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19065 · 56. Jahrgang · Einzelpreis 19,00 € · www.iee-online.de

Elektrische Automatisierung + Antriebstechnik

PLM-Software

Damit Eins ins

andere greift

Seite 16

64-Bit-Mikroprozessor

Steuert und visualisiert

zugleich – in Echtzeit

Seite 28

Falko Wiehle und Frank Jüngst, Danfoss

Umrichter für alle

Branchentrends

6/2012

Schnellanschlusstechnik

Sicherheit in

jeder Umgebung

Seite 56

PRAXIS SPEZIAL

Robotik

Automatisierung

+ Handling

heute unentbehrlich

in der Prozessindustrie

Seite 97

Seite 60


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Automatisieren

kann man alles.

Eine Facebook-

App generiert

automatisch

Statusmeldungen.

Auch für das

Berufsleben

steigt die Bedeutung

der

sozialen Netzwerke.

Sieben Prozent

der Community-

Nutzer knüpfen

über soziale

Netzwerke

berufliche Kontakte.

Bitkom Studie

Roboter

generieren

Mitarbeiter

Ihr Harald Wollstadt

EDITORIAL

Kuka befreit Facebook-Mitglieder vom Posting-

Stress – diese Meldung erregte zunächst meine

Aufmerksamkeit nicht sonderlich. Auf der Automatica

ging der Roboterhersteller noch einen Schritt

weiter und schickte per Spiele-App Karl ins All. Nun war

mein Interesse dann doch geweckt. Was verbirgt sich hinter

Karl und dem sogenannten Kukanizer?

Die Antwort: Social Media – Das Trendthema der letzten

Jahre. Auch Unternehmen müssen sich damit auseinandersetzen,

denn drei Viertel aller Internetnutzer sind

Mitglied in sozialen Netzwerken, wie eine aktuelle Studie

des Verbands Bitkom ergab. Für viele Firmen ist dies

jedoch noch ein Buch mit Sieben Siegeln.

„In Zeiten des fortschreitenden Fachkäftemangels bekommt

das Thema eine neue Dimension für das Employer-Branding“,

wie Stefanie Senft, Corporate Communications

bei Kuka erklärt. Potenzielle Bewerber informieren

sich heute im Netz. Sei es, weil sie auf eine Stellenanzeige

aufmerksam geworden sind oder weil sie sich generell

ein Bild von ihren aktuellen Möglichkeiten machen

möchten. Deshalb müssen Unternehmen in die Selbstdarstellung

und -vermarktung als guter Arbeitgeber investieren,

aber auch in die Bindung des Nachwuchses sowie

das Anwerben potenzieller Arbeitnehmer.

Gerade deshalb war es nach der Präsentation der Idee

einer Spiele-App durch eine Stuttgarter Kreativagentur

für das Kuka Marketing klar: Es sollten ihre Roboter

sein, die dem kleinen Ingenieur Karl bei seiner abenteuerlichen

Reise durch das All zurück auf seinen Heimatplaneten

mit ihren individuellen Fähigkeiten zur Seite stehen.

Auf der Suche nach Fachpersonal und neuen Ingenieuren

soll dieses Tool zudem den Bekanntheitskreis weltweit

erweitern.

In der Chaos-Forschung gibt es die Theorie, dass ein

Schmetterling einen Tornado auslösen kann. Im Internet

nennt man das Social Media!

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INHALT IEE 6/2012

[14]

Übertrifft Erwartungen

Die Control konnte beim Besucheraufkommen

erneut zulegen.

MärkTE + UnTErnEhMEn

10 Messevorschau

Intersolar Europe 2012

Die Sonne scheint noch acht Milliarden

Jahre

12 Leserwahl

Noch immer auf der Suche

14 Nachbericht Control

Übertrifft Erwartungen

4 IEE · 6 2012

TiTEl



Schmutz abschießen

Ein neues Plasmareinigungssystem hat

zwei Ziele: die mechanische Belastung des

Materials vermindern und die Reinheit verbessern.

Zur Achema 2012 legt

Danfoss den Schwerpunkt

auf eine neue

Umrichterserie. Welche

Neuerungen es dabei

konkret gab, klärt die

IEE im Interview. [40]

[24]

TEchnik

Leitebene

16 PLM-Software

Eins greift ins andere

19 Produkte

20 ERP/PPS-System aus der Cloud

Ausgelagerte Ressourcenplanung

22 Produkte

Prozessebene

24 Reinigungsanlagen

Verschmutzungen abschießen

27 Produkte

28 64-Bit-Mikroprozessoren

Steuert und visualisiert zugleich –

in Echtzeit

31 Produkte

32 Sicherheitsschalter

Für mehr oder weniger Spannendes

34 Produkte

36 Netzwerküberwachung

Auch aus der Ferne alles im Blick

38 Produkte

Feldebene

40 Titelstory-Interview mit

Falko Wiehle und Frank Jüngst,

Danfoss

Ein Umrichter für alle Branchentrends

44 Applikation zur Titelstory

Ausfallsicher zu seidigem Glanz

46 Produkte

48 Durchflussmessgeräte

Hält dem Druck stand

50 Produkte

52 Schmelzedrucksensoren

Sicheres Abschalten

55 Produkte

56 Installationssystem mit

Schnellanschlusstechnik

Sicherheit in jeder Umgebung

59 Produkte


[60]

Messevorschau achema 2012

Die Unternehmen haben sich erholt und konnten ihr Vorkrisenniveau

teilweise wieder erreichen, manche sogar übertreffen. Gute Vorzeichen

also für die Achema.

praxis

Automatisierung für die

Prozessindustrie

60 Achema 2012

Die Messe danach

63 Produkte

64 Modernisierung einer

Schmiedeanlage

Laserdistanzsensor

steigert die Leistung

67 Produkte

68 Industrie-PCs in der

Lebensmittelproduktion

Damit es knuspert

70 Produkte

rUBriKEN

3 Editorial

6 Top Five

7 Märkte + Unternehmen

71 Impressum

72 Markt + Kontakt

73 Medien für Techniker

74 Vorschau

74 Firmenverzeichnis


Leserservice

infoDIREKT:

Zusätzliche Informationen

zu eine Thema

erhalten Sie über unserern

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Und so funktioniert‘s:

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de aufrufen

• Im Suchfeld Kennziffer

eingeben, die unter

jedem Artikel steht

• Der Beitrag und

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MÄRKTE + UNTERNEHMEN Top 5

TOP

5

ARTiKEl

1

NEWS

1

PRODUKTE

1

6 IEE · 6 2012

Interview mit Christian

Knorr, Siemens

798iee0512 Redaktion IEE

Bosch Rexroth erzielt

Umsatzrekord

948iee0512 Bosch Rexroth

Kabeldurchführungsplatte

661iee0612 Icotek

Hier präsentiert Ihnen die IEE jeden Monat die Top 5 Artikel, News und

Produkte von unserer Internetseite www.all-electronics.de.

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2

3

4

5

2

3

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2

3

4

5

Fernwartung aus der Wolke

776iee0512 SSV Softwaresystems

Rückblick Hannover Messe 2012

754iee0512 Redaktion IEE

Oberflächeninspektion

760iee0512 Micro-Epsilon

Bildverarbeitung in der Robotik

769iee0512 Redaktion IEE

Handbuch für Nachwuchsingenieure

942iee0612 Staufenbiel Institut

18 % mehr Umsatz für Festo

945iee0512 Festo

Weltmaschinenumsatz auf Rekordniveau

748iee0612 VDMA

Pilz erfolgreich

744iee0512 Pilz

Kraftwerk unter Kontrolle

253iee0612 Hima

Display-SPS

408iee0612 Berghof

Embedded Computer

405iee0512 Advantech

Linux-Rechner

410iee0512 Microcontrol


Bildquelle: Festo

Robotics Award 2012

Revxperts gewinnt Roboterpreis

Das Garchinger Unternehmen Revxperts

ist mit dem Robotics Award 2012 ausgezeichnet

worden. Niedersachsens

Wirtschaftsminister Jörg Bode überreichte

den Preis auf der Hannover Messe.

Das Unternehmen erhielt die Auszeichnung

für das Produkt ‚Track-In

Robotik‘, ein neues Verfahren in der

Messtechnik zur automatisierten Bahn-

Geschäftsbericht

18 % mehr

Umsatz für Festo

Das Technologie-Zentrum von Festo in

Esslingen

Nach einem starken Jahr 2010 konnte

Festo seinen Umsatz 2011 um 18 % auf

2,1 Milliarden Euro (Vorjahr 1,8 Milliarden)

steigern. Die Nachfrage kam sowohl

vom Inlandsmarkt (plus 19 %) und

aus Europa (plus 20 %) als auch aus

Asien (plus 15 %) sowie Nord- und Südamerika

(plus 14 %). Besondere Wachstumsimpulse

gingen von Kunden in den

Bric-Staaten aus, die in Automatisierungslösungen

investierten, um nach

internationalen Qualitätsstandards zu

fertigen. Auch energieeffiziente Lösungen

für die Produktion und umweltfreundliche

Lösungen für Städte und

Metropolen im Bereich Wasser/Abwasser

waren gefragt wie nie zuvor. Die

Belegschaft wuchs 2011 weltweit auf

15 500 Mitarbeiter (Vorjahr 14 600), davon

sind 7 100 in Deutschland (Vorjahr

6 800) und 8 400 im Ausland (Vorjahr

7 800) beschäftigt. Für 2012 erwartet

der Vorstand nach zwei Rekordjahren

einen weiteren Zuwachs im Umsatz von

6 bis 7 %.

infoDIREKT 945iee0612

erzeugung am realen Werkstück. Die

neue Programmiermethode ermöglicht

auch ungeschulten Mitarbeitern, Roboter

zu programmieren und dabei einen

Zeitgewinn von mehr als 70 % zu erreichen.

Zu der Lösung gehören ein

Handzeigegerät und ein Tracker, mit

denen sich die Bahnbewegung für einen

Roboter durch Abtasten von Bahn-

MÄRKTE + UNTERNEHMEN Aktuell

punkten beschreiben lässt. Die so

gewonnenen Daten kann der Anwender

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Auch das gehört zur Preisverleihung:

die Trophäe.

Bildquelle: Deutsche Messe


MÄRKTE + UNTERNEHMEN AKTUEll

Personen

Phillipp Guth (l.) und

Michael Müller

leiten jetzt die Geschäfte bei

Wittenstein-Bastian.

Karsten Schneider

ist neuer Vorstandsvorsitzender der

Profibus-Nutzerorganisation.

Karsten Just

ist neuer Geschäftsführer Marketing

und Vertrieb bei Bartec.

Ruud Wildschut

ist Sales Director Central Europe-

North von Mitsubishi Electric

und damit verantwortlich für

die Regionen Deutschland Nord

(nördlich der Mainlinie) sowie

Benelux.

8 IEE · 6 2012

Bildquelle: Wittenstein

Bildquelle: Mitsubishi Electric Bildquelle: Bartec

Bildquelle: PNO

Bildquelle: Sarunas Krivickas – Fotolia.com

Bildquelle: Igus

Maschinenbau

Weltmaschinenumsatz auf Rekordniveau

Der Umsatz im Maschinenbau entwickelt sich

weltweit sehr positiv.

Nach ersten Schätzungen des VDMA stieg der

globale Maschinenumsatz (ohne Serviceleistungen)

im Jahr 2011 um nominal 12 % auf ein

neues Rekordniveau von rund 2,1 Billionen Euro.

China ist mit Abstand größter Maschinenproduzent,

gefolgt von Japan, den USA, Deutschland

und Italien. Seit dem Krisenjahr 2009 erhöhte sich

der Maschinenumsatz weltweit um nominal

40 %. China behauptete seine Ausnahmestellung:

Es produzierte Maschinen und Anlagen im Wert

von 563 Milliarden Euro und damit 17 % mehr

als im Jahr zuvor. Der Anteil am Weltumsatz beträgt

rund 27 %. Japan und die USA lieferten sich

– wie bereits 2010 – ein Kopf-an-Kopf-Rennen,

wobei diesmal Japan gewann und sich Platz zwei

sicherte. Beide Länder zusammen kommen auf

ein Umsatzvolumen von 576 Milliarden Euro. Das

Geschäftsbericht

Bei Igus steigen Umsatz und Investitionen

Mit einem Plus von 25 % stieg der Umsatz bei

Igus auf 380,5 Millionen Euro. Das zusätzliche

Kapital investiert das Unternehmen in Technik

und Logistik: Am Kölner Hauptsitz erweitert das

Unternehmen die Fabrikflächen um rund 10 000

auf insgesamt 50 000 m². Die Fertigstellung ist

für Ende 2012 geplant. Darüber hinaus hat das

Unternehmen 2011 neun Filialen in Asien und

ist nur geringfügig mehr als China allein vorweisen

kann. Deutschland ist viertgrößtes Produktionsland.

Mit einem nominalen Umsatzwachstum

von 16 % hatte sich die Maschinenindustrie am

Standort Deutschland gut entwickelt. Auch Italien

konnte seine Position im Länder-Ranking verteidigen.

Der Abstand zum Viertplatzierten hat sich

allerdings abermals vergrößert.

Mit Blick auf die Weltregionen gibt es im Maschinenbau

drei große Fertigungszentren: Asien,

Europa und Amerika. Der größte Kontinent ist

bereits seit 2009 auch die größte Fertigungsregion

im Maschinen- und Anlagenbau, vor allem

durch die dynamische Entwicklung in China. Die

Hälfte der weltweit produzierten Maschinen wird

in Asien gefertigt. Neben China (Platz 1 im Länder-Ranking)

und Japan (2) sind auch Süd-Korea

(6) und Indien (8) in der Top-10-Länderliste zu

finden. Europa steht für ein Drittel des Weltmaschinenumsatzes.

Der Maschinenbau wuchs hier

um 13 %. Neben Deutschland (Platz 4) und Italien

(5) zählen Frankreich (7) und Großbritannien

(9) zu den größten Produktionsstandorten. Nachdem

der Anteil Amerikas mehrere Jahre sukzessive

zurückgegangen war, stabilisiert er sich seit

2010 bei 17 %.

infoDIREKT 748iee0612

Bei Igus geht es im

Jahr 2012 mit Investitionen

in den deutschen

Hauptsitz und die globalen

Standorte vorwärts.

Amerika um 50 bis 250 % vergrößert. Mehrere

europäische Standorte baut es zurzeit aus. Die

vielen Investitionsprojekte lassen es erahnen: Für

2012 erwartet Igus eine weiterhin positive

Geschäftsentwicklung.

infoDIREKT 745iee0612


Bildquelle: Sick Bildquelle: Pilz Geschäftsbericht

MÄRKTE + UNTERNEHMEN Aktuell

Pilz erfolgreich

Geschäftsführende Gesellschafterin

Renate Pilz kommentiert das laufende

Geschäftsjahr positiv: „Mit

unserem Auftragseingang liegen wir

bislang komplett im Plan.“

Mit einem Rekordumsatz von 214,3

Millionen Euro beendet die Unternehmensgruppe

Pilz das Geschäftsjahr

2011. Der Komplettanbieter für

Sicherheits- und Standardautomatisierung

erwirtschaftete in diesem

Zeitraum ein Umsatzplus von 27 %.

Das Unternehmen expandiert weiter

und hat umfangreiche Erweiterungen

geplant: Durch mehrere Zukäufe

hat die Firma die Fläche des

bestehenden Firmengeländes am

Stammsitz in Ostfildern bei Stuttgart

verdreifacht. Ab 2014 soll hier

ein neues Produktions-, Logistik-

und Kundenzentrum entstehen.

Außerdem hat Pilz seine Geschäftstätigkeit

im vergangenen Wirtschaftsjahr

mit Blick auf die Bahnbranche

nochmals ausgeweitet. Ziel

der Aktivitäten ist der Einsatz von

Automatisierungslösungen für die

Modernisierung der bestehenden

Signal- und Stellwerkstechnik. Renate

Pilz, geschäftsführende Gesellschafterin,

erklärt dazu: „Weltweit

gilt Pilz heute als Synonym für Sicherheit

in der industriellen Automatisierung.

Daran hat auch im

Jahr 2011 unser umfangreiches

Dienstleistungsportfolio großen Anteil

gehabt.“ In das laufende Geschäftsjahr

2012 ist das Unternehmen

sehr gut gestartet. Pilz: „Mit

unserem Auftragseingang liegen

wir bislang komplett im Plan.“ Das

Unternehmen rechnet 2012 mit einem

Umsatzwachstum von 10 %.

Geschäftsbericht

Der Umsatz von

Sick legt um ein Fünftel zu

Dr. Robert Bauer, Vorstandsvorsitzender

von Sick, kann zufrieden auf

ein erfolgreiches Geschäftsjahr

2011 zurückblicken.

2011 lag der Umsatz von Sick bei

902,7 Millionen Euro und damit um

20,5 % höher als im Vorjahr (748,9

Millionen Euro). Der Auftragseingang

lag zum Jahresende mit 922,3

Millionen Euro auf einem neuen

Allzeithoch und um 13,9 % über

dem Vorjahreswert von 809,4 Milli-

infoDIREKT 744iee0612

onen Euro. Zum Jahresende 2011

hat das Unternehmen ein Ergebnis

vor Zinsen und Steuern (Ebit) in Höhe

von 83,4 Millionen Euro erwirtschaftet

– ein neuer Rekord und

eine 23,6 %ige Steigerung zum

Vorjahr (67,5 Millionen Euro). Besonders

erfreulich war das Wachstum

in Nordamerika und im asiatisch-pazifischen

Raum. Die Umsatzvolumina

lagen 2011 mit 149

Millionen Euro in Nordamerika und

148 Millionen Euro in der Region

Asien/Pazifik gleichauf, was einem

Anstieg von 25 % entspricht. Für

das laufenden Geschäftsjahr 2012

erwartet der Konzern ein leichtes,

einstelliges Wachstum für Umsatz

und Ergebnis.

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Bildquelle: Solar Promotion

MÄRKTE + UNTERNEHMEN Aktuell

Messevorschau Intersolar Europe 2012

Die Sonne scheint noch

acht Milliarden Jahre

Entgegen aller Unkenrufe ist die Solarbranche voll da: Auf der Intersolar Europe 2012

zeigen vom 13. bis 15. Juni 2 000 Aussteller auf 170 000 m 2 mit drei Sonderschauen und

einem großen Konferenzprogramm was sie zu bieten haben.

Über zu wenig öffentliche Aufmerksamkeit

kann sich die

Solar branche in diesem Jahr

sicher nicht beschweren. Leider kam sie

aber vor allem wegen der Pleitewelle von

Modulherstellern wie Q-Cells und Solon

in die Schlagzeilen. Experten nennen

Überkapazitäten eine vermeintlich ineffiziente

Produktionsweise deutscher Hersteller

und die bevorstehende radikale

Kürzung der staatlichen Solarförderungen

als Ursachen. Vielleicht liegt es ja

auch an der chinesischen Billigkonkurrenz

oder an allen Faktoren zusammen.

Tatsache ist jedenfalls, dass sich weder die

deutsche noch die Solarindustrie eines anderen

Landes von dem Auf und Ab der

10 IEE · 6 2012

Umsätze von der Intersolar Europe 2012

fernhalten lässt. Im Gegenteil: Erstmals

umfasst die Ausstellungsfläche neben

dem Freigelände 15 Hallen des Münchener

Messegeländes. Insgesamt 170 000 m 2

stehen dieses Mal für die rund 2 000 Aussteller

zur Verfügung. Neu ist zudem die

erweiterte Ausstellungsfläche für die Fertigung

von Photovoltaik-Produkten. Dieser

Bereich wird in diesem Jahr auf zwei

Messehallen ausgebaut.

Alle guten Dinge sind drei Sonderschauen

Nicht neu, dafür aber bewährt hat sich

die Sonderschau ‚PV Energy World‘ in

Halle C4 an Stand 230. Sie findet zum

zweiten Mal statt. In den beiden Themen-

Wo Schatten ist, ist auch Licht:

Die solare Stromproduktion

nimmt zu.

bereichen ‚Electricity Storage‘ und ‚Grid

Integration‘ präsentiert die Messe gemeinsam

mit dem Fraunhofer-Institut für

Solare Energiesysteme (ISE) die neuesten

Technologien und wagt einen Blick in die

Zukunft der Stromversorgung. Das zentrale

Forum der Sonderschau ergänzt das

Programm mit aktuellen Expertenvorträgen

und Podiumsdiskussionen.

Zum ersten Mal findet die Sonderschau

‚PV und E-Mobility‘ auf dem Freigelände

der Messe statt. Im Mittelpunkt stehen

Carport-Lösungen, Ladestationen und

Elektrofahrzeuge. Der Bundesverband

Solarwirtschaft (BSW) veranstaltet erneut

die Sonderschau ‚Rural Electrification‘.

Mehr als 20 Firmen präsentieren in die-


[1]

sem Rahmen in Halle B5 am Stand 230

ihre Produkte und Dienstleistungen zur

netzfernen Stromversorgung. Experten

des BSW und der ausstellenden Firmen

stehen am Stand zu allen Fragen rund um

das Thema ‚Ländliche Elektrifizierung‘

zur Verfügung. In einem dreitägigen Vortragsprogramm

vermitteln die ausstellenden

Firmen ihre internationalen Erfahrungen

bei der Elektrifizierung netzferner

Gegenden in Afrika, Asien und Lateinamerika.

Vielseitiges Konferenz-Programm

Apropos Vorträge: Begleitend zur Messe

findet vom 11. bis 14. Juni 2012 erneut

die Intersolar Europe Conference statt.

Im Internationalen Congress Center

München (ICM) treffen sich zur Konferenz

und ihrem Rahmenprogramm 2 500

Teilnehmer und rund 400 Referenten aus

aller Welt. Dort diskutieren sie die aktuel-

Messe im Detail

Intersolar Europe 2012

Veranstaltungsort:

Neue Messe München

Adresse fürs Navi:

An der Point

81823 München

Termin:

13. bis 15. Juni 2012

Öffnungszeiten:

Mittwoch und Donnerstag 9 bis 18 Uhr

Freitag 9 bis 17 Uhr

Eintrittspreise:

Tageskarte (Kasse) 29 Euro

Tageskarte (online) 19 Euro

Dauerkarte (Kasse) 46 Euro

Dauerkarte (online) 36 Euro

MÄRKTE + UNTERNEHMEN Aktuell

[1] Auf der letztjährigen Intersolar war auch in

den Morgenstunden schon viel los.

len Rahmenbedingungen und Entwicklungen

der internationalen Märkte, die

neuesten Technologien und Trends. Die

Themen decken die gesamte Bandbreite

der Branche von der Photovoltaik über

die PV-Produktionstechnik bis hin zur

Solar thermie ab. Darunter befinden sich

unter anderem die Themenkomplexe

‚Stabilität der Stromnetze‘, ‚neue Stromspeichertechnologien‘

und ‚Photovoltaik-

Großkraftwerke‘. Im Fokus des Bereichs

Solarthermie stehen unter anderem die

Themen Solar Heat for Industrial Processes

und Solar Cooling.

Wer sucht, der findet

In Kooperation mit der F.A.Z. bringt die

Messe in München auf dem ‚Job & Karriere-Forum‘

in Halle B2 an Stand 310 erneut

Arbeitgeber und Arbeitsuchende zusammen.

Das Forum bietet Stellenangebote

rund um die Solarbranche und eine

individuelle Betreuung durch Berufs- und

Karriereberater. Die Experten informieren

über Trends und berufliche Perspektiven

in der Solarindustrie und stehen für

persönliche Gespräche zur Verfügung. In

der ‚Topjob Corner‘ informieren die Aussteller

in Präsentationen darüber, welche

Stellen in ihrem Unternehmen aktuell zu

besetzen sind und warum sich Interessierte

darum bewerben sollten.

Autor

David Löh

ist Volontär der IEE


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Link zur Intersolar Europe 2012

Link zur Intersolar Europe Conference

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Nach wie vor ist unser Fragebogen

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Zur Leserwahl gelangen Sie am

einfachsten über unser Online-Portal

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777iee0412. Die Wahl ist

noch bis zum 30. Juni 2012 online. Innerhalb

des Formulars sind – nach Leit-, Prozess-

und Feldebene sortiert – die verschiedenen

Produktgruppen aufgeführt,

in denen Sie Ihre Kandidaten eintragen

können.

Natürlich möchten wir Ihre Mühe auch

belohnen: Daher hat jeder Teilnehmer die

Gelegenheit, am Ende der Umfrage seine

12 IEE · 6 2012

E-Mail-Adresse einzugeben und damit

automatisch an unserer Verlosung teilzunehmen

– die Adressen löschen wir unmittelbar

nach der Ziehung selbstverständlich.

Die Gewinne im Detail

Das Unternehmen WES Ebert Systeme

Electronic stellt einen der Hauptpreise

zur Verfügung: Dieser kommt aus dem

Hause Elo in Form des Touchdisplays

2201L. Der LCD-Monitor mit Windows-

7-Touchtechnologie und 22‘‘-Bildschirmdiagonale

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Seine Aktiv-Matrix-

TFT-LCD-Platte liefert eine Full-HD-Auflösung

in einer Farbtiefe von 24 Bit. Die

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zum Einen weniger Strom als eine mit

herkömmlicher CCFL-Technik und verwendet

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Die integrierte Akustische Impulserkennung

(APR) reagiert auf einen oder

mehrere Finger, Handschuhe oder Stifte

und auch auf Kreditkarten. Zudem ist sie

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Das Set besteht aus 612 Teilen, womit

sich annähernd unendlich viele verschiedene

Maschinen konstruieren lassen. Drei

Servomotoren, ein Ultraschall-, ein Farbund

zwei Tastsensoren machen aus dem

vermeintlichen Spielzeug eine Spielwiese

für Nachwuchsingenieure. Eine PC-Software

ermöglicht das Programmieren per

Drag-and-drop vom Heimcomputer aus.

Die Berechnungen übernimmt der 32-Bit-

Prozessor, die Verbindung zum Anwender

hält der Roboter über seine vier Eingangs-

und drei Ausgangsanschlüsse, über

USB oder Bluetooth. Neben diesen Preisen

verlosen wir zahlreiche Fachbücher

des Hüthig&Pflaum-Verlags; darunter

das de-Jahrbuch 2013 ‚Elektromaschinen

und Antriebe‘. Das Buch vermittelt Fachleuten

aus Industrie und Handwerk einen

umfassenden Überblick zum aktuellen

Geschehen im Bereich Elektromaschinen

und Antriebstechnik sowie zu Entwicklungstendenzen

und dem gegenwärtigen

Stand von Normen und Bestimmungen.

Zu den Schwerpunkten der neuen Ausgabe

2013 gehört die Antriebssteuerung

mit Frequenzumrichter und SPS.

Autor

David Löh

ist Volontär der IEE


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Link zur Leserwahl ‚Die Spitze der Automatisierer‘


Umsatzrekord, aber Auftragseingang abgestürzt

Der Umsatz der Hersteller von Komponenten,

Maschinen und Anlagen

für die Photovoltaik-Branche in

Deutschland konnte im Geschäftsjahr

2011 ein neues Rekordniveau

erreichen. Das Umsatzplus belief

sich dabei auf knapp 8 % im Vergleich

zum Vorjahr. Die Gesamtbranche

des Photovoltaik-Maschi-

Geschäftsbericht

Bosch Rexroth:

Umsatzrkord

Bildquelle: Bosch Rexroth Photovoltaik-Branche

Dr. Karl Tragl, Vorstandsvorsitzender

von Bosch Rexroth, blickt optimistisch

ins laufende Jahr.

Bosch Rexroth erzielte im vergangenen

Geschäftsjahr einen Umsatz

von 6,4 Milliarden Euro. Das entspricht

einem Plus von 27,2 % gegenüber

2010 und ist der höchste

Umsatzwert der Unternehmensgeschichte.

Der Auftragseingang lag

zum Jahreswechsel mit 7,2 Milliarden

Euro um 22 % über dem Vorjahreswert.

Damit ist das Unternehmen

mit einem beachtlichen Auftragsbestand

in das Jahr 2012 gestartet.

Gleichwohl blicken die

Verantwortlichen nur vorsichtig

optimistisch auf das laufende Geschäftsjahr.

Dr. Karl Tragl, Vorstandsvorsitzender

von Bosch Rexroth,

betont: „Wir gehen davon aus,

dass wir schon im zweiten Halbjahr

in Deutschland wieder ein Wachstum

sehen werden.“ Vor allem in

China sieht er zusätzliche Chancen

für Umsatzsteigerungen.

infoDIREKT 948iee0612

nenbaus erlebte nach einem ruhigen

Start zu Beginn des Jahres

2011 ein fulminantes Umsatzwachstum

im zweiten und dritten

Quartal. Die Exportquote im Jahr

2011 erreicht 87 %. Fast 80 % der

gesamten Umsätze wurden in Fernost

mit Schwerpunkt China erzielt.

Der europäische Markt hingegen ist

TR-Electronic

www.tr-electronic.de

MÄRKTE + UNTERNEHMEN Aktuell

für nur knapp 7 % der Umsätze

verantwortlich. Zweitstärkste Absatzregion

mit gut 13 % Marktanteil

bleibt der heimische Markt. Angespannt

sieht dagegen die Lage bei

den Auftragseingängen aus. Dr.

Peter Fath, Technologievorstand von

Centrotherm Photovoltaics und Vorsitzender

des Vorstands von VDMA

Extrem dicht – Wasser

und Staub haben keine Chance!

Photovoltaik-Produktionsmittel erläuert:

„Die in den letzten Jahren

aufgebauten Überkapazitäten in der

Wafer-, Zell- und Modulfertigung

haben zu einer empfindlichen Zurückhaltung

bei der Investitionsbereitschaft

unserer Kunden geführt.“

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Bildquelle: alle Bilder Schall

MÄRKTE + UNTERNEHMEN Aktuell

Messenachbericht Control

Übertrifft Erwartungen

Die Messe für Qualitätssicherung konnte beim Besucheraufkommen erneut zulegen.

