fon:06341-14 14 14 fax:14 14 - Deutscher Kinderschutzbund Landau

kinderschutzbund.landau.de

fon:06341-14 14 14 fax:14 14 - Deutscher Kinderschutzbund Landau

D K

EUTSCHER INDERSCHUTZBUND

LANDAU - SÜW e.V.

Rolf-Müller-Str.15 76829 Landau

fon:06341-14 14 14 fax:14 14 15

info@blauer-elefant-landau.de


VORWORT

Liebe Freundinnen und Freunde unseres Kinderschutzbundes, mit diesem Heft halten Sie unser neues Familienbildungsprogramm in den Händen.

Wir, der Kinderschutzbund Landau - Südliche Weinstraße, sind stolz darauf, Ihnen wieder ein tolles und sehr überzeugendes Programm bieten zu können. In Zeiten knapper Finanzen

und immer höher werdender Eigenmittel haben wir es trotz allem geschafft, für Kinder, Jugendliche und Erwachsene Bewährtes aber auch Neues zu leisten.

Für uns ist die Qualität der Kurse ein wichtiger Baustein unserer Arbeit. Durch unser breit gefächertes Angebot wollen wir es allen ermöglichen die Kinder unserer Gesellschaft zu

stärken, denn Kinder sind unsere Zukunft! Aber auch für die Erwachsenen bieten wir praktische Hilfestellungen oder auch Erfahrungsaustausch wie beim Sonntagsfrühstück an.

Ich möchte Sie ermuntern unsere Kurse zu besuchen.

Viel Freude beim Durchstöbern unseres Programms! Ich freue mich, wenn wir Sie in unserem Kinderhaus BLAUER ELEFANT und im Stadtteil D 18 häufig begrüßen dürfen.

Herzlichst Ihre

Moni Vogler

1. Vorsitzende

Sehr geehrte Damen und Herren,

erneut legt der Kinderschutzbund Landau ein Familienbildungsprogramm vor. Was wir vom Kinderschutzbund gewohnt waren, setzt sich in diesem Programm fort - die hohe Qualität der

Angebote! Ich kenne seit vielen Jahren die Weiterbildungen des Kinderschutzbundes zur Gewaltprävention in unseren Schulen. Dort wurde und wird praxisorientiert, fachlich kompetent und

auf die Menschen einbindend gearbeitet. Mit nachhaltigem Erfolg.

Mit seinem Familienbildungsprogramm setzt der Landauer Kinderschutzbund an aktuellen Problemsituationen an und bietet lebensweltorientierte Hilfestellungen. Ob Mobbing in der

Schule, Internet für Kinder, Starke Eltern - Starke Kinder, Bewegte Stille, Sexueller Missbrauch, Konflikte in Familie und Nachbarschaft, um nur einige Programmteile zu nennen,

stets wird deutlich: die hauptamtlichen und zahlreichen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kinderschutzbundes Landau - SÜW sind durch ihre tägliche Arbeit mit

den Problemen vertraut.

Ich danke allen, die an diesen Weiterbildungsveranstaltungen mitwirken und ich darf Ihnen die Angebote empfehlen.

Herzlichst! Ihr

Hans-Dieter Schlimmer


VORWORT

Liebe Kinder,

sehr geehrte Damen und Herren,

„Unsere Kinder sind unsere Zukunft“.

Es gibt kaum einen Satz, der die große Bedeutung der Arbeit des Kinderschutzbundes Landau - SÜW für unsere Gesellschaft besser beschreiben könnte.

Die besondere Stärke des Kinderschutzbundes liegt in der erfolgreichen Kombination von fachlicher Kompetenz und freiwilligem Engagement.

Viele unserer Bürgerinnen und Bürger bringen neben den hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ihre praktischen Erfahrungen und ihre Einsatzbereitschaft ehrenamtlich

in das Programm des Kinderschutzbundes ein und sorgen damit für den Erfolg der Projekte.

Eine starke Lobby für Kinder ist gerade jetzt besonders wichtig, denn wirtschaftliche und soziale Probleme haben weiter zugenommen. Gemeinsam arbeiten wir beharrlich an einer

Verbesserung der Lebensbedingungen für Kinder und Jugendliche.

Im Namen des Landkreises Südliche Weinstraße und im Namen derer, denen durch den Kinderschutzbund geholfen werden konnte, bedanke ich mich ganz herzlich für dieses große

Engagement.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Spaß mit dem neuen Programm.

Nutzen Sie die Möglichkeiten und machen Sie regen Gebrauch vom Angebot des Kinderschutzbundes.

Ihr

Nicolai Schenk

Kreisbeigeordneter


ANGEBOTE FÜR ERWACHSENE

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Chronik des Deutschen Kinderschutzbundes Landau - SÜW

Freunde und Förderer des Kinderschutzbundes

Kindheit im Wandel: Veränderte Bedingungen - veränderte Chancen und Risiken von Dr. Hermann Laux

Kurs Nr. Zielgruppe/Kursbezeichnung

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Einmalige Angebote ( nur ein Termin )

Mein Baby - Einschlafen - Durchschlafen

Betreuter Umgang

Mobbing in der Schule: Was können Eltern tun?

Das Internet: Gefahren für Kinder und Jugendliche

Ernährung im ersten Lebensjahr

Wenn der Esstisch zum Stresstisch wird

Fortlaufende Angebote ( mehrere Termine in Folge )

Sonntagsfrühstück für Alleinerziehende

Starke Eltern - Starke Kinder

Flow-Training für Erwachsene

Bewegte Stille

Selbstverteidigung Selbstbehauptung in Konfliktsituationen

Auf Anfrage abrufbare Angebote

Psychosexuelle Entwicklung von Kindern

Sexueller Missbrauch: Erkennen und Handeln

Folgen von Gewalterfahrung und Möglichkeiten der Intervention

Pubertät: Wenn Eltern schwierig werden

Kinder brauchen Grenzen

Konflikte in Familie und Nachbarschaft: Wie kann Mediation uns dabei helfen?

Mobbing in der Schule: Was können Eltern tun?

Starke Eltern - Starke Kinder

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ANGEBOTE FÜR ELTERN MIT KINDERN

Kurs Nr. Zielgruppe/Kursbezeichnung

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Einmalige Angebote ( nur ein Termin )

Abenteuer Internet: Das Internet kennen lernen - für Kinder mit ihren Müttern

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Fortlaufende Angebote ( mehrere Termine in Folge )

Beratung: Babysprechstunde nach dem Entwicklungspsychologischen Beratungsmodell

PEKiP: Prager Eltern-Kind-Programm

ANGEBOTE FÜR KINDER UND JUGENDLICHE

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Fortlaufende Angebote ( mehrere Termine in Folge )

Ferienbetreuung für Kinder

Babysitterkurs

Kindergruppen für Kinder aus Scheidungsfamilien

Selbsverteidigung Selbsbehauptung in Konfliktsituationen

Überblick über alle Fachbereiche des Kinderschutzbundes

Interesse an ehrenamtlicher Mitarbeit?

Mitarbeiter und Referentenverzeichnis

Mitgliederwerbung / Mitgliedsantrag

Anmeldeverfahren / Anmeldekarte

Wegbeschreibung

jährlich wiederkehrende Veranstaltungen des Kinderschutzbundes

KINDERSCHUTZBUND

VORTRÄGE

SEMINARE

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WAS IST DER KINDERSCHUTZBUND ?

1980

1983

1987

1989

1990

Der 1953 gegründete Kinderschutzbund ist ein gemeinnütziger und unabhängiger Verein, in dem sich bundesweit ca. 50.000 Mitglieder - und darüber hinaus Tausende engagierter

Bürger und Fachkräfte - zusammengetan haben und "GEMEINSAM FÜR DIE ZUKUNFT DER KINDER!" handeln. Diese Menschen setzen sich für Kinder ein, spüren Missstände auf,

drängen Politiker und Verwaltung zum Handeln und packen selber an; Ziel ist es, die Lebenssituation der Kinder in unserer Gesellschaft zu verbessern.

In 420 Orts- und Kreisverbänden - davon sind mit dem Qualitätssiegel 18 BLAUER ELEFANT ausgezeichnet - bietet der Kinderschutzbund Spaß, Unterstützung und Hilfe für Kinder

und Familien in ganz unterschiedlicher Form - je nachdem, woran es fehlt.

Einige Angebote basieren auf einheitlichen Grundlagen:

Die Kinderhäuser BLAUER ELEFANT, das Kinder- und Jugendtelefon und die Beratungsstellen bei Gewalt gegen Kinder

Im 1980 gegründeten Orts- und Kreisverband Landau - Südliche Weinstraße e.V. haben sich über 200 Mitglieder mit diesem Ziel zusammengeschlossen.

1998 erhielt der DKSB Landau-SÜW das Qualitätssiegel BLAUER ELEFANT. Alle Aktivitäten werden durch Spenden, Mitgliedsbeiträge und öffentliche Zuschüsse finanziert.

ENTWICKLUNGSGESCHICHTE Entwicklungsgeschichte des Kinderschutzbundes DES KINDERSCHUTZBUNDES Landau-SÜW LANDAU-SÜW

Gründung des Vereins mit Räumlichkeiten im Schulhof 4, Landau

Einrichtung des Sorgentelefons für Kinder und Jugendliche (Vorläufer des heutigen „Kinder- und Jugendtelefons“); Einstellung der 1. hauptamtlichen Mitarbeiterin

(Dipl.Psych., ABM); Ausbildung von Ehrenamtlichen für den Telefondienst

Umzug in neue Räume, Reiterstraße 4;

Einrichtung der neuen Arbeitsbereiche:

- Treffpunkt und Spielraum für Eltern und Kinder

- Psychologische Beratung

Räumliche Erweiterung um ein weiteres Stockwerk; Bereitstellung eines Raumes für die Geschäftsstelle des DKSB-Landesverbandes Rheinland-Pfalz

Einrichtung des Fachdienstes für Fälle von Misshandlung und sexuellem Missbrauch “Kinderschutzdienst”, 10 Jahre Kinderschutzbund in Landau

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1991

1992

1993

1994

1995

1996

1997

1998

1999

2000

2001

2002

2003

2004

Beginn des Arbeitsbereiches “Prävention”

“Eltern-Kind-Treff" im Stadtgebiet „Horst“ in Landau mit Beratungsmöglichkeit

Anerkennung als Jugend- und Familienberatungsstelle mit einem weiteren Beratungsschwerpunkt „Mediation“ (Vermittlung), insbesondere in Sorgerechtsfällen bei Trennung und

Scheidung; Erweiterung des Eltern-Kind-Treff’s auf einen zweiten Vormittag; Elternabende zu bestimmten Fragen der Erziehung; Mitgliederstand: 174

Angebot einer Gruppe für Kinder aus Trennungsfamilien

Erweiterung des Eltern-Kind-Treff’s im Horst um einen Vormittag; Elterngespräche zu Erziehungsfragen im Kleinkindalter in der Reiterstraße

Intensivierung der Angebote im Bereich Trennung/Scheidung, Mediation

Das Kinder- und Jugendtelefon erhält bundesweit die kostenlose Telefon-Nr. 08001110333; Umzug in die Reiterstraße 2

Verleihung des „BLAUEN ELEFANTEN“ am 30.05.98 und Einweihung des Kinderhauses in der Reiterstraße 2

Erweiterung der Leistungsbereiche um die Fachbereiche „Schulmediation“ und „Betreuter Umgang“

20 Jahre Kinderschutzbund Landau-Südliche Weinstrasse; 10 Jahre Kinderschutzdienst beim DKSB LD - SÜW; neuer Leistungsbereich: Verfahrenspflege „Anwalt des Kindes“;

das Kinder- und Jugendtelefon nimmt Mobiltelefon-Anrufe aus dem ganzen Bundesgebiet an

Neues, zeitlich befristetes Projekt „Flexible Kinderbetreuung”

Einrichtung des „QuartiersManagements“ im Stadtteil Landau - Horst; Umzug des „Spielraumes“ von der Reiterstrasse an den Danziger Platz, Spielraum „Eltern-Kind-Treff“ ist

jetzt jeden Tag geöffnet

20 Jahre Kinder- und Jugendtelefon beim DKSB Landau-SÜW; neues Projekt „Familienunterstützende Maßnahmen“ mit Unterstützung der AKTION MENSCH; Umzug des Kinderschutzbundes

mit dem Kinderhaus BLAUER ELEFANT in die Rolf-Müller-Str. 15 in Landau

Neues Projekt „Jugend und Schule“ mit Unterstützung der AKTION MENSCH

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FREUNDE DES KINDERSCHUTZBUNDES

25 Jahre Kinderschutzbund Landau-Südliche Weinstraße...

...vielfältige, bunte Angebote, Leistungen und Projekte mit Kindern und für Kinder, standhafte Vertretung der Kindesinteressen in der Familie und der Gesellschaft, Anstoß und

Anstöße je nach Standpunkt ...

Auch die nächsten 25 Jahre will der DKSB seine Angebote aufrechterhalten, dem Engagement der Ehrenamtlichkeit und der Professionalität der Hauptamtlichen gerecht werden und

Möglichkeiten finden, rückläufige Finanzierungen - insbesondere die der Öffentlichen Hand - auszugleichen.

Wir hoffen dabei darauf, viele alte und neue "Freunde des Kinderschutzbundes" gewinnen zu können, die unsere immer wichtiger werdenden Angebote mit einer regelmäßigen

Geldspende - in der Höhe je nach persönlichem Wunsch und Vermögen - fördern und uns damit Unterstützung zusagen, auf die wir rechnen können.

Wir denken dabei gerade an die engagierten Menschen, die sich der Arbeit des Kinderschutzbundes verbunden fühlen, sich aber nicht mit einer festen Mitgliedschaft in einem Verein

einbinden möchten; natürlich wollen wir Mitglieder des Vereins nicht davon ausschließen, mit einem zusätzlichen Beitrag mitzuhelfen, die bisherigen Angebote des

Kinderschutzbundes ungeschmälert den Kindern und Familien in Stadt und Kreis zur Verfügung zu stellen. Wir werden alle Freunde und Mitglieder unseres Vereins über unsere

Internetseite und, soweit gewünscht, über E-Mail-Newsletters regelmäßig über unsere Arbeit informieren.

Ein Beispiel:

Unsere Projekte "Familienunterstützende Maßnahmen" (Familienbildung im weitesten Sinne) und das

"Mobile Jugendbüro" verlangen aufgrund ihrer degressiven Förderung einen jährlich ansteigenden

Finanzbedarf. Um sie vor der Schließung zu bewahren, sind jährlich zusätzliche Spendenmittel in Höhe von

rund rund 10.000 Euro notwendig...

