K Ü N S T L E R G R U P P E - Dina Barner

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K Ü N S T L E R G R U P P E - Dina Barner

K Ü N S T L E R G R U P P E


un-eins

un-eins – ein Titel, der neugierig macht, neugierig auf einen Kreis

von elf Menschen, die der Kunst, dem eigenen künstlerischen Tun,

einen respektablen, dauerhaften Platz in ihrem Leben eingeräumt

haben.

Vor vier Jahren begegneten sie sich in einem Jahreskurs, der vom

Werkhaus der Alanus-Hochschule angeboten wird. Ein vierjähriger

Kurs ist eigentlich nicht vorgesehen, Jahreskurse sind auf ein

laufendes Jahr hin konzipiert …

Mich interessiert, ob es im Nebeneinander blieb – das umfangreiche

berufliche und private Alltagsleben hier – die monatlichen

künstlerischen Kurse dort, oder ob die Bereiche sich annäherten,

vielleicht sogar zusammenwuchsen?

Ich höre in den offenen Gesprächen Charakterisierungen wie: ich

habe Geduld gelernt, mein Blick hat sich verändert – Müll wird

plötzlich zum ästhetisch-reizvollen Fundus – Werte haben sich

relativiert, ich kann die moralischen Implikationen weglassen;

Verfall kann ich als wertneutralen Prozess wahrnehmen, er macht

mir nicht automatisch Angst. Die künstlerische Arbeit hat mich auf

die „Problemzonen“ in meinem Leben aufmerksam gemacht – ich

verstand, dass Übergänge heikel, empfindlich für mich waren.

Jetzt empfinde ich den Druck nicht mehr, solchen Prozessen

ausweichen zu müssen.

Der Umschreibung des ‚nur-für-mich-Tuns‘ begegne ich häufiger

– wie sehr wir sonst in der Spur des ‚Funktionierens für andere‘

laufen, lässt sich daran ermessen! Viele Befreiungserlebnisse hat

es gegeben, die Familien haben gut „mitgespielt“. Alle spüren

wohl, dass das positive Aufbrüche sind, von denen jeder im Familiensystem

profitiert.

Die Konzentration auf die Sinne, den Körper, das Erspüren von Materialbedingungen,

sich Einlassen auf den Prozess – nicht wissen,

was herauskommt – ob die Arbeit überhaupt zu einem Ergebnis

führt, das ich erhalten möchte. Den Kampf von Wille und innerer

Befindlichkeit aushalten, nicht über das Zaudern, die inneren Blockaden

hinweggehen und routiniert den Alltag meistern. Hier nennt

man es mutig, wenn ich die Scheu, Zartheit, oder Hilflosigkeit an

mir wahrnehme, unsichere Linien auf ein Blatt Papier zeichne, das

Zweifeln nicht sofort wegbügle, die Leere, den leeren Raum auf

weißem Papier und Leinwand erst einmal aushalte.

Im künstlerischen Tun hat das ganze Leben Platz: Ausgelassenheit

und ungestümes, kindliches Erproben der eigenen Kräfte, Grenzen

austesten – oder Langatmigkeit, eine zähe Suche, die Zeit braucht;

der neue Blick auf die altvertraute Umgebung: mit Staunen Formen

entdecken, an denen man früher achtlos vorbeiging - trockene

Zweigen mutieren mit Papier zu Gehäusen. Wozu dient das? – diese

Frage gibt es nicht mehr, bzw. ich beantworte sie damit, dass

alles meinem Wohlbefinden, meinem Wachsen dient. Ich erlebe

in der zunehmenden Wahrnehmung meiner eigenen wesentlichen

Bedürfnisse auch einen neuen Respekt anderen gegenüber. Die

eigene künstlerische Seele zu entdecken, ihr eine Wachstumschance

zu geben, das ist der Schlüssel zu einer neuen Form von

Stimmigkeit, zu einem offenen Weg, der weitergeht …

Meine Frage ist reich beantwortet: der Kunst einen festen Platz

im Leben einzuräumen kann heißen, die eigenen Anteile, berufliche

wie private Identität glücklich zu vernetzen – sich mit wacher

gewordenem Blick auf den Weg zu machen …

„… Oft hatte ich mit Bildern der Zukunft gespielt, ich hatte von

Rollen geträumt, die mir zugedacht sein könnten, als Dichter

vielleicht oder als Prophet, oder als Maler, oder irgendwie. All das

war nichts. Ich war nicht da, um zu dichten, um zu predigen, um

zu malen, weder ich noch sonst ein Mensch war dazu da. Das alles

ergab sich nur nebenher. Wahrer Beruf für jeden war nur das eine:

