INHALTSVERZEICHNIS

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INHALTSVERZEICHNIS

INHALTSVERZEICHNIS

BILDTEIL

1 EINLEITUNG 13

2 BILDTEIL 14‒139

GESCHÄFTSBERICHT

1 EINLEITUNG MIT TABELLE DER KENNZAHLEN 3

2 BERICHT DER PRÄSIDENTEN 5

3 ENTWICKLUNG DER KONZERNERGEBNISSE 9

4 DIE ORGANISATION DER MIGROS

Migros-Gemeinschaft 11

Kontrollstelle MGB 12

Konzernrechnungsprüfer 12

Verwaltung MGB 12

Generaldirektion MGB 13

Direktionsbereiche MGB 13

Delegierte 14

Corporate Governance 15

Struktur 15

Saläre 15

Revisionskosten 16

5 UMSÄTZE 17

6 M-VERTRIEBSNETZ 2002 19

7 DETAILHANDEL

Allgemeines zum Detailhandel der Migros 21

Marktanteile 23

M-Cumulus 24

Die zehn regionalen Genossenschaften 25

Das Engagement der Migros

Produkte mit sozialem und ökologischem Mehrwert 31

Food-/Near-Food-Sortiment 35

Non-Food-Sortiment 38

Fachmärkte 40

Gastronomie 42

Freizeit und Wellness

Fitness 43

Golfparks 43

Übriger Detailhandel

Convenience House 44

Ex Libris 44

Globus-Gruppe 45

MIGROS FACTS 5


6 MIGROS FACTS

8 MIGROS-INDUSTRIE

Einleitung 47

Bischofszell Nahrungsmittel 49

Chocolat Frey 49

Estavayer Lait 50

Jowa 50

Mibelle 50

Micarna 51

Midor 51

Mifa 51

Mifroma 52

Migros-Betriebe Birsfelden 52

Optigal 52

Riseria Taverne 53

Scana 53

Seba Aproz 53

Swiss Delice 54

9 DIENSTLEISTUNGSUNTERNEHMEN

Hotelplan 55

Limmatdruck 57

Migrol 57

Migrosbank 58

10 LOGISTIK/IT

Zentrale Warenwirtschaft (MVN, MVS) 59

Transport 60

Informatik 60

11 MIGROS-PRESSE 61

12 PERSONELLES UND HUMAN RESOURCES 62

13 KULTURPROZENT

Kulturprojekte 63

Klubschulen 64

Aufteilung Kulturprozent 66

14 QUALITÄTSSICHERUNG SQTS – FOOD SAFETY 67

15 UMWELT 68

16 STIFTUNGEN

Eurocentres 70

Gottlieb-und-Adele-Duttweiler-Stiftung 70

Gottlieb-Duttweiler-Institut (GDI) 71

Park im Grünen 71

Stiftung Adele-Duttweiler-Preis 71

17 WWW.MIGROS.CH 72


ZAHLENTEIL

1 ZAHLEN MIGROS-KONZERN

Finanzen Allgemeines 75

Fünfjahreskennzahlen des Konzerns 78

Konzernbilanz 79

Konzernerfolgsrechnung 80

Konzerngeldflussrechnung 81

Konzernwertschöpfungsrechnung 82

Anhang zur Konzernrechnung 83

Grundsätze der Rechnungslegung 83

Erläuterungen zur Konzernbilanz 88

Erläuterungen zur Konzernerfolgsrechnung 94

Erläuterungen zur Konzerngeldflussrechnung 97

Sonstige Angaben 98

Bericht des Konzernprüfers 100

Migros-Pensionskasse 101

2 ZAHLEN MIGROS-GENOSSENSCHAFTS-BUND

Fünfjahreskennzahlen MGB 105

Bilanz MGB 106

Erfolgsrechnung MGB 108

Anmerkungen zur finanziellen Berichterstattung 109

Anhang 117

Bericht der Kontrollstelle 118

3 MIGROS-KONSOLIDIERUNGSKREIS 119

4 ERKLÄRUNG DER FACHAUSDRÜCKE IN DER KONZERNRECHNUNG 125

ADRESSEN 126

IMPRESSUM 129

MIGROS FACTS 7


ZAHLEN MIGROS-KONZERN

FINANZEN ALLGEMEINES

Ein Jahr geprägt durch ein schwieriges Umfeld

Umfeld, Finanzmärkte, Währungsentwicklung, aber auch

eine sinkende Konsumentenstimmung haben die Migros

und ihre Unternehmungen unterschiedlich beeinträchtigt.

Der Migros-Konzern hat sich auf die veränderten

Marktsituationen eingestellt, und verschiedene

Optimierungsprogramme in der Wertschöpfungskette

eingeleitet, Risiken permanent überwacht und

dem Umfeld angepasst, die Verschuldung stabil gehalten

sowie das Finanzierungsverhältnis Fremd-/Eigenkapital

verbessert. So war die Migros in der Lage, in den

einzelnen Branchenbereichen finanziell ansprechende

Resultate zu erzielen und sich in ihrer Gesamtheit

im Umfeld entsprechend zu behaupten. Auch hat der

Migros-Konzern im Jahre 2002 neue Arbeitsplätze

geschaffen und seine Investitionstätigkeit planmässig

vorangetrieben.

WICHTIGE KENNZAHLEN 2002 2001

MIO CHF MIO CHF

Konzernumsatz 20 187 20 174

Bruttomarge 40,1% 38,7%

EBITDA 1 268 1 284

EBIT 451 488

Finanzergebnis ‒175 ‒25

Konzerngewinn 178 285

Cashflow 1 103 1 168

Free Cashflow 43 202

Effektivverschuldung 4 719 4 710

Verschuldungsfaktor 4,3 4,0

Finanzierungsverhältnis 105% 110%

Wachstum der Migros basiert auf dem

Umsatz der regionalen Genossenschaften

Zum Wachstum haben vor allem die regionalen

Genossenschaften beigetragen, die ihre Umsätze im

Schweizer Markt um 1,6 Prozent erhöhen konnten.

Erfolgreich präsentiert sich der Detailhandel Migros und

Globus im Ausland (+ 58 Millionen Franken).

MIGROS- KONZERN 75

Beeinflusst wird der Konzernumsatz vom Umsatzrückgang

von Hotelplan (–177 Millionen Franken), der wie

die gesamte Reisebranche die wirtschaftliche und

politische Lage besonders spürte. Weitere negative Einflussfaktoren

ergeben sich bei der Globus-Gruppe durch

die laufende Transformation von ABM (–153 Millionen

Franken) und bei der Migrol (–129 Millionen Franken)

durch den tieferen US-Dollar-Kurs und das allgemeine

Preisgefüge im Benzin- und Heizölgeschäft. Der Erwerb

der Scana Lebensmittel AG beeinflusst die Umsatzentwicklung

mit zusätzlichen 97 Millionen Franken. Der

Anteil der Exportverkäufe konnte wiederum wesentlich

um + 27 Millionen Franken gesteigert werden.

Operative Ergebnisse entsprechen

den Erwartungen

Die operativen Ergebnisse entsprechen in ihrer Gesamtheit

den gesetzten Erwartungen, da bei Hotelplan

mit einem schwierigen Jahr gerechnet wurde. Zudem

ist die Neuausrichtung bei ABM und die Umsetzung

der Grossprojekte Zentrale Warenwirtschaft und

Zentralisierung der Logistik noch nicht abgeschlossen.

Wichtige Angaben im Zusammenhang mit der Konzernrechnung

sind in den folgenden Kapiteln erläutert:

Bruttomarge

Die Bruttomarge konnte um 1,4 Prozent auf

40,1 Prozent verbessert werden. Die selbe ergibt sich

aus der Verschiebung der Umsatzanteile zum

Bereich Handel, günstigerer Warenbeschaffung und

Produkten mit einer höheren Wertschöpfung.

EBIT

Der Ebit – beeinflusst vom prozentual zum Umsatz

besseren Bruttogewinn – liegt infolge steigender Aufwände

leicht unter dem Vorjahr. Der operative Aufwand

ist stärker angewachsen als der Umsatz und die

Bruttomarge. Die Zunahme von 309 Millionen Franken

ZAHLENTEIL


76 MIGROS- KONZERN

der operativen Aufwände wird zu zwei Dritteln von den

Personalaufwänden verursacht. Dies ist die Folge der

Anpassung der Minimallöhne, der Lohnerhöhungen und

vor allem des Personalaufbaus von über 1100 Stellen.

Diese stehen im Zusammenhang mit dem Grossprojekt

Zentrale Warenwirtschaft, dem Ausbau und der

Erweiterung des Verkaufsstellennetzes, der Ausweitung

der Produktion bei diversen Industrieunternehmen

und mit der Akquisition der Firma Scana. Beeinflusst

sind sie zudem durch die Äufnung weiterer Reserven für

AHV-Ersatzrenten für alle Mitarbeitenden und die

Erhöhung des Pensionskassenbeitragssatzes um 1 Prozent

für die Arbeitgeber. Die während der guten Börsenjahre

reduzierten Beitragssätze wurden wieder dem reglementarischen

Niveau angenähert. Zur Produktivitätssteigerung

sind nun in mehreren Unternehmen Programme

eingeleitet worden, um die beachtliche Personalkostensteigerung

der letzten Jahre zu kompensieren.

Die Transformation der Warenwirtschaftssysteme

und der Neustart des Logistikzenters in Suhr haben

Mehraufwände ergeben, welche in der Erhöhung der

anderen betrieblichen Aufwendungen von 100 Millionen

Franken enthalten sind. Im Weiteren sind Zusatzaufwände

im Zusammenhang mit der Implementierung

neuer Warenwirtschaftsprozesse enthalten.

Die Abschreibungen als Resultat der Investitionstätigkeit

in das nationale Logistikzenter in Suhr,

Verkaufsflächenausbau, Modernisierung und Kapazitätsausbau

der Industrie haben sich wiederum um

21 Millionen auf 817 Millionen Franken erhöht. Die

Investitionen setzen sich wie folgt zusammen:

INVESTITIONEN 2002 2001

MIO CHF MIO CHF

Genossenschaften 640 695

Industrie und Logistik 249 266

Globus-Gruppe 102 35

Übrige Handels- und

Dienstleistungsunternehmen 89 80

Übrige Migros-Unternehmen 128 64

T OTAL 1 208 1 140

Bei der Globus-Gruppe fallen die Transformation

ABM, das neue Betriebs- und Verwaltungsgebäude sowie

der Ausbau des Filialnetzes mit total 67 Millionen

Franken, bei den übrigen Unternehmen die Investitionen

in Informatiksysteme und Liegenschaften des MGB von

54 Millionen Franken ins Gewicht.

Finanzergebnis durch Märkte und

Beteiligungen beeinflusst

Im schwierigen Umfeld der Finanzmärkte erzielte der

Konzern einerseits infolge tieferer Zinsen für

Geldmarktanlagen, Wertverlusten auf Währungen und

Wertschriften sowie durch die Equity-Konsolidierung

der Migrosbank um 51 Millionen Franken tiefere

Finanzerträge. Anderseits ist der Finanzaufwand aufgrund

der Überprüfung der Werthaltigkeit der

nicht konsolidierten Beteiligungen – insbesondere die

gesperrten Aktien der Generali (Schweiz) Holding AG –

mit Wertberichtigungen von 70 Millionen Franken

belastet.

Ausreichender Cashflow mit Handlungsspielraum

Der aus Geschäftstätigkeit erarbeitete Cashflow von über

einer Milliarde Schweizer Franken zeigt die Fähigkeit,

erneut genügend Mittel zu erwirtschaften, die gezielt für

zukünftige strategische Projekte und Investitionen eingesetzt

werden.

1200

900

600

300

1303

C ASHFLOW (in Mio CHF)

1161

739

1168

1103

0 1998 1999 2000 2001 2002

Finanzielles Risikomanagement

Liquiditätspolitik

Zum Zwecke der jederzeitigen Gewährleistung der

Zahlungsbereitschaft des Konzerns führt der Migros-

Genossenschafts-Bund eine Nettoliquidität in der

Grösse von mindestens 4 Prozent des Konzernumsatzes.


Die Bewirtschaftung der Liquidität ist hauptsächlich

zentralisiert und erfolgt gemäss festgelegten Grundsätzen

und Richtlinien.

–Geldmarkt- und Devisengeschäfte

Mindestens 50 Prozent der Liquidität werden im

Rahmen der Liquiditäts-, Devisen- und Zinspolitik

mehrheitlich zur Liquiditätsversorgung der Konzerngesellschaften

eingesetzt. Als interne Bank und

Service-Center ist der Migros-Genossenschafts-Bund

zuständig für die gesamten Liquiditäts- und Devisenbedürfnisse

des Migros-Konzerns. Durch die Bündelung

der internen Fremdwährungsbedürfnisse können

Devisentransaktionen extern bezüglich Timing und

Kosten optimiert abgewickelt werden. Der Migros-Genossenschafts-Bund

offeriert seinen Partnern neben

einer Kontokorrent-Lösung in verschiedenen

Währungen auch die Möglichkeit, kurz- oder langfristige

Finanzierungen oder Anlagen zu tätigen.

–Anlageportfolio

Bis zu höchstens 50 Prozent der Liquidität werden im

Rahmen eines separaten Portfolios in Wertschriften

angelegt. Die vom Management vorgegebene Anlagepolitik

regelt mittels strategischer und taktischer

Asset Allocation die Aufteilung der Anlagen nach

Anlagekategorien, Märkten und Währungen.

Finanzierungspolitik

Die Finanzierungspolitik setzt die Rahmenbedingungen

für die Aufnahme von kurz- und langfristigen Finanzierungen

am Geld- und Kapitalmarkt. Die Finanzierung

basiert grundsätzlich auf einem Drei-Säulen-Konzept:

den Anlagesparkonten der Migros-Mitarbeitenden,

Krediten und Darlehen von inländischen und ausländischen

Banken sowie Kapitalmarktanleihen. Dank

zentraler Bündelung des Mittelbedarfs und A-Rating

von Standard and Poor’s erfolgt die Kapitalbeschaffung

kostenminimal und optimal diversifiziert bezüglich

Laufzeitenstaffelung und Gegenparteien.

Gesunde Bilanz

Das finanzielle Risiko-Management dient dem Zweck

der Erhaltung einer starken Bilanz. Diese Aktivitäten

basieren auf einem konservativen Ansatz, der den

strategischen Finanzzielen «flexible und genügende

Liquiditätsversorgung» und «Minimierung der Risiken»

vor dem «Erwirtschaften einer maximalen Rendite»

MIGROS- KONZERN 77

Vorrang einräumt. Mit geeigneten Informationssystemen

werden Risiken frühzeitig erkannt und bewirtschaftet.

Mit langfristiger Planung des Investitionsbedarfs

wird eine Strategie verfolgt, um die effektive Verschuldung

auf tiefem Stand zu halten.

Die Effektivverschuldung hat nur leicht um

9 Millionen Franken auf 4719 Millionen Franken zugenommen.

Im Vergleich zur Bilanzsumme von

16,4 Milliarden Franken und der Zunahme des Eigenkapitals

um 175 Millionen Franken ist dies ein

Zeichen eines konservativen und sicherheitsorientierten

Bilanzmanagements. Dies wird auch durch den

Verschuldungsfaktor bestätigt.

Die Bilanzstruktur mit einem Eigenkapitalanteil

von 48,8 Prozent ist weiterhin stark und gesund.

Jörg Zulauf

Departement Finanzen

BANKEN INLAND 13 %

BANKEN AUSLAND 20 %

33 % Banken

26 % Anleihen

41 % Mitarbeiter


78 MIGROS- MIGROS KONZERN

5-JAHRES-KENNZAHLEN

MIGROS-KONZERN

KENNZAHLEN IN MIO CHF 1998 1999 2000 2001 2002

KONZERNUMSATZ 18 243 18 696 19 654 20 174 20 187

Veränderung in % zum Vorjahr + 5,7 + 2,5 + 5,1 + 2,6 + 0,1


EBITDA 1 292 1 211 1 169 1 284 1 268

in % vom Konzernumsatz 7,1 6,5 6,0 6,4 6,3


EBIT 487 485 407 488 451

in % vom Konzernumsatz 2,7 2,6 2,1 2,4 2,2


KONZERNGEWINN 399 613 419 285 178

in % vom Konzernumsatz 2,2 3,3 2,1 1,4 0,9


C ASHFLOW 1 303 1 161 739 1 168 1 103

in % vom Konzernumsatz 7,1 6,2 3,7 5,8 5,5


F REE C ASHFLOW 188 218 ‒298 202 43


I NVESTITIONEN 1 084 1 133 1 210 1 140 1 208


U MLAUFVERMÖGEN 4 813 5 318 5 160 5 294 4 813

in % vom Gesamtvermögen 32,2 33,1 31,9 32,1 29,3


A NLAGEVERMÖGEN 10 132 10 757 10 991 11 194 11 611

in % vom Gesamtvermögen 67,8 66,9 68,1 67,9 70,7


K URZFRISTIGES F REMDKAPITAL 2 920 3 734 3 177 2 902 2 981

in % vom Gesamtkapital 19,5 23,2 19,7 17,6 18,2


L ANGFRISTIGES F REMDKAPITAL 5 565 5 248 5 292 5 741 5 423

in % vom Gesamtkapital 37,3 32,7 32,8 34,8 33,0


E IGENKAPITAL 6 460 7 093 7 682 7 845 8 020

in % vom Gesamtkapital 43,2 44,1 47,5 47,6 48,8

B ILANZSUMME 14 945 16 075 16 151 16 488 16 424

AUFWENDUNGEN FÜR KULTURELLE, SOZIALE

UND WIRTSCHAFTSPOLITISCHE Z WECKE 106 121 109 120 123


P ERSONALBESTAND 31.12.

› Konsolidierungskreis

Anzahl Personen 76 876 78 427 80 948 82 018* 83 149

(auf Vollzeit umgerechnet) ⁽56 597⁾ ⁽57 279⁾ ⁽59 224⁾ ⁽60 103⁾ ⁽62 400⁾

* 2001: Angepasster Vorjahreswert


M IGROS-GENOSSENSCHAFTER (Mitglieder) 1 712 286 1 809 541 1 853 382 1 877 875 1 890 739


AKTIVEN

KONZERNBILANZ

MIGROS- KONZERN 79

31.12.2002 31.12.2001

ERLÄUTERUNGEN MIO CHF MIO CHF

U MLAUFVERMÖGEN

Flüssige Mittel 1/16 1 558 1 818

Wertschriften 2/16 548 615

Forderungen 3/16 649 738

Vorräte 4 1 921 1 967

Aktive Rechnungsabgrenzung 5 137 156

T OTAL U MLAUFVERMÖGEN 4 813 5 294


A NLAGEVERMÖGEN

Sachanlagen 6 9 388 9 123

Finanzanlagen 7/16 2 130 1 979

Immaterielle Anlagen 8 93 92

T OTAL A NLAGEVERMÖGEN 11 611 11 194

B ILANZSUMME 16 424 16 488



PASSIVEN

K URZFRISTIGES F REMDKAPITAL

Bankverbindlichkeiten 9/16 412 305

Sonstige Verbindlichkeiten 10/16 2 372 2 368

Passive Rechnungsabgrenzung 11 197 229

T OTAL KURZFRISTIGES F REMDKAPITAL 2 981 2 902


L ANGFRISTIGES F REMDKAPITAL

Finanzverbindlichkeiten 12/16 4 055 4 334

Rückstellungen 13 1 360 1 399

T OTAL LANGFRISTIGES F REMDKAPITAL 5 415 5 733

T OTAL F REMDKAPITAL 8 396 8 635


M INDERHEITSANTEILE 14 8 8

E IGENKAPITAL 15

Genossenschaftskapital 20 19

Gewinnreserven 7 822 7 541

Konzerngewinn 178 285

T OTAL E IGENKAPITAL 8 020 7 845

B ILANZSUMME 16 424 16 488


80 MIGROS- KONZERN

KONZERNERFOLGSRECHNUNG

2002 2001

ERLÄUTERUNGEN MIO CHF MIO CHF

Nettoerlöse aus Lieferungen und Leistungen 16/17 19 437 19 480

Andere betriebliche Erträge 16/18 750 694

KONZERNUMSATZ 20 187 20 174


Material- und Dienstleistungsaufwand der verkauften

Produkte und Leistungen 12 086 12 366

B RUTTOGEWINN AUS BETRIEBLICHER T ÄTIGKEIT 8 101 7 808


Personalaufwand 19 4 396 4 187

Betriebliche Abschreibungen 6/8 817 796

Andere betriebliche Aufwendungen 16/20/24 2 437 2 337

EBIT 451 488


Finanzergebnis 16/21 ‒175 – 25

Übriges Ergebnis 22 17 – 62

G EWINN VOR S TEUERN 293 401


Steuern 23 116 115

G EWINN 177 286


Minderheitsanteile + 1 – 1

K ONZERNGEWINN 178 285


MIGROS- KONZERN 81

KONZERNGELDFLUSSRECHNUNG

GESCHÄFTSTÄTIGKEIT

2002 2001

ERLÄUTERUNGEN MIO CHF MIO CHF

KONZERNGEWINN 178 285

Abschreibungen auf:

› Sachanlagen 6 780 732

› Finanzanlagen 70 6

› Immaterielles Anlagevermögen 8 37 58

Buchgewinne aus Verkäufen von Vermögensteilen ‒4 – 38

Nicht liquiditätswirksamer Ertrag aus Equity-Beteiligungen ‒36 – 59

Abnahme von Rückstellungen (Vorjahr Zunahme) ‒44 76

Abnahme des betrieblichen Nettoumlaufvermögens 25 122 108

= GELDFLUSS AUS G ESCHÄFTSTÄTIGKEIT (CASHFLOW) 1 103 1 168


INVESTITIONSTÄTIGKEIT

Investitionen in Sachanlagen 6 ‒1 179 – 1 099

Veräusserung von Sachanlagen 161 172

Kauf von Beteiligungen ‒30 0

Veräusserung von Beteiligungen 3 2

Investitionen in immaterielle Anlagen 8 ‒29 – 41

Erwerbungen, Veräusserungen, Veränderungen Konsolidierungskreis 14 0

= GELDFLUSS AUS I NVESTITIONSTÄTIGKEIT ‒1 060 – 966

F REE C ASHFLOW 43 202


FINANZIERUNGSTÄTIGKEIT

Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten 113 – 230

Finanzanlagen ‒185 – 47

Langfristige Finanzverbindlichkeiten ‒294 372

Arbeitgeberbeitragsreserven – Restatement FER 16 in 2001 0 147

= GELDFLUSS AUS F INANZIERUNGSTÄTIGKEIT ‒ 366 242


Liquide Mittel Anfang Jahr 2 433 1 999

Währungseinfluss ‒4 – 10

Angepasste liquide Mittel Anfang Jahr 2 429 1 989

Liquide Mittel Ende Jahr 2 106 2 433

= ABNAHME LIQUIDE M ITTEL (VORJAHR Z UNAHME) ‒323 444


ZUSAMMENSETZUNG DES FONDS

Liquide Mittel 1 558 1 818

Wertschriften 548 615

= FONDS LIQUIDE M ITTEL UND W ERTSCHRIFTEN 2 106 2 433


82 MIGROS- KONZERN

KONZERNWERTSCHÖPFUNGS-

RECHNUNG

Eine nachhaltige Wertschöpfung und auf die Zukunft gerichtetes Bewirtschaften der verfügbaren Mittel soll auch in

schwierigen Zeiten die Sicherung des Unternehmens, der Arbeitsplätze wie auch der Leistungen an die öffentliche Hand

ermöglichen. Dabei sollen die Leistungen an unsere Kunden laufend gesteigert werden.

2002 2002 2001 2001

MIO CHF % MIO CHF %

ENTSTEHUNG

Unternehmensleistung 20 187 100 20 174 100

Materialaufwand 12 086 60 12 366 61

Übriger Aufwand 1 976 10 1 924 10

B RUTTOWERTSCHÖPFUNG 6 125 30 5 884 29

Abschreibungen 887 4 796 4

N ETTOWERTSCHÖPFUNG 5 238 26 5 088 25



VERWENDUNG

an Mitarbeiter 4 396 84 4 187 82

an Kultur/Soziales (Kulturprozent) 123 2 120 2

an Kreditgeber 168 3 112 2

an öffentliche Hand 373 7 384 8

› Steuern 94 91

› Mehrwertsteuern 135 136

› Zölle/Gebühren/Abgaben 144 157

an Unternehmung (Selbstfinanzierung) 178 4 285 6

N ETTOWERTSCHÖPFUNG 5 238 100 5 088 100



2002 2001

KENNZAHLEN ZUR WERTSCHÖPFUNG

Bruttowertschöpfung je Ø Vollzeitstelle CHF 99 998 98 619

Nettowertschöpfung je Ø Vollzeitstelle CHF 85 515 85 278

Personalaufwand je Ø Vollzeitstelle CHF 71 769 70 176

Durchschnittliche Anzahl Vollzeitstellen 61 252 59 664

Die Erhöhung der Unternehmensleistung basiert auf der erfolgreichen Umsatzzunahme der Genossenschaften. Durch

Verlagerungen im Konzernumsatz nimmt der Materialaufwand entsprechend ab. Parallel dazu nimmt die durch die Migros

erbrachte Nettowertschöpfung zu.

Bei der Verwendung der Nettowertschöpfung nehmen die Mitarbeitenden eine prioritäre Stellung ein. Der Anteil an der

Nettowertschöpfung ist durch Salärerhöhungen, Erhöhungen der Sozial- und Nebenleistungen steigend. Die Entwicklung

der Brutto- und Nettowertschöpfung je Ø Vollzeitstelle zeigt zudem die Bedeutung der Mitarbeitenden im Unternehmen.

Eine besondere Stellung in der Wertverwendung haben die kulturelle und soziale Tätigkeit sowie die Leistungen an die

öffentliche Hand in Form von Steuern, Zöllen und Abgaben.

Die Sicherung der Unternehmung durch Einbehaltung eines adäquaten Gewinnes muss weiterhin angestrebt werden.

Dadurch ist ein langfristiger Gewinnausweis von über 6 Prozent der Wertverwendungstabelle zu erreichen.


GRUNDSÄTZE DER RECHNUNGSLEGUNG

Allgemeine Grundlagen der Rechnungslegung

Die Konzernrechnung wird gemäss den Fachempfehlungen

zur Rechnungslegung Swiss GAAP FER vorgenommen.

Die der Konsolidierung zugrunde liegenden Einzelabschlüsse

werden nach einheitlichen Grundsätzen erstellt.

Die Erstellung der Konzernrechnung verlangt von

der Unternehmensleitung Einschätzungen und

Annahmen zu treffen, welche die ausgewiesenen

Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, Eventualverpflichtungen

im Zeitpunkt der Bilanzierung sowie

Erträge und Aufwendungen während der Berichtsperiode

beeinflussen. Wenn zu einem späteren

Zeitpunkt derartige Einschätzungen und Annahmen,

welche von der Unternehmensleitung im Zeitpunkt

der Bilanzierung nach bestem Wissen getroffen wurden,

von den tatsächlichen Gegebenheiten abweichen,

werden die ursprünglichen Einschätzungen und Annahmen

in jenem Berichtsjahr entsprechend angepasst,

in dem sich die Gegebenheiten geändert haben.

Konsolidierungsstichtag

Abschlussstichtag aller einbezogenen Unternehmen

ist der 31. Dezember mit Ausnahme der Hotelplan-

Gruppe, deren Geschäftsjahr am 31. Oktober endet.

Konsolidierungskreis

In die Konzernrechnung einbezogen sind alle Unternehmen,

welche durch die M-Gemeinschaft direkt oder

indirekt kontrolliert werden. Kontrolle bedeutet die

Möglichkeit der massgebenden Beeinflussung der

finanziellen und operativen Geschäftstätigkeiten, um

daraus entsprechenden Nutzen ziehen zu können. Dies

ist üblicherweise der Fall, wenn die M-Gemeinschaft

direkt oder indirekt mehr als 50 Prozent der Stimmrechte

einer Gesellschaft besitzt. Im Laufe des Berichts-

MIGROS- KONZERN 83

ANHANG ZUR KONZERNRECHNUNG

jahres erworbene oder veräusserte Gesellschaften

werden ab dem Datum der Übergabe der Kontrolle der

Geschäftstätigkeiten an die M-Gemeinschaft und alle

verkauften Gesellschaften bis zum Veräusserungsdatum

in die Konzernrechnung einbezogen resp. ausgeschlossen.

Aufgrund der unterschiedlichen Tätigkeit

und zur Wahrung der Bilanzklarheit wird die durch

die M-Gemeinschaft gehaltene Migrosbank nicht

konsolidiert. Die Migrosbank veröffentlicht ihre Jahresrechnung

im eigenen Geschäftsbericht.

Der Konsolidierungskreis ist im Anhang auf den

Seiten 119–124 dargestellt.

Konsolidierungsmethode

– Vollkonsolidierung

Der Einbezug der Gesellschaften erfolgt nach der

Methode der Vollkonsolidierung. Die Kapitalkonsolidierung

erfolgt nach der angelsächsischen Methode

(Purchase-Methode). Aktiven und Fremdkapital von

erworbenen Gesellschaften werden auf den Zeitpunkt

des Kontrollwechsels nach Konzern-Grundsätzen

neu bewertet; Mehr- und Minderwerte werden den

betreffenden Bilanzpositionen zugeordnet und

die verbleibende Differenz zwischen dem Kaufpreis sowie

dem nach den Rechnungslegungs-Grundsätzen der

Gruppe ermittelten Eigenkapital, d.h. der Goodwill,

wird aktiviert und planmässig abgeschrieben. Allfällige

Beteiligungen von Dritten an vollkonsolidierten

Gesellschaften werden als Minderheiten am Eigenkapital

und am Erfolg separat ausgewiesen.

– Equity-Methode

Es bestehen keine wesentlichen Beteiligungen zwischen

20 Prozent und 50 Prozent, welche nach der Equity-

Methode in die Konzernrechnung einzubeziehen

wären. Die Migrosbank wird nach der Equity-Methode

in die Konzernrechnung integriert (siehe auch unter

Konsolidierungskreis).


84 MIGROS- KONZERN

Übrige Beteiligungen

Alle übrigen Beteiligungen von weniger als 20 Prozent

werden zu Anschaffungskosten abzüglich der

notwendigen Wertberichtigungen ausgewiesen und in

den Finanzanlagen geführt.

Veränderung des Konsolidierungskreises

Im Berichtsjahr ergaben sich folgende Änderungen, die

im Konsolidierungskreis berücksichtigt wurden:

ZUGÄNGE

Globest AG, Rotkreuz NEUGRÜNDUNG 17.05.2002

Marti Reisebüro AG, Zürich NEUGRÜNDUNG 22.01.2002

Mibelle Cosmetics GmbH

DE-Weil am Rhein NEUGRÜNDUNG 03.05.2002

Scana Lebensmittel AG, Regensdorf ÜBERNAHME 01.07.2002

ABGÄNGE

Ad Hoc Voyages, FR-Mulhouse VERKAUF 30.04.2002

Kreuzstrasse AG, Lenzburg LIQUIDATION RÜCKWIRKEND

PER 01.01.2002

KAPITALERHÖHUNGEN

Swiss Delice AG, Suhr

ÄNDERUNG BETEILIGUNGSANTEIL

Grands Magasins du Globe SA, FR-Mulhouse

NEU: 99,85% BISHER: 99,6%

Randenburg Immobilien AG, Schaffhausen

NEU: 70,73 % BISHER: 70,13 %

Walter Leuenberger AG, Huttwil

NEU: 100 % BISHER: 92,5 %

DIVERSES

Genossenschaft Freizeit- und Sportzentrum Migros (FSM),

Greifensee: Umstellung auf Liquidationswerte per

31.12.2002, die Liquidation erfolgt im Verlaufe 2003.

Gruppeninterne Beziehungen

Alle gruppeninternen Transaktionen, Beziehungen

und Zwischengewinne, mit Ausnahme der Zwischengewinne

auf Warenvorräten, werden im Rahmen

der Konsolidierung eliminiert. Auf die Eliminierung der

Zwischengewinne auf Vorräten wird verzichtet, da

sie für die Vermögens- und Ertragslage der M-Gemeinschaft

nur von untergeordneter Bedeutung sind.

Fremdwährungsumrechnung

In den Einzelgesellschaften werden Fremdwährungsaktivitäten

zu den entsprechenden Transaktionskursen

oder, falls sie durch Termingeschäfte kursgesichert

sind, zum Sicherungskurs umgerechnet.

In fremder Währung erstellte Jahresrechnungen

werden für die Konzernrechnung zum Jahresendkurs

in Schweizer Franken umgerechnet. Die aus

Wechselkursveränderungen gegenüber dem Vorjahr

entstehenden Umrechnungsdifferenzen auf dem

Nettovermögen werden mit dem konsolidierten

Eigenkapital verrechnet. Für die Umrechnung der

Erfolgsrechnungen werden Durchschnittskurse

verwendet. Daraus resultierende Kursdifferenzen

werden im Eigenkapital erfasst.

Bewertungsgrundsätze

– Flüssige Mittel

Flüssige Mittel beinhalten Kassenbestände, Callgelder

und Kontokorrente mit Banken und ähnlichen

Instituten. Fremdwährungsbestände sind zum Jahresendkurs

umgerechnet.

– Wertschriften

Die Wertschriften sind zu Kurswerten am Bilanzstichtag

bewertet. Sie sind kurzfristig realisierbar.

– Forderungen

Diese sind um die erkennbaren Verlustpositionen

vermindert (Einzelwertberichtigung).

– Warenvorräte

Die Warenvorräte sind zu Einstandswerten (Beschaffungs-

bzw. Herstellkosten) oder zum niedrigeren

realisierbaren Nettowert bewertet. Für die Handelswaren

in den Verkaufsstellen wird der Einstandswert

durch Rückrechnung vom Verkaufspreis ermittelt.

Die Herstellkosten setzen sich zusammen aus

Rohmaterial, sonstigen direkten Kosten und zurechenbaren

Produktionsgemeinkosten. Der Wertansatz

für die wichtigsten Vorräte basiert auf der Fifo-

Methode, für einzelne Rohmaterialien auf der Durchschnittsmethode.

– Sachanlagen

Grundstücke sind zum Anschaffungswert eingesetzt

und werden nicht abgeschrieben. Die übrigen Anlagen

werden zu den Anschaffungs- bzw. Herstellkosten

abzüglich betriebswirtschaftlich notwendiger Abschrei-


ungen (linear) ausgewiesen. Die Nutzungsdauer der

wesentlichen Anlagenkategorien:

Gebäude 40–50 JAHRE

Installationen und technische Anlagen 12–20 JAHRE

Übriges Sachanlagevermögen 3–12 JAHRE

Die nach den vorstehenden Grundsätzen ermittelten

Bilanzwerte werden periodisch überprüft. Der

Buchwert von Vermögensgegenständen darf nicht über

dem erzielbaren Wert sein. Der erzielbare Wert

eines Vermögensgegenstandes entspricht dem höheren

Wert aus dem Nettoveräusserungswert oder Nutzwert.

Eine notwendige Reduktion des Buchwertes auf

den niedrigeren erzielbaren Betrag wird der Konzernerfolgsrechnung

als ausserplanmässige Wertverminderung

von Vermögenswerten belastet. Reparaturen

und Unterhaltskosten werden laufend dem Konzernergebnis

belastet.

– Leasing

Die M-Gemeinschaft hält keine wesentliche Sachanlagen

im Rahmen von Finanz-Leasing-Verträgen.

Sie werden über die geschätzte Nutzungsdauer

abgeschrieben. Bezahlte Mieten unter Operating-

Leasing-Verträgen werden erfolgswirksam über

die Dauer des Vertrags erfasst.

– Finanzanlagen

Übrige nicht konsolidierte Beteiligungen sind zum

Anschaffungswert abzüglich allfällig notwendiger

Abschreibungen für nachhaltige Wertverminderungen

bilanziert.

– Immaterielles Anlagevermögen

Das immaterielle Anlagevermögen enthält von Dritten

übernommene Lizenzen, Patente und ähnliche

Rechte, Leistungen für Software-Entwicklungen sowie

Goodwill.

Die Zugänge von Lizenzen, Patenten und ähnlichen

Rechten sowie Leistungen für Software-Entwicklungen

werden zu Anschaffungswerten erfasst.

Die aktivierten Werte werden jährlich auf Werthaltigkeit

überprüft und über die erwartete Nutzungsdauer

linear abgeschrieben.

Der Goodwill aus Kapitalkonsolidierung entspricht

der Differenz zwischen den Akquisitionskosten

und den «fair values» der akquirierten identifizierbaren

Vermögenswerte und Verbindlichkeiten.

MIGROS- KONZERN 85

Aufwendungen für Forschung und Entwicklung

werden nicht aktiviert, sondern direkt der Erfolgsrechnung

belastet.

Das immaterielle Anlagevermögen wird über

dessen wirtschaftliche Nutzungsdauer linear

abgeschrieben. Die wirtschaftliche Nutzungsdauer der

wichtigsten Kategorien beträgt:

Goodwill 5 –10 JAHRE

Lizenzen, Patente, ähnliche Rechte 5 –10 JAHRE

ODER KÜRZERE RECHTLICHE ODER WIRTSCHAFTLICHE NUTZUNGSDAUER

Entwicklungskosten EDV 5 –10 JAHRE

ODER KÜRZERE RECHTLICHE ODER WIRTSCHAFTLICHE NUTZUNGSDAUER

– Rückstellungen

Rückstellungen werden gebildet, sofern eine gesetzliche

Pflicht oder eine Verpflichtung aus bisherigen

Ereignissen entstanden ist, die wahrscheinlich zu einem

Mittelabfluss führen wird und dieser zuverlässig

bewertet werden kann. Die gebildeten Rückstellungen

stellen die bestmögliche Einschätzung der endgültigen

Verpflichtung dar. Mögliche Verpflichtungen, deren

Existenz durch zukünftige Ereignisse noch bestätigt

werden muss oder deren Höhe nicht zuverlässig

eingeschätzt werden kann, werden den Eventualverbindlichkeiten

zugeordnet.

– Steuern

Alle Ertragssteuern, die sich aufgrund der steuerlichen

Gewinne des Geschäftsjahres ergeben, sind der

Erfolgsrechnung belastet, unabhängig vom Zeitpunkt

der Fälligkeit. Darüber hinaus entstehen aufgrund der

zeitlich befristeten Abweichungen zwischen Steuerund

Konzernwerten Rückstellungen für latente Steuern.

Die Berechnung der latenten Steuerverbindlichkeiten

erfolgt aufgrund eines gesamtschweizerischen

Durchschnittssatzes von 21 Prozent (Vorjahr 20 Prozent).

Der auf das Berichtsjahr entfallende Betrag wird

in der Erfolgsrechnung berücksichtigt. Latente Steuerguthaben

aus steuerlichen Verlustvorträgen werden

nicht aktiviert. Wo keine Ausschüttung von Gewinnen

vorgesehen ist, sind Quellensteuern und andere Steuern

auf mögliche spätere Ausschüttungen von zurückbehaltenen

Gewinnen der Konzerngesellschaften nicht

berücksichtigt, da diese Gewinne in der Regel

reinvestiert werden.


86 MIGROS- KONZERN

Personalvorsorge

In der Schweiz bestehen unabhängige Vorsorgeeinrichtungen

zu Gunsten der Mitarbeiter, welche durch

Arbeitnehmer- und Arbeitgeberbeiträge finanziert

werden. Der Vorsorgeplan der Migros-Pensionskasse

beruht auf dem Leistungsprimat. Die meisten Mitarbeiter

der Gruppe sind im Genuss von leistungsorientierten

Vorsorgeplänen, im Allgemeinen auf der Basis des

letztbezogenen versicherten Einkommens und der

Beschäftigungsdauer. Gemäss der Fachempfehlung

Swiss GAAP FER 16 handelt es sich für die Behandlung

in der Konzernrechnung um beitragsorientierte Vorsorgepläne,

da die Arbeitgeberbeiträge im Voraus festgelegt

werden und die Unternehmen weder reglementarisch

noch gesetzlich verpflichtet sind weitergehende Beiträge

zu leisten, falls die Vorsorgeeinrichtung nicht über

genügende Vermögenswerte verfügt.

Die Altersvorsorge ausländischer Gesellschaften ist

durch die jeweilige staatliche Institution sichergestellt.

Zusätzliche Verpflichtungen aus der ergänzenden

Altersvorsorge in Form von AHV-Übergangsrenten

(Pensionierung von Mann und Frau mit 62 Jahren)

sind in der Jahresrechnung berücksichtigt.

Erfassung von Erträgen, Kosten und

Aufwendungen

Der ausgewiesene Umsatz entspricht den erfolgten

Verkäufen und Lieferungen von Produkten und

erbrachten Leistungen an Dritte nach Abzug von Verkaufssteuern

und Rabatten. Abgrenzungen für

Lieferanten-Boni werden in derselben Periode verbucht

wie die zugehörigen Materialaufwendungen.

Transaktionen mit nahe stehenden Personen

(siehe Ziffer 16)

Die Geschäftstätigkeiten mit nahe stehenden Personen

werden zu marktkonformen Konditionen abgewickelt

und beinhalten keine aussergewöhnlichen Transaktionen.

Grundsätze des finanziellen

Risikomanagements

Der Migros-Konzern ist im Rahmen seiner

Geschäftstätigkeit einer Vielzahl von Finanzrisiken aus-

gesetzt, etwa im Zusammenhang mit Änderungen der

Finanzierungsstruktur, Veränderungen der Preise am

Aktienmarkt oder Währungs- und Zinsrisiken.

Das finanzielle Risikomanagement erfolgt innerhalb

des Konzerns gemäss den vom Management festgelegten

Grundsätzen und Richtlinien. Diese betreffen die

Bewirtschaftung der liquiden Mittel, die Absicherung

der Markt-, Währungs-, Zins- und Kreditrisiken und

die Beschaffung kurz- und langfristiger Finanzierungen.

– Marktrisiko

Der Migros-Konzern ist Marktrisiken ausgesetzt,

welche vorwiegend die Marktwerte der investierten

liquiden Mittel, Wertschriften und Beteiligungen

betreffen. Diese Risiken werden laufend gemäss den

vom Management festgelegten Richtlinien überwacht.

In Übereinstimmung mit der internen Risikopolitik

werden derivative Instrumente eingesetzt, um einzelne

Risiken zu bewirtschaften und abzusichern. Der

Migros-Konzern geht keine Finanztransaktionen ein,

welche zum Zeitpunkt des Abschlusses der Transaktion

ein unabschätzbares Risiko enthalten.

– Fremdwährungsrisiken

Als Detailhandelskonzern mit vorwiegender Verkaufsaktivität

in der Schweiz erfolgt der Einkauf der

Handelswaren zu einem bedeutenden Ausmass im Ausland

und in Fremdwährung. Zudem bestehen Aktivitäten

im Ausland wie z. B. Office World und Hotelplan.

Wechselkursschwankungen können deshalb erheblichen

Einfluss auf die Erfolgsrechnung ausüben, vor allem in

Form von Transaktionsrisiken und in begrenztem

Ausmass von Umrechnungsrisiken.

Die Währungsrisiken werden laufend überwacht

und wenn angebracht werden Transaktionen

mit dem Ziel der Werterhaltung der Vermögenswerte

durchgeführt. Als Absicherungsinstrumente kommen

vor allem Forward-Verträge zur Anwendung,

um gewisse in Fremdwährung erwartete Ausgaben

abzusichern.

– Zinssatzrisiken

Der Migros-Konzern ist aufgrund der Volatilität der

Marktzinssätze einem Zinssatzrisiko ausgesetzt.

Sichtguthaben, Geldmarkt- und Obligationenanlagen

unterliegen einem Zinssatzrisiko, welches negative

Auswirkungen auf die Vermögens- und Ertragslage des

Konzerns haben kann. Ebenso bestehen Zinssatzrisiken


auf der Finanzierungsseite, die sich aus variabel verzinslichen

Rollover-Krediten von nationalen/internationalen

Banken, festverzinslichen Kapitalmarktaufnahmen

sowie variabel verzinslichen Mitarbeiteranlagen

zusammensetzen.

Falls notwendig werden die daraus resultierenden

Zinssatzrisiken mit Finanzinstrumenten wie Interest

Rate Swaps und Forward Rate Agreements abgesichert.

– Aktienrisiko

Der Migros-Konzern kauft Aktien zur Anlage der

liquiden Mittel. Dabei wird auf eine angemessene

Diversikation der Aktienanlagen nach Märkten, Titeln

und Branchen geachtet. Risiken des Wertverlustes

werden durch Analysen vor dem Kauf, durch Konzentration

des Portfolios auf erstklassige Wertschriften

sowie durch laufende Überwachung von Performance

und Risiken der Investitionen reduziert.

– Commodities

Der Migros-Konzern ist einem Preisrisiko ausgesetzt

in Bezug auf voraussichtliche Käufe von Commodities,

die als Rohmaterialien in den Industrien eingesetzt

werden. Zur Absicherung der Preisfluktuationen auf

diesen geplanten Käufen tätigt der Migros-Konzern

Warentermingeschäfte.

– Gegenparteirisiken

Die Gegenparteirisiken umfassen das Bonitätsrisiko bei

marktgängigen Wertschriften, das Ausfallrisiko bei

derivativen Finanzinstrumenten und das Kreditrisiko

auf Kontokorrentbeständen und Festgeldern.

Das Bonitätsrisiko wird reduziert, indem nur Obligationen

von Schuldnern gekauft werden,

welche mindestens ein A-Rating oder bei einem

schweizerischen Schuldner ein entsprechendes Rating

einer schweizerischen Grossbank aufweisen.

Das Ausfallrisiko wird vermindert, indem als Gegenparteien

nur sehr gute Banken und Finanzinstitute

gewählt werden.

Die Kreditrisiken werden mittels Limitensystem

streng überwacht und begrenzt. Die pro Gegenpartei

ausgesetzten Limiten basieren auf einem internen

Rating, welches auf der Basis eines offiziellen Ratings,

eines Grossbankenratings oder aufgrund eigener

Analyse vergeben wird.

– Liquiditätsrisiken

Die Gesellschaften des Migros-Konzerns sind für die

Bewirtschaftung der liquiden Mittel grundsätzlich

MIGROS- KONZERN 87

selbst verantwortlich. Die Anlage von nicht betriebsnotwendigen

liquiden Mitteln wie die Beschaffung von

Darlehen zur Überbrückung von Liquiditätsengpässen

wie auch zur Finanzierung von Investitionen können

zentral beim Migros-Genossenschafts-Bund erfolgen,

der die Funktion einer internen Bank einnimmt.

Diese interne Bankfunktion erlaubt dem Migros-

Genossenschafts-Bund, den Liquiditätsfluss innerhalb

des Konzerns mehrheitlich zu kontrollieren.

Für die jederzeitige Erfüllung der daraus entstehenden

Liquiditätsanforderungen werden vom Konzern

ausreichende Barreserven und leicht realisierbare

Wertschriften gehalten. Darüber hinaus erlaubt die

Kreditwürdigkeit des Konzerns die günstige Beschaffung

von liquiden Mitteln für Finanzierungstätigkeiten

auf dem nationalen und internationalen Kapitalmarkt.


88 MIGROS- KONZERN

ERLÄUTERUNGEN

ZUR KONZERNBILANZ

2002 2001

MIO CHF MIO CHF

1 F LÜSSIGE M ITTEL

Kassa/Post/Bankbestände 670 990

Festgelder (mit Restlaufzeit unter 12 Monaten) 888 828

T OTAL 1 558 1 818






2 W ERTSCHRIFTEN

Obligationen 359 425

Aktien 189 190

T OTAL 548 615




3 F ORDERUNGEN

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 398 401

Übrige kurzfristige Forderungen 251 337

T OTAL 649 738





4 VORRÄTE

Rohmaterial, Hilfs- und Betriebsstoffe 245 229

Produkte in Arbeit 59 53

Handelsware 1 592 1 647

Pflichtlager 25 38

T OTAL 1 921 1 967



5 A KTIVE R ECHNUNGSABGRENZUNG

Zinsen 22 24

Vorausbezahlte Aufwendungen 79 84

Übrige Abgrenzungen 36 48

T OTAL 137 156

> Die Abnahme bei den Bankbeständen

ist teilweise auf die bessere

Anlagemöglichkeit für Festgelder

durch die Hotelplan-Gruppe, aber

auch auf die Rückzahlung von

Finanzverbindlichkeiten zurückzuführen.

Entsprechend variiert

das Total der flüssigen Mittel per

Bilanzstichtag.



> Die Wertschriften dienen der

Liquiditätshaltung und sind

zu Tageskursen bewertet. Bei den

Obligationen wurden vor allem

Fremdwährungs-Obligationen Ausland

abgebaut.


> Die übrigen Forderungen enthalten

unter anderem Verrechnungssteuer-Guthaben,

Vorauszahlungen

für Dienstleistungen, Abrechnungskonten

aus dem Liegenschaften-

und Personalbereich sowie

Guthaben aus dem Kontokorrentverkehr

mit Stiftungen.


> Die weiter gehende Zentralisierung

der Warenwirtschaft ermöglicht,

die Lagerbestände bei den

Handelswaren, wesentlich bei

den Genossenschaften und beim MGB,

zu reduzieren.


MIGROS- KONZERN 89

6 SACHANLAGEN

TECHN. ÜBRIGES TOTAL

WERTE IN MIO CHF GRUNDSTÜCKE ANLAGEN U. SACHANL.- ANLAGEN SACHANLAGEVERMÖGEN

U. BAUTEN MASCHINEN VERMÖGEN IM BAU 2002 2001

A NSCHAFFUNGSWERTE

Stand 31.12.2001 7 713 7 892 1 877 610 18 092 17 449

Zugänge 123 380 93 583 1 179 1 099

Abgänge ‒ 116 ‒246 ‒85 ‒61 ‒508 ‒ 436

Umgliederungen 232 276 35 ‒549 ‒6 ‒10

Währungsdifferenzen ‒3 ‒4 ‒2 ‒ ‒9 ‒8

Veränderung Konsolidierungskreis 32 10 4 ‒ 46 ‒2

S TAND 31.12.2002 7 981 8 308 1 922 583 18 794 18 092

› davon Finanzleasing 2 2 6


A BSCHREIBUNGEN

Stand 31.12.2001 2 731 4 894 1 341 3 8 969 8 534

Laufendes Jahr 201 454 121 4 780 732

Abgänge ‒68 ‒214 -68 ‒ ‒350 ‒267

Umgliederungen ‒1 2 ‒ ‒1 0 ‒9

Währungsdifferenzen -1 ‒3 ‒2 ‒ ‒6 ‒5

Veränderung Konsolidierungskreis 6 4 3 ‒ 13 ‒16

S TAND 31.12.2002 2 868 5 137 1 395 6 9 406 8 969

B ILANZWERT NETTO 31.12.2002 5 113 3 171 527 577 9 388 9 123

› davon Finanzleasing



1 1 1

2002 2001

B RANDVERSICHERUNGSWERTE

Mobilien 7 750 7 644

Immobilien 10 849 10 651




F INANZLEASING

In der Berichtsperiode sind nach Konzernvorschriften behandelte Sachanlagen aus Finanzierungs-Leasing mit einem

bilanzierten Nettowert von CHF 1,0 Mio. enthalten. Die betreffenden Verbindlichkeiten sind mit CHF 0,8 Mio. unter

Position 12 «Finanzverbindlichkeiten – Banken und andere Kreditinstitute» – erfasst.


90 MIGROS- KONZERN

2002 2001

MIO CHF MIO CHF

7 F INANZANLAGEN

Langfristige Bankguthaben 609 477

Übrige langfristige Forderungen 174 121

Nach Equity-Methode bewertete Beteiligungen 1 293 1 257

Übrige nicht konsolidierte Beteiligungen 54 124

T OTAL 2 130 1 979












8 I MMATERIELLE A NLAGEN

> In den langfristigen Bankguthaben

sind ordentliche und nachrangige

Darlehen an die Migrosbank im Betrage

von CHF 560 Mio. (Vorjahr

CHF 445 Mio.) enthalten.

Die übrigen langfristigen Forderungen

enthalten Darlehen an Migros nahe

stehende Stiftungen von CHF 17 Mio.

sowie Geldanlagen bei Kantonalbanken

von CHF 45 Mio. Die Position nach

Equity-Methode bewertete Beteiligungen

enthält die Migrosbank. Der grösste

Teil der übrigen nicht konsolidierten

Beteiligungen besteht an der Versicherungsgesellschaft

Generali

(Schweiz) Holding AG. Die Generali-

Aktien stammen aus dem Verkauf der

Secura und sind bis 2006 gesperrt.

Die finanziellen Vermögenswerte werden

periodisch auf die Werthaltigkeit

überprüft und bei Bedarf wertberichtigt.


ENTWICK- LIZENZEN, ORGANI- TOTAL

WERTE IN MIO CHF LUNGSKOSTEN PATENTE, SATIONS- IMMATERIELLE ANLAGEN

( EDV) VERLAGSRECHTE GOODWILL KOSTEN 2002 2001

A NSCHAFFUNGSWERTE

Stand 31.12.2001 104 14 247 25 390 345

Zugänge 9 6 14 ‒ 29 41

Abgänge ‒3 1 ‒1 ‒ ‒3 ‒4

Umgliederungen 7 1 ‒2 ‒ 6 10

Währungsdifferenzen ‒1 ‒ ‒ ‒1 ‒2 ‒1

Veränderung Konsolidierungskreis 4 1 ‒ ‒ 5 ‒1

S TAND 31.12.2002 120 23 258 24 425 390


A BSCHREIBUNGEN

Stand 31.12.2001 69 10 209 10 298 238

Laufendes Jahr 14 2 20 1 37 58

Abgänge ‒3 1 ‒1 ‒ ‒3 ‒4

Umgliederungen ‒ ‒ ‒ ‒ 0 9

Währungsdifferenzen ‒1 ‒ ‒ ‒1 ‒2 ‒3

Veränderung Konsolidierungskreis 2 ‒ ‒ ‒ 2 0

S TAND 31.12.2002 81 13 228 10 332 298

B ILANZWERT NETTO 31.12.2002 39 10 30 14 93 92

In Ausnahmefällen wurden die selbst entwickelten EDV-Lösungen wie auch die zugekaufte Software aktiviert und werden in

3 bis 5 Jahren amortisiert.

Der Zugang beim Goodwill ist auf die Übernahme der Scana Lebensmittel AG nach der Bewertung der Purchase-

Methode per Erwerbszeitpunkt 1.7.2002 zurückzuführen.

Die Goodwill-Amortisationen sind wesentlich auf die Beteiligung an der Globus-Gruppe (amortisiert per Mitte 2002)

und durch Beteiligungen innerhalb der Hotelplan-Gruppe begründet.