Damit Sie einen Überblick über die Finanzierung unseres Gesamthaushaltes bekommen und die

Notwendigkeit Ihrer Spende nachvollziehen können, haben wir nebenstehende grafische Grobübersicht

erstellt.

Wir freuen uns darauf, viele neue und alte "Freunde des Kinderschutzbundes" zu begrüßen und damit

wichtige Teile unserer Arbeit weiter finanziell zu sichern.

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GESAMTHAUSHALT DKSB LD-SÜW 2005

610.000 €

Sonstige Zuschüsse

(Hilfswerke, Stiftungen ...)

140.000 €

23%

Mitgliedsbeiträge

Bußgelder, Spenden

65.000 €

11%

Eigene Vereinsaktivitäten

Zuschüsse öffentliche Hand

80.000 €

(Stadt LD, Kreis SÜW, Land RLP)

13%

325.000 €

Davon Ausgaben für Fachpersonal: 505.000 €

ohne Berechnung: ca. 4.600 ehrenamtliche Leistungsstunden p.a.

53%


BEITRITTSERKLÄRUNG ZU DEN “FREUNDEN DES KINDERSCHUTZBUNDES”

Ja, ich möchte zu den Freunden des Kinderschutzbundes gehören und mit einem Beitrag die Arbeit des Kinderschutzbundes unterstützen.

Mein Beitrag: Euro.................... monatlich vierteljährlich jährlich

Vorname, Name......................................................................................................................................Geburtsdatum (freiwillige Angabe).....................................................

Straße............................................................................................................................................................................................................................................................

Postleitzahl, Wohnort.....................................................................................................................................................................................................................................

Telefon................................................................E-Mail.................................................................................................................................................................................

(Diese Angaben werden nur für Zwecke des Kinderschutzbundes Landau - SÜW e.V. verarbeitet)

Um eine unkomplizierte Verwaltung zu ermöglichen, erteile ich dem Kinderschutzbund Landau-SÜW diese Einzugsermächtigung*:

Kontonummer**.........................................................Bankleitzahl......................................................................................

Geldinstitut..........................................................................................................................................................................

Ort, Datum..............................................................Unterschrift............................................................................................

* jederzeit fristlos kündbar ** Wenn das Konto nicht ausreichend gedeckt ist, ist das Geldinstitut nicht verpflichtet, den Betrag einzulösen.

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Diese Seite zum Ausdrucken unter www.kinderschutzbund-landau.de


KINDHEIT IM WANDEL

Veränderte Bedingungen - veränderte Chancen und Risiken

Ausgewählte Veränderungsprozesse der kindlichen Sozialisation

Priv. Doz.Dr. Hermann Laux

EINFÜHRUNG

Seit Anfang der 80er Jahre ist in Deutschland eine sozialwissenschaftliche Diskussion über Kindheit und die Bedingungen des Aufwachsens von Kindern in Gang. Dabei stehen die

Auswirkungen im Vordergrund, die die Modernisierung der Gesellschaft und der Wandel der Sozialisationsbedingungen auf das Leben und die Entwicklung der Kinder haben.

Die weitgehend als gültig angesehene These von der „veränderten Kindheit“ betont hier eine eher pessimistische Grundstimmung, mit verschiedenen Gefährdungen, wie z.B.

„Verhäuslichung“, Verplanung der Kindheit“ usw. Sie verdeutlicht zudem die weit verbreitete Perspektive von Erwachsenen die nachrückende Kindergenerationen als passiver, gefährdeter,

unglücklicher und vielen negativen Einflüssen ausgesetzt sehen.

In den letzten Jahren lässt sich in der Kindheitsforschung allerdings ein Perspektivenwechsel feststellen, bei dem zunehmend die Ansichten und Erfahrungen von Kindern im Mittelpunkt

stehen und die herrschenden Vorstellungen von Kindheit in Frage gestellt, relativiert und aktualisiert (vgl. Maier 2001) werden.

Eine Durchsicht der wachsenden Zahl von Untersuchungen über das Aufwachsen von Kindern und die ablaufenden Sozialisationsprozesse macht deutlich, dass sich trotz der

unterschiedlichen Lebensbedingungen, der vorhandenen Vielfalt an Lebensformen und Lebensstilen sowie der Unterschiede in der zeitlichen Dimension der kindlichen

Entwicklungsverläufe doch gesellschaftliche Trends erkennen lassen.

Aus dem vorliegenden Datenmaterial zum Wandel der Kindheit werden nachfolgend sechs Veränderungsbereiche thesenartig dargestellt und skizziert, die zentrale Bereiche der

Veränderung von Kindheit ausmachen.

1. Kinder in der Familie

In den modernen Industriegesellschaften haben sich in den letzten Jahrzehnten durch die schnellen Veränderungen in den ökonomischen und soziokulturellen

Bereichen die Bedingungen für das Zusammenleben der Menschen in der Familie wesentlich gewandelt. So entwickelten sich in den letzten Jahren Familienformen,

die es früher kaum gab, zum Beispiel Ein- und Mehrelternfamilien, nichteheliche Lebensgemeinschaften mit Kindern sowie Scheidungs-und

Stieffamilien. Verdeutlicht wird dieser Wandel aber auch durch Faktoren wie dem Rückgang und massiven Bedeutungsverlust der ehelichen

Lebensform, einer Zunahme der Scheidungsquoten, einem Anstieg der Alleinerziehenden und Stieffamilien sowie einem Zuwachs von erwerbstätigen

Müttern mit Kleinkindern. Darüber hinaus sind auch die Kinderzahlen in Ost- und Westdeutschland rückläufig, was wiederum mit einer

Reduzierung der Geschwisterzahl einhergeht.

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Außerdem haben die ökonomischen Bedingungen die Unterschiede zwischen den Bevölkerungsschichten weiter verschärft.

Vor allem Arbeitslosigkeit, aber auch höhere Kinderzahlen in einem Haushalt führen häufig zu sozialer Armut, vorrangig bei alleinerziehenden Müttern und ausländischen Familien.

Die Auswirkungen dieser Armut erstrecken sich dabei nicht nur auf Einschränkungen der Lebenslage, sondern langfristig auch auf die Bildungschancen der sogenannten „armen“ Kinder.

2. Neue Erziehungsleitbilder

Durch die gesellschaftliche Entwicklung seit den 50er Jahren trat ein Wertewandel ein, der auch eine Veränderung der Erziehungsvorstellungen nach sich zog. Wurden in der Nachkriegszeit

von den Eltern vor allem Disziplin, Ordnung und Gehorsam als Erziehungsziele angestrebt, so lässt sich heute eine vermehrte “Partnerisierung” im Eltern-Kind-Verhältnis feststellen. Die

Entfaltung des Kindes durch Partnerschaftlichkeit, Selbstständigkeit und Kreativität steht im Vordergrund. Viele Eltern zeigen heute eine hohe pädagogische Motivation; sie informieren

sich, sind liberal und praktizieren einen partnerschaftlichen Umgang mit ihren Kindern. Traditionell-autoritäre Erziehungspraktiken verlieren an Bedeutung. Die Familie wird als

Lebensgemeinschaft gleichrangiger Mitglieder angesehen.

Auf der anderen Seite haben Eltern heute aber auch hohe Erwartungen an ihre Kinder, vor allem in Bezug auf die Leistungen ihrer Schützlinge im Bildungssystem, was für viele Kinder eine

starke Belastung darstellt, die sich in einer ungünstigen gesundheitlichen Befindlichkeit ausdrücken kann.

Oft werden Kinder auch dazu benutzt, die vielfältigen Lebensprobleme der Eltern psychisch mitzutragen. Auch die zunehmende Fixierung auf das Kind, die häufig mit einer steigenden

Perfektionserwartung einher geht, kann zu einer Überforderung führen. Sie sollen dabei die großen Erwartungen von Liebe, Glück, Erfolg und sozialem Aufstieg einlösen, die von ihren

Eltern auf sie projiziert werden (Trotha 1999).

Untersuchungen bei denen Erziehungswerte von Eltern- und Kindergenerationen verglichen wurden, ergaben, dass die Kinder (im Durchschnitt 28 Jahre) ein noch weniger

normorientiertes, dafür ein noch stärker partnerschaftsorientiertes sowie emotional offeneres Erziehungskonzept bevorzugen als ihre Eltern. Auch nach der 14. Shell-Studie 2002 liegen

Toleranz, Leistungsbereitschaft und Kreativität als Erziehungswerte stark im Trend (Shell-Jugendstudie 2002).

3. Die Gleichaltrigengruppe als Bezugsgröße

Die Gleichaltrigengruppe ist eine sehr bedeutsame Bezugsgruppe für die Ablösung des Kindes vom Elternhaus und dessen persönliche Entwicklung zu einer

eigenständigen, kompetenten und anteilnehmenden Person. Kinder messen sich mit Gleichaltrigen, erkennen eigene Stärken und Schwächen und

passen sich einander an. Die Gleichaltrigen befinden sich in der gleichen Lebensphase, mit dem gleichen Ausmaß an Abhängigkeit und einige Forscher

schätzen den Einfluss der Gleichaltrigengruppe auf Kinder sogar größer ein als die Beeinflussung durch die Eltern.

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Die für die Nachkriegszeit als typisch beschriebene Sozialform der „Straßenkindheit“ ist heute kaum noch festzustellen. Durch den Rückgang der Kinderzahlen kommt es auch zu einem

„Fehlen eines größeren Kreises möglicher Freunde“. An die Stelle der Kindergruppe tritt heute zunehmend das einzelne Kind, das seine Kontakte und Aktivitäten jeden Tag selbst organisiert

(vgl. Herzberg 1992, S.86). Kaum ein Kind geht einfach raus, um sich mit seinen Freunden zu treffen. Die Vorausplanung sozialer Kontakte gehört als fester Bestandteil zum Kinderleben

dazu. Hierbei ist jedes Kind auf sich selbst gestellt. Es kann und muss selbst entscheiden, was es mit wem nachmittags tun möchte.

Wenn Verabredungen getroffen werden, dann unterliegen diese oftmals engen Zeit- und Terminplanungen, weil viele Kinder regelmäßige Termine am Nachmittag und am Wochenende

haben. Insgesamt lässt sich feststellen, dass bei Spielkontakten der Trend hin zu Paar-Beziehungen geht und durch einen noch ausgeprägteren Trend zu Gleichaltrigen-Beziehungen

begleitet wird.

Der größte Teil der Verabredungen wird in der Schule getroffen. Die Schule kann dementsprechend als der Kern des kindlichen Beziehungsnetzes angesehen werden: Viele Kinder planen

bereits in der Schule, mit wem sie am Nachmittag spielen wollen. Die daraus abzuleitende These einer Institutionalisierung der Sozialkontakte wird durch vorliegende Untersuchungen

bestätigt. Die Schule ist zu einem Ort der Freundschaftsbildung geworden und stellt den täglichen Ausgangspunkt für einen kontinuierlichen sozialen Zusammenhang für Kinder dar.

4. „Freizeit und Spiel“ als Handlungsfelder

Kinder spielen heute andere Spiele als früher, neue Freizeitaktivitäten sind hinzugekommen.

Die Freizeitaktivitäten von Kindern lassen sich unterscheiden nach quasi „freien“ und „institutionalisierten“ Aktivitäten. Bezüglich der Nutzung institutioneller Angebote sind einige Trends

erkennbar: Waren es bis in die 60er Jahre vornehmlich Sportvereine und die von Kirchen und Verbänden aufgebauten Organisationen, die für Kinder Freizeitangebote machten, so besteht

heute eine breite Angebotsvielfalt. Ältere Kinder besuchen dabei häufiger institutionalisierte Freizeiteinrichtungen als jüngere. Die Mehrzahl der Kinder nutzen hier Angebote in den

sportlichen und musisch-kreativen Bereichen. Beim Vergleich von Mädchen und Jungen fällt auf, dass Mädchen wesentlich häufiger Angebote (vor allem im musisch-kreativen Bereich)

wahrnehmen.

Da viele institutionelle Freizeiteinrichtungen teuer sind, treten bei den institutionellen Aktivitäten auch schichtspezifische Unterschiede auf. Zu den schichtspezifischen Aktivitäten von

Kindern der „unteren Mittelschicht“ gehören das Fußballspielen (von Jungen bevorzugt) und das Turnen (von Mädchen bevorzugt). Vor allem Kinder der „oberen Mittelschicht“ nutzen

hingegen institutionalisierte Angebote wie Ballett- und Instrumentalunterricht, Bastel- und Töpferkurse (Laux/Maier 1999).

Bei den quasi „freien“ Freizeitaktivitäten liegen die audiovisuellen Medien ganz vorne und an zweiter Stelle stehen sportliche Aktivitäten. Hierbei ist das

Fahrradfahren immer noch sehr beliebt.

Insgesamt sind Tendenzen auffällig, die auf eine “Versportung” der Kindheit hindeuten (durch die ständige Zunahme angebotener Bewegungsgeräte).

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In Bezug auf die Spielkontakte von Kindern lässt sich heute eine deutliche Abkehr von früheren Sozialformen feststellen. Soziale Kontakte werden weitgehend vorausgeplant und

unterliegen oftmals engen Zeit- und Terminplanungen, weil Kinder regelmäßige Termine am Nachmittag und am Wochenende haben. Gruppenaktivitäten sind weitgehend individuellen

Verabredungen gewichen. Die Mehrzahl der Kinder wünschen sich mehr Spielgefährten in oder außerhalb der Familie. Dieser Wunsch wird nicht nur von Kindern geäußert, die tatsächlich

alleine sind, auch Kinder mit einem relativ großen Freundeskreis wünschen sich noch mehr Freunde. Auffällig ist, dass Einzelkinder kaum häufiger angeben, alleine zu spielen, als

Geschwisterkinder. Vor allem für jüngere Kinder sind Geschwister wichtige Spielpartner.

