Aus der Praxis einer Sicherheitsfachkraft

auva

Aus der Praxis einer Sicherheitsfachkraft

Ing. Wolfgang TREMEL

Sicherheitsfachkraft

Dipl. Lebens-

und Sozialberater

tremel@gmx.net

0664 / 144 91 14

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Evaluierung arbeitsbedingter

psychischer Belastungen

aus der Praxis einer SFK

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Herausforderungen

Etwas (komplett) Neues ?

- nicht in der Theorie (ASchG), aber in der Praxis

(verständlicher Weise) sind die Vorgaben sehr vage

- keine Grenzwerte

- große Auswahl Methoden (im Leitfaden)

stark unterschiedliche Angebote am Markt

- Unterstützung durch SFK / AM

jede Evaluierung ist (sollte) SEHR individuell sein

- gröberes Screening; bei Bedarf mehr

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Wandel des Präventionsgedankens

Verhüten von Schäden durch

Unfälle und Berufskrankheiten

+ Verhüten von Schäden durch paraprofessionelle

(sonstige, mit der Arbeit in Zusammenhang

stehende) Erkrankungen

+ Verhüten von Schäden durch arbeitsbedingte

Befindlichkeitsbeeinträchtigungen

( ≈ derzeitige Forderung )

+ Sichern von Gesundheit und Leistungsfähigkeit

(körperliches, geistiges und soziales Wohlbefinden)

mit dem Ziel altersbedingte Abbauund Abnutzungsprozessen

entgegenzuwirken

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Hemmnisse beim Unternehmen

wenn die „allg.“

Evaluierung schon nicht ernst genommen

wird, dann dieser Teil noch weniger

genug „Werbung“

über die gesetzl. Verpflichtung

viel zu wenig Info über Nutzen ( ich muss ! ; nicht ich will )

Auswirkung psych. Belastung ist ein Manko beim AN und hat

(fast) nichts mit dem Unternehmen (der Organisation,

Führung,..) zu tun –

also soll sich der AN um seine

psych. Probleme selber kümmern ( od. die Krankenkassa )

psych. Belastung: „

kostet kurz-

mittel-

Ist eben da, und da kann man nix machen “

/ mittelfristig Ressourcen und bringt erst

/ langfristig Erfolg (in der derzeitigen Situation schwer)

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Hemmnisse bei Arbeitnehmern

Zu wenig Information über das verwendete Verfahren

- nicht Ernst genug genommen

- nicht spezifisch beantwortet

zu wenig Info über Vertraulichkeit

- aus Ängsten heraus nicht bzw. falsch

beantwortet

zu wenig Info über Maßnahmen

- aus Ängsten heraus nicht bzw. falsch

beantwortet

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Hemmnisse Allgemein

demografischer Wandel

- Ältere tendenziell stärker betroffen

- längeres Arbeiten als zusätzlicher Druck

Psyche ist ein sehr sensibler Bereich

- wird als Schwäche ausgelegt

- oft noch viel weniger akzeptiert als körperl. Schwäche

keine objektiven Meßbzw. Grenzwerte ( ≈ Vergleichswerte)

- dadurch unterschiedl. Bewertung

Evaluierung – danach nur eine Auswertung, aber kein

Feedback bzw. keine Maßnahmen

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Schlussfolgerung

viel mehr Info´s und ZEIT !!! für die Vorbereitung

-AG: Nutzen

- AN: Ängste abbauen; Nutzen

Nutzen auch sozialwirtschaftlich sehen

- weniger Krankenstände

-

weniger Frühpensionen

Beitrag zur langfristigen Steigerung der Leistungsfähigkeit

- vernünftig nutzen !

Beitrag zur Lebensqualität !

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