Mit rund 25 % mehr Besuchern aus dem Ausland verzeichneten die Veranstalter auch

eine Steigerung bei der Internationalität. Die Aussteller sehen eine höhere Investitionsbereitschaft

als ein gutes Zeichen für neue Geschäfte.

Neue Rekordmarken konnte die

Control, die internationale Fachmesse

für Qualitätssicherung,

die vom 8. bis 11. Mai 2012 in der Landesmesse

Stuttgart stattfand, vermelden.

Nicht nur bei der Anzahl an Ausstellern,

bei der Auslandsbeteiligung und bei der

Brutto-Ausstellungsfläche setzte sich der

positive Trend fort: 836 Aussteller, Hersteller

und Anbieter aus 31 Ländern, belegten

circa 55 000 m 2 Ausstellungsfläche

in den vier Messehallen. Zudem verzeichneten

die Veranstalter 24 843 Fachbesucher

aus 88 Nationen. Der von Paul

Schall anlässlich der Eröffnungs-Pressekonferenz

lancierte Leitspruch „Wenn

14 IEE · 6 2012

Qualität und Produktivität nicht immer

weiter verbessert werden, ist das ein Freibrief

für alle Wettbewerber“ trifft auch

für die Control zu. Denn es war im Jahr

nach dem Jubiläum der Messe kaum zu

erwarten, dass es in allen Bereichen nochmal

einen Zuwachs geben würde. Das bestätigt

nicht nur das bewährte Konzept

der Messe, sondern auch die Nomenklatur.

„Die Control hat unsere Erwartungen

wieder einmal erfüllt. Es konnten auf der

Messe außergewöhnlich viele Abschlüsse

getätigt werden,“ so Detlef Ferger, Vertriebsleiter

Werth Messtechnik: „Es wurden

überraschenderweise sehr viele spon-

Das Koordinatenmessgerät liefert

wesentliche Informationen über

die Herstellungsqualität von Bauteilen.

tane Verkäufe direkt auf der Messe getätigt.

Es gibt praktisch keine Maschine

mehr an unserem Stand, die nicht bereits

verkauft wäre,“ bestätigt Martin Hochmuth,

Prokurist, Leitung Technik und

Produkte bei Hahn + Kolb Werkzeuge.

„Wir hatten gleich am ersten Tag rund

20 % mehr Besucher am Stand und sind

sehr zufrieden,“ meint Udo Bonus, Marketing

Manager von Mitutoyo Deutschland.

Eine positive Messe-Bilanz konnten auch

die Aussteller der erweiterten Sonderschau

‚Berührungslose Messtechnik‘ der

Fraunhofer-Allianz Vision ziehen. An allen

Tagen lag die Anzahl der Kundenkon-


[1]

takte deutlich über den Vergleichswerten

der Vorjahre. Aber nicht nur die etablierten,

sondern auch diverse neue Aussteller

zeigten sich zufrieden und berichteten, die

richtigen Zielgruppen vorgefunden und

erfolgversprechende Geschäftskontakte

geknüpft zu haben. Die nächste Control

findet vom 14. bis 17. Mai 2013 natürlich

wieder in der Landesmesse Stuttgart

statt – dann bereits zum 27. Mal.

Viel Neues zu sehen

Nicht zuletzt stand auch diese Messe wieder

im Zeichen zahlreicher Produktpremieren

sowie Detail- und Systemlösungen

zur industriellen Qualitätssicherung. Der

Messtechnik-Spezialist Zeiss hat seinen

Innovationszyklus auf die Stuttgarter

Fachmesse ausgerichtet. Das Unternehmen

aus Oberkochen präsentierte in diesem

Jahr das Modell O-Inspect 322, das

die taktile und optische Messtechnik zusammenführt.

Diese Kombination gibt es

jetzt in zwei Maschinengrößen. Beide

Maschinen haben die gleiche Sensorik

und Funktionen, unterscheiden sich aber

in den Messbereichen. In vielen Branchen

sind die zu prüfenden Bauteile nicht größer

als eine Handfläche. Für die Messung

solcher Bauteile ist das neue Modell konzipiert.

Das Messvolumen ist mit 300 mal

200 mal 200 mm etwas kleiner, dafür ist

das Gerät aber preisgünstiger. Die optische

und taktile Sensorik ist fest eingebaut,

die 3D-CAD-Software Calypso

führt die Messdaten zusammen. Wo andere

Maschinen nur mit Einzelpunkt-

Antastungen und damit mit relativ hohen

Kräften antasten können, bietet das Modell

auch Scans, bei denen der Vast-XXT-

Tastkopf mit Kräften im Millinewton-Be-

[1] Geringe und

gleichmäßige Spaltmaße

sind ein wichtiges

Qualitätskriterium

für Autokarosserien.

reich ein feinfühliges Antasten ermöglicht.

Für den Anwender bedeutet dies,

dass so auch echte 3D-Messungen eine

Aussage zu Form und Lage ermöglichen.

Das ist wichtig, weil die meisten Präzisions-

oder Kunststoff-Werkstücke dreidimensional

geformt wird.

Die Koordinatenmessgeräte Mach-V von

Mitutoyo kennzeichnet sich durch eine

hohe Präzision unter schwierigen Umgebungsbedingungen.

Das Hochgeschwindigkeitsgerät

Mach-3A-653 arbeitet innerhalb

eines Temperaturbereichs von 5

bis 40 °C. Bedingt durch die Kombination

aus hoher Verfahrgeschwindigkeit und

Beschleunigung lassen sich Messzeiten

um bis zu 70 % reduzieren und eine möglichst

kurze Reaktionszeit bei eventuell

notwendigen Korrekturen sicherstellen.

Die handgeführten 3D-Messgeräte Handyprobe,

Metrascan, Handscan 3D und

Maxshot 3D von Creaform aus Leinfelden-Echterdingen

ermöglichen Inspektionen

direkt im Werkstattbereich. Das 3D-

MÄRKTE + UNTERNEHMEN Aktuell

Abtastsystem Handyprobe und der 3D-

Laserscanner Metrascan sind für die dreidimensionale

Kontrolle von Bauteilen

gedacht. Mit dem Trackingmodul Vxtrack

ist es möglich, die simultane, kontinuierliche

und präzise Messung von Positionen

und die Orientierung im Raum zu

kontrollieren und den Montageprozess

zu steuern. Mit dem handgeführten 3D-

Scanner Handyscan 3D lassen sich kleine

und große Teile digitalisieren. Die Scanner

lassen sich unter anderem für CAD-

Vergleiche, 3D-Inspektion und die Finite-

Elemente-Methode einsetzen.

Mit dem Tomoscope HV 800 stellt Werth

Messtechnik aus Gießen ein Multisensor-

Koordinaten-Messgerät mit Röntgentomografie

vor. Aufgrund der Röhrenspannung

von 450 kV lassen sich auch Mess-

und Inspektionsaufgaben an massiven

Werkstücken lösen. Zur Erweiterung der

Anwendungsmöglichkeiten ist eine zweite

Röntgenquelle im automatischen Wechsel

einsetzbar, um zum Beispiel zusätzlich

kleinere Bauteile zu messen. Wie die gesamte

Baureihe lassen sich auch bei diesem

Koordinaten-Messgerät weitere Sensoren

zum kombinierten Messen mit der

Röntgentomografie integrieren.

Autor

Harald Wollstadt

ist Chefredakteur der IEE.


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www.all-electronics.de

Link zur Control

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Link zu Mitutoyo

Link zu Creaform

Link zu Werth Messtechnik


Bildquelle: Siemens PLM Software

TECHNIK Leitebene

[1]

16 IEE · 6 2012

[1] Die Konstruktionsabteilung entwickelt

sämtliche Teile eines Reißverschlusses inklusive

der diese produzierenden Maschinen selbst.

PLM-Software

Eins greift ins andere

Der Schweizer Hersteller Riri fertigt Reißverschlüsse und Druckknöpfe für die Textil-

und Luxusbekleidungsindustrie. Das Product Lifecycle Management führt dabei alle

Entwicklungs- und Produktionsdaten zusammen und macht sie unternehmensweit

nutzbar. Das geistige Eigentum des Anbieters bleibt im weltweiten Plattformeinsatz

geschützt.

Die Technologieabteilung im eigenen

Hause konstruiert und entwickelt

alle Produkte des Textilunternehmens.

Darüber hinaus fertigen

die Schweizer ihre Gussformen und

Werkzeuge für die eingesetzten Maschinen

und Apparaturen für den Zinkdruckguss.

Alle Herstellungs-, Montage- und

Qualitätskontrollschritte setzt das Unternehmen

intern um, externe Partner ergänzen

diese für bestimmte Produkte. Da viele

Kunden außerdem den Einsatz eigener

Prüf- und Fertigungsmechanismen erwarten,

ändert sich das Verhältnis von Zulieferer

und Kunde mehr und mehr.

Organisiert konstruieren

Konkret hatte das Schweizer Bekleidungsunternehmen

zwei Hauptanforderungen

an das neue System, das die alte

CAD-Lösung ersetzen sollte: einerseits

einfache Dokumentensuche und korrekte

Versionierung, andererseits eine stringen-

te Möglichkeit, jedes Dokument mit dem

entsprechenden Reißverschlussmodell,

Gussform- und Werkzeugsatz zu verknüpfen.

Letzteres sah außerdem vor, die

CAD-Dokumente mit allen CAD-fremden

Daten des jeweiligen Projekts zu verlinken,

einschließlich der Standards, Vorgaben,

Datenblätter und Reports, die

in diversen Word- und PDF-Dateien

schlummerten.

Der Reißverschlusshersteller wollte den

Konstruktionsprozess auch effizienter

verwalten. „In einem Unternehmen, in

dem Rollen, Verantwortlichkeiten und

Strategien ständig im Fluss sind, ist ein

System nötig, das durch programmierte

Arbeitsabläufe alle notwendigen Prozesse

mit einem Klick abrufbar macht – unabhängig

vom Speicherverhalten und

Ablage bewusstsein der einzelnen Mitarbeiter“,

so Enrico Matteazzi, Research &

Development-Manager der Reißverschlusssparte

des Unternehmens.

Halle 11.0, Stand C3

Produktdatenmanagement als Ausweg

Beim Konstruktionsprozess arbeiten die

Abteilungen für Technologie und Produktionstechnik

zusammen. Insgesamt ist dabei

ein zwölfköpfiges Team für alle Konstruktionsphasen,

die Testdokumentationen,

Verifizierungen und Freigaben sowie

jegliche Projektänderungen verantwortlich

– also für den gesamten Zyklus der

Produktentwicklung. Dieses Team arbeitete

als erstes mit Solid Edge, einem

2D/3D-CAD-System von Siemens PLM

Software. „Heute haben wir neun Solid-

Edge-Lizenzen im Einsatz“, erklärt Matteazzi.

Nach der positiven Erfahrung mit Solid

Edge wandte sich Riri an den Siemens-

PLM-Software-Partner Novasystem, um

mit dessen Hilfe eine geeignete Produktdatenmanagement

(PDM)-Lösung zu finden.

„Als wir kurz vor der Entscheidung

standen, brachte Siemens PLM Software

‚Teamcenter Express‘ auf den Markt, ➜


Bildquelle: 3d brained - Fotolia.com

Das Schweizer Unternehmen und

seine Kunden haben hohe Ansprüche,

was die Qualität der

Reißverschlüsse angeht.

TECHNIK Leitebene

IEE · 6 2012

17


TECHNIK Leitebene

seine PLM-Lösung für kleine und mittelständische

Unternehmen. Sie entsprach

genau unseren Vorstellungen“, sagt Matteazzi.

„Zur Wahl standen nun ein von

Novasystem speziell für unsere Bedürfnisse

zusammengestelltes Softwarepaket und

eine Fertiglösung direkt von Siemens.

Letztere war zwar standardisiert, versprach

aber dafür eine längere Lebensdauer.

Sie bekam unseren Zuschlag. Im

Zuge dessen haben wir dann unsere

CAD-Arbeitsplätze mit Teamcenter-

Express-Lizenzen ausgerüstet. Den Einsatz

haben wir auf weitere Abteilungen

ausgedehnt, von der Produktionstechnik

bis zur Qualitätssicherung. Die Integration

von Vertrieb und Fertigung soll demnächst

folgen.“

Nach einer Makroanalyse der Geschäftsstruktur

konzentrierte sich das Textilunternehmen

bei der Implementierung

der PLM-Lösung zunächst auf den Forschungs-

und Entwicklungsbereich: „Die

von uns gewünschten Teamcenter-Funktionen

‚Datensuche’ und ‚Prozessmanagement’

entsprechen genau unseren Erwartungen“,

sagt Matteazzi. „Es mag simpel

erscheinen, aber das schnelle Auffinden

von korrekten Informationen und ihres

Status ist für uns von großem Wert. Wir

schätzen außerdem die Möglichkeit zur

Stücklistenverwaltung in der Lösung. Dafür

nutzen wir fiktive Produkte, die noch

nicht gezeichnet sind, und führen an ihnen

Tests und Warenproben durch. Der

Vorteil: Wir können von Beginn an

Artikel nummern anlegen und diese jederzeit

nachverfolgen.“ Ein weiterer Vorteil

von Teamcenter Express ist das Fertigungsmanagement:

Die Lösung gibt dafür

feste Regeln für die Revision jeder

Montage vor, wie etwa ‚letzte Konstruktion‘

oder ‚letzter Release‘. „Sehr nützlich

TECHNIK Leitebene

Simulationssoftware

Mathe macht Spaß

Maplesoft: Version 16 der Simulationssoftware

Maple führt in der

Clickable-Math-Kollektion neue

Werkzeuge und Techniken ein, die

die Bedienerfreundlichkeit erhöhen

sollen. So können Anwender mit

Drag-to-Solve durch Ziehen der

einzelnen Terme an die gewünsch-

18 IEE · 6 2012

ist außerdem die Umwandlung und Ausgabe

der CAD-Dateien im PDF-Format“,

erklärt Matteazzi. „So können alle Abteilungen

jederzeit die Dokumente einsehen

und das ohne unnötige Ausdrucke.“

Wettbewerbsvorteile im Blick

In Zukunft sollen die Lösungen von

Siemens PLM Software auch in andere

Geschäftsbereiche Einzug halten, wie etwa

Vertrieb, Einkauf und Kundenservice

sowie Produktionsplanung und -steuerung.

„Im nächsten Schritt wollen wir

den Systemzugriff auf weitere Personengruppen

ausweiten. Auch sie sollen ihre

Dokumente in das System einspeisen

können. Sicherheit und Datenschutz spielen

dabei eine zentrale Rolle – immerhin

halten wir etwa 80 Patente. Teamcenter

Express gewährleistet die dafür erforderliche

Benutzerauthentisierung, Zugriffsbeschränkung

und rollenbasierten Sicherheitsfunktionalitäten.“

Der Ausbauplan greift auch auf die Unternehmensniederlassungen

über: „Derzeit

ist Teamcenter Express ausschließlich

in Tirano im Einsatz. Sobald wir die Integration

der anderen Büros abgeschlossen

haben, werden wir alles vom Stammsitz

Unternehmen im Detail

Eidgenössische Verschlusssachen

Seit 1936 fertigt das Schweizer Unternehmen Riri

Reißverschlüsse und Druckknöpfe für die Textil-

und Luxusbekleidungsindustrie weltweit. Das Unternehmen

beschäftigt heute mehr als 700 Mitarbeiter

an drei Produktionsstandorten: dem

Schweizer Hauptsitz in Mendrisio, der Reißverschlussdivision

im italienischen Tirano und der

Druckknopffertigung in Padua, Italien. Daneben

existieren Vertriebsniederlassungen in Mailand,

Paris, München, New York, Shanghai und Hong

te Stelle Gleichungen schrittweise

lösen. Smart Pop-Ups zeigen mathematische

Identitäten, Kurven,

Faktorisierungen und weitere Informationen

zum markierten Ausdruck

an. Berechnungen mit den Grundfunktionen

oder mehreren Kernen

und im Multi-Threading erfolgen

aus lenken“, so Matteazzi weiter. „Wir

haben bereits begonnen, das Mailänder

Büro für den Kundenservice zu integrieren.

Außerdem evaluieren wir derzeit die

Zugriffsmöglichkeiten für unsere Agenten

in der Region, insofern wir die nötige

Suchgeschwindigkeit und den Datenschutz

für die einzelnen Zugänge sicherstellen

können.“

Seit der Einführung von Solid Edge arbeitet

Riri eng mit Novasystem zusammen.

Der Dienstleister führt hauptsächlich

die Anwendertrainings und die Systemkonfiguration

für den Hersteller durch.

„Besonders während der Ausgangsanalyse,

Implementierung und der Inbetriebnahme

haben wir sprichwörtlich Schulter

an Schulter mit Novasystem zusammengearbeitet“,

sagt Matteazzi.

Autorin

Jacklin Cagnatel

ist freie Journalistin.

schneller. Weitere Verbesserungen

finden sich unter anderem bei den

mathematischen Algorithmen, der

Visualisierung, der Programmiersprache,

den Werkzeugen für Ingenieure,

der Dokumentation, den

Funktionen für die Lehre und den

Werkzeugen für Autoren. Maple 16

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Link zu Siemens PLM Software

Link zu Riri


Kong. Genauso verschieden wie die Lokalitäten

sind auch die Produkte, für die das Unternehmen,

das im Schnitt rund 70 km Reißverschluss täglich

fertigt: von Lederwaren bis hin zur gesamten Textilbekleidung

sowie Schuhen und Umhängetaschen.

Auch High-Tech-Produkte für spezielle

Einsatzgebiete, wie Armeezelte und Survival-Ausstattung,

produziert das Unternehmen und macht

damit einen Jahresumsatz von umgerechnet rund

70 Millionen Euro.

ist in Englisch und Japanisch erhältlich.

Als Erweiterung sind weitere

Sprachpakete verfügbar.

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Den Überblick behalten

PTC: Creo 2.0 ist die zehnte App

der Creo-Produktfamilie für die

jüngste Generation von MCAD-

Lösungen und unterstützt die modulare

Produktentwicklung und

-konfiguration. Der sogenannte

Options Modeler ist eine rollenspezifische

App für Konstrukteure, die

frühzeitig in der Entwicklung ein

modulares Produktdesign entwickeln

oder validieren möchten. Mit

den Funktionen lassen sich genaue

3D-basierte Produktbaugruppen

per Konfiguration entwickeln, unabhängig

von Größe und Komplexität.

Funkterminal

Günstig kommunizieren

Bildquelle: MC Technologies App

MC Technologies: Alle grundlegenden

M2M-Aufgaben ermöglicht das

Quadband-GSM/GPRS-Terminal

MC66 für industrielle Applikationen.

Software Simulation

Rundum erneuert

ITI: Mit rund 100 Neuerungen präsentiert

sich Simulation-X 3.5, eine

Software für die physikalische Modellierung

mechatronischer Systeme.

Die aktuelle Version bietet eine

Reihe neuer Modellbibliotheken,

etwa zum schnellen Abbilden ebener

Mechanismen und die schwingungstechnische

oder energetische

Bewertung von hybriden Antriebsstrukturen.

Eine verbesserte Visualisierung

und interaktive Manipulation

erleichtern die Modellierung

von Mehrkörpersystemen. Im Ergebnisfenster-Handling

sind die

TECHNIK Leitebene

In Kombination mit der Parametric

App validiert der Options Modeler

Gewicht, Schwerpunkt und damit

das Prüfen und Lösen von Designkonflikten.

Zusammen mit der PLM-

Plattform Windchill können Unternehmen

3D-Repräsentationen von

Produktkonfigurationen generieren

und validieren.

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Das Terminal lässt sich einfach und

schnell in alle Anwendungen integrieren,

die eine günstige und effiziente

Datenkommunikation erfordern.

Das Quadband-Modul BG2-W

ist integriert. Es bietet neben TCP/

IP-Stack und RS232-Schnittstelle

die Always-On-Funktion, die ein

versehentliches Ausschalten des

Terminals verhindert.

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Darstellungsmöglichkeiten und

Optionen für Eigenschaften, Ergebnisgrößen

und Transformationen

komplett überarbeitet. Darüber hinaus

sorgen Schnittstellen, etwa zu

Nastran, Vehiclesim oder Labcar,

und die erweiterte Com-Funktionalität

für einfachen Datenaustausch.

Das optionale Modul ‚Leistungsbilanz‘

simuliert sowohl Leistungsfluss

als auch Energieumsatz.

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INFOMASTER SMS

SMS-Fernwirkmodul RP 5812 -

Informiert, wenn‘s passiert !

Das neue SMS-Fernwirkmodul RP 5812 aus der

INFOMASTER-Serie von DOLD ermöglicht eine effiziente

Überwachung und Steuerung von Maschinen und Anlagen

in der Industrie- und Gebäudeautomation. Zur Messwertverarbeitung

ist das SMS-Relais außer mit digitalen Ein- und

Ausgängen wahlweise mit zusätzlichen analogen Ein-/Ausgängen

verfügbar.

Vorteile

Einfache und komfortable Konfiguration

über Handy

Bis zu 16 Benutzer mit wählbaren Berechtigungsebenen

Selektive Zuordnung der Ein- und Ausgänge

zu den Benutzern

SMS-Zustandsabfrage aller Ein- und Ausgänge

Automatische Benachrichtigung per SMS

bei Zustandsänderung

Li-Ionen Akku verhindert Betriebsunterbrechung

durch Spannungsausfall

Großer Eingangsspannungsbereich von AC/

DC 24...230V durch integriertes Netzteil

E. DOLD & SÖHNE KG

Postfach 1251 • D-78114 Furtwangen

Tel. +49 7723 6540 • Fax +49 7723 654356

dold-relays@dold.com • www.dold.com

Unsere Erfahrung. Ihre Sicherheit.


Bildquelle: Jakub Jirsák – Fotolia.com

TECHNIK Leitebene

ERP/PPS-System aus der Cloud

ERP-Anwendungen für kleinere und mittelständische Industriebetriebe sind in der

Regel oft zu kompliziert und zu teuer. Für ihren reibungslosen Einsatz müssen die

Unternehmen außerdem in Personal und Infrastruktur investieren, für Betreuung und

Wartung ist spezielles Know-how erforderlich. Ein Cloud-basiertes ERP-System kann

diese Probleme lösen.

Das Solinger Softwarehaus Gebauer

bietet mit Timeline Neo

ein ERP/PPS-System an, das das

ERP-System Timeline mit Cloud Computing

und Saas-Architektur kombiniert.

Vorteile ergeben sich zum Beispiel dadurch,

dass Industriebetriebe je nach Geschäftsauslastung

flexibel auf Dienste

und Infrastruktur zugreifen können, ohne

ständig selbst große Serverkapazitäten

vorhalten zu müssen. Geschäftsführer

Volker Mönch, in der Gebauer-Unternehmensgruppe

für die Entwicklung von

Timeline Neo verantwortlich, erläutert:

„Grundlage der Cloud Computing-orientierten

ERP-Version ist eine neu entwickelte

Plattform, die die Ausführung von

Timeline-ERP über das Internet ermöglicht.

Die Datenbank befindet sich auf ei-

20 IEE · 6 2012

Wer ein ERP-System aus der

Cloud nutzt muss sich um Hard-

und Software weniger Gedanken

machen.

Ausgelagerte

Ressourcenplanung

nem Server, der auch außerhalb des eigenen

Netzes jederzeit verfügbar ist. Einzige

Voraussetzung ist ein Windows-Betriebssystem,

auf dem .NET verfügbar ist.“

Einfach nur anmelden

Die Cloud-basierte Anwendung ist innerhalb

kurzer Zeit einsatzbereit. Nach dem

Installationsvorgang startet der Anwender

das Programm, registriert sich und

schon kann er mit der Nutzung beginnen.

Die Kundendatenbank liegt gesichert auf

einem Timeline-Server im Rechenzentrum

von Gebauer in Frankfurt. Da der ERP-

Anbieter die Computerinfrastruktur vorhält,

verringern sich die Investitionskosten

für den Anwender. Für das Cloud-

ERP zahlt er eine monatliche Miete. Die

erworbene Lizenz enthält auch eine On-

line-Schulung. Patches und Updates sind

kostenfrei. Zudem entsteht kein Aufwand

für Wartung, Pflege und Updates, da auch

diese der Anbieter übernimmt. Updates

werden außerdem automatisch eingespielt

und müssen nicht mehr installiert

werden. Dadurch nutzt der Anwender

immer Hard- und Software auf dem neuesten

Stand der Technik.

Die moderne Oberfläche, deren Design

intuitiv zu bedienen und schnell zu erlernen,

macht die Bedienung einfach. In wenigen

Minuten sind Kunden und Artikel

erfasst und Rechnungen geschrieben. Boris

Gebauer erläutert: „Timeline Neo ist

eine schlanke ERP/PPS-Speziallösung besonders

für Industriebetriebe und hilft

überall dort, wo das Geld verdient wird:

in Produktion, Einkauf, Lager und Ver-


Bildquelle: alle Bilder Gebauer

[1]

[2]

[1] Arbeitspläne, Stücklisten, Produktionsaufträge,

Zeiterfassung und Materialwirtschaft stehen

für den Workflow in der Produktion zur Verfügung.

[2] Das Cloud-ERP bietet die webfähigen Module

Kunden-Zentralauskunft, Maschinen- und Produktionsdatenüberwachung

oder Warenbegleitscheine.

kauf.“ Die neue ERP/PPS-Lösung ist

kompatibel zu dem Standardpaket Timeline,

sodass auch ein paralleler Betrieb

beider Systeme möglich ist. Arbeitspläne,

Stücklisten, Produktionsaufträge, Zeiterfassung

und Materialwirtschaft stehen

für den Arbeitsablauf in der Produktion

zur Verfügung, auch Einkauf, Lager und

Verkaufsmodule sind integriert. Zahlungsverkehr

und OP-Verwaltung sowie

die integrierte Datev-Schnittstelle gehören

ebenfalls dazu.

Das Cloud-ERP erweitert darüber hinaus

den bisherigen Funktionsumfang der

Software um die webfähigen Module

Kunden-Zentralauskunft, Angebote im

Technik im Detail

Cloud Computing

Beim Cloud Computing wird die erforderliche Infrastruktur

wie Software oder Teile der Hardware-

Ausstattung nicht mehr am eigenen Rechner im

eigenen Betrieb vorgehalten, sondern in Echtzeit

über das Internet als Dienstleistung bereitgestellt.

Die eigentlichen Anwendungen, die Verarbeitung,

TECHNIK Leitebene

RTF-Format, Maschinen- und Produktionsdatenüberwachung,

Dokumenten-

Management, Apps für externe Fertiger

zur Einsicht in anstehende Aufgaben sowie

Warenbegleitscheine. Da der Timeline-Neo-Client

eine PC-Applikation und

keine Browserlösung ist, sind Bildschirmmasken,

Formulare und Teile der Programmlogik

auf dem lokalen Rechner

vorhanden. Im Gegensatz zu Browser-basierten

Programmen versendet der Client

nur Daten – keine Masken- und Design-

Aufbauten – und ist daher schneller als

die meisten Internet-Programme.

Autor

Volker Holzapfel

ist Geschäftsführer von Maxximum-PR in Villingen-

Schwenningen.


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Link zum Cloud-ERP

Speicherung und Darstellung der Daten erfolgen

beim Cloud Computing dezentral in der sogenannten

Wolke. Updates, Versionspflege, Sicherungskopien

oder Hardware sind für den Anwender

deswegen kein Thema mehr.

verschiedenste Ausführungen

modularer Aufbau

patentierte Eigensicherheit

große Lagerpalette

hohe Lebensdauer

moderne, rationelle Fertigungsverfahren

eigener Werkzeug- und Maschinenbau

F+E Kompetenzzentrum

über 500 qualifizierte Mitarbeiter

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deshalb die

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Tel. +49 74 61 70 140

Fax +49 74 61 70 14110

info@tuerk-hillinger.de

www.tuerk-hillinger.de

seit 1963


Bildquelle: Copa-Data

Bildquelle: Genua

TECHNIK Leitebene

HMI/Scada

Integrierte Automatisierung

Copa-Data: Zenon 7 umfasst vier

integrierte Softwareprodukte: das

Reporting-Tool Zenon-Analyzer, das

Scadasystem Zenon-Supervisor,

das Embedded-HMI-System Zenon-

Operator und das SPS-System Zenon-Logic

mit IEC61131-3-Programmierumgebung.

Es bietet die

Entwicklungstools

Jetzt mit FDT2

M&M Software: DTM-Manager

und FDT-Container-Component sind

komplett für den Einsatz mit FDT2

überarbeitet. Der erneuerte Manager

basiert auf der DTM-Common-

Component der FDT-Group. Diese

ist die zertifizierte-Frame-Common-Component.

In beiden Fällen

ist bereits der größte Teil der FDT-

Spezifikation implementiert. Beide

Werkzeuge basieren auf .NET. Der

Sicherheitsplattform

Sichere Fernwartung

Genua: Mit der Sicherheitsplattform

Genubox 3.3. ist es möglich, verschlüsselte

Verbindungen in fremde

Netze aufzubauen. So können Ma-

22 IEE · 6 2012

Integration vom Sensor bis zum

ERP-System, zusätzlich sorgt das

ISA-S88-kompatible Modul Batch-

Control für angemessene Steuerung

in der chargenbasierten Prozessindustrie.

Eine spezielle Pharma-

Edition enthält entsprechend adaptierte

Features für Projekte in der

pharmazeutischen Industrie. Dabei

haben die Entwickler auch die im

streng regulierten Pharmaumfeld

wichtigen Bereiche Sicherheit,

Nachvollziehbarkeit und Benutzerverwaltung

berücksichtigt.

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Datenblatt

integrierte Visual-Studio-Wizzard

erstellt in wenigen Schritten eine

DTM-Hülle. Das integrierte Parametermodell

vereinfacht die Implementierung

des Geräteverhaltens.