Im Hinblick auf das Gruppenverhalten zeigen sich zwischen Mädchen und Jungen deutliche Geschlechtsunterschiede. Jungen spielen lieber in Gruppen als Mädchen. Jungen sind häufiger

in Gruppen sportlich aktiv und suchen auch mehr öffentliche Räume auf als Mädchen (Büchner 1994, Herzberg 1992). Insgesamt lässt sich feststellen, dass bei den Spielkontakten der

Trend hin zu Paar-Beziehungen geht und durch einen noch ausgeprägteren Trend zu Gleichaltrigen-Beziehungen begleitet wird. Thiemann/Rusch (1997) weisen außerdem auf das neue

Phänomen der „Kinder-Szenen“ hin, die sich nach Alter, Geschlecht und sozialer Herkunft segregieren und die Grenze zwischen Eigentätigkeit und konsumistischer Aneignung fließend

werden lassen. Auch in Bezug auf die bevorzugten Spielorte/Spielräume zeigen sich deutliche Veränderungen. Kinder halten sich heute eher weniger in öffentlichen Räumen auf, sie sind

zunehmend in halböffentlichen und privaten Spezialräumen (wie Vereinsräumen und Kinderzimmern) aktiv. Es zeigt sich ein Trend der „Verhäuslichung“ des Kinderspiels der mit einer

Verbesserung der räumlichen Bedingungen in den Wohnungen einhergeht. Dabei spielt auch die hohe Ausstattung der Kinderzimmer mit elektronischen Medien (wie Fernseher und

Computer) eine Rolle, wobei Jungen hiermit durchschnittlich besser versorgt sind als Mädchen.

Im Nahbereich stellt das hausnahe Umfeld wie Hof, Gehweg oder auch die Straße nach wie vor einen wichtigen Spiel- und Aufenthaltsplatz für Kinder dar. Öffentliche Freiräume werden

hingegen von Jungen häufiger genutzt als von Mädchen.

Im Hinblick auf die Spielmittel/Spielzeuge holen sich fast 60 % der deutschen Kinder ihre Anregungen bei Freunden. Die Lieblingsspiele der Kinder (fünf bis zehn Jahre) sind nach einer

europäischen Studie (www.eltern.de, S.1):

1. Autorennbahn, 2. "Star Party Set" für Karaoke, 3. Tischfußball, 4. Schminkkopf "My Model" und 5. Game Boy. Seit Beginn der 90er Jahre erfreut sich auch Actionspielzeug

beziehungsweise Science Fiction-Spielzeug (z.B. „Masters of the Universe“ u.a.) großer Beliebtheit. In einer von Wegener-Spähring (1995) untersuchten

Stichprobe, besaßen 76% aller befragten Jungen solches Kriegsspielzeug. Bei den Mädchen besaßen nur 29% Kriegsspielzeug. Aggressive Spiele stellen

sich somit vorwiegend als ein spezifisch männliches Phänomen dar (Glogauer 1995). Spaß damit macht vor allem das “Kämpfen”, das “Zerstören”.

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Über die Wirkung von solchem Spielzeug gehen die Ansichten auseinander, einerseits wird die Meinung vertreten, dass damit keine aggressiven Verhaltensweisen für die Realität erlernt

werden, auf der anderen Seite wird aber auch auf das Zusammenspiel von gewaltorientierten Spielzeugsets und antisozialem Verhalten von Kindern hingewiesen (Einsiedler 1990,

S.173ff.). Für den Spielpädagogen Retter (1991) steht fest, dass mediale Gewaltvorbilder aggressives Verhalten begünstigen. Medialer Gewaltkonsum mache nicht friedlicher, sondern

erhöhe langfristig die Bereitschaft zu aggressivem Verhalten (S.168).

Nach wie vor beliebt, vor allem bei Mädchen, sind auch die „Barbie“-Figuren, mit ihren deutlich geschlechts- bzw. rollenspezifischen Ausrichtungen.

5. „Medien und Konsumeinfluss“

Der Alltag von Kindern wird durch den Einfluss von Medien und Konsum stark geprägt („Mediatisierung der Kindheit“). Kinder wachsen heute in komplexen Medienwelten auf, in denen

Multimedia, Werbung und eine ausgeprägte Konsumhaltung allgegenwärtig erscheinen und das Kinderleben durchdringen. Besitz und Nutzung einer Vielzahl alter und neuer Medien, vom

Buch bis zum Internet, zählen zur Alltagspraxis von Kindern. Bücher gehören nach wie vor zu den zentralen Medien in den Kinderzimmern, wobei deren Nutzung weit gehend abhängig ist

von der Bildungs- und Berufssituation der Eltern. Dabei nimmt das Lesen und Vorlesen bei Grundschulkindern immer noch einen hohen Stellenwert ein. Der Fernseher, ein ganz zentrales

Medium im Alltag von Kindern und Jugendlichen, hat trotz der Konkurrenz durch den Computer nichts an Faszination verloren. Die durchschnittliche Sehdauer hat sich bei 6 bis 9Jährigen

gegenüber 1996 leicht erhöht. Sie lag 2003 bei 96 Minuten. Bei den 10 bis 13Jährigen lag der Wert bei 113 Minuten. Die Verwendung wie auch der Besitz von Video- und

Computerspielen inklusive der notwendigen Hardware ist bei Kindern im Grundschulalter inzwischen der Normalfall (vgl. Maier 2001, S.31).

Der Computer spielt im Leben der Kinder (aber auch generell) eine immer größere Rolle. Kinder werden immer früher mit diesem Medium konfrontiert. Die Zahl der Kinder, die außerhalb der

Schule den Computer intensiv nutzen, vergrößert sich ständig. Vor allem Computerspiele (wie der Game Boy) sind sehr beliebt. Kinder, die im städtischen Umfeld wohnen, nutzen dabei

Computerspiele häufiger als Kinder auf dem Land (vgl. Glogauer 1995, S.56). Es bestehen darüber hinaus auch geschlechtsspezifische Unterschiede bei der Nutzung: Im Grundschulalter

verwenden Jungen den Computer häufiger als Mädchen, entsprechend sind Jungen auch die stärkeren Nutzer von Computerspielen (Fromme/Kommer 1996, S.156). Mit deutlichem

Abstand zu den anderen Spielen stehen bei Jungen die Action- und Simulationsspiele auf den ersten beiden Plätzen der beliebtesten Computerspiele (Glogauer 1995, S.76). Mädchen

lehnen diese eher ab und bevorzugen mehr Denk- und Geschicklichkeitsspiele.

Die Mädchen verstehen Computer vor allem als Instrument zur Erleichterung bestimmter Tätigkeiten, während Jungen eher von der Technik fasziniert sind

(Leu, 1993a, S. 409).

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Die zunehmende Mediatisierung des Kinderalltags wird unterschiedlich eingeschätzt. Vor allem beim Fernsehen und bei Computerspielen können Überstimulierungen durch die

GleichzeitigkeitunterschiedlicherReizeauftreten,dieKindernichtbewältigenkönnen.DazukommteinelatenteÜberforderungdurchdieSchnelligkeitderBildfolge.Beklagtwirdauchder

Verlust von Primärerfahrungen, an deren Stelle die sogenannte „sekundäre Wirklichkeit“ tritt. Allerdings ist auch nicht zu übersehen, dass Kinder gegenüber vielen Erwachsenen einen

Kompetenzzuwachs beim Umgang mit neuen Medien erworben haben. Kinder zeigen hier oft unbemerkte Fähigkeiten, kreativ und phantasievoll vor allem mit multimedialen

Anwendungenumzugehen(vgl.Maier2001,S.31),undauchdasWahrnehmungsrepertoirevonKindernhatsichdurchdieseMedienerweitert.

In Bezug auf den Konsumeinfluss kann festgehalten werden, dass Kinder als Zielgruppe von der Konsumindustrie heute verstärkt umworben werden. Kinder und Jugendliche zwischen 6

und16JahrenkommenbeidurchschnittlichemFernsehkonsumheuteaufrund900WerbespotsimMonat(MP4/2003,S.167-176.).DieWerbebotschaftenverfehlendabeinichtihrZiel:

Untersuchungen und Studien belegen, dass die meisten Kaufwünsche der Kinder werbegeprägt sind. Kinder gelten als Werbeträger und „Markendurchsetzer“, was durch Ergebnisse der

Kindermarktforschung bestätigt wird: Die Kenntnis gängiger Markennamen und das Wissen um deren soziale Bewertung entwickelt sich bereits bei Dreijährigen und versetzt sie in die

Lage, ihren Eltern gegenüber konkrete Wünsche zu formulieren und gegebenenfalls auch durchzusetzen. Dann entscheidet sich, welche Produkte im späteren Leben oft über Jahrzehnte

hinweg eine Rolle spielen werden. In Konsum- und Lebensstilfragen sind außerdem die entscheidenden Einflussinstanzen für Kinder nicht mehr die Erwachsenen, sondern die

Gleichaltrigen. Es kann davon ausgegangen werden, dass Kinder mit zunehmendem Lebensalter ihre sozialen Beziehungen in hohem Maße über Konsumgüter regeln und dass

gemeinsame Konsumvorlieben eine identitätsstiftende, solidarisierende Bedeutung besitzen. Kinder beeinflussen zudem nicht nur indirekt das Ausgabenvolumen der Erwachsenen,

sonderndie11Millionen6bis19Jährigenverfügennachderjüngsten"KidsVerbraucherAnalyse2003"auchüberknapp20Mrd.EuroeigeneKaufkraft.

6. Zeitliche Veränderungen

„MehrtuningleicherZeit“:MitdieserFormellässtsichdasMottovielerKinderalltagebeschreiben.KindlicheZeiterfahrungunterliegteinerzunehmendenBeschleunigung.DieVielfaltund

die Schnelllebigkeit der Angebote, die konsumiert werden müssen, um sich seinen sozialen Rangplatz in der Gleichaltrigengruppe zu sichern, ist fast unüberschaubar. Die ohnehin relativ

rigideobjektivezeitlicheReglementierungvielerKinderalltagedurchinstitutionellefreizeitpädagogischeVorgabenwirddurchdiekonsumgesteuertensubjektiven

Bedürfnis-undHandlungsinteressenderKindernochverstärkt.WährendalsodieKonsum-Produktivitätzunimmt,verringertsichfürKinderdiefreieVerfügbarkeit

ihrerZeit.DerKinderalltagunterliegtimmermehrdemZwangzurBewirtschaftungvonZeitalsMittelzurZeiteinsparung.

Seite 17


7. Konsequenzen

Projiziert auf die Lebensaussichten und Lebensplanungen in der Postmoderne kann in Anlehnung an Metzmacher/Zaepfel (1996: 53) das Fazit gezogen werden, dass heutige Kinder und

Jugendliche mit einer Reihe von paradoxen Entwicklungsaufgaben konfrontiert sind, die sich stichwortartig wie folgt aufzählen lassen:

Kinder müssen zurechtkommen:

- mit einem Druck zur Selbstbestimmung und Autonomie bei gleichzeitiger

Freisetzung aus einer Reihe von sicherheitsstiftenden Sozialbezügen;

- mit einer Erhöhung der subjektiven Freiheitsräume bei einer gleichzeitig

großen Marktabhängigkeit;

- mit einer verstärkten Affektkontrolle in den Institutionen bei gleichzeitiger

radikaler Entgrenzung der Erlebnismöglichkeiten, sei es im kommerzialisierten

Sport, oder in den jeweiligen Medienangeboten;

- mit Forderungen nach Natürlichkeit und Authentizität, etwa in der Form: „Sei

ein richtiges Kind“ bei gleichzeitig zunehmendem Druck, das eigene Erleben

und Verhalten selbst zu beobachten und zu steuern.

Insgesamt stehen wir heute vor der schwierigen Aufgabe, das richtige Maß zu finden zwischen den gesellschaftlichen Bildungsansprüchen, den notwendigen Entwicklungsbedingungen

sowie den daraus resultierenden Bedürfnissen von Kindern, das richtige Maß zwischen einem Zuviel und einem Zuwenig...

Für Eltern ergibt sich daraus die Konsequenz, den eigenen Standpunkt abzuwägen: Ihn mit anderen zu vergleichen, ihn nicht absolut zu setzen. Ein partnerschaftliches Begleiten und

Beobachten der Lebenssituation des Kindes, um Ungleichgewichten zu begegnen, ist notwendig. Kinder brauchen Hilfen bei der Vorbereitung ihres eigenen Lebensentwufs. Die

Zusammenarbeit mit Lehrern und anderen Experten ist unverzichtbar.

Die Schule ist heute ein zentraler Ort für soziale Interaktionen und der Aushandlung sozialer Regeln. Sie muss sich der Aufgabe stellen, soziales Lernen zu fördern. Da aber auch Medien-,

Konsum- und Freizeiterziehung wichtige Bestandteile einer aktuellen Bildung sind, muss Schule eine Erziehung zur Balance praktizieren, die ein Lernen mit allen Sinnen einschließt.

Experten und Einrichtungen zur Unterstützung der Erziehung haben heute die Aufgabe, gesellschaftliche Trends kritisch zur Kenntnis zu nehmen, individuelle

Beratungen und ermutigende Unterstützung anzubieten sowie Eltern und Lehrern bei einer ganzheitlichen Erziehung und Förderung zu helfen, die Hilfen zur

Entscheidungsfindung bietet und auf Ausgewogenheit und Authentizität gerichtet ist.

Seite 18


MEIN BABY - EINSCHLAFEN - DURCHSCHLAFEN

Zielgruppe: Eltern (-teile) von Babys und Kleinkindern

Inhalt: Erfahrungen mit Schlafproblemen teilen viele Eltern von Säuglingen und Kleinkindern.

Dabei stellen sich die Fragen:

Wie viel Schlaf braucht mein Kind ?

Wann schlafen Kinder durch ?

Welche Beruhigungsmöglichkeiten gibt es für Babys und Kleinkinder ?

Wie gestalte ich den Alltag, damit mein Kind sich ausgeglichen und wohl fühlt ?

Diese und weitere Fragen sollen an dem Abend erörtert werden mit der

Möglichkeit sich zu informieren und auszutauschen.

Referentin: Angela Sonnen, Diplom- Pädagogin,

Entwicklungspsychologische Beraterin für Familien mit Säuglingen und Kleinkindern

Termin: Das Angebot findet in jährlichem Rhythmus, jeweils am ersten Dienstag im Februar

und im Oktober statt. Die genauen Termine können Sie stets einige Wochen vorher

der örtlichen Presse entnehmen oder in der Geschäftsstelle des Kinderschutzbundes

erfragen, Tel.: 0 63 41 - 14 14 14

Seite 20

Anmeldung:

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich (siehe Anmeldeverfahren).

Ort:

Kinderschutzbund Landau, Rolf-Müller Str. 15, PEKiP-Raum, EG

Gebühr:

5 € pro Person

01

FEBRUAR

01

OKTOBER


BETREUTER UMGANG

Zielgruppe: Eltern, bei denen es - nach der Trennung - Probleme

bei der Regelung des Umgangs mit den Kindern gibt.

Inhalt: Wenn Eltern sich trennen, spielen dabei meist sehr große Enttäuschungen und

Verletzungen eine Rolle. Dass es für beide in dieser Situation äußerst schwer ist,

noch vernünftig miteinander zu reden, ist nur allzu verständlich.

