7171/1/12 REV 1 HM/kr DG E 1A RAT DER EUROPÄISCHE U IO ...

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7171/1/12 REV 1 HM/kr DG E 1A RAT DER EUROPÄISCHE U IO ...

Behörde umgehend, spätestens aber sechs Wochen nach Durchführung der Tätigkeit

ein Monitoringkonzept. Der Luftfahrzeugbetreiber legt der zuständigen Behörde eine

angemessene Begründung vor, warum vier Monate vor Aufnahme der Tätigkeit kein

Monitoringkonzept übermittelt werden konnte.

Ist der Verwaltungsmitgliedstaat gemäß Artikel 18a der Richtlinie 2003/87/EG nicht

im Voraus bekannt, so übermittelt der Luftfahrzeugbetreiber das Monitoringkonzept

umgehend, sobald Angaben über die zuständige Behörde des

Verwaltungsmitgliedstaats vorliegen.

2. Will der Luftfahrzeugbetreiber eine kostenfreie Zuteilung von Zertifikaten gemäß

Artikel 3e oder 3f der Richtlinie 2003/87/EG beantragen, so übermittelt er außerdem

ein Monitoringkonzept für die Überwachung von und die Berichterstattung über

Tonnenkilometerdaten. Die Übermittlung dieses Monitoringkonzepts erfolgt

spätestens vier Monate vor Beginn eines der folgenden Jahre:

(a) des in Artikel 3e Absatz 1 der Richtlinie 2003/87/EG genannten

Überprüfungsjahrs für Anträge gemäß dem genannten Artikel;

(b) des zweiten Kalenderjahres des in Artikel 3c Absatz 2 der Richtlinie

2003/87/EG genannten Zeitraums für Anträge gemäß Artikel 3f der Richtlinie.

Artikel 52

Überwachungsmethodik für Emissionen aus Luftverkehrstätigkeiten

1. Jeder Luftfahrzeugbetreiber bestimmt die jährlichen CO2-Emissionen aus

Luftverkehrstätigkeiten, indem er den in Tonnen ausgedrückten Jahresverbrauch

jedes Treibstoffs mit dem jeweiligen Emissionsfaktor multipliziert.

2. Jeder Luftfahrzeugbetreiber überwacht den Treibstoffverbrauch für jeden Flug und

für jeden Treibstoff, wobei der vom Hilfsmotor verbrauchte Treibstoff mit

einbezogen wird. Zu diesem Zweck wendet der Luftfahrzeugbetreiber eine der in

Anhang III Abschnitt 1 festgelegten Methoden an. Der Luftfahrzeugbetreiber wählt

diejenige Methode, die die vollständigsten und aktuellsten Daten mit dem niedrigsten

Unsicherheitsgrad liefert, ohne unverhältnismäßige Kosten zu verursachen.

3. Jeder Luftfahrzeugbetreiber bestimmt die getankte Treibstoffmenge gemäß

Anhang III Abschnitt 1

a) entweder anhand der vom Treibstofflieferanten vorgenommenen Messung, die

auf den Lieferscheinen oder Rechnungen für jeden Flug verzeichnet ist,

b) oder anhand der aus den Bordmesssystemen des Luftfahrzeugs stammenden

Daten, die in den Unterlagen über Masse und Schwerpunktlage oder im

technischen Log des Luftfahrzeugs aufgezeichnet sind oder vom Luftfahrzeug

an den Luftfahrzeugbetreiber elektronisch übermittelt wurden.

4. Der Luftfahrzeugbetreiber bestimmt die Treibstoffmenge im Tank anhand von aus

den Bordmesssystemen des Luftfahrzeugs stammenden Daten, die in den Unterlagen

über Masse und Schwerpunktlage oder im technischen Log des Luftfahrzeugs

DE 44 DE

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