Zu den Tools bietet das Unternehmen

auch Dienstleistungen an.

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Link zum Unternehmen

schinenbauer ihre bei Kunden installierten

Anlagen via Fernzugriff

überwachen und warten. Neu ist der

Operator-User: Über ein lokales GUI

kann der Kunde jederzeit die Fernwartungsverbindung

unterbrechen

und hat so jederzeit die Kontrolle

über die Zugriffe in sein Netz. Eine

Firewall-Funktion trennt den betreuten

Industrieroboter vom restlichen

Kundennetz.

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Link zur Produktübersicht

Bildquelle: HMS

Linux-Plattform

Kundenspezifisch anpassen

Netmodule: Mit diesem Software

Development Kit (SDK) als Erweiterung

für die Embedded-Linux-Entwicklungsplattform

lassen sich

kundenspezifische Zusatzfunktionen

einfach und schnell implementieren.

Die Plattform bietet eine

komplette Eclipse-basierende

Build- und Debug-Umgebung zum

Entwickeln bootbarer Target Images.

Das Toolkit besteht aus SDK

Host, Interpretersprache Arena/Intend

C und API-Benutzerschnittstelle.

Der Host definiert die Laufzeitumgebung,

kontrolliert die Zugriffe

auf Systemressourcen wie Programmspeicher,

Storage und CPU

und sorgt für die passende Skalierung.

Arena/Intend C ist eine auf

Embedded-Systeme angepasste

Programmiersprache, die Funktionen

wie automatisches Memory

Management oder Runtime Polymorphism

ermöglicht. Gängige

Posix-Funktionen sorgen für die

Plattformunabhängigkeit der Anwendungen.

Das API schließlich

bietet Zugriff auf Hardwareschnittstellen

wie serielle Ports, externe

Speichermedien, USB- oder digitale

I/O-Ports, aber auch auf Betriebssystemparameter.

Simulationssoftware

Zusätzlich mit Coder und Verifier

Mathworks: Das Release 2012a der

Matlab- und Simulink-Produktfamilie

enthält jetzt zusätzlich Hardware-Description-Language-Coder

(HDL) und -Verifier. Mit ersterem

kann der Nutzer aus beiden Produktfamilien

HDL-Code für das

Prototyping und die Implementierung

auf FPGAs oder ASICs generieren.

HDL-Verifier ersetzt den EDA-

Simulator-Link und verfügt über

Hardware-in-the-Loop-Unterstützung

für Altera FPGAs. Die neue

Version enthält Updates für 84 weitere

Produkte, inclusive der Polyspace-Produkte

für die Verifikation

von Embedded Software.

Fernwartungslösung

Betriebsdaten im Internet abrufen

HMS: Netbiter ermöglicht die cloudbasierte

Fernwartungslösung in der

Automatisierungstechnik. Die Betriebsdaten

mehrerer Messstellen

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stehen im zentralen Datenportal

Netbiter Argos langfristig für Auswertungen

bereit. Außerdem bietet

das Portal Funktionen wie animierte

Anlagenbilder, Auswertungen

und Trendgrafiken oder Alarme. So

lassen sich im Argos-Dashboard

Datenpunkte mit grafischen Elementen

per Drag and Drop verknüpfen

oder einzelne Parameter optimieren.

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Bildquelle: Siemens

Enterprise-Plattform

Ans System angebunden

Siemens: Mit der Enterprise-Plattform

Comos kann der Anwender an

seiner Arbeitsstation große Datenmengen

beherrschen. Neue Funk-

Lecksuchgerät

Noch ganz dicht?

Inficon: Der Helium-Leckdetektor

LDS3000 misst kleinste Leckraten

von bis zu 2 x 10 -11 mbar l/s bei

Ansprechzeiten um 0,3 s und lässt

sich innerhalb von ca. 20 s kalibrieren.

Die Abmessungen von 35 mal

24 mal 27 cm erleichtern es zudem,

den Detektor in Dichtheitsprüfanlagen

zu integrieren. Der Verzicht auf

ein Steuermodul mit 19“-Einschub

und die deutliche Optimierung der

PLM

Neue Version

Siemens PLM: Teamcenter verfügt

in Version 9 über eine neue Lösung

für Systems Engineering und vertieft

die Integration in der gesamten

Architektur. Zudem ermöglicht die

verbesserte Einbindung des Content

Managements, die Dokumentation

parallel zum Konstruktionsprozess

zu erstellen. Unternehmen erhalten

so einen tieferen Einblick in die Auswirkungen

von Entscheidungen. Die

Software lässt sich mit Anwendungen

wie Microsoft Outlook, Word,

Excel und Visio sowie Matlab und

Simulink von Mathworks vernetzen.

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tionen unterstützen die system- und

standortübergreifende Zusammenarbeit

der Projektbeteiligten, mit der

sich Arbeitsabläufe parallelisieren

und sich unterschiedliche Softwarelösungen

wie ERP- oder Leittechniksysteme

anbinden lassen.

Die Schnittstelle sichert einen bidirektionalenInformationsaustausch

zwischen Comos und dem

Prozessleitsystem Simatic PCS 7.

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Verkabelung verringern Raumanspruch

und Installationsaufwand

noch weiter. Eine Touchscreen-

Bedienung und die Anbindung an

Feldbussysteme sind optional erhältlich.

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TECHNIK Leitebene

Unternehmensplattform

Talente und Ideen entdecken

Dassault Systèmes: Als soziale

Plattform für Unternehmen kann die

Software 3D-Swym Wissen in Communities

dynamisch teilen und

nutzbar machen. Verborgene Talente

und Ideen lassen sich so leicht

erkennen, sowohl innerhalb des

Unternehmens als auch bei Partnern,

Zulieferern und Endverbrauchern.

Durch die Vernetzung über

Communities rücken Ziele und Inhalte

des Unternehmens stärker in

den Fokus. Das Programm integriert

Altsysteme und Geschäftsprozesse

sowie die Enovia-Plattform für Zu-

Programmiersystem

Lässt nicht jeden ran

Rockwell: Factorytalk Assetcentre

ist ein Tool zur Verwaltung von Steuerungen,

HMIs sowie zur Konfiguration

der Prozessinstrumentierung

in einer herstellerunabhängigen

Feldgeräteumgebung. Es ermöglicht

Anwendern den sicheren Zugriff

auf das Steuerungssystem

während das Programm unbefugten

oder unerwünschten Änderungen

an laufenden Prozessen oder in Da-

sammenarbeit. Dazu kommt die

semantische Suchmaschine Exalead,

die fortschrittliche Suchtechnologie

mit kontextbezogenen Inhalten

kombiniert. Mithilfe des

‚Outscale Saas Operator Services‘

können Unternehmen ihre eigene,

sichere Cloud-basierte Community

aufbauen und damit ohne zusätzliche

Kosten virtuelle Innovationsräume

einrichten.

teien, die gerade verarbeitet werden,

verhindert. Außerdem ermöglicht

es die zentrale Verfolgung und

Verwaltung sowohl der Konfigurationsänderungen

im Werk als auch

der Personen, die diese Funktionen

ausführen können.

Gleich- und Drehstrommotoren

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IEE · 6 2012

23


TECHNIK Prozessebene

[1]

Bei der Herstellung elektronischer Bauteile spielt die Sauberkeit im Prozess eine zentrale

Rolle, da bereits kleinste Schmutzpartikel zu Produktionsausfällen führen können.

Ein neues Plasmareinigungssystem – das sich um das Objekt bewegt anstatt umgekehrt

– hat zwei Ziele: die mechanische Belastung des Materials vermindern und die

Reinheit verbessern.

Ob Mikrochips, Transistoren

oder andere Bauteile, ein Ende

des Miniaturisierungstrends ist

nicht in Sicht. Mit ihrer Größe sinken

auch die Preise der Komponenten, ermöglicht

durch hohe Durchsätze und kurze

Zykluszeiten der Produktionsanlagen. Als

zweiter preisbildender Faktor ist die

Ausfall quote der produzierten Bauteile

entscheidend. Bei den kompakten Komponenten

führen kleinste Verunreinigungen

zu Produktionsfehlern. Sauberkeit ist

daher in der Massenproduktion elektronischer

Komponenten das oberste Gebot.

Um Ausfälle zu vermeiden, reinigen die

Hersteller die Bauteile auch zwischen den

einzelnen Verarbeitungsschritten. Dabei

geht es um Geschwindigkeit und Qualität:

Der Reinigungsprozess muss schnell

24 IEE · 6 2012

Reinigungsanlagen

Verschmutzungen

abschießen

hohe Reinheitsgrade erreichen, ohne dabei

das Bauteil zu beeinträchtigen.

Bauteile chemisch reinigen – aber ohne

Chemikalien

Hersteller elektronischer Bauteile wenden

in der Produktion unterschiedliche Reinigungsverfahren

an: wässrige Lösungsmittel,

UV-Licht, Ultraschall oder Plasma-

Technologien. Plasma lässt sich unter

anderem zur chemischen Reinigung

durch Reaktionen zwischen Ionen und

Schmutzteilchen verwenden, die zu gasförmigen

Molekülen werden. Der Vorteil

der chemischen Plasmareinigung ist, dass

die Materialoberflächen unversehrt bleiben.

Unerwünschte Ablagerungen entweichen

als Gas, das sich über eine Vakuumpumpe

abführen lässt. Dabei entstehen

[1] Zentrales Element der Anlage ist ein höhenverstellbarer

Tisch, der Bauteile aufnimmt und als

Boden der Vakuumkammer fungiert. So fährt

quasi die Kammer zum Bauteil.

keine umweltschädlichen Nebenprodukte,

wie etwa bei der chemischen Nassreinigung.

Die Plasmareinigung entfernt von

bloßem Auge nicht erkennbare Schmutzpartikel,

die nur wenige Nanometer messen,

da die Reaktionen auf Molekülebene

ablaufen. Der Reinigungsprozess ist außerdem

unabhängig von der Geometrie

des Bauteils und der Oberflächenstruktur.

Vollautomatisch und kompakt

Das Liechtensteiner Unternehmen UCP

hat speziell für kleine Bauteile ein schonendes,

chemisches Plasmareinigungssystem

entwickelt, „das bei kleinen Bauteilen

einen hohen Durchsatz erzielt, ohne

das Material zu strapazieren,“ so Geschäftsführer

Franz-Xaver Lenherr. Im

März präsentierte das Unternehmen ➜


Bildquelle: alle Bilder Sigmatek

Hochfrequenter Wechselstrom

macht aus dem Argon-Wasserstoff-Gemischbauteilereinigendes

Plasma.

TECHNIK Prozessebene

IEE · 6 2012

25


TECHNIK Prozessebene

[2]

das neue Plasmareinigungssystem Supernova

auf der Semicon in Shanghai. Es ist

für den Einsatz in großen Produktionslinien

konzipiert, daher achteten die Ingenieure

auf eine kompakte Grundfläche,

die beim fertigen Gerät 1 m 2 beträgt, und

eine geringe Höhe. Das Plasmareinigungssystem

kann über 700 kleine, etwa

30 mm breite, Bauteile pro Stunde reinigen

und übertrifft das Vorgängermodell

damit um 300 Teile.

Auch in puncto schonender Arbeitsweise

kann der Vorgänger nicht mithalten.

„Ältere Modelle mit großen Magazinen

bewegen ein Werkstück bis zu 80 Mal.

Für sensible Bauteile ist das problematisch,“

erläutert Lenherr. Im Gegensatz

dazu kommt die neue Anlage mit zwei

Horizontalbewegungen pro Bauteil aus.

Projektleiter Michael Haltinner ergänzt:

„Das Reinigungssystem ermöglicht ein

besseres Handling der Werkstücke, was

aus einem veränderten Entwicklungsansatz

resultiert.“

Neues Reinigungskonzept

In der Regel befördern Plasmareiniger die

zu reinigenden Bauteile in die Vakuumkammer.

Mit diesem Grundsatz brachen

die Entwickler. Nun fährt die Kammer

zum Bauteil. Zentrales Element der Anlage

ist ein höhenverstellbarer Tisch, der

Bauteile aufnimmt und als Boden der Vakuumkammer

fungiert. Für die Bewegungen

des Plasmareinigers sorgen drei

Achsen, die mit Servomotoren und kompakten

Antriebsreglern von Sigmatek

26 IEE · 6 2012

ausgestattet sind. Vor der Zündung des

Plasmas erzeugt eine Vakuumpumpe einen

Unterdruck von 0,1 mbar, bevor ein

Argon­Wasserstoff­Gemisch in die

Prozess kammer einströmt. Ein 600­W­

Netz teil erzeugt mittels hochfrequenter

Wechsel spannung das Plasma während

der Prozesszeit von etwa 20 s. Die Automatisierung

des gesamten Reinigungsprozesses

läuft über ein zentrales Control­

Panel. Durch die wenigen Bewegungen

verlassen gereinigte Bauteile die Anlage

auf dem gleichen Weg, auf dem sie gekommen

sind.

Platz im Schaltschrank sparen

Für die Automatisierung lieferten die Experten

von Sigmatek ein Komplettpaket:

Steuerung, Visualisierung und Bedienung.

Alle Funktionen befinden sich im ETV­

Control­Panel. Das spart Platz im Schaltschrank

und verringert den Verkabelungsaufwand.

Motion Control, SPS und Safety

sind ebenso ins zentrale Steuerungssystem

integriert. Das erleichtert die

Technik im Detail

Plasmareinigung

Gase befinden sich im Plasmazustand, wenn ihre

Moleküle überwiegend als Ionen vorliegen, also

wenn die Moleküle positiv oder negativ geladen

sind. Plasma wird daher auch als vierter Aggregatzustand

bezeichnet. Zur chemischen Reinigung

führt der Anwender das verunreinigte Objekt in

eine Vakuumkammer ein. Nach dem Abpumpen

der Umgebungsluft strömt Prozessgas ein, das

[2] Das Plasmareinigungssystem säubert über

700 Teile Bauteile pro Stunde.

Programmierung und ermöglicht eine

übersichtliche Strukturierung der Applikationssoftware.

Das modulare Servo­

Antriebssystem Dias­Drive 100 ist komplett

in die Systemarchitektur integriert.

Alle Parameter und Konfigurationsdaten

der Antriebe sind zentral in der Steuerung

abgelegt. Beim Austausch eines Servoantriebs

werden die Parameter automatisch

zurückgespielt. Die Kommunikation

zwischen der Steuerung und den Peripheriegeräten

erfolgt über das hart­echtzeitfähige

Ethernet­Bussystem Varan. Bei den

Servoantrieben funktioniert der Datenaustausch

direkt, für die Vakuumpumpe

und die Stromversorgung zur Plasmaerzeugung

über I/O­Module.

„Die Unterstützung von Sigmatek hat

dazu beigetragen, dass die Umsetzung der

Supernova so reibungslos funktioniert

hat,“ ist Haltinner überzeugt. Ein wichtiger

Faktor war der Einsatz des Engineering­Tools

Lasal. Ein Vorteil der objektorientierten

Programmierung ist die

Wieder verwendbarkeit von einmal erstellten

Applikationen. Haltinner beschreibt:

„Die Automatisierungssoftware

ist modular aufgebaut, flexibel und einfach

zu handhaben. Einmal erstellte

Funktionsklassen können wir in jedem

Projekt erneut einsetzen und einfach

anpassen.“

Autorin

Ingrid Traintinger

Marketing Kommunikation bei der Sigmatek GmbH &

Co KG


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Link zu Sigmatek

Link zu UCP

durch hochfrequenten Wechselstrom zu Plasma

wird. Die ionisierten Gasmoleküle sind reaktiv und

bilden zusammen mit Verunreinigungen an der

Oberfläche des Werkstücks gasförmige Moleküle.

Schmutzpartikel verlassen die Objektoberfläche

also ohne diese zu verändern und lassen sich

während des Prozesses aus der Vakuumkammer

absaugen.


Bildquelle: ICS Bildquelle: Berghof Bildquelle: Matrix Vision Dual-GigE-Kamera

TECHNIK Prozessebene

Doppelt vernetzt läuft schneller

Matrix Vision: Viele Applikationen

benötigen hohe Auflösungen bei

gleichzeitig immer höheren Frame-

Raten. Das Unternehmen bietet für

Codesys-Steuerung

Display-SPS einfach montieren

Berghof: Die SPS Basic-Plus ergänzt

die Codesys-Displaysteuerungen

des Typs DC1000. Zu ihren

Merkmalen zählen die zweite Ether-

Industrie-PDA

Im mobilen Außendienst

ICS: Basierend auf dem Prozessor

PXA 310 von Marvell und dem vorinstallierten

Betriebssystem Windows

Mobile 6.5 ist der Modat-335

diese Anwendungen die neue mv-

Bluecougar-XD mit zwei Gigabit

Ethernet-Schnittstellen. Dual GigE

bewerkstelligt hierbei Transferraten

bis zu 240 MB über 100 m. Dies

ermöglicht es, schnelle VGA-Sensoren

mit bis zu 600 fps, hochauflösende

CMOS-Sensoren mit bis zu

4 MPx und 60 fps und neue Sony-

CCD-Sensoren mit bis zu 6,1 MPx

zu verwenden.

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net-Schnittstelle, das SD-Card-

Interface und die Snap-In-Montage.

Mit dieser einfachen, werkzeuglosen

Montagetechnik ist es möglich,

die SPS direkt in die Maschine einzubauen.

Im Schaltschrank befinden

sich dann nur noch die I/O-

Komponenten, die sich über Ethercat

oder CANopen verbinden lassen.

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ein mechanisch stabiles Industrie-

PDA. Kommunikation ist per Wlan,

GPS, WCDMA/HSDPA/GPRS und

Bluetooth möglich. Es hat einen

RFID-Leser, 1D- und 2D-Barcodeleser

sowie eine 3-MPx-CMOS-

Kamera, außerdem Mini-USB 2.0

und einen 16-Pin-Konnektor. Das

3,5“-Touch-LC-Display ist sonnenlichtlesbar.

Das Gerät ist nach IP54

zertifiziert.

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Bildquelle: alle Bilder OSADL

TECHNIK Prozessebene

64-Bit-Mikroprozessoren

Steuert und visualisiert

zugleich – in Echtzeit

Stromsparende Embedded-Anwendungen verlangen nach Echtzeitbetrieb und Langzeitverfügbarkeit.

Bisher mussten deshalb allerdings viele Applikationen auf eine hohe

Grafikleistung verzichten. AMD hat dieses Problem durch eine Low-Power-CPU mit

leistungsstarker Grafikeinheit auf einem Chip gelöst. Das Open Source Automation

Development Lab hat sie intensiv getestet.

Wer sich dieser Tage umschaut,

sieht eine Unmenge an Geräten

wie E-Book-Reader, Handys

und Tablets, die hochauflösende

Grafik und Videos wiedergeben. Dieser

Trend schlägt sich auch in Embedded-

Anwendungen nieder. Und das nicht nur

in Verkaufsautomaten, POS- und Kiosk-

Systemen sowie im Digital Signage- und

Gaming-Bereich, sondern auch in HMIs

28 IEE · 6 2012

für die Automatisierung, die Steuerung

und Visualisierung auf einem System vereinen.

Aber Lösungen für energiesensitive

Applikationen, die Echtzeitbetrieb mit

unterstützender Software und Langzeitverfügbarkeit

benötigen und die diese

Grafikleistung nutzen wollen, gab es bisher

nicht. Mit der Einführung der Accelerated

Processing Unit (APU) bietet AMD

nun eine Lösung mit einer hohen Grafik-

Zur AMD G-Series

gehören die Embedded-Varianten

der Fusion-Prozessor-Familie.

leistung pro Watt: APUs liefern mithilfe

der integrierten Grafikeinheit laut dem

Benchmark-Tool 3D-Mark 2006 dreimal

mehr Leistung pro Watt als die vorherige

Generation der Sempron-210U-Plattform.

Damit ist die AMD Embedded-G-

Series für Multimedia-Anwendungen auf

kleinem Formfaktor ebenso geeignet wie

für viele unterschiedliche Embedded Designs.

Bleibt die Verfügbarkeit.


Eine lange Verfügbarkeit ist entscheidend

Die Herstellung von CPUs und Grafikprozessoren

für Consumer- oder PC-

Applikationen unterscheidet sich deutlich

von der von Komponenten für Embedded

Applikationen. Für erstere müssen die

Hersteller die Chipdesigns ständig aktualisieren

und die Halbleiterfabriken häufig

umrüsten, um im Wettbewerbsumfeld die

bestmögliche Leistung zu einem niedrigen

Preis liefern zu können. Rüstet der Hersteller

aber eine Halbleiterfabrik um,

kann diese die bisherigen Produkte nicht

mehr produzieren. Um also eine Langzeitverfügbarkeit

zu garantieren, müssen

Halbleiterhersteller ihre Produkte für die

Fertigung in Produktionsstätten entwickeln,

die Langzeitverfügbarkeit anbieten

und ihre Produkte auf diese migrieren,

bevor sie ihre eigenen Werkshallen

umrüsten. Das kann eine Menge Zeit und

Geld kosten, ist aber für die Anforderungen

von Embedded-Applikationen un-

Messergebnisse im Detail

Die Echtzeitfähigkeit der AMD G-Series

Das Open Source Automation Development Lab

führte mehr als 400 Messzyklen in über sieben

Monaten durch, was einer Gesamtzahl von über

40 Milliarden Einzelmessungen entspricht. Auf

diese Weise ist das Ergebnis sehr aussagekräftig.

In allen Fällen diente ein echtzeitfähiges Mainline-

Linux als Betriebssystem. In der abgebildeten

Grafik liegen die ältesten Messungen hinten, die

neuen vorn.

Der Determinismus ist daran zu erkennen, dass

– nach einer anfänglichen Optimierungsphase –

in keinem einzigen Fall der letzten 200 Mess-

TECHNIK Prozessebene

verzichtbar. Die AMD Embedded Solutions

Group (AESG) bietet eine große

Bandbreite an Produkten, die speziell für

Embedded Applikationen ausgelegt sind

– alle mit sieben Jahren zugesicherter Verfügbarkeit.

Was ist Echtzeitfähigkeit?

Damit der Prozessor aber für Steuer ungen

geeignet ist, muss er beweisen, dass er tatsächlich

echtzeitfähig ist. Dabei ist Echtzeitfähigkeit

ein etwas unglücklicher Begriff.

Besser ist Determinismus. Dieser

bezieht sich auf die Reaktionszeit des Systems

auf Interrupts, also asynchrone, externe

Ereignisse, wie die Pegeländerung

eines digitalen Input-Signals oder das

Eintreffen eines aktualisierten Messwerts

über eine serielle Verbindung. Wie

deterministisch sich ein System verhält,

bestimmt seine Reaktionszeit. So könnte

die Definition eines bestimmten Echtzeitsystems

beispielsweise lauten, dass ➜

zyklen eine Latenz von 150 µs überschritten wurde.

Während der Optimierung haben die Spezialisten

unter anderem das Throttling, das heißt, die

Reduktion der Taktfrequenz des Prozessors bei

geringer Last, abgeschaltet. Sollten Applikationen

mit längeren Zyklusintervallen arbeiten, sind aufgrund

der zunehmend komplexen Sleepstate-

Mechanismen der Prozessoren zukünftig auch

Messungen mit entsprechend längeren Intervallen

erforderlich. Das Open Source Automation

Develop ment Lab arbeitet derzeit an geeigneten

Testverfahren.

Für diese Messung

kam der AMD-G-

Series-T56N mit

1 400 MHz zum

Einsatz.

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IEE · 6 2012 29


TECHNIK Prozessebene

sich dieses für eine Deadline von 200 µs

deterministisch verhält. Das bedeutet,

dassunter den gegebenen Betriebsbedingungen

externe Ereignisse grundsätzlich

immer innerhalb von 200 µs zu einer Reaktion

auf Applikationsebene führen. Dabei

ist keine Ausnahme erlaubt.

Die Echtzeitfähigkeit der APU messen

Um die Echtzeitfähigkeit zu messen, erzeugt

der Techniker üblicherweise ein internes

oder externes Signal, das eine

Interrupt-Verarbeitung auslöst, das wiederum

einen Prozess aufweckt. Die Dauer

von der Injektion des Signals bis zum

Arbeits beginn des Prozesses im Userspace,

also dem Bereich, auf den der Anwender

zugreifen kann, stellt die sogenannte

Gesamt-Latenz dar. Diese Messung

wiederholt der Techniker nun sehr

häufig, zum Beispiel 100 Millionen Mal.

Der längste jemals gemessene Wert ergibt

dann das eigentliche Messergebnis, das

auch Worst-Case-Latency heißt. Ein Histogramm

bildet die Latenzklassen auf der

linearen x-Achse und die Messwert-Häufigkeiten

auf der logarithmischen y-Achse

grafisch ab. Dadurch lassen sich auch geringe

Häufigkeiten sichtbar machen.

Wer garantiert die Richtigkeit der Messung?

Das Open Source Automation Development

Lab (OSADL) hat das Ziel, die technischen,

administrativen und juristischen

Voraussetzungen für den Einsatz von

Open-Source-Software in der Industrie

TECHNIK Prozessebene

Bendienterminal

Software inklusive

AMC Analytik & Meßtechnik: Maschinen,

Anlagen und Automatisierungssysteme

sind Einsatzgebiet

der Webop-2000T-Serie. Mit Displaygrößen

von 4,3 bis 10,1“ eignen

sich die Terminals als Visualisierungs-

und Bediengeräte oder

als HMI-Anlagenvisualisierung mit

Kommunikations-Gateways zum

Anbinden an SPS-Steuerungen, als

Visualisierungsmonitoring von Statuszuständen

und Senorik-Anzeigewerten

von feldbusbasierenden

Adam/Apax-Datenerfassungsnetzwerken.

Die Geräte verfügen über

30 IEE · 6 2012

bereitzustellen. Im Rahmen der Technik-

Projekte hat die Vereinigung im Jahr

2010 ein Testzentrum zur Langzeitüberwachung

und Qualitätssicherung von

Open-Source-Software eingerichtet, die

OSADL QA-Farm. Auf den über 40 Systemen

laufen derzeit sechs AMD-Prozessoren,

von denen einer die AMD Embedded-G-Series-T56N-APU

ist, die auch die

angesprochenen Messwerte lieferte. Das

entsprechende Evaluation-Board befindet

sich in Rack 3/Slot 4, die Daten sind öffentlich

einsehbar.

Grafikorientierte Anwendungs-

bereiche erschließen

Die Anwendungsbereiche von Echtzeitsystemen

mit Embedded-Grafik sind Geräte,

Maschinen, Anlagen und Fahrzeuge,

die eine attraktive und leistungsfähige

grafische Benutzeroberfläche (GUI) benötigen,

aber aus Kosten-, Strom- oder

Platzgründen mit einem einzigen Computer-Board

beziehungsweise Prozessor auskommen

müssen. Die echtzeitpflichtigen

Prozesse erledigen dabei die Steuerungs-

und Regelungsaufgaben, deren Echtzeitfähigkeit

auch dann erhalten bleibt,

wenn Grafikroutinen mit hoher Geschwindigkeit

das Mensch-Maschinen-

Interface gestalten. Dafür sorgt das

Betriebssystem mit Multitasking und prioritätsbasiertem

Scheduler; es ist aber darauf

angewiesen, dass CPU und GPU sich

nicht gegenseitig behindern. Anwendungsbereiche

finden sich also in prak-

ARM9-basierende Riscprozessoren

mit 200 MHz und 32/64MB Flashspeicher.

Schnittstellen wie

RS232/422/485, Ethernet und USB

übernehmen die Kommunikation.

Zum Lieferumfang gehört die EntwicklungssoftwareWebOP-Designer

2.0 – eine Komplettlösung für

Fabrikautomation, Verpackungsindustrie,

Etikettierung und Abfüllanlagen.

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Bildquelle: Adlink

tisch allen Applikationen, von der industriellen

Steuerung bis hin zum Medizingerät.

Insbesondere Projekte, die eine lange

Produktlebensdauer, stromsparende und

kostengünstige Designs und eine hohe

Grafikleistung erfordern, profitieren von

den Eigenschaften der Plattform. Eine

lange Produktlebensdauer ist nicht zuletzt

ein wichtiges Kriterium bei zertifizierten

Geräten, zum Beispiel in der Medizintechnik,

für In-Vehicle-Applikationen, in

der Luft- und Raumfahrt sowie bei der

Verkehrssteuerung. Applikationen die

keine Grafikausgabe benötigen, können

die integrierte Grafikeinheit nutzen, um

die CPU bei extrem rechenintensiven Aufgaben,

wie der Objekterkennung in intelligenten

Kamerasystemen, zu unterstützen.

Alternativ ist die AMD Embedded

G-Series zudem als reine CPU-Variante

(ohne GPU) als ein effizienter Rechenknecht

für tief eingebettete Embedded-

Systeme ohne GUI erhältlich.

Autoren

Dr. Carsten Emde

ist Geschäftsführer der Open Source Automation

Development Lab.

Cameron Swen

ist Manager für Embedded Marketing bei der AMD

Embedded Solutions Group.

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Link zu Open Source Automation Development Lab

Link zur AMD Embedded Solutions Group

Link zu Kontron

Framegrabber

Mehrere Kameras synchronisieren

Adlink: Der Framegrabber Vision

GIE64+ mit PoE-Kameraversorgung

entspricht dem Netzwerkprotokoll-

Standard IEEE 1588 und unterstützt


PCI Express x4 sowie vier unabhängige

Gigabit-Ethernet-Ports. Die

Karte ist kompatibel mit GigE-Vision-Kameras

und eignet sich für

Produktionsumgebungen mit Multi-

Kamera-Bilderfassung. Dabei benötigt

ein vierkanaliges Bildverarbeitungssystem

mit der Karte nur

vier statt der üblichen zwölf Kabel.