zu sich selbst zu kommen. Er mochte als Dichter oder als Wahnsinniger,

als Prophet oder als Verbrecher enden – dies war nicht seine

Sache, ja dies war letzten Endes belanglos. Seine Sache war, das

eigene Schicksal zu finden, nicht ein beliebiges, und es in sich

auszuleben, ganz und ungebrochen. Alles andere war halb, war

Versuch zu entrinnen, war Rückflucht ins Ideale der Masse, war

Anpassung und Angst vor dem eigenen Innern…“

aus: Hermann Hesse, Demian, S.150.

Gabriele Oberreuter

Professorin für Kunstgeschichte

an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft


Antje Bockeloh 4

Carmen Bodamer-Barth 10

Catherine Ollier-Profitlich 16

Dina Susanna Barner 22

Ellen Kümhof 28

Gabriele Prégardien 34

Henriette Schmitt 40

Horst Beisel 46

Katja Winckelmann 52

Sabine Hörschler 58

Ulrike Hamacher 64


K Ü N S T L E R G R U P P E U N E I N S

Antje Bockeloh

4

Biographische Daten

Geboren und aufgewachsen in Köln,

Jahrgang 1967

1984–1987 Ausbildung zur Friseurin

1987–1988 Fachabitur, Fachrichtung Gestaltung

1988–1992 freie Tätigkeit im Bereich Videografik

und Computeranimation

seit 1992 Beschäftigung mit Malerei, Aktzeichnen

und Fotografie

1992–1993 Ausbildung zur Maskenbildnerin an der

Fachschule für Maskenbildner und

Spezial-Effekte Klaus Börrnert

seit 1993 tätig als freie Maskenbildnerin für Kino,

TV, Werbe- und Fotoproduktionen

seit 1999 Intensive Beschäftigung mit Malerei

und Bildhauerei

seit 2005 Weiterbildung am Alanus Werkhaus im

Bereich Bildhauerei und Malerei

Auseinandersetzung mit Stimmungen und

Ausdrücken bzw. Eindrücken, Farbflächen

und Strukturen...

Malerisch auf Leinwand und Papier,

Objekte aus Draht, Filz und Papier,

Fotografie (analog)...

12/2005 Geburt von Tochter Frida

2006 Studienreise in die Ardennen: Landart

2007 Studienreise nach Norwegen:

Landschaft zeichnen

seit 2007 kreatives Tagebuch unter

www.kreativprozess.wordpress.com

11/2008 Geburt von Tochter Janne

Einzelausstellungen (EA)

Gruppenausstellungen (GA)

Auftragsarbeiten (AA)

2001 Bananenblatt für das Museum Kunstpalast

in Düsseldorf für die Ausstellung:

Altäre-Kunst zum Niederknien (AA)

2005 Arxes, Essen (EA)

Fragebox für Sonnos, Institut für Integrative

Führung (AA)

2006 Würfel für Sonnos, Institut für Integrative

Führung (AA)

Licht und Schatten für Sonnos, Institut für

Integrative Führung (AA)

Werkausstellung Alanus Werkhaus (GA)

2007 Werkausstellung Alanus Werkhaus (GA)

Archetypen für Sonnos, Institut für Integrative

Führung (AA)

Welten für Sonnos, Institut für Integrative

Führung (AA)

2008 Werkausstellung Alanus Werkhaus (GA)

2009 Angehörige der Künstlergruppe uneins


Stimmungen | 270 x 270 cm | 81 Teile je 30 x 30 cm | 71 Leinwände, 10 Fotografien (analog) | 2009

5

A N T J E B O C K E L O H


K Ü N S T L E R G R U P P E U N E I N S

Stimmung 55 | 60 x 30 cm, 2 Teile je 30 x 30 cm | Mischtechnik auf Leinwand | 2009

