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Der Christbaumständer - evangelische gemeinde klosterneuburg

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4/2009 4 Kritische

4/2009 4 Kritische Theologie verhindert böse Auswir- kungen des Glaubens Podiumsdiskussion im Wiener Wilhelm-Dantine- Haus über die „dunklen Seiten des Glaubens“ „Was wir brauchen, ist eine kritische Theologie.“ Das sagte der Wiener Ordinarius für Systematische Theologie an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien, Ulrich Körtner, bei einer Podiumsdiskussion zum Thema „Angst.Macht.Böse – Von den dunklen Seiten unseres Glaubens“ am 12. November im Evangelischen Studentenheim Wilhelm-Dantine-Haus in Wien. Nur mit einer solchen Theologie könnte das Böse, das auch, wie die Geschichte lehre, vom christlichen Glauben freigesetzt werde, erkannt und bekämpft werden. Körtner erläuterte: „Wenn wir von ‚dem Bösen‘ reden, spalten wir etwas, das wir in uns selbst empfinden, von uns ab und projizieren es auf andere, etwa auf Menschen oder Mächte.“ In der von dem Publizisten Peter Pawlowsky moderierten Diskussion im vollbesetzten Bibliotheksraum des Heims für Studierende wies Körtner darauf hin, dass das Böse als Phänomen auch unabhängig von Religion und Glaube existiere. „Wo man meint, sich von Religion lossagen zu können, sind die Menschen nicht weniger zur Grausamkeit fähig“, sagte der auch als Ethiker bekannt gewordene Theologe. Die dunkle Seite des Glaubens zeige sich, wo Menschen der Meinung seien, mit dem Absoluten unmittelbar in Verbindung zu stehen und den Willen des Absoluten vollstrecken zu müssen. „Mit sehenden Augen Schuld auf sich laden“ Zur Frage des Zusammenhangs von Religion, Politik und dem Bösen erklärte Körtner, Religion habe einen politischen Anspruch. Es gehe jedoch darum, dass Religion „versucht, die Sphäre der Politik in ihrer Eigenständigkeit zu sehen und darin kritisch mitzuwirken“. Das Engagement des Theologen Dietrich Bonhoeffer bei der Vorbereitung des Attentats auf Hitler zeige, dass dabei der christliche Glaube in Gefahr stehen könne, „mit sehenden Augen Schuld auf sich zu laden“. Für Jonathan Mauerhofer von der Evangelischen Akademie Wien stellt sich „der Gott, der liebt, in das Böse hinein und überwindet es damit“. Mauerhofer betonte in der Diskussion, er sehe etwa in den Wundergeschichten des Neuen Testaments „ein Aufeinanderprallen von Gut und Böse“. Die Bibel kenne eine Personifizierung des Bösen. So zeige zum Beispiel die Vater-unser-Bitte „Und erlöse uns von dem Bösen“, 1 dass der Glaube an Gott mit dem Bösen rechne. Grundsätzlich gelte, dass überall, wo es Menschen gibt, so auch in der Politik, die Möglichkeit eines Missbrauchs „zum Bösen hin“ bestehe. Für Christinnen und Christen gebe es hier „viele Spannungen“. epd Ö (evangelischer Pressedienst Österreich) Wenn sich ein Abgrund (das ‚Böse‘) immer so leicht erkennen und (mit Kreativität & Mut) überwinden ließe ... 1) Anmerkung: Mir persönlich missfällt im Vater Unser die Übersetzung .... und führe uns nicht in Versuchung... Jedesmal denke ich mir „Warum sollte mich Gott in Versuchung führen? Wenn, dann macht so etwas doch nur der Teufel oder ‚das Böse‘. Schöner oder auch korrekter empfinde ich Formulierungen wie ...und führe uns an der Versuchung vorbei ... oder ...und führe uns aus der Versuchung... oder ...und führe uns in der Versuchung. Was meinen Sie? Christian Bauer

eine Weihnachtsgeschichte zum Thema Vielfältigkeit der Menschen Das englische Original: („It‘s All In How You Look At It“) A family had twin boys whose only resemblance to each other was their looks. They were opposite in every way, one was an eternal optimist, the other a doom & gloom pessimist. Just to see what would happen, come Christmas their father loaded the pessimist‘s room with every imaginable toy and game. The optimist‘s room he loaded with horse manure. That night the father passed by the pessimist‘s room and found him sitting amid his new gifts crying bitterly. „Why are you crying?“ the father asked. „Because my friends will be jealous, I‘ll have to read all these instructions before I can do anything with this stuff, I‘ll constantly need batteries, and my toys will eventually get broken.“ answered the pessimist twin. Passing the optimist twin‘s room, the father found him dancing for joy in the pile of manure. „What are you so happy about?“ he asked. To which his optimist twin replied, „There‘s got to be a pony in here somewhere!“ Christian Bauer (per E-Mail von einer Freundin erhalten) Deutsch: („nur ein Frage der Betrachtungsweise“) Eine Familie hatte Zwillinge, die sich sehr ähnlich sahen, aber sonst in jeder Hinsicht total unterschiedlich waren: Der eine war ein ewiger Optimist, der andere ein schwermütiger Pessimist. Nur um einmal zu sehen was passiert, füllte der Vater zu Weihnachten das Zimmer des Pessimisten voll mit Spielzeug. In das Zimmer des Optimisten lud er einen Haufen Pferdemist. In der Heiligen Nacht kam er zum Zimmer seines schwermütigen Sohnes und sah, wie er inmitten der neuen Geschenke bitterlich weinte. „Warum weinst du?“ fragte der Vater. „Weil meine Freunde eifersüchtig sein werden. Weil ich alle diese Anleitungen lesen muss, bevor ich irgendetwas mit diesen Sachen anfangen kann. Ich werde ständig Batterien brauchen und wahrscheinlich gehen die Spiele einmal kaputt.“ Als der Vater zum Optimisten kam, fand er ihn vor Freude tanzend im Pferdedung. „Worüber freust du dich denn so?“ fragte er. Darauf antwortete sein Sohn: „Hier muss irgendwo ein Pony sein!“ 5 4/2009

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