Ethernet-Kanalbündelung verdoppelt

die Netzwerkgeschwindigkeit.

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Bildquelle: Stemmer Imaging Bildquelle: Dehn

Halle 11.1, Stand E15

Kombi-Ableiter

Geschützte Photovoltaik

Dehn: Der Kombi-Ableiter Dehnlimit

PV 1000 V2 schützt Photovoltaik-

Generatoren und Wechselrichter

TECHNIK Prozessebene

Halle 11.1, Stand C15

Sicherheitssysteme

Kraftwerk unter Kontrolle

Hima: Ein Beispiel für verteilte Automatisierungskonzepte

in der sicherheitsgerichtetenAutomatisierung

ist das Braunkohle-Großkraftwerk

Boxberg. Im Neubau des

675-MW-Kraftwerksblocks R sind

fünf Sicherheitssysteme der Himax-

Serie im Einsatz. Eines wird als

Emergency-Shutdown-System im

Kesselschutz eingesetzt; vier

Sicherheitssysteme kommen als

Burner-Control-Systeme (BCS) in

den Kohlemühlen für 24 Kohlebrenner,

acht Ölbrenner und zwei Slop-

auch bei direkten Blitzstoßströmen.

Ein Gerät kann durch Mehrfachklemmen

mehrere Strings schützen.

Der Ableiter lässt sich unkompliziert

an den örtlichen Potenzialausgleich

und die Erdungsanlage

anschließen. Der Klemmbereich ist

auf die in der Photovoltaik üblichen

Anschlussquerschnitte ausgerichtet.

ölbrenner zur Anwendung. Sie verarbeiten

sicherheitstechnisch über

1 700 Ein- und Ausgangssignale.

Die bis SIL 3 einsetzbaren Steuerungen

sind in die Bedien- und Beobachtungsfunktionen

des Leitsystems

ME 4012SN von Mauell via

Modbus TCP und OPC A&E integriert.

Bildverarbeitungssystem

Feine Oberflächeninspektion

Stemmer Imaging: Das Bildverarbeitungssystem

Trevista kontrolliert

schnell und präzise Objekte mit

schwierig zu prüfenden Oberflä-

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chen. Es schließt die Lücke zwischen

der 2D-Bildverarbeitung und

der optischen 3D-Formerfassung.

Durch eine strukturierte, diffuse

Beleuchtung und einen speziellen

Berechnungsalgorithmus liefert die

Technik hochwertige Bilder. Die in

Reliefbildern dargestellte Oberflächentopografie

ermöglicht es, Fehlermerkmale

von wenigen Mikrometern

Tiefe anzuzeigen.

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ESCHA Bauelemente GmbH

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TECHNIK Prozessebene

Sicherheitsschalter

In der Prozessindustrie kommt der Sicherheitsabschaltung, die der funktionalen Sicherheit

dient, eine besondere Bedeutung zu, so etwa in Backup-Systemen mit hohen DC-

Spannungen. Das von Weidmüller angebotene neue Sicherheitsrelais SCS 24V DC SIL3

kommt bei der Notfallabschaltung von Anlagen und Anlagenteilen zum Einsatz.

Funktionale Sicherheit ist nach der

Norm EN/IEC 61508 dann gegeben,

wenn das Risiko durch

Sicherheitssysteme und organisatorische

Maßnahmen auf ein tolerierbares Maß

verringert ist. In diesem Fall kommen

SIL-3-Relais zur Notfallabschaltung

(Emergency Shutdown) zum Einsatz.

Einen solchen Vorgang gilt es nicht dauerhaft,

sondern lediglich in Notfallsituationen

anzusteuern – höchstens einmal

32 IEE · 6 2012

pro Jahr. Entsprechend genügt hier der

Betrieb mit niedriger Anforderungsrate

(Low-Demand-Mode). Aber auch die Betriebsart

High-Demand-Mode (mit hoher

Anforderungsrate) spielt eine zentrale

Rolle bei der Herstellung funktionaler

Sicherheit. Ein Beispiel hierfür sind Überfüllsicherungen

von Tankanlagen, deren

Steuerung ein permanenter Prozess ist.

Das Sicherheitsrelais ist für beide Anforderungen

geeignet. Der TÜV Nord zertifi-

Das Sicherheitsrelais schaltet im

Notfall Anlagen und Anlagenteile

in der Prozessindustrie ab.

Für mehr und

weniger Spannendes

Halle 11.0, Stand C4

zierte das Gerät daher gemäß EN 61508

für die Sicherheitsstufe SIL3.

Doppelt sichert besser

In technischer Hinsicht setzt der Hersteller

auf Bewährtes: So signalisieren Statusanzeigen

die einwandfreie Funktion des

Relais: Zwei gelbe LEDs für ‚Relay Output‘

(Sicherheitskreis) beziehungsweise

‚Monitor‘ (Überwachungskreis) erleichtern

die Fehleranalyse. Im Ausgang des


Sicherheitskreises sind drei Relais in Reihe

geschaltet. Diese Schaltung sorgt für

eine zuverlässige Trennung im Sicherheitskreis.

Ein Problem beim Einsatz des

Relais in prozesstechnischen Anlagen ist

es, unterschiedliche Versorgungsspannungen

abzudecken. Beispielsweise ist die

Betriebsspannung von Backup­Systemen

sehr hoch. Deswegen hat der Hersteller

sein Sicherheitsrelais zusätzlich mit einem

Überwachungskreis (Monitorkreis) ausgestattet,

der einen Weitspannungseingang

hat und somit diese Anforderung

abdeckt. So besitzt ein Gerät gleich zwei

Funktionsbereiche: Neben der sicherheitsgerichteten

Abschaltung (SIL3) sorgt es

auch für eine galvanische Trennung von

Feldsignalen im Bereich von 24 bis 230 V

AC/DC und meldet diese an die übergeordnete

Steuerung. Durch eine Spezialschaltung

ist der Sicherheitskreis außerdem

immun gegen Testimpulse, die

üblicher weise Distributed Control Systeme

(DCS) einsetzen, um den Status der

Signalkreise zu überwachen. Die maximal

zulässige Schaltspannung beträgt

[1]

[1] Die interne 5-A-Standardsicherung schützt

vor Kurzschlüssen.

250 V AC/30 V DC, der maximal zulässige

Schaltstrom ist auf 5 A begrenzt, den

eine interne 5­A­Standardsicherung absichert.

Die typische Ausschaltzeit liegt bei

14 ms, die Einschaltzeit bei 7 ms. Der

Eingang des Sicherheitskreises weist folgende

Werte auf: Nennsteuerspannung

24 V DC (±20 %) und 35 mA Stromaufnahme.

Zum schnellen Vor­Ort­Aus­

Der Automatisierungsmarkt

auf einen Blick

Sie möchten wissen, welche Produkte und Dienstleistungen

die relevanten Anbieter der Automatisierungsbranche

zu bieten haben? Dann ist IEE Branche im Fokus genau das

Richtige für Sie. Sie finden darin komplette Marktübersichten

mit Anbieter-Adressverzeichnis und aussagekräftige

Unternehmensporträts. Erscheint am 06. Juli 2012.

Hüthig GmbH

Im Weiher 10

69121 Heidelberg

Tel. 0 62 21/489-0

Fax 0 62 21/489-481

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Bestellung unter:

Tel.: +49 (0) 6221/489-305

petra.geiger@huethig.de

Teilnahme Anbieter:

Tel.: +49 (0) 6221/489-326

anja.breuer@huethig.de

Annahmeschluss: 06. Juni 2012

Erscheinungstermin: 06. Juli 2012

Autor

TECHNIK Prozessebene

tausch ist die Sicherung von außen zugänglich.

Der Monitorkreis verfügt über

einen Weitbereichs­Spannungseingang

von 24 V AC/DC bis 230 V AC/DC und

eine typische Einschaltzeit von 21 ms.

Das Sicherheitsrelais ist im Temperaturbereich

von ­25 bis 50 °C uneingeschränkt

betriebsfähig. Die äußeren Abmessungen

betragen 113,6 mal 22,5 mal

117,2 mm. Dadurch benötigt das Sicherheitsrelais

nur wenig Platz auf TS­

35­DIN­Tragschienen in Schaltschränken

mit Schutzart IP20. Leiter im Querschnittsbereich

von 0,14 bis 2,5 mm 2 lassen

sich via Schraubanschluss rüttelsicher

anschließen.

Joachim Janik

ist Produktmanager für Sicherheitsrelais bei der

Weidmüller GmbH & Co. KG in Detmold.

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Branche im Fokus

2012/2013

Bild: Dragan Trifunovic/fotolia.com

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IEE · 6 2012


33


Bildquelle: EVT

Bildquelle: E-T-A

TECHNIK Prozessebene

Color-Sensor

Sensor für die Bildverarbeitung

EVT: Der Color-Sensor ist für die

Kontrolle von farbigen Produkten in

der Produktion konzipiert. Die Anwendungen

reichen von der Inspektion

von Sicherungskästen in der

Automobilindustrie bis hin zur Prü-

Schutzschalter

Thermisch-magnetische

Sicherungsautomaten

E-T-A: Die ein- und zweipoligen

Schutzschalter der Baureihe 2216-

S sind in verschieden Nennströmen

von 0,5 bis 16 A erhältlich. Optional

sind sie mit integrierten Signalkontakten

zur Einleitung von Alarm-

34 IEE · 6 2012

fung der Bestückung von Buntstiften

in ihre Verpackungen. Auch das

Lesen beliebig farbiger Schrift über

Barcodes, Datamatrix-Codes oder

Pharmacodes lässt sich damit umsetzen.

Die grafische Programmierung

der Prüfprogramme erfolgt

über die Software Eye-Vision. Mit

der Drag-and-Drop-Funktion sind

die Programme nach wenigen

Arbeitsschritten einsatzbereit.

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und Folgeschaltungen oder zur

Anzeige der Hauptkontaktstellungen

ausgerüstet. So sind die Geräte

für AC-Spannungen bis 240 V

(50/60 Hz) und für DC-Spannungen

bis 50 V (einpolige Versionen) beziehungsweise

80 V (zweipolige Versionen)

ausgelegt. Mittels dreier unterschiedlicher

Kennlinien ist es

möglich, den Schutzschalter an die

zu schützenden Lasten und Leitungen

anzupassen.

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Bildquelle: Micro-Epsilon

Bildquelle: Euchner

Farbmesssystem

Farbnuancen messen

Micro-Epsilon: Farben nicht nur erkennen

und vergleichen, sondern

messen und im Farbraum einordnen

– das kann das neue Farbmesssystem

Colorcontrol ACS 7000.

Die richtige Farbe ist eines der

Sicherheitsschalter

Dezentrale Peripherie

direkt anschließen

Euchner: Sicherheitsschalter der

Baureihen CES und CET lassen sich

über M12-Steckverbinder direkt an

dezentrale Peripheriesysteme wie

Simatic ET 200pro oder ET 200S

anschließen und vereinfachen so

wichtigsten Qualitätskriterien bei

optisch ansprechenden Produkten.

Das System arbeitet berührungslos

bei 50 mm Abstand und eignet sich

für die Serienproduktion besonders

bei anspruchsvollen Oberflächen.

Nach dem Spektralwertverfahren

ermittelt es die einzelnen Farbwerte

mit einer Auflösung von


Bildquelle: Comp-Mall

Bildquelle: Advantech

Bildquelle: Werma

Bildquelle: Unitro Fleischmann

Video-Grabber-Karten

Zur Aufnahme von HD-Videos geeignet

Comp-Mall: Die neuen HDC-Karten

können in Echtzeit Full-HD-Videos

im Format H.264 komprimieren und

dekomprimieren. Verwendet wird

der H.264 Codec von Fujitsu. Die

Video-Grabber-Karten der HDC-

401-Serie sind für PCI-Express oder

PCI Bus erhältlich und besitzen je

einen DVI-I-Ein- und Ausgang.

Video- und Audio-Signale lassen

Embedded Computer

Energieeffiziente Atom-Plattformen

Advantech: Die auf Intels Atom-

Prozessorserien N2000 und D2000

basierende Embedded-Plattformen

umfassen Computer-On-Modules,

Single-Board-Computer, Industrial-

Motherboards und Embedded-Box-

PCs. Die Prozessoren weisen eine

geringe Stromaufnahme auf: So

besitzt etwa der mit 1,6 GHz getaktete

Dual-Core-Atom-Prozessor

TECHNIK Prozessebene

Störmeldesysteme

Blinkende Hupe gewinnt iF Product Design Award

Werma: Die Jury hat die Signalgeber

der Produktserie 43x, die sowohl

optische als auch akustische

Signale ausgeben, jüngst mit dem

Design-Preis ausgezeichnet. Die

Signalgeber besitzen als optisches

Signal ein LED-Dauerlicht, ein LED-

Rundumlicht oder eine kombinierte

Version mit LED-Dauer-, -Blitz- oder

-Flackerlicht. Bei der akustischen

Störmeldemodule

Versorgungseinrichtungen überwachen

Unitro Fleischmann: Die Fronteinbau-Störmeldemodule

FSB-P bieten

8 bis 16 oder 8 bis 48 quittierbare

Blinkstörmeldungen, deren

LED-Anzeige sich beschriften lässt.

Optional gibt es acht Relaisausgänge.

Die Module gibt es mit Melde-

und Versorgungsspannungen in den

Bereichen 24 bis 230 V AC und 24

bis 220 V DC, mit integrierter Hu-

sich speichern und gleichzeitig

weiterleiten, zum Beispiel für die

direkte Betrachtung. Die Karten

nehmen zu acht HD-Signale parallel

in einem PC-System auf.

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N2600 eine TDP von weniger als

3,5 W. Der COM-Express-Mini SOM-

7565 eignet sich für verbrauchsarme

Handhelds. Der COM-Express-

Compact SOM-6765 hat einen TDP

von etwa 10 W.

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Ergänzung kann der Anwender zwischen

Summer, Mehrtonsirene und

einer Hupe wählen. Neben der Variante

für Bodenmontage sind die

Signalgeber auch mit integriertem

Montagewinkel erhältlich.

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pen- und Sammelmeldung. Das

Modul Outr mit 16 Ausgangsrelais

für hohe Spannungen (Schließer

220 V DC; 0,3 A) besitzt zwei Sammelmeldeausgänge

und einen

Hupenausgang als Wechsler.

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NEUE LEISTUNGSSTARKE

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Bildquelle: alle Bilder Patlite

TECHNIK Prozessebene

Neuer Look: Das

schlichte, aber

effiziente Design

des Netzwerküberwachungsgeräts

Netzwerküberwachung

Auch aus der Ferne

alles im Blick

Ohne PCs und Industrie-PCs kommt heute kein Unternehmen mehr aus. Störungen im

Computersystem können deshalb schwerwiegende Folgen haben, bis hin zu Produktionsausfällen.

Hohe Kosten wären die Folge. Netzwerküberwachungssysteme sorgen

für einen reibungslosen Betrieb.

Computer bestimmen nicht nur

den Büroalltag, als Industrie

Computer organisieren sie in

den meisten Betrieben auch die industrielle

Fertigung. Störungen wie eine fehlerhafte

Datenübertragung können den Produktionsprozess

zum Stillstand bringen,

bremsen oder dafür sorgen, dass aus

36 IEE · 6 2012

einem kleinen Fehler eine große betriebsübergreifende

Störung wird. Eine permanente,

genaue Überwachung des

Firmennetzwerks deckt solche Störungen

rechtzeitig auf und verhindert hohe Folgekosten

für das Unternehmen.

Zwar gibt es eine Reihe automatischer

Kontrollmöglichkeiten wie beispielsweise

Systemüberwachungs­Software. Doch je

komplexer die Softwarelösungen werden,

desto häufiger treten Situationen auf, in

denen Befehle direkt am PC, die der Administrator

selbst ausführen muss. Störungsmeldungen

durch Kunden oder

Mitarbeiter sind so ein Fall. Patlite, ein

Entwickler und Hersteller optischer und


akustischer Meldesysteme, konzipierte

daher ein Netzwerküberwachungsgerät

für die kostengünstige Funktionskontrolle

von bis zu 24 Netzwerkkomponenten.

„Der Signalturm NHL überwacht sowohl

den Server-Monitor als auch die Monitor-

Software und damit den aktiven wie inaktiven

Status aller Geräte. Und das, ohne

dass ein zusätzlicher PC erforderlich

wäre“, erklärt Patlite-Geschäftsführer

Udo Will. Störungen einer Server-Kontrollsoftware

meldet er automatisch dem

Systemadministrator beziehungsweise

dem Anlagenverantwortlichen. Der kann

umgehend reagieren und so weitere Störungen

und Produktionsbeeinträchtigungen

durch eine verzögerte Fehlerbeseitigung

vermeiden.

Der Signalturm bietet zahlreiche Möglichkeiten

zur Störungsanzeige: Eingesetzt

als Ping-Gerätemonitor überwacht er, ob

[1]

[1] Mit der iPhone oder iPad-App können

Netzwerkadministratoren den Systemstatus

auch aus der Ferne kontrollieren und

quittieren.

[2] Der Signalturm wird von vorne per

Knopfdruck bedient.

sämtliche Komponenten eines

Netzwerks mit diesem verbunden

sind. Dazu initiiert er Ping-Interaktionen

– eine Anfrage, die jedes

Netzwerkgerät beantworten muss

– für bis zu 24 Geräte und warnt

den Verantwortlichen mit einem

Licht/Ton-Signal, falls eine Ping-

Antwort ausfällt.

Einfach überwachen

Ebenso zeigt der Signalturm die

von Routern, Druckern oder Switches

im Fall einer Fehlfunktion erzeugten

Mitteilungen als Licht/Ton-

Signal an. Dies erfolgt über sogenannte

Trap-Agenten des Netzwerkprotokolls

Simple Network

Management Protocol

(SNMP), die eine unaufgeforderte

Nachricht an

den Manager sendet,

wenn ein Ereignis eingetreten ist.

Der Signalturm lässt sich ebenfalls zur

Kontrolle wichtiger Hintergrundanwendungen

einsetzen. Auch die Remote-

Überwachung ist möglich: Auf Wunsch

verschickt der Signalturm E-Mails mit bis

zu acht Ereignismeldungen an den Systemadministrator.

Je nach Ereignis lassen

sich E-Mail-Titel und -Text zuvor programmieren.

Ganz neu ist die Signal Tower

App. Sie ermöglicht die Kontrolle und

Quittierung des Systemstatus via iPhone

und iPad.

Einfaches Setup und gute Sichtbarkeit

Die Kontrolle des Signalturms erfolgt

durch RSH-Befehle in Verbindung mit

handelsüblicher Management-Software.

RSH (Remote Shell) ist ein Programm,

das es ermöglicht, auf einem entfernt stehenden

Rechner Kommandos und Pro-

[2]

TECHNIK Prozessebene

gramme auszuführen. Das gesamte Setup

des Signalturms kann der Anwender per

Webbrowser über seine IP-Adresse vornehmen.

Auch integrierte Firmware lässt

sich einfach per Webbrowser aktualisieren.

Der Signalturm ist wahlweise ohne oder

mit Wechselstromadapter verfügbar. Im

ausgeschalteten Zustand sind die LED-

Module weiß. Eingeschaltet leuchten sie

je nach Ereignis in Rot, Gelb oder Grün.

Für gute Sichtbarkeit – auch in hell erleuchteten

Räumen – sorgen ein diffuser

Reflexionsspiegel, der patentierte spezielle

Linsenschliff sowie Hochleistungs-

LEDs. Der Signalturm warnt mit drei unterschiedlichen

Licht- und vier verschiedenen

Tonmustern. Abgestimmt auf das

jeweils auftretende Ereignis zeigt er entweder

Dauerlicht oder zwei verschiedene

Blinkmuster und kombiniert diese mit

den Tonmustern ‚langsam‘, ‚schnell intermittierend‘,

‚Dauerton‘ oder ‚kurzer

Alarmton‘.

Autorin

Adriane Richter

Leitung Marketing bei der Patlite Europe GmbH in

Halbergmoss.

IEE · 6 2012


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37


38 IEE · 6 2012

TECHNIK Prozessebene

Laserquelle

Stabile Wellenlänge

Z-Laser: Ausgestattet mit intelligenten

Überwachungsfunktionen und

thermoelektrischer Kühlung bietet

die Laserquelle ZQ2 eine hohe Sta-

Bildquelle: Schneider Electric Bildquelle: Pilz Bildquelle: Z-Laser

Sicherheitsschalter

Ein Sensor erkennt drei Positionen

Pilz: Sicheres Überwachen und Erkennen

von bis zu drei Positionen

bietet dieser codierte Sicherheitsschalter

der Psencode-Produkt-

Sicherheitsschalter

Schlank und stark

Schneide Electric: Am Türrahmen

von Maschinenzugängen angebracht

halten die schmalen Sicherheitsschalter

XCS-LE und XCS-LF

bilität in Bezug auf Leistung und

Wellenlänge. Der Aufbau ist auf die

Hochleistungsquelle (7 000 mW/

600 bis 1 100 nm) mit hoher Genauigkeit


Bildquelle: Transtec

Bildquelle: GE Intelligent Platforms

Bildquelle: Fluke

Industrie-PC

Stärker und sparsamer

Transtec: Bis zu 20 % mehr Leistung

und 40 % weniger Stromverbrauch

als der Vorgänger versprechen

die Industrierechner Senyo

700. Die höhere Energieeffizienz

basiert auf der erstmals eingesetzten

22-Nanometer-Technologie und

dreidimensionalen Transistoren.

COM-Express-Modul

Stoß- und vibrationsfest

Thermografiekamera

Wärme im Blick

Fluke: Die Thermografiekameras

Ti100 sind mit IR-Optiflex-Fokussystem

und IR-Fusion-Technik ausgerüstet.

Der automatische Fokus

Auch die in der eingesetzten Intel

Ivy-Bridge-CPU integrierte Grafikeinheit

HD 4000 liefert nach Herstellerangaben

bis zu 200 % mehr

Leistung als die Vorgängerin. Außerdem

unterstützt die GPU DX 11 und

OpenCL 1.1 sowie PCI-Express 3.0.

Ebenfalls verbessert ist die AVX-

Beschleunigung. Die Chipsätze Z77

und H77 unterstützen SSD-Caching

und beschleunigen damit den

Zugriff auf die Daten und den Start

typischer Businessanwendungen.

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GE Intelligent Platforms: Das COM-

Express-Modul B-COM6-L1200

eignet sich für OEMs, die Rechnermodule

in Ausrüstungen für industrielle

oder andere raue Anwendungsbereiche

verwenden. Die

Trennung von Trägerkarte und Prozessor

ermöglicht den einfachen

Austausch des Prozessors. Prozessor

und Speicher sind mit dem

Board verlötet und so stoß- und

mit manueller Fokusoption für Nahaufnahmen

ermöglicht schnelle

Aufnahmen mit scharfen Bildern.

Die IR-Fusion-Technik sorgt für präzises

Anvisieren und Auslösen, sodass

sich bis zu drei digitale Bilder

und Infrarotbilder in einem einzelnen

Bild kombinieren lassen, um

Problembereiche zu dokumentieren.

Die Kamera wiegt 0,73 kg und

ist so ausbalanciert, dass sie sich

mit einer Hand bedienen lässt. Zudem

sind alle Tasten auch mit behandschuhtem

Daumen zu erreichen.

Der integrierte Kompass er-

Bildquelle: Beijer

Touchdisplay

Intuition statt Einarbeiten

Beijer: Mithilfe von Navigationshilfen

will die HMI-Lösung IX die

Einarbeitungszeit für die Maschinenbedienung

verkürzen. Das sogenannte

Action-Menü bringt eine

mehrstufige Bedienstruktur platzsparend

auf den Touchbildschirm.

Projektingenieure entwerfen die

vibrationsfest. Zur Auswahl stehen

Via-Nano- und Via-Eden-Prozessoren

bis 1,2 GHz (x2), ab 3,5 W. Dazu

kommen Speicherausbauten bis

8 GB DDR3-SDRAM, Gigabit-Ethernet-Port,

acht USB-2.0- sowie zwei

serielle ATA-Schnittstellen.

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fasst die Blickrichtung während der

Aufnahme. Diese lässt sich ebenfalls

zusammen mit dem Bild abspeichern.

Dadurch können Techniker

die Problemstelle später schneller

wieder finden. Die zugehörige

Software Smartview enthält Analyse-

und Berichterstellungs-Tools,

die das Anzeigen, Kommentieren

und Bearbeiten von Infrarotbildern

ermöglichen.

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TECHNIK Prozessebene

Menüstruktur mit vordefinierten

Funktionen wie Bildschirmausdruck,

Reportgenerator oder Seitenwechsel

nur einmal und nutzen sie

in weiteren Untermenüs. Dadurch

eignen sich auch kleinere Bedienpanels

mit 10“-Touchdisplay beispielsweise

als komfortable Prozesskontrolle.

Mit Rollerpanels

lassen sich Stellwerte durch einfaches

Fingerwischen einstellen. Animierte

Labels beinhalten Informationen

in Textform und lassen sich

frei auf dem Bildschirm positionieren.

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TITELSTORY Prozessebene

Interview mit Falko Wiehle und Frank Jüngst, Danfoss

Der Frequenzumrichter im Einsatzgebiet der Chemie: Danfoss bietet

hierfür eine breite Palette an. Geben Sie mir einen Überblick, was Ihr

Programm enthält?

Frank Jüngst: Lassen Sie mich kurz ausholen. Früher gab es den

Slogan ‚VLT – the Real Drive‘ und unsere Intention war es, daraus

‚VLT – the Chemical Drive‘, also den Frequenzumrichter für

die Chemie, zu machen. Das ist uns in den letzten Jahren auch

gelungen. Heute können wir mit der Serie FC 300 Automation

Drive den Bereich von 0,37 kW bis 1,4 MW abdecken. Es gibt

natürlich daneben auch Serien wie den FC 100 und 200, aber

diese sind eher für die Gebäudeautomatisierung beziehungsweise

der FC 200 für Wasser/Abwasser-Anwendungen bestimmt.

Abwasser gehört aber doch eigentlich mit zur Prozess- beziehungsweise

Chemieindustrie?

Falko Wiehle: Vom grundsätzlichen Aufbau sind die Geräte gleich

und nutzen gleiche Komponenten sowie Baugruppen. Es sind gewisse

Features, die wir in den einzelnen Serien markt- und vor

allem anwendungsspezifisch anpassen. Zum Beispiel unterscheiden

sich die Geräte in der Steuerkarte und den Anzeigen im Display

und natürlich auch in Eigenschaften wie Überlastfähigkeit,

Startmoment und so weiter. Es macht theoretisch wenig Sinn für

einen Abwasserbetrieb, der eine Kreiselpumpe betreibt, ein Startmoment

mit 180 oder 200 % bereit zu stellen. Unsere Anwender,

so unsere Erfahrungen, möchten in vielen Fällen keine Variantenvielfalt.

Deshalb ist das Industriegerät so ausgelegt, dass es

für eine große Zahl der Anwendungen einzusetzen ist.

Frank Jüngst: Wir erleben in vielen Industrieanwendungen Standardisierungsprozesse,

die dazu führen, dass beispielsweise die

Instandhaltung im Servicefall eben nur einen Gerätetyp vorhalten

möchte. Dann setzt der Anwender statt auf einen anwendungsspezifischen

Umrichter wie den FC 100 oder FC 200 auf

den VLT Automation DriveC 300, der alles abdecken kann, und

setzt ihn auch im Bereich Gebäudeautomatisierung ein. Das ist

im Prinzip in allen Industriebereichen heute gang und gäbe und

macht insofern Sinn, als Kosten für Schulung und Lagerhaltung

deutlich sinken.

40 IEE · 6 2012

Ein Umrichter für alle

Branchentrends

Zur Achema 2012 legt Danfoss den Schwerpunkt auf eine neue Umrichterserie. Die IEE

sprach mit Falko Wiehle und Frank Jüngst, dem Director Solution Sales EMA und dem

Verlaufsleiter bei Danfoss, über konkrete Neuerungen und welche Philosophie letztlich

bei der Entwicklung neuer Produkte zugrunde liegt.

Wenn ich aber auf der einen Seite optimiere, aber auf der anderen

Seite auch standardisiere, spricht dies nicht gegen ein energieeffizientes

Managen?

Frank Jüngst: Nein, überhaupt

nicht. Schauen wir uns typische

Anwendungen an. Beispielsweise

haben Ventilator oder Pumpen ein

quadratisches Antriebsmoment.

Da ist es denn gleichgültig, ob ich

diese Motoren mit einem FC 100,

FC 200 oder FC 300 betreibe, solange

der Umrichter ein quadratisches

Antriebsmoment liefern

kann. Natürlich spielt für den Anwender

die Verlustleistung auch

Wenn Sie Antriebstechnik

anbieten,

müssen Sie stetig an

der Optimierung der

Effizienz arbeiten.

Falko Wiehle

eine entscheidende Rolle, fällt aber im Vergleich zum Einsparpotenzial

durch Frequenzumrichter bei der Applikation nicht so

stark ins Gewicht. Trotzdem dürfen Anwender die Verlustleistung

der Geräte nicht außer Acht lassen.

Sind die Anlagenbetreiber mittlerweile in Richtung Energiemanagement

sensibilisiert?

Falko Wiehle: Energieeffizienz ist bei uns generell ein Thema.

