mag a zin magazin - Weiteren - Dr. Bernd Heidenreich

cdu.frankfurt.main.de

mag a zin magazin - Weiteren - Dr. Bernd Heidenreich

28

Verkehr

Besserer Verkehrsfl uss und

Lärmschutz im Frankfurter Osten

CDU-Fraktion begrüßt Baustart

des Riederwaldtunnels

Der 23. September 2009 mit dem ersten Spatenstich für den Bau des Riederwaldtunnels und des Lückenschlusses

der Autobahnen 661 und 66 zwischen Frankfurt/Erlenbruch und Frankfurt/Bergen-Enkheim ist ein guter Tag in

der Chronik der Frankfurter Verkehrspolitik. Was lange währt, wird endlich gut. Die Frankfurter CDU hat weit

mehr als 20 Jahre für den Anschluss der A 66 an die A 661 gekämpft und damit auch für das Ende der Staus am

Riederwald und eine entscheidende Verbesserung der Lebensqualität der Bewohner der östlichen Stadtteile.

Auch für die Entwicklung des Frankfurter

Ostens als Wirtschaftsstandort ist

der Autobahn-Lückenschluss von existenzieller

Bedeutung. Mit dem festlichen

Spatenstich und der Einrichtung

der Baustelle an der Borsigallee geht

es endlich los.

Das Straßenbauprojekt ist eng mit dem

Vollausbau der A 661 zwischen Kaiserlei-Brücke

und Friedberger Landstraße

auf sechs Spuren und dem Bau des neuen

Autobahndreiecks Erlenbruch verknüpft.

Der Ausbau der Ostumgehung

Mehr als Symbolik:

Nach über 20 Jahren

beginnen die

Bauarbeiten für den

Riederwaldtunnel.

Bild: dpa

wie auch der Lückenschluss zwischen

A 66 und A 661 werden in hohem Maße

Synergieeffekte für die Entwicklung

dieser Stadt bewirken. Es wird mit dem

Tunnel nicht nur eine durchgehende

Autobahnverbindung zwischen Hanau

und der A 661 geschaffen, was vor allem

den auf Frankfurt ausgerichteten Wirtschaftsverkehr

schneller macht, auch

die Stadtteile im Frankfurter Osten werden

von Durchgangsverkehr und Abgasen

erheblich entlastet. So wird das Verkehrsaufkommen

am Riederwald und

damit auch auf der Straße Am Erlenbruch

nach Fertigstellung des Tunnels

um die Hälfte auf rund 13.000 Fahrzeuge

pro Tag sinken.

Es ist mit einer Gesamtbauzeit von

acht bis neun Jahren zu rechnen. Insbesondere

die Baustelle für den 1,1 Kilometer

langen Tunnel wird sicher erhebliche

Belastungen für die Anwohner

mit sich bringen. Dafür können wir nur

um Verständnis bitten. Denn der Tunnel

reduziert ja nicht nur die Lärmbelastung

für die Anwohner am Erlenbruch,

in Kombination mit der Fortsetzung

des sechsspurigen Ausbaus der A 661

zwischen den Anschlussstellen Friedberger

Landstraße und Bad Homburger

Kreuz bringt dieses Straßenbauprojekt

den umliegenden Stadtteilen

auch zusätzlichen Lärmschutz nach aktuellen

Grenzwerten. Allein der Stadtteil

Bornheim profi tiert somit von Rie-

Von

Helmut Heuser

Verkehrspolitischer Sprecher

der CDU-Fraktion

derwaldtunnel und Autobahnausbau

doppelt. Für die Höhenstraße und die

Wittelsbacherallee verringert sich der

innerstädtische Verkehr um mehrere

tausend Fahrzeuge täglich. Auch für

die Minderung der Feinstaubbelastung

ist das wichtig. Außerdem erhalten die

Bornheimer endlich die fehlende Lärmschutzwand

an der Brücke über das

Seckbacher Tal.

Um den Lärmschutz für den Frankfurter

Osten noch zu verbessern, hat die

schwarz-grüne Koalition vor wenigen

Wochen beschlossen, zusätzlich eine 6

bis 10 Meter hohe Lärmschutzwand

zwischen Enkheimer Straße und der

Anschlussstelle Friedberger Landstraße

auf eigene Kosten unter Beteiligung

des Landes zu bauen.

Mit Blick auf den nun baulich sichtbar

werdenden Vollzug des politisch lange

umkämpften Planfeststellungsbeschlusses

von 2007 ist aber festzuhalten,

dass wir uns bei der Landesregierung,

die am Bau des Riederwaldtunnels

eisern festgehalten hat, herzlich bedanken.

Zugleich nehmen wir erfreut

zur Kenntnis, dass auch der Bund die

Notwendigkeit des seit Jahrzehnten

immer wieder aufgeschobenen, aber

längst überfälligen Straßenbauprojekts

erkannt hat und die Finanzierung

der mit rund 175 Mio. Euro veranschlagten

Gesamtkosten sicherstellt.

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine