7171/1/12 REV 1 HM/kr DG E 1A RAT DER EUROPÄISCHE U IO ...

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7171/1/12 REV 1 HM/kr DG E 1A RAT DER EUROPÄISCHE U IO ...

vorangegangenen Handelszeitraums gemeldet wurden, betrugen - ohne CO2

aus Biomasse und vor Abzug von weitergeleitetem CO2 - weniger als

25 000 Tonnen CO2(Äq) pro Jahr;

b) die durchschnittlichen Jahresemissionen gemäß Buchstabe a liegen nicht vor

oder sind nicht mehr gültig, weil sich die Grenzen der Anlage oder deren

Betriebsbedingungen geändert haben, doch werden, basierend auf einer

konservativen Schätzmethode, die Jahresemissionen dieser Anlage in den

kommenden fünf Jahren - ohne CO2 aus Biomasse und vor Abzug von

weitergeleitetem CO2 - weniger als 25 000 Tonnen CO2(Äq) pro Jahr betragen.

3. Der Betreiber einer Anlage mit geringen Emissionen braucht die Belege gemäß

Artikel 12 Absatz 1 Unterabsatz 3 nicht zu übermitteln und ist von der

Berichterstattung über Verbesserungen gemäß Artikel 69 Absatz 4 befreit.

4. Abweichend von Artikel 27 kann der Betreiber einer Anlage mit geringen

Emissionen die Brennstoff- oder Materialmenge anhand von verfügbaren und

dokumentierten Rechnungsunterlagen und geschätzten Bestandsveränderungen

bestimmen. Außerdem ist der Betreiber von der Vorlage einer

Unsicherheitsbewertung gemäß Artikel 28 Absatz 2 an die zuständige Behörde

befreit.

5. Der Betreiber einer Anlage mit geringen Emissionen ist von der Auflage gemäß

Artikel 28 Absatz 2 befreit, wonach zwecks Einbeziehung der entsprechenden

Unsicherheit in die Unsicherheitsbewertung zu Beginn und am Ende des

Berichtszeitraums Bestandsdaten zu bestimmen sind, wenn die Lagervorrichtungen

im Berichtszeitraum mindestens 5 % der jährlich verbrauchten Menge des

betreffenden Brennstoffs oder Materials aufnehmen können.

6. Abweichend von Artikel 26 Absatz 1 kann der Betreiber einer Anlage mit geringen

Emissionen zur Bestimmung von Tätigkeitsdaten und Berechnungsfaktoren für alle

Stoffströme als Minimum Ebene 1 anwenden (es sei denn, eine höhere Genauigkeit

ist ohne zusätzlichen Aufwand für den Anlagenbetreiber erreichbar), ohne

nachweisen zu müssen, dass die Anwendung höherer Ebenen technisch nicht

machbar ist oder zu unverhältnismäßigen Kosten führen würde.

7. Zur Bestimmung von Berechnungsfaktoren anhand von Analysen gemäß Artikel 32

kann der Betreiber einer Anlage mit geringen Emissionen jedes Labor in Anspruch

nehmen, das fachlich kompetent und in der Lage ist, mit geeigneten

Analyseverfahren technisch stichhaltige Ergebnisse zu erzielen, und die Anwendung

von Maßnahmen zur Qualitätssicherung gemäß Artikel 34 Absatz 3 nachweist.

8. Überschreitet eine der vereinfachten Überwachung unterliegende Anlage mit

geringen Emissionen in einem Kalenderjahr den Schwellenwert gemäß Absatz 2, so

setzt der Betreiber die zuständige Behörde hierüber unverzüglich in Kenntnis.

Der Anlagenbetreiber legt der zuständigen Behörde eine erhebliche Änderung des

Monitoringkonzepts im Sinne von Artikel 15 Absatz 3 Buchstabe b unverzüglich zur

Genehmigung vor.

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