Bei alledem haben Kinder am wenigsten zu sagen und am meisten zu leiden. Über

eines sind sich aber Fachleute und meist auch die Eltern im klaren: Kinder brauchen

Vater und Mutter. Und noch eins: Mutter- oder Vatersein lässt sich nicht abgeben,

man ist es für immer.

Mit dem Betreuten Umgang bietet der Kinderschutzbund den Kindern die

Möglichkeit unter spannungsarmen Bedingungen auf neutralem Boden und mit

dem Schutz einer Betreuerin eine Beziehung zu beiden Eltern (und/oder anderen

wichtigen Bezugspersonen) aufzubauen und zu pflegen. Parallel dazu versuchen wir

mit getrennten oder gemeinsamen Gesprächen zwischen beiden Eltern zu vermitteln

und Probleme abzubauen.

In diesem Vortrag sollen Zugangswege, Ziele, Inhalte, Ablauf und Probleme

vorgestellt und Ihre Fragen zum Betreuten Umgang besprochen werden.

Referent: Walter Eulenbach, Diplom-Psychologe

Termin: Das Angebot findet in jährlichem Rhythmus, jeweils im April und im Oktober statt.

Die genauen Termine können Sie stets einige Wochen vorher der örtlichen Presse

entnehmen oder in der Geschäftsstelle des Kinderschutzbundes erfragen,

Tel.:06341-141441

Seite 21

Anmeldung:

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich (siehe Anmeldeverfahren).

Ort:

Kinderschutzbund Landau, Rolf-Müller-Str.15, Spielraum, EG

Gebühr:

5 € pro Person

02

APRIL

02

OKTOBER


MOBBING IN DER SCHULE - WAS KÖNNEN ELTERN TUN?

Zielgruppe:

Inhalt:

Referentin:

Termine:

Eltern, die befürchten, dass ihr Kind in der Schule oder im Alltag von anderen Kindern

“gemobbt” wird, die von Mobbing in der Schulklasse ihres Kindes hören oder die sich

einfach über diesen Themenbereich informieren wollen.

Mobbing ist eine besondere Form der Gewalt, die sich dadurch auszeichnet, dass sie

hinterrücks und nicht greifbar ausgeübt wird. Beim Mobbing wird das Opfer meist

nicht körperlich angegriffen, sondern psychisch fertig gemacht, ausgegrenzt,

gepiesackt oder erpresst. Das Opfer schämt sich und erduldet die Repressalien oft

über lange Zeit hinweg, ohne sich erfolgreich zu wehren oder Hilfe bei Mitschülern,

Eltern oder Lehrkräften zu suchen. Die Helfer wiederum sind oft ratlos, wiegeln ab

oder verfestigen ungewollt die Opferrolle des Kindes.

Wir werden die Dynamik von Mobbing-Situationen erörtern und Wege aufzeigen,

wie der Teufelskreis zu durchbrechen ist.

Drei Fragen stehen im Mittelpunkt des Abends:

Was genau geschieht beim Mobbing? (Die Dynamik der Mobbing-Stuation)

Wie können Eltern hilfreich eingreifen?

Was können wir einem Kind raten, damit es aus seiner Opferrolle heraus kommt?

Ilse Gärtner, Diplom-Psychologin, Schulmediatorin, Erwachsenenbildnerin

Das Angebot findet im jährlichen Rhythmus jeweils im April statt.

Die genauen Termine können Sie stets einige Wochen vorher der örtlichen Presse

entnehmen oder in der Geschäftsstelle des Kinderschutzbundes erfragen.

Der Kurs kann bei Bedarf auch abgerufen werden

(z.B. von Elterngruppen, Schulen und anderen Interessenten).

Seite 22

Anmeldung:

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich (siehe Anmeldeverfahren)

Ansprechparner Frau Ilse Gärtner

Tel.06341-141428

Ort:

Kinderschutzbund Landau, Rolf-Müller-Str. 15, Seminarraum, 1.OG

Bei Abruf auch in Ihren Räumen möglich.

Gebühr: 7,50 € pro Person

Bei Abruf nach vorheriger Vereinbarung mit der Dozentin

03

APRIL

18

AUF ABRUF


DAS INTERNET - GEFAHREN FÜR KINDER UND JUGENDLICHE

Zielgruppe:

Inhalt:

Referentin:

Termin:

Eltern von Kindern und Jugendlichen mit Zugang zum Internet

Der Umgang mit PCs, Internet und E-Mail ist für junge Menschen heute fast eine

Selbstverständlichkeit. Immer mehr und immer früher nutzen Jugendliche das

Internet, sei es zur Recherche für die Schule oder zum Zeitvertreib in einem Chat.

Neben den vielen Vorteilen der weltweiten Vernetzung und Informationsfülle ist das

Internet vor allem unkontrolliert und nicht zentral steuerbar. Deshalb wachsen die

Gefahren für Kinder und Jugendliche zunehmend, da sich hier ein Raum für (pädo-)

kriminelle und jugendgefährdende Handlungen auftut.

Wie mache ich mein Kind auf die Gefahren aufmerksam?

Wie kann ich es an einen behutsamen, kritischen Umgang mit dem Medium heranführen?

Wie kann ich überhaupt kontrollieren, was mein Kind im Internet macht?

Wie kann ich mein Kind schützen oder wirkungsvoll eingreifen, wenn etwas nicht stimmt?

Diese und einige andere Fragen sollten Sie sich als Eltern stellen. Die richtigen

Antworten zu finden ist nicht leicht, zumal sich JJugendliche oft schon besser am PC

auskennen als ihre Eltern und nicht nur zu Hause, sondern auch in der Schule und bei

Freunden Surfen. Ziel des Vortrages: Denkanstöße geben, Probleme, Gefahren und

sinnvolle Lösungswege aufzeigen, Quellen zur weiteren Information nennen.

Inhalte: rechtsradikale Seiten, Pornographie, Cybersex und Missbrauch, Kennenlernen

über das Netz, Nicknames und virtuelle Identitäten.

Sonja Fischer M.A., Medienpädagogin

Das Angebot findet in jährlichem Rhythmus, jeweils im März und im Oktober statt.

Die genauen Termine können Sie stets einige Wochen vorher der örtlichen Presse

entnehmen oder in der Geschäftsstelle des Kinderschutzbundes erfragen.

Seite 23

Anmeldung:

Eine Anmeldung - eine Woche vorher - ist unbedingt erforderlich,

Tel.-Nr.: 0 63 41 14 14 14

Ort:

Kinderschutzbund Landau, Rolf-Müller Str. 15, Seminarraum, 1. OG

Gebühr:

5 € pro Person

04

MÄRZ

04

OKTOBER


ERNÄHRUNG IM ERSTEN LEBENSJAHR

Zielgruppe: Eltern (-teile) mit Kindern im 1. Lebensjahr

Inhalt:

Unglaublich, wie viele Entwicklungsschritte ein Baby im ersten Lebensjahr

durchläuft! Logischerweise spielt dabei die richtige Ernährung, die gesund und

lecker schmeckt, eine große Rolle. Ziel dieses Kurses ist es Ihnen Informationen

über einen abwechslungsreichen Speiseplan zu geben für die Zeit nach dem

Abstillen bzw. wenn die Flasche ersetzt wird. Sie erhalten Informationen zum

Beikost-Aufbau, über die Vor- und Nachteile von Fertignahrung und selbst

hergestellte Beikost sowie Tipps zum Zubereiten von Beikost.

Referentin: Sabine Breitbach, Ernährungsberaterin bei der AOK

Das Angebot findet in jährlichem Rhythmus, jeweils im März statt.

Die genauen Termine können Sie stets einige Wochen vorher der örtlichen Presse

entnehmen oder in der Geschäftsstelle des Kinderschutzbundes erfragen,

Tel.:06341-141414

Seite 24

Anmeldung:

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich (siehe Anmeldeverfahren).

Ort:

Kinderschutzbund Landau, Rolf-Müller Str. 15, Seminarraum, 1. OG

Gebühr: 5 € pro Person

05

MÄRZ


WENN DER ESSTISCH ZUM STRESSTISCH WIRD

Zielgruppe:

Inhalt:

Referentin:

Termine:

Eltern und Großeltern von 1- bis 6-jährigen Kindern

Kinder setzen ihre Eltern manchmal bewusst, oft unbewusst mit ihrem Essverhalten

bei Tisch unter Druck. Unendliche Diskussionen verderben die Laune und den Appetit.

Ziel der Veranstaltung ist es den TeilnehmerInnen Informationen zu geben, sowohl

über das notwendige Wachstum ihrer Kinder als auch über die Ernährungserziehung.

Sie erhalten dabei auch praktische Tipps, mit denen Sie ihre „Naschmäuler“

06

stressfrei mit gesunder Ernährung “überlisten” können. SEPTEMBER

Sabine Breitbach, Ernährungsberaterin bei der AOK

Das Angebot findet in jährlichem Rhythmus, jeweils im September statt.

Die genauen Termine können Sie stets einige Wochen vorher der örtlichen Presse

entnehmen oder in der Geschäftsstelle des Kinderschutzbundes erfragen,

Tel.:06341-141414

Seite 25

Anmeldung:

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich (siehe Anmeldeverfahren).

Ort: Kinderschutzbund Landau, Rolf-Müller Str. 15,

Seminarraum 1. OG

Gebühr: 5 € pro Person


SONNTAGSFRÜHSTÜCK FÜR ALLEINERZIEHENDE

Zielgruppe:

Inhalt:

Termine:

Alleinerziehende Mütter oder Väter mit Kindern

Gemeinsames Frühstück, Austausch, Spaß

Regelmäßig, immer am zweiten und vierten Sonntag im Monat,

ab 9.30 Uhr, Ende offen

Interessierte können sich melden bei:

Karin Meier, Tel.: 0 63 41 - 91 95 82

Michaela Perri, Tel.: 0 63 41 - 86 30 2

Seite 26

Anmeldung:

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich

Ort:

Bei gutem Wetter auf dem Spielplatz im Park Wollmesheimer Höhe.

Bei Regenwetter im Eltern-Kind-Treff des Deutschen

Kinderschutzbundes, Danziger Platz, D 18 in Landau, 1. OG

Stadtteil Horst

Gebühr: keine

07

MONATL.


STARKE ELTERN - STARKE KINDER

Zielgruppe:

Inhalt:

Referentin:

Termine:

Für Eltern mit Kindern vorwiegend im Vor- und Grundschulalter

Viele Eltern fühlen sich mit der Erziehung überfordert. Sie sind unsicher, manchmal

auch hilflos und glauben, in anderen Familien klappt alles viel besser.

An 10 Abenden werden Eltern unter fachkundiger Leitung Handlungsalternativen an

die Hand gegeben, wie sie Konflikte im Familienleben und im Alltag konstruktiver

und mit weniger Stress bewältigen können.

Jeder Abend hat ein bestimmtes Motto, das sowohl theoretisch, als auch anhand von

praktischen Beispielen erörtert wird.

“Starke Eltern - starke Kinder” bietet keine Patentrezepte; aber Eltern werden Ideen

im Austausch mit anderen Eltern und unter Anleitung entwickeln, wie sie z.B.:

die Bedürfnisse, Wünsche und Interessen aller Familienmitglieder

besser unter einen Hut bringen können

zufriedenstellend (er) in Stresssituationen handeln können

gelassener mit sich selbst und ihrer Familie umgehen können

Margret Grannemann-Böhme,

Diplom-Sozialpädagogin, Erzieherin, Mediatorin (BAFM), Elterntrainerin

und andere ausgebildete Elterntrainerinnen

Das Angebot findet in jährlichem Rhythmus, stets im Januar, Mai und September

statt und umfasst jeweils 10 Termine in wöchentlicher Folge.

Die genauen Termine können Sie stets einige Wochen vorher der örtlichen Presse

entnehmen oder in der Geschäftsstelle des Kinderschutzbundes erfragen.

Seite 28

Ort:

Eltern-Kind-Treff D-18, Danziger Platz 18,

AUF ABRUF

Landau, Stadtteil Horst

Bei Abruf aber auch in Ihrem Ort oder Ihrer Einrichtung möglich.

Teilnehmer:

mindestens 10, höchstens 12 Personen

Gebühr:

für Nicht-Mitglieder 100 €

für DKSB-Mitglieder 90 €

08

JANUAR

08

Anmeldung:

Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich und wird

jederzeit entgegengenommen.

MAI

Der Kurs kann bei Bedarf aber auch komplett abgerufen

werden (z.B. von Kindergärten, Schulen und anderen 08

Interessenten). Anmeldung/Nachfrage

in der Geschäftsstelle, Tel.: 06341 - 141414

SEPTEMBER

19


FLOW-TRAINING FÜR ERWACHSENE

Zielgruppe:

Inhalt:

Referentin:

Termine:

Frauen und Männer im Alter von 18 - 99 Jahren

Persönlichkeitsdiagramm erstellen,

äußeren Verhaltensstil und persönlichen Wesenskern bestimmen,

Selbstverbesserungsstrategien ausarbeiten,

Mentaltraining (Bewußtseinskontrolle),

Flow-Plan (die Leichtigkeit der optimalen Leistungsfähigkeit)

Im Flow-Trainimg finden Sie das Potential Ihrer eigenen Qualität. Im Flow sind Sie

mit ganzer Aufmerksamkeit bei der Sache und verfeinern so Ihre Fähigkeiten. Aus

Flow-Zuständen taucht jeder zufriedener und glücklicher auf.

Jeder Mensch hat diese Flow-Fähigkeit und diese erarbeiten wir. Dabei wird auch die

persönliche Biographie mit eingearbeitet, die zum Leitfaden im Leben führt.

Christa Th. Sarter,

Diplom-Handelslehrerin, Wirtschaftpädagogin, freier Coach

Das Angebot findet in jährlichem Rhythmus, stets im Januar, Mai und September

statt . Die genauen Termine können Sie jeweils einige Wochen vorher der örtlichen

Presse entnehmen oder in der Geschäftsstelle des Kinderschutzbundes erfragen.

Jeder Kurs umfasst insgesamt 6 Abende in Folge (pro Monat 2 Abende) und

4 weitere Termine nach Vereinbarung mit den TeilnehmerInnen.

Ein Kurs beginnt immer dann, wenn sich 8 Teilnehmer angemeldet haben.

Die genauen Kurstage können nach Wunsch auch auf die Bedürfnisse der Teilnehmer

abgestimmt werden.