Wenn Sie im Markt Lösungen im Bereich der Leistungselektronik

und/oder Antriebstechnik anbieten, müssen Sie stetig an Verbesserungen

und Optimierung der Effizienz arbeiten. Wenn sie

aufhören, sich dort zu engagieren, straft sie der Markt gnadenlos

ab. Daher ist das Erhöhen der Energieeffizienz bei uns ein permanenter

Prozess. Wir setzen unser Know-how ein, um die Effizienz

noch weiter zu erhöhen und die Grenzen für die Ausnutzung

der Bauteile weiter zu verschieben. Genau analysieren, was

wir zum Beispiel am Geräteaufbau weiter verbessern können

oder an der Luftführung und sonstige Details unserer Frequenzumrichter

und deren Leistungselektronik, einfach um die Wirkungsgrade

der Geräte noch weiter zu optimieren. Dafür hat

Danfoss eigene Entwicklungsprojekte sowie ein eigenes Produktmanagement

eingerichtet, das seinen Fokus darauf hat. ➜


Bildquelle: alle Bilder Redaktion IEE/Renate Schildheuer

Es sind gewisse

Features, die wir in

den einzelnen Serien

markt- und vor allemanwendungsspezifisch

anpassen.

Falko Wiehle

TITELSTORY Prozessebene

IEE · 6 2012

41


TITELSTORY Prozessebene

Interview mit Falko Wiehle und Frank Jüngst, Danfoss

Es geht ums Gesamtpaket und die Kombination von Funktionen, auch

speziell für die Chemie.

Falko Wiehle: Eine der Stärken von uns, ist der direkte Kontakt

zum Kunden. Wir sind im engen Dialog mit ihm und unterstützen

ihn auch bei seinen täglichen

Grundsätzlich sind

alle unsere Geräte

Standardkomponenten,

damit im Servicefall

nur ein Gerätetyp

vorgehalten

werden muss.

Frank Jüngst

42 IEE · 6 2012

Aufgaben und Problemen. So beschäftigen

wir uns nicht nur mit der

eigentlichen Antriebsaufgabe. Wir

unterstützen ihn auch bei der Frage,

wie er seine Anlage noch sicherer gestalten

kann. Nicht im Sinne des

Ex-Schutzes, der eine Notwendigkeit

für eine sicheren Betrieb ist, sondern

mehr in Richtung einer vorbeugenden

Instandhaltung. Um so die

Anlage besser und zuverlässig gegen

Produktionsausfälle zu schützen. Ein Beispiel macht es vielleicht

deutlicher: Der Anwender nimmt einen Fehler in der Anlage in

Kauf, um die Anlage sicher herunter fahren zu können, jedoch

um größere Schäden beispielsweise in der Prozesstechnnik zu

vermeiden und erst dann gezielt nach dem Fehler zu suchen.

So haben wir in Kooperation mit der Firma Bender, einem Spezialisten

für Strom-Messtechnik und Ableitströme, ein Modul entwickelt,

das sich einfach in bestehenden Anlagen nachrüsten

lässt und die Erdableitströme überwacht. Damit erhält der Anlagenbetreiber

eine Auswertung an die Hand, die ihm schnell eine

Info darüber gibt, was in seiner Anlage nicht passt. Das sind Entwicklungen,

die uns im täglichen Dialog mit dem Kunden auffallen

und die wir für weitere Verbesserungen an unseren Produkten

aufnehmen.

Kurz zusammengefasst: Danfoss liefert Standards, die auf die Kundenbedürfnisse

angepasst werden?

Falko Wiehle: Ja.

Kann man die Häufigkeit der Anpassungen beziffern?

Frank Jüngst: Das ist nicht so einfach. Wir sprechen gerne von

der kundenspezifischen Massenproduktion. Grundsätzlich sind

alle unsere Geräte Standardkomponenten,die in größerer Stück-

zahl gefertigt sind. So gibt es den VLT Automation Drive FC 300

als Basisgerät, den Sie für alle Industrieanwendungen einsetzen

können. Je nach Anforderung in der Anlage kommen dann weitere

Module wie Kommunikationsoptionen und Optionen für

bestimmte Anwendungen hinzu. Das kann eine PTC-Auswertung

sein, Geberoptionen oder Motion-Control-Optionen. Sie

können das Gerät in gewissen Grenzen beliebig modular bestücken.

Und nahezu alle Option miteinander kombinieren. Ich

glaube, wir kommen in Summe auf mehr als 1,6 Millionen Kombinationsmöglichkeiten.

Falko Wiehle: Konkret werden etwa 40 % der Geräte in diesem

Bereich mit Optionen bestückt.

Das hört sich alles sehr beratungsintensiv an. Danfoss hat aber einen

Webshop mit Produktkonfigurator. Ist dieser nur für Kunden geeignet,

die schon länger mit Danfoss zusammenarbeiten?

Falko Wiehle: Nun, in erster Linie ist er natürlich gedacht für denjenigen,

der weiß, welche Antriebsaufgabe er erfüllen möchte

und eine Idee hat, was er braucht, um seine Applikation zu bedienen.

Dann hilft ihm der Konfigurator bei der Auswahl und

Konfiguration des richtigen Frequenzumrichters.

Für jemanden, der sich jetzt überhaupt noch nicht mit elektronischer

Drehzahlregelung mit Frequenzumrichtern und deren

Funktionen auseinander gesetzt hat, ist er eher weniger geeignet.

Denn die Varianz und die Vielfalt machen die Auswahl für ihn

dann beratungsintensiv. Zu gutem Recht gibt es Frequenzumrichter

auch nicht im Baumarkt. Ein Großteil unserer Tätigkeiten

im Außendienst und Innendienst besteht aus der Beratung,

um eine maßgeschneiderte Lösung aus unserem Sortiment auszuwählen

und zu konfigurieren.

Frank Jüngst: Der Webshop ist nicht zu vergleichen mit einem

Webshop wie Amazon oder anderen Konsumgütern. Deswegen

versuchen wir auch eher, bestehende Kunden für den Webshop

zu begeistern. Ein Vorteil des Webshops ist, dass wir ihn sogar

auf den jeweiligen Kunden zuschneiden können. Und dann ist

der Webshop richtig gut.

Sie werden ja oft frühzeitig in der Entwicklungsphase eingebunden

und der Kunde legt dabei einige Details offen. Wie viel gibt der Kunde


ei der Konzeption einer neuen Anlage preis?

Frank Jüngst: Sie sprechen da ein sensibles Thema an. Natürlich

ist Vertrauen und ein partnerschaftliches Verhältnis zu unseren

Kunden gefragt. Man sollte einander gut kennen und vom Partner

wissen, dass er die notwendige Expertise besitzt und zur Lösung

der Aufgabe etwas beitragen kann. Dies ist ein langwieriger

Prozess, dieses Vertrauen aufzubauen.

Falko Wiehle: Es hängt auch sehr vom

Ein Vorteil unseres

Webshops ist, dass

wir ihn sogar auf

den jeweiligen Kunden

zuschneiden

können.

Frank Jüngst

Kunden ab. Bei Endanwendern wie

BASF, Evonik oder anderen großen

Chemieunternehmen ist Danfoss bekannt.

Da ist die Marke natürlich ein

wesentlicher Faktor, gerade auch in

der chemischen Industrie sowie der

Prozessindustrie. Allerdings müssen

sie sich das Vertrauen der Anwender

in die Marke Danfoss jedes Mal neu

verdienen.

Frank Jüngst: Man vertraut uns in

großen Projekten durch jahrelange Erfahrung und Zusammenarbeit.

Und dadurch, dass das Unternehmen uns als qualifizierte

Partner sieht, der auch wirklich unterstützen kann.

Also das heißt, eine Lösung anbieten und nicht nur alleine Produkte?

Frank Jüngst: Sie müssen eines sehen: unsere Marktbegleiter treten

als Solutions-Anbieter auf. Wir sehen uns als Antriebsspezialisten

und unsere Philosophie ist es, dem Endkunden oder Anlagenbauer

einen Vorteil bei den Antriebslösungen zu bringen, die

sie dazu bringt, bestehende Wettbewerber im Antriebsbereich

durch unsere Produkte zu ersetzen. Dafür setzen wir auf die gute,

umfangreiche und intensive Beratung, eine hohe Betriebssicherheit,

vielseitige Funktionalität und die Durchgängigkeit bei

Konfiguration, Aufbau und Bedienung. Damit schließt sich der

Kreis und wir kommen wieder auf unsere Produkte zurück. Von

0,37 kW bis 1,4 MW haben wir ein durchgängiges System: einheitliche

Klemmenbezeichnung, ein Display, eine Bedienungsstruktur,

eine PC-Software. Alles einheitlich. Sie müssen nicht

von einer Serie auf eine andere Serie wechseln.

Falko Wiehle: Es sind die Trends, die wir als Entwickler und Her-

TITELSTORY Prozessebene

steller aufgreifen müssen. Ein Thema zum Beispiel in der Chemie

sind 690 V. Bei Anlagen, die neu gebaut werden, ist 690 V Standard.

Renovierungen, die im 500-V-Netz durchgeführt werden,

oder Anlagenerweiterungen nutzen 690-V-Geräte. Auf solche

Entwicklungen müssen wir als Hersteller reagieren. Daher haben

wir auf der Hannover Messe zum ersten Mal unsere Kleingeräte

mit 690 V vorgestellt und so

den kompletten Leistungsbereich

jetzt in 690 V verfügbar.

Die Hannover Messe 2012 ist Geschichte,

was präsentieren Sie auf der Achema?

Frank Jüngst: Schwerpunkt wird mit

Sicherheit die komplette 690-V-

Serie sein. Daneben stellen wir auch

die neuen D-Gehäuse aus, die jetzt

auch mit einem Optionsschrank er-

hältlich sind. Er sitzt direkt unter den Gehäusen. Insgesamt sind

jetzt die überarbeiteten D-Gehäuse deutlich kleiner und gehören

sicher zu den kleinsten ihrer Klasse.

Falko Wiehle: Denn, was zählt in Anlagen: Wenn heute eine neue

Anlage gebaut wird, schaut der Anwender darauf, wie viel teuren

und knappen Schaltschrankplatz er einplanen muss. Wie

groß muss der Schaltraum sein, wie muss die Klimatisierung ausgelegt

sein und wie viel kW Verlustleistung muss er abführen?

Das kommt immer stärker, denn neben den Investitionskosten

schaut man auch die Total Cost of Ownership (TCO). Da ist

dann noch einiges zu tun

IEE · 6 2012


Das Interview führte Harald Wollstadt,

Chefredakteurin der IEE

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Neben den Investitionskosten

schaut

man auch die Total

Cost of Ownership.

Frank Jüngst

43


TITELSTORY Prozessebene

Applikation zur Titelstory

44 IEE · 6 2012

Ausfallsicher zu

seidigem Glanz

Ohne moderne Zellulosefasern sähen Mode, Sportbekleidung und Heimtextilien nicht

nur anders aus, sie hätten auch andere Eigenschaften. Die Fasern verleihen den Stoffen

einen modischen Schick, feinen Glanz, Weichheit und fließenden Fall. Sie sind auch

belastbar und strapazierfähig. Als einer der Trendsetter bei der Entwicklung und Vermarktung

von Zellulosefasern gilt die Lenzing Gruppe aus Oberösterreich.

Projektaufgabe

Die Anforderungen an textile Fasern sind in den unterschiedlichen

Einsatzfeldern sehr verschieden. Entsprechend sind umfassende,

technologisch anspruchsvolle Bearbeitungsschritte notwendig,

um aus dem natürlichen Rohstoff Holz hochwertige

Zellulosefasern zu gewinnen. Die seit Jahren produzierende Faserstraße

5 war sowohl an die Alters- als auch an die Leistungsgrenze

gestoßen. So fiel die Entscheidung leicht, eine zukunftsfähige

Anlage mit einer um rund 50 % höheren Produktionskapazität

zu installieren. Aufgabe der Faserstraße 5 ist es, aus dem

Zellstoff-Ausgangsmaterial aus Buche/Fichte fertige Ballen aus

Modal- und Viskosefasern zu produzieren, aus denen Garne und

Stoffe für den Textilbereich, aber auch Spezialstoffe für hitzebeständige

Kleidung sowie Brillenputztücher oder Hygieneprodukte

wie Watte, Windeln und Tampons gefertigt werden.

Projektdurchführung

Um aus der im Spinnbad gelösten Viskose einen Faden zu bekommen,

presst die Spinnmaschine die Spinnlösung durch feine

Düsen in ein Fällbad. Hier trennen sich die an die Zellulose gebundenen

Stoffe von der Viskosefaser und der Faden kühlt aus.

Da ein Faden nicht die mechanischen Eigenschaften für die Weiterbearbeitung

aufweist, fasst die Anlage eine Reihe Fäden zu

einem dicken Strang zusammen, schneidet sie in kleine Stapel

und fügt sie zu einem mehrere Zentimeter starken Vlies zusammen.

In speziellen Bädern bekommt das Vlies seine spezifischen

Eigenschaften. Vor dem Abpacken bekommt die Viskose in der

Nachbehandlungsmaschine den letzten Schliff. Hier müssen

noch die letzten Produktionsreste ausgespült und Veredlungen

vorgenommen werden. Das Presswerk entfernt die überschüssige

Feuchtigkeit aus den Fasern und formt eine durchgängige

Stoffbahn aus dem Vlies, bevor der Trommeltrockner bei 120 bis

140 °C die Endfeuchte herstellt. Zu 300 kg schweren Ballen gepresst

geht die Viskose dann in die Welt.

Bei der Planung der Anlage war es wichtig, dass die eingesetzten

Komponenten absolut zuverlässig sind, da Lenzing im 24-Stunden-Betrieb

an sieben Tagen in der Woche produziert und jeder

Produktionsausfall mit hohen Kosten verbunden ist. Speziell von

den Frequenzumrichtern wurde unter anderem gefordert, dass

sie automatisch und ruckfrei von geber- auf geberlosen Betrieb

umzuschalten sind, um eine maximale Anlagenverfügbarkeit sicherzustellen.

Zudem war den Anlagenplanern bei den beengten

Räumen eine kompakte Bauform wichtig.

Dies ist mit den Geräten der FC-300-Serie von Danfoss möglich,

da sie bis zu vier vollständige Parametersätze verwalten, zwischen

denen sie im laufenden Betrieb umschalten können. Auf

Unternehmen im Detail

Biologisch abbaubar

Moderne Zellulosefasern wie Tencel, Lenzing Modal und Lenzing Viscose prägen

Mode, Sportbekleidung und Heimtextilien und verleihen den Stoffen einen

modischen Schick, feinen Glanz, Weichheit und fließenden Fall. Zudem

sind sie extrem belastbar und strapazierfähig. Maßgeblichen Anteil an der

Entwicklung dieser vielseitigen Zelluloseprodukte hat das österreichische Unternehmen

Lenzing. Als Marktführer versorgt das Unternehmen weltweit die

Textil- und Nonwovens-Industrie mit Zellulosefasern sowie viele Business-to-

Business Märkte mit Zellulose-Spezialfasern bis hin zu hochwertigen Kunststoff-Polymerprodukten.

Bereits 1892 hat man Zellstoffe produziert, allerdings

nur für die Papierherstellung. Erst rund fünfzig Jahre später startete das

Unternehmen mit der Entwicklung und Produktion von Zellstoffen und Viscosefasern

für Textilien. Heute ist die Gruppe der einzige Hersteller, der alle drei

Generationen von Man-made Zellulosefasern unter einem Dach vereint. Über

85 % des Umsatzes der Gruppe resultiert aus der Produktion von Textilfasern

und Nonwovens-Fasern. Dabei bildet nachhaltiges Wirtschaften mit hohen

Umweltstandards den Eckpfeiler des Denken und Handelns. Die Fasern werden

aus dem Rohstoff Holz gewonnen und kombinieren ihre natürlichen Eigenschaften

mit den Vorteilen einer Man-made-Faser (industriell gefertigt).

Sie sind zur Gänze biologisch abbaubar und verleihen Vliesstoffen natürliche

Saugfähigkeit und Weichheit. Die englische Bezeichnung nonwoven (nicht

gewebt) grenzt sie eindeutig von Geweben oder Gestricken ab. Vliesstoffe

werden unter anderem nach dem Fasermaterial (zum Beispiel das Polymer

bei Chemiefasern), dem Bindungsverfahren, der Faserart (Stapel- oder Endlosfasern),

der Faserfeinheit und der Faserorientierung unterschieden.


Bildquelle : alle Bilder Lenzing

diese Weise lässt sich einfach zwischen den verschiedenen Betriebsmodi

wechseln. Die Modelle der Serie VLT Automationdrive

zeichnen sich durch ihre Bauform aus und lassen sich Seite

an Seite montieren. Der Geräteaufbau lässt aber dennoch einen

einfachen Austausch von Optionskarten und ein einfaches Bedienen

mittels grafischem Display zu. Daneben überzeugt auch

die Ausführung mit lackierter Platine, wodurch das Einhalten

der Grenzwerte der Klasse 3C3 gemäß IEC 60721­3­3 gesichert

ist. Dazu kommen die guten Erfahrungen, die die Österreicher

mit Danfoss gemacht haben.

Da die Faserqualität entscheidend von einem präzise gefahrenen

Prozess abhängt, wurden nun alle Antriebe der neuen Faserstraße

mit den VLT Automationdrive ausgestattet. Alle Sollwertvorgaben,

die stark von der jeweils eingesetzten Rezeptur und den

gewünschten Eigenschaften der Materialen abhängen, werden

mittels Profibus von der zentralen Leitebene übertragen. Neben

Profibus stehen alternativ aber auch alle für den industriellen

Einsatz verbreiteten Feldbusse zur Verfügung.

In der Faserstraße 5

sorgen Frequenzumrichter

dafür, dass

die gesamte Fördertechnik

präzise arbeitet

und alle

Durchlaufgeschwindigkeiten

genau geregelt

werden.

TITELSTORY Prozessebene

Projektfazit

Alleine für den präzisen Fasertransport sind nun mehr als 44

Frequenzumrichter im Einsatz. In manchen Bereichen gibt es

auch Gruppenantriebe, bei denen bis zu zehn Motoren an einem

Frequenzumrichter betrieben werden. So arbeiten in der Anlage

Frequenzumrichter mit Nennleistungen von 30kW im Mehrmotorbetrieb.

Da eine effektive, ausfallsichere Produktionsanlagen

das Rückgrat der Faserproduktion bei Lenzing ist, sorgt in der

neuen Faserstraße 5 nun moderne Frequenzumrichtertechnik

dafür, dass die gesamte Fördertechnik präzise arbeitet und alle

Durchlaufgeschwindigkeiten durch die Bäder und Trockner genau

geregelt werden. ➜

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IEE · 6 2012

45


Bildquelle: ERL

TECHNIK Feldebene

Kompaktantrieb

Mehr integriert auf

kleinem Raum

ERL: 300 W Dauerleistung, die komplette Elektronik

integriert und das alles möglichst kompakt

innerhalb der Konturen des Motors – das waren

die wesentlichen Entwicklungsziele für den PCSI

300. Dazu kommen eine optionale Haltebremse,

Absolutwertgeber als single- oder multiturn und

eine CANopen-Schnittstelle. Mit fast 1 Nm Nennmoment

bei einer Nenndrehzahl von 3 000 min -1

kann der Antrieb für viele Aufgabenstellungen

eingesetzt werden. Mit der 48-V-DC-Versorgung

für die Leistung und getrennte 24-V-DC-Versorgung

für die Elektronik ist der Kompaktantrieb

einfach zu integrieren.

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in München, 13.–15. 06. 2012

in Halle B2, Stand 426

46 IEE · 6 2012

Bildquelle: Faulhaber

DC-Kleinstmotoren

Dynamik in

kompakter Form

Faulhaber: Mit den neuen DC-Kleinstmotoren

Serie 1336 CXR und 1741 CXR erweitert der Hersteller

sein Antriebsprogramm im mittleren Leistungsbereich.

Die Antriebe bieten eine hohe

Leistungsdichte mit dynamischen 4 bzw. 8 mNm

Dauerdrehmoment bei flacher Steigung der n/M-

Kennlinie. Kompakte Abmessungen von 13 bzw.

17 mm Durchmesser und eine Länge von 36 bzw.

41 mm sowie ein großer Temperaturbereich von

-30 bis 100 °C ermöglichen ein breites Anwendungsspektrum.

Beide Varianten sind optional mit

Zweikanalencoder und einem abgestimmten

Programm an Präzisionsgetrieben kombinierbar.

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Bildquelle: Igus

Energieführung

Verleiht großen

Leitungen Flügel

Igus: Mit dem Micro Flizz MF10 können große

Leitungsdurchmesser bis 16 mm mit Biegeradien

bis 75 mm platzsparend und sicher geführt

werden. Dabei ermöglicht die Energieführung

lange Verfahrwege mit vergleichsweise kleinen

Energieketten. Herzstück ist eine spezielle Energiekette,

die über einen, im Führungskanal aus

Metall laufenden, Roll- bzw. Gleitwagen bewegliche

Verbraucher mit Medien und Steuersignalen

versorgt. Spezielle Seitenflügel halten die Kette

sicher im Kanal: sobald sie sich im Radius biegt,

legen sie die Flügel flach, sodass die Kette die

Nut verlassen und sanft abrollen kann.

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Effizienz mit

System

SCHALTSCHRÄNKE STROMVERTEILUNG KLIMATISIERUNG


Bildquelle: MF Instruments

Übertragungssystem

Übertragen über

Lichtwellenleiter

MF Instruments: Neue Einsatzmöglichkeiten für

den Transientenrekorder Transcom eröffnet das

Übertragungssystem MFL100 zur analogen Signalübertragung

über einen Lichtwellenleiter.

Dabei ist der Eingang vom Ausgang komplett

galvanisch getrennt; außerdem lassen sich

Messdaten über lange Strecken übertragen. Das

System besteht aus einem akkubetriebenen Sender

und einem Empfängergehäuse für bis zu

sechs Empfänger. Mit 8 MHz Bandbreite ist die

Übertragungsstrecke schnell. Sechs Eingangsbereiche

von ±1 bis ±50 V ermöglichen eine optimale

Anpassung an das zu messende Signal.

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Bildquelle: Turck

Halle 11.1, Stand A25

Wegsensoren

Störsicher kompakt

Turck: Der Miniatur-Linearwegsensor aus der

Wegmesserserie LI-Q17 arbeitet nach dem Resonator-Messprinzip,

bei dem die Positionserfassung

nicht über einen magnetischen Positionsgeber

erfolgt, sondern induktiv über ein schwingfähiges

System aus Kondensator und Spule. Der

Sensor im vollvergossenen Kunststoffgehäuse

wird jetzt in fünf Baugrößen mit den Messbereichen

50, 100, 150, 200 und 300 mm für Temperaturbereiche

zwischen -40 bis +70 °C angeboten.

Die Modelle verfügen wahlweise über einen

Standard-Analogausgang 0 bis 10 V und 4 bis

20 mA oder über einen 0,5- bis 4,5-V-Ausgang.

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Bildquelle: Deutschmann

TECHNIK Feldebene

AS-i und Ethercat

Module für jeden

Anwendungszweck

Deutschmann: Das neue Unigate AS-i-Ethercat

von Deutschmann verfügt über eine AS-i-Masterplatine

mit dem Profil M-4 und bindet AS-i-

Geräte oder -Netzwerke in die Ethercat-Umgebung

ein. Zudem erfüllt das Gerät die AS-Interface-Power24V-Spezifikation.

Eine weitere Weiterentwicklung

ist die funktionale Erweiterung

der Ethercat-Gateways aus den Baureihen Unigate

IC, CL und CX um das Ethercat Modular Device

Profile. Damit unterstützen die Geräte jetzt auch

die dynamische Anpassung der Prozessdatenlänge,

die in einer einheitlichen XML-Datei festgelegt

wird.

Der TS 8 jetzt solo – Der Einzelschrank SE 8.

� Maximale Kompatibilität – eine Systemplattform für TS und SE 8

� Unbegrenzte Möglichkeiten – für alle Branchen der richtige Schrank

� 2-in-1-Engineering – ein Engineering für beide Plattformen

� 3-faches Einsparpotenzial – verringerter Bestell-, Montage- und Planungsaufwand

� Innovation optional – auf Wunsch mit fl exiblem Sockelsystem Flex-Block

IT-INFRASTRUKTUR SOFTWARE & SERVICE

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IEE · 6 2012

47


Bildquelle: alle Bilder Endress+Hauser

TECHNIK Feldebene

48 IEE · 6 2012

Moderne Produktionsanlagen

stellen hohe Anforderungen an

die Messtechnik.

Durchflussmessgeräte

Hält dem Druck stand

Halle 11.1, Stand C27

Auch unter schwierigen Prozessbedingungen verlangen viele Anwendungen Sicherheit

bis SIL 3 und eine hohe Genauigkeit bei der Durchflussmessung. Endress+Hauser

erweitert seine Palette an Coriolis-Massemessgeräten um den Proline Promass O, der

für hohe Prozessdrücke ausgelegt ist. Er vereint hohe Druckbeständigkeit mit einer

ebenso hohen Prozessstabilität.

Die Prozessbedingungen in modernen

Produktionsanlagen werden

immer extremer. Nicht selten stießen

bisherige Messsysteme in solchen Anlagen

an Ihre Grenzen. Sowohl in Bezug

auf die vorhandenen Prozessbedingungen

als auch in Bezug auf die notwendige Genauigkeit.

Mit Proline Promass O steht

jetzt ein Coriolis-Massemesssystem zur

Verfügung, mit dem eine Durchfluss- und

Dichtemessung bis 258 bar (3742 psi) in

den Nennweiten DN 80, DN 100 und

DN 150 möglich ist, ohne dabei auf Präzision

verzichten zu müssen. Mit dem

neuen Messgerät ist es möglich, dauerhaft

Genauigkeiten von bis zu 0,05 % vom

Messwert zu erreichen. Möglich macht

dies unter anderem der verwendete Werkstoff:

Alle mediumberührenden Bauteile

bestehen aus Super-Duplex (25 Cr Duplex).

Dieses Material kennzeichnet sich

durch eine hohe Beständigkeit und ein

gutes Schwingverhalten auch bei hohen

Drücken, was für eine Durchflussmes-


[1]

[1] Der Hersteller prüft jedes Durchfluss-Messsystem

auf akkreditierten und vollständig auf das

Urkilogramm in Paris rückführbaren Kalibrieranlagen.

sung nach dem Coriolisprinzip unter solchen

Prozessbedingungen unabdingbar

ist. Wechselnde Prozesstemperaturen –

das Messgerät lassen sich in einem Temperaturbereich

von -40 bis 200 °C einsetzen

– haben so gut wie keinen Einfluss

auf die Messperformance. Zudem ist das

Gerät gegenüber Anlagenverspannungen

und Vibrationen immun. Somit lässt sich

das Messsystem einfach und kostengünstig,

ohne zusätzliche bauliche Maßnahmen

zur Entspannung der Flansche, direkt

in die Rohrleitung einbauen.

Genauigkeit beginnt in Paris

Die hohe spezifizierte und auch in der

Praxis erreichbare Messgenauigkeit von

bis zu 0,05 % findet die Basis in der Kalibriertechnologie

von Endress+Hauser.

Der Hersteller prüft jedes Durchfluss-

Messsystem auf akkreditierten (ISO/IEC

17025) und vollständig

auf das Urkilogramm

in Paris

rückführbaren Kalibrieranlagen

mit

einer Genauigkeitsspezifikation

von

0,015 % auf Herz und Nieren. Denn

nur auf der Basis von Vergleichsmessungen

zwischen Testgerät, Kalibrieranlage,

Prüfmittel und dem hierarchisch

höchsten Normal eines Landes lassen sich

die lückenlose Rückführbarkeit von

Mess werten einwandfrei belegen – und

damit auch die angegebenen Messunsicherheiten.

Mit ‚Premiumcal‘, der nach

Angaben des Messtechnik-Spezialisten

aus Weil am Rhein weltweit genauesten

TECHNIK Feldebene

Produktionskalibrieranlage, ist es möglich,

auch dieses Coriolis-Massemessgerät

auf eine maximale Messabweichung von

±0,05 % zu spezifizieren. Aufgrund der

hohen Mess leistung lassen sich Roh- und

Zwischenprodukte sicher messen und

weiterverarbeiten, die Qualitätsvorschriften

einhalten und durch eine optimale

Prozessautomation Kosten verringern.

Das neue Gerät ist mit allen in der

Prozess industrie notwendigen Zulassungen

verfügbar. Dazu gehören beispielsweise

die vollständige Umsetzung der

AD-2000-Richtlinie zur Erfüllung der

Druckgeräterichtline, alle wichtigen nationalen

wie internationalen Explosionsschutzzulassungen

und auch diverse Eichzulassungen.

Um alle Sicherheitsanforderungen

zu erfüllen, lässt sich das

Messgerät auch in Applikationen bis

SIL 3 einsetzen.

Autor

Daniel Winter

ist Produktmanager für Durchflussmesstechnik bei

der Endress+Hauser Messtechnik GmbH+Co. KG in

Weil am Rhein


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Link zu Endress+Hauser

[2] Das Messgerät, hier in Nennweite

DN 150, ist für Prozessdrücke

bis 258 bar geeignet.

[2]

precise instruments.

IR-Temperatursensoren

und -messgeräte

Messumformer

IR-Temperatursensoren

IRC-PU / IRC-PU 2.2

• Berührungslose

Temperaturmessung mit

linearisierter Kennlinie

• Mit PC konfigurierbar

• Mit abgesetztem Messkopf,

robustes Gehäuse

IR-Temperatursensoren

IRC-PE-Serie

• Berührungslose

Temperaturmessung für

Industrie / Automation

• Mit linearisierter Kennlinie

• Robustes Gehäuse in

Edelstahl

IR-Temperatursensoren

IR-T/C-Serie

• Sensoren als passive

Thermoelemente ohne

Stromversorgung

• Linearisierung nach J, K,

T, oder E

• Edelstahl- oder ABS-

Gehäuse; IP67

IR-Temperatursensoren

IR-T/C-Mikro-Serie

• Mikrobauweise als

passive Thermoelemente

ohne Stromversorgung

• Linearisierung nach K

• Edelstahlgehäuse, IP67

IR-Temperatursensoren

PT-7LD

• Handheldgeräte für

Labor und Feldeinsatz

• Spezial-Infrarotmessgeräte

für HACCP-

Umgebung

Messumformer,

Grenzwertschalter

• Für industrielle

Automation

• Für Frequenzeingang /

Frequenzausgang

• Für Thermoelemente,

PT100, U/I, F

• Für resistive Messbrücken

IRC-PE-Serie

R

IRC-PU / IRC-PU 2.2

IR-T/C-Serie

IR-T/C-Mikro-Serie

PT-7LD

RTM, TCM, SIGT, IVI

www.asm-sensor.de

info@asm-sensor.de

Tel. 08123-986-0


Bildquelle: Keba

TECHNIK Feldebene

Robotersteuerung

Vorausschauend

planen

Keba: Die Multi-

Robotersteuerung

Kemotion verfügt

über die vorausschauende

Bahn-

und Bewegungsplanung

‚Intelligent

Motion‘. Damit lassen

sich mehrere

Roboter in einem

Arbeitsraum so

steuern, dass sich diese nicht gegenseitig im Weg

stehen. Sich dauerhaft wiederholende Start- und

Stopp-Vorgänge entfallen, die Bewegungen erfolgen

fließend und dynamisch. Durchsatz und

Produktivität können bis zu 10 % steigen.

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50 IEE · 6 2012

Bildquelle: Schroff

Kühlgeräte

Industrieapplikationen

effizient kühlen

Schroff/Pentair: Die

McLean-Kühlgeräte

wurden um die

für Industrieapplikationen

im Innenbereich

konzipierte

V-Serie erweitert,

die es in fünf Kühlleistungen

von 300

bis 2 000 W gibt. Ein

Rotationskompressor

der Klasse T3 sorgt für einen geringen Stromverbrauch.

Sie arbeiten mit einer Eingangsspannung

von 230 V AC/50 Hz, verwenden R134A als

Kühlmittel und sind RoHS-konform. Zudem ent-

sprechen sie der CE- und Gost-Zertifizierung.

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D-886-Neue-ketten® 188x133_D-886-Neue-ketten® 188x133 15.05.12 00:33 Seite 1

:

neue-ketten®

... leicht aufklappen ... ... Multi-Energie-Spule ...

Bildquelle: PKP-Prozessmesstechnik

Füllstandswächter

Das Schwebekörperprinzip

... hoch stapeln, viel drehen, 900° ... ... leise und eng in die Höhe ... ... kostengünstiger Lange-Wege-Baukasten...

.de/e-kettenab24h

®

Tel. 02203-9649-849 Fax -222 Mo.-Fr. 8 bis 20h Sa. bis 12 h plastics for longer life ®

120 Neuheiten + meine-kette ®

: Energie für Ihre Bewegung. In Minuten konfiguriert, in Stunden geliefert, läuft für Jahre.

Besuchen Sie uns: Intersolar - Halle B6 Stand 151

PKP-Prozessmesstechnik:

Die Mi-

niatur-Strömungswächter,

die nach

dem Schwebekörperprinzip

arbeiten,

gibt es nun in einer

Low-Cost-Version

in Edelstahl-Ausführung.

Sie sind

mit G-1/2“-Anschluss

erhältlich und decken die Messbereiche

von 0,4 bis 1,8 und 8 bis 30 l/min ab. Mit einem

elektrischen Kontakt sind sie entweder als Schließer,

Umschalter oder Umschalter mit geringerer

Schaltleistung für SPS-Anwendungen erhältlich.

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Bildquelle: Dunkermotoren

Bildquelle: Icotek

DC-Servomotor

Auf Leistungsdichte getrimmt

Dunkermotoren: BG 45 SI ist der

neue, auf Leistungsdichte getrimmte,

DC-Servomotor in der Leistungsklasse

unter 100 W. Während der

Weiterentwicklung wurde das

Hauptaugenmerk auf das reduzier-

Kabeldurchführung

Montagezeit ist bares Geld

Icotek: Die Kabeldurchführungsplatte

KEL-DPZ besteht aus zwei

Komponenten: einem Polyamidkorpus

und der integrierten eigentlichen

Durchführungsplatte aus

Elastomer. Die Platte ist in unter-

te Bauvolumen unter Beibehalten

des gegebenen Leistungsniveaus

gelegt. Der Motor mit einem

Kantenmaß von 44 mm hat die

komplette Logik- und Leistungselektronik

platzsparend auf einer

Leiterplatte vereint und ist im

hinteren Bauraum des Antriebes

integriert. Die Baulänge der Antriebe

konnte somit im Vergleich zu seinen

Vorgängern um ca. 27 % reduziert

werden.

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schiedlichen Bauformen verfügbar.

Ausführungen mit integriertem metrischem

Gewinde und rechteckige

Bauformen, die von der Ausbruchgröße

und dem Bohrbild u.a. dem

Normausbruch von 24-poligen

schweren Steckverbindern entsprechen.

Weitere Bauformen ermöglichen,

dass auch auf engem Raum

eine Vielzahl an Kabel-/Pneumatikschläuche

eingeführt und abgedichtet

werden können.

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Bildquelle: W+P Products

Bildquelle: Lohmeier

Steckverbinder

Sitzt auch ohne Löten

W+P Products: Lötfreie Netzwerkverbindungen

ermöglichen RJ54-

Steckverbinder der Serie 652PF in

Einpresstechnik, die 10- bis 30-mal

bessere FIT-Werte als SMT-Steckverbinder

bieten. Applikationsberei-

Outdoor-Schaltschränke

Schaltschränke nach Maß

Lohmeier: Auf der Basis von Katalog-Standardgehäusen

konfiguriert

das Unternehmen Outdoor-Systemlösungen

und legt die Schaltschränke

bedarfsgerecht aus. Kunden

können aus einer Bandbreite von

TECHNIK Feldebene

che sind vor allem Backplanes in

der Gehäuse- und Messtechnik, die

Telekommunikationstechnik sowie

Embedded-Computing. Die Serie

verfügt über acht Kontaktpositionen,

bietet eine vollständige Schirmung

des Gehäuses und ermöglicht

Datenübertragungsraten bis zu

100 bit/s. Dazu kommen eine Bauhöhe

von 16,3 mm und Isolierkörper

aus thermoplastischem Kunststoff

gemäß UL94 V-0.

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der wirtschaftlich sinnvollsten bis

hin zur technisch besten Lösung die

passende wählen. Die Konzepte

reichen von Gehäusegeometrien

zum Schutz vor Wasser, UV-Strahlung

und Vandalismus bis hin zu

speziellen Mauerwerksabdichtungen.

Zu den Zubehörkomponenten

gehören u.a. Heizungen, Wand-

und Mastbefestigungen sowie

witterungsbeständige Spezialdichtungen.

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TECHNIK Feldebene

Füllmedienfreie Sensoren mit piezoresistiver Messtechnik und einer robusten Membran

liegen im Extruderbau im Trend. Sie sind langlebig, leicht zu installieren und sorgen für

hohe Sicherheit durch den Performance Level c.

Torsten Fuchs, Produktmanager

Sensorik bei Gefran in Seligenstadt,

erläutert die Anforderungen

der Anwender: „In Verkaufsgesprächen

fordern unsere Gesprächspartner aus

dem Kunststoff- und Gummimaschinenbau

und auch zunehmend in der Kunststoff

und Gummi verarbeitenden Industrie

eine Lösung der Überdruckabsicherung

nach der neuen EN 1114-1.“ Das

bedeutet, Kunststoffextruder und

-schmelzepumpen sowie sonstige unter

Überdruck stehenden Anlagenteile müssen

gegen Überschreiten des maximal zulässigen

Innendrucks gesichert sein. Für

Druckaufnehmersysteme nach EN ISO

13849-1:2008, Performance Level c gilt

damit, dass sie beim Erreichen eines

Grenzwertes alle Druck erzeugenden Elemente

über das Steuerungssystem abschalten.

Doch die extremen Bedingungen in der

Schmelze beanspruchen die Drucksenso-

52 IEE · 6 2012

Bei herkömmlichen Schmelzedrucksensoren

treten häufig

Beschädigungen an den dünnen

Messmembranen auf.

Schmelzedrucksensoren

Sicheres Abschalten

ren stark. Eine zuverlässige Druckmessung

ist deswegen nicht immer gegeben.

Häufig treten bei herkömmlichen flüssigkeitsgefüllten

Schmelzedrucksensoren mit

dünnen Messmembranen durch Abrasion,

Adhesion oder Korrosion Risse in der

Membrane auf. Dabei ist nicht eindeutig

zu erkennen, ob die Kunststoffschmelze

den Riss wieder verschließt und so für einen

plausiblen Druckwert sorgt. Speziell

bei der Verarbeitung von Polycarbonat –

beispielsweise zu Steg- und Wellplatten

für die Bauindustrie – kommt es durch

die anhaftende Schmelze zu Verformungen

und damit falschen Messergebnissen

oder zum Abreißen der Membran, was

zum Totalausfall des Sensors führt. Andere

moderne Materialien wie das zur Herstellung

von Terrassenprofilen verwendete

WPC (Wood Plastic Compound) sind

abrasiv und zerstören auf Dauer die Sensormembran.

Einige Unternehmen versuchen

mit dem Einsatz von zwei herkömm-

lichen, redundanten Sensoren einen Sensorausfall

zu erkennen und damit die Anforderungen

der Extrudernorm zu

erfüllen – eine vergleichsweise teure und

aufwendige Alternative.

Widerstandsfähige Membran

Einen anderen Ansatz verfolgt der nach

dem piezoresistiven Prinzip arbeitende

Massedrucksensor Impact (Innovative

Melt Pressure Accurate Transductor) von

Gefran. Die Membran an der Fühlerspitze

ist mit einer Dicke von 1 bis 1,5 mm

um das 10- bis 15-fache stärker als die

Membran herkömmlicher Sensoren. Zudem

ist die Membran mit einer speziellen

Verschleißbeschichtung vor dem Abschmirgeln

durch abrasive Füllstoffe geschützt.

Das patentierte Sensorelement ist

ein Micro Electro Mechanical System

(Mems), also eine Kombination von Sensoren

und elektronischen Schaltungen auf

einem Substrat. In diesem Fall handelt es


[1] [2]

sich um einen quadratischen Silizium-

Chip, der Membran und Messelement

trägt. Das in der SOI-Technologie (Silicon

On Insulator, Silizium auf Isolator) aufgebaute

Sensorelement besteht aus einer

Wheatstoneschen Messbrücke. Die piezoresistiven

Widerstände der Messbrücke

werden mittels Ionenimplantation auf

das Substrat aus Silizium und der Isolationsschicht

aus Siliziumoxid aufgebracht.

Dabei sorgt die SiO 2 -Trennmasse dafür,

dass der Sensor höhere Betriebstemperaturen

aushält als herkömmliche piezoresistive

Sensoren ohne eine solche Schicht:

Der Chip arbeitet bei Temperaturen bis

350 °C. Ein fester, 5 mm langer Stößel

überträgt den Druck von der Membran

zum Chip. Das Sensorelement ist so empfindlich,

dass die maximale Ausgangsspannung

bereits bei einer Durchbiegung

von 11 bis 14 µm bereit steht. Eine Materialermüdung

ist aufgrund der geringen

Durchbiegung auch bei dynamischen

Prozessen ausgeschlossen. Damit eignet

sich der Sensor neben der direkten Messung

entlang der Extruderschnecke auch

für Messungen direkt in der Düse von

Spritzgießmaschinen.

Schwimmender Sensor

„Herkömmliche piezoresistive Druckmesssysteme

verwenden Chipbonden zur

Befestigung der Sensoren. Dies kann jedoch

bei hohen Temperaturen zu Ausdehnungsdifferenzen

– einem CTE-Mismatch

– und damit zu einer Verfälschung des

Sensor-Ausgangssignals führen. Der Sensor

verzichtet auf Chipbonden und verwendet

stattdessen das Floating-Konzept.

Dabei sitzt der Sensor schwimmend in einem

Keramikgehäuse aus Kovar – einer

Eisen-Nickel-Kobalt-Legierung mit geringem

Wärmeausdehnungskoeffizienten.

TECHNIK Feldebene

[1] + [2] Mechanische Belastungen oder anhaftende

Schmelze können die dünnen Membranen

herkömmlicher Sensoren verformen (links) oder

ganz abreißen (rechts) und damit zum Ausfall des

Fühlers führen.

Ein Stößel und die enge Toleranz des Keramikträgers

sorgen für die Befestigung

bei konstanter Kraft-Weg-Übertragung.

Mit diesem Konzept lassen sich auch flüssige

Druckübertragungsmedien wie

Quecksilber, Öl oder NaK und deren

komplizierte Befüllung vermeiden. Da der

Sensorchip auf der SOI-Technologie basiert,

kann er problemlos im Hochtemperaturbereich

eingesetzt werden“, erklärt

Dr. Ha-Duong Ngo, Leiter des Instituts

für Mikrosensorik und Aktuatortechnologie

der Technischen Universität Berlin

(TUB). Er und sein Vorgänger Dr. Ernst

Obermeier entwickelten mit ihrem Team

den Sensor gemeinsam mit Gefran. Die

Entwicklung des Sensors in rund fünf

Jahre. Dabei übernahm das Team der

TUB die Entwicklung von Design, Simulation

und Prozess des SOI-Sensorelements.

Das Unternehmen steuerte die

Entwicklung des gesamten Sensorgehäuses

bei. „Der Impact kann ohne konstruktive

Eingriffe angebracht werden und eignet

sich auch für die Nachrüstung bestehender

Anlagen“, erklärt Torsten Fuchs.

Auch der Austausch gegen bereits installierte

Massedrucksensoren ist möglich, da

der Sensor über die in der Extrusion üblichen

Druckanschlüsse und Ausgangssignale

verfügt. Weil er klein ist, eignet er

sich besonders für die punktuelle Druckmessung.

Erfahrungen aus der Praxis

Hersteller von Extrudern und Extrusionsanlagen

zur Verarbeitung von Kunst- ➜


TECHNIK Feldebene

[3] [4]

stoffen wie Battenfeld-Cincinnati oder

Kraussmaffei Berstorff verbauen den Sensor

in ihren Ein- oder Doppelschneckenextrudern

mit Extrudersteuerung und

setzen ihn darüber hinaus auch in Anwendungen

mit Schmelzepumpen ein, die

sie mit CE-Zertifikat oder Einbauerklärung

ausliefern. „Der Impact zeigt mit

dem Istwert des Kunststoffschmelze-Massedrucks

einen der wichtigsten Prozessparameter

an und sorgt dafür, dass der Extruder

gemäß der neuen Extrudernorm

sicher abgeschaltet wird“, erläutert Stefan

Jovers, der für die Elektrokonstruktion

bei Kraussmaffei Berstorff verantwortlich

ist. Walter Kölbl, Direktor Electrical

Engineering & Automation bei

Battenfeld-Cincinnati betont: „Der Massedrucksensor

erfüllt die mit der neuen

Norm einhergehenden Sicherheitsanforderungen

in einer für unsere Endkunden

zumutbaren Art und Weise. Bei der Sensor-Lösung

benötigen wir lediglich einen

einzigen Sensor. Dieser wird zudem sämtlichen

Anforderungen gerecht und lässt

sich dabei genauso handhaben wie herkömmliche

Massedruckfühler. Er misst

absolut exakt, benötigt dazu jedoch eine

TECHNIK Feldebene

Optische Sensoren

Vielfalt im metrischen Gehäuse

Sensopart: Die neuen zylindrischen

Optosensoren mit metrischem M18-

Gewinde von Sensopart sind wahlweise

im stabilen Vollmetallgehäuse

mit Metallstecker oder im robusten

Kunststoffgehäuse sowie mit gera-

54 IEE · 6 2012

Kalibrierung für den Druck-Nullpunkt

im aufgeheizten Zustand.“ Andere Lösungen

hätten für den Endkunden gravierende

Nachteile, so Kölbl. Es wären pro

Messstelle zwei flüssigkeitsgefüllte Sensoren

sowie eine kostenintensive Auswertelektronik

erforderlich. Bei Verwendung

mechanischer Lösungen wie Sollbruchstellen,

Berst- oder Dehnschrauben würden

die Sicherheitsvorkehrungen zerstört,

was zu einem Austritt von heißer Schmelze

und damit zu neuen Gefahren führe,

die ihrerseits durch weitere Maßnahmen

unterbunden werden müssen. Zudem

müsse der Anwender für solche Verschleißteile

Ersatz vorhalten. Battenfeld-

Cincinnati hält das für praxisuntauglich

und unzumutbar für seine Kunden. Darüber

hinaus misst der Impact-Fühler elektronisch,

also ohne das üblicherweise verwendete

Füllmedium Quecksilber. „Das

schont die Umwelt und entspricht heute

schon der ab 2017 in Kraft tretenden

neuen RoHS-Richtlinie 2011/65/EU, die

Quecksilber auch aus industriellen Messinstrumenten

verbannen will“, so Kölbl.

Die Selbstüberwachung des Massedrucksensors

erfasst, ob ein Leitungsbruch vor-

dem oder gewinkeltem Lichtaustritt

erhältlich. Zwei zusätzliche Gehäusebohrungen

sowie das umfangreiche

Befestigungszubehör bieten

dem Anwender vielfältige Montagemöglichkeiten.

Als Varianten stehen

[3] Schematischer Aufbau des Massedrucksensors

mit seiner 1 bis 1,5 mm dicken Membran

(rot)

[4] Füllmedienfrei – der piezoresistive Schmelzedrucksensor

liegt, ein Sensor defekt ist, fehlt oder ob

die Hilfsenergie weggefallen ist. Er überwacht

die Versorgungsspannung und geht

bei kritischen Abweichungen vom Sollwert

in den Fehlerzustand, schaltet also

ab. Zudem meldet er Druckunter- und

-überschreitungen, überwacht die interne

Spannung und zeigt fehlerhafte Programmabläufe

an. Auch ein Überschreiten der

maximalen Temperatur an der Elektronik

sowie Fehler im Sensorsignalausgang

oder in der ersten Verstärkerstufe zeichnet

er auf. Der Sensor erfüllt die Namur-

Richtlinien NE21 (Elektromagnetische

Verträglichkeit von Betriebsmitteln der

Prozess- und Labortechnik) und NE43

(Vereinheitlichung des Signalpegels für

die Ausfallinformation von digitalen

Messumformern mit analogem Ausgangssignal).

Das Unternehmen liefert

den Sensor auf Wunsch mit einem Relais

zur Überdruckabschaltung. Als nächste

Weiterentwicklung soll der Sensor in

Temperaturbereichen bis 400 °C bestehen.

Autor

energetische Taster, Einweg- oder

Reflexionslichtschranken zur Verfügung.

Bei letzterer wird der Reflektor

gleich mitgeliefert. Alle Sensoren

sind mit Metallstecker M12 4-polig

oder 2m-Kabel erhältlich. Der Be-

Kai Weigand

ist Junior Produktmanager Sensoren bei der Gefran

Deutschland GmbH in Seligenstadt.

infoDIREKT 764iee0612

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triebstemperaturbereich reicht von

-25 bis 55 °C.

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Bildquelle: IEF Werner

Bildquelle: Ruhrgetriebe

Bildquelle: Kollmorgen

Bildquelle: Nanotec

Lineareinheiten

Positioniersysteme für den Ex-Bereich

IEF Werner: Für Anwendungen in

explosionsgefährdeter Umgebung

(Zone 2 und 22) gibt es jetzt komplett

montierte ein- und mehrachsige

Positioniersysteme. Der Hersteller

greift dazu auf sein Produktprogramm

zu, verbaut jedoch

Komponenten wie Planetengetriebe,

Servomotoren oder Energieketten

mit entsprechender Ex-Schutz-

Kleingetriebemotoren

Energieeffiziente Schneckengetriebe

Ruhrgetriebe: Die Schneckengetriebemotoren

ab 90 W übertreffen in

puncto Wirkungsgrad die Bestimmungen

des Gesetzgebers. Dieser

sieht vor, dass Drehstrom-Niederspannungsmotoren

ab Januar 2015

ab einer Nennleistung von 0,75 bis

375 kW die Wirkungsklasse IE3

erreichen müssen. Im unteren Leistungsbereich

existieren keine ge-

Servoverstärker

Performante Anwendungen verbessern

Kollmorgen: Das Unternehmen hat

seine Automatisierungsplattform

Kollmorgen Automation Suite in

Servoverstärker aus seiner AKD-

Familie integriert. Die sogenannten

AKD PDMM, die Ethercat ohne die

sonst nötigen Hardware-Add-Ons

unterstützen, bieten dadurch eine

performante SPS- und Motion Control-Funktionalität

und lassen über

Schrittmotor

Für genaues Positionieren

Nanotec: Die hohe Positionssicherheit

in rauen Umgebungen und die

kompakte Bauweise kennzeichnen

die AS-Motorenlinie. Die beiden

Modelle AS5918-EMN24 und

AS5918-EMN24B unterscheiden

sich vor allem durch den magnetischen

24-V-Encoder, der zur Integration

in IP-geschützte Motoren

entwickelt wurde. Der Encoder er-

TECHNIK Feldebene

Zulassung. Die Lineareinheit Modul

105 eignet sich für einfache Positionieraufgaben.

Für diese Anwendung

ist ein Zahnriemen mit leitfähiger

Oberfläche verbaut, damit

keine Entladungsfunken entstehen.

infoDIREKT 451iee0612

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setzlichen Regelungen zur umweltgerechten

Gestaltung. Die aktuellen

Geräte können aber schon jetzt zu

Energieeinsparungen führen.

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die grafische, intuitiv bedienbare

Programmierumgebung Pipe Network

programmieren. Fünf IEC-

61131-SPS-Sprachen und PLC-

Open-Motion-Control-Funktionsbausteine

stehen zur Verfügung.

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zeugt 1024 Inkremente pro Umdrehung.

Mit 24 V Anschlussspannung

am Encoder sind die Motoren für die

direkte Ansteuerung über eine SPS-

oder eine andere übergeordnete

Steuerung geeignet.

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www.omega.de/tr/dpi620.html

www.omega.de/tr/pcl1200.html

www.omega.de/tr/cl310.html

www.omega.de/tr/cl3001.html

7

Druckkalibratoren

DPI620 Modularer Druck-

Multifunktionskalibrator

• Druckmessung von 25 mbar bis 1000 bar

• Genauigkeit von 0,005% des Endwerts

• Untereinander austauschbare Module,

keine erneute Einrichtung, Kalibrierung

oder Werkzeuge erforderlich

PCL1200 Multifunktionskalibrator

mit hoher Genauigkeit

• Adapter für externe Druckmodule

von 0,3 bis 340 bar

• Galv. getrennter mA/V-Ausgang zur

vollständigen Messumformer-Kalibrierung

CL310 Dokumentierender

Multifunktionskalibrator

Höchste

Genauigkeit

seiner Klasse:

0,015% des

Messwerts

• USB und RS232-Schnittstelle

• Kalibrierzertifikat

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Kalibrierung

CL3001 Laborkalibrator

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Spannung und Druck

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Bildquelle: alle Bilder Phoenix Contact

TECHNIK Feldebene

Installationssystem mit Schnellanschlusstechnik

Sicherheit in

jeder Umgebung

In der Installationstechnik muss ein System mit den Anforderungen wachsen. Insbesondere

bei Infrastruktur-Projekten spielen Zeit, Flexibilität und Zuverlässigkeit eine

wichtige Rolle. Das Installationssystem Quickon, das über die IDC-Schnellanschlusstechnik

verfügt, gibt es jetzt in einer fünfpoligen Variante.

Nicht nur bei der Tunnel- oder

Straßenbeleuchtung, auch bei

vielen anderen Anwendungen

kommen zur Energieversorgung meist Installationssysteme

mit Schraub-, Crimp-

oder Federanschluss zum Einsatz. Nachteil

dabei ist die oft zeitintensive Vorbereitung

der zu kontaktierenden Leitung.

56 IEE · 6 2012

Energieverteilung mittels IDC-

Technik – schnelle Verteilung einfach

umgesetzt

Weil der Faktor Zeit die Gesamtkosten

einer Installation immer stärker beeinflusst,

muss er schon bei der Entwicklung

und Planung von Geräten und Anlagen

beachtet werden. Dabei bietet es sich an,

auch die Einsparpotenziale bei der Installationszeit

von Industrie-Steckverbindern

zu nutzen.

Halle 11.1, Stand A 27

Das Installationssystem Quickon von

Phoenix Contact, das bislang in einer

vierpoligen Version verfügbar war, wurde

nun um eine fünfpolige Variante ergänzt.

Die IDC-Schnellanschlusstechnik (Insulation

Displacement Connection) eignet

sich für Spannungen bis 690 V und Ströme

bis 20 A. Das System erfüllt die


[1]

Schutzart IP68/IP69k und ist für Leitungen

bis 2,5 mm² geeignet. Weil sich das

Installationssystem fest oder steckbar

nutzen lässt, sind die Einsparpotenziale

besonders in komplexen Anlagen hoch.

Einsatz auch in rauer Umgebung

Die Installationszeit und die damit verbundenen

Kosten verringern sich beim

Installationssystem Quickon: bis zu 80 %

der Installationszeit kann der Anwender

sparen – auch in rauen Umgebungen. Ein

Beispiel für eine raue Applikation ist die

Ausstattung großer Teile der Straßenbeleuchtung

in Finnland mit dem Installationssystem.

Hier spielt die hohe Zuverlässigkeit

und die robuste Bauweise eine

wichtige Rolle. Auch die schnelle Installation

ist ein Vorteil. Weitere Applikationsfelder

sind schwierige Umgebungsbedingungen

– etwa in Kühlhäusern oder

Hochöfen.

Bei der Installation muss der Techniker

die Leitung lediglich abmanteln, die

Adern – passend zu ihren Polen, die auf

dem Splice-Body erkennbar sind – zuordnen

und einlegen. Für diesen Schritt

braucht er kein Spezialwerkzeug. Beim

Schrauben der Mutter werden dann –

ähnlich wie bei einer Kabelverschraubung

– die Adern in die IDC-Kontakte transportiert

und der Kontakt wird so hergestellt.

Auch hier weist das neue fünfpolige Installationssystem

eine Besonderheit auf. In

der Mutter befindet sich ein zweistufiges

Grob- und Feingewinde, das die Funktion

eines Getriebes übernimmt. Die unterschiedlichen

Gewindesteigungen in der

TECHNIK Feldebene

[1] Der Anwender kann bei den unterschiedlichen

Applikationen zwischen einer festen und einer

steckbaren Verbindung wählen. Somit benötigt er

nur eine Komponente für zwei Anwendungsfälle.

Mutter transportieren den Splice-Body

fast mühelos in das Gehäuse und wieder

heraus. Durch diese patentierte Funktion

werden die Be- und Entschaltungsvorgänge

einfacher und anwenderfreundlicher.

Eine weitere Neuheit des fünfpoligen Systems

ist die verbesserte Kodierung des

Splice-Bodies. Zum einen findet der Techniker

die richtige Steckposition leichter,

zum anderen verhindert dies ein Fehlstecken

des Splice-Bodies. Das fünfpolige

Produktprogramm umfasst neben Wanddurchführungen

mit M20- und M25-

Gewinden auch Leitungsverbinder, eine

Kombination aus Leitungsverbinder und

Wanddurchführung, Energieverteiler im

H- und T-Format sowie einen Steckverbinder.

Bei Bedarf auch steckbar

Aufgrund der speziellen Kontaktbeschaffenheit

des Installationssystems ist die

Anzahl der Anschlusszyklen auf zehn begrenzt.

Dies ist aber kein Nachteil, denn

bei höheren Steckzyklen kann auch ein

Steckverbinder zum Einsatz kommen, der

mindestens 50 Steckzyklen ermöglicht.

Ein Applikationsbeispiel dafür sind Spannungsnetze,

die oft auf- und wieder abgebaut

werden – etwa bei der Bühnentechnik

oder bei der Beleuchtung von Festzelten.

Je flexibler eine Installation sein

muss, umso wichtiger werden die Steckverbinder.

Der Steckverbinder selbst ➜

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wachsen nicht

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TECHNIK Feldebene

[2]

besitzt einen voreilenden PE-Kontakt und

ist kompatibel zum Quickon-Anschluss.

Das segmentierte Speedcon-Gewinde

stellt den Kontakt zum Anschluss mit einer

90°-Drehung her. Die Verbindung

lässt sich nur mit einem Schraubendreher

öffnen. Der Anschluss und die Buchsenkontakte

des Steckverbinders sind ungesteckt

in der Schutzart IP20 ausgeführt

und somit fingerberührgeschützt. Ein

Fehlstecken ist aufgrund der verbesserten

Technik im Detail

58 IEE · 6 2012

Autor

IDC-Schnellanschlusstechnik – Insulation Displacement Connection

Auf IDC-Technik setzen die Telekommunikations-,

Automobil- und Elektronikbranche schon seit vielen

Jahren. Bekannt ist die Technik auch unter

dem Begriff LSA-Technik – weil sie ohne Löten,

Schrauben und Abisolieren auskommt. Die Adern

der abgemantelten Leitung werden einfach zwischen

die Schneiden des IDC-Kontaktes geführt.

Sie müssen vorher nicht mit einem Spezialwerkzeug

bearbeitet werden. Die Schritte im Einzelnen:

■ Im ersten Schritt führt der Techniker die Ader

durch die Schrägen, die an den Schneiden

[2] Ein Geräusch als Orientierung für die richtige

Anschraubweite – ein Vorteil besonders bei

schwierigen Installationsbedingungen.

Kodierung des Steckverbinders fast unmöglich.