6


7

Stimmung 99 | 30 x 60 cm, 2 Teile je 30 x 30 cm | Mischtechnik auf

Leinwand | 2009

A N T J E B O C K E L O H


K Ü N S T L E R G R U P P E U N E I N S

Lebenslust | 20 x 35 cm | Draht und Filz | 4/2006

Gefangen | 20 x 28 cm | Draht und Filz | 4/2006

8


9

Tod | 11 x 30 cm | Draht und Filz | 4/2006

Leidenschaft | 24 x 30 cm | Draht und Filz | 4/2006

A N T J E B O C K E L O H


K Ü N S T L E R G R U P P E U N E I N S

„Finden – das ist das völlig Neue, auch in der

Bewegung. Alle Wege sind offen, und was gefunden

wird, ist unbekannt. Es ist ein Wagnis,

ein heiliges Abenteuer.“ Pablo Picasso

10

Carmen Bodamer-Barth

Biographische Daten

Jahrgang 1951; geboren und aufgewachsen in

Süddeutschland; lebt seit 1979 in Brüssel und

arbeitet dort als Verwaltungsassistentin bei der

Kommission der Europäischen Union

seit 1981 Besuch diverser Abend- bzw. Wochenendkurse

(Zeichnen und Bildhauerei) in Brüssel und Gent

1989 Teilnahme an der ersten Sommerakademie der

Alanus Hochschule Alfter (Malerei, Andreas

Reichel); weitere Sommerakademie-Besuche

(u.a. Speckstein bei Stefanie Gather und

Philippe Marchant)

2002 Osterwerkstatt, Alanus (Bildhauerei, Thom

Lüthi)

2003–2009 Berufsbegleitende Weiterbildung: Jahreskurs

für Malerei und Bildhauerei am Werkhaus der

Alanus Hochschule – initiiert und durchgeführt

von Paul J. Petry (Bildhauerei) mit anderen

maßgeblichen Dozenten: Gabriele Renz (Malerei)

und Amely Spötzl (Bildhauerei)

Gruppenausstellungen

2004–2008 jährliche Werkhausausstellung des

Jahreskurses

2008 Gruppenausstellung in der Komission der

Europäischen Union, Generaldirektion für

Beschäftigung, Soziales und Gleichstellung,

Brüssel


Strukturen | 36 x 36 cm | Monotypie auf Chinapapier | 2009

11 C A R M E N B O D A M E R - B A R T H


K Ü N S T L E R G R U P P E U N E I N S

Just three | 80 x 46 cm | Monotypie auf Chinapapier | 2009

12


Quartett | 4 Teile, je 36 x 36 cm | Monotypie auf Chinapapier | 2009

13 C A R M E N B O D A M E R - B A R T H


K Ü N S T L E R G R U P P E U N E I N S

Marienbergle | 23 x 17 x 10 cm | Weisser Marmor | 2009

14


und Anton | 30 x 17 x 20 cm | Pierre bleu (Belgien) | 2009

15 C A R M E N B O D A M E R - B A R T H


K Ü N S T L E R G R U P P E U N E I N S

Kunst ist für mich die Suche nach dem, was

nicht sichtbar ist, nach dem, was berührt und

nicht zu erklären ist.

„… Und das Geheimnis schimmert nie so sehr

durch wie in der Betrachtung der kleinsten

Dinge, die, da sie sich nicht bewegen, vollkommen

durchlässig sind für das Geheimnisvolle,

die stillstehen, um es hindurchgehen zu

lassen.“ Pessoa

16

Catherine

Ollier-Profitlich

Biographische Daten

Geboren 1963 in Hamburg

Aufgewachsen in Köln, Paris, Saarbrücken

Lebt mit Familie in Köln

Dipl. Ing. Architektin AKNW

Künstlerische Ausbildung

seit 1996 Intensive Auseinandersetzung mit

Malerei/Bildhauerei/Drucktechnik

1996–1997 Malerei (Öl) im Atelier Seyit Bozdogan, Köln

1996–1998 Bildhauerei im Atelier Stragholz, Köln

1997–1998 Radierung im Atelier Samarpan – Harald Elwin,

Köln

2003–2007 Bildhauerei im Atelier Rathmann, Köln

2004–2009 Weiterbildung Malerei/Bildhauerei an der

Alanus Hochschule, Alfter

2005 Raku Lehrgang im Elsaß

2008 Steinbildhauerei in Italien

Ausstellungen

2005 „Offenes Atelier“, Köln

2006 „Tongang“ Ausstellung – Atelier Rathmann, Köln

2007 „Tongang“ Ausstellung – Falderstr. 14–16, Köln

2004–2008 Jahresausstellungen – Alanus Hochschule,

Alfter

2009 „uneins“ Ausstellung – Alte Feuerwache, Köln


Spuren | 70 x 100 cm | Mischtechnik auf Papier (Tondruck mit Eukalyptussamen) | 2009

17 C A T H E R I N E O L L I E R - P R O F I T L I C H


K Ü N S T L E R G R U P P E U N E I N S

Kokon | 300 x 200 cm | Papier, Leim, Buchenäste | 2007

18


Geweih | 90 x 30 cm | Papier, Leim, Buchenäste | 2007

19 C A T H E R I N E O L L I E R - P R O F I T L I C H


K Ü N S T L E R G R U P P E U N E I N S

Ohne Titel | 42 x 30 cm | Mischtechnik auf Papier | 2008

20


Dimension 1 | 70 x 100 cm | Holzdruck auf Papier | 2009

21 C A T H E R I N E O L L I E R - P R O F I T L I C H


K Ü N S T L E R G R U P P E U N E I N S

22

Dina Susanna Barner

Biographische Daten

Geboren 1974 in Kerpen

Dipl. Psychologin

Business Coach

Malerin

Mutter

1978 1. Preis im bundesweiten Malwettbewerb von

Bärenmarke

seit 1997 Beschäftigung mit der Malerei

seit 2007 Jahreskurse für Malerei und Bildhauerei an der

Alanus Hochschule in Alfter bei Bonn

Ausstellungen

2003 Bergisch Gladbach:

„Rot ist die Farbe meiner blauen Bilder“

2003 Leichlingen: „13“; unter der Leitung von

„13th Concept“

2004 „MLP“ in der Geschäftsstelle Am Markt,

Aachen: „Blauer Winter“

2004 Vernissage „Matinée“ im „Treffpunkt“ in Köln

2005 „Gypsilon GmbH“ in Aachen

seit 2006 Galerie Canvasa, Lustkauf Kunst, Köln

Auftragsarbeiten

Bayer Business Service

elumni e.v.

traindich

pards finanzcoaching GmbH

RWTH Aachen


Ohne Titel | 296 x130 x 6,5 cm | Acrly auf Leinwand | 2009

23 D I N A S U S A N N A B A R N E R


K Ü N S T L E R G R U P P E U N E I N S

Ohne Titel | 200 x 170 x 6,5 cm | Acrly auf Leinwand | 2009

24


Ohne Titel | 200 x 170 x 6,5 cm | Acrly auf Leinwand | 2009

25 D I N A S U S A N N A B A R N E R


K Ü N S T L E R G R U P P E U N E I N S

26

Hand auf Herz | Videoloop auf Monitor 9 Zoll | 2008

(Idee: Dina Barner und Horst Beisel)