Seite 29

Anmeldung:

Eine möglichst frühzeitige Anmeldung ist unbedingt

erforderlich und wird jederzeit entgegengenommen,

Tel.:06341-141414

Ort:

Kinderschutzbund Landau, Rolf-Müller-Str. 15, PEKiP-Raum, EG

Teilnehmer:

mindestens 8, höchstens 20 Teilnehmer

Gebühr:

75 € pro Teilnehmer (für alle Termine zusammen)

plus 16 € für Arbeitsbuch

09

JANUAR

09

MAI

09

SEPTEMBER


BEWEGTE STILLE - DIE SEELE DES KINDES ATMEN LASSEN

Zielgruppe:

Inhalt:

Referentin:

Termine:

Kinder im 1. und 2. Schuljahr

Kinder brauchen nicht nur Stille, sie brauchen auch Bewegung.

Gerade daran fehlt es Kindern allzu oft. Geben wir Ihnen die Freiheit zurück, ihrer

Lebendigkeit Ausdruck zu verleihen und machen wir sie stark für ein Leben voller

Kreativität, Stärke und Zufriedenheit. Dabei müssen Bewegung und Stille keine

Gegensätze sein, vielmehr ist deren Kombination erst die ideale Voraussetzung dafür,

sich von Stress und Unwohlsein zu befreien. Die Überflutung ihrer Sinne durch äußere

Reize hat sehr oft körperliche, seelische oder geistige Auswirkungen. Aggressionen,

Ängste und nicht zuletzt Isolation können entstehen.

In diesem Kurs werden die Kinder meditative Übungen, kreative Bewegungen und

Phantasiereisen kennen lernen. Dies sind ideale Voraussetzungen für Kinder, sich von

starken Überreizungen des Alltags zu befreien und sich gesünder zu entwickeln.

Elke Dörner, Ergotherapeutin, zertifizierte Motopädagogin

Die Kurse finden in jährlichem Rhythmus, stets im Mai und November statt und

umfassen jeweils 5 Termine in wöchentlicher Folge.

Die genauen Termine können Sie stets einige Wochen vorher der örtlichen Presse

entnehmen oder in der Geschäftsstelle des Kinderschutzbundes erfragen.

Seite 30

Anmeldung:

Eine möglichst frühzeitige Anmeldung ist unbedingt erforderlich und

wird jederzeit entgegengenommen, Tel.: 0 63 41 - 14 14 14

Ort:

Eltern-Kind-Treff

Danziger Platz 18, Landau, Stadtteil Horst

Teilnehmer:

mindestens 4, höchstens 6 Kinderr

Gebühr:

25 € pro Kind (für alle Termine zusammen)

10

MAI

10

NOVEMBER


SELBSTVERTEIDIGUNG SELBSTBEHAUPTUNG

IN KONFLIKTSITUATIONEN

Zielgruppe:

Inhalt:

Referent:

Termine:

Frauen und Männer ab 18 Jahren (nach Geschlecht getrennt)

Schwerpunkte sind Prävention, Selbstbehauptung und Selbstverteidigung in

Konfliktsituationen. Im Mittelpunkt werden folgende Themenbereiche stehen:

Wie gerate ich in die Opferrolle?

Wie schätze ich meinen Konfliktgegner, aber auch mich selbst richtig ein?

Wie vermeide ich Konflikte?

Welche Auswege bieten sich an

aus einmaligen Konfliktsituationen?

aus permanenten Konfliktsituationen?

All diese Themenbereiche werden auch über den Kurs hinweg immer wieder mit

praktischen Übungen verbunden.

Michael Wilms, Studium der Sonderpädagogik, Karatetrainer,

lizenzierter Übungsleiter des DSB, Schwarzgurt im Goju-Ryu Karate

Das Angebot findet in jährlichem Rhythmus, jeweils im September statt und umfasst

insgesamt 8 Termine in wöchentlicher Folge.

Die genauen Termine können Sie stets einige Wochen vorher der örtlichen Presse

entnehmen oder in der Geschäftsstelle des Kinderschutzbundes erfragen.

Seite 31

Anmeldung:

Eine möglichst frühzeitige Anmeldung ist unbedingt erforderlich und

wird jederzeit entgegengenommen, Tel.: 0 63 41 - 14 14 14

Ort:

Kinderschutzbund Landau, Rolf-Müller-Str. 15, 1.OG,

Seminarraum

Teilnehmer:

mindestens 4, höchstens 6 Kinder

Gebühr: 35 € pro Kurs (für alle 8 Termine zusammen)

Mitbringen: bequeme Kleidung

11

SEPTEMBER


PSYCHOSEXUELLE ENTWICKLUNG VON KINDERN

Zielgruppe:

Inhalt:

Referentin:

Termine:

Eltern und andere Bezugspersonen eines Kindes

Eltern und andere interessierte Erwachsene bekommen bei dieser Veranstaltung

Anregungen, wie sie Kinder beim Entdecken ihres Körpers, bei der Erfahrung ihrer

sinnlichen Fähigkeiten und ihrer Sexualität unterstützen können. Es werden

Informationen zur psychischen und geschlechtlichen Entwicklung von Kindern

(Kleinkindalter, Vorschulalter) vermittelt, sowie beispielhafte Situationen in

verschiedenen Altersphasen besprochen. Den TeilnehmerInnen werden Hinweise

gegeben, wie sie auf Fragen von Kindern reagieren können und diese in ihrer

Beziehungs- und Liebesfähigkeit, aber auch in ihrer Identität als Mädchen oder

Junge fördern können.

Annegret Fink, Diplom-Psychologin

Das Angebot kann - als einmaliger Vortrag oder ganztägiger Workshop -

bei Bedarf abgerufen werden.

Seite 32

Anmeldung:

Nachfragen werden von Frau Simper-Koller und Frau Fink

entgegengenommen, Tel.:06341-141420

Ort:

Kinderschutzbund Landau, Rolf-Müller-Str. 15

Nach Wunsch kann das Angebot auch in den Räumen Ihrer

Einrichtung durchgeführt werden.

Teilnehmer:

Bei Vorträgen mindestens 10, höchstens 20 Teilnehmer

Bei Workshops mindestens 6, höchstens 12 Teilnehmer

Gebühr: Nach vorheriger Vereinbarung mit der Dozentin

12

AUF ABRUF


SEXUELLER MISSBRAUCH - ERKENNEN UND HANDELN

Zielgruppe:

Inhalt:

Referentin:

Termine:

ErzieherInnen, LehrerInnen

ErzieherInnen, LehrerInnen, andere Bezugspersonen von Kindern oder Jugendlichen

sind immer wieder mit Opfern von sexuellem Missbrauch konfrontiert. Unsicherheiten

und Ängste machen den Umgang mit dem Thema häufig schwierig.

In diesem Seminar wird neben der Vermittlung von Informationen viel Raum für die

Klärung eigener Bedenken und Fragen sein.

Wie kann ich erkennen, ob ein Kind missbraucht wurde?

Was ist, wenn der Täter aus dem nahen Umfeld der Familie kommt?

Was kann ich tun, wenn ich von sexuellem Missbrauch erfahre?

Wie kann ich mit Kindern über sexuellen Missbrauch sprechen?

Wie kann ich Kinder unterstützen, die sexuellen Missbrauch erlebt haben?

Annegret Fink, Diplom-Psychologin

Das Angebot kann - als einmaliger Vortrag oder ganztägiger Workshop -

bei Bedarf abgerufen werden.

Seite 34

Anmeldung:

Nachfragen werden von Frau Simper-Koller und Frau Fink

entgegengenommen, Tel.:06341-141420

Ort:

Kinderschutzbund Landau, Rolf-Müller-Str. 15

Nach Wunsch kann das Angebot auch in den Räumen

Ihrer Einrichtung durchgeführt werden.

Teilnehmer:

Bei Vorträgen mindestens 10, höchstens 20 Teilnehmer

Bei Workshops mindestens 6, höchstens 12 Teilnehmer

Gebühr: Nach vorheriger Vereinbarung mit der Dozentin

13

AUF ABRUF


FOLGEN VON GEWALTERFAHRUNG -

MÖGLICHKEITEN DER INTERVENTION

Zielgruppe:

Inhalt:

Beraterin:

Termine:

Fachkräfte, die mit von Gewalt betroffenen Kindern und Jugendlichen arbeiten

LehrerInnen, ErziehrInnen, JugendgruppenleiterInnen, etc.

LehrerInnen, ErzieherInnen etc. begegnen bei ihrer Arbeit immer wieder Kindern und

Jugendlichen, die aufgrund ihrer Gewalterfahrungen auffälliges Verhalten wie u.a.

Überaktivität, sozialen Rückzug, Gleichgültigkeit, Ängste, aggressives Verhalten sowie

Panikanfälle zeigen. Diese Kinder und Jugendlichen besser zu verstehen und

Handlungsstrategien für den Umgang mit ihrem “schwierigen” Verhalten zu

entwickeln, ist Ziel dieser Veranstaltung.

Sigrid Simper-Koller, Diplom-Psychologin, Familientherapeutin, approbierte Kinderund

Jugendtherapeutin, Schwerpunkt: traumatisierte Kinder und Jugendliche

Das Angebot kann - als einmaliger Vortrag oder ganztägiger Workshop - bei Bedarf

abgerufen werden.

Seite 35

Anmeldung:

Nachfragen werden von Frau Simper-Koller und Frau Fink

entgegengenommen, Tel.:06341-141420

Ort:

Kinderschutzbund Landau, Rolf-Müller-Str. 15

Nach Wunsch kann das Angebot auch in den Räumen Ihrer

Einrichtung durchgeführt werden.

Teilnehmer:

Bei Vorträgen mindestens 10, höchstens 20 Teilnehmer

Bei Workshops mindestens 6, höchstens 12 Teilnehmer

Gebühr: Nach vorheriger Vereinbarung mit der Dozentin

14

AUF ABRUF


PUBERTÄT - WENN ELTERN SCHWIERIG WERDEN

Zielgruppe:

Inhalt:

Referentinnen:

Termine:

Eltern (-teile)

Kommt Ihnen das bekannt vor?

“Das erlaube ich nicht!”

“Alle anderen dürfen aber auch!”

“Räum dein Zimmer auf!”

“Halt dich da raus!”

Pubertät ist für alle Familienmitglieder eine schwierige Zeit und es kommt oft zu

Konfliktsituationen.

Ziel dieses Elternkurses ist es, ein besseres Verständnis für die Entwicklungsaufgaben

der Jugendlichen in dieser Lebensphase zu bekommen. Gleichzeitig geht es darum,

wie wir als Eltern diese Zeit stressfreier “überstehen” und uns die Beziehung zu

unseren Kinder erhalten.

Margret Grannemann-Böhme, Diplom-Sozialpädgogin, Erzieherin, Mediatorin

(BAFM), Elterntrainerin

Ilse Gärtner, Diplom-Psychologin, Schulmediatorin, Erwachsenenbildnerin

Das Angebot kann bei Bedarf abgerufen werden.

Seite 36

Anmeldung:

Nachfragen werden in der Geschäftsstelle jederzeit

entgegengenommen, Tel.:06341-141414

Ort:

Kinderschutzbund Landau, Rolf-Müller-Str. 15

Nach Wunsch kann das Angebot auch in den Räumen Ihrer

Einrichtung durchgeführt werden.

Teilnehmer:

mindestens 10 TeilnehmerInnen

Gebühr: Nach vorheriger Vereinbarung mit der Dozentin

15

AUF ABRUF


KINDER BRAUCHEN GRENZEN

Zielgruppe:

Inhalt:

Referentin:

Termine:

Eltern mit Kindern im Vorschul- und Grundschulalter oder Jugendlichen

Vielen von uns fällt es schwer, Grenzen zu setzen, diese klar zu benennen und sie

dann auch konsequent durchzusetzen. Dadurch entstehen oft Konflikte.

Obwohl von der Notwendigkeit von Grenzziehungen überzeugt, sind wir verunsichert

bezüglich der Grenzsetzung, der Konsequenz und der Selbstbestimmung unserer

Kinder. Oft wissen wir nicht, wie wir Grenzen setzen sollen; die Gratwanderung

zwischen “zu nachgiebig” und “hart durchgreifen” ist oft sehr schwer.

An diesem Abend wollen wir uns, neben der Problematik, “alles 10 x sagen zu

müssen”, aber auch damit beschäftigen, wie wir denn Grenzen setzen/Regeln finden

können, ohne dass immer wieder Tränen fließen und Konflikte entstehen.

Margret Grannemann-Böhme, Diplom-Sozialpädgogin, Erzieherin , Mediatorin

(BAFM), Elterntrainerin

Ilse Gärtner, Diplom-Psychologin, Schulmediatorin, Erwachsenenbildnerin

Das Angebot kann bei Bedarf abgerufen werden.

Seite 37

BILD FOLGT AM MONTAG

Anmeldung:

Nachfragen werden in der Geschäftsstelle jederzeit

entgegengenommen, Tel.:06341-141414

Ort:

Kinderschutzbund Landau, Rolf-Müller-Str. 15

Nach Wunsch kann das Angebot auch in den Räumen Ihrer

Einrichtung durchgeführt werden.

Teilnehmer:

mindestens 10 TeilnehmerInnen

Gebühr: Nach vorheriger Vereinbarung mit der Dozentin

16

AUF ABRUF


KONFLIKTE IN FAMILIE UND NACHBARSCHAFT

Zielgruppe:

Inhalt:

Referentin:

Termine:

Interessierte Menschen

Mediation ist eine gewaltfreie Form der Konfliktlösung. Die Bedürfnisse von beiden

Konfliktparteien sollen berücksichtigt werden.

Im engeren Sinn bedeutet Mediation “Vermittlung” durch unparteiische Dritte, die

von beiden Konfliktparteien akzeptiert werden. Die MediatorInnen helfen den

Streitenden, eine einvernehmliche Lösung ihrer Probleme zu finden. Das Ziel ist eine

Einigung, die von allen Parteien mitgetragen, unterzeichnet und umgesetzt wird.

Bei dieser Veranstaltung werden Grundgedanken der Mediation vermittelt und die

Möglichkeiten der Umsetzung in Familie und Nachbarschaft diskutiert.

Jeder kann für sich einzelne Bausteine oder Techniken der Mediation mit nach Hause

nehmen.

Ilse Gärtner, Diplom-Psychologin, Schulmediatorin, Erwachsenenbildnerin

Das Angebot kann bei Bedarf abgerufen werden.

Seite 38

Anmeldung:

Nachfragen werden von Frau Ilse Gärtner entgegengenommen,

Tel.:06341-141428

Ort:

Kinderschutzbund Landau, Rolf-Müller-Str. 15

Nach Wunsch kann das Angebot auch in den Räumen

Ihrer Einrichtung durchgeführt werden.