2002 2001

MIO CHF MIO CHF

9 B ANKVERBINDLICHKEITEN

T OTAL 412 305



10 S ONSTIGE V ERBINDLICHKEITEN

Lieferungen und Leistungen 1 392 1 393

Personal- und M-Partizipationskonten 247 229

Übrige kurzfristige Verbindlichkeiten 733 746

T OTAL 2 372 2 368






11 PASSIVE R ECHNUNGSABGRENZUNG

Kursgelder der Klubschulen 22 18

Mieten 4 5

Zinsen 54 66

Übrige Abgrenzungen 117 140

T OTAL 197 229



12 F INANZVERBINDLICHKEITEN

Obligationen-Anleihen

HERAUSGEBENDES

UNTERNEHMEN F ÄLLIGKEIT L AUFZEIT Z INSSATZ

MGB 16.06.2004 1997–2004 3,25 250 250

MGB 03.02.2005 1998–2005 3,25 250 250

MGB 31.10.2005 1995–2005 4,625 250 250

MGB 25.04.2008 2001–2008 3,75 350 350

Total Obligationen-Anleihen 1 100 1 100

Grundpfandgesicherte Verbindlichkeiten 203 253

Personal-Anlagekonten 1 611 1 483

Banken und andere Kreditinstitute 1 084 1 420

Übrige Festgelder und Darlehen 57 78

T OTAL 4 055 4 334

MIGROS- KONZERN 91

> Fällig werdende, bisher langfristige

Bankverbindlichkeiten

führen zur Erhöhung der Position.


> Die Personalkonten werden zu

üblichen Kontokorrentsätzen

verzinst, während für die Partizipationskonten

ein Vorzugszins

zur Anwendung kommt. Die übrigen

Verbindlichkeiten enthalten unter

anderem Vorauszahlungen von

Kunden, unerledigte Garantieleistungen

sowie kurzfristige

Finanzverbindlichkeiten gegenüber

Dritten (Nicht-Banken).


> Bei den übrigen Abgrenzungen

handelt es sich im Wesentlichen um

Ferien- und Überzeitguthaben

der Mitarbeiter, Abgrenzungen für

kulturelle Aktionen sowie für sonstige

betriebliche Aufwendungen.




> Die Personal-Anlagekonten

geniessen einen Vorzugszins und

sind für die Mitarbeitenden der

M-Gemeinschaft eine beliebte

Anlagemöglichkeit. Die zur Verfügung

gestellten Gelder unterstehen

einer 6-monatigen Kündigungsfrist

für Bezüge über CHF 25 000.–.

Die Position Banken und andere

Kreditinstitute beinhaltet auch

die Verbindlichkeiten aus Finanzleasing

in Höhe von CHF 0,8 Mio.


92 MIGROS- KONZERN

2002 2001

MIO CHF MIO CHF

13 R ÜCKSTELLUNGEN

Laufende Ertragssteuern 51 81

Latente Steuern 653 629

Migros-AHV-Ersatzrente 351 326

Übrige freiwillige Personalvorsorge 25 23

Übrige Rückstellungen 280 340

T OTAL 1 360 1 399




















14 M INDERHEITSANTEILE

T OTAL 8 8

> Die Abnahme bei den laufenden

Ertragssteuern ist wesentlich

durch definitive Veranlagungen

früherer Steuerjahre beeinflusst.

Aus dem Unterschied der Eigenkapitalien

gemäss Handelsbilanzen

und den Werten der Konzernbilanz

wurden die Rückstellungen für

latente Steuern berechnet. Die Zunahme

ist mit der Erhöhung des

durchschnittlichen Konzern-Steuersatzes

auf 21% (Vorjahr 20%)

und dem höheren Differenzbetrag

begründet.

Die Migros-AHV-Ersatzrente deckt

die freiwillige Rente für die

Übergangsjahre vom generellen

M-Pensionsalter (62 Jahre) bis zum

ordentlichen Rentenalter für

Männer und Frauen. Aufgrund der

Änderung des AHV-Alters der Frauen

wurden die Rückstellungen erhöht.

Übrige Rückstellungen: Die im

Vorjahr für die Neuausrichtung im

Warenhandel von CHF 50 Mio.

gebildete Rückstellung wurde im

Berichtsjahr mit CHF 21,9 Mio.

beansprucht. Von den in der

Globus-Gruppe gebildeten Rückstellungen

sind CHF 15 Mio.

für Sonderkosten der ABM-Transformation

verwendet worden.


> In den Minderheitsanteilen

sind die Kapitalansprüche

sowie der Gewinn des laufenden

Jahres enthalten.


15 E IGENKAPITAL

GENOSSENSCHAFTS- GEWINN- KONZERN-

WERTE IN MIO CHF KAPITAL* RESERVEN GEWINN TOTAL

E IGENKAPITAL 01.01.2002 19 7 541 285 7 845

Gewinnverwendung 2001 285 ‒285 0

Kapital-Veränderung 1 1

Umrechnungsdifferenz ‒ 4 ‒ 4

Konzerngewinn 178 178

E IGENKAPITAL 31.12.2002 20 7 822 178 8 020



16 NAHE STEHENDE P ERSONEN

STIFTUNGEN

UND GESELL-

MIGROSBANK UND PERSONAL- SCHAFTEN IM

STIFTUNGEN MIT VORSORGE- RAHMEN D. TOTAL

WERTE IN MIO CHF KOMMERZ. ZWECK STIFTUNGEN KULTUR-% 2002 2001

B ILANZ

Flüssige Mittel 202 202 215

Wertschriften 8 8 5

Forderungen 2 28 32 62 97

Verkäufe von Sachanlagen 11 1 11 0

Finanzanlagen 608 7 615 476

(davon nachrangige Darlehen) ⁽220⁾ ⁽220⁾ ⁽220⁾

Bankverbindlichkeiten (kfr.) 12 12 27

Sonstige Verbindlichkeiten (kfr.) 1 129 2 2 132 10

Finanzverbindlichkeiten 78 55 133 125


E RFOLGSRECHNUNG

Nettoerlöse aus Lief. u. Leist. 3 3 13 19 13

Andere betriebliche Erträge 2 1 1 4 7

Andere betriebl. Aufwendungen 15 24 39 41


F INANZERGEBNIS

Zinsertrag 23 2 1 26 28

Zinsaufwand 3 3 2 8 8

1 Verkauf der Liegenschaft an der Habsburgstrasse in Zürich, Verwaltungsgebäude Hotelplan

Schweiz, an die Migros-Pensionskasse.

2 Mangels guter Anlagemöglichkeiten an den Märkten hat die Personalvorsorgestiftung einen Teil

ihrer liquiden Mittel im Konzern angelegt.

MIGROS- KONZERN 93

> * Das Genossenschaftskapital

setzt sich aus Anteilscheinen

von CHF 10.– pro Genossenschafter

zusammen und verändert sich anhand

der Mitgliederzahl.




——

> In der Konzernrechnung sind nebenstehende

Guthaben und

Schulden sowie aus Transaktionen

resultierende Aufwendungen und

Erträge enthalten.

Unter Einhaltung der Swiss GAAP

FER 15 werden sämtliche Transaktionen

mit nahe stehenden

Personen, welche in den Positionen

der Bilanz und Erfolgsrechnung

enthalten sind, ausgewiesen.

Die Transaktionen erfolgten zu

marktkonformen Bedingungen.


94 MIGROS- KONZERN

ERLÄUTERUNGEN

ZUR KONZERERFOLGSRECHNUNG

2002 2001

MIO CHF MIO CHF

17 N ETTOERLÖSE AUS L IEFERUNGEN

UND L EISTUNGEN NACH B EREICHEN

Genossenschaften 13 657 13 440

Globus 1 746 1 894

Industrie 483 316

Dienstleistungen 3 363 3 678

MGB 188 152

T OTAL 19 437 19 480



17 N ETTOERLÖSE AUS L IEFERUNGEN

UND L EISTUNGEN NACH G EO-MÄRKTEN

Inland 17 603 17 625

Ausland 1 661 1 709

Export 173 146

T OTAL 19 437 19 480






18 A NDERE BETRIEBLICHE E RTRÄGE

Aktivierte Eigenleistungen 6 5

Liegenschaftenerträge 215 201

Klubschuleinnahmen 162 159

Übrige Betriebserträge 367 329

T OTAL 750 694

> Im Berichtsjahr erzielte

Nettoerlöse aus Lieferungen und

Leistungen mit Dritten gruppiert

nach Konzernbereichen.

Der Hauptanteil im Bereich Dienstleistungen

fällt auf die

Hotelplan-Gruppe und die Migrol

zurück.






> Die Nettoerlöse sind nach

folgenden Kriterien in Geo-Märkte

aufgeteilt:

- Inland Umsatzerzielung in der

Schweiz

- Ausland Umsatzerzielung der

Tochtergesellschaften

im Ausland

- Export Umsatzerzielung mit

Exportgeschäften von der

Schweiz ins Ausland



> Die übrigen Betriebserträge

setzen sich aus Werbe- und

Aktionsbeiträgen wie auch aus

Einnahmen von Personalrestaurants

und Erträgen aus Versicherungsleistungen

zusammen.


2002 2001

MIO CHF MIO CHF

19 P ERSONALAUFWAND

Löhne und Gehälter 3 505 3 390

Altersvorsorge 696 632

Übrige Sozialleistungen 52 41

Übriger Personalaufwand 143 124

T OTAL 4 396 4 187





















20 A NDERE BETRIEBLICHE AUFWENDUNGEN

Mieten 487 480

Anlagenunterhalt 330 322

Energie und Verbrauchsmaterial 400 400

Verwaltung 295 270

Werbung 377 374

Übriger Betriebsaufwand 548 491

T OTAL 2 437 2 337

MIGROS- KONZERN 95

> Die Zunahme der Löhne und Gehälter

ist auf die Lohnanpassungen

der einzelnen Migros-Unternehmen

von bis zu 3,25% zurückzuführen,

die individuell und leistungsbezogen

erfolgten. Der Anstieg beim

Personalaufwand ist auch auf die

Inbetriebnahme des Logistikzentrums

in Suhr, auf den Erwerb der

Scana AG wie auch auf die Schaffung

neuer Arbeitsplätze zurückzuführen.

Bei der Altersvorsorge/Sozialversicherung

sind weitere Rückstellungen

für die freiwilligen

AHV-Ersatzrenten für alle Mitarbeitenden

geäufnet worden.

Die Beitragsleistungen für die Vollversicherung

bei der Migros-Pensionskasse

wurden für die Arbeitgeber

von 21% auf 22% erhöht. Die

Beitragsleistungen sind nicht auf

dem möglichen max. Beitragssatz

gemäss gültigem Reglement.

Im übrigen Personalaufwand sind im

Zusammenhang mit der Einführung

neuer Informatiksysteme vermehrt

Kosten für die Aus- und Weiterbildung

und die Personalbeschaffung

angefallen.


> Die Aufwände für Verwaltung verzeichnen

markante Zunahmen

für die Kommunikation sowie für

Rechts- und Beratungskosten.

Letztere sind geprägt durch die

weiter fortschreitende Einführung

zentraler Warenwirtschaftssysteme

und den damit verbundenen

Einsatz externer Berater.

Der übrige Betriebsaufwand ist

durch höhere Aufwände für Logistikdienstleistungen

und

Implementierung neuer Informatiksysteme

geprägt.


96 MIGROS- KONZERN

2002 2001

MIO CHF MIO CHF

21 F INANZERGEBNIS

Erträge aus flüssigen Mitteln und Wertschriften 134 163

Erträge aus Equity-Beteiligungen 63 85

Übrige Beteiligungserträge 4 4

F INANZERTRAG 201 252

F INANZAUFWAND 376 277

T OTAL ‒175 ‒25





22 Ü BRIGES E RGEBNIS

Gewinn aus Verkäufen von Anlagevermögen 18 18

Übrige ausserordentliche Erträge 29 39

Ü BRIGER E RTRAG 47 57


Verluste aus Verkäufen von Anlagevermögen 15 17

Übriger ausserordentlicher Aufwand 15 102

Ü BRIGER AUFWAND 30 119

T OTAL 17 ‒62




23 S TEUERN

Laufende Ertragssteuern/Kapitalsteuern 94 86

Latente Steuern 22 29

T OTAL 116 115





24 AUFWENDUNGEN FÜR KULTURELLE, SOZIALE

UND WIRTSCHAFTSPOLITISCHE Z WECKE

Kultur 25 24

Bildung 74 72

Soziales 4 5

Freizeit und Sport 13 14

Wirtschaftspolitik 2 2

Verwaltung/Rückstellungen 5 3

T OTAL 123 120

Statutarischer Soll-Aufwand 107 106

Mehrausgaben 16 14

> Als Folge tieferer Zinsen für

Anlagen, Wertverluste auf

Währungen und Wertschriften sinkt

der Finanzertrag. Die Erträge

aus Equity-Beteiligungen sind

durch das Ergebnis der Migrosbank

beeinflusst.

Im Finanzaufwand enthalten sind

Abschreibungen von CHF 70 Mio.

auf nicht konsolidierte Beteiligungen

aufgrund veränderter

Werthaltigkeit.


> Die Erträge sind geprägt durch

Gewinne aus diversen kleineren

Verkäufen von Anlagevermögen

sowie durch Auflösung nicht mehr

gerechtfertigter Rückstellungen.

Der Aufwand, insbesondere die

Verluste aus Verkäufen von Anlagevermögen,

rührt von diversen

Einzelobjekten sowie einmaligen

Ereignissen im Konzern her.





> Die laufenden Ertrags- und

Kapitalsteuern bewegen sich im

üblichen Rahmen.







> Diese Aufwendungen sind im

betrieblichen Aufwand enthalten.

Der statutarische Soll-Aufwand

setzt sich zusammen aus 0,5% des

Detailhandelsumsatzes und 1% des

Grosshandelsumsatzes MGB.

Der Soll-Aufwand wurde um

CHF 16 Mio., im Vorjahr um

CHF 14 Mio. überschritten.

Wesentliche Teile davon wurden

für Bildung (Klubschulen,

Eurocenters), Kultur (Musik,

Theater, Museen) und Freizeit

und Sport (Freizeitpärke,

Sportförderung) ausgegeben.


MIGROS- KONZERN 97

ERLÄUTERUNGEN ZUR

KONZERNGELDFLUSSRECHNUNG

2002 2001

MIO CHF MIO CHF

25 V ERÄNDERUNG DES BETRIEBLICHEN

N ETTOUMLAUFVERMÖGENS

Forderungen aus Lieferungen/Leistungen 28 49

Sonstige Forderungen 86 102

Warenvorräte 60 ‒9

Aktive Rechnungsabgrenzung 16 11

Verbindlichkeiten aus Lieferungen/Leistungen ‒24 ‒65

Sonstige Verbindlichkeiten ‒21 22

Passive Rechnungsabgrenzung ‒23 ‒2

T OTAL 122 108

> Geschäftstätigkeit:

Die Position Buchgewinne enthält

Verkäufe verschiedenster

Sachanlagen. Die definitive Veranlagung

früherer Steuerjahre

und die Neuausrichtung von Prozessen

im Warenhandel führen zu einer

Abnahme der Rückstellungen.

Ein konsequentes Management von

Fälligkeiten ergibt einen Abbau

von Forderungen. Die Bestrebungen

der Zentralisierung bewirken

tiefere Warenlagerbestände.


> Investitionstätigkeit:

Die wesentlichsten Investitionen

sind in den jeweiligen Kategorien

der Anlagenspiegel ausgewiesen.


> Finanzierungstätigkeit:

Eine Privatplatzierung und

verschiedene Bankdarlehen wurden

zurückbezahlt. Gleichzeitig

wurden die Bankdarlehen an die

Migrosbank erhöht.


98 MIGROS- KONZERN

SONSTIGE ANGABEN

2002 2001

MIO CHF MIO CHF

EVENTUALVERPFLICHTUNGEN

Bürgschaften, Garantieverpflichtungen,

Pfandbestellungen zu Gunsten Dritter 200 164

› davon mit nahe stehenden Personen 6 2



V ERPFÄNDUNGEN,ZESSIONEN,

E IGENTUMSVORBEHALTE

Buchwert der verpfändeten/abgetretenen Aktiven 661 665

› davon mit nahe stehenden Personen 423 283

Beanspruchung 254 220

› davon mit nahe stehenden Personen 163 119



I NFORMATIONEN ZU DEN

AUSSERBILANZGESCHÄFTEN

Langfristig eingegangene Mietverträge 3 273 3 449

› davon mit nahe stehenden Personen 282 304

Baurechtsverträge 1 108 1 101

› davon mit nahe stehenden Personen 185 186

Langfristige Abnahmeverpflichtungen 158 136



O FFENE DERIVATIVE F INANZINSTRUMENTE

WERTE IN MIO CHF

WIEDERBESCHAFFUNGSWERTE

POSITIV NEGATIV KONTRAKTVOLUMEN

2002 2001 2002 2001 2002 2001

› Zinsinstrumente

Swaps, FRA 0 5 91 18 1 806 1 131

› Übrige derivative Instrumente

Terminkontrakte,

Stillhalteroptionen 1 1 10 1 26 32

› Devisen 9 6 23 16 1 379 1 500


















> Bei den langfristigen Miet- und

Baurechtsverträgen handelt es sich

grösstenteils um eingegangene

Verpflichtungen zur langfristigen

Sicherung von Standorten

für Verkaufsstellen der Genossenschaften.







Die Zinssatz-Swaps dienen

dazu, Kredite mit kurzfristigen

Zinssätzen in solche

mit längeren, festen Laufzeiten

umzuwandeln. Mit FRA (Forward

Rate Agreements) werden

variable Zinsverpflichtungen

vorzeitig fixiert, um Zinskonsten

zu reduzieren. Das Kontraktvolumen

stellt keine Handelsposition

dar. Die Terminkontrakte

wurden für Heizöl und

Kaffee abgeschlossen und dienen

der Absicherung.


L EASINGVERPFLICHTUNGEN AUS

O PERATIVEN L EASINGGESCHÄFTEN

TOTAL

FÄLLIGKEIT 2003 2004 NACH 2005 KONZERN

Mio. CHF 21 18 66 105










2002 2001

MIO CHF MIO CHF

A RBEITGEBERBEITRAGSRESERVE

Bestand per Bilanzstichtag 31.12. 152 144




F REMDWÄHRUNGEN

Wesentliche Wechselkurse

BILANZ

2002 2001

100 DEM Deutsche Mark ‒ 75,79

100 FRF Französische Francs ‒ 22,60

100 ATS Österreichische Schilling ‒ 10,77

1 USD US-Dollar 1,39 1,68

1 GBP Britisches Pfund 2,23 2,44

1 EUR EURO 1,45 1,48

ERFOLGSRECHNUNG

1 EUR EURO 1,46 1,51

100 HKD Hongkong-Dollar 19,84 21,25

MIGROS- KONZERN 99

> In den ausgewiesenen Verpflichtungen

sind Leasingverträge aus

der Hotelplan-Gruppe für zwei neue

Flugzeuge des Typs Boeing B 757-

200 ER und für ein benutztes Flugzeug

des Typs Boeing B 767-300 ER

enthalten. Diese Leasingverträge

sind auf eine Dauer von 10 Jahren

bzw. 3 Jahren abgeschlossen.

Die jährlichen Kosten aus den Verbindlichkeiten

von Operativen Leasinggeschäften

sind der Erfolgsrechnung,

Position Mieten, angelastet.

Im Jahre 2002 betragen sie

CHF 18 Mio. (Vorjahr CHF 17 Mio.).




> Verschiedene Unternehmen

haben die Arbeitgeberbeitragsreserve

bei der Pensionskasse

erhöht. Dieser Bestand ist

gemäss der Swiss GAAP FER 16

offen zu legen.














> Für die Umrechnung der

Erfolgsrechnungen wurden Durchschnittskurse

verwendet.


100 MIGROS- KONZERN

BERICHT DES KONZERNPRÜFERS

Bericht des Konzernprüfers

an die Verwaltung des

Migros-Genossenschafts-Bundes

Zürich

Als Konzernprüfer haben wir die konsolidierte Jahresrechnung (Bilanz, Erfolgsrechnung, Geldflussrechnung

und Anhang, Seiten 79 bis 99 sowie der im Anhang publizierte Konsolidierungskreis) der Migros-Gemeinschaft für

das am 31. Dezember 2002 abgeschlossene Geschäftsjahr geprüft. Die Jahresrechnungen der regionalen

Genossenschaften sowie des grössten Teils der übrigen Gesellschaften wurden durch die MITREVA Treuhand und

Revision AG geprüft.

Für die konsolidierte Jahresrechnung ist die Verwaltung verantwortlich, während unsere Aufgabe darin besteht,

die Jahresrechnung zu prüfen und zu beurteilen. Wir bestätigen, dass wir die gesetzlichen Anforderungen hinsichtlich

Befähigung und Unabhängigkeit erfüllen.

Unsere Prüfung erfolgte nach den Grundsätzen des schweizerischen Berufsstandes, wonach eine Prüfung so zu

planen und durchzuführen ist, dass wesentliche Fehlaussagen in der konsolidierten Jahresrechnung mit angemessener

Sicherheit erkannt werden. Wir prüften die Posten und Angaben der konsolidierten Jahresrechnung mittels Analysen

und Erhebungen auf der Basis von Stichproben. Ferner beurteilten wir die Anwendung der massgebenden Rechnungslegungsgrundsätze,

die wesentlichen Bewertungsentscheide sowie die Darstellung der konsolidierten Jahresrechnung

als Ganzes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine ausreichende Grundlage für unser Urteil bildet.

Gemäss unserer Beurteilung vermittelt die konsolidierte Jahresrechnung ein den tatsächlichen Verhältnissen

entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage in Übereinstimmung mit den Fachempfehlungen zur

Rechnungslegung (Swiss GAAP FER) und entspricht dem schweizerischen Gesetz.

Wir empfehlen, die vorliegende konsolidierte Jahresrechnung zu genehmigen.

Zürich, 27. März 2003

PricewaterhouseCoopers AG

P. Brand H. Heiber


MIGROS-PENSIONSKASSE

MIGROS- KONZERN 101

Die Migros-Pensionskasse ist eine vollautonome Vorsorgeeinrichtung, d.h., sie deckt alle Risiken selbst ab,

ist nach dem Leistungsprimat aufgebaut und wird mit Durchschnittsbeiträgen finanziert. Die Beiträge

und Leistungen sind in einem einheitlichen Reglement festgelegt.

Die vorliegende Rechnung wurde in Anlehnung an den Schweizer Kontenrahmen für Personalvorsorgeeinrichtungen

erstellt, welcher von der Treuhand-Kammer mit der Fachmitteilung Nr. 5/1999 publiziert wurde.

Die Bilanzaktiven sind zu Marktwerten bilanziert und das ausgewiesene Vorsorgekapital beruht auf einem

versicherungstechnischen Gutachten per 31. Dezember 2002.

BETRIEBSRECHNUNG 2002 2002 2001 2001

MIO CHF % MIO CHF %

AUFWAND

T OTAL AUFWAND 1 205,2 100,0 1 105,8 100,0

Reglementarische Versicherungsleistungen 333,6 27,7 322,5 29,2

Ausserreglementarische Versicherungsleistungen 3,8 0,3 3,8 0,3

Leistungen infolge Austritt, Wohneigentumsförderung,

Ehescheidung, Teilliquidation 178,0 14,8 255,0 23,1

Zinsaufwand 2,5 0,2 4,2 0,4

Bildung von Vorsorgekapital 615,6 51,1 492,1 44,5

Beiträge an den Sicherheitsfonds 2,8 0,2 2,7 0,2

Bildung von Arbeitgeberbeitragsreserven 18,2 1,5 4,6 0,4

Verwaltungs- und übriger Aufwand 19,2 1,6 19,0 1,7

Bildung Schwankungsreserve Deckungskapital 31,5 2,6 1,9 0,2



ERTRAG

T OTAL E RTRAG 1 205,2 100,0 1 105,8 100,0

Reglementarische Beiträge 430,1 35,7 392,0 35,5

Übrige Beiträge 34,1 2,8 28,7 2,6

Eintrittsleistungen 117,6 9,8 126,5 11,5

Vermögensertrag ‒678,0 ‒56,3 ‒408,6 ‒37,0

Ertrag aus Auflösung von Vorsorgekapital 17,6 1,5 0,3 0,0

Ertrag aus Auflösung von übrigem Kapital 0,1 0,0 0,0 0,0

Ertrag aus Auflösung von Schwankungsreserven 0,0 0,0 468,6 42,4

Übriger Ertrag 12,4 1,0 12,6 1,1

Aufwandüberschuss



VERWENDUNG DES JAHRESERGEBNISSES

Ä NDERUNG DER B ILANZKONTEN

1 271,3 105,5 485,7 43,9

Schwankungsreserven ‒734,0 0,0

Übriges Kapital ‒537,3 ‒485,7

Jahresergebnis ‒ 1 271,3 ‒485,7

Das Jahresergebnis wurde zu Lasten der Schwankungsreserven (Wertschwankungsreserve Kapitalanlagen) und des Übrigen

Kapitals (freies Kapital) verbucht.


102 MIGROS- KONZERN

BILANZ (nach Verwendung des Jahresergebnisses) 31.12.2002 31.12.2002 31.12.2001 31.12.2001

MIO CHF % MIO CHF %

AKTIVEN

T OTAL A KTIVEN 12 435,3 100,0 13 069,6 100,0

O PERATIVE A KTIVEN 82,6 0,7 541,8 4,1

Kasse, Post- und Bankguthaben 17,6 0,2 6,4 0,0

Forderungen 63,5 0,5 533,0 4,1

Aktive Rechnungsabgrenzungen und übrige Aktiven 1,5 0,0 2,4 0,0

K APITALANLAGEN 12 352,7 99,3 12 527,8 95,9

Darlehen 513,1 4,1 556,8 4,3

Hypotheken 353,7 2,8 393,7 3,0

Anleihensobligationen und ähnliche Finanzanlagen 5 206,6 41,9 4 757,3 36,4

Aktien und ähnliche Wertschriften oder Beteiligungen 2 986,1 24,0 3 808,6 29,1

Alternative Anlagen 57,4 0,5 0,0 0,0

Immobilien 3 235,8 26,0 3 011,4 23,1



PASSIVEN

T OTAL PASSIVEN 12 435,3 100,0 13 069,6 100,0

Fremdkapital 89,8 0,7 93,0 0,7

Vorsorgekapital 10 782,3 86,7 10 184,2 77,9

Übriges Kapital 175,4 1,4 702,1 5,4

Schwankungsreserven 1 387,8 11,2 2 090,3 16,0

Anmerkung:

Auf Basis des versicherungstechnischen Gutachtens per 31. Dezember 2002 beträgt der Deckungsgrad 108,4 %

(Vorjahr 120,9 %). Die Berechnungsweise deckt sich mit den Empfehlungen des Amtes für Gemeinden und Berufliche

Vorsorge des Kantons Zürich.


ERLÄUTERUNGEN ZUR

BETRIEBSRECHNUNG UND BILANZ

Betriebsrechnung

Die Jahresrechnung weist per Saldo einen Aufwandüberschuss

von CHF 1271,3 Millionen auf, was

einem Anstieg gegenüber dem Vorjahr von CHF 785,6

Millionen entspricht. Die Hauptursache für diese

Entwicklung begründet sich einerseits mit dem erneut

schlechten Börsenjahr und anderseits durch den

Umstand, dass die Veränderung der Wertschwankungsreserve

Kapitalanlagen ab dem Berichtsjahr

nicht mehr über die Betriebsrechnung, sondern aus

Gründen der Transparenz erfolgsneutral über

die Rubrik «Verwendung des Jahresergebnisses» erfasst

wurde. Im Vorjahr ergab sich daraus eine Ergebnisverbesserung

von CHF 468,6 Millionen. Der Erfolg

aus Kapitalanlagen verschlechterte sich gegenüber

dem Vorjahr um CHF 269,4 Millionen auf

CHF 678,0 Millionen. Das Resultat setzt sich zusammen

aus CHF 163,5 Millionen realisierten Nettoerträgen

und CHF 841,5 Millionen nicht realisierten

Bewertungsverlusten (Marktwertveränderungen).

In der Berichtsperiode wurde auf dem Gesamtvermögen

eine Performance (realisierte und

nicht realisierte Nettoerträge) von –5,1 Prozent erzielt

(Vorjahr –2,9 Prozent), während das strategische

Zielresultat (Benchmark), beruhend auf dem Anlagekonzept

2002 und der Marktwertentwicklung, ein

um 0,6 Prozentpunkte schlechteres Resultat ergeben

hätte. Erfreulich gegenüber dem Benchmark

entwickelten sich die Obligationen CHF Ausland

sowie die Immobilien. Hingegen wurden bei

den Darlehen und Aktien Ausland die Zielsetzungen

unterschritten. Im Jahresüberblick prägten die folgenden

Faktoren das Marktumfeld im Anlagebereich:

–Der Schweizer Franken erwies sich 2002 als starke

Währung. Die Währungen Euro, Pfund und Yen

verloren gegenüber dem Schweizer Franken an

Wert, am deutlichsten aber der US-Dollar mit einem

Wertverlust von 16,7 Prozent im Berichtsjahr.

–Die andauernden schlechten Nachrichten von

Schweizer Grossbetrieben sowie ein von Unsicherheiten

gekennzeichnetes internationales Marktumfeld

drückten auf die Kurse der Schweizer Börse.

Sie verzeichnete 2002 einen Verlust von 26 Prozent.

–Die ausländischen Aktienmärkte reagierten ebenfalls

auf die überall gleich schlechten Nachrichten.

Gemessen in Schweizer Franken rentierten die aus-

MIGROS- KONZERN 103

ländischen Aktienanlagen zum Teil noch schlechter

als die schweizerischen.

–Weltweit sinkende Zinsen liessen Obligationenmärkte

überaus stark rentieren. Mit Staatsanleihen

konnten durch Zinssenkungen bedingte Renditen

von 11,6 Prozent in US-Dollar, von 9,5 Prozent in

Euro und von sogar 12,5 Prozent mit Schweizer

Staatsanleihen erwirtschaftet werden. Die negativen

Währungsrenditen machten die Gewinne auf ausländischen

Obligationen allerdings zum Teil wieder

zunichte.

Das Ergebnis aus Beiträgen/Eintrittsleistungen abzüglich

Renten, Leistungsfälle und Zahlung an den

Sicherheitsfonds fiel im Berichtsjahr mit CHF +42,9

Millionen positiv aus und verbesserte sich gegenüber

dem Vorjahr um CHF 88,4 Millionen. Der Aufwand

aus Äufnung von Vorsorgekapitalien und Schwankungsreserven

betrug CHF 629,5 Millionen, was gegenüber

der Vorperiode einem Anstieg von

CHF 604,4 Millionen entsprach. Der Verwaltungsund

übrige Aufwand (CHF 19,2 Millionen)

verzeichnete ebenfalls einen leichten Anstieg von

CHF 0,2 Millionen, wogegen sich die übrigen Erträge

(CHF 12,4 Millionen) im Vergleich zum Vorjahr um

CHF 0,2 Millionen reduzierten.

Bilanz

Bei Aktiven von CHF 12,4 Milliarden und Verpflichtungen

von CHF 11,0 Milliarden (Passiven abzüglich

freies Kapital und Schwankungsreserven)

ergibt sich ein Vermögensüberschuss von rund

CHF 1,4 Milliarden, was einem Deckungsgrad von

108,4 Prozent entspricht (Vorjahr 120,9 Prozent).

Alle laufenden Pensionen und künftigen

Ansprüche der Versicherten sind bis 31.12.2002 voll

gesichert.


MIGROS- GENOSSENSCHAFTS- BUND 105

KENNZAHLEN ÜBER 5 JAHRE

MIGROS-GENOSSENSCHAFTS-BUND

KENNZAHLEN IN TAUSEND CHF

1998 1999 2000 2001 2002

U MSATZ 3 742 765 3 769 400 3 964 802 3 984 912 4 302 977

Veränderung in % zum Vorjahr + 1,5 + 0,7 + 5,2 + 0,5 + 8,0


B ETRIEBSERGEBNIS VOR A BSCHREIBUNGEN

(EBITDA) 74 142 33 822 50 086 41 958 59 911

in % vom Umsatz 2,0 0,9 1,3 1,0 1,4


U NTERNEHMENSERGEBNIS 99 079 159 282 68 902 27 576 – 48 713

in % vom Umsatz 2,7 4,2 1,7 0,7 – 1,1


U NTERNEHMENS-CASHFLOW 116 653 192 094 115 456 78 621 4 055

in % vom Umsatz 3,1 5,1 2,9 2,0 0,1


A BSCHREIBUNGEN 17 574 32 812 46 554 51 045 52 768

in % vom Cashflow 15,1 17,1 40,3 64,9 n.a.


I NVESTITIONEN 89 955 139 506 45 378 68 820 110 584


U MLAUFVERMÖGEN 2 676 839 2 839 478 2 929 457 3 115 083 2 756 201

in % vom Gesamtvermögen 42,7 43,9 46,3 47,1 41,9


A NLAGEVERMÖGEN 3 593 483 3 631 238 3 391 991 3 503 454 3 816 687

in % vom Gesamtvermögen 57,3 56,1 53,7 52,9 58,1


K URZFRISTIGES F REMDKAPITAL 1 689 975 2 023 504 1 645 476 1 500 259 1 722 888

in % vom Gesamtkapital 26,9 31,3 26,0 22,7 26,2


L ANGFRISTIGES F REMDKAPITAL 3 495 590 3 203 924 3 364 531 3 779 861 3 560 896

in % vom Gesamtkapital 55,8 49,5 53,2 57,1 54,2


E IGENKAPITAL 1 084 757 1 243 289 1 311 441 1 338 417 1 289 104

in % vom Gesamtkapital 17,3 19,2 20,8 20,2 19,6

B ILANZSUMME 6 270 322 6 470 717 6 321 448 6 618 537 6 572 888

AUFWENDUNGEN FÜR KULTURELLE, SOZIALE

UND WIRTSCHAFTSPOLITISCHE Z WECKE 39 325 53 591 41 358 47 944 48 874


P ERSONALBESTAND

Anzahl Personen 1 248 1 355 1 498 1 644 1 774

(auf Vollzeit umgerechnet) ⁽1 145⁾ ⁽1 218⁾ ⁽1 336⁾ ⁽1 473⁾ ⁽1 609⁾


106 MIGROS- GENOSSENSCHAFTS- BUND

BILANZ

MIGROS-GENOSSENSCHAFTS-BUND

Die vorliegende Jahresrechnung ist nach den aktienrechtlichen Vorschriften erstellt.