27 D I N A S U S A N N A B A R N E R


K Ü N S T L E R G R U P P E U N E I N S

28

Dr. Ellen Kümhof

Biographische Daten

Geboren in Attendorn, Jahrgang 1954

aufgewachsen in Wuppertal

1974–1979 Studium der Agrarwissenschaft an der

Universität Bonn

1980–1986 Doktorarbeit im Bereich Phytomedizin auf den

Philippinnen und in Bonn

seit 1980 Berufliche Tätigkeiten in der naturwissenschaft-

lichen Forschung, Lehre, der landwirtschaftlichen

Beratung, im Natur- und Umweltschutz

und zurzeit als Dozentin in der Jugendberufshilfe

2005–2009 Schwerpunkt der künstlerischen Schulung in

den Jahreskursen für Malerei und Bildhauerei

am Werkhaus der Alanus Hochschule in Alfter

bei Bonn

Ausstellungen

2007 Gruppenausstellung im Werkhaus der

Alanus Hochschule in Alfter

2008 Gruppenausstellung im Werkhaus der

Alanus Hochschule in Alfter

2009 Gruppenausstellung in der Alten Feuerwache

in Köln

2009 Einzelausstellung in den Räumlichkeiten einer

Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft

in Montabaur


Entfaltung – ist und war | 50 x 60 cm | Acrylfarbe, Sande auf Leinwand | 2007

29

E L L E N K Ü M H O F


K Ü N S T L E R G R U P P E U N E I N S

Entfaltung – o.T. | 70 x 70 cm | Acrylfarbe auf Leinwand | 2009

30


31 E L L E N K Ü M H O F

Entfaltung – einfältig und vielfältig | 25 x 18 x 14 cm | weißer Marmor | 2009


K Ü N S T L E R G R U P P E U N E I N S

Entfaltung – inkognito | 42 x 55 cm | Pastellkreide auf Flecken von Kaffee, Tee, Bier | 2009