Teilnehmer:

mindestens 10 Teilnehmer, höchstens 30 Teilnehmer

Gebühr: Nach vorheriger Vereinbarung mit der Dozentin

17

AUF ABRUF


ABENTEUER INTERNET

Zielgruppe:

Inhalt:

Referentin:

Termine:

Kinder von 9 bis 11 Jahren mit ihren Müttern

Quengelt Ihr Kind auch schon, weil es so gerne an Mamas oder Papas Computer

spielen und im Internet surfen will? Fühlen Sie sich ein wenig ratlos und wissen nicht

so recht, wie Sie darauf reagieren sollen? Kinder sind sehr neugierig und wollen alles

entdecken. Fördern wir doch spielerisch ihren Wissensdrang. Denn den werden unsere

Kinder brauchen, wenn sie in unserer zukünftigen Gesellschaft mitreden und diese

mitgestalten wollen. Wenn Sie also Lust haben, sich gemeinsam mit Ihrem Kind auf

ein Internet-Abenteuer zu begeben, tolle Web-Angebote zu erkunden und sich selbst

ein Bild von der Vielfalt des Internets zu machen, dann sind Sie hier genau richtig.

Als Einstieg macht ein Spiel erlebbar und verständlich, was das Internet ist, welche

Gefahren es gibt und wie man sich davor schützen kann. Anschließend können Sie,

gemeinsam mit Ihrem Kind, das Internet erkunden und Tipps und Tricks für den

sicheren Umgang bekommen.

Inga Berendes, Diplom-Pädagogin und Medienpädagogin,

Leiterin des Bürgerterminals und Mitarbeiterin des Mobilen Jugendbüros

Das Angebot findet im jährlichen Rhythmus, jeweils im März und Oktober statt.

Die genauen Termine können Sie stets einige Wochen vorher der örtlichen Presse

entnehmen oder in der Geschäftsstelle des Kinderschutzbundes erfragen.

Seite 40

Anmeldung:

Eine Anmeldung - eine Woche vor Kursbeginn- ist unbedingt

erforderlich und wird in der Geschäftsstelle entgegengenommen,

Tel.:06341-141414

Ort:

Stadtteiltreff, Danziger Platz 18, Stadtteil Horst

Teilnehmer:

maximal 7 Mütter mit ihren Kindern

Gebühr: 7,50 € für beide Personen zusammen

20

MÄRZ

20

OKTOBER


BERATUNG BABYSPRECHSTUNDE

Zielgruppe:

Inhalt:

Beraterin:

Termine:

Familien mit Säuglingen und Kleinkindern

Mit dem Tag der Geburt eines Säuglings ändert sich für die Eltern und die Familie

vieles. Das Baby muss sich in der Welt einfinden. Die Eltern lernen ihr Kind und seine

Bedürfnisse erst langsam kennen. Sie müssen sich an ihre Rolle als Mutter und Vater

gewöhnen. In bestehenden Familien mit Kindern muss der Säugling einen Platz

finden. Der Umgang mit dem Kind kann bei Eltern viele Unsicherheiten, Fragen und

Sorgen aufwerfen.

Frühe Beratung soll Ihnen helfen, die Signale Ihres Kindes zu verstehen und sucht mit

Ihnen gemeinsam nach Ursachen und Lösungen bei:

Unstillbarem Schreien Ihres Säuglings

Ein- und Durchschlafproblemen Ihres Kindes

Essproblemen

Verhaltensauffälligkeiten Ihres Kindes (z.B. Trennungsängsten,

übermäßigen Wut-,Trotzanfällen, extremer Schüchternheit)

Fragen zur Entwicklung des Kindes

Angela Sonnen, Diplom-Pädagogin,

Entwicklungspsychologische Beraterin für Familien mit Säuglingen und Kleinkindern

jeden Freitag

Seite 41

Anmeldung:

Termine sind ohne Wartezeit zu vereinbaren,

Tel.:06341-141420

Ort:

Kinderschutzbund Landau, Rolf-Müller-Str. 15,

PEKiP-Raum, EG

Teilnehmer:

maximal 7 Mütter mit ihren Kindern

Gebühr: kostenloses Angebot des Kinderschutzbundes

21

WÖCHENTL.


PEKiP - PRAGER ELTERN KIND PROGRAMM

Zielgruppe:

Inhalt:

Referentinnen:

Termine:

Familien mit Neugeborenen und älteren Säuglingen

Spielen - bewegen - Spaß haben - sich wohlfühlen!

PEKiP ist eine Entwicklungsbegleitung für das erste Lebensjahr des Kindes und kann

ab der sechsten Lebenswoche begonnen werden. Spielerisch werden die körperlichen

und geistigen Fähigkeiten des Kindes gestärkt. Evtl. Fehlentwicklungen können

dadurch frühzeitig erkannt werden.

PEKiP unterstützt die Gesamtentwicklung und vertieft die Beziehung zwischen Baby

und Eltern.

Die Kinder werden altersgemäß in einer Gruppe zusammengefasst.

Pia Ohler-Hellmann, Erzieherin, PEKiP-Gruppenleiterin

Krisztina Godány, angehende Diplom-Pädagogin, PEKiP-Gruppenleiterin

Je Kurs 10 Termine in wöchentlicher Folge.

Die Gruppen beginnen, sobald 8 Babys gleichen Alters angemeldet worden sind.

Seite 42

Anmeldung:

Anmeldungen werden jederzeit entgegengenommen

und fortlaufend gesammelt.

Anmeldung bei Frau Ohler-Hellmann,

Tel.:06341-34339(bitte nur an Wochentagen anrufen)

Ort:

Kinderschutzbund Landau, Rolf-Müller-Str. 15, PEKiP-Raum, EG

Teilnehmer:

Der Kurs ist ein Gruppenangebot für 8 Babys und 8 Mütter/Väter.

Gebühr: pro Elternteil mit Kind 72 €

22

WÖCHENTL.


FERIENBETREUUNG FÜR KINDER

Zielgruppe:

Inhalt:

Betreuerinnen:

Termine:

Kinder von 4 bis 11 Jahren

Eltern können ihre Kinder morgens in die Räume des Kinderschutzbundes am

Danziger Platz 18, 1. OG, Eltern-Kind-Treff in Landau - Horst bringen. Die Gruppe,

mit maximal 20 Kindern, wird von Erzieherinnen und Helferinnen betreut.

Es wird gebastelt, gespielt und so oft wie möglich finden Aktivitäten im Freien statt

oder werden Spielplätze besucht. Wanderungen, Schnitzeljagden und kleinere

Ausflüge sind ebenfalls geplant.

Erfahrene Erzieherinnen und Helferinnen

Jeweils vom Beginn bis zum Ende der Oster-, Sommer- und Herbstferien

Betreuungszeiten täglich von 7.30 bis 13.00 Uhr

Seite 43

Anmeldung:

Eine Anmeldung - bis spätestens eine Woche vor dem

jeweiligen Ferienbeginn - ist unbedingt erforderlich.

Anmeldungen werden in der Geschäftsstelle jederzeit

entgegengenommen, Tel: 0 63 41 - 14 14 14

Ort:

Stadtteiltreff, Danziger Platz 18, Landau, 1. OG,

Stadtteil Landau -Horst

Teilnehmer:

maximal 15 Kinder

Gebühr: 50 € pro Woche,

10 € pro Tag und Kind bei freien Plätzen

23

OSTERN

23

SOMMER

23

HERBST


BABYSITTERKURS / VIRTUELLE BABYSITTERBÖRSE

Zielgruppe:

Inhalt:

Referentin:

Termine:

Mädchen und Jungen ab 14 Jahren

Es hat dir schon immer Spaß gemacht, auf kleinere Kinder aufzupassen, mit ihnen zu

spielen und so auch ein bisschen das Taschengeld aufzubessern? Oder du hast schon

mal darüber nachgedacht, bei den Nachbarn zu sitten, aber du bist dir nicht sicher,

ob du das kannst und würdest gern noch etwas dazu lernen.

Dann hat das Mobile Jugendbüro genau das Richtige für dich!

An sechs Nachmittagen erfährst du:

wie du mit Kindern unterschiedlichen Alters umgehen kannst

was du mit ihnen spielen kannst

worauf du besonders achten solltest, damit den Kindern nichts passiert

was du mit den Eltern der Kinder besprechen solltest, bevor sie euch allein lassen

und einiges mehr

Ansprechpartner sind Frau Ilse Gärtner und Frau Inga Berendes

Das Angebot findet im jährlichen Rhythmus, jeweils im Januar, April und November

statt. Die genauen Termine können Sie stets einige Wochen vorher der örtlichen

Presse entnehmen oder in der Geschäftsstelle des Kinderschutzbundes erfragen.

Seite 44

Anmeldung:

Anmeldungen jederzeit , Tel: 0 63 41 - 14 14 14 oder 14 14 28

Ort:

Stadtteiltreff, Danziger Platz 18, Landau, 1. OG,

Stadtteil Landau -Horst

Teilnehmer:

12 Mädchen und Jungen pro Kurs

Gebühr:

20 € pro Person (einschließlich Arbeitsmaterial und Zertifikat)

24

JANUAR

24

APRIL

24

NOVEMBER


KINDERGRUPPEN FÜR KINDER AUS

TRENNUNGS- UND SCHEIDUNGSFAMILIEN

Zielgruppe:

Inhalt:

Referentin:

Termine:

Kinder, deren Eltern getrennt leben oder geschieden sind

Kinder brauchen eine Möglichkeit, die Trennung oder Scheidung ihrer Eltern zu

verarbeiten.

Durch die Teilnahme an der Gruppe werden den Kindern wichtige Informationen über

Trennung/Scheidung vermittelt, die sie entlasten. Weiterhin erleben die Kinder, dass

auch andere von einer Trennung betroffen sind und sie mit ihrer Erfahrung nicht

alleine stehen. Mit zunehmender Vertrautheit wird es möglich sein, die eigenen

Gefühle in Bezug auf die Trennung der Eltern auszudrücken. Nicht zuletzt soll die

Gruppe den Kindern neue Möglichkeiten der Bewältigung vermitteln, ihr

Selbstwertgefühl stärken und Freiräume für ihre Entwicklung schaffen.

Die Gruppenarbeit beinhaltet ein Vorgespräch, 4 Elternabende und 12

Gruppentreffen.

Da die Kinder möglichst gleich alt sein sollen, wird nach Häufung eines Alters eine

Gruppe durch die Leitung gebildet.

Christine Heeger-Roos, Diplom-Pädagogin, Psychodramaleiterin,

Leiterin der Jugend- und Familienberatungsstelle des DKSB

Die Gruppen finden im jährlichen Rhythmus, jeweils im April und November statt und

umfassen 12 Treffen in wöchentlicher Folge. Die genauen Termine können Sie stets

einige Wochen vorher der örtlichen Presse entnehmen oder in der Geschäftsstelle des

Kinderschutzbundes erfragen.

Seite 45

Anmeldung:

Eine frühzeitige Anmeldung (wegen Vorgesprächen) ist

unbedingt erforderlich und wird jederzeit entgegengenommen.

Ansprechpartner Frau Heeger-Roos, Tel.: 0 63 41 - 14 14 26

Ort:

Kindersschutzbund Landau, Rolf-Müller-Str. 15, PEKIP Raum, EG

Teilnehmer:

Mindestens 4, höchstens 6 Kinder

Gebühr: 40 € pro Kind (für alle 12 Termine zusammen, zum

Kauf von Material und Imbiss)

25

APRIL

25

NOVEMBER


SELBSTVERTEIDIGUNG / SELBSTBEHAUPTUNG

IN KONFLIKTSITUATIONEN

Zielgruppe:

Inhalt:

Referent:

Termine:

Jugendliche von 10 bis 13 und von 14 bis 17 Jahren

Schwerpunkte sind Prävention, Selbstbehauptung und Selbstverteidigung in

Konfliktsituationen. Im Mittelpunkt werden folgende Themenbereiche stehen:

Wie gerate ich in die Opferrolle?

Wie schätze ich meinen Konfliktgegner aber auch mich selbst richtig ein?

Wie vermeide ich Konflikte?

Welche Auswege bieten sich an

aus einmaligen Konfliktsituationen?

aus permanenten Konfliktsituationen?

All diese Themenbereiche werden auch über den Kurs hinweg immer wieder mit

praktischen Übungen verbunden.

Michael Wilms, Studium der Sonderpädagogik, Karatetrainer,

lizenzierter Übungsleiter des DSB, Schwarzgurt im Goju-Ryu Karate

Das Angebot findet in jährlichem Rhythmus statt.

Kurs 1: 10 bis 13jährige TeilnehmerInnen, jeweils im Februar

Kurs 2: 14 bis 17jährige TeilnehmerInnen jeweils im Mai jeden Jahres

Alle Kurse umfassen jeweils 8 Termine in wöchentlicher Folge.

Die genauen Termine können Sie stets einige Wochen vorher der örtlichen Presse

entnehmen oder in der Geschäftsstelle des Kinderschutzbundes erfragen.

Seite 46

Anmeldung:

Eine möglichst frühzeitige Anmeldung ist unbedingt erforderlich und

wird jederzeit entgegengenommen, Tel.: 0 63 41 - 14 14 14

Ort:

Kinderschutzbund Landau, Rolf-Müller-Str. 15,

Seminarraum, 1. OG

Teilnehmer:

mindestens 5, höchstens 10 Kinder

Gebühr: 35 € pro Kurs (für alle 8 Termine zusammen)

Mitbringen: bequeme Kleidung

26

FEBRUAR

26

MAI


ÜBERBLICK ÜBER ALLE FACHBEREICHE DES KINDERSCHUTZBUNDES LANDAU - SÜW

JUGEND- UND FAMILIENBERATUNGSSTELLE, Leitung: Christine Heeger-Roos, Diplom-Pädagogin (Tel.: 06341 - 14 14 26)

Die Jugend- und Familienberatungsstelle des Kinderschutzbundes sieht ihre Schwerpunkte zum einen in der Beratung und Begleitung von Menschen, die von Trennung und

Scheidung betroffen sind und zum andern im präventiven Bereich, mit einer Vielzahl unterschiedlicher familienunterstützender Maßnahmen. Unser Team besteht aus Fachkräften mit

pädagogischer oder psychologischer Ausbildung, freien Mitarbeitern und Ehrenamtlichen. Wir sind da für Eltern, Elternteile, Stiefeltern, Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene.

