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NR. 04 DEZEMBER 2009

Die Herausforderungen der Frankfurter

CDU

Die Frankfurter CDU müsse aber auch

offensiv mit den Herausforderungen,

die sich insbesondere an eine Großstadtpartei

stellten, umgehen.

Eine offene Diskussion biete mehr

Chancen als Risiken, zeigte sich der

Vorsitzende überzeugt.

Deswegen wünsche er sich eine ausgeprägtere

Diskussions- und Innovationsfreude

in der Partei.

Zu viele Veranstaltungen fänden nach

altem Bürgerhaus-Schema statt, was

oftmals anregende und spannende

Diskussionen mit den Mitgliedern verhindere.

Die Mitglieder müssten mehr

und häufi ger als nur in Wahlkämpfen

an Infoständen gefordert werden, denn

Bürger, die Mitglied einer Partei würden,

hätten eine Meinung, die sie auch

nach außen vertreten wollten.

Und Bürger, die sich dafür entschieden,

in eine Partei einzutreten, hätten Gestaltungswillen

und Gestaltungshunger,

der auch gestillt werden müsse.

Vor dem Hintergrund sinkender Mitgliederzahlen

und einer auch weiter absinkenden

Wahlbeteiligung forderte Rhein

mehr Angebote zur politischen Diskussion,

zum politischen Engagement und zur

inhaltlichen Mitarbeit ein.

Die CDU müsse den Spagat bewältigen,

ihre Grundwerte in einer modernen

Stadtgesellschaft weiter zu entwickeln

und diese sowohl in innerstädtisch als

auch eher ländlich geprägten Stadtteilen

zu behaupten. Hieraus folgerte der

Kreisvorsitzende, dass die Partei noch

lebendiger und diskussionsfreudiger

werde müsse und das öffentliche Bild

der Partei zu modernisieren sei.

Die Frankfurter CDU habe alle Chancen,

ihre Stellung als weltoffene und

moderne Großstadtpartei zu behaupten

und auszubauen, wenn sie ihre Mitglieder,

deren Erfahrungen, Kompetenzen

und Können bei dem

Gestaltungsprozess im Hinblick auf die

Kommunalwahl 2011 mitnehme.

Rhein verwies auf eine große Anzahl

offener Fragen, etwa wie man die CDU

für Mitglieder sowie für Sympathi-

Aus der Partei 9

santen noch attraktiver machen könne,

wie neue Mitglieder zu gewinnen seien,

wie deren Identifi kation mit der Frankfurter

Union gestärkt werden könne,

ob die CDU Frankfurt im Wettbewerb

mit anderen Parteien in der Stadt richtig

aufgestellt sei, was zu tun sei, damit

die CDU nicht mehr nur – wie bei den

letzten Wahlen – bei den älteren Wählerinnen

und Wählern vorne liege oder

was gegen steigende Wahlunlust der

Bürger zu tun sei.

Die Aufgaben der Frankfurter CDU

Nach Ansicht Rheins müsse die CDU

diese Fragen offensiv mit Repräsentanten

aus allen Lebensbereichen der

Stadtgesellschaft in einem breit angelegten

Meinungsaustausch erörtern.

Es müsse das Signal ausgesendet werden:

„Die CDU ist keine Partei, die im

eigenen Saft schmort!“ Deswegen sei

es wichtig, den Meinungsaustausch

mit allen gesellschaftlich relevanten

Gruppen der Stadt, sei es aus dem Vereins-

und Sportleben, sei es aus dem

Bereich der Wirtschaft oder der Kirchen,

der karitativen Verbände und der

Kultur, zu pfl egen und dort Rat einzuholen.

Der CDU-Kreisvorstand in der vertieften Diskussion. Bild: Wernet

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