32


Entfaltung – inkognito (s. linke Seite), Ausschnitte

33 E L L E N K Ü M H O F


K Ü N S T L E R G R U P P E U N E I N S

34

Gabriele Prégardien

Biographische Daten

Jahrgang 1957

1976–1981 Studium der Sonder- und Heilpädagogik

1981–1983 Referendariat

1982–1988 Geburt der drei Kinder

seit 1992 Tätigkeit als Förderschullehrerin

1996 Bildhauerkurs Uli Eulberg Limburg

1998–2002 Keramikkurse Elke Lisken Mengerskirchen

2004 Aktzeichenkurs Städelschule Frankfurt

2004 Bildhauerkurs Peter Rosenzweig Berlin

2004 Bildhauerkurs Peter Rosenzweig Azano/Italien

2005 Bildhauerkurs Birgit Cauer Berlin

2005–2009 Jahreskurse Malerei und Bildhauerei am Werkhaus

der Alanus-Hochschule

Ausstellungen

2004 Museumsscheune Mengerskirchen

2005 Werkhausausstellung

2006 Atelier Kunst und Therapie Montabaur

2006 Kulturfest auf dem Lindenhof Weilburg

2007 Werkhausausstellung

2008 Werkhausausstellung


Eindruck 1 | Gips und Sand | 53 x 53 cm | 2009

Eindruck 2 | Gips und Sand | 50 x 50 cm | 2009

35 G A B R I E L E P R é G A R D I E N


K Ü N S T L E R G R U P P E U N E I N S

Aufbruch 1 | Tinte auf Papier | 60 x 42 cm | 2008

Aufbruch 2 | Holzdruck auf Papier | 60 x 42 cm | 2009

36


Raum und Perspektive III | Holzdruck auf Papier | 100 x 140 cm | 2007

37 G A B R I E L E P R é G A R D I E N


K Ü N S T L E R G R U P P E U N E I N S

Freier Fall | Tusche, Stoff, Metall | 150 x 400 cm | 2009

38


Freier Fall (s. linke Seite), Details

39 G A B R I E L E P R é G A R D I E N


K Ü N S T L E R G R U P P E U N E I N S

„Kunst wäscht den Staub des Alltags

von der Seele“ Pablo Picasso

40

Henriette Schmitt

Biographische Daten

Geboren in Remagen, Jahrgang 1953

seit 1971 Wohnhaft in Rom

2000–2001 Teilnahme an zahlreichen Kursen für freie

Malerei

2002 Sommerakademie am Werkhaus der Alanus

Hochschule Alfter

2002 Aktzeichenkurs bei Anette Stachs

2003 Trimester für Malerei und Bildhauerei am Werkhaus

der Alanus Hochschule in Alfter

2004 Winterakademie freie Malerei

2004–2009 Jahreskurs für Malerei und Bildhauerei am

Werkhaus der Alanus Hochschule in Alfter

2006 Studienreise – Landart in Belgien

2006 Studienreise – Freie Malerei in Vilanova,

Spanien

2007 Studienreise – Landschaftsmalerei in

Norwegen

2008 Studienreise – Bildhauerei (Marmor) in der

Toskana, Italien

Ausstellungen

2000–2008 Werkausstellung am Werkhaus der

Alanus Hochschule Alfter

2005 Ateliergemeinschaft Kunstraum Bonn

2007 Atelierausstellung Kunst-Station Bonn

2007 „Wet painting“ der Agenda 2000 Königswinter

2008 „Wet painting“ der Agenda 2000 Königswinter


41 H E N R I E T T E S C H M I T T

Bubbels | Ø je 10,5 cm | Alabastergibs, Acryllack, Materialmix | 2009


K Ü N S T L E R G R U P P E U N E I N S

Dame blanche | je 60 x 40 cm | Fotoprints | 2009

42


43 H E N R I E T T E S C H M I T T

Milk | Höhe 26 cm | Alabastergibs mit Acryllack | 2009


K Ü N S T L E R G R U P P E U N E I N S

Starke Frauen | 80 x 80 cm | Acryl Mischtechnik auf Leinwand | 2007

44


Glamour | 80 x 80 cm | Acryl Mischtechnik auf Leinwand | 2007

45 H E N R I E T T E S C H M I T T


K Ü N S T L E R G R U P P E U N E I N S

Aktuell arbeite ich mit Feuer und Flamme an

kleinen massiven Blöcken sowie an großen

Hohlformen aus Stahl. Dabei beziehe ich

Druck- und Zugkräfte gestalterisch ein und

lege besondere Aufmerksamkeit auf den

Verlauf und die Ausprägung der mit Vorliebe

scharf ausgeführten Kanten.

46

Horst Beisel

Biographische Daten

Geboren und aufgewachsen in Heidelberg,

Jahrgang 1956, Studium der Sozialpädagogik

und der Erziehungswissenschaft in Mannheim,

Heidelberg und Frankfurt/M

seit 1989 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für

Kriminologie der Universität Heidelberg

seit 1998 Beschäftigung mit Bildhauerei

2005–2009 Jahreskurse 1–4 für Malerei und Bildhauerei,

Werkhaus Alanus Hochschule Alfter

Einzel- (EA) und Gruppenausstellungen

Kataloge (K)

Dauerausstellung (DA)

2000 Commerzbank Mannheim-Neckarau

2001 Diakonie-Krankenhaus Mannheim

2004 Freizeitschule Mannheim

2006 Müller-Druck GmbH & Co. Mannheim (K)

2006 Curt Engelhorn Seminarzentrum Weinheim (EA)

2006 Friedhof Mannheim-Neckarau (DA)

2007 Kulturkreis Schriesheim, Mathaisemarkt-

Kunstausstellung

2007 Werkhausausstellung Bildhauer-Woche 2007

Alfter

2009 Alte Feuerwache Köln (K)


Bonn 1 | Höhe 12 cm | Stahl | 2006

47 H O R S T B E I S E L


K Ü N S T L E R G R U P P E U N E I N S

Schlinge | Höhe 22 cm | Stahl | 2007

Hommage an Eduardo | Höhe 5 cm | Stahl | 2007

48


49 H O R S T B E I S E L

Mannheim 1 | Höhe 17 cm | Stahl | 2006 Kamm | Höhe 25 cm | Stahl | 2007


K Ü N S T L E R G R U P P E U N E I N S

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Bonn 3 | Höhe 197 cm | Stahl | 2009

51 H O R S T B E I S E L


K Ü N S T L E R G R U P P E U N E I N S

Neben der experimentellen Arbeit mit unterschiedlichen

Materialien wie Draht, Nägeln,

Fango, Papier & Naturmaterialien u.a. auf

Leinwand/Holz, bin ich immer auf der Suche

nach neuen Blickwinkeln, die sich gerade

auch im Alltagsleben ergeben. So beschäftige

ich mich intensiv mit Fotographie und

Fotoinstallationen immer mit dem Interesse,

neue Formen und Farben oder Prozesse des

Zerfalls zu finden, die ich dann in meinen

Arbeiten als spannende Impulse umzusetzen

versuche.

Das Arbeiten mit den Händen, das Fühlen und

Sehen ist für mich die Möglichkeit, in unserer

so verkopften Welt eine kreative Kraft freizusetzen,

die mich sehr erfüllt und glücklich

macht.