Im Bereich Trennung / Scheidung bieten wir folgende Unterstützung:

Eltern-Familien- oder Einzelberatung (Tel.: 0 63 41 - 14 14 26)

Unsere Beratungsarbeit basiert auf der Grundlage Eltern zu helfen auch nach der Scheidung noch Eltern zu bleiben und gesunde Beziehungen zu den Kindern zu erhalten bzw. zu

entwickeln. Beratung und Begleitung wird für Eltern in allen Phasen der Trennung/Scheidung angeboten. Sie steht Eltern als Paar- oder Einzelberatung offen. Da wir bemüht sind,

möglichst niedrigschwellige - auch anonyme - Angebote zu machen, ist auch die Beratung am Telefon möglich. Wir versuchen zusammen mit der/dem/den Betroffenen Lösungen zu

finden, die allen Familienmitgliedern gerecht werden. Beratungsinhalte sind:

Ambivalenzberatung

Konflikte mit der Handhabung der Umgangsregelungen

Erziehungskonflikte

Wiedererlangen psychischer Stabilität

Umgehen mit der neuen Situation

Emotionale Ablösung vom (Ex-)Partner

Art und Weise der Information der Kinder über die Trennung/Scheidung

Fragen nach Hilfen für betroffene Kinder

Gruppen- und Einzelarbeit mit Kindern in Trennungs- und Scheidungssituation (Tel.: 0 63 41 - 14 14 26)

Kinder erleben die Zeit der Trennung und Scheidung ihrer Eltern meist als schwierig und schmerzhaft. Sie fühlen sich ohnmächtig und hilflos in einer für sie unerwünschten und nicht

kontrollierbaren Situation. Eine Unterstützung durch die Eltern ist meist nicht möglich, weil diese mit ihrer eigenen Stabilisierung zu kämpfen haben, der Blick für die Kinder verstellt

oder einfach keine Energie mehr da ist.

Der Besuch der Kindergruppe hilft hier Kindern, das stressreiche Lebensereignis Trennung/Scheidung besser zu bewältigen und die Anpassung an die neue Lebenssituation leichter zu

meistern. Auch Einzeltermine mit Kindern und Jugendlichen haben das Ziel, dem Kind Begleiter und Ansprechpartner zu sein.

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Betreuter Umgang (Tel.: 0 63 41 - 14 14 23)

Durch den Betreuten Umgang soll es Kindern ermöglicht werden - trotz massiver Elternkonflikte - in einer geschützten, konfliktfreien Atmosphäre auch weiterhin Kontakt zu beiden

Elternteilen aufrecht zu erhalten. Neben diesen Umgangskontakten, werden auch Einzel- und/oder Paargespräche durchgeführt bei denen beide Elternteile Raum bekommen über

ihre Sorgen und Ängste zu sprechen und auf diesem Hintergrund gemeinsam nach Lösungen zu suchen, die alle Beteiligten mittragen können und die es den Kinder ermöglichen

auch in Zukunft einen unbeschwerten Umgang mit beiden

Eltern leben zu können.

Mediation - Vermittlung bei Trennung u. Scheidung (Tel.: 0 63 41 - 14 14 14)

Die Mediation beruht auf dem freiwilligen Entschluss der Eltern, die mit der Trennung/Scheidung zusammen hängenden Folgen, wie Gestaltung der Sorge für die Kinder, Aufteilung

des Familieneinkommens, Vermögens- und Hausratsaufteilung sowie Klärung der Wohnsituation u.ä. mit Hilfe eines ausgebildeten Mediators zu klären. Ziel der Mediation ist, einen

Ausweg aus festgefahrenen Situationen zu suchen und/oder gemeinsam Regelungen zu finden, mit der alle Familienmitglieder leben können und die betroffenen Kinder vor

Loyalitätskonflikten und deren negativen seelischen Konsequenzen zu bewahren.

Verfahrenspflegschaft (Tel.: 0 63 41 - 14 14 14)

Der Verfahrenspfleger/Anwalt des Kindes hat die Aufgabe, die Rechte des Kindes in gerichtlichen Entscheidungszusammenhängen, in familien- und vormundschaftsrechtlichen

Verfahren, unabhängig, und nur dem Kind verpflichtet, zu vertreten.

Ausgestattet mit entsprechenden Kompetenzen, verfährt der "Anwalt des Kindes" nach folgenden Handlungsprinzipien:

Er arbeitet parteiisch für das Kind und ist Dolmetscher für dessen Bedürfnisse und Wünsche.

Er bewahrt Neutralität gegenüber allen weiteren Beteiligten.

Er nimmt die Interessen des Kindes unter Berücksichtigung der Wünsche und des Wohles des Kindes wahr.

Familienunterstützende Maßnahmen (Tel.: 0 63 41 - 14 14 14)

Im präventiven Bereich bieten wir unterschiedlichste „Familienunterstützenden Maßnahmen“ in Form von Beratung, Seminaren, Vorträgen, Workshops usw. an.

Hierzu zählen z.B. Angebote wie:

Beratung Babysprechstunde (siehe Seite 29)

Prager Eltern-Kind-Programm (PEKiP) (siehe Seite 30)

Ferienbetreuung für Kinder (siehe Seite 31)

Ernährung von Babys und Kleinkindern (siehe Seite 13 und 14)

Starke Eltern - Starke Kinder (siehe Seite 50)

usw.

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Elternseminar "Starke Eltern - Starke Kinder" (Tel.: 0 63 41 - 14 14 14)

Das Elternseminar umfasst 10 Seminareinheiten von je 2-stündiger Dauer, die in einem wöchentlichen Rhythmus stattfinden. Jeder Abend steht dabei unter einem bestimmten Motto und

Thema, das theoretisch eingeführt und mit vielen unterschiedlichen Methoden praktisch erarbeitet wird. Ziel der Elternseminare ist es, Eltern mehr Sicherheit in ihrem Erziehungsalltag zu

geben, damit sie den Konflikten in der Erziehung gelassener begegnen können, ihr Selbstvertrauen als Erzieher gestärkt und dadurch die Kommunikation in der Familie verbessert wird. Eltern

sollen dabei als verantwortliche Erzieher die Bedürfnisse ihrer Kinder ernst nehmen, aber dennoch auch klare Grenzen setzen. Sie sollen zudem lernen, auf ihre eigenen Bedürfnisse zu achten

und für ihre eigenen persönlichen Freiräume zu sorgen.

QUARTIERSMANAGEMENT HORST (Tel.:06341-959452)Leitung: Margret Grannemann-Böhme, Diplom - Sozialpädagogin

Der Deutsche Kinderschutzbund Kreisverband Landau-SÜW ist seit 1992 im Landauer Horstringgebiet aktiv. Angefangen mit dem Eltern-Kind-Treff am Danziger Platz 18, wurde dem

Kinderschutzbund Landau-SÜW im Februar 2002 die Trägerschaft des Quartiersmanagements von der Stadt Landau übertragen. Zielsetzung des Quartiersmanagements ist, den vielfältigen

Benachteiligungen von Kindern, Jugendlichen und deren Familien in diesem Stadtteil entgegen zu wirken und den Stadtteil attraktiver zu machen.

Zentrale Aufgaben sind die Moderation, Koordination und Vernetzung von Aktivitäten im Stadtteil Horst, von vorhandenen Ressourcen, Fachleiten, Institutionen und Verbänden.

Einzelne Aufgaben dabei sind:

Aufspüren von Lücken im sozialen Hilfenetz

Zielgruppenarbeit, Gesprächsrunden, Projekte anregen, “know-how” vermitteln, ggf. Moderation und Dokumentation

Vermitteln und Durchführen von Bildungsangeboten wie z.B. Elternkursen, Qualifizierungsmaßnahmen

Integration / Partizipation der Bewohner anregen und unterstützen

Vorbeugung von Konflikten zwischen den einzelnen Bevölkerungsgruppen durch Maßnahmen wie Beratung, Mediation und soziokulturelle Arbeit

Dienstleistungen im Rahmen von Nachbarschaftshilfen initiieren und verstärken.

Im Rahmen des Stadtteiltreffs D 18 besteht unsere Aufgabe z.B. in der Durchführung von Angeboten mit Freizeit- und Bildungscharakter, auch zur Integration verschiedener

Bevölkerungsgruppen.

Die Arbeit des Quartiersmanagements, in dem zwei Mitarbeiterinnen mit insgesamt einer Stelle tätig sind, findet in enger Kooperation mit dem vor Ort tätigen städtischen

Gemeinwesenarbeiter und den Mitarbeiterinnen des Eltern-Kind-Treffs im Obergeschoss statt. Alle Mitarbeiter haben feste Sprechzeiten und sind unter folgender Telefon -Nr. zu erreichen:

Quartiersmanagement: 0 63 41 - 95 94 52, Stadtteiltreff D 18, Danziger Platz 18

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Eltern-Kind-Treff, Danziger Platz 18 (Tel.: 0 63 41 - 52 07 25)

Der Eltern-Kind-Treff, als Ort der Begegnung für große und kleine Menschen, dient der Entlastung von Eltern durch Kontakt-, Spiel- und Gesprächsmöglichkeiten.

Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag von 9:00 Uhr - 11.30 Uhr.

Es besteht nach Absprache die Möglichkeit der Kinderbetreuung z. B. bei einem Arztbesuch oder wenn Mutter/Vater einfach mal allein ohne Kind etwas unternehmen wollen. Im

Eltern-Kind-Treff sind neben einer hauptamtlichen Mitarbeiterin geschulte ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und eine Honorarkraft tätig. Zu den Öffnungszeiten finden an verschiedenen

Tagen unterschiedliche Angebote z.B. zur Förderung der Motorik und Wahrnehmung oder eine Babysprechstunde statt. Für Fragen zum Umgang mit Kindern oder anderen

Problemen stehen die Mitarbeiterinnen gern zur Verfügung oder stellen den Kontakt zu anderen Fachkollegen des Kinderschutzbundes her. Die Betreuung und Beratung ist kostenlos.

FACHBEREICH JUGEND UND SCHULE, Leitung: Ilse Gärtner, Diplom-Psychologin (Tel.: 0 63 41 -14 14 28)

Mobiles Jugendbüro (Tel.: 0 63 41 - 14 14 28)

Das Mobile Jugendbüro ist für Kinder und Jugendliche da, die Konflikte miteinander oder mit der älteren Generation haben, für Lehrer, Eltern und Erzieher, die vermuten,

dass einer ihrer Schützlinge gemobbt wird und für unsichere Eltern und Erzieher, die Fragen zu Computer und Internet haben.

Wir verfolgen die Ziele:

Konflikte zu verringern und konstruktive Lösungswege aufzuzeigen

Jugendliche zu unterstützen, soziale Kompetenzen zu entwickeln und in ihrem Alltag umzusetzen

Erwachsenen Hilfestellung zu geben, die befürchten, dass Kinder oder Jugendliche in ihrem Umfeld gemobbt werden

Generationen übergreifende Projekte zu initiieren

Unsere Angebote in diesem Zusammenhang umfassen:

Klassen- und Gruppentrainings zu Kommunikation und anderen sozialen Kompetenzen

Beratung von Lehrern, Erziehern, Eltern, Kindern und Jugendlichen

Anti-Mobbing Workshops und

Streitschlichterkurse

Bürgerterminal und Babysitterbörse (Tel.: 0 63 41 - 14 14 28)

Unser Bürgerterminal ist ein Generationen übergreifendes Projekt im Stadtteil Landau Horst, das die Möglichkeit bietet - mit fachlicher Unterstützung -

die vorhandenen Computer und das Internet zu nutzen. Interessenten können das Betriebssystem Linux kennen lernen, witzige Lernprogramme ausprobieren,

Referate vorbereiten, im Internet surfen, Infos suchen, chatten, E-Mails schreiben und vieles mehr.

Seite 51


Der Kinderschutzbund bildet außerdem interessierte Jugendliche zu Babysittern aus und speichert deren Namen in einer eigenen Datenbank. Eltern, die dann einen Babysitter

suchen, können so ganz leicht Kontakt mit den Jugendlichen aufnehmen und sich den zu ihnen passenden Sitter aussuchen. Auch die Eltern können sich in der Datenbank im

Bürgerterminal im Horst registrieren und von den jugendlichen Babysittern kontaktieren lassen.

Kinder- und Jugendtelefon (Tel.: 0 800 111 0 333)

Das Kinder- und Jugendtelefon ist ein Beratungs-/Gesprächsangebot für Kinder und Jugendliche bei kleinen und großen Problemen.

Oft wissen Heranwachsende nicht mehr weiter, haben Langeweile oder niemanden, der zuhört oder Zeit hat. Beim Kinder- und Jugendtelefon können sie offen, anonym und

vertraulich über ihre Sorgen reden. Keine Frage ist zu klein, kein Problem zu groß, um sich an die "Nummer gegen Kummer" zu wenden.

Gut ausgebildete ehrenamtliche BeraterInnen versuchen zu helfen, wenn es z.B. um Krach mit den Eltern, Sorgen in der Schule, Streit mit Freunden, Fragen zur Sexualität,

Auswirkungen von Arbeitslosigkeit, Einsamkeit oder andere Probleme geht.

Das Kinder- und Jugendtelefon will Kinder und Jugendliche unterstützen, eigene Lösungsmöglichkeiten für ihre Probleme zu entwickeln.

Die „Nummer gegen Kummer“ ist kostenlos und immer montags bis freitags von 15.00 bis 19.00 Uhr und samstags von 11.00 bis 16.00 Uhr

unter folgender Telefonnummer erreichbar: 0 800 111 0 333

KINDERSCHUTZDIENST (Tel.: 0 63 41 - 14 14 20)

Leitung: Sigrid Simper-Koller, Diplom-Psychologin

Der Kinderschutzdienst bietet Hilfe an für Kinder, Jugendliche und Familien (oder Bezugspersonen), die von Misshandlung oder sexuellem Missbrauch betroffen sind. Die gezielte, auf

die Bedürfnisse des Kindes ausgerichtete Arbeit der Fachkräfte umfasst je nach Problemlage Auskünfte, Beratung, Begleitung und ist zeitlich und räumlich sehr flexibel.

In erster Linie sehen sich die Mitarbeiter/-innen des Kinderschutzdienstes als verlässliche Ansprechpartner für Kinder und Jugendliche, die von körperlicher, seelischer oder sexueller

Gewalt betroffen sind. Sie geben den Kindern und Jugendlichen Hilfen zur Stabilisierung der Persönlichkeit und sollen sie vor weiteren Gefährdungen schützen und die dafür

notwendigen Schritte veranlassen. Sie nehmen Kontakt zu den Kindern/Jugendlichen auf, wenn die Kinder/Jugendlichen dazu bereit sind.

Sie beziehen die Familie des Kindes bzw. seine wichtigen Bezugspersonen so früh wie möglich in die Begleitung mit ein, wenn hierdurch keine Gefährdung für das Kind entsteht.

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DAS EHRENAMT

Hätten Sie Zeit und Lust Ihre Freizeit zum Wohle der Kinder in Landau und im Kreis Südliche Weinstrasse zu

anderen Menschen zu helfen, ohne ausgenutzt zu werden

mit interessanten Menschen zusammen zu arbeiten

Ihr pädagogisches Wissen zu erweitern, Ihre Fähigkeiten einzusetzen und Erfahrungen zu sammeln

selbst etwas in die Hand zu nehmen

dann wenden Sie sich an das Team des Kinderhauses BLAUER ELEFANT

in der Rolf-Müller-Straße 15 in 76829 Landau, Tel.: 06341-141414 oder schicken Sie uns eine E-Mail an: info@blauer-elefant-landau.de

Wir brauchen ehrenamtliche Mitarbeiter/-innen ...

für Planungs- und Organisationsaufgaben auf der Vorstandsebene

für unser Sponsoring-Team

für unser Kinder- und Jugendtelefon

für den Betreuten Umgang

für den Spielraum

zur Mithilfe bei Informationsveranstaltungen und bei Aktionen und Festen

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MITARBEITER UND REFERENTEN

Berendes, Inga: Diplom-Pädagogin und Medienpädagogin, Leiterin des Bürgerterminals und Mitarbeiterin des Mobilen Jugendbüros

Bernhard, Ina: Diplom-Psychologin, Elterntrainerin der Kurse „Starke Eltern - Starke Kinder“

Braun, Heinrich: Diplom-Pädagoge, Verfahrenspfleger, Geschäftsführer des Kinderschutzbundes Landau-SÜW

Breitbach, Sabine: Ernährungsberaterin bei der AOK, langjährige Berufserfahrung

Dörner, Elke: Ergotherapeutin, zertifizierte Motopädagogin, Leiterin des Eltern-Kind-Treffs, mehrjährige Berufserfahrung

Eulenbach, Walter: Diplom-Psychologe, Zusatzausbildung zum Gesprächspsychotherapeuten, Leitung des Betreuten Umgangs im DKSB Landau,

Projektleiter „Familienunterstützende Maßnahmen“

Fink, Annegret: Diplom-Psychologin, Psychodramaassistentin, seit mehreren Jahren Mitarbeiterin des Kinderschutzdienstes im Kinderschutzbund Landau

Franz, Frauke: Studentin der Diplompädagogik, Mitarbeiterin der Geschäftsstelle des Kinderschutzbundes Landau-SÜW

Gauweiler, Sabine: Bankkauffrau, Mitarbeiterin der Geschäftsstelle des Kinderschutzbundes Landau-SÜW

Gärtner, Ilse: Diplom-Psychologin, Schulmediatorin, Zertifizierte Erwachsenerbildnerin, Lehrbeauftragte an der Universität Landau,

Leiterin des Kinder- und Jugendtelefons des DKSB Landau-SÜW, Bereichsleiterin Jugend und Schule

Godány, Krisztina: Lehrerin, angehende Diplom-Pädagogin, PEKiP-Gruppenleiterin,

Grannemann -Böhme, Margret: Diplom-Sozialpädagogin (FH), Erzieherin, Mediatorin (BAFM),

Elterntrainerin der Kurse „Starke Eltern - Starke Kinder“, Bereichsleiterin Quartiersmanagement

Heeger-Roos, Christine: Diplom-Pädagogin, Psychodramaleiterin, Trennungs-/ Scheidungs-Kindergruppen, Bereichsleiterin Familienberatungsstelle des DKSB Landau-SÜW

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Kohl, Henriette

Kopp, Lena

Kuhn, Ursula

Meier, Karin

Ohler-Hellmann, Pia

Perri, Michaela

Sarter, Christa

Schlosser, Sabine

Simper-Koller, Sigrid:

Sonnen, Angela

Stubenrauch, Karin

Wilms, Michael

: Diplom-Psychologin, Elterntrainerin der Kurse „Starke Eltern - Starke Kinder“

: Studium der Diplompädagogik, Mitarbeiterin der Geschäftsstelle des Kinderschutzbundes Landau-SÜW

: Betriebswirtin (grad.), Bereichsleiterin der Geschäftsstelle des Kinderschutzbundes Landau-SÜW

: Diplom-Überstezerin, Interne Schulung und mehrjährige ehrenamtliche Tätigkeit im Eltern-Kind-Treff des Kinderschutzbundes

: Erzieherin, langjährige Erfahrung in der Leitung von Spielgruppen, seit mehreren Jahren als PEKiP-Gruppenleiterin tätig

: Interne Schulung und mehrjährige ehrenamtliche Tätigkeit im Eltern-Kind-Treff des Kinderschutzbundes

: Diplom-Handelslehrerin, Wirtschaftspädagogin, langjährige Berufserfahrung in der Wirtschaft im Vertrieb und als Seminarleiterin,

konzipierte das „Spiel Ihres Lebens“ (Näheres dazu auch unter www.Menschwissen.de)

: Diplom-Sozialarbeiterin (FH), Erzieherin, Elterntrainerin der Kurse „Starke Eltern - Starke Kinder“, Mitarbeiterin im Quartiersmanagement

Diplom-Psychologin, Familientherapeutin, approbierte Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin,

Schwerpunkt: Traumatisierte Kinder und Jugendliche, Psychodrama-Assistentin, EMD -Therapeutin, Bereichsleiterin des Kinderschutzdienstes

: Diplom-Pädagogin, Ausgebildete PEKiP-Gruppenleiterin mit langjähriger Erfahrung im Umgang mit Eltern und ihren Babys,

Zertifikat für die Entwicklungspsychologische Beratung von Eltern mit Schreibabies und Kleinkindern mit Ess-, Schlaf- und Interaktionsproblemen

: Langjährige Mitarbeiterin im Eltern-Kind-Treff des Kinderschutzbundes Landau-SÜW

: Studium der Sonderpädagogik, mehrjährige Erfahrung als Karatetrainer für Kinder und Jugendliche, Lizenzierter Übungsleiter des DSB (Deutscher Sportbund),

1. Dan (Schwarzgurt) im Goju-Ryu Karate, Mitarbeiter des „Weißen Rings“ (Verein zur Unterstützung von Kriminalitätsopfern und zur Verhütung von Straftaten)

... sowie zahlreiche ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beim Kinder- und Jugendtelefon, im Betreuten Umgang und Eltern-Kind-Treff, die alle aufgabenspezifische

interne Schulungen durchlaufen haben.

Seite 55


MITGLIEDSANTRAG

Hiermit erkläre ich zum 20 meinen Beitritt

zum Deutschen Kinderschutzbund Orts- und Kreisverband Landau-Südliche Weinstraße e.V.

bei kostenlosem Bezug der Verbandszeitschrift Kinderschutz aktuell.

Ich bin bereit, einen Jahresbeitrag von € zu zahlen.

Mindestbeitrag z.Zt.: 35 €, Beitrag und Spenden sind steuerabzugsfähig.

Bescheinigungen hierfür werden gerne zugesandt.

Ich bin bereit, aktiv mitzuarbeiten und bitte um nähere Information.

Mein Jahresbeitrag soll widerruflich ab dem Jahr

von meinem Konto Nr. Bankleitzahl

bei

durch Lastschrift eingezogen werden.

Wenn mein/unser Konto die erforderliche Deckung nicht aufweist,

besteht seitens des kontoführenden Geldinstituts keine Verpflichtung zur Einlösung.

Diese Seite zum Ausdruckem unter www.kinderschutzbund-landau.de

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Name

Vorname

geb. am

Beruf

PLZ/Wohnort

Straße

e-mail

Telefon

Ort/Datum

Unterschrift


ANMELDEVERFAHREN UND KURSGEBÜHREN

1.

2.

1.

2.

3.

4.

I. Einmalige Veranstaltungen

Bei einmaligen Veranstaltungen ist keine Anmeldung erforderlich (Ausnahmen siehe Angebot).

Sie können spontan - noch am selben Tag - entscheiden, ob Sie teilnehmen wollen und dann einfach am Veranstaltungsort erscheinen. Eine Teilnehmerbegrenzung gibt es hier

in der Regel ebenfalls nicht (Ausnahmen siehe Angebot). Wenn die Anzahl der Interessenten sehr gering ist, entscheiden Sie, in Absprache mit dem Referenten,

ob das Angebot stattfinden soll oder nicht.

Die Teilnahmegebühr entrichten Sie - bei einmaligen Veranstaltungen - zu Beginn der Veranstaltung direkt beim Kursleiter.

II. Fortlaufende Veranstaltungen

Bei fortlaufenden Veranstaltungen ist eine vorherige Anmeldung unbedingt erforderlich.

Die Anmeldung erfolgt in der Regel telefonisch bei der Geschäftsstelle des Kinderschutzbundes - Tel. 0 63 41 - 14 14 14 oder unter der im Angebot aufgeführten Telefonnummer.

Der Interessent erhält daraufhin meist Anmeldformulare zugesandt und muss seine Anmeldung damit schriftlich bestätigen. Die Kursgebühr ist sofort zu entrichten.

Anmeldefrist und Teilnehmerbegrenzung

Bei fortlaufenden Angeboten besteht in jedem Fall eine Anmeldefrist sowie eine Begrenzung der Teilnehmerzahl, die Sie der ausführlichen Kursbeschreibung in diesem Programmheft

entnehmen können.

Verbindlichkeit der Anmeldung

Ihre Anmeldung ist für uns erst dann verbindlich, wenn Sie die Kursgebühr auf das Konto des Kinderschutzbundes überwiesen haben (siehe oben). Sie erhalten von uns

- aus Kostengründen - jedoch keine Anmeldebestätigung.

Bedingungen bei vorheriger Abmeldung sowie Kursausfall

a. Eine vorherige Abmeldung ist wegen des damit verbundenen Verwaltungsaufwandes leider nicht kostenlos.

- Bei Abmeldungen ab 6 Werktagen vor Beginn des Kurses werden 50% der Kursgebühr erhoben, es sei denn, es wird eine Ersatzperson gemeldet.

- Bei Abmeldungen am 1. Kurstag oder später werden 100% der Kursgebühren erhoben.

b. Alle fortlaufenden Kurse werden nur bei einer genügend hohen Teilnehmerzahl durchgeführt. Falls ein Kurs - wegen zu geringer Teilnehmerzahl - abgesagt werden muss,

werden Ihnen die vollen Kursgebühren - ohne Abzug - zurückerstattet.

Für nicht besuchte Kursstunden kann von uns keine Rückerstattung noch Ersatzgeleistet werden.

Seite 58

Kinderschutzbund Landau-SÜW e.V., Rolf-Müller-Str.15, 76829 Landau

Telefon.: 0 63 41 -14 14 1 4 Fax 0 63 41 - 14 14 15

E-Mail: www.info@blauer-elefant-landau.de

Sparkasse Südliche Weinstraße Konto Nr. 41244 BLZ 548 500 10


ANMELDEKARTE

Zusendung per Post oder per Fax

Die Anmeldehinweise habe ich zur Kenntnis genommen.

Datum

Unterschrift

Kinderschutzbund Landau-SÜW e.V., Rolf-Müller-Str.15, 76829 Landau

Telefon.: 0 63 41 -14 14 1 4 Fax 0 63 41 - 14 14 15

E-Mail: www.info@blauer-elefant-landau.de

Sparkasse Südliche Weinstraße Konto Nr. 41244 BLZ 548 500 10

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Name

Vorname

PLZ/Wohnort

Straße

e-mail

Telefon

Kurs Nr.

Kursbez.

Gebühr

Unterschrift


WEGBESCHREIBUNG ZUM KINDERHAUS BLAUER ELEFANT

- A 65 Abfahrt Landau - Nord

- Richtung Landau

- im Kreisel 3. Ausfahrt abfahren (Richtung „Im Grein“)

- 1. Möglichkeit rechts hineinfahren: Rolf-Müller-Straße

- nun ca. 150 m vorfahren, bis zum blauen Rolltor auf der rechten Seite

- das Gebäude hinter dem blauen Tor links ist der Kinderschutzbund

- A 65 Abfahrt Landau - Zentrum

- an der Ampel links dann immer auf der Hauptverkehrsstrasse bleiben

- auf der Bahnbrücke rechts einordnen und rechts abbiegen Richtung Hauptbahnhof

- nun immer geradeaus - Hauptbahnhof, Wal-Markt, Horstbrücke und Opel Holz rechts liegen lassen bis zu Fiat Weiß

- gegenüber von Fiat Weiß links in die kleine Straße abbiegen (Rolf-Müller-Straße)

- nun ca. 150 m vorfahren, bis zum blauen Rolltor auf der rechten Seite

- das Gebäude hinter dem blauen Tor links ist der Kinderschutzbund

WEGBESCHREIBUNG ZUM STADTTEILTREFF D 18

- A 65 Abfahrt Landau - Zentrum

- Richtung Schwimmbad „La Ola“ fahren

- auf dem Horstring geht es rechts ab in die Dresdener Straße

(hier ist der Danziger Platz ausgeschildert)

- die Dresdener Straße durchfahren bis man auf einen Parkplatz stößt

- dann links fahren und geradeaus bis um die erste Rechtskurve (Häuserecke)

- nach ca. 50 m rechts den Fußgängerdurchgang hineinlaufen

- in diesem Fußgängerdurchgang befindet sich rechts der Stadtteiltreff D 18 des Kinderschutzbundes

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SO FINDEN SIE UNS

Nordring

Westring

Zweibrücker Straße

Neustadter Straße

Rolf - Müller - Straße

August - Croissant - Straße

Südring

Weißenburger Straße

Ostring

Rheinstraße

Hauptbahnhof

Horstbrücke

Autobahnabfahrt A 65

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GEFÖRDERT DURCH


JÄHRLICH WIEDERKEHRENDE VERANSTALTUNGEN

Kinder und Spielzeug Flohmarkt:

Süvega-Halle,

Landau, Messplatz

Entenrennen:

Innenstadt, Fußgängerzone

Landau

MIMA (Mitmach-Fest für Jung und Alt):

Goethe-Park,

Landau

Weltkindertag:

Stadtteiltreff D 18,

Landau, Horst

Funzelflohmarkt im Horst:

Stadtteiltreff D 18,

Landau, Horst

Angel-Tree (Geschenkbaum für Kinder):

WAL-MART

Landau

März und Dezember

Juli und August

Ende Aug. oder Anfang Sept.

20. September

November

Adventszeit

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Die genauen Termine können Sie jeweils

auf der Internetseite unter:

www.kindersschutzbund-landau.de erfahren, kurz

vor der Veranstaltung der örtlichen Presse entnehmen

oder in der Geschäftsstelle des Kinderschutzbundes erfragen,

Tel.:06341-141414

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