Was es zu beachten gilt

Bei einer Installation mit einem fünfpoligen-Quickon-System

muss der Anwender

einige Bedingungen beachten: Er muss

Mutter und Spleiß-Body korrekt mit dem

Gehäuse verbinden. Er muss sie zusammenschrauben

bis ein Klick-Geräusch zu

hören ist. Lösen kann der Anwender die

Mutter mit einer Kraft von mindestens

5 Nm. Nur so ist die Schutzklasse IP68/

IP69k möglich. Außerdem dürfen die

Ader-Querschnitte nicht größer sein als

2,5 mm². Nur dann wird die Ader-Isolation

sicher durchschnitten und der Kontakt

hergestellt. Die Installations-Temperatur

sollte im Bereich zwischen -5 bis 50 °C

liegen. Außerhalb dieses Bereichs wäre die

Ader-Isolation entweder zu spröde oder

zu weich und somit schwer schneidbar für

IDC-Technik: Zentrieren der Leitung (links), Schneiden der Ader-Isolation (Mitte), Kontaktierung (rechts)

angebracht sind, in die richtige Position und

zentriert sie. Damit erreicht er eine gleichmäßige

Kontaktierung.

■ Im zweiten Schritt durchtrennen die Schneiden

des IDC-Kontakts die Ader-Isolation.

Dies geschieht zum einen durch den axialen

Druck auf den Adern und zum anderen durch

die konische Form des Schneidentrichters.

■ Nach dem Durchtrennen der Ader-Isolation

wird im dritten Schritt der Kontakt mit den

Litzen hergestellt. Ein Vorteil dabei ist die

die IDC-Kontakte. Bei den Ader-Materialien

PVC, PE, TPU und Gummi wird auf

jeden Fall kontaktiert. Andere Werkstoffe,

die als Ader-Material zum Einsatz

kommen, müssen auf Anfrage geprüft

und freigegeben werden. Starre und flexible

Leiter lassen sich problemlos kontaktieren.

Eine Besonderheit sind hochflexible

Leiter der Kategorie 6. Hierbei sollte

der minimale Litzendurchmesser nicht

unter 0,15 mm² liegen, um ein Durchschneiden

zu verhindern. Solange der

Nutzer diese Punkte beachtet, ist mit dem

Installationssystem fast jede Art von

Energieverteilung möglich.

Falk Daniel Clemens

ist Produktmanager Pluscon Installation, Industrial

Field Connectivity bei der Phoenix Contact GmbH &

Co. KG in Blomberg.


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gasdichte Verbindung, die den Kontaktbereich

vor Umwelteinflüssen schützt.

Ein IDC-Kontakt lässt sich also auch bei hoher

Luftfeuchtigkeit – etwa in Waschstraßen – einsetzen,

ohne dass Korrosionsprobleme auftreten.

Auch bei der Zuverlässigkeit steht die IDC-Anschlusstechnik

herkömmlichen Anschlusstechniken

wie Schraub- oder Federanschluss nicht

nach. Durch die federnde Wirkung der IDC-

Schneiden sind auch Umgebungen mit hohem

Vibrationsaufkommen unproblematisch.


Bildquelle: Belden

Bildquelle: TWK

Bildquelle: MTM Power

Bildquelle: Primation

Ventilsteckverbinder

Funktionssicher und wartungsfreundlich

Belden: Mit den neuen konfektionierbaren

Ventilsteckverbindern der

GDM-Serie aus dem Hirschmann-

Produktprogramm können Magnetventile,

Druckgeber und Temperatursensoren

mit Spannung versorgt

oder an das Datennetzwerk angebunden

werden. Eine Schutzbeschaltung

sorgt dafür, dass die

nachgeschaltete Elektronik weder

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Vibrationssensor

Für das Schwingungsmonitoring in Windkraftanlagen

TWK: Der kompakt bauende Vibrationssensor

NVA/NVN ist speziell für

die Einsatzbedingungen in einer

Windenergieanlage zugeschnitten.

Im jeweiligen Band gemessene Beschleunigungen

aufgrund von Vibrationen

werden als Messsignal

analog oder über CANopen ausgegeben.

Zusätzlich sind ein oder

mehrere Grenzwertrelais eingebaut,

DC/DC-Wandler

Versorgt auch schwierige Lasten

MTM Power: Die primär getakteten

DC/DC-Wandler PCMDS150WK-

IP65 in Schutzklasse IP65 sind speziell

für Anwendungen in der Fahrzeug-

und Bahntechnik, aber auch

für den Einsatz in Applikationen der

Industrie und Telekommunikation

geeignet. Die 150-W-Wandler decken

die gängigen Batterienetze

gemäß EN 50 155 ab. Mithilfe eines

Transceiver

LWL-Ports sicher verbinden

Primation: Mit dem OTR-opis-Transceiver

lassen sich Lichtleiterkabel

vom Nicht-Ex-Bereich in oder durch

einen Ex-Bereich legen. Das Modul

begrenzt die Lichtenergie auf das

gesetzlich zulässige Maß, damit bei

Bruch eines Lichtleiters oder einer

defekten Laserdiode keine gefährliche

Situation entstehen kann. Die

2 cm breiten Transceiver lassen sich

durch Überspannung noch durch

elektromagnetische Felder beschädigt

wird. Außerdem werden Ausführungen

mit LEDs zur Visualisierung

des Betriebszustands angeboten,

die die Wartung erleichtern.

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die bei Überschreiten von bestimmten

Beschleunigungswerten schalten,

um einen Alarm auszulösen

oder die Steuerung zu veranlassen,

die Anlage herunter zu fahren.

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Transformators und einer Längsdrossel

steht eine galvanisch getrennte

Ausgangsspannung von

24 V bereit. Die UI-Kennlinie der

Ausgangsspannung ist geeignet für

die Versorgung schwieriger Lasten.

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in jede bestehende LWL-Verbindung

integrieren. Zur Verfügung stehen

die Versionen P-Ex OTR Opis 100 für

bis zu 100 Mbit/s und P-Ex OTR

Opis 1000 für bis zu 1 GB/s für alle

gängigen Steckerformen.

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Bildquelle: Dechema/Helmut Stettin

PRAXIS Prozessindustrie

[1]

60 IEE · 6 2012

Achema 2012

Die Messe danach

[1] Geländeplan der

Achema 2012: Auf

rund 140 000 m 2 präsentieren

die Aussteller

ihre Neuheiten für

die Prozessindustrie.

Die Wirtschaftskrise scheint überstanden zu sein, lange genug hat sie die chemische

Industrie in Atem gehalten. Nun aber haben sich die Unternehmen erholt und konnten

ihr Vorkrisenniveau teilweise wieder erreichen, manche sogar übertreffen. Gute Vorzeichen

also für die Achema, die sich in diesem Jahr zum 30. Mal als Weltforum der Prozessindustrie

präsentiert.

Alles steht auf Wachstum, und

Messeveranstalter Dechema geht

mit gutem Beispiel voran: Mit

Halle 11 erhält der Technologiegipfel für

Chemische Technik, Umweltschutz und

Biotechnologie mehr Raum für neue Innovationen

und Anwendungen. Auf einer

Netto-Ausstellungsfläche von 140 000 m 2

zeigen in diesem Jahr rund 4 000 Aussteller

aus insgesamt 56 Ländern ihre Produkte.

Darüber freut sich Dr. Thomas

Scheuring, Geschäftsführer der Dechema:

„Die Achema 2012 wird mit einem Auslandsanteil

von rund 50 % noch einmal

internationaler als jede ihrer Vorgängerinnen.“

Noch bunter das Publikum: Mit

175 000 Besuchern aus 90 verschiedenen

Nationen rechnet der Veranstalter. Sie

rekrutieren sich aus Ingenieuren, Chemikern,

Physikern, aber auch aus Technikern,

Laboranten und Vertretern kaufmännischer

Berufe. Insgesamt 30 000

davon sind Führungskräfte, also Entscheidungsträger

bei Neuanschaffungen.

Hierdurch, und auch die verschiedenen

Veranstaltungen für Schüler und Studenten,

ist die Achema nicht nur reine Technik-Show,

sondern auch Marktplatz und

Kommunikationsplattform zwischen

Kunde, Unternehmen und dem Nachwuchs

des naturwissenschaftlichen Bereichs.

Effizienz und Nachhaltigkeit

bleiben Topthemen

Mit der Biobased World widmet die

Achema in diesem Jahr dem Thema

Nachhaltigkeit einen eigenen Schwerpunkt.

Hier dreht sich alles um die Veränderungen,

die das Umstellen von fossilen

auf nachwachsende Rohstoffe für Verfahren

und Produkte mit sich bringt. Gedacht

ist die Ausstellung als Plattform, die

einen interdisziplinären Austausch zwischen

Ausstellern und Besuchern ermöglichen

soll. Dass es sich hierbei um ein

Querschnittsthema handelt, dem sich

kaum ein Unternehmen entziehen kann,

zeigen schon die nackten Zahlen: Rund

700 Aussteller sind der Thematik zuzu-

ordnen. Daneben steht auch die Sonderschau

‚Innovative Energieträger und

-speicher‘ klar im Zeichen anstehender

Veränderungen.

Wie keine andere ist die energieintensive

Chemiebranche von der Energiewende

verunsichert. Steigende Strompreise sind

hier ein Sorgenkind, viel wichtiger ist

aber die Frage nach Versorgungssicherheit.

Denn kontinuierliche Prozesse brauchen

eine kontinuierliche Energiezuführung.

Das effiziente Speichern und Transportieren

von Elektrizität spielen hier eine

Schlüsselrolle. Technologiefelder der Sonderschau

sind unter anderem chemische

Energiespeicherung, Batteriekonzepte

und Superkondensatoren sowie die Nutzung

industrieller Abwärme.

Als Gegenstück zum teils hektischen Treiben

zwischen den Ständen der Aussteller

findet auch in diesem Jahr wieder ein umfangreiches

Kongressprogramm statt.

Teilnehmer haben die Wahl zwischen

über 900 Vorträgen in englischer Sprache.

Die Themen sind zumeist übergreifen- ➜


Erstmals nach überstandener

Weltwirtschaftskrise trifft sich

die Branche wieder in Frankfurt.

PRAXIS Prozessindustrie

IEE · 6 2012

61


PRAXIS Prozessindustrie

der Natur und legen ihren Schwerpunkt

auf Safety oder auch Mixing and Separation

Technology. Aber auch sogenannte

Special Sessions mit Themenblöcken wie

Bio-Economy sind im Angebot.

Synergien zwischen Produktionen nutzen

Durch die verstärkte strategische Ausrichtung

der Chemieproduzenten hin zu

nachhaltigen und energieeffizienten Prozessen

nimmt die Bedeutung von Synergien

zwischen Produktionsbetrieben an den

Standorten zu. Nach Meinung von Dr.

Claas-Jürgen Klasen, Chef des Evonik-

Bereichs ‚Process Technology & Engineering‘,

werden Standort-Synergien im Projektgeschäft

immer wichtiger: „Chemieparks

mit ihren zentralen Infrastruktureinrichtungen

ermöglichen intensivere

Energie- und Stoffverbünde, ihre Bedeutung

nimmt zu.“

Messe im Detail

Achema 2012

Veranstaltungsort:

Messe Frankfurt

Adresse fürs Navi:

Messe Frankfurt

Ludwig-Erhard-Anlage 1

60327 Frankfurt am Main

Termin:

18. bis 22. Juni 2012

Öffnungszeiten:

9:00 bis 18:00 Uhr

Eintrittspreise:

Tageskarte 30 Euro

Ermäßigte Tageskarte 6 Euro

Dauerkarte 80 Euro

Ermäßigte Dauerkarte 60 bzw. 30 Euro

62 IEE · 6 2012

Die Achema 2012 wird noch einmal

internationaler als jede ihrer Vorgängerinnen.

Dr. Thomas Scheuring, Geschäftsführer der Dechema Ausstellungsgesellschaft

Die hauseigenen Ingenieure sehen sich

heute nicht mehr nur als interne Serviceabteilungen

der Chemieunternehmen,

sondern wollen mit ihren Leistungen dazu

beitragen, den Unternehmenswert zu

steigern. Was nach Marketingslogans

klingt, wird in der Praxis der Anlagenplanung

mit Leben gefüllt: Ein Investitionsprojekt

wird nicht isoliert betrachtet abgewickelt,

sondern für das Gesamtsystem

optimiert. Und unter Umständen werden

höhere Investitionskosten für eine Neuanlage

in Kauf genommen, wenn beispielsweise

im Wärmeverbund mit anderen

Betrieben am Standort der Gesamt-

Energiebedarf gesenkt werden kann. „Die

optimale technische Lösung ist nur in

Verbindung mit der detaillierten Kenntnis

der Märkte, den spezifischen Produktanforderungen,

den Rohstoffmärkten und

den gesamten Herstellkosten zu ermitteln

und umzusetzen“, verdeutlicht Klasen

den Unterschied zwischen klassischen

Generalunternehmern und betreibereigenem

Engineering. Dr. Jürgen Hinderer,

Engineering-Chef bei Bayer Technology

Services, pflichtet bei: „Gerade durch das

Zusammenspiel mit den Betreibern, unseren

international erfahrenen Engineering-

Kompetenzen sowie den Lieferanten in

allen Phasen des Projektes werden die Anlagen

termingerecht, im Budget und vor

allen Dingen sicher und qualitätsgerecht

fertiggestellt und angefahren. Das unterscheidet

die Owners Engineers von anderen

Anlagenbaufirmen.“

Chemieanlagen der Zukunft – Unikate und

Module

Ein in der Vergangenheit mehrfach prognostizierter

Trend hat sich bislang im

Chemieanlagenbau nicht durchgesetzt:

Die aus Standard-Modulen aufgebaute

Anlage im World-Scale-Format. Denn bei

Großanlagen schöpfen die Betreiber ihre

Wettbewerbsvorteile aus der technologischen

Lösung, die durch individuelle Anpassung

entsteht. Viel wichtiger wird dabei

in Zukunft der oben beschriebene

Stoffverbund – auch über die Grenzen der

an einem Chemiestandort existierenden

Lokaleinheiten hinaus. Verbundstrukturen

unterschiedlicher Chemieunternehmen

werden in den Chemieparks der Zukunft

die Synergien für den wirtschaftlichen

Erfolg der Einzelunternehmen liefern.

In der jüngeren Vergangenheit führte die

Neuentwicklung einer ganzen Reihe klassischer

großtechnischer Verfahren – darunter

die Chlorelektrolyse, die Ethylenoxid-Erzeugung

oder das Chlorrecycling

– zu deutlichen Verbesserungen hinsichtlich

Rohstoff- und Energieeinsatz sowie

Selektivität und Ausbeute. „Es wird immer

Innovationssprünge geben, ob in

World-Scale-Anlagen der Kunststoff- und

Kautschuk-Industrie oder sogar bei der

althergebrachten Schwefelsäure-Herstellung.

Aber auch bei Verfahren, die heute

im Batch-Betrieb – wie in der pharmazeutischen

Branche sehr verbreitet – funktionieren,

gibt es noch eine Menge Innovationspotenzial,

das noch nicht ausgereizt

ist“, erklärt Dr. Jürgen Hinderer.

Autoren

Armin Scheuermann

ist Chefredakteur der Zeitschrift CHEMIE TECHNIK.

Philip Bittermann

ist Volontär der Zeitschrift CHEMIE TECHNIK.


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Link zur Messe

Link zum kompletten Trendbericht Anlagenbau


Bildquelle: KML

Bildquelle: Data Translation

Bildquelle: Scheugenpflug

PRAXIS Prozessindustrie

Halle 3.0, Stand A14

Roboterserie

Flexibel beweglich und fix zu integrieren

Mitsubishi Electric: Die Scara-

Roboter-Serie Melfa F umfasst

zwei Modellreihen mit 3 kg

(RH-3FH) beziehungsweise

6 kg (RH-6FH) Nutzlast. Mit

einer Zykluszeit von 0,29 s,

einem größeren Arbeitsbereich

und höherem Drehbereich der

Hauptachsen ist der RH-6FH

Linearmotorsystem

Mehr Flexibilität

USB-Messmodul

Zur Messung hochfrequenter Signale

Dosier-Prozessmodul

Im Baukastensystem

beweglich. So reicht der Aktionsradius

bei der ersten Achse

von vorher ±127° nun bis zu

±170°, wodurch die Roboter

mit allen Achsen nahezu jede

Position im Umfeld erreichen

können. Ab Werk ist die Roboterserie

RH-6FH mit der

Schutzklasse IP54 und lebens-

KML: Die Integration einer

speziellen Feedbackschnittstelle

macht nun das Kombinieren

der Linearmotorsystem-

Baureihe LMS-E2 mit mehr

Servoreglern möglich. Die Baureihe

eliminiert bisherige Barrieren

mit einem adaptierten

Linearmotor, einem Hiperface-

Feedbacksystem sowie einem

Data Translation: Das Unternehmen

hat seine USB-Messmodule

um das Modell

DT9862S ergänzt. Das Modul

kombiniert eine kontinuierliche

Abtastrate von bis zu 10 MHz

mit einer hohen Eingangsbandbreite

von 300 MHz. Ein externer

Clock-Eingang ermöglicht

dem Anwender, die Abtastrate

Scheugenpflug: Nach dem

Plug-and-Play-Prinzip lässt

sich das modulare Prozessmodul

1.0 in eine bestehende oder

im Aufbau befindliche Fertigungslinie

integrieren. Es deckt

Dosieraufgaben wie Füllen,

Applizieren von Dichtungen

oder Versiegeln von Elektronikteilen

und Gehäuse ab. Die

mitteltauglichem H1-Fett ausgestattet.

Kabel und Schläuche

lassen sich innerhalb des Gehäuses

und durch die Hohlspindel

bis zum Greifer führen.

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elektronischen Typenschild.

Die standardisierte Schnittstelle

ermöglicht eine absolute

Positionsrückmeldung.

infoDIREKT 462iee0612

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mit dem Prüfsignal zu koppeln,

sodass auch bei Frequenzänderung

des Eingangssignals

mit der passenden Unterabtastung

gemessen wird.

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CNC-Steuerung erlaubt eine

dreidimensionale Bewegung

(XYZ-Richtung) in beliebigen

Kurven, wobei sich die Achsen

und ihre Kinematik je nach

Verfahrweg anordnen lassen.

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Bildquelle: alle Bilder Gustav Wolff Maschinenfabrik

PRAXIS Prozessindustrie

Modernisierung einer Schmiedeanlage

Laserdistanzsensor

steigert die Leistung

Neue Schmiedeanlagen sind teuer und so ist die Teil- oder Komplettsanierung älterer

Maschinen häufig eine wirtschaftliche Alternative. Überarbeitet der Maschinenbauer

nicht nur die mechanischen Komponenten, sondern ersetzt auch die in die Jahre gekommene

Steuerungstechnik und Sensorik, erreicht er oft ein besseres Leistungsniveau

und eine höhere Produktqualität.

64 IEE · 6 2012

Die Umstellung

auf eine kontinuierlichePositionserfassungbeseitigt

alle bisherigen

Probleme der Endschaltertechnik.

Die Gustav Wolff Maschinenfabrik

stellt seit über 70 Jahren Maschinen

für die Warm- und

Kaltumformung von Metallen her. Darüber

hinaus gehören Dienstleistungen wie

Reparaturen, Einzel- und Sonderanfertigungen,

Überholungen und Instandsetzungen

zum Repertoire des Unternehmens.

Und überall dort, wo Schmiedeteile

in hoher Stückzahl und Qualität hergestellt

werden, ist das Gesenkschmieden

auch heute noch das Umformverfahren

der ersten Wahl. Genau eine solche Gesenkschmiede

stand zur Modernisierung

an. Der Schmiedehammer dieser Gesenkschmiede,

ein sogenannter Riemenfallhammer,

nutzt die Fallenergie eines 4 t

schweren Hammerbären. Die Umformung

des bis zu 1 350 °C heißen Materials

zwischen Ober- und Unterwerkzeug

erfolgt programmgesteuert mit mehreren

vordefinierten Schlägen aus Fallhöhen

zwischen 0,4 und 1,8 m. Die Bewegung

und damit auch die aktuelle Steighöhe erfassten

vor der Modernisierung sieben

induktive Näherungsschalter direkt am

Schmiedehammer in unmittelbarer Nähe

des Riemenfallhammers und meldeten die

Daten an die Steuerung weiter.

Diese weit verbreitete Art der Positionserfassung

hat jedoch ihre Tücken, weiß Michael

Wolff-Oberbanscheid, Geschäftsführer

des Unternehmens, zu berichten:

„So sind die Sensoren ständig starken Vibrations-

und Stoßbelastungen, mechanischen

Beschädigungen beim Verkeilen der

Werkzeuge und hohen Temperaturen in

der Nähe des Schmiedeguts ausgesetzt.

Die Folge sind zeitraubende Wartungsintervalle

und Maschinenstillstände.“ Hinzu

kommt, dass bei jedem Produktwechsel

nicht nur das Schmiedeprogramm ver-


[1] [2]

ändert, sondern zumeist auch die Endschalter

entsprechend der veränderten

Werkzeughöhen in neuer Position angebracht

werden müssen. Diese Einrichtzeiten

nehmen je nach Erfahrung des Mitarbeiters

bis zu 30 min in Anspruch.

Präzise Positionen erfassen

Mit der Modernisierung der Maschine

hat sich die Lage gänzlich geändert. Statt

der sieben induktiven Schalter in unmittelbarer

Nähe zum Hammerbären wacht

ein einziger Laserdistanzsensor BOD

63M aus sicherer Entfernung über die Bewegungen

des Hammerbären. Schwingungsgedämpft

am Oberbau der Anlage

in rund 5 m Höhe mit Blick in die Schwingungsrichtung

des Hammerbären ange-

bracht, erfasst der Sensor kontinuierlich

die Bärposition mit seinem Laserstrahl.

Der weit vom eigentlichen Geschehen

entfernte Montageort sorgt für eine entsprechend

hohe Stabilität trotz thermischer

und mechanischer Störungen.

Wolff-Oberbanscheid zeigt sich von der

neuen Lösung überzeugt: „Dank der Umstellung

auf eine kontinuierliche Positionserfassung

ist es uns gelungen, alle bisherigen

Probleme der Endschaltertechnik

zu beseitigen.“

Der Sensor misst die Zeit, die die Lichtimpulse

benötigen, um vom Sensor auf den

Schmiedehammer und von dort wieder

zurück zu gelangen. Diese Zeit ist proportional

zur Entfernung. So lässt sich die

Distanz zwischen Sensor und Objekt ge-

PRAXIS Prozessindustrie

[1] + [2] Der Laserdistanzsensor mit Lichtlaufzeitmessung

wacht aus sicherer Entfernung über

die Bewegungen des Hammerbären. Aus rund 5 m

Höhe erfasst der Sensor kontinuierlich die Bärposition

mit seinem Laserstrahl.

nau ermitteln und am Analogausgang mit

4 bis 20 mA oder 0 bis 10 V ausgeben.

Mit einer Schaltfrequenz von 250 Hz ist

das kontinuierliche Erfassen auch schneller

Bewegungen somit kein Problem. Im

Gegensatz zu Sensoren, die nach dem Triangulationsverfahren

arbeiten, deckt der

Lichtlaufzeitsensor mit 6 000 mm Reichweite

auch größere Distanzen ab – bei

gleichzeitig kompakter Bauform. Er arbeitet

dabei nahezu unabhängig von Material,

Farbe und Oberfläche des Messobjektes.

Zwei unabhängige Schaltausgänge,

eine Verschmutzungsanzeige sowie eine

separate Leitung zur programm-

gesteuerten Abschaltung des Lasers ergänzen

den Funktionsumfang. Diese

Funktionen sind jedoch am Hammerbären

nicht nötig.

Die Schläge feiner dosieren

In der Steuerung hat Wolff die Schaltpunkte,

also die Wendepunkte für den

Hammer, über Spannungswerte des Analogausgangs

flexibel nachgebildet und

hat so eine exakte Ablaufsteuerung für

die Schmiedeanlage realisiert. Für die

Umstellung auf neue Fertigungsaufträge

muss der Bediener jetzt lediglich das passende

Schmiedeprogramm in die Steuerung

laden. Ein zeitaufwendiger Um-

g _ _Q q ➜

Weg- und Winkelmessung

Seit mehr als 50 Jahren ist

Novotechnik wegweisend

in der Weiterentwicklung

der Messtechnik.

Leistungsstarke Weg- und

Winkelsensoren, kontaktlos

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sind das Ergebnis von

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unseren Kunden und

deren Aufgabenstellungen.

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www.novotechnik.de


Bildquelle: Balluff

Bildquelle: Eaton

PRAXIS Prozessindustrie

[3]

bau und eine Neujustierung von Positionssensoren

gehören somit der Vergangenheit

an. Zum Einrichten muss der

Bediener den Bär lediglich auf das Gesenk

absenken, um anschließend mit einem

einzigen Tastendruck der Steuerung den

tiefsten Punkt als Referenzpunkt mitzuteilen.

Sofort steht die volle Funktionalität

zur Verfügung, ohne dass ein Mitarbeiter

hätte irgendeine Schraube verdrehen

müssen. Die Umrüstzeit auf einen

neuen Artikel beträgt so nur noch 1 min

PRAXIS Prozessindustrie

Halle 5.0, Stand D62

Analog-Sensor

Präzise messen

Eaton: Das Unternehmen erweitert die Serie

der induktiven Näherungssensoren durch den

Analog-Sensor Accuprox. Im Gegensatz zu konventionellen

induktiven Sensoren, deren Ausgangssignal

vom Vorhandensein oder Fehlen des

Zielobjekts abhängt, bietet die Serie ein elektrisches

Signal, das sich entsprechend der Position

des Metallobjekts innerhalb des Erfassungsbereichs

ändert.

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66 IEE · 6 2012

Bildquelle: Sensotech

[3] Der Laserdistanzsensor misst die Zeit, die die

Lichtimpulse benötigen, um vom Sensor auf das

zu detektierende Objekt und von dort wieder zurück

zu gelangen. Diese Zeit ist proportional zur

Entfernung.

anstelle von bis zu 30 min. Mit dem Laserdistanzsensor

entfällt auch die bisherige

Beschränkung auf einzelne, wenige

Schaltpositionen. Da der Sensor ein abstandskontinuierliches

Signal liefert, kann

der Anwender erstmals jede beliebige

Steighöhe des Fallhammers präzise und

mit hoher Wiederholgenauigkeit ansteuern

und somit die Schläge feiner dosieren.

Darüber hinaus ist die Bewegungsrichtung

frühzeitig erkennbar, was die An-

Technik im Detail

Bär

Der Bär ist im Werkzeugbau der Fallblock einer

Ramme (Rammbär) oder eines Fallhammers, zum

Beispiel ein Riemenfallhammer, Brettfallhammer,

Dampf- oder Lufthammer. Bei einem Gesenkschmiedehammer

wird der obere bewegliche Teil

mit der Werkzeugaufnahme als Bär bezeichnet.

Halle 11.1, Stand F75

Konzentrations-Messsystem

Inline-Prozessanalyse

Sensotech: In zahlreichen industriellen Her-

stellungsverfahren ist die Inline-Messung von

Konzentrationen erforderlich, um die Produktqualität

zu überwachen. Als Messverfahren empfiehlt

sich die Schallgeschwindigkeit, worauf das

Messsystem Liquisonic basiert. Direkt in die

Rohrleitung oder im Behälter installiert, misst es

die Konzentrationen von Prozessflüssigkeiten.

nfoDIREKT 506iee0612

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Link zum Unternehmen

Bildquelle: Delphin

steuerung besonders niedriger Steighöhen

erleichtert. All dies hat direkte Auswirkungen

auf das Schmiedeergebnis: Anstelle

einer Teiledickentoleranz von 0,3

bis 0,4 mm vor der Umrüstung lässt sich

jetzt mit 0,1 bis 0,2 mm die Genauigkeit

verdoppeln.

Autor

Detlef Zienert,

ist in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Balluff

GmbH in Neuhaus auf den Fildern tätig.

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Link zum Laserdistanzsensor

Link zum Anwender


Bei einem Gegenschlaghammer, wo beide Teile

der Werkzeugaufnahme beweglich sind, wird zwischen

Ober- und Unterbär unterschieden. Der Bär

bewegt sich in seitlichen Führungen auf und nieder

und besitzt oft ein hohes Gewicht.

Quelle: wikipedia.org

Halle 11.0, Stand G28

Temperaturmessgerät

Vielkanalige Messung

Delphin: Die neuen Temperaturmessgeräte

Expert Key 100T und 200T sind für eine vielkanalige

Temperaturmessung entwickelt, aber

auch für Messaufgaben geeignet, bei denen Temperaturmessungen

mit der Erfassung schneller

Signale kombiniert werden. Die kompakten Geräte

sind für den Einsatz im Labor und am Prüfstand

konzipiert. Der Anschluss der benötigten

Sensorern und Aktuatoren erfolgt werkzeuglos.

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Halle 11.V, Stand B29

Software Stack

Interoperabilität

gesichert

Softing: Im Auftrag von Witeck hat

der Anbieter für industrielle Kommunikationslösungen

einen Stack entwickelt,

der das Implementieren von

Wireless-Hart auf einer Vielzahl von

unterschiedlichen Hardwareplattformen

ermöglicht. Er wurde mit

verschiedenen Systemkomponenten

und Feldgeräten auf Robustheit,

Stabilität und Interoperabilität getestet.

Der Stack ist für Mitglieder

von Witeck kostenlos verfügbar.

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Halle 11.1, Stand A15

Einbau-Panel-PCs

Reinräume

veredeln

Bildquelle: Beckhoff infoDIREKT 611iee0612

Beckhoff: Einbau-Panel-PCs der

Serie CP62xx sowie die Einbau-

Control-Panels der Serien CP66xx

und CP69xx sind optional mit einer

Edelstahlfront und flächenbündigem

Touchscreen verfügbar. Auch kundenspezifische

Ausführungen, etwa

mit angepasster Frontfolie, sind

möglich. Damit lassen sich die

Geräte auch in der Lebensmittel-,

Verpackungs- und Medizintechnik

einsetzen, als einfaches Panel oder

komplette Steuerungshardware mit

der Automatisierungssoftware Twincat.

infoDIREKT 401iee0612

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Die Hüthig & Pflaum Verlag GmbH & Co. Fachliteratur KG in München ist ein Tochterunternehmen

des Süddeutschen Verlags. Unser Portfolio umfasst die Fachzeitschrift „de“ mit

dem dazugehörigen Online-Portal „elektro.net“. Vermittelt wird elektrotechnisches Fachwissen in

der gesamten Bandbreite der Elektroinstallation, Gebäudetechnik und der erneuerbaren

Energien sowie in den Bereichen Informations- und Automatisierungstechnik.