In der Kunst gibt es nur ein Kriterium:

die Gänsehaut.

Man hat es, oder man hat es nicht.

Tucholsky

52

Katja Winckelmann

Biographische Daten

Geboren in Solingen, Jahrgang 1968,

aufgewachsen in Essen

1990 Ausbildung zur Maskenbildnerin & Visagistin

Selbständig tätig im Bereich Foto/Film/Werbung/Kino

im In-& Ausland

Künstlerische Ausbildung

1987 Volontariat im Bereich Theatermalerei,

Kulissenbau & Schreinerei an der „Aalto“ Oper

in Essen

1988 Fachabitur, Fachrichtung Gestaltung, Essen

1989 1 Semester Kunststudium mit Schwerpunkt

Malerei in Chicago/USA

2004–2007 Studentin der Jahresschule im Bereich

Malerei & Bildhauerei am Werkhaus der

Alanus Hochschule Bonn, Alfter

Künstlerische Tätigkeiten

seit 2000 Ateliergemeinschaft, freies Arbeiten und Auftragsarbeiten

im Bereich Malerei (Acryl & Öl),

Plastiken (Ton & Stein), Fotografie

2007 Studienreise nach Norwegen: Landart,

Zeichen-/Aquarelltechniken

2008 Studienreise nach Italien: Steinarbeit,

Installationen mit Draht, Mosaike,

Fotoarbeiten


Grün | 80 x 100 cm | Acrly auf Leinwand | 2009

53 K A T J A W I N C K E L M A N N


K Ü N S T L E R G R U P P E U N E I N S

Fruchtzyklus 3 | 10 x 11 cm | Apfel, Draht | 2009

Fruchtzyklus 2 | 9 x 7 cm | Trauben, Draht | 2009

54


Aufruhr | 20 x 20 cm | Fango, Nägel auf Leinwand | 2008

55 K A T J A W I N C K E L M A N N


K Ü N S T L E R G R U P P E U N E I N S

Vorsicht | 30 x 70 cm | Fango, Nägel auf Leinwand | 2009

56


Irritation | 40 x 40 cm | Fango, Nägel auf Leinwand | 2009

57 K A T J A W I N C K E L M A N N


K Ü N S T L E R G R U P P E U N E I N S

Ausgangspunkte meine Arbeiten sind Alltagssituationen

und Alltagsobjekte. Sie bieten mir

die Möglichkeit zur künstlerischen Auseinandersetzung.

Im Experiment mit vorgefundenen

Materialien entwickle ich eigenständige

Arbeitsmethoden in der Malerei und in der

bildhauerischen Auseinandersetzung. Zentrales

Thema meiner Arbeiten ist Vergehen und

Werden.

Beispielsweise eröffnet mir ein alltägliches

Objekt wie die Zwiebel die Möglichkeit der

Auseinandersetzung unter verschiedenen Aspekten

– z. B. ihrer Form, ihres Vorkommens

in der Natur, ihrer botanische Existenz, ihres

Anbaus und der sozialen Ausprägungen ihrer

Produktionsbedingungen, ihrer Verarbeitung

als Lebensmittel und der Vergänglichkeit als

Pflanze und Naturprodukt.

Vor zwei Jahren entdeckte ich Fango für mich

als Material zur Gestaltung von plastischen

und malerischen Arbeiten. Mich fasziniert

der Umgang mit dem klassischerweise als

Heilmittel eingesetzten Material, das sich in

meinen Arbeiten unter dem Einfluss von Umwelt-

und Witterungseinflüssen wandelt und

so im Vergehen Neues entstehen lässt.

„Wichtiger als das Kunstwerk selbst ist seine

Wirkung. Kunst kann vergehen, ein Bild zerstört

werden. Was zählt, ist die Saat.“

Joan Miro

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Sabine Hörschler

Biographische Daten

Geboren und aufgewachsen in Köln,

Jahrgang 1963

Studium für Produktdesign an der

FH Hildesheim bei Prof. G. Böckelmann

Selbstständige Tätigkeit im Atelier Paul Nagel

2005–2009 Jahreskurse 1–4 für Malerei und Bildhauerei,

Werkhaus Alanus Hochschule Alfter

Mitglied im Kunsthof Merten

Arbeiten und Ausstellungen

seit 1993 freischaffende Tätigkeit: Malerei und

Bildhauerei

2007 monochromes Gemälde für die Sammlung

„Alterthümer“, Museum Jülich

2008 Beteiligung mit einer Werkreihe an der Ausstel-

lung Künstlerdialoge „Auseinandersetzung

zeitgenössischer Künster mit dem Werk

J.W. Schirmers“, Museum Jülich

2008 Auftrag für eine großformatige Arbeit für einen

Konferenzraum des Verbandes Chemiehandel,

Köln

2008 Werkausstellung Jahreskurs 3, Alfter

2009 monatliches offenes Atelier im Kunsthof Merten

2009 Teilnahme an der Ausstellung „Kunst für Kindersoldaten“,

Hannover (Katalog)


Himmel und Erde 1 | 101 x 75 cm | Aquarellmalerei auf Aquarellpapier | 2009

59 S A B I N E H Ö R S C H L E R


K Ü N S T L E R G R U P P E U N E I N S

Heimkehr | Zyklus bestehend aus zwölf Arbeiten, von denen drei abgebildet sind |

Höhe bis 30 cm | Fangoparaffin, Pigmente, Papier | 2008-2009

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61 S A B I N E H Ö R S C H L E R

Frühling | Zyklus, bestehend aus

sechs Arbeiten | je 20 x 20 cm |

Fangoparaffin, Pigmente auf

16 mm MDF-Platte | 2009


K Ü N S T L E R G R U P P E U N E I N S

Es fragt uns keiner … | ca. 4 x 50 cm | Fangoparaffin, Pigmente, Papier, Eisenständer | 2009

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63 S A B I N E H Ö R S C H L E R

Von Innen nach Außen | Zyklus, bestehend aus fünf Arbeiten |

je 50 x 50 cm | wasservermalbare Ölfarbe auf Leinwand | 2009


K Ü N S T L E R G R U P P E U N E I N S

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Ulrike Hamacher

Biographische Daten

Geboren in Leverkusen, Jahrgang 1952

1981 Abschluss pädagogisches Studium in den

Fächern Musik und Geographie

2001–2007 Künstlerische Ausbildung beim Kölner

Kunstkolleg

seit 2004 Teilnahme an Kursen des Werkhauses der

Alanus Hochschule Alfter

Einzelausstellungen (EA)

Gruppenausstellungen (GA)

Dauerausstellungen (DA)

2007 Werkhausausstellung Bildhauerwoche Alfter

(GA)

2007 Historische Schlossmühle Horbruch (EA)

2008 Werkhausausstellung Bildhauerwoche Alfter

(GA)

Axer Partnerschaft Köln (DA)

Historische Schlossmühle Horbruch (DA)


Yan | Höhe 110 cm | Strandholz, Steine | 2009

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K Ü N S T L E R G R U P P E U N E I N S

Erde | 45 x 65 cm | gebrannter Ton auf Stahl in Stahlrahmen geschweißt | 2009

Erde | 35 x 65 cm | gebrannter Ton auf Stahl in Stahlrahmen geschweißt | 2009

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Eis | 45 x 65 cm | gebrannter Ton auf Stahl in Stahlrahmen geschweißt | 2009

Eis | 35 x 65 cm | gebrannter Ton auf Stahl in Stahlrahmen geschweißt | 2009

67 U L R I K E H A M A C H E R


Eis (s. vorhergehende Seite), Detail

Erde (s. vorhergehende Seite), Detail

K Ü N S T L E R G R U P P E U N E I N S

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69 U L R I K E H A M A C H E R

Mosaik | 55 x 78 cm | gebrannter Ton auf Stahl in gerostetem Stahlrahmen geschweißt | 2008


Gestaltung Atelier Fleckenstein, Herrsching

atelier@fleckenstein.de

Druck Bercker Graphischer Betrieb GmbH & Co. KG, Kevelaer

zentrale@bercker.de


Gedruckt mit freundlicher Unterstützung der

Axis-Beratungsgruppe


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w w w . k u e n s t l e r g r u p p e - u n e i n s . d e

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