nicht unterschätzen. Temperaturen

wie an rd. 1500 m höheren Alpengipfeln

sind keine Seltenheit, Sturm und Nebel sind

ernstzunehmende objektive Gefahren.

Gleich an der Baude stoßen wir auf merkwürdige

Zeichen aus Blech, die an einer Holzstange montiert

sind: Es handelt sich um einige der alten

Wegweiser- in der freytag-berndt-Wanderkarte von

1991 werden sie "Stumme Symbole" genannt. Auch

fallen uns die überall auf dem Kamm alle paar Meter

aufgestellten, etwa 5 m hohen Holzstangen auf. Es

handelt sich um Schneestangen, die im Winter und

auch bei starkem Nebel lebensrettend sein können.

Vom Kammweg laufen wir erst noch ein paar

Schritte auf polnisches Gebiet und haben dort

einen wunderbaren Ausblick auf den Hirschberger

Talkessel und das ganze nördliche Riesengebirgsvorland.

Im Rücken die Große Sturmhaube,

wandern wir jetzt zu den Mannsteinen/Mu

ké kameny (1417 m). Die vielen sog.

"Steine" im Riesengebirge bezeichnen stehengebliebene,

wollsackverwitterte, 10 bis 20 m hohe

Felsengebilde aus Riesengebirgsgranit. Wir kommen

zu den Mädelsteinen/Divi kameny (1434 m)

und erreichen die Peterbaude/Petrova bd., die leider

geschlossen ist. Die Peterbaude wurde 1790

erbaut, dann 1812 und etwa 1887 im Alpenstil

umgebaut. In ihr fand 1944 das letzte geheime

Treffen der Hitler-Attentäter um Graf von Stauffenberg

statt.

Über die Spindlerbaude/Spindlerova bd.,

(heute ****Vertragshotel von TUI) wandern wir

am zu Polen gehörenden Jugendkammhaus Rübezahl/Schr.

Odrdzenie vorüber über Kleine Sturmhaube/Maly

Sišek (1436 m) und Kleines Rad/G.

Smogornia (1490 m) bis zum Mittagstein/

Sloneznik oberhalb der Kleinen Teichbaude. Wir

rasten hier wie viele andere Wanderer auch und

genießen den Blick auf die nahe Schneekoppe.

Der Rückweg zur Martinbaude führt uns auf

schönem Steig über die Bradlerbaude/Bradlerovy

boudy mit herrlichen Ausblicken in die Siebengründe.

Nach dem guten und reichlichen Abendessen

strömt alles nochmals vor die Baude, um

dem Röhren der Hirsche, die an drei verschiedenen

Stellen unweit der Baude ihren Stand haben,

zuzuhören.

Im Quellgebiet der Elbe

Heute haben wir uns den Teil II des Wegs auf

dem "Schlesischen Kamm" vorgenommen. Diesem

folgen wir in westlicher Richtung, stets sehr

aussichtsreich, mal auf tschechischer, mal auf polnischer

Seite der Grenze zum Hohen Rad/Vysoké

Kolo (1508 m) und dann an den Rand der Schneegruben.

Von der Teufelskanzel genießen wir den

atemberaubenden Tiefblick. Die ehem. Schneegrubenbaude

(heute Radiosender) hinter uns lassend,

erreichen wir das eindrucksvolle Hochplateau

der Elbwiesen und die Elbequelle in 1387

Metern Höhe. Den symbolischen Quelltopf fasst

Sektionsmitteilungen - März 2010 | 101


Private Tourenberichte: Nationalpark Riesengebirge

An der Elbequelle v. l. Hermann R., Christa, Horst, Hermann V., Marianne, Peter, Ingrid, Wolfgang, Rolf, Maria und Mechthild Foto: A. Kalteier

ein Betonring, dahinter befinden sich die Wappen

der 26 Städte, die die Elbe auf ihrem 1165 km langen

Weg zur Nordsee durchfließt.

Wieder zurück auf dem Kamm, wandern wir

jetzt einen herrlichen Kiesweg entlang auf der

leicht welligen Hochfläche. In der Ferne sehen wir

unser westlichstes Ziel, die wie eine Burg auf dem

1361 m hohen Reifträger/Szrenica (in Polen) thronende,

1992 wieder eröffnete Reifträgerbaude.

Nach Passieren der Sausteine/Svinské kam./Trzy

Swinki und der Quargsteine sind wir bald an der

besagten Baude und betrachten von der Aussichtsterrasse

den langen Riesengebirgskamm, der

hier bald in den Iserkamm übergeht. Tief unten

ist die Alte Schlesische Baude zu erkennen, beim

Aufstieg zum Reifträger sahen wir die Neue

Schlesische Baude. Alles in allem der schönste

Rundblick im Gebirge.

Wir kehren um und verlassen kurz darauf den

Kammweg endgültig, in dem wir zur nahe gelegenen

Wossecker Baude/Vosecká bd. abbiegen. Auf

dieser urigen und vielbesuchten Baude kosten ein

Bier 1,30 €, die russische Spezialität Bortsch 2 €

und die Übernachtung in einem Zweibettzimmer

102 | DAV Sektion Mainz

8 €. Nach ausgiebiger Rast machen wir uns wieder

auf den Weg. Erstmal 250 Hm auf gutem Fahrweg

bergab ins Tal der Mummel Richtung

Harrachsdorf/Harrachov bis zur Gabelung

Krakonošova snidane (Naturpark-Info-Häuschen).

Jetzt wieder 350 Hm entlang der plätschernden

Großen Mummel auf einem idyllischen

Steig hinauf zu den Pantschewiesen unterhalb

der Kesselkoppe/Hotel und unweit von

"Rübezahls Rosengarten". Wir rasten an der Elbfallbaude,

einem scheußlichen Neubau aus Beton.

Es folgt noch ein kurzer Anstieg und dann

lassen wir die Wanderung auf einem angenehmen,

leicht abfallenden Weg zur Martinsbaude ausklingen.

Noch einmal grüßen die Schneekoppe, der

Ziegenrücken und die Siebengründe - Riesengebirge

ade.

Peter Skoda


Kontakte

VORSTAN D

1. Vorsitzender Rolf Lennartz Am Stollhenn 23, 55120 Mainz info@dav-mainz.de

2. Vorsitzender Peter Hirsch

Mainzer Str. 31C, 55271

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hirsch.peter@gmx.de

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0 61 30 - 82 95

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Schatzmeister Wolfgang Schaubruch Birkenstr. 32 A, 55296 Lörzweiler w.schaubruch@ifu-controlling.de 0 61 38 - 98 13 14

Schriftführer Jörg Meyer-Scholten Huxelrebenweg 74, 55129 Mainz j.meyer-scholten@hmwk.hessen.de

Jugendreferent Bastian Zimmermannn

An der Hasenquelle 6,

55120 Mainz

Ausbildungsreferent

Berthold Honka

Gonsenheimer Str. 6,

55126 Mainz

06 11 - 32 33 00

0172 - 6 88 46 36

mail@zimmermann-bastian.de 0 61 31 - 68 29 64

berthold.honka@t-online.de 0 61 31 - 47 77 34

RE FERATE · G RU PPEN · FUNKTIONEN

(Sicherheits-) Beauftragter

Morgenbachtal

Bernhard Naujack*

Bgm.-Rothenbach-Str. 11,

55425 Wald-Algesheim

bernhard.naujack@gmx.de

0 67 24 - 67 34

0171 - 4 94 26 08

Referent Natur- und

Umweltschutz

Dr. Hermann

Requadt*

Viermorgenweg 12,

55124 Mainz

hermann.requadt@t-online.de 0 61 31 - 47 31 25

Hütten- und Wegewart

Kaunergrat

Manfred Neuber* Buchenweg 7, 65396 Walluf neuber.manfred@arcor.de

0 61 23 - 7 39 51

0178 - 7 54 52 03

Hütten- und Wegewart

Kaunergrat, Vertretung

Wolfgang Briese

Am Beinestein 11,

55270 Ober-Olm

Karl-Hirnbein-Str. 3,

87509 Immenstadt-Bühl

0 61 36 - 8 93 78

0170 - 5 40 75 27

Mainzer Höhenweg

Bernd Brodersen

(kommissarisch)

Nazariusstr. 5,

55278 Mommenheim

bernd-brodersen@web.de

0 61 38 - 85 32

0170 - 496 55 40

Wegewarte “KlMHW”

Christl Thome

Ewald Thome

Pankratiusstr. 46, 55257 Budenheim 0 61 39 - 69 27

Hüttenwart AV-Haus NN

Kletterwart, Bergsteigen Jürgen Bohland*

Hayerstr. 34,

55288 Schornsheim

Skiwart Alpin Jörg Meyer-Scholten

Huxelrebenweg 74,

55129 Mainz

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Am Kuckucksschlag 1,

55122 Mainz

Wanderwart Alpin Holger Rech*

An der Gänsgrub 10,

55276 Dienheim

jbohland@debitel.net 0 67 32 - 6 46 60

j.meyer-scholten@hmwk.hessen.de

06 11 - 32 33 64

0172 - 6 88 46 36

norbertgeyer@online.de 0 61 31 - 38 39 60

rechhol@aol.com

0 61 33 - 41 22

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Wanderwart Alfons Kalteier* a.kalteier@gmx.de 0 61 31 - 22 21 06