31.12.2002 31.12.2001

ERLÄUTERUNGEN TSD. CHF TSD. CHF

AKTIVEN

U MLAUFVERMÖGEN

Flüssige Mittel und Festgelder 1 999 121 1 091 247

Wertschriften 2 417 360 460 454

Kfr. Forderungen: › gegenüber Unternehmen des Konzerns 3 933 800 1 042 758

› aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten 39 866 44 896

Andere kfr. Forderungen: › gegenüber Dritten 4 88 822 180 059

Warenvorräte 5 247 404 261 138

Aktive Rechnungsabgrenzung 29 828 34 531

T OTAL U MLAUFVERMÖGEN


A NLAGEVERMÖGEN

F INANZANLAGEN

2 756 201 3 115 083

Lfr. Forderungen: › gegenüber Unternehmen des Konzerns 6 1 807 960 1 535 300

› gegenüber Dritten 7 69 775 23 233

Beteiligungen: › an Unternehmen des Konzerns 8 1 527 558 1 510 182

› an Dritten 9 44 901 114 314

S ACHANLAGEN › Grundstücke unbebaut 30 069 30 217

› Gebäude 10 263 352 257 455

› Technische Anlagen/Maschinen 10 40 467 13 227

› Übrige Sachanlagen 10 26 239 16 097

› Anlagen im Bau 6 366 3 429

T OTAL A NLAGEVERMÖGEN 3 816 687 3 503 454

B ILANZSUMME 6 572 888 6 618 537


PASSIVEN

MIGROS- GENOSSENSCHAFTS- BUND 107

31.12.2002 31.12.2001

ERLÄUTERUNGEN TSD. CHF TSD. CHF

F REMDKAPITAL

K URZFRISTIGE F INANZVERBINDLICHKEITEN

› gegenüber Banken 11 320 663 165 343

Kfr. Verbindlichkeiten: › gegenüber Unternehmen des Konzerns 12 821 310 851 846

› aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten 260 280 258 221

Andere kfr. Verbindlichkeiten: › gegenüber Dritten 13 162 682 56 523

Personal- und M-Partizipationskonten 8 167 7 350

Kurzfristige Rückstellungen 14 96 486 94 198

Passive Rechnungsabgrenzung 53 300 66 778

T OTAL K URZFRISTIGE F INANZVERBINDLICHKEITEN 1 722 888 1 500 259

L ANGFRISTIGE V ERBINDLICHKEITEN

Verbindlichkeiten: › gegenüber Banken 15 988 257 1 325 295

› gegenüber Unternehmen des Konzerns 85 000 31 000

› gegenüber Dritten 1 750 1 779

Personal-Anlagekonten 16 1 209 344 1 107 755

Obligationen-Anleihen/Privatplatzierungen 17 1 100 000 1 100 000

Langfristige Rückstellungen 18 176 545 214 032

TOTAL L ANGFRISTIGE V ERBINDLICHKEITEN 3 560 896 3 779 861

T OTAL F REMDKAPITAL 5 283 784 5 280 120


E IGENKAPITAL

Genossenschaftskapital 15 000 15 000

Gesetzliche Reserven 20 000 20 000

Sonstige Reserven 19 1 302 007 1 275 007

Bilanzverlust/-gewinn – 47 903 28 410

T OTAL E IGENKAPITAL 1 289 104 1 338 417

B ILANZSUMME 6 572 888 6 618 537


108 MIGROS- GENOSSENSCHAFTS- BUND

ERFOLGSRECHNUNG

MIGROS-GENOSSENSCHAFTS-BUND

2002 2001

ERLÄUTERUNGEN TSD. CHF TSD. CHF

Nettoumsatz 20 4 302 977 3 984 912

Sonstige Betriebserträge 21 580 198 512 349

G ESAMTERTRAG AUS BETRIEBLICHER T ÄTIGKEIT 4 883 175 4 497 261


Material-, Waren- und Dienstleistungsaufwand 4 231 909 3 915 823

B RUTTOGEWINN AUS BETRIEBLICHER T ÄTIGKEIT 651 266 581 438


Personalaufwand 22 191 520 175 687

Werbeaufwand 23 192 632 188 936

Verwaltungs- und Betriebsaufwand 24 207 203 174 857

Betriebliche Abschreibungen 25 52 768 51 045

O PERATIVES E RGEBNIS 7 143 ‒9 087


Finanzrechnung 26 ‒46 99 618

Ausserordentliches Ergebnis 27 ‒54 877 ‒49 168

V ERLUST/GEWINN VOR S TEUERN ‒47 780 41 363


Steuern 28 ‒933 ‒13 787

V ERLUST/GEWINN ‒ 48 713 27 576


BILANZ

31.12.2002 31.12.2001

TSD. CHF TSD. CHF

1 F LÜSSIGE M ITTEL UND F ESTGELDER

Flüssige Mittel 229 121 277 164

Festgelder 770 000 769 083

+ Umbuchung langfristige Anteile Geldanlagen 0 45 000

T OTAL 999 121 1 091 247




2 W ERTSCHRIFTEN (zur Liquiditätshaltung)

Obligationen CHF Inland 117 595 126 124

Obligationen CHF Ausland 157 409 171 162

Obligationen Fremdwährung Ausland 7 843 32 540

Aktien Inland 67 365 49 555

Aktien Ausland 67 148 81 073

T OTAL 417 360 460 454



3 K URZFRISTIGE F ORDERUNGEN GEGENÜBER

U NTERNEHMEN DES KONZERNS

T OTAL 933 800 1 042 758



4 A NDERE KURZFRISTIGE F ORDERUNGEN

GEGENÜBER D RITTEN

Geldanlagen bei öffentlicher Hand/

Elektrizitätswerke/Dritte 57 000 73 000

Personalvorsorgeeinrichtung 0 42 822

Übrige 31 822 64 237

T OTAL 88 822 180 059



5 WARENVORRÄTE

Handelsware 244 962 258 538

Pflichtlager 0 1 151

Übriges Material 2 442 1 449

T OTAL 247 404 261 138

MIGROS- GENOSSENSCHAFTS- BUND 109

ANMERKUNGEN ZUR

FINANZIELLEN BERICHTERSTATTUNG

> Von den Festgeldern sind CHF

80 Mio. (Vorjahr CHF 45 Mio.) bei

der Migrosbank angelegt. Das Kontokorrent-Guthaben

gegenüber der

Migrosbank beträgt CHF 26,2 Mio.

(Vorjahr CHF 73,8 Mio.). Diese

Position dient der Liquiditätshaltung

für die Migros-Gemeinschaft.

Der Durchschnittsbestand für 2002

beträgt CHF 1225 Mio.


> Die Bewertung der Wertschriften

erfolgt zum Kurswert am Bilanzstichtag.

Von den Obligationen

Inland sind CHF 5 Mio. in Migrosbank-Obligationen

investiert.





> Für Investitionsvorhaben sowie

zur allgemeinen Finanzierung sind

von Genossenschaften und Dienstleistungsunternehmen

weniger Gelder

in Anspruch genommen worden.


> Die Position «Übrige» beinhaltet

Rückforderungen aus Verrechnungssteuern,

ausländische Mehrwertsteuern

sowie Guthaben aus Kontokorrentverkehr

mit Stiftungen und

diverse Vorschüsse.





> Die im Marketing weiter gehende

Zentralisierung der Warenwirtschaft

ermöglichte die Lagerbestände

bei den Handelswaren zu reduzieren.

Die Pflichtlager wurden

wertmässig entschädigt und werden

nur noch bestandesmässig geführt.


110 MIGROS- GENOSSENSCHAFTS- BUND

31.12.2002 31.12.2001

TSD. CHF TSD. CHF

6 L ANGFRISTIGE F ORDERUNGEN

GEGENÜBER U NTERNEHMEN DES KONZERNS

Total Forderungen 1 807 960 1 580 300

./. Kurzfristige Anteile 0 ‒ 45 000

= TOTAL OHNE KURZFRISTIGE A NTEILE 1 807 960 1 535 300




7 L ANGFRISTIGE F ORDERUNGEN

GEGENÜBER D RITTEN

T OTAL 69 775 23 233





8 B ETEILIGUNGEN AN U NTERNEHMEN

DES KONZERNS

T OTAL 1 527 558 1 510 182






9 B ETEILIGUNGEN AN D RITTEN

T OTAL 44 901 114 314

> Davon sind CHF 560 Mio. (Vorjahr

CHF 445 Mio.) ordentliche

und nachrangige Darlehen an die

Migrosbank gewährt.






> Darunter fallen zur Hauptsache

Darlehen an Migros nahe stehende

Stiftungen von CHF 17 Mio. sowie

Geldanlagen bei Kantonalbanken

von CHF 45 Mio.



> Die Beteiligungen sind zum

Anschaffungswert bzw. zum

niedrigeren Restbuchwert bilanziert.

Im Jahre 2002 wurde

die Scana Lebensmittel AG käuflich

erworben. Auf einer anderen

Beteiligung wurde eine Wertberichtigung

vorgenommen.


> Der grösste Teil der Beteiligungen

besteht an der Versicherungsgesellschaft

Generali

(Schweiz) Holding AG und zum

kleineren Teil am Aktienkapital

der Migros Türk Ticaret A.S. Die

Bewertungen erfolgen, da börsenkotiert,

zum Tageskurs am Bilanzstichtag.

Die Generali-Aktien

stammen aus dem Verkauf der Secura

und sind bis 2006 gesperrt.


31.12.2002 31.12.2001

TSD. CHF TSD. CHF

10 S ACHANLAGEN

Gebäude 263 352 257 455

Technische Anlagen/Maschinen 40 467 13 227

Übrige Sachanlagen 26 239 16 097
















11 K URZFRISTIGE F INANZVERBINDLICH-

KEITEN GEGENÜBER B ANKEN

Bankkontokorrente 1 213 9 394

Pflichtlagerakzepte 0 2 150

Geldaufnahmen (Migrosbank) 0 16 000

Obligationen-Anleihen (innerhalb 1 Jahr fällig) 0 100 000

+ Umbuchung langfristige Anteile Geldaufnahmen 319 450 37 799

T OTAL 320 663 165 343



12 K URZFRISTIGE V ERBINDLICHKEITEN

GEGENÜBER U NTERNEHMEN DES KONZERNS

T OTAL 821 310 851 846



13 A NDERE KURZFRISTIGE

V ERBINDLICHKEITEN GEGENÜBER D RITTEN

Personalvorsorgeeinrichtungen 113 623 2 135

AHV-Ausgleichskasse/Stiftungen 7 323 7 962

Migros-Geschenkgutscheine 31 742 32 385

Übrige 9 994 14 041

T OTAL 162 682 56 523

MIGROS- GENOSSENSCHAFTS- BUND 111

> Zur Arrondierung der Verwaltungsgebäude

am Limmatplatz und um

die Platzbedürfnisse abzudecken,

wurde ein weiteres Gebäude käuflich

erworben. In Technische Anlagen/Maschinen

sind vor allem für

Informatik-Anlagen CHF 33,9 Mio.

investiert worden. Die Investitionen

in übrige Sachanlagen von

CHF 15,6 Mio. betreffen Innenausbauten

in Verwaltungsgebäuden am

Limmatplatz, wie auch in zugemieteten

Büroräumen. Mit dem Ausbau

der Büroflächen sind auch entsprechende

Investitionen in Büromobiliar

getätigt worden. Die Abschreibungen

erfolgten nach

handels- und steuerrechtlichen

Vorschriften. Im Gegensatz

zum Vorjahr wurde ein verminderter

Abschreibungssatz angewendet.

Der Effekt aus diesem Minderwert

ist rund CHF 28 Mio.


> Durch die Umbuchung von

fällig werdenden langfristigen

Geldaufnahmen erhöhen sich

die kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten.






> Dank guten Zinskonditionen

des MGB werden die Gelder

der Unternehmen im Konzern

gehalten.


> Mangels guter Anlagemöglichkeiten

an den Märkten hat die

Personalvorsorgeeinrichtung

ein Teil ihrer liquiden Mittel

beim MGB angelegt. Bei den

Geschenkgutscheinen handelt es

sich um verkaufte Gutscheine,

welche sich noch im Umlauf befinden.

Die Position «Übrige»

resultiert aus Kontokorrent-

Verkehr mit ausserhalb des

Migros-Konzerns stehenden Unternehmen,

Mehrwertsteuern und

diversen Verbindlichkeiten.


112 MIGROS- GENOSSENSCHAFTS- BUND

31.12.2002 31.12.2001

TSD. CHF TSD. CHF

14 K URZFRISTIGE R ÜCKSTELLUNGEN

Rückstellungen für

› Steuern 6 369 42 605

› Versicherungsschäden 6 543 6 273

› Konzernrisiken 24 820 18 528

› Risiken für Waren- und Geldgeschäfte 48 576 17 162

› Sonstiges 10 178 9 630

T OTAL 96 486 94 198







15 L ANGFRISTIGE V ERBINDLICHKEITEN

GEGENÜBER B ANKEN

T OTAL 1 307 707 1 363 094

./. kurzfristige Anteile 319 450 37 799

T OTAL (ohne kurzfristige Anteile) 988 257 1 325 295



16 P ERSONAL-ANLAGEKONTEN

T OTAL 1 209 344 1 107 755






17 O BLIGATIONEN-ANLEIHEN/

P RIVATPLATZIERUNGEN

FÄLLIGKEIT LAUFZEIT ZINSSATZ

17.04.2002 2000–2002 3,625 0 100 000

16.06.2004 1997–2004 3,25 250 000 250 000

03.02.2005 1998–2005 3,25 250 000 250 000

31.10.2005 1995–2005 4,625 250 000 250 000

25.04.2008 2001–2008 3,75 350 000 350 000

T OTAL O BLIGATIONEN-ANLEIHEN 1 100 000 1 200 000

./.kurzfristige Anteile 0 100 000

T OTAL O BLIGATIONEN-ANLEIHEN

OHNE KURZFRISTIGE A NTEILE 1 100 000 1 100 000

> Durch die definitive Veranlagung

früherer Steuerjahre konnte die

Rückstellung für Steuern reduziert

werden. Die Rückstellung für

Risiken aus Geldgeschäften ist

durch die Bewertung nach dem Vorsichtsprinzip

(Imparitätsprinzip)

geprägt. Aufgrund der Kursentwicklung

führt dies gegenüber dem

Vorjahr zu grösseren Rückstellungen.

Für neu entstandene Risiken

mit der Einführung der zentralen

Warenwirtschaft im Non-Food

sind entsprechende Rückstellungen

für die Liquidationen von Waren

gebildet worden.


> Davon entfallen auf:

USD in CHF 0,0 (Vorjahr 84,1 Mio.)

EUR in CHF 148,3

(Vorjahr 151,2 Mio.)




> Von Mitarbeitern der M-Gemeinschaft

zur Verfügung gestellte

Gelder mit 6-monatiger Kündigungsfrist

für Bezüge über CHF

25 000.–. Die Personal-Anlagekonten

geniessen einen Vorzugszins,

welcher auf der Höhe des Hypothekarzinses

der Migrosbank liegt.


31.12.2002 31.12.2001

TSD. CHF TSD. CHF

18 L ANGFRISTIGE R ÜCKSTELLUNGEN

Freiwillige Personalvorsorge 26 554 26 593

Versicherungsfonds 20 000 19 798

Allgemeine Geschäftsrisiken 124 991 148 881

Sonstiges 5 000 18 760

T OTAL 176 545 214 032













19 S ONSTIGE R ESERVEN

Vorjahr 1 275 007 1 206 507

+ Zuweisung aus Gewinnverwendung 27 000 68 500

T OTAL 1 302 007 1 275 007

MIGROS- GENOSSENSCHAFTS- BUND 113

> Die freiwillige Personalvorsorge

deckt die AHV-Ersatzrente

für die Übergangsjahre vom generellen

M-Pensionsalter (62 Jahre)

bis zum ordentlichen Rentenalter

für Männer und Frauen sowie

die Finanzierung von Frühpensionierungen

ab. Die im Vorjahr unter

allgemeine Geschäftsrisiken

gebildete Rückstellung für die

Neuausrichtung im Warenhandel von

CHF 50 Mio. wurde mit CHF 21,9 Mio.

beansprucht. Die seinerzeitige

Rückstellung für Expo.02 ist mit

CHF 8 Mio. im Jahr 2002 vollständig

aufgebraucht worden. Nicht

mehr benötigte Rückstellungen für

Renovationen und Gewährleistung

von CHF 6,2 Mio. wurden aufgelöst

(Pos. Sonstiges).



> Die Zuweisung erfolgte

gemäss Beschluss der Delegiertenversammlung.


114 MIGROS- GENOSSENSCHAFTS- BUND

ERFOLGSRECHNUNG

2002 2001

TSD. CHF TSD. CHF

20 N ETTOUMSATZ

Genossenschaften 3 705 211 3 522 701

Industriebetriebe 410 637 302 677

Dienstleistungsunternehmen 21 847 31 276

Dritte 165 282 128 258

T OTAL 4 302 977 3 984 912




21 S ONSTIGE B ETRIEBSERTRÄGE

Vergütungen für allgemeine Dienstleistungen

des MGB:

› Unternehmen des Konzerns 252 183 244 449

› Dritte 74 273 78 645

Erträge aus verrechneten Dienstleistungen:

› Unternehmen des Konzerns 109 876 91 287

› Dritte 98 744 52 264

Liegenschaften-Erträge:

› Unternehmen des Konzerns 22 731 23 785

› Dritte 2 628 2 579

Sonstiges:

› Unternehmen des Konzerns 11 530 8 861

› Dritte 8 233 10 479

T OTAL 580 198 512 349





22 P ERSONALAUFWAND

› Löhne 148 596 131 602

› Sozialversicherungen 15 964 13 084

› Personalvorsorgeeinrichtungen 16 920 17 107

› Sonstiges 10 040 13 894

T OTAL 191 520 175 687

> Die erfreuliche Umsatzsteigerung

der Genossenschaften

schlägt sich entsprechend auch in

der Belieferung des MGB nieder.

Im Weiteren beeinflusst die

Einführung der zentralen Warenwirtschaft

im Kolonial die

Warenströme mit Genossenschaften,

Industriebetrieben und Dritten.



> Die Beiträge der Unternehmen des

Konzerns finanzieren die vom

MGB zentral durchgeführten Warenaktionen,

Werbeauftritte und

die Kosten des M-Cumulus-Programmes.

Die Erträge aus verrechneten

Dienstleistungen nehmen vor allem

aufgrund des strategischen

Entscheides «Zentralisierung der

Transportaufträge» entsprechend

zu. Zur Erhöhung tragen auch

vermehrte Informatikerträge sowie

Erträge aus Versicherungsleistungen

bei. Der Brandfall im

Lagerhaus Volketswil verursachte

grössere Schadenzahlungen der

Versicherungen, was den Anstieg

der Erträge aus verrechneten

Dienstleistungen Dritte aufgrund

der durch den MGB verwalteten

Konzernversicherungen erklärt.


> Der Personalbestand nimmt im

Jahr 2002 um 136 PE zu. Dies

ist auf die weitere Zentralisierung

der Warenwirtschaft und die

Einführung des Category Management

zurückzuführen. Zudem wurden wiederum

Salärerhöhungen von 3,25 %

getätigt, welche zum dritten Mal

über dem Referenzindex liegen

(Landesindex der Konsumentenpreise

im September des

Vorjahres). Entsprechend der

Erhöhung des Personalbestandes

steigen auch die Kosten

für Sozialversicherungen.


2002 2001

TSD. CHF TSD. CHF

23 W ERBEAUFWAND

T OTAL 192 632 188 936




24 V ERWALTUNGS- UND B ETRIEBSAUFWAND

Miete/Baurechtszins 8 158 7 248

Anlagenunterhalt 9 752 9 066

Energie und Verbrauchsmaterial 6 044 5 896

Verwaltungsaufwand (spez. Informatik) 93 807 80 738

Kulturelle Aufwendungen 26 672 22 742

Dienstleistungen 4 963 5 005

Informatikkosten 28 679 20 723

Übriger Aufwand 29 128 23 439

T OTAL 207 203 174 857



25 B ETRIEBLICHE A BSCHREIBUNGEN

Beteiligungen 18 738 6 523

Mobilien/Maschinen/Technische Anlagen 25 957 34 156

Immobilien 6 956 6 858

Immaterielle Werte 1 117 3 508

T OTAL 52 768 51 045






26 F INANZRECHNUNG

Zinsertrag und Wertschriftenerfolg 116 944 197 736

Beteiligungsertrag:

› Unternehmen des Konzerns 91 482 110 964

› Sonstige 3 596 3 502

T OTAL E RTRAG 212 022 312 202

Zins- und Kapitalaufwand ‒212 068 ‒212 584

T OTAL F INANZRECHNUNG ‒46 99 618

MIGROS- GENOSSENSCHAFTS- BUND 115

> Die Marktsituation fordert andauernde

Werbepräsenz. Diese wird

über verschiedene Medien in der

Eigen- und Fremdpresse erreicht.



> Die weiter fortschreitende

Einführung zentraler Warenwirtschaftssysteme

mittels SAP

ergibt durch den Einsatz externer

Partner höhere Verwaltungs-

und Informatikkosten. Diese Kosten

werden der laufenden Rechnung zugeordnet,

ohne eine entsprechende

Kapitalisierung vorzunehmen.

Im «Übrigen Aufwand» sind Liquidationskosten

aus dem Schadenfall

«China-Geflügel» enthalten.


> Bei einem Konzernunternehmen

erfolgte eine Wertberichtigung

von CHF 15 Mio. Die Abschreibungen

erfolgten nach handels- und

steuerrechtlichen Vorschriften.

Im Gegensatz zum Vorjahr wurde

ein verminderter Abschreibungssatz

angewendet. Der Effekt aus

diesem Minderwert ist rund

CHF 28 Mio. Bei den Immateriellen

Werten handelt es sich um Informatiklizenzen.