Für die Redaktion der Fachzeitschrift „de“, suchen wir am Standort München ab sofort eine/n

Redakteur/in – Elektrotechnik

Ihr Aufgabengebiet:

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unter Karriere � Stellenangebote � Redakteur/in - Elektrotechnik

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IEE · 6 2012

67


Bildquelle: alle Bilder Noax

PRAXIS Prozessindustrie

Industrie-PCs in der Lebensmittelproduktion

Damit es knuspert

Flakes in die Schüssel, Milch dazu, fertig. Wer sich so in Sekundenschnelle eine Zwischenmahlzeit

zubereitet, ahnt meist nichts von den komplexen Fertigungsprozessen,

die Mais, Weizen, Gerste oder Reis in wohlschmeckende Flakes verwandeln. Das Unternehmen

Nordgetreide ließ in Falkenhagen eine der modernsten Multigrain-Fertigungslinien

Europas bauen. Noax Industrie-PCs steuern die Maschinen der Anlage.

16

Stunden

silo bis zur Verpackung. 24

68 IEE · 6 2012

dauert der Fertigungsprozess

vom Getreide­

Stunden am Tag, sieben Tage die Woche

verarbeitet das Unternehmen Nordgetreide

im Werk in Falkenhagen pro Stunde

zwei Tonnen verschiedener Getreidesorten

zu Flakes. Umgerechnet passieren

stündlich etwa 4 000 Flakes­Packungen

das Werktor. „Nur alle vier Wochen

unter bricht die Wartungsmannschaft die

Produktion für zwei Reinigungs­ und

Wartungstage“, beschreibt Jörn Schlifke

vom Ingenieurbüro Brüggesch, das für die

Planung der Anlage in Falkenhagen, genannt

Falko, zuständig ist.

Der 24/7­Betrieb in der neuen Anlage

stellt hohe Anforderungen an die Robustheit

und Zuverlässigkeit aller IT­Komponenten.

Jeder Ausfall kann die Steuerung

der Anlage, deren Produktivität und die

Qualität der Produkte gefährden. Die

Noax Industrie­PCs zeigen sich diesen

Anforderungen gewachsen: mit hochwertigen

Komponenten und einer soliden

Bauart. Die mit dem Einsatz der Industrie­

PCs mögliche IT­Standardisierung bringt

darüber hinaus viele Vorteile für Betrieb

und Wartung. Diese reichen vom Fernzugriff

durch die IT­Experten im entfernten

Lübecker Unternehmensstammsitz

über die schnelle und kostengünstige Ver­

Nachdem die Anlage Mais, Weizen

und Co zu Flakes verarbeitet

hat, verschwinden sie in einer der

bunten Verpackungen.

fügbarkeit von Austauschkomponenten

bis hin zu Etablierung von Zugriffsschutz

und Nutzerrechten.

Aber Nordgetreide will mit Falko und einem

Investitionsvolumen von 20 Millionen

Euro nicht nur zusätzliche Produktionskapazitäten

gewinnen: Der Handel

verlangt nach großer Sortenvielfalt und

ständiger Produktinnovation, um unterschiedliche

Zielgruppen ansprechen zu

können. Von Kindern und Jugendlichen,

Managern, Sportlern, Wellness­Orientierten

und Kalorienbewussten bis hin zu

Industriekunden für eine knusprige Getreide­Panade

reicht die Bandbreite. Die

Steuerung der Kombinations anlage


[1]

macht es deshalb möglich, Multi grain-

und Reisprodukte im Wechsel auf einer

Linie zu produzieren. Hierfür entwarf das

Ingenieurbüro ein besonderes Anlagen-

und IT-Design: Die Schaltschränke zu den

Mischern, Kochern und Trocknern befinden

sich auf einem Mittelsteg, der zwischen

Hallenboden- und Decke als Gang

dient. Die Maschinenebene darunter ist

daher übersichtlich und aufgeräumt.

Computer mit Köpfchen einsetzen

Schlifke erläuert das IT-Konzept: „Wir

haben die Vielfalt der herstellerspezifischen

Profibus-Terminals beseitigt

und nutzen bei der Prozessvisualisierung

jetzt bewusst IT-Standards. So sind Industrie-PCs

über Standard-Ethernet vernetzt.

Mit ihrer 24-V-Option harmonieren die

IPCs mit den Maschinenumgebungen.“

Schlifke betont die Vorteile dieses IT-Konzeptes

für die Qualität des Produktionsprozesses:

„Durch das Anlagendesign

und die Ethernet-Vernetzung lassen sich

die IPCs räumlich vom Schaltschrank

trennen und direkt in der Produktion installieren.

Das geschlossene, IP65-konforme

Gehäuse ermöglicht es, die Geräte

einfach dort zu montieren, wo das

Bedien personal das Ergebnis des jeweiligen

Prozessschrittes sehe und überprüfen

kann.“ Noch mit dem Zwischenprodukt

in der Hand lassen sich auf den großen

Displays Temperatur, Dauer, Mischungsverhältnisse

oder andere qualitätsrelevante

Prozessparameter ablesen und per

Touchscreen-Eingabe direkt anpassen.

Auch langfristig und maschinenübergreifend

erhöht sich die Transparenz der

Prozesse: Statt auf den kleinen Speichermedien

in den klassischen Maschinenterminals

nur wenige ausgewählte Daten

speichern zu können, übernimmt der IPC

die Maschinen- und Prozessdaten in der

PRAXIS Prozessindustrie

[1] 24/7-Betrieb: Rund um die Uhr steuern IP65konforme

IPCs die Produktion.

neuen Anlage sofort und speichert diese

auf große, klassische IT-Speichermedien

oder überträgt sie direkt in das SAP-System.

Das ermöglicht den Verantwortlichen

Trendanalysen für alle relevanten

Prozess parameter zu erstellen. „Kundenreports

und Rückverfolgbarkeit sind in

der Lebensmittelbranche ein Muss. Der

Anwender ist darüber hinaus ohne zusätzlichen

Aufwand in der Lage, auch

Kosten für Energie, Wasser und Druckluft

den einzelnen Produkten und Chargen

zuzuordnen“, nennt Schlifke Beispiele für

die neu gewonnene Transparenz und

Datenqualität.

Qualität spart Geld

Schon der Zeitplan für den Bau der Anlage

war eine Herausforderung: Von der

Budgetfreigabe im Juni 2007 vergingen

nur sechs Monate bis zum Start des Rohbaus

am 1. Januar 2008. Weitere sechs

Monate später waren alle Anlagen installiert

und Falko nahm im Juli erfolgreich

den Probebetrieb auf. „Während im alten

Werksteil die Produktion weiterlief, wurden

die notwendigen Anbauten realisiert.

Übergreifende Installationen wie IT,

Transportsysteme, Druckluft und Ventilation

ließen sich nur alle vier Wochen während

der Wartungstage vornehmen – da

musste dann jeder Handgriff sitzen.“

Das IT-Konzept hat sich bereits bei Inbetriebnahme

und Probebetrieb bewährt:

Per Wlan ließen sich die Maschinendaten

auf die Laptops der Ingenieure übertragen

– ob ein Befehl die gewünschte Aktion

bei einer Maschine auslöste oder nicht,

ließ sich so ohne lange Laufwege zwischen

Schaltschrank und Maschine vor

Ort bequem kontrollieren.

„Bei solch komplexen Anlagen und Projekten

muss alles einfach funktionieren.

Der größte Einspareffekt wird erzielt,

wenn Fehler und Verzögerungen vermieden

werden.“

Autor

Michael Naumann

ist freier Journalist.


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Link zu Noax

Link zu Nordgetreide

CWIEME Berlin 2012

26 - 28 Juni 2012

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IEE · 6 2012

69


Die Hüthig & Pflaum Verlag GmbH & Co. Fachliteratur KG in München ist ein Tochterunternehmen

der Hüthig GmbH in Heidelberg, die wiederum zur Verlagsgruppe Süddeutscher

Verlag gehört.

Für die Redaktion von www.elektro.net, dem Online-Portal der Fachzeitschrift „de“, suchen wir

am Standort München ab sofort eine/n

Online-Redakteur/in – Content-Manager/in

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unter Karriere � Stellenangebote � Online-Redakteur/in – Content-Manager/in

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70 IEE · 6 2012

Halle 5.0, Stand B62

Planetengetriebe

Hohes

Drehmoment

SEW Eurodrive: Die Industrie-

planetengetriebe der Baureihe P

wurde um die Größen P092 und

P102 erweitert. Mit jetzt elf Baugrößen

decken sie einen Drehmomentbereich

von 24 bis 500 kNm

ab. Die Getriebe der Baureihe sind

kurz und kompakt gebaut und weisen

eine hohe Verdrehsteifigkeit

auf.

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Messverstärker

Mit 12 Bit zur

Auswertung

Mostec: Der kompakte pH- und

Redox-Messverstärker M2920

wandelt das Elektrodensignal direkt

in ein Zweidraht Stromsignal von 4

bis 20 mA um. Dabei arbeitet der

Verstärker mit einer Auflösung von

12 Bit, ist vorkalibriert und wird

zwischen Elektrode und Auswertung

geschaltet. Prozessleitsysteme,

SPS oder andere Auswerte-

oder Steuerelektronik lassen sich

direkt anschließen. Die Eingangsschaltung

ist galvanisch von Ausgang

und Netzteil getrennt. Das

Gehäuse erfüllt die Schutzart IP67.

Optional steht eine Dreileiter-Temperaturkompensation

bis 120 °C

bereit.

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Bildquelle: SEW Eurodrive


Bildquelle: E-T-A

Halle 11.1, Stand F16

Sicherungsautomaten

Selektiv abschalten

E-T-A: Die elektronischen DC-24-V-

Sicherungsautomaten ESX10 und

ESX10-T sind für Ex-Zone 2 zugelassene

Atex-Versionen für den

Einsatz in der Prozesstechnik. Der

REDAKTION

Dipl.-Ing. Harald Wollstadt (hw), Chefredakteur (v. i. S. d. P.),

Tel. +49 (0) 6221489-308, Fax +49 (0) 6221489-482

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Dipl.-Journalistin (FH) Melanie Feldmann (mf) Tel. -463

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David Löh (dl), M.A., Volontär, Tel. -377

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Klaus Heyer (Assistenz), Tel. -345

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VERLAG

Impressum

www.all-electronics.de

57. Jahrgang

ISSN 1434-2898

Hüthig GmbH, Im Weiher 10, 69121 Heidelberg,

Tel.: 06221/489–0, Fax: 06221/489–481, www.huethig.de

Handelsregister-Nr. 703044

Geschäftsführung: Fabian Müller

Verlagsleitung: Rainer Simon

Vertrieb: Stefanie Ganser

Produktmanager Online: Philip Fischer

Leser-Service:

E-Mail: leserservice@huethig.de

Tel.: 06123/9238–257, Fax: 06123/9238–258

Abonnement-Service:

E-Mail: aboservice@huethig.de

Tel.: 06123/9238–257, Fax: 061 23/9238–258

ESX10-T für die direkte Hutschienenmontage

ist 12,5 mm breit und

für die Gerätenennspannungen 12

oder 24 V DC erhältlich. Die selektive

Lastabsicherung schaltet bei

Überlast oder Kurzschluss ausschließlich

den fehlerhaften Strompfad

ab. Neben den Standardversionen

mit potenzialfreiem Signalkontakt

gibt es spezielle ESX10-

Versionen mit elektronischem

Statusausgang und Steuer- oder

Reset-Eingang.

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Datenblatt

Bildquelle: Festo

IHRE KONTAKTE:

Redaktion: Telefon: 062 21/489–308, Fax:–482

Anzeigen: Telefon: 06221/489–363, Fax:–481

Abonnement- und Leser-Service:

Telefon: 06123 /9238–257, Fax: –258

Leitung Herstellung: Horst Althammer

Art Director: Jürgen Claus

Layout: Karin Köhler

Druck: Vogel Druck und Medienservice GmbH & Co. KG,

Leibnizstr. 5, 97204 Höchberg

Erscheinungsweise: 10 Ausgaben jährlich

Bezugsbedingungen/Bezugspreise 2012

(unverbindliche Preisempfehlung):

Jahresabonnement (inkl. Versandkosten)

Inland €179,00; Ausland €188,00;

Einzelheft €19,00 zzgl. Versandkosten.

Der Studentenrabatt beträgt 35%. Kündigungsfrist:

Jederzeit mit einer Frist von 4 Wochen zum Monatsende.

Alle Preise verstehen sich inkl. MwSt.

© Copyright Hüthig GmbH 2012, Heidelberg. Eine Haftung für die

Richtigkeit der Veröffentlichung kann trotz sorgfältiger Prüfung durch

die Redaktion, vom Verleger und Herausgeber nicht übernommen

werden. Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen Beiträge und Abbildungen

sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb

der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung

des Verlages unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere

für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die

Einspeicherung und Bearbeitung in elektronischen Systemen. Mit

der Annahme des Manuskriptes und seiner Veröffentlichung in dieser

Zeitschrift geht das volle Verlagsrecht für alle Sprachen und Länder

einschließlich des Rechts zur Übersetzung, zur Vergabe von

Nachdruckrechten, zur Einspeicherung und Bearbeitung in elektronischen

Systemen, zur Veröffentlichung in Datennetzen sowie Datenträgern

jedweder Art, namentlich der Darstellung im Rahmen von Internet-

und Online-Dienstleistungen, zur Herstellung von Sonderdrucken,

Vervielfältigungen und Mikroverfilmungen an den Verlag über.

Dies gilt auch für die auszugsweise Wiedergabe sowie den Nachdruck

von Abbildungen. Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen,

Warenbezeichnungen und dgl. in dieser Zeitschrift berechtigt

auch ohne besondere Kennzeichnung nicht zu der Annahme,

dass solche Namen im Sinne der Warenzeichen- und Markenschutz-

Gesetzgebung als frei zu betrachten wären und daher von jedemann

benutzt werden dürfen.

Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Haftung übernommen.

Mit Namen oder Zeichen des Verfassers gekennzeichnete

Beiträge stellen nicht unbedingt die Meinung der Redaktion dar. Es

gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen für Autorenbeiträge.

PRAXIS Prozessindustrie

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Bedien-Panels

Aus der Ferne oder lokal bedienen

Festo: Die CDPX-Panels kombinieren

leistungsfähige Prozessoren

und Widescreen-Technik. Die Geräte

visualisieren Daten und bedienen

gleichzeitig als Server vor Ort und

weltweit externe Clients – vernetzt

durch die Ethernetschnittstelle mit

integriertem Switch. Außerdem

kennzeichnen sich die Geräte durch

Grafikdarstellungen mit hoher Auflösung

sowie die intuitive Projektierung

und Programmierung mit Designer

Studio. Mit der integrierten

Steuerung Codesys V3 lassen sich

die Panels zum platzsparenden

Steuerungskonzept erweitern.

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F-37300 Joué-Lès-Tours

Tel.: +33/2/47 38 24 60, Fax: +33/2/90 80 12 22

E-Mail: sophie.lallonder@wanadoo.fr

Großbritannien, Irland, Kanada, USA:

Marion Taylor-Hauser,

Max-Böhm-Ring 3

D-95488 Eckersdorf

Tel.: +49/921/31663, Fax: +49/921/32875

E-Mail: taylor.m@t-online.de

Angeschlossen der Informationsgemeinschaft

zur Feststellung der Verbreitung

von Werbeträgern (IVW), (Printed in Germany)

Datenschutzhinweis:

Ihre Angaben werden von uns für die Vertragsabwicklung

und für interne Marktforschung gespeichert, verarbeitet

und genutzt und um von uns und per Post von unseren Kooperationspartnern

über Produkte und Dienstleistungen informiert

zu werden. Wenn Sie dies nicht mehr wünschen

können Sie dem jederzeit mit Wirkung für die Zukunft unter

leserservice@huethig.de widersprechen.

IEE · 6 2012

71


TECHNIK

72 IEE · 6 2012

Markt + Kontakt

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Etikettendruck

Label aus dem Ex-Bereich

Stahl : Überdruck-Gehäusesysteme

der Zündschutzart Ex-p für Etikettendrucker

in explosionsgefährdeten

Bereichen sind erhältlich. Damit

die Drucker im Ex-p-Bereich sicher

funktionieren, muss das in einem

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Interface (HMI)

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sind mit sechswöchiger Frist zum Ende der Laufzeit möglich.

Datenschutzhinweis: Ihre freiwilligen Angaben werden zusammen mit den für die Vertragsabwicklung

erforderlichen Bestellangaben von uns und den Unternehmen der Süddeutscher Verlag Mediengruppe,

unseren Dienstleistern sowie anderen ausgewählten Unternehmen verarbeitet und genutzt, um Sie über

Produkte und Dienstleistungen zu informieren. Wenn Sie dies nicht mehr wünschen, schreiben Sie bitte an:

hagen.reichhoff@huethig.de

1) Rubriken zur Auswahl:

Leitebene

❏ Prozessvisualisierung

❏ Fernwartung –

Fernwirktechnik

❏ Condition-Monitoring

❏ SCADA / MES-Systeme

❏ Engineering Tools (PLM/CAx)

geschlossenen Gehäuse vorhandene

explosionsfähige Gas ausgespült

und anschließend ein Überdruck

gegenüber der umgebenden Atmosphäre

erzeugt und gehalten werden.

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Gehäuseinneren gegenüber der

Atmosphäre können zu keinem

Zeitpunkt explosionsfähige Gase

aus der Umgebung ins Innere vordringen.

Die richtige Kombination

von Spülgasdurchfluss, Gehäuse-

Firma:

Abteilung (mit interner Kurzbezeichn.):

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Firmenanschrift (Straße, HsNr.):

Firmenanschrift (Land, PLZ, Ort):

Tel.*:

E-Mail*:

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❏ Human Machine Interface (HMI)

❏ Bildverarbeitung

❏ Industrie-PC

❏ Steuerungen

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abmessungen und Größe der frontseitigen

Tür ist daher einzuhalten.

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Hier entsteht unser Anbieterverzeichnis „Markt & Kontakt“,

wo sich Einkäufer und Lieferanten suchen und fi nden.

Als Anbieter können Sie Einkäufer ganzjährig kostengünstig

auf Ihre Produkte aufmerksam machen und

Ihren Katalog anbieten.

Sichern Sie sich einen Platz in Ihrer Wunschrubik einfach

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Messtechnik

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Die IEE Redaktion stellt vor

Technik für unterwegs

App

➜ ‘Data Dashboard for Labview‘ für Android-

und Apple-Geräte

Die App kann National Instruments Labview-PC-

oder -Embedded-Messungen auf dem mobilen

Begleiter darstellen. Dazu gehören auch die Ergebnisse

verteilter Messungen von mit Labview

programmierbaren Geräten. Außerdem lässt

sich damit eine Verbindung zu Netzwerk-Umgebungsvariablen

oder Daten von Webdiensten

herstellen. Für Apple-Geräte heißt sie ‚Data

Dashboard Mobile for Labview‘.

Schon kurz nach dem Start, im Hauptmenü, fällt

die Dominanz der Farben Schwarz und Grau auf.

Außerdem beschränkt sich die App auf die nötigen

Schaltflächen. Die Message ist klar: Diese

App ist nicht zum Spielen, sondern zum Arbeiten.

Und – soviel vorneweg – diesen Eindruck

hält das Programm auch fast durch. Die Einschränkung

deshalb, weil sie zu Demonstrationszwecken

unter anderem Messungen des

Smartphone-eigenen Beschleunigungssensors

visualisiert. Damit das auch zu Ergebnissen

Die IEE Redaktion empfiehlt

Technik fürs Sofa

TV-Vorschau

So., 17. Juni 2012

➜ Hitec: Grenzenlose Windkraft? Windkraftanlagen

werden groß wie Fernsehtürme

Windkraftanlagen werden immer höher gebaut.

Kein Wunder, steigt der Stromertrag pro Höhenmeter

doch um 1 %. Die höchste Anlage der

Welt ist eine Windkraftanlage eines deutschen

Herstellers. Mit 200 m Gesamthöhe ist sie so

hoch wie der Dortmunder Fernsehturm. Die Dokumentation

zeigt die schwierige Montage der

Windgiganten.

15:30 Uhr, 3Sat

Di., 19. Juni 2012

➜ Unter Kontrolle

Im Februar 2011, einen Monat vor der Katastrophe

von Fukushima, lief der Dokumentarfilm auf

der 61. Berlinale. Filmemacher Volker Sattel dokumentiert

Architektur und Innenleben von

Atomkraftwerken, begleitet Beschäftigte in ihrem

Alltag, schildert Sicherheitsvorkehrungen,

zeigt aber auch, was aus stillgelegten Meilern

wurde und aus denen, die nie ans Netz gingen.

23:10 Uhr, Arte

Bildquelle: National Instruments

führt, schüttelt der findige Redakteur sein Handy

so heftig wie er kann – und das sieht definitiv nicht

nach Arbeit aus. Aber zurück zum Thema.

Der Startbildschirm fordert den Anwender auf, ein

Projekt hinzuzufügen: ‚Add‘ – die gesamte App ist

auf Englisch. Danach kann er zwischen den

Grundfunktionen ‚Connect to shared variables‘

oder ‚Connect to web services‘ auswählen. Vorher

bereits hinzugefügte Verbindungen zeigt die App

in diesem Menü ebenfalls an.

So., 24. Juni 2012

➜ Abwärts – Gefangen im Aufzug

Der Fahrstuhl hat als bahnbrechende Entwicklung

unsere heutigen Großstädte erst ermöglicht.

Waren die ersten Aufzüge noch simple Maschinen,

steckt heute in Fahrstühlen hochmoderne

computerunterstützte Technologie, die den Betrieb

regelt und für Sicherheit sorgt. New Yorks

58 000 Lifte transportieren täglich Millionen Menschen

– und hinter jeder Fahrt steckt eine Geschichte.

Die Dokumentation zeigt die Entwicklung

von Aufzügen, präsentiert wissenswerte

Fakten über Mechanik und Sicherheit und erzählt

spannende Details über Gebäude, Aufzüge sowie

die Menschen, die tagtäglich mit ihnen fahren.

8:05 Uhr, N24

Bildquelle: fotolia.com

TECHNIK

Medien für Techniker

Ebenso simpel wie anwenderfreundlich ist die

Serverkonfiguration: Tippt man auf eine der

Schaltflächen, um sich mit Labview oder einem

kompatiblen Gerät zu verbinden, öffnet sich eine

Maske, die nach Eingabe der Serveradresse verlangt

– eingeben und fertig. Gleich darunter befindet

sich ein Link zur offiziellen, englischsprachigen

Hilfeseite von National Instruments. Dort

können sich nicht-anglophone Nutzer bei Bedarf

auch direkt mit NI in Verbindung setzen.

Ist das Projekt hinzugefügt und steht die Verbindung

zum Messgerät, kann sich der Nutzer die

Darstellungsweise aussuchen: eine bloße Zahl,

ein analoger Rundanzeiger oder ein Graf stehen

zur Wahl. Danach, ganz wichtig, muss man noch

auf ‚Run‘ oben rechts in der Ecke tippen, dann

erst läuft‘s.

IEE-Fazit: Übersichtlich, praktisch, selbsterklärend.

Wer Labview nutzt, kann mit dieser App

sicher etwas anfangen. Da sie obendrein für alle

mobilen Geräte kostenlos ist, lautet die eindeutige

Empfehlung: ausprobieren.

Di., 3. Juli 2012

➜ Natur-Nah: Mit dem Roboter zum Meeresgrund

– Von Kiel aus auf Forschungsfahrt

Das Hamburger Forschungsschiff ‚Meteor‘

kreuzt vor der Küste der kapverdischen Inseln.

An Bord sind 28 Wissenschaftler des Kieler

Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Geomar.

Das Interesse der Wissenschaftler gilt dem

Meeresboden, 4 km unter ihnen.

18:15 Uhr, NDR Fernsehen

Mo., 2. Juli 2012

➜ Christoph 28 – Rettung aus der Luft

Mehr als hundert Rettungshubschrauber sind in

Deutschland im Einsatz. ‚Christoph 28‘ ist im

Auftrag des ADAC im Umkreis von 50 km rund

um Fulda unterwegs, im Sommer bis zu 15

Stunden am Tag. 24 Piloten, Ärzte und Rettungsassistenten

arbeiten im Wechsel auf dem Hubschrauber.

Der Rettungshubschrauber kommt

immer dann, wenn er schneller sein kann als der

Notarzt vor Ort. HR-Reporter Andreas Graf ist

mehrere Tage mitgeflogen.

11:25 Uhr, hr-Fernsehen

IEE · 6 2012

73

Bildquelle: Scanrail - Fotolia.com


Bildquelle: Leuze

VORSCHAU FIRMENVERZEICHNIS

Vorschau auf IEE 07/12

Sitzt, passt – wackelt nicht

Für Verschlussdeckel-Kontrollen in der Getränkeabfüllung

kommen üblicherweise recht aufwendige

Inspektionssysteme zum Einsatz. Voigt

Technology hat für Aqua Römer ein Konzept auf

Basis der Smart-Kamera LSIS 412i von Leuze

Electronic entwickelt. Es ist kostengünstig und

erreicht gleichzeitig eine hohe Erkennungsleistung

– 30 bis 40 000 Flaschen pro Stunde.

Inserenten

ASM Automation 49

B&R 9

Bernstein 27

Bressner 35

Cwieme 69

Di-soric 53

Distrelec Schuricht 2.US

Dold 19

Emtron 39

Escha 31

Fortec Cincon 63

Unternehmen

Adlink 30

Advantech 35

AMC Analytik & Meßtechnik 30

AMD Embedded Solutions Group 28

Balluff 64

Bartec 8

Bayer Technology Services 60

Beckhoff 40, 67

Beijer Electronics 39

Belden 59

Berghof 27

Bosch Rexroth 13

Comp-Mall 35

Control 14

Copa-Data 22

Creaform 14

Danfoss 40, 44

Dassault Systèmes 23

Data Translation 63

Dechema 60

Dehn 31

Delphin 66

Deutschmann 47

Dunkermotoren 51

Eaton 66

Endress+Hauser 48

ERL 46

E-T-A 34, 71

Euchner 34

Evonik 60

EVT 34

Faulhaber 46

Festo 7, 71

Fluke 39

Fraunhofer-Allianz Vision 14

Gebauer 20

74 IEE · 6 2012

Bildquelle: Getriebebau Nord

In der Laufruhe liegt die Kraft

Containerterminals und andere Hafenanlagen

stellen hohe Anforderungen an Antriebsmechanik

und -elektronik. In Hub- und Fahrwerken eingesetzte

Antriebe müssen unempfindlich und langlebig

sein und sowohl hohe Dynamik als auch

sanfte Bewegungen mit Verfahrgenauigkeit verbinden.

Zugleich sollen sie natürlich möglichst

günstig sein.

Getriebebau Nord 5

Gunda 15

Icotek 59

Igus 50

Inducoder 51

Leitenberger 34

Lohmeier 57

Micro-Epsilon 3

MKU 38

Mostec 63

Newport Electronics 55

Gefran 52

GE Intelligent Platforms 39

Genua 22

Hahn + Kolb Werkzeuge 14

Hima 31

HMS 22

Icotek 51

ICS 27

IEF Werner 55

Igus 8, 46

Inficon 23

ITI 19

Keba 50

KML 63

Kollmorgen 55

Kontron 28

Lohmeier 51

M&M Software 22

Maplesoft 18

Mathworks 22

Matrix Vision 27

MC Technologies 19

MF Instruments 47

Micro-Epsilon 34

Mitsubishi Electric 8, 63

Mitutoyo 14

Mostec 70

MTM Power 59

Nanotec 55

Netmodule 22

Noax 68

Nordgetreide 68

Open Source Automation Development Lab 28

Patlite 36

Phoenix Contact 56

Pilz 9, 38

Bildquelle: Dechema

Messenachbericht zur Achema

Ob sich der Optimismus der Veranstalter und

Aussteller, die vor dem Hintergrund der prosperierenden

Chemieindustrie von einem leichten

Wachstum ausgingen, bewahrheitet hat, klären

wir in dem Nachbericht zur großen Messe der

Prozesstechnik. Wir beleuchten auch, in wie weit

die Trendthemen Energiespeicher und Biotechnologie

in der Praxis angekommen sind.

Novotechnik 65

Rittal 46, 47

RS Components 7

Siemens 4.US

TR-Electronic 13

T-T Electric 23

Türk + Hillinger 21

W+S 11

Dieser Ausgabe liegen Prospekte folgender Firma bei:

Siemens

PKP-Prozessmesstechnik 50

PNO 8

Primation 59

PTC 19

Revexperts 7

Riri 16

Rockwell 23

Ruhrgetriebe 55

P.E. Schall 14

Scheugenpflug 63

Schneide Electric 38

Schroff 50

Sensopart 54

Sensotech 66

SEW Eurodrive 70

Sick 9

Siemens 23

Siemens PLM Software 16, 23

Sigmatek 24

Softing 67

Solar Promotion 10

Stahl 72

Stemmer Imaging 31

Transtec 39

Turck 47

TWK 59

UCP 24

Unitro Fleischmann 35

VDMA 8, 13

W+P Products 51

Weidmüller 32

Werma 35

Werth Messtechnik 14

Wittenstein 8

Zeiss 14

Z-Laser 38


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beim Anzeigen und bei der Änderung sicherheitsrelevanter

Parameter

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sicherheitsrelevanten Objekte

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