Wanderwart Vertretung Thomas Lenhart* thomas_lenhart64@yahoo.de 0 61 31 - 47 34 40

Familiengruppen

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0 61 33 - 5 74 92

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Schaubruch, 0 61 38 - 98 13 14

Monika und Jochen Göttelmann

0 61 35 - 70 29 02

Sabine Dehos

0 61 36 - 8 86 58

Seniorenwandern Heinz Brix* Kakteenweg 39, 55126 Mainz 0 61 31 - 47 24 45

Sektionsarchiv

Hartmut Peter

Skoda*

In den Teilern 42, 55129 Mainz 0 61 36 - 4 48 66

Referent Sportklettern Markus Brugger mac.brugger@web.de 0176 - 64 13 34 53

Ausbildungsreferent des

DAV-Landesverbandes

Markus Mayer-

Wilson

Mountainbike Gruppe Ulli Birk

* = Mitglied des Beirats

Obere Sohlstr. 26,

55218 Ingelheim

0172 - 614 54 17

taebo-ulli@gmx.de 0 61 32 - 43 22 60

Sektionsmitteilungen - März 2010 | 103


Kontakte

Referent für

Öffentl. Arbeit

104 | DAV Sektion Mainz

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Manfred Simonis Heuerstraße 84a, 55129 Mainz manfred.simonis@freenet.de

ÖA Kletterhalle Helmut Karbach Taunusstr. 27, 65232 Taunusstein h.karbach@t-online.de

J UGEND siehe Seite 37

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Webmaster

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Dr. Heinz Gimm Am Eiskeller 43, 55126 Mainz h.gimm@arcor.de 0 61 31 - 47 23 73

Bücherwart Annette Schorr schorr2006@web.de 0160 - 96 22 06 54

Vortragswartin Ute Gürlet* Heidesheimer Str. 61, 55124 Mainz 0 61 31 - 47 42 26

Hütten

Ausschuss

Kletterhallen

Ausschuss

Manfred Neuber (Vorsitzender), Wolfgang Briese, Horst Herder, Bernd Brodersen

Referent, Bau,

-unterhalt

Routen- und

Schrauberteam

Öffentlichkeitsarbeit

Hallenbetrieb

Heinz Nold*

0 61 42 - 1 31 49

0170 - 2 81 39 97

Tanja Hasenbach 0178 - 7 14 56 68

Helmut Karbach

0 61 28 - 4 43 22

0171 - 2 64 68 09

Uli Lechleitner 0160 - 95 74 15 27

Finanzen und Recht Wolfgang Schaubruch 0 61 38 - 98 13 14

* = Mitglied des Beirats Informationen zur Kletterkiste: info@kletterkiste-mainz.de oder Tel.: 0 61 31 - 68 88 29

Geschäftsstelle Mo. + Do. 9-11 Uhr Renate Moser-Lukas info@dav-mainz.de 0 61 31 - 68 88 29

Bücherei Fr. 19-21 Uhr Norbert Kusak info@dav-mainz.de 0 61 31 - 68 17 68

Buchhaltung Jutta Franke jufra-dav@t-online.de 0 61 33 - 5 74 92

Kletterkurse und

Events

Anne Legler und Uli Lechleitner (0160 - 95 74 15 27) info@kletterkiste-mainz.de 0 61 31 - 68 88 29

Kindergeburtstage

Sophie Zeh sophie.zeh@t-online.de 0 61 35 - 70 52 12

Marcus Schuth Pankratiusstr. 32, 55257 Budenheim 0 61 39 - 96 00 68

Rechnungsprüfer

Dietrich Taschinski Kakteenweg 24, 55126 Mainz 0 61 31 - 47 24 76

Mountainbike Olaf Bertko bertko@gmx.de

E H RE N RAT

Philipp Albert Essenheimer Str. 35, 55128 Mainz philippalbert@web.de 0 61 31 - 7 20 65 67

Rudi Kramper Silvanerstr. 26, 55129 Mainz 0 61 31 - 50 88 19

Rolf Lennartz Am Stollhenn 23, 55120 Mainz

0 61 31 - 6 29 94 93

0179 - 5 92 37 68

0 61 92 - 2 11 22

0171 - 896 04 43

FAC H Ü B U NGSLE ITE R (FÜL) + DAV-AUSBILDER siehe Seite 14

Fotos auf der Rückseite

Oben: Gruppe oberhalb Karlesegg beim Aufstieg zur Kaunergrathütte - Foto: Peter Skoda

Unten links: Kaunergrathütte 2002 vor dem Erwerb durch unsere Sektion - Foto: Peter Weber

Unten rechts: Kaunergrathütte nach der Renovierung - Foto: Manfred Neuber

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