> Während der Zins- und Kapitalaufwand

stabil gehalten werden

konnte, haben sich die Kapitalerträge

merklich reduziert. Dies

ist eine Folge tieferer Zinsen

für Anlagen, Wertverluste auf

Währungen und Wertschriften.

Letztlich haben sich die Beteiligungserträge

um CHF 19 Mio.

reduziert.


116 MIGROS- GENOSSENSCHAFTS- BUND

2002 2001

TSD. CHF TSD. CHF

27 AUSSERORDENTLICHES E RGEBNIS

Gewinn aus Veräusserung von Anlagevermögen 2 978 2 114

Verlust aus Veräusserung von Anlagevermögen ‒193 ‒271

Ausserordentliche Erträge 8 460 9 037

Ausserordentliche Aufwendungen ‒66 122 ‒ 60 048

T OTAL ‒54 877 ‒49 168












28 S TEUERN

T OTAL 933 13 787

> Die a.o. Erträge ergeben sich

aus Auflösung von nicht mehr

notwendigen Rückstellungen. Im

Weiteren beinhalten die

a.o. Aufwendungen eine Bewertungskorrektur

der Beteiligung

Versicherungsgesellschaft

Generali (Schweiz) Holding AG von

CHF 66,1 Mio. Aus dem seinerzeitigen

Verkauf der «Secura» wurde

ein Teil des Kaufpreises mit

der Abtretung von Generali-Aktien

bezahlt, an welche wir bis 2006

gebunden sind. Der entsprechende

Buchgewinn aus diesem Verkauf von

CHF 225,4 Mio. wurde in den Jahren

1999 und 2000 als a.o. Ergebnis

in dieser Position ausgewiesen.



> Der Aufwand ist durch die definitive

Einschätzung vergangener

Jahre beeinflusst. Die Staats- und

Gemeindesteuern für 2002 betragen

CHF 6,3 Mio. und die Auflösung

von Rückstellungen aus früheren

Jahren CHF 5,4 Mio.


INFORMATIONEN ZUR BILANZ

ANHANG

MIGROS- GENOSSENSCHAFTS- BUND 117

31.12.2002 31.12.2001

TSD. CHF TSD. CHF

Brandversicherungswerte

› Mobilien 166 094 152 063

› Immobilien 611 487 612 118


Nicht bilanzierte Leasing-Verbindlichkeiten 0 0


Aufgelöste Stille Reserven 0 0


Bürgschaften, Garantieverpflichtungen, Pfandbestellungen zugunsten Dritter 16 583 17 242


Eigentumsbeschränkung für eigene Verpflichtungen:

› Bilanzwert 196 946 48 769

› Pfandbelastung 92 800 20 000

› Beanspruchung 0 0


Verbindlichkeiten gegenüber Personalvorsorgeeinrichtungen 113 623 2 135

Beteiligungen: Siehe Verzeichnis der Migros-Unternehmen im Anhang zur Konzernrechnung.



VERWENDUNG DES BILANZVERLUSTES

Antrag der Verwaltung über die Verwendung des Bilanzverlustes:

2002

Gewinnvortrag vom Vorjahr 810

Verlust des laufenden Jahres

B ILANZVERLUST ZUR G ENEHMIGUNG DURCH DIE

‒48 713

D ELEGIERTENVERSAMMLUNG RESP.VORTRAG AUF DIE NEUE R ECHNUNG



‒47 903

AUFWENDUNGEN FÜR KULTURELLE, SOZIALE UND

WIRTSCHAFTSPOLITISCHE ZWECKE

2002 2001

Kultur 14 161 13 725

Bildung 22 962 19 579

Soziales 2 599 2 930

Freizeit & Sport 5 724 6 531

Wirtschaftspolitik 1 264 893

Anteilmässige Verwaltungskosten/Rückstellungen 2 164 4 286

T OTAL 48 874 47 944

1% des massgebenden Umsatzes 41 885 41 659


118 MIGROS- GENOSSENSCHAFTS- BUND

BERICHT DER KONTROLLSTELLE

Bericht der Kontrollstelle

an die Delegiertenversammlung

des Migros-Genossenschafts-Bundes

Als Kontrollstelle haben wir die Buchführung und die Jahresrechnung (Bilanz, Erfolgsrechnung und

Anhang) sowie die Geschäftsführung des Migros-Genossenschafts-Bundes für das am 31. Dezember 2002

abgeschlossene Geschäftsjahr geprüft.

Für die Jahresrechnung und die Geschäftsführung ist die Verwaltung verantwortlich, während unsere Aufgabe

darin besteht, die Jahresrechnung und die Geschäftsführung zu prüfen und zu beurteilen. Wir bestätigen,

dass wir die Anforderungen hinsichtlich Befähigung und Unabhängigkeit erfüllen.

Unsere Prüfung erfolgte nach den Grundsätzen des schweizerischen Berufsstandes, wonach eine Prüfung so

zu planen und durchzuführen ist, dass wesentliche Fehlaussagen in der Jahresrechnung mit angemessener

Sicherheit erkannt werden. Wir prüften die Posten und Angaben der Jahresrechnung mittels Analysen und

Erhebungen auf der Basis von Stichproben. Ferner beurteilten wir die Anwendung der massgebenden

Rechnungslegungsgrundsätze, die wesentlichen Bewertungsentscheide sowie die Darstellung der Jahresrechnung

als Ganzes. Bei der Prüfung der Geschäftsführung wird beurteilt, ob die Voraussetzungen für eine gesetzes-

und statutenkonforme Geschäftsführung gegeben sind; dabei handelt es sich nicht um eine Zweckmässigkeitsprüfung.

Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine ausreichende Grundlage für unser Urteil bildet.

Gemäss unserer Beurteilung entsprechen die Buchführung, die Jahresrechnung und die Geschäftsführung

dem schweizerischen Gesetz und den Statuten. Ferner stellen wir fest, dass die Jahresrechnung nach den

aktienrechtlichen Vorschriften erstellt worden ist.

Wir empfehlen, die vorliegende Jahresrechnung zu genehmigen.

Zürich, 27. März 2003

Die Kontrollstelle

N. Lucchini W. Matzinger

PricewaterhouseCoopers AG

P. Brand C. Föllmi


MIGROS- KONZERN 119

MIGROS-KONSOLIDIERUNGSKREIS

SITZ BETEILIGUNG GRUNDKAPITAL

IN % IN TAUSEND

G ENOSSENSCHAFTEN

Genossenschaft Migros Aare Moosseedorf CHF 4 159

Mass AG Suhr 100 CHF 100

Neue Brünnen AG Bern 100 CHF 1 000

Oppidum AG Bern 100 CHF 100

Shopping Center Brünnen AG Bern 92 CHF 918

Shoppyland, Shoppy Moosseedorf 100 CHF 100

Time-Out Moosseedorf 100 CHF 100

Genossenschaft Migros Basel Basel CHF 1 709

Migros Deutschland GmbH DE-Lörrach 100 EUR 5 120

Migros Freiburg GmbH DE-Lörrach 100 EUR 1 000

Migros Lörrach GmbH DE-Lörrach 100 EUR 520

Semiba AG Münchenstein 100 CHF 50

Société coopérative Migros Genève Carouge CHF 1 003

Centre Balexert SA Genève 100 CHF 500

M-Etrembières SA Carouge 100 CHF 100

M-Thoiry SA Carouge 100 CHF 100

Migros France S.à.r.l. FR-Etrembières 100 EUR 3 000

Société des restaurants Migros S.à.r.l. FR-Etrembières 100 EUR 100

SCI Les Blanchardes FR-Etrembières 100 EUR 1

SCI M-Etrembières FR-Etrembières 100 EUR 1

SCI Mont-Mourex FR-Ornex 100 EUR 2

SCI M-Thoiry FR-Etrembières 100 EUR 1

ILEM SA Carouge 42 CHF 250

(weitere 42% im Besitze der Société coopérative Migros Vaud)

Genossenschaft Migros Luzern Dierikon CHF 1 582

Société coopérative Migros Neuchâtel-Fribourg Marin CHF 1 012

Genossenschaft Migros Ostschweiz Gossau CHF 3 712

Randenburg Immobilien AG Schaffhausen 70,73 CHF 400

Società cooperativa fra produttori e consumatori Migros-Ticino San Antonino CHF 847

Société coopérative Migros Valais Martigny CHF 641

Société coopérative Migros Vaud Ecublens CHF 1 390

ILEM SA Carouge 42 CHF 250

(weitere 42% im Besitze der Société coopérative Migros Genève)

Genossenschaft Migros Zürich Zürich CHF 3 391


120 MIGROS- KONZERN

SITZ BETEILIGUNG GRUNDKAPITAL

IN % IN TAUSEND

M IGROS-GENOSSENSCHAFTS-BUND Zürich CHF 15 000

im Besitz der regionalen Migros-Genossenschaften


B ANK

Migrosbank (inkl. Zweigstellen) EK Zürich 100 CHF 540 000

GESA Gesellschaft für Sachwerte Zürich 100 CHF 5 000

Mileda Gesellschaft für Leasing und Privatdarlehen AG Basel 100 CHF 1 000


D IVERSE

AG Einkaufszentrum Glatt-Zürich Wallisellen 66,7 CHF 15 000

(restliche 33,3 % im Besitze von Globus)

Betriebsgesellschaft Zentrum Glatt AG Wallisellen 75 CHF 200

(restliche 25 % im Besitze von Globus)

Ferrovia Monte Generoso SA NK Capolago 100 CHF 3 500

GZM Extraktionswerk AG NK Lyss 20 CHF 400

Immobiliengesellschaft Pereyvia AG Zürich 100 CHF 2 000

Kornhof GmbH Zürich 100 CHF 2 000

Migros Liegenschaften GmbH DE-Lörrach 94 EUR 5 120

(restliche 6% im Besitze von:

Genossenschaft Migros Basel 2 %, Migros Deutschland GmbH 4 %)

SA Pedemonte Melano Melano 100 CHF 50

SCI des Voirons FR-Cranves-Sales 100 EUR 991

S.I. Soleya SA Avry-sur-Matran 55 CHF 2 000

sportxx AG Zürich 100 CHF 1 000

TKL Tiefkühllager AG Neuendorf 100 CHF 2 500

EK = Equity-Konsolidierung

NK = nicht konsolidiert


MIGROS- KONZERN 121

SITZ BETEILIGUNG GRUNDKAPITAL

IN % IN TAUSEND

I NDUSTRIEBETRIEBE

Bischofszell Nahrungsmittel AG Bischofszell 100 CHF 6 000

Chocolat Frey AG Buchs 100 CHF 4 000

Estavayer Lait SA Estavayer-le-Lac 100 CHF 3 500

Jowa AG inkl. Produktionsstätten Volketswil 100 CHF 10 000

Jowa France S.à.r.l. FR-Etrembières 100 EUR 762

Mibelle AG Buchs 100 CHF 2 000

Mibelle Cosmetics GmbH DE-Weil am Rhein 100 EUR 25

Micarna SA inkl. Courtepin 100 CHF 8 000

Micarna AG, Zweigniederlassung Bazenheid

Midor AG Meilen 100 CHF 2 000

Mifa AG Frenkendorf Frenkendorf 100 CHF 2 000

Mifa Detergents GmbH DE-Weil am Rhein 100 EUR 100

Mifroma SA Ursy 100 CHF 3 000

Mifroma France SA FR-Chalamont 100 EUR 1 105

Migros-Betriebe Birsfelden AG Birsfelden 100 CHF 1 000

Optigal SA inkl. Lausanne 100 CHF 2 000

Optigal SA, Zweigniederlassung Courtepin

Riseria Taverne SA Taverne 100 CHF 100

Scana Lebensmittel AG Regensdorf 91 CHF 8 000

Seba Aproz SA Aproz 97,3 CHF 850

Swiss Delice AG Suhr 100 CHF 2 000

Walter Leuenberger AG Huttwil 100 CHF 8 000


122 MIGROS- KONZERN

SITZ BETEILIGUNG GRUNDKAPITAL

IN % IN TAUSEND

D IENSTLEISTUNGSUNTERNEHMEN

Convenience House AG Zürich 100 CHF 35 000

Ex Libris AG Dietikon 100 CHF 3 000

Ex Libris GmbH Deutschland DE-Weil am Rhein 100 EUR 128

Genossenschaft Freizeit- und Sportzentrum Migros (FSM) Greifensee 100 CHF 510

Hotelplan Internationale Reiseorganisation AG Zürich 100 CHF 10 000

inkl. Tochtergesellschaften:

Schweiz › Ambassador Reisen AG Solothurn 100 CHF 50

› Belair Airlines AG Zürich 100 CHF 3 500

› Dornbierer Reisen AG Hinwil 100 CHF 100

› ESCO Reisen AG Basel 100 CHF 3 000

› Horizon Travel AG Basel 100 CHF 100

› Horizonte Clubferien und Clubhotels AG Zürich 100 CHF 100

› Hotel Disentiserhof AG Disentis 99 CHF 1 400

› Interhome AG Zürich 100 CHF 4 500

› Liechtenfelser Hof AG Basel 100 CHF 100

› Marti Reisebüro AG Zürich 70 CHF 600

› Parcolago SA Zürich 100 CHF 500

› Parikos-Reisen AG Zürich 100 CHF 100

› RT Royal Tours SA Zürich 100 CHF 100

› TPT Tourisme pour Tous SA Lausanne 100 CHF 200

› Utoring AG Zürich 100 CHF 1 000

› World Travel Plan Inc. Zürich 100 CHF 50

Belgien › Interhome SA Bruxelles 100 EUR 126

Deutschland › ESCO-Reisen Freiburg GmbH Freiburg i.Br. 100 EUR 256

› ESCO-Reisen GmbH Lörrach 100 EUR 26

› Fliegender Holländer GmbH Aachen 100 EUR 128

› Hotelplan Internat. Reiseorganisation GmbH Freiburg i.Br. 100 EUR 26

› Interhome (Deutschland) GmbH Düren 100 EUR 30

› Interhome GmbH Frankfurt 100 EUR 51

Frankreich › Hotelplan Inghams S.à.r.l. Chamonix 100 EUR 8

› Hotelplan Organ. Internationale de Voyages SA Paris 100 EUR 305

› Interhome Gestion S.à.r.l. Paris 100 EUR 77

› Interhome S.à.r.l. Paris 100 EUR 122

› Mer et Soleil Provence SA Hyères 100 EUR 305

Griechenland › Horizontes Club Holidays Ltd. Athen 100 EUR 18

› Ikaros Village Enterprises SA Malia 100 EUR 3 240

Grossbritannien › Bladon Group PLC London 100 GBP 1 960

› Hotelplan Ltd. London 100 GBP 1 000

› Hotelplan (Transport) Ltd. London 100 GBP 2

› Hotelplan (UK Group) Ltd. London 100 GBP 500

› Interhome Ltd. Twickenham 100 GBP 50

› Westbury Travel Ltd. London 100 GBP 30


MIGROS- KONZERN 123

SITZ BETEILIGUNG GRUNDKAPITAL

IN % IN TAUSEND

D IENSTLEISTUNGSUNTERNEHMEN (Fortsetzung)

Italien › Horizonte Club Italia S.r.l. Milano 100 EUR 10

› Hotelplan Italia S.p.A. Milano 100 EUR 5 100

› Interhome S.r.l. Milano 100 EUR 30

› Turisanda S.p.A. Milano 100 EUR 728

Niederlande › Brooks Beheermaatschappij B.V. Rijswijk 100 EUR 16

› Brooks Reisburo B.V. Rijswijk 100 EUR 45

› Hotelplan Internationale Reisorganisatie B.V. Rijswijk 100 EUR 2 042

› Interhome BV Rijswijk 100 EUR 70

› M-travel Reisburo B.V. Rijswijk 100 EUR 45

› Reisbureau Schoenmaeckers B.V. Maastricht 100 EUR 23

› Reisburo Van Staalduinen B.V. Gravenzande 60 EUR 25

› Zuid-Tours B.V. Zoetermeer 100 EUR 23

Österreich › Hotelplan Intern. Reiseorganisation GesmbH Innsbruck 100 EUR 36

› Interhome GesmbH Innsbruck 100 EUR 80

Polen › Interhome Sp z oo Warschau 65 PLN 200

› IHOM Sp z oo Warschau 97 PLN 1 000

Spanien › Horizonte Club España SA Barcelona 100 EUR 24

› Horizonte Meloneras S.L. Las Palmas 100 EUR 4

› Hotelplan España SA Cambrils 100 EUR 180

› Interhome Srl. Barcelona 100 EUR 70

› Playas del Sur de Cambrils SA Cambrils 100 EUR 1 533

Tschechien › Interhome Sro Brno 80 CZK 4 000

Tunesien › Horizonte Tunisie Sarl Midoun, Djerba 100 TND 50

USA › Hotelplan USA Inc. Delaware 100 USD 100

› Interhome Inc. North Miami 100 USD 200

Lagerhaus- und Transport GmbH DE-Weil am Rhein 100 EUR 520

Limmatdruck AG Spreitenbach 100 CHF 6 000

Zeiler AG Spreitenbach 100 CHF 1 000

M-Cumulus Marketing Services AG Zürich 100 CHF 100

Migrol-Genossenschaft Zürich 100 CHF 2 000

Widmer AG Brenn- und Treibstoffe Oftringen 100 CHF 200

Migros (Hong Kong) Ltd. HK-Kowloon 100 HKD 100

Migros-Verteilbetrieb Neuendorf AG Neuendorf 100 CHF 4 500

Migros-Verteilzentrum Suhr AG Suhr 100 CHF 35 000


124 MIGROS- KONZERN

SITZ BETEILIGUNG GRUNDKAPITAL

IN % IN TAUSEND

G LOBUS-GRUPPE

Magazine zum Globus Zürich 100 CHF 62 228

ABM Au Bon Marché Zürich 100 CHF 3 000

AG Einkaufszentrum Glatt-Zürich Wallisellen 33,3 CHF 15 000

Betriebsgesellschaft Zentrum Glatt AG Wallisellen 25 CHF 200

Globest AG Rotkreuz 50 CHF 500

Globi-Verlag Zürich 100 CHF 100

Globus Holding AG Zürich 100 CHF 1 000

Globus Immobilien AG Schaffhausen 100 CHF 250

Globus Office World AG Zürich 100 CHF 1 000

Globus Office World plc GB-Milton Keynes 100 GBP 50

Grands Magasins du Globe SA FR-Mulhouse 99,85 EUR 785

Herren Globus AG Zürich 100 CHF 500

Hotel und Restaurants Bristol AG Bern 100 CHF 100

Immobilien AG zum grossen Engel Schaffhausen 100 CHF 600

Interio AG Spreitenbach 100 CHF 2 500

Interio GmbH DE-Stuttgart 100 EUR 511

Liegenschaften-Betrieb AG Zürich 100 CHF 3 000

Office World Vertriebs GmbH DE-Reutlingen 100 EUR 2 582

Phébus Distributions SASU FR-Mulhouse 100 EUR 2 452

Phébus Holding S.à.r.l. FR-Mulhouse 100 EUR 150


S TIFTUNGEN (nicht konsolidiert)

Fondation Mi-Terra Carouge

Fondation «Pré Vert du Signal de Bougy» Bougy-Villars VD

G. und A. Duttweiler-Stiftung Zürich

G.F. Zeiler Stiftung Lenzburg

Migros-Pensionskasse Zürich

Pensionskasse der Globus-Unternehmungen Zürich

Personalstiftung der Zeiler AG Lenzburg

Stiftung Adele Duttweiler-Preis Rüschlikon

Stiftung für Europäische Sprach- und Bildungszentren (Eurocentres) Zürich

Stiftung «Gurten – Park im Grünen» Bern

Stiftung «Im Grüene» Rüschlikon

Gottlieb Duttweiler Institut für wirtschaftliche und soziale Studien

Stiftung «Im Grünen» Münchenstein


FACHAUSDRÜCKE IN DER

KONZERNRECHNUNG

CASHFLOW (GELDFLUSS AUS

GESCHÄFTSTÄTIGKEIT)

Konzerngewinn + Abschreibungen + nicht liquiditätswirksame

Aufwendungen ./. nicht liquiditätswirksame

Erträge + / – die Veränderungen des betrieblichen

Umlaufvermögens

CASHFLOW-MARGE

Cashflow (Geldfluss aus Geschäftstätigkeit) in % vom

Konzernumsatz

CASH RATIO

Liquidität auf kurze Sicht. Flüssige Mittel

im Verhältnis zum kurzfristigen Fremdkapital.

CURRENT RATIO

Strukturelle Liquidität. Umlaufvermögen

im Verhältnis zum kurzfristigen Fremdkapital.

DURCHSCHNITTLICHE ANZAHL

VOLLZEITSTELLEN

Durchschnitt zwischen den Vollzeitstellen am Ende

des Vorjahres und per Bilanzstichtag

EBIT (EARNINGS BEFORE INTEREST

AND TAXES)

Betriebsergebnis / Betriebsgewinn vor Zinsen und

Steuern

EBITDA (EARNINGS BEFORE INTEREST,

TAX, DEPRECIATION AND AMORTIZATION)

Betriebsergebnis / Betriebsgewinn vor Zinsen,

Steuern, Abschreibungen auf Sachanlagen und

immateriellem Anlagevermögen

EFFEKTIVVERSCHULDUNG

Effektive Schulden per Bilanzstichtag. Schulden

./. Flüssige Mittel + Forderungen.

MIGROS- KONZERN 125

FINANZIERUNGSVERHÄLTNIS

(DEBIT EQUITY RATIO)

Fremdkapital / Eigenkapital. Je höher diese Kennzahl

ist, umso höher das Risiko für einen Konzern:

Schwierigkeiten könnten entstehen, die Zinsen und

Tilgungen der Finanzschulden zu zahlen oder neue

Finanzierungsmittel zu bekommen.

FREE CASHFLOW

Geldfluss aus Geschäftstätigkeit ./. Geldbedarf

aus Investitionstätigkeit. Massstab für die Flexibilität;

je höher der Free Cashflow, desto breiter der

Spielraum für finanzpolitische Entscheidungen der

Geschäftsleitung.

INVESTITIONEN

Neu- und Ersatzinvestitionen in materielles

und immaterielles Anlagevermögen

KONZERNUMSATZ

Nettoerlöse aus Lieferungen und Leistungen

+ andere betriebliche Erträge der konsolidierten

Migros-Unternehmen

PERSONALBESTAND

Anzahl Mitarbeitende per Stichtag

QUICK RATIO

Liquidität auf mittlere Sicht. Flüssige Mittel

+ kurzfristige Forderungen im Verhältnis zum

kurzfristigen Fremdkapital.

SELBSTFINANZIERUNGSGRAD

Verhältnis der Investitionen zum Unternehmens-Cashflow

UNTERNEHMENS-CASHFLOW

Unternehmensergebnis / Konzerngewinn

+ Abschreibungen als Grundlage für die Berechnung

des Selbstfinanzierungsgrades

VERSCHULDUNGSFAKTOR

Massstab für die Fähigkeit, die effektiven Schulden

aus dem Cashflow zu begleichen


126 MIGROS FACTS

MIGROS-GENOSSENSCHAFTS-BUND

LIMMATSTRASSE 152, 8005 ZÜRICH

ADRESSEN

TEL 01 277 21 11, FAX 01 277 25 25, HTTP://WWW.MIGROS.CH

MIGROS-GENOSSENSCHAFTEN

Jede Genossenschaft publiziert einen eigenen Jahresbericht, der unter den nachfolgenden Adressen bezogen werden kann.

AARE

Industriestr. 20, 3321 Schönbühl

Tel 031 858 81 11, Fax 031 859 24 83

Verwaltung (Präsident): Max Meyer

Geschäftsleitung: Herbert Bolliger

Genossenschaftsrat (Präsident):

Roland Santini

www.gmaare.migros.ch

BASEL

Ruchfeldstr. 11-17, 4142 Münchenstein

Tel 061 415 55 55, Fax 061 415 55 77

Verwaltung (Präsidentin):

Jacqueline Guggenbühl

Geschäftsleitung: Werner Krättli

Genossenschaftsrat (Präsident):

Eduard Niederberger

GENF

rue Alexandre-Gavard 35, 1227 Carouge

Tel 022 307 51 11, Fax 022 307 51 50

Verwaltung (Präsident):

Marian Stepczynski

Geschäftsleitung: Guy Vibourel

Genossenschaftsrat (Präsidentin):

Chantal Guy

LUZERN

Industriestrasse 2, 6036 Dierikon

Tel 041 455 71 11, Fax 041 455 71 71

Verwaltung (Präsident): Markus Mosele

Geschäftsleitung: Ernst Weber

Genossenschaftsrat (Präsidentin):

Ruth Gerhard

www.migros-luzern.ch

NEUENBURG-FREIBURG

rue Fleur-de-Lys 26, 2074 Marin

Tel 032 755 81 11, Fax 032 755 88 85

Verwaltung (Präsident): Damien Piller

Geschäftsleitung: Elie Amsellem

Genossenschaftsrat (Präsident):

Chantal Monnier

OSTSCHWEIZ

Industriestrasse 47, 9201 Gossau SG

Tel 071 388 21 11, Fax 071 388 27 87

Verwaltung (Präsident): Andres Gut

Geschäftsleitung: Rolf Frieden/

Christian Biland

Genossenschaftsrat (Präsidentin):

Yolanda Mühletaler

TESSIN

6592 S. Antonino

Tel 091 850 81 11, Fax 091 850 84 00

Verwaltung (Präsident): Adriano Antonini

Geschäftsleitung:

Ulrich K. Hochstrasser (bis 31.7.02)

Lorenzo Emma (ab 1.8.02)

Genossenschaftsrat (Präsident):

Giuseppe Cassina

WAADT

Chemin du Dévent, 1024 Ecublens

Tel 021 694 61 11, Fax 021 691 03 53

Verwaltung (Präsident): Charles Iffland

Geschäftsleitung: Michel Renevey

Genossenschaftsrat (Präsident):

Bernard Marendaz

WALLIS

route du Simplon, 1920 Martigny

Tel 027 720 44 00, Fax 027 720 44 01

Verwaltung (Präsident):

Jean-Jacques Zuber

Geschäftsleitung: Roland Duchoud

Genossenschaftsrat (Präsident):

Joël Buchard

ZÜRICH

Pfingstweidstrasse 101, 8021 Zürich

Tel 01 278 51 11, Fax 01 278 58 86

Verwaltung (Präsident):

Christoph Stüssi

Geschäftsleitung: Peter Birrer

Genossenschaftsrat

(Präsidentin): Regina Bramaz


CHOCOLAT FREY AG

Bresteneggstrasse, 5033 Buchs

Tel 062 836 26 26, Fax 062 836 25 01

Produktion: Schokolade, Confiserie-

Artikel, Kaugummi, Halbfabrikate.

Unternehmensleitung: Wolfgang Brokatzky

www. chocolatfrey.ch

ESTAVAYER LAIT S.A.

Route de Payerne 2–4, 1470 Estavayer-le-Lac

Tel 026 664 91 11, Fax 026 664 91 21

Produktion: Milchprodukte,

Essig, Mayonnaise, Salatsaucen.

Unternehmensleitung: Oswald Kessler

www.elsa.ch

JOWA AG

Erlenwiesenstrasse 9, 8604 Volketswil

Tel 01 947 91 11, Fax 01 947 97 96

Produktion: Brot-, Back-, Konditorei-,

Tiefkühlbackwaren und Pasta.

Unternehmensleitung: Dietmar Löffler

www.jowa.ch

BISCHOFSZELL

NAHRUNGSMITTEL AG

Industriestrasse 1, 9220 Bischofszell

Tel 071 424 91 11, Fax 071 424 94 94

Produktion: Konserven, Fruchtsäfte,

Ice Tea,Tiefkühlprodukte, Konfitüren,

Kartoffelprodukte.

Unternehmensleitung: Mark Aegler

www.bina.ch

MIBELLE AG

Bolimattstrasse 1, 5033 Buchs

Tel 062 836 11 11, Fax 062 836 13 13

Produktion: Produkte zur Haut-,

Haar- und Mundpflege.

Unternehmensleitung: Sven Strunk

www.mibelle.ch

MICARNA S.A.

1784 Courtepin

Tel 026 684 91 11, Fax 026 684 10 31

Produktion: Frischfleisch, Charcuterie.

Unternehmensleitung: Willi Enderli

www.micarna.ch

MIDOR AG

Bruechstrasse 70, 8706 Meilen

Tel 01 925 81 11, Fax 01 925 84 84

Produktion: Biskuits, Apéro- und

Eiswaren, Dessertpulver.

Unternehmensleitung: Martin Häuptli

www.midor.ch

MIFA AG

Rheinstrasse 99, 4402 Frenkendorf

Tel 061 905 91 11, Fax 061 905 93 93

Produktion: Wasch- und Reinigungsmittel,

Speisemargarinen und -fette.

Unternehmensleitung: Luigi Pedrocchi

www.mifa.ch

OPTIGAL S.A.

Route de l’Industrie 21, 1784 Courtepin

Tel 026 684 89 11, Fax 026 684 88 00

Produktion: Geflügel, organische Dünger.

Unternehmensleitung: Beat Schwander

www.optigal.ch

SEBA APROZ S.A.

Case postale 1248

1951 Sion

Tel 027 345 51 11, Fax 027 345 51 01

Produktion: Mineralwasser,

Soft-drinks, Sirup

Unternehmensleitung: Gilles Oberson

www.aproz.ch

LAGERHAUS UND

TRANSPORT GMBH

Hafenstrasse 45/46

D-79576 Weil am Rhein

Tel 0049 7621 7 90 20

Fax 0049 7621 79 02 199

Dienstleistungen: Lagerung,

Preisauszeichnung.

Unternehmensleitung: Adrian Zigerli

WALTER LEUENBERGER AG

Bernstr. 18, 4950 Huttwil

Tel. 062 959 83 83 Fax 062 959 83 84

Produktion: Pasta, Senf

Unternehmensleitung: Dietmar Löffler

MIFROMA S.A.

1670 Ursy

Tel 021 909 11 11, Fax 021 909 11 00

Dienstleistungen: Einkauf, Reifung,

Lagerung, Verpackung von Käse.

Unternehmensleitung: Oswald Kessler

www.mifroma.ch

MIGROS FACTS 127

MIGROL GENOSSENSCHAFT

Badenerstrasse 569

8048 Zürich

Tel 01 495 11 11, Fax 01 495 13 37

Dienstleistungen: Treib- und Brennstoffhandel,

Tankstellen, Auto-Service-Betriebe,

Tankrevisionen und Anlagenbau.

Unternehmensleitung: Daniel Hofer

www.migrol.ch

SCANA LEBENSMITTEL AG

Althardstrasse 195

8105 Regensdorf-Zürich

Tel. 01 870 83 00, Fax 01 870 83 01

Distribution Food und Nonfood

im Grossverbrauchermarkt

Unternehmensleitung: Walter Hilti

www.scana.ch

SWISS DELICE AG

Wynefeld, 5034 Suhr

Tel 062 855 06 70, Fax 062 855 06 80

Export von Migros Food-Produkten im

Premium-Sektor

Unternehmensleitung: Rolf Roniger

www.swissdelice.ch

LIMMATDRUCK AG

8957 Spreitenbach

Tel 056 417 51 11, Fax 056 417 53 84

Dienstleistungen: Verlag, Kommunikation,

Druckerzeugnisse, Verpackungen.

Unternehmungsleitung: Jean-Pierre Pfister

www.limmatdruck.ch

MIGROS-VERTEILBETRIEB

NEUENDORF AG

4623 Neuendorf

Tel 062 388 71 11, Fax 062 398 22 74

Dienstleistungen: Lagerung und

Kommissionierung von Non-Food- und

Tiefkühlprodukten, Logistikleistungen.

Unternehmungsleitung: Hans Kuhn

MIGROS VERTEILZENTRUM

SUHR AG

5034 Suhr

Tel 062 855 61 11, Fax 062 842 22 55

Dienstleistungen: Lagerung und

Kommissionierung des Food Trockensortiments

und der Getränke, Logistikleistungen.

Unternehmungsleitung: Walter Strebel


HERZLICHEN DANK


ALIF ZAKI Stassen Ltd., Colombo BERNATH ANNETTE MGB, Zürich

BERRA DANIELE MGB, Zürich BEUTH WILLIE Eco Tex, Köln BÖSIGER ROLAND Migros Museum, Zürich

B ORSANI FAUSTA MGB, Zürich BOWMAN D.J. Falfish Ips, St. Austell, GB

BURGDORFER RUDOLF Bio-Hühnerhof, Wallenried CANOVAS JOSÉ ANTONIO Kernel Export, Nijar, Spanien

CHENG LAI LAI Pinnacle Workshop Ltd., Zhongshan DANUSER HANSJÖRG Bio Frucht AG Heulöser, Bad Ragaz

DANUSER B. Bio Frucht AG Heulöser, Bad Ragaz DAVID ALEX Stassen Exports Ltd., Colombo

EHLERS CLAUDIA LSH AG, Hamburg ESTERMANN BEDA MGB, Zürich

FEDERSPIEL WALTER Biofrucht AG, Heulöser, Bad Ragaz FEHR MARKUS MGB, Zürich

FREIKNECHT ULRICO Schweinezucht, Contone FREITAG ERWIN MGB, Zürich

GLOOR STEFAN MGB, Zürich GRACY STEFFI Schule Tirpur, India

GREET MARK Falfish Ips., Newquay, England GRUBER KATRIN MGB, Zürich

GUISARRO CONSUELO Kernel Export, Nijar, Spanien HANSSALI HASSAN Kernel Export, Nijar, Spanien

HAUZENBERGER MARTIN Journalist, Zürich HENDERSON ARON Model, Zürich HILS STEFAN MGB, Zürich

JEHLI BERNHARD Waldarbeiter, Arezen KAUFMANN HELMUT LSH AG, Hamburg

KEHL FELIX Förster, Versam KELLER CHRISTIAN E.O. Keller, Zürich

KONG PO KWAN Pinnacle Workshop Ltd., Zhongshan KUBAT FELIX Migros Hongkong, Hongkong

KUNZ STEPHAN Eco-Tex, Köln KUNZ STEPHANIE Location Scout, Zürich

KUPPELWIESER HERMANN Bio Frucht AG, Heulöser Bad Ragaz

LAW DAI FANG Pinnacle Workshop Ltd., Zhongshan LI JIMMY W.H. Chu Sing Development (International) Ltd., Hongkong

LIEBERHERR MARTIN Förster, Versam MARQUARDT GABRIELE Migros Hongkong, Hongkong

MARTY DOMINIK MGB, Zürich MAXWELL FERNANDO Mercantile Produce Broker Ltd., Colombo, Sri Lanka

MOSIMANN FAMILIE Bio Poulet-Farm, Düdingen MÜLLER ZOE Model, Zürich

OBI IRENE Helvetas Bamako, Mali RECHSTEINER JOSEF Schweinezucht, Contone

REISINGER MONIKA American Express, Zürich SAGARA PHILIPPE Yanfolia

SANKAR SRIVIDHYA Schule Tirupur, India SANKAR K. Schule Tirupur, India

SCHMID LUZI Amt für Wald, Surselva Ilanz SCHWANDER BEAT Optigal AG, Courtepin

STAMMBACH SIMONE WWF Schweiz, Zürich STICK THORSTEN LSH AG, Hamburg

STOFFEL NICO Waldarbeiter Lehrling, Avers THÉVOZ SYLVAIN Optigal AG, Courtepin

TREFZER PETER MGB, Zürich VA LENGHI DANIELE Helvetas, Bamako, Mali

VANDERSMISSEN GERT GOPDC Ltd., Kwae near Kade, Ghana WEBER ANDREAS Revierförster, Versam

WEIBEL MONIKA MGB, Zürich YENNG YEU KONG Pinnacle Workshop Ltd., Zhongshan

UND ALLEN, DIE WIR VERGESSEN HABEN.


IMPRESSUM


MIGROS-GENOSSENSCHAFTS-BUND, ZÜRICH

GESAMTVERANTWORTUNG

Monica Glisenti, Corporate Communications, www.migros.ch

KONZEPT

Studio Achermann, Beda Achermann,

Markus Bucher, Christian Kämmerling, Zürich

FOTOGRAF

Horst Diekgerdes, Paris

ILLUSTRATIONEN

Paul Davis, London

ARTWORK

Studio Achermann, Patrick Roppel, Adrian Ehrat, Zürich

JOURNALISTEN

Lisa Feldmann, Fernando Maxwell,

Franziska Müller, Anuschka Roshani, Buben Solo, Norbert Thomma,

Brigitte Ulmer, Moritz von Uslar.

BILDREDAKTION / KOORDINATION

Beatrice Mächler, Mia Bonzanigo, Zürich

FOTO-ASSISTENZ

Marcus Palmqvist, Paris

SATZ

Roger Furrer, Zürich/Toronto

PRE PRESS

Straumann AG, Dielsdorf

DRUCK

Limmatdruck AG, Spreitenbach

BUCHBINDEREI

Buchbinderei Burkhardt AG, Mönchaltorf

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